NETZWERK

hallomuenster

Sonderveröffentlichung

Netzwerk

Die exklusive Plattform für Entscheider aus der Region

Das Wirtschaftsleben

in den

Kreisen Steinfurt

& Warendorf

DIE WIRTSCHAFT

Münster | Münsterland


ERFOLGSFAKTOR BERUFLICHE BILDUNG

WEITERBILDUNG | QUALIFIZIERUNG | NACHWUCHSFÖRDERUNG

für gewerblich-technische Berufe in Industrie und Handwerk

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DAS WIRTSCHAFTSLEBEN AUS DEN KREISEN WARENDORF & STEINFURT 3

Einfach mal machen

Digitalisierung liefert ganz neue Herausforderungen – Netzwerker sind klar im Vorteil

Gut vernetzt ist auch die Unternehmerwelt im Kreis.

Gemeinsam sind wir stark – damit

war 2014 die Werbekampagne

einer Bank überschrieben. Ein

Motto, aktueller denn je.

■ Neue Arbeitsweisen, neue Anfor

derungen

an Systeme und Menschen,

neue Bedürfnisse der Kunden, neue

Herausfor

derungen für

Unternehmen

und Kommunen: Um mit dieser sich gefühlt

immer schneller drehenden Welt

mithalten zu können, müssen wir uns

all diesen Dingen jeden Tagaufs Neue

stellen. Wir müssen lernen, verstehen

und umsetzen, müssen verwerfen,

neue Ideen entwickeln und alte streichen.

Eine Vielzahl von Aufgaben, die

nicht immer leicht sind.

„Netzwerk“ hat sich in den Kreisen

Steinfurt und Warendorf umgesehen

und Beispiele für erfolgreiches Netzwerken

zusammengetragen. Hat

Unternehmen gefunden, die sich an

ganz unterschiedlichen Stellen des

Wandels hin zu einer digitalen Kultur

befinden, und mit Menschen gesprochen,

die ihre guten Ideen und Ziele

mit anderen teilen möchten–Netzwerker

eben.

Dabei ist herausgekommen, dass Gemeinsamkeiten,

gemeinsames Arbeiten

anZielen, gemeinsames Analysieren

von Fehlern und von anderen zu

lernen zwar keine neuen Ideen sind,

aber dennoch schwer im Kommen. Die

Unternehmerwelt der Kreise Steinfurt

und Warendorf weiß um die Stärken

derNachbarn, derKommunen und der

Mitbewerber. Alleeint dabei die Aufregung,

die Spannung, manchmal auch

die Angst vor dem Blick in die digitale

Zukunft.

Wenn man sich allerdings aufeinander

verlassen, voneinander profitieren,

sich dennoch abgrenzen und seineigenes

Ding machen kann, dann kann man

mit Fug und Recht von einem Netzwerk,

von einem Fangnetz, von einem

Sicherheitsnetz sprechen.

Hier im Münsterlandgeht viel. Und zusammen

geht alles noch besser.

Aber lesen Sie selbst, Ihre Redaktion

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4 DAS WIRTSCHAFTSLEBEN AUS DEN KREISEN WARENDORF & STEINFURT

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Fit für die Zukunft

Ideen aus der Praxis für eine gelebte Innovationskultur

Innovationen entstehen dort, wo

Menschen inspiriert sind von einer

Idee und etwas mit Leidenschaft

verfolgen können und dürfen.

Unternehmen, die ihre Produkte

oder Dienstleistungen kontinuierlich

weiterentwickeln möchten,

brauchen deshalb eine Innovationskultur.

■ Wie diese aussieht, aber vor allem

umgesetzt und gelebt werden kann,

das ist Thema des Innovationsforums

Münsterland – Innovation auf der grünen

Wiese. Die Veranstaltung des

Münsterland e.V. findet am Donnerstag,

6. Dezember, von 12 bis 17 Uhr am

Flughafen Münster/Osnabrück statt.

Unterschiedliche Redner bringen vielseitige

Einblicke: Den Auftakt macht

Christiane Grün aus Reken, Managing

Director der 3M Deutschland GmbH –

mit 55 000 Produkten und 25 000 Patenten

eine der innovativsten Firmen

der Welt. Anschließend haben Interessierte

die Wahl in 45-minütigen Sets

entweder mehr zu Künstlicher Intelligenz

und New Work zu erfahren oder

zwei Kreativmethoden selbst auszuprobieren.

Lego Serious Play fördert

kreatives und innovatives Denken, weil

Ideen als Modelle und Geschichten

durch die Legosteine tatsächlich zusammengesetzt

und sichtbar werden.

„Mitmachen, Erfahrungen sammeln,

netzwerken und einfach zuhören – alles

ist erwünscht“, heißt es von den Veranstaltern.

Zum Abschluss blickt Sven

Göth vom 2b AHEAD ThinkTank in die

Zukunft der Innovationskultur.

Anmeldungen zur kostenlosen Veranstaltung

unter:

www.innovationsforum-muensterland.de

Zum Innovationsforum lädt der Münsterland e.V. am 6.

Dezember am Flughafen Münster/Osnabrück. Foto: FMO

INNOVATION AUF DER GRÜNEN WIESE -

Wo wächst die Innovationskultur?

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 12bis17Uhr,FMOMünster/Osnabrück

Kostenfreie Anmeldung und weitere Informationen unter www.innovationsforum-muensterland.de

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Unterstützer

Seit 2011 führen Iris Jochmaring und Volker

Glindmeyer die KBF Steuerberatungsgesellschaft

mbH. Foto: 6-Zylinder

Partner

für den

Mittelstand

Die KBF

Steuerberatungsgesellschaft

in Lengerich

Finanzen optimal steuern, die Zukunft

langfristig gestalten und das

jeweilige Unternehmen zukunftssicher

planen – diesen Zielen hat

sich die KBF Steuerberatungsgesellschaft

mbH Jochmaring +

Glindmeyer mit Sitz in Lengerich

verschrieben.

■ Seit über 60 Jahren ist die Kanzlei

der Ansprechpartner für den Mittelstand

im Tecklenburger Land.

25 Spezialisten und Sachberater – darunter

vier Steuerberater, unter ihnen

eine Fachanwältin für Steuerrecht – beraten

Unternehmen aller Branchen und

Rechtsformen, Freiberufler sowie Privatpersonen

und stehen als verlässlicher

Partner an der Seite ihrer Mandanten.

„Dank unserer langjährigen Erfahrung

erkennen wir rechtzeitig die

für Ihren nachhaltigen Unternehmenserfolg

erforderlichen Maßnahmen“,

beschreibt Volker Glindmeyer die Maxime

des Unternehmens, das er seit

2011 mit Iris Jochmaring leitet. Ihr

Kanzleiname KBF impliziert zugleich

ihren Leitsatz: Kompetente Beratung

mit Freude.

Neben Gründungsberatungen, Finanzund

Lohnbuchhaltung legen die

Steuerexperten ein besonderes Augenmerk

auf die Regelung der Unternehmensnachfolge

sowie die Vorbereitung

auf die von vielen gefürchtete Betriebsprüfung.

Mit entsprechenden Konzepten,

einem guten Überblick, Detailgenauigkeit

und Ausführlichkeit bestehe

kein Grund zur Sorge, verspricht Glindmeyer.


DAS WIRTSCHAFTSLEBEN AUS DEN KREISEN WARENDORF & STEINFURT 5

In der Ausbildung

zweigleisig fahren

Duales Studium: Hochschul-Kompetenz-Zentrum berät

Eine exzellente Ausbildung mit einem

akademischen Abschluss und das in

kürzester Zeit – das gelingt mit einem

dualen Studium. Denn dieses vereint

eine betriebliche Ausbildung mit einem

Studium.

■ Werim Kreis Warendorfeine solche Stelle

sucht, ist beim Hochschul-Kompetenz-Zentrum

an der richtigenAdresse. Das Team berät

Unternehmen und Jugendliche.

Beide profitieren von dieser Art der Ausbildung.

„Betriebe binden so die Fachkräfte von

morgen ansich und die Region“, sagt Geschäftsführerin

Petra Michalczak-Hüls-

mann. Jugendliche seien in einer kurzen

Zeit hervorragend ausgebildet.

Neben der neutralen Beratung kümmert sich

das Hochschul-Kompetenz-Zentrum auch

um das „Matching“ zwischen Ausbildungsbetrieb

und Jugendlichem. So organisiert es

unter anderem die Messe „Campus Dual“.

Bei dieser Veranstaltung stellen sich am 14.

