Hoffmann und Campe Frühjahr 2019

hoffmannundcampeverlag

HOFFMANN

UND CAMPE

Frühjahr

2019


»Ein Buch, voll mit diesen Wolf-Haas-Sätzen, die in ihrer Wahrheit

und Klarheit so hell leuchten, dass man gar keine Leselampe braucht,

wenn man es in der Nacht sowieso nicht weglegen kann.

Bis es viel zu schnell schon wieder vorbei ist.«

DER SPIEGEL

DANKE

für Ihren Einsatz!

Foto: © Josef Perndl

ISBN 978-3-455-00388-8

Bereits erschienen


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Foto: © Pablo Castagnola

Dass uns Bücher nicht gleichgültig sind, merken wir gerade dann,

wenn es auf die verzweifelte Suche nach einem Bleistift geht.

Dieser eine Satz, so klug, so vollendet, so schön, muss gebannt

werden, mit grauem Grafit unterlegt, damit wir ihn wiederfinden.

(Deshalb halten wir im Verlag immer sehr viele Bleistifte mit besonders

weicher Mine vorrätig!)

Diese Sätze werden Sie in großer Zahl in diesem Programm finden. Sei es bei Miriam Toews und

Die Aussprache, wo auch angesichts eines unaussprechlichen Verbrechens die Figuren nach Worten

ringen, und Toews wiederum mit Witz die Absurdität der Situation aufzulösen vermag. Sie werden

aber auch bei Barbara Zeman, Deborah Levy, Rebecca Solnit oder Ece Temelkuran reich beschenkt.

Autorinnen, die ihre Stimme längst gefunden haben, aber nun auch gehört werden.

In sich selbst schon ein Gegensatz ist die Prosa des so feinsinnigen und als Mensch leisen Autors

Mohammed Hanif. Doch liest man Rote Vögel, vergisst man dies nur allzu schnell, wie man

wohl auch unter Lachtränen vergisst, dass Mohammed Hanif nichts Geringeres als Catch 22 für

das 21. Jahrhundert geschrieben hat.

Gegengewichte zu der uns fordernden Gegenwart zu schaffen, ist Aufgabe eines guten Sachbuchprogramms.

Francis Fukuyama, einer der großen Denker der letzten dreißig Jahre, der nicht

stehen geblieben ist, sondern auch seine eigenen Thesen überprüft hat, geht mit Identität der Frage

nach, woran unsere Demokratie zerbricht. Ähnlich klar und präzise stellt sich Mark Terkessidis

der Debatte um Einwanderung, Rassismus und deren Ursprünge im Versailler Vertrag. Denn wer

größere Zusammenhänge zu erkennen versucht, verlässt beinahe automatisch das Feld populistischer

Argumentationen.

Bekannt für ihre scharfen Sätze ist die Schriftstellerin Maeve Brennan, verewigt als Holly Golightly

in Frühstück bei Tiffany, und nun in der großartigen Frauenbiographie von Michaela Karl wieder

auferstanden.

Und dass die wortloseste Kunst, die Musik, dann doch der Worte bedarf, dafür steht Karl-Heinz

Ott, dessen großes Weltwissen uns die neun Sinfonien Ludwig van Beethovens so eindringlich zu

erklären vermag.

Nun spitzen Sie Ihre Bleistifte und schicken Sie mir Ihre Hoffmann und Campe-

Frühjahrsprogramm-2019-Sätze.

Ihre

Birgit Schmitz


Foto: © Jaime Hogge

4/5


Der Platz 1-Bestseller aus Kanada

»Ich musste über diese Frauen schreiben.

Ich hätte eine von ihnen sein können.«

Miriam Toews

Die

Miriam

Toews

Aussprache

»Dieser erstaunliche, traurige, verstörende, zu Herzen

gehende Roman, der auf einem realen Fall beruht,

könnte dem Report der Magd entstammen.«

Margaret Atwood

»Toews nimmt ihren Platz neben Alice Munro,

Robertson Davies, Margaret Atwood und

Mordecai Richler ein.« Los Angeles Times

Abbildung: © Klaus Vedfelt / Getty Images


DER ROMAN UNSERER ZEIT

»Ein Vulkan von einem Roman.«

Lauren Groff

Vehemenz, Schärfe sowie unerschütterliche Leichtigkeit und

absolut resilienter Humor sind Miriam Toews’ erzählerische

Markenzeichen. Ihr neuer Roman ermöglicht dem Leser unverhoffte

Einblicke in eine ansonsten verschlossene Welt und

spricht jene Gedanken aus, die uns alle bewegen und angehen.

Miriam Toews (sprich: Teyfs), geboren

1964 in Steinbach/Manitoba, ist eine

der profiliertesten kanadischen Autorinnen.

Sie studierte Filmwissenschaften

und Journalismus und arbeitete für Presse

und Rundfunk. Mit ihrem Roman Ein

komplizierter Akt der Liebe (2004) wurde

sie international bekannt. Für Die

fliegenden Trautmans und Das gläserne

Klavier erhielt sie u. a. den Rogers Writers’

Trust Fiction Prize. Sie lebt und arbeitet in

Winnipeg.

Die Übersetzerin Monika Baark, geboren

1968 in Tel Aviv, wuchs in Toronto,

New York, Moskau, Bonn und Antwerpen

auf. Sie studierte Anglistik und Kunstgeschichte

in Heidelberg und lebt seit

1998 als freie Übersetzerin in Berlin.

Zu den von ihr übersetzten Autorinnen

gehören u. a. Jeanette Winterson,

Margaret Atwood und Claire Messud.

Foto: © Carol Loewen

Sie sind acht Mütter, Töchter, Ehefrauen. Jahrelang wurden sie von

den Männern der Mennonitengemeinde, in der sie leben, nachts

betäubt und vergewaltigt. Während ihre Peiniger vor Gericht

stehen, treffen sie sich heimlich und beraten: Was sollen sie tun?

Trotz allem vergeben und weiterleben wie bisher? Würde die

Gegenwart der Männer nicht Öl ins Feuer ihrer zum Teil mörderischen

Gedanken gießen und sie zwingen, ihren friedfertigen

Glauben zu verraten? Bleibt ihnen also nur, fortzugehen? Vielleicht

ist Vergebung tatsächlich nur aus der Distanz möglich.

48 Stunden lang sind die Männer fort. 48 Stunden, die den Frauen

bleiben, um eine existenzielle Entscheidung zu treffen, deren

Folgen unwägbar sind, denn »wenn wir uns befreit haben, werden

wir uns fragen müssen, wer wir sind«.

»Im Schmelztiegel von Toews’ Genie mischen sich Tränen und

Lachen zu einem magischen Elixier, das die Essenz des Lebens

selbst zu sein scheint.« The Washington Post

• PRESSE- UND MARKETINGSCHWERPUNKT

• GROSSE ONLINE- UND SOCIAL-MEDIA-KAMPAGNE

• LESEREISE UND AUFTRITT AUF DER LIT.COLOGNE

• PLATZ 1 DER BESTSELLERLISTE IN KANADA

• MIRIAM TOEWS STEHT FÜR INTERVIEWS ZUR VERFÜGUNG

6/7


LESEEXEMPLAR

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Miriam Toews

Die Aussprache

Roman

Aus dem kanadischen Englisch übersetzt von Monika Baark

Originaltitel: Women Talking

Originalverlag: Alfred A. Knopf Canada

Umfang: 256 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Format: 12,5 × 20,5 cm

€ 22,– [D] / € 22,70 [A] Warengruppe 1112

ISBN 978-3-455-00509-7 5. März 2019


DAS NEUE ÖSTERREICHISCHE WUNDERKIND

Von der Schönheit der Kunst

und dem Fluch des Geldes

»Barbara Zemans Vision der Welt ist gütig und voller Schärfe,

und ihre Sätze bewegen sich in prächtigen langen Tatzelwurmformen

durch den Kopf des Lesers.« Clemens J. Setz

Barbara Zeman, geboren 1981 im

Burgenland, lebt seit achtzehn Jahren

in Wien, wo sie Geschichte studierte und

als Journalistin für den Falter, The Gap

und Die Presse schrieb. Für ihre Kurzgeschichten

wurde sie mehrfach mit

Aufenthalts- und Arbeitsstipendien

ausgezeichnet, 2012 gewann sie den

Wartholzpreis.

Foto: © Judith Stehlik

In der lähmenden Hitze eines Spätsommers beschließt der steinreiche

Erbe Immerjahn, der Erlesenheit seiner Welt zu entfliehen.

Er will seine Villa mitsamt der eindrucksvollen Kunstsammlung

zum Museum machen. Doch bei den Vorbereitungen verstrickt

er sich zunehmend in den Fäden seiner Liebes- und Lebensgeschichte.

Statt unentwegt an der bevorstehenden Eröffnung zu

arbeiten, wird Immerjahn von seiner Melancholie übermannt,

und während der Sohn Olympisches Gold erschwimmt, offenbart

sich Immerjahn, dass seine Frau Katka wohl seit Jahren schon

seinen besten Freund liebt. So scheint ihm kurz vor der

Ausstellungs eröffnung nicht nur die Zeit zwischen den Fingern zu

zerrinnen, sondern sein ganzes Leben.

Barbara Zeman erzählt in ihrem Debüt von versehrter Männlichkeit

und den Absurditäten eines ästhe tisierten Lebens; prunkvoll

und traditionstrunken, mit feiner Komik und be rauschender

Sprachgewalt.

