The Jaguar NR 4/2018 - DE

tinakrug

TRICKS AUF DER PISTE

ZWEI EISSCHNELLLÄUFER IN

DER ICE ACADEMY VON JAGUAR

EIN NEUER KLASSIKER

DER E-TYPE IST WIEDER

DA – NUR ANDERS

THE JAGUAR

AUSGABE 04 / 2018

ELEGANTE FÜNFZIG

DIE ENTWICKLUNG DER

LIMOUSINE XJ

DIE ZUKUNFT

DER MOBILITÄT

DIE VORZÜGE DES NEUEN

VOLLELEKTRISCHEN JAGUAR I-PACE


The Pioneers Of High Resolution Audio


EXPERIENCE SOUND

ON THE MOVE

LIKE NEVER BEFORE

We are the pioneers of high resolution audio and proud partners

with Jaguar Land Rover. Our shared passion for quality, luxury and

innovation drives us to create the most immersive sound whilst on

the move. The twists, the turns and the rhythm of the road ahead.

Each album, every song, in authentic and exceptional detail.

meridian-audio.com


The Jaguar

04/2018

14 24

30

06 Vorwort

Die Markteinführung des neuen

vollelektrischen Jaguar I-PACE*:

Mut zu radikal Neuem

08 The Curve

Heiße Neuheiten und Inspiration

aus aller Welt

14 Immer geladen

Die Freuden des elektrischen Fahrens:

mit dem I-PACE durch die Algarve

24 Immer in Verbindung

Zahlen und Fakten zum I-PACE

und dem wachsenden

Elektrofahrzeugmarkt

30 Energische Entwicklung

Intime Einblicke von vier Haupt -

akteuren des revolutionären I-PACE

36 Voll geladen

Nelson Piquet Jr. von Panasonic

Jaguar Racing zum unvergleichlichen

Nervenkitzel der Formel E

40 Keine Kompromisse

Der E-Type Concept Zero:

eine nachhaltige Zukunft für

Jaguar Classic

44 Die Menschen übernehmen die Kontrolle

Wie Smart Home-Technologie eine

besser vernetzte Welt ermöglicht

48 Eisträume

Zwei Weltklasse-Schlittschuhläufer

auf den Pisten der Ice Academy

von Jaguar

56 Die Welt, wie wir sie sehen

Der XE und XF durch die Linse

zweier Instagrammer

48

62 Kopfsache

Ein exklusives Interview mit dem

britischen Tennisstar Johanna Konta

66 K.I.: Künstlerische Intelligenz

Supercomputer revolutionieren, wie

wir Kunst schaffen und genießen

70 Eine Ikone wird 50 Jahre

Rückblick auf ein halbes Jahrhundert:

die Serie der Limousine XJ

78 News & Events

Wir gehen mit dem Jaguar F-PACE

auf eine Reise durch die Provence und

testen das F-TYPE Cabrio auf den

Küstenstraßen der Côte d’Azur

86 Jaguar Owners Club

Entdecken Sie die Welt in immer

neuen Facetten – mit besonderen

Reisen, Events und Angeboten des

Jaguar Owners Club

94 Das hässliche Entlein ist passé

Ob Landwirtschaft oder Transport,

grüne Technologien werden

zunehmend attraktiver

Chefredakteur David Barnwell

Senior Editor Sachin Rao

Editor Geoff Poulton

Senior Art Director Dan Delaney

Creative Director Michael Darling

Designer Thomas Saible

Designer David Klingl

Photo Editor Katjana Frisch

Photo Editor Elina Gathof

Production Director Marie Bressem

Account Director Nadja Göricke

Business Director Alex Robb

Account Manager Adrianna Juraszek

Market and Production Manager

Hannah McDonald

Jaguar Marketing Communications

Senior Manager Ema Forster

Jaguar Marketing Communications Manager

Hannah Dixon

MD Production Unit Dr. Markus Schönmann

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wenden Sie sich bitte an:

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Katherine@metropolist.co.uk

00 44 207 887 6146

Vishal Raghuvanshi

Vishal@metropolist.co.uk

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The Jaguar wird veröffentlicht von Spark44

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Yard, London EC1Y 8AF, GB für Jaguar,

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Copyright Spark44 Ltd. 2018. Alle Rechte

vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise,

nur nach schriftlicher Genehmigung des

Verlages. Die Artikel geben die Meinung der

Autoren wieder und stellen nicht unbedingt

die Meinung von Jaguar dar. Obwohl mit

angemessener Sorgfalt auf die umfassende

Genauigkeit der Inhalte von The Jaguar

geachtet wurde, können sich die in diesem

Magazin dargestellten Spezifikationen,

Funktionen und Ausrüstungen ändern

und je nach Land unterscheiden. Für das

Film- und Fotomaterial von Webseiten

mit Zugangsbeschränkung wurden alle

notwendigen Genehmigungen eingeholt,

und die Daten waren zur Zeit der Drucklegung

korrekt. Weitere Informationen zu

den Fahrzeugen erhalten Sie bei Ihrem autorisierten

Jaguar-Händler. Dieses Magazin

nimmt keine unaufgeforderten Manuskripte,

Fotos oder Illustrationen an und übernimmt

keinerlei Haftung für eingesandtes Material.

Bitte fahren Sie stets vorsichtig.

Bei Fragen oder Feedback senden Sie bitte

eine E-Mail an TheJaguar@Spark44.com

FOTOS: GREG WHITE, DIRK BRUNIECKI ILLUSTRATION: HARRY CAMPBELL COVER: NICK DIMBLEBY

4 THE JAGUAR

* OFFIZIELLER KRAFTSTOFFVERBRAUCH FÜR DEN I-PACE in l/100 km: 0,0; CO2-Emission g/km: 0. Offizielle EU-Testergebnisse. Nur zu Vergleichszwecken.

Der tatsächliche Verbrauch kann davon abweichen. Reichweite: 470 km. Die Messung der Reichweite erfolgte mit einem Serienfahrzeug auf einer standardisierten

Strecke. Die Reich weite ist abhängig vom Zustand des Fahrzeugs und der Batterie, der tatsächlichen Route, der Umgebung und dem Fahrstil.


DIE JAGUAR COLLECTION.

ZEIT FÜR SPITZENLEISTUNG.

Wir präsentieren: eine Kollektion edler Zeitmesser und klassischer Chronographen.

Inspiriert von Jaguar Armaturenbrettern und ausgestattet mit leistungsstarken

Innovationen wie Solar-Zifferblättern – diese Uhren sind Ikonen mit ganz

eigenem Charakter.

Besuchen Sie einen Jaguar Fachhändler in Ihrer Nähe oder kaufen Sie die Kollektion

schon jetzt unter shop.jaguar.de

THE ART OF PERFORMANCE


Vorwort

DR. WOLFGANG ZIEBART, TECHNICAL DESIGN DIRECTOR BEI

JAGUAR LAND ROVER, ÜBER DEN RICHTIGEN MOMENT UND DEN

MUT, EINE REVOLUTION ANZUFÜHREN

In meinem Beruf erlebe ich immer wieder echte Schlüsselmomente: ein technischer

Entwicklungssprung, ein plötzlicher Durchbruch im Design oder eine geniale

Lösung für ein Problem.

Die Einführung des neuen vollelektrischen Jaguar I-PACE 1 ist ganz sicher ein

solcher Moment. Er steht für einen bahnbrechenden Wandel, der am Ende zum Bau

des beliebtesten Elektroautos der Welt geführt hat.

Jetzt ist genau der richtige Moment. Wie Sie in unserer Infografik auf Seite 24

sehen werden, stehen wir vor einer elektrischen Revolution, da die Technologien

eine Reife erlangt haben, mit der wir eine große Bandbreite an Mobilitätsanforderungen

befriedigen können. Mit der Batterie des I-PACE etwa können Sie in vollgeladenem

Zustand bis zu 470 Kilometer 2 weit fahren, emissionsfrei, und dank des sich

ausweitenden Netzwerks an Schnellladestationen lässt sich die Reichweite binnen

Minuten erhöhen. Bei der Leistung gibt es ebenfalls keine Kompromisse. Elektromotoren

bieten heute dasselbe aufregende Fahrerlebnis wie Verbrennungsmotoren

– mit maximalem Drehmoment beim Start und herausragender Ansprechbarkeit.

Wie kann man da Nein sagen?

Auch das Design der Fahrzeuge wird sich signifikant ändern. Ein elek trischer

Antrieb benötigt deutlich weniger Platz, sodass das verfügbare Volumen effizienter

genutzt und der Komfort verbessert werden kann.

Ein rascher Blick auf den I-PACE zeigt Ihnen, wie viele Möglichkeiten uns die

neuen Techniken bieten. Als Fahrzeug für die Straßen der Zukunft ist er Ausdruck

innovativen Fortschritts und Designs, den wir bis vor Kurzem noch nicht für

möglich hielten. Auf Seite 30 bekommen Sie einen exklusiven Einblick in die

bahnbrechenden Arbeiten, die wir bei Jaguar unternommen haben, um all dies

Wirklichkeit werden zu lassen. Der I-PACE wurde von Grund auf neu konstruiert, um

Raum für neue Möglichkeiten zu haben. Er wird unsere Vorstellung von Mobilität

verändern; er ist ein bedeutender Meilenstein, an dessen Entwicklung mitgewirkt

zu haben mir sehr viel bedeutet.

Etwas vollkommen Neues einzuführen ist in jeder Branche schwierig. Das gelingt

nur denen, die mutig genug sind, vorneweg zu gehen, und zwar im richtigen

Moment. Ich freue mich sehr, dass in unserer Branche dieser Moment Jaguar gehört.

6 THE JAGUAR

Dr. Wolfgang Ziebart

Technical Design Director bei Jaguar Land Rover

1: Verbrauchswerte: Stromverbrauch des Jaguar I-PACE EV400 mit 294 kW (400 PS), kombiniert: 24,2-21,2 kWh/100km;

CO2 –Emissionen im Fahrbetrieb, kombiniert: 0 g/km (gemäß VO (EG) Nr. 692 / 2007).

2: Die Spannbreite der angegebenen Werte ergibt sich aus den vier Phasen des WLTP-Zyklus. Der bessere Wert stellt die Fahrsituation mit

der für den Verbrauch günstigsten Ausstattungsvariante dar. Der schlechtere Wert stellt die Fahrsituation mit der für den Verbrauch ungünstigsten

Ausstattungsvariante dar. Die Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO₂-Emissionen und Stromverbrauch wurden schon

nach der Richtlinie VO(EG) 692/2008 auf Basis des neuen WLTP-Testzyklus ermittelt und zur Vergleichbarkeit auf NEFZ-Werte zurückgerechnet.

Für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben auf Basis von Verbrauchs- und Emissionswerten können

andere als die hier angegebenen Werte gelten. Abhängig von Fahrweise, Straßen- und Verkehrsverhältnissen sowie Fahrzeugzustand können

sich in der Praxis abweichende Verbrauchswerte ergeben. Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO₂-Emissionen bei Spannbreiten in

Abhängigkeit vom verwendeten Rad-/Reifensatz.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen

können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen

werden, der bei allen Jaguar und Land Rover Vertragspartnern und bei der Jaguar Land Rover Deutschland GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.

FOTO: THOMAS DASHUBER / AGENTUR FOCUS


JAGUAR GEAR – ORIGINAL ZUBEHÖR

NOCH INDIVIDUELLER

Verleihen Sie Ihrem neuen vollelektrischen Jaguar I-PACE mit Jaguar Gear

noch mehr Individualität – dank eines einzigartigen Portfolios an

Zubehör, sorgfältig ausgewählt und getestet von denselben Experten,

die auch das Elektroauto entwickelt haben.

Von Zubehör, das den Nutzwert Ihres Fahrzeugs steigert, bis hin zu

stylishen Extras für den exklusiven Touch können Sie sich genau den

I-PACE kreieren, der zu Ihrem Lebensstil passt.

Erfahren Sie mehr unter zubehoer-jaguar.de

Abgebildetes Zubehör: Dach-Fahrradträger und Dachquerträger. Liegen Objekte über der dachmontierten Satellitenantenne, kann dies die

Empfangsqualität des Navigationssystems oder des Satellitenradios beeinträchtigen. Es sollte stets darauf geachtet werden, dass die maximale

Dachladekapazität des Fahrzeugs nicht überschritten wird.


The Curve

SOMMER 2018

FOTOS: GETTY IMAGES/ ALFRED PASIEKA/ SCIENCE PHOTO LIBRARY, DOT ONE

The Curve präsentiert Ihnen wieder eine sorgfältige Auswahl der neuesten Highlights

weltweit – aufregende neue Produkte, visionäre Innovationen, atemberaubende Reiseziele

und ehrfurchterregende Errungenschaften. In dieser Ausgabe werfen wir einen Blick

darauf, wie progressive Innovationen unsere Welt prägen und formen, darunter

die neuesten Ideen von Jaguar zum Fahren der Zukunft – mit kühnem Einsatz künstlicher

Intelligenz und intelligenten Konzeptfahrzeugen für Carsharing

8 THE JAGUAR


SAYER VERDANKT

SEINEN NAMEN EINEM

DER BERÜHMTESTEN

DESIGNER AUS DER

HISTORIE VON JAGUAR,

“MALCOLM SAYER

KONNEKTIVITÄT

DIE ZUKUNFT DES TRANSPORTS

Das Internet der Dinge ist schon jetzt Teil unserer Wohnungen und Häuser – und bald

auch unserer Autos. Sayer von Jaguar ist das erste stimmaktivierte Lenkrad der Welt,

das dank seiner künstlichen Intelligenz Hunderte Aufgaben übernehmen kann und

Haus und Wagen miteinander verbindet. Benannt nach Malcolm Sayer, dem Designer

der Kultwagen E-Type und XJS, fungiert dieses Lenkrad aus gebürstetem Metall als

Teil Ihrer Inneneinrichtung, mit dem Sie eine vollständig autonome Reise planen und

programmieren können. Sie sagen Sayer einfach, wohin Sie fahren und wann Sie dort

ankommen möchten, alles andere übernimmt das Gerät: vom Weckerstellen bis

hin zur Bereitstellung des Wagens vor Ihrer Haustür. Als Vorbote der Zukunft des

Transports, als deren Vorreiter Jaguar sich versteht, ist Sayer Teil des FUTURE-TYPE

(links) – dem autonomen, vernetzten, elektrischen Konzeptauto, der Antworten auf

die Mobilitätsanforderungen künftiger Generationen gibt, wobei Carsharing eine

tragende Rolle einnehmen wird. Um mehr darüber zu erfahren, suchen Sie

im Internet unter Jaguar FUTURE-TYPE

STIL

EIN EINZIGARTIGER SCHAL

Eines unterscheidet uns von jedem anderen Menschen

(und jeder anderen Spezies): unsere DNA. Die Bausteine

unseres Körpers, sein genetischer Code, steuern alles von

der Haarfarbe bis hin zur Wahrscheinlichkeit, eine bestimmte

Krankheit zu bekommen. Zwar können wir nicht buchstäblich

das Herz auf der Zunge tragen, aber unsere DNA um

unseren Hals! DOT ONE – der Name ist angelehnt an die

0,1 % unserer DNA, die tatsächlich einzigartig sind – kreiert

anhand Ihres genetischen Codes ein wahrhaft individuelles

Kleidungsstück. Sie besorgen sich einen DNA-Test, streichen

sich damit durch den Mund und schicken ihn ein – einen

Monat später erhalten Sie einen Schal aus italienischer Wolle

und qualitativ hochwertigem Acryl, mit dem Sie sich eindeutig

identifizieren können. dotone.io

THE JAGUAR 9


The Curve

SOMMER 2018

STÄDTE

LITERARISCHE

INSPIRATION

Bei 1,2 Millionen Büchern, die hier

in den Regalen stehen, werden Sie

sich in der Tianjin Binhai Library in

Tianjin (China)vermutlich nicht allzu

schwer tun, die passende Lektüre

zu finden. Das spektakuläre

futuristische Design, das vom ersten

Entwurf bis zur Eröffnung in

nur 36 Monaten umgesetzt wurde,

hat das niederländische Architekturbüro

MVRDV in Zusammenarbeit

mit den in Tianjin ansässigen

Architekten von TUPDI entwickelt.

Der Besucher soll in diesen Räumen

das Gefühl bekommen, in einem

Meer aus Wörtern zu baden,

weshalb sich die Architekten für

wellenförmige „Bücherregale“

entschieden, die gegen ein kugelförmiges

Auditorium in der Mitte

wogen. In den Regalen stehen indes

gar keine Bücher. Es handelt

sich um eine verspielte Illusion,

ausgedruckte Fotos, die auch als

Stufen und Sitzflächen eingesetzt

werden. Aber der Effekt ist sehr

inspirierend – diese Bibliothek ist

der vermutlich beste Coworking

Space der Welt.

20.000 GITTERSTREBEN AUS DEM 3D-DRUCKER

KÖNNEN AN HALTUNG UND GANG DES TRÄGERS

“INDIVIDUELL ANGEPASST WERDEN

STIL

DIE SCHUHE DER

ZUKUNFT

Die Revolution des 3D-Druckens hat Geräte hervorgebracht,

die Computerteile, Essen und sogar neue

3D-Drucker binnen weniger Minuten produzieren.

Und jetzt können Sie sogar 3D-gedruckte Schuhe

tragen! Der Futurecraft 4D von Adidas ist ein

Wunder der modernen generativen Fertigung.

Die Zwischensohle besteht aus rund 20.000

3D-gedruckten Gitterstreben, die bei der Herstellung

an Haltung und Gang des jeweiligen Trägers

angepasst werden können. Das Ergebnis: ein einzigartiger

Laufschuh, der tatsächlich für Ihre Füße

gemacht ist. Kein Wunder, dass der individuelle

Fertigungsprozess auch bei den professionellen

Basketballschuhen des Unternehmens zum Einsatz

kommen soll. adidas.de

FOTOS: OSSIP VAN DUIVENBODE/MVRDV/VG BILD KUNST, ADIDAS

10 THE JAGUAR


F-PACE SVR*

TEMPO UND SPIRIT

Atemberaubende Leistung, höchster Luxus und modernste Technologien

stehen im Mittelpunkt der Spezialanfertigungen der Special Vehicle

Operations von Jaguar Land Rover. In dessen neuem, 22 Millionen Euro

teuren Technical Centre im englischen Warwickshire wenden die Ingenieure

ihre Künste auf die Standardfahrzeuge von Jaguar an, um sie auf eine

aufregende neue Ebene zu bringen. Ganz aktuell erhielt der F-PACE SVR

seine SVR-Kur, um atemberaubende Leistung und Agilität mit Komfort,

Luxus und praktischer Nutzbarkeit zu kombinieren. Bei diesem SUV, der

sich wie ein Sportwagen anfühlt, steht der Fahrer noch klarer im Mittelpunkt

als bei den anderen F-PACE Varianten – dank einer ganzen Reihe

einzigartiger Funktionen, die alle Sinne ansprechen. Herzstück ist ein

550 PS starker 5,0-Liter-V8-Kompressormotor*, der den Wagen in 4,1

Sekunden von 0–100 km/h bringt. Das neue Aerodynamik-Paket des SVR

ist das Ergebnis neuester Forschung und umfasst verschiedene Veränderungen

an der Karosserie: Kotflügel und Motorhaube sind Spezialanfertigungen

für den F-PACE SVR, um den Luftstrom zu verbessern und

dadurch Luftwiderstand und Auftrieb zu verringern. Der Dachspoiler

trägt zur Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten bei, und Verbesserungen

an Bremsen und Lenkung sowie die geschmiedeten Leichtmetallfelgen

sorgen für bessere Kontrolle und eine unmittelbare dynamische Ansprechbarkeit

und Traktion. Innen besticht der SVR mit neuen Materialien wie

Carbonfasern und verschiedenen Verbesserungen, darunter ein SVR-

Lenkrad und ein neuer Schalthebel aus Aluminium. Zudem sieht der

F-PACE SVR nicht nur anders aus und fühlt sich anders an, er klingt

auch besonders, dank des variablen Ventil-aktiven Auspuff-Systems,

das einen röhrenden Mehrzylinder-Soundtrack auf die Straße bringt,

dem die Aufmerksamkeit gewiss ist.

EIN SUV, DER SICH

WIE EIN SPORT -

WAGEN ANFÜHLT.

BEIM F-PACE

STEHT DER FAHRER “IM MITTELPUNKT

*OFFIZIELLER EU-KRAFTSTOFFVERBRAUCH FÜR DEN F-PACE SVR in l/100 KM: 11,9;

CO2-Emission g/km: 272. (JEWEILS KOMBINIERT) Weitere Informationen zum offiziellen

Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen

können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch

neuer Personalkraftwagen entnommen werden, der bei allen Jaguar und Land Rover

Vertragspartnern und bei der Jaguar Land Rover Deutschland GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.

THE JAGUAR 11


The Curve

SOMMER 2018

ARCHITEKTUR

NEUE 007-MISSION FÜR JAGUAR

Sie können vielleicht nicht wie James Bond im Kinohit Spectre von

2015 über die Alpen zischen, aber dank einer neuen cineastischen Installation

in der Nähe der österreichischen Stadt Sölden immerhin ein

immersives, interaktives Erlebnis genießen, das Sie in seine Welt versetzt.

007 Elements, das im Juli 2018 eröffnet wird, bietet eine Kombination

modernster Technik mit beeindruckender zeitgenössischer

Architektur und schafft ein packendes Erlebnis mit einer dramatisch

anmutenden cineastischen Klangkulisse, eingebettet in eine ehrfurchterregende

natürliche Umgebung. 3050 Meter über dem Meeresspiegel

ist das 1300 m 2 große Gebäude in den Gipfel des Gaislachkogls

eingebettet und empfängt seine Gäste mit verschiedensten Galerien,

die sich um das Markenzeichen und alle klassischen Elemente eines

James Bond-Films drehen. Als exklusiver Automobilpartner der Installation

bringt Jaguar Land Rover seine Erfahrungen in dessen Tech

Lab ein, wobei der Schwerpunkt auf dem in Sölden gedrehten Film

Spectre liegt, in dem das Konzeptfahrzeug Jaguar C-X75 zu sehen ist.

007.com/007-elements

WISSENSCHAFT

ENDE DER

SCHWELLENANGST

Nichtnewtonsche Flüssigkeiten mögen für die meisten

von uns ein Rätsel sein, für die Wissenschaft sind sie eine

wahre Wundertüte. Wenn sich eine Flüssigkeit nicht so

verhält, wie man es von ihr erwarten würde, ist das immer

ein cooles Experiment, das man Kindern vorführen kann,

praktischen Nutzen hat sie dagegen selten – bis jetzt.

