RegioBusiness - November 2018

regiobusinesssho

SÜDWEST PRESSE

RegioBusiness

KONJUNKTUR

Regionale Wirtschaft

weiter solide. SEITE 2

swp.de/regiobusiness

CONSULTING

Beraterbranche erklimmt

neue Höhen. SEITE 19

NOVEMBER 2018

STANDORTREPORT

Kupferzell bietet optimale

Voraussetzungen. SEITE 23

Nr. 197 / Jg. 17 [1,75 3]

WIR

BEWEGEN

GROSSES!

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Plastikmüll,

INVESTITION

Reisser erweitert

seine Galvanik

Der Schraubenspezialist erhofft

sich 40 Prozent Produktionssteigerung

vom sieben Millionen

Euro teuren Neubau. Bis Juli

2019 soll die Halle stehen. SEITE 5

wohin damit?

Auch in der Region ist Kunststoffverarbeitung ein großer

Wirtschaftsfaktor. Jetzt nimmt China keinen Plastikmüll

mehr entgegen und das neue Verpackungsgesetz

fordert höhere Recyclingquoten.

Was bedeutet das für die Unternehmen? SEITE 6


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Illustration: Jörk Meider

WELTMARKTFÜHRER

Treffen in

Fernost geplant

China soll 2020 Gastgeber eines

globalen Kongresses der Weltmarktführer

werden. Ein entsprechender

Kooperationsvertrag

wurde unterzeichnet. SEITE 17

INDUSTRIESCHAU

Ende einer

langen Tradition

Die Hannover Messe 2019 findet

ohne die IHK Heilbronn-Franken

statt: Die Kammer sagte ihren

Gemeinschaftsstand wegen mangelnder

Nachfrage ab. SEITE 32

Gehobene Plauderei

Ein Mensch, eine Marke, ein Unternehmen: Das Forum von RegioBusiness feiert Jubiläum.

Nächster Gast ist die Generalbevollmächtigte der Bausparkasse Claudia Klug.

Claudia Klug: Die Juristin ist

auch Botschafterin des Unternehmensprogramms

„Erfolgsfaktor

Familie“.

Foto: Bausparkasse

Fast auf den Tag genau vor

zehn Jahren, am 29. November

2008, startete das

Wirtschaftsmagazin RegioBusiness

die Serie „Ein Mensch,

eine Marke, ein Unternehmen“.

Am 21. November begrüßt Moderator

Heribert Lohr als Gast

die Generalbevollmächtigte der

Bausparkasse Schwäbisch Hall

Claudia Klug.

Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Schwäbisch

Hall (WFG) und den Kaufmännischen

Schulen im Landkreis

Schwäbisch Hall schuf

das Wirtschaftsmagazin ein Forum,

um erfolgreiche Unternehmer

und Manager einmal aus

anderer Perspektive zu erleben.

Bettina Würth war die

erste Frontfrau, die auf dem Sessel

Platz nahm, um in gemütlicher

Runde mit Redakteur Heribert

Lohr über sich, ihre Einstellung

zum Beruf und dem eigenen

Unternehmen zu plaudern.

„Es ging uns bei diesem

Format immer darum“, erklärt

der Wirtschaftsjournalist, „zu

vermitteln, dass sich hinter großen

Namen Menschen verbergen,

die mit großer Leidenschaft

ihre Ziele verfolgen.“ Daneben

hat das Forum den Anspruch,

die Region als Wirtschaftsstandort

zu stärken und

versucht so, Betriebe und Marken,

die hier in der Region beheimatet

sind, einem breiten

Publikum näher zu bringen. Heribert

Lohr: „Gerade junge Menschen

sollen so erfahren, wie

viele Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten

sich ihnen

hier direkt vor der Haustüre

bieten.“

Zum Zehn-Jahr-Jubiläum der

Reihe ist nun Claudia Klug zu

Gast im Forum der Südwest

Presse in Crailsheim. Die Generalbevollmächtigte

der Bausparkasse

ist unter anderem Botschafterin

für das Programm

„Erfolgsfaktor Familie“ in Baden-Württemberg

und verantwortet

seit 2013 die Personalstrategie

bei Schwäbisch Hall

mit rund 3400 Mitarbeitern

und Auszubildenden. „Wir wollen

gerne Vorbild sein und andere

Unternehmen damit ‚anstecken’“,

formuliert Claudia Klug

den hohen Anspruch des Unternehmens.

So bietet Schwäbisch

Hall bereits seit Jahrzehnten

zahlreiche Maßnahmen zur Vereinbarkeit

von Familie und Beruf.

Unter anderem eine betriebseigene

Kindertagesstätte

oder das Seniorenwohnstift für

ehemalige Beschäftigte und die

Pflege von Angehörigen der Mitarbeiter.

Die größte deutsche

Bausparkasse zählt außerdem

zu den fünf besten Arbeitgebern

in Deutschland. Eine Auszeichnung,

die auch mit der Arbeit

von Claudia Klug verbunden

ist, denn als Arbeitsdirektorin

des Marktführers gehört

es auch zu ihren Aufgaben,

junge Menschen für ein Geschäftsmodell

zu begeistern,

dass die Bausparkasse zwischenzeitlich

in weiteren Ländern

in Europa, aber auch in

China etabliert hat. Im Anschluss

an eine rund 45-minütige

Diskussionsrunde in Form

eines Kamingesprächs, stellt

sich Claudia Klug dann auch

den Fragen der Besucher. ibe

Ein Mensch, eine Marke,

ein Unternehmen

Im Gespräch: Claudia Klug, Generalbevollmächtigte

der Bausparkasse

Schwäbisch Hall.

Mittwoch, 21. November, 19.30

Uhr, Forum Südwest Presse Hohenlohe/Hohenloher

Tagblatt

Ludwigstraße 6-10, Crailsheim.

Anmeldung bei Silvia Hoffmann,

Tel. 0 79 51 / 40 93 54,

E-Mail: s.hoffmann@swp.de.

Ein Erfolg der

Anstrengungen

Bundesweiter Wettbewerb in fünf Kategorien: Gleich mehrere

Unternehmen aus der Region Heilbronn-Franken gehören

zu den besten Ausbildungsbetrieben in ganz Deutschland.

Zusammen mit der Talentplattform

Ausbildung.de hat das

Wirtschaftsmagazin Capital

die Ausbildungsstandards in deutschen

Unternehmen abgebildet.

Die Studie von Capital und Ausbildung.de

basiert auf den vier Bewertungskriterien

Betreuung, Lernen

im Betrieb, Engagement des Unternehmens,

innovative Lehrmethoden

und Erfolgschancen. Insgesamt

wurden mehr als 700 Unternehmen

bewertet. Die Ergebnisse

können in der November-Ausgabe

des Magazins nachgelesen werden.

Zu den Top-Unternehmen aus dem

süddeutschen Raum, die mit insgesamt

fünf Sternen (17-21 Punkte)

bewertet wurden, gehören auch

acht Firmen aus dem Verbreitungsgebiet

von RegioBusiness. Insgesamt

konnten 26 Punkte erreicht

werden. Die teilnehmenden Unternehmen

wurden unabhängig von

ihrer Mitarbeiterzahl oder Umsatzhöhe

bewertet. Im Ranking ganz

vorne dabei sind die beiden Ventilund

Regelsystemhersteller Gemü

und Bürkert Fluid Control Systems

in Ingelfingen, das Bauunternehmen

Leonhard Weiss in Satteldorf,

der Fenster- und Türenhersteller

Roto Frank (Bad Mergentheim),

die Sparkasse Ansbach (Westmittelfranken),

der Schlachtbetrieb Vion

in Crailsheim, der Gewindehersteller

Bass in Niederstetten sowie Kärcher

mit seinem Standort im Bühlertal.

„Wir freuen uns sehr, dass

wir auch in diesem Jahr wiederholt

die Auszeichnung erhalten haben.

Sie zeigt uns, dass wir auf dem richtigen

Weg sind“, ordnet Katrin

Wick, Personalreferentin und Ausbildungsverantwortliche

bei Gemü

die Auszeichnung ein.

Die Teilnahme an diesem Wettbewerb

unterstreicht auch den hohen

Anspruch der Firmen an die eigene

gesellschaftliche Verantwortung.

Hermann Trefz, Leiter technische

Ausbildung bei Kärcher, erklärt:

„Bei der Industrie 4.0 sollen unsere

Azubis Vorreiter sein.“ ibe

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02 Politik & Wirtschaft

November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Konjunktur bleibt in Fahrt

Bei den aktuellen Umfragen zeigt sich das Handwerk noch stärker als Industrie und Handel. Regionale Unterschiede fallen kaum ins Gewicht.

Die Geschäfte der Südwestwirtschaft

laufen auch in

diesem Herbst weiterhin

sehr gut, wie aus der aktuellen

Konjunkturumfrage des Baden-

Württembergischen Industrieund

Handelskammertags

(BWIHK) hervorgeht. Inlandsund

Auslandsnachfrage liegen auf

sehr hohem Niveau und stützen

den Aufschwung. Offenbar bekommen

die exportorientierten Betriebe

aber die Unruhe auf den

Weltmärkten zu spüren: Sie erwarten

in den nächsten zwölf Monaten

auf hohem Niveau leicht

schwächere Auftragseingänge aus

dem Ausland. Trotzdem überwiegt

bei den Betrieben im Land der Optimismus

beim Blick nach vorn.

STABIL In fast allen Punkten

deckt sich die Konjunktur im IHK-

Bezirk Heilbronn-Franken mit

dem landesweiten Trend: Sie zeigt

sich im dritten Jahresquartal trotz

eines schwachen Welthandels und

außenwirtschaftlichen Unwägbarkeiten

solide. Spitzenreiter in der

aktuellen Konjunkturumfrage der

Kammer bleibt das Baugewerbe,

bei dem der Lageindikator – ähnlich

wie im Dienstleistungssektor

– gegenüber dem Vorquartal stabil

geblieben ist. Die Lageurteile

der regionalen Unternehmen halten

sich konstant auf einem historisch

sehr hohen Niveau. Wie im

Vorquartal sprechen 55 Prozent

der Betriebe von einem guten Geschäftsverlauf,

während lediglich

drei Prozent der Unternehmen

mit der Geschäftslage unzufrieden

sind. Hinsichtlich zukünftiger Geschäfte

ist der Optimismus in der

regionalen Wirtschaft dagegen zurückgegangen.

26 Prozent (Vorquartal

34 Prozent) erwarten eine

günstigere Geschäftsentwicklung

in den kommenden zwölf Monaten,

während sechs Prozent (Vorquartal

sieben Prozent) der Unternehmen

mit Skepsis in die Zukunft

blicken.

STÜTZE Kammer-Hauptgeschäftsführerin

Elke Döring sieht

die Ursachen dafür vor allem im

zunehmend „rauen“ handelspolitischen

Klima: „Der Handelskonflikt

mit den USA, der ungewisse

Ausgang der Brexit-Verhandlungen,

der Zweifel an der finanzpolitischen

Stabilität Italiens sowie die

Währungskrise in der Türkei führen

zunehmend zur Verunsicherung

unserer Unternehmen.“ Das

dennoch positive Gesamtbild

werde vor allem von der Binnenwirtschaft

gestützt: „So sind es vor

allem der private Konsum und die

Inlandsinvestitionen, die die gute

Konjunktur tragen.“ Auch im benachbarten

Mittelfranken bietet

Spitze: Die Baubranche boomt. Auch bei den Wohnungen – wie bei

diesem Projekt der Crailsheimer Bauunternehmung Friedrich Feuchter

– zieht die Auftragslage wieder an. Foto: Friedrich Feuchter Bauunternehmung

sich ein ähnliches Bild: Die Wirtschaft

befindet sich weiter im Höhenflug,

das Wachstum verliert

aber an Dynamik. Derzeit bezeichnen

58 Prozent der Betriebe die

Geschäftslage als gut, über 35 Prozent

sind zufrieden. Die Mehrheit

rechnet auch in der nahen Zukunft

mit unverändert guten Geschäften,

22 Prozent erwarten sogar

weiter verbesserte Geschäfte,

nur elf Prozent fürchten einen

Rückgang.

Weiter glänzend ist dagegen die

Lage im regionalen Handwerk:

Laut aktueller Konjunkturumfrage

der Handwerkskammer (HWK)

Heilbronn-Franken ist die Auslastung

der Betriebe derzeit so hoch,

dass sie kaum noch Kapazitäten

freihaben. Rund zwei Drittel aller

Betriebe geben an, derzeit an

oder über ihrer Kapazitätsgrenze

zu arbeiten. Nur jeder Zehnte hat

nach eigenen Angaben nach aktuellem

Stand noch größere Kapazitäten

frei.

Doch auch hier gibt es einen Wermutstropfen:

Die hervorragende

konjunkturelle Lage schlägt sich

nur wenig auf dem Arbeitsmarkt

nieder. „Leider hat der konjunkturelle

Höhenflug keinen ähnlichen

Aufschwung bei den Beschäftigtenzahlen

zur Folge“, berichtet Kammerpräsident

Ulrich Bopp. Der

Herbstaufschwung auf dem Arbeitsmarkt

scheine diesmal im regionalen

Handwerk nicht anzukommen.

Während vor einem

Jahr noch fast 16 Prozent der Befragten

mehr Mitarbeiter einstellten,

waren es im abgelaufenen Jahresviertel

nur rund neun Prozent.

STIMMUNG Die Stimmung vermiesen

lassen sich die Handwerker

davon allerdings nicht – nicht

umsonst bewerten mehr als drei

Viertel ihre Geschäftslage mit gut.

Nur knapp fünf Prozent gaben an,

dass die Geschäfte schlecht liefen.

Rund zwei Drittel der Betriebe erwarten,

dass sie in den nächsten

Monaten weiterhin so gute Geschäften

machen. 29 Prozent rechnen

sogar damit, dass sich die

Lage noch weiter verbessern wird.

Von einer negativen Trendwende

gehen dagegen nur knapp vier

Prozent aus.

Und auch im mittelfränkischen

Handwerk hält der Wachstumskurs

an: Die Gesamtzufriedenheit

liegt hier sogar bei über 95 Prozent.

Eine verbesserte oder gleiche

Geschäftslage erwarten 97

Prozent der Betriebe. pm/flu

www.bw.ihk.de

www.heilbronn.ihk.de

www.hwk-heilbronn.de

www.hwk-mittelfranken.de

www.ihk-nuernberg.de

Impressum

STANDPUNKT

Heribert Lohr

verantwortlicher Redakteur

Schöne Zukunft

Es ist doch immer wieder beeindruckend,

wie die Menschheit einen auf betroffen machen

kann. Jahrelang störte es kaum einen,

wo die künstlichen Überbleibsel unserer

Wohlstandsgesellschaft abbleiben. Erst als

der ganze Plastikschrott vor unseren Füßen

an unseren Urlaubstränden anlandete und

der in kunststoff eingepackte Sporttaucher

manchmal vor lauter Folien weder Korallenstock

noch bunte Fischlein sichtet, ist

Alarm. Kaum aber hat sich die erste künstliche

Aufregung gelegt, geht auch schon das

Gemeckere los. Okay, dass die Europäische

Union ihre Kunststoffstrategie mit dem Verbot

von Strohhalmen beginnt, ist nun nicht

der ganz große Wurf, aber endlich ein Anfang.

So sinnvoll und vernünftig die Verarbeitung

von Plastik auch sein kann, unser

Umgang mit einem Werkstoff, der die Lebensspanne

eines gemeinen Hohenlohers

um Jahrhunderte überdauert, ist mit der Bezeichnung

„grob fahrlässig“ noch milde beschrieben.

Stimmt, es gibt Drittländer, da

gerät der Umgang mit den Plastikabfällen

vollends zur Sauerei – die Bilder

von Meeresbuchten voll waberndem

Plastikschrott sind mittlerweile Legion

– aber wir alle tun gut daran, unseren

moralisierenden Zeigefinger

schön unten zu lassen. Unser System

mit gelbem Sack und grünem

Punkt war auch nicht viel mehr

als ein Rohrkrepierer – den Rest

Foto: Marc Weigert

haben wir jahrelang nach China gekarrt.

Den häufig mühsam gewonnenen und oft

aufwändig verarbeiteten Rohstoff nach Gebrauch

gedankenlos zu verbrennen, ist auch

keine besondere Auszeichnung für die Leistungsfähigkeit

unseres Hirns.

Nachhaltig – das Wort ist schnell geredet,

die praktische Umsetzung geht uns fast immer

mächtig daneben. Die Industrie und

der Handel sind schnell in der Lage einen

Kunststoffkreislauf aufzubauen, der den Namen

auch verdient. Vorausgesetzt „wir Naturfreunde“

zahlen das auch. Und hier

seien Zweifel angemeldet, denn auch in Heilbronn-Franken

verfällt der populär grüne

Konsument geschwind in tiefe Depression,

wenn die Umwelt mehr als warme Worte

kostet. Bei Pinke-Pinke und der eigenen Bequemlichkeit

hört der Spaß schnell auf.

Und wenn dann noch Moral auf hippe Lebensweise

trifft, steht der Sieger fest. Fast

sechs Millionen Becher (am Tag!) benötigen

wir zusätzlich, seit wir uns zum Kaffeetrinken

nicht mehr hinsetzen. Und es ist

noch nicht lange her, da wurde die Aufbereitung

des braunen Elixiers mittels Tabs in

Plastik- und Aluminiumhülle, als „wahrhaft

außergewöhnliche Geschäftsidee“ gefeiert.

Diese können wir nun zusammen mit

dem Kunststoffgehäuse der Kaffeemaschine

auf den Abfallhaufen schmeißen. Machen

wir uns nichts vor: Wenn wir uns nicht dauerhaft

zumüllen wollen, wird es unbequem.

Selbst die Hose ohne beigemischtes Elastan

kneift in der Hüfte und im Schritt. Und weniger

Mikroplastik findet sich nur dann,

wenn die Zahl der modischen Sneaker mit

leichtgängiger Kunststoffsohle in unseren

Schränken dramatisch abnimmt. Es ist nämlich

nicht nur der Abrieb von Autoreifen auf

der Straße, der für kleinste Plastikteilchen

in unser aller Stuhlgang verantwortlich ist.

Aber: Man soll ja an das Gute glauben und

den heimischen Kunststoffverarbeitern, aber

auch Lieferanten aus der Verpackungsindustrie

stehen rosige Zeiten ins Haus. Denn

neue Werkstoffe verlangen nach neuen Technologien,

anderen Maschinenkonzepten, womöglich

auch anderen Verarbeitungsformen.

Heilbronn-Franken hat als Heimat der

Maschinenbauer und der findigen Tüftler

eine lange Tradition. Und wer sich die wachsenden

Abfallberge ins Bewusstsein ruft, erfasst

schnell die enormen Chancen, die ein

anstehender Sinneswandel gerade unserer

heimischen mittelständischen Wirtschaft eröffnet.

Zahlreiche Kunststoffverarbeiter gehören

in den unterschiedlichsten Branchen

zur absoluten Weltspitze. Und dass diese

nicht in der Lage sein sollen, ausgeklügelte

Verarbeitungskonzepte zu entwickeln, die

eine Kreislaufwirtschaft mit Zukunft ermöglichen

– will ich nicht glauben.

Aber kaum bricht sich in mir der Optimismus

seine Bahn, kommt mir der Dieselskandal

in den Sinn. Komisch.

Verlag

Südwest Presse Hohenlohe

GmbH & Co. KG

Verlagsbetrieb Hohenloher Tagblatt

Ludwigstraße 6–10, 74564 Crailsheim

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Telefax: 07951/409-119

Geschäftsführung

Thomas Radek

Redaktion

Heribert Lohr (ibe, verantw.)

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Marius Stephan (mst)

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Anzeigen

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Peer Ley (verantw.)

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Bezugspreis:

Abonnement inkl. Postbezug und

7% MwSt. 18 Euro p.a.

Einzelverkaufspreis 1,75 Euro

Verbreitung und Auflage

Im Landkreis Schwäbisch Hall,

dem Main-Tauber-Kreis, dem

Hohenlohekreis und dem

Landkreis Ansbach mit einer

Auflage über 55.000 Exemplaren

(Verlagsangabe)

Erscheinungsweise

RegioBusiness erscheint monatlich

in Zusammenarbeit mit dem Haller

Tagblatt in Schwäbisch Hall, dem

Hohenloher Tagblatt in Crailsheim,

der Neuen Kreis-Rundschau in

Gaildorf und der Fränkischen Nachrichten,

Ausgabe Bad Mergentheim


November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Politik & Wirtschaft 03

Begehrte Flächen

Für rund 1,5 Millionen Euro entstehen in Gaisbach zwei

Gewerbegebiete – Flächen sind zum Teil bereits vergeben.

Vor kurzem fand am südlichen

Ortsrand von Gaisbach bei

Künzelsau der Spatenstich für

zwei neue Gewerbegebiete statt.

Die Firma Leonhard Weiss hat den

Auftrag von der Stadtverwaltung

Künzelsau für die Erschließung

der Gebiete „Gaisbach Süd“ und

„Hofklinge“ erhalten.

Rund 1,5 Millionen Euro Kosten

für die gesamte Erschließung sind

veranschlagt. Es werden Leitungen,

Kanäle, Glasfaser-Leitungen

und Straßen gebaut. Im Frühjahr/

Sommer 2019 sollen die Arbeiten

abgeschlossen sein.

Das Autohaus Widmann

will weiter wachsen

Im Gewerbegebiet „Hofklinge“

entstehen sieben Baugrundstücke.

Dafür gibt es bereits vier Interessenten.

Die beiden Bauplätze,

die im Gebiet „Gaisbach Süd“ gebaut

werden, sind bereits vergeben.

Auf einem der Grundstücke

plant das Autohaus Widmann einen

Neubau, um zu expandieren.

Aktuell hat das Unternehmen 43

Mitarbeiter am Standort Gaisbach.

„Wir wollen wachsen“, erklärt

Roman Kilian, Leiter der Niederlassung

des Autohauses Widmann.

2020 soll der Neubau fertig

sein. Dann sollen bis zu 50 Mitarbeiter

beschäftigt sein. Die Belegschaft

des Autohauses wird bereits

jetzt dafür aufgebaut.

Der Künzelsauer Bürgermeister

Stefan Neumann dankt den Eigentümern

der Grundstücke für den

Verkauf und wünscht „für die Erschließungsarbeiten

einen guten

und unfallfreien Verlauf“. Ortsvorsteher

und Stadtrat Robert Volpp

ergänzt: „Ich wünsche für alle, die

schon lange auf das Gewerbegebiet

warten, dass was Schönes zu

ihrer Zufriedenheit entsteht.“ pm

Erschließung: In der „Hofklinge“ gibt es sieben neue Baugrundstücke.

Im Frühjahr/Sommer sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Foto: Stadt Künzelsau

Prüfungsbeste: Professor Harald Unkelbach (li.) mit den Landesbesten aus der Region sowie IHK-Hauptgeschäftsführerin Elke Döring (2. v.

re.) und Dietmar Niedziella, Mitglied der Geschäftsleitung der IHK (re.).

Foto: Jonathan Trappe

Note Eins und besser

Die IHK verzeichnet ein Plus bei den Lehrverträgen und ehrt erfolgreiche Absolventen.

Ausbildung eröffnet Zukunft

– das haben wieder

mehr Jugendliche aus der

Region erkannt: Die Industrieund

Handelskammer Heilbronn-Franken

(IHK) verzeichnete

für das aktuelle Ausbildungsjahr

4623 neu eingetragene

Ausbildungsverhältnisse.

Dies entspricht einem Plus von

1,9 Prozent im Vergleich zum

Vorjahr. Der Ausbildungsstart

verlief 2018 eher zögerlich.

Nach einem leichten Minus

noch im August, liegt die Zahl

der eingetragenen Ausbildungsverhältnisse

jetzt leicht über

dem Vorjahr.

Wie erfolgreich die heimischen

Auszubildenden sind, zeigte

sich kürzlich bei der Bestenehrung

in Heilbronn, bei der die

IHK die erfolgreichsten Prüfungsabsolventen

ausgezeichnet

hatte.

Die Ehrung ging an alle Absolventen

mit einer Prüfungsleistung

von mindestens 92 Punkten

(Note 1). Von den Geehrten

gehören 14 zu den Landesbesten

und erhielten eine besondere

Auszeichnung der IHK.„

Ich gratuliere allen Prüfungsteilnehmern

zu ihren hervorragenden

Abschlüssen ganz herzlich.

Gerade in der heutigen Zeit bietet

eine duale Ausbildung oder

eine qualifizierte Weiterbildung

eine wichtige Basis für ein erfolgreiches

Berufsleben.“,

zeigte sich IHK-Präsident Professor

Harald Unkelbach in seiner

Lobesrede überzeugt.

Die Prüfungsbesten aus der Region

Heilbronn-Franken sind:

Theresa Beck aus Freudenberg

(Packmitteltechnologin; Horn

+ Wertheim in Wertheim);

Lena Beez aus Krautheim (Kauffrau

im Groß- und Außenhandel;

Würth Modyf in Künzelsau);

Stefan Berger aus Creglingen

(Flachglasmechaniker;

Thiele Glas in Schrozberg); Florian

Deufel aus Frankenhardt

(Informations- und Telekommunikationssystem-Elektroniker;

Deutsche Telekom in Stuttgart);

Samenta Ehnes aus Boxberg

(Produktionstechnologin;

Roto Frank Bauelemente in

Bad Mergentheim), Lukas Ellinger

aus Gaildorf (Fachkraft für

Metalltechnik; Recaro Aircraft

Seating in Schwäbisch Hall);

Till Friedrich aus Oberstenfeld

(Verfahrensmechaniker in der

Steine- und Erdenindustrie; Hohenloher

Asphalt-Mischwerke

in Bretzfeld); Lisa Ghizelea aus

Nordheim (Floristin, Siegfried

Ansel in Heilbronn); Marisa

Guck aus Gaildorf (Kauffrau im

Groß- und Außenhandel;

(Würth in Künzelsau); Jonas

Klöckner aus Nistertal (Destillateur;

Joh. Vögele KG in Lauffen);

Marie Kunze aus Crailsheim

(Technische Produktdesignerin,

Voith Turbo in Crailsheim);

Moritz Landwehr aus Ingelfingen

(Elektroniker; Ziehl-

Abegg in Künzelsau); Natalie

Ortwein aus Erlenbach (Werkstoffprüferin;

Audi in Neckarsulm);

und Nadine Veinauer

aus Vellberg (Technische Systemplanerin;

Gebrüder Schneider

Fensterfabrik in Stimpfach).

pm

www.heilbronn.ihk.de

Bühne für heimische Betriebe

Auf der Bundesgartenschau 2019 kann sich das Handwerk einem breiten Publikum präsentieren.

Rund zwei Millionen Besucher

an 173 Tage und

5000 Veranstaltungen:

Die Bundesgartenschau 2019

(BUGA) in Heilbronn wird von

April bis Oktober die ganze Region

in ihren Bann ziehen. Handwerksbetriebe,

Innungen und

Verbände können diese Aufmerksamkeit

für sich nutzen:

Die Handwerkskammer wird

als zentrale Anlaufstelle des regionalen

Handwerks einen Holzpavillon

direkt am Nordeingang

zum Gelände errichten.

IDEEN Mit verschiedenen Aktionen

soll das Handwerk auf

der Bundesgartenschau zur Geltung

kommen. Betriebe, Innungen

und Verbände sind dabei

mit eigenen Vorschlägen und

Ideen ausdrücklich willkommen.

„Nicht die Handwerkskammer,

sondern das Handwerk der

Region soll auf der Bundesgartenschau

die Besucher begeistern“,

betont Hauptgeschäftsführer

Ralf Schnörr.

Zudem wird die Bundesgartenschau

auch zur Nachwuchswerbung

genutzt. Mit dem Projekt

„Wer baut die Stadt?“ wird sich

das Handwerk am „Bunten Klassenzimmer“

beteiligen.

An insgesamt vier Sonntagen finden

außerdem Aktionstage statt,

die Familien, insbesondere die

Schaufläche: Im Pavillon soll die Vielfalt des Handwerks gezeigt werden.

Eltern, für das Handwerk begeistern

sollen.

AUSSTELLUNG Handwerker

können den Pavillon kostenlos

nutzen. Sowohl innen als auch

außen können Mitmachaktionen,

Verkostungen oder andere

Präsentationen durchgeführt

werden. Geplant sind derzeit

etwa eine Bauschule für die kleinen

Besucher sowie eine Verkostung

von Schokolade und Wein.

Wer mehr Platz benötigt, kann

auch die Bühne „Schaufenster

der Region“ nutzen, die von der

Wirtschaftsregion Heilbronn-

Franken (WHF) und der Bürgerinitiative

pro Region e.V. zur Verfügung

gestellt wird.

Damit es im Pavillon des Handwerks

für die Besucher auch außerhalb

der Veranstaltungen etwas

zu sehen gibt, soll dort eine

Dauerausstellung eingerichtet

werden. „Sie soll die Vielfalt des

Handwerks zeigen“, erklärt Ralf

Schnörr. „Auch hier freuen wir

uns über Vorschläge für Exponate

von Betrieben oder Innungen.“

Meister- oder Gesellenstücke

sind ebenso willkommen

wie besondere Werkzeuge oder

Produkte aus dem Handwerk.

Foto: Architekturbüro Herzog+Herzog

KONTAKT Ansprechpartner

für Reservierung von Pavillon

oder Bühne bei der Handwerkskammer

ist Denise Armbruster

unter der Rufnummer

0 71 31 / 79 11 02 oder per

E-Mail an: Denise.Armbruster@hwk-heilbronn.de.

Mit Vorschlägen

für Exponate der Ausstellung

können sich Handwerker

bei Jérôme Umminger unter

Telefon 0 71 31 / 79 11 03,

oder einfach per E-Mail an Jerome.Umminger@hwk-heilbronn.de

melden.

pm

www.hwk-heilbronn.de/buga

Die besten jungen

Handwerker

Rund 100 Teilnehmer treten beim Leistungswettbewerb an.

Beim Leistungswettbewerb des

Deutschen Handwerks messen

sich jedes Jahr die besten jungen

Handwerker. In der Region

Heilbronn-Franken hatten sich in

diesem Jahr 102 junge Gesellen

aus 37 verschiedenen Berufen aufgrund

ihrer guten Leistungen in

der Abschluss- oder Gesellenprüfung

qualifiziert.

Die Elektroniker in der Fachrichtung

Energie- und Gebäudetechnik,

die Zimmerer und die Tischler

mussten in einer praktischen

Arbeitsprobe ihr Können unter Beweis

stellen. In allen anderen Ausbildungsberufen

wurden die Platzierungen

anhand der Noten in

der Abschluss- oder Gesellenprüfung

bestimmt. Insgesamt gab es

dabei 37 erste, 27 zweite und 18

dritte Kammersieger.

Für 28 der ersten Kammersieger

geht der Wettbewerb noch weiter.

Sie treten derzeit auf Landesebene

gegen ihre Berufskollegen aus

ganz Baden-Württemberg an. Und

die ersten Landessieger qualifizieren

sich dann für den Wettbewerb

auf Bundesebene.

pm

www.hwk-heilbronn.de

Kammersieger: Die fünf besten Zimmerer der Region sind (v. li.) Dominik

Dombrowski aus Crailsheim (Horst Philipp, Crailsheim), Niklas Diemer

aus Gaildorf (Zimmergeschäft Kunz, Gaildorf), Paul Bauer aus Künzelsau

(KEGA Holzbau, Ingelfingen), Sebastian Zeyer aus Brackenheim (Martin

und Reiner Heckler, Brackenheim) und Leonie Feyrer aus Heilbronn (Zimmerei

Thiele, Schwaigern).

Foto: Thomas Sander


04 Industrie

November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Messeauftritt in den USA

Optima präsentierte sich mit großem Erfolg auf der „Pack Expo“ in Chicago.

Austausch: In der internationalen Organisation LyoHUB kommunizieren

Gefriertrocknungsexperten. Optima Pharma ist dort Mitglied. Foto: Optima

Beitritt ins Konsortium

Optima wird künftig die Standards und Normen für

Gefriertrocknungsanlagen mitbestimmen.

Optima Pharma ist seit Mitte

des Jahres Mitglied in der internationalen

Organisation Lyo-

HUB. Diese Plattform widmet sich

ausschließlich der industriellen

pharmazeutischen Gefriertrocknung.

Als Mitglied arbeitet Optima

Pharma gemeinsam mit weiteren

Unternehmen an der Zukunft der

Gefriertrocknungsprozesse. Lyo-

HUB verfolgt langfristig angelegte

Ziele. Zentrales Anliegen ist es, Innovationen

in der Gefriertrocknungstechnologie

voranzutreiben

und diese wirtschaftlich attraktiv

zu gestalten. Wichtig ist den Beteiligten

außerdem, Normen und

Standardisierungen für Gefriertrocknungsanlagen

zu erarbeiten

und weltweit einzuführen. Darüber

hinaus sollen Endanwender

geschult und Leitfäden für unterschiedliche

Bereiche der Gefriertrocknung

erstellt und veröffentlicht

werden. Die LyoHUB wurde

2014 in den USA als ein industrieorientiertes

Konsortium gegründet

mit dem Ziel, die bisher eher

sporadisch verlaufende Kommunikation

zwischen Anwendern, Anlagenherstellern

und Universitäten

zu intensivieren. Mitglieder von

LyoHUB sind Lieferanten von Gefriertrocknungs-Komponenten,

Hersteller von Gefriertrocknungsanlagen,

Softwareunternehmen sowie

pharmazeutische Unternehmen.

Die Initiative dazu ging von

der Purdue-Universität in den USA

aus.

pm

Optima, der Spezialist für

Verpackungsmaschinen,

Abfüll- und Produktionsanlagen

aus Schwäbisch Hall,

präsentierte sich vom 14. bis

17. Oktober auf der wichtigsten

Verpackungsmesse der USA –

der „Pack Expo“ in Chicago.

Das Unternehmen stellte dort

flexible Lösungen vor, die Unternehmen

bei den aktuellen Herausforderungen

unterstützen.

Alle Geschäftsbereiche des Unternehmens

zeigten sich zufrieden

mit dem Messeverlauf.

Die Blicke der Besucher zog

ein Maschinenkonzept auf sich,

das auf der Abfüll- und Verschließmaschine

„Optima Moduline“

basiert. Das Highlight

des Konzepts war ein neues, besonders

schnelles Transportsystem.

Durch die integrierte intelligente

Software lässt sich das

System wesentlich schneller

programmieren als herkömmliche

Transportsysteme. „Auch

vom zweiten Exponat , einem

Sterilitätstest-Isolator, zeigten

sich die Besucher beeindruckt“,

berichtet Ulrich Unterriker,

Geschäftsführer der Optima

Machinery Corporation

Messe: Zu den Highlights am Stand von Optima zählte das modulare Maschinenkonzept. Foto: Optima

mit Sitz in Green Bay, Wisconsin.

Sehr zufrieden mit der

Messe zeigte sich Optima

Pharma. Die Besucher interessierten

sich vorwiegend für Abfülllösungen

für Vials und Spritzen.

Ähnlich bewertet Optima

Nonwovens den Verlauf der

Messe. Viele Kunden mit Niederlassungen

in den USA erkundigten

sich am Stand nach den neuesten

Entwicklungen. Optima

Consumer registrierte ein großes

Interesse an der neuen Verpackungslösung

InlineCan. Die

meisten Anfragen verzeichnete

das Unternehmen von Besuchern

aus der Lebensmittel-,

Chemie- und Kosmetikbranche.

Optima Life Science berichtet

von zahlreichen Neukontakten

und anstehenden Follow-up-

Terminen.

Einstimmig berichten die Experten

aller Bereiche über ein großes

Interesse an Optima Total

Care. Die Smart Services des

Life Cycle Managements zogen

das Interesse der Besucher auf

sich. Gezeigt wurden das Line-

Management-System Opal und

das Tool TCAM (Total Care Asset

Management), das über Sensorik

den Zustand von Verpackungsanlagen

analysiert und

künftige Wartungen vorausschauend

ankündigt. Optima

kündigt an, auch im nächsten

Jahr auf der Pack Expo in Las

Vegas präsent zu sein. pm

www.optima-packaging.com

Rommelsbacher ausgezeichnet

Der Elektro-Hausgeräteproduzent gehört laut einer Focus-Teststudie zu „Deutschlands Besten“.

Noch nie gab es eine derart

umfassende Studie in

Deutschland: Im Marken-Test

Deutschlands wurden

20 000 Marken auf die Wahrnehmung

durch Kunden untersucht.

Die International School

of Management (ISB) hat diese

vom Focus Magazin initiierte,

umfangreiche Datenerhebung

wissenschaftlich begleitet. Rommelsbacher

gehört damit zu den

Top 20 Marken in Deutschland

im Segment „Haushaltselektrogeräte“.

