Dompfarrbrief 3/2018

SigridStadler

Pfarrbrief der Dompfarre Linz

Mosaike des Hochaltares

mosaik am Hochaltar: noahs opfer

nach dem rückgang des Wasssers

nter dem Baldachin des Hochaltars

befindet sich das vier Meter hohe

Kreuz. Es ist an den Enden mit den

Symbolen der vier Evangelisten, den

melchisedek bringt brot und Wein

vier apokalyptischen Wesen, geschmückt.

Die Kreuzbalken sind aus

Metall, vergoldet und durchbrochen

sowie mit Weinlaub und Weintrauben

verziert. Die 175 cm große Christusfigur

wurde vom Bildhauer Josef

Gasser geschaffen und in Wien gegossen.

Beiderseits des Kreuzes, das

übrigens mit Gold von 70 Dukaten

vergoldet wurde, sind über der

Leuchterbank auf dem Retabel die

Geheimnisse des Schmerzhaften Rosenkranzes

dargestellt. Die Mosaikbilder

(Blutschwitzen, Geißelung,

Dornenkrönung und Kreuztragen)

wurden in Tirol von der Firma Neuhauser

hergestellt. Das fünfte Geheimnis

ist das Kreuz selbst. Den

Unterbau des Altartisches zieren vier

Mosaike alttestamentlicher Opfer,

das Opfer des Abel, mit der Hand

Gottes; das Opfer Noahs nach dem

Rückgang des Wassers, mit der Arche

am Berg und dem Regenbogen; das

Opfer des Hohenpriesters Melchisedeks

und Abrahams Opfer. Das mittlere

Feld über der Mensa birgt den

Tabernakel, der gleichzeitig den Sokkel

des Kreuzes bildet. Auf der Rückseite

zieren drei Mosaike den

früheren Hauptaltar. Links die Kreuzabnahme,

rechts die Grablegung und

die Auferstehung Christi in der Mitte.

Sie sind eingeladen, den Hochaltar

näher zu betrachten und werden beim

Umrunden seitlich die Engel mit den

Leidenswerkzeugen entdecken. Vielleicht

entdecken Sie über den Disteln

die Würfel der Soldaten oder die Passionsblume

in den Mosaikbildern und

ergründen für sich diese Symbole.

Der Domgucker

Jesus im Garten Gethsemane

Durchblick in die Votivkapelle

Fotos: Franz Wurm

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