Stahlreport 2018.10

markushuneke

73. Jahrgang | Oktober 2018

STAHLREPORT

Das BDS-Magazin für die Stahldistribution

10|18

Digitalisierung dominiert – Transformation von Industrie & Bildung


Digitalisierung dominiert –

Transformation von

Industrie & Bildung

EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser,

viele Zeitgenossen können es schon

nicht mehr hören, werden sich aber

daran gewöhnen müssen: Die Digitalisierung

dominiert Staat, Wirtschaft

und Gesellschaft – wie einst

auch die Industrialisierung alle Teile

der Öffentlichkeit geprägt hat, ohne

von Anfang an als ein solch massiver Trend wahrgenommen

zu werden.

So zieht sich die Digitalisierung wie ein roter Faden

auch wieder durch dieses Heft und macht in den unterschiedlichen

Rubriken deutlich, dass sich diese Entwicklung

in einzelnen Etappen vollzieht:

z Da ist die zunehmende Vernetzung von Unternehmen,

die sich vor allem auf Messen und Märkten konkretisiert.

(ab S. 25 )

z Da präsentiert sich die Bildung als entscheidender

Bewährungsfall für die Digitalisierung, weil dort

Inhalt und Methode zusammentreffen. (S. 38ff)

z Da sind vor allem die Verbände und die Politik angesprochen,

weil beispielsweise auf dem Feld der Elektromobilität

ein konkretes Handlungsfeld etwa in

Sachen Big Data angesprochen wird. (S. 44)

z Digitalisierung führt zu Big Data und vielleicht am

Ende gar zu Künstlicher Intelligenz. Diese Theorie

hat der Bildungskongress der Bundeswehr beleuchtet

(S. 41f) – und ist dabei gar auf ethische Fragestellungen

gestoßen.

Sie sehen: Das Thema der Digitalisierung hat auch in

diesem Heft viele Facetten – und Sie sind hoffentlich

nicht genervt, diese in zahlreichen Beiträgen ausgiebig

betrachten zu können. Immerhin wollen wir eines

Tages unseren Nachkommen berichten können, dass

wir von Anfang an dabei gewesen sind – und diese

Entwicklung vielleicht sogar mitgestaltet haben; möglichst

positiv, wollen wir hoffen.

Mit freundlichen Grüßen

INHALT

PERSÖNLICHES

4 Kurznachrichten

STAHLHANDEL

6 Günther+Schramm – baut Ausbildungsacademy aus

8 Naumann Stahl weiht neuen Standort ein

300 Jahre Kicherer

10 Sport-Sponsoring – Ohne Wenn und Laber

STAHLVERARBEITER

13 Deutscher Stahlbautag 2018

ANARBEITUNG & LOGISTIK

14 Stahlreport – Marktübersicht „Säge-Anlagen“

MESSEN UND MÄRKTE

20 Konjunktur – so läuft es in den Branchen

25 Blechverarbeitung im Fokus – EuroBLECH 2018

28 Spanende Bearbeitung aktuell – so war die AMB

32 Maritim ist nicht gleich küstennah –

Messe SMM in Hamburg

34 Messe und Kongress – Aluminium 2018

BDS

36 Research: Alles geschmeidig

38 Big Data und kein Ende – Digitalisierung in der Bildung

39 BDS-Seminar: Verkaufen will gelernt sein

40 Rückblick: BDS-Gebietsversammlungen 2018

WISSENSWERTES

41 Vorreiter – Bildungskongress der Bundeswehr

VERBÄNDE & POLITIK

44 WSM-Stahltag 2018 – Elektromobilität verändert die

Stahlmärkte

46 Befragung: Entwicklung im

Produktionsverbindungshandel

48 BME-Symposium – „Transformation jetzt!“

Dr. Ludger Wolfgart

Chefredakteur Stahlreport/

BDS-Bereichsleiter Berufsbildung

LIFESTEEL

50 Panzerhalle Salzburg – nachmilitärische Nutzung

Impressum

Stahlreport 10|18

3


Persönliches

Kurznachrichten

Foto: Nilfisk

Daniel Rapp

hat beim Reinigungsgerätehersteller Nilfisk die

Leitung des Marketings für Deutschland, Österreich

und die Schweiz übernommen – weil er

von dem süddeutschen

Unternehmen

mit Sitz in Bellenberg

als Digitalprofi wahrgenommen

worden ist:

„Die zunehmende Digitalisierung

zählt auch

in unserer Branche zu

den treibenden Kräften.

Und so wollen wir

nicht nur in der intelligenten

Reinigung eine Führungsrolle übernehmen,

sondern auch bei der hochindividualisierten

Kundenansprache und -betreuung mittels

digitaler, softwaregestützter Marketing-Services

ein Vordenker sein. Mit Daniel Rapp haben wir

hier einen absoluten Fachmann gewinnen können“,

freute sich Dr. Reinhard Mann, Senior

Manager GAS-Region (Germany, Austria, Switzerland)

der Nilfisk GmbH, über den 38 Jahre

alten neuen Mitarbeite.

Marcus Bysikiewicz

ist neuer Präsident der Euro-FH. Der Senat der

privaten Fernhochschule mit Sitz in Hamburg

wählte den Professor für Finance und Accounting

im Mai in dieses verantwortungsvolle Amt:

15 Jahre nach ihrer Gründung sind an der Hochschule

rund 7.000 Studierende in 18 Studiengängen

eingeschrieben; über zehn Studiengänge

befinden sich in der Akkreditierung,

weitere sind in Planung. „Das Studium der

Zukunft wird verstärkt neue digitale Formate …

beinhalten, um den Lernprozess unserer Studierenden

noch effizienter zu unterstützen“,

sagte Bysikewicz nach seiner Wahl. Der Diplom-

Foto: Hoffmann Group

kaufmann war an der Universität Greifswald

promoviert worden und viele Jahre im Bereich

Corporate Finance für internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

tätig. Seit 2011

verantwortet er bei der Euro-FH als Dekan u.a.

den Studiengang Betriebswirtschaftslehre.

Stefan Lochner

aus München hat sein Fahrrad im Griff und im

Rahmen der 4. Work-Bike-Balance der Hoffmann

Group im Zusammenhang mit seinem Job

von Anfang Mai bis Ende Juli dieses Jahres

1.640 km zurückgelegt. Insgesamt hatten sich

bei dem Systempartner für Qualitätswerkzeuge

mit Hauptsitz in der bayerischen Landeshauptstadt

in diesem Jahr 386 Mitarbeiter an der

Aktion beteiligt und damit – vom Arbeitgeber je

Dienstkilometer mit einem kleinen Betrag

gesponsert – für eine Rekordspende von

13.393 € zur Förderung sozial benachteiligter

und traumatisierter

Kinder bzw. Jugendlicher

gesorgt. Die

Work-Bike-Balance

geht auf eine Initiative

der Auszubildenden

der Hoffmann Group

aus dem Jahr 2014

zurück und wird seither

jährlich von der

Foto: Lantek

Foto: Westfalen AG

jüngsten Auszubildenden-Generation organisiert,

diesmal in der Verantwortung von Marius

Friedl und Dominik Penninger.

Thomas Perkmann

ist seit 1.9.18 neuer Vorstandsvorsitzender der

Westfalen Gruppe und hat damit das Vorstandsteam

des in der Energiewirtschaft tätigen

Unternehmens komplettiert. Der Aufsichtsratsvorsitzende

und langjährige Vorstandsvorsitzende

Wolfgang Fritsch-Albert (71) stellte seinen

Nachfolger kürzlich vor über 600 Gästen in

Münster vor. Das Ehepaar Renate und Wolfgang

Fritsch-Albert appellierte dabei an die Mitarbeiter,

die neue Spitze, zu der auch Dr. Meike

Schäffler, Torsten Jagdt (r.) und Reiner Ropohl

(l.) gehören, zu unterstützen. „Herr Dr. Perkmann

sieht die Arbeit für ein Familienunternehmen

als Lebensaufgabe. Er teilt unsere Werte

und bringt alles mit, um die Westfalen AG in

eine erfolgreiche Zukunft zu führen.“ Der promovierte

Betriebswirt Perkmann (44) ist in Südtirol

geboren, hat in Wien studiert und war

zuletzt in Sachen Lkw-Krane bei der Palfinger

AG in der Nähe von Salzburg tätig.

Alberto López de Biñaspre

Maurolagoitia

ist neuer Geschäftsführer bei Lantek. Das weltweit

in der digitalen Transformation der Blechund

Metallverarbeitung tätige Unternehmen will

Neun neue BDS-Gebietsvorstände

und ihre Vertreter wurden auf den Gebietsversammlungen des Verbands vom 10.-14.9.2018 gewählt.

Gebiet 1 Berlin und Brandenburg Bernd Woidke (Dr. Wilhelm Mertens GmbH)

Gebiet 2 Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern Claus-Joachim Harder (Adolf Richter – Stahl – Metalle – Kunststoffe – GmbH)

Gebiet 3 Bremen, Niedersachsen Dirk Huse (Huse & Philipp GmbH & Co. KG)

Gebiet 4 Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen Thorsten Hille (Sülzle Stahlpartner GmbH)

Vertreter: Axel Heinrich (Salzgitter Mannesmann Stahlhandel GmbH)

Gebiet 5 Nordrhein-Westfalen Heinz Herbort (Kerschgens Werkstoffe & Mehr GmbH)

Vertreter: Hans-Christian vom Kolke (C. Elsinghorst Stahl und Technik GmbH)

Gebiet 6 Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Jürgen Almert (Hofmann-Rieg Stahlhandel GmbH)

Vertreter: Jörg Throm (Throm GmbH

Gebiet 7 Baden-Württemberg Eberhard Frick (Friedrich Kicherer GmbH & Co. KG)

Vertreter: Thorsten Maier (Gabo Stahl GmbH

Gebiet 8 Südbayern Nikolaus Binder (J.N. Kreiller KG)

Gebiet 9 Nordbayern Peter Heinlein (Georg Heinlein GmbH)

4 Stahlreport 10|18


damit seine Position im Markt weiter festigen.

López de Biñaspre verfügt über mehr als 16

Jahre Erfahrung in der Führung internationaler

Teams. In dieser Zeit richtete er einen klaren

Fokus auf Aufbau und Förderung der Unternehmenskultur

sowie die Talententwicklung und hat

sich damit ein hohes Ansehen als Wegbereiter

engagierter und leistungsstarker Teams erworben.

Als Business Development Manager lag der

Schwerpunkt seiner eigenen beruflichen Laufbahn

auf der Leitung internationaler Projekte

und Aktivitäten ebenso wie auf der Entwicklung

differenzierter Service-Dienstleistungen, um die

Kundenbindung zu stärken und für kontinuierliches

Wachstum neue Geschäftsbeziehungen zu

knüpfen. Den größten Teil seiner Laufbahn war

López de Biñaspre bei General Electric tätig.

Johannes Nonn

ist seit dem 1.10.18 neues Vorstandsmitglied

der Wuppermann AG. Der 53-Jährige übernimmt

die Verantwortungsbereiche Vertrieb, Einkauf

und Supply Chain Management. Der Diplom-

Wirtschaftsingenieur verfügt über langjährige

Erfahrung in der Stahlwirtschaft: Nach zehn Jahren

im Konzern Klöckner & Co SE mit Sitz in

Duisburg folgten u.a. weitere elf Jahre bei der

Salzgitter-Gruppe. Damit besteht der Vorstand

der in der Stahlverarbeitung tätigen Wuppermann

AG seit dem 1.10.18 aus vier Mitgliedern:

Dr. C.L. Theodor Wuppermann,

Sprecher

des Vorstands, verantwortet

weiterhin das

Personal- und Sozialwesen,

die Öffentlichkeitsarbeit

und den

Bereich Business

Development. Dr.-Ing.

C. Peter Jongenburger

leitet die Produktion der fünf Produktionsstandorte

Flat & Tube sowie den Bereich Forschung &

Entwicklung. Dr. Arndt Laßmann, Chief Financial

Officer, führt das Controlling, das Finanzund

Rechnungswesen sowie die Bereiche IT

und Recht.

Foto: Wuppermann

Martin Johannsmann

ist neuer Vorsitzender der AG Marine Equipment

and Systems im Verband Deutscher

Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Der Vorsitzende

der Geschäftsführung der SKF GmbH

war von der Arbeitsgemeinschaft für vier Jahre

in dieses Amt gewählt worden. „Ich freue mich

sehr über das Vertrauen, das mir die Vorstände

aus der Schiffbau- und Offshore-Zulieferindustrie

entgegengebracht haben. Wir stehen jetzt

gemeinsam vor großen Herausforderungen und

sehen unseren Verband als das entscheidende

Netzwerk, um im umkämpften Weltmarkt den

essentiellen Wettbewerbsvorteil zu erarbeiten“,

sagte er nach seiner Wahl und im Zusammenhang

mit der maritimen Messe SSM im September

in Hamburg. (Vgl. gesonderter Messebericht

auf S. 32)

Volker Schult

feiert am 8.10.2018 seinen 60. Geburtstag. Der

geborene Ratinger ist Vorstandsvorsitzender

der Salzgitter Mannesmann Handel GmbH

(SMHD), einem Unternehmen der Salzgitter

AG. Volker Schult begann seine Karriere in den

1970er-Jahren bei der damaligen Mannesmann

Handel AG. In den 1980er-Jahren trat er als

Kaufmännischer Angestellter der Ahlener

Stahlhandel GmbH in den Salzgitter-Konzern

ein und baute dort die neue Abteilung „Vertrieb

Flachprodukte in Sondergüten“ auf. Nach weiteren

Stationen verantwortet er den Vorstandsvorsitz

von Salzgitter Mannesmann Handel seit

2016. Daneben engagiert

sich Schult in vielen

zusätzlichen Funktionen,

unter anderem

im Aufsichtsrat der

Peiner Träger GmbH

sowie als stellvertretender

Vorsitzender

des BDS-Vorstandsrats.

Bild: SMHD

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Stahlhandel

Bericht/Nachrichten

Bild: Sülzle Holding GmbH & Co.KG

Regelmäßig organisiert Günther + Schramm im Rahmen seiner Ausbildungsacademy

Seminare und Fortbildungen für die Fach- und Führungskräfte von morgen.

Investition in Fachkräfteausbildung

Günther + Schramm

baut Ausbildungsacademy aus

Der Systemdienstleister für Stahl, Edelstahl und Aluminium

Günther + Schramm investiert in seine Berufsausbildung: Ein

individuelles Planungstool und digitalisierte Lehrmaterialien sollen

die optimale Vermittlung der Ausbildungsinhalte ermöglichen.

In seiner Ausbildungsacademy

bereitet das Unternehmen derzeit

25 Nachwuchskräfte auf den

Abschluss ihrer Lehre vor. Mit einer

Ausbildungsquote von 14 % liegt das

Unternehmen mit 180 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern nicht nur

im Metall- und Elektrogewerbe weit

über dem Durchschnitt. Der Schlüssel

zum Erfolg: Das Unternehmen

bietet den angehenden Fachkräften

ein attraktives Ausbildungspake an.

Bei Günther + Schramm

durchlaufen die jungen Erwachsenen

eine vielseitige Ausbildung, in der

sie standortübergreifend fast alle

Abteilungen kennenlernen und frühzeitig

Verantwortung sowie eigene

Projekte übernehmen. „Den Verlauf

der Ausbildung planen wir abhängig

vom jeweiligen Ausbildungsberuf

und von den Schwerpunkten des

Azubis individuell. Unterstützt werden

wir dabei von einem neu integrierten

Planungstool“, so Ausbildungsleiterin

Annika Singer. Digitale

Checklisten für die ausbildende

Abteilung helfen zusätzlich dabei,

den angehenden Fachkräften alle

Inhalte zu vermitteln.

„Wichtig ist uns auch, die beruflichen

und sozialen Fähigkeiten der

Berufseinsteiger zu fördern“, so Singer.

Regelmäßig organisiert das

Unternehmen daher Seminare und

Fortbildungen für die Fach- und Führungskräfte

von morgen.

Derzeit bildet Günther + Schramm

in folgenden Berufe aus: Groß- und

Außenhandelskaufleute, Kaufleute

für Büromanagement, Informatikkaufleute,

Fachkräfte für Lagerlogistik

sowie Fachlageristen. Außerdem

ermöglicht das Unternehmen die dualen

Bachelor-Studiengänge BWL Spedition,

Transport & Logistik und BWL

Handel. 2

[ Info ]

Weitere Infos rund um die Ausbildung bei

Günther + Schramm unter: www.azubimit-zukunft.de.

Bild: Günther+Schramm

v.l. Heinrich Sülzle (Geschäftsführender Gesellschafter

der SÜLZLE Gruppe), Carl Heinz Pfeiffer

(Geschäftsführer der Carl Pfeiffer GmbH & Co. KG)

und Andreas Sülzle (Geschäftsführender Gesellschafter

der SÜLZLE Gruppe).

SÜLZLE übernimmt Biegebetrieb

von Carl Pfeiffer

Neuer Standort in der

Bodenseeregion

Die SÜLZLE Gruppe mit ihrem Unternehmen

SÜLZLE Stahlpartner hat zum 1. Oktober

2018 den Biegebetrieb der Carl Pfeiffer GmbH &

Co. KG in Stockach übernommen. Der Stahlspezialist

mit Hauptsitz im württembergischen

Rosenfeld schafft sich damit ein weiteres Standbein

am Bodensee.

Der technische Fachgroßhändler für Handwerk

und Industrie möchte sich künftig wieder verstärkt

auf seine Kernkompetenzen fokussieren –

und hat daher seinen Biegebetrieb in Stockach an

die SÜLZLE Gruppe verkauft. Der Standort wird

als weitere Niederlassung in das umfangreiche

Filialnetzwerk von SÜLZLE Stahlpartner integriert.

Das Familienunternehmen Pfeiffer investiert derzeit

in ein hochmodernes, vollautomatisches

Lagerlogistiksystem, um in den nächsten Jahren

nachhaltig wachsen zu können, so die Geschäftsführer

Carl Heinz Pfeiffer und Peter Buchbinder.

„Damit haben wir eine für alle Seiten strategisch

und personell sehr gute Lösung gefunden“,

erklärt Peter Buchbinder. SÜLZLE übernimmt

neben der großen Halle sowie dem modernen

Maschinen- und Fuhrpark auch das Mitarbeiterteam

des Biegebetriebs. Den bisherigen Stammkunden

bleiben ihre vertrauten Ansprechpartner

damit erhalten.

„Durch die neue Niederlassung in Stockach

erweitern wir unser Liefergebiet deutlich“, betonen

die geschäftsführenden Gesellschafter der

SÜLZLE Gruppe, Heinrich und Andreas Sülzle. „In

Zukunft können wir damit Kunden und Bauprojekte

in der Bodenseeregion noch flexibler

betreuen und schneller beliefern.“

6 Stahlreport 10|18


Europäischer

Stahldistributeur

gegründet 1969

Warmgewalzte Grobbleche

aus Walzung von Evraz Palini e Bertoli

Werksvertretung Deutschland:

Abmessungen: Güten:

Tests: Optional:

- Stärken 8 - 200 mm

- Breiten 1500 - 3020 mm

- Längen bis 18 m

(max. 24 to pro Blech)

- Baustähle (nicht-legierte

und wetterfest)

- Kesselbleche

- Schiffbau

- Kohlenstoffstähle (C45)

- Z15, Z25, Z35

- US-Test S1/E1 – S3/E3

- SEP 1390

- AD2000W1

- gestrahlt

- Auslieferung per LKW

oder Waggon

- geschnittene Kanten

Wir freuen uns auf Ihre Anfragen:

Christopher Roskosch

E-Mail: c.roskosch@bepro.de

Telefon: +49 (0) 2 09/9 82 51-58

Manuel Völmeke

E-Mail: m.voelmeke@bepro.de

Telefon: +49 (0) 2 09/9 82 51-22

Bepro Blech und Profilstahl GmbH & Co. KG . Consolstraße 11 . D-45889 Gelsenkirchen

Telefon +49 (0)2 09/9 82 51-10 . Fax +49 (0)2 09/9 82 51-31 . info@bepro.de . www.bepro.de


Stahlhandel

Nachrichten

Naumann Stahl weiht

neuen Standort ein

Nachdem die komplette Belegschaft der

Artur Naumann Stahl AG schon seit Mitte

Juli vom neuen Standort aus agiert, hat

das Unternehmen die neuen Gebäude im

September nun offziell eingeweiht. Zu der

Feier, die bis in die Abendstunden hinein

andauerte, kamen rund 200 Gäste. In

Führungen durch die neuen Räumlichkeiten

konnten sich die Besucher ein Bild

des neuen Standorts machen, den das

Unternehmen in nur 13 Monaten auf der

grünen Wiese errichtet hat. Für einen

Umzug entschieden habe man sich, da an

dem bisherigen Düsseldorfer Standort

die Möglichkeiten zu weiterer Entwicklung

nicht mehr gegeben waren, so Christian

Brandt, Prokurist bei Naumann Stahl.

Auftakt zur 300-Jahr-Feier von Kicherer: der feierliche Einzug der Bergkapelle der

Schwäbischen Hüttenwerke.

Händlertag im neuen Stahlcenter

300 Jahre Kicherer

Bild: Kicherer

Begrüßte rund 200 Gäste zur offiziellen

Einweihung des neuen Standorts im September:

Jost Salzmann, Vorstandsvorsitzender der

Artur Naumann Stahl AG.

„Ständig in Bewegung“ – unter

diesem Motto feierte Kicherer, eine der

größten mittelständischen Stahlhandlungen,

mit ihren Kunden das 300-jährige

Firmenjubiläum. Seit vielen Jahren laden

Eberhard, Gunter und Hans-Jörg Frick –

die Geschäftsleitung der Friedrich Kicherer

GmbH & Co. KG – zum inzwischen traditionellen

Kicherer-Händlertag ein. Der Händlertag

in diesem Jubiläumsjahr fand mit

über 300 Kunden aus ganz Deutschland,

Österreich und der Schweiz statt.

Ein Meilenstein der Unternehmensentwicklung

ist der Neubau des Stahlcenters II –

der in diesem besonderen Jahr in Betrieb

genommen werden konnte. Dort, im neuen

Stahlcenter, startete die festliche Auftaktveranstaltung

bereits freitagabends mit

dem feierlichen Einzug der Bergkapelle der

Schwäbischen Hüttenwerke. Die Stahlhändler

erhielten am Samstag bei einer

Betriebsbesichtigung und Vorführung der

neuen Regalanlage einen ersten Eindruck

von der Vision, die das Unternehmen mit

dem Stahlcenter verbindet: Eine möglichst

hohe Tonnage in kürzester Zeit zuverlässig

zum richtigen Ort zu bringen.

Ein neues Bürogebäude, das die bestehende

Firmenzentrale um eine Kantine und

eine Kindertagesstätte vervollständigen

wird, befindet sich derzeit noch im Bau. Am

Sonntag begrüßte Kicherer über 1.000

regionale Kunden aus Bau, Handwerk und

Industrie zu einer exklusiven Jubiläums-

Hausmesse. Die drei Tage boten eine vielfältige

Mischung an Ausstellern, Informationen

und Neuheiten. Für die interessierten

Kunden und Gäste waren 100 Kicherer-Mitarbeiter

im Einsatz.

Das Jubiläums-Motto „Beständig in Bewegung“

sieht das Unternehmen als ein Leistungsversprechen

von Kicherer an Kunden

wie an Mitarbeiter: „Nicht stillstehen, die

Zukunft aktiv gestalten und der Zeit voraus

sein.“

Bilder: Naumann Stahl

Von oben: der neue Standort der Artur Nauman

Stahl AG in Neuss

[ Kontakt ]

Artur Naumann Stahl AG

Bataverstr. 90

41462 Neuss

Tel.: +49 2131 75105-0

Fax.: +49 2131 75105-239

www.naumann-stahl.de

Bucher Stahlhandel ist umgezogen

Die Bucher Stahlhandel GmbH ist seit dem 24.9.2018 in ein neues Bürogebäude, den sogenannten

B-Tower, umgezogen. Mit dem Umzug hat sich auch die Büroanschrift geändert (siehe Info).

Die bisherige Lieferanschrift (Albring 25, 78658 Zimmern o.R.) verändert sich nicht, teilte das

Unternehmen mit. Auch die Kontaktdaten – Telefon und E-Mail – bleiben unverändert.

