der-bergische-unternehmer_1118

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE LAND

11

2018

Thronfolger/in

gesucht! Herausforderung

unternehmensnachfolge

26 Wirtschaft

Startup: Beratung aus

Solingen

36 Im Fokus

O du fröhliche bergische

Weihnachtszeit

48 Reise

London-Tripp in Zeiten

des Brexit


Die Wirtschaftskanzlei.

Persönlich, kompetent, mit höchster juristischer Expertise.

Wir beraten mittelständische Unternehmen, Betei li gungsgesellschaften

und Konzerne. Unsere Schwerpunkte liegen

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Sanierung

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EDITORIAL

ETWAS AUS DER HAND ZU GEBEN, was man mühevoll und unter

persönlichem Einsatz aufgebaut oder von der vorherigen Generation übernommen

hat, fällt schwer. Gleichwohl muss sich mit dieser Frage jeder Unternehmer

bzw. jede Unternehmerin irgendwann einmal beschäftigen. Dabei

geht es um Emotionen, aber noch viel mehr ums Recht und um das liebe

Geld. Deshalb empfehlen Experten dringend, sich der Nachfolgefrage frühzeitig

zu widmen. Denn schließlich muss sich erst einmal jemand finden, der

sich für die Unternehmensleitung anbietet und sich die Selbstständigkeit

auch vorstellen kann. In unserem Titelthema lesen Sie, dass mit guter Planung

und Beratung der „Stabwechsel auf dem Chefsessel“ gelingen kann.

Wer sich gescheiterte Nachfolgen ansieht, kann daraus etwas lernen. Denn

durchaus lauern bei dieser komplexen Problematik Fallen und Fallstricke,

die man sorgsam bedenken sollte. Insofern beleuchten wir auch den Fall, dass

es mit der Übergabe mal nicht so klappt wie gewünscht.

Mit Riesenschritten steuern wir aufs Jahresende zu. Da wird es höchste Zeit,

sich mit den Planungen für einen kulinarischen Ausflug in den Advent auseinanderzusetzen.

In unserem aktuellen Fokus finden Sie dazu schöne Ziele

in unserer Region, um Genuss und Ambiente in Einklang zubringen. Da

wächst die Vorfreude aufs Fest!

Städtereisen sind zu jeder Jahreszeit beliebt – da macht London keine Ausnahme.

Ob daran der Brexit etwas ändern wird? Mehr dazu lesen Sie in unserem

Reisetipp, der sich auch mal etwas abseits der einschlägigen Touristenziele

bewegt.

Ich wünsche Ihnen einen ruhigen, besinnlichen November, der bei einer

Tasse Tee, einem guten Buch und Kerzenschein gar nicht so trist sein muss,

wie gemeinhin behauptet.

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der Bergische Unternehmer 11|18 3


INHALT

18 Titel

Stabwechsel auf dem Chefsessel

Wie eine Unternehmensnachfolge gelingen kann

30

Startup:

Innovationsbera-

tung aus Solingen

48

Remscheider

„Weiberwirtschaft“

4 www.bvg-menzel.de


50

Brexit hin oder her: London wird eine

Reise wert bleiben

Namen & Nachrichten

o6 Elektromobilität

06 Deutscher Agenturpreis

07 Mit Qualifizierung zum Erfolg

08 Wuppertaler Wirtschaftspreis

08 Immobilienerbschaften nehmen zu

09 Bergische Unternehmen bilden

mehr aus

10 Zu wenig Vorbereitung auf den

No-Deal-Brexit

10 Mehr Erbschaften von Immobilien

11 Startup-Szene NRW überholt Berlin

12 Meilenstein für Gira

12 Innovationspreis für HAZET

13 Bergische Innovationsplattform

14 Neue Fertigungslinie

14 Neues Gesicht in Wald

15 Fachkräftemangel belasten

Mittelstand

16 Mit Schwung in die Zukunft

16 Gevelsberg objektiv betrachtet

Titel

18 Stabwechsel auf dem Chefsessel

22 Interview: Ein guter Nachfolger fällt

nicht vom Himmel

Erfolgreich bergisch Startup

30 Startup: Innodrei setzt auf Beratung

Aus der Region

32 Gastkommentar: Arbeitswirtschaft in

der Praxis

Aus der Praxis

34 Recht / Finanzen / Steuern

Total Digital Serie

38 Millionen Daten abgefischt

Im Fokus

40 Bergischer Advent: Bräuche, Ziele und

viel Genuss

46 Unter uns: Frisch, süß und edel

Erfolgreich Bergisch Porträt

48 Netzwerken mit der Weiberwirtschaft

Für Sie entdeckt

50 London: Hip und schick an der Themse

Rubriken

54 Handelsregister

58 Vorschau / Impressum

Member of the ETL-Group

der Bergische Unternehmer 11|18 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Elektromobilität im Bergischen:

Reger Austausch mit Fernost

Foto: M. Kietzmann, MWIDE

Im Oktober stellte sich der Standort Nordrhein-Westfalen

mit Vertretern aus Wirtschaft, Forschung und Regierungsstellen

in Japan vor. Unter Leitung von NRW-Wirtschaftsminister

Professor Dr. Andreas Pinkwart lernte die 25-köpfige

Delegation Unternehmen und Innnovationstrends in

Tokyo, Fukushima, Kyoto und Osaka kennen. „Es war eine

sehr konzentrierte Reise mit einem eng getakteten Programm

und einer Vielzahl von Eindrücken, die wir hier bei

uns und in Kooperation mit dem Ministerium auswerten

werden“, berichtet Stephan A. Vogelskamp, Geschäftsführer

der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft

mbH (BSW). Elektromobilität stand im Zentrum

des Austausches auf dem German-Japanese-Smart-Mobility-Symposium.

Themen waren unter anderem der Ausbau

der Ladeinfrastruktur, Autonomes Fahren, innovative Geschäftsmodelle

und neue Fertigungskonzepte. In Gesprächsrunden

mit japanischen Unternehmen ging es zudem

um konkrete Möglichkeiten der Kooperation mit der

Automobilindustrie. Diese Themen seien für den Standort

Bergisches Städtedreieck mit allein 250 Automotive-Zulieferern

wichtig, heißt es von der BSW. Die Unternehmen

müssen sich mit ihrer Produktion an die Erfordernisse des

zukünftigen Markts anpassen. Die Studie, die die Bergische

Universität Wuppertal und die BSW auf den Weg gebracht

haben, belegt die Notwendigkeit einer entsprechenden Ausrichtung.

Direkte Kontakte mit Unternehmen und Forschung

– auch in Japan – seien für Kooperationen und die

Stabilität des Automotive-Standorts Bergisches Städtedreieck

von entsprechender Bedeutung.

Pflegten in Kyoto einen

regen Gedankenaustausch:

Minister

Pinkwart (l.), Petra

Wassner, Geschäftsführerin

NRW.INVEST

GmbH und BSW-Geschäftsführer

Stephan

A. Vogelskamp.

Agenturpreis 2018

geht nach Solingen

Die Solinger Kommunikationsagentur

Michael Tobias Content Marketing

(MTCM) ist mit dem Deutschen Agenturpreis

2018 ausgezeichnet worden. Die

Auszeichnung wird einmal jährlich an

Kommunikationsagenturen verliehen, die

für ihre Kunden besonders erfolgreiche

und kreative Projekte umgesetzt haben.

Hierbei achtet eine international besetzte

Fachjury neben innovativen Ideen und

schlüssigen Konzepten insbesondere auf

die jeweilige mediale Realisierung.

MTCM erhält die Auszeichnung für eine

Kochbuch-Reihe, die das Team für die

Unternehmen der Fränkel-Gruppe in

Friedrichshafen entwickelt und umgesetzt

hat. Fränkel ist ein mittelständisches Immobilienunternehmen,

das sowohl lebenszyklusorientierte

Wohnraumlösungen als

auch hochwertigen, nachhaltigen Gewerbebau

umsetzt. Eigene Objekte erstellen,

verwalten und betreiben – das ist das

Kerngeschäft der Fränkel-Unternehmen.

Daneben gehört auch ein Haushaltswarengeschäft

mit angeschlossenem Kochstudio,

das für Events gemietet werden kann,

zur Firmengruppe. Das prämierte Kochbuch

verknüpfe das intelligente Immobilienmanagement

bei Fränkel mit den Themen

Essen und Kochen,

die nicht nur Bestandteil

des persönlichen Lebensbereichs

der Wohnungsmieter

sind, sondern

auch für die

Expertise des hauseigenen

Haushaltswarengeschäfts

stehen“, erklärt

Michael Tobias, Gründer

und Geschäftsführer der

Agentur, das Konzept.

6 www.bvg-menzel.de


Weiterbildungsprogramm „WegGebAU“:

Mit Qualifizierung zum Erfolg

Foto: Konzept Bildung und Services

Für Arbeitnehmer ohne Ausbildungsabschluss ist

es deutlich schwerer, sich beruflich zu etablieren

und mit den technischen und organisatorischen

Anforderungen im Betrieb Schritt zu halten. Um

den eigenen Mitarbeitern eine Entwicklungschance

in ihrem Berufsfeld zu ermöglichen, bietet der

Qualitäts-Zangenhersteller Knipex-Werk C.

Putsch KG ausgewählten Mitarbeitenden die Teilnahme

an dem von der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal

geförderten Weiterbildungsprogramm

„WegGebAU“ an. In diesem Lehrgang

bereiten sich berufsbegleitend erfahrene Produkti-

Ausbilder und

Schulungsteilnehmer

freuen sich

über den gelungenen

Abschluss der

Qualifizierungsmaßnahme.

onskräfte ohne Berufsabschluss auf die externe

Facharbeiterprüfung zum Maschinen- und Anlagenführer

bzw. zur -führerin vor. Dabei kooperiert

das Unternehmen mit dem Bildungsträger

Konzept Bildung und Services aus Wuppertal.

Beim letzten Durchgang bestanden alle 13 Kursteilnehmer

mit zum großen Teil guten und sehr

guten Abschlussnoten. Aufgrund des großen Erfolgs

startete nun der Folgekurs mit 13 Teilnehmern

aus den Unternehmen Knipex Werk Gustav

C. Putsch KG, Erfurt und Sohn KG sowie Geberit

Mapress GmbH.

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„Als Beschuldigter zu

schweigen ist oftmals die

beste Verteidigung.“

Tim Geißler

Rechtsanwalt,

Fachanwalt für Strafrecht

der Bergische Unternehmer 11|18 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Wuppertaler Wirtschaftspreis 2018: Ehrung für Innovation,

Kreativität und ein „Kronjuwel“ aus vergangener Zeit

Wuppertal Marketing Günter Lintl

Wirtschaftspreis 2018: (v. links n. rechts) Moderatorin Christiane Rüffer, Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke, Gunther Wölfges (Vorstandsvorsitzender

der Sparkasse Wuppertal), Christoph Nieder (Vorsitzender wuppertalaktiv!), Andreas Martin (Geschäftsführender Gesellschafter

radprax GmbH), Julia Koch (Geschäftsführerin Entrance GmbH), Martin Bang (Geschäftsführer Wuppertal Marketing GmbH), Silke Asbeck

(Geschäftsführerin Wuppertaler Stadthalle), Uwe Kleist (Centerleitung Mercedes-Benz Niederlassung Wuppertal/Solingen/Remscheid),

Andreas Feicht (Vorstandsvorsitzender WSW Unternehmensgruppe), Jochen Eichelmann (Verlagsleitung Westdeutsche Zeitung) sowie Jens Voss

von Radio Wuppertal

Zum 16. Mal wurde jetzt durch die Wuppertal Marketing

GmbH der Wuppertaler Wirtschaftspreis verliehen. Mit

dem Preis „Unternehmen des Jahres“ wurde das Medizinunternehmen

Radprax ausgezeichnet. Die Gründer Andreas

Martin und Dr. Heiner Steffens legen großen Wert

darauf, ihr Unternehmen unter ärztlicher Leitung von der

Medizin her zu denken. Oberstes Credo des Unternehmens

ist es, den Ärzten die beste Diagnose zu ermöglichen.

Dafür benötigen diese den optimalen Befund, erzeugt

von den modernsten verfügbaren Geräten. „Das

Unternehmen Radprax Medizinische Versorgungszentren

GmbH besticht durch seine auf Innovationsführerschaft

angelegte Unternehmensentwicklung und ist so zu einem

der größten und modernsten Unternehmen seiner Art in

Deutschland geworden. Die Philosophie, das Unternehmen

konsequent von der Medizin her zu denken und die

Betriebswirtschaft als Hilfswissenschaft heranzuziehen,

dauerhaft seine Patienten bestmöglich versorgen zu können,

hat es erfolgreich gemacht“, sagte Laudator Gunther

Wölfges, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Wuppertal.

Zum Preisträger in der Kategorie „Jungunterneh-

men des Jahres“ hat die Jury das Unternehmen Entrance

– Gesellschaft für Künstliche Intelligenz und Robotik

mbH gekürt. Erst seit August 2016 verknüpfen die Jungunternehmer

in der Villa Media bestehende Systeme

„künstlicher Intelligenz“ von IBM, Google, Apple und

Co. mit den Köpfen der ersten Generation humanoider

Roboter. Denn erst dadurch werden Roboter wirklich leistungsfähig.

„Digitaler Wandel, künstliche Intelligenz,

Robotik, Internet der Dinge - wer heute die Zukunft aktiv

mitgestalten möchte, kommt an diesen Themen nicht vorbei“,

so Laudator Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender

der WSW Unternehmensgruppe. Der diesjährige Stadtmarketingpreis

ging an die Historische Stadthalle Wuppertal,

ein Kronjuwel einer goldenen Zeit der städtischen

Baukunst. „Die Historische Stadthalle Wuppertal steht

für prächtige Architektur, perfekte Akustik und Tradition.

Sie ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten

der Stadt und erlangt wegen ihrer einzigartigen Akustik

weltweite Anerkennung“, so Laudator Uwe Kleist, Centerleiter

der Mercedes-Benz Niederlassung Wuppertal/

Solingen/Remscheid.

8 www.bvg-menzel.de


Vorausschauend:

Bergische Betriebe bilden mehr aus

Foto: Shutterstock

Die Unternehmen aus Remscheid, Solingen und

Wuppertal meldeten im abgelaufenen Ausbildungsjahr

insgesamt 3.507 Ausbildungsstellen

beim Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit

Solingen-Wuppertal. Das waren 254 Ausbildungsstellen

(plus 7,8 Prozent) mehr als im

Ausbildungsjahr zuvor. Die meisten der 4.909

Jugendlichen, die im Bergischen Städtedreieck

in diesem Jahr eine duale Berufsausbildung machen

wollten, konnten von der Berufsberatung

der Agentur für Arbeit versorgt werden. 317 Ju-

Wer Fachkräfte langfristig

sichern und an

sich binden will, muss

in Ausbildung investieren.

Dazu muss die Attraktivität

als Arbeitgeber

herausgestellt

werden.

gendliche waren Ende September noch auf

der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

Auf der anderen Seite konnten 433 Ausbildungsplätze

in den drei Städten bis Ende

September nicht besetzt werden, das sind

199 mehr als im Jahr zuvor. „Die steigende

Zahl von Ausbildungsangeboten zeigt den

großen Einsatz unserer Betriebe für die

Ausbildung junger Menschen“, erklärt Dr.

Klaus-Peter Starke, Geschäftsführer der

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände

(VBU). Die Chancen der Schulabgänger

auf einen geeigneten Ausbildungsplatz

hätten sich damit weiter verbessert.

Sorgen bereite allerdings die steigende

Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen. Mit

Blick auf den zunehmenden Fachkräftemangel

seien für die Betriebe in den kommenden

Jahren unbesetzte Lehrstellen das

größte Risiko. Nicht jedem Jugendlichen

sei es möglich, seinen Wunschberuf an seinem

Wunschort zu erlernen. „Unternehmen

können überdies Ausbildungsplätze nur in

Berufsfeldern anbieten, die zukünftig benötigt

werden“, betont Dr. Starke. Mehr

Beweglichkeit im Berufswahlverhalten der

jungen Menschen sei daher von Nöten, um

alle Chancen auf Ausbildung zu nutzen.

Von besonderer Bedeutung sei eine gute

schulische Berufsorientierung. Die VBU

unterstützt durch vielfältige Maßnahmen

die Schulen der Region bei der Berufsorientierung

der jungen Menschen.

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der Bergische Unternehmer 11|18 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Unternehmen sind zu wenig auf

einen No-Deal-Brexit vorbereitet

Foto: BVG

Weit mehr als 70 Prozent der deutschen Unternehmen, die

ins Vereinigte Königreich exportieren, sind nicht ausreichend

auf ein Scheitern der Brexit-Verhandlungen vorbereitet.

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, für

die das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) mehr als

1.100 deutsche Unternehmen aus Industrie und industrienahen

Dienstleistungen befragt hat. Dabei wäre vor dem

Hintergrund, dass die Verhandlungen in Brüssel stocken,

eine gute Vorbereitung dringend geboten. Scheitern die

Gespräche, würde das Vereinigte Königreich die EU ohne

Austrittabkommen und Übergangslösung verlassen. Am

30. März 2019 würde es über Nacht zu einem harten Brexit

mit Zöllen und langen Grenzkontrollen und rechtlichem

Chaos kommen. Denn in vielen Bereichen wäre

überhaupt nicht klar, welche Regeln für den grenzüberschreitenden

Handel gelten würden.

Einige Unternehmen haben sich auf dieses Szenario vorbereitet

und beispielsweise neue Lager angemietet, um

Lieferverzögerungen zu überbrücken. Allerdings ist das

eine Minderheit, wie die IW-Umfrage zeigt: Von den Unternehmen,

die ins Vereinigte Königreich exportieren, geben

knapp 30 Prozent an, keine Vorkehrungen für ein No-

Deal-Szenario getroffen zu haben, weitere 44 Prozent

haben nur geringe Maßnahmen getroffen. Insgesamt sind

sogar drei von fünf befragten Unternehmen überhaupt

nicht vorbereitet, obwohl einige von ihnen auch indirekt

über ihre Lieferkette betroffen sind. IW-Ökonom Jürgen

Matthes warnt: Es seien zahlreiche Detailfragen zu prüfen,

die jedes Unternehmen für sich klären müsse.

Auch wenn sich -

wie im Oktober

beim People`s Vote

March in London -

viele Briten eine

Abkehr vom Referendum

wünschen,

wird es wohl zum

Austritt Großbritanniens

aus der EU

kommen.

Mehr Erbschaften von

Immobilien

Wohneigentum ist für viele Deutsche Alters-

und Generationenvorsorge zugleich.

Prognosen zufolge werden 46 Prozent der

Immobilienbesitzer ihr Objekt in den

nächsten Jahren vererben – eine Steigerung

um zehn Prozent seit der letzten Erhebung

des Deutschen Instituts für Altersvorsorge

(DIA) im Jahr 2001. 90 Prozent

der Deutschen, die Wohneigentum besitzen

oder dies anstreben, nennen als

Hauptgrund dafür die Altersvorsorge.

