2018/48 - Das Handwerk

suedwest.presse

Sonderbeilage 30. November 2018

Das Handwerk:

Für diesen Moment

geben wir alles.

So lautet der Slogan der Handwerkskampagne

in diesem Jahr. Das haben in diesem

Herbst viele Azubis wahrgemacht und

ihre Ausbildung im regionalen Handwerk

begonnen – auch mit Abitur. Eine gute und

richtige Wahl für ihre Zukunft und der Startpunkt

für viele weitere glückliche Momente.

„#Für diesen Moment geben wir alles“

denken sich jährlich viele Jungunternehmer

und gründen einen neuen Handwerksbetrieb.

Damit stieg die Zahl der Betriebe im

Bezirk der Handwerkskammer Ulm von der

Jagst bis an den Bodensee auf 19.000 an

– mit 125.000 Mitarbeitern. Übrigens: rund

3.000 Betriebe werden mittlerweile von

Frauen geführt.

„#Für diesen Moment geben wir alles“

finden immer mehr Kunden, denn von

Handwerksfachbetrieben wird die Arbeit

besser, schöner und mit großer Qualität

erledigt – das zeigen allein schon die ausgezeichneten

Auszubildenden der Region, die

es bis zu Europa- und Weltmeisterschaften

im Handwerk schaffen und dort gewinnen!

„Für diesen Moment geben wir alles“:

Junge Menschen können unter 130 Handwerksberufen

wählen, dann den Techniker

oder den Meister machen, später sogar studieren

und es bis zum Doktortitel bringen.

Die Bildungsakademien der Handwerkskammer

bieten in Ulm, Friedrichshafen und

Schwäbisch Gmünd ein großes Angebot an

Fort- und Weiterbildungen an.

„Für diesen Moment geben wir alles“:

Das sind diese Glücksmomente, der Inbegriff

für Entfaltung und Kreativität in einem

modernen Berufsleben, dem Handwerk.

Schöne Beispiele dafür finden Sie auf den

nun folgenden Seiten dieser Sonderbeilage.

www.hwk-ulm.de

www.facebook.com/

HandwerkskammerUlm


02

Die Handwerkskammer

Ulm –

der Dienstleister

für das Handwerk

Im Kammerbezirk der Handwerkskammer

Ulm von der

Jagst bis zum Bodensee, gibt

es rund 19.000 Mitgliedsbetriebe

mit rund 125.000 Beschäftigten,

davon sind über 8.000 Auszubildende.

Tendenz in allen Bereichen:

steigend bis auf hohem Niveau.

Die Betriebe erwirtschaften

jährlich einen Umsatz von über

13 Milliarden Euro netto!

Impressum

Das Handwerk“ ist eine

Sonderbeilage der SÜDWEST

PRESSE vom 30.11.2018

Verlag & Herausgeber

Neue Pressegesellschaft

mbH & Co. KG · Frauenstr. 77

89073 Ulm

Projektleitung: Tobias Lehmann

Redaktion:

Stefanie Müller (verantwortlich),

SVH und Thomas Kießling (Redaktion,

Idee und Realisierung)

Die Kammer ist der Dienstleister

der Wirtschaftsmacht von nebenan.

Sie macht sich in Politik und

Öffentlichkeit für die Belange

des Handwerks stark. Für ihre

Mitglieder bietet sie ein breites

Service-Packet an: berufliche Ausund

Weiterbildung, Nachwuchswerbung

sowie Rechts- und betriebswirtschaftliche

Beratung

unterstützen Handwerkerinnen,

Handwerker und alle, die es noch

werden wollen. Die Selbstverwaltung

des Handwerks begleitet Jugendliche

von der Ausbildung bis

in die Selbstständigkeit und zur

Betriebsnachfolge – und hilft auch

in den Bereichen Technik, Innovation,

Umwelt und Wissenschaft.