34 Millionen Kunden

an der Studie beteiligt

Die Studie „Die Besten daheim“

wertete rund 34 Millionen Kundenstimmen

aus sozialen Medien

in der Zeit von Dezember

2017 bis Mai 2018 aus. Das

Thema der Datenerhebung ist

die Wahrnehmung der Kunden

von rund 20 000 Marken aus

256 Branchen. Die Unternehmen,

die in den Kundenbewertungen

besonders positiv abschneiden,

werden mit dem Siegel

„Deutschlands Beste“ ausgezeichnet.

Dies zeigt unter anderem,

welchen Unternehmen

und Marken die Deutschen besonders

vertrauen. 350 Millionen

Online-Quellen bilden die

Basis für die Studie.

Neben Branchenriesen wie Philips

und Siemens errang der mittelständische

Elektrohausgerätehersteller

aus Dinkelsbühl den

17. Platz im Marken-Ranking.

Insgesamt konnten sich im Segment

Haushaltselektrogeräte

nur 28 Unternehmen qualifizieren.

„Wir freuen uns sehr über

diese Auszeichnung. Sie beweist,

dass die Marke Rommelsbacher

bei den Verbrauchern

eine noch größere positive

Wahrnehmung erreicht hat und

von den Menschen geschätzt

wird. Wir legen Wert darauf,

dass unsere Markenwerte wie

Qualität, Verlässlichkeit und

Kundenorientierung nicht nur

kommuniziert, sondern auch

konsequent umgesetzt und gelebt

werden“, so Sigrid Klenk,

Geschäftsführerin des Unternehmens.

Ende Oktober erschien

ein Focus-Sonderheft mit ausführlicher

Berichterstattung

zum größten Marken-Test

Deutschlands.

pm

www.rommelsbacher.de

Auszeichnung: Rommelsbacher wird als Marke wahrgenommen

und steht für Qualität „Made in Germany“. Foto: Rommelsbacher

Über Rommelsbacher

Die Rommelsbacher ElektroHausgeräte GmbH wurde 1928

von Dipl.-Ing. Gustav Rommelsbacher gegründet und ist ein

Familienunternehmen, das heute von der dritten Generation

geleitet wird. Das mittelständische Unternehmen konstruiert

und produziert im Werk Dinkelsbühl elektrische Kleingeräte

für Küche, Garten, Reise und Freizeit, die weltweit vertrieben

werden. Rommelsbacher beschäftigt 90 Mitarbeiter, produziert

in Deutschland und hat sich auf Geräte rund ums Kochen

spezialisiert. Das Sortiment reicht vom innovativen Cerangrill

bis hin zur kleinsten Automatik-Kochplatte der Welt.

Thomas Edison Award

für Thorsten Arnhold

Experte ist bei R.Stahl für Technologieentwicklung zuständig.

Erfahrung: Prof. Dr. Thorsten

Arnhold ist seit mehr als zwei Jahrzehnten

bei R. Stahl tätig. Foto: R.Stahl

Die International Electrotechnical

Commission (IEC) hat

Prof. Dr. Thorsten Arnhold, Chairman

des „IECEx-Systems“ und verantwortlich

für die Entwicklung

neuer Technologien bei R. Stahl,

mit dem Thomas A. Edison Award

ausgezeichnet. Der IEC-Vizepräsident

Shawn Powlson (USA) überreichte

Arnhold den Preis im Rahmen

der Generalversammlung

der IEC in Busan, Südkorea.

Arnhold, der seit mehr als zwei

Jahrzehnten für den Explosionsschutzspezialisten

R. Stahl in leitenden

technischen Funktionen tätig

ist, bekam die diesjährige Auszeichnung

als Anerkennung für

seine Verdienste um die Weiterentwicklung

der Konformitätsbewertung

zur internationalen Standardisierung

im Explosionsschutz.

Während Arnholds bisheriger

Amtszeit als Chairman hat sich das

Konformitätsbewertungssystem IE-

CEx eine weltweit führende Rolle

bei der Bewertung und Zertifizierung

von explosionsgeschützten

Betriebsmitteln, Dienstleistungen

und persönlichen Fachkompetenzen

für explosionsgefährdete Industriebereichen

erarbeitet. Die

IEC ist die weltweit tätige Organisation

für die technische Normung

und Konformitätsbewertung elektrotechnischer

und elektronischer

Produkte. Ihr gehören über

160 Mitgliedsstaaten an. Mit seinen

Prüf- und Zertifizierungsaktivitäten

deckt das IECEx-System

den Lebenszyklus von elektrischen

und elektronischen Betriebsmitteln

in sicherheitskritischen

Anlagen ab. Es sorgt für

hohe Sicherheitsniveaus in Industrien,

mit Gefahren aus unkontrollierten

Explosionen.

pm

www.r-stahl.com

8 Mio. €

„ Wachstumskapital aufgenommen“

www.drstiller.com

DR. STILLER


November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Industrie 05

Spatenstich: Karl-Heinz Dorsch (Geschäftsführer Stauch Bau), Marc Binder (Leiter Reisser-Galvanik), Michael Bauer (Bürgermeister Ingelfingen),

Erich Kalis (Architekt), Michael Dartsch, Peter Plack (beide Geschäftsführer Reisser), Jürgen Mahl (Projektleiter, v. li.). Foto: Frank Lutz

Reisser erweitert Galvanik

Criesbacher Schraubenspezialist investiert sieben Millionen Euro in Neubau. Im Juli 2019

soll die 2000 Quadratmeter große Halle fertig sein.

Als Reisser-Schraubentechnik

Ende Oktober zum

Spatenstich für die Erweiterung

seiner Galvanikhalle an

den Firmenhauptsitz in Ingelfingen-Criesbach

einlud, war die

erste Hürde bereits genommen:

Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen

musste die Baugenehmigung

bei Landratsamt und

Regierungspräsidium eingeholt

werden. Die gesetzlich vorgeschriebenen

Prüfungen für eine

derartige Anlage zogen sich in

die Länge und so wurde die Genehmigung

erst nach einigen

Monaten erteilt. Dies sei aber

Innovativer Mittelständler

1921 als Eisenwarenhändler gegründet, ist Reisser heute

ein Spezialist für Befestigungs- und Verbindungselementen

mit eigener Produktionsstätte. Seit 1994 gehört das Unternehmen

zur Würth-Gruppe. Unter der Leitung der Geschäftsführer

Michael Dartsch und Peter Plack arbeiten 320 Mitarbeiter

in der Reisser-Gruppe, zu der Niederlassungen in Rumänien

und Ungarn gehören. Produziert wird aber ausschließlich

in Deutschland. Der Standort Ingelfingen-Criesbach

verfügt über ein 39 000 Quadratmeter großes Areal.

durchaus normal, heißt es aus

dem Unternehmen.

In einer geplanten Bauzeit von

sieben Monaten soll nun eine

weitere Fertigungshalle entstehen,

die für den Betrieb einer

innovativen Zinktrommelanlage

genutzt wird. Der Neubau

soll direkt und ebenerdig mit

der Schraubenfertigung verbunden

sein, was die Produktion

noch effizienter machen soll.

Das Unternehmen erhofft sich,

mit der Halle die Produktionskapazität

um 40 Prozent zu steigern.

Optisch soll der Neubau

den umliegenden Gebäuden angeglichen

werden und die gleiche

Fassade in der gleichen

Farbe erhalten.

Insgesamt investiert Reisser

rund sieben Millionen Euro in

die 2000 Quadratmeter große

Fertigungshalle. Etwas mehr als

die Hälfte davon fließt in die Anlagetechnik.

Im Juli nächsten

Jahres soll die neue Anlage in

Betrieb genommen werden.

VEREDELUNG Michael

Dartsch, Geschäftsführer Produktion

des Schraubenherstellers,

bezeichnet das Galvanik-

Geschäft als Wachstumsfeld. Es

sei ein herausragendes Beispiel

dafür, „wie wir mit innovativen

Produkten und Dienstleistungen

neue Märkte erschließen“.

Mit der Erweiterung setze Reisser

die Erfolgsgeschichte des

Galvanik-Geschäfts fort und positioniere

sich am Markt als attraktiver

Partner für Veredelungstechniken

– „nicht nur

für Schrauben, sondern auch

immer mehr als Marke für Galvano-Design“.

In Criesbach produziert Reisser

als einer der führenden Hersteller

von Edelstahlschrauben in

Europa Verbindungselemente

für Kunden aus der Industrie,

Dach-, Wand- und Solarbranche.

In der hauseigenen Galvanik

bietet Reisser Beschichtungslösungen

für Komponenten

der unterschiedlichsten

Branchen an. Darunter auch

Automobilindustrie und Ventiltechnik.

„In der neuen Anlage werden

die zu veredelten Teile äußerst

schonend behandelt und erhalten

einen sehr hohen Korrosionsschutz.

Hierdurch können

wir den stetig wachsenden Korrosionsschutzanforderungen

unserer Kunden gerecht werden

und so einen signifikanten

Beitrag zu mehr Effizienz leisten“,

fügt Dartsch hinzu.

Großkunden wie die Firma Eaton

hätten bereits entsprechendes

Interesse signalisiert, Kapazitäten

der Anlage für ihre Hydraulik-Produkte

zu belegen.

„Die Gesamtauslastung ist

schon heute gesichert“, sagt

Dartsch.

flu/pm

www.reisser-screws.com

Vorkonfiguriert

und effizient

Schubert präsentiert neuen „Lightline“-Kartonpacker.

Premiere in Frankreich: Auf

der Fachmesse für Verpackung,

Verarbeitung, Druck und

Handling „All4pack“ von Montag,

26., bis Donnerstag, 29. November,

in Paris stellt Schubert dem

französischen Markt erstmals seinen

neuen „Lightline-Cartonpacker“

vor. Der sogenannte Case

Packer realisiert das Aufrichten,

Füllen und Verschließen von Kartons

auf kleinstem Raum.

Der Cartonpacker ist ein Element

des neuen Maschinenprogramms

„Schubert Lightline“. Damit bietet

der Crailsheimer Verpackungsmaschinenbauer

jetzt drei vorkonfigurierte

Verpackungsmaschinen

für Standardverpackungsaufgaben

– ausgelegt für definierte Produkt-

und Formatvarianten. Dazu

zählen neben dem „Lightline-Cartonpacker“

auch Pick-and-Place-

Anwendungen mit der „Lightline-

Pickerline“ und das Verpacken in

Schlauchbeutel mit dem Lightline-

Flowpacker“.

Hohe Qualität für einfache

Verpackungsaufgaben

Die Vorteile der neuen Maschine

beschreibt Schubert in einer Pressemitteilung:

„Nicht bei allen Verpackungsaufgaben

ist höchste Flexibilität

gefragt. Oft stehen einfache,

standardisierte Verpackungsaufgaben

im Fokus.“ Gleichzeitig

legten viele Hersteller großen

Wert auf qualitativ hochwertigen

Maschinenbau. Der „Cartonpacker“

könne Kartons auf kleinstem

Raum verpacken, füllen und

verschließen. Die Maschine ist in

vier Varianten für unterschiedliche

Kartontypen erhältlich: Trays,

Displaykartons, RSC-Kartons oder

Wrap-Arounds. Der „Cartonpacker“

ist zudem auf ein bestimmtes

Produkt ausgelegt, zum Beispiel

für Beutel, Schachteln, Flaschen

oder Dosen. Je nach Kartontyp

ist die Maschine mit einem passenden

Aufrichte-, Füll- und Verschließwerkzeug

ausgestattet. Flexibilität

biete Schubert innerhalb

der Maschinenvariante: Jeder Produkttyp

lasse sich in unterschiedlichen

Formatvarianten verpacken.

Standardisierung

für mehr Kundennutzen

Mit dem neuen Maschinenprogramm

„Schubert Lightline“ standardisiert

das Unternehmen seine

Technologie weiter. „Hersteller haben

jetzt die Wahl zwischen vorkonfigurierten

Maschinen der

neuen ,Lightline’-Produktfamilie

mit definierten Produkt- und Verpackungsformaten

und den frei

konfigurierbaren Maschinen mit

umfassenden Freiheitsgraden, die

individuell auf einzelne Kundenanforderungen

zugeschnitten sind.

Bei allen Maschinen garantieren

wir die gleiche, gewohnt hohe

Schubert-Qualität“, betont Marcel

Kiessling, einer der Geschäftsführer

des Unternehmens. pm

www.all4pack.com

www.schubert.group/de

Zuverlässig: Der „Lightline“-Cartonpacker verpackt Produkte in Kartons

mit vordefinierten Produkt- und Verpackungsformaten. Foto: Gerhard Schubert GmbH

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06 Blickpunkt

November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Den Kreislauf neu denken

Die Kunststoffverarbeitung ist auch in der Region von großer Bedeutung. Der Branche eröffnen sich ganz neue Chancen.

VON HERIBERT LOHR

In der Vergangenheit war die

Sache einfach. Von den Plastikabfällen

aus Handel und Industrie

wurden kleine Teile recyclelt

(rund ein Viertel), rund ein

Drittel verbrannt, der Rest wurde

von Deutschland aus China geliefert.

Die Firmen im Reich der

Mitte machten daraus ein Geschäft,

nutzten den Rohstoff oder

verkauften ihn weiter.

Weil die Chinesen nun aber selbst

genug Plastikmüll produzieren,

leiten sie nun die Importströme

um und haben einen Einfuhrstop

verhängt. Nun stellt sich auch hierzulande

die Frage: Plastikmüll,

was nun? Knapp 140 Millionen

Tonnen Kunststoffe landen alljährlich

in der Natur. 25 Millionen

Tonnen davon steuert der Wirtschaftsraum

Europa bei. In

Deutschland fallen jährlich rund

sechs Millionen Tonnen an. Der

überwiegende Teil sind Produktabfälle

vom Endverbraucher oder

dem Gewerbe. Die meisten Abfälle

stammen aus dem Verpackungsbereich:

1,4 Millionen Tonnen.

Mittlerweile bestimmen die Bilder

von völlig verdreckten Weltmeeren

sogar die Hauptnachrichten,

obwohl es solcher Horrorbilder

längst nicht mehr bedarf. Denn

kleinere Kunststoffteile lassen

sich mittlerweile relativ problemlos

aus jedem Ackerboden

oder Vorstadtgarten herausfiltern.

Dabei ist das eigentliche Mikroplastik,

das erst unter dem Vergrößerungsglas

richtig sichtbar wird,

noch gar nicht bedacht. Jüngsten

Studien zufolge lässt sich kleinteiliges

Plastik in jedem menschlichen

Körper nachweisen. Die Folgen

sind noch nicht erforscht, andere

Erkenntnisse schon: Die

meisten Kunststoffe verrotten erst

nach Jahrhunderten. Entsprechend

mediengewaltig wird der

Problematik nun begegnet.

Den Werkstoff zu verteufeln ist wenig

hilfreich. Zum einen sind

Kunststoffe in vielen Bereichen,

wie etwa der Medizintechnik aber

auch beim Schutz von Lebensmitteln,

derzeit nur bedingt ersetzbar.

Zum anderen ist ihr Einsatz

von großem Vorteil etwa im Leichtbau,

wo so Gewicht und damit

Energie gespart wird.

Über 316 000 Erwerbstätige wurden

bundesweit in der mittelständisch

geprägten Kunststoffverarbeitung

gezählt. Etwa 13,6 Millionen

Tonnen werden jährlich verarbeitet.

Dabei erwirtschaften die

rund 2950 Betriebe einen Umsatz

von rund 64 Milliarden Euro. Zu

der größten Sparte gehören die

Automobilzulieferer und die Hersteller

von Haushaltswaren. Danach

kommen die Hersteller von

Platten, Folien, Schläuchen und

Profilen (Anteil: 25 Prozent). Verpackungsmittel

(PET Flaschen,

Kisten und Beutel) haben einen

Anteil von 13,6 Prozent. Ähnlich

stark ist der Bereich des Baubedarfs

(Fenster, Rollläden, Tanks,

Spülkästen oder Bodenbeläge).

Generell gibt es kaum einen Wirtschaftszweig,

der nicht auf das vielfältige

Produktions-Know-how

der Plastikspezialisten zugreift.

Die Region ist da ein beredtes Beispiel.

Der Polymerspezialist Rehau

in Feuchtwangen, der Spritzgussspezialist

Wirthwein in Creglingen

oder die Firmen Holopack,

Thermopack und Kocherplastik

der Rommelag-Gruppe in Sulzbach-Laufen

sind nur drei Beispiele

renommierter Betriebe, die

in der Region mit der Verarbeitung

von Kunststoff tausende von

Plastikberge: Lagerung von PET-Flaschen für das Recycling. Die Europäische Union will die Wiederverwertung

vorantreiben. Firmen suchen neue technologische Lösungen der Kunststoffverarbeitung. Forscher

arbeiten mittlerweile sogar an Bakterien, die Plastik mit Hilfe eines Enzyms zersetzen.

Foto: NPG-Archiv

Arbeitsplätzen sichern. Cluster

wie der „Kunststoffdialog“ in Heilbronn

oder das „Kunststoffnetzwerk-Franken“

machen die Wirtschaftsräume

Heilbronn-Franken

und Westmittelfranken zu technologischen

Hochburgen der Branche.

Firmen wie Forschungseinrichtungen

sind nun gleichermaßen

gefordert, ihren Anteil an der

Verringerung der allgegenwärtigen

Plastikvermüllung beizusteuern.

Ein Stück weit werden sie dabei

getrieben, denn die EU hat seit

2015 eine Strategie entwickelt,

die ein stärker kreislauforientiertes

Geschäftsmodell bevorzugt. Ab

2030 sollen alle Kunststoffverpackungen

recyclingfähig sein; der

Verbrauch von Einwegkunststoffen

wird reduziert und die absichtliche

Verwendung von Mikroplastik

beschränkt. Der Versuch Kunststoffabfälle

zu reduzieren könnte

gleichzeitig zum Treiber für neue

Entwicklungen, mehr Wettbewerbsfähigkeit

und dem Aufbau

von hochwertigen Arbeitsplätzen

werden. Es ist deshalb das erklärte

Ziel der Politik, einen

neuen Kunststoffkreislauf zu schaffen,

in dem bei Design und Herstellung

den Erfordernissen der

Wiederverwendung, Reparatur

und Recycling in Gänze Rechnung

getragen wird. Daneben soll die

Entwicklung von nachhaltigeren

Materialien besonders gefördert

werden. Politiker verfolgen gleich

mehrere Schwerpunkte:

RECYCLING Durch neue Vorschriften

für Verpackungen sollen

die Recyclingfähigkeit von verwendeten

Kunststoffen verbessert und

die Nachfrage nach recyceltem

Kunststoff erhöht werden. Da

mehr Kunststoff gesammelt wird,

müssen auch bessere und größere

Recyclinganlagen eingerichtet

werden. Daneben soll zudem

ein standardisiertes System für die

getrennte Sammlung und Sortierung

von Abfällen geschaffen werden.

ABFALLVERMEIDUNG Die

Rechtsvorschriften haben bereits

in mehreren Mitgliedsstaaten zu

einer deutlichen Verringerung der

Verwendung von Kunststofftragetaschen

geführt. Die Pläne richten

sich nun auf andere Einwegkunststoffe

sowie Fanggeräte. Die Kommission

wird auch Maßnahmen

ergreifen, um die Verwendung

von Mikroplastik in Produkten zu

beschränken, und Logos für biologisch

abbaubare und kompostierbare

Kunststoffe festzulegen.

INNOVATIONEN Die Kommission

stellt allein im Jahr 2019 zusätzlich

100 Millionen Euro zur Finanzierung

der Entwicklung intelligenterer

und recyclingfähigerer

Kunststoffe, effizienterer Recyclingverfahren

und zur Beseitigung

gefährlicher Stoffe und Kontamination

aus recycelten Kunststoffen

bereit.

Grundsätzlich trifft das Thema fast jedes Unternehmen

Professor Dr. Christian Wilisch ist Leiter des Kunststoffcampus Bayern. Er ist sich der Herausforderungen durch die wachsenden Müllberge und die neuen

Verordnungen bewusst – Die Forschung rund um neue Materialien und Verwertungsmethoden läuft seit geraumer Zeit. INTERVIEW VON CORINNA HEIDEN

REGIOBUSINESS Westmittelfranken

ist in seiner Konzentration

an kunststoffverarbeitenden

Betrieben einmalig in Süddeutschland.

Wie kommt es, dass Kunststoff

gerade hier so ein großer

Wirtschaftszweig ist?

CHRISTIAN WILISCH Die Kunststoffbranche

ist bei uns in Westmittelfranken

ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig,

es gibt aber Regionen,

zum Beispiel in Oberfranken,

in denen die kunststoffverarbeitende

Industrie ebenfalls sehr

stark vertreten ist. Die Entstehung

der Kunststoffbranche in unserer

Region ist einer Reihe von Faktoren

geschuldet. Zum einen gibt es

eine Reihe von alteingesessenen

Unternehmen, die ursprünglich einen

anderen Fertigungsschwerpunkt

hatten – zum Beispiel in

der Knopffertigung oder der Pappenverarbeitung.

Diese Unternehmen

haben dann im Laufe der Zeit

den Kunststoff zum Unternehmensschwerpunkt

gemacht – manche

schon in den 20er Jahren mit der

Einführung von Duroplastwerkstoffen,

manche erst nach dem 2.

Weltkrieg mit dem Siegeszug der

thermoplastischen Kunststoffe.

Diese Unternehmen haben Zulieferer

benötigt, die dann mit der Zeit

entstanden und Zug um Zug entstanden

neue Unternehmen, die

sich der schon vorhandenen Infrastruktur

bedienen konnten. Die

deutlich verbesserte Verkehrsanbindung

der Region seit den

1970er Jahren hat natürlich auch

viel zur Entwicklung der Industrie

im allgemeinen beigetragen.

REGIOBUSINESS Ab 1. Januar

2019 wird es ein neues Verpackungsgesetz

geben, das das Recycling

bestimmter Kunststoffe betrifft.

Welche Unternehmenszweige

werden hier in der Region

aber auch darüber hinaus betroffen

sein?

CHRISTIAN WILISCH Grundsätzlich

trifft das Thema alle Unternehmen,

die Produkte produzieren,

die verpackt werden müssen – außer

reinen Dienstleistern also fast

jedes Unternehmen. Besonders betroffen

sind natürlich Unternehmen,

die Verpackungsmaterial herstellen,

denn ein Ziel der Verordnung

ist ja auch, die Verwendung

von Verpackungsmaterialien zu reduzieren.

Allerdings werden bei

uns in der Region eher sehr hochwertige

Verpackungsmaterialien

gefertigt – zum Beispiel technische

Folien – die zwar natürlich

auch unter die Verpackungsverordnung

fallen, deren Funktion

und Verwendung aber nicht mit denen

einfacher Verpackungsfolien

vergleichbar sind.

REGIOBUSINESS Inwieweit

können sich Unternehmen in der

Region auf das neue Gesetz vorbereiten?

CHRISTIAN WILISCH Interessensverbände,

die Industrie- und

Handelskammern sowie die Handwerkskammern

und -innungen

sind sehr gute Anlaufstellen.

REGIOBUSINESS Für wie sinnvoll

halten Sie es, solche Verordnungen

„von oben“ auf den Weg

zu bringen? Ist es nicht sowieso

das Bestreben aller, zum Schutz

der Umwelt Plastikmüll zu vermeiden?

CHRISTIAN WILISCH Grundsätzlich

ist es immer besser,

wenn solche Bestrebungen „von

unten“ kommen würden. Es

sollte immer ein Augenmerk auf

die Vermeidung von unnötigem

Abfall gerichtet werden – Kunststoffabfälle

werden hier zwar oft

an erster Stelle genannt, aber in

allen Bereichen fällt Abfall an,

der in erster Linie vermieden werden

sollte und in zweiter Linie einer

sinnvollen Weiterverwendung

zugeführt werden sollte.

Kunststoffabfälle eignen sich ganz

besonders hierfür. Ein Problem

in der Verpackungsverordnung

ist zum Beispiel die fehlende

Wertschätzung der thermischen

Verwertung von Kunststoffen.

Viele Kunststoffe in Verpackungen

haben einen besseren Heizwert

als Heizöl – wenn bei der

Vielseitig: Christian Wilisch lehrt neben seiner leitenden Tätigkeit

am Weißenburger Campus auch an der Technischen Hochschule in

Deggendorf.

Pressefoto

Herstellung entsprechend darauf

geachtet wird, ist die thermische

Verwertung, gerade bei Massenkunststoffen,

häufig auch die ökologisch

sinnigste Weiterverwendung.

Natürlich nur dann, wenn

die freiwerdende Energie sinnvoll

verwendet wird. Wir sollten

auch bedenken, dass der weit

überwiegende Anteil des Erdöl –

aus dem indirekt immer noch die

meisten Kunststoffe hergestellt

werden – direkt thermisch genutzt

wird. Es gibt aber auch

Kunststoffe, für die die thermische

Verwertung nicht geeignet

ist. Trotzdem ist natürlich die

Schonung von Ressourcen, also

zum Beispiel die Vermeidung von

unnötigem Abfall, immer der Königsweg.

REGIOBUSINESS Thema Forschung

und Entwicklung: Gibt es

neue Projekte, die helfen können,

„Kunststoffabfall“ zu vermeiden

beziehungsweise das Material

Kunststoff besser verwertbar zu

machen und Verpackungsmüll zu

vermeiden?

CHRISTIAN WILISCH In diesem

Bereich wird an etlichen Fronten

gearbeitet. Es wird beispielsweise

an verbesserten Materialien geforscht,

die genau die Eigenschaften

haben, die für die in Frage

kommende Anwendung notwendig

sind. Damit lässt sich oft die

Menge an Verpackung reduzieren.

Dann wird auch an Kunststoffen

gearbeitet, die effizienter weiterverwendet

werden können, indem

die Verwendung von Zusatzstoffen,

die bestimmte gewünschte

Eigenschaften des Endprodukts

mitbestimmen, optimiert

wird. Es gibt natürlich auch

den Weg der sogenannten Biokunststoffe,

obwohl es in diesem

Feld in vielen Bereichen noch

nicht klar ist, welcher Weg die

sinnvollsten Lösungen verspricht.

REGIOBUSINESS Gibt es eine

aktive Zusammenarbeit zwischen

den Unternehmen aus der Region

und dem Kunststoffcampus Bayern

und wie gestaltet sich diese?

CHRISTIAN WILISCH Ja natürlich,

wir arbeiten mit etlichen Unternehmen

aus unserer Region zusammen,

auch mit Herstellern von

Verpackungsmaterialien. Dies findet

sowohl in öffentlich geförderten

Projekten wie auch in vertraulichen

Forschungs- und Dienstleistungsprojekten

statt. Wir sind

aber auch immer offen für neue

Partner und neue Problemstellungen.


November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Blickpunkt 07

Gesetzeslage deutlich verschärft

Der Recyclinganteil für bestimmte Stoffe soll ab 2019 in zwei Stufen kräftig zulegen.

VON MARIUS STEPHAN

In Deutschland fallen jedes

Jahr rund 18,2 Millionen Tonnen

Müll an: Pro Einwohner

liegt die Republik mit 220,5 Kilogramm

damit über dem Durchschnitt

der Europäischen Union

von rund 167 Kilogramm, dies belegen

Zahlen des Umweltbundesamtes.

Rund 47 Prozent des Mülls

entfallen auf Privathaushalte. Die

Gründe für den hohen Verpackungsmittelverbrauch

seien vielfältig,

dokumentiert das Amt in seiner

Studie: „Ein Beispiel sind zusätzliche

Funktionen der Verpackungen

wie Dosierhilfen oder

aufwendige Verschlüsse. Diese benötigen

mehr Material und machen

das Recycling schwieriger.

Zudem setzt sich der Trend fort

hin zu kleineren Portionen anstatt

Großverpackungen, zu Versandhandel

anstatt Vor-Ort-Kauf und

zu Außer-Haus-Verzehr“, heißt es

in dem Papier. Die Politik hat eine

Gesetzesänderung auf den Weg gebracht,

die ab Januar 2019 in ihrer

ersten Stufe greift.

ÄNDERUNGEN Das neue Verpackungsgesetz

sieht eine Kontrollstelle

vor und soll auch die Recyclingquoten

erhöhen, denn

neue Zahlen belegen, wie stark

die Verpackungsmüllberge in

Deutschland wachsen.

Unternehmen müssen ab diesem

Zeitpunkt, die von ihnen in den

»Zusätzliche

Funktionen benötigen

mehr Material

und machen

das Recycling

schwieriger.«

Umlauf gebrachten Verpackungen,

stärker an ökologischen

Aspekten ausrichten: Je umweltfreundlicher

die Verpackungen

sind, desto günstiger soll die Entsorgungsgebühr

sein. Zudem gilt

die Beteiligungspflicht an den Entsorgungssystemen

und -kosten

wie auch schon auf Grundlage der

heutigen Verpackungsverordnung

künftig für alle Verpackungen, die

bei Endverbrauchern anfallen.

Ausnahmen für bestimmte Umverpackungen

– heute zum Beispiel

Transportverpackungen – entfallen.

Wer Verpackungen auf den

Markt bringt, muss sich in einem

neuen Verpackungsregister namens

„LUCID“ registrieren und

erst dann einen Vertrag mit einem

Entsorger abschließen. Dieses Verpackungsregister

stellt eine zentrale

Stelle dar, die es bis jetzt

nicht gibt. Zudem soll „LUCID“ ab

2019 öffentlich einsehbar und damit

transparent sein.

Steigerung: Die Recycling-

Quote von Kunststoff soll bis

2022 um 27 Prozent erhöht

werden.

Foto: NPG-Archiv

ZIELE Das Verpackungsgesetz

soll mit dem Verpackungsregister

Fairness in die wettbewerbliche

Verpackungsentsorgung legen.

Mit der im Gesetz auch verankerten

Erhöhung der Recyclingquoten

soll ein Anreiz geschaffen werden,

mehr Verpackungen auf den

Markt zu bringen, die sich recyceln

lassen. Oberstes Gebot ist jedoch

die Steigerung der Recycling-Quoten:

Damit gelten neue

Anforderungen auch an das Recycling

in privaten Haushalten. Bereits

die derzeitige Verpackungsverordnung

stellt unterschiedliche

Anforderungen an die einzelnen

Verpackungsarten bei privaten

Haushalten. Sie erfordert ein

Recycling von 36 Prozent der Verpackungen

aus Kunststoff, 60 Prozent

für Aluminium und Verbunde,

70 Prozent für Weißblech

und Papier und für Glas bei 75

Prozent.

Diese Anforderungen sollen nun

in zwei Stufen steigen, welche ab

2019 beziehungsweise 2022 gelten.

Für Kunststoffe soll anfänglich

eine Quote von 58,5 Prozent

erreicht werden, ab 2022 dann sogar

63 Prozent. Für Glas, Eisen,

Aluminium und Papier gilt eine 80

Prozent-Quote, ab 2022 sind es

90 Prozent. Auch Getränkekartons

(zunächst 75 Prozent, dann

80 Prozent) und sonstige Verbundverpackungen

(zunächst 55

Prozent, dann 70 Prozent) nimmt

das Gesetz ins Visier. Zudem legt

sie fest, dass jedes Jahr mindestens

65 Prozent der gesamten Verpackungsabfälle

verwertet werden

sollen, mindestens 55 Prozent

stofflich. Das heißt, sie werden

wiederverwertet, also recycelt,

nicht verbrannt.

Von Panik in der Branche keine Spur

Regionale Kunststoffverarbeiter blicken dem Verpackungsgesetz entspannt entgegen – wiederverwertbares Material setzen sie bereits ein.

VON FRANK LUTZ

Ein Meilenstein für den Umweltschutz

soll es werden – das

neue Verpackungsgesetz, das am

1. Januar 2019 in Kraft tritt und

das deutlich höhere Recycling-

Quoten unter anderem bei Kunststoffverpackungen

als bisher vorsieht.

Das neue Gesetz könnte für

die Wirtschaft weitreichende Konsequenzen

haben – besonders für

die kunststoffverarbeitenden Firmen,

die auch in der Region stark

vertreten sind. Welche Auswirkungen

auf ihre Produktion und ganz

allgemein ihr Geschäft erwarten

diese Unternehmen? Sehen sie der

bevorstehenden Gesetzesänderung

mit Sorge entgegen?

Eine Umfrage unter regionalen

Kunststoffverarbeitern zeigt eher

das Gegenteil: Die Unternehmen

geben an, dass das Gesetz nur vorschreibe,

was sie sowieso seit Langem

täten: Sie würden soweit wie

möglich auf wiederverwertbares

Material setzen und hätten schon

zum jetzigen Zeitpunkt eine hohe

Recycling-Quote. Die Gesetzesänderung

bereite ihnen also keine

schlaflosen Nächte.

MONOFOLIEN Gar keine Auswirkungen

durch das neue Gesetz

werden etwa bei August Benker erwartet:

„Unsere Reststoffe werden

zu 100 Prozent recycelt. Da wir

aus 100 Prozent Monofolien arbeiten,

ist ein Recycling auch der eingesetzten

Produkte möglich“,

heißt es beim Dietenhofener

Kunststoffspezialisten, dessen Produkte

in sehr unterschiedlichen

Branchen – vom Spielzeug bis

zum Elektrogerät – zum Einsatz

kommen. Mono-Kunststoffe könnten

einfacher recycelt werden als

Stoffmischungen und sollten daher

soweit wie möglich eingesetzt

werden. Generell sei Kunststoff

ein wunderbarer Stoff, der durch

seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten

das moderne Leben mit

dem vorhandenen Luxus und Standard

erst ermögliche. „Allerdings

müssen wir dafür sorgen, dass

Kunststoff nur da hinkommt, wo

er auch hingehört – er ist ein wertvoller

Rohstoff und sollte nicht im

Müll landen“, heißt es aus dem

Unternehmen.

GRENZÜBERGREIFEND Das

Problem wachsender Müllberge

könne nur global gelöst werden.

Dass China, das zuvor 56 Prozent

des weltweiten Kunststoffabfalls

importiert hatte, seit diesem Jahr

nur noch hochwertigen Kunststoffmüll

entgegennimmt, spiele in diesem

Zusammenhang noch keine

große Rolle: „Grundsätzlich ist

seitdem auf dem deutschen Markt

recyceltes Material überhaupt wieder

verfügbar.“

Ralf Bouffleur, Generalbevollmächtigter

der Rommelag-Unternehmensgruppe,

sieht ebenfalls

vorerst keine Auswirkungen des

Zukunftsweisend: Mit einer eigenen Recycling-Anlage bereitet Rommelag überschüssigen Kunststoff aus

dem Produktionsprozess wieder auf.

Foto: Rommelag

»Kunststoff ist ein

wertvoller Rohstoff

und sollte nicht im

Müll landen.«

neuen Verpackungsgesetzes auf

das eigene Geschäft: „Wir legen

seit jeher Wert auf einen verantwortungsvollen

Umgang mit unseren

Produkten. Wir betreiben beispielsweise

eine eigene Recyclinganlage,

um überschüssigen Kunststoff

aus dem Produktionsprozess

wieder aufzubereiten.“ Ähnlich

wie August Benker achte auch der

Hersteller von Abfüllanlagen und

Verpackungslösungen, zu dem Kocher-Plastik

Maschinenbau in

Sulzbach-Laufen gehört, auf die

Wiederverwertbarkeit seiner Produkte.

So biete Rommelag dem

Kunden unter anderem kompostierbare

Folien.

Bouffleur ist ebenfalls überzeugt,

dass Kunststoff ein idealer Werkstoff

für viele Anwendungen sei:

„Auf dieser Basis kann man zum

Beispiel Arzneimittel günstig und

dennoch sicher verpacken oder

Lebensmittel so versiegeln, dass

sie lange frisch bleiben.“ Wichtig

sei nur zweierlei: Die Verbraucher

müssten verantwortungsvoll

mit Rohstoffen aller Art umgehen

und es müssten sinnvolle Sammelsysteme

auch für Rest-Kunststoff

etabliert werden.

Auch Wirthwein sieht sich von der

Neuerung nur indirekt betroffen,

da der Creglinger Kunststoffspezialist

Verpackungen in der Regel

produktbezogen zusammen mit

dem Kunden entwickele. Dabei

werde schon seit mindestens fünf

Jahren darauf geachtet, möglichst

viel wiederverwertbare Verpackung

zu verwenden. „Dazu gibt

es allgemein interne Regelungen

beziehungsweise externe Vorschriften

wie zum Beispiel individuelle

Verpackungsvorschriften

vom Kunden“, berichtet Robert Sawicki,

der das Qualitätsmanagement

leitet.