Statt Miete zu zahlen, sparen Eigentümer

für sich selbst. „Die meisten sehen ihr Eigenheim

aber nicht nur als Sicherheit fürs

Alter an, sondern auch als einen Vermögenswert,

den sie später an ihre Kinder

oder Enkelkinder weitergeben können und

möchten“, sagt Sven Schüler von der LBS.

So halten dem aktuellen Kantar TNS

Trendindikator zufolge 72 Prozent der Familien

mit Kindern Haus- und Grundbesitz

für die beste Anlageform. Ein möglicher

weiterer Anreiz zur gelebten

Generationenvorsorge mit Immobilien:

Wohneigentum ist die einzige Vorsorgeform,

die unter bestimmten Voraussetzungen

steuerfrei an Partner, Kinder und Enkel

vererbt oder verschenkt werden kann.

Im Zeitraum von 2001 bis 2010 hat mehr

als jeder dritte Erblasser (36 Prozent) eine

Immobilie an seine Erben weitergegeben,

wie eine Studie des Deutschen Instituts

für Altersvorsorge (DIA) zeigt. Tendenz

steigend: Der Anteil von Immobilienübertragungen

an der Gesamterbmasse soll

der Prognose des DIA zufolge bis 2024

um 10 Prozent auf 46 Prozent ansteigen.

10 www.bvg-menzel.de


Startup-Szene in

NRW überholt Berlin

Laut dem Ende Oktober vorgestellten

„Deutschen Start-up-Monitor“ des Bundesverbands

Deutscher-Startups und der

Unternehmensberatung KPMG hat knapp

jedes fünfte Startup seinen Sitz in Nordrhein-Westfalen.

Mittlerweile ist NRW

die Region mit den meisten Startups, die

Gründerszene an Rhein und Ruhr hat in

den vergangenen Jahren an Fahrt aufgenommen.

19 Prozent aller deutschen

Jung-Unternehmen stammen aus NRW.

Berlin kommt indes auf 15,8 Prozent. Die

Summe des von Startups eingesammelten

Kapitals belief sich 2017 auf 1,5 Milliarden

Euro, ein Großteil nahm jedoch

Summen unter zwei Millionen Euro auf.

In Berlin erhalten die meisten Startups

Risikokapital (26,8 Prozent). 1.550 Datensätze

gingen in die Studie ein. Sie ist

damit nicht repräsentativ, gilt aber als detaillierteste

und damit relevanteste

Untersuchung der Gründerszene in

Deutschland. Demnach legen viele Startups

ihr Fundament an der Uni. Neben der

RWTH Aachen schafft es auch die Universität

zu Köln aus der rheinischen

NRW-Gründerhauptstadt unter die zehn

Besten. Bei der Kapitalaufnahme steht

Fremdkaptital hinter eigenen Mitteln zurück.

Viele Gründer greifen bei der Finanzierung

auf eigene Ersparnisse (80,4

Prozent), staatliche Fördermittel (35,2

Prozent) oder Geld von Familie und

Freunden (31,3 Prozent) zurück. Risikokapital

von privaten Investoren konnten

hingegen nur 15,3 Prozent der Startups

aufnehmen. Andere Startup-Programme

von Unternehmen oder Bankdarlehen

wurden sogar noch seltener in Anspruch

genommen. Frauen sind bei den Unternehmensgründungen

mit 15,1 Prozent

nach wie vor unterrepräsentiert.

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der Bergische Unternehmer 11|18 11


NAMEN & NACHRICHTEN

„Wichtiger Meilenstein für die

Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit“

Innovationspreis

für HAZET

Foto: Gira

Mit 1.200 Gästen wurde das neue Produktions-, Entwicklungs-

und Logistikzentrum des Radevormwalder Gebäudesystemtechnickspezialisten

Gira eingeweit. „Alles auf einer

Ebene mit idealem Warenfluss – vom Wareneingang in die

Montage zum Warenausgang, dazwischen eine sehr leistungsfähige

Kommissionier- und Lagerlogistik. Und ein

Entwicklungszentrum auf einer Ebene auf dem Dach der

Montage statt auf mehrere Geschosse verteilt. Was für ein

Unterschied“, beschrieb der geschäftsführende Gesellschafter

Dirk Giersiepen den neuen Meilenstein des Unternehmens.

Einen hohen zweistelligen Millionenbetrag hat der

Mittelständler aus dem Bergischen Land für den Bau auf

der „grünen Wiese“ und dessen Ausstattung mit modernster

Anlagentechnologie in die Hand genommen – die größte Investition

in der 113-jährigen Unternehmensgeschichte.

Rund 550 Beschäftigte des Gebäudetechnikspezialisten

werden hier ab dem Frühjahr 2019 arbeiten.

Mit der Inbetriebnahme des neuen Werks wird für Gira eine

Zeit enden, in der Teile der Fertigung und Logistik in eine

Vielzahl angemieteter Gebäude ausgelagert waren. Dies

habe „nicht zu idealen Prozessen“ und zu einer „sehr aufwändigen

internen Logistik“ geführt, so Dirk Giersiepen.

Mit dem neuen, 30.000 Quadratmeter großen Werk geht

Gira jetzt neue Wege und schafft zudem die Voraussetzungen

für weiteres Wachstum. „Unsere Produktivität wird

steigen – und zwar am Standort Radevormwald durch kürzere

Wege, intelligente Abläufe und eine verbesserte Prozesseffizienz,

nicht durch plumpe Verlagerung in Niedrigstlohn-Länder“,

betonte Dirk Giersiepen.

Gira hat in Radevormwald

sein Produktions-,

Entwicklungsund

Logistikzentrum

eingeweiht.

HAZET-Produktmanager

Marcel Kahlert

(l.) und Matthias

Hoffmann, geschäftsführender

Gesellschafter,

sind stolz

auf die neuerliche

Auszeichnung des

Handwerkzeugs.

Auf der PARTS & SERVICE WORLD

2018 in Kassel werden besondere Innovationen

ausgezeichnet. Die HiPer Feinzahn-

Umschaltknarre 916HP von HAZET

konnte dabei die Silber-Medaille für neue

Produktideen gewinnen. Die Jury begründet

dies mit der hohen Belastbarkeit, gepaart

mit der extrem feinen Verzahnung –

eine derzeit auf dem Markt einzigartige

Kombination. Die HiPer Feinzahn-Umschaltknarre

916HP ist die stärkste jemals

gebaute HAZET Umschaltknarre, dessen

lange Entwicklungszeit sich ausgezahlt

hat. Die Ingenieure des Remscheider Herstellers

von Qualitätswerkzeugen haben

ein besonders leistungsstarkes Werkzeug

entwickelt: Eine nachgewiesene extrem

hohe Belastbarkeit von 1000 Nm trifft auf

präzise Feinverzahnung mit 90 Zähnen,

die in einem Betätigungswinkel von gerade

einmal 4° resultiert. Alle Werte sind

fast doppelt so hoch wie die DIN-Vorgaben.

Der Preis wurde im Rahmen der

Messe verliehen. „Die neuerliche Auszeichnung

ist ein weiterer Beweis für die

herausragende Arbeit unserer Ingenieure

und wird natürlich auch als Ansporn genommen,

weiter hochqualitative Produkte

auf den Markt zu bringen, die die Grenzen

des Möglichen testen und verschieben“,

sagte Matthias Hoffmann, Geschäftsführender

Gesellschafter von HAZET

Foto: HAZET

12 www.bvg-menzel.de


Bergische Innovationsplattform für Künstliche Intelligenz

wird gefördert

Foto: G. Bändle

Mit dem Wettbewerb „Forschungsinfrastrukturen

NRW“ wollen die Landesregierung und die EU die

Innovationskraft der Wirtschaft stärken und fördern

dazu Vorhaben zum Auf- und Ausbau von Forschungseinrichtungen

und Kompetenzzentren. In

der Bergischen Innovationsplattform für Künstliche

Intelligenz (BIT) werden Wissenschaftler und Wirtschaft

in engem Austausch stehen.

Die Forschungseinrichtung der Bergischen Universität

Wuppertal ist nun eine von sechs, die sich in einem

Wettbewerb um Fördermittel durchgesetzt hat.

Künstliche Intelligenz soll interdisziplinär gedacht

werden im Bergischen. Denn dazu wird an der

Professor Dr. Anton

Kummert von der Fakultät

für Elektrotechnik,

Informationstechnik

und Medientechnik

der Bergischen Universität

Wuppertal und

Stephan Vogelskamp

(r.), Geschäftsführer

der Bergischen Struktur-

und Wirtschaftsförderungsgesellschaft,

freuen sich über die

Fördermittel des Landes

für die neu gegründete

BIT

Bergischen Universität bereits in verschiedenen

Bereichen geplant. Um Synergien

und Kooperationen herzustellen, wurde an

der Uni das Interdisziplinäre Zentrum für

Machine Learning and Data Analytics gegründet.

Wichtiger Arbeitsschwerpunkt: Wissenstransfer.

Informatik, Elektrotechnik, Roboter-

und Rechnertechnik, Medienökonomie,

Zuverlässigkeitstechnik und Risikoanalytik

führen unter diesem neuen Dach ihre Arbeit

zusammen, ebenso agiert in dem Zusammenhang

die neu gegründete BIT. Die Initiative

zu dieser Plattform geht von Wissenschaftlern

der Bergischen Universität

Wuppertal (BUW) und des Campus Velbert/Heiligenhaus

(CVH), der Hochschule

Bochum sowie Data Scientists in regionalen

Unternehmen aus. Sie alle forschen in ihrer

täglichen Arbeit zu Künstlicher Intelligenz

bzw. wenden die Technologie in ihren Unternehmen

an.

„Wir freuen uns über den Zuschlag, denn es

geht um zukunftsweisende Forschung, die

auch dem Standort zugutekommt“, sagt Professor

Dr. Anton Kummert.

Die digitale Transformation und der damit

verbundene Industriewandel sind das Thema

derzeit. Diesen Strukturwandel zu bewältigen,

fordert Universitäten und Industrie

gleichermaßen.

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NAMEN & NACHRICHTEN

Neue Fertigungslinie für Wärmepumpen

eingeweiht

Neues Gesicht in

Wald

Foto: Vaillant Group

Die Vaillant Group hat in Remscheid eine neue Fertigungslinie

für Wärmepumpen eingeweiht. Darin werden

die neuen Wärmepumpen recoCOMPACT exclusive

und versoTHERM plus gefertigt. Wärmepumpen haben

für die Vaillant Group eine große strategische Bedeutung.

Deshalb investiert das Unternehmen erheblich in

seine Wärmepumpenkompetenz und baut diese am Unternehmenshauptsitz

weiter aus. Die neue Fertigungslinie

besteht aus 32 Stationen auf 120 Metern Gesamtlänge.

Dazu gehören Vor- und Endmontage sowie die

Fertigung der Kältekreise. Die Fertigungslinie liegt in

unmittelbarer Nähe zum Forschungs- und Entwicklungszentrum

(F&E-Zentrum) des Unternehmens, das

momentan gebaut wird. Ein wichtiger Bestandteil des

F&E-Zentrums ist ein 9.000 Quadratmeter großes Testcenter,

in dem unter anderem 40 Wärmepumpenprüfstände

untergebracht sein werden. Beide Luft/Wasser-

Wärmepumpen beziehen Energie aus der

Umgebungsluft. Die innen aufgestellte recoCOMPACT

exclusive ist eine kompakte Komplettlösung und sorgt

für Wärme, Warmwasser und frische Luft sowie auf

Wunsch auch für Kühlung. Die ebenfalls innen aufgestellte

Wärmepumpe versoTHERM plus kann mit weiteren

Komponenten zu einem individuellen System zur

Wärme-, Warmwasser- und Frischluftversorgung flexibel

zusammengestellt werden. Auch die Kombination

mit Photovoltaik ist mit beiden Systemen möglich. Ab

Oktober 2018 werden beide Produkte zunächst in

Deutschland und Österreich vertrieben.

Die Vaillant Group

hat eine neue Produktionslinie

für

Wärmepumpen eingeweiht

und stärkt

damit ihre Wärmepumpenkompetenz.

Den Startschuss

gaben Vaillant CEO

Dr. Ing. Norbert

Schiedeck, Sven

Hansmeier (Geschäftsführer

der

FIBAV Gruppe), Dr.

Tillmann von

Schroeter (Geschäftsführer

Vaillant

Deutschland)

und Vaillant-Remscheid

Werksleiter

Lutz Forßmann

(v.l.).

Markus Loerzer ist

neuer Regionaldirektor

der Stadt-

Sparkasse Solingen.

Die Stadt-Sparkasse Solingen bekennt

sich zum Standort Wald. „Für uns ist und

bleibt Wald ein attraktiver Standort. Wir

werden die Bargeldversorgung und auch

das Angebot von Finanzdienstleistungen

für die Walder Bürgerinnen und Bürger

weiterhin sicherstellen und ausbauen“,

versichert Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender

der Sparkasse Solingen.

2016 wurde die Geschäftsstelle an der

Poststraße personell verstärkt, seither ist

das Geldinstitut auf der Suche nach einem

neuen Standort für die 20 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter und die mehr

als 18.400 dort betreuten Kundinnen und

Kunden in der Nähe des Walder Rundlings.

Seit 1. Oktober ist Markus Loerzer

neuer Regionaldirektor und für die Sparkassen-Geschäftsstellen

in Wald, Gräfrath

und am Central verantwortlich. Der

44-jährige Wuppertaler und Vater von

drei Söhnen war zuvor Filial- und Vertriebsleiter

bei verschiedenen Banken.

„Wir freuen uns, dass Herr Loerzer unser

Filialnetz mit seiner Erfahrung und Expertise

verstärkt“, sagt der Vorstandsvorsitzende.

„Damit wollen wir auch ein

Zeichen für Wald setzen: Wir sind und

bleiben fester Bestandteil des Stadtteils.“

Foto: Stadt-Sparkasse Solingen

14 www.bvg-menzel.de


Fachkräftemangel trifft kleine und mittlere

Unternehmen besonders hart

Foto: Shutterstock

Vor dem Hintergrund

der langfristigen Personalentwicklung

spielt

Ausbildung eine immer

stärkere Rolle.

Insbesondere dem Mittelstand fällt es immer

schwerer, Fachkräfte zu finden, zeigt eine Studie

des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Situation

verschärft sich deutschlandweit – vor allem

Fachkräfte mit Berufsausbildung sind Mangelware.

Die Unternehmen reagieren darauf, indem sie beispielsweise

mehr Ausbildungsplätze in Engpassberufen

anbieten. Im vergangenen Jahr waren

rund 72 Prozent aller offenen Stellen

in Engpassberufen ausgeschrieben, das

sind Berufe, für die es mehr freie Stellen

als verfügbare Fachkräfte gibt. Vor allem

kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

gehen bei der Mitarbeitersuche häufig leer

aus: Sie sind nicht so bekannt wie Konzerne

und haben ihren Sitz häufig abseits

der Metropolen. Im Schnitt können kleine

Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern

jede dritte Stelle nicht besetzen.

Die Folge: Diese Firmen arbeiten oft an

der Auslastungsgrenze und können neue

Aufträge nicht annehmen. „Der Mangel

erfasst mehr und mehr Regionen und

Branchen. Dabei geht es immer öfter um

beruflich qualifizierte Fachkräfte, nicht

um Akademiker“, erklärt IW-Wissenschaftlerin

Paula Risius. Die eigene betriebliche

Ausbildung sei vor allem für

kleine und mittlere Unternehmen entscheidend,

um Fachkräfte zu gewinnen.

Um sich im Wettbewerb um die Köpfe

durchzusetzen, sollten KMU starke Arbeitgebermarken

aufbauen. Dabei können

sie ihre Stärken ausspielen: flache Hierarchien,

schnellere Aufstiegsmöglichkeiten

und die Verwurzelung in der Region.

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 620 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 71.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

beraten und vertreten unsere Mitglieder in allen Fragen des Personalwesens,

insbesondere in Angelegenheiten des Sozial-, Arbeits- und Tarifrechts.

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der Bergische Unternehmer 11|18 15


NAMEN & NACHRICHTEN

Paul Schulten GmbH & Co. KG geht

„mit Schwung in die Zukunft“

Foto: ...........

Am 5. November feierte die Paul Schulten GmbH &

Co. KG ihr 110-jähriges Bestehen und damit eine

bergische Erfolgsstory, die Branchenpionier Paul

Schulten mit Know-how und Entschlossenheit angestoßen

hat. Aus kleinen Anfängen hat sich das

Remscheider Unternehmen zu einem Full-Service-

Dienstleister in Sachen Gebäudedienstleistungen

entwickelt. Gereinigt wird heute in Remscheid oder

Wuppertal, Köln oder Düsseldorf, Aachen oder

Duisburg, Lüdenscheid oder Münster. In ganz

Nordrhein-Westfalen ist Schulten aktiv und der

Kurs der geschäftsführenden Gesellschafter Peter

Okiver Knedlich (l.) und Peter

Schulten, beide geschäftsführende

Gesellschafter

bei der Paul Schulten

GmbH & Co. KG, setzen auf

Expansion.

Schulten und Oliver Knedlich geht klar in

Richtung Expansion. Gleichwohl versteht

sich der an sieben Standorten vertretene

Dienstleister als Mittelständler, der mit

Qualität, Flexibilität und Kontinuität bei

seinen Kunden punktet. Rund 2.900 Mitarbeitende

sorgen in Industriebetrieben, Büros,

in Schwimmbädern und Bussen, in Kitas,

Schulen und Sportstätten, Klinken,

Praxen und Pflegeheimen für akkurate Sauberkeit

und makellose Hygiene. Um weiterhin

zu den Großen der Branche in der Region

zu gehören, setzt man auf Innovation

und Kreativität, steht der digitalen Entwicklung

genauso aufgeschlossen gegenüber wie

der Förderung der Belegschaft. „Nur durch

unsere Mitarbeitenden konnten wir diese

Erfolgsgeschichte schreiben“, hebt Peter

Schulten hervor. Ein guter und sozialer Arbeitgeber

zu sein, ist Maxime der Geschäftsleitung.

So wurde das Arbeitsschutzmanagement

zertifiziert, auch Ausbildung,

Weiterqualifizierung und Förderung der Beschäftigten

gehören zur Philosophie. 110

Jahre Schulten stehen für Aufbruch, unternehmerischen

Mut, Vision und engagierte

Mitarbeiter mehr als ein Jahrhundert lang.

„In diesem Sinne kann es weitergehen“, sagt

Geschäftsführer Knedlich zufrieden. Mit

Schwung in die Zukunft, das ist die Devise.

Gevelsberg objektiv betrachtet

Ein interessantes Buch mit reichlich Lokalkolorit ist jetzt im Bergischen Verlag erschienen.

Unter dem Titel „Gevelsberg objektiv betrachtet“ ist anhand der Drei-Generationen-Geschichte

der bekannten Fotografenfamilie Lintl ein Panorama im Wandel der Zeit entstanden.

Dazu hat Fotograf Günter Lintl die Archive seines Großvaters und Vaters geöffnet.

