Goßharthauer LandArt - Ausgabe 04/2018

MediaLight

GROSSHARTHAUER

LandArt

Großharthau mit den Ortsteilen Bühlau, Schmiedefeld,

Seeligstadt und der Gemeinde Frankenthal

Ausgabe 04 | 2018

In der Stille und

Geduld des Winters,

liegt die Kraft für

das Neue. (Monika Minder)

© Pixabay.com

• Rückblick auf das Jahr 2018

• Erweiterungen der

Radrouten in der Westlausitz

• Musterfeststellungsklage

• Tierschutzverein

Bischofswerda

Aus unseren Themen:

• Der Eisbahnbetrieb

in Seeligstadt

• Frisches Obst für

die Schüler der Grundschule

• Die Geschichte

des Adventskalenders


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 04 | 2018 Seite 2

Vorwort des Herausgebers

Sehr geehrte Leser und Leserinnen,

mit dem Erscheinen der diesjährigen 4. Ausgabe

der Zeitschrift „Großharthauer Land-

Art“ wird zugleich auch das zu Ende gehende

Jahr 2018 eingeläutet. Die Adventstage

und die Weihnachtstage stehen kurz bevor.

Auch wenn die Vorweihnachtszeit manchmal

etwas stressig ist, da oft viele zusätzliche

Alltagsaufgaben auf einen zukommen,

so z.B. den Weihnachtsbaum besorgen,

sich Gedanken machen über die Geschenke,

diese besorgen und auch einpacken, die

Weihnachtsgans oder den Karpfen bestellen,

eine kleine Aufmerksamkeit zum Nikolaustag

holen, Plätzchen backen und und und … –

sollten Sie die Dinge dennoch etwas gelassener

angehen. Gönnen Sie sich etwas Ruhe,

gehen Sie zumindest die Adventssonntage

besinnlich an. Ein schönes warmes Bad, der

Besuch einer Wellnessoase, bummeln Sie mit

der Familie oder Freunden auf dem Weihnachtsmarkt

oder lesen Sie ein schönes Buch

bzw. unsere „LandArt“ bei Kerzenschein. All

dies sorgt für die nötige Erholung und Entspannung

zwischendurch.

Wir wünschen Ihnen jedenfalls besinnliche

Adventstage, eine schöne Weihnachtsfest

und kommen Sie Gesund und erholt ins neue

Jahr.

Hans-Henner Niese + das Team

von Media-Light

www.freepik.com © Designed by Freepik

Ernst-Thälmann-Str. 63 ∙ 02708 Großschweidnitz

Tel.: 03585 - 40 19 67 ∙ Fax: 03585 - 46 88 87

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Impressum

Herausgeber: Werbeagentur Media-Light Löbau, Ernst-Thälmann-

Straße 63, 02708 Großschweidnitz. Tel: 03585 40 19 67, Fax

03585 46 88 87, E-Mail: post@media-light-loebau.de, Web:

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Die Ausgabe wurde erarbeitet in Zusammenarbeit mit den

Gemeindeverwaltungen Großharthau und Frankenthal und den

Vereinen der Orte.

Satz & Gestaltung: S. Hille - Werbeagentur Media-Light Löbau

Fotos: siehe Urheberhinweis, Redaktion, Gemeinden, Vereine

Wir wünschen allen

Lesern und Kunden der

LandArt“, ein frohes

Fest und einen gesunden

Rutsch ins neue Jahr.

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Texte: Gemeinde Großharthau, Redaktion, Vereine,

Holger Spieker

Anzeigenakquise: Hans-Peter Schulz

Verteilung: Kostenlos in Großharthau mit Ortsteilen, sowie

Frankenthal, Auslagestellen in Goldbach, Weickersdorf, Kleinund

Großdrebnitz

Für die Richtigkeit der Werbeaussagen übernimmt die Werbeagentur

Media-Light Löbau keine Gewähr. Haftungsausschluss

besteht auch für redaktionelle und technische Fehler, der Nachdruck,

auch auszugsweise, ist untersagt.

© Werbeagentur Media-Light Löbau, 2018, all rights reserved.

HINWEIS

Die Gemeindeverwaltung Großharthau

bleibt am:

Donnerstag, dem 27.12.2018 und

Freitag, dem 28.12.2018 für den

Publikumsverkehr geschlossen.

In dringenden Angelegenheiten, die

keinen Aufschub dulden, erreichen

Sie den Bürgermeister, Herrn Krauße,

Tel.-Nr. 0176 / 153 317 00.

Am Mittwoch, dem 02.01.2019 ist die

Gemeindeverwaltung Großharthau in

der Zeit von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr

und von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr für den

Publikumsverkehr geöffnet.

Großharthau, den 03.12.2018

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Seite 3 Rückblick 2018

Gemeinde Großharthau

Rückblick auf 2018

– 1. Baugeschehen

Liebe Einwohner unserer Gemeinde Großharthau,

in diesem Jahr sind wieder eine ganze Reihe

von Investitionen und Vorhaben in unserer

Gemeinde abgeschlossen und verwirklicht

worden.

Mit Hilfe von Fördermitteln, welche der Freistaat,

Bund und EU bereitstellten, konnten

wir in die Infrastruktur unserer Gemeinde

investieren.

Hofansicht und neuer Sanitärbereich

neugestalteter Spielplatzbereich

Eine der größten und umfangreichsten Maßnahmen

war die Erweiterung und der Umbau

des Hortbereiches im Kindergarten „Apfelbäumchen“

in Bühlau. Der vorhandene

eingeschossige Anbau gliederte sich in zwei

Räume, mit einem Bereich für Garderobe

und einem Bereich für Sanitäreinrichtungen.

Dieser Gebäudeteil wurde durch Anbau um

3,38 m verlängert. Durch die Erweiterung

und den Umbau entstanden insgesamt drei

Gruppenräume. Der Eingangsbereich mit

Garderobe und die Sanitäreinrichtungen sind

neu angeordnet und vergrößert. Mit dem Anbau

können die so dringend benötigten Hortplätze

vorgehalten werden. Im Frühjahr 2019

sollen noch der Spielplatzbereich neugestaltet

und neue Spielgeräte angeschafft werden.

In Bühlau auf der Freifläche vor der Turnhalle

und in Seeligstadt am Sportplatz wurden

für die Jüngsten in unserer Gemeinde neue

Spielplätze angelegt. Der Aufbau der Spielund

Sportgeräte erfolgte in beiden Ortsteilen

durch freiwillige Helfer.

Der Kindergarten „Apfelbäumchen“ in


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 04 | 2018 Seite 4

Bühlau bietet den Eltern einen Hol- und Bringedienst

für die Kinder an. In Abstimmung

mit dem Kindergarten hat die Gemeinde einen

neuen umweltschonenden Bus (9-Sitzer)

angeschafft. Am 13.09.2018 erfolgte durch

die Fa. Winter Automobilpartner GmbH

aus Bretnig die Übergabe an die Gemeinde

Großharthau.

Turnhalle Großharthau

Über das Förderprogramm „Brücken in die

Zukunft“ konnte der lang geforderte Prallschutz

in der Turnhalle Großharthau realisiert

werden. Glück im Unglück für die

Gemeinde war, noch nicht mit den Arbeiten

begonnen zu haben, denn auf Grund eines

Wasserschadens musste das gesamte Parkett

entfernt und der Hallenboden trockengelegt

werden. Die alten Heizkörper wurden demontiert,

eine Fußbodenheizung eingebaut

und ein neuer Sportboden aus Linoleum verlegt.

In den vergangenen

zwei Jahren

konnten wir die

bestehende beidseitige

Bordanlage

auf der Poststraße

regulieren. Durch

Förderung von

Straßen- und Brückenbauvorhaben

war es nun möglich

die Bordsteine

entlang der Bahnhofstraße

wieder richten zu lassen.

Nicht zu vergessen ist die Weiterführung des

Straßenbaus in Seeligstadt. Derzeit wird mit

dem Landratsamt Bautzen und den Medien

vom Erbgericht in Richtung Arnsdorf gebaut.

Dieser 2. Ausführungsabschnitt ist in 4 Unterabschnitte

gegliedert und soll komplett im

Oktober 2020 fertiggestellt sein. Geplant ist,

im II. Quartal 2019 mit dem 3. Abschnitt zu

beginnen.

Weiterhin gab es im gesamten Gemeindegebiet

noch zahlreiche kleinere Baumaßnahmen.

Um noch zwei Beispiele zu nennen:

der Parkplatz am Kindergarten in Bühlau und

die Pflasterung Gehweg „Am Mühlgraben“

in Seeligstadt.

Die Mehrfamilienwohnhäuser „Straße der

Einheit 5“ in Großharthau und „Hauptstraße

4a, 4b und 4c“ in Bühlau hat die Gemeinde

an private Investoren verkauft. Als Vermieter

hätte die Gemeinde hier mittelfristig hohe

Summe investieren müssen. Diese Gelder

sollen aber besser in Projekte fließen, die der

Allgemeinheit zugutekommen.