SPEZIALISIERUNG Er fügt

hinzu: „Zudem wird das Thema

immer weiter professionalisiert,

indem spezialisierte Abteilungen

– zum Beispiel Verpackungsplanung

in einer Logistik- beziehungsweise

Qualitätsabteilung –

die Aufgabenstellungen in Bezug

auf Wiederverwendbarkeit und

Produkterhaltung in der individuellen

Verpackung vereinen.“ Beispiele

dafür seien Gitterboxen, stapelbare

Lösungen sowie zusammenklappbares

und wiederverwendbares

Leergut.

www.benker-packaging.de

www.rommelag.com

www.wirthwein.de


08 Firmen & Märkte

November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Finale souverän erreicht

Das Hohenloher Unternehmen Eleven Teamsports hat es unter die besten 33 Firmen

beim renommierten Preis „Entrepreneur of the Year“ geschafft.

Beeindruckende Wachstumsraten,

Innovationskraft

und soziales Engagement:

Zum 22. Mal kürte die

Prüfungs- und Beratungsgesellschaft

EY (früher Ernst &

Young) im Oktober die besten

inhabergeführten, mittelständischen

Unternehmen Deutschlands.

Nach einer mehrstufigen

Auswahl ist in diesem Jahr 33

Firmen der Sprung ins Finale

des Wettbewerbs „Entrepreneur

Of The Year“ gelungen, darunter

auch Oliver Schwerin

von Eleven Teamsports. „Es ist

eine große Ehre, zu dem Kreis

der 33 Finalisten des ,Entrepreneurs

Of The Year 2018’ zu gehören.

Wir freuen uns sehr über

diese Anerkennung. Diese gebührt

dem gesamten Team, welches

Tag für Tag für unseren einzigartigen

Fußballkosmos im Einsatz

ist“, kommentiert Oliver

Schwerin, Gründer und Geschäftsführer

von Eleven Teamsports,

das Erreichen der Finalrunde.

Der Preis „Entrepreneur Of The

Year“ gehört zu den weltweit renommiertesten

Auszeichnungen

für Unternehmer. Seit über 30

Jahren zeichnet EY in 60 Ländern

ausgewählte Unternehmer

für besondere Leistungen aus.

Zu den Beurteilungskriterien

der Jury zählen Wachstum, Zukunftspotenzial,

Innovation, Mitarbeiterführung

und gesellschaftliche

Verantwortung.

Verliehen werden die Preise in

den Kategorien Industrie, Dienstleistung

und IT, Konsumgüter

und Handel, digitale Transformation

und junge Unternehmen. Darüber

hinaus zeichnet EY ein vorbildliches

Familienunternehmen

und eine Unternehmerpersönlichkeit

für ihr außergewöhnliches

soziales Engagement aus.

Engagiert: Die Crailsheimer unterstützen und organisieren viele Aktionen in Sachen Jugendfußball.

Die Preisverleihung fand Mitte

Oktober im Deutschen Historischen

Museum in Berlin statt.

Zu den Gewinnern und Ehrenpreisträgern

zählten in den Vorjahren

unter anderem Ralph

Dommermuth (United Internet),

Natalie Mekelburger (Coroplast),

Prof. Claus Hipp

(HiPP), Götz W. Werner (dm

Drogeriemarkt ), Roland Mack

(Europa-Park), Stefan Dräger

(Drägerwerk), Stefan Messer

(Messer Group) und Bernhard

Simon (Dachser). pm

www.11teamsports.com

Ehre: Geschäftsführer

Oliver Schwerin freut sich

über das gute Abschneiden

seiner Firma. Fotos: 11teamsports

Außergewöhnlich: Rund 550 Kubikmeter Brettschichtholz, 210 Kubikmeter

Fichtenholz sowie 110 Kubikmeter Lärchenholz wurden in Summe

für den Turm und den Rundweg verbaut.

Foto: Schaffitzel

Baumwipfelpfad

ausgezeichnet

Schaffitzel erhält Holzbaupreis für innovatives Bauwerk.

Mitte Oktober wurde im Rahmen

des 11. Europäischen

Holzbau-Kongresses EBH 2018

in Köln dem Baumwipfelpfad

mit Aussichtsplattform des Naturerlebnisparks

Panarbora

der Holzbaupreis NRW 2018

verliehen.

Baumwipfelpfad und Aussichtsturm

sind Herzstück der Gesamtplanung

des Naturerlebnisparks

Panarbora in Waldbröl. Auf einer

Fläche so groß wie elf Fußballfelder

bietet der Park eine einzigartige

Kombination aus Natur, Vergnügung

und Umweltwissen. Über

einen aufgeständerten Pfad mit sieben

Plattformen verläuft der

Baumwipfelpfad durch verschiedene

Höhenprofile und durchstreift

mehrere Vegetationsbereiche

des Waldes, bevor er in einen

rund 40 Meter hohen Aussichtsturm

mündet. Oben angekommen

kann man die Aussicht in das Bergische

Land und weit darüber hinaus

genießen. Die gesamte Lauflänge

des Pfades und des Turmes

beträgt circa 1635 Meter.

In der Ausführung hat das Team

der Schwäbisch Haller Schaffitzel

Holzindustrie circa 210 000 Befestigungsmittel,

200 Tonnen verzinkten

Stahl sowie 4100 Quadratmeter

Schalung für Brücken und

Turmaufgang verarbeitet. pm

www.schaffitzel.de

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Welcher Arbeitnehmertyp sind Sie?

Vielfältige Karrierechancen bei Würth Elektronik eiSos

„More than you expect“ ist das

Motto des Herstellers elektronischer

und elektromechanischer Bauelemente

für die Elektronikindustrie mit

Sitz in Waldenburg. Es ist nicht nur

ein Versprechen an die Kunden des

Unternehmens, sondern richtet sich

insbesondere auch an die Mitarbeiter

und Bewerber. Viele unterschiedliche

Arbeitnehmertypen finden hier

die idealen Bedingungen, um sich

mit Spaß an und bei der Arbeit voll

entfalten zu können:

Der Neueinsteiger

Wer demnächst Schule oder Studium

beendet, findet bei Würth Elektronik

eiSos viele spannende Einstiegsmöglichkeiten.

Eine große Bandbreite an

technischen und nicht-technischen

Ausbildungsberufen, Praktika und

Traineeprogrammen bis hin zum

unternehmenseigenen Studentenprogramm

„STUP“ warten auf alle

startbereiten Berufseinsteiger.

Der Familienmensch

Endlich muss man sich nicht

mehr zwischen Beruf und Familie

entscheiden: Würth Elektronik eiSos

unterstützt Familien mit flexiblen

Wiedereinstiegsmöglichkeiten nach

der Elternzeit, maßgeschneiderten

Teilzeitlösungen und Kinderbetreuung.

Denn wer den Rücken frei hat,

kann seine Kompetenzen im Beruf

besser entfalten.

Der Erfahrene

Wer bereits einige Jahre im Beruf

mitbringt, findet bei Würth Elektronik

eiSos verantwortungsvolle Aufgaben

und die stetige persönliche sowie

fachliche Entwicklung durch individuelle

Weiterbildungen. Der Rückhalt

des sicheren, zukunftsorientierten

und familiengeführten Unternehmens

machen Auszeiten wie ein

Sabbatical oder die verlängerte

Entgeltfortzahlung ab fünf Jahren

Betriebszugehörigkeit möglich.

Der Sportler

Jeder möchte in Beruf und Freizeit

gesund und aktiv bleiben. Bei den

regelmäßigen Kursen und Sport-

Treffs des WEtality Aktivprogramms

ist sicher der (neue) Lieblingssport

dabei – egal ob Zumba, Fußball oder

Yoga. Die gesunde Ernährung darf da

natürlich nicht fehlen: Entsprechende

Kochkurse runden das Gesundheitsprogramm

von Würth Elektronik

eiSos ab.

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Sie sind weltoffen und möchten die

Mentalität und Arbeitskultur anderer

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Sie auf die Reise – ob zum Praxissemester

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Und welcher Arbeitnehmertyp

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vielfältigen Karriereangeboten

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finden Sie unter

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Weitblick mit Aussicht: Vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und ein Klima

der gegenseitigen Wertschätzung sind bei Würth Elektronik eiSos Selbstverständlichkeit.

Foto: Würth Elektronik eiSos

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Elektronikindustrie. Von Waldenburg aus sind wir in 50 Ländern

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November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Politik & Wirtschaft 09

Die vierte Dimension

Thema der Frauenwirtschaftstage waren die Konsequenzen, welche die Digitalisierung auf das Arbeitsleben haben wird.

VON KERSTIN DORN

Die Fakten sprechen eine eigene

Sprache: 250 Millionen

weniger Frauen als

Männer besitzen ein Handy oder

einen Zugang zu Online-Diensten.

Der Anteil der Frauen in technischen

Berufen ist in den entwickelten

Industrienationen kleiner als

beispielsweise in Indien oder Indonesien.

Oder: noch krasser:

„Girls can’t lead!“ Diesen Satz

hörte Ilkay Ormandy von ihrem

sechsjährigen Sohn. Was der

Kleine noch nicht abschätzen

kann: Seine Mutter leitet den Global

Player Procter & Gamble am

Crailsheimer-Standort und ist Gastgeberin

beim Vortragsabend zu

den Frauenwirtschaftstagen. Ilkay

Ormandy brauchte also nicht viele

Worte, um den Zuhörern zu zeigen,

dass „Frauen und Technik“

noch immer ein Thema ist.

Die Organisatorinnen der Frauenwirtschaftstage

im Landkreis

Schwäbisch Hall – allen voran Susanne

Ehrmann von der Agentur

für Arbeit Schwäbisch Hall Tauberbischofsheim

und Melanie Schlebach

von der Wirtschaftsförderung

des Landkreises – hatten

den Vortragsabend unter das

Motto Digitalisierung gestellt und

mit Ilkay Ormandy und Professorin

Jutta Rump zwei Rednerinnen

gefunden, die dieses Thema aus

ganz unterschiedlichen Perspektiven

beleuchten konnten. Ilkay Ormandy

vom Standpunkt einer Diplomingenieurin,

die einen international

operierenden Konzern

leitet, und Jutta Rump als Vordenkerin

von theoretischen Beschäftigungsmodellen

im internationalen

Personalmanagement und der

Organisationsentwicklung.

Viele haben Angst,

aus der Kurve zu fliegen

Frauenwirtschaftstage: Neues erfahren, Kontakte knüpfen, Erfahrungen austauschen – darum ging es

bei der Vortragsveranstaltung, zu der die Organisatorinnen Melanie Schlebach (li.) und Susanne Ehrmann

(re.) Prof. D. Jutta Rump als Gastrednerin gewinnen konnten.

Foto: Kerstin Dorn

So schnell, wie die Digitalisierung

die Arbeitsprozesse verändert, so

rasant streifte Rump in ihrem Vortrag

die Auswirkungen der Digitalisierung

auf die Beschäftigungsverhältnisse

und ihren Bezug zur Diversität.

Rump erklärte, dass es neben

den technischen Innovationen,

den Innovationen in den Geschäftsmodellen

und in den Prozessen

eine weitere wichtige Veränderungen

gebe – die sogenannte

vierte Dimension – über

die man jetzt reden müsse! Denn

sie schlage sich in den Entwicklungen

im sozialen Bereich sowie in

den personellen Entscheidungen

nieder und werde das Verhältnis

von Arbeitnehmern untereinander,

zu den Führungskräften sowie

den Ansatz von Führung überhaupt

nachhaltig beeinflussen.

In einigen Branchen, Rump

nannte den Handel als Beispiel,

hätte die Digitalisierung bereits zu

einem massiven, nicht mehr umkehrbaren

Strukturwandel geführt.

Den Einzelhandelskaufmann

gebe es nicht mehr. Vielmehr

müssten die Beschäftigten

im Handel heute die Aufgaben von

Eventmanagern erfüllen. Die Entwicklung

werde auch andere

Branchen treffen, vielleicht nicht

ganz mit einem so „großen

Knall“.

Digitalisierung bedinge gleichzeitig

ein permanentes Agieren in

den Spannungsfelder „Bewahren“

und „Verändern“ und stelle die

Unternehmen vor die Herausforderungen,

zwischen traditionellen

und digitalen Geschäftsmodellen,

zwischen dem Qualitäts- und dem

Kostendruck, zwischen stationärer

Arbeit und ihren mobilen Varianten,

zwischen Erreichbarkeit

und Verfügbarkeit zu balancieren.

Dazu komme, dass diese Anforderungen

in sich Widersprüche trügen:

Die Forderungen nach Agilität

kollidiere beispielsweise mit

der Flexibilität. Die Vereinbarkeit

von Beruf und Familie – ein hohes

Gut, das sich Frauen hart erkämpft

haben – gehe nicht mit

der Forderung konform, Innovationsprozesse

zügig und ohne Rücksicht

auf Kalendertage und Uhrzeit

durchzuziehen.

In einer Welt der Veränderung,

die sich immer schneller drehe,

hätten viele Angst, aus der Kurve

zu fliegen. Dann müsse es etwas

geben, was Halt gibt. Das könne

zum Beispiel die Identifikation

mit der Firma oder ein gutes Arbeitsklima

sein, was früher zu den

sogenannten Softfacts gehörte, zunehmend

aber zu den „härtesten

Fakten überhaupt“ zähle, wie

Rump erklärt. Doch nicht nur die

Arbeitnehmer müssten reagieren,

auch von den Führungskräften erfordere

die Digitalisierung ein Umdenken.

Hier stelle sich die Frage,

ob eine Person allein diese Herausforderungen

bewältigen kann

oder ob es der Vielfalt an Perspektiven,

Erfahrungshintergründen,

Sozialisationsmustern oder Lebenssituationen

bedürfe. Heterogenität

und Diversität könnten

eine „kreative Kompetenz“ hervorbringen,

die die Stärken jedes einzelnen

Teammitglieds nutzt. Das

wiederum stelle neue Forderungen

an das Management und

führe zu einer Demokratisierung

von Führung mit den Konsequenzen,

das Handlungsspielräume erweitert,

Entscheidungsbefugnisse

delegiert und hierarchiefrei kommuniziert

werden wird. Diversity,

so schlussfolgert die Rednerin, sei

ein zentraler Treiber zur erfolgreichen

Implementierung der Digitalisierung.

Im Anschluss gab es Gelegenheit,

das Gehörte Revue passieren zu

lassen und sich über Erfahrungen

auszutauschen: Ganz im Sinne des

Anliegens der Frauenwirtschaftstage,

auf das Susanne Ehrmann anfangs

hingewiesen hatte: Netzwerken

Sie!

Gastkommentar

Rückfall in die Zeit vor der Aufklärung

Der Evangelische Kirchentag macht mit dem Boykott der AfD einen großen Fehler.

Hans Leyendecker, wohl einer

der profiliertesten und

erfolgreichsten investigativen

Journalisten unserer Republik,

der einst Helmut Kohls Spendenaffäre

aufdeckte und gemeinsam

mit Kollegen aus der ganzen

Welt die „Panama-Papers“ aufspürte,

ist ohne viel Aufhebens darum

und deshalb nahezu unbemerkt

zum Präsidenten des Evangelischen

Kirchentags in Dortmund

im kommenden Jahr 2019

gewählt worden.

Im Grunde ja eine gute Nachricht:

Mal niemand aus der Politik und

auch sonst kein selbst ernannter

„Allerheiligster“, sondern ein

reichlich unabhängiger, erfahrener

und ebenso selbstständiger

wie kluger Kopf.

Umso größer dann aber doch die

Enttäuschung darüber, dass das

Kirchentagspräsidium unter seinem

Vorsitz in geheimer Sitzung

einen Boykott beschlossen hat:

AfD-Politiker/innen werden von

der Teilnahme an Podien und Diskussionsveranstaltungen

auf

Deutschlands bedeutendstem und

größtem Christentreffen ausgeschlossen.

Leyendeckers Begründung:

„Dem Kirchentag geht es

ums Zuhören, aber ich möchte

nicht Herrn Gauland zuhören“.

Woher er die Gewissheit nimmt,

dass alle der zigtausend erwarteten

Christen Herrn Gauland nicht

zuhören möchten, bleibt sein Geheimnis.

Dass er – wie viel zu weit in unserem

Lande verbreitet – bestimmt,

wem man zuhören „darf“ und

wem nicht, dass er Politikern der

„Linken“ gerne eine Bühne bietet,

denen der „Rechten“ aber nicht,

obwohl diese sich einer weit breiteren

Zustimmung in der Bevölkerung

erfreuen dürfen – was nicht

nur zum Nachdenken, sondern

auch zur Auseinandersetzung mit

ihnen auffordern sollte – als die

„Linken“, ist „main stream“ und

schon alleine deshalb zumindest

zu hinterfragen.

Dass Leyendecker und mit ihm

das gesamte Kirchentagspräsidium

aber mit ihrem Boykott der

Ausschluss: Beim Evangelischen Kirchentag wird diskutiert, gesungen,

gebetet. Doch nicht jeder ist willkommen. Foto: NPG–Archiv/imago

AfD in längst zurückliegende voraufgeklärte

Zeiten zurückfallen

und offenbar damit nicht nur überhaupt

kein Problem haben, sondern

sich damit auch noch selbstgefällig

„auf der richtigen Seite“

wähnen, ist nicht nur ärgerlich,

sondern auch vor-demokratisch

und wie ausgeführt auch „vor-aufgeklärt“;

und christlich ist dieses

Verhalten schon mal gleich gar

nicht.

In einem Interview mit „Christ &

Welt“ versucht Kirchentagspräsident

Leyendecker sich politisch

korrekt zu verhalten, indem er erklärt:

„Wir laden Wähler und Sympathisanten

der AfD ausdrücklich

ein – nicht aber Repräsentanten

der AfD“.

Nichts wird dadurch besser; im

Gegenteil: Jetzt wird ganz offen

„differenzierend aussortiert“. Zu

dem oben Ausgeführten kommt

nun auch noch eine unerträgliche

Scheinliberalität hinzu. Leyendecker

sagte an anderer Stelle,

„man müsse Kante zeigen, Position

beziehen“: Gegen Abwesende?

Was ein Unsinn!

Der große Aufklärer Voltaire

(1694 - 1778) war da vor mehr

als 300 Jahren schon weiter, als er

sagte: „Ich mag verdammen, was

Du sagst, aber ich werde mein Leben

einsetzen, dass du es sagen

darfst“. Auch „seinen Friedrich

Schiller“ sollte Leyendecker kennen.

Dieser ließ in Don Carlos (geschrieben

zwischen 1783 und

1778) den Marquis von Posa sagen:

„Geben Sie Gedankenfreiheit!“

Selbst Rosa Luxemburg

(1871 - 1919) war offensichtlich

Dr. Walter Döring

Der gebürtige Stuttgarter war lange eine

der Galionsfiguren der FDP. Er war Gemeinderat

in Schwäbisch Hall, Vorsitzender der

Landtagsfraktion und Wirtschaftsminister

von Baden-Württemberg. Heute arbeitet

der 64-Jährige als Consultant und hält Vorlesungen

an Hochschulen. Im Kreistag ist er

für die Freien Demokraten politisch aktiv.

Döring ist Initiator und Mitorganisator des

Kongresses „Gipfel der Weltmarktführer“

in Schwäbisch Hall und gründete die Akademie

Deutscher Weltmarktführer.

freiheitsliebender und toleranter

als das Kirchentagspräsidium,

denn von ihr stammt: „Freiheit ist

immer die Freiheit Andersdenkender“!

Alle diese Aussagen gehören zum

Grundgerüst einer jeden offenen

Gesellschaft, die ganz selbstverständlich

unterschiedliche, auch

verabscheuungswürdige und nur

schwer erträgliche Meinungen zulässt

und diese auch aushält; weil

sie sich offen und selbstbewusst

mit diesen auseinandersetzt und

sie, wenn nötig, als gegen die Menschenrechte,

gegen das Grundgesetz,

gegen den christlichen Glauben

gerichtet entlarvt, sich mit ihnen

um den besseren Weg streitet.

Dass ausgerechnet ein Kirchentag

sich für Ausgrenzung statt für Auseinandersetzung

entschieden hat,

ist ein großer Fehler; auch, weil

er denen nutzen wird, denen man

doch wohl eigentlich nicht nutzen

möchte.

So sah es die katholische Kirche,

die nach einem ähnlichen Boykott

2016 umdachte und ihre Meinung

änderte und AfD-Politiker 2018

wieder zugelassen hatte.

Auch das Kirchentagspräsidium

für den evangelischen Kirchentag

2019 sollte umdenken.


10 Kapital & Finanzen

November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Die Solidarität in der EU geht verloren

Unternehmensdialog der Sparkasse Tauberfranken: Fernsehjournalist Udo van Kampen fand klare Worte.

VON WERNER PALMERT

Zum fünften Unternehmensdialog

konnte die Sparkasse

Tauberfranken in Bad Mergentheim

mit dem renommierten

Fernsehjournalisten Udo van Kampen

einen exzellenten Kenner der

politischen Verhältnisse in Europa

und der Welt gewinnen. Der langjährige

ZDF-Korrespondent war

über 40 Jahre als Studioleiter der

Büros in Brüssel und New York

und gilt als einer der bekanntesten

Wirtschaftsredakteure. Van

Kampen ist Mitbegründer des Wirtschaftsmagazins

WISO und gilt

auch heute noch bei vielen Zuschauern

als „Mr. Europa“.

Acht Jahre berichtete er als Korrespondent

in New York unter anderem

live über die Terroranschläge

auf das World Trade Center am

11. September 2001. Aus Brüssel

informierte er mehr als 20 Jahre

vor allem über die Institutionen

der Europäischen Union und die

Nato. Schwerpunkte seiner Berichterstattung

waren in den letzten

Jahren die Finanz- und Griechenlandkrise

sowie Europas Migrationspolitik.

Seit 2015 berät

Udo van Kampen die Bertelsmann

Stiftung in Europafragen.

Am Mittwochabend zeichnete er

vor einem Unternehmerkreis aus

dem Geschäftsgebiet der Sparkasse

Tauberfranken ein sehr klares

und ernüchterndes Bild der

aktuellen weltpolitischen Situation,

von der besonders die Mitgliedsstaaten

der Europäischen

Union und damit auch die Bundesrepublik

Deutschland tangiert

werden. Von Kampen nannte in

diesem Zusammenhang neben

den Unwägbarkeiten des bevorstehenden

Brexit oder der unverständlichen

und gefährlichen italienischen

Haushaltspolitik, vor allem

den unberechenbaren Politikstil

des neuen US-Präsidenten Donald

Trump, den er schon aus dessen

New-Yorker Zeit als „Immobilien-Hai“

kennt.

GEFAHREN In Trumps Amtszeit

als 45. Präsident der USA, sieht

der Fernsehjournalist den Beginn

einer „Zeitenwende in der Weltwirtschafts-

und Außenpolitik“,

die auch für Europa fundamentale

Auswirkungen habe. Alles werde

in Frage gestellt. Aus Freunden

werden Feinde, Begriffe wie Demokratie,

Aufrichtigkeit, Wahrheit

oder Fairness verlieren ihre

Bedeutung. Europa müsse sich

neu positionieren und sich auf

seine eigenen Kräfte besinnen. In

diesem Zusammenhang beklagte

von Kampen vor allem die immer

Europakenner: Udo van Kampen (Mi., mit Peter Vogel, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Tauberfranken

(li.), und seinem Stellvertreter Wolfgang Reiner), sprach beim fünften Unternehmensdialog der Sparkasse

über die Wirtschaft in Europa im Jahr 2018, die veränderten Realitäten und ihre Folgen. Foto: Werner Palmert

mehr schwindende Solidarität innerhalb

der EU und den damit einhergehenden

Werteverlust. Darin

sieht er das Hauptübel der verfahrenen

Situation. Er wünsche sich

ein demokratisches Europa, in

dem wieder mehr über die Vorteile

der Staatengemeinschaft gesprochen

und der Blick auf eine

realitätsbezogene Politik geschärft

wird. Das Festhalten an alten

Klischees sei rückwärtsgerichtet

und daher in seinen Augen

keine Option für die Zukunft.

VERANTWORTUNG Diese Einschätzung

hatte auch der Stellvertretende

Vorstandsvorsitzende

und Moderator des Unternehmensdialogs,

Wolfgang Reiner.

Europa entwickle sich nach 70

Jahren in Frieden und Freiheit immer

mehr zu einer „rein ökonomischen

Veranstaltung und verpasst

so seine große Chance“. Vorstandsvorsitzender

Peter Vogel

stellte eingangs die Kernzahlen

der Sparkasse Tauberfranken im

Verbund mit der Sparkassen-Finanzgruppe

vor, wobei er besonders

auf die gesellschaftspolitische

Verantwortung des größten

Geldinstituts im Main-Tauber-

Kreis einging. Alle Gewinne außerhalb

der gesetzlichen Rücklagen

werden in der Region investiert.

So engagiere sich die Sparkasse

Tauberfranken zum Beispiel als

größter Förderer im Breitensport

und in der Jugend- und Bildungsarbeit.

Die fortschreitende Digitalisierung

sieht der Sparkassenvorstand

als „große Chance der Zukunft“.

Derzeit beschäftigt die

Sparkasse Tauberfranken 524 Mitarbeiter

und 29 Auszubildende.

CHANCEN In den Impulsvorträgen

beschäftigte sich der Unternehmensdialog

mit der Chance

für Unternehmen durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz.

Der

steigende Kostendruck im Gesundheitswesen

und die immer kürzer

werdenden Innovationszyklen

wurden unter dem Thema „Gesundheit

für Ihre Praxis – Aktuelles

Finanzwissen für Ärzte“ behandelt

und den Investmentmöglichkeiten

über alle Anlageklassen hinweg

wurde mit der Frage „Starke

Unternehmen, schwache Zinsen –

was tun?“ nachgegangen. Deutlich

wurde, dass die Bundesbürger in

Sachen Geldanlage in Aktien im internationalen

Vergleich auf dem

letzten Platz rangieren. „Weltmeister“

sind die Holländer.

www.sparkassetauberfranken.de

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Zeitgemäße Geldanlage –

immer und von überall

Digitaler Anlage-Assistent MeinInvest ergänzt klassische Beratung

Die VR Bank Schwäbisch Hall-

Crailsheim eG verschafft

Kunden mit MeinInvest jetzt

auch online einen bequemen

und modernen Zugang zu einer

zeitgemäßen Geldanlage.

Die Digitalisierung hat längst viele

Bereiche der Wirtschaft erfasst und

ist aus unserem Privatleben kaum

mehr wegzudenken. Und sie macht

auch vor der Bankberatung nicht

halt. Nach wie vor schätzen zwar

die meisten Menschen das persönliche

Gespräch vor Ort mit ihrem

Berater. Doch immer mehr erledigen

ihre Bankgeschäfte zusätzlich oder

hauptsächlich online. Dennoch:

„Die klassische Beratung wird ihre

hohe Bedeutung in unserer Bank

weiterhin beibehalten“, sagt Eberhard

Spies, Vorstandsvorsitzender

bei der VR Bank Schwäbisch Hall-

Crailsheim eG. „Daneben bieten

wir nun jedoch auch über unseren

digitalen Anlage-Assistenten

MeinInvest, einem sogenannten

Robo-Advisor, Zugang zu einer zeitgemäßen

Geldanlage, die sich aus

einem fondsbasierten Portfolio zusammensetzt

und im Rahmen einer

Vermögensverwaltung professionell

betreut wird. Unser neuer digitaler

Anlage-Assistent ist immer und von

überall über das Internet erreichbar.

Damit sind wir auf der Höhe der

Zeit und erfüllen vertrauensvoll

die Bedürfnisse unserer Kunden“,

kommentiert Eberhard Spies.

Digitaler Anlage-Assistent

MeinInvest der VR Bank

Schwäbisch Hall-Crailsheim eG

Der digitale Anlage-Assistent

erfragt zum Beispiel Personendaten,

den angestrebten Anlagezeitraum

sowie die Risikoneigung eines

Kunden und schlägt ihm dann auf

Basis seiner individuellen Angaben

eine passende Geldanlage vor, die

in Form eines Portfolios im Rahmen

einer Vermögensverwaltung

professionell betreut wird. Dieses

Portfolio wurde von Finanzexperten

auf Basis von wissenschaftlich fundierten

Methoden entwickelt und

besteht aus aktiv verwalteten Fonds

unterschiedlicher Anlageklassen

wie zum Beispiel Aktien, Anleihen,

Geldmarkt und Rohstoffe. Man

habe so die Möglichkeit, bereits mit

geringen Geldbeträgen ab 25 Euro

monatlich oder 500 Euro einmalig

weit gestreut zu investieren, und

das in nur wenigen Schritten online.

Mit diesem Service macht die VR

Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim

eG nun auch online den Weg frei

für eine zeitgemäße Geldanlage,

und das weiterhin nach genossenschaftlichen

Werten: „Der Kunde

mit seinen Bedürfnissen steht bei

uns jederzeit zuverlässig im Mittelpunkt

und er kann sich nun auch

digital gut beraten fühlen“, zieht

Eberhard Spies ein Fazit. [pm]

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Service Bank AG, die Sie kostenlos in deutscher Sprache über den Kundenservice der Union Investment Service Bank AG erhalten. Diese

Information stellt weder eine Handlungsempfehlung noch eine Anlageberatung durch die VR Bank Schwäbisch Hall­Crailsheim eG dar.

Stand aller Informationen, Darstellungen und Erläuterungen: 30. Mai 2018, soweit nicht anders angegeben.


November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Kapital & Finanzen 11

Ansturm: Die Schrozberger Mehrzweckhalle war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Positives Gesamtergebnis

Bei der Vertreterversammlung

der Volksbank Hohenlohe in

Schrozberg betonte Vorstand Dieter

Karle, dass die aktuelle Lage

auf dem Weltmarkt mit der immer

noch anhaltenden Niedrigzinsphase

und dem USA-Handelskrieg

eine große Herausforderung für

die heimischen Geldinstitute ist.

Dennoch ist das vergangene Geschäftsjahr

„zufriedenstellend verlaufen“.

Dabei profitierte die Volksbank

von einer guten Wirtschaftslage in

Deutschland und in der Region.

Bilanzmäßig präsentierte der

Bankchef folgende Ergebnisse:

Zuwachs bei den Kerngrößen –

die Bilanzsumme erlebte einen

Zuwachs von 15,6 Milliarden

Euro und stieg auf 1,693 Milliarden,

die Kundeneinlagen stiegen

um rund 15 Millionen Euro auf

1,14 Milliarden und auch das Eigenkapital

hat sich mit fast 195

Millionen Euro gegenüber dem

Vorjahr leicht erhöht. „Mit einer

Gesamtkapitalquote von 29,5 Prozent

haben wir die Anforderungen

bei Weitem übererfüllt“,

sagte Karle.

Die Kundenforderung hat sich

leicht um 21 Millionen auf runde

589 Millionen Euro verringert, da

Kreditnehmer die Tilgungsleistung

von 74,5 Millionen selbst erbrachten,

„die wir nicht in voller

Höhe durch Neugeschäfte kompensieren

konnten, was die Kreditnachfrage

drosselte“, erklärt

Karle. Das größte Problem sei

aber nach wie vor der Niedrigzins.

Mit Blick auf die Ertragslage

ist man nicht zufrieden: Der Zinsüberschuss

verringerte sich um

3,2 Millionen auf rund 16,7 Millionen.

„Das ist nicht das Resultat

einer schlechten Leistung“, betonte

Karle, sondern sei allein dem

Niedrigzinsumfeld geschuldet.

„Alle – Mitarbeiter, Aufsichtsrat

und Vorstand – haben noch mehr

Einsatz gebracht, um zumindest

dieses Ergebnis zu erzielen“, meint

der Vorstandsvorsitzende.

Dennoch hatte Dieter Karle den

Mitgliedern sehr positives zu berichten:

„Wir wissen, dass eine Dividende

von sieben Prozent im

Hinblick auf das aktuelle Zinsumfeld

weit über dem Durchschnitt

liegt, wollten aber in unserem Jubiläumsjahr

an dieser Höhe festhalten

und uns damit bei unseren

Mitgliedern für ihre Treue und

Verbundenheit bedanken.“

www.vb-hohenlohe.de

Foto: Corinna Heiden

Die weltweit älteste noch selbstständige Genossenschaftsbank informiert und

ehrt ihre Mitglieder bei einem Galaabend. VON CORINNA HEIDEN

»Wir wissen, dass

eine Dividende

von sieben Prozent

im Hinblick auf

das aktuelle

Zinsumfeld weit

über dem Durchschnitt

liegt«

Erfolg kennt keine Grenzen

Der internationale Handel hat eine Zukunft – so der Tenor bei der Veranstaltung

„Grenzenlos erfolgreich“ der Wirtschaftsjunioren in der Kreissparkasse Heilbronn.

Die US-Regierung bricht Handelskonflikte

vom Zaun.

Großbritannien will sich aus der

EU verabschieden. Bisherige

Hoffnungsträger unter den

Schwellenländern stehen vor

großen politischen und wirtschaftlichen

Herausforderungen.

Welche Zukunft hat der

grenzüberschreitende Handel

unter diesen Vorzeichen? Dieser

Frage gingen die Referenten bei

der Veranstaltung „Grenzenlos

erfolgreich“ der Wirtschaftsjunioren

(WJ) Heilbronn-Franken

in Kooperation mit der Kreissparkasse

Heilbronn und der

IHK Heilbronn-Franken auf den

Grund.

Ein „neues Interesse an Mittelosteuropa“

registrierte Klara

Denzin, Senior Consultant beim

Stuttgarter Beratungsunternehmen

Orban Consulting an dem

Abend in der Kreissparkasse

Heilbronn. Wichtig sei es, gute

persönliche Beziehungen zu den

Führungskräften vor Ort aufzubauen,

fügte Denzins Chef, Dr.

Peter Orban, hinzu: „Mittelosteuropa

ist ein sehr attraktiver

Standort. Man muss aber wissen,

wie man sich dort bewegt

und wie man vorgeht.“

Vielleicht gilt Letzteres in noch

stärkerem Maße für Südostasien.

Thomas Brandt, General

Manager der Deutsch-Malaysischen

Industrie- und Handelskammer,

zumindest meinte:

„Man kann sich in vielen Branchen

nicht mehr leisten, Asien

außer Acht zu lassen.“ Doch

viele deutsche Unternehmen verfolgten

bei Standortgründungen

in der Region keine Strategie.

KREATIV Eine Strategie sei im

internationalen Geschäft unabdingbar

– besonders, wenn globale

Teams, über verschiedene

Zeitzonen und kulturelle sowie

sprachliche Unterschiede hinweg,

an einem Projekt arbeiteten.

Das fand auch Laura Geyer,

Head of Compensation & Benefits

bei Thyssenkrupp System Engineering

in Heilbronn. Unter

idealen Bedingungen seien globale

Teams kreativer und leistungsfähiger

als Homogene, stellten

eine größere Nähe zu Kunden

und Märkten her und könnten

als Personalentwicklungsinstrument

eingesetzt werden.

Der Leiter eines solchen Teams

müsse neben emotionaler Intelligenz

eine hohe interkulturelle

Kompetenz und möglichst Auslandserfahrung

mitbringen.

Eine Doppelspitze sei dabei

ebenso empfehlenswert wie der

Einsatz von Online-Tools. Ganz

wichtig sei es aber auch, dass

die Teammitglieder sich persönlich

kennenlernen könnten. flu

www.sparkasse-heilbronn.de

www.wjhn.de

Diskussion: Die Wirtschaftsjuniorinnen Anna Hettich (li.)

und Nadja Goldfuß (3. v. re) auf dem Podium mit Laura Geyer

(2. v. li.), Markus Frank (Vorstand Jako, 3. v. li.), Thomas Brandt

und Evi Popp (Geschäftsführerin S-International BW). Foto: Frank Lutz

Nach DIN.

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Auf Basis des DIN-Regelwerks.

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VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim eG 3,3

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Werte verbinden.


12 Firmen & Märkte

November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

NEWSLINE

Urgestein macht Schluss

Showroom und Vertriebsstandort

auf Almosenberg

MARKTHEIDENFELD. Das Unternehmen Warema

Renkhoff SE plant auf dem Almosenberg in Wertheim

einen Showroom und einen neuen Vertriebsstandort als

Ersatz für einen bestehenden in Marktheidenfeld zu

bauen. Der Hersteller von Sonnenschutz will dafür rund

sieben Millionen Euro investieren. Nach Angaben der

Fränkischen Nachrichten stellte Vertriebsvorstand Harald

Freund dem Wertheimer Gemeinderat die Bauantragsplanung

vor. „Der Almosenberg war für uns in der

Region erste Wahl“, betonte Freund. Auf dem 7700

Quadratmeter großen Gelände neben der Firma „Art of

Chocolate“ soll neben einem Ausstellungs- und Vertriebsgebäude

eine Gartenanlage entstehen, in der Warema

seine Ideen den Handelspartnern und deren Endkunden

vorstellt.

ibe

Jung Holding strukturiert um

– 116 Stellen fallen weg

MÖCKMÜHL. Der Salatverarbeiter Jung baut 116 Stellen

in seiner Logistiksparte GFT ab. Das Gastronomie-

Segment wurde bereits Ende 2017 eingestellt. Dafür

wächst das Kerngeschäft mit Fertigsalaten. Der Umsatz

steigt hier nach wie vor jedes Jahr im zweistelligen Bereich.

