08.11.2018 Aufrufe

{have speed in f[ ]cus!} DTM 2018 Race 19 und 20 Hockenheim Finale

20 Rennen, 21 Fahrer und ein Seriensieger, der trotz 7 Siegen in der Championship nur Zweiter wurde, hielten die DTM Saison 2018 bis zur letzten Runde im Finalrennen am 14.10.2018 spannend. Mercedes und Gary Paffett hatten in den ersten Rennen der Saison gut vorgelegt und wollten im letzten Mercedes-DTM Jahr den Titel nach Stuttgart holen. Nach vielen Jahren, teilweise im Tal der Tränen, hat die komplette Sternenmannschaft vom Fahrer über die Teams bis hin zu den Mitarbeitern in Hospitility nur auf ein Ziel hingearbeitet… „Wir wollen, wenn wir nach 30 Jahren der DTM „bye bye“ sagen, DEN oder die Titel mit in den DTM Ruhestand nehmen!“ Und, sie haben DIE Titel (Fahrer-Team-Hersteller) am Sonntag allesamt beim großen Teamfoto zusammen mit Gary Paffetts Auto und 150 Mercedesmitarbeitern auf der Hockenheimer Start- und Ziellinie präsentiert ! Selten sah man die doch sonst so coolen Mercedes Girls und Guys so tiefenentspannt und überglücklich wie an diesem Sonntagabend beim Gruppenbild (siehe S. 100). Trotz der einen oder anderen Träne über den Ausstieg aus Deutschlands großer Rennserie, hatte man das hochgesteckte Ziel erreicht. Über Perspektiven wurde in diesem Moment nicht viel gesprochen, aber der überglückliche Gary Paffett ließ verlauten, Mercedes Benz treu zu bleiben und den Einstieg in die Formel E mitzugestalten. Seine fünf Fahrerkollegen, die alle das Sieger-Gen intus haben, werden wir, wenn nicht in der DTM, dann in anderen interessanten Serien wiedersehen. Top Piloten wie Mortara, Auer, Wehrlein, Juncadella und Di Resta wachsen nicht auf Bäumen und werden viele ihrer Fans zu anderen Rennserien mitnehmen. Wir danken Euch für eine tolle Zeit in der DTM und wünschen ALLEN im, viele große Rennen ohne Frühstart und immer mit einer Handbreit Platz zum Gegner, den Leitplanken und den Fotografen!!!

20 Rennen, 21 Fahrer und ein Seriensieger, der trotz 7 Siegen in der Championship nur Zweiter wurde, hielten die DTM Saison 2018 bis zur letzten Runde im Finalrennen am 14.10.2018 spannend. Mercedes und Gary Paffett hatten in den ersten Rennen der Saison gut vorgelegt und wollten im letzten Mercedes-DTM Jahr den Titel nach Stuttgart holen. Nach vielen Jahren, teilweise im Tal der Tränen, hat die komplette Sternenmannschaft vom Fahrer über die Teams bis hin zu den Mitarbeitern in Hospitility nur auf ein Ziel hingearbeitet…
„Wir wollen, wenn wir nach 30 Jahren der DTM „bye bye“ sagen, DEN oder die Titel mit in den DTM Ruhestand nehmen!“
Und, sie haben DIE Titel (Fahrer-Team-Hersteller) am Sonntag allesamt beim großen Teamfoto zusammen mit Gary Paffetts Auto und 150 Mercedesmitarbeitern auf der Hockenheimer Start- und Ziellinie präsentiert !
Selten sah man die doch sonst so coolen Mercedes Girls und Guys so tiefenentspannt und überglücklich wie an diesem Sonntagabend beim Gruppenbild (siehe S. 100). Trotz der einen oder anderen Träne über den Ausstieg aus Deutschlands großer Rennserie, hatte man das hochgesteckte Ziel erreicht. Über Perspektiven wurde in diesem Moment nicht viel gesprochen, aber der überglückliche Gary Paffett ließ verlauten, Mercedes Benz treu zu bleiben und den Einstieg in die Formel E mitzugestalten.
Seine fünf Fahrerkollegen, die alle das Sieger-Gen intus haben, werden wir, wenn nicht in der DTM, dann in anderen interessanten Serien wiedersehen. Top Piloten wie Mortara, Auer, Wehrlein, Juncadella und Di Resta wachsen nicht auf Bäumen und werden viele ihrer Fans zu anderen Rennserien mitnehmen.
Wir danken Euch für eine tolle Zeit in der DTM und wünschen ALLEN im, viele große Rennen ohne Frühstart und immer mit einer Handbreit Platz zum Gegner, den Leitplanken und den Fotografen!!!

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Seriensieger Rast

holt für Audi

6. Sieg in Folge

{have speed in f[ ]cus!}

Race 19 & 20 Hockenheim

Finale DTM Saison 2018

Mercedes verlässt die DTM

als dreifacher Champion

Fahrer-Team-Hersteller

Hankook Pit Stop Award

für Audi Sport Team Phoenix


002

20 Rennen, 21 Fahrer und ein Seriensieger, der trotz 7 Siegen in der Championship nur Zweiter wurde, hielten die

DTM Saison 2018 bis zur letzten Runde im Finalrennen am 14.10.2018 spannend. Mercedes und Gary Paffett hatten

in den ersten Rennen der Saison gut vorgelegt und wollten im letzten Mercedes-DTM Jahr den Titel nach Stuttgart

holen. Nach vielen Jahren, teilweise im Tal der Tränen, hat die komplette Sternenmannschaft vom Fahrer über die

Teams bis hin zu den Mitarbeitern in Hospitility nur auf ein Ziel hingearbeitet…

„Wir wollen, wenn wir nach 30 Jahren der DTM „bye bye“ sagen, DEN oder die Titel mit in den DTM

Ruhestand nehmen!“

Und, sie haben DIE Titel (Fahrer-Team-Hersteller) am Sonntag allesamt beim großen Teamfoto zusammen mit Gary

Paffett‘s Auto und 150 Mercedesmitarbeitern auf der Hockenheimer Start- und Ziellinie präsentiert !

Selten sah man die doch sonst so coolen Mercedes Girls und Guys so tiefenentspannt und überglücklich wie an

diesem Sonntagabend beim Gruppenbild (siehe S. 100). Trotz der einen oder anderen Träne über den Ausstieg aus

Deutschlands großer Rennserie, hatte man das hochgesteckte Ziel erreicht.

Über Perspektiven wurde in diesem Moment nicht viel gesprochen, aber der überglückliche Gary Paffett ließ verlauten,

Mercedes Benz treu zu bleiben und den Einstieg in die Formel E mitzugestalten. Seine fünf Fahrerkollegen, die

alle das Sieger-Gen intus haben, werden wir, wenn nicht in der DTM, dann in anderen interessanten Serien wiedersehen.

Top Piloten wie Mortara, Auer, Wehrlein, Juncadella und Di Resta wachsen nicht auf Bäumen und werden

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Finale HH 003

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von Race 1 bis Race 18

Race 19

Bilder & mehr

Championship 2018

Tabelle Fahrerwertung

Herstellerwertung

Teamwertung

006

014

012

Race 20

Bilder & mehr 060

082

DTM Champion

Gary Paffett

Stimmen aus dem

Fahrerlager

Saison Rückblick

Statistik und

Schlagzeilen

102

art of DTM colors

Der besondere Blick! 132

Lifestyle

Von der Piste auf die Straße

Maxklusiv BMW i8

Carbon-Outfit

084

134

71. Magazin

002 | 003


004

Hockenheim ist bereit...

noch ist alles offen...

