BC Live 14: Januar 2019

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Veranstaltungen in den Hallen in Biberach an der Riss

BC LIVE

Januar – Juni 2019

Urfaust

Lisa Fitz

Cara – Irish Folk

Salut Salon

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INTERVIEW

„Zum Tanzen

braucht man starke

Rhythmen.“

Christoph

Hagel

Nach „Breakin‘ Mozart“ ist Christoph Hagel mit der neuen

Breakdance-Show „Dancin‘ Carmina“ wieder in Biberach. Die

Texte in Carl Orffs „Carmina Burana“ gehen zurück auf die

Minne des 11. und 12. Jahrhunderts: Spottgesänge, Liebeslieder,

Trink- und Spielerlieder, aber auch geistliche Stücke

– lateinisch. „Das Wichtige ist der Text. Der wurde mit den

Mitteln der Musik Klang und mit den Mitteln der Darstellung

Bild. Die Sprache ist Geist und der Geist, der hinter diesen

Worten ist, der wurde lebendig“, sagte Orff selbst über „Carmina

Burana“.

BC LIVE: Herr Hagel, stehen bei einer Hip-Hop-Show nicht schon

fast automatisch der Tanz und die Tänzerinnen und Tänzer im

Vordergrund?

Christoph Hagel: Tänzer stehen von selbst immer im Vordergrund

– sozusagen automatisch. Aber im Falle von Orffs

genialer Komposition nimmt die Musik sofort ihre ungemein

starke Rolle wahr, auch wegen des Orchesters und

des Chores. Fast etwas schade, dass die fabelhaften Texte,

die auch noch so unglaublich alt sind, dahinter etwas verschwinden

– in ihrem Altlatein, Altdeutsch und Altfranzösisch.

Wir versuchen, sie in der Inszenierung wiederaufleben

zu lassen.

Sie sagen, Herausforderung jeder neuen szenischen Bühnenversion

sei die zeitgemäße Umsetzung der darin vorkommenden

Themenvielfalt. Können Sie uns dafür bitte Beispiele nennen:

I

N

I N T E R V

T

E

R

V

Im Falle von „Dancin‘ Carmina“ liegt der zeitgemäße Bezug in der Tatsache,

dass es sich vor allem bei den Texten um Jugendliteratur handelt, die

tausend Jahre alt ist. Wir stellen sozusagen diese Jugendliteratur

aus dem 11. Jahrhundert mit den Mitteln der Jugendkultur des

21. Jahrhunderts dar: mit Hip-Hop. Denn die Texte aus dem

Kloster Benediktbeuren zeigen sehr deutlich, dass die Themen

der jungen Klosterschüler von damals – vor allem,

wenn sie nachts ohne ihre geistlichen Lehrer beisammen

saßen und tranken – ziemlich genau dieselben waren, wie

die der Kids von heute. Sogar die Sprache ist ähnlich: einerseits

voller poetischer Bilder, andererseits sehr witzig und

gerne auch mal pornografisch.

I E W

I

E W

Carl Orffs „Carmina Burana“ gehört zu den sehr populären

Klassikern. Welche Rolle spielte es für Sie, gerade diese szenische

Kantate für Ihre neue Show zu wählen?

Rhythm is it! Zum Tanzen braucht man starke Rhythmen und die gibt es

in Carmina Burana ohne Ende. Für mich ist auch faszinierend, wie Orff versucht

hat, für diese Texte eine Musik zu schreiben, die den Geist des Mittelalters

atmet und doch gleichzeitig zeitgenössisch ist. Es ist eine Kunst der

Reduktion, die er anwendet – und auf diese Weise hat er gewissermaßen

nebenbei einen Welthit geschaffen.

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Dancin‘ Carmina

23. Februar 2019 | Stadthalle Biberach


WILLKOMMEN

Unduzo

15. Februar 2019 | Stadthalle Biberach

Vielfalt ist Trumpf

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SPEZIAL

Berlin

Berlin

30 Jahre deutsche Einheit – Ein Ost-West-Musical des Dramatischen Vereins Biberach mit Musik

der Neuen Deutschen Welle. BC Live war dazu im Gespräch mit Regisseur Thomas Laengerer.

BC LIVE: Herr Laengerer, am 9. November 1989

fiel die Berliner Mauer. In Ihrem Silvesterstück

geht es um den Mauerfall. Warum haben Sie gerade

dieses Thema gewählt?

Thomas Laengerer: 2019 jährt sich der Fall der

Berliner Mauer zum 30. Mal, der Beginn eines

Prozesses, an dessen Ende ein wiedervereinigtes

Deutschland stand. Ich habe von 1979 bis 1993

in Berlin gelebt und bin somit Zeitzeuge

Thomas Laengerer geworden. Hier passierte vor meinen

Augen etwas, was ich nie für möglich

gehalten hätte. Die Menschen lagen einander in den

Armen, Trabis fuhren hupend durch Westberlin, die Menschen

„eroberten“ die „Mauer“ – sie tanzten auf der

„Mauer“. All das hat mich damals sehr beeindruckt und

ich denke, dass man auch in Biberach dieser Zeit, man

sagt auch „der friedlichen Revolution“, gedenken kann.

Es gibt viele Menschen in Biberach, die ihre Wurzeln in

der ehemaligen DDR haben. Ihre Lebensleistung vor ihrer

Ankunft in Biberach kam bisweilen wenig oder gar nicht

zur Geltung. Ich denke nicht, dass man das mit einem Theaterstück

ändern kann, aber unsere Aufgabe als Künstler ist es, auf

diesen Umstand hinzuweisen. Hier ist in unserem Land vieles schiefgelaufen.

Der Jubel ist verklungen. Die Einheit des Landes ist auch 30 Jahre später

nicht überall angekommen. Viele Menschen im Osten sehen sich benachteiligt,

jene im Westen fragen „Was können wir dagegen tun?“. Die

Herausforderungen der Einheit passen nicht in ein fröhliches Silvesterstück

– oder doch?

Wir haben damals versucht, so schnell wie möglich zur Normalität zurückzukehren.

Währungsunion, Abwicklung der alten Betriebe, Flucht

der Eliten nach Westen, das ging alles binnen weniger Jahre. Normalität

hieß für uns, wir machen weiter, wie wir es gewohnt waren, für die ehemaligen

Bewohner der DDR war dies ein radikaler Bruch – ein Bruch mit

ihrer eigenen Identität. Unser Stück ist ein bisschen wie eine Revue aufgebaut,

fragmentarisch, fetzig, mit schnell aufeinanderfolgenden kurzen

Szenen und mit viel Musik der Neuen Deutschen Welle der Achtzigerund

Neunzigerjahre.

Bitte verraten Sie uns schon ein bisschen darüber, was das

Publikum bei der Premiere des Stücks am Silvesterabend

erwartet.

Wir zeigen eine Liebesgeschichte über die unüberwindbare

Grenze hinweg, wie es wohl Tausende gegeben hat.

Und so wie die Gegensätze aufeinanderknallen, gibt es

oft viel zu lachen und die deutsch/deutsche Geschichte

fließt wie nebenbei vorüber. Paul und Paula, unsere Protagonisten,

sind ganz normale junge Menschen, mit ganz

normalen Träumen und Ideen. Sie sind einfach und ehrlich

und finden am Ende natürlich in einem Happy End zusammen.

Und so finden Menschen zusammen. Weil sie einander mögen, sich

lieben, einander vertrauen. Menschen sind so. Gesellschaften auch? Die

beiden deutschen Staaten waren Geschwister aus ein und derselben Familie.

Freunde sucht man sich, Geschwister hat man – ob man will oder nicht.

Berlin Berlin

31. Dez 2018 | 18 Uhr | Stadthalle Biberach

Weitere Aufführungstermine:

Fr 4. Jan, Sa 5. Jan, Sa 12. Jan, Sa 19. Jan, So 20. Jan, jeweils 19.30 Uhr

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Mo 31 Dez

18 Uhr | Stadthalle Biberach | Premiere

Berlin Berlin

ZUM DREISSIGSTEN JAHRESTAG DES MAUERFALLS

Silvestermusical des Dramatischen Vereins Biberach

Paul und Paula treffen sich in Berlin und verlieben sich sozusagen aus dem

Stand unsterblich – das Leben könnte so schön einfach sein. Aber der Ort,

an dem sie sich treffen, ist der „Tränenpalast“ an der S-Bahn Friedrichstraße,

nicht Berlin-Mitte, sondern „Berlin – Hauptstadt der Deutschen Demokratischen

Republik“. Paul ist Wessi und Paula ist Ossi; damit ist alles schon

gesagt. Denn Paul kann zwar rüber, aber Paula eben nicht. Doch da passiert

das, was alle für undenkbar gehalten haben: Die Mauer fällt.

Zum dreißigsten Jahrestag des Mauerfalls (1989 – 2019) widmet der Dramatische

Verein Biberach diesem Ereignis ein Silvestermusical. Und da wir

in Biberach lieber vorneweg als hinterhertraben, beginnen wir noch in den

letzten Stunden von 2018, bevor wir mit Ihnen dann um 24 Uhr über die

Zielgerade 2019, „30 Jahre Fall der Berliner Mauer“, laufen. Ein amüsanter

Abend mit gewünschtem Tiefgang, fetziger Musik der Neuen Deutschen

Welle und garantiert gutem Ende.

Do 3 Jan

15 Uhr | Stadthalle Biberach | Ab 5 Jahren

Zwerg Nase

EIN KULINARISCHES MÄRCHENMUSICAL

Nach Wilhelm Hauff, aufgeführt von der Musikbühne Mannheim

Dies ist die wundersame Geschichte vom Jungen Jakob, der von einer Zauberin

gestohlen und in den hässlichen Zwerg Nase verwandelt wird. Von

allen wegen seiner langen Nase verspottet, besinnt er sich darauf, dass er

bei der Hexe kochen gelernt hat und verdingt sich beim Herzog als Koch.

Mithilfe der Gans Mimi, die er vor der Bratpfanne gerettet hat, findet Jakob

das Kraut, das den Zauber löst.

So erzählt das Märchen vom Angenommensein und Abgelehntwerden,

von den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens, von schmerzhaften

Lehrjahren, aber auch von inneren Werten, wahrer Freundschaft, Mut und

Selbstvertrauen.

„Eine wunderbare Geschichte mit

tief greifender Botschaft.“

Dezember | Januar

Weitere Aufführungstermine: Fr 4. Jan, Sa 5. Jan,

Sa 12. Jan, Sa 19. Jan, So 20. Jan, jeweils 19.30 Uhr

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Eintritt 16 bis 22,50 e | Ermäßigt 12 bis 17 e

Veranstalter: Dramatischer Verein Biberach e. V.

www.dramatischer-verein-biberach.de

Eintritt 13 bis 19,50 e | Ermäßigt 10 bis 15 e

Veranstalter: Stadt Biberach

wwww.musikbuehne-mannheim.de

So 13 Jan

Mi 16 Jan

19 Uhr | Stadthalle Biberach

Giora Feidman Sextett

KLEZMER FOR PEACE

„Klezmer for Peace“ ist wieder ein Projekt von Giora Feidman mit einer

klaren Botschaft. Der Maestro schart Musiker aus der Türkei und Israel um

sich und überwindet mit seiner Musik die Grenzen von Nationalitäten, Religionen

und Generationen.

Auf der Suche nach Möglichkeiten, seine Musik in einem bislang nicht gehörten

Gewand zu präsentieren, stieß Giora Feidman auf einen langjährigen

musikalischen Weggefährten, den türkischstämmigen Musiker und

Musikethnologen Murat Coskun. Zusammen mit Gürkan Balkan an Gitarre

und Oud sowie mit Muhittin Kemal Temel auf der türkischen Zither war

damit ein orientalischer Akzent gesetzt, dem Feidman mit seiner Klarinette

sowie mit den israelischen Musikern Hila Ofek an der Harfe und Andre

Tsirlin auf dem Saxofon die Musik der Klezmorin entgegensetzte. Dass

bei diesem Programm ein muslimisch-jüdisches Ensemble auf der Bühne

steht, mag Feidman zugefallen sein. Die Botschaft, die dahintersteckt, ist

eindeutig. Auch im Alter von 83 Jahren möchte Giora Feidman

die Botschaft der Einheit und des Friedens durch Musik verbreiten.

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Eintritt 35 bis 45 e | Ermäßigt 26 bis 34,50 e

Veranstalter: Bubu Concerts

www.giorafeidman-online.com

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20 Uhr | Stadthalle Biberach

Vincent Herring

SOUL CHEMISTRY

Mit Mike LeDonne (Piano), Essiet Essiet (Bass) & Joris Dudli (Drums)

Über viele Jahre hat das Team Herring/Dudli die verschiedensten Bands

auf Tour gebracht und jeweils auf CD dokumentiert, darunter Vincent Herring

Quartet, Earth Jazz, Soul Jazz Alliance, Soul Jazz Factor und „In The

Spirit Of Coltrane And Cannonball“. Mit „Soul Chemistry“ entsteht die

neueste Kooperation, nämlich mit dem „Feuerwerk“ David Kikoski am Piano,

der auch bei Herrings wöchentlichem Engagement im Jazzclub Smoke,

NYC dabei ist, und Essiet, einem Ausnahmemusiker und Topbassisten.

Saxofonvirtuose Vincent Herring ist bei „Soul Chemistry“ wieder der alleinige

Frontmann. In den frühen 80er-Jahren tourte er in Europa und den

Vereinigten Staaten mit der Lionel Hampton Big Band und begann kurz

danach ein Engagement mit Nat Adderley. Anschließend arbeitete er dann

mit Cedar Walton, Freddie Hubbard, Dizzy Gillespie und vielen weiteren

Hochkarätern. Als Gastsolist spielte er u. a. mit Wynton Marsalis at Lincoln

Center und John Faddis mit der Carnegie Hall Big Band. Nebst diesen beeindruckenden

Höhepunkten in seiner Karriere hörte Vincent

jedoch nie auf, seine eigenständige Stimme zu entwickeln.

Eintritt 25 e | Ermäßigt 19 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.vincentherring.com

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SPEZIAL

KJTT

2019

Kinder- und Jugendtheatertage

21. Jan – 3. Feb

Stadtbücherei, Volkshochschule und Kulturamt haben für zwei Wochen ein abwechslungsreiches

Programm speziell für Kinder, Jugendliche und Familien zusammengestellt. Die Kinder- und

Jugendtheatertage sollen Familien, aber auch den Kleinen und Heranwachsenden, Theater näherbringen.

Schulen und Kindergärten bieten sie die Möglichkeit, mit ihren Schülern bzw. Kindergartenkindern

spannende, witzige, aber auch lehrreiche Angebote zu besuchen.

