HessenJaeger 12/2018 E-Paper

NeumannNeudamm

Der HessenJäger im Dezember, das Jagdmagazin für Hessen kommt monatlich aktuell mit jagdlichen Kleinanzeigen und den wichtigsten Infos für Jägerinnen und Jäger in Hessen und den angrenzenden Bundesländern. In dieser Ausgabe sind wieder wichtige Partner mit dabei, wie z.B. unser Allrad Partner Autohaus Schüppler mit SUBARU Angeboten.

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12

Ausgabe 12/2018

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Liebe Jägerinnen und Jäger,

Die Stimmen zur Landtagswahl vom 28. Oktober

2018 mussten wegen Versäumnissen in

einigen Wahllokalen in Frankfurt am Main nochmal

nachgezählt werden. An der Sitzverteilung

im Hessischen Landtag hat sich dadurch aber

nichts geändert. Von den zu vergebenden Sitzen

entfallen 40 auf die CDU, jeweils 29 auf die SPD

und Bündnis 90/Die Grünen, 19 auf die AfD, 11

auf die FDP und 9 auf Die Linke. Rechnerisch

möglich ist danach weiterhin die Fortsetzung der

bisherigen Regierung aus CDU und Bündnis 90/

Die Grünen, sie verfügt über genau 69 Mandate

und könnte mit einer Stimme Mehrheit regieren.

Dasselbe würde für ein Bündnis aus CDU und

SPD gelten. Rechnerisch möglich ist auch eine

sogenannte Ampel-Koalition aus SPD, Bündnis

90/Die Grünen und FDP, sie würde ebenfalls

über 69 Sitze verfügen und könnte mit einer

Stimme Mehrheit regieren.

Die Nachzählung hat ergeben, dass die SPD und

Bündnis 90/Die Grünen zwar mit jeweils 19,8%

der Zweitstimmen nahezu gleichauf liegen. Die

SPD hat aber immer noch 66 Stimmen (statt

ursprünglich über 90) weniger als Bündnis 90/

Die Grünen, so dass sie nur drittstärkste Kraft im

Hessischen Landtag ist. Das bedeutet, dass es

im Falle einer Ampel-Koalition einen grünen Ministerpräsidenten

gäbe. Das hat die FDP jedoch

ausgeschlossen, so dass zurzeit die Fortsetzung

der schwarz/grünen Koalition ein wahrscheinliches

Szenario ist.

Liebe Jägerinnen und Jäger, wie ich bereits in

meinem letzten Vorwort schrieb, ist es nun ganz

wichtig, dass jede und jeder von Ihnen die Abgeordnete

und den Abgeordneten vor Ort, die

das Direktmandat erzielt haben, kontaktiert, um

sie dazu aufzufordern, bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen

die Interessen der Jagd

und der Jägerschaft in Hessen zu beachten. Der

Landesjagdverband Hessen hatte bereits am 15.

November 2018 Vertreter der hessischen CDU in

Bad Nauheim zu Gast und hat dort unsere Wahlprüfsteine

und die Antworten der CDU-Hessen

nochmals eindringlich in Erinnerung gebracht

sowie Kernforderungen für zukünftiges Regierungshandeln

formuliert.

Am 13., 14. und 15. November 2018 haben die

Bezirksversammlungen der Bezirke Kassel, Wiesbaden

und Darmstadt stattgefunden. Dort wurden

das Wahlergebnis der Landtagswahl und das

weitere Vorgehen auch und gerade im örtlichen

Umfeld der Vereine angesprochen, sowie Kernforderungen

diskutiert. Weiter wurden die solide

Haushaltsführung des Landesjagdverbandes und

die Aktivitäten hinsichtlich der Jagdabgabe eingehend

vorgestellt. Hinsichtlich der Projektförderung

befindet sich die vom Landesjagdverband

Ein Wort zur Sache

angeregte und erarbeitete Förderrichtlinie beim

HMUKLV noch in Bearbeitung, soll aber in diesem

Jahr noch verabschiedet werden. Hinsichtlich

der Frage, ob der Landesjagdverband das

Verhandlungsangebot von HMUKLV und HMdF

zu einer stark vereinfachten Form der institutionellen

Förderung, die die Unabhängigkeit und

Entscheidungsfreiheit des Landesjagdverbandes

wahrt, aufgreifen soll, erteilten alle drei Bezirke

(zwei einstimmig, einer bei einer Gegenstimme)

dem Vorstand einen Verhandlungsauftrag. Ob

diese Verhandlungen zum gewünschten Erfolg

führen, wird sich zeigen.

Hinsichtlich der Rücktritte von zwei Vorstandsmitgliedern,

kurz vor der auf den 25. Oktober

2018 terminierten Vorstandssitzung, nahmen die

Bezirke Kassel und Darmstadt diese zur Kenntnis.

Im Bezirk Darmstadt wird auf der nächsten

Bezirksversammlung Anfang 2019 eine Ergänzungswahl

stattfinden. Im Bezirk Wiesbaden

wurde beschlossen, die beiden ehemaligen Vorstandsmitglieder

zur nächsten Bezirksversammlung

Anfang 2019, auf der eine Ergänzungswahl

stattfinden wird, zur Erläuterung zu laden.

Wie ich bereits in meinem letzten Vorwort

schrieb, hat der Vorstand einstimmig die Rücktritte

bedauernd zur Kenntnis genommen. Die

Uhrzeit, zu der wir die Rücktrittserklärung des

Vorstandsmitglieds des Bezirks Wiesbaden erhalten

haben, hat mich insbesondere wegen der

Nennung persönlicher Daten unserer fleißigen,

engagierten und hoch motivierten Bediensteten,

die darüber erschüttert und verletzt waren, sehr

schockiert. Es lag nicht in meiner Absicht, das

ehemalige Vorstandsmitglied Schäfer persönlich

in Beziehung zu dem dunkelsten Kapitel deutscher

Geschichte zu setzen oder seine Rücktrittserklärung

als Kakophonie zu bezeichnen. Mein

Appell, dass wir geschlossen auftreten und mit

einer Stimme sprechen müssen, denn nur wenn

wir alle gemeinsam an einem Strick in die gleiche

Richtung ziehen, werden wir beachtet und

ernst genommen, richtet sich unverändert an

die gesamte im Landesjagdverband organisierte

Jägerschaft, nicht an namentlich genannte

Einzelne. Denn gerade in Zeiten wie diesen, in

denen die Großwetterlage in Hessen immer noch

ungewiss ist, brauchen wir eine gemeinsame

starke Stimme gegenüber der Politik und keinen

Missklang (Synonym: Kakophonie).

Liebe Jägerinnen und Jäger, der Landesjagdverband

Hessen informiert die hessischen Jägerinnen

und Jäger ständig über die Vereinsvorsitzenden

zu Neuem im Lande Hessen. Wenn Sie

unmittelbar, zeitnah und den Tatsachen entsprechend

informiert werden wollen, melden Sie sich

auf der Homepage (unter www.ljv-hessen.de/

newsletter) als Bezieher unseres Newsletters an.

Die Anmeldung ist kinderleicht. Sie müssen nur

Ihre E-Mail-Adresse eingeben und auf „bestellen“

klicken, schon werden sie direkt von ihrem

Landesjagdverband Hessen informiert.

Liebe Jägerinnen und Jäger, ich wünsche Ihnen

ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten

Rutsch ins neue Jahr 2019.

Ihr Prof. Dr. Jürgen Ellenberger

Präsident des Landesjagdverbandes

3

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Voller Freude tobt dieser Deutsch-Drahthaar durch den

Schnee, dass die Ohren nur so fliegen. Aber nicht nur

zum Toben und Herumtollen ist eine Neue eine wahre

Wonne, sie deckt auch auf, was im Revier unterwegs ist

und macht das Spüren leichter. Auch sind Vollmondnächte

bei Schnee gefühlt taghell, sodass das Ansprechen

gut möglich ist, vorausgesetzt es erscheint etwas

auf der hellen Fläche.

Ein Wort zur Sache

Vorwort ...............................................................................................................3

Impressum ..........................................................................................................4

Jagdpolitik und Aktuelles

Gutachten zur Klage der FDP gegen die Jagdverordnung liegt nun vor................6

DJV klärt für Jäger offene Fragen zum Verpackungsgesetz..................................6

Wildschadenstabellen...........................................................................................6

Jagd übersteht 2. Gegeninitiative in Zürich problemlos........................................7

Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Umweltministerkonferenz soll Lösungen präsentieren...........................................8

Fellwechsel: Mitte November hat die neue Saison begonnen..................................9

Flatterulme............................................................................................................9

Ergebnis der Jägerprüfung gesamt 2018 in Hessen...............................................10

Impressum

HessenJäger – Offizielles Mitteilungsblatt des Landesjagdverbandes

Hessen e.V. mit den amtlichen Verlautbarungen der

Hessischen Jagdbehörden.

Erscheinungstermin: In der ersten vollen

Woche des Monats

Redaktionsschluss für Ausgabe 01/ 2019:

05.12.2018

Redaktion (ViSdPG)

Alexander Michel, Geschäftsführer des LJV Hessen

LJV Hessen, Am Römerkastell 9, 61231 Bad Nauheim

Postanschrift: Postfach 16 05, 61216 Bad Nauheim

Tel.: 06032/2008, Fax: 06032/4255

E-Mail: info@ljv-hessen.de, www.ljv-hessen.de

Verlag

Verlag J. Neumann-Neudamm

Schwalbenweg 1, 34212 Melsungen

Tel.: 05661/9262-26, Fax: 05661/9262-19

E-Mail: info@neumann-neudamm.de

www.neumann-neudamm.de

Mitarbeiter der Redaktion:

Heike Bettner (HBe), Benia Hüne (HB),

Antje Engelbart-Schmidt, Niko Fux

4

HessenJäger

Ausgabe 12/18

5 Jahre!

Mit dieser Ausgabe erscheint der

HessenJäger seit 5 Jahren wieder im

nordhessischen Verlag J. Neumann-

Neudamm. Zu diesem kleinen Jubiläum

möchten wir uns beim LJV und bei allen

hessischen Jägern für die gute Zusammenarbeit

bedanken. Wir wünschen allen

eine frohe Adventszeit, ein gesegnetes

Weihnachtsfest und einen guten Rutsch

ins Jahr 2019!

Waidmannsheil aus Melsungen,

Ihr Team des

Verlag J. Neumann-Neudamm!

Anzeigenbetreuung / Kleinanzeigen

Roland Zobel (Anzeigen),

E-Mail: anzeigen@hessenjaeger-online.de

Andrea Balde (Kleinanzeigen),

E-Mail: kleinanzeigen@hessenjaeger-online.de

NJN Media AG

Schwalbenweg 1, 34212 Melsungen

Tel.: 05661/9262-26, Fax: 05661/9262-19

Layout

Verlag Neumann-Neudamm, Benia Hüne

benia.huene@neumann-neudamm.de

Druck

Brühlsche Universitätsdruckerei GmbH & Co KG, Gießen

Bildnachweis

Titelbild: Fotolia - Steve Oehlenschlager; Alle nicht gekennzeichneten

Fotos wurden uns vom jeweiligen Urheber zur Verfügung gestellt.

Bezugspreis

60,00 €/Jahr. Die Mindestbezugszeit beträgt 1 Jahr. Das Abonnement verlängert

sich um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis 4 Wochen vor Ablauf

schriftlich gekündigt wird. Für Mitglieder der dem LJV Hessen angeschlossenen

Vereine ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten. Mit Namen

gezeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

oder der Herausgeber wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte,

Datenträger, Bilder und Bücher wird keine Haftung übernommen und keine

Rücksendegarantie gegeben. Die Redaktion ist berechtigt, Texte zu bearbeiten.

Meldungen und Nachrichten nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr.

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages.

In dieser Ausgabe finden Sie Beilagen der Firmen:

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Inhalt

Gothaer bringt neue Bewegungsjagdversicherung heraus......................................10

Sauenstrecke und Baummast ...............................................................................12

Die Umweltlotterie GENAU...................................................................................15

Autorabatte für LJV-Mitglieder.............................................................................15

Viel Fleisch

für viel Power!

DJV-Nachrichten

Vogelwarten: Ringfunde melden!.........................................................................18

Weihnachts-Aktion im DJV-Shop ........................................................................18

YouTube Jagdfilm-Wettbewerb „Sophie-Award“ startet 2019..............................18

Aus den Vereinen

BBezirk Kassel......................................................................................................20

Bezirk Wiesbaden.................................................................................................22

Bezirk Darmstadt..................................................................................................22

Hegegemeinschaften............................................................................................27

Rezepttipp

Besoffener Hirsch.................................................................................................31

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Drückjagdsaison!

Jagdgebrauchshunde

BLEIB!..................................................................................................................28

Ergebnisse............................................................................................................29

Lernort Natur

Fuchs Felix ..........................................................................................................32

Aus der Jagdbranche

Auto-Park Lang....................................................................................................36

Große Geschäftserweiterung bei Waffen-Weber...................................................36

Einer, der sich traut..............................................................................................36

Auf zur Pferd & Jagd............................................................................................37

Vom 6. bis zum 9. Dezember...............................................................................37

Hund & Pferd.......................................................................................................37

AKAHs Geschenkideen 2018................................................................................37

Lernen in der Natur..............................................................................................38

Wähler in Bayern stimmen für Gams & Co.!........................................................38

Der König der Tiere..............................................................................................39

Viel Fleisch für mehr Power!

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Jagdverpachtung, Jagdgelegenheit......................................................................40

Jagdgelegenheit, Waffen & Optik, KFZ, Hunde, Jagdschulen, Verschiedenes.......41

Waffen & Optik, Verschiedenes............................................................................42

Buchbesprechung

Tipps zu Büchern ................................................................................................................44

Jagd und Hege

Der Jäger unterm Christbaum..............................................................................14

Der West-Nil-Virus...............................................................................................19

Museum Jagdschloss Kranichstein/ Museum bioversum Kranichstein...................11

Lehrgänge der LandesJAGDschule des Landesjagdverbandes Hessen e.V.............45

Büchsenlicht, Jagdzeiten in Hessen, Revierkalender................................................46

Frohe Weihnachten

und einen guten Rutsch!

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Jagdpolitik und Aktuelles

Gutachten zur Klage der FDP gegen die Jagdverordnung liegt nun vor

Der Wildökologe Prof. Dr. Dr. Sven Herzog

von der Technischen Universität Dresden

spricht sich in seinem nun vorgelegten

Gutachten für eine Überarbeitung der Hessischen

Jagdverordnung unter Ausschluss

sachfremder Argumente aus. Die FDP-Fraktion

im Hessischen Landtag hat bereits

2016 gegen die Jagdverordnung Klage vor

dem Staatsgerichtshof eingereicht und das

Gutachten in Auftrag gegeben.

Herzog zu den im Rahmen der Hessischen

Jagdverordnung geänderten Jagd- beziehungsweise

Schonzeiten: „Die überwiegende

Mehrzahl der Änderungen schränkt

das Jagdausübungsrecht ein, ohne dass

mit der jeweiligen Einschränkung ein durch

wissenschaftliche Untersuchung belegbarer

Vorteil, etwa aus Sicht des Tier- oder

Artenschutzes, gegenübersteht.“

Der Umfang der Änderungen in der Jagdverordnung

lasse darauf schließen, „dass

man sich hierbei nicht ausschließlich von

sachlichen, sondern politischen Erwägungen

leiten ließ“, so Herzog weiter.

Fotolia.com - Riverwalker1

Gutachten bestätigt: Schonzeit für Waschbärjunge ist

kontraproduktiv.

Beim Waschbären kommt er beispielsweise

zu dem Schluss, dass für Jungtiere

eine Schonzeit kontraproduktiv sei. Herzog

empfiehlt eine ganzjährige Bejagung der

Waschbär-Jungtiere, da die Kleinbären sowohl

wassergebundene Arten, Bodenbrüter

und baumbrütende Vogelarten erbeuten

und somit einen negativen Einfluss auf gefährdete

Arten haben.

Auch für Jungfüchse empfiehlt der Experte

eine ganzjährige Jagdzeit aus Gründen

des Artenschutzes als „angemessen und

lokal auch erforderlich“, da der Fuchs ein

Profiteur der großflächigen industrialisierten

Landwirtschaft ist, in der es viele seiner

Beutearten ohnehin schwer haben und sie

in ihrem Bestand gefährdet sind.

Der Landesjagdverband Hessen fordert

alle Parteien auf, die in den Hessischen

Landtag gewählt werden, die Jagdverordnung

nach der Wahl schnellstmöglich nach

den Forderungen des LJV Hessen zu ändern.

Jürgen Ellenberger: „Vor diesem Hintergrund

heißt es für alle Mitglieder und Freunde

der Jagd: Mit rund 24.000 Jägerinnen und Jägern,

deren Familien und Bekannten haben wir

mit mindestens 150.000 Personen eine starke

Stimme in Hessen. Nutzen wir diese Chance für

ein Umdenken in der hessischen Landespolitik

– für eine zukunftsfähige Jagdverordnung.“

Sprechen Sie direkt Ihren gewählten

Landtagsabgeordneten vor Ort an.

M.Stifter, LJV-Pressesprecher

DJV klärt für Jäger offene Fragen zum

Verpackungsgesetz

Das neue Verpackungsgesetz, das zum

1. Januar 2019 in Kraft tritt, bringt auch für

einige Jäger neue Pflichten mit sich. Aktuell

besteht noch erhebliche Unsicherheit darüber,

wer von dem Gesetz betroffen ist. Nach

einer vorläufigen Einschätzung dürften viele

Jäger, die Wildbret verpackt, etwa vakuumiert,

verkaufen, nicht in den Anwendungsbereich

fallen, da sie nicht „gewerbsmäßig“

handeln. Der DJV hat einen Verpackungsrechtsexperten

beauftragt, hierzu ein belastbares

Gutachten zu erstellen.

Am 01.01.2019 tritt das neue Verpackungsgesetz in

Kraft.

6

HessenJäger

Ausgabe 12/18

Der LJV wird auf der Homepage und im

Newsletter (www.ljv-hessen.de/newsletter)

über das Gutachten informieren, das

Anfang Dezember vorliegen soll. Registrierungen

sollten deshalb nicht unüberlegt in

diesem Jahr vorgenommen werden. Sofern

Zweifel bestehen, sollte mit der Registrierung

abgewartet werden, bis die Stellungnahme

des DJV vorliegt.

Der DJV hat unterdessen ein erstes Frage-Antwort-Papier

zum Thema veröffentlicht

(Download unter: http://bit.ly/fua_verpackungsgesetz).

Es wird ergänzt, wenn

die noch offenen rechtlichen Einzelheiten

geklärt sind.

Das Verpackungsgesetz löst zum 1. Januar

2019 die bislang geltende Verpackungsverordnung

ab. Neu ist unter anderem eine

Registrierungspflicht für Hersteller von verpackten

Produkten. Diese müssen sich, wie

bisher, an einem „dualen System“ zur Entsorgung

der Verpackung beteiligen. Die Regelung

gilt jedoch nur für das „gewerbsmäßige“

Inverkehrbringen. Unter welchen Umständen

auch Jäger davon betroffen sind, ist noch Gegenstand

einer juristischen Prüfung.

Wildschadenstabellen

Die jetzt durch das

Regierungspräsidium Kassel zur

Verfügung gestellten Richtwerte für die

Ermittlung von Aufwuchsschäden an

landwirtschaftlichen Kulturen sind auf

Seite 16/17 und unter

https://ljv-hessen.de/downloads/

einsehbar.

Achtung:

Der Redaktionsschluss für die

Ausgabe 1/2019 ist der

05.12.2018,

der Anzeigenschluss der

10.12.2018!

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Jagd übersteht 2. Gegeninitiative in Zürich problemlos

Jedes erlegte Wildschwein würde den Steuerzahler im Kanton Granz

2.400 Euro kosten

Der DJV begrüßt es,

dass die Bevölkerung des

Kanton Zürich die Anti-Jagd-Initiative

„Wildhüter

statt Jäger“ abgelehnt

hat: 84 Prozent haben sich

in einem Volksentscheid

dagegen ausgesprochen.

In einer Pressemeldung

sagte Hanspeter Egli, Präsident

JagdSchweiz, das

bewährte System sei verankert

und anerkannt. Eine

der Initiatoren äußerste gegenüber der

Neuen Zürcher Zeitung, sie hätten keine

Zeit gehabt, die Leute zu informieren. Bereits

im Frühjahr hatte die Jagdverbotsinitiative

null Stimmen im Kantonsrat erhalten.

Anders sieht es im urbanen Genfer Kanton

aus. Dort wurde 1974 die private Jagd

abgeschafft. Jagdgegner bezeichnen den

Kanton fälschlicherweise oft als jagdfrei.

Stattdessen erlegen vom Steuerzahler

finanzierte Wildhüter jährlich etwa 500

Wildschweine - das sind 1,8 Tiere pro 100

Hektar, fast genauso viele wie im wildschweinreichen

Brandenburg. Das einst

Leserbrief zu:

Kanton Zürich: 84 Prozent stimmten im Volksentscheid gegen ein Jagdverbot.

Quelle: DJV

zum Pilotprojekt erklärte Unterfangen ist

kostspielig und kein realistisches Modell

für andere Länder.

Die rund 450.000 Genfer zahlen 1,2 Millionen

Euro Steuergelder für ein Dutzend

Wildhüter jährlich. Das sind stolze 2.400

Euro pro Wildschwein. Jagdgegner argumentieren

gern, der Einsatz der Wildhüter

koste jeden Steuerzahler lediglich so viel

wie eine Kaffeetasse. Bezogen auf die in

Deutschland im Jagdjahr 2016/17 erlegten

Rehe, Hirsche und Wildschweine wären

mindestens 4,7 Milliarden Euro jährlich für

die staatliche Wildschadens- und Seuchenprävention

nötig.

Antwort der Parteien zur Landtagswahl 2018 auf die Frage der

Bereitschaft zur hessenweiten Abschaffung der Jagdsteuer (HJ

9/2018, S. 7-29)

Es ist eine Unverschämtheit, wie die

befragten Parteien die Jägerschaft bei der

Beantwortung der Frage ihrer Bereitschaft

zur Abschaffung der hessenweiten Jagdsteuer

verdummen wollen.

Durch einfache Änderung von § 8 des

Hessischen Gesetzes über kommunale

Abgaben kann der Hessische Landesgesetzgeber

jederzeit die Ermächtigung zur

Erhebung der Jagdsteuer in Hessen aufheben.

In zahlreichen Bundesländern, z.B. Bayern,

Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern,

Sachsen und Sachsen-Anhalt darf

bereits heute landesweit keine Jagdsteuer

mehr erhoben werden.

Fazit: Die befragten Parteien sind nicht

zur hessenweiten Abschaffung der Jagsteuer

bereit oder sie wissen nicht, dass

hierfür der Hessische Landtag zuständig

ist, für den sie kandidieren.

Dr. jur. Joachim Wittmann, Rüsselsheim

Jagdpolitik und Aktuelles

Spannung pur!

Jagd- und Kriminalgeschichten

Erstens kommt es anders und zweitens

als man denkt — frei nach diesem

Motto erwarten den Leser

zwölf Kurzgeschichten, die es in sich

haben: Von Beziehungsfragen über

einen Rachefeldzug bis hin zum hochaktuellen

Thema Wolf ist alles dabei.

Bei dieser spannend gruseligen Unterhaltung

wird das Schmökern zur

sprichwörtlichen Kugel, die — einmal

aus dem Lauf — keiner mehr aufhält.

Aber Vorsicht: Der Autor versteht

es blendend, die allzu Leichtgläubigen

aufs Glatteis zu führen.

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Christian Oehlschläger,

1954 in Hannover

geboren, ist

Förster bei der

Landwirtschaftskammer

Niedersachsen.

Er war

mehrere Jahre als

forstlicher Berater

in Mittel- und Südamerika

tätig, bevor

er die Bezirksförsterei

Burgwedel

übernahm.

7

HessenJäger

Ausgabe 12/18


Jagdpolitik und Aktuelles

Umweltministerkonferenz soll Lösungen präsentieren

DJV fordert pragmatische Lösungen im Umgang mit verhaltensauffälligen Wölfen: Nachhaltige Entnahme von

Einzeltieren oder Rudeln widerspricht nicht dem Schutzzweck.

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HessenJäger

Ausgabe 12/18

Praxis-Kalender 2019

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Wochenaufteilung mit ausreichend

Platz für Notizen, dazu für

jeden Tag im Jahr die Mondzeiten mit

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nützliche Tipps für den Saujäger sowie

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Die Zahl der Nutztierrisse durch Wölfe steigt stetig an.