Sorgen bereiteten zuletzt die Belieferung von

Gastronomen sowie die Logistik, die unter GFT Logistic

firmiert. Bereits Ende 2017 wurde die Sparte Gastronomie

eingestellt, was dem Familienunternehmen ein Viertel

des Umsatzes kostete. Nun wird die Logistik umstrukturiert.

Das Unternehmen stellt dazu auf reine Speditionsabwicklung

um. Die Folge: 116 Stellen fallen

weg. Ein Großteil wurde bereits Ende September gestrichen.

Laut Unternehmen hat es nur wenige Kündigungen

gegeben, viele Fahrer hätten bereits einen neuen

Job. Die Jung-Gruppe beschäftigt derzeit noch etwa

950 Mitarbeiter. Neben der GFT zählen dazu Gartenfrisch

Jung in Jagsthausen sowie die Firma Premium

Fresh Network. Für das laufende Geschäftsjahr wird ein

Umsatz von 120 Millionen Euro erwartet.

ibe

Manfred Grieser übergibt Geschäftsführung von Schubert Fertigungstechnik.

Ein solches Arbeitsjubiläum

ist wahrlich nicht alltäglich:

50 Jahre prägte Manfred

Grieser die Geschicke bei der

Schubert Fertigungstechnik

GmbH. Als Geschäftsführer hat er

das Unternehmen für Präzisionsteile

und Maschinenkomponenten

zusammen mit der Gerhard

Schubert GmbH kontinuierlich

ausgebaut.

Zu seinem Dienstjubiläum haben

nun seine beiden Söhne Jens und

Marc Grieser zusammen mit dem

Technischen Leiter Bernd Fuchs

die Führung übernommen. Mit

mittlerweile 90 Mitarbeitern leistet

das Unternehmen einen großen

Beitrag zur enormen Fertigungstiefe

der Gerhard Schubert

GmbH – dem Marktführer für Toploading-Verpackungsmaschinen

aus Crailsheim.

Die drei neuen Führungskräfte bilden

mit ihren unterschiedlichen

Hintergründen ein starkes Team.

Der gelernte Zerspanungsmechaniker,

Industriemeister Metall

und geprüfte technische Betriebswirt,

Bernd Fuchs, verfügt über 30

Jahre Betriebszugehörigkeit bei

Schubert Fertigungstechnik. Seit

2017 ist er Technischer Leiter und

leitet künftig die Bereiche Produktion,

Qualitätssicherung, Programmierung

und Ausbildung. Jens

Grieser, gelernter Industriemechaniker

und studierter Diplom-Ingenieur,

wird als Geschäftsführer

die Bereiche Technischer Vertrieb

und Einkauf verantworten. Marc

Außergewöhnlich: Fünf Jahrzehnte lang prägte Manfred Grieser die Geschicke

bei der Schubert Fertigungstechnik GmbH in unterschiedlichen Positionen.

Als Geschäftsführer hat er das Unternehmen für Präzisionsteile

und Maschinenkomponenten zusammen mit der Gerhard Schubert GmbH

kontinuierlich ausgebaut.

Foto: Schubert

Grieser absolvierte sein duales Studium

bei der WMF Group, wo er

unter anderem im Marketing und

später im Controlling mit Personalverantwortung

tätig war. Er

übernimmt die kaufmännische Geschäftsführung.

Manfred Grieser hat 1968 seine

Laufbahn mit der Ausbildung zum

Maschinenschlosser bei Höfliger

und Karg begonnen, die heute als

Teil der Schubert-Gruppe unter

Schubert Fertigungstechnik firmiert.

1979 wechselte er in die Arbeitsvorbereitung

und machte

eine Ausbildung zum Refa-Fachmann.

1982 übernahm er dann

die Verantwortung für die Arbeitsvorbereitung.

Seit 2003 war Manfred

Grieser Geschäftsführer und

Mitgesellschafter des Spezialisten

für CNC-Zerspanung.

Zu den Meilensteinen unter seiner

Führung gehörte der Bau des

neuen Verwaltungsgebäudes 2007

sowie der Start der automatisierten

Produktion im Jahr 2009. Im

Jahr 2012 folgte der Bau von

Halle II und damit die Erweiterung

der Fertigungskapazitäten

von 2000 auf 3000 Quadratmeter.

Manfred Grieser forcierte auch

die automatisierte Produktion weiter.

So wurde 2015 das inzwischen

vierte automatisierte Bearbeitungszentrum

in Betrieb genommen.

Zum Abschluss seiner

erfolgreichen Laufbahn erfolgt

mit dem Bau von Halle III 2018

eine erneute Erweiterung der Fertigungskapazitäten

um 1000 Quadratmeter

auf insgesamt 4.000

Quadratmeter.

Die Gerhard Schubert GmbH ist

weltweit anerkannter Marktführer

für Top-Loading-Verpackungsmaschinen

(TLM). Das Familienunternehmen

aus Crailsheim setzt

bei seinen digitalen, roboterbasierten

Verpackungsmaschinen

auf ein Zusammenspiel von einfacher

Mechanik, intelligenter

Steuerungstechnik und hoher Modularität.

Die TLM-Verpackungsmaschinen

verpacken Produkte jeglicher Art

und Branche – von Lebensmitteln,

Süßwaren, Getränken, Pharmazeutika,

Kosmetik bis hin zu

technischen Artikeln – in Trays,

Kartons, Schachteln oder in

Schlauchbeutel.

Namhafte Marken und Handelsunternehmen

wie Ferrero, Nestlé,

Unilever oder Roche vertrauen

gleichermaßen auf Automatisierungslösungen

von Schubert wie

zahlreiche kleine, mittelständische

und familiengeführte Unternehmen.

Im Jahr 1966 von Gerhard Schubert

gegründet, beschäftigt die

heute in zweiter Generation geführte

Unternehmensgruppe derzeit

1250 Mitarbeiter. pm

www.schubert.group

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November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Firmen & Märkte 13

Roller kratzt an der 150er-Marke

Einrichtungs-Discounter eröffnet in Crailsheim-Roßfeld einen weiteren Markt mit rund 5000 Quadratmetern Verkaufsfläche.

VON KERSTIN DORN

Seit dem 22. Oktober haben

alle, die auf der Suche nach

Möbeln oder Einrichtungsgegenständen

sind, eine noch größere

Auswahl. In Crailsheim-Roßfeld

eröffnete an jenem kühlen

Montagmorgen, pünktlich um 8

Uhr, der Möbel-Discounter Roller

eine weitere Filiale. Auf 150

Märkte will der Möbel-Discounter

in naher Zukunft das Netz seiner

Filialen verdichten. Wie nah man

diesem Ziel ist, ließ die Unternehmensführung

offen. Vertriebsgeschäftsführer

Lars Hunger präsentierte

den Wartenden einen symbolischen

Schlüssel mit einer großen

roten 152. Diese Zahl, so

hieß es, dokumentiere die Zahl aller

jemals getätigten Markteröffnungen.

Die hätte sich aber durch

Zusammenlegungen und andere

Umstände wieder reduziert.

Den Wartenden war dieses Detail

nicht so wichtig. Sie hatten sich zu

früher Morgenstunde eingefunden,

um in den Genuss des in der

Werbung versprochenen Einkaufsgutscheins

zu kommen.

Marktleiterin Franziska Paetschke

und Regionalleiter Christian

Metsch ließen sich deshalb auch

gar nicht lange bitten und schnitten

das rote Band ein paar Minuten

vor dem offiziellen Termin

durch. Das 39-Mitglieder starke

Verkaufsteam stand Spalier, um

die ersten Kunden willkommen zu

heißen.

Der Markt an der Haller Straße

192 bietet auf einer Verkaufsfläche

von 5000 Quadratmetern ein

Möbel-Vollsortiment. Kunden finden

hier alles, was sie zum Wohnen

und Renovieren benötigen:

Wohnzimmer, Schlafzimmer,

Baby- oder Jugendzimmer, dazu

Küchen sowie Wohnaccessoires,

Heimtextilien und Bodenbeläge.

Roller ist an diesem Standort unmittelbarer

Nachbar des alteingesessenen

Einrichtungsspezialisten

Möbel Bohn. Dort sieht man der

neuen Nachbarschaft gelassen entgegen.

„Wir freuen uns, mit der

Firma Roller einen attraktiven

Partner gewonnen zu haben, der

durch das Angebot als Möbeldiscounter

unsere Sortimente perfekt

ergänzen kann“, sagt Inhaberin

und Geschäftsführerin Andrea

Bohn. Sie ist überzeugt davon,

dass der Standort durch die Zusammenarbeit

perfekt ergänzt

wird: „Mit Roller kommt ein Partner,

der das gesamte Center für

die Kunden noch attraktiver

macht.“

www.roller.de

Neueröffnung: Mit der Filiale in Roßfeld erweitert der Möbel-Discounter Roller sein weit verzweigtes Filialnetz.

Über Roller

Die Firma wurde 1969 gegründet und gilt als Erfinder des Möbel-

Discounts in Deutschland. Sitz der Unternehmenszentrale ist Gelsenkirchen.

Roller betreibt etwa 150 Filialen im gesamten Bundesgebiet

und ist weiter auf Expansionskurs. Das Unternehmen

beschäftigt 6000 Mitarbeiter und wird jedes Jahr von rund 40

Millionen Kunden besucht.

Fotos: Kerstin Dorn

Ansturm: Bereits früh am Morgen standen die Kunden Schlange.

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Stephan Kurz (44)

ist einer von drei Geschäftsführern

der Crailsheimer Werbeagentur

querformat. Seine

Leidenschaft ist Marken- und

Strategieentwicklung. Seit

2002 realisiert er mit den

weiteren beiden Geschäftsführern

Ellen Brenner und

Matthias Messerer und ihrem

14-köpfigen Team wirksame

Kommunikation für namhafte

Unternehmen der Region.

Für ihre Arbeiten wurde

die Agentur mehrfach ausgezeichnet,

zuletzt mit dem

German Design Award.

www.querformat.info

Foto: Marc Weigert

Der Werber-Rat

EKS – der strategische Weg zur klaren Positionierung

Wäre es nicht erfolgversprechend,

wenn Ihr Unternehmen klar positioniert

wäre? Wenn Sie mit Ihrem

Angebot einen besonderen Nutzen

bieten würden, der genau auf die Bedürfnisse

einer definierten Zielgruppe

passte, deren bester Problemlöser

Sie dann wären? Um das zu entwickeln

oder auch zu verfeinern ist die

EKS-Strategie ein idealer Weg.

EKS heißt engpasskonzentrierte Strategie.

Sie hat nicht die typische BWL-

Orientierung, da ihre Grundidee aus

der Biologie stammt. Eine Pflanze

braucht bestimmte Elemente für ihr

Wachstum, z. B. Dünger, Luft, Wasser

und Licht. Fehlt eines der Elemente

kommt das Wachstum zum Stillstand,

selbst dann, wenn es eines der anderen

Elemente im Überfluss gibt.

Das ist dann der Engpass. Sobald

dieses Element wieder vorhanden

ist, wächst die Pflanze normal weiter

– bis zum nächsten Engpass. Bei

Unternehmen ist das genauso. Fehlt

ein Element, gibt es kein Wachstum.

Der Engpass könnte z. B. fehlende

Fachkräfte sein. Wer das Problem

lösen kann, sei es ein auf die Branche

spezialisierter Recruiter, wird die

meisten Aufträge und damit auch

den größten Erfolg haben.

Der Wille, Fachkräfte einzustellen,

entspringt einem Bedürfnis. Das

könnte der Wunsch nach mehr Kapazität

oder Spezialisierung sein.

Alles was wir tun, kaufen oder erschaffen

hat seinen Ursprung in einer

Idee. Wer das am besten erkennt

und beeinflusst erzielt auch bessere

finanzielle Ergebnisse. Das ist eines

der vier EKS-Prinzipien. Die anderen

sind ganzheitliche Spezialisierung,

Minimumprinzip und Nutzen- vor

Gewinnmaximierung.

Gerade mit Spezialisierung und der

Konzentration auf einen Engpass

bzw. bestimmten Nutzen haben

viele ein Problem. Groß sind die

Bedenken, dass man sich dadurch

eine Zielgruppe entgehen lässt. So

wird das Potenzial nicht gesehen, für

eine bestimmte Zielgruppe der beste

Problemlöser zu sein und so seinen

Gewinn zu optimieren. Stattdessen

versucht man, alle Zielgruppen irgendwie

zu bedienen – mit vielen

Reibungsverlusten.

Der Weg zur EKS-Strategie führt

durch sieben Phasen, deren Beginn

die Analyse der Stärken ist. Ein populäres

Beispiel dafür ist Doris Paulus,

die Schreinereien rundum optimierte,

von Marketing über Maschinenaufstellung.

Bis sie merkte, dass sie

nicht mehr alle Themen abdecken

konnte. Sie besann sich auf ihre Stärken

und den größten Engpass der

Schreinereien: eine effiziente Lagerhaltung.

Das Paulus-Lager ist heute

eine bekannte, erfolgreiche Marke.

Wir finden die EKS-Strategie klasse,

da sie das perfekte Pendant zu unserem

Markenentwicklungsprozess

ist. Hier erarbeiten wir mit unseren

Kunden genauso, welchen Nutzen

sie bieten, welchen Engpass sie lösen

und vieles mehr. Oder kurz gesagt,

wie sie sich klar positionieren. Das

braucht ein bisschen Mut, aber dafür

steckt auch die große Chance darin,

erfolgreich zu sein.


14 Firmen & Märkte

November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Bechtle expandiert

Mit der Übernahme von BT Stemmer sollen die Bereiche

Netzwerklösungen, IT-Security und Managed Services verstärkt werden.

Symbolik: Planzen als sichtbarer Ausdruck für Verantwortung.

Wertvolles erhalten

Eventagentur Marbet bekennt sich offensiv zu nachhaltigem Handeln.

Als global agierende Agentur

hat sich die Künzelsauer Eventagentur

„marbet“ ganz bewusst

dafür entschieden, diese Absicht

als essentielles Element der Agenturphilosophie

in Form eines

neuen Markenwertes zu implementieren:

Wertvolles erhalten.

Respektvolles Behandeln der Umwelt

und das Gestalten einer lebenswerten

Zukunft ist nach Aussage

der Agentur ein „ein alternativloses

Versprechen und verpflichtet

zu authentischem Handeln“.

Das aktive Vorgehen in den

Bereichen Nachhaltigkeit und sozialem

Handeln soll sich dabei

nicht nur in den firmeninternen

Prozessen und Handlungsweisen

widerspiegeln, die einem Dreisäulenmodell

Umwelt – Mitmenschen

– Mitarbeiter subsumieren.

Schritt für Schritt soll aus diesem

Markenwert und dem Bekenntnis

„Wertvolles zu erhalten“ auch

eine selbstverständliche Handhabe

bei der Umsetzung eigener

Projekte resultieren. Gerade im

Bereich der Live-Kommunikation

lässt sich an vielen Stellschrauben

eine Richtung einschlagen, die

weg von unnötiger Verschwendung

hin zu klugem Agieren führt,

ohne an Kreativität und Innovationskraft

einzubüßen. Wie die

Agentur mitteilt, sieht sie darin die

Chance, „vorwärtsgewandte Impulse

zu setzen und Events mit Originalität

zu kreieren“.

In diesem Sinne sind die eigenen

Mitarbeiter dazu aufgefordert,

„aktiv Impulse aus der direkten

Lebenswirklichkeit aufzugreifen

und clevere Handlungsempfehlungen

daraus abzuleiten“, die von

der Agentur im täglichen Handeln

in die Realität umgesetzt werden.

Der Name Marbet geht auf die beiden

Töchter von Reinhold Würth

zurück – Marion und Bettina. Gegründet

wurde die Agentur 1996.

Zunächst war sie hauptsächlich

auf die Organisation von Veranstaltungen

des Würth-Konzerns konzentriert,

danach wurde das externe

Geschäft erheblich ausgebaut.

„marbet“ gehört in Deutschland

zu den zehn größten Live-Kommunikationsagenturen,

ist Mitglied

im Branchenverband FAMAB und

ist nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.

Neben dem Hauptsitz in Gaisbach

verfügt die Agentur über Dependancen

in München, Frankfurt,

Düsseldorf und Spanien.

Aktuell betreuen 140 Mitarbeiter

ein breites Kundenspektrum, das

sowohl globale Marken als auch

regionale Unternehmen wie Audi

oder Kärcher umfasst. Das Leistungsspektrum

umfasst die Bereiche

Events & Incentives, Kreation

& Entertainment, Guest & Travel

Services. Erfahrung, konstante

Umsetzungsqualität, weltweite

Netzwerksynergien und hohe Liquiditätskraft

tragen die Kompetenz

des Unternehmens. pm/ibe

www.marbet.com

Foto: Marbet

Bechtle akquirierte mit

der BT Stemmer GmbH

aus München einen Spezialisten

für Netzwerklösungen,

dessen Umsatz im abgelaufenen

Geschäftsjahr bei rund 60 Millionen

Euro lag. Das Unternehmen

beschäftigt 160 Mitarbeiter

an den Standorten München,

Duisburg, Karlsruhe,

Köln, Siegen und Stuttgart. Seit

2008 gehört der Netzwerkspezialist

zur British Telecom. Innerhalb

der Bechtle Gruppe firmiert

der Partner künftig unter

dem Namen Stemmer. Geschäftsführer

bleiben Henning

Heimann und Oliver Herrmann.

Unternehmenskultur und

Portfolio passen

Bleibt: Henning Heimann bleibt

als Geschäftsführer bei Stemmer

in gleicher Funktion. Foto: Bechtle

„BT Stemmer verstärkt uns in

einem zukunftsträchtigen Geschäftsfeld.

Netzwerkkompetenz

gewinnt für hybride Cloud-

Architekturen zunehmend an

Bedeutung. Wir freuen uns,

160 topqualifizierte Spezialisten

bei Bechtle willkommen zu

heißen“, sagt Michael

Guschlbauer, Vorstand IT-Systemhaus

& Managed Services,

Bechtle AG. BT Stemmer betreut

rund 850 Kunden. Für

beide Partner war neben der

Passgenauigkeit des Portfolios

auch die harmonierende Unternehmenskultur

wichtig. „Wir

haben sehr schnell große Gemeinsamkeiten

bei unseren

Werten und Unternehmenskulturellen

festgestellt. BT Stemmer

und Bechtle sind unternehmerisch,

entscheidungsfreudig,

kundenorientiert, zuverlässig

und pragmatisch. Für eine

schnelle Integration sind das

beste Voraussetzungen“, sagt

Michael Guschlbauer. „Als Teil

von Bechtle können wir unseren

Kunden ein noch größeres

Portfolio bieten, gleichzeitig

bleiben die etablierten Kontakte

zu BT Stemmer erhalten.

Für unsere Mitarbeiter bringt

dieser Schritt großartige Entwicklungsmöglichkeiten.

Ich

freue mich auf den Beginn eines

spannenden neuen Kapitels

in der Geschichte unseres Unternehmens“,

sagt Henning

Heimann, Geschäftsführer für

Vertrieb und Marketing bei BT

Stemmer. „Das sind sehr gute

Nachrichten sowohl für die Kunden

als auch die Mitarbeiter

von BT Stemmer“, sagt Bas Burger,

CEO von Global Services,

Wachstum: Das erwartet Bas

Burger, Geschäftsführer Global

Services von BT.

Foto: Bechtle

der Geschäftskundensparte von

BT. „Der Zusammenschluss mit

Bechtle wird für Kontinuität sorgen

und neue Wachstumschancen

eröffnen. Auch für BT ist

dies ein wichtiger Schritt im

Rahmen unserer Strategie, uns

auf 800 multinationale Unternehmen

zu konzentrieren und

sie mit Netzwerk-, Cloud- und

Security-Lösungen zu versorgen.

BT wird weiterhin stark in

Deutschland vertreten sein, wo

wir einige der bekanntesten internationalen

Unternehmen zu

unseren Kunden zählen und ein

umfangreiches Netzwerk sowie

ein modernes Security Operations

Centre betreiben.“

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen

vereinbart. Der Kauf

steht unter dem Vorbehalt der

Zustimmung durch die Kartellbehörde.

pm

www.bechtle.com

Roto forciert den Wandel

Firma geht mit neuer Firmen- und Organisationsstruktur in die Zukunft.

Der Küchentreff GmbH

Crailsheim-Roßfeld

Haller Straße 197

Telefon 0 79 51 / 27 99-2 70

Schwäbisch Hall-Michelfeld

Im Buchhorn 2

Telefon 07 91 / 94 30 89 30

www.derkuechentreff.de

Mit einer neuen Firmenund

Organisationsstruktur

will die Roto

Gruppe die Weichen für weiteres

Wachstum stellen. Wie der

Bauzulieferer mitteilt, treten

die Veränderungen zum Jahresbeginn

2019 in Kraft. Ihr Herzstück

sei die Bildung einer Holdinggesellschaft

und drei eigenständigen,

voll ergebnisverantwortlichen

Unternehmen.

Insgesamt beschäftige die

Gruppe aktuell etwa 4900 Mitarbeiter

und habe 2017 einen

Umsatz von 633,5 Millionen

Euro erzielt. Ihre starke Internationalität

schlage sich gegenwärtig

in 18 Produktionsstätten

auf vier Kontinenten nieder. Die

mit der neuen Struktur eingeleitete

Zukunftsoffensive verfüge

daher über ein stabiles Fundament.

Zu ihren „entscheidenden Vorteilen“

gehört laut Dr. Michael

Stahl die deutliche und nachhaltige

Reduzierung der in jedem

Geschäftsfeld national und international

erheblich gestiegenen

Komplexität. Dabei gilt die Devise

„dezentral geht vor zentral“,

betont der Vorsitzende

des Aufsichtsrates der Roto

Frank AG. Dadurch könnten

sich die einzelnen Gesellschaften

künftig voll auf ihre originären

Aufgaben konzentrieren.

Per saldo werde Roto dadurch

schneller, ökonomischer, effizienter

und damit letztlich noch

kundennäher. Gleichzeitig verbinde

die Neustrukturierung

„Wandel mit Kontinuität“. Sicherheit

und Verlässlichkeit für

Mitarbeiter, Kunden, Marktpartner

und Lieferanten blieben

ebenso erhalten wie die Solidität

des Eigentümers. Stahl: „Die

Roto Gruppe ist auch weiterhin

zu 100 Prozent im Besitz der Familie

Frank.“

Als weiteren Auslöser für die

„neue Formation“ weist Dr. Eckhard

Keill auf die wachsenden

Unterschiede in der Markt- und

Zielgruppenbearbeitung der

bisherigen Divisionen Fensterund

Türtechnologie (FTT) und

Dach- und Solartechnologie

(DST) hin. Sie erschweren und

begrenzen Synergieeffekte, erläutert

der Vorstandsvorsitzende

der heutigen Roto Frank

AG. Parallel dazu spiele der gezielte

und durch mehrere Akquisitionen

dokumentierte Aufbau

des Geschäftsfeldes „Nachversorgung

von Fenstern und

Türen“ in der Zukunftsstrategie

eine wichtige Rolle. Die „3. Division“

lasse sich nur durch die

Neustrukturierung sinnvoll integrieren.

Im Übrigen stärke

der Schritt, der klare Einheiten

und klare Verantwortlichkeiten

schaffe, die Aufnahmefähigkeit

für eventuelle weitere Firmenkäufe.

pm

www.roto-frank.com

Umstrukturierung: Dr. Michael

Stahl, Vorsitzender des Roto-Aufsichtsrates,

will Wandel mit

Kontinuität verbinden. Foto: Roto

Begehrt: Würth wird als Arbeitgeber sehr geschätzt.

Das F.A.Z.-Institut hat die Adolf

Würth GmbH & Co. KG im

Rahmen der Studie „Deutschlands

begehrteste Arbeitgeber“ in

der Branche Großhandel ausgezeichnet.

Für die Studie wurden

Aussagen zu den 5000 mitarbeiterstärksten

Unternehmen in 350 Millionen

deutschsprachigen Online-

Quellen untersucht. Im Mittelpunkt

steht die Reputation eines

Unternehmens als Arbeitgeber.

Vor diesem Hintergrund analysiert

und bewertet die Studie Aussagen

in den Kriterien Wirtschaftlichkeit,

Management, Produkte,

Services und Nachhaltigkeit. Basis

der Untersuchung sind über 15

Millionen Aussagen aus den Jahren

2015 bis 2018. Die Adolf

Würth GmbH & Co. KG beschäftigt

zurzeit deutschlandweit rund

7000 Mitarbeiter und erwirtschaftete

im ersten Halbjahr 2018 einen

Umsatz von 971 Millionen

Euro (einschließlich konzerninterner

Umsätze). Würth bietet seinen

Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten,

Weiterbildungsmöglichkeiten,

ein vielfältiges Kultur- und Gesundheitsangebot

sowie zahlreiche

Sozialleistungen. pm

www.wuerth.de

Foto: Frank Lutz

Würth ist als

Arbeitgeber begehrt

Das F.A.Z. Institut wertet dazu 15 Millionen Aussagen aus.


November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Firmen & Märkte 15

Spatenstich: In Rothenburg waren trotz des widrigen Wetters zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft mit vollem Elan dabei. Allen voran: der Chef des Weltkonzerns Jonathan D. Fain (li.).

Fotos: Corinna Heiden

Teknor-Bau in Rothenburg gestartet

Kunststoffspezialist investiert in leistungsfähiges Kompetenzzentrum für europäische Hersteller.

VON CORINNA HEIDEN

Die mehr als 250 kunststoffverarbeitenden

Betriebe in

der Region Ansbach haben

sich zwischenzeitlich mit über

4000 Beschäftigten zum wichtigsten

Industriezweig im Landkreis

Über Teknor Apex

und der gesamtem Region entwickelt

und sind in ihrer Konzentration

und Infrastruktur einmalig in

Bayern“, erklärt Stefan Horndasch,

der stellvertretende Landrat

des Landkreises Ansbach, bei

Teknor Apex wurde 1924 gegründet, mit Sitz in Pawtucket,

Rhode Island, USA. Das Familienunternehmen ist führender globaler

Hersteller von thermoplastischen Kunststoffgranulaten.

Mehr als 2000 Mitarbeiter sind weltweit an 13 Produktionsstätten

beschäftigt.

der offiziellen Feier zum Spatenstich

im neuen Baugebiet direkt

an der Autobahn A7. Damit bringt

er auch den Grund der Neuansiedlung

von Teknor-Apex im westmittelfränkischen

Rothenburg auf

den Punkt, denn das Werk und

das Entwicklungslabor sollen ein

„Kompetenzzentrum“ für europäische

Hersteller von Kunststoffkomponenten

mit höchsten Leistungsanforderungen

werden.

Das Unternehmen liefert hochwertige

thermoplastische Rohstoffe

an Hersteller von Komponenten

für die Automobilindustrie,

Elektroindustrie, medizinische

Geräte und andere Verbrauchs-

und Industriegüter. Ab

Frühjahr 2020 bietet das neue

circa 15 000 Quadratmeter

große Werk neben einer erheblichen

Produktionssteigerung auch

die umfangreiche Funktionalität

eines F&E-Labors sowie eines Anwendungstechnikums

und agiert

für Teknor Apex als europäisches

Technologiezentrum.

Die zurzeit im nahe gelegenen

Steinsfeld befindliche Produktion

und der Vertriebs- und Marketingstandort

in Tauberzell werden

nach Rothenburg verlagert.

Zum heutigen Zeitpunkt beschäftigt

das Unternehmen in Deutschland

130 Mitarbeiter.

„Unsere Investition in Rothenburg

ob der Tauber stärkt das Wachstum

von Teknor Apex auf dem europäischen

Markt. Hierdurch

wird sowohl der umfangreiche

Service, als auch der technische

Support, für unsere Kunden vor

Ort deutlich verbessert“, sagte Jonathan

D. Fain, CEO von Teknor

Apex. „Das neue Werk wird als Innovationsdrehscheibe

fungieren,

neue Produkte herstellen und die

Kunden in allen Phasen der Anwendungsentwicklung

unterstützen.“

Auch Walter Baumann, Geschäftsführer

von Teknor Germany

ist überzeugt: „Unsere Kunden

in Europa profitieren von

dem globalen Potential von Teknor

Apex und seiner weitreichenden

Erfahrung in den Industriemärkten,

wie zum Beispiel Automobil,

Elektronik und Medizin.

Als Hersteller von maßgeschneiderten

Compounds pflegt Teknor

Apex sowohl enge Beziehungen zu

seinen Kunden, und legt als Familienunternehmen

großen Wert auf

seine Mitarbeiter und das Umfeld

in denen es tätig ist.“

www.teknorapex.com

Wirtschafts

Messe 2018

Veranstalter:

Landkreis

Schwäbisch Hall

Samstag, den 10. November

11.00 Uhr TanzZentrum Kirchberg/Jagst

13.00 Uhr Modenschau Outlet Hohenlohe

(JAKO Fashion)

14.00 Uhr TanzZentrum Kirchberg/Jagst

16.00 Uhr Modenschau Outlet Hohenlohe

(JAKO Fashion)

DIE BERUFS- UND KARRIEREMESSE

IN HALLE 2

Wirtschafts

Messe 2018

Sonntag, den 11. November

10.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst

11.11 Uhr Einmarsch Rappa Grappa Guggen

Stimpfach

12.00 Uhr Schdäggeles Dräwern/

Majoretten Rot am See

13.30 Uhr Zwerglegarde

14.00 Uhr Garde Bühlertalsterne

15.00 Uhr Männerballett Prinzengarde Bühlertann

16.00 Uhr Ladykracher

9. -11. November 2018

ARENA HOHENLOHE ILSHOFEN

Freitag 11 – 18 Uhr | Samstag 10 – 18 Uhr | Sonntag 11 – 18 Uhr

Eintrittspreis: 4,- €, gegen Vorlage der Abocard: 3,- €. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.

Freitag, den 9. November

11.30 Uhr Zurück in den Beruf – aber wie? –

Tipps zum Wiedereinstieg step by step

Weitere Informationen unter: www.gutlebenundarbeiten.de

Kerstin Schuchmann

Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH

12.00–14.00 Uhr Bewerbungsmappen Check Aufbaugilde Franken gGmbH

14.30 Uhr Karriere mit Lehre- IHK-Studiengänge für Praktiker Simone Stargardt

carriere & more private Akademie Südwest GmbH

15.00–17.00 Uhr Bewerbungsmappen Check Aufbaugilde Franken gGmbH

Samstag, den 10. November

10.30 Uhr Eine Bewerbung, viele Chancen Ronny Gottschald Bera GmbH

11.00–13.00 Uhr Bewerbungsmappen Check Aufbaugilde Franken gGmbH

13.30 Uhr Das Welcome Center Heilbronn-Franken – ein Angebot

für internationale Fachkräfte und Unternehmen

„Marlene Neumann

Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH“

14.00–16.00 Uhr Bewerbungsmappen Check Aufbaugilde Franken gGmbH

Sonntag, den 11. November

11.30 Uhr Karriere mit Lehre- IHK-Studiengänge für Praktiker Simone Stargardt

carriere & more private Akademie Südwest GmbH

12.00–14.00 Uhr Bewerbungsmappen Check Aufbaugilde Franken gGmbH

14.30 Uhr Veränderungen gehirngerecht gestalten Tanja Vogt Bera GmbH

15.00–17.00 Uhr Bewerbungsmappen Check Aufbaugilde Franken gGmbH


16 Sport & Wirtschaft

November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Die Kunst, den Kampf anzunehmen

Basketball-Bundesliga: Nach den ersten Spielen der Saison ringen die Hakro Merlins noch um Konstanz. Der sportliche Leiter Ingo Enskat über die

aktuelle Entwicklung des Teams, die Härte des Abstiegskampfes und die Unterstützung durch das Publikum. INTERVIEW VON HERIBERT LOHR

REGIOBUSINESS Herr Enskat,

rund ein Viertel der Hinrunde ist

gespielt. Würden Sie sagen das

Team ist in der ersten Liga wieder

angekommen?

INGO ENSKAT Ja und nein. Ich

denke, dass das Bewusstsein für

eine harte Saison inzwischen in allen

Köpfen ist, doch nun müssen

wir primär daran arbeiten unsere

Leistungen zu stabilisieren, wenn

wir auch die notwendigen Siege

zum Verbleib in Deutschlands

höchster Spielklasse einfahren

wollen.

REGIOBUSINESS Täuscht das

oder hat sich das Niveau der Bundesliga

seit den letzten Auftritten

der Merlins vor zwei Jahren noch

einmal gehoben?

INGO ENSKAT Es wird definitiv

eine interessante Herausforderung,

der wir uns in dieser Saison

stellen. Heutzutage wird mir zu

häufig in allen Sportarten immer

von der stärksten Liga aller Zeiten

gesprochen. Deshalb bin ich da

immer eher gespalten und frage

vom spielerischen Standpunkt,

woran das denn überhaupt festgemacht

werden kann. Ich glaube

aber, dass sich die Liga als Ganzes

definitiv jedes Jahr weiter entwickelt

und immer professioneller

wird. Deshalb meine ich, dass wir

hier in Deutschland im langfristigen

Kontext eine gute Basis geschaffen

haben, die es nun gilt weiter

auszubauen. Das gilt sowohl

für die Liga, als auch für uns als

Sportclub – solch eine Entwicklung

muss eigentlich immer die

Zielsetzung sein.

REGIOBUSINESS In Spielen wie

gegen Gießen schien die Halle mit

den Emotionen der Zuschauer regelrecht

zu explodieren. Macht

das so viel aus? Die Jungs da unten

auf dem Parkett sind ja doch

abgezockte Profis?

INGO ENSKAT Definitiv ist es

eine tolle Unterstützung durch unser

Publikum. Wer einmal bei unseren

Heimspielen war, der

schwärmt immer von der sensationellen

Atmosphäre. Egal, ob Trainer,

Spieler, Fans oder Sponsoren.

Das bleibt natürlich auch den

Spielern nicht verborgen und

trägt diese auch mal durch

schwere Phasen. Welcher Spieler

liebt es nicht, wenn die ganze

Halle begeistert aufspringt und

einfach in einem unglaublich emotionalen

Feuer explodiert. Besser

kann es nicht sein.

Kompromisslos: Der Wille entscheidet oft über den Sieg im Zweikampf. Dabei müssen die Spieler, hier

Konrad Wysocki (Hakro Merlins Crailsheim, am Ball) und Stephan Haukohl (BG Göttingen) in der Bundesliga

oft an ihre körperlichen Grenzen gehen.

Foto: Eibner-Pressefoto

REGIOBUSINESS Die Saison ist

Abstiegskampf pur. Glauben Sie,

dass die Mannschaft dem Dauerdruck

stand hält, gegen Gegner

auf Augenhöhe unbedingt gewinnen

zu müssen?

INGO ENSKAT Das wird die

Kunst sein. Den Abstiegskampf anzunehmen

und sich ihm zu stellen,

doch sich selbst auch nicht

klein zu machen. Selbstvertrauen

wird wichtig sein. Das holt man

sich natürlich vor allem durch

Siege. Siege wie gegen Jena sind

da natürlich doppelt wichtig und

es wird einige von diesen Spielen

geben, in denen Du am Ende auf

dem Punkt Deine Leistung abrufen

musst. Technisch, taktisch, intensiv

und emotional.

REGIOBUSINESS Sie haben nun

etliche Spiele unter Wettbewerbsbedingungen

hinter sich. Hat das

Team seine volle Leistungsfähigkeit

schon abgerufen und wo sehen

Sie realistisch noch Möglichkeiten,

dass sich die Mannschaft

noch steigern kann?

INGO ENSKAT Wir müssen unsere

Intensität noch steigern; lernen,

auch auf höchstem Niveau

selbst aktiv zu sein und das Spiel

zu bestimmen. Ich denke, das ist

der Hauptpunkt, der am Ende den

Unterschied zwischen Erfolg und

Misserfolg ausmachen wird. Alles

andere sind taktische Details und

Abstimmung der Rollen auf dem

Feld. Daran wird immer gearbeitet.

Doch die Intensität ist die Basis

von allem.

