ECHO Top1000 2018

echo123

P.b.b. 02Z032987M, Retouren an: ECHO Zeitschriftenverlag,

Museumstraße 11, 6020 Innsbruck, 4 Jg., Dezember 2018, € 3,50


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top 1000 | Editorial

Mag. Rhea Müllner & Nisa Maier

Niederösterreichs starke

Performer

Hier geht es wirklich um Kies: Dank des Wirtschaftsaufschwungs boomt Niederösterreichs

Bauwirtschaft. Die Branche beweist durch moderne Produktionsmethoden,

Digitalisierung und Robotik ihre große Innovationsfähigkeit und

unterstützt damit zunehmend den anhaltenden Aufwärtstrend. Gleichzeitig stellen Niederösterreichs

Bauunternehmer unter Beweis, dass neben Innovationsgeist auch Umweltbewusstsein

und Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen. So geben Traditionsunternehmen

wie Leyrer + Graf oder Wienerberger Einblicke in die Welt des Bauens, erklären, weshalb

Digitalisierung eine entscheidende Rolle in der Branche spielt und warum Wachstum nicht

immer das primäre Ziel sein muss. Auch als Arbeitgeber spielt der gewerbliche Baubereich

eine ganz entscheidende Rolle. So widmen wir das Coverbild der vierten Ausgabe von Top

1000 Unternehmen Niederösterreichs der Bauwirtschaft und ihren vielen fleißigen MitarbeiterInnen.

Fleißige Hände und kluge Köpfe sind aber nicht nur die Stütze der Bauwirtschaft. Ganz

unabhängig von Branche und Region sind sie Lebenselixier eines jeden Betriebs – und sie

gelten längst als Mangelware. Das Fehlen von Fachkräften stellt derzeit das größte Risiko

für Österreichs Unternehmen dar, eine Lösung scheint noch nicht in Sichtweite. In einer

Reportage berichten wir von einem eigenen Testverfahren für Niederösterreich, das helfen

soll festzustellen, über welche Fähigkeiten und Stärken jene jungen Menschen verfügen, die

beim AMS in Niederösterreich als lehrstellensuchend gemeldet sind. Dabei geht es genauso

um junge ÖsterreicherInnen wie um Asylberechtigte. Offene Stellen mit Asylwerbern zu

besetzen und diese damit auch gleichzeitig in den Arbeitsmarkt zu integrieren, gestaltet sich

prinzipiell als schwierig. Kaum ein anderes Thema befeuerte die öffentliche Diskussion in

diesem Jahr so sehr wie dieses.

Niederösterreichs Unternehmen schreiben gemeinsam die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte

dieses Bundeslands, sie teilen aber auch gemeinsam große Herausforderungen.

Und ganz unabhängig von Branche, Region und Tätigkeitsfeld wird es Fleiß, Mut und

Willen zur Veränderung brauchen, um Lösungen zu finden. Gut, dass Niederösterreichs

„Macher“ all das mitbringen.


Nisa Maier & Mag. Rhea Müllner, Herausgeberinnen


INHALT

1118_Top1000_PotentialAnalyse.indd 12 13.11.18 09:20

1118_Top1000_Baubranche_Int.Ecker.indd 32 13.11.18 10:16

Flughafen Wien-Schwechat, Drehscheibe

des Flugverkehrs in Österreich: Wann

und ob die umstrittene dritte Piste gebaut

wird, ist noch ungewiss.

Schnittpunkten des zentraleuropäischen Verkehrsgeschehens

einerseits und die für Österreichs Verhältnisse große

Fläche Niederösterreichs andererseits geben Wichtigkeit

und Priorität vor.

Etwas mehr als 2.000 Kilometer an Autobahnen und

Schnellstraßen gibt es in Österreich, ein guter Teil davon

in Niederösterreich. In keinem anderen Bundesland zieht

sich ein derart dichtes Netz an Autobahnen und Schnellstraßen

durch die Landschaft. Nirgendwo sonst gibt

es aber auch ein derart massives und regelmäßig kaum

zu bewältigendes Straßenverkehrsaufkommen wie im

Großraum Wien. Hier kreuzen sich nicht nur die Straßenfernverbindungen

Zentraleuropas aus allen Himmelsrichtungen,

sondern auch täglich die Wege von hunderttau-

Plus 5,5 Prozent bei den Ankünften am Flughafen Wien-Schwechat von Jänner

bis Juni 2018.

Der Flughafen Wien-Schwechat ist und das EBITDA verbesserte sich um

Österreichs größter und wichtigster 6,1 Prozent auf167,6 Millionen Euro.

Flughafen, dementsprechend findet ein Auch die Bedeutung des Flughafens als

Großteil der Ankünfte und Abflüge hier Arbeitsplatzmotor kann sich sehen lassen.

statt. Mit steigender Tendenz, wie die Am Flughafen Wien-Schwechat und in den

Zahlen des ersten Halbjahrs 2018 zeigen. in unmittelbarer Nähe angesiedelten Unternehmen

arbeiten aktuell rund 20.000

Am Standort Wien stieg die Zahl der Passagiere

von Jänner bis Juni 2018 um 5,5 Menschen. Dazu kommen noch einmal

Prozent auf 11.840.245 Reisende an. Die mehr als 52.000 Jobs, die indirekt mit dem

Anzahl der Lokalpassagiere nahm dabei Flughafen in Zusammenhang stehen.

im ersten Halbjahr 2018 um 5,7 Prozent, Bedingt durch die geografische Lage

die Anzahl der Transferpassagiere um 5,2 und seine Fläche wird auch, wenig überraschend,

Niederösterreichs Straßenin-

Prozent zu. Die Zahl der Flugbewegungen

stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum frastruktur stark genutzt. Mit deutlichem

um 3,2 Prozent auf 110.835 Starts und Abstand gegenüber anderen Bundesländer

führt Niederösterreich das Ranking

Landungen an. Die durchschnittliche

Auslastung (Sitzladefaktor) nahm von 71,9 im Straßengüterverkehr an. Die jüngsten

auf 73,8 Prozent im ersten Halbjahr 2018 verfügbaren Zahlen aus dem Jahr 2016

deutlich zu. Das Frachtaufkommen stieg weisen ein Transportvolumen innerhalb

im selben Zeitraum um 3,5 Prozent auf des Bundeslandes von insgesamt über

142.605 Tonnen (Luftfracht und Trucking). 61,5 Millionen Tonnen aus. Die wirtschaftlich

ebenfalls starken Bundesländer

Auch wirtschaftlich kann sich die Halbjahresbilanz

sehen lassen: Die Umsatzerlöse Oberösterreich und Steiermark folgen

der Flughafen-Wien-Gruppe stiegen um mit 58 Millionen bzw. 44,5 Millionen

4,5 Prozent auf 373,5 Millionen Euro Tonnen Transportleistung.

Transportaufkommen auf der Donau in Österreich 2007-2016

8.000

7.000

6.000

5.000

4.000

3.000

2.000

1.000

0

2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

Inlandverkehr Grenzüberschreitender Verkehr Transit

46 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018

47

1118_Top1000_InfrastrukturVerkehr.indd 46-47 13.11.18 10:24

06 Arbeitsmarkt & Integration

Fachkräftemangel stellt aktuell das größte Risiko für

Österreichs Unternehmen dar.

12 Potenzialcheck gegen

Fachkräftemangel

Mit einem Testverfahren soll festgestellt werden,

über welche Fähigkeiten junge Menschen verfügen.

top 1000 | Ausbildung

Mit potenzialcheck gegen

den Fachkräftemangel

Ausbildung. Mit einem sozialpartnerschaftlichen Schulterschluss möchten die Wirtschaftskammer

NÖ, das AMS NÖ und die Arbeiterkammer Niederösterreich dem

Fachkräftemangel bekämpfen. Ein sogenannter Potenzialcheck für junge Menschen

unter 25 Jahren soll das möglich machen.

it einem eigenen Testverfahren

wird jetzt in Niederösterreich

M festgestellt, über welche Fähigkeiten

und Stärken jene jungen Menschen

verfügen, die beim AMS in Niederösterreich

als lehrstellensuchend gemeldet sind. Dabei

geht es genauso um junge Österreicherinnen

und Österreicher wie um Asylberechtigte bis

zu einem Alter von 25 Jahren.

„Wir wollen damit einen Beitrag zur Versachlichung

diverser Diskussionen leisten, jungen

Menschen ihre Potenziale aufzeigen und

zugleich unseren niederösterreichischen Unternehmen

zielgerichtet dringend benötigte

zusätzliche Fachkräfte, die zu den jeweiligen

Unternehmen passen, bringen“, erklärt Sonja

Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer

Niederösterreich (WKNÖ), die Initiative, die

gemeinsam mit Markus Wieser, dem Präsidenten

der AK NÖ und AMS-NÖ-Geschäftsführer

Sven Hergovich präsentiert wurde.

Test am WIFI

Auf dem Testprogramm stehen der kognitive

Wissensstand, etwa Rechenkenntnisse,

ebenso wie Tests der handwerklichtechnischen

Fähigkeiten in der Werkstatt.

Wichtiger Teil des Tests ist auch die Überprüfung

der Deutschkenntnisse. Ein Test-

NÖ Markus Wieser (v. li.): Win-win-Situation für junge Menschen durch Potenzialcheck.

AMS-NÖ-Geschäftsführer Sven Hergovich, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Präsident AK

lauf dauert acht Stunden. Durchgeführt

werden die Analysen in Gruppen zu zehn Asylberechtigte unter 25 Jahren beim AMS ventionsflüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigten,

die durch das AMS betreut

Teilnehmerinnen und Teilnehmern am WI- NÖ arbeitslos (145), in Schulung (472)

FI Niederösterreich – konkret in St. Pölten, oder lehrstellensuchend (123) gemeldet, werden, bei Jugendlichen leicht gestiegen, in

Mödling, Stockerau und Gmünd. Ende August

2018 waren insgesamt 739 jugendliche des Vorjahrs. Damit ist die Zahl der Kon-

aber gesunken (-1,4

4,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum der Gruppe der Asylberechtigten in Summe

Prozent).

12 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018

14 Ausbildung

Lehrlinge sind bei Wittur in den besten Händen.

16 Wirtschaft am Wort

Meinungen aus Niederösterreichs Wirtschaft.

20 „Ich hoffe, dass am Ende doch die

Vernunft siegt“

WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl zieht Bilanz über

das vergangene Wirtschaftsjahr.

24 Qualitätsfaktor Mitarbeiter

Stefan Graf, CEO Leyrer + Graf, über Umsatzsteigerungen,

Wachstum und Mitarbeiter.

26 Smartes Wohnen

Gesellschaftlicher Wandel und Lebensumstände

sorgen für neue Wohnmodelle.

28 Trend zum Ziegel

Wienerberger: Wie aus einem traditionsreichen

Baustoff ein Hightech-Produkt wird.

30 Architektonisches

Vorzeigeprojekt

Wie sich Funktion, Ökologie und architektonischer

Anspruch im Wirtschaftsbau umsetzen lassen, zeigt

das iLogistics Center von cargo-partner.

Fotos: Flashface ( Josef Bollwein), Anja Grundböck

top 1000 | Bauwirtschaft

Der starke Arm von Niederösterreichs

Wirtschaft

32

Bauwirtschaft. Dank Wirtschaftsaufschwung boomt Niederösterreichs Bauwirtschaft.

Die Branche beweist aber auch große Innovationsfähigkeit. Moderne Produktionsmethoden,

Digitalisierung und Robotik setzen sich immer mehr durch und unterstützen

den Aufwärtstrend.

Moderne Ziegelproduktion bei Wienerberger:

Digitalisierung und Robotik haben in der Bauwirtschaft

längst Einzug gehalten.

32 Bauwirtschaft

Der starke Arm von Niederösterreichs Wirtschaft.

38 Erfolg seit Generationen

Niederösterreichs Familienbetriebe stellen sich

vor.

42 Internet für alle!

Pilotregion berichtet über Anschluss an schnelle

Internetverbindungen – ein wesentlicher wirtschaftlicher

Entwicklungsfaktor.

44 Volle Kraft voraus

Aufbruchsstimmung am Kremser Donauhafen.

46 Verkehrsinfrastruktur

Viele Entwicklungen, viele Hindernisse.

Entwicklung mit

Hindernissen

Verkehrsinfrastruktur. In Niederösterreich haben es Verkehrsinfrastrukturprojekte

nicht immer leicht. In der Vergangenheit

mussten große Projekte wie der Schnellstraßen-Außenring um

Wien oder der Ausbau des Flughafens Wien-Schwechat lange

Verzögerungen in Kauf nehmen.

50 Standort Niederösterreich

Die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten auf einen

Blick.

Fotos: Flughafen AG Wien

D

as sind die wenig erfreulichen

Auswirkungen einer gut laufenden

Konjunktur: Wer zurzeit

Umbauten plant, Reparaturen rund

ums Haus durchführen muss oder gar

einen Neubau plant, ist mitunter mit

deutlichen Wartezeiten konfrontiert.

Denn die heimische Baubranche boomt,

volle Auftragsbücher sorgen dafür, dass

Niederösterreichs Bauunternehmen mit

der Abwicklung der Aufträge kaum nachkommen.

Allerorts wird gemauert und

gehämmert. Nicht nur im Privatbereich,

auch der öffentliche Bereich und die

Wirtschaft treiben den Bauboom voran.

Kaum eine andere Branche bildet die Erholung

der Wirtschaft vom Schock der

Banken- und Währungskrise so unmittelbar

ab wie die Bauwirtschaft. So weist

auch die Bauwirtschaft-Konjunkturerhebung

für das zweite Quartal 2018 (durchgeführt

von KMU Forschung Austria und

der Bundesinnung Bau) schon wie in

den Quartalen zuvor wieder stabile und

stetige Zuwächse aus. Im Bundesdurchschnitt

liegen die Auftragsbestände bei

17,4 Wochen und sind damit gegenüber

dem Vorjahr um 1,2 Wochen gestiegen.

Der Anteil öffentlicher Aufträge am Gesamtauftragsbestand

ist mit 27 Prozent

leicht gestiegen. Im Durchschnitt ergibt

sich eine geplante Erhöhung des Beschäftigtenstands

um etwa sieben Prozent.

Auch der Personalbedarf liegt damit über

dem Niveau des Vorjahresquartals.

icht immer geliebt, aber von allen gebraucht

und beansprucht: Niederösterreichs Verkehrsinfrastruktur

gehört zu den wichtigsten Assets

N

des Bundeslandes. Die Lage des Bundeslandes an den

Dauerthema Straßenbau

Fotos: Andi Bruckner, Gerald Tschank, C. Kirchdorfer Industries GmbH

VERkEHRS-HOTSPOT NIEDERÖSTERREIcH

1.000 Tonnen

52 Export

Getrübte Stimmung: Über Zölle, Sanktionen und

den Brexit.

58 Landwirtschaft

Wie Niederösterreichs Landwirte auf den Klimawandel

reagieren.

60 „Wo Frauen sind, sind Familien“

Landesbäuerin Irene Neumann-Hartberger über die

Rolle der Frau in der Landwirtschaft.

62 Industrie

IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer im Gespräch über

das neue Arbeitszeitgesetz, Bürokratieabbau und die

Handelspolitik der USA.

64 „Das strengste Spielerschutzsystem

Europas“

Monika Poeckh-Racek, Vorstandsvorsitzende der

ADMIRAL Casinos & Entertainment AG, über

Spielsuchtprävention.

RANKING

68 Wirtschaftskraft

Die Bezirke Niederösterreichs

im Vergleich.

70 Top 50

Die 50 umsatzstärksten Unternehmen Niederösterreichs.

72 51–1000

950 niederösterreichische Top-Unternehmen

im Überblick.

96 Firmen von A bis Z

Die Top 1000 Unternehmen in alphabetischer

Reihenfolge.

IMPRESSUM: ECHO Wirtschaft Top1000 2018

Medieninhaber: ECHO Zeitschriften- und Verlags GmbH Herausgeberinnen: Nisa Maier, Mag. Rhea Müllner Assistenz: Katrin Kühnert, BA Redaktion: Josef Temper, Stefanie Kurzweil, MA, Mag. Rhea Müllner Layout/Bildbearbeitung:

Daniela Steixner-Winkler Illustrationen: Susanne Habeler Verwaltungs adresse: ECHO Zeitschriften- und Verlags GmbH, A-6020 Innsbruck, Museumstraße 11 Tel.: +43 512 34 21 70; Fax: DW 20 E-Mail: top1000@echonoe.at

Büro Niederösterreich: Kaiser-Josef-Straße 21/Top 9, 3002 Purkersdorf, Austria Tel. +43 2231 21 956, E-Mail: n.maier@echonoe.at, E-Mail: r.muellner@echonoe.at, weitere Informationen zu § 25 Mediengesetz

unter: www.echoonline.at unter Impressum Quellen verwendeter Zahlen und Statistiken: WKNÖ, AMS, Statistisches Handbuch NÖ 2017, Statistik Austria


LEYRER + GRAF | PROMOTION

Nr.47

Viel mehr als ein

Bauunternehmen!

Auf Leyrer + Graf kann man bauen und vertrauen! Die vielseitige Unternehmensgruppe baut

auf einem starken Fundament aus Geschichte und Verbundenheit auf und verfügt über

jahrzehntelange Erfahrung und anerkannt hohes Know-how.

Fotos: Leyer + Graf

Leyrer + Graf ist ein modernes und dynamisches

Bauunternehmen mit Firmensitz

in Gmünd/Niederösterreich .

Das Familienunternehmen, 1926 von DI Anton

Leyrer gegründet, steht seit 1964 im Besitz

und unter Führung der Familie Graf. Insgesamt

sind im Konzern rund 2.000 Mitarbeiter

an insgesamt 17 Standorten beschäftigt. Das

umfassende Leistungsspektrum erstreckt sich

von Hochbau und Tiefbau über die Energie

und Telekom bis zur Holztechnik. Dabei

werden Projekte jeder Größenordnung realisiert

– auch als General- und Totalunternehmer.

So profitieren Kunden nicht nur von der

hohen Leistungsfähigkeit, sondern auch von

den hohen Synergieeffekten.

GARANTIERT PROFESSIONELL

Mit Know-how, innovativen Ansätzen sowie

viel Leidenschaft, Mut und Ausdauer werden

die vielseitigen Projekte verlässlich zum

Erfolg geführt. Und das in bester Ausführungsqualität

und reibungslosen Bauabläufen

für eine höchstmögliche Kundenzufriedenheit.

Leyrer + Graf baut darüber hinaus

auf ein sehr engagiertes und hochmotiviertes

Team an Mitarbeitern, die jeden Tag ihre

Leidenschaft leben und das sieht und spürt

man. Angetrieben von dem hohen eigenen

Anspruch an Engagement und Qualität wird

Kunden die Sicherheit geboten, in den besten

Händen zu sein.

GARANTIERT

ZUKUNFTSORIENTIERT

Als eigentümergeführtes Unternehmen sind

Leyrer + Graf eine nachhaltige und langfristige

Geschäftsausrichtung sowie verantwortliches

Handeln im Hinblick auf ökonomische

und werteorientierte Aspekte sehr

wichtig. Dadurch wird ein wesentlicher und

langfristiger Beitrag zu Wirtschaft, Gesellschaft

und Umwelt sowie zur Zukunftssicherung

des Unternehmens geleistet. Darüber

hinaus agiert Leyrer + Graf stets am Puls der

Zeit, verfolgt eine klare Strategie, erkennt

Trends und ist innovativen Entwicklungen

gegenüber sehr offen.

GARANTIERT SICHER

„Bauen ist immer eine Vertrauenssache und

in einer Zeit, die durch eine starke Unsicherheit

in der Gesellschaft geprägt ist, spielt

der menschliche Umgang eine wesentliche

Rolle. Leyrer + Graf ist nicht nur ein verlässlicher

Partner im Hinblick auf Qualität und

Termintreue, sondern wir reagieren auch

schnell und dynamisch auf die Marktanforderungen.

Darüber hinaus legen wir großen

Wert auf unsere gelebte Unternehmenskultur,

nämlich auf einen wertschätzenden,

vertrauensvollen und ehrlichen Umgang,

sowohl untereinander als auch zu unseren

Kunden, in Kombination mit einem hohen

Maß an Eigenverantwortung für den gemeinsamen

langfristigen Erfolg“, erklärt BM

DI Stefan Graf, CEO Leyrer + Graf.

KONTAKT

Leyrer + Graf Baugesellschaft mbH

(Firmensitz)

Conrathstraße 6, 3950 Gmünd

Tel.: +43 2852 501 0

E-Mail: info@leyrer-graf.at

Web: www.leyrer-graf.at

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top 1000 | arbeitsmarkt

Integration mit

Hindernissen

Arbeitsmarkt. Fachkräftemangel ist zurzeit das größte Risiko für Österreichs Unternehmen.

Die offenen Stellen mit Asylwerbern zu besetzen und diese damit auch in

den Arbeitsmarkt zu integrieren, gestaltet sich aber schwierig.

An kaum einem anderen Thema hat

sich die öffentliche Diskussion in Österreich

heuer so entzündet wie am

Thema Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt.

Befeuert durch stark polarisierte Positionen

und die gegensätzlichen Zugänge von

Vertretern einer Law-and-Order-Politik einerseits

und Gruppierungen mit einem liberaleren

Gesellschaftsentwurf andererseits blieben differenzierte

und pragmatische Standpunkte in

der öffentlichen Diskussion oft unberücksichtigt.

Die Debatte gibt es natürlich schon länger,

aber so wirklich aufgeheizt hatte sie sich an der

Frage, ob Asylwerber in Lehrausbildung bei

einem negativen Asylbescheid ihre Ausbildung

abschließen dürfen oder aber von sofortiger

Abschiebung bedroht sind. Tatsächlich handelt

es sich – auf die reinen Zahlen bezogen – um

einen Nebenschauplatz der großen Asyl- und

Integrationsdebatte. Österreichweit sind knapp

tausend Asylwerber in einem Lehrberuf tätig,

ARBEITSMARKT – BESCHÄFTIGUNG

in Niederösterreich weniger als 50. Wie viele

der in Ausbildung befindlichen Asylwerber betroffen

wären ist ungewiss, denn nur bei einem

negativen Bescheid droht Abschiebung.

Wirtschaftlicher

Pragmatismus

Dass sich die Diskussion über dieses Thema

über einen so langen Zeitraum zog und mit so

viel Vehemenz geführt wurde, hat aber auch

einen weiteren Grund. Seit Jahren klagen heimische

Betriebe über den stetig zunehmenden

Facharbeitermangel und über die Schwierigkeit,

Jugendliche für eine Ausbildung in bestimmten

Berufen zu begeistern. Zahlreich waren und

sind die Bemühungen von Politik, Interessensvertretern

und Wirtschaft, diesen Problemen

entgegenzuwirken. Wenig überraschend also,

dass zumindest bei den Vertretern der Wirtschaft

und wirtschaftsnaher Organisationen die

Ankündigung der Bundesregierung, asylwer-

Arbeitslose oder in Schulung vorgemerkte anerkannte Flüchtlinge und subsidiär

Schutzberechtigte in Jahr 2017

35.000

30.000

25.000

20.000

15.000

10.000

5.000

0

JAN FEB MAR APR MAI JUN JUL AUG SEP OKT NOV DEZ

SchulungsteilnehmerInnen

arbeitslos vorgemerkte Personen

Es ist eine Frage

des politischen

Hausverstandes,

zuerst aus den zigtausend

arbeitslosen

Asylberechtigten

Lehrlinge auszubilden,

bevor

man zulässt, dass

durch die Hintertüre ein gesetzlich nicht

gegebener Asylgrund geschaffen wird. Genau

hier müssen wir ansetzen. Jene Menschen,

die ein Bleiberecht haben und bei denen eine

sehr hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie

bei uns bleiben dürfen, sollen eine Ausbildung

absolvieren.

Niederösterreichs FP-Landesrat

Gottfried Waldhäusl



bende Lehrlinge mit negativem Asylbescheid

abzuschieben, auf mehr oder weniger offen artikulierte

Ablehnung stieß. Auszubildende auszuschließen,

die vielleicht gerade in den oft geschmähten

Mangelberufen den grassierenden

Lehrlings- und Fachkräftemangel ausgleichen

könnten, widerspricht dem wirtschaftlichen

Pragmatismus.

Risiko Fachkräftemangel

Die Hoffnung der Wirtschaft, mit zugewanderten

Arbeitskräften, die immer größer werdende

Lücke zwischen Angebot und Nachfrage

bei Fachkräften zu füllen, ist durchaus berechtigt.

Dabei geht es selbstverständlich nicht nur um

das Arbeitskräftepotenzial durch den starken

Zuzug an Asylwerbern in den vergangenen

Fotos: Wikimedia Commons (Karl Gruber), AMS (Fotostudio B&G), Tanja Wagner

6 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018


ARBEITSMARKT – BESCHÄFTIGUNG

Jahren. Längst gehört es zum Einmaleins der

Volkswirtschaftler in den entwickelten Industrienationen,

mit diesem Potenzial zu kalkulieren.

In Zeiten der Hochkonjunktur präsentieren sich

die Arbeitsmärkte dieser Wirtschaftsregionen

unter ähnlichen Vorzeichen: Qualifiziertes Personal

ist Mangelware. In einer von der renommierten

Wirtschaftskanzlei Ernst & Young

veröffentlichten Studie mit dem Titel „Fachkräftemangel

im österreichischen Mittelstand“

ist von alarmierenden Entwicklungen die Rede.

Fachkräftemangel ist demnach momentan das

größte Risiko für Österreichs Unternehmen.

79 Prozent haben Probleme bei der Suche nach

Mitarbeitern. Der Mangel zeitigt auch schon

sehr konkrete Auswirkungen. Über die Hälfte

der österreichischen Unternehmen (56 Prozent)

verliert Umsätze aufgrund des Fachkräftemangels.

Am stärksten betroffen ist der Handel.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte

Anzahl der Personen aus den

acht nichteuropäischen Asylherkunftsländern

61.000

66.000

76.000

Veränderung zum Vorjahr in Prozent

3 8 15

Alle Branchen betroffen

„Die Wirtschaft brummt, die Konsumbereitschaft

ist groß und die österreichischen Unternehmen

haben volle Auftragsbücher. Die Zeichen

stehen auf Wachstum“, kommentierte

Erich Lehner, Managing Partner Markets bei

EY Österreich und verantwortlich für den

Bereich Mittelstand. „Allerdings setzt die Situation

auf dem Arbeitsmarkt dem Wachstum

Grenzen. Gut ausgebildete Fachkräfte können

sich ihren Arbeitgeber längst aussuchen. Gerade

kleinere Unternehmen, die mit bekannteren,

börsennotierten Unternehmen um

Arbeitskräfte konkurrieren, können dadurch

Stellen oft nur mühsam oder gar nicht besetzen.“

Auch regional gibt es Unterschiede. Vor

allem im Westen Österreichs ist die Rekrutierung

von Fachkräften besonders schwierig.

Die meisten unbesetzten Stellen gibt es

im Technik- und Produktionsbereich, auch

Transport-, Bau- und Industrieunternehmen

kämpfen laut EY-Studie mit großen Schwierigkeiten.

„Es gibt innerhalb Österreichs keine

Branche und keinen Ort mehr, der vom Fachkräftemangel

verschont bleibt“, beobachtet

Lehner. „Die Unternehmen müssen erfinderischer

werden, um wirklich auch jedes Potenzial

zu nutzen.“

99.000

150.000

Zunahme +8 %

Mai 13 Mai 14 Mai 15 Mai 16 Mai 17 Mai 18

31

51

238.000

ie demoskopische

D

Entwicklung zeigt

ganz klar, wie rapide

die Überalterung in

Österreich zunehmen

wird. Deshalb

brauchen wir eine

kluge Migrationspolitik.

Die Lehre darf aber nicht zum Einfallstor

für Asylwerber werden. Das wäre der komplett

falsche Weg. Ich bin für humanitäre Lösungen

für Asylwerber, die hier bereits eine Lehre

machen und ordentlich arbeiten. In ihrem eigenen

und im Interesse des sie beschäftigenden

Betriebes.

WK-NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl


59

Im Spannungsfeld der öffentlichen Diskussion: Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt.

Asylwerber in Mangelberufen

Genau in diesem Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen

Erfordernissen, politischen Ansprüchen

und der Integrationswilligkeit von jungen

Asylwerbern entstanden jene Reibungspunkte,

die die Diskussion dominierten. Dass diese

Diskussion gemessen an dem eigentlichen Gewicht

der tatsächlichen Fälle – also jener in einer

Lehre stehenden Asylwerber, die durch einen

negativen Asylbescheid von der Ausweisung

bedroht sind – überdimensioniert war, dürfte

allen Beteiligten wohl bewusst sein. Diesen

ging es vor allem um Grundsätzliches, um Symbole

und um Signale an die eigene Zielgruppe.

Dominiert wurde die Diskussion deshalb von

politischen Statements, in denen jeweils Maximallösungen

gefordert wurden. Mit dem Schritt

der ÖVP/FPÖ-Regierung, Asylwerbern künftig

die Lehrausbildung in einem sogenannten

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018

7


top 1000 | arbeitsmarkt

Mangelberuf – und nur in solchen war es bis

dahin möglich – zu versagen, wurde zumindest

die regierungsinterne Diskussion mehr oder

weniger beruhigt. Denn vor allem Vertreter

des ÖVP-Wirtschaftsflügels hatten mit dem

kompromisslosen Kurs der Regierung wenig

Freude. Bekannte Persönlichkeiten der ÖVP,

wie Ex-Parteiobmann Reinhold Mitterlehner,

unterstützen sogar ganz offen parteiübergreifende

Initiativen, die ein Bleiberecht für von

Abschiebung bedrohte Lehrlinge fordern.

Ideologische Spannungsfelder

Die Diskussion um Asyl, Integration und Ausbildung

offenbart aber nicht nur die zwiespältige

Lage der Wirtschaftspartei ÖVP, die sich

zwischen den Bedürfnissen einer wichtigen

Klientel und der Pakttreue mit dem Regierungspartner

entscheiden muss, sondern auch die

ARBEITSMARKT – BESCHÄFTIGUNG

weitgehende Konzeptlosigkeit der Regierung

bei diesen Themenbereichen. Konzeptlos auch

deshalb, weil es nicht gelingt, das zwischen den

Regierungspartnern vorhandene ideologische

Spannungsfeld einerseits und die wirtschaftlich

bedingten Erfordernisse andererseits in ein sinnvolles

und für alle Beteiligten gewinnbringendes

Verhältnis zu bringen.

Eine genaue Statistik, wie hoch die Beschäftigungsquote

bei Geflüchteten mit anerkanntem

Asylstatus ist, gibt es nicht. Weil weder alle in

Frage kommenden Personen als arbeitslos gemeldet

sind, noch diese in den Basisdaten des

AMS identifiziert werden. Diese unterscheiden

z. B. zwischen arbeitslos gemeldeten In- und

Ausländern oder nach Nationalitäten. Das

AMS ermittelt allerdings Daten über arbeitslose

Asylwerber mittels Kontrollgruppen. Erfasst

werden jene Menschen, die 2015 Asyl bekom-

Asylwerber und Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

2537

2414

2239

1960

546

784

944

1228

2132

5109

1402

490

692

319

503

613

180

190

145

545

239

106

98

79

29

Österreich

Deutschland

Schweden

Schweiz

Dänemark

Finnland

Niederlande

Belgien

Italien

Griechenland

Frankreich

Bulgarien

Slowenien

Ungarn

Großbritannien

Irland

Lettland

Litauen

Estland

Spanien

Rumänien

Tschechien

Portugal

Polen

Slowakei

9,2 (15,4)

8,8 (12,8)

8,6 (9,3)

5,6 (7,4)

2,9 (3,9)

2,1 (3,4)

2,1 (2,8)

1,5 (2,1)

1,3 (2,1)

1,1 (2,8)

0,9 (1,6)

0,5 (0,8)

0,4 (0,9)

Asylwerber

0,3 (1,0)

pro 1 Mio Einwohner

0,2 (0,3)

(Stand 2017)

0,2 (0,4)

0,2 (0,2)

0,1 (0,2)

0,1 (0,1)

0,1 (0,1)

0,0 (0,1)

0,0 (0,0)

0,0 (0,1)

0,0 (0,0)

0,0 (0,0)

Erwerbsfähige Männer

18–34 Jahre mit niedriger Bildung

Zuwachs 2014–2017 in Prozent

Prognose: Zuwachs

2014–2020 in Prozent

EU-Länder (ohne Kroatien, Luxemburg,

Malta und Zypern) und Schweiz

men haben, in einer zweiten Gruppe jene, die

2016 Asyl bekamen. Insgesamt geht es dabei

um 9.500 und 11.000 Flüchtlinge.

3+2-Regelung in Deutschland

Von jenen, die 2015 Asyl erhielten, sind mehr

als 30 Prozent in Beschäftigung, in der Kontrollgruppe

von 2016 sind ca. 25 Prozent in einem

Arbeitsverhältnis. An sich keine schlechten

Werte, wie Arbeitsmarkt- und Integrationsexperten

versichern. Auch in der benachbarten

Bundesrepublik Deutschland weisen die Arbeitsmarktdaten

ähnliche Beschäftigungszahlen

für anerkannte Asylanten auf. Dort allerdings

geht man das Problem Asylwerber und Fachkräftemangel

deutlich offensiver an. Für ausbildungswillige

Asylwerber – also jene ohne den

Status der Anerkennung – wendet die deutsche

Bundesregierung die sogenannte 3+2-Regelung

an. Diese bedeutet, dass ein Flüchtling, der eine

Ausbildung in Deutschland begonnen hat,

nicht nur die Ausbildung abschließen kann,

sondern anschließend auch eine zweijährige

Anschlussbeschäftigung ausüben darf, selbst

wenn sein Asylantrag abgelehnt wird. Diese von

verschiedenen Seiten hoch gelobte wirtschaftsund

flüchtlingsfreundliche Regelung, die selbst

Solange die Asylverfahren

nicht

kürzer als 180 Tage

dauern und es keine

taugliche Nachfolgeregelung

gibt,

müssen Asylwerbende

in der Lehre

verbleiben dürfen.

Dazu braucht es endlich das 3+2-Modell nach

deutschem Vorbild als praktischste und menschlichste

Lösung, von der alle profitieren. Die

Lehre für Asylwerbende ist nur ein Mosaikstein,

aber sie mindert zumindest den Fachkräftemangel.

Das ist für viele Betriebe enorm wichtig.

Und natürlich auch für die Asylwerbenden, die

ihren Beitrag leisten wollen, statt der Allgemeinheit

auf der Tasche zu liegen.

NEOS-Wirtschaftssprecher und Hotelier


Sepp Schellhorn


von der bekannt migrationsskeptischen bayrischen

Landesregierung nicht in Frage gestellt

wird, ist allerdings für die österreichische Bundesregierung

keine Option. Hier werden Ausbildung

und Lehre Asylwerbern künftig versagt.


Josef Temper

Foto: Simonis

8 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018


top 1000 | Arbeitsmarkt

Ausbildung zum

Agrar-Profi

Arbeitsmarkt. Facharbeitermangel gibt es nicht nur in Industrie und Gewerbe. Auch in

den landwirtschaftlichen Berufen machen sich seit geraumer Zeit Auszubildende rar.

Dem steuert jetzt der Maschinenring Niederösterreich-Wien mit einer Ausbildung zur

Agrarfachkraft entgegen.

Die Vorzeichen sind immer ähnlich:

Arbeitsplätze und Betätigungsfelder

gibt es genug, nur fehlen

die Arbeitskräfte. Ein wenig erfreulicher

Umstand, der jetzt auch die agrarischen

Berufe trifft, wie Gernot Ertl, Geschäftsführer

des Maschinenring Niederösterreich-

Wien, weiß: „Nicht nur bei Industrie- und

Gewerbebetrieben, sondern auch in der

Landwirtschaft herrscht Facharbeitermangel,

dem wir durch die vielseitige und sehr

praxisnahe Ausbildung zur Wirtschafts- und

Agrarfachkraft entgegensteuern wollen.“ Die

Berufsaussichten sind gut, ein Arbeitsplatz

ist – sofern nicht ohnehin im eigenen oder

elterlichen Betrieb beschäftigt – so gut wie

garantiert. „Die gut ausgebildeten Fachkräfte

sind vom ersten Tag an fix beim Maschinenring

angestellt, wodurch auch ein Gefühl

der Sicherheit und Zugehörigkeit vermittelt

wird“, erklärt Ertl.

Umfangreiche Ausbildung

Die zweijährige Ausbildung zur Wirtschaftsund

Agrarfachkraft ist vielfältig und führt

durch die drei Maschinenring-Kerngebiete

Agrar, Service und Personalleasing – und

das bei vollem Gehalt. Neben dem Praxisschwerpunkt

stehen in den Wintermonaten

jeweils zehn Wochen fundierter Kursausbildung

mit Einzel- und Gesamtabschluss auf

dem Programm. Dabei erlangen die Auszubildenden

vielschichtige Qualifikationen in

den Bereichen Stallprofi, Gartengestaltung

und Grünraumpflege, absolvieren einen

Schweißkurs, erwerben handwerkliche

Grundkenntnisse sowie den Stapler- und

Ausbildung zur Agrarfachkraft: Die Berufsaussichten sind gut, ein Arbeitsplatz ist – sofern nicht

ohnehin im eigenen oder elterlichen Betrieb beschäftigt – so gut wie garantiert.

Kranschein, den Führerschein E zu B und

vieles mehr. „Wir bieten unseren Wirtschafts-

und Agrarfachkräften mit diesem

einzigartigen Ausbildungsprogramm einen

vielfältigen Mix aus praktischen Einsätzen

in unseren Geschäftsbereichen, fundierte

Ausbildungen zu verschiedenen Themen

wie Agrar, Grünraumpflege, Kranschein

etc. und das alles mit einem anerkannten

LFI Zertifikat als Abschluss“, gibt Michaela

Dietrich, Projektleiterin Ausbildung zur

Wirtschafts- und Agrarfachkraft und Leitung

Personalmanagement Maschinenring

Niederösterreich-Wien, Auskunft.

Fixe Anstellung

Damit bildet die aufeinander abgestimmte

Kombination aus praktischer und theoretischer

Qualifikation ein ideales Sprungbrett

in eine erfolgreiche Berufszukunft,

versichert Dietrich. Die Ausbildung zur

Wirtschafts- und Agrarfachkraft erfolgt im

Rahmen einer fixen Anstellung mit kollektivvertraglich

geregeltem Bruttolohn und

richtet sich nicht nur an Interessenten mit

landwirtschaftlichem Hintergrund. Für viele

ist allerdings diese Ausbildung durchaus der

Einstieg in den Beruf des Landwirts: „Ich

mache die Ausbildung zur Wirtschafts- und

Agrarfachkraft, weil ich die Landwirtschaft

meiner Großeltern neu beleben möchte und

mir diese Ausbildung eine solide Grundlage

für den Maschinenring sowie für die Landwirtschaft

bietet“, erklärt etwa der 25-jährige

Gregor Arnauer, der zurzeit die Ausbildung

absolviert.


WIENERBERGER | PROMOTION

Wienerberger auf der

Überholspur

Tradition und Innovation gehen bei Wienerberger, dem Weltmarktführer im Ziegelbereich, Hand in

Hand. Mit vielen Innovationen im Produktbereich startet der Ziegelmulti in das Jubiläumsjahr 2019

– 200 Jahre nach Gründung durch Alois Miesbach.

Bereits im alten Ägypten wurden

Ziegel für die Errichtung von Bauwerken

eingesetzt. Heute widmen

sich internationale Konzerne dieser Kunst

der Ziegelherstellung – allen voran das österreichische

Unternehmen Wienerberger,

das an 193 Produktionsstandorten in 30

Ländern über 16.600 Mitarbeiter beschäftigt

und somit weltweit der größte Ziegelproduzent

ist.

In Österreich ist die Wienerberger

Österreich GmbH als unangefochtener

Marktführer maßgeblich für die Produktion

und Weiterentwicklung von Ziegelprodukten

für die Bereiche Wand, Fassade

und Dach verantwortlich. Die steigenden

Anforderungen an Baustoffe sowie der

wachsende Bedarf an zukunftsträchtigen

Lösungen führen dazu, dass sich das Urprodukt

Ziegel ständig weiterentwickeln

muss. Die aktuell fortschrittlichste Neuheit

aus der Wienerberger Produktfamilie

ist der Porotherm W.i – ein massiver, mit

Mineralwolle verfüllter Planziegel, der sich

nicht nur für den Bau von Einfamilienhäusern,

sondern auch hervorragend für den

mehrgeschoßigen Büro- und Wohnbau

eignet. Denn Wienerberger erkennt im

mehrgeschoßigen Objektbau eindeutiges

Wachstumspotenzial: „Die Nachfrage

nach Wohn- und Bauobjekten steigt nicht

zuletzt aufgrund globaler Megatrends wie

Urbanisierung und Migration stetig. Dabei

wird gerade in Ballungsgebieten immer

häufiger in die Höhe gebaut, um Wohnund

Arbeitsflächen zu schaffen“, erklärt

Mike Bucher, Geschäftsführer der Wienerberger

Österreich GmbH, und ergänzt:

„Der Ziegel ist dank seiner natürlichen

Wienerberger Ziegelproduktion: Auch in den Werken wird Innovation groß geschrieben.

Produkteigenschaften der ideale Baustoff

für diesen Bereich und erfüllt nicht nur

die besonderen Anforderungen im Objektbau

hinsichtlich Druckfestigkeit, Wärmeschutz

und Raumeffizienz, sondern ist

darüber hinaus auch einfach, schnell und

komfortabel zu verarbeiten.“

MADE IN AUSTRIA

Produziert werden die Wand- und Dachziegel

hierzulande an zehn Produktionsstandorten.

Zu diesen zählt auch

das Ziegelwerk im oberösterreichischen

Haiding, das sich vor allem durch seine

top-moderne Ziegel-Verfüllanlage für

den Porotherm W.i auszeichnet. Diese

übernimmt den vollautomatischen Transport

der Ziegel in der Anlage sowie die

Aufbereitung und Einbringung der als

Füllstoff aus 100 Prozent recyclebaren

Mineralwollmatten geschnittenen Stecklinge.

„Als Innovationstreiber ist es uns

nicht nur wichtig, State-of-the-Art-Produkte

anzubieten, sondern auch, dass

unsere Werke auf dem neuesten Stand

der Technik sind und wir so energie- und

kosteneffizient wie möglich produzieren

können. Wir planen daher, in den zwei

kommenden Jahren mehr als acht Millionen

Euro allein in unsere niederösterreichischen

Produktionsstätten in Hennersdorf

und Göllersdorf zu investieren“, so

Bucher.

DIGITALE INNOVATIONEN

FÜR FORTSCHRITTLICHE

HÄUSLBAUER

Ebenfalls ganz oben auf der Agenda von

Wienerberger steht das Thema Digitalisierung,

um interne Prozesse effizienter zu

gestalten und Kunden- und Baumeisterbedürfnisse

noch besser zu erfüllen. So

Fotos: Wienerberger


Nr. 259

wurde gemeinsam mit dem Linzer Start-up

moxVR eine Virtual-Reality-App entwickelt,

die individuelle Bau- und Einrichtungspläne

virtuell darstellt. Sie ermöglicht

es Häuslbauern, bereits in der Planungsphase

durch ihr Traumhaus zu spazieren,

um sich so ein besseres Bild von den künftigen

vier Wänden machen zu können.

Doch damit nicht genug: Auch für die

Dachdeckung bietet Wienerberger eine

innovative Lösung. Mit dem Dachvisualisierungstool

haben Bauherren, Dachdecker

und Architekten die Möglichkeit, das

gesamte Tondach-Produktportfolio auf

verschiedenen Haustypen zu visualisieren.

Schnell und mit nur einem Klick kann damit

ein bestehendes Dach mit neuen digitalen

Dachziegeln und -farben belegt und somit

die ideale Dachlösung gefunden werden.

„Die Nachfrage nach Wohn- und

Bauobjekten steigt nicht zuletzt

aufgrund globaler Megatrends

wie Urbanisierung und Migration

stetig.“

Mike Bucher,

Geschäftsführer der Wienerberger

Österreich GmbH

Wienerberger beschäftigt weltweit 16.600 Mitarbeiter. Qualitätssicherung wird großgeschrieben, hier

durch die Überprüfung eines Produkts aus der hauseigenen Vintage-Tondachziegellinie.