Februar 2019 im Berufskolleg Beckum

Unternehmenvor, die auf das duale Studium

setzen.

Zudem gibt es ein interessantes Vortragsprogramm

derangeschlossenenMitgliedshochschulen.

Doch das Hochschul-Kompetenz-Zentrum

setzt sogar noch früher an. Mit dem „Junior-

Campus“ führt es schon Zehn- bis 16-Jährige

an die akademische Bildung heran. Seit

2012 bietet es in jedem Semester vier Vorlesungen,

gehalten von jeweils einem Professor

der Mitglieds-Hochschulen. Das Interesse

ist ungebrochen: Seit dem Start der

Veranstaltungsreihe waren über 3000 Gasthörer

anwesend.

www.hoko-waf.de

forma

tionen zum dualen Studium gibt es auf der Messe

„Campus Dual“ am 14. Februar in Beckum.

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Wirtschaftsstandort

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6 DAS WIRTSCHAFTSLEBEN AUS DEN KREISEN WARENDORF & STEINFURT

Gemeinsamkeit

macht stark

Kreishandwerkerschaft: Starker Verband für Handwerk und Mittelstand

Eines der größten Netzwerke für

kleine und mittelständische Unternehmen

in den Kreisen Steinfurt

und Warendorf bietet das Handwerk

mit seinen fachlich ausgerichteten

Innungen und der Kreishandwerkerschaft

Steinfurt-Warendorf

als deren Dachorganisation.

Hier haben sich rund 2400 Handwerksunternehmen

freiwillig zusammengeschlossen,

um gemäß dem Grundsatz

„Gemeinsamkeit macht stark“ berufsständische

Interessen durchzusetzen

und Synergien durch die Zusammenarbeit

zu erzielen. Da, wo

einzelne kleine Handwerksunternehmen

wenig oder gar nichts erreichen,

können Innungen und Kreishandwerkerschaft

diese Kräfte bündeln.

Die moderne fachlich orientierte Handwerksinnung

und die überfachliche

Kreishandwerkerschaft als Arbeitgeber-

und Wirtschaftsverband sind vor

allem Partner und Dienstleister für die

Mitgliedsunternehmen. Hier werden

vielfältige Aufgaben wahrgenommen.

Alle haben die Zielstellung, den Innungsbetrieben

bei der Betriebs- und

Personalführung Hilfe und Unterstützung

zu geben. Darüber hinaus hat die

Für den Abbau von Bürokratie setzen sich im Interesse der mittelständischen Unternehmen der

Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Frank Tischner (r.) und Kreishandwerksmeister

Heinz-Bernd Lohmann ein.

Foto: Kreishandwerkerschaft

Förderung der beruflichen Aus- und

Weiterbildung einen hohen Stellenwert.

Direkt in persönlichen Beratungen und

Serviceleistungen sowie indi-rekt als

Netzwerkpartner von Behörden, Verwaltungen

Einrichtungen der Wirtschaft

und der Bildung werden die Gesamtinteressen

des selbstständigen

Handwerks vertreten und Anregungen,

Auskünfte und Gutachten erteilt. Weil

das Handwerk als lokaler Versorger,

Arbeitgeber und Ausbilder für die Entwicklung

und Stabilisierung der Region

eine bedeutsame Rolle hat, ist die

Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf

auch ein gefragter Ansprechpartner

für die Politik.

Da viele Themen und Herausforderungen

nicht allein das Handwerk, sondern

die mittelständische Wirtschaft

insgesamt betreffen, wäre ein regionaler

Unternehmens- und Wirtschaftsverband,

der für Arbeitgeber aller Branchen

offensteht und mit der Kreishandwerkerschaft

eng kooperiert, der logische

nächste Schritt. Damit macht man

die Netzwerkarbeit mittelständischer

Unternehmen in der Region noch dichter

und wirkungsvoller.


Emsdetten ist ein junges, aufstrebendes

Mittelzentrum mit über 36.000 Einwohnern.

Viele weltweit tätige Unternehmen

sind hier ansässig; eine gute Infrastruktur,

umfangreiche Bildungs-, Betreuungs-

und Freizeitangebote machen

Emsdetten zu einer attraktiven Stadt,

die Arbeit und Wohnen mit hoher Lebensqualität

kombiniert.

Insbesondere der vielfältige Branchenmix

verleiht dem größten Industriestandort

im Kreis Steinfurt eine außergewöhnliche

Stärke. Durch Spezialisierung auf Nischenprodukte

konnte sich insbesondere die Textilbranche

hervorheben. Auch die kunststoffund

metallverarbeitende Industrie schafft

sich durch außergewöhnliche, kundenorientierte

Produkte einen Namen, weit über

die Landesgrenzen hinaus. Die Liste der

„Hidden Champions“ aus Emsdetten ist lang!

Emsdetten bietet nicht nur den eigenen

Bürgerinnen und Bürgern Arbeitsplätze,

sondern auch vielen Bewohnerinnen und

Bewohnern der umliegenden Städte und

Gemeinden. Die Unternehmen haben einen

hohen Bedarf an Arbeitskräften, bieten daher

über 15.000 sozialversicherungspflichtig

Beschäftigten einen sicheren Arbeitsplatz

an. Seit langem verfügt Emsdetten über

eine äußerst niedrige Arbeitslosenquote,

die mit aktuell 3,4 Prozent de facto

Vollbeschäftigung bedeutet.

Dass Emsdetten Netzwerke fördert, wird

durch zahlreiche Projekte ersichtlich. Das

FORUM „wir unternehmen was!“ bietet den

Emsdettener Gewerbetreibenden unterschiedlichster

Branchen seit über 15 Jahren

die Möglichkeit zum regelmäßigen Austausch

in diversen Formaten: Wirtschaftsfrühstück,

Großes FORUM!, FORUM!on tour,

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FORUM@work und FORUM!-Projekte. In

vielen dieser Netzwerkveranstaltungen

hatte Emsdetten eine Vorreiter-Rolle, so

findet Anfang Dezember das 76. Wirtschaftsfrühstück

statt, an dem sich regelmäßig

60-100 Unternehmerinnen und Unternehmer

beteiligen. Beim FORUM! on tour werden

regionale Unternehmen besucht oder auch

eine Fahrt zur Partnerstadt nach Hengelo

in den Niederlanden unternommen. Unternehmensbesuche

in einer kleineren Gruppe

sind Ziel der FORUM@work-Abende, die

ab 2019 auch thematische Abende einbinden.

Das FORUM!-Jahrbuch geht 2019 in die

7. Auflage und präsentiert einheitlich 90 –100

Unternehmen als Emsdetten-Branchenbuch,

angereichert mit vielen Informationen

rund um den Wirtschaftsstandort. Mit dem

FORUM!-Newsletter ist ein schneller Informationsaustausch

mit der Wirtschaft möglich.

Seit 2012 gibt

es den „Emsdettener

Unternehmenspreis“,

bei

dem herausragende

Unternehmen aus

Emsdetten in zwei

Kategorien für Ihre

Spitzenleistungen

geehrt werden.

Die Stadt

Emsdetten engagiert

sich weiterhin

gemeinsam mit

führenden Emsdettener

Unternehmen,

seit 2015 im

Verein „EMSDET-

TEN.EINFACH.MA-

CHEN e.V.“ für die

Stärkung des Wirtschaftsstandortes

Emsdetten. Unter dem

Slogan „Emsdetten, eine Stadt, in der es

sich gut arbeiten und leben lässt!“ wird die

Verknüpfung zwischen Wohn- und Arbeitswelt

sichtbar, so dass ein Zusammenwirken

von Wirtschaft und Stadtverwaltung, auch

im Hinblick auf die Fachkräftesituation,

unabdingbar ist. Stichworte wie Digitalisierung,

Demographie, Integration, Employer

Branding, Corporate Social Responsibility,

Work-Life-Balance etc. finden sich in den

Projektideen wieder. Als Veranstalter hat

Emsdetten.Einfach.Machen e.V. aktuell den

Tag der offenen Wirtschaft organisiert und

somit über 10.000 Besucher mobilisiert, die

ein Blick hinter die Kulissen der attraktiven

22 Unternehmen und Dienstleister werfen

und Fakten und Perspektiven zu den beiden

Trendthemen „Digitalisierung und Fachkräfte“

erfahren konnten.

EMSDETTEN — Hier nden Sie Raum zum Wachsen!

Optimales Wirtschaftsklima mit idealer Lebensqualität!