Die Zahl der Nutztierrisse durch Wölfe

steigt stetig an. Erst im November hat ein

Wolf in Schleswig-Holstein mutmaßlich 14

Schafe getötet. Der DJV forderte deshalb

die Teilnehmer der Umweltministerkonferenz

(UMK) am 07. November 2018 in

Bremen auf, endlich konkrete Lösungen

für den Umgang mit verhaltensauffälligen

Wölfen zu präsentieren. Den Spielraum,

den die europäische FFH-Richtlinie bietet,

muss die Bundesregierung nun nach einer

bereits einjährigen Prüfungsphase endlich

nutzen und das Bundesnaturschutzgesetz

novellieren (§ 45 Art. 7 BNatSchG): Eine

angepasste, nachhaltige Entnahme von Einzeltieren

oder Rudeln widerspricht laut DJV

nicht dem Schutzzweck.

„Wir brauchen klar definierte Kriterien, die

auch von der betroffenen Bevölkerung des

ländlichen Raums verstanden und mitgetragen

werden. Es geht um die Herstellung

eines Sicherheitsgefühls vor dem größten

heimischen Fleischfresser“, sagte DJV-Präsidiumsmitglied

Helmut Dammann-Tamke.

Wölfe sind laut DJV bereits verhaltensauffällig,

wenn sie sich auf Nutztiere spezialisiert

haben oder sich mehrfach menschlichen

Siedlungen nähern. Eine Vergrämung ist in

der Praxis nicht möglich, deshalb müssen

verhaltensauffällige Einzeltiere oder Rudel

schnellstmöglich entnommen werden.

Die Bundesregierung fordert der DJV auf,

Nutztierhalter in Wolfsgebieten unbürokratisch

zu unterstützen. Dies gilt für Präventionsmaßnahmen

und Schadensausgleich.

Ziel muss der hundertprozentige Ausgleich

mit verbindlichem Rechtsanspruch für die

durch Wölfe verursachten Schäden sein. Dabei

darf es keine Rolle spielen, ob die Nutztiere

gewerblich oder als Hobby gehalten

werden. Insbesondere die Weidetierhaltung

prägt unsere Kulturlandschaft und ist für den

Artenschutz von hoher Bedeutung. Weiterhin

fordert der DJV die Bundesregierung auf, einen

UMK-Beschluss von Herbst 2017 zügig

umzusetzen und den günstigen Erhaltungszustand

der grenzübergreifenden Wolfspopulation

künftig jährlich zu überprüfen. Aktuelle

Monitoringdaten lassen keinen Zweifel, dass

die Wölfe in Deutschland und Polen gemeinsam

in einem guten Erhaltungszustand sind.

Es bedarf laut DJV lediglich der politischen

Entschlossenheit, dies auch festzustellen.

„Einige Bundesländer haben den akuten

Handlungsbedarf erkannt und kürzlich eine

Bundesratsinitiative gestartet, die wir sehr

begrüßen“, sagte Helmut Dammann-Tamke.

Darin haben die vom Wolf besonders

betroffenen Länder Brandenburg, Niedersachsen

und Sachsen ein nationales Wolfskonzept

gefordert sowie klare Regeln für

die Entnahme von verhaltensauffälligen Tieren.

Aktuellen Medienberichten zufolge will

Schleswig-Holsteins Umweltminister Jan

Philipp Albrecht (Grüne) verhaltensauffällige

Wölfe nun töten lassen.

Der Besondere unter den Guten!

Jagd & Hund 2019

Traumhafte Wildtierfotos und faszinierende Jagdaufnahmen mit und

ohne unsere vierbeinigen Helfer machen diesen Kalender zu einer Zierde

für das Jagd- oder Wohnzimmer und zum optimalen Geschenk für

jeden Jäger und Naturliebhaber. 14-tägiges Kalendarium, Mondphasen,

Sonnenlauf, Auf- und Untergangszeiten, Raum für eigene Notizen, Halbjahresplaner,

Wire-O-Bindung in der Mitte. Format: 40 x 29 cm.

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Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Fellwechsel: Mitte November hat die neue Saison begonnen

Das gemeinsame Projekt „Fellwechsel“ von LJV Baden-Württemberg und DJV

geht in die zweite Saison. Ab Mitte November werden verwertbare Bälge von

Raubwild, Nutria und Bisam gesammelt werden. Hier erfahren Jägerinnen und

Jäger, wie sie am Projekt teilnehmen können.

Mitte November startete für die Fellwechsel

GmbH die neue Saison. Für Jägerinnen

und Jäger gilt es einige wichtige Punkte zu

beachten. Antworten auf die wichtigsten

Fragen hat der Deutschen Jagdverband

(DJV) zusammengestellt.

Welche Wildarten werden angenommen

und welche Kriterien

müssen die erlegten Tiere erfüllen?

Angenommen wird alles Raubwild sowie

Nutria und Bisam - erlegt von Mitte November

2018 bis zum 3. Februar 2019. Am

besten sind diese erlegt mit Schrot oder der

„kleinen Kugel“ (Ausschuss nicht größer

als eine 2-Euro-Münze). Ebenso werden

Tiere angenommen, die mit der Falle gefangen

wurden. Nicht angenommen werden

kann Fall- oder Unfallwild.

Wie müssen die Tiere beschriftet

und verpackt sein?

Die Tiere sollten nach der Erlegung

einzeln, stabil verpackt und mit dem Herkunftsnachweis

versehen werden. Danach

heißt es, die korrekt verpackten Tiere einzufrieren

und an einer der vielen deutschlandweiten

Sammelstellen abzugeben. Weitere

Infos dazu gibt es beim Hegering oder

Kreisjagdverband.

Wo gibt es weitere Infos und Tipps?

Detaillierte Informationen zur Qualität der

Bälge und praktische Tipps für die Verpackung

gibt es auf den Seiten der Fellwechsel

GmbH.

Die Fellwechsel GmbH wurde Ende 2016

vom DJV und dem LJV Baden-Württemberg

gegründet. Ziel des Projektes ist es, das Fell

Ziel des Projektes ist es, das Fell von jagdlich erlegten

Raubsäugern einer nachhaltigen, sinnvollen Nutzung

zuzuführen. Quelle: DJV

von jagdlich erlegten Raubsäugern einer

nachhaltigen, sinnvollen Nutzung zuzuführen.

Die Herkunft der heimischen Felle wird in der

Weiterverarbeitung durch das Siegel „WePrefur“

(www.weprefur.de) dokumentiert.

Übrigens: In der letzten Saison haben

Jägerinnen und Jäger das gesamte Wild

kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies hilft

dem jungen Unternehmen enorm dabei, die

Zukunft des Projekts zu sichern und damit

zur nachhaltigen Verwertung von wertvollen

Ressourcen beizutragen!

Flatterulme

Baum des Jahres 2019

Die Flatterulme wird 2019 im Mittelpunkt

vieler Aktionen stehen. Dies entschieden

die Mitglieder des Kuratoriums Baum des

Jahres.

Die Flatterulme ist eine seltene Baumart,

deren Erhalt einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz

leistet. Sie ist die Leitbaumart heute

selten gewordener Bach- und Flußauen.

Manche Arten wie der Ulmenblattfloh kommen

nur an der Flatterulme vor. Auch für alle

anderen spezialisierten Ulmenbesiedler wie

den Ulmenzipfelfalter ist sie eine "Rettungsinsel"

dort, wo die anderen beiden Ulmenarten

dem Ulmensterben zum Opfer fielen.

Seit über hundert Jahren kämpfen die Ulmen

mit einem Pilz, der über den Kleinen

und Großen Ulmensplintkäfer übertragen

wird. Die Pilzsporen wachsen in den Leitbahnen

des Baumes und unterbrechen

die Versorgung der Blätter und Äste. Erst

sterben die Äste ab, dann der ganze Baum.

Jüngere Bäume halten nicht lange durch,

bei älteren zieht sich der Prozess über mehrere

Jahre, so dass sich in all den Jahren

die Zahl der Ulmen stark vermindert hat. Im

Ökologisch wertvoll und stark gegen das Ulmensterben.

Gegensatz zur Berg- und Feldulme ist die

Flatterulme gegenüber dem Ulmensterben

am wenigsten anfällig. Die Ulmensplintkäfer

fliegen die Flatterulme wegen ihrer anderen

Rindeninhaltsstoffe und -struktur deutlich

seltener an als Berg- und Feldulme. Dies ist

der Hauptgrund, warum Flatterulmen relativ

häufig Epidemien des Ulmensterbens überleben,

auch wenn in der weiten Umgebung

alle Berg- und Feldulmen abgestorben sind.

Die Flatterulme gehört nicht zu den Bäumen,

die wir sofort erkennen. Ein Erkennungszeichen

ist die Asymmetrie der Blätter

am Blattgrund (siehe Foto) Die Unterseite

der Blätter ist dicht grau behaart. Ulmensamen

findet man manchmal auf Gewässern

treibend. Die kleinen „Ufos“ können besonders

gut schwimmen und gelangen so an

neue Standorte. Bei der Flatterulme ist der

Saum dieser Nussfrucht bewimpert und

oben v-förmig eingeschnitten.

Die Flatterulme ist in ganz Mitteleuropa

heimisch und kommt bis zu einer Höhe von

600 Meter über NN vor. Sie hat mit etwa

250 Jahren ihr maximales Alter erreicht. Die

in ihrer Jugendphase raschwüchsige Ulme

erreicht 30 bis 35 Meter Höhe.

Ulmenholz gehört zu den sehr festen

und elastischen Hölzern. Eine bevorzugte

Verwendung findet Ulmenholz (genannt

Rüster) in der Anfertigung von massiven

Möbeln. Im Erdboden und unter Wasser ist

das Holz sehr dauerhaft, weshalb es auch

gerne für den Brückenbau eingesetzt wird.

SDW

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HessenJäger

Ausgabe 12/18


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Ergebnis der Jägerprüfung gesamt 2018 in Hessen

Gothaer bringt neue Bewegungsjagdversicherung heraus

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HessenJäger

Ausgabe 12/18

Um den steigenden Wildschwein-Populationen

in Deutschland Herr zu werden,

finden seit einigen Jahren vermehrt Bewegungsjagden

auf Schwarzwild statt. Unerlässlich

dabei: der richtige Versicherungsschutz

für die eingesetzten Hunde. Deshalb

bringt die Gothaer nun eine neue Bewegungsjagdversicherung

auf den Markt.

Durch milde Winter, ein großes Nahrungsangebot

und das Fehlen natürlicher

Feinde ist der Bestand an Wildschweinen

hierzulande in den vergangenen Jahren

enorm angestiegen. Die Tiere dringen bisweilen

sogar in Städte und Dörfer vor und

verursachen schwere Schäden in der Landwirtschaft.

Bewegungsjagden auf Wildschweine

sind daher eine Notwendigkeit

geworden.

Bei diesen Jagden ist eine gute Absicherung

der Hundeführer und ihrer Hunde

wichtig. Die neue Gothaer Bewegungsjagdversicherung

sichert Hundeführer gegen

eventuelle Tierarztkosten oder Kosten im

Todesfall ihrer Lieblinge ab. Zudem sind in

dem Produkt auch neue Leistungen wie ein

mögliches Abhandenkommen des Hundes,

die aujeszkysche Krankheit (Pseudowut)

oder Schäden durch Wolfsangriffe auf den

Hund abgesichert. Darüber hinaus können

Jagdleiter beim Abschluss der Versicherung

künftig zwischen zwei Optionen wählen – je

nachdem, ob sie verstärkt Tierarztkosten

oder den Todesfall absichern wollen. Variante

A übernimmt Tierarztkosten in Höhe

von bis zu 1.500 Euro und leistet 750 Euro

im Todesfall, Variante B deckt Tierarztkosten

von bis zu 750 Euro ab und zahlt 1.500

Euro beim Tod des Hundes. Komplettiert

wird das neue Produkt von einem risikogerechten

Beitrag, da dieser fortan – abgesehen

von einem Mindestbeitrag – individuell

nach Anzahl der eingesetzten Hunden berechnet

wird.

Nähere Informationen unter:

www.gothaer.de


Jagd und Hege

Fotolia.com - Circumnavigation

Stiftung Hessischer Jägerhof

Museum Jagdschloss Kranichstein

Veranstaltungen im Dezember 2018

Samstag, 01.12.2018, 19.30 Uhr

Begleitkonzert zur Internationalen Tagung "Landgraf Ernst Ludwig

(1667-1739) als Musiker, Tänzer und Komponist"

der Christoph-Graupner-Gesellschaft, des MUSEUM Jagdschloss Kranichstein und

der H. E. & M. E. Dotter-Stiftung

Treffpunkt: Ernst-Ludwig-Saal, Schwanenstraße 42, 64297Darmstadt

Kosten: 10,00 € (ermäßigt: 8,00 €)

Anmeldung & Information: Anmeldung unter Telefon 06151 / 1324224

Sonntag, 02.12.2018, 15.00 Uhr

Führung durch die Sonderausstellung SAUVAGE im MUSEUM Jagdschloss

Kranichstein

Kosten: 7,00 € pro Person (inkl. Eintritt MUSEUM und bioversum Jagdschloss

Kranichstein)

Sonntag, 02.12.2018, 13.00 Uhr

(Kombiführung, ab 15.00 Uhr im MUSEUM Jagdschloss Kranichstein):

SAUVAGE - Emmanuelle Rapin & Angelika Krinzinger

Treffpunkt: Kunstforum der TU Darmstadt, Hochschulstraße 1, 2. Obergeschoss,

64289 Darmstadt

Kosten: kostenlos

Sonntag, 09.12.2018, 11.00 bis 12.30 Uhr

Besucherwerkstatt: „Vom Geweih zum Knopf“

Kosten: 08,00 € pro Person (inkl. Eintritt MUSEUM und bioversum Jagdschloss

Kranichstein)

Donnerstag, 13.12.2018, 19.00 Uhr

Kurzführung durch SAUVAGE. Emmanuelle Rapin und Angelika

Krinzinger

Treffpunkt: Kunstforum TU Darmstadt, Hochschulstraße 1, 2. Obergeschoss,

64289 Darmstadt. Kosten: kostenlos

Donnerstag, 13.12.2018, 19.00 / 19.30 Uhr / 19.30 Uhr:

Filmvorführung: „Die Schöne und das Biest“ (La Belle et la Bête,

LU/FR 1946)

Treffpunkt: Treffpunkt Karo5, Karolinenplatz 5, 64289 Darmstadt

Kosten: 2,50 € pro Person

Sonntag, 16.12.2018, 15.00 Uhr

Führung durch das Jagdschloss Kranichstein

Allgemeine Schlossführung

Kosten: 7,00 € pro Person (inkl. Eintritt MUSEUM und bioversum Jagdschloss

Kranichstein)

Sonntag, 30.12.2018, 11.00 bis 12.30 Uhr

Besucherwerkstatt: „Vom Knochen zur Nadel“

Kosten: 8,00 € pro Person (inkl. Eintritt MUSEUM und bioversum Jagdschloss

Kranichstein)

Für die Veranstaltungen gilt (wenn nicht anders angegeben):

Treffpunkt: Museumseingang/Kasse Jagdschloss Kranichstein, Darmstadt, Kranichsteiner

Straße 261, Parkplätze vorhanden.

Anmeldung und Information: Telefon 06151 / 971118-0, (Montag bis Freitag 8 bis 17 Uhr,

Wochenende 10 bis 17 Uhr), www.jagdschloss-kranichstein.de info@jagdschloss-kranichstein.de

Weitere Veranstaltungstermine finden Sie auf der im

Internet unter: www.hessenjaeger-online.de

Museum bioversum Kranichstein

Veranstaltungen im Dezember 2018

Sonntag, 02.12.2018, 14.00 Uhr und 15.30 Uhr

Besucherlabor für Familien mit Kindern (6–10 Jahren) „Gut geschäumt

ist halb gewaschen – Wir stellen Waschmittel aus Kastanien her“

Kosten: 6,00 € pro Person (inkl. Museumseintritt und Materialkosten)

Sonntag, 09. 12. 2018, 11.00 Uhr

Waldemars Waldgeschichten für Kinder von 4 - 5 Jahren in Begleitung

der Eltern.„Alle Vögel fliegen hoch“

Kosten: 5,00 € pro Kind, erwachsene Begleitpersonen zahlen den ermäßigten

Museumseintritt

Sonntag, 09.12.2018, 14.00 Uhr und 15.30 Uhr

Besucherlabor für Familien mit Kindern von 6 bis 10 Jahren

„Gutes aus der Natur – Einfache Naturkosmetik zum Selbermachen“

Kosten: 6,00 € pro Person (inkl. Museumseintritt und Materialkosten)

Sonntag, 16.12.2018, 14.00 Uhr und 15.30 Uhr

Besucherlabor für Familien mit Kindern von 6 bis 10 Jahren

„Vogelspeisekarte für den Winter – Selbstgemachte Leckerbissen

für Weich- und Körnerfresser, angerichtet in einer Tasse“

Kosten: 6,00 € pro Person (inkl. Museumseintritt und Materialkosten)

Sonntag, 23.12.2018, 14.00 Uhr und 15.30 Uhr

Besucherlabor für Familien mit Kindern von 6 bis 10 Jahren. „Basteln

gegen die Langeweile – Wir bauen ein Katzenfummelbrett aus Abfall“

Kosten: 6,00 € pro Person (inkl. Museumseintritt und Materialkosten)

Sonntag, 30.12.2018, 14.00 Uhr und 15.30 Uhr

Besucherlabor für Familien mit Kindern von 6 bis 10 Jahren

„Ran an die Schnitzmesser – Wir schnitzen kleine Kunstwerke aus Rinde“

Kosten: 6,00 € pro Person (inkl. Museumseintritt und Materialkosten)

Museum bioversum Kranichstein, Kranichsteiner Straße 253, 64289 Darmstadt. Parkplätze

vorhanden. www.bioversum-kranichstein.de, info@bioversum-kranichstein.de. Anmeldung und

Information: Telefon 06151/97 111 888 oder per E-Mail: anfrage@bioversum-kranichstein.de

WARMSITZSACK

Der Deckensack „Unterschlupf“ hat´s in sich: Durch seinen Reißverschluss wird er im Handumdrehen von

der Lodendecke zum warmen Ansitzsack und packt einen gestandenen Jäger bis unter die Brust ein.

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HessenJäger

Ausgabe 12/18


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Sauenstrecke und Baummast

Warum wir auch in Hessen in diesem Jagdjahr weniger Sauen erlegen werden

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HessenJäger

Ausgabe 12/18

Nun läuft sie wieder, die von vielen von

uns jedes Jahr aufs Neue mit Spannung

erwartete Drückjagd-Saison. Und mit dem

durch die ASP-Debatte quasi auch öffentlich

verliehenen Auftrag werden wir uns

abermals bemühen, die Schwarzwildbestände

unter Kontrolle zu halten und den

jährlichen Zuwachs an Frischlingen zahlenmäßig

möglichst abzuschöpfen.

Wie lief Ihr letztes Sauenjahr an der Kirrung,

im Feld, auf der Drückjagd? Was können

wir von diesem Herbst erwarten? Auf

die Frage hin lassen viele von uns in Gedanken

die jagdlichen Anekdoten des letzten

Jagdjahres Revue passieren: Die total

verregnete Hubertusjagd, der erfolgreiche

Ansitz an der neuen Kirrung, die eine Maisjagd,

bei der nicht alles so geklappt hat wie

geplant, oder doch die letzte Jagd im Januar

– endlich Schnee und das Kreisen brachte

den gewünschten Erfolg. Alles sehr individuelle,

meist revierbezogene Anekdoten,

die uns manchmal den Blick auf die große

Fläche und die Gesamtstrecke verstellen,

etwa eines Landkreises, eines Bundeslandes

oder sogar darüber hinaus.

Dabei ist es durchaus spannend, gerade

beim Schwarzwild einmal auch die überregionalen

Strecken zu betrachten. Wie hoch die

Zahl der erlegten Sauen jedes Jahr ausfällt

und ob die Borstigen eher auf Drückjagden

oder an der Kirrung zur Strecke kommen ist

von Jagdjahr zu Jagdjahr unterschiedlich.

Eine Menge Faktoren spielen hier mit, die

uns jedes Jahr in den jagdlich interessanten

Monaten eine Menge Gesprächsstoff liefern:

Dunkle Wolken vor dem lange ersehnten,

zunehmenden Mond, der wieder einmal

leidige Ostwind, der die Rotte nicht an die

Kirrung wechseln lässt, eine gehörige Portion

Pech bei der lang angesetzten, großen

Herbstjagd. Doch all diese Dinge, so sehr

sie sich für jeden von uns als Verursacher

von hohen oder niedrigeren Strecken manifestieren,

sind wahrscheinlich nicht der

Hauptgrund für das Zustandekommen einer

Gesamtstrecke - zumal sie sich von Jagd zu

Jagd und von Mond zu Mond über die vielen

Wochen und Monate eines Jagdjahres gegenseitig

ausgleichen dürften.

Beim Blick auf die Streckenergebnisse der

letzten Jahre fällt auf, dass der Trend der

Streckenentwicklung nicht nur lokal, sondern

sogar über weit voneinander entfernte Bundesländer

hinweg

nahezu synchron

verläuft. Über viele

Jahre hinweg

steigen oder fallen

die gemeldeten

Abschüsse beim

Schwarzwild in

nahezu gleicher

51% 7% 97% 1% 97% 1% 1% 80% 0% 84% 0%

Streckenentwicklung ausgewählter Bundesländer beim Schwarzwild (Stück/100 ha

Jagdfläche) in Relation zur Fruktifizierung älterer Buchen.

Art und Weise,

ob im Rheinland,

in der Lausitz, in

Hessen oder Vorpommern.

Das Phänomen, welches uns alle jagdlich

miteinander zu vereinen scheint, was

uns großräumig begegnet und signifikanten

Einfluss auf unseren Jagderfolg beim

Schwarzwild hat, ist die Baummast. Die

Menge der Bucheckern und Eicheln, die

dem Wild jedes Jahr den Tisch decken,

schwankt von Jahr zu Jahr deutlich. Zur

Intensität der Baummast gibt es amtliche

Zahlen, u.a. veröffentlicht in den jährlichen

Waldzustandsberichten der Bundesländer.

Jedes Jahr wird nicht nur in Hessen der

Wald in Stichproben genau betrachtet. Die

Waldzustandserhebung, die unter anderem

versucht, den jährlichen Gesundheitszustand

der Hauptbaumarten zu dokumentieren,

macht neben Aufzeichnungen zu

Kronenbild und Schädlingsbefall auch recht

genaue Angaben zur Fruchtbildung bei den

älteren Buchen und Eichen. Hier wird tatsächlich

jeden Herbst mit dem Fernglas in

die Kronen der älteren Bäume geschaut,

um einen optischen Eindruck zu gewinnen,

der dann auf einer Skala festgehalten wird.

Je nach Menge der Baumfrüchte in einem

Herbst wird dann landläufig von Vollmast,

Halbmast, Sprengmast oder Fehlmast gesprochen.

Für unsere Altvorderen war diese

Einschätzung wichtig, war doch die Waldmast

eine gebräuchliche Form der Schweinehaltung.

Als Jäger interessiert uns mehr

die Auswirkung auf unser jagdliches Tun,

und die Auswirkungen sind, wie die Abbildung

zeigt, in der Tat signifikant.

Die Abbildung zeigt die Streckenentwicklung

der Jagdjahre 2007/08 bis 2017/18

beispielhaft für einige Bundesländer mit relativ

hohen Schwarzwildstrecken. Damit die

Werte zwischen den Ländern vergleichbar

sind, wird die Strecke auf 100 ha Jagdfläche

gezeigt. Die Prozentzahlen geben den

Anteil der mittel bis stark fruktifizierenden

Buchen an (hier die Angaben aus den Waldzustandsberichten

für Hessen). Die roten

Werte deuten also auf eine Vollmast bzw.

Teilmast hin, die schwarzen Werte auf eine

Fehl- bzw. Sprengmast.

In Jahren mit ausgeprägter Mast geht

die Jagdstrecke merklich zurück, vor allem

wenn das Jahr zuvor ein Fehlmastjahr war.

Kein Wunder, schließlich gibt es doch für

die Sauen wenig Gründe für einen gefahrvollen

Kirrungsbesuch, wenn die sicheren

Einstände voller Baumfrüchte liegen. Die

letzten beiden Jagdjahre haben wir noch in

frischer Erinnerung: Im letzten Herbst 2017

hatten wir bei den älteren Buchen so gut

wie überhaupt keine Fruchtbildung und bei

den Eichen eine nur mittlere Fruktifizierung.

