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Aufwind 04/18

Zeitschrift für Menschen mit Atemwegserkrankungen, Hauterkrankungen und Allergien Herbstausgabe

Zeitschrift für Menschen mit Atemwegserkrankungen, Hauterkrankungen und Allergien
Herbstausgabe

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Aufwind

Zeitschrift für Menschen mit Atemwegserkrankungen, Hauterkrankungen und Allergien

Nr. 4/2018

Foto: Sara Pilz

Herbstzeit – Husten,

Hausstaubmilben & Co

● Husten: Husten ist nicht immer harmlos

● Neurodermitis: Mit heiler Haut davonkommen

● Hausstaubmilben-Allergie: Wenn die Nase verstopft

● Schweres Asthma: Auf orales Kortison möglichst verzichten


Inhalt

4 Husten: Husten ist nicht immer harmlos

6 Hausstaubmilben-Allergie: Wenn die Nase verstopft

Die Österreichische Lungenunion

(ÖLU) ist eine bundesweit aktive

Selbsthilfegruppe für alle Menschen

mit Allergie, Asthma, COPD,

Lungenkrebs und Neurodermitis.

Die ÖLU ist ganzheitlich orientiert,

sie stützt und fördert die Mündigkeit

der Betroffenen. Sie gibt und vermittelt

Anleitung zur Selbsthilfe.

Sie strebt Partnerschaftsbewusstsein

an: der Arzt als Partner im Leben des

Patienten, aber auch der Patient als

Partner der Bemühungen des Arztes.

Das Ziel ist der informierte Patient

und die informierte Mitwelt. Nutzen

Sie die Angebote der „Österreichischen

Lungenunion“ und helfen Sie

mit, das öffentliche Bewusstsein in

Bezug auf den Stellenwert von Allergien

und Atemwegserkrankungen

zu erhöhen.

Beratungen nach telefonischer

Voranmeldung.

Österreichische Lungenunion

Obere Augartenstraße 26 – 28

1020 Wien

Tel. und Fax: 01/330 42 86

E-Mail: office@lungenunion.at

www.lungenunion.at

Wissenschaftlicher Beirat

Prim. Vetter, Prim. Aigner,

Prof. Frischer, Prof. Götz, Prim. Hartl,

OÄ Homeier, Prof. Horak, Prim.

Jamnig, Prof. Kummer, Prof. Pohl,

Prof. Riedler, Doz. Sator, Prof. Stingl,

Prof. Stögmann, Prim. Wurzinger

8 Neurodermitis: Mit heiler Haut davonkommen

10 Schweres Asthma: Auf orales Kortison möglichst verzichten

12 Termine und Veranstaltungen

Impressum

Herausgeber:

Österreichische Lungenunion

Obere Augartenstraße 26 – 28, 1020 Wien

Telefon/Fax: (01) 330 42 86, E-Mail: office@lungenunion.at

www.lungenunion.at

Verlag & Redaktion:

Unlimited Media

Crisafulli & Stodulka Unlimited Media GmbH

Salierigasse 26/4, 1180 Wien

Kontakt:

Thomas Stodulka: 0699/11 08 92 73, stodulka@unlimitedmedia.at

unlimitedmedia.at

Redaktion: Thomas Stodulka, Eliana Crisafulli

Lektorat: Alexandra Lechner

Art Direktion & Layout und Produktion: Unlimited Media

Fotos: Unlimited Media, Österreichische Lungenunion, Pixabay

Druck: unlimitedprint.eu

Das Magazin Aufwind unterstützt die Aktivitäten der Österreichischen

Lungenunion.

Aus Gründen der Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung

verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung

für beide Geschlechter.

Partner & Sponsoren

2 Aufwind 4/18


Aktuelles

Senioren leiden verstärkt

an Allergien und Asthma

Allergien und Asthma bronchiale

gelten als Erkrankungen

von Kindern und Jugendlichen.

Doch auch viele ältere Menschen

leiden darunter oder

werden erst in höherem Alter zu

Allergikern – und das in zunehmendem

Ausmaß. Untersuchungen

belegen, dass bereits

rund jeder vierte ältere Mensch

unter einer Allergie leidet.

„Die Allergieprävalenz, also die Anzahl

der zum Untersuchungszeitpunkt

erkrankten Personen, beträgt

bei den über 60-Jährigen mittlerweile

etwa 25 Prozent und bei den über

70-Jährigen gut 20 Prozent“, schildert

Univ.-Doz. Dr. Felix Wantke, Leiter des

Floridsdorfer Allergiezentrums FAZ,

bei der Jahrestagung der Österreichischen

Gesellschaft für Pneumologie

(ÖGP). Demgleich tritt auch Asthma

bronchiale mit zunehmender Häufigkeit

bei Senioren auf. Univ.-Doz.

Dr. Wantke: „Dies ist besonders

schwerwiegend, da die Sterblichkeit

an Asthma bei Senioren viermal höher

ist als bei jüngeren Asthmatikern.