DACH-ZIEGEL IM HIPPEN

VINTAGE-LOOK

Apropos Dach: Es ist kein Geheimnis, dass

das Dach eine entscheidende Rolle beim

Hausbau spielt – immerhin wird der Charakter

eines Gebäudes maßgeblich von der

Dachfläche und damit der Farbe, der Ziegelform

und der Verlegeart bestimmt. Sie

machen ein Bauobjekt zu einem stimmigen

Ganzen. Ein Comeback feiert aktuell das

geneigte Dach – und das spektakulärer als

je zuvor. Nicht ohne Grund haben alle drei

Siegerhäuser beim großen Häuser-Award

2018 ein Steildach. Studien belegen zudem,

dass das Steildach bei Betrachtung

der bauphysikalischen Regeln als die energieeffizienteste,

witterungsbeständigste

und langlebigste Form der Dachkonstruktion

hervorgeht.

Dass Wienerberger auch in Sachen Dach

am Puls der Zeit ist, zeigt die hauseigene

Vintage-Tondachziegellinie in den drei

neuen Farben Engobe sand, Engobe sandantik

und Engobe dunkelbraun-matt. Das

Feedback von Architekten und trendbewussten

Bauherren war Impulsgeber für

die innovative Produktreihe, die dem aktuellen

Trend hin zu Vintage und Shabby

Chic auch beim Bau sowie der Renovierung

des Eigenheimes entgegenkommt. Mit den

neuen Farbnuancen schafft Wienerberger

ein zusätzliches Angebot, um moderne

Objekte mit allen Vorteilen des klassischen

Ziegels zu realisieren. Besonders die Anwendung

des Dachziegels in der Fassade

erlebt zurzeit einen regelrechten Boom,

wie u. a das mehrfach national und international

ausgezeichnete Wienerberger Referenzprojekt,

der Buschenschank Wutte

in der Südsteiermark, zeigt. Der Grund:

Unterschiedliche Längen und Oberflächen

sowie besondere Bombierung der Ziegel –

so sind auch die neuen Vintage-Ziegel am

Rand etwas schmaler als in der Mitte – ermöglichen

bei jedem Projekt eine einzigartige

Fassaden- und Dachoptik – ähnlich

wie bei einem Mosaik. „Die Tradition der

keramischen Fassade ist so alt wie der Ziegelbau

selbst. Die Natürlichkeit des Materials,

die Lebendigkeit der Oberflächen

und die moderne Farbgestaltung bringen

neue Impulse – für kreative Bauherren

genauso wie für innovative Architekten“,

erklärt Bucher.

Wienerberger beweist somit auf ganzer

Linie, dass das Unternehmen wahrlich tonangebend

ist, wenn es um darum geht, mit

Ziegeln schon heute innovative, energiesparende

und wohngesunde Gebäude von

morgen zu errichten.

ÜBER WIENERBERGER

Die Wienerberger Österreich GmbH ist

der größte heimische Anbieter von Produkten

und Lösungen für Ziegelmauerwerke

und versteht sich als innovativer

Baustoffpartner für die gesamte Gebäudehülle.

Das Unternehmen verfügt mit

sieben Hintermauerziegelwerken und drei

Dachziegelwerken über ein flächendeckendes

Netzwerk in ganz Österreich. Insgesamt

arbeiten in Österreich an den zehn

Produktionsstandorten und drei Logistikzentren

mehr als 500 Mitarbeiter für Wienerberger.

Ziel ist es, mit hochwertigen

Baustoffen für Dach und Wand besonders

schnell und nahe am Kunden zu sein.

www.wienerberger.at

Anzeige


top 1000 | Ausbildung

Mit Potenzialcheck gegen

den Fachkräftemangel

Ausbildung. Mit einem sozialpartnerschaftlichen Schulterschluss möchten die Wirtschaftskammer

NÖ, das AMS NÖ und die Arbeiterkammer Niederösterreich dem

Fachkräftemangel bekämpfen. Ein sogenannter Potenzialcheck für junge Menschen

unter 25 Jahren soll das möglich machen.

Mit einem eigenen Testverfahren

wird jetzt in Niederösterreich

festgestellt, über welche Fähigkeiten

und Stärken jene jungen Menschen

verfügen, die beim AMS in Niederösterreich

als lehrstellensuchend gemeldet sind. Dabei

geht es genauso um junge Österreicherinnen

und Österreicher wie um Asylberechtigte bis

zu einem Alter von 25 Jahren.

„Wir wollen damit einen Beitrag zur Versachlichung

diverser Diskussionen leisten, jungen

Menschen ihre Potenziale aufzeigen und

zugleich unseren niederösterreichischen Unternehmen

zielgerichtet dringend benötigte

zusätzliche Fachkräfte, die zu den jeweiligen

Unternehmen passen, bringen“, erklärt Sonja

Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer

Niederösterreich (WKNÖ), die Initiative, die

gemeinsam mit Markus Wieser, dem Präsidenten

der AK NÖ und AMS-NÖ-Geschäftsführer

Sven Hergovich präsentiert wurde.

Test am WIFI

Auf dem Testprogramm stehen der kognitive

Wissensstand, etwa Rechenkenntnisse,

ebenso wie Tests der handwerklichtechnischen

Fähigkeiten in der Werkstatt.

Wichtiger Teil des Tests ist auch die Überprüfung

der Deutschkenntnisse. Ein Testlauf

dauert acht Stunden. Durchgeführt

werden die Analysen in Gruppen zu zehn

Teilnehmerinnen und Teilnehmern am WI-

FI Niederösterreich – konkret in St. Pölten,

Mödling, Stockerau und Gmünd. Ende August

2018 waren insgesamt 739 jugendliche

AMS-NÖ-Geschäftsführer Sven Hergovich, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Präsident AK

NÖ Markus Wieser (v. li.): Win-win-Situation für junge Menschen durch Potenzialcheck.

Asylberechtigte unter 25 Jahren beim AMS

NÖ arbeitslos (145), in Schulung (472)

oder lehrstellensuchend (123) gemeldet,

4,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum

des Vorjahrs. Damit ist die Zahl der Konventionsflüchtlinge

und subsidiär Schutzberechtigten,

die durch das AMS betreut

werden, bei Jugendlichen leicht gestiegen, in

der Gruppe der Asylberechtigten in Summe

aber gesunken (-1,4 Prozent).

Fotos: Flashface ( Josef Bollwein), Anja Grundböck

12 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018


Wertvolle Hilfestellung

Die Mehrheit der jungen Asylberechtigten

(ca. 64 Prozent) ist aktuell in Aus- und

Weiterbildungsprogramme des AMS NÖ

eingebunden. Im Vergleich zu 2017 hat sich

dieser Anteil um drei Prozentpunkte erhöht.

Für AMS-NÖ-Geschäftsführer Sven

Hergovich bildet die neue Initiative eine

wertvolle Hilfestellung zur gezielten Vermittlung

einer passenden Lehrstelle – zusätzlich

zu den laufenden AMS-Angeboten.

„Die Qualifizierungsangebote des AMS sind

auf den konkreten Bedarf der Jobsuchenden,

unabhängig ihrer Herkunft, zugeschnitten.

So nehmen am Programm Pole Position

Jugendliche mit Migrationshintergrund

genauso teil wie ÖsterreicherInnen ohne

Migrationshintergrund. In Summe sieht

das AMS ein jährliches Testprogramm für

rund 5.040 Jugendliche vor, und zwar im

Rahmen der ÜBA-Vorbereitung sowie in

verschiedenen Kursen.“

Win-win-Situation

Der Präsident der AK NÖ, Markus Wieser,

betont: „Es ist eine wichtige und unterstützenswerte

Maßnahme, dass nun

über den Talentecheck die vorhandenen

Qualifikationen geprüft werden. Denn dadurch

wissen Betriebe um die Fähigkeiten

der Jugendlichen Bescheid, und auch der

künftige Lehrling weiß, welcher Beruf für

ihn am besten geeignet ist. Am wichtigsten

jedoch ist für alle Lehrstellensuchenden,

dass ihnen auch entsprechende Lehrplätze

in den Betrieben angeboten werden. Also

dass es genügend Lehrplätze gibt. Denn

das ist eine echte Win-win-Situation: jungen

Menschen eine berufliche Zukunft zu

geben und die Fachkräfte im eigenen Haus

auszubilden.“


top 1000 | INTERVIEW

Lehre bei Wittur: Ausbildung

mit vielen Facetten

Im Gespräch. Seit jeher ist die Firma Wittur Ausbildungsbetrieb. Aktuell erlernen hier

18 Lehrlinge einen Beruf. Wir trafen Mag. Michaela Lackinger,

die HR-Verantwortliche des Unternehmens, zum Interview.

ECHO: Wie kommen die Bewerber­

Innen für eine Lehrstelle im Regelfall

zu Ihnen?

Michaela Lackinger: Prinzipiell

kommen sie über die berufspraktischen

Wochen des polytechnischen Schulwesens,

die jeweils im Frühling und im

Herbst stattfinden. Zusätzlich setzen

wir auf persönliche Ansprache wie den

Besuch von Schulen in der Region,

Messen oder unseren eigenen Tag der

offenen Lehrwerkstätte, der 2018 am

29. November, ab 18.00 Uhr, hier am

Standort Scheibbs stattfindet.

ECHO: Welche Kriterien sind ausschlaggebend

für eine Aufnahme in

den Lehrbetrieb?

Lackinger: Wir haben vier Punkte, um zu

entscheiden, wer bei uns seine Lehre beginnen

kann. Erstens der Aufnahmetest über den Stoff

der vierten Klasse Hauptschule, zweitens die

Schnupperwoche im Rahmen des Polytechnikums.

Zudem ziehen wir das Zeugnis der

vierten Klasse Hauptschule als dritten Punkt

heran. Und der vierte, mit Abstand wichtigste,

Punkt ist das persönliche Gespräch.

HR-Managerin Michaela Lackinger und Geschäftsführer Michael

Bach

ECHO: Sie unterstützen das Konzept Lehre

mit Matura. Wieso und wie kann man sich das

im Lehralltag konkret vorstellen?

Lackinger: Einerseits ist das Modell derzeit

sehr gefragt, andererseits möchten wir die Lehre

im Betrieb selbst natürlich so attraktiv wie

möglich gestalten und den Auszubildenden

die Möglichkeit geben, sich intern weiterzuentwickeln.

Die Lehrlinge arbeiten 38,5 Wochenstunden.

Freitag ist der sogenannte Lerntag,

an dem die Jugendlichen einen Partnerbetrieb

besuchen und für die Matura lernen. Dauert

der Unterricht länger, wird ihnen die Mehrzeit

auf einem Zeitguthabenkonto gutgeschrieben

und sie können diese Stunden vor der Matura

als Lernzeit konsumieren.

ECHO: Was unterscheidet Wittur von anderen

Lehrbetrieben?

Lackinger: Wir bieten eine Vielzahl von Weiterentwicklungsaktivitäten

abseits der fachlichen

Inhalte an, etwa widmen wir uns vor der Auszahlung

der ersten Lehrlingsentschädigung dem

Thema Geld und veranstalten dazu ein Training.

Die Zusammensetzung der Entschädigung, der

Umgang mit dem eigenen Geld und die Kosten,

die ein Unternehmen im Allgemeinen zu bestreiten

hat, um den Betrieb aufrechtzuerhalten,

stehen hierbei im Fokus und sollen den Wert

des Geldes verdeutlichen. Im zweiten

und dritten Lehrjahr bieten wir ein

ganzheitliches Trainingskonzept an, das

die soziale Kompetenz der Lehrlinge

maßgeblich steigern soll. Die Beschäftigung

mit der eigenen Person inklusive

Standortbestimmung und Kommunikation,

Konflikt- und Teammanagement

sowie Lösungsorientierung im

Sinne von Ziele setzen und Selbstverantwortung

übernehmen. Wir glauben,

dass dies eine zusätzliche wichtige Säule

zur Fachausbildung darstellt.

ECHO: Wie kommt das bei den Jugendlichen

an?

Lackinger: Das Feedback ist überwältigend

und sie sind dankbar für die Unterstützung,

denn sie merken schließlich auch

selbst, dass ihnen diese Soft Skills bei der Lehrabschlussprüfung

enorm weiterhelfen. Auch

Initiativen wie Lehrlingsaustausch mit anderen

Wittur-Niederlassungen und Teamfindungsevents

finden großen Anklang.

ECHO: Stichwort Fachkräftemangel: Müssen

wir uns Sorgen machen?

Lackinger: Die ernüchternde Antwort lautet:

Ja! Die Anzahl der Jugendlichen, die eine Lehre

absolvieren wollen, nimmt ab und der Zuzug

geht in Richtung Schulen. Gerade in Gesprächen

mit den Eltern hören wir heraus, dass die Schule

in Österreich noch immer höher geschätzt wird.

Unser Auftrag für die Politik lautet klar: Lehre

wieder attraktiver machen, denn die Zeiten vom

„schmutzigen“ Handwerk sind in einer „White

Company“ wie Wittur längst vorbei!


NOVOMATIC | PROMOTION

300 Millionen Euro für

Nr. 3

Forschung und Entwicklung

Die NOVOMATIC-Gruppe ist dank ihrer 28 Technologiezentren in 16 Ländern

federführend bei der Entwicklung innovativer Produkte und Systemlösungen im Gaming-Bereich.

Der weltweit tätige Full-Service-Anbieter der Gaming-Branche verfügt über

4.000 Marken, Patente und andere Schutzrechte.

Der Konzern betreibt

selbst in rund 2.100

eigenen elektronischen

Automatencasinos und Spielbanken

sowie über Vermietungsmodelle

insgesamt rund

270.000 Gaming-Terminals und

Video-Lottery-Terminals (VLTs).

Durch ihre zahlreichen internationalen

Tochtergesellschaften

ist die NOVOMATIC-Gruppe

als Full-Service-Anbieter in allen

Segmenten der Glücksspielindustrie

tätig und bietet ein umfassendes

Omni-Channel-Produktportfolio

für Partner und

Kunden weltweit.

Das Spektrum reicht von terrestrischen

Gaming-Produkten

und -Services über Management-

Systeme und Cash-Management-

Lösungen, Online-, Mobile- und

Social-Gaming-Lösungen sowie

biometrische Spieleerkennung

bis hin zu Lotterie- und Sportwetten-Lösungen

sowie einer

Reihe weiterer erstklassiger Produkte

und Services.

INNOVATION

Allein in den letzten drei Jahren

hat das Unternehmen mehr

als 300 Millionen Euro in die

Forschung und Entwicklung

neuer Technologien investiert.

NOVOMATIC entwickelt

jährlich mehr als 230 neue

Spielevariationen und Spieledesigns.

Durch die Dualität als

Produzent und Betreiber kann

NOVOMATIC den Kunden

alle Neuheiten schnell zur Verfügung

stellen.

NOVOMATIC-Headquarter in Gumpoldskirchen, Niederösterreich

CORPORATE

RESPONSIBILITY

Die NOVOMATIC-Gruppe

versteht die Übernahme von

sozialer und gesellschaftlicher

Verantwortung und Nachhaltigkeit

im Kerngeschäft als strategisches

Corporate Responsibility

& Sustainability Management.

Klassische CR-Aktivitäten wie

Spenden, Sponsoring und Volunteering

sind nur ein Teil dessen.

Copyright: Sven Posch

MARKENWERT

Mit Innovationskraft und

strategischen Akquisitionen

konnte der Markenwert von

NOVOMATIC auf mehr als

3,4 Milliarden Euro ausgebaut

werden. NOVOMATIC ist dabei

das einzige Unternehmen,

das seit mehr als zehn Jahren

ein kontinuierliches Wachstum

seines Markenwerts aufweist.

Mit einem erneuten Plus von 7,5

Prozent beziehungsweise 239

Millionen Euro Markenwertsteigerung

setzt die NOVOMATIC-

Gruppe mit dem erfolgreichsten

Geschäftsjahr in der 38-jährigen

Unternehmensgeschichte ihre

Vormachtstellung als wachstumsstärkstes

Markenunternehmen

Österreichs weiter fort.

AUSBLICK

Bei NOVOMATIC geht es nicht

um kurzfristige Gewinnmaximierung,

sondern um langfristig

erfolgreiche Strategien. Daher

liegt das Augenmerk – nach dem

ÜBER NOVOMATIC

Die NOVOMATIC-Gruppe ist als Produzent und Betreiber einer

der größten Gaming-Technologiekonzerne der Welt und beschäftigt

ca. 29.500 Mitarbeiter, davon rund 3.300 in Österreich. Die Unternehmensgruppe

mit Headquarter in Gumpoldskirchen, Niederösterreich,

verfügt über Standorte in mehr als 50 Ländern und exportiert innovatives

Gaming-Equipment, Systemlösungen, Lotteriesystemlösungen und

Dienstleistungen in mehr als 75 Staaten.

raschen Wachstum in den letzten

Jahren – nun auf der internationalen

Konsolidierung der

Unternehmensgruppe und der

länderübergreifenden Verbesserung

interner Abläufe und Strukturen.

Die Strategie inkludiert

weiterhin maßvolle Zukäufe

sowie die Evaluierung diverser

Landesgesellschaften hinsichtlich

ihres Optimierungspotenzials,

um das globale Wachstum

weiter voranzutreiben. Mit der

Mehrheits übernahme von Ainsworth

Game Technology Limited

(AGT) soll zudem in den

nächsten Jahren der Marktanteil

in den USA nachhaltig ausgebaut

werden. Auch beim Thema

Spielerschutz hat sich der Leitbetrieb

stetig weiterentwickelt,

um mittlerweile internationaler

Vorreiter in diesem Bereich zu

sein. So konnten in jüngster Vergangenheit

das innovative, biometrische

Fingerprint-Zutrittssystem

in den Standorten und

Filialen der ADMIRAL Casinos

& Entertainment AG in Österreich

sowie das Gesichtserkennung-Zutrittssystem

CLEVER

ENTRY bei der LÖWEN Entertainment

GmbH in Deutschland

eingeführt werden.

Anzeige



WIRTSCHAFT

AM WORT

Top 1000 Unternehmen Niederösterreichs hat

Wirtschaftstreibende des Bundeslands um ihre Einschätzung

gebeten: Was sind Ihrer Meinung nach

die entscheidenden Faktoren für die erfolgreiche

Integration von Menschen mit Migrationshintergrund

in den Arbeitsmarkt?

Erfolgreiche Integration gelingt dann, wenn ein Bewusstsein für die

Vielfältigkeit des Integrationsprozesses stattfindet. Es handelt sich

dabei nicht um einen Vorgang, der allein dem zu Integrierenden obliegt,

sondern um ein gegenseitiges Wahrnehmen und Akzeptieren für

die jeweilige Lebenswelt des anderen. Die zentralen Punkte sind dabei

Sprache, (Aus-)Bildung und das Kennenlernen der gesellschaftlichen

Werte des Landes, in das immigriert wird. Um diese Werte und Normen

zu verinnerlichen und in allen Facetten kennenzulernen, ist der Eintritt in die Arbeitswelt

einer der wichtigsten Punkte dieses Prozesses. Bildung stellt die zweite unabdingbare Voraussetzung

dar. Einerseits um das Selbstbewusstsein zu stärken, andererseits um eine rasche

Selbstständigkeit der migrierenden Personen zu ermöglichen. Oberstes Ziel sollte es demnach

sein, diese beiden Säulen schnellstmöglich zu gewährleisten. Dies gelingt dann gut,

wenn die Hürden – wie beispielsweise nicht aufeinander abgestimmte und „anrechenbare“

Schul- und Ausbildungssysteme – bewältigbar sind. Zu erkennen, dass Zuwanderung und

das „Bunterwerden“ der Gesellschaft eine enorme Ressource darstellt, ist dabei ein wesentlicher

Faktor!

Monika Forsthuber, MBA

Geschäftsführerin ZIB NÖ

Als die große Migrationswelle

2015 über Österreich

schwappte, war mir

angst und bange. Wie

sollten all diese, zum

Großteil ungebildeten

Menschen, eine Existenz aufbauen können?

Meine Firma, ein Autohaus mit Werkstatt und

Karosseriespenglerei, hat nun einen jungen

Afghanen als Lehrling aufgenommen. Vor der

Einstellung haben wir unsere Mitarbeiter davon

unterrichtet, dass wir einen Migranten einstellen

werden und sie gebeten, in jeder Hinsicht

behilflich zu sein, ihm aber grundsätzlich wie

jedem anderen Lehrling zu begegnen. Der

junge Mann wohnt seit 2015 in einer österreichischen

Familie, spricht wunderbar Deutsch

und hat in seiner Gastfamilie Vorbilder unserer

Lebens- und Arbeitsweise. Ihm ist bewusst,

dass Ausbildung, Fleiß und Einfügen in unsere

Gesellschaft die Grundlage für das bessere Leben

ist, für das er aus Afghanistan geflüchtet ist.

Bisher sind wir mit ihm sehr zufrieden, er ist gut

integriert in unserer Firma, er ist einer von uns.

Meine Firma befindet sich in einer Kleinstadt,

ca. 9.000 Einwohner groß, und meine Firma

beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Die Integration

eines Migranten in so einem Unternehmen ist

meiner Ansicht nach am besten möglich.

Ingrid Riedler

Autohaus Vock & Seiter GmbH

Fotos: ZIB Training, Vock & Seiter, Roland Rudolph, McDonald‘s Österreich, KASTNER, Linsberg Asia


Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in

den österreichischen Arbeitsmarkt hat eine immense Bedeutung

für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes. Sehr gute

Deutschkenntnisse sind dabei der Schlüssel zum Erfolg. Gerade

für einen Job im Bankenbereich sind profunde Sprachkenntnisse

in Wort und Schrift sowie eine fundierte Schulausbildung unerlässlich.

Außerdem ist für eine funktionierende Arbeitgeber-Arbeitnehmer-

Beziehung das Bekenntnis zu den Werten unserer westlichen Gesellschaft sowie zu unseren

Rechten und Normen erforderlich. Dazu zählen vor allem die Akzeptanz und der

gegenseitige Respekt unabhängig von Geschlecht und Herkunft. Wichtig sind auch die

Motivation und Bereitschaft zur Aus- und Weiterbildung. Dies erwarten wir allerdings von

all unseren Mitarbeitern – auch von jenen ohne Migrationshintergrund.





Mag. Norbert Wendelin

Personalchef der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien

Wir sind stolz darauf, dass Menschen aus über 50 Nationen

bei McDonald‘s in Österreich arbeiten. Wichtig für eine erfolgreiche

Integration ist vor allem der offene Umgang mit verschiedenen

Kulturen. Dies gilt sowohl für uns und unsere Franchisenehmer

als Arbeitgeber als auch für unsere Mitarbeiter in den Restaurants

und in der Zentrale. Außerdem ist das Erlernen der deutschen

Sprache ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Integration. Daher bieten

wir für unsere Mitarbeiter mit Migrationshintergrund Deutschkurse an.

Yvonne Schulz

Leiterin Human Resources McDonald’s Österreich

Die KASTNER Gruppe beschäftigt rund 900 Mitarbeiter

aus 13 Nationen. Voraussetzung für die erfolgreiche Integration

sind einerseits gute Deutschkenntnisse der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter und andererseits ein offenes und

tolerantes Betriebsklima, in dem die Fähigkeiten und Talente

von jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter nicht nur wertgeschätzt,

sondern auch genutzt und gefördert werden.


KR Christof Kastner


Geschäftsführender Gesellschafter der KASTNER Gruppe

Grundsätzlich ist

davon auszugehen,

dass Menschen

mit rechtlich gültiger

Aufenthaltsgenehmigung

in Österreich auch

Zugang zum Arbeitsmarkt

haben müssen. Nicht zuletzt darum, um mit

der Erwerbstätigkeit auch den notwendigen

Lebensaufwand bestreiten zu können. Um auf

dem heimischen Arbeitsplatz nachhaltig Fuß

fassen zu können, sind aber auch entsprechende

Anforderungen zu erfüllen. Grundpfeiler einer

erfolgreichen Integration von Menschen mit

Migrationshintergrund ist die Beherrschung

der Landessprache auf akzeptablem Niveau,

um entsprechendes Fachwissen und Verhaltensregeln

am Arbeitsplatz vermitteln zu können.

Die gilt hin bis zu rechtlichen Belangen wie

Arbeitnehmerschutz u. dgl. Unabdingbar ist

auch das Teilhaben an der landbestimmenden

Kultur und Akzeptanz dieser. Andernfalls ist

hier ein massives Konfliktpotenzial vorprogrammiert.

Auf eine vorhandene Leistungsbereitschaft

muss wohl nicht explizit hingewiesen

werden. Letztlich wird aber wohl auch die

derzeitige Handhabung der Versorgung von

nicht in den Arbeitsprozess Integrierten mit

„erwerbslosen“ Geldern unseres Sozialsystems

zu überdenken sein.



Ing. Walter Kois, MBA

Geschäftsführer Asia Resort

Linsberg BetriebsgmbH


WALLNER HOLZHANDEL | PROMOTION

80 Jahre

Handschlagqualität

2018 feiert das St. Pöltner Unternehmen Wallner Holzhandel GmbH sein 80-jähriges Bestehen.

Für den geschäftsführenden Miteigentümer Gerhard Wallner ist das jedoch noch lange kein Grund,

ausschließlich zurückzublicken. Spricht man mit ihm, wird schnell klar, dass das Unternehmen ganz

im Hier und Jetzt agiert – und für die Branchenentwicklungen der Zukunft gerüstet ist.

Ein riesiges Betriebsareal, von der

Geschichte geprägt und mit großer

Parkanlage anbei – so lässt sich das

Grundstück in der Salcherstraße 44 am

besten beschreiben. Hier ist der Großhandelsbereich

der Firma Wallner Holzhandel

angesiedelt. Auf über 50.000 Quadratmetern

dreht sich hier alles rund um Holz

und Holzwerkstoffe. Doch so großzügig

residierte das Unternehmen nicht immer.

BEWEGTE GESCHICHTE

Gegründet 1938 als Einzelunternehmen

von Tischlermeister Herrmann Wallner,

entwickelte sich das Unternehmen mit

dem Einstieg der beiden Brüder Otto und

Franz (Vater von Gerhard Wallner) sukzessive

zu einem der führenden Holzhandelsbetriebe

Ostösterreichs. Mit seinen

80 Jahren blickt das Unternehmen dabei

auf eine bewegte Geschichte zurück.

Zuerst war es nur ein winziger Laden in

der Wienerstraße mit einem Lager beim

Eislaufplatz, welches im Zuge des zweiten

Weltkriegs bombardiert wurde. 1945

führte man ein kleines Geschäft in der

Heßstraße und ein Lager am Rossmarkt,

wo Hermann Wallner furnierte Möbelteile

für Tischler vorfertigte.

100.000 SCHILLING UND EIN

LKW SPÄTER

1951 ein weiterer Meilenstein: die Anschaffung

des ersten LKWs. „Das klingt

aus heutiger Sicht vielleicht banal, aber

damals war das eine Sensation. Der LKW

kostete 100.000 Schilling und allein die

Bankkreditierung war nach dem Krieg

ein schwieriges Unterfangen“, so Gerhard

Wallner. Mit dem LKW konnte auch

das Liefergebiet erweitert werden. Acht

Jahre später folgte der Erwerb des ersten

Grundstücks für den Großhandel, an der

heutigen Julius-Raab-Promenade. 1975

kam schließlich der heutige Firmensitz in

der Porschestraße, wo auch das Detailgeschäft

– der Verkauf von Fertig- und Zusatzprodukten

wie Parkettböden, Leisten,

Plattenzuschnitte und Bekantung – für

die Privatkunden untergebracht ist. Und

Gerhard Wallner im weitläufi gen Parkareal des

Geländes

Fotos: Anja Grundböck, Wallner Holzhandel


Nr. 397

aus einem LKW wurden 16, inklusive vier

Kranwagen, welche in einem Radius von

150 Kilometern rund 1.800 Gewerbekunden

beliefern.

IN DEN BETRIEB HINEINGE-

WACHSEN

Gerhard Wallner selbst wuchs ganz klassisch

in das Familiengeschäft hinein. Zunächst

noch im Rahmen von Ferialjobs im Unternehmen

tätig, stieg er 1961 nach der Matura

ganz in den Betrieb ein – und blieb bis heute.

Als Familienunternehmen bezeichnet er

Wallner Holzhandel jedoch nicht. Seit sechs

Jahren verstärkt Mag. Hans-Christian Riegler

als Geschäftsführer das Wallner Team

mit den mehr als 85 MitarbeiterInnen, die

mehrheitlich aus der Region stammen.

Regional ist auch das Unternehmen selbst.

Fährt man durch St. Pölten, sieht man kaum

eine Straße, in der die Firma Wallner noch

nie tätig war: in der Wienerstraße, beim Eislaufplatz,

in der Kremser Landstraße, am

Rossmarkt, der Julius-Raab-Promenade,

der Heßstraße und nun in der Porschestraße

(Detailgeschäft) und der Salcherstraße

(Großhandel).

UMFANGREICHES ANGEBOT

FÜR GEWERBE- UND PRIVAT-

KUNDEN

Der klassische Holzbau ist das Wachstumszugpferd,

der Plattenhandel das starke Fundament

des Unternehmens. Auch wenn man

mittlerweile stark gewerbe-orientiert ist, hat

man auf die Privatkunden nicht vergessen.

Der Schauraum in der Porschestraße ist hervorragend

sortiert und die Kunden können

sich hier sicher sein, fundierte Beratung und

einen hochqualifizierten Service zu erleben.

Das Produkt- und Serviceangebot deckt das

gesamte Spektrum des Holzbereichs ab:

Parkettböden, Türen, Terrassen, Zuschnitt,

Kantenservice und vieles mehr. Zu den

Gewerbekunden zählen Tischlereien, Zimmereien,

Baufirmen, die Industrie, Spenglereien,

Schlossereien oder auch die Verpackungsindustrie.

Außenansicht der Porschestraße

FÜR DIE AUGEN UNSICHTBAR

Die Einrichtung ist, was der Kunde letztendlich

sieht, doch die Firma Wallner beliefert

auch zahlreiche Eventveranstalter

und prägt so die österreichische Kulturlandschaft

versteckt, aber nicht unwesentlich

mit. Egal ob bei den Bregenzer Festspielen,

den Salzburger Festspielen, in der Wiener

Staatsoper, beim Lifeball, in Museen oder

sogar beim in Wien ausgetragenen Songcontest

in der Stadthalle, die Produkte von

Wallner sind mittendrin im Geschehen und

sorgen dafür, dass die Bretter, „die die Welt

bedeuten“, genauso standhaft sind wie das

Unternehmen.

NACHHALTIG

ZUKUNFTSORIENTIERT

„Der Trend geht klar in die vorgefertigten

Produkte und auch die Nachfrage nach

Plattenwerkstoffen steigt kontinuierlich. Die

Kollektionen der Plattenproduzenten wechseln

immer schneller, etwa alle zwei bis drei

Jahre merkt man eine Trendwende in der

Nachfrage. Viele Tischlereien spezialisieren

sich aktuell auf die Montage. Die Firma

Wallner liefert dafür die passenden vorgefertigten

Produkte bis hin zu Möbelfertigteilen

unter der online-Marke www.easymaker.at.

Die Sortimentsausrichtung hat in den letzten

Jahren durch die Veränderungen im Bauwesen

einen zusätzlichen Schwerpunkt im

konstruktiven Holzbau gefunden. Speziell

im gewerblichen Bereich ist hier das Thema

Zertifizierung und Nachhaltigkeit von

Bedeutung – gilt doch Holz per se als natürlicher

und nachwachsender Rohstoff. Daher

setzt das Unternehmen auf FSC- und PEFC-

Zertifizierung. Auch im Privatkundensegment

merkt man den Wandel hin zu Regionalität

und Nachhaltigkeit: Während vor

30 Jahren noch viel Mahagoni bzw. ähnliche

Tropenholzarten verbaut wurde, setzt man

heute verstärkt auf heimische Holzarten.

SOLIDES UNTERNEHMEN MIT

PERSÖNLICHER NOTE

Fragt man nach dem Alleinstellungsmerkmal

des Unternehmens, kommt die Antwort

prompt: Man ist nicht der hipste

Anbieter, aber der persönlichste. Das wird

durch die schlanke Unternehmensstruktur

mit rund 85 MitarbeiterInnen ermöglicht.

Über 35 Jahre Betriebszugehörigkeit sind

keine Seltenheit. Die Außendienst- und

Verkaufsmitarbeiter sind das Gesicht der

Firma Wallner beim Kunden und genießen

entsprechenden Entscheidungsspielraum.

Dadurch ist man flexibler in der Struktur.

Auch Gerhard Wallner selbst betreut noch

selbst die Kunden im Außendienst. Der persönliche

Kontakt ist ihm besonders wichtig.

Allgemein sieht man sich als langfristiger

Partner der Kunden – egal ob Privat- oder

Geschäftskunden. Da steht die Zufriedenheit

im Mittelpunkt. Ist der Kunde mit dem

Service, der Flexibilität und den Produkten

zufrieden, kommt er wieder. Dass diese

Strategie die richtige ist, beweist der Stammkundenanteil

von 90 Prozent.

KONTAKT

Wallner Holzhandel GmbH

Porschestraße 13, 3100 St. Pölten

Tel.: +43 2742 76630

E-Mail: office@holz-wallner.at

Web: www.holz-wallner.at

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top 1000 | INTERVIEW

„Ich hoffe, dass am Ende

doch die Vernunft siegt“

Im Gespräch. Österreichs Wirtschaft boomt, aber ein Hard Brexit und aufkeimender wirtschaftlicher

Protektionismus könnten für die heimische Wirtschaft zu einer Herausforderung

werden. WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl zieht im Interview Bilanz über das vergangene

Wirtschaftsjahr und mahnt trotz aktueller wirtschaftlicher Schönwetterlage zur

Vorsicht bei Prognosen zur weiteren Entwicklung der Konjunktur.

„Die Republikaner

in den USA waren

seit jeher glühende

Verfechter des Freihandels,

nur Mister

Trump hat da anderes

im Sinn. Die Frage ist

nur, was?“

Fotos: Andreas Kraus

20

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018


ECHO: Niederösterreichs Wirtschaft im

vergangenen Jahr, mehr Sonne als Schatten?

Sonja Zwazl: Um im Sprachbild zu bleiben:

Die Konjunkturwetterlage 2017 war

bei uns erfreulicherweise von den Sonnentagen

geprägt. Wobei es da schon starke regionale

Unterschiede gegeben hat, ebenso

bei den Branchen. Insgesamt ist aber der

Wirtschaftsmotor wieder deutlich auf Touren

gekommen. Das lässt sich allein an den

gestiegenen Beschäftigungszahlen ablesen.

ECHO: Die positive wirtschaftliche Entwicklung

des vergangenen Jahres, sinkende

Arbeitslosigkeit und steigende Produktivität,

hält an. Eine echte Trendwende nach den

Jahren der Wirtschaftskrise?

Zwazl: Wirtschaftliche Prognosen sind enorm

schwierig geworden. Die Zeiten, in denen

man von einem bestimmten Rhythmus

bei den Konjunkturzyklen ausgehen konnte,

sind längst vorbei und werden auch nicht

wiederkommen. Dazu ist das weltwirtschaftliche

Umfeld viel zu volatil geworden. Dazu

kommt der immer unberechenbarer werdende

Einfluss der Finanzmärkte auf die Realwirtschaft.

Und dass die Weltpolitik in den

letzten Jahren berechenbarer geworden ist,

wird ja wohl niemand ernsthaft behaupten.

ECHO: Die Exportwirtschaft boomt und

auch die Inlandsnachfrage entwickelt sich

positiv. Wie lässt sich denn der aktuelle

Trend am besten in die Zukunft mitnehmen?

Zwazl: Kein Land, keine Region kann sich

in unserer globalisierten Welt von der internationalen

wirtschaftlichen Entwicklung

abkoppeln. Diese Tatsache ist zur Kenntnis

zu nehmen, ob es einem nun passt oder

nicht. Wir können daher hierzulande nur

alle wirtschaftspolitischen Anstrengungen

darauf richten, dass unsere exportierenden

Unternehmen die besten Bedingungen vorfinden,

um im internationalen Wettbewerb

bestehen zu können. Zum Beispiel, dass sie

die Fachkräfte bekommen, die sie dringend

brauchen, oder dass sie von bürokratischen

Hürden befreit werden. Als Wirtschaftskammer

unterstützen wir die Exportwirtschaft

„Die Folgen eines Hard

Brexit möchte ich mir

gar nicht ausmalen, weder

wirtschaftlich noch

politisch. Da kann es nur

Verlierer geben.“

im In- und Ausland, mit unserer Außenwirtschaftsorganisation

und 110 Außenwirtschaftscentern

auf der ganzen Welt vor allem

in der Marktsondierung und -beobachtung.

ECHO: Nicht wirklich verbessert hat sich

das Problem des Facharbeitermangels, trotz

durchaus ambitionierter Initiativen. Warum

greifen die Maßnahmen bisher nicht wie

gewünscht?

Zwazl: Die demoskopische Entwicklung

spielt da sicherlich eine Rolle, aber bei Weitem

nicht die alleinige. Wir haben in den

vergangenen Jahren eine konsequente Fehlentwicklung

auf dem Arbeitsmarkt gehabt.

Viel zu viele machen die Matura, drängen

ins Studium und finden dann nicht den passenden

Job. Die Lehre war, was das gesellschaftliche

Ansehen betrifft, krass unterbewertet.

Ich sage bewusst „war“, weil langsam,

aber sicher unsere vielfältigen Bemühungen

zu greifen beginnen und eine Trendwende

zu bemerken ist. So sind etwa die Lehrlingszahlen

bei den ersten Lehrjahrgängen seit

zwei Jahren wieder deutlich steigend. Das

ist sehr erfreulich.

ECHO: Die Arbeitnehmerseite reklamiert

für bestimmte Berufe immer wieder

ein höheres Gehaltsniveau. Ist der Facharbeitermangel

also auch ein hausgemachtes

Problem? Für viele Jugendliche ist eine

Lehrausbildung wenig attraktiv. Wie lässt

sich dem entgegenwirken?

Zwazl: Am Geld allein liegt es nicht. Das Verdienstniveau

eines Facharbeiters ist durchaus

attraktiv. Daher: Es geht nicht ums Geld, sondern

vor allem um das gesellschaftliche Ansehen,

um das Sozialprestige. Aber wie bereits

gesagt, da befinden wir uns auf dem richtigen

Weg. Dazu aktuell ein Beispiel: Die Gleichstellung

des Meistertitels mit dem akademischen

Bachelor. Auf der New Design University in

St. Pölten, die sich zu 100 Prozent im Besitz

der Wirtschaftskammer Niederösterreich befindet,

wird diese Gleichstellung bereits gelebt.

„Meister meets Master“ ist kein leerer Slogan,

sondern Alltag im Studienbetrieb. Und die

jüngsten großartigen Erfolge unseres Fachkräftenachwuchses

bei den EuroSkills in Budapest

tragen viel dazu bei, den Stellenwert der Lehre

in der Gesellschaft weiter zu heben.

ECHO: Auch wenn sich durch Asylberechtigte

und Asylwerber bei Weitem nicht

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018

21


top 1000 | INTERVIEW

der Bedarf an Lehrlingen decken ließe, stünde

damit trotzdem ein großes Potenzial junger

Arbeitskräfte zur Verfügung. Die Politik

steht dem aber immer wieder skeptisch gegenüber.

Kann Niederösterreichs Wirtschaft

auf dieses Arbeitskräftepotenzial verzichten?

Zwazl: Darum geht es nicht. Wir sollten

die Asylfrage streng von der Migrationsfrage

trennen. Die demoskopische Entwicklung

zeigt ganz klar, wie rapide die Überalterung

in Österreich zunehmen wird. Deshalb

brauchen wir eine kluge Migrationspolitik.

Die Lehre darf aber nicht zum Einfallstor

für Asylwerber werden, das wäre der komplett

falsche Weg. Ich bin für humanitäre

Lösungen für Asylwerber, die hier bereits

eine Lehre machen und ordentlich arbeiten.

In ihrem eigenen und im Interesse des sie

beschäftigenden Betriebs. Dennoch müssen

wir das System ändern. Es braucht mehr

Rechtssicherheit für alle Beteiligten, die kann

es nur durch kürzere Asylverfahren geben.

Als Wirtschaftskammer Nieder österreich

leisten wir einen Beitrag zur Versachlichung

der Diskussion, indem wir gemeinsam mit

dem AMS Niederösterreich die Potenziale

von lehrstellensuchenden jungen Menschen

austesten. Und zwar bei ÖsterreicherInnen

ebenso wie bei Asylberechtigten.

ECHO: Protektionisten gegen Freihandelsbefürworter

lautet derzeit die Konfrontation

auf internationaler Ebene. Wie geht

dieses Match aus?

Zwazl: So klare Fronten sehe ich da nicht.

Die Republikaner in den USA waren seit jeher

glühende Verfechter des Freihandels, nur

Mister Trump hat da anderes im Sinn. Die

Frage ist nur, was? Gleiches gilt für Brexit-

Hardliner in England wie Boris Johnson. Ich

hoffe jedenfalls inständig, dass nicht erst das

Weltgeschehen – sozusagen die Probe aufs

Exempel – die allgemeine Erkenntnis bringt,

dass Protektionismus in den wirtschaftlichen

Abgrund führt.

ECHO: Zölle und Exportbeschränkungen,

wie sie zurzeit zur Diskussion stehen, treffen

Niederösterreichs exportorientierte Wirtschaft

überproportional. Wie lässt sich mit

dieser Situation umgehen?

Zwazl: Es wäre unseriös, hier ein Patentrezept

anzubieten. Die Unternehmensführungen

haben es sicherlich nicht leicht, da

die politischen Entwicklungen immer unvorhersehbarer

werden. Das erfordert enorme

Flexibilität und großes strategisches

Geschick. Eine grundsätzliche strategische

Ausrichtung kann und wird aber nie falsch

sein. Nämlich auf Qualität zu setzen und

mit Innovationen zu punkten. Da weiß ich

unsere niederösterreichischen Unternehmen

sehr gut aufgestellt. Und mit unserer

Außenwirtschaftsorganisation haben sie

überall auf der Welt einen starken Partner

zur Seite.

ECHO: Hoffnungsmärkte wie der Iran

drohen aufgrund der US-Sanktionen komplett

wegzubrechen. Wie beurteilen Sie die

Chancen von Unternehmen, dort ihre Geschäftstätigkeit

aufrechterhalten zu können?

Zwazl: Hier hoffe ich, dass es mithilfe der

EU gelingt, unsere Unternehmen vor der

Bevormundung, um nicht zu sagen Erpressung,

der USA in Schutz zu nehmen. Es gibt

ja hier entsprechende Pläne der Union, um

den in den Iran exportierenden Betrieben

zu helfen. Gerade dieses Beispiel zeigt sehr

deutlich, dass wir eine stärkere und keine

schwächere Europäische Union brauchen.

Ein europäischer Nationalstaat allein kann

auf der weltpolitischen Bühne so gut wie

gar nichts für seine Unternehmen ausrichten.

ECHO: Auch innerhalb Europas zeichnen

sich verschärfte Bedingungen ab, Stichwort

Hard Brexit. Lässt sich dieser noch abwenden?

Und wenn nicht: Was bedeutet das für

Niederösterreichs Wirtschaft?

„Kein Land, keine Region

kann sich in unserer

globalisierten Welt von

der internationalen wirtschaftlichen

Entwicklung

abkoppeln. Diese Tatsache

ist zur Kenntnis zu

nehmen, ob es einem

nun passt oder nicht.“

Zwazl: Ich hoffe, dass am Ende doch die

Vernunft siegt. Es steht so viel auf dem

Spiel. Da kann man die Lösung nicht einfach

einem Pokerspiel überlassen, sondern es

muss alles getan werden, um einen vernünftigen

Kompromiss zu erzielen. Die Folgen

eines Hard Brexit möchte ich mir gar nicht

ausmalen, weder wirtschaftlich noch politisch.