Die Erneuerung der Flutlichtanlage auf dem

Sportplatz in Großharthau soll im Frühjahr

2019 erfolgen. Für die Beleuchtung von Hartund

Rasenplatz werden 6 Masten montiert

und insgesamt 11 LED-Leuchten angebracht.

Der Sportverein Seeligstadt hat die Kegelbahn

in Schmiedefeld übernommen und sich

zum Ziel gemacht, die in die Jahre gekommene

Kegelbahn in einen ordnungsgemäßen,

sicheren Zustand zu bringen und den

Anforderungen an gesetzliche Bestimmungen

gerecht zu werden. Über die Gemeinde,

als Eigentümer der Immobilie, wurde ein

Fördermittelantrag über LEADER eingereicht.

Die Sanierung beinhaltet den Austausch

der vorhandenen Zweibahnkegelanlage, die

Dämmung und damit den Neuaufbau der

Dachkonstruktion, einschließlich der Beseitigung

des Asbestdaches. Im Innenbereich

erfolgt der Einbau von Wärmetauschern, die

Erneuerung der Heizungssteuerung und die

Erweiterung des Lagers. Ausführungszeitraum

soll in Frühjahr 2019 sein.

Das Außengelände an der ehemaligen Schule

in Schmiedefeld soll neugestaltet werden.

Um die Maßnahme realisieren zu können,

wird über das LEADER Programm ein Fördermittelantrag

gestellt. Geplant ist die Überdachung

der Terrasse, Bau einer kleinen Bühne,

Befestigung einer Teilfläche vom Rasen,

damit Sitzmöglichkeiten aufgestellt werden

können und die Errichtung eines kleinen

Spielplatzes. Ausführungszeitraum ist 2019.

Das Wohngebiet „Am Schulberg“ haben

Bauwillige aus nah und fern gut angenommen.

Es herrscht reges Bauen. Die ersten

„Häuslebauer“ sind eingezogen. Auf Grund

der großen Nachfrage hat sich der Erschließungsträger

bereits 2017 entschlossen, das

Wohngebiet zu erweitern. Der Bebauungsplan

mit 29 Bauparzellen ist rechtskräftig und

dem Investor liegen bereits Reservierungen

vor. Mit den Erschließungsarbeiten wird im I.

Quartal 2019 begonnen.

Dank für das Geleistete

Neben dem vielfältigen Baugeschehen war

für das zu Ende gehende Jahr noch folgendes

bedeutsam.

Im Juni und Oktober fanden wieder 2 erfolgreiche

Messen der LebensArt im Schlosspark

statt. Sie sind zu einem Besuchermagnet

für Gäste aus Ostsachsen und Aussteller

aus ganz Deutschland geworden. Neben

den Partnergemeinden Fadd in Ungarn und

Schwieberdingen in Baden-Württemberg

beginnt sich nun auch mit der Gemeinde

Maltsch bei Breslau eine Gemeinde-Kooperation

zu entwickeln. Großharthau ist weiter

als Energiespargemeinde aktiv und möchte

2019 wieder als Energiespar-Kommune zertifiziert

werden.

Ende Juni konnten die Kameraden der FFW

endlich das lang ersehnte neue HLF 10 bei

MAN im Werk in Ulm abholen. Nach Einweisungen

der Kameraden und einigen

Übungen wurde es am 31. Juli in Dienst gestellt.

Ihre erste Bewährungsprobe hatte die

neue Technik bereits 14 Tage später direkt

vor dem Feuerwehrgerätehaus, als sich auf

der dortigen Baustelle ein Wasserrohrbruch

ereignete.

Der zukünftige Lebensmittel-Markt hat dort

inzwischen bereits deutliche Konturen gewonnen.

Die Eröffnung erwarten wir für Anfang

2019.

Ich möchte mich nun, auch im Namen unserer

Gemeinderätinnen und Gemeinderäte

und der Verwaltung, bei allen Bürgerinnen

und Bürgern bedanken, die sich in diesem

Jahr in unserer Gemeinde engagiert und

Verantwortung übernommen haben. Gerade

in aufregenden politischen Zeiten zeigt

sich, wie wichtig der soziale Zusammenhalt

in unserer kleinen Dorfgemeinschaft ist. Im

Mai 2019 finden wieder Kommunalwahlen

statt – es wäre sehr erfreulich, wenn wieder

eine große Zahl von Kandidaten zur Auswahl

stehen.

Ich bedanke mich nun für das gute, vertrauensvolle,

manches Mal auch kritische Miteinander

bei den Vereinen, den Kameraden

der Feuerwehr, den Kirchgemeinden, den

Trägern und Mitarbeitern unserer Kindergärten

und der Grundschule. Ich bedanke mich

ausdrücklich auch bei unseren Steuerzahlern

und Unternehmen, die durch Grundsteuern

und Gewerbesteuern das Handeln der Gemeinde

erst möglich machen. Nicht zuletzt

bedanke ich mich bei den Gemeinderäten,

meinen Mitarbeitern in Bauhof und Verwaltung.

Ich wünsche Ihnen von Herzen eine besinnliche,

friedliche und ruhige Weihnachtszeit,

Ruhe und Erholung „zwischen den Jahren“

im Kreise Ihrer Familie und Freunde. Denken

Sie bitte auch an all jene, denen es nicht so

gut geht, die einsam sind und unsere Hilfe

benötigen. Für 2019 wünsche ich Ihnen vor

allem Gesundheit und Kraft aber auch Optimismus,

Erfolg und letztendlich Zufriedenheit.


Ihr Bürgermeister


Jens Krauße

© Gemeinde Großharthau


Seite 5 Rückblick 2018

Die diesjährige Tanne des

Weihnachtsmarktes

In diesem Jahr schmückt die Edeltanne von

Frau Schoknecht den 8. Großharthauer

Weihnachtsmarkt am Feuerwehrgerätehaus.

Der Baum wird am 17.11.2018 bei Frau Schoknecht

auf der Dresdner Straße vom Forstwirtschaftsmeister

Mathias Mitzscherling gefällt.

Im Anschluss daran durch die Technik

der Firma Vetter Dach und Landwirtschaftliche

Dienstleistungen Marcel Kretschmer zur

Feuerwehr transportiert und aufgestellt.

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Ein herzliches Dankeschön

für das entgegengebrachte Vertrauen.

All unseren Gästen, Freunden und

Bekannten frohe Weihnachten und ein gutes,

erfolgreiches neues Jahr wünscht

Ihre Isolde & Anja Russig

mit dem Kyffhäuser Team.

Unsere Öffnungszeiten:

Täglich ab 11.00 Uhr •

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Redaktionelle Beiträge senden Sie bitte mit dem Betreff

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gebrochene Schokolade und Zimt in einem

Topf erhitzen. Dabei ständig umrühren, bis eine

klumpenlose Masse entsteht. Nun ebenfalls

unter Rühren die restliche Milch langsam hinein

gießen und erwärmen. In einen Becher geben

und heiß genießen.

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Frohe Weihnachten und die besten Wünsche für 2019.

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GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 04 | 2018 Seite 6

Feuerwehr Großharthau

28. Oberlausitzer

Handdruckspritzentreffen

Am 26.08.2018 fand in Kleinkmehlen

das 28. Oberlausitzer Handdruckspritzentreffen

statt. Die Spritzenmannschaft

unserer Wehr war mit

der neu restaurierten Spritze dabei.


Offizielle Übergabe

des neuen Fahrzeugs – HLF 10

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Am Sonntag, den

23.09.2018 übergab

Bürgermeister

Jens Krauße offiziell

das neue HLF 10 an

die Freiwillige Feuerwehr

Großharthau.

Im Rahmen einer

Feierstunde nahm Wehrleiter Heimo Claus den Schlüssel von Jens

Krauße entgegen. Die Übergabe war jedoch lediglich symbolischer

Art, da das HLF mittlerweile schon eine Weile im Einsatz ist.

Zu dem Festakt waren der Kreisbrandmeister, zahlreiche Gemeinderäte,

befreundete Wehren, Vereine aus Großharthau sowie interessierte

Bürger gekommen.

Die Freiwillige Feuerwehr möchte sich auf diesem Wege bei allen

für die Glückwünsche und Geschenke zur Indienststellung bedanken.

Das bisherige „Flaggschiff“ der Fahrzeugflotte, das 50 Jahre alte Tanklöschfahrzeug

wurde außer Dienst gestellt.

Mit dem neuen HLF 10 können die Kameradinnen und Kameraden

nun noch besser ausgerüstet zu ihren Einsätzen ausrücken.


Feuerwehreinsatz am 02. Oktober

Am 02.10.2018 um

17.18 Uhr wurde unsere

Wehr gemeinsam

mit unseren

Ortsfeuerwehren

und der FFW Frankenthal

alarmiert.