• BUCHPREMIERE IN WIEN

• BARBARA ZEMAN STEHT FÜR VERANSTALTUNGEN UND

INTERVIEWS ZUR VERFÜGUNG

8/9


Barbara Zeman

Immerjahn

Roman

Umfang: ca. 256 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Format: 12,5 × 20,5 cm

€ 22,– [D] / € 22,70 [A] Warengruppe 1112

ISBN 978-3-455-00495-3 5. Februar 2019

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bereits vor Erscheinen.


DIE LITERARISCHE WIEDERENTDECKUNG

ZU DEN BRANDAKTUELLEN THEMEN UNSERER ZEIT

»Die Weltgeschichte ist ein Produkt

des Zufalls und das Resultat der Gewalt.«

Oskar Panizza

Lange vor Huxley und Orwell hat der im Deutschen Kaiserreich

als Gotteslästerer und Majestätsbeleidiger streng zensierte und

verfolgte Oskar Panizza mit Die Menschenfabrik eine prophetische

Erzählung geschrieben. 1890 entstanden, könnten ihre

Themen im Angesicht von allwissenden Algorithmen, Künstlicher

Intelligenz und den Fortschritten der Gentechnik nicht

aktueller sein.

Oskar Panizza, geboren 1853 in Bad

Kissingen, war Nervenarzt, Schriftsteller,

entschiedener Antikatholik und einer der

größten Kritiker des autoritären wilhelminischen

Staats. Seine Texte wurden im

Deutschen Kaiserreich zensiert und

verboten. Für Das Liebeskonzil, seine

Satire auf die katholische Kirche, wurde

Panizza 1895 wegen Majestätsbeleidigung

und Blasphemie verhaftet und zu

einem Jahr Gefängnis verurteilt. Nach

seiner Haft lebte er in Zürich und Paris.

Per Steckbrief international gesucht,

kehrte er 1901 nach Bayern zurück, wo

er von 1904 bis zu seinem Tod 1921 in

verschiedenen Nervenkliniken untergebracht

war. Zu den Unterstützern

Panizzas und begeisterten Lesern seines

Werks gehörten prominente Zeitgenossen

wie Walter Benjamin, George Grosz,

Kurt Tucholsky oder Frank Wedekind.

Auf seiner Suche nach einer Unterkunft gelangt ein Wanderer

eines Nachts vor ein rätselhaftes Gebäude. Als er klopft, öffnet ihm

ein kleines Männlein bereitwillig die Tür. Doch dahinter erwartet

ihn ein Ort des Schreckens: die Menschenfabrik. Stolz präsentiert

der Hausherr seinem bestürzten Gast die hier gebauten Maschinen,

die sich äußerlich nicht im Geringsten von ihren lebendigen

Vorbildern unterscheiden – und doch so viel effizienter, so viel

besser sind. Schwitzen, Denken, Fühlen, Impuls oder Neigung:

abgeschafft! Der perfekte Mensch kommt vom Fließband.

Der Wanderer erhebt Einspruch. Und aus seinem nächtlichen

Fabrikbesuch wird eine fesselnde, verstörende Auseinandersetzung

über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Mensch

und Maschine, über das, was heute Selbstoptimierung heißt, über

die drohende Herrschaft der Maschinen, der Hybriden und

»Cyborgs« – und schließlich darüber, was den Menschen überhaupt

ausmacht.

ÜBER 10.000

VERKAUFTE

EXEMPLARE

ISBN 978-3-455-40571-2

10/11


Oskar Panizza

Die Menschenfabrik

Erzählung

Umfang: ca. 80 Seiten, Leinen

Format: 11,8 × 18,8 cm

€ 15,– [D] / € 15,50 [A] Warengruppe 1111

ISBN 978-3-455-00581-3 5. Februar 2019


DAS MEMOIR DES JAHRES

»Jeder Satz ein kleines Meisterwerk.«

The Telegraph

»Das Leben bricht auseinander. Wir versuchen es in die Hand

zu nehmen, versuchen es zusammenzuhalten. Bis uns irgendwann

klar wird, dass wir es gar nicht zusammenhalten wollen.«

Deborah Levy, geboren 1959 in der

Südafrikanischen Union, ist eine britische

Theater- und Romanautorin sowie

Lyrikerin. Ihre Stücke werden u. a. von

der Royal Shakespeare Company

aufgeführt. Ihre Romane Swimming Home

(2011; dt. Heim schwimmen, 2013) und

Hot Milk (2016; dt. Heiße Milch, 2018)

standen auf der Man Booker Prize

Shortlist. Deborah Levy lebt und arbeitet

in London.

Die Übersetzerin Barbara Schaden hat

in Wien und München Romanistik und

Turkologie studiert und etliche Jahre

als Verlagslektorin gearbeitet. Zu den

von ihr übersetzten Autoren gehören

u. a. Patricia Duncker, Karen Armstrong,

Nadine Gordimer, Kazuo Ishiguro,

Siddharta Mukherjee, Edward Lewis

Wallant, Umberto Eco und Fleur Jaeggy.

Foto: © Sheila Burnett

Deborah Levy ist um die fünfzig, als ihr Leben sich radikal verändert.

Sie und ihr Mann gehen getrennte Wege, die ältere Tochter

zieht fort, das gemeinsame Haus gibt es nicht mehr, ihre Mutter

liegt im Sterben. Nunmehr auf sich allein gestellt, nimmt Levy

diese schmerzhaften Einschnitte zum Anlass, von Grund auf neu

über die Frage nachzudenken, was es heißt, als Frau ein sinnreiches,

erfülltes, selbstbestimmtes Leben zu führen.

Was das Leben kostet ist das messerscharf artikulierte Zeugnis einer

Frau, die ihr Leben neu zusammensetzen muss, und gleichzeitig so

viel mehr: treffsichere Betrachtung der mittleren Jahre, kluge

Aktualisierung der Gedanken Simone de Beauvoirs und ein Text,

der einem Passage für Passage Sätze und Pointen fürs Notizbuch

schenkt.

»Von Virginia Woolf mal abgesehen schreibt niemand

so gekonnt darüber, was es heißt, eine Frau zu sein.«

The Observer

»Levy ist eine nicht mehr wegzudenkende Autorin. Eine Meisterin

der Ellipse. Was das Leben kostet ist Lesevergnügen pur.«

The New York Times

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Deborah Levy

Was das Leben kostet

Originaltitel: The Cost of Living

Originalverlag: Hamish Hamilton, London

Aus dem Englischen übersetzt von Barbara Schaden

Umfang: ca. 208 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Format: 12,5 × 20,5 cm

€ 20,– [D] / € 20,60 [A] Warengruppe 1112

ISBN 978-3-455-00514-1 5. März 2019


Nach dem Erfolg von Eine Kiste explodierender Mangos

meldet sich

MOHAMMED HANIF

endlich zurück mit seinem neuen Roman

ROTE VÖGEL

»Ein Buch, das man nicht aus der Hand

legen kann, finster und irrsinnig lustig.«

Mohsin Hamid, Autor von Exit West

Abbildungen: Wüste: © mauritius images / Solvin Zankl;

Pilot: © mauritius images / PJF Military Collection / Alamy

14/15


»Was für ein funkenschlagender,

verwegener, dabei auch

unterhaltsamer Erzähler!«

Navid Kermani

MARKETINGSCHWERPUNKT

• Große Anzeigenkampagne

• Online-Marketing

PRESSESCHWERPUNKT

Der Autor steht für Veranstaltungen und

Interviews zur Verfügung


DER MEISTER DER SATIRE

»Pakistans klügste Stimme.«

The Guardian

Mohammed Hanif wurde 1965 in

Okara, Pakistan, geboren. Nach einer

Ausbildung zum Kampfpiloten bei der

pakistanischen Luftwaffe wandte er sich

dem Journalismus zu und zog 1996 mit

seiner Familie nach London. Dort war

er für die BBC tätig, schrieb Artikel für

die New York Times, die Washington Post

und den Guardian. Sein Debütroman

Eine Kiste explodierender Mangos, eine

bitterböse Satire über den mysteriösen

Flugzeug absturz, der 1988 in Pakistan

mehrere umstrittene Politiker das Leben

kostete, wurde 2008 für den Booker

Prize nominiert, 2011 erschien Alice

Bhattis Himmelfahrt. 2008 kehrte

Mohammed Hanif nach Pakistan zurück

und arbeitet heute in Karatschi als

Korrespondent der BBC.

Der Übersetzer Michael Schickenberg,

geboren 1975 in Haan, studierte

Anglistik/Amerikanistik, Skandinavistik

und Germanistik in Greifswald, Poughkeepsie

und Cádiz. Er übersetzt aus dem

Englischen und Norwegischen und lebt

in Leipzig.

Foto: © Angelika Leuchter / Wissenschaftskolleg Berlin

Mit unschlagbarem Witz, einem sicheren Auge für das Absurde

und bissiger Lust, unbequeme Wahrheiten über eine Welt

im Ausnahmezustand anzusprechen, liefert Mohammed Hanif

nach dem Bestseller Eine Kiste explodierender Mangos mit

Rote Vögel einen der hellsichtigsten Romane unserer Zeit: über

Krieg, Familie und Überlebensstrategien für beide.