Erschwerend kommt hinzu, dass

sich Asthma bronchiale bei älteren

Menschen untypisch präsentiert, die

Atemnot weit weniger empfunden

wird als bei jungen Menschen und die

Diagnose schwieriger zu stellen ist. All

das führt dazu, dass Senioren mit

Asthma bronchiale später den Arzt

aufsuchen, die Diagnose verzögert

gestellt wird und damit die Therapie

verspätet eingeleitet wird.“

Bei den Allergien zählt Heuschnupfen

auch bei Senioren zu den am häufigsten

auftretenden Allergieformen.

Durch neue Behandlungsmethoden

ist Heuschnupfen aber auch bei

Betagteren schon gut behandelbar:

„Früher wurde für Patienten jenseits

des 50. Lebensjahres die allergenspezifische

Immuntherapie (Allergen-

Desensibilisierung) nicht empfohlen.

Nach den neuen Richtlinien kann

man diese Immuntherapie aber auch

bei älteren Menschen durchführen“,

so Univ.-Doz. Dr. Wantke. Bezüglich

der Insektengiftallergie warnt der Experte:

„Insbesondere bei Insektengiftallergien

sind ältere Menschen die

Risikogruppe Nummer eins. Hier ist es

besonders wichtig, nicht bis zu einem

Insektenstich zu warten, um dann lebensrettende

Maßnahmen zu setzen,

sondern sozusagen prophylaktisch

das Immunsystem mittels einer Hyposensibilisierung

dazu zu bringen,

auf den nächsten Insektenstich gar

nicht erst allergisch zu reagieren.“

Erratum:

In der letzten Ausgabe hat sich leider

ein Fehlerteufel eingeschlichen. Bei

der Geschichte „Medizinisches Cannabis

und COPD“ lautet die richtige

Info-Webadresse von Dr. Daniel

Feurstein: www.hanafsan.com

Aufwind 4/18

Kurz notiert

Nahrungsmittelintoleranzen

steigen

Immer mehr Menschen leiden unter

Nahrungsmittelintoleranzen. Experten

schätzen, dass jeder Vierte in Österreich

Probleme hat, Milchzucker

zu verarbeiten (Laktoseintoleranz).

Etwa 30 % sind von einer Fruktosemalabsorption

(Fruchtzuckerunverträglichkeit)

betroffen und mehr als

2 % können Histamin nicht ausreichend

abbauen. Ursache dieser bislang

unheilbaren Erkrankungen ist

ein Mangel an bestimmten Enzymen

bzw. Proteinen. Die Therapie besteht

in erster Linie in einer Vermeidung

von unverträglichen Nahrungsmitteln.

Darüber hinaus stehen seit Kurzem

für Fruktosemalabsorption und

Histaminintoleranz Enzympräparate

zur Verfügung, welche den jeweiligen

Defekt ausgleichen und so die Beschwerden

lindern können.

Modernes Schlaflabor

im Franziskus Spital

Das Franziskus Spital in Wien verfügt seit

Kurzem über ein vergrößertes, modernes

Schlaflabor. Als Teil der Pulmologie im

Franziskus Spital liegt der Schwerpunkt

des Schlaflabors in der Diagnose und Therapie

der Schlaf assoziierten Atmungsstörungen.

Dazu zählen u.a. die Schlafapnoe,

das OHS (Atemprobleme bei massivem

Übergewicht) sowie Erkrankungen der

Lunge wie COPD oder der Atemmechanik

(Deformationen der Wirbelsäule), die sich

im Schlaf deutlich verschlechtern können

und zu einer gestörten Sauerstoffaufnahme

führen. Geschäftsführer Mag. Martin

Steiner und OA Dr. Rainer Popovic, Leiter

des Schlaflabors und Präsident der

Österreichischen Gesellschaft für Schlafmedizin

und Schlafforschung, trugen mit

der Erweiterung von drei auf sechs Betten

einer steigenden Nachfrage Rechnung.

Infos: www.franziskusspital.at

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Foto: Martin Hörmandinger


Husten

Husten ist nicht immer harmlos

Husten ist für den Patienten und seine Umwelt lästig bis nervtötend.

Er raubt den Schlaf, kann aber auch zu Komplikationen wie Erbrechen

oder Kopfschmerzen führen. Von der gesunden erwachsenen Bevölkerung

ist etwa jeder Dritte von einem Husten betroffen – je nach Kontakt mit

Tabakrauch oder anderen Umweltschadstoffen auch mehr. Auch in der

kalten Jahreszeit tritt Husten häufiger auf.

Rein medizinisch wird Husten als

plötzlicher Atemstoß nach kurzem

Stimmritzenschluss definiert. Dabei

kommt es zu einem ruckartigen Ausstoßen

von Luft durch das Zusammenziehen

der Atemmuskulatur. Die

ausgestoßene Luft erreicht immerhin

Geschwindigkeiten von bis zu

1.000 km/h. Der Vorteil: Dabei werden

Schadstoffe, aber auch Schleim

aus den Atemwegen befördert.