REGIOBUSINESS Auffallend:

Fast in jedem Spiel verlor die

Mannschaft in einem Viertel komplett

den Faden und geriet so auf

die Verliererstraße. Auch mit

Blick auf die Klasse der Gegner:

Was kann man tun?

INGO ENSKAT Wie vorher gesagt:

Vertrauen in die eigene Leistung.

Selber das Spiel bestimmen

wollen, egal, gegen wen man

spielt. Aber Du brauchst dazu

auch Charaktere in der Mannschaft,

die auf diesem Weg vorweg

gehen wollen, auch und gerade in

schwierigen Situationen. Jungs,

die genau dann eine Linie ziehen

und sagen „Stopp“ und jetzt wieder

wir. Erreichen wir es, diese

Mentalität zu entwickeln und

gleichzeitig die vorher genannte

Intensität auf das Feld zu bringen,

dann werden wir es auch schaffen,

die Läufe unserer Gegner früher

zu stoppen.

www.hakro-merlins.com

PARTNER DER MERLINS

DIE MASTERS DER ARENA

Nach dem großartigen Aufstieg 2018, wünschen wir den

Merlins eine ebenso erfolgreiche neue Saison.

Wir freuen uns auf weitere meisterhafte Spiele!

Create your Masterpiece!

Pauline Schwarz

Leiterin Marketing

Würth MODYF

FLAIR PARK-HOTEL

ILSHOFEN

www.

.cr


November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Politik & Wirtschaft 17

Weltmarktführer treffen sich in China

Walter Döring hat in Peking einen Kooperationsvertrag unterschrieben, der die Volksrepublik 2020 als Gastgeber verpflichtet.

Die Akademie Deutscher

Weltmarktführer hat es

sich zum Ziel gemacht,

Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung

zu fördern. Dafür ist den

Repräsentanten auch kein Weg zu

weit. Dr. Walter Döring, der ehemalige

baden-württembergische

Wirtschaftsminister, ist Gründer

und geschäftsführender Gesellschafter

des Gremiums. Er war

kürzlich mit einer Delegation in

China und hat in Peking, im Gästehaus

der Regierung, einen Repräsentanten

der Akademie der Weltmarktführer

(ADWM) ernannt.

Mit ihm hat er auch eine Erklärung

unterzeichnet, wonach 2020

ein globaler Kongress der Weltmarktführer

in China stattfinden

soll. Auf seiner einwöchigen

China-Reise sprach Döring darüber

mit Ministern sowie Wirtschaftsvertretern,

Parteisekretären

und Oberbürgermeistern.

„China“, so der frühere badenwürttembergische

Wirtschaftsminister,

„ist Deutschlands größter

Handelspartner mit einem Volumen

von über 186 Milliarden

Euro. Es ist außerdem ein Land

auf dem Sprung zur Wirtschaftsmacht

Nummer 1 – noch vor den

USA – in dem nahezu alle Weltmarktführer

vertreten sind“. Das

Besiegelt: Dr. Walter Döring und Yang Min vereinbaren ein Treffen der Weltmarktführer 2020 in China.

alles seien gute Gründe, als Akademie

Deutscher Weltmarktführer

vor Ort mit einem bestens vernetzten

Repräsentanten vertreten zu

sein. Diese Aufgabe wird Yang

Ming übernehmen, der Vorsitzende

der German Federation of

Overseas Chinese Entrepreneurs.

„Das chinesische Interesse an den

deutschen Weltmarktführern ist

enorm, weshalb das Ziel eines

Kongresses der Weltmarktführer

in China mit großem Einsatz verfolgt

werden soll“, so Döring.

Auch Stefan Schöllhammer gehörte

der China-Delegation an.

Der geschäftsführende Gesellschafter

von KLAFS, dem in Hall

ansässigen Weltmarktführer im

Saunabau, mahnte vor mehreren

hundert chinesischen Unternehmern

und Regierungsvertretern

notwendige Reformen in China

an, damit der Markteintritt für

Foto: ADWM

deutsche Unternehmen in China

erleichtert und möglich wird.

Seine Kritikpunkte lauten: Die Zertifizierungen

seien für deutsche

Produkte in China zu teuer, zu aufwendig

und zu langwierig; die Zahlungsmoral

sei unbefriedigend;

die Unternehmen müssten zu

lange auf ihr Geld warten, was

sich der Mittelstand nicht leisten

könne und die Rechtssicherheit

bei Patenten müsse verbessert beziehungsweise

garantiert werden.

Insgesamt zeigte sich Schöllhammer

aber beeindruckt von dem optimistischen

Vorwärtsdrang der

chinesischen Wirtschaft.

Walter Döring wird die weiteren

Kontakte nach China noch in diesem

Herbst mit dem chinesischen

Repräsentanten der ADWM erörtern

und im nächsten Frühjahr

zur Vorbereitung des geplanten

globalen Kongresses der Weltmarktführer

in Peking wieder

nach China reisen.

Bevor aber die Delegationen nach

China reisen, gibt es Anfang des

nächsten Jahres, vom 5. bis 7. Februar

2019, noch ein hochkarätig

besetztes Treffen in der Heimat

der Weltmarktführer in Schwäbisch

Hall, wo Nicola Leibinger-

Kammüller, die geschäftsführende

Gesellschafterin und Geschäftsführerin

des Ditzinger Laserspezialisten

Trumpf, erwartet wird. Organisator

Walter Döring freut sich:

„Seit dem ersten Gipfeltreffen,

also seit neun Jahren, bemühe ich

mich um ihre Teilnahme; super,

dass es jetzt geklappt hat.“ Spannend

werden sicher auch die Ausführungen

von Siemens-Chef Joe

Kaeser, der direkt von einer Auslandsreise

nach Schwäbisch Hall

kommen wird. Kaeser stellt sich

derzeit der enormen Herausforderung,

einen der größten deutschen

Maschinenbau-Konzerne

umzubauen. US Botschafter Richard

A. Grenell wird in Schwäbisch

Hall die Positionen der USA

im Handelsstreit darlegen, der die

Wirtschaft rund um den Globus in

Atem hält.

pm/do

www.weltmarktfuehrergipfel.de

Starke Partner aus der Region Heilbronn-Franken


18 Firmen & Märkte

November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Wir angeln nicht, wir fischen aktiv

Investment Banking „made in Hohenlohe“: Die Kanzlei von Dr. Patrick Stiller misst sich an Frankfurt.

INTERVIEW VON KERSTIN DORN

Der Umsatz in der Consultingbranche

kennt seit acht

Jahren nur eine Richtung:

steil nach oben. Mit RegioBusiness

spricht Dr. Patrick Stiller

über die Ursachen.

REGIOBUSINESS Ihr Unternehmen

Stiller Advisors hat sich auf

M&A-Beratungen spezialisiert.

Was genau machen Sie ?

PATRICK STILLER Mergers &

Acquisitions (M&A) steht für alle

Transaktionen rund um Unternehmenskäufe

und -verkäufe, Fusionen

und Unternehmensnachfolgen.

Wir unterstützen unsere Kunden

dabei im gesamten Prozess

von der Identifikation der besten

Käufer bis zum Vertragsabschluss,

falls erforderlich, auch weltweit.

REGIOBUSINESS 31,5 Milliarden

Euro hat die Consultingbranche

im letzten Jahr umgesetzt. Woraus

resultiert dieses große Interesse

an Beratungsleistungen?

PATRICK STILLER Dafür gibt es

vielfältige Gründe. Berater können

Spezialisten sein, wenn innerhalb

einer Firma das Fachwissen

fehlt oder sie können eine externe

„Kapazitätsreserve“ bilden, wenn

die eigenen Teams ausgelastet

sind. Berater haben als Außenstehende

einen frischen und weitgehend

unvoreingenommenen Blick

auf die anstehenden Probleme

und das Wichtigste ist: Sie können

aus ihren Erfahrungen, die sie in

mehreren Firmen gesammelt haben,

Vergleiche ziehen und zu Vorgehensweisen

und Praktiken raten,

die sich bereits bewährt haben.

Darüber hinaus sorgen die

Megatrends unserer Zeit für einen

erhöhten Beratungsbedarf. Nehmen

sie nur die Digitalisierung

mit alle ihren Folgen, das Supply-

Chain-Management oder Prozessoptimierungen

allgemein.

REGIOBUSINESS Sie haben sich

auf Unternehmenskäufe und -verkäufen

spezialisiert. Wer sind ihre

Kunden?

PATRICK STILLER Wir sind ein

kleines Team mit einem großen

Netzwerk von Branchen-Spezialisten.

Meine vier Mitarbeiter sitzen

in Hamburg, Stuttgart, München

und Nürnberg. Auf der Verkaufsseite

finden wir beispielsweise Lösungen

für Firmeninhaber, die ihren

Ausstieg planen. Dabei belassen

wir es nicht dabei, spezielle

Datenbanken auszuwerten. Oder

um es anders auszudrücken: Wir

sind nicht der Angler, der am Ufer

darauf wartet, dass ein Fisch vorbeischwimmt

und anbeißt. Wir

fahren direkt in die Fischgründe

und werfen große Netze aus. Wir

suchen stets mehrere Interessenten,

die das definierte Suchprofil

besonders gut erfüllen. Auf der

Käuferseite beraten wir mittelständische

Kunden, große Konzerne

und Family Offices aus dem Inund

Ausland. Unsere Kunden haben

meist eine strategische Lücke

identifiziert, die sie mit der Akquisition

eines passenden Unternehmens

schnell schließen möchten.

Das kann zum Beispiel der Vorstoß

in ein anderes Land oder in

ein neues Aufgabengebiet sein.

REGIOBUSINESS Was macht

die Brisanz des Themas Unternehmensnachfolge

aus?

PATRICK STILLER Die demografische

Entwicklung bedingt, dass

wir drei Mal so viele Interessenten

haben, die verkaufen wollen, wie

potentielle Käufer. Zum anderen

warten viele Unternehmer zu

lange mit dem Verkauf. Wenn das

Unternehmen nicht mehr wächst,

verliert es an Wettbewerbsfähigkeit.

Das verringert die Attraktivität

für potentielle Käufer. In solchen

Fällen helfen wir, das Unternehmen

für den Verkauf fit zu machen.

REGIOBUSINESS Wie stehen Sie

zur Internet- Konkurrenz?

PATRICK STILLER „Berater on

demand“ mögen in manchen Fällen

ihre Berechtigung haben. Eine

echte Konkurrenz sind sie nicht.

Denn in der Praxis geht es bei

Transaktionen um sehr viel Geld.

Aber nicht nur das. Bei Verkäufen

geht es gleichzeitig um das Lebenswerk

des Firmengründers. Da

sind Emotionen im Spiel, die ein

Vertrauensverhältnis bedingen.

Meist ist das letzte Geschäft eines

Unternehmers sein größtes. Es

lohnt sich also, auf die Erfahrung

von Spezialisten zu setzen.

REGIOBUSINESS Was bietet Ihr

Team, was Internetportale nicht

können?

PATRICK STILLER Jeder meiner

Mitarbeiter verfügt beispielsweise

über mehr als zehn Jahre Erfahrung

in der M&A-Beratung. Zusammen

haben wir bei annähernd

100 Transaktionen mit einem Gesamtwert

von über sieben Milliarden

Euro beraten.

Investment Banking made in Hohenlohe

heißt für uns, dass wir

für unsere Kunden die Extrameile

gehen und uns an den ganz Großen

messen, die ihre Büros in

Frankfurt haben.

Netzwerker: Dr. Patrick Stiller nutzt weltweite Kontakte.

Über Stiller Advisors

Patrick Stiller hat Betriebswirtschaftslehre, Englisch und

Chinesisch an der Universität Passau studiert und über das

Thema Desinvestitionen promoviert. Er arbeitete zehn Jahre lang

in leitender Position bei der Voith-Gruppe. Seit drei Jahren berät

er mit seinem Unternehmen „Stiller Advisors“ Unternehmer

beim Kauf und Verkauf von Firmen. Sein Büro hat er in Crailsheim.

Foto: Stiller

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IT-TIPP

Einblicke in die IT-Welt (2)

Digitale Identitäten und Zertifikate

Woher wissen Menschen und Maschinen eigentlich,

mit wem Sie im Internet kommunizieren?

Ein digitales Zertifikat ist eine unveränderbare

„elektronische Identitätskarte“, vergleichbar

mit einem elektronischen Personalausweis.

Dieser ermöglicht es dem Benutzer/Besitzer

durch eine digitale Signatur, sich online zu

identifizieren. Zur Ausstellung mancher,

besonders hoch klassifizierter Zertifikate, werden

sogar richtige Identitätsprüfungen/Legitimationsprüfungen

auf Basis von unter anderem

Registereinträgen und Personalausweisen

durchgeführt.

Eine weitere Aufgabe digitaler Zertifikate ist

es, auf deren Grundlage Daten zu verschlüsseln

oder Dokumente zu signieren, das heißt

elektronisch zu unterschreiben. Wenn verschlüsselte

Informationen in die Hände ungebetener

Dritter gelangen, können Sie nicht

gelesen werden, da es sich nur noch um eine

„bedeutungslose“ Text- und Zahlenreihe handelt.

Nur wer im Besitz des richtigen Gegenstücks

ist, einem sogenannten öffentlichen

Schlüssel, kann den Text wieder entschlüsseln/

„dechiffrieren“ und lesbar machen. Damit

bleiben vertrauliche und persönliche Informationen

im Internet geschützt.

Wer stellt digitale Zertifikate aus?

Besonders wichtige Zertifikate werden von

einer öffentlichen Certificate Authority (CA)

ausgestellt. Die CA prüft rechtlich verbindlich

die Indentität und Legitimation des Zertifikateinhabers.

Diese unterliegen den rechtlichen

Rahmenbedingungen (in Europa: unter

anderem eIDAS) und müssen sich an die Vorgaben

des CA Browser-Forums halten. So

kann sich der Empfänger von Nachrichten

darauf verlassen, dass der Absender der ist, als

den er sich im Netz ausgibt.

„Einfache“ Zertifikate ohne Legitimation des

Antragsstellers können auch über spezifische,

firmeninterne Infrastrukturen selbst ausgestellt

werden. Diese heißen PKI. PKI steht für

Public Key Infrastructure. Ein Beispiel für intern

benötigte Zertifikate ist zum Beispiel die SSLverschlüsselte

Kommunikation zwischen zwei

Rechnern in einem internen Netzwerk.

Wo werden digitale Zertifikate überall eingesetzt?

Digitale Zertifikate kommen in verschiedensten

Bereichen vor, in denen digitale Kommunikation

stattfindet:

• Zur Absicherung der Kommunikation auf

Webseiten. Wenn die URL/Internetadresse

mit https:// statt mit http:// beginnt. In der

Adresszeile des Browsers erscheint ein Vorhängeschloss.

• Zur Signierung oder digitalen Unterschrift

elektronischer Dokumente und Verträge

• An Stromtankstellen für Elektroautos zur

Sicherung der Kommunikation zwischen

Fahrzeug und Ladeinfrastruktur

essendi it ist ein IT-Beratungs- und Entwicklungsunternehmen

und ist unter anderem im

Bereich IT-Security aktiv.

essendi it GmbH

Dolanallee 19

74523 Schwäbisch Hall

Tel.: 07 91-94 30 70-12

Internet: www.essendi.de

Im Gespräch: (v. li.) Heribert Lohr, Leiter Verlagsprodukte bei der SÜDWEST PRESSE Hohenlohe, Sparkassen-Vorstand

Klaus Ehrmann, die Unternehmer Dr. Nicolas Maggiarosa, Ralph Buckenmaier, Hanspeter

und Michael Hackner und IHK-Berater Jürgen Becker.

Foto: Kerstin Dorn

Wer will meine Firma?

Jedes Jahr suchen 180 Unternehmer im Landkreis Schwäbisch Hall einen

geeigneten Nachfolger. Tendenz steigend. VON KERSTIN DORN

Die IHK Heilbronn-Franken,

die Sparkasse

Schwäbisch Hall-Crailsheim

und das Wirtschaftsmagazin

REGIOBUSINESS machten

Mitte Oktober ein Thema zum

Gegenstand einer Podiumsdiskussion,

das zunehmend an Brisanz

gewinnen wird. Die IHK

Heilbronn-Franken rechnet in

ihrem Einzugsgebiet mit 900

Betrieben pro Jahr, die bis

2023 an einen Nachfolger übergeben

werden müssen. In der

darauffolgenden Dekade bis

2033 werden es sogar 1300 Unternehmensnachfolgen

sein,

die jährlich geregelt werden

müssen. Für den Landkreis

Schwäbisch Hall sagen die IHK-

Berechnungen bis 2023 180

Unternehmensübergaben voraus,

deren Zahl bis 2033 sogar

auf 270 steigen wird.

Was viele verkennen ist die

lange Dauer, die eine ordnungsgemäße

und saubere Übergabe

aller Erfahrung nach braucht.

Fünf bis zehn Jahre könne dieser

Prozess dauern, ganz unabhängig

davon, ob ein kleineres

oder größeres Unternehmen

übergeben werden soll. Das sei

auch vielen Unternehmern

nicht bewusst, für die eine Übergabe

zudem eine nicht zu unterschätzende

emotionale Entscheidung

darstellt.

Jürgen Becker begleitet und

moderiert den Prozess der Unternehmensübergabe

im Auftrag

der IHK seit 15 Jahren kostenfrei

für Kammermitglieder.

Gesprächspartner auf der Podiumsbühne

waren darüber hinaus

Bankvorstand Klaus Ehrmann

und Hanspeter und Michael

Hackner (CDS Hackner)

sowie Ralph Buckenmaier (TC

Buckenmaier), die über eine

gelungene Unternehmensnachfolge

innerhalb der eigenen Familie

berichten konnten. Die

Seite einer Nachfolgeregelung

von außen repräsentierte der

Kölner Nicolas Maggiarosa. Der

promovierte Chemiker ist als

externer Interessent bei „HC

Hessentaler Container“ eingestiegen.

Diese Firma bietet ihm

das Umfeld und die Voraussetzungen,

um seine eigenen

Ideen umzusetzen. Einig waren

sich die Gäste auch über die

Vorteile, die eine Betriebsübernahme

gegenüber einer Neugründung

bietet: Die Firma ist

eingeführt, ein Kundenstamm

vorhanden. „Man weiß, mit welchen

Ergebnissen man rechnen

kann“, bringt es Michael Hackner

auf den Punkt.


November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Consulting 19

Berater setzen Aufstieg fort

Sprosse für Sprosse erklimmt die Consultingbranche neue Höhen bei den Umsätzen.

Digitale Transformation und Personalberatung sind die Taktgeber der Erfolge. VON MELANIE BOUJENOUI

Mit einer Wachstumsrate

von durchschnittlich 7,5

Prozent erreichen Unternehmensberater

in Deutschland

bereits das achte Mal in Folge Rekordhöhen.

„Die vor einigen Jahren

ausgerufene Reifephase im

Consulting mit niedrigen einstelligen

Wachstumsraten hat sich als

falsch herausgestellt“, freut sich

Ralf Strehlau, Präsident vom Bundesverband

Deutscher Unternehmensberater

(BDU).

Die Leistungen seiner Branche

sind gefragt: Im vergangenen Geschäftsjahr

stieg der Umsatz um

8,5 Prozent auf erstmals über 30

Milliarden Euro – genau sind es

31,5 Milliarden. Auch für das laufende

Jahr peilen die Consultants

eine Umsatzsteigerung von 8,4

Prozent an. Sowohl Wirtschaft als

auch öffentliche Hand beziehen

als Reaktion auf die vielfältigen

Veränderungen in der Arbeitswelt

vermehrt Beratungsleistungen

ein. Wichtigster Treiber der Branchenkonjunktur

ist laut BDU die

Digitalisierung – auch IOT (Internet

of Things), Industrie 4.0 oder

Big Data. Wobei Berater moderne

Werkzeuge und Methoden einsetzen.

Zurzeit kämen nahezu alle Geschäftsmodelle

auf den Prüfstand.

Und das bedeutet jede Menge Arbeit

für die Consultants.

„Das Change Management ist meines

Erachtens der wichtigste

Punkt“, sagt Martin Ehret, Geschäftsführer

der Ansbacher Beratungsgesellschaft

Ajco Solutions,

die auch im benachbarten Baden-

Württemberg aktiv ist. Dabei wird

die Arbeitsweise umgestaltet. „Die

Kundenzufriedenheit steigt durch

bessere Prozesse und kürzere Reaktionszeiten“,

erklärt Ehret. Für

die Mitarbeiter seien die Veränderungen

jedoch oft schwierig. „Sie

müssen sich mit neuen Techniken

anfreunden oder damit leben,

dass ihr Kopfwissen über Software

transparent und mitteilbar wird

und der Chef in Echtzeit sieht, was

sie leisten.“ Aber auch Unternehmer

selbst würden gute Initiativen

durch althergebrachte Handlungsweisen

oder falsch gesetzte Prioritäten

oft ausbremsen, meint Ehret.

„In mittelständischen Unternehmen

läuft die Projektarbeit

meist neben dem Tagesgeschäft –

gerade agile Projekte wie die Digitalisierung

werden so stark behindert.“

Berater sehen sich vielen

Herausforderungen gegenüber.

MANGEL Neben der digitalen

Transformation spielt der Fachkräftemangel

Beratern zu. In

2017 wurden rund 68 000 Positionen

mit Hilfe von Recruitingspezialisten

besetzt – ein Plus von 10,3

Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Jede zehnte Stelle davon sei laut

BDU mit digitalem Bezug.

Robert Schaffmann, Geschäftsführer

der Personalberatung Schaffmann

und Denner mit Sitz in Leingarten

bestätigt: „Wir hatten alleine

die letzten vier Wochen einen

Anstieg von 80 Prozent – die

Saison hat begonnen.“ Als Headhunter,

zu deutsch „Kopfjäger“,

der bundes- und sogar weltweit

aktiv ist, beklagt er jedoch die mäßige

Nachfrage in seiner Heimatregion

Heilbronn-Franken. „Bevor

eine Stelle wochen- oder montelang

unbesetzt bleibt, weil sich

kein passender Kandidat findet,

ist es wirtschaftlicher Fachleute

einzusetzen. Unsere Vorteile gegenüber

Zeitarbeitsfirmen sind unsere

Tools und Pools, außerdem

Zielgenauigkeit und Vertrauen.“

Allerdings konkurrieren die rund

15 400 Consultingfirmen in

Deutschland selbst auf dem Personalmarkt

– die Kehrseite des

Booms. Rund 143 000 Mitarbeiter

sind derzeit in der Beraterbranche

tätig. Es mangele nicht nur an

Nachwuchs, sondern an Beratertalenten

mit Erfahrung, wie der

BDU mitteilt. „Noch stärkeres

Branchenwachstum wird dadurch

limitiert, dass auch wir nicht genug

passende Mitarbeiter finden“.

www.ajco.de

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Auf der Suche nach

Energiefressern

KEFF bietet einen kostenlosen Energiecheck an

KEFF auf der Suche nach Energiefressern

bei der Haller Löwenbräu.

Rund 500.000 Euro betragen die

Energiekosten pro Jahr, das sind

5 % des Umsatzes der Löwenbräu

Hall.

Die Verantwortlichen der 70-Mitarbeiter-Brauerei

machen sich ständig

Gedanken, wie und wann Energie

eingespart werden kann.

KEFF (Kompetenzstelle Netzwerk

Energieeffizienz) bietet dazu einen

kostenlosen Energiecheck an.

Kürzlich waren die beiden Ingenieure

Christian Eifler und Sebastian

Ehrler gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten

Jutta Niemann

(Die Grünen) drei Stunden lang auf

dem Firmengelände unterwegs. Sie

inspizierten Energiefresser.

„Insgesamt nahmen wir für das

Maßnahmenpaket 450.000 Euro

in die Hand.“

(Peter Theilacker, Geschäftsführer)

Der heiße Sommer brachte große

Herausforderungen mit sich. Wegen

v.l. H. Mayerle, C. Eifler, J. Niemann, S. Ehrler, P. Theilacker.

der heißen Temperaturen stieg

der Absatz an Getränken. Deshalb

musste auch die Kühlung, neben

der Erhitzung zur Bierherstellung

bis an die Grenze der Belastbarkeit

arbeiten.

„Wir lassen dem Bier aus

Qualitätsgründen Zeit, das

verbraucht Energie.“

(Hermann Mayerle, Braumeister)

Folglich werden die Maschinen und

Geräte, aber auch die Arbeitsabläufe

auf ihre Energieeffizienz

hin geprüft.

„Sie sind schon sehr gut aufgestellt,

die low hanging fruits

sind abgeernet.“

(Christian Eifler, Effizienzmoderator

KEFF)

Der Geschäftsführer der Brauerei

hat weitere Verbesserungen im

Blick: Er will das Bürogebäude aus

den 80ern sanieren – und dies

natürlich auch energetisch.

„Und vielleicht ergibt sich

durch die weitere Bebauung des

Bahnhofsareals ein Genossenschaftsmodell

für eine zusätzliche

PV-Anlage.“

(Jutta Niemann - Die Grünen)

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Tel.: 07131-9677 336

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20

Wirtschaftsmesse


November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

21

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Drehscheibe direkt

an der Autobahn

Günstige Bauplätze und bebaubare Gewerbeflächen – die Gemeinde

Kupferzell bietet optimale Voraussetzungen für Leben, Arbeiten und

Wohlfühlen. Das haben zahlreiche namhafte Firmen bereits erkannt und

hier ihre Heimat gefunden. VON ADINA MÖLLER

»Circa 200

Gewerbetreibende

sind auf den 50

Quadratkilometern

der Gemeinde

angesiedelt.«

Weltmarktführer, Handwerks-

oder Industriebetriebe,

Dienstleister, Einzelhändler

und Freiberufler haben

im Schnittpunkt der Mittelzentren

Schwäbisch Hall, Öhringen

und Künzelsau eine Heimat gefunden

und sich in Kupferzell niedergelassen.

Die zahlreichen Unternehmen aus

den unterschiedlichsten Branchen

profitieren von der guten

Lage und der tollen Verkehrsanbindung.

Denn die Gemeinde mit

ihren 20 Ortsteilen und Weilern

liegt am Kreuzungspunkt der Bundesautobahn

A6 Heilbronn-Nürnberg

und der Bundesstraße B 19

in Richtung Schwäbisch Hall und

Künzelsau und ist somit eine Verkehrsdrehscheibe.

Circa 200 Gewerbetreibende haben

auch die rund 50 Quadratkilometer

große Gemeindefläche als

Heimat gewählt. Das Angebot

reicht von A wie Archivdienstleistungen

über K wie Kälte- und Klimaanlagen-Technik

bis zu Z wie

Zimmerei. Und auch namhafte Firmen

wie die Mefa Befestigungund

Montagesysteme GmbH, die

Reca Norm GmbH oder die Stabilo

Landtechnik GmbH sind auf

der Liste der Gewerbetreibenden

zu finden.

Den ländlich geprägten Wurzeln

bleibt Kupferzell bis heute treu: So

befindet sich im Schloss die Akademie

für Landbau und Hauswirtschaft

(ALH). Unter dem gemeinsamen

Dach sind die beiden

selbstständigen Fachbereiche angesiedelt.

Dabei bieten die historischen

Gemäuer für den modernen

Unterricht eine besondere Atmosphäre.

6200 Einwohner zählt Kupferzell.

Und für die bietet die Gemeinde

optimale Voraussetzungen zum Leben,

Arbeiten und Wohlfühlen. Neben

der guten Verkehrsanbindung

besticht Kupferzell mit weiteren

Standortfaktoren: Hier stehen

günstige Wohnbauplätze und alle

wichtigen Einrichtungen wie Schulen,

Kindergärten, Einkaufsmöglichkeiten

und Freizeitangebote

zur Verfügung. Insgesamt ist Kupferzell

mit seiner guten Infrastruktur

also ein attraktiver Wohnort

Standort: Große Industrieunternehmen, Handwerksbetriebe, Dienstleister, Einzelhändler und Freiberufler

finden in Kupferzell ihren Platz.

Foto: Adina Möller

für die Arbeitnehmer aus den Gewerbe-,

Handwerks- und Industriebetrieben.

Auch für Gewerbeansiedlungen

und Existenzgründungen gibt es

ideale Voraussetzungen. Attraktive

Flächen stehen – voll erschlossen

und sofort bebaubar – unter anderem

im großen Gewerbepark Hohenlohe

bereit. Hier haben in den

letzten Jahren zahlreiche Weltmarktführer

wie Ziehl-Abegg SE,

Wolff & Müller GmbH, Gemü Gebrüder

Müller Apparatebau und

die Würth Elektronik eiSos GmbH

ihren Platz gefunden.

www.kupferzell.de

„Wohnen im Schnittpunkt“

Kupferzell gilt als eine der aufstrebenden Kommunen im Hohenlohekreis. Bürgermeister Joachim Schaaf kennt die Vorzüge des Wirtschaftstandorts und erklärt,

an welchen Stellschrauben noch gearbeitet wird. INTERVIEW VON ADINA MÖLLER

REGIOBUSINESS Herr Schaaf,

nehmen wir mal an, Sie unterhalten

sich mit jemandem, der Kupferzell

überhaupt nicht kennt. Wie

würden Sie die Vorzüge der Gemeinde

beschreiben?

JOACHIM SCHAAF Die attraktive

Gemeinde Kupferzell mit 20

Teilorten liegt am Schnittpunkt

der Bundesstraße 19 und der Autobahn

Heilbronn-Nürnberg und

somit in optimaler Lage zu den

Mittelzentren Schwäbisch Hall,

Öhringen und Künzelsau. Das

heißt Wohnen im Schnittpunkt.

Kupferzell bietet eine hervorragende

Infrastruktur in herrlicher

Umgebung, die zu sportlichen Aktivitäten

einlädt.

Amtssitz: Das Kupferzeller Rathaus dominiert die sanierte Ortsmitte.

REGIOBUSINESS Was macht

Kupferzell insbesondere als Wirtschaftsstandort

aus?

JOACHIM SCHAAF Die unmittelbare

Anbindung an die B19 und

die Nähe zum Autobahnanschluss

A6 sind für den Fernverkehr

ideale Voraussetzungen, um Betrieben

eine überregionale geschäftliche

Tätigkeit zu ermöglichen.

REGIOBUSINESS Kupferzell

war und ist landwirtschaftlich geprägt,

gilt aber gleichzeitig als

eine der aufstrebenden Kommunen

im Hohenlohekreis. Welche

Anstrengungen wurden hierfür in

der Vergangenheit unternommen?

JOACHIM SCHAAF Zum einen

war da der Umbau der Gemeinschaftsschule

für 15 Millionen

Foto: Adina Möller

Euro mit Mensa und Ganztagesbetreuung.

Bei der Kleinkindbetreuung

und den Kindergärten hat

sich ebenfalls einiges getan –

hier wird auch Ganztagesbetreuung

angeboten. Zudem haben

wir in Kupferzell eine gute Ärzteversorgung,

auch dank des in

2019 geplanten Neubaus eines

Ärztehauses mit Fitnesszentrum

und Physiotherapie, zwei Apotheken,

einen großen Einkaufsmarkt

und die Ortsmitte wurde

saniert. Die heimischen Unternehmen

bieten eine Vielzahl von

Arbeitsplätzen und es gibt attraktive

Bauplätze zu günstigen Preisen

im Vergleich zu anderen Ballungszentren.

REGIOBUSINESS Viel getan

hat sich ja auch im Gewerbepark

Hohenlohe, den Kupferzell gemeinsam

mit Waldenburg und

Künzelsau ausgezeichnet hat. Können

Sie kurz zusammenfassen,

was sich hier in den letzten Jahren

getan hat?

JOACHIM SCHAAF Ansiedlung

neuer Betriebe wie zum Beispiel

Gemü, das Expandieren bestehender

Firmen und aktuell den Ausbau

Nord mit einer neuen Verkehrsachse

im Gewerbepark und

die Ansiedlung von Würth Logistik

auf einer Fläche von zehn Hektar.

REGIOBUSINESS Welche weiteren

Möglichkeiten für Gewerbeansiedlungen

gibt es in Kupferzell?

Stehen für weiteres Wachstum

genügend Flächen zur Verfügung?

JOACHIM SCHAAF Momentan

konzentrieren wir uns stark auf

die Entwicklung des Gewerbeparks,

werden aber in nächster

Zeit uns intensiv mit der Neuausweisung

eines neuen Gewerbegebietes

beschäftigen.

Foto: Gemeinde Kupferzell

Bürgermeister

Joachim Schaaf

weiß um die Vorzüge seiner

Gemeinde.

REGIOBUSINESS Der ländliche

Raum hat es im Wettbewerb um

Einwohner, Unternehmen und Fachkräfte

nicht immer ganz einfach.

Wo sehen Sie für Kupferzell noch Potenzial

für Verbesserungen?

JOACHIM SCHAAF Wichtig

wäre aus unserer Sicht der dreispurige

Ausbau der Autobahn und

der Bundesstraße. Außerdem der

zügige Ausbau der Breitbandversorgung

und mehr Mittel für den

Ausbau der Digitalisierung an unserer

Schule.

REGIOBUSINESS Wie soll oder

kann die Positionierung für die Zukunft

aussehen?

JOACHIM SCHAAF Da setzen

wir auf eine stärkere interkommunale

Zusammenarbeit mit der

Stadt Künzelsau.


Stabilo-Markt Lübbecke GmbH · Osnabrücker Straße 107-109 · 32312 Lübbecke

Auf Wachstumskurs

Im Gewerbepark Hohenlohe haben international erfolgreiche Unternehmen ihren Sitz gefunden und expandieren kräftig.

VON ADINA MÖLLER

Zusammen mit Waldenburg

und Künzelsau bietet Kupferzell

einen überregional attraktiven

Gewerbestandort: den

Gewerbepark Hohenlohe. Auf einer

Fläche von 230 Hektar ist mitten

im Hohenlohekreis so ein starker

Ballungsraum für Industrie

und Gewerbe entstanden. International

erfolgreiche Unternehmen

haben hier ihren Sitz gefunden

und expandieren kräftig.

Attraktive Flächen für die

verschiedensten Branchen

Ballungsraum: Das bei Kupferzell gelegene Industriegebiet überzeugt mit großen Flächen und der Anbindung an die Autobahn.

Bauarbeiten: Neuansiedelungen und Erweiterungen – an vielen

Stellen im Gewerbepark rollen aktuell die Bagger. Fotos: Adina Möller

Die Unternehmen im Gewerbepark

Gemü Gebrüder Müller Apparatebau

GSTech GmbH

HPN Industrieverpackungen GmbH

Lidl GmbH & Co. KG

R. Stahl Schaltgeräte GmbH

Schraubenwerk Gaisbach GmbH

Spedition Kübler GmbH Logistikzentrum

Wolff & Müller GmbH & Co. KG

Wolff & Müller Regionalbau GmbH & Co. KG

Wolff & Müller Tief- und Straßenbau GmbH & Co. KG

Würth Elektronik Eisos GmbH & Co. KG

Ziehl-Abegg SE

Große Flächen – aktuell sind

knapp fünf Hektar freie bebaubare

Flächen verfügbar – an einer

besonders verkehrsgünstigen

Lage – die Autobahn A6 ist gleich

nebenan – machen den Gewerbepark

interessant. Das wissen nicht

nur die heimischen Industrieunternehmen

zu schätzen. Auch der

Lebensmittelanbieter Lidl aus Neckarsulm

hat den Gewerbepark

für sich entdeckt. Vom hier ansässigen

Logistikzentrum werden

stolze 90 Filialen im Bereich Hohenlohe,

Heilbronn und Stuttgart

versorgt. Die Spedition Kübler hat

in dem Gewerbegebiet vor den Toren

Kupferzells ebenso eine Heimat

gefunden wie die Niederlassung

der Stuttgarter Baufirma

Wolff & Müller. Die Zweigstelle

des Familienunternehmens wurde

im vergangenen Jahr ausgebaut –

rund 1050 Quadratmeter Bürofläche

sind 2017 neu dazugekommen.

Auch die eingesessenen Industriebetriebe

im Gewerbepark Hohenlohe

haben in der letzten Zeit eifrig

angebaut, wie ein Blick auf einige

Beispiele zeigt.

Viel Raum für

weitere Projekte

Seit 2003 produziert Ziehl-Abegg

hier und ist seitdem stetig gewachsen.

In den letzten beiden Jahren

ist am Standort ein modernes

Werk für EC-Motoren entstanden.

Mittelfristig plant das Unternehmen

seine komplette Produktion

von Künzelsau nach Kupferzell zu

verlegen.

2013 nahm Gemü sein zentrales

Produktions- und Logistikzentrum

für unterhalb der Waldenburger

Berge in Betrieb. 2017 hat

der Ventilspezialist aus Ingelfingen

ein Oberflächentechnologiezentrum

dazugebaut.

