STADTJournal Ausgabe November 2018

d.peiter

Ausgabe

November 2018

kostenlos

STADT

Journal

Mülheim-Kärlich

Lampenfieber 2

Erwartungen übertroffen

5. Jahreszeit

Möhnenauftakt begeisterte

Weihnachtsmarkt

JU läd nach Mülheim

Bürgermeisterwahl

Berichterstattung beginnt

Aktive Vereine

Weihnachtsevents stehen an

SG 2000

Fritz-Walter-Preis erhalten

Kühlturmabriss

Exklusive Infos bei Grüters

Magazin für die Stadt Mülheim-Kärlich

SJ-November-2018.indd 1 12.11.2018 11:39:14


Wir sind Heimat.

Delia und Simon Kaiser, neue Eigenheimbesitzer

Unsere Baufinanzierung: persönliche Betreuung

mit maßgeschneiderten Angeboten

passend zu Ihren individuellen Bedürfnissen.

Wir handeln nach klar definierten

genossenschaftlichen Werten wie Solidarität,

Partnerschaftlichkeit und Transparenz.

Ihr Bauprojekt inklusive Planung, Dokumente

und Fotos jederzeit und von überall im Blick:

über das Portal vr-immoprojekt.de.

Vereinbaren Sie jetzt Ihre persönliche

Baufinanzierungsberatung auf

voba-rheinahreifel.de/baufinanzierung.

Anzeige

SJ-November-2018.indd

VR-Bank_Anzeige_BauFinanzierung_A4_2018_RZ.indd

2

1

12.11.2018

11.04.18

11:39:15

09:24


Editorial STADTJournal

Aus dem Rathaus...

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

unser Gewerbepark Mülheim-Kärlich ist

eine Erfolgsgeschichte. Niemand hätte sich

vor gut 50 Jahren vorstellen können, welche

Entwicklung der Gewerbepark Mülheim-

Kärlich als wichtiger Wirtschaftsstandort

für die gesamte Region vorweisen kann.

Ortsbürgermeister Andreas Nickenig der

damals noch selbständigen Gemeinde Mülheim

und Philipp Heift, ab 1969 Bürgermeister

der Gemeinde Mülheim-Kärlich,

haben durch kluge und weitsichtige Politik

mit den Gemeinderäten den Grundstein

für einen in Deutschland in seiner Struktur

einzigartigen Gewerbepark in Deutschland

gelegt. Rudolf Oehlig, in Nachfolge von

Philipp Heift, hat diese Politik konsequent

weitergeführt und den Gewerbepark in der

heutigen Form gefördert. Dabei war die

Entwicklung in den ersten 25 Jahren des

damals noch so benannten Industriegebietes

nicht viel anders als in den Gewerbegebieten

anderer Kommunen. Außergewöhnlich war

sicherlich die Ansiedlung des Möbelhauses

Pauken mit dem großen Supermarkt K&K

in der Industriestraße ( heute Real ), die

bei der späteren Entwicklung des Gewerbeparks

mit seinem hohen Angebot an

Einzelhandelsbetrieben eine entscheidende

Rolle gespielt hat. Denn diese Ansiedlung

hat die Geschichte des Gewerbeparks auf

die Erfolgsspur gebracht. Einige Jahre nach

Eröffnung dieses Möbelhauses mit Supermarkt

wurde aus formalen Gründen der

rechtsverbindliche Bebauungsplan für das

Industriegebiet Mülheim-Kärlich aufgehoben.

Danach war möglich, dass aufgrund

der neuen Rechtslage im Schatten dieses

Supermarktes neue Baugenehmigungen für

weitere Einzelhandelsbetriebe möglich wurden,

die unseren mittlerweile umbenannten

Gewerbepark Mülheim-Kärlich zum

größten Fachmarktzentrum in Deutschland

werden ließen. An diesem Erfolg beteiligt

sind natürlich die vielen Unternehmen und

Investoren, aber auch die Gründung der

Projektgemeinschaft „ Wir in Mülheim-

Kärlich“, deren Gründung in 1992 im Rathaus

von Mülheim-Kärlich ausgearbeitet

wurde. Von Beginn an war im Vorstand der

Projektgemeinschaft ein Unternehmer aus

dem Gewerbepark Mülheim-Kärlich aktiv,

der bereits ab 1994 dann als Vorsitzender

der Projektgemeinschaft seine Freizeit für

die Weiterentwicklung des Gewerbeparks

Mülheim-Kärlich zur Verfügung gestellt

hat. Günter Kargl ist für dieses Engagement

herzlich im Namen aller Bürgerinnen

und Bürger, im Namen aller Unternehmen

zu danken. Günter Kargl hat in der

diesjährigen Mitgliederversammlung der

Projektgemeinschaft seinen Vorsitz zur

Verfügung gestellt und für sein Lebenswerk

stehenden Applaus der anwesenden

Mitglieder erhalten. Wir haben Günter

Kargl viel zu verdanken, er wird aber die

Projektgemeinschaft als Ehrenvorsitzender

weiter unterstützen.

Auch im Vereinsring Mülheim gab es einen

Wechsel. Rainer Störmer, der diesen Vereinsring

viele, viele Jahre geleitet hat, gibt

seine außerordentliche Arbeit in die Hände

seines Nachfolgers. Rainer Störmer hat dieses

sicher nicht leichte Amt, die Interessen

der Mülheimer Ortsvereine zu bündeln,

aufeinander und miteinander abzustimmen

und als starke gemeinsame Stimme für

die Vereine aufzutreten, mit seiner freundlichen

Art über die Jahrzehnte erfolgreich

erledigt. Rainer Störmer ist herzlich zu danken,

er hat viel für die Gemeinde Mülheim-

Kärlich geleistet. Dies gilt gleichermaßen

auch für Wolfgang Wagner, der sowohl in

der Projektgemeinschaft als auch im Vereinsring

immer ansprechbar war, um organisatorische

Belange zu erledigen. Wolfgang

Wagner hat in seiner bescheidenen Art die

Dinge erledigt und eher im Stillen seine

Aufgaben ausgeführt.

Unser Leben ist immer einem Wandel

unterzogen. Erfolgreiche Zeiten wechseln

sich mit weniger angenehmen Zeiten ab.

Gerade im November und im Dezember

verbringen wir öfters unsere Zeit zu Hause.

Diese Stunden bieten die Möglichkeit, in

sich zu gehen, seine Zeit zu überdenken

und sich zu fragen, ob wir nicht zu wenig

Aufmerksamkeit für unsere Mitmenschen

hatten. Jeder hat in seinem Umfeld Menschen

wohnen, die für ein wenig Zuwendung,

eine freundliche Geste, die Zeit

für ein freundliches Gespräch oder etwas

Hilfe in alltäglichen Sachen uns sehr

dankbar wären.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen

eine freundliche Zeit im November.

Uli Klöckner

Stadtbürgermeister

3

8 09:24

SJ-November-2018.indd 3 12.11.2018 11:39:17


STADTJournal In eigener Sache

Von Lampenfieber zu Weihnachtsmarkt und Karneval

Zur Lampenfieber-Premiere besuchte uns

ein guter Freund aus Bonn. Vor der Show

blätterte er durch unser STADTJournal

und bemerkte dabei schon: „Was hier

alles so los ist!“ Wir sind ja de facto eine

Kleinstadt mit gerade mal 11.000 Einwohnern.

In Anbetracht des kulturellen,

wirtschaftlichen und sportlichen Geschehens

hier vor Ort könnte durchaus der

Eindruck entstehen, Mülheim-Kärlich

wäre ein Mittelzentrum. In Wirklichkeit

ist es eine Stadt mit enormen Ressourcen,

Möglichkeiten, Angeboten und mit

unzähligen engagierten Menschen.

Was in dieser Stadt alles so los ist

Nehmen Sie sich doch diese Novemberausgabe

gleich ein zweites Mal in die Hand

und blättern diese noch einmal unter dem

Eindruck meines Hinweises durch.

Was hier alles so ab geht –

das sucht seines gleichen.

Rückblickend wäre da zum Beispiel der

Sparkassen-Gewerbeparklauf. Klar – der

Gewerbepark ist ein Alleinstellungsmerkmal.

Diesen dann tatsächlich mal für ein

paar Stunden (fast) autofrei zu erleben, ist

ja fast schon ein Wunder. Deshalb gelingt

es ja zugegebenermaßen nie, wirklich mal

alle Autos fern zu halten. Der einzige Wermutstropfen

an einem ansonsten geradezu

perfekten Tag war das Verhalten einiger

Fahrzeughalter, die amtliche Verordnungen,

Absperrungen und nette, ehrenamtliche

Streckenposten ignorierten. Zur

Krönung wurde teilweise noch gepöbelt

und beleidigt.

Aber zurück zu den zahlreichen positiven

Aspekten. Mit der Verleihung des Josef-

Koch-Preises setzte der TV Kärlich gemeinsam

mit uns und Schirmherr Thomas

Przybylla einen besonderen Akzent – mehr

dazu auf den Seiten 12 und 13. Ehrenamtliches

Engagement wird immer noch viel

zu selten belohnt oder ausgezeichnet. Mit

dem Josef-Koch-Preis wird sowohl eines

verdienten Mannes gedacht als auch einem

aktuellen Helden gedankt.

Der Fritz-Walter Preis ist eine landesweite

Auszeichnung und wird jährlich an

zwei Vereine aus Rheinland-Pfalz verliehen.

Dank der herausragenden Jugendarbeit mit

zahlreichen Events für Kinder wurde dieses

Mal die SG 2000 ausgezeichnet. Eine

Auszeichnung auf großer Bühne, die stolz

macht und gut tut! In diesem Zusammenhang

setze ich gerne eine Gewinnspielfrage:

Wo fand die Fritz Walter Gala 2018 statt?

Wer das weiß und zwei Bundesligatickets

für die Partie Mainz 05 gegen Hannover 96

am 9. Dezember gewinnen möchte, sollte

uns das Lösungswort bis zum 30. November

per E-Mail an stadtjournal@tomtompr-agentur.de

senden.

Apropos Bundesliga und Mainz – der evm-

Junior-Cup wird am zweiten Dezemberwochenende

wieder namhafte Vereine in die

Heift Halle locken. Wieder so ein herausragendes

Event der SG 2000.

Es darf durchaus unterschieden werden

zwischen lokalen Highlights und solchen

mit Strahlkraft über die Stadt – oder sogar

Landesgrenzen hinaus.

Die Mülheimer Möhnen haben den Straßenkarneval

unserer Stadt zur Marke

werden lassen. Es spricht für die aktiven

Frauen, dass sie offen für Veränderungen

sind. Die Idee, den 11.11. größer aufzuziehen,

war eine sehr gute. Dazu finden Sie

aktuelle Eindrücke aud Seite 16.

Der Kühlturm ist ein landschaftliches

Wahrzeichen am Mittelrhein, das bald verschwunden

sein wird. Die vielen Fragen,

die sich im Zusammenhang mit Rückbau

und Abriss stellen, durfte ein erlesener Kreis

von Freunden der Familie Grüters an Verantwortliche

der RWE und die Abrissunternehmen

stellen. Einen Anreißer zu diesem

exklusiven Abend finden Sie in diesem

Journal – einen ausführlichen Bericht in

der Dezember-Ausgabe des Gewerbepark-

Journals. Dies wird für unsere Redaktion

auch das Medium sein, um Günter Kargl

zu würdigen. Der “ewige“ Vorsitzende der

4

SJ-November-2018.indd 4 12.11.2018 11:39:19


In eigener Sache STADTJournal

verdienten Projektgemeinschaft ist endgültig

in den Ruhestand getreten. Dies hat Uli

Klöckner zum Anlass genommen, um sein

Wirken im Editorial zu beschreiben. Genau

noch sechs Mal wird der amtierende Bürgermeister

die Gelegenheit zum Vorwort

im STADTJournal erhalten. Auch das sucht

seinesgleichen. Welche Kommune in vergleichbarer

Größe hat eine solch hochwertige

Bürgerzeitung? Und dass wir dem ersten

Bürger seit elf Jahren monatlich kostenlos

eine solche Plattform bieten, ist ebenfalls

alles andere als selbstverständlich.

Die große, spannende Frage des neuen Jahres

ist: Wer wird der Nachfolger sein? Beginnend

mit dieser Ausgabe werden wir zunächst

einmal alle drei Kandidaten als “Menschen

unserer Stadt“ vorstellen. Im Februar werden

wir den drei Herren in Interviews Fragen zu

ihren Wahlprogrammen stellen. Ansonsten

hier schon mal der wichtige Hinweis, dass

wir mit allen drei Parteien gute Gespräche

geführt haben, um ihre Chancengleichheit

und Möglichkeiten durchzusprechen . Heißt

im Umkehrschluss: Die Parteien selbst entscheiden

über ihre Präsenz in unserem Journal

– in ihrer Heimat.

“Unsere Heimat“ – unsere neue Rubrik

bereichert nicht nur dieses Journal, sondern

die Stadt. Unser Ziel wird es sein, unter diesem

Motto und Dank der Unterstützung

der Volksbank Rhein/Ahr/Eifel im nächsten

Jahr Broschüren zur Geschichte dieser Stadt

herauszubringen. Eigentlich wollten wir das

turnusmäßige Stadtfest als Zeitpunkt der

Veröffentlichung wählen. Aber bis heute

gibt es noch keinen Termin!? Dabei könnte

das Jubiläum 50 Jahre Zusammenlegung

von Mülheim und Kärlich gefeiert werden.

Schaun mer mal, ob sich da noch was tut –

wahrscheinlich schon, denn schließlich passiert

hier dauernd was. Dafür stehen primär

die regen Vereine wie zum Beispiel der Frei

weg oder Institutionen wie die Kolpingsfamilie

Kärlich. Diese beiden Gruppierungen

werden das Treiben in der Vorweihnachtszeit

wieder bereichern. Während das Advents-

Swingen und der Weihnachtsbasar jährlich

angeboten werden, wird der von der JU initiierte

Weihnachtsmarkt zum zweiten Mal in

der Form – dieses Mal im Umfeld der Mülheimer

Kirche veranstaltet.

In die Vorweihnachtszeit fällt regelmäßig

das Fidelio-Märchen. Dieses Mal wird

Urmel aus dem Eis kommen und es wird

sehenswert sein. Für viele ist solch ein

Besuch in der Kurfürstenhalle gute Tradition.

Anders stellte sich die Sachlage vor

den Lampenfieber 2 Aufführungen dar.

Niemand wusste, wie der Zuspruch sein

würde. Das war ebenso spannend wie die

Frage, wie Handlung und Musik ankommen

würden. Die Tatsache, dass 1600 Menschen

die vier Aufführungen besuchten, war

schon eine sehr positive Überraschung. Die

Resonanz des Publikums übertraf dann alle

Erwartungen. Die Autoren und Komponisten

haben ganze Arbeit geleistet, Story

und Musik kamen gleichermaßen gut an.

Die Stars waren die Jugendlichen, vordergründig

die auf der Bühne , aber auch die

vielen Helferinnen und Helfer backstage.

Absolut professionell performed wurde die

live Musik. Und da schließt sich der Kreis

bei meinem Kumpel aus Bonn, der Bauklötze

staunte über die zweieinhalb Stunden

in der Kurfürstenhalle.

„Was ihr hier alles auf die Beine gestellt habt,

ist gar nicht hoch genug zu bewerten. So viele

Menschen agieren zusammen in solch einer

kleinen Stadt – Kompliment!“ Da hat er

wohl recht mein Freund Oli. Um solch ein

Projekt wie Lampenfieber 2 auf den Weg zu

bringen, bedarf es einer gemeinschaftlichen

Leistung. Das beginnt mit dem Verein für

offene Jugendarbeit, der die extrem engagierten

und hilfsbereiten, jungen Menschen aus

dem Jugendhaus stellt. Da sind Sponsoren

bereit zu unterstützen. Ein paar Erwachsene

opfern ihr Freizeit, teilweise ihren Jahresurlaub.

Viele Eltern helfen mit. Die Kinder

sind diszipliniert und talentiert. Nicht zuletzt

ist das Publikum gekommen. Eine Gesamtperformance,

die bemerkenswert ist. Deshalb

gilt an dieser Stelle der Dank allen, die beteiligt

waren. Es waren unvergessliche Augenblicke

dabei.

In Mülheim-Kärlich ist ständig was los und

das ist gut so! Es wird auch so bleiben, denn

hier ist die Welt im Großen und Ganzen

noch in Ordnung.

Lasst uns alle mit daran arbeiten, dass es so

bleibt!

Und nun viel Spaß mit der

November-Ausgabe wünscht

herzlichst Ihr

Thomas Theisen

Die künstlerischen „Mamas und Papas“ von Lampenfieber 2, von links nach

rechts: Horst Hohn (Co-Autor), Florian Römer (Songwriter), Natascha König

(Choreographin), Bene Römer (Songwriter) und ganz rechts Autorin und

Regisseurin Edna Kindl.

Songwriter Florian Römer und Regisseurin Edna Kindl (rechts) ließen die

eigens für Lampenfieber 2 geschriebenen Songs sogar von einer Live-Band

begleiten.

5

SJ-November-2018.indd 5 12.11.2018 11:39:29


STADTJournal In eigener Sache

Sonderteil im Dezember: „Weihnachten, altes und neues Jahr“

Weihnachtsgrüße, Weihnachtsanzeigen, Weihnachtsgewinnspiel

Die letzte STADTJournal-Ausgabe des Jahres

erscheint am Freitag, 14. Dezember, der

Redaktionsschluss ist am 3. Dezember.

Wer eine Weihnachtsanzeige schalten

möchte, verbunden mit Weihnachtsund

Neujahrsgrüßen, oder uns Fotos,

Geschichten, Gedichte zum Thema Weihnachten

schicken möchte, sollte sich

ab sofort bei uns melden, unter 02630-

957760 oder per E-Mail unter stadtjournal@tomtom-pr-agentur.de

Im Dezember wartet auch wieder unser

beliebtes Weihnachtsgewinnspiel auf

unsere Leserinnen und Leser. Wir werden

wieder unseren Weihnachtspinguin „Tom-

Tom“ in den Werbeanzeigen verstecken

und so sicherlich erneut für spannende

Diskussionen beim Zählen sorgen. Wie

viele Pinguine es wirklich waren, verraten

wir dann in der Januarausgabe, wenn

wir auch die Sieger unseres Gewinnspiels

bekanntgeben werden.

Apropos Gewinnspiel:

Wir freuen uns auch wieder

über Spenden und attraktive

Preise für unser Weihnachtsgewinnspiel.

Auch hier bitten wir

um Rückmeldung bis zum

03. Dezember.

STADT

Journal

Mülheim-Kärlich

Weihnachtsaktion 2018

Für Unternehmen - aber auch Vereine oder andere...

In die vorgefertigten Anzeigenvorlagen kann Ihr Logo und Ihre Anschrift eingefügt

werden. Die Anzeigenvorlagen 2 und 4 können zusätzlich noch mit einer Werbebotschaft

oder zusätzlichen Informationen von Ihnen versehen werden.

1 2

Frohe Weihnachten

und alles Gute im Jahr 2019...

Frohe Weihnachten

und ein gutes neues Jahr wünscht...

TomTom

TomTom

6

SJ-November-2018.indd 6 12.11.2018 11:39:30


TomTom

In eigener Sache STADTJournal

STADTJournal Gewinnspiel

Unsere Gewinnfrage lautete: Wie heißt das Motto der Gymmotion 2018?

Die richtige Antwort „Imagination“ wussten viele Leserinnen und Leser.

3x 2 Tickets gewonnen haben:

Rita Jonas

Andreas Degen

Kai Wiedemuth

Das STADTJournal-Team gratuliert recht herzlich und wünscht den Gewinnern

viel Vergnügen bei der Gymmotion am 2. Dezember in Koblenz.

Jede Anzeige wird durch einen Pinguin

gekennzeichnet, der zu unserem

Weihnachtsgewinnspiel gehört. So

erreichen Sie die Aufmerksamkeit der

Leserinnen und Leser garantiert. Ihre

Anzeige wird gesucht, denn die Pinguine

müssen gezählt werden.

Anzeigenbeispiele/-Preise

1) 1/6 Seite, quer/hoch 125,00 Euro zzgl. MwSt.

2) 1/2 Seite, 2-spaltig 200,00 Euro zzgl. MwSt.

3) 1/2 Seite, Querformat 250,00 Euro zzgl. MwSt.

3

MERRY CHRISTMAS

7

SJ-November-2018.indd 7 12.11.2018 11:39:31


STADTJournal Schnappschuss

im November

Hier eine goldene Oktoberimpression aus dem Rheinarm

mit Niedrigwasser am Niederwerth von Oliver Dähler.

Ein Foto vom Abriss des Kühlturms schickte uns Jörg Fey

aus Kärlich.

Diese beiden Bilder

hat uns Leonie Oster

geschickt. Sie und

Ihr Vater haben im

ausgetrockneten

Rhein zwischen

Bendorf und Niederwerth

Blumen und

Tomatenpflanzen

gefunden und fotografiert.

Aufnahme im Kärlicher

Flur, fotografiert von

Christoph Paulus aus

der Waldstraße.

Anzeige

8

SJ-November-2018.indd 8 12.11.2018 11:39:40


Kommentar STADTJournal

Der Kommentar Lampenfieber 2

Manchmal muss man zu seinem Glück gezwungen werden. Das ging mir am Samstag

den 3. November, so. Eigentlich wollte ich zu Hause bleiben, weil ich ein arbeitsreiches

Wochenende vor mir hatte. Aber meine Frau meinte, wir sollten das Musical Lampenfieber

2 in der Kurfürstenhalle besuchen.

Im Nachhinein bin ich froh, dass ich der Bitte meiner Frau nachgekommen bin. Es wurde

ein kurzweiliger Abend, der sehr unterhaltsam war. Mir wurde auch mal wieder bewusst, wie

wichtig es ist, einfach mal innezuhalten und ein paar unbeschwerte Stunden zu genießen.

Die Protagonisten dieses Abends hatten tolle Arbeit geleistet. Sowohl die Kinder als auch die

Erwachsenen. Man kann die Leistung aller am Projekt Beteiligten gar nicht hoch genug würdigen.

Gegen Ende des Musicals sagte eines der Kinder, dass miteinander Reden so wichtig

ist, aber an diesem Abend war das Zuhören nicht minder wichtig. Allein die musikalische

Umrahmung war schon Extraklasse. Unmittelbar nach Ende der Veranstaltung wurde schon

von einer möglichen 3. Auflage geredet. Ich warne davor, sich unter Druck zu setzen und die

beiden bisher aufgeführten Musicals toppen zu wollen.

Das, was bisher geboten wurde, ist aller Ehren wert. Wenn es zur dritten Auflage kommen

sollte und der jetzige Standard gehalten würde, könnten alle Beteiligten mehr als zufrieden

sein. Mein besonderer Dank gilt stellvertretend für alle, die an diesem Projekt ihren Anteil

hatten, im Besonderen jedoch der Familie Theisen und Edna Kindl mit ihrer Familie.

Beide „zugereiste“ Familien haben ihr Glück in Mülheim-Kärlich gefunden, fühlen sich

wohl und sind eine Bereicherung für unsere kleine Stadt.