Denn nun hat das spanische Unternehmen Badennova

aus einer solchen Flüssigkeit eine intelligente Verkehrsschwelle

entwickelt: Wenn Sie mit angemessener Geschwindigkeit

darüberfahren, bleiben die Partikel flüssig,

fahren Sie jedoch zu schnell, bewirkt der Druck, dass

sich die Partikel verbinden und in den festen Zustand

übergehen. Diese Schwelle ist der Retter aller Federungen

– bald auch in Ihrer Nähe.

FOTOS: 007 ELEMENTS (2), MATT ELLIOTT (3)

12 THE JAGUAR


ALS DER

MARINESOLDAT

MARK ORMROD

DREI GLIEDMASSEN

VERLOR, STAND

SEIN LEBEN AUF

DEM SPIEL. AN

SPORT WAR NICHT

“MEHR ZU DENKEN

PERFORMANCE

ENTSCHLOSSEN ZUM SIEG

Jaguar zelebriert das Außergewöhnliche. Ein großartiges Beispiel dafür ist

der Gewinner des Jaguar Award für herausragende Leistung, Entschlossenheit

und Zielstrebigkeit, der all diese Eigenschaften im Übermaß besitzt.

Als der Marinesoldat Mark Ormrod in Afghanistan durch einen improvisierten

Sprengkörper drei Gliedmaßen verlor, stand sein Leben auf dem Spiel.

An Sport war sowieso nicht mehr zu denken. Doch als er Tage später in

einem Krankenhaus in Birmingham aufwachte, beschloss er, dass er sein

Leben nicht im Rollstuhl verbringen wollte. Seine Zielstrebigkeit und Entschlossenheit

haben ihm inzwischen vier Medaillen bei den Invictus Games

eingebracht: zweimal Silber beim Hallenrudern der Männer und zweimal

Bronze beim 100-Meter- und 50-Meter-Freistil-Schwimmen der ISA. Eine

wirklich herausragende Leistung, die zeigt, dass man, wenn man nur seine

ganze Konzentration in eine Sache legt, alle Grenzen überwinden kann.

THE JAGUAR 13


DIE ERSTE FAHRT IM I-PACE

IMMER

DER NEUE VOLLELEKTRISCHE I-PACE* IST DA.

WIR UNTERNEHMEN EINE TESTFAHRT MIT DEM

GEWAGTESTEN JAGUAR ALLER ZEITEN, UM

IM PITTORESKEN PORTUGAL DIE FREUDEN DES

ELEKTRISCHEN FAHRENS ZU ERLEBEN

TEXT: Guy Bird

FOTOS: Jed Leicester, Nick Dimbleby

14 THE JAGUAR

* OFFIZIELLER KRAFTSTOFFVERBRAUCH FÜR DEN I-PACE in l/100 km: 0,0; CO2-Emission g/km: 0. Offizielle EU-Testergebnisse. Nur zu Vergleichszwecken.

Der tatsächliche Verbrauch kann davon abweichen. Reichweite: 470 km. Die Messung der Reichweite erfolgte mit einem Serienfahrzeug auf einer standardisierten

Strecke. Die Reich weite ist abhängig vom Zustand des Fahrzeugs und der Batterie, der tatsächlichen Route, der Umgebung und dem Fahrstil.


GELADEN

THE JAGUAR 15


DIE ERSTE FAHRT IM I-PACE

DER I-PACE HAT DIE LEISTUNG

EINES SPORTWAGENS UND

DIE UMWELTFREUNDLICHKEIT

EINES ELEKTROFAHRZEUGS“

16 THE JAGUAR


Auf einer 220 Kilometer langen Rundreise durch die Algarve im Süden

Portugals durften unser Autor und unser Fotograf einige der schönsten

Straßen Europas befahren. Voll geladen hat die 90 kWh starke Batterie

des I-PACE eine Reichweite von bis zu 470 Kilometern 2 – mehr als genug,

um diese atemberaubende Landschaft gleich zweimal zu durchfahren

Atlantik

Sagres

Lagos

Autódromo

PORTUGAL

Portimão

1 Das abgebildete Modell ist ein Jaguar I-PACE First Edition in Photon Red mit

22"-Leichtmetallfelgen „Style 5069“ mit 5 Speichen in Gloss Black, Diamant

gedreht und mit optional erhältlichen Karboneinsätzen. Photon Red ist eine

exklusiv für die First Edition entwickelte Farbe, die nur im ersten Jahr erhältlich

ist. Funktionen und Zubehör, die derzeit exklusiv im I-PACE First Edition

angeboten werden, können möglicherweise in den Nachfolgemodellen

optional verfügbar sein. Um mehr darüber zu erfahren, wenden Sie sich bitte

an Ihren Jaguar Land Rover Händler.

2 Reichweite: 470 km. Die Messung der Reichweite erfolgte mit einem

Serienfahrzeug auf einer standardisierten Strecke. Die Reichweite ist abhängig

vom Zustand des Fahrzeugs und der Batterie, der tatsächlichen Route, der

Umgebung und dem Fahrstil.

Wir fahren mit dem neuen vollelektrischen

Jaguar I-PACE* in seinem leuchtenden

Photon Red durch die portugiesische

Algarve 1 . Dieser Performance-SUV –

der erst vor wenigen Monaten auf dem

Genfer Auto-Salon 2018 vorgestellt wurde – ist wahrlich ein

besonderer Wagen. Als I-PACE First Edition ist dieses Modell

nur im ersten Produktionsjahr erhältlich und bietet diverse

Sonderausstattungen wie Sitze aus Windsor-Leder, Metallplatten

mit „First Edition“-Gravur, ein Panoramadach und Matrix-

LED-Scheinwerfer. Die Reaktionen auf der Straße sind, wie zu

erwarten, staunend bis erfreut. Einige Jungs im Teenageralter

kommen angeschlendert, um sich mit uns zu unterhalten, ein

mittelaltes Paar schießt Fotos wie Paparazzi; dann erklärt es

uns den Grund: Ihre Tochter hat bereits einen I-PACE bestellt,

weshalb sie natürlich gern ein Foto machen möchten, um ihr

beweisen zu können, dass sie schon einen auf der Straße

gesehen haben. Wo wir auf unserer Reise auch hinkommen –

von den betriebsamen Ferienorten an der Küste bis zu den

abgelegenen Bergdörfern –, überall sind die Reaktionen

gleich: Jeder kennt das berühmte Jaguar-Emblem, aber keiner

kennt dieses Modell.

Der I-PACE hat die Leistung eines Sportwagens – von

0–100 km/h in 4,8 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit

von 200 km/h – und die Umweltfreundlichkeit eines Elektrofahrzeugs,

CO 2-Emission gleich null. Die Batterie verfügt über

eine Kapazität von 90 kWh und hat voll geladen eine Reichweite

von bis zu 470 Kilometern 2 , sodass wir die idyllische

Landschaft Portugals mit grünem Gewissen und ohne Reichweitenangst

erleben können.

* OFFIZIELLER KRAFTSTOFFVERBRAUCH FÜR DEN I-PACE in l/100 km: 0,0; CO2-Emission g/km: 0. Offizielle EU-Testergebnisse. Nur zu Vergleichszwecken.

Der tatsächliche Verbrauch kann davon abweichen. Reichweite: 470 km. Die Messung der Reichweite erfolgte mit einem Serienfahrzeug auf einer standardisierten

Strecke. Die Reich weite ist abhängig vom Zustand des Fahrzeugs und der Batterie, der tatsächlichen Route, der Umgebung und dem Fahrstil.

THE JAGUAR 17


DIE ERSTE FAHRT IM I-PACE

Die Jaguar-DNA ist spürbar, sobald man den Fuß aufs

Gaspedal drückt: Der Wagen zieht an wie ein Auto mit

Verbrennungsmotor. Ein ungewöhnliches Gefühl für ein

Elektrofahrzeug, das man eigentlich nur mit eher trägem

Drehmoment kennt. Die beiden Elektromotoren des I-PACE*,

die zusammen 294 kW (400 PS) stark sind, bringen den

Wagen aus dem Stand in blitzschnellen 4,8 Sekunden auf

100 km/h. Und der Wagen unterscheidet sich auch im

Handling deutlich von anderen Elektrofahrzeugen, die sich

manchmal sehr „digital“ anfühlen – schnell, aber mit wenig

Gefühl. Die elektromechanische Servolenkung des I-PACE

dagegen hat die Kraft eines Hydrauliksystems. Man spürt das

Gewicht der Reifen unter sich, was eine größere Kontrolle

ermöglicht.

Der Autódromo Internacional do Algarve ist ein idealer

erster Zwischenstopp, um auf der Rennstrecke herauszufinden,

was die hochmoderne Technologie des I-PACE zu bieten

hat, wenn man ihn von der Leine lässt – nicht zuletzt, da der

Wagen auch in der neuen I-PACE eTROPHY Elektrorennserie

zu sehen sein wird (siehe Seite 39).

Am Fuß der Serra de Monchique, 24 Kilometer

nordwestlich der Hafenstadt Portimão liegt die 4.684

Meter lange Rennstrecke mit Platz für 100.000

Zuschauer, auf der die European Le Mans Series und die

Superbike-Weltmeisterschaft Station machen. Vier Solarparks

generieren mehr Strom, als die Rennbahn an einem

Wettkampfwochenende verbraucht. Also ein wahrlich

passender Ort, um den I-PACE unter die Lupe zu nehmen.

„AUFREGEND RASANT,

ZUGLEICH BERUHIGEND

SICHER FÄHRT ES SICH

IM DYNAMIC-MODUS,

SODASS DER I-PACE

DEN ERSTEN TEST

MIT FLIEGENDEN

FAHNEN BESTEHT“

Als wir auf den Parcours fahren, aktivieren wir den

Dynamic-Modus, indem wir einen der beiden Knöpfe auf der

„fließenden“ Mittelkonsole drücken, und sofort zeigt der

I-PACE sein Wettkampfgesicht: Der Lenkwiderstand erhöht

sich, die Dämpfer werden härter und der Wagen wirkt wie an

den Asphalt geheftet, mit minimalem Wanken in den Kurven.

Aufregend rasant, zugleich beruhigend sicher fährt es sich im

Dynamic-Modus, sodass der I-PACE diesen ersten Test mit

fliegenden Fahnen besteht. So sollte ein Sport-SUV sein: keine

Kompromisse, nicht einmal in schwierigen Lagen.

Nachdem unsere Rennbegierde gestillt ist, kehren wir

ebenfalls per Knopfdruck in den Modus „Normal“ zurück, der

vermutlich auch im Alltag zu 90 % genutzt werden wird.

18 THE JAGUAR * OFFIZIELLER KRAFTSTOFFVERBRAUCH FÜR DEN I-PACE in l/100 km: 0,0; CO2-Emission g/km: 0. Offizielle EU-Testergebnisse. Nur zu Vergleichszwecken.

Der tatsächliche Verbrauch kann davon abweichen. Reichweite: 470 km. Die Messung der Reichweite erfolgte mit einem Serienfahrzeug auf einer standardisierten

Strecke. Die Reich weite ist abhängig vom Zustand des Fahrzeugs und der Batterie, der tatsächlichen Route, der Umgebung und dem Fahrstil.


Atemberaubendes Design und elektrisierende Leistung:

Auf dem Autódromo Internacional do Algarve fühlt

sich der I-PACE wie zu Hause. Dank seines dynamischen

Handlings schafft er jeden Test mit Bravour

THE JAGUAR 19


„MIT NUR EINEM PEDAL ZU FAHREN IST EIN

ANGENEHMES, RUHEVOLLES GEFÜHL,

AN DAS MAN SICH GEWÖHNEN KÖNNTE“

20 THE JAGUAR


DIE ERSTE FAHRT IM I-PACE

Ob auf den engen Straßen von Lagos (ganz links) oder auf der Landstraße

(unten), der I-PACE bietet ein vollkommen neues Fahrerlebnis:

die Leistung und Agilität eines Sport-SUV, aber mit grünem Gewissen

Jetzt geht es auf die öffentlichen Straßen. In diesem Modus

kann man dank der sogenannten Enhanced Brake Regeneration

die Reichweite des Autos erhöhen, indem man bei jedem

Heben des Fußes vom Gaspedal Bremsenergie zurückgewinnt.

Das Tolle ist, dass sich das regenerative Bremsen ganz

geschmeidig anfühlt. Auf dem Touchscreen kann es übrigens

auch auf „hoch“ eingestellt werden – besonders sinnvoll im

Stop-and-Go-Verkehr –, sodass der Wagen fast ausschließlich

mit dem Gaspedal gefahren werden kann. Ein angenehmes,

ruhevolles Gefühl, an das man sich gewöhnen könnte.

Die felsige Landschaft der Algarve zieht an uns vorbei

und der Frühlingshimmel blickt durch das Panoramadach auf

uns herab, während wir die Fahrt genießen. Schöner kann es,

zumindest auf einer befahrbaren Landstraße, kaum sein. Und

während wir immer vertrauter mit dem I-PACE* werden und

seine selbstbewusste Straßenlage erleben, begreifen wir

allmählich, dass der Wagen genau für solche Fahrerlebnisse

geschaffen wurde.

Doch bald wird es für uns Zeit, die Landstraße zu verlassen

und in die Stadt Lagos hineinzufahren, die zweite Station auf

unserer Tour.

Durch die engen, gepflasterten Straßen windet sich der

I-PACE mit der allergrößten Selbstverständlichkeit.

Wir nutzen die Gelegenheit, um den Ort zu erkunden,

und sind erst einmal freudig überrascht über die großartige

moderne Straßenkunst, die viele der traditionellen Gebäude

ziert. Was in den meisten Orten illegal ist, wurde in Portugal

einfach auf den Kopf gestellt: Talentierte Künstler aus der

Gegend wurden gebeten, mit ihrer Kreativität das Leben in

der Stadt buchstäblich bunter zu machen.

Wir nehmen uns einen Augenblick Zeit, um unseren

Reisegefährten zu bewundern, der in seinem kraftvollen Rot

vor den farbenfrohen Mauern in der Nachmittagssonne

erstrahlt. Mit seinen glatten, durchgehenden Oberflächen –

besonders elegant gelöst bei den versenkten Türgriffen, die

nur auf Druck zum Vorschein kommen – sieht der I-PACE vor

der rauen Stadtlandschaft noch betörender aus.

Wenn man einsteigt, eröffnet sich ein Innenraum, der

ebenso modern ist wie der Antrieb. Da die Ingenieure keinen

platzraubenden Verbrennungsmotor unterbringen mussten,

ist der Radstand des I-PACE länger und die Windschutzscheibe

wurde nach vorn versetzt, um eine größere Kabine

zu kreieren.

Das elegante Armaturenbrett und die hochwertigen

Materialien der Türen werden geschickt durch einige

Aluminium akzente sowie das Furnier in Gloss Charcoal Ash

First Edition ergänzt. In der Mitte ist der hochauflösende

10"-Touchscreen Touch Pro Duo in das Armaturenbrett integriert,

und dank des unteren 5"-Touchscreens mit multifunktionalen

dynamischen Rundinstrumenten können Informationen

auf dem einen Bildschirm angezeigt werden, während

man die Sonderfunktionen auf dem anderen nutzt. Das interaktive

12,3"-Fahrerdisplay ersetzt die herkömmlichen Zifferblätter

und ermöglicht Vollbildnavigation mit bestechend

* OFFIZIELLER KRAFTSTOFFVERBRAUCH FÜR DEN I-PACE in l/100 km: 0,0; CO2-Emission g/km: 0. Offizielle EU-Testergebnisse. Nur zu Vergleichszwecken.

Der tatsächliche Verbrauch kann davon abweichen. Reichweite: 470 km. Die Messung der Reichweite erfolgte mit einem Serienfahrzeug auf einer standardisierten

Strecke. Die Reich weite ist abhängig vom Zustand des Fahrzeugs und der Batterie, der tatsächlichen Route, der Umgebung und dem Fahrstil.

THE JAGUAR 21


I-PACE FIRST DRIVE

klarem 3D-Mapping. Darüber hinaus gibt es ein optional

erhältliches Head-up-Display mit kristallklarer farbiger Grafik,

das Route und Geschwindigkeit anzeigt, sodass sich die Augen

mehr auf die Straße konzentrieren können. Die Klanglandschaft

ist dank des 825 W starken Meridian Surround-

Soundsystems mit 15 Lautsprechern sensationell, und auch

für Konnektivität ist gesorgt, da das System mit Apple und

Android kompatibel ist und über InControl Apps, 4G-WLAN,

Spotify-Zugang und diverse personalisierte Einstellungen

verfügt. Die exklusive minimalistische Einrichtung des

Interieurs besticht durch ihre Raffinesse, von den glänzenden

Knöpfen über die satinweichen Materialien bis hin zur regulierbaren

Ambiente-Innenraumbeleuchtung und den Teppichmatten.

Und da der I-PACE* kein konventionelles Getriebe

mehr hat, wirkt die Kabine noch ein wenig eleganter.

Die Leidenschaft für Details und intelligente Lösungen

findet sich auch in der alles entscheidenden Frage,

wie der I-PACE es mit dem Aufladen hält. Das Laden

beschäftigt natürlich jeden Besitzer eines Elektrofahrzeugs,

und der I-PACE hat diese Frage auf überzeugende Weise

gelöst – so sieht die Mobilität der Zukunft aus. Der I-PACE

verfügt über einen Plug-in-Ladeanschluss mit Einphasenwechselstrom,

der sich gut erreichbar über dem Vorderrad

befindet 3 . Aufladen lässt er sich über eine haushaltsübliche

Steckdose, eine von Jaguar genehmigte Wallbox oder

eine Schnellladestation mit 50 kW Gleichstrom. Mit einer

Wallbox, einem industriellen Stromanschluss oder einem

aufgerüsteten haushaltsüblichen Anschluss kann man die

Reichweite pro Stunde um bis zu 35 zusätzliche Kilometer

erhöhen. Auch das Laden an öffentlichen Ladestationen ist

einfach. Eine übliche Schnellladestation mit 50 kW Gleichstrom

sorgt für eine Erhöhung der Reichweite um bis zu

270 Kilometer pro Stunde 4 , das heißt, Sie können selbst unterwegs

in kurzer Zeit Ihre Reichweite deutlich erhöhen. Und die

Zukunft verheißt sogar noch Besseres, da der I-PACE bereits

für Ladestationen mit 150 kW Gleichstrom gerüstet ist.

Auf unserer 220 Kilometer langen Rundtour bleiben uns

nach all den Strapazen auf der Straße noch etwa 40 % der

maximalen Reichweite von 470 Kilometern – und mit der

Aufladung am Hotel sind wir in fünf Stunden, also gleichsam

über Nacht, wieder bei 90 %. Eine hübsche Überraschung ist

vor allem nachts das Begrüßungslicht, das das Jaguar-Logo

auf den Boden unter der Klappe des Ladeanschlusses wirft.

Zudem zeigen verschiedenfarbige Lichter an, wenn das

Aufladen begonnen hat, und schalten sich aus, wenn die

Batterie voll geladen ist.

Als SUV sollte der I-PACE natürlich auch auf unwegsamerem

Gelände bestehen können. Wir fahren über die

holprigen Landstraßen hinab zur algarvischen Küste, um zu

DER I-PACE

VERKÖRPERT DEN

INNOVATIVEN GEIST“

unserem letzten Zwischenstopp zu gelangen, der Stadt

Sagres, berühmt nicht nur für ihre Segelschule, die im 15.

Jahrhundert von Heinrich dem Seefahrer gegründet wurde,

sondern inzwischen auch für ihr Bier. Auf diesem letzten

Abschnitt der Reise überlassen wir unser Geschick dem

Adaptive Dynamics-System 5 , das selbst mit den optionalen

großen 22"-Felgen über alle Hindernisse hinwegbügelt.

Zu Beginn unseres Trips war es warm und trocken. Doch

nun, als wir schon dem Ende entgegensehen, regnet es – die

Gelegenheit schlechthin, um den Allradantrieb zu testen. Damit

fährt sich der I-PACE wie ein Auto mit Hinterradantrieb, das

den Grip und die Stabilität eines Allradantriebs besitzt. Eine

großartige Kombination. Und sollte das Wetter noch schlechter

werden, kann man diverse andere technische Hilfsmittel

nutzen. Bei rutschigem Untergrund sorgt die Anfahrhilfe Low

Traction Launch für ein stabileres Anfahren. Der intelligente

All Surface Progress Control ermöglicht eine gleichbleibende

Geschwindigkeit auf unterschiedlichem Untergrund (zwischen

3 und 29 km/h). Und der Adaptive Surface Response – Standard

beim I-PACE First Edition und optional bei allen anderen

Modellen – erkennt die Beschaffenheit der Fahrbahnoberfläche

und passt die Einstellungen von Motor und Bremse permanent

an, um optimale Bodenhaftung zu gewährleisten.

Praktisch ist der I-PACE übrigens auch, was den Stauraum

betrifft. Das Fassungsvermögen des Kofferraums beträgt 656

Liter 6 und kann mit umgeklappter Rückbank auf 1.453 Liter 7

ausgeweitet werden, genau das Richtige für die sperrige

Ausrüstung eines Fotografen auf der Jagd nach Motiven, wie

es bei unserer Tour der Fall ist. Zudem gibt es vorne unter der

Motorhaube noch einmal zusätzlich 27 Liter Stauraum, der sich

ideal für kleinere Taschen eignet.

Man kann sagen, der I-PACE hat von vorn bis hinten und

von oben bis unten alles, was ein Fahrzeug braucht. Als ein

Wagen mit höchstem Fahrvergnügen, der keine Kompromisse

eingeht, verkörpert er den innovativen Geist, der hinter der

Mobilität der Zukunft steht. Mit dem I-PACE macht Jaguar den

Traum von der Elektromobilität rund um die Welt für uns wahr.

Besuchen Sie jaguar.de, um mehr über den neuen I-PACE zu erfahren

und Ihren individuellen Wagen zu kreieren

* OFFIZIELLER KRAFTSTOFFVERBRAUCH FÜR DEN I-PACE in l/100 km: 0,0; CO2-Emission g/km: 0.

Offizielle EU-Testergebnisse. Nur zu Vergleichszwecken. Der tatsächliche Verbrauch kann davon

abweichen. Reichweite: 470 km. Die Messung der Reichweite erfolgte mit einem Serienfahrzeug

auf einer standardisierten Strecke. Die Reich weite ist abhängig vom Zustand des Fahrzeugs und

der Batterie, der tatsächlichen Route, der Umgebung und dem Fahrstil.