Mo 21. Jan | 9 + 10.45 Uhr | Stadtbücherei

PUMUCKL ZIEHT DAS GROSSE LOS

Di 22. Jan | 9 + 10.45 Uhr | Stadtbücherei

KÄPTEN KNITTERBART

Mi 23. Jan | 19 Uhr | Stadthalle Biberach

URFAUST

Sa 26. Jan | 16 Uhr | Stadthalle Biberach

PETER UND DER WOLF

So 27. Jan | 15 Uhr | Komödienhaus

DER MONDSCHEINDRACHE

Di 29. Jan | 9 + 10.30 Uhr | Stadthalle Biberach

DAS TRAUMFRESSERCHEN

Mi 30. Jan | 10 Uhr | Stadthalle Biberach

KOPFÜBER – KOPFUNTER

Do 31. Jan | 10 + 11.30 Uhr | Stadthalle Biberach

DER JUNGE MIT DER GLÜCKSHAUT

Do 31. Jan | 13 – 17 Uhr | Volkshochschule

FORTBILDUNG MUSIK

UND BEWEGUNG

Fr 1. Feb | 10 Uhr | Komödienhaus

MITMACHKONZERT

So 3. Feb | 15 Uhr | Stadthalle Biberach

WIEDERSEHEN MIT HERRN BELLO

Ausführliche Infos zu den Stücken

unter www.KJTT-biberach.de

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Mi 23 Jan

Sa 26 Jan

Januar

19 Uhr | Stadthalle Biberach

Urfaust

VON JOHANN WOLFGANG GOETHE

Aufgeführt von der Badischen Landesbühne Bruchsal

Faust will die Welt in ihrem Ganzen erfassen und die Frage nach dem Sinn

des Lebens beantwortet wissen. Rast- und ruhelos studiert er die Wissenschaften,

greift nach den Mitteln der Magie und muss doch erkennen, dass

er seinen Ansprüchen nicht gerecht wird.

Desillusioniert und von Selbstzweifeln geplagt, verlässt er seine Studierstube

und versucht an der Seite einer mysteriösen, aus dem Nichts auftauchenden

Gestalt namens Mephistopheles, im wahren Leben sein Verlangen

nach Wissen und Erfahrung zu stillen. Er trifft auf die junge Margarethe,

in die er sich leidenschaftlich verliebt und die er um jeden Preis besitzen

möchte. In dem unschuldigen Mädchen sieht er seine Rettung, während er

für Margarethe den Untergang bedeutet.

Zwischen 1772 und 1775 in Frankfurt am Main entstanden, ist der Urfaust

das Werk eines jungen Stürmers und Drängers. Energiegeladen, formal unbändig

und weitgehend in Prosa verfasst, ließ Goethe sich von der Verurteilung

und Hinrichtung der Kindesmörderin Susanna Margaretha

Brandt inspirieren.

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Um 18.30 Uhr findet eine Einführung zum Stück statt.

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Eintritt 19,50 bis 25 e | Ermäßigt 15 bis 19 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.dieblb.de

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20 Uhr | Stadthalle Biberach

Winterkonzert

SINFONIEORCHESTER DES MUSIKVEREINS BIBERACH

Zu Beginn wird das musikalische Märchen „Peter und der Wolf“ von Sergei

Prokofjew aufgeführt, in dem die einzelnen Instrumente des Orchesters

auf spielerische Weise vorgestellt werden und die verschiedenen Tiere und

Personen charakterisieren.

Erzähler ist Gregor-Konstantin Kinzel, der den Text in der von feinem Humor

durchzogenen Fassung von Loriot vorlesen wird. Es folgt die Komödianten-

Suite von Dmitri Kabalewski, 1940 komponiert. Eingängige Melodien sind

wirkungsvoll instrumentiert, die Musik strotzt vor Frische und Vitalität, eine

abwechslungsreiche Folge funkelnder Miniaturen. Nach der Pause ist die

viersätzige Suite aus der Oper „Schneeflöckchen“ zu hören, einer Märchenoper

von Nikolai Rimski-Korsakow. Nach der stimmungsvollen Introduktion

folgen der Tanz der Vögel, der Einzug des Zaren Berendey und der Tanz der

Hofnarren. Zwei Konzertwalzer runden das Programm ab.

HINWEIS: Um 16 Uhr können Kinder ab vier Jahren bei freiem Eintritt in

einem Kinderkonzert „Peter und der Wolf“ kennenlernen und

im Anschluss im Foyer selber Instrumente ausprobieren.

Vorverkauf 12 e | Ermäßigt 6 e

Abendkasse 14 e | Ermäßigt 7 Ee

Veranstalter: Musikverein Biberach e. V.

www.mvbiberach.de

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So 27 Jan

So 27 Jan

15 Uhr | Komödienhaus | Ab 4 Jahren

Der Mondscheindrache

VON CORNELIA FUNKE

Aufgeführt von der Württembergischen Landesbühne Esslingen

In einer Mondscheinnacht liegt Philipp in seinem Bett und zählt gerade

Sterne, als er neben sich ein leises Rascheln hört. Er sucht nach dem

Grund, kann aber nichts entdecken. Und da ist es schon wieder ... Offenbar

kommt es von einem Buch, das er eben noch gelesen hat.

Aufgeschlagen liegt es da, obwohl Philipp sich sicher ist, dass er es zugeklappt

hatte. Als er es wieder schließen will, raschelt es erneut – und dann

passiert etwas Unglaubliches: Plötzlich rutscht eine Drache aus dem

Buch auf den Teppich, nicht größer als ein Marmeladenglas. Und schon

hört Philipp das Klappern von Hufen und das Klirren von Eisen. Ein weißer

Ritter springt auf seinem Pferd aus den Seiten hervor – und los geht die

Jagd quer durchs Zimmer. Als Philipp dem Drachen helfen will, beginnt er

zu schrumpfen und wird selbst zum Gejagten. Nun muss er sich schleunigst

etwas einfallen lassen, um den Drachen und sich zu retten …

Die Autorin Cornelia Funke, die mit ihrer „Tintenherz“-Trilogie internatio-

nale Erfolge feierte, erzählt in „Der Mondscheindrache“ eine

spannende Geschichte über Einfallsreichtum, Tapferkeit und

Freundschaft.

Eintritt 16 bis 19,50 e | Ermäßigt 12 bis 15 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.wlb-esslingen.de

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17 Uhr | Stadthalle Biberach

Dui do on de Sell

REG MI NET UF

„Dui do on de Sell“ wagen in ihrem Programm „Reg mi net uf“ einen erbarmungslos

ehrlichen und charmant witzigen Blick auf das schwäbische

Ehe- und Familienleben.

Die Kinder werden erwachsen und bringen die ersten, eventuell ernst zu

nehmenden Beziehungspartner mit nach Hause. Dabei gestaltet sich das

gegenseitige Kennenlernen, vor allem der „Gegenschwiegereltern“, sehr

spannend. Und dann auch noch das: Die Nachricht vom Vorruhestand des

eigenen Ehemanns stellt die moderne Frau nach 30 Ehejahren plötzlich vor

völlig neue Herausforderungen.

Die beiden Vollblut-Comedians Petra Binder und Doris Reichenauer verpacken

Alltägliches, Ungewöhnliches, aber auch Unmögliches so gekonnt

in ein zweistündiges Bühnenprogramm, dass dabei kein Auge trocken

bleibt. Hier kommt der Alltag schonungslos, unverblümt und gnadenlos

auf den Tisch.

Eintritt 19,50 bis 29,50 e

Ermäßigt 15 bis 22,50 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.duidoondesell.de

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INTERVIEW

„Ein Blick in

den Himmel.“

Aleksandra

Mikulska

BC LIVE: Frau Mikulska, Sie gelten als eine der weltweit besten Chopin-

Interpreten, erhielten zahlreiche internationale Auszeichnungen und Sie

sind Präsidentin der Chopin-Gesellschaft. So viel Ehre erzeugt beim Publikum

eine hohe Erwartungshaltung. Worin liegen für Sie die besonderen

Herausforderungen bei Ihren Tournee-Auftritten?

Aleksandra Mikulska: Beim Musikerberuf besteht immer eine gewisse

Gefahr, sich von Stress, Alltagsdruck und Lampenfieber dominieren zu lassen.

Es ist aber zugleich eine große Freude, Ehre und ein Vergnügen, für die

Menschen zu spielen. Ich habe schon als Kind davon geträumt, Gefühle,

Erlebnisse und Erinnerungen durch die Musik an die Menschen weiterzugeben.

Der Grund war vielleicht, dass ich als Persönlichkeit etwas

schüchtern war, aber immer gespürt habe, dass die innere Welt

der Gefühle sehr lebendig ist und ein Ventil braucht. Dieses

Ventil habe ich in der Klaviermusik gefunden. Denn bei vielen

Komponisten, sei es bei Chopin, Liszt, Haydn, Brahms,

Beethoven – findet man diese Gefühlswelt. Es ist eine

Spiegelung unserer Gefühle, die wir als Menschen täglich

erleben. Dies ermöglicht einem Künstler, durch die Musik

sein heutiges Publikum zu erreichen.

Eine Herausforderung bedeutet für mich manchmal der

fehlende Ausgleich während einer Tournee, die fehlende

Zeit für freie Gedanken, für Bewegung, für die Seele und den

Geist. Die Konzerte folgen in einer Reihe. Gleichzeitig ist es meistens

eine Mischung zwischen großen und kleinen Städten. Man ist

viel mit gepackten Koffern auf der Autobahn unterwegs. Für einen professionellen

Künstler gilt es, sich professionell vorzubereiten. Ich meine damit

eine tiefe mentale Vorbereitung. Verschiedene Programme parallel frisch

zu halten, verlangt viel Ausdauer. Ein gutes Zeitmanagement und Konzentration

beim Arbeiten sind dabei sehr wichtige Faktoren. Mein Ziel ist es,

mit möglichst viel Frische, viel Freude und Sehnsucht nach Weitergabe der

Musik auf die Bühne zu gehen.

Gibt es Stücke, die für Sie eine besondere Bedeutung haben?

Jeder Künstler hat seine Steckenpferde, die er aus großer Liebe zum Stück

oder zum Komponisten spielt. Bei mir trifft sich das gerade hervorragend

für das Programm in der Stadthalle in Biberach 2019, da ich dort zwei

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N

I N T E R V

T

E

R

Werke spielen werde, die ich besonders liebe und die mir sehr nahe sind:

einmal die h-Moll-Sonate von Frédéric Chopin op. 58 und in der zweiten

Hälfte des Konzerts die h-Moll-Sonate von Franz Liszt. Bisher habe ich

keinen Künstler erlebt, der diese zwei Werke in einem Konzertprogramm

präsentiert. Ich war sehr froh, dass ich auf diese Idee gekommen bin, denn

diese spiegelt eine unglaublich interessante Zusammenstellung der zwei

großen romantischen Sonaten. Jedes dieser beiden Werke für sich präsentiert

eine Krönung des kompositorischen Schaffens des jeweiligen

Komponisten. Beide Sonaten zeigen sich als unglaublich reife, meisterlich

komponierte und mit einem sehr, sehr großen Gefühlsinhalt strahlende

musikalische Perlen.

Ich habe diese Idee im vergangenen Jahr Herrn Dr. Jörg Riedlbauer

vorgestellt und er war begeistert und interessiert. Das

war für mich ein Impuls, mich zu trauen, diese zwei Werke

in meinem Konzert in Biberach vorzustellen. Durch die geniale

Gestaltung der Melodik der Sonate op. 58, eines der

schönsten Stücke, die Chopin je komponiert hat, und den

dramatischen spannenden Charakter der Liszt-Sonate,

kann man das Publikum in eine neue überirdische Dimension

entführen und das ist mein Ziel. Zugleich bedeutet

dies aber auch eine Herausforderung und ein Abenteuer.

In der Liszt Sonate, dargestellt wie eine große Erzählung, in

der es vermutlich um Goethes Faust geht, mit dem Gretchen-

Thema und einem frech lachenden Mephisto, bleibt viel Raum für

die Dramatik und ein spannendes Schauspiel, wie bei einem Theaterstück.

Als Zugabe wird es eine Überraschung für das Publikum geben, in der das

Mephisto-Motiv modern dargestellt, erneut aufgegriffen wird. Mehr verrate

ich aber nicht. Im Idealfall verlässt das Publikum den Konzertsaal mit einer

Gänsehaut, da der letzte Akkord der Liszt-Sonate im Gegensatz zu allen

anderen typischen, pompösen Liszt-Werken, in größtem, leisestem Pianissimo

aufhört, gerade so, als ob wir auf einer Himmelsleiter zum Himmel

hinaufsteigen würden. Deshalb nannte ich das Programm „Ein Blick in den

Himmel“.

I E W

I

V

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Aleksandra Mikulska

2. Feb 2019 | Stadthalle Biberach

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Fr 1 Feb

10 Uhr | Komödienhaus | Ab 3 Jahren

Mitmachkonzert

MIT RODSCHA AUS KAMBODSCHA UND TOM PALME

Fr 1 Feb

20 Uhr | Stadthalle Biberach

Martina Schwarzmann

GENAU RICHTIG!

Februar

Pippi Langstrumpf trifft Brasilien. Diese Mischung beschreibt ein Konzert

von Rodscha aus Kambodscha und Tom Palme. Lebensfreude, Energie

und Wertschätzung für die Welt der kindlichen Fantasie sind die Kennzeichen

der turbulenten Mitmachlieder der beiden Kinderliedermacher.

Seit mehr als 15 Jahren sorgen sie bei Kindern im gesamten deutschsprachigen

Raum für leuchtende Augen und allerlei Ohrwürmer. 2015

erhielten sie den Deutschen Kindermusikpreis, ihre Lieder und Alben

landeten mehrfach in den Kindercharts von BR und WDR und das Video

„Affe aus Afrika“ bringt es auf über acht Millionen Klicks. Rodscha und

Tom zaubern eine bunte Welt voller Fantasie und Witz in die Herzen ihrer

Zuhörer. Musik zum Mutmachen, Träumen und einfach nur Spaßhaben.

Beim aktuellen Programm kommen die Klassiker wie Edith, Hoch und Tief

und Russ Gagga sowie einige mehr nicht zu kurz. Ein Mitmachkonzert für

die gesamte Familie.

So poetisch, wie man geraderaus überhaupt sein kann, erzählt und singt

Martina Schwarzmann in ihrem sechsten Bühnenprogramm vom Wahnsinn

ihres ganz normalen Lebens, das sie nach wie vor voll im Griff hat,

wenn sie gerade nicht auf der Bühne steht oder sich auf der Flucht vor

Instagram und Facebook im Wald versteckt bzw. auf dem Klo, wo sie

schnell im Erziehungsratgeber nachschaut, ob man Kinder erpressen darf.

Sie kämpft weiterhin unerschrocken mit den Widrigkeiten des alltäglichen

Lebens. Und wenn die Waschmaschine mal wieder einen Schuh

verschluckt hat, wirft sie den anderen einfach aus dem Fenster. Reife Bananen

kratzt sie aus dem Toaster, um ihren Kindern anschließend zu erklären,

dass zwar alte Semmeln darin wieder knusprig werden, die Bananen

aber nicht. Die Besucher werden nach diesem Abend froh sein, dass

es bei ihnen zu Hause nicht so zugeht. Und so ganz nebenbei werden die

Besucher auch noch erfahren, was „ihr g’heads doch alle mit Katzndreck

daschossn“ auf Englisch heißen könnte.