Wilfried Zils

Die kfd Mülheim informiert:

Herbstfahrt und Morgenlob

Bei unserer diesjährigen Herbstfahrt zu

Federweißer und Zwiebelkuchen fuhren

40 kfd-Frauen. Zur Überraschung aller

ging die Fahrt nach Güls. Das Weinhaus

Schwaab erwartete uns schon. Nachdem

alle Frauen es sich gemütlich gemacht hatten,

stieg die Vorfreude auf die heimische

Spezialität. Der junge Wein schmeckte

hervorragend und der Zwiebelkuchen war

ganz nach dem Geschmack der Frauen.

Für einen kurzweiligen Abend sorgten wie

immer Rosmarie Baulig mit ihrem Vortrag

über den Federweißen, Christine Rönz

erzählte eine Geschichte über den Zwiebelkuchen.

Mit ihren vorgetragenen Witzen

hatte Lydia Braun die Lacher auf ihre Seite.

Herzlichen Dank diesen Mitgliederinnen,

die zu der guten Stimmung des Abends

beigetragen haben. Viel zu schnell verging

die Zeit und wir mussten unser gemütliches

Beisammensein beenden. Gut gelaunt fuhren

wir nach Hause.

Morgenlob

Auch bei unserem monatlichen Morgenlob

wurde Erntedank gefeiert. Mit Inge Püschel,

die das Morgenlob vorbereitet hatte, haben

wir uns wieder bewusst gemacht, dass wir

dankbar und achtsam mit den Gaben der

Schöpfung umgehen und uns einsetzen,

wenn es um die Bewahrung der Schöpfung

geht. Nach den gemeinsamen Gebeten,

Fürbitten und Lieder wurden wir zu einem

Erntedank-Frühstück eingeladen.

9

SJ-November-2018.indd 9 12.11.2018 11:39:44


Vier Vorstellungen verzauberten

Bunte Bilder belegen Begeisterung

Alles wurde live gesungen.

Am Anfang und am Ende des

Stückes wurde Walzer getanzt.

Zwillinge als Komiker,

Animateure und Moderatoren,

die auch einfach

mal das Publikum einbinden

– die Toygar Brüder

waren die Publikumslieb-

Die Jugendlichen traten noch selbstbewusster

auf, als vor zwei Jahren.

Unter der Anleitung von Natascha König

wurden begeisternde Tänze vorgeführt.

10

SJ-November-2018.indd 10 12.11.2018 11:40:24


Rückblick STADTJournal

Tosender Applaus erntete

auch Dr. Thomas

Baumeyer für seine

Einlage als Sanitäter

im Louis

de Funés Stil.

Das Musical thematisierte auch die Gefahren

von Alkohol- und Drogenmissbrauch.

Mehr als 1.600 Menschen fanden in vier

Aufführungen Spaß an Lampenfieber 2.

Selbst zur Kostümierung wurde ein hoher Aufwand betrieben,

welches den bunten Gesamteindruck abrundete.

Hauptdarsteller Richie ist

fasziniert von Alimas Gesang.

Das türkische Mädchen sucht

seinen Weg aus den strengen

Fängen der Eltern.

Am Ende lässt Richie seine Paula aber wissen,

dass nur ihr seine Songs und Liebe gehören.

11

SJ-November-2018.indd 11 12.11.2018 11:40:31


STADTJournal Brauchtum

Brauchtum

"Öm et net ze vejääse"

(Um es nicht zu vergessen)

70 Jahre Müllabfuhr in der Gemeinde Mülheim

In Mülheim gibt es seit 1948 eine Müllabfuhr.

Es fing damals ganz bescheiden

an: Ein privater Fuhrunternehmer fuhr

in regelmäßigen Zeitabständen mit seinem

Pferdefuhrwerk im Auftrag der Gemeindeverwaltung

die Straßen der Ortsteile Mülheim

und Urmitz-Bhf. ab und entlud die vor den

Grundstücken bereitgestellten Behältnisse der

unterschiedlichsten Art auf sein offenes Fuhrwerk,

das gummibereift war und sehr leise

fuhr; man hörte, wenn es sich näherte, nur das

leichte Pferdegetrappel und vor allem die Ketten,

mit denen die Pferde den Wagen zogen.

Wir jungen Schüler, erstmals im Deutschunterricht

mit den Versmaßen konfrontiert,

schufen folgendes Gedichtet im steigendem

Versmaß des Jambus:

Wo Menschen leben, entsteht

Abfall. Das war vor 10.000

Jahren nicht anders als heute.

Schon aus prähistorischer Zeit sind größere

Abfallansammlungen gefunden worden,

die detaillierte Aufschlüsse über die

Lebensweise dieser Menschen geben. Es

waren typische Siedlungsabfälle, wie zerbrochenes

Geschirr oder unbrauchbar

gewordene Waffen und Werkzeuge.

Den Begriff "Müll" kannte man früher überhaupt

nicht. Was an (Bio)-Hausmüll anfiel,

Reste der Mahlzeiten, Gemüsereste, Kartoffelschalen,

Obstabfälle, alles wurde an Tiere

aller Art roh oder gekocht verfüttert. Was die

Tiere nicht fraßen, wurde auf dem eigenen

Grundstück kompostiert oder bei benachbarten

Bauern mit auf den Mist geworfen, wo es

ebenso verrottete. Das Gleiche galt für den

Mist der Kleintiere, mit dem bei Nichtbauern

die Gärten gedüngt wurden, nachdem er auf

dem Komposthaufen gut verrottet war. Meistens

waren drei Haufen vorhanden, die oft

auch noch mühsam "umgesetzt" wurden zur

besseren Gare, ehe sie wirklich zu vollkommenem

Humusdünger geworden waren, der

alles übrige Düngen überflüssig machte.

Müllverwertung früher

Auch das Papier war kein Problem, wenn

man seine Verwertung auch heute nicht

als ideal bezeichnen würde. "Papierflut"

im heutigen Sinne gab es nicht. Den

meisten Haushalten stand nur die Tageszeitung

zur Verfügung. Die wurde voll

aufgebraucht: Einmal diente sie, nass

gemacht, zum Einwickeln der Briketts,

mit denen man in den Kohleöfen über

Nacht das Feuer nicht verlöschen ließ, der

Rest wurde klein geschnitten und hing

für "hinterlistige Zwecke" auf dem Klo,

das oft noch in einem Häuschen außerhalb

des Hauses bestand, und dessen

Grube ebenfalls in den Düngerkreislauf

mit einbezogen wurde.

Das war's dann mit dem Müll von ehemals;

die wenigen Konservendosen wurden

immer wieder abgeschnitten, neu gebörtelt

und zum Einmachen wieder verwendet,

bis sie schließlich so flach waren, dass sie

für ihren ursprünglich zugedachten Zweck

nicht mehr geeignet waren, dann aber

dienten sie dem Hausherrn immer noch

zum Aufbewahren von allerlei Nägeln und

Schrauben, die auch immer wieder verwendet

wurden.

Flaschen, wie Wein- und Bierflaschen, wurden

zurückgegeben und wieder verwendet.

Zerbrochene Flaschen und Scherben von

Tongefäßen entsorgte man in einer kleinen

Grube, die von Generationen genutzt

wurden. Die wenigen Papierverpackungen,

meistens braune Tüten, wurden zum Einwickeln

der Butterbrote für Schule und

Arbeit verwandt; wenn sie dazu nicht mehr

taugten, wanderten sie ins Feuer. Die Asche

aus Herd und Zimmeröfen wurde zur Auflockerung

des Bodens über die Gartenerde

gestreut und diente im Winter als abstumpfendes

Mittel bei Glätte.

Fastfood gab es so wenig, wie die Verpackungen

dafür aus Aluminium oder Kunststoff.

Diese Errungenschaften blieben erst den

vergangenen Jahrzehnten vorbehalten. Die

Hausfrau kochte selbst, und wenn der Mann

mittags nicht nach Hause konnte, bekam er

einen "Henkelmann" mit, ein Blech- oder

Emaillegeschirr mit gekochtem Essen zum

Aufwärmen, eine Blech- oder Thermosflasche

zum Trinken, das so genannte Bullchen. So

einfach und auch "billig" ging es zu, aber wer

wollte heute noch so leben?

Johannes Groß

12

SJ-November-2018.indd 12 12.11.2018 11:40:32


STADTJournal Sonderteil

Rechtstipp STADTJournal

Bestattungen Urmetzer informiert . . .

Rückzahlung einer tariflichen Sonderzuwendung

. . . Eine Sorge weniger

RECHTSANWALT

(Ein Bericht von RA Horst Nikenich, Mülheim-Kärlich)

Bestattungsvorsorge . . .

Das Bundesarbeitsgericht hat in seinem dass diese Vorschrift unwirksam sei, weil

Urteil vom 27.06.2018, Az.: 10 AZR sie als unverhältnismäßige Kündigungsbeschränkung

gegen das Grundrecht auf

290/17 seine bisherige Rechtsprechung

bestätigt, dass tarifvertraglich geregelt Berufsfreiheit aus Artikel 12 Abs. 1 GG

werden kann, dass der Anspruch auf eine

jährliche Sonderzahlung vom Bestand des

verstoße, wurde durch das Gericht nicht

akzeptiert.

Arbeitsverhältnisses zu einem Stichtag

außerhalb des Bezugszeitraums im Folge-

In der Begründung hat das Bundesarbeits-

jahr abhängig gemacht werden kann. Der

§ Entscheidung lag der Fall eines Busfahrers

zu Grunde, der seit 1995 bei einem Verkehrsunternehmen

Mensch beschäftigt war und auf

Vorsorge schafft Sicherheit. Der moderne

HORST überlässt NIKENICH nichts dem Zufall, er verlässt Grund einzelvertraglicher sich nicht Bezugnahme ein

auf andere. Er ist aktiv, nimmt sein Tarifvertrag Leben selbst Anwendung in fand, der einen

die Tätigkeitsschwerpunkte:

Hand und plant seine Zukunft, auch den Anspruch letzten Abschnitt auf eine bis zum 01. Dezember

seines Familienrecht

Lebens, den letzten Weg. Daher machen zu zahlende sich immer Sonderzuwendung vorgesehen

mehr Menschen schon zu Lebzeiten Gedanken hat. über Dies diente Form auch der Vergütung für

Erbrecht

und den Rahmen ihrer Beisetzung. Es gibt viele geleistete gute Arbeit. Gründe

dafür, Bau- in Ruhe und alle Immobilienrecht

Möglichkeiten zu überdenken und nach

gründlichem Interessensschwerpunkte:

Vergleich seine Wahl zu treffen. E s war hierbei geregelt, dass die Sonderzuwendung

vom Arbeitnehmer zurückzuzahlen

sind ist, dabei wenn oft er in der Zeit bis zum

Mietrecht

Die mit einer Bestattung verbundenen Kosten

ein wichtiger Straf- und Aspekt. Verkehrsrecht Doch nicht allein der 31. Gedanke März des an folgendes das Jahres aus eigenem

Geld Verschulden oder auf eigenen Wunsch aus

Arbeitsrecht

veranlasst die Menschen, für ihre letzte Ruhe Vorsorge zu

treffen. Oft ist es Fürsorge und vorausschauende dem Rücksicht Beschäftigungsverhältnis auf ausscheidet.

die später Im vorliegenden Fall hat der Arbeitnehmer

Kurfürstenstr. einmal Trauernden. 13-19 Man kann ihnen die Last vieler

Entscheidungen zum Januar 2016 gekündigt, wobei ihm für

56218 Mülheim-Kärlich

und Formalitäten vorab ersparen. So lassen

sich die Art der Beisetzung und der Beisetzungsort den Monat bestimmen, Nov. 2015 die tarifliche Sonderzuwendung

Leistungen in Höhe eines Monatsentgeltes

Sarg Postfach und Ausstattung 1434 auswählen und die weiteren

für eine 56210 Feier Mülheim-Kärlich

festlegen. Besonders das Nachdenken

zugekommen

über

ist.

die

gewünschte Telefon 0 Bestattungsart 26 30/ 20 50 sollte man den Hinterbliebenen

ersparen.

Nachdem das Arbeitsverhältnis geendet hat,

Telefax Die 0 26 Wahl 30/ zwischen 33 05 der Erdbestattung und der Einäscherung,

verlangte der Arbeitgeber die Sonderzuwendung

nach der tarifvertraglichen Regelung

RAe_Nikenich@t-online.de

verbunden mit einer Urnenbeisetzung, sollte nicht

zu einem Konflikt zwischen Pietät und Preis führen.

Die Bestattungsvorsorge zu Lebzeiten erfolgt

zurück.

auf

Der

einer

Einwand

ver-

des Arbeitnehmers,

Anzeige

gericht darauf abgestellt, dass arbeitsvertraglich

in ihrer Gesamtheit einbezogene

Tarifverträge einer Inhaltskontrolle gern. §

307 Abs. 1 BGB nicht unterliegen würden

und die entsprechende Vereinbarung nicht

gegen höherrangiges Recht verstößt. Nach

Ansicht der Richter haben die Tarifvertragsparteien

auf Grund eines sachlich vertretbaren

Grundes diese Regelung getroffen,

wonach diese auch wirksam ist.

bindlichen Grundlage, einem Vorsorgevertrag. In ihm werden

alle Einzelheiten geregelt. Im Vorsorgevertrag kann

festgelegt werden, wer im Todesfall zu benachrichtigen ist.

Die Ausgestaltung der Feier wird in allen Einzelheiten abgesprochen.

Die Blumen für den Trauerschmuck und die musikalische

Umrahmung werden bestimmt. Mit ausgewählten

Lieblingsblumen oder mit einem Musikstück können

besondere Lebenssituationen in Erinnerung gebracht werden.

Möglichen Konflikten Im Ergebnis wird wurde vorgebeugt, die Regelung wenn als im noch Vorsorgevertrag

festgelegt verhältnismäßig wird, wer die Trauerworte angesehen, spricht; so dass ob der ein

Geistlicher beauftragt wird Arbeitnehmer oder ein Redner verpflichtet diese Pflicht war, da überneh-

vor

men soll. Art und Umfang dem der 31. Bestattungswünsche März des Folgejahres schließlich ausgeschieden

der ist, zur die späteren Sonderzuwendung Kostendeckung wieder

bestimmen den Betrag,

übergeben wird, wobei zurück zu zu erwartende zahlen. Versicherungsleistungen

berücksichtigt werden. Bis zur dereinstigen Bestattung

wird das Guthaben Die Entscheidung bei der Deutschen zeigt wieder, Bestattungsvorsorge

Treuhand AG treuhänderisch bei Dauerschuldverhältnissen, verwahrt und wie verzinst. es ein

dass gerade

Arbeitsverhältnis ist, es dringend angeraten

Eine Vorsorge entlastet

ist, sich

die

rechtzeitig

trauernden

vor

Angehörigen,

möglichen arbeitsrechtlichen

Konsequenzen

da

ihnen schwierige Entscheidungen, die in kurzer

bei

Zeit

Beendigung

getroffen

werden müssen, erspart

des Arbeitsverhältnisses

bleiben.

zu informieren und

hierfür fachkundigen, anwaltlichen Rat

Konrad Urmetzer stellt

einzuholen,

ihnen in einem

für den

persönlichen

ich Ihnen gerne

Gespräch

zur

individuelle Möglichkeiten

Verfügung

der Bestattungsvorsorge

stehe.

vor.

Anzeige

Anzeige

22

13

SJ-November-2018.indd 13 12.11.2018 11:40:34


STADTJournal Rückblick

Der

Gewerbeparklauf entwickelt sich stetig weiter

Viele Highlights - schöne Impressionen

Bernd Oster führte

das Sparkassen

Laufteam auf den

5 Kilometer Rundkurs.

Die 1.000 Meter

Strecke wurde für

Mädchen und

Jungs von 6 bis

12 Jahren angeboten.

Auch die Volksbank

RheinAhrEifel stellte

ein großes Team

– hier ist Pia Mohr

(rechts) auf der

Strecke.

Beim Gesundarium

– der größten

Laufgruppe – liefen

die Mitarbeiter als

gute Beispiele voran.

Hier sind es Sergej und

Sandra.

Die Grundschule Christophorus aus Kärlich nutzte den Gewerbeparklauf als Laufund

Teamevent – obwohl es ein Sonntagmorgen war.

Die freiwillige Feuerwehr stellte ebenso ein Laufteam beim

5 Kilometerlauf, wie das Deutsche Rote Kreuz.

14

SJ-November-2018.indd 14 12.11.2018 11:40:50


Rückblick STADTJournal

Die Halle des Spot Repair Centers war zu den

Siegerehrungen prall gefüllt.

Josef-Koch-Preis 2018

Alle Kinder erhielten eine Urkunde, die

Besten eine Medaille und Gutscheine.

Der TV Kärlich überreichte in Gedenken an

einen der Mitinitiatoren des Gewerbeparklaufs

erstmals den Josef-Koch-Preis. Verbandsgemeinde-

Bürgermeister Thomas Przybylla (rechts) ließ es sich

nicht nehmen, diesen Preis persönlich zu stellen

und gemeinsam mit Holger Reßmann, dem Abteilungsleiter

Leichtathletik vom TV Kärlich (2. v.r.)

zu überreichen. Der würdige, erste Preisträger heißt

Horst-Dieter Jonas (2. v.l.), der die Abteilung, die

Volksläufe und dann den Gewerbeparklauf lange

Jahre angeführt hat. Bernd Oster (links) von der Sparkasse

gratulierte als einer der ersten.

Die Kärlicher Ton- und Schamottewerke

brachten dieses Mutter-Kind-Duo mit auf

den Rundkurs.

Weitere Fotos und einen Film finden Sie online

unter www.gewerbeparklauf.de. Jetzt schon den

8. Gewerbeparklauf am 13.10.2019 vormerken!

Prominent besetzt präsentierte sich das Laufteam der Verbandsgemeinde, Schirmherr und

Chef Thomas Przybylla unterstützte als Fan. Der gerade neu gewählte 1. Beigeordnete Ralf

Schmorleiz (hintere Reihe 3. von links) führte die Gruppe als Läufer an.

15

SJ-November-2018.indd 15 12.11.2018 11:41:00


STADTJournal Karneval

Die Session hat begonnen

Narren feierten ausgelassenen Sessionsstart auf dem Rathausplatz

Für die Möhnen hätte es nicht besser laufen

können! Bereits vor 11:11 Uhr war

der Rathausplatz in Jeckenhand, die Sonne

lachte vom Himmel hoch und der Stadtbürgermeister

Uli Klöckner überließ den

Möhnen das Rathaus kampflos. Bis in den

Abend wurde zu "Kölsche - und einheimische

Tön" mitgesungen, geschunkelt und

gefeiert.

16

SJ-November-2018.indd 16 12.11.2018 11:41:06


Werbung STADTJournal

UNSER BESTSELLER

DER CORSA 5-TÜRER

Wählen Sie aus unserem Bestand Ihren ganz persönlichen Favoriten zu günstigsten

Konditionen. Zum Beispiel:

UNSER BARPREISANGEBOT

für den Opel Corsa Selection, 5-Türer, 1.2, 51 kW (70 PS) Manuelles 5-Gang-Getriebe

schon ab 11.500,– €

mit Klimaanl., Radio, Zentralverr., elektr. Fensterheb. vorn

Händlerzulassung im Oktober 2018, 10 KM.

Kraftstoffverbrauch in l/100 km, innerorts: 6,7-6,6; außerorts: 4,6-4,5; kombiniert: 5,4-5,3; CO 2

-

Emission, kombiniert: 126-124 g/km (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007, VO (EU) Nr. 2017/1153 und

VO (EU) Nr. 2017/1151). Effizienzklasse C

Aktuell noch 19 bereits zugelassene Opel Corsa mit 10KM bei uns direkt verfügbar. Zwischenverkauf vorbehalten

17

SJ-November-2018.indd 17 12.11.2018 11:41:07


STADTJournal Heimat

Heimatbuch 2019 erschienen

Wir sind stolz auf unsere Heimat.

Zu Recht! Und es lohnt sich,

über unsere Heimat zu berichten

und Wissenswertes auf Papier zu bringen.“

Das sagte Landrat Dr. Alexander

Saftig in der Feierstunde zur Vorstellung

des Heimatbuchs 2019 am 18. Oktober

2018 im Haus der Kreisverwaltung

Mayen-Koblenz. Was auf Papier gebannt

sei, gerate nicht in Vergessenheit und so

sei das Heimatbuch ein „Wissensspeicher“,

der die regionale Identität stärke.

Rund 80 Autoren schrieben wie immer

Beiträge aus den einzelnen Städten, Verbandsgemeinden

und Dörfern, sowohl

über Aktuelles wie über Vergangenes,

ergänzt durch Gedichte und Anekdoten

zum Schmunzeln. Auch Mülheim-Kärlicher

Autoren sind wieder dabei:

Johannes Groß erzählt von fast Vergessenem.

Wer weiß zum Beispiel noch, welche

Kunst es war, ein „Hännesje“ einzurauchen,

die kleine, im Neuzustand weiße

Tonpfeife, die sich in ganz bestimmter

Weise färben musste? Ein anderes Thema

ist die vergangene musikalische Gestaltung

der Messe in der Mülheimer Kirche, als

der Organist einen zuverlässigen Kalkanten

brauchte, der für den nötigen Wind

zum Orgelspiel sorgte. Weniger lustig und

eher ein wenig wehmütig stimmt die Erinnerung

an den Mülheimer-Bach, der offen

durchs Dorf floss, seit vielen Jahren aber

„lebendig begraben“ ist.

„Aller guten Dinge sind drei“, schreibt

Horst Hohn und meint die drei neuen

Schulgebäude in Mülheim-Kärlich, deren

Entstehung wahrscheinlich noch jedem

im Bewusstsein ist und im Bewusstsein

bleiben soll. Der Artikel lässt spüren,

wie schwer es vor fünf Jahren war, als die

einen ein einziges Gebäude für alle drei

Stadtteile als beste Lösung sahen und die

anderen dafür sprachen, die drei Standorte

beizubehalten.

Winfried Henrichs entführt die Leserinnen

und Leser in den einstigen kurfürstlichen

Burggarten und Landschaftspark

von Mülheim-Kärlich, nachdem er

sich unter der Überschrift „zwin – zwo –

zwei“ im vorderen Teil des Buchs mit dem

früher korrekten Gebrauch des Zahlworts

„zwei“ im Dialekt befasste. So hieß es zum

Beispiel, abhängig vom Geschlecht, „zwin

Hönn“ (zwei Hunde), „zwo Katze“ (zwei

Katzen) und „zwei Peerd“ (zwei Pferde).

Abgesehen von solchen Feinheiten müsste

es für das Kärlicher und Mülheimer Platt

wie im Hochdeutschen eine einheitliche

Rechtschreibung geben und vielleicht

Heimatbuch 2019

sollte es in der Schule unterrichtet werden,

bevor es zu spät ist. Platt ist schwer

zu schreiben und mühselig zu lesen. Wie

schön es aber ist, zeigt das Gedicht „Dat

aal Kabellsche an de Winninger Stroß“

von Peter Schmorleiz, das von Natur und

Frömmigkeit verflossener Tage spricht.