[ Info ]

Neue Büroanschrift: Bucher Stahlhandel GmbH, Albring 81, 78658 Zimmern o.R.

8 Stahlreport 10|18


®

thyssenkrupp Schulte

Neues Logistikcenter im Norden

Rund 60 Mio. € investiert thyssenkrupp Materials Services

in ein hochmodernes Logistikcenter in Rotenburg/

Wümme. Der neue Standort, der ab Sommer 2019 errichtet

werden und 2021 in Betrieb gehen soll, wird auf eine Kapazität

von 18.000 t für Materialien und Werkstoffe wie Aluminium,

Edelstahl und Stahl ausgelegt.

16.-20.04.2018

Gemeinschaftsstand

BDS

Halle 7/C25

„Wir wollen nah an unseren Kunden sein, sie kompetent beraten

und ihnen maßgeschneiderte Werkstoff- und Supply-Chain-

Lösungen anbieten“, so Ilse Henne, CEO von thyssenkrupp

Schulte. „Die strategisch günstige Lage Rotenburgs im Dreieck

zwischen Bremen, Hannover und Hamburg bietet beste Voraussetzungen

für unser Vorhaben.“

Bestehende Lagerstandorte in Hamburg und Bremen werden im

Zuge des Neubaus in Rotenburg zusammengeführt. Durch die

Lagerung aller Artikel an einem Standort könne thyssenkrupp

Schulte künftig größtmögliche Materialverfügbarkeit gewährleisten

und die Leistungsfähigkeit gegenüber den eigenen Kunden

weiter verbessern. Modernste Anarbeitungsanlagen sowie die

digitale Integration des Standorts versprächen flexible und optimal

abgestimmte Logistikabläufe und Dienstleistungen.

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Bild: Willi Krohn Handelsgesellschaft mbH

Die neue Lagerhalle mit Verwaltungsbüro der Willi Krohn

Handelsgesellschaft mbH von oben.

Neue Lagerhalle

Willi Krohn von oben

Voß 11

Kurze Wege:

Voß/Voss: 11 x vertreten

in Europa und darüber hinaus,

unterstützt durch 220 Mitarbeiter.

Ihren Umzug in die neue Lagerhalle und das neue Verwaltungsgebäude

feierte die Willi Krohn Handelsgesellschaft

mbH im September im September mit Gästen und Mitarbeitern.

Nach 133 Jahren am Standort Itzehoe war es dort für

die weitere Entwicklung des Unternehmens zu eng geworden.

Nach der Grundstückssuche und der Errichtung der neuen

Halle ist der Stahlhändler im Mai dieses Jahres umgezogen.

Mit modernsten Krananlagen, rund 4.000 m 2 Nutzfläche und

direkter Autobahnanbindung sieht sich der norddeutsche

Bewehrungsstahl-Spezialist am neuen Standort in Breitenburg

nun bestens für die Zukunft aufgestellt.

Effizient und herrlich einfach – die Online Tool Box!

Voß Edelstahlhandel GmbH & Co. KG

Telefon: +49 0 40 700165-0

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Stahlreport 10|18

9

NUR FÜR DEN FACHHANDEL


Stahlhandel

Bericht

Nordwest sponsert deutsche Handball-Nationalmannschaft

Ohne Wenn und Laber *)

Sie sind ein ideales Paar in vielerlei Hinsicht: Sport und Wirtschaft. In seinen Anfängen noch als Schleichwerbung

verunglimpft, hat sich das Sport-Sponsoring zusammen mit dem Sport selbst immer weiter professionalisiert.

Heute sind viele Sportarten ohne Unterstützung von Sponsoren nicht mehr denkbar. Unternehmen nutzen den Sport

andererseits, um von seinem guten Image zu profitieren.

Dass Sport-Sponsoring nicht in Konsumentenmärkten, sondern auch im B2B-Bereich ein sinnvolles Marketinginstrument

ist, zeigt das Beispiel Nordwest: Seit einem Jahr ist der Dortmunder Einkaufsverbund mit seiner Exklusivmarke Promat

offizieller Sponsor der Herren-Nationalmannschaft des Deutschen Handball Bunds. Wie es dazu kam, worauf man als

Sponsor achten sollte und wie es läuft, erklärt Jörg Simon, Nordwest-Vorstand Stahl, Finanzen, Administration und

Handball-Begeisterter, im Interview mit dem Stahlreport.

*) Marketing-Claim des Deutschen Handballbunds

10 Stahlreport 10|18


Stahlreport: Herr Simon, seit

einem Jahr ist Nordwest mit seiner

Exklusivmarke Promat Sponsor der

Herren-Nationalmannschaft des

Deutschen Handball Bunds. Wie läuft

es bis jetzt?

Jörg Simon: Sehr gut! Wir haben die

im Oktober 2017 begonnene Partnerschaft

mit der deutschen Handball-

Nationalmannschaft mit Engagement

und vielen Aktionen mit Leben gefüllt.

Ein Beispiel: Im April haben wir das

Spiel der „Bad Boys“ (offizieller „Nickname“

der Handball-Nationalmannschaft

der Herren, Anm. d. Red.)

gegen Serbien in der Dortmunder

Westfalenhalle besucht – mit 400

Nordwest-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

und deren Familien sowie

300 Fachhandelspartnern, die wir

ebenfalls dazu eingeladen hatten.

LED-Bandenwerbung für Promat,

Videowürfel, Bodenaufkleber auf der

Spielfläche – und das 29:23 der Jungs

der Nationalmannnschaft. Das war

Promat-Feeling hautnah!

Neben solchen Highlights haben

wir uns natürlich auch um den „Marketing-Alltag“

gekümmert und ein

passendes Portfolio auf das Sponsoring

abgestimmter Werbemittel aufgebaut:

Roll-ups, Poster, Videos und

andere Dinge, die wir unseren Fachhandelspartnern

zur Verfügung stellen.

Für sie machen wir das Sponsoring

ja letztendlich.

Über Jörg Simon

Der Vorstand Finanzen der Nordwest Handel AG ist ein Handball-Begeisterter

durch und durch. Seit seiner Jugend in dem Sport aktiv, hat er die

Rolle als Rückraum-Mitte-Spieler mittlerweile gegen die als Vorstand „seines“

Vereins SG Überruhr getauscht. Würde der Zeitmangel und die Knie

es nicht verhindern, würde er immer noch aktiv den Ball werfen.

Seit 2005 verantwortet er bei der Nordwest Handel AG den Hauptbereich

Finanzen. Seit September 2015 ist er als Vorstand Finanzen/Administration

für die Bereiche Stahl, Finanzen, IT-Geschäftsprozesse, Rechnungswesen,

Controlling & Steuern, Recht/Compliance, interne Revision, Investor

Relations/ Finanzkommunikation und Dienstleistungen

verantwortlich. Er leitet die Nordwest Handel AG gemeinsam mit dem

Vorstandsvorsitzenden Bernhard Dressler.

Robust, bodenständig, nahbar – mit diesen

Werten können wir uns identifizieren.

Jörg Simon, Vorstand Finanzen Nordwest Handel AG

Lässt sich der Erfolg des Sponsorings

auch objektiv messen?

Sichtbar wird der Effekt unserer Partnerschaft

mit der Handball-Nationalmannschaft

zum Beispiel an den

Zugriffszahlen unserer Promat-Landingpage.

Da verzeichnen nach Länderspielen

und während größerer

Handball-Events wie der Europameisterschaft

in Kroatien zu Beginn dieses

Jahres deutlich höhere Aufrufe. Darüber

hinaus lesen wir den Erfolg des

Sponsorings vor allem aus den positiven

Reaktionen unserer Fachpartner

ab.

Wie kam es dazu, dass Sie sich für

Handball – und nicht zum Beispiel

für Fußball – als Sponsoring-Sportart

entschieden haben?

Hand aufs Herz? Es hätte natürlich

nahe gelegen zum Beispiel Borussia

Dortmund zu unterstützen. Schließlich

liegt das Stadtion des BVB nur

einen Steinwurf von unserem neuen

Standort auf dem Phoenix-Gelände

in Dortmund-Hörde entfernt. Doch

der Aufwand, der damit verbunden

gewesen wäre, stand in keinem Verhältnis.

So war schnell klar, dass Fußball

als Sportart für uns nicht in Frage

kam.

In der weiteren Auswahl standen

dann die Sportarten Handball, Eishockey

und Basketball. Für Handball

sprachen viele Faktoren. An erster

Stelle das Image, das der Sport vermittelt:

ein robustes, ja hartes Spiel,

das dabei aber bodenständig und nahbar

ist – anders als Fußball. Mit diesen

Werten können wir uns identifizieren.

Für Handball sprach weiterhin,

dass der Sport in Deutschland nach q

PROMAT

Die Nordwest Exklusivmarke

Promat ist die exklusive Nordwest-Eigenmarke

für Werkzeuge

und Lager-/Betriebseinrichtungen

sowie chemisch-technische

Produkte, Arbeitsschutz, Freizeitkleidung

und Produkte des Technischen

Handels. Promat findet

Einsatz bei professionellen

Anwendungen, wird von namhaften

Herstellern nach geltenden

DIN- und ISO-Normen gefertigt

und bietet ein professionelles

Sortiment mit 7.500 Produkten.

DAS SPIEL

DREHEN

UND WENDEN.

Werkzeug für Sieger, die wissen, wie es geht.

DAS ZIEL

TREFFEN.

Werkzeug für Sieger, die wissen, wie es geht.

Poster des Promat-

Marketings von Nordwest

Infos unter

www.nordwest-promat.com

Stahlreport 10|18

11


Stahlhandel

Bericht

Info

Ohne Wenn und Laber – die Kampagne des Deutschen Handballbunds

Vor zwei Jahren hat der Deutsche Handballbund die groß angelegte Initiative

„Handball – Es lebe der Sport“ gestartet. Ziel der Kampagne war und

ist es, den gesellschaftlichen Stellenwert des Handballs in Deutschland

nachhaltig zu erhöhen und die mit dem Handball verbundenen Werte der

Authentizität klar zu kommunizieren.

Die Kampagne griff auf allen Kanälen sportlich relevante Themen auf und

nutzte sportpolitische Themen und Handball-Großereignisse als kommunikative

Aufhänger. Die Gemeinschaftskampagne wurde initiiert von der

DKB Handball-Bundesliga und dem Deutschen Handballbund mit Unterstützung

der Handball Bundesliga Frauen.

[ Info ]

Mehr Info unter www.es-lebe-der-sport.de

q Fußball am beliebtesten ist. Auch,

dass der DHB, der wie wir seinen Sitz

in Dortmund hat, sich erst kurz zuvor

mit einer eigenen Marketingkampagne

neu aufgestellt hat, hat uns angesprochen.

Da war und ist was im Wandel.

Das passt zu uns, denn auch wir

müssen und haben uns in vielerlei

Hinsicht den veränderten Herausforderungen

des Marktes und der Technologie

angepasst.

Mit unserer Marke Promat verfolgen

wir ambitionierte Ziele. Wir

möchten das Produktspektrum künftig

deutlich auf 13.000 Artikel ausbauen

und damit verbunden den

Umsatz signifikant heben. Das geht

nur mit viel Agilität bei gleichzeitiger

Bodenhaftung. Dafür steht aus unserer

Sicht auch der Handball.

Vom Sponsoring des Handballs

überzeugt hat uns schließlich maßgeblich

eine Zielgruppenanalyse des

DHB, die eindeutig aufgezeigt hat:

Das Handballpublikum ist handwerksnah.

Das passt natürlich sehr

gut zu uns und der Exklusivmarke

Promat. Schließlich ist unsere Leistungs

als Einkaufsverbund nicht

zuletzt die Vermittlung zwischen

Industrie, Fachgroßhandel und Handwerk.

Was kommt auf einen Sponsor beim

Sponsoring zu? Was braucht es, um

ein erfolgreiches Sponsoring zu

betreiben?

Das Wichtigste ist, dass das ausgesuchte

„Sponsoring-Objekt“ zum

Unternehmen passt und man sich

ehrlich dafür engagiert. Das Sponsoring

lebt nicht davon, dass hier und

da eine Bandenwerbung zu sehen ist.

Viel entscheidender ist, was Sie als

Sponsor tun und wieviel Eigeninitiative

Sie einbringen und wie Sie der

Mit Herzblut und

viel Engagement:

Wie die Idee zum

Sponsoring der Deutschen

Herren-Handball-Nationalmannschaft

entstanden -

und dann umgesetzt

worden ist, erläuterten

Jörg Simon, Nordwest-Vorstand

Stahl,

Finanzen und Administration,

und Lea

Dommel, Marketing

und Öffentlichskeitsarbeit

bei Nordwest,

im Gespräch mit dem

Stahlreport.

Partnerschaft immer wieder neues

Leben einhauchen.

Das tun wir, wie gesagt, indem

wir unsere Fachpartner immer wieder

persönlich involvieren, indem wir sie

zum Beispiel zu Handball-Spielen

einladen. Als lange schon aktiv Handball-Begeisterter

fällt es mir leicht,

die Begeisterung für den Sport bei

diesen Gelegenheiten auch persönlich

zu vermitteln. Abgesehen von mangelnder

Zeit würde ich, wenn meine

Knie es erlaubten, immer noch selbst

auf dem Feld stehen!

Auch die eigenen Mitarbeiter nehmen

wir da mit. Wir werden – nur

ein kleines Beispiel – zum Beispiel

in unserem Showroom einen Countdownzähler

einrichten, der die Tage

bis zur Weltmeisterschaft Anfang

2019 zählt. Handball ist präsent bei

uns!

Was kostet Nordwest das Sponsoring?

Das Sponsoring als solches, also das

Recht, Promat im Zusammenhang

mit der Herrenhandball-Nationalmannschaft

zu vermarkten, liegt im

niedrigen sechsstelligen Bereich.

Dazu kommen die Kosten für den

eigenen Aufwand. Wir achten dabei

auf ein gutes Verhältnis von Umsatz

zu Marketing-Kosten. Das haben wir

erreicht. 2

Checkliste

Worauf sollten Unternehmen

achten, wenn Sie ein Sport-

Sponsoring ins Auge fassen?

Eine kurze Checkliste.

z Klare Ziele formulieren (Imageverbesserung,

Markenbekanntheit,

etc.)

z Sponsoring-Konzept erarbeiten

(Etat festlegen, Nebenkosten

einrechnen)

z Geeignete Sponsoringpartner

finden (Kriterien erarbeiten)

z Ausgestaltung des Sponsorings

(Leistung/Gegenleistung, Pressearbeit,

Werbeaktivitäten,

etc.)

z Erfolgsmessung

z Einbettung des Sponsorings in

die gesamte Unternehmenskommunikation

12 Stahlreport 10|18


Stahlverarbeiter

Nachrichten

Bild: bauforumstahl

Interdisziplinarität beim

Bauen mit Stahl im Fokus

Deutscher Stahlbautag 2018

Bild: 247TailorSteel

Am Standort Oyten sind auf rund 6.000 m 2 derzeit 55 Mitarbeiter an acht

Laserschneidanlagen und vier Biegebänken beschäftigt.

247TailorSteel verlegt seinen Produktionsstandort

Blechbearbeiter verdreifacht Kapazität

Das niederländische Unternehmen

247TailorSteel, spezialisiert auf lasergeschnittene

Bleche, Kantteile und Rohre

nach Maß, hat seinen deutschen Standort

von Bremen nach Oyten verlagert. Der Neubau

wurde am 20. September von der

Geschäftsführung offiziell eingeweiht.

Vor elf Jahren in den Niederlanden gegründet,

vergrößert sich das Unternehmen mit

dem Umzug der deutschen Niederlassung

von Bremen nach Oyten. Carel van Sorgen,

Inhaber der 247TailorSteel Group, zeigt sich

erfreut über die Entwicklung: „Rund ein Jahr

nach der Grundsteinlegung läuft unsere

Produktion hier in Oyten auf Hochtouren

und wir planen bereits die nächsten Erweiterungen.“

Der Metallbearbeitungsspezialist

247TailorSteel erhöht mit der neuen rund

6.000 m 2 großen Halle seine Produktionskapazität

in Deutschland um mehr als das

Dreifache.

Durch die Digitalisierung des gesamten

Abwicklungsprozesses – von der Angebotsanfrage

bis zur Auslieferung – fokussiert

sich das Unternehmen auf eine zeiteffi-

ziente und zuverlässige Abwicklung der Aufträge.

Durch das web-basierte System

„Sophia“ (Sophisticated Intelligent Analyser)

können Angebote 24 Stunden am Tag,

sieben Tage die Woche bearbeitet werden.

Um der steigenden Nachfrage gerecht zu

werden, entschied sich das Unternehmen

für den Standortwechsel der deutschen

Niederlassung. In Oyten installierte 247TailorSteel

acht Laserschneidanlagen. Drei der

Maschinen übernahm das Unternehmen

aus Bremen, fünf wurden neu installiert.

Zwei weitere sollen noch zusätzlich dieses

Jahr in Betrieb gehen.

Gleiches gilt für die Biegebänke: Während

am alten Standort in Bremen nur Laserschneidanlagen

vorhanden waren, erweitert

247TailorSteel mit der Anschaffung von vier

neuen Biegebänken das Angebot für seine

Kunden. Aktuell werden die Oytener Anlagen

von 55 Mitarbeitern bedient.

In den kommenden Jahren will das Unternehmen

weitere Standorte in Deutschland

und Europa eröffnen.

Stahl is coming home: Der 39.

Deutsche Stahlbautag findet vom 11. bis

12.10. in Duisburg statt, einer „Stadt

des Stahls“, so der Veranstalter bauforumstahl

e.V. in seiner Einladung. Der

Deutsche Stahlbautag konzentriert sich

in diesem Jahr 2018 vor allem auf die

Interdisziplinarität: Auf dem Programm

stehen aktuelle Vorträge der gesamten

Prozesskette entlang des Bauens mit

Stahl.

Eine Großveranstaltung ist der Deutsche

Stahlbautag schon rein organisatorisch:

In drei parallelen Vortragsreihen geht

es am ersten Veranstaltungstag in über

20 Beiträgen um Themen der Forschung,

aktuelle Entwicklungen im Stahlbau

sowie Wirtschafts- und Rechtsthemen.

Daneben präsentieren sich in einer

begleitenden Fachausstellung über

40 Aussteller – unter anderem und als

einer der Hauptsponsoren, die Salzgitter

Mannesmann Stahlhandel GmbH.

Mit dem „Stahlbauforum“ – unter anderem

mit einem Grußwort von Ina Schnarrenbach,

NRW-Ministerin für Heimat,

Kommunales, Bau und Gleich-stellung,

und der Auszeichung des Deutschen

Stahlbaues 2018 – und dem anschließenden

Stahlbautreff am Abend schließt der

erste Veranstaltungstag. Der „Tag der

Stahl.Architektur“ folgt tags darauf mit

der Verleihung der Preise für die ausgezeichneten

Architekturprojekte.

Der 39. Deutsche Stahlbautag wird vom

bauforumstahl e.V. in Kooperation mit der

Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen

sowie der Architekten-kammer Nordrhein-Westfalen

durchgeführt.

Infos

Anmeldung und Programm unter

www.deutscher-stahlbautag.com

Stahlreport 10|18

13


Stahlverarbeiter

Marktübersicht „Sägeanlagen“

Stahlreport-Marktübersicht „Sägeanlagen“

Die örtliche Aufhebung

des Stoffzusammenhangs

Egal ob Stäbe, Rohre oder Profile: Das Sägen ist einer der zentralen Anarbeitungsschritte im

lagerhaltenden Stahlhandel. Die Beschaffung der dazu nötigen Maschinen und Anlagen sind für

Unternehmen des Stahlhandels eine der häufigsten Investitionen.

Mit unserer Stahlreport-Marktübersicht „Sägeanlagen“ möchten wir dabei helfen, einen

Überblick über das Marktangebot zu bekommen. Wir zeigen, welche Hersteller

welche Anlagentypen mit welchen Schnittarten im Programm haben, welche Materialien mit

welchen Schnittbereichen abgedeckt werden – und vieles mehr.

Dazu haben wir die Hersteller von industriellen Sägeanlagen gebeten, uns einige – mit

Expertenhilfe zusammenstellte – Fragen zu beantworten. Die Auswertung haben wir zu

unserer Stahlreport-Marktübersicht „Sägeanlagen“ zusammengestellt.

Wer liefert was?

Anbieter Trennverfahren Produkte Werkstoffe Schnittarten Schnitte

Bandsägen

Kreissägen

Bügelsägen

Vollmaterial

Rohre

Profile

Bleche

Qualitätsstahl

Werkzeugstahl

Baustahl

nichtrostende Stähle

NE-Metall/Kunststoffe

Gehrungsschnitte

Geradschnitte

Bundbearbeitung

Einzelschnitt

Serienschnitt

Amada x x x x x x x x x x x x x x

Behringer x x x x x x x x x x x x 1) x x x x x

Bomar x x x x x x x x x x x

Kaltenbach x x x x x x x x x x x x x x x x

Kasto x x x x 2) x x x x x x x x x x x x x

MEBA x x x x x x x x x x x x x x

RSA x x x x x x x x x 3) x x x

Spontan x x x x x x x x x x x

1)

NE-Metalle = auch Nickel-Basis-Legierungen, Titan

2)

auch Brammen und Blöcke

3) NE-Metalle = hauptsächlich Aluminium

14 Stahlreport 10|18


Automatisierung

Anbieter

manuell

halbautomatisch

automatisch

unternehmensspezifisch

Amada x x

Behringer x x x Industrie 4.0 in der Praxis: Verkettung verschiedener Anlagen durch TMS

(Transport Management System) an ERP-Systeme und Onlineshops der Kunden

Bomar x x x

Kaltenbach x x x

Kasto x x x

MEBA x x x

RSA x x x Produktreihe „Häberle“ im manuellen und halbautomatischen Bereich

Spontan x x x kundenindividuell, daher alle Optionen

Material-Zuführung

Anbieter

Rollenbahn

Magazin

Beladetisch

Lagersystem

Amada x x x x

Kran

Behringer x x x x x

Bomar x x x

Kaltenbach x x x x x

sonstiges

Kasto x x x x x Sägezentrum für durchgehend automatisierten Prozess

MEBA x zusätzlich kundenindividuelle Lösungen

RSA x x x x x Bundlader

Spontan x x Übergabe von Rohren/Profilen und Vollmaterial aus Bundlader

vollautomatisch und vereinzelt an Vorschubeinheit zur

Fixlängeverarbeitung

Material- Abführung

Anbieter

Amada

sonstiges

Behringer x x x Roboter-Entsorgung

Bomar x x x

Kaltenbach x x x

Kasto x x x Roboter-Technik

MEBA

RSA

Spontan

Rollenbahn

Magazin

Beladetisch

Lagersystem

Kran

Querförderer

x

x

automatische

Sortiermöglichkeiten

zusätzlich kundenindividuelle Lösungen

Stahlreport 10|18

15


Stahlverarbeiter

Marktübersicht „Sägeanlagen“

Können weitere Anarbeitungsschritte angebunden werden?