Infos

Die Mitarbeiter der Handwerkskammer

Ulm sind persönlich

von Montag bis Freitag, mindestens

von 7.30 Uhr bis 17.30 Uhr

erreichbar, auch telefonisch unter

0731 1425 0 oder per E-Mail:

info@hwk-ulm.de

Anzeigen:

S. Schaumburg

(verantwortlich)

Fotos Titel: Handwerkskammer,

KHS; Fotolia, Guido Serino

Gestaltung & Layout:

Michael Zülzke

www.mediaservice-ulm.de

Druck:

Druckhaus Ulm-Oberschwaben

Zentrale Telefonnummern:

Nachwuchswerbung

0731 1425 6221

Ausbildungsverträge

und Gesellenprüfung

0731 1425 6223

Anerkennung ausländischer

Prüfungsabschlüsse

0731 1425 6229

Meisterprüfung

0731 1425 6211

Eintragung von Betrieben /

Handwerksrolle / Starter Center

0731 1425 6161

Fort- und Weiterbildung

0731 1425 7130

Betriebsnachfolge

0731 1425 6353

Betriebswirtschaftliche Beratung

0731 1425 6351

Technische Beratung

0731 1425 6352

Innovation- und Technologie

0731 1425 6352

Umwelt und Infrastruktur

0731 1425 6354

Fachkräftesicherung

0731 1425 6351

Inklusion

0731 1425 6353

Formgebung und Gestaltung

0731 1425 6352

Akademie für Gestaltung

0731 1425 7312

Schweißtechnische Lehranstalt

0731 1425 7105

Wissenschaft und Handwerk

(WBZU)

0731 1425 6130

Kommunikation und

Öffentlichkeitsarbeit

0731 1425 6103

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03

533 frischgebackene Jungmeister feierten ihren Meisterbrief im Congress Centrum in Ulm. Zu den Preisträgern zählten 24 Bestmeister aus 20 Gewerken, sowie

die drei Spaeth-Preisträger.

Foto: HWK Ulm

Eine meisterliche Feier - über 500 neue Meister

in der Handwerkskammer Ulm

„Ein Hoch auf uns“ – sangen rund 1.500 Gäste und die stolzen Meisterinnen und Meister bei der vergangenen

Meisterfeier in Ulm und feierten damit ihren ganz besonders stolzen Moment im Handwerk. Auf der 69. Meisterfeier

der Handwerkskammer Ulm wurden 533 Handwerkerinnen und Handwerker in den Meisterstand erhoben.

Darunter finden sich unter

anderem die Zimmerermeister,

Friseurmeister,

Brauer und Mälzer, Elektrotechnikmeister,

Schornsteinfeger und

auch Tischlermeister. Joachim

Krimmer, Präsident der Handwerkskammer

Ulm freute sich mit

den Jungmeistern: „Der Meisterbrief

ist ein Garant für die Qualität

der Arbeit im Handwerk und des

deutschen Verbraucherstandards.

Damit sind Sie fachlich bestens für

die Zukunft gerüstet.

Der Handwerkspräsident verwies

auch auf die Vorbild-Funktion

der Absolventen: „Wir haben auch

in diesem Jahr ein gutes Ausbildungsergebnis

geschafft: wieder

mehr Azubis und damit das fünfte

Plus in Folge. Wir brauchen künftigen

Fachkräfte und Meister wie

Sie. Sie leisten morgen in Ihren

Betrieben die Ausbildung junger

Menschen und die Versorgung der

Bevölkerung“, so Krimmer.

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann

rief die Jungmeister auf,

ihren Erfolg und die erbrachte

Leistung gebührend zu feiern: „Sie

haben aus dem Handwerk eine

Meisterschaft gemacht. Ihnen stehen

nun alle Türen offen. Sie zeigen

Verantwortungsbereitschaft,

junge Menschen zu führen und ihnen

zu helfen. Damit sind Sie beispielhaft

und wegweisend. Baden-

Württemberg lebt von Menschen

wie Ihnen.“ Die besten drei Jungmeister

wurden im Rahmen der

Meisterfeier mit dem Spaeth-Preis

ausgezeichnet. Die Spaeth-Stiftung

der Familie Spaeth aus Ravensburg

stellt diesen Betrag zur

Verfügung und unterstützte damit

auch in diesem Jahr die drei prüfungsbesten

Meister des Jahrgangs.