Gemeldet wurde

eine brennende Garage

an einem Gebäude.

An der Einsatzstelle

angekommen verschafften

sich die

Gruppenführer aus

Frankenthal und Großharthau eine erste Übersicht der Lage. Es wurde

eine Einsatzleitung gebildet und den Kräften erste Aufgaben verteilt.

Der Frankenthaler Angriffstrupp ging unter schwerem Atemschutz in

den Keller des Gebäudes vor, um eine vermisste Person zu suchen.

Die gleiche Aufgabe erhielt der Angriffstrupp unseres HLF´s in der

betroffenen Werkstatt.

Die weiteren Trupps bauten eine Wasserversorgung unter anderm

vom Hydranten auf der Waldschneise im gegenüberliegenden Wald

auf und stellten die Sicherheitstrupps. Die Kräfte aus Seeligstadt und

Schmiedefeld stellten die stabile Wasserversorgung von der Wesenitz

zur Dresdner Straße her.

Bereits nach wenigen Minuten hatten die Trupps im Innenangriff zwei

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Ich wünsche allen meinen Kunden und

Geschäftspartnern ein frohes Weihnachtsfest.


Seite 7

Feuerwehr + Westlausitz

Personen gerettet und einen Brand gelöscht.

In kurzer Zeit konnte die Herbstübung mit

Erfolg beendet werden. Anschließend fand

im Gerätehaus der Großharthauer Wehr eine

Auswertung statt, in der noch bestehende

Mängel angesprochen wurden.


Weihnachtsmarkt

Da wir in der Gemeinde Großharthau einen

neuen Dorfmittelpunkt in Form eines Norma

Marktes erhalten, war es für den Feuerwehrförderverein

eine Herausforderung, für den

Weihnachtsbaum

einen neuen Platz zu

finden. Der Baum,

welcher in diesem

Jahr von Frau Schoknecht

gesponsert

wird, findet in diesem

Jahr und auch in

Zukunft seinen Platz

direkt neben dem

Gerätehaus.

Pressemitteilungen der LEADER-Region Westlaustiz

Besuch von Staatsminister

Schmidt in der

Westlausitz

Am 03.09.2018 informierte sich der sächsische

Staatsminister für Umwelt und

Landwirtschaft, Thomas Schmidt, in der

Westlausitz über die Umsetzung des Förderprogramms

LEADER. Der Besuch startete

in Schmiedefeld bei Familie Werab, die ein

denkmalgeschütztes Fachwerkhaus sanierte,

welches der Familie nun als Hauptwohnsitz

dient. Auf dem Vierseithof wohnen 3 Generationen

zusammen, da sich auch die Eltern

mit angesiedelt haben. Bei einem Rundgang

durch Großharthau wurden weitere Projekte,

die über LEADER bzw. das Vorgängerprogramm

ILE gefördert wurden, besichtigt – das

Altenpflegeheim, das ausgebaute Dachgeschoss

der Grundschule und der Mehrgenerationenspielplatz.

Auch die thematischen

Radrouten, welche seit 2014 alle Kommunen

der Westlausitz miteinander verbinden und

an denen aktuell die neuen Infotafeln aufgestellt

werden, fanden das Interesse von

Staatsminister Schmidt. Abschließend fand

ein Austausch mit regionalen Akteuren statt.

Im Anschluss an den Besuch in der Westlausitz

fuhr der Minister weiter ins benachbarte

Bautzener Oberland.

Erweiterung thematische

Radrouten der Region

Westlausitz

Der Aufbau der neuen Radroutenbeschilderung

in der Region Westlausitz ist momentan

in vollem Gange. Die Planung zur

Überarbeitung und Erweiterung des Radroutennetzes

wurde bereits im letzten Jahr vorgenommen.

Dieses Jahr erfolgte schließlich

die Bestellung und die Verteilung des Materials

an die 12 Mitgliedskommunen. An 150

Standorten werden nun durch die Bauhöfe

der Kommunen neue Schilder angebracht.

Damit können Radler nun von Radeberg bis

Demitz-Thumitz sowie von Stolpen bis Elstra

auf vier thematischen Radrouten die Westlausitz

erkunden. Insgesamt steht nun ein

Radwegenetz von 290 km zur Verfügung.

Zahlreiche themenbezogene Stationen entlang

der Strecken laden die Radler zum

Verweilen und Bestaunen, aber auch zum

Kaufen ein. Einhergehend mit der Erweiterung

des Radroutennetzes wurden eine neue

Broschüre mit allen Radrouten sowie eine

Freizeitkarte der gesamten Region gestaltet.

Diese finden Sie seit dem Sommer in allen

Tourist-Informationen, in den Bürgerbüros

der Kommunen und bei touristischen Leistungsanbietern.

Preisverleihung für Wettbewerbe

der Westlausitz

In diesem Jahr wurden durch den Westlausitz

e.V. erstmals zwei Wettbewerbe ausgelobt

– der Kreativwettbewerb „Westlausitz

im Blick“ und der Wettbewerb „Kultur(gut)

und Brauchtum“.

Für die 3 Kategorien des Kreativwettbewerbs

wurden insgesamt 45 Fotos eingereicht. In

jeder Kategorie werden Platz 1 – 3 prämiert.

Zusätzlich konnten die Nutzer auf der Facebook-Seite

der Westlausitz für ihren Favoriten

voten. Die Bilder mit den meisten „Gefällt

mir“-Angaben erhalten ebenfalls einen Preis.

Im Wettbewerb „Kultur(gut) und Brauchtum“

ging es sowohl um umgesetzte Projekte als

auch um Projektideen. Insgesamt 15 Beiträge

wurden eingereicht.

Die feierliche Preisverleihung für beide Wettbewerbe

findet am 03. Dezember 2018 im

Barockschloss in Rammenau statt. Auch für

das nächste Jahr plant die Westlausitz wieder

die Durchführung von Wettbewerben.

Aufbau der neuen Radrouten-Beschidlerung


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 04 | 2018 Seite 8

Sportverein Großharthau Abt. Fußball

„90 Jahre Fußball in Großharthau“

Die Abteilung Fußball des SV Fortschritt Großharthau e.V. feiert in

diesem Jahr ihr 90-jähriges Bestehen. Dies nahmen wir zum Anlass,

um mit allen Mitgliedern, Freunden und Förderern zu feiern!

Am 22. September 2018veranstalteten wir ein Familienfest auf dem

Sportplatz in Großharthau, mit einer Vielzahl an Möglichkeiten sich

sportlich zu bewegen oder anderen dabei zuzuschauen.

Den Tag eröffneten unsere Jugendmannschaften bzw. Spielgemeinschaften

der Altersklassen F-, E- und D-Jugend, die zu ihren Punktspielen

ungewohnterweise an einem Samstag antraten. Am Nachmittag

folgte dann das Punktheimspiel unserer Männermannschaft

gegen die Gäste aus Bischofswerda. Den Schlusspunkt bildete dann

das Freundschaftsspiel unserer Alten Herren gegen Rakete Goldbach.

Die mit vielen ehemaligen Spielern besetzte Partie rundete den Tag

verdientermaßen ab und begeisterte alle anwesenden Zuschauer.

Während des ganzen Tages konnten sich die Kinder auf der Hüpfburg

oder in der Soccerarena austoben oder am Glücksrad auf Ihren Gewinne

hoffen. Am Speedradar konnte jeder Interessierte testen, wie

stark der Ball bei seinem Schuss beschleunigt wird!

Während des ganzen Tages war für das leibliche Wohl und für musikalische

Unterhaltung bestens gesorgt, wofür wir uns bei allen fleißigen

Helfern bedanken möchten!

Ein Dank geht auch an unsere Sponsoren und die Vertreter anderer

Vereine in der Gemeinde, die uns an diesen Tag ihre Glückwünsche

überbracht haben!

Wir würden uns über Ihre Teilnahme

freuen und wünschen Ihnen ein frohes

Weihnachtsfest und einen guten

Rutsch ins neue Jahr 2019!

Niegelnagelneuer

Bus für

den Fußballverein

Am 16.11.2018 konnte die

Abteilung Fußball des SV

Fortschritt Großharthau

einen niegelnagelneuen

Opel Vivaro im Autohaus Winter in Bretnig in Empfang nehmen. Die

Freude war groß, als der Präsident des Sportvereins Ferdinand Müller

und das Vorstandsmitglied der Abt. Fußball Thomas Kunath die

Schlüssel aus den Händen von Heiko Winter und Michael Günther

von den Winter Automobilpartnern überreicht bekamen.

Mit dem neuen Bus können wir die vielen Mobilitätsbedürfnisse in

unserer Abteilung besser lösen.

Die Anschaffung wurde durch Fördermittel der Leader-Region Westlausitz

unterstützt.


Seite 9

Vereinsgeschehen des Kleintierzüchtervereins

Schmiedefeld und Umgebung e.V.

Neues vom Verein

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und

somit auch die Ausstellungssaison für 2018.