Husten ist nicht gleich Husten

Der akute Husten ist der häufigste

Grund, warum Patienten in die

Arztpraxis kommen. Dahinter können

harmlose Erkältungskrankheiten,

Allergien, aber auch gefährliche

Erkrankungen stecken. Akuter

Husten dauert längstens drei Wochen.

Von einem chronischen Husten

spricht man, wenn der Husten

länger als acht Wochen dauert.

Auch da steckt zumeist eine harmlose

Ursache dahinter. Das sollte

aber auf jeden Fall der Arzt abklären.

Denn in vier Prozent der Fälle

ist der Husten das Symptom einer

behandlungsbedürftigen Erkrankung,

in einem Prozent sogar das

einzige Symptom einer tödlichen

Erkrankung. Deshalb sollte zumindestens

bei jedem chronischen

Husten ein Lungenröntgen gemacht

werden. Zwar kann der Arzt

in 90 Prozent der Fälle eine richtige

Diagnose stellen, die wirklich

gefährlichen Fälle sind aber nur im

Röntgen erkennbar – etwa Tuberkulose,

Lungenkarzinom oder Lungenödem.

Asthma, COPD & Medikamente

Die drei häufigsten Ursachen für

Husten sind:

4 Aufwind 4/18


• Asthma,

• COPD

• und Medikamente.

Asthma bronchiale ist eine chronische,

entzündliche Erkrankung der

Atemwege, die durch bronchiale

Hyperreaktivität und eine variable

Atemwegsobstruktion gekennzeichnet

ist. Bei einer Obstruktion

kommt es zu einer Verengung des

Lungensystems durch Krampf der

Atemmuskulatur, Schleimhautschwellungen

oder Verlegung durch

zähen Schleim. Der Arzt kann dies

mit einer Spirometrie, einem Lungenfunktionstest,

erkennen. Denn

nach der Gabe eines Asthma-Medikaments

fällt der Test besser als

als vorher.

Bei der COPD handelt es sich um

eine sich verschlechternde, nicht

vollständig reversible Atemwegserkrankung,

die mit einer Entzündungsreaktion

einhergeht. Hauptsymptome

der COPD sind Auswurf,

Husten und Atemnot. Leider ist eine

COPD nicht mehr reversibel und

wird zunehmend schlechter.

Auch verschiedene Medikamente

können schuld sein am Husten, z.B.

Herzmedikamente wie ACE-Hemmer

oder Beta-Blocker, Methotrexat

oder Sulfonamide haben diese

Neben wirkung. Der Arzt kann in

diesem Fall die Therapie umstellen.

Zusätzlicher Wermutstropfen: Auch

trotz richtiger Vorgangsweise erkennt

der Arzt in zehn bis 40 Prozent nicht

die Ursache für den Husten.

Expertenrat: „Das Sekret muss aus der Lunge.“

Hauptziele einer physiotherapeutischen Atemtherapie

sind die Erleichterung der erschwerten Atmung sowie eine

Verbesserung der Schleimlösung. Jeder Patient mit COPD

erlernt verschiedene Atemtechniken, atemerleichternde

Stellungen und Hustentechniken. Es gibt auch kleine

Geräte, die das Abhusten von Sekret erleichtern.

Die Behandlung der COPD sollte in

erster Linie die belastenden Symptome

wie Husten, Auswurf und Atemnot

lindern. Dadurch erhöht sich die

Lebensqualität des Betroffenen.

Letztlich muss man lernen, lebenslang

mit dem Sekret umzugehen.

Dr. Beate Krenek, MSc, KH Hietzing

mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel,

Wien, erklärt: „Die Geräte für

Sekretförderung sind kleine Handgeräte,

die der Arzt mit Verordnungsschein

verordnet. Die Einschulung

erfolgt beim Physiothera peuten.“ Generell

handelt es sich um PEP-Geräte

(Positive Expiratory Pressure). Es geht

dabei um den positiven Druck in der

Lunge am Ende der Ausatmung. Die

Geräte sind besonders gut für Menschen

mit COPD. Denn durch deren

Krankheit kollabieren die Atemwege

bei der Ausatmung. Je weiter fortgeschritten

die Erkrankung ist, umso

instabiler sind die Atemwege.

Aufwind 4/18

Dr. Beate Krenek, MSc, Krankenhaus

Hietzing mit Neurologischem Zentrum

Rosenhügel, Wien

Dr. Krenek: „Wenn ein Patient gegen

einen vorgegebenen Widerstand

ausatmet, dann werden seine Atemwege

durch das PEP-Gerät für die

Dauer der Ausatmung ‚geschient‘.

Er kann einen Teil der Überblähung

abatmen, weil er sekretlos wird.“ Andernfalls

kollabieren die Atemwege

und das Sekret bleibt drinnen. Gütekriterien

der Geräte sind eine einfache

Handhabung sowie auch eine einfache

Reinigung. Letztere sollte nach

jedem Gebrauch passieren.