3 Titelanwärter halten

die Spannung hoch!

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Finale HH 005


006

Paul Di Resta reiste als Tabellenführer zum Finale nach

Hockenheim. Der Mercedes-Benz-Pilot war mit drei

Siegen und insgesamt sechs Podiumsplätzen bisher

sehr konstant gefahren, hatte aber nur vier Zähler

Vorsprung auf seinen Markenkollegen Gary Paffett,

der bereits im Mai das Auftaktrennen in Hockenheim

gewonnen hatte. Der aktuelle DTM-Campion René

Rast konnte nach einer beeindruckenden Siegesserie

in Schlagdistanz zum Führungs-Duo treten. Allerdings

muss der Audi-Fahrer ein perfektes Wochenende

erwischen, um den 30-Punkte-Abstand zu Di

Resta noch aufzuholen.

Auf dem Hockenheimring erwartet die Piloten ein

abwechslungsreiches Streckenprofil, schnelle Geraden

und Kurven im Wechsel mit langsamen Passagen

und Spitzkehren. Während in der Parabolika

Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 260 km/h

erreicht werden, ist im engen Motodrom maximaler

Grip gefragt.

„Wer in Hockenheim Erfolg haben

will, muss einen vernünftigen Kompromiss

beim Fahrzeug-Setup finden.

Um die hohen Belastungen für die

Reifenkonstruktion in den schnellen

Kurven etwas zu verringern, sollten

etwas höhere Luftdrücke und niedrige

Sturzwerte eingestellt werden“,

so Hankook DTM Renningenieur Thomas Baltes.

Der grobe, teils schwarze Asphalt auf der 4,574

km langen Strecke und die hohen Kerbs sind für

den Ventus Race von Hankook zwar eine Herausforderung,

doch die hat der Rennreifen des

Premium-Herstellers in den vergangenen Jahren

immer souverän gemeistert. Die DTM-Piloten

müssen dagegen mit dem welligen Fahrbahnbelag

kämpfen, der das sogenannte Bouncing der

Boliden verursacht. Diese unkontrollierbaren Aufund

Abwärtsbewegungen machen es den Fahrern

vor Schlüsselstellen wie Turn 2 oder der Haar-

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Finale HH 007


008

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Finale HH 009

nadelkurve schwer, den richtigen Bremspunkt zu

erwischen.

Thomas Baltes:

„Man kann das Bouncing auf dem

Hockenheimring nicht komplett verhindern,

aber über spezielle Fahrwerks-

und Federeinstellungen abschwächen.“

Das Wetter auf dem Traditionskurs im Hardtwald

zeigte sich sehr sonnig und warm. Damit war der

Boxenstopp kein Problem. Die frischen und nicht

vorgeheizten Reifen von Hankook ließen sich relativ

schnell in das ideale Temperaturfenster von

90 bis 110 Grad bringen.

„Die Fahrer haben mittlerweile genug

Erfahrung und lassen sich mit

neuen und daher kalten Reifen nicht

mehr auf unnötige Manöver oder

Zweikämpfe ein. Sie wissen, dass es

etwas dauert, den Reifen zum Arbeiten

zu bringen. Je schneller das geht,

desto eher kann man das hohe

Grip-Level des Ventus Race ausnutzen“,

so der Hankook DTM-Renningenieur.

Parallel zur Entscheidung in der DTM wird in

Hockenheim auch der neue Champion der

FIA Formel 3 Europameisterschaft ermittelt.

Premium-Hersteller Hankook beliefert die

wohl stärkste europäische Nachwuchs-Formelserie

seit 2012 mit dem Ventus Race, der

die jungen Fahrer mit seinem konstant hohen

Grip-Niveau optimal unterstützt. Titelfavorit

ist Mick Schumacher, der ähnlich wie

René Rast in der DTM, einen unglaublichen

Lauf hat und fünf der letzten sechs Rennen

gewinnen konnte. Der 19-Jährige kommt

mit einem Vorsprung von 49 Punkten zum

Finale nach Hockenheim und kann schon

im ersten von drei Läufen die Meisterschaft

klarmachen.


010

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Finale HH 011

Beim Best Pit Stop Award 2018 von Hankook ist

die Entscheidung dagegen schon gefallen.

Das Audi Sport Team Phoenix liegt vor dem Finale in Hockenheim

mit einem Vorsprung von 56 Punkten uneinholbar in

Führung. Die Crew mit Mike Rockefeller am Steuer verteidigte

damit den Titel aus dem vergangenen Jahr und ist mit drei

Gesamtsiegen Rekordgewinner beim Best Pit Stop Award von

Hankook. Mit dieser Auszeichnung belohnt der Premium-Hersteller

und exklusive DTM-Reifenpartner seit 2011 die wichtige

Arbeit der Mechaniker beim Boxenstopp, die über Sieg und

Niederlage entscheiden kann. Das schnellste Team wird neben

einer Kristalltrophäe, die als Wanderpokal ausgeschrieben

ist, mit einem Team-Event belohnt.


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DTM Saison 2018

10 Rennwochenenden

5x zu Gast im Ausland

20 Rennen

20 Sieger

20 Polesetter

60 Sektflaschen auf dem Treppchen

2.979,15 Race-Kilometer

500 mögliche Sieger-Punkte

60 mögliche Polesetter-Punkte

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Für‘s DTM Geschichtsbuch:

6 Siege in Folge für René Rast & sein Rosberg

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Team

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Finale HH 027

Qualifying Race 19:

P1 #22

P2 #2

P3 #16

Lucas Auer [Mercedes-AMG]

1:32.635 min

Gary Paffett [Mercedes-AMG]

1:32.737 min

Timo Glock [BMW M4 DTM]

1:32.751 min


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Race nineteen

13.10.2018

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Das Safety Car wurde auf die Strecke geschickt!

Zum einen schrumpfte der große Rückstand

auf Rast auf unter eine Sekunde, andererseits

rückten die Rivalen hinter Juncadella näher. Via

Teamfunk machte sich Paffett Luft:

„Es gab keinen Grund für den Einsatz

des Sicherheitsfahrzeugs“

Für die Rennleitung gab es keine Alternative,

schließlich hatte BMW-Pilot Augusto Farfus die

Fahrertür seines BMW M4 DTM verloren und

auf der Fahrbahn liegende Trümmerteile mussten

entfernt werden.

Dagegen musste sich Paffett ohne Schützenhilfe

von Juncadella, der zurückfiel, gegen Glock

(BMW) und das Audi-Duo Duval und Frijns wehren

und sich schließlich mit Rang vier zufrieden

geben. Für Paffett zu wenig.

„Mit Blick auf Glock und Frijns“, meinte Paffett:

„Sie hatten die frischeren Reifen, weil sie ihren

Boxenstopp erst später absolviert haben. Und:

Alte Reifen kriegst du dann schwer noch einmal

mobilisiert. Außerdem ärgerte sich der Brite über

den Dreck, den Paul Di Resta und Marco Wittmann

nach einem Zweikampf auf die Strecke gewirbelt

hatten.

„Der Schmutz auf der Strecke war der

größte Faktor. Das war gefährlich.“

Nicht aber für die Rennleitung - und das brachte

Paffett auf die Palme.

„Entscheidungen wie diese haben

einen Einfluss auf den Ausgang der

Meisterschaft.“

Für Paffett stand fest, dass er durch das Safety Car

einen vermeintlich sicheren zweiten Platz verloren

hätte. Er sei einfach nur ein Opfer gewesen.