Seit Anfang Oktober haben wir unsere Tiere

auf ganz unterschiedlichen Schauen ausgestellt

und präsentiert. In erster Linie zeigten

wir unsere Prachtexemplare auf Ausstellungen

benachbarter und befreundeter Vereine

wie beispielsweise Radeberg, Putzkau, Dürrröhrsdorf

oder Großröhrsdorf, da auch diese

Züchter uns und unsere Schau mit ihren

Tieren unterstützen. Man hilft sich immer gegenseitig.

Aber für einige unserer Zuchtfreunde

ging die Reise zur Ausstellung auch etwas

weiter weg, Kirchhain, Straßkirchen oder

Grimma standen da beispielsweise auf den

Navi‘s unserer Züchter. Mit ordentlichen und

tollen Erfolgen belohnten Sie sich allerdings

selber für diese gern in Kauf genommenen

„Strapazen“ und natürlich auch für ihre im

Jahr geleistete Arbeit. Apropos Erfolg und Belohnung,

unsere 70. Jubiliäums-Vereinsschau

liegt nun mittlerweile auch schon wieder

hinter uns und mit ganz viel Stolz aber auch

Dankbarkeit

können wir

sagen, dass

es wieder

ein toller

Erfolg auf

ganzer Linie

war. An

erster Stelle

m ö c h t e n

wir uns

natürlich

bei allen

Züchtern

und Züchterfrauen

u n s e r e s

Ve r e i n s

bedanken, die das ganze Jahr über fleißig

und eifrig auf diesen Höhepunkt hinarbeiten

und viel Liebe, Zeit und Arbeit dafür investieren.

Auch die Zuchtfreunde aus anderen

Vereinen, die uns Jahr für Jahr mit ihrem

Tiermaterial unterstützen und dazu beitragen,

dass wir unseren Gästen und Besuchern

eine schöne, artenreiche und vielfältige Ausstellung

präsentieren können, sei herzlichst

gedankt. Zu guter letzt unsere wichtigen,

hilfreichen und treuen Sponsoren, die uns

finanziell oder materiell schon seit Jahren

unter die Arme greifen und ohne die so ein

Event fast gar nicht möglich wäre. Auch ihnen

gilt unser aufrichtiger Dank. Viele Gäste

und Besucher, kleine wie große von nah und

fern konnten wir auf unserer Ausstellung begrüßen,

interessante Gespräche führen und

die ein oder andere Fachfrage beantworten

Vereine berichten

um Licht ins dunkle zu bringen. Die Stimmung

war stets positiv und gesellig, ein jeder

fühlte sich sichtlich wohl und wir bekamen

viel Lob für unsere Arbeit, was uns natürlich

sehr freute. Anlässlich unseres 70-jährigen

Bestehens haben wir in diesem Jahr als Erinnerung

einen Kalender unseres Vereins

mit Bildern aus unserem Vereinsleben und

der Vereinschronik herausgebracht. Wer Interesse

an diesem Kalender hat kann diesen

sehr gern für einen geringen Unkostenbeitrag

käuflich erwerben bei L. Nitzsche, Mittelweg

4, 01909 Schmiedefeld.

Nun zum Abschluss

wünschen wir, der

KTZV Schmiedefeld,

allen Zuchtfreunden,

Bekannten, Helfern,

Sponsoren, Gastvereinen,

Liebhabern und

Gönnern der Kleintierzucht,

Gemeindemitgliedern

und Lesern

dieser Zeitschrift eine wunderschöne, besinnliche

und harmonische Weihnachtszeit

im Kreise der Liebsten, sowie einen guten

Rutsch ins neue Jahr und für 2019 alles erdenklich

Gute.

Philipp Winkler

Kleintierzüchterverein Schmiedefeld u.

Umgebung e.V.

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Wir wünschen allen Kunden und

Lieferanten gesegnete Weihnachten und

ein erfolgreiches neues Jahr.

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Samstag

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Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachstsfest


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 04 | 2018 Seite 10

Gemeinde Frankenthal

Grußwort zum Jahresende

Liebe Einwohner von Frankenthal,

und wieder neigt sich ein Jahr mit vielen Höhen

und Tiefen dem Ende. Wir haben in diesem

Jahr wieder viele Aufgaben angepackt,

konnten aber leider nicht alle abschließen.

So verzögert sich beispielsweise die bereits

in den Sommerferien angefangene Innensanierung

der Turnhalle mit Überarbeitung der

Fluchtwege voraussichtlich bis ins neue Jahr,

da uns die weiter ausführenden Baufirmen

noch keinen verbindlichen Montagetermin

benennen konnten. Ebenso verzögert sich

der Neubau des Durchlasses am Gabelweg –

hier werden derzeit die Betonteile produziert

und dann im Frühjahr eingebaut.

Fertigstellen konnten wir in den Sommerferien

den Neuanstrich der Arche an der evangelischen

Grundschule und die Sanierung

des Daches der Feuerwehr, sowie die Renovierung

der Toiletten in der Feuerwehr.

Weiter hat uns die Beseitigung der Sturmschäden

aus dem Vorjahr und den Wintermonaten

noch bis in den Sommer hinein

beschäftigt, wobei die Beseitigung der umgefallenen

Bäume rund um den Flutteich den

Einsatz von schwerem Gerät und damit die

Beauftragung einer Spezialfirma erforderten.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien in dieser

schnellen Zeit etwas Ruhe während der

Weihnachtsfeiertage und die Besinnung auf

die Familie und das Wesentliche.

Verbinden möchte ich dieses Grußwort auch

mit einem herzlichen Dank an alle, die sich

ehrenamtlich in den Einrichtungen, Vereinen

und der Freiwilligen Feuerwehr unseres Heimatdorfes

engagieren. Ihre Unterstützung

und Ihr Einsatz ist auch in Zukunft unverzichtbar,

um unseren Ort so liebenswert und

attraktiv zu erhalten, wie er sich bereits darstellt.

Für Ihre Ideen habe ich jederzeit ein

offenes Ohr. Ich freue mich auf eine weitere

gute, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.

Im Namen des Gemeinderates Frankenthal

und aller Mitarbeiter wünsche ich Ihnen bereits

jetzt ein gesegnetes, friedvolles Weihnachtsfest

und ein gutes und erfolgreiches

neues Jahr 2019.

Ihre Bürgermeisterin Janine Bansner

Frankenthal, im Dezember 2018

Nikolausfest in der

Feuerwehr

Jährlich im Dezember besucht der Nikolaus

die Feuerwehr Frankenthal und

bringt für jedes Kind ein Geschenk vorbei.

Für die Erwachsenen gibt es Glühwein

und Bratwurst zu den weihnachtlichen

Klängen der Feuerwehrkapelle.

08. Dezember im Gerätehaus

der Feuerwehr.

Verkehrsrecht

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Verkehrsberuhigung vor Schulen und

Kindergärten

Häufig findet man vor Schulen, aufgrund der besonderen Gefährdungslagen

für die Kinder, Verkehrszeichen, welche den Verkehr beruhigen

und die Verkehrssituation für Kinder sicherer machen sollen.

Hierbei gibt es mehrere Möglichkeiten der Beschilderung. Zum Einen

findet man oft die Begrenzung von der zulässigen Höchstgeschwindigkeit

auf 30 km/h mit Verkehrszeichen 274-53 (roter Kreis mit

schwarzer 30). Dies begrenzt die zulässige Höchstgeschwindigkeit ab

diesem Schild auf 30 km/h ohne weiteren Regelungsgehalt.

Weiterhin besteht die Möglichkeit der Beschilderung mit dem „Gefahrzeichen

136 Kinder“, auf welchem in einem roten Dreieck spielende

Kinder zu sehen sind. Dieses Schild bedeutet „Achtung Kinder!“

und warnt davor, dass sich hier Kinder auf der Straße befinden

oder darüber laufen können. Das bedeutet: Hier ist besondere Vorsicht

geboten, da Kinder oft ohne Begleitung auf die Straße laufen.

Man muss aufmerksam und bremsbereit fahren, man sollte nur so

fahren, dass man trotz plötzlich auftauchender Kinder und einer

Schrecksekunde immer noch rechtzeitig bremsen kann. Bei diesen

Warnhinweis sollte man deutlich weniger als 30 km/h fahren, das gilt

besonders tagsüber. Da es sich aber um kein Verbot im engeren Sinne

handelt, sondern um eine Warnung, haben diese Verkehrszeichen

keine bußgeldrechtlichen Konsequenzen. Im Falle eines Unfalles jedoch

hat die Nichtbeachtung unter Umständen eine Relevanz, wenn

es um die Schuldfrage geht.