Als Autorin wurde Brigitte Waldens gewonnen, die dazu profunde Kenntnisse über die

Region und ihre Wirtschaft mitbrachte. Seit 1901 in Gevelsberg ansässig, wurde das Fotoatelier

Lintl bald zu einer gefragten Institution in der Stadt.

Im Mittelpunkt des Buches steht eine große Dokumentation mit historischen Aufnahmen,

zusammengestellt aus dem umfangreichen Lintl-Archiv. Mit Impressionen von wirtschaftlichen

Höhen und Tiefen, mit Momentaufnahmen aus dem Alltag. Eine Bilderreise

in eine lebendige Vergangenheit, eine Chronik voller Kunst und Kreativität, aber auch

mit interessanten Informationen aus rund 100 Jahren fototechnischer Entwicklung.

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gesetzliches Widerrufsrecht zu.

2 Händler-Überführungskosten sind zusätzlich und separat an uns zu entrichten.

3 Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September ersetzt der WLTP den neuen europäischen Fahrzyklus

(NEFZ). Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO 2 -Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Aktuell

sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Nähere

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der Bergische Unternehmer 11|18 17


TITEL STABWECHSEL AUF DEM CHEFSESSEL

Stabwechsel auf

dem Chefsessel

Darüber, wie viele Unternehmen in Deutschland zur Über-

gabe bereitstehen, gibt es unterschiedliche Erhebungen.

Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn

schätzte die Zahl der Betriebe, die im Zeitraum zwischen

2014 und 2018 einen Nachfolger auf dem Chefsessel such-

ten, auf etwa 135.000 Firmen. Einer aktuellen Studie von

KfW-Research zufolge sind 40 Prozent der Firmeninhaber

im Mittelstand älter als 55 Jahre. Bei rund 236.000 Betrie-

ben soll in den nächsten zwei Jahren ein Stabwechsel er-

folgen. Man spricht in dieser Analyse sogar davon, dass

in den kommenden Jahren eine regelrechte „Nachfolge-

welle“ über den Mittelstand hinweg rollt. Doch bis der

passende Kandidat gefunden ist, müssen viele Puzzleteile

ineinander passen.

18 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 11|18 19


TITEL STABWECHSEL AUF DEM CHEFSESSEL

Das IfM rechnet damit, dass gemessen

an den jeweiligen Anteilen

an der Gesamtwirtschaft Unternehmen

des Produzierenden

Gewerbes und des Handels in

stärkerem Maße als Betriebe des

Dienstleistungssektors vor der Übergabe stehen.

Unternehmen mit einem Jahresumsatz von weniger

als 100.000 Euro erreichen nicht den erforderlichen

Jahresgewinn und gelten deshalb nicht als

übernahmewürdig. Die meisten Übergaben seien

in der Größenklasse 500.000 bis unter 1 Million

Euro Umsatz pro Jahr zu erwarten. Wenn die Zahlen

der verschiedenen Erhebungen sich auch nicht

zu hundert Prozent entsprechen, sind sich die

Fachleute indes sowohl in den Studien als auch

vor Ort einig: Die Überlegungen, wie eine gelungene

Unternehmensübergabe aussehen könnte,

werden von den Unternehmenseignern häufig viel

zu spät angestellt.

Die Zeit drängt

Bis zum Jahr 2022 planen über eine halbe Million

der Inhaber von kleinen und mittleren Unternehmen

(KMU) eine Unternehmensnachfolge. Für

rund 100.000 Unternehmen werde die Zeit knapp,

zeigt eine Sonderauswertung des KfW-Mittelstandspanels.

Denn obwohl dort die Nachfolge bis

Ende 2019 umgesetzt werden soll, ist ein Nachfolger

noch nicht gefunden und mitunter noch nicht

einmal in Sicht. Kleine Beruhigungspille: Trotz

der steigenden Anzahl vor der Übergabe stehender

Unternehmen rechnet das IfM Bonn nicht mit

einer generellen Nachfolgerlücke. Allerdings seien

regionale und branchenspezifische Engpässe

nicht völlig ausgeschlossen. Wie eine Befragung

von Creditreform und KfW gezeigt hat, ist „das

bevorzugte Übergabemodell im Mittelstand“ dabei

die Fortführung innerhalb der Familie (51,7

Prozent). Das trifft insbesondere auf mittlere Unternehmensgrößen

zu. Der Verkauf an Externe ist

laut der Erhebung für 44,9 Prozent der Befragten

ein Thema. Für rund 40,3 Prozent der mittelständischen

Unternehmer ist genauso die Weiterführung

durch Mitarbeiter bzw. Miteigner eine denkbare

Form der Betriebsübergabe.

Für die optimale

Planung und Umsetzung

der Nachfolgeplanung

sollte man

ein ausreichend

großes Zeitfenster

setzen.

20 www.bvg-menzel.de


Bei den eigenen Mitarbeitern suchen

Doch wie kommen in Sachen Unternehmensnachfolge

Anbieter und Nachfrager zusammen? Sicherlich

gibt es Möglichkeiten, zum Beispiel über

Branchenverbände miteinander in Kontakt zu treten.

Inzwischen gibt es auch Online-Plattformen,

wo etwa gezielt für den Mittelstand Verkaufs- und

Kaufangebote eingestellt werden können. Angesichts

einer längerfristigen Planung der Nachfolgefrage,

zu der die Fachleute unisono raten, sollten

beide Seiten aber vor allem Augen und Ohren

offenhalten. Gibt es innerhalb der Familie niemanden,

der das Geschäft gerne übernehmen

möchte oder vielleicht auch keinen, der die erforderlichen

Fähigkeiten, Kenntnisse, Ausbildungen

und Eignungen mitbringt, könnte die Lösung für

eine nachhaltige und zukunftsweisende Unternehmensnachfolge

in der eigenen Mitarbeiterschaft

liegen. Fällt hier jemand positiv auf, sollte

Man kann perspektivisch

Führungsaufgaben

an einen

Mitarbeiter oder

eine Mitarbeiterin

übertragen, um

Nachfolgewillen

und -eignung frühzeitig

auszuloten.

der Chef frühzeitig signalisieren, dass er den

Stabwechsel plant und den Mitarbeiter oder die

Mitarbeiterin in seine Überlegungen einbeziehen.

Denn wer bislang als Angestellter gearbeitet

hat, muss sich mit dem Gedanken an eine mögliche

Selbstständigkeit erst einmal vertraut machen.

Möglicherweise kommt diese Rolle für den Beschäftigten

keinesfalls in Frage, dann muss der Unternehmer

ohnehin in eine andere Richtung denken.

Stellt man aber fest, dass die jeweiligen

Vorstellungen übereinkommen, kann man perspektivisch

sukzessive Führungsaufgaben übertragen,

um über einen längeren Zeitraum hinweg festzustellen,

ob die Rolle an der Spitze des Betriebs zum

Kandidaten oder der Kandidatin passen würde.

Interesse von Mitbewerbern

Nicht auszuschließen ist genauso, dass sich im

Kreis der Mitbewerber jemand für eine Übernah-

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der Bergische Unternehmer 11|18 21


TITEL STABWECHSEL AUF DEM CHEFSESSEL

EIN GUTER NACHFOLGER

FÄLLT NICHT VOM HIMMEL

Peter Galldiks und Marc Brocksieper von der Remscheider Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzlei

Kaib, Galldiks und Partner haben hinsichtlich der Unternehmensnachfolge ein Credo:

Unternehmer sollten sich mit der Nachfolgeplanung frühzeitig auseinandersetzen und ihren Betrieb

auf eine Übernahme sorgsam vorbereiten.

Herr Galldiks, Herr Brocksieper, wo werden

aus Ihrer Sicht bei der Nachfolgeplanung die

meisten Fehler gemacht?

Peter Galldiks: Eine gelungene Unternehmensnachfolge

hängt entscheidend von einer frühzeitigen

Auseinandersetzung mit dem Thema ab. Die

erfolgreiche Übergabe ist ein längerer Prozess, das

wird häufig unterschätzt. Denn es ist nicht gesagt,

dass sozusagen der erste Schuss ein Treffer ist. Es

kommt immer wieder vor, dass eine Übernahme

kurz vor Vertragsunterzeichnung noch scheitert.

Und dann beginnt der gesamte Prozess von vorne.

Aus meiner Sicht sind zunächst die innere Bereitschaft

zur Abgabe und dann eine gut durchdachte

Umsetzung ganz wichtige Punkte.

Marc Brocksieper: Da kann ich zustimmen. Der

Hauptknackpunkt ist, dass die zeitliche Komponente

außer Acht gelassen und völlig unterschätzt wird.

Die Wirtschaft im Bergischen Land ist quer

durch alle Branchen von Familienunternehmen

geprägt. Wie häufig kommt es vor, dass die

nächste Generation einen Betrieb übernimmt?

Peter Galldiks: Das ist ein nicht unerheblicher

Anteil. Schätzungsweise finden in unserer Region

mehr als ein Drittel aller Unternehmensübergaben

innerhalb der eigenen Familie statt.

Und ist die Übergabe an die eigenen Kinder

einfacher als an einen externen Kandidaten?

Peter Galldiks: Das kann man pauschal so nicht

sagen. Entscheidend ist die persönliche Eignung

und auch die finanzielle Situation von übergebendem

Unternehmer und Nachfolger. In vielen Fällen

sichert der Betrieb die Altersversorgung. Insofern

muss es hier einen Interessenausgleich

geben. Da gibt es neben der Einigung auf einen

Kaufpreis auch andere unterschiedlich begründete

Gestaltungen im Interesse beider Beteiligten

Zum Beispiel, indem erst einmal Teilanteile am

Unternehmen an den Sohn oder die Tochter übertragen

werden und Eltern und Kinder noch eine

Zeit Seite an Seite die Geschäfte führen.

Marc Brocksieper: Dabei kommt es natürlich

darauf an, wie sehr der abgebende Unternehmer

bereit ist, Verantwortung Schritt für Schritt abzugeben.

Es gibt vor Ort gute Beispiele, wo die Abgabe

an die nächste Generation der eigenen Familie

auf diese Weise sehr gut geklappt hat.

Peter Galldiks: Man muss allerdings sagen, dass

die Nachfolge bei einem Familienbetrieb nicht automatisch

innerhalb der Familie geregelt werden

kann – selbst wenn Kinder als potenzielle Nachfolger

in Frage kommen. Mitunter gibt es berufsrechtliche

oder fachliche Voraussetzungen, die

nicht erfüllt werden können. Manchmal fehlt es

ganz einfach an der Eignung oder auch am Willen

der Kinder, in die Fußstapfen der Eltern zu treten.

Was können Sie für Ihre Mandanten hinsichtlich

der Nachfolgeplanung tun?

Peter Galldiks: Viele Mandanten begleiten wir

über einen langen Zeitraum. Dementsprechend

kennen wir die Betriebe und auch die Unternehmer

gut. In diesen Fällen gehen wir aktiv auf sie

zu und sprechen sie auf das Thema an. Ob man

nämlich einen Nachfolger findet, hängt entscheidend

davon ab, wie so ein Unternehmen geführt

wird. Wenn die Strukturen nicht mehr stimmen

und notwendige Investitionen nicht mehr vorgenommen

werden, kann die Suche sehr schwierig

werden. Wir beraten also in der Hinsicht, was getan

werden muss, um eine Firma auf die Übergabe

an einen Nachfolger vorzubereiten.

Marc Brocksieper: Die rechtliche und steuerrechtliche

Aufstellung eines Unternehmens muss

rechtzeitig geprüft und gestaltet werden. Beispielsweise

hinsichtlich der Immobilien, die der

22 www.bvg-menzel.de


Nachfolger unter Umständen gar nicht übernehmen

möchte oder soll. Das kann dann erhebliche

steuerliche Konsequenzen haben. Stille Reserven

versteuern zu müssen, ohne dass aus dem Verkauf

Liquidität erzielt wird, kann problematisch werden.

Eine weitere Frage ist, ob steuerliche Verlustvorträge

bestehen, die im Rahmen der Veräußerung

des Betriebs noch genutzt werden können.

Peter Galldiks: Bei Übergaben an die Kinder

kommt natürlich der Erbschafts- und Schenkungssteuer

eine große Bedeutung zu. Der Staat

räumt umfangreiche steuerliche Vergünstigungen

ein, damit Unternehmen weitergeführt und Arbeitsplätze

erhalten werden. Stellen jetzt Sohn

oder Tochter nach zwei Jahren fest, dass sie mit

dem Betrieb doch nicht dauerhaft glücklich werden

und entscheiden sich für einen Verkauf, fallen

unter Umständen erhebliche Steuerzahlungen

an. Also sollten auch die Kinder die Entscheidung

zur Nachfolge gut überdenken.

Wie sieht denn die Nachfrage nach Unternehmensnachfolgen

in unserer Region aus?

Peter Galldiks: Die Nachfrage nach interessanten

Unternehmen ist auf jeden Fall da. Finanzierungen

sind aktuell günstig, was die Preise tendenziell

in die Höhe treibt.

Marc Brocksieper: Wie schon gesagt: Maßgeblich

kommt es darauf an, wie ein Unternehmen

aufgestellt ist. Ein Kaufinteressent wird sich immer

anschauen, welchen Ertrag er langfristig mit

dem Unternehmen erzielen kann. Manchmal

stimmt die subjektive Einschätzung des abgebenden

Unternehmers allerdings nicht mit den objektiven

Kriterien überein. Hier die Dinge gerade zu

rücken, ist unser Job, was nicht immer ganz leicht

ist. Denn es geht ja in vielen Fällen um ein Lebenswerk

und damit in Sachen Übergabe auch um Emotionen.

Es hilft aber nichts, die Augen vor der tatsächlichen

Situation zu verschließen.

Kommen auch Nachfolgeinteressenten

auf Sie zu?

Marc Brocksieper: Ja, natürlich. Im ersten Schritt

unterstützten wir den Interessenten oder die Interessentin

in der Deutung und in der Analyse der Zahlen.

Dann gilt es, die vorliegenden Daten zu interpretieren.

Wer bisher als Angestellter oder

Angestellte gearbeitet hat, muss sich in der Selbstständigkeit

auf einen Systemwechsel einstellen. Wer

zu dem Schluss kommt, dass er oder sie in diese

Rolle hineinwachsen möchte und das Unternehmen

für eine Übernahme interessant ist, muss überlegen,

welcher Kaufpreis zur späteren Ertragslage passen

könnte. Und später geht es darum, die steuerrechtliche

Seite optimal zu gestalten.

Peter Galldiks: Eine gute Möglichkeit - und das gilt

gerade für das Handwerk - dass Anbieter und Nachfrager

erfolgreich zusammenkommen, kann die

Übergabe eines Unternehmens an einen fähigen Mitarbeiter

sein. Hier kann man nur raten, geeignete

Kandidaten zu beobachten und ihnen dann frühzeitig

eine Perspektive zu geben. Vor dem Hintergrund,

dass wir es heute auf dem Arbeitsmarkt mit einem

Arbeitnehmermarkt zu tun haben, sollte man gute

Leute auch hinsichtlich der Nachfolgefrage nicht einfach

gehen lassen. Egal von welcher Seite man es betrachtet:

Man kann nicht früh genug damit anfangen,

sich mit dem Thema der Nachfolge zu beschäftigen.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Fotos: BVG

Die Steuerexperten

Peter Galldiks (Foto

unten) und Marc

Brocksieper sind sich

einig: Nur eine frühzeitige

Auseinandersetzung

mit dem Thema

Unternehmensnachfolge

ist erfolgversprechend.

der Bergische Unternehmer 11|18 23


TITEL STABWECHSEL AUF DEM CHEFSESSEL

Steuerberater Bernd

Seidel rät dazu, die

betriebsinternen

Strukturen auch

hinsichtlich der

Nachfolgeplanung

zu gestalten.

me interessiert. Manche Betriebe möchten sich

vergrößern, hier und da sucht vielleicht auch ein

Mitarbeiter eine neue Herausforderung. Bei Handwerksbetrieben

sind die Kreishandwerkerschaften

gute Plattformen, um an diesen Stellen Kontakte

zu vermitteln, ohne dass man die Überlegungen

zur Abgabe eines Betriebs gleich an die ganz große

Glocke hängen müsste. Auch bei den Banken

bündeln sich bei diesem Thema Angebot und

Nachfrage. Weil es immer auch um Finanzierungen

geht, liegt ein Gespräch mit dem Bankberater

ohnehin auf der Hand. So ist es auf Seiten des Anbieters

und des Übernahme-Interessenten unbedingt

empfehlenswert, die jeweiligen Absichten

auch in diese Richtung zu transportieren. Und

auch hier gilt, rechtzeitig die Verkaufs- bzw.

Kaufabsichten zu signalisieren.

Vorsicht: Betriebsaufspaltung

Doch auch, wenn die Nachfolgefrage geklärt zu

sein scheint, weil sich etwa die nächste Generation

für die Übernahme des Familienbetriebs interessiert

oder sich tatsächlich in der Belegschaft jemand

finden lässt, kann die Übergabe tückisch

sein. Das weiß Bernd Seidel, der sich als Partner

der Remscheider Sozietät Seidel u. a. in besonderer

Weise mit Problemstellungen bei Unternehmensübertragungen

befasst. „Ein Schwerpunkt

unserer Betätigung steht im Umfeld mit gescheiterten

Unternehmensnachfolgen, den sich daraus

ergebenden, zumeist steuerrechtlichen somit auch

wirtschaftlichen und auch rechtlichen Problemstellungen“,

erläutert der Steuerberater. Etwa die

Hälfte der im Bergischen ansässigen Unternehmen

befänden sich in einer so genannten „Betriebsaufspaltung“,

skizziert er. Gemeint sind damit

Modelle, bei denen der operative Betrieb, etwa

INFO

Um nachfolgeinteressierte Unternehmerinnen,

Unternehmer sowie Existenzgründerinnen

und Existenzgründer zusammenzubringen,

haben das Bundesministerium für Wirtschaft

und Energie und die KfW mit verschiedenen

Kooperationspartnern die nexxt-change Unternehmensnachfolgebörse

ins Leben gerufen.

Interessenten können in den Inseraten

der Börse recherchieren oder selbst Inserate

einstellen. Betreut werden sie dabei bundesweit

von den nexxt-change-Regionalpartnern,

die bei der Veröffentlichung von Inseraten

und der Kontaktvermittlung zwischen den

Nutzern beraten und unterstützen.

24 www.bvg-menzel.de


eine GmbH, durch den Unternehmer vorgehalten

wird, aber die Betriebsimmobilie zu dessen „Privatvermögen“

gehört. „Nehmen Sie zum Beispiel

einen Dachdecker. Es ist schon lange klar, dass

der Sohn den väterlichen Betrieb übernehmen

soll. Gedacht ist das Ganze so, dass der Vater sein

Unternehmen dem Sohn schenkt, er aber den Immobilienbestand

zu seiner persönlichen Altersvorsorge

zurückhält“, nennt Seidel ein Beispiel.

