_flip_joker_2018-12

ArtMediaVerlag2013

Dezember 2018

29. Jahrgang

Auf dem Landweg nach New York

Im Gespräch: Anne Knödler, Künstlerkollektiv Leavinghomefunktion

INHALT

THEATER_____________________ 6

Theater Freiburg: „Die kleine Meerjungfrau“

VISION 2025________________ 10

Studien rund ums Siegesdenkmal

KUNST_____________________ 14

„Wilhelm Busch“ im Museum LA8

KULTOUR___________________ 16

Das Verlangen nach „Ekstase“

NACHHALTIG________________ 19

Handwerker-Netzwerk Freiburger Partner

WEIHNACHTLICH____________ 21

Weihnachten mit Herz

WINTERLICH_________________ 34

FIS Skisprung Weltcup in Titisee-Neustadt

GESUNDHEIT________________ 32

Neues Ärztehaus in Freiburg

MUSIK______________________ 38

Mozart im Freiburger Münster

VERANSTALTUNGEN_________ 43

Welt-AIDS-Tag

Aus

Buchhandlung LUDWIG

Berholdstraße 23

79098 Freiburg

Liebe zum

Im ständigen Kampf gegen

Wetter, sibirische Tigermücken

und russische Technik fuhr das

fünfköpfige Künstlerkollektiv

Leavinghomefunktion mit alten

Ural-Motorrädern auf dem

Landweg nach New York. Sie

hatten zahllose Pannen, meisterten

unbefahrbare Straßen

und trieben im Fernen Osten

auf einem mächtigen Fluss dem

Arktischen Ozean entgegen.

Auf dem 16. Mundologia-Festival

im Konzerthaus Freiburg, 8.

Februar 2019 (16.30 Uhr) und

9. Februar (16 Uhr), berichten

sie live von ihrer zweieinhalb

Jahre dauernden Abenteuerreise.

Im Interview erzählt

Anne Knödler von den Herausforderungen

unterwegs. Mit ihr

sprach Janine Böhm.

Kultur Joker: Ihr habt an verschiedenen

Kunsthochschulen studiert.

Wo habt Ihr Euch kennen gelernt?

Anne Knödler: Elisabeth, Johannes

und ich haben in Halle an

kompetente Beratung

tolle Literatur

Sach- und Fachbücher

Buch.

Schwanhäuser

ist Ludwig.

Lottoannahmestelle

und Tabakwaren

Tel.: 0761 2111830

Fax: 0761 2111833

www.buchhandlung-ludwig.de

der Saale Bildhauerei studiert,

Kaupo an der Estonian Academy

Of Arts in Tallinn. Er hat ein Auslandssemester

in Halle gemacht,

wo wir ihn kennen gelernt haben.

Und Efy hat Bildende Künste an

der Notthingham Trent University

in Großbritannien studiert. Efy

sind wir in Rotterdam in einer

Künstleresidenz zum ersten Mal

begegnet. Wir haben ihr erzählt,

dass wir ein Projekt vorhaben

und Richtung Osten fahren. Sie

war zu dem Zeitpunkt seit sechs

Jahren nicht zuhause gewesen,

wollte bis in die Türkei mitreisen

und von da aus weiter in ihre Heimat

Zypern. Sie ist aus dem Beiwagen

jedoch nie ausgestiegen.

Kultur Joker: Wie hat sich die

Idee, über den Osten nach New

York zu reisen, entwickelt?

Anne Knödler: Die fundamentale

Idee war, die Mauern der

Kunsthochschule und die extreme

Blase, in der wir lebten,

zu verlassen. Wir wollten Infos

nicht mehr nur aus den Medien

bekommen, sondern die Welt

mit eigenen Augen sehen. Für

den Weg nach Osten haben wir

uns entschieden, weil es die

längste Landmasse ist, die man

durchqueren kann. Auch hat

die Schwester von Johannes

in Kanada gelebt. Er wollte sie

besuchen, jedoch nicht fliegen.

Wir haben verschiedene Ideen

durchgespielt und dann ein Projekt

daraus gemacht.

Kultur Joker: Warum habt Ihr

Euch für die Ural-Motorräder

als Transportmittel entschieden?

Anne Knödler: Wir besaßen damals

alle keinen Motorradführerschein,

den haben wir erst kurz

vor der Abreise gemacht. Wir hatten

auch noch nie ein Motorrad

oder ein Auto repariert, vielleicht

Kühlflüssigkeit nachgefüllt, das

war es dann aber schon. Elisabeth

und Johannes fuhren jedoch mal

mit dem Moped Richtung Indien,

dadurch hatte sich ein Motorrad

affiner Bekanntenkreis entwickelt.

Die hatten uns empfohlen,

mit der Ural zu fahren, weil man

die sehr gut reparieren könne. Die

Ural seien zudem unheimliche

Magnete und Sympathieträger.

Kultur Joker: Wie seid Ihr auf

den Namen Leavinghomefunktion

gekommen?

Anne Knödler: Das ist eine

Funktion aus der Autoindustrie,

die den Fahrer sicher vom Haus

zum Auto führen will, indem

beim Öffnen des Fahrzeugs mit

der Fernbedienung auch das

Standlicht aktiviert wird. Wir haben

das wortwörtlich genommen:

Das Zuhause und damit die Komfortzone

verlassen.

Kultur Joker: Wo habt Ihr unterwegs

geschlafen?

Anne Knödler: Wir wollten relativ

unabhängig sein und hatten

deshalb ein Tarp mitgenommen,

eine sehr robuste Zeltplane ohne

Wände. Wir wollten keine Zelte,

weil wir unter einem Dach schlafen

und eine Grüppchenbildung

vermeiden wollten. Unser Tarp

hat 25 Quadratmeter Fläche.

Wir hatten Folie und Schaffelle

als Unterlage dabei. Natürlich

auch Moskitonetze, die sind in

Russland unentbehrlich. Die fehlenden

Wände machen das Tarp

sehr kommunikationsfreundlich.

Man kann sich einfach dazusetzen,

ohne in ein Zelt hineinkriechen

zu müssen.

Kultur Joker: Und Euch war immer

ausreichend warm?

Anne Knödler: Dafür sorgten

Polarschlafsäcke und Thermo-

Unterwäsche. Wir sind auch nie

im Winter gefahren, sondern haben

uns in der Zeit niedergelassen

und Wintercamps eingerichtet.

Das erste haben wir nach 5000

Kilometern in Georgien aufgeschlagen,

das zweite in Kanada.

Bei minus 40, minus 50 Grad in

Russland mit der Ural unterwegs

zu sein, wäre fahrlässig gewesen

und keine Option für uns.

Kultur Joker: Ihr ward zweieinhalb

Jahre unterwegs. Eine lange Zeit.

Anne Knödler: Die verging so

schnell. Wir sind alle keine Heimweh-Typen.

Und da wir uns schon

länger kannten, waren wir uns

Fortsetzung des

Interviews auf

Seite 30

Kultur Joker

Tel.: 0761 / 72 0 72

www.kulturjoker.de


• INFO-ABEND | DO., 17. JANUAR 2019

Um 19 Uhr | Für interessierte Eltern

• TAG DER OFFENEN TÜR | SA., 19. JANUAR 2019

Von 10 -13 Uhr | Für alle Interessierten

www.ems-freiburg.de

Merzhauser Straße 136

Freiburg

DEZEMBER

FREIBURG

Theater Freiburg, Großes Haus +49.(0)761.201283

„Factory“ / Schauspiel: 1. - 20 Uhr PREMIERE! 5./12./22. - 20 Uhr,

16./25. - 19 Uhr.

„Die kleine Meerjungfrau“ / Kinderstück: 1. - 18 Uhr, 2./ 3./4. /5./6./

9./13./17./19./22./29. - 11 Uhr, 3./4. /5./10./11./12./14./18./20. -

9.30 Uhr, 11./12./14./18./20. - 11.30 Uhr, 26./30. - 14 Uhr, 26./30.

- 17 Uhr.

„Das Nibelungenlied“ / Schauspiel: 6./18./29. - 19 Uhr.

„Eugen Onegin“ / Musiktheater: 7. - 19.30 Uhr, 16. - 18 Uhr.

„Ein Sommernachtstraum“ / Schauspiel: 15. - 19.30 Uhr.

„La Bohème“ / Musiktheater: 14. - 19.30 Uhr, 15. - 18 Uhr.

„Die Fledermaus“ / Musiktheater: 12./20./28. - 19.30 Uhr, 31. - 18

Uhr.

Theater Freiburg, Kleines Haus +49.(0)761.2012853

„Le sacre du printemps“ / Tanz: 2. - 19 Uhr, 15. - 18 Uhr, 20. - 20

Uhr.

„Der goldne Topf“ / Schauspiel: 4./13./29. - 20 Uhr.

„Accusations“ / Tanz: 7. - 20 Uhr PREMIERE! 8. - 20 Uhr.

„Wir sind die Guten“ / Schauspiel: 14./21. - 20 Uhr.

„Wunderland“ / Musiktheater: 27. - 19 Uhr.

„Girls & Boys“ / Schauspiel: 9./23. - 19 Uhr.

Wallgrabentheater +49.(0)761.2012853

„Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner“ / Satire: 1. - 20 Uhr PREMIE-

RE! 4./5./7./8./11./12./14./15./18./19./20./21./22./25./26./28./

29. - 20 Uhr, 16./30. - 17 Uhr.

Johanneskirche Freiburg

Silvesterkonzert

ab 22 Uhr

Trompete und Orgel

31. Dezember 2018

(30. Dezember 20.30 Uhr)

Werke Trompete und Orgel:

Jean-Joseph Mouret, Heinrich Stölzel, Johann

Ludwig Krebs, Jean-Baptiste Loeillet

Werke Trompete: Toru Takemitsu

Werke Orgel: Diederik Buxtehude, Félix Alexandre

Guilmant, Vincenzo Petrali , Louis Vierne u.a.

Wim Van Hasselt (Amsterdam), Trompete

Bernhard Marx, Orgel

Karten:

BZ, Karten-Service

und www.reservix.de

Eintritt: am 31.12.

20,- € (ermäßigt17,- €)

Eintritt: am 30.12.

18,- € (ermäßigt15,- €)

natuR ally 7

Weitere i nfos Unter:

WWW.baden-baden-events.de

do / 20. dez 2018 / 20 Uhr

Bénazetsaal

Russian CiRCu s

on iCe „a liC e im

WundeR land on iCe “

fr / 4. Jan 2019 / 19 Uhr

Bénazetsaal

alfons „das geheimnis

meineR sC hönheit“

do / 24. Jan 2019 / 20 Uhr

Bénazetsaal

klaus hoffmann

„aquamaR in“

do / 7. feb 2019 / 20 Uhr

runder s aal

BASEL

Theater Basel, Große Bühne +41.(0)61.2951133

„Lucia di Lammermoor“ / Oper: 1./15./29. - 19.30 Uhr, 9. - 18.30 Uhr.

„John Gabriel Borkmann“ / Schauspiel: 2. - 18.30 Uhr.

„Carmen“ / Ballett: 8./20. - 19.30 Uhr, 30. - 18.30 Uhr.

„Ein Käfig voller Narren“ / Musical: 14. - 19.30 Uhr PREMIERE!

21./27./31. - 19.30 Uhr.

„König Arthur“ / Semi-Oper: 17. - 19.30 Uhr, 23./26. - 18.30 Uhr.

„Der Nussknacker / Ballett: 19./22. - 19.30 Uhr, 22. - 15 Uhr.

„Tewje“ / Ballett: 17. - 19.30 Uhr, 23./26. - 18.30 Uhr.

Theater Basel, Schauspielhaus +41.(0)61.2951133

„Tartuffe oder das Schwein der Weisen“ / Komödie: 3./7./28. - 19.30

Uhr.

„Othello X“ / Schauspiel: 5./22. - 19.30 Uhr, 16. - 18.30 Uhr.

„Das Versprechen“ / Schauspiel: 6./13./21. - 19.30 Uhr, 23. - 16 Uhr,

31. - 20 Uhr.

„Das Ende von Eddy“ / Schauspiel: 11. - 19.30 Uhr.

„Der Messias“ / Weihnachtsfarce: 15. - 19.30 Uhr.

„Romulus der Große“ / Schauspiel: 17./29. - 19.30 Uhr.

„Der Mensch erscheint im Holozän“ / Schauspiel: 27. - 19.30 Uhr.

STRASBOURG

Opéra national du Rhin +33.(0)825.841484

„Barkout oder ein Hund an der Macht“ / Oper: 7. - 20 Uhr PREMIERE!

9./23. - 15 Uhr, 11./13./17./19. - 20 Uhr.

COLMAR

Théâtre municipal, +33.(0)389.337801

„Gold!“ / Musiktheater: 19. - 14.30 Uhr PREMIERE! 21. - 19 Uhr.

2 KULTUR JOKER


THEATER KULTUR JOKER 3

Bastelstube der Idealisten

Das Theater R.A.B. gibt in Kooperation mit dem Theaterkollektiv RaumZeit der Utopie vierer Künstler einen Raum

Im Jenseits sind wir sicher. Die

verstorbenen Künstler Oskar

Schlemmer (Jonas Schütte), Else

Lasker-Schüler (Nic* Reitzenstein),

Ernst Toller (Len Shirts)

und Sophie Taeuber-Arp (Franziska

Braegger) finden sich an

einem fremden Ort wieder, den

man einfachheitshalber Café Jenseits

nennen kann. Tatsächlich

gibt es dort Kaffee und ein freies

Ambiente, die Künstler können

sich ungestört austoben. Tatsächlich

halten die sich als echte

avantgardistische Visionäre nicht

lange mit den sonderbaren Umständen

ihres Zusammentreffens

auf, sondern spielen gleich voll

auf, gestalten das Jenseits zum

Möglichkeitsraum ihrer Ideen.

Unter der Regie von Susanne

Rieben (Textdramaturgie: Jenny

Warnecke) bringt das Theater

R.A.B. in Kooperation mit dem

Theaterkollektiv RaumZeit ein

ideenlustiges Kabinettstückchen

auf die kleine Experimentalbühne

des E-Werks. Den wilden

Künstlerfiguren gemäß ist das

meist absurd, selten kohärent

und vor allem für Nichtkenner

der avantgardistischen Manifeste

eine echte Herausforderung.

Nic* Reitzenstein, Jonas Schütte, Franziska Braegger, Len Shirts

Aber das muss nicht schlecht

sein, wenn es nur zum Nachdenken

anregt. Denn feste Antworten

suchen alle vier Künstler,

erhalten sie aber nicht, denn die

Welt lässt sich nun mal schwer

auf eine Formel bringen, vor

allem nicht vom Jenseits aus. In

ihrem virtuosen Scheitern werden

die Charaktere der Künstler

aber greifbar. Oskar Schlemmer

ist als angespannter Grübler

stets sprunghaft unterwegs, füllt

Emotionen in Tassen. Else Laskar-Schüler

wird auch mal zur

Rapperin und probt die scheinbar

Foto: Jennifer Rohrbacher

festen Geschlechtergrenzen mit

ihrem Alter Ego, dem Prinzen

von Theben. Ernst Toller ist der

ernste Gesellschaftsrevolutionär

und guckt meist erfolglos

durch ein imaginäres Fenster

zum Publikum. Sophie Taeuber-Arp

verpuppt sich wie eine

dadaistische Skulptur und lässt

deutlich werden, dass radikale

weibliche Kunst auch damals

möglich war. Und ja, um Möglichkeiten

geht es immer wieder.

Die transformierbare Bühne des

Jenseits hat Raum für geometrische

Skulpturen, die Masken

des Theater R.A.B. (Len Shirts)

geben den Künstlern einen Kokon

zur Verpuppung und die

skurrilen Soundcollagen von Ro

Kuijpers schaffen ein surreales

Grundrauschen, das jede groteske

Figurenkonstellation sinnvoll

erscheinen lässt. Damit ein solches

Stück unter den schweren

Monologen und Dialogen seiner

Protagonisten nicht erlahmt,

braucht es Dynamik und die geben

vor allem die Schauspieler.

In widerspenstigen Posen und

ständiger Bewegung räumen sie

selbstständig die Bühne um, lachen

und verzweifeln, wobei das

Stück seine schwirrende Leichtigkeit

nie verliert. Und so gibt es

der Avantgarde das zurück, was

sie unter Hetze und Verfolgung

zur Zeit des Nationalsozialismus

schließlich verloren geben musste:

Freiräume. Durchweg löblich.

Fabian Lutz

„Größer machen uns die Tränen“

Die Herbstfestspiele Baden-Baden eröffnen mit einer konzertanten

Version von „Hoffmanns Erzählungen“

Letztes Jahr eröffnete eine

musikalisch und szenisch begeisternde

„La Bohème“ die Herbstfestspiele

Baden-Baden. Diese

Mal startet man die Festwoche

mit einer konzertanten Version

von Jacques Offenbachs unvollendet

gebliebener Oper „Hoffmanns

Erzählungen“, die aber

doch in der dramaturgischen

Einrichtung von Romain Gilbert

einige szenische Akzente bereithielt.

Beispielsweise ist Olympia

nicht die seelenlose Puppe, sondern

in der Interpretation von

Olga Peretyatko eine durchaus

selbstbewusste junge, kokette

Dame, die sich gegenüber ihrem

Erfinder Spalanzani (schön verrückt

mit Albert-Einstein-Frisur

und wendigem Tenor: Christophe

Mortagne) emanzipiert und

mit Hoffmann gemeinsam türmt.

Dass Charles Castronovo dabei

immer in den Klavierauszug

schaut, entfaltet unfreiwillige

Komik. Aber man ist ja ohnehin

nur wegen der Musik nach Baden-Baden

gekommen. Und die

kann sich wahrlich hören lassen.

Dirigent Mark Minkowski hat

nach den neuesten Quellen eine

fast strichlose Fassung erstellt,

die viele Besonderheiten enthält

wie das Ersetzen der bekannten,

allerdings nicht von Jacques Offenbach

stammenden Spiegelarie

im 4. Akt durch Dapertuttos

Chanson „Répands tes feux dans

l’air“. Minkowski erzielt mit seinem

Originalklang-Ensemble

Les Musiciens du Louvre im

ausverkauften Festspielhaus

Baden-Baden bei der über vierstündigen

Aufführung (inkl.

zwei Pausen) große Durchsichtigkeit.

Besonders die Streicher

zaubern einen hell timbrierten,

schwebenden Ton, der gerade die

lyrischen Passagen intim werden

lässt. Nur die Holzbläser fallen

mit Intonationstrübungen und

einigen verwackelten Einsätzen

deutlich ab. Vor allem gibt

Minkowski dem großartigen

Solistenensemble Raum, sich zu

entfalten. Olga Peretyatko zeigt

in den Frauenpartien durchaus

unterschiedliche Gesichter.

Die Koloraturen als Olympia

zelebriert sie mit kühler Vokalartistik.

Antonia schenkt sie

nicht nur in der Romanze „Elle

a fui, la tourterelle“ dunklere

Farben und höchste Legatokultur.

Und als Kurtisane Guilietta

im Venedig-Akt wird ihr Sopran

noch eine Spur sinnlicher.

Charles Castronovo beglückt als

Hoffmann mit unangestrengter

Höhe, zartem Tenorschmelz und

vor allem auch hervorragender

Konstitution. Die mörderische

Partie teilt er sich hervorragend

ein, so dass er auch noch im 5.

Akt die Spitzentöne veredeln

kann. Vielleicht fehlt Luca Pisaroni

als vierfacher Bösewicht

die Schwärze in der Tiefe. Aber

der italienische Bassbariton

(Lindorf/Coppélius/Doktor

Mirakel/Dapertutto) überzeugt

mit kantabler Stimmführung

und perfektem Timing: mehr

Gentleman als Grobian. Aude

Extrémo ist mit ihrem herrlich

runden, in der Tiefe satten Mezzosopran

eine außerordentliche

Muse. Der kraftvolle, geerdete

Bass von Jean-Vincent Blot

(Krespel/Lutter) und der auch

darstellerisch starke Spieltenor

Mathias Vidal (Andrès/Cochenille/Franz/Pitichinaccio)

setzen

weitere Akzente. Ganz am

Ende stehen die Solisten in einer

Reihe und singen mit dem hervorragenden

Philharmonia Chor

Wien die Apotheose „Die Liebe

macht uns groß, noch größer

machen uns die Tränen.“

Georg Rudiger

Wir trauern um unseren langjährigen Mitarbeiter

Christian Oehms

* 27.02.1961 + 08.11.2018

Von Herzen danken wir Chris

für 30 Jahre gelebte Freundschaft!

Wir werden Dich vermissen

und wünschen Dir eine gute letzte Reise!

Das Kultur Joker-Team


4 KULTUR JOKER THEATER

Einblick in die Abgründe einer Beziehung

Der Klassiker „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ im Theater Harrys Depot

Warum heute noch Edward

Albees 1962 in New York

uraufgeführtes Ehe-Drama

„Wer hat Angst vor Virginia

Woolf?“ auf die Bühne bringen?

Das kann man sich schon

fragen: Nicht nur ist Mike Nichols’

vielfach ausgezeichnete

Verfilmung mit Elizabeth Taylor

und Richard Burton eine

Steilvorlage, auch die Gesellschaft

samt Geschlechterrollen

und Abhängigkeitsverhältnissen

haben sich seitdem stark

verändert. Beziehungskriege

gibt es natürlich immer noch,

auch im Theater. Einer der

berühmtesten ist sicher dieser

Dreiakter.

Nun ist Regisseurin Barbara

Zimmermann vom Ensemble

„Harry hol schon mal

den Wagen“ bekannterweise

Klassiker-affin, sie bleibt gerne

nah am Text, starke Modernisierungen

oder Neuinterpretationen

sind ihre Sache nicht.

Und so bekommt man in ihrem

kleinen Theater in der Spechtpassage

derzeit auch den

Klassiker quasi pur zu sehen:

Quicklebendig, dynamisch und

beeindruckend gut gespielt.

Dabei wachsen Dominik Berberich

(Georg), Juliane Flurer

(Martha), Simon Matt (Nick)

und Mia Lüscher (Süße) über

sich hinaus: sie zeigen markante,

facettenreiche Figuren,

Dominik Berberich, Juliane Flurer (hinten), Mia Lüscher und Simon Matt (vorne)

bisweilen etwas zu hochtourig,

immer aber mit ungeheurer

Präsenz und Vitalität.

Die Bühne hat Kammerspielcharakter:

Ein schlichtes

Sofa, eine Bar im Globus,

zwei schwarze Paravants –

mehr braucht es nicht. Aus

dem Off dröhnt ein Gong und

bedrohlicher Stimmungssound

(Ephraim Wegner), dann treten

Georg und Martha wie Kämpfer

in den Spot. Sie: Alkoholisiert,

aufgekratzt und angriffslustig.

Er: Müde und sichtlich

abgegessen. Schließlich ist es 2

Uhr in der Nacht, man kommt

gerade von der Institutsfeier

zurück und Martha hat ohne

sein Wissen noch späte Gäste

eingeladen, weil „Papa hat gesagt,

wir sollen nett zu ihnen

sein“ – Papa ist Direktor der

Universität, ein Gott, in dessen

Augen Schwiegersohn Georg

als Geschichtsprofessor als

formatloser Versager gilt.

Schlappschwanz und Langweiler

nennt auch Martha

ihn – und das nur, um ihren

Mann wie eine streitlustige

Katze aus der Reserve zu triezen.

Unverhohlener Frust und

Überdruss bricht aus – es ist

ein ritualisiertes Scharmützel

mit viel Alkohol, in das nun

Aufsteiger Nick und sein naives

Frauchen platzen, ihre

Begrüßung schön synchron als

Zwillingswesen sprechend. Sie

werden in dieser Kampfarena

erst zum unfreiwilligen Publikum,

dann selbst zum Opfer.

Denn ebenbürtige Gegner, das

sind nur Georg und Martha.

Warum die Gäste trotzdem

zwei furchtbare Stunden lang

bleiben und sich immer neue

Manipulationen, Verletzungen

und Grausamkeiten in dieser

emotionalen Hölle antun? Es

ist eine Mischung aus Voyeurismus

und Bedürfnis zum eigenen

Seelen-Striptease. Denn

kaputt sind im Grunde alle vier

Figuren, alle bewegen sich zwischen

Wahrheit und Lüge, Eitelkeit

und Selbstverachtung.

Hat die erste Hälfte vor der

Pause dank pointierten Ping-

Pong-Dialogen und expressiver

Körpersprache noch viele

parodistische und gar lustige

Momente, so bleibt einem das

Lachen nach und nach im Halse

stecken. Abgründe, Bloßstellung,

Hass und Zerfleischung

finden immer neue zynische

Spielarten, längst gibt es kein

Tabu und keinen Skrupel mehr.

Eine Horrornacht, die mehr und

mehr eskaliert; ein Sittengemälde

und Psychogramm, das zeigt,

wie dünn die zivilisatorische Firnis

ist. Erst Krieg mit allen Mitteln,

dann großes Drama, dann

Katharsis – das ist auch für das

Publikum stellenweise schwer

zu ertragen. Großer Applaus.

Weitere Termine: 7./8./13./

15.12., 12./17./19./24./26./31. Januar,

sowie 2./8./9. Februar, jew.

20 Uhr,

Theater Harrys Depot, Spechtpassage,

Freiburg.

Marion Klötzer

Kreative Köpfe Magdalena Schweizer, neu in der Kinderkultur im Vorderhaus

VERANSTALTUNGSPROGAMM Dezember 2018

8.-9.12.: Tänze zum Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach:

Meditativer Tanz mit Friederike u. Eike Dantona

3.-7.12.: Freies Malen und Zeichnen. Thema: Solitäre Formen mit Birgid Lord

14.12.: Die 12 Heiligen Nächte der Weihnachtszeit - Vortrag von Hanna Maria Ludwig

15.-16.12.: Ludwig van Beethoven, der entfesselte Prometheus – mit Markus Schneider

16.12.: Klassische Gitarrenmusik zum Advent. Studenten der Gitarrenklasse der

Musikhochschule unter der Leitung von Beata Bedkowska-Huang (Eintritt frei)

27.12.-1.1.: Silvestertanzen: Tänze aus Griechenland und Internat. Folklore

mit Theodissos Diskos (Griechenland) und Linda und Klaus Tsardakas-Grimm

ab 4.1.: Smartphone und Tablet für Neulinge – (3 x freitags vormittags) mit Sigi Suhr

4.-6.1.: Tanzend in ein neues Jahr – mit Lilian Boss und Elke Pfründer

Im Waldhof 16

79117 Freiburg-Littenweiler

Info und Anmeldung:

www.waldhof-freiburg.de

Ich bin 1987 in einem kleinen

1000-Seelendorf namens Simmersfeld

im Nordschwarzwald

aufgewachsen, wo ich von

klein auf mit Soziokultur eng

verbunden war. Mit der Kulturwerkstatt

in Simmersfeld sah

ich regelmäßig Kindertheaterstücke,

spielte selbst als Kind

beim Simmersfelder Sommertheater

mit und gründete als

Teenagerin mit FreundInnen

zusammen eine Gruppe, die

Konzerte für Jugendliche organisierte

Jonglage-Aufführungen

bestritt und Kinderzirkusfreizeiten

anbot. 2009 organisierten

wir dann erstmals

das Action, Mond und Sterne-

Festival (kurz AMS), das mittlerweile

in St. Georgen (Südschwarzwald)

stattfindet und

eines der größten politischen

und soziokulturellen Festivals

im süddeutschen Raum für Jugendliche

und junge Erwachsene

darstellt.

2010 zog ich das erste Mal

nach Freiburg, wo ich Soziologie

studierte. 2016 ging ich

dann für meinen ersten Job

nach Konstanz. Dort arbeitete

ich als Bookerin im Kulturladen

und organisierte Konzerte

im Bereich Rock, Pop,

Hip Hop, Folk, Weltmusik,

uvm. Die Arbeit in Konstanz

hat mir Spaß gemacht und es

war spannend Bands einzuladen

und kennenzulernen, die

ich selbst höre und mag. Zum

Beispiel gab es tolle Momente

mit Bands wie der Antilopen

Gang, SXTN oder Zugezogen

Maskulin. Trotzdem freue ich

mich nun zurück in Freiburg zu

sein und eine Aufgabe im Vorderhaus

als Programmplanerin

im Kinder- und Jugendbereich

gefunden zu haben. Denn im

Vorderhaus und der FABRIK

insgesamt findet das statt, was

mir an der Soziokultur so gut

gefällt und warum ich mich

seit Jahren auch ehrenamtlich

in diesem Bereich engagiere.

Handwerk, Kultur, Bildung,

Ökologie und Politik gehören

hier zusammen und werden

auch zusammen gedacht.

Ich bin: gewissenhaft, aber

kreativ, ich habe klare Standpunkte

und bin trotzdem diplomatisch.

Ich bin gespannt

auf das, was im Vorderhaus

ansteht und kommen wird.

Mich inspiriert: Menschen

und ihr Zusammenleben,

Träume & Utopien, Kultur als

Spiegel & Motor der Gesellschaft,

Kultur als Sehnsucht

nach einem anderen Zustand

der Welt (Heiner Müller).

Meine Themen-Schwerpunkte:

Interkultur, Kulturelle

Bildung, Diskriminierungskritische

Kulturarbeit, Soziokultur

als die Verbindung von

Politik, Kultur und Sozialem.

Für meine Arbeit brauche

ich: Kaffee, Musik, einen PC,

Abwechslung und Spannung

genauso wie Routine und Gelassenheit.

Magdalena Schweizer

Foto: Kulturjoker

Visionen/Zukunftsprojekt:

In den nächsten Monaten

und Jahren wird es sicherlich

wichtig sein, die freie und unabhängige

Kulturszene sowie

die Kunstfreiheit gegenüber

konservativen Kräften zu

verteidigen.

In diesem Zusammenhang

will ich emanzipatorische

und humanistische Projekte

weiter vorantreiben und/oder

entwickeln.

Magdalena Schweizer Vorderhaus

- Kinderkultur in der

FABRIK +49 (0)761 5036547

https://www.vorderhaus.de/

kinderprogramm


THEATER KULTUR JOKER 5

Eine Geschichte vom Erwachsenwerden

Das Junge Theater Freiburg bringt Anno Schreiers „Wunderland“ ins Kleine Haus

Musiktheater braucht nicht viel.

Bei Anno Schreiers Songzyklus

„Wunderland“ sind es nur drei

Sänger und vier Instrumente (Akkordeon,

Klarinette, Schlagzeug,

Kontrabass), die die einzelnen Stationen,

die Alice im Wunderland

erreicht, zu kleinen Szenen gestaltet.

Lewis Carrolls berühmtes

Kinderbuch aus dem Jahr 1865

hat Komponisten wie Unsuk

Chin oder Johannes Harneit zu

groß besetzten Opern inszeniert.

Schreiers einstündiges „Wunderland“

(2013) kommt dagegen

ganz leichtfüßig daher. Wie die

Mezzosopranistin und der Bariton

in verschiedene Rollen schlüpfen,

so zieht sich der Karlsruher Komponist

für die einzelnen Szenen

auch musikalisch unterschiedliche

Kostüme an – die Nähe zur Unterhaltungsmusik

ist schon im Werkbegriff

„Songzyklus“ enthalten.

Librettist Alexander Jansen verzichtet

auf eine klare Handlung

und lässt Alices Reise eher wie ein

Traum ablaufen. Es gibt keine erklärenden

Texte – und der Zusammenhang

zwischen den Liedern

Irina Jae Eun Park in „Wunderland“

ist sehr lose. Das schafft zwar eine

große Offenheit, lässt aber auch

wenig theatralische Spannung

Foto: Laura Nickel

entstehen. Aber am Freiburger

Theater (Kleines Haus) schaffen

es Regisseur Jörg Behr und sein

Ausstatter Marc Weeger bei dieser

Produktion (Altersempfehlung: 10

+) trotzdem, zwischen Karussell

und überdimensionierter Sanduhr

eine Geschichte vom Erwachsenwerden

zu erzählen. Vor allem

aber ist es die zugängliche, immer

wieder auf starke Kontraste setzende

Musik von Anno Schreier,

die selbst schon viel Theatralisches

in sich trägt.

Die Sopranistin Irina Jae Eun

Park ist in ihrem blauen Mädchenkostüm

eine zarte Alice,

die mit einer sehr beweglichen

Stimme und klarer Diktion die

Titelfigur zum Leben erweckt.

Julienne Mbodjé und John Carpenter

reichern dieses Wunderland

mit skurrilen Gestalten an.

Beide tragen Catsuits mit Karomuster,

die als Grundausstattung

der Figuren dienen – vom weißen

Kaninchen über das Walross bis

zum Hutmacher. Anno Schreier

wechselt nicht nur die Stile von

Lied zu Lied, sondern variiert

auch die Besetzung (musikalische

Leitung: Daniel Carter). Da

können auch mal ausschließlich

Schläge auf der Conga (Tilmann

Collmer) eine Szene prägen wie

bei Dideldum und Dideldei. Die

Gedanken der bekifften Raupe

werden mit den wie improvisiert

klingenden Girlanden der Klarinette

(Sonja Villforth) in Szene

gesetzt. Beim Lied des Zimmermanns

spielt Sänger John Carpenter

sogar selbst die Ukulele. Alice

lässt sich vom Saal der verschlossenen

Türen bis zur Grinsekatze

treiben, die Julienne Mbodjé mit

geschmeidigen Bewegungen und

feinem Legato zu einem echten

Höhepunkt werden lässt. Musikalisch

mäandert der Abend von Barock

bis Blues und vom Choral bis

zum Countrysong. Auf schrägere

Töne verzichtet der Komponist

zugunsten einer hohen Verbindlichkeit

und Variationsreichtums.

Am Ende ist für Alice das Tor zur

Kindheit verschlossen – aber die

Kraft der Fantasie hat sie auf ihrer

Reise entdeckt. Und ist ein bisschen

erwachsener geworden.

Weitere Vorstellung: 27.12., 19

Uhr, Theater Freiburg.

Georg Rudiger

Große Gefühle, hohe Pointendichte

Mundart-Komödie „Bitt scheen keini Blueme“ in Freiburg

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Blickt man dem eigenen Ende

ins Auge, lebt es sich deutlich

intensiver. Was aber, wenn die

Todesdiagnose auf einem Missverständnis

beruht und Begräbnis

samt neuem Mann für die

Liebste schon organisiert sind?

Alles zurück auf Start und Friede,

Freude, Eierkuchen? Von

wegen! In der Inszenierung von

Martin Mayer auf der Alemannischen

Bühne wird aus diesem

Stoff ein sehr lustiges Tohuwabohu,

auch wenn es dabei

ums Sterben geht. „Bitt scheen

keini Blueme“, so der adaptierte

Titel der 1964 mit Doris Day

und Rock Hudson verfilmten

Komödie des US-Amerikaners

Norman Barasch, die Hans-

Peter Zeller hier mit viel Sinn

für Sprachwitz und schwarzen

Humor in Mundart übersetzte.

Dabei gibt es dank eines grandiosen

Joachim Mast als Hypochonder

Georg von Anfang an

viel zu lachen: Hinreißend, wie

der mit clownesker Leidensmiene

und vielen Stoßseufzern

am Frühstückstisch nicht das

kleinste Häppchen runter kriegt,

bevor Frau Doktor es nicht ausdrücklich

erlaubt hat. Schließlich

sterben Männer in seinem Alter

wie die Fliegen und er selbst hat

rasende Herzschmerzen. Ensemble-Neuzugang

Sarah Meier

nimmt es als seine Ehefrau Doris

mit gutmütiger Fröhlichkeit: Ihr

„Fröschle“ ist halt ein hasenherziger

Suppenkasper, sie liebt ihn

aber trotzdem. Kaum hat sie das

Haus verlassen, verliert sich Georg

im blauen Spot zu düsteren

Oratoriumsklängen auch schon

in seinem Nachschlagewerk der

tausend Krankheitssymptome.

Der Mann hat eindeutig nicht

alle Tassen im Schrank und so

steigert er sich auch in geballte

Dramatik, als er ein Telefongespräch

seiner resoluten Ärztin

(energiegeladen in Doppelrolle:

Sandra Jettkandt) mit dem Kardiologen

belauscht: Jede Therapie

ist zwecklos, der Patient hat

nur noch wenige Wochen zu leben!

Dass es sich dabei gar nicht

um ihn handelt, kriegt Georg

in seiner Schockstarre freilich

nicht mit.

Erst herrscht Grabesstimmung,

dann wächst der Todgeweihte

über sich hinaus: Gibt bei

seinem Nachbarn (Hans-Peter

Zeller) Begräbnisrede und Regiokarten-Stornierung

in Auftrag,

beschließt seiner anbetungswürdigen

Frau nichts zu sagen,

sie aber flugs mit Jugendfreund

Bernd (Pascal Jessen) zu verkuppeln

und kauft schon mal

eine letzte Ruhestätte für alle

drei. Dazwischen leidet, jault

und schluchzt er als „Stecknadelkopf

in der Ewigkeit“, immer

von kurzen Musikeinspielungen

parodiert. Das lebt von Melodramatik

und Situationskomik,

hat Schwung und Tempo, auch

wenn die Inszenierung nach dem

ersten Drittel etwas stadelt: Da

löst sich der Plot nämlich irritierend

schnell auf – um dann den

Knoten quasi rückwärts wieder

zu schürzen. Denn als sich kurz

vor einer sauteuren Klinikreise

in die Schweiz herausstellt, dass

Georg kerngesund ist, argwöhnt

Doris eine üble Finte und unterstellt

ihm eine Affäre. Wie

er aus dieser Sterbe-Nummer

wieder rauskommt? Erst einmal

tritt er jedenfalls von einem

Fettnäpfchen ins nächste. Eine

Screwball-Komödie rund um

einen schrulligen Exzentriker,

gut geölt mit viel Körpertheater,

großen Gefühlen und hoher

Pointendichte gespielt. Weitere

Termine bis zum 31.12., jeweils

20.15 Uhr, Alemannische Bühne,

Freiburg.

Marion Klötzer


6 KULTUR JOKER THEATER / FILM

Eine Geschichte mit Öko- und Friedensbotschaft

Andersens Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ im Theater Freiburg

Fremde Welten passen nicht

zusammen, wer dieses Gesetz

bricht wird Unglück ernten – so

die Botschaft von Hans Christian

Andersens Kunstmärchen

„Die kleine Meerjungfrau“. Wie

positiv, fröhlich und farbenfroh

ist dagegen Michael Schachermaiers

Adaption, die jetzt unter

seiner Regie im Großen Haus als

zauberhaftes und fantasievolles

Unterwasserabenteuer Premiere

feierte: Mit toller Live-Musik,

eindrucksvollen Tauch-Videos

(Lisa Strohmayer) und Casting-

Gast Lara Haucke als hinreißende,

weil quicklebendige

Prinzessin Mara.

Erst stehen auf der Bühne (Karl

Fehringer, Judith Leikauf) nur einige

rollbare Elemente aus türkisgrünen

Schiffsplanken, dazu Eimer,

Gummistiefel und Angeln.

Mit einem blinkenden Leuchtturm

auf seiner Matrosenmütze

sitzt Multi-Instrumentalist Robert

Pachaly am umbauten Synthesizer

und tönt stimmungsvoll eine

steife Brise samt Meeresrauschen

ins Mikrofon. Dann geht eine unscheinbare

Tür im Hintergrund

auf, leuchtend blaues Licht ergießt

sich über den schwarzen

Boden und mit ihm eine Truppe

lustiger Schwimmerinnen und

Schwimmer, die in altertümlichen

Badeanzügen durch den in

Wasserprojektionen getauchten

Raum paddeln und schnorcheln.

- Ein traumhafter Einstieg in eine

Lara Hauke und Markus Feustel in „Die kleine Meerjungfrau“

exotische Welt, von einer poetischen

Geigenmelodie begleitet

(Komposition: Parviz Mir-Ali).

Leider hat Küchenjunge Pip

(Markus Feustel) diese Szene

wirklich geträumt, stattdessen

muss er nun mit zwei Typen mit

derbem Clowns-Humor stinkende

Fische fangen, dabei will er

endlich frei sein. Das Meer findet

er nur kalt, dunkel, nass und gruselig.

Von wegen! Bunte Fischschwärme

flimmern zwischen

Korallenriffen über den Gaze-

Prospekt, eine Qualle schwebt

durch die Luft und ein seltsames

Wesen in einem Stachel bespickten

Riesenlampion kräht

aufgeregt „Zinpressin!“. Fantastisch

wie all die raffinierten, funkelnden

Kostüme ist auch diese

Kreation von Alexander Djurkov

Hotter, dazu gibt Marieke Kregel

einen sehr lustigen Kugelfisch

Puff mit dicker Brille: Ständig

verbuchselt sie alle Wechstaben,

Foto: Rainer Muranyi

bläst sich hysterisch auf und flattert

mit den kurzen Flossen. Zusammen

mit dem Krebs Carlos

(Lou Elias Bihler) versucht sie

die kleine Meerjungfrau zu hüten,

schließlich ist der Meerkönig

(Victor Calero) der weltgrößte

Alleinerzieher, der seinen sieben

Töchtern vom Seepferdchen-

Reiten bis zum Robben Hip Hop

alles bietet, von der Abenteuerlust

seiner Jüngsten aber völlig

überfordert ist.

Neugierig, mutig und offenherzig

ist diese Mara, dazu hat sie

jede Menge Flundern im Kopf:

Unbedingt will sie zu den Beinzweiern

nach oben, auch wenn

über die furchtbare Geschichten

kursieren. Nicht alle sind böse,

da ist sich Mara sicher, auch

wenn diese Menschen das Meer

verschmutzen und aus Gier töten.

Wie sie auf ihrer verbotenen

Odyssee Pip fast ins Netz geht, in

ihm einen Seelenfreund findet,

von ihrer verstoßenen Hexentante

am Meeresgrund die magische

Funkelblume bekommt und dann

mithilfe des Orakels von Delfin

Pip vor einer schrecklichen Verwandlung

rettet – das ist eine

sehr spannende Geschichte mit

Öko- und Friedensbotschaft. Erzählt

wird sie nicht nur mit viel

Liebe zum verspielten Detail,

sondern auch mit Situationskomik

und Sprachwitz, fulminante

Schauspielerei und sehr schönen

Songs: Victor Calero als Meerhexe

trällert mit leuchtender Perücke

in Diven-Manier das jazzige

Lied von der Seelenklempnerei,

es gibt Ohrwürmer wie „Ich

will frei sein“ und „Zwei Seelenfreunde“.

Und auch Choreograph

Graham Smith hat wahre Wunder

vollbracht, so fischig und flossig

gleiten die Spieler hier über die

Bühne. Aufführungen bis 10. Januar,

Großes Haus, Theater Freiburg.

Ab 5 Jahren.

Marion Klötzer

Freiburg, deine Filmemacher…

Ohne Schwarzwald-Gedöns: Freiburg aus Sicht junger Filmschaffender im Kino

Filmemacher sind Augenmenschen.

Aber sehen sie wirklich

Dinge, die andere nicht sehen?

Der Episodenfilm „Skizzen einer

Stadt. Zehn Geschichten

aus Freiburg“ legt dies nahe.

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zweieinhalb Jahren zusammengetan,

um ihre unterschiedlichen

Blickwinkel auf „unsere“ Stadt

zu einem abendfüllenden Kinofilm

zu verbinden: Dokumentarisch

(Sarah Moll, Sigrid Faltin,

Moritz Schulz, Jochen Isensee

und Jakob Reinhart) oder szenisch

(Simon Schneckenburger,

Nadine Zacharias, Ingo und

Heiner Behring); kunstvoll abstrahiert

in temporeichen Bildsequenzen

oder verknappt zu

poetischen Momentaufnahmen.

Die High Heels einer Frau zum

Beispiel, die beim Tangotanzen

im Mensabrunnen begehrlich

an einem Männerschuh zupfen

(Dennis Siebold). Oder eine

Männerrunde, die im Mikrokosmos

Dorfkneipe bei einer Weinprobe

derart sinnlich Burgunderwein

schlürft, als gelte es den

Freiburggeist aus der Flasche zu

beschwören. Durch eine filmische

Zugfahrt sind die Einzelepisoden

derart geschickt miteinander verbunden,

als switschte man von

Wahrnehmung zu Wahrnehmung

(Jana Bürgelin).

Gewiss, es sind auch zehn Liebeserklärungen

an Freiburg, die

die Filmemacher zu ihren bis zu

zwölf Minuten langen Episoden

anregten (Schnitt und Postproduktion:

Mark Klotz; Koordination:

Kristina Müller). Doch eben

Filmstill aus „Oma ist eindeutig blau“ von Moritz Schulz

nicht in der Art, wie wir sie von

der rührigen Tourismusbranche

kennen. Vielmehr erleben wir

Freiburg aus ganz unbekannten,

der Allgemeinheit bislang verborgenen

Perspektiven. Und dies alles

ganz ohne Schwarzwald-Gedöns.

Eher als Eindrücke, wie aus einem

Freiburg-Unterbewusstsein herausgeholt;

Bilder und Geräusche,

die einen wie Düfte streifen. Das

ist einzigartig und hochspannend,

vor allem für alle, die aus Liebe

zu dieser Stadt nie mehr den Absprung

geschafft haben. Sie werden

ihre Stadt mit Déjà-vu-Effekt

dennoch neu erleben.

Zuletzt aber, und das ist das

Wesentliche, zeigen diese Geschichten

die große Bandbreite filmischen

Könnens in Freiburg auf.

Film-Premiere: 3.12., 20.30

Uhr im Kino Harmonie. Weitere

Vorführung: 10.12., 20.40 Uhr im

Kino 1 der Harmonie.

Friederike Zimmermann


THEATER KULTUR JOKER 7

Good Vibrations

Das norwegische Kollektiv byProxy nimmt „1968“ zum Anlass über die Zukunft nachzudenken

Lässt sich das fragen: wo warst

Du 1968? So wie, wo warst Du

am 11. September 2001 oder als

Angela Merkel verkündete, für

die nächste Legislaturperiode

nicht mehr zur Verfügung zu

stehen? 1968 markiert keinen

Epochenwechsel, es ist selbst

Epoche. Zudem entzweit es die

Generationen. Wer damals noch

nicht auf der Welt war, hat sich

mit dem Erbe von Flower Power

auseinanderzusetzen. Nicht immer

macht das Spaß – während

die 1968er eben diesen für sich

reklamieren. Andererseits gäbe

es derzeit Anlass genug die

Errungenschaften gegenüber

rechten Ressentiments zu verteidigen.

Das Happening der norwegischen

Performancegruppe

byProxy „1968“ wäre vermutlich

nicht ohne den damaligen

Angriff auf Autoritäten möglich,

doch 1968 ist mehr der Anlass

als der Stoff, aus dem sich

der Abend speist. Auch wenn

Janna Horstmann und Lukas

Hupfeld (mit Kniestrümpfen,

John Lennon-Brille und echtem

Polyester-Look der 70er Jahre)

mit der Unterstützung von

byProxy erst einmal Pressefotos

auf den Overheadprojektor

legen. Sie zeigen die Wahl der

Heiki Eero Riipinen, Janna Horstmann, Matias Askvik, Lukas Hupfeld, David Jensen,

Marthe Sofie Løkeland Eide in „1968“

Foto: Minz & Kunz Photography

Miss America 1968, die von

Feministinnen gestört wurde.

Parallel wurde eine afroamerikanische

Schönheitskönigin

gekürt, zu ihren wesentlichen

Eigenschaften sollte jedoch politisches

Engagement gehören.