Emsdetten als attraktives Mittelzentrum im Münsterland

Arbeitsort für über 14.000 Menschen

Wohnort für über 36.000 Einwohner

Standort von vielen international tätigen Unternehmen

weltweiter Export erfolgreicher Produkte

ein außergewöhnliches Wirtschafts-Netzwerk: FORUM „wir unternehmen was!“

Zahlreiche Aspekte sprechen aus Unternehmer- und Mitarbeitersicht

für den Standort Emsdetten! Sprechen Sie uns an, wir informieren Sie gern!

Attraktives Emsdetten — Lebens- und liebenswert:

eine pulsierende Innenstadt mit zahlreichen Events

ein außergewöhnliches Kulturangebot

zahlreiche Freizeit- Sport- und Erholungsangebote

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ein Netzwerk an sozialen Einrichtungen

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Stadt Emsdetten

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Am Markt 1 | 48282 Emsdetten

Service-Hotline (0 25 72) 922-100

von Mo - Fr: 8 - 18 Uhr

wirtschaft@emsdetten.de

www.emsdetten.de


8 DAS WIRTSCHAFTSLEBEN AUS DEN KREISEN WARENDORF & STEINFURT

Auf dem Weg zur

Energiewende

Verein „energieland2050“ im Kreis Steinfurt aktiv / Interessierte können sich einbringen

Der Kreis Steinfurt hat sich

ein ambitioniertes Ziel auf

die Fahnen geschrieben: Bis

zum Jahre 2050 will er bilanziell

energieautark sein. Im

„energieland2050“ wird

Energie regional, dezentral

und CO -neutral erzeugt und

²

verbraucht.

Erfährt immer mehr Zulauf: Zahlreiche Unternehmen, Bürger und Kommunen nutzen und gestalten die Angebote des Vereins

„energieland2050“ im Kreis Steinfurt.

Foto: Matthias Lehmkuhl

■ Mit der Gründung des Vereins

„energieland2050“ im Jahr 2017

führt der Kreis Steinfurt sein Engagement

im Bereich der regionalen

Energiewende fort. Gemeinsam

mit seinen knapp 120

Mitgliedern fördert er das bürgerschaftliche

Engagement, die

regionale Wertschöpfung und

den öffentlichen Diskurs über

gesellschaftliche Verantwortung

und ein nachhaltiges und klimafreundliches

Leben. Als Serviceund

Koordinierungsstelle vernetzt

der Verein Akteure aus

Politik, Wirtschaft, Wissenschaft

und Zivilgesellschaft.

Bereits 63 Unternehmen sind

Teil des Unternehmernetzwerkes

im Verein „energieland2050“

und gestalten gemeinsam

den Weg zur Erreichung

der kreisweiten Energieund

Klimaschutzziele. Aus der

Zusammenarbeit im Netzwerk

sind bereits Projekte hervorgegangen,

die Lösungsansätze zur

Realisierung der Energiewende

bieten.

So beschäftigen sich beispielsweise

die „Steinfurter Flexkraftwerke“

mit der Idee, die aus erneuerbaren

Quellen gewonnene

Energie in die Strom-, Wärmeund

Kraftstoffmärkte zu kanalisieren.

Es konnten bereits 17 Bürgerwindparks

im „energieland2050“

realisiert werden, an

denen zurzeit rund 4000 Bürger

und Kommunen beteiligt sind.

Gelungen ist dies dem Verein

und seinen Partnern vor allem

durch die Einbindung von Interessengruppen

auf der Grundlage

gemeinsamer Leitlinien für

Bürgerwindparks. Vier Stadtwerke

der Region (Rheine, Ochtrup,

Greven und Steinfurt) haben

sich zudem zusammengeschlossen

und vermarkten als

erste Initiative deutschlandweit

das gemeinsame Produkt „Unser

Landstrom“ – eine eigene Strommarke,

die gemeinsam mit dem

„energieland2050“ entwickelt

wurde. Der Strom wird aus erneuerbaren

Energiequellen – Solar,

Wind- und Bioenergie – direkt

in der Region, beispielsweise

in den Bürgerwindparks, erzeugt

und versorgt heute über

7000 Haushalte im Kreis Steinfurt.

Die Kommunen zählen zu den

Schlüsselakteuren der regionalen

Energiewende. Der Verein

„energieland2050“ hat es sich

deshalb zur Aufgabe gemacht,

die Kommunen des Kreises bei

ihren Klimaschutzmaßnahmen

zu unterstützen. Mit „Haus im

Glück“ bietet „energieland2050“

seinen Kommunen eine bekannte

Marke, unter der Projekte und

kreisweite Kampagnen im Bereich

Energetische Sanierung

gemeinsam entwickelt und

durchgeführt werden. Dazu zählen

neben der telefonischen Erstberatung

auch Haus-zu-Haus-

Beratungen, die Thermografie-

Aktion sowie Aktionen und Veranstaltungen

während der Woche

der Sonne. Zudem können

Bürger sich beim „energieland2050“

über Energieberater

sowie Fördergelder zu geplanten

Sanierungsmaßnahmen informieren.

Im Rahmen des KfW 432-Projektes

„Sieben auf einen Streich“

unterstützt „energieland2050“

sieben Kommunen bei der Erstellung

von Quartierskonzepten.

In enger Zusammenarbeit

mit den Kommunen des Kreises

werden zudem Instrumente zur

Erschließung von Energiepotenzialen

erarbeitet.

Mit dem Solarkataster und dem

darin integrierten Wirtschaftlichkeitsrechner

bieten „energieland2050“

und Kommunen eine

Möglichkeit, kostenfrei und unverbindlich

herauszufinden, ob

sich ein Hausdach für Photovoltaik/Solarthermie

eignet und in

welcher Form sich der Eigenverbrauch

der selbst erzeugten Solarenergie

rentiert.

Für fünf Modellkommunen

(Greven, Neuenkirchen, Recke,

Nordwalde und Mettingen) erarbeitet

der Verein modellhaft

Wärmenutzungspläne.

Zudem wurden mit dem Sanierungsplaner

und dem Wärmenetzplaner

zwei hilfreiche Tools

erstellt, die die Kommunen zukünftig

bei der Erschließung der

Energiepotenziale im Bereich

Wärme unterstützen. Darüber

hinaus gibt der Verein Hilfestellung

bei der Erstellung von Klimaschutzkonzepten,

dem Antrag

für Klimaschutzmanagement

und organisiert interkommunale

Treffen der Klimaschutzmanager.

Auf der Beteiligungsplattform

energieland2050-dialog.de finden

Interessierte Möglichkeiten

zum Mitgestalten und Mitdiskutieren

im „energieland2050“.

Sie können sich über aktuelle

Aktionen, Projekte und Themen

in ihrem Ort informieren und

sich mit Akteuren in der Nachbarschaft

vernetzen.

www.energieland2050.de

www.energieland2050-

dialog.de

www.facebook.com/

energieland2050


seat.de/business

1


10 DAS WIRTSCHAFTSLEBEN AUS DEN KREISEN WARENDORF & STEINFURT

Vernetztes Denken braucht

vernetzte Strukturen

Gelebte Innovation: Wie ein Unternehmen aus Telgte mit der veränderten Arbeitswelt umgeht

Industrie 4.0, Internet der

Dinge, Big Data, Künstliche

Intelligenz: Das sind Begriffe,

die den Alltag heute

selbstverständlich sowohl in

der Arbeitswelt als auch im

privaten Bereich beeinflussen.

Es ist ein Prozess, der

sich nicht aufhalten lässt. Er

hat die Welt bereits vielfach

verändert und wird das auch

weiterhin und immer schneller

tun. Ein Zurück wird es

nicht geben.

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Kulturen und Sprache vernetzen: Die Auszubildenden der Telgter Bernd Münstermann GmbH & Co. KG sammeln in der Regel

Erfahrungen während eines Auslandspraktikums.

Fotos: Münstermann

Natürlich muss im Ausland auch angepackt werden.

■ „Wir sehen das für unseren

Markt als positive Chance, die

wir akzeptieren, aufgreifen und

weiterentwickeln können (müssen)“,

so die Verantwortlichen

der Bernd Münstermann GmbH

& Co. KG aus Telgte-Westbevern.

Dabei sei eine ganzheitliche

Unternehmenskultur wesentlich.

Anstatt in Abteilungen zu

denken, benötigt die Firma engagierte

Kollegen, die eine offene

und ehrliche Kommunikation

nutzen, um gegenseitiges Vertrauen

und ein gutes Miteinander

aufzubauen.