Anbieter

Roboter

Zentrieren

Fasen

Markieren

Strahlen

Richten

sonstiges

Amada x x x x Wiegen, Palettieren

Behringer x x x x x Lackieren, Bohren, Brennschneiden, Fräsen

Bomar x x x x

Kaltenbach x x x x x x

Kasto x x x x Roboteranbindung an weitere Bearbeitungszentren

MEBA

individuelle Entscheidung

RSA x x x Entgraten, Messen, Waschen, Trocknen, Abstapeln über Roboter

Spontan x x Entgratmaschinen

Zubehör

Anbieter

Absauganlage

Späneförderer

Minimalmengen-Sprüheinheit

Bündelspanneinrichtung

Zu- und Abfuhrrollenbahnen

Bandverlaufskontrolle

Maschinenbeleuchtung

Mess-Systeme

Sicherheitseinrichtungen

sonstiges

Amada x x x x x x x x x Spänepressen, Spänewagen

Behringer x x x x x x x x x Auto-Feed-Control, ERP-Anbindung, SMART-Hub

Bomar x x x x x x x x x

Kaltenbach x x x x x x x x x

Kasto x x x x x x x x x weiteres Zubehör auf Anfrage

MEBA x x x x x x x x

RSA x x x x x x x

Spontan x x x x x x x Baukastensystem, daher weitere Verkettungen möglich

Services/Wartung

Anbieter

Ersatzteil-Service

Technische Beratung

Hotline

Reparatur-Service vor Ort

regelmäßige Wartung

Werksreparatur

Montage

Beratung zur Logistik & Peripherie

Individuelles Wartungskonzept

Retrofit-Service

Fernwartung

Schulung

Amada x x x x x x x x x x x x

Behringer x x x x x x x x x x x x

Bomar x x x x x x x x x

Kaltenbach x x x x x x x x x x x x

Kasto x x x x x x x x x x x x

MEBA x x x x x x x x x x x x

RSA x x x x x x x x x x x x

Spontan x x x x x x x x x x x x

16 Stahlreport 10|18


IT-Integration

Anbieter

Amada

Behringer

Bomar

Kaltenbach

Kasto

MEBA

RSA

Spontan

AMADA V-Factory-Bausteine

Echtzeitkommunikation über Netzwerktechnik, ASCII-Schnittstelle, DSTV-Format,

kundenindividuelle Anbindung an ERP-Systeme, eigene Software zur Anbindung an

Shopsysteme

CSV-Dateien, „SawManager“

Anbindung an ERP-Systeme, CSV- und DSTV-Import

HOST-Schnittstelle (Anbindung an ERP-System), DSTV-Plus-Schnittstelle

Anbindung an gängige Systeme, individuelle Absprache

Anbindung an gängige Systeme

Ethernet-, LAN-Anschlüsse, Auslesen der Sägedaten und mehr

Alt-Anlage in Zahlung nehmen?

Anbieter

Amada über Partnerunternehmen

Behringer ja

Bomar nein

Kaltenbach ja

Kasto nein

MEBA individuelle Regelungen

RSA

ja

Spontan nein

BesondereTechnologien

Anbieter

Amada

Behringer

Bomar

Kaltenbach

Kasto

MEBA

RSA

Spontan

Pulse-Cutting: Höhere DYNA GUIDE: Senkung der

Schnittleistung durch kleinere Vibration beim Kreissägeblatt,

bessere Oberflächen,

Schnittkräfte

längere Standzeit

Auto-Feed-Control

(automatische Berechnung

von Technologiewerten)

Dialogsystem in der

Bedienerführung

Kreissägen: HSS- und

Hartmetall-Sägeblätter

kürzere Schnittzeiten, hohe

Standzeiten

KASTOwin amc speziell für

3D-Druck-Teile konzipiert

Patentierte Gehrungstechnik

Entgraten, Fasen, Messen,

Waschen, Trocknen im

vollautomatischen Prozess

Säge-Kurzrohrmaschine für

Fixlängen ab 9 mm

Servo-Vorschubsystem mit

Schnittkraftüberwachung

Bandsägen: Bi-Metall,

Hartmetall-Sägebänder

kürzere Schnittzeiten, hohe

Standzeiten

KASTOrespond – schnittkraftabhängiger

Vorschub reduziert

Schnittzeiten

z.T. Portal-Gehrung oberhalb

des Materials

Abstapeln mit Industrieoder

Portalroboter

Mehrere Fix-Längen aus einer

Herstelllängen sägen und

ENTGRATEN im Durchlauf

möglich

SMART CUT: Schmallerer

Schnittkanal, geringere

Schnittkräfte, 25% weniger

Späne

Speed-Cutting-Technologie –

höchste Schnittleistung und

Werkzeugstandzeit

Staboptimierung für kürzeste

Reststücklängen

kürzeste Reststücklängen

Energieeffiziente Motoren.

z.T. kompletter Verzicht auf

Hydraulik

Sonderrohre oder Profile

möglich zu verarbeiten

Solide und robuste

Konstruktion durch

schwingungsdämpfende

Gusskomponenten

Stufenlose

Gehrungseinstellung

Prozesssicherheit

durch leistungsstarke

Späneentsorgung

Stahlreport 10|18

17


Stahlverarbeiter

Marktübersicht „Sägeanlagen“

Anbieter im Profil

Amada

Behringer

BOMAR

Die japanische AMADA-Gruppe ist

einer der weltweit größten Maschinen-

und Werkzeughersteller und

gehört zu den international führenden

Unternehmen seiner Branche.

AMADA entwickelt technologische

Fertigungslösungen für ein breites

Branchenspektrum. Die AMADA

MACHINE TOOLS hat seinen Technologieschwerpunkt

in der zerspanenden

Maschinentechnik, dem Fräsen,

Schleifen und Sägen. AMADA bietet

nicht nur reine Anlagen und Maschinen

an, sondern der Kunde kann

durch ein auf seine individuellen

Anwendungen abgestimmtes Setup

inklusive Kreissägeblatt- und Sägeband-Programm,

Kühlschmierstoffen,

Wartungsverträge und Anwendungsberatung

seinen gesamten

Bedarf aus einer Hand beziehen.

[ Kontakt ]

Amada Machine Tools Europe GmbH

42781 Haan

Herr Utz Fehlau, +49 2104 1777476

utz.fehlau@amadamachinetools.de

EuroBLECH: Halle 12, Stand F06

Die BEHRINGER GmbH ist ein inhabergeführtes,

mittelständisches

Familienunternehmen in dritter

Generation mit einer hohen Fertigungstiefe.

Gegründet 1919 durch

August Behringer als mechanische

Werkstätte, begann das Unternehmen

nach dem zweiten Weltkrieg mit

der Entwicklung und Produktion von

Bügelsägemaschinen. Seit der Entwicklung

der ersten BEHRINGER

Bandsägemaschine im Jahre 1977

und der Übernahme des Kreissägenspezialisten

EISELE im Jahre 2000

gehört die BEHRINGER GmbH zu den

wenigen Komplettanbieter auf dem

Markt der Sägetechnik.

[ Kontakt ]

Behringer GmbH

74912 Kirchardt

+49 7266 207-0

info@behringer.net

EuroBLECH: Halle 12, Stand F85

BOMAR, spol. s r.o. ist ein mittelständischer

Betrieb mit Sitz in

Brünn, Mähren, im Süden der Tschechischen

Republik. Im Gründungsjahr

1993 beschäftige BOMAR sechs

Mitarbeiter bei einer Produktionsfläche

von 120 m2. Durch die große

Nachfrage nach preisgünstigen und

zugleich hochwertigen Bandsägen

konnte die Produktpalette wesentlich

erweitet werden. Seitdem hat

sich das Unternehmen ständig weiterentwickelt

und verfügt heute über

ein großes Vertriebsnetz in Europa,

Asien und Amerika. Die BOMAR-Niederlassung

Deutschland (Bomar Germany

GmbH) befindet in Witten, mitten

im Herzen des Ruhrgebiets. In

dem Vorführ- und Ausstellungsraum

vor Ort können Kunden die Maschinen

und Anlagen des Herstellers

begutachten und testen.

[ Kontakt ]

Bomar Germany GmbH

58452 Witten

Herr Andreas Wuttke

+49 2302 9840741

info@bomar-germany.de

RSA

Das mittelständische Maschinenbauunternehmen

RSA stellt modulare Sägezentren,

Entgratmaschinen, Bürsten und

Sägeblätter her. Das Unternehmen entwickelt,

konstruiert und produziert Maschinen

und Werkzeuge, individuell auf die

Bedürfnisse der Anwender. RSA berät

entlang des gesamten Prozesses - von

der Planung bis zur Inbetriebnahme und

darüber hinaus.

[ Kontakt ]

RSA cutting systems GmbH

58239 Schwerte

Herr Thomas Berg, Geschäftsführer

+49 2304 91110, thomas.berg@rsa.de

EuroBLECH: Halle 12, Stand A43

18 Stahlreport 10|18


KASTO

KALTENBACH

MEBA

KASTO blickt auf mehr als 170 Jahre

Tradition zurück und zählt damit zu

den ältesten Familienbetrieben in

ganz Europa. Die Geschicke des

1844 gegründeten Säge- und Lagertechnik-Spezialisten

leitet seit fast

30 Jahren Armin Stolzer. Er führt den

Betrieb bereits in der fünften Generation

und hat auch schon die

sechste ins Unternehmen geholt.

Unter seiner Leitung hat KASTO sich

zum Weltmarktführer für Metallsägemaschinen,

halb- und vollautomatische

Lagersysteme sowie automatisierte

Handling-Einrichtungen für

Metall-Langgut, Bleche und

Zuschnitte entwickelt. Dieser Erfolg

basiert auf rund 170 Patenten und

wird durch mehr als 140.000 in alle

Welt gelieferte Sägemaschinen

sowie über 1.900 installierte Automatiklager

dokumentiert.

[ Kontakt ]

KASTO Maschinenbau GmbH & Co. KG

77855 Achern-Gamshurst

Frau Corinna Bevern

Sachbearbeiterin Marketing

+49 7841 61-295

EuroBLECH: Halle 12, Stand H93

Das Unternehmen mit Hauptsitz in

Lörrach ist weltweit einer der führenden

Hersteller von Maschinen für die

Bearbeitung von Stahl, Aluminium

und anderen NE-Metallen. Zur Unternehmensgruppe

gehören insgesamt

zehn Tochterfirmen. Mehr als 400

Mitarbeiter und Kundenberater in

über 40 Ländern gewährleisten eine

kundennahe Betreuung. Mehr als 20

internationale Werksvertretungen

stellen einen weltweit flächendeckenden

Vertrieb der KALTENBACH-

Produkte sicher. Seine führende

Marktposition verdankt das Unternehmen

der Bereitschaft zu ständiger

Innovation sowie den hohen

Qualitätsstandards der einzelnen

Produkte.

[ Kontakt ]

KALTENBACH GmbH + Co. KG

79539 Lörrach

Herr Rene Eger

Head of Sales USM

+49 7621 175-405

r.eger@kaltenbach.de

EuroBLECH: Halle 12, Stand C103

Die MEBA Metallbandsägemaschinen

GmbH hat sich seit 1958 als

eine der ersten Firmen ausschließlich

auf Bandsägemaschinen spezialisiert.

Das familiengeführte Unternehmen

hat durch kontinuierliche

Innovationen zur Entwicklung dieser

Bandsägemaschinentechnologie beigetragen.

MEBA bietet eine komplette

Produktpalette an Bandsägemaschinen,

vom Halbautomat bis hin

zum Doppelgehrungsvollautomat, für

Handwerk, Metall- und Stahlbau,

Fahrzeugbau sowie Maschinenbau

und Schwerindustrie an. Als weiteren

elementaren Bereich setzt MEBA

kundenspezifische Komplettlösungen

um – inklusive Netzwerk-Integration,

Längenmess- und Materialhandling-Systemen

und Lagersystemen.

MEBA ist in Vertrieb und Service

weltweit agierend.

[ Kontakt ]

MEBA Metall-Bandsägemaschinen GmbH

72589 Westerheim

Frau Nicole Moser

Marketing & Kommunikation

+49 7333 964415

moser@meba-saw.de

EuroBLECH: Halle 12, Stand C44

Spontan

Die Spontan | Trenn- und Entgrattechnik

GmbH hat sich auf die Bereiche Sägen,

Entgraten, Messen, Waschen und Stapeln

von Rohren und Profilen spezialisiert.

Das Maschinenbau-Unternehmen

ist Produzent von Hochleistungs-Sägeund

Entgratmaschinen, Minimalmengen-

Kühl-Schmier-Systemen (MMKS microlube

Advantage) sowie von Mess- und

Handlingseinrichtungen.

[ Kontakt ]

Spontan Trenn- und Entgrattechnik GmbH

42897 Remscheid

Herr Peter Jackisch

Mitglied der Geschäftsführung und Prokurist

+49 2191 849020

info@spontan.eu

Stahlreport

10|18

19


Messen

und Märkte

Konjunktur

Konjunktur 2018 –

So läuft es in den Branchen

Deutschland

Eine Gemeinschaft deutscher Konjunkturforschungsinstitute

erwartet für das laufende Jahr nun eine um

1,7 % höhere Wirtschaftsleistung. Für das kommende Jahr

rechnen sie mit 1,9 % Wachstum. Das geht aus dem

Herbstgutachten einer Gemeinschaftsdiagnose hervor. 1)

„Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft verliert an

Fahrt. Die Nachfrage aus dem Ausland ist schwächer

geworden, gleichzeitig haben Unternehmen offenbar

zunehmend Probleme, genügend Arbeitskräfte für ihre

Produktion zu finden“, sagte Roland Döhrn, Konjunkturchef

des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung.

Risiken

z Handelspolitische

Konflikte

z Brexit

z Schuldenkrise

in Italien

z Wirtschaftskrisen in

Schwellenländern

z Fachkräftemangel

2018

Dennoch: Die deutsche Wirtschaft befindet sich immer

noch im Aufschwung – trotz protektionistischer Tendenzen

in der Weltwirtschaft, so das Bundesministerium für

Wirtschaft und Energie. Im ersten Halbjahr 2018 erhöhte

sich das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um

0,9 % gegenüber der Vorperiode. Die Konjunkturindikatoren

sendeten gegenwärtig allerdings auch gemischte Signale.

In der Industrie steht ein deutlich aufgehelltes

Geschäftsklima rückläufigen industriellen Auftragseingängen

und einer zögerlichen Produktion gegenüber. Die

Industrie werde ihre „aktuelle Verschnaufpause“ aber

voraussichtlich im weiteren Jahresverlauf wieder überwinden.

1) Die Gemeinschaftsdiagnose wird zweimal im Jahr im Auftrag des Bundesministeriums

für Wirtschaft und Energie erstellt. Am Herbstgutachten

2018 haben mitgewirkt:

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität

München e. V. in Kooperation mit der Konjunkturforschungsstelle der

ETH Zürich (KOF)

Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW Kiel)

Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Kooperation mit dem

Institut für Höhere Studien Wien

-1,65 %

konstruktiver Stahlbau

Produktion

bauforumstahl, März 2018

20 Stahlreport 10|18


+7,5 %

Bauwirtschaft

Auftragseingang 1. Halbjahr 2018

Hauptverband der Deutschen Bauindustrie,

September 2018

+12,0 %

Werkzeugmaschinenbau

Auftragseingang 1. Halbjahr 2018

VDW, September 2018

BIP-Prognosen

2019

Gemeinschaftsprognose

IfW

DIW Berlin

Ifo Institut

RWI

Bundesbank

+1,9 %

+5,0 %

Maschinen- und

Anlagenbau

Produktion

VDMA, September 2018

2019

Gesamt-Prognose

2018-2020

Bruttoanlageinvestitionen

2018 + 3,0 %

2019 + 2,9 %

2020 + 3,7 %

Ausrüstungen

2018 + 4,3 %

2019 + 3,0 %

2020 + 4,4 %

+3,0-3,5 %

Metall- und

Elektroindustrie

Produktion

Gesamtmetall, August 2018

Bauten

2018 + 2,9 %

2019 + 2,6 %

2020 + 3,3 %

Quelle: ifo Institut, September 2018; Statistisches Bundesamt

Branchen im Detail

Stahlreport 10|18

21


Messen

und Märkte

Konjunktur

Grafik: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Stand 9.2018

Umsatz*

im Bauhauptgewerbe,

in % zum Vorjahr,

nominal

+8,1%

+10,5%

Juni 2018

Jan.-Juni 2018

Auftragseingang*

im Bauhauptgewerbe,

in % zum Vorjahreszeitraum,

nominal

Reichweite

der Auftragsbestände

in Monaten

Lagerhaltende Stahldistribution in

der EU mit moderatem Wachstum

Europäische SSC im

Halbjahres-Minus

Auftragseingange im Juli: höchster je gemessener Wert

Bau erreicht immer neue Höchststände

„Nicht nur das Wetter erreichte in

diesem Jahr immer neue Superlative, auch

der Bau erlebte einen heißen Sommer.“ Mit

diesen Worten kommentierte der Hauptge -

schäftsführer des Hauptverbandes der

Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die

Kon junkturindikatoren im Bauhauptgewerbe

im September. Demnach haben die Betriebe

mit 20 und mehr Beschäftigten für Juli ein

Umsatzplus von nominal 13,1 % gemeldet.

Im gesamten Zeitraum von Januar bis Juli

lägen die Umsätze in diesen Betrieben um

9,0 % über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

„Auch für die kommenden Monate sind wir

opti mistisch,“ ergänzte Babiel. Schließlich

lägen die Auftragseingänge in den ersten

sie ben Monaten um nominal 7,9 % über

dem Vorjahr. Allein im Juli hätten die

Betriebe 10,1 % mehr Aufträge erhalten als

im Vorjahresmonat und mit 7 Mrd. € sei

BGA mahnt mehr Mut zum Bürokratieabbau an

Großhandel mit viel Schwung

* Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten

dies der höchste jemals gemessene Juli-

Wert. Auch im Vergleich zum Vormonat

weise das Statistische Bundesamt ein Plus

aus: Der (preis-, saison- und arbeitstäglich)

bereinigte Auftragseingang sei – trotz des

mittlerweile erreichten hohen Niveaus –

binnen Monatsfrist um 1,9 % gestiegen.

„Der Wohnungsbau hat sich zum Start des

zweiten Halbjahres als Konjunktur -

lokomotive zurückgemeldet,“ erläuterte

Babiel. Nach einem schwachen Juni-Ergebnis

hätten Umsätze und Auftragseingänge

im Juli wieder stark angezogen (+ 18,5 %

bzw. + 17,5 %, Jan.-Jul.: + 11,2 % bzw.

+ 6,0 %). Für den Wirtschaftsbau hätten die

Baubetriebe einen deutlichen Umsatz- und

vor allem Auftragsschub gemeldet (Juli:

+ 9,6 % bzw. 17,1 %, Jan.-Jul.: + 9,5 % bzw.

12,0 %). Babiel: „Lediglich der Öffentliche

Bau schwächelt ein wenig. Die Aufträge

waren im Juli leider im Minus.“

Der Großhandel ist mit viel Schwung in die zweite Jahreshälfte gestartet, sagte Dr.

Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen

(BGA). Hinter den guten Zahlen stünden jedoch „enorme Risiken“. Der Großhandel

ist im ersten Halbjahr 2018 um nominal 3,2 % und real um 1,6 % gewachsen. Im zweiten

Quartal lagen die Zuwächse mit nominal + 4,5 % und real + 2,6 % deutlich über dem Halbjahresdurchschnitt.

Arbeitskräfte sind knapp, die Sanierung der Infrastruktur und Investitionen

im Wohnungsbau stecken in planerischen und Genehmigungsengpässen fest. Wir

brauchen mehr Mut, bürokratische Fesseln abzubauen, um die Flexibilität zu bekommen,

die wir inbewegten Zeiten benötigen“, so Bingmann.

Die Juli-Lieferungen der EU-Stahl-

Service-Center (SSC) sind im Vorjahresvergleich

um 3,1 % gesunken, sagte der

europäische Verband der Stahldistribution,

Stahl-Service-Center und den lagerhaltenden

Stahlhandel Eurometal gegenüber

dem Informationsdienst Kallanish.

Ein Minus von 2,3 % weisen die Lieferungen

der EU-SSC in den ersten sieben

Monaten im Vergleich zum Vorjahreswert

aus.

Im Gegensatz dazu sei der Versand der

lagerhaltenden Stahldistribution im Laufe

des Monats deutlich um 7,5 % gestiegen.

Lediglich die Bewehrungsstäbe hätten

einen leichten Umsatzrückgang zu verzeichnen.

In den ersten sieben Monaten

stiegen die Lieferungen moderater um

1,0 %, verglichen zum Vorjahr.

Nachdem zum Jahreswechsel relativ hohe

Lagerbestände, vor allem bei beschichteten

Produkten, zu verzeichnen gewesen

seien, haben sich die Lagerbestände der

EU-SSC Euromtal zufolge inzwischen wieder

normalisiert. Die Lagerreichweite der

SSC in der EU betrug im Juli 2018 durchschnittlich

70 Tage, verglichen mit 71

Tagen im Juli 2017.

Der lagerhaltende Stahlhandel in der EU

verzeichnete im Juli deutlich höhere Versandmengen

für den Großteil seines Produktportfolios,

so Eurometal. Die

Gesamtlieferungen aus diesem Segment

stiegen in der EU in diesem Monat im

Jahresvergleich um 7,5 %.

Die Lagerreichweite betrug im Juli 78

Tage, verglichen mit 83 Tagen im Juli

2017.

22 Stahlreport 10|18


Zurückhaltung der Investoren

trübt das Bild

Metallverarbeitung

uneinheitlich

Grafik: VDW

Inlands-Investitionen steigen, Asien lässt nach

Rekord-Auftragsniveau auch in der Werkzeugmaschinenindustrie

In der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie

stieg der Auftragseingang

im zweiten Quartal 2018 im Vergleich

zum Vorjahreszeitraum um 2 %. Dabei

legten die Bestellungen aus dem Inland

um 29 % zu. Die Auslandsorders sanken

um 9 %. Im ersten Halbjahr des laufenden

Jahres stiegen die Bestellungen um 12 %.

Das Inland zog um 34 % an, das Ausland

legte 3 % zu.

„Die Bestellungen aus dem In- und Ausland

klaffen derzeit weit auseinander“, erläuterte

Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des

Branchenverbands VDW (Verein Deutscher

Werkzeugmaschinenfabriken). „Investiert

wird nach langem Zögern nun endlich im

Inland, sowohl in Modernisierung als auch

Erweiterung der Kapazitäten. Die Euro-Länder

legen ebenfalls knapp zweitstellig zu.

Sie bieten eine solide Basis für die Fortentwicklung

des Geschäfts. Darüber hinaus

lässt die Investitionsdynamik vor allem in

Asien nach, weil sich die Nachfrage im

größten Markt China politisch gewollt merklich

beruhigt. Auch aus Indien und Südkorea

war der Auftragseingang rückläufig“, so

Schäfer weiter.

130

120

110

100

90

80

70

60

50

Juli 2018 gegenüber 2. Quartal 2018

saisonbereinigter Niveauvergleich

Gesamt: -3,1%

Inland: +2,5%

Ausland: -6,9%

Die Bestellungen von Zerspanungs- und

Umformtechnik entwickelten sich im ersten

Halbjahr gleichermaßen gut und zeigten

dasselbe Muster für In- und Auslandsaufträge

wie die Gesamtbranche.

Die Kapazitäten waren im Juli 2018 mit

93,2 % sehr gut ausgelastet. „Tatsächlich

stoßen die Kapazitäten an ihre Grenzen“, so

Schäfer. Laut Ifo-Konjunkturbefragung

berichteten über die Hälfte der befragten

Werkzeugmaschinenhersteller zur Jahresmitte

von Materialknappheit und fast 40 %

von Arbeitskräftemangel.

Der Umsatz schließlich ist im ersten Halbjahr

um 13 % gestiegen. Damit werde die

Produktionsprognose des VDW gestützt, die

für 2018 einen Zuwachs von nochmals 7 %

erwartet. Im Referenzjahr 2017 schnitt die

zweite Jahreshälfte deutlich stärker im Vergleich

zu den ersten sechs Monaten ab.

„Wenn uns die internationale Wirtschaftspolitik

mit Brexit, Handelskrieg, Rückabwicklung

der Globalisierung, Sanktionsandrohungen

nicht in die Suppe spuckt, ist

unsere Branche auf einem guten Weg“, sagt

Schäfer vom VDW abschließend.

Auftragseingang – Schwäche im Auslandsgeschäft

Auftragseingang, saison-u. preisbereinigte Quartalswerte, 2015 = 100

Ausland

Gesamt

Inland

2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018

Juli

Das Konjunkturbild der Metall- und

Elektro-(M+E-)Industrie ist im Verlauf des

Sommers uneinheitlich verlaufen. Das meldeten

die Arbeitgeberverände der Branche.

Einerseits liegt das Produktionsniveau in den

ersten sieben Monaten deutlich über dem

Vorjahr. Dazu kommen eine überdurchschnittlich

hohe Kapazitätsauslastung und

große Auftragsbestände zu Beginn des 3.

Quartals sowie eine intakte Beschäftigungssituation.

Das alles spreche für eine stabile

Entwicklung im ersten Halbjahr.