Martin Luther King und ein

bisschen Vietnamkrieg ist auch

dabei. Das Foto von der Wahl

der Miss America hingegen ist

getürkt, die Bannerfotos der

Demonstrantinnen verdrängten

damals in der Berichterstattung

den Schönheitswettbewerb. Soviel

Quellenkritik muss sein.

Nach dieser Einführung geht

es sozusagen auf‘s Dach, das in

der Kammerbühne eingezogen

wurde. Hat man das Podium

hinter sich gelassen, sind alle

gleich. Allenfalls sind die Moderatoren

ein bisschen gleicher.

Was in den gut eineinhalb Stunden

passiert, unterlegt mit dem

entsprechenden Soundtrack, ist

nicht die Neuerfindung des partizipativen

Theaters. Da werden

Linien eingezogen, auf denen

man den Grad seines Optimismus

oder Pessimismus, was die

Zukunft angeht, einschätzen

soll. Und es werden bei einem

digitalen Lagerfeuer Sätze mit

Hoffnungen und Befürchtungen

formuliert. Zwischendurch werden

Bier, Trauben und Kekse

durchgereicht. Das lebt von

der Gruppe und wäre ansonsten

nicht weiter originell und zudem

heillos undifferenziert. Wenn

„1968“ Anlass zu hoffen gibt,

dann nicht für das Theater und

neue Formen, sondern für die

Menschen. Mit Ernsthaftigkeit

wird hier über soziale Probleme

mit Fremden – vielleicht aber

mit Gleichgesinnten - geredet,

unser Gesellschaftssystem kritisiert,

über Möglichkeiten, den

eigenen Konsum einzuschränken

oder die Klimaerwärmung.

Man ist aufrichtig an den Meinungen

anderer interessiert. Für

die Dauer des Happenings bildet

sich so etwas wie Gemeinschaft

und werden Dialoge initiiert.

Das Fiktive der Veranstaltung

jedoch – schließlich macht Reden

allein die Welt nicht besser –

ist keinen Moment Thema. Aber

das Theater war ja schon immer

gut darin, seine Erzählungen

ernst zu nehmen.

Weitere Vorstellungen: 1. Dezember,

15 und 20 Uhr sowie 2.

Dezember 14 und 19 Uhr, Kammerbühne,

Theater Freiburg.

Annette Hoffmann

Soeben war es noch ein Zehn-

Euro-Schein, den sich Christoph

Borer und Luna Lux von einem

Gast aus der ersten Reihe ‚ausgeliehen’

hatten. Doch als ihn

der Zauberkünstler nun in seiner

Hand auseinanderfaltet, ist aus

ihm ein Fünfzig-Euro-Schein

geworden. Entzückt streckt der

Gast seine Hand danach aus,

doch bis er sein Geld am Ende

der Show zurückbekommt, geht

noch so manch’ mirakulöser

„Wir brauchen wieder mehr Zauber im Leben!“

Stark im Trend: Magic-Shows – Luna Lux und ihre Gäste verzaubern Freiburg

Luna Lux und Christoph Borer

Hokuspokus über die Bühne.

Alle in diesem Theater wissen

es. Dennoch lechzen alle danach,

durch vermeintlich übernatürliche

Vorgänge getäuscht

zu werden. Und zwar je besser,

desto schöner. Da hier auch noch

viel Humor im Spiel ist, ist die

Unterhaltung im Gewölbekeller

des Gasthauses Schiff perfekt.

Heute ist Christoph Borer zu

Gast bei Luna Lux, die das Freiburger

Zauberzentrum leitet und

mit ihm gemeinsam als Duo Soluna

im gesamten europäischen

Raum auftritt.

Die Sehnsucht der Menschen

nach Illusion ist immens. Rund

3000 Mitglieder zählt der Magische

Zirkel, die sogenannte

Zauberzunft Deutschlands. Und

es werden täglich mehr. Deshalb

kann man nun auch in Freiburg

regelmäßig Magic Shows beiwohnen

und vor allem selbst das

Zaubern lernen. Vor allem die

Mentalmagie (Hellsehen) liegt

stark im Trend. Darin ist Luna

Lux Spezialistin. Mit blickdicht

verbundenen Augen und etliche

Meter von ihrem Bühnenpartner

entfernt bestimmt sie jegliche Gegenstände,

die Borer sich vom Publikum

borgt; sogar die Ausweisnummer

auf einem Pass ‚sieht’ sie

vor ihrem geistigen Auge.

Gerade in Zeiten der Dauerberieselung,

der wir überall und

ständig ausgesetzt sind, bieten

Zaubershows wie diese eine

phantastische Gelegenheit, wieder

einmal einfach Kind sein zu

dürfen, bis einem vor Staunen

die Kinnlade herunterklappt.

Als die beiden dann eine vom

Publikum ausgewählte Seite aus

dem voll beschriebenen Buch

„Was Frauen über Männer wissen“

an die entsprechende Stelle

im bis auf die Seitenzahlen bisher

leeren Buch „Was Männer

über Frauen wissen“ zaubern,

ist es denn auch bei der Autorin

soweit. „Das Schönste ist,

wenn der Geist weggeht. Wenn

man nicht mehr überlegt, wie’s

gemacht wird, sondern die Darbietung

nur noch genießen kann

– wie in einem Konzert. Das ist

Magie!“, lacht Christoph Borer

im Anschluss an die Show.

Und Luna Lux ergänzt: „Wir

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brauchen wieder mehr Zauber

in unserem Leben.“ Und damit

meinte sie wohl nicht ihr zauberhaftes

Lächeln.

Weitere Termine, jeweils

20.30 Uhr: 12.12. Magic Night

mit Luna Lux, 26.12. Mental

Magic Show mit Christoph

Borer und Sven Heubes.

Special Event: 31.12., ab 19

Uhr, Silvester Magic Dinner mit

Soluna und ab 0.30 Uhr Soluna

Mental Magic Show. Gasthaus

Schiff, Schwarzwaldstraße 82,

Freiburg.

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8 KULTUR JOKER THEATER

Als wären wir gar nicht da. Die

Kinder spielen Fangen, Verstecken

und Wer hat Angst vorm schwarzen

Mann. Transparentes Plexiglas bildet

im Schauspielhaus des Theater

Basel einen Korridor (Kostümbild:

Marie Roth). Es ist die Mädchenund

Knabenkantorei Basel, die hier

herumtollt und die in Nora Schlockers

Inszenierung von Friedrich

Dürrenmatts „Das Versprechen“

nicht nur vor Augen führt, wer das

Opfer der verhandelten Verbrechen

ist, sondern die auch den musikalischen

Unterton beisteuert (Komposition:

Marcel Blatti). „Das Versprechen“

ist jener Kriminalroman

Dürrenmatts, den er im Anschluss

an das Drehbuch zu „Es geschah

am helllichten Tag“ schrieb. Er erscheint

1958. Dürrenmatt hat mit

„Das Versprechen“ ein „Requiem

auf den Kriminalroman“ verfasst,

wie es im Untertitel heißt. Sein dritter

Krimi torpediert die Logik des

Genres, indem der Fall nicht nur

nicht aufgelöst, sondern der Täter

durch einen Zufall gerichtet wird.

Das jedoch wird Carina Braunschmidt

als herrische Alte ganz am

Ende auf verstörende Weise gegenüber

ihrer Pflegerin enthüllen. Da

jedoch interessiert sich schon niemand

mehr für den Fall und Kommissar

Matthäi (Michael Wächter)

ist längst abgerutscht.

In dieses Dorf bei Zürich, muss

der schwarze Mann nicht mehr

kommen, er war schon da. Gritli –

Der Riese im Wald

Das Theater Basel zeigt Friedrich Dürrenmatt als Krimiautor

Kinder der Mädchen- und Knabenkantorei

lange blonde Haare, rotes Kleid – ist

sein Opfer. Mit durchgeschnittener

Kehle liegt es auf dem Waldboden,

die Polizei Zürichs steht um

die Leiche. Nur einer schaut hin:

Kommissär Matthäi. Obgleich er

kurz vor dem nächsten Karriereschritt

steht, wird er sich in diesen

Fall hineinbeißen und der Mutter

an der Leiche der Tochter und bei

seinem „Seelenheil“ versprechen,

den Täter zu finden. Den Hausierer

von Gunten (Steffen Höld), der

Foto: Sandra Then

beim Gritli aufgegriffen wurde,

hält er für unschuldig. Auch wenn

dieser nach dem mehr als robusten

Verhör seines Nachfolgers Henzi

(Urs Jucker) erst gesteht, dann in

der Zelle Selbstmord verübt.

Von 1958 bis heute hat sich der

Kriminalroman entwickelt. Nicht

allein was die technischen Möglichkeiten

der Überführung angeht,

der Betrachter ist geübter im Kombinieren,

im Erdenken menschlicher

Abgründe. „Das Versprechen“

wirkt da heute holzschnittartig,

hinzukommt, dass Dürrenmatt

insbesondere der Leitung der Kantonspolizei

viel Welterklärendes

auf den Leib geschrieben hat. Da

ist vom Recht auf Helden und auf

ein Happy End der Bevölkerung zu

hören sowie von der Nutzlosigkeit,

das Polizeinetz enger zu knüpfen

in der Hoffnung, damit das Verbrechen

beseitigen zu können.

Das klingt zwar wieder vertraut

und erinnert an aktuelle Debatten

über innere Sicherheit, aber

es wirkt dennoch so als predigte

Dürrenmatt hier sein Unbehagen

über das Genre und die naiven

Erwartungen. Selbst bei Cathrin

Störmer, die im hellen Staubmantel

über die Bühne schreitet, klingt

das dann sehr bedeutungsschwer.

Keine Frage, wie jedes Rätsel, so

ist auch „Das Versprechen“ spannend.

Doch warum es jetzt auf dem

Spielplan des Theater Basel steht,

erschließt sich nicht – auch wenn

Schlocker daraus einen handwerklich

guten und kurzweiligen Abend

macht.

Aus der Glasfront wird irgendwann

ein Wald mit Riesen, gemalt

von den Kindern und abgeleitet

von der Zeichnung, die Gritli von

ihrem Mörder gemacht hat. Die Erwachsenen

agieren davor und dahinter

rastlos, getrieben von ihren

Gespenstern oder ihrem Pragmatismus.

Innerhalb der Gesellschaft

wird Matthäi immer mehr zum

Außenseiter, der sich mit einer Prostituierten

einlässt, allein um deren

Kind als Lockvogel für den Mörder

zu benutzen. Das ist das eigentlich

Ungeheure an dieser Ermittlerfigur.

Er stellt die Frage, wie weit

wir gehen, um unsere Dämonen zu

fangen. Oder wie groß die Riesen

wirklich sind.

Weitere Vorstellungen:

6./13./21./23. und 31. Dezember im

Schauspielhaus des Theater Basel.

Annette Hoffmann

Liebevoll drapiert liegen ganz

unterschiedliche Gegenstände

auf dem schwarzen Tanzboden

des Südufers: Doch ob SC-Schal,

Clownsnase, Spitzpaprika, Granatapfel,

Badezimmer-Teppich,

Schnurknäuel oder Bollenhut – alle

sind sie rot. Noch sind die aufsteigenden

Zuschauerreihen mit rotweißem

Flatterband abgesperrt,

also flaniert man eine Runde durch

17.01.19 OFFENBURG

Baden-Arena

10.05.19 FREIBURG

SICK-ARENA

Assoziationsreise rund um die Farbe Rot

Die Tanztheater Company Vaya zeigt das Stück „Chiltic“ im Südufer in Freiburg

20.02.19 FREIBURG

diese Mini-Ausstellung, mittendrin

steht ein eng umschlungenes

Tänzerinnen-Paar. Wie das ganze

Sammelsurium wohl zum Einsatz

kommen wird? Und wie bindet die

Tanztheater Company Vaya wohl

dabei jene Aktivität-lustigen Zuschauer

ein, die beim Einlass rote

Bändchen bekommen haben?

In diesen beiden Punkten werden

die Erwartungshaltungen beim

23.02.19 OFFENBURG

Baden-Arena

02.02.19 FREIBURG

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Stück „Chiltic“ enttäuscht: Nicht

nur verschwinden all die Sachen

bald auf Nimmerwiedersehen in einer

Box mit rotem Deckel, auch die

kurzen Einsätze der Freiwilligen

bleiben auf der Bühne fast immer

ein Statisten-Fülsel, von der gesteigerten

Publikumsaufmerksamkeit

bei diesen interaktiven Momenten

mal abgesehen. Das ist schade,

weil auch symptomatisch für die

neue Produktion von Vaya – Art of

Human Movement, gegründet von

Tina Halford (Deutschland) und

Raul Martinez (El Salvador) mit

Sitz in Freiburg: So ist ihre knapp

einstündige Assoziationsreise

rund um die Farbe Rot fraglos ein

Erlebnis mit opulenter Ideenfülle.

Viele dieser Ideen werden aber gar

nicht bespielt, andere dafür allzu

demonstrativ. Dramaturgie und

Spannungsbogen bleiben holprig.

Grandios dagegen, was die vier

Tänzerinnen und Tänzer Tina

Halford, Tanya Melnikova, Raul

Martinez und Jaroslav Skitovich

hier an ganz unterschiedlichen Bewegungssprachen

im Spannungsfeld

zwischen Kampfsport, Breakdance

und Artistik auf die Bühne

wirbeln: Unglaublich kraftvoll,

mit viel Präzision und Präsenz, für

Freiburger Verhältnisse atemberaubend

dynamisch. Man bekommt

waghalsige Sprünge und Hebefiguren,

atemlose Kämpfe und komplexe

Synchron- Choreografien mit

abrupten Brüchen zu sehen. Wow!

Schon deswegen möchte man Vaya

unbedingt zu einer Überarbeitung

oder einer Regie von Außen raten.

„This ist Love?“ fragt Skitovich

nach dem ebenso poetischen wie

leidenschaftlichen Intro provokant

ins Publikum. Zum einem seichten

Popsong schmust er sich an die

erste Zuschauerreihe heran und

greift sich dann eine Freiwillige.

Erst tanzt er Tango mit ihr, eine

Rose neckisch zwischen den Zähnen,

dann bugsiert er sie zu Boden

und markiert ihre Umrisse mit

Klebeband. Wie ausgelassen und

konzentriert er sie umtänzelt und

in einer Art russischem Volkstanz

umhopst – das ist sehr lustig. Wenig

später schminkt sich ein trauriger

Martinez mit rotem Lippenstift

– und wird von den anderen

prompt geschnitten. Dann fungiert

ein roter Klappstuhl mit Zuschauerin

als Klage- und Beschwerdenbüro,

bis Zuckungen, Ticks und

plötzliche Schwächeanfälle das

taffe Kollektiv der Tanzenden befällt

und virtuos entgleisen lässt.

Ein wildes Würstchenspiel mit

zwei geifernden, kläffenden Hunden

endet in einem Notalarm, in

dessen rot pulsierendem Licht und

panischem Geschrei alle zu Boden

stürzen. Liebe, Leidenschaft,

Rausch, Dominanz, Aggression

und Gewalt – es sind heftige Gefühle,

die hier auf die Bühne kommen,

denn alle sind sie „Rot“. Oder

„Chiltic“, wie die Farbe in der indigenen

Sprache Nahuatl heißt. Das

Ende dieses kurzweiligen Abends

ist versöhnlich – und etwas plakativ:

Immer neue rote Schnüre

werden von der Bühne in den Zuschauerraum

gespannt und weitergegeben,

bis am Ende alle mit

einem Fadennetz verbunden sind.

Auch das ist rot – das Blut und seine

Kanäle, das einen Organismus

am Leben hält.

Marion Klötzer


10 KULTUR JOKER VISION 2025

Neues aus Schilda

Studien rund ums Siegesdenkmal

Ohne Böses zu wollen oder

Häme zu suchen, steht zu konstatieren,

wie die Freiburger

Stadtpolitik und vor allem

-verwaltung in regelmäßigem

Abstand (leider) Anlass für

staunendes Nachfragen und

Irritation präsentiert. Dazu einige

aktuelle Beobachtungen.

Der Tannenbaum

Das ist wirklich ein ästhetischer

Hammer! Direkt vor

der Vorderseite des Siegesdenkmals

steht nun – in fester,

von Beginn an geplanter – Bodeneinlassung

der Weihnachtsbaum.

Etwas höher, mit Bedacht

offenbar, als das Denkmal.

Das bedeutet: Für gut

einen Monat wird die vormals

vieldiskutierte Aufstellung des

Denkmals nun alljährlich ad

absurdum geführt. Versteckt

sich Kritik, gar Subversion

dahinter? Ich wage zu behaupten:

nein – schlicht Dummheit.

Will man diesem ‚Platz‘ einen

Weihnachtsbaum geben, hätten

sich andere Stellen finden

lassen: auf der Rückseite des

Siegesdenkmals und so dann

gut sichtbar an der Achse des

Innenstadtrings oder (besser

noch) mittig im Gleisdreieck

der Straßenbahnen mit dort

optimaler Wirkung in alle

Richtungen.

Der Europaplatz

Jetzt haben wir diesen ‚Platz‘.

Er ist noch nicht wirklich ein

solcher. Vielleicht entsteht das

Gefühl dafür ja künftig durch

sensible Eingriffe in das Ensemble.

Immer noch bleiben

Fragezeichen und Unbehagen

über die Neubenennung. In Tagen

der Europa-Kritik und der

Exit-Stimmung mancher Mitgliedsstaaten

mag der Name

eine ungeahnte Programmatik

erhalten; hoffentlich überlebt

er sich nicht allzu schnell. Der

bisherige Europaplatz, den

es gab, den nur keiner kannte,

lag draußen an der Messe.

Mit etwas Wehmut denkt man

schon zurück an den diskutierten,

leider im Gemeinderat

nicht mehrheitsfähigen

Vorschlag der Benennung

des Platzes nach Jean Jaurès,

dem französischen Historiker

und Reformsozialisten. Prof.

Hans-Martin Gauger schrieb

in einem BZ-Leserbrief (19.

März 2018): “Der Vorschlag

„Jean Jaurès“ ist unter den

vorgeschlagenen ohne Zweifel

der beste. Dieser Mann ist eine

moralisch völlig untadelige Figur

– ein Pazifist, der wegen

dieser Haltung 1914, unmittelbar

vor Ausbruch des Kriegs,

von einem nationalistischen

Fanatiker ermordet wurde…

Der Platz, auf dem in Freiburg

das „Siegesdenkmal“ steht,

würde durch die Symbolkraft

dieses Namens gewinnen, auch

weil gerade er für Frieden und

für Europa steht. Zudem wäre

diese Benennung eine speziell

in Freiburg besonders angebrachte

schöne und noble Geste

gegenüber unserem Nachbarland.“

Die Taubenscheiße

Mit viel ‚Liebe‘ (und Fehlplanung)

haben die Planer einige

der edlen Holzbänke mit Rückenlehne,

wie auch am Rotteckring,

vor die Karlskaserne

gesetzt. Die hätten freilich

einen Baldachin gebraucht.

Denn schon nach wenigen

Tagen waren sie übersäht mit

Taubenkot – fraglich, ob da

überhaupt eine Reinigung

möglich ist.

Der Tannenbaum am Siegesdenkmal

Der Burger-Shop

Der viel gelobte Haltestellen-

Pavillon der VAG steht kurz

vor der Fertigstellung. Zur

großen Überraschung soll da,

wie jetzt bekannt wurde, im

nächsten Jahr die Burger-Kette

„Hans im Glück“ einziehen.

Stadtbau-Geschäftsführer Ralf

Klausmann hat das offenbar

eingefädelt. Das Gastro-Unternehmen

betreibt mittlerweile

mehr als 60 Filialen in

Deutschland, Österreich, der

Schweiz und Singapur, 2019

sollen mindestens 25 weitere

hinzukommen.

Atai Keller, Stadtrat der Kulturliste,

zeigt sich verärgert:

„Wir waren immer von einem

Café ausgegangen, sonst hätten

wir dem gar nicht zugestimmt.“

Tatsächlich heißt es

auf der städtischen Homepage

Foto: Flashar

mit Verve, das solle „kein

trostloser Funktionsort, sondern

mit einem weitgehend

gläsernen Café-Pavillon zum

Zentrum eines neuen urbanen

Platzes“ werden. Muss nun

bald auch hier rund um die

bis spät in die Nacht geöffnete

Grillstation tagtäglich der Party-Müll

durch den städtischen

Reinigungsdienst auf Kosten

der Kommune beseitigt werden?

Der Weihnachtsmarkt

Dies heilige Marketing-

Event gehört eigentlich nicht

in die Rubrik „Rund ums Siegesdenkmal“

– wenn nicht zu

befürchten stünde, dass spätestens

im nächsten Jahr dort

schon die ersten Verkaufsbuden

platziert werden. Die Sorge

ist nicht ganz unbegründet,

denn der Blick in die Vergangenheit

zeigt, wie die Veranstaltung

sich regelmäßig räumlich

ausdehnte – und in diesem

Jahr sogar einen früheren

Beginn zugesprochen bekam.

Vor exakt drei Jahren stand an

dieser Stelle in einer kritischen

Glosse: “Jedenfalls täte behutsames

Zurückschrauben der

überdrehten Marktsitte wohl

gut, nicht im Sinne einer Vintage-Karaoke

im historischen

Ritterkostüm, aber mit geändertem

Angebots- und Beteiligungskonzept

vielleicht:

Bescheideneres, Preisgünstigeres,

regionale Produkte und

Initiativen, etwas mehr Kulturelles

dazu, natürlich auch mit

den vielen neuen Gästen in unserem

Land, ein langer Tisch

gelebten Integrationswillens.“

Die Gemeinschaft regt sich

auf über sog. illegale Graffiti

an oft periphären Flächen,

aber den Dauerkommerz in der

Innenstand nehmen wir kommentarlos

hin. Da stimmen

dann die Relationen mittlerweile

nicht mehr.

Martin Flashar

Die Holzbänke

Foto: Flashar

„Omas gegen Rechts“ Ableger der Frauen-Initiative in Freiburg gegründet

Die Seiten „Kulturhauptstadt“

werden unterstützt von:

Vor wenigen Wochen gründete

sich auch in Freiburg ein Ableger

dieser Frauen-Initiative, die 2016

nicht ohne Grund in Österreich

startete. Inzwischen gibt es sie

in den größeren Städten aller österreichischen

Bundesländer, in

Deutschland bereits in Hamburg,

München, Frankfurt, Berlin und

an gut dreißig weiteren Orten.

Wie ein Lauffeuer breitet sich

die Bewegung aus.

Von dem „Beginn einer Bewegung“

spricht auch Traute

Hensch, Freiburger Mitinitiatorin.

Sie habe in ihrem Leben

schon viele Vereine und Initiativen

begleitet und mitbegründet,

aber solch eine Dynamik nun zu

erleben, habe sie „völlig überrascht“

und zugleich ermuntert.

„Bei dem ersten Treffen kamen

über 60 Frauen – ich kannte fast

niemand.“ Die Motivation des

Zusammenschlusses liegt, wie

der Name verrät, in dem besorgniserregenden

Rechtsruck vieler

europäischer Staaten, nicht zuletzt

der bundesrepublikanischen

Gesellschaft.

Im programmatischen Grundsatztext

der Initiative heißt es:

„Die ältere Frau als öffentliche

politische Kraft ist nicht in unserem

kollektiven Bewusstsein

gespeichert. Deshalb müssen

Frauen öffentlich auftreten, nicht

als Einzelperson und Ausnahme,

nicht als Star, sondern als Gruppe,

die auffällt. Heraustreten aus

der eigenen “small world” und

eine gemeinsame starke Stimme

für die Zukunft aller Kinder

und Enkelkinder bilden ist die

Herausforderung der Stunde.

Denn vielleicht werden sie uns

eines Tages fragen: Was habt

ihr getan?“

Damit ist schon relativ viel gesagt.

Was bewusst offen bleibt,

sind Entscheidungen über konkrete

Aktionen; die werden vor

Ort getroffen. So entstand im

noch jungen Freiburger Ableger

gleich zu Beginn die Debatte,

ob man sich an der Gegendemonstration

gegen den AFD-

Aufmarsch am 29. Oktober in

der Innenstadt beteiligen solle.

„Nein“, sagte Traute Hensch,

„ich will der AFD kein Podium

geben“, eben auch nicht durch

den Gegenprotest. Stattdessen

wurde die stille Form gewählt,

eine Mahnwache, ein paar Tage

später, auf dem Synagogen-Platz,

dreißig Frauen im Kreis, der sich

nach innen und dann nach außen

wendet – wirkungsvoll.

Weitere Formen des Engagements

müssen erst entwickelt

werden. Durch den außerparlamentarischen

Charakter ist es

möglich, so Hensch, Kommunikationsfelder

zu besetzen, die

die herkömmliche kommunale

Politik und Gemeinderatsarbeit

nicht oder nur in geringerem

Maße abdeckt. Folglich kommt

eine Listenkandidatur bei der

Kommunalwahl im Mai 2019

nicht in Betracht. Die Kraft

liegt ohne Zweifel gerade in dem

weiblichen Ausbrechen aus der

Stummheit, der von Frauen geprägten

Wendung gegen rechte

Politik und Parole.

Kontakt: traute.hensch@online.

de. Infos: http://omasgegenrechts.de

Martin Flashar


KUNST KULTUR JOKER 11

Reden, nicht nur über das Wetter

Die Regionale 19 verbindet die Kunstszenen des Dreiländerecks

Kunstverein Freiburg

Hätte der Betrachter und Fabio

Luks‘ Arbeit eine Beziehung,

dann wäre die Kommunikation

erheblich gestört. Um zu wissen,

was das Gegenüber will, muss man

sich bemühen, muss sich durch den

Ausstellungsraum bewegen und

die mal am Boden liegenden, mal

halb aufrechtstehenden oder gar

zwischen Trägern festgezurrten

schwarzen Leinwandlettern vor

sich hin buchstabieren. Bis sie

dann das Wort Speak ergeben.

Überhaupt geht es in der Regionale-Ausstellung

des Kunstverein

Freiburgs „Talk to me“, die von

Ann-Kathrin Harr und Maria Sitte

kuratiert wurde, um die Kommunikation.

Nun kann man auch ins

Leere zielen, daher befasst sich

ein Großteil der Arbeiten der elf

Künstlerinnen und Künstler mit

missglückten Dialogen, Monologen

oder dem Grundrauschen

von Kommunikationen.

Viele Künstlerinnen und Künstler

sezieren kommunikative Prozesse

geradezu. Anja Schwehr

etwa lässt in ihrer Arbeit „Mein

Name ist Anna. Ich bin eine deutsche

Stimme“ von einer Computerstimme

Sätze aus dem semantischen

Feld der Angst sprechen.

Nachdem sich Anna vorgestellt hat,

dekliniert sie deprimieren durch,

spricht von normal depressiv und

Depression und wird dabei immer

schneller. Als Hörer würde man bei

diesen Worten einen empathischen

Unterton erwarten, fehlt er wie

hier, reagiert man mit Aggression.

Frédéric Pagace wiederum hat einen

Bleistiftstrauch so verkabelt,

dass, wenn man ihn anfasst, das

Wort „every“ zu hören ist. In seiner

gleichnamigen Installation hat

er dieses Prinzip perfektioniert. So

liegen auf einem großen runden

Tisch verschiedene Samenstände,

Schnecken oder Algenbüschel,

die er mit Porzellan überzogen hat

und deren Kabel zur Mitte des Tisches

verlaufen. Berührt man die

goldenen Partien dieser weißen

Objekte, sind Worte oder kurze

Beschreibungen zu hören.

Oft stellt sich die Frage nach

dem Mehrgewinn von Kommunikationsakten.

Maeva Rosset

interessiert sich in ihrer Fotoserie

„n“ für das Wesen von Düften. So

visualisiert sie chemische Reaktionen

von Opium oder dem Geruch

der Artischocke. Die Formen, die

die verschiedenen Aromen unter

Zunahme von Nanostrukturen

eines Polymers ausbilden, unterscheiden

sich, doch was kommunizieren

diese Strukturen? Und

welche Erkenntnis ziehen wir

daraus – „Talk to me“ zeigt eine

ganze Bandbreite zwischen Kommunikation

als Selbstzweck und

gelungener Verständigung auf.

Galerie für Gegenwartskunst,

E-Werk

Das waren noch Zeiten als ein

Gespräch über das Wetter lediglich

Smalltalk war. Unter dem Titel

„Don’t talk about the weather forecast“

haben Heidi Brunnschweiler,

Jana Spät und Ted Davis für die

Galerie für Gegenwartskunst im

E-Werk eine Gruppenschau kuratiert,

die sich im weitesten Sinn

mit Wetterphänomen befasst. Die

Katastrophe ist da nie weit. Einzig

Anna Schüttens sehenswerte Installation

„sono“ in der Galerie 1,

die aus mehreren bemalten Stoffbahnen

besteht, die über die Rohre

an der Decke fallen, ist von dieser

Anna Schütten: „sono“, 2018, Galerie für Gegenwartskunst, E-Werk Foto: Marc Doradzillo

thematischen Ausrichtung ausgenommen.

Und so fahren in Jacob Otts

„Windy Image“-Serie Hurrikane

durch Palmen und legen Häuser

vor schwefelgelbem Himmel

schief. Sehr sehenswert ist auch

die Arbeit „Salvage“ von Dirk

Koy. Koy hat Aufnahmen von

Städten oder Landschaften derart

mit einem Grafikprogramm bearbeitet,

dass ständig neue abstrakte

Renderings entstehen. Wände

werden zu Flächen, dann zu Rastern

und Schraffuren. Man hat

den Eindruck, in die Struktur der

verschiedenen Umgebungen zu

schauen, zugleich wirkt die Oberfläche

malerisch und stark rhythmisiert.

Die animierten Bilder korrelieren

mit der Musik, die Koy vor

einigen Jahren komponierte und

nun für „Salvage“ verwendet hat.

Koy ist mittlerweile Dozent an der

HGK Basel, wo er selbst 2002 seinen

Abschluss machte. Kunst und

Wetter jedenfalls erweisen sich auf

komplexe Weise für Smalltalk ungeeignet.

Talk to me. Kunstverein Freiburg,

Dreisamstr. 21, Di-So 12-18

Uhr, Mi 12-20 Uhr. Bis 6. Januar.

Don’t talk about the weather

forecast. Galerie für Gegenwartskunst,

E-Werk, Eschholzstr. 77,

Do, Freitag 17-20 Uhr, Sa 14-20

Uhr, So 14-18 Uhr. Bis 6. Januar.

Annette Hoffmann

Mehr als die eine Oberfläche

Im Kunstraum Alexander Bürkle sind Bilder in der aktuellen Gruppenschau „Ansichtssache“

Wo bleibt denn da das Bild?

Anne Römpp hat im Kunstraum

Alexander Bürkle Rahmen unterschiedlichster

Machart auseinandergenommen

und sie zu

einer Endlosschleife zusammengefügt.

Schwarzer Lack trifft auf

marmorierte Leisten, auf Holz

und Vergoldetes. Die Installation

der 1980 geborenen Künstlerin,

die derzeit in der Ausstellung

„Ansichtssache“ gezeigt wird,

ist eine schöne Demonstration

des Untertitels „Wie Bilder werden“.

Unabhängig davon, ob das

Bild sich innerhalb des Rahmens

ereignet – und was heißt schon

innerhalb? – bewegt sich der Betrachter

im Raum und verändert

seine eigene Sichtweise auf die

Arbeit. Das fragile Gleichgewicht

der aufeinander gesteckten

und manchmal im Zickzack-Kurs

geführten Rahmenleisten über

Boden, Wand und Decke steht

sinnbildlich für den Akt der

Betrachtung, der sich selten auf

die reine Gegenüberstellung beschränkt

und ein Prozess ist, der

Zeit für sich in Anspruch nimmt.

Die Gruppenschau „Ansichtssache“

impliziert bereits im Titel

eine Multiperspektivität. Jede

Arbeit hat einen zweiten, dritten

Blick verdient, in dessen Verlauf

sich Ansichten über die Werke

verändern können. In den neun

Räumen der Sammlung lässt sich

anhand der gezeigten Werke eine

Diskussion über die Beschaffenheit

des Bildes führen. Thomas

Wachholz etwa leimt in seiner

Serie Billboards verschiedene

Offsetdruck-Poster auf einem

Aluminiumträger übereinander.

Die Farbe, die obenauf ist, bestimmt,

ob die Arbeit „Yellow

Billboard“ oder „Blue Billboard“

heißt, so als ob alles ein mehr

oder weniger systematisches

Spiel sei. Wachholz arbeitet dabei

ganz gezielt mit den industriellen

Druckfarben des CMYK-

Modells. Weniger persönliche

Handschrift geht kaum. Auch

anderweitig muss sich nicht die

eindeutig gültige Bildoberfläche

herstellen. So sind die Arbeiten

von Michael Venezia und Joseph

Marioni, mit denen die Ausstellung

einsetzt, das Ergebnis von

Schichtungen und dem Abstreifen

von Farbe. Das schärft den

Blick für die Mehrdeutigkeit der

Bildoberfläche und dem Faktor

der Zeit. Katharina Anna Wieser

breitet sich mit ihren Arbeiten

im Raum aus. Die 1980 geborene

Basler Künstlerin arrangiert

in ihrer Werkgruppe „Revue“

gefundene Holzstücke zu prekären

Gleichgewichten. Ein Keil

hält alles zusammen und bewirkt

zugleich, dass alles ein wenig aus

dem Lot kippt. Für diesen Raum

hat Katharina Anna Wieser die

für sie einzig richtige Ansicht

gefunden.

Für Jana Gunstheimer wiederum,

die 1974 in Zwickau geboren

wurde, stellt sich das Bild

als Resultat einer ausgeklügelten

Inszenierung dar. Unter Zuhilfenahme

von Licht führt sie ihre

Bilder als ein komplexes Zusammenspiel

zwischen Abbild, Leerstelle

und Vergangenem vor. Und

wie in ihren früheren Arbeiten so

gibt es auch in diesen zwischen

2014 und 2016 entstandenen

Werken narrative Referenzen.

„Sleepless Image“ bezieht sich

auf das Schlafzimmer Georg

Muches, der Maler und Dozent

am Bauhaus in Weimar war. Jana

Gunstheimer überblendet dieses

Raumfragment durch mehrere

weiße Bildflächen von Polaroids,

die noch nicht entwickelt sind.

Gunstheimer zeichnet mit dem

Grafitstift Relikte, Erinnerungen

und Prozesse und stellt Situationen

her, die man eher der Fotografie

zugestehen würde. Das

Bild nimmt sich alle Freiheiten.

Ansichtssache. Wie Bilder

werden. Kunstraum Alexander

Bürkle, Robert-Bunsen-Str. 5,

Freiburg. Dienstag bis Freitag

und Sonntag 11 bis 17 Uhr. Bis

13. Januar.

Annette Hoffmann


12 KULTUR JOKER KUNST

Die Eiszeit jenseits von Hollywood-Blockbustern

Landesausstellung „Flusspferde am Oberrhein. Wie war die Eiszeit wirklich?“ im Naturkundemuseum in Karlsruhe

Wer heute Flusspferde in freier

Wildbahn erleben will, muss eine

weite Reise machen. Vor rund

120.000 Jahren hätte ein Ausflug

an den Rhein genügt. Da gab es

„Flusspferde am Oberrhein“. Unter

dieser Überschrift beleuchtet

das Naturkundemuseum Karlsruhe

in einer großen Landesausstellung

überraschende Seiten der

Zeit zwischen 126.000 und 11.700

Jahren vor Christus im Oberrheingebiet.

„Wie war die Eiszeit

wirklich?“ fragt die Ausstellung

im Untertitel und gibt auf 700

Quadratmetern Ausstellungsfläche

eine Reihe faszinierender

Antworten.

Das fängt beim Klima an. Klimawandel

gab es immer schon, allerdings

vollzog er sich viel langsamer

als heute. Wir sind immer

noch im Eiszeitalter, innerhalb

dessen sich Warm- und Kaltzeiten

abwechseln. Anschaulich erklärt

die Ausstellung, woher man weiß,

wann es wo wie warm oder kalt

war, und wie lange die jeweiligen

Wärme- und Kälteperioden gedauert

haben. Als sich Flusspferde

im Oberrhein tummelten, in der

Zeit von vor 126.000 Jahren bis

vor 115.000 Jahren, dem so genannten

Eem, war es im Durchschnitt

einige Grad wärmer als

heute. Es gab viel Grün, viel Fluss

und viele Stechfliegen.

So richtig greifbar wird das anhand

der Fundstücke. Ein Flusspferdschädel

weist schon auf die

Flusspferde am Oberrhein: Waldnashorn Modell

Größe dieser Tiere hin, und die

eigens für die Ausstellung angefertigten

lebensgroßen Nachbildungen

lassen ahnen, mit welcher

Wucht die schweren Flusspferde

angreifen. Eingebettet in ein

fortlaufendes Landschaftsdiorama

kommen die Nachbildungen

großartig zur Geltung. So reißt

ein scheinbar aus dem Wasser auftauchendes

Flusspferd sein Maul

auf und gibt den Blick auf das Gebiss

frei, mit gewaltigen Zähnen

vorne. Die heute noch in Afrika

und Asien lebenden Flusspferde

zeichnen sich durch Angriffslust

und ungeheures Tempo aus.

Das Schwimmen im Rhein wäre

in dieser Hinsicht ein riskantes

Vergnügen gewesen. Auch die

Begegnung mit einem Waldnashorn

war nicht ungefährlich. Bei

dem Karlsruher Vorort Daxlanden

fanden Arbeiter 1802 den Schädel

eines Waldnashorns – und hielten

ihn tatsächlich für den Überrest

einer Meerjungfrau! Dieses interessante

Fundstück gehört, wie die

Foto: Naturkundemuseum Karlsruhe

meisten der gezeigten Schädel und

Knochen, zum Bestand des Karlsruher

Naturkundemuseums.

Interessant ist die Mischung aus

– zumindest in Europa – ausgestorbenen

Tierarten und solchen,

die damals wie heute in der Region

beheimatet sind. Vor allem kleine

Säugetiere wie Feldhamster, diverse

Mäuse und Lemminge können

sich klimatechnisch gut anpassen.

Wasserbüffel und Waldelefanten

aber gibt es in Europa nicht

mehr. Sehr schön kann man in

der Ausstellung dem Wandel von

der Warm- zur darauffolgenden

Kaltzeit folgen, jeweils im Sommer

und im Winter. Polarfuchs,

Schneeeule und Schneehuhn sind

im Sommer- und im Winter“kleid“

zu sehen. Die Ausstellung verrät

auch, wie die Tiere lange, kalte

Winter überleben.

Nicht überlebt haben Riesenhirsche,

Höhlenlöwen und Mammuts,

die nach dem Ende des

Eem auf die Flusspferde folgten.

Neandertaler konnten am Oberrhein

noch Mammuts jagen. Kinder

können in der Ausstellung

auf die Jagd nach verborgenen

Hinweisen gehen. Mit Hilfe von

UV-Taschenlampen und Rotfilter

lassen sich die Hinweise aufspüren,

und für das Lösungswort gibt

es ein Geschenk. Zu den interaktiven

Elementen gehört Inspektor

Ferdinand, der über einen Touchscreen

die Besucher einlädt, mit

ihm im Fall des vom Oberrhein

verschwundenen Flusspferds zu

ermitteln. Viel Wissen hat das

Naturkundemuseum anregend

und teilweise spielerisch verpackt.

Bis zum 27. Januar 2019 kann

man dort nachvollziehen, wie die

Eiszeit jenseits von Hollywood-

Blockbustern wirklich war.

„Flusspferde am Oberrhein.

Wie war die Eiszeit wirklich?“,

Naturkundemuseum Karlsruhe,

Di-Fr 9.30-17 Uhr, Sa, So 10-18

Uhr. Bis 27. Januar 2019.

Nike Luber

Atmosphärische Augenblicke

Jörg Hilfinger stellt im Augustinum in Freiburg aus

Sein Thema ist die Landschaft,

Programm seiner Malerei sind

flüchtige, atmosphärische Erscheinungen.

Wasserspiegelungen,

Nebel und Licht fesseln

den Künstler Jörg Hilfinger, der

in Tunsel lebt und arbeitet. Derzeit

und noch bis zum 6. Januar

2019 sind seine Werke unter dem

Titel „Wasser, Nebel und mehr“

im Freiburger Wohnstift Augustinum

zu sehen.

Wasser ist ein extrem anspruchsvolles

Thema, denn -

ganz im Unterschied zu einem

Stillleben - hält es ganz und gar

nicht still. Spiegelungen und ihre

Farbenvielfalt an der Wasseroberfläche

eröffnen Hilfinger jedoch

die Möglichkeit, innerhalb einer

gegenständlichen Komposition

zu fast abstrakten Bildabschnitten

zu gelangen. Auch die malerische

Umsetzung von Nebel und

Licht führt zu einer Auflösung

der sichtbaren Wirklichkeit. So

untersucht Hilfinger die der Malerei

innewohnenden Möglichkeiten,

ein Gefühl für Ballung

und Auflösung, Transparenz und

Dichte auf die Leinwand zu holen.

Wir sehen auf seinen Gemälden

daher weit mehr als Wasser,

Bäume oder Berge - wir erleben

Momente des Überganges, Augenblicke

einer sich permanent

wandelnden Situation.

Das Joostal, der Feldsee, Badenweiler

und immer wieder

der Windgfällweiher – Hilfinger

zieht es zu Orten unserer unmittelbaren

Umgebung. Die Schauplätze

seiner Bilder sind jedoch

keineswegs sofort identifizierbar.

Der Künstler lenkt die gesamte

Aufmerksamkeit auf den Akt der

Wahrnehmung und ruft dabei ein

Gefühl hervor, das auf dem individuellen

Empfinden und Erinnern

des Betrachters fußt. So wird bewusst,

dass es dem Künstler nicht

nur um das äußere, sondern auch

um das innere Erleben geht.

Morgendämmern - Windgfällweiher

Jörg Hilfinger ist stark von

bildhaften Erinnerungen geprägt,

überdies entsteht vor Ort

eine Fotografie als Gedächtnisstütze.

Gemalt wird aber im

Atelier und bevorzugt nachts,

wenn alles ruhig ist und ihn keiner

stört. Leuchtendes Blau und

kräftiges Gelb, sattes Grün breiten

sich dann auf seinen

Leinwänden aus, kleinere,

gezielt gesetzte Akzente

gesellen sich hinzu.

Die Farbtöne changieren

von hellster zu tiefster

Farbsättigung, wachsen

langsam von innen, aus

einem stimmungsbezogenen

Grund heraus an

die Oberfläche. Wenn er

Tannen im Schnee oder

den Restschnee auf einer

Wiese sieht, dann

untersucht er die Struktur,

Beschaffenheit und

die Wirkung des Lichtes

an den Oberflächen. Er

schaut dabei lange und

genau hin. So lange, bis

die Dinge sich verwandeln und

schließlich ein Geheimnis bekommen.

Jörg Hilfinger ,,Wasser, Nebel

und mehr‘‘, Wohnstift Augustinum,

Freiburg-St. Georgen, Weierweg

10. Geöffnet: täglich 10-20

Uhr. Bis 6. Januar 2019.

Antje Lechleiter


KUNST KULTUR JOKER 13

Das Wesen des Schwarzwalds

Aktuelle Ausstellung bei Kunst Koch mit Werken von Albi Maier

Mit Albi Maier fing alles an.

Bei der Firma Beschläge Koch

nämlich, als Geschäftsinhaber

Hans-Peter Koch vor knapp

drei Jahren Wände und Flure

auf Initiative von Peter Braun

hin probeweise mit Albi Maiers

Schwarzwaldbildern bestückte.

Das gefiel den Mitarbeitern

und Kunden so gut,

dass schnell der Entschluss

reifte, hier in regelmäßigen

Abständen Ausstellungen zu

veranstalten. Jetzt können seine

Bilder wieder in der Firma

besichtigt werden.

So gesehen hat der Schwarzwälder

Künstler mit der aktuellen

Ausstellung bei Kunst

Koch gleich im doppelten

Sinne eine Art Heimspiel. Und

wenn man durch die Flure flaniert,

wird einem schnell klar,

warum gerade diese Bilder

zum Auslöser einer ganzen

Ausstellungsreihe werden

konnten: Bieten sie doch in

ihrer naturtonigen Farbigkeit

und den typischen Konturen

der traditionellen Bauweise

alter Schwarzwaldgehöfte einerseits

einen hohen Wiedererkennungs

gehalt, weisen

andererseits aber einen hohen

Abstraktionsgrad auf, der die

Bilder wiederum jeglicher Heimattümelei

entrückt.

Wie oft mag der im Schwarzwald

wandernde Augenmensch

angesichts der schichtweisen

Nebellagen schon wie ein Maler

– wie Albi Maier – gedacht

und gesehen haben: Die durch

die natürliche Witterung entstehenden

Farbstreifen von

Wiesensumpfgrün, darüber

ein heller Silberstreif – Spiegel

von Sonne und Wolken

in einem kleinen Flusslauf.

Darüber der schwarzmoorige

Streifen des bewachsenen

Ufers, über dem sich erneut

Wiesenfelder erstrecken (diese

in einem helleren Grün, da

nicht von Wolken beschattet),

um dann wiederum in einen

lichten Horizontstreifen überzugehen…

Wie oft hat man im

Schwarzwald (und sicherlich

auch anderswo) vor derartigen

Naturschau- und Lichtspielen

gestanden, an denen sich das

Auge gar nicht satt sehen

kann. Und schließlich da

hinein gebettet die schematisch

nur angedeuteten

Schwarzwaldhäuser mit

den tief heruntergezogenen

Dachflächen, die

nicht nur Teil der Landschaft

sind, sondern

selbst Landschaft werden.

Albi Maier ist sehr

heimatverbunden. Sein

Heimweh nach dem Geburtsort

Lenzkirch hielt

ihn wie eine Nabelschnur

in der Region. Wen wundert

es da, dass sich seine

Bilder ganz dieser Heimat,

dem Schwarzwald,

widmen? „Malerei + Identität“

lautet sein Statement auf seiner

Homepage. Heute lebt er in

Titisee-Neustadt, sein Atelier

befindet sich im alten Fernsehturm

auf dem Feldberg, wo

sich ihm Landschaft, Höfe und

Wetter zu Füßen ausbreiten.

Entsprechend genuin entwickelte

sich seine Künstlerlaufbahn;

von der Malerlehre

über die Werbegestaltung zur

Albi Maiers Hommage an den Schwarzwald

Uhrenschildmalerei und weiter

zum freischaffenden Künstler.

Marcel Schaffner in Basel war

sein Lehrmeister, der ihm die

Abstraktion vom Sichtbaren

nahebrachte. Nur als Erinnerungsstütze

fotografiert Albi

Maier heute Landschaften

und Bauernhöfe, um diese

dann in stark reduzierter Form

auf die Leinwand zu bannen.

Denn ihm geht es nicht etwa

um Überlieferung und Dokumentation

der traditionellen

Schwarzwald-Bauweise als

einzig und allein darum, den

einzigartigen Charakter und

das Wesen des Schwarzwaldes

für die Nachwelt zu erhalten.

Noch bis 31. Januar 2019.

Firma Beschläge Koch,

Hanferstraße 26, Freiburg.

Geöffnet: Mo-Fr, 10-16 Uhr.

Friederike Zimmermann

Drang nach Wahrheit – Lust am Trug

„Was ist wahr?“: Kunstpreis der Erzdiözese Freiburg 2019 im Morat Institut

Schreibtisch-Installation von Daniela Takeva

Kunst und Wahrheit – das

passt irgendwie nicht so recht

zusammen, sofern Kunst Wahrheit

abbilden will. Eignet sie

sich doch trefflich, die Lüge so

lange zu polieren, bis sie wahr

erscheint; oder solange an der

Wahrheit zu schaben, bis sie zur

Lüge wird. Zugleich eignet sich

kein Medium besser, um sich

mit dem Begriff der Wahrheit

auseinanderzusetzen: Kunst ist

eine „Lüge, die uns die Wahrheit

begreifen lehrt“, brachte es

Picasso auf den Punkt.