Über die erneute Tabellenführer konnte sich der

Brite nicht so recht freuen, denn Seriensieger Rast

hat durch den Erfolg den Rückstand halbiert und

lag nur noch 15 Punkte hinter dem neuen Spitzenreiter

Paffett.

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Stein des Anstoßes

für Paffetts

„GEPOLTER“ am

Teamfunk

Finale HH 041

Türverlust bei Farfus war ausschlagebend für die Safety-

Car-Phase mit anschließendem Restartprozedere


042

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R START

NERVENPROBE

Der Leidensdruck im Mercedes-Lager stieg an,

nachdem Titelverteidiger René Rast (Audi) einen

Sieg nach dem Anderen in Folge einfuhr.

Eine Szene im ersten Rennen am Samstag ist bezeichnend

dafür, dass die Nerven blank liegen.

Der Tabellenzweite Gary Paffett lag nach Runde 25

mehr als zehn Sekunden hinter Rast, aber vor dem

HWA-Teamkollegen Daniel Juncadella, der den Briten

nach hinten abschirmen sollte.

Fakt ist:

Finale HH 043

Paffett wurde beim Restart in Runde 28 von Rast ausgetrickst

und verlor allein in dieser Runde mehr als 1,3

Sekunden auf den Audi-Fahrer, der anschließend keine

Probleme hatte, die Spitze zu behaupten, um ungefährdet

zu seinem fünften Sieg in Serie zu fahren.

Dann kam die aus Paffetts Sicht völlig überzogene Entscheidung

der Rennleitung...


044

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FREUD &

LEID

Im Gegensatz zu Paffett begrüßte Rast die Entscheidung

der Rennleitung: „Die Safety-Car-Phase hat mir

sicher geholfen, weil ich mich direkt danach absetzen

konnte.“

Noch während Paffett mit der Rennleitung haderte,

trafen die Stewards ihre Entscheidung:

3.000 € für beleidigende Bemerkungen am

Teamfunk

Die Nerven liegen eben doch blank...

Finale HH 045

Paffett hat sich im Renngeschehen zu diesen unschönen

Äußerungen hinreißen lassen. Aber er hat

sein Fehlverhalten sofort nach dem Rennen öffentlich

entschuldigt.

„Ich möchte mich für meine Ausdrucksweise

entschuldigen. Das war unprofessionell.“


046

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Finale HH 047


048

5. .

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Rennen 19

Lucas Auer setzte sich beim Start durch, machte aber zum Ende der ersten Runde Platz für

Titelanwärter Paffett und ließ den Briten vor. Dahinter tat sich Rene Rast schwerer und verlor

die dritte Position an BMW-Pilot Augusto Farfus. Paul Di Resta machte einen Platz gut und beendete

die erste Runde auf dem fünften Rang. Paul Di Resta hatte in der Anfangsphase Glück,

dass er schadlos aus dem Zweikampf mit Robin Frijns hervorging. Im harten Duell schob der

Audi-Pilot seinen Mercedes-Widersacher leicht von der Strecke und kassierte dafür neben einem

Platztausch seine fünfte Verwarnung in der laufenden Saison. Deshalb wird Frijns in der

Startaufstellung am Sonntag um 10 Positionen strafversetzt.

In Runde 26 machte sich plötzlich die Fahrertür von Augusto Farfus selbstständig. Das Teil lag

gefährlich auf der Strecke herum, Farfus musste an die Box und die Rennleitung beorderte das

Safety Car auf die Strecke. Beim Re-Start im Indy-Stil zur 29. Runde verteidigte Rast die Führung

vor Paffett und Juncadella. Glock, Duval und Farfus fuhren vor dem Siebtplatzierten Di Resta.

Finale HH 049

FAZIT

Juncadella steuerte schon in der 5. Runde die Boxengasse an. Als Nächste folgten Müller (Audi)

und Eriksson (BMW) erst in Runde 12. Das Audi Duo Rast und Duval folgte einen Umlauf später

zum Pflicht-Reifenwechsel. Mercedes reagierte umgehend und beorderte Paffett in Runde 14

zum Reifenwechsel an die Box. Mit Di Resta folgte der dritte Titelkandidat im 16. Umlauf.

Bitterer Samstag für Lucas Auer, der das Rennen frühzeitig aufgeben musste. In Runde 7 stellte

er seinen Boliden in der Box ab. Probleme mit dem Gaspedal ließen ihn immer langsamer werden.

Auch Wittmann musste das Rennen sieben Minuten vor Schluss vorzeitig beenden. Den

5. Sieg in Folge holte René Rast. Als Zweiter sah Robin Frijns vor Timo Glock die Zielflagge.


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Finale HH 055

Der Sonntag fing nicht viel besser an,

wie der Samstag für Gary aufhörte:

Im freien Training fuhr er in der Boxengasse

in die Blitzerfalle...

Bei 53 statt 50 km/h schnappte sie zu.

Eine Geldstrafe von 150 € war

ihm sicher - Champion-Bonus

Fehlanzeige!


056

Qualifying Race 20:

P1 #11

P2 #33

P3 #2

Marco Wittmann [BMW M4 DTM]

1:32.683 min

René Rast [Audi Sport RS5 DTM]

1:32.737 min

Gary Paffett [Mercedes-AMG]

1:32.846 min

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Finale HH 059

Noch

ist

nichts

entschieden!


060

full house 13:30 Uhr

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Finale HH 061


062

Race twenty

14.10.2018

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FAZIT

Rennen 20

Und am Ende steht BMW doch mal

wieder im Fokus. Marco Wittmann

sicherte sich die letzte Pole Position

der Saison 2018. Dahinter die pure

Spannung: Rene Rast und Titelgegner

Gary Paffett auf den Startplätzen

zwei und drei - mehr Drama im

Qualifying ging kaum! Nur Paul Di

Resta, der als Spitzenreiter nach Hockenheim

gereist war, erwischte keinen

guten Start in den Sonntag und

musste das Rennen von Startplatz 11

aufnehmen.

Rast übernahm in der ersten Kurve

die Führung von Pole-Setter Marco

Wittmann und konnte sich leicht absetzen.

Gary Paffett gelang es nicht,

den BMW-Piloten hinter sich zu lassen,

er blieb an dritter Position. Paul

Di Resta gelang zunächst ein starker

Start, der Schotte verbesserte sich vom 11.

bis auf den 8. Platz. In Runde zwei fiel der

Mercedes-Pilot jedoch wieder auf die 10.

Position zurück. Paul Di Resta, der auf P10

feststeckte, entschied sich als erster Fahrer

für den Pflicht-Boxenstopp in Runde 6. Audi-Pilot

Mike Rockenfeller war in Runde 8 der

zweite Pilot im Feld, der sich einen frischen

Satz der Hankook-Reifen abholte. Gary Paffett

bog auf Platz drei hinter Rast und Wittmann

liegend in Runde 11 die Boxengasse

für seinen Pflicht-Reifenwechsel an.

Spannung in Runde 17, als der Führende

Wittmann seinen Boxenstopp einlegte.

Er erhielt schon in der Box die Info: ‚Paffett

hat uns undercuttet‘. In der Tat musste Wittmann

mitansehen, wie Paffett dank seines

früheren Reifenwechsels und freien Runden

am BMW-Piloten vorbeizog und damit virtuell

den zweiten Platz hinter Rast übernahm.