Als Folge hatte die Jagd auf Sauen an den

Kirrungen im Allgemeinen recht gut funktioniert.

Das Ergebnis waren Rekordstrecken

in den meisten Bundesländern, mit 96.001

Stück Schwarzwild auch in Hessen. In

solch einem Jahr steigt natürlich auch der

Anteil der auf der Einzeljagd erlegten Sauen

an der Gesamtstrecke. Eine Auszählung der

Streckenangaben für den Odenwaldkreis

zeigt, dass in mastarmen Jahren der Streckenanteil

der Kirrungssauen über 50% der

Gesamtstrecke ausmachen kann.

Das Jahr zuvor war in etwa das Gegenteil:

Im Herbst 2016 hatten über 80% der älteren

Buchen mittel oder stark fruktifiziert, so

kam eine lediglich stagnierende bis leicht

rückläufige Strecke zu Stande, mit einem

relativ höheren Anteil an Drückjagdsauen

an der Gesamtstrecke. Kein schlechtes Ergebnis,

aber ein Ergebnis, was wieder zeigt,

gerade in Vollmastjahren sind wir noch

mehr auf erfolgreiche Drückjagden ange-


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

wiesen, um eine hohe Strecke zu erzielen

und den Zuwachs mengenmäßig so gut als

möglich abzuschöpfen.

Wie man sieht, sind die höchsten Strecken

(2008, 2010, 2012, 2015, 2017) stets

im auf ein Vollmastjahr folgenden Jahr erzielt

worden. Keine große Überraschung.

Durch den günstigen Ernährungszustand

der reproduzierenden Bachen und die im

Vollmastjahr deutlich geringer ausfallende

Strecke auf der Einzeljagd sind im darauffolgenden

Jahr in der Regel schlicht mehr

Sauen da. Natürlich ist die Mast nicht der

alleinige Faktor, der die Höhe der Strecke

bestimmt. Allerdings scheint der Zusammenhang

zwischen dem natürlichen Nahrungsangebot

und dessen Auswirkung auf

die Schwarzwildbejagung statistisch sehr

viel relevanter zu sein als beispielsweise

das Wetter. Schneereiche Winter (bspw. der

Jagdjahre 2009/10 und 2012/13) zeigten

sowohl niedrige als auch hohe Streckenergebnisse,

zumal die Schneedecken in den

letzten Jahren sich ja bekanntlich oft erst

zum Ende der Hauptjagdzeit bilden.

Betrachtet man die Historie von Halbund

Vollmasten über viele Jahrzehnte,

fällt vor allem auf, dass die Fruchtbildung

heute immer häufiger und auch intensiver

wird. Eine starkes Mastjahr, also ein Jahr,

in dem mehr als die Hälfte der älteren Buchen

Früchte tragen, fand in weiter zurückliegenden

Jahrzehnten ca. alle fünf Jahre

statt. Seit etwa Anfang der 90er Jahre liegt

dieser durchschnittliche Abstand zwischen

zwei guten Mastjahren bei nur noch 2,4

Jahren. Das heißt also, dass wir heute fast

jedes zweite Jahr mit einem Überangebot

an natürlicher Nahrung für unser Schwarzwild

zu rechnen haben. Der Waldzustandsbericht

für Hessen führt seit einigen Jahren

als Ursache für diese häufige und intensive

Mastjahr: Buchen und Eichen hängen voll.

Mast bei der Buche vor allem eine deutliche

Zunahme wärmerer Jahre sowie einen erhöhten

Stickstoffeintrag an.

Warum nun die Bäume über so große

Gebietskulissen hinweg oft synchron

fruktifizieren und somit eine überregional

einheitliche Beeinflussung unserer Streckenergebnisse

bewirken, ist im Übrigen

nach wie vor Gegenstand der Forschung.

Wissenschaftler der Eidgenössischen

Forschungsanstalt für Wald, Schnee und

Landschaft bestätigen für manche Jahre

eine Synchronisation in der Samenmast

der Buche für Gebiete mit einer erstaunlichen

Nord-Süd-Ausbreitung, etwa von der

Schweiz bis nach Norddeutschland.

In den meisten hessischen Revieren dürfte

es in diesen Tagen bei jedem Pirschgang

wieder gehörig unter den Stiefeln knacken.

Die meisten Gegenden berichten von einer

starken Mast bei Eiche und Buche. Viele Kirrungen

dürften im Moment bereits nur noch

sporadisch angenommen sein. Zusammen

mit der letztjährigen Rekordstrecke erhärtet

sich die Vermutung, dass 2018/19 kein

leichtes Jahr für die Schwarzwildbejagung

wird. Die extreme Trockenheit der Sommermonate

dürfte durch die vielerorts früher

eingefahrene Ernte im Feld vermutlich auch

einen Teil der üblichen Feldjagdstrecken

gekostet haben. Nicht zuletzt auch durch

die leidigen Schäden im Grünland, die das

Schwarzwild auf der Suche nach Ausgleich

durch tierisches Eiweiß verursacht, werden

wir versuchen, durch einen erhöhten Jagddruck

die Bestände unter Kontrolle zu halten.

Eine erneute Rekordstrecke wird jedoch

eher unwahrscheinlich für dieses Jahr.

Auch wenn die Forderungen nach höchstmöglichen

Anstrengungen zur Reduktion

des Schwarzwildes durch Politik und Gesellschaft

gebetsmühlenartig wiederholt

werden, gilt es wahrscheinlich doch zu akzeptieren,

dass wir als Jägerschaft bereits

einen unschätzbaren Beitrag zur Begrenzung

der Scharzwildbestände leisten, dass dieser

Beitrag aber eben nicht nach Belieben oder

aktueller Notwendigkeit einfach gesteigert

werden kann. Die Parameter, welche die

Bejagung unseres Schwarzwildes abbilden,

sind endlich: Wir haben in etwa 12 bis 15

Wochen Drückjagdsaison und 12 mal im

Jahr eine Mondphase, mit der wir arbeiten

können. Und auch wenn Schonzeiten aufgehoben

wurden und technische Hilfsmittel in

manchen Bundesländern mittlerweile erlaubt

sind, so wird unser gelehriges Schwarzwild

Fotolia.com - Photohunter

Überall findet das Schwarzwild etwas.

auf einen erhöhten Jagddruck reagieren und

versuchen, sich unseren Nachstellungen

noch mehr zu entziehen.

Der von uns betriebene Aufwand und

die Bemühungen zur Erzielung einer waidgerechten

Schwarzwildstrecke sind mehr

denn je notwendig und leisten einen gesellschaftlichen

Beitrag, der nicht hoch genug

eingeschätzt werden kann. Wenn in diesen

Wochen wieder mit dem Unterton des

Vorwurfes auf hohe Schwarzwildbestände

hingewiesen wird, so wissen wir als sachkundige

Jägerschaft, dass wir nicht einfach

so im Handumdrehen einmal ein par mehr

Sauen zur Strecke bringen können. Mit unserem

Einsatz am oberen Anschlag schauen

wir seit Wochen auf die mastbehangenen

Kronen unserer Laubbäume, wohlwissend,

dass dort oben wahrscheinlich der größte

Einfluss auf unseren jagdlichen Erfolg

hängt und uns in diesen Tagen nicht nur

sprichwörtlich wieder auf die Füße fällt.

Moritz Krellmann,

Kreisjagdberater des Odenwaldkreises

Quellenangaben

• Jahresstrecke Schwarzwild 2016/17,

Deutscher Jagdverband, Berlin 2017

https://www.jagdverband.de/sites/

default/files/2018-01%20Jahresstrecke%20Schwarzwild.jpg

• Waldzustandsbericht Hessen, Hessisches

Ministerium für Umwelt, Klimaschutz,

Landwirtschaft und Verbraucherschutz,

Wiesbaden, Oktober 2017 https://umwelt.

hessen.de/umwelt-natur/wald/waldzustand

• Muster und treibende Kräfte der Samenproduktion

bei Waldbäumen, in: Schweizer Zeitung

für Forstwesen 167/2016, Wohlgemuth/

Nussbaumer/Burkart/Moritzi/Wasem/Moser,

Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald,

Schnee und Landschaft, Birmensdorf/Schweiz

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HessenJäger

Ausgabe 12/18


Der Jäger unterm Christbaum

Es ist mal wieder so weit. Weihnachten naht nicht nur, es

steht direkt vor der Tür. Das Fest der Liebe, der Familie, der

Bestechung und der Abgeltung ungebeichteter Schuld wirft

seine drückenden Schatten voraus. Die Wunschzettel der Familie

liegen vor und sind prima vista erfüllbar, und zwar ohne

bedeutendere Probleme.

Was Schwierigkeiten bereiten könnte – pardon, was

Schwierigkeiten bereitet! – ist die Erfüllbarkeit meiner eigenen

Wünsche zum Fest. Denn das, was ich mir wünschen würde,

bekomme ich sowieso nicht: gute englische Doppelbüchse in

sauberer Verarbeitung, starker Büffel in Ostafrika, drei oder

vier Tage auf Grouse in Schottland, starker Brunfthirsch im

Hochgebirge. Der Gabentisch ist diesbezüglich öd und leer.

Der Jäger heutzutage darf – nein: muss – es schon als Glück

bezeichnen, wenn das Heer der versammelten und vermeintlichen

Lieben ihn mit neuen Horribilitäten verschont.

In den Kommodenschubladen drängen sich grünacrylwollene

Jagdhandschuhe in einer Größenbandbreite, wie

man sie sonst nur im wohlsortierten Einzelhandel findet (mit

Ausnahme der tatsächlich passenden Größe), die Handwärmer-Öfchen

liegen so häufig vor, dass man damit nötigenfalls

auch eine Privatarmee oder eine Palastgarde ausstatten

könnte, die Masse der über die Jahre hinweg geschenkten

Kohlestäbchen für die erwähnten Öfchen ist Legion und wird

irgendwann den CO2-Footprint des Besitzers beträchtlich in

die Höhe treiben. Etuis für den Jagdschein sind ebenfalls in

der gesamten Bandbreite der Materialien von Kunstleder über

Häkel- und Strickware bis hin zu Schweinshaut vorhanden –

und zwar jeweils für jeden Werk-, Sonn- und Feiertag. Sogar

selbstverfasste erbauliche Schriften wie „Rosenkranzgebet

am Hochstand“, „Sturmnovenen auf einsamen Waldwegen“

oder „Das tannengrüne Hosianna – Gotteslob für den frommen

Waidmann“ finden sich in einzelnen Bibliotheken.

Aber ganz ehrlich: Welcher Jäger hat nicht eigentlich sowieso

schon alles, was er braucht? Und sollte etwas fehlen:

Zu Weihnachten käme es ohnehin zu spät. Die Drückjagden

sind weitestgehend vorbei und ab Ende Januar ist sowieso

Hahn in Ruh. Dann bedarf es bestenfalls der auf Vorrat geschenkten

Utensilien zur Waffenpflege.

Doch dessen unbeschadet fallen mir doch noch einige

Wünsche ein:

Gelassenheit und Großmut für mein leidgeprüftes Eheweib

– und das bitte in solchen Mengen, dass sie deutlich mehr

meiner Jagdfahrten erträgt als im abgelaufenen Jahr.

Ruhe und innere Ausgeglichenheit. Das bitte meinen beiden

Hunden zutiefst in die Seele. Dann könnte ich sie gegebenenfalls

auch mal mit auf die Jagd nehmen, ohne das

jeweilige Revier einer unerwünschten Totalbeschallung zu

unterziehen.

Hirn. Ganz viel Hirn. Bitte so über die gesamte Jägerschaft

zu verteilen, dass ein zumindest erkennbar über dem Analphabetentum

liegender Durchschnitts-IQ erreicht wird.

Dieselbe Menge Hirn, gepaart mit ähnlichen Mengen Rückgrat

und der dreifachen Ladung Anstand und Verstand, zu

verteilen an die jeweiligen Obersten Jagdbehörden und deren

Beamte, damit endlich einmal Jagdgesetznovellen kommen,

bei denen mir nicht umgehend das Wort „Blitzemigration“

vor dem inneren Auge aufleuchtet.

Ruhe. Sehr viel Ruhe. Und zwar an genau den Drückjagdständen,

an denen es in der laufenden Saison dauerfeuerte,

während bei mir kein Stück Wild die Lektüre der vorerwähnten

erbaulichen Schriften störte.

Fotolia.com - Yeko Photo Studio

Und uns all mitsammen etwas mehr Fähigkeit zu erkennen,

dass in der Natur alles voneinander abhängt und eng verwoben

ist, dass jeder Eingriff Folgen hat.

So gesehen ist der Wunsch nach der englischen Doppelbüchse

eigentlich sehr bescheiden. Ich nehme aber auch

gern mit einem Paar Handschuhe vorlieb.

Bertram Graf Quadt

Auszug aus:

Bertram Graf Quadt

Jagdgedanken

Ein Hochstand-Brevier

Hardcover, 192 Seiten

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Format: 12,5 x 19 cm.

ISBN 978-3-7888-1948-4

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Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Die Umweltlotterie GENAU

Seit dem Jahr 2016 gibt es in Hessen die

Umweltlotterie GENAU. Unter dem Motto

„Gemeinsam für Natur und Umwelt“

wird jede Woche ein Gewinn von mindestens

10.000 € an die Hauptgewinner und

Hauptgewinnerinnen der Umweltlotterie

ausgeschüttet und ein hessisches Naturschutz-

oder Umweltprojekt mit einer Fördersumme

von 5.000 Euro unterstützt. Im

aktuellen Hessenjäger finden Sie eine Sonderbeilage

zur Umweltlotterie mit einem attraktiven

Angebot für ein Halbjahreslos zum

Preis von nur 50 statt 67 €. Insbesondere

für die anstehende Weihnachtszeit ist das

Los der Umweltlotterie eine tolle Geschenkidee,

denn Sie unterstützen mit Ihrem Kauf

lokale Natur- und Umweltschutzschutzprojekte

in Hessen.

Autorabatte

für LJV-Mitglieder

Reichen Sie Ihre vielfältigen Ideen ein und nutzen Sie die Chance auf

eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 5000 € für ihr

Naturschutzprojekt.

Projekte einreichen können unter anderem

Vereine und Verbände, sowie ehrenamtliche

und städtische bzw. kommunale

Akteure aus dem Natur- und Umweltschutzbereich

aber auch Einrichtungen wie Kindergärten

oder Schulen. Voraussetzung

ist, dass die Projekte einen Umwelt- bzw.

Naturbezug haben und innerhalb von 12

Monaten nach Gewinnzustellung in Hessen

realisiert werden können. Aus jedem Landkreis,

bzw. kreisfreien Städten können bis

zu 30 Projekte auf die Liste gesetzt werden,

aus denen das Gewinnerprojekt dann

ausgewählt wird. Ob in ihrem Kreis oder

Ihrer kreisfreien Stadt noch Projekte eingereicht

werden können, erfahren Sie auf der

Webseite von Hessen Lotto, hier finden Sie

auch das Formular zum Einreichen Ihres

Projektes sowie weitere Informationen zur

Umweltlotterie.

Bisher konnten bereits über 130 Projekte

in Hessen finanziert werden. Leider finden

sich unter den eingereichten Projekten bisher

nur wenige von hessischen Jägern und

Jägerinnen, daher möchten wir Sie ausdrücklich

ermuntern ihre vielfältigen Ideen

zum Schutz von Wild- und Natur bei der

Umweltlotterie einzureichen. Im Falle eines

Gewinns erhalten die Projekte nicht nur eine

attraktive Förderung in Höhe von 5.000 €

sondern auch eine hohe mediale Aufmerksamkeit.

Zurzeit werden insbesondere im

Main-Taunus Kreis noch neue Projektideen

gesucht. Bisherige Gewinnerprojekte aus

dem Bereich Forst und Jagd sind zum Beispiel

die Einrichtung eines Wald-Lehrpfads,

das Anlegen von Blühflächen und Blühstreifen

mit einer Buntbrachensaatmischung,

die Anschaffung einer Drohne mit Wärmebildkamera

zur Kitzrettung oder die Vernetzung

von Naturschutzgebieten im Rahmen

eines lokalen Grüngürtels durch Wiederherstellung

von Hecken, Feldgehölzen und

Streuobstwiesen.

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Dr. Nadine Stöveken, LJV Hessen

Für die Mitglieder der Jagdvereine

im LJV Hessen gibt es attraktive

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ausschließlich in der LJV Geschäftsstelle.

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den Sie unter Angabe

Ihrer Mitgliedsnummer (Adressaufkleber

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Geschäftsstelle, Tel.: 06032/9361-0

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HessenJäger

Ausgabe 12/18


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

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Ausgabe 12/18


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

www.Schiesskino-Rudolph.de

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HessenJäger

Ausgabe 12/18


DJV-Nachrichten

Vogelwarten: Ringfunde melden!

Werden beringte Gänse oder Enten erlegt,

liefern die Daten der Vogelringe wichtige

Erkenntnisse, beispielsweise über ihr

Zugverhalten. Erfolgt diese Weitergabe von

Ringdaten an die zuständigen Vogelwarten

nicht, gehen viele wertvolle Informationen

unnötigerweise verloren. Der DJV ruft dazu

auf, Ringfunde konsequent zu melden und

verweist auf seine aktualisierte Empfehlung

zur Jagd auf Wildgänse.

Im Jagdjahr 2016/2017 wurden deutschlandweit

knapp 95.000 Wildgänse und circa

318.000 Wildenten im Rahmen ihrer nachhaltigen

Nutzung oder zur Wildschadensabwehr

erlegt. Darunter finden sich bisweilen

Exemplare, die den Ring einer Vogelwarte

tragen. Die Informationen, die mit den Vogelringen

verbunden sind, lassen beispielsweise

Rückschlüsse über das Zugverhalten

und Zugwege oder auch die Ortstreue von

Brutpaaren zu. Zur guten

fachlichen Praxis bei der

Bejagung von Wasserwild

wie Graugans oder

der invasiven Nilgans gehört,

dass die Ringdaten

an die für das jeweilige

Bundesland zuständige

Vogelwarte gemeldet

werden. Hierdurch lassen

sich für die Jagd

relevante Entwicklungen

einzelner Wildvogelbestände

ableiten. Der DJV

klärte im Interview mit

Simon Hinrichs, einem

ehrenamtlichen Beringer der Vogelwarte

Helgoland, welche Bedeutung die Ringe für

die Forschung haben und wie man Funde

meldet.

Simon Hinrichs ist ehrenamtlicher Beringer der Vogelwarte Helgoland.

Quelle: Hinrichs/DJV

Das Interview ist auf der Homepage des

LJV Hessen unter

https://ljv-hessen.de/vogelwarten-ringfundemelden/

einsehbar.

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Weihnachts-Aktion im DJV-Shop

Der DJV-Shop-Adventskalender

Hinter jedem Türchen warten

attraktive Angebote oder Gewinne!

Auch in diesem Jahr startet der

DJV-Shop wieder mit einer besonderen

Aktion in den Dezember

- dem DJV-Shop-Adventskalender.

Ab dem 1. Dezember kann jeder

Besucher im DJV-Shop (www.djvshop.de)

täglich ein neues Türchen

des Adventskalenders öffnen und

von tollen Tagesangeboten profitieren.

Dies sind zum Beispiel praktische Jagdhelfer

zum Sonderpreis, reduzierte Jagdbekleidung

oder Weihnachtsgeschenke zum

Jubelpreis. An vielen Tagen locken Rabatte

bis zu 30 % und Gewinne im Gesamtwert

von über 3.000 Euro! Ein täglicher Besuch

des DJV-Shops lohnt sich im Dezember

also umso mehr!

Gesucht wird - das richtige Geschenk

für einen Jäger!

Alle diejenigen, die noch ein Geschenk

für eine Jägerin oder einen Jäger suchen,

werden im DJV-Shop sicher fündig. Ferngläser,

Bücher, Messer, Bekleidung und

viele nützliche kleine und große Jagdhelfer

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HessenJäger

Ausgabe 12/18

sind im Shop verfügbar. Ergänzt wird das

Angebot durch zahlreiche Artikel, die das

DJV-Logo tragen. Passend zu vielen Wildgerichten,

aber auch als gern gesehenes

Geschenk gibt es eine vergrößerte Auswahl

an Weinen, die man nicht „an jeder Ecke“

erhält. Ein Besuch im DJV-Shop lohnt sich

also immer!

Der DJV-Shop und die Teilnahmebedingungen

(Adventskalender) sind im Internet

unter www.djv-shop.de zu finden; bestellt

werden kann auch schriftlich oder telefonisch

bei der DJV-Service GmbH, Friesdorfer

Straße 194 a, 53175 Bonn, Telefon:

0228-387290-0, Fax: 0228-387290-25,

Mail: info@djv-service.de.

YouTube Jagdfilm-

Wettbewerb „Sophie-

Award“ startet 2019

Mit dem „Sophie-Award“ startet der

erste deutsche YouTube-Jagdfilm-Wettbewerb

im Juli 2019 in Berlin. YouTuber und

Jagd-Vlogger können Kurzfilme einreichen.

Ziel ist es, die Vielseitigkeit der Jagd für die

Öffentlichkeit erlebbar zu machen und Standards

zu setzen.

Der „Sophie-Award“ ist der erste Wettbewerb

für Jagdfilme, der sich explizit an

YouTuber und Vlogger richtet. Organisiert

wird das Event am 12. Juli 2019 in Berlin

von der Firma Jagdstolz und dem Deutschen

Jagdverband (DJV). Ziel ist es, eine qualitativ

hochwertige und positive Darstellung der

Jagd in den sozialen Medien zu fördern. „Der

‚Sophie-Award‘ bietet eine Plattform für engagierte

Jägerinnen und Jäger, die ihre Passion

für die Jagd mit der Leidenschaft für das

Filmen und Dokumentieren verbinden“, sagt

Dr. Hermann Hallermann, im DJV-Präsidium

zuständig für Öffentlichkeitsarbeit. Der beste

Kurzfilm wird am Abend des Wettbewerbs

von einer Jury bestimmt.

Kurzfilme können bis zum 31. Mai 2019

eingereicht werden. Weitere Informationen

und Teilnahmebedingungen zum „Sophie-Award“

gibt es auf https://www.sophie-award.de.


Jagd und Hege

Das West-Nil-Virus

Ende August 2018 trat das ursprünglich

aus Afrika stammende West-Nil-Virus

(WNV) in Deutschland auf. Speziell Greifund

Rabenvögel scheinen für das Virus

empfänglich zu sein, es kann aber auch

auf Menschen übertragen werden.

Wir stellen Ihnen die Krankheit vor:

Geschichtliches

In Europa trat das Virus erstmals Anfang

der 1960er Jahre in Frankreich auf und hat

sich seitdem im gesamten Mittelmeerraum

etabliert. Regelmäßig werden vor allem

aus süd- und südosteuropäischen Ländern

Krankheitsfälle gemeldet, die meisten Ansteckungen

haben Italien und Griechenland zu

verzeichnen. In den USA tritt das Virus seit

1999 auf und sorgt unter Greifvögeln wie

Weißkopfseeadlern, Buntfalken und amerikanischen

Sperbern für teils hohe Verluste.

Auch in Europa hat sich WNV bereits seit

Längerem etabliert, in Deutschland traten

nun die ersten Fälle auf.

Wer ist betroffen?

Empfänglich für das erstmals 1937 in

Uganda nachgewiesene Virus sind anscheinend

vor allem Greifvögel, Eulen, Rabenvögel

und Gänse, aber auch bei Amseln wurde

er bereits nachgewiesen. Auch Menschen

und Pferde können sich als „Fehlwirte“ infizieren

und erkranken.

Übertragung

Als Hauptüberträger gelten Stechmücken

und in einigen Fällen auch Zecken.

Die Übertragung auf Menschen erfolgt

mit hoher Wahrscheinlichkeit auch durch

direkten Kontakt mit erregerhaltigen Körperflüssigkeiten

eines verendeten Vogels.

Symptome

Die meisten infizierten Vögel entwickeln

keine klinisch sichtbare Erkrankung (subklinische

Infektion). Bei klinisch erkrankten

Vögeln können Apathie, Störungen des

Nervensystems sowie Blindheit und Gleichgewichtsstörungen

festgestellt werden. Die

Krankheit kann bis zum Tod führen.

Eine Infektion bei Menschen äußert sich

in grippeähnlichen Symptomen und klingt in

der Regel schnell wieder ab, wodurch eine

Erkrankung bis heute meist erst spät und

generell nur selten erkannt wird. Die Infektionen

verlaufen laut Robert-Koch-Institut in

In Deutschland wurde der West-Nil-Virus unter anderem bei einem Bartkauz nachgewisen.