Der Blick nach vorne falle jedoch weniger

positiv aus: Die Auftragseingänge haben sich

in den ersten sieben Monaten deutlich rückläufig

entwickelt und das Konjunkturklima

habe sich nach längerem Rückgang erst im

August wieder stabilisiert. Risiken seien

unter anderem ein stärkerer Euro, Beschränkungen

im internationalen Handel sowie der

zunehmende Fachkräftemangel. Die Zurückhaltung

der Investoren trübe das bislang

positive Konjunkturbild, so der Gesamtverbund

der Arbeitgerberverbände der Metall

und Elektroindustrie e.V., Gesamtmetall.

Im Juli 2018 ist der Auftragseingang der

M+E-Industrie gegenüber dem zweiten Quartal

saisonbereinigt um 3,1 % gesunken. Während

die Inlandsaufträge um 2,5 % zunahmen,

sind die Auslandsaufträge spürbar

zurückgegangen (-6,9 %). Die M+E-Produktion

lag im Juli 2018 saisonbereinigt um

2,6 % unter dem Niveau des zweiten Quartals

2018.

Der ifo-Geschäftsklimaindex für die M+E-

Industrie ist im August 2018 gestiegen und

lag bei 105,4 Punkten (Juli: 104,3 Punkte).

Dabei nahm der saisonbereinigte Saldo aus

positiven und negativen Beurteilungen der

Geschäftslage leicht von +48 auf +47 Punkte

ab, während der Saldo der Erwartungen der

M+E-Unternehmen spürbar von +1 auf +7

Punkte anstieg.

Trotz einer geringeren Zahl von Arbeitstagen

hat die M+E-Industrie 2017 das Wachstumstempo

deutlich gesteigert: Die Produktion ist

im Jahresdurchschnitt real um 3,6 % gestiegen.

2018 dürfte die M+E-Produktion mit

einem etwas geringeren Tempo von 3 bis

3,5 % wachsen.

Stahlreport 10|18

23


Messen

und Märkte

Konjunktur

Weiteres Wachstum in 2019

EU-Stahlmarkt im Plus

Der sichtbare Stahlverbrauch der EU-

28 stieg im ersten Quartal 2018 gegenüber

dem Vorjahr um 3 % – getragen von einem

robusten realen Stahlverbrauch und dem

saisonalen Lageraufbau in diesem Zeitraum.

Das teilte der Verband der europäischen

Stahlhersteller Eurofer im Juli mit.

Die Inlandslieferungen auf den EU-Markt

stiegen im ersten Quartal gegenüber dem

Vorjahr um 2,1 % auf 37 Mio. t. Die Einfuhren

aus Drittländern stiegen um 9,8 % auf

10 Mio. t gegenüber dem bereits erhöhten

Einfuhrniveau im gleichen Zeitraum 2017.

Damit erreichten die Importe den höchsten

Quartalsstand seit dem dritten Quartal

2007, so Eurofer.

„Die Aussichten für die

Stahlnachfrage in

der EU sind im Prinzip

eher positiv“

Dies bestätige,

dass die Mengeneffekte

der von der

Europäischen Kommission

im Laufe

des Jahres 2017

eingeführten Antidumpingmaßnahmen

rasch nachließen, da

andere Drittanbieter die Lücke geschlossen

haben.

The European Steel Association – EUROFER

Auf dem EU-Markt kam es Eurofer zufolge

zu einem saisonalen Bestandsaufbau in der

Vertriebskette und auf der Endverbraucherstufe,

wie er im ersten Quartal des Jahres

üblich sei. Das Ausmaß des Anstiegs der

Stahlbestände war geringer als im gleichen

Zeitraum 2017, was auf eine eher hohe

Lagerumschlagshäufigkeit und ein robustes

Niveau der Verkäufe in der Vertriebskette

schließen lasse.

Die Aussichten für die Stahlnachfrage in der

EU sieht Eurofer „im Prinzip eher positiv“.

Die aktuellen Erwartungen an das Wirtschafts-

und Geschäftsklima stützten die

Erwartung eines weiteren Wachstums des

sichtbaren Stahlverbrauchs in den Jahren

2018 und 2019.

Fundamentaldaten unsicher

Die Fundamentaldaten des internationalen

Stahlhandels seien jedoch sehr unsicher

und schwieriger vorherzusagen, so der

Brüsseler Verband. Der starke Anstieg der

Einfuhren spezifischer Stahlerzeugnisse aus

einigen Drittländern bestätige, dass sich die

Verzerrungen des Stahlhandels aufgrund

der Handelsumlekungen infolge der Trump-

Zölle noch verschärfen könnten.

EU: Alle Sektoren im Plus, außer Rohre

Im ersten Quartal 2018 verzeichneten alle

stahlverarbeitenden Sektoren in der EU –

mit Ausnahme der Stahlrohrherstellung –

eine Zunahme der Produktionstätigkeit. Auf

Länderebene verzeichneten fast alle Meldeländer

ein höheres Aktivitätsniveau, wobei

einige von ihnen – Schweden, Österreich

und Polen – ein zweistelliges Wachstum der

gesamten Produktionstätigkeit

verzeichneten. Die

wichtigste Ausnahme war

Deutschland aufgrund der

negativen Auswirkungen

eines Rückgangs der Rohrproduktion.

Die Aussichten für die Produktion in den

stahlverarbeitenden Sektoren der EU für

2018 und 2019 seien insgesamt günstig.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

dürften das Wachstum weiterhin stützen;

die Binnennachfrage werde in diesem Zeitraum

der wichtigste Wachstumstreiber sein.

Der jüngste Anstieg des Protektionismus

trage jedoch zur Unsicherheit bei und

könne dazu führen, dass wichtige Wachstumsfaktoren

wie das Vertrauen der Unternehmen

und Investitionen von den erwarteten

Szenarien abweichen.

Die Produktion in den stahlverarbeitenden

Sektoren der EU wird 2018 voraussichtlich

um 3,1 % und 2019 um 1,9 % steigen.

[ Info ]

Die Marktprognose „Economic and Steel Market

Outlook 2018-2019“ von Eurofer ist kostenlos

auf der Webseite des Verbands als Download

erhältlich: www.eurofer.org (im Bereich

„Issues&Positions/Economic Development and

Steel Market“).

Maschinenbau erwartet

Produktionsplus

Sattes Wachstum mit

Wolken am Horizont

Die gute Auftragslage und der

hohe Auftragsbestand sorgen dafür, dass

die Maschinenbaufirmen auch im kommenden

Jahr mit Produktionszuwächsen

rechnen können. Das meldete der Verband

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

e.V. (VDMA) im September. Allerdings

steige die Verunsicherung gerade

bei exportabhängigen Investoren aufgrund

der zunehmenden Zahl an politischen

Risiken.

„So lange die Unwägbarkeiten

rund um den Brexit bleiben

und die Handelskonflikte

weiter eskalieren, steigen

auch die Risiken für die

Maschinenbauindustrie in

Deutschland.“

Dr. Ralph Wiechers, VDMA-Chefvolkswirt

Zwar stehe die Branche derzeit insgesamt

gut da: Die durchschnittliche Auftragsreichweite

von 8,6 Monaten (Stand:

Juni 2018) zeigt, dass viele Unternehmen

bis ins kommende Jahr hinein in ihrer Produktion

ausgelastet sind. „Aber wir

erwarten eine nachlassende wirtschaftliche

Dynamik rund um den Globus, die

nicht ohne Auswirkung auf die Investitionsgüternachfrage

bleiben wird. Daher

rechnen wir im Maschinenbau 2019 mit

einem realen Produktionszuwachs von

2 % im Vergleich zu 2018“, sagte Wiechers.

Für das laufende Jahr bekräftigen die

VDMA-Volkswirte ihre Produktionsprognose

von real 5 %. In den ersten sieben

Monaten erreichte die Maschinenbauindustrie

einen Produktionszuwachs von

2,9 %. Neben den politischen Verunsicherungen

spürten viele Unternehmen vermehrt

auch Lieferengpässe. Auf der

anderen Seite profitierten gerade die

Maschinenbauer davon, dass viele Kunden

in die Automatisierung ihrer eigenen

Fertigung investieren wollen, so der Verband.

Die Exporte der Maschinenbauer in

Deutschland stiegen zwischen Januar und

Juni um 4,3 %.

24 Stahlreport 10|18


Messen

und Märkte EuroBLECH 2018

EuroBLECH 2018

Viel Potential für Blechbearbeiter

in der Digitalisierung

Die diesjährige

25. Internationale

Technologiemesse für

Blechbearbeitung findet

vom 23.-26. Oktober

2018 in Hannover

statt. Insgesamt 1.500

Aussteller aus 39 Ländern sind mit einem

Stand auf der Weltleitmesse für die Blechbearbeitungsindustrie

vertreten – die in

diesem Jahr von den Themen Digitalisierung

und Industrie 4.0 geprägt wird.

Gerade für kleine und mittelständische

Unternehmen sieht Messeveranstalter

Mac Brooks Exhibitions in Big Data & Co

viel Potential: Sie ermöglichten neue

Geschäftsmodelle mit schlankeren und

weniger komplexen Prozessen sowie eine

Verbesserung von Produktivität und Effizienz.

„Auf der EuroBLECH 2018 als international

größte Branchenleitmesse erwartet

Besucher daher das umfassendste

Technologieangebot im Zeitalter der industriellen

Digitalisierung für die Blechbearbeitung,

präsentiert von 1.500 Ausstellern,

die vom innovativen Start-Up bis hin zum

führenden Industriekonzern das gesamte

Spektrum abdecken“, so Evelyn Warwick,

Messedirektorin der EuroBLECH, im

Namen des Veranstalters Mack Brooks

Exhibitions. Eine umfangreiche Messevorschau

mit Aussteller- und Produktbeschreibungen

ist ab sofort auf der Messewebseite

verfügbar.

Bild: b+s group

Am Messestand der b+s group auf der EuroBLECH zu sehen: eine Längsteilanlage der b+s group

für die hochpräsize Verarbeitung von hochfestem Stahl und Aluminium.

b+s group auf der EuroBlech

Hochfeste Werkstoffe erfordern hochpräsize Fertigungstechniken

Die b+s group stellt auf der diesjährigen

EuroBLECH die Verarbeitung hochfester

Werkstoffe in den Vordergrund. Am Stand

zu sehen sein wird unter anderem eine

neue Längsteilschere für solche Materialien.

Zum Programm der Unternehmensgruppe

gehören im Bereich Coil-Verarbeitung

auch Bandzuführanlagen für das

Pressen hochfester Stähle.

Um die Anlagen optimal an sämtliche Anforderungen

der Anwender anzupassen, analysieren

die Experten der b+s group mithilfe

von Simulationsprogrammen zum Beispiel

beim Hochleistungsrichten nicht nur die

Arbeitsprozesse, sondern auch das plastische

Umformverhalten der verwendeten

Materialien. Dadurch werde eine die optimale

Anpassung der Anlagenkonstruktion

an sämtliche Anforderungen erreicht, so

das Maschinenbauunternehmen.

Auf der diesjährigen EuroBLECH präsentiert

sich die b+s group zum ersten Mal mit ihren

drei Gesellschaften gemeinsam auf einer

Fachmesse. Die b+s group besteht aus der

Muttergesellschaft Burghardt + Schmidt

GmbH – Spezialistin für Schneiden und

Richten –, dem weltweit ältesten Richtmaschinenhersteller

Schnutz GmbH und dem

Automatisierungsspezialisten DAA DELTA

TECHNIK GmbH.

[ Info ]

EuroBLECH, Stand B128, Halle 27


Messen

und Märkte

EuroBLECH 2018

EuroBLECH: Lantek zeigt „MetalShop“

Ein Webshop für Blechteile und Rohre

Signode System

auf der EuroBLECH 2018

Erstes Akku-Umreifungs -

gerät für Stahlband

Wirtschaftlicher und produktiver –

das sind die Vorteile des laut Hersteller weltweit

ersten Akku-betriebenen Stahlband-

Kombi-Umreifungsgeräts SLB der Signode

System GmbH. Der internationale Hersteller

von Anlagen und Zubehör für die Umfreifung

und für Stretchfolienverpackungen zeigt das

neue Handgerät vom 23.-26.10.2018 auf der

EuroBLECH (Halle 17, Stand B106). Das SLB

ist auf Stahlband von 13 – 19 mm ausgelegt

und arbeitet nicht druckluftbetrieben, sondern

elektrisch mit Akkus – und damit

wesentlich effizienter, so das Unternehmen.

Da man mit dem akkubetrieben SLB nicht

mehr schlauchgebunden agiert, erlaubt das

Gerät den unbeschränkt mobilen Einsatz.

Darüber kann das SLB per Bluetooth gesteuert

und gewartet werden.

[ Info ]

EuroBLECH 2018: Halle 17, Stand B106

Blechteile und Rohre ganz einfach

online bestellen: Lantek stellt auf der 25.

Euroblech in Hannover (23.-26.10.2018)

seine Software für den „MetalShop“ vor. Die

Plattform ist eine von drei Neuentwicklungen

des IT-Experten zum Einstieg in cloudbasierte

Software für die Blechbearbeitung.

Neben dem MetalShop zeigt das Unternehmen

zwei weitere cloudbasierten Produkte:

„Lantek Analytics“ zur fortschrittlichen

Geschäftsanalytik und „Lantek iQuoting“

zur Steuerung von Geschäftsprozessen.

Über die Plattform „MetalShop“ können

sämtliche Geschäftsprozesse online erledigt

werden – von der Anfrage bis zur Rechnungsstellung.

Dafür kooperiert MetalShop

im Hintergrund mit der Lantek-Softwareumgebung

des jeweiligen Unternehmens. In

der Maske des Front-Ends können Kunden

für eine Anfrage zunächst ihre Konturen

hochladen, die Teile spezifizieren und bei

Bedarf auch auf frühere Bestellungen und

Rechnungen zurückgreifen. Das System

überprüft die Teile und ob das Format

unterstützt wird.

Ist die Anfrage platziert, klärt es automatisch

die Verfügbarkeit von Material und

Kapazitäten und erstellt unter Berücksichtigung

aller Material-, Herstellungs- und

Transportkosten sowie individueller Kundentarife

das Angebot. Das wird ebenfalls

online vom Kunden bestätigt, wobei er auch

ein Wunsch-Lieferdatum wählen kann.

Daraus generiert das System dann die

Rechnung. Insbesondere für Lohnfertiger

biete MetalShop einen großen Mehrwert, da

er ihren Aufwand erheblich reduziere, so die

Lantek Systemtechnik GmbH.

[ Info ]

EuroBLECH: Halle 12, Stand A118

MetalShop: www.lanteksms.com

imess SW-Systeme übernehmen

die zuverlässige

Spaltbandbreitenmessung

im Werk

Per Prototyping zur sicheren

Prozessumstellung

Häufig werden Verbindungen von Rohrsystemen

noch angeschweißt oder angelötet. Als

effektivere und wirtschaftlichere Alternative

entwickelt die Transfluid Maschinenbau

GmbH umformtechnische Lösungen, die

selbst komplexe Geometrien der Verbindungstechnik

umsetzbar machen. Genau

dafür hat Transfluid ihre Fertigungs- bzw. Produktionsflächen

erweitert und ihre Prototyping-Abteilung

neu gestaltet. Zur Verfügung

stehen dazu alle notwendigen Hightech-Anlagen:

eine automatische Maschine zum orbitalen

Trennen, eine Rechts-Links-Rohrbiegemaschine,

ein Roboter und verschiedene

Anlagen zum axialen werkzeuggebundenen

Umformen oder auch zur werkzeugunabhängigen

CNC-Rollformung.

[ Info ]

EuroBLECH: Halle 11, Stand E02

Bild: imess

imess auf der EuroBLECH 2018

Optische Prüfsysteme für die Blechindustrie

Auf der diesjährigen EuroBLECH in

Hannover präsentiert die imess GmbH eine

große Bandbreite seiner Lösungen – von der

Rundmesserprüfung über Streifenbreitenmessung

bis hin zur Kontrolle der Seitengeradheit

(Halle 15, Stand D34). Bei der Rundmesseranalyse

wird die Messerkante von

einer Zeilenkamera und einem Laserscanner

während einer kompletten Drehung auf Verschleiß

und Ausbruch untersucht. Die Lagereinheit

des imess-Systems S25 ermöglicht

eine vibrationsarme Bewegung und somit

konstante Ergebnisse. Nach wenigen Sekunden

erhält der Anwender hochgenaue Messwerte.

Die gesammelten Daten werden mit

der zugehörigen Software aufbereitet und

dokumentiert.

Nachdem die Bleche von Rundmessern in

Streifen geschnitten wurden, kontrolliert die

Produktreihe imess-SW deren Breite in der

Linie. Je nach Streifenbreite und Materialstärke

wird eine Genauigkeit von bis zu

0,01 mm erzielt. Diese Systeme kommen in

Stahlwerken, Service-Centern sowie bei

Herstellern von Loch-, Trafo- oder Trapezblechen

zum Einsatz. Auf der Messe wird

exemplarisch das Konzept des kompakten

Systems SW-C vorgestellt, welches im

Messbereich bis 600 mm arbeitet.

[ Info ]

EuroBLECH: Halle 15, Stand D34

26 Stahlreport 10|18


Automatische Berichte helfen bei der Simulation von Rollformprozessen

Kürzere Auswertzeiten beim Walzprofilieren

Das bayerische Unternehmen data

M stellt auf der EuroBLECH die neuen Versionen

seiner Software für das Walzprofilieren

– COPRA ® RF sowie COPRA ® FEA RF –

vor. Im Fokus steht dabei insbesondere die

neu entwickelte Funktion „Automatic

Report“, die Projektleitern wie Konstrukteuren

eine Fülle von Daten über den simulierten

Rollformprozess zur Verfügung

stellt. Durch diese Vorgehensweise werde

die Simulation gleichsam zum „Digital

Twin“ der Rollformanlage, der detaillierte

Einblicke in den Produktionsprozess

ermöglicht.

Viele Anwender stehen vor dem Problem,

dass die Simulationszeiten der Prozesse

durch leistungsfähige Prozessoren immer

kürzer werden. Doch steigt mit komplexeren

Projekten auch die Auswertzeit der

Konstrukteure. Die Templates der Data M-

Software ermöglichten demgegenüber eine

schnelle und automatisierte Auswertung

der Ergebnisse. Zudem sollen die umfangreichen

Analysemöglichkeiten dabei helfen,

einen anwendereigenen Standard zu etablieren.

Mit ihren zahlreichen Hilfsfunktionen

und individualisierbaren Templates

sorge COPRA ® FEA RF 2019 somit für eine

signifikante Zeitersparnis.

Der Geschäftsführer der data M Sheet

Metal Solutions GmbH, Albert Sedlmaier,

freut sich auf die EuroBLECH und die

Begegnung mit den Kunden: „data M entwickelt

schon seit Jahren Soft- und Hardware-

Lösungen, die vor allem auf Prozessoptimierung

und Effizienzsteigerung ausgelegt

sind. Die neuen Releases und insbesondere

die Funktion Automatic Report sind weitere

Schritte in diese Richtung“.

[ Info ]

EuroBLECH, Halle 27, Stand G142

SCHÄFER Werke

Digitale Transformation im Stahl-Service: die

SCHÄFER Werke auf der EuroBLECH 2018

SCHÄFER Werke auf der

EuroBLECH 2018

Am Puls der Digitalisierung

Wie können Effizienz und Automatisierung

im Stahlservice und bei der Lochblech-Herstellung

gesteigert werden? Die

Antwort von SCHÄFER Lochbleche und

EMW Stahl-Service-Center zeigen die beiden

Geschäftsbereiche der SCHÄFER

Werke auf der EuroBLECH. Seit März 2018

bietet das Unternehmen sein gesamtes

Lagersortiment in einem Online-Shop an

(lochblech-shop.de). „Dessen Hauptaugenmerk

liegt darin, den User mit wenigen

Klicks zum gewünschten Lochblech zu führen“,

so Alexander Tumasjan, Vertriebsleiter

SCHÄFER Lochbleche. Für die ersten

Monate zieht das Unternehmen ein sehr

positives Resümee.

Dillinger auf der EuroBLECH 2018

Weltrekord-Bleche verkürzen Bearbeitungs-Aufwand

Dillinger zeigt bei der diesjährigen

EuroBLECH Neuerungen, die dank der größten

Stranggießanlage des Stahlproduzenten,

der „CC6“ möglich wurden (Halle 17,

Stand D58). Seit 2017 können dort als Vormaterial

für das Dillinger-Grobblechwalzwerk

Brammen im dem Unternehmen

zufolge weltweit größten Stranggießformat

– bis zu 2.200 mm x 600 mm – hergestellt

werden.

Die mit der CC6 gegossenen Brammen

erlauben die Herstellung von Blechen mit

sehr großen Abmessungen und Stückgewichten,

wodurch sich eine Erweiterung des

Lieferprogramms ergibt. „Wir können mit

der CC6 höhere Mengen an dicken Blechen

in kürzeren Zeiten durchsetzen. Die Vorteile

für unsere Kunden z. B. aus dem Bereich

der Offshore-Windkraft-Industrie oder der

Kessel- und Druckbehälterbranche liegen

sowohl in dem geringeren Schweißaufwand

bei größeren Bauteilen, und damit auch im

Zeitgewinn bei der Ausführung solcher Aufträge.

Nicht zuletzt bietet die Anlage die

Möglichkeit, neue Stähle mit höchsten

Oberflächenanforderungen und außergewöhnlichen

Dimensionen weiter zu entwickeln“

erläuterte Dr. Bernd Münnich, Technischer

Vorstand der AG der Dillinger

Hüttenwerke, die erzielten Prozessfortschritte.

Ein im wahrsten Wortsinn dickes Ding sind

die thermomechanisch gewalzten Bleche

der Marke DI-MC von Dillinger mit einer

Blechdicke von 150 mm – und aktuell die

dicksten thermomechanisch gewalzten (TM-)

Bleche der Welt. Auch das weltweit größte

TM-Blech mit einem Blechgewicht von mehr

als 45 t wurde von Dillinger gewalzt.

[ Info ]

EuroBLECH 2018: Halle 17, Stand D58

Exklusiv den SCHÄFER-Kunden vorbehalten

ist das neue EMW-Portal. Kunden können

darin ihre Aufträge einsehen, versandbereite

und gelieferte Mengen prüfen oder

direkt über ihre Auftragsnummer auf aktuelle

und vergangene Vorgänge zugreifen.

Logistische Vorteile sollen sich in Kürze

durch die Abholungssteuerung ergeben.

Über das Portal können dann auch Teilmengenlieferungen

angestoßen und koordiniert

werden. Auch der Dokumenten-Download

von Lieferpapieren oder Prüfzeugnissen ist

dann direkt über das Portal möglich.

„Damit ist es in dieser Form in der Stahl-

Service-Branche bislang einmalig. Wir

decken folglich nicht nur die gesamte Prozesskette

der Blechbearbeitung ab, sondern

gehen auch einen weiteren Schritt in Richtung

digitale Transformation“, sagt Michael

Mockenhaupt, Geschäftsführer EMW Stahl-

Service-Center.

[ Info ]

EuroBLECH 2018: Halle 16, Stand A34

Stahlreport 10|18

27


Messen

und Märkte

Bercht/Nachrichten

AMB in Stuttgart: Zerspanung im Zeitalter der Digitalisierung.

Foto: Messe Stuttgart

AMB in Stuttgart

Spanende Bearbeitung als

spannendes Thema

Die spanende Bearbeitung ist das spannende Thema der AMB, die vom 18.-22.9.18 auf dem

Stuttgarter Messegelände stattgefunden hat – mit neuen Rekorden bei den Ausstellerzahlen

und Ausstellungsflächen. Außerdem hat die Veranstaltung die aktuellen Querschnittsaspekte

der Branche und deutlich gemacht, welch wichtige Rolle die unterstützenden Verbände auf

den angesprochenen Märkten spielen. So war der Rahmen gespannt für Unternehmen, die

ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren konnten.