Darüber hinaus sieht man häufig meist gelbe, nichtamtliche Warnschilder,

welche auf spielende Kinder hinweisen, mit der Bitte, langsam

zu fahren oder freiwillig 30. Diese Beschilderung ist meist nichtöffentlich

und deren Anbringung kann sogar strafbar sein. Gemäß

§ 33 Abs. 2 StVO „dürfen Einrichtungen, die Zeichen oder Verkehrseinrichtungen

gleichen, mit ihnen verwechselt werden oder deren

SCHÜLER-BOLDT & BANSNER

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Janine Bansner

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Wirkung beeinträchtigen können, nicht dort angebracht oder sonst

verwendet werden, wo sie sich auf den Verkehr auswirken können.“

Diese Verkehrszeichen sind somit nicht bindend und können sogar

für den Aufsteller als Amtsanmaßung gemäß dem § 132 StGB strafbar

sein.

Unabhängig davon steht es den Kommunen jedoch seit Anfang 2017

frei, an Gefahrenstellen die Geschwindigkeit auf einer Strecke bis zu

300 Metern auf 30 km/h zu reduzieren. Deshalb wird dies in vielen

Kommunen derzeit geprüft und auch bereits rege davon Gebrauch

gemacht. Im Falle eines Verkehrsunfalls ist die Anordnung „Achtung

spielende Kinder!“ jedoch höherwertiger, da dies eine jederzeitige

Bremsbereitschaft erfordert, obwohl nicht bußgeldbewährt.

Janine Bansner, Rechtsanwältin


Seite 11

Steuertipps vom Profi

Lohnsteuer-Ermäßigung 2019:

Freibetrag jetzt beantragen!

Seit vielen Jahren kennen die Arbeitnehmer

das Verfahren zur Beantragung eines

Lohnsteuer-Freibetrages. Auch in diesem

Jahr können sich Arbeitnehmer einen Freibetrag

in den ELStAM (Elektronische Lohnsteuer-Abzugsmerkmale)

eintragen lassen,

wobei das Verfahren 2019 ein paar Neuheiten

enthält.

Das Lohnsteuer-Ermäßigungsverfahren für

den Veranlagungszeitraum 2019 hat im

Oktober 2018 begonnen und endet am

30.11.2019, d.h. bis dahin muss spätestens

der Antrag beim Wohnsitzfinanzamt gestellt

worden sein. Danach können Sachverhalte

für eine Steuerermäßigung nur noch im Rahmen

einer Einkommensteuererklärung berücksichtigt

werden.

Wie die meisten Leser wissen werden, dient

das Verfahren der Vermeidung eines zu hohen

Lohnsteuereinbehalts für zu erwartende,

erhöhte Aufwendungen. Dafür kann ein Freibetrag

beantragt werden, der nach Anerkennung,

als Lohnsteuerabzugsmerkmal an die

ELStAM-Datenbank übermittelt wird.

Voraussetzung ist also, dass der Arbeitnehmer

einen Lohnsteuer-Ermäßigungsantrag

stellt.

Der Arbeitgeber ermittelt dann die Lohnsteuer

entsprechend der ELStAM-Merkmale, inklusive

der eingetragenen Freibeträge. Somit

wirken sich schon unterjährig beim Lohnsteuerabzug

die Ermäßigungen steuermindernd

aus. Das monatlich verfügbare Nettoeinkommen

ist damit höher und man muss nicht auf

den Lohnsteuerjahresausgleich warten.

Die Eintragung eines Freibetrags verpflichtetden

Arbeitnehmer grundsätzlich zur Abgabe

einer Einkommensteuererklärung.

Für bestimmte Aufwendungen gilt eine

600-EUR-Antragsgrenze, z.B. für Werbungskosten

aus nichtselbstständiger Arbeit,

Sonderausgaben oder Krankheitskosten (außergewöhnliche

Belastungen). Andere Freibeträge

sind unbeschränkt eintragungsfähig,

wie der Behinderten- und Hinterbliebenenpauschbetrag

oder der Erhöhungsbetrag von

240 EUR, für das zweite und jedes weitere

Kind, den Alleinerziehende erhalten können.

Die Freibeträge für Kinder über 18 Jahren,

die eine mehrjährige Gültigkeit haben (z.B.

bis zum Ende der Ausbildung), sind mit der

Anlage „Kinder“ zu beantragen.

Für das Lohnsteuer-Ermäßigungsverfahren

2018 und folgende, ist der Begriff „Ehegatte“

auch für gleichgeschlechtliche Ehen

anzuwenden („Ehe für alle“), während die

Bezeichnung „Lebenspartner“ nur noch für

weiter bestehende eingetragene Lebenspartnerschaften

von Bedeutung ist.

Der Freibetrag kann für längstens zwei Kalenderjahre

beantragt werden. Wurde bereits

für 2018 ein Freibetrag eingetragen, so gilt

der meist auch noch 2019. Das erspart den

erneuten Antrag für 2019.

Tipps von Profis

Ein für 2019 neu eingetragener Freibetrag gilt

mit Wirkung ab dem 01.01.2019 und dann

längstens bis Ende 2020.

Eine Ausnahme gilt für Behinderten- und

Hinterbliebenen-Pauschbeträge, die bereits

in der ELStAM-Datenbank gespeichert und

über den 31. Dezember 2018 hinaus gültig

sind. Diese müssen nicht erneut beantragt

werden.

Es ist auch möglich, den Freibetrag nur für

ein Jahr zu beantragen oder einen Freibetrag

später wieder zu ändern.

Die Umstellung der Vordrucke aus dem Jahr

2017 hat sich bewährt und wird fortgesetzt.

Für 2019 wurden die Vordrucke stärker an

die Einkommensteuererklärung angepasst

und der „Vereinfachte Antrag auf Lohnsteuer-

Ermäßigung“ wurde in den neuen Hauptvordruck

integriert.

Leider ist das Faktorverfahren im Antrag

auf Lohnsteuer-Ermäßigung 2019 noch nicht

enthalten. Der Antrag auf Berücksichtigung

der Steuerkasse IV in Verbindung mit einem

Faktor ist mit dem „Antrag auf Steuerklassenwechsel

bei Ehegatten/Lebenspartnern“ zu

stellen und zusätzlich ist die Anlage des Antrags

auf Lohnsteuer-Ermäßigung auszufüllen.

Die Gültigkeit des Faktorverfahrens wurde

grundsätzlich auf zwei Jahre festgelegt. Wird

vorher eine Änderung erforderlich, so ist ein

erneuter Antrag auf Steuerklassenwechsel zu

stellen.

Wenn Sie Fragen haben, helfen wir Ihnen

gern weiter.

Ihr Frank Erben,

Steuerberater

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JAHR 2019 wünscht

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GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 04 | 2018 Seite 12

Wir wünschen all unseren

Kunden ein gesegnetes

Weihnachtsfest und ein

gesundes neues

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ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Seite 13

Tierschutzverein

Der Tierschutzverein braucht Ihre Hilfe!

In Deutschland gibt es schätzungsweise 2

Millionen freilebende, herrenlose Katzen,

welche ohne menschliche Fürsorge oft frühzeitig

und qualvoll sterben.

Eine große Anzahl dieser Katzen sind auch

im Kreis Bischofswerda zu finden.

Der Tierschutzverein Bischofswerda und

einige ehrenamtliche Tierschützer haben es

sich zur Aufgabe gemacht, viele dieser Tiere

tierärztlich versorgen und kastrieren zu lassen

um dem Elend entgegenzuwirken. Doch

die Flut an Katzen nimmt kein Ende. Grund

sind Katzenbesitzer, welche ihren Tieren unkastriert

Freigang gewähren oder sich ihrer

lästig gewordenen Vierbeiner bzw. deren

Nachwuchs einfach entledigen. Ausgesetzt

zum Sterben! So bekommen wir mehrmals

wöchentlich Meldungen über Fundtiere, sogar

über „weggeworfene“, wenige Tage alte

Katzenbabys. Es liegt dann an unseren ehrenamtlichen

Mitarbeitern sich diesen hilflosen

Geschöpfen anzunehmen, sie aufzupäppeln,

gesund zu pflegen und im besten Fall

wieder in liebevolle Familien zu vermitteln.

Diese Mammutaufgabe können wir bald

nicht mehr stämmen, deshalb brauchen wir

Ihre Hilfe!

Bitte übernehmen Sie

Verantwortung und lassen

Sie Ihre Freigänger

kastrieren! Informieren

sie uns umgehend über

Fundtiere oder herrenlose

Katzen, vielleicht

werden sie ja schon

irgendwo schmerzlich

vermisst. Besonders

wichtig ist dies

bei tragenden Tieren

oder bei Katzenbabys.

Schauen Sie nicht zu,

wie Katzen verwildern!

Tel: 0162/ 1910474

Gern können Sie uns auch mit Ihrer Arbeitskraft

oder finanziell unterstützen.

Spendenkonto:

Tierschutzverein Bischofswerda e.V.

IBAN: DE 17 8555 0000 1000 5131 10 oder

Paypal: Tierschutzverein.biw@web.de

Vielen Dank sagt der

Tierschutzverein Bischofswerda.