80 Prozent aller Fälle sogar völlig unbemerkt

und nur bei jedem 100. Infizierten kommt es

zu einem schweren Krankheitsverlauf. Folge

kann eine Hirnentzündung sein.

Greifvogel gefunden – was tun?

Lebende Vögel sollten – wenn sie sich

greifen lassen – ruhig und unter Zuhilfenahme

einer Jacke oder Decke aufgehoben und

in einem Umzugskarton zum nächstmöglichen,

vogelkundigen Tierarzt befördert

werden.

In Anbetracht der potentiellen Gefahr einer

Infektionskrankheit ist die Einhaltung

hygienischer Grundsätze beim Fund eines

toten Vogels dringend zu empfehlen. Handschuhe

sind hier Pflicht. Zudem sollten alle

Dinge, die mit dem Vogel in Kontakt kamen,

anschließend entsorgt oder gründlich gereinigt

und desinfiziert werden.

Eine Liste mit geprüften Desinfektionsmittel

findet man auf den Seiten des

Robert-Koch-Instituts sowie der Deutschen

Veterinärmedizinischen Gesellschaft

(DVG), wobei man im Falle von WNV unter

der Kategorie „behüllte Viren“ nachschlagen

sollte.

Um ein Monitoring zu ermöglichen, sollten

tot aufgefundene Vögel in Plastiktüten

auslaufsicher verpackt und an die zuständigen

Veterinäruntersuchungsämter weitergeleitet

werden. Da es sich bei WNV um

eine anzeigepflichtige Tierseuche handelt,

muss bereits im Verdachtsfalll die Veterinärbehörde

informiert werden. Tot aufgefundene

Wildvögel können auch per App an

das Tierfundkataster (www.tierfund-kataster.de)

des DJV übermittelt werden.

Welche vorbeugenden Maßnahmen

gibt es für Falkner?

Behältnisse mit Regenwasser sollten

nicht stehen gelassen, Wasser regelmäßig

getauscht werden. Damit soll vermieden

werden, dass Stechmücken als Hauptüberträger

des WNV ihre Eier ablegen und sich

vermehren können.

Außerdem sollten Haltungseinrichtungen

wie Kammern, Flugdrahtanlagen oder

Volieren mit mückensicheren Netzen abgehängt

und hohe Hygienestandards im Umfeld

angesetzt werden. Das Absammeln von

Zecken ist ohnehin immer ratsam.

Welche Therapiemaßnahmen gibt es?

Studien an Großfalken haben ergeben,

dass eine Impfprophylaxe mit verschiedenen

Impfstoffen bei Greifvögeln möglich

ist. Jedoch müssen hierfür Pferdeimpfstoffe

durch den Tierarzt für die betreffende Vogelart

umgewidmet werden.

Eine direkte Therapie gegen das Virus

gibt es noch nicht. Trotzdem kann versucht

werden, erkrankte Tiere symptomatisch zu

behandeln. Das macht meist eine intensiv-medizinische

Betreuung notwendig, die

aus Infusionen, entzündungshemmenden

Medikamenten, meist einer Zwangsernährung

und einer ruhigen Unterbringung

besteht. Der Erfolg einer solchen Therapie

hängt maßgeblich von der individuellen Abwehrlage

und Konstitution des Tieres ab.

(Quelle: DJV, Dr. Dominik Fischer, Fachtierarzt für

Reptilien und für Wirtschafts-, Wild- und Ziergeflügel

an der Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fischer

der Justus-Liebig-Universität Gießen.)

19

HessenJäger

Ausgabe 12/18


Aus den Vereinen

Janni – fotolia.com

Neues aus Vereinen & Verbänden

Bezirk Kassel

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HessenJäger

Ausgabe 12/18

Kreisjagdverein

Hofgeismar

kjv-hofgeismar.de

Lernort Natur beim Sommerfest

Der Gewerbeverein Kirchditmold feierte

in Zusammenarbeit mit der Ev. Petruskirchengemeinde

und dem Kindergarten am

01.09.2018 ein Sommerfest, unterstützt

durch „Lernort Natur“ vom KJV. Das LN-

Team konnte dabei sein vielfältiges Angebot

den Besuchern präsentieren. Der LN-Wagen

mit seinen Präparaten von Feder- und

Haarwild zog wieder viele Blicke auf sich.

Auch das Bastelangebot wurde von den

kleinen Besuchern mit großer Begeisterung

angenommen. Als dann die für die Traumfänger

vorgesehenen Baumscheiben zu

Kettenanhängern mit Spurenstempeln umfunktioniert

wurden, war der Andrang groß

(Danke an B. Sulk für die handgefertigten

Scheiben.). Die Kinder waren an den Informationen

über unser heimisches Wild sehr

interessiert und stellten viele Fragen. Auch

an die älteren Besucher wurde Wissen weitergegeben.

Dieses Sommerfest war wieder eine schöne

Gelegenheit, das, was wir gelernt haben

und was wir erleben, wenn wir in der Natur

unterwegs sind, weiterzugeben. Dank an

die Veranstalter für die gute Organisation.

R. Meyer

KJV „Hubertus“

Fritzlar-Homberg

kjv-fritzlar-homberg.de

Bläserfahrt und Bläsertreffen

Das Jagdhornbläsercorps des KJV Hubertus

Fritzlar-Homberg hat in der ersten Oktoberwoche

eine Bläserfahrt nach Berchtesgaden-Schönau

unternommen. Dort waren

wir im Buchenhaus, der Freizeiteinrichtung

des Schwalm-Eder-Kreises, untergebracht:

21 Bläserinnen und Bläser mit ihren Partnern

und Partnerinnen und deren Kindern.

Die Jagdhörner waren natürlich ebenso im

Jagdhornbläser Jägerschaft BGL

Gepäck. Das Wetter spielte in der Woche

mit, so dass die Gruppe, bei überwiegend

herrlichem Wetter, die tolle Landschaft von

Berchtesgaden, aber auch die eine oder andere

Sehenswürdigkeit genießen konnte.

Einer der Höhepunkte dieser Fahrt war ein

Bläsertreffen mit den Jagdhornbläsern

der Kreisgruppe Berchtesgadener Land.

Dies fand auf dem Marktplatz von Anger

statt. Dort haben wir gemeinsam ein kleines

„Konzert“ gegeben, was allen sehr

viel Freude bereitet hat. Danach gab es ein

gemütliches Beisammensein im Gasthof

Goberg. Auf unserem Programm stand außerdem

der Besuch des Nationalparks, bei

dem es interessante Vorträge über die Jagd

in Berchtesgaden und über den Steinadler

gab. Vorher waren wir im „Haus der Berge“,

in dem wir viele tolle Eindrücke sammeln

konnten.

Auch die Bayerischen Staatsforsten standen

auf dem Programm. Bei herrlichem

Sonnenschein zeigte uns Revierjäger Max

Schmid sein Jagdrevier am Kehlstein und

erläuterte die differenzierte Jagdstrategie.

Natürlich durften die Jagdhörner nie fehlen.

So haben wir im Garten der Bayerischen

Staatsforsten/Forstamt Berchtesgaden und

in St. Bartholomä unsere Hörner erklingen

lassen, was für uns, aber auch für die Zuhörer

ein besonderes Erlebnis war. Leider

ging diese Woche viel zu schnell vorbei. Für

alle Teilnehmer war es eine gelungene Fahrt

und jeder konnte für sich etwas von den gemeinsamen

Erlebnissen mitnehmen.

Annegret Genzel

Jagdhornbläser Fritzlar Homberg

Fotos: Sabine Baumunk

Kasseler Jägerschaft

Hubertus

kasseler-jaegerschaft.de

Jungjäger 2018/19

Wir bilden mit einem neuen Dozententeam

wieder aus. Zur Himmelfahrtsfeier meldeten

sich die ersten Interessenten auf unserem

modernen Schießstand in Helsa (drei

Kugelbahnen, lfd. Keiler, Kurzwaffenstand,

Kipphase, Trap und Skeet). Im September

begannen drei Frauen, sechs Männer und

zwei Jugendliche mit der Ausbildung. Januar,

Februar und März 2019 sind für Repetitorien

vorgesehen, denn am 6. April 2019

findet für Kassel Stadt und Landkreis bereits

die schriftliche Prüfung statt. Pirschpfade

mit den Nachbarvereinen runden das

Programm ab. Wir wünschen, dass unser


Aus den Vereinen

fleißiges kleines Jungjägerteam die umfassende

Prüfung geschlossen besteht.

Der 1. Vorsitzende Gerd Rohmann,

Pressewart Wolfram Thiele

Jagdverein Hubertus

Kreis Eschwege

jvwm.de

Herbstversammlung

Mehr als hundert Jägerinnen und Jäger

konnte der Vorsitzende des JV, Rainer

Stelzner, am 12. Oktober 2018 zur Herbstversammlung

begrüßen.

JungjägerInnen mit Jägerbriefen

In seinem Rechenschaftsbericht wies Stelzner

darauf hin, dass die Mitgliederzahl des

Jagdvereins weiter steigend sei. Inzwischen

habe der Verein fast 730 Mitglieder. Nicht

ohne Stolz betonte Stelzner, dass der JV

damit in unserer vom demographischen

Wandel geprägten Region, entgegen dem

allgemeinen Trend, einer der wenigen Vereine

mit kontinuierlichem Mitgliederzuwachs

sei. Dies zeige, dass die Jagd insgesamt

auf dem richtigen Weg sei, und viele junge

Menschen über den Erwerb des Jagdscheins

den Weg in die Natur suchten.

Aktuell bereiten sich wieder 20 junge und

junggebliebene Menschen im Ausbildungslehrgang

des Jagdvereins auf die Jägerprüfung

im Frühjahr 2019 vor.

Geehrte für langjährige Mitgliedschaft

Dem Vorsitzenden war es eine besondere

Freude, den 22 Jungjägerinnen und Jungjägern,

die im Frühjahr 2018 die Jägerprüfung

bestanden haben, feierlich die

Jägerbriefe zu überreichen und sie

damit in die Reihen der Jägerschaft

aufzunehmen. Stelzner erinnerte daran,

dass die Jagd auch immer mit

der Pflicht zur Hege verbunden sei,

denn nur wenn es gelinge, den Wildtieren

einen ausreichenden Lebensraum

zu erhalten, habe die Jagd eine

gesicherte Zukunft.

In Anschluss an die Überreichung

der Jägerbriefe ehrte Stelzner zahlreiche

Vereinsmitglieder mit Ehrenurkunden für

ihre oft jahrzehntelange Treue zum Verein.

Im Anschluss an den Bericht des Vorsitzenden

skizzierte Bernd Eichstädt, Jestädt, in

einem Kurzvortrag den aktuellen Stand des

vom Jagdverein initiierten Projekts „Management

und Monitoring von Wildgänsen

im Werratal“. Durch dieses Projekt sollen

in einer konzertierten Aktion von Jägern,

Kommunen, Landwirten, Tourismusexperten

und Vogelbeobachtern die Probleme,

die die großen Zahlen von Grau- und Nilgänsen

besonders rund um den Werratalsee

verursachen, analysiert und gelöst

werden. Wissenschaftlich begleitet wird

das Wildgansprojekt von Wildbiologen der

Justus-Liebig-Universität Gießen. Da dieser

Lösungsansatz beispielhaft für ganz

Hessen ist, wird die Arbeit rund um

die Wildgänse im Werratal vom hessischen

Umweltministerium finanziell

stark gefördert.

Im Mittelpunkt des Abends aber stand

ein Vortrag des Kreisjagdberaters,

Frank-Reiner Rake, der eine umfassende

Analyse der Wildbestände und

der jagdlichen Verhältnisse im Werra-Meißner-Kreis

präsentierte.

Rake zeigte sich insgesamt mit der Situation

sehr zufrieden und betonte die außerordentlich

gute Zusammenarbeit mit der

Jagdbehörde des Werra-Meißner-Kreises.

Die Populationen der Hauptwildarten (Rothirsche,

Rehe, Wildsauen und Mufflons)

seien ungefährdet, auch wenn es punktuell

Probleme mit Übervermehrungen gäbe.

Über den hohen Schwarzwildbeständen

hänge aber nach wie vor das Damoklesschwert

eines Ausbruchs der ASP. Sorgen

bereite den Jägern nach wie vor die Situation

der Niederwildarten, vor allem Feldhase,

Rebhuhn und Stockente. Rake appellierte

an die Jägerinnen und Jäger, in ihren Bemühungen

um Lebensraumverbesserung

und kontinuierliche Bestandserfassung des

Niederwildes nicht nachzulassen.

Die Versammlung wurde wie immer umrahmt

von den Klängen des Jagdhornbläsercorps

des Vereins.

Dr. Jörg Brauneis, Fotos: D. Wetzestein

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Aus den Vereinen

Bezirk Wiesbaden

22

HessenJäger

Ausgabe 12/18

Jagdverein

Rheingau

jagdverein-rheingau.de

50 Jahre Botschafter der Jagd

Bläsergruppe des JVR feiert

Jubiläum im Rahmen der

Landesgartenschau

Am 16.09.2018 fand auf der Aktionswiese

eine vom Obmann der JVR-Bläsergruppe,

Jürgen Wiedenhöfer, organisierte Jagdmusikgala

statt. Neun Bläsergruppen aus Hessen

und Unterfranken waren der Einladung

gefolgt und boten auf Fürst-Pless- und Parforce-Hörnern

eine breite Palette jagdlicher

Musik aus drei Jahrhunderten.

In seiner Moderation betonte der Landesbläserobmann

des LJV Hessen Jürgen

Keller, dass auch in Zeiten von Smartphones

die Hornklänge eine wichtige Orientierungshilfe

für Schützen und Hundeführer

sind. Hörnerklang begleitet einen Jagdtag

von der Begrüßung bis zur Ehrung des erlegten

Wildes.

Hörnerklang übt eine besondere Faszination

aus; er ist ein uraltes Kulturgut und

außerdem ein unverzichtbarer Teil der Öffentlichkeitsarbeit

der jagdlichen Organisationen.

Alle Jagdhornbläserinnen und

–bläser, so Keller, werben mit ihrer Musik

bei den Mitbürgerinnen und Mitbürgern um

Verständnis und Sympathie für Jagd und

Jäger und vermitteln ein positives Bild der

Jagd als uraltem Handwerk und als aktivem

Naturschutz.

Jagdmusik ist gelebtes jagdliches Brauchtum.

Sie lebt von jagdlicher Kameradschaft

und der Freude an der Jagd und den mit ihr

verbundenen Aufgaben.

Kameradschaft und Freude an jagdlicher

Musik sowie an ersten Einsätzen als Treiber

motivierten die Jugendlichen Karl Grundler

und Jakob Schönwetter bereits 1967 eifrig

mit Hilfe eines Notenbuchs die gebräuchlichsten

Jagdsignale auf ihren Fürst-Pless-

Hörnern zu üben. Innerhalb eines Jahres

wuchs die Jungbläsergruppe auf neun Mitglieder,

die anlässlich einer Treibjagd vom

damaligen JVR-Vorsitzenden Karl Tress für

die Mitgliedschaft im JVR geworben wurden.

Im Dezember 1968 wurde offiziell die

Bläsergruppe gegründet. 1969 nahm sie

bereits am Bläserwettbewerb in Schloss

Kranichstein teil und belegte auf Anhieb einen

zweiten Platz.

Die Erfolgsserie hält bis heute an. Herausragend

war der Gewinn der Goldenen Hornfesselspange

des DJV beim Bundeswettbewerb

1973.

Dank der Parforcehörner erweiterten die

Bläser ihr Repertoire kontinuierlich. Annette

Roos, seit 2012 Hornmeisterin, gelang es,

die alljährlich von den JVR-Bläserinnen und

Bläsern musikalisch gestaltete traditionelle

Hubertusmesse im Kloster Eberbach zu einem

weit über die Region bekannten Höhepunkt

der jagdlichen Musik zu machen. Seit

2016 wird sie von Bläserobmann Jürgen

Wiedenhöfer engagiert unterstützt.

Im Jubiläumsjahr 2018 zählt die Gruppe 24

aktive Bläserinnen und Bläser. Anlässlich

des Konzertes bei der Landesgartenschau

ehrte der JVR-Vorsitzende Dr. Werner

Schütz die beiden noch aktiven Gründungsmitglieder

Karl Grundler und Jürgen Zenner

für ihr 50jähriges unermüdliches Engagement.

Der Jagdverein Rheingau ist zurecht stolz

auf seine Bläsergruppe. Sie fördert das

jagdliche Brauchtum und umrahmt die Vereinsveranstaltungen

musikalisch. Sie erfreut

die JVR-Mitglieder mit musikalischen

Glückwünschen zu Jubiläen und sie verabschiedet

verstorbene Mitglieder mit einem

letzten „Halali“. Die Bläserinnen und Bläser

sind unverzichtbare Botschafter des Kulturgutes

Jagd.

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Bezirk Darmstadt

Jagd-Club

Bad Nauheim

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Ehrenmitglied Otto Flor †

Nur wenige Tage

vor seinem 90.

Geburtstag ist Ehrenmitglied

Otto

Flor am 21. Oktober

2018 verstorben.

Über zwanzig Jahre übte er, seit 1971

bis zu seinem freiwilligen Ausscheiden, die

Tätigkeit des Schatzmeisters aus. In seinem

Engagement und Wirken hat er sich nicht

nur auf seinen Aufgabenbereich der Kassenverwaltung

beschränkt, sondern war als

Ideengeber und Gestalter für viele Neuerungen

im Verein maßgeblich verantwortlich.

Im Jagdbeirat des Wetteraukreises war er

als Vertreter der Jägerschaft jahrzehntelang

ehrenamtlich tätig. In seinem seit 1972 gepachteten

Revier Albshausen ist erkennbar,

dass er nicht nur im Vorstand des Vereins

ein Mensch gewesen ist, der gestaltet, sondern

dies gleichermaßen auch in Wald und

Natur getan hat. Von ihm angelegte Anpflanzungen,

Wildäsungsflächen, Wasserstellen

oder Teiche dienen dabei nicht nur

dem jagdbaren Wild, sondern einer Vielfalt

von Flora und Fauna. Gelegenheit zum Kennenlernen

seines Reviers hat er zahlreichen

Mitgliedern des Vereins über viele Jahre

großzügig geboten und sich dabei stets selber

„hinten angestellt“, wenn seine Gäste zu

jagdlichem Erfolg kommen sollten.

Bei dieser Summe an Verdiensten blieben

Ehrungen naturgemäß nicht aus. So konnte

ihm der damalige 1. Vorsitzende Fritz Anton

Speck 1983 die Bronzene Ehrennadel und

1991 die Silberne Ehrennadel des LJV Hessen

verleihen. Den Landesehrenbrief erhielt

er 1999 und die Anerkennung seiner Arbeiten

im Naturschutz erfolgte 2005 durch

die Verleihung des Staatsehrenpreises des

Landes Hessen für Lebensraumgestaltung

durch Staatsminister Wilhelm Dietzel.

Mit Otto Flor verliert der JC eine Persönlichkeit,

die durch ihr hervorragendes Engagement

den Verein auf vielfältige Weise

geprägt hat. In großer Dankbarkeit für alles,

was er für den Verein, Jagd und Natur geleistet

hat, werden wir ihn stets im ehrenden

Andenken bewahren. Unsere Anteilnah-


Aus den Vereinen

me gilt seiner Familie und allen Freunden

und Bekannten.

Hanauer

Jagdklub e.V.

hanauer-jagdklub.de

Ernst Staidl – 90. Geburtstag

„Das ist des Jägers Ehrenschild,

Daß er beschützt und hegt sein Wild,

Waidmännisch jagt, wie sich’s gehört,

Den Schöpfer im Geschöpfe ehrt! …“

So heißt es in einem Gedicht von Oskar von

Riesenthal!

Diese Worte beschreiben treffend das

jagdliche Leben unseres langjährigen Mitgliedes,

(51 Jahre) Ernst Staidl, der am

06.12.2018 seinen 90. Geburtstag feiert.

Staidl wurde 1928 im Sudentenland geboren.

Er hat eine abgeschlossene Ausbildung

als Forstwirt. Seit seinem 16. Lebensjahr

war er ununterbrochen jagdlich tätig. Er erlebte

die Zeit der gesegneten Niederwildjagden.

Von 1996 – 2015 war er Pächter des

Jagdreviers Langenselbold III, immer stark

engagiert in Jagd, Politik und Naturschutz.

Im März 1967 trat er in den HJK ein. Über

Jahrzehnte wurde der HJK durch das

Traumgespann Ernst Staidl und Fred Ruth

geprägt.

Seine Funktionen waren Schriftführer, Presseobmann,

zeitweise Jungjägerobmann.

Er war fast 30 Jahre lang JJ-Ausbilder im

Jagdrecht im HJK. Seine Tätigkeiten waren

vielfältig, die ihm großes Lob beim LJV und

DJV einbrachten, wie z.B. die Hanauer Pressegespräche.

1977 führte er die Klubmitteilungen ein, die

bis heute noch beliebt sind.

Ein Höhepunkt seiner Laufbahn war die

Jubiläumsveranstaltung anlässlich des

50-jährigen Bestehens des HJK auf der

Ronneburg. Die Jubiläumsfestschrift „50

Jahre HJK“ wurde weitgehend von ihm gestaltet.

Als Geschäftsführer organisierte er

zahlreiche Vortragsabende mit vielen Hochkarätern

wie z. B. von Treuenfels, Behnke

und Kalchreuter, um nur einige zu nennen.

Bei diesem Engagement blieben die Ehrungen

nicht aus.

1978 Goldene Ehrennadel des Hanauer

Jagdklub e.V.; 1990 Bundesverdienstkreuz

am Bande; 1996 Silberne Ehrennadel

des DJV; 1998 Goldene Ehrennadel

des LJV und 2000 Ehrenmitglied

des HJK

Für den HJK hat „unser“ Ernst Staidl

sehr viel Herzblut vergossen, wofür wir

sehr dankbar sind !

Wo er trotz allem noch die Zeit für sein

Revier, die Ausbildung von seinen geliebten

Hunden (DD), seine Bienen und

seinen großen Garten fand, wissen die

Götter!

Nicht vergessen darf man die Unterstützung

seiner Ehefrau, die ihm in all' den

Jahren tatkräftig zur Seite stand, Kraft und

Energie gab.

Ohne sie wäre dieses Engagement nicht

möglich gewesen.

Gerhard Weber & Petra Steigerwald

Erstes Schießen der Jungen Jäger

Schon lange bestand der Wunsch unter einigen

jungen Jäger/Innen im JK sich besser

kennenzulernen und etwas zusammen

zu unternehmen. Viele hatten ihre Jägerprüfung

ja nicht im JK gemacht und somit

kannte man sich überhaupt nicht. Was lag

da näher, als eine kleine Schießveranstaltung

auf dem clubeigenen Schießstand, für

genau diese Zielgruppe, zu organisieren.

Andre Vigano als Organisator und Schießobmann

Thomas Franzel fanden einen freien

Termin und bereiteten den Wettbewerb

vor. Zunächst wurden alle Mitglieder unter

35 Jahren ausfindig gemacht und eingeladen.

Dann mussten Spender für die Preise

gefunden werden und anschließend der

Ablauf organisiert werden. Während die

Schützen die drei Standardprogramme abspulten,

bereitete das Organisationsteam

den Grill und die anschließende Kaffeetafel

vor. Nach Abschluss des Schießens fand

die Siegerehrung statt. Die ersten drei Plätze

belegten somit beim ersten „Junge-Jäger-Schießen“

des JK: Marcel Pitterka vor

Andre Vigano und Kevin Kargus . Dennoch

kamen alle Schützen zum Zuge, weil für

jeden Teilnehmer ein Trostpreis vergeben

wurde. Einen weiteren Vorteil hatte das

anschließende gemütliche Beisammensein.

Aus den Reihen der Anwesenden kam

der Wunsch auf, sich ein- bis zweimal im

Monat zu treffen, um die Bekanntschaften

weiter zu vertiefen und somit ein Junge-Jäger-Netzwerk

für die Zukunft zu flechten.

Alle Teilnehmer beim Junge-Jäger-Schießen 2018 des

Hanauer Jagdklubs.

Jagdverein Hubertus

Gießen und Umgebung e.V.

hubertus-giessen.de

Reviertag mit dem Hubertus-Jungjägerkurs.

Abwechslungsreiche

und praktische Ausbildung im

Ausbildungs- und Lehrrevier

Das „Grüne Abitur“ will gut vorbereitet sein.