Da kann es nur Verlierer geben. England

findet sich zwar nicht unter den Top

Ten der niederösterreichischen Handelspartner,

liegt mit einem Warenexportvolumen

von 477 Millionen Euro an elfter Stelle,

aber selbstverständlich würden wir die negativen

Auswirkungen in vielerlei Hinsicht zu

spüren bekommen. 15 Prozent des gesamteuropäischen

Bruttoinlandsprodukts gehen

auf das Konto von England, ein Hard Brexit

würde England und die verbleibende EU

insgesamt enorm schwächen. Josef Temper

Foto: Andreas Kraus

22 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018


SCHMID SCHRAUBEN | PROMOTION

Lehre mit

Zukunftssicherheit

Nr. 402

Schmid Schrauben ist der größte Arbeitgeber im Gölsental – und Österreichs einziger

Schraubenproduzent. In der Umgebung kennt jede/r den Betrieb und hört man sich um,

reißen die positiven Erfahrungen und Erzählungen nicht ab – auch jene der Auszubildenden,

auf die hier besonders geachtet wird.

Bei Schmid Schrauben erlernen derzeit

insgesamt sechs Lehrlinge einen

Beruf. Ob MaschinenbautechnikerIn,

WerkstofftechnikerIn oder seit

Neuestem auch Industriekaufmann/frau,

hier kann man sich sicher sein, die besten

Lehrbedingungen vorzufinden. Die Auszubildenden

arbeiten in einer eigenen Lehrwerkstatt,

die vom operativen Geschäft

getrennt ist. So haben sie die Möglichkeit,

auszuprobieren und in Ruhe zu lernen.

Die Lagerhalle in der Produktionsstätte in Hainfeld

Fotos: Anja Grundböck

LEHRLINGSSTROM REISST NICHT AB

Im Herbst 2018 beginnen wieder vier neue

Lehrlinge ihre Ausbildung im Betrieb. Eine

Besonderheit: Nicht nur junge Männer, sondern

auch Frauen wie Marie Luise Heindl,

eines von aktuell drei Lehrmädchen, lernen

hier. Marie macht eine Ausbildung zur

Maschinenbauertechnikerin. Ihr Entscheidungskriterium

für eine Lehre bei Schmid

Schrauben: die Zukunftssicherheit der

Branche, die Marie mit dem Satz „Schrauben

brauchst du immer“ zum Ausdruck

bringt, sowie die Bekanntheit und gute Reputation

des Unternehmens in der Region.

Ausgeschrieben werden die Lehrstellen u.

a. auf Facebook – eben dort, wo die jungen

Marie Luise Heindl mit Ausbildner Wilhelm

Hinterleitner

Menschen anzutreffen sind. 2018 gingen

enorm viele Bewerbungen ein. Entscheidend

für die Aufnahme sind vor allem der

Wille bzw. der innere Antrieb. „Das technische

Wissen kann man vermitteln, aber

den Willen müssen die BewerberInnen

selbst mitbringen“, so Markus Tadler, Marketingleiter

bei Schmid Schrauben.

ÜBERNAHME IN DEN BETRIEB SO

GUT WIE SICHER

Nachdem die Lehrlinge in der Lehrwerkstatt

vorbereitet werden, folgt im dritten

Lehrjahr schließlich der sogenannte Abteilungsdurchlauf.

Die Auszubildenden

lernen die unterschiedlichen Abteilungen

des Betriebs kennen und können ihre Stärken

entdecken. Für die Lehrabschlussprüfung

wird mit Ausbildner Wilhelm Hinterleitner

in Gruppen gelernt. Danach wird

auf Basis der gesammelten Erfahrungen

entschieden, in welchem Bereich die Ausgelernten

wirklich arbeiten werden. Marie

wird ihre Lehre 2020 abschließen und die

Übernahme in den Betrieb ist ihr sicher,

denn sie ist im beidseitigen Interesse. Der

Betrieb investiert viel in die Ausbildung

und die jungen Leute streben einen sicheren

Arbeitsplatz an.

FACHKRÄFTEMANGEL STEIGERT

WERT DER LEHRE

Der klassische Weg der Lehrlinge im Betrieb

führt über Hauptschule und Polytechnikum.

Markus Tadler begrüßt die Initiativen der

Wirtschaftskammer, das Ansehen der Lehre

in der Gesellschaft wieder zu stärken, nachdem

das Image in der öffentlichen Wahrnehmung

wesentlich gelitten hat. Markus Tadler

ist der Überzeugung, dass die Bedeutung der

Lehre vor dem Hintergrund des aktuellen

Fachkräftemangels jedoch wieder größer

wird. Auch das Modell Lehre mit Matura

wird vom Unternehmen unterstützt, wenngleich

die Nachfrage hier überschaubar ist.

Neben der Möglichkeit, Arbeit und Matura

zu vereinen, werden auch ein Nachwuchsförderungsprogramm

und verschiedene aufbauende

Schulungen geboten.

Schmid Schrauben Hainfeld GmbH

Landstal 10, 3170 Hainfeld

Tel.: +43 2764 2652

E-Mail: info@schrauben.at

Web: www.schrauben.at

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top 1000 | INTERVIEW

„Mitarbeiter sind ein ganz entscheidender

Qualitätsfaktor“

Im Gespräch. Durchschnittliche Umsatzsteigerungen von zwölf Prozent jährlich verzeichnet das

Traditionsbauunternehmen Leyer + Graf in den vergangenen Jahren. Wachstum ist trotzdem

nicht das primäre Ziel, erklärt CEO und Geschäftsführender Gesellschafter Stefan Graf.

ECHO: Sie stehen mittlerweile seit fünf Jahren

an der Spitze von Leyrer + Graf. Was waren

die wichtigsten Etappen in dieser Zeit?

Stefan Graf: Die erste Phase war geprägt

durch die Orchestrierung des Führungswechsels.

Ein Wechsel an der Spitze hat für jedes

Unternehmen eine immense Bedeutung. In

weiterer Folge der Aufbau für mich wichtiger

Grundlagen zur Führung des Unternehmens

sowie die Weiterentwicklung der Strukturen

auf den bestehenden Fundamenten.

ECHO: Die Baubranche boomt. Ihr Unternehmen

verzeichnete in den vergangenen

Jahren durchschnittlich Umsatzzuwächse von

zwölf Prozent. Erwarten Sie das auch für die

nächsten Jahre?

Graf: Es freut, wenn wir beobachten können,

dass wir am Marktwachstum der letzten Jahre

teilhaben konnten.

Die Abhängigkeit von

Konjunktur ist evident,

somit schauen wir vorsichtig

optimistisch in

die Zukunft.

ECHO: Schon unter

der Geschäftsführung

Ihres Vaters Franz Graf

expandierte Leyrer +

Graf durch Zukauf von Unternehmen und

Neugründungen stark. Ein Kurs, den auch Sie

bisher so fortgesetzt haben. Gibt es weitere Pläne

für die nächsten Jahre?

Graf: Wachstum ist nicht unser primäres Ziel,

es ist immer eine Folge von mehreren Parametern.

Wenn sich jedoch eine strategische Chance

bietet, prüfen wir sie interessiert.

ECHO: Der Strukturwandel in der Baubranche

in den vergangenen 50 Jahren war enorm.

Können kleine Familienbetriebe überhaupt

noch bestehen?

Graf: Durchaus, denn das Bauen ist ein sehr

regionales Geschäft und oft sind kleinere Bauunternehmen

auch flexibler als die Großen.

„In unserem Haus

herrscht ein großes

Grundvertrauen und das

verschafft Freiräume und

fördert die Eigenverantwortung.“

ECHO: Leyrer + Graf betont immer wieder die

Bedeutung von gut ausgebildeten, motivierten

und zufriedenen Mitarbeitern für den Unternehmenserfolg.

Welche Maßnahmen werden denn

in Ihrem Unternehmen gesetzt, um Mitarbeiter

zu qualifizieren und zu motivieren?

Graf: Neben interessanten und vielseitigen

Tätigkeiten bieten wir die Möglichkeit zur

fachlichen als auch zur persönlichen Entwicklung

und fördern

Weiterbildungen.

Unsere Mitarbeiter

arbeiten in schönen,

großen und

mit modernster

Technik ausgestatteten

Büros. Generell

herrscht bei uns

im Haus ein großes

Grundvertrauen

und das verschafft Freiräume und fördert die

Eigenverantwortung. Unsere Unternehmenskultur

ist besonders und diese sorgt für einen

hohen Wohlfühlfaktor.

ECHO: Wie geht Ihr Unternehmen mit dem

auch in der Baubranche existierenden Facharbeitermangel

um?

Graf: Wir arbeiten an verschiedenen Achsen

daran, um unseren Status als attraktiver Arbeitgeber

zu stärken und weiter auszubauen. In

diesem Jahr haben wir auch eine neue Imagekampagne

gestartet, die unsere Mitarbeiter in

den Mittelpunkt stellt. Wir sind überzeugt, dass

unsere Mitarbeiter ein ganz entscheidender

Qualitätsfaktor sind.

ECHO: Wie macht Leyrer + Graf den Lehrberuf

und die Ausbildung für Lehrlinge attraktiv?

Graf: Wir nützen verschiedenste Kanäle, um

auf uns aufmerksam zu machen. Bereits vor ein

paar Jahren haben wir eine große Lehrlingsoffensive

gestartet, die die verschiedenen Lehrberufe

am Bau modern und zielgruppengerecht

präsentiert.


Eine Initiative der

Quelle: Statistik Austria, MZ Arbeitskräfteerhebung 2015


top 1000 | Wohnen

Smart muss die

Wohnung sein

Wohnen. Der gesellschaftliche Wandel sowie die persönlichen Lebensumstände beeinflussen

zusehends die Wohnwünsche der Menschen. So konstatieren Immobilienexperten

heute etwa eine klare Tendenz, die Wohnraumgröße den jeweiligen Lebensphasen anzupassen.

Österreichs führender Maßmöbelhersteller P.MAX hat diese Entwicklung bereits

vor Jahren aufgegriffen und mit seinen Smartwohnungen eine flexible Kompletteinrichtungslösung

entwickelt.

Seit einigen Jahren beobachten Experten

eine dynamische Veränderung im

Wohnverhalten der Österreicher. Zwei

Phänomene fallen dabei besonders auf: Erstens

wohnen immer mehr Menschen allein. In

Wien etwa ist bereits jeder zweite Haushalt ein

Singlehaushalt. Zweitens wächst das Bedürfnis,

die Wohnraumgröße sowie die Möblierung der

jeweiligen Lebensphase anzupassen. Genau an

diese Menschen wendet sich der Maßmöbelhersteller

P.MAX mit seinen individuell gestaltbaren,

kompletten Smartwohnungen.

Komplett individuell in

Tischlerqualität

„MAX-Smartwohnungen sind eine sehr

persönliche Einladung, den eigenen Stil auf

äußerst komfortable und qualitativ hochwertige

Weise zum Ausdruck zu bringen. Das ist

in einer kleinen Studentenwohnung genauso

möglich wie in einem praktischen Singleappartment,

einer großzügigen Wohnung für

die ganze Familie sowie in einer Seniorenresidenz.“

Geschäftsführer Markus Max verweist

dabei auf die verschiedenen alters- und

situationsbedingten Bedürfnisse und wie sie

Smartwohnungen erfüllen. Das Erfolgsgeheimnis

liegt, vereinfacht gesagt, in großer Gestaltungsfreiheit,

effizienter Raumausnutzung

bei allen Grundrissen sowie in passgenauer

Tischlerqualität zu einem Preis, den man als

Kunde selber mitbestimmen kann.

Passend für alle Grundrisse

Der Lebenszyklus einer kompletten Smartwohnung

kann schon im Studentenalter beginnen.

Stichwort Micro Living. In dieser Wohnphase

geht es vor allem um den eigenen Stil und die

Wohnraumeffizienz. Ersteren garantiert eine

außergewöhnlich große Auswahl an Dekoren

und Materialien. Für Zweitere sorgt die fotorealistische

und millimetergenaue 3D-Planung

am Computer durch einen Wohnraumexperten

von P.MAX, der auf kleinen Grundrissen

ab 18 Quadratmetern mit kreativen Ideen den

Raum bestmöglich ausnützt. Zum Beispiel mit

einer multifunktionalen Microküche oder einer

intelligenten Schrank-Klappbett-Lösung.

Smart Living lautet die Devise:

Wohnlösungen, die sich an die

jeweiligen Bedürfnisse anpassen.

Smart ist, wenn auch Möbel

„mitwachsen“

Ebenfalls praktisch: Aufgrund der hohen

Qualität lassen sich die Möbel einfach abbauen

und in der nächsten Wohnung wieder

aufbauen. Wenn gewünscht, auch in modifizierter

Form. So etwa kann aus dem Inventar

der Studentenwohnung in einer smarten

Singlewohnung ab 40 oder 50 Quadratmetern

schnell ein Schlafzimmer entstehen.

Diese Flexibilität funktioniert auch umgekehrt.

Also zum Beispiel dann, wenn die

Kinder aus dem Haus sind und man sich für

einen Umzug in eine etwas kleinere Smartwohnung

entscheidet.


HIRTH GMBH | PROMOTION

Nr.955

Wachstum durch Modernisierung

Mit einer schrittweisen Ausweitung der Absatzmärkte und stetiger Modernisierung der Produktion

konnte sich das niederösterreichische Familienunternehmen Hirth in Österreich

als ein Marktführer für Fensterbänke etablieren.

Fotos: Hirth

Sie schützen Mauerwerk und Fenster

vor eindringendem Wasser, den Unterbau

von Terrassen und die tragende

Konstruktion von Treppen vor Feuchtigkeit,

Frost und den Folgen der Witterung.

Die Rede ist von Fensterbänken, Terrassenabdeckungen

und Stufenplatten aus dem

Hause Hirth. Wo immer es gilt, an Bauten

die schädigende Wirkung von Außeneinflüssen

mit qualitativ hochwertigen und

gleichzeitig stilvollen Maßnahmen klein zu

halten, kommen Produkte des Waldviertler

Traditionsunternehmens zum Einsatz.

„Qualität aus dem Waldviertel,

produziert von Menschen

unterstützt durch modernste

Technologie.“

Hirth-Geschäftsführer Marcus Müller

Mit moderner Technik und hochmotivierten Mitarbeitern setzt das Traditionsunternehmen

Hirth Komplettlösungen für Kunden um.

WALDVIERTLER TRADITIONSBETRIEB

Das Unternehmen Hirth mit Sitz in Groß

Siegharts im nördlichen Waldviertel wurde

vor über 60 Jahren als Dachdeckerbetrieb

gegründet. Seit den Gründungstagen hat

sich der Betrieb grundlegend geändert. Das

Unternehmen wurde Schritt für Schritt vergrößert

und neben dem Hauptsitz in Groß

Siegharts betreibt Hirth mittlerweile gemeinsam

mit dem wichtigen Partner und Qualitätshersteller

Helopal ein Tochterunternehmen

in Wien sowie Abhollager in St. Pölten,

Linz und Rohrbach. Von hier aus werden

die westlichen Bundesländer beliefert, inklusive

eines bis jetzt noch kleinen Gebiets

in Bayern. Dort, nämlich in Bayern, sieht

Geschäftsführer Marcus Müller, der das Unternehmen

seit 2007 in dritter Generation

leitet, auch den Markt, der in den nächsten

Jahren Wachstum verspricht: „Den Absatz

in Bayern möchten wir steigern, dieser Markt

soll noch wachsen. Unser Ziel ist es, in den

nächsten drei Jahren einen Umsatzanteil von

zehn Prozent in Bayern zu erreichen.“

GESCHÄFTSZIEL STABILITÄT

In den vergangenen Jahren ist das Unternehmen

jährlich durchschnittlich um ca. fünf

Prozent gewachsen. Augenmerk lag dabei,

laut Marcus Müller, auf einem moderaten,

auf Eigenkapital fundierten Wachstum.

Denn, so der Waldviertler Unternehmer:

„Stabilität ist ein wesentliches Geschäftsziel.“

In den vergangenen Jahren wurde viel

modernisiert, denn auch die der Produktion

zugrundeliegende Technik wurde stets erneuert.

So kommen in den Werkshallen auf

dem insgesamt 25.000 Quadratmeter großen

Werksgelände in Groß Siegharts modernste

Maschinen zum Einsatz. Hochpräzise Zuschnitte

werden etwa mit computergesteuerten

Schneidemaschinen angefertigt, die

genau jene Lösungsqualität liefern, die Hirth

seit Jahrzehnten erfolgreich macht.

Für die Zukunft möchte Hirth-Firmenchef

Müller diesen Erfolgskurs fortsetzen.

Und er weiß auch, worauf es dabei ankommt.

Der studierte Wirtschaftsingenieur

(FH Wiener Neustadt) und Absolvent der

HTL Karlstein umreißt die Firmenstrategie

so: „Wichtig für uns als Familienbetrieb ist,

dass wir mit Menschen arbeiten, aber auch

gleichzeitig moderne Technik einsetzen. Die

Absicherung der Arbeitsplätze hat für uns

eine hohe Priorität. Wir möchten unser Unternehmen

für unsere Mitarbeiter attraktiv

machen und sowohl die Qualität der Produkte

wie auch die Qualität der Arbeitsplätze

weiter ausbauen.“

Hirth Gesellschaft mbH

Lagerhausweg 2, 3812 Groß Siegharts

Tel.: +43 2847 22 53

Fax: +43 2847 24 42

E-Mail: office@hirth.eu

Web: www.hirth.eu

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top 1000 | INTERVIEW

„Es gibt einen ungebrochenen

Trend hin zum Ziegel“

Im Gespräch. Wie Wienerberger den traditionsreichen Baustoff Ziegel durch kontinuierliche

Weiterentwicklung zu einem Hightech-Produkt gemacht hat und warum das Thema

Digitalisierung auch in der Baustoffindustrie eine große Rolle spielt, erklärt Mike Bucher,

Geschäftsführer der Wienerberger Österreich GmbH, im Interview.

ECHO: Ihr Unternehmen hat in den vergangenen

Jahren stark an Produktinnovationen

gearbeitet. Welche Effekte zeigen diese

Maßnahmen?

Mike Bucher: Für Wienerberger sind

Innovationskraft und die kontinuierliche

Weiterentwicklung der Produkte Schlüsselfaktoren

für anhaltenden Erfolg. Obwohl

der Ziegel ein bereits seit Jahrtausenden bewährter

Baustoff ist, kann man das Produkt

immer wieder verbessern. Man kann sagen,

dass der Ziegel mittlerweile zu einem Hightech-Produkt

geworden ist. Vor allem im Bereich

Energieeffizienz gibt es immer wieder

Möglichkeiten, die Performance des Ziegels

weiter zu steigern. Mit dem Porotherm W.i

mit inkludierter Wärmedämmung haben

wir beispielsweise für Jahre die Benchmark

am Markt gesetzt. Im mehrgeschoßigen Bau

konnten wir mit dem Porotherm-Objektziegel

bereits viele Anforderungen der Bauwirtschaft

erfüllen, damit wir den Ziegel auch

stärker im Objektbau platzieren können.

Die Nachfrage nach gesundem Wohnraum

wird immer stärker. Da kann der Ziegel klar

punkten.

ECHO: Wienerberger ist der größte

heimische Produzent von Lösungen für

Ziegelmauerwerke und keramische Dachsysteme

mit insgesamt zehn Standorten in

Österreich . Wie viele Mitarbeiter beschäftigen

Sie an diesen Standorten?

Bucher: Derzeit beschäftigen wir in Österreich

etwas mehr 500 Mitarbeiter.

ECHO: Mit der Akquise von Tondach, das

seit heuer eine hundertprozentige Tochter von

Wienerberger ist, wurde der wichtigste Player

für keramische Dächer in Österreich in das Unternehmen

integriert. Mit welchem Produktportfolio

möchten Sie punkten?

Bucher: Vintage und Shabby Chic sind

im Moment stark angesagt. Das macht natürlich

auch vor dem Hausbau nicht halt,

weshalb wir in der Vergangenheit immer

wieder Anfragen von Architekten und Kunden

erhalten haben, hier ein entsprechendes

Produkt auf den Markt zu bringen. Mit unserem

Vintage-Dachziegel in weiß-grauantik

haben wir bereits vor mehr als einem

Jahr einen Trend in diese Richtung gesetzt

und unser Angebot jetzt im Oktober um

die drei neuen Farben engobe sand, engobe

sand-antik und engobe dunkelbraun-matt

„Es gibt einen ungebrochenen

Trend hin zum

Ziegel und zur monolithischen

Bauweise, was

uns natürlich entgegenkommt.“

Fotos: Andreas Hafenscher

28

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018


ergänzt. Mit der Vintage-Linie setzen wir

nicht nur neue Impulse in der keramischen

Dachdeckung, sondern auch in der Fassadenverkleidung.

Eine unserer Referenzen in

diesem Bereich, das Weingut Wutte in der

Südsteiermark, wurde vor Kurzem mit dem

IFD Award ausgezeichnet, der wichtigsten

Auszeichnung im Dachbereich. Dieses tolle

Bauwerk ist absolut eine Reise wert – und

der Wein ist auch sehr zu empfehlen.

„Digitalisierung formt

auch unsere Branche

und wird zusehends

State-of-the-art in allen

Bereichen.“

ECHO: Nach wie vor die wichtigste Rolle

im weltweiten Firmen-Portfolio spielt der

Baustoff Ziegel. Vor allem der Absatz in Osteuropa

entwickelt sich gut. In welche Richtung

entwickelt sich insgesamt das Geschäft

mit diesem traditionellen Baustoff ?

Bucher: Im Wandbereich profitieren wir

in Österreich definitiv von der Konjunktur.

Hier würde ich die Entwicklung sowohl im

vergangenen Jahr 2017 als auch 2018 als positiv

bezeichnen. Es gibt einen ungebrochenen

Trend hin zum Ziegel und zur monolithischen

Bauweise, was uns natürlich entgegenkommt.

Etwas anders sieht es beim Dach aus. Hier

ist der Steildach-Markt letztes Jahr um fünf

Prozent zurückgegangen. Mit Tondach als

Marktführer können wir diesem Negativtrend

aber gut entgegenhalten. Klares Ziel ist es, das

Steildach wieder zur Nummer eins unter den

Dachformen in Österreichs zu machen. Daran

werden wir mit ganzer Kraft arbeiten.

ECHO: Wienerberger positioniert sich als

innovationsstarkes Unternehmen, vor allem

auch im digitalen Bereich. So bietet Ihr Unternehmen

Häuslbauern die Möglichkeit,

durch 3D-Visualisierung des Bauplans

durch ihr zukünftiges Heim zu gehen. Wie

wird das angenommen?

Bucher: Wir haben bisher nur positives

Feedback bekommen. Für die Baumeister

und ihre Kunden ist der virtuelle Rundgang

eine massive Erleichterung bei der Planung.

Aufgrund der guten Resonanz und der großen

Nachfrage ist dieser Service ab sofort

nicht mehr nur den Wienerberger-Massivwerthauspartnern

vorbehalten, sondern bei

allen heimischen Baumeistern und damit für

jeden Häuslbauer in Österreich verfügbar.

ECHO: Auch in der Produktion beschreitet

Wienerberger neue Wege. Seit Kurzem

gibt es ein Partnerschaftsabkommen mit

dem australischen Robotik-Unternehmen

Fastbrick Robotics. Welche Erwartungen

haben Sie an diese Kooperation?

Bucher: Es ist kein Geheimnis, dass die

Baubranche unter dem Facharbeitermangel

leidet. Gleichzeitig gibt es aber immer größere

Nachfrage nach leistbarem Wohnraum. Das

führt unweigerlich zu Engpässen. Mit dem

Hadrian X ist es möglich, schnell, sicher und

absolut exakt zu bauen. Diese Technologie

wird unser Geschäft in vielen europäischen

Länder vorantreiben. Wir wollen herausfinden,

wie man diese Robotertechnologie mit

dem Planungsprozess bei Architekten und

Bauunternehmern verbinden kann – und

das mit dem Einsatz von Building Information

Modeling (BIM). Hadrian X ist prinzipiell

aufgrund seines 30 Meter langen Arms auch

für mehrgeschoßige Gebäude konzipiert. Das

ergibt natürlich spannende Optionen.

ECHO: Die Digitalisierung der Produktionsabläufe

– Stichwort Industrie 4.0 – wird

als die entscheidende Innovation der nächsten

Zukunft für die Industrie gehandelt. Wie sieht

es damit in der Baustoffindustrie aus?

„Für die Baumeister

und ihre Kunden ist der

virtuelle Rundgang eine

massive Erleichterung

bei der Planung.“

Bucher: Digitalisierung formt auch unsere

Branche und wird zusehends State-of-the-art

in allen Bereichen, angefangen bei der Produktion

über die Logistik bis hin zu Vertrieb,

Marketing und Einkauf. Bei Wienerberger

arbeiten wir im Rahmen unserer Digital

Agenda in allen Unternehmensbereichen

an entsprechenden Projekten und nehmen

damit ganz klar eine Führungsrolle bei der

Gestaltung des digitalen Wandels unserer Industrie

ein. Die Digitalisierung ermöglicht es

uns, sämtliche Vorgänge schneller, messbarer

und dadurch auch produktiver zu machen.

Wichtig dabei ist, dass alle Baupartner wie

Hersteller, Planer oder Verarbeiter an einem

Strang ziehen. Denn auch sie profitieren von

den Möglichkeiten.


top 1000 | Bauwirtschaft

Architektonisches

Vorzeigeprojekt

Bauwirtschaft. Mit dem kürzlich eröffnetem iLogistics Center in der Nähe des Flughafens

Wien Schwechat stellt der Logistikdienstleister cargo-partner unter Beweis, dass sich Funktion,

Ökologie und architektonischer Anspruch auch im Wirtschaftsbau umsetzen lassen.

Wie innovativ und

gleichzeitig umweltbewusst

in Niederösterreich

mitunter gebaut wird,

stellte Ende September 2018 das

Logistikunternehmen cargo-partner

mit der Eröffnung eines neuen

iLogistics Centers in der Nähe des

Flughafens Wien Schwechat unter

Beweis. Das neue iLogistics Center

ist komplett aus Holz gebaut, von

der Wand- und Dachkonstruktion

bis zur Fassade. Insgesamt wurden

4.200 Kubikmeter in der Konstruktion

verbaut. Jeder Kubikmeter

Holz, der als Ersatz für andere,

CO₂-intensivere Baustoffe dient,

reduziert die CO₂-Emissionen

in der Atmosphäre um durchschnittlich

1,1 Tonnen. Zusätzlich

sind Holzkonstruktionen massive

Kohlenstoffspeicher: In jedem

„Mit unserem iLogistics

Center haben wir ein

erfolgreiches Vorzeigeprojekt

ökologisch und

wirtschaftlich nachhaltiger

Architektur realisiert.“



Stefan Krauter,

CEO von cargo-partner

Kubikmeter Holz sind 0,9 Tonnen

CO₂ gespeichert. Wenn man dies

auf die 4.200 Kubikmeter Holz

Landmark für ökologische und nachhaltige Architektur: Das neue

iLogistics Center ist komplett aus Holz gebaut.

umrechnet, die für den Bau des

iLogistics Centers verwendet wurden,

resultiert das in einer CO₂-

Reduktion von 8.400 Tonnen.

35 neue Jobs

Auf einer Gesamtfläche von

12.250 Quadratmetern beinhaltet

das iLogistics Center in Fischamend

24.500 Palettenstellplätze

im Hochregallager sowie 32.000

Kleinteilebehälter, 2.000 Quadratmeter

operative Handling-Fläche

und diverse variable Freiflächen.

Die moderne Anlage bietet spezielles

Equipment für die Lagerung

und Handhabung von unterschiedlichen

Gütern – von empfindlichen

Kleinteilen über Standard-Paletten

bis hin zu Lang- und

Schwergut. Mit dem neuen iLogistics

Center hat cargo-partner 35

zusätzliche Jobs geschaffen und

bringt somit die Gesamtbesetzung

auf über 300 Mitarbeiter in Fischamend

und knapp 500 Mitarbeiter

in ganz Österreich. Das iLogistics

Center am Unternehmenshauptsitz

hat am 1. Juni 2018 – genau

ein Jahr nach dem Spatenstich –

den Betrieb aufgenommen.

Wichtiger Knotenpunkt

„Die Region um den Wiener Flughafen

war schon immer ein wichtiger

Knotenpunkt für uns und mit

unserem iLogistics Center haben

wir ein erfolgreiches Vorzeigeprojekt

ökologisch und wirtschaftlich

nachhaltiger Architektur realisiert“,

erklärt Stefan Krauter, CEO von

cargo-partner, die Motivation zum

Bau des iLogistics Centers. In den

vergangenen Jahren hat cargopartner

stark in die Erweiterung

seiner weltweiten Kontraktlogistik-Kapazitäten

investiert. Neben

dem Projekt beim Wiener Flughafen

zählen auch neue iLogistics

Center in Sofia und Ljubljana sowie

die Erweiterung des iLogistics

Centers in Dunajska Streada in der

Slowakei zu den wichtigsten jüngsten

Investitionen.

Geplant wurde der Bau von

POPPE*PREHAL ARCHI­

TEKTEN aus Steyr, die schon mit

ökologischen und nachhaltigen

Bauprojekten für Schachinger

Logistik oder einen Metro Großmarkt

in St. Pölten aufzeigten.

Architekt Helmut Poppe zum

jüngsten Projekt: „Das iLogistics

Center ist mit seiner signifikanten

Architektur aus Holz auch nach

außen klar sichtbar als Zeichen für

Nachhaltigkeit und eine besondere

Kultur des Gewerbebaus im

Kontext innovativer Architektur.“

Die besondere Bezeichnung

iLogistics Center wird von

cargo-partner für jene Gebäude

verwendet, die selbst erbaut wurden,

wodurch eine noch tiefere

Integration mit Kunden möglich

ist. Diese Benennung betont außerdem

den starken Fokus, den

der Logistik anbieter auf Informationslogistik

legt.


ELESA+GANTER AUSTRIA GMBH | PROMOTION

In komfortabler Position

Nr.822

Mit einem umfangreichen Produktangebot und langjährigen, stabilen Kundenbeziehungen

gelingt der ELESA+GANTER Austria GmbH seit Gründung ein beständiges Umsatzwachstum.

Damit das so bleibt, setzt das Unternehmen auf strikte Kundenorientierung

und kluge Expansion in neue Märkte.

individualisiert, angeboten werden. „Das ist

eine komfortable Position, der Trend geht in

unsere Richtung“, meint Pesta und ist sich

weiterer Umsatzzuwächse sicher. Diese stabile

Entwicklung hat aber auch noch einen

weiteren Grund: ELESA+GANTER ist im

Kundenbereich breit aufgestellt und deshalb

von größeren Umsatzschwankungen

in einem Kundensegment unabhängig. Viele

dieser Kundenbeziehungen beruhen außerdem

zu einem guten Teil auf sehr langjährigen,

stabilen Geschäftsbeziehungen, wie

Wolfgang Pesta versichert.

Fotos: ELESA & GANTER

Lager von ELESA+GANTER: Produktvielfalt und langjährige Kundenbeziehungen als Erfolgsrezept.

Wer den soeben neu erschienenen

Katalog von ELESA+GANTER

in die Hand nimmt und darin

blättert, erfasst auf den ersten Blick, was

dieses Unternehmen auszeichnet: das wohl

kompletteste Angebot an Industrienormteilen,

das in Österreich zu erhalten

ist. Auf insgesamt 2.120 Seiten, unterteilt

in 18 Produktgruppen, präsentiert

ELESA+GANTER über 60.000 Produkte.

Von Handrädern bis zu Spannhebeln, von

Verriegelungen bis zu Haltemagneten – die

Vielzahl der angebotenen Produkte zeigt,

wie perfekt der Industrieteilespezialist aus

dem niederösterreichischen Brunn am Gebirge

die Bedürfnisse seiner Kunden abdeckt.

„Oft werden von Kunden auch nur

kleine Mengen gebraucht“, erklärt Wolfgang

Pesta, Geschäftsführer der

ELESA+GANTER Austria GmbH, die

neben dem österreichischen auch die Märkte

in Ost- und Südosteuropa betreut. Die

Kundenstruktur von ELESA+GANTER

ist genauso vielfältig wie die Produktpalette:

„Das ist eine komplette Mischung, vom

Ein-Mann-Unternehmer bis zum großen Industrieunternehmen,

vom Maschinenbauer

bis zum Instandhalter“, erklärt Pesta. Und

obwohl das Angebot an Standardartikeln

für die Kunden die schon erwähnte Vielfalt

hat, werden auf Wunsch auch Sonderanfertigungen

geboten. Etwa wenn die Farbe

oder der Lochabstand auf Kundenwunsch

angepasst werden sollen. Immerhin 15

bis 20 Prozent seines Umsatzes generiert

ELESA+GANTER mit diesen Mutationen

von Produkten aus dem Sortiment.

KOMFORTABLE POSITION

Ein Umsatz übrigens, der beständig wächst,

wie Wolfgang Pesta mit einem leichten Anflug

von Stolz erklärt. „Heuer werden wir

die 15-Millionen-Grenze überschreiten“, so

der Geschäftsführer. Ungefähr 50 Prozent

davon werden in Österreich erwirtschaftet,

die andere Hälfte in den Nachfolgestaaten

des ehemaligen Jugoslawiens, Bulgarien, Rumänien,

Slowakei, Ungarn, Tschechien und

den Baltischen Staaten. Ein wesentlicher

Faktor für das kontinuierliche Wachstum

von ELESA+GANTER ist die Veränderung

am Markt für Normteile in den vergangenen

Jahren. „Früher haben die Firmen eine größere

Fertigungstiefe gehabt, Teile wurden

zum Teil selbst gemacht. Heute greifen die

Konstrukteure vermehrt auf fertige Teile

zurück“, erläutert Pesta die Entwicklung.

Teile, wie sie von ELESA+GANTER – und

damit schließt sich der Kreis – in nicht zu

knappen Variationen und auf Wunsch auch

SEIT ZWEI JAHRZEHNTEN

IN ÖSTERREICH

Auf eine langjährige Geschäftsbeziehung geht

auch die Gründung der ELESA+GANTER

Austria GmbH vor über zwei Jahrzehnten

zurück. Als sich 1997 die Vorgängerfirma

auflöste, wurde diese von zwei Zulieferern,

dem italienischen Kunstoffteileproduzenten

Elesa und dem deutschen Metallteilespezialisten

Ganter, gekauft und unter dem Namen

ELESA+GANTER neu gegründet.

ELESA+GANTER Austria war die erste

Tochterfirma von insgesamt acht Dependancen

dieser beiden durch eine langjährige

Geschäftsbeziehung verbundenen Familienunternehmen.

Über 1.000 Mitarbeiter beschäftigen

mittlerweile die beiden Mutterfirmen

und ihre Tochterunternehmen in

Tschechien, China, Österreich, Polen, Indien,

Spanien, Dänemark und Türkei.

KONTAKT

ELESA+GANTER Austria GmbH

Franz-Schubert-Straße 7

2345 Brunn am Gebirge

Tel.: +43 2236 379 900

Fax: +43 2236 379 900 20

E-Mail: verkauf@elesa-ganter.at

Web: www.elesa-ganter.at

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top 1000 | Bauwirtschaft

Der starke Arm von Niederösterreichs

Wirtschaft

Bauwirtschaft. Dank Wirtschaftsaufschwung boomt Niederösterreichs Bauwirtschaft.

Die Branche beweist aber auch große Innovationsfähigkeit. Moderne Produktionsmethoden,

Digitalisierung und Robotik setzen sich immer mehr durch und unterstützen

den Aufwärtstrend.

Moderne Ziegelproduktion bei Wienerberger:

Digitalisierung und Robotik haben in der Bauwirtschaft

längst Einzug gehalten.

Das sind die wenig erfreulichen

Auswirkungen einer gut laufenden

Konjunktur: Wer zurzeit

Umbauten plant, Reparaturen rund

ums Haus durchführen muss oder gar

einen Neubau plant, ist mitunter mit

deutlichen Wartezeiten konfrontiert.

Denn die heimische Baubranche boomt,

volle Auftragsbücher sorgen dafür, dass

Niederösterreichs Bauunternehmen mit

der Abwicklung der Aufträge kaum nachkommen.

Allerorts wird gemauert und

gehämmert. Nicht nur im Privatbereich,

auch der öffentliche Bereich und die

Wirtschaft treiben den Bauboom voran.

Kaum eine andere Branche bildet die Erholung

der Wirtschaft vom Schock der

Banken- und Währungskrise so unmittelbar

ab wie die Bauwirtschaft. So weist

auch die Bauwirtschaft-Konjunkturerhebung

für das zweite Quartal 2018 (durchgeführt

von KMU Forschung Austria und

der Bundesinnung Bau) schon wie in

den Quartalen zuvor wieder stabile und

stetige Zuwächse aus. Im Bundesdurchschnitt

liegen die Auftragsbestände bei

17,4 Wochen und sind damit gegenüber

dem Vorjahr um 1,2 Wochen gestiegen.

Der Anteil öffentlicher Aufträge am Gesamtauftragsbestand

ist mit 27 Prozent

leicht gestiegen. Im Durchschnitt ergibt

sich eine geplante Erhöhung des Beschäftigtenstands

um etwa sieben Prozent.

Auch der Personalbedarf liegt damit über

dem Niveau des Vorjahresquartals.

Fotos: Andi Bruckner, Gerald Tschank, C. Kirchdorfer Industries GmbH

32


Stimmung noch positiv

Im österreichischen Branchendurchschnitt

sind die Auftragseingänge im ersten Quartal

2017 gegenüber dem Vorjahr wertmäßig

um 2,1 Prozent gestiegen. Für das zweite

und dritte Quartal 2018 haben die positiven

Einschätzungen weiterhin zugenommen. 24

Prozent der befragten Unternehmen erwarten

für das kommende Halbjahr steigende

Auftragseingänge, nur acht Prozent gehen

von Rückgängen aus. Daraus ergibt sich ein

positiver Saldo von 16 Prozent. Im Vorjahr lag

der Stimmungsindikator noch bei plus sechs

Prozent. In den einzelnen Bundesländern

spiegelt sich der bundesweite Trend im Wesentlichen

wider. In Niederösterreich liegt der

Hochpräzise gefertigte Tübbinge für den Bau des neun Kilometer langen Boßler-Eisenbahntunnels.

Baubranche fit für die Zukunft

Helmut Miernicki

Geschäftsführer von

ecoplus

Neue Technologien, das Thema Digitalisierung

am Bau, Klimawandelanpassung, steigende

Ansprüche an die Baukonstruktionen, Effizienzsteigerung

– es gibt viele anspruchsvolle

Themen, denen sich die niederösterreichische

Baubranche gegenübersieht. Die niederösterreichische

Wirtschaftsagentur ecoplus stellt mit

dem Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich,

kurz BEUC, ein Unterstützungsinstrument

zur Verfügung, das die heimische

Baubranche fit für die Zukunft machen soll.

Aktuell sind bereits 230 Unternehmen mit

rund 37.000 Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz

von über acht Milliarden Euro im Cluster vernetzt. Der Cluster

bearbeitet 36 Kooperationsprojekte. Ein wichtiger Aspekt ist außerdem

die Vernetzung der Clusterpartner aus Wirtschaft und Wissenschaft

im Rahmen von betriebsübergreifenden Kooperationsprojekten. Die

Themenschwerpunkte des Clusters sind dabei klimaadaptive Technologien,

konstruktive Effizienz und Digitalisierung. Denn aktuelle Technologieentwicklung

widmet sich verstärkt der Fragestellung der Kühlung

von Gebäuden und wie dies durch konstruktive Maßnahmen wie zum

Beispiel Bauteilaktivierung, Ventilative Cooling, Passivhausbauweise

technisch sinnvoll und langfristig energiesparend bewerkstelligt werden

kann. Kooperationsprojekte wie „Gebäudesoftskills“ und „Bauanschluss“

werden vom Cluster initiiert und bieten niederösterreichischen Unternehmen

die Chance, eine Vorreiterrolle einzunehmen. „Seit dem Start

des BEUC im Jahr 2001 konnten insgesamt 312 Kooperationsprojekte

„Die Zusammenarbeit

fördert den

Know-how-Transfer.“

ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki

mit 1.781 Projektpartnern erfolgreich betreut werden. Die projektbezogene

Zusammenarbeit verschafft den Unternehmen neue Einblicke

und fördert den wichtigen Know-how-Transfer in die Betriebe. Durch

Kooperationsprojekte lassen sich Innovationsvorhaben sehr ressourcenschonend

umsetzen und Entwicklungskosten minimieren“, erklärt

ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Mit dem Thema Digitalisierung – und hier vor allem mit Building

Information Modeling (BIM) – beschäftigt sich der BEUC bereits seit

einigen Jahren. BIM kommt bei der Planung, der Errichtung und dem

Betrieb von Gebäuden immer öfter zum Einsatz. Im Zentrum steht ein

digitales Gebäudemodell, an dem alle am Bau beteiligten Professionisten

arbeiten. In der aktuellen Cluster-Initiative BIM@KMU werden Projekte

zur praxisorientierten

Implementierung

von BIM

in der heimischen

Bauwirtschaft umgesetzt.

Dabei werden

BIM-Methoden,

Tools und Prozesse,

also die spezielle Art

und Weise der gewerkeübergreifenden Zusammenarbeit, den Projektpartnern

praxisnah vermittelt und in die unternehmenseigenen Prozesse

integriert. Weitere Kooperationsprojekte sind geplant, um die niederösterreichischen

Betriebe BIM-fit zu machen. Zudem stehen Aktivitäten

zu den Anwendungsmöglichkeiten von Virtual und Augemented Reality

im Baubereich auf der Agenda.

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018

33


top 1000 | Bauwirtschaft

Saldo für die sogenannten Auftragseingangserwartungen

für das zweite und dritte Quartal

mit elf Prozent deutlich im Plus.

Schwergewicht Baubranche

Als Wirtschaftszweig spielt Niederösterreichs

Bauwirtschaft sowohl als Arbeitgeber wie auch

ECHO: Österreichs Wirtschaft erlebt zurzeit

eine recht gute Konjunktur? Profitiert

davon auch Niederösterreichs Bauwirtschaft?

Wolfgang Ecker: Jein. Der Auftragsbeststand

im niederösterreichischen Baugewerbe

ist seit 2014 zwar gestiegen, stagniert

derzeit aber bei 12,7 Wochen und liegt

unter dem Bundesdurchschnitt von 16

Wochen.*

ECHO: Was sind die Gründe für die aktuelle

Entwicklung?

Ecker: Es mangelt derzeit nicht an Aufträgen.

Wir stellen auch erfreut fest, dass

öffentliche Auftraggeber im Land den

Möglichkeiten, die das Vergaberecht für

Auftragsvergaben an regionale Betriebe

bietet, sehr positiv gegenüberstehen. Aber

die Nähe zu den östlichen Nachbarstaaten

bewirkt, dass deren Unternehmen am niederösterreichischen

Markt stark auftreten

und viele dieser Aufträge von unseren Betrieben

absaugen. Hier ist es uns besonders

wichtig, dass es zu keinen ungesetzlichen

Wettbewerbsverzerrungen kommt und

die Bestimmungen des Lohn- und Sozialdumpingbekämpfungsgesetzes

eingehalten

werden. Die Kontroll- und Anzeigendichte

durch Finanzpolizei und Bauarbeiterurlaubs-

und -abfertigungskasse ist in diesem

Bereich sehr hoch.

für die Bruttowertschöpfung des Bundeslands

eine wichtige Rolle. Insgesamt beschäftigte diese

Wirtschaftssparte in Niederösterreich im Vorjahr

über 52.000 Personen, 4,2 Prozent mehr

als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch

beim Beschäftigungsstand spiegelt sich also die

gute Branchenentwicklung wider. Genauso wie

„Es mangelt nicht an

Aufträgen“

Interview mit Wolfgang Ecker, Spartenobmann

und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft

Baugewerbe der Sparte Gewerbe und

Handwerk.

„Wichtig, dass es zu

keinen ungesetzlichen

Wettbewerbsverzerrungen

kommt.“

ECHO: Als Arbeitgeber zählen die Bauwirtschaft

und das Baunebengewerbe zu

den wichtigsten Branchen des Bundeslands.

Wie viele Personen sind hier beschäftigt?