Das Fachwissen sei nicht mehr

vorrangig in Köpfen und hierarchischen

Strukturen zu finden.

„Stattdessen helfen uns vielfältige

digitale Möglichkeiten, um

aktuelles Wissen in Netzwerken

wechselnder Teams zu nutzen

und zu erneuern. Das sind neben

Kunden und Lieferanten auch

Partner wie Hochschulen, die

mit uns gemeinsam Wissen weiterentwickeln

und uns ihre Möglichkeiten

zur Verfügung stellen“,

stellen sie fest.

Auch das gemeinsame Lernen

zwischen Jung und Alt ist zielführend:

Die Jugend gibt neues

Wissen an die älteren Kollegen,

das Erfahrungswissen der älteren

geht an die jüngeren über.

Altersgemischte Teams fördern

solche Möglichkeiten. Jeder Einzelne

ist gefordert, aktiv und abteilungsübergreifend

mitzuarbeiten

und Verantwortung zu

übernehmen. Gegenseitiges Vertrauen

spielt dabei eine wesentliche

Rolle.

Engagement in verschiedensten

Ehrenämtern, aber auch Sport

und Kultur fördern einen verantwortungsvollen

Umgang.

Innovationen entstehen bei

Münstermann auch durch die

enge Zusammenarbeit mit der

Fachhochschule Münster-Steinfurt.

Die Zusammenarbeit von

Wissenschaft und Wirtschaft

wird normal. Dual Studierende

bringen neues Wissen ins Unternehmen,

vorhandene Forschungsergebnisse

werden nutzbar

gemacht, Neuentwicklungen

gemeinsam auf den Weg gebracht.

Praktika im Ausland, möglichst

für alle Azubis mindestens einmal

während ihrer Ausbildungszeit,

vernetzen sowohl Kulturen

als auch Sprache und fördern ein

Interesse füreinander. Solche Erfahrungen

prägen junge Menschen

bei der Entwicklung ihrer

Persönlichkeit. Gleichzeitig entwickeln

sie ein hohes Maß an

Urteilsfähigkeit hinsichtlich

gegenseitiger Wertschätzung

fremder Kulturen und Anregungen

für Ideen zur Veränderung.

Neben ständiger Weiterbildung

und damit lebenslangem Lernen

sind auch eine möglichst stressfreie

Vereinbarkeit von Arbeit in

der Familie und Arbeit im Beruf

sowie die Gesundheit aller Mitarbeiter

eine wichtige Voraussetzung

für kreative und innovative

Ideen. Veränderungsbereitschaft

und -fähigkeit sind notwendig,

damit das gemeinsam

gelingt.

Digitalisierung kann erfolgreich

sein, wenn man den Mensch als

soziales Wesen gut im Blick behält

und ein gutes Miteinander

fördert. „Miteinander reden,

voneinander wissen, gemeinsam

innovativ sein und bleiben. Nur

gemeinsam geht das. Das ist aber

eine Sache der Haltung und wir

müssen es nur wollen! Vernetztes

Denken braucht vernetzte

Strukturen: nicht nur fachlich,

sondern auch zwischenmenschlich“,

so die Verantwortlichen

des Unternehmens.


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WIRTSCHAFTSSTANDORT BECKUM

Der Industrie- und Technologiestandort Beckum ist

geprägt von weltweit erfolgreichen, mittelständigen

Unternehmen des Anlagen- und Maschinenbaus.

Handel und Dienstleistung haben sich zu wichtigen

Säulen der Beckumer Wirtschaftskraft entwickelt.

Qualifizierte Arbeitskräfte, erstklassige infrastrukturelle

Voraussetzungen und der stete Wille der Stadt

zur Weiterentwicklung – das sind Beckums Stärken!

Neben einer hervorragenden Verkehrsanbindung,

verfügbaren und preiswerten Gewerbegrundstücken

besticht Beckum durch erstklassige Kindertagesstätten

und eine lückenlose Schullandschaft. Ferner

sorgen die guten Einkaufs- und Veranstaltungsangebote

sowie die Beckumer Seenlandschaft für einen

sehr hohen Freizeit- und Erholungswert. Das Radwegenetz

um Beckum herum ist eng gestrickt und so

ideal für einen Ausflug zur Erhaltung der Work-Life-

Balance geeignet. In Beckum steht attraktiver Wohnraum

zur Verfügung, welcher aktuell durch mehrere

neue Wohnquartiere im Mehrfamiliensegment und

in den Ortsteilen Neubeckum und Vellern zusätzlich

im Einfamilienhausbau ergänzt wird.

Kurzum, der Wirtschaftsstandort Beckum besticht

durch kurze Wege und eine gute Infrastruktur für

die gesamte Familie.

Gewerbegebiet Obere Brede an der A2

Das Gewerbegebiet Obere Brede an der A2 ist dank

seiner Vorzüge ein zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort.

Auf den ersten Blick fällt auf, dass sich das Gebiet

nur wenige hundert Meter von der Autobahnabfahrt

A2 befindet. Somit ist der Standort unmittelbar an

die wichtigste Ost-West-Achse angebunden. Zusätzlich

erfolgt die verkehrliche Anbindung in die Region

(Warendorf und Soest) über die Bundesstraße B 475

(Neubeckumer Straße) sowie durch die kommende

Anbindung an die Bundesstraße B 58 in Richtung

Lippstadt. Beckum liegt somit zentral an wichtigen

Knotenpunkten der Region und ist somit auch für

Arbeitnehmer gut zu erreichen.

Die Unternehmerinnen und Unternehmen am Standort

Obere Brede an der A2 wissen diesen Vorteil zu

nutzen. Hubertus Beumer (B Logistik GmbH), wählte

diesen Standort erst vor kurzem und hält fest:

„Wir empfinden unseren Standort in Beckum als

ausgezeichnet. Die günstige Verkehrsanbindung ist

dabei ein entscheidender Standortfaktor. Aber auch

bei der Mitarbeitersuche machen wir sehr positive

Erfahrungen und haben bereits viele einheimische

Mitarbeiter einstellen können.“

Weiterer Vorzug der Gewerbe- und Industrieflächen

in Beckum ist die Flexibilität bei Flächengröße und Zuschnitt.

Jede Fläche wird bestmöglich an die Bedürfnisse

der Unternehmen angepasst. Auch die Nähe

zum Freizeitsee zieht viele Unternehmen an, die besonderen

Wert auf die Work-Life-Balance ihrer Mitarbeiter

und Kunden legen. So zum Beispiel die Kinderund

Jugendzahnarztpraxis Milchzahnsafari unter der

Leitung von Frau Dr. Lauenstein-Krogbeumker.

Bereits 18 Unternehmen haben sich mit der Entscheidung

für den Standort Obere Brede an der A2 für

die Zukunft neu ausgerichtet oder hier ihren ersten

Schritt in die Selbstständigkeit gewagt.

Das Gewerbegebiet bietet mit seinen rund 33 ha

Gewerbe- und Industriefläche Chancen für die Zukunft

weiterer heimischer und auswärtiger Betriebe.

Mit der Erschließung des zweiten Bauabschnittes

(Zünftestraße) stehen ab Mai 2018 weitere 49.300

m² zur Verfügung. Hiervon wurden die ersten Grundstücke

bereits veräußert und wirft man heute einen

Blick in die Zünftestraße, wird man von den zahlreichen

Baustellen überrascht sein.

Wirtschaftsförderung Beckum –

kompetent, verlässlich und

lösungsorientiert

Die Kontaktpersonen der Wirtschaftsförderung der

Stadt Beckum sind vor allem für eins da – Dinge möglich

zu machen. In nur wenigen Monaten bis zum

fertigen Bauantrag? Das wäre nicht das erste Mal,

dass es gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Investor

rasant in Richtung Baubeginn geht.

Gründe dafür sind die kurzen Wege bei Fragestellungen

und der Wille, das Beste für den Standort zu tun. Unternehmer

wie Hubertus Beumer, welcher sich schnell für

den Standort im Gewerbegebiet Obere Brede an der A2

begeistern konnte können das bestätigen:

„Wir haben eine sehr konstruktive und flexible

Zusammenarbeit erleben dürfen. Im Rahmen der gesetzlichen

Möglichkeiten geht die Stadt Beckum auf

die Unternehmen zu und steht als Ansprechpartner

in vielerlei Fragen zur Verfügung. Die schnelle Umsetzungsgeschwindigkeit

von Anfragen und Genehmigungsvorgängen

ist beeindruckend“.