Ein amerikanischer Kampfpilot stürzt über der Wüste im Orient

ab. Er rettet sich ausgerechnet in das Militärcamp, das er ausbomben

sollte. Auf Fata Morganas hereinzufallen und beinahe zu

verdursten war nicht gerade das, was Major Ellie sich von seiner

Mission versprochen hat, andererseits ist es auch nicht viel schlimmer

als der Kleinkrieg zu Hause mit seiner Frau. Momo plagen

unterdessen ganz andere Sorgen – seitdem die Amerikaner das

Camp verlassen haben, liegen seine Geschäfte brach, sein älterer

Bruder Ali ist auf dubiose Weise verschwunden, sein Hund hat

eine Sinnkrise, und eine aufgetakelte Entwicklungshelferin belagert

ihn für ihre Studie zum Seelenleben junger Muslime. Als er

durch Zufall den halbtoten Bruchpiloten entdeckt, wird Momo

jedoch schnell klar: Die beiden Westler sind seine große Chance,

den verlorenen Bruder doch noch wiederzufinden.

»Eine schwarze Komödie über eine krisengeschüttelte Welt.«

The Guardian, Books of the Year 2018

»Geistreich, melancholisch und wunderbar anarchisch.«

John le Carré über Eine Kiste explodierender Mangos

• PRESSESCHWERPUNKT

• MARKETINGSCHWERPUNKT

• MOHAMMED HANIF STEHT FÜR VERANSTALTUNGEN

UND INTERVIEWS ZUR VERFÜGUNG

16/17


Mohammed Hanif

Rote Vögel

Roman

Aus dem Englischen von Michael Schickenberg

Originaltitel: Red Birds

Originalverlag: Bloomsbury Publishing, London

Umfang: ca. 320 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Format: 12,5 × 20,5 cm

€ 22,– [D] / € 22,70 [A] Warengruppe 1112

ISBN 978-3-455-00516-5 5. März 2019

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HISTORISCH, FESSELND, EPISCH

»In Mich Vraas Roman lösen sich Zeit und

Raum in elegantester Weise auf.

Ungeheuer mitreißend.« Jyllands-Posten, Aarhus

Peter von Scholten, der schillernde, ehrgeizige junge Generalgouverneur

von Dänisch-Westindien, liebt seine karibischen

Inseln und ihre Einwohner, den dänischen König und die

Frauen: seine Ehefrau Lise in Kopenhagen genauso wie seine

langjährige Geliebte, die Einheimische Anna Heegaard. Unter

Annas Einfluss und gegen den ausdrücklichen Wunsch des

dänischen Königs befreit er die Sklaven auf St. Croix und verliert

daraufhin alles.

Mich Vraa, geboren 1954, lebt als

Journalist, Schriftsteller und Übersetzer

mit seiner Familie in Odense, Dänemark.

Er übertrug u. a. Jonathan Franzen,

Ernest Hemingway und Don DeLillo ins

Dänische. Sein Roman Die Hoffnung

(Hoffmann und Campe 2017) wurde

von der Kritik hochgelobt und war für

zahlreiche Preise nominiert.

Der Übersetzer Ulrich Sonnenberg lebt

und arbeitet als freier Herausgeber und

Übersetzer aus dem Dänischen und

Norwegischen in Frankfurt am Main.

2013 erhielt er den Übersetzerpreis des

Staatlichen Dänischen Kunstrats.

Foto: © Simon Nørlev Nyberg

Im Jahr 1827 wird Peter von Scholten als Günstling des Königs mit

klarem Auftrag nach Westindien geschickt: Fülle die königlichen

Schatzkammern mit Reichtümern aus der Kolonie – ohne Rücksicht

auf Menschenleben. Doch für Peter von Scholten sind auch

Sklaven Menschen, eine Einstellung, für die ihn die Plantagenbesitzer

hassen. Auf seiner Seite stehen die Humanisten Maria Eide

und ihr Mann Mikkel, die den Sklaven Gehör verschaffen wollen,

und vor allem die freie, wohlhabende Einheimische Anna Heegaard,

in die Peter sich verliebt. Und die Zeiten ändern sich:

Die Sklaven erheben sich gegen ihre Unterdrücker, und Peter von

Scholten erklärt sie gegen den Willen seines Königs für frei.

Bei Nacht und Nebel muss er die Insel verlassen – und wird Anna

nie wiedersehen.

Ein fesselnder historischer Roman über Freundschaft und Leidenschaft,

Macht und Machtverlust und die Frage, was uns eher

antreibt: die Sucht nach Vergnügen oder die Liebe?

ISBN 978-3-455-00155-6

18 /19


Mich Vraa

Jetzt seid ihr frei

Roman

Originaltitel: Peters kærlighed

Originalverlag: Lindhardt og Ringhof, Kopenhagen

Aus dem Dänischen von Ulrich Sonnenberg

Umfang: ca. 560 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Format: 13,5 × 21 cm

€ 24,– [D] / € 24,70 [A] Warengruppe 1112

ISBN 978-3-455-00383-3 1. April 2019


TSCHECHIEN – SCHWERPUNKT DER LEIPZIGER BUCHMESSE

»Ich bin nicht der Arzt,

ich bin der Schmerz.«

Radka Denemarková

Radka Denemarková, geboren 1968,

ist eine tschechische Autorin, Dramatikerin,

Drehbuchautorin, Essayistin und

Über setzerin deutscher Literatur und lehrt

Creative Writing. Als einzige tschechische

Autorin ist sie dreifache Preisträgerin

des Magnesia Litera Preises (in

den Kategorien Prosa, Sachbuch und

Übersetzung). Ihre Werke wurden in

mehr als 20 Sprachen übersetzt. 2017

war sie Stadtschreiberin von Graz.

Die Übersetzerin Eva Profousová, geboren

1963 in Prag, lebt in Berlin.

Sie ist Übersetzerin und Publizistin und

hat u. a. Jáchym Topol, Jaroslav Rudiš und

Tereza Boucková ins Deutsche übertragen.

Foto: © Vojtech Havlik

In einer Prager Luxusvilla wird die Leiche eines reichen Geschäftsmannes

gefunden. Obwohl alles auf Selbstmord hindeutet, kommen

dem Ermittler Zweifel. Seine Nachforschungen führen ihn zu

einem versteckt gelegenen, von drei älteren, kultivierten Damen

bewohnten Häuschen, in dem er einen merkwürdigen Fund

macht: Ein Archiv mit Akten und Augenzeugenberichten, die vom

Zweiten Weltkrieg bis heute Tausende Fälle von Gewalt gegen

Frauen dokumentieren. Was verbindet den Prager Mordfall mit

den drei älteren Damen und ihrem Archiv? Wird der Familie der

jungen Inderin, die nach einer Gruppenvergewaltigung starb, je

Gerechtigkeit widerfahren? Werden die Kriminellen, die in Nordengland

junge Frauen in die Prostitution zwingen, je für ihre Taten

verurteilt werden? Oder ist Selbstjustiz die einzig mögliche

Re aktion? Allein die frei von Kontinent zu Kontinent ziehenden

Schwalben wissen die Antwort und können über Länder und

Zeiten hinweg Verbindungen ziehen.

Radka Denemarková verwebt in ihrem sprachgewaltigen Roman

Elemente des Kriminalromans, Fakt und Fiktion zu einem erschütternden

Panorama der Gewalt gegen Frauen. Eindrucksvoll

schildert sie, wie trotzige Frauen sich daranmachen, das »vergewaltigte

Jahr hundert« geradezubiegen, geschundene Körper

zu heilen und für ungesühnte Verbrechen Rache zu üben.

• DIE WICHTIGSTE TSCHECHISCHE AUTORIN DER GEGENWART

• RADKA DENEMARKOVÁ STEHT FÜR VERANSTALTUNGEN UND

INTERVIEWS ZUR VERFÜGUNG

• LESUNGEN IN BERLIN, LEIPZIG, MÜNCHEN, SALZBURG

• LEIPZIGER BUCHMESSE 2019 – GASTLAND TSCHECHIEN

20/21


EIN BEITRAG ZUR

GESCHICHTE DER

FREUDE

RADKA

DENEMARKOVA

HOFFMANN

UND CAMPE

Radka Denemarková

Ein Beitrag zur Geschichte der Freude

Roman

Originaltitel: Príspevek k dejinám radosti

Originalverlag: Host, Brünn

Aus dem Tschechischen von Eva Profousová

Umfang: ca. 304 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Format: 12,5 × 20,5 cm

€ 24,– [D] / € 24,70 [A] Warengruppe 1112

ISBN 978-3-455-00511-0 5. Februar 2019


EINE LIEBESERKLÄRUNG

AN INDIEN UND DAS TADSCH MAHAL

»Schönheit hat immer recht.«

Matthias Politycki

»Niemand sonst hat vermutlich ein größeres Recht, über das

Wesen des Reisens zu schreiben als Politycki, allein schon deswegen

nicht, weil es für ihn keine Freizeitbeschäftigung ist,

sondern Droge, Lebenselixier, Grundnahrungsmittel in einem.«

Jakob Strobel y Serra, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Matthias Politycki, 1955 geboren, lebt

in Hamburg und München, die Hälfte

des Jahres ist er auf Reisen. Indien ist

eines seiner Lieblingsländer, er hat es

bislang fünfmal besucht. Der »Abenteurer

der deutschen Literatur« (Hajo Steinert)

veröffentlicht seit dreißig Jahren Romane,

Erzählungen, Gedichte – und auch

immer wieder Reisereportagen und

-erzählungen. Bei Hoffmann und Campe

erschienen zuletzt sein Reisebuch Schreck -

lich schön und weit und wild (2017) und

Sämtliche Gedichte 2017–1987 (2018).

www.matthias-politycki.de

Foto: © privat

Als er zum ersten Mal das Tadsch Mahal sieht, ist Matthias

Politycki überzeugt, gerade vor dem schönsten Gebäude der Welt

zu stehen. Aber woher nimmt er diese Gewissheit? Die Frage wird

zum Ausgangspunkt einer weiteren Reise zum Tadsch Mahal.