Stolz konnte zu Beginn der

Internationalen Ausstellung für

Metallbearbeitung (AMB) Ulrich Kromer

von Baerle, Sprecher der

Geschäftsführung der ausrichtenden

Messe Stuttgart, in der Eröffnungspressekonferenz

120.000 m 2 Präsentationsfläche

(plus 12 % gegenüber

2016) und 1.535 Aussteller (plus 6 %)

melden. Kundenorientiert sei zudem

das Messekonzept weiterentwickelt

worden:

z Die Hälfte der zehn Hallen war für

Maschinen zum Drehen, Fräsen,

Bohren, Verzahnen und Erodieren

sowie für die Messtechnik reserviert.

z Hinzu kamen in einer weiteren Halle

Werkzeuge zum Schleifen, Honen,

Polieren, Läppen und Entgraten.

z Zu den Werkzeugen gab es zwei

weitere Präsentationsflächen, auf

denen das Bearbeiten und Spannen

im Mittelpunkt stand.

z Abgerundet wurde das Angebot in

einer weiteren Halle, in der zum

Sägen, zur Oberflächentechnik,

zum Markieren, Härten, Erwärmen,

Schmieren und Kühlen sowie

zu Sicherheit und Umwelt ausgestellt

wurde.

z Schließlich gab es in einer zehnten

Halle die AMB Sonderschau zum

Digital Way.

Bei dieser Weiterentwicklung habe

man auf den Rat zahlreicher Partner

zurückgreifen können, zu denen mit

„Präzisionswerkzeugen sowie Messund

Prüftechnik“ sowie „Software

und Digitalisierung“ auch zwei

Untergruppierungen aus dem Verband

Deutscher Maschinen- und

Anlagenbau (VDMA) gehört hätten;

ferner der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken

(VDW).

Verbandliche Schwerpunkte

Führende Vertreter dieser Organisationen

machten durch ihre Stellungnahmen

anschließend klar, dass

und wie ihre Verbände für die wich-

28 Stahlreport 10|18


Wertschöpfungsketten im Blick

Von MAG klug kombiniert

Die FFG-Marke MAG präsentierte auf der AMB vollständig automatisierte

Kombinationen aus innerbetrieblicher Logistik, robotergestützter Werkstückbeladung,

automatisiertem Werkzeugwechsel und hochproduktivem

Bearbeitungszentrum zum bedienerlosen, hoch flexiblen Fertigen, überwacht

und gesteuert über die Cloud.

Von den Vorteilen der vollständig automatisierten, dabei aber hoch flexiblen

Fertigung sollen beispielsweise Zulieferer und Lohnfertiger im allgemeinen

Maschinenbau, in der Luft- und Raumfahrt sowie im Formenbau

profitieren. „Unsere Kunden können bedienerlos zum Einen hochproduktiv

Bauteile in Serien produzieren, zum Anderen aber auch äußerst flexibel

Einzelstücke fertigen und somit besonders wirtschaftlich arbeiten“, so

Gerald Mies, President Milling & Factory Automation.

Je nach Auftragssituation produziert die Anlage in schneller Folge gleiche

Bauteile in Serien oder dank automatisierter Umrüstvorgänge Einzelstücke

wechselnder Werkstücke. Dies gelingt über viele Stunden völlig ohne

Bediener.

Dafür sorgt die ausgeklügelte Kombination aus einem Bearbeitungszentrum

SPECHT 600 mit Palettenwechsler von MAG, einem hängend an

einem Portal angeordneten Industrieroboter von KUKA, einem Greiferwechsel-

und einem VERO-S Nullpunktspannsystem von SCHUNK, einer

innerbetrieblichen Logistik mit fahrerlosen Transportwagen (AGV) von

KUKA sowie einer Cloud nutzenden Sinumerik-Steuerung von Siemens

mit Integration der Robotersteuerung in die CNC-Steuerung des Bearbeitungszentrums.

Die Komponenten werden von den Spezialisten bei MAG

IAS jeweils anwendungs- und kundenspezifisch angeordnet.

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ALUMINIUM | 9. – 11. Oktober

Düsseldorf | Halle 9 / Stand 9C43

Greifer- und Spannsysteme von Schunk sorgen für die einfache Schnittstellenhandhabung.

Foto: Schunk

Aus Ideen

werden

Lösungen

tigen Inhalte der Messe und ihres

Begleitprogramms stehen:

z So nannte der Geschäftsführer des

VDW, Dr. Wilfried Schäfer, die Querschnittsthemen

der Messe. Er

betonte zudem die konjunkturellen

Aspekte und verwies dabei

zunächst darauf, dass der Auftragseingang

der Branche im ersten

Halbjahr 20018 um 12 % gestiegen

ist, vor allem durch Nachfragen aus

dem Inland. Ferner sind die Exporte

weiterhin wachsend (3 %), die Kapazitätsauslastung

liegt mit rund 93 %

nach wie vor sehr hoch. Da die Lageeinschätzung

extrem positiv ausgefallen

ist, bleibe der VDW bei seiner

Prognose, dass die Produktion

in diesem Jahr gegenüber 2017 um

7 % wachsen werde. Die ebenfalls

aktuell abgefragte Erwartungshaltung

der Unternehmen sei

allerdings inzwischen deutlich

zurückgegangen, was die globalen

Unsicherheiten widerspiegele.

z Markus Heseding (Geschäftsführer

VDMA Präzisionswerkzeuge &

Mess- und Prüftechnik) griff den q

Stahlreport 10|18

29

____ fehr ist führend in Lagerlogistik.

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Messen

und Märkte

Nachrichten

q

konjunkturellen Optimismus seines

Vorredners auf und bekräftige

die verbandliche Prognose, wonach

der Produktionswert der Präzisionswerkzeuge

in diesem Jahr im

Vergleich zu 2017 um 5 % steigt.

Für den von ihm vertretenen Wirtschaftsbereich

stelle die Elektromobilität

mit höheren Anforderungen

an die Genauigkeit und der

Notwendigkeit des Einsatzes neuer

Materialien ebenso eine besondere

Rundstangen und Rohre im Blick

Von Bomar getrennt

Der Werkzeugmaschinenhersteller Bomar, spezialisiert auf voll- und halbautomatische

Sägeautomaten, präsentierte auf der AMB die Hochleistungskreissäge

ExactCut TAC 75. Dieses Aggregat in Säulenausführung

und mit Vollverkleidung dient hauptsächlich zum Trennen von Rundstangen

und Rohren im Winkel von 90°.

Sie soll den Anwendern einen schnellen und einfachen Einstieg in die

Welt der Highclass Serienproduktion bieten. Die Abtrennung eines

50 mm langen Abschnitts von einer Rundstange der Stahlgüte 42CrMo4

mit 40 mm Durchmesser benötigt nach Herstellerangaben nur eine

Schnittzeit von ca. 3 s bei einer Zykluszeit von etwa 4,5 s Das hierzu verwendete

Hartmetall-Sägeblatt weist einen Durchmesser von 250 mm mit

einer 80er Zahnung auf.

Um eine möglichst hohe Standzeit des Sägeblatts sowie beste Schnitt -

ergebnisse zu erzielen, bestehen maßgebliche Maschinenbauteile aus

Mineralguss, damit Vibrationen möglichst gering bleiben. Dies unterstützt

außerdem einen geräuscharmen Betrieb der robusten Kreissäge. Der

Sägekopf wird auf spielfrei vorgespannten Linearführungen und einer

hochpräzisen Kugelumlaufspindel mit leistungsstarkem Servoantrieb

bewegt.

Die Steuerung ist mit einem bedienerfreundlichen Dialogsystem ausgestattet.

Es soll den Werker schnell und gezielt mit Hilfe eines Touch-

Screen-Displays durch alle Einstellungen führen. Die intuitive Bedienung

auf der grafischen Oberfläche sei in kurzer Zeit erlernbar. Im Falle von

Wartungsarbeiten böten integrierte Video-Tutorials eine bewährte Hilfestellung.

Zur Nutzung der Fernwartung stelle der Anbieter eine Internetverbindung

zur Verfügung.

Die Kreissäge ExactCut TAC 75 soll den Anwendern eine hohe Maschinenperformance

sowie einen schnellen Einstieg in die Welt der Serienproduktion bieten.

Foto: BOMAR

Herausforderung dar, wie die Prozessoptimierung

hinsichtlich der

Integration von Robotern, der

zunehmenden Notwendigkeit der

Nachverfolgung sowie der Kennzeichnung

von Werkzeugen.

z Rainer Glatz (Geschäftsführer

VDMA Software und Digitalisierung)

verweis darauf, wie sehr

sich die Maschinen- und Anlagenbauer

an den Interessen der Kundschaft

orientieren. Vor allem deshalb

engagierten sich die Unternehmen

der Brache vor allem für

geeignete Plattformen, für Simulationsmöglichkeiten,

in Sachen

Big Data und für die Entwicklung

hin zu Künstlicher Intelligenz. In

letztgenanntem Zusammenhang

verwies er darauf, dass es dabei

sowohl um lernende Maschinen

als auch um maschinelles Lernen

gehe.

Querschnittsthemen

So unterschiedlich auch die konjunkturellen

Aspekte betont und die

jeweils relevanten Querschnitts -

themen benannt wurden, so einig

waren sich alle Redner der

Eröffnungs pressekonferenz hinsichtlich

der herausragenden Bedeutung

der Digitalisierung für alle involvierten

Teilbranchen.

Ulrich Kromer von Baerle hatte

in diesem Zusammenhang auf das

besondere Messelement des Digital

Way verweisen – mit 36 Vorträgen

des integrierten Fachkongresses,

einer Begleitausstellung mit 28 Firmen

sowie die beiden Showcases

der Lernfabrik sowie der Smart

Factory.

Dr. Wilfried Schäfer hatte es als

VDW-Hauptaufgabe bezeichnet, den

beteiligten Akteuren eine verbandlich

initiierte Standardschnittstelle

zur Anbindung von Maschinen an

übergeordnete IT-Systeme zur Verfügung

zu stellen.

Und Rainer Latz schließlich versprach,

dass sich seine Softwareund

Digitalisierungseinheit im

VDMA um die beiden wichtigsten

Sicherheitsaspekte kümmern werde;

es gehe dabei sowohl um Safety als

auch um Security.

Doch Digitalisierung stand in

Stuttgart nicht allein für die aktuellen

Herausforderungen. Ebenso entscheidend

sei es, die personellen

Engpässe zu überwinden – durch

attraktive berufliche Bildung und

gezielte Ansprache des Nachwuchses.

Mögliche Antworten sind nach

Aussagen von Dr. Wilfried Schäfer,

dass Lernunterlagen entwickelt,

Lernplattformen zur Verfügung

gestellt und die „Zusatzqualifikation

digitale Fertigungsprozesse“ etabliert

werden. 2

30 Stahlreport 10|18


27. testXpo – Internationale Fachmesse für

Prüftechnik

Vom 15. bis 18. Oktober 2018 findet zum 27. Mal die Fachmesse für

Prüftechnik, die testXpo, bei ZwickRoell in Ulm statt. In acht verschiedenen

Branchenzentren präsentiert die ZwickRoell-Gruppe

zusammen mit über 25 Mitausstellern Prüflösungen, die genau auf

ein breites Industrie- und Anwendungsspektrum zugeschnitten sind.

Sie reichen von statischen Prüfmaschinen, Ermüdungsprüfsystemen,

Härteprüfmaschinen und Pendelschlagwerken bis hin zu Fließprüfgeräten.

Die Teilnahme an der Veranstaltung inklusive Vorträge ist für

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Foto: Ecoclean GmbH

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Ob Prozesse wie das Kleben, Schweißen, Abdichten und

Beschichten oder die Funktion des Endprodukts – dessen finale

Qualität hängt entscheidend von einer hinreichenden Sauberkeit

der entsprechenden Bauteile ab und wird damit zum Pflichtthema

für alle an der Fertigung Beteiligten. Das ist vom 23. – 25.10.18 in

Stuttgart Thema der parts2clean.

Die Bauteilreinigung ist in allen Industriebereichen essentieller

Bestandteil der Fertigung. Die Anforderungen an die Teilereinigung

verändern sich jedoch. Um auch morgen noch wettbewerbsfähig

zu sein, kommt es heute darauf an, die künftigen

Anforderungen an die Oberflächengüte von Werkstücken zu

kennen. Vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen werden

rund 200 Aussteller erwartet.

Das Rahmenprogramm ist ebenfalls darauf ausgelegt, Wissen

und Know-how für die Sauberkeitsanforderungen von heute

und morgen zu bieten:

z So demonstrieren die Organisatoren der Sonderfläche „Automatisierung

und Digitalisierung von Reinigungsprozessen“

mithilfe eines Industrie-Roboters, wie Prozess- und Equipment-Daten

zur Verfügung gestellt werden können.

z Die gemeinsam mit dem CEC (Cleaning Excellence Center)

organisierte Sonderschau „Prozessablauf Bauteilreinigung mit

Sauberkeitskontrolle“ informiert live über die Prozessschritte

von der Entgratung bis zur Protokollierung der Ergebnisse.

z Eine weitere vom Fachverband industrielle Teilereinigung

(FiT) organisierte Sonderschau ist dem Thema „QSRein 4.0 –

Chancen für die Reinigungstechnik“ gewidmet.

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Stahlreport 10|18

31


Messen

und Märkte

Berichte/Nachricht

Foto: Schwarz-Robitec

Schwarz-Robitec informierte die Messebesucher auf der SMM über seine

individuell konfigurierbare Maschinen linie zum Rohrkaltbiegen.

Maritime Messethemen auf der SMM in Hamburg

Alles andere als nur küstennah

Gleich doppelt angesprochen war die Werkstoffdistribution von den auf der SMM in Hamburg

vertretenen maritimen Messethemen: mit ihren Produkten und Dienstleistungen einer- und

mit der Logistikrelevanz andererseits. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass die Zulieferer für diesen

wirtschaftlichen Sektor zur See keinesfalls alle künstennah aufgestellt sind.

Im Fokus des Interesses des

Events zu „Shipbuilding, Machinery

and Marine Technology“ (SMM) stand

mit der Digitalisierung die Einbindung

aller Zulieferer in die Wertschöpfungsketten,

die zunehmend auf umweltfreundliche

Antriebstechniken und

ihnen entgegenkommende Bauweisen

auf immer volatileren Märkten ausgerichtet

sind. Über 2.200 Aussteller

aus mehr als 60 Ländern sowie rund

50.000 Fachbesucher lieferten an vier

Tagen Anfang September auf Messe

und Kongress Beiträge dazu.

In diesen Zusammenhängen

machte der Verband Deutscher

Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)

deutlich, dass die deutsche Schiffbau

und Offshore-Zulieferindustrie mit

ihren rund 63.500 Beschäftigten auch

in diesem Jahr mit leicht steigenden

Aufträgen rechnet, nachdem die Orderbücher

auch 2017 bereits erfolgreichen

hatten gefüllt werden können. Der

Quelle: VDMA

Umsatz der Branche war im vergangenen

Jahr im Vergleich zu 2016 allerdings

von 11,1 Mrd. € auf 10,6 Mrd. €

Umsatz nach Bundesländern 2017

Angaben in Prozent

6

11

Umsatz der Schiffbauzulieferindustrie 2017 nach Bundesländern.

21

gesunken. Die Verteilung dieser

Umsätze auf die Bundesländer macht

deutlich, dass das maritime Zuliefer-

Niedersachsen

10

5

21 Baden-

Bremen

Württemberg

5

Mecklenburg-

Vorpommern

Nordrhein-Westfalen

Sonstige

Bayern

10

11

Hamburg

Schleswig-

Holstein

32 Stahlreport 10|18


geschäft keineswegs nur an den Küsten

stattfindet. Bayern und Baden-

Württemberg stehen beim Umsatz

nach Bundesländern auf den beiden

vorderen Plätzen, gefolgt von Schleswig-Holstein

und Nordrhein-Westfalen.

In diesem Bundesland ist mit der

Schwarz-Robitec GmbH auch einer

der diesjährigen SMM-Aussteller zu

Hause. Das Kölner Unternehmen stellt

Rohrkaltbiegemaschinen her. Um auf

Schiffen die Versorgung mit Öl und

Gas sicherzustellen, müssen unter

Deck manchmal zahlreiche Kilometer

Rohre aus unterschiedlichsten Materialien

und mit verschiedensten Durchmessern

verlegt werden. Aufgrund

der begrenzten Platzverhältnisse an

Bord konstruieren Ingenieure solche

Rohrsysteme besonders platzsparend.

Immer häufiger müssen daher beispielsweise

sehr kleine Biegeradien

realisiert werden, was enorme Anforderungen

an Werkstoffe und Produkte

stellt. Darüber müssen auch die zuliefernden

Händler informiert sein.

Wissenschaftliche Begleitung

Wissenschaftlich begleitet werden entsprechende

Bemühungen etwa vom

Bremer Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik

und Angewandte Materialforschung

IFAM. Dabei geht es um

Entwicklungsschwerpunkte wie Be -

schichtungen für den Korrosions- oder

auch Bewuchsschutz, strömungswiderstand-reduzierende

Oberflächen,

klebtechnische Fertigung im Konstruktionsbereich

sowie Leichtbau.

Eher für die Distribution forschend

unterwegs ist das Institut für Seeverkehrswirtschaft

und Logistik (ISL) mit

Standorten in Bremen und Bremerhaven.

Als Aussteller auf der SMM

stellte das ISL als Partner des Mittelstand

4.0-Kompetenzzentrums Bremen

seinen Schwerpunktbereich

„Digitaler Umschlag“ vor, bei dem entsprechende

Möglichkeiten des Warenumschlags

und des Hafen-Hinterland-

Verkehrs im Mittelpunkt standen. 2

[ Info ]

Die nächste SMM findet als internationale

Leitmesse der maritimen Wirtschaft

vom 8. bis 11.9.20 wieder auf dem

Gelände der Hamburg Messe und

Congress GmbH statt.

Digitalisierung und Sicherheit

Messe und Kongress

zum Arbeitsschutz

Die „Arbeitsschutz aktuell“ vom

23.-25.10.18 in Stuttgart besteht aus Fachmesse

und Kongress. Zu der Veranstaltung

werden rund 12.000 Fachbesucher, etwa

300 Aussteller und ca. 1.000 Tagungsteilnehmer

erwartet.

Auf der Messe stehen im Trend liegende

Produkte und Dienstleistungen im Mittelpunkt

– zunehmend sowohl im Job als auch

in der Freizeit. Ein Beispiel dafür bietet die

Paul H. Kübler Bekleidungswerk GmbH &

Co. KG in Form einer neuen Stretchhose.

Entsprechende Einsätze im Schritt-, Knieund

Gesäßbereich sowie ein elastischer

Bundeinsatz sollen ihrem Träger uneingeschränkte

Bewegungsfreiheit sowie Sicherheit

bescheren – und das bei körpernahem

Schnitt.

Der dreitägige Kongress steht unter dem

Motto „Sicher und gesund arbeiten“. Er soll

sich mit elementaren und aktuellen Fragen

zum Arbeits- und Gesundheitsschutz

Für Job sowie Freizeit und damit im Trend: die

Stretchhose.

beschäftigen. Dies geschieht auch vor dem

Hintergrund, dass durch die Digitalisierung

entsprechende Methoden und Prozesse in

kürzesten Zeiträumen modernisiert und

manchmal auch revolutioniert werden. Entgrenzung

von Arbeitszeit und Freizeit durch

ständige Erreichbarkeit sowie Arbeitsverdichtung

sind nämlich die Kehrseite von Flexibilität

und Mobilität.

Ideeller Träger der dreitägigen Fachmesse

mit Kongress ist die Fachvereinigung

Arbeitssicherheit e.V.

Formnext in Frankfurt

Die Nächste Generation intelligenter Produktion

Zunehmendes Interesse meldet die

Leitmesse für Additive Manufacturing (AM)

sowie die nächste Generation intelligenter

industrieller Fertigungs- und Herstellungsverfahren:

Die Formnext findet vom 13.-16.11.18

in Frankfurt/M. statt. Rund 550 Aussteller

werden auf 36.000 m 2 präsentieren. Außerdem

gibt es ein Rahmenprogramm.

Die Messe hat den Anspruch, vom Design

über die Herstellung bis zur Serie die effiziente

Realisierung von Produktideen alle

wichtigen Schritte der Wertschöpfungsketten

zu zeigen. Auf die bezogen sind für dieses

Jahr wichtige Bereiche wie Software, Material,

Pre- und Postprocessing (z.B. für Pulverentfernung,

Oberflächenbearbeitung oder

Wärmebehandlung) noch weiter verstärkt

worden.

Die parallel zur Messe stattfindende Konferenz

will sich den aktuellsten Trends und Fragestellungen

beim Additive Manufacturing

und deren sinnvoller Einbindung in die Prozessketten

industrieller Produktionsverfahren

widmen. Ziel ist es auch, Vordenker der AM-

Branche mit Anwendern aus der Industrie

zusammen zu bringen.

Den internationalen Charakter der Formnext

unterstreicht in diesem Zusammenhang am

14.11. der Normungssummit mit dem Titel

„AM Standards Forum“. Zur Teilnahme angemeldet

sind hochrangige Vertreter aus Politik,

von führenden internationalen Unternehmen

und Normungsinstitutionen.

Welche konkreten Vorteile sich durch Additive

Manufacturing z.B. im Maschinenbau erzielen

lassen, das will die „User-Case-Area

Ready4industry“ aufzeigen. Diese wird durch

die Arbeitsgemeinschaft AM in Verband der

Deutschen Maschinen- und Anlagenbaus ausgerichtet,

dem ideellen Träger der Formnext.

Veranstaltet wird die Messe von der Mesago

Messe Frankfurt GmbH, für das Konferenzprogramm

ist die Content Partner TCT zuständig.

[ Info ]

Weitere Informationen zu dem Messeevent gibt

es im Netz unter formnext.de.

Foto: Kübler

Stahlreport 10|18

33


Messen

und Märkte

Berichte/Nachricht

Ganz im Zeichen der

Digitalisierung will

sich die SMS group

auf der Aluminiummesse

in Düsseldorf

präsentieren.

Quelle: SMS

Aluminium – Messe und Kongress

Vielfältige Informationsmöglichkeiten

Die Aluminium 2018 verbindet vom 9.-11.10.18 in Düsseldorf auf Messe und Kongress zahlreiche

Fokusthemen entlang der Wertschöpfungsketten – vom Leichtbau bis zur Nachhaltigkeit, von

der Digitalisierung bis zur E-Mobility. Die Veranstaltung gilt mit ihren unterschiedlichen

Informationsmöglichkeiten als die weltweit wichtigste B2B-Plattform für diesen Werkstoff.

Vor den genannten Hintergründen

kann man sich systematisch

u.a. in Themenpavillons informieren

(www.aluminium-messe.com/pavillons):

z Primärpavillon,

z Digital Manufacturing Pavillon,

z Recyclingpavillon,

z Umwelttechnik-Pavillon,

z Magnesium Area,

z Competence Center Surface Technology,

z Schweiß- und Fügepavillon,

z Gießereipavillon sowie im

z Pavillon des Wirtschaftsverbands

Groß- und Außenhandel (WGM).

Orientieren können sich die Besucher

auch an den in den unterschiedlichen

Hallen aufgegriffenen Themen:

z Metallbe- und -verarbeitung, Fügetechnologien,

Automation (Halle 9)

z Oberbau, Guss und Wärmebehandlung,

digitale Fertigung, Umwelttechnik

(Halle 10)

z Primärproduktion, Recycling (Halle

11)

z Oberflächenbehandlung, Halbzeuge

(Halle 12)

z Halbzeuge mit dem Schwerpunkt

in der Walztechnik (Halle 13)

z Halbzeuge mit dem Schwerpunkt

beim Strangpressen (Halle 14)

Die vom Gesamtverband der deutschen

Aluminiumindustrie (GDA)

organisierte Konferenz greift ausstellungsbegleitend

Themen wie

„Markets“, „Plants, Processes, Digitilazation“,

„Surface“, „Recycling“

und „Automotive“ auf.

Außerdem sind zahlreiche Unternehmensaussteller

auf der Messe

aktiv. Die SMS group beispielsweise

wird ihren Auftritt unter das Thema

„Digitalisierung“ stellen und auf dem

Messestand in Halle 9 (9C20) zeigen,

welche Impulse von Industrie 4.0

und Digitalisierung für die Aluminiumherstellung

und -verarbeitung

ausgehen. Ein Highlight soll die Präsentation

der aktiven Schwingungsdämpfung

(Anti Chatter Device) für

Kaltwalzanlagen sein. Die mit intelligenter

Sensortechnik gewonnenen

Daten nutzt SMS aber nicht nur zur

Regelung der Anlagen, sondern auch

zur Digitalisierung übergreifender

Produktions- und Geschäftsprozesse.