Aber auch das Unternehmen TK Zerspanung ist ein

Beispiel, für den reibungslosen Ablauf zwischen Unternehmen

sowie Politik und Verwaltung. Zwischen

Erstgespräch und Hallenrohbau verstrichen gerade

einmal 6 Monate.


12 DAS WIRTSCHAFTSLEBEN AUS DEN

Im Austausch: An der Fachhochschule (FH) Münster widmet man sich dem Wissenstransfer

von der Forschung in die regionale Wirtschaft. Foto: dpa

Wissenschaftler und

Unternehmer im Dialog

Fachhochschule bietet Orientierungsrahmen, um die Digitalisierung umzusetzen

In Unternehmen, Gesellschaft und

Politik zählt die digitale Transformation

aktuell zu den meist diskutierten

Themen. Ver

bunden mit

dem Schlagwort Digitalisierung

wird von gigantischen Umbrüchen

gesprochen, denen sich Betriebe

und Mitarbeiter im Zuge des technischen

Fortschritts stellen müssen.

■ Solche Floskeln erzeugen eine Skepsis

gegenüber neuen Trends und Techniken,

die in einer global vernetzten

Welt ein schlechter Begleiter ist. Das

Institut für Prozessmanagement und

Digitale Transformation

(IPD) an der

Fachhochschule (FH) Münster widmet

sich dem Wissenstransfer

von der Forschung

in die regionale Wirtschaft. Mit

verschiedenen Weiterbildungengibt es

münsterischen Firmen und deren Führungskräfte

n einen Orientierungsrahmen,

um die Digitalisierung im eigenen

Betrieb umzusetzen.„Wirhelfen

dabei,

zu erkennen, an welchen Stellen im

Unternehmen Digitalisierung relevant

ist“, sagt Professor

Franz Vallée, Logistikexperte

der FH Münster und Sprecher

des neuen Instituts IPD. Die Weiterbildungsveranstaltung

erkläre in

einer klaren Struktur, r was die digitale

Transformati

on von Unternehmen beinhaltet

und wie vorgegangen werden

kann. Im Zuge der Weiterbildungen,

die jedes Semester stattfinden, lernen

die Teilnehmer denReifegr

ad des eigenen

Unternehmens zu erheben und zu

bewerten, um dann Maßnahmen für

den eigenen Betrieb abzuleiten. Auf

diesem Wegschaffemf

an eine allgemeine

Wissensbasis.

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Im Zuge der digitalen Transf

orma

tion müssen sich Unternehmen und Führungskräfte wandeln.


KREISEN WARENDORF & STEINFURT 13

Wie die Digitalisierung die

Arbeitswelt verändert

Flexible Arbeitsplätze statt Abschottung in Einzelbüros

Wie sieht die Zukunft der Arbeit

aus? Mit dieser und weiteren Fragen

der Digitalisierungbefa

sst sich

Profes

sor Franz ValléevomInstitut

für Prozessmanagement und Digitale

Transformation (IPD) der

Fachhochschule (FH) Münster.

■ Unternehmerwie auch Beschäftigte

in der Region setzen sich im Zuge der

digitalen Transfor

mation mit den

Arbeitsplätzen von morgen auseinander.

„Einen immer wichtiger werdenden

Aspekt einer modernen Arbeitsumgebung

stellen die Co-Wo

rking-Spaces

dar“, sagt Vallée.

Diese ermöglichen es Mitarbeitern,

eine Gemeinschaft zu bilden und stellen

Arbeitsplätze und Infrastruktur,

wie beispielsweise Netzwerk, Drucker, r

Scanner,F

ax, Telefon,

Beamer oderBesprechungsräume,

zeitlich befristet zur

Verfügung.

Die Zusammenarbeit und

das Gemeinschaftsgefühl der Mitarbeiter

kann so mittels gemeinsamer Veranstaltungen,

Workshops und weiterer

Aktivitäten gestärkt werden. Dabei

bleibt die Nutzung der Co-Work

ing-

Spaces jedoch stets unverbindlich und

flexibel. Die Zeiten der Abschottung im

eigenen Büro seien in einer digitalen

Welt längst überholt, denn hier stehen

der Austausch und die kurzen Kommunikationswege

zwischen Mitarbeitern –

auch abteilungsübergreifend

– im Fokus.

„Tro

tz der enormen Veränderungen

durch die digitale Transfor

mation ist es

wichtig, sich mit dieser auch kritisch

auseinander zu setzen“, erklärt der

Profess

or den weiteren Ansatzpunkt

der Weiterbildungen am IPD. Digitalisierung

ist ein Stück weit auch Chefsache,

zumindest wenn man den Workshop

zugrunde legt, den die Fachhochschule

kürzlich an ihrem Standort in

Steinfurt veranstaltet hat. „Führungskräfte

und Unternehmer müssen sich

fragen, wiesie ihre Mitarbeiter auf dem

Wegin die digitale Zukunft mitnehmen

und motivieren“, sagt Vallée. Oft heiße

das auch, dass für die Mitarbeiter viel

mehr Freiräume geschaffenf

werden

müssen. Zudem gehe es als Unternehmensleiter

darum, die Kultur der Veränderung

in den Betrieb hineinzutragen.

Ann-Christin Frank

Digital denken:

INFOS

Die Zukunft der Arbeit und auch die Mitarbeiter werden durch neue Technologien beeinflusst.

Weiterbildungen für Führungskräfte von Unternehmen, die

einen besseren Überblick über die digitale Tra

nsforma

tion

erhalten wollen, gibt es beim Institut für Prozessmanagement

und Digitale Tra

nsforma

tion. Die verschiedenen Veranstaltungen

werden in jedem Semester fortgeführt. Auch

zum kommenden Semester wird es wieder eine Veranstaltungsreihe

zu dem Thema geben. Darüber hinaus findet immer

donnerstags in der Zeit von 16.30 bis 18 Uhr eine offe-f

ne Ringvorlesung im Raum A004 ander Corrensstraße 25

zu dem Thema „Wie die digitale Tra

nsforma

tion die Arbeitswelt

verändert“ statt. Über 1000 externe Gasthörer haben

die Vorlesung der FH bisher besucht.

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14 DAS WIRTSCHAFTSLEBEN AUS DEN KREISEN WARENDORF & STEINFURT

Eine starke Gemeinschaft

Wirtschaftsvereinigung Steinfurt: Aus der Praxis für die Praxis

Über den Tellerrand schauen,

sich vernetzen, immer am

Puls der Zeit bleiben – all das

ist den mehr als 160 Mitgliedsunternehmen

der Wirtschaftsvereinigung

Steinfurt

(WVS) besonders wichtig.

Nahezu sämtliche größeren

Firmen des Kreises Steinfurt

sitzen mit im Boot.

■ Sie engagieren sich unter dem

Leitgedanken „Gemeinsam sind

wir stark“ für die vielschichtigen

Belange der Wirtschaft. Auf der

Mitgliederliste stehen vorwiegend

leistungsstarke Mittelständler,

die mehr als 20 000

Mitarbeiter beschäftigen. Der

flächenmäßig zweitgrößte Kreis

in NRW präsentiert sich als Region

außerordentlichen wirtschaftlichen

Potenzials, das genutzt

und gefördert wird.

„Die WVS ist ein zukunftsorientiertes,

45-jähriges Projekt“, sagt

Geschäftsführer Werner Stegemann.

„Unser Branchenmix ist

ausgewogen, hochkarätige Global-Player

inklusive“, ergänzt er.

Die Vereinigung tritt mit neuen

Ideen, aber auch durch konstruktive

Kritik als wichtiger Impulsgeber

auf. Gemeinsamer

Einkauf bietet zudem finanzielle

Vorteile. Für angeschlossene Firmen

ist die Mitgliedschaft in Berufsverbänden

und Institutionen

wie Industrie- und Handelskammer

sowie Handwerkskammern

ebenso selbstverständlich. Die

WVS stärkt den lokalen Erfordernissen

gemäß Wirtschaftsinteressen

gegenüber Politik, Verwaltung

und Institutionen. Eine

proaktive Öffentlichkeitsarbeit

rundet das Engagement ab. Seit

2009 zeichnet die WVS-Akademie

für Seminare, Workshops,

Inhouse-Schulungen und Klausurveranstaltungen

verantwortlich.

Das Angebot wird sehr geschätzt.

Karl Düsterberg von der apetito

GmbH gründete im Jahr 1972

den Industrieverein Rheine, später

Industrieverein Steinfurt.