Ecker: Zum gewerblichen Baubereich

zählen zwölf Landesinnungen. Der Bogen

spannt sich von der Bau- und Gebäudetechnik

über den Außen- und Innenausbau bis

hin zur Baustellenreinigung. In diesen Unternehmen

sind rund 71.000 Menschen beschäftigt

( Juli 2018, WKNÖ Statistik). Im

Vergleich zu Juli 2017 ist ein Mehr an Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern von zwei

Prozent zu verzeichnen. 48 Prozent (!) aller

Beschäftigten im niederösterreichischen

Gewerbe und Handwerk arbeiten somit in

unseren Baugewerbebetrieben.

ECHO: Wie viele Lehrlinge werden derzeit

von Niederösterreichs Baugewerbebetrieben

ausgebildet?

Ecker: Rund 4.400 Lehrlinge werden

derzeit in unterschiedlichen Lehrberufen

ausgebildet.


*Quelle: Zahlen Bundesinnung Bau und KMU Forschung Austria

bei der steigenden Bruttowertschöpfung, die im

Jahr 2016 3.564 Millionen Euro betrug.

Die Branche ist auch – durchaus von der

Öffentlichkeit unbemerkt – einem starken

technologischen Wandel ausgesetzt. Das traditionelle

Bild des Bauunternehmens, das mit

verhältnismäßig einfachen Mitteln seine Arbeiten

ausführt oder Baustoffe produziert, ändert

sich radikal. Sowohl in den Bereichen des

Wohnungsbaus wie auch im Bereich Hochund

Tiefbau. Beispiel Wienerberger Ziegelwerke.

Diese produzieren in hocheffizienten,

weitgehend automatisierten Ziegelwerken

den traditionellen Baustoff oder entwickeln

gemeinsam mit dem Linzer Start-up mox-

VR eine Virtual-Reality-App, die individuelle

Bau- und Einrichtungspläne virtuell darstellt.

Hier vollzieht sich, getrieben durch die Innovationskraft

eines Unternehmens, ganz ohne

großen Paukenschlag jene Veränderung, die

unter dem Schlagwort Industrie 4.0 zusammengefasst

wird.

Innovative Lösungen

Oder jene innovative Technologie, die von der

Kirchdorfer Fertigteilholding beim Bau des

Boßlertunnels eingesetzt wird. Der Spezialist

für industriell vorgefertigte Lösungen für Bauund

Infrastrukturprojekte fertigt, gemeinsam

mit dem Partner Porr, für den Bau des knapp

neun Kilometer langen doppelröhrigen Eisenbahntunnels

hochpräzise Tübbingsegmente,

mit denen die Tunnelwand verkleidet wird.

Dafür wurde am Tunnelportal eigens eine

mobile Fertigungsfabrik gebaut, in der diese

vorgefertigten Betonsegmente für Versteifungen

produziert werden. So wird ein kontinuierlicher

Zustrom an Material und fertigen

Elementen gewährleistet. Eine wesentliche

Herausforderung dabei war, neben der sehr

knappen Vorplanungsphase und der kurzfristigen

Umsetzung, die bei diesem Projekt

notwendige präzise Fertigung, wie Michael

Wardian, Geschäftsführer der Kirchdorfer

Fertigteilholding, erklärt: „Damit Tübbinge

ihre Funktion im Vortriebsprozess optimal

erfüllen, erfordern die einzelnen Elemente

Fertigungsgenauigkeiten im Zehntelmillimeterbereich.

Wir sind sehr stolz, diese Anforderungen

durch fachgerechte Produktqualität

und höchste Fertigungspräzision erfüllen zu

können. Den zweiröhrigen Tunnel mit einer

Gesamtlänge von 18 Kilometern belieferten

wir mit über 61.700 Tübbingsegmenten und

über 8.800 Ringen mit einem Gesamtvolumen

von rund 280.000 Kubikmetern Beton.“


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CWSBOCO ÖSTERREICH | PROMOTION

Textile Care: Für alle Fälle

perfekt gekleidet

CWS-boco steht für Sauberkeit. Dazu zählt auch Berufsbekleidung für die speziellen Anforderungen

im Arbeitsalltag. Seit einem Jahr gehören CWS-boco und Initial Textile- und Hygieneservices

offi ziell zusammen. Ziel des neuen Joint Ventures ist es, europaweit Marktführer zu werden.

Fotos: CWS-boco (2), Anja Grundböck (1)

Die Division Textile Care

von CWS-boco bietet

ausgewählte Bekleidungskollektionen

für sämtliche

Branchen wie Gastronomie oder

Lebensmittelindustrie bis hin zu

Reinigungs- und Facilityunternehmen.

Ein besonderer Fokus

liegt aber auf der Versorgung

der Baubranche sowie Industrie-

und Handwerksunternehmen

mit passender Arbeits- und

Schutzbekleidung. Gerade bei

Industrie und Bau sind die Anforderungen

komplex: Die Einhaltung

der gesetzlichen Normen

zum Schutz des Trägers bei

seinen Tätigkeiten, wie zum Beispiel

Warn- und Wetterschutz,

ist ein Kernthema. Gleichzeitig

muss das Outfit bequem sein,

angenehm zu tragen und natürlich

auch modisch. Als Servicedienstleister

stellt CWS-boco

dem Kunden die Arbeitskleidung

nicht nur zur Verfügung,

sondern übernimmt in eigenen

Wäschereien, u. a. am Standort

Amstetten, auch laufend Reinigung,

notwendige Reparaturen

bzw. Austausch sowie Kontrolle

der Schutzfunktionen, z. B. bei

Reflexstreifen oder ESD-Fäden.

Prüfung der Berufsbekleidung auf ihre Unversehrtheit

Kollektion Profi Line Plus mit

Fairtrade-Baumwolle

INTERNATIONAL, REGIO-

NAL UND PERSÖNLICH

Als Landesgesellschaft gehört

CWS-boco Österreich zu einem

internationalen Unternehmen.

International trifft auf lokal, die

markt- und kundenspezifischen

Bedürfnisse werden durch persönliche

Betreuung vor Ort optimal

erfüllt. In Österreich agiert

CWS-boco mit seinen Mitarbeitern

im Innen- und Außendienst,

in Wäschereien und Logistik

nahe am Kunden. Dieser

kann sich darauf verlassen, einen

festen Ansprechpartner im Unternehmen

zu haben. So ist beste

Servicequalität sichergestellt.

Gleichzeitig bietet die CWSboco-Gruppe

ein starkes

Fundament mit eigener Produktentwicklung

und Beschaffungskette.

In Sachen Nachhaltigkeit

tut sich hier einiges:

Der Fairtrade-Baumwollanteil

in der Arbeitsbekleidung steigt

kontinuierlich und das nicht aus

Image-Gründen, sondern um

sich für faire Arbeitsbedingungen

im Herkunftsland des Rohstoffs

einzusetzen. Bei mehreren

boco-Workwear-Kollektionen

wurde der Baumwollanteil bereits

komplett auf Fairtrade umgestellt.

DIGITALISIERUNG IN

DER PRODUKTION

Sukzessive werden Waschbetrieb

und Logistik bei CWSboco

weiter digitalisiert. Die

Produktionsschritte sind dabei

lückenlos nachvollziehbar. Für

Kunden gibt es ein Webportal,

in dem Aufträge für Artikel,

Mengen oder Reklamationen

jederzeit eingesehen werden

können. In der Logistik sorgen

digitale Tools bereits vielfach für

die Optimierung der Touren.

ZUSAMMEN STÄRKER

Im Juni 2017 schlossen sich die

beiden international führenden

Serviceanbieter CWS-boco und

Initial zu einem Joint Venture

in den Bereichen Berufskleidung,

Waschraumhygiene und

Schmutzfangmatten zusammen.

Kunden profitieren so von

einem umfangreichen Produktund

Serviceangebot für sämtliche

Branchen und Unternehmensgrößen

in ganz Österreich.

Textile-Care-Leiter Manfred

Blauensteiner und Marketingverantwortliche

Petra Gerl

KONTAKT

CWS-boco

Österreich Gesellschaft mbH

IZ NÖ Süd, Str. 15, Obj. M 42

2355 Wiener Neudorf

Tel.: +43 2236 6703 0

E-Mail: info@cws-boco.at

Web: www.cws-boco.at

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Karrierechancen für

Quereinsteiger

Nr.387

Von insgesamt acht Standorten in Österreich aus bedient die CWS-boco Österreich GmbH –

Spezialist für Waschraumhygienelösungen – den heimischen Markt. Dieser und die Umsätze

wachsen beständig, weshalb das Unternehmen regelmäßig auf der Suche nach neuen Mitarbeiter-

Innen ist. Employer Branding spielt deshalb für CWS-boco eine immer wichtigere Rolle.

Fotos: Anja Grundböck

CWS-boco Firmenzentrale in Wiener Neudorf

Seit 35 Jahren ist CWS-boco am österreichischen

Markt etabliert und verzeichnet

jährlich ein Umsatzwachstum.

Dass dabei das engagierte Sales-Team

des Unternehmens mit Zentrale in Wiener

Neudorf eine wichtige Rolle spielt, ist klar.

Um den ständig wachsenden Personalbedarf

abdecken zu können, setzt CWS-boco

vor allem im Vertrieb auf Berufs-und Quereinsteiger.

Diese können dabei nicht nur auf

ein umfangreiches Schulungs- und Ausbildungsprogramm

zählen, sondern auch auf

hervorragende betriebsinterne Aufstiegschancen.

Grundvoraussetzung für den

Einstieg bei CWS-boco sind aber Engagement

sowie die Bereitschaft, sich beruflich

weiterentwickeln zu wollen, wie Thomas

Böttger, Geschäftsführer für Österreich

und Osteuropa, betont: „Wichtig ist, dass

Einsteiger bestimmte Eigenschaften wie

Kontaktfreudigkeit, Eigenmotivation oder

auch Organisationstalent mitbringen. Mit

unserem Ausbildungsprogramm bieten wir

dann die Möglichkeit, sich fundiert auf die

zukünftigen Aufgaben vorzubereiten.“

UMFANGREICHES

SCHULUNGSPROGRAMM

Wie wichtig dem Unternehmen die Ausbildung

von neuen MitarbeiterInnen ist,

zeigen die umfangreichen

„Umfangreiches

Ausbildungsprogramm

für

Berufs- und

Quereinsteiger.“

Schulungsprogramme.

„Sales Excellence“ zum Beispiel

ist ein Schulungsprogramm

für neue MitarbeiterInnen

im Sales-Bereich

mit einem ausgewogenen

Verhältnis von Theorie und

Praxis, das nach einem Jahr

mit einem Zertifikat des

TÜV Rheinland als Vertriebsspezialist

abgeschlossen

wird. Schritt für Schritt

und mit Unterstützung von erfahrenen

Sales-Mitarbeitern werden Einsteiger an

ihr neues Tätigkeitsfeld herangeführt. Allerdings:

Gerade in Österreich haben bisher

nur wenige Frauen die Programme in

Anspruch genommen. Dabei läge gerade

die Steigerung des Frauenanteils im Sales-

Team Geschäftsführer Thomas Böttger

besonders am Herzen, weshalb besonders

um Berufs- und Quereinsteigerinnen geworben

wird.

AUFSTIEGSCHANCEN

CWS-boco ist ein Unternehmen des Haniel-Konzerns,

eines weltweit agierenden Familienunternehmens

mit 250-jähriger Geschichte,

und das spielt für Neueinsteiger

auch beim Thema interne Ausbildung und

Karrierechancen eine wichtige Rolle. Weiterführende

Ausbildungen finden nämlich

in der konzerneigenen Haniel Akademie

statt und es gibt immer wieder MitarbeiterInnen,

für die CWS-boco die Startbasis für

eine internationale Karriere ist.

CWS-boco Geschäftsführer

Thomas Böttger

Besonders attraktiv gestaltet sich das

Arbeitsklima auch durch den offenen und

wertschätzenden Umgang miteinander.

MitarbeiterInnen finden bei ihren Vorgesetzten

immer eine offene Tür und bevor

ein Mail geschrieben wird, setzen sich die

Beteiligten an einen Tisch und besprechen

die Dinge. Aber auch der Mut, Dinge auszuprobieren,

zeichnet das Arbeitsumfeld

aus. Die Geschäftsführung ist jederzeit

offen für Vorschläge von MitarbeiterInnen

und probiert diese auch gern aus. Dabei

gilt: Ein Fehlschlag ist nicht gleich das Karriereende.

ÜBER CWS-boco

Die CWS-boco Österreich GmbH bietet

Hygienelösungen wie Waschraumausstattung,

Schmutzfangmatten, Berufsbekleidung

und Industrieputztücher im B2B-Bereich an.

Das Unternehmen mit Zentrale im niederösterreichischen

Wiener Neudorf beschäftigt

österreichweit 230 MitarbeiterInnen.

CWS-boco gehört zu Haniel, einem weltweit

tätigen deutschen Family-Equity-Unternehmen,

das seinen Sitz seit der Gründung

im Jahr 1756 in Duisburg-Ruhrort hat.

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top 1000 | Familienbetriebe

Vor den Vorhang,

Familienbetriebe!

Erfolg seit Generationen. Familienbetriebe spielen für Niederösterreichs Wirtschaft

eine ganz entscheidende Rolle. Sie schaffen zahlreiche Arbeitsplätze, planen langfristig

und nachhaltig. Einblicke geben der IT-Pionier EBCONT und das

Traditionsunternehmen Helmut Schnabl.

Ich möchte, dass meine Firma Erfolg

hat und ich der nächsten Generation

ein gesundes Unternehmen übergeben

kann“, meint Rupert Weißenlehner auf die

Frage nach seinem großen Ziel. Im Jahr 2000

gründete er das Unternehmen EBCONT,

das sich innerhalb weniger Jahre zu einem

der landesweiten Top-IT-Betriebe entwickelt

hat und mittlerweile 450 Mitarbeiter

beschäftigt. Blickt man auf die Anfangszeiten

zurück, so waren es fünf Mitarbeiter und ein

Standort in Neulengbach. Heute findet man

das EBCONT-Team auf drei Etagen des Millennium

Tower in Wien sowie in Linz, Hard

in Vorarlberg, Frankfurt, Saarbrücken und

sogar in Südafrika.

Neben der IT-Affinität von Rupert Weißenlehner

– der bereits nach dem Gymnasium

1972 in der IT als Programmierer zu

arbeiten begann und damit damals einer

der Ersten war – tragen noch weitere Faktoren

zu dem großen Erfolg des Unternehmens

und dem stetigen Wachstum bei:

„Unser Wachstum ist ein organisches. Wir

sind ein Familienunternehmen und somit

sehr schnell, wenn es um Entscheidungen

geht. Aber wir sind dabei bodenständig geblieben.

Nicht umsonst heißt unser Slogan:

IT-Lösungen mit Handschlagqualität.“ Auf

diese Handschlagqualität vertrauen mittlerweile

120 Kunden weltweit. Und auch was

Themen und Technologien betrifft, ist der

Betrieb breit aufgestellt. Dadurch ist ein sehr

flexibles Handeln möglich, das direkt bei den

EBCONT-Gründer Rupert Weißenlehner

setzt auf IT-Lösungen mit Handschlagqualität.

jeweiligen Problemen der Kunden ansetzt.

„Wir sind mit keiner Technologie verheiratet,

wir können je nach Thema unterschiedliche

Werkzeuge anwenden und Partner mit ins

Boot nehmen. Letztendlich sind wir aber

trotz des Wachstums ein extrem mitarbeiterzentriertes

Unternehmen geblieben, das

Talente weiterentwickelt.“ Das EBCONT-

Portfolio reicht von Analyse und Beratung

über Entwicklung bis hin zu Infrastruktur und

Betrieb sowie Qualitätssicherung. Ein breites

Feld, das gut ausgebildete Fachkräfte braucht.

Gerade das stellt EBCONT aktuell auch vor

eine große Herausforderung. Denn gerade

die IT-Branche leidet unter einem Mangel an

qualifizierten Mitarbeitern. Ist man aber erst

einmal Teil des Teams rund um Eigentümer

Rupert Weißenlehner und Geschäftsführer

Johannes Litschauer, so kommt man in

den Genuss, die Kultur und die Werte eines

klassischen Familienbetriebs zu erleben. Die

Hierarchien sind flach, viel wichtiger sind

Werte wie Vertrauen, Respekt und Kommunikation

auf Augenhöhe. „Wir fördern und

fordern. Wir sind als IT-Dienstleister immer

nur so gut wie unsere Mitarbeiter. Wenn sich

ein Mitarbeiter weiterentwickelt, tun wir das

auch als EBCONT.“

Keine Macht dem Stillstand

Ähnliche Werte stehen im Waldviertler Ort

Gmünd, im Transportunternehmen Schnabl,

seit jeher hoch im Kurs. „Bei uns hat jeder einen

Namen und ist nicht nur eine Nummer.

Wir haben viele Mitarbeiter, die schon viele

Jahre im Unternehmen sind und an den einen

oder anderen kann ich mich schon von

frühesten Kindheitstagen an erinnern“, erzählt

Hannelore Schnabl-Wabra. Das Unternehmen

war schon immer fixer Bestandteil

ihres Lebens, immerhin war der Standort

des Betriebs damals noch an das Wohnhaus

gekoppelt: „Ich habe viel Zeit im Büro und

mit meinem Opa in der Werkstatt verbracht.

Für mich waren das nie eindeutig getrennte

Bereiche. Das eine hat immer schon zum

anderen gehört.“ Heute führt Hannelore

Schnabl-Wabra weiter, was ihre Vorfahren in

Fotos: Ebcont, privat

38 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018


den späten 30er Jahren begonnen haben. Damals

handelte es sich noch um einen kleinen

Betrieb, der Milchtransporte mit Pferdefuhrwerken

durchführte, später wurden die Pferde

durch LKWs ersetzt und die Transportgüter

sowie die Geschäftsfelder wurden kontinuierlich

erweitert. Auf insgesamt 7,5 Hektar in

Österreich und 10.000 Quadratmetern im

benachbarten Tschechien betreibt Familie

Schnabl nun mittlerweile drei Unternehmen,

die zum einen auf Transport, zum anderen auf

Lagerlogistik spezialisiert sind und damit eine

wichtige Brücke schlagen. Das Unternehmen

befindet sich stetig auf Expansionskurs, noch

im Jahr 2018 soll eine neue Lagerhalle mit

insgesamt 4.500 Quadratmetern in Gmünd

fertiggestellt werden. „Wichtig ist aber immer

ein gesundes Wachstum“, meint Hannelore

Schnabl-Wabra. Ihre Zielstrebigkeit, so meint

sie, hat sie auf jeden Fall von ihren Eltern und

Großeltern mit auf den Weg bekommen, wie

Bei Familie Schnabl wird Unternehmergeist von Generation zu Generationen weitergegeben.

auch ihren Mut, sich immer wieder neuen

Herausforderungen zu stellen. Schwierig sei

ihr Weg in der eher männerdominierenden

Berufswelt nie gewesen. Wie auch bei den

Mitarbeitern ist ihr ein persönlicher Umgang

mit ihren Kunden ein wichtiges Anliegen: „Wir

legen sehr großen Wert darauf, unsere Kunden

zumindest einmal jährlich auf ein persönliches

Gespräch zu treffen. So bauen wir wirklich intensive

Beziehungen auf.“

Bunt wie Niederösterreichs Wirtschaftslandschaft

sind auch die Branchen, in denen

Familienbetriebe bereits seit Generationen

bestehen. Ob IT, Tourismus, Handel, Handwerk

oder Transportwirtschaft, Niederösterreichs

Familienunternehmen sind überall zu

finden. Und überall – so scheint es – steht der

Mensch im Fokus.


HANS DRASCHER GMBH | PROMOTION

Familienbetrieb mit

Geschichte

Die Firma Hans Drascher GmbH befi ndet sich seit der Gründung 1838 im Familienbesitz. Das

Unternehmen wird bereits in sechster Generation geführt und feiert heuer sein 180-jähriges

Firmenjubiläum. Von einer kleinsten Firmenstruktur ist der Betrieb unter der Leitung von Hans

Drascher sen. zu einem mittelständischen Familienunternehmen gewachsen. Seit 2015 leitet

Geschäftsführer Ing. Thomas Traxler den Betrieb mit rund 125 MitarbeiterInnen.

Herr Ing. Traxler wusste bereits

mit 14 Jahren, dass er eines Tages

den Familienbetrieb übernehmen

will und sieht optimistisch in die Zukunft

des Unternehmens – und dazu hat er allen

Grund.

Denn das Unternehmen mit Firmenhauptsitz

in Pöchlarn, inkl. der Filialen

Loosdorf und Pöggstall entwickelt sich

seit Generationen konstant gut. Es werden

Leistungen von der Spenglerei, Dachdeckerei,

dem Flachdachbau, der Fassadengestaltung,

bis hin zur Zimmerei und den

immer begehrteren Holzriegelhaus angeboten.

Der Hauptaktionsradius liegt in

einem Umkreis von etwa 100 Kilometern,

wobei die Auftraggeber Firmen, Gemeinden,

Bauträger, Genossenschaften, Kirchen

und Privathaushalte sind.

ausgebildete Fachkräfte sind entscheidend

für den Wirtschaftsstandort. Im Unternehmen

finden die MitarbeiterInnen eine

familiäre Atmosphäre vor, es wird größten

Wert auf das Miteinander und gegenseitige

Wertschätzung gelegt, außerdem werden

auch diverse Sozialleistungen angeboten.

Der Schlüssel zum Erfolg sind motivierte

LEHRLINGE, DIE FACHKRÄFTE

VON MORGEN

Um den am Markt herrschenden Fachkräftemangel

entgegen zu wirken, setzt

man verstärkt in die eigene Lehrlingsausbildung.

Im Regelfall kommen die künftigen

Lehrlinge über die Schnuppertage

des Polytechnikums in den Betrieb; im

Durchschnitt 4-5 pro Jahr. 2018 sind es 9

Lehrlinge, die ihre Ausbildung im Unternehmen

begonnen haben. Die Zimmerer-,

Dachdecker- und Spengler-Lehrlinge können

dabei immer wieder sehr gute Erfolge

vorweisen. Umso wichtiger ist es, als Arbeitgeber

attraktiv zu bleiben, denn gut

Das Dach der Kirche Maria Taferl kurz vor Fertigstellung

Fotos: Privat (2), Anja Grundböck


909

Nr. 909

und fachlich kompetente MitarbeiterInnen.

Diese werden mit vielseitigen Ausund

Weiterbildungsmöglichkeiten gefördert,

damit sie einen sicheren Arbeitsplatz

und gute Aufstiegsmöglichkeiten bis hin

zum Filialeiter haben.

Auch Thomas Traxler spricht sich, wie

die Mehrheit der Lehrbetriebe für eine Attraktivierung

des Lehrberufes aus, da die

Lehre in der Gesamtbevölkerung viel zu

wenig geschätzt wird und es in vielen Fällen

besser ist, zuerst Erfahrung als Lehrling

zu sammeln.

Geschäftsführer Ing. Thomas Traxler

NACHHALTIGKEIT UND

SCHNELLIGKEIT ALS

LANGFRISTIGE TRENDS

Ein wachsendes Geschäftsfeld der Hans

Drascher GmbH ist der Holzriegelhausbau,

mit dem man vor allem regionale

KundInnen anspricht, die selbst mit Hand

anlegen wollen und dabei nicht auf die

Vorzüge eines hohen Vorfertigungsgrads

mit modernsten Maschinen verzichten

möchten.

Das Unternehmen bietet Holzriegelhäuser

mit individuellen Wandaufbauten

auf höchsten Niveau an. Die wesentlichen

Vorteile sind, dass der Rohbau eines Holzriegelhauses

im Gegensatz zu einem gemauerten

Haus innerhalb einer Woche

aufgestellt ist und eine geringe Baufeuchte

aufweist. Diese kürzere Bauweise wird

in unserer schnelllebigen Zeit immer beliebter,

wodurch sich der nachwachsende

Rohstoff Holz im Aufwärtstrend befindet.

Bei den Projekten begleitet das Unternehmen

seine KundInnen von der Planung

über die Einreichung bis zur Fertigstellung.

180 JAHRE MIT BLICK

IN DIE ZUKUNFT

Heuer feiert der Betrieb sein 180-jähriges

Firmenjubiläum. 1958 übernahm Herr Johann

Drascher sen., aktueller Eigentümer

und Großvater des heutigen Geschäftsführers,

das Unternehmen mit insgesamt fünf

Mitarbeiter. Unter seiner Leitung erfolgten

die Eröffnungen der beiden weiteren Standorte

in Loosdorf und Pöggstall. Schließlich

wurde 1980 auch der Standort in Wien gegründet,

der dann 1995 als eigenständiges

Unternehmen in die Ing. Hans Drascher

GmbH ausgegliedert wurde.

Das größte öffentliche Projekt im Jahr

2018 war die Sanierung der Basilika Maria

Taferl. Mit Hilfe modernster Sicherheitstechnik

wurde das Kirchendach des beliebten

Ausflugszieles komplett erneuert.

Die Firma Hans Drascher GmbH geht

bei den öffentlichen Ausschreibungen oftmals

als Bestbieter hervor und kann im PrivatkundInnen-Bereich

vor allem mit hoher

Qualität, regionaler Bekanntheit und Handschlagqualität

punkten.

Thomas Traxler´s Ziele für die Zukunft

sind die Qualitäts- und MitarbeiterInnen-

Standard`s auf dem heutigen hohen Level

zu halten bzw. stetig zu verbessern, um den

Kundenanforderungen gerecht zu werden.

Er möchte den Familienbetrieb so erfolgreich

weiterführen wie die letzten 180 Jahre,

damit er das Unternehmen der nächsten

Generation genauso übergeben kann.

Sanierungsarbeiten am Dach der Kirche Maria Taferl

KONTAKT

Hans Drascher GmbH

Scheibbserstraße 5

3380 Pöchlarn

Tel.: 02757 / 2350

E-Mail Dachdecker/Spengler:

poechlarn-dd-sp@drascher.com

E-Mail Holzbau:

poechlarn-zm@drascher.com

Web: www.drascher.com

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top 1000 | Breitbandinternet

Das Jahrhundertprojekt

Breitbandinternet. Der Anschluss von ländlichen Regionen an schnelle Internetverbindungen

ist ein wesentlicher wirtschaftlicher Entwicklungsfaktor. In insgesamt vier Pilotregionen

Niederösterreichs wird der Ausbau von Breitbandinternet derzeit umgesetzt.

Insgesamt 34.000 Anschlüsse für Haushalte und Unternehmen in strukturschwachen

Regionen werden damit ermöglicht.

In einer Frage sind sich die Experten einig:

Ohne den Anschluss von ländlichen

Regionen an eine schnelle Internetverbindung

wird dort wirtschaftliche Entwicklung

in Zukunft nur schwer möglich sein.

Allerdings sind gerade diese Regionen für

private Internetanbieter wirtschaftlich wenig

interessant, da den insgesamt hohen Infrastrukturkosten

verhältnismäßig wenige potenzielle

Kunden gegenüberstehen. Weshalb

in Niederösterreichs eher dünn besiedelten

Breitbandausbau im

Waldviertel: Ab 2019

soll der Bezirk Waidhofen

an der Thaya

flächendeckend mit

schnellem Internet

versorgt sein.

Gegenden wie dem Waldviertel der kabelgebundene

Ausbau von schnellem Internet seit

Jahren nicht vom Fleck kommt.


„Ein Riesenfortschritt

für unsere Region.“

Waidhofens Bürgermeister

Robert Altschach

Infrastruktur-Großprojekt

Bis 2015, muss gesagt werden, denn

vor mittlerweile drei Jahren startete in

Niederösterreich in insgesamt vier Pilotregionen

der Ausbau des Glasfasernetzes. Betrieben

wird die Initiative von der Niederösterreichischen

Glasfaserinfrastrukturgesellschaft

(nöGIG), einer 100-Prozent-Tochter der

niederösterreichischen Wirtschaftsagentur

ecoplus. Insgesamt 34.000 Haushalte und

Unternehmen sollen bis Ende 2018 in den

Regionen Thayaland, Ybbstal-Eisenstraße,

Triestingtal und Waldviertler Stadtland an das

Glasfasernetz angeschlossen sein. In der Region

Thayaland, einem Zusammenschluss aller

15 Gemeinden des Bezirks Waidhofen an der

Thaya, werden es knapp 14.000 Anschlüsse

sein. Ein wesentlicher Schritt, sind sich Politik

und Wirtschaft einig, für eine ansonsten mit

Infrastruktur eher wenig gesegneten Region,

die zudem mit wirtschaftlichen Problemen

und Abwanderung kämpft. „Leistungsfähige

Internetverbindungen sind das Rückgrat unserer

Wirtschaft“, betont etwa

Wirtschaftslandesrätin Petra

Bohuslav und Helmut Miernicki,

Geschäftsführer ecoplus,

freut sich über die „positiven

Effekte“, die der Breitbandausbau

für die Region bringt.

„Riesenfortschritt

für die Region“

Auf positive Effekte hofft auch

Robert Altschach, Bürgermeister der Stadtgemeinde

Waidhofen an der Thaya. Waidhofen

ist eine jener Gemeinden in der Region Thayaland,

in denen der Ausbau des Glasfasernetzes

schon weit fortgeschritten ist: „Das ist

ein Riesenfortschritt für unsere Region, denn

die privaten Anbieter hätten das Netz in 100

Jahren nicht ausgebaut“, ist sich der Lokalpolitiker

sicher. Zwar läge der Ausbau etwas hinter

dem Zeitplan, aber 2019 sollte der Bezirk

dann flächendeckend mit schnellem Internet

versorgt sein. „ Zurzeit spießt sich der Ausbau,

weil das Gebiet sehr groß ist. Die beauftragten

Firmen haben einfach zu wenig Personal und

können die Arbeiten oft nicht zeitgerecht abwickeln“,

so Altschach.

Den Vorzug, eine der Pilotregionen Niederösterreichs

zu werden, erhielt die Region Thayatal

übrigens auch wegen eines anderen großen

Infrastrukturprojekts, dem Radweg Thayarunde,

der auf ehemaligen Bahntrassen durch den

Bezirk Waidhofen an der Thaya führt. Als die

Bahntrassen für den Radweg baulich adaptiert

wurden, konnte mehr oder weniger in einem

Arbeitsgang eine leistungsfähige Glasfaserleitung

quer durch den Bezirk mitverlegt werden.

Eine echte Win-win-Situation also.


SENECURA KREMS | PROMOTION

Der Mensch im Mittelpunkt

Drei SeneCura Pfl egeeinrichtungen in Krems setzen auf den Grundsatz „näher am Menschen“

und das auf unterschiedlichste Weise. Neben dem Hochbetagten-Pfl egeheim Haus Brunnkirchen

gibt es mit dem Haus Dr. Thorwesen, das neben stationärer Pfl ege auch Übergangspfl e-

ge anbietet, und dem Generationenhaus in der Ringstraße zwei innovative, höchst

erfolgreiche Pfl egekonzepte.

Nr.

864

Fotos: Anja Grundböck

Betritt man das Haus Dr.

Thorwesten unter der

Leitung von Mag. Claus

Dobritzhofer, der allen drei

Einrichtungen in Krems vorsteht,

kommt man zunächst in

eine angenehme Empfangshalle,

die mit gemütlichen Stühlen

am Kachelofen zum Verweilen

einlädt. Auch das modern

ausgestattete Café und der

Veranstaltungsraum für Familienfeierlichkeiten

erinnern an

vieles, aber nicht an das Bild

des klassischen Pflegeheims.

Das Haus ist ein sogenanntes

Übergangspflegezentrum. Die

BewohnerInnen kommen etwa

nach Unfällen hierher und der

Fokus liegt auf Fitness und

Rehabilitation bzw. Remobilisation.

Kurzum, hier werden

die BewohnerInnen wieder fit

für ihren individuellen Alltag

gemacht und müssen dabei auf

keine Annehmlichkeiten verzichten.

Ein Kaufmann kommt

wöchentlich ins Haus, man

hat einen eigenen Friseursalon

und die Therapie- und Fitnessräume,

die zur Remobilisation

dienen, glänzen mit neuesten

Geräten.

DEN MENSCHEN MIT DEN

INDIVIDUELLEN BEDÜRF-

NISSEN ABHOLEN

Trotz aller Annehmlichkeiten

arbeiten die PflegerInnen, TherapeutInnen

und TrainerInnen

mit den SeniorInnen hart an

deren Leistungswiederherstellung,

-erhaltung oder sogar

-steigerung und nehmen dabei

Direktor Mag. Claus Dobritzhofer

auf individuelle Einschränkungen

und Bedürfnisse größte

Rücksicht. Deutlich wird das

etwa im Kuschelraum nach dem

holländischen Snoezelen-Konzept.

Ein großes Wasserbett

sorgt für Entspannung, unterschiedliche

Lichtkonzepte für

Beruhigung oder Stimulation,

Fitness und Remobilisierung stehen

im Fokus

an den Wänden angebrachte

Materialien sollen haptisch Erinnerungen

hervorrufen. Um

zu verdeutlichen, dass man

sich hier jedem Menschen individuell

nähert, erzählt Leiter

Claus Dobritzhofer von einem

ehemaligen Fußballer, der sich

zurückzog und offenkundig unglücklich

war – bis man ihm ein

Trainingskonzept maßfertigte,

er vermehrt Zeit im speziell

entwickelten Senioren-Fitnesscenter

verbringen konnte und

die durchs Training freigesetzten

Endorphine seinen Zustand

grundlegend verbesserten. Näher

am Menschen zu sein, heißt

auch, empathisch zu sein und

bei den individuellen Bedürfnissen

anzusetzen.

Verwaltet wird hier jedes

Stockwerk autonom, wie ein eigenes

Pflegeheim mit Personal,

Leitung und unterschiedlicher

Gestaltung. So entstehen kleine

Communities und die Orientierung

fällt leichter.

PARTNERSCHAFTEN

ERHALTEN

Anders sieht es im Generationenhaus

in der Ringstraße aus. Das

Konzept „Partnerschaften erhalten“

klingt banal, ist aber für

viele Paare nicht leicht umsetzbar,

denn in vielen Fällen bleiben,

wenn der eigene Mann ein

Pflegefall wird, die Ehefrauen im

Sozialsystem sozial wie finanziell

auf der Strecke. Betreute Wohneinheiten,

die so gebaut sind, dass

Wohn bauförderung möglich ist,

ermöglichen es den PartnerInnen

der Betreuten, unterstützt und

dennoch weiterhin völlig selbstbestimmt

das eigene Leben und

den Alltag zu gestalten. Durch

die Nähe zur Altstadt sind alle

Annehmlichkeiten wie etwa Kaffeehäuser

oder der Bahnhof in

Gehweite und die Teilhabe am

lokalen kulturellen und sozialen

Angebot bleibt weiterhin bestehen.

Das Kremser Pflegekonzept

zeigt, dass SeniorInnen, sofern in

ihrem Lebensabend unterstützt

und begleitet, nicht an Lebensqualität

einbüßen müssen, sondern

vielmehr die Möglichkeiten

der Einrichtungen nutzen können,

Lebensqualität zu erhalten

und sogar dazuzugewinnen.

KONTAKT

SeneCura Sozialzentrum Krems –

Haus Dr. Thorwesten

Alauntalstraße 80, 3500 Krems

Tel.: +43 2732 864 96

Mail: krems@senecura.at

Web: www.senecura.at

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top 1000 | Verkehr

Volle Kraft voraus

Verkehrsinfrastruktur. Der traditionsreiche Kremser Donauhafen wurde nun zur Gänze

von der Rhenus-Gruppe übernommen. Positive Zahlen und ein Investitionsschub

unterstreichen die Aufbruchsstimmung.

Mit ausgesprochen soliden Zahlen

kann Niederösterreichs größter

Donauhafen – seit November

2017 unter dem Namen Rhenus Donauhafen

Krems – aufwarten. Insgesamt wurden

2017 1,45 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen,

satte drei Prozent mehr als im

Jahr zuvor. Ebenfalls sehr erfoglreich fällt die

Bilanz für das erste Halbjahr 2018 aus. Zwar

reduzierte sich die Gesamtumschlagsmenge

Straße-Schiene-Schiff im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

leicht auf 686.000 Tonnen

(minus ein Prozent) und auch der Schiffsumschlag

reduzierte sich, allerdings ist das auf

den geringeren Schotterumschlag des ersten

Halbjahres 2018 zurückzuführen. Rechnet

man diesen heraus, „hat sich der wasserseitige

Umschlag um fast zehn Prozent erhöht“,

erklärt Gerhard Gussmagg, Geschäftsführer

Rhenus Donauhafen Krems. Dabei hätte es

die größten Zuwächse bei Stahl und mineralischen

Rohstoffen gegeben. Positiv entwickelte

sich mit einem Plus von drei Prozent

auch der LKW-Umschlag. Am Containerterminal

(betrieben durch METRANS)

wurden ca. 20.000 TEU bewegt.

Behinderung durch

Niederigwasser

Eine echte Herausforderung für den

Schiffs- und Hafenbetrieb waren die Monate

August und September, als bedingt

durch die Niedrigwassersituation auf der

Donau Binnenschiffe nur mit erheblich

weniger Ladung fah ren und gewisse Abschnitte

der bayrischen Donau überhaupt

nicht passiert werden konnten. Gussmagg:

„Hier gilt es, für die Kunden alternative

Lösungen per Waggon oder LKW zu organisieren.

Aufgrund der breiten Kundenund

Güterstruktur kann der Hafen Krems

solche nicht beeinflussbaren und immer

Zuwächse bei Stahl und mineralischen Rohstoffen zum Halbjahr 2018

wieder auftretenden Rahmenbedingungen

aber gut abfedern.“

Insgesamt waren für den Rhenus Donauhafen

Krems die vergangenen Monate geprägt

von einer Phase gesellschaftsrechtlicher

und personeller Veränderungen. Der bis

zum Herbst des Vorjahrs unter dem Namen

Mierka BeteiligungsgmbH (MBG) firmierende

Donauhafen Krems wurde in Rhenus

BeteiligungsgmbH (RBG) umbe nannt.

Grund für den Namenswechsel war das Ausscheiden

von Hubert Mierka als bisheriger

geschäftsführender Gesellschafter der MBG

im Frühjahr 2018. Bis zu diesem Zeitpunkt

hielt Rhenus bereits 51 Prozent der Anteile,

nun wurden auch die restlichen Anteile erworben.

Rhenus-Vorstand Michael Viefers

übernimmt nach dem Rückzug von Hubert

Mierka die Geschäftsführung der RBG. „Die

Rhenus-Gruppe ist ein wertebewusstes Familienunternehmen,

das wie wir für Tradition,

Beständigkeit und Verlässlichkeit steht

und innovative, kundenorientierte Logistiklösungen

offeriert. Gemeinsam haben wir

mit Engagement und Investitionen in den

vergangenen Jahren viel erreicht und die

Weichen für eine positive Zukunft gestellt.

Dies erleichtert mir die Entscheidung, mich

als Gesellschafter zurückzuziehen“, begründete

Hubert Mierka, Geschäftsführender

Gesellschafter der RBG, die Entscheidung.

Neubauten geplant

Die Aufbruchsstimmung des nunmehrigen

Rhenus Donauhafen Krems zeigt sich bereits

in den verschiedenen Geschäftsbereichen,

wie Gerhard Gussmagg bestätigt: „Die

Lager auslastung im Hafen ist sehr gut. Es

ist auch ein Neubau geplant und zusätzlich

wurden externe Lagerflächen angemietet.“

Erweiterungen gab es auch beim IT-System

und für den Lager- und Umschlagsbereich

sei eine Personalaufstockung geplant, so der

Hafen-Manager.

Josef Temper

Fotos: Rhenus Donauhafen Krems

44 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018


MAZDA VOCK & SEITER | PROMOTION

Wo Kundenbeziehung

Nr. 829

großgeschrieben wird

Im Autohaus Vock & Seiter in Deutsch-Wagram, nur wenige Autominuten vom Norden Wiens

entfernt, ist man seit 2007 auf Erfolgskurs. Das Geheimrezept? Bedürfnis-orientierte Beratung

und eine Extraportion Freundlichkeit. Das festigt nicht nur die Kundenbeziehungen, sondern

sorgt auch für ein gutes Arbeitsklima.

SICHER DURCH SCHWIERIGE ZEITEN

Mitte der 90er Jahre begann eine schwierige

Phase für das Autohaus. Die Mazda-

Modelle waren für die KundInnen wenig

attraktiv und die Verkäufe gingen zurück.

Doch: „Wenn der Verkauf nicht gut geht,

geht die Werkstatt umso besser“, verrät Ingrid

Riedler. Ende der 90er ging es wieder

bergauf. Die Modelle wurden gefragter, man

sicherte sich das Grundstück in Deutsch-

Wagram. Vock & Seiter gilt als sicherer Arbeitsplatz.

Für potenzielle MitarbeiterInnen

sei die familiäre Atmosphäre, die geringe

Fluktuation und die Loyalität der Geschäftsführung

ausschlaggebend. Das gilt auch für

Lehrlinge. Hier achtet man bei der Auswahl

auf das persönliche Auftreten, die individuellen

Stärken und die Performance während

der verpflichtenden Schnuppertage. Nur mit

Letzterem, so Thomas Riedler, kann man sicherstellen,

dass sich die Jugendlichen auch

vorstellen können, hier nicht nur wenige

Stunden, sondern Monate und Jahre zu verbringen.

Fotos: Anja Grundböck

Das Mazda Autohaus Vock & Seiter in Deutsch-Wagram

V

or elf Jahren übersiedelte das Mazda-Autohaus

von Auersthal mit 18

Leuten an den begehrten, gut frequentierten

Standort in Deutsch-Wagram.

Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen,

das seit jeher fest in Familienhand ist, rund

40 MitarbeiterInnen – nicht nur im Autohaus

selbst, sondern auch in der dazugehörigen

Werkstatt.

DER KUNDE IST KÖNIG

Die Eltern von Geschäftsführer Thomas

Riedler kommen aus der Gastronomie und

Hotellerie, in der gilt: „Der Kunde ist König!“

Diese Grundeinstellung haben sie in

das Unternehmen mitgebracht: Kundenzufriedenheit

ist das oberste Ziel. Thomas Riedler

hat dazu zwei simple Grundbausteine: außergewöhnliche

Leistungen plus Service, den

man sich selbst anderswo wünscht. „Immerhin

handelt es sich beim Autokauf um eine

der teuersten Entscheidungen und da spielen

Emotionen eine enorm große Rolle.“ Seine

Mutter Ingrid Riedler fügt hinzu: „Das gilt

auch für unsere MitarbeiterInnen: Freundlichkeit

und Ehrlichkeit sind das A und O in

einem Dienstleistungsunternehmen. Wissen

kann man sich aneignen.“ Dass sich diese

Einstellung bewährt, zeigt die jährliche Wahl

der Top-Mazda-Händler, wo Vock & Seiter

als großer Händler stets auf den ersten Plätzen

zu finden ist.

Geschäftsführer Thomas Riedler

QUO VADIS AUTOHANDEL?

Zwei Punkte sind Ingrid Riedler wichtig: die

Attraktivierung der Lehre sowie die Frage

nach der Zukunftsträchtigkeit von Elektroautos.

Gerade zukünftige Lehrkräfte sind ihr

ein persönliches Anliegen. Viel zu lange sei

die Lehre belächelt worden, dabei verdienen

junge Leute damit schneller Geld und werden

früher selbstständig, weil sie Verantwortung

übernehmen müssen. „Das ‚schmutzige

Handwerk‘ wird geringgeschätzt. Dabei

verfügen ausgelernt Fachkräfte über ein

enormes Wissen, das es zu nutzen gilt“, so

Riedler. Zur Nachhaltigkeit von E-Autos

hält Familie Riedler klar fest: „Das ist zu

kurzfristig gedacht. Mazda selbst spürt die

Auswirkungen nicht, aber es ist ganz klar,

dass dem Staat wertvolle Einnahmen durch

die Mineralölsteuer entgingen, Strom aufgrund

der hohen Nachfrage teuer wird und

gerade im städtischen Bereich die großen

Fragen der Infrastruktur noch nicht gelöst

sind.“ Die Zukunft liegt für sie im Wasserstoff

– Energie, die man lagern kann, ohne

dass sie verliert.

