Werkstatt B2: Lehrerausgabe

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Werkstatt B2

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Teil 2

Sie hören im Radio ein Interview mit einer Persönlichkeit aus der Wissenschaft. Sie hören den Text zweimal.

Wählen Sie bei den Aufgaben 11 bis 16 die richtige Lösung a, b oder c.

Lesen Sie jetzt die Aufgaben. Dazu haben Sie 90 Sekunden Zeit.

Aufgaben

11 Warum ist Teilen aus entwicklungspsychologischer Sicht ein wichtiges Thema?

a Weil Nicht-Teilen-Wollen ein angeborener Instinkt ist.

b Weil Kinder oft von ihren Eltern lernen, nichts von ihrem Besitz freiwillig abzugeben.

c Weil Teilen ein soziales Verhalten ist, das nicht erlernt werden kann.

12 Wie verhalten sich Kleinkinder in Bezug aufs Teilen?

a Sie sind nur dann bereit zu teilen, wenn man sie bedroht.

b Sie betrachten alles, was sie besitzen, als Teil ihrer Persönlichkeit.

c

Sie wollen nur dann eine Sache teilen, wenn sie ihnen nicht gefällt.

13 Die Bereitschaft zu teilen ...

a entwickelt sich viel früher bei Kindern, die Geschwister haben.

b ist bei unter Dreijährigen noch nicht gegeben.

c ist ein leider viel zu seltenes Charaktermerkmal.

14 Welche Beobachtung macht Doktor Bertold immer wieder?

a Je weniger man als Kind hatte, desto großzügiger zeigt man sich als Erwachsener.

b Ein früh beginnendes soziales Training führt nicht immer zu hoher Teilbereitschaft.

c Wer als Kind alles bekam, was man brauchte, ist als Erwachsener freigebiger.

15 Wie können die Eltern ihr Kind positiv beeinflussen?

a Sie können ihrem Kind eine Belohnung versprechen, damit es sich zum Teilen bereit zeigt.

b Sie sollen ihrem Kind, das nichts teilen will, Recht geben.

c Sie sollen ihr Kind nie zum Teilen zwingen.

16 Wie sollen sich Eltern verhalten, wenn ihr Kind mit einem Spielzeug spielen will, das einem anderen

Kind gehört?

a Sie sollen ihrem Kind beibringen, dass es zuerst

das andere Kind um Erlaubnis fragen muss.

b Sie sollen sich auf keinen Fall einmischen.

c Sie sollen diese Situation zu Hause

mit ihrem Kind üben.

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