Was aber ist Wahrheit? Gibt

es die eine, objektive, Wahrheit

überhaupt? Oder nicht vielmehr

unzählige subjektive Wahrheiten?

Die

19 künstlerischen

Positionen,

die für den

Kunstpreis

der Erzd

i ö z e s e

F r e i b u r g

2019 „Was

ist wahr“

nominiert

und derzeit

im Morat-

I n s t i t u t

ausgestellt

sind, zielen

denn

auch nicht

auf die Bestimmung

von Wahrheit ab, als

vielmehr darauf, das Unwahre

zu demaskieren. Sabrina Fuchs

thematisiert den „Augenschein“

mit Spiegel und Katzengold,

Schein und Sein. Fragmentarische

Wahrheiten, bestehend

aus unzähligen Einzelbildern,

subsumieren sich in Micha

Peyer und Martin Gabriels

großem Patchwork-Bild. Im

Mikrokosmos der individuellen

Wahrheit klinken sie sich aus

dem großen Ganzen, der Objektivität,

aus.

Auch in ganz andere Sphären

spiegelt die Wahrheitssuche hinüber,

wie den Glauben und die

Religion. Klug spielt Chris Popovich

auf mehreren Ebenen mit

dieser ‚Wahrheit’: Auf ihrem bodennah

gehängten Ölbild kopiert

sie Hans Holbeins Gemälde „Der

Leichnam Christi im Grabe“ aus

Basel – allerdings ohne Leichnam,

dafür in Originalmaßen

und mit einem in holbeinscher

Manier illusionistisch gemalten

Faltentuch. Durch die Abwesenheit

Christi befragt sie den Glauben.

Ist nur wahr, was man sieht,

mithin identifizieren kann?

Darauf zielt wiederum die

Installation einer Wahlkabine

(Alexander Peterhaensel) ab, in

der eine Kamera das Gesicht

des ‚Wählers’ abtastet, um diesen

automatisch einer Partei zuzuordnen.

Die Wahl indes wird

ausgehebelt. Was ist wahr? Das

was ist (Gesicht) oder das was

man wählt (Wille)? Eine fotografierte

alte holländische Fliese

mit Mühle am Meer (Petra

Weifenbach) wird zum Serienbild,

auf dem Holland allmählich

im Meer versinkt. Wahrsagung

als traurige Wahrheit.

In der Schreibtisch-Installation

von Daniela Takeva wird der

Wahrheitsanspruch in Lehre

und Forschung hinterfragt. Der

Wahnwitz, die Wahrheit zum

Absolutum erklären zu wollen –

ein weitverbreitetes Phänomen.

Demgegenüber scheinen in Carola

Faller-Barris’ bestechend

einfacher Installation „Tellergericht“

Binsenwahrheiten auf.

Vielleicht kommt man mit diesen

der Realität am nächsten?

Geradezu erschütternd ‚funktioniert’

die Rauminstallation

„It’s my/our fault“ von Hyunju

Oh. Mit rhythmischem Donnergetöse,

das im verdunkelten

Raum den Boden unter den

Füßen erbeben lässt, wird die

auf die Wand projizierte Mea-

Culpa-Geste zum manipulativen

Gesamtkunstwerk: So geht

‚Wahrheit’ auch. Man kennt das

MERZHAUSEN IM DEZEMBER

Gabriele Vallentin -

„Feuer und Wasser“

Veranstalter: artisse e.V. | Kulturverein Merzhausen

Courtesy: Galerie Meier Freiburg

Weitere Informationen:

www.artisse.de

ja aus der Geschichte, aus Politik

und Religion. Und so ist es auch

heute, so wird es immer sein.

„Ich hatte nichts und doch genug:

Den Drang nach Wahrheit

und die Lust am Trug“, weissagt

Goethes Faust. Wie wahr.

„Was ist wahr?“ 4. Kunstpreis

der Erzdiözese Freiburg, kuratiert

von Isabelle von Marschall.

Noch bis 13.1.2019, Morat Institut,

Lörracher Str. 31, 79115

Freiburg.

Friederike Zimmermann

Malerei

Vernissage

Di, 4. Dez. 2018

19.00 Uhr

Einführung:

Dr. Friederike Zimmermann

Musikalische Umrahmung:

Annette Winker (Fagott)

Hanna Schüly (Saxophon)

Ausstellung vom

04. Dezember 2018 bis

31. Januar 2019

FORUM Merzhausen

Dorfstraße 3

79249 Merzhausen


14 KULTUR JOKER KUNST

MUSEEN / AUSSTELLUNGEN

FREIBURG 0761/

BASEL 0041 61/

Figuren nach Wilhelm Busch von Robert Weigl: Büsten von Vetter Franz und der

Frommen Helene (beide 1886), Wilhelm Busch - Deutsches Museum für Karikatur

und Zeichenkunst, Hannover

Foto: Thomas Viering

Bissig-komische Bildgeschichten

Die Ausstellung „Wilhelm Busch. Bilder und Geschichten“ im

Museum LA8 in Baden-Baden

Selten sieht man so viele Ausstellungsbesucher

mit einem vergnügten

Lächeln die gezeigten

Werke betrachten. Der Witz und

der Charme von „Wilhelm Busch.

Bilder und Geschichten“ wirken

noch immer. Dabei stammen sie

aus dem 19. Jahrhundert, als Wilhelm

Busch Kunstmaler werden

wollte und die Bildergeschichten

ursprünglich nur erfand, um neben

dem Studium Geld zu verdienen.

Die Schau im Museum

LA8 in Baden-Baden zeigt, dass

schon die frühen, kurzen Bildergeschichten

Buschs sich durch

anarchische Komik und eine sehr

genaue Beobachtung alltäglicher

Pannen auszeichnen.

In der Reihe „Münchner Bilderbogen“

wurden die frühen

Ergebnisse der Zeichen- und

Dichtkunst des Kunststudenten

Wilhelm Busch veröffentlicht,

und viele davon sind in Baden-

Baden zu sehen. Ausgesprochen

fantasievoll und erheiternd, wie

die Geschichte „Der kleine Maler

mit der großen Mappe“. Da sieht

man den kleinen Kunststudenten

mit einer überdimensionalen Zeichenmappe

in die Landschaft ziehen,

um dort fleißig Skizzen und

Studien anzufertigen. Doch dazu

kommt es nie. Dafür rettet die

große Mappe den kleinen Helden

vor Regen, Sturm, und Absturz,

trägt ihn über Flüsse und andere

Unwägbarkeiten hinweg.

Die Tücken des Alltags sind

ein unerschöpflicher Quell der

Inspiration für Busch, der mit

wenigen gezielten Strichen aus

dem Auftauchen einer Maus eine

herrlich komische Jagd inszeniert,

die mit der völligen Verwüstung

der Wohnung endet. Als Autor

kommentiert Busch das Geschehen

stets trocken. Natürlich sind

auch die über Generationen hin-

WAS IST WAHR

www.kultur-ebfr.de/kunstpreis

Morat-Institut

für Kunst und Kunstwissenschaft

18. 11. 2018 bis 13. 1. 2019,

Sa, So 11.00 –18.00 Uhr

weg bekannten Gestalten vertreten,

die bösen Buben Max und

Moritz sowie die fromme Helene.

Und die Moral von der Geschicht?

Wilhelm Busch predigt sie nicht,

die Moral. Und doch sieht man mit

einer gewissen inneren Befriedigung,

wie die gänzlich skrupellosen

bösen Buben am Ende verschrotet

werden – einer Befriedigung,

die wohl daher rührt, das im

echten Leben die Bösen nur selten

bekommen, was sie verdienen.

Entgleisende Lebensläufe waren

Buschs Spezialität, man nehme

nur „Die fromme Helene“, die einer

seiner größten Erfolge wurde.

In der Ausstellung sieht man eine

ganze Reihe historischer Ausgaben

dieser Geschichte, die viele

populäre Redewendungen in die

Welt gesetzt hat. „Wer Sorgen hat,

hat auch Likör“ ist so ein Spruch,

der auf Buschs Anti-Heldin Helene

zurückgeht. Nicht dass Helene

böse wäre oder Verbrechen

beginge. Aber all ihre Versuche,

nach Verfehlungen und Schicksalsschlägen

irgendwie wieder

Fuß zu fassen, gehen schief.

Frömmigkeit, Doppelmoral und

Heuchelei entlarvte Busch genüsslich

in Helenes Handwerk,

dem Gesundbeten – in sehr trauter

Zweisamkeit bei ihr zu Hause, bis

wiw joker Morat.indd 1 22.10.18 08:57

sich zwei ihrer Kunden unverhofft

treffen und sich gegenseitig krankenhausreif

prügeln.

Interessant sind auch die biografischen

Hintergründe, die in

der Ausstellung beleuchtet werden.

Eine Reihe historischer Aufnahmen

zeigt den jungen Busch

als feschen Studenten, als reifen

Mann mit buschigem Bart und

im Alter mit noch mehr Bart. In

München fand er Anschluss an

einen Kreis von Malern, die sehr

erfolgreich und berühmt wurden,

wie Franz von Lenbach. Doch

er selbst wurde eben nicht wie

ersehnt als Künstler, sondern als

Schöpfer bissig-komischer Bildgeschichten

bekannt.

Im Obergeschoss sind einige

der „ernsthaften“ Gemälde von

Busch zu sehen, und man muss

ehrlich sagen, hätte er nur diese

geschaffen, würde seinen Namen

heute niemand mehr kennen. Die

Landschaften sprengen schier den

viel zu engen Bildausschnitt und

Rahmen, und die Figuren sind

gekonnt, aber nicht überragend

gemalt. Dieser Teil der Ausstellung

lässt erahnen, warum Busch

sich mit Brüchen im Lebenslauf

auskannte. Er selbst hat sich als

„Maler Klecksel“ verewigt, in

ironischer Selbsterkenntnis. Kuno

Klecksel startet verheißungsvoll

ins Studium der Kunst und der

Wirtshäuser, und wird am Ende

nicht Künstler, sondern – Wirt.

Bis zum 3. März lädt die Schau

„Wilhelm Busch. Bilder und Geschichten“

zu einem ebenso erheiternden

wie erhellenden Besuch

im Museum LA8 ein.

„Wilhelm Busch. Bilder und

Geschichten“, Museum für Kunst

und Technik des 19. Jahrhunderts,

Lichtentaler Allee 8, Baden-Baden,

Di-So 11-18 Uhr. Bis 3. März 2019.

Nike Luber

Augustinermuseum

- „Faszination Norwegen - Edvard

Much” (Haus der Graphischen

Sammlung) 08.12.-13.01.19

- „Faszination Norwegen - Landschaftsmalerei

von der Romantik

bis zur Moderne” 08.12.-17.03.19

AUGUSTINUM SENIORENRESIDENZ

- „Jörg Hilfinger - Wasser, Nebel

und mehr” -04.01.19

Archäologisches Museum

Colombischlössle

- „Arman Vahanyan - Visuelle

Formationen” -30.06.19

- „Eisen, Macht, Reichtum - Kelten

am südl. Oberrhein” b.a.w.

- „Kultur - Umwelt - Wandel:

Steinzeit und Bronzezeit am südl.

Oberrhein” b.a.w.

- „Tales and Identities - Deine

Entscheidung, deine Geschichte”

-30.06.19

Atelier 4e GAlerie

- „In Gestalt gegossen - Bronze”-29.12.

Carl-Schurz-Haus

- „Carlotta Cardana - The Red

Road Project” -01.02.19

Depot.K

- „Jahresausstellung” -06.01.19

E-WERK

- „Regionale 19 - Anna Schütten:

Sono” (Galerie für Gegenwartskunst I)

“Don‘t talk about the weather forecast”

(Galerie für Gegenwartskunst II)

-06.01.19.

Fischmüllers Kabinett

- „Elisabeth Zeller - Mehr Himmel

als blau” 02.12.-30.12.

Galerie Albert Baumgarten

- „Christoph Gais - Tra I Due

Mondi” 02.12.-21.12.

Galerie Claeys

- „Irina Lozinskaia - Landschaften”

-09.02.19

Galerie in der Kinderklinik

- „Wolfgang Mehnert” -21.02.19

Galerie Marek KraLEWski

- „Yafeng Duan” -13.01.19

IB Medizinische Akademie

FREIBURG

- „Beate Krummer - Malerei”

-13.03.19

Katholische Akademie

- „Elisabeth Roth - Silhouetten”

03.12.-02.02.19

Kunst Koch

- „Albi Maier - Malerei” -31.01.19

Kunsthaus L6

- „Regionale 19 - Taking Turtles for

a Walk” -06.01.19

KUNSTRAUM ALEXANDER BÜR-

KLE

- „Ansichtssache - Wie Bilder

werden“-13.01.19

KUNSTverein Freiburg

- „Regionale 19 - Talk to me”

-06.01.19

LANDRATSAMT BR.-HOCH-

SCHwarzwald, Stadtstr. 3

- „Marco Schuler - Nuff un Nabb”

-04.12.

MECKELHALLE

- „Die Zähringer - Mythos und

Wirklichkeit” 10.12.-01.02.19

Morat Institut

- „Was ist wahr - Kunstpreis der

Erzdiözese Freiburg 2018”-13.01.19

Museum Für Neue Kunst

- „To Catch a Ghost” -24.03.19

Museum Natur und Mensch

- „Mensch Biene! - Mitmach-Ausstellung”-10.02.19

PRaxis Zurmühlen

- „Sigrid Gräser - Farbkompositionen”

-31.01.19

Stiftung für Konkrete

KunsT Roland PhlePs

- „Roland Phlebs - Schwünge und

Tänze II: Neue Stahlskulpturen”

-04.03.19

T66 KULTURWERK

- „Regionale 19 - Un attendu/un

expected” -06.01.19

VHS IM SCHWARZEN KLOSTER

- „Das Geheimnis - Ein gesellschaftliches

Phänomen” -04.01.19

aNTIKENMUSEUM

- „Der Basilisk - Zeus und die verschleppten

Professoren” -23.12.

- „Die Griechen und ihre Welt - Identität

und Ideal”

(Dauer)

- „Nackt! - Die Kunst der Blöse“-28.04.19

Fondation Beyeler

- „Balthus”-13.01.19

- „Sammlung der Klassischen

Moderne”

(Dauer)

HAUS DER ELEKTRONISCHEN KÜNSTE

- „Regionale 19 - Die Form des

Klangs” -03.02.19

KUNSTHALLE BASEL

- „Tania Pérez Córdova” -06.01.19

- „Regionale 19 - A Tooth for an Eye”-30.12.

KUNSTHAUS BASELLAND

- „Vittorio Brodmann - Jahresaussenprojekt

2018”-31.12.

KUNSTMUSEUM BASEL

- „Carl Burckhardt - Suche nach

dem plastischen Kern”-31.03.19

- „Füssli - Drama und Theater!”

-10.02.19

Museum Tinguely

- „Radiophonic Spheres”-27.01.19

S AM

- „Dichtelust - Formen des urbanen Zusammenlebens

in der Schweiz” -05.05.19

SPIELZEUG MUSEUM WELTEN

- „Design am Weihnachtsbaum - Art

Glass: Baumschmuck um 1920” -10.02.19

- „Mut zum Hut - Vom Alltagsobjekt

um 1750 zu Designerkreationen

von heute” -07.04.19

ANDERE ORTE

Abu DHabi

Louvre Abu Dhabi

- „Archäologische Schätze aus

Saudi Arabien” -16.02.19

ALBSTADT

Kunstmuseum

- „Otto mit + ohne Farbe - Otto Dix, der

Pinsel und der Zeichenstift” -24.02.19

ALTKIRCH (F)

Crac Alsace

- „Edit Oderbolz - Water your

Garden in the Morning” -13.01.19

Amsterdam

Jewish Historical Museum

- „Chim (David Seymour) - Legendary

Photojournalist” -10.02.19

Moco Museum

- „Iranian Street Artists Icy and Sot

- A Moment Of Clarity” -15.01.19

Van Gogh Museum

- „Gauguin and Laval in Martinique”

-13.01.19

AUGSBURG

Galerie Noah

- „Utopie - Zwischen Traum und

Wirklichkeit” -10.01.19

BAD-KRozingen

Stadtmuseum im Litschgi-Haus

- „Flashlight - So sehe ich Bad

Krozingen” -August 2019

- „Ursula Trefzger & Anita Lüdtke

- Kleine Welt: Puppenstuben- und

Puppensammlung” -06.01.19

Universitäts-Herzzentrum

- „Manuel Frattini” -07.12

Baden-Baden

Museum LA8

- „Wilhelm Busch - Bilder und

Geschichten”-03.03.19

Museum Frieder Burda

- „Die Brücke -1905-1914“-24.03.19

Staatliche Kunsthalle

- „Nicole Eisenmann - Baden

Baden Baden“-17.02.19

BADENWEILER

Galerie Helmers Lipburg

- „Schönheit verbindet - Nikolai

Tsvetkov, Russland, und Künstler

der Galerie” -12.01.19

BERLIN

Crone

- „Monika Grzymala - Maze” -12.01.19

- „Helmut Schmidt - Zum 100.

Geburtstag“ -06.01.19

Galerie Brockstedt

- „Hans Scheib . Skulpturen”-26.01.19


KUNST KULTUR JOKER 15

Gropius Bau

- „Bestandsaufnahme Gurlitt”-07.01.19

- „Bewegte Zeiten - Archäologie in

Deutschland” -06.01.19

- „Lee Bul - Crash” -13.01.19

Hamburger Bahnhof - Museum für

Gegenwart

- „How to talk with birds, trees, fish,

shells, snakes, bulls and lions” -12.05.19

Max Liebermann Haus

- „Frank Gehry & Hans Scharoun -

Strong Tesonances” -20.01.19

Robert Morat Galerie

- „Peter Bialobrzeski - City Diaries”

-12.01.19

Museum für Kommunikation

- „Geheimnis - Ein gesellschaftliches

Phänomen“ -10.03.19

Schwules Museum

- „Coven Berlin - Extra+Terrestrial“-14.02.19

- „Rainbow Arcade - Queere Videospiele

1985-2018”13.12.-13.05.19

- „Sex im Alter - Hommage zum 69.

Geburtstag von Mahide Lein”-25.02.19

Verborgenes Museum

- „Maria Austria 1915-1975” -10.03.19

BERN

Alpines Museum der Schweiz

- „Die weisse Gefahr - Umgang mit

Lawinen in der Schweiz” -21.04.19

- „Schöne Berge - Eine Ansichtssache”

-06.01.19

Zentrum Paul Klee

- „Emil Nolde” -03.03.19

- „Paul Klee - Tierisches” -17.03.19

Bernau

Hans-Thoma-Kunstmuseum

- „Reinhold Ulmschneider - Kleine

Festung Europa“ -06.01.19

BIETIGHEIM-BISSINGEN

Städtische Galerie

- „Simone Westerwinter - Werkschau”

-13.01.19

Bonn

Frauenmuseum

- „Frauenpolitischer Aufbruch

- Vom Frauenwahlrecht zum

Ministerinnen-Amt” -Juni 2019

LVR-LandesMuseum Bonn

- „Heinz-Günter Prager - Zeichnungen

1966-2018” -20.01.19

- „M. Sadedin - Vertraut wie fremd” -06.01.19

BREGenz

Kunsthaus

- „Maeve Brennan” -20.01.19

- „Tacita Dean” -06.01.19

Voralbergmuseum

- „Wacker im Krieg - Erfahrungen

eines Künstlers” -17.01.19

breisach

Museum für Stadtgeschichte

- „Ausstellung zur Geschichte der

Stadt Breisach am Rhein”b.a.w.

Bruchsal

Schloss Bruchsal

- „#participate - Mach dich zum

Kunstwerk“-28.04.19

- „Joan Sallas - Gefaltete Schönheit: Die

Kunst der Serviettenbrechens“-03.02.19

Brüssel

Museum Bozar

- „Theodoor van Loon - Ein Carvaggist

zwischen Rom und Brüssel“-13.01.19

BÜHL

Die Galerie im BITS

- „Beate Rohwetter - Universalideen

Unser Universum“-31.01.19

Chemnitz

Kunstsammlungen Chemnitz

-„Mario Pfeifer - Again / Noch einmal“-06.01.19

DARMSTADT

Kunstforum der TU Darmstadt

- „Emmanuele Rapin & Angelika

Krinzinger - Sauvage“ -24.02.19

Donaueschingen

Museum Art.Plus

- „Dorothy Fratt: Colorful - Farbenfroh“-20.01.19

- „Stefan Strumbel“ -24.03.19

Dresden

Deutsches Hygienemuseum

- „Rassismus - Die Erfindung von

Menschenrassen” -06.01.19

DUBAI

Custoto Gallery

- „Fernando Botero - A Still Life

Retrospective” -10.02.19

DÜSSELDORF

Kunstpalast

- „Anthony Cragg”-10.02.19

- „PS: Ich liebe dich - Sportwagen-Design

der 1950er bis 1970er Jahre” -10.02.19

- „Walter Ophey - Farbe bekennen”-13.01.19

DUDELANGE (LU)

CNA Centre national de l‘audioviduel

- „Michel Medinger’s photographic

universes” -16.12.

DURBACH

77770 Sammlung Hurrle/ Museum

für Aktuelle Kunst

- „Mythos Leipziger Schule -

Lehrer und Schüler von 1960 bis

heute” -24.03.19

- „Profile in der Kunst am Oberrhein

- Heinz Pelz & Roland Spiet”

-24.03.19

EBRINGEN

Badisches Kunstforum Ebringen

- „Hans Benesch & Claus Schneidereit

- Licht” -16.12.

Schloss Ebringen / Rathaus

- „Harry Reusmann & Frank Wolf -

Ypern mon Amour” -07.12.

EMMENDINGEN

Arkana Forum

- „Rolf Brauchele - Real, impressiv,

meditativ” -01.02.19

Galerie im Tor

- „Helge Emmaneel - H2O/CO2”-09.12.

FRANKFURT am main

Art Foyer - DZ Bank Kunstsammlung

- „f/12.2 Projetstipendium - Tatiana Lecomte

& Sara-Lena Maierhofer”-09.02.19

Kunstverein Frankfurt

- „Rückbindung der Welt - Über

das Poetische in Elementen und

Materialien” -13.01.19

Hamburg

Haus der Photographie

- „Michael Wold - Life in Cities”-03.03.19

HEIDELBERG

Kurpfälzisches Museum

- „Unwirklichkeiten” -17.02.19

Sammlung Prinzhorn

- „Extraordinaire - Werke aus psychiatrischen

Einrichtungen in der

Schweiz um 1900” -20.01.19

HEILBRONN

Museum im Deutschhof

- „Donnerwetter: Klima schreibt

Geschichte - Familien-Mitmach-

Ausstellung” -31.03.19

HÜFINGEN

Stadtmuseum Hüfingen

- „Eva Rosenstiel & Johann Nepomuk

Heinemann - Vis-à-vis” -13.01.19

Kandern

Galerie Robert Keller

- „Adolf Strübe - Krieg und Kunst

sind Gegensätze” -24.02.19

Karlsruhe

Badisches Landesmuseum/ Schloss

- „Island Hopping” -30.12.

- „Mykene - Die sagenhafte Welt

des Agamemnon” -02.06.19

Museum beim Markt

- „Südwestdeutscher Keramikpreis”

-06.01.19

Naturkundemuseum Karlsruhe

- „Eiszeitkunst” -27.01.19.

- „Flusspferde am Oberrhein - Wie

war die Eiszeit wirklich?” -27.01.19

Staatliche Kunsthalle

- „Bilder Bücher Bohnenranken -

Sagenhaften Geschichten auf der

Spur (Junge Kunsthalle) -11.03.19

- „Sehen Denken Träumen - Französische

Zeichnungen aus der Staatlichen

Kunsthalle Karlsruhe”-13.01.19

Städtische Galerie Karlsruhe

- „Blickkontakt - Gesichter einer

Sammlung” -20.01.19

- „Heinz Pelz - Dust and Trace”

-03.03.19

- „Mit Karl Weysser unterwegs”

- Frühjahr 2019

- „Umgehängt 2018 - Facetten der

Malerei 1960-2010” - Frühjahr 2019

ZKM

- „Digital Imaginaries - Africas in

Production: Recherche und Ausstellungsprojekt

in Dakar, Johannesburg

und Karlsruhe” -31.03.19

- „Durch den schalldichten Vorhang

- Das Experimentalstudio des

Polnischen Rundfunks” -06.01.19

kassel

Caricatura Galerie für Komische Kunst

- „Volker Kriegel” -20.01.19

KENZINGEN

Galerie Thomas Menzel

- „Marianne Hopf - Transparenz &

Totem” -19.01.19

KIEL

Kunsthalle zu Kiel

- „Franz Gertsch - Bilder sind

meine Biografie” -24.02.19

- „Globalocal - Sammlungspräsentation

mit Gästen” -13.01.19

- „Goya - Grafische Meisterblätter” -13.01.19

KIrchzarten

Kunstverein Kirchzarten

- „Gerda Bier - Skulpturen & Materialcollagen”

-16.12.

KÖLN

Galerie Drei

- „Anna Virnich - Warm Milky Acid,

Silver Slip“ -19.01.19

Museum Ludwig

- „Gabriele Münter - Painting to the

Point” -13.01.19

Parrotta Contemporary Art Köln

- „The Unstrung Harp”

-20.01.19

LÖRRACH

Dreiländermuseum

- „Alfred & Gerta Haller - Ein Künstlerpaar”

-09.12.

- „Zeitenwende 1918/19”

-03.02.19

Ibenthaler-Haus

- „Alfred & Gerta Haller - Ein Künstlerpaar”

-11.03.19

LondOn

Tate Gallery of Modern Art

- „Anni Albers - Retrospektive“

-27.01.19

- „Edward Burne-Jones“ -24.02.19

LUDWIGSHAFEN AM RHEIN

Wilhelm-Hack-Museum

- „Autofiktion - Zeichnung der

Gegenwart” -24.02.19

- „Bild und Blick - Sehen in der

Moderne” -07.07.19

- „Kabinettstücke - Visuelles Spiel”

-31.03.19

- „Laura Schawelka - Double Issues”

-06.01.19

MAILAND

Pirelli HangarBicocca

- „Mario Merz - Igloos” -24.02.19

Mannheim

Kunsthalle Mannheim

- „Konstruktion der Welt: Kunst

und Ökonomie - Moderne 1919-

1939” -03.02.19

Reiss-Engelhorn-Museen

- „Abenteuer Anden und Amazonas

- Wilhelm Reiß’ Südamerika-

Expedtion in historischen Fotografien”

(Museum Zeughaus C5)

-20.01.19

- „Einfach tierisch! - Spaß mit

Dino, Panda & Co.” (Museum Weltkulturen,

D5) -10.03.19

- „Jan Banning - Red Utopia:

Kommunismus 100 Jahre nach der

Russischen Revolution” (Zephyr)

-13.01.19

- „Mumien - Geheimnisse des

Lebens” (Museum Zeughaus C5)

-31.03.19

- „Stein(h)art - Altägyptische

Gefäße von ewiger Schönheit”

(Museum Weltkulturen, D5) -10.02.19

- „Vom Pulverdampf und Schlachtidyll

- Weißes Gold aus der Frankenthaler

Manufaktur” (Museum

Zeughaus C5) -02.12.

Merzhausen

Forum

- „Gabriele Vallentin - Feuer und

Wasser”04.12.-31.01.19

Mistelbach

Nitsch Museum

- „Hermann Nitsch - Leben und

Werk”-05.05.19

MÜLLHEIM

Markgräfler Museum

- „Alfred & Gerta Haller - Ein Künstlerpaar”

-11.03.19

- „Zeitenwende - Die 20er Jahre in

Müllheim” -24.02.19

MÜNCHEN

Alte Pinakothek

- „Florenz und seine Maler - Von Giotto

bis Leonardo da Vinci” -27.01.19

Haus der Kunst

- „Joan Jonas” - 03.03.19

- „Jörg Immendorff”-27.01.19

Pinakothek der Moderne

- „Um uns die Stadt“ -27.01.19

Villa Stuck

- „Thomas Hirschhorn - Never Give

Up The Spot” -03.02.19

MOSKAU

Lumiere Brothers Center for Photography

- „Unnatural Selection” -06.01.19

- „Vadim Gushchin - From the

Private Library” -06.01.19

OBERHAUSEN

LVR-Industriemuseum

- „Stoffwechsel - Die Ruhrchemie

in der Fotografie” -17.03.19

Ludwiggalerie Schloss Oberhausen

- „Stoffwechsel - Die Ruhrchemie

in der Fotografie” -24.02.19

OFFENBURG

Galerie im Artforum

- „Förderkreis Preis 2017 - Maximilian

Martinez, Betty Rieckmann,

Anas Staub” -16.12.

Städtische Galerie

- „Rainer Nepita & Jörg Bach”-10.02.19

ORLÉANS

Frac

- „Madrid, Oktober 68 - Die

experimentelle spanische Szene“

10.12.-24.02.19

PARIS

Fondation Cartier pour l’Art contemporain

- „Géométries Sud, du Mexique à

la Terre de Feu” -24.02.19

Galerie Templon

- „Atul Dodiya - The Fragrance of a

Paper Rose” -29.12.

Institut du monde Arabe

- „Age-Old Cities - Virtual Journey

from Palmyra to Mosul” -10.02.19

Rastatt

Städtische Galerie Fruchthalle

- „Eva Rosenstiel” -10.03.19

RHeinfelden

Haus Salmegg

- „Petra Böttcher, Brigitte Liebel & Jutta

Orth - Camera Obscura” -06.01.19

- „Lothar Reichart: Südtirol - Liebeserklärung

an eine Region” -15.12.

RIEGEL

Galerie und Atelier Dieter Rottler

- „Dieter Rottler - 1988-2018: Die

Vielfältigkeit eines Kunstschaffenden”

-23.12.

Kunsthalle Messmer

- „5. Internationaler André Evard-

Preis für konkret-konstruktivistische

Kunst” -17.02.19

ROTTWEIL

Dominikanermuseum Rottweil

- „Im Dialog - Römerzeit trifft

Gegenwart”-30.12.

Kunst Raum

- „AffenTheater - Der Affe in der

Kunst der Gegenwart” -13.01.19

RUST

Europa-Park

- „Rizzis Winterwelt im Europa-

Park” -06.01.19/12.01.-13.01.19

SALZBURG

Fotohof

- „Thomas Freiler - Frühe fotografische

Untersuchungen” -19.01.19

Schallstadt

Kunstverein Schallstadt

- „Thomas Nolden - Flusslandschaften“

-16.12.

SIEGEN

Museum für Gegenwartskunst

- „Sigmar Polke und die 1970er-

Jahre” -10.03.19

SINDELFINGEN

Schauwerk

- „Heimvorteil - Deutsche Künstler

aus der Sammlung Schaufler”

-30.06.19

SINGEN

MAC Museum Art & Cars

- „Guido Häfner - Reine Kopfsache”

-26.05.19

SPEyer

Historisches Museum der Pfalz

- „Das Sams und die Helden der

Kinderbücher” -06.01.19

- „Marilyn Monroe - Die Unbekannte”

16.12.-16.06.19

ST. Gallen

Kunstmuseum

- „Die Spitzen der Gesellschaft“

-10.02.19

- „Heimspiel“ 15.12.-10.02.19

- „The Humans” -24.03.19

STAUFEN

Galerie K

- „Die Unabhängigkeit des Bildes

- Jan Berdyszak, Tomasz Cieciersky,

Jan Pamula“ -06.01.19

Strassburg

Archives Départementales du Bas-Rhin

- „Les Alsaciens 1918-1925”

-31.03.19

STUTTGART

Galerie Schlichtenmaier

- „C‘est quoi ce truc? - Voyage au coeur

des curiosités de la bibliothèque ”

-31.12.

Kunstmuseum

- „Frischzelle_25: Benjamin

Bronni” -29.09.19

- „Ekstase - In Kunst, Musik und

Tant” -24.02.19

Kunststiftung Baden-Württemberg

- „Wataru Murakami - Fit In: In

Between” -09.02.19

Landesmuseum Württemberg

- „Faszination Schwert” -28.04.19

- „Räuber Hotzenplotz - Mitmachausstellung

für Kinder und

Familien” (Junges Schloss) -23.06.19

Schacher - Raum für Kunst

- „Jan Jansen & Annette Meincke-

Nagy - Faces/Fassaden” -19.01.19

Staatsgalerie

- „Marcel Duchamp - 100 Fragen.

100 Antworten” -10.03.19

ULM

Kunsthalle Weishaupt

- „Ausgang offen - Neues aus der

Sammlung” -06.10.19

WEIL AM RHEIN

Galerie Stahlberger

- „Rosa Lachenmeier & Patrick

Luetzelschwab - Zwei Länder,

gleiche Orte” -16.12.

Museum Weiler Textilgeschichte

- „Genug Stoff für Neues - Zeitenwende

in Friedlingen” -07.07.19

Vitra Design Museum

- „Christien Meidertsma - Beyond

the Surface” -20.01.19

- „Stühle der Macht” (Schaudepot)

-17.02.19

- „Victor Papanek - The Politics of

Design” -10.03.19

Wien

Albertina

- „Claude Monet” -06.01.2019

- „Warhol bis Richter” -24.03.2019

Belvedere

- „Egon Schiele - Wege einer

Sammlung”-17.02.19

Belvedere 21

- „Polly Apfelbaum - Happiness

Runs”-13.01.19

- „Wert der Freiheit”-10.02.19

Kunsthistorisches Museum Wien

- „Peter Bruegel der Ältere”

-13.01.19

- „Klimt - Moser - Gerstl”

06.12.-10.03.19

- „Wege ins Freie - Von Waldmüller

bis Schindler” 06.12.-28.04.19

Secession

- „Ed Ruscha”-15.01.19

WINTERTHUR

Fotostiftung Schweiz

- „Walter Bosshard & Robert Capa

- Wettlauf mit China” -10.02.19

ZELL AM HARMERSBACH

Museum Villa Haiss

- „Eun Nim Ro - Tier-Mensch” -17.02.19

- „Zhang Yizhi & Zhang Bin - The History

of Co-Construction -03.03.19

ZÜRICH

Haus Konstruktiv

- „Museum der Wünsche - Züricher

Konkrete aus Schweizer Sammlungen”

-13.01.19

Kunsthaus

- „Oskar Kokoschka - Eine Retrospektive”

14.12.-10.03.19

Migros Museum für Gegenwartskunst

- „Maria Eichhorn - Zwölf Arbeiten”

-03.02.19

Photobastei

- „Karlheinz Weinberger - Retrospektive”

-23.12.


16 KULTUR JOKER KULTOUR

Entfesselung der Sinne

Zur Ausstellung „Ekstase“ im Kunstmuseum Stuttgart

La Monte Young / Marian Zazeela: „Dream House“, 1990, Installation

Foto: Blaise Adilon

allen Kulturen festzustellen.

Im Zustand der Ekstase, in den

unterschiedlichen Bereichen

von Religion und Okkultismus

werden physische sowie mentale

Grenzen gesprengt, wodurch

es zur Entfesselung aller

Sinne kommt. Die in der Erregung

stimulierten Gehirnwellen

lösen biochemische Prozesse

aus, die zur Ausschüttung von

Endorphinen führt. Ekstatische

Verfassungen des Bewusstseins

können zudem durch die Einnahme

von Drogen erreicht oder

gesteigert werden. Auf viele

Künstlerinnen und Künstler,

die versuchten, gesellschaftliche

Konventionen zu überwinden,

neue Bewusstseinsebenen zugunsten

des Schaffensprozesses

zu erreichen, übte das Experiment

mit Drogen einen Reiz

aus. Die Erfahrung aller Höhen

Schon immer fanden die Menschen

Mittel und Wege, um in

der Ekstase das Bewusstsein

zu erweitern und transzendente

Erfahrungen zu machen. Das

menschliche Verlangen, über

seine eigenen Grenzen hinaus

zu gehen, hat in der gesamten

Kulturgeschichte Spuren hinterlassen

und gerade in der Kunst

seit jeher einen Ausdruck gesucht.

Gezeigt wird das hier an

Beispielen von der Antike bis

heute, von Darstellungen auf

griechischen Vasen bis zu neuesten

Kunstformen. Eine gewaltige

Spanne, die mit dieser außergewöhnlichen

Ausstellung umfasst

Vom 22.11. bis 23.12.2018 gibt es für

jede Blutspende einen Glühweingutschein

für den Freiburger Weihnachtsmarkt

ist. Ihr thematisches Spektrum

reicht über zeitliche und geographische

Grenzen hinweg.

Und doch scheinen die Schritte

vom dionysischen Kult zur

mittelalterlichen Mystik, von

den Ekstasen des Tanzes, der

Musik und des Sexuellen bis

in die Gegenwart, gar nicht so

weit. Formen der Ekstase finden

sich heute in der Jugendkultur

und bei Sport-ereignissen, wo

der Einzelne in der Gruppe, mit

der er sich identifiziert, aufgehen

kann. Im frenetischen Jubel

der Massen, ob beim Rockkonzert

oder beim Sport, wird das

Außer-sich-Sein erfahrbar.

Alle Erscheinungen von Ekstase

bewegen sich immer auf

dem schmalen Grad zwischen

Ordnung und Anarchie. Daher

sind die Ambivalenzen dieses

Phänomens zu allen Zeiten unterschiedlich

definiert, bewertet

und eingeschränkt worden.

Durch kultische und religiöse

Riten konnte das ekstatische

Verlangen der Menschen seit

dem Altertum kanalisiert werden.

Freilich hat es Vorbehalte

gegenüber aus der Norm fallenden

Individuen und Gruppen

immer gegeben. Aber in einer

Gesellschaft wie der unseren, der

es zuallererst um die Verwirklichung

kapitalistischer Ideale wie

maximale Effizienz, Gewinnoptimierung

und Wachstum geht,

stellt alles, was das Funktionieren,

den Ablauf der Produktion

und des Zusammenlebens

beieinträchtigen könnte, eine

Bedrohung dar. Andererseits

ist es eine Eigenheit der kapitalistischen

Gesellschaft, selbst

die Subkultur für kommerzielle

Zwecke zu vereinnahmen, aus

diesem Grund auch zu dulden.

Algirdas Šeškus: „Shaman“ (Detail), 2012

© Algirdas Šeškus / VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Exzess und Askese

Überraschend deckungsgleich

zeigen sich in der Kunst Exzess

und Askese. Das wird genauso

deutlich in Darstellungen dionysischer

Trunkenheit wie im Ausdruck

religiösen Verzückens, ein

Motiv, das vom Mittelalter an

zur Königsdisziplin in der Malerei

wurde. Der in den Nacken geworfene

Kopf bei himmelwärts

gerichtetem, verklärtem Blick

auf den Gemälden der Renaissance

und des Barock erscheint

nicht anders als der beim Orgasmus,

wie in der zeitgenössischen

Malerei von Marlene Dumas und

den „Headshots“ der Fotografin

Aura Rosenberg zu sehen. In

dem Film über den Rockmusiker

Freddy Mercury, der neulich

in die Kinos gekommen

ist, fällt auf, dass er in seinem

Gesang die Pose des zurückgeworfenen

Kopfes exakt an den

musikalischen Höhepunkten

einsetzt. Bei den rauschhaften

Bühnenauftritten Jim Morrisons

(„Ligth My Fire“) von der Band

„Doors“ war das Dionysische

im Reinformat zu erleben, wobei

der Leadsänger mit seinen

simulierten sexuellen Handlungen

die Grenzen des Erlaubten

weit übertrat. Auch daran kann

man hier erinnert werden.

Das Streben nach übersteigertem

Glückgefühl, einer

Überhöhung des Erlebens ist

epochenübergreifend und in

und Tiefen dabei ist existentiell.

Seit jeher geschieht Kunst zuerst

im Kopf, im Kunstwerk findet es

seinen Niederschlag. Und im Betrachter

einen Nachklang.

Nach dem Modegetränk Absinth,

war der Opium-, Haschisch-

und Meskalinrausch

unter den Avantgardisten des

späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts

en vogue. Seit den

1950er Jahren haben psychedelische,

chemisch hergestellte

Drogen wie LSD Einfluss auf

das künstlerische Schaffen,

was sich in der Psychedelischen


KULTOUR KULTUR JOKER 17

Albert Maignan: „Die grüne Fee“, 1895 Öl

Foto: Claude Gheerbrant/Musée de Picardie

Kunst der 1960er und 1970er

Jahre ausgewirkt hat. Der

Rausch verursacht eine radikale

Verdichtung von Emotionen,

führt zu Euphorien, aber auch

zu schmerzlichen Erfahrungen.

Dieses Risiko einzugehen, setzt

die Bereitwilligkeit des Einzelnen

voraus, ist eine Frage von

persönlicher Einschätzung, von

persönlichem Empfinden. Keiner

kann zur Ekstase, zu Trance

und Rauschzuständen gezwungen,

wohl aber dazu verführt

werden. Kokain wurde in den

1980er Jahren zur „Designerdroge“,

die Techno-Szene entdeckte

für sich „Ecstasy“ (das englische

Wort für Ekstase) zur Steigerung

von Partylaune und beim Rave.

Das englische Wort Rave (es bedeutet

soviel wie „schwärmen,

rasen, toben, phantasieren“)

wurde während der Acid-House-

Bewegung, ab dem Second

Summer of Love von 1989, zum

Begriff für Tanzveranstaltungen

mit elektronischer Musik.

Einen Begriff davon, was

Lichteffekte bei extremer Intensität

bewirken können, bekommt

man durch Carsten Höllers

Installation „Light Wall“,

konzipiert für den musealen

Raum und gleich zu Beginn

der Ausstellung zu testen. Das

ununterbrochene Blinken von

Glühbirnen in einer Frequenz

zwischen 7 und 12 Hertz ist eine

Herausforderung für Nerven und

Sinne. Wer sich darauf einlässt,

soll „optische und akustische

Halluzinationen“ erfahren können,

heißt es. In der Tat ist man

sofort „weg“, wenn man hinter

den Vorhang tritt, hineingerissen

in einen andern, schwer zu

beschreibenden Zustand, durch

den alles Vorhergehende ausgeblendet

wird. Die Reaktionen

auf dieses Werk sollen sehr unterschiedlich

sein: vom jähen

Kopfweh mit Fluchtreflexen bis

zur schrillen Erheiterung, von

meditierendem Verweilen bis zu

ausgelassenem Tanzen.

Tanz und Musik

Im ekstatischen Erleben spielten

akustische Reize immer eine

große Rolle: von der Buschtrommel

bis zum Elektrobeat,

verbunden mit dem Tanzen bei

äußerster körperlicher Verausgabung.

Die Aktionskünstlerin

Marina Abramovic tanzte für

ihre Videoarbeit „Freeing the

Body“ in den 1970er Jahren

nackt und bis zur Erschöpfung

zu afrikanischen Trommelrhythmen.

Auf Videos zu sehen sind

auch Performances von Joseph

Beuys, der sich wie Abramovic

einem archaischen Schamanismus

nähert, einem vielschichtigen

Komplex von Vorstellung

und Handlung. Die Figur des

Schamanen, der außer sich und

also in Ekstase gerät, um mit

den Geistern zu kommunizieren,

war immer Mittelpunkt des

Rituals. Ayrson Heráclito vermittelt

durch seine Installation

„Entre Terra e Mar“ ein ethnologisches,

außereuropäisches

Beispiel ritueller Handlungen.

Der Künstler gestaltete einen

gesamten Ausstellungsraum zur

Darstellung des Candomblé, einer

nur mündlich überlieferten,

afrobrasilianischen, auf Naturgottheiten

bezogene Religion.

Im Zentrum des Candomblé

stehen die Besessenheitsfeste.

Durch Trommelrhythmen, Gesänge

und Tänze kommt es zu

ekstatischen Grenzerfahrungen,

zu Begegnungen mit höheren

Mächten, mit deren Beistand

Krankheit, Alter und Tod beschworen

werden.

Das entfesselte Tanzen gehört

demnach zu den kultur- und

epocheübergreifenden Praktiken,

um in Ekstase zu geraten.

Das trifft gleichermaßen auf die

Tänze der Derwische und die

mittelalterliche Tanzwut, wie

auch auf die heutige Technound

Ravekultur zu. Körper und

Geist werden gleichzeitig in Bewegung

gebracht, um schließlich

in der Übersteigerung Selbstentgrenzung

zu erfahren. Einfluss

auf den Ausdruckstanz,

der in der ersten Hälfte des 20.

Jahrhunderts aufkam, hatte der

Philosoph Friedrich Nietzsche

(„Jenseits von Gut und Böse“).

Das Appolinische und das Dyonische,

also das Maßvolle und

das Entfesselte, definierte er als

die beiden Pole menschlicher

Existenz. Im dionysischen

Ausdruck sah Nietzsche die

Möglichkeit zur Versöhnung

von Mensch und Natur. Diese

Ansicht hatte auch eine enorme

Wirkung auf Künstler der klassischen

Moderne, die sich wiederum

vom Ausdruckstanz der

Protagonistinnen Isadora Duncan,

Mary Wigman, Gret Palucca

und Anita Berber inspirieren

ließen. Auf den expressiven

Gemälden von Ernst Ludwig

Kirchner, Otto Dix, Ferdinand

Hodler und anderen ist das zu

sehen. Historische Filmaufnahmen

von den Tänzerinnen sind

den Bildern gegenüber gestellt.

Wie das alles bis in die heutige

Jugendkultur fortwirkt und

immer neue Formen annimmt,

lässt sich faszinierend verfolgen.

Rineka Dijkstra zeigt mit ihrer

Vierkanal-Videoinstallation

„The Krazyhouse“, auf die vier

Wände eines Raums projiziert,

die Tanzrituale von Jugendlichen

in dem bekannten Liverpooler

Club. Was die jungen Leute in

ihrer Neugier, Unerschrockenheit

und Impulsivität zusammenführt,

ist eine Verheißung.

Ein Verlangen, das Loslassen zu

erproben und den Ausnahmezustand

zu wagen, auszubrechen

aus dem Alltag mit seinen Einschränkungen

und Reglements.

Und das oftmals mit allen Mitteln

und Risiken, die der Drogenrausch

mit sich bringt. Die

Faszination für Bewusstseinserweiterung

birgt immer auch

die Gefahr einer Realitätsflucht,

aus der es manchmal kein Zurück

gibt. In der Ausstellung

beschäftigen sich einige zeitgenössischer

Künstler mit diesen

Ambivalenzen. Das gesellschaftliche

Schwanken zwischen

Verklärung und Kritik, Kriminalisierung

und Liberalisierung

hält weiterhin an. Genauso wie

der menschliche Drang, aus Normen

und Fesseln auszubrechen,

ein helleres Leuchten zu sehen

und sich selbst bis ins Tiefinnerste

zu spüren.

Ein Angebot, die Ausstellung

ausklingen zu lassen, in eine

mögliche rauschhafte Selbstvergessenheit

abzutauchen, bietet

die Klang- und Lichtinstallation

„Dream House“, die die gesamte

dritte Ausstellungsetage einnimmt.