Eintritt für Kindergärten und Schulklassen 5 e

Ab 10 Kindern erhält eine Begleitperson freien Eintritt

Veranstalter: Stadt Biberach

www.mitmach-kinderlieder.de

AUSVERKAUFT

Veranstalter: Stadt Biberach

www.martina-schwarzmann.de

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Sa 2 Feb

Sa 2 Feb

20 Uhr | Stadthalle Biberach

Aleksandra Mikulska

EIN BLICK IN DEN HIMMEL

20 Uhr | Gigelberghalle

Wortkonzert No19, Spezial

„DEAD OR ALIVE“-POETRY-SLAM

Sensitivität, musikalische Ausdrucksfähigkeit und makellose, transparente

Spieltechnik: Aleksandra Mikulska zählt zu den bedeutendsten

Vertretern der jungen Generation von Ausnahmepianisten. Die Präsidentin

der Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland wird die

Reihe ihrer erfolgreichen Konzerte in Biberach fortsetzen.

Im Mittelpunkt des Programms steht dabei die „Spiegelung“ der beiden

h-Moll-Klaviersonaten von Franz Liszt und Frédéric Chopin. Beide Komponisten

haben in diesen Großwerken eigenständige Wege eingeschlagen,

um aus dem Schatten hinauszufinden, den Franz Schubert und insbesondere

Beethovens 32 Klaviersonaten geworfen haben und für viele Komponisten

des 19. Jahrhunderts einen Hemmschuh darstellten. So ist es

nicht verwunderlich, dass sich in Chopins umfangreichem Klavierschaffen

lediglich drei Klaviersonaten finden, bei Liszt gerade einmal besagte

h-Moll-Sonate. Beide Komponisten führten das musikalische Erbe auf

eine bis heute faszinierend nachzuhörende Weise weiter und

sprengten dabei die Gattungsgrenzen. 1 2 3 4

Eintritt 16 bis 22,50 e | Ermäßigt 12 bis 17 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.aleksandra-mikulska.de

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Zum ersten Mal veranstaltet das KultuReservoir gemeinsam mit dem

Dramatischen Verein Biberach und der Stadt Biberach einen „Dead or

Alive“-Poetry-Slam. Beim Poetry-Slam präsentieren Bühnenpoeten und

Autoren dem Publikum ihre Texte, Gedichte und Geschichten.

Bei einem „Dead or Alive“-Slam treten sie gegen die unsterblichen Worte

toter Dichter an und das Publikum entscheidet, wer den Wettstreit gewinnt.

Tobias Meinhold und Tobias Heyel führen durch den Abend und

haben den „Toten Dichtern“, die durch ein erlesenes Ensemble des Dramatischen

Vereins verkörpert werden, eine ebenbürtige Poetry-Slam-Mannschaft

entgegengestellt. Die „Toten Dichter“ werden verkörpert von Volker

Angenbauer, der Günther Eich wieder zum Leben erweckt, Gunther Dahinten

holt Erich Fried wieder aus der Gruft, Conny Sikora haucht A. Bostroem

neues Leben ein und Anke Leidig lässt Mascha Kaleko auferstehen. Auf der

lebenden Seite stehen die vier Poetry-Slammer: Sandra da Vina aus Essen,

Dalibor Marković aus Frankfurt am Main, Toby Hoffmann aus

Ravensburg und Laura Kohler aus Bamberg. 1 2 3 4

Eintritt 14,50 e | Ermäßigt 11,50 e

Veranstalter: KultuReservoir

www.kultureservoir.com

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INTERVIEW

Cara

Irish Folk

2003 entstand die Irish Folk-Band „Cara“ mit Mitgliedern aus Deutschland, Schottland und Irland.

Ganze vorne stehen die Sängerinnen Gudrun Walther (Deutschland) und Kim Edgar (Schottland).

BC LIVE: Frau Walther, Ihre Band gilt als deutsche

Irish-Folk-Band, aber eigentlich sind Sie doch eher

eine internationale Truppe. Können Sie uns etwas

zur Entstehungsgeschichte der Band sagen?

Gudrun Walther: Als wir uns 2003 gegründet haben,

waren wir eine deutsche Band, entstanden

aus der hiesigen Irish Folk-Szene, in der ich auch

aufgewachsen bin – ich spiele irische Musik, seit

ich sechs Jahre alt bin. Da die Bandmitglieder

Gudrun Walther nicht nur Profimusiker und „Kollegen“ waren, sondern

uns eine langjährige Freundschaft

verband, wählten wir den Namen „Cara“ – was aus dem Irischen

kommt und „Freund“ bedeutet. 2010 mussten zwei unserer

Gründungsmitglieder wegen Nachwuchs das anstrengende

Tourneeleben aufgeben, und die nachfolgenden

Musiker stammten dann aus Irland und Schottland. Wir

haben uns auf Festivals kennengelernt. Die internationale

Folk-Szene ist zwar größer als die deutsche, aber nicht

weniger familiär, man kennt sich, über alle Grenzen hinweg.

Alle ehemaligen Bandmitglieder sind „Cara“ nach

wie vor freundschaftlich verbunden und wir musizieren

regelmäßig miteinander.

Seit 15 Jahren sind Sie auf internationalen Bühnen unterwegs.

Nun bald auch in Oberschwaben. Gibt es „typische Irish Folk-Hochburgen“?

Gibt es spürbare nationale Unterschiede beim Publikum?

Es gibt sicherlich Orte, sowohl hierzulande als auch im Ausland, an denen

bestimmte Konzerthäuser, Festivals oder Kulturinitiativen in langjähriger

Arbeit Folk als feste Größe im Konzertkalender etabliert haben, die man

somit als „Hochburgen“ bezeichnen kann. Generell kann man aber sagen,

dass die irische und schottische Musik sich ungebrochen einer großen Beliebtheit

beim Publikum erfreut. Auch haben wir immer wieder Konzertbesucher,

die zum ersten Mal Irish Folk live erleben.

Nationale Unterschiede gibt es auf jeden Fall, zum Beispiel in der Art, wie

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ein Publikum seiner Begeisterung Ausdruck verleiht: Bei uns in Deutschland

sind mehrere Zugaben ein sicheres Signal, dass es dem Publikum gefallen

hat. In anderen Ländern, zum Beispiel in den USA, steht man nach

einem Konzert auf, wenn es einem gefallen hat und spendet Beifall, ist

aber mit einer Zugabe dann völlig zufrieden. In England wird sehr gerne

mitgesungen, in Irland und Schottland wird begeistert getanzt, in allen

englischsprachigen Ländern sind Zwischenrufe und verbale Anfeuerung

an der Tagesordnung – in Deutschland klatscht man gerne im Takt, verhält

sich aber ansonsten still . Als Musiker muss man sich anpassen können,

und wir freuen uns über jegliche Art Beifall.

Wann ist ein Konzert für Sie ein gelungenes und was fürchten

Sie am meisten?

Gelungen ist ein Konzert, wenn wir die Zuhörer erreichen

– sei es, dass wir sie mit einem schnellen Instrumentalstück

doch aus der Reserve locken und jemand anfängt zu

tanzen oder, dass sich bei der einen oder anderen Ballade

eine Gänsehaut entwickelt. Besonders schön ist es, wenn

wir Menschen begegnen, denen ein bestimmtes Lied oder

Instrumentalstück viel bedeutet – wie neulich ein Konzertbesucher

in Schottland, der mir sagte, dass der Titelsong

unseres letzten Studioalbums „Yet We Sing“ ihm in der Zeit,

als sein Vater verstarb, täglich Trost spenden konnte.

Für uns bedeutet die Musik viel mehr, als die richtigen Töne zur

richtigen Zeit zu spielen, es geht um die Verbindung zwischen uns auf

der Bühne und den Zuhörern im Saal.

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Worauf dürfen sich Ihre Fans in Biberach besonders freuen?

Ein bekannter Radiomoderator von BBC Scotland hat Cara mal beschrieben

als „A whole festival wrapped up into one band!“ – Wir freuen uns

darauf, unser kleines tourendes Festival auch nach Biberach zu bringen!

Cara

6. Feb 2019 | Stadthalle Biberach

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So 3 Feb

15 Uhr | Stadthalle Biberach | Ab 5 Jahren

Wiedersehen mit Herrn Bello

VON PAUL MAAR

Aufgeführt von der Württembergischen Landesbühne Esslingen

Mi 6 Feb

20 Uhr | Stadthalle Biberach

Cara

15 YEARS ANNIVERSARY TOUR

Februar

Der sympathische Wunderhund Bello ist wieder da. Durch den blauen Saft

vom Wissenschaftler Herrn Melchior hatte er sich in einen Menschen verwandelt.

Doch dann ließ die Wirkung des Zaubertranks nach. Jetzt ist der

Hund wieder ein Hund, allerdings mit Nebenwirkungen: Seine Pfoten sind

lindgrün und eines seiner beiden Ohren ist zu lang.

Immerhin kann er noch wie ein Mensch sprechen, auch wenn er sich immer

wieder verspricht. Der Zustand macht weder Bello noch seinen Freund

Max glücklich. Da gerade Herbstferien sind, fahren sie mit der Bahn nach

Marburg zu Onkel Astor und zu Herrn Melchior, um Bello wieder in „Herrn

Bello“ verwandeln zu lassen. Kaum unterwegs, fängt das Abenteuer an.

Nach dem Erfolg der ersten beiden Teile bringt die Württembergische Landesbühne

Esslingen nun die Fortsetzung auf die Bühne. Zwischen dem

Autor Paul Maar und der Württembergischen Landesbühne Esslingen besteht

eine langjährige Verbindung. In den Anfangsjahren nach Gründung

des Kinder- und Jugendtheaters in Esslingen war Paul Maar bis

1985 als Hausautor fest engagiert und konnte so den Sprung

vom Lehrer zum Schriftsteller und Autor wagen.

Eintritt 13 bis 19,50 e | Ermäßigt 10 bis 15 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.wlb-esslingen.de

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„Cara“ zählt international zu den bekanntesten und erfolgreichsten Vertretern

des „New Irish Folk“ und verwebt moderne Einflüsse und eigenes

Songwriting mit den traditionellen Wurzeln ihrer Musik. Dafür bekam

„Cara“ 2010 den „Best New Irish Artist“- und 2011 den „Top Group“-Award

bei den Irish Music Awards verliehen.

2018 feiert die Band ihre 15-jährige Bühnenpräsens mit Konzerten in ganz

Europa sowie erstmals mit einer vierwöchigen Australien-Tournee. Durch

ihre Eigenkompositionen und Arrangements hat „Cara“ einen eigenen

Stil geschaffen. Virtuose Soli auf dem irischen Dudelsack, rasante Geigenpassagen,

ergreifende traditionelle Balladen, Singer-Songwriter, meisterhaftes

Spiel auf Gitarre und Bodhrán sowie eine charismatische Bühnenausstrahlung

und die charmant-humorvolle Präsentation garantieren einen

Abend mit höchstem musikalischem Genuss und bester Unterhaltung.

„Ein gelungener Abend auf

allerhöchstem Niveau.“

Eintritt 13 bis 19,50 e | Ermäßigt 10 bis 15 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.cara-music.de

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Fr 8 Feb

Sa 9 Feb

20 Uhr | Stadthalle Biberach

Achtung Deutsch!

EINE MULTIKULTI-KOMÖDIE VON STEFAN VÖGEL

19.30 Uhr | Komödienhaus

Herr der Fliegen

GROSSE THEATER-AG DES PESTALOZZI-GYMNASIUM BIBERACH

Eine Wohngemeinschaft von fünf Studenten aus fünf Ländern hat sich

im mietgünstigen sozialen Wohnungsbau angesiedelt – durch einen bürokratischen

Irrtum eingestuft als deutsche Familie mit zwei Kindern. Als

sich Herr Reize vom Wohnungsamt ankündigt, um „Familie Schlüter“ zu

überprüfen, stehen die Einbürgerung des Syrers Tarik und der gesamte

Mietvertrag auf dem Spiel.

Da der Wohnungsinhaber Henrik ausgerechnet jetzt in Skiurlaub gefahren

ist, beschließt die Chaotentruppe kurzerhand, dem Kontrolleur eine perfekte

deutsche Familie – beziehungsweise das, was ihnen das Privatfernsehen

als solche präsentiert – einfach vorzuspielen. Ein urkomisches Karussell

aus nationalen Fehleinschätzungen, Multikulti-Stereotypen und der

Suche nach dem typisch Deutschen beginnt sich zu drehen. Vorhang auf

für ein turbulentes Spiel mit Klischees, herrlich frisch, hochaktuell und

hintergründig.

Erzählt wird die Geschichte von einigen Jugendlichen, die nach einem

Flugzeugabsturz ihre Rettung auf einer einsamen Insel organisieren wollen.

Dabei geraten sie in Konflikte miteinander, bei denen es sogar Tote

gibt. In der realen Welt der Erwachsenen herrscht derweil ein Atomkrieg,

vor dem die Jugendlichen in Sicherheit gebracht werden sollten. Die

Prinzipien der Gewalt, die Aggressionsentwicklung, Mord und Totschlag

laufen auf der Insel hierzu parallel.

Angesichts von Hass und Gewalt in der Gesellschaft, in der schon Kinder

und Jugendliche von Themen wie Amok, Mobbing oder Rechtsradikalismus

betroffen sind sowie der erkennbare Wandel im Demokratieverständnis,

hat die von William Goldings 1954 erschienene Parabel nichts

von ihrer Aktualität verloren. Wie fragil und brüchig der „Lack der Zivilisation“

ist, zeigt die „Große Theater-AG“ des Pestalozzi-Gymnasiums.

Weitere Aufführungen: So 10.2., Mo 11.2., Mi 13.2. und Do 14.2.,

jeweils um 19.30 Uhr

Eintritt 19,50 bis 25 e | Ermäßigt 15 bis 19 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.muenchner-tournee.de

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Karten können wie üblich im Sekretariat des

Pestalozzi-Gymnasiums unter 07351/51198

reserviert bzw. kostenlos abgeholt werden.

Veranstalter: Pestalozzi-Gymnasium Biberach

www.pg-biberach.de

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WISSENSWERT

In schönem

Ambiente

Die Stadt Biberach bietet künftig Veranstaltungsräume

für private und geschäftliche Veranstaltungen

Das Kulturamt entwickelt sein bisher schon sehr erfolgreiches Gastronomiekonzept im „Weißen

Turm“ und im „Applaus“ weiter. Seit der Spielsaison 2016/2017 bewirtet das Kulturamt die Stadthalle

und die Gastronomieräume „Weißer Turm“ und „Applaus“ in Eigenregie. Das Speisen- und Getränkeangebot

durch ein hervorragendes lokales Catering mit überwiegend regionalen Produkten wird von

den Gästen sehr gut angenommen.

Was in Biberach bislang jedoch noch fehlt, sind ansprechende Gasträume

unterschiedlicher Größe mit ausreichend Parkmöglichkeiten, die für

private Feiern oder geschäftliche Veranstaltungen angemietet werden

können, ohne dabei bei Speisen und Getränken an einen Gaststättenbetreiber

gebunden zu sein. Das Kulturamt hat deshalb dem Gemeinderat

vorgeschlagen, die hellen und sehr schönen Räumlichkeiten

des „Weißen Turms“ mit Terrasse und Platz für 40 bis etwa

100 Personen künftig für Tages- und Abendveranstaltungen

mitten im Herzen der Stadt zu vermieten.

Der Gemeinderat folgte den Argumenten des Kulturamtes und hat die

notwendigen Investitionen in Höhe von rund 850 000 Euro dazu beschlossen.

So wird im Untergeschoss der Stadthalle beim „Applaus“ eine

eigene Toilettenanlage eingebaut, damit diese Räume unabhängig von

den anderen Bereichen der Stadthalle genutzt werden können. Zudem

wird die große Gastronomieküche im „Weißen Turm“ ausgebaut.