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neues Jahr 2019!


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 04 | 2018 Seite 14

Wieso Seeligstadt ein Hafenfest feiert?

In diesem Jahr war es wieder soweit. Nach

langer Pause lud der Sportverein Seeligstadt

in diesem Herbst zum Hafenfest ein. Mit Seemannliedern

und Seemannsgarn beschäftigten

sich die Gäste von der ersten Minute an.

Die sonnige Terrasse wurde eigens zur Hafenmole

umgewidmet und bot Platz für eine

musikalische Hafenrundfahrt

mit dem Duo

Rosenherz und

einem kurzweiligen

Bühnenp

r o g r a m m .

Besonders

stolz waren

die Sportlerinnen

und

Sportler auf

ihr kulinarisches

Angebot.

Über 150 Forellen

wurden frisch

geräuchert und serviert. Weiter gab es Backfisch

aus der großen Pfanne und selbst zubereitete

Beilagen aus fachkundiger Hand. Den

Moderatoren und Vereinsverantwortlichen

Ilko Keßler und Bernd Fischer gelang es nicht,

das Küchenteam aus der Reserve zu locken,

Sie trösteten die Gäste mit einer Kostprobe

von frisch zubereiteten Miesmuscheln in

Knoblauchmarinade. Was so manchen Gast

zuerst Überwindung kostete, dann aber für

Anerkennung der Kochkünste führte. Weiter

eingeladen hatten die Verantwortlichen

zum Kapitänsempfang, wo verdienstvolle

Seeligstädter standesgemäß empfangen und

begrüßt wurden. Viel Heiterkeit gab es dann

am Nachmittag zur Neptunstaufe.

Zurück zu führen ist das Hafenfest auf eine

Idee des damaligen Vereinsvorsitzenden

Maik Obermann, der verschiedene Modellbootvereine

zur Eisbahn eingeladen hatte.

Das war dieses Jahr nicht möglich, so die

Verantwortlichen. Der heiße Sommer und

das fehlende Wasser haben zu einer Algenblüte

geführt, die keinen Modellbootbetrieb

zuließen. Gefeiert wurde indessen doch.

Ziemlich intensiv, so einige dezente Hinweise

von Seeigstädtern im Nachgang.

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Wir wünschen unseren werten Kunden,

Freunden und Bekannten ein frohes

Weihnachtsfest und einen guten Rutsch

ins neue Jahr 2019.

Frohe

Weihnachten

Unser Team freut sich auf Ihren Besuch

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Seite 15

ACE KV Ostsachsen

Musterfeststellungsklage – gemeinsam klagen und

Ansprüche sichern

Auto Club Europa, ACE informiert über die

Musterfeststellungsklagen gegen VW-Dieselmotoren

Durchfahrtsverbot in Ballungszentren und Umweltzonen,

der ACE fordert Nachrüstlösungen und Entschädigungen

für betroffene Autokäufer

Seit dem 1. November können Geschädigte,

und Eigentümer gemeinsam klagen. Das

heißt allerdings nicht einfach Sammelklage

– sondern amtlich: Musterfeststellungsklage.

Und diese ist nicht ganz so leicht zu handhaben.

Seit dem 1. November hat der Verbraucherzentrale

Bundesverband die erste

Musterfeststellungsklage auf den Weg gebracht.

Autobesitzer klagen nun gemeinsam

gegen Volkswagen wegen des Dieselbetrugs,

weitere können sich anschließen. Motoren

des Typs EA 189 sind Gegenstand der ersten

Musterfeststellungsklage. Die Motoren wurden

in über zwei Millionen Autos des VW-

Konzerns verbaut.

Der ACE-Verkehrsrechtsexperte Harald Baumann-Hasske

informiert dazu im Januar bei

einer öffentlichen Veranstaltung des ACE in

Bautzen. Mitglieder des ACE können über

die ACE-Rechtschutzversicherung risikolos

der Musterfeststellungsklage beitreten.

Dazu genügt es, einmalig die Rechtsberatung

in Anspruch zu nehmen. „Prinzipiell

und sogar im Zweifel sei es ratsam, diesem

Verfahren beizutreten“, so der Jurist, der

Fleischerei Schöne

Qualität aus Frankenthal

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Herstellung • Platten- und Partyservice

Wir wünschen all‘ unseren

Kunden und deren Familien

ein frohes Weihnachtsfest

sowie einen guten Rutsch

ins neue Jahr!

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weiter empfiehlt: jeder Geschädigte kann

sich auf der Homepage der Verbraucherschutzzentrale

informieren und der Klage

online beitreten. Diese Klage prüft mögliche

Schadenersatzansprüche gegenüber dem

Hersteller. Zugleich sichert sie mögliche

Rechtsansprüche vor der Verjährungsfrist,

die gegebenfalls zum 31. Dezember 2018

beginnen können. Mit einem ersten Urteil sei

jedoch nicht vor Herbst 2019 zu rechnen, so

der Jurist Baumann-Hasske weiter. Die dazu

notwendigen Informationen finden Sie hier:

www.musterfeststellungsklagen.de

Auto Club Europa, ACE

hat in Sachsen neu gewählt.

Über 26.000 sächsische Mitglieder des Auto

Club Europa waren zur Wahl aufgerufen. In

allen vier ACE-Kreisen in Sachsen wurden

die Vorstände neu gewählt.

Der ACE Kreis Ostsachsen traf sich am 8.

November zur anstehenden Jahreshauptversammlung

in Bautzen. Knapp fünfzig

Teilnehmende informierten sich über Aktivitäten

ihres Verkehrsclubs, der in vielfältigen

Aktionen und Veranstaltungen im Landkreis

auf sich aufmerksam gemacht hat. Neben

dem Dauerthema A4 waren weitere Schwerpuktthemen

der landwirtschaftliche Verkehr

im ländlichen Raum, die Beseitigung der

Kostenbarrieren an den Schnittpunkten der

Verkehrsverbünde für Berufspendler und

Bahnkunden und vielfältige Verkehrssicherheitsaktionen

an Schulen und Kitas in Ostsachsen.

Der bisherige Vorsitzende Ilko Keßler wurde

mit zwei Enthaltungen im Amt bestätigt.

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v.l. Albrecht Pallas, 2.v.r. Ilko Keßler, rechts Jörg Vieweg,

drei der vier frisch gewählten sächsischen ACE-Vorsitzenden

mit dem stv. Ministerpräsidenten und Verkehrsminister

Martin Dulig (2.v.l.) zusammen am ACE-Infostand in

Dresden

Glückwünsche kamen unter anderem von

Dietmar Zanke, Vorsitzender Kreisverkehrswacht

Bautzen. Der Großharthauer Ilko Keßler

ist zugleich amtierender ACE-Vorsitzender

für die Region Ost, welche alle sechs ostdeutschen

Bundesländer umfasst und über

knapp 100.000 Mitglieder verfügt. Der ACE

ist der zweitgrößte deutsche Auomobilclub.

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Unser Team

wünscht

Ihnen frohe

Weihnachten

und einen

guten Start

ins neue Jahr!

Wir wünschen unseren Kunden,

Freunden und Bekannten ein

schönes Weihnachtsfest und einen

guten Rutsch ins neue Jahr 2019.

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GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 04 | 2018 Seite 16

Lichterglanz in Seeligstadt

Der 14. Seeligstädter Weihnachtsmarkt öffnet

dieses Jahr seine Tore am 8. Dezember,

15 Uhr, im Innenhof des Erbgericht Seeligstadt.

Liebevoll geschmückte Stände und ein kleines

Bühnenprogramm des Kindergartens

Seeligstadt laden zum Verweilen ein. Die

Weihnachtsstände sind von Kindergarten

und Vereinen besetzt. Eine Imkerei und ein

Stand mit selbstgefertigten Schmuck ergänzen

das Angebot. Die Feuerwehr wird den

Weihnachtsbaum am Erbgericht stellen und

festlich schmücken. Der Natur- und Heimatverein

öffnet die Heimatstube. Auf Initiative

der Jugendlichen des Sportvereins können,

Kinder in der Weihnachtsbastelstube ihre

Kreativität beim Verzieren von Pfefferkuchen

beweisen. Die Bäckerei Phillip backt einen

überlangen Seeligstädter Stollen, der zur Eröffnung

von Bürgermeister Jens Krauße feierlich

angeschnitten wird. Diese Besonderheiten

zeichnen den kleinen und reizvollen

Weihnachtsmarkt

aus.

Die Vereine und

der ganze Ort

stehen hinter diesem

liebevollen

Fest. „Auch wenn

es dieses Jahr für

alle Vereine ein

Kraftakt ist. Unser

Dorfjubiläum

und viele andere

Vereinsaktivitäten

haben uns

beschäftigt. Da

können wir stolz

auf das Geleistete

sein. Nach

dem Weihnachtsmarkt sollen sich Diejenigen

erholen, die vielmals im Jahr mit angepackt

und geholfen haben“, so Ilko Keßler,

Sportverein Seeligstadt.