3 Eine 7-kW-Stromversorgung ist in den meisten Ländern erhältlich. 4 Eine Schnellladestation mit Gleichstrom stellt in kurzer Zeit große Mengen Energie zur

Verfügung. Die Ladegeschwindigkeit nimmt ab, wenn sich die Batterie der vollen Ladekapazität nähert. Daher ist es meist sinnvoller, die Batterie nur zu 80 %

bzw. für die noch erforderliche Reichweite aufzuladen. 5 Adaptive Dynamics ist nur in Fahrzeugen mit Active Air Suspension verfügbar. 6 Mit Active Air Suspension

verringert sich der Stauraum um 18 Liter. 7 Wie bereits oben gesagt, verringert sich der Stauraum mit Active Air Suspension um 18 Liter. Mit dem optionalen

Panoramadach erhöht sich der Stauraum um 10 Liter.

22 THE JAGUAR


Elektrisches Fahren leicht gemacht: Der I-PACE wurde von Grund

auf neu entwickelt, ein durchdachter Wagen ohne Kompromisse.

Farbige Anzeigen, intuitives Innendesign und hochmoderne

Technologie sorgen für schnelles, problemloses Aufladen

THE JAGUAR 23


E-MOBILITÄT

MMER

696 NM 1

DREHMOMENT

Der neue vollelektrische Jaguar I-PACE hat eine Batterie

aus Lithium-Ionen-Pouch-Zellen mit hoher Energiedichte

und einer Kapazität von 90 kWh 1 . Das Wärmeregelsystem

sorgt für garantierte Langlebigkeit und ermöglicht auch

längere Strecken mit maximaler Leistung. Und dank des

Motors, der vom Start weg ein Drehmoment von 696 Nm

liefert, beschleunigt der I-PACE in nur 4,8 Sekunden von

0 auf 100 km/h

N VERBINDUNG

AUSGEKLÜGELTE TECHNOLOGIE,

VERFÜHRERISCHES DESIGN UND

ATEMBERAUBENDE PERFORMANCE:

ENTDECKEN SIE DIE BESONDERHEITEN

DES NEUEN VOLLELEKTRISCHEN JAGUAR

I-PACE 1 UND ERFAHREN SIE MEHR ÜBER

DEN RAPIDE WACHSENDEN

ELEKTROFAHRZEUGMARKT

JEDERZEIT STARTKLAR

Ein Elektrofahrzeug wie der I-PACE kann über eine haushaltsübliche

Steckdose aufgeladen werden. Über Nacht kann eine Reichweite

von etwa 100 Kilometern geladen werden – mehr als genug für den

durchschnittlichen Pendler, der ca. 61 Kilometer am Tag fährt

TEXT: Nathaniel Handy

ILLUSTRATION: Harry Campbell

1

OFFIZIELLER KRAFTSTOFFVERBRAUCH FÜR DEN I-PACE in

l/100 km: 0,0; CO2-Emission g/km: 0. Offizielle EU-Testergebnisse.

Nur zu Vergleichszwecken. Der tatsächliche Verbrauch kann davon

abweichen. Reichweite: 470 km. Die Messung der Reichweite erfolgte

mit einem Serienfahrzeug auf einer standardisierten Strecke.

Die Reich weite ist abhängig vom Zustand des Fahrzeugs und der

Batterie, der tatsächlichen Route, der Umgebung und dem Fahrstil.

AUFLADEN PER WALLBOX

Wenn Sie sich zu Hause eine sogenannte Wallbox einrichten oder Zugang zu einem industriellen

Strom anschluss haben, können Sie die Ladezeit deutlich verkürzen. Eine von Jaguar

genehmigte Wallbox erhöht die Reichweite pro Stunde um bis zu 35 Kilometer – das entspricht

einer Aufladung von 80 % über Nacht. 80 % ist auch die empfohlene Aufladung

für eine optimale Lebensdauer und Leistung der Batterie

24 THE JAGUAR


100.000

LADESTATIONEN

Peking ist die erste Stadt der Welt mit

über 100.000 Ladestationen – nicht zuletzt

dank staatlicher Zuschüsse, um China in

die vollelektrische Zukunft zu führen

INFRAROT-

ABSORPTION

Das Panoramadach des I-PACE,

das sich über die gesamte Wagenlänge

erstreckt, absorbiert UV-

Licht, damit es in der Kabine auch

ohne Sonnenblende kühl bleibt

ÖFFENTLICHE LADESTATIONEN

Die Infrastruktur der Ladestationen wird momentan weltweit aufgebaut. Vom Hotel bis zum Einkaufszentrum

sollen Schnellladestationen entstehen, die zumeist über eine Ladeleistung von 50 kW verfügen,

sodass Sie die Reichweite innerhalb von nur einer Stunde um 320 Kilometer erhöhen können.

Oder, falls Sie es eilig haben, 100 Kilometer in 20 Minuten – gerade genug Zeit für einen Kaffee und

einen Toilettengang

INTELLIGENTES LADEN

Der I-PACE ermöglicht das Laden mit

Zeitschaltuhr, sodass Sie die Ladezeiten

programmieren können, um günstigere

Nachtstromtarife zu nutzen

THE JAGUAR 25


E-MOBILITÄT

NACHHALTIGKEIT

Erneuerbare Energien werden als

Energiequelle zur Strom erzeugung

immer wichtiger, mit einer durchschnittlichen

jährlichen Zunahme von

2,8 % zwischen 2015 und 2040

ES WERDE LICHT

Die optional erhältlichen adaptiven Matrix­

LED­Scheinwerfer des I­PACE 1 sorgen dank permanenten

Fernlichts für eine bessere Sicht und

mehr Sicherheit, wobei die Form des Lichtkegels

automatisch angepasst wird, damit entgegenkommende

Fahrzeuge nicht geblendet werden

LEISTUNGSVERMÖGEN

Wer ein Elektroauto fährt, muss auf Leistung nicht verzichten.

Der Elektromotor des I­PACE beispielsweise bietet eine automatisch

an die Straßenverhältnisse angepasste Kraftverteilung, die

ein selbstbewusstes Fahren ermöglicht

ÜBER 400 RUNDEN

Über 400 Testrunden auf der Pista di Nardò und dem

Nürburg ring, dazu fast 2,5 Millionen Kilometer in

Nordamerika, Asien und Europa in über 11.000 Stunden

beweisen die Langlebigkeit des Jaguar I­PACE

26 THE JAGUAR

656 LITER STAURAUM

Der I­PACE bietet genügend Platz noch für den größten Einkauf, dank innovativer

Aufbewahrungslösungen und eines Gepäckraums mit einem Fassungsvermögen von

bis zu 656 Litern (je nach den gewählten Spezifikationen). Und mit umgeklappter

Rückbank lässt sich das Volumen sogar auf 1.453 Liter erhöhen, dazu kommen 27 Liter

zusätzlicher Stauraum unter der Motorhaube


TEST BEI

-40° C

Vor der Markteinführung des I-PACE

hat Jaguar auf dem Testgelände von

Jaguar Land Rover in Arjeplog in Nordschweden

umfangreiche Kältetests

durchgeführt. Dadurch ist gewährleistet,

dass der Wagen einwandfreie Leistung

bringt – selbst bei Temperaturen von

-40 Grad Celsius

500 MM

WATTIEFE

Der neue Jaguar I-PACE hat eine garantierte

Wattiefe von 500 mm, womit

er vielen SUVs auf dem Markt die Stirn

bieten kann

CA. 11.000

LADESTATIONEN

Die Ladesäuleninfrastruktur in Deutschland

zählt mittlerweile circa 11.000

Ladesäulen, die im Schnitt über drei

Ladepunkte verfügen. Dieses Netzwerk

wird stetig ausgebaut

470 KM 2

REICHWEITE

Die Reichweite eines voll aufgeladenen

I-PACE beträgt bis zu 470 Kilometer –

was meist mehr als genug ist. Wenn Sie

eine von Jaguar genehmigte Wallbox

verwenden 3 , können Sie die Reichweite

Ihres Wagens über Nacht um 280 Kilometer

erhöhen – so sieht praktizierte

Alltagstauglichkeit aus

2

offizielle WLTP-Messung

1

OFFIZIELLER KRAFTSTOFFVERBRAUCH FÜR

DEN I-PACE in l/100 km: 0,0; CO 2-Emission g/km: 0.

Offizielle EU-Test ergebnisse. Nur zu Vergleichszwecken.

Der tatsächliche Verbrauch kann davon

abweichen.

Um mehr über den preisgekrönten I-PACE

zu erfahren, besuchen Sie jaguar.de

2

REICHWEITE: 470 km. Die Messung der Reichweite erfolgte

mit einem Serienfahrzeug auf einer standardisierten Strecke. Die

Reichweite ist abhängig vom Zustand des Fahrzeugs und der

Batterie, der tatsächlichen Route, der Umgebung und dem Fahrstil.

3

Jaguar verfügt in allen Märkten, in denen der I-PACE erhältlich ist,

über autorisierte Partner mit Ladeinfrastruktur, die Ihnen die für

Sie optimale Lösung vorstellen. Für weitere Informationen wenden

Sie sich bitte an Ihren Jaguar Händler.

VORKONDITIONIERUNG

Durch die Vorkonditionierung der Kabine können Sie die geladene Kraft Ihres Elektrofahrzeugs

optimal nutzen. Per App wird die Kabine abgekühlt oder erwärmt, während der Wagen

noch an der Steckdose hängt, sodass bei der Fahrt kein unnötiger Batteriestrom verbraucht

wird. Dadurch ist der Wagen nicht nur optimal temperiert, wenn Sie einsteigen, sondern Sie

verfügen auch unabhängig von den Wetterbedingungen über maximale Reichweite

THE JAGUAR 27


THE NEW ALL-ELECTRIC JAGUAR I-PACE

IT’S ALWAYS THE QUIET ONES

YOU NEED TO WATCH.

The new I-PACE. Jaguar’s first all-electric performance SUV. 470km (292 mile) range.* Up to 80% charge in

under 40 minutes.** Groundbreaking, aerodynamic design. AWD. And 400PS offering 0-100km/h (0-60mph)

in 4.8 (4.5) seconds with zero tailpipe emissions. Electric, but a Jaguar through and through. jaguar.com

*EV Range up to 470km (292 miles). Fuel consumption: N/A. CO2 Emissions: 0 (g/km). EV range figures are based upon production vehicle over

a standardised route. Range achieved will vary dependent on vehicle and battery condition, actual route and environment and driving style.

**Using 150kW DC fast charger. Actual charge times may vary according to environment and battery condition and available charging installation.


MARKE

ENERGISCHE

ENERGISCHE

ENERGISCHE

30 THE JAGUAR


ENTWICKLUNG

ENTWICKLUNG

ENTWICKLUNG

Der I-PACE ist für Jaguar der Vorbote der vollelektrischen

Zukunft. Vier Hauptakteure erzählen von der Begeisterung,

Inspiration und den Herausforderungen bei der Entwicklung

dieses wahrhaft revolutionären Autos

TEXT: Luke Ponsford

FOTOS: Greg White

THE JAGUAR 31


MARKE

IAN CALLUM

LEITER DESIGN

„Die Freiheit, einen ganz anderen Wagen für Jaguar zu bauen,

und die daraus erwachsenden Möglichkeiten fand ich extrem

faszinierend“, sagt Ian Callum über den Beginn seiner Arbeit

am I-PACE im Jahr 2014. „Ich war von Anfang an der festen

Überzeugung, das Auto müsse vollkommen anders aussehen.

Der Elektroantrieb sollte sich im Äußeren widerspiegeln.

Man steckt ja oft in seinen alten Gewohn heiten fest – aber

wenn der Verbrennungsmotor wegfällt, kann man plötzlich

etwas völlig Neues machen. Das war unser Grundprinzip, aus

dem sich dann ganz natürlich ergeben konnte, wie das Elektrofahrzeug

der Zukunft aussehen könnte – nicht nur für Jaguar.“

Callum und sein Designteam folgten den Designprinzipien

eines Mittelmotor-Sportwagens, wodurch sich die Masse des

I-PACE optisch nach vorn verschob. Auf diese Weise entstand

eine spannende Form, die von Callums Supersportwagen

Jaguar C-X75 inspiriert ist, einem hybrid elektrischen Konzeptfahrzeug

von 2010.

„Das Profil ist sehr klar, sehr anders, eigentlich wie man

es von einem SUV erwarten würde. Wir wollten betonen,

dass ein SUV nicht statisch wirken muss“, erläutert Callum.

„Der I-PACE sieht nicht wie ein typischer SUV aus. Das ist

gut, weil ich nicht wollte, dass er in eine Schublade gesteckt

wird. Ich wollte ein Auto entwickeln, das sich aus seinem

Fundament wie von selbst ergibt und in dem natürlich auch

die Leidenschaft und Begeisterung eines Jaguars steckt.

Aber das Schönste am I-PACE ist, dass alles stimmig ist. Er

hat nichts Gekünsteltes. Er ist einfach ein ehrliches Auto.“

MARIA XIMENA ODIO

WÄRMETECHNIKERIN BATTERIE

Das Design des I-PACE ist für Jaguar der Vorbote der Zukunft.

Aber die wahre Revolution, die durch das Auto im Unternehmen

in Gang gesetzt wurde, steckt im Elektroantrieb.

Die Wärmetechnikerin Maria Ximena Odio gehörte zum

Team von Jaguar, das für die 36 Batteriemodule – mit jeweils

12 Zellen – des I-PACE zuständig war. Es musste gewährleistet

werden, dass die Module effizient arbeiten und die erforderliche

Batterielebensdauer bieten. Keine leichte Aufgabe,

wie Ximena Odio erklärt.

„Zuerst haben wir ein sogenanntes elektrothermisches

Batteriemodell erstellt. Das ist ein Prognosemodell, mit dem

wir die Kühlstrategie der Batterien entwickelt haben“, sagt sie.

„Anhand dieses Modells konnten wir sehen, auf welche Weise

die Batteriezellen Wärme produzieren und wie die Module

diese Wärme ins Kühlsystem übertragen. Wir mussten viele

verschiedene Messungen vornehmen, um vorhersagen zu

können, wie die Batterien bei unterschiedlichen Straßenverhältnissen

reagieren. Aber dadurch wussten wir dann

ganz genau, was wir tun mussten.“

Klingt kompliziert – und ist es auch. Aber die Temperatur

der Batterien im Elektroantrieb des I-PACE ist nun einmal

entscheidend für die Reichweite, Leistung und Ladezeit des

Wagens. Insofern musste dieser Aspekt möglichst optimal

gelöst werden. Und es hat sich gelohnt.

„Wir mussten bei der Entwicklung des Elektroantriebs für

den I-PACE extrem viele Faktoren berücksichtigen. Aber jeder,

der Ingenieur werden will, träumt ja von einer solchen Arbeit.

Für mich ist der I-PACE Ingenieurskunst pur.“

Der Traum wird wohl noch einige Zeit weitergehen, wie die

in Costa Rica geborene Ingenieurin sagt.

„Es wird ständig weitere Neuerungen geben. Denn mit den

Batterien stehen wir erst ganz am Anfang.“

32 THE JAGUAR


„ES WIRD STÄNDIG WEITERE

NEUERUNGEN GEBEN. DENN MIT

DEN BATTERIEN STEHEN WIR

ERST GANZ AM ANFANG“

MARIA XIMENA ODIO

OFFIZIELLER KRAFTSTOFFVERBRAUCH FÜR DEN I-PACE in l/100 km: 0,0; CO2-Emission g/km: 0. Offizielle EU-Testergebnisse. Nur zu

Vergleichszwecken. Der tatsächliche Verbrauch kann davon abweichen. Reichweite: 470 km. Die Messung der Reichweite erfolgte mit einem

Serienfahrzeug auf einer standardisierten Strecke. Die Reichweite ist abhängig vom Zustand des Fahrzeugs und der Batterie, der tatsächlichen

Route, der Umgebung und dem Fahrstil.

THE JAGUAR 33


„ ACHTZIG JAHRE ERFAHRUNG IN DESIGN, TECHNIK

UND HERSTELLUNG, DAS IST EINE LANGE ZEIT“

SAM ALLEN


STEPHEN BOULTER

LEITER FAHRZEUGINTEGRATION

Die Entwicklung des I-PACE als einen komplexen Vorgang zu bezeichnen

wäre sicher noch vorsichtig formuliert. Fragen Sie

Stephen Boulter. Er ist dafür zuständig, dass der fertige Wagen

den Kundenerwartungen entspricht – von der Leistung bis zum

Fahrgefühl. Dazu verfolgt sein Team die gesamte Entwicklung des

Autos aus nächster Nähe und stellt den Ingenieuren alle notwendigen

Informationen zur Verfügung, um das Fahrzeug zu bauen.

„Wir nehmen eine Beschreibung des Wagens, wie ein Kunde

sie machen würde, und übertragen das dann in präzise technische

Spezifikationen“, sagt er. „Im Grunde steht mein Team in der Mitte

eines sehr komplizierten Puzzlespiels.“

Die Herausforderung bestehe darin, sicherzustellen, dass die

Ingenieurteams allesamt auf dasselbe Ziel hinarbeiten: Werden

die Kundenerwartungen erfüllt? Werden die Ziele bei Reichweite

und Leistung erreicht? Welche Lösungen gibt es, um den ständigen

Veränderungen des Wagens gerecht zu werden? Schwierige Fragen,

aber auch eine große Chance, sagt Boulter.

„Dass der I-PACE als leeres Blatt begann, hat uns die Sache

erleichtert, weil wir größere Freiheit hatten.“

Ganz sicher war es vor allem dieser Aspekt – die Freiheit, Neues

zu kreieren –, der das Projekt I-PACE für die Riege herausragender

Ingenieure von Jaguar so attraktiv gemacht hat.

„Ich wollte schon immer an einem Elektroauto arbeiten. In der

Schule habe ich als Abschlussarbeit für die mittlere Reife ein

Elektrofahrrad entworfen und es dann für die Abiturprüfung

weiter verbessert. An der Universität habe ich ein elektrisches

Trike entwickelt.

Mit dem I-PACE konnte ich endlich ein herausragendes Elektroauto

bauen.“

SAM ALLEN

SENIOR-PRODUKTLEITER

Das Einstiegsmodell des I-PACE enthält standardmäßige Funktionen

wie Parkassistent, Verkehrszeichenerkennung, Spurhalteassistent

und Connected Navigation. All das scheint für ein Fahrzeug vom

Kaliber eines I-PACE selbstverständlich, doch hinter all diesen Technologien

steckt sorgfältige Überlegung – und unzählige Stunden

Forschung. Der Senior-Produktleiter Sam Allen hat dabei eine zentrale

Rolle gespielt. In enger Zusammenarbeit mit den Abteilungen

Vorentwicklung und Forschung hat sein Team mitgeholfen, die

Funktionen zu bestimmen und zu entwickeln, die beim I-PACE für

das richtige Fahrgefühl sorgen.

„Das Team hat sich vor allem mit den Aspekten Konnektivität,

Fahrerassistenz, Leistung und Alltagstauglichkeit beschäftigt“, erklärt

er. Allen wird oft nach der Ladezeit und Reichweite der beiden

400 PS starken Elektromotoren gefragt. Seine Antwort ist deutlich:

„Ich kann die Bedenken verstehen. Aber sie verschwinden sehr

schnell, wenn man erst mal im I-PACE sitzt und ihn fährt. Ich schließe

ihn, wenn ich nach Hause komme, einfach an die Steckdose an und

gehe dann meinen gewohnten Tätigkeiten nach. Und was die

Reichweitenangst betrifft – stellen Sie sich vor, Sie fahren jeden

Morgen mit vollem Tank los. Wann haben Sie zuletzt zweimal an

einem Tag getankt?“

Damit spielt Allen darauf an, dass sein Team sehr viel Arbeit

investiert hat, um die Botschaft zu verbreiten, dass ein Elektrofahrzeug

tatsächlich alltagstauglich sein kann.

„Natürlich gibt es auch noch andere Elektrofahrzeuge auf dem

Markt. Aber Jaguar ist mit seiner langen Tradition in der Entwicklung

von Premiumwagen absolut einzigartig. Achtzig Jahre Erfahrung

in Design, Technik und Herstellung, das ist eine lange Zeit“,

sagt er und deutet auf den I-PACE. „Für mich ist dieser Wagen der

neue Held in einer neuen Ära von Jaguar.“

Besuchen Sie jaguar.de, um mehr über den neuen I-PACE

zu erfahren

THE JAGUAR 35


Formel 1, NASCAR, Le Mans, Sieger der ersten Formel E Saison –

Nelson Piquet Jr hat alles schon erlebt. Aber der Nervenkitzel bei der Formel E

ist unvergleichlich, sagt der Fahrer von Panasonic Jaguar Racing

TEXT: Jason Barlow

VOLL


FOTOS: LAT IMAGES

THE JAGUAR 37


NELSON PIQUET JUNIOR

„AN FREIEN WOCHEN-

ENDEN FAHRE ICH GERN

NACH ITALIEN ZUM

GOKARTFAHREN. ICH BIN

RENNFAHRER. ICH WILL

RENNEN FAHREN“

Nelson Piquet Jr würde wahrscheinlich widersprechen,

aber die ABB FIA-Formel-E-Meisterschaft

verdankt ihr Ansehen nicht zuletzt seiner Teilnahme

am Eröffnungsrennen Ende 2014 in Peking. Bei

seinem Wechsel in die Formel 1 und darüber hinaus hatte er

bereits die meisten wichtigen Titel gewonnen. Und dann

dieser Nachname – bekannt bei jedem Rennsportfan, der sich

an die magischen Auftritte seines Vaters in der ersten Turbo-

Ära der Formel 1 in den 1980er Jahren erinnert.

In der ersten Formel-E-Saison gewann Piquet Jr sogleich

den Titel. Vier Jahre später erfreut sich die Formel E wachsender

Beliebtheit, weitere Fahrer mit großen Namen sehen in ihr

eine wichtige Ergänzung zu den anderen Rennen, die den

Elektroantrieb jenseits der Piste in die Welt bringen. Auch

das Panasonic Jaguar Racing Team, das derzeit seine zweite

Saison bestreitet, macht rasante Fortschritte, zu denen Piquet

Jr mit seiner großen Erfahrung beiträgt.