Rast beendete auch das letzte Rennen der

Saison als Sieger vor Wittmann und Paffett.

6. Sieg in Folge für René Rast

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letzter Sieger der DTM Saison 2018

Finale HH 075


076

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Finale HH 077

Geschafft:

Paffett einer von Wenigen...

„Nicht so viele haben es geschafft,

zwei Mal zu gewinnen.

Das ist der Wahnsinn.“

DTM Champion 2018 - Gary Paffett

Nur insgesamt vier Fahrern ist es bisher in der Geschichte der DTM

gelungen den Meisterschaftstitel zweimal zu holen.

Marco Wittmann (2014, 2016)

Timo Scheider (2008, 2009)

Mattias Ekström (2004, 2007)

Noch mehr Titel haben nur Klaus Ludwig (3) und Bernd Schneider (5).


078

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Finale HH 079


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Finale HH 081


082

2

2

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DTM

STA

TIS

TIK

Team Championship 2018

Team

Pkt.

Mercedes-AMG Petronas 363

Mercedes-AMG REMUS 294

Audi Sport Team Rosberg 278

Constructors Championship 2018

Hersteller

Pkt.

Mercedes-Benz 903

BMW 623

Audi 599

Championship 2018

Stand nach 20 Rennen

Pos Fahrer Team Pkt

1 Gary Paffett Mercedes-AMG C63 DTM HWA 255

2 René Rast Audi Sport RS5 DTM | Rosberg 251

3 Paul Di Resta Mercedes-AMG C63 DTM HWA 233

4 Marco Wittmann BMW M4 DTM 164

5 Timo Glock BMW M4 DTM 144

6 Edoardo Mortara Mercedes-AMG C63 DTM HWA 140

7 Lucas Auer Mercedes-AMG C63 DTM HWA 121

8 Pascal Wehrlein Mercedes-AMG C63 DTM HWA 108

9 Philipp Eng BMW M4 DTM 102

10 Nico Müller Audi Sport RS5 DTM 096

11 Mike Rockenfeller Audi Sport RS5 DTM 087

12 Bruno Spengler BMW M4 DTM 085

13 Robin Frijns Audi Sport RS5 DTM 084

14 Joel Eriksson BMW M4 DTM 072

15 Daniel Juncadella Mercedes-AMG C63 DTM HWA 061

16 Augusto Farfus BMW M4 DTM 056

17 Loic Duval Audi Sport RS5 DTM 054

18 Jamie Green Audi Sport RS5 DTM 027

Punkte im Qualifying Race 19 & 20

Race 19

Pkt

Poleposition Lucas Auer 3

Startplatz 2 Gary Paffett 2

Startplatz 3 Timo Glock 1

Race 20

______Pkt

Poleposition Marco Wittmann 3

Startplatz 2 René Rast 2

Startplatz 3 Gary Paffett 1

Finale HH 083


084

23 Siege

185 R nnen

48 P diumsplätze

17 Pol Position

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2x cha pion

x Vizemeister


Finale HH 085

Gary Paffett prägte als treuer Sterne

Pilot 1,5 Dekaden lang die DTM wie

kaum ein anderer.

Hier die Hommage an einen Mann, der vor allem durch seinen

Sportsgeist glänzte – gegenüber Teamkollegen und Rivalen

gleichermaßen...


086

Bruno Spengler (BMW)

DTM Champion 2012

„Ich freue mich riesig für Gary

und ich gratuliere ihm zum

zweiten Titel. Hinter ihm liegt

eine super Saison. Er kann bei

allen Wetterbedingungen gut

fahren, egal, ob es regnet oder

trocken ist. Das zeichnet ihn

aus. Er hatte auch ein tolles

Auto. Das war eine 50-50-Kombination,

die super funktioniert

hat. Im letzten Jahr noch die

Meisterschaft zu gewinnen, ist

großartig für ihn und Mercedes-AMG.“

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Finale HH 087

Mike Rockenfeller (Audi)

DTM Champion 2013

„Das ist geil, ich freue mich für

ihn. Gary ist ein cooler Typ und

war jetzt so lange dabei – das

hat er sehr verdient. Er ist ein

extremer Racer und war auf der

Strecke immer extrem hart und

fair. Das finde ich wirklich gut. Er

war immer mit Spaß und Herzblut

bei der Sache. Gary hatte

auch viele harte Jahre und

Durststrecken und trotzdem

hat er immer weiter gekämpft.“


088

Philipp Eng (BMW)

Bester Rookie 2018

„Gary ist sehr verdient Meister

geworden. Ich kannte ihn vorher

nur aus dem Fernsehen und

hatte ihn noch nie persönlich getroffen.

Er war der Erste, außerhalb

meiner Teamkollegen von

BMW, der meine Leistung respektiert

hat, der mich als ernstzunehmenden

Gegner wahrgenommen

hat. Wir hatten ein,

zwei gute Zweikämpfe dieses

Jahr und haben uns immer Platz

gelassen. Ein super netter Kerl.“

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Finale HH 089

René Rast (Audi)

DTM Champion 2017

„Was für ein unglaubliches Jahr, was

für ein Comeback! Ein unglaubliches

Wochenende für mich. Ich hatte einen

sehr guten Lauf und habe mir

spannende Zweikämpfe mit Gary geliefert...

Am Ende hat es nicht ganz

gereicht. Das ist etwas Schade, aber

Gary (Paffett) und Mercedes-Benz haben

verdient gewonnen. Sie waren

das ganze Jahr über sehr stark.“


090 Fahrerlager-Geschichten – Gary Paffett, DTM Champion 2018:

{have speed in f[ ]cus!} Race 19 & 20 Finale Hockenheim


„...ein märchenhafter Abschluss für eine großartige Zeit...“ Finale HH 091

15 Jahre, zwei Titel: Wie sieht Deine Bilanz

für Deine Zeit in der DTM aus?

Das vergangene Wochenende war ein märchenhafter

Abschluss für eine großartige Zeit. Bis zu

diesem Zeitpunkt bestand meine gesamte professionelle

Karriere als Rennfahrer aus Mercedes und

der DTM. Alles begann schon in meinem ersten

vollen Jahr 2004 mit Platz zwei und ein Jahr später

habe ich 2005 schon den Titel gewonnen. Es

ging alles ganz schnell. Damals hielt ich die DTM

für recht einfach und dachte, dass ich mehrere

Meisterschaften gewinnen würde. Dann ging ich

für ein Jahr weg, kam wieder zurück und musste

einige harte Saisons durchmachen. Aber ich habe

mich ins Werksteam zurückgekämpft und bin zumindest

dreimal um den Titel mitgefahren. Leider

bin ich 2009, 2010 und 2012 jeweils nur Zweiter

geworden. 2012 war es am schwierigsten für

mich. Richtig hart. Seitdem waren alle Saisons

wirklich harte Arbeit. Es war nicht immer einfach

und es gab Jahre, in denen ich mich nicht ganz

wohl gefühlt habe und nicht glücklich war. Aber

das Team hat immer an mich geglaubt - von Norbert

und Gerhard bis zu Toto, Uli und Martin. Sie

haben nie den Glauben an mich verloren, mich

im Team behalten und dieses Jahr war einfach

fantastisch. Das Team hat mir ein Auto hingestellt,

mit dem ich schnell fahren konnte, besonders

im Qualifying, das in diesem Jahr extrem wichtig

war. Ich habe es genossen, mit diesem Auto

zu fahren. Wie gesagt, das Ende der Geschichte

war wie im Märchen. Ich habe meine Karriere bei

Mercedes begonnen, rasch den Titel geholt und

nun zum Abschluss die letzte Meisterschaft von

Mercedes auf absehbare Zeit gewonnen. Das ist

absolut fantastisch.