Daran, dass alle Veranstaltungsräume barrierefrei zugänglich

sind, wird derzeit gearbeitet. Die Umbaumaßnahmen laufen

bereits im Zuge der Barrierefreiheit der Stadthalle.

Der „Weiße Turm“ mit seinem klassisch eleganten und zugleich

modernen Ambiente ermöglicht veranstaltungsgerechte

Raumlösungen nach Maß, kann bedarfsgerecht

abgeteilt werden und ist somit z. B. für kreative Business

Meetings, Workshops oder Feiern im kleinen Kreis bis zu

100 Personen geeignet. Es besteht zudem die Möglichkeit,

die Nebenbereiche wie Foyer oder Terrasse in ein stimmiges

Veranstaltungskonzept, beispielsweise bei Tagungen oder

Hochzeiten, zu integrieren. Und auch das „Applaus“ bietet sich insbesondere

für abendliche Veranstaltungen an, beispielsweise Geburtstags-

oder Vereinsfeiern, betriebliche Weihnachtsfeiern, Partys usw.

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Genutzt werden können die Veranstaltungsräume ab September

2019. Gebucht werden können sie bereits jetzt.

Der Veranstalter ist weder an einen bestimmten Catering-

Service noch an eine Getränkeabnahme gebunden. Wer

also ab Herbst kommenden Jahres mit Familie, Freunden,

Verein oder Geschäftspartnern Räume mit einem schönen,

gehobenen Ambiente und stimmungsvoller Atmosphäre

sowie ausreichend vielen Parkmöglichkeiten in unmittelbarer

Nähe anmieten möchte, kann sich schon jetzt an die Mitarbeiter/

-innen der Stadthalle wenden. Nähere Informationen über die vielseitigen

Nutzungsmöglichkeiten gibt es hier:

Tel. 07351 51723 • kulturbar@biberach-riss.de • www.stadthalle-biberach.de

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Do 14 Feb

20 Uhr | Stadthalle Biberach

Lisa Fitz

FLÜSTERWITZ

Fr 15 Feb

20 Uhr | Stadthalle Biberach

Unduzo

SCHWEIGEN SILBER, REDEN GOLD

A Cappella-Show

Februar

Der Flüsterwitz wird hinter vorgehaltener Hand erzählt. Er könnte Menschen

in Hörweite beleidigen, sensible Damenohren kränken oder so wahr

sein, dass er Machthabern gefährlich wird. Eigentlich ist der Flüsterwitz ein

politischer Witz. Wenn man mit einem autoritären System haderte oder

Repressalien befürchtete, erzählte man sich Flüsterwitze. Sind wir in unserer

demokratischen Diktatur der Parteien so weit?

Der Spaßmacher lebt ja von Respektlosigkeit, aber die Luft wird dünn, weil

Spott eben das beste Mittel ist, an den Stühlen der Obrigkeit zu sägen. Dafür

tobt der Infokrieg im Netz, politisch inkorrekt, unsauber, paranoid. Mainstream

gegen Fake News, aber auch echte Raritäten, die man im Fernsehen

nicht hört: „Des derfst ja net laut sagen“, heißt es oft. Laut sagen ist aber

wichtig – „ma muaß reden mitanand“, findet Lisa Fitz und macht zum Thema,

dass in Facebook und Twitter systemkritische Bemerkungen auf mysteriöse

Weise verschwinden, Accounts gesperrt werden und Political Correctness

zur Meinungsdiktatur werde, eine Gesinnungspolizei die

Bürger bevormunde, worauf diese mit Panikmache konterten.

Eintritt 22,50 bis 29,50 e

Ermäßigt 17 bis 22,50 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.lisa-fitz.de

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In „SCHWEIGEN SILBER, REDEN GOLD“ bekennen die fünf Musiker auf

dem Album und auf der Bühne Farbe: Jeder fühlt sich gegenüber der eigenen

Kreativität, dem individuellen Musikgeschmack sowie dem Anspruch

an sich selbst und an die jeweils vier anderen verpflichtet.

In diesem kreativen Gewirr aus Möglichkeiten und Vielfältigkeiten der

Band ist das Ziel, eine klare Linie herauszuarbeiten. Das geht nicht ohne

Kompromisse – und manchmal geht es auch darum, genau diese zu vermeiden.

Das Publikum bleibt dabei, wie schon im letzten Programm „Und

du so? ...“ beim Konzert nicht nur passiver Konsument, sondern wird interaktiv

Teil der Geräusch- und Meinungskulisse. A Cappella ist das kreative

Werkzeug der fünfstimmigen Band, um die eigenen musikalischen

Einflüsse und Ideen auf die Bühne zu bringen. Unterschiedliche Stilarten

des Singens greifen mit Beatbox und live geloopten Linien ineinander.

Die Songs werden musikalisch für Instrumente geschrieben und vokal

arrangiert; beheimatet sind sie in den zahlreichen Facetten

der Popmusik.

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Eintritt 19,50 bis 25 e | Ermäßigt 15 bis 19 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.unduzo.de

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Sa 16 Feb

Fr 22 Feb

20 Uhr | Stadthalle Biberach

Habbe & Meik

COMEDIE DES MASQUES

20 Uhr | Stadthalle Biberach

Salut Salon

WAS SIE SCHON IMMER ÜBER LIEBE HÖREN WOLLTEN …

Masken, die echter sind als das Leben, eine meisterhafte Dramaturgie

und unglaubliche Körperbeherrschung, das sind die Mittel, mit denen

Habbe und Meik ein Publikum jeden Lebensalters in ihren Bann ziehen.

Die beiden bilden ein großartiges Duo der visuellen Comedy und des virtuosen

Maskentheaters.

International mit zahlreichen Preisen geehrt, verzaubern sie mit umwerfender

Komik, präzise beobachtend und emotional bewegend. Ihr Spiel ist

glaubwürdig und unterhaltsam, ohne Generations- oder Sprachbarrieren.

Denn das Duo braucht keine Worte, um Menschen und Situationen subtil

und treffend zu beschreiben und zu charakterisieren.

„Umwerfende Situationskomik –

ein Programm zum Schlapplachen.“

Eintritt 19,50 bis 25 e | Ermäßigt 15 bis 19 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.habbeundmeik.com

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Bei Salut Salon dreht sich alles um das älteste Thema der Menschheit,

das Komponisten bewegt, seit es Musik gibt – um die Liebe. Angelika

Bachmann (Geige), Iris Siegfried (Geige), Anne-Monika von Twardowski

(Klavier) und Sonja Lena Schmid (Cello) sind mit ihrem aktuellen Bühnenprogramm

international auf Tour.

„Liebe ist einfach ein großer Stoff", finden die vier. Und die Musik ist voll

davon: „Salut Salon“ spielt musikalisch mit viel Humor. Virtuos gehen die

ECHO-Preisträgerinnen über Genregrenzen hinweg, bringen Stücke von

Sergej Prokofiev, Astor Piazzolla, Bach, Vivaldi und Rachmaninow sowie

eigene Kompositionen auf die Bühne und singen in ihren Chansons vom

tieferen Sinn der Liebe. Sie stellen Fragen – „Wie tief kann man lieben,

ohne aufzutauchen?“, geben vermeintliche Antworten wie „Es ist, was es

ist ...“, werden melancholisch mit „Ich hab’ dich viel zu lieb“, einem alten

jüdischen Tango, den Salut Salon auf Plattdeutsch singen, und persiflieren

die berühmtesten Liebeslieder der Popgeschichte mit Songs

von Marilyn Monroe bis Herbert Grönemeyer.

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Eintritt 29,50 bis 39,50 e

Ermäßigt 22,50 bis 29,50 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.salut-salon.com

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INTERVIEW

Das

Rheingold

In die Zeit zwischen der Komposition des „Lohengrin“ und der Komposition

des „Rheingold“ fallen Wagners theoretische Aufsätze „Die

Kunst und die Revolution“, „Das Kunstwerk der Zukunft“, „Oper und

Drama“ und die „Mittheilung an meine Freunde“ sowie die librettistischen

Entwürfe zum „Ring“. Vergleicht man die sich darin ausdrückenden

Gedanken mit denjenigen aus den Nachbardisziplinen Literatur

und Bildende Kunst dieser Zeit, so wird klar: Wagner denkt nicht

mehr nur „romantisch“, sondern er denkt realistisch. Nahezu parallel

zu Wagners oben bereits erwähnten theoretischen Schriften entstanden

die für die Entwicklung des literarischen Realismus wesentlichen

„Dramatischen Studien“ des gleichaltrigen Otto Ludwig, der wiederum

in seiner Forderung nach Beobachtung und Einbeziehung der Alltagswelt

und nach Nähe zum sozialen Leben der Gegenwart an die

„Ästhetischen Feldzüge“ von Ludolf Wienbarg anknüpft. Beide Autoren

fordern, wie später auch Richard Wagner, die Veränderung der

gesellschaftlichen Verhältnisse durch die Kunst.

Mi 27. Feb | Volkshochschule

Richard-Wagner-Vortrag

WAGNERS RING DES NIBELUNGEN – VORABEND: DAS RHEINGOLD

Kulturdezernent Dr. Jörg Riedlbauer hat sich in der Zeit seiner früheren

musikwissenschaftlichen Forschungsarbeiten intensiv mit

Wagners „Ring“ aus gesellschafts-, literatur- und musikhistorischer

Sicht befasst und auch als einer der ersten Musikforscher Wagners

handschriftliche Kompositionsskizzen ausgewertet, was interessante

neue Erkenntnisse zu den viel zitierten „Leitmotiven“ hervorbrachte.

Aus Anlass des Gastspiels des Theaters Pforzheim mit

Wagners „Rheingold“ am 8. März in der Stadthalle wird Riedlbauer

am 27. Februar in der Volkshochschule eine Einführung in Wagners

Oper geben.

BC LIVE: Herr Dr. Riedlbauer, „Das Rheingold“

ist als Vorspiel das kürzeste und verständlichste

Stück der Ring-Tetralogie von Richard Wagner.

Eine Herausforderung ist das etwa zweieinhalb

Stunden dauernde Stück dennoch – nicht nur für

Regisseur, Musiker und Sänger. Sehen Sie in Biberach

das Publikum dafür?

Dr. Jörg Riedlbauer: Durchaus, sonst hätten

wir es auch nicht auf den Spielplan gesetzt.

Ich habe in den zurückliegenden

Dr. Jörg Riedlbauer

Jahren eine wachsende Opernbegeisterung

beim Biberacher Publikum festgestellt. Unsere

Fidelio-Produktion letztes Jahr hat über 2400 Besucher in

die Stadthalle gelockt, die genauso begeistert waren wie

die vielen Akteure auf der Bühne. Auch das Opernkino

mit den Übertragungen aus der New Yorker Met wird gut

nachgefragt, und die Gastspiele des Theaters Pforzheim

im Rahmen unserer Mitgliedschaft in der „Städteoper Südwest“

ebenso. Was die von Ihnen angesprochenen „Herausforderungen“

angeht, haben Sie völlig recht: Wagners „Ring“

gehört nach über 140 Jahren seit dessen erster Gesamtaufführung

in Bayreuth zur Königsklasse des Musiktheaters, und ich finde

es toll, dass die Kollegen in Pforzheim zumindest einmal „Das Rheingold“

für den Gastspielbetrieb produzieren.

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vortrag halten und dabei nicht nur Wagners „Ring“ im Kontext der Literatur-

und Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts erläutern, sondern auch Einblick

in seine Kompositionstechnik geben. Dabei werde ich auch auf die viel

zitierten „Leitmotive“ eingehen.

Die Oper wurde am 22. September 1869 in München uraufgeführt. Die drei

großen Motive des „Rheingolds“ Liebesfluch, Welterbe, Walhall – wie passen

sie in unsere heutige Welt?

Wenn ich eine Aufführung von Wagners „Ring“ oder auch nur

von einem der vier „Ring“-Teile sehe, bin ich immer wieder

aufs Neue fasziniert, wie gesellschaftspolitisch aktuell dieses

Stück ist, aber auch erschüttert, wie Wagner hier bereits

große Menschheitskatastrophen des 20. Jahrhunderts quasi

vorgeahnt und visionär auf die Bühne gebracht hat bis

hin zum apokalyptischen Finale der „Götterdämmerung“.

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Der Intendant und Regisseur Thomas Münstermann verlegt

die Handlung in eine Zirkusarena. Werden Handlung

und Text des Musikdramas dadurch verständlicher?

Das kann ich Ihnen erst sagen, wenn ich die Aufführung gesehen

habe. Der Ansatz scheint mir durchaus vielversprechend,

denn Wagner hatte ein Faible für das Zirzensische. Das können Sie

heute noch feststellen, wenn Sie sich im Bayreuther Festspielhaus die Decke

anschauen, deren Ornament an ein Zirkuszelt erinnert.

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Nicht jeder erkennt auf Anhieb in den den Dramenverlauf begleitenden

Dissonanzen Wagners moderne Kompositionstechnik. Gibt es eine Einführung

in Wagners Tonsprache?

Ich werde am Mittwoch, 27. Februar, ab 19 Uhr in der vhs einen Einführungs-

Das Rheingold

8. März 2019 | Stadthalle Biberach

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Fr 22 Feb

20 Uhr | Gigelberghalle

The Cavern Beatles

THE BEATLES TRIBUTE NR. 1

Die Beatles-Coverband aus Liverpool

The Beatles Tribute Nr. 1. The Cavern Beatles live – da ist großartiges Entertainment

garantiert. Sie sind so gut, dass selbst auf den zweiten Blick

nur schwer zu erkennen ist, dass es eine Tribute Band ist. Musikkritiker

sind sich einig, die Jungs aus Liverpool kommen den Originalen so nahe

wie keine Band zuvor. Mit virtuosen Vokalisten und ebenso talentierten

Instrumentalisten lässt das Quartett die Zeit der frühen Beat-Bewegung

wieder lebendig werden.

„Es ist wie in den 60ern, als John, Paul, George und Ringo ihren Siegeszug

um die Welt antraten“, sagen Konzertbesucher, erstaunt über die

Ähnlichkeit der vier Nachfolger mit den echten Beatles. Mit verblüffender

Authentizität werden besonders die frühen Songs der weltberühmten

Rock ’n’ Roller wiedergegeben. Sogar der Sound stimmt: Ohne technisches

Drumherum spielen „The Cavern Beatles“ unter den gleichen Bedingung

wie einst die Beatles in ihren frühen Hamburger Jahren: spontan,

energiegeladen und unverfälscht.

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Eintritt 24 bis 39 e

Veranstalter: Gospel Concert Management

www.gcm-konzerte.de

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Sa 23 Feb

20 Uhr | Stadthalle Biberach

Dancin‘ Carmina

CARL ORFFS MEISTERWERK TRIFFT AUF HIP-HOP,

STREETDANCE UND AKROBATIK

Christoph Hagel, Inszenierung und musikalische Leitung

Mit „Carmina Burana“ komponierte Carl Orff 1935 einen Welterfolg. Er

vertonte Texte aus dem Kloster Benediktbeuren, die tausend Jahre alt

und alles andere als geistlich waren. Klosterschüler hatten in ihnen heimlich

die Freuden des Lebens besungen in farbenfrohen und teilweise drastischen

Worten: Jugendliteratur aus dem Mittelalter.