1999 signalisierte die Umbenen-

Heiner Hoffschroer (l.), neben ihm die Vorstandsvorsitzende Claudia Börgel, übernimmt

zum Januar die Aufgaben von Werner Stegemann.

nung in Wirtschaftsvereinigung

Steinfurt, dass auch Dienstleistungs-

und Handelsunternehmen

in wachsendem Maße Interesse

zeigten.

Zum 1. Januar 2019 geht Geschäftsführer

Werner Stegemann

in den verdienten Ruhestand.

Nachfolger Heiner Hoffschroer

freut sich, eine gut aufgestellte

WVS in die Zukunft führen

zu dürfen.

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Wertvolle Kooperation

Kanzlei Stolze – Dr. Diers – Beermann: Eines von weltweit 200 AGN-Mitgliedsunternehmen

Sie ist in mehr als 80 Ländern

vertreten, verfügt über rund 200

Mitgliedsfirmen und gehört

weltweit zu den größten derartigen

Organisationen: die AGN

International – eine global aktive

Vereinigung unabhängiger

Wirtschaftsprüfungs- und

Steuerberatungsunternehmen.

Der Vorteil für die angeschlossenen

Unternehmen: Im Bedarfsfall

können sie in steuerrechtlichen

Fragen auf die Unterstützung

ausgewiesener ausländischer

Experten zählen.

■ Dem Verbund angeschlossen ist

auch die Kanzlei Stolze – Dr. Diers –

Beermann mit Hauptsitz in Emsdetten

und ihren zwei weiteren Standorten

in Rheine und – seit Oktober –

Hamburg. Wie Heinz Stolze aus der

Geschäftsführung erklärt, werde die

Die Geschäftsführung der Kanzlei Stolze – Dr. Diers – Beermann: Timmo

Wagner, Johannes Fink, Prof. Dr. Dorian Fischbach, Prof. Dr. Fritz-Ulrich Diers,

Dr. Marie-Theres Stolze, Dr. Philipp Diers, Heinz Stolze und Wilfried Beermann

(von links).

Foto: Matthias Ibeler

Zusammenarbeit mit den AGN-Kollegen

„immer dann interessant,

wenn die Mandanten beispielsweise

mit Tochterunternehmen im Ausland“

vertreten sind. „Auf Honorarbasis

kann man, wenn dies nötig ist,

bei den Kollegen im Ausland nachfragen

und sich in allen Steuerangelegenheiten

kundig machen lassen.

Umgekehrt kann natürlich auch hier

angefragt werden, wenn es um das

deutsche Steuerrecht geht. Dass

man die Dienste in Anspruch nimmt,

wird immer mehr“, weiß Stolze aus

Erfahrung.

Grundsätzlich decke die Zusammenarbeit

der AGN-Mitglieder alle Bereiche

ab, bei denen es um Steuerangelegenheiten

oder um Dinge, die

Wirtschaftsprüfungen betreffen,

geht – darunter beispielsweise Themen

wie Gründungen von Tochterunternehmen

im Ausland oder sogenannte

Abwicklungen, zu denen

Steuererklärungen zählen.

Das gegenseitige Kennenlernen

steht bei regelmäßigen Mitgliedstreffen

auf dem Programm. Und

nicht jede Kanzlei schaffe es, überhaupt

in den Verbund aufgenommen

zu werden.


Stolze – Dr. Diers – Beermann GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Steuerberatungsgesellschaft

Mit derzeit 19 Berufsträgern (davon 7 Wirtschaftsprüfer, r

2 Rechtsanwälte und 19 Steuerberater) und insgesamt 69

Mitarbeitern sind wir eine der führenden Steuerberatungsund

Wirtschaftsprüfungskanzleien in Westfalen. Unser

Angebot umfasst eine breite Spanne von Dienstleistungen

insbesondere für mittelständische Unternehmen und deren

Gesellschafter von der Einkommensteuererklärung über

die Abschlusserstellung bis zur Jahresabschluss- und Konzernabschlussprüfung.

Weiterhin beraten wir in Fragen des

Steuerrechts – insbesondere im Bereich des Umwandlungsteuerrechts,

des internationalen Steuerrechts und der

Unternehmensnachfolge. Zu unserem Dienstleistungsspektrum

zählt auch die betriebswirtschaftliche Beratung.

Jeder Mandant hat bei uns einen persönlichen Ansprechpartner,

r der das Unternehmen langjährig betreut.

Über unsere örtlichen Niederlassungen in Emsdetten,

Rheine und Hamburg hinaus kooperieren wir im Rahmen

der CW&S mit anderen Praxen und sind Mitglied des

internationalen Verbundes von Wirtschaftsprüfern und

Steuerberatern „AGN“, um auch überregional und

grenzüberschreitend unsere Mandanten betreuen

zu können.

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Neubrückenstraße 4

48282 Emsdetten

Tel. (02572) 40 85

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Timmermanufer 142

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Geschäftsführer:

Prof. Dr.

Fritz-Ulrich Diers · Dr.

Philipp Diers · Dr.

Marie-Theres Stolze · Heinz Stolze · Wilfried Beermann · Johannes Fink · Prof. Dr.

Dorian Fischbach · Timmo Wagner


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Dickes Plus

Folien- und Verpackungsspezialist Bischof + Klein mit internationalen Karrierechancen

Azubis gesucht: In diesem Jahr starteten 32 junge Auszubildende

bei B + K. Der Folien- und Verpackungsspezialist

engagiert sich stark in der Kooperation mit Schulen.

Bischof + Klein ist ein typischer

Hidden Champion und ein dickes

Plus für die Region, deren wirtschaftliches

Potenzial immer wieder

beeindruckt. Das Unternehmen

bildet zudem in zehn Berufen

aus.

■ Als einer der führenden europäischen

Komplettanbieter für flexible

Verpackungen und technische Folien

aus Kunststoff bietet das Lengericher

Familienunternehmen internationale

Karrierechancen in vielen spannenden

Berufen.

Insgesamt beschäftigt die B+

K-Gruppe 2700 Mitarbeiter an fünf

Standorten in Deutschland, Frankreich,

Großbritannien und Polen.

Der Folien- und Verpackungsspezialist

engagiert sich stark in Kooperationen

mit Schulen und Hochschulenund bietet

ein umfangr

eiches Weiterbildungsprogramm

an. 32 jungeAuszubildende

starten in diesem Jahr bei Bischof +

Klein. Die Palette mit über zehn Ausbildungsberufen

reicht vom Industriekaufmann

über die Wirtschaftsingenieurin

bis zum Elektroniker für Betriebstechnik.

Relativ unbekannt, aber

besonders gefragt, ist der Packmitteltechnologe.

In einem stark wachsenden Markt setzt

Bischof +Klein auf moderne Technologie,

hoch motivierte Fachkräfte und innovative

Projekt

emit internationalen

Kunden. So wurde Bischof +Klein bereits

zum dritten Mal in Folge mit dem

DFTA-A

Award für herausragenden High

Definition Flexodruck ausgezeichnet.

Weltweit einmalig dürfte das Stammwerk

in Lengerich sein, in dem sämtliche

Prozesse zur Herstellung flexibler

Verpackungen unter einem Dach gebündelt

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DAS WIRTSCHAFTSLEBEN AUS DEN KREISEN WARENDORF & STEINFURT 17

Wissenschaft und Wirtschaft

Kreis Steinfurt und FH Münster leben ihre strategische Allianz

Seit 2001 ist Train – Transfer

in Steinfurt die zentrale Initiative

der Allianz zwischen

dem Kreis Steinfurt und der

Fachhochschule Münster

(FH), um das Innovationspotenzial

der Unternehmen

im Kreis zu stärken.