Bei den PEP-Geräten gibt es zwei

Gruppen: kontinuierliche und oszillierende

PEPs. Die kontinuierlichen Geräte

„schienen“ beim Ausatmen für

die gesamte Dauer der Ausatmung

die Atemwege. Bei den oszillierenden

Geräten gibt es einen Mechanismus,

der die Ausatmung immer wieder unterbricht

– z.B. eine Kugel. Das macht

Sinn bei einem zähen, wandständigen

Sekret. Denn durch die Schwingungen

werden die Atemwege vom

Sekret befreit, es kann danach abgehustet

werden.

Dr. Krenek: „Eigentlich sind die kontinuierlichen

PEPs die Geräte der Wahl.

Es geht nicht darum, möglichst viel

Druck aufzubauen. Es handelt sich

hier um kein Trainingsgerät. Ziel ist es,

die Atemwege offen zu halten und zu

stabilisieren.“ Nur wenn ein Patient ein

sehr zähes Sekret hat, sollten oszillierende

PEPs zum Einsatz kommen.

Wichtig ist auch, dass jeder Patient

ein Mal im Jahr überprüfen lässt, ob

er das Gerät auch richtig anwendet –

vom Hausarzt oder via Überweisung

vom Physiotherapeuten.

Linktipp: www.physioaustria.at

5

Foto: Unlimited Media


Hausstaubmilben-Allergie

Wenn die Nase verstopft

Hausstaubmilben zählen zu den häufigsten Allergie-Auslösern überhaupt.

Viele Allergiker entwickeln zusätzlich ein Asthma. Das gilt es zu verhindern.

Die Milbentablette ist eine innovative Form der sogenannten spezifischen

Immuntherapie, die das Potenzial hat, die Allergie nachhaltig einzudämmen

und dem allergischen Asthma entgegen zu wirken.

Insgesamt leidet bereits jeder vierte

Österreicher an einer allergischen

Erkrankung – jeder fünfte an einer

Hausstaubmilben-Allergie. Das

Hauptsymptom der Hausstaubmilben-Allergie

ist eine ganzjährige

Nasen atmungsbehinderung,

des halb wird sie häufig zu spät

oder gar nicht diagnostiziert.

Bei anderen Allergien treten Beschwerden

bei Allergenkontakt

schlagartig auf: verstopfte Nase,

Fließschnupfen, Niesattacken und

gerötete Augen. All das fehlt bei

der Hausstaubmilben-Allergie oft.

Dafür treten die Symptome das

ganze Jahr über auf.

Gefahr Asthma zu entwickeln

Die Nase hat auch die Funktion

einer Klimaanlage. Die Luft wird

erwärmt, gereinigt und befeuchtet.

Ist die Nase verstopft und die

Atmung erfolgt über den Mund,

ist die eingeatmete Luft zu kalt,

zu trocken und nicht gereinigt. Die

Folgen können Hals-, Rachenoder

Mandel entzündung, aber

auch Bronchitiden oder eine Lungenentzündung

sein. Häufig führen

erst anhaltender Husten und

beginnende Atemnot zu einem

allergologisch geschulten Arzt, der

dann die richtige Diagnose stellt.

Allergiker beginnen daher oft erst

nach Jahren mit einer Behandlung.

Das Drama der späten Diagnose:

Gerade die Allergene der Milbe sind

besonders klein und können damit

leicht in die Lunge gelangen, wo sie

eine Entzündung bzw. in 40 % der

Fälle sogar Asthma auslösen.

6 Aufwind 4/18


Drei Säulen der Behandlung

Um die Allergie in den Griff zu bekommen,

hilft am besten eine

Kombination aus Allergenvermeidung,

Symptombehandlung und

Ursachenbehandlung. Allergenvermeidung

sollte konsequent und

langfristig umgesetzt werden. Bei

der medikamentösen Therapie zur

Minderung der akuten Beschwerden

stehen in erster Linie Kortison-Präparate

zur Verfügung. Eine richtige

Ursachenbekämpfung und langfristige

Allergietherapie ist nur durch die

spezifische Immuntherapie gegeben.

Dabei lernt das Immunsystem durch

die kontinuierliche Verabreichung des

Allergens nach und nach das Hausstaubmilbenallergen

nicht mehr als

Gefahr wahrzunehmen. Man kann

damit in den Krankheitsverlauf eingreifen

und in vielen Fällen auch die

Entstehung von Asthma vermeiden..

Tablette für Milbenallergiker

Eine besonders innovative und gut

wirksame Behandlung ist die Immuntherapie

in Tablettenform. Hausstaubmilben-Allergiker

können diese

Therapie bequem zuhause durchführen,

nachdem die erste Einnahme in

der Arztpraxis erfolgt ist. Die Erstverschreibung

erfolgt über den Facharzt

für HNO-, Lungen- oder Hautkrankheiten,

die Weiterverordnung kann

über den Hausarzt erfolgen. Über drei

Jahre soll die geschmacksneutrale

Schmelztablette dann einmal täglich

unter die Zunge gelegt werden, wo

sie sich innerhalb weniger Sekunden

auflöst. Erste wirksame Erfolge können

bereits 8 bis 14 Wochen nach Behandlungsbeginn

erwartet werden.