Wenn Dir jemand vor einigen Monaten gesagt

hätte, dass Du die Meisterschaft gewinnst

- hättest Du Dich dann trotzdem

dazu entschieden, die DTM zu verlassen?

Das ist eine interessante Frage, bei der es viele Aspekte

zu beachten gibt. Alles begann vor 18 Monaten,

als Mercedes seinen Ausstieg aus der DTM

bekanntgegeben hat. In dem Moment mussten

wir uns alle etwas Neues suchen.

054 | 055


092 Fahrerlager-Geschichten – Gary Paffett, DTM Champion 2018:

15 Jahre, zwei Titel: Wie sieht Deine Bilanz

für Deine Zeit in der DTM aus?

Das vergangene Wochenende war ein märchenhafter

Abschluss für eine großartige Zeit. Bis zu

diesem Zeitpunkt bestand meine gesamte professionelle

Karriere als Rennfahrer aus Mercedes und

der DTM. Alles begann schon in meinem ersten

vollen Jahr 2004 mit Platz zwei und ein Jahr später

habe ich 2005 schon den Titel gewonnen. Es

ging alles ganz schnell. Damals hielt ich die DTM

für recht einfach und dachte, dass ich mehrere

Meisterschaften gewinnen würde. Dann ging ich

für ein Jahr weg, kam wieder zurück und musste

einige harte Saisons durchmachen. Aber ich habe

mich ins Werksteam zurückgekämpft und bin zumindest

dreimal um den Titel mitgefahren. Leider

bin ich 2009, 2010 und 2012 jeweils nur Zweiter

geworden. 2012 war es am schwierigsten für

mich. Richtig hart. Seitdem waren alle Saisons

wirklich harte Arbeit. Es war nicht immer einfach

und es gab Jahre, in denen ich mich nicht ganz

wohl gefühlt habe und nicht glücklich war. Aber

das Team hat immer an mich geglaubt - von Nor-

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„...ein märchenhafter Abschluss für eine großartige Zeit...“

Finale HH 093

bert und Gerhard bis zu Toto, Uli und Martin. Sie haben

nie den Glauben an mich verloren, mich im Team

behalten und dieses Jahr war einfach fantastisch. Das

Team hat mir ein Auto hingestellt, mit dem ich schnell

fahren konnte, besonders im Qualifying, das in diesem

Jahr extrem wichtig war. Ich habe es genossen,

mit diesem Auto zu fahren. Wie gesagt, das Ende der

Geschichte war wie im Märchen. Ich habe meine Karriere

bei Mercedes begonnen, rasch den Titel geholt

und nun zum Abschluss die letzte Meisterschaft von

Mercedes auf absehbare Zeit gewonnen. Das ist absolut

fantastisch.

Wenn Dir jemand vor einigen Monaten gesagt

hätte, dass Du die Meisterschaft gewinnst - hättest

Du Dich dann trotzdem dazu entschieden,

die DTM zu verlassen?

Das ist eine interessante Frage, bei der es viele Aspekte

zu beachten gibt. Alles begann vor 18 Monaten, als

Mercedes seinen Ausstieg aus der DTM bekanntgegeben

hat. In dem Moment mussten wir uns alle etwas

Neues suchen, auch wir Fahrer. Meine erste Reaktion

war aber nicht, nach einem Cockpit bei einem anderen

054 | 055


094

Fahrerlager-Geschichten – Gary Paffett, DTM Champion 2018:

DTM-Team Ausschau zu halten. Ich fragte mich

vielmehr, wo ich mit Mercedes weitermachen

könnte? Ich bin seit 15 Jahren bei ihnen und

ich wollte weiter mit ihnen zusammenarbeiten.

Also habe ich mit Mercedes, Uli und Toto, gesprochen.

Ich wollte wissen, was wir gemeinsam

machen könnten. Natürlich wusste ich zu

diesem Zeitpunkt noch nicht, dass ich die Meisterschaft

gewinnen würde. Tatsächlich bin ich

in meinem Leben noch nie mit der Nummer 1

auf meinem Auto gefahren, weil ich die jeweilige

Serie nach einem Titelgewinn immer verlassen

habe. Das ist mir also nie gegönnt gewesen,

aber ich bin sehr glücklich, dass ich in die

Formel E gegangen bin. Klar, es wäre klasse, als

Titelverteidiger anzutreten und meinen Titel zu

verteidigen, aber ich glaube, dass ein Titelgewinn

zum Abschluss meiner DTM-Karriere sogar

noch besser ist.

Du hast am Wochenende gesagt, dass dies

das beste Qualifying Deiner Karriere gewesen

sei. Wie meinst Du das?

Ehrlich gesagt war es vielleicht nicht die schnellste

Runde, die ich je gefahren bin, aber ich denke,

es war die wichtigste Qualifying-Runde in meiner

Karriere - und die schwierigste. Es wäre einfach gewesen,

aufzugeben, zu hart zu fahren oder einen

Fehler zu machen. P3 auf meiner zweiten Runde

ist auch heute noch fantastisch. Wie gesagt, es

war nicht meine schnellste Runde überhaupt. In

Zandvoort war ich vier Zehntel schneller als der

nächste Fahrer, das war Wahnsinn. Aber ich habe

etwas Ähnliches 2005 in Istanbul erlebt. Auch damals

habe ich um den Titel gekämpft und bin auf

die Pole gefahren. Auf dieser Runde hatte ich ein

ähnliches Gefühl. Sobald man an der schwierigsten

Stelle vorbei ist, weiß man, dass es hinhauen

wird. Der Titelgewinn in diesem Jahr ist der wichtigste

in meiner Karriere. Es war die härteste Meisterschaft

und diese Qualifying-Runde war praktisch

der Schlüssel dazu.

{have speed in f[ ]cus!} Race 19 & 20 Finale Hockenheim


„...ein märchenhafter Abschluss für eine großartige Zeit...“ Finale HH 095

„Ich bin noch nie mit der

#1 gefahren! Vielleicht

kehre ich 2019 in Hockenheim

für ein DTM-Rennen

zurück, einfach, damit ich

die #1 mal fahren kann...

Ich bin dann der

Gaststarter.“


096 Fahrerlager-Geschichten – Gary Paffett, DTM Champion 2018:

Die Pitstopps kosteten in dieser Saison

Gary jede Menge Nerven ...

Zum Ende der Saison hat es dann geklappt!

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„...ein märchenhafter Abschluss für eine großartige Zeit...“ Finale HH 097


098

#22 Lucas Auer #3 Paul Di Resta #94 Pasca

30 Jahre DTM & Mercedes-AMG

{have speed in f[ ]cus!} Race 19 & 20 Finale Hockenheim


Finale HH 099

l Wehrlein #48 Edoardo Mortara #23 Daniel Juncadella

- Danke für euer Engagement!


100

Gewaltiger Abgang...

Mercedes-AMG verabschiedet sich von de

{have speed in f[ ]cus!} Race 19 & 20 Finale Hockenheim


DTM und schnappt sich alle drei Titel!

Finale HH 101


102

Die DTM-Saison 2018

im Rückspiegel

betrachtet...