Ungefähr hundert Jahre älter als „dat aal

Kabellsche“ ist die Wallfahrt der Mülheim-Kärlicher

nach St. Jost, der Lothar

Spurzem seinen Beitrag im Heimatbuch

widmet. Seit 1836 pilgern alljährlich

Ende September oder Anfang Oktober

Männer, Frauen und auch Kinder zu dem

Wallfahrtskirchlein bei Langenfeld in

der Eifel, nur einmal unterbrochen, als

es 1944 wegen des Krieges zu gefährlich

war. Lange Zeit gingen sie zu Fuß, hin

und zurück etwa 70 Kilometer, um die

Fürsprache des heiligen Jodokus bei Gott

zu erbitten.

Der April 1974 war ein besonderer Monat

in der Sportgeschichte von Mülheim-

Kärlich: Die B-Jugend des TV Kärlich

wurde Deutscher Handballmeister. Wie

das damals war, berichtet Anette Kremb

auf unterhaltsame Weise.

Das Heimatbuch 2019 mit viel Interessantem

und Wissenswertem aus dem gesamten

Kreisgebiet ist für 6,60 Euro in den

Buchhandlungen der Region erhältlich.

Lothar Spurzem

1982 auf dem Weg nach St. Jost: Bild im neuen Heimatbuch

18

SJ-November-2018.indd 18 12.11.2018 11:41:20


Unternehmen STADTJournal

Das Unternehmen läuft

Fuchs Personal stellt Pflegepersonal

Seit August diesen Jahres leitet Ulrike Marohl die Geschäfte der neuen

Fuchs Personal Filiale in der Florinskaul in Mülheim-Kärlich.

Personalvermittlung im Gesundheitswesen ist ihre Profession und in

kürzester Zeit konnte sie sich ihre erste Mannschaft im zweistelligen Bereich

aufstellen. Als Personal Disponentin fungiert seit dem 1. Oktober

Carola Hermann. Die ehemaligen Krankenschwestern sind erfahren

im Personalbereich und koordinieren ihren stetigen Personalzuwachs.

Dazu gehört zum Beispiel Antonia Ackermann, die bereits seit dem

1. August direkt zum Start dabei war. Die 27-jährige Altenpflegerin

wird in einer Senioreneinrichtung eingesetzt. „Ich habe bei diesem

flexiblen Arbeitgeber die Möglichkeit ein nebenberufliches Studium

im Pflegemanagement in Ruhe durchzuführen.“ Für Katrin Flackus

hat ihre familiäre Situation den Ausschlag pro Fuchs Personal gegeben.

Die 33-jährige ist alleinerziehende Mutter, „deshalb hilft es mir

sehr zu meinen Wunscharbeitszeiten eingesetzt zu werden“. Die Gesundheits-

und Krankenpflegerin ist seit dem 1. September für Fuchs

Personal in einer Senioreneinrichtung tätig. Alexander Lorbertz ist

Altenpfleger und redet offen über seine Gründe pro Personaldienstleister:

„Die übertarifliche Vergütung ist definitiv ein Anreiz. Darüber

hinaus schaffen Frau Marohl und Frau Hermann aber auch ein sehr

angenehmes Betriebsklima.“ Und so läuft der noch junge Standort

des seit 30 Jahren erfahrenen Personaldienstleistungsunternehmens so

an, wie sich das Ulrike Marohl vorgestellt hat.

Fuchs Personal GmbH

In der Florinskaul 9

56218 Mülheim-Kärlich

Telefon (02 61) 95 23 92 86

medi@fuchs-personal.de

Carola Hermann

(rechts) mit Mitarbeitern

bei der Übergabe

eines der neuen

Firmenfahrzeuge. V.l.n.r.

Katrin Flackus, Antonia

Ackermann und Alexander

Lorbertz.

19

SJ-November-2018.indd 19 12.11.2018 11:41:21


STADTJournal Gedicht

Gedicht

von Oswald Senner

Es waren mal Schloss-Robinien…

…die standen über eine unendlich lange Zeit

zwischen Schloss und Schlossstrasse an einer Unterführung zu zweit.

Von nobler Herkunft, aus Nordamerika stammend,

Familie der Schmetterlingsblütler ist die Gattung.

Sommer und Winter, das war ganz gleich,

entfalteten sie einen besonderen Reiz.

Als Scheinakazie ist sie weltweit beliebt,

vielleicht hatte Peter Josef Lenné die Hände im Spiel.

Eines Tages hieß es dann, oh Schreck,

die beiden Robinien sind weg.

Sie stehen im Weg, zu faul, zu alt,

einen guten Grund, den fand man halt.

Mehr als zwanzig Jahre sind vorbei,

da schafft die BUGA sie wieder herbei.

Erwin Wortelkamp sorgte für eine „Rückkehr“.

„Stehend – Liegend“, das war sein Begehr.

Man staunt: gesundes Holz, weder alt noch krank,

geadelt, mit Blattgold, zum Teil im Schrank.

Ihre Immobilie ist zu groß geworden?

Mit

So erfüllt die BUGA, wie „Mein letzter Garten“

auf der Festung sagt:

„Alles ist wie immer und nichts wie es war.“

Es denken die Schloss-Robinien:

„Wer geht, dem öffnet sich der Himmel“.

Oswald Senner

auf Termin verkaufen!

Ihre Immobilie ist zu groß geworden?

Mit

auf Termin verkaufen!

Ihre Immobilie ist zu groß geworden?

Mit

auf Termin verkaufen!

Niemand vermittelt weltweit

mehr mehr Immobilien als

Immobilienkompetenz Koblenz KG

RE/MAX Primus Immobilienservice Koblenz

Achim Jacobs

Otto-Schönhagen-Str. 2

56070 Koblenz

E-Mail: achim.jacobs@remax.de

Tel.: 0261 – 973 68 - 0 Fax: 0261 – 973 68 – 29

www.remax-mittelrhein.de

Immobilienkompetenz Koblenz KG

RE/MAX Primus Immobilienservice Koblenz

Achim Jacobs

Otto-Schönhagen-Str. 2

56070 Koblenz

E-Mail: achim.jacobs@remax.de

Tel.: 0261 – 973 68 - 0 Fax: 0261 – 973 68 – 29

www.remax-mittelrhein.de

Anzeige

20

Niemand vermittelt weltweit

mehr Immobilien als

Immobilienkompetenz Koblenz KG

RE/MAX Primus Immobilienservice Koblenz

Achim Jacobs

Otto-Schönhagen-Str. 2

SJ-November-2018.indd 20 12.11.2018 11:41:24

56070 Koblenz

E-Mail: achim.jacobs@remax.de


Wir

verdoppeln

Ihre Spende!

Verdopplungsaktion

am 06.12.2018

Gutes tun ist einfach.

Wenn wir uns gemeinsam für unsere Heimat stark machen.

Auf unserer Spendenplattform bringen wir Projekte und

Spender zusammen. So können wir gemeinsam Gutes tun.

heimatlieben.de

Jetzt informieren und spenden!

SJ-November-2018.indd 21 12.11.2018 11:41:24


STADTJournal Heimat

Unsere Heimat

Die ersten Schuljahre in der zweiklassigen

Schule von Urmitz-Bahnhof

Ostern 1936 wurde ich in die zweiklassige Volksschule

in Urmitz-Bhf. eingeschult. Außer mir standen noch

10 Mädchen und 14 Jungen verlegen bei ihren Müttern,

bis uns unsere neuen Plätze zugewiesen worden

waren. Einige meiner neuen Jahrgangsgenossen

kannte ich kaum, denn sie kamen aus dem „Oberdorf“

oder dem Ortsteil Depot, und bis dahin reichte

der Spielradius eines Sechsjährigen in der Regel noch

nicht, zumal es ja auch keinen Kindergarten gab, in

dem wir uns hätten kennen lernen können.

Bald aber wusste ich, wer von jetzt an zu meinem

neuen Schuljahrgang gehörten.

„Hände falten, Schnabel halten, Ohren spitzen, gerade sitzen!“

Erster Schultag

Das Schuljahr begann damals nicht im

Sommer, sondern jeweils nach den Osterferien.

Obwohl der neue Lebensabschnitt für

uns Zwanzig persönlich eine wichtige Sache

war, machten Schule und Eltern nichts

Besonderes daraus. Es gab weder Geschenke

noch eine Tüte mit Süßigkeiten. Auf dem

Rücken trug ich den „Schullesack“, wie der

Schulranzen bei uns hieß. Darin befanden

sich eine Schiefertafel, eine hölzerne Griffelscheide

und die „Kinderfibel“, das damals

gebräuchliche Erstlesebuch.

Tafel, Griffel, Tintenfass

In der nächsten Zeit merkte ich, dass hinsichtlich

der Schulutensilien einige Pflichten

auf mich zukamen.

Durch eine Bohrung im Rahmen der Schiefertafel

hatte die Mutter ein Band gezogen,

an dessen beiden Enden je ein Tafellappen

angenäht war. Der eine Tafellappen musste

jeden Morgen vor der Schule angefeuchtet

werden, damit man das Geschriebene wieder

ausputzen konnte, der andere diente

zum Trocknen der angefeuchteten Tafel.

In meiner hölzernen Griffelscheide befanden

sich zwei Schiefergriffel, die jeden Tag

mit dem Messer angespitzt werden mussten.

Ich hatte nur eine einfache Scheide,

und etwas neidisch schaute ich auf diejenige

meines Nachbarn. Sie war nämlich

zweistöckig. Zum Öffnen konnte er nicht

nur die hölzerne Zunge herausziehen, sondern

danach auch noch den ganzen oberen

Teil des Kastens drehen, so dass unten

ein weiterer Behälter zur Verfügung stand.

Neben den Griffeln brauchten wir im dritten

und vierten Schuljahr noch einen hölzernen

Federhalter und eine Stahlfeder, die

man aufsetzen konnte. Nun gab es auch ein

Schönschreibheft. Einmal in der Woche

war eine Schönschreibstunde angesetzt. Sie

hatte zweierlei zum Ziel: Einmal sollten

wir uns an das Schreiben mit Federhalter

und Tinte gewöhnen, und zum anderen

erlernten wir dabei die lateinische Schreibschrift.

Sonst wurde ja nur die deutsche

Schrift nach „Sütterlin“ gebraucht.

Die Tinte befand sich in einem Porzellantöpfchen,

das oben in der Platte der

Schulbank eingelassen war und mit einem

Klappdeckel verschlossen werden konnte.

Von Zeit zu Zeit mussten die Tintenfässchen

nachgefüllt werden. Wir nahmen sie

heraus und gingen bankweise nach vorn,

wo ein Mädchen des achten Schuljahres aus

einem braunen Steingutkrug die Töpfchen

nachfüllte. Selten ging es ohne Flecken auf

Bank, Fußboden oder Kleidern ab, aber das

nahm man damals nicht so genau. Insbesondere

der Fußboden bestand ja nur aus

groben Brettern, die zweimal im Jahr mit

einem Leinöl gestrichen wurden.

Der Boden musste schon einiges aushalten.

Wir Schüler trugen damals nur Schuhe,

deren Ledersohlen mit Nägeln beschlagen

waren. Der Absatz war mit einem Eisen

versehen, das einem Pferdehufeisen ähnlich

war. Die Schuhspitze war durch eine „Platt“

geschützt. Sie ähnelte dem flachen Eisen

gleichen Namens, mit dem die Innenhufe

der Kühe beschlagen waren, die als Zugtiere

benutzt wurden.

Mit Schulstrafen waren die Lehrer damals

schnell bei der Hand. Das Übliche waren

Schläge auf den Hintern. In schlimmeren

Fällen gab es „Plötsche“. So nannten wir

zwei oder gar vier Schläge mit einem dünnen

Haselstöckchen auf die Innenfläche der

Hände. Die körperliche Züchtigung war

für den Lehrer immer ein Erziehungsmittel,

bei dem er sich auf Jahrhunderte lange

Tradition und sogar auf die Bibel berufen

konnte: „…ein solcher Vater soll wissen,

was der Hl. Geist sagt: Strafe dein Kind mit

der Rute, so wirst du dessen Seele von der

Hölle erretten“. So rechtfertigte sich mancher

Lehrer, wenn er wegen übertriebener

körperlicher Züchtigung eines Schülers verklagt

worden war. Der Bibelspruch ist oft

allzu leicht missverstanden und übertrieben

worden.

Unsere Schule bestand aus zwei großen

Sälen und einem breiten Flur. Die Klassenzimmer

waren mit Viererbänken möbliert.

Nur so konnte man dort 70 bis 80 Kinder

unterbringen. Vor den langen schrägen

Tischplatten saß man auf Klappstühlchen,

die drehbar an einem Balken befestigt

waren. Jedes Mal, wenn man eine Antwort

22

SJ-November-2018.indd 22 12.11.2018 11:41:25


Event STADTJournal

Musikverein „Frei-weg“ Mülheim e.V.:

Swing in den Advent am 1. Dezember 2018

gab, stand man auf, indem man den Sitz

mit den Kniekehlen nach hinten schob,

was ein lautes Geräusch verursachte.

Auch wenn jemand aus der Bank an die

große Tafel musste, hatten die Nachbarn

aufzustehen, denn beim Sitzen

konnte niemand vorbeigehen.

Vorne im Klassenzimmer war ein Podest

und darauf erhöht befand sich das Lehrerpult.

Links und rechts davon standen die

großen Tafeln lose auf einem Holzgestell,

so dass man sie auch umdrehen konnte.

So verlief damals für uns alles in festen

Formen und Ordnungen, im Schulunterricht

und im überschaubaren Leben

eines kleinen Dorfes. Ablenkungen

gab es kaum, kein Fernsehen, wenig

Gedrucktes, das Radio steckte noch in

den Kinderschuhen. Der Umfang dessen,

was wir in der Schule und im täglichen

Leben zu lernen hatten, war vergleichsweise

gering. Dafür drang das Gelernte

in tiefere Bewusstseinsschichten ein. Es

blieb nicht nur an der Oberfläche haften

und wurde deshalb auch nicht so schnell

vergessen. Ich erinnere mich gern und

mit Dankbarkeit der alten Dorfschule.

Sie hat für uns Ältere solide Grundlagen

gelegt, auf denen jeder aufbauen konnte,

der guten Willens war.

Wer sich einen solchen Schulraum bzw.

eine Schuhwerkstatt im Original ansehen

möchte, der kann diese Räume jeden

Sonntag von 15.00-17.00 Uhr im Stadtmuseum

Mülheim-Kärlich oder nach

Anmeldung bei dem Leiter des Museums

Winfried Henrichs (02630/2642) oder

dem Vorsitzenden der Museumsfreunde

Mülheim-Kärlich, Oswald Senner,

(02630/4789) mit Klassen ansehen.

In der Hektik beim Geschenkekauf einfach mal abschalten und genießen? Der passende

Einstieg dazu bietet sich am 1. Dezember 2018 ab 18 Uhr auf dem Parkplatz des Vereinshauses

in der „Hinteren Ringstraße“, Mülheim-Kärlich: Der Musikverein „Frei-weg“

Mülheim e.V. lädt Sie auch in diesem Jahr zu einem Adventskonzert ein. Ab 18 Uhr gestalten

die Bläsergruppe des Fanfarenzugs und die Big-Band des Musikvereins mit traditionellen

und „be-swingten“ Weihnachtsmelodien im Wechsel das Programm. Nutzen Sie

die Gelegenheit, nicht nur ihr Gehör adventlich einzustimmen, sondern lassen Sie auch

ihren Geschmackssinn mit Glühwein, Kinderpunsch und weiteren kulinarischen Genüssen

an der Besinnlichkeit teilhaben. Und damit die zahlreichen Fans des Kröbbelchesfests in

diesem Jahr gleich doppelt auf ihre Kosten kommen, servieren die Weihnachtsengel des

Vereins als besonderen Adventsgruß die bekannten und leckeren „Frei-weg“-Kröbbelche.

Packen Sie Handschuhe, Schal und Mütze ein und starten Sie mit dem Musikverein „Freiweg“

Mülheim e.V. in eine beschauliche Adventszeit.

Musikverein

„Frei-weg“ Mülheim e. V.

Swing

in den Advent

1. Dezember 2018

auf dem Parkplatz des Vereinshauses

in der „Hinteren Ringstraße”

ab 18 Uhr

„Be-swingte“ Melodien

der Big-Band des Musikvereins

im Wechsel mit

weihnachtlichen Klängen

mit der Bläsergruppe

des Fanfarenzugs

Verwöhnen Sie Ihren Gaumen mit Glühwein,

Kinderpunsch, leckeren „Frei-weg“-Kröbbelche

sowie weiteren kulinarischen Genüssen.

Text: Johannes Groß

Foto: Franz-Josef Baulig

23

SJ-November-2018.indd 23 12.11.2018 11:41:25


STADTJournal Tierisch

Adventsmarkt im Tierheim

Andernach am 25. November

Für Sonntag, den 25. November,

laufen im Tierheim Andernach die

Vorbereitungen auf Hochtouren. Wie

jedes Jahr lädt das Tierheim Andernach

alle Tierfreunde und Förderer zu seinem

traditionellen Adventsbasar im Zeitraum

von 11 Uhr bis 17 Uhr ein.

Tannenweg 1

56218 Mülheim-Kärlich

Tel. 0 2630 966830

Fax. 02630 966864

Wie immer gibt es tolle weihnachtliche

Gestecke und Adventskränze zu

bestaunen, aber natürlich auch zu kaufen.

Kleine und große Geschenkideen werden

sie bei der Suche nach hübschen Überraschungen

für Weihnachten unterstützen.

Der komplette Erlös kommt unseren Tieren

zu Gute, denn wir wollen ihnen eine

bestmögliche Versorgung und Haltung

ermöglichen. Auch der Tierheimkalender

2018 wird zum Kauf angeboten. Auf jeder

Seite wird ein Tier mit seiner Leidensgeschichte

vorgestellt, das letztlich durch eine

gelungene Vermittlung ein „Happy End“ in

einem neuen liebevollen Zuhause gefunden

hat. Für das leibliche Wohl ist auch bestens

gesorgt - ob Kaffee oder Tee, ob Kuchen,

Torte oder Waffeln. Jeder kann sich nach

seinem Geschmack etwa Leckeres zum

Trinken und Essen aussuchen. Natürlich

dürfen auch der Glühwein für die Erwachsenen

und der alkoholfreie Früchtepunsch

für die Kleinen sowie Autofahrer nicht

fehlen. Zeit und Muße sollte man mitbringen,

um im lockeren Beisammensein neue

Bekanntschaften zu machen, Erfahrungen

auszutauschen sowie spannende und lustige

Tiergeschichten zu erzählen oder zu hören.

Wir freuen uns auf ihren Besuch und wünschen

ihnen allen eine schöne Adventszeit.

Wir - Vorstand, Mitarbeiter und ehrenamtliche

Helferinnen und Helfer - werden auch

im nächsten Jahr an dem gemeinsamen Ziel

arbeiten: ein liebevolles Heim auf Zeit für

diejenigen zu schaffen, die sich in unserer

Obhut befinden.

Tierheim Andernach auf. Gerne machten

sich Struppi und Dorothee Schünemann-

Diederichs auf den Weg nach Kettig. Arche

Noah, welch passender Name! Die Arche

wurde von Noah gebaut, um Landtiere vor

den Fluten zu retten. Das Tierheim Andernach

wurde gebaut, um Haustiere vor einem

traurigen Schicksal zu bewahren.Die Kinder

saßen schon bei der Ankunft gespannt und

erwartungsvoll im Stuhlkreis. Sie hatten eine

große Frageliste rund um die Haustiere und

das Leben im Tierheim zusammengestellt.

Dorothee Schünemann-Diederichs wurden

sprichwörtlich „Löcher in den Bauch“

gefragt. Die Kinder wollten so viel wissen,

dass spontan ein weiterer Besuch in der

Woche eingeplant wurde. Aber auch in den

Reihen der Kinder gab es wahre Experten,

die aufgrund ihrer Erfahrungen mit Tieren

wichtige Einzelheiten beisteuerten.

Im Mittelpunkt stand immer wieder die

artgerechte Haltung von Haustieren. Wie

lange und wie oft muss ein Hund Gassi

gehen? Können Hunde und Katzen zusam-

Öffnungszeiten:

Montag - Freitag:

10:00 – 12:00 Uhr

15:00 – 18:30 Uhr

Donnerstag

15:00 – 18:30 Uhr

Samstag

10:00 – 12:00 Uhr

Schulhund Struppi

besucht die Arche Noah

Durch die Öffentlichkeitsarbeit des Tierschutzvereins

Andernach u.U.e.V. war

das Interesse der kommunalen Kindertagesstätte

Arche Noah groß, Schulhund Struppi

für einen Besuch vor Ort zu gewinnen. Im

Hort stand das beliebte Thema Haustiere als

nächstes Projekt an. Biggi Krautkrämer und

Angelina Wolf nahmen Kontakt mit dem

24

SJ-November-2018.indd 24 12.11.2018 11:41:27


Werbung STADTJournal

men leben? Welche Tiere - wie zum

Beispiel das Kaninchen - sollten nicht

alleine gehalten werden. Auch das mögliche

Lebensalter von einzelnen Tierarten

war von großem Interesse. Wie alt

kann eine Katze, ein Meerschweinchen

oder ein Papagei werden? Ehrlich ist

zu hinterfragen, ob man bereit ist, für

eine Katze 15 Jahre und mehr zu sorgen.

Jeder, der sich für ein Haustier entscheidet,

trägt ein hohes Maß an Verantwortung

für sein Tier.

Wie begegnet man einem fremden

Hund? Die Kinder wussten bereits, dass

man den Hundebesitzer zuerst fragt,

ob man das Tier anfassen darf. Was ist

jedoch mit freilaufenden Hunden? Die

letzte Frage wurde besonders intensiv

besprochen und das richtige Verhalten

darstellend geübt. Nicht weglaufen,

nicht in die Augen schauen, keine wilden

hektischen Bewegungen sind unter

anderem hilfreich, um aus einer brenzligen

Situation unbeschadet herauszukommen.

Die letzte Frage musste mit

einem entschiedenen Nein beantwortet

werden. Kann man Struppi kaufen?

Er ist ein haariges Familienmitglied

und unverkäuflich. Nach einer letzten

Kuschelrunde verabschiedeten das

Team und die Kinder den Schulhund

Struppi mit kleinen Leckerlis.

Info:

www.tierheim-andernach.de

Spenden: KSK Mayen

IBAN DE97 5765 0010 0020 0054 43

25

SJ-November-2018.indd 25 12.11.2018 11:41:29


STADTJournal Event

ABRISS des KKW-Kühlturms

Sicherheit hat oberste Priorität

Mancher Anwohner möge sich wundern,

warum „der Turm“ immer

noch nicht verschwunden ist. Und

warum der Abriss sooo lange dauert. Wer

mit diesen Fragestellungen Ende Oktober

ins Hotel Grüters gekommen war, um Infos

dazu aus erster Hand zu erfahren, der ging

mit weit mehr Verständnis für die Schwierigkeiten

eines solchen Pilot-Projektes nach

Hause. Gleich drei Fachleute, die Spitzen

der beteiligten Unternehmen, waren der

Einladung des Hoteliers und „Netzwerkers“

Heino Grüters gefolgt. Zahlreiche interessierte

Vertreter aus Politik, Wirtschaft und

Gesellschaft bekamen geduldig und fachkompetent

das schwierige Prozedere am

Kühlturm erläutert. Die Kernaussage an

diesem gesellig-informativen Abend lautete:

safety first – die Sicherheit beim Abriss hat

absolute Priorität.