Mehr Info: www.allergie-plattform.at

Experten-Interview: „Immuntherapie hilft am besten“

Die rinnende Nase oder die Nasenatmungsbehinderung ist

bei einer Hausstaubmilbe-Allergie nicht nur unangenehm,

es kann auch eine schwere Krankheit daraus entstehen.

Prim. Dr. Peter Ostertag, HNO-Facharzt im Krankhaus

Kufstein, erklärt im Interview, welche Therapie sinnvoll ist

und in den Krankheitsverlauf eingreifen kann.

Hilft eine Allergenvermeidung?

Die größte Milbenbelastung ist zu

Hause im Bett. Denn Milben ernähren

sich von unsern Hautschuppen,

mögen es gerne warm und feucht.

Allergenvermeidung ist der erste

wichtige Baustein in der Therapie

der Hausstaubmilbe-Allergie. Es gibt

milben dichte Bettbezüge - Encasings

– für Matratze, Kopfpolster und

Decke. Aber man muss auch die darüber

liegende Bettwäsche regelmäßig

mit 60 Grad waschen, ebenso die

Kuscheltiere. Oder man steckt diese

drei Tage in den Gefrierschrank. Beides

tötet die Milben zuverlässig ab.

Wann helfen Medikamente?

Antihistaminika helfen bei vielen Allergien,

aber leider bei der Hausstaubmilben-Allergie

kaum. Damit bleiben

nur die topischen – also in die Nase

gesprühte – Kortisonpräparate. Die

wirken gut gegen die Symptome,

müssten aber unter Umständen das

ganze Leben genommen werden.

Wie alle Medikamente bei der Allergie

wirken sie nicht gegen die Krankheit.

Daher kann es zum Etagenwechsel

kommen: der allergische Schnupfen

weutet sich zum allergischen Asthma

aus.

Welche Therapie macht Sinn?

Eigentlich hilft nur die Hyposensibilisierung

– die Immuntherapie. Das

ist die einzige kausale Therapie, die

gegen die Erkrankung an sich etwas

tut, also gegen die Ausweitung des

Allergenspektrums und den Etagenwechsel

zum Asthma. Auch ist die

Hyposensibilisierung am wirksamsten.

Der Patient hat deutlich weniger

Beschwerden oder auch Symptome

und benötigt weniger Notfallmedikamente.

Aufwind 4/18

Prim. Dr. Peter Ostertag

Wie funktioniert diese Therapie?

Es gibt die subkutane Immuntherapie

(Spritzen) oder sublinguale

Therapie (unter der Zunge) in Form

von Tropfen oder als Tablette. Manche

Patienten empfinden die Tablette

angenehmer als die Spritze.

Man muss nicht monatlich zum Arzt,

kann täglich zu Hause eine Tablette

nehmen. Andere wollen lieber einmal

monatlich eine Spritze. Die erste

Milbentablette wird immer beim Arzt

eingenommen. Wichtig ist, man darf

eine Minute lang nicht schlucken,

fünf Minuten kein Trinken und Essen

zu sich nehmen. Will man etwas gegen

die Erkrankung machen, ist die

wirksamste Form aller Therapien die

spezifische Immuntherapie.

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Foto privat


Neurodermitis

Mit heiler Haut davonkommen

In den letzten Jahrzehnten ist ein deutlicher Anstieg an Neurodermitis-Patienten

zu verzeichnen. Gründe dafür sind veränderte Umweltbedingungen sowie

der moderne westliche Lebensstil. Um auf die anwachsende Problematik hinzuweisen,

stand schon im Frühjahr die Welt-Allergie-Woche ganz im Zeichen der

Neurodermitis. Nun wurde auch im Rahmen einer weiteren Aufklärungsinitiative

der 14. September 2018 offiziell zum ersten „Internationalen Neurodermitis Tag“

erkoren. Den Initiatoren geht es darum, die Gesellschaft für diese Hautkrankheit

zu sensibilisieren. Denn Neurodermitis ist nicht nur einfach eine chronischentzündliche

Hauterkrankung – sie stellt für die Betroffenen eine große

physische und psychische Belastung dar.

Neurodermitis, medizinisch auch

atopische Dermatitis oder atopisches

Ekzem genannt, ist nicht ansteckend,

jedoch für die Betroffenen

sehr unangenehm, da die natürliche

Barrierefunktion der Haut gestört ist.

Ausgedehnte Ekzeme und quälende

Juckreizattacken sind die typischen

Kennzeichen, aber auch besonders

trockene Haut sowie eine ausgeprägte

Empfindlichkeit gegenüber Umwelteinflüssen,

zum Beispiel Sensibilisierung

auf diverse Allergene.

Hohes Allergie- & Asthmarisiko

Denn wie bereits der Name „atopische

Dermatitis“ schon verrät (atopisch

bedeutet allergisch) sind Allergiker

anfälliger, Neurodermitis zu bekommen.