Ein Beispiel hierfür ist der PQA ®

(Product Quality Analyzer). Er sammelt

alle relevanten Produktionsund

Prozessdaten, analysiert diese

kontinuierlich anhand vorgegebener

Regeln, gibt Handlungsanweisungen

bei Qualitätsabweichungen und

bewertet Produkte nach jedem Prozessschritt

hinsichtlich ihrer Eignung

für die nächste Stufe sowie für

das Erreichen der gewünschten Endqualität.

2

[ Info ]

Nähere Informationen:

www.sms-group.com/aluminium2018

34 Stahlreport 10|18


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BDS

Research

Neueste Zahlen aus dem Bereich Research

Alles geschmeidig

Im Stahlhandel läuft es nach wie vor rund. Die meisten stahlverarbeitenden Branchen in

Europa sind gut oder sehr gut beschäftigt. Dies hat entsprechende Auswirkungen auf die

Stahldistribution, die für die Sommermonate mehr als ordentliche Zahlen aufweisen konnte.

Foto: privat

Jörg Feger, Bereichsleiter

Research im

Bundesverband

Deutscher Stahlhandel

(BDS), berichtet

zusammenfassend

angesichts der ihm

bis einschließlich

August 2018 vorliegenden

Zahlen.

Lagerabsatz

Das Jahr 2018 ist gut gestartet. Im

Januar konnten knapp 997.000 t

Walzstahlfertigerzeugnisse abgesetzt

werden. Dies ist der beste Januarwert

seit sechs Jahren. Im Februar wurde

ein Lagerabsatz von 931.000 t verzeichnet.

Die Tonnage im März war

mit 986.000 t im Vergleich zum starken

Vorjahresmonat rückläufig. Hier

spielten aber auch die wenigen

Arbeitstage und die Osterferien eine

nicht zu verachtende Rolle.

Der entsprechende Ausgleicheffekt

konnte im April mit einem

Lagerabsatz von 954.000 t festgestellt

werden. Der Mai war zwar mit

einem Absatz von 948.000 t im Vergleich

zum Vorjahresmonat rückläufig,

auf die wenigen Arbeitstage

heruntergerechnet, ist die erzielte

Tonnage aber sehr ordentlich.

Außerordentlich gut liefen dann

die Geschäfte in den Monaten Juni

und Juli. Von Sommerloch oder -

müdigkeit konnte keine Rede sein.

In beiden Monaten wurden knapp

über 1 Mio. t Walzstahlfertigerzeugnisse

abgesetzt. Der August lag dann

zwar leicht unter Vorjahresniveau,

wies aber mit etwas über 950.000 t

Lagerabsatz ebenfalls einen ordentlichen

Wert aus. Besonders zulegen

konnte der Absatz bei Quartoblech,

Bandblech und oberflächenveredeltem

Blech. In den ersten acht Monaten

des Jahres 2018 konnte bei Walzstahlfertigerzeugnissen

2,1 % mehr

Tonnage im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

abgesetzt werden. Bei

Rohren wurden noch deutlichere

Zuwächse verzeichnet.

Lagerbestand

Am Ende des vergangenen Jahres

wurden von der deutschen Stahldistribution

2,12 Mio. t Walzstahlfertigerzeugnisse

bevorratet. Dies ist

der niedrigste Bestand seit Dezember

2015. Zum Jahresstart 2018 setzte

der übliche Lageraufbau ein. Dieser

gestaltete sich bis März recht dynamisch.

Im April setzte ein Bestandsabbau

ein. Im Mai und Juni wurde

das Niveau nahezu fortgeschrieben.

Im Juli wurde dann sehr deutlich

um fast 130.000 t aufgestockt. Ende

Juli wurden 2,56 Mio. t Bestand

gemeldet. Im Oktober wurden die

Bestände auf 2,51 Mio. t reduziert.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat

lag der branchenweite Lagerbestand

um 12 % höher.

Lagerreichweite

Bei ordentlichen Absätzen und recht

hohen Beständen lag die durchschnittliche

Lagerreichweite im

August bei 2,6 Monaten bzw. 78

Tagen (vgl. Abbildung 1).

Lagerverkaufspreise

Den Angaben des BDS-Marktinformationsverfahrens

für durchschnittliche

Verkaufspreise im kleinlosigen

Bereich zufolge setzte sich der teilweise

recht starke Preisanstieg, der

im Jahr 2016 angefangen hatte, im

Jahr 2017 fort. Auch in den ersten

beiden Monaten des Jahres 2018

konnten bei fast allen Produkten

Preissteigerungen festgestellt werden.

Zwischen März und Mai gestaltete

sich das Bild uneinheitlicher. Große

Veränderungen wurden dabei jedoch

nicht festgestellt. Im Juli und August

zeigten sich die die Preise bei fast

allen Produkten wieder im Aufwärtstrend.

Das Preisniveau lag Ende

August 2018 ein gutes Stück über

dem des Vorjahresmonats. Bei Langprodukten

und Rohren ist der Unterschied

deutlicher als bei Flachprodukten

(vgl. Abbildung 2 und 3). 2

[ Info ]

Fragen zu den genannten statistischen

Größen beantwortet im Bundesverband

Deutscher Stahlhandel (BDS) Jörg Feger,

Bereichsleiter Research:

Feger-BDS@stahlhandel.com

36 Stahlreport 10|18


Quelle Bild 2 u. 3: BDS Quelle: Statistisches Bundesamt/BDS

lagerAbsatz und Lagerreichweite der Stahldistribution Abb. 1

140

120

100

80

60

40

20

0

Preisentwicklung bei Langprodukten Abb. 2

160

150

140

130

120

110

100

90

Index (Januar 2010 = 100)

Formstahl Breitflanschträger Stabstahl Betonstahl in Stäben Betonstahlmatten

Preisentwicklung bei Flachprodukten und Rohren Abb. 3

Index (Januar 2010 = 100)

150

140

130

120

110

100

90

80

n Absatzindex (2007 = 100)

92 89

Ø

2014

Ø

2015

90

Ø

2016

97 97

84 78 78 75 75

Ø

2017

Ø

2018

n Lagerreichweite in Tagen

98

100 100

91 91

93

99 96 95 101 100

62

96

200

180

160

140

120

100

80

60

40

69 72 72 66 102 72 78 78 75 75 72 78 78

20

0

Aug. Sep. Okt. Nov. Dez. Jan. Feb. Mär. Apr. Mai Juni Juli Aug.

2017 2017 2017 2017 2017 2018 2018 2018 2018 2018 2018 2018 2018

1. Q. 2010

2. Q. 2010

3. Q. 2010

4. Q. 2010

1. Q. 2011

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1. Q. 2018

2. Q. 2018

3. Q. 2018

Quartoblech Bandblech Kaltgewalztes Blech OV Blech Quad. & RE-Rohr Nahtloses Rohr

Absatz und Lagerreichweite

der

Stahldistribution

Preisentwicklung

bei Langprodukten

Preisentwicklung bei

Flachprodukten und

Rohren

Stahlreport 10|18

37


BDS

Berufsbildung

Bildung als entscheidender Bewährungsfall

Digitalisierung und kein Ende

Die Digitalisierung mit Big Data und Künstlicher Intelligenz als Folge bestimmt zunehmend das

Leben, und kein Bereich ist davon so betroffen wie die Bildung. Die These vom entscheidenden

Bewährungsfall stützt sich vor allem darauf, dass Digitalisierung nur auf diesem Gebiet sowohl

Inhalt als auch Methode ist. Verstärkt wird diese Relevanz zudem dann, wenn mit dem Fernlernen

eine Methode mit besonderer Technikaffinität ins Spiel kommt. Mit anderen Worten: Wenn nicht der

BDS, welcher in der Berufsbildung engagierte Verband sollte mehr und vor allem nachhaltiger auf

diese Entwicklung achten, da für den so organisierten Stahlhandel alle drei Kriterien erfüllt sind?

Das fragt Dr. Ludger Wolfgart,

seit mehr als drei Jahrzehnten in Personalunion

für die Berufsbildung des

Stahlhandels ebenso zuständig wie

für die Brancheninformation. Der

unterstellten besonderen Relevanz der

Digitalisierung für den Stahlhandel

entspricht seiner Meinung nach

sowohl die Geschichte der verbandlich

organisierten Branche als auch die

sich abzeichnenden Zukunftsperspektiven.

Historisches

z Der Bundesverband Deutscher Stahlhandel

(BDS), der im kommenden

Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert,

ist mit seiner Berufsbildung seit

jeher strukturell, inhaltlich und organisatorisch

entsprechend aufgestellt:

z Seit den Anfängen mit Georg Richtsteig

sind Brancheninformation und

Berufsbildung personell in einer

Hand. Neues ist damit nicht nur

Nachricht, sondern wird zugleich

Bildungsinhalt – mit dem „Stahlreport

als Klammer. Er hieß deshalb

früher sinnvollerweise „Lernen und

Leisten“.

z Den Megatrend der Ökologie, der

seit einem halben Jahrhundert die

gesellschaftlichen Diskussionen

bestimmt, hat sich die Branche der

Stahldistribution als Bildungsinhalt

und -argument erst spät zunutze

gemacht. Da hatte die Stahlproduktion

mit ihrem innovativen Werkstoffmarketing

eines Dr. Reinhard

Winkelgrund, der sich in diesem

Jahr in den Ruhestand verabschiedet

hat, längst die entscheidenden Türen

aufgestoßen. Und außerdem ist es

bis heute eine große Herausforderung,

auch für die Logistik der Distribution

ökologisch konforme

Inhalte aufzubereiten und zu vermitteln.

z Letzteres wird allerdings seit mehr

als zwei Jahrzehnten dadurch kompensiert,

dass der BDS mit seinem

Fernstudium nachhaltige Lernformen

einsetzt, die den Dreiklang aus

Ökonomie, Sozialem und Ökologie

realisieren. Die entsprechenden

Unterrichtsformen entlasten die entsendenden

Unternehmen wirtschaftlich,

fördern zunehmend die Umweltverträglichkeit

des Lernens und sind

eine gute Chance, die Lebenswelten

der Lernenden miteinander zu versöhnen.

Perspektivisches

Es entspricht diesem nachhaltigen

Ansatz, dass der verbandliche organisierte

Stahlhandel seit der Jahrtausendwende

die Berufsbildung zunehmend

in die Obhut der Stiftung des

Deutschen Stahlhandels gegeben und

damit gemeinnützige Strukturen ins

Spiel gebracht hat. Das Lernen braucht

(nicht nur, aber) auch ökonomiefreie

Räume.

Nicht nur die müssen im Zeitalter

der Digitalisierung miteinander vernetzt

sein. Auch in diesem Sinne

kooperiert der BDS im Fernstudium

mit dem Verband Deutscher Metallhändler

und dem Wirtschaftsverband

Großhandel Metallhalbzeug. Und auch

das Engagement im Forum DistancE

Learning geht in diese Richtung, um

gemeinsam mit Marktbegleitern die

Bedingungen für das Fernlernen zu

verbessern. Die Nutzung des deutschen

Qualifikationsrahmens zur Vergleichbarkeit

schulischer, akademischer

und beruflicher Bildung

konkretisiert diesen Ansatz.

Dem Kooperationsgedanken entspricht

zudem, dass der BDS für die

Berufsbildung und für die Brancheninformation

alle Gelegenheiten nutzt,

sich im Rahmen von Veranstaltungen

gerade im Hinblick auf Digitalisierung

und Vernetzung lernfähig

zu halten. So berichtet der Stahlreport

regelmäßig über entsprechende

Events und zeigt zudem auf, welche

Beiträge zur Weiterentwicklung der

Thematik selbst geleistet werden

können. 2

38 Stahlreport 10|18


Visualisierte Lern -

inhalte zu den

drei Teilen des

Verkaufsseminars im

September in Soltau.

Quelle: Thomas Katlun

Schulung mit System

Verkaufen will gelernt sein

In der Lüneburger Heide hatte es Premiere: das erste Verkaufsseminar, das sich inhaltlich, personell,

didaktisch und organisatorisch in das BDS-Schulungsgesamtsystem zu den Wirtschaftsthemen des

Stahlhandels einordnet. Trotzdem lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Thomas Katlun

an zwei Tagen Anfang September in Soltau das traditionelle Verkäufer-Einmaleins, denn das bildet

auch in Zukunft die Basis, auf der alle Innovationen aufbauen. Neu ist als nächstes das Lernteam

zum Verkauf am 8.11.18 in Hamburg.

Entsprechend logisch ging es

im Rahmen der Verkaufsschulung

mit Informations- und Übungseinheiten

zur Kommunikation los, die

– in welcher Form auch immer – vor

allem wertschätzend gestaltet werden

muss. Das fällt umso leichter,

wenn die psychologischen Grundlagen

des Verkaufs bekannt und verinnerlicht

worden sind. Kaltaquise

und Planung waren zwei weitere

Aspekte im ersten Themenblock.

Eröffnung, Information, Präsentation

und Abschluss – diese klassischen

Phasen eines Verkaufsgesprächs

prägten den Auftakt zum

zweiten Seminarteil, der anschließend

das Verhandeln als tägliche

Übung im beruflichen, aber auch im

privaten Bereich thematisierte –

inklusive der Einwandbehandlung.

Ob in diesen Zusammenhängen die

Körpersprache auch in der Zukunft

des Onlinehandels relevant sein

wird, bleibt abzuwarten; in Soltau

jedenfalls war sie Thema.

Im dritten Seminarteil schließlich

wurden die kritischen Querschnittsthemen

zum Verkauf aufgegriffen,

insbesondere der re spektvolle

Umgang mit Menschen. Dazu

gehören der Verzicht auf Manipulation

und das Ernstnehmen eines

jeden Feedbacks, das stets auch als

Chance zu begreifen ist.

Vom Lernteam bis zum

Fernstudium

Seminarreferent Thomas Katlun und

seine GEDANKENtanken-Akademie

Hamburg-Kiel stehen als Kooperationspartner

des Bundesverbands

Deutscher Stahlhandel (BDS) nicht

nur für diese Schulung. Seine Person

erschließt gleichzeitig die Einordnung

dieses Angebots in das Gesamtsystem

der BDS-Berufsbildung. Der

49-Jährige hat maßgeblich auch an

der Entwicklung des Moduls mitgearbeitet,

anhand dessen im verbandlichen

Fernstudium Betriebswirt- q

Stahlreport 10|18

39


BDS

BDS-Beruftsbildung/Kummunikation

q schaftslehre vermittelt wird, in der

Verkauf ein sehr branchenspezifisches

Teilthema ist. So kann er die

Studieninhalte nicht nur kongruent

auf die Seminarebene transformieren.

Auch das Ausbildungsniveau

hat er im Blick, wenn er am 8.11.18

in Hamburg für den BDS mit Blick

auf Berufsanfänger oder Seiteneinsteiger

das Lernteam zum Verkauf

anbietet – mit den geeigneten Teilthemen

aus dem Seminar und dem

Fernstudium.

Didaktisch ist dies so konzeptioniert,

dass die unterschiedlichen

Lernziele und -niveaus des Deutschen

Qualifikationsrahmens

zugrunde gelegt werden: die Stufe

4 für die Ausbildung, die Stufe 5 für

den überbetrieblichen Ansatz der

Lernteams, die Stufe 6 für den Seminarbereich

und die Stufe 7 im Fernstudium.

Die so deutlich werdende personelle

Verbindung sowie die inhaltlich

einheitliche Systematik werden in

Sachen Verkaufsschulungen zudem

dadurch komplettiert, dass in

Zukunft nicht nur die Ausbildungsansätze

für die Kaufleute im Großund

Außenhandel berücksichtigt

werden, um darauf aufzubauen.

Auch der neue Ausbildungsberuf

der Kaufleute E-Commerce mit seinen

spezifischen Inhalten soll

berücksichtigt werden.

Zudem wird es auch darum gehen,

die Lernerfolge aus Lernteams und

Seminaren durch Nutzung von Fernunterricht

zu unterstützen, wie dies

im Fernstudium bereits seit Jahren

geschieht.

Informations- und Anmeldemöglichkeiten

zum Lernteam Verkauf

am 8.11.18 in Hamburg sowie zum

nächsten Verkaufsseminar und auch

zum Jahrgang 2019 in Fernstudium,

der am 29.6.19 – ebenfalls in Soltau

– beginnt, gibt es beim BDS. 2

[ Info ]

Telefonisch unter 0211/86497-19

bzw. per E-Mail an

Wynands-BDS@stahlhandel.com.

BDS-Gebietsversammlungen 2018

Kurz und gut und bündig

Programmpunkt Nummer 1 bei den BDS-Gebietsversammlungen

2018: die Wahlen der Gebietsvorstände. Programmpunkt 2:

Ein Überblick von BDS-Vorstand Oliver Ellermann zu den wichtigsten

Entwicklungen der Branche: Markttendenzen, Digitalisierung,

demografischer Wandel. Darüber hinaus standen Beiträge zur

Digitalisierung im Stahlbau, zu rechtlichen Fragen im Stahlhandel

sowie ein Thema zur Betriebspraxis auf der Agenda.

Marktentwicklung, Digitalisierung, demografischer Wandel:

Auf den BSD-Gebietsversammlungen gab Vorstand Oliver Ellermann

einen Überblick zu aktuellen Themen des Stahlhandels.

Bild: BDS/mh

Über das Projekt, eine Datenbank für Standardschweißverfahren

zu implementieren, berichtete

Dr. René Schasse von bauforumstahl. Je nach

Schweißverfahren, Materialdicke und Schweißzusätzen

gibt es laut Schasse ca. 30 bis 40 Verfahrensanweisungen

für Schweißverfahren pro Stahlbauunternehmen.

Da etwa 80 % der Verfahrensprüfungen

hierbei identisch sind, bietet es sich aus Kostengründen

an, diese Verfahrensprüfungen in einer

Datenbank zu sammeln. Zugang hierzu haben die

sich beteiligenden Mitgliedsunternehmen von bauforumstahl.

Auch Lieferanten wie Stahlwerke und

Stahlhändler sollen von dieser Datenbank profitieren,

da es künftig möglich sein soll, Prüfbescheinigungen

digital einzuspielen.

Eine Neuerung bei der Umreifung von Stahl stellten

Jens Oberhoff, Country Manager Metals Germany bei

Signode System GmbH, und sein Kollege Guido Leine,

Market Development Manager bei ITW Signode BVBA,

mit dem Stahlband-Kombi-Umreifungswerkzeug Signode

SLB vor. Das akkubetriebene Handgerät arbeite

wesentlich effizienter und wirtschaftlicher als pneumatische

Systeme. Signode SLB-Geräte lassen sich

darüber hinaus via Bluetooth mit gängigen Smartphones

komfortabel steuern und warten.

Alexander Bartsch und Tim Lieber, beide Rechtsanwälte

der auf den Stahlhandel spezialisierten Kanzlei

Henseler & Partner Rechtsanwälte mbH, gaben Einblick

in aktuelle Rechtsthemen. Am Rechtsfall „Klemmhebel“

– einer typischen, wenn auch kostenspieligen Reklamation

der Branche – zeigten sie, welche Argumente

Unternehmen ins Feld führen können, um die Rechtmäßigkeit

solcher Beschwerden zu prüfen. Eine gute

Hilfestellung gibt dabei der „Leitfaden zur Reklamationsbearbeitung“

des BDS, der vom Verband kostenlos

zur Verfügung gestellt wird.

Die Ergebnisse der Wahlen zu den regionalen BDS-

Gebietsvorständen finden Sie auf S. 4. 2

40 Stahlreport 10|18


Wissenswertes

Nachrichten

Schule der Nation

Bildungskongress der Bundeswehr

Die fortschreitende Digitalisierung führt zu Big Data und damit zu den mit Künstlicher Intelligenz (KI)

verbundenen Herausforderungen an globalisierte Gesellschaften. Strategisch aufgestellte Organisationen

reagieren darauf mit einem technisch-sozial durchdachten und damit ethischen Konzept der

Kompetenzvermittlung, wie im September auf dem diesjährigen Bildungskongress der Bundeswehr in

Hamburg deutlich geworden ist – in der (wieder einmal) Schule der Nation.

Bereits in seiner Rede zur

Kongresseröffnung hatte Hausherr

Prof. Dr. Klaus B. Beckmann, Präsident

der Helmut-Schmidt Universität/Hochschule

der Bundeswehr

Hamburg, auf das eigentliche

Dilemma hingewiesen: Ist das technisch

Machbare auch sozial verantwortbar?

Dazu ermögliche seine Einrichtung

mit ihren unterschiedlichen

Fakultäten der Natur- und der Geisteswissenschaften

den fachlichen

Diskurs.

Dass der auch praxistauglich

ausfallen muss, betonte in Vertretung

der zuständigen Bundesministerin

Dr. Ursula von der Leyen Genrealleutnant

Klaus von Heimendahl, in

der zentralen Berliner Behörde für

Personalgewinnung, -entwicklung

und -bindung zuständiger Abteilungsleiter.

Diese Aufgaben würden

beim Militär, wie im zivilen Leben,

dual wahrgenommen; durch theoretische

Bildung einer- und Truppenpraxis

andererseits.

Ethik

Das waren sozusagen die Vorlagen

für Prof. Dr. Peter Dabrock, der dann

zum Auftakt der eigentlichen Tagung

die Werte ins Spiel brachte – nicht

unerwartet, denn der evangelische

Theologe ist Vorsitzender des Deutschen

Ethikrates. Er griff die Entwicklung

der Digitalisierung mit

ihren bekannten Konsequenzen –

von Big Data bis KI (vgl. Kastensatz)

– als äußerst problematischen Prozess

auf, der nur durch den Einsatz

einer entscheidenden Waffe erfolgreich

bewältigt werden könne: Bildung.

Beispielsweise müsse die Gesellschaft

lernen, dass man sich dem

Leben im Online nicht einfach ver-

weigern könne; es gebe eine Verantwortung

sowohl für das Tun als auch

für das Lassen. Gleichzeitig gelte es,

nicht nur auf das Ergebnis zu starren,

sondern die einzelnen Entwicklungsschritte

wahrzunehmen; Disruption,

das Kennzeichen der

Digitalisierung, vollziehe sich paradoxerweise

schleichend und müsse

bei jedem einzelnen Schritt bewertet

werden. Das gelte auch für den derzeit

im Fokus stehenden Datenschutz,

der nicht durch Gesetzgebung

sozusagen inputorientiert, also

vorausschauend, geregelt werden

könne, sondern im Bewährungsfall

durch intelligente Interessensvertretung

outputorientiert gestaltet

werden müsse.

Agenda

Die Bundeswehr hat aus der Digitalisierung

und den damit verbunde- q

Stahlreport 10|18

41


Wissenswertes

Bericht

q nen Dilemmata längst ihre Konsequenzen

gezogen, machten Christoph

Reifferscheid als Präsident des

Bildungszentrums der Bundeswehr

und Generalleutnant Markus Laubentahl

als Abteilungsleiter Führung

Streitkräfte im Bundesministerium

der Verteidigung in ihren Beiträgen

deutlich: Es gibt seit diesem Jahr die

„AGENDA Ausbildung“.

Sie gilt künftig für täglich 17.000

Menschen, die sich bei der Bundeswehr

lernend in diesem System

bewegen. Es berücksichtigt nicht

nur den Prozess der Digitalisierung,

sondern zudem die quantitativen

bzw. qualitativen Megatrends der

demografischen Entwicklung und

einer – der zunehmenden Individualisierung

geschuldeten – heterogenen

Bewerberlage.

Diese Herausforderungen, die

auch jedes Unternehmen der freien

Wirtschaft verspürt, werden von der

Bundeswehr als „Schule der Nation“

Relativierendes Wording

professionell, aber eben mit kollektiven

Ressourcen der Steuergelder

angegangen. Dass auch dies angesichts

dieser im zivilen Bereich weitegehend

fehlenden Möglichkeiten

auch eine ethische Herausforderung

sein könnte, wurde in Hamburg allerdings

nur indirekt deutlich.

Methoden

Im Übrigen lebte auch dieser 15.