Christoph Hagel schlägt in seiner Inszenierung den Bogen zum Heute

und stellt die Texte aus dem elften Jahrhundert mit Mitteln des 21. Jahrhunderts

dar: mit Hip-Hop, Breakdance, Akrobatik und Karate. Ein jugendliches

Feuerwerk zu Orffs rhythmusgeladener Musik. Mit dabei sind die

Berliner Sinfoniker, der Ernst-Senff-Chor Berlin, die Berlin Hip-Hoppers, die

Black Belt Karate Artists, die Staatliche Ballettschule Berlin sowie Christina

Roterberg (Sopran), Jaka Mihelac (Bariton), Stevan Karanac (Tenor), Elias

Elastisch (Pantomime), Daniel Bandke (Visuals), Nele Sternberg (Kostüme),

Raha Nejad und Alexeji Uvarov (Choreografie).

Eintritt 45 bis 59,50 e

Ermäßigt 34,50 bis 49 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.christoph-hagel.com

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Februar | März

Mi 6 März

Fr 8 März

11 Uhr | Stadthalle Biberach

Politischer Aschermittwoch

MIT DEN HAUPTREDNERN WINFRIED KRETSCHMANN

UND ROBERT HABECK

Die Kreisgrünen laden ein und die grüne Prominenz folgt dieser Einladung

gerne nach Biberach. Mit dem Bundesvorsitzenden Robert Habeck

kommt erneut ein Spitzenpolitiker in die Stadthalle. Habeck beeindruckt

durch Authentizität und ist Politiker mit Haut und Haar.

Der von Markus Lanz als „Robert Redford der Grünen“ betitelte Habeck

wird die Zuhörer und Zuhörerinnen inhaltlich und persönlich in den

Bann ziehen. Die zweite grüne Größe, die am Biberacher Aschermittwoch

die Stadthalle füllen wird, ist Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

In alter Verbundenheit kommt er lückenlos auch in diesem Jahr

in die Kreisstadt und erklärt den Zuhörer/-innen packend und verständlich

politische Hintergründe und Zusammenhänge.

Eintritt frei

Veranstalter: Bündnis 90/Die Grünen, Kreisverband Biberach

www.gruene-bc.de

19.30 Uhr | Stadthalle Biberach

Das Rheingold

VORABEND DES BÜHNENFESTSPIELS, „DER RING DES NIBELUNGEN“

Musik und Text von Richard Wagner, aufgeführt vom Theater Pforzheim

Mit diesem Werk, das in Biberach sicherlich noch nie auf der Bühne zu erleben

war, inszeniert Pforzheims Intendant Thomas Münstermann einen

dramatischen Leckerbissen: Den ersten Teil des „Ring des Nibelungen“.

Das Kürzeste der Werke Wagners ist für jeden Wagner-Fan ein Muss und

für alle ohne Wagner-Erfahrung das perfekte Einsteigerstück.

Die Rheintöchter spielen im Wasser und beschützen das Rheingold. Alberich,

ein Zwerg der Nibelungen, versucht sich den Reizenden zu nähern. Sie locken,

necken ihn erst, um ihn dann zu verspotten. Enttäuscht schwört er der

Liebe ab, raubt das Rheingold und gewinnt daraus den magischen Ring. Aus

dem mittelalterlichen „Nibelungenlied“ und inspiriert durch Erzählungen

aus der Liedersammlung „Edda“, schuf Richard Wagner seine monumentale

Ring-Tetralogie. Deren kurzweiliger Vorabend „Das Rheingold“ erzählt, wie

der Kampf um das Gold, die Macht und die Liebe begann. Wagners Dichtung

und die durch wiederkehrende Leitmotive strukturierte Musik erzeugen

einen Sog, dem sich niemand entziehen kann. Musikalische

Leitung Markus Huber, Inszenierung Thomas Münstermann.

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Um 18.45 Uhr findet eine Einführung statt.

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Eintritt 29,50 bis 39,50 e

Ermäßigt 22,50 bis 29,50 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.theater-pforzheim.de

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WISSENSWERT

Haus- und Veranstaltungstechnik

Ein starkes Tea

Ob Theater, Kabarett, Konzert, Messe, Vortrag oder Personalversammlung – ohne Haus- und Veranstaltungstechnik

geht nichts: nicht in der Stadthalle, nicht im Komödienhaus, nicht in der

Gigelberghalle und nicht in der Stadtbierhalle.

Hinter dem sperrigen Begriff „Haus- und Veranstaltungstechnik“

verbergen sich viele Arbeitsbereiche, die im besten

Fall von Veranstaltungsbesuchern gar nicht wahrgenommen

werden. Denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

die hier tätig sind, sorgen zusammen dafür,

dass möglichst alles reibungslos läuft bei den

Veranstaltungen.

Wohl temperiert soll es sein während einer Veranstaltung.

Licht, Ton und Video auf der Bühne

sollten perfekt auf die Veranstaltung abgestimmt

sein. Nirgendwo in der Stadthalle soll

eine der knapp 800 Raumleuchten, einer der

200 Theaterscheinwerfer dunkel oder einer der 70

Lautsprecher leise bleiben. Angefangen vom Einlassund

Garderobenservice, die Bestuhlung bis hin zur Einteilung

der Brandwachen und der Sanitäter, gehört es zu den

Aufgaben des Technischen Leiters Bernd Binder und seines

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Teams, sich um alles zu kümmern – und zwar tatsächlich um

alles bei jeder Veranstaltung, egal wo.

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Haustechnik

Haus- und Veranstaltungstechnik sind zwei eng verzahnte

Bereiche, deren Aufgabengebiete fließend

ineinander übergehen. Zur Haustechnik gehört

beispielsweise die komplexe Steuerungstechnik

für Lüftung und Heizung, welche zwar wie die

gesamte Versorgungstechnik „Wasser, Strom

und Lüftung“ beim Gebäudemanagement der

Stadt angegliedert ist, jedoch auch von der Haustechnik

der Stadthalle mitbetreut wird. Die Haustechnik

sorgt für die tägliche Wartung der Gebäude

in Abstimmung mit Fachfirmen. Kleinere Schreiner-,

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Schlosser- und Elektroarbeiten werden in einer Werkstatt

selbst übernommen.

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Veranstaltungstechnik

Die Veranstaltungstechnik übernimmt die technische Planung

von Veranstaltungen und begleitet diese. Die Herausforderung

besteht darin, künstlerische Ideen und Wünsche von Veranstaltern

im Bereich des technisch Machbaren und rechtlich Erlaubten

umzusetzen. Alles, was auf der Bühne oder bei Veranstaltungen

im Saal geschieht, soll nicht nur die Zuschauer faszinieren und

Besucher begeistern, sondern muss auch hohen Sicherheitsanforderungen

genügen.

Profis im Hintergrund

Insgesamt sind dazu zwei Hausmeister, zwei Veranstaltungsmeister,

vier Veranstaltungstechniker, und ein Auszubildender

im Team. Dazu kommen weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

beispielsweise in den Bereichen des Saalumbaus, der Bestuhlung

und Reinigung. Insgesamt gehören zum technischen

Dienst des Kulturamts, der insgesamt vier Häuser betreut, 25

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit alle Veranstaltungen

reibungslos ablaufen können, arbeitet das Team der Haus- und

Veranstaltungstechnik häufig auch dann im Hintergrund auf

Hochtouren, wenn andere Freizeit haben. Bernd Binder sagt:

„Wir haben unseren Job richtig gemacht, wenn man uns nicht bemerkt.“

Pannen, die immer mal und in allen Bereichen auftreten

können, werden vom Publikum „zu 99 Prozent nicht wahrgenommen,

weil wir sofort gegensteuern, wenn etwas nicht so

läuft wie es soll“, erklärt Binder nicht ohne Stolz auf die tolle

Leistung des gesamten Teams.

„Wir haben unseren

Job richtig gemacht,

wenn man uns nicht

bemerkt.“

17


März

Di 12 März

Di 12 März

10 Uhr | Stadthalle Biberach | Ab 10 Jahren

Gips

ODER WIE ICH AN EINEM TAG DIE WELT REPARIERTE

Nach dem gleichnamigen Roman der Autorin Anna Woltz

Fitz heißt eigentlich Felicia, ist zwölf Jahre alt und wütend. Vor einer

Woche, am zweiten Weihnachtsfeiertag, haben ihre Eltern ihr und ihrer

kleinen Schwester Bente eröffnet, dass sie sich trennen werden. Der Vater

hat eine neue Wohnung. Und jetzt sitzt Fitz mit einer Tigermaske im

Gesicht und Bentes abgetrennter Fingerkuppe in der Hand in der überfüllten

Notaufnahme und wartet.

Als ihre Mutter in der Notaufnahme eintrifft, stromert Fitz allein durch das

Krankenhaus. Sie trifft Adam, der schon 15 ist und im Rollstuhl sitzt, obwohl

er laufen kann, und Primula, zehn Jahre alt und Herzpatientin. Während die

Welt draußen im Schnee versinkt, geraten die drei in einen Strudel der Ereignisse.

Am Ende eines turbulenten Tages hat Fitz die Welt zwar nicht repariert,

aber sich ein wenig mit ihr versöhnt. Ohne erhobenen Zeigefinger,

dafür mit viel Sensibilität, Witz und einer grandios-trotzigen Heldin erzählt

die niederländische Autorin Anna Woltz von den sichtbaren und unsichtbaren

Wunden einer Familie während einer Scheidung.

Speziell für die Schulklassen 5 & 6.

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Eintritt 13 bis 19,50 e | Ermäßigt 10 bis 15 e

Eintritt für Schulklassen 5 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.wlb-esslingen.de

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19 Uhr | Komödienhaus

Die Waffen nieder!

VON BERTHA VON SUTTNER

Bertha von Suttner (1843 – 1914), die österreichische Friedensnobelpreisträgerin,

wurde anlässlich ihres 100. Todestages 2014 weltweit gewürdigt.

Sie gilt als die große Vorläuferin nicht nur des feministischen Antimilitarismus,

sondern der ganzen Friedensbewegung. Mit ihrem 1896

erschienenen Roman „Die Waffen nieder!" hat sie einen Aufschrei in die

Welt gesetzt, der bis heute unerfüllt geblieben ist.

Eine junge Generalstocher, dargestellt von Lisa Wildman, wünscht sich

am Puls der Geschichte teilhaben zu können und beginnt, politische

Fragen zu stellen. In dem Theaterstück ist die Bewusstwerdung und intellektuelle

Emanzipation einer jungen Frau zu verfolgen, aber auch das

Scheitern ihrer Friedensbemühungen, das in der Vorhersage des Ersten

Weltkrieges gipfelt. Nikolaus Büchel (Regie, Raum und Theaterfassung)

studierte am Mozarteum Regie und Schauspiel und war mehrfach Intendant

und Mitglied von Theaterleitungen.

Eintritt 10 e | Ermäßigt 5 e

Kartenreservierung beim Ehrenamtsbeauftragten der Stadt

Biberach, Rouven Klook, Tel. 51818 oder r.klook@biberach-riss.de

Veranstalter: Agenda Geschlechter Gerecht in Kooperation

mit dem FrauenForum

www.lisa-wildmann.de

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Do 14 März

Fr 15 März

20 Uhr | Komödienhaus

Christine Eixenberger

FINGERSPITZENLÖSUNG

20 Uhr | Komödienhaus

Vivid Curls

ODER: „HABEN SIMON & GARFUNKEL TÖCHTER IM ALLGÄU?“

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Christine Eixenberger bietet eine pädagogische Pausenaufsicht der Extraklasse.

Aber auch Grundschullehrerinnen brauchen mal eine „große

Pause“. Raus aus der Schule, weg von „Lernbelästigungen“ jeglicher Art

– hinein in den Tempel von Meditation und Moorbehandlung. Ein Wellness-

und Spa-Hotel scheint genau der richtige Ort zu sein, um die Seele

baumeln zu lassen. Oder befindet sich Frau Eixenberger hier eher in einem

pädagogischen Piranhabecken?

Eine Pädagogin in freier Wildbahn: Wie viel Einmischung ist gut und wo

hat das Ganze seine Grenzen – ab wann wird man zum „Gscheidhaferl“,

zur Besserwisserin? Ist es gescheiter, gescheit zu sein und lieber mal ein

Blatt vor den Mund zu nehmen? Oder ist es nicht oft auch wichtig, über

den Rand hinauszuschreiben? Fingerspitzengefühl oder lieber voll auf die

Zwölf? Und muss man sich überhaupt mit vermeintlichen Optimierungen

auseinandersetzen oder kann man sich nicht einfach mal sagen: „Von mir

aus – macht’s doch, was ihr wollt’s! Mia is wurscht.“ Wie entspannend

diese Wellness-Weisheit sein kann, besingt und betextet

Frau Eixenberger.

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Eintritt 16 bis 19,50 e | Ermäßigt 12 bis 15 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.christine-eixenberger.de

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Nicht nur starke und kritische Texte, auch gänsehauttreibender Harmoniegesang,

eine Rockröhre und ein lyrischer Mezzosopran: Inka Kuchler und

Irene Schindele gelingt als „Vivid Curls“ die Kombination von Anspruch

und Inhalt mit wunderschöner Melodik, abwechslungsreichen Rhythmen

und fein herausgearbeiteten Songperlen.

So entsteht eine Mélange aus Liedermachertum und Folkrockmusik, die

den Zuhörer träumen lässt, ihn aber auch nicht selten aufrüttelt und zuletzt

neu inspiriert nach Hause gehen lässt. Perkussives Gitarrenspiel oder

verträumtes Fingerpicking, ab und zu eine Mundharmonika oder ein Percussionelement,

„Vivid Curls“ brauchen nicht viel, um ihren Gesang zu unterstützen.

Dafür haben sie nach verschiedenen Auszeichnungen 2016 den

Förderpreis für junge Liedermacher der Hanns-Seidel-Stiftung erhalten.

Im Oktober 2016 ist das neue Album erschienen mit dem Titel „Eine Welt“

beim Label des bekannten Münchner Liedermachers Konstantin Wecker.

Eintritt 16 bis 19,50 e | Ermäßigt 12 bis 15 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.vivid-curls.de

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Sa 23 März

So 24 März

März

Sa 20 Uhr | So 19 Uhr | Komödienhaus

Suchtpotenzial

ESKALATIOOON!

mit Ariane Müller & Julia Gámez Martin

Laut, lustig und natürlich laktosefrei geht es weiter mit Suchtpotenzial,

dem Musik-Comedy-Duo um die beiden eskalationsfreudigen Vollblutmusikerinnen

Julia Gámez Martín und Ariane Müller. Nach ihrem preisgekrönten

Debütprogramm „100 Vol % Alkopop“, mit dem sie 2015 bereits

beim Biberacher Kabarettherbst überzeugten, legen sie nun nach.