KONTAKT

Mazda Vock & Seiter GmbH

Gänserndorferstraße 88

2232 Deutsch-Wagram

Tel.: +43 2247 65050

E-Mail: office@mazda-vockseiter.at

Web: www.mazda-vockseiter.at

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Entwicklung mit

Hindernissen

Verkehrsinfrastruktur. In Niederösterreich haben es Verkehrsinfrastrukturprojekte

nicht immer leicht. In der Vergangenheit

mussten große Projekte wie der Schnellstraßen-Außenring um

Wien oder der Ausbau des Flughafens Wien-Schwechat lange

Verzögerungen in Kauf nehmen.

Fotos: Flughafen AG Wien

46


Plus 5,5 Prozent bei den Ankünften am Flughafen Wien-Schwechat von Jänner

bis Juni 2018.

Verkehrs-Hotspot Niederösterreich

Flughafen Wien-Schwechat, Drehscheibe

des Flugverkehrs in Österreich: Wann

und ob die umstrittene dritte Piste gebaut

wird, ist noch ungewiss.

Nicht immer geliebt, aber von allen gebraucht

und beansprucht: Niederösterreichs Verkehrsinfrastruktur

gehört zu den wichtigsten Assets

des Bundeslandes. Die Lage des Bundeslandes an den

Schnittpunkten des zentraleuropäischen Verkehrsgeschehens

einerseits und die für Österreichs Verhältnisse große

Fläche Niederösterreichs andererseits geben Wichtigkeit

und Priorität vor.

Dauerthema Straßenbau

Etwas mehr als 2.000 Kilometer an Autobahnen und

Schnellstraßen gibt es in Österreich, ein guter Teil davon

in Niederösterreich. In keinem anderen Bundesland zieht

sich ein derart dichtes Netz an Autobahnen und Schnellstraßen

durch die Landschaft. Nirgendwo sonst gibt

es aber auch ein derart massives und regelmäßig kaum

zu bewältigendes Straßenverkehrsaufkommen wie im

Großraum Wien. Hier kreuzen sich nicht nur die Straßenfernverbindungen

Zentraleuropas aus allen Himmelsrichtungen,

sondern auch täglich die Wege von hunderttau-

Der Flughafen Wien-Schwechat ist

Österreichs größter und wichtigster

Flughafen, dementsprechend findet ein

Großteil der Ankünfte und Abflüge hier

statt. Mit steigender Tendenz, wie die

Zahlen des ersten Halbjahrs 2018 zeigen.

Am Standort Wien stieg die Zahl der Passagiere

von Jänner bis Juni 2018 um 5,5

Prozent auf 11.840.245 Reisende an. Die

Anzahl der Lokalpassagiere nahm dabei

im ersten Halbjahr 2018 um 5,7 Prozent,

die Anzahl der Transferpassagiere um 5,2

Prozent zu. Die Zahl der Flugbewegungen

stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

um 3,2 Prozent auf 110.835 Starts und

Landungen an. Die durchschnittliche

Auslastung (Sitzladefaktor) nahm von 71,9

auf 73,8 Prozent im ersten Halbjahr 2018

deutlich zu. Das Frachtaufkommen stieg

im selben Zeitraum um 3,5 Prozent auf

142.605 Tonnen (Luftfracht und Trucking).

Auch wirtschaftlich kann sich die Halbjahresbilanz

sehen lassen: Die Umsatzerlöse

der Flughafen-Wien-Gruppe stiegen um

4,5 Prozent auf 373,5 Millionen Euro

und das EBITDA verbesserte sich um

6,1 Prozent auf167,6 Millionen Euro.

Auch die Bedeutung des Flughafens als

Arbeitsplatzmotor kann sich sehen lassen.

Am Flughafen Wien-Schwechat und in den

in unmittelbarer Nähe angesiedelten Unternehmen

arbeiten aktuell rund 20.000

Menschen. Dazu kommen noch einmal

mehr als 52.000 Jobs, die indirekt mit dem

Flughafen in Zusammenhang stehen.

Bedingt durch die geografische Lage

und seine Fläche wird auch, wenig überraschend,

Niederösterreichs Straßeninfrastruktur

stark genutzt. Mit deutlichem

Abstand gegenüber anderen Bundesländer

führt Niederösterreich das Ranking

im Straßengüterverkehr an. Die jüngsten

verfügbaren Zahlen aus dem Jahr 2016

weisen ein Transportvolumen innerhalb

des Bundeslandes von insgesamt über

61,5 Millionen Tonnen aus. Die wirtschaftlich

ebenfalls starken Bundesländer

Oberösterreich und Steiermark folgen

mit 58 Millionen bzw. 44,5 Millionen

Tonnen Transportleistung.

Transportaufkommen auf der Donau in Österreich 2007-2016

1.000 Tonnen

8.000

7.000

6.000

5.000

4.000

3.000

2.000

1.000

0

2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

Inlandverkehr Grenzüberschreitender Verkehr Transit

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018

47


top 1000 | Verkehr

senden Pendlern auf dem Weg zur Arbeit. Dass

unter diesen Gegebenheiten Niederösterreichs

Straßeninfrastruktur rund um Wien ein Dauerthema

der Diskussion von Politik, Wirtschaft

und Bürgern ist, verwundert wenig. Gesucht

sind Lösungen, die sowohl dem gesteigerten

Transportaufkommen der Wirtschaft wie auch

der größeren Mobilität der Bürger Rechnung

tragen. In der Realität bedeutet das sehr oft

Neubau oder Erweiterung des bestehenden

ECHO: Stichwort

E-Mobilität:

Die Antriebs-

Debatte wird oft

hochemotional

geführt. Was sagen

Sie dazu?

Christian Moser:

Wohin die Entwicklung

in technischer

Hinsicht

wirklich gehen wird, lässt sich derzeit noch

schwer sagen. Selbstverständlich hat auch

die Wirtschaft ein großes Interesse an möglichst

umweltfreundlichen Antrieben. Aber

es gibt nun einmal rein aus wirtschaftlicher

Sicht Voraussetzungen, die das jeweilige

System unbedingt erfüllen muss, damit es

zum Einsatz kommt. Damit meine ich z. B.

eine entsprechende Reichweite, aber auch

die Versorgungssicherheit mit Treibstoff

oder Energie.

ECHO: Sie arbeiten im Projekt „Niederösterreich-Wien

2030 +“ mit, das sich mit

der Frage befasst, wie die Logistik im Raum

Wien-Niederösterreich zukünftig gestaltet

werden soll. Gibt es da bereits erste Ergebnisse

oder Empfehlungen?

Moser: Der erste große Erfolg ist sicher,

dass bei diesem Projekt alle in einem Boot

sitzen. Die Verkehrswirtschaft hat da eine

echte Arbeitsbeziehung zu den Gebietskörperschaften

aufgebaut. Einige spannende

Straßennetzes. Was nicht immer auf ungeteilte

Zustimmung stößt, weil dadurch oft schützenswerte

Interessen von Anrainern betroffen sind

oder Gruppen der Gesellschaft andere Verkehrskonzepte

gerne umgesetzt wüssten.

Ungeliebter Lobautunnel

Ein für diese Auseinandersetzung exemplarisches

Projekt, das in den vergangenen Jahren

im Zentrum der Diskussion stand, ist der

Zukunft der Logistik in

Niederösterreich

Christian Moser ist Vizepräsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich

und Vorsitzender des Arbeitskreises Verkehrswirtschaft.

Pilotprojekte sind bereits im Laufen. Eines

beschäftigt sich beispielsweise mit der Optimierung

von Entsorgungsverkehren auf

Großbaustellen über Smartphone-Apps.

ECHO: Gibt es spezielle Zukunftstrends

im Logistik Bereich für NÖ?

Moser: Ich glaube, dass ein Trend in

Richtung neutrale Lösungen für die „letzte

Meile“ geht. Es macht hier keinen Sinn, mit

Lieferwagen zu fahren, sondern man sollte

dies bündeln. Denkbar wäre neben „White-

Label-Boxen“, also neutralen Boxen, die zum

Beispiel an Bahnhöfen stehen und von jedem

beliefert werden können, ein Zusammenschluss

von Zustelldiensten. Im Rahmen

von „2030 +“ läuft auch ein Projekt, das

sich mit der Bündelung von Verkehren auf

der letzten Meile durch sogenannte Mikrooder

Midi-Hubs befasst.

ECHO: Aus betrieblicher Sicht gefragt:

Welche Vorteile kann das Outsourcen von

logistischen Aktivitäten einem Unternehmen

bringen?

Moser: Es macht durchaus Sinn für ein

Unternehmen, die Logistik auszulagern,

vor allem dann, wenn die eigenen Kapazitäten

nicht ausgelastet sind. Ebenso wenn

die Logistik nicht mein Kerngeschäft ist.

Auf dieses kann ich mich dann als Unternehmen

viel besser konzentrieren, während

die logistischen Aufgaben von Profis

erledigt werden.

sogenannte Lobautunnel der S 1 Wiener Außenring

Schnellstraße, der den Lückenschluss

zwischen Schwechat und Süßenbrunn ermöglichen

würde. Ein, wie Politik, Wirtschaft

und eine große Anzahl Interessensvertreter in

seltener Einigkeit verkünden, entscheidendes

Straßenbauprojekt, um Straßengüterverkehr

und Pendlerströme besser zu verteilen und

notorische Stauzentren aufzulösen. Nach einer

Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts

im heurigen Frühjahr plant die ASFINAG den

Baubeginn für 2019. Insgesamt 19 Kilometer

Länge umfasst das Baulos bei einer Investitionssumme

von 1,9 Milliarden Euro. Nach

wie vor unversöhnlich stand und steht diesem

Projekt aber eine Gruppe gut organisierter Bürger

gegenüber. Alle juristischen Mittel wurden

und werden ausgeschöpft, um den Tunnel zu

verhindern. Kurz nach dem Spruch des Bundesverwaltungsgerichtshofs

kündigten die

Gegner des Lobautunnels an, das Urteil beim

Verfassungsgerichtshof bekämpfen zu wollen.

Landebahn vor Höchstgericht

Das Gezerre um den Bau des Lobautunnels

ist bei Bauvorhaben der Verkehrsinfrastruktur

bei Weitem kein Einzelfall. Einen ganz

ähnlichen Verlauf nahm in den vergangenen

Jahren der Bau der dritten Lande- und Startpiste

am Flughafen Wien-Schwechat. Nach

einer jahrelangen Planungsphase und einem

genauso lange andauernden Widerstand von

Bürgerinitiativen gegenüber diesem Projekt

fiel ebenfalls im Frühjahr dieses Jahres eine

wichtige Entscheidung zugunsten der Betreiber.

In einem vielbeachteten Urteil gab das

Bundesverwaltungsgericht grünes Licht für

den Bau der dritten Piste. Unter Einhaltung

von strengen Auflagen, was Fluglärm und

CO 2

-Ausstoß betrifft. Ein Urteil, das erwartungsgemäß

bei Vertretern der Wirtschaft

ein positives Echo fand. IV-NÖ-Präsident

Thomas Salzer etwa erinnerte umgehend an

die Bedeutung des Flughafens als wichtiger

Beschäftigungsmotor für Niederösterreich.

„Mit der dritten Piste könnten noch viele

weitere Arbeitsplätze geschaffen werden.“

Dass mit dieser Entscheidung die Start- und

Landebahn tatsächlich gebaut werden kann,

steht allerdings genauso wenig fest wie der

Zeitplan einer eventuellen Umsetzung des

Projekts. Verschiedene Bürgerinitiativen

und Umweltorganisationen kündigten umgehende

Revision und Beschwerden beim

Verfassungsgerichtshof an. Josef Temper

Foto: Josef Niederhammer

48 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018


MURRELEKTRONIK | PROMOTION

10 Jahre Murrelektronik

Nr. 863

in Österreich

„Murrelektronik ist ein typischer deutscher Mittelstandskonzern“, so stellt Geschäftsführer Andreas

Chromy das Unternehmen mit dem Österreichsitz in Schwechat, nur 15 Minuten von

Wien entfernt, vor. Doch bei näherer Betrachtung wird klar, dass es sich bei dem

internationalen Unternehmen um einen innovativen Vorreiter im Bereich der

Automatisierungstechnik handelt – und das international.

Foto: Anja Grundböck

Murrelektronik beschäftigt weltweit

rund 2.500 MitarbeiterInnen

und ist in 26 Ländern mit einer

Niederlassung vertreten. Aktiv ist das Unternehmen

in 50 Nationen, dort, wo es keine

Niederlassung gibt, über Distributoren.

Kernfeld ist die Automatisierungstechnik,

wo innovative Lösungen u. a. für große Automotive-Konzerne

wie BMW, Audi, VW

oder Daimler entwickelt werden.

STAY CONNECTED:

MIT MASSGESCHNEIDERTEN

INSTALLATIONSKONZEPTEN ZEIT

UND KOSTEN SPAREN

Das Portfolio erstreckt sich über vier

Kernbereiche. Zunächst die Elektronik

im Schaltschrank mit Fokus auf Entstörungs-

und Interfacetechnik sowie Stromversorgung

und -verteilung. Der zweite

Produktbereich ist um das Thema Schnittstellen

aufgebaut und umfasst neben Serviceschnittstellen

auch Kabeldurchführungen

und Signalleuchten. Weiters bietet

Murrelektronik eines der umfangreichsten

Programme für den Anschluss von Sensoren

und Aktoren am Markt an. Der vierte

Produktbereich sind die I/O-Systeme, die

das verteilende Bindeglied zwischen Steuerung

und Sensor-Aktor-Ebene darstellen.

Das Unternehmensziel im Bereich der

Automatisierung: die dezentrale Installation

und Intelligenz in die gesamte Produktionsstraße

zu bringen. Ein wichtiges

Schlagwort ist „Zero Cabinet“, denn der

Schaltschrank ist einer der größten Kostenfaktoren

für die Kunden. Mit maßgeschneiderten

Lösungen können Platz-,

Größen- und Temperaturprobleme dank

intelligenter Produkte beseitigt werden.

Im Regelfall können Kunden so 30 Prozent

Geschäftsführer Andreas Chromy

der Kosten, die an dieser heiklen Stelle anfallen,

einsparen. Um diese „customized

solutions“ entwickeln zu können, muss das

Unternehmen stets nahe am Kunden bleiben

und begleitet diesen gesamtheitlich im

Bereich der I/O-Systeme.

SICHER DURCH BEWEGTE ZEITEN

Andreas Chromy ist stolz auf die Stabilität

des Unternehmens, denn das Wachstum ist

stabil – nämlich zweistellig jedes Jahr. Das

beizubehalten, ist das erklärte Ziel. Als eigentümergeführter

Mittelstandskonzern ist

man komplett unabhängig von Fremdfinanzierung.

Auch die hohen Investitionen

in den F&E-Bereich werden aus dem Eigenkapital

finanziert. Die Unabhängigkeit

von der Fremdfinanzierung bewährt sich:

„Es gibt keine Shareholder, die sich auch in

Krisenjahren fette Dividenden erwarten“,

so Chromy. Das sei auch ein starkes Argument

für bestehende und potenzielle MitarbeiterInnen:

„Wenn ein kleiner Luftzug

kommt, fallen wir nicht um.“ Gerade junge

Arbeitssuchende würden diesen Umstand

schätzen.

MEHR MITARBEITERINNEN FÜR DIE

INDUSTRIE 4.0

Das Unternehmen könnte angesichts des

Wachstums mehr MitarbeiterInnen vertragen

und sucht aktiv. Allein zwischen 2008

und 2017 ist der Standort in Schwechat von

drei auf 38 MitarbeiterInnen gewachsen.

Andreas Chromy: „Alle sprechen von der

Digitalisierung und Automatisierung, aber

es gibt zu wenige Fachkräfte am Markt.“

Stark spürbar sei auch der sogenannte

Brain Drain, also die Abwanderung von

hochqualifizierten Personen ins Ausland.

Chromy nimmt dabei die Bildungspolitik

für den Mangel in die Verantwortung.

Wichtig wäre es, dass die Ausbildung näher

an die Industrie und deren Nachfrage

rückt. Es benötigt eine entsprechende Strategie,

um in zehn Jahren den Level an ausgebildeten

Fachkräften zu haben, der auch

faktisch benötigt wird.

KONTAKT

Murrelektronik GmbH

Concorde Business Park D2/11

2320 Schwechat

Tel.: +43 706 45 25 0

E-Mail: info@murrelektronik.at

Web: www.murrelektronik.at

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ARBEITSMARKT – BESCHÄFTIGUNG

Unselbstständig Beschäftigte von 2015-2018

4 Mio

2 Mio

500.000

0

rd.+2,5 %

3.827.853

Österreich

635.194

Niederösterreich

2015 2018 (bis Juli)

Arbeitslose in Niederösterreich

2016

60.000

50.000

40.000

2011

2018 (bis Juli)

Offene Stellen

15.000

12.000

9.000

6.000

59.851 –11 %

47.942

12.244

+27 %

Unternehmensgründungen insg. insg. NÖin NÖ

10.000

10.000

8.000

8.000

6.000

6.000

4.000

4.000

2.000

2.0000

0

2011

2014

2015

2016

2017

2014

2015

2016

2012

2013

2011

2012

2013

2017

Arbeitslose 2017 (im Vergleich zu 2016)

2011 2018 (bis Juli)

Österreich

Niederösterreich

–4,9 %

192.825 147.150

–3,1 %

3.000

0

Export / Import weltweit

30.000

25.000

BILDUNG – AUSBILDUNG

Lehrlinge, 1.–4. Lehrjahr

25000

< 25 Jahre

25–50 Jahre

20000

>50 Jahre

AusländerInnen 15000

Langzeitbeschäftigungslose

10000

in AMS-Schulung

5000

0

1970 1980 1990 2000 2010 2015 2016 2017

BILDUNG – AUSBILDUNG

Schüler in Volks-, Haupt-, Neuen Mittelschulen und AHS

Lehrlinge, 1.–4. Lehrjahr

80.000

70.000 25000

60.000

50.000

40.000

20000

30.000

20.000

10.000

15000 0

1995/96 2004/05

SCHULJAHR

10000

Schüler in berufsbildenden Schulen

30.000

5000

25.000

20.000

15.000

0

10.000

5.000

1970 1980 1990 2000 2010 2015 2016 2017

2017

Berufsbildende höhereSchulen

11.357 4.464

Berufsbildende Pflichtschulen

Berufsbildende mittlere Schulen

0

1995/96 2004/05 2009/10 2015/16

1970 1980 1990 2000 2010 2015 2016 2017

Schüler in Volks-, Haupt-, Neuen Mittelschulen und 0 AHS

SCHULJAHR

1970 1980 1990 2000 2010 2015 2016 2017

80.000

70.000

60.000

0 50.000 100.000 150.000 200.000

2009/10

10.000

BILDUNG – AUSBILDUNG

Langzeitbeschäftigungslose

2017

in AMS-Schulung

11.357 4.464

2015/16

32.739

< 25 Jahre

25–50 Jahre

>50 Jahre

Lehrlinge, 1.–4. Lehrjahr

AusländerInnen

25000

20000

Volksschulen

15000

AHS

Neue Mittelschulen

Hauptschulen

10000

5000

25.260

0 5000 10.000 15.000 20.000 25.000

Volksschulen

BILDUNG – AUSBILDUNG

Lehrlinge, 1.–4. Lehrjahr

25000

20000

15000

10000

5000

0

Mio EUR

20.000

15.000

5.000

0

2010 2011 2012 2013 201

Schüler in Volks-, Haupt-, Neuen Mittelschulen und


Wirtschaftswachstum in Österreich

5

4

3

2

1

0

-1

-2

-3

-4

-5

-6

2007

2009

2011

2014

2016

+1,6 %

WIRTSCHAFTSDATEN

t

Export

Import

Regionales Bruttoinlandsprodukt (BRP) Regionales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (BRP)

Mio € €

60 Mio

35.000

50 Mio

30.000

40 Mio

25.000

30 Mio

20.000

15.000

20 Mio

10.000

10 Mio

5.000

0

2000 2010 2016

0

2000 2010 2016

INFRASTRUKTUR – VERKEHR

INFRASTRUKTUR – VERKEHR

3 2014 2015 2016 2017

2017

11.357 4.464

Stromerzeugung Wirtschaftswachstum (in GWh) 2012-2015 in Österreich

Stromerzeugung 7.000

2007 (in GWh) 2012-2015

5

6.000

4

2011

7.000

3

2014 2016

5.000

2

+1,6 Wasserkraft % (> 10 MW)

1

Wasserkraft (>1 MW < 10 MW)

6.000 4.000

0

Wasserkraft (< 1 MW)

-1

3.000

5.000

-2

Naturgas

-3

Heizöl

2.000

4.000

-4

Kohle

1.000

-5

Sonstige Brennstoffe Wasserkraft (< 1 MW)

-6

3.000

2009

Wind, Photovoltaik, Geothermie

0

2012 2015

2.000

Kraftfahrzeugbestand 1984–2016

1.000

1.050.000

PKW

0

2012 2015

750.000

Kraftfahrzeugbestand 1984–2016

450.000

150.000

1.050.000

90.000

750.000 30.000

0

450.000

1984 2000 2008 2016

Zugmaschinen

LKW

Motorräder

Motorfahrräder

Leichtmotorräder

PKW

Wasserkraft (> 10 MW)

Wasserkraft (>1 MW < 10 MW

Naturgas

Heizöl

Kohle

Sonstige Brennstoffe

Wind, Photovoltaik, Geothermie

150.000 Transportaufkommen auf der Donau in Österreich 2007-2016

8.000

LKW

90.000

Quellen: WKNÖ, AMS, Statistisches Handbuch NÖ 2017, Statistik Austria

Zugmaschinen


top 1000 | Export

Belastungsprobe Brexit: Niederösterreichs elfgrößter

Handelspartner kehrt der EU den Rücken.

Getrübte Stimmung

Export. Obwohl Niederösterreichs Exportwirtschaft nach wie vor eine hervorragende

Bilanz vorweisen kann, hat sich auch aufgrund der sich verschlechternden globalen

Handelsbedingungen die Stimmung getrübt. Die Debatten um Zölle,

Sanktionen und Brexit fordern ihren Tribut.

Vor Kurzem war die Welt noch in

Ordnung. Bei der Präsentation der

jüngsten Exportbilanz Mitte dieses

Jahres gab es für Niederösterreichs Wirtschaft,

Politik und Interessensvertreter viel

Grund zum Jubeln. Denn im Vergleich zum

Vorjahr konnte die heimische Exportwirtschaft

um eindrucksvolle 8,8 Prozent zulegen.

Ein Warenexportvolumen von 21,8

Milliarden Euro unterstrich einmal mehr

die Bedeutung der Exportwirtschaft für den

Wirtschaftsstandort Niederösterreich. Niederösterreich

nimmt damit auch in der aktuellen

Bilanz wieder hinter Oberösterreich

den zweiten Rang im Export-Ranking der

Bundesländer ein.

Doch seitdem hat sich die Gute Laune von

Niederösterreichs Exporteuren merklich

eingetrübt. Denn im zweiten Quartal 2018

sackte das Konjunkturbarometer der Industriellenvereinigung

NÖ (IV-NÖ) deutlich ab.

Verschlechterungen gab es vor allem bei den

Einschätzungen zur zukünftigen Entwick-

Foto: pixabay

52 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018


Niederösterreichs

wichtigste Handelspartner

Warenaußenhandel NÖ nach Ländern 2017

lung. Das IV-NÖ-Konjunkturbarometer – als

Mittelwert aus der Beurteilung der gegenwärtigen

und zukünftigen Geschäftsentwicklung

– ist seit dem ersten Quartal 2018 von +44,9

auf +29,2 Punkte deutlich gesunken. „Zwar

befinden wir uns immer noch in einem guten

konjunkturellen Umfeld. Der Aufschwung

hat wegen der negativen Einschätzungen

für die zukünftige Entwicklung jedoch einen

Dämpfer erhalten“, so Thomas Salzer, Präsident

der IV-NÖ. Zu den genannten negativen

Einschätzungen dürften nicht zuletzt die sich

verschärfenden Konflikte im globalen Handel

geführt haben, die auch für Niederösterreichs

Exportwirtschaft in den nächsten Jahren zu

einer Belastungsprobe werden könnten.

Trump macht Sorgen

Zölle, Sanktionen und Brexit heißt die unerfreuliche

Dreifaltigkeit, die Europas Wirtschaft

seit geraumer Zeit Sorgen bereitet

und auch Niederösterreichs Exporteuren

aufs Gemüt drückt. Ein wesentlicher Impuls

für die sich abzeichnenden Erschwernisse

im globalen Handel geht vom US-amerikanischen

Präsidenten Donald Trump und von

der von ihm forcierten protektionistischen

Handelspolitik aus. Mit der Verhängung von

Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus

der Europäischen Union im Mai dieses Jahres

gab es ein deutliches Signal von jenseits

des Atlantiks an Europas Märkte, das nichts

Gutes erwarten ließ. Zwar konnten die Vertreter

der EU Trump von weiteren Zöllen

abbringen, doch für eine echte Beruhigung

reichte das bei Weitem nicht. Zu groß ist die

Wahrscheinlichkeit, dass der mitunter erratisch

und sprunghaft agierende US-Präsident

seine Meinung ändert und dem EU-Markt

einen ähnlichen Handelskrieg erklärt wie der

Volksrepublik China. Für Niederösterreichs

Exportwirtschaft geht es beim US-Markt

–dem fünftgrößten für Niederösterreichs

Deutschland

Tschechische Republik

Italien

Ungarn

Vereinigte Staaten

Polen

Schweiz

Slowakei

Frankreich

Slowenien

Mit einem Exportvolumen von 6,5 Milliarden

Euro und einem Wachstum von 10,4 Prozent ist

Deutschland weiterhin mit großem Abstand der

wichtigste Handelspartner Nieder österreichs.

Der Anteil Deutschlands an den heimischen

Gesamtexporten liegt bei 30 Prozent. Danach

folgt mit großen Abstand die Tschechische

Republik mit einem Exportvolumen von 1,3

Milliarden Euro und einem Wachstum von 11,4

Prozent. Platz drei belegt Italien mit ebenfalls

rund 1,3 Milliarden Euro und einer Steigerung

von 9,7 Prozent, Platz vier hat Ungarn mit 1,2

Milliarden Euro eingenommen und auf Platz

fünf folgen die USA mit einer Milliarde Euro

Export

6.479 Mio

EUR

Warenaußenhandel NÖ nach Kontinenten 2017

Europäische Union

restliches Europa

Asien

Amerika

Afrika

Ozeanien und Polargebiete

sonstige

Import

7.993 Mio

EUR

und einem Minus von 3,5 Prozent. Rund eine

Viertelmillion Arbeitsplätze sind mit der niederösterreichischen

Exportwirtschaft verbunden.

48,8 Prozent beträgt die durchschnittliche

Exportquote von Industrieerzeugnissen aus Niederösterreich.

Besonders gerne gekauft werden

Kessel und Maschinen mit einem Exportvolumen

von 2,7 Milliarden Euro sowie elektrische

Maschinen und elektrotechnische Anlagen mit

einem Exportvolumen von 2,4 Milliarden Euro.

Weitere Exportschlager: Zugmaschinen, Kraftwagen,

Waren aus Eisen und Stahl, mineralische

Brennstoffe, Mineralöle, Destillate, Aluminium

und Kunststofferzeugnisse.

Mio EUR

16.601

Mio €

17.293

Mio €

0 5.000 10.000 15.000 20.000

Export

Import

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018

53


top 1000 | Export

Wirtschaft – um ein nicht zu vernachlässigendes

Handelsvolumen. Güter im Wert

von rund einer Milliarde Euro exportieren

heimische Betriebe in den US-Markt, ein Volumen,

das durch Handelsbeschränkungen

wie Zölle erheblich Schaden nehmen könnte.

Sanktionen hemmen Export

Auch beim Sorgenfaktor Nummer zwei spielen

die USA eine gewisse Rolle. Nach dem

Vorbereiten auf den D-Day

Wenige Monate vor dem Austritt des

Vereinigten Königreichs aus der

Europäischen Union steigen bei Politik,

Wirtschaft und Interessensvertretern die

Anstrengen, einen möglichst reibungslosen

Übergang zu gewährleisten. Leichter gesagt

als getan, denn noch ist immer nicht klar, wie

der Abschied der Briten aussehen wird. Vom

weitreichenden Assoziationsabkommen à la

Norwegen bis zum Hard Brexit mit Drittstaaten-Status

ist alles möglich. „Je näher der

Brexit kommt, desto verworrener wird die

Lage”, beurteilte kürzlich Christian Kesberg,

Wirtschaftsdelegierter im Außenwirtschafts-

Center (AC) London, beim Wirtschaftsdelegierten-Sprechtag

in der WKNÖ die Lage.

Er hat sich bereits mit Worst-case-Szenarien

auseinandergesetzt und rät niederösterreichischen

Unternehmen, dass sie sich genau

überlegen sollten, was auf sie zukommen

könnte, wie sie sich vorbereiten könnten und

welche Umsetzungen wirklich Sinn machten.

Checklisten, um einzuschätzen, wie stark das

eigene Unternehmen betroffen sein wird,

gibt es auf der Website der Wirtschaftskammer

Österreich. Vor allem Unternehmen,

die wenig Know-how mit Export in Nicht-

EU-Länder haben oder just-in-time liefern,

werden sich auf Veränderungen durch den

BREXIT gefasst machen müssen. Christian

Kesberg prognostiziert strengere Zollverfahren

und Steuernachteile, trotzdem ist

er überzeugt: „Großbritannien wird auch

einseitigen Ausstieg aus dem sogenannten

Atomabkommen mit dem Iran und dem

Verhängen neuer Handelssanktionen drohen

die USA nun auch europäischen Unternehmen,

die weiterhin Handelsbeziehungen

mit der islamischen Republik unterhalten,

mit schweren Konsequenzen. Mit Erfolg,

wie die Rückzugsankündigungen von verschiedenen

multinationalen Konzernen zeigen.

Zu wichtig ist in den meisten Fällen der


„Die Auswirkungen

hängen vom Ausstiegsabkommen

ab.“

Landesrat Martin Eichtinger

weiterhin die zweitgrößte Volkswirtschaft in

Europa bleiben.”

Eher zurückhaltend beurteilte Martin

Eichtinger, Niederösterreichs Landesrat für

internationale Beziehungen und ehemaliger

Botschafter in London, kürzlich beim ecoplus-

Symposium im Schloss Laxenburg die aktuellen

Entwicklungen rund um den Brexit: „Die österreichische

EU-Ratspräsidentschaft nutzen wir

intensiv, um Niederösterreich noch tiefer in der

EU zu verankern. Inwieweit sich der Brexit auf

Niederösterreich auswirken wird, hängt jetzt

von dem Ausstiegsabkommen ab und wie das

künftige Verhältnis zwischen Großbritannien

und der EU aussehen wird.“

US-Markt, während das Geschäft mit dem

Iran oft vernachlässigbar erscheint. Auch

Nieder österreichs Exportbilanz würde im

Fall eines Totalrückzugs von im Iran tätigen

Unternehmen wenig Schaden nehmen, zu

gering ist das Handelsvolumen (2017 österreichweit

ca. 300 Millionen Euro) mit der

Volkswirtschaft im mittleren Osten. Schon

schwerer wiegen dagegen die von der EU

gemeinschaftlich verhängten und seit mehreren

Jahren intakten Handelssanktionen

gegenüber Russland, das für Niederösterreichs

Wirtschaft immer ein traditionell starker

Markt war. Zwar konnten die niederösterreichischen

Exporte nach Russland im vergangenen

Jahr um 12,1 Prozent auf insgesamt

292 Millionen Euro zulegen, gebremst wird

das Potenzial aber trotzdem noch deutlich.

IV-NÖ-Präsident Salzer dazu: „Ein – zumindest

schrittweiser – Abbau der Sanktionen

würde ein noch größeres Wachstum bringen.“

Fragezeichen Brexit

Last but not least sorgt die nach wie vor

ungewisse Situation um den Abschied der

Briten vom gemeinsamen europäischen

Markt für Verunsicherung. Obwohl die

Vertreter von UK und EU nach wie vor um

einen tragbaren Kompromiss ringen, wächst

die Wahrscheinlichkeit für einen sogenannten

Hard Brexit mit jedem Tag. Mit unabsehbaren

Folgen auch für Betriebe in Niederösterreich,

die im Vorjahr Waren im Wert

von 477 Millionen Euro ins UK exportierten

(2,19 Prozent der niederösterreichischen Exporte).

Aber nicht nur die direkten Exporte

niederösterreichischer Produkte würden

durch die bei einem ungeordneten Brexit unvermeidbaren

Handelsschranken dramatisch

reduziert werden. Stark betroffen wären auch

Unternehmen, die Bestandteile an andere europäische

Unternehmen, wie etwa die Autoindustrie,

zuliefern. Verlässliche Schätzungen,

wie groß die Verluste bei diesem Szenario

wären, gibt es zwar nicht, tatsächlich aber hat

Niederösterreichs Waren export nach UK

schon im Vorjahr nachgelassen. Noch ganz

ohne Hard Brexit.

Josef Temper

Fotos: Martin Hörmandinger

54 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018


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zu gestalten

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AUTOHAUS EBNER | PROMOTION

„Generationenwechsel“

im Autohaus Ebner

„Weil wir beide lösungsorientiert sind und unsere Wurzeln nie vergessen haben“, erzählt Andreas

Leodolter, habe die Teamarbeit zwischen ihm und Toni Ebner immer schon perfekt funktioniert.

Nach 42 erfolgreichen Jahren und 42.000 glücklichen Kunden zieht sich Toni Ebner nun aus dem

täglichen Geschäft zurück und überlässt seinem „Ziehsohn“ Andreas Leodolter die

Führung des KFZ-Imperiums.

Die Geschichte Toni Ebners beginnt

wie im Bilderbuch: Der

junge Sohn einer Bauernfamilie

entschied sich im Teenageralter gegen den

Hof und für eine Lehre als Mechaniker.

Nicht weit vom elterlichen Betrieb entfernt

fand er eine Lehrstelle und einen Meister,

der ihm das Handwerk in Perfektion beibrachte.

Nach dem erfolgreichen Meisterabschluss,

im Alter von gerade einmal

23 Jahren, gründete Toni Ebner seinen

eigenen Betrieb. Anfänglich eine kleine

Werkstatt gemeinsam mit einem zweiten

Mechaniker, kurze Zeit später eine zusätzliche

Spenglerei und Lackiererei. Der Expansionskurs

sorgte bald für Platzmangel

und so übersiedelten die Eltern auf einen

anderen Hof, während die Landwirtschaft

in Sollenau zu einem immer größer werdenden

KFZ-Betrieb ausgebaut wurde. Von

Beginn an handelte Toni Ebner mit Autos

der Marke Opel, doch ganz entscheidend

Seit 2001 ein starkes Team: Andreas Leodolter und Toni Ebner

Fotos: Studio Sony, Franz Baldauf

NEU: der Opel

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Nr. 393

für den weiteren Weg war ein Angebot der

Weltmarke im Jahr 1994. Toni Ebner wurde

zum „A-Händler“ und eröffnete folglich

einen neuen Standort in Felixdorf. Beseelt

von Ehrgeiz und ausgezeichnet durch Unermüdlichkeit,

wurden in Felixdorf im ersten

Jahr statt 150 geplanten Autos 500 Fahrzeuge

der Marke Opel verkauft. Bereits im

ersten Jahr schrieb der neue Standort damit

schwarze Zahlen – das erste Kapitel in einer

Erfolgsgeschichte, die bis zum heutigen Tag

fortgeschrieben wurde.

AUF ERFOLGSKURS

Im Jahr 2001 eröffnete Toni Ebner seinen

zweiten Standort in Oeynhausen – diesmal

gemeinsam mit seinem „Ziehsohn“ Andreas

Leodolter. Innerhalb weniger Monate

wurde ein zweistöckiger Schauraum erbaut

und binnen eines Jahres schrieb auch dieser

Standort schwarze Zahlen. 2012 ging

der Erfolgskurs mit dem Bau des dritten

und vermutlich auch aufwendigsten Standorts

in Brunn am Gebirge weiter. Dem

10.000 Quadratmeter großen Areal fehlte

zu Beginn jegliche Verkehrsanbindung.

Heute ist es das modernste Autohaus Europas

mit eigenem Kreisverkehr. Neben

dem Autohaus führt eine Abzweigung in

Ebner’s Reifenhotel. 40.000 Reifen können

hier eingelagert werden – ganz unabhängig

von der Automarke. Ausschlaggebend für

den Erfolg, so ist sich Andreas Leodolter

sicher, ist immer schon der persönliche

Draht zu den Kunden gewesen: „Wir sind

mit beinahe allen Kunden per Du.“

Andreas Leodolter übernahm im Sommer 2018

als Geschäftsführender Gesellschafter die Führung

der Betriebe.

TEAMSPIRIT

Neben der starken Kundenbindung begründet

Andreas Leodolter den Erfolg

aber auch mit dem sehr familiären Umgang

im Ebner-Team: „Entscheidungen werden

bei uns nicht in der Chefetage gefällt, uns

ist wichtig, das gesamte Team einzubinden.

Ich vergleiche mein Team auch immer mit

meiner Familie und ich bin irrsinnig stolz

auf sie.“ Und weil das gute Arbeitsklima in

den drei Autohäusern auch in der Umgebung

kein Geheimnis ist, ist das Autohaus

Ebner mit mehr als 180 MitarbeiterInnen

und rund 15 Lehrlingen nicht nur ein

großer, sondern auch beliebter Arbeitgeber.

Auch wenn die Nachfrage nach freien

Lehrstellen in den letzten Jahren leicht

zurückging, ist das Unternehmen immer

noch für viele junge Menschen der Einstieg

ins Berufsleben. Und das ist der Geschäftsführung

auch immer schon ein wichtiges

Anliegen gewesen. „Ein gesundes Unternehmen,

in dem der Lehrling nicht zum

Putzen oder Einkaufen geschickt wird und

in dem er von der ersten Minute an eine

tolle und spannende Ausbildung erhält, ist

uns sehr wichtig. Auch muss jeder Lehrling

von Beginn an das Gefühl haben, ein fixer

Bestandteil des Teams zu sein, wichtig für

den Betrieb zu sein“, meint Andreas Leodolter.

Eine eigens eingerichtete Lehrwerkstätte

soll der jungen Generation ermöglichen,

in aller Ruhe die Komplexität eines

Fahrzeugs zu verstehen, und die Möglichkeit

bieten, ohne Druck experimentieren

zu können. Besonders wichtig neben den

praktischen Übungsmöglichkeiten ist auch

der persönliche Draht zu den Lehrlingen.

So nehmen sich die drei Betriebsleiter

selbst der Auszubildenden an.

Teamarbeit wurde bei Toni Ebner immer

schon großgeschrieben, genauso auch

Handschlagqualität. Beides hat er seinem

„Ziehsohn“ Andreas Leodolter längst

weitergegeben. Nun folgte im Sommer

2018 auch die Übergabe des Betriebs. Seit

September 2018 ist Andreas Leodolter alleiniger

geschäftsführender Gesellschafter.

Nach 42 erfolgreichen Jahren zieht sich

Toni Ebner nun also aus dem täglichen Geschäft

zurück, steht seinem Team in seiner

Funktion als Beiratsvorsitzender aber nach

wie vor mit Rat und Tat zur Seite.

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top 1000 | Landwirtschaft

Landwirtschaft. Der Kampf

der heimischen Landwirte

mit Wetterextremen und

den einhergehenden Folgen

hat längst begonnen. Eine

Herausforderung, der sich

manch einer mit kreativen

Lösungen stellt.

Landwirtschaft im

Klimawandel

Gewitter, Hagel und Abschwemmungen

auf der einen, Trockenheit

und Insektenplagen auf der

anderen Seite, die Wetterextreme und ihre

Folgen stellen die Land- und Forstwirtschaft

vor Unsicherheiten und Herausforderungen.

Die Auswirkungen sind bereits messbar. Im

Ackerbau ist mit Ernteeinbußen von zehn

bis 15 Prozent zu rechnen, im Grünland sind

es bis zu 40 Prozent. Auch für die Forstwirte

sind die Wetterextreme spürbar. So hat der

Borkenkäfer in den österreichischen Wäldern

für enorme Schäden gesorgt. Im Vorjahr

wurden bereits rund 3,5 Millionen Festmeter

Holz geschädigt und damit wertgemindert.

Damit wurde der bislang höchste Wert seit

Beginn der Aufzeichnungen erreicht. Besonders

aber soll laut Bundesministerium für

Nachhaltigkeit und Tourismus der Pflanzenbau

in Zukunft vom Klimawandel betroffen

sein. Um dem entgegenzuwirken, braucht es

zukunftsfitte Sorten, die stabile Erträge und

Qualität auch bei Wetterextremen hervorbringen.

Mit dem Projekt „Klimafit“ setzt das

Bundesministerium für Nachhaltigkeit und

Tourismus gemeinsam mit Saatgut Austria

einen wichtigen Schritt. Rund eine Million

Euro pro Jahr sollen vom Ministerium und

den Bundesländern in dieses Forschungsprojekt

investiert werden. Neue Entwicklungen

im Sortenbereich sollen Antworten auf den

Schädlingsdruck, auf die Trockenheit und die

zunehmenden Extremwetterereignisse geben.

Wassermelonen aus dem

March feld und Süßkartoffeln

aus dem Waldviertel

Einige Landwirte haben bereits reagiert

und versuchen mit dem Anbau regionaluntypischer

Lebensmittel das Beste aus dem

Klimawandel zu machen. So auch Hannes

Windhaber. Seit mehreren Jahren baut der

junge Landwirt im Marchfeld Wassermelonen

an. Um rund 6.000 Kilogramm Wassermelonen

ernten zu können, müssen 0,5

Hektar Fläche bewirtschaftet werden. Im

Marchfeld gelingt das gut, der sandige Boden

und das Klima bieten die besten Voraussetzungen.

Dennoch, so sagt Hannes Windhaber,

seien die Erträge auch hier zu 80 Prozent

vom Wetter abhängig. Auch der Waldviertler

Betrieb PUR Organic Products GmbH – ein

Full-Service-Dienstleister für Vertragsbauern

– experimentiert seit einiger Zeit mit einem

für die Region untypischen Produkt. Im

Waldviertel werden Süßkartoffeln angebaut.

„Gerade durch die klimatischen Veränderungen

ist dieses Produkt eine spannende

Perspektive für Betriebe, die technisch gut

ausgerüstet sind,“ so PUR-Geschäftsführer

David Wais. Der Anbau von Süßkartoffeln

ist durch die stark wachsende Nachfrage in

Europa sehr interessant, gleichzeitig aber

sehr anspruchsvoll. Neben der Beschaffung

von gutem Pflanzgut ist der Anbau im Waldviertel

derzeit nur unter einer Folie und durch

Bewässerung umsetzbar. Dennoch aber ist es

laut David Wais bereits machbar: „Im vergangenen

Jahr wurde der Anbau der Süßkartoffel

auch erstmals in einem größeren Umfang

umgesetzt. Sowohl der Anbau als auch der

Absatz waren für das erste große Versuchsjahr

zufriedenstellend.“


TEUFL | PROMOTION

Würste und Schinken der Fleischhauerei Teufl erringen Jahr für Jahr internationale

Auszeichnungen. Das Geheimnis des Erfolgs: qualitativ hochwertige Rohstoffe,

kulinarische Kreativität und das profunde Know-how eines Traditionsbetriebs.

Nr. 730

Österreichs „schärfste“ Fleischhauerei

Foto: Teufl

Unternehmerfamilie Teufl : Erfolgreich mit klassischem Fleischhauerhandwerk

und Liebe zur Tradition.

Die Fleischhauerei Teufl

in Ruprechtshofen

kann auf eine langjährige

Tradition zurückblicken.

Seit 1898 bestehen die Fleischhauerei

und das daran angeschlossene

Wirtshaus. 2011 hat

Josef Teufl den von seinem Urgroßvater

gegründeten Betrieb

übernommen und führt diesen

nun mit Sinn für die Familientradition

und behutsamen Modernisierungen.

Während andere in

der Branche auf Massenerzeugung

und Billigprodukte setzen,

verfolgen Josef Teufl und seine

Frau Isabella eine vollkommen

andere Strategie: „Wir wollen gar

kein Industriebetrieb, sondern

ein Handwerksbetrieb sein.“

Dass diese Strategie aufgeht,

zeigen die Erfolge: So wurden

Produkte aus dem Hause Teufl

auch heuer wieder bei diversen

Wettbewerben hoch prämiert.

Mit insgesamt 17 Goldmedaillen

wurden etwa Rohwürste, Brühwurstarten

oder Fleischwürste

des Ruprechtshofener Traditionsbetriebs

ausgezeichnet. Das

hat mit der besonderen Sorgfalt

zu tun, mit der die Wurst- und

Schinkensorten im Hause Teufl

hergestellt werden. Eindrucksvoll

zeigt sich das zum Beispiel

beim Schinken. Enthält der übliche

Schinken der fleischverarbeitenden

Industrie bis zu 80

Prozent Wasser, so sind es beim

Schinken der Fleischhauerei

Teufl nur 20 Prozent. Ganz klar,

welches Produkt in so einem

Fall mit dem reichhaltigeren

Geschmack aufwarten kann.

„Unsere Produkte zeichnet aus,

dass sie mit Liebe und Tradition

hergestellt werden. Wir praktizieren

klassisches Fleischhauerhandwerk“,

erklärt Firmenchef

Josef Teufl. Insgesamt werden

bei Teufl 70 bis 80 Wurst- und

Schinkensorten hergestellt, die

auch im firmeneigenen Geschäftslokal

verkauft werden.

Ein besonderer Verkaufsschlager

ist die Ruprechtshofner Blutwurst.

„Die hat schon sehr oft

Medaillen gewonnen“, freut sich

Josef Teufl. Beliefert werden mit

den Fleischereispezialitäten aus

Ruprechtshofen nur ausgesuchte

Gastronomiebetriebe und Heurige,

in den Verkaufsregalen der

großen Handelsketten sind die

Produkte, durchaus beabsichtigt,

nicht vertreten. Moderne

Vertriebswege nützt das Unternehmen

trotzdem, denn Teufls

Spezialitäten können über einen

Internetshop der Firmenwebsite

geordert werden. Wie etwa die

mit der Chilischote Habanero

hergestellte Habanossi: „Wir

dürfen zu Recht behaupten, dass

wir die schärfste Fleischhauerei

Österreichs sind“, erklärt Teufl

schmunzelnd, denn diese Spezialwurst

sei wirklich „extrem

scharf“.

SCHLACHTHOFBETRIEB

Eine wichtige Rolle im Unternehmen

Teufl nimmt nach wie

vor der Schlachthofbetrieb ein.

Die Quantitäten können sich

sehen lassen. So werden im

Jahr in etwa 100.000 Schweine

und zwischen 5.000 und 6.000

Rinder geschlachtet. Damit

wird zum einen der Bedarf an

hochwertigen Ausgangsstoffen

für die hauseigene Wurst- und

Schinkenproduktion gedeckt,

zum anderen werden Industrieund

Gastronomiebetriebe mit

Schweinehälften und Rindfleisch

beliefert. Dabei bedient die Ruprechtshofener

Fleischhauerei

nicht nur den heimischen Markt,

sondert beliefert mit substanziellen

Mengen auch EU-Märkte,

mit Schwerpunkten Slowenien,

Tschechien und Slowakei. Trotz

der großen Menge geht Teufl

auch im Schlachthofbetrieb keine

Kompromisse ein und setzt

auf die Qualität heimischer Erzeugung:

„Die Tiere werden alle

in der Region im Umkreis von 50

Kilometern gekauft.“ Etwas, das

Josef Teufl am heimischen Markt

schätzt: „Es gibt für unseren Betrieb

genug Rohstoffe und die

Transportwege sind kurz. Durch

die vielen mittelständischen Bauernhöfe

gibt es wenig Massenproduktion.“

MITARBEITER

Insgesamt 30 Mitarbeiter sind

in dem niederösterreichischen

Familienbetrieb beschäftigt und

pro Jahr werden bis zu zwei

Lehrlinge aufgenommen. „Die

bleiben dann meistens im Betrieb“,

erklärt Josef Teufl, der,

mit Unterstützung seiner Frau

Isabella und seiner Mutter, mit

der hohen Qualität seiner Produkte

der industriellen Massenware

Paroli bietet.

KONTAKT

Josef und Isabella Teufl GmbH

Hauptplatz 6

3244 Ruprechtshofen

Tel.: +43 27 56 / 2301

Fax: +43 27 56 / 2301 6

E-Mail: isabella@schlachthof-teufl.at

Web: www.schlachthof-teufl.at

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„Wo Frauen sind,

sind Familien“

Im Gespräch. Irene Neumann-Hartberger setzt sich als

Landesbäuerin besonders für die Stärkung von Frauen

im ländlichen Bereich und den Dialog mit der

Gesellschaft ein. Klischees und veraltete Bilder aus dem

Weg zu räumen, hat dabei oberste Priorität.


„Frauen werden durchaus gefordert sein,

eigene Betriebsstandbeine zu führen und

Diversifi kationen zu schaffen.“

Fotos: Anja Grundböck

ECHO: Die Landwirtschaft ist für

Niederösterreich ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Was müssen Niederösterreichs

Landwirte tun, damit das so

bleibt?

Irene Neumann-Hartberger:

Landwirte müssen weiterhin die Motivation

finden, mit vollem Engagement

und einigen Entbehrungen ihre Landwirtschaft

zu betreiben. Fakt ist, dass

tierhaltende Betriebe 365 Tage im Jahr

da sein müssen. Um die nötige Motivation

beibehalten zu können, braucht es

eine bessere Entlohnung.

ECHO: Sie setzen sich sehr dafür ein,

eine Stärkung der Frauen im ländlichen

Raum zu erzielen. Wie gelingt das?

Neumann-Hartberger: Wo Frauen

sind, sind Familien. Der ländliche Raum

muss also nach den Bedürfnissen der

Frau gestaltet sein. Finden Frauen die

Stadt attraktiver und bleiben nach der

Ausbildung dort, stirbt der ländliche

Raum aus. Bäuerinnen und Frauen mit

anderen Berufen haben hier dieselben

Bedürfnisse: Wir brauchen einen attraktiven

ländlichen Raum und dazu

gehören Schulen, Kindergärten, Infrastruktur,

Altenpflege und gute Internetverbindungen.

Deshalb müssen auch in

den Gremien und in der Politik mehr

Frauen vertreten sein.

ECHO: Was sind die wichtigsten Faktoren,

um junge Frauen zu motivieren,

in einem landwirtschaftlichen Beruf

Fuß zu fassen?

Neumann-Hartberger: Die landwirtschaftlichen

Betriebe profitieren,

wenn Frauen von außerhalb, mit

anderen Ausbildungen, auf den Hof

kommen. Durch den Blick von außen

kann der Betrieb weiterentwickelt

werden. Natürlich ist eine gewisse Bereitschaft

für Entbehrungen nötig. Dafür

erhält man Selbstbestimmung. Es

braucht aber unbedingt die Perspektive,

als Betrieb bestehen zu können.

Daher muss an den Produktpreisen

gearbeitet werden. Ein Beispiel: Es

ist frustrierend, dass meine Eltern vor

Jahrzehnten denselben Milchpreis

pro Liter erhalten haben wie ich heute.

Die Betriebsmittelkosten waren

damals viel niedriger. Es braucht ganz

einfach Wertschöpfung .

ECHO: Was sind die größten Herausforderungen

für die Bäuerinnen in den

nächsten zehn Jahren?

Neumann-Hartberger: Frauen

werden durchaus gefordert sein, eigene

Betriebsstandbeine zu führen und

Diversifikationen zu schaffen. Nur Produzieren

in der Menge wird uns Frauen

auf Dauer nicht begeistern können.

ECHO: Steigt das Bewusstsein der

Gesellschaft für den Wert regionaler

Lebensmittel?

Neumann-Hartberger: Ja, das

Bewusstsein, bedachter einzukaufen,

steigt. Noch bewusster muss aber der

Griff ins Regal erfolgen. Dafür braucht

es aber auch eine lückenlosere Herkunftsbezeichnung,

vor allem bei bearbeiteten

Produkten. Es muss auf einen

Blick erkennbar sein, was drin ist und

wo es herkommt. Das ist existenzsichernd

für uns Landwirte.


top 1000 | INTERVIEW

„Wichtig ist, auf mehreren

Beinen zu stehen“

Im Gespräch. Als Schritte in die richtige Richtung bewertet IV-NÖ-Präsident

Thomas Salzer das neue Arbeitszeitgesetz und den Bürokratieabbau auf Landesebene.

Mit Sorge blickt er auf die Handelspolitik der USA.

ECHO: Wenn Sie auf die Entwicklung

von Niederösterreichs Industrie im vergangenen

Jahr zurückblicken: Wie sieht

Ihre Bilanz aus?

Thomas Salzer: Es sind einige Entscheidungen

gefallen, die aus Sicht der

Industrie zu begrüßen sind. Dazu zählt

das neue Arbeitszeitgesetz, das es den

Betrieben leichter ermöglicht, auf Auftragsschwankungen

zu reagieren und

dadurch wettbewerbsfähiger zu werden.

Auf Landesebene gab es Erfolge

beim Bürokratieabbau. Insgesamt hat

der Landtag 80 Bestimmungen in 24

Landesgesetzen aufgehoben oder vereinfacht.

Das ist ein erster Schritt in die

richtige Richtung. Was wir aber noch

brauchen, sind mehr amtliche Sachverständige

sowie „Industrie-Sachverständige“

für die Anliegen von Produktionsbetrieben.

ECHO: Bis vor Kurzem zeigte die Kurve stetig

nach oben. Im zweiten Quartal 2018 sackte

das Konjunkturbarometer der IV-NÖ allerdings

deutlich ab. Woran liegt das?

Salzer: Vor allem die Prognosen haben sich

verschlechtert. Zu den Gründen dafür zählen

sicher die internationalen Handelskonflikte,

die für Verunsicherung sorgen, aber auch der

Fachkräftemangel. Während die großen, exportorientierten

Unternehmen schon seit längerer

Zeit verstärkt auf Mitarbeitersuche sind,

kommen nun auch die kleineren Betriebe dazu.

ECHO: Ist diese gedämpfte Erwartungshaltung

der befragten Industriebetriebe eine Reaktion

auf die schon existierenden und noch

zu erwartenden Schwierigkeiten in wichtigen

Exportmärkten?

„Zu den Gründen für die schlechteren

Prognosen zählen sicher die internationalen

Handelskonflikte, die für Verunsicherung

sorgen, aber auch der Fachkräftemangel.“

Salzer: Natürlich entsteht durch die internationalen

Handelskonflikte eine Verunsicherung.

Unsere wichtigsten niederösterreichischen Exportmärkte

sind jedoch Deutschland, Tschechien

und Italien und hier sind Zölle und Wirtschaftssanktionen

kein Thema. Anders als bei

den USA, die mit einem Exportvolumen von

rund einer Milliarde bereits auf Platz fünf der

wichtigsten Exportmärkte Niederösterreichs

liegen.

ECHO: Wie werden Niederösterreichs Industriebetriebe

mit den schwierigeren Bedingungen

im Export – Stichwort Zölle und Wirtschaftssanktionen

– umgehen?

Salzer: Wir bedauern die Entscheidung der

USA, erhöhte Zölle auf Aluminium- und Stahlprodukte

zu verhängen. Abschottung bewirkt

immer das Gegenteil von Wachstum. Daher

müssen im Interesse der transatlantischen Beziehungen

die Verhandlungen fortgesetzt

werden. Die niederösterreichischen

Exporte nach Russland konnten im vergangenen

Jahr zwar um 12,1 Prozent

auf 292 Millionen Euro zulegen. Ein –

zumindest schrittweiser – Abbau der

Sanktionen würde ein noch größeres

Wachstum bringen.

ECHO: LG Electronics kaufte heuer

für 1,1 Milliarden Euro den niederösterreichischen

Parade-Industriebetrieb

ZKW. Eine der größten Übernahmen

eines niederösterreichischen Industriebetriebs

durch einen ausländischen

Konzern in der jüngeren Vergangenheit.

Ist das ein Vorteil oder ein Nachteil für

den Industriestandort Niederösterreich?

Salzer: ZKW führt die Statistik für Patentanmeldungen

aus Niederösterreich an und

hat mit LG einen innovativen Partner gefunden,

um seine Technologieführerschaft weiter auszubauen.

Südkorea, die Heimat von LG, zählt zu

den weltweiten Vorreitern bei den Ausgaben

für Spitzenforschung. Diese Partnerschaft ist

also ein guter Nährboden für weitere Innovationen,

die auch positive Impulse für den Industriestandort

Niederösterreich bringen können.

ECHO: Wächst der Appetit von Global-Playern

auf Niederösterreichs Industriebetriebe

und erwarten Sie weitere Übernahmen dieser

Größenordnung?

Salzer: Übernahmen kann es immer wieder

geben. Wichtig ist, dass Angebote aus dem Ausland

ausreichend geprüft werden – schließlich

muss es Vorteile für beide Seiten geben. Was

nicht passieren darf, ist, dass das Know-how nur

in eine Richtung abfließt. Josef Temper

Foto: Josef Bollwein

62 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018


So

fängt

man

Blicke.


top 1000 | INTERVIEW

„Das strengste Spielerschutzsystem

Europas“

Im Gespräch. Vorstandsvorsitzende Dr. Monika Poeckh-Racek über die wirtschaftliche

Relevanz der ADMIRAL Casinos & Entertainment AG, das Glücksspiel in Niederösterreich,

die Entwicklung der Spielsuchtprävention und die Rolle als Frau im Top-Management.

ECHO: Erzählen Sie uns bitte kurz, wie Sie

eigentlich zur ADMIRAL Casinos & Entertainment

AG (ACE), einer NOVOMATIC-

Tochtergesellschaft und damit des größten

Gaming-Technologiekonzerns Europas, gekommen

sind?

Monika Poeckh-Racek: Ich habe Rechtswissenschaften

studiert, startete dann zunächst

eine juristische Laufbahn, bis ich schließlich

2006 die Unternehmensgruppe NOVOMATIC

kennenlernte. Ich startete meinen Werdegang

bei NOVOMATIC im Jahr 2007, also vor über

zehn Jahren. Ich war bis zum Jahr 2016 für die

Abteilung Group Corporate Responsibility

verantwortlich. Seit Mai 2011 bin ich Mitglied

des Vorstands bei der ADMIRAL Casinos &

Entertainment AG (ACE) mit Fokus auf Spielerschutz

und Prävention und seit dem Jahr

2016 auch Vorstandsvorsitzende dieser Gesellschaft.

Ich bin dort unter anderem zuständig

für die Bereiche Recht und Behörden, Human

Resources, Marketing, Qualitätsmanagement

und Guest Relations, welche mir sehr große

Freude bereiten.

ECHO: Welche betriebswirtschaftliche Relevanz

hat die ACE in Österreich?

Poeckh-Racek: Derzeit betreiben wir in

Niederösterreich insgesamt 77 Filialen und

österreichweit 147 mit insgesamt rund 800

MitarbeiterInnen. Wir haben im Jahr 2012 eine

Lizenz für insgesamt 1.165 Glücksspielgeräte

erhalten. Diese Lizenz ist nunmehr gültig bis

zum Jahr 2032. Die ACE ist nicht nur ein Leitbetrieb

der Region, sondern auch Unterstützer

kultureller und gesundheitlicher Initiativen

und leistet neben Steuerzahlungen auch einen

„Die ACE ist nicht nur ein

Leitbetrieb der Region,

sondern auch Unterstützer

kultureller und gesundheitlicher

Initiativen.“

wesentlichen Beitrag für Bund und Gemeinde.

Darüber hinaus haben wir auch unser Headquarter

in Niederösterreich, nämlich in Wiener

Neudorf, stationiert.

ECHO: Wie funktioniert das Warnsystem

mit der ADMIRAL-Card in Niederösterreich?

Könnten Sie uns dazu einen näheren Einblick

geben?

Poeckh-Racek: Niederösterreich übernimmt

hier wieder eine Vorreiterrolle, denn

wir haben hier mit der ADMIRAL-Card das

strengste Spielerschutzsystem Europas eingeführt.

Im konzessionierten Spiel wird mithilfe

eines abgestuften Warnsystems auffälliges

Spielverhalten erkannt. Das kann man sich wie

eine Art Sicherheitsnetz vorstellen, das unsere

Gäste davor bewahrt, in eine Suchtspirale hineinzukommen.

Wer in einem unserer Automatensalons

spielen möchte, benötigt dafür die

ADMIRAL-Card. Diese wird nach vorheriger

Registrierung mittels amtlichen Lichtbildausweises

und Einwilligungserklärung (hier erfolgt

unter anderem die Zustimmung zur Einholung

von Bonitätsauskünften etc.) ausgegeben. Der

wichtigste Faktor in der Suchtprävention sind

aber unsere sehr gut geschulten Mitarbeiter-

Innen, die Tag für Tag ein offenes Ohr für unsere

Gäste haben.

ECHO: Erst kürzlich wurden die vorbildhaften

Spielerschutzmaßnahmen von der ACE

international gewürdigt. Sie waren live vor Ort.

Wie war es für Sie, in London diese Auszeichnung

erstmalig entgegenzunehmen?

Poeckh-Racek: Es war für mich ein großartiges

Erlebnis, bei den diesjährigen Global Regulatory

Awards in London die international

anerkannte Auszeichnung für den zweiten Platz

in der Kategorie „herausragender individueller

Beitrag zu verantwortungsvollem Glücksspiel

in einer Kundenrolle“ entgegenzunehmen.

Diese prestigeträchtige Würdigung ist nicht nur

eine hohe Auszeichnung für das Responsible-

Gaming-Management von ADMIRAL bzw.

NOVOMATIC, sondern ich habe diese auch

stellvertretend für unsere hervorragenden MitarbeiterInnen

entgegengenommen.


Und

Preise.

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WITTUR | PROMOTION

50 Jahre Innovationskraft

in Scheibbs

Im Herzen des Mostviertels, in der Bezirkshauptstadt Scheibbs, ist das Wittur-Werk zu

fi nden, das in diesem Jahr sein 50. Jubiläum feiert. Unter dem Motto „immer aufwärts“ werden

Aufzugskomponenten entwickelt und produziert. Mittlerweile ist das Unternehmen zu einem

internationalen Konzern gewachsen.

Mit insgesamt 455 MitarbeiterInnen

am Standort im Mostviertel

ist die Firma Wittur der

größte private Arbeitgeber in der Stadtgemeinde

Scheibbs. Der Standort selbst

wurde 1968 von der Wiener Aufzugsfirma

Ing. Stefan Sowitsch & Co aus einer Konkursmasse

herausgekauft. Gestartet wurde

mit der Produktion von Drehtüren und

kurz darauf folgte der Bau von Führungssystemen

und die Kunststoffproduktion.

Schon im Jahr 1970 machte man sich auf

die Suche nach einem globalen Partner.

Die finnische Aufzugsfirma KONE Oy

beteiligte sich am Unternehmen und übernahm

1975 das gesamte Aktienpaket. Der

Verkauf an die WITTUR-Gruppe, einen

global aufgestellten Aufzugkomponentenhersteller,

wurde schließlich im Dezember

2000 abgeschlossen.

IMMER AUFWÄRTS MIT

VOLLER INNOVATIONSKRAFT

2009 folgte die Eröffnung des Test- und

Innovationszentrums mit seinem markanten

Turm. In den Schächten des

Turms können Dauerbelastungstests mit

Aufzügen bei Geschwindigkeiten von

bis zu 60 km/h im Freifall durchgeführt

werden. Das Kompetenzzentrum bietet

Platz für Produktpräsentationen und

technische Trainings von KundInnenen

und MitarbeiterInnen. Mit der eigenen

Forschungs- und Entwicklungsabteilung

werden insgesamt drei Produktgruppen

im Werk entwickelt und produziert: Fahrkorbrahmen,

Sicherheitskomponenten

und Türantriebsmechanismen – nicht nur

Einer der insgesamt 18 Auszubildenden bei der

Arbeit

für Neuanlagen, sondern auch im Bereich

der Modernisierung. In Scheibbs, dem

größten Standort in Europa, ist man stolz

darauf, Teil eines weltweiten Konzerns mit

insgesamt 16 Produktionsstandorten zu

sein. Das Umsatzvolumen betrug zuletzt

150 Millionen Euro und man verzeichnet

kontinuierliches Wachstum. Zu den Kunden

zählen neben KONE alle Giganten

der Branche, von OTIS über Thyssen bis

hin zu Schindler.

ZIEL ERREICHEN

UND HALTEN

Geschäftsführer Michael Bach orientiert

sich bei der strategischen Ausrichtung

des Unternehmens an einem klassischen

5-Jahres-Plan. Im Fokus stehen dabei das

Kompetenzzentrum und die komplexen

Fertigungsstufen sowie die Bereiche Customizing

und Engineering. Die Produktionsstätte

in Scheibbs ist eng verbunden

mit dem Standort in der Slowakei, der 2009

eröffnet wurde. Während in Scheibbs die

komplexe Fertigung im Fokus steht, liegt

der Schwerpunkt im Tochter-Werk auf der

klassischen Serienfertigung. Ziel von Michael

Bach ist es, heuer einen Umsatz von 160

Millionen Euro zu erreichen und etwa zwei

Jahre konstant zu halten, um – wie er sagt –

„in Ruhe Platz für Neues zu schaffen“.

DIGITALISIERUNG MIT PER-

SÖNLICHER KOMPONENTE

Aktuell durchläuft das Werk eine komplette

Umstellung, nachdem man in den

vergangenen Jahren alles für eine umfassende

Digitalisierung vorbereitet hat. In den

kommenden Jahren will man noch mehr in

die Industrie 4.0 investieren. Sichtbar wird

der bisherige Digitalisierungsprozess am so-

Fotos: Anja Grundböck


Nr. 102

genannten Shopfloor, wo alle Prozesse auf

Bildschirmen visualisiert werden. Wichtig

sei jedoch, so Bach, dass es dadurch nicht

zu einem verringerten Verantwortungsbewusstsein

kommt. Die MitarbeiterInnen

sind für ihre Zahlen selbst verantwortlich

und schreiben sie nach wie vor – zusätzlich

zur automatisierten Visualisierung – selbstständig

auf ein Board. Dem Geschäftsführer

liegt es am Herzen, dass die Mitarbeiter-

Innen nach wie vor das Gefühl haben, für

ihre Erfolge und Zahlen selbst verantwortlich

zu sein. Fürchten muss sich hier vor der

Digitalisierung also niemand. „Wir leben

Digitalisierung, aber brauchen dadurch

auch mehr MitarbeiterInnen mit entsprechenden

Kompetenzen“, so Michael Bach.

ZUKUNFT MIT LEHRE

Aktuell hat Wittur am Standort Scheibbs

insgesamt 18 Auszubildende. Der Hauptlehrberuf

ist Metalltechnik mit dem Schwerpunkt

Maschinenbau. Daneben wird auch

in der IT-Abteilung (Informationstechnologie-Technik)

und im Backoffice (Industriekauffrau/mann)

ausgebildet. Aber auch

andere Lehrberufe werden bedarfsgerecht

angeboten, z. B. MechatronikerIn, WerkzeugbauerIn

oder ElektroanlagenbetriebstechnikerIn

– je nach interner Nachfrage.

Die Übernahme in den Betrieb nach bestandener

Lehrabschlussprüfung ist den Auszubildenden

dabei sicher. Insgesamt haben

in den letzten Jahrzehnten hier bereits 264

Die Produktionshalle des

Scheibbser Wittur-Werks

Lehrlinge ihre Lehre absolviert und wurden

anschließend übernommen. Auch sie alle

profitierten von den zahlreichen Weiterbildungs-

und Team-Angeboten des Betriebs

sowie dem Fokus auf Lehre mit Matura, der

in den letzten Jahren aufgrund der gestiegenen

Nachfrage und der Attraktivierung

der Lehre im Betrieb verstärkt wurde.

PRAXISNAHE AUSBILDUNG

ALS ANTWORT AUF DEN

FACHKRÄFTEMANGEL

Auch bei Wittur spürt man den allgemeinen

Fachkräftemangel in den technischen Berufen

stark. So konnten in der Vergangenheit

leider nicht alle Lehrstellen besetzt werden.

Michael Bach sucht deshalb verstärkt nach

Kooperationspartnern aus dem Ausbildungssystem,

wie etwa der TU Wien. Denn:

„Den Fachkräftemangel bekommen wir nur

in den Griff, wenn man das Bildungssystem

vorantreibt.“ Die aktuellen Lehrinhalte gehen,

so die Meinung des Geschäftsführers,

an der wirtschaftlichen Realität vorbei. Der

für ihn wichtigste Punkt ist dabei die praxisnahe

Ausbildung.

ARBEITGEBER MIT

VERANTWORTUNG

Entscheiden sich beide Seiten für

eine Anstellung, kommen die neuen

Mitarbeiter Innen in den Genuss zahlreicher

Weiterbildungs- und Gesundheitsprogramme.

Es werden viele sportliche

Aktivitäten angeboten und als

Ausgleich nach anspruchsvollen Arbeitstagen

kann auch Yoga besucht werden.

Vor einigen Monaten wurde das Angebot

eines Physiotherapeuten im Werk erstmalig

zur Verfügung gestellt, welches

von zahlreichen MitarbeiterInnen in

Anspruch genommen wurde. Regelmäßige

Firmenveranstaltungen sorgen nicht

nur für einen guten Teamzusammenhalt,

sondern auch für ein sehr gutes Arbeitsklima.

Auch die Internationalität des

Konzerns kommt den MitarbeiterInnen

zugute, denn es werden Austausch- und

Kooperationsprogramme angeboten.

So wurden bereits MitarbeiterInnen für

eine bestimmte Zeit ins Ausland entsandt

– nach China, Indien oder andere Länder.

Andere konnten ihre Fremdsprachenkenntnisse

für mehrere Wochen an

einem ausländischen Standort verbessern.

Insgesamt gilt für alle potenziellen

MitarbeiterInnen, ob Auszubildende

oder Fachkräfte: Wer offen für Neues ist

und Motivation zeigt, ist hier jederzeit

herzlich willkommen.

Geschäftsführer Michael Bach

KONTAKT

Wittur Austria GmbH

Sowitschstrasse 1

3270 Scheibbs

Tel.: +43 7482 42542 0

Mail: info.at@wittur.com

Web: www.wittur.com/de

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D o n au

top 1000 | bezirksranking

Ob e rö st er re ich

Amstett

Die Wirtschaftskraft

der Bezirke

Waidhofen

an der Ybbs

bezirksumsätze

Betriebe Umsatz Betriebe

2016 2016 2017

Umsatz

2017

Umsatzsteigerung

Änderung

in %

Anteil

gesamt

Amstetten

Baden

Bruck a. d. Leitha

Gänserndorf

Gmünd

Hollabrunn

Horn

Korneuburg

Krems

Krems land

Lilienfeld

Melk

Mistelbach

Mödling

Neunkirchen

Scheibbs

St. Pölten

St. Pölten Land

Tulln

Waidhofen a. d. Thaya

Waidhofen a. d. Ybbs

Wien Umgebung**

Wiener Neustadt

Wiener Neustadt Land

Zwettl

GESAMT

68

81

24

19

20

8

16

62

24

9

24

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20

216

33

19

63

41

22

14

7

82

31

33

20

1000

5.262.246.733

3.614.456.191

1.190.815.496

906.229.912

1.309.227.851

510.876.960

505.333.504

3.356.561.328

1.863.244.588

187.962.905

1.172.574.183

1.689.681.278

770.852.254

44.203.349.096

2.565.025.545

1.672.908.403

5.515.280.541

2.586.476.250

948.724.219

547.874.137

391.775.678

3.921.498.780

1.341.654.673

1.374.194.785

1.262.420.408

88.671.245.698

68

75

77

18

20

8

16

69

24

10

23

45

21

220

33

19

72

41

32

16

7

32

33

21

1000

5.858.915.849

3.758.174.239

4.429.995.188

996.576.124

1.341.854.355

514.171.082

541.740.459

3.613.546.435

1.956.920.101

202.153.884

1.150.905.741

1.776.061.951

803.153.832

48.463.873.717

3.525.289.464

1.957.823.403

6.006.005.118

2.643.331.642

1.148.902.951

597.009.609

378.875.678

1.342.709.364

1.456.991.799

1.303.368.398

95.768.350.383

596.669.116

143.718.048

3.239.179.692

90.346.212

32.626.504

3.294.122

36.406.955

256.985.107

93.675.513

14.190.979

-21.668.442

86.380.673

32.301.578

4.260.524.621

960.263.919

284.915.000

490.724.577

56.855.392

200.178.732

49.135.472

-12.900.000

1.054.691

82.797.014

40.947.990

7.097.104.685

11,34 %

3,98 %

272,01 %

9,97 %

2,49 %

0,64 %

7,20 %

7,66 %

5,03 %

7,55 %

-1,85 %

5,11 %

4,19 %

9,64 %

37,44 %

17,03 %

8,90 %

2,20 %

21,10 %

8,97 %

-3,29 %

0,08 %

6,03 %

3,24 %

8,00 %

6,12 %

3,92 %

4,63 %

1,04 %

1,40 %

0,54 %

0,57 %

3,77 %

2,04 %

0,21 %

1,20 %

1,85 %

0,84 %

50,61 %

3,68 %

2,04 %

6,27 %

2,76 %

1,20 %

0,62 %

0,40 %

0,00 %

1,40 %

1,52 %

1,36 %

100,00 %

**Nachdem sich der Vergleich auf die Umsatzzahlen aus dem Jahr 2016 bezieht, wird der Bezirk Wien Umgebung für das Jahr 2016 in dieser Ausgabe noch dargestellt.


Tsche chie n

Gmünd

Zwettl

Waidhofen

an der

Thaya

Horn

55

JAHRE

Hollabrunn

Mistelbach

Krems an der

Donau

Slow a ke i

Korneuburg

Gänserndorf

Tulln

Melk

St. Pölten

Wien

ten

Mödling

Scheibbs

Lilienfeld

Baden

Bruck an

der Leitha

Bu rg en land

Ste ie r mark

Neunkirchen

Wiener

Neustadt

Un g ar n

Die fünf Umsatzkaiser der

sechs wirtschaftlich stärksten Bezirke

1. Bezirk MödlinG ort Umsatz Nr. *

REWE International AG Wiener Neudorf 13.350.000.000

1

Billa Ag Wiener Neudorf 5.700.000.000

2

NOVOMATIC AG Gumpoldskirchen 2.527.000.000

3

EVN AG Maria Enzersdorf 2.215.600.000

4

LKW WALTER Intern. Transportorg. AG Wiener Neudorf 2.010.000.000

5

2. Bezirk St. Pölten ort Umsatz Nr. *

NÖ Landeskliniken Holding St. Pölten 1.772.897.000

7

KIKA Möbel-HandelsGMBh st. Pölten 458.000.000

29

SUNPOR Kunststoff GMBh st. Pölten 362.640.000

35

Rudolf Leiner GMBh st. Pölten 360.000.000

37

Niederösterr. Versicherung AG St. Pölten 312.900.000

46

3. Bezirk amstetten ort Umsatz Nr. *

Umdasch Group AG aMstetten 1.440.000.000

9

CNH Industrial Österreich GmbH St. Valentin 641.331.136

21

Welser Profile BeteilugungsGmbH Ybbsitz 554.000.000

25

Mondi Neusiedler GMBh ulmerfeld 295.910.000

49

buntmetall amstetten GmbH Amstetten 256.500.000

52

Minimaler Wohnraum

maximaler Nutzen!

Ö

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ist es auch, wenn Sie die geschmackvolle Einrichtung komplett aus

einer Hand bekommen. Und dabei nicht nur das Design völlig frei

gestalten, sondern auch den Preis mitbestimmen können.

4. Bezirk Bruck LeithA ort Umsatz Nr. *

cargo-partner Group Holding AG Fischamend 698.000.000

18

Trenkwalder Personaldienste GmbH Schwadorf 282.623.535

50

Magna Interiors GmbH & Co OG Ebergassing 220.000.000

65

Borealis Polyolefine GMBh sChwechat 216.236.859

67

Antolin Ebergassing GmbH Ebergassing 213.694.000

69

5. Bezirk Baden ort Umsatz Nr. *

Wittmann Battenfeld GmbH Kottingbrunn 403.000.000

33

NÖM AG Baden 350.792.175

41

Schaeffler Austria GmbH Berndorf-St. Veit 238.000.000

58

Hirtenberger AG hIRtenberg 231.190.000

61

MGN Milchgenossenschaft NÖ Baden 129.000.000 117

6. Bezirk KorneuburG ort Umsatz Nr. *

JAF-GruppE stockerau 759.000.000

16

Erzeugergem. Gut Streitdorf eGen Streitdorf 242.722.487

55

HAVI Logistics GMBh korneuburg 183.387.660

78

CEMEX Austria GruppE langenzersdorf 182.726.000

79

FHW Fr. Haas Waffelmaschinen GmbH Korneuburg 130.955.345 113

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eigener Herstellung.


top 1000 | ranking platz 1-50

Die 50 umsatzstärksten Unternehmen

2018 2017 +/–

1 1 0

Firmenname

REWE International AG (1)

Ort

Wiener Neudorf

MA 17

82.712

MA 16

69.538

UMSATZ 17

13.350.000.000

EGT 17

Umsatz 16

12.720.000.000

EGT 16

2

3

2

3

0

0

Billa Ag (2)

NOVOMATIC AG (1)

Wiener Neudorf

Gumpoldskirchen

25.664

25.536

25.660

24.000

5.700.000.000

2.527.000.000

5.699.732.040

2.294.100.000

195.918

229.400.000

4

5

-

4

-

-1

EVN AG (1)

LKW WALTER Internationale Transportorganisation AG (1)

Maria Enzersdorf

Wiener Neudorf

649

1.671

649

1.613

2.215.600.000

2.010.000.000

2.046.600.000

1.960.000.000

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

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19

7

5

6

8

11

10

9

-

12

13

15

14

22

21

1

-2

-2

-1

1

-1

-3

-

-2

-2

-1

-3

4

2

REWE International Lager- und TransportgmbH (3)

NÖ Landeskliniken Holding (5)

Merkur Warenhandelsaktiongesellschaft (3)

Umdasch Group AG (1)

BP Europa SE Zweigniederlassung BP Austria (2)

ZKW Group (1)

Media-Saturn BeteiligungsgmbH (1)

Hamburger Containerboard GmbH (1)

Semperit Technische Produkte GmbH (4)

METRO Cash & Carry Österreich GmbH (3)

JAF-Gruppe (1)

ElectronicPartner Austria GmbH (1)

cargo-partner Group Holding AG (1)

voestalpine Gruppe in NÖ (1)

Wiener Neudorf

St. Pölten

Wiener Neudorf

Amstetten

Wiener Neudorf

Wieselburg Erlauf

Vösendorf Süd

Pitten

Wimpassing

Vösendorf

Stockerau

Wiener Neudorf

Fischamend

Krems

3.640

175

9.950

7.856

183

8.914

2.821

1.600

716

1.990

2.973

38

2.780

2.400

3.540

175

9.650

7.641

183

7.500

2.834

k.A.

716

1.985

2.706

44

2.588

2.255

1.815.948.421

1.772.897.000

1.721.817.451

1.440.000.000

1.421.000.000

1.229.600.000

1.169.000.000

877.917.210

852.400.000

828.440.085

759.000.000

720.000.000

698.000.000

657.000.000

25.026.660

-1.206.574

8.349.203

1.660.717.865

1.772.897.000

1.660.887.959

1.280.740.000

919.000.000

968.500.000

1.149.000.000

773.887.627

852.400.000

784.989.375

691.000.000

700.000.000

555.000.000

580.000.000

26.117.564

1.191.052

91.800.000

7.380.000

10.053.841

20

21

22

23

24

25

26

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28

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30

31

17

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18

26

23

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27

28

29

-3

-1

-3

-7

-6

1

-3

3

-3

-2

-2

-2

BML-REWE EinkaufsgmbH (3)

CNH Industrial Österreich GmbH Standort St. Valentin (3)

McDonald’s Österreich (1)

BIPA Parfumerien GmbH (3)

IKEA Möbelvertrieb OHG (2)

Welser Profile BeteilugungsGmbH (1)

Adeg Österreich Handelsaktiengesellschaft (3)

OMV Austria Exploration & Production GmbH (3)

Netz Niederösterreich GmbH (3)

KIKA Möbel-HandelsgmbH (2)

EVN Energievertrieb GmbH & Co KG (3)

Knorr-Bremse GmbH (1)

Wiener Neudorf

St. Valentin

Brunn Gebirge

Wiener Neudorf

Vösendorf Süd

Ybbsitz

Wiener Neudorf

Gänserndorf

Maria Enzersdorf

St. Pölten

Maria Enzersdorf

Mödling

k.A.

510

9.600

4.164

2.360

2.400

161

588

1.086

2.500

k.A.

2.031

k.A.

520

9.600

k.A.

k.A.

2.000

153

680

648

2.500

k.A.

1.655

645.754.522

641.331.136

621.000.000

613.086.733

590.000.000

554.000.000

544.792.114

482.707.517

481.656.429

458.000.000

444.734.080

435.600.000

13.567.248

-33.316.927

-5.602.462

113.212.406

82.923.623

653.968.388

581.760.402

586.000.000

634.928.184

588.997.312

450.000.000

516.815.562

395.261.842

453.978.299

444.826.554

431.033.398

406.000.000

10.878.205

27.859.571

-3.681.756

5.797.644

82.020.863

19.429.257

54.078.869

32

33

34

35

36

37

38

39

40

41

42

43

-

32

31

46

35

33

42

34

40

37

38

43

-

-1

-3

11

-1

-4

4

-5

0

-4

-4

0

„JA! NATÜRLICH“ Naturprodukte GmbH (1)

Wittmann Battenfeld GmbH (1)

Constantia Teich GmbH (3)

SUNPOR Kunststoff GmbH (1)

Hornbach Baumarkt GmbH (1)

Rudolf Leiner GmbH (2)

SHT Haustechnik AG (3)

Eaton Industries (Austria) GmbH (2)

Austrotherm Gruppe (1)

NÖM AG (3)

Stora Enso Wood Products GmbH (3)

Erber Aktiengesellschaft (1)

Wiener Neudorf

Kottingbrunn

Weinburg

St. Pölten

Wiener Neudorf

St. Pölten

Perchtoldsdorf

Schrems

Waldegg Piesting

Baden

Brand

Getzersdorf

30

521

898

180

1.332

2.250

k.A.

1.000

1.030

500

710

1.476

21

481

900

185

1.250

2.570

k.A.

1.000

950

k.A.

690

1.284

416.000.000

403.000.000

396.442.834

362.640.000

360.201.849

360.000.000

358.542.373

358.250.000

351.000.000

350.792.175

334.948.184

327.127.000

40.958.452

581.814

3.982.233

3.207.837

29.562.220

-

377.000.000

386.087.066

276.275.903

328.646.329

362.916.000

296.500.000

358.250.000

303.000.000

317.660.364

316.372.914

292.400.000

194.583.099

5.027.872

-365.554

6.832.523

26.249.184

44

45

36

71

-8

26

Vetropack Austria Holding Aktiengesellschaft (5)

SCHOELLER-BLECKMANN Oilfield Equipment AG (1)

Pöchlarn

Ternitz

679

1.432

679

1.200

326.500.000

324.221.000

-69.795.000

326.500.000

182.990.000

-45.053.000

46

47

48

49

50

41

45

39

44

48

-5

-2

-9

-5

-2

Niederösterreichische Versicherung AG (2)

Leyrer + Graf BaugmbH (1)

CONTAINEX Container-HandelsgmbH (1)

Mondi Neusiedler GmbH (2)

Trenkwalder Personaldienste GmbH (3)

St. Pölten

Gmünd

Wiener Neudorf

Ulmerfeld

Schwadorf

312.900.000

308.300.000

305.000.000

295.910.000

282.623.535

Erklärungen siehe Seite 72; Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus den Vorjahren, (6) Angaben lt. Firmenbuch 2016

638

1.837

282

645

6.500

638

1.800

277

645

6.264

-114.933

302.200.000

288.000.000

310.000.000

291.534.599

261.683.669

6.983.920


Platz 1–50

plus i. % Umsatz/MA 17

4,95%

161.403

0,00%

10,15%

8,26%

2,55%

9,35%

0,00%

3,67%

12,43%

54,62%

26,96%

1,74%

13,44%

0,00%

5,54%

9,84%

2,86%

25,77%

13,28%

-1,26%

10,24%

5,97%

-3,44%

0,17%

23,11%

5,41%

22,12%

6,10%

2,96%

3,18%

7,29%

-

6,90%

2,68%

31,26%

9,60%

-0,80%

20,92%

0,00%

15,84%

10,43%

5,87%

11,88%

0,00%

77,18%

3,54%

7,05%

-1,61%

1,50%

8,00%

222.101

98.958

3.413.867

1.202.873

498.887

10.130.840

173.047

183.299

7.765.027

137.940

414.392

548.698

1.190.503

416.302

255.298

18.947.368

251.079

273.750

k.A.

1.257.512

64.688

147.235

250.000

230.833

3.383.802

820.931

443.514

183.200

k.A.

214.476

-13.866.667

773.512

441.473

2.014.667

270.422

160.000

k.A.

358.250

340.777

701.584

471.758

221.631

480.854

226.411

490.439

167.828

1.081.560

458.775

43.481

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

Die REWE International AG ist mit rund 2.500 Filialen ihrer Handelsfirmen BILLA, MERKUR, PENNY, BIPA und ADEG Marktführer im österreichischen Lebensmittelhandel und mit über 42.000

Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber Österreichs. Mitarbeiter sind sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitkräfte (somit gezählte Köpfe) (Mitarbeiterstand Handel International per 31. 12.).

Lebensmittelhandel; Bilanz: 31. 12. 2016, Umsatz 2017: KSV geschätzt

Produzent und Betreiber eines der größten Gaming-Technologiekonzerne der Welt, Standorte in 45 Ländern, exportiert innovatives Glücksspielequipment, Systemlösungen, Lotteriesystemlösungen

und Dienstleistungen in mehr als 70 Staaten; der Konzern betreibt selbst in rund 2.100 eigenen elektronischen Automatencasinos und Spielbanken sowie über Vermietungsmodelle

insgesamt mehr als 260.000 Gaming-Terminals und Video-Lottery-Terminals (VLTs); die NOVOMATIC-Gruppe ist als Full Service-Anbieter in allen Segmenten der Glücksspielindustrie tätig und

bietet ein umfassendes Omni-Channel-Produktportfolio für Partner und Kunden weltweit; zur NOVOMATIC-Gruppe zählen unter anderem: NOVOMATIC AG, NOVOMATIC Gaming Industries GmbH,

ADMIRAL Casinos & Entertainment AG, ADMIRAL Sportwetten GmbH, Greentube Internet & Entertainment Solutions GmbH, NOVOMATIC Lottery Solutions GmbH; Export: 97 %

Energieversorger

LKW WALTER, ein Unternehmen der WALTER GROUP, ist die führende Transportorganisation für LKW-Komplettladungen in ganz Europa sowie von und nach Russland, Zentralasien, dem

Nahen Osten und Nordafrika und zählt zu den TOP 50 Unternehmen in Österreich. Neben dem konventionellen Straßentransport leistet man auch Pionierarbeit mit innovativen und

umweltfreundlichen Transport-Alternativen im Kombinierten Verkehr. Jährlich werden dadurch über 300.000 Tonnen CO 2

-Emissionen eingespart. WALTER GROUP; GJ 1. 4. bis 31. 03.

Transportunternehmen; 2016: Bilanz: 31.12.2015; 2017: Bilanz: 2017-12-31

Klinik; Rechnungsabschluss 2014

Einzelhandel mit Lebensmittel; 2016: Bilanz 31. 12. 2015; 2017: Bilanz 31. 12. 2016

Schalungsbau, Ladeneinrichtungen; konsolidierter Umsatz; Export: 88 %

Vertrieb von Erdöl und Erdölprodukten, Umsatz KSV geschätzt

Die ZKW Group ist weltweit einer der führenden Anbieter von Premium-Licht- und -Elektroniksystemen.

MediaMarktSaturn Österreich steht für innovative Consumer Electronics, Angebotsvielfalt, attraktive Preise und kompetenten Service. Das Sortiment des Marktführers der heimischen Elektronikbranche

umfasst über 345.000 Produkte – von Haushaltsgeräten, TV- und Unterhaltungselektronik über Computer, Smartphones bis zu innovativen VR-Produkten und E-Mobility-Gadgets.

MediaMarkt ist an 37 Standorten sowie online unter mediamarkt.at vertreten. Saturn ist an 15 Standorten sowie online unter saturn.at in Österreich präsent. MediaMarktSaturn Österreich

(Firmenbucheintrag: Media-Saturn BeteiligungsgmbH); Geschäftsjahr 01. 10. 2016 bis 30. 09. 2017 (Mitarbeiterangabe per 30. 09. 2017, Quelle: CECONOMY Annal Report 2016/2017)

Handel & Vertrieb/Produktion von hochwertigen Wellpapperohpapieren, Prinzhorn Holding; Export: 75 %

Erzeugung technischer Kautschukprodukte, Semperit AG Holding; konsolidierter Umsatz; Export: 96 %

Großhandel mit Lebens- und Genussmittel in Form von Cash&Carry-Verkaufsmärkten; 2016: Bilanz 30. 09. 2016; 2017: Bilanz 30. 09. 2017

Handel mit Schnittholz, Furnieren und Holzwerkstoffen, 58 Niederlassungen; konsolidierter Umsatz

Elektronikhandel; Angabe des geschätzten Außenumsatzes 2017 der 890 Kooperationsmitglieder (Standorte)

Internationales Transport- und Logistikunternehmen; MA auf die Gruppe, Export nur auf die österreichischen Unternehmen; Export: 48 %

Kaltgewalzte Stahlrohre und -profile inkl. Anarbeitung, Hochregal- und Systemregallager, Straßensicherheitssysteme, kaltgewalzter Präzisionsbandstahl, Bimetallband, Spezialprofilformen,

Stahlguss, Weichenbau, Gruppe: voestalpine Krems, Precision Strip, Finaltechnik, Traisen, Wörth, Böhler Profil; konsolidierter Umsatz

Zentraleinkauf; 2016: Bilanz 31. 12. 2016, 2017: Bilanz 31. 12. 2017

Entwicklung, Erzeugung und Vertrieb von Traktoren, STEYR, CASE IH, CNH Industrial

Systemgastronomie, Franchisesystem; Umsatz = Gesamtunternehmen

Parfümerie; 2016: Bilanz 31. 12. 2016, 2017: Bilanz 31. 12. 2017

Möbelhandel; Bilanz: 31. 08. 2016, 2017: Umsatz des Geschäfts lt. KSV

Erzeugung rollverformter Profile aus Stahl und NE-Metallen, Welser Profile BeteiligungsgmbH; konsolidierter Umsatz; Export: 75 %

Lebensmittelhandel; 2016: Bilanz 31. 12. 2015; 2017: Bilanz 31. 12. 2016

Exploration und Produktion von Erdöl und Erdgas; 2016: Bilanz 31. 12. 2016, 2017: Bilanz 31. 12. 2017

Stromnetzbetreiber; 2016: Bilanz 30. 09. 2016, 2017: Bilanz 30. 09. 2017

Möbelhandel; Umsatz 2017: KSV geschätzt

Energie; 2016: Bilanz: 30. 09. 2016; 2017: Bilanz 30. 09. 2017

Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Brems- und On-Board Systemen für Schienenfahrzeuge, Beteiligungen: Dr. techn. J. Zelisko, Fabrik für Eletrotechnik & Maschinenbau GmbH,

Möding AT, 100; Skach GmbH AT 100; IFE CR a.s. Brünn CZ 100; EKA d.o.o. MK 75; IFE-Tebel Technologies B.V. NL 100; Knorr-Bremse Systemy DLA Kolejowych Srodkow Lokomocji PL,

Sp.z.o.o. PL 100; Knorr-Bremse SRL, RO 100; konsolidierter Umsatz; Export: 70 %

Handel mit Produkten aus biologischem Anbau und biologischer Produktion, Rewe International AG

Herstellung von Präzisionsspritzgießmaschinen, Wittmann Gruppe; MA Jahresdurchschnitt; konsolidierter Umsatz; Export: 95 %

Herstellung von flexiblen Verpackungen

Herstellung von Kunststoff und Kunststoffprodukten aller Art; Ausgleich des Eigenpersonalrückgangs durch Leihpersoal

Baumarkt; 2016: Bilanz 29. 02. 2016, 2017: Bilanz 28. 02. 2017

Möbelhandel; Bilanz 30. 06. 2016. Umsatz im Rumpfgeschäftsjahr Juli bis Ende September 2016: EUR 5.897.915,13

Großhandel mit Sanitär-, Heizungs- und allgemeinem Installationsmaterial; Bilanz 31. 12. 2016

Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Elektroschaltschutzgeräten

Produktion, Vertrieb von energiesparenden und klimaschützenden Dämmstoffen , Schmid Industrieholding GmbH Gruppe; Unternehmen in 11 Ländern, 22 Produktionsstandorte; kons. Umsatz

Be- und Verarbeitung sowie Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten, insbesondere von Milch und Milchprodukten; Bilanz 31. 12. 2017

Säge-, Hobel- und Zerspanerwerke; 2016: Bilanz 31. 12. 2016, 2017: Bilanz 31. 12. 2017

Die ERBER Group (mit Holdinggesellschaft Erber AG) ist mit ihren Marken BIOMIN, ROMER LABS, SANPHAR, BIO-FERM und EFB eine führende Firmengruppe im Bereich Futter- und Lebensmittelsicherheit

mit Fokus auf natürliche Futtermittelzusätze, Futter- und Lebensmittel-Analyse und biotechnologischen Pflanzenschutz; konsolidierter Umsatz; Export: 73 %

Hersteller von Verpackungsglas, Vetropack-Gruppe; konsolidierter Umsatz

Ausrüstungsanbieter in den Bereichen direktionale Bohrungen und Well Completion. Der Schwerpunkt liegt darauf, Kunden in der Öl- und Gas- bzw. Oilfield-Service-Industrie State-ofthe-Art-Produkte

anzubieten, damit Öl- und Gasbohrungen sicher, effizient und nachhaltig durchgeführt werden können, SCHOELLER-BLECKMANN Oilfield Equipment AG; Umsatz und

EGT lt. Konzernabschluss; konsolidierter Umsatz. Im GF 2017 war ein Sondereffekt aus der Bewertung von Optionsverbindlickeiten enthalten, der dem Grund nach zwar äußerst positiv

war, sich aber negativ auf das Finanzergebnis auswirkte. EBIT +25.559.000; Export: 95 %

Versicherungslösungen für alle Lebensbereiche, Umsatz KSV geschätzt

Hochbau, Tiefbau, Energie + Telekom, Holztechnik, Fertigbetonwerk, Aspahltwerke, Schotterwerke

CONTAINEX – ein Unternehmen der WALTER GROUP – ist der führende Anbieter für Container und mobile Raumsysteme in ganz Europa; WALTER GROUP; Geschäftsjahr 01. 04. bis 31. 03.

Herstellung von Papierprodukten ; Umsatz 2017: KSV geschätzt

Personaldienstleister; Bilanz: 31. 12. 2017


top 1000 | ranking platz 51–95

gereiht nach Umsatz

75

2018

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

61

62

63

64

65

66

67

68

69

70

71

72

73

74

75

76

77

78

2017 +/– Firmenname

47

54

49

51

-4

2

-4

-3

Universitätsklinikum St. Pölten (2)

buntmetall amstetten GmbH (1)

TRANSDANUBIA SpeditionsgmbH (2)

ISOVOLTA AG (1)

55

52

62

57

53

73

-

50

83

58

56

61

59

66

60

63

64

69

65

68

67

94

76

79

0 Erzeugergem. Gut Streitdorf e. Gen. (1)

-4 Brantner Gruppe (4)

5 Scania Österreich GmbH (1)

-1

-6

Schaeffler Austria GmbH (1)

Neuman Aluminium Industries (4)

13 MMG Müller-Guttenbrunn Gruppe (1)

-

-12

20

-6

-9

-5

-8

-2

-9

-7

-7

-3

-8

-6

-8

Hirtenberger AG (1)

LIBRO Handelsgesellschaft mbH (3)

voestalpine Precision Strip GmbH (1)

Österreichische Bundesforste AG (1)

Magna Interiors GmbH & Co OG (2)

Kastner GroSShandelsgmbH

KASTNER GRUPPE (1)

Borealis Polyolefine GmbH (5)

AUSTRIA JUICE GmbH (3)

Antolin Ebergassing GmbH (4)

EvoBus Austria GmbH (1)

voestalpine Krems GmbH (5)

Würth HandelsgmbH (1)

Semperit Reifen GmbH (2)

C & C AbholgroSSmärkte GmbH (3)

Marian & Co GmbH (2)

18 LISEC Holding GmbH (1)

-1

1

DPD Direct Parcel Distribution Austria GmbH (1)

HAVI Logistics GmbH (1)

Ort

St. Pölten

Amstetten

Guntramsdorf

Wiener Neudorf

Streitdorf

Krems

Brunn am Gebirge

Berndorf-St. Veit

Marktl im Traisental

Amstetten

Hirtenberg

Guntramsdorf

Böhlerwerk

Purkersdorf

Ebergassing

Zwettl

Schwechat

Allhartsberg

Ebergassing

Wiener Neudorf

Krems a. d. Donau

Böheimkirchen

Wiener Neudorf

Wiener Neudorf

Wiener Neudorf

Ulmerfeld Hausmening

Leopoldsdorf

Korneuburg

Umsatz 17

272.700.000

256.500.000

250.000.000

242.793.000

242.722.487

240.000.000

238.388.640

238.000.000

233.291.000

232.600.000

231.190.000

230.866.750

229.400.000

226.525.836

220.000.000

217.690.000

216.236.859

214.809.506

213.694.000

200.053.372

199.700.000

197.700.000

193.862.608

191.866.481

187.403.720

185.000.000

184.300.000

183.387.660

Ma 17

3.000

633

212

1.485

40

2.560

407

520

510

797

1.770

1.280

887

1.122

654

849

886

212

615

198

629

800

75

515

78

1.328

500

137

Ums./MA 17

90.900

405.213

1.179.245

163.497

6.068.062

93.750

585.721

457.692

457.433

291.844

130.616

180.365

258.625

201.895

336.391

256.408

244.060

1.013.252

347.470

1.010.371

317.488

247.125

2.584.835

372.556

2.402.612

139.307

368.600

1.338.596

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

Gesundheits- und Sozialwesen; Umsatz 2017: KSV geschätzt

Halbzeuge und Fertigteile aus Kupfer und Kuperlegierungen; Bilanz: 30. 09. 2017; Export: 90 %

Spedition

Hersteller von Elektro-Isoliermaterialien, technischen Laminaten und Verbundwerkstoffen, Isovolta

Group; konsolidierter Umsatz

Vermarktung und Verkauf von Ferkeln, Schafen, Ziegen, Schweinen und Rindern, die von den

Mitgliedsbetrieben produziert werden

Nationales sowie internationales Entsorgungs- und Logistikunternehmen; 7 Länder, 64 Beteiligungen

und Joint Ventures, Entsorgung für mehr als 1.000 Gemeinden und Städte sowie mehr als

30.000 Gewerbe- und Industriebetriebe im In- und Ausland

Vertrieb von Scania-Lkw, -Bussen, -Industriemotoren; Verkauf von gebrauchten Lkw und Scania-Ersatzteilen;

Service- und Reparaturdienstleistungen; Finanzierung und Versicherung, ISO 9001 Zertifizierung

Schaeffler ist ein global tätiger Automobil- und Indstriezulieferer; inkl. Aushilfen, Ruhende, Expats

Technologien der Aluminiumbearbeitung unter einem Dach: Schmelzen, Gießen, Stanzen, Strangpressen,

Fließpressen, Schmieden, Fräsen, Wölben, Sägen, Wärmebehandlung; konsolidierter Umsatz

Verwertung von Metallen aus Alt-Autos, Elektro-Altgeräten und sonstigen langlebigen Produkten; Müller-

Guttenbrunn Gruppe: Müller-Guttenbrunn GmbH, Metall Recycling Mü-Gu GmbH, Metran Rohstoff-

Aufbereitung GmbH, Metran Rohstoff-Handel GmbH, MBA Polymers Austria GmbH, Müller-Guttenbrunn

Schweiz GmbH, Metfer (CZ) s.r.o, Mü-Gu (HU) kft, Remat MG (RO) s.r.l., Silnef (RO) s.r.l.

Gruppe von führenden Technologie- und Engineering Unternehmen; 627 MA In Österreich

Handel mit Büchern und Schreibmaterial; Bilanz 28. 02. 2017

Kaltband-Profis stellen Bimetallband für Metallsägen, Schneid- und Sonderlinien für die Verpackungsindustrie

sowie Präzisionsbandstahl für Rasierklingen und Ventile her; Precision-Strip-Bandstahl kommt

auch im Teilchenbeschleuniger CERN zum Einsatz; ein Produkt-Highlight ist die x-Press-Linie, die erste

Schneidlinie weltweit, die sich selbst nivelliert; GJ 2017/18

Holz- und Forstwirtschaft; konsolidierter Umsatz

Erzeugung und Bearbeitung von Teppichbelägen aller Art und textilen Innenverkleidungsteilen für

Autos und andere Beförderungsmittel

Seit 1828 Österreichs Multifachgroßhändler Nr. 1 , KASTNER Gruppe; konsolidierter Umsatz

Erzeugung von Kunststoffprodukten

Herstellung und Vertrieb von Fruchtsaftkonzentraten; Bilanz 28. 02. 2017

Automobilzulieferer; Export: 97 %

Vermietung, Reparatur und Handel mit Kraftfahrzeugen, insbesondere mit Autobussen; Daimler AG

Europäischer Marktführer in der Produktion von komplexen kaltgewalzten Stahlrohren und Profilen

Spezialist im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterialien für die professionelle Anwendung;

die Produktpalette umfasst ca. 100.000 Artikel; konsolidierter Umsatz

Handel mit Fahrzeugbereifung

Lebensmittelhandel; Bilanz 31. 12. 2017

Werbemittlung, Versicherungsmaklergewerbe, Abwicklung von Leasinggeschäften für die REWE-

Austria-Gruppe

Einzel- und Gesamtlösungen im Bereich der Flachglasverarbeitung und -veredelung; das Leistungsportfolio

umfasst Maschinen, Software und Services, LISEC Holding GmbH; Umsatz weltweit; Export: 90 %

Paketdienstleistungs-Unternehmen; Mitarbeiter: 500 Verbund + 1200 Fahrer (Subunternehmer)

Logistikunternehmen, HAVI Logistics; Export: 1 %

Quellen:

Top 50

Die Zahlen wurden den Bilanzdaten der Firmen

entnommen. Bei den Unternehmen ohne Angaben

zum EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit)

war keine Bilanz einsicht möglich,

die Umsatzdaten wurden mit Eigenangaben der

Firmen ergänzt.

Top 51–1000

Die Ausgangsdaten des Kreditschutzverbandes

(KSV) bzw. des Rankings von 2017 wurden allen

Unternehmen vorgelegt und von diesen überprüft.

Sofern die Unternehmen Rückmeldung erstatteten,

hat ECHO die von den Firmen an ge gebenen

Zahlen in das Ranking aufgenommen. Die Quelle

der Umsatzangabe ist jeweils den Anmerkungen

bzw. der Fußnote zu entnehmen.

ANmerkungen

Grundsätzliche Anmerkungen:

Alle Umsatzangaben verstehen sich als Netto-

Umsätze. Bei Firmengruppen wurde versucht,

die Einzelgesellschaften darzustellen. Wo dies

nicht möglich war, sind die angegebenen Daten

als konsolidierte Werte zu verstehen. Die Vergleichszahlen

der Platzierungen beziehen sich

auf das ECHO-Ranking des Vorjahrs (siehe ECHO

Top1000 2017). Sämtliche Angaben wurden mit

größter Sorgfalt recherchiert, dennoch sind Satzund

Druckfehler nicht auszuschließen.

Abkürzungen:

I/A: Inland/Ausland; Ö/G: Österreich/Gruppe;

(1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV

oder Creditreform; (3) Angaben lt. Firmenbuch; (4)

Angaben aus dem Vorjahr; (5) Angaben aus den

Vorjahren; (6) Angaben lt. Firmenbuch 2016


Alle Angaben verstehen sich ohne Gewähr.

72 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018


gereiht nach Umsatz

2018 2017

79 72

80

81

82

83

84

85

86

87

88

89

90

91

74

75

77

80

78

93

81

87

96

82

86

84

+/– Firmenname

-7 CEMEX Austria Gruppe (5)

-6

-6

-5

-3

-6

8

-5

0

Landesklinikum Wiener Neustadt (2)

Raiff.-Lagerhaus Hollabrunn-Horn eGen (1)

W. Hamburger GmbH (1)

Vetropack Austria GmbH (1)

FRANKSTAHL Rohr- u. StahlhandelsgmbH (2)

Powerlines Group GmbH (1)

Bunge Austria GmbH (2)

Pollmann International GmbH (1)

8 Kwizda Pharmadistribution GmbH (1)

-7 Avilo Marketing Gesellschaft m.b.H. (2)

-4 Brucha Gesellschaft m.b.H. (1)

-7 ELK Fertighaus GmbH (2)

Ort

Langenzersdorf

Wiener Neustadt

Hollabrunn

Pitten

Pöchlarn

Guntramsdorf

Wolkersdorf

Bruck Leitha

Karlstein Thaya

Leopoldsdorf

Vösendorf

Michelhausen

Schrems

Umsatz 17 MA 17 Ums./MA 17

182.726.000 500 365.452

182.700.000

180.801.082

179.185.727

177.300.000

174.000.000

173.100.000

171.277.797

171.000.000

168.700.000

168.000.000

165.000.000

162.000.000

2.300

537

260

680

299

1.021

89

620

85

9

519

k.A.

79.435

336.687

689.176

260.735

581.940

169.540

1.924.470

275.806

1.984.706

18.666.667

317.919

-

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

Bauwirtschaft, CEMEX Austria Gruppe: Konsolidierte Unternehmen: CEMEX Austria AG, Lieferbeton

GmbH, Kies-Union GmbH, Umwelttechnik und Service GmbH, CEMEX Erdbau GmbH, Lieferbeton

Wolfsberg GmbH, CEMEX Logistik GmbH, Baustofftechnik GmbH, Transmobil GmbH, Hollitzer

Baustoffwerke Betriebs GmbH, Betonlift GmbH

Gesundheits- und Sozialwesen ; Umsatz 2017: KSV geschätzt

Lagerhaus, Im Konzern befinden sich Lagerhaus Hollabrunn-Horn und Lapro GesmbH; Getreide

wird über die Verbundstochter RWA AG exportiert; konsolidierterUmsatz

Erzeugung Wellapperohpapieren, Hamburger Containerboard/Prinzhorn Holding; Export: 75%

Herstellung von Verpackungsglas, Flaschen für die Getränkeindustrie bzw. Konservengläser

Handel mit Stahl-, Edelstahl-, Aluminium-, Lang- und Flachprodukten, Armaturen und Rohrzubehör

Systemanbieter für die Bahnelektrifizierung und die Errichtung von Freileitungsinfrastruktur,

Powerlines Group GmbH; GF April2017-März2018

Produktion und Handel mit Speiseöl und tierischen Eiweiß-Futtermitteln

Automobilzulieferindustrie, kons. Umsatz von Pollmann Austria GmbH, Pollmann CZ s.r.o., Pollmann

North America Inc. , Pollmann Mechatronics (Kunshan) Co., Ltd.; 1700 (MA weltweit); Export: 99,9%

Distributionsdienstleistungen für die Pharmaindustrie

Marketing

BRUCHAPaneel - Dämmpaneele für WAND/FASSADE und DACH mit Polyurethan- und Mineralwollkern,

Kühlzellen und Türen, Spezial-Kühlraumbau & Montagen EPS Dämmplatten; Export: 47%

holzverarbeitende Industrie, ELK: ELK Fertighaus GmbH, ELK Fertighaus AG - CH, ELK Marken GmbH, ELK

s.r.o. - CZ, ELK Building Systems GmbH, Zenker Hausbau GmbH, WindowStar s.r.o. - CZ, ELK Holding AG

92

93

94

95

85

101

116

95

-7

8

22

0

Raiffeisen-Lagerhaus Zwettl eGen (2)

igm Robotersysteme AG (1)

Rewe Austria Fleischwaren GmbH (3)

GF Casting Solutions

Herzogenburg HPDC GmbH (3)

Zwettl

Wiener Neudorf

Wiener Neudorf

Herzogenburg

160.000.000

158.197.300

157.496.228

156.659.976

887

102

334

500

180.383

1.550.954

471.546

313.320

Lagerhaus

Maschinenbau, Global Welding Gruppe; EGT: Global Welding Gruppe; kons. Umsatz; Export: 90%

Erzeugung von Frischfleisch sowie Fleisch- und Wurstwaren; Bilanz: 2017-12-31

Betrieben wird die Herstellung von gegossenen Komponenten und Systemen für die internationale

Fahrzeugindustrie; Bilanz: 2017-12-31

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus den Vorjahren, (6) Angaben lt. Firmenbuch 2016

Ob Viehhaltung, Pflanzenbau, Forstwirtschaft oder Weinbau – landwirtschaftliche Betriebe

sind einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Die Niederösterreichische

Versicherung als verlässlicher Partner der Landwirtschaft bietet kompakte Lösungen

und die nötige Individualität beim Versicherungsschutz. Mit 43 Kundenbüros

und über 650 Mitarbeitern ist sie überall dort, wo ihre Kunden sind.


top 1000 | ranking platz 96–168

gereiht nach Umsatz

100

125

2018 2017

96

97

98

99

100

101

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140

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70

121

88

91

89

98

92

97

99

100

90

102

103

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107

106

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109

110

111

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128

123

113

114

115

135

117

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118

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120

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127

139

137

129

130

142

131

143

132

133

+/– Firmenname

29 Codico GmbH (1)

-27 GF Casting Solutions Services GmbH (3)

23 REWE Internat. DienstleistungsgmbH (3)

-11 Roth Gruppe (4)

-9 PAGRO HandelsgmbH (3)

-12 L & P EinkaufsgmbH (2)

-4 Wittur Austria GmbH (1)

-11 Wopfinger Baustoffindustrie GmbH (5)

-7 Metadynea Austria GmbH (4)

-6

-6

-17

-6

-6

-6

-6

-5

-7

-6

-6

-6

-6

-6

9

3

-8

-8

-8

11

-8

-2

-9

-9

-9

-8

-5

-5

6

3

-6

-6

5

-7

4

-8

-8

EVN Wärme GmbH (2)

Raiffeisen-Lagerhaus GmbH (2)

BENE GmbH (1)

Raiffeisen-Lagerh. Mostviertel Mitte eGen (2)

Holzindustrie Maresch GmbH (2)

Constantia Patz GmbH (4)

Grandits GmbH (2)

Landesklinikum Mödling (2)

FHW Franz Haas Waffelmaschinen GmbH (6)

Flaga Supply & Services GmbH (2)

SCHOELLER-BLECKMANN Edelstahlrohr GmbH (2)

REWE Austria Touristik GmbH (2)

MGN Milchgen. NÖ reg. GenmbH (2)

Fleischwaren Berger GmbH & Co KG (2)

Geberit VertriebsGmbH & Co KG (3)

Axalta Coating Systems Austria GmbH (3)

Beiselen GmbH (2)

ASTA Elektrodraht GmbH (5)

Rohrdorfer Transportbeton GmbH (2)

Modine Austria GmbH (1)

Prefa Aluminiumprodukte GmbH (2)

Garant Tiernahrung GmbH (1)

Bio Oil Development GmbH (2)

Gebrüder Weiss Paketdienst GmbH (2)

ZEUS Zentrale für Einkauf und Service

GmbH & Co KG Niederlassung Österreich (2)

Lohmann & Rauscher GmbH (2)

DAIKIN AIRCONDITIONING CENTRAL EUROPE

HandelsgmbH (2)

Triumph International AG (2)

Sixt GmbH (3)

Voith Hydro GmbH & Co KG (1)

Lagerhaus Technik-Center GmbH & Co KG (5)

PIPELIFE Austria GmbH & Co KG (5)

Isoplus Fernwärmetechnik GmbH (1)

Eigl Verwaltungs- u. BeteiligungsgmbH (4)

Mediashop Holding GmbH (1)

Forstinger Österreich GmbH (2)

Volvo Car Austria GmbH (5)

Ort

Perchtoldsdorf

Herzogenburg

Wiener Neudorf

St. Aegyd a. Neuwalde

Guntramsdorf

Guntramsdorf

Scheibbs

Waldegg a. d. Piesting

Krems Donau

Maria Enzersdorf

Bruck a. d. Leitha

Waidhofen a. d. Ybbs

Pöchlarn

Retz

Loipersbach

Kirchschlag

Mödling

Korneuburg

Leobendorf

Ternitz

Wiener Neudorf

Baden

Sieghartskirchen

Pottenbrunn

Guntramsdorf

Ennsdorf

Oed

Langenzersdorf

Kottingbrunn

Marktl i. Traisental

Pöchlarn

Markthof

Leopoldsdorf

Brunn am Gebirge

Schönau a. d. Triesting

Brunn am Gebirge

Wiener Neustadt

Vösendorf

St. Pölten

Korneuburg

Wiener Neudorf

Hohenberg

Zwettl

Neunkirchen

Traismauer

Schwechat

Umsatz 17 MA 17 Ums./MA 17

156.528.693

156.023.004

155.884.033

153.802.423

152.250.000

152.160.639

150.000.000

149.859.762

142.000.000

140.000.000

139.000.000

135.100.000

134.643.772

133.960.000

133.205.871

133.022.566

132.000.000

130.955.345

130.000.000

129.280.000

129.030.932

129.000.000

128.340.000

128.184.944

128.144.427

127.043.000

126.079.876

125.000.000

125.000.000

122.000.000

121.900.000

121.800.000

121.000.000

120.000.000

119.481.796

117.690.000

117.250.000

117.037.286

116.613.535

116.334.000

114.695.628

113.454.039

112.600.000

111.564.000

110.000.000

109.445.733

168

65

944

200

645

k.A.

472

294

180

100

580

800

396

186

332

160

1.709

430

k.A.

590

50

1

300

67

300

25

322

160

580

219

179

25

290

21

450

68

1.140

132

237

145

262

495

30

94

800

45

931.718

2.400.354

165.131

769.012

236.047

-

317.797

509.727

788.889

1.400.000

239.655

168.875

340.010

720.215

401.223

831.391

77.238

304.547

-

219.119

2.580.619

129.000.000

427.800

1.913.208

427.148

5.081.720

391.552

781.250

215.517

557.078

681.006

4.872.000

417.241

5.714.286

265.515

1.730.735

102.851

886.646

492.040

802.303

437.770

229.200

3.753.333

1.186.851

137.500

2.432.127

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

Handel mit elektronischen Bauteilen; GJ 01. 03. 2017 bis 28. 02. 2018; Export: 81 %

Holdinggesellschaft; Bilanz 31. 12. 2016

Erbringung von Dienstleistungen für den Konzern; Bilanz 31. 12. 2017

Produktion, Vertrieb von Automobilzubehörtechnik; Gruppe: Roth-Technik Austria GmbH und RTA GmbH

Fachmarkt für Papier-, Büro- und Haushaltswaren; Umsatz 2017: KSV geschätzt

Großhandel, iPapier, Papierwaren, Schreibwaren und Bürobedarf

Entwicklung und Produktion von Aufzugskomponenten; Export: 99,7 %

Baustoffindustrie/Baustoffproduzent

Hersteller von Kunstharzen und Leimen für die Holzwerkstoffindustrie sowie Spezialist für

Feinchemikalien, Lackrohstoffe und Flammschutzmittel

Betrieb von Biomasse-Fernwärmeanlagen, Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auf Biomassebasis

Lagerhaus

Büromöbel; MA weltweit

Lagerhaus

Holzindurstrie

Fertigung von hochwertigen und innovativen Verpackungsmaterialien aus Aluminium oder im

Aluminiumverbund für die Pharma- und Dairy&Food-Industrie

EU-Schlacht- und -Zerlegebetrieb

Gesundheits- und Sozialwesen; Umsatz 2017: KSV geschätzt

Herstellung von Maschinen und Anlagen zur Produktion von Waffeln, Eistüten und Hohlhippen

Groß- und Einzelhandel mit Flüssiggas, technischen Gasen, Großhandel mit Geräten, Armaturen

und die Durchführung von Installationen sowie Handel mit Holzpellets

Erzeugung und Vertrieb von nahtlosen Rohren aus rost-, säure- und hitzebeständigem Stahl

Reisebüros und Reiseveranstalter

Betreuung der Mitglieder der Genossenschaft selbst sowie der Mitglieder der NÖM-AG

Schlachthof, Fleischverarbeitung, Handel mit Fleisch- und Wurstwaren

Großhandel und Service von sanitärtechnischen Spezialartikeln; Bilnaz 31. 12. 2017

Verwaltung von Beteiligungen; Bilnaz 31. 12. 2017

Handel mit Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, Saatgut und landwirtschaftlichen Erzeugnissen

Erzeugung und erste Bearbeitung von Kupfer

Produktion, Handel und Vertrieb von Transportbeton und Spezialbaustoffen

Herstellung von Wärmetauscher für die Automobilindustrie

Industrielle Erzeugung von Dach- und Wandplatten

Herstellung und Vertrieb von Mischfutter; Export: 5 %

Handel mit Biodiesel und Chemikalien

Paketdienst

Dienstleistungen

Entwicklung, Produktion und im Vertrieb von Medizinprodukten, Konzepten und Dienstleistungen

Großhandel von Klimageräten

Herstellung und Vertrieb von Unterbekleidung und Bademode

Vermietung von Transportmitteln; Bilnaz 31. 12. 2016

Anlagenbau, Voith; niedrigerer Personalstand aufgrund der Bereichsübernahme durch die Digital

Solutions; Hauptmärkte der Voith Hydro: Russland, Armenien, Türkei; Export: 63 %

Handel mit neuen und gebrauchten Landmaschinen und landwirtschaftlichen Geräten

Produktion und Vertrieb von Kunststoffrohrsystemen für den Hoch- und Tiefbau; Export: 7 %

Herstellung und Vertrieb von vorgedämmten Rohrsystemen für die Nah- und Fernwärmeversorgung sowie

für Industrieanlagen aller Art, Isoplus Polska Sp.z.o.o. (Polen, 100 %), Isoplus-eo.p. spo. s.r.o. (CZ,

100 %), Isoplus Fjernvarmeteknik A/S, (DK, 100 %), Isoplus Mediterranean s.r.l. (I, 100 %), Isoplus

benelus V.V. (NL, 100 %); Umsatz, Mitarbeiter (=Teilkonzern); konsolidierter Umsatz; Export: 80 %

Betrieb von Tankstellen, Handel mit Mineralöl, Mineralölprodukten und Holzpellets

Handel (Groß- und Einzelhandel), insbesondere im Teleshopping, eCommerce, Mediashop Konzern;

Abweichendes GJ: 2016/17 endet am 31. 03. 2017

Handel mit Autoersatzteilen

Autohandel

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus den Vorjahren, (6) Angaben lt. Firmenbuch 2016

74 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018


gereiht nach Umsatz

142

143

144

145

146

147

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149

150

2018 2017

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159

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134

136

138

140

141

144

146

148

147

156

149

169

150

152

154

153

162

145

155

159

176

174

158

160

161

157

163

+/– Firmenname

-8 San Lucar Obst- & Gemüse HandelsGmbH (1)

-7 NIEDERÖSTERREICHISCHES HILFSWERK (5)

-6 Handler Bau GmbH (4)

-5 LEKKERLAND Handels- und

Dienstleistungs GmbH (4)

-5 Universitätsklinikum Krems (2)

-3 Zitta GmbH & Co KG (2)

-2 DIMOCO Europe GmbH (2)

-1 Egger Getränke Gruppe (1)

-3

5

-3

16

Johann Neumüller GmbH (2)

Stora Enso WP Bad St. Leonhard GmbH (3)

FCC Austria Abfall Service AG (2)

Anton Traunfellner GmbH (1)

-4 dormakaba Austria GmbH (4)

-3

-2

-4

4

-14

-5

-2

14

11

-6

-5

-5

-10

-5

Landesklinikum Waldviertel Gmünd-

Waidhofen/Thaya-Zwettel (2)

DIAMOND AIRCRAFT INDUSTRIES GmbH (2)

Türk Telekom International AT AG (2)

Raiffeisen-Lagerhaus Amstetten e. Gen. (1)

Raiff-Lagerhaus Weinv. Mitte e. Gen. (1)

Salvagnini Maschinenbau GmbH (5)

Fetter Baumarkt GmbH (1)

Autohaus Senker GmbH (1)

SMC Pneumatik GmbH (1)

Angelini Pharma Österreich GmbH (5)

Gemeinn. Donau-Ennstaler Siedlungs-AG (1)

Landesklinikum Donauregion Tulln (2)

Air Liquide Austria GmbH (1)

Gabriel-Chemie GmbH (4)

Ort

Ebreichsdorf

St. Pölten

Bad Schönau

Ternitz

Krems

Perchtoldsdorf

Brunn am Gebirge

Unterradlberg

Ennsdorf

Brand

Himberg

Scheibbs

Herzogenburg

Gmünd

Wiener Neustadt

Vösendorf

Amstetten

Mistelbach

Ennsdorf

Leobendorf

Ulmerfeld-Hausmening

Korneuburg

Bisamberg

Krems a. d. Donau

Tulln

Schwechat

Gumpoldskirchen

Umsatz 17 MA 17 Ums./MA 17

109.003.235

107.430.000

105.995.564

105.000.000

105.000.000

102.000.000

100.812.254

100.000.000

99.613.209

98.295.850

96.000.000

95.965.000

95.690.000

95.000.000

94.000.000

94.000.000

93.864.326

93.860.000

93.700.000

93.205.400

91.981.932

91.700.000

91.406.489

90.700.000

90.000.000

90.000.000

89.000.000

58

2.930

342

137

1.100

231

90

240

107

570

500

400

548

1.000

405

48

371

307

365

424

290

230

166

105

927

250

550

1.879.366

36.666

309.929

766.423

95.455

441.558

1.120.136

416.667

930.965

172.449

192.000

239.913

174.617

95.000

232.099

1.958.333

253.004

305.733

256.712

219.824

317.179

398.696

550.641

863.810

97.087

360.000

161.818

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

Großhandel mit Obst und Gemüser, SanLucar S.L. Spanien; Export: 1,7 %

Hilfswerk

Baugesellschaft, Immobilien

Großhändler, Systempartner, Logistiker und 360-Grad-Konzept- und Lösungsanbieter für alle

Kanäle der Unterwegsversorgung und alle Aspekte des Convenience-Geschäfts

Gesundheits- und Sozialwesen

Handel mit KFZ und KFZ-Reparaturwerkstätte

Dienstleistungen in der Telekommunikation, EDV-Dienstleistungen

Herstellung, Abfüllung und Vertrieb von Getränken im alkoholischen und alkoholfreien Bereich;

Radlberger Getränke GmbH & Co OG und Privatbrauerei Fritz Egger GmbH & Co KG; Export: 37 %

Stahl-, Schrott- und Metallhandel sowie der Hafenumschlag und ein Containerverleih

Vertrieb von Pappe, Papier, Karton und Zellstoff; Bilanz 31. 12. 2017

Abfall-Service

Baugewerbe, Hoch- und Tiefbau; Anton Traunfellner GmbH, Traunfellner Transport GmbH, Deponie

BAR GmbH, Baumaschinenmietservice GmbH; konsolidierter Umsatz

Herstellung von Schlössern aus unedlen Metallen, Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren,

dormakaba International Holding AG

Gesundheits- und Sozialwesen

Herstellung, Entwicklung von Glas- u. Carbonfaser-Composite-Flugzeugen u. einmotorigen Flugzeugen

Dienstleistungen im Telekommunikationssektor

Handels- und Dienstleistungsunternehmen, 100-prozentige Tochterunternehmen: RAI-BAU

BaugmbH, Amstetten, Leitner bht Baustoff und Holztechnik GmbH, Amstetten, RAI-Technik Serviceund

VertriebsgmbH, Amstetten, konsolidierter Umsatz; Export: 1,77 %

Lagerhaus

Salvagnini Maschinenbau ist ein innovates, expandierendes Unternehmen und spezialisiert auf

Maschinen zur Feinblechbearbeitung; GF Mai 2015 bis April 2016; Export: 91 %

Baumarkt

Handel mit KFZ und KFZ-Reparaturwerkstätte

SMC Weltmarktführer in der Antriebs- und Steuerungstechnik von pneumatischen und elektrischen

Systemen; Korneuburg ist das Headquarter für 14 Länder in Zentral- und Osteuropa; hier befinden

sich auf mehr als 37.000 Quadratmeter die lokale Produktion, Vertrieb und Verwaltung, das CEE

Zentrallager sowie das hochmoderne Technology Center; Export: 70 %

Weltweit erfolgreichstes Privatunternehmen in den Segmenten Gesundheit und Wohlbefinden

Siedlungs-Aktiengesellschaft

Gesundheits- und Sozialwesen

Gase, Technologien und Service für Industrie und Gesundheit

Masterbatch-Erzeuger für die Veredelung und Einfärben von Kunststoffen, Gabriel Chemie Group

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus den Vorjahren, (6) Angaben lt. Firmenbuch 2016

Wir Wir verbinden Menschen und Technologien

Als Als zuverlässiger und und zertifizierter Partner mit mit über über 35 35 Jahren Erfahrung setzen wir wir individuelle Kundenwünsche mit mit der der Flexibilität

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Alles aus einer Hand - individuelle Lösungen von der Auftragsabwicklung über die Fertigung bis hin zu Logistikleistungen!

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Industriell. Integrativ. Innovativ.

GW St. St. Pölten

Integrative Betriebe GmbH

Ghegastraße 9-11

3151 St. St. Pölten-Hart / / Austria

T T +43 (0)2742/867-0

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Schweiß-/Lötarbeiten, Kühlkörperfertigung, Montagearbeiten, etc. etc.

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Firmenname

Julius Kiennast LebensmittelgroSSh. GmbH (1)

Austria Bau NÖ/Wien e. Gen. (2)

voestalpine Krems Finaltechnik GmbH (1)

VEREG GmbH (2)

DYNACAST Österreich GmbH (4)

Aug. Rath jun. GmbH Chamottewaren- und

Thonöfenfabrik (1)

REHAU GmbH (2)

Zeppelin Österreich GmbH (5)

NÖ Pressehaus Druck- und VerlagsgmbH (2)

Schoeller-Bleckmann Nitec GmbH (5)

Kotanyi GmbH (2)

Raiffeisen-Lagerhaus Wiener Becken eGen (1)

Global Bet Holding GmbH (2)

F. List GmbH (4)

Klenk & Meder GmbH (1)

Raiffeisen-Lagerhaus

St. Pölten reg. GenmbH (1)

Haubis Gruppe (1)

KBS Kleider-Bauer BetriebsGmbH (2)

SCHWECHATER KABELWERKE GmbH (2)

EVN Abfallverwertung NÖ GmbH (1)

KBA-MÖDLING GmbH (1)

GoodMills Österreich GmbH (2)

HTM Sport GmbH (1)

HÜTTE KLEIN-REICHENBACH GMBH (2)

Engineering Center Steyr GmbH & Co KG (2)

Alufix-FolienverarbeitungsgmbH (2)

NAGEL AUSTRIA GmbH (4)

EHA Austria Energie-HandelsgmbH (2)

DHL Express (Austria) GmbH (2)

Traktionssysteme Austria GmbH (3)

KSR Group GmbH (1)

Wopfinger Transportbeton gmbH (1)

Raiffeisen-Lagerhaus Gmünd-Vitis eGen (1)

Electrolux Austria GmbH (2)

Doka Österreich GmbH (4)

Worthington Cylinders GmbH (2)

Parker Hannifin GmbH (2)

LIEBHERR-TRANSPORTATION SYSTEMS GMBH & Co KG (1)

„Neue Heimat“ Gemeinnützige Wohnungsund

Siedlungsges. GmbH (2)

REHAU Polymer Industrie GmbH (2)

HUYCK.WANGNER Austria GmbH (2)

Raiffeisen-Lagerhaus Marchfeld (4)

HEROLD Business Data GmbH (2)

Raiffeisen-Lagerhaus Korneuburg und

Umgebung eGen (5)

Geberit Produktions GmbH & Co KG (6)

Schaufler GmbH (2)

SPL Tele GmbH & Co KG (5)

Ort

Gars am Kamp

St. Pölten

Krems-Lerchenfeld

Gmünd

Weikersdorf/Steinfelde

Krummnußbaum

Guntramsdorf

Fischamend

St. Pölten

Ternitz

Wolkersdorf

Ebreichsdorf

Schwechat

Edlitz

St. Pölten

St. Pölten

Petzenkirchen

Perchtoldsdorf

Schwechat

Maria Enzersdorf

Maria Enzersdorf

Schwechat

Schwechat

Schwarzenau

St. Valentin

Wiener Neudorf

Traiskirchen

Wiener Neudorf

Guntramsdorf

Wiener Neudorf

Gedersdorf

Oberwaltersdorf

Gmünd

Brunn am Gebirge

Amstetten

Kienberg-Gaming

Wiener Neustadt

Korneuburg

Wiener Neustadt

Neulengbach

Gloggnitz

Obersiebenbrunn

Mödling

Korneuburg

Pottenbrunn

Ybbs a. d. Donau

Wolkersdorf

Umsatz 17 MA 17 Ums./MA 17

88.200.000

87.800.000

87.600.000

87.491.113

86.900.000

86.338.000

86.106.131

86.100.000

85.767.931

85.355.164

85.000.000

84.208.871

84.006.464

82.645.000

81.000.000

80.879.161

80.000.000

80.000.000

79.610.000

78.928.642

78.859.000

78.600.000

78.417.677

78.200.000

78.000.000

77.000.000

76.850.000

76.125.000

76.000.000

75.366.905

75.138.931

74.739.861

74.515.312

74.500.000

74.013.253

74.000.000

73.724.033

72.900.399

72.720.000

72.248.582

72.000.000

71.565.057

70.500.000

70.058.966

70.018.725

70.000.000

70.000.000

76 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018

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422

118

401

420.000

5.853.333

431.527

8.749.111

225.130

644.313

391.392

348.583

183.657

533.470

293.103

346.539

5.250.404

125.220

115.714

392.617

100.000

140.351

1.530.962

631.429

262.863

655.000

417.115

1.861.905

185.714

855.556

207.143

12.687.500

190.000

273.068

1.015.391

494.966

212.901

696.262

261.531

211.429

624.780

298.772

420.347

326.917

142.574

363.274

141.000

301.978

165.921

593.220

174.564

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

Lebensmittelgroß- und -einzelhandel

Baugesellschaft

Ein Unternehmen des voestalpine-Konzerns (Metal Forming Division) mit Sitz in Krems; der

Spezialist für Hochregallager, Systemregale und Straßensicherheit vereint am Standort Krems

Profilentwicklung und -erzeugung sowie Weiterverarbeitung bis zur schlüsselfertigen Lösung

Großhandel mit Laminat- und Parkettböden, Sanitärkeramik und Fliesen

Herstellung von Präzisionsteilen aus Druckguss

Produktion von und Handel mit Feuerfestprodukten, Rath Gruppe; konsolidierter Umsatz

Systemhersteller, System- und Technologieanbieter in den Bereichen Automotive, Bau und Industrie.

Handel mit Baumaschinen und deren Zubehör

Druck- und VerlagsgmbH

Herstellung von Apparaten für die Düngemittel- und petrochemische Industrie

Bearbeitung, Verarbeitung und Vertrieb von Gewürzen

Handel mit landwirtschaftlichen Produkten, Waren aller Art, Werkstättendienstleistungen

Automatenbetriebe, Spielautomatenkaufleute, Casinos und Spielbanken

Entwickelt u. produziert Kabinenausstattungen für Business- und Privatjets, maßgeschneiderte VVIP-

Interieurs für Großraumflugzeuge, Mega-Yachten u. luxuriöse Residenzen; kons. Umsatz; Export: 23 %

Elektrotechnik

Lagerhaus, Raiffeisen-Lagerhaus St. Pölten reg. GenmbH (Mutter), Steyr Center NÖ Mitte

Landmaschinentechnik GmbH (Tochter 100 %); konsolidierter Umsatz

Bäckerei und Konditiorei, Haubis Gruppe; konsolidierter Umsatz; Export: 5,6 %

Einzelhandel mit Kleidung

Handel mit Leitungen, Kabeln und Drähten für die Energie-, Nachrichten- und Sicherheitstechnik

Abfallverwertung, EVN AG

Erzeugung von und Handel mit Druckmaschinen und Druckereimaschinen; Export: 82 %

Betrieb von Getreidemühle

Handel und Produktion von Sportartikeln; Export: 39,5 %

Herstellung, Vertrieb von Desoxidationsaluminium u. Vorlegierungen für Stahl- und Aluminiumerzeuger

Erzeugung und der Vertrieb von Fahrzeugen, Fahrzeugkomponenten, Maschinen und Geräten

Herstellung und der Vertrieb von Aluminiumfolien

Lagerung und Distribution von temperaturgeführten Lebensmitteln

Stromversorgung

Logistikunternehmen

Produktion von Antriebssystemen für die Schienenfahrzeugindustrie; Bilanz 31. 12. 2017

Großhandel; GJ 01. 10. bis 30. 09.; Export: 76 %

Erzeugung von Transportbeton

Lagerhaus

Großhandel mit Haushaltsgeräten

Verkauf und Vermietung von Schalungsprodukten und Schalungssystemen

Erzeugung von nahtlosen Stahlflaschen für Gase sowie Akkumulatoren und die Produktion von

Acethylenflaschen und Compositebehältern

Vertrieb von Armaturen

Entwicklung, Erzeugung und Vertrieb von verkehrstechnischen Anlagen und Geräten; Export: 96 %

Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft

Produktion von polymeren Produkten

Herstellung von Bespannungen für Papiermaschinen

Lagerhaus

Adressenverlage und Direktwerbeunternehmen

Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren; Export: 0,1 %

Produktion von sanitärtechnischen Produkten; Bilanz 2016

Recycling von Eisen- und Metallschrott sowie auf Abfallmanagement und Logistik

Gesamtanbieter für Telekom-Infrastruktur im Bereich mobile Netze und Festnetze; SPL Tele Group;

konsolidierter Umsatz

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus den Vorjahren, (6) Angaben lt. Firmenbuch 2016


gereiht nach Umsatz

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-3

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-2

0

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-1

-1

43

-2

-2

-2

-2

-2

-2

Firmenname

F. Lang u. K. Menhofer BaugmbH & Co KG (2)

Austro Diesel GmbH (1)

AustroDach Handels GmbH (2)

MONDIAL GmbH & Co KG (5)

Firmengruppe Pabst (1)

Raiff.-Lagerhaus Tulln-Neulengbach eGen (5)

Dachsberger & Söhne GmbH (2)

„Wertheim“ VertriebsgmbH (2)

Berndorf Band GmbH (5)

Schukra Berndorf GmbH (2)

Raiff.-Lagerhaus Absdorf-Ziersdorf eGen (1)

Gemeinnützige Bau-, Wohn- und Siedlungsgen.

„Alpenland“, reg. GenbmH (4)

WEB Windenergie AG (4)

SCHILOWSKY, Baumarkt u.

Baustoffhandel KG (1)

Mosser Leimholz GmbH (2)

Volvo Group Austria GmbH (2)

APS Austria Personalserv. GmbH & Co KG (4)

„Wohnungseigentümer“ Gemeinnützige

WohnbaugmbH (2)

Raiff.-Lagerhaus Waidh. a.d. Thaya eGen (1)

MABA Fertigteilindustrie GmbH (5)

emc elektromanagement &

construction GmbH (2)

List General Contractor GmbH (5)

Müller-Transporte GmbH (1)

ALCAR Stahlräder GmbH (2)

Honda Austria Branch of Honda Motor

Europe Ltd (2)

Weintritt GmbH (2)

BASF Performance Products GmbH (2)

BC-Wetten BeteiligungsGmbH (2)

evn naturkraft ErzeugungsgmbH (5)

Ort

Wiener Neustadt

Schwechat

St. Valentin

Baden

Aschbach Markt

Neulengbach

Eggenburg

Guntramsdorf

Berndorf

Berndorf

Absdorf

St. Pölten

Pfaffenschlag

Neunkirchen

Randegg

Tribuswinkel

Wiener Neustadt

Mödling

Waidhofen a. d. Thaya

Wöllersdorf

Böheimkirchen

Bad Erlach

Wiener Neudorf

Hirtenberg

Wiener Neudorf

Baden

Zwentendorf/Donau

St. Pölten

Maria Enzersdorf

Umsatz 17 MA 17 Ums./MA 17

70.000.000

69.576.612

69.000.000

69.000.000

69.000.000

68.400.000

68.300.000

68.005.000

67.980.000

67.357.180

66.506.597

66.500.000

66.342.900

66.200.000

65.500.000

65.408.991

65.000.000

64.928.636

64.810.000

64.438.000

63.500.000

63.443.595

63.300.000

63.278.532

63.000.000

63.000.000

62.500.000

62.028.790

62.000.000

83

58

85

145

350

285

180

90

237

178

175

99

119

140

159

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1.600

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394

192

101

279

46

90

75

73

10

55

843.373

1.199.597

811.765

475.862

197.143

240.000

379.444

755.611

286.835

378.411

380.038

671.717

557.503

472.857

411.950

218.030

40.625

255.625

270.042

163.548

330.729

628.154

226.882

1.375.620

700.000

840.000

856.164

6.202.879

1.127.273

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

Baugewerbe

Grohandel mit Landmaschinen; Export: 61,64 %

Handel mit Spengler-, Flachdach-, Steildach- und Zimmererprodukten

Reisebüros

Bau-, Zimmerei-, Dachdeckerei-, Spenglerei- und Handelsgewerbe

Lagerhaus

Schlacht- und Zerlegebetrieb

Erzeugung und Vertrieb von Sicherheitssystemen

Erzeugung und dem Handel von Eisen- und Metallwaren; Export: 95 %

Entwicklung, Herstellung und Verkauf von Lordosenstützen für die Transportindustrie

Lagerhaus; Export: 1 %

Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft

Energie; konsolidierter Umsatz

Baufachhandel mit Schwerpunkt auf Fliesen & Sanitär, Holz & Elemente, Elektro & Gartengestaltungszubehör,

Werkzeug für den Profi, Baustoffhandel, Trockenbau, Estrich, Neumacher-Dienstleister;

kons. Umsatz: 4 Standorte: Neunkirchen (Zentrale), 2x Wien und Graz

Herstellung und Vertrieb von Leimholz und Leimholzprodukten

Import und Vertrieb von Nutzfahrzeugen

HR-Dienstleister

Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft

Landwirtschaftliche GenmbH; Export: 5 %

Fertigteilindustrie, Hofmann Holding GmbH

Elektroinstallationsgewerbe mit Schwerpunkt Anlagenbau

Exquisites Interieur für Yachten und Hochbau; Export: 90 %

Logistikunternehmen; Export: 40 %

Großhandel mit Stahlscheibenrädern

Autohandel

Einzelhandel sowie Reparatur von Kraftfahrzeugen

Erzeugung und Vertrieb von Zusatzmitteln und Zusatzstoffe für Beton

Automatenbetriebe, Spielautomatenkaufleute, Casinos und Spielbanken

Energieerzeugung/-versorgung

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus den Vorjahren, (6) Angaben lt. Firmenbuch 2016

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Firmenname

Ort

Ferdinand Berger & Söhne GmbH (1)

Horn

Consot UnternehmensbeteiligungsGmbH (2) Guntramsdorf

B. Braun-Austria GmbH (4)

Maria Enzersdorf

-47 FLOWSERVE (Austria) GmbH (4)

-2 Mondi Korneuburg GmbH (2)

0 Peter Max Gruppe (1)

-2

16

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-36

18

Wiesbauer Gourmet Gastro GmbH (2)

Croma-Pharma GmbH (1)

Lietz GmbH (2)

TIMAC AGRO Düngemittelproduktions- und

HandelsgmbH (2)

Roland Spedition GmbH (2)

kabelplus GmbH (4)

Marzek Etiketten+Packaging Group (1)

SWARCO FUTURIT

Verkehrssignalsysteme GmbH (2)

Wienerberger Österreich GmbH (2)

GLORIT Bausysteme GmbH (1)

Rubner Holzbau GmbH (5)

MEDIA MARKT TV-Hifi-Elektro GmbH (2)

Raiff. Lagerhaus Weinviertel Nordost eGen (5)

VFS Financial Services GmbH (2)

EBCONT Gruppe (1)

Eduard und Johann Strobl GmbH (2)

Völker GmbH (2)

GEORG FISCHER FITTINGS GmbH (5)

MUREXIN Aktiengesellschaft (2)

DE'LONGHI – KENWOOD GmbH (5)

Husky-KTW GmbH (2)

Oldtimer Tankstellen BetriebsGmbH (2)

Baumit Beteiligungen GmbH (2)

LWM Austria GmbH (2)

Messer Austria GmbH (1)

Niederösterreichische Vorsorgekasse AG (1)

Forster Metallbau GmbH (2)

H. Wilhelm Schaumann GmbH & C. KG (2)

Weichberger GmbH (1)

HASENÖHRL GmbH (1)

1 Walter Leasing GmbH (5)

1

1

1

6

3

0

CSA Herzogenburg GmbH (5)

Rohrdorfer Sand und Kies GmbH (2)

Heinzel Pulpsales GmbH (2)

Laufen Austria AG (1)

INKU Jordan GmbH & Co KG (2)

Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband

Niederösterreich (5)

Brunn am Gebirge

Korneuburg

Stockerau

Reidling

Leobendorf

Waidhofen a. d. Ybbs

Zwentendorf a. d. Donau

Schwechat

Maria Enzersdorf

Traiskirchen

Perchtoldsdorf

Hennersdorf

Großenzersdorf

Obergrafendorf

Vösendorf Süd

Poysdorf

Tribuswinkel

Neulengbach

Hollabrunn

Hainfeld

Traisen

Wiener Neustadt

Wiener Neudorf

Waidhofen a. d. Thaya

Prinzersdorf

Waldegg a. d. Piesting

Hollabrunn

Gumpoldskirchen

St. Pölten

Waidhofen a. d. Ybbs

Brunn am Gebirge

Oberndorf Melk

St. Pantaleon Erla

Wiener Neudorf

Herzogenburg

Langenzersdorf

Hinterbrühl

Wilhelmsburg/Traisen

Wiener Neudorf

Tulln

Umsatz 17 MA 17 Ums./MA 17

62.000.000

61.900.007

61.398.000

60.904.986

60.243.076

60.120.000

60.000.000

60.000.000

58.875.678

58.600.080

57.500.000

57.396.909

57.000.000

57.000.000

56.877.861

55.859.430

55.690.444

55.619.309

55.317.000

55.000.000

55.000.000

55.000.000

55.000.000

54.400.000

54.055.000

54.000.000

54.000.000

54.000.000

53.863.778

53.810.000

53.250.095

53.000.000

52.900.000

52.520.000

52.500.000

52.263.907

52.000.000

51.297.397

50.500.000

50.052.310

50.020.000

50.000.000

50.000.000

247

12

149

205

175

188

130

350

200

103

45

106

650

240

225

127

248

129

190

4

550

56

800

450

186

30

250

80

102

209

178

3

245

100

210

414

20

200

75

k.A.

346

81

962

251.012

5.158.334

412.067

297.097

344.246

319.787

461.538

171.429

294.378

568.933

1.277.778

541.480

87.692

237.500

252.790

439.838

224.558

431.157

291.142

13.750.000

100.000

982.143

68.750

120.889

290.618

1.800.000

216.000

675.000

528.076

257.464

299.158

17.666.667

215.918

525.200

250.000

126.241

2.600.000

256.487

673.333

-

144.566

617.284

51.975

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

Digitaldruck, Bogen- und Rollenoffsetdruck, industrielle Buchbinderei; Export: 10 %

Produktion und Montage von Luxusleuchten

Versorger für Medizintechnik- und Pharmaprodukte, Anbieter medizinischer Dienstleistungen;

HomeCare-Service für Heimkrankenpflege

Erzeugung von Spezialpumpen für die Öl- und Gasindustrie sowie Energierückgewinnungsanlagen;

Export: 99,9 %

Erzeugung und Verarbeitung von Dreirandbeuteln, Standbeuteln und Verpackungsmittel

Möbelhandel und Produktion, Peter Max Vertriebsgesellschaft mbH, Peter Max Produktionsgesellschaft

mbH, Peter Max Großhandel GmbH, Peter Max GmbH

Produktion und Vertrieb von Fleisch und Fleischwaren

Herstellung und Handel mit Arzneimitteln und Medizinprodukten; Export: 98 %

KFZ-Handel und KFZ-Reparaturwerkstätte

Produktion und Vertrieb von Düngemittel

Spedition

Errichtung und Betrieb von Kabel-TV, Internet-Service; GJ 2015/2016

Etiketten in Bogen+Rolle Feinkartonage, Flexible Verpackung, Designagentur, Etikettiertechnik, TT-

Drucker, Marzek Etiketten GmbH, AT = Headquarters; Marzek Kner Packaging Kft, HU; M-FlexiLogHU;

Marzek-Pechatny Dvor LLC / UA; konsolidierter Umsatz, MA Österreich 195; Export: 50 %

Entwicklung und Herstellung von optischen Systemen für die Verkehrstechnik

Ziegelindustrie

Glorit ist Premiumpartner für exklusive Haus- und Wohnbau-Projekte in Toplagen im Raum Wien,

vor allem im 21. und 22. Bezirk

Holzbau, Runber; Export: 43 %

Elektronikhandel

Raiffeisen-Lagerhaus

Finanzierungs- und Leasinggesellschaft für Kraftfahrzeuge

Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, kons. Umsatz

Großhandel mit Obst und Gemüse

Personalbereitstellung

Herstellung und Vertrieb von Rohrverbindungsteilen und Klemmverbindungen, Georg Fischer Piping

Systems; Export: 90 %

Herstellung sowie Vertrieb von Klebstoffen, Bauchemikalien und Metallharzen

Import und Vertrieb von elektronischen Haushaltsgeräten

Formenbau für Spritzgusswerkzeuge

Tankstelle

Holdinggesellschaft

Produktion von tiefgekühlten Kartoffelprodukten

Herstellung, Verarbeitung, Handel mit Industriegasen und dazugehöriger Hardware; Export: 31,3 %

Mitarbeiter- und Selbständigen-Vorsorgekassengeschäft; veranlagtes Kapital: 395 Mio. Euro

Metallbau

Futtermittelindustrie

Handel mit KFZ-Reifen, KFZ-Zubehör und Fahrrädern; Export: 3 %

Gütertransporte, Baumaschinenverleih, Herstellung von Beton, Kies- und Schotterwerke, Abfall und

Recyclingwirtschaft; Bilanz: 31. 03. 2017

Unternehmen der WALTER GROUP; bietet als Transportunternehmen auf Leasing-Basis neue und

gebrauchte Trailer und Zugmaschinen renommierter Marken an

Zulieferbetrieb von Aluminiumgusteilen in der Fahzeugindustrie

Gewinnung von Sand-, Kies- und Brechsand, Transportbeton und Heizmischgut

Betrieb eines Papier- und Zellstoffhandelshauses

Erzeugung von Sanitärkeramik und Handel von Badewannen, Duschtassen, Armaturen, Möbeln und

Accessoires fürs Bad; Export: 44 %

Großhandel mit Produkten der Raumausstattung

Nationale und internationale Tätigkeit, menschliches Leid überall und jederzeit zu verhüten und zu

lindern; Umsatzerlöse im Rettungsdienst, Gesundheits- und soziale Dienste, Ausbildung

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus den Vorjahren, (6) Angaben lt. Firmenbuch 2016

78 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018


gereiht nach Umsatz

288

289

290

291

292

293

294

295

296

297

298

299

300

301

302

303

300

2018 2017

304

305

306

286

288

290

292

317

334

293

294

315

296

299

301

300

302

304

386

305

306

303

+/– Firmenname

-2 DS Smith Packaging Austria GmbH (5)

-1 Landesklinikum Mostv. Amstetten (2)

0 SABIC Innovative Plastics GmbH & Co KG (2)

1 TEST-FUCHS GmbH (6)

25 Sick GmbH (1)

41 GWT Besitz- und Beteiligungs GmbH (1)

-1

-1

19

-1

1

2

0

1

2

83

1

1

-3

BIOMIN Animal Nutrition GmbH (5)

SERVICE MENSCH GmbH (2)

Markas GmbH (1)

International Jet Management GmbH (2)

G. Coreth, KunststoffverarbeitungsgmbH (2)

VELUX Österreich GmbH (5)

Evva Schmiermittel-Fabrik GmbH Nfg KG (2)

Wewalka GmbH Nfg KG (2)

MOSSER Holzindustrie GmbH (2)

Ultimate Europe Transportation

Equipment GmbH (1)

Neupack GmbH (2)

Varioform PET Verpackung GmbH (2)

Rosenberger Holding GmbH (1)

Ort

Margarethen am Moos

Amstetten

Wiener Neustadt

Gross Siegharts

Wiener Neudorf

Leobersdorf

Getzersdorf

Wiener Neustadt

St. Pölten

Schwechat

Unterwaltersdorf

Wolkersdorf

Margarethen

Moos-Sollenau

Randegg

Amstetten

Reichenau a. d. Rax

Reichersdorf-Traismauer

Loosdorf

Umsatz 17 MA 17 Ums./MA 17

50.000.000

50.000.000

49.726.933

49.681.844

49.600.000

49.388.000

49.306.000

49.200.000

48.587.477

48.326.175

48.088.302

48.000.000

48.000.000

47.000.000

46.843.893

46.678.941

46.662.778

46.420.000

46.064.810

164

1.000

76

312

98

19

60

1.430

1.755

37

92

55

22

340

55

70

206

40

670

304.878

50.000

654.302

159.237

506.122

2.599.368

821.767

34.406

27.685

1.306.113

522.699

872.727

2.181.818

138.235

851.707

666.842

226.518

1.160.500

68.753

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

Verpackungslösungen; Export: 3 %

Gesundheits- und Sozialwesen

Produktion von Hohlkammerplatten

Testsystemen für Luft- und Raumfahrt

Großhandel mit Sensoren u. Sensorlösungen für die Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation, Sick

AG; Anzahl Beschäftigte in der gesamten Region (SICK Österreich ist für 15 Länder verantwortlich)

Dienstl. für die operativen Firmen in der GWT Gruppe im Bereich Buchhaltung, Finanzen, IT, Management,

Qualitätssicherung, Personalmanagement und Objektmanagement, GWT WW GmbH, GWT Gesellschaft für

Wassertechnik Schwimmbad und Therme GmbH, GWT Contracting GmbH; kons. Umsatz; Export: 5 %

Erzeugung von Mischfutter sowie Großhandel mit Futtermitteln und Futterzusatzstoffen

Erbringung mildtätiger und in untergeordnetem Ausmaß gemeinnütziger Leistungen

Krankenhaushygiene, Desinfektionen, Hausdienste, Gebäudereinigung, Lüftungsreinigung

Management von Luftfahrzeugen

Herstellung von Polyethylenverpackungen, Kunststoffolien und Kunststoffverpackungsmaterial

Vertrieb und Marketing von Dachfenstern in Österreich

Erforschung und Entwicklung von chemisch technischen Produkten

Produktion und Vertrieb von Frischteigen und Frischbackwaren

Holzindustrie

Ultimate beschäftigt sich mit der Entwicklung, dem Vertrieb und Service von Übergängen,

automatischen Türsystemen und Innenausstattung für Schienenfahrzeuge und Busse

Herstellung von Faltschachteln und Faltschachtelzuschnitten

PET-Verpackung

Gastronomie, Rosenberger Holding GmbH, Rosenberger Restaurant GmbH, Rosenberger Tankstellen

GmbH, Rosenberger FUELS GmbH

Sporthandel

Erzeugung von und Handel mit Fertigteilhäusern

Personalberatung, Arbeitsvermittlung, Personalmanagement

Import und Großhandel mit Elektrowerkzeugen aller Art

Gießerei für Stahl- und Sphäroguss

Reifen- und Autoservice

Großhandel mit Garten- und Forstgeräten

Handel und Erzeugung von Baustoffen

Import von und Großhandel mit Edelstahl

Werksgroßhandel für Stabstahl, Coils und Baustahlgitter, Vertigung von Bohrpfählen, Kupplungssysteme

307

308

309

310

311

312

313

314

315

316

360

322

308

365

309

312

487

310

311

313

53

14

-1

55

-2

0

174

-4

-4

-3

Winninger GmbH (1)

Hartl Haus Holzindustrie GmbH (1)

„BÜRORING“ Personalmanagement GmbH (2)

Hitachi Power Tools Österreich GmbH (1)

voestalpine Giesserei Traisen GmbH (2)

Profi Reifen- und Autoservice GmbH (2)

Stihl GmbH (1)

Mapei Austria GmbH (5)

Outokumpu GmbH (2)

Bauservice-Fuhs GmbH (2)

Amstetten

Echsenbach

Guntramsdorf

Wiener Neudorf

Traisen

Wiener Neudorf

Vösendorf

Nußdorf a. d. Traisen

Brunn am Gebirge

Bisamberg

45.828.967

45.715.000

45.500.000

45.178.974

45.100.000

45.000.000

45.000.000

45.000.000

45.000.000

45.000.000

225

285

1.470

19

290

362

42

95

15

198

203.684

160.404

30.952

2.377.841

155.517

124.309

1.071.429

473.684

3.000.000

227.273

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus den Vorjahren, (6) Angaben lt. Firmenbuch 2016

MODERNE Arbeitszeiten.

Für MODERNE Menschen.

GEMEINSAM

FAIR ARBEITEN

IN NIEDERÖSTERREICH.

#SoSollArbeit

iv.at/arbeitszeit


top 1000 | ranking platz 317–406

gereiht nach Umsatz

325

350

2018 2017

317 417

318

319

320

321

322

323

324

325

326

327

328

329

330

331

332

333

334

335

336

337

338

339

340

341

342

343

344

345

346

347

348

349

350

351

352

353

354

355

356

357

358

359

360

361

362

363

316

318

319

320

321

327

323

326

325

222

297

328

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343

344

345

393

358

413

346

347

348

349

350

314

351

420

352

353

356

354

355

357

359

+/– Firmenname

100 IAG Industrie-AutomatisierungsgmbH (1)

-2

-1

-1

-1

-1

4

-1

1

-1

-105

-31

-1

-1

-1

7

-2

-2

-2

-1

-1

2

-1

-3

0

0

0

0

0

47

11

65

-3

-3

-3

-3

-3

-40

-4

64

-5

-5

-3

-6

-6

-5

-4

WIN-Warth GmbH (2)

Xylem Water Solutions Austria GmbH (2)

Czeczelits GmbH (5)

WM Windisch-Graetz Mineralöl GmbH (2)

Kuchen-Peter Backwaren GmbH (5)

Wein & Co HandelsgmbH (1)

Lebenshilfe NÖ gemeinnützige GmbH (2)

ATMOSA Petrochemie GmbH (2)

Grausam HandelsGmbH (2)

Polytechnik Luft- u.

Feuerungstechnik GmbH (1)

Aichelin GmbH (1)

Mondi Release Liner Austria GmbH (2)

Karl Mertl HandelsgmbH (2)

Paul Hartmann GmbH (2)

Landesklinikum Stockerau (2)

AIBLER Fleisch- und Wurstwaren

Produktions GmbH (2)

Bitumen HandelsgmbH & Co KG (2)

Müller Glas & Co HandelsgmbH (2)

SONNENTOR KräuterhandelsgmbH (4)

Rhenus BeteiligungsGmbH (1)

ESSmeister GmbH & Co KG (2)

Johann Gantner GmbH (2)

Biomin GmbH (5)

Domoferm GmbH (2)

Danfoss GmbH (2)

CANCOM a + d IT solutions GmbH (2)

ERTL GLAS Aktiengesellschaft (2)

NEPTUN STAHLHANDEL GmbH (2)

Walter Mauser GmbH (1)

druck.at Druck- und HandelsgmbH (1)

Toyota Material Handling Austria GmbH (1)

esarom gmbh (2)

Evonik Para-Chemie GmbH (2)

KIKA Immobilien GmbH (2)

Weichenwerk Wörth GmbH (2)

Stastnik GmbH (2)

Scania Leasing Österreich GmbH (1)

AURA WohnungseigentumsgmbH (2)

Windkraft Simonsfeld AG (1)

Rohrdorfer Baustoffe Austria GmbH (2)

Wilhelm Grillo HandelsgmbH (5)

Forster Verkehrs- u. Werbetechnik GmbH (2)

MEWA Textil-Service GmbH (2)

Preis & Co GmbH (2)

Hochhauser, TankstellenbetriebsgmbH (2)

Leobersdorfer Maschinenfabrik GmbH (2)

Ort

Weikersdorf a. Steinfelde

Warth

Stockerau

Wiener Neustadt

Schwechat

Hagenbrunn

Vösendorf Süd

Sollenau

Schwechat

Klosterneuburg

Weißenbach/Triesting

Mödling

Hilm-Kematen

Rannersdorf

Wiener Neudorf

Stockerau

Oberwaltersdorf

Loosdorf

Göttlesbrunn

Zwettl

Krems

Kemmelbach

Hollabrunn

Getzersdorf

Gänserndorf

Guntramsdorf

Perchtoldsdorf

Amstetten

Teesdorf

Breitenau a. Steinfelde

Leobersdorf

Wiener Neudorf

Oberrohrbach

Gramatneusiedl

St. Pölten

St. Georgen/Steinfelde

Gerasdorf

Brunn am Gebirge

Leobersdorf

Ernstbrunn

Langenzersdorf

Tattendorf

Waidhofen a. d. Ybbs

Schwechat-Rannersdorf

Pernitz

Neunkirchen

Leobersdorf

Umsatz 17

44.726.000

44.512.972

43.500.000

43.351.603

43.000.000

42.803.819

42.541.475

42.420.000

42.000.000

42.000.000

41.459.000

41.219.812

41.200.000

41.044.390

40.974.000

40.800.000

40.800.000

40.400.000

40.400.000

40.200.000

40.000.000

40.000.000

40.000.000

40.000.000

39.896.335

39.653.951

39.600.000

39.600.000

39.500.000

39.400.000

39.293.000

39.000.000

38.800.941

38.700.000

38.400.000

38.180.000

38.090.000

38.000.000

37.784.107

37.490.400

37.388.341

37.200.000

37.000.000

37.000.000

37.000.000

37.000.000

36.890.595

MA 17

130

63

111

100

8

317

275

702

42

20

101

112

100

82

130

330

267

5

75

320

140

27

65

95

350

70

88

265

25

238

267

140

220

170

4

130

125

5

27

57

55

24

280

225

45

7

310

Ums./MA 17

344.046

706.555

391.892

433.516

5.375.000

135.028

154.696

60.427

1.000.000

2.100.000

410.485

368.034

412.000

500.541

315.185

123.636

152.809

8.080.000

538.667

125.625

285.714

1.481.481

615.385

421.053

113.990

566.485

450.000

149.434

1.580.000

165.546

147.165

278.571

176.368

227.647

9.600.000

293.692

304.720

7.600.000

1.399.411

657.726

679.788

1.550.000

132.143

164.444

822.222

5.285.714

119.002

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

Sondermaschinenbau, Reibbelagtechnik, Prüfstandstechnik, Beschneidungstechnik, Staubbindetechnik;

Export: 95 %

Herstellung und Vertrieb von kosmetischen Produkten

Import und Export von Pumpen, Armaturen und Maschinenanlagen

KFZ-Handel und KFZ-Reparaturwerkstätte

Großhandel mit Mineralölerzeugnissen

Herstellung von Backwaren, Krapfen, Feingebäck und Konditoreiprodukten in Bio- und konventioneller

Qualität; Export: 10 %

Fachhandel mit Wein sowie Gastronomie

Soziale Einrichtung

Herstellung von Phthalsäureanhydrid

Großhandel mit Heimtextilien

Herstellung, Planung und Montage von Biomassefeuerungsanlagen und Kraft-Wärme-Kopplungen;

Export: 96 %

Herstellung von Industrieanlagen für die Wärmebehandlung von Metallen; Export: 90 %

Beschichtung von Papieren, Produktion und Absatz von silikonisierten Papieren und Folien

Handel mit Stahlrohren, Edelstahl-, Zylinder-, Hydraulik- u. Kesselrohren, Kolbenstangen u. Bogen

Import und Vertrieb von Hygieneprodukten

Gesundheits- und Sozialwesen

Fleisch- und Wurstwarenproduktion

Baugewerbe

Handel mit Glaswaren, Glasverpackungen

Produktion und Handel mit biologischen Nahrungsmitteln; GJ 04/2016 bis 03/2017; Export: 68 %

Rhenus Donauhafen Krems GmbH & CoKG: Betrieb des Donauhafens Krems – Hallenfläche;

Rhenus Logistics Austria GmbH: Speditionsgesellschaft – multimodale Transportlogistik; Rhenus

Mierka Danube Shipping GmbH: Binnenschifffahrtsaktivitäten auf der Rhein-Main-Donau-Achse,

49 % Mierka Privatstiftung, 51 % Rhenus Beteiligungen International GmbH

Handel mit Agrarprodukten und Brennstoffen

EU-Schlachthof

Erzeugung von Mischfutter sowie Großhandel mit Futtermitteln und Futterzusatzstoffen

Vertrieb und Produktion von Stahlprodukten

Handel mit Produkten der Wärme-, Kälte- und Antriebstechnik sowie der Industrieautomation

EDV-Dienstleistungen

Herstellung und Handel mit Glas und Glasprodukten

Stahlhandel

Erzeugung von Fahrerkabinen und Sicherheitsbügeln für Fahrzeuge sowie Staplerverkleidungen

Druckerei, Cimpress

Beratung, Verkauf und Vermietung von Flurförderzeugen

Entwicklung, Produktion von Essenzen und Aromen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung

Produktion von gegossenen Acrylplatten und Acrylglas

Immobilienverwaltung

Erzeugung von Hochtechnologieweichen

Erzeugung und Handel mit Fleisch- und Wurstwaren

Finanzierungs- und Leasinggesellschaft für Kraftfahrzeuge

Immobilien

Betrieb von Kraftwerken auf Basis erneuerbaren Energien, Windkraft Simonsfeld Gruppe; MA

Druchschnitt; konsolidierter Umsatz

Baustoffe

Handel mit Metallen, Metallrecycling

Produktion von Verkehrszeichen und Schilderbrücken

Großwäscherei

Konstruktion, Produktion und Vertrieb von Transformatorenzubehör, Porzellanisolatoren, Schweißkonstruktionen,

Trafokessel, Kühlradiatoren und Eisenguss

Tankstelle

Herstellung v. Verdichtern, Elektronik- u. Steuerungsanlagen, Regelungs- u. Überwachungstechnik

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus den Vorjahren, (6) Angaben lt. Firmenbuch 2016

80 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018


gereiht nach Umsatz

375

400

2018 2017

364

365

366

367

368

369

370

371

372

373

374

375

376

377

378

379

380

381

382

383

384

385

386

387

388

389

390

391

392

393

394

395

396

397

398

399

400

401

402

403

404

405

406

361

362

363

364

367

481

369

382

370

371

373

372

375

378

376

379

377

380

381

383

408

384

385

397

387

388

406

415

389

403

390

391

392

468

428

396

394

395

418

398

505

399

437

+/– Firmenname

-3 Grad TransportgmbH (2)

-3 Tosaco Gmbh = Salzer Gruppe (1)

-3

-3

-1

112

-1

11

-2

-2

-1

-3

-1

1

-2

0

-3

-1

-1

0

24

-1

-1

10

NÖ BAWU – NÖ Beteiligungsges. für Abfallwirtschaft

und Umweltschutz GMBH (2)

IKEA Einrichtungen HandelsgmbH (2)

Uhl Bau GmbH (2)

H. Slawitscheck GmbH (1)

Allgemeine gemeinn. Wohnungsgen.

eingetragene GenmbH in St. Pölten (2)

Robert Maurer GmbH (1)

MEDIA MARKT TV-Hifi-Elektro GmbH (2)

Autohaus Waldviertel GmbH (4)

Johann Wiehart (2)

Flaga GmbH (2)

STILL GmbH (2)

Holz und Bau GmbH (2)

BWS Baustahlcenter GmbH (2)

Gebrüder Steininger GmbH (2)

Schaumann Taufkirchen GmbH & Co KG (2)

Profibaustoffe Austria GmbH (5)

Cimbria Heid GmbH (2)

EURAILPOOL GmbH NL Österreich (2)

Maschinenring-Service NÖ-Wien „MR-

Service“ e. Gen. (1)

EGSTON System Electronics Eggenburg GmbH (2)

RIEGL Laser Measurement Systems GmbH (2)

CWS-boco Österreich GmbH (1)

-1 RS Components HandelsgmbH (4)

-1

16

24

-3

10

-4

-4

-4

71

30

-3

-6

-6

16

-5

101

-6

31

Kössler GmbH & Co KG (2)

KOSME Gesellschaft mbH (1)

Fachhochschule Wiener Neustadt GmbH (1)

Wiener Neustädter Stadtwerke und Kommunal

Service GmbH (2)

Autohaus Ebner GmbH (1)

ACA GmbH (2)

M. Berger GmbH (2)

Fahrzeugbedarf Kotz & Co KG (2)

Wallner Holzhandel GmbH (1)

Meiller GmbH (1)

Peter Göndle GmbH (2)

KBS West Bekleidungshandel GmbH (2)

Alfred Trepka GmbH (2)

SCHMID SCHRAUBEN HAINFELD GmbH (1)

Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgesellschaft

Schönere Zukunft, GmbH (4)

FMW Förderanlagen GmbH (1)

H. u. J. Steiner GmbH (2)

WATT DRIVE ANTRIEBSTECHNIK GMBH (1)

Ort

Guntramsdorf

St. Pölten

St. Pölten

Vösendorf

Wiener Neustadt

St. Georgen/Ybbsfelde

St. Pölten

Vösendorf

Wiener Neustadt

Horn

Wulzeshofen

Leobendorf

Wiener Neudorf

Waidhofen a. d. Ybbs

Teesdorf

Rastenfeld

Brunn am Gebirge

Ernstbrunn

Stockerau

Fischamend

Horn

Eggenburg

Horn

Wiener Neudorf

Gmünd

St. Georgen/Steinfelde

Sollenau

Wiener Neustadt

Wiener Neustadt

Felixdorf

Wieselburg a. d. Erlauf

Baden

Guntramsdorf

St. Pölten

Waidhofen a. d. Ybbs

St. Pölten

Perchtoldsdorf

Obergrafendorf

Hainfeld

St. Pölten

Kirchstetten

Purgstall a. d. Erlauf

Markt Piesting

Umsatz 17 MA 17 Ums./MA 17

36.700.000

36.614.606

36.400.000

36.369.487

36.000.000

35.947.536

35.810.000

35.500.000

35.493.282

35.400.000

35.350.000

35.350.000

35.100.000

35.000.000

35.000.000

35.000.000

35.000.000

34.800.000

34.600.000

34.500.000

34.381.555

34.364.777

34.340.000

34.300.000

34.265.000

34.255.866

34.100.000

34.060.000

34.000.000

34.000.000

33.500.000

33.500.000

33.495.000

33.200.000

33.000.000

33.000.000

33.000.000

33.000.000

33.000.000

32.957.035

32.953.000

32.809.603

32.631.187

111

136

3

k.A.

270

56

75

434

98

68

3

115

104

120

12

59

44

79

100

66

1.307

115

150

220

52

114

155

421

310

103

4

73

35

85

120

52

230

215

150

56

69

160

156

330.631

269.225

12.133.333

-

133.333

641.920

477.467

81.797

362.176

520.588

11.783.333

307.391

337.500

291.667

2.916.667

593.220

795.455

440.506

346.000

522.727

26.306

298.824

228.933

155.909

658.942

300.490

220.000

80.903

109.677

330.097

8.375.000

458.904

957.000

390.588

275.000

634.615

143.478

153.488

220.000

588.518

477.580

205.060

209.174

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

Logistikunternehmen

Salzer Papier GmbH: holzfreie Buch- und Designplapiere, fettdichte Verpackungskartons; Salzer

Formtech GmbH: Formteile aus EPS für Bau, Elektronik; Salzer Industrie Service GmbH: mechanische

und elektrische Wartung von Industrieanlagen, Tosaco GmbH (Mutterkonzern): 519.438 Euro

Abfallwirtschaft

Möbelhandel

Hoch- und Tiefbau

KFZ-Handel und Reparaturwerkstätte, Slawitscheck Autohandels GmbH, 62,5 %, € 6.868.051/H,

Slawitscheck GmbH & Co KG, 100%, €109.094; konsolidierter Umsatz

Wohnungsgenossenschaft

Handel mit Friseurbedarf; Marke RoMA Friseurbedarf in Österreich 117 Filialen; Export: 4,7 %

Elektronikhandel

KFZ-Handel und Reparaturwerkstätte

Erzeugung von Zink, Zinkweiß und Zinkoxyd

Großhandel mit Flüssiggas

Handel und das Service mit Flurförderfahrzeugen

Hoch- und Tiefbau

Handel mit Stahl und Stahlprodukten, sowie die Bearbeitung von Stahl und Stahlprodukten

Sägewerk, Handel mit Holz

Herstellung von sowie Handel mit Ernährung für landwirtschaftliche Nutztiere

Erzeugung von Fertigmörtel und Fertigputzen

Erzeugung und Vertrieb von Reinigungs-, Sortier-, Beiz- und sonstigen Maschinen

Untergrundsanierung von Bahnstrecken

Dienstleistungsunternehmen für den ländlichen Raum; 49 Ang., 959 variable DN, 602 fixe

Entwicklung und Erzeugung von induktiven Bauelementen

Entwicklung sowie Fertigung von Entfernungs-, Distanz- und Geschwindigkeitsmessgeräten

Vermietung und Verkauf von Geräten für die Waschraumhygiene, Schmutzfangmatten und

Berufsbekleidung, CWS-boco International GmbH

Handel mit elektrischen, elektronischen und mechanischen Komponenten, Instrumenten, Werkzeugen

und Zubehör, Electrocomponents plc.; Export: 1 %

Erzeugung von und Handel mit Ausrüstungen für Wasserkraftwerke

Entwicklung und Herstellung kompletter Packaging- und Beverage-Linien und Dosenverschleißer;

Export: 99 %

Fachhochschule, Bildung; Anzahl der externen Referenten im Studienjahr 2016/17: 1.200

Stadtwerk

KFZ-Handel und Reparaturwerkstätte

Handel mit landwirtschaftlichen Maschinen

KFZ-Handel und Reparaturwerkstätte

Großhandel mit Fahrzeugbedarfsartikeln

Holzhandel; WJ 01. 03. 2017 bis 28. 02. 2018

Entwicklung, Herstellung, Vertrieb, Service und Reparatur von Kippaufbauten und hydraulischen

Systemen für die Bau- und Entsorgungswirtschaft sowie Nutzfahrzeugindustrie, Meiler KG

KFZ-Handel und Reparaturwerkstätte

Einzelhandel mit Bekleidung

Hoch- und Tiefbau

Erzeugung, Großhandel mit Schrauben, Muttern und Verbindungslösungen, Würth; Export: 55 %

Wohn- und Siedlungsgesellschaft

Anlangebau für die Zellstoff-, Papier- und Energieindustrie; konsolidierter Umsatz; Export: 95 %

Handel mit Leitern, Gerüsten, Treppen, Zäunen und Geländern

Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Maschinenantrieben (Motore und Getriebe), WEG

Equipamentos Eeletricos S.A., Brasilien; Export: 61,33 %

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus den Vorjahren, (6) Angaben lt. Firmenbuch 2016

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2018

81


top 1000 | ranking platz 407–500

gereiht nach Umsatz

425

450

2018 2017

407

408

409

410

411

412

413

414

415

416

417

418

419

420

421

422

423

424

426

427

428

429

430

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436

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440

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443

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445

446

447

448

449

451

452

453

454

264

400

401

432

404

402

464

405

407

409

410

412

436

414

429

562

416

421

422

419

424

426

425

423

488

427

581

430

431

460

434

433

435

449

508

440

438

441

442

443

445

444

446

452

453

454

447

451

+/–

-143

-8

-8

22

-7

-10

51

-9

-8

-7

-7

-6

17

-6

8

140

-7

-3

-3

-7

-3

-2

-4

-7

57

-5

148

-4

-4

24

-3

-5

-4

9

67

-2

-5

-3

-3

-3

-2

-4

-3

2

2

2

-6

-3

Firmenname

Eybl Austria GmbH (3)

Gebös, Gemeinnützige Baugen. österreichischer

Siedler und Mieter, reg. GenmbH (2)

Josef Schuberth & Söhne KG (2)

Landsteiner GMBH (1)

Voith Paper Rolls GmbH & Co KG (2)

Busatis GmbH (5)

KSG Austria GmbH (1)

IKEA Austria GmbH (2)

Birngruber GmbH (2)

Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft

„Austria“ Aktiengesellschaft (2)

Birngruber GmbH & Co KG (2)

Essilor Austria GmbH (2)

Prefere Resins Austria GmbH (1)

Magazin 07 Möbel und Einrichtungen

VertriebsgmbH (2)

STAPPERT Fleischmann GmbH (1)

Gottwald GmbH & CO KG (1)

Feller GmbH (2)

MS E-Commerce GmbH (2)

Xylem Manufacturing Austria GmbH (2)

Baumarkt Nadlinger HandelsgmbH (2)

LASSELSBERGER GmbH (4)

evn wasser GmbH (2)

BMV Becker Mineralöl-VertriebsGmbH (2)

Reitbauer Betriebs- u. HandelsGmbH (2)

Candyport HandelsGmbH & Co KG (1)

Saturn Electro- HandelsgmbH (2)

Hans Zöchling GmbH (1)

SchloSS Fels GmbH (2)

STEINER BAU GmbH (2)

Nordmann, Rassmann HandelsgmbH (1)

PET Recycling Team GmbH (2)

Ybbstaler Zellstoff GmbH (2)

Hermes Logistik GmbH & Co KG (2)

Alpla Waidhofen GmbH (1)

Fachhochschule St. Pölten

(inkl. FH St. Pölten Forschungs GmbH) (1)

Weinkellerei Lenz Moser AG (1)

BRAMAC Dachsysteme Internat. GmbH (1)

M-U-T Maschinen – Umwelttechnik –

Transportanlagen GmbH (2)

Lego HandelsgmbH (2)

Mapefin Austria GmbH (2)

Klinger GmbH (2)

R.A.L. HandelsGmbH (2)

Berndorf Metall- und Bäderbau GmbH (2)

Rupert Fertinger GmbH (2)

Raiff.-Lagerh. Weitersfeld-Zissersdorf eGen (2)

Saint-Gobain Isover Austria GmbH (2)

Jäger GmbH (5)

Smith & Nephew GmbH (2)

Ort

Krems a. d. Donau

Trumau

Melk

Amstetten

Wimpassing/Schwarzatale

Purgstall a. d. Erlauf

Gars am Kamp

Vösendorf Süd

Tulln

Mödling

Krems a. d. Donau

Brunn am Gebirge

Krems a. d. Donau

Vösendorf Süd

Teesdorf

Melk

Günselsdorf

Vösendorf Süd

Stockerau

St. Pölten

Pöchlarn

Maria Enzersdorf

Krems a. d. Donau

Haidershofen

Hagenbrunn

Vösendorf Süd

Hainfeld

Fels am Wagram

Heiligeneich

Vösendorf Süd

Wöllersdorf

Ulmerfeld-Hausmening

Schwechat

Waidhofen Thaya

St. Pölten

Rohrendorf

Pöchlarn

Stockerau

Purkersdorf

Nußdorf ob der Traisen