Daher besuchte der aktuelle Jungjägerkurs

das Ausbildungs- und Lehrrevier bei

Garbenteich und praktizierte mit den Ausbildern

Torsten Maikranz, Günter Quinten,

Kai Dudenhöfer und Dieter Jüttemeier einen

praktischen Ausbildungsteil im Revier.

Die angehenden Jungjäger erfuhren bei

den Gastgebern welche Aufgaben und Arbeiten

im Jagdrevier anfallen und wie ein

Jagdjahr abläuft.

23

HessenJäger

Ausgabe 12/18


Eingereichtes Projekt

Liebe Leser

des HessenJägers,

GEmeinsam für NAtur und Umwelt: Dafür steht

GENAU – die Umweltlotterie. Seit dem Start der

Lotterie im April 2016 konnten bereits mehr als

130 Umwelt- und Naturschutzprojekte in Hessen

mit je 5.000 € unterstützt werden.

Dazu gehören Projekte rund um die Pflege von

Streuobstwiesen, den Aufbau von Schulgärten

oder Lehrpfaden, den Schutz gefährdeter Arten

und vieles mehr.

Damit GENAU auch in Zukunft für Hessens

Umwelt Gutes tun kann, laden wir Sie herzlich

ein, bei GENAU dabei zu sein. Wir wünschen

Ihnen viel Glück bei GENAU – der Umweltlotterie!

Waldlehr- und Erlebnispfad für

die Gemeinde Büttelborn

Projektträger: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald,

Kreisverband Groß-Gerau

Auf dem Waldlehrpfad soll an mehreren Stationen anschaulich das

Leben in, um und mit dem Wald erklärt werden. Der Lebensraum Baum

und seine Einflüsse und Wirkungen auf Mensch und Tier wird dabei

eine wichtige Rolle spielen. Aber auch Laubzersetzung, Lebensleistung

eines Baumes, Leben im Eichenstubben, Wissenswertes über den

Hirschkäfer und Mitmach-Stationen wie z. B. eine tierische Weitsprungolympiade

sollen zum Erforschen, Verstehen und Mitmachen anregen.

Als bleibende Einrichtung wird der Lehrpfad Veranstaltungsort für viele

weitere Aktionen rund um das Thema Wald, Natur und Umweltschutz.

Durch die Langlebigkeit des Lehrpfades ist eine nachhaltige Umweltbildung

auf Jahrzehnte gewährleistet.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr GENAU-Team

von LOTTO Hessen

*

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eine hessische LOTTO-Verkaufsstelle.

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wie auf der rechten Seite beschrieben aus.

Ihr Rabatt in Höhe von 17 € wird Ihnen

direkt an der Kasse abgezogen.

Spielquittung bitte sorgfältig aufheben!

Der Rabattcode ist gültig für einen GENAU Spielauftrag mit einer Laufzeit von 6 Monaten, mit

1 Postleitzahl, 1 Los-ID und 2,50 € Einsatz je Ziehung. Der Gutschein ist einmal einlösbar. Keine

Barauszahlung. Gültig bis 30.04.2019. Limitierte Auflage, solange der Vorrat reicht. Einlösbar in ANLEITUNG VERKAUFSSTELLE – Einlösen am Terminal: Rabatt-Barcode einscannen

allen Verkaufsstellen von LOTTO Hessen. Bei Teilnahme an GENAU – der Umweltlotterie – gelten die

> ausgefüllten GENAU-Schein einlesen oder GENAU Quick-Tipp (1 Los-ID,

GENAU Teilnahmebedingungen. Diese können in jeder Verkaufsstelle von LOTTO Hessen eingesehen

Laufzeit 6 Monate, Einsatz 2,50 €) auswählen > Rabatt wird automatisch verrechnet

werden.

TIPP: Beantragen Sie eine Kundenkarte von LOTTO Hessen in Ihrer Verkaufsstelle!

Ihre VORTEILE: Bestimmen Sie das Gewinner-Projekt in Ihrem Landkreis mit und verpassen Sie keine Gewinne!


Aus den Vereinen

Gewinner-Projekte

Anlegen von Blühflächen

und Blühstreifen

Projektträger: Claus Deußer

Auf ausgewählten Flächen wurden zum Anlegen von Blühstreifen

und Blühflächen Buntbrachemischungen ausgesät. Die Komponenten

sind so gewählt, dass vom Sommer bis zum Herbst in

einer bunten Farbenpracht Schutz und Nahrung vorhanden sind.

Grün- und Blütensäung locken unzählige Fluginsekten wie Bienen,

Hummeln und Schmetterlinge an. Die Blühflächen für Wildtiere

wie Feldlerche, Rebhuhn und Feldhase sollen das Überleben dieser

bedrohten Tierarten sicherstellen.

Unterstützen Sie mit der Teilnahme an GENAU

viele weitere Umwelt- und Naturschutzprojekte.

Alle Infos unter www.genau-lotto.de

Umsetzung des Wetterauer

Ackerstreifens

Projektträger: Fachstelle Naturschutz und

Landschaftspflege des Wetteraukreises

Inmitten eines großen Ackerschlags wurden vier Streifen von

ca. 100 × 12 m angelegt. Auf zwei Streifen wird eine Blühmischung

angesät, auf einem ein Wintergetreide, das bis in den Frühling

stehen bleibt und ein Streifen bleibt als „Schwarzbrache“. Über

die Laufzeit von 5 Jahren wechseln sich diese verschiedenen

„Kulturen“ auf den Streifenflächen ab. Somit werden den Vögeln

der Agrarlandschaft auch über die Brutzeit hinaus im Winter

Nahrungs- und Deckungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt.

← Beispielquittung und

Beispielschein ↓

Um den Rabatt einzulösen, füllen Sie

Ihren GENAU-Spielschein wie folgt aus:

1 Tragen Sie Ihre hessische Postleitzahl ein.

Auf der Quittung wird automatisch der zugehörige

Landkreis/die Stadt für Sie vermerkt.

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Laufzeit: 6 Monate

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Geben Sie Ihren ausgefüllten Spielschein in einer Verkaufsstelle von

LOTTO Hessen ab. Unter Vorlage Ihres Rabattcodes erhalten Sie den

Spielschein für 50 Euro anstatt 67 Euro (inkl. Bearbeitungsgebühr).

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*Gewinnchance und weitere Hinweise siehe Rückseite. Bitte Teilnahmebedingungen beachten.

Sie riskieren den Verlust Ihres Spieleinsatzes. Teilnahme ab 18. Glücksspiel kann süchtig machen.

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Aus den Vereinen

Der Hubertus-Vorsitzende Dieter Mackenrodt

betreute den Reviertag und fuhr mit

den Anwärtern in die einzelnen Revierteile.

Im Anschluss genoss die Gruppe einen

Imbiss im Vereinshaus und diskutierte mit

ihren Gastgebern über ihre jagdlichen Perspektiven

im Kreis Gießen.

Der nächste Lehrgang startet wieder

im Frühjahr 2019. Lehrgangs-Anmeldungen

können bereits jetzt schon

auf der Website www.hubertusgiessen.de/jungjägerausbildung

herunter

geladen werden.

Näheres zu Hessens größtem Jagdverein

„Hubertus“ auf der Internetseite www.hubertus-giessen.de.

Jägerschlag für den Waidmanns-Nachwuchs

anlässlich der

Hubertusmesse im Kloster Arnsburg

Die Jäger in Deutschland und anderen europäischen

Städten gedenken jährlich am

3. November ihres Schutzheiligen Sankt

Hubertus. Bundesweit finden Hubertusmessen

statt.

Die schon zur Tradition gewordene „Hubertusmesse“

des Jagdvereins Gießen fand in

diesem Jahr wieder unter großem Interesse

der Bevölkerung im Dormitorium des Kloster

Arnsburg bei Lich statt.

Der Jagdverein hatte auch in diesem Jahr

den alten Brauch des „Jägerschlags“ wiederum

zum Anlass genommen, während der

traditionellen Hubertus-Messe den Waidmanns-Nachwuchs

damit auszuzeichnen.

Vereinsvorsitzender Dieter Mackenrodt leitete

das „uralte Brauchtum“ ein und forderte

die Jungjäger auf, den Auftrag der Natur

entgegenzunehmen und wies darauf hin,

dass Jägerprüfung und Jagdschein noch

kein Garant für Waidgerechtigkeit seien.

Erst die seelische und sittliche Reife geben

das Recht zum Führen einer Waffe. Nicht

die Flinte macht den Jäger, sondern das

Herz; mit großer Bereitschaft und stetem

Bemühen und Streben auch um die Kenntnisse

der Lebens- und Verhaltensweisen

der frei lebenden Tierwelt.

Mackenrodt forderte die Jungjäger auf,

nach jedem jagdlichen Tun und Wirken sich

einen Spiegel vorzuhalten. Das Ablegen

der Jägerprüfung nach einem Jahr theoretischer

und praktischer Ausbildung sei

erst einem „Gesellenbrief“ gleich zu stellen.

Meister werden sie erst mit Erfahrung und

Praxis im Revier.

26

HessenJäger

Ausgabe 12/18

Mackenrodt und Ausbildungsleiter Jürgen

John nahmen den Jägerschlag bei jedem

einzelnen Jungjäger vor und überreichten

ihnen die Jägerbriefe. Begleitet wurde die

Zeremonie von der Hubertus-Bläsergruppe.

Den Jägerbrief erhielten: Bernfrid Brandl,

Barbara Bausch, Mark Braun, Ann Katrin

Clermont, Johannes Diehl, Jonah Hultsch,

Julian Maximilian Klopsch, Barbara Kress,

Benjamin Kutscher, Thomas Martin, Jannick

Petry, Birthe Lina Raabe, Pia Rixen, Dr.

Andreas Schäfer, Sabine Schlicksupp, Frederic

Schlosser, Friedhelm Schlüter, Alexei

Siemens, Christiann Storck, Dominic Straube,

Björn Weyerhäuser, Dirk Weyerhäuser

und Denise Zick-Hessler.

Tradition: 24 Jungjäger bei Hubertus-Messe in die

Gemeinschaft der Jäger aufgenommen

Vor dem „Jägerschlag“ sprachen die Jungjäger

das Gelöbnis. Mit diesem Gelöbnis

versprachen sie, die überlieferten, die geschriebenen

und die ungeschriebenen Gesetze

der Waidgerechtigkeit zu achten und

die Gebote des Natur- und Tierschutzes zu

befolgen.

Die neuen Jungjäger stellten sich mit Hubertus-Chef

Dieter Mackenrodt und dem

Ausbildungsleiter Jürgen John zu einem

Gruppenfoto auf. Dabei hielten sie stolz Ihre

Jägerbriefe in den Händen.

Kreisjagdverein

Gelnhausen

www.kjv-gelnhausen.de

Naturerkundung im Rahmen der Ferienspiele

der Gemeinde Jossgrund

am 18.07.2018

In Zeiten von Internet und Smartphone

freut man sich besonders, wenn Kinder

sich entscheiden sich in den Ferien mit

Wald- und Naturerlebnisse zu beschäftigen.

Im Auftrag der Naturlandstiftung im

Main-Kinzig-Kreis und des KJV Gelnhausen

hatte Eddy Röder, gemeinsam mit

Gitta Jung und Melanie Bechtold, ein Programm

für diesen Tag vorbereitet. Nach einer

kurzen Begrüßung startete die Gruppe.

Viele Fragen wurden unterwegs gestellt.

Überrascht waren die Mädchen und Buben

als sie eine Stelle entdeckten, an der

in der vergangenen Nacht Wildschweine

den Boden bearbeitet hatten. Eddy wies

auf die jungen Bäume hin, deren Rinde

vom Rehwild beschädigt wurde. Während

die Kinder noch eigene Naturerlebnisse

schilderten, wurden sie von Gitta und Melanie

vom KJV begrüßt. Der vorbereitete

Parcours hatte neun Stationen. Hier galt

es u.a. Rotwild vom Rehwild anhand des

Geweihs zu unterscheiden. Einen Ton aus

dem Jagdhorn heraus zu bringen, war für

die Kinder jedoch eine echte Herausforderung.

Zu jeder Station gab es ein Ergebnis,

das auf einem Fragebogen vermerkt wurde

und so entstand zum Ende das Lösungswort

„Stockbrot“. In der Zwischenzeit hatte

Betreuer Winfried Imkeller ein kleines

Lagerfeuer entzündet, an dem nun auch

das Stockbrot geröstet wurde. Nach der

Stärkung, durften die Kinder verschiedene

wildlebende Tiere anhand von Postern bestimmen.

Als Andenken konnten sie sich

noch einen Fährtenabdruck in Ton drücken.

Um 20.00 Uhr traf sich die Gruppe ein zweites

Mal. Gemeinsam mit den Vätern pirschte

man zu einem Platz, an dem Rotwild

mit dem Fernglas zu sehen war. Dort hatte

Joachim Walz eine Spezialkamera aufgebaut,

mit der die Tiere sehr gut zu erkennen

waren. Über eine Stunde beobachteten die

Kinder gespannt die größte einheimische

Wildart.

E. Röder


Aus den Vereinen

Jägervereinigung

Oberhessen

jaegervereinigung-oberhessen.de

„Grenzgang“ zu Windkraftanlagen

im Wald

Bereits vor Beginn der Bauarbeiten hatte

die JVgg jeweils zu einer öffentlichen

Waldwanderung eingeladen. Nun, etwa

ein Jahr nach der Inbetriebnahme, gibt es

zahlreiche Beschwerden aus den Stadtteilen

Weickartshain und Stockhausen über

nächtliche Lärmbelästigungen durch die

Windkraftanlagen. Doch nicht jeder konnte

sich ein Bild darüber machen, was der

Lärm und die Zerschneidung des Lebensraumes

Wald für die Natur und auch für

die Jagdausübung bedeutet.

Einige Teilnehmer des Grenzgangs vor der Windkraftanlage.

Aus diesem Grund hatte der Vorsitzende

der JVgg und zugleich Jagdpächter des

Jagdbezirkes Stockhausen, Helmut Nickel,

bei der Jagdgenossenschaft einen Grenzgang

zu den Windkraftanlagen angeregt.

Der Ortsbeirat schloss sich dem Vorhaben

an und es nahmen über 20 Personen teil.

Am Waldrand wies Nickel darauf hin, dass

der seit über 30 Jahren dort brütende Rotmilan

sein Brutgeschäft aufgegeben habe

und wie befürchtet verschwunden sei. Begutachtet

wurden die angrenzenden Fischteiche,

von denen zwei ausgetrocknet sind

und zwei nur noch wenig Wasser führen.

Ob dies auf die Trockenheit, oder auf die

Baumaßnahmen für die Windkraft zurückzuführen

ist, muss man nach Ansicht des

Jagdvereinsvorsitzenden noch abwarten.

Immerhin habe die Jägervereinigung bei

der Anhörung zum Bau der WKA Bedenken

geäußert, dass der Zufluss durch die Baumaßnahmen

gestört werden könne, denn

die Einspeisung dieser Teiche entspringt in

diesem Bereich.

Auch war man sichtlich beeindruckt über

den Lärm der Rotoren und über den Kahlschlag

in einem Buchenwald, der vorher

nicht nur als Einstandsgebiet vom

Schwarzwild diente, sondern auch Lebensraum

von zahlreichen Kleinvögeln bis

hin zum Kolkraben war.

Die Diskussionen auf dem Rückweg zeigten

eindeutig, dass man die Auswirkung

dieser Maßnahme im Wald völlig unterschätzt

hatte.

Deutscher

Falkenorden

d-f-o.de

Federseminar für Falkner in Hessen

Der Landesverband des DFO richtete am

22.09.2018 ein 8-stündiges Seminar

zur Federbestimmung bei Eulen und

Greifvögeln und zur Federreparatur

im Zuge der Rehabilitation aufgefundener

Wildgreifvögel aus. Insgesamt

nahmen 22 Falknerinnen und Falkner

der hessischen Landesverbände

des DFO und des Ordens Deutscher

Falkoniere (ODF) daran teil. Die Dozenten

Ralph Lösekrug (ehemals

HessenForst im Bereich Forsteinrichtung

und Naturschutz - FENA)

und Dr. Dominik Fischer (Fachtierarzt

für Vögel und 1. Vorsitzender des DFO

Hessen) referierten über Einsatzgebiete

der Federbestimmung, Federmorphologie,

Federfunktion, die Mauser sowie über

Befiederungsstörungen und Rechtsgrundlagen

des Federnsammelns. Es wurden

viele ausgewählte Exponate demonstriert

und praktische Bestimmungsübungen

anhand von Rupfungen und Einzelfedern

durchgeführt. Lösekrug erzählte hochinteressant,

kompetent und kurzweilig aus

seiner über 50-jährigen Erfahrung und

veranschaulichte dies anhand von hunderten

mitgebrachter Federn und Exponaten.

Es ist geplant den Lehrgang aufgrund des

großen Interesses im kommenden Jahr zu

wiederholen. Foto: S. Minnecker

Hegegemeinschaften

27

HessenJäger

Ausgabe 12/18

Hegering

Gründchen

Gründchenjäger zeigen sich

treffsicher

Eine gute Beteiligung und prima Stimmung

herrschte beim Abschlussschießen

der HG. Nicht nur die alten Hasen, auch

Jungjäger, Jagdinteressierte und die Jägerdamen

zeigten sich treffsicher.

Vorsitzenden Bernd Wettlaufer freute es,

dass sich im Hinblick auf die herbstliche

Drückjagdsaison, die Hegeringmitglieder

so zielsicher präsentierten. Schießwart Ralf

Dörr konnte im Jagdjahr 2018 insgesamt

12 Jahresschießnadeln in Bronze verteilen.

Die Hegering-Ehrenscheibe mit Hirschmotiv

errang Bernd Wettlaufer. Gesamtsieger

im jagdlichen Schießen wurde Uwe Büttner.

Bei den Damen traf Antonia Hoß am

besten. Dem Jagdkameraden Werner Rüffer

dankte Wettlaufer für die hervorragende

Verköstigung mit Grillspezialitäten und

dem Schießwart für die gute Organisation

des Schießens.

Arno Eifert

Redaktionsschluss

für die Ausgabe

1/2019

ist der

05.12.2019


Jagdgebrauchshunde

Jagd ohne Hund

ist Schund

BLEIB!

Eine weitere, ganz wichtige Gehorsamsübung …

Es fängt im Allgemeinen schon am ersten

Tag an, den der Hund im neuen Zuhause ist,

dass irgendwann die Familie den Neuzugang

begrüßt hat und alle ihn bespielt haben,

dass der Neuzugang dann mal Ruhe halten

soll. Bereits jetzt sollte man einen Befehl

dafür wählen, den man später immer dann

verwendet, wenn der Hund auf einem vom

Führer gewählten Platz liegen bleiben soll.

Es ist egal, ob man das Kommando „Bleib“,

„Platz“, „Ablegen“ oder „Da-bleiben“ verwendet

– wie fast immer ist das Gewohnheits-

und Geschmackssache – doch gerade

auch dieses Kommando ist für den „normalen

Alltag“ und besonders natürlich für den

Jäger mit Hund eine ganz wichtige Übung,

die unbedingt sicher beherrscht werden sollte.

Ich verwende dafür das kurz und knapp

auszusprechende und nicht zu verwechselnde

Kommando „Bleib!“. Zusätzlich mache ich

von Anfang an eine immer gleiche Handbewegung:

Der Arm mit nach unten gerichteter

offener Handfläche bewegt sich kurz nach

unten, dazu das Kommando „Bleib!“. Und

natürlich zu Anfang das ausdrückliche Hinlegen

auf den Platz. Im Haus oder Garten hat

es sich bewährt, dass man dort eine Decke,

einen Korb oder einen sonstigen Lagerplatz

Ablegen und geduldiges Warten – wichtig in jeder Lebenslage!

28

HessenJäger

Ausgabe 12/18

(auch verschiedene) vorbereitet hat, denn so

versteht der Hund besser, dass dieses sein

Platz ist, dass er hier bleiben soll und er diesen

keinesfalls selbstständig verlassen darf.

Hier wird jetzt also der zu Anfang

möglichst etwas ermüdete Welpe oder

Junghund abgelegt und es ihm mit Kommando

und Handzeichen bedeutet, dass er

nicht selbstständig aufstehen darf. Dazu

setzt sich der Führer zum Beispiel in einen

Sessel, versucht oder täuscht vor, Zeitung

zu lesen oder fernzusehen, beobachtet

jedoch währenddessen aus den Augenwinkeln

immer den Hund, um ihn beim

Verlassen-Wollen seines Platzes sofort mit

strengem „BLEIB!“ immer wieder abzulegen.

Wer dies konsequent so handhabt,

also wer das Aufstehen ohne ausdrückliche

Erlaubnis immer wieder sanktioniert, wird

im Haus und Garten bald Erfolg haben und

muss irgendwann auch nicht mehr ständig

hinschauen. Dem Alter angepasst, sollte

man die Zeiten, die der Hund so liegen

bleibt, nach und nach steigern, selbstverständlich

immer wieder aufgelockert durch

freies Laufen und Spiel.

Für außerordentlich entscheidend halte

ich bei dieser Übung, dass der Hund, der

Antje Engelbart-Schmidt, Gelnhausen

• Jahrgang 1957

• Jagdschein seit 1984

• Hundeführerin und aktive Jägerin

• DK-Züchterin seit 1990 (26 Würfe bisher)

• JGHV-Verbandsrichterin seit 01.01.1988

• Verbands-Schweißrichterin, Richterin

für VDH-Hundeführerschein und

VDH-Spezialzuchtrichterin für DK

• Goldene JGHV-Leistungsplakette

als Führerin

• Goldene JGHV-Ehrennadel

als DK-Züchterin

das Kommando „Bleib“ bekommen hat,

IMMER von dem Platz, wo er abgelegt

wurde, abgeholt – nicht abgerufen! – wird!

Das wird besonders dann wichtig, wenn

man das Training später nach draußen,

auf den Übungsplatz oder ins Revier verlagert.

Will ich den Hund abrufen, weil er

z.B. ein Apportel holen und zu mir bringen

soll, dann sollte ich ihm vorher das Kommando

„Down“/„Halt“ oder ähnlich geben,

hier kann man ihn ja immer abpfeifen oder

abrufen. Das bedeutet auch für den Hundeführer

immer wieder volle Konzentration

(„Welches Kommando gab ich jetzt gerade?“)

und konsequentes Handeln. Wenn

man es nämlich aus Faulheit immer mal anders

macht, also den Hund aus dem „Bleib“

abpfeift oder -ruft, dann muss man sich

auch nicht wundern, wenn der Hund das

Bleib-Kommando auch mal selbst auflöst

und zum Führer kommt.

Und es ist nicht nur für den erwähnten Umgang

„im normalen Alltag“, also zu Hause, bei

Besuchen oder auf Festen und beim Schüsseltreiben

nach der Jagd sehr angenehm,

wenn der Hund zuverlässig auf einem ihm

zugewiesenen Platz bleibt. Es ist vor allem

auch im jagdlichen Einsatz immer wieder sehr

„praktisch“, wenn sich der Hund zuverlässig

an einem vom Besitzer gewählten Platz ablegen

lässt. Man kann dann mit seinem Hund

viel mehr unternehmen, wo man ihn sonst im

Auto gelassen hätte. So kann er beim Kirren

mitgenommen und am Anfang des Pirschpfades

abgelegt werden, damit er nicht unnötig

seine Witterung verbreitet, genau wie bei

der Kontrolle von Fallen sowie natürlich auch

beim Abfährten, wo man ja auch immer wieder

gern mal ein Stück allein läuft.


Jagdgebrauchshunde

Um für die Gebrauchsprüfungen und das

freie Ablegen bei Ansitz und Pirsch richtig

vorbereitet zu sein, muss man allerdings

das „Bleib“ auch unter immer stärkeren Ablenkungen

oder Störungen weiter trainieren.

So sollte man immer, wenn man den

Hund abgelegt hatte und zu ihm zurückkommt,

darauf achten, ihm nicht direkt das

Kommando zum Sitz/Aufstehen zu geben,

denn dann wird er bald bereits beim Näherkommen

aufstehen. Stattdessen sollte man

den noch am Platz liegenden Hund (fast immer)

zunächst einmal umkreisen, sich danach

neben ihn zu stellen und ihm erst dann

erlauben, auf Kommando aufzustehen.