Mittlerweile ist es eines der Top-Touristenziele, täglich wird es von

bis zu 80 000 Menschen besucht. Wie kann man in einem derartigen

Trubel dem Geheimnis der Schönheit auf die Spur

kommen? Und welche Abenteuer muss man riskieren, um am

Ende wieder mit dem Glück der reinen Anschauung beschenkt

zu werden?

Zusammen mit seinem indischen Freund Sanjay begibt sich

Politycki auf eine Reise weit hinter die Kulissen Indiens.

Und plötzlich erscheint das Tadsch Mahal in einer Perspektive,

in der man es zuvor noch nie gesehen hat.

• MATTHIAS POLITYCKI STEHT FÜR VERANSTALTUNGEN UND

INTERVIEWS ZUR VERFÜGUNG

• DAS TADSCH MAHAL HAT 4 MIO. BESUCHER JÄHRLICH

22/23


Matthias Politycki

Meine Reise zum Tadsch Mahal

Umfang: 160 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Format: 12,5 × 20,5 cm

€ 20,– [D] / € 20,60 [A] Warengruppe 1365

ISBN 978-3-455-00536-3 Bereits erschienen


GUTE AUSSICHTEN!

Ab Herbst 2019 erscheinen sämtliche

als Taschenbücher im Atlantik Verlag.

-Romane

Foto: © Hulton Archive / Getty Images

Bis dahin erfreuen wir uns an

vier weiteren Neuausgaben seiner großen Romane.

24/25

GEORGES


»Die Romane zeigen Simenon auf dem Gipfel seiner Kunst.

Mehr noch: Einige von ihnen zählen zu den besten Romanen,

die im 20. Jahrhundert geschrieben wurden.«

The New Yorker

Aktionspaket Simenon

je 4 Exemplare der Novitäten

je 2 Exemplare der Backlist

plus Plakat

45% Sonderrabatt und ​Remissionsrecht

ISBN 978-3-455-98331-9

Erscheint am ​1. April 2019

SIMENON


MIT EINEM NACHWORT VON

CHRISTIAN SEILER

»Ich schwöre: eine der drei schönsten

Liebes geschichten der Welt.« Jakob Arjouni

NEUÜBER-

SETZUNG

Ein Fischerdorf in der Normandie, direkt an der

Atlantikküste: Nach dem Tod ihres Vaters

beschließt die 17-jährige Marie, nun Vollwaise,

anders als ihre Geschwister in Port-en-Bessin zu

bleiben und ihr Leben selbst in die Hand zu

nehmen. Als Serviererin im Café de la Marine

verzaubert die spröde Schönheit nicht nur ihren

Geliebten Marcel, sondern zieht auch bald

Henri de Chatelard in ihren Bann, Liebhaber

ihrer Schwester Odile und doppelt so alt wie

Marie. Eifersüchtig beäugt Marcel die beiden.

Zunächst zeigt Marie dem Café- und Kinobetreiber

die kalte Schulter, doch sie bleibt nicht

lange unempfänglich für das Werben des

unwahrscheinlichen Verehrers ...

1970 verfilmt von Marcel Carné mit Jean Gabin

als Henri de Chatelard.

Georges Simenon, geboren 1903 im belgischen Lüttich,

gestorben 1989 in Lausanne, gilt als der »meistgelesene,

meistübersetzte, meistverfilmte, in einem Wort: der erfolgreichste

Schriftsteller des 20. Jahrhunderts« (Die Zeit). Seine

erstaunliche literarische Produktivität (75 Maigret-Romane,

117 weitere Romane und über 150 Erzählungen), viele

Ortswechsel und unzählige Frauen bestimmten sein Leben.

Rastlos bereiste er die Welt, immer auf der Suche nach

dem, »was bei allen Menschen gleich ist«. Das macht seine

Bücher bis heute so zeitlos.

Georges Simenon

Die Marie vom Hafen

Roman

Originaltitel: La Marie du port

Aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer

Umfang: ca. 208 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Format: 12,5 × 20 cm

€ 22,90 [D] / € 23,60 [A] Warengruppe 1112

ISBN 978-3-455-00518-9 1. April 2019

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MIT EINEM NACHWORT VON

JUDITH KUCKART

Eine Studie über

Zwangsvorstellungen und Irrsinn

Der Arzt Hans Kuperus lebt in wohlgeordneten

Verhältnissen mit Frau und Dienstmädchen in

einer holländischen Kleinstadt. Jeden Monat

nimmt er an einem Ärztetreffen teil – nur

zweimal schwänzt er. Das erste Mal, um sich zu

überzeugen, dass seine Frau ihn tatsächlich mit

einem anderen betrügt, wie ein anonymer Brief

behauptet. Das zweite Mal erschießt er die

beiden, die Leichen wirft er in den Kanal.

Kuperus wartet auf seine Verhaftung. Aber

niemand verdächtigt ihn, und sein Leben geht

weiter seinen Gang. Doch dann erfährt Kuperus,

wer der Absender des Briefes war. Und als

das Eis schmilzt, gibt der Kanal die beiden

Leichen frei.

1979 verfilmt u. a. mit Ernst Jacobi und

Marius Müller-Westernhagen.

Georges Simenon

Der Mörder

Roman

Originaltitel: L’assassin

Aus dem Französischen von Lothar Baier

Umfang: ca. 192 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Format: 12,5 × 20 cm

€ 19,90 [D] / € 20,50 [A] Warengruppe 1112

ISBN 978-3-455-00524-0 1. April 2019


MIT EINEM NACHWORT VON

ANITA BROOKNER

»Hier führt alles geradewegs

ins Herz der Finsternis.« Franz Schuh, Die Zeit

Steve und Nancy Hogan fahren auf dem Highway

von New York nach Maine, wo sie ihre

Kinder aus dem Feriencamp abholen wollen.

Die Stimmung ist gereizt: Nancy wirft ihrem

Mann seine Trunksucht vor, die dieser vehement

bestreitet – nur um sich bei jedem Halt einen

Drink zu genehmigen. Über ihren Streit

igno rieren die beiden die wiederholten Radiomeldungen

über einen aus dem Gefängnis

ausgebrochenen, bewaffneten Schwerverbrecher.

Schließlich platzt Nancy der Kragen, und sie

beschließt, allein mit dem Bus weiterzufahren.

Als Steve nach dem nächsten Trinkstopp zu

seinem Auto zurückkehrt, sitzt darin der entflohene

Häftling.

Georges Simenon

Schlusslichter

Roman

Originaltitel: Feux rouges

Aus dem Französischen von Stefanie Weiss

Umfang: ca. 192 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Format: 12,5 × 20 cm

€ 19,90 [D] / € 20,50 [A] Warengruppe 1112

ISBN 978-3-455-00574-5 1. April 2019

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MIT EINEM NACHWORT VON

ANTONIO MUÑOZ MOLINA

»Einzigartig die Gradlinigkeit und

Konsequenz seines Stils.« Walter Kempowski

Bei eisigem Unwetter kehrt Albert Bauche in

einem abgeschiedenen Gasthof ein. Er war am

Abend aus Paris losgefahren, ohne Ziel, doch

nun ist sein Wagen im Wald von Orléans liegen

geblieben. Nach einigen Gläsern ruft er bei der

Gendarmerie an – um einen Mord zu gestehen.

Und tatsächlich findet die Polizei in Paris die

brutal zugerichtete Leiche seines Geschäftspartners

Serge Nicolas, der mit Alberts Frau ein

Verhältnis hatte. Für den Unter suchungsrichter

ist der Fall klar: Mord aus Eifersucht. Doch

dann beginnt der Mörder einem Psychiater seine

persönliche Wahrheit zu erzählen – von seiner

Jugend in einem sonnendurchfluteten Fischerdorf

im Süden Frankreichs und seiner Zeit mit

der schillernden Anaïs.

Georges Simenon

Die Zeit mit Anaïs

Roman

Originaltitel: Le temps d’Anaïs

Aus dem Französischen von Ursula Vogel

Umfang: ca. 208 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Format: 12,5 × 20 cm

€ 19,90 [D] / € 20,50 [A] Warengruppe 1112

ISBN 978-3-455-00526-4 1. April 2019


SIEGFRIED LENZ WERKAUSGABE

»Nur der letzte Lauf zählt.«

Siegfried Lenz

Brot und Spiele erscheint 1959 und erzählt die

Geschichte des erfolgreichen Langstreckenläufers

Bert Buchner, der, obwohl der Zenit

seiner Karriere längst überschritten ist,

ein letztes Mal bei der Europameisterschaft an ­

tritt – und grandios an sich selbst scheitert.