Die Komposition von

La Monte Young, die als ein

bedeutendes Musikwerk des 20

Jahrhunderts gilt, verbindet sich

mit Farbprojektionen von Marian

Zazeelas zu einem beeindruckenden

Gesamtkunstwerk. Bevor

der Meditations- und Erlebnisraum

betreten werden kann,

müssen die Schuhe ausgezogen

werden. Ein weißer weicher

Teppich spannt sich über die

gesamte Fläche, alles ist eingefärbt

durch ein samtiges warmes

Licht, das durch große Glastüren

fällt. Hier kann man entspannt

schreiten oder liegen, sich den

raumübergreifenden, durchdringenden

Sinuswellen der Musik

hingeben oder sie durch die

Gehbewegung zu beeinflussen

und verändert wahrzunehmen,

wie auch die zarten Schatten der

Objekte an den Wänden.

An dieser facettenreichen

Ausstellung mit 270 Werken

von 71 Künstlerinnen und

Künstlern überzeugt alles, vom

Konzept bis zur Ausführung.

Die Gliederung ist einleuchtend,

die Übergänge fließend,

die Engführungen und räumlichen

Erweiterungen körperlich

erfahrbar. Zu verdanken

ist diese fulminante Schau den

Kuratoren Ulrike Groos, Anne

Vieth und Markus Müller. Sie

haben mit ihrer konzentrierten

Auswahl von Exponaten zur

Bedeutungsgeschichte der Ekstase,

sowohl aus künstlerischer

als auch kulturhistorischer Perspektive,

zu einer großen Erhellung

beigetragen.

Die Ausstellung „Ekstase“ im

Kunstmuseum Stuttgart ist noch

bis 24. Februar 2019 zu sehen.

Peter Frömmig


18 KULTUR JOKER NACHHALTIG

Ein gesundes Schlafsystem für einen gesunden Schlaf

Thomas Bethmann zeigt, worauf es bei Matratze, Kissen und Decke ankommt

Thomas Bethmann

Für guten Schlaf ist eine gut

aufeinander abgestimmtes Bettsystem

Grundvoraussetzung. Das

weiß Schreinermeister Thomas

Bethmann von der Freien Holzwerkstatt

aus langer Erfahrung.

Im dritten Teil unserer Serie „Gesund

Schlafen - Besser Leben“

erläutert er, was man beim Matratzenkauf

alles berücksichtigen

sollte – und weist auch auf die

Bedeutung von Decke und Kissen

hin.

Grundsätzlich sollte eine Matratze

immer punktelastisch aufgebaut

sein. So kann der Körper

individuell eintauchen und zum

Schlaf in eine physiologisch korrekte

Haltung kommen. In der

Seitenlage sinken so Schulter und

Hüfte ein, während die Wirbelsäule

weitgehend gerade aufliegt.

In Rückenlage sinken Gesäß

und Schultern ein, während die

Doppel-S-Form der Wirbelsäule

gewährleistet ist. Und auch die

Bauchlage ist somit bequem möglich.

„Meiner Erfahrung nach sind

Rücken- und Bauchschläfer aber

eher Verlegenheitsschläfer. Meist

funktioniert das vorhandene zu

weiche oder zu harte Schlafsystem

dann nicht für eine bequeme

Seitenlage und so bleiben nur diese

Positionen. Wenn das Schlafsystem

dann punktelastisch,

also einfedernd und stützend auf

ihren Körper wirkt, kehren diese

Schläfer wieder in die Seitenlage

zurück. Hier ist nicht zuletzt auch

eine gute Beratung wichtig.“ Thomas

Bethmann spricht mit seinen

Kunden immer über deren bevorzugte

Liegehaltung und damit

über ein individuell sinnvolles

Schlafkonzept.

Wichtig für die Gesundheit der

Schläfer ist auch die Dampfdiffusionsoffenheit

des Schlafsystems.

Pro Nacht gibt der Mensch 0,5 bis

0,75 Liter Feuchtigkeit als Dampf

ab. Damit Matratzenauflage, Betttuch,

Zudecke und Kissen auf

diese Belastung reagieren können,

sollten sie aus offenporigem,

idealerweise natürlichem Material

bestehen. „Meine Empfehlung ist

eine Matratzenauflage aus Schafschurwolle,

die auch wärmt, wenn

Foto: Freie Holzwerkstatt

viel Feuchtigkeit abgegeben wird.

Bei Decke und Kissen ist Kamelhaar

ideal, da damit ein guter

Temperaturausgleich während

des Schlafs erreicht wird. Das beste

Material für die Matratze ist

meiner Erfahrung nach offenporiges

Talalay-Naturlatex.“

Wichtig für gesunden Schlaf

ist die Trennbarkeit der einzelnen

Elemente des Schlafsystems.

Zwischen Matratzenkern und Matratzenauflage

können sich viele

Haare und Hautschuppen ansammeln

und ein ideales warm-feuchtes

Biotop für Milben schaffen.

Wer hier die Auflage abnehmen

und reinigen kann, tut viel für

die Betthygiene und beugt allergischen

Reaktionen vor. „Ich hatte

selbst eine starke Hausstauballergie

und konnte mit so einem flexiblen

System gut gegensteuern.“

Wer nun hohe Preise vermutet,

darf überrascht werden. „Das

natürliche Hüsler Nest Schlafsystem

ist teils günstiger als andere

namhafte Systeme. Nicht zuletzt,

wenn man die lange Lebensdauer

mit einrechnet. So z.B. hält die individuell

an den Rücken anpassbare

Liforma Unterfederung des

Hüsler Nests ein ganzes Leben

lang. Selten betrachtet wird, wie

es mit dem Liegekomfort einer

Billigmatratze nach fünf Jahren

aussieht. Ganz wichtig ist die Auswahl

des richtigen Kissens. Ich

empfehle ein höhenverstellbares

Modulkissen mit Schafschurwolle

und Zirbenspänen. Beim Schlafen

auf einem punktelastischen System

mit dem passenden Kissen

und einer angenehmen Zudecke

kann der Schlafende tiefer, ruhiger

und erholsamer entspannen

und ruhen.“ Ein gutes Bett ist eine

lohnende Investition für guten erholsamen

Schlaf, da wir mindestens

ein Drittel unserer Lebenszeit

im Bett verbringen.

Im Schauraum der Freien Holzwerkstatt

in der Fabrik stehen

verschiedene Ausführungen des

Schlafsystems zum Probeliegen

bereit. Ein Beratungstermin lässt

sich vereinbaren. Weitere Infos:

www.freie-holzwerkstatt.de

Lesetipp: Claudia Croos-Müller,

„Schlaf gut“ , Kösel Verlag München

2014.

Fabian Lutz

Gesunde Möbel bei der

Freien Holzwerkstatt

Foto: Freie Holzwerkstatt

40 Jahre Freie Holzwerkstatt in der Fabrik

Die Freie Holzwerkstatt, wie auch die

Fabrik gibt es seit 40 Jahren. Zur ökologischen

Massivholzschreinerei sind im

Laufe der Jahre ein Planungsbüro und

ein Möbelfachgeschäft hinzugekommen.

So können die Schreiner ein komplettes

Schlafzimmer von A-Z, ein ergonomisches

Büro mit höhenverstellbaren Möbeln

oder eine komplette Küche mit allen

Handwerkerleistungen von der Planung,

über Bauleitung bis zur Ausführung mit

Partnerbetrieben aus allen Gewerken anbieten.

Eine individuelle Beratung führt

zur gemeinsamen Entwicklung von ergonomischen

Lösungen mit dem Ziel behagliche

Lebensräume zu schaffen.

Gemeinwohl und belehrende Kühe

Rainer Müller schreibt in „König Kunde“ bunte Geschichten über sinnvolle Alternativen aus dem Kapitalismus

Es war einmal ein König Kunde,

der wollte alles schnell und

bequem haben. Das ging auch

gut, nur erfuhr er so nichts von

den Herstellungsbedingungen

seiner Luxusgüter und seine Lakaien

freuten sich, hinter seinem

Rücken rücksichtslos wirtschaften

zu können. Aber der König

blieb blind. Bis ihn eine Tragödie

erleuchtete. Was nach schablonenhaftem

Märchenkitsch klingt,

ist die titelgebende Erzählung

des konsumkritischen Erzählungsbands

„König Kunde“ von

Rainer Müller, Unternehmer,

Buchautor und Mitbegründer der

Gemeinwohl-Ökonomiegruppe

Baden-Württemberg. Pünktlich

zur Weihnachtszeit empfiehlt sich

die Lektüre quasi von selbst. Denn

alle sollen fleißig immer mehr

konsumieren und sich am besten

keine Gedanken darum machen,

wie konsumiert wird, und das gerade

zur Zeit der Nächstenliebe!

Man kennt den Grundkonflikt

zwischen christlich-moralischem

Festanlass und amoralischer Konsumlust.

Ein märchenhaft angehauchtes

Buch mag hier vielleicht

vermitteln.

In 42 kurzen Geschichten mitsamt

comichaften Illustrationen

schreibt Rainer Müller von kritischen

und unkritischen Konsumenten

oder Marketingmenschen,

sehr oft auch von zwei ökologisch

bewussten Kühen und ihrem Verhältnis

zu Demeter und Co. Ziel:

Der Konsument muss zum verantwortungsbewusst-mündigen

Menschen

werden. Das liest sich sehr

gut und alltagsnah und präsentiert

viele Lösungsmöglichkeiten. Also

keine bloße Problemdiagnose,

sondern direkt den Blick auf bereits

existierende Modelle wie den

Kleiderkreisel, die GLS Bank oder

Greenpeace. Das macht die Lektüre

tatsächlich sehr informativ, aber

auch tendenziös. Denn gepredigt

wird hier vor jenen, die das schon

wollen. Bekehren wird dieses Buch

vermutlich niemanden. Eben weil

die Attitüde das Bekehren ist, am

Ende jeder Geschichte eine klare,

richtige Botschaft steht. Dass die

Wirklichkeit oft daran scheitert,

dass die bequemen Konsumkönige

nicht belehrt, sondern erst einmal

verstanden werden wollen, bildet

das Buch hingegen nicht ab. Und

nicht zuletzt bringt der Verzicht

auf Konflikt und offene Fragen

auch wenig Spannung. Denn vor

allem lesen wir hier Nachhaltigkeitstheorie

mit all ihren Begrifflichkeiten

und keine wirklichen

Geschichten. Schablonenhaft, aber

immerhin nicht kitschig, als Handlungsanweisung

im Weihnachtsdschungel

sicherlich nicht falsch.

Rainer Müller, „König Kunde.

Kurzgeschichten für Konsumenten“,

Gemeinwohl Verlag

Stuttgart 2018.

Fabian Lutz


NACHHALTIG KULTUR JOKER 19

Ein starkes Miteinander

Im Gespräch: Stefan Hofmann und Thomas Bethmann, Handwerker-Netzwerk Freiburger Partner

Was macht die Freiburger Partner

als Handwerker-Netzwerk

eigentlich aus? Fabian Lutz hat

mit Stefan Hofmann, Geschäftsführer

der Sanierungsfirma

Hopp + Hofmann, und Thomas

Bethmann, Schreinermeister

bei der Freien Holzwerkstatt,

über Kundennähe, gutes Betriebsklima

und gelingende

Bauvorhaben gesprochen.

Kultur Joker: Am Ende eines

Bauvorhabens soll der Kunde sagen

können, er habe alles richtig

gemacht. So Ihre Philosophie. Auf

was müssen Sie als Handwerker-

Netzwerk achten, damit am Ende

alles richtig ist?

Thomas Bethmann: Viele Kunden

wollen eine gute, fachkundige

Beratung. Das heißt, sie wollen

über die verschiedenen Aspekte

ihrer Bauentscheidungen aufgeklärt

und beim ganzen Bauprozess

begleitet werden. Dann widersprechen

sich am Ende auch nicht

Anspruch und Ergebnis. Dafür

wollen wir uns auch Zeit nehmen

und schauen, dass der Kunde auch

verstanden hat, was wir tun, und

gute, sichere Entscheidungen treffen

kann. Diese Beratungsarbeit

machen nicht viele Gewerke.

Stefan Hofmann: Neben dem

Wunschprojekt sind den Kunden

Termine und Kostensicherheit

wichtig. Da aktuell ja Hochkonjunktur

auf dem Baumarkt ist,

gibt es die Angst, dass die Bauzeit

ins Unermessliche steigt. Man

möchte, dass Bauvorhaben in der

geplanten Zeit umgesetzt werden.

Auch sollen sie innerhalb des geplanten

Budgets stattfinden. Natürlich

weiß jeder, dass sich Bauvorhaben

nie auf den Tag oder den

Euro vorausplanen lassen. Daher

ist es uns wichtig, während des

Bauprozesses immer eine gute

Kommunikation zu den Kunden

Teamfoto Freiburger Partner

zu pflegen und sie über alle Veränderungen

zu informieren. Oft

lassen sich dann auch alternative

Lösungen und Einsparungen ermöglichen.

Kultur Joker: Die Freiburger

Partner sind das einzige Handwerker-Netzwerk

in Freiburg und

auch überregional gibt es das

nicht oft. Was ist der Vorteil gegenüber

einzelnen Gewerken?

Stefan Hofmann: Zunächst gibt

es bei uns immer einen Ansprechpartner

und Vertragspartner. Ansonsten

hat man mit zehn einzelnen

Handwerkern auch zehn

Verträge zu überschauen. Und

wenn dann eine Absprache nicht

funktioniert, ist das Projekt zum

Scheitern verurteilt. Bei uns garantiert

ein Vertragspartner für alle

Arbeiten, auch später bei Gewährleistungsansprüchen.

Dann haben

wir auch ein starkes Miteinander

vor Ort. Bei uns kennen sich nicht

nur die Inhaber der Betriebe, sondern

auch die Jungs draußen. Die

Vorarbeiter der verschiedenen

Betriebe haben oft schon gemeinsame

Erfahrung. Wenn mal etwas

Foto: Zimmerei Grünspecht eG

nicht optimal läuft, helfen sie sich

gerne. Wichtig ist bei uns, dass die

Stimmung gut ist und die Arbeiter

miteinander harmonieren.

Thomas Bethmann: Viele Kunden

sind auch erstaunt, wie schnell

ein gut eingestimmtes Team ein

Bauvorhaben abwickeln kann.

Jeder Mitarbeiter kennt den Bauplan

und weiß, welche folgenden

Arbeiten von seiner Arbeit abhängig

sind. Im Ausnahmefall bleibt

ein Schleifer dann auch mal bis

halb zehn, schleift den Boden und

ölt ihn noch, damit das Material

über Nacht trocknen kann. Und

wenn mit der Elektrik etwas nicht

stimmt, kommt der Elektriker

auch noch einmal morgens um

halb sieben und macht das noch,

damit die anderen Arbeiten weitergehen

können. Bei solchen besonderen

Einzelengagements sagen

die Kunden auch mal „Wow.

Das hätten wir nicht erwartet.“

Manchmal sind wir dann sogar

schneller als der Bauzeitenplan.

Das spricht sich rum und macht

alle Beteiligten stolz.

Stefan Hofmann: Da werden alle

Mitarbeiter nach Abschluss der

Bauarbeiten auch mal vom glücklichen

Kunden zum Abendessen

eingeladen. Das macht dann allen

großen Spaß.

Handwerkskönnen im Verbund Verschiedene Handwerksbetriebe bilden zusammen

das Netzwerk der Freiburger Partner

Die Freiburger Partner bei der Premiere ihres Werbespots

Am 8. November war doppelte

Premiere im Kino Harmonie.

Neil Armstrong erobert im Film

„Aufbruch zum Mond“ das All

und ein Handwerker-Netzwerk

fertigt mit Schwung eine riesige

Schwarzwälder Kirschtorte.

Der neue Kinowerbespot der

Freiburger Partner wird in den

nächsten Wochen in allen drei

Programmkinos Freiburgs laufen

und ein Kooperationsnetzwerk

vorstellen, dass die Expertise

aus verschiedenen Fachbetrieben

bündelt und damit zwar nicht den

Mond, aber dafür die schönsten

Bauvorhaben greifbar macht.

Seit 2007 ist das Netzwerk auf

neun Betriebe angewachsen

und bringt Expertise aus den

Bereichen Bad/Heizung, Fensterbau,

(Solar-) Strom, Möbel,

Sanierung, Treppenbau, Malerei

und Holzbau zusammen. Kooperation

steht dabei immer im

Mittelpunkt. Große und kleinere

Bauvorhaben, seien es ein ganzes

Haus, Solarsysteme, neue

Heizungen, neue Küchen oder

Aufstockungen, werden immer

im Verbund einiger oder teils

auch aller Betriebe angegangen.

Keine schlechte Idee, denn viele

Bauvorhaben verzetteln sich an

schlecht getimter Zusammenarbeit

und fallen leicht aus dem geplanten

Zeit- oder Budgetrahmen.

Durch die zentrale Kommunikation

der Freiburger Partner soll

das nicht passieren. Durch eine

lange Erfahrung aus über 100 gemeinsamen

Bauprojekten ist das

große Team längst fest zusammengewachsen

und aufeinander

eingestimmt. Zur Kooperation

gehört auch die enge Zusammenarbeit

mit den Kunden. Am Anfang

steht dabei immer das Beratungsgespräch.

Das bietet Raum

für individuelle Wünsche und

Vorstellungen, aber auch für realistische

Einschätzungen, die die

Handwerker aus langer Berufserfahrung

ziehen. Wohntraum und

bodenständiges Bauprojekt sind

für die Planer und Gestalter dabei

kein Widerspruch, sondern etwas,

das man erfolgreich zusammenbringen

kann. Nur falsche

Versprechungen soll es nicht

geben. Daher stehen die Freiburger

Partner auch gegen übereilte,

wenig durchdachte Bauvorhaben.

Dazu gehört auch eine natur- und

menschenfreundliche, energieeffiziente

Baupolitik. Umwelt- und

Energiebewusstsein, das heißt die

Verwendung der richtigen, baubiologischen

Stoffe, stehen für

das Netzwerk gerade zu Zeiten

eines rapide beschleunigten Klimawandels

und der erhöhten

Gesundheitsbelastung durch ausdünstende

Giftstoffe im Fokus.

Und schließlich geht es ja um die

Ganzheitlichkeit beim einzigen

Handwerker-Netzwerk Freiburgs,

sowohl in der Ausführung als

auch beim Ergebnis.

Fabian Lutz


20 KULTUR JOKER NACHHALTIG

Besser nicht klatschen als falsch klatschen

Weshalb Christian Lindner die Jamaika-Verhandlungen platzen ließ

Diese vier Sekunden hatten es

in sich: „Noch nie hat Christian

Lindner in so kurzer Zeit erklärt,

warum er einst Jamaika hat

scheitern lassen“ kommentierte

ARD-Energie-Experte Jürgen

Döschner das Zwischenschnitt-

Verhalten des FDP-Vorsitzenden,

das die hellwache Bildregie bei

der Verleihung des Bambi 2018

am 17. November eingefangen

hatte. Genau ein Jahr vorher,

am 19.November 2017 kurz vor

Mitternacht, nahm sich derselbe

Christian Lindner immerhin

viereinhalb Minuten, um zu erklären,

weshalb er die Jamaika-

Verhandlungen in allerletzter

Sekunde hat platzen lassen, ohne

jedoch das hochstrittige Thema

Kohleausstieg mit nur einer Silbe

zu erwähnen.

Was war passiert? Der prämierte

Fotograf Sebastian Copeland

nutze seine Dankesrede für

ein flammendes Plädoyer, sich

dem Klimawandel mit aller Kraft

entgegen zu stemmen. Deutlich

positionierte er sich gegen

die Zerstörung des Hambacher

Waldes und das Verbrennen von

Kohle. Einen Augenblick später

hatte die Regie Christian Lindner

gefunden. In einem Meer

von applaudierenden Händen saß

Lindner reglos, als stoischer Fels

in der Brandung. Offensichtlich

missfielen ihm Copelands Worte:

„Wir können nicht länger zulassen,

dass ein Aktienwert wichtiger

ist, als die Natur“. Am Folgetag

rauschte Häme durch den

Blätterwald.

Gerade die Aktien spielen in

der Jamaika-Chronik eine interessante

Rolle. Am 25. September

2017, dem Montag nach der

Bundestagswahl, tickerte Reuters:

„Mögliche Jamaika-Koalition

lässt RWE-Aktie abstürzen“.

Die Werte des Braunkohle-

Giganten fielen um 4,3 Prozent

auf ein Sechs-Wochen-Tief und

waren mit Abstand größter Verlierer

im Dax.

Das mag zunächst verblüffen,

da der Klimawandel im Wahlkampf

nahezu keine Rolle gespielt

hatte. Viele JournalistInnen

machten ihrem Ärger darüber

Luft, dass es in den Talkshows

immer nur um die Themen der

Rechtspopulisten ging: Flüchtlinge

in allen Variationen. Die

Zeit-Journalistin Petra Pinzler

zeigte anhand einer Emnid-Studie

auf, dass „die größten Sorgen

der Deutschen in diesem Wahlkampf

kaum eine Rolle spielen“.

Der Klimawandel lag dort mit 71

Prozent auf Platz 1.

Im Laufe der Jamaika-Verhandlungen

meldete sich die

Industriegewerkschaft Bergbau

Chemie Energie IGBCE zu Wort.

Das ist die Organisation, die in

der aktuellen Debatte um den

Hambacher Wald für unrühmliche

Schlagzeilen sorgt, z.B.

wenn sie eine „Demonstration“

vor dem Privathaus ihrer Kritiker

organisiert. Trotz „E“ im Kürzel

sehen sich die Beschäftigten in

den Erneuerbaren Energien nicht

von ihr vertreten. Am 3. Oktober

2017 ließ IGBCE-Chef Michael

Vassiliadis mitteilen, er warne

die Jamaika-Koalitionäre vor einer

Abschaltung von Braunkohle-Kraftwerken.

In Lindner fand

man offenbar einen Verbündeten:

„Schulterschluss in der Energiepolitik“

meldet die Gewerkschaft

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Abb. Zwischenschnitte sind die Momente, in denen die Kamera kurz ins Publikum

hält. Zwischenschnittverhalten von FDP-Chef Christian Lindner und RTL-Journalistin

Franca Lehfeldt bei der engagierten Rede des Bambi 2018 Preisträgers.

Der Naturfotograf Sebastian Copeland hält die Rodung des Hambacher Waldes

und die Kohleverstromung für Unsinn.

nach einem „Jamaika-Stelldichein“

Lindners am 12. Oktober

2017. Darunter lächelt Gewerkschaftsboss

und SPD-Mitglied

Vassiliadis gemeinsam mit FDP-

Chef Lindner – mit gewerkschaftsroter

Krawatte – Einigkeit

in die Kameras.

In die scheinbar längsten Sondierungsgespräche

der Weltgeschichte,

auf denen parteiübergreifende

Harmonie auf dem berühmten

Jamaika-Balkon medial

belächelt wurde, fiel nicht nur

literweise Klimadebatten-anregender

Starkregen, sondern auch

die Bonner Klimakonferenz

COP23, vom 6. bis 17. November.

Umweltverbände forderten die

Grünen auf bei ihren Abschaltforderungen

von Kohlekraftwerken

– 8 bis 10 Gigawatt – nicht

einzuknicken. Am 5. November

provozierte Lindner: er wolle die

2020-er Klimaziele aufgeben,

sie seien zu ehrgeizig, während

Merkel bei ihrer COP23-Rede

noch lavierte.

In den zähen Zeiten der Sondierungen

werden nach und nach

inhaltliche und menschliche

Kluften überbrückt. Man wird

später, nachdem die FDP Jamaika

hatte platzen lassen, über die

verdatterten Verhandler*innen

in der taz lesen: “Merkel lächelt

der jungen Grünen Agnieszka

Brugger zu, sagt zu Grünen-

Fraktionsgeschäftsführerin

Britta Haßelmann: „Das ist auch

so eine Kämpferin.“ Dafür wird

sie von Claudia Roth umarmt.“

Und sogar Horst Seehofer fand,

eine Einigung sei „zum Greifen

nah“ gewesen. Doch die „Energiepolitik

bringt Jamaika-Sondierer

zur Weißglut“, so titelte

die FAZ am 5. November 2017.

Die Grünen waren unterdessen

auf die anderen zugegangen

und haben ihr Kohlekraftwerks-

Ziel auf 7 Gigawatt reduziert.

Mitte November machte dann

ein brisantes Papier die Runde.

Es stammt aus dem Bundeswirtschaftsministerium

und von der

Bundesnetzagentur. „Stilllegung

von 7 GW Kohlekraft

ist mit Versorgungssicherheit

vereinbar“ lautet die fette Zwischenüberschrift.

Und weiter:

„Eine Stilllegung von Kohlekraftwerken

könnte die Versorgungssicherheit

sogar noch

steigern“. Was für Netzbetreiber

und Energieexperten längst keine

Neuigkeit war, muss wie ein

brutaler Tritt in den Rücken wirken,

für jemand der wie Lindner

noch immer die Chuzpe hatte,

sich mit Blackout- und Strom-

Import-Märchen in die Öffentlichkeit

zu wagen. Die schlimmsten

hatte die taz am 12.11.2017

unter dem Titel „Liberale Fakten“

zusammengestellt.

Das Wirtschaftsministerium

reagierte nervös, ließ über sein

„Team Bürgerdialog“ x-fach

melden, das gemeinsame Papier

von Wirtschaftsministerium und

Bundesnetzagentur sei nicht mit

der Leitung des Wirtschaftsministeriums

abgestimmt. Doch

der Geist war aus der Flasche

und Jürgen Döschner machte

das 3-seitige Jamaika-Papier

am 16.11.2017, um 8.24 Uhr,

für jeden einsehbar. Fünf Stunden

später, um 13.24 Uhr twitterte

die IGBCE: „Vassiliadis:

Hoppla, wer glaubt denn sowas?

Merkel verschickt 7 GW Kohlekraft

nach Jamaika? Mitten in

den Verhandlungen die energiepolitische

Vernunft aufkündigen.

Da passt nichts mehr zusammen.“

und sorgte über den Eintrag von

@c_lindner, @ArminLaschet

und @CDU dafür, dass ihre Verbündeten

informiert sind.

Der sich anbahnende Kohlekompromiss

löste auch im Lausitzer

Braunkohlerevier blankes

Entsetzen aus, so berichtete Radio

Berlin Brandenburg am 17.

November 2017. Am selben Tag

veröffentlichte das ZDF-Politbarometer

Umfrage-Ergebnisse,

die eben diesem Kohlekompromiss

Mehrheitsfähigkeit attestieren:

64 Prozent stimmten dafür,

die Kohlekraftwerke in Deutschland

abzuschalten, auch wenn es

Jobs und Geld kosten würde.

Der Druck im Jamaikanischen

Kessel stieg, das Verhandlungsultimatum,

19.11.2017, 18 Uhr,

rückte näher.

Doch dieses Ultimatum verstrich.

Um 23.50 Uhr verlas

ein sichtlich nervöser Christian

Lindner der zermürbten, konsternierten

Journalistenschar

seine Rede vom Neinmaika-Zettel;

Um sich alsdann – entgegen

seiner sonstigen Kamera- und

Publikums-Affinität – eilends

aus dem Staub zu machen. „Gut

vorbereitete Spontanität“ fand

CDU-Sondiererin Julia Klöckner.

„Es wäre kurz vor einer

Entscheidung gewesen“ so Grünen-Geschäftsführer

Michael

Kellner „Sie haben sich ihre Jacken

gepackt und sind fluchtartig

rausgerannt“ beschrieb er die

liberale Choreographie, die einen

gemeinsamen Presseauftritt aller

Parteien zu verhindern wusste.

Bereits um 0.13 Uhr verbreitete

die FDP-Parteizentrale die

offizielle Begründung zu Neinmaika,

garniert mit Lindners

letzten Worten: „Besser nicht

regieren als falsch regieren“, in

schrill-Pink auf FDP-Gelb. Die

Grafik hatte das Donnerstags-

Datum 16.11.2017 im Dateinamen.

„Herr Lindner hatte den

Plan, Frau Merkel zu stürzen“

vermutete Jürgen Trittin gegenüber

der Welt.

Die Börsennachrichten vom

Montag, 20.11.2017 sprechen ihre

eigene Sprache: „Nicht für alle

Aktien ist das Aus für Jamaika

eine Belastung. Die Papiere von

Kohlekraftwerksbetreiber RWE

gehen im frühen Handel durch

die Decke. Sie notieren fast 4

Prozent im Plus.“

So kommt Lindners Ziehen der

Reißleine den Kohlekonzernen

zugute: Im Groko-Koalitionsvertrag

steht statt der mühsam

ausgehandelten Minus 7 Gigawatt

Kohlekraft: Nichts.

Eva Stegen


weihnachtlich KULTUR JOKER 21

Weihnachtsflair in Freiburgs Innenstadt

46. Freiburger Weihnachtsmarkt

Der 46. Freiburger Weihnachtsmarkt

bringt noch bis

zum 23. Dezember Weihnachtsflair

in die Freiburger

Innenstadt. Auf dem Rathausplatz,

dem Kartoffelmarkt, in

Unterlinden, in der Franziskanerstraße

und der Turmstraße

präsentieren mehr als

120 Verkaufsstände ein reichhaltiges

Sortiment an Geschenkartikeln,

Nützlichem

und Kulinarischem. An den

Adventssonntagen gibt es zusätzlich

rund 20 Stände auf

der Kaiser-Joseph-Straße.

Der Freiburger Weihnachtsmarkt

zeichnet sich durch

seine große Palette an kunsthandwerklichen

Erzeugnissen

aus: von handgemachten

Designerkerzen über Weihnachtsdeko

aus verschiedenen

Materialien, Handpuppen bis

hin zu Schmuck, Keramik

und Mode.

Handwerkliche Produktion

hautnah lässt sich beim

Drechsler oder Glasbläser

erleben. In der Kerzenwerkstatt

darf Groß und Klein

seine Fingerfertigkeit beim

Kerzenziehen selbst unter

Beweis stellen. Durchnaschen

kann man sich u.a. am Mandelstand

mit 17 verschiedenen

Sorten gebrannter Mandeln,

die direkt vor Ort im traditionellen

Kupferkessel geröstet

werden.

Abgerundet wird das weihnachtliche

Geschehen durch

eine Krippe mit lebensgroßen

Holzfiguren des Bildhauers

Edgar Spiegelhalter, die sich

vor dem Haupteingang der

Kirche St. Martin befindet.

Die dortigen täglichen Adventsimpulse

um 17.30 Uhr

bieten Zeit und Gelegenheit

zum Besinnen und Innehalten.

Traditionell wird am 6. Dezember

der Nikolaus auf dem

Rathausplatz vorbeischauen

und den Kindern kleine Geschenke

mitbringen.

Rechtzeitig vor ‚Heilig

Abend‘ schließt der Weihnachtsmarkt

dann am 23.

Dezember, 19.30 Uhr seine

Pforten.

Öffnungszeiten: werktags:

10-20.30 Uhr; sonntags:

11.30-19.30 Uhr.

Hell erleuchteter Weihnachtsmarkt

© FWTM-Schoenen

Faszinierende Artistik und Magie

Weihnachts-Zirkus Circolo auf dem Messegelände Freiburg

Der Freiburger Weihnachts-

Zirkus Circolo wird vom 22.

Dezember bis 5. Januar 2019

wieder seine Zelte auf dem

Messegelände aufschlagen und

dieses in eine Zirkus-Zelt-Stadt

verwandeln.

Adelheid und Christoph Mack,

die Veranstalter, haben erneut

ein sensationelles Programm in

die Manege geholt.

Für ein paar Stunden wird das








Publikum ein Teil der großen

Circolo-Familie und taucht in

die Welt der Magie, Comedy

und Artistik ein. Der Circolo

schafft Glücksmomente und

überrascht seine Besucher jedes

Jahr mit Weltklasse-Künstlern.

Artisten fliegen nicht nur

durch die Luft, sie springen auch

von Trapez zu Trapez. Bälle und

Zylinder werden mit Füßen jongliert.

Mit der Absicht Publikumsherzen

zu erobern, tritt ein witziger

und eigenwilliger Trupp

von Vierbeinern auf, die mit

ihrem unwiderstehlichen Hundeblick

erfolgreich ihre Mission

umsetzen.

Wie hervorragendes Gleichgewichtsgefühl

aussieht, präsentiert

ein Rola-Rola-Artist, der

auch sonst noch einiges in petto

hat, das für Nervenkitzel sorgt.

Weitere KünstlerInnen zeigen

sich am Chinesichen Mast, mit

Sportakrobatik, Hip Hop und

trockenem englischen Humor,

gepaart mit exzentrischem Mimenspiel

und einer Prise Artistik.

Eine Artistengroßgruppe

schleudert Menschen durch

die Luft und wieder eine andere

begeistert am Reck und am

Trampolin und wurde für diese

Leistung in Monte Carlo ausgezeichnet.

Conférencier David Paschke

wird mit Wortwitz, einer Prise

Comedy und einer Handvoll

Zauberei charmant durch die

Show führen und das Circolo-

Orchester wird für den magischen

und zauberhaften Zirkus-Sound

sorgen. Infos/Karten:

www.circolo-freiburg.de

Kom Taylor

...ET IN TERRA PAX

Julia Kirchner, Sopran

Florian Cramer, Tenor

Karsten Müller, Bass

Camerata Vocale Freiburg

Camerata Freiburg

Leitung: Winfried Toll

Tickets von 7,-€ (erm.) bis 35,-€ zuzüglich Vvk-Gebühr

bei allen Geschästellen der Badischen Zeitung, bei

Reservix, an der Abendkasse oder online unter:

www.cameratavocalefreiburg.de

Weihnachtliche Musik von Bach,

Vivaldi, Finzi und Vaughan Williams

15.12.2018

19:00 Uhr

Marnskirche Müllheim

16.12.2018

18:00 Uhr

Christuskirche Freiburg


22 24 KULTUR JOKER weihnachtlich musik

Illuminierte Weihnachtspyramide

Weihnachtsmarkt in Bad Krozingen

Der Bad Krozinger Weihnachtsmarkt

unter der

Weihnachtspyramide rund

um den Lammplatz erfreut

vom 13. bis 23. Dezember

Augen, Ohren und Gaumen

der großen Besucherscharen.

Geöffnet ist er werktags

von 15-20 Uhr (Bewirtungsstände

11-20 Uhr) und

am Samstag/Sonntag von

11-20 Uhr.

Freitags bis sonntags,

pünktlich um 17 Uhr, wird

das Weihnachtzimmer im

1. Stock der zwölf Meter

hohen Weihnachtspyramide

geöffnet. Dort empfängt

der Weihnachtsmann die

kleinen BesucherInnen,

hört sich ihre Wünsche an

und verteilt Äpfel. Auch

für ein kurzes Gespräch

und ein Foto ist genügend

Zeit. Neben der beleuchteten

Weihnachtspyramide

warten mehr als vierzig

festlich geschmückte Hütten

auf die Besucher. Das

Angebot reicht von A wie

Adventskerzen über G

wie Glühwein und S wie

Selbstgemachtes bis Z wie

Zipfelmütze. Bereichert

wird das

weihnachtliche

Ambiente täglich

mit stimmungsvoller

Live-Musik.

Der in blaues,

mystisches Licht

getauchte Kinderpark

erfreut neben

dem Lammplatz

mit einer Kinder-

Eisenbahn die

Herzen der Kleinen.

Für das leibliche

Wohl werden allerlei

kulinarische

Köstlichkeiten

angeboten. Von

Käsespezialitäten

über Hamburger

und Crépes bis

zu Flammkuchen

und Süßigkeiten.

Auch die örtlichen Winzer

verwöhnen mit heißen

Köstlichkeiten und feinem

Rebensaft.

Von der Weihnachtsreise bis zu

Heinz Erhardt

Winter-Festival im Kurhaus Bad Krozingen

Am 2. Weihnachtsfeiertag,

(26. Dezember) lädt

um 19 Uhr der Bass-Bariton

Dionysios Tsaousidis zu

einer musikalischen Weihnachtsreise

ins Kurhaus

Bad Krozingen ein.

Er interpretiert mit Klavierbegleitung

traditionelle

klassische, aber auch

moderne Weihnachtslieder

großer Komponisten in verschiedenen

Sprachen. Zwischen

den Liedern rezitiert

Tsaousidis tiefsinnige Gedanken

rund um das Weihnachtsfest.

Weiter geht das Programm

des Winter-Festivals

im Kurhaus mit The

Golden Voices of Gospel

am 28. Dezember, 20 Uhr.

Sie werden teils melancholische,

teils mitreißend

temperamentvolle Gospels

präsentieren, Kirchenlieder

wie sie in den Gottesdiensten

der „Black Churches“ in

den USA und der Karibik

gesungen werden.

Das breitgefächerte Repertoire

der Black-Forest-

Jazz-Band bewegt sich zwischen

Swing, Mainstream

und gemäßigt modernen

Jazzstilen. Zu erleben ist

die Black-Forest-Jazz-Band

am 5. Januar, 16 Uhr im

Kurhaus.

Mit einem A-cappella-

Konzert zeigen sich vocaldente

am 18. Januar,

20 Uhr im Kurhaus. Seit

13 Jahren formen sie ihre

Klänge rein akustisch und

mit klassischen Mitteln. Ihr

Repertoire umfasst Musik

von den Goldenen Zwanzigern

bis hin zum aktuellen

Popsong.

Brenda Boykin & Jan Luley

werden am 1. Februar,

20 Uhr für Stimmung im

Kurhaus sorgen. Brenda

Boykin nimmt die Zuhörer

mit auf eine groovige

Zeitreise mit feinstem

akustischen Jazz zwischen

New Orleans, Memphis

und New York.

Das Landespolizeiorchester

Baden-Württemberg

unter der Leitung von Prof.

Stefan R. Halder ist am 2.

Februar, 19 Uhr im Kurhaus

zu hören. In der klassischen

Besetzung mit Blech- und

Holzbläsern und einer

Schlagzeuggruppe pflegt

das Orchester unterschiedlichste

Stilrichtungen: von

klassischer Musik, symphonischer

Blasmusik über

Swing und Jazz bis zu Rock

und Pop.

Und „Noch‘n Gedicht“

mit Heinz Erhardt heißt es

am 24. Februar, 19 Uhr,

wenn Hans-Joachim Heist,

auch bekannt als Gernot

Hassknecht, die Erhardtbrille

aufsetzt, seine Haltung

annimmt und in seiner

unverwechselbaren Art

spricht. Geboten wird ein

Querschnitt durch Erhardts

schönste Reime und Wortspielereien.

Weitere Infos und Tickets:

Tourist-Info Bad Krozingen,

Tel. 07633 4008-164

oder www.bad-krozingen.

info

Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt

rund um den weihnachtlich geschmückten Lammplatz

13. bis 23. Dezember 2018

Eröffnung : Donnerstag, 13. 12. ’18, 18.00 Uhr

Highlight: das große Weihnachts‐Pyramidenzimmer

(Gesamthöhe 12 m)

Öffnungszeiten : Montag bis Freitag

15 bis 20 Uhr (Bewirtung ab 11 Uhr)

Samstag und Sonntag 11 bis 20 Uhr

Programm : über 40 Weihnachtshütten;

Weihnachtliche Live‐Musik;

Fr.– So. um 17.00 Uhr Weihnachtsmann im

Weihnachts‐Pyramidenzimmer !

Gutscheine bequem

zu Hause ausdrucken

Bad Krozinger

Geschenkideen ‐ Kunsthandwerk ‐ Kulinarisches Angebot

Eine Veranstaltung des Gewerbeverbandes Bad Krozingen e.V.

Kinderpark

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von 1. bis 30. Dezember 2018

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xxxxxxxx weihnachtlich KULTUR JOKER 233

Weihnachtlicher Zauber

Beim Basler Weihnachtsmarkt werden Wünsche wahr

Weihnachtsfähre auf dem Rhein Freie Strasse Basel Fotos: Basel Tourismus

Wenn die Freie Strasse in

Basel am 22. November das

erste Mal in goldenes Licht

getaucht wird und der Geruch

von gebrannten Mandeln, frischen

Waffeln, Läckerli und

Glühwein in der Luft liegt,

weiß man, dass die Weihnachtszeit

vor der Tür steht.

Die Lichterkulisse aus den

1960er Jahren bringt die Innenstadt

zum Leuchten und

lässt eine perfekte Szenerie

für die rund 180 Stände des

Basler Weihnachtsmarktes

auf dem Barfüsser- und

dem Münsterplatz entstehen.

In den liebevoll rustikalen

Holzchalets der Händler werden

Waren aus der ganzen

Schweiz präsentiert. Wer also

noch auf der Suche nach einem

passenden Weihnachtsgeschenk

ist, wird unter den

traditionellen Besonderheiten

mit Sicherheit etwas finden.

Auch die Kulinarik kommt

auf einem der schönsten

Weihnachtsmärkte Europas

nicht zu kurz. Von regionaler

Feinkost über deftige Hausmannskost,

wird jedem Gourmet

etwas serviert. So bietet

sich der Basler Weihnachtsmarkt,

der bereits um 11 Uhr

seine Chalets öffnet, auch für

einen Nachmittagsbummel

an, um ein frisches Glas Glühwein,

Punsch oder Raclette

und Fondue zu genießen.

Ein zauberhaftes Ambiente

bietet auch der Innenhof des

Rathauses. Zu bewundern

gibt es hier den traditionellen

Weihnachtsbaum mit seinen

strahlenden Lichtern. Fans

von Christbaumschmuck sollten

unbedingt einen Besuch in

Johann Wanners weltberühmten

Weihnachtshaus erwägen

und sich von der Stimmung

bezaubern lassen.

Ein besonderes Erlebnis

bietet das öffentliche Wunschbuch,

in dem die großen und

kleinen Besucher des Basler

Weihnachtsmarktes ihre

ganz persönlichen Wünsche

für sich und die Welt hineinschreiben

und so einen Moment

innehalten können.

Weiterer weihnachtlicher

Zauber erwartet diejenigen,

die von Grossbasel aus den

Rhein mit der sogenannten

„Weihnachtsfähre“ überqueren.

Denn auch in Kleinbasel

gibt es viel zu entdecken.

Gerade die „Adväntsgass“ am

Rheinufer besticht nicht nur

durch ihr einmaliges Rheinambiente,

sondern erwartet

ihre Besucher mit bunten Verpflegungsständen.

Die kleinen

Besucher sammeln unvergessliche

Momente auf dem

historischen „Wiehnachts-

Drämmli“, welches durch die

weihnachtlich geschmückte

Stadt fährt. Am Münsterplatz

angekommen, gilt es noch den

„Märchenwald“ zu bestaunen,

in dem jedes Kind sein

persönliches Spieleparadies

findet.

Diverse Basler Museen präsentieren

Sonderausstellungen,

die Kirchen bieten festliche

Konzerte und im Theater

Basel öffnet sich jeden Tag ein

neues Türchen des literarischmusikalischen

Adventskalenders.

Frohe Weihnachten!

Geöffnet ist der Basler

Weihnachtsmarkt noch bis

23. Dezember, täglich von 11

bis 20.30 Uhr. Robi-Spiel-

Aktionen Münsterplatz bis 23.

Dezember, Mo-Fr 13.30 bis 19

Uhr, Sa/So 12 bis 19 Uhr.

Weihnachtliches Familienkonzert

Bachs Weihnachtsoratorium frisch interpretiert

Bachs Weihnachtsoratorium

für Kinder? Prof. Frank Markowitsch

von der Hochschule

für Musik Freiburg und Regisseur

Sascha von Donat wagen

die Herausforderung. Ein

vorlauter Josef führt munter

und in stetem Dialog mit den

Kindern durch die einstündige

Spielfassung. Dass es dabei

nicht immer ganz wahrheitsgetreu

vor sich geht, versteht

sich von selbst, sorgt aber für

gute Laune. Die SängerInnen

vom Vokalensemble Berlin

sind als Hirten auch Teil des

Geschehens, zusammen mit

dem Prometheus Ensemble

Freiburg und ausgezeichneten

Solisten bleibt aber auch

viel vom opulenten Original

erhalten. In Kooperation mit

der Elementaren Musikpädagogik

der Hochschule für Musik

Freiburg finden im Vorfeld

Kurse für Grundschüler statt,

in denen die Kinder spielerisch

auf das Konzert vorbereitet

werden.

Die Aufführung findet am

8. Dezember, 16 und 18 Uhr

in der Friedenskirche Freiburg

statt und am 9. Dezember,

16 Uhr in der Pfarrkirche

St. Peter und Paul in Freiburg

St. Georgen.


24 KULTUR JOKER weihnachtlich musik

Der besondere

Weihnachtsmarkt

„Last Exit to Christmas“ in der Rainhof

Scheune

Das Hinweisschild „Last

Exit to Christmas“ führt direkt

zur Rainhof Scheune in

Kirchzarten-Burg, bekannt

für ungewöhnliche Märkte und

Messen, die durch Qualität und

Originalität überzeugen. Hier

versammeln sich am 15./16.

Dezember über 40 Künstler

und Designer, um einen Weihnachtsmarkt

zu gestalten, auf

dem man vergeblich klassische

Zutaten sucht. Ausgewählte

Aussteller präsentieren schöne

Dinge, ausgefallene Kreationen

und witzige Geschenke.

Einige Teilnehmer kommen

von weit her angereist: Aus

Berlin die Modemacherin

Christine Wolf mit ihrer extravaganten

dennoch puristischen

Kollektion und Cocomara mit

ausgefallenen Wandeltaschen

hat seinen Sitz am Bodensee.

Von Design aus Filz bis zu kulinarischen

Innovationen, von

außergewöhnlichem Schmuck

bis zu typographischen Kostbarkeiten,

Kunstbüchern,

Keramik-Unikaten oder auch

handfesten Dingen wie Holzobjekte,

ist beim Durchstöbern

der vielen Stände im

stimmungsvollen Ambiente

der restaurierten Scheune immer

das Besondere zu finden.

15./16. Dezember, jew. ab 11

bis 18 Uhr, Rainhof Scheune.

Barleben-Handspielpuppen

79098 Freiburg, Fischerau 24,

Mo-Sa 10:00-18:00

Die HABS

wünscht

Frohe

Weihnachten!

Design- und

Kunstmarkt an

Weihnachten

in der

Rainhof Scheune

Höllentalstrasse 96

Kirchzarten-Burg

www.lastexittochristmas.de

Sa 15.Dez.|11-18 Uhr So 16.Dez.|11-17 Uhr

„Christmas …

It’s a love-story“

Naturally 7 in Baden-Baden

Naturally 7 - die sieben New

Yorker gelten bereits seit vielen

Jahren als eine der weltbesten

A cappella-Bands. Der volle

Band- und Orchester-Sound,

den sie auf der Bühne produzieren,

kommt ausschließlich aus

ihren Stimmen. „Vocal play“

nennen Naturally 7 das Imitieren

von Drums, Bass, Gitarren,

Brass und Keyboards.

Die US-Superstars des A

cappella und Vocal Play gastieren

am 20. Dezember, 20

Uhr im Kurhaus Baden-Baden.

Neben Hits und ihrem populären

Programm präsentieren

sie Weihnachts-Klassiker und

winterliche Songs, die das Herz

erwärmen, im neuen Gewand.

Tickets: www.badenbadenevents.de.

Naturally7

Foto: kuenster monsterpics


musik weihnachtlich KULTUR JOKER 25

Illuminierte Kulisse

Weihnachtsmarkt in St. Blasien

Mit seiner einzigartigen Kulisse

und einem reichhaltigen

Angebot lockt der Weihnachtsmarkt

auf dem Domplatz in

St. Blasien an den beiden Adventswochenenden

vom 7. bis

9. Dezember sowie vom 14. bis

16. Dezember. An mehr als 60

Ständen und Hütten werden

Kunsthandwerk, Weihnachtsschmuck

und leckere Speisen

und Getränke angeboten. Auf

der Bühne vor dem illuminierten

Dom sorgen Chöre und

Musikgruppen für weihnachtliche

Stimmung. Höhepunkt

ist das Konzert des Vokalsolistenensembles

Singer Pur aus

Regensburg am 8. Dezember,

16 Uhr im Dom. Eine künstlerische

Adventswerkstatt, ein

Kinderkino, ein Bücherflohmarkt,

Pferdekutschfahrten,

Domführungen und vieles

mehr ergänzen das Programm.

Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt

freitags von 16-21 Uhr,

samstags von 11-21 Uhr und

sonntags von 11-18 Uhr.

Weihnachtsmarkt St. Blasien

©Klaus Schwarzenhölzer

Märchenhaft verschneite Landschaft

Wintermarkt in Schluchsee

Die Wartezeit bis Silvester

versüßen – das verspricht ein

Besuch auf dem Wintermarkt

in Schluchsee. Von 28. bis 30.

Dezember verwandelt sich der

idyllische Kirchplatz im Ortszentrum

in einen kulinarischen

Marktplatz. Live-Musik, Showeinlagen,

ein Kinderprogramm

und viele weitere Angebote,

wie etwa Husky-Trekking und

Nachtwächter-Rundgänge, machen

den Marktbesuch für Groß

und Klein zu einem Erlebnis.

Geöffnet hat der Wintermarkt

von Freitag bis Sonntag jeweils

von 12 bis 21 Uhr. Eine

Anreise der besonderen Art ist

mit dem historischen Dampfzug

der Dreiseenbahn möglich.

Vom 28. Dezember bis 1. Januar

fährt der Zug dreimal täglich

von Seebrugg nach Titisee und

zurück durch die märchenhaft

verschneite Landschaft des

Hochschwarzwaldes. Infos hierzu:

www.3seenbahn.de.

Wintermarkt Schluchsee - Markttreiben

vor der St. Nikolauskirche

© Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Advents- und

Weihanchstkonzert

Samstag, 8. Dez. 2018,

16 Uhr

SINGER PUR

„Stille Zeit“

Advents- und Weihnachtslieder

aus Deutschland und Österreich

(Willaert, Lasso, Eccard, Praetorius,

Crüger, Hammerschmidt, Distler,

Bresgen u. a.)

Eintritt: (num. 20.-/25.-/30,-/35,- Plätze):30,-/35,-/40,-/45,- € inkl. VvK.gebühr

€ inl. Vvkgeb.

Sonderbus zum Konzert /

Weihnachtsmarkt a. Dom

Konzerthaus Freiburg 11.15 Uhr

Bhf Hinterzarten 11.55 Uhr

Bhf Titisee

12:05 Uhr

Bhf Schluchsee 12:20 Uhr

Rückfahrt Domplatz 18.15 Uhr

Reservierung (erf.): 07652 12068550

Preis Hin-und Rück 10,- €, Rück 5,- €

Wildromantisch und einzigartig

Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht

Der Weihnachtsmarkt in der

Ravennaschlucht, am Fuße des

Höllentalviadukts und umgeben

von mystischen Wäldern,

öffnet am 30. November seine

Pforten. An den vier Adventswochenenden

bieten rund 40

Aussteller regionale Kunst und

Köstlichkeiten. Erweitert wird

der Markt in diesem Jahr durch

einen Krippenpfad, Kinder

können basteln und den Weihnachtsmann

treffen.

Als einzigartiges Weihnachtsdorf

unter den steinernen

Viaduktbögen der Höllentalbahn

präsentiert sich der

Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht.

Ein erleuchteter Weihnachtsbaum

bildet den Mittelpunkt

bei der 9. Auflage des Marktes.

Steile, bewaldete Hänge und

der Galgenbühl beim Hofgut

Sternen rahmen das Lichtermeer

mit seiner festlichen Atmosphäre

ein.

An den Samstagen und

Sonntagen ist wieder das

Weihnachtspostamt von 15 bis

18 Uhr geöffnet. Hier gibt es

die Gelegenheit, einen Wunsch

per Postkarte an den Weihnachtsmann

zu schicken. Vier

Kinderwünsche werden am

vierten Adventswochenende

ausgelost und schließlich erfüllt.

Öffnungszeiten: An allen vier

Adventswochenenden, jeweils

freitags von 15 bis 21 Uhr,

samstags von 14 bis 21 Uhr

und sonntags von 13 bis

20 Uhr.

Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht -

Illumination © Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Weitere Informationen:

Tel. +49 (0)7652/1206-0

hochschwarzwald.de

14. Wintermarkt

in Schluchsee

28. – 30. Dezember 2018

Kirchplatz · Schluchsee


26 KULTUR JOKER weihnachtlich

Gutscheinbuch für Genießer

Das bekannte blaue Gutscheinbuch erscheint zur

Weihnachts- und Geschenkezeit in neuer Auflage

An Weihnachten ist

es nicht immer leicht

für alle das richtige

Geschenk zu finden.

Schön daher, wenn

man ein Geschenk

für alle hat. Der Gastro-

und Freizeitführer

„Schlemmerreise mit

Gutscheinbuch.de Freiburg

& Umgebung“

bietet auch dieses Jahr

viele Möglichkeiten,

besondere Angebote

zu finden. Dabei ist

für jeden etwas dabei:

Kulinarische Genüsse,

Shopping, Wellnessund

Erlebnisangebote,

Kultur und vieles mehr.

Längst ist das Gutscheinbuch

etabliert

und führt jedes Jahr

bewährte Adressen, bei

denen sich mit Rabatten

und Sonderangeboten

gut sparen lässt.

Aber es gibt auch Neuzugänge,

etwa das Cala

Theater, die Mehlwaage

oder die Cassiopeia

Therme in Badenweiler.

Mit den 2für1-Angeboten

werden gerade

Unternehmungen zu

zweit besonders attraktiv.

Mit der beigelegten

Kundenkarte kann

man online noch weitere

2für1-Angebote

erhalten.

Aufgepasst: Wir verlosen

6 Exemplare des

Gutscheinbuchs! Um

am Gewinnspiel teilzunehmen

senden Sie

uns bitte eine E-Mail

mit ihrer Telefonnummer

und Adresse an

redaktion@kulturjoker.de.

Bei einem Gewinn

werden Sie telefonisch

benachrichtigt.

Einsendeschluss ist

der 10. Dezember.

Datenschutz-Hinweis:

Ihre Daten werden lediglich

zur Abwicklung der

Verlosung erhoben. Nach

Abschluss der Verlosung

werden Ihre Daten gelöscht.

Durch Ihre Teilnahme

erklären Sie sich damit

einverstanden.

Spenden und Genießen

Blutspender erhalten Gutschein für den Weihnachtsmarkt

Eine Blutspende ist

ein ganz besonderes

Geschenk. Denn ohne

Spenderblut könnten

viele Menschen mit

Krebs oder bei großen

Operationen nicht versorgt

werden. „Wir rufen

deshalb die Menschen in

und um Freiburg dazu

auf, vor Weihnachten

zur Blutspende zu kommen“,

plädiert Dr. Markus

Umhau, ärztlicher

Leiter der Blutspendezentrale

im Universitätsklinikum

Freiburg. Als

besonderes Dankeschön

erhält jeder Blutspender

bis einschließlich 22. Dezember

einen Gutschein

für einen Glühwein oder

Glühpunsch auf dem

Freiburger Weihnachtsmarkt.

Zur Spende eingeladen

sind alle Menschen zwischen

18 und 68 Jahren.

Frauen können alle 12

Wochen, Männer alle

8 Wochen jeweils 500

Milliliter Blut spenden.

Aus jeder Vollblutspende

werden drei verschiedene

Blutprodukte hergestellt,

so dass die Spender das

gute Gefühl haben können,

mit einer Spende

bis zu drei Menschen zu

helfen. Um die Patientenversorgung

am Universitätsklinikum

zu gewährleisten,

sind pro Jahr

rund 30.000 Blutspenden

notwendig – rein rechnerisch

muss also jeder 5.

Einwohner Freiburgs im

spendenfähigen Alter

einmal im Jahr zur Blutspende

kommen.

Die Blutspendezentrale

ist bis einschließlich

22.12.2018 regulär geöffnet.

Zudem kann von 27.

bis 29. Dezember noch

Blut gespendet

werden.

Die Spende

2019 beginnt

am 2. Januar.

Kostenfreie

Parkmöglichkeiten

gibt es

in der Tiefgarage

des

Klinikums.

Die Linie 5, Haltestelle

Friedrich-Ebert-Platz,

bietet eine Alternative

mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Blutspendezentrale

bittet darum,

für die Blutspende

den Personalausweis und

den Impfpass mitzubringen.

Öffnungszeiten Blutspendezentrale

(Haus

Langerhans)Uniklinik

Freiburg: Mo-Di 8 bis

15 Uhr; Mi-Do 12 bis 19

Uhr; Fr 8 bis 13 Uhr; 1./3.

Samstag 8 bis 13 Uhr;

24./25./26./31.12. und 1.1.19

geschlossen. Weitere Infos:

www.blutspende-uniklinik.

de oder Tel. 0761/270 - 44

444.

Buchhinweise

Von Überlebenskünstlern, fremden Göttern und der Kraft des Schönen

In seiner Erzählung Die Tagesordnung,

für die er kürzlich

den Prix Goncourt erhielt, beschäftigt

sich der französische

Schriftsteller Éric Vuillard mit

zwei folgenreichen Ereignissen,

zunächst mit einem Treffen

von Reichspräsident Hermann

Göring und führenden Köpfen

der deutschen Industrie im Jahr

1933, die bei dieser Gelegenheit

Hitler vorgestellt werden und

kopfnickend einer neuen ökonomischen

„Entschlossenheit“

zustimmen. Sodann begibt sich

Éric Vuillards Text in das Jahr

1938, in dem der „kleine österreichische

Despot“ Schuschnigg

nach Bayern zitiert wird,

wo er durch Zugeständnisse

vergeblich versucht, seine Position

zu retten, bevor es zum

„Anschluss“ kommt. Vuillard

vermag den Leser zu packen,

indem er historische Situationen

schlaglichtartig erhellt, markant

und mit satirischem Biss.

Anders der Tonfall in Ralf Rothmanns

Roman Der Gott jenes

Sommers, der eindringlich von

einer bestialischen Atmosphäre

am Ende des Zweiten Weltkriegs

handelt. Die zwölfjährige Protagonistin

Luisa Norff, mit ihrer

Familie nach Bombenangriffen

aus ihrer Heimatstadt Kiel aufs

Land geflohen, muss Grauenhaftes

erleben, darunter die

Vergewaltigung durch einen

SS-Offizier aus der Verwandtschaft,

den Suizid ihres regimekritischen

Vaters und schließlich

eine lebensbedrohliche

Infizierung durch Typhus. In

kurzen Zwischenkapiteln lässt

Ralf Rothman einen Chronisten

aus dem Dreißigjährigen Krieg

berichten. Obwohl Luisa am

Schluss des Romans nach Erlösung

im Religiösen sucht, so

fehlt ein Gott nicht nur am Ende

dieses Krieges, dessen erschütterndes

Unheil weiterwirkt.

Lakonisch und prägnant hat

Hans Magnus Enzensberger

(*1929) mit 99 Überlebenskünstler.

Literarische Vignetten

aus dem 20. Jahrhundert ein

Werk verfasst, das aus reicher

Kenntnis schöpfen kann. In

knappen Porträts stellt er darin

Schriftsteller vor, die –aus unterschiedlichen

Gründen – im

„Jahrhundert der Gewalt“ unter

Verfolgung und materieller Not

zu leiden hatten und dabei Überlebensstrategien

entwickeln.

Viele von ihnen hat er persönlich

gekannt, etwa Pablo Neruda

oder Nelly Sachs, die ihn zum

Nachlassverwalter bestimmte.

Auch wenn sich Enzensberger

oft mit spitzer Feder äußert, z.B.

in seiner Charakterisierung von

Bert Brecht, so ist sein Blick nie

eindimensional. Vielmehr präsentiert

er unverblümt die teils

aberwitzigen und häufig tristen

Geschichten seiner 99 Überlebenskünstler,

darunter Döblin,

Achmatowa, Pessoa, Brodsky,

Tucholsky, Benjamin, Améry,

Primo Levi, Paul Celan, Arthur

Miller, Gide, Cioran und Nadeschda

Mandelstam, wobei

sein Scharfblick Respekt und

Bewunderung nicht auslässt.

Auch er war Überlebenskünstler

und eine bedeutende

Figur des Literaturlebens im 20.

Jahrhundert: Hermann Kesten

(1900-1996). Von ihm ist soeben

der Roman Die fremden Götter

(1949) neu aufgelegt worden. Er

erzählt eine tragikomische Geschichte

aus den Nachkriegsjahren,

angesiedelt in Nizza, die an

Aktualität nichts eingebüßt hat,

indem sie sich mit Toleranz

und Freiheit auseinandersetzt.

Im Zentrum steht das gläubige

jüdische Ehepaar Schott, KZ-

Überlebende; sie hatten ihre

Tochter Luisa, als sie von den

Nazis verschleppt wurden, in

die Obhut von Nachbarn gegeben,

die das Kind in einem Kloster

bei Avignon versteckten,

wo es katholisch erzogen wird.

Als sich die Familie nach dem

Krieg wiederfindet, führt dies

zu einem heftigen Glaubenskrieg,

an dem außer zwei Religionen

auch ein atheistischer

Fotograf beteiligt ist, an den

Luisa ihr Herz vergeben hat.

Bewegend.

Robert Seethaler stellt in

seinem Roman Das Feld 29

Personen vor, die dem Leser

ihre wichtigsten Erinnerungen

zukommen lassen – aber erst als

Tote; sie haben alle in der gleichen

Stadt gewohnt, sodass sich

ihre Erlebnisse teils überkreuzen.

Zunächst erzählen sie von

ihrer Einzigartigkeit im Leben,

wie sie geliebt, gehasst, sich betrogen

und begehrt haben; doch

als Tote, auf dem Feld unter

der Erde, scheint ihnen verloren

zu gehen, was ihnen einst

so wertvoll war, nämlich die

Erinnerung an Außergewöhnliches.

Bis ins himmlische oder

höllische Jenseits scheint vielmehr

das Alltägliche Spuren zu

hinterlassen – aber das lässt sich

nur vermuten und bleibt letztlich

ein düsteres Geheimnis.

Mit der autobiographischen

Erzählung Die Zukunft der

Schönheit ist F.C. Delius eine

Ermunterung für diejenigen

gelungen, die einer simplen

Idee des Schönen abgeneigt

sind. Er verteidigt nämlich die

Vorstellung, dass es „nichts beschönigt,

nicht flieht vor dem

Schrecklichen und Lügen nicht

verkleistert“. Dies wird anschaulich,

indem der Autor vom

Aufbruchsgeist einer Epoche

erzählt, in der ein junger Deutscher

aus der hessischen Provinz

am 1. Mai 1966 in einen New

Yorker Jazzclub gerät, wo der

Saxophonist Albert Ayler spielt.

Betört und irritiert von dieser

sensiblen Musik, beginnt er die

politischen Konflikte seiner Zeit

aus deren Tönen herauszuhören,

den Vietnamkrieg, den Mord an

Kennedy, Black Power und Studentenproteste,

aber auch die

Machenschaften von Börsenspekulanten.

Gleichzeitig arbeitet

er sich zu einem verdrängten

Vaterkonflikt vor und spürt beim

Hören, wie künstlerische Improvisation

hier das unsichtbar

Schöne hervorbringt, ihn seelisch

erfreut und stärkt. Auch

Bücher können auf diese Weise

wirken. Cornelia Frenkel


weihnachtlich KULTUR JOKER 27

Weihnachten mit Herz 2018

Aktion der AWO und Sparkasse

Auch in diesem Jahr möchten

AWO und Sparkasse Menschen,

die oft nur eine geringe

Rente haben und denen, die

alleine sind, mit einem Weihnachtspäckchen

eine Freude

bereiten.

Noch bis 13. Dezember können

wieder Schuhkartons mit

Weihnachtspräsenten bestückt

in den Geschäftsstellen der

Sparkasse Freiburg-Nördlicher

Breisgau, im FinanzZentrum

in der Kaiser-Joseph-Straße,

aber auch in den Einrichtungen

der AWO-Freiburg sowie der

AWO-Breisgau-Hochschwarzwald/Emmendingen

abgegeben

werden. Die Päckchen

erhalten BewohnerInnen der

AWO-Seniorenwohnanlagen

und Pflegeheime sowie Menschen,

die von den ambulanten

Diensten der beiden AWO-

Kreisverbände sowie den

AWO-Ortsvereinen Denzlingen,

Emmendingen und Waldkirch

betreut werden.

Gern gesehene Geschenke

sind: Schals, Mützen, Strümpfe,

Briefpapier, Pflege- und

Kosmetikartikel, Fahrscheine

VAG, Kalender, Tassen, Kaffee,

Honig, Weihnachtsgebäck

und sonstige kulinarische

Leckereien. Eine besondere

Freude erreicht man mit ein

paar netten Zeilen und Weihnachtsgrüßen.

Geschenke (ohne diese zusätzlich

zu verpacken) sollten

in einen handelsüblichen

Schuhkarton gelegt werden,

der sich noch gut schließen

lässt. Den Empfänger- bzw.

Absendercoupon oben in den

Schuhkarton legen. Alle Kartons

werden in einer Gemeinschafts-Aktion

am 14./15.

Dezember von vielen ehrenamtlichen

HelferInnen weihnachtlich

verpackt und von

den AWO-MitarbeiterInnen

an die persönlich bekannten

Rentnerinnen und Rentner zu

Weihnachten überreicht.

SpenderInnen, die auf dem

Coupon ihre/seine Anschrift

oder E-Mail-Adresse mitteilen,

werden im Januar über den

Verlauf der Aktion informiert.

Auch Geldspenden sind willkommen:

Spendenkonto: Sparkasse

Freiburg-Nördl. Breisgau,

IBAN DE26 6805 0101

0002 0133 94, Empfänger ist

die AWO-Freiburg. Unter Verwendung

bitte Weihnachtsaktion

angeben.

Lesungen und mehr zur Weihnachtszeit

Weihnachtslesungen

Zur Weihnachtszeit bieten

verschiedene Veranstaltungen

Spaß und Zerstreuung.

Eine gute Anlaufstelle

dafür ist auf jeden Fall das

Wallgraben Theater, hier

gibt es kurz vor dem Fest

gleich zwei Weihnachtslesungen

zu genießen.

Am 23.12., 15 Uhr lesen

Natalia Herrera und Dirk

Schröter aus Otfried Preußlers

Die Flucht nach Ägypten,

eine abenteuerliche

Weihnachtsgeschichte, die

ins Königreich Böhmen verlegt

ist, in eine wundersame

Zeit vor den großen Katastrophen,

die diese Region

noch heimsuchen werden.

Am selben Tag um 18 Uhr

bekommen auch alle Weihnachtsskeptiker

frisches

Futter. Natalia Herrera,

Dirk Schröter und Elisabeth

Kreßler bringen eine Weihnachtslesung

„mit Biss“.

Da geht es um die Pubertät

unterm Weihnachtsbaum,

den unrespektierten Weihnachtsmann

und eine wenig

stille Nacht.

Kinderflohmarkt im ZO

Wen es zur Weihnachtszeit

wiederum ins Einkaufszentrum

ZO verschlägt - was

nicht unwahrscheinlich ist,

der sollte noch früher die

Augen offen halten. Am 8.

Dezember von 10 bis 14 Uhr

findet dort nämlich wieder

der beliebte Weihnachts-

Kinderflohmarkt statt. Sachen

für das Kinderzimmer

finden sich hier viele, seien

es DVDs, Spielzeug oder

schöne Bücher. Für schenkende

oder zu beschenkende

Kinder geeignet. Am 6.

Dezember kommt auch wieder

der Nikolaus ins ZO, um

kleine Geschenke zu verteilen,

von 10 bis 16 Uhr.

Kunst zur Adventszeit

im Kunstraum Alexander

Bürkle

Kunst zur Adventszeit

bietet der Kunstraum Alexander

Bürkle. An allen

Adventssonntagen

(2./9./16./23. Dezember) jeweils

von 11 bis 17 Uhr gibt

es dort neben Kunst auch

Kaffee, Tee und Lebkuchen

zu genießen. Das bietet sich

an, wenn man sich nach

der aktuellen Ausstellung

„Ansichtssache. Wie Bilder

werden“ austauschen oder

über das Erlebte reflektieren

will. Die Ausstellung

selbst betrachtet die Rolle

des Kunstwerks in unseren

hochtechnologisierten

Zeiten. Vielfältigkeit und

gleichzeit Flüchtigkeit des

Bildes sorgen für allgegenwärtige

Veränderung. Die

ausgestellten Kunstwerke

nehmen sich dieser Herausforderug

spielerisch, kreativ

und hintersinnig an. Längst

nicht bloß eine Problematik,

die die Kunst betrifft, sondern

unser aller Alltagsleben.

Adventszeit im Kunstraum Alexander Bürkle

Foto: Bernhard Strauss


28 KULTUR JOKER weihnachtlich

Breisacher „Weihnachts-Museum“

Weihnachtsmarkt im Museum für Stadtgeschichte

Das Breisacher Museum

für Stadtgeschichte verwandelt

sich am 8./9. Dezember

wieder in ein „Weihnachts-

Museum“.

Im festlich geschmückten

Gebäude, dem Rheintor,

einem der schönsten erhaltenen

barocken Festungstore

Europas, erwartet die Besucher

ein kunsthandwerklicher

Weihnachtsmarkt inmitten

vieler Exponate und Bilder

aus der langen und wechselvollen

Geschichte Breisachs.

Das liebevoll zusammengestellte

Angebot umfasst

u.a. Mode und Unikate aus

Wolle, Handfilz und Seide,

Holzkunst, Kuschel- und

Spielpuppen, Malerei, Origami,

Weihnachtskarten,

Schmuck, Babyzubehör und

vieles mehr.

Die Besucher dürfen gerne

auch wieder „spinnen“, an

einem originalen Spinnrad

kann Schafwolle handgesponnen

werden.

Museumsleiter Uwe Fahrer

und Bürgermeister Oliver

Rein werden das „Weihnachtsmuseum“

am 8. Dezember,

11 Uhr offiziell eröffnen.

Die Gäste werden

an beiden Tagen musikalisch

bestens unterhalten.

Stärken kann man sich mit

Kaffee, selbstgebackenen

Kuchen und Waffeln im Museumscafé.

Eine kleine Sonderausstellung

mit dem Titel Adventskalender

und Papierkrippen,

die bis 23. Dezember gezeigt

wird, ergänzt das weihnachtliche

Angebot im Museum.

Öffnungszeiten: 8. Dezember,

11 bis 20 Uhr; 9. Dezember,

11 bis 18 Uhr. Eintritt frei.

© FWTM/Raach

Jetzt

Weinachts-

Gutscheine

schenken!

Zirkus zur Weihnachtszeit

23. Offenburger Weihnachtscircus

Seit 23 Jahren ist der Offenburger

Weihnachtscircus

schon ein Besuchererfolg.

Kleine und große

Zirkusfans kennen das

abwechslungsreiche Programm

für seine Mischung

aus Tierdressuren, Akrobatik

und Comedy.

Bei den Tierdressuren ist

gerade Alexander Lacey zu

nennen, der internationalen

Erfolg genießt und mit

seiner gemischten Raubtiergruppe

viele Tricks

und Nummern präsentiert.

Erwin Frankello hingegen

zeigt mit seinen Seelöwen

und Elefanten Kommunikationsspiele

und echte

Comedy. Akrobatische

Meisterleistungen bringen

die Duffy Brothers und

ihre Freundinnen auf dem

hochschwebenden Todesrad

oder Armando Liazeed

mit seinen kräftezehrenden

Handstandsensationen.

Für lustige Unterhaltung

sorgt Clown Mr. Lorenz,

während Luva Vasquez

verrückte Kunststücke mit

Bällen präsentiert. Durch

die Show führt wie bewährt

Moderator Sascha Thanner.

Als besondere Veranstaltung

findet am 23. Dezember

von 11 bis 13 Uhr ein

Rundgang hinter den Kulissen

statt.

Der Offenburger Weihnachtscircus

findet vom

19. Dezember bis 6. Januar

2019 täglich um 15.30

und 19.30 Uhr

statt. Freitag,

den 21.12. nur

um 19.30 Uhr,

Sonntag, den

06.01. um 11

Uhr und 15.30

Uhr. Heiligabend

und Neujahrstag

sind

Weihnachtsmarkt

Clown Mr. Lorenzo

Freiburg

22. Nov. – 23. Dez.

Täglich 10 – 20.30 Uhr

Sonntags 11.30 – 19.30 Uhr

Am Sonntag, 25. Nov. bleibt der Markt geschlossen.

www.weihnachtsmarkt.freiburg.de

keine Veranstaltungen.

Weitere Infos: www.offenburger-weihnachtscircus.

de

Aufgepasst: Für die

Show am 21. Dezember,

19.30 Uhr verlosen wir

10x2 Karten. Um am Gewinnspiel

teilzunehmen,

senden Sie eine E-Mail

mit Namen und Telefonnummer

an redaktion@

kulturjoker.de. Sie werden

telefonisch über Ihren

Gewinn benachrichtigt.

Einsendeschluss: 13. Dezember

2018. Viel Glück!

Datenschutz-Hinweis:

Ihre Daten werden lediglich

zur Abwicklung der

Verlosung erhoben. Ihr

Name wird an den Veranstalter

weitergegeben,

damit die Karten an der

Abendkasse hinterlegt

werden können. Nach Abschluss

der Verlosung werden

Ihre Daten gelöscht.

Durch Ihre Teilnahme erklären

Sie sich damit einverstanden.


Das besondere Bier

aus dem Schwarzwald.

Blick vom Stübenwasen in Richtung Todtnauberg

LAY_Anz_Kulturjoker_Image_3_230x320.indd 1 23.10.18 15:12


30 KULTUR JOKER Interview

Eindrücke der Abenteuerreise

helga koch

schmuckunikate

milchstraße 3a (im hof)

direkt hinter der uni-bibliothek

79098 freiburg

fax & fon 0761 30139

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öffnungszeiten: dienstags 11-13 uhr und 15 - 18 uhr,

an allen advents-samstagen von 12 - 18 uhr

eine gute Gesellschaft. Teilweise haben

uns auch unsere Eltern besucht. Die

wollten sich anschauen, wie wir unterwegs

sind und sind ein Stück mitgereist.

Kultur Joker: Habt Ihr unterwegs etwas

vermisst?

Anne Knödler: Brot haben wir definitiv

vermisst. Manchmal auch eine Tür, die

man zumachen kann.

Kultur Joker: Gab es Konflikte?

Anne Knödler: Ja natürlich. Das ging

bei den kleinen Dingen los, zum Beispiel

bei der Frage, wie viele Dosen

Fleisch am Abend ins Essen reinkommen.

Die große Enttäuschung, als wir

wegen schlechter Wetterbedingungen

nicht über die Beringstraße konnten,

sondern kapitulieren mussten, hat ebenfalls

zu Konflikten geführt. Wir sind uns

dann erstmal zwei Tage aus dem Weg

gegangen. Die Unstimmigkeiten haben

sich aber immer wieder aufgelöst. Wir

verstehen uns nach wie vor gut und

wohnen auch alle fünf zusammen.

Kultur Joker: Wie habt Ihr die Route

geplant?

Anne Knödler: Wir wussten, für welche

Länder wir welche Visa bekommen

können, wie lange wir dort bleiben durften

und wo wir unser Winterlager aufschlagen

wollten. So hat sich die Route

herauskristallisiert. Die Motorräder sind

wahnsinnig langsam, deshalb haben wir

einen direkten Weg geplant. In Kasachstan

hat uns dann ein LKW das Navigationssystem

überfahren. Weil wir keine

Karten bekamen, mussten wir uns von

Dorf zu Dorf durchfragen.

Kultur Joker: Ihr wolltet auf dem Wasserweg

mit den zu Wasserfahrzeugen

umgebauten Uralgespannen über die

Beringstraße, musstet den Plan jedoch

aufgeben. Warum?

Anne Knödler: Wir sind 2015 bis nach

Russland gefahren. Wir wussten nicht

genau, wie weit wir kommen, bevor

der Winter einbricht oder uns das Geld

ausgeht. Kanada war sozusagen unser

Notplan. Wir haben dann die Motorräder

nach Ancorache, Alsaska verschifft

und sind ins Wintercamp rübergeflogen.

Im Juni 2016 ging es zurück nach Russland,

wo wir uns für je 200 Euro vier

weitere Ural Motorräder gekauft haben.

Mit Visa für 90 Tage in der Tasche haben

wir die Reise fortgesetzt. Wir wollten

mit den Ural den Kolyma-Fluss befahren

und haben sie dafür auf Pontons

gesetzt und eine Propellerkonstruktion

an das Getriebe montiert. Damit ging

es dann über 1600 Kilometer auf dem

Wasser, Richtung Arktischer Ozean

nach Tschukotka.

Kultur Joker: Konntet Ihr euch nicht

einfach treiben lassen?

Anne Knödler: Das hätte wegen der

vielen Seitenströmungen nicht funktioniert.

Der Fluss ist wie ein großes

Labyrinth, wir mussten gegensteuern.

Anschließend ging es auf dem Landweg

nach Bilibino, wo uns extreme Regenfälle

an der Weiterreise gehindert haben.

Eine Ausgangssperre wurde verhängt,

wir konnten die Stadt für drei Wochen

nicht verlassen. Danach sind wir noch

etwa 200 Kilometer weiter gefahren, in

die offene Tundra. Die Zeit wurde jedoch

knapp, die Visa liefen ab, sodass

wir 1000 Kilometer vor der Beringstraße

unsere Pläne ändern mussten.

Kultur Joker: Wie ging es weiter?

Anne Knödler: Wir sind mit einer kleinen

Propellermaschine nach Alaska geflogen.

Wir besaßen ja mittlerweile zwei

Sets an Motorrädern, unser erstes, mit

dem wir in Halle gestartet waren, hatten

wir in Nordamerika bei einem Ural-

Händler eingelagert. Das zweite blieb in

Russland. Die stehen auch jetzt noch in

Tschukotka in einem Container. Sollte

irgendjemand mit denen weiterfahren

wollen, kann er uns gerne kontaktieren.

Kultur Joker: Was war für Dich das eindrücklichste

Erlebnis unterwegs?

Anne Knödler: Für mich war das die

Zeit an dem mächtigen Fluss – der Kolyma

ist an der Mündung vier Kilometer

breit. Die Polarnächte dort werden

im Sommer nicht dunkel. Zu sehen,

wie der Permafrost taut, Abhänge ins

Wasser krachen und 100.000 Jahre alte

Knochen freigeben, war sehr eindrücklich.

Die Menschen dort haben uns das

gezeigt, Mammutstoßzähne, Knochen

von Pferden. Man ist dort am Ende der

Welt, alles ist so archaisch und angenehm

einfach. Sehr faszinierend. Die

Menschen schauen viel mehr aufeinander,

übernehmen extreme Verantwortung

füreinander. Das mochte ich immer

sehr in Russland.

Kultur Joker: Gab es unterwegs auch

gefährliche Situationen?

Anne Knödler: Naja, Johannes hat sich

in Kanada beim Holz machen mitten in

der Pampa mit der Axt ins Bein gehackt.

Glücklicherweise hat er nicht das Kreuzband

erwischt oder die Kniescheibe. Wir

hatten ein Erste-Hilfe-Set der deutschen

Bundeswehr dabei. Ich hatte mich damit

schon vorher beschäftigt und habe die

Wunde genäht. Für Notfälle hatten wir

alles mit, ein Set zum Intubieren, starke

Schmerzmittel zum Spritzen, Antibiotika,

Mittel gegen einen Allergieschock,

Material für große Brandverletzungen.

Kultur Joker: Und woher wusstest Du,

wie man eine Wunde näht?

Anne Knödler: In Kanada hatten wir

Work and Travel Visa, und ich habe

da eine Metzgerei geleitet. Meine Erfahrungen

dort waren nützlich. Ich

habe seine Wunde richtig desinfiziert,

anschließend genäht und steril verbunden.

Am nächsten Tag kam ein Freund

von uns 400 Kilometer gefahren, hat

ihn abgeholt und ins Krankenhaus gebracht.

Die Ärzte dort meinten, es sehe

alles wunderbar aus, die Wunde hat sich

nicht entzündet.

Kultur Joker: Er hat Glück gehabt.

Anne Knödler: Das war nicht das einzige

Mal. Johannes hatte auch auf der

Straße einen Unfall. Ein Motorradfahrer

ist ihm beim Linksabbiegen reingefahren.

Sein Motorrad hat sich samt Beiwagen,

in dem Efy saß, überschlagen. Sein Bein

war vom Knie bis zum Knöchel offen,

weil er eine kurze Hose anhatte. Da habe

ich mich auch um die Wundversorgung

gekümmert. Wir hatten immer eine kleine

Flasche Wodka im Verbandskasten,

denn wenn einer einen Unfall hatte,

hatten alle anderen einen Schock. Auf

dem Fluss hatten wir ein Satellitentelefon

dabei. Es wäre dennoch schwer

gewesen, jemanden mit dem Auto dort

herauszuholen, da hätte ein Hubschrauber

kommen müssen. Auf so einen Fall

wollte ich vorbereitet sein. Wir haben

versucht vorausschauend zu handeln.

Ich glaube jedoch, wir hatten oft mehr

Glück als Verstand.

Kultur Joker: Wie schnell seid Ihr unterwegs

gewesen, und wie groß waren

die Strecken, die Ihr pro Tag zurückgelegt

habt?

Anne Knödler: Empfehlenswert sind

maximal 75 km/h. Unser Rekord auf der

ganzen Reise lag bei 420 Kilometern an

einem Tag. Es gab auch Tage, an denen

wir nur einen Kilometer gefahren sind,

weil wir so kaputt waren, oder weil wir

nur auf die andere Seite eines Flusses

gelangen wollten.

Kultur Joker: Und bei Pannen habt Ihr

einfach bei jemandem geklingelt und um

Hilfe gebeten?

Anne Knödler: Zumeist hatten wir alles

Nötige selbst dabei. Oft sind uns die

Leute entgegengelaufen und haben ihre

Ersatzteile vor uns ausgebreitet, auch

weil sie das Zeug loswerden wollten,

denn in Russland fährt heute kaum noch

jemand eine Ural. So eine Panne dauerte

meist eine Weile. Die Menschen haben

sich einfach dazugesetzt, wollten helfen

oder haben gesagt, wie sie den Vergaser

einstellen würden. Man kommt unkompliziert

ins Gespräch.

Kultur Joker: Wie habt Ihr Euch verständigt?

Anne Knödler: Ich spreche Russisch,

hatte das schon in der Schule, man lernt

das aber auch schnell auf der Reise. Ich

habe mich auch um das ganze Organisatorische

gekümmert. Die Russen sind

sehr geduldig und erklären einem etwas

so lange, bis man es verstanden hat. Ich

kann zudem Türkisch. In der Mongolei

haben wir uns mit Händen und Füßen

und ansonsten auf Englisch verständigt.

Kultur Joker: Wie war Eure Ankunft in

New York?

Anne Knödler: Wir sind Ende Januar

2017 angekommen. Das war ziemlich

schräg. In Russland klang es lächerlich,

wenn wir gesagt haben, wir wollen nach

New York, die Leute haben uns dann so

ungläubig angeschaut. Deshalb haben

wir irgendwann einfach die nächstgrößere

Stadt genannt. Als wir in Amerika

waren, kam das Ende immer näher. Wir

haben schöne Off Road Wege gesucht,

weil wir nicht nur Highway fahren

wollten. Irgendwann stand New York auf

den Straßenschildern. Als wir da waren,

gab es schon die nächsten Ziele. Wir

hatten den Flug nach Hause gebucht,

wollten das ganze Material verarbeiten

und daraus etwas machen. Wir waren

eine knappe Woche dort und wurden

von den lokalen Motorradfahrern extrem

gut aufgenommen. Mit den Karren

durch Downtown Manhattan zu fahren,

war wie im Film.

Kultur Joker: Hattet Ihr vorher Kontakt

zu einem Motorradclub aufgenommen?

Anne Knödler: Nein. Das lief über Facebook

und Empfehlungen. Das ist ganz

anders in Russland, wo alles über den

Buschfunk geht. In den Staaten haben

sich die Leute bei uns gemeldet, wollten

uns helfen und boten an, eine Unterkunft

zu organisieren. Eine Motorradwerkstatt

in Brooklyn hat eine Präsentation organisiert.

Das war unsere erste offizielle

Vortragsveranstaltung.

Kultur Joker: Euer Buch „Auf dem

Landweg nach New York“ erscheint im

Karren Verlag und geht Mitte Dezember

in den Druck.

Anne Knödler: Ja, daneben arbeiten

wir an einem Film. Wir haben zehn

Terabyte Filmmaterial mitgebracht.

Unterwegs haben wir außerdem gezeichnet,

geschrieben und fotografiert.

So hatten wir eine Art mobiles Studio in

unserem Beiwagen.

Kultur Joker: Frau Knödler, vielen

Dank für das Gespräch.

Anne Knödler, Johannes Foetsch, Elisabeth

Oertel, Kaupo Holmberg und Efy

Zeniou werden beim 16. Mundologia-

Festival, das vom 8. bis 10. Februar

2019 im Konzerthaus Freiburg stattfindet,

wegen großer Nachfrage gleich

zweimal auf der Bühne stehen. Weitere

Infos zum Vortrag, zur Mundologia, zu

den Ticketpreisen und Vorverkaufsstellen

finden Sie im Internet unter www.

mundologia.de.

Programmauszug:

MIT DEM FAHRRAD

ZUM

ZUM 8000er

C. Rottenegger

Fr 11.1. | 19. 30 Uhr

Seepark

ZU FUSS NACH

JERUSALEM

Johannes Schwarz

So 13.1. | 11 Uhr

Paulussaal

ALEXANDER

HUBER

STEILE WELT

DER BERGE

Alexander Huber

So 13.1. | 18 Uhr

Paulussaal

ZU FUSS ÜBER DIE

ALPEN

Martl Jung

So 20.1. | 18 Uhr

Denzlingen

IM BANN DES

NORDENS

Bernd Römmelt

Sa 9.2. | 12 Uhr

Konzerthaus

MALLORCA

Gereon Roemer

So 10.2. | 11. 30 Uhr

Konzerthaus

SÜDLICHES

AFRIKA

Josef Niedermeier

So 10.2. | 19 Uhr

Konzerthaus

SÜDENGLAND

Martin Engelmann

So 17.2. | 18 Uhr

Denzlingen

TOSKANA

Reiner Harscher

Sa 12.1. | 19. 30 Uhr

Seepark

NORWEGEN

Reiner Harscher

So 13.1. | 14 30 Uhr

Paulussaal

ABENTEUER

OZEAN

David Hettich

So 20.1. | 14 30 Uhr

Denzlingen

DAS TIER

UND WIR

H. & H.-J. Koch

Fr 8.2. | 20 Uhr

Konzerthaus

LEAVING HOME

FUNKTION

ZUSATZTERMIN AM 8.2.!

Fötsch/Oertel/Zeniou/Holmberg/Knödler

Sa 9.2. | 16 Uhr

Konzerthaus

MIT

DEM

DURCH

FAHRRAD

EUROPA

André Schumacher

So 10.2. | 15 Uhr

Konzerthaus

ISLAND

Olaf Krüger

So 17.2. | 14 30 Uhr

Denzlingen

MITTEL

AMERIKA

Martin Engelmann

Mo 18.2. | 19 30 Uhr

Seepark

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32 KULTUR JOKER GESUNDHEIT

High-Tech für die Wirthstraße

Neues Ärztehaus mit MRT und PET-CT in Freiburg

trum überwindet MAGNETOM

Vida die Herausforderungen

unterschiedlicher Patientenanatomien

und läutet einen Paradigmenwechsel

in der MRT ein.

Das bedeutet: Weniger Wiederholungen

von Scans, verlässliche

Zeitplanung und konsistente,

personalisierte Untersuchungen

mit hoher Bildqualität für eine

klinische Routine der Extraklasse

und für klinische Forschung.

Auch der PET-CT ist der Neueste

seiner Bauart. Beim Biograph

Horizon PET/CT von

einander kombiniert. Dank der

Überlagerung wird ein Fusionsbild

erstellt, in dem sich die Informationen

aus beiden Verfahren

optimal ergänzen. Dadurch

wird Art und exakte Lokalisation

eines Befundes noch präziser

und schneller erkannt. Stoffwechselvorgänge

können früher

und genauer im Körper sichtbar

gemacht werden. Im Rahmen der

molekularen Bildgebung kann

man orts-, bzw. zellgenau das

Körperinnere (Blutbahnen, Organe)

darstellen. Durch radioak-

Das neue Ärztehaus am Diakoniekrankenhaus; Einbau der Geräte durch die

geöffnete Decke

Fotos: PD Dr. Christian Weißenberger

Ein neues Ärztehaus in der

Wirthstraße wird ab Ende 2018

das medizinische Angebot der

Gesundheitsregion Freiburg

bereichern. Mitte September

haben über 400 gesundheitsinteressierte

Gäste aus Sport,

Wirtschaft und Medien beim

Netzwerk-Event „Health Meets

Media“ das noch im Endausbau

befindliche Ärztehaus am

Diakoniekrankenhaus bereits

kennenlernen dürfen. Noch vor

der offiziellen Eröffnung des

Ärztehauses wurden jetzt mit

dem 3Tesla MRT und dem PET-

CT zwei High-Tech Geräte der

neuesten Generation gleichzeitig

installiert. Für die bundesweit

erstmalige Parallel-Installation

wurde die Decke geöffnet und

die Geräte von oben mit einem

XXL-Autokran eingebracht.

„Das neue Ärztehaus gehört

deutschlandweit zu den ersten

ambulanten Einrichtungen,

die das neue MRT MAGNE-

TOM Vida 3Tesla von Siemens

Healthineers anbieten“, freut sich

Mitinitiator PD Dr. Christian

Weißenberger. Der zum Einsatz

kommende 3T-Scanner mit

BioMatrix-Technologie widmet

sich der gesamten Bandbreite

unterschiedlicher Patienten mit

ihren jeweils unterschiedlichen

Herausforderungen für die MRT-

Untersuchung. Durch sein weit

gefasstes Untersuchungsspek-

MAGNETOM Vida 3Tesla

Siemens Healthineers werden

die nuklearmedizinische Positronen-Emissions-Tomographie

und

die Computertomographie mit-

Biograph Horizon PET CT

Fotos: Siemens Healthineers

tive Markierung von Arzneimitteln

kann erkannt werden, ob ein

Medikament seine Wirksamkeit

an der richtigen Stelle entfaltet.

Psyche und Darm

Ganzheitliches Behandlungskonzept im Sigma-Zentrum

Psyche und Körper beeinflussen

sich gegenseitig in starkem

Maße. Dies zeigt sich oft auch

am Beispiel des Darms. Eine effektive

Diagnostik und Behandlung

psychosomatisch bedingter

Darmerkrankungen setzt eine

Verzahnung der somatischen

mit der psychiatrisch-psychotherapeutisch-neurologischen

Medizin und ein möglichst

individuelles, ganzheitliches

Behandlungskonzept voraus,

Herausgeber:

Helmut Schlieper (V.i.S.d.P.)

Verlag:

Art Media Verlagsgesellschaft mbH

Auerstr. 2 • 79108 Freiburg

Redaktionsleitung:

Christel Jockers

Redaktion:

Cornelia Frenkel

Peter Frömmig

Annette Hoffmann

Marion Klötzer

Manuel Kreitmeier

Nike Luber

Fabian Lutz

Georg Rudiger

Claus Weissbarth

Friederike Zimmermann

Terminredaktion:

Valentin Heneka

Layout/Satz :

Stefan Uhl

Stephanie Pefferle-Kienzle

Telefon: 0761 / 72072

Fax: 0761 / 74972

e-mail: grafik@kulturjoker.de

redaktion@kulturjoker.de

Anzeigen:

Tel.: 0761 / 72072

Druck:

Rheinpfalz Verlag und Druckerei

GmbH & Co. KG, Ludwigshafen

Das Copyright für vom Verlag gestaltete

Anzeigen und Artikel liegt beim Verlag.

Nachdruck, auch nur auszugsweise, nur mit

schriftlicher Genehmigung des Verlages.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte,

Fotos, Vorlagen und für Programmhinweise

kann keine Garantie übernommen werden,

sie sind aber herzlich willkommen.

wie es z. B. im Sigma-Zentrum

Bad Säckingen angeboten wird.

Dazu gehören, falls erforderlich,

darmspezifische Medikamente,

andererseits Psychotherapie und

weitere, multimodale psychotherapeutisch

wirksame Verfahren

wie Entspannungstherapie, Kreativtherapie,

Körpertherapie,

Sport- und Bewegungstherapie

u.a. Auch gezielt eingesetzte

Psychopharmaka zeigen je nach

Grunderkrankung oder Problematik

eine gute Wirkung.

Nach dem Gehirn findet sich

im Darm die mit Abstand größte

Anzahl von Nervenzellen

im Körper (ca. 100 Millionen,

das sind etwa 4 bis 5 mal mehr

Neuronen als im Rückenmark),

sodass heute manchmal bereits

vom „Darmhirn“ gesprochen

wird. Interessanterweise verlaufen

bis zu 90 Prozent der Nervenbahnen

zwischen Verdauungstrakt

und Gehirn nach „oben“,

also zum Gehirn. Dort bestehen

etwa enge Verknüpfungen zum

Limbischen System, welches

zentral für die Verarbeitung von

Emotionen verantwortlich ist.

Gleichzeitig ist der Darm intensiv

mit dem Hormonsystem

verbunden, welches vom Gehirn

gesteuert wird. Dazu kommt das

Immunsystem, das ebenfalls insbesondere

beim Darm eine große

Rolle spielt. Ca. 70 Prozent der

Abwehrzellen befinden sich im

Darm.

In den letzten Jahren sind immer

mehr dieser Zusammenhänge

zutage getreten, sodass man

heute von der Psycho-Neuro-

Immunologie spricht und diese

intensiv erforscht. Andersherum

kann eine Darmerkrankung zu

Prof. Dr. Christoph Bielitz

Fotos: Sigma-Zentrum

psychischen Belastungen führen.

Andererseits sind chronisch entzündliche

Darmerkrankungen

oft mit Depressionen vergesellschaftet,

wobei sie u. a. die

Lebensqualität so stark beeinträchtigen

können, sodass das

Maß des Erträglichen bei vielen

Betroffenen überschritten wird.

Erkrankungen wie Diabetes

oder Rheuma wirken sich sogar

sowohl auf den Darm als auch

auf die Psyche des Menschen

aus. Bekannt sind der Reizmagen

und der Reizdarm als definierte

Störungen, die sehr häufig

psychische Ursachen haben oder

mit psychischen Krankheiten zusammen

auftreten können. „Trotz

des hohen Leidensdrucks fühlen

sich Betroffene oft nicht ernst

genommen“, weiß Prof. Dr. med.

Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor

des Sigma-Zentrums Bad

Säckingen, aus der Praxis zu berichten

und betont: „Um den Betroffenen

gerecht werden zu können,

ist es wichtig, dass neben

körperlichen auch seelische Ursachen

in Betracht gezogen werden

und eine umfassende psychologische

Begleitung erfolgt.“

Das Sigma-Zentrum in Bad Säckingen

ist eines der deutschlandweit

führenden privaten

Fach-Krankenhäuser für interdisziplinäre

Psychiatrie, Psychotherapie

und Psychosomatische

Medizin. Weiterführende Informationen:

www.sigma-zentrum.

de


GESUNDHEIT KULTUR JOKER 33

„Ein Herz und eine Seele“ Sigma-Zentrum informiert anlässlich der Herzwochen 2018

Prof. Dr. Christoph Bielitz im Patientengespräch

Zum Abschluss der bundesweiten

Herzwochen 2018 der

Deutschen Herzstiftung macht

das Sigma-Zentrum Bad Säckingen

auf den Zusammenhang von

Herz und Psyche aufmerksam.