■ Das Projekt ist sowohl in der

Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft

des Kreises

Steinfurt mbH (WESt) als

auch in der TAFH Münster

GmbH verankert. „Train vermittelt

exklusive Kontakte zwischen

Unternehmen aus dem Kreis

Steinfurt und der Hochschule

und hilft dabei, die richtigen

Wissenschaftler zu finden, um

gemeinsame Forschungs- und

Entwicklungsarbeiten realisieren

zu können“, erklärt FH-

Münster-Vizepräsident und

TAFH-Geschäftsführer, Carsten

Schröder. Das Team berät auch

Auf dem Firmentag in Steinfurt kommen Studierende in Kontakt mit Unternehmensvertretern

Foto: FH Münster

zum Thema Forschungsförderung,

um solche Vorhaben durch

öffentliche Mittel von Bund oder

Land zusätzlich unterstützen zu

können. Ein erfolgversprechendes

Antragstellen setzt umfassende

Kenntnisse über Fördermodalitäten

und das Verfahren

voraus. Hier unterstützt Train

Steinfurter Unternehmen, aber

auch Professoren und wissenschaftliche

Mitarbeiter der

Hochschule. Ein weiterer Baustein

ist die Weiterbildung, die

den notwendigen Transfer von

der Wissenschaft in die Praxis

und umgekehrt liefert. Regelmäßig

lädt das Team – in Kooperation

mit weiteren wirtschaftsfördernden

Akteuren – während Informationsveranstaltungen

interessierte

Mitarbeiter aus Unternehmen

dazu ein, von dem Wissen

der Hochschule und dem Erfahrungsaustausch

untereinander

zu profitieren, wie unter anderem

beim jährlichen

Firmentag. Hier können Unternehmensvertreter

mit Studierenden

aus den ingenieurwissenschaftlichen

Fachrichtungen

in Kontakt treten, um sie für Abschlussarbeiten,

Praktika oder

als neue Mitarbeiter zu gewinnen.

„Am Firmentag spiegelt sich

der gute Kontakt der Hochschule

zu kleinen und mittelständischen

Unternehmen aus der Region

bis hin zu den strategischen

Partnern wider“, hebt Train-Projektleiter

Stefan Adam hervor.

www.train-steinfurt.de

HAVIXBECK

ca. 12.000 Einwohner

Günstige Voraussetzungen für Gewerbeansiedlungen

Verkehrslage

• 2 Autobahnanschlüsse (A 43 und A 1)

• Bahnanschluss zur Universitätsstadt Münster und Coesfeld

• Flughafen Münster/Osnabrück ca. 23 km

Qualifiziertes Arbeitskräftepotenzial

Gewerbegrundstücke

• preiswerte, sofort bebaubare Gewerbegrundstücke mit Breitbandanschluss –

ausgewiesen und auf die Bedürfnisse der Gewerbebetriebe zugeschnitten

• leistungsfähige Anlagen der Ver- und Entsorgung

Hoher Wohn- und Freizeitwert

• bevorzugte Wohnlage in der westmünsterländischen Parklandschaft

• voll erschlossene, preisgünstige Baugrundstücke in attraktiven Baugebieten

• alle Schulabschlüsse bis zum Abitur

• vielfältige Kultur- und Weiterbildungsmöglichkeiten

• vielseitige Freizeitangebote

Weitere Informationen erhalten Sie bei der

Gemeinde Havixbeck · Willi-Richter-Platz 1 · 48329 Havixbeck · Bürgermeister Klaus Gromöller

T 02507/33-128·F02507/33-5128 · gromoeller@gemeinde.havixbeck.de


18 DAS WIRTSCHAFTSLEBEN AUS DEN KREISEN WARENDORF & STEINFURT

Fit für das Zukunftsthema

Nummer eins

Digital-Team bietet Check für Unternehmen im Kreis Warendorf

„Wir kommen zu Ihnen“: Das Digital-Team und seine Partner wollen den Unternehmen im Kreis Warendorf die ersten digitalen Schritte erleichtern.

Foto: gfw

IMPRESSUM

Die Glasfaserversorgung im Kreis Warendorf

schafft die technische Voraussetzung

für die weitere Digitalisierung.

Doch reicht das schon?

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

NETZWERK STEINFURT WARENDORF

Aschendorff Medien GmbH & Co. KG

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Telefon: 0251 690-0,

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Vermarktung: Frank Micheel, Lars Normann

Redaktionsleitung:

Claudia Bakker (Anschrift wie oben)

Gestaltung Titelseite: Lisa Stetzkamp

Druck: Aschendorff Druckzentrum GmbH & Co. KG,

An der Hansalinie 1, 48163 Münster,

Telefon: 0251 690-0,

Fax: 0251 690-215

www.die-wirtschaft-muensterland.de

■ Damit die heimischen Unternehmen diese

Voraussetzungen auch optimal nutzen

können, bietet die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung

im Kreis Warendorf mbH

(gfw) seit einigen Monaten einen kostenfreien

und neutralen Digital-Check an. Das Angebot

richtet sich sowohl an große Firmen

als auch an kleinere Betriebe, und zwar aus

allen Branchen. „Wir suchen immer die passenden

Kooperationspartner und verstehen

uns selber als Plattform“, erläutert gfw-Geschäftsführerin

Petra Michalczak-Hülsmann,

die in diesem Bereich unter anderem

auf das Fraunhofer Institut, aber auch auf

den Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband

und über ein Dutzend weitere

Partner zählen kann.

Seit dem Frühjahr hat das Digital-Team

schon etwa 50 Checks durchgeführt. Dabei

ist den Beteiligten oft aufgefallen, dass die

Firmen schon digitaler unterwegs sind als sie

selbst gedacht hätten. „Oft wird von den Betrieben

gar nicht wahrgenommen, wieviel

sie in diesem Bereich bereits leisten“, sagt

Petra Michalczak-Hülsmann.

Darauf lässt sich gut aufbauen, denn fast

überall gibt es Entwicklungsmöglichkeiten,

die die Experten mit dem Interviewtool herausarbeiten

und gemeinsam mit den Firmen

bewerten. Dabei werden in der detaillierten

Auswertung auch Themen wie neue

Geschäftsmodelle, die Optimierung von Geschäftsprozessen,

die Kommunikation mit

Kunden und Lieferanten, IT-Sicherheit und

Mitarbeiterführung behandelt. Zusätzlich

beraten die Fachleute über passgenaue Förder-

und Beratungsprogramme sowie weitergehende

Angebote der Kooperationspartner.

Um das Angebot möglichst niedrigschwellig

zu halten, handelt es sich um ein persönliches

Gespräch in den Räumlichkeiten der

Firma. „Wir kommen zu Ihnen“, erläutert

Petra Michalczak-Hülsmann.

Dabei ist das gesamte Team für die Interviews

geschult.

Die Zahl der möglichen Teilnehmer ist immens:

18000 Unternehmen sowie 3300

Handwerks- und 2068 Landwirtschaftsbetriebe

können laut gfw von dem Projekt profitieren

und damit entscheidende Wettbewerbsvorteile

erzielen. „Unser Dienstleistungsangebot

ist einzigartig im Münsterland.“

Weder auf regionaler noch auf lokaler

Ebene gebe es derzeit etwas Vergleichbares,

um die Wirtschaftsunternehmen fit zu machen

für das Zukunftsthema Nummer eins.

Interessierte Unternehmen können das Digital-Team

unter Telefon 02521/85050 oder

digital_team@gfw-waf.de buchen.

www.gfw-waf.de


Berufsbekleidung: Ganz individuell

Einheitliche Berufsbekleidung

schafft beim Kunden schon bei der Begrüßung

einen Vertrauensvorschuss.

Berufskleidung von BRUNS + DEBRAY

wird sogar zum Imageträger Ihres

Unternehmens. Neben dem hohen

Tragekomfort bietet die westfälische

Firma in Warendorf Berufsbekleidung,

die in einzelnen Komponenten individualisiert

werden kann. Farben und

Materialien lassen sich austauschen

und so den besonderen Gegebenheiten

und dem Erscheinungsbild

eines Unternehmens anpassen. Dazu

gehört natürlich auch die Anbringung

des Logos. Denn jeder Mitarbeiter ist

auch ein „Werbeträger“. Mit geringem

Aufwand hebt sich dadurch ein

Unternehmen vom Wettbewerb ab und

sorgt für ein einheitliches und unverwechselbares

Auftreten des gesamten

Teams. Etwa 80 Prozent des Umsatzes

von BRUNS + DEBRAY werden mit

der Produktion von individualisierter

Berufs-und Imagebekleidung erwirtschaftet.

Berufsbekleidung:

Mit starken Serviceleistungen

BRUNS + DEBRAY reagiert als mittelständische

Firma auch flexibel auf die

Ansprüche seiner Kunden. Nicht nur

die Individualisierung der Bekleidung,

auch kurze Lieferzeiten, persönliche

Beratung und die möglichst schnelle

Realisierung von Sonderwünschen

sind selbstverständlich. Schon ab

Stückzahlen von 50 oder 200 Stück

profitieren Kunden vom kompletten

Service des Unternehmens. So wird

es auch für kleinere Betriebe möglich,

das persönliche Outfit preisbewusst zu

realisieren. BRUNS + DEBRAY steht seit

1925 für hochwertige Berufskleidung

und bis heute ist ein großer Teil der

Produktion und die gesamte Qualitätskontrolle

im westfälischen Stammwerk

angesiedelt.