„Dabei steht nicht nur die statische Sicherheit

an vorderster Stelle, sondern auch die

zu bedenkende Flug- und insbesondere

die Personensicherheit im Vordergrund“,

so Firmenchef Peter Mittelsdorf, der mit

seiner Abbruch- und Recyclingfirma aus

Thüringen für den Einsatz des Sonder-

Abbruch-Gerätes sowie die entsprechende

fachgerechte Entsorgung der Materialien

verantwortlich zeichnet. „Allein die

Entwicklung des Abriss-Baggers hat 14

Monate in Anspruch genommen. Wir

benötigen 15 Minuten, um die Arbeitsteams

mit einer speziell entwickelten

Info-Abend zum Kühlturm-Abriss – aktuell und aus erster Hand: Gastgeber Heino Grüters hatte

die Verantwortlichen der beteiligten Firmen zu einem Info- und Meinungsaustausch gebeten.

(von links) Hotelier Heino Grüters, Peter Mittelsdorf (Geschäftsführer Abbruchfirma Mittelsdorf/

Thüringen), Dr. Thomas Volmar (RWE-Leiter der Anlage Mü-Kä), Olaf Day (RWE –Projektleiter

Bereich konventioneller Rückbau)

Hebebühnentechnik nach oben an ihren

Einsatzort zu bringen. Und das in einer

alle vier Stunden wechselnden Schicht.

Und auch diese Trage-und Hebekonstruktion

dauerte Monate der Entwicklung. Seit

dem 30. Mai beißt sich die Zange nun in

den Kühlturmrand. In luftiger Höhe von

über 160 Metern sind Winde, Regen und

Temperaturschwankungen zu beachten.

Bisher ist niemand zu Schaden gekommen

und das soll auch so bleiben“, bat

der „kernig-auftretende“ Firmenchef um

Verständnis für die sorgsamen, aber dafür

nicht ganz so schnellen wie gewünschten

Arbeitsfortschritte am Turm. Was wir sagen

können, ist, dass der Kühlturm definitiv

in 2019 verschwunden sein wird – ließen

sich die Fachleute entlocken. Mehr Internas

demnächst in der Winterausgabe des

GewerbeparkJOURNAL`s Anfang Dezember.

RüP

Fotos: Christopher Schiess

26

SJ-November-2018.indd 26 12.11.2018 11:41:33


Parteien STADTJournal

Gerd Harner soll neuer Stadtbürgermeister werden

Freie Wählergruppe Mülheim-Kärlich nominiert den 51-Jährigen einstimmig

Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung

am 19.

Oktober sprachen sich

die Freien Wähler Mülheim-Kärlich

einstimmig

für den erfahrenen

Kommunalpolitiker

aus und nominierten

ihn zum FWG-Kandidaten

für die Wahl des

Stadtbürgermeisters von

Mülheim-Kärlich, die am

26.05.2019 stattfinden wird.

Der 51-jährige Betriebswirt (VWA) und

selbständige Kaufmann freute sich sehr

über das große Vertrauen, das ihm die Mitgliederversammlung

entgegengebracht hat.

Zuvor hatte Gerd Harner den Mitgliedern

seinen beruflichen und kommunalpolitischen

Werdegang erläutert, sowie seine

Motivation begründet, für das Amt des

Stadtbürgermeisters von Mülheim-Kärlich

zur Verfügung zu stehen.

Der seit 14 Jahren kommunalpolitisch

engagierte und in dieser Zeit immer als

Beigeordneter in der Verwaltung der Stadt

Mülheim-Kärlich tätige Gerd

Harner stellte fest, dass

sich die FWG Mülheim-

Kärlich als politische

Größe in Mülheim-

Kärlich etabliert und

in den vergangenen

Jahren sehr gute und

verlässliche Arbeit im

Sinne der Bürgerinnen

und Bürger von Mülheim-

Kärlich geleistet hat. In diesem

Zusammenhang stellte er das Leitbild

der Freien Wähler „Mülheim-Kärlich

ist uns wichtig“ in den Mittelpunkt seiner

Ausführungen.

Wir werden das Vertrauen und das sehr

große Interesse, welches uns von den Bürgerinnen

und Bürgern entgegengebracht

wird, nicht enttäuschen, betonte Gerd

Harner. Gerd Harner wird von einem

FWG-Team unterstützt, welches einen

repräsentativen Querschnitt durch unsere

Bevölkerung darstellt und in den letzten

Monaten deutlich jünger und weiblicher

geworden ist.

Am Ende seiner Rede forderte er die Mitglieder

der FWG Mülheim-Kärlich auf,

einen engagierten Wahlkampf zu führen

und betonte, dass die FWG personell

und organisatorisch gut aufgestellt sei, die

Zukunft unserer Heimatstadt Mülheim-

Kärlich zu gestalten und maßgebliche Verantwortung

zu übernehmen.

Weitere Informationen und Bilder erhalten

Sie unter: www.fwg-muelheim-kaerlich.de

Pressemitteilung der

Freien Wählergruppe Mülheim-Kärlich e.V.

Anzeige

Von links: Winfried Engel (2. Stellv. Vorsitzender,

Stadtratsmitglied), Christa Sturm (Vorsitzende,

Stadtratsmitglied), Bürgermeisterkandidat Gerd

Harner (Beigeordneter), Kerstin Wesemann

(1.stellv. Vorsitzende), Karl Mannheim (Stadtratsmitglied,

Fraktionsvorsitzender FWG in der

Verbandsgemeinde, Kreistagsmitglied), Guido

Baulig (FWG Fraktionsvorsitzender im Stadtrat)

www.fwg-muelheim-kaerlich.de

SJ-November-2018.indd 27 12.11.2018 11:41:38


STADTJournal Menschen

Redaktioneller Hinweis:

Wir sind mit den drei Bürgermeister Kandidaten in Kontakt und weisen darauf hin, dass wir allen drei Parteien die gleichen

Angebote zu einer Präsenz im STADTJournal unterbreiten. Unter anderem werden wir alle drei Kandidaten in der Rubrik

„Mensch unserer Stadt“ vorstellen. Den Anfang macht im November der CDU Kandidat Dr. Manfred Bretz.

Menschen unserer Stadt

Dr. Manfred Bretz

Am 26. Mai 2019 wird ein neuer Stadtrat

gewählt. Bürgermeister Uli Klöckner beendet

seine Amtszeit und deshalb wird auch

ein neuer Bürgermeister gesucht. Das Stadtjournal

stellt die drei Kandidaten, die sich

für das Amt bewerben, vor.

In dieser Ausgabe beginnen wir mit Dr.

Manfred Bretz, dem Kandidaten, der sich

für die CDU als Bürgermeisterkandidat

bewirbt. Der 60-Jährige ist in Mülheim geboren,

ledig und wohnt in der Neustraße 1.

Nach dem Besuch der Volksschule in Mülheim

von 1966 bis 1970 erfolgte der Wechsel

auf das Gymnasium in Bendorf. Dort erlangte

er 1979 die Allgemeine Hochschulreife mit

einem Notenschnitt von 1,8. Zum Studium

der Informatik ging es an die Universität

Koblenz-Landau. Dort machte Manfred Bretz

am 1. April 1985 sein Diplom in Informatik,

mit Auszeichnung. Vier Jahre später, am 11.

Juli 1989, erfolgte die Promotion zum Dr.rer.

nat. mit der Note sehr gut. Sein Thema war:

Ein Konzept zur Ausnahmebehandlung für

funktionale Programmiersprachen und dessen

formale Beschreibung.

Von 2006 bis 2008 machte Bretz ein Fernstudium

des Wirtschaftsingenieurwesens an

der Fachhochschule Koblenz. Sein Diplom

in Wirtschaftsingenieurwesen beendete

er am 23. April 2008 mit sehr gut. Sein

Thema war: Möglichkeiten der Privatisierung

von Bundesfernstraßen-PPP-Modelle

für das großräumige Straßennetz.

Von 1999 bis 2002 machte er noch

zusätzlich ein Wirtschaftsstudium an der

Verwaltungs-und Wirtschaftsakademie

Rheinland-Pfalz. Auch hier erreichte er die

Note sehr gut. Sein beruflicher Einstieg

erfolgte im Mai 1985 als Wissenschaftlicher

Mitarbeiter am Institut für Informatik

der Universität Koblenz-Landau

(zuletzt akademischer Rat). Nach 6 Jahren

folgte der Wechsel zum Statistischen Landesamt

Rheinland-Pfalz, als Referatsleiter

für Verwaltungsautomation in der Abteilung

Informationstechnik. Dort verblieb

Dr. Bretz elf Jahre, ehe er 2002 als Leiter

der Fachgruppe Informationstechnologie

und stellvertretender Leiter des Geschäftsbereichs

Dienstleistungen beim Landesbetrieb

Mobilität Rheinland-Pfalz in Koblenz

begann. Dort ist er auch heute noch.

Bundestagswahlkampf 2017, Dr. Manfred Bretz

mit Julia Klöckner, heute Bundesministerin für

Ernährung und Landwirtschaft.

Dr.Bretz trieb jedoch nicht nur seine berufliche

Entwicklung voran, auch in der Kommunalpolitik

machte er sich einen Namen.

Seit 1994 ist er Mitglied im Stadtrat von

Mülheim-Kärlich, 2014 wurde er stellvertretender

Fraktionsvorsitzender. Ferner ist

er in verschiedenen Ausschüssen tätig. 1999

wurde er auch Mitglied im Verbandsgemeinderat

und begleitete sofort das Amt des

Fraktionsvorsitzenden der CDU-Fraktion.

Des Weiteren sitzt er im Haupt-und Finanzausschuss.

„Der CDU-Stadtverband hat

einstimmig beschlossen, dass Dr. Manfred

Bretz als Kandidat für das Amt des Stadtbürgermeisters

in Mülheim-Kärlich vorgeschlagen

wird", erklärt der Vorsitzende Bernd

Bruckner. Der noch ergänzt: „Dr. Manfred

Bretz bringt alle persönlichen Eigenschaften

und Fachkenntnisse mit, um die erfolgreiche

Arbeit unserer CDU-Bürgermeister Heift,

Oehlig und Klöckner fortzusetzen.“ Stadtbürgermeister

Klöckner findet, dass Dr.

Bretz eine gute Wahl ist: „Ich kenne Manfred

Bretz seit 1994. Er ist kompetent, fleißig und

engagiert. Mit Herzblut wird er sich weiterhin

für Mülheim-Kärlich einsetzen. Ein sehr

guter Vorschlag des CDU-Stadtverbandes.“

Scheckübergabe an den Förderverein der Kirschblütenschule

in Mülheim.

v.l.n.r. Bernd Bruckner, Selina Flöck, Torsten Höpfner,

Claudia Seidel, Dr. Manfred Bretz.

SJ-November-2018.indd 28 12.11.2018 11:41:42


Event STADTJournal

Manfred Bretz hat sich aber nicht nur um

seine Weiterbildung und das berufliche Fortkommen

gekümmert, neben der Kommunalpolitik

galt sein Augenmerk auch dem Sport.

Bei der Jugend und den Senioren war er 16

Jahre aktiver Handballer im TV 05 Mülheim

und der HSG. Der B-Lizenzinhaber trainierte

auch sieben Jahre im Jugend-und Seniorenbereich.

Später war er noch über 2 ½ Jahre

Vorsitzender des HSG . Dann verlegte er

sich aufs Laufen; das betrieb er zwölf Jahre,

bis Knieprobleme ihn zur Aufgabe zwangen.

Wie alles in seinem Leben, absolvierte er

auch den Sport mit seiner ihm eigenen Konsequenz.

Seine Bestzeit über 10 km betrug

42:05 Minuten und die Halbmarathonstrecke

schaffte Dr. Bretz in 1:38:08 Std. Nach

dem Laufen stieg er um aufs Fahrradfahren.

Seit 2015 ist er zweimal wöchentlich in der

Region unterwegs und legt dabei ca. 30 – 60

Kilometer zurück. Wie die meisten von uns

ist er ein interessierter Beobachter des Fußballs

und Anhänger von Bayern München.

Seine Ziele für das Amt

des Bürgermeisters sind:

» Solide und nachhaltige Haushaltspolitik,

die auch für die Zukunft die finanziellen

Spielräume für städtische Investitionen

schafft.

» Eine maßvolle Ausweisung neuer Baugebiete

im Rahmen der Fortschreibung des Flächennutzungsplans

zur Schaffung von dringend

benötigtem zusätzlichem Wohnraum. Grundsätzlich

hat die Innen- vor der Außenentwicklung

Vorrang.

» Die Förderung der Arbeit der Ehrenamtlichen

in Vereinen und Institutionen. Denn

diese tragen wesentlich zur Lebensqualität in

unserer Gemeinschaft bei.

» Unterstützung von Maßnahmen zur

Sicherstellung und Gewährleistung der allgemein-

und fachärztlichen Versorgung sowie

der pflegerischen Betreuung.

» Schaffung und Sicherung von wettbewerbsfähigen

Arbeits-und Ausbildungsplätzen.

Dies schließt die moderate

Weiterentwicklung des Gewerbeparks und

die attraktive Vermarkung des ehemaligen

KKW-Geländes ein.

Wilfried Zils

Fröhliche

Weihnachten

Sie sind eingeladen!

Geldspenden:

Weihnachtsmarkt in Mülheim

Im Jahre 2016 führte die „Junge Union

Mülheim-Kärlich“ nach mehr als 10

Jahren unter dem Vorsitz von Selina Flöck

mit großem Erfolg wieder einen Weihnachtsmarkt

durch. Viele der zahlreichen

Besucher und Aussteller baten seitdem

um Wiederholung.

Die Neuauflage des Weihnachtsmarktes

findet am Samstag, 08. Dezember 2018,

vor der katholischen Kirche Maria Himmelfahrt

in Mülheim statt. Die offizielle

Eröffnung wird gegen 18.30 Uhr durch

unseren Stadtbürgermeister Uli Klöckner

stattfinden.

Anders als vor 2 Jahren wird dieses Mal

die Junge Union bei der Organisation

Organisator

und Durchführung von allen im Stadtrat vertretenden

Fraktionen von CDU, SPD und

FWG unterstützt. Sie haben spontan ihre

Hilfe zugesagt und unterstützen diese Initiative,

die somit das Motto der Jungen Union

„Einen Weihnachtsmarkt von Mülheim-Kärlichern

für Mülheim-Kärlich“ unterstreicht.

Denn dieser soll keinen politischen oder gar

parteipolitischen Hintergrund haben, vielmehr

sollen die Vereine aus unserer Stadt im

Vordergrund stehen und den Weihnachtsmarkt

mit Leben füllen.

Wie auch beim letzten Weihnachtsmarkt

freut sich die Junge Union über die tatkräftige

Unterstützung des städtischen Betriebshofes

unter der Leitung von Franz Dreher.

Weihnachtsmarkt am Samstag, 08.12.2018

an der Kirche “Maria Himmelfahrt”

im Stadtteil Mülheim

18:30 Uhr offizielle Eröffnung

Eine Initiative der Stadtratsfraktionen CDU, SPD, FWG

Sowie zahlreiche

Privatpersonen

29

SJ-November-2018.indd 29 12.11.2018 11:41:42


STADTJournal Heimat

18. Historienabend der Museumsfreunde

Baugeschichte und Kunstwerke der Mülheim-Kärlicher Kirchen

Im Oktober hatten die Museumsfreunde

Mülheim-Kärlich e. V. zum Historienabend

in das Alte Brauhaus eingeladen.

Es war die 18. Veranstaltung dieser Art,

diesmal mit zwei Themen aus dem kirchlichen

Bereich.

„Die Kirche St. Mauritius Kärlich und

ihre Baugeschichte“ war der Titel des

Vortrags von Lothar Spurzem, der mit

vielen Bildern und einigen Zeichnungen

auf 800 Jahre seit der ersten urkundlichen

Erwähnung der Kärlicher Pfarrkirche

im März 1217 zurückblickte.

Auf einem der Bilder war der Rest einer

kleinen Apsis an der Nordseite des erhaltenen

romanischen Ostchors zu sehen, die

bei umfassenden Renovierungsarbeiten

1976 gefunden worden war. Diese Apsis

lässt Annahmen über Grundriss und Größe

der Kirche um das Jahr 1200 zu. Demnach

war das Kirchenschiff 17 Meter lang und

einschließlich zweier schmaler Seitengänge

etwa zwölf Meter breit. Nach erheblichen

Beschädigungen während des Dreißigjährigen

Krieges entstand 1730 ein Gebäude im

Stil des Barock, das 1789/90 nach Westen

hin auf ungefähr 24 Meter erweitert wurde.

Erhalten geblieben waren der Chor und

die heutige Taufkapelle aus der Zeit um

1470/80, von der Pfarrer Josef Schmitt

annahm, sie sei als kurfürstliches Oratorium

gebaut worden. Anhaltspunkt war

für ihn neben der kunstvollen Gestaltung

des Gewölbes eine Tür, die nach Norden

in Richtung Schloss führte. Dennoch sind

Zweifel angebracht, dass der Kurfürst mit

Gefolge am Gottesdienst in der Dorfkirche

teilnahm oder als Bischof gar die

Messe feierte.

Zahlreiche Fotos veranschaulichten die

weitere Entwicklung der Kirche in der

Zeit von 1900 bis heute und zeigten überdies

Ansichten aus Kärlich, unter anderem

den „Troch“ (hochdeutsch „Trog“), die

Viehtränke, besonders für die Pferde, die

den Ton von der Carl-Heinrich-Grube zur

Schamottefabrik oder zum Verladen an

den Rhein transportierten.

Andere Bilder zeigten Kunstwerke in der

Kirche: Statuen, Fenster, das Retabel des

Hochaltars, Steinmetzarbeiten am Glockenturm

usw.

Sakrale Kunst und das Leben des Künstlers

waren Gegenstand des Vortrags „Auf

den Spuren des Caspar Weis, Meister der

christlichen Kunst“ von Oswald Senner,

Vorsitzender der Museumsfreunde

Mülheim-Kärlich. Senner und seine Frau

waren tatsächlich auf den Spuren dieses

Bildhauers, Zeichners und Fotografen

und besuchten etliche der 108 Orte, für

die Weis arbeitete.

Caspar Weis wurde 1849 in Mehring bei

Trier geboren, lebte von 1880 bis 1903

in Frankfurt und danach bis zu seinem

Tod 1930 in Lahnstein. Noch während

seiner Frankfurter Zeit schuf Weis 1901

den Hochaltar und 1903 die Seitenaltäre

der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt

Mülheim. Dieses Ensemble, das der Darlehenskassenverein

der Kirche stiftete, ist

Pfarrkirche Mülheim mit dem Hochaltar von

Caspar Weis, 1901 vom Meister selbst fotografiert

SJ-November-2018.indd 30 12.11.2018 11:41:44


Heimat STADTJournal

Senner berichtete auch, wie der Flügelaltar

1965 „gestutzt“ wurde, um ihn weiter

nach hinten in den durch Fünfachtelschluss

schmäler werdenden Chor zu versetzen und

davor Platz für einen frei stehenden Messaltar

zu schaffen. Statt die Altarflügel aufzubewahren,

wurden sie an ein Unternehmen

verkauft, das sie in einer Kapelle auf seinem

Gelände aufstellen wollte. Ein Versuch, sie

Jahre später zurückzukaufen, scheiterte.

Grundriss der Kärlicher Kirche um 1200, nach einer Baubeschreibung von Udo Liessem

eins von vielen Meisterwerken im Stil der

Neugotik, die er mit seinen Mitarbeitern

in seiner Werkstatt schuf.

Außer anderen Fotos, die einen Eindruck

von Weis‘ Werk vermitteln – seien es

Statuen von würdevoll blickenden Heiligen

oder verschmitzt lächelnde kleine

Engelsköpfe – zeigte Oswald Senner Aufnahmen

von der Entstehung der Mülheimer

Altäre. Aktuelle Bilder ließen sonst

kaum wahrnehmbare Details des Hochaltars

erkennen, zum Beispiel hoch oben

Christus als Weltenlehrer mit aufgeschlagenem

Buch und den Buchstaben Alpha

und Omega für „Anfang und Ende“.

Ein Bild, das Caspar Weis selbst mit seiner

18×24-Plattenkamera aufgenommen

hatte, zeigte den vollendeten Flügelaltar

mit jeweils vier Statuen links und rechts

neben dem Tabernakel, Reliefs mit Darstellungen

der zwölf Apostel in der Predella,

dem Sockel des Altaraufsatzes,

sowie weiteren kleinen Figuren.

Zum Abschluss der Veranstaltung dankte

Oswald Senner den Besucherinnen und

Besuchern für ihr Kommen – unter ihnen

der Leiter des Stadtarchivs Lahnstein,

Bernd Geil -, der Volksbank RheinAhrEifel

für die finanzielle Unterstützung, der Stadt

Mülheim-Kärlich für die Überlassung des

Raumes und den Mitarbeitern der Stadt,

die den Raum herrichteten, sowie Marita

und Rudolf Flöck für die Spende von reichlich

gefüllten Obstkörbchen als Dank für

die Referenten und Helfer des Abends.

Lothar Spurzem

Anzeige

Nikolai Heizung • Sanitär • Solar

Inhaber Thomas Alberti

Weiserstraße 50

56170 Bendorf/Sayn

Telefon. 0173 2392789

E-Mail: info@nikolai-heizung.de

31

SJ-November-2018.indd 31 12.11.2018 11:41:47


STADTJournal Verabschiedet

Günter Kargl: Ein Urgestein sagt adieu

Mehr als zwei Jahrzehnte erfolgreiche Vorstandsarbeit in

der Projektgemeinschaft „Wir in Mülheim-Kärlich“ e.V.

Die Bürgermeister der Stadt, Uli Klöckner

(li) und der Verbandsgemeinde, Thomas

Przybylla (re), dankten dem `Urgestein`

Günter Kargl für seine Vorstandsarbeit

Eine feierliche Jahreshauptversammlung

stieg Mitte Oktober im Medienhaus

hinter der Jungenstraße.

Der Versammlungsraum platzte schier aus

allen Nähten. Vertreter der Stadt und der

Verbandsgemeinde, aber vor allem ganz

viele Firmenchefs waren gekommen, um

Günter Kargl in den Ruhestand zu verbschieden.

„Ein Mann der ersten Stunde,

der 1992 die Situation richtig deutete

und spontan einer der ersten Unterzeichner

für die Gründung einer Werbe-,

sprich Projektgemeinschaft war. Zwei

Jahre später wurde er Vorsitzender und

dieses Amt hat er bis zum heutigen Tag

fest im Griff“, stellte Stadtbürgermeister

Uli Klöckner in seiner Laudatio fest. „Er

hat die Entwicklung des Gewerbeparks

ganz entscheidend mit geprägt. Ich bin

mir sicher, wir stünden heute bei weitem

nicht so erfolgreich da, wo wir stehen.