Stress und negative Gefühle können

dem Herzen stark zusetzen.

Depressionen und andere psychische

Belastungen können das

Risiko einer Herzkrankheit sogar

ähnlich stark erhöhen wie andere

Risikofaktoren. Stresshormone

wie Adrenalin und Noradrenalin

sowie Kortisol können die Nervenverbindungen

zwischen Gehirn

und Herz schädigen, aber

Elektrokardiografie

auch die Herzmuskelzellen direkt

schädigen und die Mikro-Gefäße

am Herzen verengen. In der Folge

der entstehenden Verkrampfungen

kann es unter Umständen

zu gestörten Pumpbewegungen

kommen.

Massiver psychischer Druck

kann die Herzarterien verengen,

bereits bestehende Schäden in

Arterien verschlimmern und damit

auch bei der Entstehung eines

„echten“ Infarkts eine zentrale

Rolle spielen. „Psychosoziale

Risikofaktoren wie Depressionen,

Stress oder akut belastende

Lebensereignisse sind für eine

Fotos: Sigma-Zentrum

große Zahl der Herzinfarkte mitverantwortlich“,

betont Professor

Dr. Christoph Bielitz, Ärztlicher

Direktor des Sigma-Zentrums.

Körper und Seele gehören zusammen.

Bei wenigen Patientengruppen

wird das so deutlich,

wie bei Menschen mit somatoformen

Störungen. Für die Betroffenen

steht meist erst einmal

die körperliche Symptomatik im

Vordergrund. Ein psychischer

Hintergrund wird oft verneint,

manchmal sogar vehement abgelehnt.

So ist es dann zunächst

meist Aufgabe des Hausarztes,

auch an somatoforme Störungen

zu denken und den Patienten

vorsichtig darüber aufzuklären.

Beim multimodal-multiprofessionellen

Therapiekonzept ist es in

einem solchen Fall dann wichtig,

neben einer guten Ausstattung

im Bereich der Psychotherapie u.

a. ein umfangreiches allgemeinmedizinisch-diagnostisches

und

körperlich-therapeutisches Angebot

vorzuhalten. Im Sigma-

Zentrum stehen erfahrene Allgemeinmediziner

und Internisten

zur Verfügung, die im Bedarfsfall

z. B. mit den benachbarten

Kardiologen, Radiologen oder

dem benachbarten spezialisierten

Schmerzzentrum intensiv

zusammenarbeiten.

Im Sigma-Zentrum stehen

neben Medikamenten (wie z.B.

manchen Antidepressiva) insbesondere

psychosomatische und

psychiatrische Behandlungsoptionen

sowie psychotherapeutische

Gesprächsangebote zur

Verfügung – und dies im ambulanten,

tagesklinischen oder

vollstationären Rahmen. Das

Sigma-Zentrum arbeitet mit der

Herzfrequenz-variabilität (HRV)

als Spiegelbild eines funktionierenden

aber auch eines gestörten

vegetativen Nervensystems und

verfügt über umfangreiche Erfahrungen

mit der 24-Stunden-

Analyse, die Betroffenen tiefere

Einblicke in die aktuelle Stressbelastung

und Erholungsfähigkeit

des Nervensystems gibt und

damit ein bewährtes Frühwarnsystem

bildet.

Öffnungszeiten Blutspendezentrale

(Haus Langerhans)Uniklinik Freiburg:

Mo-Di 8 bis 15 Uhr; Mi-Do 12

bis 19 Uhr; Fr 8 bis 13 Uhr; 1./3. Samstag

8 bis 13 Uhr; 24./25./26./31.12.

und 1.1.19 geschlossen. Weitere Infos:

www.blutspende-uniklinik.de oder Tel.

0761/270 - 44 444.


34 KULTUR JOKER WINTERSPORT

Spaßpisten am Feldberg

Der Liftverbund präsentiert 2018/19 erstmals seine Funslopes

Mit seinen 1.493 Metern ist

der Feldberg der höchste Berg

des Schwarzwalds und garantiert

noch immer mehr als 100

Tage Skibetrieb pro Saison. 38

Liftanlagen umfasst der Verbund

und ihm angeschlossen

sind neben dem Kerngebiet

auch die Abfahrten in Altglashütten,

am Belchen, in Menzenschwand,

Muggenbrunn und

am Notschrei, Stollenbach und

Todtnauberg.

Zur Wintersaison 18/19 dürfen

sich insbesondere Familien mit

Kindern auf eine neue Attraktion

freuen. Auf vier Pisten, so

genannten Funslopes, warten

spannende Fahr- und Lernelemente

auf die Kids am Feldberg.

Kleine Sprünge, Steilkurven,

Wellenbahnen und spielerisches

Wissen zum Naturschutz werden

hierbei kombiniert. Mit den

Funslopes an der Zeigerbahn,

am Grafenmatt, Klusenwald und

Zeller präsentiert das Skigebiet

am Feldberg nun seine innovativen

Familienattraktionen.

Der Vorverkauf für den

Schwarzwald Skipass hat bereits

begonnen und die vergünstigten

Tarife gibt es bis zum 15. Dezember

auch in den Rathäusern

von Altglashütten, Todtnau und

St. Blasien sowie an der Kasse

der Feldbergbahn. 80 Lifte insgesamt

mit mehr als 100 Pistenkilometern

können hier bis zum

Ende der Saison genutzt werden.

Über die zahlreichen Höhepunkte

ab Januar 2019 werden

wir in der kommenden Ausgabe

berichten, einige können

Sie aber schon jetzt in unserem

Wintersportkalender finden.

In neuem Design zeigt sich seit

dem 1. Oktober 2018 auch die

Internetseite www.liftverbundfeldberg.de,

wo sich zahlreiche

Infos von den aktuellen Schneehöhen

bis hin zu den einzelnen

Liftanlagen finden lassen.

SfK.

Vom Schmuddelwetter hinauf in die Sonne

Winterhighlights auf Freiburgs Hausberg Schauinsland

CO 2

runter:

Wir fahren mit

100 % Ökostrom.

Die Wintererlebniswelt mit der Schauinslandbahn

• geführte Schneeschuh-Touren vom 10.11.18 – 15.03.19

• täglich um 15 Uhr Technikführungen vom 25.12.18 – 06.01.19

• Käsefondue im Café-Restaurant „Die Bergstation“ vom 08.12.18 – 17.03.19

• Hochgenuss am 25.01.19 ab 18 Uhr

• Rodelspaß und Skivergnügen

Bei Sprühregen und Nebel

herrscht an der Horbener Talstation

der Schauinslandbahn oftmals

ein ganz besonderer Hochbetrieb,

Die Menschen wissen,

dass sie mit Deutschlands längster

Umlaufseilbahn, eingehüllt

in warme Decken, in nur 20

Minuten die Sonne erreichen

können. Nur 64 Meter entfernt

vom Berggipfel ist es aber dennoch

kalt, und so genießt mancher

vor Aufbruch in die weiße

Traumlandschaft zunächst einen

heißen Kaffee in der Bergstation

im dortigen gemütlichen

Café-Restaurant. Im Winter

gibt es ab dem 8. Dezember bis

zum 17. März zusätzlich zum

„Seilbahn-Kombi-Frühstück“

ab 12.30 auch ein „Käse-Fondue-Ticket“,

körperlich bestens

versorgt kann man sich sodann

ins Winter-(Sport)-Vergnügen

stürzen. Einmalig dann am 25.

Januar 2019 ein Feinschmecker-

Event. Nach dem Sonnenuntergang

präsentiert das Bergrestaurant

den „Hochgenuss“, ein

4-Gänge-Menue mit korrespondierenden

Weinen, für das eine

Reservierung unter restaurant@

diebergstation erforderlich ist.

Skivergnügen und Rodelspaß

gibt es auf dem Schauinsland in

vielfältiger Form und bis zum

15. März kann man auf Freiburgs

Hausberg auch geführte

Schneeschuh-, Panorama- und

Wetterbuchentouren buchen.

Besondere Naturerlebnisse in

der Schwarzwaldstille, nur das

Knarren des Schnees unter den

Füßen ist zu hören. Die Schauinslandbahn

verkehrt im Winter

von 9 bis 17 Uhr durchgehend,

nur an Heiligabend sind Bahn

und Restaurant geschlossen.

Für 60 Euro lässt sich ein Jahresticket

erwerben, Kinder zahlen

die Hälfte. Damit kann man

die Bahn beliebig oft nutzen.

Wer weitere Details erfahren

will, kann sich auch unter www.

schauinslandbahn.de schlaumachen.

SfK.

Mit Deutschlands längster Umlaufseilbahn auf 1 284 m.

www.schauinslandbahn.de • Infotelefon 0761 4511-777

rz BWSB-18-0037 AZ Kulturjoker Winter 90x90 4c.indd 1 31.10.18 10:39

FIS Skisprung Weltcup in Titisee-

Neustadt

Fans können ihren Idolen ganz nahe sein

Vom 7. bis 9. Dezember freut

sich Titisee-Neustadt darauf

bereits zum 10. Mal die internationale

Skisprungszene zum

Weltcup empfangen zu dürfen.

Am Freitag trainieren offiziell

die Herren, die am Samstag

um 16 Uhr das Teamspringen

bestreiten und am Sonntag um

15.30 dann in die Einzelwertung

gehen. Die Damen haben

am Samstag Mittag um 13 Uhr

ihre Qualifikation und das Wertungsspringen

findet am Sonntag

früh um 10 Uhr statt. Mehr

als 800 ehrenamtliche Helferinnen

und Helfer sorgen für

einen reibungslosen Verlauf der

Großveranstaltung. Freitag- und

Sonntagabend finden im Festzelt

Weltcup-Partys statt, die ab 19

Uhr kostenlos besucht werden

können. In bewährter Weise

wird im Stadion an der Hochfirstschanze

wieder eine Autogrammzone

eingerichtet, in der

die Zuschauer ihren Idolen ganz

nahe sein können.

Karten unter www.reservix.de

oder Tel.: 07652-120630, Hochschwarzwald

Tourismus GmbH.

Weitere Infos: www.weltcupskispringen.de

SfK.


WINTERSPORT KULTUR JOKER 35

Wintersportkalender 2018/19

Dezember 2018

2.12. Notschrei Nordic-Center Winteropening

8.12 – 9.12 Titisee-Neustadt Skisprung Weltcup

23.12. Feldberg Kids on Snow

Januar 2019

1.1. – 6.1. Feldberg SWR Gipfelradio live

6.1. Aitern Schneeschuhwanderung Belchen

10.1. – 13.1. Durbach Schwarzwald Winter Challenge

11.1. – 13.1. Schönwald Schwarzwald Winter Camp

12.1. – 13.1. Schonach Alpencup Nord. Kombination

13.1. Todtnau 11. Lawinenkurs

19.1. – 20.1. Todtnau Para-Weltcup Biathlon Langlauf

24.1. – 26.1. Todtmauberg Landeswinterspiele BW

26.1 – 27.1. Todtmoos Internat. Schlittenhunderennen

Februar 2019

2.2. Schonach Dt.Jugendmeisterschaft Langlauf

7.2. – 10.2. Bernau 3. Schneeskulpturen-Festival

8.2. – 10.2. Feldberg Weltcup der Snowboardcrosser

9.2. Schonach Abenteuer-Rucksacklauf

15.2. – 17.2. Feldberg Skicross Weltcup

17.2. Fahl Hochschwarzwald Vertical Up

18.2. Fahl Hinterwald Inferno

März 2019

1.3. Feldberg Hexencontest

3.3. Notschrei 5. Notschrei Lauf

16.3. Schonach Schwarzwaldpokal Nord. Kombination

17.3. Feldberg „Schatzsuche“

17.3. Schonach Weltcup-Finale Nord. Kombination

April 2019

27.4. Feldberg Feldberg Masters

28.4. Feldberg Saison Finale

Alle Termine sorgfältig recherchiert – aber ohne Gewähr.

Aktuelle Schneehöhen erfahren Sie über die Tourist-Infos.

Foto: C.Jockers

Mi – So ab 11 Uhr geöffnet

12 bis 21 Uhr warme Küche

Montag und Dienstag Ruhetag

Am Schauinsland – direkt an der Rennstrecke

Große Sonnenterrasse, Badische Küche

Telefon 07602 . 92 09 140

www.holzschlaegermatte.de


36 KULTUR JOKER WINTERSPORT

Jeden Samstag steht im Nordic Center Notschrei Biathlon im

Blickpunkt

Bild: Skischule

Biathlon- und Langlauf für alle

Das Nordic Center Notschrei

Primär ist es ein

Leistungszentrum

des DSV, eine Anlage

für Training

und Wettkampf

der Disziplinen Ski

Nordisch und Biathlon.

Es bietet

aber auch allgemeine

Publikumsveranstaltungen

wie

beispielsweise den

5. Notschreilauf für

Jedermann am 3.

März 2019 sowie jeden

Samstag ein Hineinschnuppern

ins

Biathlon-Geschehen

an, was gerade von Nicht-Professionellen

begeistert angenommen

wird. Das Center unter seinem

agilen Leiter Rainer Kiefer

lebt wintersportliche Tradition.

Trainer, Athleten, Betreuer und

die aktiven Mitglieder stehen für

den Nordischen Skisport ebenso

wie für moderne Vereinsstrukturen.

Der schneesichere

Standort bietet mit der Nordic

Arena, dem Loipenzentrum und

Loipenhaus, der Skischule, Ausrüstungsverleih

und Bergstüble

alles, was Trainierende und Gäste

brauchen, um sich an ihrem

Sport zu erfreuen. Und wenn es

einmal einen warmen Winter,

gibt, stehen ausreichend Schneekanonen

zur Verfügung. Gut zu

erreichen ist der Notschrei-Pass

(1.120 Höhe) von Freiburg aus

in nur einer halben Stunde über

Oberried und Hofsgrund, im

Süden reihen sich die Ortschaften

Muggenbrunn, Aftersteg,

Todtnauberg und Todtnau an.

Gerne präsentieren wir zum guten

Schluss noch das Motto des

„Möglich-Macher-Teams“ vom

Notschrei: „Bei uns richtet sich

der Sport nach dir, nicht umgekehrt!“

SfK.

Wintererlebnis im Bernauer

Hochtal

Lifte, Loipen, Skating und Winterwandern

Das versteckte Bernauer

Hochtal mit seinen etwa 2.000

Einwohnern in zehn kleinen

Ortsteilen ist für viele ein Geheimtipp

im Schwarzwald-Winter.

Glitzernde Schneefelder

und verschneite Tannenwälder

auf 900 Metern Höhe, die von

Berggipfeln bis zu 1.415 Höhenmetern

überragt werden.

Zwei Skigebiete gibt es mit fünf

Liften, das Loipenzentrum für

Nordic Activ, Langlauf und

Winterwandern, zusätzlich

weitere zehn Loipen für Skating

und Langlauf rund 50 Kilometer

gespurt. 40 Kilometer

ausgeschilderte Winterwanderwege,

zwei Schneeschuhtrails

und eine 3,5 Kilometer lange

Rodelbahn mit 371 Höhenmetern

runden das Programm

ab. Wen zieht es da nicht nach

draußen, vielleicht auch für

eine Erlebnisfahrt mit dem Pistenbully

zur Krunkelbachhütte

auf 1.294 Metern Höhe? Was

aber wäre ein Schwarzwaldwinter

ohne die Gemütlichkeit

und Wärme einer vorzüglichen

Gastronomie? Dem Bernaubesucher

stehen drei Wellnesshotels

und vier Naturpark-Wirte

zur Verfügung, wo das Beste

aus der Küchenregion offeriert

wird. Zu guter letzt soll noch

angefügt werden, dass das Skifahren

für Gäste, die hier mindestens

zwei Übernachtungen

gebucht haben, kostenfrei ist.

Beim Blick in unseren Kalender

werden Sie noch ein Bernauer

Winter-Highligt feststellen: Das

Schnee-Skulpturen-Festival Anfang

Februar. Mehr Infos: www.

bernau-schwarzwald.de

SfK.

Eishockey und Animal-

Party in Offenburg

Bei „Kids on Ice“ ist am 9. Dezember der

EHC Freiburg zu Gast

3. Schwarzwälder

Schneeskulpturen-Festival

Die Freizeitarena der Messe

Offenburg ist auch in der Wintersaison

18/19 bis Februar 2019

mit der großen Eislaufhalle geöffnet.

Der Arena ist neben dieser

Halle nunmehr ein Sprung-

Park, ein Motor-Trial sowie ein

Dodgecenter angegliedert. Ein

Höhepunkt auf dem Eis wird am

9. Dezember erwartet. Am Tag

der „Kids on Ice“ ist nämlich die

Mannschaft des DEL 2 – Teams

EHC Freiburg zu Gast. Von 10

12 Uhr können die Kinder mit

dem Jugendtrainer des EHC verschiedene

Übungen absolvieren

und selbst Eishockey-Anfängern

wird bei den ersten zaghaften

Schritten geholfen. Auch Schlittschuhe

können ausgeliehen werden,

die Kids sollten selbst aber

einen sturzfesten Helm mitbringen.

Die Veranstaltung birgt eine

Win-win-Situation in sich! Die

Kids haben eine Menge Spaß

und dem EHC ist es hierdurch in

den letzten Jahren gelungen, 10

junge Nachwuchsspieler für den

Verein zu gewinnen. Am Freitag,

den 15. Dezember ist dann

die Halle ab 18 Uhr wieder für

die große Eisdisco „Animalparty“

bereit. Das Programm und

viele weitere Details zur Eislaufsaison

erfahren Sie unter info@

messe-offenburg.de oder der

Rufnummer 0781-9226-0.

SfK.

KOSTENLOS PARKEN IM PARKHAUS*

3 MIN BIS INS SKIGEBIET

Entspannte Atmosphäre an den Liften

(*mit Skipass)

liftverbund-feldberg.de

Wintersportseiten

Redaktion und

Anzeigen:

Sahar F. Kratz,

freier Journalist

Freiburg

Das Copyright für vom Verlag

gestaltete Anzeigen und

Artikel liegt beim Verlag.

Nachdruck, auch nur auszugsweise,

nur mit schriftlicher

Genehmigung des

Verlages

7. bis 10. Februar 2019

❅ Acht Kunstwerke aus Schneewürfel (3 m x 3 m x 3 m)

❅ Internationale Künstler (2018: Italien, Schweiz, USA und Deutschland)

❅ Ski-Show & Feuerwerk

schneeskulpturen-schwarzwald.de

bernau-schwarzwald.de


Musik KULTUR JOKER 37

Weihnachtliche Musik

Camerata Vocale Freiburg mit zwei Konzerten

Im Weihnachtskonzert der

Camerata Vocale Freiburg

bringt der Spitzenchor auch in

diesem Jahr ein besonderes Programm

weihnachtlicher Musik

auf höchstem Niveau zu Gehör.

Unter Leitung von Winfried

Toll singen und spielen die Solisten

Julia Kirchner (Sopran),

Florian Cramer (Tenor), Karsten

Müller (Bass) sowie die Musiker

der Camerata Freiburg. In

den beiden Konzerten, am 15.

Dezember, 19 Uhr in der Martinskirche

Müllheim und am 16.

Dezember, 18 Uhr in der Christuskirche

in Freiburg,

erklingen unter dem

Motto ...et in terra

pax neben der Kantate

Nun komm der Heiden

Heiland von J.S. Bach

Werke der beiden britischen

Komponisten

Gerald Finzi und Ralph

Vaughan Williams

sowie Domine ad adjuvandum

me festina von Vivaldi. Karten:

www.cameratavocalefreiburg.

„Te Deum laudamus“

Chorkonzert in der Ev. Stadtkirche Müllheim

Das Ensemble Freiburger Spielleyt

gastiert am 1. Dezember, 17

Uhr in der ottonischen Basilika

St. Cyriak in Sulzburg. Es erklingt

frühe Musik aus anonymen

Handschriften des Mittelalters,

aus Liederbüchern der Renaissance

sowie aus dem Straßburger

Im Jubiläumsjahr des Kantorenehepaares

Horst und Beata

Nonnenmacher „25 Jahre Kantorat

Badenweiler/Müllheim und

Kreuz-Lutherkirche Freiburg“ erklingt

aus dem kompositorischen

Schaffen Charles Villiers Stanfords

(1852-1924) das chorsinfonische Te

Deum op. 66 aus dem Jahre 1897

am 2. Dezember, 18 Uhr in der Ev.

Stadtkirche Müllheim. Der altkirchliche

lateinische Lobgesang

„Herr Gott, dich loben wir“ ist

reich an biblischen Aussagen. Der

Text ist großflächig musikalisch,

sinfonisch orchestriert, umgesetzt

und schließt auch doppelchöriges

Singen von Chor und Solistenquartett

bis zur Zwölfstimmigkeit

ein. Zum Chorwerk wird sich ein

großes Orchesterwerk Schuberts

gesellen: Seine 2. Sinfonie ist ein

Adventliche Musik

Freiburger Spielleyt in St. Cyriak

Gesangbuch von 1697. Auf dem

Programm stehen auch diejenigen

Titel, die das SWR-Fernsehen für

seine Sendereihe „Adventskalender“

im Augustinermuseum in

Freiburg aufgenommen hat. Die

glockenhelle Sopranstimme der

Solistin Regina Kabis scheint

mitreißendes musikalisches Oeuvre.

Nahezu 100 Choristen werden

bei dem Konzert mitwirken: die

Markgräfler Bezirkskantorei Müllheim-Badenweiler

zusammen mit

der Johann-Walter-Kantorei der

Kreuz-Luthergemeinde Freiburg,

Chor- und ProjektsängerInnen sowie

Solisten. Es spielt die Sinfonietta

Südlicher Breisgau unter Leitung

von Horst K. Nonnenmacher.

für die Interpretation des frühen

weihnachtlichen Liedrepertoires

wie geschaffen. Das auch optisch

faszinierende vielfältige Instrumentarium

der Spielleyt in Verbindung

mit virtuoser Spielfreude

machen die Konzerte des Ensembles

stets zu einem Erlebnis.

Lyrische Musik, musikalische Lyrik

Konzert im Stubenhaus Staufen

Zusammen mit dem Literarischen

Salon der Stadt Staufen

veranstalten die Stubenhauskonzerte

e.V. am 16. Dezember,

18 Uhr einen Abend unter der

Überschrift „Lyrische Musik &

Musikalische Lyrik“, im Rahmen

dessen Gerd Heinz Gedichte von

Peter Huchel interpretieren wird.

Pianist und Künstlerischer Leiter

der Stubenhauskonzerte Guido

Heinke spielt dazu die späten

Klavierzyklen op.116 und 118

von Brahms. Huchel ist einer der

bedeutendsten deutschen Lyriker

des 20. Jahrhunderts. Er lebte von

1972-1981 in Staufen. Seine tief in

die menschliche Verzweiflung der

Kriegsgenerationen eindringende

Lyrik findet ihre ausdrucksstarken

Bilder in der Natur. Auch

Brahms ließ sich von der Natur zu

tiefempfundenen musikalischen

Seelenbildern inspirieren.

Melancholischer Folk-Rock

Great Lake Swimmers im Swamp

Die Great Lake Swimmers

kommen aus Kanada und passen

auch wunderbar zwischen grüne

Tannen, weite Seen, mitten

in die ruhige Natur. Mit einer

meist zurückgenommenen Instrumentierung

spielt die Band

um Singer-Songwriter Tony

Dekker melancholischen Folk-

Rock, der nicht selten die Natur

zum Thema hat. Statt typischer

Floskeln zu Liebe, Verlust und

Seit jeher ist Weihnachtszeit

auch Märchenzeit. Das Programm

Aus alten Märchen winkt

es hervor mit weißer Hand, am

29. Dezember, 20 Uhr im Historischen

Kaufhaus Freiburg,

nimmt dies als Impuls auf, die

wunderbaren Vertonungen märchenhafter

Stoffe durch Komponisten

der Romantik in den

Fokus zu rücken. Rezitierte,

also kunstvoll gesprochene Balladen

mit phantasieanregender

Klavierbegleitung erfreuten

sich zur damaligen Zeit größter

Beliebtheit, und viele wichtige

Komponisten nahmen sich der

Leidenschaft gibt es metaphorische,

eigensinnige Texte. Seit

2003 sind bereits sieben Alben

erschienen, ihr letztes „The

Waves, the Wake“ im August

2018. Hier legte Tony Dekker

die Akustikgitarre zur Seite und

nahm neue Instrumente wie die

Marimba in den Bandsound auf.

Die Great Lake Swimmers kommen

am 15. Dezember, 21 Uhr

nach Freiburg ins Swamp.

Märchenhafte Melodien

Liederabend der Reihe klangwerk Lied

Gattung an. Für das Konzert

von klangwerk Lied konnte der

aus vielen Fernsehfolgen und

Theaterproduktionen bekannte

Schauspieler Hartmut Volle gewonnen

werden, auf dessen Interpretationen

der Melodramen

von Schumann, Liszt und Schubert

man gespannt sein darf.

Am Flügel begleitet Hansjacob

Staemmler. Gesanglich

komplettiert das Trio Bariton

Georg Gädker mit Liedern und

Balladen der Romantik. Karten:

Notenfachgeschäft musicus,

Salzstraße 41/43, Freiburg und

www.klangwerklied.de.

Tribut an die Peppers

Blut Zucker Sex Magie in Malterdingen

Die Red Hot Chili Peppers

sind nie wirklich aus der Mode

gekommen und gehören auch

noch heute zu den meistrespektierten

Musikern der Welt. Mit

Blut Zucker Sex Magie gibt

es nun eine Tribute-Band, die

den Superstars Ehre erweisen

möchte. Um der stilistischen

Vielfalt der Chili Peppers gerecht

zu werden, kommen die

Mitglieder aus verschiedenen

Richtungen, von Jazz über

Blues bis hin zum Pop sind

sie in vielen Genres erprobt.

Mitnichten ist das also ein

bloßes Nachspielen, sondern

der Versuch, den mitreißenden

Charme der Originale voll und

doch auf eigene Weise einzufangen.

Am 8. Dezember, 21

Uhr kommt die Band in das

Oxente Brasil in Malterdingen.

„Stille Zeit“

Singer Pur im Dom zu St. Blasien

Beim traditionellen Advents-

Konzert im Dom zu St. Blasien,

am 8. Dezember, 16 Uhr, liegt

der Akzent auf Advents- und

Weihnachtsliedern aus Deutschland

und Österreich. Zu Gast

sein werden die weltberühmten

Singer Pur, die vor 25 Jahren gegründet

wurden. Seither hat das

wohl bekannteste deutsche Vokalensemble

sich viele Preise und

Auszeichnungen ersungen. In

St. Blasien bringen sie zunächst

drei Motetten von Orlando di

Lasso, Adrian Willaert und Andreas

Hammerschmidt zu Gehör,

danach bekannte Advents- und

Weihnachtslieder in z.T. eigens

für dieses Ensemble komponierten

Bearbeitungen: Darunter

Maria durch ein‘ Dornwald

ging, Es ist ein Ros entsprungen,

O du stille Zeit. Die Sänger konzertieren

unten in der Rotunde.

Geplant sind zu diesem Konzertereignis

(gleichzeitig findet der

Weihnachtsmarkt am Dom statt)

Sonderbusse ab Konzerthaus

Freiburg: Abfahrt 11.15 Uhr, Abfahrt

Domplatz St. Blasien: 18.15


38 KULTUR JOKER Musik

Musikalisches Unikat

The Voyagers feat. Valerie Scott

Die Rhythm & Blues Veranstaltungsreihe

im Kurhaus Baden-

Baden ist längst kein Geheimtipp

mehr. Ihr künstlerischer Leiter

und Schlagzeuger der Band The

Voyagers, Ralf Heinrich, lädt zu

jedem Konzert

Solisten ein. Jeder

Abend der

Bluesreihe wird

so zu einem

musikalischen

Unikat. Am 6.

Dezember, 20

Uhr, wird Valerie Scott zu Gast

im Kurhaus Baden-Baden sein.

Bereits im Alter von drei Jahren

sang sie in der Gospelgruppe

ihrer Familie in Washington

DC. Stationen ihres Künstlerlebes

waren u.a.

Tourneen als

Backingsinger

mit Mick Jagger

und Chaka Kaan.

Karten: www.badenbadenevents.

de

„Wort & Musik“

Konzert in der Kreuzkirche

Die Cappella West unter Leitung

der Kantorin Laura Škarnulytė

wird am 2. Dezember, 17 Uhr in der

Kreuzkirche Freiburg in einem Adventskonzert

Werke von H. Schütz,

P. Vasks, A. Pärt u. a. aufführen.

Cappella West ist ein Projektchor,

den die evang. Kantorin Laura

Škarnulytė an der Kreuzkirche Freiburg

im Laufe des letzten Jahres neu

ins Leben gerufen hat. Dazu musizieren

Forte et Piano unter Leitung

von Uwe Schlottermüller und Dieter

Habel wird Worte zum Advent zwischen

den Musikstücken vortragen.

Eintritt frei, Spenden erbeten.

„Fuochi d‘amore“

Konzerte mit dem Janus-Ensemble

Am 30. Dezember und 31. Dezember,

jeweils um 19 Uhr spielt

das Janus-Ensemble Freiburg wie

in jedem Jahr die Konzerte zur

Jahreswende im Historischen

Kaufhaus am Münsterplatz in Freiburg.

Unter dem Motto „Fuochi

d‘amore“ lädt das Janus-Ensemble

Freiburg sein Publikum herzlich zu

den diesjährigen Konzerten zum

Jahreswechsel ein. Lassen Sie sich

mit den Werken von Monteverdi,

Mozart, Händel

und Angulo

vom Feuer der

Liebe zur Musik

entfachen.

Die Sängerin

Amrei Rebekka

Beuerle, die

Geigerin Lisa Juliane Immer, die

Gitarristen Christian Billian und

Matthias Kläger werden dabei das

Janus-Ensemble ergänzen.

Kammermusikabend

Schlosskonzerte Bad Krozingen

Beim Weihnachtskonzert der

Schloßkonzerte Bad Krozingen

am 8. Dezember, 19.30 Uhr stehen

Werke von Joseph Haydn und Johann

Nepomuk Hummel auf dem

Programm. Es spielen Gunhild

Hoelscher (Violine), Seo Young

Lee (Violoncello) und Gerrit Zitterbart

(Claviere). Zitterbart, der eine

Professur für Klavier an der Hochschule

für Musik, Theater und Medien

Hannover innehat, entdeckte

seine Liebe zu historischen Tasteninstrumenten

schon früh.

Bach für Klavier und Flöte

Konzert im Historischen Kaufhaus

Barbara Hank und Seoung-eun

Cha spielen am 11. Dezember,

20.15 Uhr ein Konzert im Kaisersaal

des Historischen Kaufhauses

Freiburg. Barbara Hank

spielte als Flötistin bereits oft

mit Seoung-eun Cha, die sowohl

als Klaviermusikerin wie auch

Musiklehrerin (Musikhochschule

Mannheim) viele Erfahrungen

sammeln konnte. Beide

sind Preisrägerinnen und bereits

international tätig gewesen. Am

11. Dezember spielen sie Sonaten

von Johann Sebastian Bach

und seinem berühmtesten Sohn

Carl Philipp Emanuel Bach, darunter

auch Stücke für Soloflöte.

Mozart im Freiburger Münster

Münsterkonzert der Dommusik

Vor 100 Jahren verstarb die geniale

französische Komponistin

Lili Boulanger (1893-1918). Sie

war die erste Frau, die 1913 mit

ihrer Kantate Faust et Hélène den

begehrten Prix de Rome gewann,

wie vor ihr z.B. Claude Debussy,

Gabriel Fauré und auch ihr Vater

Ernest Boulanger. Die Gedok

Freiburg nimmt den 100. Todestag

zum Anlass für das Konzert

Autour de Lili Boulanger am 13.

Dezember, 19.30 Uhr im Centre

Culturel Français Freiburg. Im

Zentrum des Programms stehen

Klavierstücke und Lieder Boulangers,

die den Bezugspunkt

für Klavierwerke von Komponistinnen

aus Frankreich, Japan und

Deutschland bilden. Gespielt werden

Stücke von Nadia Boulanger,

Edith Lejet, Florentine Mulsant

Im Münsterkonzert der Dommusik

am 2. Adventssonntag,

9. Dezember, 17 Uhr im Freiburger

Münster, erklingen zwei

Werke von Wolfgang Amadeus

Mozart: Die Litaniae de venerabili

altaris Sacramento KV

243 kündet von der Verehrung

und Heilswirkung der

Gegenwart Christi in

der Eucharistie. Im Jahre

1776 komponiert, ist

sie Mozarts letzter und

gewichtigster Beitrag

zur Gattung „Litanei“.

Die große Messe c-moll

KV 427 komponierte er

1782-83 als Dank für seine

Heirat mit Constanze

Weber. Die erste Aufführung

fand Oktober 1783 in St.

Peter/ Salzburg statt, wobei

Constanze die Sopransolos

sang. Die Messe blieb ein Torso,

da Mozart die fehlenden Teile

im Credo und Agnus Dei nicht

komplettierte. Die groß besetzte

Anlage, die ausgedehnten kontrapunktischen

Sätze sowie die

zeitliche Dimension ließen das

Werk in die konzertante Praxis

leistungsfähiger Chöre rücken.

Die doppelchörigen Abschnitte

werden in der Freiburger Aufführung

durch die Zuordnung

zu den Erwachsenenchören der

Dommusik Entsprechung

finden. Ausführende sind

Maraile Lichdi (Sopran),

Eleonora Vacchi (Mezzosopran),

Hans-Jörg Mammel

(Tenor), Wolfgang Newerla

(Bariton), der Freiburger

Domchor, die Freiburger

Domkapelle sowie Mitglieder

des Philharmonischen

Orchesters Freiburg. Leitung

Boris Böhmann.

„Autour de Lili Boulanger“

Gedok-Konzert im Centre Culturel Français

Im Rahmen seines

90-jährigen Vereinsjubiläums

gibt das

Freiburger Akkordeon

Orchester unter Leitung

von Volker Rausenberger

im Dezembre

gleich drei Konzerte

mit dem Titel

„Jeux doubles“. Auch

zum zweiten Jubiläumskonzert

wurden wieder zwei außergewöhnliche

Solisten und Musiker

eingeladen.Frisch aus dem Kompositionskessel

serviert werden

zwei Uraufführungen von Michael

Riessler, der mehrfach mit

(DEA), Malika Kishino, Kathrin

Denner (UA), Charlotte Seither

(UA) und Mia Schmidt (UA). Drei

der Werke wurden speziell für

dieses Konzert komponiert. Die

Interpretinnen des Abends sind

Akiko Okabe (Klavier) und Svea

Schildknecht (Sopran). Valérie

Batailler wird Gedichte von Miki

Piré, einer engen Freundin Lili

Boulangers, lesen.

„Jeux doubles“

Freiburger Akkordeon Orchester feiert 90 Jahre

Mit dem Programm „Winter

Tales“ führt The Crystal Silence

Quartett die Atmosphäre verschneiter

Winterlandschaften

in Schweden ebenso vor Ohren

wie einige der bekanntesten

Evergreens aus den USA. Adventliche

europäische Lieder der

Renaissance im neuen Gewand

„Winter Tales“

Matinée im Kurhaus Badenweiler

dem Preis der deutschen Schallplattenkritik

ausgezeichnet wurde.

Jean-Louis Matinier, weltweit

gefeierter Jazz-Akkordeonist

und langjähriger Begleiter von

Juliette Greco, zaubert aus seinem

Kessel ebenso eine Neukreation,

ein Arrangement

eines Liedes von Jacques

Brel. Das Publikum kann

gespannt sein, was das Akkordeon

Orchester mengt

und mischt, welche Hörerlebnisse

aus dem brodelnden

musikalischen Kessel

dieses Mal zu erleben sind.

Zu hören gibt es Bekanntes

und Unbekanntes, Solistisches,

Orchestrales und Überraschendes.

Termine: 14. Dez., 20.30

Uhr, Maja-Bühne, Emmendingen;

15. Dez., 20 Uhr, Forum,

Merzhausen; 16. Dez., 18 Uhr,

Pauluskirche, Freiburg.

runden das Erstlingsprogramm

des neuen Ensembles ab, das am

9. Dezember, 11 Uhr im Kurhaus

Badenweiler auftreten wird. Mit

dabei sind Jutta und Albrecht

Haaf, Gründungsmitglieder der

Freiburger Spielleyt, Christine

Deerly (Gesang) und Jörgen Welander

(Tuba, E-Bass).


Musik KULTUR JOKER 39

Flötenkonzert

Jahresabschlusskonzerte der Camerata Instrumentale

Traditionsgemäß finden am

27./28. Dezember jeweils 20.15

Uhr die Jahresabschlusskonzerte

der Camerata Instrumentale

Freiburg im Historischen

Kaufhaus statt. Im Mittelpunkt

stehen dieses Mal drei ganz unterschiedliche

Flötenkonzerte

der Klassik: so zu Beginn als

Hommage zum 275. Geburtstag

Luigi Boccherinis lebensfrohes

Konzert in D-Dur gefolgt von

dem Flötenkonzert in G-Dur

des Opernreformators Christoph

Willibald Gluck. Nach

Das Ensemble SurPlus präsentiert

am 19. Dezember, 20

Uhr im E-Werk in Freiburg den

Stummfilmklassiker Panzerkreuzer

Potemkin zusammen

mit einer Filmmusik von Cornelius

Schwehr (2006, Fassung

für Kammerensemble 2012).

Im Rahmen der depot.K-Jahresausstellung

(1. Dezember bis 6.

Januar 2019) mit Werken der Mitglieder

des depot.K-Kunstprojekts

Freiburg aus den Bereichen Malerei,

Skulptur, Zeichnung, Fotografie

und Mixed Media findet am

8. Dezember, 19 Uhr ein Konzert

mit zeitgenössischer Musik in den

„Panzerkreuzer Potemkin“

Stummfilm mit Konzert im E-Werk

„Hyper Matière“

Neue Musik für Klavier und Schlagzeug

Ausstellungsräumen in der Lehener

Straße 30 statt. Unter dem

Titel „Hyper Matière“ präsentiert

das Schweizer Hyper Duo, bestehend

aus dem Pianisten Gilles

Grimaître und dem Schlagzeuger

Julien Mégroz, eine Auswahl

neuester Kompositionen für diese

Besetzung, darunter Werke von

Alte Balladen und Lieder

The Early Folk Band beim SWR

Am 14. Dezember, 19.30 Uhr

im SWR Studio Freiburg präsentiert

The Early Folk Band einen

Abend mit alten Balladen und

Liedern über die Freuden der

Winter- und Weihnachtszeit. Instrumentalmusik

des Barock aus

dem Norden Europas und von den

Britischen Inseln stimmen ein auf

das bevorstehende Fest. Die Ensemble-Mitglieder

sind allesamt

Virtuosen auf ihren historischen

Instrumenten. The Early Folk

Band sind Miriam Andersén (Gesang,

gotische Harfe, Bones), Gesine

Bänfer (Dudelsack, Whistles,

Hackbrett, Cister, Gesang), Susanne

Ansorg (Fidel, Gesang), Ian

Harrison (Dudelsack, Whistles,

gotische Harfe, Fidel, Gesang)

der Pause dann das zweisätzige

in der Art einer Opernszene

komponierte Quintett von Gaetano

Donizetti. Als besonderes

kleines Intermezzo erklingen

zwei Walzer aus der Klavierwalzerserie

op. 54 von Dvořák,

von ihm selbst bezaubernd für

Streichquartett bearbeitet. Den

abschließenden Höhepunkt des

Konzerts bildet das brillante

Flötenkonzert in G-Dur op. 29

von Carl Stamitz. Alle Konzerte

werden solistisch geboten. Die

Camerata Instrumentale Freiburg

musiziert in der Besetzung:

Frank Michael (Flöte), Miriam

Rudolph und Gudrun Derungs

(Violinen), Anne-Françoise

Guézingar (Viola) und Andreas

Rossmy (Violoncello).

Aus Anlass des 20. Jahrestags

der Revolution von 1905 greift

Eisenstein in seinem epochemachenden

Stummfilm Panzerkreuzer

Potemkin die Ereignisse eines

Matrosenaufstandes in Odessa

im Sommer des Revolutionsjahrs

auf. Die dabei eingesetzten filmischen

Mittel der Montage und

der Inszenierung von Massen

hatten starken Einfluss auf die

Entwicklung filmischer Ästhetik

im 20. Jahrhundert und beeindrucken

in ihrer über die propagandistische

Wucht weit hinausgehenden

Wirkung bis heute.

Dragas Tara, Wolfgang Heiniger

und Eric Wubbels.

und Steve Player (Barockgitarre,

Gesang, Tanz).

Geburtstagsevents

Trio Sureste beim Freiburger Gitarrenverein

Silvesterklang

Trompeten- und Orgelklänge

Trompete und Orgel kommen

im traditionellen Silvesterkonzert

in der Johanneskirche Freiburg

zusammen. Wim Van Hassel konzertierte

als Trompeter bereits mit

den Berliner Philharmonikern. An

Silvester spielt er Werke von Jean-

Joseph Mouret, Heinrich Stölzel,

Johann Ludwig Krebs und Jean-

Baptiste Loeillet. Ergänzend dazu

interpretiert er in der Rotunde ein

Werk des japanischen Komponisten

Toru Takemitsu. Bernhard Marx

spielt Orgelwerke von Diederik

Buxtehude wie auch romantische

Orgelmusik von Félix-Alexandre

Guilmant, von Vincenzo Petrali

und Louis Vierne. Am 30. Dezember

beginnt das Konzert um 20.30

Uhr, am 31. Dezember um 22 Uhr.

Ausdrucksstarke Stimme

Madeleine Peyroux im Jazzhaus

Little Walter’s Magical Rock ’n’

Roll History Tour spielen am 29.

Dezember, 20.30 Uhr in der Wodan

Halle in Freiburg die historisch wichtigsten

Songs des Rock’n’ Roll. Angefangen

von „Good rockin`tonight“

von Roy Brown aus dem Jahre 1947,

über die frühen 50iger (Presley, Berry,

Little Richard etc.), dann die 60iger

Chanson, Folk, Blues & Jazz: nach

einem berauschenden Konzert im

Sommer 2017 gastieren Madeleine

Peyroux & Band am 4. Dezember,

20 Uhr erneut in Freiburg. Die USamerikanische

Sängerin/Akustik-

Gitarristin wird von den Songschreibern

und Musikern Patrick

Warren (Keyboard), Brian MacLeod

(Schlagzeug) und David Baerwald

(Gitarre) begleitet. Im Konzert werden

unter anderem Songs aus ihren

acht Studio-Alben und ihrer aktuellen

CD Anthem zu hören sein. Das

Titelstück ist eine Neu-Interpretation

von Leonard Cohens gleichnamigen

Meisterwerk. Peyroux präsentiert

ihre Lieder mit ausdrucksstarker

Stimme und in einem Gesangsstil,

den ein New York Times-Kritiker

einmal mit dem von Billie Holiday

verglichen hat.

Rock ‘n‘ Roll Show

Little Walter in der Wodan Halle

(Hendrix, Joplin, Steppenwolf etc.) bis

zu „Whole lotta love“ von Led Zeppelin.

Dabei klingt die „History Tour“

keineswegs wie eine Cover Band,

denn die Musiker gehören zu den profiliertesten

der regionalen Rockszene

und verbürgen sich dank ihrer Erfahrung

und Spielfreude für eine Rock ’n’

Roll Show der Extraklasse.

Friedenskonzert

Benefiz für Kinderhilfsprojekte

Das beliebte Friedenskonzert des

Omkara Chores Freiburg & Solisten

unter Leitung von Brigitte Foerg /

Skala Voice findet in diesem Jahr

am 9. Dezember, 18 Uhr in der

evangelischen Lukaskirche Fr-St.

Georgen statt. Mit einem Chorklang,

der Herzen berührt, singt der

Omkara Chor seit 2000 für Kinderhilfsprojekte

in Palästina und

Nepal unter dem Motto „Liebe ist“.

Auf dem Programm stehen: Vokale

Klassik (Mozart, Bach) Mantras

für den Frieden, Lieder für die

Erde mit Bildinstallationen, Gesänge

aus „The Peacemakers“ von

Karl Jenkins, klassische Gesangssoli

(Rosa Andrea Martin und die Omkara

Solistinnen) und meditative

Klangwelten. Der Erlös geht an das

Musikprojekt „Sounds of Palestine“

– palästinensische Flüchtlingskinder

in Bethlehem – und an „Brücken

zum Himalaya“ für die Klosterschule

und das Dorf Mele in Nepal.

Infos: www.omkara-chor-freiburg.de

Am 2. Dezember feiert der

Freiburger Gitarrenverein mit

gleich zwei Events seinen 10. Geburtstag

im Alten Wiehrebahnhof

in Freiburg. In Kooperation

mit dem Kommunalen Kino wird

um 17.30 Uhr zunächst als Bundesstart

der neue Film von Carlos

Saura „Jota – mehr als Flamenco“

gezeigt. Um 20 Uhr folgt

dann das Geburtstagskonzert mit

dem Trio Sureste. Leidenschaftlich

und elegant schaffen die drei

Musiker mit ihren Interpretationen

der Werke u.a. von Astor

Piazzolla, Pixinguinha oder Pat

Metheny einen Spannungsbogen,

der verschiedene musikalische

Welten umschließt. Ein virtuoses

Spiel voller poetischer Klangfarben,

jazzigem Drive, von stillen

Momenten, erotischer Spannung

und kraftvollen humorvollen Tönen.


40 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Pralles Krimipaket

Der liebe Geiz

„Der Geizige“

Cleante sucht die große Liebe, nur

will das seinem Vater gar nicht gefallen.

Eigentlich also etwas, das er

alleine hinbekommen muss, nur wären

da auch seine Schulden und sonderbaren

Kreditgeber, die ihn nicht

so leicht davonkommen lassen.

Molières beliebte, turbulente Komödie

Der Geizige dreht sich ganz

„This Shit is Bananas“

Spieltrieb ist eine studentische

Theatergruppe, die auch das Unwahrscheinliche

wagt. Mit ihrem

bunten Abend „This Shit is Bananas“

dürfen sich ZuschauerInnen

auf eine wilde Mischung aus

Kunsttheater, Performance und

Improvisationseinlagen freuen.

Da trifft Robert Gernhard auch

Synapsen tanzen lehren

Tanzen setzt Energien frei. Synapsen

werden angeregt, der Körper inspiriert,

dann wird gefeuert und ein

echtes Kunstwerk kann entstehen.

Die Schule für Tanz, Improvisation

und Performance zeigt anschaulich,

wie das geht. 13 TänzerInnen

aus sechs Ländern präsentieren die

Abschlussarbeit ihrer einjährigen

Tanzausbildung. In neun Kurzstücken

kommen Tanz, Improvisation

und Theater furios zusammen.Premiere

ist am 7. Dezember, 20.30 Uhr

Turbulente Revue

In der turbulenten Revue „Der

Schauspieldirektor“ begegnen

sich Mozart, Schauspiel und

Casting-Show.