Für 25 Millionen Euro erweitert

Würth Elektronik derzeit seine Logistik

am Zentralstandort in Waldenburg.

Erst vor zwei Jahren

hatte das Unternehmen dort für

ebenfalls rund 25 Millionen Euro

das Logistikzentrum gebaut. Von

dort aus werden die Entwicklungsabteilungen

der Kunden in aller

Welt mit Mustern versorgt.

www.gewerbeparkhohenlohe.de

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STABILO in Mangoldsall

Der Erfolg der STABILO-Fachmarktkette nahm hier seinen Anfang

Als Günther Denner Anfang der

70er Jahre in seinem Heimatort

einen Handelsbetrieb für

Landmaschinen und Stalleinrichtungen

gründete, ahnte noch

niemand, welcher Erfolg sich

daraus ergeben sollte.

Seit Eröffnung des ersten STABILO-

Marktes in Mangoldsall (bis heute

auch Sitz der Firmenzentrale) nimmt

eine beachtenswerte Erfolgsgeschichte

seinen Lauf. Die Zeit, in der

der Verkauf im Gebäude des ehemaligen

Schweinestalls stattfand ist

längst vorüber. Im ersten Markt befindet

sich heute nur noch ein Lager.

» GIBT’S NICHT, GIBT ES

NICHT BEI UNS.

WENN WIR ETWAS

NICHT HABEN,

SO WISSEN WIR

ZUMINDEST, WO WIR

ES BEKOMMEN.

DER KUNDENWUNSCH

STEHT AN ERSTER

STELLE.

Manfred Pfisterer,

Filialleiter Mangoldsall

Bereits vor über 30 Jahren wurde

ein neuer Markt gebaut und seither

ständig erweitert und ergänzt.

Mittlerweile hat sich die Denner-

Gruppe bundesweit zu einer beachtlichen

Größe mit 44 Filialen und

rund 1.200 Mitarbeitern weiterentwickelt.

Ein Ende der Erfolgsstory

ist nicht in Sicht. In 2019 werden

sowohl die 45. Filiale in Duisburg

(NRW) sowie auch zwei weitere

große Logistikzentren eröffnet.

Davon das eine in Tangermünde

Im Stabilo Mangoldsall findet jeder seinen passenden Artikel.

(Sachsen-Anhalt) mit knapp 14.000

qm überdachter Lagerkapazität

auf einer Grundstücksfläche von

35.000 qm, das zweite in Eschwege

(Hessen) mit rund 12.000 Paletten-

Stellplätzen.

Im heimatlichen Markt am Stammhaus

kümmern sich Filialleiter

Manfred Pfisterer (ein STABILO-

„Urgestein“) und 8 weitere

Mitarbeiter darum, die Wünsche der

Kunden zufrieden zu stellen.

Die Produktpalette reicht von

Holzverarbeitungsmaschinen über

Werkzeugschränke bis zu Gartengeräten.

Mit dem Angebot richtet sich

der STABILO-Markt Mangoldsall in

altbewährter Art nicht nur an den

Weidebedarf-Suchenden und Hobbywerkler.

Breit gefächert ist auch

das Angebot für Handerwerksbetriebe

unterschiedlicher Branchen wie

Heizung, Elektro oder Sanitär. Über

30.000 Artikel finden sich gutsortiert

in den Regalen in Mangoldsall.

Zusätzlich ergänzt wird das

Sortiment durch der Jahreszeit

angepasste Saisonware. So gibt

es aktuell passend Briketts, Pellets

Foto: Stabilo

und weitere Artikel zu günstigen

Angebotspreisen.

» STABILO GEHÖRT ZU

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Markus Wedde,

PR- und Marketingleiter

Einen besonderen Service speziell

in Mangoldsall bildet die Werkstatt.

Hier werden Sägeketten und Rasenmäher

geschärft und Reparaturen

für Kleingeräte mit Verbrennungsmotor

angeboten.

Im Erscheinungsgebiet von

RegioBusiness befinden

sich neben der Firmenzentrale

in Mangoldsall

auch die STABILO-Filialen

in Schrozberg, Schopfloch,

Fornsbach, Hardheim und

Obersontheim.

Weitere Filialen und

Angebote unter

www.stabilo-fachmarkt.de

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Quellenangabe:

FOCUS 22/17 (S. 74)

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24 Speditionen & Logistik

November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Hermes baut in Ansbach

ECE Projektmanagement realisiert das Logistikzentrum für den Konzern.

Gemeinsam mit der ECE

baut die Hermes Gruppe

ihre Infrastruktur für die

Abwicklung von Großstücken

wie Möbel und Elektrogroßgeräte

aus. Dafür entwickelt und

realisiert die ECE im bayerischen

Ansbach auf einem rund

186 000 Quadratmeter großen

Areal an der Autobahn-Anschlussstelle

„Herrieden“

(A6) ein neues Logistikzentrum.

Der geplante Gebäudekomplex

umfasst zwei Hallen

mit einer Gesamtfläche von

circa 76 000 Quadratmetern

und bündelt die Lagerhaltung

von Hermes Fulfilment und

den zentralen Warenumschlag

des Hermes Einrichtungs-Service.

Bis zu 600 neue Arbeitsplätze

entstehen, das Investitionsvolumen

beträgt rund 90

Millionen Euro. Der Baustart

war jetzt im Oktober, die Inbetriebnahme

ist für Anfang 2020

vorgesehen.

EFFIZIENZ Der neue Standort

wird auf die logistische Abwicklung

von Möbeln, Elektrogroßgeräten

und sonstigen sperrigen

Gütern spezialisiert sein

und von zwei Unternehmen der

Hermes Gruppe genutzt. Als Lagerlogistiker

unter anderem

von Otto, der führenden E-Commerce-Plattform

im Möbelsegment

in Deutschland, wird Hermes

Fulfilment in Ansbach auf

53 000 Quadratmetern ein Lager

für Otto-Ware betreiben. Es

ergänzt das Netzwerk von Hermes

Fulfilment mit Standorten

in Hamburg, Haldensleben

(Sachsen-Anhalt), Löhne

(Nordrhein-Westfalen) und

Vorfreude: Andreas Stumpf (Geschäftsführer Hermes Fulfilment), Carda Seidel (Oberbürgermeisterin

Ansbach), Katy Roewer (Otto-Bereichsvorstand), Dr. Andreas Mattner (ECE-Geschäftsführer) und

Michael Dildey (Geschäftsführer Hermes Einrichtungs Service, v. li.).

Foto: Corinna Heiden

Ohrdruf (Thüringen). Angeschlossen

wird ein Logistik-

HUB mit weiteren 15 000 Quadratmetern,

in dem der Hermes

Einrichtungs Service die

Waren für seine Auftraggeber

abwickelt. Weitere 8000 Quadratmeter

sind für Büros, Sozialräume

und Technik beider

Unternehmen vorgesehen.

HOCHMODERN Entwickelt

und realisiert wird das Projekt

in Ansbach von der ECE, die

seit 2014 für Hermes Germany

den Bau von deutschlandweit

neun hochmodernen Logistik-

Centern umsetzt. „Wir freuen

uns, jetzt für Hermes ein weiteres

Leuchtturmprojekt im Logistikbereich

auf den Weg bringen

zu können“, sagt Dr. Andreas

Mattner, ECE-Geschäftsführer

für den Bereich Office, Traffic,

Industries. „Auch in Ansbach

realisieren wir wieder eine Logistikimmobilie,

die nicht nur

höchst wirtschaftlich, funktional

und flexibel, sondern auch

besonders nachhaltig geplant

ist und damit den aktuellen Kundenanforderungen

wird.“

gerecht

NACHHALTIGKEIT Wie

für alle neuen Logistik-Center

von Hermes ist auch für das

Projekt in Ansbach eine Gold-

Zertifizierung der Deutschen

Gesellschaft für Nachhaltiges

Bauen (DGNB) angestrebt.

Zum Einsatz kommen unter

anderem ein nachhaltiges

Wärmeerzeugungs- und Wärmeverteilungskonzept

sowie

energiesparende LED-Beleuchtung

mit nutzungsbezogener,

intelligenter Schaltung.

So sinkt der Energieverbrauch

gegenüber einer konventionellen

Beleuchtung um

bis zu 35 Prozent. Außerdem

vermeidet ein optimiertes Hofmanagementsystem

unnötige

Leerfahrten und Stillstandzeiten.

ONLINEHANDEL Dr. Georg

Rau, Vorsitzender der Geschäftsführung

von Hermes Fulfilment,

sieht den neuen Standort

als wichtigen Baustein, um

VON CORINNA HEIDEN

steigende Sendungsmengen effizient

zu bearbeiten und den

wachsenden Kundenanforderungen

gerecht zu werden:

„Der Trend, große Güter online

zu bestellen, ist ungebrochen.

In Ansbach wird in den

kommenden eineinhalb Jahren

ein hochmodernes Logistikzentrum

entstehen, das auf das

Handling des großvolumigen

Sortiments mit einem Gewicht

von mehr als 31,5 Kilogramm

zugeschnitten ist.“

Für Michael Dildey, Geschäftsführer

Operations des Hermes-

Einrichtungs-Service ist der

neue Standort in Ansbach eine

wichtige Ergänzung des bestehenden

Netzwerks: „Als Marktführer

im Zwei-Mann-Handling

bieten wir unseren Auftraggebern

mit dem neuen HUB-

Standort einen weiteren, leistungsstarken

Einschleuspunkt

in Süddeutschland und die

Grundlage für erfolgreiches

Wachstum.“

www.hermesworld.com

www.ece.de

Logistikkosten in

Deutschland steigen

Statistik sieht Personalkosten als Haupttreiber.

Erneut war die Entwicklung

der Personalkosten für einen

signifikanten Anstieg der sendungsbezogenen

Prozesskosten

im Stückgutmarkt verantwortlich.

Der Vergleichszeitraum der beiden

ersten Halbjahre 2017 und

2018 ergab einen Anstieg der Systemkosten

um 6,6 Prozent. Dies

ist das Ergebnis des jetzt aktualisierten

„Kostenindex Sammelgutspedition“

des Deutschen Speditions-

und Logistikverbands

(DSLV),der regelmäßig bei führenden

deutschen Stückgutnetzen

ermitteltet wird.

Mit einem Anstieg um 10,3 Prozent

pro Sendung liegen die Personalkosten

deutlich vor der Entwicklung

der Treibstoffkosten

(plus 2,5 Prozent). Wie bereits in

der letzten Kostenuntersuchung

ist die Verknappung des Fachkräfteangebots

und hier vor allem der

Fahrermangel im Fernverkehr sowie

im regionalen Verteilerverkehr

der Stückgutnetze deutlich

spürbar. Mit 5,2 Prozent trugen

die Personalkosten zum Anstieg

der Gesamtkosten bei. Die Entwicklung

der Treibstoffkosten war

mit knapp 0,3 Prozentpunkten weniger

relevant.

Die Sachkosten entwickelten sich

mit einer Erhöhung um 2,9 Prozent

relativ verhalten. Dass im Berichtszeitraum

auch die Mautkosten

um 2,1 Prozent stiegen, ist auf

die weitere Umstellung der Fuhrparks

zurückzuführen. Im Nahverkehr

lösen effizientere 12- und

18-Tonnen-Lkw für die direkten

Zustellung und Abholung von Waren

bei Industrie und Handel zunehmend

7,5 Tonnen-Fahrzeuge

ab. Der mit mautbefreiten Fahrzeugen

zugestellte Sendungsanteil

liegt inzwischen unter 10 Prozent.

Ein deutlicher Anstieg der Mautkosten

ist hingegen für die beiden

kommenden Berichtshalbjahre

durch die regionale Mautausweitung

im vergangenen Juli um zusätzliche

37.000 Kilometer und

durch die zu erwartende Anhebung

der Lkw-Mautsätze zum Januar

2019 zu erwarten.

Geändert hat sich auch die Gewichtung

der Kostenarten im 'Kostenindex

Sammelgutspedition'.

Die Personalkosten haben bei den

Systemverkehren inzwischen einen

Anteil von durchschnittlich

50,4 Prozent, die Sachkosten belaufen

sich auf 35,6 Prozent, die

Treibstoffkosten betragen 10,9

Prozent und der Mautkostenanteil

liegt bei 3,1 Prozent.

Als Benchmark für den Stückgutmarkt

wird der 'Kostenindex Sammelgutspedition'

im Auftrag des

DSLV in Halbjahresabständen

durch das Steinbeis Beratungszentrum

erstellt. An der Erhebung beteiligen

sich 90 Depots der Stückgutnetze

namhafter Speditionen

und Speditionskooperationen. pm

www.dslv.org

Anhebung: Ab 2019 wird für Lkw

eine höhere Maut fällig. Foto: NPG-Archiv

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November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Firmen & Märkte 25

Baukredite absichern

Bei neun von zehn Kunden lässt sich der Kreditvertrag trotz finanzieller Notlage retten.

Der Konjunkturaufschwung

in Deutschland

hat sich seit Anfang des

Jahres verlangsamt. Dadurch

steigt das Risiko von Jobverlusten

und das wiederum kann

eine Baufinanzierung scheitern

lassen.

Auch andere Schicksalsschläge

können Immobilienbesitzer in

finanzielle Schwierigkeiten bringen.

Schwäbisch-Hall Kreditexpertin

Gisela Hannemann weiß,

wie eine Baufinanzierung auch

in Notsituationen gerettet werden

kann.

Kredit: Gisela Hannemann weiß, wie eine Finanzierung

gerettet werden kann.

Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall

Job weg, Scheidung, Tod des

Hauptverdieners oder schwere

Krankheit: Wer von einem unvorhergesehenen

Schicksalsschlag

getroffen wird, gerät

schnell in finanzielle Bedrängnis.

Umso schlimmer, wenn

man kurz zuvor noch große

Pläne in Angriff genommen hat,

etwa den Bau oder Kauf einer eigenen

Immobilie. „Je eher man

das offene Gespräch mit seinem

Kreditinstitut sucht, desto

leichter lässt sich eine einvernehmliche

und für beide Seiten

tragbare Lösung finden“, erklärt

Schwäbisch Hall-Kreditexpertin

Gisela Hannemann. Ihre

Erfahrung besagt, dass sich bei

neun von zehn Kunden der Kredit

retten lässt.

Bauherren und Immobilienbesitzer,

die unverschuldet in Zahlungsschwierigkeiten

geraten,

haben laut Hannemann verschiedene

Möglichkeiten:

„Eine befristete Reduzierung

der Raten kommt ebenso in

Frage wie eine dauerhafte Herabsetzung

der Tilgung.“

Welche Lösung die richtige ist,

hängt vom Einzelfall ab. „Gerade

weil man jeden Fall individuell

betrachten muss“, so Hannemann,

„lautet die erste und

wichtigste Regel: Lass uns darüber

reden!“ Weil eine geplatzte

Baufinanzierung auch für Banken

und Bausparkassen kein

gutes Geschäft ist, setzen sie alles

daran, in Verzug geratenen

Kunden über Liquiditätsengpässe

hinwegzuhelfen.

Nicht nur die Bank, auch der

Staat kann Bauherren in Zahlungsschwierigkeiten

helfen.

„Entgegen der weitverbreiteten

Meinung können nicht nur Mieter

Wohngeld bekommen, sondern

auch Eigentümer, die ihre

Immobilie selbst bewohnen,

wenn sie unverschuldet in Not

geraten“, so der Tipp der

Schwäbisch Hall-Expertin. Ob

man Anspruch auf den sogenannten

Lastenzuschuss hat,

hängt von der Haushaltsgröße,

dem Gesamteinkommen und

der Kreditbelastung ab. Anträge

können bei der Wohngeldstelle

der Gemeinde- oder Kreisverwaltung

gestellt werden. pm

www.schwaebisch-hall.de

Schaden: Durch kleine Risse in der Fassade gelangt schnell Feuchtigkeit

ins Innere des Gebäudes.

Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall/Scheyhing

Wintercheck

für Haus und Garten

Ein paar Maßnahmen schützen den Geldbeutel.

Der Winter kommt mit großen

Schritten näher. Schwäbisch

Hall-Expertin Kathrin Milich hat

eine Checkliste mit Maßnahmen

zusammengestellt, die Hauseigentümern

helfen soll, gut durch die

kalte Jahreszeit zu kommen.

1. Eigentümer sollten die regelmäßige

Kontrolle des Daches durch

einen Experten nachweisen. Sonst

können sie für Sturmschäden haftbar

gemacht werden. 2. Risse und

Löcher in der Fassade beseitigen,

bevor Wasser in den Putz eindringen

und diesen bei Frost aufsprengen

kann. 3. Verstopfte Dachrinnen

und Fallrohre sollten vor dem

Winter gründlich vom Herbstlaub

befreit werden.4. Wenn Fenster

und Türen nicht mehr dicht schließen,

treibt das die Heizkosten in

die Höhe. 5. Auch die Heizungsanlage

muss gewartet werden. 6. Außerdem

sind die Gartenwasserleitung

zu entleeren und die Wasserleitungen

im Keller zu isolieren:

Schäden durch geplatzte Rohre

übernehmen Versicherungen in

der Regel nicht. „Der rechtzeitige

Wintercheck sollte genauso selbstverständlich

sein wie der Reifenwechsel

beim Auto. Hausbesitzer

investieren damit in die Lebensdauer

ihrer Immobilie und beugen

hohen Energiekosten vor“,

sagt Milich.

pm

TERMINKALENDER

UNTERNEHMEN REGIONAL ÜBERREGIONAL

13.11.2018 Infoabend zur berufl. Weiterbildung

IHK Geschäftsstelle Schwäbisch Hall

15.11.2018 Infoabend zur berufl. Weiterbildung

IHK Geschäftsstelle Bad Mergentheim

22.11.2018 Infoabend zur berufl. Weiterbildung

Kaufm. Schule Crailsheim

27.11.2018 Exzellente Logistik für die

Supply Chain der Zukunft

Würth Industrie Service Bad Mergentheim

13.12.2018 Talentgewinner:

Cook, Recruit & Taste

Showküche Möbelhaus Schott

Wir veröffentlichen

Ihre Veranstaltungstermine

kostenlos.

Senden Sie Ihre

Termine an:

Anita Neuberger

Tel. 0 79 51 / 4 09-2 44

a.neuberger@swp.de

09.– 11.11.2018 Fachkräftetage

Arena Hohenlohe Ilshofen

09.– 11.11.2018 Wirtschaftsmesse

Arena Hohenlohe Ilshofen

20.11.2018 Infoabend zur berufl. Weiterbildung

IHK Geschäftsstelle Wertheim

15.– 18.11.2018 KONTAKTA

Aalen

20.11.2018 kompass

HS Heilbronn Campus Schwäbisch Hall

24.11.2018 STARTit Ausbildungs- und

Studienmesse

Berufsschulzentrum Ellwangen

27.11.2018 MeetING Firmenkontaktmesse

Campus Sontheim

08.11.2018 Study & Stay

Würzburg

12.– 15.11.2018 Compamed

Düsseldorf

13.– 15.11.2018 BrauBeviale

Nürnberg

13.– 16.11.2018 energy decentral

Hannover

16.+17.11.2018 myQ

München

28.– 29.11.2018 SCHULBAU

Frankfurt a. M.

27.– 29.11.2018 SPS IPC Drives

Nürnberg

28.11.– Heim + Handwerk

02.12.2018 München

05.+06.12.2018 ARCHITECT@WORK

Stuttgart

www.mediaresourcegroup.de

MEDIA

RESOURCE

GROUP

LIGHT / SOUND / VIDEO


26 Steuer− & Regeltechnik

November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Weiterhin sehr positive Entwicklung

ZVEI-Fachverband: Der weltweite Markt der elektrischen Prozessautomation legt 2018 deutlich zu.

Unsere Prognose aus dem

März scheint sich zu erfüllen:

2018 ist ein starkes

und außerordentlich stabiles

Jahr“, sagt Nikolaus Krüger, Vorsitzender

des Fachbereichs Messtechnik

und Prozessautomatisierung

im ZVEI-Fachverband Automation.

Das Wachstum der globalen

Auftragseingänge liegt weiterhin

im hohen einstelligen Bereich.

„Auch der Ausblick für

2019 bleibt weiter positiv, wenn

auch leicht abgeschwächt. Voraussetzung

dafür ist, dass es zu keinen

weiteren geopolitischen Verwerfungen

kommt.“

Das Wachstum wird von Nordamerika

und Asien, besonders China,

getrieben – zudem von exportstarken

europäischen Ländern, wie

zum Beispiel Deutschland, Italien

und Spanien. Alle Segmente entwickeln

sich gut bis sehr gut. Auffällig

positiv sind dabei Geschäfte

mit den Bereichen Oil & Gas (besonders

der Gassektor), Chemie

und Mineral & Mining. Die Umsätze

mit konsumnahen Branchen

wie Food & Beverage, Life Science

und Wasser zeigen sich ausgesprochen

stabil. Besondere Herausforderungen

ergeben sich aus den

Währungsveränderungen, durch

Materialverknappung und bei der

»Die Folgen der

Handelskonflikte,

insbesondere

zwischen den USA

und China, sind

nur schwer

einzuschätzen.«

Beschaffung von geeignetem Fachpersonal.

„Aber auch die Folgen

der Handelskonflikte insbesondere

zwischen den USA und China

sind nur schwer einzuschätzen“,

sagt Krüger.

Einigkeit unter den Automatisierern

besteht darin, dass die Digitalisierung

schon spürbar zum

Wachstum beiträgt und die allgemeine

Entwicklung beschleunigt.

Deutschland ist bei der Prozessautomation

gut positioniert. Die Unternehmen

haben in Deutschland

127 000 Beschäftigte und erwirtschafteten

2017 einen Umsatz von

21,1 Milliarden Euro. Das sind

circa zwölf Prozent des Umsatzes

der deutschen Elektroindustrie.

Die Auftragseingänge der Prozessautomation

in Deutschland stiegen

im ersten Halbjahr 2018 um

knapp vier Prozent. Die Exporte lagen

in diesem Zeitraum mit 8,5

Milliarden Euro mehr als doppelt

so hoch wie die Importe mit 3,9

Milliarden Euro.

Die Messtechnik und Prozessautomation,

auch als Mess-, Steuerund

Regelungstechnik (MSR-Technik)

bezeichnet, ist ein bedeutendes

Feld der Automation. Sie umfasst

das Messen, Steuern und Regeln

von produktions- oder verfahrenstechnischen

Prozessen.

Erfolgreich: Exportstarke Länder wie Deutschland beeinflussen die Zahlen der Branche ungemein.

Auch für das Geschäftsjahr 2019 stehen die Zeichen auf Wachstum.

Dazu zählen beispielsweise das Erhitzen,

Kühlen, Verdampfen oder

Kondensieren von Stoffen mithilfe

von Mess- und Analysegeräten,

Leitsystemen, Computertechnologien

und Softwareengineering. Dabei

werden unter anderem der

Sauerstoffgehalt, der ph-Wert, die

Temperatur, der Füllstand oder

der Druck gemessen.

Die Messtechnik und Prozessautomation

hilft Branchen wie der Chemie-,

Pharmazie- und Grundstoffindustrien

sowie der Energiewirtschaft

effizient, sauber und sicher

zu arbeiten. Sie hat fast 100 000

Beschäftigte in Deutschland und

erwirtschaftete 2011 mit einem

Umsatz von 17,8 Milliarden Euro

rund zehn Prozent des Umsatzes

der Elektroindustrie in Deutschland.

pm

www.zvei.org

Foto: ZVEI

ANZEIGE

ADVERTORIAL

Fluidiklösungen von Bürkert

Wie passen Stammzellenforschung und sterile Abfüllprozesse zusammen?

Für das Messen, Steuern und Regeln

von Gasen und Flüssigkeiten

praxisgerechte Lösungen zu entwickeln,

bedeutet mehr als einzelne

Ventile und Controller miteinander

zu kombinieren.

Auf der diesjährigen COMPAMED

stellt der Fluidikexperte Bürkert

(vgl. Firmenkasten) deshalb den

Systemgedanken in den Vordergrund

und zeigt, wie sich mit

Know-how und Kreativität individuelle

Lösungen bei überschaubarem

Aufwand realisieren lassen.

Highlight auf dem Messestand ist

eine „Applikationsmaschine“, die

zwei konkrete, ganz unterschiedliche

Anwendungsbeispiele aus dem

Bereich Stammzellenforschung und

sterile Abfüllung vereint, die mit

der gleichen Technologie gelöst

wurden: Bei beiden spielen Mikroventile

nebst der entsprechenden

Ansteuerung eine Schlüsselrolle.

Solche und viele weitere „maßgeschneiderte“

Applikationslösungen

entstehen in den Bürkert-Systemhäusern.

Die „Applikationsmaschine“

zeigt zwei konkrete, ganz unterschiedliche

Anwendungsbeispiele

aus dem Bereich Stammzellenforschung

und sterile Abfüllung, die

mit der gleichen Technologie gelöst

wurden.

Foto: Bürkert

Stammzellenforschung und

steriler Abfüllprozess

Beim Anwendungspaar „Stammzellenforschung

und steriler Abfüllprozess“

galt es in beiden Fällen winzige

Mengen präzise zu dosieren. Die

Stammzellen müssen mit genau

definierter Geschwindigkeit fließen,

damit sie dem Durchflusskanal

entnommen, identifiziert, gezählt

und in Reagenzgläser gefüllt

werden können. Lymphoide Zellen,

Stammzellen und Blutzellen lassen

sich bei diesem Verfahren erstmals

voneinander trennen, ohne dabei

die Beschaffenheit der Zellen

unbeabsichtigt zu verändern. Die

fluidische Systemlösung, die von

Bürkert entwickelt wurde, konnte

dazu entscheidend beitragen.

Die Erfahrung bei der schonenden

Abfüllung der Stammzellen ließ sich

auch für den Abfüllprozess in sterile

Verpackungen nutzen. Hier werden

jetzt jeweils 500 Mikroliter steriler

Flüssigkeit vor dem Verschließen

in viele kleine Behälter gefüllt, um

den filigranen Gegenstand darin zu

schützen. Die von Bürkert entwickelte

kompakte Lösung reduziert

die Komplexität des Prozesses und

konnte gleichzeitig die Effizienz

steigern. Denn die komplette

Dosiereinheit ist mit der Steuerung

jetzt nur noch über eine Busleitung

verbunden; für die Versorgung mit

dem Medium ist ebenfalls lediglich

eine Leitung notwendig.

Was hat ein Düsenjet mit einem

Snowboard gemeinsam?

Über BÜRKERT

Bürkert Fluid Control Systems ist

ein weltweit führender Hersteller

von Mess-, Steuer- und Regelungssystemen

für Flüssigkeiten und

Gase. Die Produkte von Bürkert

kommen in den unterschiedlichsten

Branchen und Anwendungen

zum Einsatz – das Spektrum reicht

von Brauereien und Laboren bis zur

Medizin-, Bio- und Raumfahrttechnik.

Mit einem Portfolio von über

30.000 Produkten deckt Bürkert

als einziger Anbieter alle Komponenten

des Fluid Control-Regelkreises

aus Messen, Steuern und

Regeln ab: von Magnetventilen

über Prozess- und Analyseventile

bis zu pneumatischen Aktoren und

Sensoren.

Das Unternehmen mit Stammsitz

im süddeutschen Ingelfingen

verfügt über ein weit gespanntes

Vertriebsnetz in 36 Ländern und

beschäftigt weltweit über 2.500

Mitarbeiter. In fünf Systemhäusern

in Deutschland, China und den

USA sowie vier Forschungs- und

Entwicklungszentren entwickelt

Bürkert kontinuierlich kundenspezifische

Systemlösungen und innovative

Produkte. Ergänzt wird die

Produktpalette mit dem umfassenden

Serviceangebot BürkertPlus,

das Kunden während des kompletten

Produktlebenszyklus begleitet.

Weitere Informationen unter:

www.buerkert.de

www.facebook.com/

Buerkert.Fluidtechnik

www.twitter.com/

buerkertfluid

www.buerkert.de

Bei beiden bringt die Fluid Control Technik von Bürkert mehr Power auf die Piste!

Flieger sind mit mehr Effizienz und Sicherheit am Start, weil durch die Systeme von

Bürkert Turbinenblätter wirkungsvoll beschichtet werden. Und Wintersportler können

ab auf die Piste, weil Bürkert-Sensoren den Durchfluss von Schneekanonen präzise

optimieren. Wo immer Gase oder Flüssigkeiten ins Spiel kommen, vertrauen Spezialisten

aller Branchen auf Lösungen von Bürkert. Weil wir Ideen liefern, die Power haben.

We make ideas flow.

www.burkert.com


November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Steuer− & Regeltechnik 27

Hightech-Spende für die Ausbildung

Studenten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf können ihre Projekte an einem neuen Versuchsstand der Firma Bürkert realisieren.

Die Ausbildung an der Hochschule

Weihenstephan-

Triesdorf wird jetzt noch

praxisnaher: Seit dem laufenden

Wintersemester können die Studenten

der Studiengänge Biotechnologie,

Bioinformatik und Brauund

Getränketechnologie bei ihren

Praktika oder Projektarbeiten

eine neue Versuchsanlage benutzen.

Der Fluidikspezialist Bürkert

aus Ingelfingen hat der Hochschule

einen hochmodernen Versuchsstand

geschenkt, mit dem

sich auf anschauliche Weise der

neueste Stand der Mess-, Steuerund

Regelungstechnik für Fluidik-

Anwendungen vermitteln lässt.

Die Studierenden können damit

den richtigen Einsatz verschiedener

Automatisierungs- und Messgeräte

sowie unterschiedliche Automatisierungskonzepte

kennenlernen,

unter anderem zentrale

oder dezentrale Regelkreise und

Pumpensteuerungen. Außerdem

lassen sich über eine Dosiereinrichtung

Produktions- und Reinigungsprozesse

simulieren. Das ermöglicht

eine konkrete Vorstellung

davon, wie industrielle Prozesse

geregelt und gesteuert werden.

Gleichzeitig ist aber ein aktives

eingreifen möglich, indem

über die Bedienoberfläche der

grafischen Programmierung eigene

steuer- und regelungstechnische

Abläufe programmiert werden

können. Initiiert und während

der Realisierung betreut

wurde das Projekt von der Christian

Bürkert Stiftung, deren besonderer

Auftrag die Förderung junger

Menschen in Naturwissenschaft

und Technik ist.

Technisch hat der Versuchsstand

mit 60 Liter Füllvolumen und einem

Vorlagenbehälter einiges zu

bieten: Bürkert hat ihn nach den

Regeln des Hygienic Designs für

Anwendungen im Sterilbereich gestaltet

und für Temperaturen bis

50 Grad Celsius sowie 6 bar maximalen

Betriebsdruck ausgelegt.

Modernste Ventil-, Sensor- und

Steuerungstechnik sind in einem

kompakten Versuchsstand untergebracht.

Schaltschrankbau,

Schweißtechnik sowie alle Komponenten

für die hardwareseitige Automatisierung

bilden hier genauso

wie bei industriellen Systemlösungen

des Fluidikspezialisten

eine perfekt auf die Anwendung

abgestimmte Einheit. Damit

können die Studenten jetzt praxisnahe

Erfahrungen mit dem vielseitigen

Flowave-Durchflusssensor

machen, der die SAW-Technologie

(Surface Acoustic Waves) nutzt,

die intelligente Kommunikationsplattform

EDIP kennenlernen und

mit der Programmiersprache f(x)

ihre Projekte realisieren. pm

www.buerkert.de

Über Bürkert

Praxisnah: Präsident Dr. Eric Veulliet, Prof. Dr. Mirjam Haensel, Prof. Dr. Michael Schrader und Stefanie Feichtlbauer (v. li.) mit Studierenden der

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf am neuen Versuchsstand.

Foto: Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Bürkert Fluid Control Systems ist ein weltweit führender Hersteller

von Mess-, Steuer- und Regelungssystemen für Flüssigkeiten

und Gase, die beispielsweise in Brauereien, Laboren, in der Medizin-,

Bio- oder Raumfahrttechnik eingesetzt werden. Das Unternehmen

mit Stammsitz in Ingelfingen verfügt über ein weit gespanntes

Vertriebsnetz in 36 Ländern und beschäftigt weltweit

über 2500 Mitarbeiter.

Innovativ: Das Rothenburger Unternehmen, das zur internationalen Weishaupt-Gruppe gehört, bietet

Automatisierungslösungen für die Brautechnik.

Foto: Neuberger

Intelligente Lösungen

So viele Gemü-Jubilare wie nie

Im Schlosshotel Ingelfingen wurden langjährige Mitarbeiter geehrt. Die positive

Entwicklung der Gemü-Gruppe macht sich auch beim großen Festakt bemerkbar.

Insgesamt 76 Jubilare wurden geehrt

und acht Mitarbeiter in den

Ruhestand verabschiedet. Mit zusammen

1563 Arbeitsjahren konnte

Geschäftsführer Gert Müller bei der

diesjährigen Jubilarfeier im Schlosshotel

in Ingelfingen einen neuen Rekord

vermelden. Im Mittelpunkt

des festlichen Abends standen aber

die einzelnen Mitarbeiter, die an diesem

Tag von den Geschäftsführern

Gert und Stephan Müller für ihr

langjähriges Engagement gewürdigt

wurden. „Es ist eine schöne Gelegenheit,

mal wieder miteinander ins

Gespräch zu kommen“, betonte die

Geschäftsführung.

Die Gemü-Gruppe entwickelt und

fertigt Ventil-, Mess- und Regelsysteme

für Flüssigkeiten, Dämpfe

Großveranstaltung: Die 76 Jubilare des Ventilspezialisten bringen

es zusammen auf 1563 Jahre Betriebszugehörigkeit.

Foto: Gemü

und Gase. Bei Lösungen für sterile

Prozesse ist das Unternehmen

Weltmarktführer. Das global ausgerichtete,

unabhängige Familienunternehmen

hat sich seit 1964

durch innovative Produkte und

kundenspezifische Lösungen

rund um die Steuerung von Prozessmedien

in wichtigen Bereichen

etabliert.

pm

www.gemu-group.de

Neuberger Gebäudeautomation auf der „BrauBeviale“ in Nürnberg.

Auf dem Gemeinschaftsstand

4-229 der Weishaupt-Gruppe

in Halle 4

präsentiert Neuberger von

Dienstag bis Donnerstag, 13.

bis 15. November, intelligente

Systeme und Lösungen der Prozess-

und Gebäudeautomation

im Bereich der Brautechnik.

Neben Lösungen zur Automatisierung

der Brauprozesse erwarten

den Besuchern wertvolle

Informationen zur Gebäudeautomation

und zum Energiemanagement.

Auf der Fachmesse mit dem Fokus

der Getränkewirtschaft im

Messezentrum in Nürnberg

wird Neuberger zusammen mit

der Max Weishaupt GmbH die

Produkte und Dienstleistungen

präsentieren. Mit nur einem

System bietet der Spezialist für

Gebäude- und Prozessautomation

umfassende Automatisierungslösungen

für die Brauund

Gebäudetechnik.

Mit der Prozess- und Gebäudeleittechnik

„ProGrafNT“ steht

den Anwendern eine herstellerunabhängige

Software mit zahlreichen

offenen Schnittstellen

zur Verfügung. Besonders die

bedienerfreundliche Oberfläche,

die flexibel an jede betriebliche

Anforderung angepasst

werden kann, bietet den Nutzern

aus der Braubranche jederzeit

den Überblick über die

Anlagen. Zudem wird mit der

Neuberger-Leittechnik der gesamte

Brauprozess in anschaulichen

Anlagenbilder visualisiert.

Ebenfalls zeichnet und archiviert

die Leittechnik „Pro-

GrafNT“ sämtliche Prozessdaten

auf, so dass Bedienereingriffe

auch nach Jahren noch lückenlos

nachvollziehbar sind.

Neben der Software stellt Neuberger

den Anwender auch die

passende Hardware zur Seite.