„(Aus)Bildungskongress der Bundeswehr“,

diesmal mit der Aufforderung

„(Aus)Bildung neu denken,

auf dem Weg zu einer neuen Ausbildungskultur

im Spiegel von beruflicher

Identität, künstlicher Intelligenz

und Existenzsicherung“, von

der methodischen Vielfalt. Tagungsformate

waren neben Keynotes und

Podiumsdiskussionen (vgl. Kasten)

auch Panels der Wissenschaft und

der Praxis sowie eine kongressbegleitende

Ausstellung zu relevanten

Produkten und Dienstleistungen. 2

Podiumsdiskussion zur Künstlichen Intelligenz

Gut, dass wir darüber gesprochen haben – galt auch für die Podiumsdiskussion

„Künstliche Intelligenz“, mit der am zweiten Kongresstag ein

neues Veranstaltungsmuster eingeführt wurde: „Drei Expert*innen, ein

Thema“. Wichtig war das vor allem für das Wording, denn die Fachleute

waren sich schnell einig: Künstliche Intelligenz bezeichnet eigentlich nur

die intelligente Verknüpfung von Datenbanken, hat nichts menschlich-

Intuitives.

z Für dieses Verständnis plädierte vor allem Prof. Dr. Katharina Anna

Zweig, Leiterin des Algorithm Accountability Lab im Fachbereich Informatik

der TU Kaiserslautern. Sie argumentierte insbesondere, dass

selbst die viel gelobten Algorithmen im Prognosebereich nicht akzeptable

Unsicherheiten aufweisen.

z In diesen Zusammenhängen erinnerte Prof. Dr. Michael Heister, Abteilungsleiter

„Berufliches Lehren und Lernen, Programme und Modellversuche“

im Bundesinstitut für Berufsbildung, dass es schon seit 30 Jahren

staatlich geförderte Forschung zu Künstlicher Intelligenz gibt – und

höchstens in einem Fall habe diese Arbeit einen neuen Ausbildungsberuf

kreiert: den Kaufmann E-Commerce.

z Erhebliche Auswirkungen attestierte dagegen Prof. Dr. Werner Wimduckel

dem KI-Thema hinsichtlich der Führungshierarchien und plädierte

für gemeinsames Lernen auf Augenhöhe. Diese Empfehlung sprach er

nicht nur vor dem Hintergrund seiner Professur für Personalmanagement

und Arbeitsorganisation an der Universität Erlangen-Nürnberg aus,

sondern vor allem angesichts seiner jahrzehntelangen Erfahrungen in

Automobilindustrie.

Trotz der unterschiedlichen Schwerpunkte: Einig war sich die von Generalmajor

a.D. Georg Nachtsheim moderierte Diskussionsrunde, dass die

technische Entwicklung in Richtung von KI auf der Basis sozialer Kriterien

begleitet und bewertet werden muss. Das war ein starkes Plädoyer für

eine humanistische Bildung – und damit ein Schulterschluss zu den Keynotes

des Vortages.

Symposium

Verbundwerkstoffe

Um den Austausch zwischen den Teilnehmenden

zu fördern, wird das 22. Symposium

„Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde“,

das vom 26.-28.6.19 in Kaiserslautern

stattfindet, erstmals einen Schwerpunkt

auf Poster-Pitches setzen. Über diesen

Ansatz sollen kompakte Drei-Minuten-Vorträge

einen möglichst umfassenden Überblick

über die Tagungsthemen geben, damit

die Teilnehmenden die für sie relevanten

Themen schnell identifizieren können.

Ergänzt wird das Programm durch Plenarund

Kurzvorträge. Begleitend zur Tagung soll

es eine Fachausstellung geben. Organisiert

wird die Veranstaltung von der Deutschen

Gesellschaft für Materialkunde (DGM).

[ Info ]

verbund2019.dgm.de.

Expert Verlag:

veränderte Regie

Der Narr Francke Attempto Verlag mit Sitz in

Tübingen übernimmt den expert Verlag in

Renningen. Rund 800 – regelmäßig auch im

Stahlreport besprochene – Titel aus den

Bereichen Wirtschaft und Technik ergänzen

damit künftig das Verlagsprogramm. Jährlich

kommen rund 60 Neuerscheinungen hinzu.

“Wir erweitern damit unser Themenspektrum

– von Maschinenwesen über Elektrotechnik

und Umwelt bis hin zu Kommunikation, Personalmanagement

und Unternehmensführung.

Damit bieten wir unseren Kunden eine

noch größere Vielfalt”, so Geschäftsführerin

Sonja Narr. Der 1979 gegründete expert Verlag

wird als eigenständige GmbH weitergeführt.

Robert Narr übernimmt die Geschäftsführung

des Unternehmens zusätzlich zu

seinen Aufgaben als Prokurist des Narr

Francke Attempto Verlags.

Focus Rostfrei:

Werkstofftage

Die diesjährigen Werkstofftage, an denen

sich auf Einladung von Focus Rostfrei Techniker

und Kaufleute ausführlich zu dem

Thema austauschen können, finden am

30./31.10. (ab und bis 13 Uhr) in Düsseldorf

statt. Den Rahmen für diese Expertengespräche

bilden aktuelle Material- und Marktentwicklungen.

[ Info ]

Bei Fragen: s.avvisati@focus-rostfrei.com.

42 Stahlreport 10|18


Eine Veranstaltung von:

DIE WELT IM UMBRUCH:

Brexit: Die Zukunft Europas ■ Strategien für China ■ Arbeitswelt 4.0 ■

Führung und Nachwuchsgewinnung ■ Antrieb im Wandel ■

Klimaschutz und CO2-Bepreisung ■ Machine Learning

Verbände

und Politik

Nachrichten

Foto: VDMA

Die Welt im Umbruch

Maschinenbaugipfel in Berlin

Weil die „Welt im Umbruch“ ist, und

das sehr intensiv, bietet der 10. Deutsche

Maschinenbaugipfel am 16. und 17. Oktober

in Berlin nach seinem Auftakt gleich fünf

parallele Forenstränge. Sie verbinden mit

vielen Beiträgen Menschen und Maschinen.

Den Auftakt moderiert die Journalistin Nina

Ruge u.a. zu dem Thema „Politik für

Deutschlands Schlüsselindustrie“ – mit Beiträgen

von Bundeswirtschaftsminister

BERLIN 16.-17. Oktober 2018

Peter Altmaier und

10. DEUTSCHER David McAllister, Mitglied

im Europäi-

MASCHINENBAU-GIPFEL

schen Parlament.

Nach diesem politischen

Blick auf den

www.maschinenbau-gipfel.de

Brexit stehen technisch

die „An-

Veranstaltungsflyer triebskonzepte auf

dem Prüfstand“,

wenn es bei Wilhelm Rehm, Mitglied des

Vorstands der ZF Friedrichshafen AG, um die

Mobilität der Zukunft geht. Die „Zukunft der

Arbeit“ soll ein anschließendes Streitgespräch

klären, bevor es um die Gewinner-

Startups des Maschinenbau-Gipfel-Awards

und weitere allgemein interessierende The-

Quelle: fotolia

men geht – bis hin zur ökonomisch orientierten

Keynote von Bundesfinanzminister Olaf

Scholz, der auch noch ökologische Betrachtungen

folgen.

Die teilweise zeitlich parallelen und in die

weitere Tagung eingebetteten Forenstränge

behandeln

z den „Antrieb im Wandel: Chancen und Risiken

für den Maschinenbau“ (Forum A),

z die „Brexit-Readyness“ und damit die

Frage, „wie Unternehmen sich vorbereiten

können“ (Forum B) bzw.

z die Herausforderung von „Führung von

Innovation in Zeiten der Digitalisierung“

(Forum C).

Am zweiten Tag hinzu kommen die Themen

z „Gut aufstellen für den Fachkräftemangel.

Nachwuchs gewinnen, Mitarbeiter entwickeln

und binden“ (Forum D) sowie

z „Machine Learning: Wohin geht die Reise?“

(Forum E)

Den Rahmen für den Gipfel bilden u.a. eine

tagungsbegleitende Ausstellung sowie der

gesellschaftliche Abend, zu dem der Verband

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

(VDMA) einlädt.

[ Info ]

Anmeldemöglichkeiten gibt es unter

www.maschinenbau-gipfel.de

Eissportanlagen

Auch zum Korrosionsschutz

überarbeitete Norm

Bereits im vergangenen Jahr ist die

überarbeitete DIN 18036 „Eissportanlagen –

Anlagen für den Eissport mit Kunsteisflächen

– Grundlagen für Planung und Bau“ veröffentlicht

worden. Darauf haben der Industrieverband

Feuerverzinken und seine Serviceorganisation,

die Institut Feuerverzinken GmbH,

jetzt noch einmal hingewiesen.

Die DIN 18036 richtet sich an Planer, Bauausführende

und Betreiber von Eissporthallen

und liefert insbesondere umfassende Informationen

zu bauphysikalischen und konstruktiven

Besonderheiten von Eissportanlagen. Im

Hinblick auf die Verwendung von Stahlkonstruktionen

für Eissportanlagen sagt DIN

18036: „Stahlkonstruktionen sind vor Korrosion

zu schützen und daher mit einem geeigneten

Korrosionsschutzsystem unter Berücksichtigung

der geplanten Nutzungsdauer für

das Gebäude auszuführen.“

Neben einer Fülle von Aktualisierungen,

Anpassungen und redaktionellen Überarbeitungen

waren im vergangenen Jahr erstmals

die Themen Anforderungen an den Korrosionsschutz

sowie Vorgaben zur Beschaffenheit

der Deckenoberfläche über der Eisfläche

in die Norm aufgenommen worden.

Maritime Energiewende:

VDMA unterstreicht Bedeutung für die Schifffahrt

Die Treibhausgasemissionen in der

internationalen Schifffahrt sollen bis zum Jahr

2050 um mindestens 50 % sinken, verglichen

mit dem Jahr 2008. Diesen Beschluss des

Umweltausschusses der Seeschifffahrtsorganisation

der Vereinten Nationen (IMO) aus

dem Frühjahr 2018 hat der VDMA ins

Bewusstsein gerufen.

„Die IMO hat damit eine historische Entscheidung

getroffen, um der Verantwortung der

maritimen Wirtschaft für das Klima gerecht zu

werden“, sagte Peter Müller-Baum, Geschäftsführer

des Fachverbands Motoren und Systeme

im Verband Deutscher Maschinen- und

Anlagenbau (VDMA).

„Eine Reduktion um 50 Prozent ist zwar weniger,

als manche Staaten gefordert hatten,

aber mehr, als andere zu geben bereit waren.

Insofern hat die IMO einen tragfähigen Kompromiss

erreicht, der als Startschuss für eine

maritime Energiewende auf internationalem

Level dient“, ergänzte er. Aufgabe des neuen

Maritimen Koordinators

der Bundesregierung,

Norbert Brackmann,

müsse es

daher sein, die vom

Wirtschaftsministerium

unterstützte

Maritime Energiewende

auf europäischer,

beziehungsweise

internationaler

Ebene zu verankern.

Foto: VDMA

„Historische Entscheidung“:

Peter Müller-

Baum vom VDMA.

Der VDMA sieht eine

Vielzahl von Möglichkeiten, wie die internationale

Schifffahrt effizient Emissionen mindern

und damit auch ihren Beitrag zur Erreichung

der Klimaziele leisten kann. So seien CO 2

-neutrale

Kraftstoffe der Schlüssel für eine Maritime

Energiewende.

Digitalisierung im Bauberuf

Verband und Veränderungen

Hauptgeschäftsführer Dieter Babiel

vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

hat den Start der Messe NordBau Anfang

September im schleswig-holsteinischen Neumünster

zum Anlass für die Feststellung

genommen: „Digitalisierung verändert unsere

Arbeitswelt und lässt ganz neue Berufsbilder

am Bau entstehen.“ Die Digitalisierung

eröffne völlig neue Perspektiven für die

gesamte Wertschöpfungskette Bau. Insbesondere

die entsprechende Arbeitswelt

werde sich grundlegend verändern. „Wenn

Bits und Bytes Pläne aus Papier ersetzen und

alle Partner am Bau auf einer digitalen Plattform

zusammenarbeiten, wird es automatisch

einen Kulturwandel hin zu mehr Transparenz

geben. Das heißt auch, eine neue

Form der Kollaboration zu entwickeln, um die

sich daraus ergebenden Möglichkeiten der

Prozessoptimierung voll ausschöpfen zu können“

erläuterte Babiel.

Stahlreport 10|18

43


Verbände

und Politik

Nachrichten/Berichte

WSM Stahltag 2018

Elektromobilität verändert die Stahlmärkte

Für die Stahl verarbeitenden Industrien ist die Versorgung mit dem Werkstoff Stahl essenziell

wichtig. Das betonte WSM-Präsident Dr.-Ing. Hubert Schmidt zum Auftakt des vierten Stahltags

des Verbands. In einer Reihe von Beiträgen hat die Fachkonferenz gezeigt, welche Herausforderungen

für die Stahlverarbeitung aktuell bestehen und wie eine der für den Stahlhandel bedeutendsten

Branchen damit umgeht.

Elektromobilität,

Transformation der

Märkte und die konjunkturelle

Lage –

das waren Themen

auf dem WSM-Stahltag

2018 Anfang

September in Düssedorf

(auf dem Bild

Referentin Ilse

Henne, CEO thyssenkrupp

Schulte).

Im Vergleich zu anderen Industrieländern

hat sich die Stahlindustrie

in Deutschland vergleichsweise gut

gehalten, sagte Prof. Dr. Roland Döhrn

vom RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

e.V. Die Kapazitätsauslastung

sei im internationalen Vergleich

hoch, die Wirtschaft hierzulande

„stahlintensiv“.

Da die Stahlproduzenten derzeit

ihre Produktionsmengen aufgrund

einer Restrukturierung der Interessenvertretung

Wirtschaftsvereinigung

Stahl nicht meldeten, sei die Konjunkturlage

der Branche aktuell jedoch

schwierig zu beurteilen.

Der Produktionsindex befinde sich

gleichwohl seit fünf Jahren auf unverändertem

Niveau, am Rand seien aber

„leichte Schwächeanzeichen parallel

zu der seit Jahresbeginn tendenziell

rückläufigen Industrieproduktion“ auszumachen,

sagte Döhrn.

In Deutschland sei der Aufschwung,

getragen vor der Inlandsnachfrage, noch

intakt. Die Ausrüstungsinvestitionen

stiegen derzeit nicht sehr stark. Ihr

Wachstum halte aber schon lange an.

Lebhafte Nachfrage gibt es im Baubereich,

der jedoch kapazitätsmäßig an

seine Grenzen gerate. Die Automobilindustrie

zeige sich in der Tendenz

rückläufig. Für das laufende Jahr prognostizierte

Döhrn ein Wachstum des

Bruttoinlandsprodukts von 1,8 % und

für das kommende Jahr von 1,7 %.

Als Riskiofaktoren nannte er eine

weitere Verschärfung der handelspolitischen

Auseinandersetzungen, die

Iran-Sanktionen, Ölpreis, Brexit, die

Entwicklungen in der Türkei sowie eine

gefährdete Stabilität im Euroraum angesichts

nationalistischer Bestrebungen.

Für den deutschen Stahlmarkt

werde der internationale Wettbewerb

härter, sagte Döhrn. Auch innerhalb

der EU gebe es beträchtliche Überkapazitäten

bei der Produktion. Die größere

Gefahr sah der Wirtschaftsexperte

aber in dem Schrumpfen oder Abwandern

wichtiger Stahlverbraucher.

Bild: BDS/mh

Elektromobilität ändert

Anforderungen radikal

Mit der aufkommenden Elektromobilität

fällt für Automobil-Produzenten

ein derzeit noch entscheidender Antrieb

44 Stahlreport 10|18


für den Leichtbau ihrer Fahrzeuge weg:

die notwendige Reduzierung der Emissionen.

Das sagte Jörg Paffrath von thyssenkrupp

Steel Europe. „Mit der E-

Mobilität verliert die CO 2

-Thematik an

Bedeutung. Es steigt dagegen der Kostendruck“,

so Paffrath weiter.

Für die Fahrzeugkonstruktion –

und in Folge die Werkstofflieferanten

– bedeute das den Wechsel von

anspruchsvollen hin zu einfacheren

Bauteilgeometrien. Der wirtschaftliche

Leichtbau stehe bei der Elektromobilität

im Fokus.

Das Motiv für Leichtbau bei Elektrofahrzeugen

sei nicht die Reichweite,

denn der Einfluss des Gewichts auf die

Reichweite sei bei Elektrofahrzeugen

vernachlässigbar. Der Leichtbau konkurriere

vielmehr mit den Batteriekosten.

Wenn die Kosten für den Leichtbau

niedriger sind als die Batteriekosten

für das nicht eingesparte Gewicht, lohne

sich der Leichtbau, so Paffrath. Da die

Batteriekosten tendenziell immer weiter

sinken, sei für Elektroautos nur Stahl

(und nicht Aluminium oder Kunststoff)

als Leichtbauwerkstoff rentabel.

Elektrofahrzeuge sind schwerer als

solche mit Verbrennungsmotoren –

beim Golf VII um über 340 kg. Gewichts -

treiber sind die Batterie und ihre Einhausung

(aus höchstfesten Stählen).

Das erfordere ein Umdenken im

Chassis- und Karosseriebau. Nicht nur

das Fahrzeug müsse angepasst werden,

sondern auch die eingesetzten Werkstoffe.

Zwar bleibe die Werkstoffentwicklung

„festigkeitsgetrieben“. Doch

nähmen komplexe Tiefziehoperationen

ab. Unter dem Strich bietet die Elektrifizierung

neue Chancen für Stahlwerkstoffe,

so Paffrath.

Handel: Nähe macht weiterhin

den Unterschied

Auch die Stahldistribution steht den

großen Herausforderungen gegenüber,

die die technologische Entwicklung mit

sich bringt. Wie thyssenkrupp Schulte

angesichts der Veränderungen agiert,

erläuterte Ilse Henne, CEO des Unternehmens.

Mehr denn je ist derzeit auch in

Stahdistribution Flexibilität, Anpassungsfähigkeit

und Kreativität gefragt.

„Der Handel durchläuft eine grundlegende

Transformation. Die klassische

Customer Journey ist Geschichte“, so

Grafik: Prof. Dr. Roland Döhrn, RWI, UDE auf dem WSM Stahltag, 5.9.2018

die Belgierin. Kunden seien anspruchsvoll

und informiert wie nie zuvor.

Im Fokus der Aufmerksamkeit

müsse daher vor allem die Frage stehen:

Wer sind die eigenen Kunden? Mehr

als bisher müsse die Nähe zum Kunden

erarbeitet werden. Verstehe ich, in welcher

Industrie ein Kunde arbeitet?

Kenne ich die Rolle, die das Kundenunternehmen

darin einnimmt? Diese

und ähnliche Fragen sind für das erfolgreiche

Agieren wichtig, so Henne.

Dabei wird deutlich: Neben technischer

Kompetenz sind soziale Kompetenzen

der Mitarbeiter immer wichtiger.

Um enger mit seinen Kunden in

Kontakt zu kommen und mehr über

sie zu erfahren, hat thyssenkrupp

Schulte sogenannte „Gemba Walks“

durchgeführt – eine Methode aus dem

Lean Manufactoring, bei dem Optimierungsansätze

durch eigene Beobachtung

direkt am Produktionsort erarbeitet

werden. Mit sehr gutem Ergebnis:

„Wir haben überaus positive Rückmeldungen

bekommen und viele interessante

Einblicke erhalten.“

Konsolidierung erzeugt

Verkäufermarkt

Die Konsolidierung der EU-Stahlindustrie

erzeuge einen Verkäufermarkt,

sagte Dr. Ulrich Roeske, Geschäftsführer

der Bilstein Service GmbH. Für Abnehmer

wie die Bilstein Group werde die

Marktposition damit schwieriger. Auch

auf Kundenseite haben Konsolidierungen

der vergangenen Jahre zu einer

Stahlimporte der EU

Erstes Halbjahr 2018 gegenüber Vorjahr in %

Steigerung der Verhandlungsmacht

geführt. Der Kaltbandmarkt ist Roeske

zufolge heute mehr denn je ein herausfordernder

Nischenmarkt.

Massiven Einfluss auch auf diese

Branche habe der Wandel der Automobilproduktion

hin zur Elektromobilität.

Innovationspartnerschaft

Welche Anforderungen hat ein innovatives

Metall verarbeitendes Unternehmen

an seine Lieferanten? Antworten

dazu gab Besim Jakob,

Geschäftsführer des zur Winkelmann

Group gehörenden Stahl-Service-Centers

Winkelmann Metals Solutions

GmbH. Mit einer Jahrestonnage von

rund 110.000 t und einem für dieses

Jahr geschätzten Umsatz von rund

70 Mio. € versorgt das Unternehmen

die weiterverarbeitende Industrie mit

Flachstahlprodukten.

Als Spezialistin der Metallumformung

für Anwendungen in der Automobilindustrie

sowie der Luft- und

Raumfahrt, ist die Winkelmann Group

ein ausgesprochenes Technologieunternehmen

mit hohen Ansprüchen an

das eingesetzte Material. Für die erfolgreiche

Kooperation in den Lieferketten

sind viele Faktoren von Bedeutung, so

Besim Jakob. Dazu gehören die Bereitschaft

zur Anpassung von Legierungen

auf seiten der Produzenten, die Verfügbarkeit

von Erprobungsmaterial, kompetente

Ansprechpartner, Projektbegleitung

während des gesamten

Produktlebenszyklusses sowie eine globale

Materialverfügbarkeit. 2

Prozentual haben

die Stahl-Einfuhren

aus Russland und

der Türkei im ersten

Halbjahr 2018 deutlich

zugenommen.

Stahlreport 10|18

45


Verbände

und Politik

Nachrichten/Berichte

Stahlbau

Auszeichnung für

Professor Bucak

Befragung zur Kongressvorbereitung

Entwicklung im Produktionsverbindungshandel

Im Vorfeld des 5. PVH-Kongresses 2019 in Köln führt das dortige IfH

erneut eine Befragung über die Entwicklung im Produktionsverbindungshandel

durch. Aufbauend auf den vorherigen Studien sollen

die bisherigen Erkenntnisse vertieft und neue Entwicklungen untersucht

werden. Erneut werden dafür von einem Verbändebündnis

Hersteller, der Werkzeugfachhandel sowie deren Kunden aus Handwerk

und Industrie befragt.

Begleitend zu dem Motto des

am 8./9.3.19 anstehenden PVH-Kongresses

„Online + mobile und trotzdem

stationär + regional?“ soll die neue

Marktuntersuchung im Vorfeld die

aktuellen Erwartungen und Anforderungen

der Kunden untersuchen, aber

auch bisherige Erkenntnisse vertiefen

und Entwicklungstendenzen aufzeigen.

Der Hintergrund: Die zunehmend

vernetzte Welt beeinflusst mehr und

mehr das Marktgeschehen. Abläufe

verändern sich, neue Kommunikationskanäle

entstehen, zusätzliche Services

werden erwartet. Konsequente

und gezielte Anpassung an die Bedürfnisse

des Marktes sind im Werkzeugfachhandel

notwendig, um den Kundenansprüchen

auch zukünftig

gerecht werden zu können.

Aus diesem Grund führt das Institut

für Handelsforschung (IFH) an der

Universität zu Köln im Auftrag des

Zentralverbands Hartwarenhandel

e.V. (ZHH), Düsseldorf, des Fachverbands

des Maschinen und Werkzeug-

Großhandels e.V. (FDM), Bonn, des

Fachverbands Werkzeugindustrie e.V.

(FWI), Remscheid, und des Zentral-

verbands Elektrotechnik und Elektronikindustrie

e.V. (ZVEI), Frankfurt,

bis Mitte November 2018 eine

Befragung durch. Deren Ziel ist es,

die Anforderungen und Erwartungen

der gewerblichen Kunden an den

Werkzeugfachhandel in Zeiten der

digitalen Veränderung zu untersuchen

und den Handlungsbedarf

abzuschätzen.

Neben den Befragungen von Herstellern

und Kunden soll auch die

eigene Einschätzung des Handels

untersucht werden. Der PVH ist eingeladen,

sich an der Untersuchung

zu beteiligen. Das IFH garantiert die

neutrale und anonyme Verwendung

der Angaben.

Die Umfragen laufen bis zum

12.11.18. Als Dankeschön werden

unter allen Teilnehmern drei Freiplätze

für den PVH-Kongress verlost,

in dessen Rahmen die Ergebnisse

der Studie präsentiert werden. 2

[ Info ]

Die Online-Befragung ist über den Link

http://www.ifhkoeln.de/zhh-haendler

aktivierbar. Weitere Informationen zum

Kongress sind auf der Internetseite des

ZHH unter www.zhh.de zu finden.