Wie schon in Der Mann im Strom siedelt Lenz

auch diesen Roman in Hamburg an, erzählt von

einem Scheiternden und leistet einen kritischen

Beitrag zur Frage des alternden Menschen in der

Gesellschaft. Zugleich legt Lenz, der selbst als

guter Sportler galt, mit Brot und Spiele seinen

einzigen Sport roman vor. Den Sport sieht er

in seinem Werk vor allem als Sinnbild des

immerwähren den Daseinskampfes, der sich im

Lauf in seiner reinsten Form zeigt: Hier werden

die archai schen Daseinsformen von Verfolgung

und Flucht, von Jäger und Beute überdeutlich.

Siegfried Lenz

Brot und Spiele

Roman

Band 5 der Werkausgabe

Umfang: ca. 400 Seiten, Leinen mit Lesebändchen

Format: 12,5 × 20 cm

Subskriptionspreis € 38,– [D] / € 39,10 [A] bis 5. August 2019,

ab 6. August 2019 € 42,– [D] / € 43,20 [A] Warengruppe 1112

ISBN 978-3-455-40595-8 6. Mai 2019

Herausgeberin des Bandes Astrid Roffmann, geboren 1968

in Peine, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin von Professor

Heinrich Detering am Seminar für Deutsche Philologie der

Georg-August-Universität Göttingen. Aus dem Nachlass hat sie

im Frühjahr 2016, zusammen mit Günter Berg, Siegfried Lenz’

Roman Der Überläufer redaktionell betreut. Für die Lenz-

Werkausgabe verantwortete sie ebenfalls die Bände Es waren

Habichte in der Luft und Duell mit dem Schatten.

30/31


SIEGFRIED LENZ WERKAUSGABE

»Sprachverlust ist Weltverlust.«

Siegfried Lenz

Siegfried Lenz’ Roman Der Verlust, die Geschichte

des Hamburger Fremdenführers Uli

Martens, der plötzlich und unerwartet seine

Sprache verliert, erscheint zu Beginn der achtziger

Jahre in einer Gegenwart der vielfachen

Schrecknisse. Der Aufklärer Lenz möchte in

seiner »Krankheitsgeschichte als geheimer

Zeitgeschichte« die Zukunftsangst als Epochenstimmung

spürbar machen, es geht um ein

Kernproblem aller Zivilisiertheit: um die erschreckenden

Folgen des Sich-Nicht-Verständigen-Könnens.

Doch Uli Martens lehnt sich auf

gegen diesen Selbst- und Wirklichkeitsverlust,

er will wieder mündig werden. So lässt der

Roman in einer Welt wachsender Sprachlosigkeit

eine »tröstliche Möglichkeit der Existenz«

erkennbar werden. Lenz’ Buch ist ins Gelingen

verliebt – Uli findet »Zuflucht in aussichtsloser

Lage«.

Siegfried Lenz

Der Verlust

Roman

Band 10 der Werkausgabe

Umfang: ca. 400 Seiten, Leinen mit Lesebändchen

Format: 12,5 × 20 cm

Subskriptionspreis € 38,– [D] / € 39,10 [A] bis 5. August 2019,

ab 6. August 2019 € 42,– [D] / € 43,20 [A] Warengruppe 1112

ISBN 978-3-455-40600-9 6. Mai 2019

Herausgeber des Bandes Harro Zimmermann, geboren

1949, war Kulturredakteur bei Radio Bremen und Professor

für Neue Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität

Bremen. Er arbeitet als Sachbuchautor und freier Publizist.

Zuletzt erschien sein Buch Günter Grass und die Deutschen.

Eine Entwirrung. Für die Lenz-Werkausgabe verantwortete er

ebenfalls den Band Das Vorbild.


»Menschen werden nie aufhören, Identitätsmaßstäbe

an sich selbst und ihre Gesellschaften

anzulegen. Aber ihre Identitäten

sind weder fixiert noch werden sie zwangsläufig

durch Geburt vermittelt. Identität

kann zur Spaltung, aber auch zur Einigung

benutzt werden. Letztendlich wird

diese Erkenntnis das Heilmittel für die

popu listische Politik der Gegenwart sein.«

Aus: Francis Fukuyama Identität

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Sachbuch

Frühjahr 2019


Foto: © Djurdja Padejski

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»Der meistzitierte amerikanische

Intellektuelle der Gegenwart.« NZZ

FRANCIS

FUKUYAMA

»Identitätspolitik

ist die Linse, durch die

gesellschaftliche Probleme

heute über das ideologische

Spektrum hinweg be -

trachtet werden.«

Aus: Francis Fukuyama

Identität

MARKETINGSCHWERPUNKT

Anzeigen in allen Tages- und Wochenzeitungen

Online-Marketing

PRESSESCHWERPUNKT

Francis Fukuyama steht für Interviews

zur Verfügung


DIE ERKLÄRUNG FÜR DIE KRISE DER DEMOKRATIE

»Intelligent und klar – wir brauchen mehr

Denker, die so weise sind wie Fukuyama.«

The New York Times Book Review

Francis Fukuyama, geboren 1952 in

Chicago, studierte Politische Philosophie

in Ithaca. Berühmt wurde er 1989 durch

seinen Essay Das Ende der Geschichte?,

in dem er im Zuge des Falls des Eisernen

Vorhangs die liberale Demokratie als

Höhepunkt der gesellschaftlichen

Evolution bezeichnet. Er ist einer der

bedeutendsten politischen Theoretiker in

den USA und veröffentlichte zahlreiche

Bücher zur US-Politik. Derzeit lehrt

Fukuyama an der Stanford-Universität.

Der Übersetzer Bernd Rullkötter studierte

Anglistik und Slawistik in Hamburg,

Glasgow und Moskau. Er war an

verschiedenen Universitäten in Großbritannien

tätig und ist seit vielen

Jahren Lektor und Übersetzer aus dem

Englischen und Russischen.

In den letzten zehn Jahren ist die Anzahl der demokratischen

Staaten weltweit erschreckend schnell zurückgegangen. Erleben

wir gerade das Ende der liberalen Demokratie, die Fukuyama

in seinem Weltbestseller Das Ende der Geschichte noch als höchste

Entwicklungsstufe der menschlichen Gesellschaft bezeichnet hat?

Nun sucht er nach den Gründen, warum immer mehr Menschen

Autokraten wählen und die Demokratie in die Krise geraten ist.

Im Zentrum steht dabei das menschliche Verlangen nach Identität

und Würde – Begriffe, die zu Unrecht nur noch auf der Agenda

der Populisten stehen. Die Annahme, Wohlstand würde die

Demokratie erhalten, hat sich in Zeiten der Vollbeschäftigung als

falsch herausgestellt. Der Mensch braucht mehr als das. Fukuyama

zeigt, warum die Politik der Stunde geprägt ist von Abgrenzung

und Unmut, welche Rolle den linken Parteien bei dieser Entwicklung

zukommt und was wir tun können, um unsere Identität und

damit die liberale Demokratie wieder zu beleben.

»Ambitioniert und provokativ [...] Dieses wohlfundierte Werk

wird sicher eine Debatte auslösen.« Publishers Weekly

»Einer der führenden Intellektuellen Amerikas.« Spiegel Online

• MARKETINGSCHWERPUNKT

• PRESSESCHWERPUNKT

• FRANCIS FUKUYAMA STEHT FÜR INTERVIEWS

ZUR VERFÜGUNG

Buchpaket 8/7

ISBN 978-3-455-98332-6

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Francis Fukuyama

Identität

Wie der Verlust der Würde unsere Demokratie gefährdet

Aus dem amerikanischen Englisch von Bernd Rullkötter

Originaltitel: Identity. The Demand for Dignity and the Politics of Resentment.

Originalverlag: Farrar, Straus and Giroux, New York

Umfang: ca. 320 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Format: 13,5 × 21 cm

€ 24,– [D] / € 24,70 [A] Warengruppe 1973

ISBN 978-3-455-00528-8 5. Februar 2019


100 JAHRE NACH DEM VERSAILLER VERTRAG

Der lange Schatten des

deutschen Kolonialismus

Mark Terkessidis, geboren1966, ist

freier Autor und hat u. a. für taz,

Tagespiegel, Zeit, Süddeutsche Zeitung

geschrieben sowie Radiobeiträge für den

Deutschlandfunk verfasst und im

WDR-Radio moderiert. Er promovierte

über die Banalität des Rassismus,

unterrichtete an den Universitäten Köln,

Rotterdam und St. Gallen. Zuletzt

veröffentlichte er Interkultur (2010),

Kollaboration (2015) und Nach der Flucht

(2017). Er lebt in Berlin.

Foto: © Andreas Langen

Als das Deutsche Reich am 28. Juni 1919 den Vertrag von Versailles

unterzeichnete, gingen die überseeischen Kolonien an die Siegermächte

des Ersten Weltkriegs über. Lange vergessen, kehrt

die Kolonialperiode in Ländern wie Namibia, Kamerun oder

Ruanda in den letzten Jahren in die Erinnerung zurück.

Was bedeutet dieses Wiederauftauchen für die Bundesrepublik?

Müsste in der »postkolonialen« Sichtweise nicht auch das deutsche

Eroberungsstreben in Richtung Osten eine Rolle spielen? Die

neue Erinnerungskultur hat gravierende Auswirkungen für das

Selbstverständnis eines Landes, dessen Bevölkerung immer diverser

wird. Der lange Schatten der deutschen »Kulturmission« findet

sich heute etwa im Umgang mit der »Schuldenkrise«, mit Migration

und Flucht und im alltäglichen Rassismus.