Im Namen aller Bürgerinnen und Bürger

der Stadt und der Verbandsgemeinde

sagen wir DANKE Günter und alles Gute

im Ruhestand“, führte das Stadtoberhaupt

aus. Ganz so ruhig wird es wohl

um Günter Kargl nicht werden, wurde er

doch zum Ehrenvorsitzenden ernannt mit

der Bitte, als Berater auch weiterhin zur

Verfügung zu stehen.

„Schaun` mer mal“, antwortete der gebürtige

Österreicher in seiner gewohnt-charmanten

und liebenswürdigen Art.

Weitere News & Photos rund um die

Sitzung, die Arbeit und die Vorhaben

der PJG im nächsten Gewerbepark-

JOURNAL das Anfang Dezember

erscheinen wird.

November

Dieser Monat hat immer schon den Namen, ungemütlich zu sein, davon getragen.

Trübsal, Trauer, Trägheit und Allerheiligen. Die Gräber werden so zu sagen auf

Vordermann gebracht. Es wird neu gepflanzt, geputzt und gepflegt.

Es gab eine Zeit, lange ist es her, echte Kerzen leuchteten in die Nacht hinein.

Der Friedhof lag im Lichterschein. Es sah feierlich aus. In Scharen kamen die

Angehörigen und legten frische Blumen nieder. Und gab es eine kalte Nacht,

wurden so manche Blumen abends schnell nach Hause gebracht.

Am anderen Morgen aus dem warmen Haus trug man die Blumen wieder zum

Grabe hinaus. So war das damals vor langer Zeit. Auch lagen die Toten alle in

Grund und Boden.

Doch die Zeiten ändern sich, drastisch.

Urnengräber sind im Trend. Und so manches Gebein liegt in Stein.

Anzeige

Lydia Braun

32

SJ-November-2018.indd 32 12.11.2018 11:41:49


Expertentipp STADTJournal

Expertentipp

Der Wunsch nach Eigenheim wird realisierbar

Jetzt das neue Baukindergeld beantragen

Das neue Baukindergeld ist für viele Immobilienkäufer

eine wichtige Finanzierungshilfe,

vor allem wenn die Immobilienpreise

weiter steigen. Auch in Mülheim-Kärlich

und der Region können damit mehr junge

Familien Wohneigentum erwerben.

Beim Hausbau und beim Kauf einer

Immobilie werden somit Ersterwerber

mit Kindern staatlich unterstützt. Das

Baukindergeld gilt rückwirkend seit

dem 1. Januar 2018 und bringt pro

Kind eine maximale Förderung von

12.000 Euro. Familien und Alleinstehende

mit Kindern können seit dem

18. September die Förderung bei der

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

beantragen.

Marietta Linn, Kundenberater in der

Sparkassen-Filiale Mülheim-Kärlich

Ihre Sparkasse in Mülheim-Kärlich

Telefon: 0261 / 393-5180

E-Mail: GS.Muelheim-Kaerlich@sparkasse-koblenz.de

Jetzt Baukindergeld

sichern!

Wann, wenn nicht jetzt! Mit einer Baufinanzierung der LBS

und dem Baukindergeld schneller ins eigene Zuhause.

Eltern aufgepasst:

12.000 € * pro Kind sichern

Der finanzielle Spielraum für eine Familie

mit beispielsweise zwei Kindern erhöht

sich somit bei der Baufinanzierung um

insgesamt 24.000 Euro. Zudem kann es

mit anderen staatlichen Fördermitteln

kombiniert werden. Dazu gehören Wohnungsbauprämie,

Wohn-Riester sowie alle

öffentlichen Förderungen von Bund und

Ländern. Das Baukindergeld ist auch ein

idealer Zuschuss, um bereits heute mit

LBS-Bausparen kleine Rücklagen für spätere

Modernisierungen zu bilden.

Neben einem soliden Einkommen und

dem Baukindergeld ist vor allem ausreichendes

Eigenkapital entscheidend, um

den Wunsch nach den eigenen vier Wänden

verwirklichen zu können. Nur wer

früh anfängt, regelmäßig etwas beiseite

zu legen – am besten auf einem Bausparvertrag

– wird später auch das Eigenheim

finanzieren können.

Das Baukindergeld ist ein starkes Signal der

Bundesregierung zugunsten des selbstgenutzten

Wohneigentums. Denn eine eigene

Immobilie ist die einzige Altersvorsorge, die

man sofort genießen kann und der Schlüssel

für eine erfolgreiche Vermögensbildung.

Sparkassen-Finanzgruppe · www.LBS-SW.de

Wir geben Ihrer Zukunft ein Zuhause.

Anzeige

Ihr Berater in der Sparkasse Mülheim-

Kärlich gibt Ihnen gerne Informationen zu

den genauen Voraussetzungen sowie Einzelheiten

zur Beantragung des Baukindergelds.

Sprechen sie ihn einfach an.

33

SJ-November-2018.indd 33 12.11.2018 11:41:52


STADTJournal Gesundheit

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Mülheim-

Kärlich, liebe Patientinnen und Patienten,

ich bin seit über 22 Jahren bemüht, die

Bürgerinnen und Bürger der Stadt Mülheim

Kärlich physiotherapeutisch zu versorgen

und diesen zu helfen. In den ersten

Jahren war diese Versorgung und auch eine

schnelle Terminvergabe in meiner Praxis

kein Problem. Auch die Patienten, die zu

Hause behandelt werden mussten, konnten

wir zeitnah versorgen. Doch diese Zeiten

haben sich dramatisch geändert, zum Leidwesen

der Patienten und für uns als Therapeuten.

Aufgrund der Situation in der

Gesundheitspolitik ist uns das alles kaum

mehr möglich. Uns plagt das Thema „Therapeutenmangel“,

auch hierfür mache ich

die Politik verantwortlich.

Unqualifizierte Bezahlungen von Seiten

der KV und dementsprechend inadäquate

Bezahlung der Therapeuten. Deswegen ist

dieser Beruf für junge Leute unattraktiv und

es motiviert keinen jungen Menschen, diesen

Beruf zu wählen. Diese Vergütungen stehen

im krassen Gegensatz zur Qualifikation und

Verantwortung unseres Berufsbildes. Eine

Erhöhung wäre kein Mehrverdienst, sondern

ein inflationsbedingter Kostenausgleich. Für

mich und mein Team ist unser Beruf Berufung

und es macht uns traurig mit ansehen

zu müssen, wie negativ diese Entwicklung ist.

Dann wird seitens der Politik und der Berufsverbände

von Erleichterungen in der Bürokratie

und besserer Vergütung gesprochen,

doch das Gegenteil ist der Fall. Noch mehr

Bürokratie, Datenschutz, neue Richtlinien

etc. und das alles macht es uns noch schwerer

aus dieser Situation heraus zu kommen.

Hierdurch bedingt haben wir in der Praxis

Rückruflisten von Patienten, die auf Termine

warten, und auch Hausbesuche können wir

zeitlich nicht mehr leisten. Die Krankenkassen

vergüten Hausbesuche zudem zu gering

oder kürzen uns diese auch noch.

Sollte seitens der Politik nicht schnellstens

gegengesteuert werden, ist zu befürchten,

dass sich die Zustände weiter verschlechtern

werden und schon aufgrund der demographischen

Entwicklung gepaart mit vorhandenem

Therapeutenmangel die Versorgung zeitnah

immer schwieriger werden wird. Fragen Sie

doch mal einen Politiker, ob er immer noch

für die Diäten von 1994 arbeiten würde!

Ich bedauere sehr, dass die Patienten so

lange auf Termine in meiner Praxis warten

müssen, bedanke mich aber auch gleichzeitig

für die Geduld und das Vertrauen in

mich und mein Team.

Ihnen allen schöne Herbsttage

Christoph Dötsch

Industriestraße 21

56218 Mülheim-Kärlich

Telefon 0261/2022

KÜCHENWELT

Christoph Dötsch

PROFI-KÜCHENPLANUNG

IN MÜLHEIM-KÄRLICH

Unser Motto: Küchenplanung ist Profisache. Und

wer zur erstklassigen Beratung auch noch eine sehr große Küchen-

Auswahl sucht, der findet sie garantiert bei uns im Gewerbepark in Mülheim-Kärlich zwischen

Andernach und Koblenz. Mit insgesamt 13 Musterküchen zeigen wir Ihnen eine vielfältige

Auswahl an Küchenstilen. Die drei Küchenwelten LIFESTYLE, COUNTRY und HOME bieten für jeden

Geschmack, jeden Anspruch und für jede Geldbörse die passende Küchenlösung.

KÜCHENWELT

CHRISTOPH DÖTSCH

Industriestraße 21

56218 Mülheim-Kärlich

Telefon 0261 2022

www.cdkuechenwelt.de

Anzeige

34

SJ-November-2018.indd 34 12.11.2018 11:42:00


SJ-November-2018.indd 35 12.11.2018 11:42:01


STADTJournal Kolping

Termine

www.kolping-kaerlich.de

Kolpingsfamilie St. Mauritius Kärlich

Weihnachtsbasar

1. Advent · 2. Dezember 2018

Kurfürstenhalle Kärlich

10.00 Uhr Heilige Messe

Mitgliederehrung/Begrüßung neuer Mitglieder

Döbbekooche und Eintopf

Geschenke- und Spielzeug-Basar/Bastelecke

Unterhaltungsprogramm für Jung und Alt

Tombola

Besuch des Nikolaus

Kaffee, Kuchen und Waffeln

Glühwein

u.v.a.m.

Mit dem Erlös des Basars unterstützen wir traditionsgemäß ein Projekt in Bolivien. Darüber hinaus unterstützen wir eine Aktion des Vereins „HELFT UNS LEBEN E.V.“ – Hilfe für Rico!

24.11.2018

Wir basteln Weihnachtsgeschenke

Wir basteln wieder Weihnachtsgeschenke

für Oma und Opa (oder Tante, Onkel,

Geschwister …). Bald ist Weihnachten! Bei

mitgebrachtem Kakao, Kaffee, Tee, Kuchen

und Plätzchen können wir gemeinsam

Geschenke für unsere Lieben basteln. Lasst

Euch überraschen, welche tollen Bastelideen

dieses Jahr auf Euch warten. Termin: 24.

November 2018, 15.00 Uhr. Treffpunkt:

Pfarrsaal (unter der Kärlicher Kirche).

Kosten: pro Kind 5,00 €, Kinder mit Kolping-Mitgliedschaft

frei! Anmeldung per

Telefon oder E-Mail: bis zum 17. November

2018 auf der Seite der Jungen Familien.

27.11.2018

Kinobesuch im Metropol Neuwied

Der Seniorenbeirat der Stadt Neuwied hat

uns wieder zu Besuchen im Metropol-Kino

eingeladen. Am Montag, 08.10. wird der Film

„Unsere Erde 2“ gezeigt, am Dienstag, 27.11.

der Film „Ein Lied in Gottes Ohr“. Der Eintritt

beträgt 10,– Euro einschließlich Kaffee

und Kuchen. Abfahrt mit privaten Pkw um

14.30 Uhr ab Parkplatz an der Grundschule.

Anmeldungen sind erforderlich bis 5.10. bei

Mechtild Baer, 3396, Klaus Redwanz, 3787,

oder Henning Tapper, 49681.

02.12.2018

Weihnachtsbasar in der Kurfürstenhalle

Wir laden Euch am 1. Advent um 10.00 Uhr

zu einer Eucharistie-Feier in die Kurfürstenhalle

ein. Anschließend erfolgt das traditionelle

Döbbekooche-Essen; Alternativgerichte

werden selbstverständlich auch angeboten.

Bei Kaffee, Kakao, Kuchen und Waffeln können

wir die Darbietungen unserer jüngsten

Gemeindemitglieder bestaunen.

Zudem erwarten wir wieder den Nikolaus,

es gibt eine Tombola mit tollen Sachpreisen,

eine Spiel-und Bastelecke, Verkauf

von modernen und traditionellen DIY-

Produkten und einen Spielzeugbasar. Für

diesen würden wir uns über Bücher-und

Spielzeugspenden freuen.

Die Produkte können gegen kleine Kostenbeiträge

erworben werden und der Erlös

geht an eine karitative Einrichtung.

Plakat_Weihnachtsbasar_2018.indd 1 30.10.18 18:17

36

SJ-November-2018.indd 36 12.11.2018 11:42:03


Expertenrat STADTJournal

Expertenrat

Bezahlen mit der digitalen Karte

Meike Heift, Privatkundenberaterin

und Filialleiterin bei der Volksbank

RheinAhrEifel, ist Ihre Ansprechpartnerin

zum Thema mobiles Bezahlen.

meike.heift@voba-rheinahreifel.de

Einkäufe mit der Girokarte oder Kreditkarte zu bezahlen ist natürlich heute Standard.

Neu dazugekommen ist vor einiger Zeit die Möglichkeit, Zahlungen kontaktlos

abzuwickeln, indem man die Karte vor das Lesegerät hält anstatt sie einzustecken.

Jetzt wird das Bezahlen mit der Karte digital. Im ersten Schritt müssen Sie dazu eine

digitale Karte über Ihre Banking-App bestellen. Im Geschäft halten Sie dann einfach

Ihr Smartphone mit der digitalen Version Ihrer girocard bzw. Kreditkarte vor das Kartenlesegerät

und bezahlen so Ihren Einkauf. Kaufen Sie für unter 25 Euro ein gilt: Eine

Unterschrift sowie die Eingabe Ihrer PIN sind nicht erforderlich. Ist der Betrag höher,

müssen Sie Ihre PIN am Bezahlterminal eingeben. In Sachen Sicherheit müssen Sie

natürlich keine Abstriche machen. Bei den digitalen Karten kommen die gleichen hohen

Sicherheitsstandards zum Einsatz wie bei Ihrer physischen girocard oder Mastercard® bzw.

Visa Karte mit Kontaktlos-Funktion. Der erforderliche geringe Abstand zwischen Ihrem

Smartphone und dem Kartenterminal verhindert, dass aus Versehen oder im Vorbeigehen

eine Zahlung veranlasst wird. Außerdem müssen zum Bezahlen mindestens das Display

Ihres Smartphones und die Funktion „ExpressZahlung“ aktiviert sein. Weiterhin gilt:

Die Karte ist die digitale Version der physischen Karte ohne neuen Vertrag und mit identischer

PIN. Verlieren Sie Ihr Smartphones können Sie die digitale Karte unabhängig von

der physischen Karte sperren lassen. Darüber hinaus gelten die grundsätzlichen Sicherheitstipps:

Bewahren Sie Ihr Smartphone genauso wie Ihre Debitkarten und Kreditkarten

sorgfältig auf, überlassen Sie es möglichst keinem Dritten und speichern Sie die Geheimzahl

(PIN) nicht in dem Smartphone, das Sie auch zur Zahlung verwenden.

Seniorengruppe der Kolpingsfamilie stellt sich vor

Die Kolpingsfamilie Kärlich macht Angebote sowohl für jüngere als auch für ältere

Mitglieder. Die Senioren treffen sich einmal im Monat zu Vorträgen, Fahrten und

Besichtigungen. So standen in diesem Jahr bisher auf dem Programm: Vortrag über die

Vorsorgevollmacht, Erlebnisführung in Koblenz, Fahrt mit der Kasbachtalbahn und

Besichtigung von Linz, Sonderführung auf der Burg Pfalzgrafenstein bei Kaub, Pfingstfahrt

in die Lüneburger Heide, Führung in Mayen, Besuch des Stöffelparks und des Klosters

Marienstatt im Westerwald,

Vortrag von Hermann Doetsch

„Geschichten in Mundart“,

musikalisch begleitet von Hans

Wohlgemuth. Für das nächste

Jahr soll wieder ein abwechslungsreiches

Programm zusammengestellt

werden. Dafür

wird um Vorschläge gebeten,

die von Mechtild Baer, Telefon

3396, Klaus Redwanz, Telefon

3787, E-Mail: Klaus@Redwanz.de

oder Henning Tapper,

Telefon 49681, gerne entgegen

genommen werden. Zu allen

Veranstaltungen sind Gäste

herzlich willkommen.

Anzeige

37

SJ-November-2018.indd 37 12.11.2018 11:42:05


STADTJournal Kolping

Familienfreizeit in der Lindenmühle

Wiederholung geplant

Mitte Oktober verbrachte die Gruppe der Jungen Familien der Kolpingsfamilie

Kärlich ein Wochenende in der Lindenmühle. Mit vollgepackten Autos starteten

wir Richtung Ergeshausen. Das am Wald gelegene Freizeitheim sollte

von Freitag bis Sonntag unsere Unterkunft sein. Nachdem sich am späten Freitagnachmittag

alle Familien eingefunden und ihre Zimmer bezogen hatten, wurde das Buffet

aufgetischt. Hierzu hatten alle Teilnehmer leckere Speisen und Getränke mitgebracht,

die für das komplette Wochenende ausreichend waren.

Zum obligatorischen Lagerfeuer, inklusive Stockbrotbacken, gab es am nächsten Tag eine

Familienolympiade und eine Nachtwanderung. Jahreszeitlich bedingt wurden auch Kürbisschnitzen

und Drachenbasteln angeboten. Langeweile kam bei diesem Angebot natürlich

keine auf. Die gemeinsamen Abende am Kamin haben wir mit Geschichten, Gesellschaftsspielen

und Rätseln verschönert.

Das Wochenende in der Lindenmühle hat allen Beteiligten viel Freude und Spaß bereitet.

Für 2019 ist daher eine Wiederholung geplant.

Morgen Barrierefrei.

Heute scHon KoMfort.

Für Menschen mit Mobilitäts einschränkungen ein Muss, für alle anderen

purer Komfort: barrierefreies Wohnen. Wir zeigen Ihnen aktuelle Lösungen

für Renovierung und Neubau.

Technik für mehr Komfort und Lebensqualität.

Planen Sie barriere frei.

• Schwellenfreie Haus-, Wohnungs-, Terrassen- und Balkontüren

• Schlüssellose Zutrittsregelung

(Fingerscanner, Funkschlüssel oder Keyless-Go mit Transponder)

159-00363

• Elektrische Hilfen (Türantriebe, Türverriegelungen)

Sesterhenn GmbH & Co. KG I Auf dem Hahnenberg 20 d I 56218 Mülheim-Kärlich

Tel.: (0 26 30) 98 88-20 I info@sesterhenn.de I www.sesterhenn.de

Anzeige

38

SJ-November-2018.indd 38 12.11.2018 11:42:13


Nachhaltige Entspannung und

Lebensbalance durch Klang

Energie tanken durch Klangmassage

Eine professionell durchgeführte Klangmassage

bietet vielfältige Möglichkeiten, Körper,

Geist und Seele Gutes zu tun. Hör- und

fühlbare Klangimpulse unterstützen effektiv

und nachhaltig Ihr Wohlbefinden und stärken

Ihre Gesundheit.

Wirkungsweise der Klangmassage

Klangmassagen haben eine entspannende,

Stress und Ängste reduzierende Wirkung, was

sie zu einer wertvollen Methode zur Gesundheitsprävention

macht. Dies zeigte auch ein

2007 durchgeführte Untersuchung des Europäischen

Fachverbandes Klang-Massage-Therapie

e.V. mit mehr als 200 Probanden.

Hör- und fühlbare Klangimpulse tragen dazu

bei, Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit

zu stärken und Ihr Leben zu bereichern.

Klänge sind idealer Begleiter

• Zur körperlichen und geistigen Entspannung

• Zur Verbesserung der Körperwahrnehmung

• Zur Stärkung von innerer Ruhe und

Ausgegelichenheit

• Zur Förderung von Selbstvertrauen

und Lebensfreude

Bei einer Klangmassage werden obertonreiche

Klangschalen auf und/oder neben den

bekleideten Körper aufgestellt und behutsam

angetönt. Aufgrund des hohen Wasseranteils

unseres Körpers breiten sich die

Klangschwingungen– ähnlich einem Stein,

der ins Wasser geworfen wird und konzentrische

Kreise bildet – bis in Zellebene aus.

Dabei wird jede Zelle Ihres Körpers „sanft

massiert“. Bereits nach kurzer Zeit schaltet

Ihr Geist ab und Ihre Gedanken kommen

zur Ruhe. Es entsteht eine Atmosphäre von

Geborgenheit, bei der der gesamte Körper

Entspannung und Harmonie erfährt, was

zur Regeneration und Förderung Ihrer

Gesundheit beiträgt.

Die Klangmassage kann unterstützen bei:

• Stress und Burnout-Syndrom

• Nervosität

• Schlafstörungen

• Unsicherheit und Ängsten

• Kopfschmerzen und Migräne

• Tinnitus

• Blockaden und Verspannungen

• Rückenschmerzen

• Verdauungsbeschwerden

Gönnen Sie sich eine Klangmassage und

tauchen Sie ein in die Welt der Klänge, um

die wohltuende Wirkung einer Klangmassage

zu erleben!

Anzeige

SJ-November-2018.indd 39 12.11.2018 11:42:14


STADTJournal Unternehmen

Peter Feuerpeil GmbH und Feuerpeil Immobilien schaffen Werte!

Saba Feuerpeil mit der

Auszubildenden Karolin

Lüpke, Immobilienmaklerinnen

Lisa Rinow

und Guido Feuerpeil vor

de Geschäftsräumen in

der Kapellenstraße 10.

Bereits seit über 40 Jahren ist das Familien-

Unternehmen Peter Feuerpeil GmbH in

Mülheim Kärlich ein Ausbildungsbetrieb.

Heute bildet die zweite Generation "Guido

Feuerpeil" den Beruf des Maler- und Lackierers

aus. Hinzu gekommen ist die Ausbildung

als Kauffrau für Büromanagement.

Die Peter Feuerpeil GmbH möchte ihre neue

Auszubildende Sophia Feuerpeil vorstellen,

welche die Ausbildung zur Kauffrau für

Büromanagement durchläuft. Sie gehört zur

dritten Generation des Malerbetriebes Peter

Feuerpeil GmbH. Sophia Feuerpeil möchte

ihren Bruder Julian Feuerpeil, der kurz vor

der Meisterprüfung des Malermeisters steht,

im Betrieb unterstützen, damit das traditionsreiche

Familienunternehmen auch in

vielen weiteren Jahren noch erfolgreich am

Markt bestehen bleiben kann.

Ob Projektentwicklung, Beratung und

Planung von Neu- und Umbauten, Vermittlung

und Bewertung von Immobilien,

Grundstücks An- und Verkauf. Die

Peter Feuerpeil GmbH sowie die Feuerpeil

Immobilien genießen in der Branche

einen exzellenten Ruf und das kommt

nicht von ungefähr. „Wir sehen Kundenbetreuung

als unsere höchste Priorität.“

Das möchte Immobilien Feuerpeil

Inhaberin Saba Feuerpeil an die junge

Generation weitergeben. Um dies auch

professionell umsetzen zu können, legte

Saba Feuerpeil am 9. Oktober 2018 erfolgreich

die Prüfung zur Ausbilder- Eignungsprüfung

vor der IHK Koblenz ab.

„Die Zukunft liegt in einem jung aufgestellten

Team, welches stetig an Weiterbildungsmaßnahmen

teilnimmt und somit immer

nah am Puls der Zeit ist“, so Saba Feuerpeil.