Es wird geliebt, gehasst, gestritten

und gesungen. Die

Schönen präsentieren ihre

Neufassung von Mozarts

Komödie als wunderbar turbulente

Revue, die sich auf

humorvolle Weise mit dem

Friedrich Glauser ist ein Pionier

des Krimi-Genres. Zu seinem

Todestag erhält er jedes Jahr

große Ehren. Das Syndikat, ein

Netzwerk von gut 750 VertreterInnen

des Genres, ruft dann den

Krimitag aus. In Freiburg lesen

am 7. Dezember, 19.30 Uhr sie-

Freiburg

ben Autoren im Literaturhaus

aus ihren aktuellen Krimigeschichten,

darunter Thomas Erle,

Anne Grießer und Ulrich Land.

Die Lesung ist auch eine Benefiz-Veranstaltung

zur Förderung

des Implant Centrums Freiburg

„Taube Kinder lernen hören“.

Freiburg

Foto: Freiburger Theater Compagnie

ums liebe Geld - und um die Liebe.

Unter der Regie von Abel Aboualiten

bringt die Freiburger Theater

Companie nun ihre Version der

Geschichte auf die Bühne des E-

Werks.

Premiere: 13. Dezember, 20.30

Uhr. Weitere Aufführungen:

14./15. Dezember, jew. 20.30 Uhr.

Freiburg

mal auf Joachim Ringelnatz, da

kommen Frodo und Sam auch

mal auf dem Schicksalsberg für

ein Ständchen zusammen. Nichts

muss, aber wirklich alles darf.

Der bunte Abend findet am 6.

und 7. Dezember, jew. 19.30 Uhr

in der TheaterFISTung in der

Friedrichsstraße 39 statt.

Freiburg

im E-Werk. Weitere Aufführungen:

8./9. Dezember, jew. 19.30 Uhr.

Foto: Miquel Amengual

Freiburg

Theater, seinen verschiedenen

Stilen und der Konkurrenz unter

Künstlern beschäftigt.

Mit dabei sind einige der

schönsten Mozart-Arien aus

der „Zauberflöte“ und der

„Entführung aus dem Serail“.

Noch bis 22. Dezember, jeden

Freitag und Samstag, 20 Uhr

im Musiktheater Die Schönen

im E-Werk.

Weitere aktuelle Termine finden Sie im

Online-Veranstaltungskalender unter:

www.kulturjoker.de

Sa 1. Dezember

Freiburg

Musik

19 h: Herdermer Vokalensemble und Consort –

Bachs Magnifikat und weitere Adventssonaten des

Barock. Ludwigskirche

20 h: Albert Konzerte – City of Birmingham

Symphony Orchestra. Werke von Brahm und

Tschaikowsky. Konzerthaus Freiburg, Rolf-

Böhme-Saal

20 h: Ensemble Amarcord – Coming Home for

Christmas. A Capella. Kultur im Freiburger Hof.

Humboldtsaal Freiburg

20 h: Kadavar + Monolord – Rock. Jazzhaus Freiburg

20:30 h: Sistanagila – Iran & Israel: A Music

Project. Klezmer, persische Musik, Flamenco,

Jazz. Schloss-Café Lorettoberg

21 h: Sedlmaier – Rock‘n‘Roll, Garage-Rock,

Space-Pop. Slow Club

Theater & Tanz

15 h: 1968 – Schauspiel by Proxy. Theater

Freiburg, Kammerbühne

19 h: Silent Service – Theaterprojekt mit

Pflegenden in der Ausbildung. Junges Theater.

Theater Freiburg, Werkraum

19:30 h: Die Fledermaus – Operette von Johann

Strauss. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: 1917 Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: 1968 – Schauspiel by Proxy. Theater

Freiburg, Kammerbühne

20 h: Der Messias – Weihnachts-Comedy von

Patrick Barlow. Cala Theater

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor. Komödie

mit Musik von Mozart. Musiktheater im E-Werk

20 h: Girls like that / Mädchen wie die – Marienbad-

Team und Nachwuchstalente. Theater im Marienbad

20 h: Myth – Dagada Dance Company. Tanz

Performance. E-Werk Freiburg, Saal

20 h: PREMIERE: Benefiz: Jeder rettet einen Afrikaner

– Satire von Ingrid Lausund. Wallgraben Theater

20 h: PREMIERE: Factory – The Velvet

Underground. Koproduktion mit Abattoir Fermé.

Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: Varieté Crossover – Theater Komplex.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

20 h: Wer hat Angst vor Virginia Woolf? – Schauspiel

von Edward Albee. Theater Harrys Depot

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

20:30 h: Theater L.U.S.T. – Impro

Weihnachtsshow. Improtheater. Gasthaus Schiff

Kabarett & Comedy

20 h: Patrick Salmen: Treffen sich zwei Träume...

– Lesekabarett. Vorderhaus

Partys

21 h: Freiburg Forró Festival 2018 – Mit

DJ Chinedu & DJ Sampa. Tango. Mensa

Rempartstraße

23 h: Inthemix: Die 2000er Party – Elektro-Pop,

Indierock, Charts. Jazzhaus Freiburg

Messen & Märkte

09 h: Vorweihnachtsmarkt – Textilien, Damen- und

Herrenbekleidung, Bücher, CDs... Augustinum

Seniorenresidenz Freiburg

10 h: Adventsflohmarkt – Im Hoffnungs- und

Hilfehof. Ev. Stadtmission Feiburg

Historix Tours Freiburg

Historische Stadtführungen

365 Tage im Jahr, bei jedem Wetter

www.historix-tours.de

Basel

Musik

20 h: Ensemble Phoenix Basel – Force fields:

Elektronik 2018. Werke von Takahashi, Frank

und Harrison. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

19:30 h: Lucia di Lammermoor – Oper von

Gaetano Donizetti. Theater Basel, Grosse Bühne

20 h: Martin Zimmermann: Eins Zwei Drei – Cirque

Nouveau. Kaserne Basel, Reithalle

andere Orte

Bad Krozingen

09 h: Bad Krozinger Christkindlemarkt – Rund

um den Kirch- und Rathausplatz. Innenstadt

Bad Krozingen

Bad Säckingen

20 h: Happy Landing – Musical von Jochen Frank

Schmidt. Gloria-Theater

Baden-Baden

18 h: Jan Caeyers – Beethoven: Missa solemnis.

Festspielhaus Baden-Baden

Breitnau

14 h: Weihnachtsmarkt – In der Ravennaschlucht.

Unter dem Ravennaviadukt

Emmendingen

10 h: Weihnachtsmarkt – In der Lammstraße.

Innenstadt Emmendingen

19 h: Siehst du den Stern – Mitsing-Konzert von

Daniela Sauter de Beltré und Joachim Goerke.

Ev. Stadtkirche Emmendingen

Hartheim

20 h: Tabasco – Rhythm&Blues, Soul, Funk, Rock.

Salmen Hartheim, Theatersaal

Kirchzarten

11 h: Weihnachtserlebnis Kirchzarten – Mit

Weihnachtszirkus, Musik und Markt. Talvogtei

Kirchzarten, Freigelände

15 + 16:30 + 18 h: Der kleine Weihnachtszirkus –

Beim Weihnachtserlebnis Kirchzarten. Talvogtei

Kirchzarten, Blaues Zirkuszelt

15:45 h: Transfiguro – Beim Weihnachtserlebnis

Kirchzarten. Talvogtei Kirchzarten, Bühne im

Innenhof

19:30 h: Trio FolkSam – Folk. Talvogtei

Kirchzarten, Große Stube

Riegel

20 h: Christmas Crime Stories – Weihnachtskrimis

mit Jazz. Theater Kumedi

Staufen

20 h: Furcht und Elend des dritten Reiches – Von

Bertolt Brecht. Auerbachs Kellertheater

Sulzburg

17 h: Freiburger Spielleyt – Adventskonzert.

Klosterkirche St. Cyriak

Weil am Rhein

20:15 h: O du fröhliche Zweisamkeit – Mit Yvette

Kolb. TAM Theater am Mühlenrain

So 2. Dezember

Freiburg

Literatur

11 h: Es ist ein sakerments Kerl – Das Cäsar-

Bild des jungen Goethe. Matinee mit Prof. Dr.

Volker Michael Strocka und Dr. Christoph Michel.

Archäologische Sammlung der Universität

19:30 h: Die Blechtrommel – Konzertlesung mit

Ulrike Folkerts. Theater Freiburg, Großes Haus

Musik

16:30 h: Musikalische Führung – In der Ausstellung

Was ist wahr. Morat-Institut

17 h: Herdermer Vokalensemble und Consort –

Bachs Magnifikat und weitere Adventssonaten des

Barock. Ludwigskirche

17 h: Projektchor Capella West – Wort & Musik

zum Advent. Werle von Schütz, Vasks, Pärt u.a.

Eintritt frei, Spenden erbeten. Ev. Kreuzkirche

18 h: Angelo Kelly & Family – Pop, Folk.

Konzerthaus Freiburg

20 h: Shai Maestro Trio – Jazz. Jazzhaus Freiburg

20 h: The Necromancers – Progressive Rock,

Doom Metal. Slow Club

20 h: Trio Sureste – Tango, Jazz. 10 Jahre

Freiburger Gitarrenverein. Alter Wiehrebahnhof

Theater & Tanz

14 h: 1968 – Schauspiel by Proxy. Theater

Freiburg, Kammerbühne

15 h: Die Fledermaus – Operette von Johann

Strauss. Theater Freiburg, Großes Haus

ABGESAGT: 18 h: RobotniKI – Eine

Roboterdämmerung. Eintritt frei, Spenden

erbeten. KISS (Kultur im Stühlinger Souterrain)

19 h: 1968 – Schauspiel by Proxy. Theater

Freiburg, Kammerbühne

19 h: Der Messias – Weihnachts-Comedy von

Patrick Barlow. Cala Theater

19 h: Le sacre du printemps – Strawinsky unplugged.

Junges Theater. Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: Myth – Dagada Dance Company. Tanz

Performance. E-Werk Freiburg, Saal

Kabarett & Comedy

19 h: UN-Unvereinte Nationen – Mit Mikde und

Aydin. Alemannische Bühne

Führungen

11 h: Sonntagsmatinee im Colombischlössle –

Archäologie, Musik, Aperitif. Archäologisches

Museum Colombischlössle

Film

17:30 h: Carlos Saura – Jota: mehr als Flamenco. 10

Jahre Freiburger Gitarrenverein. Alter Wiehrebahnhof

Basel

Musik

11 h: Sinfonieorchester Basel – Weihnachtskonzert

zugunsten BaZ hilft. Musical Theater Basel

19:30 h: Romanian National Orchestra – Werke von

Enescu, Bartók, Tschaikowsky. Musical Theater Basel

20 h: Ensemble Phoenix Basel – Force fields:

Elektronik 2018. Werke von Takahashi, Frank

und Harrison. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

11 h: Ein Käfig voller Narren – Matinée. Theater

Basel, Foyer große Bühne

18:30 h: John Gabriel Borkman – Schauspiel von

Henrik Ibsen. Theater Basel, Große Bühne

19 h: Die Verschwörerin – Schauspiel von Joël

László. Theater Basel, Kleine Bühne

andere Orte

Bad Krozingen

16 h: Bolschoi Ballett – Don Quichotte. Joki Kino

Bad Säckingen

13:30 + 18:30 h: Happy Landing – Musical von

Jochen Frank Schmidt. Gloria-Theater

Baden-Baden

11 h: Jean-Guihen Queyras & Alexandre Tharaud

– Werke von Bach, Brahms und Scarlatti.

Festspielhaus Baden-Baden

Breitnau

13 h: Weihnachtsmarkt – In der Ravennaschlucht.

Unter dem Ravennaviadukt

Emmendingen

11 h: Weihnachtsmarkt – In der Lammstraße.

Innenstadt Emmendingen

Kirchzarten

11 h: Weihnachtserlebnis Kirchzarten – Mit

Weihnachtszirkus, Musik und Markt. Talvogtei

Kirchzarten, Freigelände

13:30 + 15 + 17 h: Der kleine Weihnachtszirkus –

Beim Weihnachtserlebnis Kirchzarten. Talvogtei

Kirchzarten, Blaues Zirkuszelt

14:30 h: Transfiguro – Beim Weihnachtserlebnis

Kirchzarten. Talvogtei Kirchzarten, Bühne im Innenhof

19 h: Heidi Jahnke: Des Käfers Menetekel –

Matinée. Rainhof Scheune

Lörrach

17 h: Oberrheinisches Sinfonieorchester –

Adventskonzert mit Werken von Sibelius und

Dvorák. Burghof Lörrach

17:30 h: Saint Sister & Vincent Glander – Celtic

Folk, Elektro-Pop und Literatur. Stimmen im

Advent. Burghof Lörrach

Müllheim

18 h: Te Deum laudamus – Kantoreikonzert. Ev. Stadtkirche

Offenburg

19 h: Oberrhein-Konzerte – Dinis Schemann

(Klavier). Werke von Vivaldi. Oberrheinhalle

Pratteln

20 h: Editors + Andy Burrows – Indie-Rock. Konzertfabrik Z7

Staufen

17 h: Furcht und Elend des dritten Reiches – Von

Bertolt Brecht. Auerbachs Kellertheater

Sulzburg-Laufen

11 h: Weihnachtsmarkt – Mit Kulinarik,

Kunsthandwerk und Musik. Kulturzentrum3klang

Weil am Rhein

19:15 h: O du fröhliche Zweisamkeit – Mit Yvette

Kolb. TAM Theater am Mühlenrain

Mo 3. Dezember

Freiburg

Allgemein

18 h: Schau nach Innen – Meditation für Einsteiger.

Tibet Kailash Haus

Literatur

15:30 h: Waldhof-Literaturkreis im Dezember –

Johann Peter Hebel: Unverhofftes Wiedersehen.

Waldhof Akademie für Weiterbildung


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 41

Musik

20 h: 45 Jahre Freiburger Schlagzeugensemble –

Jubiläumskonzert. Hochschule für Musik Freiburg,

Wolfgang-Hoffmann-Saal

20 h: SWR Symphonieorchester – Kammerkonzert.

Werke von Brahms und Schönberg. Konzerthaus

Freiburg

20:30 h: Wise Dietkron Band – Monday Life Club.

Blues. Gasthaus Schiff

Vorträge & Gespräche

18:30 h: Wir verstehen die Welt nicht mehr: Das

Phänomen Trump – Vortrag von Christoph von

Marshall. Anm.: programm@carl-schurz-haus.de.

Kanzlei Friedrich Graf von Westphalen & Partner

19 h: Résistance und Répression in Vichy-

Frankreich 1940-1944 – Vortrag von Reinhold

Hämmerle. Gertrud-Luckner-Gewerbeschule

Basel

Musik

19:30 h: Callas in Concert – Hologram Tour.

Musical Theater Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Tartuffe oder das Schwein der Weisen

– Komödie von PeterLicht nach Molière. Theater

Basel, Schauspielhaus

Di 4. Dezember

Freiburg

Allgemein

18:30 h: Veggie-Treffen – Vegetarierbund

Deutschland. Restaurant Adelhaus

Musik

19 h: 45 Jahre Freiburger Schlagzeugensemble –

Jubiläumskonzert. Hochschule für Musik Freiburg,

Wolfgang-Hoffmann-Saal

20 h: Madeleine Peyroux – Singer/Songwriter.

Jazzhaus Freiburg

Theater & Tanz

10 h: Girls like that / Mädchen wie die – Marienbad-

Team und Nachwuchstalente. Theater im Marienbad

20 h: Benefiz: Jeder rettet einen Afrikaner – Satire

von Ingrid Lausund. Wallgraben Theater

20 h: Der goldne Topf – E.T.A. Hoffmann Adaption

von Anna-Elisabeth Frick. Theater Freiburg,

Kleines Haus

Vorträge & Gespräche

11 h: Goethes Schrift – Julius Cäsars Triumphzug,

gemalt von Mantegna. Vortrag von Dr. Christoph

Michel. Universität Freiburg, KG I, Hörsaal 1015

Basel

Musik

20 h: The Simon & Garfunkel Story – Musical.

Musical Theater Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Tewje – Handlungsballett von Richard

Wherlock. Musik von Dmitri Schostakowitsch.

Theater Basel, Grosse Bühne

20 h: Esther. Eine Geschichte vom Bruderholz –

Schauspiel nach einem Roman von Lore Berger.

Theater Basel, Nachtcafé/Box

Mi 5. Dezember

Freiburg

Literatur

20:15 h: The Art of Being – Cut up, mash up,

die off... Texte von Woolf, Schoultz, Reintoft u.a.

Theater Freiburg, Passage 46

Musik

19 h: Bruno Ganz (Rezitation und Lesung) & Kirill

Gerstein (Klavier) – Melodramen für Rezitator und

Klavier. Werke von Rilke, Ullmann, Janácek u.a.

Historisches Kaufhaus Freiburg

20 h: Anthony B & House of Riddim – Reggae.

Jazzhaus Freiburg

20:30 h: Lied.Gut – Der Acoustic Slam. Mensa

Rempartstraße

Theater & Tanz

10 h: Girls like that / Mädchen wie die – Marienbad-

Team und Nachwuchstalente. Theater im

Marienbad

Geschichten von unterwegs

Die Mundologia-Reihe im Januar 2019

Spannende Einblicke: „Abenteuer Ozean – Geheimnisse der Weltmeere“ Fotos: David Hettich

Alexander Goebels hat zu Fuß

und per Rad die wilde Natur der

Azoren erkundet, ist auf Vulkane

geklettert, in Höhlen abgestiegen

und blickte beim Schnorcheln

Walen in die Augen. Mit seiner

Reisereportage „Azoren – Geheimnisvolle

Inseln im Atlantik“

startet die Mundologia-Reihe

am 10. Januar 2019 um 19.30 Uhr

im Bürgerhaus am Seepark in

Freiburg ins neue Jahr. Einen Tag

später, gleiche Zeit, gleicher Ort,

steht der mehrfach ausgezeichnete

Alpinfotograf Christian Rottenegger

auf der Bühne. In „Ultratour

– Mit dem Fahrrad zum

8000er“ berichtet er von seinen

Radexpeditionen, die ihn von

19:30 h: Die Fledermaus – Operette von Johann

Strauss. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Benefiz: Jeder rettet einen Afrikaner – Satire

von Ingrid Lausund. Wallgraben Theater

20 h: Factory – The Velvet Underground.

Koproduktion mit Abattoir Fermé. Theater

Freiburg, Kleines Haus

Führungen

12:30 h: Insiderwissen – Im Rahmen der

Ausstellung Tales & Identities. Archäologisches

Museum Colombischlössle

Film

19 h: Ich habe nur Lieblingsfarben – Kunsthistoriker

Raint Duffert über Andreas Felger. Augustinum

Seniorenresidenz Freiburg, Theater

19:30 h: Zeit für Utopien: Wir machen es anders

– Dokumentarfilm von Kurt Langbein. Spenden

erbeten. Lernort Kunzenhof, Werkstatt beim Stall

20 h: Zeigen Was Man Liebt: Die Münchner

Gruppe – Kurzfilme. Slow Club

Vorträge & Gespräche

19 h: Juden, Muslime, Christen: wechselseitig

verunsichert? – Podiumsdiskussion. Katholische

Akademie

Basel

Theater & Tanz

19 h: Compagnie Ici’Bas, Klub Girko, Nina Wey – Fokus

junge Schweizer Zirkuskunst. Kaserne Basel, Reithalle

19:30 h: Othello X – Schauspiel von Nuran David

Calis nach William Shakespeare. Theater Basel,

Schauspielhaus

Führungen

18:30 h: Balthus – Fokus mit Katharina Schlipf.

Fondation Beyeler

andere Orte

Bad Krozingen

17:30 h: Jugendmusikschule südlicher Breisgau

e.V. – Orchesterkonzert. Kurhaus Bad Krozingen

Kandern

20:30 h: Greyhound‘s Washboard Band – Blues. ChaBah

Augsburg bis nach Tibet führten.

Am 12. Januar geht es in die

einzigartigen Kulturlandschaften

und Städte der Toskana. Fotograf

Rainer Harscher zeigt diese in

seinem Vortrag „Toskana – Romantik

in Terrakotta“ um 19.30

Uhr im Bürgerhaus am Seepark.

459 Tage, 13969 Kilometer, eine

Viertelmillion Höhenmeter, 26

Länder – das sind die Reisedaten

von Johannes Schwarz. Der Priester

ist auf seinem Weg nach Israel

über die schneebedeckten Alpen

gestiegen, kämpfte sich u.a. durch

die schlammigen Wälder der Slowakei,

floh vor rumänischen Hirtenhunden,

verhandelte mit iranischen

Grenzsoldaten und saß

Do 6. Dezember

Freiburg

Literatur

20 h: Lisa Halliday: Asymmetry – Lesung

und Gespräch. In dt. u. engl. Sprache.

Reservierung: programm@carl-schurz-haus.

de. Weingut Andreas Dilger

Musik

19:30 h: BZ Singalong mit Cécile Verny &

Christian Gutfleisch – Rock, Pop. Jazzhaus

Freiburg

20:15 h: Fee Badenius – Pop. Theater Freiburg,

Passage 46

Theater & Tanz

19 h: Das Nibelungenlied – Schauspiel. Theater

Freiburg, Großes Haus

19 h: Silent Service – Theaterprojekt mit

Pflegenden in der Ausbildung. Junges Theater.

Theater Freiburg, Werkraum

20 h: 1917 Russisches Roulette – Von

Kreitmeier und Wetter. Theater der

Immoralisten

20 h: Der Messias – Weihnachts-Comedy von

Patrick Barlow. Cala Theater

Partys

22 h: Sportlerparty – Sportfachschaft der PH

Freiburg. Einlass nur für Studenten. Jazzhaus

Vorträge & Gespräche

19 h: Heiner Bieg: Freiburger HJ-Funktionär

und Führer der „Reichsdeutschen Jugend in der

Schweiz“ – Vortrag von Dr. Bernd Hainmüller.

Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule

20 h: Die Abschaffung der Gesellschaft –

Vortrag von Prof. Dr. Manfred Faßler. Konturen

der nächsten Gesellschaft. Universität

Freiburg, KG I, Hörsaal 1010

20 h: Zwischendrin – Werkbericht von Markus

Innauer. Architekturforum Freiburg

20:15 h: Künstler an der Universität in ihrer

Bedeutung für die neuere Kunstgeschichte

– Vortrag von Angeli Janhsen. Universität

Freiburg, KG I, Hörsaal 1199

mit jordanischen Beduinen am

Lagerfeuer. „Zu Fuß von Liechtenstein

nach Jerusalem – und

zurück“ heißt seine Reisedokumentation,

die am 13. Januar um

11 Uhr im Paulussaal in Freiburg

zu sehen sein wird.

Anschließend, um 14.30 Uhr,

nimmt Reiner Harscher das Publikum

mit in den Norden. Unterwegs

hat er Landschaften, Menschen,

Tiere und Küstenstädte

porträtiert, von denen er in „Norwegen

– Durch die Fjorde in die

Arktis“ berichtet.

Weniger kontemplativ sind die

Reisen von Alexander Huber.

Der Extremkletterer zeichnet in

seinem neuen Vortrag „Die steile

Basel

Literatur

19 h: Stephan Thome: Gott der Barbaren –

Lesung. Literaturhaus Basel

Musik

19:30 h: Sinfonieorchester Basel – Fantastisch. Werke

von Boccherini, Mozart u.a. Musical Theater Basel

21 h: Elektronisches Studio Basel – Nachtstrom

91. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

19:30 h: Das Versprechen – Schauspiel n. d. Roman von

Friedrich Dürrenmatt. Theater Basel, Schauspielhaus

andere Orte

Bad Krozingen

18:45 h: Whitney – Can I Be Me. Joki Kino

Baden-Baden

20 h: The Voyagers feat. Valerie Scott – Rhythm

& Blues. Kurhaus Baden-Baden, Runder Saal

Denzlingen

20 h: Mathias Richling – Richling und 2084. Bühne

79211. Kultur- & Bürgerhaus Denzlingen

Lörrach

20 h: Shantel & Bucovina Club Orkestar – Balkan,

Pop. Burghof Lörrach

Straßburg

12:30 h: Orchestre Philharmonique de Strasbourg –

Brahms. Opéra national du Rhin, Opéra, salle Bastide

Weil am Rhein

20:15 h: O du fröhliche Zweisamkeit – Mit Yvette

Kolb. TAM Theater am Mühlenrain

Fr 7. Dezember

Freiburg

Literatur

19:30 h: Freiburger Kriminacht – Kurzlesungen von 7

Autor*innen. Eintritt frei, Spenden willkommen. Literaturhaus

Welt der Berge“ ein lebendiges

Bild vom modernen Alpinismus.

Zu sehen ist er am 13. Januar um

18 Uhr im Paulussaal.

Die ersten beiden Vorträge

2019 im Kultur- und Bürgerhaus

Denzlingen werden am 20. Januar

zu sehen sein. Um 14.30 Uhr gewährt

Mundologia-Macher David

Hettich spannende Einblicke in

eine verborgene Wildnis. „Abenteuer

Ozean – Geheimnisse der

Weltmeere“ heißt seine packende

Foto- und Filmshow, für die er

unter anderem den Sardine Run

in Südafrika, die Wanderung der

Wale von der Antarktis in die

Südsee und den größten Krabbenmarsch

der Erde dokumentiert hat.

Den Reisejournalisten Martl Jung

hat es ins Gebirge gezogen. Seine

Live-Reportage „Zu Fuß über die

Alpen – E5 Oberstdorf nach Meran“

ist um 18 Uhr zu sehen und

zeigt auch ruhige Varianten sowie

reizvolle hochalpine Abstecher.

Wandern ist auch in Irland ein

Vergnügen. In brillanten Fotografien

hat Fotojournalist Heiko

Beyer die Schönheit der Republik

eingefangen und zeigt diese in

„Irland – Zauber der grünen

Insel“ am 31. Januar, 19.30 Uhr

im Bürgerhaus Müllheim.

Weitere Infos:

www.mundologia.de

Musik

20 h: Die Füenf – A cappella. Jazzhaus Freiburg

20 h: SWR Linie Zwei: Le jardin de Taro – Eine

musikalische Reise durch Raum und Zeit.

Musikcollage von Fabrice Bollon von Klassik bis

Hip-Hop. E-Werk Freiburg

20:30 h: Wanted Man – Johnny Cash Tribute.

Wodan Halle

21 h: Neat Mentals + Cavities – Punkrock,

Hardcore. Slow Club

21 h: Saintseneca – Indie-Folk. Swamp

Theater & Tanz

19 h: Girls like that / Mädchen wie die – Marienbad-

Team und Nachwuchstalente. Theater im

Marienbad

19:30 h: Eugen Onegin – Oper von Peter Iljitsch

Tschaikowsky. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: 1917 Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: Benefiz: Jeder rettet einen Afrikaner – Satire

von Ingrid Lausund. Wallgraben Theater

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor.

Komödie mit Musik von Mozart. Musiktheater

im E-Werk

20 h: PREMIERE: Accusations – Choreografie

von Ann Van den Broek. Theater Freiburg,

Kleines Haus

20 h: Theater L.U.S.T. – Impro Weihnachtsshow.

Improtheater. Cala Theater

20 h: Wer hat Angst vor Virginia Woolf? – Schauspiel

von Edward Albee. Theater Harrys Depot

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

20:30 h: PREMIERE: Transmitter Release –

Bewegungs-art. Tanz Impro und Performance.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Tino Bomelino – Man muss die Dinge nur

zu Ende. Stand-up. Vorderhaus

Partys

23 h: Dub‘ucation pt. 12 – Dub, Reggae. Mensa

Rempartstraße.

23 h: I Love 80s – New Wave, Disco, Rock. Jazzhaus


42 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Weihnachtsmix-Tour

Historix-Tours bieten bei jedem

Wetter, also auch im Winter informative

Städtetouren an! Der

Weihnachtsmix am Heiligen

Abend (24.12.) um 17 Uhr ist

eine kostenlose Veranstaltung,

gerade für jene Menschen, die

an diesem Tag alleine sind, und

Freiburg

speziell für diesen Termin zusammengestellt.

Am 31. Dezember

gibt es dann noch einen Silvestermix

um 16 und 18 Uhr mit

einer perligen Überraschung.

Prost also! Treffpunkt jeweils

Am Predigertor, Ecke Rotteckring

/ Unterlinden.

Jugendwahn auf der Bühne Freiburg

Lachen über den Krieg

Karl Valentin nahm als

Volkskomiker kein Blatt vor

den Mund. Auch nicht, als der

Erste Weltkrieg seine großen

Unterstützer fand. Gerade

die Zusammenarbeit mit Lisl

Karlstadt ging in die Kabarettgeschichte

ein.

Als eine musikalisch szenische

Reise hat Franz Josef

Strohmeier Werke von Karl

Die Weihnachtsshow

Das Chaostheater Oropax feiert

Weihnachten traditionell sehr hemmungslos.

Mit ihrem Programm

„Der 54. November“ kommen die

Brüder am 22./23. Dezember, jeweils

20 Uhr ins E-Werk. Zwischen

erschossenen Lebkuchen, den beiden

Heiligen Drei Königen und

gnadenlosen Enthüllungen schneit

es auf alles nieder, was Sinn macht.

Nichts ist heilig außer den Scheinheiligen.

Befreit vom Ballast der

konsumierten Seligkeit freut sich

da sogar der Osterhase.

Spoken Word Bühne

Lörrachs Spoken Word

Bühne ermöglicht bei den

Burghofslams einen Blick

auf alle Facetten der deutschsprachigen

Slam Poetry. Zum

Auftakt gastiert die Münchner

Lesebühne „Die Stützen der

Gesellschaft“ mit einem Best-

Of ihres breiten Programms.

Bei der ersten Show am 23.

Das Bildnis des Dorian Gray

und seine unheimlichen Begebenheiten

sind längst tief

in die Literaturgeschichte

eingegangen. Nun wagt sich

auch das Theater der Immoralisten

an den Klassiker.

Narzissmus, Jugendwahn,

Spaßsucht und Oberflächlichkeit

sind die Probleme,

die hier auf die Protagonisten

wirken und aus der

Suche nach ewiger Jugend

einen unendlichen Albtraum

schaffen, der aber auch den

schwarzhumorigen Witz

nicht entbehrt.

Premiere ist am 29. Dezember,

20 Uhr im Theater der

Immoralisten. Weitere Aufführungen

im Januar.

Freiburg

Valentin für einen Abend

zusammengestellt. Schwungvoll

wird so die Entwicklung

des Kabarretisten von 1914

bis 1919 deutlich und bringt

erstaunliche Parallelen zum

heutigen Weltgeschehen zutage.

Die Aufführung findet am 10.

Dezember, 20 Uhr im Wallgraben

Theater statt.

Freiburg

Lörrach

Dezember, 20 Uhr heißt es aber

vor allem „Frohe Reimnachten“.

AutorInnen stellen ihre

selbstverfassten Texte vor, in

starker Konkurrenz und stets in

Hoffnung auf ein begeistertes

Publikum. Moderiert wird der

Wettbewerb von Daniel Wagner

und Nik Salsflausen. Ort ist der

Burghof Lörrach.

Basel

Musik

17 + 18 h: Pat‘s Big Band – Benefizkonzert. Swing.

Eintritt frei. Theater Basel, Foyer Grosse Bühne

19 h: Beatrice Egli mit Band – Wohlfühlgarantie.

Schlager, Pop. Musical Theater Basel

21 h: Nocturna Visión: La Dame Blanche –

HipHop, Dancehall, Cumbia, Reggae. Kaserne

Basel, Rossstall 1 & 2

Theater & Tanz

19:30 h: Tartuffe oder das Schwein der Weisen

– Komödie von PeterLicht nach Molière. Theater

Basel, Schauspielhaus

20 h: Cirque Inextremiste – Extrêmités. Kaserne

Basel, Reithalle

andere Orte

Bad Krozingen

19:30 h: Öl des Südens – A capella. Litschgi Keller

Baden-Baden

20 h: Cameron Carpenter – Revolution der

Orgelmusik. Festspielhaus Baden-Baden

Breisach

20 h: Anny Hartmann – Schwamm drüber?

Jahresrückblick. Kleinkunstbühne Schloss

Rimsingen

Breitnau

15 h: Weihnachtsmarkt – In der Ravennaschlucht.

Unter dem Ravennaviadukt

Lörrach

20 h: Sinfonieorchester Basel & Paul Lewis –

Werke von Boccherini, Beethoven und Berlioz.

Burghof Lörrach

Pratteln

20 h: Caliban + Lionheart + Bad Omens – Metal.

Konzertfabrik Z7

Riegel

20 h: Ein weihnachtlicher Liederabend – Mit Claudia

Spahn und Bernhard Richter. Theater Kumedi

Straßburg

20 h: PREMIERE: Barkouf oder ein Hund an der

Macht – Oper von Jacques Offenbach. Opéra

national du Rhin

Weil am Rhein

20:15 h: O du fröhliche Zweisamkeit – Mit Yvette

Kolb. TAM Theater am Mühlenrain

Sa 8. Dezember

Freiburg

Musik

18 h: Different Voices & Gastchor Emozioni in

Canto – Concerto di Natale: Weihnachtskonzert.

Eintritt frei, Spenden erbeten. Kath. Kirche St.

Petrus Canisius

18:30 h: Die Furchtlosen 7 1/2 – Jazz, Pop. Eintritt

frei. Theater Freiburg, Passage 46

19 h: Hyper Duo: Gilles Grimaître (Klavier) & Julien

Mégroz (Schlagzeug) – Werke von Tara, Heiniger,

McCormack u.a.. Neue Musik. Depot.K

19:30 h: Weltklassik am Klavier: Vive la France! –

Mit Katharina Treutler. Werke von Franck, Ravel

und Debussy. Augustinum Seniorenresidenz

Freiburg, Theater

20 h: Das Rohe und Gekochte – Berge, Steppe,

Fell und Obertöne. Hochschule für Musik Freiburg,

Kammermusiksaal

20 h: Pulsar Trio – Jazz. E-Werk Freiburg, Saal

Theater & Tanz

12 h: Masterclass – Tanz. Theater Freiburg,

Ballettsaal

19 h: Cala-Glattauer-Abend – Gut gegen Nordwind

& Alle sieben Wellen. Ende ca. 23 h. Zwei Stücke

an einem Abend. Cala Theater

19 h: Silent Service – Theaterprojekt mit

Pflegenden in der Ausbildung. Junges Theater.

Theater Freiburg, Werkraum

20 h: 1917 Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: Accusations – Choreografie von Ann Van

den Broek. Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: Benefiz: Jeder rettet einen Afrikaner – Satire

von Ingrid Lausund. Wallgraben Theater

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor.

Komödie mit Musik von Mozart. Musiktheater

im E-Werk

20 h: Girls like that / Mädchen wie die – Marienbad-

Team und Nachwuchstalente. Theater im

Marienbad

20 h: Wer hat Angst vor Virginia Woolf? – Schauspiel

von Edward Albee. Theater Harrys Depot

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

20:30 h: Transmitter Release – Bewegungs-art.

Tanz Impro und Performance. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Ralph Ruthe – Shit Happens! Paulussaal

20 h: Sarah Hakenberg – Nur Mut! Musikkabarett.

Vorderhaus

Führungen

15 h: In den Kapuzinerwinkel – Vista-Tour

Stadtführung. Treffpunkt: Münsterladen,

Herrenstr. 30

Partys

22:45 h: Gay X-Mas – Schwule Filmwoche

Freiburg. Theater Freiburg, Passage 46

23 h: Connected: Die 90er Party – Rock, Pop,

Eurodance. Jazzhaus Freiburg

23 h: Elektronische Tanzmusik – DJs:

Luedenscheidt, Jonas Ehrhardt. Techno. White

Rabbit

Messen & Märkte

11 h: StijlMarkt – Designprodukte, Kleidung und

Handgemachtes. Mensa Rempartstraße

Basel

Kunst

19:30 h: Spectral Cities – Audiovisuelle

Performance. Haus der elektronischen Künste

Basel

Musik

20 h: Domus Artis – La Encarnación y el Sueño.

Werke von Guerrero, Flecha el Viejo, de Victoria

u.a. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

21 h: Mavi Phoenix + Zøla & The North – Pop,

HipHop, Electronica. Kaserne Basel, Rossstall 1

Theater & Tanz

19 h: Cirque Inextremiste – Extrêmités. Kaserne

Basel, Reithalle

19:30 h: Carmen – Ballett von Johan Inger.

Theater Basel, Große Bühne

19:30 h: Phenomenon Streetdance Showcase –

Tanz Event. Musical Theater Basel

20 h: Die Verschwörerin – Schauspiel von Joël

László. Theater Basel, Kleine Bühne

21 h: Julien Auger & Mikkel Hobitz Filtenborg –

100% Circus. Kaserne Basel, Reithalle

Führungen

14 h: Electrical Walk – Elektromagnetischer

Stadtspaziergang. Haus der elektronischen Künste Basel

andere Orte

Bad Krozingen

19:30 h: Schlosskonzerte: Weihnachtskonzert

– Kammermusikabend. Werke von Haydn und

Hummel. Schloss Bad Krozingen

Baden-Baden

18 h: Martin Grubinger & Sydney Symphony

Orchestra – David Robertson dirigiert Prokofjew.

Festspielhaus Baden-Baden

Breitnau

14 h: Weihnachtsmarkt – In der Ravennaschlucht.

Unter dem Ravennaviadukt

Emmendingen

17:30 h: Fröhliche Weihnachten, Mister Scrooge!

– Nach Charles Dickens. Theater im Steinbruch

Freiburg

11 h: Breisacher Weihnachts-Museum – Mit

Kunsthandwerkermarkt, Musik und Exponaten

zur Stadtgeschichte. Museum für Stadtgeschichte

Lörrach

18 h: Nacht der Klänge – Benefizveranstaltung

der Städtischen Musikschule für Hilfe zum Helfen.

Burghof Lörrach

Merzhausen

20 h: Tarkovsky Quartet mit Anja Lechner – Das

große Weihnachtskonzert. Forum Jazz e.V. Forum

Merzhausen

Riegel

20 h: Fünf Kilo Stimmung & e Briseli Wihnàchte

– Mit Liselotte Hamm und Jean-Marie Hummel.

Chanson. Theater Kumedi

St. Blasien

16 h: Singer Pur – Stille Zeit: Advents- und

Weihnachtslieder aus Deutschland und

Österreich. Domkonzerte St. Blasien. Fahrt ab

Konzerthaus FR: 11.15 Uhr. Anm.: T.07652

12068550. Dom St. Blasien

Staufen

20 h: Furcht und Elend des dritten Reiches – Von

Bertolt Brecht. Auerbachs Kellertheater

Umkirch

20 h: Golden Harps – Advents-Konzert. Bürgersaal

im Gutshof Umkirch

Weil am Rhein

20:15 h: O du fröhliche Zweisamkeit – Mit Yvette

Kolb. TAM Theater am Mühlenrain

So 9. Dezember

Freiburg

Allgemein

19 h: BZ Aktion Weihnachtswunsch –

Benifizversteigerung. Jazzhaus Freiburg

Literatur

10 h: Kaffee mit Schuss – Bloody Christmas:

Winter- und Weihnachtskrimis. Frühstück und

Lesung. Café & Restaurant Die Bergstation

16 h: Literatur-Café – Gebranntes Kind sucht das

Feuer. Lesung mit Natalia Herrera & Dirk Schröter.

Wallgraben Theater

20:15 h: Clemens Maria Heymkind – Schattenkind,

vergiss mein nicht! Theater Freiburg, Passage 46

Musik

17 h: Heinrich-Schütz-Kantorei Freiburg – Der

Messias: Oratorium von Händel. Christuskirche

Freiburg

17 h: Münsterkonzert der Dommusik – Werke von

Mozart. Freiburger Münster

19 h: Öl des Südens – A Cappella Männer

Quintett. Vorderhaus

Theater & Tanz

19 h: Divas Salon – Die Frisösen. Alemannische

Bühne

19 h: Girls & Boys – Schauspiel von Dennis Kelly.

Theater Freiburg, Kleines Haus

19 h: Honig im Kopf – Tragikomödie von Florian

Battermann. Cala Theater

19:30 h: Transmitter Release – Bewegungs-art.

Tanz Impro und Performance. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

Messen & Märkte

11 h: StijlMarkt – Designprodukte, Kleidung und

Handgemachtes. Mensa Rempartstraße

Basel

Kunst

17:30 h: Spectral Cities – Audiovisuelle Performance.

Haus der elektronischen Künste Basel

Musik

17 h: Segantini Quartett und Helena Bugallo –

Morton Feldmann: Piano and String Quartet. Gare

du Nord (im Bad. Bahnhof)

19:30 h: Amadou & Mariam – Afrobeat, Pop, Folk.

Kaserne Basel, Rossstall 1

Theater & Tanz

18 h: Julien Auger & Mikkel Hobitz Filtenborg –

100% Circus. Kaserne Basel, Reithalle

18:30 h: Lucia di Lammermoor – Oper von

Gaetano Donizetti. Theater Basel, Grosse Bühne

18:30 h: Othello X – Schauspiel von Nuran David

Calis nach William Shakespeare. Theater Basel,

Schauspielhaus

andere Orte

Baden-Baden

19 h: Tine Thing Helseth & tenThing –

Weihnachtslieder. Festspielhaus Baden-Baden

Badenweiler

11 h: The Crystal Silence Quartett – Winter Tales.

Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

Breitnau

13 h: Weihnachtsmarkt – In der Ravennaschlucht.

Unter dem Ravennaviadukt

Emmendingen

17:30 h: Fröhliche Weihnachten, Mister Scrooge!

– Nach Charles Dickens. Theater im Steinbruch

Freiburg

11 h: Breisacher Weihnachts-Museum – Mit

Kunsthandwerkermarkt, Musik und Exponaten

zur Stadtgeschichte. Museum für Stadtgeschichte

Lörrach

17:30 h: Lula Pena & Peter Schröder –

Literarisches Konzert. Stimmen im Advent.

Burghof Lörrach

Müllheim

17 h: Weihnachtskonzert der Stadtmusik

Müllheim – Musical, Pop, Weihnachtsmelodien.

Martinskirche Müllheim


AM 01.12. IST

WELT-AIDS-TAG.DE

VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 43

Staufen

17 h: Furcht und Elend des dritten Reiches – Von

Bertolt Brecht. Auerbachs Kellertheater

Straßburg

15 h: Barkouf oder ein Hund an der Macht – Oper

von Jacques Offenbach. Opéra national du Rhin

Mo 10. Dezember

Freiburg

Allgemein

18 h: Friedensmeditation mit Wilfried Pfeffer – Mit

Mitgefühl die Welt verändern. Tibet Kailash Haus

Literatur

20 h: Wolf Haas: Junger Mann – Lesung. E-Werk

Freiburg, Saal

Musik

20 h: Franz Josef Strohmeier – Karl Valentin

und die laute Zeit. Musikalisch szenische Reise.

Wallgraben Theater

20:30 h: Arno & Friends featuring Agathe Paglia –

Monday Life Club. Blues. Gasthaus Schiff

21 h: Lola Sisters – Jazz. Techno. White Rabbit

Film

19:30 h: Raymond Depardon: 12 jours – Ciné-

Club. Kommunales Kino Freiburg

Basel

Literatur

19 h: An der Grenze – Lesezirkel mit Rudolf

Bussmann. Literaturhaus Basel

Film

20 h: European Outdoor Film Tour – E.O.F.T.

18/19. Musical Theater Basel

Di 11. Dezember

Freiburg

Literatur

20:15 h: Das deutsche Krokodil – Ijoma Mangold.

Martin Müller-Reisinger und Gabriela Schlesiger.

Theater Freiburg, Passage 46

Musik

20 h: Ensemble Bruch – Werke von Eizirik, Furrer,

Krüger u.a.. Eintritt frei. Hochschule für Musik

Freiburg, Kammermusiksaal

20 h: Felix Meyer & Project Île – Singer/Songwriter.

Jazzhaus Freiburg

20 h: Philharmonisches Orchester Freiburg – 3.

Sinfoniekonzert. Werke von Tschaikowsky,

Rimski-Korsakow. Konzerthaus Freiburg

20:15 h: Barbara Hank und Seoung-eun Cha –

Flötensonaten von J.S. Bach. Historisches Kaufhaus

20:30 h: Hammond Jazz Night – Italian Organ

Trio. Jos Fritz Café

21 h: Der Nino aus Wien – Singer/Songwriter.

Mensa Rempartstraße

Theater & Tanz

20 h: Benefiz: Jeder rettet einen Afrikaner – Satire

von Ingrid Lausund. Wallgraben Theater

Vorträge & Gespräche

19 h: Geld? Diskussion zum Geizigen –

Podiumsdiskussion. E-Werk Freiburg, Kammertheater

19 h: Theatertreff – Monatlicher Stammtisch der

TheaterFreunde. Eintritt frei. Theater Freiburg,

Winterer-Foyer

Basel

Literatur

19 h: Eva Seck, Sacha Batthyany, Werner Rohner,

Ulrike Ulrich: Menschenrechte. Weiterschreiben –

70 Jahre Menschenrechtserklärung. Literaturhaus

Basel

Musik

19 h: Angelo Kelly & Family – Irish Christmas

2018. Musical Theater Basel

20 h: Nils Landgren Vocal Ensemble – Jazz. Martinskirche

Theater & Tanz

19:30 h: Das Ende von Eddy – Schauspiel und

Ballett nach dem Roman von Édouard Louis.

Theater Basel, Foyer Schauspielhaus

andere Orte

Straßburg

20 h: Barkouf oder ein Hund an der Macht – Oper

von Jacques Offenbach. Opéra national du Rhin

Mi 12. Dezember

Freiburg

Allgemein

20 h: Freiburger Zauberzentrum – Mit Luna Lux.

Gasthaus Schiff, Arkanum II

Literatur

20 h: Jan Ilhan Kizilhan: Nachtfahrt der Seele –

Lesung. E-Werk Freiburg, Saal

20:15 h: Freiburger Andruck mit Ulrich Pröfrock

– Catherine Meurisse: Olympia in Love. Theater

Freiburg, Passage 46

20:30 h: Supreme – Podium für Slamkünstler,

Kabarettisten, Musiker u.a.. Mensa Rempartstraße

Musik

20 h: Akkordeon-Gilde Freiburg e.V. –

Herbstkonzert. Eintritt frei, Spenden erbeten.

Augustinum Seniorenresidenz Freiburg, Theater

20 h: Gigolo Reinhardt Trio – Gypsy Jazz, Swing.

Eintritt frei. Gasthaus Kybfelsen

20 h: Klangformator: Tamara Lukasheva – Jazz.

E-Werk Freiburg, Foyer

20 h: Soweto Gospel Choir – Gospel. Konzerthaus

Freiburg

Theater & Tanz

19:30 h: Die Fledermaus – Operette von Johann

Strauss. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Benefiz: Jeder rettet einen Afrikaner – Satire

von Ingrid Lausund. Wallgraben Theater

20 h: Factory – The Velvet Underground.

Koproduktion mit Abattoir Fermé. Theater

Freiburg, Kleines Haus

Vorträge & Gespräche

19 h: Gertrud Luckner – Katholische Initiativen

gegen den Antisemitismus und die Anfänge des

christlich-jüdischen Dialogs. Gertrud-Luckner-

Gewerbeschule

19 h: Kirche und Welt – Talk mit Caritas-Präsident

Peter Neher. Eintritt frei, Anm: swr.de/suedbaden.