Alles eskaliert: heftige Konflikte zwischen Veganern und Fleischfanatikern,

fastende Frauen im Fitnesswahn, Politiker mit Größenwahn, Smartphonesüchtige

ohne Netz, aber auch ganz normale Berliner und Schwaben beim

gemeinsamen Feiern. Suchtpotenzial lädt das Publikum zur gemeinsamen

Eskalation ein und beantwortet dabei wichtige, aktuelle Fragen wie zum

Beispiel: Wann wurde aus „Sex, Drugs & Rock ’n’ Roll“ eigentlich „Selfie,

Smoothie & Spotify“? Ist Karma wirklich eine Bitch? Und wie kommen wir

endlich zum Weltfrieden? Die Lösung: „Statt einsam resignieren, gemeinsam

eskalieren!“ Die temperamentvolle Halbspanierin Julia Gámez Martin

aus Berlin mit schwerer Musicalvergangenheit trifft auf die

tastenmanische Teufelin Ariane Müller aus Ulm. Das Ergebnis:

schwere Gesangsneurose mit chronischer Albernheit.

Eintritt 16 bis 19,50 e | Ermäßigt 12 bis 15 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.suchtpotenzial.com

S0 24 März

Do 28 März

17 Uhr | Gigelberghalle

Vom Bergkönig in die Unterwelt

BIBERACHER JUGENDSINFONIEORCHESTER

Anlässlich des 200. Geburtstags von Jacques Offenbach (1819 – 1880) spielt

das Biberacher Jugendsinfonieorchester dessen zwei bekannteste Werke.

Daneben stehen Kompositionen von Edvard Grieg und Antonin Dvorak auf

dem Programm der jungen Musiker und ihres Dirigenten Günther Luderer.

Der Abend beginnt mit Ausschnitten aus Griegs Peer-Gynt-Suiten. Der

erste Programmteil endet mit dem Finalsatz aus Griegs Klavierkonzert

a-Moll op. 16. Solistin ist die junge Biberacher Pianistin Franziska Wientges.

Sie erhielt ihre Ausbildung an der Bruno-Frey-Musikschule bei Anita

Bender, war vielfache Preisträgerin des Wettbewerbs Jugend musiziert und

studiert jetzt Klavier an der Musikhochschule Hannover. Mit dem Cellisten

Tobias Klessinger hat die Musikschule Biberach einen zweiten hochkarätigen

Solisten vorzuweisen. Tobias Klessinger hat Unterricht bei Prof. Mario

De Secondi und präsentiert mit Antonin Dvořáks Rondo g-Moll op. 94, ein

melancholisches Werk. Als „Rausschmeißer“ erwarten das Publikum zwei

„Hits“ aus der Feder des Jubilars Jacques Offenbach: Die Ouverture

zur Operette Orpheus in der Unterwelt und die Barcarole

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aus Hoffmanns Erzählungen.

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Eintritt frei

Veranstalter: Stadt Biberach

www.musikschule-bc.de

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20 Uhr | Stadthalle Biberach

A Tribute to the Blues Brothers

MUSICAL

Schwarzer Anzug, schwarzer Hut, schwarze Sonnenbrille – das sind die legendären

Brüder Jake und Elwood alias die Blues Brothers. Sozusagen in

göttlichem Auftrag kennen sie nur ein Ziel: das ultimative Blueskonzert.

Dabei wird in diesem „Tribute“ Landis’ Kultfilm aus dem Jahr 1980 nicht

nacherzählt; die Zuschauer erfahren stattdessen etwas über das bewegte

Leben der beiden Komiker John Belushi und Dan Aykroyd, die als Männer

hinter den Sonnenbrillen die Blues Brothers erst ins Leben gerufen haben.

In „A Tribute to the Blues Brothers“ vereinen sich Witz, Charme, Drama, coole

Typen und eine der besten Filmmusiken aller Zeiten – mit unvergesslichen

Songs wie „Jailhouse Rock“, „Gimme Some Lovin’“, „Stand By Your Man“ und

natürlich „Everybody Needs Somebody“. Inszeniert hat es Regisseur Ingmar

Otto. Die Choreografien stammen von Janne Geest, die Kostüme von

Matthias Strahm, das Bühnenbild entstand am Kammertheater Karlsruhe.

Als Videokünstler fungieren Thomas Drechsel, Thomas Herr und Oleg Ladnov.

Als Jake und Elwood Blues brillieren Ronald Tettinek und

Jörg Bruckschen, begleitet von einer siebenköpfigen Liveband.

Eintritt 29,50 bis 39,50 e

Ermäßigt 22,50 bis 29,50 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.landgraf.de

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SPEZIAL

5Stunden

Livemusik

25. Biberacher Musiknacht

Am 5. April spielen wieder mehr als 19 neue und altbekannte Bands ab 20.30 Uhr für rund fünf

Stunden in 18 Lokalen in der Innenstadt. Auf der „Ohrenschmauskarte“ stehen unter anderem Rock,

Pop, Blues, R & B, Soul, Funk, Ska, Country, Swing, Brass und Folk. Und für all diejenigen, die danach

noch immer nicht genug haben, bietet das Abdera wie in den vergangenen Jahren eine „After MuNa-

Party“ an.

ORT BAND MUSIKSTIL

Abdera Kulturhalle Jaro Milko & The Cubalkanics Oriental, Tropical

Malaka Hostel

Cumbia, Ska, Balkanbeat

Altes Haus moskovSKAya Ska

Bäckerei Eisinger Jane Walters & Friends Swing, Jazz, Gospel

Café Weichhardt The Cadcatz Trio Original Rockabilly

Frau Bines Wohnzimmer Kinda Like Vintage-Rock

Goldene Ente Lee Mayall & The Sax Machine Blues, Rock ’n’ Roll, Soul

Goldener Rebstock The Paul Daly Band Irish Folk

Jazzkeller (Musikschule) 9bar PopBrass, UrbanBrass, RiotJazz

Jugendhaus 9teen Tritonal Youngsters On Stage

Kaffee-Bühne Dos Mundos Mediterrane Musik und mehr

Komödienhaus HBC Big Band & BBRV Big Band Swing, Jazz, Funk, Soul

Lava Café Climax Blue Note Blues, Blues Rock, R & B e piu

Poco Loco copyshop Party pur

St. Martin Gemeindezentrum Hee Haw Pickin’ Band Country & Western

Staib’s Brot Bar Gravity Effect Alternative Rock

Tag & Nacht New Century Pop, Rock, Rap

Tweety In Shape Rock, Pop

Zeitlos Philip Bölter New-Folk, Rock, Blues

Eintritt 10 e | Abendkasse 12 e

Der Vorverkauf startet am 9. März und dauert bis

einschließlich 4. April. Der Eintritt berechtigt zum

Besuch aller beteiligten Lokalitäten.

Vorverkaufsstellen:

Kartenservice im Rathaus, ACB-Autocenter (Sandgrabenstraße),

Agip-Tankstelle (Waldseer Straße),

Stadtbuchhandlung, Hauptgeschäftsstelle der

Volksbank Ulm-Biberach (Bismarckring)

Veranstalter: Biberacher Musiknacht e. V.

Mit Unterstützung von: Biberacher Werbegemeinschaft,

Donau 3 FM, Kreissparkasse Biberach, Jazzclub,

Rockinitiative, Städte Partner Biberach e. V.

www.muna-bc.de

www.facebook.com/BiberacherMusiknachtund-

Rondellkonzerte

Ab ca. 1 Uhr gibt‘s im Abdera erneut die After MuNa-Party mit dem Lilienthal-DJ-Team

Kurzfristige Programmänderungen können nicht ausgeschlossen werden!

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Fr 29 März

20 Uhr | Stadthalle Biberach

Heinrich del Core

GANZ ARG WICHTIG

Mit dem schwäbischen Charme eines echten Halbitalieners beschreibt

Heinrich del Core die alltäglichen Kuriositäten so detailgetreu, dass man

glaubt, selbst dabei gewesen zu sein. Hinreißend komisch und selbstironisch

trifft der Italoschwabe zielsicher ins Herz des Publikums mit seinen

alltäglichen Geschichten, die erst durch seine witzige Schilderung zu kuriosen,

teils absurden Begebenheiten werden.

Mit Heinrich del Core treffen sich Italien und Deutschland zu Comedy

und Kabarett. Vor unserem geistigen Auge lässt der halbe Restitaliener

die Hosen runter im Kampf mit einem angeblich innovativen Dusch-WC,

gewährt uns Einblicke in die plötzlich skurril wirkende Abiturzeitschrift

seiner Tochter, und nimmt uns mit bei dem kläglich scheiternden Versuch,

männlich emanzipiert mit seiner Frau essen zu gehen. Vor ihm sind weder

moderne Medien wie Facebook sicher, noch Männer ab 50 auf E-Bikes. Der

zahlreich preisgekrönte Kabarettist und Comedian überzeugt mit seinem

neuen kurzweiligen und pointenreichen Programm.

Sa 30 März

20 Uhr | Komödienhaus

Die Buschtrommel

DUMPF IST TRUMP(F)

Ob rechts, ob links: Hauptsache geradeaus!

Die Zeiten sind schräg: Donald Trump kaspert sich durchs Amt, Erdogan

bekommt den Friedensnobelpreis und Gauland fordert flächendeckend

Kondome. Die Welt hat Probleme und die haben die beiden Buschtrommler

auch.

Selbstredend fährt Frau von Anklang als Gutmensch elektrisch, während

Wutbürger Breiing seine Biobrötchen mit ‘nem tiefergelegten SUV holt. Sie

isst vegetarisch, er täglich Blutwurst. Sie ist Organspenderin, er spendet

großzügig seine Hühneraugen. Sie liebt die Nordsee, er Bayern – wegen

Berge, Bier und Bockschießen und freut sich über die Gerüchte der bayrischen

„Katalanisierung“. Dabei gleicht die Mimik von Andreas Breiing

einem Mr. Bean, während Tanz und Gesang der Frau von Anklang an Corti

und die Callas erinnern. Beiden gemein sind insgesamt 16 Kleinkunstpreise

und die bissigen, premiumrecherchierten Texte. Mit Scharfsinn und Witz

wird so lange streitosophiert, bis der Feinstaub von der Decke rieselt.

März | April

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Eintritt 22,50 bis 29,50 e

Ermäßigt 17 bis 22,50 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.heinrich-delcore.de

Eintritt 16 bis 19,50 e | Ermäßigt 12 bis 15 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.die-buschtrommel.de

Sa 30 März

Mi 3 April

19.30 Uhr | Stadthalle Biberach

20 Uhr | Komödienhaus

Anita und Alexandra Hofmann

30 JAHRE LEIDENSCHAFT

Katie Freudenschuss

KOMPLI-KATIE’S DIARY

Im Mai 2018 ist es so weit. Anita und Alexandra Hofmann freuen sich, 30

Jahre lang Teil des Showgeschäfts zu sein. Seit den Anfängen 1988 ist viel

passiert, es begann alles mit der privaten Geburtstagsparty ihres Vaters.

Ein Bekannter sah den kleinen, aber feinen Auftritt der beiden Kinder und

engagierte sie kurzerhand für das ortsansässige Festzelt.

Es folgten regionale Auftritte, bis 1990 die erste CD erschien. Fernsehauftritte

und Tourneen führten die beiden Schwestern durch Europa. Kurz darauf

starteten die ersten Solotourneen. Der musikalische Wandel begann.

Die Hofmann-Sisters, wie sie auch genannt werden, arbeiten seither gemeinsam

mit ihrem Team an ihrer Musik, Menschen zu berühren und ihnen

viel Spaß und Kraft zu schenken. Sie sprudeln auch auf ihrer Ü-30-Tournee

nur so vor Energie und haben einiges an Überraschungen mit an Bord. Die

beiden bringen nicht nur die Hits der letzten Alben „100.000 Volt“, „Keine

Liebeslieder!“ oder „Jetzt und hier“ auf die Bühne, sondern auch einiges an

neuen topaktuellen Songs. Große Showelemente, neue Kostüme

und spaßige Ideen sind obligatorisch.

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Eintritt 39,50 bis 49,50 e

Ermäßigt 29,50 bis 39 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.anita-alexandra.de

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Katie Freudenschuss ist zurück mit ihrem zweiten Bühnenprogramm

„Kompli-Katie’s Diary“. Inspiriert von einem Tagebuch aus den 50er-

Jahren, entspinnt Katie Freudenschuss mit Verve und feiner Beobachtungsgabe

ihre moderne und intelligente Comedy.

Sie spielt und singt stimmgewaltig, schlagfertig und mit großer musikalischer

Vielfalt. Emotional und humorvoll improvisiert Katie dabei verbal

und am Klavier mit Zuschauern und Situationen und stellt die Frage: War

das Leben eigentlich immer schon so kompliziert? Poetisch, berührend,

ironisch und absurd – ein Abend über Liebe, Frauengold, 72 Jungfrauen,

Melania Trump und Rhesusäffchen.

„Stimmgewaltig und schlagfertig

mit großer musikalischer Vielfalt.“

Eintritt 16 bis 19,50 e | Ermäßigt 12 bis 15 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.katiefreudenschuss.de

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INTERVIEW

urban

danceprix

Bereits zum vierten Mal findet der Showtanzwettbewerb in der Biberacher Stadthalle statt.

Nationale und internationale Tanzgruppen werden wieder gegeneinander antreten. BC Live hat

mit dem Ideengeber des danceprix, Andreas Schröder von Jugend Aktiv, über die große Resonanz

des Wettbewerbes gesprochen.

BC Live: Warum heißt der „danceprix“ nun „urban

danceprix“?

Andreas Schröder: Zum einen, weil wir die Veranstaltung

noch prägnanter an die entsprechende

Szene adressieren wollen. „Danceprix“ ist zu allgemein.

Zum anderen möchten wir auch Tänzer

aus diesem Bereich ansprechen, die nicht in einer

Gruppe organisiert sind. Denn gerade in diesem

Bereich gibt es viele Individualisten. Über die unterschiedlichen

Wettbewerbe und Events versprechen

wir uns, einer Vielzahl von Tänzern

und Crews so ein attraktives Umfeld zu bieten, das ganze

Wochenende in Biberach zu verbringen.

Es gibt noch eine große Veränderung: vom Show-Contest

in der Stadthalle zum Tanzfestival, das sich örtlich über

die gesamte Innenstadt und zeitlich über das gesamte

Wochenende erstrecken soll.

Ja, denn wir möchten Tanz, insbesondere den urbanen

Tanz, gerne noch stärker in der Region etablieren. Hierzu ist

der Kontakt zu den Tänzern hilfreich. Beispielsweise gibt es

Parties am Freitag- und Samstagabend im Abdera, bei denen

man selbst tanzen und gemeinsam mit den Tänzern Spaß haben

kann. Dazu kommt: der Show-Contest am Samstagnachmittag

war teilweise Monate vorher ausverkauft, sodass viele kurzfristig

keine Chance hatten, Karten zu bekommen. Durch die Erweiterung bieten

wir dem Interessierten die Möglichkeit, sehr flexibel zu partizipieren, zum

Beispiel anlässlich des Musikfrühlings samstags auf dem Schadenhof sowie

Freitag und Sonntag im Bereich des Jugendhauses.

I

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I N T E R V

T

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Was erwartet die Besucher und können diese auch selbst mitmachen?

Es wird eine Reihe von Workshops geben, bei denen sich jeder einmal ausprobieren

kann, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Ganz

besonders stolz sind wir auf die Referenten und Juroren, die wir für 2019

gewinnen konnten. Wir hatten schon im vergangenen Jahr sehr gute Tänzer

nach Biberach holen können – und da können wir dieses Jahr noch eine

Schippe drauflegen. Tänzer, die in ihren Tanzbereichen absolute Koryphäen

sind und zur Weltspitze gehören, so beispielsweise Niels „Storm“ Robitzky.