Der Natur- und Heimatverein Seeligstadt

zieht Bilanz

Seeligstadts kleinster Verein blickt auf ein

bewegtes Jahr zurück. „Mit zwölf nicht mehr

so ganz jugendlichen Mitgliedern haben wir

vieles für unseren Ort leisten können“, so

Ivette Kühne in ihrem Resümee. Neben der

Beteiligung zum Dorffest waren es die Bewirtschaftung

der Heimatstube, eine Sonderausstellung

zum Leben im Ort, eine Wanderung

und eine Radtour zu Aussichtspunkten

rund um Seeligstadt, dem Herbstmarkt und

einem Besuch der Partnergemeinde Seeligstadt

im Landkreis Meißen. Ivette Kühne

verweist auf die erstmalige Beantragung von

Fördermitteln für das Mühlgrabenprojekt im

fünfstelligen Bereich, „welches mir aufgrund

dieser finanziellen Größenordnung anfangs

wirklich Angst machte. Hier

bedanke ich mich bei Leuten

im Verein, die im Hintergrund

ziemlich souverän und professionell

die Gelder nach Seeligstadt

geholt und das Projekt

erfolgreich umgesetzt haben“,

so die Vereinsvorsitzende

weiter. Desweiteren verkauft

der Natur- und Heimatverein

dieses Jahr eine neue Weihnachtspostkarte

und den Seeligstädter

Kalender, mit deren

Erlösen die Arbeit im Heimatverein unterstützt

wird. Darin enthalten sind auch winterliche

Bilder des Fotografen Rainer Teich und

Hüttenzauber und

Eisbahnbetrieb in

Seeligstadt

sind in der Bäckerei Phillip zu erwerben. Die

Mitglieder treffen sich letztmalig am 14. Dezember

zur Vereinssitzung, welche gleichzeitig

die Weihnachtsfeier sein wird.

Vor vierzig Jahren erbauten die Seeligstädter

Sportler mithilfe der Nationalen

Volksarmee, NVA, der

damaligen LPG und der Gemeindeverwaltung

Seeligstadt die heutige

Natureisbahn mit dem heute sanierten

Vereinsgebäude. Anlässlich dieses

Jubiläums wurde der Teich in den

vergangenen Wochen ausgebaggert,

das Vereinsgebäude modernisiert

und die Musikanlage erneuert. „Wir

sind vorbereitet auf die diesjährige

Eisbahnsaison und erhoffen uns perfekte

Bedingungen für alle Kufenflitzer“,

so Ilko Keßler, Vereinsvorsitzender.

Der weiter darauf verweist, dass

sich die Seeligstädter Sportvereinsmitglieder

etwas Besonderes vorgenommen haben.

„Wir wollen erstmals einen winterlichen

Hüttenabend im Vereinsgebäude an der Eisbahn

gestalten. Diese Idee für einen warmen

Winterabend am Kachelofen haben wir seit

letzter Eisbahnsaison im Kopf gehabt. Dieses

Jahr probieren wir es aus. Dazu laden wir

ein und hoffen, dass viele Gäste mit uns bei

Feuerzangenbowle und Musik einen schönen

Nachmittag und Abend erleben wollen.“

Die Seeligstädter Natureisbahn verfügt bei

Eisbahnbetrieb über eine moderne Flutlichtanlage.

Nach Aussage des Vereinsvorstandes

wird das Eislaufen auch dieses Jahr nichts

kosten. Gesucht werden jedoch Freiwillige,

die mit helfen, die Eisbahn von möglichen

Schnee zu befreien.


Seite 17

Vereine in Seeligstadt

Seeligstädter übernehmen

Verantwortung für den Mühlgraben

Seit dem Jahre 1559 wird in Seeligstadt die

Mühle mittels Wasserkraft angetrieben. Bisher

war es Aufgabe der Eigentümer, den

dazu gehörenden Mühlgraben instand zu

halten. Hilfe gab es nun von allen Anwohnern

und dem Natur- und Heimatverein,

welche diesen Wasserverlauf in Ortsmitte als

Lebensraum für Wasseramsel, Eisvogel und

Insekten erhalten wollten.

1969 schrieb der ehemalige Seeligstädter

Bürgermeister Martin Burkhardt in der

Sächsischen Zeitung, dass die LPG riesige

Schlammmassen aus dem Mühlgraben entfernt

hat. Die LPG brauchte sauberes Wasser

für ihre Weidetiere. Dazu gab es an der Mühle

eine Rohrleitung, wo das Wasser mit natürlichem

Gefälle in die Wasserfässer geleitet

werden konnte. Als in den 70er Jahren die

Wasserqualität durch eingeleite Klärgruben

nicht mehr geeignet war, wurde oberhalb

der Postbrücke eine Pumpstation errichtet.

Die Mühle nutzte das Wasser aber noch bis

1985 für das Sägewerk. Seitdem ist der Mühlgraben

ein normales Fließgewässer, an deren

Ufer riesige alte Bäume stehen und in dessen

Wasser sich Fische, Frösche

und anderes Getier

wohl fühlen. Durch

die jahrelange Ablagerung

von Sedimenten

und der diesjährigen

Trockenheit war der

Mühlgraben erstmals in

diesem Jahr ausgetrocknet,

was die letzten

siebzig Jahre nicht vorgekommen

ist. Es galt, den

Lebensraum für Flora

und Fauna zu erhalten.

Der Natur- und Heimatverein

Seeligstadt stimmte

sich mit allen Anwohnern

ab und beantragte

dementsprechende Fördermittel.

Es galt Anträge

zu schreiben, einen

Maßnahme- und Finanzplan

aufzustellen und

einen Naturkundigen festzulegen. Martin

Fauck und Ilko Keßler übernahmen maßgeblich

diese Aufgaben. Die untere Naturschutzbehörde

des Landratsamtes Bautzen

bewilligte die Mittel und begleitete das

Mühlgrabenprojekt. Die Maßnahme wurde

ausgeschrieben, worauf die Firma DIW den

Zuschlag erhielt.

Zuerst wurde der Mühlteich beräumt. An den

Ufern war es nötig, die vorhandenen Büsche

auf den Stock zurück zu setzen. Diese treiben

künftig wieder aus. Zur Uferbefestigung

wurden Pfähle und Faschienen, also gebündeltes

Reißig eingebracht. Mit den ausgebaggerten

Erdmassen wurde der Uferbereich

neu aufgeschüttet und verfüllt. Dadurch ist

der Mühlteich etwas kleiner geworden, was

die Fließgeschwindigkeit künftig steigern

soll. Die weiteren Arbeiten erfolgten mit einem

Minibagger, wobei die ausgebaggerten

Sedimente die Uferböschungen stabilisieren

helfen. Schwieriger war die Beseitigung der

Erdablagerungen unter den Brücken, was

nur mittels überlanger Werkzeuge und vereinten

Kräften gelang. Am 30. September lief

erstmals wieder Wasser durch den sanierten

Mühlgraben. „Wir beglückwünschen Seeligstadt

zu Leuten die nicht nur reden sondern

Verantwortung übernommen haben“, so

Christoph Winkler, Geschäftsführer der Firma

DIW zu allen Beteiligten. Der Natur- und

Heimatverein hatte an diesem Tag die vielen

fleißigen Helfer in den Kutscherkeller der

Familie Fauck geladen, wo Baufirmen, Anwohner

und die Verantwortlichen des Heimatvereins

den gemeinsamen Erfolg feierten.

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GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 04 | 2018 Seite 18

Grundschule Großharthau

Weihnachtstraditionen in der Grundschule

Großharthau

Jedes Jahr in der Weihnachtszeit möchten wir vielen Menschen eine

Freude bereiten und all denen „Danke“ sagen, die das ganze Jahr

über für uns da sind.

Gemeinsam mit dem Schülerrat der Schule bereiten wir vielfältige

Aktionen vor. In diesem Jahr werden wir wieder die Kitaerzieherinnen,

die GTA-Leiter, die Schulweghelfer, die Busfahrer, die Reinigungskräfte,

die Küchenfrau, die Mitarbeiter der Gemeinde mit einem

Weihnachtsdankeschön überraschen.

Auch die Bewohner des benachbarten Seniorenhäusels wollen wir

wieder mit einem kleinen Programm und einem gemeinsamen Weihnachtsliedersingen

erfreuen.

Zu einer festen Tradition ist geworden, dass wir bedürftigen Kindern,

die krank sind oder denen es aus anderen Gründen nicht so gut geht,

eine Freude bereiten. Dazu stellen wir in den einzelnen Klassen Spendenboxen

auf. Wenn möglich übergeben wir dann mit allen Schülern

die Spende in würdiger Form an die jeweiligen Ansprechpartner. Damit

wollen wir nicht nur helfen, sondern auch unseren Kindern Werte

für ihr weiteres Leben vermitteln.