Als sich der Handwerker zu diesem Konstrukt

entschieden hatte, lagen die steuerlichen Vorteile

auf der Hand. Die Miete wurde zwischen dem Betriebsvermögen

und dem privaten Bereich verrechnet,

was im Unternehmen zu Ersparnissen bei

der Gewerbesteuer führt und auf Ebene des Vermieters

keine Gewerbesteuer auslöst. Außerdem

soll das wertvolle Anlagevermögen so von der

Haftungsmasse des Unternehmens getrennt werden.

Frauen, die sich für

eine Betriebsübernahme

interessieren,

sind immer

noch in der Minderheit.

Initiativen und

Aktionstage sollen

Interesse wecken

und Information

bieten.

Oft hohe Antrittsbürde

Steht aber nun eine Unternehmensübergabe an,

können die vorliegenden Strukturen für den Nachfolger

auf dem Chefposten zu einem ernst zu nehmenden

Problem werden. „Die Finanzverwaltung

behandelt nun Betriebs-GmbH und Vermietungsunternehmen

im Regelfall als Einheit. Das, was

wirtschaftlich zusammengehört, wird zusammengerechnet.

Folge ist, dass beide Unternehmen

nicht getrennt voneinander übertragen werden

können, ohne dass sich das auf den verbleibenden

Unternehmensteil auswirkt“, erläutert Bernd Seidel.

„Stille Reserve“ heißt hier das Zauberwort

des Fiskus`, der den Nachfolger mit hohen Ertragssteuerforderungen

konfrontiert. Ob sich dann der

Nachfolge-Kandidat mit der Entscheidung zur

Übernahme noch so leicht tue, sei fraglich. „Es

gibt Fälle, bei denen selbst Söhne und Töchter, die

Dr. Marc d‘Avoine

Oliver Teubler

Prof. Dr. Peter Neu

Dr. Christof Heußel

Robin Schmahl

Thorsten Kapitza

Peter Mazzotti

Ignacio Ordejón

Zuckermaier

Dennis Kreuzer Claas Thien Sebastian Haug

Paul Michels

Martina Majewski

Recht.

Kompetent.

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der Bergische Unternehmer 11|18 25


TITEL STABWECHSEL AUF DEM CHEFSESSEL

Grundfall (=Betriebsaufspaltung)

h

Alleineigentum

h = Anteilbesitz 100 %

Dieselbe Person beherrscht

Besitz- und

Betriebsunternehmen,

es besteht Betriebsaufspaltung

Pachtvertrag

Besitzunternehmen

nur Immobilie oder

sonstige wesentliche

Betriebsgrundlagen

zum Beispiel Patente,

Maschinenpark, etc.

Pachtzahlung

Betriebs-GmbH

den elterlichen Betrieb als Schenkung übernehmen

wollten, ins Zweifeln kommen. Denn diese

hohe Antrittsbürde nimmt niemand leicht“,

spricht der Steuer-Experte aus seinen Erfahrungen.

Die Zahl derer, die das Konfliktpotential in

diesen so genannten Betriebsaufspaltungen nicht

kennen oder manchmal auch ignorieren, sei überraschend

groß. In der Beratungsarbeit setzt die

Kanzlei Seidel u.a. darauf, frühzeitig mit Unternehmen

und Familien Konzepte zu entwickeln,

um hinsichtlich der Unternehmensnachfolge nicht

böse in die Falle zu tappen. „Wir unterstützen

auch diejenigen, die aus Unkenntnis in derartige

Konflikte geraten sind“, betont der Steuerfachmann.

Allerdings sei hier ein Ansetzen schwierig.

Ist doch eine einmal eingetretene Betriebsaufspaltung

irreversibel, also nicht mehr rückgängig zu

machen, es bleibt dann der strukturierte, durchdachte

Umgang mit dieser Situation.

„Nachfolge ist weiblich“

Selbst wenn die vorliegenden Strukturen „nachfolgegeeignet“

sind und die Übernahme interessante

Möglichkeit für den Gang in die Selbstständigkeit

bieten, lässt das Interesse von Frauen an

einer Betriebsübernahme zu wünschen übrig.

Denn genau wie generell auf den Chefsesseln der

deutschen Unternehmen sind Frauen als Unternehmensnachfolgerinnen

nach wie vor unterrepräsentiert.

Selbst bei Familienunternehmen geraten

Töchter zumeist erst dann als Nachfolgerinnen

ins Blickfeld, wenn es keinen Sohn oder Schwiegersohn

für die Übernahme gibt. Viel Potenzial

geht damit der deutschen Wirtschaft verloren, darin

stimmen viele Experten überein. Hier versuchen

die Bundesministerien für Wirtschaft und

Energie und für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

mit den „Nationalen Aktionstagen zur Unternehmensnachfolge

durch Frauen“ gegenzusteuern.

Seit dem ersten Aktionstag 2008 haben über

700 Veranstaltungen und Aktionen rund um das

Thema „Nachfolge ist weiblich“ stattgefunden.

Als Akteure, die in fast allen Regionen Deutschlands

ein vielfältiges Programm mit Workshops,

DR. SOLF & ZAPF

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der Bergische Unternehmer 11|18 27


TITEL STABWECHSEL AUF DEM CHEFSESSEL

Abwandlung 1 (Keine Betriebsaufspaltung)

Abwandlung 2 (Keine Betriebsaufspaltung)

Ehefrau von h

Ehefrau von h

h

Alleineigentum

Besitzunternehmen

50 % Grründstücks-GbR 50 %

Gesamthandseigentum

h

h = Anteilbesitz 100 %

Betriebs-GmbH

h = Anteilbesitz 100 %

Betriebs-GmbH

Firmenkonstrukte

ohne Betriebsaufspaltung:

Gesamthandseigentum

bedeutet,

dass

Eigentum mehreren

Personen gemeinsam

zusteht.

Beratungen, Podiumsdiskussionen, Infotelefonen

und weiteren Veranstaltungen organisieren, sitzen

verschiedene regionale Organisationen wie zum

Beispiel die DEHOGA, Kontaktstellen Frau und

Beruf, aber auch Banken und Unternehmensberatungen

mit im Boot. Zielsetzung ist, gut qualifizierten

Frauen die Betriebsübernahme als eine

interessante Option der selbständigen Erwerbstätigkeit

näher zu bringen. Weiterhin sollen Übergeberfamilien

nicht nur Söhne und Mitarbeiter als

potenzielle Nachfolger im Blick haben, sondern

auch für die Potenziale ihrer Töchter und Mitarbeiterinnen

im Hinblick auf den unternehmerischen

Generationswechsel sensibilisiert werden.

Zudem sollen Expertinnen und Experten, die den

Nachfolgeprozess fachkundig begleiten und unterstützen

können, auf sich aufmerksam machen

können.

Alles eine Frage der Finanzierung

Ohne Frage: Wer sich den Chefsessel zutraut,

muss bis zu einem gewissen Grad auch risikobereit

sein. In der Regel muss der Kaufpreis finanziert

werden. Dabei darf die Belastung nicht zu

groß sein, um die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens

nicht zu gefährden. Gute Nachricht: Der

Staat hilft mit. In den öffentlichen Förderprogrammen

werden Neugründer und Unternehmensnachfolge

gleich behandelt. Laut Einschätzung

des Bundeswirtschaftsministeriums wird

der Kapitalbedarf für die Übernahme eines Unternehmens

häufig unterschätzt und ist meist sogar

höher als bei einer Neugründung. Das gilt vor allem,

wenn der Nachfolger in die Substanz investieren

muss, weil zum Beispiel die technische

Ausstattung nicht mehr auf dem neuesten Stand

ist. Um konkurrenzfähig zu bleiben, sind hier oftmals

erhebliche Investitionen vonnöten. Nicht von

der Hand zu weisen ist, dass der bisherige Inhaber

INFO

Das Bundeswirtschaftsministerium hat in

diesem Jahr eine Broschüre zur optimalen

Planung von Unternehmensnachfolgen herausgegeben.

Das Heft bietet zahlreiche Informationen

und praktische Tipps für Unternehmer

und ihre Nachfolger. Unter https://

www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/

Mittelstand/nexxt-unternehmensnachfolgedie-optimale-planung.html

kann das Nachschlagewerk

heruntergeladen oder bestellt

werden.

28 www.bvg-menzel.de


nicht immer realistisch den Unternehmenswert

beurteilt und mit hohen Verkaufserlösen in die

Verhandlungen zur Übernahme geht. Familiennachfolger

werden möglicherweise mit Erbansprüchen

von Geschwistern oder weiteren Angehörigen

konfrontiert.

Daher sollten sich potenzielle Nachfolger rechtzeitig

mit der Finanzplanung, in die auf der einen

Seite der Kapitalbedarf und auf der anderen Seite

das Eigen- und Fremdkapital, Fördergelder und

Kosten der priva-ten Lebensführung einbezogen

werden, beschäftigten. Anhand dessen lässt sich

abschätzen, ob sich eine Betriebsübernahme

überhaupt stemmen lässt. Ein vertrauensvolles

Gespräch mit der Hausbank kann Aufschluss geben,

auch über die Möglichkeit, öffentliche Mittel

in Anspruch zu nehmen. Bund und Länder bieten

diese Finanzierungsprogramme zu günstigen

Konditionen an (www.foerderdatenbank.de).

Bei der Finanzierung

des Kaufpreises

hilft der

Staat unter Umständen

mit. Hinsichtlich

der Förderprogramme

werden Unternehmensnachfolger

und Existenzgründer

gleich

behandelt.

Kleine Unternehmen tun sich schwer

Wie dem auch sei: Die gelungene Nachfolgefrage

ist nicht nur für den Unternehmer, der sein Lebenswerk

abgibt, wichtig. Und auch nicht nur für

den- oder diejenige, die in der Selbstständigkeit

Karrierechancen und dauerhaft berufliches Auskommen

und persönliche Zufriedenheit erwarten.

Nein, auch an die vielen Beschäftigten ist zu denken,

die mit ihren Familien von einer erfolgreichen

Unternehmensübertragung abhängen. Bedenklich

ist an dieser Stelle, dass laut der

Creditreform-Studie für kleinere Unternehmen

bis fünf Mitarbeitende überdurchschnittlich oft –

nämlich bei 12,3 Prozent der Befragten - die Stilllegung

in Betracht kommt.

Text: Stefanie Bona

Fotos: Shutterstock, BVG

Die Die dynamische Beratergruppe für den Mittelstand

mit interdisziplinären mit Beratungs- und Prüfungsleistungen Beratungsleistungen aus aus einer einer Hand. Hand.

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der Bergische Unternehmer 11|18 29


ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

Innovationsberatung

aus Solingen

Vor sechs Jahren gründete der 38-jährige Felix Heuer die Innovationsberatung

„Innodrei“ in Solingen und hilft seitdem mit seinem Team aus zehn interdisziplinär

aufgestellten Fachleuten Unternehmen in ganz Deutschland auf ihrem Weg in eine

neue Unternehmenskultur. Dabei geht es dem diplomierten Pädagogen nicht um

schlichte Prozessoptimierungen, sondern darum, neue Denkweisen zu etablieren,

die eine schnellere Anpassung an die Herausforderungen der Zukunft ermöglichen.

30 www.bvg-menzel.de


Digitalisierung, Strukturwandel und der

anhaltende Fachkräftemangel machen es

großen Unternehmen in diesen Zeiten

nicht leichter, sich einem rasant wandelnden

Markt anzupassen. Und es gilt die klassische Devise:

Wer rastet, der rostet. Doch Innovation lässt

sich auf vielen Wegen erzielen, im Mittelpunkt von

Felix Heuers Arbeit stehen allerdings die Menschen,

die Reformen, Verbesserungen und den Wandel innerhalb

eines Unternehmens anschieben.

Innovation und Kultur

„Wir sind zwar eine Innovationsberatung, aber ich

sitze beispielsweise nicht mit einem Messerhersteller

in Solingen zusammen und baue mal ein innovatives

Produkt, sondern gucke eher darauf, wie Organisationen

ticken müssen, wenn sie sich mit der Zukunft

beschäftigen“, erklärt der Unternehmensgründer.

Denn echte Innovationskraft komme erst dort auf,

wo Mitarbeiter auch die Möglichkeit erhielten, Neues

auszuprobieren.

Wie bei jedem Mannschaftssport, fällt und steigt der

Erfolg nicht nur mit einem guten Trainer, er hängt

maßgeblich vom internen Zusammenspiel der einzelnen

Akteure ab. Kommunikation ist dabei essenziell,

aber auch Vertrauen, sagt Heuer, der dafür plädiert,

weniger Regeln aufzustellen und flache Hierarchien

zu halten: „Es wird immer mehr erwartet, dass Mitarbeiter

selbstorganisierter arbeiten, sie müssen es

aber auch dürfen.“ Dieser Ansatz, die Beschäftigten

in den Fokus zu nehmen, ist in der klassischen Unternehmensberatung,

in der Heuer vor rund 14 Jahren

begann, neu. Das Konzept von Innodrei fußt dabei

auf drei Säulen: Innovation, Kultur und neue Organisationsformen.

archien von früher funktionieren nicht mehr. Angestellte

wollen mehr Selbstbestimmung. Das hilft dem

Geschäft, denn sie denken mit. Und das ist abseits

von diesem hierarchischen, ‘ich sag dir, was du zu

tun hast‘.“

Dass durch diese vergleichsweise offenen Strukturen

Angestellte abwandern und gleich in die Selbstständigkeit

gehen könnten, glaubt Heuer dagegen weniger.

„Da stellt sich die Frage, wie groß das Sicherheitsbedürfnis

ist, in einem gesetzten Raum trotzdem

kreativ sein zu dürfen. Ich kenne ehrlich gesagt eher

das Gegenteil, dass Mitarbeiter abwandern, weil sie

Dienst nach Vorschrift leisten mussten und nicht

mehr machen durften, als sie eigentlich wollten.“

Schnelle Lösungen gibt es nie

Angefragt werden die Dienste von Innodrei meistens

dann, wenn das Unternehmen schon kränkelt,

berichtet Heuer. Schnelle Lösungen, sagt er, gebe es

nie: „Wenn ich komme, habe ich nie ein fertiges

Konzept dabei. Ich versuche zu verstehen, wo die

Schmerzen, was die Bedürfnisse, wo die Bedarfe

sind und warum sie Kopfschmerzen haben, wenn

sie an ihr Unternehmen denken. Ich stelle eine Menge

Fragen.“ Andere Beratungen würden mit klassischen

Punktesystemen arbeiten, die nach und nach

abgearbeitet würden. „Bei uns geht das viel individueller.“

Wie lang Heuer ein Unternehmen auf seinem

Weg in eine neue Unternehmenskultur begleitet,

hängt vom Betrieb selbst ab. Innodrei bietet

aber neben Beratungsprojekten auch Impulsvorträge

und Workshops an.

Text: Cristina Segovia-Buendía

Foto: Innodrei

Weg vom hierarchischen Denken

Drei mal Innodrei:

Unternehmensgründer

Felix Heuer (l.),

„Kulturarchitekt“ Maximilian

Kaufhold

(vorne rechts) und

Praktikant und Impulsgeber

Lennart

Korn

Deutschlandweit erhält das Team um Geschäftsführer

Felix Heuer Anfragen und Aufträge. Im Bergischen

waren die Unternehmer bislang zurückhaltender.

„Es braucht auch ein gewisses Vertrauen, um

sich einen externen Berater dazu zu holen. Inzwischen

ist es aber total spannend“, sagt der 38-Jährige.

Seit einem halben Jahr kommen nun auch bergische

Unternehmer auf den Unternehmenscoach zu, die im

Zuge der Nachfolgeregelung ihre Unternehmen neu

aufstellen wollen. „Sie haben gemerkt, dass ihre Unternehmenskultur

so oldschool ist, dass sie kaum

neue Mitarbeiter bekommen. Patriarchalische Hier-

Innodrei

Grünewalder Strasse 29-31

42657 Solingen

Tel 0212 2494625

Mail mail@innodrei.de

Net www.innodrei.de

der Bergische Unternehmer 11|18 31


AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

Arbeitswirtschaft in der Praxis

Arbeitswirtschaftliche Themen sind in Zeiten von Industrie

4.0 eine Herausforderung für Unternehmen, weil auf Kundenwünsche

immer flexibler reagiert werden muss. Das setzt

zwingend eine funktionierende Arbeits- und Betriebsorganisation

voraus. Nur bei einer ganzheitlichen Betrachtung der Betriebsstrukturen

kann eine kontinuierliche Verbesserung der

Abläufe erreicht werden.

Überflüssige und verschwenderische Prozesse sind zu vermeiden,

um hohe Bestände, lange Transportwege, Wartezeiten,

Ausschuss und Nacharbeit zu minimieren. Themen wie Arbeitszeitgestaltung,

Entgeltgestaltung, Arbeits- und Gesundheitsschutz

sind in diesem Zusammenhang das tragende Gerüst.

Kundengerechte Arbeitszeitsysteme benötigen

definierte und auf den Bedarf abgestimmte Arbeitszeitmodelle.

Dabei kann es sich um starre und flexible Modelle wie

Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit oder Funktionszeit handeln.

Bei der Eingruppierung von Beschäftigten geht es um die

Grundentgeltfindung. Aufgabenbeschreibungen stellen die

Grundlage dafür dar. Oft ist es erforderlich sie zu optimieren,

um überhaupt Qualifkationsanforderungen, die die Aufgabenstellungen

erforderlich machen, definieren zu können. Neben

dem Grundentgelt bestehen Optionen auf Leistungszulagen,

Prämien oder Akkordlohn sowie Zielvereinbarungen. Auswahlkriterien

hierbei sind vorliegende Betriebsdaten und

Kennzahlen. Der Arbeits- und Gesundheitsschutz spielen

vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklungen und

dem deutlich steigenden Fachkräftemangel eine wachsende

Rolle. Es sind dabei neue gesetzliche Bestimmungen und berufsgenossenschaftliche

Regelungen umzusetzen.

Die Verbandsingenieure der Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände

e.V. unterstützen Mitgliedsfirmen bei allen

genannten Themen. Neben der individuellen Beratung vor Ort

bieten wir zusätzliche Informationsveranstaltungen, Inhouse-

Seminare und weitere Arbeitskreise an.

Achim Dahm, Jana Scheve, Verbandsingenieure der

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V.

Foto: Mladenovic Fotografie

32 www.bvg-menzel.de


Deutsche Bank

Anzeig

eige

Deutsche Bank Portfolioberatung:

Ihr direkter Zugang zu unserer globalen Investmentkompetenz

Anleger, die ihr Depot selbst steuern

möchten, dabei aber auf die Begleitung

durch erfahrene Investmentexperten

Wert legen, können im Rahmen der

Portfolioberatung der Deutschen Bank

auf ein kompetentes Beratungsteam

zurückgreifen.

„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine

lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

Die größten Herausforderungen für den

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut

an Informationen bewältigen und Markttrends

erkennen, um ihr Depot zum

richtigen Zeitpunkt an sich verändernde

Rahmenbedingungen anzupassen.