Mark Terkessidis, renommierter Migrations- und Rassismusforscher,

macht mit seinem Blick in die Vergangenheit aktuelle

Debatten nachvollziehbar und zeigt, an welchen Stellen sie in

eine neue Richtung gelenkt werden müssen. Zudem macht er

sichtbar, welche Fragen sich ergeben, wenn auch die Erinnerung

jener zählt, die eingewandert und damit Teil der Gesellschaft

geworden sind.

• PRESSESCHWERPUNKT

• MARK TERKESSIDIS STEHT FÜR VERANSTALTUNGEN ZUR

VERFÜGUNG

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Mark Terkessidis

Wessen Erinnerung zählt?

Koloniale Vergangenheit und Rassismus heute

Umfang: ca. 160 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Format: 13,5 × 21 cm

€ 20,– [D] / € 20,60 [A] Warengruppe 1973

ISBN 978-3-455-00578-3 6. Mai 2019


150.000 FANS

BEI

FACEBOOK

KENNEN SIE SCHON

KATAPULT?

NEIN?

DANN WIRD'S ZEIT!

DAS INNOVATIVSTE MAGAZIN

DEUTSCHLANDS JETZT IM BUCHFORMAT:

100 ÜBERRASCHENDE KARTEN,

DIE UNSEREN BLICK AUF DIE WELT

VERÄNDERN UND SCHÄRFEN

40/41


Alle Menschen der Welt nebeneinander stehend

würden eine Fläche von 62 km x 62 km einnehmen

Alle Menschen

der Welt

nebeneinander

stehend würden

eine Fläche von

62 km × 62 km

einnehmen

Die Erde ist überbevölkert. Die Aussage meint, dass

die Erde nicht mehr genügend Ressourcen für

7,6 Milliarden Menschen liefern kann. Aber wie sieht

es mit dem Platz aus? Würden sich zwei Menschen

einen Quadratmeter teilen, wäre damit nicht mal ein

Bundesland ausgefüllt.

22

23

HoKa_Vorstellung2.indd 22 29.10.18 14:33

HoKa_Vorstellung2.indd 23 29.10.18 14:34

Dinge, die schmelzen

Dinge, bei denen

uns das stört


»EIN WAHRHAFT INTERNATIONALES MAGAZIN.«

DLF KULTUR

Die Welt aus anderen Blickwinkeln –

Das Kultmagazin erstmals im Buchformat

Das Katapult-Magazin wurde 2016 von

Studenten der Universität Greifswald

gegründet mit dem Ziel, der breiten

Bevölkerung unkompliziert wissenschaftliche

Forschung und Erkenntnisse

zugänglich zu machen. Seitdem erscheint

es alle drei Monate und hat in Windeseile

Kultstatus erreicht. Neben über

40.000 verkauften Exemplaren pro

Ausgabe gehen die Grafiken des Teams

um Chefredakteur Benjamin Fredrich

auch online regelmäßig viral und

erreichen Menschen aller Milieus und

Altersklassen.

Die Realität ist nicht schwarz und weiß, sie ist kompliziert. Und das

ist gut! Katapult. Magazin für Kartografie und Sozialwissenschaft legt

noch eine Schippe drauf und liefert Fakten für alle Zweifler, Wissbegierigen

und Nerds: Deutschland ist voll? Tat sächlich passt die

gesamte Weltbevölkerung bequem in den nördlichen Teil von Sachsen-

Anhalt. Russland marschiert überall ein? Katapult weiß, dass es nur

14 Länder auf der Welt gibt, in die Großbritannien noch nie einmarschiert

ist. Außerdem: der am schwersten zugängliche Ort der

Welt, die durchschnittliche Länge des Schulwegs im internationalen

Vergleich und die Fläche, die wir bräuchten, um die ganze Welt mit

Solarstrom zu versorgen (Spoiler: sie ist sehr klein).

100 Karten, die deine Sicht auf die Welt verändern liefert faszinierende

Fakten und eröffnet ungewöhnliche Blickwinkel auf das Weltgeschehen.

Augenzwinkernd und stets gut recherchiert nimmt es den

Leser mit auf eine Tour um die Welt voller Überraschungen und

Irrtümer. Hintergründe und Spezialwissen aus Geschichte, Politik und

den Sozialwissenschaften werden in leicht verständlichen Grafiken

ver anschaulicht zum Staunen, Kopfschütteln und Unbedingt-den-

Freunden-zeigen.

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Verbreitung der Löwen


Katapult

100 Karten, die deine Sicht auf die Welt verändern

Umfang: ca. 200 Seiten, gebunden, durchgehend vierfarbig

Format: 20 × 25 cm

€ 20,– [D] / € 20,60 [A] Warengruppe 1979

ISBN 978-3-455-00538-7 5. Februar 2019


EINE SCHARFSINNIGE UND WEITSICHTIGE ANALYSE

DER ENTDEMOKRATISIERUNG

Die Uhr tickt:

Stoppt Populismus jetzt!

Eines Morgens wachst du auf und fragst dich, ob dieses Land,

in dem du dich immer zuhause gefühlt hast, in dem du brav

zur Wahl gehst und das du – trotz aller Kritik! – deine Heimat

nennst, noch dein Land ist. Dieser Morgen kann der Morgen

nach dem Putsch in der Türkei sein, nach der Brexit-Entscheidung

oder einer europäischen Wahl, die Rechtspopulisten

neue Rekordwerte eingebracht hat: Populismus ist zur globalen

Krankheit geworden.

Ece Temelkuran, geboren 1973 in Izmir,

ist Juristin, Schriftstellerin und Journalistin.

Aufgrund ihrer oppositionellen Haltung

und Kritik an der Regierungspartei verlor

sie ihre Stelle bei einer der großen

türkischen Tageszeitungen. Ihr Roman

Was nützt mir die Revolution, wenn ich

nicht tanzen kann wurde in 22 Sprachen

übersetzt und erschien 2014 im Atlantik

Verlag. Bei Hoffmann und Campe

erschienen zuletzt das Sachbuch Euphorie

und Wehmut. Die Türkei auf der Suche

nach sich selbst (2015) und der Roman

Stumme Schwäne (2017).

Die Übersetzerin Michaela Grabinger

studierte Germanistik, Philosophie und

Psychologie. Sie lebt in München. Zu

den von ihr übersetzten Romanen und

Sachbüchern zählen Werke von Anne

Tyler, Elif Shafak, Joy Fielding, Michael

Crichton, P. D. James, Tan Twan Eng,

David Graeber und Alain de Botton.

Foto: © Mehmet Turgut

Anstatt in politische Schockstarre zu verfallen, nach dem Bösen

in der Natur des Menschen zu fragen oder sich ins innere Exil zu

begeben, müssen wir, so Ece Temelkurans dringender Appell,

der Gefahr ins Auge sehen. Selbst wenn Trump oder Erdoğan

heute von der politischen Bühne abträten, sind ihre Wähler eine

bleibende Realität: Populismus verschwindet nicht mit ein paar

megalomanen Führungsfiguren. In der Türkei hat Temelkuran

erlebt, wie sich Bürger binnen kürzester Zeit in willfährige Marionetten

verwandelt haben. Wir dürfen uns nicht auf die lokalen

Ursachen beschränken, so die Autorin. Um dem populistischen

Zeitgeist entgegenzutreten und die Demokratie zu verteidigen,

braucht es eine internationale Debatte, in die sich jede(r) einbringen

sollte. Dieses Buch könnte ein Ausgangspunkt dafür sein.

• LESEREISE IN DEUTSCHLAND ANFANG APRIL 2019

• ECE TEMELKURAN STEHT FÜR INTERVIEWS ZUR VERFÜGUNG

44/45


Ece Temelkuran

Wenn dein Land nicht mehr dein Land ist

oder Sieben Schritte in die Diktatur

Aus dem Englischen von Michaela Grabinger

Originaltitel: How to Lose a Country. The Seven Warning Signs of Rising Populism

Originalverlag: Fourth Estate Ltd, London

Umfang: ca. 304 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Format: 12,5 × 20,5 cm

€ 22,– [D] / € 22,70 [A] Warengruppe 1973

ISBN 978-3-455-00532-5 1. April 2019


HOFFNUNG IN DER DUNKELHEIT

Amerikas wichtigste Intellektuelle

über die Krise der USA

Rebecca Solnits Texte sind ein Wegweiser für unsere Zeit.

Die Feministin, Umweltaktivistin und »Stimme des Widerstands«

(New York Times) zeigt in ihren neuen Essays die

Ursachen der Krise in den USA auf: von der Frauenfeind lichkeit

des letzten Wahlkampfs über die Emotionalisierung der

Politik und tödlichen Rassismus bis hin zur Bedrohung durch

den Klima wandel. Die Dinge beim Namen zu nennen bedeutet

aber auch, die Hoffnung nicht aufzugeben, denn eine bessere

Welt ist möglich.

Rebecca Solnit, Jahrgang 1961, ist eine

der bedeutendsten Essayistinnen und

Aktivistinnen der USA. Seit den 1980er

Jahren beschäftigt sie sich vor allem mit

Menschenrechtsfragen und Problemen

des Umweltschutzes. Sie studierte Jour -

nalismus in San Francisco und Berkeley,

ist Herausgeberin des Magazins Harper’s

und schreibt regelmäßig Kolumnen für

den Guardian. Sie erhielt zahlreiche

Auszeichnungen und Preise. Rebecca

Solnit lebt in San Francisco.