SWR Studio Freiburg, Schlossbergsaal

20 h: Schlangestehen: Anonymität und

Gemeinschaftserfahrung im Alltag der Weimarer

Republik – Vortrag von Prof. Dr. Andreas

Wirsching. Laboratorium Weimar. Universität

Freiburg, KG I, Hörsaal 1199

Basel

Literatur

19 h: María Cecilia Barbetta: Nachtleuchten –

Lesung. Literaturhaus Basel

Musik

19:30 h: Sinfonieorchester Basel – Coop-

Sinfoniekonzert mit Veriko Tchumburidze. Werke

von Beethoven und Haydn. Musical Theater Basel

Vorträge & Gespräche

20 h: Boris Nikitin: Propagandagespräche – Macht

und Verwundbarkeit III. Eintritt frei. Kaserne Basel,

Rossstall 2

andere Orte

Hartheim

20 h: Stubete – Mit Martin Wagner alias Fidelius

Waldvogel. Salmen Hartheim, Theatersaal

Kandern

20:30 h: Dede Priest & Johnny Clark‘s Outlaws –

Bluesrock, Country, Soul. ChaBah

Lörrach

20 h: Ohne Rolf – Unferti. Burghof Lörrach

Weitere aktuelle Termine finden Sie im

Online-Veranstaltungskalender unter:

www.kulturjoker.de

Do 13. Dezember

Freiburg

Literatur

18:30 h: Nie geht es nur um Vergangenheit –

Lesung mit Wolfgang Benz, Johannes Czwalina

und Dan Shambicco. Universitätsbibliothek

Freiburg

19:30 h: Durchs Bücherjahr mit… – Jess

Jochimsen, Susanne Schmid, Ulrich Blumenbach

und Katharina Knüppel. Literaturhaus Freiburg

Musik

19:30 h: Akiko Okabe: Autour de Lili Boulanger

– Klavierkonzert. Eintritt frei. Centre Culturel

Français Freiburg, Ausstellungsraum

20 h: Farmer Boys – Alternative Metal. Jazzhaus

Freiburg

20 h: Improbeats – Lux und Acoustic Instinct.

Beatbox und Impro-Comedy. E-Werk Freiburg,

Saal

20:30 h: Hallelujah Stompers + Redhouse Hot

Jazz – Hot Jazz, Dixieland, Swing. Wodan Halle

Theater & Tanz

20 h: 1917 Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: Der goldne Topf – E.T.A. Hoffmann Adaption

von Anna-Elisabeth Frick. Theater Freiburg,

Kleines Haus

20 h: Wer hat Angst vor Virginia Woolf? –

Schauspiel von Edward Albee. Theater Harrys

Depot

20:30 h: PREMIERE: Freiburger Theater

Compagnie: Der Geizige – Komödie nach Molière.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Alex und Joschi – Artistische Komik.

Vorderhaus

20 h: Cavewoman – Praktische Tipps zur Haltung

und Pflege eines beziehungstauglichen Partners.

Bürgerhaus am Seepark

Partys

19:30 h: After Work Party – Toben wie die Kinder

Ü18. Kinder Galaxie

Vorträge & Gespräche

20 h: Der überforderte Frieden: Versailles und

die Welt 1918-1923 – Vortrag von Prof. Dr.

Jörn Leonhard. Reihe 100 Jahre Weimarer

Republik. Eintritt frei. Universität Freiburg, KG

I, Hörsaal 1199

20:15 h: Franz Erhard Walther – ...diskutiert

über sein Werk. Universität Freiburg, KG I,

Hörsaal 1010

Basel

Musik

19:30 h: Sinfonieorchester Basel –

Volksinfoniekonzert mit Veriko Tchumburidze.

Werke von Beethoven und Haydn. Musical

Theater Basel

19:30 h: Sophie Hunger + Kliffs – Electronic Folk.

Kaserne Basel, Reithalle

andere Orte

Bad Krozingen

19 h: Ute Wehrle: Bächle, Gässle, Puppentod –

Lesung. Stadtmuseum im Litschgihaus

Kandern

18 h: Kanderner Weihnachtsstraße – Kanderner

Weihnachtszug. Innenstadt Kandern

Straßburg

20 h: Barkouf oder ein Hund an der Macht – Oper

von Jacques Offenbach. Opéra national du Rhin

Fr 14. Dezember

Freiburg

Musik

19:30 h: Early Folk Band – Folk, Folk-Rock. SWR

Studio Freiburg, Schlossbergsaal

20 h: Iiro Rantala und Galatea Quartet – Jazz,

Klassik. E-Werk Freiburg, Saal

20 h: Zur Nacht im Münster – Texte und Musik zur

Adventszeit. Freiburger Münster

20:30 h: Johnny on the Spot + Moonshine Rockets

+ The Chuck Mens – Weihnachts Rock‘n‘Roll

Gala. Walfisch

21 h: Heim + Trafo – Indie, Noise-Rock. Slow Club

Theater & Tanz

19 h: Silent Service – Theaterprojekt mit

Pflegenden in der Ausbildung. Junges Theater.

Theater Freiburg, Werkraum

19:30 h: La Bohème – Oper von Giacomo Puccini.

Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: 1917 Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: Benefiz: Jeder rettet einen Afrikaner – Satire

von Ingrid Lausund. Wallgraben Theater

20 h: Der Messias – Weihnachts-Comedy von

Patrick Barlow. Cala Theater

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor.

Komödie mit Musik von Mozart. Musiktheater

im E-Werk

20 h: Wir sind die Guten – Schauspiel von Mark

Ravenhill. Theater Freiburg, Kleines Haus

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

20:30 h: Freiburger Theater Compagnie: Der

Geizige – Komödie nach Molière. E-Werk

Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Arnulf Rating – Tornado. Vorderhaus

Partys

23 h: Get Busy – DJs: Freez, DJ Namean. HipHop,

R‘n‘B, Dancehall. Jazzhaus Freiburg

AIDS ohne Diskriminierungen

Der Welt-AIDS-Tag bietet Aktionen gegen die Ausgrenzung von HIV- und AIDS-Kranken, auch in Freiburg

Der alljährliche Welt-AIDS-

Tag soll Solidarität mit Menschen

mit HIV und AIDS fördern.

Denn viel zu oft noch

werden Menschen aufgrund

dieses Krankheitsbildes diskriminiert

und eingeschüchert,

sei es in der Familie,

im Freundeskreis, im Job, in

der Freizeit, selbst im Gesundheitswesen

ist eine neutrale

Betrachtung nicht immer gegeben.

Dabei behindert Ausgrenzung

die HIV- und AIDS-

Prävention. Viele Betroffene

trauen sich nicht, sich ihrer

Diagnose offen zu stellen und

leiden sowohl physisch als

auch psychisch an den Folgen.

Entsprechend ist „Stopp

Diskriminierung von Menschen

mit HIV“ das nationale

AM 01.12. IST

WELT-AIDS-TAG.DE

Motto des diesjährigen Weltaidstags,

der deutschlandweit

und global mit Aktionen auf

diesen Missstand aufmerksam

machen will.

Konzept & Design: dashochhaus.de, Köln

Denk- und Verhaltensweisen

sollen dabei zur Diskussion

gestellt und hinterfragt werden.

Damit Menschen mit und

ohne HIV im Alltag ohne Konflikte

zusammenleben können.

Auch in Freiburg sind Aktionen

geplant. Vor Ort befindet

sich am 1. Dezember von 10

bis 18 Uhr ein Infostand der

Aidshilfe Freiburg in Kooperation

mit dem Gesundheitsamt

und dem SkF-Treff, der

AIDS-Beratung für Frauen

und Kinder, im Erdgeschoss

der Schwarzwaldcity.

Abends sorgt dann ab 22 Uhr

eine Red Ribbon Party im Rahmen

des SchwuLesDance im

Gasthaus Waldsee für einen

schönen, solidarischen Abschluss.

Ab dem 4. Dezember

wird im Kleinen und Großen

Haus des Theater Freiburg dann

informiert und gesammelt.

Weitere Infos:

www.welt-aids-tag.de

www.aids-hilfe-freiburg.de


44 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Vergangenheitsberichte

Kulthit an Silvester

Wie auch das Dinner For One ein

Kulthit ist, ist es die Bühnenfassung

vom Theater 1098, die am

letzten Tag des Jahres wieder für

Vergnügen sorgt.

Bereits seit 2011 gibt es zum

Gläschen Sekt die berühmten Ereignisse

rund um das Dinner der

Freiburg

Gegenwart ist ohne Kenntnis der

Vergangenheit nicht zu verstehen.

Und die Vergangenheit vergeht, ehe

wir sie befragen können. Das Buch

Nie geht es nur um Vergangenheit

versammelt Berichte ehemaliger

Flüchtlinge zur Zeit des Zweiten

Weltkriegs. Ihnen allen wurde das

Dreiändereck zur Durchgangsstation

oder zur Heimat. Unter den Beiträgern

sind auch die Nachkommen

von Tätern, die einen kritischen

Blick auf ihre Familien haben. Geschichten

von Mut, aber auch von

Feigheit und Denunziation.

Die Lesung findet am 13. Dezember,

18.30 Uhr in der Universitätsbibliothek

Freiburg statt.

Miss Sophie und ihres Butlers

Johann live on stage zu erleben.

Begleitet wird die wilde Show von

Vera Wendt am Akkordeon.

Dinner Für Eine findet im Studentakt

am 31. Dezember um

14/15/16/17 Uhr im Kiss - Kultur

im Stühlinger Souterrain statt.

Dezember im Vorderhaus

S. Hakenberg Foto: Behrbohm

Auch im kalten Dezember hält das

Vorderhaus in der Fabrik wieder

viele Veranstaltungen bereit.

Kabarettistin Sarah Hakenberg

Silvester Dinner Ball

Les Brünettes

Freiburg

Freiburg

sagt am 8. Dezember, 20 Uhr „Nur

Mut!“. Mit ihrem witzigen, musikalischen

Programm setzt sie genau

dort an, wo andere ihren Mund lieber

verschließen. Sie geht der Angst

auf den Grund und hat selbst keine

Angst dabei. Ermutigend.

Am 27. Dezember, 20 Uhr kommt

auch noch einmal Jess Jochimsen

zum Jahresende mit seinem

Programm „Heute wegen gestern

geschlossen“. Unterhaltsames Kabarett

mit kritischer Anlage, aber

auch Musik und sogar Dias!

Baden-Baden

Foto: Marius Engels

Einen eleganten Übergang von 2018

in das neue Jahr 2019 verspricht der

Silvester Dinner Ball im Kurhaus

Baden-Baden am 31. Dezember, ab

19 Uhr. Hochwertige Tanzmusik

liefert u.a. die Thilo Wolf Big Band

und die Casino Band Baden-Baden.

Eine Musik-Show von Les Brünettes,

anspruchsvolle Tanzshows

und nicht zuletzt ein exquisites

Gala-Menü bilden den Rahmen für

einen gelungenen Jahreswechsel.

Gastgeber Markus Priester begleitet

das Publikum charmant durch das

abwechslungsreiche Ballprogramm.

Tickets: www.badenbadenevents.de.

Vorträge & Gespräche

19 h: Satchmo: Die Musik von Louis Armstrong

– Mit Jens Galler & Andreas Tietz. Passage 46

Messen & Märkte

14 h: Flohmarkt – Antiquitäten, Möbel, Schmuck,

Second-Hand u.a.. Messe Freiburg, Halle 3

Basel

Literatur

19 h: Nibelungen X-Large – Mit Joachim

Heinzle, Klaus Theleweit, Nathanael Busch u.a..

Literaturhaus Basel

Musik

19:30 h: Collegium Musicum Basel – Die Zwei,

3. Abokonzert. Werke von Mozart, Brahms,

Mendelssohn. Musical Theater Basel

19:30 h: Tina Dico + Debrah Scarlett – Popl,

Folk, Singer/Songwriter. Kaserne Basel, Reithalle

Theater & Tanz

19:30 h: PREMIERE: Ein Käfig voller Narren –

Musical. Theater Basel, Grosse Bühne

andere Orte

Baden-Baden

20 h: Monteverdi: eine Weihnachtsvesper

– Barocke Musik zur weihnachtlichen

Mitternachtsmesse. Festspielhaus Baden-Baden

Badenweiler

20:15 h: Selma Lagerlöf: Die Legende des

Luziatages – Lesung mit Petra Seitz und Martin

Lunz. Das LiteraTheater. Kurhaus Badenweiler,

Annette-Kolb-Saal

20:15 h: Von Badenweiler nach Bethlehem

und zurück – Mit Martin Lunz und Kurorchester

Prima la musica. Das LiteraTheater. Kurhaus

Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

Breisach

20 h: Christian Ehring – Keine weiteren Fragen.

Kabarett. Kleinkunstbühne Schloss Rimsingen

Breitnau

15 h: Weihnachtsmarkt – In der Ravennaschlucht.

Unter dem Ravennaviadukt

Emmendingen

20:30 h: 90 Jahre Freiburger Akkordeon Orchester

– Jubiläumskonzert: Jeux doubles. Maja Bühne

Weil am Rhein

20:15 h: The Shoo-Shoos – Black Forest Swing.

TAM Theater am Mühlenrain

Sa 15. Dezember

Freiburg

Musik

11 h: Kultur-Vor-Mittag: Mit Jonas Sisters – poppin’

& crunchin’ jazz. Eintritt ist frei. Wallgraben

Theater

18 h: Adventskonzert – Vom Himmel hoch, da

komm ich her. Eintritt frei. Hochschule für Musik

Freiburg, Foyer

18 h: Chrysanthie Emmanouilidou & Hans

Fuhlbom – Jeux à Deux: Von den griechischen

Inseln nach Santa Fe. Werke von Ravel, Bartók,

Sauguet u.a. Hochschule für Musik Freiburg,

Kammermusiksaal

19:30 h: Hommage an Rossini – 150 Jahre

Gioachino Rossini. Wentzinger-Gymnasium, Aula

20 h: Kaisersaal-Konzerte 2018 – Verklärte Nacht.

Werke von Schönberg und Brahms. Historisches

Kaufhaus Freiburg

21 h: Great Lake Swimmers – Folk. Swamp

Theater & Tanz

18 h: Le sacre du printemps – Strawinsky

unplugged. Junges Theater. Theater Freiburg,

Kleines Haus

19 h: Silent Service – Theaterprojekt mit

Pflegenden in der Ausbildung. Junges Theater.

Theater Freiburg, Werkraum

19:30 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie

nach William Shakespeare. Theater Freiburg,

Großes Haus

20 h: 1917 Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: Benefiz: Jeder rettet einen Afrikaner – Satire

von Ingrid Lausund. Wallgraben Theater

20 h: Der Messias – Weihnachts-Comedy von

Patrick Barlow. Cala Theater

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor.

Komödie mit Musik von Mozart. Musiktheater

im E-Werk

20 h: Wer hat Angst vor Virginia Woolf? –

Schauspiel von Edward Albee. Theater Harrys

Depot

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

20:30 h: Freiburger Theater Compagnie: Der

Geizige – Komödie nach Molière. E-Werk

Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Patrizia Moresco – Schlimmer die Glocken

nie klingen. Vorderhaus

Führungen

10:30 h: Theaterführung – Blick hinter die Kulissen.

Theater Freiburg, Treffpunkt: Bühneneingang

Partys

22 h: Down by the Lake – DJs: Jenifa Mayanja,

Julius Steinhoff. Deep House. Waldsee Gaststätte

22 h: Pink Party – Szene-Party des Regenbogen-

Referats. Mensa Rempartstraße

22:30 h: Ahoii Club – Electronica, Tech-House,

Downbeat. Theater Freiburg, Passage 46

23 h: Connected: Die 90er Party – Rock, Pop,

Eurodance. Jazzhaus Freiburg

Messen & Märkte

09 h: Flohmarkt – Antiquitäten, Möbel, Schmuck,

Second-Hand u.a.. Messe Freiburg, Halle 3

Basel

Musik

20 h: Ensemble Nikel – Bright Darkness. Werke

von Kessler, Poppe, Barden u.a. Gare du Nord

(im Bad. Bahnhof)

20 h: Zeal & Ardor – Metal, Gospel. Kaserne

Basel, Reithalle

Theater & Tanz

19:30 h: Der Messias – Weinachtsfarce von

Patrick Barlow. Theater Basel, Schauspielhaus

19:30 h: Lucia di Lammermoor – Oper von

Gaetano Donizetti. Theater Basel, Grosse Bühne

20 h: Spirit of Irish Christmas – Danceperados of

Ireland. Musical Theater Basel

andere Orte

Baden-Baden

19 h: Max Raabe & Palast Orchester – Pop, Swing.

Festspielhaus Baden-Baden

Breitnau

14 h: Weihnachtsmarkt – In der Ravennaschlucht.

Unter dem Ravennaviadukt

Emmendingen

17:30 h: Fröhliche Weihnachten, Mister Scrooge!

– Nach Charles Dickens. Theater im Steinbruch

Hartheim

20 h: Gareth Reaks Combo – Swinging Jazz.

Salmen Hartheim, Theatersaal

Kirchzarten

10 h: Last Exit To Christmas – Der Design- und

Kunst-Weihnachtsmarkt. Rainhof Scheune

Müllheim

19 h: Camerata Vocale – Weihnachtskonzert.

Werke von Bach, Finzi, Vivaldi u.a. Martinskirche

Müllheim

Merzhausen

20 h: 90 Jahre Freiburger Akkordeon Orchester

– Jubiläumskonzert: Jeux doubles. Forum

Merzhausen

Riegel

20 h: Lichterkettensägenmassaker – Mit

Madeleine Sauveur und Clemens Maria Kitschen.

Musikkabarett. Theater Kumedi

Waldkirch

20 h: Die Mauerbrecher – Impro-Weihnachtsshow.

Improtheater. Theater am Kastelberg,

Kammertheater

Weil am Rhein

20:15 h: Sex isch gsünder als Kopfsalat – Lustspiel

von Yvette Kolb. TAM Theater am Mühlenrain

So 16. Dezember

Freiburg

Musik

15 h: Benefiz-Konzert: Gitarrenklasse der

Musikhochschule Freiburg – Klassische

Gitarrenmusik zum Advent. Waldhof Akademie

für Weiterbildung

18 h: 90 Jahre Freiburger Akkordeon Orchester

– Jubiläumskonzert: Jeux doubles. Pauluskirche

Freiburg

18 h: Camerata Vocale – Weihnachtskonzert.

Werke von Bach, Finzi, Vivaldi u.a. Christuskirche

Freiburg

19 h: Boogie Woogie Connection –

Weihnachtsexplosion zum 3. Advent. Boogie

Woogie. Alemannische Bühne

20 h: Albert Konzerte – German Brass. Werke von

Bach, Vivaldi, Tschaikowsky u.a. Konzerthaus

Freiburg, Rolf-Böhme-Saal

20 h: Dieter Ilg Trio – Jazz, Klassik. Jazzhaus

Freiburg

20:15 h: Schneeflöckchen, Weissröckchen

– Adventsabend. Mit dem Opern- und

Schauspielensemble. Theater Freiburg, Passage 46

Theater & Tanz

18 h: Eugen Onegin – Oper von Peter Iljitsch

Tschaikowsky. Theater Freiburg, Großes Haus

18 h: RobotniKI – Eine Roboterdämmerung.

Eintritt frei, Spenden erbeten. KISS (Kultur im

Stühlinger Souterrain)

19 h: Bea von Malchus – Nibelungen.

Erzähltheater. Vorderhaus

19 h: Der Messias – Weihnachts-Comedy von

Patrick Barlow. Cala Theater

19 h: Factory – The Velvet Underground. Theater

Freiburg, Kleines Haus

20 h: Benefiz: Jeder rettet einen Afrikaner – Satire

von Ingrid Lausund. Wallgraben Theater

Vorträge & Gespräche

11 h: Sonntagsmatinee – Geleitete Meditation

mit Marlot Prester und Videovortrag. Tibet

Kailash Haus

Basel

Musik

17 h: Alain Claude Sulzer und Yaara Tal – Auf

allen Kla4ren. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

19:30 h: Grigory Sokolov – Solistenabend. Werke

von Beethoven, Schubert. Musical Theater Basel

Theater & Tanz

18 h: König Arthur – Semi-Oper von Henry Purcell

und John Dryden. Theater Basel, Große Bühne

18:30 h: Othello X – Schauspiel von Nuran David

Calis nach William Shakespeare. Theater Basel,

Schauspielhaus

andere Orte

Breitnau

13 h: Weihnachtsmarkt – In der Ravennaschlucht.

Unter dem Ravennaviadukt

Emmendingen

17 h: Vokalensemble Capella Piccola – Meine

Seele erhebt den Herren. Ev. Stadtkirche

Emmendingen

17:30 h: Fröhliche Weihnachten, Mister Scrooge!

– Nach Charles Dickens. Theater im Steinbruch

Kirchzarten

10 h: Last Exit To Christmas – Der Design- und

Kunst-Weihnachtsmarkt. Rainhof Scheune

Lörrach

15 h: Das Russische Nationalballett – Nussknacker

mit Märchenerzählerin Jeannie. Burghof Lörrach

17:30 h: Profeti della Quinta & Doris Wolters – Das

Hohe Lied der Liebe: Motetten zum Hohelied

Salomos. Stimmen im Advent. Burghof Lörrach

20 h: Das Russische Nationalballett –

Schwanensee. Burghof Lörrach

Staufen

18 h: Gerd Heinz & Guido Heinke – Lyrische Musik

& musikalische Lyrik. Lyrik von Huchel, Musik

von Brahms. Stubenhauskonzerte. Stubenhaus

Staufen

Sulzburg

17 h: Weltklassik am Klavier: Ilona Ilie – Werke

von Bach, Ilie, Schubert u.a.. Gutshof Güntert

Sulzburg-Laufen

17 h: Kerzenscheinkonzert zum 3.Advent –

Mit gemeinsamen Weihnachtsliedersingen.

Kulturzentrum3klang

Mo 17. Dezember

Freiburg

Musik

20:30 h: Muddy What? – Monday Life Club. Blues.

Gasthaus Schiff

Kabarett & Comedy

20 h: Günter Fortmeier – Hands-Up-Comedy.

Solotheater. Wallgraben Theater


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 45

Basel

Musik

19:30 h: Looping Journey 5 – Improvisationen zur

Friedensbewegung. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

19:30 h: Romulus der Grosse – Schauspiel

von Friedrich Dürrenmatt. Theater Basel,

Schauspielhaus

19:30 h: Tewje – Handlungsballett von Richard

Wherlock. Musik von Dmitri Schostakowitsch.

Theater Basel, Grosse Bühne

andere Orte

Straßburg

20 h: Barkouf oder ein Hund an der Macht – Oper

von Jacques Offenbach. Opéra national du Rhin

Di 18. Dezember

Freiburg

Literatur

20:15 h: Slam 46 – Poetryslam. Theater Freiburg,

Passage 46

Musik

19:30 h: Thomas Scheytt (Piano) – Blues, Boogie

Woogie. Restaurant San Marino

Theater & Tanz

19 h: Das Nibelungenlied – Schauspiel. Theater

Freiburg, Großes Haus

20 h: Benefiz: Jeder rettet einen Afrikaner – Satire

von Ingrid Lausund. Wallgraben Theater

20:30 h: Freistil Theatersport – Die Weihnachts-

Show. Improtheater. E-Werk, Kammertheater

Film

19 h: Tanzkino – Filmreihe über zeitgenössischen

Tanz. Theater Freiburg, Kammerbühne

andere Orte

Lörrach

20 h: Freiburger BarockConsort & Dorothee Mields

– Alessandro Scarlatti: Weihnachtskantaten. Burghof

Straßburg

20 h: Alice Coote – Liederabend. Werke von Brahms,

Tchaïkovski, Haydn u.a. Opéra national du Rhin

Mi 19. Dezember

Freiburg

Allgemein

12:30 h: Lange Tafel – Bei Suppe und Brot mit

Druck- und Bücherfreund*innen. Anm. bis 10.12.:

info@literaturhaus-freiburg.de. Literaturhaus

Freiburg

Literatur

19 h: Puschkin: Gesungen, gelesen, erzählt... –

Mit Peter Carp und Prof. Dr. Elisabeth Cheauré.

Theater Freiburg, Winterer-Foyer

Musik

20 h: Ensemble Surplus – Panzerkreuzer Potemkin.

Stummfilm mit Musik. E-Werk Freiburg, Saal

20 h: Freiburger Barockorchester – Scarlatti

Xmas. Werke von Scarlatti. Einführung 19.15 Uhr.

Konzerthaus Freiburg

20 h: Selig preisen mich... – Maria und die

Weihnachtstafeln des Hochaltars. Freiburger Münster

20:30 h: The Bar Stool Preachers + The Ratchets

– Punkrock, Ska. Walfisch

21:30 h: Sternensee – Pop. Theater Freiburg,

Passage 46

Theater & Tanz

19 h: Wunderland – Song-Zyklus von Anno

Schreier nach Alice im Wunderland. Für Kids ab

10 Jahren. Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: Benefiz: Jeder rettet einen Afrikaner – Satire

von Ingrid Lausund. Wallgraben Theater

20 h: Der goldne Topf – E.T.A. Hoffmann Adaption

von Anna-Elisabeth Frick. Theater Freiburg,

Kleines Haus

Vorträge & Gespräche

20 h: Zeitgenossen, haufenweise: Soziale

Tableaus in Lyrik und Chanson der Weimarer

Republik – Vortrag von Dr. Gesa von Essen.

Universität Freiburg, KG I, Hörsaal 1199

Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Der Nussknacker – Ballettschule Theater

Basel. Theater Basel, Grosse Bühne

20 h: Jürg Kienberger – Eingerockt und

ausgesungen: Ein fernes Lied aus Zwinglis

Kindheit. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

andere Orte

Kandern

20:30 h: Muddy What? – Blues. ChaBah

Straßburg

20 h: Barkouf oder ein Hund an der Macht – Oper

von Jacques Offenbach. Opéra national du Rhin

Do 20. Dezember

Freiburg

Literatur

20 h: Slam Poetry – Moderation: M. Suckut. Cafe Atlantik

Musik

20 h: Grogorian – Choralgesänge, Pop. Konzerthaus

20:30 h: BlueFunk Session No. 5 – Freiburg Blues

Association. Blues. Gasthaus Schiff

20:30 h: Constellation Big-Band – Christmas-

Show. Swing. Wodan Halle

Theater & Tanz

19:30 h: Die Fledermaus – Operette von Johann

Strauss. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Benefiz: Jeder rettet einen Afrikaner – Satire

von Ingrid Lausund. Wallgraben Theater

20 h: Le sacre du printemps – Strawinsky unplugged.

Junges Theater. Theater Freiburg, Kleines Haus

20:30 h: Die Mauerbrecher – Impro-Weihnachtsshow.

Improtheater. E-Werk, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Salim Samatou – Inder Tat. E-Werk Freiburg, Saal

20:15 h: Anne Folgers – Kleinkunstsolo. Theater

Freiburg, Passage 46

Waldhaus sagt Danke

Rekord-Geschäftsjahr für Privatbrauerei Waldhaus

Betriebsausflug nach Amsterdam

Das Braujahr 2017/2018, das

im September zu Ende ging, war

mit über 100.000 Hektoliter produzierten

Bierspezialitäten das

stärkste Jahr in der Geschichte

der Biermanufaktur im Schwarzwald.

Dieses Rekordergebnis ist

der beste Beweis für die Treue

und das Vertrauen in die Marke

Waldhaus, die für ganz besondere

Genusserlebnisse steht.

„Mit diesem tollen Team, innovativer

Technik und unserem klaren

Bekenntnis, dass nicht die Ausstoßmenge,

sondern nur die Bierqualität

oberste Priorität genießt,

macht das Bierbrauen und Verkaufen

einfach Spaß. Waldhaus

Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Carmen – Ballett von Johan Inger.

Theater Basel, Große Bühne

20 h: Die Verschwörerin – Schauspiel von Joël

László. Theater Basel, Kleine Bühne

20 h: Jürg Kienberger – Eingerockt und

ausgesungen: Ein fernes Lied aus Zwinglis

Kindheit. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

andere Orte

Baden-Baden

20 h: Naturally 7 – A cappella. Kurhaus Baden-

Baden, Bénazetsaal

Lörrach

20 h: Echoes of Swing – Swing, Jazz, Klassik,

Pop. Burghof Lörrach

Pratteln

18 h: Subway to Sally, Versengold, Russkaja,

Paddy & The Rats – Mittelalter-Metal, Folk-Rock,

Irish Speed Folk. Konzertfabrik Z7

Straßburg

20 h: Orchestre Philharmonique de Strasbourg –

Weihnachtsoratorium. Bach. Palais de la musique

et des congrès, Salle Erasme

Fr 21. Dezember

Freiburg

Literatur

20 h: Poetry Slam Show – Johannes Hanz Elster

und Gäste. Vorderhaus

Musik

20 h: SWR Symphonieorchester – Abokonzert.

Werke von Schnittke und Tschaikowksy.

Einführung 19 Uhr. Konzerthaus Freiburg

Theater & Tanz

19:30 h: Eugen Onegin – Oper von Peter Iljitsch

Tschaikowsky. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Benefiz: Jeder rettet einen Afrikaner – Satire

von Ingrid Lausund. Wallgraben Theater

ist und bleibt eine kleine, feine

Biermanufaktur mit dem Ziel,

die Biergenießer dieser Welt ein

bisschen glücklicher zu machen“,

so Brauereichef Dieter Schmid.

Glücklich machte Schmid auch

seine komplette Belegschaft. Als

Dankeschön flog er kurzerhand

mit seinen Mitarbeitern und Partnern

für drei Tage nach Amsterdam,

um diesen Erfolg gemeinsam

zu feiern. Nicht vergessen

möchte das Waldhaus-Team seine

ganz besonderen Kunden, die diese

Erfolgsgeschichte erst möglich

gemacht haben und dankt allen

mit einem ganz speziellen Gruß

aus Amsterdam.

20 h: Der Messias – Weihnachts-Comedy von

Patrick Barlow. Cala Theater

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor. Komödie

mit Musik von Mozart. Musiktheater im E-Werk

20 h: Wir sind die Guten – Schauspiel von Mark

Ravenhill. Theater Freiburg, Kleines Haus

20:30 h: Bernd Lafrenz: Der Widerspenstigen

Zähmung – Nach Shakespeare. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Gästeliste Geisterbahn – Keine Absicht Tour.

E-Werk Freiburg, Saal

Partys

22:30 h: The Club – Disco, Funk, House. Theater

Freiburg, Passage 46

23 h: Fiesta Mundial – Kumbia, Tropical, Latin. DJ

Marcello. Jazzhaus Freiburg

Basel

Musik

19:30 h: Kammerorchester Basel – Oh

Himmels Kind. Weihnachtsoratorium von Bach.

Martinskirche Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Ein Käfig voller Narren – Musical. Theater

Basel, Grosse Bühne

andere Orte

Baden-Baden

20 h: Mariinsky Ballett – Gergiev dirigiert

Prokofjew-Ballette. Festspielhaus Baden-Baden

Breitnau

15 h: Weihnachtsmarkt – In der Ravennaschlucht.

Unter dem Ravennaviadukt

Riegel

20 h: Weimarer Weihnachtsspiel oder Jesses Maria –

Mit Nicole Knuth u. Olga Tucek. Satire. Theater Kumedi

Weil am Rhein

20:15 h: Sex isch gsünder als Kopfsalat – Lustspiel

von Yvette Kolb. TAM Theater am Mühlenrain

Sa 22. Dezember

Freiburg

Allgemein

15 + 19 h: Circolo – Freiburger Weihnachtszirkus

2018/19. Messe Freiburg, Zirkus-Zelt-Stadt

Musik

18 h: Freiburger Bachchor – Weihnachtsoratorium

I-VI. Werke von Bach. Konzerthaus Freiburg

22 h: Bärlauch Buben – Akustik-Punk. Theater

Freiburg, Passage 46

Theater & Tanz

20 h: Benefiz: Jeder rettet einen Afrikaner – Satire

von Ingrid Lausund. Wallgraben Theater

20 h: Der Messias – Weihnachts-Comedy von

Patrick Barlow. Cala Theater

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor. Komödie

mit Musik von Mozart. Musiktheater im E-Werk

20 h: Factory – The Velvet Underground. Theater

Freiburg, Kleines Haus

20:30 h: Bernd Lafrenz: Der Widerspenstigen

Zähmung – Nach Shakespeare. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

20:30 h: Theater L.U.S.T. – Improshow. Gasthaus

Schiff, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Chaos-Theater Oropax: Der 54. November

– Die Weihnachtsshow. E-Werk Freiburg, Saal

20 h: Die Giselas – Reise mit Meise. A Cappella.

Vorderhaus

Partys

23 h: Inthemix: Die 2000er Party – Elektro-Pop,

Indierock, Charts. Jazzhaus Freiburg

Basel

Musik

19:30 h: Sinfonieorchester Basel – Drei

Haselnüsse für Aschenbrödel. Film mit Live-

Musik. Musical Theater Basel

Theater & Tanz

15 + 19:30 h: Der Nussknacker – Ballettschule

Theater Basel. Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 h: Othello X – Schauspiel von Nuran David

Calis nach William Shakespeare. Theater Basel,

Schauspielhaus

andere Orte

Baden-Baden

19 h: Mariinsky Ballett – Tschaikowsky:

Schwanensee. Festspielhaus Baden-Baden

Breitnau

14 h: Weihnachtsmarkt – In der Ravennaschlucht.

Unter dem Ravennaviadukt

Denzlingen

20 h: Anne Folger – Selbstläufer. Klavierkabarett. Roccafé

Emmendingen

20:30 h: Impro-Theater Ungeniert – Die

Weihnachtsshow. Maja Bühne

Rheinfelden

20 h: Old Rivertown Jazzband – Jazz. Schützen Kulturkeller

Riegel

20 h: Weimarer Weihnachtsspiel oder Jesses Maria – Mit

Nicole Knuth und Olga Tucek. Satire. Theater Kumedi

Weil am Rhein

20:15 h: Sex isch gsünder als Kopfsalat – Lustspiel

von Yvette Kolb. TAM Theater am Mühlenrain

So 23. Dezember

Freiburg

Allgemein

15 + 19 h: Circolo – Freiburger Weihnachtszirkus

2018/19. Messe Freiburg, Zirkus-Zelt-Stadt

Literatur

15 h: Weihnachtslesung – Die Flucht nach

Ägypten. Mit Natalia Herrera, Dirk Schröter.

Wallgraben Theater

18 h: Weihnachtslesung – Mit Biss. Mit Elisabeth Kreßler,

Natalia Herrera, Dirk Schröter. Wallgraben Theater

Musik

16 h: Cécile Verny Quartet – Jazz. Familienkonzert

am Nachmittag. Jazzhaus Freiburg

18 h: Freiburger Bachchor – Weihnachtsoratorium

I-VI. Werke von Bach. Konzerthaus Freiburg

18 h: Weihnachtskonzert – Opernchor und

Philharmonisches Orchester Freiburg. Mit Werken von

Elgar, Mozart, Holst u.a. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Cécile Verny Quartet – Jazz. Jazzhaus Freiburg

Theater & Tanz

19 h: Der Messias – Weihnachts-Comedy von

Patrick Barlow. Cala Theater

19 h: Girls & Boys – Schauspiel von Dennis Kelly.

Theater Freiburg, Kleines Haus

Kabarett & Comedy

20 h: Chaos-Theater Oropax: Der 54. November

– Die Weihnachtsshow. E-Werk Freiburg, Saal

Basel

Theater & Tanz

18:30 h: Tewje – Handlungsballett von Richard

Wherlock. Musik von Dmitri Schostakowitsch.

Theater Basel, Grosse Bühne

andere Orte

Bad Krozingen

16 h: Bolshoi Ballet – Der Nussknacker. Joki Kino

Breitnau

13 h: Weihnachtsmarkt – In der Ravennaschlucht.

Unter dem Ravennaviadukt

Lörrach

20 h: BurghofSlam – Frohe Reimnachten. Burghof

20 h: White Raven & Christian Heller – Lesung

mit Musik. Stimmen im Advent. Burghof Lörrach

Straßburg

15 h: Barkouf oder ein Hund an der Macht – Oper

von Jacques Offenbach. Opéra national du Rhin

Mo 24. Dezember

Freiburg

Allgemein

18 h: X-Mas im Fisch – Letzter Heiligabend. Walfisch

Basel

Partys

23 h: Xmas Heat 2018 – DJs: Bazooka, La Febbre,

Alma Negra, Garçon, Timnah Sommerfeldt u.a..

Dub, Reggae, HipHop, Techno, House. Kaserne


46 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

andere Orte

Denzlingen

18 h: Heiligabend in Gemeinschaft – Sinnliches

Zusammensein. Kultur- & Bürgerhaus Denzlingen

Weihnachtszeit ist Lesezeit – nicht für alle!

Gezielte außerschulische Förderung finden Betroffene bei LOS

Di 25. Dezember

Freiburg

Allgemein

15 + 19 h: Circolo – Freiburger Weihnachtszirkus

2018/19. Messe Freiburg, Zirkus-Zelt-Stadt

Musik

20 h: No Plastic Band – Beatles-Cover. Jazzhaus

Theater & Tanz

18 h: La Bohème – Oper von Giacomo Puccini.

Theater Freiburg, Großes Haus

19 h: Factory – The Velvet Underground. Theater

Freiburg, Kleines Haus

20 h: Benefiz: Jeder rettet einen Afrikaner – Satire

von Ingrid Lausund. Wallgraben Theater

Mi 26. Dezember

Freiburg

Allgemein

15 + 19 h: Circolo – Freiburger Weihnachtszirkus

2018/19. Messe Freiburg, Zirkus-Zelt-Stadt

20 h: Freiburger Zauberzentrum – Mit Luna Lux,

Christoph Borer und Sven Heubes. Gasthaus

Schiff, Arkanum II

Musik

20 h: The Refrigerators – Ska. Jazzhaus Freiburg

Theater & Tanz

19 h: Bea von Malchus – Queens. Erzähltheater.

Vorderhaus

19 h: Phantom der Oper 2018 – Musical.

Konzerthaus Freiburg

20 h: Benefiz: Jeder rettet einen Afrikaner – Satire

von Ingrid Lausund. Wallgraben Theater

20 h: Der Messias – Weihnachts-Comedy von

Patrick Barlow. Cala Theater

Basel

Musik

16 h: Die Zauberflöte für jung und alt – Mit dem

Prager Kammerchor. Musical Theater Basel

Theater & Tanz

18:30 h: Tewje – Handlungsballett von Richard

Wherlock. Musik von Dmitri Schostakowitsch.

Theater Basel, Grosse Bühne

andere Orte

Bad Krozingen

16 + 19:30 h: Schöne Bescherung – Eine Familie

packt aus 4.0. Litschgi Keller

19 h: Dionysios Tsaousidis (Bass-Bariton) – Eine

Weihnachtsreise. Kurhaus Bad Krozingen

Baden-Baden

19 h: Mariinsky Ballett – Vivaldi: Die vier

Jahreszeiten. Festspielhaus Baden-Baden

Denzlingen

18:30 h: Musikverein Denzlingen e.V. –

Stephanskonzert. Kultur- & Bürgerhaus Denzlingen

Kandern

20:30 h: Rockin‘ Rollbühlers – Bluesrock. ChaBah

Do 27. Dezember

Freiburg

Allgemein

15 + 19 h: Circolo – Freiburger Weihnachtszirkus

2018/19. Messe Freiburg, Zirkus-Zelt-Stadt

Musik

20 h: The Brothers – Rock, Pop. Jazzhaus

Freiburg

20:15 h: Camerata Instrumentale – Flötenkonzerte.

Werke von Boccherini, Gluck, Donizetti u.a.

Historisches Kaufhaus Freiburg

Weihnachten kommt immer näher.

Mehr Zeit mit der Familie und

mehr Zeit mit Büchern. Freie Zeit,

meine Zeit, eine Zeit in Ruhe. Lesen

tut der Seele gut, denn lesend erkennen

wir die Welt und uns selbst!

Obwohl Lesen doch sowas Tolles ist,

blättert das Kind das neu geschenkte

Buch kurz durch und lässt es liegen.

Das gleiche Kind, welches bis

vor kurzem übrigens gebettelt hat,

dass wir ihm vorlesen. Lesen lernen

Kinder, sobald sie in die Schule

kommen. Zunächst lernen sie die

Buchstaben kennen, dann lesen sie

Theater & Tanz

19 h: Wunderland – Song-Zyklus von Anno

Schreier nach Alice im Wunderland. Für Kids ab

10 Jahren. Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: Gut gegen Nordwind – v. D. Glattauer. Cala Theater

Kabarett & Comedy

20 h: Jess Jochimsen – Heute wegen gestern

geschlossen. Kabarett, Songs, Dias. Vorderhaus

Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Der Mensch erscheint im Holozän –

Schauspiel nach einer Erzählung von Max Frisch.

Theater Basel, Schauspielhaus

19:30 h: Ein Käfig voller Narren – Musical. Theater Basel

andere Orte

Bad Krozingen

14 h: Klingende Bergweihnacht – Die Schäfer + Liane & Rainer

Kirsten + Die Feldberger. Schlager, Volksmusik. Kurhaus.

Baden-Baden

19 h: Mariinsky-Ballett – Ballett-Gala. Festspielhaus

Breisach

20 h: Frl. Mayers Hinterhausjazzer – Jazz.

Kleinkunstbühne Schloss Rimsingen

Fr 28. Dezember

Freiburg

Allgemein

15 + 19 h: Circolo – Freiburger Weihnachtszirkus

2018/19. Messe Freiburg, Zirkus-Zelt-Stadt

Musik

19:30 h: Gogol & Mäx – Concerto Humoroso: Das

Geburtstagskonzert. Paulussaal

20 h: Soundedge – Rock-Cover. Jazzhaus

20:15 h: Camerata Instrumentale – Flötenkonzerte.

Werke von Boccherini, Gluck, Donizetti u.a.

Historisches Kaufhaus Freiburg

20:30 h: Snaggletooth + Drain Down – Motörhead

Tribute, Hard Rock. Walfisch

Theater & Tanz

19:30 h: Die Fledermaus – Operette von Johann

Strauss. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Benefiz: Jeder rettet einen Afrikaner – Satire

von Ingrid Lausund. Wallgraben Theater

20 h: Honig im Kopf – Tragikomödie von Florian

Battermann. Cala Theater

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

Kabarett & Comedy

20 h: Jess Jochimsen – Heute wegen gestern

geschlossen. Kabarett, Songs, Dias. Vorderhaus

Partys

23 h: Panda Party – DJs: Freez, Deejay Namean.

HipHop, Trap, Dancehall, Funk, Reggae. Jazzhaus

Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Tartuffe oder das Schwein der Weisen –

Komödie von PeterLicht nach Molière. Theater Basel

einzelne Wörter, dann Sätze und

schließlich ganze Texte. Wenn ein

Kind Schwierigkeiten hat, Buchstaben

als Wort zu erkennen, wenn

es Wörter immer wieder nur Buchstabe

für Buchstabe liest oder den

andere Orte

Bad Krozingen

20 h: The Golden Voices of Gospel – Gospel.

Schlager, Volksmusik. Kurhaus Bad Krozingen

Sa 29. Dezember

Freiburg

Allgemein

15 + 19 h: Circolo – Freiburger Weihnachtszirkus

2018/19. Messe Freiburg, Zirkus-Zelt-Stadt

Musik

20:30 h: Little Walters Rock‘n‘Roll History Tour –

Rock‘n‘Roll. Swing. Wodan Halle

Theater & Tanz

19 h: Das Nibelungenlied – Schauspiel. Theater

Freiburg, Großes Haus

20 h: Benefiz: Jeder rettet einen Afrikaner – Satire

von Ingrid Lausund. Wallgraben Theater

20 h: Die Wunderübung – Komödie von Daniel

Glattauer. Cala Theater

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

Kabarett & Comedy

20 h: M. Deutschmann – Wie sagen wir‘s dem

Volk. Vorderhaus

20 h: René Sydow – Die Bürde des weisen

Mannes. Kleinkunstbühne Schloss Rimsingen

Partys

22 h: Tageins – X-Mas Special. Waldsee Gaststätte

23 h: Connected: Die 90er Party – Rock, Pop,

Eurodance. Jazzhaus Freiburg

Basel

Musik

19:30 h: Die grosse Giuseppe Verdi Gala – Musik

aus den Verdi Opern. Musical Theater Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Lucia di Lammermoor – Oper von

Gaetano Donizetti. Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 h: Romulus der Grosse – Schauspiel von

Friedrich Dürrenmatt. Theater Basel, Schauspielhaus

andere Orte

Badenweiler

14 h: Seine Majestät Großherzog Friedrich I. lässt

bitten – Historisch-schauspielerische Park- und

Stadtführung. Das LiteraTheater. Treffpunkt: Hotel

Ritter, Friedrichstr. 2

Breisach

20 h: René Sydow – Die Bürde des weisen

Mannes. Kleinkunstbühne Schloss Rimsingen

So 30. Dezember

Freiburg

Allgemein

15 + 19 h: Circolo – Freiburger Weihnachtszirkus

2018/19. Messe Freiburg, Zirkus-Zelt-Stadt

Lesefluss innerhalb eines Wortes

wiederholt unterbricht, leidet das

Kind wahrscheinlich an einer Leseschwäche

beziehungsweise – kommen

Probleme beim Rechtschreiben

hinzu – an einer LRS oder Legasthenie.

Mit mangelnder Intelligenz

haben LRS und Legasthenie nichts

zu tun. Das Kind muss nicht für immer

unter seinen mangelnden Lesekenntnissen

und/oder Rechtschreibkenntnissen

leiden. Mit der richtigen

Methode können auch Kinder mit

anfangs großen Problemen deutliche

Erfolge erzielen. Eltern sollten die

Musik

19 h: Janus-Ensemble Freiburg – Konzert zur

Jahreswende. Werke von Monteverdi, Mozart,

Händel u.a. Historisches Kaufhaus Freiburg

20 h: The Sonics – Garage-Rock. Cafe Atlantik

20:15 h: Orgelkonzerte Johanneskirche – Wim Van

Hasselt (Trompete) & Bernhard Marx. Johanneskirche

20:30 h: Brutal Bravo + Drinking Squad –

Streetpunk, Oi. Walfisch

Theater & Tanz

14 h: TurnGala – Reflexion. Sick-Arena

20 h: Benefiz: Jeder rettet einen Afrikaner – Satire

von Ingrid Lausund. Wallgraben Theater

20 h: Vier linke Hände – Komödie von Pierre

Chesnot. Cala Theater

Kabarett & Comedy

19 h: Matthias Deutschmann – Wie sagen wir‘s

dem Volk. Vorderhaus

Basel

Theater & Tanz

18:30 h: Carmen – Ballett von Johan Inger.

Theater Basel, Große Bühne

andere Orte

Bad Säckingen

13:30 + 18:30 h: Happy Landing – Musical von

Jochen Frank Schmidt. Gloria-Theater

Lörrach

20 h: Gandini Juggling – Tanz, Theater, Jonglage. Für

Erwachsene und Kids ab 8 Jahren. Burghof Lörrach

Mo 31. Dezember

Freiburg

Allgemein

15 + 19 h: Circolo – Freiburger Weihnachtszirkus

2018/19. Messe Freiburg, Zirkus-Zelt-Stadt

19 h: Silvester an Bord – Zauberkunst für alle

Sinne. Gasthaus Schiff

Literatur

18 h: Märchen aus dem Abend- & Morgenland – Lesung

mit Hartmut Stanke.. Theater Freiburg, Passage 46

Musik

17 h: The Music of Hans Zimmer & More – A

Celebration of Film Music. Konzerthaus Freiburg

19 h: Janus-Ensemble Freiburg – Konzert zur

Jahreswende. Werke von Monteverdi, Mozart,

Händel u.a. Historisches Kaufhaus Freiburg

20:15 h: Orgelkonzerte Johanneskirche – Wim

Van Hasselt (Trompete) & Bernhard Marx (Orgel).

Johanneskirche

20:30 h: Der Herr der Ringe & Der Hobbit – Das

Konzert. Konzerthaus Freiburg

21.30 h: Silvesternacht im Münster – Mit