Anzeige

40

SJ-November-2018.indd 40 12.11.2018 11:42:16


Kirche STADTJournal

„In der Ausbildung lernt man die

Grundlagen des Immobiliengeschäfts

kennen und richtig einzusetzen.“ Inhaberin

Saba Feuerpeil erklärt, worauf es

ankommt:

• Das Erlernen der Grundlagen Verkaufen,

Vermieten, Vermitteln und

diese richtig einzusetzen

• Rechtliches, kaufmännisches und kommunikatives

Fachwissen und als kompetenten

Ansprechpartner professionell

auf Kundenwünsche einzugehen.

Nach abgeschlossener Ausbildung

bieten sich viele Möglichkeiten in diesem

Berufsfeld. Immobilienkaufleute

steht nicht nur die Welt der Immobilienmakler

offen, sondern auch in

Wohnungsbauunternehmen tätig zu

sein. Auch in den Immobilienbauabteilungen

von Banken und Versicherungen

und in den öffentlichen

Verwaltungen wird solch eine Ausbildung

zur Einstellung begrüßt.

Aktuell beschäftigt Saba Feuerpeil mit

Karolin Lüpke eine Auszubildende

zur Immobilienkauffrau im 1. Lehrjahr.

Daneben arbeiten die beiden

Immobilienmaklerinnen Lisa Rinow

und Nicole Schmidt für das Unternehmen.

„Wir sind gut aufgestellt.

Ohne den Umzug vor drei Jahren,

von der Schwalbenstraße in die Kapellenstraße,

wäre das so nicht denkbar

gewesen. Durch die niedrigen Zinsen

boomt der Markt, und da muss man

personell gut aufgestellt sein“, führt

Saba Feuerpeil aus.

Neben der Vermittlung von Bestandsimmobilien

ist ein weiterer Schwerpunkt

die Planung von Neubauprojekten.

„Bei der Vermarktung von Immobilien

betreuen wir unsere Kunden von der

Objektaufnahme bis hin zum Notartermin

und sind jederzeit für unsere

Kunden erreichbar. Wir sorgen für die

Erstellung aller notwendigen Unterlagen

vor dem Verkauf und stehen auch

nach dem Verkauf unserem Kunden

beratend zur Seite.“

Fair geht es weiter!

Nach dem großen Zuspruch auf dem FAIREN PFARRFEST in Mülheim, steht eine weitere

Aktion an.

Am Wochenende 24. / 25 November werden nach den Gottesdiensten außer den bisher

präsentierten Artikeln auch der FAIR gehandelte echte Nikolaus aus Vollmilchschokolade

mit Mitra und Bischofsstab angeboten . Eine originelle Geschenkidee zum

Gedenktag des großen Heiligen am 6. Dezember, mit der Sie Kindern, Freunden und

Mitarbeitern eine kleine Freude machen können. Auf der mit Liebe zum Detail gestalteten

Geschenkverpackung sind die bekannte Nikolaus-Legende, die Patronate des heiligen

Nikolaus sowie eine kurze Biografie des Bischofs von Myra abgedruckt und illustriert.

Der detailgetreue Nikolaus, Schokolade und eine liebevoll gestaltete Verpackung - auf

diese Weise wird Sankt Nikolaus als Freund der Kinder und Helfer von Menschen in

Not wieder stärker in das Bewusstsein gerückt.

Am 02.12.2018 (1. Advent) bietet der Basar der Kolpingsfamilie Kärlich

auch den FAIREN NIKOLAUS an.

Die Eine Welt Läden bieten schöne FAIR gehandelte Adventskalender an!

Herausgeber: Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e. V., 2017

Foto: GEPA – The Fair Trade Company

Foto: MISEREOR

# echterNikolaus

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an den Ausschuss „Eine Welt“ über das

Pfarrbüro in Mülheim Telefon: 02630 2139.

Plakat_echter_Nikolaus_2017.indd 1 15.08.17 12:27

41

SJ-November-2018.indd 41 12.11.2018 11:42:22


ENGAGIERT FÜR MENSCHEN

Caritasverband

Koblenz e.V.

DIE SOZIALSTATION

Zu Hause leben,

mein größtes Glück

• Gesundheits- und Krankenpflege im

häuslichen Bereich

• Verhinderungspflege

• Entlastungsangebote und Schulungen

für pflegende Angehörige

Hohenzollernstraße 118

56068 Koblenz

Telefon 0261 13906-226

Fax 0261 13906-280

die-sozialstation@

caritas-koblenz.de

www.caritas-koblenz.de

Ambulante Pflege in der Verbandsgemeinde Weißenthurm

• Bassenheim • Kaltenengers • Kettig •Mülheim-Depot

• Mülheim-Kärlich • St. Sebastian • Urmitz/Bahnhof

• Urmitz/Rhein • Weißenthurm

Ihre Ansprechpartnerin:

Diana Schergel

Telefon 0261 13906-221

schergel@caritas-koblenz.de

Anzeige

SJ-November-2018.indd 42 12.11.2018 11:42:41


Melanie Ritter

Ein Jahr „Mit Liebe gemacht“

Am Anfang stand eine Begegnung in

Moselkern: Eine Garage, hübsch

hergerichtet, mit einladendem Interieur

und einer Reihe von Regalen mit allerlei

gefüllten Gläsern darin. „Um was mag

es sich handeln?“, fragte sich die 41-jährige

Melanie Ritter aus dem Stadtteil Kärlich

samt ihrer Familie. Das Geheimnis konnte

der Besitzerin, die das Lädchen selbst führt,

schnell entlockt werden: Ein Garagenlädchen

zum Verkauf von Marmeladen, Chutneys

und noch vielen anderen selbst hergestellten

Leckereien. Was war das für ein

Erlebnis, fern ab von industriell gefertigter

Einheitsware, diese liebevoll etikettierten

Gläschen zu betrachten und den ein

oder anderen Inhalt auch zu probieren.

Damit war die Idee zur

Produktion von selbst hergestellten

Fruchtaufstrichen

und Chutneys geboren.

„Meine Oma und meine

Mutter haben mir viel

beigebracht über das Einmachen

von Obst und die

Herstellung selbstgemachter

Marmeladen.“ Seit dem Jahr 2017

stellt die gelernte Bauzeichnerin in

liebevoller Heimarbeit Fruchtaufstriche,

Chutneys, Pestos und Sirupe aller Art her,

und das immer aus Früchten aus eigenem

Anbau und der Region. Zu den beliebtesten

Produkten gehört auch die selbst kreierte

Gewürzpaste, die man wie Gemüsebrühe

zum Würzen von Suppen, Soßen oder auch

zum Einreiben eines Bratens bestens empfehlen

kann.

Zu Spezialitäten, zu denen u.a. traditionelle

Sorten wie Erdbeer-, Himbeer-, (Weinbergs)Pfirsich-

oder auch Aprikosenmarmelade

sowie Apfel-, Johannisbeer-, Holunderund

Quittengelee zählen, kommen immer

mehr Eigenkreationen wie Pflaume mit

Whisky, Prickelnde Erdbeere, Karibische

Kirsche und Chutneys in den Sorten Birne,

Pflaume, Tomate, Kirsche und indische

Mirabelle hinzu. Desweiteren kann man

leckere Sirupe, z. B. den zur Herbst- und

Weihnachtszeit sehr beliebten Bratapfelsirup

im Hausflur des Eigenheims aus dem

eigens dafür aufgestellten Verkaufsregal

erstehen, und das zu absolut fairen Preisen.

„Es macht einfach Spaß, sich immer neue

Rezepte auszudenken oder vorhandene

weiterzuentwickeln“, kann man der begeisterten

Hobbyköchin entlocken. Nach

anfänglichen Hürden, angefangen bei der

Gewerbeanmeldung über die Namensfindung,

welche sich

wegen Namensrechten

zu

dem heute

vielversprechenden

Motto

und Label „Mit

Liebe gemacht“

entwickelte, bis hin zur

Standortfrage (Garage ausbauen?,

Anbau ans Haus? oder einfach das

Regal im Flur) kommen heute sogar Anfragen

aus dem Westerwald, ob nicht unter

einem regionalen Label ein Weiterverkauf

dieser bewusst regionalen Köstlichkeiten

erfolgen könnte. Bis es

soweit ist, ob es dazu jemals kommt

oder ob es hier beim Hobby bleibt?

Davon können Sie sich am Besten überzeugen,

wenn Sie einmal hereinschauen.

Immer donnerstags von 16:00 bis 19:00

Uhr und samstags von 10:00 bis 13:00 Uhr

ist das „Lädchen“ geöffnet. Bestellungen,

auch für Geschenkkörbe können gerne auch

unter der Telefonnummer 02630 206049

oder via E-Mail an mit_liebe_gemacht@

yahoo.com gesendet werden.

„Mit Liebe gemacht“, Melanie Ritter,

Römerstraße 33, Mülheim-Kärlich

43

SJ-November-2018.indd 43 12.11.2018 11:42:42


STADTJournal Kultur

Senioren singen

Bayrischer Nachmittag im Häusje

Fast wie auf der Wies`n in München zum

Oktoberfest kam man sich an diesem

Dienstag im Senioren-Treff Häusje in

Mülheim vor. Bayrisch geschmückt fanden

die Senioren ihren Raum vor und es duftete

im ganzen Haus nach Brezel und Fleischkäse.

Mit Kartoffelsalat, Radi, Radieschen,

Gurken und Paprika wurde der gebackene

Fleischkäse mit Wonne verzehrt. Begleitet

von einem kühlen Bier oder Radler war

dies so richtig deftig. Die Salzbrezel und der

Obazda taten ihr Bestes noch dazu. Abgeschlossen

mit einem Kräuterschnaps konnte

der zweite Teil dieses Nachmittags beginnen.

Freudig begrüßt wurde Hermann Dötsch

mit seinem Freund Hans Wohlgemuth.

Beide sind den Senioren schon seit Jahren

bekannt, und so wurden die beiden

mit einem großem Applaus begrüßt. Herr

Dötsch erzählte schwungvoll und mit viel

Gestik Anekdoten aus seiner Jungend und

seiner Amtszeit. Immer passend zu seinem

Text erfolgte ein dazu passendes Lied von

Herrn Wohlgemuth. Seine sonore Stimme

wurde begleitet von den Senioren, die den

Text auswendig und laut mit sangen. Hans

Wohlgemuth sang Lieder von Freddie

Quinn und Reinhard Mey. Machte man die

Augen zu, hatte man das Gefühl, mit Freddie

Quinn in einer Seemannskneipe zu sitzen

und seine Lieder zu singen, so echt kam

seine Stimme rüber. Die Zeit verging im Nu

und alle bedankten sich mit einem frenetischen

Applaus bei den beiden Künstlern.

Mit einem Danke-schön-Geschenk und

dem Versprechen, im nächsten Jahr wiederzukommen,

verabschiedeten Frau Custodis

und die Senioren die beiden mit einem weiteren

Applaus.

Dies war wieder einmal ein gelungener

Nachmittag im Häusje. In diesem Jahr hatten

wir viele tolle solcher Nachmittage und

der Plan für das nächste Jahr ist auch schon

in Arbeit. Kommt einfach mal vorbei und

schaut es euch an.

Walburga Custodis

Sammlerecke

Briefmarkengroßtauschtag/Philatelietag

am Sonntag 18. November 2018

Der diesjährige Großtauschtag des

„Vereins für Briefmarkenkunde“

Koblenz findet in diesem Jahr am

Sonntag 18. November 2018 statt. Treffpunkt

der Sammlerfreunde aus nah und fern

ist wieder die Hochschule Koblenz (früher

FH II) auf der Koblenzer Karthause, Konrad-Zuse-Str.

1. Der Tauschtag ist von 9.00

bis 14.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Thema ist in diesem Jahr „275. Todesjahr

von Johann Peter von Nell zu Damenacker

- Karto-graph und Oberpostverwalter“.

Der Verein gibt für die interessierten Sammler

eine Sonderganzsache heraus, die mit

dem Werteindruck

der Briefmarke - 150

Jahre Norddeutscher

Postbezirk - versehen

ist. Die Ganz-sache

ist mit dem Familienwappen

der Familie

von Nell versehen.

Das Erlebnis-Team der

Deutschen Post ist mit

einem Sonderpostamt,

das den zum Anlass

herausgegebenen Sonderstempel

führt, vor

Ort vertreten.

Eine Briefmarken-Werbeschau rundet

das Programm ab. U.a. wird passend zum

Thema eine Sammlung „Das Bild der Erde

auf Landkarten“ gezeigt.

Johann Peter Nell wurde 1672 als 2. von

11 Kindern in Neuendorf geboren. Er

stammte aus einer alteingesessenen, vermögenden

Flößer-Familie. Sein Vater Peter

Christian Nell erhielt mit Diplom vom 25.

April 1709 den Reichsadel mit dem „Prädicate“

von Damenacker verliehen.

Johann Peter Nell war ein geschickter Kartograph.

Er erstellte aus vielen Unterlagen

44

SJ-November-2018.indd 44 12.11.2018 11:42:43


WEIHNACHTS GUTSCHEINE

Hinweis in eigener Sache:

Hallo, ihr jung gebliebenen Mülheimer Senioren-Männer.

Wir, die Mitarbeiter des Senioren-Treff-Häusje, bieten euch

an, jeden Donnerstag von 14-16:30 Uhr einen Raum für

euch zu richten. Zum Schwätzen, Kartenspielen, Diskutieren,

Mensch-Ärger-Dich-Nicht, Rommee und einiges mehr.

Getränke wird`s auch geben. Schaut es euch an, lasst uns

darüber sprechen. Wir finden einen gemeinsamen Weg.

Walburga Custodis

Leiterin Häusje

Dienstag + Donnerstag 14-17 Uhr im Häusje, Tel. 1488

55 € Gutschein

nur 50 € zahlen

125 € Gutschein

nur 110 € zahlen

170 € Gutschein

nur 150 € zahlen

seine bahnbrechende Postroutenkarte. Diese Karte bildete die

damaligen Postrouten des gesamten Reiches ab. Die Besonderheit

war die Angabe von Entfernungen zwischen den einzelnen

Or-ten, dargestellt durch Querstriche. Die Karte ermöglichte so

die zeitliche Vorausplanung des Postverkehrs. Die Karte erschien

zu erst 1709 in einem belgischen Verlag.

Ab 1714 wurde die Karte vom Nürnberger Graveur und Landkarten-Verleger

Johann Baptist Homann, als Bestandteil des zur

damaligen Zeit geschätzten „Homann‘schen Atlas“ herausgegeben.

Auf der Karte ist unter der Titelkartusche vermerkt: „Neu vermehrte

Post-Charte durch gantz Teutschland nach Italien,

Franckreich, Niederland, Preußen, Polen und Ungarn etc. Adiacentes/von

Herrn Ioh. Peter Nell zu Damenacher d. rom. Keys

Ma. Rath und OberPost-verwalter in Prag ....“.

1715 erhielt Johann Peter, inzwischen k. und k. Rat, Feldpostmeister

und Oberpostverwalter in Prag, den böhmischen Ritterstand

und 1717 den Reichsritterstand mit dem Ehrenworte

„Edler von“. Er starb 1743 in Prag.

Jürgen Glahé

(briefmarkenfreundeneuwied.npage.de)

Anzeige

Die GESCHENK-IDEE

auch zum selber schenken!

Gutscheine einzulösen ab dem

27.12.2018 für Friseurdienstleistungen

und Pflegeprodukte.

Bachstraße 6

56218 Mülheim-Kärlich

Telefon: (0 26 30) 15 18

www.derfriseurkunz.de

SJ-November-2018.indd 45 12.11.2018 11:42:45


STADTJournal Senioren

Lückenlos versorgt

heim-Kärlich bietet die DERNBACHER

GRUPPE KATHARINA KASPER mit

dem Seniorenzentrum St. Peter, seiner

angegliederten Tagespflege und dem

ambulanten Pflegedienst Hilfe Daheim

bereits bedarfsgerechte Pflegeangebote

inklusive einer Vernetzung im Quartier.

Unsere bedarfsgerechten Angebote

für Seniorinnen und Senioren in

Mülheim-Kärlich

Alles aus einer Hand in Mülheim-Kärlich!

Lückenlos versorgt! In Mülheim-Kärlich bieten wir stationäre, teilstationäre und

ambulante Pflege nach Ihren Bedürfnissen.

Seniorenzentrum St. Peter

Unsere stationäre Pflege


Vollstationäre Pflege

■ Kurzzeitpflege


Verhinderungspflege

■ Palliative Versorgung

■ Betreuung demenziell veränderter Menschen

Unsere Tagespflege

■ Pflegerische Betreuung und Aktivierung

■ Abwechslungsreiche Tagesgestaltung


Aufbau sozialer Kontakte

■ Teilnahme an kulturellen Angeboten

■ Mehr persönlicher Freiraum für

pflegende Angehörige

Telefon 02630 9677-0

info@st-peter-muelheim-kaerlich.de

www.st-peter-muelheim-kaerlich.de

Das Angebot einer pflegerischen

Versorgungskette, mit Leistungen

im ambulanten, teilstationären

und stationären Bereich, ist in

vielen Regionen Deutschlands noch

nicht ausreichend realisiert. In Mül-

Hilfe Daheim –

Ambulanter Pflegedienst

Unsere ambulanten Leistungen

■ Häusliche Pflegehilfe und Behandlungspflege


Verhinderungspflege

■ Entlastungsleistungen

■ Betreuung demenziell veränderter Menschen


Pflegeberatung

■ Privatleistungen

Telefon 02630 955845

info@hilfe-daheim-rlp.de

www.hilfe-daheim-rlp.de

Seniorenzentrum St. Peter und Hilfe Daheim – Ambulanter Pflegedienst

Andernacher Straße 4 | 56218 Mülheim-Kärlich

Anzeige

Unser Seniorenzentrum St. Peter befindet

sich mitten in Mülheim-Kärlich.

Verkehrsberuhigt in einer Seitenstraße

und doch in enger Nachbarschaft zum

Ortskern. Geschäfte, Ärzte und auch die

örtlichen Veranstaltungen sind fußläufig

erreichbar. Aus dieser Nähe erklärt

sich auch die gute Beziehung unserer

Einrichtung zu Mülheim-Kärlich. Wir

pflegen einen engen Austausch mit den

Vereinen und der Gemeinde und unterstützen

uns gegenseitig.

Mit der angegliederten Tagespflege helfen

wir Angehörigen in ihrer oft schweren

häuslichen Pflegesituation. In unserer

Tagespflege richtet sich das Angebot

ganz individuell nach den jeweiligen

Bedürfnissen unserer Gäste, das heißt:

Die Tagespflege kann sich über einzelne

Tage oder regelmäßig wiederkehrende

Wochentage erstrecken. Unsere Einrichtung

hat wochentags von 8:00 Uhr bis

16:00 Uhr geöffnet.

Sie benötigen zu Hause ein wenig Unterstützung?

Oder pflegen Sie einen Angehörigen

in Ihrer eigenen Häuslichkeit

und brauchen mal eine Auszeit? Dann

hilft Ihnen unser ambulanter Pflegedienst

Hilfe Daheim gerne weiter.

Gemäß Katharina Kasper, der Ordensgründerin

der Dernbacher Schwestern,

ist es „unsere Pflicht, jedem zu helfen

und zu raten, wo wir nur können.“

Ergänzend zu unseren Pflege- und

Betreuungsleistungen bietet Ihnen Hilfe

Daheim zusätzlich einen Privatleistungskatalog,

der Ihnen auf Wunsch weitere

Hilfestellungen in Ihrem eigenen

Zuhause ermöglicht.

46

SJ-November-2018.indd 46 12.11.2018 11:42:55


Der kleine Nette 2018/19

Event- und Musicalreisen

Sa. 24.11. / So. 17.02. / 24.03. NEU BAT OUT OF HELL das Rock Musical in Oberhausen ab 94,-

Sa. 29.12. NEU 75 Jahre „HOLIDAY ON ICE“ in Köln Buchungsschluss 30.11. ab 79,-

So. 13.01. Disneys DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME in Stuttgart ab 117,-

So. 13.01. / So. 07.04. / 30.06. ANASTASIA - Das Broadway Musical in Stuttgart ab 117,-

Mi. 30.01. Mädchensitzung in Köln KKG Fidele Zunftbrüder Kat. 1 74,-

Sa. 16.02. / 23.02. / Do. 28.02. Lachende Kölnarena trad. Trockensitzung in der LanXess Arena Restplätze Kat. 1 84,-

So. 17.02. / 24.03. / Sa. 29.06. STARLIGHT EXPRESS in Bochum ab 105,-

So. 10.03. NEU Musical WAHNSINN in Köln mit den Kult-Hits von Wolfgang Petry ab 72,-

So. 07.04. / 30.06. NEU Disneys ALADDIN in Stuttgart ab 117,-

So. 16.06. NEU DIE PÄPSTIN - DAS MUSICAL in Fulda ab 77,-

Sa. 27.07. NEU DER MEDICUS - DAS MUSICAL in Fulda ab 77,-

Unsere Tagesfahrten im Advent

Sa. 24.11. / Di. 11.12. Centr‘O Oberhausen Weihnachtsmarkt 31,-

So. 25.11. / Fr. 14.12. Valkenburg Fahrpreis ohne Eintritt für die Grotten 30,-

Di. 27.11. Münster 32,-

Mo. 03.12. Aachen 30,-

Fr. 07.12. Monschau 28,-

Sa. 08.12. Maastricht 31,-

So. 09.12. Bad Münstereifel und Burg Satzvey Fahrpreis ohne Eintritt 29,-

Do. 13.12. St. Wendel 28,-

Sa. 15.12. Metz 33,-

So. 16.12. Deidesheim 29,-

Do. 20.12. Trier & Mosel-Wein-Nachts-Markt Traben-Trarbach 27,-

Do. 27.12. Speyer - Weihnachts- und Neujahrsmarkt 28,-

Aktuelle Mehrtagesreisen

Sa. 15.12. 2 Tage Adventsreise ins Blaue ÜF ab 114,-

So. 30.12. 3 Tage Silvesterreise ins Blaue inkl. Silvesterfeier im Hotel HP ab 329,-

So. 27.03. NEU 5 Tage Saisoneröffnungsfahrt Romantisches Altmühltal HP ab 459,-

Mi. 25.09. NEU 7 Tage Donau Ouvertüre mit MS Princesse de Provence VP ab 1.155,-

Wir ziehen um: Ab Dezember 2018 finden

Sie uns in Bassenheim, Am Gülser Weg 3

Bei allen Fahrten aus dem Katalog „Der kleine Nette“

bieten wir Ihnen Zustiege in Mülheim und Kärlich an!

Anzeige

Fordern Sie unsere Kataloge an, wir senden Ihnen

diese gerne zu! Besuchen Sie uns auch auf

www.nette-reisen.de - unser Online Reisebüro.