Spricht man irgendwo in der Welt von Breakdance, Popping oder Locking

und Deutschland, wird sein Name stets zuerst genannt. Neben einer Vielzahl

von Titeln, einschließlich Weltmeister, Weltrekordhalter etc., war Niels

einer der Ersten, die seinerzeit Breakdance als Kunstform ans Theater

brachten, Niels performt eindrucksvolle Theater- und Bühnenshows,

unter anderem sein Stück „Solo for Two“, welches er in mehr als

50 Ländern und 160 Städten dieser Welt aufführte. Es ist uns

eine Ehre, dass er nach Biberach kommt. Und er ist auch ein

Magnet: Da sagen dann natürlich auch Gruppen: Wow,

wenn der da ist, da gehen wir nach Biberach!

I E W

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Hinter diesem Festival steckt viel Aufwand und Engagement.

Wer unterstützt Sie?

Ja, das ist ein Projekt, das wir in dieser Größenordnung noch

nicht hatten. Wir machen das ja alle nebenher. Neben dem

Kulturamt und uns drei Leuten im Organisationsteam helfen

uns deshalb auch das übrige Trainer- und Übungsleiterteam der

Funky Kids, dieses Projekt zu stemmen. Das ist für die Jugendlichen

eine echte Herausforderung, aber auch eine tolle Erfahrung. Wir werden

eine Menge helfende Hände benötigen und laden daher auch jeden

sonst Interessierten ein, sich mit uns bei diesem spannenden Event zu beteiligen.

Interessierte können sich gerne unter info@danceprix.de melden.

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urban danceprix 2019

4. Mai 2019 | Stadthalle Biberach

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Mi 10 April

April

20 Uhr | Stadthalle Biberach

Herbert Pixner Projekt

TOUR 2019

Multiinstrumentalist Herbert Pixner (Harmonika, Klarinette, Trompete,

Flügelhorn, Saxofon, Percussion) gelingt es immer wieder aufs Neue, zusammen

mit seinen Bandmitgliedern einen unverwechselbaren Musikstil

zu kreieren und weiterzuentwickeln.

Herbert Pixner gilt in der Musik- und Kulturszene nördlich und südlich des

Alpenhauptkammes als Aushängeschild Südtirols für kreative und innovative

Klänge auf höchstem Niveau. Er erzählt musikalisch in ausdrucksstarken

und berührenden Bildern. Energie, Spannung, Herzblut: Das ist

die Mischung, mit der das „Herbert Pixner Projekt“ seit über zehn Jahren

das Publikum begeistert – ob mit Tango oder Landler, Ska, Gipsy oder Rock.

„Kreativ, ausdrucksstark und innovativ.“

Eintritt 25 bis 39,50 e

Ermäßigt 19 bis 29,50 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.herbertpixner.com

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Do 11 April

Fr 12 April

Fr 12 April

20 Uhr | Komödienhaus

Mit dem Faust aufs Auge

VON UND MIT BERND KOHLHEPP

20 Uhr | Gigelberghalle

Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle

DIE NEUE TOUR DER STUMPFES 2019

Goethe kannte zwar den ganzen Faust auswendig, hatte aber keine Ahnung,

wie ein Smartphone funktioniert. Die Frage liegt also auf der Hand:

Wie hilft uns klassische Bildung zwischen dem Wahnsinn, zwischen Babyjahr

und Menopause, zwischen Elternabend und Erlebnisklettern durch

den Alltag?

Bernd Kohlhepp hält dem klassischen Stoff die blanke Wirklichkeit entgegen

und lässt daraus seine CLASSIC COMEDY entstehen. Damit knüpft der

süddeutsche Kabarettist nahtlos an „Die Räuber oder so“ nach Friedrich

Schiller an, mit dem er für sich ein komplett neues Genre erfunden hat.

„Er rezitiert und deklamiert, dass es

eine Wucht und eine Pracht ist.“

Eintritt 16 bis 19,50 e | Ermäßigt 12 bis 15 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.berndkohlhepp.de

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Manne, Benny, Flex und Selle – Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle – spielen

musikalische Kracher, von denen sie zum Teil selbst bis vor Kurzem

noch gar nichts wussten. Geboten wird astreiner Satzgesang mit Spitzenbegleitung

anhand von etwa 20 Instrumenten, kurzweilig, meist schwäbisch.

Lieder aus dem schier unermesslichen Erfahrungsschatz der vier

Unterhaltungsminister.

Obwohl der kapelleneigene Fuhrpark natürlich bereits mit den streng geheimen

– offiziell nicht erhältlichen – rosa Plaketten ausgestattet ist, bleibt

die Zukunft ungewiss: Wird diese musikalisch einzigartige Karriere letztendlich

durch Fahrverbote ein unrühmliches Ende nehmen? Oder werden

die Musiker gar durch brand- und sicherheitsschutztechnische Auflagen an

der Ausübung ihres Unterhaltungsauftrages gehindert werden? Also, auf

geht‘s: Unterstützt durch Kauf von Eintrittskarten eine Gegenbewegung!

Bildet Fahrgemeinschaften! Wer nachweislich zu sechst im Auto kommt,

wird gewinnen. Und gerne aussteigen. Und wachsen. Zumindest

innerlich.

Eintritt 19,50 bis 25 e | Ermäßigt 15 bis 19 e

Veranstalter: Gastspielbüro Aalen

www.stumpfes.de

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INTERVIEW

Poetry-Slam

©UK

Vom 9. bis 11. Mai 2019 finden in Biberach die Landesmeisterschaften im Poetry-Slam statt. BC Live

hat mit Moderator Tobias Meinhold über das große Event gesprochen.

BC Live: Herr Meinhold, was war ausschlaggebend

dafür, dass die Landesmeisterschaften 2019 in

Biberach stattfinden?

Tobias Meinhold: Das KultuReservoir veranstaltet

in Biberach seit 2012 erfolgreich Poetry-

Slams (Wortkonzerte) und weitere Formate wie

die „Wort’s ab!“-Poetry-Lesebühne im Museum.

Zudem sind wir im Nachwuchsbereich U20 sehr

aktiv. Somit verfügen wir über die notwendige

Erfahrung, auch dank Tobias Heyel, der seit Anfang

2017 die Poetry-Slams unterstützt und mit

organisiert. Außerdem moderieren wir gemeinsam.

Er kommt ursprünglich aus Biberach, ist seit Beginn in

der „Slam-Szene“ dabei und hat schon bei anderen Meisterschaften

mitgewirkt. Im Organisationsteam ist zudem seit

diesem Jahr Simon Eitel, der uns im Bereich Marketing und

Kommunikation tatkräftig hilft. Insgesamt kann Biberach

und die Region eine stetig wachsende und begeisterte

Poetry-Fangemeinde vorweisen. Hier müssen wir uns vor

keiner Großstadt verstecken. Diese Mischung war sicherlich

ausschlaggebend, dass die Landesmeisterschaften

nach Städten wie beispielsweise Stuttgart, Ulm, Tübingen,

Heidelberg oder Freiburg im kommenden Jahr in Biberach

ausgetragen werden.

Poetry-Slam erfordert nicht nur von den Künstlerinnen und Künstlern

höchste Konzentration, sondern auch vom Publikum. Wie schaffen

Publikum und Jury es, über Stunden hinweg die einzelnen Darbietungen

inhaltlich und stilistisch sowie die jeweilige Vortragsweise aufzunehmen

und zu bewerten?

Konzentrationsprobleme konnten wir in den vergangenen Jahren nie ausmachen.

Allein schon wegen der Unterschiedlichkeit und dem hohen Unterhaltungswert

der einzelnen Beiträge bleibt das Publikum bei der Sache.

Die Jurymitglieder, die für jede einzelne Veranstaltung aus dem Publikum

zufällig ausgewählt werden, haben genügend Zeit, sich Notizen zu machen

und sich untereinander kurz abzustimmen, bevor sie ihre Wertung kundtun.

Die direkte Reaktion des Publikums folgt prompt. Klar fordert es die

Konzentration sowie die Bewertungskonstanz der Jurys, ist aber zudem

auch ein Stimmungstreiber für alle Anwesenden. Und ein Slam dauert maximal

zweieinhalb Stunden mit Pause. Das ist machbar .

Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach eine solche Landesmeisterschaft für

die Kunstform als solche und die Künstlerinnen und Künstler?

Die Kunstform Poetry-Slam heißt frei übersetzt „Moderner Dichterwettstreit“

und ist ein literarischer Vortragswettbewerb, der Mitte der 80er-

Jahre in Chicago erfunden wurde. Die deutschsprachige Slam-Szene gilt als

die größte der Welt. Was einst als Geheimtipp in den 90er-Jahren galt, ist

mittlerweile ein etabliertes Live-Lyrik-Format mit Anspruch geworden und

irgendwann gab es auch Stadtmeisterschaften, dann Landesmeisterschaften

und schließlich die „Nationals“ (D-A-CH). Es ist eine Art „Wort-Sport“

und im Sport gibt es Meisterschaften, also völlig legitim und auch wichtig,

denn die Künstler haben die Möglichkeit, mit guten Platzierungen auf sich

aufmerksam zu machen. Viele sind aufgrund ihrer Erfolge bei einem Buchverlag

untergekommen oder treten im Fernsehen auf.

Wie laufen die zehnten Landesmeisterschaft im Poetry-Slam ab?

Wir starten am Donnerstag, 9. Mai, mit einer tollen Eröffnungsgala

in der Gigelberghalle. Am Freitag, 10. Mai, steigen die Ü-20-Halbfinals

in der Alten Stadtbierhalle. Am Samstag, 11. Mai, finden

nachmittags die U-20-Halbfinals im Abdera statt, ehe dann

am Abend in der Gigelberghalle die Finalrunden der jeweiligen

Altersklasse ausgetragen werden.

Worauf freuen Sie sich besonders?

Ein Event dieser Art hat es Biberach noch nicht gegeben

– ein dreitägiges Festival voller Wortkunst und Poesie. Wir

freuen uns auf wunderbare Poetinnen und Poeten und auf

ein breites Publikum, das sich von diesem Veranstaltungsformat

begeistern lässt.

10. LANDESMEISTERSCHAFT POETRY-SLAM

Do 9. Mai | Gigelberghalle

Eröffnungsshow

Einlass 19 Uhr | Beginn 20 Uhr

Fr 10. Mai | Stadtbierhalle

1. Ü-20-Halbfinale | Einlass 17 Uhr | Beginn 18 Uhr

2. Ü-20-Halbfinale | Einlass 20.30 Uhr | Beginn 21 Uhr

Sa 11. Mai | Kulturhalle Abdera

1. U-20-Halbfinale | Einlass 14.30 Uhr | Beginn 15 Uhr

2. U-20-Halbfinale | Einlass 16.30 Uhr | Beginn 17 Uhr

Sa 11. Mai | Gigelberghalle

U-20-Finale | Einlass 18 Uhr | Beginn 19 Uhr

Ü-20-Finale | Einlass 20.30 Uhr | Beginn 21 Uhr

Veranstalter: KultuReservoir

www.bwslam19.de | www.kultureservoir.com

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Fr 26 April

Sa 4 Mai

Mai

20 Uhr | Stadthalle Biberach

Christina Rommel

SCHOKOLADE – DAS KONZERT

Mit der Chocolaterie Maya, Jubiläumskonzert zum 10-jährigen Bestehen

New York. Paris. Biberach. Besondere Musik an besonderen Orten für

echte Genießer – die weltweit einzigartige Schokoladenkonzert-Tour

von Christina Rommel und Band geht weiter! Während sie facettenreich

die Bandbreite ihres Könnens präsentieren, bereitet der Chocolatier Köstlichkeiten

aus Schokolade, die von Schokoladenmädchen serviert werden.

Viele bekannte Rommel-Songs wurden speziell für die Tour schokoladigrockig

oder cremig-sanft neu verpackt und versprechen echten deutschen

Rock/Pop für Genießer.

In Biberach wagt die Künstlerin eine ganz besondere Kooperation mit der

in Biberach ansässigen Chocolaterie Maya, dem charmanten Geschäft in

der Zwingergasse. Pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum lud die Musikerin

Christina Rommel die Inhaberinnen Annette Härle und Simone Bentele ein,

ihre Schokolade zu feiern. Im Konzert gibt es nicht nur verführerische Kostproben

der Chocolaterie Maya, sondern zum krönenden Abschluss ein ganz

besonderes Jubiläums-Schokoladenbuffet, was Schokoladenherzen

höher schlagen lassen wird.

Eintritt 29,50 bis 35 e | Ermäßigt 22,50 bis 26 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.christina-rommel.de

www.xocolatl.de

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14 Uhr | Stadthalle Biberach

urban danceprix 2019

INTERNATIONALER STREETDANCE- UND HIP-HOP-CONTEST

Zum vierten Mal werden nationale und internationale Tanzgruppen in

Biberach beim Showtanzwettbewerb für „urbane Tänze“ gegeneinander

antreten. Hinter diesem Begriff verbergen sich eine Vielzahl einzelner

Tanzstile, die sich in den vergangenen 40 Jahren im urban geprägten

Umfeld der Weltmetropolen entwickelt haben. Beim Finale entscheiden

eine Fachjury und das Publikum über die Gewinner.

Die Biberacher Funky Kids als Ideengeber des Wettbewerbs und lokale Vertreter

des modernen, urbanen Tanzes wollen mit dieser Veranstaltung die

Aufmerksamkeit auf das große Hip-Hop-Umfeld in Biberach lenken. Gerade

für die eigenen Nachwuchstänzer der Gruppe ist der Wettbewerb ein

enormer Ansporn. Die Stadt Biberach als Veranstalter in Kooperation mit

dem Verein Jugend Aktiv baut mit dem danceprix ihr Angebot, insbesondere

für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien, weiter aus.

Die Veranstaltung ist für Besucher jeden Alters attraktiv und spannend.

Eintritt 13 e | Ermäßigt 10 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.danceprix.de

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Mi 8 Mai

Fr 17 Mai

20 Uhr | Stadthalle Biberach

Süden II

SCHMIDBAUER – POLLINA – KÄLBERER

9.30 Uhr | Gigelberghalle + Stadtbierhalle

Messe aktiv50plus

DIGITALISIERUNG VERÄNDERT AUCH DIE ZWEITE LEBENSHÄLFTE

Fünf Jahre sind vergangen, seitdem Werner Schmidbauer, Pippo Pollina

und Martin Kälberer ihre SÜDEN-Tour in der Arena di Verona beendet haben.

Nun starten sie wieder durch.

Das Trio mit interkulturellen Absichten und berührenden Themen sang in

zwei Sprachen über Sizilien und Bayern. Am Anfang standen die Lust am

Musizieren und der Reiz, ganz unterschiedliche Wurzeln und musikalische

Biografien zusammenzubringen. Schnell wurde daraus die Idee, unter

dem Titel „Süden“ nicht nur all die damit verbundenen verlockenden und

sehnsuchtsvollen Assoziationen zu thematisieren, sondern auch Themen

der heutigen Zeit zu beleuchten: Liebe, Entdeckung, Reisen, Selbstreflexion

und Solidarität. Mit ihrer neuen CD und der Tournee 2019 nehmen sie

den Faden wieder auf. Mit neuen und alten Liedern, mit außergewöhnlichen

Erzählungen sowie mit den Stimmen und Instrumenten wollen sie

unterstreichen, dass Musik verbindet – von Palermo bis Berlin, von Wien

bis Paris.