Wichtigster Risikofaktor ist

jedoch die Vererbung: Das höchste

Risiko für die Entstehung einer Neurodermitis

hat ein Kind, wenn beide

Elternteile an der Erkrankung leiden.

Dies zeigt sich vor allem bei frühem

Krankheitsbeginn, schwerem Krankheitsverlauf

in der Kindheit und wenn

in der Familie allergische Erkrankungen

wie Heuschnupfen oder Asthma

vorkommen. Meist verläuft die Erkrankung

mild bis mittelschwer und

geht mit zunehmendem Alter zurück.

Die große Gefahr der chronischen

Erkrankung besteht jedoch auch im

Fortschreiten und dem „Sammeln

von Allergien, da eine Sensibilisierung

gegen diverse Allergene wie Pollen,

Hausstaubmilbe oder Erdnüsse über

die erkrankte Haut erfolgt. „Wir sprechen

hier vom atopischen Marsch“,

erklärt Prim. Univ.-Prof. Dr. Beatrix

Volc-Platzer, Leiterin der ÖGDV-

Arbeitsgruppe Pädiatrische Dermatologie

und Vorstand der Dermatologischen

Abteilung am SMZ-Ost

Donauspital, die möglichen Folgen

einer unbehandelten Erkrankung an.

„Die atopischen Babys und Kinder

von heute sind die möglichen Asthmapatienten

von morgen.“

Zum Aus-der-Haut-Fahren

Generell kommt Neurodermitis in

Krankheitsschüben, die von unterschiedlicher

Dauer und Stärke sind.

Ausgelöst werden die Schübe häufig

durch bestimmte Trigger wie zum

Beispiel Hausstaubmilben, Pollen,

Tierhaare oder bestimmte Nahrungsmittel

(Kreuzallergien).

Aufgrund des quälenden Juckreizes

und die oft damit einhergehenden

Schlafstörungen und Schmerzen

stellt Neurodermitis eine enorme

psychische Belastung dar, die die

Leistungs- und Lebensqualität mindert.

„Die Neurodermitis kommt und

geht, verändert sich mit dem Alter der

Betroffenen, zeigt sich manchmal nur

an wenigen Hautstellen, manchmal

tritt sie großflächig auf“, erklärt MR

Dr. Johannes Neuhofer, Dermatologe

und Obmann der Bundesfachgruppe

Dermatologie der ÖÄK, die unterschiedlichen

Erscheinungsformen.

Kinder leiden besonders

Vor allem Kinder und Jugendliche

stehen unter einem großen Leidensdruck.

Prim. Univ.-Prof. Dr. Beatrix

Volc-Platzer weiß aus Erfahrung: „Sie

fühlen sich im wahrsten Sinne des

Wortes in ihrer Haut nicht wohl. Besonders

die hartnäckigen Juckreiz-Attacken

werden als quälend empfunden.

Das oft unkontrollierbare Kratzen

verschlimmert die Hautschäden. Entzündungen

entstehen und der starke

Juckreiz steigert sich ins Unerträgliche.

Man nennt dies auch Juckreiz-Kratz-

Zirkel.“ Reizbarkeit, Schlafmangel sowie

Konzentrationsstörungen, und

damit verbunden auch Leistungs-

8 Aufwind 4/18


Gemeinsame Aktivitäten, bei denen „Haut gezeigt wird“, sind für viele Kinder und Jugendliche mit Neurodermitis ein Problem.

beeinträchtigung in der Schule, sind

vorprogrammiert. Und auch die – oft

hilflosen oder verzweifelten – Eltern

und Geschwister leiden mit. „Zusätzlich

erschweren psychosoziale Probleme

wie geringes Selbstbewusstsein,

Frustration, Verhaltensstörungen,

sozialer Rückzug bis hin zu

Depressionen das Leben der betroffenen

Kinder und Jugendlichen“, so

Prim. Univ.-Prof. Dr. Volc-Platzer. „So

sind zum Beispiel soziale und sportliche

Aktivitäten, wie Schwimmen, oft

eine große Herausforderung.“

Therapie & Hautpflege

„Die Behandlung der Neurodermitis

setzt sich aus einer Vielzahl von Maßnahmen

zusammen, die individuell

auf den Patienten abgestimmt werden“,

erklärt Univ. Prof. Dr. Matthias

Schmuth, Präsident der Österreichischen

Gesellschaft für Dermatologie

und Venerologie (ÖGDV). Individuelle

Faktoren, die eine Neurodermitis

auslösen können, sollten vermieden

werden. Je nach Ausmaß der betroffenen

Hautstellen erfolgt die Therapie

lokal mit Cremen oder Salben

oder systemisch in Form von Tabletten

oder Injektionen. „Als Lokaltherapie

kommen eine symptomorientierte

Basistherapie sowie eine

anti-entzündliche Therapie in Frage“,

so der Experte. Für die anti-entzündliche

Therapie stehen dabei zur äußerlichen

Behandlung Kortison sowie

kortisonfreie Entzündungshemmer,

sogenannte Calcineurin-Antagonisten,

zur Verfügung. Auch wenn es zur

Besserung der Symptome kommt,

kann es ratsam sein, die Behandlung

regelmäßig fortzusetzen.