Jaguar hat eine lange Motorsport-Tradition. Es ist einfach

großartig, in diesem Team zu sein“, sagt Piquet Jr, als The

Jaguar ihn zu seinen bisherigen Erfahrungen befragt. „Unsere

bisherigen Ergebnisse waren diese Saison ziemlich gut, wir

haben das Potenzial, auf dem Siegertreppchen zu stehen. Es

macht mich glücklich, zu diesem Team zu gehören und diese

Leidenschaft mitzuerleben, mit der Jaguar den Elektro-Motorsport

betreibt.“

Formel 1, Le Mans, World Rallycross, NASCAR – überall

war der Brasilianer schon dabei. Aber die Formel E sei doch

etwas ganz Besonderes, sagt er. „Was die Formel E alles

geleistet hat, um diesen Wettbewerb auf die Beine zu stellen,

ist einfach unglaublich. Ich denke, kein Kritiker wird bestreiten

können, dass das Format funktioniert. Für mich hat die Serie

schon erreicht, was sie wollte.“

Der Weg des Piquet Jr an die Weltspitze ist ähnlich beeindruckend.

In Deutschland geboren, zog er mit acht Jahren

zurück nach Brasilien, wo sein Vater gleich mit ihm auf die

Kartbahn ging. „Nach der Schule sind wir immer gleich hin

und blieben, bis es dunkel wurde. Ich habe ständig bei den

Mechanikern abgehangen und so viel in mich aufgesogen,

wie ich nur konnte“, erinnert er sich.

Nachdem Piquet Jr mit 17 an der Formel 3 in Südamerika

teilgenommen hatte, ging er nach Großbritannien, wo Piquet

Sports an der prestigeträchtigen britischen Formel-3-Meisterschaft

teilnahm. Mit sechs Siegen gewann er 2004 den Titel,

ehe er zur GP2 wechselte, wo er 2006 gegen Nico Rosberg

und Lewis Hamilton antrat und am Ende auf Rang 2 hinter

dem Briten landete. Es folgte die Formel 1, aber Piquet Jr

zerrieb sich zwischen seinen eigenen und den Interessen

seines Rennstalls. Die Hartnäckigkeit, die er von seinem Vater

geerbt haben muss, und sein unersättlicher Drang, zu fahren,

halfen ihm durch schwere Zeiten.

Heute fährt er in verschiedensten Rennformaten, Ausweis

seiner Vielseitigkeit, wie sie früher gang und gäbe war. Muss

man da im Kopf bewusst umschalten?

„Um ehrlich zu sein, habe ich kein Problem damit,

zwischen den Formaten zu switchen. Ich mag die Abwechslung“,

sagt er. „Vor ein paar Jahren habe ich einmal innerhalb

einer Woche ein IndyCar getestet und war beim Rallycross

und der Formel E am Start – das war großartig! Ich mag die

Herausforderung der Formel E und freue mich schon auf das

Stockcar-Rennen dieses Jahr in Brasilien. Wenn ich könnte,

würde ich jedes Jahr Events wie das 24-Stunden-Rennen in

Le Mans mitmachen. Wenn ich mal ein Wochenende frei habe,

fahre ich oft nach Italien zum Gokartfahren. Ich bin Rennfahrer.

Ich will Rennen fahren.“

Dieses Bedürfnis kann die Formel E wohl erfüllen. Natürlich

hat sie nicht die akustische Dramatik der Formel 1, aber

an intensiven, hochspannenden Kopf-an-Kopf-Rennen steht

sie ihr in nichts nach. Und die elektrische Energie des Wagens

optimal zu nutzen ist wahrlich eine Herausforderung, wie

Piquet Jr erklärt.

„Das Handling ist ähnlich wie bei anderen Rennwagen,

aber der Antrieb läuft über eine große Batterie. Deshalb ist

ganz entscheidend, wie man mit den Energiereserven umgeht.

Daran habe ich seit der ersten Saison hart gearbeitet, und im

jetzigen Formel-E-Format musste ich oft erst als Letzter

meinen Boxenstopp einlegen, um den Wagen zu wechseln.

Dadurch habe ich dann im zweiten Teil mehr Energie, die ich

nutzen kann, um ein bisschen mehr auf die Tube zu drücken

als die anderen.“

In der nächsten Saison müssen die Wagen nicht mehr

gewechselt werden. Stattdessen gibt es zwei verschiedene

Antriebsmodi. „Ich finde das gut“, sagt Piquet Jr, „solche

Wahlmöglichkeiten machen den Rennsport interessant.“

Piquet Jr ist stolz auf die Fortschritte, die die Formel E

gemacht hat. „Schauen Sie sich das Finale der ersten Saison in

London an – an dem Wochenende waren 60.000 Zuschauer

auf der Straße, es war rappelvoll. Großartig ist auch, dass so

viele Rennen in den Innenstädten stattfinden, in Paris, Rom,

New York, Hongkong.“

Sein Motto, mit dem er sich immer wieder aufs Neue

motiviert: „Bei allem, was ich tue, stecke ich immer meine

ganze Kraft hinein. Ich bin ein paar Jahre Formel 1 gefahren,

habe aber seitdem jede Menge andere Sachen gemacht. Und

bei Panasonic Jaguar Racing fühle ich mich rundum wohl.“

38 THE JAGUAR


DIE NÄCHSTE STUFE: DIE I-PACE eTROPHY ELEKTRORENNSERIE

2018 wird Geschichte geschrieben, wenn zeitgleich zum Start der fünften Formel-E-Saison die Jaguar

I-PACE eTROPHY Serie beginnt. Die weltweit erste internationale Rennserie für Serienfahrzeuge mit

Batterieantrieb ist als begleitende Meisterschaft zur FIA Formel E gedacht. Bis zu 20 Jaguar I-PACE

mit identischen Spezifikationen treten rund um den Globus in insgesamt zehn Rennen gegeneinander

an. Die vom Jaguar Land Rover Special Vehicle Operations Team entwickelten und gebauten vollelektrischen

I-PACE eTROPHY bringen die Leistung eines echten Rennwagens auf die Piste und verfügen

über dieselbe Anpassungsfähigkeit und geschmeidige Straßenlage wie der I-PACE. Dank der I-PACE

eTROPHY dürfen Fans und Fahrer ein neues Portfolio an Rennen mit elektrischem Antrieb erleben,

mit dem die Marke Jaguar den vollelektrischen Rennsport weiter in die Welt trägt. Um mehr darüber

zu erfahren, besuchen Sie jaguar.de/electrification

THE JAGUAR 39


CONCEPT ZERO

KEINE

KOMPROMISSE

Das schönste Auto aller Zeiten – in Neuauflage

Am 25. Juli 1965 betrat Bob Dylan die Bühne des

Newport Folk Festival. Doch statt wie üblich

auf seiner akustischen Gitarre zu spielen,

schockierte er die Zuschauer, indem er sich –

zum allerersten Mal – eine Fender Stratocaster umhängte.

Eine elektrifizierte Ikone.

Aus genau diesem Grund nannte das Team von Jaguar

Classic den E-Type Concept Zero während seiner Entwicklung

„Project Dylan“. Diese unglaubliche Kreation basiert auf einem

1,5-Liter-Modell aus der Serie des ikonischen E-Type Roadster

von 1968 und verfügt fast ausnahmslos über die Originalspezifikationen

– mit einer entscheidenden Au snahme: An die

Stelle des alten XK Sechszylinder-Motors ist ein 220 kW

starker Elektroantrieb getreten.

Der E-Type Concept Zero ist in allen Belangen ein echter

E-Type: Fahrverhalten, Handling, Bremsen, Fahrgefühl. Wobei

die Neuauflage etwa 40 kg leichter und auch noch etwas

schneller ist und in nur 5,5 Sekunden von 0-100 km/h

beschleunigt. Die einzigartige Kombination aus der Hülle

des gefeierten E-Type mit dem elektrischen Antrieb unter

der Haube sorgt für ein atemberaubendes emissionsfreies

Fahrerlebnis.

„Das Ziel von Concept Zero ist es, die Klassiker von Jaguar

unter den sich verändernden Umwelt- und Wirtschaftsbedingungen

in eine nachhaltige Zukunft zu führen“, erklärt Tim

Hannig, der Leiter von Jaguar Land Rover Classic. Durch die

Integration in die bestehende Struktur des E-Type konnte der

neue Elektroantrieb – der Technologien des neuen, vollelektrischen

Jaguar I-PACE verwendet – anstelle der XK-Motoren

von Jaguar eingesetzt werden, die zwischen 1948 und 1992

in verschiedenen Modellen verbaut wurden. Und dank der

nahtlosen Integration kann man sogar jederzeit wieder zu

einem konventionellen Verbrennungsmotor wechseln.

Enzo Ferrari nannte den E-Type in einem berühmt gewordenen

Zitat einmal „das schönste Auto, das es je gab“. Mit

dem Concept Zero hat Jaguar Classic zweifelsohne das

schönste Elektroauto geschaffen, das es je gab.

Folgen Sie Jaguar in den sozialen Medien, um alle Neuigkeiten

über Concept Zero zu erfahren

40 THE JAGUAR


THE JAGUAR 41


LONDON 71-72 JERMYN STREET | 4 DAVIES STREET | 23 BURY STREET

NEW YORK 50 EAST 57 TH STREET

TURNBULLANDASSER.COM


ÜBERNEHMEN DIE KONTROLLE

IE MENSCHEN

Die Smart Home-Technologie ermöglicht nicht nur

vernetzte Wohnräume, sondern verbessert auch die

Vernetzung der Menschen untereinander. Jeder Einzelne

hat damit mehr Einflussmöglichkeiten als je zuvor

TEXT: Nathaniel Handy

FOTOS: GETTY/ CHRIS RYAN

44 THE JAGUAR


INTELLIGENTES WOHNEN

Unser Zuhause, das ist der

Ort, an dem wir uns

wohlfühlen. Aber es kann

noch viel mehr sein: Bald

werden sich in unserem

Haus oder unserer Wohnung intuitive,

intelligente Technologien nahtlos in

unser tägliches Leben einfügen.

Geräte und Maschinen werden aus

dem intelligenten Haus der Zukunft

nicht mehr wegzudenken sein.

„Die neuesten Geräte sprechen schon

jetzt auf eine Art und Weise mit uns,

dass man sich wie in einem Gespräch

zwischen zwei Menschen vorkommt“,

sagt der Robotik-Ingenieur Daniel H.

Wilson. Der Bestsellerautor, der ein

Buch über Roboter und Gesellschaft

geschrieben hat, weiß, was das für uns

bedeutet. Damit sich intelligente

Technologien auch in unseren privatesten

Räumen durchsetzen können,

müssen sie uns möglichst „natürlich“

erscheinen.

„Früher mussten wir Geräte und

Maschinen aktiv bedienen – an Knöpfen

drehen, Tasten drücken, Schalter

umlegen. Die nächste Generation der

Smart Home-Technologie wird sich

ganz organisch in unser Leben und

unsere Kommunikation integrieren.“

Dafür müssen die Produkte so konzipiert

sein, dass sie uns das Leben

tatsächlich leichter machen. Nehmen

wir als Beispiel das Fernsehen, den

Klassiker des 20. Jahrhunderts, der

heute womöglich das wichtigste Gerät

in den Haushalten ist.

„Unser Ziel ist, das Fernsehen von

einem passiven zu einem interaktiven

Gegenstand zu machen“, sagt Benedict

Doepfer, Smart Home-Spezialist bei der

japanischen Elektronikfirma Panasonic.

„In Zukunft werden Sie damit Ihre

Wohnung steuern und überwachen und

sich mit anderen Menschen auf anderen

Medienplattformen verbinden können“,

sagt Doepfer. Und zwar, indem Sie

direkt mit dem Bildschirm sprechen. Sie

müssen also keine Schalter mehr

THE JAGUAR 45


INTELLIGENTES WOHNEN

Oben: Das zentrale Steuerungsgerät wird gewiss zum Smart Home

der Zukunft gehören. Rechts: Konzepte wie die South Sea Pearl Eco-

Island von Foster + Partners in China ermöglichen die Organisation

einer ganzen Stadt und zugleich hochpersonalisiertes Wohnen

umlegen und keine Knöpfe mehr

drücken. Denn wirklich intelligente

Technologien sind so intuitiv, dass

selbst ein Kind sie bedienen kann.

„Intelligente persönliche Assistenten

wie Amazon Echo sind echte Leuchttürme

in unseren Haushalten“, fügt

Wilson hinzu. „Für mich sind sie die

Vorboten einer neuen Welle miteinander

verbundener Geräte, die leicht

zu bedienen sind und mit denen sich

alles von der Sicherheit bis hin zur

Kommunikation steuern lässt.“

Und davon gibt es bereits einige: Mit

einer einfachen Smart Watch können wir

bereits heute Geräte des Internets der

Dinge steuern, wie zum Beispiel intelligente

LED-Leuchten oder Thermostate,

bevor wir überhaupt die Haustür aufgeschlossen

haben. Die wiederum kann

per Stimmaktivierung entriegelt werden,

und in nicht allzu ferner Zukunft wird

diese Aufgabe eine Gesichtserkennungssoftware

übernehmen.

Höchstwahrscheinlich wird dann

alles über ein zentrales Gerät gesteuert,

„DIE BESTEN

VERNETZTEN

TECHNOLOGIEN

WERDEN NAHEZU

UNSICHTBAR

SEIN. MAN MERKT

NICHT, DASS

SIE DA SIND“

zum Beispiel ein Smart TV, das auch

Daten sammeln und allen täglich anfallenden

Arbeiten einen einfache Befehl

oder eine Geste zuordnen kann.

Dahinter steckt eine sogenannte K.I.,

eine künstliche Intelligenz. Der Angst,

die Kontrolle an die Roboter zu verlieren,

begegnet Wilson mit der Erkenntnis,

dass „nahtlose Lösungen nur dann

wirklich reibungslos funktionieren,

wenn sie mit und nicht gegen den

Menschen arbeiten.“

Ein Blick auf die neuesten intelligenten

Geräte zeigt, wie fundamental

dieser neue Ansatz ist: Auf der CES

2018 – der weltweit größten Fachmesse

für Unterhaltungselektronik – waren

mit K.I. betriebene Smart Home-Geräte

allgegenwärtig und in aller Munde.

Zum Beispiel wird der CLOi-Roboter

von LG den Entwicklern zufolge

Aufgaben wie die Bedienung von

Waschmaschine und Trockner und

sogar des Backofens übernehmen

können – alles über sprachliche Interaktion

zwischen Mensch und Maschine.

Andere Produkte brauchen wohl noch

Zeit. Die revolutionäre intelligente

Toilette Numi von Kohler hat zwar

eine automatische Sitzheizung und

stimmungsvolle Beleuchtung, gehört

aber vielleicht doch zu den Dingen

im Haushalt, für die es keine K.I. und

keinen Roboter braucht. Zumindest

noch nicht.

Im größeren Zusammenhang

betrachtet, werden intelligente Technologien

bald auch Einfluss darauf haben,

wie unser Smart Home insgesamt

organisiert ist. Denn hinter alledem

FOTOS: PHOTOMONTAGE: GETTY/ZHUDIFENG; STOCKSY/AGENCIA; UN STUDIO; LG ELECTRONICS

46 THE JAGUAR


steht ein noch größerer Gedanke: die

intelligente, vernetzte Gemeinschaft.

Chris Trott ist Leiter Nachhaltigkeit

und Teilhaber im Architektenbüro

Foster + Partners. Er denkt, dass

Technologien auch die Organisationsweise

von Gemeinschaften ändern

werden. „Unsere Wohnungseinrichtung

ändert sich gerade auf tiefgreifende

Weise. Früher wollten alle immer mehr

besitzen. Heute geht es um Erlebnisse

und Erfahrungen.“ Sprich: Die Dienstleistung

ist wichtiger geworden als das

Gerät selbst. Technologien fügen sich

zunehmend nahtlos in die uralten

Gewohnheiten des Menschen ein und

sind zu einem natürlichen Teil unseres

digital vernetzten Lebens geworden.

„Die besten vernetzten Technologien

werden nahezu unsichtbar sein“, sagt

Trott. „Wir merken gar nicht mehr,

dass sie überhaupt da sind. Wir merken

nur, dass sie uns das Leben einfacher

machen.“

Das kann man schon in ersten

Experimenten wie Future Living Berlin

sehen, wo Menschen in prototypischen

vernetzten Stadtquartieren leben. Und

auf den Zeichenbrettern von Foster +

Partners können Sie Konzepte wie die

künstliche Insel South Sea Pearl

Eco-Island im chinesischen Hainan

bewundern, bei der eine ganze Stadtgemeinschaft

mit intelligenten Lösungen

für die grundlegenden Bedürfnisse

des Menschen untereinander vernetzt

ist: Transport, Energieverbrauch,

Abfallwirtschaft.

Die meisten dieser Technologien

sind aber ohnehin bereits Wirklichkeit,

sie sitzen in den Wänden unserer

Wohnung oder hängen an unserem

Handgelenk. Sie hören uns und sie

arbeiten mit – nicht gegen uns –,

während wir sie mit jedem Ruf nach

„Hey, Google!“ tiefer in unser Leben

einweben.

„Es ist großartig, wie schnell und auf

welch natürliche Weise der Home Assistant

zu einem nützlichen Gegenstand

für uns geworden ist“, sagt Wilson.

„Also seien Sie höflich zu ihm!“

Experten zufolge werden uns

Roboter wie der CLOi von LG

(oben) bald viele tägliche

Arbeiten im Haushalt abnehmen

und sogar andere intelligente

Geräte steuern und verwalten

THE JAGUAR 47


ICE ACADEMY

48 THE JAGUAR


Die beiden Downhill-Skater Tamara Kajah

und Mirko Lahti kennen die rasanten

Eisbahnen der Red Bull Crashed Ice-WM

wie ihre Westentasche. Wir haben sie

eingeladen, ihre Fahrfähigkeiten in der

Ice Academy von Jaguar Land Rover im

schwedischen Lappland einer völlig

anderen Prüfung zu unterziehen

TEXT: Geoff Poulton

FOTOS: Dirk Bruniecki


ICE ACADEMY

„Was für ein Vergnügen! Wobei es

beim Zusehen viel leichter wirkt als

hinterm Steuer“, sagt Tamara Kajah

nach ihrer ersten Fahrt auf Eis im

F-TYPE SVR*

Tamara Kajah und Mirko Lahti sehen müde aus. Es ist 7 Uhr morgens an

einem eiskalten Februarmorgen im schwedischen Lappland, die Sonne

lässt noch auf sich warten. Nach einem anstrengenden Rennwochenende

in Marseille verbrachten die beiden Ice Cross Downhill-Skater den Vortag

in diversen Flugzeugen, um zu dem kleinen Ort Arjeplog zu gelangen. Jetzt, nach

nur wenigen Stunden Schlaf, sind sie auf dem Weg zur Ice Academy von Jaguar

Land Rover. Wie werden sich die beiden jungen Athleten, die auf den atemberaubend

schnellen Pisten der Red Bull Crashed

Ice-WM laufen, in einem Jaguar zurechtfinden, den

sie über einen zugefrorenen See steuern sollen?

Vor der Lodge der Ice Academy treten sie hinaus

in die Kälte. Es sind –15 °C. Sie gehen an einer Flotte

F-TYPE und F-PACE vorbei und blicken über die

schneebedeckte Weite des Hornavan. Der See hat

eine 70 cm dicke Eisschicht. In der Ferne schießt ein

Techniker von Jaguar über einen speziell eingerichteten

Parcours, wie sie sich hier kreuz und quer

über den See ziehen, und schickt in weiten Kurven

Schneewirbel in die Luft. Die beiden Skater grinsen

sich an. Ihre Müdigkeit ist verschwunden, Mirko

klatscht in die Hände. „Das wird ein Spaß!“

Der 21-jährige Finne ist einer der neuen Stars im

Ice Cross Downhill und bereits zweimaliger Juniorenweltmeister,

während die 26-jährige Kanadierin

Tamara zu den besten Frauen in diesem Bereich

gehört. Im „schnellsten Sport auf Kufen“ rasen die

Athleten mit bis zu 80 km/h eine Eisbahn mit engen

Kurven, Sprüngen und vertikalen Drops hinunter.

Seine Popularität ist in den letzten Jahren derart in

die Höhe geschossen, dass inzwischen Tausende

Zuschauer die packenden WM-Rennen besuchen,

die an verschiedenen Orten vom Skiresort bis zur

Innenstadt veranstaltet werden.

Das alles ist weit weg von der rauen Stille des

Örtchens Arjeplog. Hier werden seit einigen Jahren

die Wagen von Jaguar Land Rover auf Kälte getestet,

und die 2016 eingerichtete Academy bietet

Besuchern die Möglichkeit, unter Anleitung erfahrener

Experten selbst auf Eis zu fahren. Tamaras

und Mirkos Fähigkeiten auf völlig neuem Terrain

mit verschiedenen Tracks erproben wollen Andre

D’Cruze, Motorsportveteran und Stuntfahrer,

und Jan Wouters, Besitzer eines Rennteams und

erfahrener Drifter.

Auf dem Eis stehen schon ein roter F-TYPE SVR* und ein weißer F-PACE mit

gespickten Schneereifen bereit. Die beiden Fahrlehrer erläutern kurz, was von

den Wagen zu erwarten ist: Der kurze, muskulöse F-TYPE mit Allradantrieb ist

pfeilschnell und besticht durch seine extrem schnelle Ansprechbarkeit; der

größere F-PACE vereint Sportwagen-DNA mit Komfort und optimalem

Handling auf jedem Belag.

*F-TYPE SVR AWD Coupé/Cabriolet 423 kW (575 PS) Automatik (Kraftstoffverbrauch l/100 km innerorts: 16,2; außerorts: 8,5; kombiniert: 11,3; CO2-Emission: 269 g/km)

Die Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO₂-Emissionen und Stromverbrauch wurden schon nach der Richtlinie VO(EG) 692/2008 auf Basis des neuen WLTP-Testzyklus ermittelt und zur Vergleichbarkeit

auf NEFZ-Werte zurückgerechnet. Für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben auf Basis von Verbrauchs- und Emissionswerten können andere als die hier angegebenen

Werte gelten. Abhängig von Fahrweise, Straßen- und Verkehrsverhältnissen sowie Fahrzeugzustand können sich in der Praxis abweichende Verbrauchswerte ergeben. Angaben zu den

Kraftstoffverbräuchen und CO₂-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Rad-/Reifensatz.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und

die CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei DAT Deutschland Automobil Treuhand GmbH www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

50 THE JAGUAR


TAMARA KAJAH

GEBOREN: 14. OKTOBER 1991, KANADA

Mit drei Jahren begann Tamara mit dem Skifahren,

seitdem sucht sie den Geschwindigkeitsrausch. Sie

spielte einige Zeit Eishockey, ehe sie den Downhill

Ice Cross für sich entdeckte. Nach ihrem ersten

Rennen 2014 war sie sofort süchtig. Inzwischen

steht sie regelmäßig auf dem Siegerpodest

DIE SKATER

MIRKO LAHTI

GEBOREN: 11. OKTOBER 1996, FINNLAND

Mirko bekam sein erstes BMX-Rad mit vier Jahren

geschenkt und war wie viele Finnen als Kind ein

begeisterter Skifahrer und Eishockeyspieler: die

ideale Grundlage für Ice Cross Downhill. Als

zweimaliger Juniorenweltmeister will er nun

beim Wettbewerb der Herren angreifen

F-TYPE SVR*

Der leistungsstärkste F-TYPE von Jaguar bringt Sie

mit seinem 5,0 Liter V8-Motor* in 3,5 Sekunden* von

0–100 km/h. Der wendige, dynamische Allradantrieb

sorgt für maximalen Zug und ein bestechendes

Handling selbst auf Schnee und Eis

DIE WAGEN

F-PACE PORTFOLIO

Ein SUV mit sportlichem Charakter.