Das Thema Digitalisierung steht im Mittelpunkt der Messe aktiv50plus.

Der gesellschaftliche Wandel durch Digitalisierung mit Chancen und Nebenwirkungen

verändert das Leben: Nicht nur Bankgeschäfte werden

heute vielfach online abgewickelt. Der Bahn- oder Busfahrschein wird mit

dem Handy gekauft, die Zeitung kann man sich online vorlesen lassen usw.

Außerdem gibt es online sehr viele Informationen für die zweite Lebenshälfte

von ehrenamtlichen Initiativen, Institutionen für Gesundheit und

Pflege, Handwerksbetrieben, Sozialverwaltungen und Finanzdienstleistern.

Zum Probieren gibt es Hör- und Sehtests, Fahrräder, Bewegungstrainer etc.

Weitere Themen sind Gesundheit ab 50, mobil mit und ohne Auto, das

Internet und andere Medien, Einbruchsschutz, Neu- oder Umbauen nachhaltig

und barrierearm, Notfallmappe, Pflegeversicherung, die Betreuung

hilfebedürftiger Angehöriger usw. Die Messe bietet Informationen aus erster

Hand an Ständen und bei Vorträgen.

Eintritt 29,50 bis 39,50 e | Ermäßigt 22,50 bis 29,50 e

Veranstalter: Stadt Biberach

www.suedenmusik.de

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Eintritt frei

Veranstalter: Diakonische Bezirksstelle Biberach

www.messe aktiv50plus.de

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TERMINE

Mit dem Faust aufs Auge

11. + 12. April 2019

Komödienhaus

JAN DEZ

FEB

Mo 31. Dez

Berlin Berlin

18 Uhr | Theater | Stadthalle Biberach

Veranstalter: Dramatischer Verein Biberach e.V.

Weitere Aufführungstermine: Fr 4. Jan, Sa 5. Jan,

Sa 12. Jan, Sa 19. Jan, So 20. Jan, jeweils 19.30 Uhr Seite 5

Bis 6. Jan Ausstellung Kunstverein

Mi– Fr 14 –17 Uhr, Sa– So 11 –17 Uhr | Komödienhaus

Veranstalter: Kunstverein Biberach e. V.

Do 3. Jan Zwerg Nase

Ab 15 Uhr | Märchenmusical | Stadthalle Biberach Seite 5

Sa 5. Jan Abschlussabend Skikurse TG Biberach

17.30 Uhr | Gigelberghalle

Veranstalter: Turngemeinde Biberach e. V.

So 13. Jan

So 13. Jan

Mi 16. Jan

Mi 23. Jan

Sa 26. Jan

Sa 26. Jan

Sa 26. Jan

Sa 26. Jan

So 27. Jan

So 27. Jan

Jazzfrühschoppen

11 Uhr | Konzert | Gigelberghalle

Veranstalter: Gesellschaft der Freunde Lions e. V.

Giora Feidman Sextett

19 Uhr | Konzert | Stadthalle Biberach Seite 5

Vincent Herring

20 Uhr | Konzert | Stadthalle Biberach Seite 5

Urfaust

19 Uhr | Theater | Stadthalle Biberach Seite 7

Kinderkonzert

16 Uhr | Konzert | Stadthalle Biberach

Veranstalter: Musikverein Biberach e. V. Seite 7

100 Jahre Frauenwahlrecht

19 Uhr | Vortrag | Komödienhaus

Veranstalter: Lokale Agenda 21

Winterkonzert

20 Uhr | Konzert | Stadthalle Biberach Seite 7

Faschingsball

20 Uhr | Feier | Gigelberghalle

Veranstalter: Landsmannschaft der Schlesier

Der Mondscheindrache

15 Uhr | Theater | Komödienhaus Seite 7

Dui do on de Sell

17 Uhr | Kabarett | Stadthalle Biberach Seite 7

Fr 1. Feb Mitmachkonzert mit Rodscha und Tom Palme

10 Uhr | Mitmachkonzert | Komödienhaus Seite 9

Fr 1. Feb Martina Schwarzmann

20 Uhr | Kabarett | Stadthalle Biberach Seite 9

Sa 2. Feb Aleksandra Mikulska

20 Uhr | Konzert | Stadthalle Biberach Seite 9

Sa 2. Feb Poetry-Slam

20 Uhr | Wortkonzert | Gigelberghalle

Veranstalter: KultuReservoir Seite 9

So 3. Feb Wiedersehen mit Herrn Bello

15 Uhr | Theater | Stadthalle Biberach Seite 11

Mi 6. Feb Cara

20 Uhr | Konzert | Stadthalle Biberach Seite 11

Fr 8. Feb Achtung Deutsch!

20 Uhr | Theater | Stadthalle Biberach Seite 11

Sa 9. Feb Herr der Fliegen | Theater AG PG

19.30 Uhr | Theater | Komödienhaus

Weitere Aufführungstermine: So 10.2., Mo 11.2.,

Mi 13.2. und Do 14.2., jeweils um 19.30 Uhr Seite 11

So 10. Feb

Do 14. Feb

Reisevorträge

13 Uhr | Vorträge | Stadthalle Biberach

Veranstalter: Fromm Reisen OHG

Lisa Fitz

20 Uhr | Kabarett | Stadthalle Biberach Seite 13

Fr 15. Feb Unduzo

20 Uhr | A Cappella-Show | Stadthalle Biberach Seite 13

Sa 16. Feb

Habbe & Meik

20 Uhr | Maskentheater | Stadthalle Biberach Seite 13

Fr 22. Feb Salut Salon

20 Uhr | Konzert | Stadthalle Biberach Seite 13

Fr 22. Feb The Cavern Beatles

20 Uhr | Konzert | Gigelberghalle

Veranstalter: Gospel Concert Management Seite 15

Sa 23. Feb

Sa

Mi

Fr

Dancin‘ Carmina

20 Uhr | Konzert + Tanz | Stadthalle Biberach Seite 15

2. März Kinderball

13.30 Uhr | Feier | Gigelberghalle

Veranstalter: Narrenzunft Biberach e. V.

6. März Politischer Aschermittwoch

11 Uhr | Stadthalle Biberach

Veranstalter: Bündnis 90/Die Grünen,

Kreisverband Biberach Seite 15

8. März Das Rheingold

19.30 Uhr | Oper | Stadthalle Biberach

Einführung 18.45 Uhr Seite 15

So 10. März Frisuren-Mode

11 Uhr | Präsentation | Gigelberghalle

Veranstalter: Friseurinnung Biberach

Di

Di

12. März Gips

10 Uhr | Theater | Stadthalle Biberach Seite 18

12. März Die Waffen nieder

19 Uhr | Theater | Komödienhaus

Veranstalter: Agenda Geschlechter Gerecht

in Kooperation mit dem FrauenForum Seite 18

Mi 13. März Die Nacht der Musicals

20 Uhr | Musical | Stadthalle Biberach

Veranstalter: ASA Event GmbH

Do 14. März Christine Eixenberger

20 Uhr | Kabarett | Komödienhaus Seite 18

Fr

15. März Vivid Curls

20 Uhr | Konzert | Komödienhaus Seite 18

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JUNI

MAI APRIL

15. + 16. März Tanz Abschlussball

Jeweils 20 Uhr | Tanzball | Stadthalle Biberach

Veranstalter: Tanzschule Deswemeer

Sa 23. März Suchtpotenzial

+ So 24. März Sa 20 Uhr | So 19 Uhr | Kabarett | Komödienhaus Seite 19

Sa 23. März Messe BauPlus

+ So 24. März 10 Uhr | Messe | Stadthalle Biberach Seite 19

S0 24. März Jugendsinfonieorchester Biberach

17 Uhr | Konzert | Gigelberghalle Seite 19

Do 28. März A Tribute to the Blues Brothers

20 Uhr | Musical | Stadthalle Biberach Seite 19

Fr 29. März Heinrich del Core

20 Uhr | Kabarett | Stadthalle Biberach Seite 21

Sa 30. März Die Buschtrommel

20 Uhr | Kabarett | Komödienhaus Seite 21

Sa 30. März Anita und Alexandra Hofmann

19.30 Uhr | Konzert | Stadthalle Biberach Seite 21

Mi

Fr

3. April Katie Freudenschuss

20 Uhr | Kabarett | Komödienhaus Seite 21

5. April Future4you

9 – 17 Uhr | Messe | Stadthalle Biberach Seite 23

Fr 5. April Biberacher Musiknacht 2019

20.30 Uhr | Konzert | Biberacher Innenstadt

Veranstalter: Musiknacht Biberach e. V. Seite 20

Mi 10. April Herbert Pixner Projekt

20 Uhr | Konzert | Stadthalle Biberach Seite 23

Do 11. April Mit dem Faust aufs Auge

+ Fr 12. April 20 Uhr | Kabarett | Komödienhaus Seite 23

Do 11. April Banff Mountain Film Festival 2019

20 Uhr | Multivisionsshow | Stadthalle Biberach

Veranstalter: Moving Adventures Medien GmbH

Fr

12. April Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle

20 Uhr | Konzert | Gigelberghalle

Veranstalter: Gastspielbüro Aalen Seite 23

Fr 26. April Christina Rommel: Schokolade – Das Konzert

20 Uhr | Konzert | Stadthalle Biberach Seite 25

Sa 27. April Silentparty

20 Uhr | Party | Gigelberghalle

Sa 4. Mai urban danceprix 2019

14 Uhr | Tanzwettbewerb | Stadthalle Biberach Seite 25

Sa 4. Mai Tango im Mai

20 Uhr | Tanzveranstaltung | Gigelberghalle

Veranstalter: Tanzsportverein Risstino e. V.

Mi 8. Mai Süden II

20 Uhr | Konzert | Stadthalle Biberach Seite 25

9.– 11. Mai Poetry-Slam

Meisterschaften | Gigelberghalle, Stadtbierhalle,

Kulturhalle Abdera

Veranstalter: KultuReservoir Seite 24

Fr 17. Mai Messe aktiv50plus

9.30 Uhr | Messe | Gigelberghalle + Stadtbierhalle Seite 25

17.–18. Mai 1000 Peitschenhiebe A-Badawi

19.30 Uhr | Theater | Komödienhaus

Veranstalter: Dramatischer Verein Biberach e. V.

So 19. Mai

Preisträgerkonzert Jugend musiziert

11 Uhr | Konzert | Stadthalle

24.+ 25. Mai Der Kontrabass

19.30 Uhr | Theater | Komödienhaus

Veranstalter: Dramatischer Verein Biberach e. V.

Sa 25. Mai

Polizeiball

20 Uhr | Ball | Stadthalle

Veranstalter: GDP Service GmbH

Sa 1. Juni Ü25 LIVE

21 Uhr | Party | Stadthalle

Veranstalter: Big Bass Events GmbH

Veranstaltungsorte

Stadthalle Biberach | Theaterstraße 4–8

Gigelberghalle | Jahnstraße 1

Stadtbierhalle | Dinglingerstraße 4

Komödienhaus | Viehmarktstraße 10

Kartenservice im Rathaus

Marktplatz 7/1 | 88400 Biberach an der Riß

Fax 07351 51511 | E-Mail kartenservice@biberach-riss.de

Öffnungszeiten

Montag 9 – 18 Uhr

Dienstag 9 – 12.30 Uhr | 14 – 17 Uhr

Mittwoch 9 – 18 Uhr

Donnerstag 9 – 12.30 Uhr | 14 – 17 Uhr

Freitag 9 – 12.30 Uhr | 14 – 17 Uhr

Samstag 9 – 12.30 Uhr

Telefonischer Kartenverkauf

Schwäbisch Media 0751 29 555 777

Bestellungen per Internet – print@home

www.kartenservice-biberach.de

Tickets zu Hause am Bildschirm auswählen und ausdrucken

Abendkasse

Im Eingangsfoyer jeweils 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Herausgeber

Stadt Biberach | Kulturamt | Theaterstraße 6 | 88400 Biberach an der Riß

Redaktion: Gabi Ruf-Sprenger, Julian Gröschl, Klaus Buchmann

V. i. S. d. P.: Klaus Buchmann

Gestaltung: elsner.elsner

Druck: Kohlhammer Druck

Auflage: 25.000 Exemplare

Stand: Nov 2018

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Nummerierte

Sitzplätze in

Reihenbestuhlung

Bistrobestuhlung

mit nummerierten

Tischen

Stehplätze

www.facebook.com/

kulturamt.biberach

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Nicht nummerierte

Sitzplätze in Reihenbestuhlung

Bankettbestuhlung

mit nicht nummerierten

Sitzplätzen

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie beim

Kartenservice im Rathaus oder unter www.kulturkalender-biberach.de

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VORSCHAU

Schützentheater Dornröschen 1911

Biberacher

2019

Schützenfest

Schützentheater

Die Schöne und das Tier

Zum 200-jährigen Bestehen des Biberacher Schützentheaters inszenieren

Yvonne von Borstel-Hawor und Hermann Maier erstmalig

„Die Schöne und das Tier“, ein französisches Märchen nach Jeanne-

Marie Leprince de Beaumot, mit Musik von Andreas Winter. Weil

Prinz Magnus die böse Fee Felicitas Rosalia von Rosenfels nicht heiraten

möchte, verzaubert sie ihn zur Strafe in ein „wildes, hässliches

Tier“. Leider verzaubert sie auch seinen gesamten Hofstaat. Nur die

aufrichtige Liebe einer Frau kann ihn und die Schlossbewohner von

diesem bösen Fluch erlösen. Aber wer verliebt sich schon in ein Tier?

Heimatstunde

200 Jahre Schützentheater

Geschichte und Geschichten aus 200 Jahren Schützentheater werden

bei der Heimatstunde 2019 in märchenhaften Bildern auf der

Bühne lebendig. In der Sehnsucht nach einer friedlichen, gerechten

und vielleicht auch heilen Welt, trotzten die Biberacher den Herausforderungen

jeder Zeit, auch Hunger und Krieg. Das Schützentheater

ist mehr als ein Kindertheater: Es ist eine verbindende Gemeinschaft,

an die viele Biberacher eine persönliche Erinnerung knüpfen

können. Die Heimatstunde lässt Vergangenes wieder aufleben und

erinnert an besondere Menschen, die das Schützentheater geprägt

haben. Text und Regie von Dieter Maucher.

Vorverkauf ab Sa 11. Mai für:

Schützentheater

Heimatstunde

Tanz durch die Jahrhunderte

Tribünenkarten für die Festzüge

Von 8.30 bis 12.30 Uhr im Rathausfoyer. Ab 10 Uhr können unter

www.kartenservice-biberach.de Karten gebucht werden.

Danach zu folgenden Zeiten:

Mo, Di, Do, Fr 8.30 – 12.30 Uhr und 14 – 17 Uhr; Mi 8.30 – 18 Uhr; Sa 8.30 – 12.30 Uhr.

Ab 13. Mai können Karten telefonisch unter 0751 29555777 bestellt werden

und es werden schriftliche Bestellungen beim Kartenservice im Rathaus,

Marktplatz 7/1, 88400 Biberach, bearbeitet.

Änderungen vorbehalten.

Das nächste erscheint am 24. Mai 2019

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