Reicht bei mittelschwerer bis schwerer

Neurodermitis die lokale Behandlung

nicht mehr aus, ist eine

systemische Therapie mit Tabletten

oder Injektionen erforderlich. Dabei

kommen Immunsuppressiva wie

Cyclosporin, Azathioprin oder Methotrexat

zum Einsatz, die aus der

Transplantationsmedizin bekannt

sind. Schmuth: „Mit diesen Medikamenten

gibt es jahrelange Erfahrungen.

Richtig eingesetzt besitzen

diese Substanzen ein günstiges Wirkungs-Nebenwirkungs-Profil.“

Seit dem Vorjahr gibt es zusätzlich

eine gezielte Antikörpertherapie.

Dabei blockiert ein monoklonaler

Antikörper einen Abschnitt des

Interleukin-4-Rezeptors auf der

Aufwind 4/18

Oberfläche von Immunzellen, wodurch

die Immunreaktion und in

der Folge auch die typischen Erscheinungsformen

der Neurodermitis

gedämpft werden. „Durch die

Injektion des Antikörpers alle zwei

Wochen werden Entzündungsreaktionen

und Juckreiz gelindert,

die Läsionen heilen rascher ab“, so

Schmuth. Auch die Entwicklung von

weiteren neuen Therapieansätzen

ist vielversprechend. So versucht

man derzeit, die an der Entzündung

beteiligten T-Helfer-Zellen und dendritischen

Zellen genauer zu charakterisieren

und Entzündungsmuster

zu erkennen, um noch gezieltere

Therapien zu entwickeln.

Selbstwirksamkeit

Von zentraler Bedeutung ist die Hautpflege

– vor allem auch in beschwerdefreien

Zeiten. Rückfettende Pflegeprodukte

stehen hierbei an erster

Stelle, um Neurodermitis-Schüben

vorzubeugen. Um Betroffene und

Angehörige generell im Umgang mit

der Erkrankung zu unterstützen, werden

hilfreiche Schulungen rund um

das Thema angeboten. Mehr Infos

dazu auf: neurodermitis-schulung.at

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Schweres Allergie Asthma

Foto: istock/Squaredpixels

Auf orales Kortison

möglichst verzichten

Bei einer optimalen Asthma-Therapie sollte es in den meisten Fällen möglich

sein, auf eine orale Kortisongabe zu verzichten. „Auch bei Patienten, die schon

lange oral Kortison nehmen, kann der Facharzt durch neue Medikamente das

Kortison gänzlich ersetzen oder zumindestens stark reduzieren“, erklärt Prim.

Doz. Dr. Bernd Lamprecht, Kepler Universitätsklinikum Linz, im Interview.

Der Unterschied zwischen inhalativer

und peroraler Kortison therapie

besteht in der Dosis. Statt der Milligramm-Dosierung

bei der oralen

Gabe wird bei der inhalativen Therapie

die Dosierung im Mikrogrammbereich

gemessen. Prim. Lamprecht:

„Daher ist die Gesamtdosis bei der

Inhalation wesentlich geringer, das

Nebenwirkungsspektrum entschieden

günstiger.“ Die inhalative Kortisontherapie

ist wichtiger Bestandteil

der Asthmatherapie. Die Hauptnebenwirkungen

bei der inhalativen

Therapie sind Heiserkeit oder Mundsoor

also eine Pilzerkrankung. „Systemische

Nebenwirkungen sind bei

der inhalativen Therapie mit den verordneten

Dosen im Regelfall nicht zu

befürchten“, so Prim. Lamprecht. Vor

allem bei der oralen Langzeitbehandlung

mit Kortison in höheren Dosen

besteht die Gefahr von Osteoporose,

Hautveränderungen, Gewichtszunahme

oder Stoffwechselentgleisungen

wie der Entwicklung von Diabetes.

Wann ist orales Kortison

doch notwendig?

„In den Asthma-Guidelines ist in der

höchsten Stufe nach wie vor perorales

Kortison eine Therapiemöglichkeit.

Aber in den deutsch-österreichisch-schweizerischen

Guidelines

wird klar einer anderen Therapie der

Vorzug gegeben“, so der Experte. Der

Patient soll, bevor eine orale Kortison-Therapie

zum Einsatz kommt,

mit einem Biologikum behandelt

werden, sofern es dafür einen geeigneten

Ansatzpunkt gibt.

Es geht darum, die inhalative Therapie

zu maximieren und sicherzustellen,

dass diese auch korrekt und

konsequent angewendet wird. Wenn

das nicht reicht, um die Asthmaerkrankung

zu kontrollieren, sollte ein

Spezialist zum Zuge kommen. Der

Promotion

10 Aufwind 4/18


Lungenfacharzt kann abklären, ob

zusätzlich zur inhalativen Therapie

eine Therapie mit einem Biologikum

sinnvoll ist.