Der F-PACE Portfolio verfügt über innovative

Handling-Technologien, welche eine eine optimale

Balance zwischen Leistung und Komfort

gewährleisten – und das auf jedem Belag

THE JAGUAR 51


„AUF SCHLITT-

SCHUHEN

HAT MAN VIEL

DIREKTERE

KONTROLLE.

HINTERM

STEUER MUSST

DU DICH ENT-

SPANNEN UND

DEN SCHWUNG

AUSNUTZEN“

TAMARA KAJAH


ICE ACADEMY

DOWNHILL ICE

CROSS RACING

DER SCHNELLSTE SPORT AUF

KUFEN – SCHNELL ERKLÄRT

Die Athleten fahren mit bis zu 80

km/h eine Eisbahn mit engen

Kurven, Sprüngen und vertikalen

Drops hinab. Was als seltenes

Schauspiel begann, hat sich

inzwischen zur Red Bull Crashed

Ice-Welttournee ausgeweitet, die

an verschiedenen Locations auf

der ganzen Welt stattfindet.

Tausende Besucher verfolgen

gebannt die Weltmeisterschaften

der Männer, Frauen und Junioren

PARCOURS 1: SLALOM

Zunächst einmal führen Jan und Andre ihren Schülern vor, was von ihnen erwartet

wird. Mirko sitzt auf dem Beifahrersitz des F-PACE, während Jan den Wagen

mühelos durch die Hütchen eines 300 Meter langen Slalomparcours manövriert.

„Anschalten, Gas geben, lenken, korrigieren und wieder aufs Gas“, erklärt er.

Klingt einfach.

Aber wie Mirko bald erkennt, ist es alles andere als das. Er kämpft mit dem

Steuer, während ihm das Auto nach links und rechts wegrutscht – „Beide

Hände!“ ermahnt ihn Jan einige Male. Aber schon nach ein paar Runden wird

Mirko besser, bis er schließlich den Wagen sicher zwischen den Hütchen

hindurchlenkt.

Tamara ist baff. „Jetzt fühle ich mich unter Druck“, sagt sie. Der Ehrgeiz der

Athletin? „Natürlich! Ich will halt immer die Beste sein.“ Anfangs fährt sie noch

etwas vorsichtiger als Mirko, erweist sich aber ebenfalls als gute Schülerin.

„Wahnsinn!“, ruft sie mit einem strahlenden Lächeln, als sie das Auto nach ein

paar Runden zum Stehen bringt. Auf die Frage, ob ihre Fähigkeiten auf dem

Eis auch am Steuer von Vorteil sind, überlegt Tamara ein paar Sekunden, ehe

sie antwortet: „Auf Schlittschuhen hat man viel direktere Kontrolle auf dem Eis.

Hinterm Steuer musst du versuchen, möglichst entspannt zu sein und an den

richtigen Stellen den Schwung ausnutzen.“ Das Fahren auf Eis ist – wie Sie sich

sicher denken können – etwas völlig anderes als auf einem normalen Straßenbelag.

Dazu erläutert Andre: „Man muss viel weniger steuern und mehr mit Gas

und Bremse arbeiten.“

PARCOURS 2: DER GROSSE KREIS

Nachdem wir ein erstes Gefühl dafür bekommen haben, wie sich die beiden

Jaguar in scharfen Kurven verhalten, begeben wir uns zum großen Kreis – ein

weites Rund mit 200 Metern Durchmesser, das als Übungsparcours zum Driften

dient. Wieder machen die Lehrer es uns vor. In einem Winkel von nahezu 90 Grad

schieben sie ihre Wagen mit beeindruckender Fahrkontrolle übers Eis und

schicken hübsche Schneewirbel in die Luft.

Obwohl Tamara und Mirko anfangs einige Male ins Schleudern geraten,

haben sie auch hier schnell den Bogen heraus. „Ich bin beeindruckt. Aber nicht

überrascht“, sagt Jan, während Tamara ihre Runden zieht. „Sportler sind für

gewöhnlich sehr gut in der Auge-Hand-Koordination und lernen schnell.

Obwohl, vielleicht habe ich sie etwas zu viel gelobt ...!“, fügt er hinzu, als sie

gerade in einen Schneehaufen kracht – das Ganze ist eben doch ein schmaler

Grat. Inzwischen beginnt es über dem See zu dämmern, und der erste Tag

unseres zweitägigen Kurses neigt sich dem Ende.

Der F-TYPE SVR* (oben) und der F-PACE

(unten links) bieten unterschiedliche

Vorteile auf dem Eis: Der F-TYPE ist schnell

und aggressiv in den Kurven, der F-PACE

bietet ein perfektes Gleichgewicht zwischen

Tempo und Komfort

PARCOURS 3: DIE KOMBINATION

Der zweite Tag beginnt unter strahlend blauem Himmel. Das Eis glitzert in der

Sonne, im Hintergrund leuchten die schneebedeckten Berge. Aber es ist bitter

kalt, –25 °C. Da mein Kugelschreiber unter den arktischen Bedingungen kapituliert,

setze ich mich zu Mirko und Jan in den F-PACE, um den dritten Parcours

auszutesten. Ein kompakter, gewundener Track mit verschiedenen engen und

weiten Kurven, auf dem der Fahrer alle Elemente auf die Probe stellen kann, die

er am Vortag gelernt hat. Konzentration und Geduld sind hier ebenso gefragt wie

Fahrfähigkeiten: präzises Steuern, ein gutes Gefühl für das Gaspedal, die richtige

Einfahrt in die Kurven. Trotz kleinerer Unsicherheiten, einigem Über- oder

*F-TYPE SVR AWD Coupé/Cabriolet 423 kW (575 PS) Automatik (Kraftstoffverbrauch l/100 km innerorts: 16,2; außerorts: 8,5; kombiniert: 11,3; CO2-Emission: 269 g/km)

Die Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO₂-Emissionen und Stromverbrauch wurden schon nach der Richtlinie VO(EG) 692/2008 auf Basis des neuen WLTP-Testzyklus ermittelt und zur Vergleich barkeit

auf NEFZ-Werte zurückgerechnet. Für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben auf Basis von Verbrauchs- und Emissionswerten können andere als die hier angegebenen

Werte gelten. Abhängig von Fahrweise, Straßen- und Verkehrsverhältnissen sowie Fahrzeugzustand können sich in der Praxis abweichende Verbrauchswerte ergeben. Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen

und CO₂-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Rad-/Reifensatz.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die

CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei DAT Deutschland Automobil Treuhand GmbH www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

THE JAGUAR 53


Untersteuern wird schnell deutlich, dass Mirko und Tamara das Gelernte sehr

schnell verinnerlicht haben. Sie fahren zügig und selbstsicher – und an ihrem

Lächeln sieht man, dass sie die Fahrt wahrhaft genießen.

EHRENRUNDE: MIT ZUG ÜBERS EIS

Nachdem die beiden Eisläufer gezeigt haben, was sie hinterm Steuer können,

wollen sie noch ein letztes Mal aufs Eis, um ein besonderes Wagnis einzugehen.

Sie möchten sich gern per Seil von einem Jaguar ziehen lassen. Nach

einigem Bitten und Betteln und gutem Zureden willigen die Fahrlehrer ein.

Nun stehen die beiden Skater in der Abenddämmerung in voller Rennmontur

am Ende einer 300 Meter langen Bahn aus poliertem Eis. „Ich wollte immer

schon mal in einer solch atemberaubenden Umgebung Schlittschuh laufen“,

sagt Tamara, bevor sie zum Aufwärmen in die Ferne schweift – die Kufen

schneiden übers Eis, Arme und Beine fliegen nur so dahin.

Nach ein paar Runden sind die beiden bereit. Der F-TYPE ist mit einem langen

Abschleppseil versehen. Mirko ergreift das Ende des Seils, geht in die Hocke und

gibt Andre ein Zeichen. Der Wagen beschleunigt und zieht den Finnen hinter sich

her. Wie Wakeboarding auf Eis. „Das waren jetzt 70 km/h“, sagt Andre über Funk,

als sie das Ende der Bahn erreicht haben. „Okay, dann probieren wir’s mit 80“,

erwidert Tamara, deren Wettbewerbsinstinkt geweckt ist. Als sie zurückkommt,

steht Mirko schon in Position – und will auf 100 km/h gehen. Es sieht kinderleicht

aus, wie die beiden über das Eis schweben. Nur murrend sehen sie ein,

dass die Bahn zu kurz ist, um noch weiter zu beschleunigen. „Das muss ich den

Jungs von der Tour erzählen!“, sagt Mirko begeistert. Und meint: „Könnt ihr die

Bahn länger machen, wenn wir nächstes Jahr wiederkommen?“

Abgeschlossene, spezielle Rennstrecken. Professionelle Fahrer und Athleten.

Alle Aktivitäten unter Leitung und Aufsicht erfahrener Lehrer und Experten.

DIE ICE ACADEMY VON

JAGUAR LAND ROVER

Die zugefrorenen Seen im schwedischen

Arjeplog, am Rande des nördlichen Polarkreises

gelegen, eignen sich ideal, um sich einen

Fahrspaß auf Schnee und Eis zu gönnen.

Unter Anleitung der erfahrenen Lehrer der

Ice Academy lernen die Besucher eine Reihe

von Fertigkeiten auf verschiedenen Parcours –

vom schnellen Driften bis hin zum präzisen

Steuern unter Testbedingungen. Dazu stehen

ihnen einige der leistungsfähigsten Wagen

der Welt zur Verfügung.

Aber es geht hier nicht nur ums Fahren: Die

Gegend besticht auch durch ihre atemberaubende

Landschaft, schneebedeckte Weiten,

bezaubernde Wälder und das spektakuläre

Aurora borealis – besser bekannt als das Nordlicht.

Unternehmen Sie einen Ausflug an den

Polarkreis, schlagen Sie im Schneemobil unbekannte

Wege ein oder genießen Sie eine

Schlittenfahrt mit Huskys durch die stillen

Wälder. Oder Sie besuchen das Museum

Silvermuseet und das Båtsuoj Samecentre

in Arjeplog, um mehr über die samischen

Rentierhirten der Gegend zu erfahren. Alle

Aktivitäten können im Jaguar Land Rover

Experience Centre gebucht werden.

Um mehr zu erfahren und sich

anzumelden, besuchen Sie die Website

www.jaguar.de/jaguar-live

54 THE JAGUAR


„EIN GROSSARTIGES ERLEBNIS.

VON SOWAS HABE ICH SCHON LANGE GETRÄUMT“

MIRKO LAHTI

THE JAGUAR 55


D I E

W E LT,

W I E

W I R

S I E

SEHEN

56 THE JAGUAR


AUF INSTAGRAM, DER WELTWEIT GRÖSSTEN PLATTFORM ZUM TEILEN

VON FOTOS, ERLEBT DIE AUTOFOTOGRAFIE DERZEIT EINEN BOOM.

THE JAGUAR HAT MIT ZWEI JUNGEN FOTOGRAFEN DARÜBER GESPROCHEN,

WIE SIE DEN JAGUAR XE UND XF FOTOGRAFIERT HABEN – UND

WIE MAN SICH AUS DER MASSE HERAUSHEBT

TEXT: David Barnwell

FOTOS: @otradnv / @sashalevin

THE JAGUAR 57


HOT SHOTS

Am besten gefällt mir am XF das Design. Es ist

ehrlich. Man sieht auf den ersten Blick, dass es ein

Jaguar ist.“ Gleb Otradnov weiß, wovon er

spricht. Und vielleicht weiß er sogar besser als

jeder andere, warum der XF aus der Masse heraussticht. Aus

Kaluga in der Nähe von Moskau stammend, gehört der

25-jährige Russe zu einer wachsenden Zahl von Fotografen,

die in den letzten Jahren ihre Freude an der Autofotografie

entdeckt haben und ihre Bilder auf Instagram teilen. Inzwischen

hat er über 30.000 Follower, und die Zahl steigt mit

jedem neuen hochgeladenen Foto. Es ist für ihn nichts

Ungewöhnliches, mehrere tausend Likes zu bekommen – pro

Bild. Als Frühstarter hat Otradnov bereits mit großen Marken

wie adidas, Red Bull oder G-Shock zusammengearbeitet, die

ihn seines dynamischen Stils wegen schätzen. Den Jaguar

XF zu fotografieren und hautnah zu erleben, war für den

jungen Künstler dann ein echtes Erweckungserlebnis. „Wenn

man den XF fährt, merkt man, was für ein großartiger

Wagen das ist“, sagt er. „Das Design ist fast provokant

schön; perfekte Linien, umwerfende Kurven und viele

Details, die man erst auf den zweiten Blick sieht. In der

Kabine fühlt man sich sofort wohl, sie ist bequem und

zugleich extrem luxuriös. Hier hat wirklich alles einen besonderen

Touch. Und auf der Straße drehen sich die Leute nach

dir um. Es passiert nicht selten, dass jemand stehenbleibt

und ein Foto vom Wagen macht und Fragen stellt. Das ist für

mich die Quintessenz von Jaguar. Man sticht hervor.“ Auch

Otradnovs Fotos stechen hervor. Gewiss, er ist noch jung

und entwickelt gerade erst seinen eigenen Stil, aber seine

Arbeit mit Licht, Spiegeln und Reflexionen hat in jedem Fall

etwas sehr Urbanes. Was kein Zufall ist, da er seine ersten

Fotos von Autos auf den Straßen Moskaus gemacht hat.

Seitdem gehören Autofotografien in urbanen Nachtlandschaften

zu seinen Lieblingsmotiven, wie er selbst sagt. „Ich

spiele gern mit Autos und ihren Formen. Damit, wie Licht

und Spiegelungen von den Oberflächen reflektiert werden.

Dadurch sieht man die Elemente, die den Wagen zu etwas

Besonderem machen. Das Fahrzeug wird lebendig. Am

liebsten fotografiere ich nachts in der Stadt. So kann ich

meine Ideen am besten umsetzen – vor allem bei einem

Modell, das so viel pure Energie hat wie der XF.“ Wer die

schnelle, stylishe Welt der Autofotografie auf Instagram

kennt, der weiß, dass darin ein Erfolgsrezept liegt: ein talentierter

Fotograf, der mutig und unerschrocken seinen

eigenen Stil verfolgt, mit einem gutaussehenden Auto als

Muse. Und er weiß auch, dass der Jaguar XE ein Lieblingsmotiv

der Instagrammer ist. Wie der XF bietet er herausragendes

Design und Höchstleistung in einer modernen

Limousine, basierend auf der Aluminium-Karosserie, die eine

unerreichte Wendigkeit ermöglicht und ein Selbstbewusstsein

und eine Dynamik ausstrahlt, die alle Fotografen fasziniert.

Jedes Modell kann so ausgestattet werden, dass selbst

erfahrenen Adrenalinjunkies der Atem stockt. „Der XE ist ein

Wagen mit höchstem Fahrvergnügen. Das gefällt mir an ihm.

Er hat wunderschöne Proportionen und die Raffinesse einer

echten Limousine – aber er fährt sich wie ein Rennwagen.

Er ist ein Jaguar ohne Wenn und Aber, das macht ihn so

attraktiv“, sagt der 31-jährige Sasha Levin aus Südjakutien

im Nordosten von Russland. Wie Otradnov hat Levin dank

seines Instagram-Feeds, dem täglich 120.000 Menschen

58 THE JAGUAR


@OTRADNV

NAME: Gleb Otradnov

ALTER: 25

INSTAGRAM: @otradnv

FOLLOWER: 35,000

AUSSTATTUNG: Sony

Gleb Otradnov – oder

„GLEB“, wie seine Fans ihn

nennen – steht für die

rasant wachsende Szene

junger russischer

Fotografen, die traditionelle

Vorstellungen von

Fotografie in Frage stellen.

Mit 25 Jahren steht er noch

am Anfang seiner Karriere,

doch zeigt die stetig

zunehmende Followerzahl

auf Instagram, dass von ihm

in Zukunft noch viel zu

erwarten ist.

GLEB alias Gleb Otradnov spielt in seinen Fotografien viel mit den Mustern,

die sich durch Reflexionen und verschiedene Lichtquellen – menschengemachte

und natürliche – in den Städten ergeben. Das sieht man auch in seiner

Arbeit mit dem Jaguar XF, den er in den Straßen seiner Heimatstadt Moskau

eingefangen hat (oben und links)

„ REGELN SIND ZUM

BRECHEN DA. MAN

MUSS DIE DINGE

AUF SEINE ART

MACHEN UND DARAN

FESTHALTEN“

THE JAGUAR 59


folgen, eine vielversprechende Karriere begonnen. Sein Stil

legt Wert auf Licht, Form, Symmetrie und eine rohe Schönheit,

die ihn unverkennbar macht – worauf er selbst stolz ist.

„Ich versuche immer, auf meinen Instinkt zu hören“, sagt er.

„Ich habe keine Angst vor Experimenten, und obwohl ich

natürlich die Trends in der Fotografie verfolge und immer

versuche, mich weiterzuentwickeln, habe ich doch meinen

eigenen Stil, und der gefällt mir so, wie er ist.“

Ich habe mich schon als Kind für Autos interessiert. Sie

gehören einfach zu meinem Leben“, fährt er fort. „Aber

der XE ist wirklich etwas Besonderes. Er hat so viel

Charakter. Dann die unzähligen Details, ohne dass sich

irgendein Element wiederholt, nur durch eine kleine

Änderung am Winkel oder der Beleuchtung. Mit ihm kann ich

sehr gut experimentieren und genau das tun, was ich am

liebsten tue: mich durch meine Arbeit ausdrücken. Selbst an

einem feuchten, nebligen Tag in Moskau sieht er aus wie ein

kraftvolles Tier, das endlich von der Leine gelassen werden

will.“ Levins Feed zeigt, dass er die verschiedensten Themen

beherrscht, wobei die Autofotografie ein Faible von ihm ist:

„Wenn man Menschen fotografiert, hängt viel von der

Stimmung und vom Modell ab. Das Bild kann dadurch

zerstört oder auch besonders schön werden. Ein Auto

dagegen gibt dir immer 100 %, wenn du mit ihm umzugehen

weißt. Und obwohl es nur ein Gegenstand ist, wird es immer

wieder auf verschiedenste Weise lebendig. Ich ändere den

Winkel um ein halbes Grad, finde eine neue Spiegelung oder

richte den Fokus auf einen winzigen Schatten auf der Motorhaube

– und plötzlich entsteht eine völlig neue Interpretation

@SASHALEVIN

Sasha Levin hat sich durch seinen besonderen Blick auf die Dramatik des

urbanen Lebens – in Stadtlandschaften ebenso ersichtlich wie beim Jaguar XE

(unten und rechts) – eine enorme Fangemeinde in der ganzen Welt aufgebaut

NAME: Sasha Levin

ALTER: 31

INSTAGRAM: @sashalevin

FOLLOWER: 120.000

AUSSTATTUNG: Olympus

Geboren im Nordosten Russlands,

ist Sasha Levin inzwischen

einer der gefragtesten

Instagram-Fotografen des

Landes. Er arbeitet für zahlreiche

große Marken. Wenn

er nicht gerade für seine Arbeit

rund um die Welt unterwegs

ist, erkundet er in

seinem Wohnort Moskau die

versteckten Seitenstraßen

und Dächer der russischen

Hauptstadt, immer auf der

Suche nach dem nächsten

aufregenden Bild.

60 THE JAGUAR


HOT SHOTS

„ICH HABE MICH

SCHON IMMER

FÜR AUTOS

INTERESSIERT.

SIE GEHÖREN ZU

MEINEM LEBEN“

von Volumen und Form. Das ist wirklich einzigartig. Und es

bietet mir die größten Möglichkeiten. Ich kann meinen

eigenen Ausdruck kreieren, mit dem ich mich von der Masse

abhebe.“ Angesichts Tausender meist junger Fotografen, die

mit Autofotografien auf Instagram Wellen schlagen, ist das

ein entscheidender Punkt. Einen eigenen Stil zu haben ist

alles, wenn man wie Otradnov und Levin von einem Leben

voller Abenteuer und Reisen im Auftrag des nächsten gelungenen

Bildes träumt. Wie bleibt man also einzigartig? Was

muss man tun, um seinen Traum Wirklichkeit werden zu

lassen? „Man muss interessant sein und etwas machen, was

sonst keiner macht. Und man darf keine Angst haben, Neues

auszuprobieren“, sagt Otradnov. Er offenbart uns, dass er

eine Website und einen Videokanal lancieren will, damit seine

Fans seine Arbeit noch näher verfolgen können. „Ich werde

mich sicher nicht auf meinen Lorbeeren ausruhen. Denn ich

will weiterhin das tun, was mir am meisten Spaß macht.“ „Und

Regeln sind dazu da, sie zu brechen“, fügt Levin hinzu. Auch

er hat große Pläne: In den nächsten Monaten wird ihn seine

Arbeit nach Südafrika, Botswana, Namibia, Brasilien,

Uruguay, Bolivien und Portugal führen. Nach seiner Rückkehr

will er einen Laden eröffnen, in dem seine Fans hochwertige

Drucke seiner besten Arbeiten kaufen können. „Das ist das

Wichtigste: Regeln brechen. Die Dinge auf deine Art machen

und daran festhalten. Nur dann kann es funktionieren. Du

musst den anderen die Welt zeigen, wie du sie siehst.“

Besuchen Sie jaguar.de und erfahren Sie, auf welch vielfältige

Weise Sie Ihren XE oder XF konfigurieren können, um Ihr

individuelles Fahrzeug zu kreieren

THE JAGUAR 61


Johanna Konta hat sich verschiedene

Techniken angeeignet, um ihre mentale

Stärke zu verbessern. Das hat sie

zur Nummer eins in Großbritannien

und zur Titelanwärterin bei den ganz

großen Turnieren gemacht

FOTOS: JOHANNA KONTA/ OCTAGON/ GETTY IMAGES

62 THE JAGUAR


SIEGERMENTALITÄT

KOPFSACHE

DER WEG IN DIE SPITZE DER TENNISWELT WAR FÜR

JOHANNA KONTA, MARKENBOTSCHAFTERIN VON

JAGUAR, VON UNGLAUBLICHEN HÖHEN UND TIEFEN

GEPRÄGT. IN DIESEM EXKLUSIVEN INTERVIEW MIT

THE JAGUAR ERZÄHLT SIE, WIE SIE DURCH IHRE

MENTALE STÄRKE UND DEN UNBEDINGTEN WILLEN

ZUM SIEG IHR EINZIGARTIGES SPORTLICHES

TALENT AUF EIN HÖCHSTMASS GEBRACHT HAT

TEXT: Geoff Poulton

THE JAGUAR 63


SIEGERMENTALITÄT

JJohanna Konta wird oft gefragt, was der entscheidende

Moment war, in dem es Klick gemacht hat.