Globales Know-how nutzen

tigen Investmententscheidungen selbst –

er hat also die volle Kontrolle über den

Kauf und Verkauf von Wertpapieren.


petenz erfahrener Investmentexperten”,

so Stephan.

Aus der Kapitalmarkteinschätzung des

Chef-Anlagestrategen werden auf Basis

unterschiedlicher Ertrags- und Risiko-

pots

entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf


den zugeschnitten ist. Ändert sich die


rungsdepots angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.


Ein volatiler Markt beispielsweise bietet

nicht nur Chancen zum Direkteinstieg

in Aktien. „Renditemöglichkeiten



Auch diesbezüglich die richtige Depotstrukturierung

zu wählen, kann maßgeblich

zur Renditeentwicklung des

Portfolios beitragen.

Informativ und transparent

Im Rahmen der Portfolioberatung erhält

der Kunde auf Wunsch regelmäßig auf

seine Anlagepräferenzen zugeschnittene

Analysen und Berichte zu Märkten

und Branchentrends. Darüber hinaus

bekommt er regelmäßig umfangreiche

Aufstellungen über die Entwicklung und

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt

letztlich beim Anleger. Damit kann

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen


Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

der Deutschen Bank bietet

eine kompetente Beratung für komplexe

Anlagethemen.”

Selbst für erfahrene Anleger ist das

Meistern dieser Herausforderungen

zeitintensiv und keine leichte Aufgabe.

Mehr zur Portfolioberatung der

„Anlegern, die ihr Depot selbst steuern,

Deutschen Bank erklärt Ihnen

bietet die Deutsche Bank deshalb mit

gerne Ihr zuständiger Leiter

ihrer Portfolioberatung die Möglichkeit,

Portfolioberatung Region West:

sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

Im Mittelpunkt der Portfolioberatung

steht ein eingespieltes „Tandem” aus Die Portfolioberatung erfolgt in den

dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Ren-

Spezialberater Portfolioberatung. Letzterer


sichert dem Anleger Zugang zum

globalen Know-how der Deutschen Bank, Kunden gibt der Berater diesem konkrete

Daniel Anderheggen

das durch den Chef-Anlagestrategen

Empfehlungen zur Gewichtung von

Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung

Anlageklassen in seinem Portfolio sowie daniel.anderheggen@db.com

für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Be-


der Bergische Unternehmer 11|18

33


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Irreführende Mitnahme von

„Likes“

Die Zahl von sogenannten Likes in sozialen

Netzwerken kann durchaus einen

messbaren Marketingwert haben. Bei der

Erhöhung der entsprechenden Zahlen

werden bisweilen auch unlautere Methoden

benutzt. So hält das Oberlandesgericht

Frankfurt beim Wechsel eines Restaurants

von einem bestimmten

gastronomischen Franchisesystem zu einem

anderen, ähnlichen System die Weiterverwendung

von Bewertungen und

„Likes“, die das Restaurant während der

Zugehörigkeit zu dem ersten System erhalten

hat, für irreführend und damit unzulässig.

(Urteil des OLG Frankfurt vom

14. Juni 2018, 6 U 23/17, WRP 2018,

1107).

Sozialversicherungspflicht bei

Geschäftsführern

Ein Geschäftsführer ohne Kapitalbeteiligung

(sogenannte Fremdgeschäftsführer)

ist ausnahmslos abhängig beschäftigt und

damit sozialversicherungspflichtig. Bei

selbstständig tätigen Gesellschafter-Geschäftsführern

entfällt die Sozialversicherungspflicht

nur dann, wenn sie über

eine Mindestkapitalbeteiligung von 50

Prozent oder eine echte Sperrminorität

verfügen. Demzufolge ging das Bundessozialgericht

bei einem Geschäftsführer,

der zusammen mit seinem Bruder Gesellschafter

einer GmbH ist, aber nur

zwölf Prozent der Anteile hält, von einer

abhängigen und damit sozialversicherungspflichtigen

Beschäftigung aus. (Urteil

des BSG vom 14. März 2018, B 12 R

5/16, StuB 2018, 308).

Befristete Erhöhung der Zeitgrenzen

für kurzfristig Beschäftigte

läuft aus

Fotos: MEV

Werden Mitarbeiter, wie zum Beispiel

Aushilfen oder Saisonkräfte, lediglich

kurzfristig beschäftigt, unterliegt das Arbeitsentgelt

dann nicht der Sozialversicherung,

wenn die Beschäftigung bestimmte

Arbeitszeitgrenzen nicht übersteigt. Für

die Jahre 2015 bis 2018 galten erhöhte

Grenzen. (1) Ab dem Jahr 2019 kommen

wieder die bis 2014 gültigen Zeitgrenzen

in Betracht: Eine ab 2019 aufgenommene

Beschäftigung ist danach regelmäßig sozialversicherungsfrei,

wenn die Tätigkeit

von vornherein auf nicht mehr als 2 Monate

(bei voller Wochenarbeitszeit) oder

50 Arbeitstage (bei weniger als 5 Arbeitstagen

in der Woche) befristet ist. (2) Die

Beschäftigungszeit wird ggf. kalenderjahrüberschreitend

ermittelt. (3) Mehrere

aufeinanderfolgende kurzfristige Beschäftigungen

innerhalb eines Kalenderjahres

– auch bei unterschiedlichen Arbeitgebern

– werden zusammengerechnet. Anders als

bei geringfügigen Beschäftigungen (sog.

Minijobs) spielt die Höhe des Arbeitslohns

keine Rolle. Beispiel: Eine ansonsten

als Hausfrau tätige Aushilfe wird gegen

ein Arbeitsentgelt von 2.000

monatlich vom 1. Juli bis zum 31. August

als Urlaubsvertretung im Einzelhandel beschäftigt.

Der Arbeitslohn bleibt in vollem

Umfang sozialversicherungsfrei. Es ist darauf

hinzuweisen, dass kurzfristige Beschäftigungen

– unabhängig von der sozialversicherungsrechtlichen

Behandlung

– auch steuerlich begünstigt sein können

(§ 40a Abs. 1 EStG); es gelten allerdings

engere Grenzen. Die Lohnsteuer für eine

kurzfristige Beschäftigung kann vom Arbeitgeber

pauschal mit 25 % (zuzüglich

Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer)

übernommen werden, wenn der

Arbeitnehmer lediglich gelegentlich, nicht

regelmäßig wiederkehrend und für höchstens

18 zusammenhängende Arbeitstage

beschäftigt wird und der Arbeitslohn

durchschnittlich 72 Euro je Arbeitstag

nicht überschreitet. Bei einem höheren

Arbeitslohn kann eine Lohnsteuer-Pauschalierung

dennoch in Betracht kommen,

wenn die Beschäftigung zu einem unvorhergesehenen

Zeitpunkt sofort erforderlich

wird (z. B. bei krankheitsbedingten

Ausfällen). Die Beschäftigung von Aushilfskräften,

z. B. auf Messen oder Volksfesten,

bei denen der Einsatz schon längere

Zeit feststeht, kann regelmäßig nicht als

„unvorhergesehen“ angesehen werden. (4)

(1) Siehe § 115 Sozialgesetzbuch IV: bisher

längstens 3 Monate oder 70 Arbeitstage.(2)

Die Beschäftigung darf, wie z. B.

bei Schülern, Studenten, Rentnern, Hausfrauen,

nicht berufsmäßig ausgeübt werden

(siehe im Einzelnen § 8 Abs. 1 Nr. 2

Sozialgesetzbuch IV).(3) Siehe hierzu die

34 www.bvg-menzel.de


Geringfügigkeits-Richtlinien, Beispiele 56

und 57.(4) Vgl. R 40a.1 Abs. 3 LStR

Quelle: Rinke Treuhand

Mieter muss sich an

Vertragsbestimmungen halten

Die Bestimmungen im Mietvertrag waren

eindeutig. „Die Wohnung wird ausschließlich

zu Lager- und Abstellzwecken

(...) überlassen“, hieß es. Es handelte

sich um stark renovierungsbedürftige

Räume, für die der Mieter monatlich nur

eine Grundmiete in Höhe von 85 Euro

bezahlen musste. Es war ihm zwar noch

erlaubt, sich dort zu waschen und im

Winter auch zu übernachten. Allerdings

entwickelte sich ein dauerhaftes Wohnen

in dem Objekt daraus, was der Eigentümer

beanstandete, abmahnte und später

als Grund für eine fristlose Kündigung

anführte. Nach Information des Infodienstes

Recht und Steuern der LBS war

der Vermieter schließlich mit seiner Räumungsklage

vor Gericht erfolgreich. An

ein ständiges Bewohnen der Räume sei

zu keiner Zeit gedacht gewesen, es handle

sich um einen klaren Vertragsverstoß.

(Amtsgericht Bielefeld, Aktenzeichen

407 C 111/16).

(Zu) viel unterwegs

Grundsätzlich kann ein Vermieter die

Fahrtkosten zu seinem Objekt mit einer

Pauschale von 0,30 Euro pro gefahrenem

Kilometer als Werbungskosten geltend

machen. Doch dem sind gewisse Grenzen

gesetzt. Nach Auskunft des Infodienstes

Recht und Steuern der LBS kann auch

ein Punkt überschritten werden, ab dem

diese Art der steuerlichen Absetzbarkeit

nicht mehr möglich ist. Der Fall: Ein

Steuerpflichtiger sanierte an einem anderen

Ort als seinem Wohnort mehrere

Wohnungen und ein Mehrfamilienhaus.

Die Baustellen suchte er in 165 und 215

Einzelfahrten im Jahr auf. Auf Grund

dieser Häufung kam das zuständige Finanzamt

zu dem Ergebnis, dass der Betroffene

am Ort der Vermietungsobjekte

eine feste Tätigkeitsstätte habe. Demnach

könne er nur noch die für ihn ungünstigere

Entfernungspauschale von 0,30 Euro

pro Entfernungskilometer (und nicht pro

gefahrenem Kilometer) in Anspruch nehmen.

Das Urteil: Der Bundesfinanzhof

stützte die Rechtsauffassung, die der Fiskus

vertreten hatte. Wenn ein Vermietungsobjekt

nicht nur gelegentlich, sondern

mit einer gewissen Nachhaltigkeit

fortdauernd und immer wieder aufgesucht

werde, dann könne man von einer

regelmäßigen Tätigkeitsstätte ausgehen.

Der Betroffene sei ja praktisch an jedem

Arbeitstag vor Ort gewesen. Im Regelfall

ist das Geltendmachen der Werbungskosten

für Vermieter kein Problem, denn sie

suchen ihr Objekt ja nur gelegentlich auf

– zum Beispiel bei Mieterwechseln, zu

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AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Kontrollen oder zur Ablesung von Zählerständen.

(Bundesfinanzhof, Aktenzeichen

IX R 18/15).

PKW-Nutzung: Begrenzung der

Nutzungsentnahme bei

ein-Prozent-Regelung

Wird ein betrieblicher PKW durch den

Unternehmer oder seine Angehörigen

auch für private Zwecke genutzt, sind

die dabei entstandenen Aufwendungen

nicht als Betriebsausgaben abziehbar,

sondern als Entnahme anzusetzen. Diese

„Nutzungsentnahmen“ können

grundsätzlich mit monatlich 1 % des inländischen

Bruttolistenpreises im Zeitpunkt

der Erstzulassung bewertet werden,

wenn die betriebliche Nutzung

mehr als 50 % beträgt. Alternativ zu

dieser 1 %-Regelung kann der Wert der

privaten Nutzung anhand eines ordnungsgemäßen

Fahrtenbuchs und der

nachgewiesenen tatsächlichen Aufwendungen

ermittelt werden. (1)Insbesondere

bei gebraucht gekauften oder vollständig

abgeschriebenen PKW kann der

mit der 1 %-Regelung ermittelte Wert

der Privatnutzung höher sein als die tatsächlich

entstandenen Gesamt-kosten

des PKW. Aus Billigkeitsgründen sieht

die Finanzverwaltung (2) deshalb eine

sog. Deckelung vor, sodass der Privatanteil

höchstens mit den Gesamtkosten

angesetzt wird. Auch wenn die 1 %-Regelung

nur unter der Voraussetzung einer

mehr als 50 %igen betrieblichen

Nutzung angewendet werden kann, hält

der Bundesfinanzhof (3) eine Deckelung

auf 50 % der Gesamtkosten aus

verfassungsrechtlichen Gründen nicht

für geboten, weil die Anwendung der

pauschalen 1 %-Regelung durch Führung

eines ordnungs-gemäßen Fahrtenbuchs

vermieden werden kann.

(1)Siehe § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 und 3

EStG, zu den Fahrten zwischen Wohnung

und Betrieb vgl. § 4 Abs. 5 Nr. 6

EStG. (2) Vgl. BMF-Schreiben vom 18.

November 2009 – IV C 6 – S 2177/

07/10004 (BStBl 2009 I S. 1326), Rz.

18. (3) Urteil vom 15. Mai 2018 X R

28/15. Quelle: Rinke Treuhand.

Anteilsübertragungen durch

mehrere Urkunden

Überträgt ein Vater an seinen Sohn am

selben Tag Anteile an drei Kapitalgesellschaften,

die weder rechtlich noch wirtschaftlich

miteinander verflochten sind,

liegt kein einheitlicher Schenkungswille

vor. Die Folge: Jede Schenkung ist in

puncto Verschonungsabschlag für sich zu

beurteilen.

Der Kläger erhielt am 16. Oktober 2015

mit drei notariellen Urkunden Anteile an

drei Gesellschaften mit beschränkter

Haftung von seinem Vater geschenkt.

Die erste GmbH, deren alleiniger Gesellschafter

der Vater war, vertreibt Bauelemente

für Dächer und Fassaden, die

zweite produziert Förderbandabdeckungen

und die dritte baut Hochregallager.

Lediglich zwischen zwei dieser Gesellschaften

bestehen in geringfügigem Umfang

Lieferbeziehungen. Bei den Unternehmen

für Förderbandabdeckungen und

für Hochregallager hatten der Kläger und

sein Vater keine Positionen, die einen

Einfluss auf die Geschäftsführung nahmen.

Am übertragenen Anteil an der ersten

GmbH behielt sich der Vater ein

Nießbrauchsrecht zurück. Der Kläger

reichte drei Schenkungsteuererklärungen

ein, wobei er für die zweite und die dritte

GmbH zur vollständigen Steuerbefreiung

(nach § 13a Abs. 8 ErbStG) optierte.

Dem folgte das Finanzamt nicht, sondern

fasste alle drei Übertragungen zu einer

Schenkung zusammen und gewährte wegen

des zu hohen Verwaltungsvermögens

der ersten GmbH insgesamt nur eine Regelverschonung

von 85 Prozent.

Der 3. Senat des Finanzgerichts Münster

gab der Klage statt und hob den Schenkungsteuerbescheid

insgesamt auf. Nach

seiner Auffassung lägen drei verschiedene

Schenkungen vor, die jeweils gesondert

zu besteuern seien. Maßgeblich für

die Beurteilung, ob eine einheitliche

Schenkung vorliege, sei der Parteiwille.

Allein aus der Übertragung am selben

Tag könne nicht auf den erforderlichen

einheitlichen Schenkungswillen geschlossen

werden. Vielmehr sei zu berücksichtigen,

dass weder ein rechtlicher

noch ein wirtschaftlicher Zwang bestanden

habe, die Anteile an den drei Gesellschaften

einheitlich zu übertragen. Nur

bei einer Gesellschaft sei der Kläger in

36 www.bvg-menzel.de


die Geschäftsführungsfunktion seines

Vaters eingetreten, während sie bei den

beiden anderen Gesellschaften keinen

Einfluss auf die Geschäftsführung hätte

nehmen können. Die Gesellschaften seien

auch nicht rechtlich oder wirtschaftlich

miteinander verflochten. Auch bei

den Mitgesellschaftern, deren Zustimmung

für die Übertragung erforderlich

gewesen sei, handele es sich jeweils um

unterschiedliche Personenkreise. Gegen

eine Einheitlichkeit spreche auch, dass

sich der Schenker nur an einem der übertragenen

Anteile ein Nießbrauchsrecht

zurückbehalten hat, bei den beiden anderen

dagegen nicht. Schließlich enthielten

die notariellen Verträge Rücktrittsklauseln,

die es erlaubten, von jeder einzelnen

Schenkung unabhängig von den anderen

Schenkungen zurückzutreten.

(Quelle: Finanzgericht Münster, Newsletter

09/2018, Urteil des Finanzgerichts

Münster vom 9. Juli 2018, Az. 3 K

2134/17 Erb).

Vorsteuerabzug für

Entschädigung ist möglich

Einigen sich die Parteien eines langfristigen,

umsatzsteuerpflichtigen Pachtvertrages

auf eine vorzeitige Auflösung, so

kann der Verpächter für die an den

Pächter gezahlte Entschädigung den

Vorsteuerabzug geltend machen. Dies

gilt jedenfalls dann, wenn eine beabsichtigte

(steuerfreie) Grundstücksveräußerung

noch nicht festgestellt werden

kann.(Quelle: Urteil des BFH vom 13.

Dezember 2017, Az. XI R 3/16, DStR

2018, 860).

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TOTAL DIGITAL RISKANTE VERNETZUNG

Millionen Daten

abgefischt

Soziale Netzwerke sind für viele Unternehmen

ein wichtiges Kommunikationsinstrument,

das zahlreiche Geschäftsprozesse

unterstützt. Ob Marketing,

Kundenbindung, Recruiting und Motivation von

Mitarbeitern, Optimierung von Produktentwicklung

und Fertigung: Die Einbindung von Social

Media-Diensten in Business-Abläufe gehört inzwischen

zum Alltag.

Allerdings bietet die Nutzung nicht nur Vorteile,

sondern sorgt vielfach für handfeste Probleme. Vor

allem die Infektionen mit Viren und Malware sowie

der Anstieg von Datenlecks bereiten den Sicherheitsexperten

in der Wirtschaft Kopfzerbrechen.

Häufig liegt es am leichtfertigen Umgang mit

den digitalen Möglichkeiten durch die eigenen Mitarbeiter,

dass Schwachstellen in der Vernetzung

überhaupt entstehen.

Grosser Schaden durch Fahrlässigkeit

Beispielsweise lässt sich kaum verhindern, dass

über geschäftlich verwendete Notebooks oder

Smartphones privat gebloggt, gechattet oder bevorzugte

soziale Netzwerke besucht werden. Oft reicht

es schon aus, wenn Daten auf die Geschäfts-Computer

heruntergeladen oder vertrauliche Unternehmensdaten

an Empfangsorte gesendet werden, die

außerhalb des Firmennetzwerks liegen. Betriebliche

Richtlinien für die sichere Anwendung von Social

Media im Geschäftsbetrieb sind zwar sinnvoll,

helfen aber nur bedingt, da sie häufig missachtet

werden. Sei es aus Nachlässigkeit, Fehlverhalten

oder Leichtsinn.