Rosenstraße 22 | 56575 Weißenthurm | Tel.: 02637 94170 | www.nette-reisen.de

SJ-November-2018.indd 47 12.11.2018 11:42:56


STADTJournal Vereine

70 Jahre Vereinszugehörigkeit im Doppelpack

Herbstkonzert des Mandolinenclubs bot den würdigen Rahmen für ein nicht alltägliches Jubiläum

Das schon zur Tradition gewordene

Herbstkonzert des Mandolinenorchesters

Mülheim-Kärlich erfüllte

wieder einmal die Erwartungen der zahlreich

erschienenen Konzertbesucher in

der stilvoll dekorierten Kurfürstenhalle.

Doch diesmal stand nicht nur die Musik

im Vordergrund; eingebunden in den Programmablauf

hatte der Verein zwei außerordentlich

verdiente Mitglieder zu ehren,

die das seltene Jubiläum einer 70-jährigen

Vereinszugehörigkeit feiern konnten:

Hermann Vogt und Erwin Mallmann.

Beide waren als musikbegeisterte Freunde

im Jahre 1948 dem Mandolinenclub als

aktive Mandolinenspieler beigetreten und

haben während ihrer langen Vereinszugehörigkeit

die Geschicke des Vereins entscheidend

mit geprägt. Seit 1972 ist Hermann

Vogt im Vorstand tätig, zunächst als

Kassierer und stellvertretender Vorsitzender,

ab 1986 bis 1996 als Vorsitzender und

danach bis heute als Ehrenvorsitzender.

Erwin Mallmann war ab 1986 für 6 Jahre

Dirigent des Orchesters und hat darüber

hinaus durch sein Akkordeon die vielen

geselligen Veranstaltungen wesentlich mit

gestaltet und tut das auch heute mit seinen

88 Jahren immer noch. Die Vorsitzende

Maria Zerwas betonte in ihrer Laudatio:

„Beide haben während dieser 70 Jahre und

besonders in ihren Ämtern viel Herzblut

geopfert und dem Mandolinenclub zu

Ansehen und zu steigenden Mitgliederzahlen

verholfen.“ Die Spielerinnen und

Spieler des Orchesters und die Konzertbesucher

dankten den Jubilaren mit einem

lang anhaltendem Applaus.

Das Konzertprogramm glich einer Reise

durch die ganze Welt: Mit den „Spielereien“

des Teufels „Les Bibelots du Diable“

des italienische Komponisten Mario

Maciochi eröffneten die Mülheimer SpielerInnen

schwungvoll das Konzert, weiter

ging es mit dem klassischen „Concerto All

Unisono“ von Evaristo Felice Dall’Abaco

und der Suite „The Godfather“ aus dem

Film „Der Pate“. Ein Höhepunkt der

ersten Hälfte war der „Song of Japanese

Autumn“, eine Impression des Herbstes in

Japan von Yasuo Kuwahara mit einem sehr

schönen Solo, gespielt von

Alina Kockelmann. Nach

dem wundervollen Stück „La

Vallée Maudite“ (Das verwunschene

Tal), mit dem die

Mülheim-Kärlicher Musiker

2017 beim Orchesterwettbewerb

des Bundes Deutscher

Zupfmusiker einen ersten

Preis gewonnen hatten,

wurde die Bühne freigemacht

für das Gastorchester „Elztalecho“

aus Kehrig unter

ihrem Dirigenten Thomas

Braun, die die Weltreise fortsetzten mit

dem bekannten „El Choclo“ des Argentiniers

Angel Gregorio Villoldo, gefolgt von

einer Irischen Folk Suite und nach der Pause

mit dem stimmungsvollen „Recuerdos de la

Alhambra“ des katalanischen Gitarristen

Francisco Tarrega. Mit dem „Earth Song“

von Michael Jackson beendete das 20-köpfigen

Orchesters aus der Eifel seinen schönen

Konzertbeitrag.

Die West Side Story ist eine der bekanntesten

Kompositionen des amerikanischen Komponisten

Leonard Bernstein. Markus Kockelmann,

der Dirigent des Mülheimer Orchesters,

hat aus den schönsten Songs dieses

Musicals ein Medley arrangiert, das von den

Mülheimer Musikern gekonnt und mit viel

Gefühl vorgetragen und vom Publikum mit

begeisternden Applaus aufgenommen wurde.

v.l. Maria Zerwas (Vors.), Erwin Mallmann, Hermann Vogt

Der gemeinsame Auftritt beider Orchester

aus Kehrig und Mülheim beendete ein

abwechslungsreiches Konzert mit den Stücken

„Oye Como Va“ (bekanntgeworden

durch den Musiker Santana) des Puertorikaners

Tinto Puente und der „Rumba“ von

Dieter Kreidler. Ohne Zugaben ging es

nicht: Ein Medley von „Dschingis Khan“,

arrangiert von Markus Kockelmann, und

der allseits bekannte „Radetzky Marsch“

setzten den Schlusspunkt unter ein Konzert,

das die Zeit wie im Flug vergehen ließ

und mit dem die Zupfmusik ganz sicher

neue Freunde gewonnen hat.

Weitere Infos zum Mandolinenclub: www.

mandolinenclub-muelheim.de

Großes Orchester: Eltalecho Kehrig + Mandolinenorchester Mülheim-Kärlich

Günther Mallmann

U

48

SJ-November-2018.indd 48 12.11.2018 11:43:00


„Nicht nur“ Kieferorthopädie im Gewerbepark

Seit nunmehr 10 Jahren

gibt es schon die Praxis für

Kieferorthopädie Dr. Angela

Döbert in der Industriestr.

18-20 im Gewerbepark

Mülheim-Kärlich.

Unser Behandlungsspektrum umfasst

hierbei alle Bereiche der modernen

Kieferorthopädie, von der Frühbehandlung

von Kleinkindern mit z.B.

Kreuzbissen oder nach Unfällen bis hin zu

umfangreichen und teilweise auch chirurgisch

unterstützter Behandlung erwachsener

Patienten mit schwerwiegenden skelettalen

(angeborenen) Fehlbildungen. Denn

in der heutigen Zeit ist es nicht nur wichtig,

mit schönen und geraden Zähnen ein

strahlendes Lächeln zu zeigen. Eine perfekte

Verzahnung hilft dabei Fehlbelastungen

von Zähnen und Kiefer vorzubeugen, die

im einfachsten Fall durch eine Schienenbehandlung

kombiniert mit Physiotherapie

und/oder anschließender kieferorthopädische

Behandlung korrigiert werden können.

Solche Beschwerden, die unter dem Sammelnamen

Cranio-Mandibuläre-Dysfunktionen

(CMD) zusammengefasst werden,

können viele Ursachen haben: u.a. Fehlbelastungen

des Halte- und Stützapparates

(Rücken, Schulter, Nacken), Fehlbelastungen

von Zähnen und/oder Kiefer durch

Zahnersatz, Knirschen und Pressen oder

fehlende Zähne sowie auch psychische

Belastungsfaktoren (emotionaler und körperlicher

Stress). Hierbei muss, um eine

Reduktion des Schmerzbildes zu erreichen,

die Schienen- und Physiotherapie

durch die Zusammenarbeit mit Orthopäden,

Allgemeinärzten, Zahnärzten

und auch Fachärzten für Psychotherapie

ergänzt werden. In unserem Praxisspektrum

können wir den Therapieerfolg durch

wingwave© Coaching ergänzen. Hierbei

wird durch bilaterale Hemisphärenstimulation

Zugang zu den blockierenden

Emotionen geschaffen, die dann einfach

„weggewunken“ werden können. Dieses

Coaching-Angebot steht allerdings nicht

nur kieferorthopädischen Patienten zur

Verfügung, auch alle „Nicht-Patienten“

profitieren durch das punktgenaue und

lösungsorientierte Coaching mit Wunsch

nach Lösung oder Veränderung.

Ein weiterer Punkt, der uns von anderen

Praxen unterscheiden ist der Einsatz von

Mimikresonanz © . Wer kennt das nicht?

Beim Zahnarztbesuch wird einem häufig

die Möglichkeit der Kommunikation durch

die Tatsache genommen, dass der Zahnarzt

seine Hände im Mund des Patienten hat

und Kinder tun sich sowieso mit der verbalen

Beschreibung von belastenden Situationen

häufig schwer. Was liegt da näher, als im

Gesicht des Patienten lesen zu könne, was

er gerade denkt und fühlt. Denn: Mimikresonanz

ist eine Methode, um Empathie zu

stärken und resourcenvoll mit den eigenen

Gefühlen und den Gefühlen anderer umzugehen.

Dies ist eine essentielle Fähigkeit, die

alle Eltern, Erzieher, Lehrer und Menschen,

die mit anderen Menschen Kontakt haben,

beherrschen sollten.

Wenn Sie sich davon ein Bild machen

wollen, dass Kieferorthopädie nicht nur

krumme Zähne sind, dann vereinbaren Sie

einen Termin bei uns.

Denn das wertvollste, was wir jeden Tag zu

verschenken haben, ist unser Lächeln!

Industriestraße 18

56218 Mülheim-Kärlich

fon (0261) 5 79 29 67

www.praxisdoebert.de

49

SJ-November-2018.indd 49 12.11.2018 11:43:00


STADTJournal Kids

...Musikscheune Amadeus

Die Kids-Seiten werden präsentiert von der...

Hort der Kita Chateau-Renault/ Mülheim-Kärlich

Hortis erfreuten Seniorenheimbewohner mit ihrer Varietéshow

Vor dem Hintergrund, den alten

Menschen des Seniorenheimes St.

Peter in Mülheim-Kärlich eine

Freude zu bereiten, hatten sich insgesamt

22 Hortkinder der Kita Chateau-Renault

auf freiwilliger Basis dazu gemeldet,

die Seniorenheimbewohner mit einem

Besuch und einem selbst erarbeiteten

Varietéprogramm zu beglücken.

Pünktlich zur Kaffeezeit trafen die

Sechs- bis Zehnjährigen mit ihren drei

Erzieherinnen im Aufenthaltsraum

des Seniorenheimes ein, wo sie bereits

sehnsüchtig von den älteren Menschen

erwartet wurden. Mit ihrem Motto-

Lied „Flinke Hände- flinke Füße, wache

Augen, weites Herz“, zu welchem passende

Bewegungen und Gesten gemacht

wurden, sorgten die Kinder für einen

stimmungsvollen und lebendigen Einstieg

in ihr Programm.

Es folgten musikalische Beiträge von Romina

Adams mit der Querflöte, Casian Hofmann

mit dem Saxophon und Pianostücke von

Colin Laube. Die drei Solisten ernteten

regen Beifall seitens ihres Publikums.

Jungautorin Nele Schreiber machte ihrem

Nachnamen alle Ehre, indem sie speziell für

diesen Tag eine Fantasy-Geschichte „Ritti

und der Drache“ geschrieben hatte. Während

sie diese vorlas, bewiesen ihre Hortkameraden

Simon Scherer, Klara Greupner

und Colin Laube als Drache, Prinzessin

und Ritter im zur Geschichte passenden

Improvisationsrollenspiel ihr schauspielerisches

Talent.

Robin Scherer, Lian und Romina Adams

rappten gemeinsam den Zauberlehrling von

Johann Wolfgang von Goethe und stellten

dabei fast schon einen Rekord im Schnellsprechen

auf.

Ein weiterer Höhepunkt des Programms

war die Leiterakrobatik, bei welcher 11

Kinder (Klara Greupner, Lian, Janus Nieder,

Robin Scherer, Isa, Simon Scherer,

Selene, Nele Schreiber, Till Linder, Tim S.,

Noah Hermes) Mut, Kraft, Gleichgewichtssinn,

Körperspannung und Gelenkigkeit

unter Beweis stellten. Neben Übungen wie

z.B. „Kopfüber-Klettern“, Hangeln, „Hängematte“,

durch Sprossen durchschlängeln,

wurden auch spektakuläre „Menschen-

Pyramiden“(sogar siebenköpfig) mit zwei

Leitern vorgeführt.

Zum Finale der Show wurden die Senioren

nach draußen gebeten, wo sie vor

der sonnengewärmten Hauswand Platz

E-Gitarre und E-Bass

Klavier

Pop- und Musicalgesangsunterricht

Gesang

alle Streich- und Blasi

SJ-November-2018.indd 50 12.11.2018 11:43:08


Kids STADTJournal

Jazz und Pop -Gesang in der

Musikscheune Amadeus

Wir haben unser Team erweitert!

nahmen, um eine atemberaubende Roller-und

BMX-Rad-Rampen-Show zu verfolgen

und dabei noch etwas Vitamin D

zu tanken. Die jungen Stuntmen (Jannes

Pick, Janis Linder, Paul Seher, Ida Seher,

Daniele Zils, Phillip Küster, Tim H.) flogen

mit ihren Rollern und BMX Rädern

förmlich über die Rampen und sorgten als

wahre „Rampensäue“ für viel Faszination

und Begeisterung.

Zu guter Letzt gingen die jungen Varietékünstler

auf die alten Leute zu und überreichten

jedem eine Rose und Plätzchen,

was schließlich auch dem letzten Heimbewohner

ein Lächeln ins Gesicht zauberte.

Die Begegnung mit alten Menschen, das

Erleben ihrer Lebensumstände und ihrer

Besonderheiten sind wichtige Erfahrungen

für Kinder – dies besonders in einer

Gesellschaft, die Generationen zunehmend

„verinselt“. Aber auch das positive

Gefühl, die Dankbarkeit, Wertschätzung

von Seiten alter Menschen zu erfahren

bzw., dass man mit einfachen Mitteln eine

Freude bereiten und selber dabei Spaß

haben kann.

Die Hortis hatten jedenfalls viel Spaß bei

ihrem Varieté im Seniorenheim. Für sie

steht fest: Sie kommen wieder! Und ein

Horti brachte es treffend für alle auf den

Punkt: „Das ist doch Ehrensache!“

Die Sängerin Myriele Bögershausen

gibt ab sofort Gesangsunterricht in

der Musikscheune.

Myriele bringt große Erfahrung in verschiedenen

Musik-Genres mit: Schon als Kind

im Stadttheater Koblenz in der Zauberflöte

zu hören, konzentriert sie sich heute vor

allem auf den Jazz und Popbereich. Durch

ihre umfangreiche Gesangsausbildung kann

sie jedem Schüler/in das mitgeben, was er/

sie braucht. Myriele legt großen Wert auf

den schonenden Einsatz der Stimme- als

ausgebildete Logopädin weiß sie: Nur eine

gesunde, richtig eingesetzte Stimme kann

dauerhaft schön klingen!

Die Tochter des Gitarristen Thomas Necknig,

der auch in der Musikscheune unterrichtet,

fühlt sich in Edna Kindls Team

schon wie zu Hause.

Jetzt wünscht sie sich, dass viele Kinder und

Erwachsene den Weg zu ihr finden.

„Die Arbeit mit der Stimme und der Musik

macht einfach einen Riesenspaß, das mag

ich sehr gerne an andere weitergeben!“

Wer Myriele kennenlernen möchte, kann

mit uns einen Termin vereinbaren: Tel.

02630-4084 (AB mit Rückruf)

Burgstraße 23A

56218 Mülheim-Kärlich

02630 9627090

www.musikscheune-amadeus.de

- und Blasinstrumente

Schlagzeug

51

SJ-November-2018.indd 51 12.11.2018 11:43:14


STADTJournal Schule

Kunstprojekttage

an der Grundschule

Christophorus

Kürzlich standen an der Grundschule

Christophorus zwei Vormittage im Zeichen

der Kreativität.

Ursprungsgedanke war die Gestaltung des

Außengeländes mit dauerhaften farbigen

Kunstobjekten. Unter Mitwirkung von zwei

Kunstpädagoginnen des Kreativ-Ateliers

Neuwied und ihren Lehrerinnen gestalteten

die Dritt- und Viertklässler Holzelemente.

Die beiden dritten Klassen bemalten Holzstelen,

auf denen sie die vier Elemente

Feuer, Wasser, Luft und Erde in entsprechenden

Farben und Formen darstellten.

Freude an den beiden besonderen Schulvormittagen.

Zum Abschluss präsentierten

sie ihren Eltern stolz die Ergebnisse ihres

künstlerischen Schaffens.

Sobald alle Kunstwerke wetterfest lasiert

sind, werden sie im Außenbereich der

Grundschule einen passenden Platz finden

und dort zu bestaunen sein.

Ein besonderer Dank geht an den Förderverein

der Grundschule Christophorus, der

dieses Projekt finanziell unterstützte.

Die Viertklässler verzierten Holzlatten mit

Kinderfiguren. Hierzu war eine gute Vorbereitung

nötig. So wurden fleißig Skizzen

angefertigt. In den ersten und zweiten

Klassen stellten die Kinder Dosentiere und

Dosenwindspiele für den Außenbereich

her. Dafür wurden im Vorfeld viele Dosen

gesammelt. Außerdem entstanden zahlreiche

Bastelarbeiten, die nun das Schulgebäude

im Innenbereich verschönern.

Die Schülerinnen und Schüler waren mit

Begeisterung bei der Sache und hatten viel

Ganz schön helle präsentieren sich die 28 Erstklässler der Grundschule Christophorus

mit ihren gelben Sicherheitswesten.

Liebe Autofahrer, passt gut auf uns auf!

Anzeige

52

SJ-November-2018.indd 52 12.11.2018 11:43:17


Schule STADTJournal

Neue Tischtennisplatte für die

Grundschule St. Peter und Paul

Großzügige Spende der Sparkasse Mülheim-Kärlich

Auffallend außergewöhnlich.

In der Grundschule „St. Peter und Paul“ in Urmitz-Bahnhof

organisieren die Viertklässler in den großen Pausen die Ausgabe

von Spielgeräten, die zum größten Teil über Spenden und den

Förderverein angeschafft wurden. Hierbei haben die Schüler ein

Mitspracherecht und wählen aus Katalogen Spielgeräte aus.

Einer der Wünsche war eine Tischtennisplatte für den neuen

Schulhof. Wie groß war die Freude, als die Sparkasse Mülheim-

Kärlich dem Förderverein der Grundschule eine großzügige

Spende in Höhe von 2000 € zur Anschaffung der Tischtennisplatte

bereitstellte.

Sehr groß war auch die Freude, dass die Platte bereits zum Einzug

der Schule im August 2018 an ihrem Platz auf dem (ansonsten

noch recht kargen) Schulhof auf die Kinder wartete und direkt in

Gebrauch genommen werden konnte. Hierfür bedanken sich alle

Kinder und Lehrerinnen der Bahnhofer Schule ganz herzlich bei

dem Filialleiter der Sparkasse Mülheim-Kärlich Bernd Oster.

Kia Stonic 1.0 Turbo

SPIRIT mit Navi.

für € 19.990,–

Abbildung zeigt kostenpflichtige

Sonderausstattung.

v.l.n.r.: Martin Strauß - Kundenberater der Sparkasse Mülheim-

Kärlich, Manfred Stein und Silke Billker vom Förderverein, Bernd

Oster - Filialleiter Sparkasse Mülheim-Kärlich, Caroline Schumacher

- Schulleiterin und Albert Weiler - 1. Beigeordneter der Stadt

Mülheim-Kärlich bei der Übergabe der Tischtennisplatte am Tag

der offenen Tür.

Mit seinem sportlich-athletischen Look, seinem großartigen

Platzangebot und dem beeindruckenden Fahrgefühl, seiner

Topausstattung und der 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie*

überzeugt der neue Kia Stonic auf ganzer Linie.

Leichtmetallfelgen • Außenspiegel elektrisch einstellbar und

beheizbar • Klimaanlage • Dämmerungssensor • Multifunktionslenkrad

• Navigation • Smart Key • u. v. a.

Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 6,0; außerorts 4,5;

kombiniert 5,0. CO 2 -Emission: kombiniert 115 g/km. Effizienzklasse:

B.

Verteiler gesucht

Für die Verteilung des STADT- und

Gewerbepark-JOURNAL's suchen wir

zuverlässige Zusteller.

Weitere Infos gibt es unter

Telefon: 0173/3108293.

Anzeige

Gerne unterbreiten wir Ihnen Ihr ganz persönliches Angebot.

Besuchen Sie uns und erleben Sie den neuen Kia Stonic bei

einer Probefahrt.

Autohaus Zender GmbH

Florinstr. 12, 56218 Mülheim-Kärlich

autohaus@zender.de Tel.: 0261 286 666

*Max. 150.000 km. Gemäß den gültigen Garantiebedingungen. Einzelheiten

erfahren Sie bei uns und unter www.kia.com/de/

kaufen/7-jahre-kia-herstellergarantie

53

SJ-November-2018.indd 53 12.11.2018 11:43:19


STADTJournal Jugend

Rockbuster 2018

Sonny Boy Slim unter den besten Newcomer aus Rheinland-Pfalz

Hallo, liebe Leser, was soll man

über uns sagen? Das wissen

wir selbst nicht so genau. Wir

könnten Ihnen natürlich sagen, dass wir

mit unserer Musik alle Seelen verzaubern

und zeitweilig noch dabei den Urwald

retten oder die mit Abstand besten Live-

Erlebnisse ermöglichen, die auf tanzbarer

und massenkompatibler Musik basieren.

Ganz ehrlich: So sind wir einfach nicht.

Wir haben uns irgendwann einfach im

Proberaum eingeschlossen, um Musik zu

schreiben, die uns gefällt, und sind auf

dem Weg zu Freunden geworden.

Wir retten niemanden vor irgendeiner

Art von Musik und sind wahrlich nicht

revolutionär. Tja, irgendwann sind trotzdem

liebenswerte Menschen auf die Idee

gekommen, uns in ihren Kneipen oder

auf ihren Bühnen spielen zu lassen. Vielen

Dank dafür!

Wer wir sind? Sonny Boy Slim, eine vierköpfige

Crossover-Funkband aus Mülheim-Kärlich

und Umgebung (Wiesbaden

zählt auch noch dazu), die sich groovigen

Tönen verschrieben hat. Gegründet haben

wir uns im Jahr 2016 und spielen seitdem

in kleinen und großen Locations in Rheinland-Pfalz

und Nordrhein-Westfalen.

Große Inspirationen beim Songwriting

sind neben den lokalen Funk- und Bluesgrößen

(Grüße an die BoomBoxes gehen

raus!) vor allem die Red Hot Chili Peppers

und Maroon 5.

Vor einigen Wochen haben wir gemeinsam

mit fünf anderen Bands am Finale

des Rockbuster-Wettbewerbes teilgenommen.

Auch wenn es nicht für eine Förderung

reichte, hatten wir doch einen tollen

Abend und einen unserer besten Gigs bis

dato.

Bald werden wir unsere erste Single und ein

dazugehöriges Musikvideo veröffentlichen

und sind froh über alle Menschen, die es sich

angucken bzw. anhören. Seid gespannt! Wer

Interesse daran hat, uns einmal live zu sehen

bzw. unseren musikalischen Werdegang zu

verfolgen, ist herzlichst dazu eingeladen, uns

auf Instagram und/oder Facebook zu folgen.

Für alle, die es nicht so haben mit Social

Media: Am 23.November spielen wir zusammen

mit lokaler Hip-Hop-Ikone T-No im

SK2 in Koblenz. Wir freuen uns auf euch!