„Ich kann mit einer solchen Sichtweise nichts

anfangen“, sagt sie. „Für mich ist alles ein Prozess.

Alles geschieht kontinuierlich, nach und nach.“

Schon seit einigen Jahren gehört die 27-Jährige und derzeitige

Nummer eins in Großbritannien zur Tenniselite. Aber das

war auch einmal anders. Konta war kein Wunderkind, bei

dem die Zeichen schon früh auf Ruhm und Erfolg standen.

Ihr Aufstieg in die Weltspitze erfolgte nur allmählich und er

verdankt sich neben ihrem unstrittigen Talent in mindestens

demselben Maße ihrer Arbeitsmoral, ihrer Intelligenz und

ihrem unstillbaren Bedürfnis dazuzulernen.

Wie sie selbst zugibt, hat sie einen steinigen Weg hinter

sich, mit unglaublichen Höhen und einsamen Tiefen. In Sydney

geboren, die Eltern Ungarn, erlebte Konta alles andere als eine

gewöhnliche Kindheit: Mit 12 Jahren nahmen ihre Eltern sie

aus der Schule und unterrichteten sie zu Hause, damit sie sich

mehr aufs Tennisspielen konzentrieren konnte. Mit 14 ging sie

nach Spanien, um ein Jahr an der Acadèmia Sánchez-Casal

zu absolvieren, wo auch schon ihr Landsmann Andy Murray

trainiert hatte. Dann zog sie mit ihrer Familie nach England,

wo sie sich in Eastbourne niederließ, einem Ort an der

Südküste. 2012 wurde sie britische Staatsbürgerin.

Konta war eine vielversprechende Juniorenspielerin, stand

aber in Australien nicht einmal in den Top 300, als sie für das

nationale Talentprogramm ausgewählt wurde, in das nur 24

Spieler aufgenommen werden. Pete McCraw zufolge, der sich

für sie entschieden hatte, hob sie sich durch ihre akribische,

hochmotivierte Herangehensweise von den anderen Bewerbern

ab. Und für Konta ging es bald weiter nach oben.

Als junge Profispielerin gewann sie zunächst einige

kleinere Turniere. Doch obwohl ihr auch Siege gegen bekanntere

Namen gelangen, mangelte es ihr an Kontinuität. 2014

schaffte sie es in der Weltrangliste in die Top 100, beendete

das Jahr jedoch nur auf Rang 150. Den nun folgenden Aufstieg

hätte selbst in ihrem engsten Vertrautenkreis kaum jemand für

möglich gehalten.

Am Ende der Saison nahm Konta auf Empfehlung ihres

Trainers Kontakt zu dem Sportpsychologen Juan Coto auf.

Sie mag vielleicht ungern Schlüsselmomente in ihrer Karriere

nennen, diese Entscheidung aber war ganz gewiss ein solcher

Moment. Mit dem Spanier arbeitete sie daran, besser mit

Druck umzugehen, positiv zu denken und im Kopf stark

zu bleiben. Dank seiner Hilfe habe sie ihren Blick auf den

Tennissport und das Leben allgemein geändert, sagt Konta.

„Ich traf die bewusste Entscheidung, glücklich zu sein mit

dem, was ich habe und was ich erreiche. Im Profisport passiert

es leicht, dass man sich auf Niederlagen oder Rückschläge

fokussiert und sich damit selbst ausbremst. Weil alles dermaßen

ergebnisorientiert ist.“

„ICH MÖCHTE

ZURÜCKBLICKEN

UND SAGEN

KÖNNEN, DASS

ICH EINFACH ALLES

GEGEBEN HABE.

DAS IST DAS,

WAS MAN VON

SICH VERLANGEN

SOLLTE“

Eine Methode, die Konta offenbar besonders geprägt hat, ist

das „Präsent-Sein“. Diese aus Meditation und Achtsamkeitsübungen

bekannte Praxis hilft, klar und fokussiert zu bleiben –

vor allem in Situationen, in denen einen heftige Gefühle zu

übermannen drohen. „Es gab einen Punkt in meiner Karriere,

da fiel es mir plötzlich wahnsinnig schwer, mich zu entspannen.

Was sich natürlich negativ auf den Erfolg ausgewirkt hat“,

gesteht sie. Wenn man Konta jetzt spielen sieht, kann man sich

das nur schwer vorstellen. Ruhig, gelassen, fokussiert erscheint

sie auf dem Platz. Kein Wunder, dass ihr Idol zu Teenagerzeiten

die kühle Steffi Graf war. Da Konta routinemäßige Abläufe sehr

wichtig sind, spricht sie, wenn sie ihre eigenen Leistungen oder

ihre Herangehensweise analysiert, gern von „Prozessen“. Es sei

wichtig, „in einer Blase zu sein“. Was nach Selbsthilfesprüchen

aus dem Klischeekästchen klingt, zeigte offenbar Wirkung: Die

Ergebnisse sprechen für sich.

Im Sommer 2015 begann Konta mit neuem Elan durchzustarten.

Sie war in guter Verfassung und qualifizierte sich für

die US Open. Hatte sie zuvor im Hauptfeld eines Grand Slam-

Turniers nie mehr als die erste Runde überstanden, so gewann

sie nun gleich drei Spiele in Folge und schaffte es bis ins

Achtelfinale, mit Siegen gegen Top 20-Spielerinnen.

„Ich sehe es immer noch als ein stetiges Wachsen, es gab

nicht den einen entscheidenden Wendepunkt“, erwidert sie auf

die Frage, ob dieses Turnier eine Weggabelung gewesen sei.

FOTOS: JOHANNA KONTA/ OCTAGON/ GETTY IMAGES

64 THE JAGUAR


Die bewusste Entscheidung,

auf und neben dem Platz

möglichst glücklich zu sein,

war für Konta ein entscheidender

Faktor, um in die

Weltspitze zu gelangen

„Wenn du in einer Sportart erst mal bis an die Spitze gekommen

bist, gibt es kaum noch Unterschiede zwischen den

Spielern. Da geht es nur um kleine Stellschrauben und

schrittweise Verbesserungen.“ Zusammen mit ihrem Team,

zu dem ihr Trainer, ein Fitnesstrainer, ein Physiotherapeut,

ein Arzt und ein Mentaltrainer gehören, wertet sie derzeit die

Datenberge aus, die sie aus ihrem Training und ihren Spielen

gewonnen hat. „Wir wollen meine Trainingsbelastung und

meine Ernährung anpassen und herausfinden, wie gut ich

regeneriere. Natürlich immer im Hinblick darauf, noch ein

kleines bisschen besser zu werden.“

Nach ihrem Durchbruch 2015 beendete Konta das Jahr

auf Rang 47 und wurde von der Women’s Tennis

Association für die Auszeichnung „Most Improved

Player“ nominiert. Alle Zweifel, ihr Aufstieg sei womöglich

nur ein Strohfeuer gewesen, zerstreute sie gleich im Januar

2016 bei den Australian Open. Dass sie in der ersten Runde

auf Venus Williams traf, die sie als Jugendliche bewundert

hatte, wäre für sie früher vermutlich ein Grund gewesen, in

Schockstarre zu verfallen – doch Konta gewann glatt in

zwei Sätzen. Es folgte eine atemberaubende Serie, die sie

bis ins Halbfinale führte. Im Laufe der Saison kletterte sie

immer weiter die Rangliste hinauf, gewann ihren ersten

WTA-Titel und beendete das Jahr als Nummer 10 der Welt.

Diesmal erhielt sie mit weitem Abstand die Auszeichnung

„Most Improved Player“.

Nachdem Konta bewiesen hatte, dass sie in die Weltspitze

gehört, festigte sie Anfang 2017 ihre Position, indem sie bei

den Australian Open das Viertelfinale erreichte und zwei

größere Turniere gewann. Bei den Miami Open setzte sie sich

in einem Weltklassefeld durch und errang den bislang

größten Titel ihrer Karriere. Als sie nach England heimkehrte,

zählte sie bei Wimbledon zu den Favoritinnen. Würde sie

womöglich auch in ihrer Heimat triumphieren? Zunächst sah

alles danach aus, Runde um Runde konnte sie sich durchsetzen,

doch dann wurde sie im Halbfinale von Venus Williams

gestoppt. In diesem Jahr kletterte Konta bis auf Platz 4 der

Weltrangliste. Inzwischen hat sie ihre Position unter den internationalen

Topspielerinnen weiter gefestigt und ist damit

ihrem Kindheitstraum, die beste Spielerin der Welt zu werden,

noch einen Schritt näher gekommen.

Nur würde Konta niemals Erfolg so definieren. „Ich

möchte am Ende meiner Karriere zurückblicken und sagen

können, dass ich einfach alles gegeben habe. Das ist das, was

man von sich verlangen sollte. Letztlich ist es nur ein Sport,

und jeder sollte die Möglichkeiten, die er bekommt, genießen.

Was wäre das für ein Leben, wenn man zurückschaut und

bedauert, was man alles nicht gemacht hat, anstatt sich

darüber zu freuen, was man geschafft hat.“

THE JAGUAR 65


66 THE JAGUAR


Schlicht und kraftvoll: The Negative Way

ist eines von mehreren Kunstwerken, das

im Art and Artificial Intelligence

Laboratory an der Rutgers University in

New Jersey ausschließlich von Maschinen

hergestellt wurde

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

K.I.

FOTOS: AICAN/ THE ART & AI LAB DER RUTGERS UNIVERSITY

KÜNSTLERISCHE INTELLIGENZ

DIE VERWENDUNG KÜNSTLICHER INTELLIGENZ KÖNNTE DIE ART UND

WEISE, WIE WIR KUNST SCHAFFEN UND GENIESSEN, REVOLUTIONIEREN.

AUSBLICK AUF EINE ÄRA WAGEMUTIGER EXPERIMENTE

TEXT: Chris Stokel-Walker

THE JAGUAR 67


KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

Links: Firenze, ein Kunstwerk

des DeepDream-Projekts

von Google, des vermutlich

berühmtesten mit

KI arbeitenden Kunstwerkegenerators

der Welt.

Rechte Seite: Die im AI Lab

der Rutgers University produzierten

Kunstwerke sind

oft nicht von ihren menschengemachten

Vorbildern

zu unterscheiden

Ahmed Elgammal liebt Kunst. Der Informatikprofessor

an der Rutgers University in New Jersey

hat in seinem Büro wie auch zu Hause viele

Kunstwerke an den Wänden hängen. Er mag

klassische und moderne Kunst.

„Ich bin ein visueller Mensch“, erklärt er, „deshalb mag

ich vor allem abstrakte Kunst.“ Bilder mit hellen, kräftigen

Farben, die sich über die Leinwand ziehen.

Aber auf die Frage, wer die Gemälde geschaffen hat,

kann er keine Antwort geben – die Frage müsste lauten,

„was“ sie geschaffen hat. Denn der „Künstler“ hinter all diesen

Werken ist eine künstliche Intelligenz, kurz „KI“.

Vor fünf Jahren hat Elgammal das Art and Artificial Intelligence

Laboratory an der Rutgers University gegründet, um

seine Leidenschaft für Kunst mit seinem Beruf zu verbinden.

Zugleich wollte er eine Marke für die Fortschritte der Technologie

setzen. „Das Betrachten von Kunst gehört zu den

wohl kompliziertesten Dingen, die wir Menschen tun“, sagt

er. „Insofern ist es für die KI ein ganz großes Ziel.“

Wenn Sie in einer Galerie vor einem Gemälde, einer

Zeichnung oder einer Skulptur stehen, geschehen in Ihrem

Kopf die verschiedensten Dinge. Einige davon eignen allein

dem Menschen – die emotionalen Reaktionen, das Aufploppen

von Erinnerungen. Anderes ist eher faktenbasiert.

„Sie erkennen nicht nur Farben und Komposition, sondern

auch Gegenstände, Menschen und Szenen, das Thema

des Bildes“, sagt Elgammal. „Sie stellen Verbindungen zu

früheren Erlebnissen und anderen Kunstwerken her.“

Zu einigen dieser Reaktionen sind auch Computer fähig.

Denn was ist das Internet anderes als eine riesige Datenbank

der Weltgeschichte, die Verbindungen zwischen früheren

und heutigen Ereignissen herstellt? Und was sind Computer

anderes als enorme Maschinen, die schnell Informationen ermitteln

und kategorisieren? Genau aus diesem Grund machte

sich Elgammal daran, eine KI zu entwickeln, die Kunst verstehen

und bewerten kann – mit Erfolg. Seine Maschine kann

jedes Kunstwerk, das ihr präsentiert wird, identifizieren und

der zugehörigen Epoche zuordnen.

„Die Kunstgeschichte zu kennen ist aber nur eine Seite

der Medaille“, erklärt Elgammal. „Denn warum sollte man

nicht auch Kunst herstellen können?“ Dazu entwickelte er

eine weitere KI, die er mit Kunst aus fünf Jahrhunderten fütterte.

Anschließend sollte sie selbst Kunstwerke erschaffen.

Die zeigte Elgammal in einem Blindtest einigen Versuchspersonen.

Und siehe da, sie konnten nicht sagen, ob die

Werke von einem Künstler oder einer Maschine geschaffen

worden waren. „Dieses Phänomen wird unser Verständnis

in den verschiedensten Gebieten tiefgreifend verändern“,

sagt Elgammal. „Nicht zuletzt unsere Auffassung von Kunst.“

Die Fortschritte in der KI eröffnen aber nicht nur in der

bildenden Kunst neue Möglichkeiten. Auch Musiker nutzen

sie bereits für ihre Zwecke.

Ein Beispiel ist Taryn Southern. Nachdem sie einen Bericht

über KI-Programme zur Komposition von Hintergrundmusik

gelesen hatte – also jene Art von Musik, die man nach

dem Hören sofort wieder vergisst, die aber bislang noch von

Menschen gemacht wird –, überlegte sie: Wenn eine KI so

etwas konnte, dann würde Southern sie auch nutzen können,

FOTOS: DEEP DREAM GENERATOR/ AICAN, THE ART & AI LAB DER RUTGERS UNIVERSITY (3), KATHY SUE HOLTORF

68 THE JAGUAR


um Popsongs zu schreiben, deren Melodien länger im Gedächtnis

bleiben. Im Mai 2017 veröffentlichte sie das erste

Album, das komplett mit einer KI komponiert wurde. Zuvor

hatte es bereits eine Platte gegeben, deren Melodien von einer

KI aus dem Sony CSL Forschungslabor komponiert worden

waren. Mittlerweile erkundet künstliche Intelligenz auf

allen Gebieten der Kunst neues Terrain: Lyrikbots kreieren

auf Twitter berauschend intime Verse, in Japan stand ein

von einer KI verfasster Roman auf der Shortlist eines Literaturwettbewerbs.

Im Bereich Science-Fiction

haben Filmemacher mit Drehbüchern

experimentiert, die mithilfe von KI geschrieben

wurden.

Aber was bedeutet es für den Wert von

Kunst, wenn sie einfach per Knopfdruck ausgespuckt

wird und nicht mehr monate- oder

jahrelange Arbeit und Kreativität durch den

Menschen erfordert? Nichts, sagen Southern

und Elgammal einhellig.

„Sehr oft ist Kunst ganz einfach die Story,

die uns verkauft wird“, sagt Southern. Sie gibt zu, dass sie

zunächst Zweifel hatte, als sie für ihre Musik KI nutzte. Aber

die zerstreuten sich rasch.

„Ich war hin und her gerissen. Ich freute mich über die

Möglichkeiten dieser Technologie, beschäftigte mich aber

zugleich mit den größeren philosophischen Fragen, die sich

daraus ergeben. Inzwischen kann ich klar sagen, dass sie

meine Kreativität auf eine neue Stufe gehoben hat, die mir

bis dahin unbekannt war.“

Sie konnte in ihren Songs mehr Wagnisse eingehen, da die

Kosten für die Backing Tracks viel geringer waren, als wenn

sie dafür Musiker ins Studio geholt hätte. „Ich kann die KI mit

Musik aus dem 17. oder 18. Jahrhundert füttern und sie davon

lernen lassen. Dann stecke ich das Ergebnis in eine Popstruktur

und schaue, was daraus entsteht“, sagt sie. Solche

Experimente, die Neues wagen, lassen für die Kunst eine

spannende Zukunft vorausahnen. Künstler und Kunstliebhaber

sollten dem Wandel, den die KI mit sich bringt, jedenfalls

„SIE HAT MEINE

KREATIVITÄT

AUF EINE

NEUE STUFE

GEHOBEN“ TARYN SOUTHERN

nicht ängstlich, sondern freudig entgegenblicken.

„Schwer zu sagen, was die Zukunft bringen wird. Es

könnte sein, dass sich die traditionelle Kunst wandelt“,

gesteht Elgammal, „aber Künstler reizen eben immer neue

Technologien aus.“

Und wenn man sich die Bilder an seiner Wand ansieht,

werden die Freunde der Kunst auch weiterhin großartige

Kunstwerke genießen können – ganz gleich, wer oder was

dahinterstecken mag.

THE JAGUAR 69


JAGUAR XJ: EINE IKONE WIRD 50 JAHRE

50 JAHRE:

EINE

IKONE

VON 1968 BIS HEUTE HAT DIE ULTIMATE LUXUSLIMOUSINE XJ* EINEN ELEGANTEN WEG ZURÜCKGELEGT

ALS SINNBILD DER TRADITIONELLEN WERTE VON JAGUAR: LUXUS, SCHÖNHEIT UND KRAFT.

WIR BLICKEN ZURÜCK AUF DIE WICHTIGSTEN MODELLE, AUF GROSSARTIGE ERFINDUNGEN UND

INNOVATIONEN, DIE JEDEN NEUEN WAGEN ZU ETWAS BESONDEREM MACHTEN

TEXT: GUY BIRD

70 THE JAGUAR


Unter den vielen herausragenden Modellen, die Jaguar im Laufe der Jahre entwickelt hat, ist

die Limousine XJ* an Langlebigkeit und Luxus unübertroffen. Ian Callum, der Leiter Design

bei Jaguar, kennt die Serie bis ins kleinste Detail, angefangen beim ersten XJ von September

1968, dessen perfekt geschwungene Linien ihn schon im zarten Alter von 14 Jahren

faszinierten. „Unter allen Jaguar, deren Entwicklung ich hautnah miterlebt habe, ist die

Serie 1 des XJ6 immer noch mein Favorit“, erinnert er sich leicht wehmütig. „Ich war damals an einem

wichtigen Punkt in meinem Leben, an dem ich Vieles deutlicher und klarer sah … Proportionen, Positur,

all die Aspekte, über die wir uns heute endlos lang den Kopf zerbrechen – all das hatte dieser Wagen,

und zwar in Perfektion.“

Auch in mechanischer Hinsicht war der XJ seiner Zeit voraus, insbesondere bei der aufwendigen

Aufhängung, die für ein geschmeidiges Fahrgefühl sorgte – inzwischen Markenzeichen der Jaguar

Limousinen –, und den eleganten und zugleich kraftvollen Motoren. Und so wurde dieser Wagen von der

angesehenen Zeitschrift CAR sogar 1968 zum Auto des Jahres gewählt. In den kommenden 50 Jahren

haben die Designer und Techniker von Jaguar ihn anhand der ersten Vorlage kontinuierlich weiterentwickelt,

ohne dabei nach der neusten Mode zu schielen, sondern immer nur, um den guten Ruf

des XJ* als eines der elegantesten Fortbewegungsmittel unseres Planeten zu stärken.

*Jaguar XJ 3.0 Liter V6 Diesel (Kraftstoffverbrauch Serie: l/100 km innerorts 7,0 - außerorts 5,2 - kombiniert 5,7; CO2-Emission 149 g/km; Langversion: l/100 km innerorts: 7,0 - außerorts: 5,2 - kombiniert: 5,7;

CO2-Emission 149 g/km) / Die Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen und Stromverbrauch wurden schon nach der Richtlinie VO(EG) 692/2008 auf Basis des neuen WLTP-Testzyklus ermittelt und

zur Vergleichbarkeit auf NEFZ-Werte zurückgerechnet. Für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben auf Basis von Verbrauchs- und Emissionswerten können andere als die hier

angegebenen Werte gelten. Abhängig von Fahrweise, Straßen- und Verkehrsverhältnissen sowie Fahrzeugzustand können sich in der Praxis abweichende Verbrauchswerte ergeben. Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen

und CO2-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Rad-/Reifensatz. / Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen

CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und

bei DAT Deutschland Automobil Treuhand GmbH www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

THE JAGUAR 71


JAGUAR XJ: EINE IKONE WIRD 50 JAHRE

1968

SERIE 1

1968 war ein Jahr des politischen und gesellschaftlichen Wandels,

in dem die Menschen weltweit mehr Freiheit in Wort und Tat forderten.

Kulturell gipfelte es im „Weißen Album“ der Beatles, der berühmten

Doppel-LP mit aufwühlenden Songs wie Revolution 1 oder While My Guitar

Gently Weeps. Geschrieben in Indien bei einem Meditationsaufenthalt,

wurde die Musik wie auch der hippieske Lebensstil der Musiker zur

stilistischen Referenz einer ganzen Generation, was sich überall in den

psychedelischen Farben und organischen Formen widerspiegelte, vom

Möbeldesign bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Zur gleichen Zeit

unternahm Jaguar Ende der 1960er Jahre mit der Einführung der Serie 1

des XJ seinen eigenen Quantensprung. Dessen Form war wieder einmal

ein Meisterstück von Sir William Lyons, und die Arbeit an der Entwicklung,

die der leitende Fahrzeugtechniker von Jaguar Bob Knight vollbrachte,

setzte neue Standards in Sachen Fahrgefühl und Raffinesse. Insofern war

die Serie 1 des XJ von 1968 in ihren perfekten Proportionen und der

technischen Ausführung der ideale Wagen für seine Benutzer, die ebenso

erfolgreich und fortschrittlich waren wie die Beatles (wenngleich vielleicht

nicht ganz so behaart). Einige Jahre später, ab 1972, gab es dann mit dem

Nachfolger XJ12 einen Wagen mit V12-Motor und 5,3 Litern Hubraum.