„In der Branche der Brautechnik

haben wir bereits mehrfach

Projekte mit namhaften Kunden

erfolgreich umgesetzt“, sagt Jürgen

Metzger, Vertriebsleiter

Neuberger. „Mit unseren intelligenten

Automatisierungslösungen

bieten wir den Betreibern

einen echten Mehrwert an. pm

www.neuberger.net

Einfach, papierlos, sicher: GEMÜ CONEXO

Vereinfachte Identifikation und Inventarisierung

von Geräten und Komponenten in einer Anlage

• produkt- und projektspezifische Dokumentation

• unverlierbare elektronische Kennung

• optimierte Wartungsprozesse

• vereinfachte Identifikation

www.gemu-group.com


28 Journal

November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

NEWSLINE

Bechtle platziert

Schuldscheindarlehen

NECKARSULM. Die Bechtle AG hat ein Schuldscheindarlehen

mit einem Volumen von 300 Millionen Euro erfolgreich

am Kapitalmarkt platziert. Der Schuldschein

hat eine durchschnittliche Laufzeit von 7,5 Jahren und

wurde sowohl mit fester als auch variabler Verzinsung

angeboten. Die hohe Nachfrage führte dazu, dass das

Orderbuch deutlich überzeichnet war und damit das Gesamtvolumen

von anfänglich 200 auf 300 Millionen

Euro erhöht werden konnte. Mit insgesamt gut 140 nationalen

und internationalen Investoren beteiligten

sich sehr viele Kapitalgeber an der Transaktion. Bechtle

nutzt die Emission in erster Linie zur Finanzierung der

jüngsten Akquisitionen von Inmac Wstore in Frankreich

sowie von BT Stemmer in Deutschland. Die Transaktion

wurde von der BayernLB, der Commerzbank und der

Landesbank Baden-Württemberg LBBW (Technical

Lead) begleitet. Es ist das erste Schuldscheindarlehen

der Bechtle AG.

pm

Fachtag: Autonomes Fahren

HEILBRONN. Einen ganzheitlichen Blick auf technische,

soziale, ökonomische und rechtliche Aspekte wirft

die eintägige Fachkonferenz „Automatisiertes und autonomes

Fahren“, am

Dienstag, 13. November,

in der German Graduate

School of Management

and Law

(GGS) in Heilbronn.

Der Fachtag richtet

sich an ein Publikum

aus Wissenschaft, Automobil-

und Mobilitätsindustrie,

dem ITund

Telekommunikationssektor

sowie der Beratungsbranche. Die Anmeldung

zur kostenfreien Veranstaltung ist noch bis zum 5. November

möglich unter www.ggs.de/auto-fahren. pm

Internationale Auszeichnung

für Energiespeichersysteme

NÖRDLINGEN/LONDON. Das Marktforschungs- und

Beratungsunternehmen Frost & Sullivan hat Varta Storage

im Oktober in London mit dem diesjährigen „Product

Line Strategy Leadership Award“ ausgezeichnet.

David Frigstad, Chairman der strategischen Unternehmensberatung,

hob anlässlich der Verleihung der „Best

Practices Awards“ hervor, dass bei Varta Storage die

technische Expertise als Grundlage für die Produktentwicklungsstrategie

diene und dessen Position im hart

umkämpften Markt deutlich gestärkt habe. Die Unternehmensberatung

verleiht die Auszeichnung alljährlich

an ein Unternehmen, das ein besonderes Verständnis

für die Bedürfnisse seiner Kunden und deren Produktanforderungen

bewiesen hat. Varta hat seine Produktpalette

optimiert, indem es seine Produkte exakt auf die

Anforderungen seines Markts abgestimmt hat. In die

Bewertung fließen Faktoren wie Preis, Leistungsfähigkeit

und Funktionsumfang ein.

pm

Hilfe für ausländische Kräfte

Foto: Shutterstock

REGION. Das Welcome Center Heilbronn-Franken unterstützt

Fachkräfte aus dem Ausland, die sich in der Region

niederlassen möchten und berät kleinere sowie

mittlere Unternehmen rund um die Gewinnung und Integration

von internationalen Fachkräften. In Kooperation

mit der Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises

bietet das Welcome Center Präsenzzeiten im Landratsamt

in Tauberbischofsheim sowie in Bad Mergentheim

und Wertheim zu folgenden Terminen an: Mittwoch,

7. November, von 9.30 bis 12.30 Uhr im Landratsamt

Main-Tauber-Kreis in Tauberbischofsheim, Haus II,

Schmiederstraße 21, Raum 214; in Wertheim von 13.30

bis 15.30 Uhr im Rathaus Wertheim, Mühlenstraße 26,

Raum 206, statt. In Bad Mergentheim findet die Beratung

am Mittwoch, 21. November, von 13 bis 16 Uhr

bei der Volkshochschule, Altes Rathaus, Marktplatz 1,

Raum 11, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Infos: www.welcomecenter-hnf.com. pm

Aus drei wird eins

Die Getreideerfassung in Lauda-Königshofen wurde geschlossen. Ein neuer Standort in Dittwar

soll diese und anderen Erfassungsstellen im Main-Tauber-Kreis ersetzen.

Die Getreide-Erfassungsstelle

der ZG Raiffeisen in

Lauda-Königshofen

schließt. Die ZG Raiffeisen hat an

diesem Standort seit 1967 ein Lagerhaus

betrieben. Nach Abwicklung

der diesjährigen Getreideernte

und Abschluss der derzeit

noch laufenden Mostobsterfassung

wird der Standort nun endgültig

geschlossen.

VERBESSERUNG Im Zuge der

Neuordnung der Getreideerfassung

der ZG Raiffeisen im Main-

Tauber-Kreis waren seit 2015 verschiedene

Alternativen geprüft

worden. „Dittwar bot sich für die

ZG Raiffeisen an, da dieser Standort

sehr verkehrsgünstig liegt“, erklärt

Franz Utz, Geschäftsbereichsleiter

Vermarktung. „Die Traktorgespanne

müssen nun nicht mehr

durch die Innenstadt von Tauberbischofsheim.“

Nun entsteht an

der Bundesstraße B27 ein neuer

Um dem Thema Gesundheit im

Unternehmen eine größere

Bedeutung beizumessen, hat Systemair

ein betriebliches Gesundheitsmanagement-Team

ins Leben

gerufen.

Das Team organisierte, in Kooperation

mit der AOK Baden-Württemberg,

kürzlich einen Gesundheitstag

im Betrieb. Dort konnten

sich die Beschäftigten des Spezialisten

für Lüftungs- und Klimatechnik

an folgenden drei Stationen erproben

und beraten lassen: „Koordination

mit dem Pedalo-Kreisel“,

„Gut geschützt mit der richtigen

Ernährung“ und „Stresstest mit

dem Stresspilot“. Die Mitarbeiter

wurden über die Aufgaben des

Teams informiert und sollten in einer

Umfrage angeben, was ihnen

Erfassungs-, Lager- und Umschlagstandort

für Getreide, der

zur Ernte 2019 in Betrieb gehen

soll.

Mit zwei Gossen mit einer Annahmemenge

von bis zu 400 Tonnen

in der Stunde und rund 9000 Tonnen

Lagerkapazität wird die Erfassung

in Dittwar um ein Vielfaches

leistungsfähiger sein als in Lauda-

in Sachen Gesundheit am Arbeitsplatz

wichtig ist. Aufgrund des regen

Interesses der Belegschaft,

kann Systemair auf eine sehr gelungene

Veranstaltung zurückblicken.

ZUKUNFT Auch die Geschäftsleitung

signalisierte, dass sie solche

Aktionen auch künftig unterstützen

wird – in 2019 soll erneut ein

Gesundheitstag stattfinden. Stefan

Fischer, Geschäftsführer Systemair:

„Wir möchten für unsere

Mitarbeiter Angebote schaffen,

die neben der Gesundheit am Arbeitsplatz

auch im privaten Bereich

nachwirken. Denn nur wer

auch privat gesund bleibt, kann

auch im täglichen Arbeitsalltag

voll leistungsfähig sein.“

Modern: Kaufland wird für sein neues Ladenkonzept in der Umfrage

„Händler des Jahres“ mit dem ersten Platz belohnt. Foto: Kaufland

Königshofen. Vier Verladezellen

ermöglichen es außerdem, dass

Lastwagen vor Ort nun auch automatisch

beladen werden können.

„Damit werden für die Landwirte

selbst an Haupterntetagen kaum

noch Wartezeiten entstehen“, sagt

Regionalleiter Dr. Christoph Kunz.

Zur Ernte 2019 soll die Getreideerfassung

der ZG Raiffeisen im

Veränderung: Künftig können die Landwirte ihr Getreide nicht

mehr in Lauda-Königshofen erfassen lassen.

Foto: ZG Raiffeisen

Gesundheitstag bei Systemair

Auch Frank Jäger, Systemair-Personalleiter

und Mitglied des BGM-

Teams stimmt ein: „Die Work-

Life-Balance hat einen hohen Stellenwert.

Die Mitarbeiter fühlen

sich wohl und kommen lieber

und zudem entspannter zur Arbeit

Insbesondere bei Preis-Leistungs-Verhältnis,

Sortiment, sowie

bei Aktionen und Angeboten

setzte sich das Unternehmen aus

Neckarsulm bei der Online-Wahl

zum „Händler des Jahres“ durch

und landete auf dem ersten Platz.

Main-Tauber-Kreis dort konzentriert

werden und die teilweise veralteten

Erfassungsstellen in Külsheim,

Lauda-Königshofen und Tauberbischofsheim

ablösen.

Diese Altstandorte sind zwar bei einigen

Landwirten in der näheren

Umgebung noch beliebt, weil sie

schneller zu erreichen sind, doch

sind die Annahmeleistung sowie

die Umschlag- und Lagerkapazitäten

dort nicht mehr wettbewerbsfähig.

Die ZG Raiffeisen-Gruppe mit

Hauptsitz in Karlsruhe ist als Handels-

und Dienstleistungsunternehmen

in Baden sowie im Elsass

und in Lothringen tätig. Die rund

1900 Mitarbeiter der Genossenschaft

betreiben mehr als 30 Technik-Werkstätten,

70 ZG Raiffeisen

Märkte, gut 20 Raiffeisen Baucenter

sowie knapp 20 Energie- und

70 Agrar-Niederlassungen. pm

www.zg-raiffeisen.de

Das Unternehmen investiert in die Gesundheit seiner Belegschaft und stärkt damit sich selbst.

Neu: Dieses Team organisierte, in Kooperation mit der AOK, den

Systemair-Gesundheitstag und präsentierte sich der Belegschaft

erstmalig mit einem eigenen Stand.

Foto: Systemair

und liefern somit auch bessere Ergebnisse

ab und tragen zu einem

positiven Betriebsklima bei. Dies

ist für beide Seiten positiv.“

www.systemair.com

www.aok.de

Kaufland gewinnt

Supermarkt-Kette überzeugt bei Online-Umfrage

„Händler des Jahres“ mit neuem Konzept.

PERSPEKTIVE „Die Auszeichnung

zeigt uns, dass wir mit unserem

Konzept auf dem richtigen

Weg sind“, sagte Richard Lohmiller,

Vorstand Kaufland Deutschland.

„Mit unserem neuen Filialauftritt

und unserem erweiterten,

optimierten Sortiment entsprechen

wir den Wünschen unserer

Kunden und erfüllen deren Erwartungen

an eine moderne und attraktive

Einkaufsstätte“. Diesen

Weg wolle es gemeinsam mit den

Kunden weiter konsequent verfolgen.

„Händler des Jahres“ ist europaweit

eine der größten Verbraucherbefragungen,

die in diesem

Jahr bereits zum zehnten Mal

durchgeführt wurde. In Deutschland

haben rund 110 000 Verbraucher

daran teilgenommen

und rund 230 000 Bewertungen

abgegeben. Dabei wurden mehr

als 350 Handelsketten in 36 Kategorien

bewertet.

pm

www.kaufland.de


November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Journal 29

Campus gestartet

NEWSLINE

Die Technische Universität München ist nun auch in Heilbronn vertreten.

Wissen: In Heilbronn vermittelt der weiterbildende Masterstudiengang

„Management und Innovation“ neueste Erkenntnisse aus Innovationsmanagement,

Entrepreneurship und Technologie. Foto: Magmell/DSS

Mit dem Welcome-Day am

19. Oktober hat der TUM

Campus Heilbronn seinen

Studienbetrieb aufgenommen.

Bis zum Immatrikulationsende

Mitte November werden 50

Studierende in den beiden englischsprachigen

Studiengängen

Master in „Management“ und

Master in „Management und Innovation“

der Technischen Universität

München (TUM) erwartet.

Der Welcome Day stand ganz im

Zeichen der Erkundung des TUM

Campus Heilbronn und der persönlichen

Begegnungen. In seiner

Eröffnungsrede stellte Prof.

Helmut Krcmar, Gründungsdekan

des TUM Campus Heilbronn, die

Pionierleistung der Studierenden

aus zwölf Ländern heraus: „Als

erste Studierende an unserem

neuen Campus Heilbronn – inmitten

der Region von Weltmarktführern

– lernen Sie die Erfolgsgeheimnisse

von Familienunternehmen

kennen. Mit ihrer Kombination

aus unternehmerischem

Geist und Innovationskraft bietet

Ihnen die School of Management

der Technischen Universität München

ideale Voraussetzungen für

ein herausragendes Studium.“

Die Programme der TUM School

of Management bereiten die Studierenden

auf die Arbeit in technologie-getriebenen

Unternehmen

vor. In Heilbronn vermittelt

der weiterbildende Masterstudiengang

„Management und Innovation“

die neuesten Erkenntnisse

aus Innovationsmanagement,

Entrepreneurship und

Technologie, inklusive Praxisprojekten

in Unternehmen. Eigens

für besonders qualifizierte Bachelorabsolventen

aus den Ingenieur-

und Naturwissenschaften

ist der Masterstudiengang „Management“

konzipiert.

Die inhaltlichen Schwerpunkte

des TUM Campus Heilbronn, auf

dem 13 neue Professuren angesiedelt

werden, zählen zu den wichtigsten

Themen für die Zukunft

des Wirtschaftens und Arbeitens

in Deutschland: Wie können Unternehmen

den tiefgreifenden

und rasanten Wandel im digitalen

Zeitalter gestalten? Vor welchen

Herausforderungen stehen Familienunternehmen

als Rückgrat der

deutschen Wirtschaft? Unter welchen

Bedingungen können Startups

rasch wachsen und nachhaltig

erfolgreich sein?

pm

www.tum.de

Aktionstag: Gründen digital

HEILBRONN. Im Rahmen des bundesweiten IHK-Aktionstages

findet am Dienstag, 13. November, die Veranstaltung

„Gründen digital – Marketing meets Digitalisierung“

im Haus der Wirtschaft (IHK) in Heilbronn

statt. Dr. Helmut Kessler, stellvertretender Hauptgeschäftsführer

der IHK Heilbronn-Franken: „Die Digitalisierung

betrifft alle. Daher ist es wichtig dieses Thema

umfassend zu beleuchten.“ Anhand von Best-Practice-

Vorträgen zeigen Experten und Gründer aus den Bereichen

Marketing und Digitalisierung, wie die Herausforderungen

zu meistern sind und die Digitalisierung als

Chance zu nutzen ist. Diese Veranstaltung soll Start-ups

und jungen Unternehmen die vielfältigen Möglichkeiten

nahebringen, wie ein gut durchdachtes Marketingkonzept

in Kombination mit der passenden Digitalisierung

zum gewünschten Erfolg führt. Anmeldung auf

www.heilbronn.ihk.de (unter der Dokumentennummer

TER002548).

pm

Informationsveranstaltung:

Nachfolger für den Betrieb

REGION. Planung, Potenziale, Erfahrungen das sind

die Stichworte zur Informationsveranstaltung „Sicherung

der Unternehmensnachfolge im Ländlichen

Raum“ der Handwerkskammer Heilbronn-Franken am

Dienstag, 13. November, bei der Volksbank Hohenlohe

in Künzelsau. In welche Hand übergebe ich mein Unternehmen

und wann ist der richtige Zeitpunkt dafür? Mit

dieser Frage sind jährlich mehrere tausend Betriebe in

Baden-Württemberg konfrontiert. Die Veranstaltung

richtet sich an Gründer, die sich für die Übernahme eines

bestehenden Unternehmens interessieren sowie an

Inhaber, die ihr Unternehmen in den nächsten Jahren

an einen Nachfolger übergeben möchten. Die Veranstaltung

wird unterstützt vom Ministerium für Wirtschaft,

Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Anmeldung

bei Beate Hönnige, Handwerkskammer Heilbronn-Franken,

unter Tel. 0 71 31 / 79 11 71 oder unter

www.hwk-heilbronn.de/termine.

pm

Entspannung: Der Spa-Bereich des Hohenloher Hotels ist ein besonderes Highlight.

Auszeichnung für Luxusunterkunft

Das „Superior Wald & Schlosshotel“ in Friedrichsruhe wurde vom Relax-Guide auch in diesem Jahr mit der Höchstnote von

20 Punkten beurteilt. Das Hotel zählt schon seit Jahren zu den Besten und will seine Position auch weiterhin halten.

Der Relax-Guide 2019 ist erschienen

und wieder darf

sich das 5-Sterne „Superior Wald

& Schlosshotel“ Friedrichsruhe

im Hohenloher Land über die

Höchstnote von 20 Punkten und

die begehrten vier Lilien freuen –

und dies bereits zum neunten Mal

KEFF zu Besuch

in Folge. Das Spitzenhotel in Hohenlohe

zählt seit Jahren zu den

besten Wellnesshotels in Deutschland

und ist das einzige, das mit einer

2-Sterne Gourmetküche auch

kulinarisch auf höchstem Niveau

verwöhnt. „Diese Top Bewertung

im wichtigsten Wellnesshotel-Führer

Deutschlands ist eine wundervolle

Bestätigung für die Leistung,

die jeder von uns tagtäglich mit so

viel Engagement erbringt”, sagt

Hoteldirektor Jürgen Wegmann.

Im Fokus steht das 4400 Quadratmeter

große Spa-Gebäude, zu dessen

zehnjährigem Geburtstag im

Foto: Wald und Schlosshotel Friedrichsruhe

November 2018 eine glamouröse

Gala gefeiert wird. Spa-Managerin

Gabriela Noschka freut sich daher

sehr über dieses schöne „Geburtstagsgeschenk“.

pm

www.schlosshotel-friedrichsruhe.de

Sprechtag mit Experten

HEILBRONN. Die Außenwirtschaftsexperten von

„Handwerk International Baden-Württemberg“ beantworten

am Mittwoch, 14. November, beim Sprechtag

„Ausland und Export“

der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken

Fragen wie „Lohnt

sich ein Auftrag im

Ausland für meinen Betrieb?

Wie finde ich

Kunden oder Lieferanten

im Ausland? Welche

Förderungen der

Europäischen Union

kann ich erhalten?

Was muss ich in Frankreich

oder in der

Schweiz beachten?“

Eine Anmeldung ist erforderlich bei Beate Hönnige unter

Tel. 0 71 31 / 79 11 71.

pm

Foto: NPG-Archiv

ETH-Messtechnik stellt Selbstversorgung vor.

Die Effizienzmoderatoren der

Regionalen Kompetenzstellen

Netzwerk Energieeffizienz (KEFF)

aus Stuttgart und Heilbronn-Franken

waren kürzlich zu Gast bei

der KEFF der Region Ostwürttemberg

und besichtigten gemeinsam

mit Unternehmern der Region

das „Werk 2“ von ETH-Messtechnik

in Gschwend.

Christoph Hald, Bürgermeister

von Gschwend, begrüßte die

Gäste und Joachim Hauenstein,

geschäftsführender Gesellschafter

von ETH-Messtechnik erklärte,

wie der Neubau seines Unternehmens,

als sich selbst versorgendes

Gebäude entworfen wurde.

„Bei 30 Grad Außentemperatur

können wir die Produktionshalle

durch Erdkühlung und ohne Klimaanlage

auf 18 Grad herunterkühlen.“

Unternehmer können sich bei den

Moderatoren für Heilbronn-Franken

melden und einen kostenfreien

„KEFF-Check“ vereinbaren,

unter Tel. 0 71 31 / 9 67 73 36

oder unter keff-bw@heilbronn.ihk.de.

pm

www.keff-bw.de

Stolz: Dirk Zoller (KEFF Ostwürttemberg), Christian Eifler (KEFF Heilbronn-Franken),

Joachim Hauenstein (Geschäftsführer ETH-Messetechnik),

Steffen Koci und Tobias Knayer (beide KEFF Stuttgart, v. li.)

zeigen Energiesparpotenziale.

Foto: KEFF

Gemeinsam für den Standort

REGION. Bereits zum 13. Mal präsentierte sich die Region

Heilbronn-Franken Anfang Oktober in München potenziellen

Investoren, Unternehmen und Fachbesuchern.

Gemeinsam mit den Wirtschaftsförderungen aus den

Stadt- und Landkreisen der Region, dem Regionalverband

Heilbronn-Franken, der Stadtsiedlung Heilbronn

und der Kreissparkasse Heilbronn wurden die Standortqualitäten

auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Baden-Württemberg

hervorgehoben. „Die Expo Real ist

nach wie vor die wichtigste internationale Fachmesse für

Immobilien und Investitionen. Sie bietet eine hervorragende

Plattform zur Flächen- und Immobilienvermarktung.

Durch die Standpräsentation und den Regionalempfang

werden wir den Fokus auf aktuelle Projekte legen

und in diesem Jahr den Schwerpunkt auf das Thema Wohnen

legen“, sagt Dr. Andreas Schumm, Geschäftsführer

der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH. pm


30 Handelsregister

November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Neueintragung

HRB 737269 - 18. September 2018

Kreuzer GmbH, Crailsheim, Postplatz

2, 74564 Crailsheim. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 17.08.2018 mit Änderung vom

10.09.2018. Geschäftsanschrift: Postplatz 2,

74564 Crailsheim. Gegenstand: Die Durchführung

von Dachprojekten, Holzbau sowie

artverwandte Geschäfte. Stammkapital:

50.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Kreuzer, Markus,

Crailsheim, *15.05.1972, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Die Gesellschaft

(übernehmender Rechtsträger) ist entstanden

infolge Ausgliederung des von dem Einzelkaufmann

Kreuzer, Markus, Crailsheim,

*15.05.1972 als Inhaber der Firma „Markus

Kreuzer e.K.“, Crailsheim (Amtsgericht Ulm

HRA 726104) betriebenen Unternehmens

nach Maßgabe des Ausgliederungsplans

vom 17.08.2018 mit Ergänzung vom

10.09.2018. Auf die bei Gericht eingereichten

Urkunden wird Bezug genommen. Als

nicht eingetragen wird bekanntgemacht:

Den Gläubigern der an der Ausgliederung

beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen

sechs Monaten nach dem Tag, an dem

die Eintragung der Ausgliederung in das

Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers,

dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Abs.

3 UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren

Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich

anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie

nicht Befriedigung verlangen können. Dieses

Recht steht den Gläubigern jedoch nur

zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch

die Ausgliederung die Erfüllung ihrer Forderung

gefährdet wird.

HRB 766563 - 24. September 2018

greenmotors AG, Pfedelbach, Panoramaweg

7, 74629 Pfedelbach. Aktiengesellschaft.

Satzung vom 31.08.2018. Geschäftsanschrift:

Panoramaweg 7, 74629

Pfedelbach. Gegenstand: Der Handel mit

Geräten, Maschinen und Fahrzeugen,

sowie die Vornahme der sonstigen damit

in Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Grundkapital: 100.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Vorstandsmitglied

bestellt, vertritt es allein. Sind

mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Vorstandsmitglied

mit einem Prokuristen. Vorstand:

Sachse, Peter, Pfedelbach, *23.08.1956,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Der Vorstand ist kraft Satzung

ermächtigt, mit Zustimmung des

Aufsichtsrats innerhalb von fünf Jahren ab

dieser Eintragung das Grundkapital der Gesellschaft

einmal oder mehrmals um bis zu

50.000,00 EUR gegen Bar- oder Sacheinlage

zu erhöhen. Das Bezugsrecht der Aktionäre

kann ausgeschlossen werden. (Genehmigtes

Kapital 2018).

VR 723748 - 24. September 2018

Landjugend Kupferzell e.V., Kupferzell

(74635 Kupferzell).

VR 721400 - 24. September 2018

Ladycaller.eu eingetragener Verein,

Crailsheim (74564 Crailsheim).

VR 723750 - 24. September 2018

Mein Nächster e.V., Schwäbisch Hall

(c/o Virginie Valerie Temgoua Tananze,

Swiggerweg 83, 74523 Schwäbisch Hall).

HRB 766589 - 26. September 2018

ADM Verwaltungs GmbH, Neuenstein,

Michelbacher Strasse 3, 74632 Neuenstein.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 07.09.2018. Geschäftsanschrift:

Michelbacher Strasse 3,

74632 Neuenstein. Gegenstand: Das Halten

und Verwalten von Beteiligungen an

anderen Gesellschaften, insbesondere die

Übernahme der Komplementärstellung

an der dodo immo GmbH & Co. KG, Sitz

Neuenstein, sowie die Verwaltung eigenen

Vermögens. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder ein

Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Müller, Angela Dorothea,

Neuenstein, *11.04.1982, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Einzelprokura mit

der Ermächtigung zur Veräußerung und

Belastung von Grundstücken: Bach-Müller,

Ilona Dorothea, geb. Bach, Neuenstein,

*10.09.1951; Müller, Heinrich Arno Christian,

Neuenstein, *16.06.1950.

HRB 766600 - 26. September 2018

Schmitt Garten- und Landschaftsbau

GmbH, Dörzbach, Dörzbacher Steige

7, 74677 Dörzbach. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 04.09.2018. Geschäftsanschrift: Dörzbacher

Steige 7, 74677 Dörzbach. Gegenstand:

Die Durchführung von Garten und

Landschaftsbaumaßnahmen aller Art.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Schmitt,

Martin Bernhard, Dörzbach, *21.07.1965,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRA 734890 - 27. September 2018

dodo immo GmbH & Co. KG, Neuenstein,

Michelbacher Strasse 3, 74632 Neuenstein.

(Als nicht eingetragen wird bekanntgemacht:

Der Erwerb, der Verkauf und die

Vermietung von Immobilien, Grundstücken

und grundstücksgleichen Rechten). Kom-

Personalüberlassung

Personalvermittlung

Personalberatung

Master Vendor

Outsourcing

manditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Michelbacher Strasse 3, 74632 Neuenstein.

Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt einzeln.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

sowie dessen jeweilige Geschäftsführer

sind befugt, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender Gesellschafter: ADM

Verwaltungs GmbH, Neuenstein (Amtsgericht

Stuttgart HRB 766589), einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis - auch für

die jeweiligen Geschäftsführer -, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 737303 - 27. September 2018

Firma M|T Versicherungsmakler UG

(haftungsbeschränkt), Bad Mergentheim,

Heroldstraße 9, 97980 Bad Mergentheim.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 21.08.2018.

Geschäftsanschrift: Heroldstraße 9, 97980

Bad Mergentheim. Gegenstand: Konzeption

und Vermittlung von Versicherungsverträgen

nebst Beratung und weitere Serviceleistungen.

Stammkapital: 500,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

sie gemeinsam. Geschäftsführer: Ott,

Katharina, Bad Mergentheim, *19.01.1989,

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 737312 - 28. September 2018

MW Vermietung GmbH, Schrozberg,

Straßenäcker 8, 74575 Schrozberg.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 06.09.2018. Geschäftsanschrift:

Straßenäcker 8, 74575

Schrozberg. Gegenstand: Vermietung von

Werkzeug, Maschinen und Fahrzeugen.

Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften

und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung

des Gesellschaftszweckes notwendig

oder nützlich erscheinen, auch zur

Aufnahme weiterer Geschäftszweige, zur

Errichtung von Zweigniederlassungen und

zur Beteiligung an anderen Unternehmen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam.

Geschäftsführer: Weller, Monika,

Schrozberg, *28.06.1956, mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 737314 - 1. Oktober 2018

FW Industrieboden GmbH, Schrozberg,

Straßenäcker 8, 74575 Schrozberg.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 06.09.2018. Geschäftsanschrift:

Straßenäcker 8, 74575

Schrozberg. Gegenstand: Neuverlegung

und Sanierung sowie Vertrieb von Industrieböden.

Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften

und Maßnahmen berechtigt, die

zur Erreichung des Gesellschaftszweckes

notwendig oder nützlich erscheinen, auch

zur Aufnahme weiterer Geschäftszweige, zur

Errichtung von Zweigniederlassungen und

zur Beteiligung an anderen Unternehmen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten sie

gemeinsam. Geschäftsführer: Weller, Frank-

Rüdiger, Schrozberg, *14.11.1968, mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 766637 - 1. Oktober 2018

Wolfgang Wilhelm Friese GmbH,

Neuenstein, Hintere Straße 18-20, 74632

Neuenstein. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

11.09.2018. Geschäftsanschrift: Hintere

Straße 18-20, 74632 Neuenstein. Gegenstand:

Handel mit Beautyprodukten,

Wellnessprodukten und Produkten in

den Bereichen e-Commerce, Elektronik-

IT, Entertainment, Fitness und Lifestyle.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Friese, Wolfgang Wilhelm, Neuenstein,

*26.11.1955; Friese, Michelle, Neuenstein,

*28.05.1986, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

VR 723753 - 2. Oktober 2018

Solawi - Neuenstein - Hohenlohe

e.V., Waldenburg (c/o Karl-Augustin Lacher,

Auf dem Katzenkopf 15, 74523 Schwäbisch

Hall).

HRB 766673 - 5. Oktober 2018

SVG Serafi ma Verwaltungsgesellschaft

mbH, Untermünkheim, Karl-

Kurz-Straße 6, 74523 Schwäbisch Hall.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 16.08.2018.

Geschäftsanschrift: Karl-Kurz-Straße 6,

74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand: Verwaltung

eigenen und fremden Vermögens,

die Beteiligung als persönlich haftende,

geschäftsführende Gesellschafterin an

Personengesellschaften, insbesondere an

Kommanditgesellschaften, die Erbringung

von Beratungs- und Geschäftsführungsleistungen

und die Vermittlung von Waren

und Dienstleistungen für Dritte. Tätigkeiten,

die einer behördlichen Erlaubnis

bedürfen, sind jedoch nur Gegenstand

des Unternehmens, soweit diese erteilt ist.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit

einem Prokuristen. Geschäftsführer: Dr.

Ertong, Serdar, Neu-Anspach, *27.08.1958,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 766685 - 8. Oktober 2018

ZSG Zerspanungstechnik GmbH,

Forchtenberg, Schöntaler Straße 23,

74670 Forchtenberg. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.09.2018. Geschäftsanschrift:

Schöntaler Straße 23, 74670 Forchtenberg.

Gegenstand: Metallbe- und verarbeitung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Gentile,

Giuseppe, Öhringen, *08.10.1986; Schief,

Michael, Ingelfingen, *21.06.1988, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRA 734924 - 10. Oktober 2018

Restaurant Kleinod, Inhaber Serkan

Güzelcoban e.K., Öhringen, Uhlandstraße

27, 74613 Öhringen. (Der Betrieb eines Gastronomieunternehmens).

Einzelkaufmann.

Geschäftsanschrift: Uhlandstraße 27, 74613

Öhringen. Der Inhaber handelt allein.

Inhaber: Güzelcoban, Serkan, Öhringen,

*27.12.1984.

HRB 766740 - 11. Oktober 2018

greenparc AG, Pfedelbach, Panoramaweg

7, 74629 Pfedelbach. Aktiengesellschaft.

Satzung vom 31.08.2018 mit Änderung

vom 19.09.2018. Geschäftsanschrift:

Panoramaweg 7, 74629 Pfedelbach. Gegenstand:

Die Erbringung von Dienstleistungen

im Garten- und Landschaftsbau,

die sich mit der Planung, der Umgestaltung

und Pflege von Grün- und Freianlagen

beschäftigt, sowie die Vornahme der sonstigen

damit in Zusammenhang stehenden

Geschäfte. Grundkapital: 100.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Vorstandsmitglied bestellt, vertritt es

allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein

Vorstandsmitglied mit einem Prokuristen.

Vorstand: Mugele, Elke, geb. Stadelmaier,

Öhringen, *21.02.1970, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Der

Vorstand ist kraft Satzung ermächtigt, mit

Zustimmung des Aufsichtsrats innerhalb

von fünf Jahren ab dieser Eintragung das

Grundkapital der Gesellschaft einmal oder

mehrmals um bis zu 50.000,00 EUR gegen

Bar- oder Sacheinlage zu erhöhen. Das Bezugsrecht

der Aktionäre kann ausgeschlossen

werden. (Genehmigtes Kapital 2018).

Friedenstraße 1

74564 Crailsheim

Tel. 07951 297989-0

www.temperso.de

HRA 734930 - 11. Oktober 2018

Serafi ma GmbH & Co. KG, Untermünkheim,

Robert-Bosch-Straße 10, 74547

Untermünkheim.(Erbringung von Service-,

Wartungs-, Ersatzteile- und sonstigen

Dienstleistungen bezüglich Maschinen,

Apparaten und Aggregaten aller Art, insbesondere

auf dem Gebiet der Strömungs- und

Verfahrenstechnik, und des diesbezüglichen

Zubehörs sowie die Herstellung und Vertrieb

von Ersatz- und Verschleißteilen, Anlagen

und Geräte aller Art, der Handel mit diesen

und die Bewirtschaftung gewerblicher

Schutzrechte.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Robert-Bosch-Straße

10, 74547 Untermünkheim. Allgemeine

Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter ist befugt,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich

haftender Gesellschafter: SVG Serafima

Verwaltungsgesellschaft mbH, Untermünkheim

(Amtsgericht Stuttgart HRB 766673).

VR 723764 - 18. Oktober 2018

Dorfgemeinschaft Nagelsberg e.V.,

Künzelsau (c/o Willi Behle, Steige 11, 74653

Künzelsau).

HRB 766801 - 18. Oktober 2018

Mütsch Fertigungstechnik GmbH,

Ingelfingen, Jäuchernstraße 17, 74653

Ingelfingen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

27.09.2018. Geschäftsanschrift: Jäuchernstraße

17, 74653 Ingelfingen. Gegenstand:

Die zerspanende Bearbeitung, Herstellung

und Vertrieb von einbaufertigen Präzisionsteilen

aus allen gebräuchlichen Werkstoffen

sowie Montage von Baugruppen und kompletten

Geräten nach Kundenspezifikation.

Stammkapital: 250.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Mütsch, Joachim, Ingelfingen, *08.06.1964;

Mütsch, Roland, Ingelfingen, *28.07.1967,

jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 766825 - 19. Oktober 2018

Iris Kühlwein UG (haftungsbeschränkt),

Forchtenberg, Im Kupfertal

5, 74670 Forchtenberg. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 21.09.2018. Geschäftsanschrift: Im

Kupfertal 5, 74670 Forchtenberg. Gegenstand:

Die Vermietung von Handwerkerzimmern.

Stammkapital: 1.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:

Kühlwein, Iris Maria, Forchtenberg,

*24.05.1970, mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

VR 723771 - 19. Oktober 2018

Haller Frauenchor e.V., Schwäbisch

Hall (c/o Christine Mickler, Schwabenweg

4, 74523 Schwäbisch Hall).

HRB 766838 - 22. Oktober 2018

Rudolf Kiesewetter Messtechnik

GmbH, Sulzbach-Laufen, Eisbachstraße

51, 74429 Sulzbach-Laufen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 25.05.1992 mit mehrfachen Änderungen;

zuletzt geändert am 14.12.2007.

Die Gesellschafterversammlung vom

18.09.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Sitz) beschlossen.

Der Sitz ist von Leipzig (Amtsgericht Leipzig

HRB 5692) nach Sulzbach-Laufen verlegt.

Sitz verlegt; nun: Neue Geschäftsanschrift:

Eisbachstraße 51, 74429 Sulzbach-Laufen.

Gegenstand: Die Entwicklung, der Vertrieb,

Im- und Export elektrischer und elektronischer

Mess-, Steuer- und Regelungstechnik

sowie Anlagenausrüstung. Stammkapital:

26.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Prof. Dr. h.c. Gilgen,

Wolfgang, Sulzbach-Laufen, *16.05.1944,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura: Kister, Claudia, Crailsheim,

*04.05.1979.

VR 723773 - 24. Oktober 2018

Förderverein der Gemeinschaftsschule

Schenkensee e.V., Schwäbisch

Hall (74523 Schwäbisch Hall).

HRA 734964 - 25. Oktober 2018

Kulturland Hohenlohe KG, Untermünkheim,

Wittighausen 6/1, 74547 Untermünkheim.(Die

langfristige Sicherung von

Nutzflächen für den landwirtschaftlichen

Betrieb des Komplementärs zur regional

eingebundenen ökologischen Bewirtschaftung

i.S. des über die Flächen abgeschlossenen

Pachtvertrages.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Wittighausen

6/1, 74547 Untermünkheim. Allgemeine

Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter ist befugt,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich

haftender Gesellschafter: Laiblin,

Jan, Untermünkheim, *07.12.1991.

HRB 766881 - 25. Oktober 2018

Unexpected Facility Management

GmbH, Schwäbisch Hall, Gaildorfer Straße

4, 74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.09.2018. Geschäftsanschrift: Gaildorfer

Straße 4, 74523 Schwäbisch Hall.