Beim Ablegen im Revier lege ich immer

einen Gegenstand zum Hund, im Allgemeinen

die Umhängeleine, die hat man ja immer

dabei. Man kann – und man darf das

auch auf den Prüfungen – natürlich auch

eine Decke, Jacke oder den Rucksack neben

den Hund legen. Das mache ich nicht

deshalb, um dem Hund dadurch das „Bleiben“

zu erleichtern, sondern viel mehr, um

besser kontrollieren zu können, ob der

Lehrling auch wirklich am zugewiesenen

Platz liegen geblieben ist. Gern kriechen

die abgelegten Hunde nämlich nach einiger

Zeit in die Richtung, in die der Führer

verschwunden ist, manchmal stehen sie

sogar auf und schleichen weiter, um sich

beim Wieder-Erscheinen des Führers ganz

schnell wieder hinzulegen, als wäre nichts

gewesen. Ist dieses geschehen, so nehme

ich den Hund mit scharfen Worten und befördere

ihn ziemlich „unsanft“ an den ihm

ursprünglich zugewiesenen Platz. Das Ablegen

eines Gegenstandes zwingt außerdem

den Führer dazu, dass er wirklich bis zum

Hund zurückgeht und ihn nicht doch aus

lauter Faulheit am Ende abpfeift.

Für diese Übungen eignen sich ruhige

Waldwege mit Kurve oder Wegekreuzungen,

vor denen ich den Hund dann ablege, während

ich um die Kurve verschwinde. Gern

mache ich die ersten solcher Übungen auch

auf Feldwegen, wo ich in ein angrenzendes

Maisfeld verschwinden und dort in der zweiten

oder dritten Reihe leise wieder in Richtung

des abgelegten Hundes vorschleichen

kann, um diesen besser beobachten und bei

Fehlern sofort einschreiten zu können.

Klappt das „Bleib“ dann ohne Störungen

schon ganz gut, so beginnt man nach und

nach damit, Verleitungen zum Aufstehen

einzubauen. Hier sind mal wieder der Fantasie

keine Grenzen gesetzt – man kann

beispielsweise zunächst mit Ästen knacken,

Zapfen oder Steine aus der Deckung werfen,

Menschen ohne und später mit Hund

vorbeilaufen lassen, Geräusche wie das

Quaken einer Ente oder Gurren einer Taube

nachahmen oder vom Handy abspielen,

in die Hände klatschen und dann natürlich

auch mal in die Luft schießen. Jedes Fehlverhalten,

also Aufstehen oder den Platz

verlassen, muss natürlich korrigiert werden,

zunächst am einfachsten mit einem

scharfen Trillerpfiff und wenn nötig mit

energischem Zurückbringen zum verlassenen

Ablegeort! Nach und nach verlängert

man die Zeitspanne vom Verschwinden in

der Deckung bis zur Verleitung oder zum

ersten Schuss und dann auch bis zu einem

zweiten – so wird der Hund immer entspannter,

denn er lernt: „Komme, was da

wolle – ich muss liegen bleiben, denn ich

werde immer abgeholt!“

Ergebnisse

JVgg Oberhessen

7. VSwP „Laubacher Wald„ am

18.08.2018 um Laubach

20-Stunden-Fährte

Zare von der Innleit`n, KLM,

F.: Max Großmann, Sw I

Bazille vom Moselbogen, StBr,

F.: Iris Ehrhardt, Sw I

BP am 15.09.2018 um Laubach und Grünberg

Elly vom Chausseehaus, DJT,

F.: Stefan Volk

Erle vom Chausseehaus, DJT,

F.: Christopher Krausch

Karlos vom Deutschen Orden, DL,

F.: Alexander Lotz

Basko vom Eulengraben, DJT,

F.: Sebastian Jungblut

Ilex vom Krohnhof, Weim,

F.: Manfred Rost

Ebby von der Loxstedter Wurth, Gr,

F.: Matthias Schomber

Tinko von Oberkleen, RT,

F.: Joachim Kein

Baja vom Sauerländerhof, BrBr,

F.: Sebastian Röcker


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.300 Blackout 42 cm 1:7” 5 Patronen ca. 92 cm ca. 3,4 kg 5/8”x24 0184205

.308 Win. 42 cm 1:10” 4 Patronen ca. 92 cm ca. 3,2 kg 5/8”x24 0185538

.308 Win. 51 cm 1:10” 4 Patronen ca. 101 cm ca. 3,6 kg 5/8”x24 0184203

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HessenJäger

Ausgabe 12/18


Jagdgebrauchshunde

Ergebnisse

JVgg Oberhessen

5. VFsP „Laubacher Wald“ am

22.09.2018

20-Stunden-Fährte:

Beppo vom Wendebachtal, StBr,

F.: Rainer Euler, Fs II

Daika vom Rühlskopf, DD,

F.: Klaus Winkler, Fs II

VGP m.ÜFam 29. und 30.09.2018

um Laubach

Bajan von Stromberg, GM,

F.: Daniel Muela-Berbel, 316 Pkt., I Preis

Don vom Donauer-Bach, DD,

F.: Dr. Klaus Volmer, Lich, 279 Pkt., III Preis

JV Gießen

BP am 23.09.2018

Nachsuche auf Schalenwild

Cognac von der Hahnenweide, UK,

F.: Christian Dams

Eva von der Pfaffenwiese, DD,

F.: Anja Gombel

Obelix vom Hübenthal, Kopov,

F.: Björn Herrmann

Baron vom Keltenberg , KlM,

F.: Hubertus Sarges

Yanosch vom Amtmannsloch, DK,

F.: Hauke von Bierbrauer

Nachsuche auf Niederwild (außer

Schalenwild) ohne Leistungsnachweis

Wasserarbeit

Cognac von der Hahnenweide, UK,

F.: Christian Dams

Conner von der Hahnenweide , UK,

F.: Thorsten Franz

Iceroots Ecco, Lab.Retr.,

F.: Tanja Gerhard

Eva von der Pfaffenwiese, DD,

F.: Anja Gombel

Jupp vom Haus Heßling, DD,

F.: Volker Lapp

Yanosch vom Amtmannsloch, DK,

F.: Hauke von Bierbrauer

Stöbern

Obelix vom Hübenthal, Kopov,

F.: Björn Herrmann

Jupp vom Haus Heßling, DD,

F.: Volker Lapp

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HessenJäger

Ausgabe 12/18

JV Eschwege

VSwP am 14.10.2018 bei Eschwege

Dally II vom Bandorfer-Forst,

DD,

F.: Stefan Walz

Emil vom Salmtal, DD,

F.: Björn Köhne

Pretty Hunter´s Bob

Marley, Eng. Sp.Sp.,

F.: Hans-Joachim

Mengel

Cooper vom Hannickelhaus,

Steiris,

F.: Senta Schweitzer

Be my Sun Charles,

LabRe,

F.: Antje Ebert

VFSP am

14.10.2018 bei

Eschwege

Branco vom Hummelbühl, Schwa,

F.: Thomas Kaiser

BP am 21.10.2018 bei Eschwege

Faro, DD,

F.: Bastian Paul

Drache vom Wildfang, DJT,

F.: Joachim Schiller

Iceroot`s Ecco, LabRet.,

F.: Tanja Gerhard

Anton, Jack-Rus,

F.: Jasper Tramp

Eddy, DJT,

F.: Simon Menke

Jade von Neibur, UV,

F.: Heike Peter

Kate von Neibur, UV,

F.: Sebastian Schrauder

JGV Starkenburg-

Südhessen

VPS am 13.10.2018 um Groß-Umstadt

und Stockstadt

Hunters of winged ducks Akin, Lab.-Retr.,

F.: Thomas Baumbusch, III. Preis, 160 Pkt.

KJV Hofgeismar/VDD-

Gruppe Kurhessen

VGP mit ÜF am 20.10.2018 bis

21.10.2018 im Raum Espenau

Caja vom Eichkopf, DD,

F.: Dr. Eberhard Köhler, II.Pr. / 334 P., fragl, Verw.

Kim vom Dörnberg, DD,

F.: Henrik Faupel, II.Pr. / 297 P., fragl

Fotolia.com - Martina Berg

Deutscher Jagdterrier.

JV Witzenhausen/Verein

PP-LG Hessen

VGP am 19./20.10.2018 um Niestetal

und Bollstedt (Thüringen)

Hubertus v. d. Kälberweide, DD,

F.: Karl-Heinz Baumbach, 328 Pkt., ÜF, I. Preis

Baska vom Mooser Bruch, DK,

F.: Peter Thiel, 296 Pkt., TF, I. Preis

Antoine Five Senses, DK,

F.: Marika Thome, 308 Pkt., TF, II. Preis

Amir Five Senses, DK,

F.: Joelle Eschenauer, 282 Pkt., TF, II. Preis

VPS o.F. am 19./20.10.2018 um

Niestetal und Bollstedt (Thüringen)

Amy vom Harzwald, KIM,

F.: Kathrin Holler, 189 Pkt., I. Preis

A Sense of Pleasure´s Sunny Sunday, LabRet.,

F.: Vera Röhrig, 166 Pkt., II. Preis

JV Witzenhausen

HZP am 07.09.2018 um Niestetal

(Hessen)/Weinbergen (Thüringen)

Chiva v. Waldecker Land, DK,

F.: Christian Hötte, 155 Pkt.

DL Hessen

VGP am 29./30.09.2018 um Hanau/Gedern

Nelly vom Poppenforst, DL,

F.: Iris Beisheim, I./324 Pkt., ÜF


Rezepttipp

Besoffener Hirsch

Zutaten

• 100 g gemischte Trockenfrüchte

• 2 EL Zucker

• 2 cl Rum

• 100 ml Rotwein

• Mondamin

• 800 g Hirschrücken

• 100 g Pfifferlinge

• 200 g gekochter Rosenkohl

• 1 Glas Preiselbeeren in

Gelee

• 40 g Butter

• Grober Pfeffer, Salz

Zubereitung

Besoffenes Trockenobst

• Zucker in einem Topf karamellisieren und mit Rotwein

und Rum ablöschen. Einkochen lassen und mit Mondamin

leicht abziehen. Die Trockenfrüchte mit der Soße

übergießen und 1 bis 2 Stunden ziehen lassen.

Hirschrücken

• Den Hirschrücken in einer Pfanne von allen Seiten

scharf anbraten und im Ofen bei 140 °C ca. 30 Minuten

weiter garen lassen. Vor dem Anrichten mit Pfeffer und

Salz würzen und in feine Scheiben schneiden.

• Pfifferlinge in Butter anziehen, Rosenkohl dazugeben

und mit Salz abschmecken. Die übergossenen Trockenfrüchte

und die Preiselbeeren werden nach dem

Anrichten auf das Fleisch gegeben.

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eignet sich vorzüglich als Begleiter zum Hirsch und dem Pfifferling-Rosenkohl.

Gerade zu Rosenkohl muss der Wein kräftig sein, da Rosenkohl sehr dominant im

Geschmack ist. Allerdings ist eine intensive Holznote

beim Wein ebenfalls nicht zu empfehlen, weil sich

die Bitterstoffe von Rosenkohl und Wein potenzieren

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HessenJäger

Ausgabe 12/18


Lernort Natur

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HessenJäger

Ausgabe 12/18

Winterbalg

Endlich fallen die ersten dicken Schneeflocken im Revier unseres Lieblingsfuchses Felix. Zwar war es die letzten

Tage schon durchweg kalt, doch erst jetzt mit dem Schnee hält der Winter endgültig Einzug im Revier.

Väterchen Frost hat das Regiment übernommen und verzaubert in dieser Nacht den Wald in eine Winterlandschaft.

Diffus scheint der Vollmond hinter den schweren Wolken am Himmel, kein Wind regt sich und die Flocken

fallen unaufhörlich auf den kalten Waldboden. Man kann sogar hören, wie sie auf

Waidmännische Begriffe

rund um den Fuchs:

Branten = Pfoten

keckern = Lautäußerung

Seher = Augen

Fang = Maul

Gehöre = Ohren

Schnüren = leichter Trab

Balg = Fell

Läufe = Beine

Lunte = Schwanz

wittern/winden = riechen

den Zweigen und dem dürren Laub landen, so still ist es heute Nacht hier im Wald.

Viele Tiere haben sich ein Versteck als Schutz vor Kälte und Schnee gesucht und

einige werden sogar den gesamten Winter verschlafen.

Felix aber mag genau solche Winternächte.

Kälte und Schneefall machen ihm nicht das Geringste

aus. Er schnürt durch seinen Wald und

bleibt hin und wieder kurz stehen, um zu lauschen.

Nichts, nur die leise fallenden Flocken.

Jetzt liegt schon eine Schneedecke auf dem Boden

und Felix hinterlässt seine typische Spur im

frischen Schnee.

Da weckt ein helles Fiepsen sein Interesse. Felix legt den Kopf schief und stellt die

Gehöre auf. Jetzt hört er es ganz deutlich. Zwei Mäuse, vermutlich im Streit, sind

gleich unter der kleinen Fichte vor ihm. Felix pirscht sich näher heran, leise, leise, dann setzt er zum Sprung an und

der Mäusestreit ist beendet, denn einer der zwei Streithähne dient Felix als kleiner Happen zwischendurch und ist

Bis zu 50 Mäuse werden

nachweislich von Füchsen an

einem Tag gefressen.

ruck-zuck auch schon verspeist.

Aber so ein Mäusebraten füllt einen Fuchsmagen noch lange nicht. Felix

schnürt weiter. Alles ist jetzt weiß und selbst auf Felix' Rücken liegt schon

Schnee. Er schüttelt sich und sein dichter Winterbalg umhüllt ihn für einen

Moment wie eine orange-rote Wolke.

Dann legt sich alles wieder und Felix ist den Schnee los, allerdings ist

der Schneefall immer noch so stark, dass er im gleichen Moment schon

wieder eingeschneit ist. Doch das scheint Felix jetzt nicht zu stören. Er hat

etwas gewittert. Ein Hase liegt in seiner Sasse und ruht. Seine Augen sind

offen, doch er ist ganz entspannt und hat Felix nicht bemerkt. Dieser duckt

sich und kommt vorsichtig näher und näher. Dann geht alles blitzschnell.

Felix packt zu, der Hase strampelt um sich und versucht den Fuchs mit

seinen starken Hinterläufen abzuwehren. Fell fliegt und der Hase klagt

kurz auf. Doch durch seinen dichten Pelz ist Felix gut gegen die Krallen

Die Fährte eines schnürenden

Fuchses ist sehr charakteristisch.

Er setzt dabei jede

Pfote hintereinander. Es sieht

aus, als sei er auf einer unsichtbaren

Linie balanciert.

des Hasen geschützt und so fasst er fester zu und schüttelt den Unglückshasen. Dann ist Ruhe. Felix hat sich sein

Abendessen soeben gesichert.

Kurz schaut er sich nach einem geschützten Platz um. Denn inzwischen hat es aufgehört zu schneien und die

Wolken machen platz für den Mond, der voll und rund hoch über den Wipfeln nun den Wald mit seinem silbrigen

Licht durchflutet. Felix ist ein schlauer Fuchs und weiß, dass er, wenn es so hell ist, gut gesehen werden kann. So

zieht er mit seiner Beute in die Dickung am Rande der breiten Schneise und beginnt zu fressen.

Gesättigt beginnt Felix, die Reste unter dem Schnee zu vergraben.

Vielleicht wird er in dieser oder der nächsten Nacht zurückkommen, um den Rest zu fressen. Wie Felix nun so mit

dem Fang Schnee auf den Hasen schiebt, bemerkt er ein Geräusch auf der Schneise. Unser Rotrock hält inne und

Füchse legen sich Reserven

an, indem sie Beute verscharren,

um sie vor anderen

Aasfressern zu verstecken.

Hasen schlafen zwar nicht wirklich

mit offenen Augen, aber als Fluchttiere

können sie sich keinen festen

Schlaf gönnen und ruhen meist.

Dabei sind die Augen halb geschlossen.

Bei der kleinsten Störung sind

die Hasen sofort putzmunter und

fliehen mit weiten Sätzen.

schaut aus seinem Versteck hervor. Ganz deutlich sieht er einen fremden Fuchs

mitten auf der Schneise. Felix sträuben sich die Nackenhaare bei diesem Anblick

und ein kaum vernehmbares Grollen dringt aus seiner Kehle. Der fremde Fuchs

läuft auf wackeligen Läufen die Schneise entlang, er hat den Hasen gewittert

und so dünn und abgekommen, wie er aussieht, hat er großen Hunger.


Lernort Natur

Oft stemmen rivalisierende Füchse

sich, auf den Hinterläufen stehend, mit

den Vorderpfoten aneinander hoch und

versuchen, den Gegner nach hinten umzustoßen.

Meist reicht die Demonstration

von Masse und Kraft, um den Schwächeren

in die Flucht zu schlagen. Schwere

Beißereien sind unüblich, kleine Blessuren

gehören aber dazu.

Füchse gibt es in unterschiedlichen

Farbschlägen:

Birkfuchs = hell

Kohlfuchs = dunkelgrau an Latz

und Blume (Luntenspitze)

Kreuzfuchs = Kreuz auf Schulter

Brandfuchs = rot

Je mehr Luft das Fell einschließt, umso

wärmer ist es. Deshalb besteht das Winterfell

nicht nur aus den langen Deckhaaren,

sondern darunter wachsen kurze, krause

Wollhaare. Zwischen den wolligen Unterhaaren

bilden sich besonders viele Luftpolster,

die vom Körper erwärmt werden. Füchse

nutzen die Lunte als Kissen, sie legen sie

unter sich und kuscheln sich darauf. So sind

sie bei Eis und Schnee gut geschützt.

Je näher der Fuchs kommt, desto besser erkennt

man, dass dem Fremden an vielen Stellen

das Fell fehlt. Seine Lunte und seine Branten

sind schon völlig kahl. Ein Bild des Jammers. Aber

das ist Felix egal, er macht sich zum Kampf um seinen

Hasen und sein Revier bereit.

Der fremde Fuchs bleibt stehen und schaut sich

um. Seine Haut ist stark verkrustet und das beeinträchtigt

auch seine

Seher und seine

Gehöre, zudem zittert das Tier vor Kälte. Durch den fehlenden

Pelz ist er den winterlichen Temperaturen schutzlos ausgeliefert.

Da steht er, mitten auf der Schneise, in dieser durch Mond und

Schnee so hellen Nacht. Der Hunger scheint ihn alle Vorsicht vergessen

zu lassen.

Felix beäugt in argwöhnisch, noch bleibt er aber in der Deckung

und beobachtet den Eindringling.

Der fremde Fuchs nähert sich mit gekrümmtem Rücken und

hinkendem Gang. Felix duckt sich und alle seine Sinne sind gespannt.

Gleich ist der Fuchs nur noch 50 Schritt vom ihm entfernt.

Da verhofft dieser erneut und versucht wieder Witterung aufzunehmen.

Jetzt betritt auch Felix die mondhelle Schneise und stellt sich dem anderen

Fuchs in den Weg. Genau in diesem Moment bricht ein Schuss in der Stille

der Winternacht.

Einer der beiden Füchse sinkt tödlich getroffen zu Boden, der andere flieht.

Ein Jäger steigt von seinem Hochsitz und nähert sich dem erlegten Fuchs.

Er streift sich Handschuhe über und nimmt ihn hoch. „Armes Wesen, du hast

genug gelitten. Räude ist eine so grausame Krankheit, doch nun ist dein Leid

zu Ende“, murmelt er vor sich hin, als er samt Fuchs zu seinem Auto geht.

Unser Felix aber hat von alledem nichts mitbekommen. Er ist gerannt, bis er sich sicher war, dass ihm niemand

folgt. Er weiß nicht, dass dieser Schuss ihm vermutlich viel Leiden erspart hat. Die Krankheit, die der fremde Fuchs

in sein Revier gebracht hat, ist sehr ansteckend und bei

Ein Schuss verkürzt das Leiden des Tieres, welches

sonst im kalten Winter jämmerlich eingegangen

wäre. Um die Ausbreitung solcher Seuchen zu

verhindern oder einzudämmen, ist es erforderlich,

durch gezielte Bejagung die Anzahl der Füchse zu

reduzieren. Gesunde, erlegte Füchse liefern uns warme

Pelze, die auch uns im Winter warmhalten. Pelze

werden schon sehr lange als Kleidung genutzt, ohne

sie wäre schon den Höhlenmenschen die ein oder

andere kalte Winternacht zum Verhängnis geworden.

Quelle: Fotolia- fredograf

Räude ist eine hochansteckende Erkrankung der Haut, verursacht durch

Milben. Diese führen zu starkem Juckreiz, dabei kommt es zu Haarausfall,

Borkenbildung und durch verstärktes Kratzen zur Krustenbildung.

Hochgradig räudige Tiere sind kaum in der Lage, ausreichend Futter

zu suchen oder zu jagen. Sie magern deshalb sehr schnell ab und

verenden letztlich.

einem Kampf um Futter und Revier hätte sich Felix vermutlich

ebenfalls damit infiziert.

So schnürt unser Fuchs tiefer

in den winterlichen Wald, gut

geschützt von seinem warmen

Winterbalg und froh darüber,

dass dieser Knall nicht ihm galt.

33

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Das Memo-Spiel, nicht nur für Kinder.

Dank Sonderregeln auch

für Jagdscheinanwärter

geeignet!!

Inhalt: 48 Karten Spielanleitung.

Best.Nr.: JN0009.

Preis: € 12,95

www.jana-jagd.de

www.jana-jagd.de

Wendemütze

Cumberland

Warme, weiche

Wendemütze

für Freizeit und Jagd.

Farbe: oliv/orange. Material:

90 % Polyacryl, 10 % Elasthan.

Einheitsgröße.

Best.Nr.: DH6748 . Preis: € 9,95

35

HessenJäger

Ausgabe 12/18


Aus der Jagdbranche

Auto-Park Lang

35 Jahre Subaru in Romrod-Zell

Wie aus einer kleinen Kfz-Werkstatt eines

der führenden Subaru-Autohäuser in

Deutschland werden kann, ist in der Vita von

Firmengründer Rüdiger Lang nachzulesen:

Drei Jahre, von 1980 bis 1983, schraubte

Lang für seine Kunden an allem, was

brummte. Aus den umliegenden Gemeinden

brachte man ihm auch Baumaschinen und

Motorsägen zur Reparatur. Vor 35 Jahren

entschloss sich der kreative Firmengründer,

mit dem japanischen Allradspezialisten

Subaru einen Handelsvertrag zu unterschreiben.

Eine wichtige und richtige Entscheidung,

wenn man auf die vergangenen dreieinhalb

Jahrzehnte zurückblickt. Anfänglich

stand die Frage im Raum: Wie gestaltet man

aus einem halbverfallenen Bauerngehöft ein

für die Kundschaft ansprechendes Autohaus.

Zunächst wurde eine Ausstellungshalle

gebaut, die aber bald aus allen Nähten platzte.

So reifte die Idee, das Fahrzeugsortiment

in Form eines Autoparks zu präsentieren. Es

wurden angrenzende Grundstücke erworben

und weitere Gebäude errichtet.

Bei der Gestaltung des Parks ließ sich

Lang von japanischen Gärten inspirieren.

Neben zahlreichen Ziersträuchern und

Pflanzen wurde auch ein Teich mit Springbrunnen

in das Firmengelände integriert.

Das ganze Areal lädt förmlich zu einem

Familienspaziergang ein, mit dem Vorteil,

dass Mama und Papa sich nebenbei auch

noch ein Auto aussuchen können. Bei einer

großen Auswahl von Neu-, Gebraucht- und

Jahreswagen sollte für jeden etwas zu finden

sein. Das neunköpfige Subaru-Team

bietet neben dem Verkauf – über Leasing

und Finanzierung – auch den kompletten

technischen Service für alle Fahrzeuge an.

Im Verkauf hat Björn Lang das Sagen. Er

ist 4KFZ-Meister und absolvierte seine Prüfung

bereits mit 21 Jahren. Der Auto-Park

von Subaru-Lang ist durch seine Nähe zur

A5 und der B49 aus allen Richtungen gut

zu erreichen.

www.subaru-lang.de

36

HessenJäger

Ausgabe 12/18

Große Geschäftserweiterung bei Waffen-Weber

Im Ebsdorfergrund in Mittelhessen öffnete

Anfang September dieses Jahres die

Jagdscheune, ein Geschäft für Jäger, Sportschützen,

Naturliebhaber, Trachtenmode

und Geschenkartikel. Der Firmeninhaber

Andreas Weber erweiterte sein bestehendes

Gewerbe Waffen-Weber-Wittelsberg

um einen attraktiven Verkaufsraum für

Jagd- und Trachtenmode. Das Geschäft

bietet neben dem Vollsortiment an Waffen,

Munition, Optik und Messern aller namhaften

Hersteller nun auch ein breites Bekleidungssortiment

an.