SAT1 frischer Wind im TV

Highlights aus 10 Rennwochenenden

Die „Sünder-Kartei“ ausgewertet

{have speed in f[ ]cus!} Race 19 & 20 Finale Hockenheim


Finale HH 103

Gerhard Bergers

positives Saison-Fazit...

„Ich blicke auf eine tolle Saison zurück.

Der Ausstieg von Mercedes war zwar

immer wieder ein Thema, doch mit der

Luxus-Sportwagenmarke Aston Martin

gibt es neue großartige Perspektive für

die Zukunft der Serie.

Das Wichtigste: Wir haben den Fans

in dieser Saison ein Super-Produkt geboten.

Die meisten Rennen waren sehr

spannend, und der Meister stand – wie

schon im vergangenen Jahr – bis zum

letzten Rennen nicht fest.“


104

SAT1

frischer Wind im TV

Die DTM bei Sat.1 - das war eine der großen

Veränderungen zur Saison 2018. Nach 18 Jahren

bei der ARD war die Tourenwagenserie zu

Beginn des Jahres zum Privatsender abgewandert.

Dass die TV-Quoten nicht die Werte des

großen öffentlich-rechtlichen Senders erreichen

würden, war den meisten Beteiligten schon im

Vorfeld klar. Genauso sollte es auch kommen.

Durchschnittlich verfolgten 600.000 Zuschauer

die 20 Saisonrennen auf Sat.1 (inklusive der

Misano-Rennen bei kabel eins). Der Markanteil

- ebenfalls eine wichtige TV-Währung - betrug

im Schnitt 5,2 Prozent aller deutschen Fernsehzuschauer.

In der relevanten Zielgruppe der

14-49-Jährigen lag der Marktanteil mit 5,4 Prozent

(210.000 Zuschauer im Schnitt) etwas höher.

Matthias Killing

{have speed in f[ ]cus!} Race 19 & 20 Finale Hockenheim


Andrea Kaiser Finale HH 105

Starker Auftakt am Hockenheimring

Der Auftakt in die neue Saison hatte sogar für

hohe Erwartungen gesorgt. 700.000 Menschen

wollten sehen, wie Sat.1 die DTM präsentiert.

Der Markanteil von 8,3 Prozent war mit Abstand

der Bestwert in der gesamten Saison. Das

Sonntagsrennen auf dem Hockenheimring verfolgten

630.000 Zuschauer, was ebenfalls den

Gesamtdurchschnitt überstieg.

Schwer tat sich Sat.1 - genau wie die ARD - mit

den Samstagsrennen. Nur 470.000 Zuschauer

schauten das erste Lausitzring-Rennen an

und auch die Samstags-Läufe in Zandvoort

(520.000), Brands Hatch (510.000) und am

Nürburgring (520.000) zogen den Wochenenddurchschnitt

nach unten.


106

Daseinsberechtigung im deutschen TV

Die DTM hat im deutschen Fernsehen weiter

ihre Daseinsberechtigung, auch wenn der

Ruhm vergangener Zeiten mit Millionen-Einschaltquoten

längst verflogen ist.

Der Übergang vom öffentlich-rechtlichen hin

zum privaten Sender Sat.1 hat reibungslos,

und besser als von einigen Kritikern erwartet,

funktioniert. In Sachen TV-Quote ist für die Saison

2019 aber sicherlich noch Luft nach oben.

Cross-Promotion über andere TV-Formate hinweg

gilt in diesem Zusammenhang als Zauberwort.

Nun liegt es an Sat.1, die Erkenntnisse aus

der Debüt-Saison umzusetzen.

Das spannende Finale und den Dreikampf um

die Meisterschaft schauten 500.000 Zuschauer

am Samstag, sonntags schalteten 710.000 Fans

ein. Ein ordentlicher Wert zum Abschluss der

ersten Saison mit Sat.1.

Ein Team zum Anfassen

Ganz gleich ob vor oder hinter der Kamera,

das SAT1 Fernseh-Team für die DTM Rennen

ist ausgeglichen und bringt seine Begeisterung

für diesen Sport 1000 % authentisch an den

Fan. Sie wurden dem DTM-Slogan „laut.nah.

dran“ gerecht und waren immer da, wo etwas

los war. Mit dem DTM-Experten Timo Scheider

hatte Eddi Miehlke einen schlagfertig-wortgewanden

Partner, diese Wortgefechte und Emotionen

brachten Würze in die Rennen am Fernseher.

Zahlen, die Luft nach oben lassen:

2017 schauten im Schnitt 890.000 und

2016 sogar im Schnitt 940.000 ARD-Zuschauer

die Rennen der DTM

{have speed in f[ ]cus!} Race 19 & 20 Finale Hockenheim


Timo Scheider Eddi Miehlke Finale HH 107


108

Race 1 & 2

Das Rennen der Superlative.

Spektakulär, aufregend und absolut fesselnd.

Wer immer noch behauptet, dass diese Autos

nur im Kreis fahren, der muß den Kampf der

Giganten verpasst haben. Timos Vergleich

mit Boxern im Ring bringt das Rennen auf

den Punkt. In den letzten 15 Minuten wurden

keinem etwas geschenkt. Die Reifen wurden

hart über die Korps geprügelt, jeder Milimeter

der Strecke wurde hart verteidigt und die

Fans auf den Tribünen hat es regelmäßig aus

den Sitzen gehoben. Diese Bilder kennt man

nur aus sehr alten Tagen der DTM.

Und wie so oft, kommt das Beste zum Schluß...

Glocks Funkkommentar nach seiner Zieldurchfahrt

ist bereits heute schon legendär

und hat sich in den Geschichtsbüchern des

Motorsports bereits ganz tief eingeschrieben.

Hier die jugendfreie Fassung...

„F..*beep*, this was awesome, mate!

The f..*beep* best race I ever had in

my life! The best f..*beep* race. And f..

*beep* hell, Mercedes, you should not

leave this championship. You f.. *beep*

idiots! You should not leave this championship.

This is racing, f.. *beep* yes!

F.. *beep*, mate! This is unreal, this is

unreal. Bloody hell! Well done to Gary

Paffett to have such a fight. F.. *beep*

hell! Massive thanks to everyone, watch

this race today. This is awesome! Thanks

to all for a great car all weekend long.

Thank you, Benny, thanks to my car crew.

F.. *beep*, this is unreal! Unbelievable!

That‘s why I love this sport! That‘s why I

love this sport. Holy sh.. *beep*!“

{have speed in f[ ]cus!} Race 19 & 20 Finale Hockenheim


Finale HH 109

Das Duell des Jahres!

Glock vs. Paffett

2 Boliden im H-Ring


110

Race 3 & 4

{have speed in f[ ]cus!} Race 19 & 20 Finale Hockenheim


Finale HH 111

Das teuerste Wochenende

für Audi?!

#53 Green Front

#51 Müller Heck

#33 Rast Total


058 112

Race 5 & 6

5 Minuten Regen

mit dramatischen Folgen

Die DTM erlebte kurz nach dem Start des

sechsten Saisonlaufs auf dem Hungaroring

einige Schrecksekunden. Nach einer Viertelstunde

Rennzeit wurde das zweite Rennen in

Budapest wegen mehrerer Zwischenfälle in

der Boxengasse unterbrochen.

Grund hierfür waren mehrere voneinander

unabhängige Unfälle in der regennassen Boxenstraße,

in die auch die Autos von Lucas

Auer und Edoardo Mortara verwickelt waren.