IT-Experten müssen also eine Lösung finden und

umsetzen, die innerhalb sozialer Netzwerke eine

Weitergabe sensibler Geschäftsdaten über ein Datenleck

an einem End-Gerät der Mitarbeiter zuverlässig

verhindert. Eine Aufgabe, die leicht zu einem

Balance-Akt werden kann. Denn der gewünscht

Datenschutz sollte verständlicherweise erreicht

werden, ohne die Websites und Dienste in den sozialen

Medien vollständig zu blockieren. Eine derartige

Sperre könnte nämlich einen gegenteiligen Effekt

bewirken. Die Produktivität der Mitarbeiter

wird eingeschränkt, Motivation und Leistungsbereitschaft

sinken.

Der Weg zum intelligenten

Schutzmechanismus

Ziel muss demnach sein, während der Vernetzung

mit den sozialen Medien zwischen der Art der ausgetauschten

Informationen zu unterscheiden. Was

darf weitergegeben werden und was nicht? Um diese

Frage zu beantworten, sollte das verwendete

38 www.bvg-menzel.de


Facebook-Chef Mark Zuckerberg sieht die Sache sportlich: „Nutzer sollten mit

Datenklau rechnen. Denn wer sein Facebook-Konto nicht richtig schützt, muss

sich nicht wundern, wenn Daten abgegriffen werden.“ Nicht nur gewundert,

sondern massiv geärgert haben sich vor kurzem wahrscheinlich rund 30 Millionen

geschädigte User, als der Datenleck-Skandal beim Sozial-Media-Giganten

bekannt wurde. Dass nun auch Google nach langem Schweigen eine Sicherheitslücke

auf einer Online-Plattform einräumte, macht die Sache nicht besser.

System in der Lage sein, die jeweiligen Inhalte in

Echtzeit zu analysieren, entsprechende Entscheidungen

zu treffen und sofort umzusetzen.

Die modernen IT-Sicherheitstechnologien bieten

unter dem Dachbegriff „Data Leak Prevention

DLP“ effiziente Schutzmaßnahmen gegen alle

denkbaren Szenarien des Datendiebstahls an. Meist

kommen zu diesem Zweck Software oder Module

aus Software und Hardware zum Einsatz. Neben

einer intelligent gesteuerten Verschlüsselung enthält

eine wirksame DLP-Lösung weitere unverzichtbare

Funktionen, um den Umgang bestimmter

Anwender mit bestimmten Daten zu regulieren. Da

aber der beste Schutzmechanismus ohne die Akzeptanz

der betroffenen Mitarbeiter nicht greift,

muss unbedingt die Belegschaft geschult und in das

Abwehrprogramm einbezogen werden.

Die Risiken wachsen weiter

Ende gut – alles gut? Leider nicht. Denn mittlerweile

haben sich in vielen Unternehmen noch andere

riskante Baustellen aufgetan. Schon seit längerem

beschränken sich bedenkliche Daten-Pannen

nicht nur auf soziale Netzwerke. Die Bedrohung

durch Cyberkriminelle erstreckt sich inzwischen

auf die digitale Vernetzung in allen Bereichen. Damit

nimmt die Bedrohungslage für Unternehmen

weiter zu. Wie das Bundesamt fü Sicherheit in der

Informationstechnik BSI berichtet, sind mehr als

800 Millionen Schadprogramme aktuell im Umlauf.

Dabei wächst die Zahl neuer Varianten pro Tag von

280.000 auf 390.000 – berechnet für den Zeitraum

vom 1. Juli 2017 bis zum 31. Mai 2018. Die meisten

bekannten Angriffe gab es auf IT- und Telekommunikationsnetze,

am zweithäufigsten waren der Energiesektor,

danach der Finanzbereich sowie das Gesundheitswesen

betroffen.

„Der deutschen Wirtschaft ist in den vergangen

zwei Jahren durch Spionage, Sabotage und Datendiebstahl

ein Schaden von rund 43 Milliarden Euro

entstanden“, erklärt Iris Plöger, Mitglied der Hauptgeschäftsführung

im BDI.

Zusätzlich begünstigt wird die fortschreitende Entwicklung

der Cyber-Kriminalität auch durch das Internet

der Dinge. Schon heute kommunizieren mehr

als acht Milliarden Geräte miteinander – bis 2020

rechnen die Experten mit einer Verdoppelung. Mit

ein Grund, weshalb die Industrie zur Selbsthilfe

greift. Im „Charter of Trust“ haben sich namhafte

Konzerne aus unterschiedlichen Branchen zusammengeschlossen,

um gemeinsam für den Schutz gefährdeter

Anlagen und Systeme zu sorgen.

Text: Brigitte Waldens

Foto: shutterstock

Wer sich im Netz bewegt,

ist angreifbar.

Das muss jedem

User bewusst sein.

der Bergische Unternehmer 11|18 39


IM FOKUS BERGISCHER ADVENT

O du fröhliche

bergische

Weihnachtszeit

40 www.bvg-menzel.de


Sommer, Sonne, Spekulatius. In Deutschlands Supermärkten weihnachtet

es nicht erst seit heute. Doch jetzt ist es tatsächlich so weit. Der erste

Advent kommt pünktlich Anfang Dezember, auf den Schreibtischen ste-

hen Teller mit Selbstgebackenem und im Firmen-Empfang begrüßt ein

trendig geschmückter Tannenbaum die Gäste. So, wie alle Jahre wieder.

der Bergische Unternehmer 11|18 41


IM FOKUS BERGISCHER ADVENT

Jahr für Jahr Tausende Besucher aus nah und fern

zum adventlichen Bummel ein. Vom 30. November

bis 16. Dezember 2018 präsentieren hier rund

50 Stände ihr vielfältiges Angebot. Neben Kunstgewerbe,

weihnachtlichen Düften und Geschenkideen

in Hülle und Fülle kommen auf dem historischen

Marktplatz vor allem Feinschmecker auf

ihre Kosten. Da gibt es Leckeres aus der Weihnachtsbäckerei,

frische Reibekuchen und Bratkartoffeln

aus der großen Pfanne zum Probieren,

während nebenan internationale Spezialitäten Appetit

auf ferne Länder machen. Eines muss jedoch

immer sein: Zum Abschluss einen Killepitsch, der

mit seinen Kräutern den Magen aufräumt und die

Seele wärmt. Selbstverständlich werden auch

Glühwein, Eierpunsch oder ein frischgezapftes

Weihnachtsbier ausgeschenkt. Ganz nach Geschmack

und Wetterlage.

Blick zurück auf gestern

Ist Weihnachten im klassischen Sinne eigentlich

noch hip? Oder bestimmen Formate

wie X-mas, the red-nosed reindeer

Rudolph oder der Ho-Ho-Ho-Weihnachtsmann

aus den USA inzwischen

auch die Festkultur bei uns im Bergischen?

Es scheint fast so. Allerdings lassen sich

bei näherem Hinschauen doch noch typisch bergische

Weihnachtsbräuche entdecken, die dem Zeitgeist

erfolgreich Paroli bieten.

Von Blotschen und Killepitsch

Allen voran natürlich die traditionellen Weihnachtsmärkte.

Dazu gehört beispielsweise der

Blotschenmarkt in Mettmann, einer der ältesten

Weihnachtsmärkte in Nordrhein-Westfalen. Seinen

Namen bekam der Markt von den Blotschen,

wie die gebräuchlichen Holzschuhe damals im

Bergischen hießen. 1971 von der örtlichen Werbegemeinschaft

ins Leben gerufen, lädt das bunte

Treiben rund um die alte Kirche in der Oberstadt

Weihnachtsmärkte gehören genauso zu den bergischen

Festbräuchen wie kulinarische Vorlieben, wie

frisch gezapftes Weihnachtsbier und Magenbitter.

Wenn man die Uhren bis zur Jahrhundertwende

zurückdreht, fällt beim Blick in die damaligen

Weihnachtsstuben etwas sofort ins Auge: Meistens

fehlt der Christbaum, das Symbol fürs Fest.

Im Bergischen ließen sich die Leute damit Zeit.

Statt den Tannenbaum zu schmücken, bildete bis

in die zwanziger Jahre eine sogenannte ‚Chrestkruun‘

den Mittelpunkt im weihnachtlichen Ambiente.

Dabei handelte es sich um ein Gestell aus

Eisendraht, ähnlich geformt wie ein sehr hoher

Kronleuchter, der mit Tannengrün, Weihnachtskugeln

und Kerzen verziert wurde und an der Decke

über einem Tisch hing.

Später dann fand der Weihnachtsbaum auch in unserer

Region den Weg in die gute Stube, wo er

sich sogar bis in die Karnevalszeit frisch hielt. Bis

in die sechziger Jahre gab Silber beim Christbaum-Schmuck

den Ton an. Kugeln, Glocken,

Zapfen, kleine Figuren und jede Menge Lametta

und Engelshaar sorgten zusammen mit der prächtigen

Baumspitze für den nötigen Prunk. Die Bescherung

fand erst am ersten Weihnachtstag statt,

weil zu Heiligabend meist noch bis zum Nachmittag

gearbeitet wurde. Danach ging es zum Gottesdienst

in die Kirche; um Mitternacht erklang die

Musik der Weihnachtsbläser vom Rathausturm.

Auf dem Dorf oder in ländlichen Gegenden zogen

die Musikanten auch von Haus zu Haus, um eine

Kleinigkeit für ihr Weihnachtskonzert zu erbitten.

42 www.bvg-menzel.de


Smarte Technik unterm Baum

Die heiß ersehnten Geschenke brachte auch im

Bergischen Land wie überall das Christkind. Neues

Spielzeug fand sich allerdings nur bei vermögenden

Familien auf dem Gabentisch. Kinder aus

ärmlichen Verhältnissen mussten dagegen mit etwas

Gebrauchtem vorlieb nehmen. So wurde die

Puppenstube frisch tapeziert, die Lieblingspuppe

neu eingekleidet oder das defekte Steckenpferd repariert.

Dazu gab es auf dem bunten Teller Nüsse,

ein paar Plätzchen und natürlich Apfelsinen, damals

ein exotischer Genuss exklusiv zur Weihnachtszeit.

Zwischen Klassik und Moderne

Wie aber feiert Deutschland heute Weihnachten?

So gewaltig ist der Unterschied zur Vergangenheit

nicht. Etliche traditionelle Bräuche sind erhalten

geblieben und werden heute noch in der Familie

gepflegt. Zum Beispiel ist laut Statistik „Stille

Nacht, heilige Nacht“ nach wie vor das beliebteste

Weihnachtslied überhaupt. Allerdings folgt der

englische Song „Last Christmas“ dicht auf dem

zweiten Platz. Aber: 15 Prozent der Bevölkerung

hören keine Weihnachtslieder. Eine Entwicklung,

die nachdenklich stimmt. Was schenken sich die

Deutschen zu Weihnachten? Gutscheine, Bücher

oder auch Parfum für die Liebsten stehen hoch im

Kurs. Natürlich liegt auch smarte Technik unterm

Baum. Neben Spielekonsolen sind Smartphones

und Tablets die Favoriten, die zu Weihnachten

verstärkt auch ins Kinderzimmer einziehen.

Welches Gebäck wird zur Weihnachtszeit am

liebsten geknabbert? Fast ein Drittel der Deutschen

greift bevorzugt zu Lebkuchen. Aber auch

Dominosteine und Spekulatius haben viele Freun-

Ihr Team ist zu klein für eine eigene Location?

Dennoch möchten Sie Ihren Mitarbeitern „Danke“sagen?

Dann lassen Sie uns alle gemeinsam feiern!

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IM FOKUS BERGISCHER ADVENT

Zeit für den Weihnachtsmarkt

Die Zahl der Weihnachtsmärkte im Bergischen Land ist Legion. Einige von den schönsten und

originellsten wollen wir Ihnen hier vorstellen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Altenberg

vom 7. bis 9. Dezember 2018

Das Fachwerkidyll am Fuße des Doms gilt als einer der romantischsten Weihnachtmärkte in

der Region.

Engelskirchen

vom 14. bis 16. Dezember 2018

Bei der Gelegenheit können Groß und Klein in der Christkind-Postfiliale

ihre Wunschzettel persönlich abgeben.

Hattingen

vom 26. November bis 23. Dezember 2018

Ein nostalgischer Weihnachtsmarkt mitten in der historischen Altstadt.

Mit vielen Vorstellungen von Künstlern, Musikern und Chören.

Nicht verpassen: Täglich lässt Frau Holle Goldtaler aus dem Fenster regnen.

Leichlingen

vom 1. bis 2. Dezember.2018

Das beliebte Bratapfelfest auf dem Weihnachtsmarkt weckt duftende

Erinnerungen an die Kinderzeit.

Remscheid

vom 16. November bis zum 23. Dezember

Highlight des Remscheider Weihnachtstreffs auf dem

Theodor-Heuss-Platz ist die große Eislauffläche vor dem Rathaus.

Ansonsten wird voll und ganz auf Kulinarisches gesetzt.

Solingen

vom 14. bis 16. und 21. bis 23. Dezember 2018

Weihnachtlicher Budenzauber am Schloss Grünewald.

Wuppertal

vom 8. bis 9. und vom 15. bis 16. Dezember 2018

Der Weihnachtsmarkt am Schloss Lüntenbeck

zählt zu den Highlights im Bergischen Land.

Eine Veranstaltung mit Anspruch.

Sprockhövel

Ein Weihnachts-Event der anderen Art. In der Adventszeit

verwandelt sich die Scheune im Golfhotel Vesper wieder in

einen Weihnachtsjahrmarkt der Extraklasse. Vom Eisstockschießen

zur Zuckerwatte. Vom Lebkuchen zum Christmas-Schwoof. Ein toller

Abend für Kollegen, Mitarbeiter und Geschäftspartner. Kontakt via Mail über

jahrmarkt@golfhotel-vesper.de oder telefonisch unter 0202 64822-153

44 www.bvg-menzel.de


de. Und: Selber backen ist ein neuer Hype, der die

Jagd auf ausgefallene Plätzchen-Rezepte im Internet

zur Leidenschaft macht.

Wie sieht es aus mit dem Weihnachtsbaum? Gut.

Rund 30 Millionen Bäume wurden im vergangenen

Jahr in Deutschland verkauft, wobei die Tendenz

zum Zweit- und Drittbaum deutlich zulegte.

War bis in die siebziger Jahre noch die Fichte der

Favorit, so hat mittlerweile die Nordmanntanne

den Spitzenplatz erobert. Aber: Seit Jahren wächst

die künstliche Konkurrenz. Praktisch, mehrfach

nutzbar und pflegeleicht entscheiden sich bereits

über 20 Prozent der Deutschen für eine Kunststoff-Variante.

O Tannenbaum!

Welche Farben sind Weihnachten angesagt? Gold,

Grün, Rot und Rosa, so heißen die aktuellen Töne

aus der Weihnachtspalette. Sie passen hervorragend

zu den Deko-Stilen Rokoko, Japan und Folklore.

Übrigens: In diesem Jahr ist auch Kitsch in

allen Formen und Versionen erlaubt. Endlich Gelegenheit,

sich beim Schmücken von Baum und

Zimmer richtig auszutoben.

Eine außergewöhnliche

Geschäftsidee

Im Bergischen Land ist der Mittelstand zu Hause.

Oft handelt es sich um kleine Firmen, Praxen und

Kanzleien mit wenigen Mitarbeitern. Hier stellt

sich dann für den Chef die Frage: Wie und wo feiern

wir mit unserem Team in diesem Jahr Weihnachten?

Klein-Unternehmen

feiern zusammen.

Dazu

stehen Buffet

und Live-DJ zur

Verfügung. Aus

dem Foto-Booster

bekommt jeder

Gast ein persönliches

Bild zur

Erinnerung.

„Ganz klar, bei uns im Mercure in Remscheid“,

erklärt Geschäftsführer Marco Klij. Der Hotel-

Manager weiß aus Erfahrung, welche Probleme

Klein-Unternehmen bei der Suche nach einer geeigneten

Location für die Weihnachtsfeier haben.

Seine Lösung ist so genial wie einfach. „Wir haben

unser Haus am 30. November von 18.30 bis 1

Uhr für einen außergewöhnlichen Weihnachtsevent

reserviert. Eine ideale Gelegenheit, um den

Mitarbeitern ein besonderes Dankeschön für die

geleistete Arbeit im Jahr zu sagen.“

Für die gemeinsame Weihnachtsfeier hat das

Mercure ein volles Programm geplant. Ein Buffet

mir regionalen und internationalen kulinarischen

Spezialitäten mit einer Winterlandschaft aus köstlichen

Desserts. Dazu ein Live-DJ, der während

des Abends für tolle Musik zum Zuhören und

Tanzen sorgt. Ebenfalls hoch willkommen: Aus

dem Foto-Booter bekommt jeder Gast ein persönliches

Bild zur Erinnerung an diese Veranstaltung.

Interessenten sollten sich schnell genügend Plätze

sichern und am besten bis zum 18. November buchen.

Entweder unter der Telefonnummer 02191

6071 930 oder via E-Mail unter der Adresse

h5421-sb@accor.com. Die Anschrift lautet Mercure

Hotel Remscheid, Jägerwald 4, 42897 Remscheid.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Shutterstock, BVG

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erwarten Sie bei

akzenta in Wuppertal.

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IM FOKUS UNTER UNS

„Weihnachten schmeckt

frisch, süß und edel.“

Seit über 40 Jahren ist die Firma akzenta der führende Lebensmitteleinzelhändler in Wuppertal. Vier

Filialen am Standort führen jeweils über 45.000 Artikel im Sortiment und bieten den Kunden damit

eine beispielhafte Bandbreite vom preisgünstigen Einstiegsprodukt bis zur Premium-Marke. Nun

steht das Haus wie alle Jahre wieder vor einer grossen Herausforderung, denn die Weihnachtszeit

gehört zu den umsatzstärksten, aber auch arbeitsintensivsten Wochen im Jahr. Geschäftsführer

Andre Kolbinger sieht dem Trubel gelassen entgegen. Er weiss aus Erfahrung, was im Bergischen

zu einem genussvollen Fest gehört und kennt die Vorlieben der akzenta-Kunden ganz genau.

Herr Kolbinger, steigt bei Ihren Kunden der

Appetit auf Apfel, Nuss und Mandelkern?

So langsam wird es auch in unseren Märkten

weihnachtlich. Typische Süßwaren und Adventskalender

befinden sich bereits in den Regalen. Im

Fleisch-Bereich wird ab November das Sortiment

um Wild und Großgeflügel erweitert. Hier finden

unsere Kunden sicherlich das eine oder andere

Highlight für ein anspruchsvolles Festtagsmenu.

Auch die ersten Vorbestellung für Weihnachten

sind schon eingegangen.

Was kommt denn in unserer Region zu Heiligabend,

Weihnachten und Silvester bevorzugt

auf den Tisch?

Natürlich ist die klassische Weihnachtsgans nach

wie vor sehr beliebt – übrigens auch mein Favorit

zum Fest. Darüber hinaus beobachten wir aber auch

eine steigende Nachfrage nach Spitzenqualitäten

von Fleischwaren aus Übersee, USA und Australien.

Zu Weihnachten gibt es demnach einen Knick

im Verbrauchertrend „Heimat kaufen“?