Die Übersetzerinnen Bettina Münch

arbeitete als Kinder- und Jugendbuchlektorin.

Heute lebt sie als freiberufliche

Übersetzerin und Autorin in Bad Vilbel.

Zu den von ihr übersetzten Autoren

gehören V. S. Naipaul, Joseph Boyden

und Amy Liptrot.

Kirsten Riesselmann ist Kulturjournalistin

und Übersetzerin, u. a. von Leslie

Jamison, Katie Roiphe, Kristin Dombek

und John Jeremiah Sullivan. Sie lebt in

Berlin.

Foto: © privat

In den USA, direkt vor Rebecca Solnits Haustür, herrscht Krieg.

Ein Krieg, »der bereits so viele Opfer gefordert hat, dass wir ihn

bei seinem wahren Namen nennen sollten, diesen Krieg, in dem so

viele Menschen getötet wurden«. Wir müssten uns eingestehen,

was vor unseren Augen passiert, welche Gewalt Tag für Tag gegenüber

Schwächeren ausgeübt wird, sei es durch Sexismus, Polizeigewalt,

Gentrifizierung oder Umweltverschmutzung. Denn erst

wenn wir anerkennen, dass der Krieg eine Realität ist, können wir

lautstark nach Frieden rufen und dem verzweifelten Zustand

unserer Gegenwart entgegentreten – mit Kreativität, solidarischem

Handeln und Hoffnung.

»Solnit ist nicht nur eine Ikone der amerikanischen Umweltbewegung,

sondern auch eine der brillantesten Vordenkerinnen,

wenn es um Menschenrechte geht.« Der Freitag

ISBN 978-3-455-00196-9

ISBN 978-3-455-00177-8

46/47


Rebecca Solnit

Die Dinge beim Namen nennen. Essays

Aus dem amerikanischen Englisch von Bettina Münch und

Kirsten Riesselmann

Originaltitel: Call Them by Their True Names. American Crises (and Essays)

Originalverlag: Haymarket Books, Chicago

Umfang: ca. 256 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Format: 11,8 × 18,8 cm

€ 20,– [D] / € 20,60 [A] Warengruppe 1973

ISBN 978-3-455-00530-1 1. April 2019

AUSGEZEICHNET

MIT DEM

KIRKUS PRIZE

2018


»MAEVE BRENNANS STIL ENTSPRICHT

DEM KLEINEN SCHWARZEN IN DER MODE.«

DEUTSCHLANDFUNK

»Eine Zunge so scharf, dass man mit ihr

eine Hecke schneiden könnte!«

New York City, 1955. High Heels klackern auf der 5th Avenue.

Im Kleinen Schwarzen, mit Perlenkette und Beehive ist Maeve

Brennan auf dem Weg in den New Yorker. Sie ist ein Star

ihrer Zeit, gefeierte Autorin und New Yorks Mode-Ikone.

Angeblich dient sie sogar als Vorbild für die weltberühmte Figur

der Holly Golightly in Truman Capotes Breakfast at Tiffany’s.

Ihr Leben ist perfekt. Doch ihr Lebens motto lautet nicht umsonst:

»Bis zum Chaos ist es nur ein kleiner Schritt ...«

Michaela Karl, geboren 1971, studierte

in Berlin, München und Passau Politologie,

Geschichte und Psychologie. 2001

promovierte sie an der FU Berlin mit einer

Arbeit über Rudi Dutschke. Ihre Biographien

über Dorothy Parker, Zelda und

F. Scott Fitzgerald und ihr Buch über

Bonnie und Clyde waren allesamt von

der Presse hochgelobte Bestseller. Bei

Hoffmann und Campe erschien zuletzt

ihre Unity-Mitford-Biographie Ich blätterte

gerade in der Vogue, da sprach mich der

Führer an (2016). Michaela Karl ist

Mitglied der Münchner Turmschreiber.

Foto: © Alicja Golja

Irland und ihre revolutionären Eltern hat Maeve Brennan hinter

sich gelassen, ebenso wie eine turbulente Affäre mit Charles

Addams, dem Kopf hinter der Addams Family. Die Stelle als

Moderedakteurin der Vanity Fair in New York scheint ihr auf den

Leib geschneidert zu sein, doch die exzentrische und messerscharf

schreibende junge Frau steigt noch höher auf: zur landesweit

bekannten Autorin des legendären New Yorkers. Alkohol und der

Cary Grant der Journalistenszene locken sie ebenso wie das

Verlangen nach einem selbstbestimmten Leben. Michaela Karl,

bekannt für ihre detailreichen und ungewöhnlichen Frauenbiographien,

erzählt eindrucksvoll von einer schillernden

Persönlichkeit auf dem schmalen Grad zwischen Glamour und

Wahnsinn.

• MICHAELA KARL STEHT FÜR VERANSTALTUNGEN UND

INTERVIEWS ZUR VERFÜGUNG

48/49


Michaela Karl

»Ein Mädchen liest so etwas nicht ohne Lippenstift.«

Maeve Brennan – Eine Biographie

Umfang: ca. 320 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Format: 13,5 × 21 cm

€ 22,– [D] / € 22,70 [A] Warengruppe 1961

ISBN 978-3-455-50414-9 1. April 2019


ÜBERLEBENSHILFE FÜR GEBROCHENE HERZEN

»Die höchste Form der Hoffnung

ist die überwundene Verzweiflung.«

Albert Camus

Was macht es mit einem, wenn der Ehemann einfach geht, ohne

sich zu erklären? Wenn man entdeckt, dass die Frau einen mit

unzähligen Männern betrogen hat? Wenn der Partner einen

gegen eine 20 Jahre Jüngere eintauscht? Oder man selbst einer

Frau den Mann ausspannt, obwohl die gerade ihr drittes Kind

erwartet? Die Trennung von einem Partner fühlt sich oft an wie

das Ende der Welt und lässt uns verzweifelt und ratlos zurück.

In diesem Buch kommen Verlassene und Verlassende zu Wort,

Untröstliche und solche, denen es dennoch gelungen ist, neues

Glück zu finden.

Kerstin Schweighöfer, Jahrgang 1960,

besuchte nach ihrem Studium in München

und Lyon (Romanistik, Politologie und

Kunstgeschichte) die Henri-Nannen-

Journalistenschule in Hamburg. Seit 1990

lebt sie als freie Autorin und Auslandskorrespondentin

in den Niederlanden

und arbeitet vorwiegend für die

ARD-Hörfunkanstalten, den Deutschlandfunk,

das Nachrichtenmagazin Focus und

das Kunstmagazin Art.

Kerstin Schweighöfer weiß, was es bedeutet, verlassen zu werden

und zu verlassen. Sie hatte gerade mit dem Schreiben dieses

Buches begonnen, als 15 Jahre Partnerschaft in die Brüche gingen.

Aber es eröffneten sich auch neue Möglichkeiten und eine frische

Liebe zum Co-Autor dieses Buches. Gemeinsam machten sie

Menschen ausfindig, die schwere Trennungen hinter sich gebracht

haben, um von ihnen zu lernen. Entstanden sind dabei ungewöhnlich

offene, berührende Porträts. Ein wunderschönes, tiefgründiges

Buch über die dominierenden Themen unseres Lebens: Liebe,

Partnerschaft und Trennung.

Dieter Quermann, Jahrgang 1950,

geboren und aufgewachsen in Ost-

Westfalen, arbeitete bis 2012 als

Kriminalbeamter in Nordrhein-Westfalen.

Seit 2017 lebt er in Deutschland und

in den Niederlanden.

ISBN 978-3-455-50375-3

Foto: © privat

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Kerstin Schweighöfer & Dieter Quermann

Herzensbrüche

Geschichten von Trennungen und Neubeginn

Umfang: ca. 352 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Format: 13,5 × 21 cm

€ 20,– [D] / € 20,60 [A] Warengruppe 1932

ISBN 978-3-455-00534-9 5. März 2019


»WAHRE KUNST BLEIBT UNVERGÄNGLICH.«

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Eine Hommage an

Beethoven und seine Sinfonien

Die neun Sinfonien Ludwig van Beethovens nehmen eine

Sonderstellung in der Musikgeschichte ein. Nie zuvor hat reine

Instrumentalmusik einen derart vielschichtigen, klanggewaltigen

Kosmos erschaffen. Karl-Heinz Ott führt uns durch diesen Kosmos

und lässt uns Beethovens Meilensteine ganz neu hören.

Karl-Heinz Ott wurde 1957 in Ehingen

an der Donau geboren. Für sein Werk ist

er mehrfach ausgezeichnet worden,

u. a. mit dem Friedrich-Hölderlin-Förderpreis

(1999), dem Alemannischen

Literaturpreis (2005), dem Preis der

LiteraTour Nord (2006), dem Johann-

Peter-Hebel-Preis (2012) und dem

Wolfgang-Koeppen-Preis (2014). Zuletzt

erschienen von ihm u. a. Tumult und

Grazie. Über Georg Friedrich Händel

(2008) und die Romane Die Auferstehung

sowie Und jeden Morgen das Meer.

Karl-Heinz Ott lebt in Freiburg.