Zum weiteren Service gehören: Zielfernrohrmontagen

in der eigenen Werkstatt,

das Einschießen von Waffen, der Ankauf

von Nachlässen, die Einlagerung von Waffen

sowie Waffenreparaturen und Wartung.

Einer, der sich traut

Thomas Messer versteht es,

Kundenanforderungen zu bedienen.

Bei ihm gibt es sowohl die

Möglichkeit, Waren rund um die

Uhr online zu finden und Preisvergleiche

zu machen, als auch die

angebotenen Produkte vor Ort zu

besichtigen und sich dabei fachkundig

beraten zu lassen.

Mit der Neueröffnung seines

600m² großen Waffenfachgeschäftes

rundet Thomas Messer seinen

schon existierenden Onlinehandel ab und

bietet jetzt Beratung, Anprobe und demnächst

auch Training vor Ort an. Im Herzen

von Offenbach am Main gelegen, könnte

man fragen, ob die Innenstadtlage wirklich

clever gewählt ist, doch der Messer Waffenhandel

verfügt über einen großzügigen Kundenparkplatz

auf dem Gelände der ehemaligen

Hassia-Fabrik. Dadurch ist er bequem

zu erreichen, ohne dass Sie Ihre Jagdwaffen

lange durch Offenbach tragen müssen.

Der großzügige Showroom befindet sich

im 3. Stock und ist auch optisch stilsicher

in den historischen Industriebau integriert.

Herzstück bildet die geräumige Waffenkammer,

in der alle großen Marken vertreten

sind. Gleiches gilt für Zieloptiken und jagdliches

Zubehör. Neben den großen Bekleidungsmarken

und jagdlichen Ausrüstern

hat Messer Ausrüstung und Bekleidung für

Sicherheitskräfte im Angebot.

Geschäftsinhaber Andreas Weber freut sich über die

Eröffnung der „Jagdscheune“

Jagdscheune & Waffen-Weber-Wittelsberg

Eduard-Bork-Strasse 7

35085 Ebsdorfergrund-Wittelsberg

www.jagdscheune.com

Neben Waffen gibt es beim Waffenhandel Messer auch alles

andere, was man zum Jagen braucht.

Das Konzept des Messer Waffenhandels ist

so einfach wie einleuchtend: Online informieren,

in den Laden kommen, sich beraten

lassen und an- oder ausprobieren. Thomas

Messer setzt dabei auf die tatsächliche Verfügbarkeit

der Produkte, die im Online- Shop

angeboten werden. Denn was nützt schon

ein Knallerpreis im Onlineshop, wenn das

Gewünschte dann nicht lieferbar ist?

Doch das rundum gute Shoppingerlebnis

ist nur der Anfang. In Planung ist ein Schießkino

auf dem Gelände, das das Portfolio um

Trainings- und Ausbildungsangebote im

praktischen Schießen erweitern soll. Schon

jetzt sind Büchsenmacher-Dienstleistungen

verfügbar, in der nächsten Ausbaustufe wird

der Messer Waffenhandel dann alles anbieten,

was an Serviceleistungen rund um das

praktische Schießen denkbar ist. Ein Besuch

beim Messer Waffenhandel lohnt sich in jedem

Fall. www.waffenhandelmesser.de


Aus der Jagdbranche

Auf zur

Vom 6. bis zum 9. Dezember

Internationale Fachaussteller, einzigartige

Produktvielfalt, Top-Information und Beratung

– 380 Anbieter aus 20 Nationen garantieren

eine umfassende Branchenübersicht

rund um die Jagd auf dem Messegelände

Hannover in den Hallen 20 und 21.

Karten aus der Verlosung in Ausgabe

11/18 gehen an:

1. Büschel, J.

2. Franke, A.

3. Liese, K.

4. Dietrich, K.

5. Schindel, F.

6. Müller, L.

7. Lotz/Sahm

8. Gutermuth, K.-H.

Für alle, die nicht gewonnen haben, haben

wir eine gute Nachricht:

Über den HessenJäger erhalten Sie beim

Kauf einer Eintrittskarte für die Pferd &

Jagd über den Ticketshop 3 Euro Ermäßigung,

die Karte kostet damit 10,50 €

anstatt 13,50 € an den Kassen.

Sie können bis zu 2 Tickets online im

Ticketshop unter www.pferdundjagd.com

kaufen. Geben Sie einfach den Aktionscode:

PuJ18-partner ein, um 3 € pro Karte

zu sparen.

Hund & Pferd

Die größte Hundeausstellung

Deutschlands

Vom 16. bis 18. November lud die Hund

& Pferd zum 13. Mal in die Dortmunder

Westfalenhallen ein. Über 8.100 Hunde

aus 257 verschiedenen Rassen kamen zur

größten Rassehundausstellung Deutschlands,

die vom VDH ausgerichtet wird.

Interessierten Besuchern bot sich so die

Möglichkeit, verschiedene Hunderasse in

den Bewertungsringen und an den Ständen

der Rasseverbände zu erleben und

sich einen Eindruck über die verschiedenen

Rassen zu machen.

Daneben machte ein umfangreiches

Showprogramm rund um Hund und Pferd

den Messebesuch zu einem besonderen

Erlebnis, der durch ein großes Angebot der

über 225 Aussteller um ein vorweihnachtliches

Shoppingerlebnis abgerundet wurde.

Die nächste Hund & Pferd findet vom

11.10.2019 bis zum 13.10.2019 in der

Westfalenhalle in Dortmund statt.

www.hund-und-pferd.de

AKAHs Geschenkideen 2018

Sie möchten in diesem Jahr nicht das

fünfte Paar Stricksocken oder -handschuhe,

keine warmen Unterhosen und auch keine

Manschettenknöpfe? Oder Sie suchen noch

ein tolles Geschenk für einen Jagdfreund?

Dann schauen Sie doch gleich mal bei

AKAH vorbei, die einige spannende Geschenkideen

zusammengestellt haben.

LODEN-Rucksack grün/grau oder

braun/grün

Lautlos kommt

er daher, der

Loden-Rucksack

in zwei jagdlichen

Farbvarianten.

Mit seinen

20 Liter Volumen

und den

Maßen 55 x 45 cm ist er gleichzeitig groß

genug, um alles Nötige unterzubringen,

aber denoch handlich und gut zu tragen.

Durch die Beschichtung mit Teflon ist der

Loden zudem wirklich wasserabweisend.

Die Einfassung, die Schnur zum Verschließen

sowie die Beriemung sind aus echtem

Büffelleder gefertigt. Ein toller Rucksack für

alle, die geräuscharme und klassische Materialien

lieben.

Für die Jägerin

Toll im Schnitt

und angenehm

zu tragen ist die

Serie Greenland

von ShooterKing,

die aus Jacke und

Hose besteht.

Ausgestattet

mit zwei tiefen

Beuteltaschen,

einer Brusttasche,

einer Innentasche,

zwei Armtaschen

und einer Rückentasche

– alle mit

Reißverschluss

oder Klett zu verschließen – lässt sich hier

alles Nötige, was nicht in den Rucksack

soll, gut unterbringen. Im Kragen ist eine

Kapuze integriert, sodass die Jacke auch

bei schlechtem Wetter ausreichend Schutz

bietet, was durch die Shoottex-Membrane

noch verstärkt wird. Dank der verstellbaren

Taille sitzt sie dabei zu jeder Zeit perfekt.

Die Hose wartet mit jeweils zwei Vorder-,

Seiten- und Gesäßtaschen sowie einer Messertasche

auf und bietet dank vorgeformten

Knien, elastischer Taille und verstellbarer

Beinweite viel Bewegungsfreiheit.

Hose und Jacke sind erhältlich in den

Größen XS–XL.

Für den Jagdhund

Die AKAH Landlord Serie bietet hochwertige

Hundeartikel. Hundeleine und Halsung

sind aus echtem, olivgrünem, 11 mm starkem

Kletterseil in Handarbeit gefertigt. Das

verwendete Seil stammt aus der Industrieklettertechnik

und besitzt eine Bruchlast

von 2850 kg bei einer Dehnung von 4,2 %,

sodass „Hirschmann“ sie garantiert nicht

zerreißen kann. Das Safe Pro Seil ist witterungsbeständig

und abwaschbar.

Die Umhängeleine hat eine Länge von

185 cm und ist mit einem Bolzenhaken versehen.

Die passenden Halsungen gibt es

für fünf verschiedene Halsumfänge, sodass

von Teckel bis Drahthaar für jeden Hund etwas

dabei ist.

Saugut!

Das Beste kommt bekanntlich zum

Schluss. Bei AKAH ist auch für echte Saujäger

etwas dabei. Dieser fein gearbeitete

Keiler sieht mit seinen 54 x 30 cm wie

ein echter Miniaturbasse aus, wühlt aber

nicht den Garten

um oder

suhlt sich

darin. Wie

ein echter

Basse ist er

jedoch dank Polyresin

wetterfest, winddicht und kälteunempfindlich.

Ein echter Hingucker vor der Jagdhütte

oder im Garten!

Noch nichts dabei?

Dann schauen Sie vorbei unter

www.akah.de und stöbern sich durch das

umfangreihe Sortiment des ältesten Großhandelsunternehmen

in der Jagd- und

Schießsport-Branche. Bei AKAH und den

angeschlossenen Fachhändlern des Fachvollsortimentlers

finden Sie aus Tradition

gewachsene Qualität und gleichzeitig innovative

Produkte.

www.akah.de

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HessenJäger

Ausgabe 12/18


Aus der Jagdbranche

Lernen in der Natur

Mit Erlaubnis eines Kursteilnehmers vom

September 2018 dürfen wir den nachstehenden

Bericht verwenden:

Im September 2018 habe ich meine Jägerprüfung

in der Jagdschule Jagen Lernen

JL GmbH am Linslerhof in Überherrn erfolgreich

abgeschlossen. Ich finde, der Linslerhof

bietet eine einzigartige Location. Lernen

in einem gut bestückten Präparateraum und

in der hinteren Ecke sitzt der lebendige Falke

und hört auch der Vorlesung zu.

Stets habe ich mich zu Hause gefühlt:

Gemeinsames Bogenschießen, einen Grillabend

mit den anderen Lernenden, die Greifvögel

mit der Falknerin Frau Pütz (die stets

am lebenden Objekt so viel Wissen vermittelt

hat), die Vorführung der verschiedenen

Hundeprüfungen, den Fallenparcours, das

Aufbrechen von Wild, die Pflege rund um

den Hochsitz, all das hat mir umfangreiches

Wissen und schöne Erinnerungen gebracht,

die ich nicht missen möchte. Ich kann diese

Jagdschule wärmstens empfehlen: Die Ausbilder

wissen, was sie tun

und warum sie es tun. Ich

fand keines der Fächer zu

irgendeiner Zeit langweilig,

selbst Jagdrecht wurde

zielstrebig und mit vielen

Anwendungsbeispielen

super vermittelt. Jeder hat

auf seine Weise für sein

Fach gebrannt und war

Experte auf seinem Gebiet.

Ihr werdet nach dem

ganzen Stress euch glücklich

schätzen, eine so qualitativ

hochwertige Ausbildung

erhalten zu haben.

Vielen Dank von meiner

Seite aus!

Tipp: Sobald man die Skripte hat, sollte

man anfangen, kontinuierlich zu lernen.

Waidmannsheil ins schöne Saarland!

Wer sich ein eigenes Bild von uns machen

möchte, ist jederzeit in unserer

Jagen lernen am Linslerhof.

Jagdschule gerne gesehen – oder schaut

auf unsere Internetseite www.jagenlernen.de

vorbei oder lest im Jagdschulatlas

www.jagdschulatlas.de die Bewertungen

unserer früheren Teilnehmer.

www.jagen-lernen.de

Wähler in Bayern stimmen für Gams & Co.!

EMNID-Umfrage belegt: Mehrheit ist gegen die wildtierfeindliche Landespolitik

In Bayern ist die Politik: Wald vor Wild. Das sehen aber die Bürger nicht so.

In kaum einem Bundesland ist die Waldpolitik

so wildtierfeindlich wie in Bayern.

Dass der gesetzliche Grundsatz „Wald vor

Wild“, der Rothirsch, Reh und Gämse ausschließlich

einen negativen Einfluss auf

Forstpflanzen zuschreibt, am Wählerwillen

vorbei geht, zeigt eine aktuelle Umfrage

des Meinungsforschungsinstituts EMNID

im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung:

Eine große Mehrheit der bayerischen Wähler

lehnt die derzeit geltenden Regelungen

38

HessenJäger

Ausgabe 12/18

Fotolia.com - xiaoma

ab, die im Bergwald die Jagd auf Rothirsch,

Gams und Reh über das ganze Jahr zulässt.

70 Prozent der Befragten halten eine

Schonzeit für wichtig, selbst wenn durch

ganzjährige Jagd der Wald besser wachsen

könnte. Die bayerischen Wähler erteilen damit

der gegenwärtigen Jagdpraxis in den

bayerischen Alpen eine klare Absage!

Auf die Frage „Halten Sie den Grundsatz

Wald vor Wild für richtig?“, antwortet eine

absolute Mehrheit von 55 Prozent, diesen

für nicht richtig zu halten. „Damit stellen

sich die bayerischen Wähler gegen die

Forstpolitik der Staatsregierung in den vergangenen

Jahren“, sagt Hilmar Freiherr von

Münchhausen, Geschäftsführer der Deutschen

Wildtier Stiftung.

Wie verfilzt die geltende Wildtierfeindlichkeit

ist, zeigt die Tatsache, dass sich keine

der etablierten Parteien in ihrem Wahlprogramm

für ein Ende des Grundsatzes „Wald

vor Wild“ einsetzt. Im Gegenteil: Die bayerischen

GRÜNEN fordern explizit eine bayernweit

konsequente Umsetzung von „Wald

vor Wild“ – und damit weiterhin ganzjährige

Abschüsse im Bergwald! Allein in Oberbayern

darf auf über 30.000 Hektar Bergwald

ganzjährig auf Gams-, Rot- und Rehwild gejagt

werden. „Die Gams und andere Wildtiere

sind die Verlierer der bayerischen Landtagswahl,

wenn die Politik nicht zum Umdenken

bereit ist“, kritisiert Münchhausen und fordert

eine kritische Prüfung aller Gebiete, in

denen die Schonzeit aufgehoben wurde.

Unter dem Link http://bit.ly/EMNID-Umfrage-Gams

können Sie Hintergrundinformationen

und Ergebnisse der Emnid-Umfrage

herunterladen.


Aus der Jagdbranche

Der König der Tiere

Wilhelm Kuhnert und das Bild von Afrika

Wie kein anderer Maler seiner Zeit hat Wilhelm Kuhnert (1865–1926) die Vorstellung

von Afrika in Europa wie auch in den USA geprägt. Als einer der ersten

europäischen Künstler bereiste er Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts

mehrmals die zu dieser Zeit noch weitgehend unerforschte damalige Kolonie

Deutsch-Ostafrika. Die auf diesen Reisen entstandenen Zeichnungen und Ölskizzen

der dortigen Tier- und Pflanzenwelt dienten ihm als Vorlagen für monumentale

Gemälde, die er nach der Rückkehr in seinem Atelier in Berlin anfertigte.

Kuhnert stellte international mit großem Erfolg aus und wurde so zum führenden

Interpreten der afrikanischen Tierwelt. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert

vom 25. Oktober 2018 bis 27. Januar 2019 mit rund 120 Werken die erste große

Retrospektive zum Leben und Werk des Künstlers. Die Ausstellung vereint neben

Studien und Gemälden aus europäischen und amerikanischen Museen, Privatsammlungen

und dem Nachlass Kuhnerts auch zahlreiche Druck- und Werbegrafiken

sowie Publikationen des Künstlers.

Alte Jagdbücher

gefunden?

Wilhelm Kuhnerts Gemälde sind in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt zu sehen.

Der an der Königlich Akademischen Hochschule für Bildende Künste in Berlin

ausgebildete Tier- und Landschaftsmaler interessierte sich bereits früh für afrikanische

Wildtiere, deren Aussehen und Verhalten er zunächst nur im Berliner Zoo

aus nächster Nähe studieren konnte. Mit der Entstehung Zoologischer Gärten

um die Mitte des 19. Jahrhunderts wuchs auch der Markt für Tiergemälde und

-skulpturen. Besonders Darstellungen von Löwen, Tigern oder Elefanten galten

als Sinnbilder für Stärke, Herrschaft und Überlegenheit und vermittelten das

Lebensgefühl einer Gesellschaft, die nach ihrem machtpolitischen „Platz an der

Sonne“ strebte. Die Vorstellung vom Tier wurde zum Vexierbild des Menschen:

Einerseits war das Tier Vorbild einer natürlichen Ordnung, andererseits Wunschbild

unbewusster, wilder Freiheit, ein Gegenbild zur bürgerlichen Existenz.

In Wilhelm Kuhnerts Werk klingen Aspekte der Moderne an: das Malen in

der freien Natur, die experimentelle Bleistiftzeichnung, der Exotismus, der Wille

zur Erkundung ferner Länder und die Reise als Erweiterung des Blick- und Erfahrungsraums,

oft verbunden mit Zivilisationskritik. Beim Malen folgte Kuhnert

einem fast wissenschaftlichen Vorgehen und erfasste das Charakteristische der

Tiere auf möglichst exakte Weise. Obwohl er kein Biologe oder Zoologe war, zeugen

seine detaillierten künstlerischen und schriftlichen Studien von einem Interesse

an der afrikanischen Tierwelt, das weit über malerische Fragen hinausging.

Seine Tierdarstellungen wurden in zoologischen Büchern wie Brehms Tierleben

und in Publikationen des Frankfurter Zoodirektors Wilhelm Haacke ebenso verbreitet

wie auf Schulwandbildern. Selbst auf Schokoladenverpackungen der Firma

Stollwerck fanden sich Abbildungen seiner Werke. Obwohl Wilhelm Kuhnert

bis heute zu den meistgesammelten Malern gehört, ist sein Œuvre einer großen

Öffentlichkeit weitgehend unbekannt.

SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT, Römerberg, 60311 Frankfurt

Die Julius-Neumann-Stiftung freut sich immer

über Spenden für die

Deutsche Jagdbibliothek!

www.julius-neumann-stiftung.de

39

HessenJäger

Ausgabe 12/18


Kleinanzeigen

Jagdverpachtung

Der Landesbetrieb HessenForst verpachtet nach schriftlichem Meistgebot zum 01. April 2019 die nachfolgend aufgelisteten

forstfiskalischen Eigenjagdbezirke für die Dauer von 10 Jahren.

Hess. Forstamt

Anschrift/Telefon/ Fax

Bad Hersfeld

36251 Bad Hersfeld, Im Stift 8

Tel.: 06621 940-0, Fax -40

Burgwald

35099 Burgwald, Wolkersdorfer Str. 81

Tel.: 06451 7208-0, Fax -40

Dieburg

64807 Dieburg, Ringstraße 54

Tel.: 06071 9861-0, Fax -40

Fulda

36039 Fulda, Gerloser Weg 4

Tel.: 0661 9782-0, Fax -40

Groß-Gerau

64521 Groß-Gerau, Robert-Koch-Straße 3

Tel.: 06152 9249-0, Fax -40

Hessisch Lichtenau

37235 Hess. Lichtenau, Retteröder Str. 17

Tel.: 05602 9356-0, Fax -40

Kirchhain

35274 Kirchhain, Hangelburg 2

Tel.: 06422 9427-0, Fax -40

Lampertheim

68623 Lampertheim, Außerhalb Wildbahn 2

Tel.: 06206 94520-0, Fax -40

Romrod

36329 Romrod, Zeller Straße 14

Tel.: 06636 91793-0

Rotenburg

36199 Rotenburg/Fulda, Friedenstraße 14

Tel.: 06623 9202-0

Schlüchtern

36381 Schlüchtern, Schlossstraße 4

Tel.: 06661 9645-0, Fax -40

Wehretal

37287 Wehretal, Langenhainer Str. 5

Tel.: 05651 94875-0, Fax -99

Eigenjagdbezirk

Größe

ha

Vorkommende Schalenwildarten

Eichberg 224,0 Reh- u. Schwarzwild

Hundeburg 151,0 Rot-, Reh- u. Schwarzwild

Schwabenholz

Forstwald II

Forstwald IV

Sieberzer Berg

Heppberg

169,0

200,0

213,0

153,0

139,1

Reh- u. Schwarzwild

Reh- u. Schwarzwild

Reh- u. Schwarzwild

Rot-, Reh- u. Schwarzwild

Reh- und Schwarzwild

Ginsteracker 147,0 Dam-, Reh- und Schwarzwild

Tannenhütte

Pfanngraben

106,0

91,0

Rot-, Reh- u. Schwarzwild

Rot-, Reh- u. Schwarzwild

Klamberg 114,4 Reh- u. Schwarzwild

Melibokus 144,0 Reh- u. Schwarzwild

Freiemann 257,4 Reh- u. Schwarzwild

Wildsköpfchen 145,0 Rot-, Reh- u. Schwarzwild

Gröllbach 175,0 Reh- u. Schwarzwild

Heugrund 137,4 Reh- u. Schwarzwild

Die Verpachtung erfolgt gegen Meistgebot. Bietende haben keinen Anspruch auf Zuschlagserteilung. Die ausführlichen Unterlagen mit Beschreibung der

Revierverhältnisse können beim jeweiligen Forstamt gegen Zahlung einer Schutzgebühr von 20 Euro abgeholt oder schriftlich angefordert werden.

Die Frist für die Gebotsabgabe endet am 01. Februar 2019 um 12.00 Uhr.

Diese und weitere Jagdangebote finden Sie unter: www.hessen-forst.de

HessenForst

Kassel, den 30.10.2018

Landesbetriebsleitung

Verpachtung gemeinschaftlicher Jagdbezirk Bensheim-Schönberg

Jagdgelegenheit

Die Jagdgenossenschaft Bensheim-Schönberg, Kreis Bergstraße, verpachtet ihr Niederwildrevier

(Rehwild und Schwarzwild) mit 271 ha bejagbare Fläche davon

53 ha Wald- und 218 ha Feldfläche (Wechselgelände mit Wald und vorwiegend landwirtschaftliche

Nutzung als Grünland) zum 1. April 2019 für 10 Jahren. Die Übernahme

des Wildschadens wird erwartet.

Gebote sind bis zum 31. Januar 2019 schriftlich an die Jagdgenossenschaft Bensheim-Schönberg,

Stadtverwaltung Bensheim, Frau Antje Rosenberger, Kirchbergstraße

18, 64625 Bensheim, zu richten.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Antje Rosenberger,

Tel. 06251/14305 oder per Mail: antje.rosenberger@bensheim.de.

Eine Revierbesichtigung ist nach vorheriger Absprache möglich.

Die Jagdgenossenschaft behält sich den Zuschlag vor und ist weder an das Höchstgebot

gebunden, noch zur Zuschlagserteilung verpflichtet.

40

HessenJäger

Ausgabe 12/18

Passionierter Jäger, sucht baldmöglichst

Jagdgelegenheit/Mitpacht in

einem Revier mit Schwarzwildbestand

im Vorder- oder Hochtaunus. Waidgerechte

Jagd und Mithilfe im Revier

sind selbstverständlich. Weitere

Details gerne fernmündlich. Telefon:

06002-93877

Jäger 50 J. sucht im Umkreis von

Darmstadt (35 km) Revierübernahme,

Pacht, Teilpacht, Begehungsschein,

15 JJ, passionierter Schwarzwildjäger

und Hundeführer. Ausbildung zum

Handwerksmeister und nun in leitender

Stelle im öffentl. Dienst. Ehrlichkeit

und waidgerechtes Jagen sind für mich

selbstverständlich. Chiffre 181202

Biete unentgeltliche Jagdgelegenheit

zwischen Weilburg und Weilmünster

an rüstigen, geselligen Rentner mit

Tagesfreizeit. Tel.: 0177-1480366

Älterer Jäger, solvent und verträglich,

sucht Jagdmöglichkeit in einem Hochwildrevier

in Nordhessen bzw. Werra-Meißner-Kreis.

Hoher Waldanteil

und Jagdhütte sollte vorhanden sein.

Lege allergrößten Wert auf eine ehrliche

Jagdfreundschaft. Diskretion wird

zugesichert. Chiffre 181203

Suche Jagdgelegenheit Radius 15km

Raum Wehrheim. Freundlich, hilfsbereit,

loyal.

Kontakt: jagen.mit.8x57is@gmail.com


Jagdgelegenheit

Förstners Apfeltrester

Tel. & Fax: 07971/8906

www.apfeltrester-foerstner.de

Verschiedenes

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Begehungsschein (unentgeltlich) im

Raum Weilburg/Lahn im schönen Niederwildrevier

mit starkem Schwarzwildbestand

zu vergeben. Mithilfe bei

Revierarbeiten wird erwartet.