Das würde ich so nicht sagen. Unsere Muttergesellschaft

hat unter dem Label „Heimat NRW“

ausdrücklich einen Schwerpunkt auf regionale

Ware gesetzt. Wir selbst beziehen zahlreiche Produkte

von ansässigen Erzeugern und Lieferanten.

Angefangen von Eiern und Brot über Gemüse und

Kartoffeln bis zum Fleisch aus bäuerlicher Hal-

46 www.bvg-menzel.de


akzenta-Geschäftsführer

Andre Kolbinger gibt interessante

Einblicke in

die Einkaufsgewohnheiten

der bergischen

Kundschaft zur Weihnachtzeit.

tung. Ebenso führen wir Wein und Spirituosen

von hiesigen Brennereien und selbstverständlich

auch von unserer Wuppertaler Bierbrauerei. Waren,

die auch zu Weihnachten gern und oft gekauft

werden.

Nun hat sich Ihr Haus aber gerade durch das

breite Spektrum internationaler Spezialitäten

einen guten Namen gemacht. Wie passen Provinz

und weite Welt zusammen?

Ausgezeichnet. Wir beschränken uns nicht auf

eine Provenienz, sondern offerieren die komplette

Bandbreite hochwertigen Genusses. Auf diese

Weise sind wir in der Lage, den vielfältigen Nachfragen

und unterschiedlichen Ansprüchen unserer

Kunden gerecht zu werden. Dabei möchten wir

die Verbraucher auch mit Produkten bekannt machen,

die neu auf den Markt gekommen sind. Und

wir versuchen, mit besonderen Aktionen aktuelle

Trends zu bedienen.

Geben sie uns bitte ein Beispiel.

Im Moment wächst das Interesse an Gin. Aus diesem

Grund haben wir kürzlich zu einem exklusiven

Kundenabend eingeladen. Über 50 Gins und mehr

als 25 Tonics hat ein akzenta-Markt im Programm.

Aber auch ausgefallene Trends finden Beachtung.

Deshalb unsere Frage: Was sehen Sie beim

Blick in einen vorweihnachtlichen Einkaufswagen?

Die Bestseller der bergischen Kundschaft zur

Weihnachtszeit sind klar auszumachen. Dazu

zählen Süßwaren bekannter Hersteller, Geschenkartikel

mit Bezug zu Wuppertal, Frischwaren aus

der Bedienungstheke sowie hochwertige Weine

und Spirituosen. Aber auch unsere liebevoll gepackten

Präsent-Körbe wandern in großer Zahl in

die Einkaufswagen. Darüber hinaus weiten wir

zu Weihnachten ebenfalls im Kühlbereich und im

Feinkost-Sortiment unser Angebot aus.

Welche Qualitätskriterien muss eine Ware erfüllen,

um bei akzenta in den Verkauf zu kommen?

Zunächst einmal halten wir uns selbstverständlich

an die hohen Standards, die der Gesetzgeber vorgibt.

Abgesehen davon haben für uns beste Frische

und Premium-Qualität absoluten Vorrang. Um

dies zu gewährleisten, sind wir oft bei den Lieferanten

vor Ort und überzeugen uns, ob unsere

Qualitätsvorstellungen erfüllt werden. Unter anderem

bevorzugen wir etwa bei Obst und Gemüse

die einschlägigen Anbaugebiete auf Deutschland.

So sind wir in der Lage, die Logistik zu optimieren

und die Umwelt zu schützen. Das tun wir im

Übrigen auch, indem wir konsequent das Aufkommen

von Kunststoffverpackungen reduzieren.

Wir verzichten auf Plastiktüten im Verkauf und

halten eine umfangeiche Palette von Alternativen

aus Papier, Karton, Textil oder Mehrweg-Materialien

bereit. Durch das Mitbringen eigener Behälter

ist für unsere Kunden auch an den Bedienungstheken

plastikfreies Einkaufen kein Problem.

Die Zeit der Weihnachts-Einkäufe bedeutet

nicht nur für die Kunden, sondern auch für

die Mitarbeiter Stress. Wie bereiten Sie Ihr

Team darauf vor?

Durch eine sehr fundierte Ausbildung in Schulungen,

etwa an der internen akzenta-Akademie.

Dort lernen unsere Fachkräfte nicht nur qualifiziert

zu beraten, sondern unseren Kunden auch

das Gefühl zu vermitteln, im akzenta an der

richtigen Adresse zu sein.

Haben Sie zum Schluss noch einen Extra-Tipp

für Ihre Kunden: Was sollten sie für den Adventseinkauf

im akzenta unbedingt einplanen?

Ruhe, Zeit und die Muße, sich durch die Vielfalt

in sämtlichen Sortimentsbereichen inspirieren zu

lassen. In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen

und Lesern des ‚Bergischen Unternehmers‘

einen besinnlichen Advent und ein genussvolles

Weihnachtsfest.

das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: akzenta

akzenta GmbH & Co. KG

akzenta Verwaltung

Unterdörnen 61-63

42283 Wuppertal

Fon 0202 55126-0

Fax 0202 55126-30

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Net www.akzenta-wuppertal.de

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ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Ein Remscheider Netzwerk

mit Frauen-Power

„Frauen unter sich können vieles erreichen und umsetzen“, erklärt Anja Dittmann. „Dies

nutzen die Unternehmerinnen in der „Weiberwirtschaft“ mit Erfolg, der allen Mitgliedern

unseres Vereins zugutekommt. Da wir diese Vorteile gerne auch an andere weitergeben

wollen, verfolgt das Netzwerk seit nunmehr zehn Jahren das Ziel, selbstständige

Frauen zu fördern und zu unterstützen.“

Weiberwirtschaft Remscheid e.V.

Am Ecker 81

42929 Wermelskirchen

Fon 02196 1533

Fax 0202 26209077

Mail info@weiberwirtschaft-rs.de

Net https://weiberwirtschaft-rs.de

48 www.bvg-menzel.de


Gut miteinander verbunden.

Im Netzwerk laufen

viele Fäden zusammen.

Vorstandsmitglied Anja

Dittmann, Coach für

Persönlichkeitsentwicklung

und Krisenmanagement,

kennt sich in den

Strukturen der Weiberwirtschaft

bestens aus.

In dem Remscheider Verein

ist sie für die Bereiche

Kommunikation und

Marketing zuständig.

Diese Hilfestellung in Rat und Tat hat

sich bei den Unternehmerinnen, Freiberuflerinnen

und Gründerinnen vor

Ort und in der bergischen Region herumgesprochen.

Rund 30 Mitglieder zählt der eingetragene

Verein heute; neue Interessentinnen

sind jederzeit willkommen. „Im Mittelpunkt unserer

Aktivitäten steht ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch

durch gemeinsame Veranstaltungen

und Projekte. Auf diese Weise besteht die

Möglichkeit, die eigenen beruflichen und persönlichen

Kompetenzen auszubauen, schnell auf aktuelle

Entwicklungen im Markt zu reagieren und

sich gezielt in betriebswirtschaftlichen Fragen beraten

zu lassen“ erläutert Fachfrau Anja Dittmann,

im Vereinsvorstand zuständig für Öffentlichkeitarbeit

und Netzwerk-Engagement.

Lebendige Vielfalt

In der Weiberwirtschaft Remscheid hat sich im

Laufe der Zeit eine Gruppe starker Frauen zusammengefunden,

die aus unterschiedlichen Branchen

und Berufen stammen. Die Einzelkämpferin ist

ebenso vertreten wie die Chefin einer Gebäudereinigung,

die mit ihren Mitarbeitern saubere Leistung

bringt. Ob Energieberaterin, freischaffende Künstlerin,

Buchhalterin oder Therapeutin: Die vielseitige

Mischung sorgt im Netzwerk für ein lebendiges

Miteinander. „Wir treffen uns regelmäßig an jedem

vierten Mittwoch im Monat im Restaurant Schützenhaus

im Remscheid zum Come together. Nach

einem gemeinsamen Essen startet das offizielle

Programm mit Vorträgen zu aktuellen Fragen, beispielsweise

über die marktgerechte Preiskalkulation.

Im Anschluss findet dann das gemeinsame

Netzwerken statt, bei dem neue Kontakte geschlossen

und Synergien genutzt werden“, beschreibt Anja

Dittmannn das monatliche Weiber-Meeting.

Zeit für neue Bekanntschaften

Übrigens eine ideale Gelegenheit, die Weiberwirtschaft

Remscheid einmal näher kennenzulernen.

Nach einem Abend mit Gleichgesinnten weiß man

sehr rasch, ob das Netzwerk für einen selbst in

Frage kommt oder eher nicht. Ute Keller, Gründungsmitglied

aus Wermelskirchen und beruflich

unterwegs als Web-Gestalterin für kleine und

mittlere Firmen, hat die Erfahrung gemacht, dass

Besucherinnen zumeist positiv auf den Netzwerk-

Auftritt reagieren: „Bei unseren Treffen konnten

wir bereits etliche neue Vereinsmitglieder gewinnen.

Wir sind zuversichtlich, dass sich dieser

Trend fortsetzen wird.“

Neu auf der Umlaufbahn

Diese Erwartung wird sich aller Voraussicht nach

erfüllen. Denn die Weiberwirtschaft Remscheid

hat sich neu aufgestellt und ist noch ein gutes

Stück attraktiver geworden. Den kürzlich gegründeten

Satelliten-Gruppen sei Dank. Anja Dittmann

erklärt das Konzept: „Bisher dreht sich bei

der Weiberwirtschaft sehr viel um unsere monatlichen

Zusammenkünfte. Das Problem dabei: Man

kann nicht allen gerecht werden. Deshalb suchten

wir nach einer Lösung, um zusätzlich Special Interests

auszuarbeiten und anzubieten. Zu diesem

Zweck wollen wir selbstorganisierte Satelliten-

Gruppen ins Leben rufen, die als Projektteam

oder in Workshops bestimmte Themen aus verschiedenen

Bereichen aufgreifen. Von der Gesundheit

über Steuern und Recht, über Kunst und

Kultur bis hin zu Marketing und Internet - das

Spektrum ist offen für die komplette Bandbreite.

Wer sich für eine bestimmte Thematik interessiert,

kann nach Belieben zu der betreffende Satelliten-Gruppe

stoßen. So gelingt es, das Informationsangebot

an der Nachfrage auszurichten.“

Erste Pläne in der Schublade

Eine überzeugende Idee, die bei den Damen der

Weiberwirtschaft gut ankommt. Das erste Satelliten-Projekt

wird voraussichtlich ein Facebook-

Grundkurs sein, der sich an Anfängerinnen im

Umgang mit Social Media wendet. Daraus kann

sich dann ein Workshop für Fortgeschrittene entwickeln.

Im weiteren Verlauf sind Seminare zu

Online-Themen wie Internetmarketing oder Unternehmensdarstellungen

im Web denkbar.

Text: Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

der Bergische Unternehmer 11|18 49


FÜR SIE ENTDECKT LONDON

„Oh Ooobee Doo - I

wanna be in EU“!:

Beim People`s Vote

March im Oktober

machten Hunderttausende

in London ihrem

Unmut über den

geplanten Brexit Luft

(Fotos oben).

Die County Hall an der

Westminster Bridge

liegt direkt neben

dem London Eye (Foto

l.)

Das typische Innenleben

eines britischen

Pubs - wie hier im

„The Churchill Arms“

in Nottinghill zu erleben,

ist ein Muss bei

jedem London-Besuch.

50 www.bvg-menzel.de


London -

Hip und schick an der Themse

an den Londonern lag`s nicht: Als am 23. Juni 2016 über den Brexit abgestimmt

wurde, votierte London mit seiner jüngeren, gebildeteren und internationalen

Bevölkerung deutlich für einen Verbleib in der EU. Im Wahlbezirk

City of London machte das Remain-Lager sogar mehr als drei Viertel der

Stimmen aus. Hat aber bekanntlich nichts genützt. Der Ausstieg ist beschlossen

und soll am 29. März 2019 vollzogen werden. Das wird Auswirkungen

auch für den Tourismus haben. Gleichwohl: Die Liebe zu dieser einzigartigen,

von Geschichte und Tradition, gleichermassen von Moderne und Multikulti

geprägten Metropole bleibt.

Der Prinz Heinrich

Wagen ist

ein nobler Rennwagen

aus dem

Baujahr 1910. Im

Jahre 1911 fuhr

er einen Ge-

schwindigkeits-

Weltrekord von

172 km/h (links)

Der Lohner Porsche

Mixed aus

dem Jahre 1901.

der Bergische Unternehmer 11|18 51


FÜR SIE ENTDECKT LONDON

nachdem, wie sich die Abkehr von der EU nun vertraglich

gestaltet, werden sich auch für die England-Touristen

Veränderungen auftun. Die Grenzkontrollen

sind ohnehin schon streng und könnten

nach dem Austritt noch strenger werden. Fraglich

ist, ob es bei den günstigen Roaming-Tarifen bleibt,

von denen die EU-Bürger bei der Handy-Nutzung

profitieren. Ebenso stellt sich die Frage, wie die

Visa-Freiheit und die Verbraucherrechte aussehen

werden – Letztere spielen gerade bei Flugreisen

eine Rolle.

Streifzug durch die Boroughs

„The Churchill Arms“

ist ein uriges Pub in

Notting HIll. Auch hier

lassen Berufstätige

wie Touristen gerne

den Tag ausklingen.

Auch für die Mittagspause

sind die Kultkneipen

ein beliebtes

Ziel (Fotos oben).

Spaziert man in diesen Tagen durch die

charmante, pulsierende, aber immer

noch von großer Tradition geprägte britische

Hauptstadt, kommt vor dem Hintergrund

dieser Entscheidung Wehmut auf. Offen,

freundlich und herzlich präsentieren sich die Londoner

zu jeder Zeit. „Hi, wo kommt ihr her?“ „Was

macht ihr hier?“ oder „Wie lange bleibt ihr noch?“,

sind in Geschäften und Restaurants viel gehörte

Fragen. Gerade die jungen Menschen suchen das

Gespräch und wirken ganz und gar nicht so, als

wollten sie sich von Europa abwenden. Dies zeigte

eindrücklich auch der „People`s Vote March“, an

dem sich mehr als eine halbe Million Brexit-Gegner

für ein zweites Referendum aussprachen. Je

Sei`s drum: London ist immer eine Reise wert und

fasziniert bei jedem weiteren Aufenthalt neu. So ist

es kein Wunder, dass Touristen als „Wiederholungstäter“

hier her kommen, gerne bevorzugt zum

Christmas-Shopping, wenn die bekannten Einkaufsstraßen

im Lichterglanz erstrahlen. Wer die

Sight Seeing-Klassiker wie Buckingham Palace,

Westminster Abbey, London Eye oder Piccadilly

Circus bereits kennt, sollte einen Streifzug zu den

Stadtbezirken – den Boroughs - außerhalb der City

of Westminster oder City of London unternehmen.

Ein Bummel durch das charmante Notting Hill mit

seinen pastellfarbenen Häuserzeilen und kleinen

Geschäften ist ein reizvolles Ziel. Von dort lässt

sich prima ein längerer Spaziergang zunächst

durch den kleineren Holland-Park, dann durch das

imposante Kensington vorbei am Kensington Pala-

52 www.bvg-menzel.de


ce unternehmen. Weiter geht`s ein Stück durch den

Hyde Park, wo Christos „Mastaba“, eine gigantischen

Skulptur aus 7.506 bunt bemalten, gestapelten

Ölfässern, begeisterte Blicke auf sich zog. Allerdings

ist der Fässer-Turm inzwischen abgebaut.

Noch ein Abstecher zur Royal Albert Hall und

durch das elegante Belgravia, wo zahlreiche Botschaften

ihren Sitz haben. Trotz der Attribute der

modernen Welt mit elektrischer Straßenbeleuchtung,

Autos und Menschen mit Smartphone in der

Hand, fühlt man sich gerade hier in die Anfänge

des vergangenen Jahrhunderts zurückversetzt. Unbedingt

lohnenswert ist ein Ausflug nach Covent

Garden. In den Markthallen der Covent Garden Piazza

findet man nette, kleine Geschäfte mit einem

besonderen Angebot. Und während man im Untergeschoss

überdacht speist, finden sich Künstler ein,

die zum Beispiel mit ihrer Musik durchaus auf hohem

Niveau unterhalten. Da bietet ein Streichquartett

einen flotten Strauss‘schen Walzer oder eine

Sopranistin betört mit Opernarien. Da verweilt

man gerne und spendet reichlich Applaus.

Ein Ale nach Feierabend

Eine andere Tour führt mit der U-Bahn nach Camden

Town, wo es zwar weniger schick, dafür aber

mächtig hip ist. Der Camden Market bietet in historischen

Pferdeställen Platz für über 100 Geschäfte

und originelle Restaurants, die mit Internationalität

und Kreativität punkten. Jede Menge Plüsch

und Plunder gepaart mit kulinarischen Genüssen

aus aller Welt machen den besonderen Reiz der

Einkaufsmeile aus. Dass es mitten in der Großstadt

ausgesprochen ländlich zugehen kann, beweist der

im Südwesten Londons gelegene Richmond Park.

In dem größten ummauerten Park Europas gibt es

ein Stelldichein mit Rudeln von frei umher laufenden

Rot- und Damhirschen, die Spaziergängern

und Radlern zeitweise recht nahe kommen. Auch

Autos können den Park durchkreuzen, müssen sich

aber an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit

halten. Am Abend locken dann die unzähligen,

urgemütlichen Pubs, in denen sich die Briten gerne

nach Feierabend auf einen Absacker treffen. Bei

gutem Wetter mit dem Ale in der Hand vor der Tür,

ansonsten an einem der großen Tische, wo man den

Arbeitstag Revue passieren lässt. Wer ein besonderes

Flair genießen will, besucht den „Anchor“ in

unmittelbarer Nachbarschaft zu Shakespeare`s Globe

Theatre. Hier soll der Dichter höchstselbst gerne

eingekehrt sein und den Blick auf die Themse genossen

haben. Nicht nur zur Vorweihnachtszeit ist

das Shoppingangebot gigantisch. Egal was man

sucht ´- in London wird man es finden. Wobei man

wieder beim Brexit wäre, der das Pfund gegenüber

dem Euro schwächeln lässt. Für eine Einkaufstour

ist das immerhin derzeit lohnend.

Text und Fotos: Stefanie Bona

Notting Hill mit seinen

pastellfarbenen Hausfassaden

ist ein beliebtes

Fotomotiv (l.)

Der Bürogebäudekomplex

Canary Wharf

liegt im Stadtbezirk Tower

Hamlets. Hier liegen

die höchsten Gebäude

des Landes.

Und es wird weitergebaut....

der Bergische Unternehmer 11|18 53


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BERGISCHE

VERLAGSGESELLSCHAFT MENZEL

GMBH & CO. KG

Neueintragungen

15.10.2018 HRB 29340: Menzel

Bauelemente und Innenausbau Unternehmergesellschaft

(haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Gronaustraße

84, 42285 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 18.12.2014 Die

Gesellschafterversammlung vom

11.09.2018 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in Ziffer 1.

und mit ihr die Sitzverlegung von

Radevormwald (bisher Amtsgericht

Köln HRB 83340) nach Wuppertal

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Gronaustraße 84, 42285 Wuppertal.