Der XJ12 war die Krönung unter Lyons’ Modellen; damit durfte Jaguar

von sich behaupten, den schnellsten serienmäßig hergestellten Viersitzer

zu verkaufen, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h.

72 THE JAGUAR


FOTOS: GETTY IMAGES/MIMI HADDON; JOHN PRATT/KEYSTONE/GETTY IMAGES; DOUG WILSON/CORBIS/CORBIS VIA GETTY IMAGES; MARK MADEO/FUTURE PUBLISHING VIA GETTY IMAGES

„ 1975 KAM EIN

SCHNITTIGES

COUPÉ ALS

ZWEITÜRER

AUF DEN MARKT

UND WURDE

ZUM SAMMLER-

OBJEKT“

1973

SERIE 2

Unter anderem strengere

Sicherheitsvorschriften in den USA

führten zur Entwicklung der Serie 2, die

im September 1973 herauskam. Zu den

Änderungen gehörte eine höhere

Frontstoßstange, und durch die direkt

darunter platzierten kleineren Blinker

war die Serie 2 deutlich vom Vorgänger

zu unterscheiden. Die viel größere

Herausforderung war aber die

vollständige Überarbeitung des

Interieurs. 1975 kam ein schnittiges

Coupé als Zweitürer auf den Markt, das

heute dank seines etwas sportlicheren

Profils und des schlichten Äußeren unter

Jaguar Aficionados ein begehrtes

Sammlerobjekt ist. Im selben Jahr

gründete ein 19-jähriger Mann namens

Bill Gates zusammen mit Paul Allen

ein neues Technologieunternehmen,

das er Microsoft nannte, und brachte

mit Altair BASIC sein erstes

Computerprogramm heraus. Große

Dinge sollten folgen ...

THE JAGUAR 73


JAGUAR XJ: EINE IKONE WIRD 50 JAHRE

1979

SERIE 3

Die 1979 herausgekommene Serie 3 war eine großartige Weiterentwicklung des Modells, an

der auch das angesehene italienische Designstudio Pininfarina beteiligt war. Zu den besonderen

Neuheiten neben subtilen Änderungen an den Proportionen zählten die flacheren,

„Briefkastenschlitz“-artigen Türgriffe, die neuen Fenster, die die bei älteren Wagen direkt hinter

der A-Säule platzierten Dreiecksfenster ersetzten, und die in Spritztechnik verarbeiteten

schwarzen Stoßstangen mit integrierten Blinkern.

Die Serie 3 war derart erfolgreich, dass sie 13 Jahre lang produziert wurde, am Ende gleichzeitig

mit dem Nachfolger XJ40. Ebenfalls 1979 brachte Sony ein Produkt heraus, mit dem man überall

Musik hören konnte: einen Kassettenspieler in Miniaturformat, den man sich an den Gürtel

schnallen oder in die Tasche stecken konnte. Leicht und stoßfest – und damit ideal für Jogger –,

wurden von dem Walkman 200 Millionen Stück verkauft. Er ebnete den Weg für CDs und jene

digitalen Dienste, die uns heutzutage ermöglichen, jederzeit und überall Musik zu hören.

„DIE SERIE 3 WURDE 13 JAHRE LANG PRODUZIERT,

AM ENDE GLEICHZEITIG MIT DEM XJ40“

HEAVY METAL-MOD

2018 gab Nicko McBrain, der Schlagzeuger von Iron Maiden, bei Jaguar Land Rover

Classic Works einen „Greatest Hits“ Jaguar in Auftrag, der auf der Grundlage des

XJ6 von 1984 nach seinen Wünschen modelliert werden sollte. Der Wagen entstand

in enger Zusammenarbeit zwischen McBrain, den Technikern von Jaguar und Wayne

Burgess, dem Leiter des Designstudios von Jaguar (und erklärtem Metalfan). Mehr als

3.500 Arbeitsstunden wurden verwendet, um über 4.000 Einzelteile auszutauschen,

zu verfeinern oder neu zu entwerfen. Und nach all diesen Änderungen am Exterieur

und Interieur, an Antrieb und Aufhängung konnte McBrains Traum-XJ schließlich

auf die Straße rollen.

FOTOS: SONY; DORLING KINDERSLEY: GARY OMBLER / MUSEUM OF DESIGN IN PLASTICS, BOURNEMOUTH ARTS UNIVERSITY, UK

74 THE JAGUAR


1986

“XJ40”

Der 1986 herausgekommene XJ6 bekam den internen

Codenamen „XJ40“, unter dem ihn Jaguar Experten

heute kennen. Das Design stellte einen deutlichen

Bruch gegenüber den vorigen drei Serien des XJ dar,

mit deutlich kantigerem Äußeren, wobei der Innenraum

den traditionellen Materialien treu blieb. Für die

Kabine führte Jaguar zudem erstmals ergonomische

Studien durch, und hinzu kamen Tasten mit Hintergrundbeleuchtung

und die digitale Anzeige

bestimmter Fahrerinformationen. Nach Millionen von

Testkilometern, die Jim Randle, der als leitender

Techniker Bob Knight nachfolgte, und sein Team der

neuen Aufhängung zugemutet hatten, wurde auch sie

endlich verbaut – die Arbeit an der erneuerten Version

hatte bereits in den 1970er Jahren begonnen.

Während der XJ40 in den Läden stand, erfand 1989

Sir Tim Berners-Lee das sogenannte World Wide Web,

in dem heute das Wissen der Welt gespeichert ist und

jedem per Mausklick zur Verfügung steht, sodass das

Internet zum wichtigsten Informationsträger

überhaupt geworden ist.

1994

X300

Mitte der 90er Jahre kam das Modell X300 auf den Markt – das erste Produkt

von Jaguar seit der Übernahme durch Ford 1990. Es kehrte zu runderen Formen und

Stoßstangen in Karosseriefarbe zurück. Dazu kam das Modell XJR, ein extrem

leistungsfähiges Fahrzeug mit dem prägnanten Kühlergrill. Der neue, 326 PS starke

4,0-Liter-Turbomotor, eine Neuheit bei der Serienfertigung von Luxus limousinen,

sorgte für ein höchst aufregendes Fahrgefühl. Zum Facelift 1997 wies der weltweit

erste Plasmafernseher – der QFTV von Fujitsu – den Weg in die schlanke televisuelle

Zukunft, während der angesehene Produktdesigner Ron Arad den ungewöhnlich

organischen Stuhl Fantastic Plastic Elastic herausbrachte, mit sehr geschicktem

Einsatz von Leichtmetallen. Arad war auch in der Welt des Fahrzeug designs kein

Unbekannter und hatte sich bereits früh einen Namen gemacht, indem er den

Autositz eines Rover in einen Loungesessel verwandelte.

THE JAGUAR 75


2009

X351

Der erste XJ, der voll und ganz nach den

Designvorstellungen von Ian Callum entwickelt

wurde, wirkt der X351 mit seiner sanft abschüssigen

Dachlinie eher wie ein viertüriges

Coupé denn wie eine Limousine. Das neue

Gesicht passte exzellent zum kurz zuvor auf den

Markt gebrachten kleineren XF. Erstmals gab es

nun auch eine vollständige LCD-Anzeige.

Ebenfalls im Jahr 2009 brachte der Produktdesigner

Sir James Dyson seinen ästhetisch

ansprechenden und funktional überragenden

Dyson Air Multiplier heraus, einen Ventilator

ohne Rotorblätter, der dank seines genialen

Designs mehr Luft ansaugte als das Vorgängermodell

und damit eine Luftströmung von

88 km/h bewirkte. Der ähnlich aerodynamische

X351 hat ebenfalls eine höhere Höchstge -

schwindigkeit als seine älteren Brüder ...

2002

X350

Der X350 von 2002 brachte große Neuigkeiten im Design mit sich, wobei er den Prinzipien seiner

Vorgänger natürlich treu blieb. Eine größere Veränderung betraf die modernisierte leichte

Karosserie aus Aluminium, weshalb auch das Fahrzeug in Paris in unlackiertem Zustand, aber

hochpoliert, präsentiert wurde. Ein Jahr später eröffnete das weltberühmte Warenhaus Selfridges,

das an derselben Straße wie der Hauptsitz von Jaguar in Coventry liegt, eine Filiale im renovierten

Bullring in Birmingham mit einer ähnlich spektakulären Darstellung dieses hellen Metalls.

Entworfen vom Architekturbüro Future Systems, gewann das in 15.000 Aluminiumscheiben

gekleidete Gebäude 2004 den RIBA Award for Architecture.

FOTOS: DYSON; GETTY IMAGES/MICHAEL BETTS

76 THE JAGUAR


2017 & 2018

XJR575 UND XJ50*

Es ist vielleicht noch zu früh, um (nicht-automobile) Designs aus den letzten 18

Monaten als Klassiker zu bezeichnen, zumindest aber gibt es Einiges über die beiden

neusten XJ* Varianten zu sagen. Der leistungsstärkste XJ* aller Zeiten, der XJR575

von 2017, bietet seinem Namen getreu unglaubliche 575 PS, herausragende

Wendigkeit und Kontrolle sowie ein präzises Handling, während die Tachonadel bis

auf 300 km/h ansteigt. Und dann gibt es natürlich noch die Jubiläumsausgabe von

2018, den XJ50*, die neueste Verkörperung jener britischen Handwerkskunst,

Innovation und Design sprache, die die Automobilgeschichte geprägt haben. Auf der

Grundlage seines reichen Erbes trägt der wegweisende XJ50* diese Tradition mit

seiner leichten Aluminium-Architektur weiter, die für ein noch dynamischeres

Fahren und höhere Ansprechbarkeit sorgt, mit einem überarbeiteten Motor,

blitzgeschwinder Über tragung und einem natürlich fließenden Innenraum, der Stil,

Komfort und Eleganz, die Markenzeichen eines jeden XJ*, auf sublime Weise

verkörpert. Außen verfügt der XJ50 über Stoßstangen im Autobiography-Stil, neue

20-Zoll-Felgen von Venom, einen Kühlergrill in Schwarz und ein einzigartiges

Emblem an den hinteren und seitlichen Lüftungsschlitzen. Das überarbeitete

Interieur bietet alle Vorteile modernster Technologie. Das integrierte Infotainment-

System Touch Pro mit seinem intuitiven 10 Zoll-Touchscreen ist die Kommandozentrale

des XJ*, die auf Befehle per Smart phone oder Tablet reagiert, während das

virtuelle 12,3 Zoll große HD TFT-Instrumentendisplay die Anhäufung von Instrumenten

in konventionellen Kabinen vermeidet. Schließlich sorgen das integrierte

4G-WLAN vorn und die beiden optiona len 10 Zoll-Displays für die Passagiere in der

zweiten Reihe dafür, dass die Fahrt im XJ50 ebenso unterhaltsam und bequem

wie spannungsgeladen ist. Erhältlich mit langem oder kurzem Radstand, dem

typischen Coupé-artigen viertürigen Design und den Signature-Frontscheinwerfern

im „Doppel-J“-Design, ist dieser Wagen wirklich und wahrhaftig einzigartig.

Seit dem ersten XJ von 1968 hat sich Einiges verändert – aber die Serie 1 und der

XJ50 sind untrennbar verbunden durch ihre je eigene Interpretation der

zeitlosen Werte von Jaguar: Luxus, Schönheit und Kraft.

„ DIE SERIE 1 UND

DER XJ50 * SIND

UNTRENNBAR

VERBUNDEN

DURCH IHRE

JEWEILS EIGENE

INTERPRETATION

DER ZEITLOSEN

WERTE VON

JAGUAR“

Um mehr über den XJ50* und seine einzigartigen

Besonder heiten zu erfahren,

besuchen Sie jaguar.de

*Jaguar XJ 3.0 Liter V6 Diesel (Kraftstoffverbrauch Serie: l/100 km innerorts 7,0 - außerorts 5,2 - kombiniert 5,7; CO2-Emission 149 g/km; Langversion: l/100 km innerorts: 7,0 - außerorts: 5,2 - kombiniert: 5,7;

CO2-Emission 149 g/km) / Die Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen und Stromverbrauch wurden schon nach der Richtlinie VO(EG) 692/2008 auf Basis des neuen WLTP-Testzyklus ermittelt und

zur Vergleichbarkeit auf NEFZ-Werte zurückgerechnet. Für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben auf Basis von Verbrauchs- und Emissionswerten können andere als die hier

angegebenen Werte gelten. Abhängig von Fahrweise, Straßen- und Verkehrsverhältnissen sowie Fahrzeugzustand können sich in der Praxis abweichende Verbrauchswerte ergeben. Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen

und CO2-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Rad-/Reifensatz. / Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen

CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und

bei DAT Deutschland Automobil Treuhand GmbH www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

THE JAGUAR 77


NEWS & EVENTS

EIN ROADTRIP DER

EXTRAKLASSE

BRITISCHE PERFORMANCE IN FRANZÖSISCHER LANDSCHAFT. DER FOTOGRAF

CHRISTIAN BENDEL WAR MIT DEM JAGUAR F-PACE IN DER PROVENCE

Der Jaguar F-PACE

bewies bei Christians

Besuch der malerischen

Landschaften erneut

seine Vielseitigkeit

78 THE JAGUAR


„Der F-PACE ist defintiv das einzige Auto, das uns

beim Frühstück Gesellschaft leisten darf“

FOTOS: CHRISTIAN BENDEL

HARTE SCHALE, WEICHER KERN.

Mit 193cm Körpergröße ist es häufig

nicht leicht, und das nicht nur im Urlaub,

sich über einen guten Schlafplatz

zu erfreuen. Zu oft die Begegnung mit

kurzen, geländerbeschränkten und

unbequemen Betten. Dass der Jaguar

F-PACE nun aber eine Liegefläche für

diese 193cm in einer ganz und gar

komfortablen Art und Weise bietet,

ließ uns nicht schlecht staunen, als wir

in das Auto für unsere Reise nach

Frank reich einzogen. Wir, das sind

Christian - der Mann mit den 193 –

und Mia, die zum Glück wesentlich

kürzer ausfällt.

Mit gepackten Sachen, dem frisch

bezogenen Bett und einer Menge Enthusiasmus

starten wir in unseren Trip.

Er wird uns Crossroads durch die Provence

in die Camargue, ans Meer zu

den Flamingos und Wildpferden, durch

Täler und über Berge zur Verdon

Schlucht bis in die Alpen führen und

uns dabei das Land und die Leute kennenlernen

und entdecken lassen.

Nach 1199km, die sich mit dem

F-PACE und seinen PS ganz leicht

abfahren, erreichen wir Aix-les-Bains.

Die erste Nacht schlafen unter französischem

Himmel und erwachen im ersten

Sonnenlicht des Tages mit Seepanorama

und Kettensäge. Dank an die

Baumarbeiter, sei an dieser Stelle

ausgesprochen, ihr habt die Idylle abgerundet.

Trotzdem sind unsere Erwartungen

übertroffen, auch bei frostigen

2°C in der Nacht, haben wir hervorragend

geschlafen – kuschelig, ruhig

und bequem!

Überwiegend Leben und Schlafen

im Auto, da darf es zwischendurch mal

THE JAGUAR 79


NEWS & EVENTS

„Ein Frühstück im Freien, was können wir uns

noch mehr wünschen“

ein wenig Mehr sein, denn einer heißen

Dusche kann kaum jemand widerstehen.

Daher weist uns das Navi den Weg

zu dem abgelegenen Chalet von Irena.

Wie verwunschen liegt das große Anwesen

stolz und voller französischem

Charme vor uns. Unser kleiner Bereich

im großen Haus lässt uns entzücken,

ein Frühstück im Freien, was können

wir uns noch mehr wünschen.

Die erste Herausforderung bahnt

sich kaum später auf dem Weg in die

Camargue an. Eine Straßenverengung,

wie wir sie bisher noch nicht gesehen

haben und die allgegenwärtige Frage:

passen wir da durch? Christian steigt

aus, streckt die Arme zu beiden Seiten

- bei seiner Körpergröße ist die Spannweite

auch nicht zu unterschätzen - und

immerhin, er schafft es, nicht die Wände

zu berühren. Hilft leider keineswegs

gegen mein Herzrasen und die aufsteigende

leichte Panik. Denn rückwärts

den Berg wieder hoch ist auch kaum

eine Option. Mit dem Credo: „Klar,

passen wir da durch“ und feinster

Millimeterarbeit schaffen wir es!

Wenn man an dieser Stelle eins

sagen kann, dann: jetzt kenn ich das

Abmaß des F-PACE, komme was wolle,

wir können überall lang!

Ein sich zuziehender aber beeindruckender

Himmel hängt über der wilden

Natur der Camargue. Der Wind malt

feine Linien in Sand der Dünen, die Flamingos

baden sich, die Luft ist salzig

und frühlingshaft. Einsame Straßen führen

durch das große Naturschutzgebiet,

Straßen nur für uns, mit einer sich

stets ändernden Aussicht. Büsche,

Sträucher, Schilf, hier ein Bussard, dort

ein Stier oder Pferd. Wir legen eine

Pause direkt am Meer ein, kleine Regentropfen

prasseln auf das Dach, während

wir uns einkuscheln und die

Aussicht auf den rauen Strand genießen.

Es gibt kaum etwas Schöneres,

wenn man sein Zuhause mit dabei hat.

Wie Zuhause, darf der Kaffee natürlich

nicht fehlen. Mit einer Kaffeekiste

ausgerüstet, brüht mir Christian bisher

jeden Morgen und Mittag einen ganz

fantastischen Kaffee, der mich an Hamburg

und Zuhause erinnert. Ich genieße

diese kurzen Momente, wenn ich an die

Speicherstadt denken muss, weiß aber,

dass wir glücklicherweise noch lange

nicht am Ende unserer Reise angekommen

sind.

Denn das nächste Ziel ist nicht mehr

weit. Und so viel sei verraten: Es wird

ockerfarben, felsig und wild.

1973 km liegen hinter uns und noch

einige weitere werden gefahren, mit

dem F-PACE ein Riesenvergnügen und

einfach Extraklasse.

80 THE JAGUAR


Die Provence bietet

nicht nur wunderschöne

Landschaften,

sondern auch eine

artenreiche Tierwelt

FOTOS: CHRISTIAN BENDEL

THE JAGUAR 81


NEWS & EVENTS

82 THE JAGUAR


DOWNSIZING IN SEINER

SCHÖNSTEN FORM

FOTOS: PR

EIN JAGUAR SPORTWAGEN MIT VIER ZYLINDERN? KANN DAS GEHEN? AUF EINER

AUSFAHRT MIT DER CABRIO-VERSION DES F-TYPE P300* RUND UM DIE CÔTE D’AZUR

METROPOLE NIZZA WIRD DEUTLICH: DAS 221 KW (300 PS)* MODELL IST ZWEIFELLOS

EIN UNVERFÄLSCHTER F-TYPE, MIT EIGENEM, UNVERWECHSELBAREM CHARAKTER

THE JAGUAR 83


NEWS & EVENTS

Zwei Liter, vier Zylinder und jede Menge Fahrspaß

OPTISCH UNTERSCHEIDEN SICH DIE

P300* VARIANTEN von ihren sechsund

achtzylindrigen Baureihenbrüdern

vor allem durch das einzelne, zentral

positionierte und rhombusförmige

Auspuffendrohr. Serienmäßig steht der

von einem 221 kW (300 PS)* starken

Zweiliter-Turbo, aus der Ingenium-Baureihe,

angetriebene Einstiegs F-TYPE

auf neu gestylten 18 Zoll-Leichtmetallfelgen

und Reifen der Größen 245/

45 R18 (vorn) und 275/40 R18 (hinten).

Den R-DYNAMIC-Modellen gönnt

Jaguar sogar 19-Zöller mit Pneus der

Dimension 245/40 R19 (vorn) und

275/35 R19 (hinten). Zugleich heben

sich diese durch ein glänzend schwarzes

Finish für die vorderen Lufteinlässe,

den Frontsplitter, die Lufteinlässe

der Haube, die Seitenschweller

und den Heckdiffusor ab.

Ehe wir, bestens verstaut in den

schlanken Leichtbausitzen, den „Starter

Button“ auf der Mittelkonsole drücken,

noch ein kurzer Rundumblick ins

maßgeschneiderte Zweier-Cockpit:

Das Touch Pro Infotainment-System,

hochwertige Materialien, Applikationen

in Chrom und Aluminium sowie ein rahmenloser

Innenrückspiegel setzen eine

zeitgemäße Note. Ohne die hohe Funktionalität

des typischen Sportwagen-Cockpits

zu schmälern, in dem alles

auf den Akteur oder die Akteurin

hinterm Steuer zugeschnitten ist.

Nun aber den Vierzylinder zum Leben

erwecken und los geht’s in Richtung

Monaco, mit Kurs auf die mittlere

der drei berühmten Küstenstraßen, die

Moyenne Corniche. Sobald wir aus dem

Dunstkreis der Großstadt heraus sind

und erstmals befreit Gas geben können,

spitzen wir die Ohren. Kann Jaguar

auch Vierzylinder-Soundtuning?

Die Antwort ist: Yes, they can! Denn Jaguar

wäre nicht Jaguar, hätte man nicht

auch diesem F-TYPE eine prickelnde

Akustik verpasst. Was besonders auf

die R-DYNAMIC Variante zutrifft, bei

der sich über eine Taste auf der Mittelkonsole

die aktiven Klappen im Auspuffstrang

manuell steuern lassen.

Zum Ohrenschmaus kommt spätestens

nach dem ersten etwas längeren

Geradeausstück die Erkenntnis, dass

der stärkste Serien-Vierzylinder* der

Jaguar Geschichte ein Ausbund an

Temperament ist. 0 bis 100 km/h in

5,7 Sekunden*, 80 bis 120 km/h in

3,7 Sekunden*, Vmax 250 km/h*.

Werte, mit denen Jaguar Besitzer auch

am Stammtisch punkten können. Zumal

die maximal 400 Nm* an Drehmoment

schon ab der niedrigen Drehzahl

von 1.500 Touren abrufbereit sind und

es auch bis 4500 U/min* standfest

bleiben – das ist dann schon keine

Drehmomentkurve mehr, sondern ein

Tafelberg. Die sportlich kurz abgestimmte

Achtstufen-Automatik harmoniert

kongenial mit dem Motor, indem

sie über das gesamte Drehzahlspektrum

auf Gaspedaleingaben spontan

reagiert. Zusätzlich unterstützt wird

alles von einem Twin Scroll-Turbolader,

der Ladedruck ohne das gefürchtete

Turboloch unmittelbar aufbaut.