Prof. Dr.-Ing. Ömer Bucak erhält

die Auszeichnung des Deutschen Stahlbaus

2018. Das hat das Bauforum Stahl

im Vorfeld des Deutschen Stahlbautages

im Oktober in Duisburg bekanntgegeben.

Professor Bucak bereichere seit fast 30

Jahren die Welt des Stahl- und Glasbaus.

Als Professor an der Hochschule München

habe er als Lehrer, Chef und kollegialer

Ansprechpartner ganze Generationen

von jungen Studierenden des

Bauingenieurwesens begeistert. So verlautbarte

es aus der Jury.

Er leitete das Labor für Stahl- und Leichtmetallbau.

Der Ausgezeichnete ist einer

der Begründer des konstruktiven Glasbaus.

Ob Verbundgläser oder geklebte

Glaskonstruktionen, seine Forschungen

fanden Eingang in Projekte wie den Petuelring-Tunnel

in München und die Elbphilharmonie

in Hamburg. Dort führte er die

Belastungstests der Scheiben durch, die

durch ihre dreidimensionale Ausformung

gestaltprägend für das Erscheinungsbild

des Leuchtturmprojekts im Hamburger

Hafen sind.

Seit 46 Jahren wird die „Auszeichnung

des Deutschen Stahlbaus“ verliehen. Mit

ihr werden im Zwei-Jahres-Rhythmus Personen

der Wissenschaft, der Technik und

der Wirtschaft für hervorragende Leistungen

geehrt, die das Bauen mit Stahl

durch Weiterentwicklungen in Technik

oder Wirtschaftlichkeit vorangebracht

haben.

Die Ehrung erfolgt auf der Abendveranstaltung

des 39. Deutschen Stahlbautags,

die am 11. Oktober 2018 in der Mercatorhalle

in Duisburg stattfindet.

[ Info ]

Programm und Anmeldung:

deutscher-stahlbautag.com

46 Stahlreport 10|18


Verantwortung wahrnehmen

Appell zu globalen

Handelsstreitigkeiten

Auch in den Sommerwochen fehlte

es nicht an Mahnungen aus dem Bereich

bundesweit tätiger Verbände, auch mit den

globalen Handelskonflikten Verantwortung

wahrnehmend umzugehen. Ein Beispiel

dafür lieferte zum Konflikt zwischen China

und den USA der Bundesverband Großhandel,

Außenhandel, Dienstleistungen (BGA):

„Bei dem Handelsstreit zwischen den beiden

größten Volkswirtschaften der Welt

sind wir keine unbeteiligten Zuschauer, sondern

mittendrin. Die erneute Welle von

Zusatzzöllen wird nicht nur Unternehmen in

China und den USA schaden, sondern stellt

eine Bedrohung für die Weltkonjunktur dar.

Infolge der fortgeschrittenen, internationalen

Arbeitsteilung hat der Disput das Potential,

sich disruptiv auf Lieferketten in der

ganzen Welt auszuwirken.“ Dies sagte Dr.

Holger Bingmann, Präsident des BGA,

anlässlich der neuen Sonderzölle, die

sowohl die USA als auch China im August

auf Waren des jeweils anderen Landes im

Volumen von jeweils 16 Milliarden Dollar in

Kraft gesetzt hatten.

Appell an die Handelsvernunft:

BGA-Präsident Dr. Holger Bingmann.

„Wir appellieren an die Beteiligten, den Handelskonflikt

beizulegen, um den Schaden

nicht weiter zu vergrößern. Klar ist, dass

China deutlich mehr machen muss, um das

geistige Eigentum ausländischer Unternehmen

zu schützen. Dieses Problem muss

auch im Sinne deutscher Unternehmen

durch die internationale Gemeinschaft

gelöst werden. Einseitig verhängte Zusatzzölle

sind eindeutig der falsche Weg, um

solche Ziele zu erreichen. Insbesondere, da

sich ein solches Vorgehen schnell auch wieder

gegen deutsche Firmen direkt richten

kann.

Wohnungsbau

tritt auf der Stelle

In diesem Jahr wird nicht einmal die Marke

von 300.000 Neubauwohnungen erreicht.

Davon geht die Industriegewerkschaft

Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) aus. Relevante

Branchenindikatoren – darunter

Absatzzahlen der Baustoffindustrie – und

die Zahl der Baugenehmigungen deuteten

„auf ein deutlich zu schwaches Wohnungsbau-

Jahr 2018 hin“, sagte der Bundesvorsitzende

der IG BAU, Robert Feiger. Der Wohnungsbau

trete auch weiterhin auf der Stelle

– und das gut ein halbes Jahr nach dem

Start der neuen Bundesregierung. Ohne

einen gravierenden Kurswechsel in der Wohnungsbaupolitik

werde die Regierung an

ihrem selbst gesteckten Ziel – 1,5 Millionen

Neubauwohnungen bis 2021 – scheitern.

Dazu müssten 375.000 neue Wohnungen

gebaut werden – pro Jahr. Das erste Regierungsjahr

werde die Große Koalition allerdings

schon mit einem Defizit von 75.000

Wohnungen abschließen. „Damit liegt die

Messlatte ab 2019 dann bei jährlich

400.000 Neubauwohnungen pro Jahr“, so

Feiger. Um das zu schaffen, müsse der Staat

wesentlich mehr Geld in die Hand nehmen

und endlich verlässliche Rahmenbedingungen

für die Bauwirtschaft schaffen.


Verbände

und Politik

Bericht/Nachrichten

Innovatives

BME-Symposium

in Berlin

Der Bundesverband Materialwirtschaft,

Einkauf und Logistik (BME) hat zu seinem

inzwischen 53. Symposium über Einkauf

und Logistik vom 14.-16.11.18 nach Berlin

eingeladen. Dort wird auch wieder der

verbandliche Innovationspreis vergeben,

zu dem der BME jetzt die Nominierten

bekanntgegeben hat.

Motto der Großveranstaltung

ist in diesem Jahr die Aufforderung

„Transformation jetzt!“ Dieses Thema

spiegelt sich stark auch in den für das

Plenum vorgesehenen Keynotes:

z Welche Herausforderungen stellen

sich auf den Märkten in den nächsten

Monaten?

z Was ist die neue Rollenverteilung

zwischen Mensch und Maschine?

z Wie kann die digitale Transformation

gelingen und wie werden die Mitarbeiter

mitgenommen?

Darüber hinaus bietet die Veranstaltung

mit rund 100 Referenten Fachvorträge,

Diskussionsrunden und

interaktive Sessions. Die begleitende

Fachausstellung soll sich stärker als

bisher nach Themenfeldern gliedern,

um die Kontaktmöglichkeiten zu optimieren.

Zusätzlich zu den etablierten

BME-Partnern dürften in der dazu

passenden Start-Up-Arena auch junge

Unternehmen zu Wort kommen. Poster

Sessions sollen Zugang zu aktuellen

Abschlussarbeiten mit hoher Relevanz

für die Praxis bieten – und zu

den entsprechenden Autoren. Schließlich

bietet ein umfangreiches Rahmenprogramm

den erwarteten rund

2.000 Teilnehmern viele Möglichkeiten

zum Networking.

Preisvergabe

Unterdessen sind drei Unternehmen

für den BME-Innovationspreis 2018

nominiert worden. Mit dem Award

zeichnet der BME erfolgreiches, innovatives

Engagement in Einkauf, Logistik

und Supply Chain Management

aus. Der Preis wird seit 1986 jährlich

vergeben. Unternehmen aus Indus-

trie, Handel und Dienstleistung

haben dazu auch in diesem Jahr ihre

innovativen Beschaffungskonzepte

beim BME eingereicht. Aus dem

Kreis der Bewerbungen hat die Jury

die besten Konzepte für die Finalrunde

nominiert. Der Gewinner wird

auf dem 53. Symposium Einkauf

und Logistik in Berlin (14.-16.

November 2018) im Hotel InterContinental

vorgestellt.

Nominierte Unternehmen sind

(alphabetisch gelistet):

z Bertelsmann SE & Co. KGaA

„Bertelsmann IT Sourcing Hub –

Driving Sourcing Value Contribution“

z Hansgrohe SE

„Bestandsoptimierte Just-in-time-

Versorgung der agilen Endmontage

durch Prozess- und Systemintegration

globaler Lieferanten“

z Meyer Werft

„Risikoorientiertes Lieferantenmanagementkonzept

zur Sicherung

der termingerechten Fertigstellung

von Großprojekten im Kostenziel“

Die Konzepte der teilnehmenden

Industrie-, Handels- oder Dienstleistungsunternehmen

müssen sich als

nachweislich erfolgreich für das

Unternehmen und nützlich für

Marktpartner ausgewirkt haben. Kriterien

der Jury sind u.a. „Change

Management“, „Effizienzsteigerung“

und „Innovationsgrad“. Preisträger

2017 war die Jokey Group. 2

[ Info ]

Anmelde- und Informationsmöglichkeiten

für das bzw. zum Symposium gibt es

unter jacqueline.berger@bme.de,

Tel.: 069 30838-200.

Doppelte Digitalisierung

Fachforum zur

Zukunft der Bildung

Wegen der besonderen Bedeutung,

die sich aus der Beziehung von Digitalisierung

und Bildung ergibt, hat die Einladung

zum FDL-Fachforum am 12.11.18

in Berlin einen besonders hohen, einen

doppelten Stellenwert. Es geht um die

„Zukunft der Bildung“, so das Motto für

die Tagung der Fernlern- und -lehrinteressierten.

Zu ihnen gehört auch der BDS.

In der Aus-, Fort- und Weiterbildung übernimmt

die Digitalisierung eine doppelte

Rolle: Dieser aktuelle Megatrend ist

gleichzeitig Inhalt und Methode. Zum

einen besteht die Aufgabe der Bildung

darin, Menschen anhand neuer Inhalte

auf die Anforderungen einer Arbeits- und

Lebenswelt 4.0 vorzubereiten und den

digitalen Wandel zu begleiten. Zum anderen

ist der Bildungsbereich durch Digitalisierung

massiven methodischen Veränderungen

unterworfen.

Vor diesen Hintergründen ist der Bundesverband

Deutscher Stahlhandel (BDS),

der seinen Bildungsbereich seit langer

Zeit durch nachhaltige Fernlernangebote

mitgestaltet, auch im Forum DistancE-

Learning, dem früheren Fernlernverband,

engagiert. So ist BDS-Bereichsleiter

Berufsbildung, Dr. Ludger Wolfgart, Sprecher

der im FDL organisierten Anbieter.

Die Fragen, wie sich Fernstudien-Bildungsanbieter

auf mögliche inhaltliche,

technische, pädagogische und didaktische

Disruptionen einstellen können,

steht auch im Raum, wenn das FDL zum

diesjährigen FachForum für den 12.11. in

die deutsche Hauptstadt einlädt.

Neben drei Fachvorträgen die das Thema

„Zukunft der Bildung“ aus wirtschaftlicher,

bildungspolitischer und wissenschaftlicher

Perspektive betrachten, bietet

das Veranstaltungsformat des

FachForums fünf Workshops, in denen

das Tagungsthema zu speziell ausgewählten

Schwerpunktthemen vertieft werden

kann. Am Abend werden im Rahmen

einer Gala in Berlin zudem zahlreiche

Fernstudienpreise vergeben.

48 Stahlreport 10|18


Mehr Anteile

Holzbau im Aufwind

Trotz sinkender Baugenehmigungen

bei Wohngebäuden ist die Holzbauquote

2017 weiter auf nun 17,7 % gestiegen.

Im Vorjahr hatte sie noch bei 16,2 %.

Dies geht aus dem aktuell veröffentlichten

Lagebericht 2018 von Holzbau

Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister

hervor.

Als Treiber dieses Erfolgs werden die

zunehmende Leistungsfähigkeit und die

universelle Anwendbarkeit des Holzbaus

gesehen. Hinzu komme, dass sich das

Informationsangebot der Branche in Qualität

und Umfang zunehmend gesteigert

habe. Dadurch werde der moderne Holzbau

immer mehr zu einer interessanten

Alternative für Bauherren und Planer.

Zudem sind die Auftragsbücher der

Unternehmer auch weiterhin gut gefüllt.

Für das Jahr 2018 rechnet Holzbau

Deutschland daher mit einem Umsatzplus

von 3,5 %. Trotz positiver wirtschaftlicher

Aussichten zeigen sich die Unternehmen

besorgt über zunehmende Verordnungen

und Vorschriften, die das Bauen komplizierter

und teurer machen. Auch die Konkurrenz

durch handwerksnahe Dienstleister

wird als Erfolgshindernis gesehen.

Leuchtturmprojekte der

Recyclinglogistik

Die BDSV will in der Kooperation mit der

DB Cargo ein neues Kapitel aufgeschlagen.

Anlass ist die von BDSV-Präsident

Andreas Schwenter angestoßene „Initiative

10/20“, die zum Ziel hat, mehr Tonnage

auf den Verkehrsträger Bahn zu verlagern.

Eine Mitgliederumfrage hatte

zuvor gezeigt, dass aufgrund von Schwierigkeiten

Vertrauen in die Zuverlässigkeit

des Schienengüterverkehrs verlorengegangen

war. Deshalb hatte die Bundesvereinigung

Deutscher Stahlrecyclingund

Entsorgungsunternehmen (BDSV) mit

Vertretern der DB Cargo diskutiert, wie

das Verhältnis wieder verbessert werden

kann. Dazu sollen auch Leuchtturmprojekte

dienen. Ziel ist es, diese erfolgreich

abzuschließen, um messbare Erfolge und

Ergebnisse nachzuweisen.

Foto: IBU

Qualitätssicherungsmuster

Besser mit den Zulieferern

zusammenarbeiten

Ein Muster zur Qualitätssicherungsvereinbarung (QSV) soll Blech

umformenden Unternehmen die Zusammenarbeit mit ihren

Zulieferern erleichtern. Der Standard bündelt die Anforderungen

der Automobilhersteller. Initiator ist der Industrieverband

Blechumformung (IBU).

Viele IBU-Mitglieder sind

Zulieferer der Automotivebranche.

Von ihren Auftraggebern bekommen

sie zunehmend vertragsrelevante

Vorgaben und Spezifikationen, die

sie an Unterlieferanten weitergeben

und deren Einhaltung sie garantieren

müssen. Dazu gehören Forderungen

des QM-System-Standards

IATF 16949 oder der Norm ISO 9001,

aber auch Einkaufsbedingungen,

Logistik- und Verpackungsrichtlinien

oder Gewährleistungsbestimmungen.

Die neue Muster-QSV soll die

Vermittlung dieser Anforderungen

einfacher machen.

„Sie schafft faire Abläufe innerhalb

der Lieferkette. Und ermöglicht

unseren Mitgliedern einen einheitlichen

Auftritt gegenüber Unterlieferanten“,

unterstreicht IBU-

Geschäftsführer Bernhard Jacobs.

Für den Standard hat der Industrieverband

die vielfältigen Vorgaben

in puncto QSV vom Beratungsunternehmen

VIA Consult analysieren

und bündeln lassen. Mithilfe eines

ergänzenden Leitfadens können

Blechumformer diese Vereinbarung

IBU-Geschäftsführer

Bernhard Jacobs hat

für seine Mitglieder

eine Muster-Verein -

barung zur Qualitäts -

sicherung welche die

Zusammenarbeit mit

Unterlieferanten

erleichtern soll.

an ihre individuellen Unterlieferantengruppen

anpassen – etwa an Produktions-

und Rohmateriallieferanten

oder an Oberflächendienstleister.

Zum Hintergrund: Wachsende

Spezifikationen und Anforderungen

der Automobilhersteller sowie der großen

Zulieferer belasten zunehmend

die Zusammenarbeit innerhalb der

Lieferkette. Deshalb engagiert sich

der IBU als Interessenvertreter der

Blechumformer für einen Standard,

der mehr Transparenz gibt.

Der IBU in Hagen vertritt als Bundesverband

circa 230 Mitgliedsunternehmen

der blechumformenden

Industrie und deren Zulieferer. Diese

überwiegend aus mittelständischen

Familienunternehmen bestehende

Branche wird durch eine industrielle

Fertigung für marktmächtige Kunden

geprägt. Das Umsatzvolumen der

Branche betrug im Jahr 2017 rund

20,5 Mrd. €. Die Verbandsmitglieder

sind mehrheitlich Zulieferer der Automobil-

und Elektronikindustrie, des

Maschinen- und Anlagenbaus, der

Möbel- und Bauindustrie sowie der

Medizintechnik. 2

Stahlreport 10|18

49


Lifesteel

Bericht

Impressum

STAHLREPORT

Das BDS-Magazin für die Stahldistribution

Stahlhandel | Stahlproduktion |

Stahlverarbeitung

Offizielles Organ des BDS-Fernstudiums

Eingangstür zum Designer-Loft

in der Panzerhalle Salzburg. Die

Acrylscheibe mit dem innenliegenden

Nussbaumfurnier kann

von hinten beleuchtet werden.

Zugang zur Panzerhalle Salzburg

Nachmilitärische Nutzung

Ein – auch im Stahlreport – viel zitiertes Beispiel für die gelungene

Wiederbelebung eines ehemals militärisch genutzten Gebäudes ist

die Panzerhalle Salzburg. Wie aber gestaltet man die Zugänge zu

einem solch ungewöhnlichen Objekt? Diese Detailfrage hat jetzt BOS

beantwortet – mit Stahl.

Das architektonische „mustsee“,

also die ehemalige Panzerhalle,

beherbergt zahlreiche Unternehmen,

eine Markthalle, eine Schönheitsoase

sowie verschiedene Lofts, Büros, Ausstellungsflächen

und Veranstaltungshallen,

die als Event-Locations genutzt

werden können.

Eines der Highlights des Objekts

ist das von Smartvoll Architekten über

zwei Etagen angelegte Designer-Loft.

Da dieses Apartment über eine Raumhöhe

von 8 m verfügt, bot es den Architekten

viele Gestaltungsmöglichkeiten:

Eine transparente Duschkabine lässt

den Benutzer quasi 4 m über dem

Boden des Lofts schweben. In der Mitte

befindet sich eine Küche aus Lavastein,

die sich über zwei Terrassen erstreckt.

Die Treppe und die Küche sind großzügig

umgeben von dem Wohnzimmer,

dem Arbeitsbereich und dem Unterhaltungsbereich

und werden von Ziegelmauern

umschlossen.

Für den Eingangsbereich zu diesem

besonderen, 375 m 2 großen Loft lieferte

BOS Best Of Steel die Design-Türzarge

CasePlus LED. Es handelt sich um ein

innovatives System, mit dessen Hilfe

Beleuchtungskonzepte realisiert und

Räume in Szene gesetzt werden können.

Eine Acrylscheibe entlang der Tür

kann mittels LEDs sowohl weiß als

auch farbig beleuchtet werden und

dient dadurch als Orientierungshilfe,

Wegweiser oder optisches Highlight.

250 Module der Gebäudetechnik,

Ruf-, Audio- und Türkommunikationssysteme

sowie Schalter und Steckdosen

können in die dahinter liegende

Funktionssäule integriert werden.

Tür, Türbänder und -drücker sind frei

wählbar, verdeckt liegende Bandsysteme,

aufgesetzte oder verdeckte

Obentürschließer, Antriebe etc. sind

nach Anbieterangaben problemlos

einsetzbar – der Modularität seien

so gut wie keine Grenzen gesetzt.

Die LED-Acrylscheibe der Case-

Plus LED im Loft der Panzerhalle ist

mit einem innenliegenden Furnier

ausgestattet und optisch an das Holzdesign

des Türblattes angepasst. BOS

Best Of Steel bietet sechs unterschiedliche

Furniersorten an, die mit jedem

Stil harmonieren. Für die Eingangstür

im Loft wurde Nussbaum verwendet.

BOS Best Of Steel produziert seit

über 50 Jahren Stahlzargen für Türen

und Fenster. BOS sieht sich als Marktführer

in Deutschland und führend

in vielen europäischen Ländern. 2

Foto: BOS

Herausgeber:

Bundesverband Deutscher Stahlhandel

Max-Planck-Straße 1

40237 Düsseldorf

Redaktion:

Dr. Ludger Wolfgart (Chefredakteur)

Telefon (02 11) 8 64 97-11

E-Mail: Wolfgart-BDS@stahlhandel.com

Markus Huneke

Telefon (02 11) 8 64 97-24

E-Mail: Huneke-BDS@stahlhandel.com

Anzeigen:

Ksenija Sandek

Telefon (02 11) 8 64 97-21

E-Mail: Sandek-BDS@stahlhandel.com

Verlag:

BDS AG

Max-Planck-Straße 1

40237 Düsseldorf

Telefon (02 11) 8 64 97-0

Telefax (02 11) 8 64 97-22

Layout:

auhage|schwarz, Leichlingen

Druck:

Hellendoorn, Bad Bentheim

Erscheinungsweise:

monatlich (10 Hefte/Jahr)

Bezugspreis:

Jährlich 65 € im Inland und 70 € im Ausland

zuzüglich Versandspesen und Mehrwertsteuer.

Abbestellungen sind lediglich unter Einhaltung

einer dreimonatigen Kündigungsfrist zum Jahres -

ende möglich. Für die Mitglieder des BDS und die

Teilnehmer im BDS-Fernstudium ist der Bezug

eines Exemplars der Fachzeitschrift „Stahlreport

im Mitgliedsbeitrag bzw. in der Studien gebühr

enthalten. Ein Nachdruck ist nur mit ausdrücklicher

Genehmigung der Redaktion gestattet.

Anzeigenpreis:

Zur Zeit gilt die Preisliste Nr. 35.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte oder

Fotos übernehmen Herausgeber, Redaktion und

Verlag keine Gewähr. Namentlich oder mit Initialen

gekennzeichnete Beiträge vertreten eine vom

Herausgeber unabhängige Meinung der Autoren.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird mitunter

auf die gleichzeitige Verwendung mänlicher

und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche

Personenbezeichnungen gelten gleichwohl

für beiderlei Geschlechter.

Außerdem bittet die Redaktion um Verständnis,

dass insbesondere Firmennamen je Artikel in der

Regel nur einmal in ihrer werbeorientierten Form

verwendet und entsprechende Begriffe häufig

eingedeutscht werden.

International Standard Serial Number:

ISSN 0942-9336

Diese Zeitschrift wurde aus umwelt schonendem

Papier hergestellt.

Beilagenhinweis:

Dieser Ausgabe liegt eine Beilage vom Bundesverband

Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik

e.V. (BME) und des SAZ Stahlanarbeitungszentrum

Dortmund GmbH & Co. KG bei.

50 Stahlreport 10|18


BDS-Berufsbildung

Seminare und sonstige (BDS-)Veranstaltungen

2018

Seminarthema Termin Tagungsort

Werkstoff- und Produktkunde (Lernteam) 05.-06.11. Kehl

Verkauf (Lernteam) 08.11. Hamburg

Grobbleche (Seminar) 19.-20.11. Wernigerode

Betonstahl (Seminar) 21.-22.11. Kehl

Stahleinkauf (Kooperation/Seminar) 04.-05.12. Duisburg

Stahlkunde (Seminar) 05.-07.12. Gengenbach

2019

Seminarthema Termin Tagungsort

Stahlkunde (Seminar) 06.-08.03. Dortmund

Rohre (Seminar) 11.-13.03. Paderborn

Blankstahl (Seminar) 28.-29.03. Ludwigsburg

Qualitäts- und Edelstahl (Seminar) 04.-05.06. Baunatal

Stahlkunde (Seminar) 20.-22.08. Gröditz

Stahlkunde (Seminar) 03.-05.12. Gengenbach

Diese Übersicht gibt den Stand der Planungen für Lernteam- und Seminarveranstaltungen

und zum Fernstudium sowie zu entsprechenden Kooperationen wieder.

Änderungen jeder Art sind vorbehalten, vor allem Ergänzungen. Über weitere Details sowie zu

den Anmeldemöglichkeiten informieren Sie sich bitte im Internet (www.stahlhandel.com) oder

wenden sich telefonisch bzw. elektronisch an den

BUNDESVERBAND DEUTSCHER STAHLHANDEL (BDS)

Max-Planck-Straße 1 · 40237 Düsseldorf

Telefon: 0211/86497-19 · Telefax: 0211/86497-22

E-MAIL: WYNANDS-BDS@STAHLHANDEL.COM

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