Gegenstand: Gebäudereinigung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Nikova,

Evguenia, Michelfeld, *21.07.1962, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Veränderung

HRA 726104 - 18. September 2018

Markus Kreuzer e.K., Crailsheim, Alexandersreut

13, 74564 Crailsheim. Der Inhaber

(übertragender Rechtsträger) hat nach

Maßgabe des Ausgliederungsplans vom

17.08.2018 mit Ergänzung vom 10.09.2018

aus seinem Vermögen einen Teil des von

ihm betriebenen Unternehmens zum Zwecke

der Neugründung der Gesellschaft mit

beschränkter Haftung „Kreuzer GmbH“,

Crailsheim (Amtsgericht Ulm HRB 737269)

auf diese ausgegliedert (Ausgliederung zur

Neugründung). Auf die bei Gericht eingereichten

Urkunden wird Bezug genommen.

Als nicht eingetragen wird bekanntgemacht:

Den Gläubigern der an der Ausgliederung

beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen

sechs Monaten nach dem Tag, an dem die

Eintragung der Ausgliederung in das Register

des Sitzes desjenigen Rechtsträgers,

dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Abs.

3 UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren

Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich

anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie

nicht Befriedigung verlangen können. Dieses

Recht steht den Gläubigern jedoch nur

zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch

die Ausgliederung die Erfüllung ihrer Forderung

gefährdet wird.

HRB 722732 - 18. September 2018

Rühling GmbH, Rot am See, Landwehrstraße

49, 74585 Rot am See. Mit der Gesellschaft

(übernehmender Rechtsträger)

ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages

vom 27.08.2018 und der Versammlungsbeschlüsse

der beteiligten Rechtsträger vom

27.08.2018 die Gesellschaft mit beschränkter

Haftung „Stein GmbH Landhandel“, Rot

am See (Amtsgericht Ulm HRB 690400) verschmolzen

(Verschmelzung zur Aufnahme).

Als nicht eingetragen wird bekanntgemacht:

Den Gläubigern der an der Verschmelzung

beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen

sechs Monaten nach dem Tag, an dem die

Eintragung der Verschmelzung in das Register

des Sitzes desjenigen Rechtsträgers,

dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Abs.

3 UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren

Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich

anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie

nicht Befriedigung verlangen können. Dieses

Recht steht den Gläubigern jedoch nur

zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch

die Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderung

gefährdet wird.

HRA 724685 - 20. September 2018

Lola-Werke Gebr. Schmidt, Inhaber

Mathias Schmidt e.K., Crailsheim, Untere

Gasse 36/1, 74564 Crailsheim. Niederlassung

verlegt; nun: Göppingen. Änderung

der Geschäftsanschrift: Brunnenstraße 1,

73035 Göppingen. Personenbezogene Daten

(Wohnort) geändert bei Inhaber: Schmidt,

Matthias André, Göppingen, *01.12.1965.

HRB 690308 - 20. September 2018

Parkett Franz GmbH, Rot am See,

Crailsheimer Str. 16, 74585 Rot am See.

Bestellt als Geschäftsführer: Jauch, Andre,

Rot am See, *25.03.1983, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 727572 - 20. September 2018

Schamunkel UG (haftungsbeschränkt),

Bad Mergentheim, Wachbacher

Straße 16, 97980 Bad Mergentheim.

Allgemeine Vertretungsregelung geändert;

nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Liquidatoren

bestellt, vertreten sie gemeinsam. Nicht

mehr Geschäftsführer; nun: Liquidator:

Lopez, Franz-Jonas, Bad Mergentheim,

*26.07.1981. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 754346 - 24. September 2018

Bissinger Saffrich + Partner GmbH

Steuerberatungsgesellschaft, Künzelsau,

Wiesweg 12, 74653 Künzelsau.

Personenbezogene Daten geändert bei

Gesamtprokura gemeinsam mit einem

Geschäftsführer: Schmid, Florian, Ludwigsburg,

*08.06.1976.

HRB 752874 - 25. September 2018

VV Vermögens Verwaltungs GmbH,

Bühlertann, Hauptstraße 9, 74424 Bühlertann.

Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit

einem Prokuristen. Bestellt als Geschäftsführer:

Greiner, Christian, Bühlertann,

*29.06.1989, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Liquidator: Greiner,

Christian, Bühlertann, *29.06.1989.

Die Gesellschaft wird fortgesetzt.

HRB 756154 - 26. September 2018

HSG Steuerberatungsgesellschaft

mbH, Öhringen, Karlsvorstadt 15, 74613

Öhringen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Herkert, Nathalie, Pfedelbach, *24.10.1983.

HRB 670806 - 26. September 2018

LEONHARD WEISS Beteiligungsholding

GmbH, Satteldorf, Leonhard-Weiss-

Straße 2-3, 74589 Satteldorf. Bestellt als

Geschäftsführer: Straub, Dieter Clemens,

Rosenfeld, *16.02.1957. Nicht mehr Geschäftsführer:

Krauß, Volker, Rosengarten,

*02.08.1959. Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Geschäftsführer oder einem anderen

Prokuristen: Schwarz, Heiko, Bühlertann,

*19.05.1976.

HRB 734336 - 26. September 2018

Yanmar Compact Germany GmbH,

Crailsheim, Kraftwerkstraße 4, 74564

Crailsheim. Bestellt als Geschäftsführer:

Okuyama, Hiroshi M., Fukuoka Ken / Japan,

*03.09.1973. Nicht mehr Geschäftsführer:

Kobayashi, Fumihiro, Hikone-shi,

Shiga / Japan, *28.03.1952.

HRB 571333 - 26. September 2018

INTECMA Maschinen GmbH, Michelfeld,

Im Buchhorn 2, 74545 Michelfeld.

Bestellt als Geschäftsführer: Hoheisel, John

Peter, Kolbermoor, *13.05.1963; Wieneke,

Michael, Ruhpolding, *17.06.1967, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht

mehr Geschäftsführer: Heuser, Ellen, Aalen,

*07.08.1972.

HRB 726202 - 27. September 2018

AWO - Pflege & Betreuung gGmbH,

Öhringen, Untere Torstraße 13, 74613

Öhringen. Änderung der Geschäftsanschrift:

Rathausstraße 18, 74613 Öhringen.

HRB 733474 - 27. September 2018

Projektmanagement Baden-Württemberg

GmbH, Bad Mergentheim,

Von-Berlichingen-Straße 1, 97980 Bad

Mergentheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 19.04.2018 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 11 (Gesellschafterbeschlüsse)

beschlossen.

HRB 571573 - 27. September 2018

BERA GmbH, Schwäbisch Hall, Bahnhofstraße

22, 74523 Schwäbisch Hall. Prokura

erloschen: Pohl, Silke, geb. Ramminger,

Kupferzell, *23.06.1982.

HRB 763383 - 28. September 2018

whatever verwaltungsgesellschaft

mbH, Pfedelbach, Meisenstraße 12, 74629

Pfedelbach. Die Gesellschafterversammlung

vom 14.09.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 2 (Gegenstand des

Unternehmens) beschlossen. Gegenstand

geändert; nun: Gegenstand des Unternehmens

ist die Verwaltung eigenen Vermögens,

insbesondere die Gründung, der Erwerb,

das Verwalten und die Veräußerung von

Unternehmen, Unternehmensteilen und

sonstigen Unternehmens- und Vermögenswerten

im In- und Ausland. Gegenstand des

Unternehmens ist auch die Verwaltung von

Beteiligungen als Verwaltungsgesellschaft,

sowie die Geschäftsführung für solche Unternehmen,

insbesondere die Beteiligung

als persönlich haftender Gesellschafter an

der Kommanditgesellschaft whatever GmbH

& Co. KG. Bestellt als Geschäftsführer: Renchen,

Kai, Öhringen, *13.12.1983, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten


November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Handelsregister 31

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Renchen, Stefanie, Obersulm,

*08.02.1989.

HRA 680436 - 28. September 2018

Aug. Laukhuff GmbH & Co. KG, Weikersheim,

August-Laukhuff-Straße 1, 97990

Weikersheim. Prokura erloschen: Geier,

Gerhard, Schweinfurt, *19.10.1966.

HRB 735272 - 28. September 2018

Richard‘s Kübler GmbH, Frankenhardt,

Crailsheimer Str. 16, 74586 Frankenhardt.

Die Gesellschaft (übertragender

Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages

vom 25.09.2018 und der

Versammlungsbeschlüsse der beteiligten

Rechtsträger vom 25.09.2018 mit der

Kommanditgesellschaft unter der Firma

„Kübler GmbH & Co. KG“, Stuttgart (Amtsgericht

Stuttgart HRA 7232) verschmolzen

(Verschmelzung zur Aufnahme). Die Verschmelzung

wird erst mit der Eintragung

der Verschmelzung im Register des Sitzes des

übernehmenden Rechtsträgers wirksam. Als

nicht eingetragen wird bekanntgemacht:

Den Gläubigern der an der Verschmelzung

beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen

sechs Monaten nach dem Tag, an dem die

Eintragung der Verschmelzung in das Register

des Sitzes desjenigen Rechtsträgers,

dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Abs.

3 UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren

Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich

anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie

nicht Befriedigung verlangen können. Dieses

Recht steht den Gläubigern jedoch nur

zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch

die Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderung

gefährdet wird.

HRA 725533 - 1. Oktober 2018

SPW Solarpark Woltorf AG & Co.

KG, Crailsheim, Haller Straße 189, 74564

Crailsheim. Firma geändert; nun: SPW Solarpark

Woltorf GmbH & Co. KG. Eingetreten

als Persönlich haftender Gesellschafter:

Pro Solar Verwaltungs GmbH, Crailsheim

(Amtsgericht Ulm HRB 737239), einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Ausgeschieden

als Persönlich haftender Gesellschafter:

Primus Valor AG, Mannheim (Amtsgericht

Mannheim HRB 703215).

HRB 721029 - 1. Oktober 2018

Rafael Brown Culture Management

GmbH, Bad Mergentheim, Ketterberg 7,

97980 Bad Mergentheim. Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Ist nur ein

Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie

gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer,

jetzt bestellt als Liquidator: Brown, Rafael,

Bad Mergentheim, *01.03.1949, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRA 733427 - 1. Oktober 2018

Manuel Geiger Lebensmittel e.K.,

Krautheim, Götzstraße 34, 74238 Krautheim.

Einzelprokura: Schwarz, Regina,

Osterburken, *12.10.1993.

GnR 590014 – 2. Oktober 2018

Raiffeisenbank Kocher-Jagst eG,

Ingelfingen (Mariannenstraße 18, 74653

Ingelfingen). Die Generalversammlung

vom 12.06.2018 hat die Änderung der Satzung

in §§ 16 (Aufgaben und Pflichten des

Vorstands); 19 (Willensbildung); 22 (Aufgaben

und Pflichten des Aufsichtsrat); 23

(Gemeinsame Sitzungen von Vorstand und

Aufsichtsrat), 24 (Zusammensetzung und

Wahl des Aufsichtsrat) ; 25 (Konstituierung,

Beschlussfassung); 26 (Ausübung der Mitgliederrechte);

28 (Einberufung und Tagesordnung);

35 (Versammlungsniederschrift;

42 (Jahresabschluss und Lagebericht) und

46 (Bekanntmachungen) beschlossen.

HRB 580848 - 4. Oktober 2018

Sporthotel Öhringen GmbH, Öhringen,

An der Lehmgrube 17, 74613 Öhringen.

Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft

ist gelöscht. Das Registerblatt ist

geschlossen.

HRB 581060 - 4. Oktober 2018

Kern Transportbeton Verwaltungs-

GmbH, Bretzfeld, Weißlensburger Str. 100,

74626 Bretzfeld. Die Liquidation ist beendet.

Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt

ist geschlossen.

HRB 570579 - 4. Oktober 2018

NOVATECH Gesellschaft für umweltschonende

Technologie mbH,

Wolpertshausen, Frankenstraße 6-8, 74549

Wolpertshausen. Bestellt als Geschäftsführer:

Ruck, Robert, Weiltingen, *13.07.1960,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Geschäftsführer: Christmann,

Alexander, Wuppertal, *09.10.1960. Prokura

erloschen: Ruck, Robert, Weiltingen,

*13.07.1960. Einzelprokura: Kaplan, Stefan

Rolf, Untergruppenbach, *28.04.1978.

GnR 270048 - 4. Oktober 2018

Milcherzeugergemeinschaft Backnang

e.G., Backnang (Raiffeisenstraße

4, 74523 Schwäbisch Hall). Die Generalversammlung

vom 18.07.2018 hat die Änderung

der Satzung in § 37 (Geschäftsanteil

und Geschäftsguthaben) beschlossen.

Nachschusspflicht von Amts wegen vermerkt:

Keine Nachschusspflicht. Als nicht

eingetragen wird bekanntgemacht: Neue

Regelung zu den Geschäftsanteilen der Genossen:

Der Geschäftsanteil beträgt 1.750,00

EUR. Auf den Geschäftsanteil sind 175 EUR

sofort einzuzahlen. Den Gläubigern der Genossenschaft

ist, wenn sie sich binnen sechs

Monaten nach der Bekanntmachung bei

der Genossenschaft zu diesem Zweck melden,

Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht

Befriedigung verlangen können.

HRB 764258 - 5. Oktober 2018

Sund-Park Stralsund GmbH, Bretzfeld,

Lessingstraße 1, 74626 Bretzfeld.

Bestellt als Geschäftsführer: Riegl, Miroslav,

Stralsund, *18.05.1959. Nicht mehr

Geschäftsführer: Fanter, Daniel, Berlin,

*31.10.1987.

HRB 721986 - 8. Oktober 2018

Caramba Holding GmbH, Künzelsau,

Bernerstraße 6, 74653 Künzelsau. Bestellt

als Geschäftsführer: Kaminski, Oliver, Verl,

*21.01.1974, mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 581046 - 8. Oktober 2018

ZMT Zelt- und Messetechnik GmbH,

Mainhardt, Im Seetal 2, 74535 Mainhardt.

Die Gesellschafterversammlung vom

28.09.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma und Sitz)

beschlossen. Firma geändert; nun: ZMT

GmbH.

HRB 728505 - 8. Oktober 2018

Pagoda GmbH, Mainhardt, Neugreutweg

3, 74535 Mainhardt. Nicht mehr Geschäftsführer:

Bauer, Dietmar, Mainhardt,

*24.07.1952.

HRB 763948 - 8. Oktober 2018

ACADEMY Fahrschule Fahrkunst

UG (haftungsbeschränkt), Schwäbisch

Hall, Im Weiler 2, 74523 Schwäbisch

Hall. Die Gesellschafterversammlung vom

25.09.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma und Sitz) beschlossen.

Firma geändert; nun: Fahrkunst

UG (haftungsbeschränkt).

HRA 731268 - 9. Oktober 2018

Frischemarkt Manuel Geiger e.K.,

Dörzbach, Max-Planck-Straße 1, 74677

Dörzbach. Einzelprokura: Schwarz, Regina,

Osterburken, *12.10.1993.

HRA 734673 - 9. Oktober 2018

inevvo solutions GmbH & Co. KG,

Niedernhall, Fritz-Müller-Platz 1, 74676

Niedernhall. Einzelprokura: Ripsam, Marcus,

Ingelfingen, *08.10.1973.

HRB 728723 - 9. Oktober 2018

Hornschuch Group GmbH, Weißbach,

Salinenstraße 1, 74679 Weißbach.

Mit der „ContiTech AG“, Hannover (Amtsgericht

Hannover HRB 62105) wurde am

07.09.2018 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

abgeschlossen,

dem die Gesellschafterversammlung am

17.09.2018 zugestimmt hat.

HRB 745977 - 9. Oktober 2018

R. STAHL SUPERA GmbH, Waldenburg,

Am Bahnhof 30, 74638 Waldenburg. Mit der

“R. Stahl Aktiengesellschaft“, Waldenburg

(Amtsgericht Stuttgart HRB 581087) wurde

am 12.06.2018 ein Gewinnabführungsvertrag

abgeschlossen, dem die Gesellschafterversammlungen

am 30.08.2018 und am

12.09.2018 zugestimmt haben. Auf die bei

Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug

genommen.

HRB 571126 - 9. Oktober 2018

Wüstner u. Christ Land- und Kommunaltechnik

GmbH, Schwäbisch Hall,

Schmollerstraße 23, 74523 Schwäbisch

Hall. Vertretungsbefugnis geändert, nun:

Geschäftsführer: Christ, Marco, Oberrot,

*10.07.1981; Küspert, Felix, Schwäbisch

Hall, *10.08.1984, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Christ, Rolf, Landmaschinenmechaniker,

Oberrot.

HRB 740036 - 9. Oktober 2018

SLS Profi shop Verwaltung GmbH,

Schwäbisch Hall, Herdweg 40, 74523

Schwäbisch Hall.Neue Geschäftsanschrift:

Roßhöhe 4, 74523 Schwäbisch Hall.

HRB 754625 - 9. Oktober 2018

Langentech GmbH, Schwäbisch Hall,

Wilhelm-Lotze-Weg 8, 74523 Schwäbisch

Hall. Bestellt als Geschäftsführer: Zhu, Yunlai,

Schwäbisch Hall, *19.09.1973, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 571274 - 11. Oktober 2018

Wex und Kollegen GmbH Steuerberatungsgesellschaft,

Fichtenberg, Tälestraße

2, 74427 Fichtenberg. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer

oder einem anderen Prokuristen: Wex, Jochen,

Ludwigsburg, *18.02.1994.

HRB 748422 - 15. Oktober 2018

Hausverwaltung Monika Rief

GmbH, Bretzfeld, Pestalozzistraße 1, 74626

Bretzfeld. Bestellt als Geschäftsführer: Sorg,

Edgar, Künzelsau, *22.10.1968, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Wied, Harald, Ingelfingen,

*31.05.1969.

HRA 734924 - 16. Oktober 2018

Restaurant Kleinod, Inhaber Serkan

Güzelcoban e.K., Öhringen, Uhlandstraße

27, 74613 Öhringen. Rechtsform von Amts

wegen berichtigt in: Einzelkauffrau. Firma

geändert; nun: Restaurant Kleinod, Vera Jimenez-Lazic

e.K. Neue Inhaberin: Jimenez-

Lazic, Vera Angeles, Öhringen, *19.06.1984.

Ausgeschieden als Inhaber: Güzelcoban,

Serkan, Öhringen, *27.12.1984. Der Übergang

der im Geschäftsbetrieb des früheren

Inhabers begründeten Forderungen und

Verbindlichkeiten ist ausgeschlossen.

HRB 759510 - 16. Oktober 2018

Schmitt UG (haftungsbeschränkt),

Mulfingen, Staigerbach Hofwiesenstraße 1,

74673 Mulfingen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Schmitt, Susanne, geb. Lüllig, Mulfingen,

*08.06.1964. Bestellt als Geschäftsführer:

Schmitt, Alexander, Mulfingen,

*04.05.1988, mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 721986 - 17. Oktober 2018

Caramba Holding GmbH, Künzelsau,

Bernerstraße 6, 74653 Künzelsau.

Prokura erloschen: Kaminski, Oliver, Verl,

*21.01.1974.

HRB 570487 - 17. Oktober 2018

Jung Verwaltungsgesellschaft mbH,

Schwäbisch Hall, Steinbeisweg 21, 74523

Schwäbisch Hall. Bestellt als Geschäftsführer:

Jung, Michael, Schwäbisch Hall,

*11.03.1983, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Prokura erloschen: Jung,

Michael, Schwäbisch Hall, *11.03.1983.

HRB 746066 - 18. Oktober 2018

R. STAHL LECTIO GmbH, Waldenburg,

Am Bahnhof 30, 74638 Waldenburg. Mit der

„R. Stahl Aktiengesellschaft“, Waldenburg

(Amtsgericht Amtsgericht Stuttgart HRB

581087) wurde am 12.06.2018 ein Gewinnabführungsvertrag

abgeschlossen, dem die

Gesellschafterversammlung am 12.09.2018

zugestimmt hat. Auf die bei Gericht eingereichten

Urkunden (Unternehmensvertrag

und Zustimmungsbeschlüsse) wird Bezug

genommen.

HRA 570694 - 18. Oktober 2018

Beton Röser Siegfried Röser GmbH

+ Co. KG Betonwerk, Obersontheim,

Weinberg 5, 74423 Obersontheim. Firma

geändert; nun: Beton Röser GmbH & Co.

KG.

HRB 724229 - 19. Oktober 2018

HUBER Packaging Group GmbH,

Öhringen, Otto-Meister-Str. 2, 74613 Öhringen.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem

Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen:

Sand, Christopher Ludwig, München,

*25.12.1983.

HRB 571782 - 22. Oktober 2018

profi ltec GmbH, Schwäbisch Hall,

Lise-Meitner-Str. 10, 74523 Schwäbisch

Hall. Die Gesellschafterversammlung vom

15.10.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 2 (Gegenstand des

Unternehmens) beschlossen. Gegenstand

geändert; nun: Vertrieb von Bauelementen

und die Übernahme Handelsvertretungen

im Baubereich sowie Planung, technische

Bearbeitung und statische Berechnung

einschließlich Erstellung prüffähiger Ausführungsstatiken

von Dach- und Wandkonstruktionen.

Die Gesellschaft kann alle

Geschäfte tätigen, die den Unternehmensgegenstand

fördern. Die Gesellschaft darf

gleichartige oder ähnliche Unternehmen

in jeder zulässigen Rechtsform errichten,

erwerben, vertreten oder sich an solchen

Unternehmen beteiligen.

HRA 570514 - 23. Oktober 2018

C. Schliessmann Kellerei - Chemie

GmbH & Co.KG., Schwäbisch Hall, Auwiesenstr.

5, 74523 Schwäbisch Hall. Einzelprokura

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen: Heller, Juliane Maria,

Schwäbisch Hall, *02.12.1989.

HRB 571538 - 25. Oktober 2018

Epple Fertigungs-Technik GmbH,

Sulzbach-Laufen, Kocherweg 25, 74429

Sulzbach-Laufen. Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Ist nur ein

Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten

sie gemeinsam. Nicht mehr Gesschäftsführer

und bestellt als Liquidator: Epple,

Eberhard, Gaildorf, *04.08.1969, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Rau-Epple, Manuela,

Gaildorf, *04.04.1973. Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

HRA 570542 - 26. Oktober 2018

Hohenloher Fruchtsäfte GmbH &

Co. KG, Schwäbisch Hall, Heidweg 11,

74523 Schwäbisch Hall. Einzelprokura mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:

Heller, Ana Teresa, Schwäbisch

Hall, *02.12.1989.

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HRA 727243 - 26. Oktober 2018

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Hall.Änderung der Geschäftsanschrift:

Roßhöhe 4, 74523 Schwäbisch Hall.

Leonhard-Kern-Weg 6

D-74523 Schwäbisch Hall

Telefon 0791/202 388-0

Mail info@berewa.de

Web www.berewa.de

facebook.com/berewa

Löschung

HRB 680922 - 18. September 2018

Earth Entertainment Verwaltungs-

GmbH, Bad Mergentheim, Bergweg 16,

97980 Bad Mergentheim. Die Liquidation

ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das

Registerblatt ist geschlossen.

HRB 690400 - 18. September 2018

Stein GmbH Landhandel, Rot am See,

Landwehrstr. 49, 74585 Rot am See. Die

Gesellschaft (übertragender Rechtsträger)

ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages

vom 27.08.2018 und der Versammlungsbeschlüsse

der beteiligten Rechtsträger

vom 27.08.2018 mit der Gesellschaft mit

beschränkter Haftung „Rühling GmbH“,

Rot am See (Amtsgericht Ulm HRB 722732)

verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).

Das Registerblatt ist geschlossen. Als

nicht eingetragen wird bekanntgemacht:

Den Gläubigern der an der Verschmelzung

beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen

sechs Monaten nach dem Tag, an dem die

Eintragung der Verschmelzung in das Register

des Sitzes desjenigen Rechtsträgers,

dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Abs.

3 UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren

Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich

anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie

nicht Befriedigung verlangen können. Dieses

Recht steht den Gläubigern jedoch nur

zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch

die Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderung

gefährdet wird.

HRB 734630 - 20. September 2018

APAG Personalplanung GmbH, Crailsheim,

Wilhelmstraße 32, 74564 Crailsheim.

Nicht mehr Geschäftsführer: Walz, Jennifer,

Crailsheim, *09.10.1990.

HRA 726788 - 25. September 2018

JW Solar 1 GmbH & Co. KG, Bretzfeld,

Merowinger Straße 41, 74626 Bretzfeld. Die

Eintragung der Verschmelzung im Register

des Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers

ist am 17.09.2018 erfolgt. Gemäß § 19

Abs. 2 UmwG von Amts wegen eingetragen.

Das Registerblatt ist geschlossen. Als nicht

eingetragen wird bekanntgemacht: Den

Gläubigern der an der Verschmelzung beteiligten

Rechtsträger ist, wenn sie binnen

sechs Monaten nach dem Tag, an dem die

Eintragung der Verschmelzung in das Register

des Sitzes desjenigen Rechtsträgers,

dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Abs.

3 UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren

Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich

anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie

nicht Befriedigung verlangen können. Dieses

Recht steht den Gläubigern jedoch nur

zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch

die Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderung

gefährdet wird.

HRB 752683 - 26. September 2018

Kellerkind GmbH, Pfedelbach, Meisenstraße

14, 74629 Pfedelbach. Die Liquidation

ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.

Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 671489 - 1. Oktober 2018

MaWis GmbH, Frankenhardt, Steinbach

15, 74586 Frankenhardt. Die Liquidation ist

beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das

Registerblatt ist geschlossen.

HRB 744687 - 1. Oktober 2018

Franke Handels- & Vertriebs GmbH,

Braunsbach (Jungholzhauser Straße 39,

74542 Braunsbach). Sitz verlegt; nun: Hopferau

( Amtsgericht Kempten (Allgäu), HRB

14403). Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 690463 - 2. Oktober 2018

Friedrich Wollmershäuser GmbH,

Schrozberg, Blaufelder Straße 35, 74572

Schrozberg. Die Liquidation ist beendet. Die

Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt

ist geschlossen.

HRB 742422 - 12. Oktober 2018

chris & ben‘s GmbH, Braunsbach, Jungholzhauser

Straße 39, 74542 Braunsbach.

Sitz von Braunsbach nach Hopferau verlegt

(Amtsgericht Kempten im Allgäu HRB

14434). Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 580417 - 16. Oktober 2018

Günther Wolf Stukkateurgeschäft

GmbH, Bretzfeld, Eschenauer Str. 25/1,

74626 Bretzfeld. Die Liquidation ist beendet.

Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt

ist geschlossen.

HRA 724579 - 17. Oktober 2018

bobcom e.K, Schwäbisch Hall, Hagenbacher

Ring 22, 74523 Schwäbisch Hall. Änderung

der Geschäftsanschrift: Blumenstraße

5, 71717 Beilstein. Personenbezogene Daten

geändert bei Inhaber: Schulz, Markus Gerhard,

Beilstein, *05.10.1973. Die Firma ist

erloschen. Das Registerblatt ist geschlossen.

Von Amts wegen

HRB 740312 - 24. September 2018

Dampfdings GmbH, Fichtenberg,

Hauptstraße 69, 74427 Fichtenberg. Die

Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gemäß § 394 FamFG von Amts wegen gelöscht.

Das Registerblatt ist geschlossen.

Ohne Eintrag

HRA 734041 - 27. September 2018

whatever GmbH & Co. KG, Pfedelbach,

Meisenstraße 12, 74629 Pfedelbach. Als

nicht eingetragen wird bekanntgemacht:

Gegenstand geändert nun: Die Verwaltung

eigenen Vermögens, insbesondere die Gründung,

der Erwerb, das Verwalten und die

Veräußerung von Unternhemen, Unternehmensteilen

und sonstigen Unternehmens

und Vermögenswerten im In- und Ausland.

HRB 571475 - 12. Oktober 2018

Bäuerliche Erzeugergemeinschaft

Schwäbisch Hall AG, Schwäbisch Hall,

Haller Str. 20, 74549 Wolpertshausen. Die

Gesellschaft hat am 23.08.2018 die Liste

über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats

zum Handelsregister eingereicht.

HRB 590167 - 19. Oktober 2018

Konrad Hornschuch Aktiengesellschaft,

Weißbach, Salinenstraße 1,

74679 Weißbach. Die Gesellschaft hat am

18.10.2018 die Liste über die Zusammensetzung

des Aufsichtsrats zum Handelsregister

eingereicht.

Berichtigung

HRB 570598 - 23. Oktober 2018

Holzbau Lang GmbH, Michelfeld,

Mühlstraße 20, 74545 Michelfeld. Allgemeine

Vertretungsregelung von Amts wegen

berichtigt (offensichtliches Schreibversehen

in laufende Nummer 3 Spalte 4 a) in: Ist

nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten

sie gemeinsam.

Wichtige

Adressen

❚ Blechbearbeitung

Bohnacker Metall GmbH & Co. KG

Schafhauser Weg 12/15

91555 Feuchtwangen

Telefon 0 98 52 / 9 08 28-0

Telefax 0 98 52 / 9 08 28-90

Brennschneidtechnik


Deeg u. Pfeiffer GmbH & Co. KG

Schafhauser Weg 12/15

91555 Feuchtwangen

Telefon 0 98 52 / 9 08 28-77

Fax 0 98 52 / 9 08 28-57

❚ Wirtschaftsförderung

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07951/409-242

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32 Politik & Wirtschaft

November 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 197

Ende einer langen Tradition

IHK Heilbronn-Franken sagt Gemeinschaftsstand auf Hannover-Messe ab.

Jedes Jahr zeigen Unternehmen

aus aller Welt auf der

Hannover-Messe ihre neusten

Innovationen. Die größte

und wichtigste Industrieschau

des Planeten ist ein Pflichttermin,

auch für die Entscheider

der Politik – Bundeskanzler,

US-Präsidenten und Staatsoberhäupter

treffen die Lenker aus

der Industrie und wagen zusammen

Prognosen über die wirtschaftlichen,

technischen und

gesellschaftlichen Entwicklungen

der Zukunft.

Die Region der Weltmarktführer

ist selbstverständlich auch vertreten,

viele Firmen aus Heilbronn-Franken

leisten sich den

Auftritt auf der Leitmesse. Die

IHK Heilbronn-Franken war bislang

38 Mal in Hannover vertreten,

brachte Firmen und Politik

beim abendlichen Empfang miteinander

ins Gespräch. Diejenigen

Mitglieder, welche die teure

Präsenz scheuten, hatten die

Möglichkeit, am Gemeinschaftsstand

der IHK einen Platz im internationalen

Trubel zu finden.

Zu wenig Firmen

zeigen Interesse

Damit ist nun Schluss: „Es haben

sich nicht genügend Unternehmen

als Mitaussteller finden

lassen“, begründet IHK-Pressesprecher

Detlef Schulz-Kuhnt

die Absage. Er sieht in den Gründen

der Unternehmen nicht nur

negative Gegebenheiten: „Der

Grund für eine Nichtteilnahme

ist für viele Unternehmen die angesichts

der nach wie vor sehr

guten konjunkturellen Entwicklung

hervorragende Auftragslage.

Des Weiteren wird Fachmessen

der Vorzug gegeben.“

Die Zahlen sprechen eine deutliche

Sprache: Fünf von zwölf Unternehmen,

die bei der vergangenen

Hannover Messe am Gemeinschaftsstand

der IHK Heilbronn-Franken

ausgestellt haben,

„wollen 2019 nicht mehr

ausstellen“, erklärt Schulz-

Kuhnt, „die übrigen werden

jetzt sicherlich andere Optionen

prüfen.“ Zwölf Unternehmen

pro Messeauftritt der IHK entspricht

dem Schnitt der letzten

Jahre, „es waren aber auch

schon einmal 14“, weiß Schulz-

Kuhnt. Dass die gemeinsame

Präsentation von vielen Unternehmen

schmerzlich vermisst

werden wird, zeigt die Resonanz.

Hier habe die IHK ganz

überwiegend bedauernde Reaktionen

erhalten.

Einen Nachteil für die Repräsentation

der Region Heilbronn-

Franken sieht Schulz-Kuhnt indes

jedoch nicht. Es sei vielmehr

eine Entwicklung, die

nicht auf das Gebiet zwischen

VON MARIUS STEPHAN

Treffpunkt: Der Gemeinschaftsstand der IHK Heilbronn-Franken lud zum Unterhalten ein. Hier

schaut der ehemalige Wirtschaftsminister Baden-Württembergs, Nils Schmid (li.) bei Kammerpräsident

Harald Unkelbach und Hauptgeschäftsführerin Elke Döring vorbei.

Foto: NPG-Archiv

Neckar, Kocher, Jagst und Tauber

beschränkt sei: „Die

Gründe, die bei den Unternehmen

zu der Entscheidung geführt

haben, an der Messe nicht

teilzunehmen, treffen sicherlich

auch für das eine oder andere

Unternehmen anderer Regionen

zu.“ Dass die nun zwangsläufig

freigewordenen Mittel für eine

Präsenz auf einer anderen

Messe genützt werden, stünde

derzeit „nicht zur Diskussion“,

sagt Schulz-Kuhnt.

www.heilbronn.ihk.de

Denkanstöße

Prävention – alles gut?

Alles ist gut – weder Schmerzen

noch Luftnot, Schwindel, Übelkeit,

Husten/Schnupfen/Heiserkeit, unnatürliches

Schwitzen oder Frieren.

OK, die zwei Wochen gefühltes Sterben

während der letzten Grippewelle

– aber man kann ja nicht gegen

alles impfen. Vorsorgeuntersuchung

– wann soll ich das denn machen?

Außerdem hab ich’s mit Ärzten so

gar nicht. Und ja, zehn kg weniger

wäre nicht schlecht; aber glauben

Sie mir, ich esse total wenig und hab

halt kaum noch Zeit für Sport. Wie

ich schlafe? Naja, nach ‘ner halben

Flasche Wein (zum Runterkommen)

vor'm Fernseher, und dann noch so

Dr. med. Michael Majer

Facharzt für Chirurgie und

Arbeitsmedizin -

Notfallmedizin, Psychotherapie

Geschäftsführer der

ZfP Tauberfranken GmbH

Ein bis zwei Stunden im Bett. Rauchen

– ich weiß, ist ungesund; aber

da muss es einfach *klick* machen;

und ich hab ja schon reduziert. Und

klar, dass meine Partnerin vor kurzem

ausgezogen ist, ist irgendwie

schade; aber welche Beziehung hält

denn heutzutage ewig? Wir hatten

uns einfach auseinandergelebt.

Alles ist gut – der Mitarbeiter performt

150-prozentig, bringt ein Projekt

nach dem anderen erfolgreich

zum Abschluss; „unser bestes Pferd

im Stall“, mit einer Qualifikation, die

rar ist auf dem Arbeitsmarkt; einer

von der Sorte „Wenn wir den nicht

hätten“. Ob er auf seine Gesundheit

achtet? Seine Ressourcen pflegt?

Selber merkt, wenn’s ihm zu viel

wird? Wie er nachts schläft? Wie’s

um seine Beziehung steht? Woher

soll ich das wissen – ist doch alles

Privatsache.

Alles ist gut – springt sofort an,

schnurrt wie ein Kätzchen, läuft

perfekt geradeaus, liegt in den

engsten Kurven auf der Straße wie

ein Brett, macht auf der Autobahn

locker 240, nichts rattert oder knarrt,

ein ordentlicher Tritt auf die Bremse

fühlt sich an, als würde man einen

Anker in den Asphalt werfen. Auch

der TÜV hat noch nie was beanstandet.

Wirklich alles wie es soll. Pflege

ihn schließlich gewissenhaft – Service

und so, alles nach Scheckheft,

Ölwechsel, Bremsbeläge, Zahnriemen

– er kriegt, was er braucht, da

überlasse ich nichts dem Zufall.

Was ich mit diesen Episoden sagen

will, liebe Leser, liegt denke ich auf

der Hand. Es ist mein „täglich Brot“

als betrieblicher und persönlicher

Gesundheitsberater: man versucht

nach Kräften, seine Kunden

davon zu überzeugen, dass an dem

Sprichwort „Vorbeugen ist besser

als heilen“ ’ne ganze Menge dran

ist. Trotzdem wird in puncto eigene

Gesundheit beziehungsweise derjenigen

von Schlüsselmitarbeitern

die Werkstatt erst aufgesucht, wenn

der Auspuff qualmt, um im Bild vom

„heiligen Blechle“ zu bleiben.

Ja, Prävention bedeutet, Zeit & Geld

in die Hand zu nehmen, obwohl

(noch) alles gut ist. Die Erkenntnis,

dass das notwendig ist, wünsche ich

Ihnen nicht nur für Ihren fahrbaren

Untersatz; denn Sie wissen, was

mich umtreibt: bleiben Sie gesund.

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