Angenehmer Nebeneffekt: Der zum

Großteil aus Aluminium gefertigte

F-TYPE setzt mit diesem Motor auch

neue Bestmarken bei Emissionen und

Verbräuchen. Im Vergleich zum 250

kW (340 PS)* starken V6 Kompressor*

sinkt der Verbrauch um über 16 Prozent

auf 7,2 Liter/100 km (im NEFZ-Zyklus)*;

parallel dazu verringert sich der

CO 2-Ausstoß auf 163 g/km*. Der P300*

ist halt der fortschrittlichste Benzinmotor,

der jemals die Jaguar Labore

verlassen hat – der komplett im

FOTOS: PR

84 THE JAGUAR


Zylinderkopfgussteil integrierte Abgaskrümmer

und keramische Lager für

den Turbo sind nur zwei Beispiele für

High-Tech pur.

Mit solcher Begleitmusik im Ohr

macht speziell im offenen F-TYPE

Cabriolet die Fahrt oberhalb der Küste

mit Blick aufs Mittelmeer besonders viel

Spaß. Beim knackig-kurzen Aufstieg

über mehrere Serpentinen auf die obere,

die „Grande Corniche“, potenziert er

sich dann noch. Hintergrund: Der Ingenium

Motor trägt stark dazu bei, dass

der P300 im Vergleich zum V6*-Modell

52 Kilo weniger auf die Waage bringt.

Da nun weniger Pfunde auf der Vorderachse

lasten, wirkt der heckgetriebene

„Jag“ besonders wendig, ja giert

geradezu nach Kurven. Die verwindungssteife

Aluminium-Karosserie, die

ebenfalls aus Alu gefertigten Doppelquerlenker-Achsen

und das Torque

Vectoring System – es unterdrückt

durch gezieltes Abbremsen der kurveninneren

Räder lästiges Untersteuern –

fördern zusätzlich ein genussvolles

Fahrerlebnis.

Auf der belebten Küstenstraße geht es

danach von Monaco aus und mit nunmehr

gesitteterem Tempo zurück zum

Ausgangspunkt. Dabei zeigt der Sportwagen,

dass man mit ihm durchaus auch

komfortabel im Verkehr mitschwimmen

kann. Wieder auf der Promenade des

Anglais ziehen wir ein Fazit: Ja, das

neue Antriebspaket passt hervorragend

zum Charakter des F-TYPE. Es verquickt

die Sportwagen-DNA des Modells mit

besonders agilem Handling, erhöhter

Effizienz und lukrativen Einstiegspreisen

von 66.200 Euro für das getestete

Cabriolet und 59.200 Euro für das

Coupé. Downsizing könnte kaum

schöner sein!

Das einzige, das F-TYPE

Fahrer dazu bringen kann,

den Fahrspaß für einen

Moment außer Acht zu lassen,

ist das atemberaubende

Panaorama entlang der

Route Grande Corniche

VERBRAUCHS- UND EMISSIONSWERTE Jaguar XE, XF, XJ, F-TYPE, E-PACE, F-PACE, I-PACE,

inklusive R- und SVR-Modelle: Kraftstoffverbrauch im kombinierten Testzyklus (NEFZ):

Jaguar F-TYPE SVR 5.0 Liter V8: 11,3 l/100km - Jaguar XE E-Performance: 3,8 l/100km

Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus (WLTP): I-PACE EV400: 21,2 kWh/100km

CO 2-Emissionen im kombinierten Testzyklus: Jaguar F-TYPE SVR 5.0 Liter V8: 269 g/km -

Jaguar I-PACE EV400: 0 g/km (im Fahrbetrieb)

*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer

Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer

Personalkraftwagen entnommen werden, der bei allen Jaguar und Land Rover Vertragspartnern und bei der Jaguar Land Rover

Deutschland GmbH unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.

THE JAGUAR 85


JAGUAR OWNERS CLUB

JAGUAR

OWNERS CLUB

EINE WELT VOLL EXKLUSIVER ERLEBNISSE

UND VORTEILE ERWARTET SIE

Es sind die besonderen Momente im Leben, deren Eindrücke

in bester Erinnerung bleiben. Solche Inspirationen,

für Sie immer wieder aufs Neue zu schaffen, ist das

Versprechen Ihres Jaguar Owners Club.

Freuen Sie sich auf ein facettenreiches Programm maßgeschneiderter

Reisen und hochkarätiger Events, die Ihnen als

Mitglied vorbehalten sind – und die kulturell, kulinarisch oder

sportlich, in weiter Ferne oder ganz in der Nähe Ihr Leben

bereichern.

Reisen Sie mit uns an den Arabischen Golf und entdecken

Sie den Einklang von Tradition und Zukunft, der sich im berühmten

Louvre Abu Dhabi auf faszinierende Weise widerspiegelt

– oder erobern Sie mit dem 5-Sterne-Expeditionsschiff

HANSEATIC NATURE auf der Route nach Spitzbergen

das Polarmeer.

Dass man für feine Glücksmomente und spannende

Perspektiven nicht unbedingt weit reisen muss, erleben

Sie bei der Silvestegala in Berlin, oder beim Kamingespräch,

zu dem die Jaguar Deutschland Geschäftsführung

nach Baden-Baden bittet.

Und weil Vorfreude die schönste Freude ist, verraten wir

Ihnen, wie glamourös 2018 für Sie endet: Feiern Sie mit uns

im Hotel de Rome und erleben Sie das Silvesterkonzert der

Berliner Philharmoniker.

86 THE JAGUAR


Wir laden Sie ein, diese Erlebnisse gemeinsam mit

uns zu teilen, und freuen uns, Sie bei unseren Reisen

und Events zu begrüßen!

Um detaillierte Reise- und Eventprogramme

anzufor dern, nutzen Sie einfach die beiliegende Faxantwort,

auf der Sie unser gesamtes Angebot finden,

oder schreiben Sie uns eine Mail. Darüber hinaus stehen

wir Ihnen für weitere Informationen gerne unter

den nebenstehenden Kontaktmöglichkeiten zur

Verfügung.

Alle Angebote und exklusive Vorteile unserer Markenpartner

entdecken Sie unter jaguar-owners-club.de.

INFORMATIONEN UND

BUCHUNG

Jaguar Owners Club

Service Center

jaguar-owners-club.de

kontakt@jaguar-owners-club.de

T 0800 2422000

(gebührenfrei)

F 0800 4767000

(gebührenfrei)

THE JAGUAR 87


JAGUAR OWNERS CLUB

POLE POSITION

FÜR SPASS

UND SICHERHEIT

DIE FAHRTRAININGS DER JAGUAR DRIVING ACADEMY

Volle Konzentration. Die Hände am Steuer, der Fuß über

dem Gaspedal und der Blick auf die Strecke. Fühlbare

Anspannung und jede Menge Vorfreude. Und dann: Start

frei! Wenn Ihnen die Beschreibung dieses Szenarios Lust

auf mehr und vor allem auf mehr Fahrspaß macht, sind Sie

bei den Trainings der Jaguar Driving Academy an der ersten

Adresse. Konzipiert sind die Trainingslevels dabei von

einem, der wie kaum ein anderer für das Miteinander von

Geschwindigkeit und Sicherheit steht: Ex-Formel-1-Pilot

und Verkehrssicherheitsexperte Christian Danner hat den

Rahmen für eine der außergewöhnlichsten Fahrschulen der

Welt geschaffen, in der sein Instruktoren-Team Ihnen in

spannender Theorie und dynamischer Praxis das Plus an

fahrerischem Können vermittelt. Im eigenen Jaguar oder

auf Wunsch mit einem Mietfahrzeug wartet, in aufeinander

aufbauenden Levels und entsprechend Ihrem Kenntnisstand,

das schnelle „Klassenzimmer“. Geht es im Level 1

„Safety Competence“ im Fahrsicherheitszentrum um die

Verfeinerung Ihres Fahrstils und die instinktiv richtige Reaktion

in schwierigen Situationen, steigern wir im Fahrtraining

Level 2 „Handling Competence“ das Tempo: Nach

dem „Warm-up“ führen die Profis Sie auf Handling-Rundstrecken

wie die Test Event Arena Mendig oder den „Hungrigen

Wolf“, wo Sie schon etwas Rennsportluft schnuppern

können. Im Level 3 „Track Competence“ lassen Sie das

sportliche Herz von Jaguar schneller schlagen, wenn Sie den

kompletten Fahrteil auf Rennstrecken wie dem Nürburgring,

Salzburgring oder Bilster Berg absolvieren. Die Steigerung?

Buchen Sie sich für Level 3 Ihren persönlichen Instruktor

dazu, mit dem Sie gemeinsam an letzten Feinheiten

der perfekten Runde feilen. Oder sammeln Sie in Level 4

einzigartige „Nordschleife Competence“ auf dem Nürburgring.

Darüber hinaus haben Sie mit der „Bring a Friend“-

Option in verschiedenen Levels die Möglichkeit, eine zweite

Person anzumelden, mit der Sie sich das Fahrzeug teilen –

zu besonders attraktiven Konditionen. Und weil der Fahrspaß

à la Jaguar nicht früh genug beginnen kann, bieten

wir im Level „Junior“ ein zweistündiges Training für Kinder

und Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren mit speziell

ausgerüsteten Jaguar E-PACE und F-PACE.

Was für ein Fahrerlebnis!

Weitere Informationen zur Jaguar Driving Academy

finden Sie unter jaguar-experience.de.

88 THE JAGUAR


JAGUAR OWNERS CLUB

UNVERGESSLICHE

MOMENTE VORAUS

AUF SCHÖNSTE WEISE MEER ERLEBEN

Ob tief im Süden oder weit im Norden, auf einer klassischen

Segelyacht oder einem der neuesten Schiffe –

Kreuzfahrten mit dem Jaguar Owners Club stehen für

besondere Routen, außergewöhnliche Erlebnisse und unvergleichlichen

Luxus. So verbindet die SEA CLOUD II wunderbaren

Komfort und echte Segelromantik zu feinstem Kreuzfahrt-Genuss.

Als Windjammer mit Persönlichkeit begeistert

sie mit 300 Quadratmetern von Hand gesetzten Segeln und

der exklusiven Ausstattung ihrer Kabinen. Machen Sie sich,

begleitet von Sonne, Wind und Wellen, auf den Seeweg von

Nizza nach Málaga. Es erwartet Sie eine traumhafte Art des

Reisens, bei der die Crew Sie mit aufmerksamem Service

und ausgezeichneter Kulinarik verwöhnt – und Landgänge in

schönen Häfen ein facettenreiches Programm bieten. Freuen

Sie sich auf die Hafenstadt Sanary-sur-Mer, die schon Bertolt

Brecht und den Manns eine idyllische Zuflucht bot. Die Begegnung

mit Aix-en-Provence, der „Königin der Provence“,

steht ebenso auf dem Programm wie ein Stopp in Tarragona,

einer der schönsten Städte Kataloniens. Weitere Highlights

warten mit der Erkundung Valencias, das Historie und Zukunft

faszinierend vereint, und einem Besuch der blühenden

Provinzhauptstadt Alicante.

Eine Kreuzfahrt der anderen, aber ebenso luxuriösen Art

erwartet Sie an Bord des 5-Sterne-Expeditionsschiffs

HANSEATIC NATURE – das Sie nur wenige Wochen nach

seiner Jungfernfahrt erleben. Entdecken Sie die Schönheit

der Arktis auf einer von unvergesslichen Naturmomenten

geprägten Reise über das Polarmeer nach Spitzbergen.

Mit höchster Eisklasse bahnt sich die

HANSEATIC nature unter der Mitternachtssonne den

Weg – vorbei an blau leuchtendem Eis, tiefen Fjorden

und majestätischen Bergen. Dabei sorgt ihr innovatives

Design dafür, dass Sie der Natur ganz nah sind: Ausfahrbare

gläserne Balkone auf dem Sonnendeck und große

Panoramafenster erlauben einen faszinierenden Blick auf

den Lebensraum von Eisbären, Polarfüchsen, Walen oder

Robben. Wann immer sich solche Begegnungen ergeben,

dreht die Crew für die Beobachtung bei. Noch intensiver

gehen Sie bei den Zodiac-Anlandungen auf Tuchfühlung

mit dieser Ursprünglichkeit – wenn Sie, begleitet von

Experten, das Kalben von Gletschern aus sicherer Distanz

verfolgen. Freuen Sie sich auf die Schönheit des

Polarmeeres und auf das Miteinander aus grenzenloser

Weite und persönlichem Freiraum.

SEA CLOUD II

Mai 2019

HANSEATIC NATURE

Juli 2019

INFORMATIONEN UND

BUCHUNG

Jaguar Owners Club

Service Center

jaguar-owners-club.de

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T 0800 2422000

(gebührenfrei)

F 0800 4767000

(gebührenfrei)

THE JAGUAR 89


JAGUAR OWNERS CLUB

TRÄUME AUS

1001 NACHT

DIE HIGHLIGHTS VON

ABU DHABI UND DUBAI WARTEN

Ehrwürdige Tradition trifft fortschrittlichen Luxus. Alte

Paläste erheben sich neben futuristischen Prachtbauten.

Unendliche Wüstenlandschaften enden an traumhaften

Stränden mit dem kristallklaren Wasser des Arabischen

Golfs. Es sind gerade auch die auf einzigartige Weise

miteinander vereinten Gegensätze, die die magische Anziehungskraft

unserer Reiseziele ABU DHABI UND DUBAI

ausmachen. Dass Sie dabei eine Vielzahl außergewöhnlicher

und unvergesslicher Erlebnisse erwartet, versteht sich

dank des individuell zusammengestellten Programms des

Jaguar Owners Club von selbst.

90 THE JAGUAR


JAGUAR OWNERS CLUB

Zu den absoluten Superlativen der an Superlativen ohnehin

reichen Region zählt auch der im Jahr 2017 eröffnete Louvre

Abu Dhabi, dessen Architektur ebenso beeindruckend ist

wie seine umfangreiche Kunstsammlung: Wie ein Raumschiff

aus einer entfernten Galaxie liegt das architektonische

Meisterwerk von Stararchitekt Jean Nouvel auf Abu

Dhabis Kulturinsel Saadiyat – und beherbergt in mehr als

20 Galerien Kunstwerke und Artefakte von der Antike bis

zur Moderne sowie zusätzlich stattfindende Wechselausstellungen.

Wandeln Sie mit uns unter dem atemberaubenden

Kuppeldach durch die Promenadengänge und lassen

Sie sich vom „Lichtregen“ verzaubern. Wird im Museum

der Kunst gehuldigt, erschallt von den Minaretten der

Sheikh-Zayed-Moschee der Ruf zum Gebet. Das monumentale

Bauwerk zählt zu den größten und schönsten

Moscheen weltweit und lässt mit seinem Anblick den Zauber

orientalischer Märchen wahr werden. Wähnt man sich

hier im spirituellen Sinne dem Himmel ein ganzes Stück näher,

gelingt das – im baulichen Sinne – beim Besuch eines

anderen Wahrzeichens: Die Aussicht vom höchsten Gebäude

der Welt, dem 828 Meter hohen Burj Khalifa, sorgt für

Eindrücke, die man zeit seines Lebens wohl nicht mehr

vergisst. Überhaupt lässt Dubais Skyline die der meisten

Großstädte rund um den Globus erblassen, wozu auch das

weltbekannte 7-Sterne-Hotel Burj Al Arab mit seiner charakteristischen

Form beiträgt, das wir im Rahmen eines Mittagessens

besuchen. Nicht minder faszinierend präsentiert

sich der alte Teil der Metropole mit seinen historischen

Windtürmen, engen Gassen und Souks – bevor es dann

hinaus in die Wüste geht. In der Schönheit und Stille der

unendlichen Dünenlandschaft erfüllt sich für Sie ein Traum

von exklusiver Abgeschiedenheit: Im Al Maha Desert Resort

& Spa empfängt Sie das luxuriöse Ambiente Ihrer großzügigen

Beduinensuiten mit eigenem Pool und überdachtem

Sonnendeck. Freuen Sie sich auf die Begegnung mit Falken,

Oryx-Antilopen und auf einen atemberaubenden Sonnenuntergang,

wie Sie ihn nur hier, mitten in der Wüste, erleben

können. Zurück in Abu Dhabi, erwartet uns ein weiteres

Hotel der Extraklasse: Das St. Regis Abu Dhabi befindet

sich in einem der Zwillingstürme der Nation Towers mit

traumhaften Ausblicken auf den Arabischen Golf und die

Skyline. Genießen Sie Annehmlichkeiten wie den hoteleigenen

Beach Club mit großem Swimmingpool und breitem

Strand – und lassen Sie sich von diesem unvergleichlichen

Flair vielleicht sogar zu einer Verlängerung Ihres Aufenthaltes

verführen!

ABU DHABI UND DUBAI

April 2019

INFORMATIONEN UND

BUCHUNG

Jaguar Owners Club

Service Center

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kontakt@jaguar-owners-club.de

T 0800 2422000

(gebührenfrei)

F 0800 4767000

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SEGELKREUZFAHRT SEA CLOUD II

ELBPHILHARMONIE

PIEMONT

JAGUAR­OWNERS­CLUB.DE

RÜCKBLICK

BREGENZER FESTSPIELE

IAA


ESSAY

DAS HÄSSLICHE

ENTLEIN IST PASSÉ

DIE SCHÖNHEIT GRÜNER TECHNOLOGIE

TEXT: Olivia Solon

ILLUSTRATION: Mario Wagner

Wir alle kennen das Problem, dass wir mit dem

Kauf „grünerer“ Produkte zwar zur Rettung des

Planeten beitragen, dafür jedoch Einschränkungen

in Benutzerfreundlichkeit und Design

hinnehmen müssen. Unansehnliche Sonnenkollektoren,

un förmige Elektroautos, klobige Leuchtstofflampen waren noch

bis vor kurzem die Art von Selbstzüchtigung, die man sich

aufzuerlegen hatte, wollte man der Umwelt Gutes tun – ähnlich

wie beim Veganismus, ehe dieser in „pflanzliche Ernährung“

umgetauft und von Popstars wie Beyoncé propagiert wurde.

Doch in den letzten zehn Jahren haben sich die grünen

Technologien in einen schönen Schwan verwandelt. Inzwischen

arbeiten die Designer und Schöpfer mit ebenso großer Sorgfalt

an der Form ihrer Produkte wie an deren Funktion. Es mag

eitel erscheinen, derart viel Wert auf Ästhetik zu legen, aber

die Massen werden ihr Verhalten nicht ändern, wenn sie dafür

auf Komfort verzichten oder sich hässliche Geräte ins Haus

stellen müssen.

Ein gutes Beispiel: das Thermostat. Früher ein unattraktiver

hellbrauner Kasten mit kalter Digitalanzeige, heute dank

smarter Produkte wie Nest ein leuchtendes Gestirn, das Sie

per Smartphone steuern können. Es sieht nicht nur schöner

aus, es kann auch mehr. So lernt es aus Ihrem Verhalten im

Haus, wie es Ihre Heizkostenrechnung senken kann.

Ähnliche Entwicklungen lassen sich im ganzen Haus beobachten:

die skulpturalen Formen der Energiesparlampen

von Plumen, die Sie im Gegensatz zu den rein funktionalen

früheren Modellen mit ihren Zacken und Spiralen nicht mehr

schamhaft unterm Lampenschirm verbergen müssen. Die

Solarziegel auf dem Dach sehen heute aus wie Schiefer oder

Asphalt, sodass Sie Ihre Stromrechnung senken können, ohne

Ihre Architektur verschandeln zu müssen.

Elektroautos wiederum haben sich vom verklärten Golfmobil

in heiße Straßenwagen verwandelt, die selbst eingefleischte

Autofreaks in Verzückung versetzen. Sehen Sie sich nur den

I-PACE* von Jaguar an, ein vollelektrischer Performance-SUV,

der Sie in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h* bringt.

Wer lieber auf zwei Rädern unterwegs ist, darf sich auf die

2018 auf den Markt kommende Vespa Elettrica freuen, ausgestattet

mit den Retrolinien des italienischen Kultmofas und

einem geräuschlosen vollelektrischen Motor, mit dem Sie

vollgeladen 100 Kilometer weit fahren können. Perfekt für den

Mod von heute, der nicht mehr nur Wert auf Stil legt, sondern

auch ein grünes Gewissen hat.

Doch all diese schicken Maschinen sind nichts wert,

wenn wir nicht unsere Nahrungsproduktion in den Griff bekommen.

Den größten Anteil am Klimawandel weltweit hat

die Landwirtschaft, sie ist für ein Viertel aller Treibhausgasemissionen

verantwortlich. Angesichts der zunehmenden

Verstädterung wäre es sinnvoll, Nahrungsmittel vor Ort in vertikaler

Landwirtschaft zu produzieren. In hochtechnisierten

Gebäuden können Pflanzen ohne Sonnenlicht, Erde oder

Pestizide in einer präzise regulierten Umgebung umweltschonend

gezüchtet werden.

Besonders brilliert grüne Technologie aber dort, wo sie

Prozessen, derer wir ungern ansichtig werden, ein schönes

neues Gewand gibt. Beispielsweise entsteht gerade im Zentrum

von Kopenhagen unter Leitung des Architekten Bjarke

Ingels ein Müllheizwerk mit einer 600 Meter langen Skipiste

auf dem Dach – womit Ingels die Chancen der Dänen bei den

nächsten olympischen Winterspielen erhöhen möchte.

In Großbritannien wurde ein makaberer Vorgang durch

grüne Technologie aufgewertet: Mit der von einem Krematorium

in Worcestershire produzierten Hitze, die sonst einfach

in den Himmel gepustet wird, kann nun ein nahegelegenes

Schwimmbecken beheizt werden.

Aber das vielleicht schönste Beispiel für die kreative Aneignung

grüner Technologien liefert ein Mann, der ein Gerät

erfunden hat, um Hundehaufen in Brennstoff für Straßenlaternen

umzuwandeln. Ein wahrhaft helles Kerlchen!

*OFFIZIELLER KRAFTSTOFFVERBRAUCH FÜR DEN I-PACE in l/100 km: 0,0; CO2-Emission g/km: 0.

Offizielle EU-Testergebnisse. Nur zu Vergleichszwecken. Der tatsächliche Verbrauch kann davon

abweichen. Reichweite: 480 km. Die Messung der Reichweite erfolgte mit einem Serienfahrzeug auf

einer standardisierten Strecke. Die Reichweite ist abhängig vom Zustand des Fahrzeugs und der

Batterie, der tatsächlichen Route, der Umgebung und dem Fahrstil.

94 THE JAGUAR


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