In den letzten Jahren spendeten wir für ein Kinderheim in Uganda

und an den Verein Sonnenstrahl e. V. Dresden. In diesem Jahr soll

unsere Spende an den BaWuki e.V. gehen. Das ist ein Verein mit

Sitz in Bautzen, der Herzenswünsche von Kindern, Jugendlichen und

deren Familien erfüllt, die in Folge ihres körperlichen, geistigen oder

seelischen Zustandes auf Hilfe anderer angewiesen oder aus wirtschaftlichen

Gründen bedürftig sind.

Wir hoffen wieder auf eine rege Beteiligung und sagen schon im Voraus

Danke.

Außerdem wünschen wir all unseren Schülerinnen und Schülern, deren

Eltern, allen Personen die mit unserer Grundschule zusammenarbeiten

sowie den Freunden der Grundschule Großharthau eine wunderschöne

und friedliche Vorweihnachtszeit.

Möge der Zauber dieser ganz besonderen Zeit Ihre Herzen öffnen,

Ihre Stuben erhellen und Ihnen viele Glücksmomente bescheren.

Regine Heitz und

das Lehrerteam

Klassenreise mit Musik

In der Woche vom 12.– 17.11.2018 stand den Schülern der Klassen

4a und 4b der Großharthauer Grundschule ein besonderes Ereignis

bevor. Gemeinsam mit Schülern aus dem polnischen Dłużyna Dolna

gehen sie auf eine musikalische Klassenreise. Diese Klassenreise wird

von der Stiftung „Kinder brauchen Musik“, die von Rolf und Monika

Zuckowski ins Leben gerufen wurde, veranstaltet.

Bei dieser grenzüberschreitenden Begegnung sollen die Kinder mit

Spaß in die Sprache des Nachbarlandes eintauchen und dabei noch

mehr Lust auf Musik, Gesang und Bewegung bekommen. Mit zweisprachigen

Workshop- Trainern wird aktiv gesungen und musiziert.

Am 17. November konnten dann alle interessierten Eltern und Gäste

sehen, was die Kinder in dieser Woche erarbeitet und erspielt haben.

In einem ca. 30-minütigen Stück reisten die Kinder mit einem Heißluftballon

durch Europa und landeten dabei in verschiedenen europäischen

Kulturen. Sie lernten dabei englische Dancemusik genauso

kennen wie klassische Lieder und Tanzgut der weiteren Länder in den

europäischen Regionen.

Petra Schneider

Klassenleiterin Kl. 4b

Wasserspender, frisches Obst und

Gemüse für alle Schüler

Seit August gibt es an unserer Grundschule zwei Neuerungen:

Zum einen nehmen wir am EU-Schulprogramm mit finanzieller Unterstützung

der Europäischen Union teil. Das bedeutet, dass wir jeden

Dienstag von einem Obst- und Getränkehändler aus Königswartha

frisches Obst oder Gemüse kostenlos für alle Schüler geliefert

bekommen. So hat jedes Kind die Möglichkeit, sich zusätzlich zum

eigenen Frühstück mit Vitaminen zu versorgen oder auch einmal

Früchte zu probieren, die es noch nie gegessen hat.

Auch das Tragen schwerer Trinkflaschen entfällt für die Kinder, die

es wünschen. In unserer Schulküche steht nun ein Wasserspender,

an dem man sich wahlweise normales, mit Sprudel versetztes oder

eisgekühltes Wasser in eine eigene, mit Namen versehene Trinkflasche,

zapfen kann. Ausreichend Trinken ist gerade für Kinder wichtig,

damit das Gehirn beim Lernen gut arbeitet.

Maddox, Kl. 2b:

„So ist man nie hungrig

oder durstig, auch wenn

man sein Frühstück mal

vergessen hat.“

Kerstin Gnatzy

Klassenleiterin Kl. 2b

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Seite 19

Grundschule Großharthau

Weihnachtstraditionen

Adventskalender

Jeden Tag ein Türchen öffnen, steigert die

Vorfreude auf das Weihnachtsfest und hilft

die Wartezeit verkürzen.

„Wie lange dauert es denn noch, bis der

Weihnachtsmann kommt?“ Viele von uns

kennen diese Frage, die Kinder stellen und

die in unserer eigenen Kindheit von uns selber

oft gestellt wurde.

Die Antwort kann so ein Adventskalender

geben, denn er zählt die Tage bis zum Fest.

Heute findet man, mitunter schon ab Oktober,

die ersten Kalender in den Läden. Ob

aus Papier oder gefüllt mit unterschiedlichen

Dingen, wie Schokolade, Spielzeug, Bilder

oder einem schönen Spruch, immer gibt es

für jeden Tag ein Türchen zum Öffnen.

Adventskalender gab es nicht immer. In unserem

christlich geprägten Land sind sie zu

einem Teil des Wartens auf das Weihnachtsfest

geworden. Es gibt den mit weihnachtlichen

Motiven bedruckten Kalender auch

noch nicht so lange. Mitte des 19. Jahrhunderts

entstand diese Art von Kalender, indem

die Familien 24 Bildchen an die Wand hängten,

Kreidestriche zum Wegwischen an die

Tür malten oder 24 Strohhalme in die Weihnachtskrippe

legten. In Skandinavien brannte

man eine Adventskerze jeden Tag ein Stückchen

ab.

Schon 1902 gab es in Hamburg eine Weihnachtsuhr

für die Kinder mit den Zahlen

13-24 als Zifferblatt und 1903 brachte der

Münchener Verleger Gerhard lang einen

gedruckten Kalender mit 24 Bildern heraus.

Die Bilder waren zum Ausschneiden gedacht

und sollten dann auf einen Aufklebebogen

gebracht werden.

Die Bilder der Kalender waren immer sehr

fantasievoll, farbenfroh und künstlerisch gestaltet.

Doch es gab auch schon die ersten

Kalender, bei denen man ein Fensterchen

öffnen konnte und dahinter ein weihnachtliches

Bild sehen konnte. Auch die ersten Kalender

mit Süßigkeiten hinter jedem Türchen

verbreiteten sich schnell.

Ab den 1950 Jahren verbreitete sich der Adventskalender

sehr schnell und zeigte oft als

Titelbild romantisch verschneite Städte. 1958

wurde der erste mit Schokolade gefüllte Kalender

verkauft.

Heute wird der Adventskalender auch selber

gebastelt. Ob 24 Socken an einer Leine

aufgehängt oder kleine Schachteln, da sind

der Phantasie keinerlei Grenzen gesetzt. Die

Idee des Adventskalenders verbreitete sich

sehr schnell und eroberte auch andere Länder.

Heute nutzt man auch andere Medien

für die Form des Abzählens der Tage bis zum

Weihnachtsfest. So gibt es freistehende Adventskalender

auf den Weihnachtsmärkten,

wo jeden Tag für die Kinder ab einer bestimmten

Stunde ein Türchen geöffnet wird,

Geschichten im Radio, als SMS oder auch

die Gestaltung von Hausfassaden, bevorzugt

das jeweilige Rathaus, dessen Fenster

als „Weihnachtstürchen“ mit Bildern oder

Einrahmungen als Adventskalender gestaltet

werden.

Es erklingen Weihnachtslieder oder es werden

Geschichten erzählt, es wird Glühwein,

Punsch und Süßigkeiten verteilt und es werden

Adventslieder gesungen.

(Redaktion)

© Picture Factory, Fotolia

Impressionen vom letzten Winter 17/18 aus

der Oberlausitz und der Sächsischen Schweiz

Das es auch bei uns in der Oberlausitz weiße

Wintertage gibt, weiß jeder, der hier wohnt.

Oft können wir den Schnee leider zu selten

über mehrere Wochen genießen.

Manchmal ist unsere Landschaft nur wenige

Tage mit Schnee verzaubert weil die weiße

Pracht zu schnell den warmen Temperaturen,

häufig unterstützt von Regenschauern,

weichen muss.

Die Heimat zeigt sich dann statt sauber in

Weiß gehüllt, nur noch schmutzig Grau.

Bedeckt aber Schnee die Berge, Bäume,

Felder, Wiesen und Häuser, ist die graue

„Tristesse“ für kurze Zeit verschwunden.

Wenn es viel geschneit hat, bieten zahlreiche

Loipen (Sohland/Spree, Wehrsdorf, Neukirch/Lausitz)

sowie Abfahrtspisten (Sohland/

Spree, Wehrsdorf, Rugiswalde) dem begeisterten

Wintersportler gute Sportmöglichkeiten.

In der Sächsischen Schweiz lohnt es sich gerade

im Winter, die Wanderschuhe zu schnüren

und die Felsenwelt zu erkunden. Nicht

nur die durch den Schnee ganz anders anzusehende

Felsenlandschaft lohnt, auch der an

vielen Orten unsägliche Massentourismus ist

in der kalten Winterzeit wie weggezaubert.

Holger Spieker

© Holger Spieker

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