Chiffre 181205

Suche Waldjagd oder Revierteil zur

alleinigen Bejagung im Umkreis von

20 km um Erbach/Odenwald.

Chiffre 181201

Bieten Jagdgelegenheit/Begehungsscheine

für Jägergruppe oder Einzeljäger-/innen

in separatem Revierteil (ca.

180 ha) im Knüll an. Autobahnabfahrt

(A7) in 5 km. ReW, SW Standwild, RW

Wechselwild. Chiffre 181204

Verschiedenes

Davertmeute hat noch Termine frei!

Tel.: 0172-5630513

Förstners Apfeltrester • Tel. & Fax: 07971/8906

74405 Gaildorf-Ottendorf/Spöck • Langestr.13

www.apfeltrester-foerstner.de Zufuhr möglich

1. Apfeltrester pur = 5,10 €

2. Apfeltrester gem. m. Hafer 20 % = 6,30 €

3. Apfeltrester gem. m. Hafer, Weizen,

Körnermais 20%, a. Wunsch Sesam = 6,30 €

in 25 kg-Polysäcken, ab Lager inkl. MwSt.

4. Sesam 25 kg = 20,00 €

5. Apfeltrester getrocknet je kg = 0,80 €

57392 Schmallenberg, Tel.: 02972/979012

Ankauf Hirschhorn, Trophäen,

jagdl.Nachlässe

Abholung, Barzahlung, E-Mail: c.neuer@web.de

Tel: 0621794405 oder 01749212090

AN- UND VERKAUF

VON GEBRAUCHTWAFFEN

Tel.: 05661-926210

www.waffenschraenke.de

*Achtung Waffengesetz! Kennzeichnen Sie Ihre Kleinanzeige. Werden erlaubnispflichtige

Waffen oder Munition zum Kauf oder Tausch angeboten, müssen diese den

Hinweis: „Abgabe nur an Inhaber einer Erwerbserlaubnis“ enthalten! Nicht erlaubnispflichtige

Waffen müssen den Hinweis „Abgabe nur an Personen ab dem vollendeten

18. Lebensjahr“ enthalten. Information laut Waffen gesetz: WaffG Anlage 2, Abschnitt 1,

„Verbotene Waffen“: Der Umgang (= Erwerb, Besitz, Überlassen, Führen, Verbringen,

Mitnehmen) mit folgenden Gegenständen ist verboten (gem. Nr. 1.2.4): Für Schusswaffen

bestimmte Vorrichtungen, die das Ziel beleuchten (z.B. Zielschein werfer) oder

markieren (z.B. Laser- oder Zielprojektoren). Für Schusswaffen bestimmte Nachtsichtgeräte

und Nachtsichtzielgeräte mit Montage vorrichtungen sowie Nachtsichtvorsätze

und Nachtsichtaufsätze für Zielhilfsmittel (z.B. Zielfernrohre), sofern die Gegenstände

einen Bildwandler oder eine elektronische Verstärkung besitzen. Information zum Bundesjagdgesetz:

BJagdG § 19, „Sachliche Verbote“: Künstliche Lichtquellen, Spiegel und

Vorrichtungen zum Anstrahlen oder Beleuchten des Zieles, Nachtzielgeräte, die einen

Bildwand ler oder eine elektronische Verstärkung besitzen und für Schusswaffen bestimmt

sind ..., beim Fang oder Erlegen von Wild aller Art zu verwenden oder zu nutzen.

8

Waffen & Optik

Katalog unter: 05251/1744-439

Rep. KRICO Kal. 7x64, ZF-SWA-

ROVSKI Habicht 2,5-10/56, Nova

mit LP + Aimpoint 9000SC 2 Moa,

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Tel. 0171-6146246

Drill. Sauer u. Sohn, 7x65R,12/70EL

22 Hornet, Einhak-Montage, Zeiss

8x56, VB 1500,- €, nur an EWB.

Tel.: 06483-1456

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HessenJäger

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HessenJäger

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HessenJäger

Ausgabe 12/18


Buchbesprechung

Viele Jahre lang jagte Rolf Busch im fränkischen

Bayern. Seine Jagderzählungen sind

keine „großen Heldengeschichten mit rekordverdächtigen

Trophäen“, sondern kleine Geschichten aus dem jagdlichen

Alltag, die viele Leser sicher nachvollziehen können. Er entführt uns mit

seinen kleinen Geschichten in verschiedene Reviere in Deutschland, aber

auch zu Jagden ins Ausland und zeigt eindrucksvoll, dass man hinter jeder

Fichte eine Geschichte findet, wenn man nur genau hinschaut.

44

HessenJäger

Ausgabe 12/18

Rolf K. Busch

Hinter jeder Fichte eine kleine Geschichte I

Aus dem jagdlichen Alltag

Hardcover, 272 Seiten

zahlr. Abb., Format: 14,8 x 21 cm

ISBN 978-3-86738-064-5

Preis: 19,95 €

Toni Huber

Pirsch- Schusszeichen

Lesen & Interpretieren

Hardcover, 95 Seiten

zahlr. Abb. und Skizzen, Format: 11x17 cm

ISBN 978-3-7020-1748-4

Preis: 14,95 €

Wenn nach einem Fehlschuss das Wild nicht „im Feuer

liegt“, muss der Jäger Schusszeichen interpretieren

und Pirschzeichen am Anschuss deuten können.

Der erfahrene Jäger und Schweißhundeführer Toni Huber erklärt verschiedene

Pirschzeichen, die aufschlussreichen Abbildungen und Erklärungen machen

einen Vergleich im Revier möglich.

Manfred Doll

Kleine grüne Meilensteine

Jagdliche Erzählungen

Hardcover, 240 Seiten

zahlr. Abb.

Format: 14,8 x 21 cm

ISBN 978-3-86738-066-9

Preis: 19,95 €

Viele kleine Meilensteine konnte Manfred

Doll in seinem Jägerleben setzen, an einigen lässt er den geneigten Leser

nun teilhaben. Liebevoll umrahmt mit Zeichnungen und Gemälden seiner

Frau Sybille und mit gekonnten Akzenten in der dem Autor angewölften

schwäbischen Mundart, verspricht das Büchlein spannendes, teilweise auch

amüsantes, aber rundum wirklich jagdliches Lesevergnügen und bringt

dabei auch historische und regionale Erinnerungen mit.

Hout Gout/Fabian Grimm

Rehwild

Vom Lebewesen zum Lebensmittel

Hardcover, 176 Seiten

zahlr. Abb.

Format: 21 x 20 cm

ISBN 978-3-7888-1947-7

Preis: 19,95 €

Dieses Buch ist die Anleitung, um aus dem Lebewesen Reh ein Lebensmittel

zu machen. In Schritt-für-Schritt-Anleitungen wird erstens das Aus-der-

Decke-schlagen und zweitens das Zerwirken vom ganzen Stück bis zum

vakuumierten Braten gezeigt, wobei die reichhaltige Bebilderung jeden Schritt

auch für Anfänger leicht nachvollziehbar macht.

Rolf K. Busch

Hinter jeder Fichte eine kleine

Geschichte II

Hirsche, Sauen und andere jagdliche

Ereignisse

Hardcover, 264 Seiten

zahlr. Abb., Format: 14,8 x 21 cm

ISBN 978-3-86738-065-2

Preis: 19,95 €

Wer kennt das nicht: Wenn man im Winter zum Nachtansitz die warme Stube

bei Minusgraden verlässt oder zum Frühansitz im Sommer sich anderthalb

Stunden vor der Dämmerung aus dem schönen warmen Bett quält, schimpft

man über sich und die Jagd, dass man so blöd ist, dieser Freizeitbeschäftigung

nachzugehen. Das ändert sich jedoch schlagartig, wenn man auf der

Kanzel sitzt, in die Nacht hinaushört und die im fahlen Mondlicht liegende

Fläche mit dem Glas ableuchtet, wenn sich Wild nähert oder man die Stimmung

des in der Natur erwachenden Tages beim Frühansitz in sich aufnimmt.

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Original Tischoffscher Mondhelligkeitskalender

2019

Format: 27,9 x 21 cm

Preis: 10,95 €

Der Kalender informiert über das

Auftreten der hellsten Mondstunden

im Jahr 2019.

Andreas Gautschi

An der Wende der Zeit

Wie der Forstmeister v. Sternburg in

Rominten um sein Amt kam

Hardcover, 128 Seiten

37 s/w-Abbildungen, Format: 16,8 x 23,5 cm

ISBN 978-3-7888-1949-1

Preis: 19,95 €

Sternburg war einst bestimmt der vielseitigste,

umtriebigste und maßgeblichste Forstmann der

Rominter Heide, hatte aber durch den Umstand, dass er politisch ausgeprägt

konservativ war und ein treues persönliches Verhältnis zum Kaiser und vielen

hohen Repräsentanten des alten Deutschland pflegte, große Mühe, sich in

die staatliche Neuausrichtung nach 1918 zu schicken. Nach hundert Jahren

ist hier nun zu lesen, wie es ihm schließlich erging, wie trübe und ruhmlos

seine erfolgreiche Laufbahn und sein so engagiertes, ruheloses Wirken in der

Republik endeten.

Walter Olbrich

Gegenwind auf der Haut

Jagen daheim in Österreich

Hardcover, 376 Seiten

132 Farbabbildungen

Format: 16,8 x 23,5 cm

ISBN 978-3-7888-1944-6

Preis: 24,95 €

Dieses Buch schildert nicht nur Jagderlebnisse,

fängt die Stimmung der Natur ein und lässt die

Entnahme lang gehegter, reifer Trophäenträger miterleben, sondern es erzählt

auch von Land und Leuten des Burgenlandes. Der Bogen der Jagdausübung

spannt sich dabei von einem Flachlandrevier der Pannonischen Tiefebene

über den Neusiedler See bis hin zum dicht bewaldeten Hügelland der Rosalia,

nahe der ungarischen Staatsgrenze, wo Hochwild noch in gesicherten

Beständen seine Fährten zieht.

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Lehrgänge der LandesJAGDschule

des Landesjagdverbandes Hessen e.V.

Der Landesjagdverband Hessen e.V. führt 2019 in seiner LandesJAGDschule folgende Lehrgänge durch:

Jagd und Hege

Fangjagdlehrgänge – maximal 20 Teilnehmer –

Freitag, 15.03.2019 im Wildpark Knüll

Freitag, 15.03.2019 in Wöllstadt

Freitag, 17.05.2019 in Wöllstadt

Samstag, 15.06.2019 im Wildpark Knüll

Anerkannte Fangjagdseminare nicht nur für Jäger. Jeder Grundeigentümer hat die

Möglichkeit, mit der Teilnahme an einem Seminar auf seinem Grund und Boden Fallen

zu stellen. Der Unterricht beinhaltet u.a. einen theoretischen Unterricht von 4

Stunden, in dem man über die Biologie, Jagd und Schonzeiten sowie alle rechtlichen

Vorschriften, die in der Fangjagdverordnung abverlangt werden, informiert wird.

Kursgebühr: 50,- €

Fallenbaulehrgänge/Prädatorenbejagung – maximal 12 Teilnehmer –

Samstag, 16.03.2019 in Wöllstadt

Samstag, 18.05.2019 in Wöllstadt

Die häufigsten Fallenarten, Einbau, Beköderung, zu beachtende Vorschriften beim

Aufstellen der einzelnen Fallen, Jagdarten auf Raubwild.

Kursgebühr: 50,- €

Wildschadensseminar – mindestens 10 Teilnehmer –

Samstag, 27.04.2019 im Wildpark Knüll

JJagdrechtliche Grundlagen, Ersatzpflicht, Wild- und Jagdschaden, gesetzliche

Vorverfahren, Schätzverfahren an landwirtschaftlichen Kulturen, Exkursion,

Wildschäden in der Praxis. Kursgebühr: 50,- €

Seminar Waffenkunde/Waffenhandhabung – maximal 12 Teilnehmer –

Samstag, 16.03.2019 in Kranichstein

In diesem Kurs wird zunächst der im Jungjägerausbildungskurs vermittelte

Stoff wiederholt/vertieft. Schwerpunkte können von den Lehrgangsteilnehmern

zu Beginn des Kurses festgelegt werden. Anschließen werden sich Waffenhandhabungsübungen

prüfungsrelevanter Lang- und Kurzwaffen. Ferner wird eine

umfangreiche Bestimmungsübung von Waffen, Waffenteilen/-zubehör, Munition

und Optik angeboten. Während des Kurses steht das „Begreifen“ im Wortsinn im

Vordergrund, d.h. zu (fast) allem, was den Kursteilnehmern vermittelt wird, werden

Exponate „in die Hand“ gegeben.Alle Teilnehmer erhalten eine Handreichung

zur Ergänzung der eigenen Ausbildungsunterlagen.

Dieser Lehrgang eignet sich auch zur Vorbereitung auf die Jagdaufseherprüfung.

Kursgebühr: 50,- €

Planung & Durchführung von Bewegungsjagden – mind. 10 Teilnehmer –

Samstag, 10.08.2019, im Wildpark Knüll

Nicht nur die Planung und Durchführung einer Bewegungsjagd, sondern auch

das waidgerechte Verhalten als Jäger auf einer Gesellschaftsjagd wird vermittelt.

Bei der Planung wird jedes einzelne Detail besprochen und berücksichtigt.

Rechtliche Grundlagen der Unfallverhütungsvorschrift und des Jagdgesetzes

werden behandelt.

Was ist bei der Einladung und Ansprache des Jagdleiters zu berücksichtigen,

welches Revier eignet sich dafür? Modelle revierübergreifender Jagden werden

vorgestellt. Bejagungsstrategien der zu bejagenden Wildarten, Hundeeinsatz,

Verkehrssicherungspflicht, Standortwahl eines Schützenstandes, Organisation

der Jagdhelfer und vieles mehr wird in Theorie und Praxis veranschaulicht.

Kursgebühr: 50,- €

Repetitorium zur Jägerprüfung – maximal 15 Teilnehmer –

Dienstag, 12.03.2019 bis Freitag, 15.03.2019 in Kranichstein (Prüfung

06.04.2019)

Der LJV Hessen bietet Bewerbern für die Jägerprüfung zur Auffrischung ihres

Wissens zu den Prüfungsterminen jeweils ein viertägiges Repetitorium an.

Die Kursgebühr beträgt 250,- € (ohne Unterkunft und Verpflegung).

Jagdaufseherlehrgang (einschl. Prüfung) – mindestens 10 Teilnehmer –

Montag, 17.06.2019 bis Samstag, 29.06.2019 in Darmstadt

Zugelassen werden nur Teilnehmer, die volljährig und jagdpachtfähig sind.

Kursgebühr: 300,- € inkl. 45,- € Prüfungsgebühren zzgl. Unterkunft u. Verpflegung.

NEU: Die Kurse für 2019!

Melden Sie sich gleich an, wo nur wenige Plätze verfügbar sind.

www.ljv-hessen.de/aus-und-fortbildung/ljv-lehrgaenge/

Rotwildseminar – mindestens 10 Teilnehmer –

Samstag, 22.06.2019 in Darmstadt

In diesem Seminar geht es um den König der Wälder. Doch werden wir diesem

in unserem Hochwildrevier gerecht? Themenschwerpunkte dieses Seminars

sind: Die Vermittlung von wildbiologischen Kenntnissen, Lebensraumgestaltung

in Form von Äsungsflächen, Wildruhezonen und Bejagungskonzepten,

welche an die Aktivitätsphasen angepasst sind. Ein interessantes Seminar für

den Jagdpächter, den Jungjäger und den Rotwildjäger. Kursgebühr: 50,- €

Niederwild-Artenschutz – mindestens 10 Teilnehmer –

Samstag, 25.05.2019 in Wöllstadt

Der Landesjagdverband Hessen richtet auch in diesem Jahr einen Sonderlehrgang

(Tageslehrgang) für den „Niederwildheger“ aus.

Selbstverständlich können auch Hochwildjäger, die sich auf dem Gebiet der

Niederwildhege fortbilden wollen, an einem solchen Lehrgang teilnehmen. Insbesondere

unser Jungjägernachwuchs sollte sich diesen Lehrgang, welcher

auf die Aufzuchtzeit beschränkt ist, nicht entgehen lassen. Kursgebühr: 50,- €

Grundlagenseminar Schweißarbeit – mindestens 10 Teilnehmer –

Samstag, 24.08.2019 in Darmstadt

Seminar für Jäger, die ihren Jagdhund speziell auf Schweiß führen möchten

(eigener Hund kann nach Absprache mitgebracht werden). Ein interessantes

und lehrreiches Seminar auch für Jungjäger und Jäger, die noch keinen Hund

besitzen. Kursgebühr: 50,- €

Zerwirkkurs – maximal 12 Teilnehmer –

Freitag, 24.05.2019 in Malsfeld

Freitag, 19.07.2019 in Darmstadt

Freitag, 16.08.2019 in Darmstadt

Freitag, 13.09.2019 in Darmstadt

In diesem Kurs wird vom Fachmann erläutert und vorgeführt, mit welchem

Werkzeug man Fleisch vom jagdbaren Wild fachgerecht zerlegt. Hygieneanforderungen

werden dabei genauso erläutert, wie auch Kniffe und Tricks für das

leichte „aus der Decke schlagen“ bzw. „Abschwarten“ bis hin zur Bratenportionierung.

Kursgebühr: 50,- €

Wildveredelung – maximal 12 Teilnehmer –

Samstag, 25.05.2019 in Malsfeld

Samstag, 20.07.2019 in Darmstadt

Samstag, 17.08.2019 in Darmstadt

Samstag, 14.09.2019 in Darmstadt

In diesem Kurs wird vom Fachmann erläutert und vorgeführt, mit welchem

Werkzeug man ein bereits zerwirktes Stück Schalenwild veredelt. In diesem

Seminar werden Sie in das Geheimnis der Wurstküche eintauchen. Die Zubereitung

eines Wildschinkens ist ebenso Thema des Seminars wie das anschließende

Räuchern. Getränke, Wildbratwurst und kleine Kostproben sind

in der Kursgebühr enthalten. Kursgebühr: 60,- €

Seminar Fuchs- und Raubwildbejagung – mindestens 10 Teilnehmer –

Samstag, 27.07.2019 in Wöllstadt

Effektive Fuchs- und Raubwildbejagung setzt Professionalität voraus. Dieses

Seminar bietet alle sach- und tierschutzgerechten Bejagungsarten auf den

Fuchs und das Raubwild.

Themenschwerpunkte des Seminars sind: Wildbiologie, Anlage von Luderplätzen,

Fanganlagen, Natur- und Kunstbaujagd, Standortwahl und Bau von

Kunstbauen, Luderplätzen und Fanganlagen, Reizjagd auf den Fuchs.

Kursgebühr: 50,- €

- Änderungen vorbehalten –

Sollten Lehrgänge schon belegt sein, können Sie sich auf die Warteliste setzen lassen.

Wird ein Platz frei, werden Sie umgehend benachrichtigt.

Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten zu den Lehrgängen in Kranichstein

erhalten Sie bei Darmstadt Marketing GmbH, Luisenplatz 5, 64283 Darmstadt, Tel.:

06151/134513 und 06151/134516 und über www.darmstadt-marketing.de.

Anmeldung für diese Lehrgänge erbitten wir möglichst umgehend an die Geschäftsstelle

des Landesjagdverbandes Hessen e.V., Am Römerkastell 9, 61231 Bad Nauheim,

Tel. 06032/9361-0, Fax: 06032/4255, Frau Tüscher oder per E-Mail: info@

ljv-hessen.de zu senden.

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HessenJäger

Ausgabe 12/18


Jagd und Hege

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9 So 08:14 16:14 09:54 18:14

10 Mo 08:15 16:14 10:41 19:08

11 Di 08:16 16:14 11:20 20:07

12 Mi 08:17 16:14 11:52 21:10

13 Do 08:18 16:14 12:18 22:14

14 Fr 08:19 16:14 12:42 23:19

15 Sa 08:20 16:14 13:02 —

16 So 08:21 16:14 13:22 00:25

17 Mo 08:22 16:14 13:43 01:33

18 Di 08:22 16:15 14:04 02:43

19 Mi 08:23 16:15 14:28 03:56

20 Do 08:24 16:15 14:58 05:11

21 Fr 08:24 16:16 15:34 06:28

22 Sa 08:25 16:16 16:21 07:43

23 So 08:25 16:17 17:20 08:52

24 Mo 08:26 16:17 18:30 09:51

25 Di 08:26 16:18 19:48 10:39

26 Mi 08:26 16:19 21:09 11:16

27 Do 08:26 16:20 22:29 11:47

28 Fr 08:27 16:20 23:47 12:12

29 Sa 08:27 16:21 — 12:35

30 So 08:27 16:22 01:03 12:57

31 Mo 08:27 16:23 02:17 13:20

1 Di 08:27 16:24 03:29 13:44

2 Mi 08:27 16:25 04:39 14:12

3 Do 08:26 16:26 05:47 14:44

4 Fr 08:26 16:28 06:51 15:22

5 Sa 08:26 16:29 07:48 16:07

zunehmender Mond

Vollmond

Mit dem

HessenJäger

immer eine

Wurflänge

voraus!



abnehmender Mond

Neumond

Bitte beachten:

In Hessen gelten die in § 3 HJagdV

festgelegten Jagdzeiten sowie einige wichtige

Ausnahme- und Sonderregeln!

Beachten Sie immer den § 22 Abs. 4 HJG

Bitte informieren Sie sich vor der Jagdausübung darüber,

ob für das von Ihnen bejagte Gebiet Sonderregelungen

z.B. durch ein ausgewiesenes Vogelschutzgebiet

oder die Nähe zu Stillgewässern gelten.

Ausführliche Information zu den Jagdzeiten

in Hessen finden Sie online unter

https://www.hessenjaeger-online.de/jagd-in-hessen/

LJV-Tipp: Laden Sie sich die Jagdzeitenübersicht herunter

und drucken diese zum Einlegen in die Jagdscheinhülle

aus. Hier sehen Sie auf einen Blick alle geltenden

Regelungen und auch, was sich zu früher verändert hat!

ROTWILD

– JAGDZEITEN IN HESSEN –

Kälber 01.08. 31.01.

Schmalspießer u. Schmaltiere

01.05. 31.05.

01.08. 31.01.

Hirsche und Alttiere 01.08. 31.01.

DAM- u. SIKAWILD

Hirsche, Alttiere u. Kälber 01.09. 31.01.

Schmalspießer u. Schmaltiere 01.08. 31.01.

REHWILD

Böcke 01.05. 31.01.

Ricken u. Kitze 01.09. 31.01.

Schmalrehe 01.05. 31.01.

SCHWARZWILD

Keiler u. Bachen

ganzjährig

Überläufer u. Frischlinge

ganzjährig

MUFFELWILD 01.08. 31.01.

FELDHASEN 01.10. 31.12.

FÜCHSE 15.08. 28.02.

WILDKANINCHEN

ganzjährig

WASCHBÄR 01.08. 28.02.

MARDERHUND 01.09. 28.02.

MINK 01.09. 28.02.

SUMPFBIBER 01.09. 28.02.

STEINMARDER 16.10. 31.01.

BAUMMARDER, ILTISSE,

HERMELINE, MAUSWIESEL

keine Jagdzeit

DACHSE 01.08. 31.10.

REBHÜHNER

keine Jagdzeit

FASANE

Hähne 01.10. 15.01.

Hennen

keine Jagdzeit

WILDTRUTHÄHNE u. -HENNEN keine Jagdzeit

RINGELTAUBEN

adulte 01.11. 15.01.

juvenile 01.11. 20.02.

TÜRKENTAUBEN

keine Jagdzeit

HÖCKERSCHWÄNE

keine Jagdzeit

GÄNSE

Kanadagänse 01.08. 31.10.

Graugänse 01.08. 31.10.

Bless-, Saat-, Ringelgänse keine Jagdzeit

ENTEN

Stockenten 01.09. 15.01.

Nilgänse 01.09. 15.01.

Pfeif-, Krick-, Spieß-, Berg-, Reiher-,

Tafel-, Samt- u. Trauer enten

keine Jagdzeit

WALDSCHNEPFEN

keine Jagdzeit

BLESSHÜHNER

keine Jagdzeit

MÖWEN

Lach-, Sturm-, Silber-,

Mantel- u. Heringsmöwen

keine Jagdzeit

RABENKRÄHEN und ELSTERN 01.08. 31.12.

GAMSWILD 01.08. 15.12.


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