Foto: © Isolde Ohlbaum

»Zusammengefaßter, energischer, inniger habe ich noch keinen

Künstler gesehen. Ich begreife recht gut, wie er gegen die Welt

wunderlich stehen muß.« Was Goethe als das Außerordentliche am

Künstler Beethoven hervorhebt, gilt unbedingt auch für das

mächtige musikalische Erbe, das dieser der Welt vermacht hat.

Er führt die Sinfonik Haydns und Mozarts endgültig über alle

bisherigen höfischen, kirchlichen, gesellschaftlichen Normen

hinaus. So wortlos diese Musik ist – mit Beethoven wird sie nur

umso eloquenter.

Karl-Heinz Ott lädt uns ein auf eine literarisch-philosophisch

inspirierte Reise durch Beethovens sinfonisches Universum.

Er erzählt von den Irritationen, die die Sinfonien seit jeher hervorgerufen

haben, von dem Rausch, in den sie uns versetzen können,

und fragt: Warum wühlt diese Musik uns so ungeheuer auf? Und

wie lässt sich über das, was jenseits aller Worte liegt, dennoch

sprechen?

»Die Musik schließt dem Menschen ein unbekanntes Reich auf;

eine Welt, [...] in der er alle durch Begriffe bestimmbaren Gefühle

zurücklässt, um sich dem Unaussprechlichen hinzugeben.«

E. T. A. Hoffmann in seiner Rezension von Beethovens 5. Sinfonie

KARL-HEINZ OTT STEHT FÜR VERANSTALTUNGEN

ZUR VERFÜGUNG UND FÜHRT AUCH GERN AM KLAVIER

DURCH DEN ABEND

52/53


Karl-Heinz Ott

Rausch und Stille. Beethovens Sinfonien

Umfang: ca. 192 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Format: 12,5 × 20,5 cm

€ 24,– [D] / € 24,70 [A] Warengruppe 1961

ISBN 978-3-455-00396-3 5. Februar 2019

GROSSES

BEETHOVEN-

JUBILÄUM

2020


MIT ILLUSTRATIONEN

Die Mütze und der Mann –

Helmut Schmidts Lieblingsorte

in Hamburg

Helmut Schmidt liebte Hamburg, und die Hamburger lieben

ihn bis heute. Aber nicht viele kennen die Orte in der Stadt,

denen er besonders verbunden war und die typisch für ihn sind.

Matthias Naß, geboren 1952, ist

Internationaler Korrespondent der ZEIT.

Im Jahr 1983 kam er als Politischer

Redakteur zum Blatt. Er war stellvertretender

Politik-Ressortchef, Redaktionsdirektor

und Stellvertretender Chefredakteur

der ZEIT. Auf ZEIT Online erscheint seit

2013 wöchentlich seine Kolumne

Fünf vor 8. Naß ist Mitbegründer und

Wissenschaftlicher Leiter der ZEIT

Akademie. Von Theo Sommer hat er

den Vorsitz der Jury des Marion-Dönhoff-

Preises übernommen. Er ist stellvertretendes

Kuratoriumsmitglied der

Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung

und Co-Vorsitzender des Deutsch-

Japanischen Forums.

Foto: © Michael Heck

Helmut Schmidt hing an seiner Heimatstadt, blieb ihr sein Leben

lang treu. Es sind Menschen und Orte, die er immer wieder

aufsuchte. Dort fand er, was typisch hanseatisch war und wo man

ihn als Hamburger verstand. Matthias Naß folgt dieser unsichtbaren

Spur und entdeckt dabei nicht nur die Stadt, sondern auch

den Mann, der wie kein Zweiter für Hamburg steht.

So finden sich in diesem Buch unter anderem folgende Orte

wieder:

Der Mützenladen, in dem er seine »Elblotsen« kaufte.

Die Galerie, in der er einige seiner schönsten Gemälde erwarb.

Das Zigarettengeschäft, das stets fünf Stangen Reyno für ihn

bereithielt.

Die Hausbar, in der Siegfried Lenz am liebsten Gin Tonic trank.

Das Büro im Pressehaus am Speersort, in dem er seine Reden und

Artikel schrieb.

Matthias Naß hat als ZEIT-Redakteur 32 Jahre lang mit Helmut

Schmidt zusammengearbeitet. Liebevoll und detailreich schildert

er »Schmidts Hamburg«.

• MARKETING-KOOPERATION MIT DER ZEIT

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Matthias Naß

Der Elblotse

Helmut Schmidts Hamburg

Umfang: ca. 128 Seiten, Pappband, illustriert

Format: 11,8 × 18,8 cm

€ 15,– [D] / € 15,50 [A] Warengruppe 1191

ISBN 978-3-455-00539-4 5. März 2019


ILLUSTRIERT VON NIKOLAUS HEIDELBACH

Der Klassiker als

wunderschöne Geschenkausgabe

Siegfried Lenz, 1926 im ostpreußischen

Lyck geboren, starb am 7 . Oktober 2014

in Hamburg. Seit 1951 erscheinen alle

seine Werke bei Hoffmann und Campe.

Nikolaus Heidelbach, 1955 in Lahnstein

am Rhein geboren, lebt in Köln und gilt

als einer der anerkanntesten, zugleich

eigenwilligsten Zeichner und Illustratoren

Deutschlands.

Foto: © Ingrid von Kruse

»Kleine Erkundungen der masurischen Seele« hat Siegfried Lenz

diese Geschichten genannt. Was er in ihnen herbeizaubert, ist eine

verlorene Welt, eine Gesellschaft höchst skurriler Gestalten,

beheimatet zwischen Suleyken und Schissomir. Lenz’ masurische

Erkundungen werden in dieser prachtvollen Ausgabe durch

Illustrationen von Nikolaus Heidelbach ergänzt. Aus der unverwechselbaren

Stimme des Erzählers und den Bildern Heidelbachs

ergeben sich die leise Komik und grübelnde Zärtlichkeit, die

Masuren, diesen geschichtsträchtigen Landstrich in Ostpreußen,

und seine Menschen so plastisch werden lassen, als ginge man

dort mit ihnen auf die Jagd nach einem entlaufenen Hahn oder

kletterte in die Krone eines Apfelbaums.

Ein Buch über Erinnerung, über Heimat, über das, was bleibt.

• DAS PERFEKTE GESCHENK FÜR LITERATURLIEBHABER

• DURCHGÄNGIG VIERFARBIG, BIBLIOPHILE AUSSTATTUNG

• GROSSES GESCHENKFORMAT

Illustrationen: © Nikolaus Heidelbach

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Siegfried Lenz

So zärtlich war Suleyken

Illustriert von Nikolaus Heidelbach

Umfang: 144 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Format 18 × 24 cm

€ 25,– [D] / € 25,70 [A] Warengruppe 1191

ISBN 978-3-455-00428-1 Bereits erschienen


LONGSELLER SACHBUCH

100. GEBURTSTAG

LOKI SCHMIDTS

AM 3. MÄRZ 2019

Jaron Lanier

Anbruch einer neuen Zeit

448 Seiten, gebunden

€ 25,– [D] / € 25,70 [A]

ISBN 978-3-455-00399-4

Lieferbar

Jaron Lanier

Zehn Gründe, warum du deine Social

Media Accounts sofort löschen musst

208 Seiten, gebunden

€ 14,– [D] / € 14,40 [A]

ISBN 978-3-455-00491-5

Lieferbar

Reiner Lehberger

Die Schmidts. Ein Jahrhundertpaar

352 Seiten, gebunden

€ 24,– [D] / € 24,70 [A]

ISBN 978-3-455-00436-6

Lieferbar

Annette Dittert

London Calling

272 Seiten, gebunden

€ 20,– [D] / € 20,60 [A]

ISBN 978-3-455-00163-1

Lieferbar

Matthias Heine

Letzter Schultag in Kaiser-Wilhelmsland

224 Seiten, gebunden

€ 16,– [D] / € 16,50 [A]

ISBN 978-3-455-00281-2

Lieferbar

Daniela Dröscher

Zeige deine Klasse

256 Seiten, gebunden

€ 20,– [D] / € 20,60 [A]

ISBN 978-3-455-00431-1

Lieferbar

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LONGSELLER BELLETRISTIK

Wolf Haas

Junger Haas

Roman

240 Seiten, gebunden

€ 22,– [D] / € 22,70 [A]

ISBN 978-3-455-00388-8

Lieferbar

Siegfried Lenz

Deutschstunde – Jubiläumsausgabe

Roman

592 Seiten, gebunden

€ 25,– [D] / € 25,70 [A]

ISBN 978-3-455-00449-6

Lieferbar

Claire Messud

Das brennende Mädchen

Roman

256 Seiten, gebunden

€ 20,– [D] / € 20,60 [A]

ISBN 978-3-455-00392-5

Lieferbar

Gerhard Henschel

Erfolgsroman

608 Seiten, gebunden

€ 26,– [D] / € 26,80 [A]

ISBN 978-3-455-00377-2

Lieferbar

Lina Wolff

Die polyglotten Liebhaber

Roman

288 Seiten, gebunden

€ 22,– [D] / € 22,70 [A]

ISBN 978-3-455-00143-3

Lieferbar

Irene Dische

Schwarz und Weiß

Erzählungen

496 Seiten, gebunden

€ 26,– [D] / € 26,80 [A]

ISBN 978-3-455-40477-7

Lieferbar


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