Gegenstand: Der Handel mit Bauelementen,

die Montage von Bauelementen,

Akustik und Trockenbau,

Fliesen- und Parkettverlegearbeiten.

Stammkapital: 300,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Menzel, Jennifer,

Wuppertal, *11.06.1991, mit

der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

15.10.2018 HRB 29345: Wojtek Stark

Studios UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Werderstraße 4, 42329

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.09.2018. Geschäftsanschrift:

Werderstraße 4, 42329

Wuppertal. Gegenstand: Veranstaltung,

Vermittlung und Durchführung

von Reiseangeboten im Ausland,

insbesondere Studienreisen mit

Schwerpunkt Fotografie und andere

visuelle Medien; Anbieten und

Durchführung von Seminaren und

Workshops zur Fotografie und anderen

visuellen Medien; Dienstleistungen

als Fotograf, insbesondere

durch Anbieten und Durchführung

von Fotoshootings und anderen

Aufträgen; Vermarktung der eigenen

Leistungen als Fotograf an

Printmedien und Ähnliches; Veranstaltung

und Durchführung von

Events, insbesondere zur Fotografie

und anderen visuellen Medien, Ausstellungen;

Management und Agenturtätigkeiten,

insbesondere für

Fotografen, Fotomodels und andere

Berufe in Verbindung mit visuellen

Medien; Handel mit Kopien und

Originalen von visuellen Medien,

insbesondere mit Abzügen von Fotografien,

sowie mit Equipment und

Zubehör für visuelle Medien, insbesondere

für Fotografie; Webdesign;

Bloggertätigkeiten, insbesondere

auf der eigenen Webseite und im Internet.

Stammkapital: 2.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

die Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Stark, Adalbert

Peter, Wuppertal, *12.04.1973,

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

15.10.2018 HRB 29342: EsGe Immobilien

GmbH, Solingen, Merscheider

Straße 34c, 42699 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

21.11.2002, mehrfach geändert. Die

Gesellschafterversammlung vom

11.09.2018 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziffer

(2) (Firma und Sitz) und mit ihr die

Sitzverlegung von Langenfeld (bisher

Amtsgericht Düsseldorf HRB

47508) nach Solingen beschlossen.

Geschäftsanschrift: Merscheider

Straße 34c, 42699 Solingen. Gegenstand:

- die Vermittlung des

Abschlusses und Nachweises sowie

der Gelegenheit zum Abschluss von

Verträgen über Grundstücke und

grundstücksgleiche Rechte; - die

Vorbereitung und Durchführung von

Bauvorhaben als Bauherr im eigenen

Namen für eigene und fremde

Rechnung unter Verwendung von

Vermögenswerten von Erwerbern,

Mietern, Pächtern, sonstigen Nutzungsberechtigten

sowie Bewerbern

um Erwerbs- und Nutzungsrechte.

Stammkapital: 75.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Liquidator bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Liquidatoren bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Liquidatoren

gemeinsam vertreten.

Liquidator: Ehlenbeck, Veronika, Solingen,

*30.04.1968, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

15.10.2018 HRB 29346: Stücher Vermögensverwaltung

UG (haftungsbeschränkt),

Mettmann, In der Lust

14, 40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.09.2018.

Geschäftsanschrift: In der Lust 14,

40822 Mettmann. Gegenstand: Die

Verwaltung von Vermögen, insbesondere

der Erwerb / die Veräußerung

sowie das Halten und

Verwalten von privaten Immobilien,

Kapitalvermögen und Beteiligungen

an anderen Gesellschaften sowie

die Verwaltung von Pensionen

54 www.bvg-menzel.de


Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

und Pensionszusagen und jegliche

damit in Zusammenhang stehende

Tätigkeiten, soweit diese nicht genehmigungspflichtig

sind. Stammkapital:

1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Stücher, Bernd,

Mettmann, *18.12.1950, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

17.10.2018 HRB 29349: Deconas

GmbH, Wuppertal, Beckmannshof

20, 42275 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.10.2018. Geschäftsanschrift:

Beckmannshof

20, 42275 Wuppertal. Gegenstand:

Sicherheitsdienstleistungen, sowie

der Handel und Vertrieb von Sicherheitstechnik,

Bewachung von Eigentum

Dritter aller Art, Pfortendienst

an den Sicherheitsschleusen der

Gebäude sowie in diesem Zusammenhang

existierender dritter juristischer

Personen sowie der darin

und davor befindlichen Personen

vor Gefahren, polizeilich indizidierte

Bewachung und Sicherung von

Gebäuden und deren Einrichtungen,

die Reinigung von Gebäuden

und Anlagen aller Art, insbesondere

Industriereinigung und Bauabschlussreinigung,

des Weiteren das

Betreiben einer Wäscherei. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Khan, Mehboob

Ur-Rahman, Wuppertal, *02.07.1971,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Einzelprokura

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen:

Karal, Yilmaz, Viersen, *16.01.1976.

18.10.2018 HRB 29352: GHM Messtechnik

GmbH, Remscheid, Tenter

Weg 2-8, 42897 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

29.11.2012, mehrfach geändert. Die

Gesellschafterversammlung vom

05.09.2018 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1.2

(Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Erolzheim (bisher Amtsgericht

Ulm HRB 730462) nach Remscheid

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Tenter Weg 2-8, 42897 Remscheid.

Gegenstand: Die Entwicklung, Herstellung

und Vertrieb von Mess- und

regeltechnischen Komponenten sowie

das Halten und Verwalten von

Beteiligungen an anderen Unternehmen

und Gesellschaften. Stammkapital:

28.736,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Overhues, Johannes, St. Peter,

*07.07.1970, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Geschäftsführer oder

einem anderen Prokuristen: Ludwig,

Detlef, Duisburg, *19.12.1954; Propp,

Ariane, Kaufbeuren, *15.11.1983.

18.10.2018 HRA 24776: Industrierat

West GmbH & Co. KG, Erkrath,

Heinrich-Hertz-Straße 44, 40699 Erkrath.

(Die Verwaltung eigenen Vermögens.).

Kommanditgesellschaft.

Nach Änderung der Firma nunmehr

Geschäftsanschrift: Heinrich-Hertz-

Straße 44, 40699 Erkrath. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter sowie dessen

jeweilige Geschäftsführer sind

befugt, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

vorzunehmen. Nach Firmenänderung

und Sitzverlegung

nunmehr: Persönlich haftender

Gesellschafter: Industrierat West

Beteiligung GmbH, Erkrath (Amtsgericht

Wuppertal HRB 29287). Der

Sitz ist von Berlin (bisher Amtsgericht

Charlottenburg, HRA 55121 B)

nach Erkrath verlegt.

19.10.2018 HRB 29356: Hecker Verwaltung

GmbH, Wülfrath, Robert-

Bosch-Straße 15, 42489 Wülfrath.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

14.09.2018. Geschäftsanschrift:

Robert-Bosch-Straße 15, 42489

Wülfrath. Gegenstand: Die Verwaltung

eigenen Vermögens. Die Gesellschaft

kann sich als persönlich

haftende Gesellschafterin an Kommanditgesellschaften

beteiligen

und deren Geschäftsführung übernehmen,

insbesondere der Heinrich

Hecker GmbH & Co. KG. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Hecker, Heinrich, Wülfrath,

*16.03.1965, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

19.10.2018 HRB 29358: Wegener

GmbH, Solingen, Merscheider Straße

30, 42699 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.05.2018. Geschäftsanschrift:

Merscheider Straße

30, 42699 Solingen. Gegenstand:

Das Betreiben einer Tankstelle und

eines Kfz-Meisterbetriebes. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Graßmann, Antje, Gelsenkirchen,

*02.04.1967, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

19.10.2018 HRB 29355: BONUM

Verwaltungs GmbH, Remscheid,

Martin-Luther-Straße 33, 42853

Remscheid. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.09.2018. Geschäftsanschrift:

Martin-Luther-Straße 33,

42853 Remscheid. Gegenstand: Der

Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen

sowie die Übernahme

der persönlichen Haftung und der

Seit über 110 Jahren

sind wir für Ihren Schutz

bestens gerüstet!

Wach- und Schließgesellschaft

Hauptverwaltung

Wuppertal

Deutscher Ring 88

42327 Wuppertal

Tel. (02 02) 2 74 57-0

Fax (02 02) 2 74 57-47

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Remscheid

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42855 Remscheid

Tel. (0 21 91) 93 12 91

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HANDELSREGISTER

Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die Beteiligung

an der BONUM GmbH & Co.

KG mit dem Sitz in Remscheid, die

die Vornahme von Geschäften der

Grundstücks- und Wohnungswirtschaft

zum Gegenstand hat. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Rücker, Hans Ulrich,

Remscheid, *22.05.1950.

22.10.2018 HRB 29361: GHM MPP

Verwaltungs GmbH, Remscheid, Tenter

Weg 2 - 8, 42897 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 13.11.2012

mit Änderung vom 14.12.2012. Die

Gesellschafterversammlung vom

05.09.2018 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in Ziffer 1.2

(Firma, Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Regenstauf (bisher

Amtsgericht Regensburg HRB 13448)

nach Remscheid beschlossen. Geschäftsanschrift:

Tenter Weg 2 - 8,

42897 Remscheid. Gegenstand: Der

Erwerb, das Halten, Verwalten und

Verwerten von Beteiligungen und

Vermögensanlagen, das Erbringen

von Dienstleistungen im Zusammenhang

damit sowie die Übernahme

der persönlichen Haftung in Personengesellschaften.

Alle Tätigkeiten,

die einer Genehmigung nach § 34c

GewO und nach dem Kreditwesengesetz

bzw. dem lnvestmentgesetz

bedürfen, werden nicht ausgeführt.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Overhues, Johannes,

St. Peter, *07.07.1970, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

22.10.2018 HRB 29362: Blickfang

GmbH, Wuppertal, Horather Schanze

47, 42281 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.09.2018. Geschäftsanschrift:

Horather Schanze

47, 42281 Wuppertal. Gegenstand:

Der Betrieb von Restaurants und

Cafés und alle damit verbundenen

Tätigkeiten, etwa Catering, Lieferservices

und die Durchführung von

Eventen. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Markolf, Domenic

Felix, Wuppertal, *15.02.1991,

einzelvertretungsberechtigt.

24.10.2018 HRB 29363: ProWater

Consulting UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Am Hofe 10, 42349 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 23.12.2016 Die Gesellschafterversammlung

vom 25.06.2018 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Ziffer (2) (Firma -

Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Tönisvorst (bisher Amtsgericht

Krefeld HRB 16111) nach Wuppertal

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Am Hofe 10, 42349 Wuppertal. Gegenstand:

Die Beratung, der Handel,

die Vermietung, der Betrieb, die

Entwicklung und der Verkauf von

Technologien und Zubehör, insbesondere

zur Abgabe von Getränken

und Lebensmitteln, sowie Anlagen

zur Wasseraufbereitung im In- und

Ausland. Stammkapital: 1.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Fiedler,

Eberhard, Wuppertal, *29.03.1966,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Enderlein, Oliver,

Tönisvorst, *17.09.1967.

25.10.2018 HRA 24783: KLM 1 GmbH

& Co. KG, Velbert, Heiligenhauser

Straße 86-88, 42549 Velbert. (Gegenstand

des Unternehmens der

Gesellschaft ist der Verkauf von

Futtermitteln für Tiere und sonstiger

für Haustiere in Betracht kommender

Produkte sowie lebender

Haustiere.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Heiligenhauser

Straße 86-88, 42549 Velbert. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: PET SHOP Mettmann

Verwaltungs GmbH, Mettmann

(Amtsgericht Wuppertal HRB 23023).

25.10.2018 HRB 29364: Philipp

Martini Holding UG (haftungsbeschränkt),

Solingen, Gasstraße

63, 42657 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.01.2016 Die

Gesellschafterversammlung vom

17.08.2018 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in Ziffer 1

und mit ihr die Sitzverlegung von

Düsseldorf (bisher Amtsgericht

Düsseldorf HRB 76969) nach Solingen

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Gasstraße 63, 42657 Solingen.

Gegenstand: Erwerb, Halten

und Verwalten von Beteiligungen.

Stammkapital: 1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Martini, Philipp,

Solingen, *30.12.1988, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

26.10.2018 HRB 29368: ExpTrans

GmbH, Wuppertal, Industriestraße

34, 42327 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.07.2018. Geschäftsanschrift:

Industriestraße

34, 42327 Wuppertal. Gegenstand:

der Transport und die Logistik, die

Dienstleistung und Vermittlung

sowie der Im- und Export von Verpackungsmaterial,

Klebebändern,

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Das

Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

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Sonderposten, Autos und Maschinen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Farhat, Hussam Eddin, Erkrath,

*08.03.1970, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

26.10.2018 HRB 29367: EC Immobilien

GmbH, Wuppertal, Zur Werther

Brücke 7, 42275 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 08.10.2018.

Geschäftsanschrift: Zur Werther Brücke

7, 42275 Wuppertal. Gegenstand:

Der An- und Verkauf sowie die Verwaltung

von Immobilien, Vermittlung

von Immobilien, der Grundstückshandel,

Baumanagement, Vermittlung

von Geschäftsbeziehungen sowie

Autohandel und Autovermietung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Babayigit, Elvin, Wuppertal,

*07.11.1996, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

29.10.2018 HRA 24784: KUHBIER

INDUSTRIES e.K., Wuppertal, Steinhauser

Straße 31, 42399 Wuppertal.

(Die Konzeption, die Verbindung

und der Vertrieb, Verkauf und Vermietung

von Sicherheitssystemen,

insbesondere Alarmanlagen, Videotechnik,

Zutrittskontrollen, Telematiksysteme

für Flottenmanagement

sowie weitere Komponenten im Bereich

Sicherheitstechnik. Einschließlich

des Erwerbs, der Beschaffung,

der Nutzung und Veräußerung aller

diesbezüglichen Rechte, insbesondere

aller zugehörigen Patent- und

Markenrechte und die Entwicklung.

Vertrieb und Vermittlung von

Dienstleistungen im Bereich Alarmaufschaltungen

AWAG und AWUG für

EMA / BMA / CCTV, soweit für diese

Geschäfte nicht eine besondere behördliche

Genehmigung erforderlich

ist. Herstellung von Sicherheitstechnik

und Sicherheitskonzepten sowie

die Erbringung von Beratungs- und

Schulungsleistungen im Bereich

der Sicherheitstechnik und der allgemeinen

Unternehmensberatung,

Vertriebsstrategie und Motivationsschulungen,

die Entwicklung, Herstellung

und der Vertrieb von Ortungstechnologien

sowie Konzepten,

insbesondere die Erbringung von

Beratungs- und Schulungsleistungen

in der Sicherheitstechnik.). Einzelkaufmann.

Geschäftsanschrift:

Steinhauser Straße 31, 42399 Wuppertal.

Inhaber: Kuhbier, Peter, Wuppertal,

*28.10.1986.

30.10.2018 HRB 29369: GHM Holding

GmbH, Remscheid, Tenter Weg

2-8, 42897 Remscheid. Gesellschaft

Wuppertal

Maschinentransporte

Betriebsumzüge

Hallenmobilkrane 12–60 t

1–27 t

Gabelstaplerservice

tigt mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

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mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.05.2012,

mehrfach geändert. Die Gesellschafterversammlung

vom 05.09.2018 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in Ziffer 1.2 (Firma und Sitz

der Gesellschaft) und mit ihr die

Sitzverlegung von Erolzheim (bisher

Amtsgericht Ulm HRB 730783) nach

Remscheid beschlossen. Geschäftsanschrift:

Tenter Weg 2-8, 42897

Remscheid. Gegenstand: Der Erwerb,

das Halten und Verwalten von Beteiligungen

an anderen Unternehmen

und Gesellschaften, insbesondere

an der Beke Sieben Vermögensverwaltung

GmbH mit dem Sitz in Regenstauf

sowie das Erbringen von

Dienstleistungen für solche Unternehmen

oder Gesellschaften oder

Ihre Tochtergesellschaften. Stammkapital:

28.736,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Overhues, Johannes, St. Peter,

*07.07.1970, einzelvertretungsberechliche

Prüfungen von Jahresabschlüssen

wirtschaftlicher Unternehmen

durchzuführen, 2. betriebswirtschaftliche

Beratungen aller Art durchzuführen.

Der Betrieb von Handels- und

Bankgeschäften ist ausgeschlossen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Kellner, Christoph, Wuppertal,

*03.04.1976, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

30.10.2018 HRB 29370: Christoph

Kellner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,

Wuppertal, Lenbachstr.

23, 42113 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 05.09.2018. Geschäftsanschrift:

Lenbachstr. 23,

42113 Wuppertal. Gegenstand: Die

für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

gesetzlich und berufsrechtlich

zulässigen Tätigkeiten gemäß § 2 in

Verbindung mit § 43 a Abs. 2 WPO,

insbesondere 1. betriebswirtschaftgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Birzina, Irina, LV-

2137 Garkalnes Novads,Amatnieki

/ Lettland, *17.05.1961; Gorsanova,

Julija, Erkrath, *17.03.1984, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

05.11.2018 HRB 29379: ACATER

Service GmbH, Wuppertal, Otto-

Hausmann-Ring 107, 42115 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

05.09.2018. Geschäftsanschrift:

Otto-Hausmann-Ring 107, 42115

Wuppertal. Gegenstand: Der Handel

mit und Verkauf, Vermietung und

Installation von haustechnischen

Anlagen und Geräten sowie die

Hausmeistertätigkeit und die Garten-

und Grundstückspflege. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Kita, Winfried, Wuppertal,

*19.06.1955, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

05.11.2018 HRB 29377: Cannafair

GmbH, Wuppertal, Obergrünewalder

Str. 3, 42103 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

26.09.2018. Geschäftsanschrift:

Obergrünewalder Str. 3, 42103 Wuppertal.

Gegenstand: Die Ausrichtung

von Märkten und Messen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Lambert, Matthieu, Wuppertal,

*31.10.1983; Schmidt, Paddy,

Wuppertal, *10.01.1984, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

02.11.2018 HRB 29374: J&L Invest

GmbH, Haan, Zwirnerweg 15, 42781

Haan. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

07.09.2018. Geschäftsanschrift:

Zwirnerweg 15, 42781 Haan. Gegenstand:

Die Verwaltung von eigenem

Vermögen sowie der An- und Verkauf

und die Verwaltung von Immobilien.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allder

Bergische Unternehmer 11|18 57


VORSCHAU

Im Dezember 2018

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Titel: Geschäfte mit dem Orient

Porträt:

Wie die Orgelpfeifen in die Kirche kamen

Unter uns:

Erfolgreich bergisch

Für Sie unterwegs:

Eistanz in Paris

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Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017

Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

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Der Inhalt dieses Magazins wurde sorgfältig erarbeitet.

Herausgeber, Redaktion, Autoren und Verlag

übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

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gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

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im Jahresabonnement beträgt 25.00 €.

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