Dabei wurden drei Personen verletzt und zur

Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Ein

verletzter Sportwart erlitt schwere Beinverletzungen,

zwei weitere Personen wurden mittelschwer

verletzt. Nach einer längeren Pause

wurde das Rennen um 14:20 Uhr für eine Distanz

von 28 Minuten plus einer Runde wieder

aufgenommen.

{have speed in f[ ]cus!} Race 19 & 20 Finale Hockenheim


Finale HH 113


114

Race 7 & 8

Emotion trifft kühlen Kopf

Glock vs. Paffett 2.0

Einmal mehr für beste Unterhaltung sorgten die beiden

Titelanwärter Timo Glock und Gary Paffett.

Das Rad-an-Rad-Duell zwischen Gary Paffett und

Timo Glock am Sonntag in Hockenheim ist allen

noch in bester Erinnerung.

Von Harmonie keine Spur!

Nach dem Rennen am Sonntag am Norisring sprachen

die beiden nicht miteinander sondern übereinander.

Von Harmonie keine Spur mehr. Es gab heftige

Spannungen.

„Ich war so begeistert über das tolle

Rennen in Hockenheim und den Zweikampf

dort mit ihm. Ich glaube nicht,

{have speed in f[ ]cus!} Race 19 & 20 Finale Hockenheim


dass er über heute stolz sein kann. Aus

meiner Sicht ist deutlich zu sehen, was

er gemacht hat. Wenn er glaubt, dass

das akzeptabel ist, dann ist er in meinen

Augen ein anderer Rennfahrer. Es

war ein schreckliches Rennen“, schimpfte

Mercedes-AMG-Pilot Paffett.

Rad-an-Rad-Duelle

auf dem Norisring

Finale HH 115

Über viele Runden lieferten sie sich ein beinhartes

Duell - Kontakt und Paffett-Flüchen am Funk inklusive.

Nach einem schier unendlichen Zweikampf

musste sich Paffett, der all seine DRS-Schüsse verbraucht

hatte, schließlich geschlagen geben. Glock

wurde letztendlich Zehnter, Paffett ging auf P13 leer

aus. Was den Verlauf des Duells in Nürnberg anging,

waren die Meinungen durchaus kontrovers.


116

Race 7 & 8

Die DTM

im Aufwind

Super GT kommt schon 2019

Gefrustet,

geknickt,

niedergeschlagen,

vom Pech verfolgt.

Die Gefühlswelt der Audianer

rutscht ins Bodenlose.

Die erste Kurve aus der

Vogelperspektive!

{have speed in f[ ]cus!} Race 19 & 20 Finale Hockenheim


Finale HH 117

Bann endlich gebrochen!

Samstag Platz 3

Sonntag Platz 1

Bester Pit Stop für sein Team

Marco Wittmann

gewinnt erstmals

auf heimischem Terain


#51 Nico Müller w

schaden nur no

seinem Audi RS5

den Reifenstapel.

ty-Car-Phase war d

ce für seinen Mar

wortwörtlich im

Das Fahrerfeld rü

und Rast musste im

Pflichtboxenstopp

mit wurde aus dem

Verlierer, P17!

118

Race 9 & 10

Ein Reifensch

mit weitreich

Folgen...

{have speed in f[ ]cus!} Race 19 & 20 Finale Hockenheim


Finale HH 119

aden

enden

ar nach Reifench

Passagier in

und krachte in

Durch die Safeie

Podium-Chankenkollegen

Rast

Sande verlaufen.

ckte zusammen

mer noch seinen

absolvieren. So-

Führenden ein


120

Race 11 &12

Edo [Mortara] liebt

die Abwechslung...

Die DTM hat wieder einen

„Pink Panther“ im Starterfeld.

Mortara startete in Brands

Hatch mit neuer Lackierung.

{have speed in f[ ]cus!} Race 19 & 20 Finale Hockenheim


Finale HH 121


122

Pechvogel des Wochenendes:

#2 Gary Paffett büst Tabellenführung ein!

Im Samstagrennen kam Paffett von der

Strecke ab und anschließend kollidierte

er mit seinem Markenkollegen

#48 Edoardo Mortara.

Seine Lenkstange bricht und sein

Rennen war zu Ende, 0 Punkte!

Auch das Sonntagsrennen war sehr

enttäuschend, Platz 14 und wieder 0 Punkte.

„Die Bedingungen waren schwierig, aber wir haben

heute als Team viele falsche Entscheidungen getroffen. Das

ist uns teuer zu stehen gekommen. Daraus müssen wir jetzt unsere

Lehren ziehen und uns auf die nächsten Rennen konzentrieren.“

Gary Paffetts Staement zum verpatzten Rennwochenende

{have speed in f[ ]cus!} Race 19 & 20 Finale Hockenheim


Finale HH 123

Race 13 &14

126 | 127


124

Race 13 &14

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Finale HH 125

Chapeau Alex!

Dich live erleben zu können,

ist das Größte für jeden

Motorsportfan.


126

Race 15 &16

Luftdruck hoch...Luftdruck runter...

Wenn der Bogen überspannt wird?

Hankook besteht auf Sicherheitsstandards

Erstmals in dieser Saison konnte der Reifendruck durch die Teams nicht mehr freigewählt werden.

Einige Teams, darunter auch HWA, hatten in der Vergangenheit so niedrige Werte gewählt,

dass laut Hankook ein Sicherheitsrisiko bestand. Ab sofort müssen alle mit dem gleichen

Luftdruck von 1,3 bar an den Start gehen.

{have speed in f[ ]cus!} Race 19 & 20 Finale Hockenheim


Finale HH 127

Mercedes fühlt sich benachteiligt...

Pace fällt mehr ab, als bei BMW...

Eine Meinung, die auf der anderen Seite nicht unbedingt bestätigt wurde.

Das 1. Rennen mit einheitlichem Luftdruck gewann Rene Rast im Audi und

BMW-Pilot Bruno Spengler wurde Zweiter. Es war ein Audi, der die Nase vorn

hatte. Rene Rast pilotierte wie schon zuvor sehr konstant und konsequent

zum Sieg. Wie jetzt aus den Mercedes-Reihen ein Vorteil zu BMW abgeleitet

wird, ist selbst für BMW Motorsportdirektor Jens Marquardt ein Rätsel:

„Wie Sie daraus sehen, dass BMW der große Gewinner sein

soll, kann ich nicht ganz verstehen.“

Aus Sicht von BMW war das Samstags-Rennen eine schöne Abwechslung zum

bisherigen Saisonverlauf, den der Autobauer aus Stuttgart größtenteils dominiert

hatte.

„Mal nicht fünf Daimler in den Top-6 zu sehen, finde ich ganz

spannend für die Meisterschaft. Dass ein paar BMW wieder

vorne dabei sind, ist auch gut.“

BMW Motorsportdirektor Jens Marquardt


128

Race 17 &18

100 Siege für Audi in der DTM

4. Sieg in Folge für René Rast

Der Audi-Pilot gewann das Sonntags-Rennen

auf dem Red Bull Ring.

Und das vom siebten Startplatz! Damit

erzielte der amtierende DTM-Champion

nicht nur einen Doppelsieg in

Spielberg, sondern den vierten Sieg

in Folge nach seinem Double zuletzt

am Nürburgring.

Rast legte den Grundstein zum Sieg

im Sonntagsrennen mit seinem Blitzstart,

bei dem er sich vom siebten

auf den vierten Platz katapultierte.