Sonny Boy Slim

Anzeige

54

SJ-November-2018.indd 54 12.11.2018 11:43:19


Jugend STADTJournal

Wir freuen uns, dass wir in diesem

Jahr beim Projekt „Schüler

schnuppern Firmenluft“ dabei

waren. Nachdem sich alle teilnehmenden

Unternehmen des Gewerbeparks an der

Realschule Plus in Mülheim-Kärlich

den Schülern selbst vorgestellt haben,

waren am 23. Oktober fünf interessierte

Schüler und Schülerinnen bei uns und

durften einen Einblick in unsere verschiedenen

Arbeitsbereiche gewinnen.

Diese umfassen nicht nur Training und

Service, sondern auch den Kurs- und

Wellnessbereich, die Physiotherapie und

Verwaltung. All das gehört zu unserem

Arbeitsalltag und der Betreuung der

Mitglieder dazu.

Auf der Suche nach dem Traumjob

Schüler "schnupperten" Firmenluft im Gesundarium

Im Jugendalter ist die Berufswahl eine sehr

schwierige Entscheidung. Um den Schülern

einen möglichen Weg in Richtung Gesundheit

und Fitness mit seinen verschiedenen

Ausbildungsberufen aufzuzeigen, war es

uns wichtig dieses Projekt zu unterstützen.

Die Schüler waren sehr motiviert, hatten

sogar die Möglichkeit selbst aktiv zu werden

und konnten, wie wir hoffen, vieles für sich

mitnehmen.

Nur 0,59 % Zusatzbeitrag,

Gesamtbeitrag 15,19 %

Zwei starke Partner

in Sachen

Gesundheit

Die Kooperation zu Ihrem

Vorteil mit der hkk -

Günstigste

deutschlandweite

Krankenkasse!

LVM-Versicherungsagentur

Hergen Becher

Reihe Bäume 15

56218 Mülheim-Kärlich

Telefon 02630 20 76

https://becher.lvm.de

Anzeige

55

SJ-November-2018.indd 55 12.11.2018 11:43:21


STADTJournal Vereine

Urmel aus dem Eis in Mülheim-Kärlich zu Gast

Auf der Insel Tititowu, auf der neben

Professor Habakuk Tibatong und seinen

Pflegetöchtern Tina und Toni Tintenklecks

nur sprechende Tiere wie Ping

Pinguin, das Hausschwein Wutz, der Waran

Wawa, Schuhschnabel Schusch und Seele-

Fant leben, ist ein Eisberg mit einem Ei

angespült worden. Und aus dem Ei schlüpft

ein seltenes Tier: das Urmel. Das ist eine

Sensation! Leider erfahren auch König

Pumponell von Pumpolonien, Zoodirektor

Zacharias Zwengelmann und Ober-Jägermeisterin

Bertha Flinteisen von der Sache

und fliegen los, um das Urmel zu jagen...

Die mitreißende Musik von Ines Lange

& Jan-Henning Preuße und vor allem die

liebevoll von Frank Pinkus gezeichneten

Tierfiguren mit ihren Sprachfehlern geben

dieser Bühnenfassung eines der bekanntesten

Kinderbücher überhaupt einen ganz

eigenen Reiz.

Der Autor der Buchvorlage, Max Kruse,

der Sohn der berühmten Puppenkünstlerin

Käthe Kruse, schuf mit Urmel aus dem

Eis einen Kinderbuchklassiker. „Urmel aus

dem Eis“ erzählt die erste von zwölf Urmel-

Geschichten. Einen großen Erfolg erzielte

auch die Bearbeitung der Augsburger Puppenkiste,

die sicher die Meisten mit der

"Urmel"-Geschichte verbinden.

Spieltermine

Samstag, 15. Dezember 2018

14.00 Uhr und 17.00 Uhr

Sonntag, 16. Dezember 2018

14.00 Uhr und 17.00 Uhr

Montag, 17. Dezember 2018

08.30 Uhr und 11.00 Uhr

(Schul- und Kindergartenvorstellung*)

Montag, 17. Dezember 2018

14.30 Uhr (Seniorenvorstellung*)

*Anfragen und Bestellungen zu Gruppenkarten

zu den beiden Vorstellungen am

Montagmorgen unter 02630-1204 oder

per Mail an info@fidelio-muelheim.de.

Den Kartenvorverkauf haben viele Jahre lang die freundlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank Mülheim-Kärlich für

uns übernommen. Sie haben dies mit viel Engagement unentgeltlich und neben ihrer eigentlichen Arbeit in der Bank getan. Dafür

können wir nicht oft genug Danke sagen. Der Aufwand wird jedoch immer größer, für die Volksbank ebenso wie für uns. Wir haben

uns deshalb entschieden, den Verkauf unserer Eintrittskarten über "Ticket Regional" abzuwickeln.

Seniorenfreundlicher Sportverein

TV 05 Mülheim wurde ausgezeichnet

Seit März 2017 darf sich der Turnverein

Mülheim mit dem Titel

„Seniorensportfreundlicher Verein“

schmücken. Wenige Monate vorher

reichte der Erste Vorsitzende des TV 05,

Herbert Nickenig, den entsprechenden

Antrag beim Sportbund ein. Zuvor

hatte unsere 3. Vorsitzende eine Fortbildung

zur Seniorenberaterin erfolgreich

absolviert und somit ein wichtiges Kriterium

zum Erlangen der Auszeichnung

erfüllt. Die weiteren Voraussetzungen

erfüllt der TV 05 Mülheim mit seinen

verschiedenen sportlichen Aktivitäten.

Die Übungsstunden für Senioren werden

selbstverständlich von ausgebildeten

Übungsleitern durchgeführt. Mit den

Gruppen: funktionellen Gymnastik, der

Skigymnastik (beides montags), der Nordic

Walking Gruppe, dem Faustball und

der Herzsportgruppe (alles dienstags),

der Wirbelsäulengymnastik und Pilates

(immer mittwochs), werden die Anforderungen

des Sportbundes mehr als erfüllt.

Von den etwa 1200 Mitgliedern des TV 05

haben ca.150 Seniorinnen und 180 Senioren

das 60. Lebensjahr überschritten.

Dabei beschränkt sich das Einzugsgebiet

nicht nur auf die Stadt Mülheim-Kärlich.

Bereits wenige Wochen nach dem

Einreichen des Antrages erreichte den

TV 05 Mülheim die positive Entscheidung

des Sportbundes Rheinland. Im

Rahmen einer Übungsstunde der funktionellen

Gymnastikgruppe des TV 05

überreichte die Präsidentin des Sportbundes

Rheinland, Monika Sauer, das

56

SJ-November-2018.indd 56 12.11.2018 11:43:26


Vereine STADTJournal

Vorverkaufsstellen

Achtung: der örtliche Vorverkauf findet

nicht mehr bei der Volksbank statt!

CAW am Rathaus Mülheim-Kärlich

Kapellenstr. 19, 56218 Mülheim-Kärlich

sowie bei allen bekannten VVK-Stellen von

Ticket-Regional, Tel.: 0651) 97 90 777

www.ticket-regional.de/fidelio

Anmerkung:

Durch den Besitzerwechsel bei CAW am

Rathaus konnten bisher noch keine Tickets

verkauft werden, da die notwendigen Verträge

mit Ticket-Regional noch nicht abgeschlossen

waren. Diese Verträge sind nun

unterschrieben und der Ticketverkauf beim

CAW am Rathaus kann nun erfolgen.

Der Eintrittspreis pro Person

beträgt 7,00 Euro zzgl.

der Vorverkaufsgebühren.

Zertifikat an den Ersten Vorsitzenden

Herbert Nickenig. Dabei lobte Frau

Sauer ausdrücklich das überdurchschnittliche

Engagement des Sportvereines

in Sachen Seniorensport mit

den Worten: „Der TV 05 Mülheim ist

dafür bekannt, dass er nicht nur für

neue Angebote offen ist, sondern auch

auf deren Qualität achtet!“ Über die

aktuellen Sportangebote des TV 05

Mülheim können sich Interessierte

auf der Homepage des Vereines tv-

05-mülheim.de, per Telefon unter

Tel. (026 30) 95 94 14 oder direkt im

Vereinsservicebüro in der Ringstraße

33 informieren. Das Büro ist immer

montags und donnerstags zwischen

17 und 19 Uhr geöffnet.

Anzeige

Auch beim Infotag Seniorensport am

20. August im Schul- und Sportzentrum

zeigten die Vorstandsmitglieder

des TV 05 Mülheim einmal mehr ihr

Engagement für die Senioren, indem sie

dem Sportbund tatkräftig bei der Organisation

zur Seite standen.

57

SJ-November-2018.indd 57 12.11.2018 11:43:30


STADTJournal Sport

Fritz-Walter-Preis für die SG 2000

Herausragende Jugendarbeit wird gewürdigt

Die 14. Fritz-Walter-Gala stieg am

31. Oktober in Simmern. Mehr als 250

Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft

erlebten dabei erneut die Verleihung des

Preises.

v.l.n.r.: Jugendkoordinator Martin Günzel, Sportlicher Leiter Wilfried Zils,

Geschäftsführer Andreas Mattlener, stellv. Geschäftsführer Jürgen Hörter,

Verbandspräsident Walter Desch. (Foto: Peter Seydel)

Alljährlich wird jeweils ein Verein

aus dem Fußballverband

Rheinland und einer aus dem

Südwestdeutschen auf großer Bühne ausgezeichnet.

Neben dem SV Morlautern

aus dem Südwesten, erhielt 2018 die SG

2000 Mülheim-Kärlich die 1.500 Euro

Preisgeld sowie eine Plakette und die

öffentliche Anerkennung. Vom Vorstand

war ein Quartett in den Hunsrück gereist,

um die Auszeichnung aus den Händen

von Verbandspräsident Walter Desch

entgegen zu nehmen. „Es war ein schöner

Abend und tut uns auch mal gut“,

resümierte der Sportliche Leiter Wilfried

Zils. Aus der grundsätzlich guten Jugendarbeit

wurden im speziellen die herausragenden

Events 2018 erwähnt, wie die

Sparkassen-Mini-WM und das Fritz-Walter-Grundschulfest.

„Die SG 2000 verfügt

über eine sehr gute Infrastruktur“,

hielt Walter Desch fest, „aber was noch

viel wichtiger ist, zahlreiche engagierte

Menschen.“ Diese sind nun im ereignisreichen

Hallenfußball-Winter auch wieder

massiv gefragt.

www.kfz-klinik-klein.de | Fon: 02630 95 69 29-0

www.facebook.com/KfzKlinikKlein

WIR SIND AUTORISIERTER SERVICEPARTNER DIESER LEASINGGESELLSCHAFTEN UND FLOTTEN:

... UND VIELE

WEITERE

Anzeige

58

SJ-November-2018.indd 58 12.11.2018 11:43:34


Sport STADTJournal

Der evm-Junior-

Cup kann kommen

Christian Schröder traf

die D1 der SG 2000

Seit Jahren kommt Christian Schröder,

Unternehmenssprecher der Energieversorgung

Mittelrhein (evm), immer im

Herbst ins Schul- und Sportzentrum nach

Mülheim-Kärlich, um sich ein Bild von

der SG 2000, speziell der aktuellen D1,

zu machen. Die Mannschaft von Thorsten

Henneberg und Andreas Vulicevic vertritt

den Gastgeber am 9. Dezember beim evm

Junior-Cup im Vergleich mit den Bundesliga-Nachwuchsteams,

unter anderem

aus Leverkusen und Darmstadt. Bei

dieser Gelegenheit überreichte Christian

Schröder auch wieder ein Muster-T-Shirt,

das alle ehrenamtlichen Helferinnen und

Helfer am Turnierwochenende tragen

werden. Das neue Veranstaltungsplakat

hatte er ebenso im Gepäck wie den

begehrten Wanderpokal.

Christian Schröder freut sich auf den

5. evm-Junior-Cup:

5. JUNIOR - CUP

2018

Hey Leute,

der evm Junior-Cup

steht wieder an!

„Ich bin wieder sehr gespannt auf die

Talente der Bundesligaclubs und die

Vergleiche mit den besten Teams aus

unserer Region.“

Das Turnierwochenende in der Philipp-

Heift-Halle wird vom 7. bis 9. Dezember

stattfinden.

Verteiler gesucht

Für die Verteilung des STADT- und

Gewerbepark-JOURNAL's

suchen wir zuverlässige Zusteller.

Weitere Infos gibt es unter Telefon:

07.-09. DEZEMBER

PHILIPP-HEIFT-HALLE

Freitag: ab 17.30 Uhr

Turnier Ü50 - Herren

Samstag: ab 9.00 Uhr Qualifikationsturnier U13 Junioren

Sonntag: ab 9.30 Uhr

anschl. Turnier U11 Junioren

5. evm Junior-Cup U13 Junioren

0173 3108293

SJ-November-2018.indd 59 12.11.2018 11:43:39


STADTJournal Freizeit

Das

informiert

TERMINE

Freitag 07.12.2018 – 21.00-01.00 Uhr

Mitternachtssauna „Adventszauber“

Weihnachten steht vor der Tür, die erste Adventskerze brennt bereits

und die weihnachtliche Stimmung kehrt auch im Freizeitbad

Tauris ein! Durch verschiedene Spezialaufgüsse erleben Sie eine aromatische

Duftreise, zusätzlich verwöhnen weihnachtliche Leckereien

den Gaumen. Ob Sauna oder Badelandschaft - bei der Mitternachtssauna

genießen Sie das gesamte Tauris "hüllenlos".

Es gilt der normale Saunaeintritt (kein Aufpreis).

Freitag 14.12.2018 – 16.00-19.00 Uhr

„Familientag“

Jeden 2. Freitag im Monat (Nicht an Feiertagen oder in den

Ferien) steht die Familie im Mit-telpunkt!

Bereits am Eingang erhalten Familien 30% Ermäßigung auf die

Familienkarte (keine doppelte Rabattierung)

Zusätzlich wird von 16.00 – 19.00 Uhr ein monatlich wechselndes

Animationsprogramm geboten. Ob als Meerjungfrau die

Tauris Unterwasserwelt zu erkunden, sich auf dem Kajak durch

das Wasser zu kämpfen oder auch mal im XXL-Wasserball über

das Wasser zulaufen.

Freitag 14.12.2018 – 18.00-24.00 Uhr

Lichterzauber „Schwimmen im Lichterglanz“

Kerzenlicht, Illuminationen, meditative Musik – das lädt ein zum

Entspannen und Wohlfühlen. Durch viele kleine Lichter wird eine

zauberhafte Atmosphäre in der Badelandschaft geschaffen.

Auch die Saunalandschaft können Sie extra lange genießen und die

anstrengende Arbeitswoche hinter sich lassen. Durch die verlängerten

Öffnungszeiten beginnt der letzte Saunaaufguss um 23.00 Uhr.

Alle Getränke erhalten Sie zu Happy-Hour Preisen von

21.00 – 23.00 Uhr. Zusätzlich wird eine Auswahl an Cocktails

angeboten. Gönnen Sie sich dieses ganz besondere Wohlfühlerlebnis.

Das Angebot ist im normalen Eintritt enthalten.

Öffnungszeiten

Montag-Donnerstag

Freitag-Samstag

Sonntag

Feiertage

Damen-Sauna:

10.00-22.00 Uhr

10.00-23.00 Uhr

10.00-20.00 Uhr

Öffnungszeiten wie am

jeweiligen Wochentag

Montag, außer an Feiertagen

Sonderöffnungszeiten beachten:

So. 16.12.

Mo. 24.12.

Di. 25.12.

Mi. 26.12.

Mo. 31.12.

Di. 01.01.

Geänderte Öffnugszeiten 10.00 – 18.00 Uhr

Heiligabend geschlossen (nur Gutscheinverkauf

von 10.00 – 14.00 Uhr)

1. Weihnachtstag geschlossen

2. Weihnachtstag 10.00 – 18.00 Uhr

Silvester 10.00 – 18.00 Uhr

Neujahr 14.00 – 20.00 Uhr

Das Tauris Bild des Monats

Malen Sie uns „ihr Tauris/ihren Tauristag“

So funktioniert es: Wir rufen unsere Leserinnen und Leser auf,

uns ihr selbstgemaltes Lieblingsbild vom Tauris einzuschicken.

Jedes abgedruckte Bild erhält eine Freikarte für den nächsten

Besuch im beliebten Freizeitbad.

Das Taurisbild des Monats November

schickte uns Lea-Joelle Peiter aus

Mülheim-Kärlich

60

SJ-November-2018.indd 60 12.11.2018 11:43:42


GESUNDARIUM

PRO KIDS

Es ist Zeit etwas zurück zu geben!

Sei dabei und unterstütze Kinder in Not!

Das Gesundarium feiert nächstes Jahr sein 10 jähriges Jubiläum,

das bedeutet auch Dankbarkeit unsererseits für die

lange Treue und Erfolge mit unseren Mitgliedern und Patienten.

Davon wollen wir etwas zurück geben und haben eine

sportliche Spendenaktion ins Leben gerufen. Pro Kids hilft mit

Unterstützung des Kinderhospiz Koblenz Kindern in Not.

Im Zeitraum vom 01.12. bis 24.12. können alle Mitglieder

und Gäste (auch Probetrainings) an der Aktion teilnehmen

und Lose sammeln. Lose erhält man für jede Teilnahme an

einem Gruppenkurs wie Body Workout, Pilates, Indoor Cycling,

Bauch-Beine-Po u.v.m.. Mit einer Gästekarte können auch

Nichtmitglieder im Zeitraum vom 01.12. bis 31.12. fünf Mal das

Gesundarium testen. Jede Teilnahme wird ebenfalls mit einem

Los belohnt und das werbende Mitglied erhält fünf Lose für

die Empfehlung. Alle Lose nehmen an einer großen Verlosung

teil, welche am 24.12. stattfindet. Jedes Los hat einen Wert von

1€, somit heißt es fleißig sein, Kurse besuchen und durch Mitglieder

werben lassen. Je mehr Lose im Topf sind, desto mehr

können wir dem Kinderhospiz Koblenz spenden.

Ich möchte den Menschen zeigen, dass es sich lohnt

mal etwas Neues auszuprobieren, natürlich für sich

selbst und den Trainingserfolg aber zugleich auch

für einen guten Zweck. Ich erhoffe mir vor allem,

möglichst viele Menschen für einen guten Zweck in

Bewegung zu bringen. Also: Lose sammeln, gewinnen

und Gutes tun!

Aline Elsen, Kursbereichsleitung

Informiere Dich online über unser Kursprogramm auf www.gesundarium.de oder schau einfach bei uns vorbei.

Kurse können nur mit vorheriger Terminabsprache besucht werden, da die Besucherzahlen begrenzt sind.

SJ-November-2018.indd 61 12.11.2018 11:43:42


STADTJournal Der Schluß

Ein Leben für die Kampfkünste

Bernie Willems erhielt Ehrungen aus Atlanta und München

im Jahre 2000 besuchte, gilt als Greatest

Karate Fighter of the Century! Seine

Siege und gewonnen Titel sind einzigartig.

Er ist der Erfinder des Kickboxens. Mit

der Legende Bruce Lee und auch Box-

Weltmeister Rocky Graziano trainierte

er damals zusammen. Chuck Norris war

einer seiner Gegner und auch Filmpartner

in Hollywood. Joe Lewis starb am

31.August 2012 an Krebs.

Impressum

Herausgeber:

TomTom PR Agenturr

Alleiniger Inhaber: Thomas Theisen

Bergpflege 13 - 56218 Mülheim-Kärlich

Tel: 02630 957760

www.tomtom-pr-agentur.de

stadtjournal@tomtom-pr-agentur.de

Bernie Willems aus Mülheim-Kärlich

wurde für seine jahrelangen erfolgreichen

Aktivitäten in der Kampfkunst mit

dem begehrten Joe Lewis Eternal Warrior

Award aus Atlanta in den USA geehrt.

Joe Lewis, der auf Wunsch von Bernie

Willems die Rhein Moselstadt Koblenz

Für Bernie Willems, der 1976 mit dem

Kampfsport in Koblenz begann, ist es die

höchste Auszeichnung, wie er der Fachpresse

daraufhin mitteilte. Diesen Preis

zu erhalten, ist eine große Ehre für mich,

da Joe Lewis mein Idol aus Kindstagen ist

und auch später in den USA zum wahren

Freund wurde.

Auch in München wurde Willems für seine

Verdienste im Kampfsport vor toller Kulisse

und besonderem Flair mit dem Titel Trainer

des Jahres 2018 vom hochwertigen Komitee,

wie Don Wilson, Alex Kwon, Cynthia

Rothrock und Dayise Lang, geehrt.

Anzeigenleitung: TomTom PR Agentur

Redaktion:

TomTom PR Agentur, Leo Bicvic,

Thomas Theisen, Wilfried Zils, Hannah Jülich

Redaktionelle Unterstützung:

Johannes Groß, Jürgen Glahé, Lothar Spurzem,

Franz-Josef Baulig, Oswald Senner

Layout/Gestaltung:

TomTom PR Agentur, Dirk Peiter,

Carina Zils, Viola Morea Mantz

Fotos: TomTom PR Agentur, Lothar Spurzem,

Johannes Groß, Bernd Hunder, freeimages,

Fotolia, gde-fon, Peter Seydel, Irene Appel

www.schreinerei-hinteregger.de

Druck:

LINUS WITTICH Medien KG

Windeckstraße 1

83250 Marquartstein

Webdesign: TomTom PR Agentur

(0261) 9423900-0

Siedlung-Depot 25a | 56218 Mülheim-Kärlich

Anzeige

Die Verteilung/Auslage ist kostenlos.

Das STADTJournal erscheint monatlich.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Bilder

und sonstige Daten übernimmt die TomTom PR

Agentur keine Haftung. Nachdruck, auszugsweise

Nachdrucke oder sonstige Nutzung und Verbreitung

von Fotos und Berichten aus dem Inhalt nur

mit vorheriger Genehmigung der TomTom PR

Agentur. Veröffentlichungen jeglicher Art geben

nicht zwingend die Meinung des Herausgebers wieder.

Der Herausgeber schließt jegliche Schadensersatzansprüche

aus, welche aus der Veröffentlichung

dieser Texte und Fotos resultieren könnten. Die

Urheberrechte der vom Herausgeber entworfenen

Anzeigen liegen bei der TomTom PR Agentur.

62

SJ-November-2018.indd 62 12.11.2018 11:43:46


Anzeige

SJ-November-2018.indd 63 12.11.2018 11:43:48


Alles fürs Weihnachtsfest!

Fondue

Gläser ab 0. 99

Raclette

ab 19. 90

Messersets

ab 39. 90

Pfannen

ab 24.-

Besteck

ab 29. 90

Geschirr

ab 59. 90

ab 19. 90

Entdecken Sie unser

gesamtes Sortiment unter

www.billi.de/weihnachten

Gültig bis 15.12.2018

Topf-Sets

Bräter

ab 69.-

ab 59. 90

billi Handels GmbH Mülheim-Kärlich · Spitalsgraben 7 · Mülheim-Kärlich Gewerbepark · Telefon 02630 9420-0 · www.billi.de

Öffnungszeiten: Montag – Freitag 10.00 – 19.30 Uhr, Samstag 9.00 – 18.00 Uhr

facebook.com/moebelbilli/

instagram.com/moebel_billi/

billi.de/newsletter/

SJ-November-2018.indd 64 12.11.2018 11:43:53

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine