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für Senioren - LeineVision.

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2 I SENIORENJOURNAL

2 I SENIORENJOURNAL 07I2011 Zukunftsweisender Dialog zum europäischen Integrationsprozess Ethnische Minderheiten trafen sich im Stephansstift 22 Sinti und Roma, Nordfriesen und Kaschuben sowie Vertreter der deutschen Minderheiten aus Belgien und Ungarn trafen sich vom 16. bis 23. Juli 2011 zum gemeinsamen Dialog im Stephansstift Zentrum fur Erwachsenenbildung (ZEB) unter dem Motto „Minderheiten im europäischen Integrationsprozess“. Im Rahmen des Projekts beschäftigten sich die 18- bis 25jährigen Vertreter der Minderheitenorganisationen mit dem Ruckgang von Minderheitensprache und -kultur im Kontext des europäischen Integrationsprozesses. Gemeinsam wollten die Teilnehmer Möglichkeiten erarbeiten, Minderheiten in Europa zu schützen und zu fördern. Erst kurzlich verwies das Ministerkomitee des Europarats in seinem Bericht vom 25. Mai 2011 darauf, dass die Sprachen nordfriesisch, saterfriesisch und sorbisch vom Aussterben bedroht seien. „Geschützt werden können Minderheiten nur, wenn sowohl die Minderheit selbst als auch deren Umfeld aktiv und gemeinsam an ihrem Erhalt mitwirken. Wir brauchen ein Europa, in dem die Min- derheiten eine starke Position einnehmen. Nur durch eine engagierte Bürgerschaft kann das Projekt eines multikulturellen Europas erlebbar und gefördert werden“, so die Projektinitiatoren Jürgen Klaassen und Philipp Legrand aus dem Zentrum fur Erwachsenenbildung. Parallel zu den Globalisierungs- prozessen und der voranschreitenden europäischen Integration erleben viele Minderheitenbewegungen in Europa eine Renaissance. Verstärkt wird diese auf den ersten Blick gegenläufige Tendenz zum Beispiel durch den scheinbaren Bedeutungsverlust ehemaliger Identitätsstifter. Außerdem verunsichern die Entwicklungen und Vernetzungen im vereinten Europa. Andererseits versuchen viele Minderheiten an dem „Mehrebenensystem" eines „Europas der Regionen" zu partizipieren. Das Projekt widmete sich dem vermeintlichen Spannungsverhältnis zwischen der Bewahrung von Kultur und Identität auf der einen sowie der Partizipation am europäischen Integrationsprozess auf der anderen Seite. Es sollte der Frage nachgegangen werden, inwieweit die Region den europäischen Integrationsprozess vorantreiben und von diesem profitieren kann. Dabei sollen Kultur und ethnische Identifikationsmuster bewahrt werden. Der Dialog im Stephansstift ZEB zielte darauf, Kontakte zwischen Minderheiten im deutschsprachi- gen Kontext zu fördern, den Diskussionsprozess hinsichtlich des vermeintlichen Spannungsverhältnisses zwischen diesen Minderheiten im Rahmen der Europäischen Union zu unterstutzen und als Teil des gesamteuropäischen Minderheitendialogs durch eine virtuelle Plattform öffentlich zu machen. Bereits 2008 startete das ZEB die Vorbereitungen zu diesem Projekt, mit dessen Hilfe die diakonische Einrichtung ihren Beitrag dazu leisten möchte, den interkulturellen Dialog im Hinblick eines "Europas der Minderheiten" zu fördern. Aktiv wurden Interessengemeinschaften und Vereine der ethnischen Minderheiten angesprochen, um Teilnehmer fur den Dialog in Hannover zu gewinnen. Langfristig möchte sich das Stephansstift ZEB als Kompetenzzentrum fur Minderheiten etablieren. Eine besondere Anerkennung erfuhren die Projektinitiatoren und Teilnehmer des Seminars am 19. Juli 2011: Im Neuen Rathaus wurden sie von Ingrid Lange, Bürgermeisterin der Stadt Hannover, offiziell begrüßt. ■

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