Berufsbekleidung:

Mit Ideen und Nutzen

Zur Ergänzung und um Unternehmen

die Auswahl zu erleichtern, bietet

BRUNS + DEBRAY auch Handelsware

an.T-Shirts & Co., Funktions- und

Schutzkleidung, Schuhe und Accessoires

sind einfach unerlässlich. „Wir

wollen dem Kunden Individualisierung

plus Auswahl bieten. Er kann bei uns

beziehen, was er braucht“, so Guido

Hilke, Geschäftsführer. Dieses Konzept

leben Geschäftsführung und Mitarbeiter

bei BRUNS + DEBRAY und behalten

gleichzeitig die Weiterentwicklung

der Produkte im Blick. So wurde die

Kollektion um Classic Flex erweitert

– hier sind Oberschenkel, Bund

und Ärmel mit dehnbaren Einsätzen

versehen um mehr Bewegungsfreiheit

zu garantieren.

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20 DAS WIRTSCHAFTSLEBEN AUS DEN KREISEN WARENDORF & STEINFURT

om für unterwegs

Marcel Brinkmann hat mit Hilfe der Gründerschmiede seine eigene Firma eröffnet

Camper, Outdoor-Fans, Festivalbesucher

–sie alle haben

ein Problem. Bei ihren Hobbys

haben sie ein Stromdefizit.

■ Marcel Brinkmann, selbst

passionierter Angler, hat dies

schon ameigenenLeib erfahren.

Handyakku leer und keine Kamera

verfügbar

r, um den Fang

des Tageszufot

ografieren. Auch

eine Powerbank war für

ihn keine

adäquate Lösung – schließlich

sei auch diese viel zu schnell

leer.

Eine nächtliche Grübelei brachte

den gelernten Schlosser schließlich

auf die Idee der Solarbox.

Nach nur einer Woche Entwicklung

war der Prototyp fertig.

„Den habe ich dann immer weiter

optimiert“, erzählt der 30-

jährige Ahlener. Schließlich hat

er sich seine Erfindung eines mobilen

Stromgenerators aus Solar

patentieren lassen und eine eigene

Firma gegründet: den MB Solarbetrieb.

Den Wunsch, selbstständig tätig

zu sein, hatteder Gründer schon

immer. Doch nur mit der passenden

Idee war esnicht getan. Bei

den richtigen Schritten bis zur

Firmengründung half ihm auch

die Gründerschmiede im Kreis

Warendorf.

Gemeinsam schufen

sie die Voraussetzungenfür

seinGewerbe.

Seit dem vergangenen Jahr fertigt

und vertreibt Marcel Brinkmann

Solarboxen in drei verschiedenen

Größen, individuell

angepasst auf die Bedürfnisse

der Kunden.

„Es ist ein Unterschied, ob man

nur ein Radio betreiben will oder

einen Fön auf einem Festival“,

erläutert er. Die Solarboxen

unterscheiden sich nicht nur in

Solarboxeo

n in verschiedenen Größen fertigt und vertreibt Marcel Brinkmann seit dem

vergangenen Jahr.

der Größe–die kleinste ist etwas

kleiner als ein Schuhkarton,

während die größte 70 x40x 40

Zentimeter misst –sondern auch

in der Anzahl der Steckdosen

und USB-Ausgänge, je nachdem,

für welchen Zweck der Kunde

die Solarbox benötigt.

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22 DAS WIRTSCHAFTSLEBEN AUS DEN KREISEN WARENDORF & STEINFURT

Wiedereinstieg erleichtern

Für jede Frau gibt es einen individuellen beruflichen Weg

Wege zurück in den Job sind vielfältig.

Foto: dpa

Wenn sich Frauen für Kinder entscheiden,

ist die berufliche Unterbrechung

der Elternzeit ein typischer

Lebensabschnitt. Eine Rückkehr

in den Beruf stellt viele Frauen

vor Herausforderungen. Zentrale

Beratungsstellen wie Frau

und Beruf e. V., Impulse

e. V. oder die Gesellschaft

für Wirtschaftsförderung

geben Hilfestellungen

und Tipps beim

Wiedereinstieg: egal

ob bei den ersten Schritten

zurück in den Beruf oder

in die Selbstständigkeit.

■ Damit der individuelle berufliche

Neustart gut gelingt, geben der Geschäftsführer

für den Kreis Warendorf

bei Impulse e.V., Peter Berding, und

seine Mitarbeiter Unterstützung.

„Wir sind sicher: Für jede Frau gibt es

einen individuellen Weg, und auf diesem

begleiten wir sie gerne“, sagt er.

Der Verein Impulse leistet schon über

Jahre hinweg die Beratungsarbeit in

Zusammenarbeit mit Frau und Beruf.

„Unser Schwerpunkt liegt allerdings

auf der Beratung zur beruflichen Entwicklung

und dem Bildungsscheck“,

erklärt Berding. Auch Frauen, die sich

beruflich neuorientieren wollen, können

sich an Impulse wenden.

Dorothee Klar, Beraterin bei Frau und

Beruf e.V., hat im Zuge ihrer Arbeit festgestellt,

dass viele Frauen zu ihr kommen,

weil sie mit ihrer beruflichen Situation

unzufrieden sind. Die Gründe dafür

seien diesen zunächst noch gar

nicht richtig bewusst, sie fühlten sich

manchmal nur sehr erschöpft, sind nervös

oder können schlecht schlafen.

„Wir machen den Frauen dann ein Angebot,

gemeinsam über ihre berufliche

Situation nachzudenken“, sagt sie. Dabei

gehe es oft auch darum, dass die

Frauen über ihre Leidenschaften und

Fähigkeiten nachdenken. So können

sie neue Wege oder Teilzeitmodelle für

sich in Betracht ziehen, die sie mit der

Kindererziehung in Einklang bringen

können.

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Gemeinsam Mehrwert schaffen

Digital vernetzt in die Zukunft

„Jeder muss etwas machen.

Deutschland hat hier Nachholbedarf“,

ist Peter Göcking, Steuerberater

in der Wirtschaftsprüfungsund

Steuerberatungskanzlei DWL

– Döcker und Partner mbB in Rheine

überzeugt – und meint damit

das Thema Digitalisierung.

Jeder muss was tun: Da sind sich Philipp Schwarberg

(l., Geschäftsführer DWL IT-Service GmbH), Peter Göcking

und Marion Räder einig. Sie wissen um die Bedeutung

der digitalen Vernetzung.

Foto: Dietmar Jaeschke

■ „DWL stand schon immer dafür, gut

automatisiert und digitalisiert zu sein“,

fährt der Steuerberater fort und blickt

dabei auf die DWL IT-Service GmbH,

ein eigens zur besseren Vernetzung mit

den Mandanten gegründetes Unternehmen.

Bedeutet: Über den IT-Service bietet

die Kanzlei ihren Mandanten die Möglichkeit

an, sich mit der individuell benötigten

Hard- und Software ausstatten

zu lassen, um alle für eine fruchtbare

Zusammenarbeit nötigen Arbeiten

auf ein Mindestmaß zu reduzieren und

auf digitalem Weg erledigen zu können.

„Wir wollen unsere Mandanten

dabei unterstützen, Prozesse zu optimieren“,

bringt es Göcking auf den

Punkt. Dadurch schaffe sich der Kunde

Freiräume für andere Aufgaben, weil

etwa zeitraubende Besuche beim

Steuerberater entfielen. „Ich glaube,

dass wir in diesem Bereich ein Alleinstellungsmerkmal

haben“, so Göcking

weiter.

Für die Kooperation mit den Mandanten

setzt die Kanzlei auf Programme

wie DATEV Unternehmen online oder

DATEV Arbeitnehmer online, über die

sich sämtliche Arbeiten in Sachen Finanzbuchhaltung

und Zahlungsverkehr

oder die Lohnbuchhaltung auf digitalem

Weg abwickeln lassen.

Wie Marion Räder (Diplom-Betriebswirtin

mit Zusatzqualifikation Buchhaltronikerin)

erklärt, lässt sich die benötigte

Technik „ganz schnell einrichten“.

Rund zwei Wochen dauere es

nach Angebotserstellung, bis der Mandant

diese nutzen kann. Wobei sich der

IT-Service um die Einrichtung der

Hard- und Softwarekomponenten vor

Ort beim Mandanten kümmert und Räder

dafür verantwortlich zeichnet, dass

der Kunde entsprechend geschult wird,

bis alles problemlos läuft.


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