Im weiteren Rennverlauf überholte

der Audianer zunächst Sterne-Fahrer

Paul Di Resta nach dessen Boxenstopps

und profitierte wenige

Minuten später vom erneuten Reifenwechsel-Patzer

bei Gary Paffett.

Platz zwei für Rast, der in der Folge mit dem

DRS-Flügel keine Mühe hatte, seinen Markenkollegen

Nico Müller zu überholen, die

Führung zur Rennmitte zu übernehmen und

den Sieg nach Hause zu fahren. Hinter Rast

überquerte der Schweizer Müller die Ziellinie

als Zweiter: Doppelsieg für Audi nach dem

Dreifach-Erfolg am Vortag!

Pole-Setter Paffett musste sich mit dem dritten

Platz begnügen. Immerhin konnte er seinen

Meisterschaftsrückstand auf den Viertplatzierten

Di Resta weiter reduzieren.

Die DTM-Meisterschaft könnte vor dem Finale

in Hockenheim nicht spannender sein:

Di Resta führt mit 229 Punkten vor Marken-Kollege

Paffett, der bislang 225 Zähler

sammeln konnte. Rast belegt den dritten

Platz mit 199 Punkten und darf sich weiter

Hoffnungen auf die Titelverteidigung machen.

{have speed in f[ ]cus!} Race 19 & 20 Finale Hockenheim


Finale HH 129


130

DTM Strafregister grüßt

Punkteregister in Flensburg

Wer kennt sie nicht, die Strafen im Straßenverkehr. Ähnlich ergeht es den DTM

Piloten. Wer sich hier nicht an die Regeln hält, muss wechseln, warten, vorbeilassen,

durchfahren oder auch teuer bezahlen!

Wer nicht hören wollte, musste fühlen!

Auch in dieser Saison hatten wir die „Pistenrüpel“ und ihre Sünden fest im Blick.

Nach 20 Rennen wurden insgesamt 56 Verwarnungen und Strafen ausgesprochen.

Die „Sünder“ wurden mit insgesamt 31.150 € zur Kasse gebeten.

Die „teuerste“ Rennstrecke war der Norisring. Hier wurden 15.000 € abkassiert.

Der „Pistenrüpel“ der DTM Saison 2018 ist Edoardo Mortara in seinem

Mercedes-AMG HWA C63

Das teuerste Vergehen wurde auf dem Norisring mit 10.000 € geahndet - ‚Motorenruhe

missachtet‘. Bruno Spengler [BMW] durfte zahlen.

Kopfschüttel-Vergehen:

* nicht zum Wiegen erschienen

* Lenkrad vergessen aufzustecken

* vor dem Wiegen getrunken

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Finale HH 131


132

art of DTM colours

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Finale HH 133

#11 Marco Wittmann

1/50 s


134

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Finale HH 135

Breitbau in Perfektion

auf die Straße

Blue Pepper Maxklusiv-BMW i8

von der Piste


136

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Blue Pepper - Maxklusiv-BMW i8

mit Carbon-Outfit und dreiteiligen mbDESIGN-Felgen

Finale HH 137

Zugegeben: Der BMW i8 ist nicht der schnellste aller Sportwagen. Und sein Dreizylinder-Aggregat

ist unter Sportwagen-Freunden auch nicht unumstritten. Dafür aber begeistert der

Plug-in-Hybrid-Sportwagen aus München, der seit Kurzem auch als Roadster verfügbar ist,

schon heute mit der Antriebstechnologie von morgen und einem dazu passenden, futuristischen

Design. Die bislang vielleicht spektakulärste Tuning-Interpretation des bayerischen

Stromers stellte als jetzt die Tuning-Manufaktur Maxklusiv Carworks aus Buchen mit Support

der Leichtmetallräder-Schmiede mbDESIGN aus Gelnhausen auf deren exklusive Räder.

Hinsichtlich dieser herrscht beim BMW i8 auch dringender Handlungsbedarf, rollt der Sportwagen

doch ab Werk – im Sinne einer möglichst hohen Energieeffizienz – auf schmalen

„Zwiebacksägen“ im 7,5x20-Zoll-Format mit 215/45R20er Bereifung. Die Experten von mb-

DESIGN griffen zur Beseitigung dieses Missstands ins dreiteilige Sortiment und verschraubten

an den Achsen KV3.3-Felgen der üppigen Dimensionen 9x21 und 10x21 Zoll. Bezogen wurden

die von glanzschwarzen Sternen mit gekreuzten Speichen und polierten Stufenbetten

geprägten Mehrteiler mit Continental Sport Contact 6-Pneus in 245/30R21 und 255/30R21.

Die Sättel der i8-Bremsanlagen greifen den gelben Farbton der Nabendeckel wieder auf. Für

die gnadenlose Tieferlegung – der i8 legt seine Frontspoilerlippe und seine Seitenschweller

auf Wunsch satt auf dem Asphalt ab – zeichnet ein G-Ride-Luftfahrwerk auf Basis von Air-

REX-Federbeinen mit 4-Kanal-Steuerung und elektronischer Niveauregulierung verantwortlich.


138

Eine Kernkompetenz der Maxklusiv-Veredeler, welcher zudem auch Eigner des Projektfahrzeugs

sind, sind meisterlich ausgeführte Fahrzeug-Vollfolierung und -Designfolierungen.

Dementsprechend macht eine solche auch den i8 zum unweigerlichen Eyecatcher: der

leuchtende PWF-Exklusiv-Farbton „Blue Pepper“ zieht die Blicke einfach magisch an. Starke

Kontraste zu diesem „Himmelblau“-Ton bilden die dunkel schimmernden Carbon-Parts sowe

die in Glanzschwarz lackierten oder folierten Akzente. Unübersehbar den Motorsport zitieren

die Vorsteiner-Carbon-Frontspoilerlippe sowie der Carbon-Heckdiffusor aus gleichem

Hause. Die Carbon-Seitenschweller stammen von NIA Auto Design und der Carbon-Heckflügel

aus dem Programm des BMW-Traditionstuners AC Schnitzer.

Der bereits von den Bremssätteln und den Nabendeckeln bekannte Farbton findet sich

auch im i8-Fahrgastraum: Sowohl der Aluminium-Überrollbügel mit Kreuz, eine Sonderanfertigung

von Heigo, als auch der darunter platzierte Airride-Lufttank sind in leuchtendem

Gelb lackiert.

Und ja, auch das Antriebssystem des Hybrid-Sportlers erhielt ein Upgrade: Nach einer Softwareoptimierung

durch die Spezialisten von PP Performance beträgt die Systemleistung

nunmehr satte 420 PS statt deren 362 PS vor dem Elektronik-Eingriff. Eine angesichts von

nur 1,5 Litern Hubraum und drei Zylindern geradezu unanständige Soundkulisse entfaltet

die sich an eine hauseigene Maxklusiv-Downpipe anschließende Fi Exhaust-Klappenabgasanlage,

deren akustische Dynamik sich via einer Smartphone-App justieren lässt.

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Finale HH 139


140

Alle weiteren Fakten sowie Preis- und Lieferinformationen gibt es direkt bei:

Maxklusiv GmbH

Carl-Benz-Strasse 14

74722 Buchen

Tel.: 06281 / 56 22 160

Fax: 06281 / 56 22 161

E-Mail: info@maxklusiv.de

www.maxklusiv.de

mbDESIGN GmbH & Co. KG

Im Steinigen Graben 18

63571 Gelnhausen

Tel.: 0 60 51 / 91 50-0

E-Mail: info@mb-design.de

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Finale HH 141


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