Neue Therapiemöglichkeiten

Bei diesen Biologika handelt es sich

um biotechnologisch hergestellte

Medikamente. In der Therapie

des schweren Asthmas gibt es zwei

Therapieschienen. Bei der Anti-IgE-

Therapie kommt beim allergischen

Asthma ein Antikörper gegen Immunglobulin

E zum Einsatz. Die

andere Option ist eine Anti-Interleukin-5-Therapie,

wobei zwei Anti-

Interleukin-5- und ein Anti-Interleukin-5-Rezeptor-Biologikum

zur

Verfügung stehen. Interleukin 5 hat

eine wichtige Rolle bei der Entstehung

von Asthmaanfällen. Durch die

neuen Medikamente wird dies blockiert.

Prim. Lamprecht: „Alle Biologika

haben eine exzellente Wirkung

auf die Asthmakontrolle und sind in

der Lage, akute Exazerbationen zu

reduzieren und die Lungenfunktion

zu verbessern.“ Eine Exazerbation

ist eine plötzliche, deutliche Verschlechterung

im Verlauf der Asthmaerkrankung

innerhalb eines kurzen

Zeitraums.

„In der Anwendung hingegen gibt

es schon Unterschiede, die sich im

Prim. Doz. Dr. Bernd Lamprecht,

Kepler Universitätsklinikum Linz

Patientenkomfort niederschlagen

können“, erklärt der Experte. Hier ist

die Unterscheidung zwischen subkutanen

(unter die Haut injiziert)

und intravenösen (direkt in die Vene)

Darreichungsformen gegeben. Prim.

Lamprecht: „Zudem werden manche

Biologika nach den ersten Gaben in

achtwöchigen Abständen, andere in

vierwöchigen Abständen verabreicht.

Leider gibt es noch eine kleine Zahl

an Patienten, die trotzdem eine orale

Kortisontherapie benötigen. Prim.

Lamprecht: „Aber wichtig ist, bevor

eine Therapie mit einem peroralen

Kortison über einen längeren Zeitraum

geplant und durchgeführt wird,

sollte von einem Spezialisten abgewogen

werden, ob nicht eine andere

Therapieoption zur Verfügung steht.

Soll ein orales Kortison zum Einsatz

kommen, ist der Facharzt gefragt.“

Mit freundlicher Unterstützung

von AstraZeneca

AT-2129, 10/2018 Foto: ÖGP/Wildbild

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Aufwind

Zeitschrift für Menschen mit Atemwegserkrankungen, Hauterkrankungen und A lergien

Trotz Insektengiftallergie

die Natur genießen

● Po lenallergie unter die Lupe genommen

● Neurodermitis – Neue Therapien sind zielgerichteter

● Gut unterwegs mit der Po len-App

● Tennisspielen mit schwerem Asthma wieder möglich

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Nr. 1/2018


Termine & Informationen

Vorarlberg

Cannabis im Fokus der Wissenschaft –

Cannabidol (CBD)

Referent: Dr. Daniel Feurstein

Termin: 12. Dezember 2018, 18.00 Uhr

Ort: Saal „Friedrich Wilhelm“ im 5. Stock der

Raiffeisenbank Dornbirn, am Rathauspark 1

Veranstaltungen – Eintritt frei!

Wien

Nordic Walking in Schönbrunn

Abhängig von der Wetterlage

jeden Dienstag um 9.00 Uhr (Dauer: 1 Stunde)

Treffpunkt: Eingang Hietzinger Tor (U4 Hietzing)

Termine: 20.11., 27.11., 4.12., 11.12.

Telefonische Anmeldung erforderlich.

Informationen unter: 01/330 42 86

Die Teilnahme ist kostenlos. Stöcke werden

zum Probieren zur Verfügung gestellt.

Allergenbelastung und was man dagegen

tun kann. Luftreiniger – eine Alternative?

Termin: Mittwoch, 16. Jänner 2019, 8.00 Uhr

Ort: Festsaal, Obere Augartenstr. 26 – 28

1020 Wien

Osttirol

Lungensportgruppe

Termine: 21.11., 28.11., 5.12., 12.12.

jeweils um 16.00 Uhr

Ort: Therapieraum im BKH Lienz

Bitte um Voranmeldung: 0676/726 66 27

Im Anschluss interne Weihnachtsfeier!

Veranstaltungen – kostenpflichtig

Wien

Patientenschulung Asthma

Informationen zur Erkrankung, den

Medikamenten und Training der richtigen

Einnahme. Atemübungen.

Termine: 15., 22. und 29. Jänner 2019

jeweils 3 x 2 Stunden

Telefonische Anmeldung erforderlich.

Tel.: 01/330 42 86

Kosten: € 90,–

Patientenschulung COPD

Informationen zur Erkrankung, den

Medikamenten und Training der richtigen

Einnahme. Atemübungen.

Termine: 15., 22. und 29. Jänner 2019

Telefonische Anmeldung erforderlich.

Tel.: 01/330 42 86

Kosten: € 90,-

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