Eine finanzielle Unterstützung

von 2.000 Euro erhielten

Friseurmeisterin Stefanie Carreira

Miranda Sigloch aus Bad Liebenzell,

Bäckermeister Fabian Wojtzek

aus Nesselwang sowie Kathrin

Prinz, Metallbauermeisterin aus

Ingerkingen. „Wie Sie wissen, bin

ich Oberbürgermeister“, so Gunter

Czisch, mit Betonung des Wortes

„Meister“, „damit sind wir Kollegen.“

Er rief die Jungmeister auf,

sich ihre Dynamik zu erhalten:

„Der Meistertitel steht für Aufbruch,

Freiheit und Selbstständigkeit.

Und das Handwerk hat auch

in Zukunft goldenen Boden. Denn

es ist der Gewinner der Digitalisierung.

Viele wissensbasierte Berufe

können durch Maschinen ersetzt

werden. Nicht so handwerkliches

Geschick.“ Krimmer verwies in seiner

Begrüßungsrede auf die Ziele

des regionalen Handwerks: „Die

Politik muss den Wert des dualen

Studiums anerkennen. Wir können

steigende Zahlen im Handwerk

entgegen dem demografischen

Wandel und der Akademisierung

erkennen. Hier könnte die Meisterprämie

als Zeichen der Anerkennung

eingeführt werden. Die Teilnehmer

der beruflichen Bildung

werden benachteiligt gegenüber

der akademischen Bildung, denn

der Staat übernimmt die Kosten

ihrer Ausbildung.“

Info

Das Karriereprogramm steht unter

www.hwk-ulm.de/weiterbildung

zum Download bereit oder kann

als Printausgabe kostenlos bestellt

werden. Telefon: 0731 1425 - 7000

E-Mail: bia.ulm@hwk-ulm.de

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04

Bester Oberflächenbeschichter

Deutschlands

Michael Zitzmann aus Heuchlingen wurde mit seinem Gesellenstück als Oberflächenbeschichter Kammersieger

der Handwerkskammer Ulm. Dann errang er den Landessieg im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks.

Doch damit nicht genug, die Glückmomente gingen für den sympathischen Heuchlinger noch weiter:

Beim nationalen Wettbewerb wurde er zum bundesweit besten Oberflächenbeschichter ausgezeichnet.

Schon in der Schule war er

Technikbegeistert, deshalb

wollte Michael Zitzmann

nach dem Abitur am Rosenstein

Gymnasium in Heubach zunächst

Maschinenbau in Aalen studieren.

Das Studium habe ich aber nach

dreieinhalb Semestern abgebrochen“,

sagt der 25-Jährige. Inzwischen

ist er froh, dass er diesen

Schritt gemacht hat, und der Erfolg

gibt ihm recht. Mit sehr guten Abschlussnoten

an der Gewerblichen

Schule in Schwäbisch Gmünd wurde

er Kammersieger der Handwerkskammer

Ulm und mit seinem

Gesellenstück erreichte er

den Landessieg. Damit nahm er

automatisch auch am Wettbewerb

der Sieger aller Bundesländer teil,

gewann auch hier und wurde damit

bester Oberflächenbeschichter

Deutschlands.

Seine Ausbildung zum Oberflächenbeschichter

hat Michael Zitzmann

bei der Metallveredelung

Daniel Proba in Heuchlingen absolviert.

Dort arbeitet er auch nach

wie vor ab und an, doch seit diesem

Jahr ist sein Hauptberuf der

eines „Meisterschülers“, denn an

der Gewerblichen Schule in Schwäbisch

Gmünd ist er für zwei Jahre

Vollzeit an der Meisterschule.

Doch was macht ein Oberflächenbeschichter

eigentlich ganz

genau? Er kennt die verschiedenen

Beschichtungsverfahren und wendet

sie tagtäglich an. Hierzu gehört

beispielsweise das Galvanisieren

oder Feuerverzinken. Für einen

Michael Zitzmann, der „Bundessieger Oberflächenbeschichter“ in Aktion.

Galvanisierungsvorgang setzt er

beispielsweise Chemikalien und

Elektrolytbäder an und füllt die zu

beschichtenden Werkstücke in

Foto: pr

Trommeln oder bestückt die Gestelle,

auf denen die teilweise sehr

kleinen Werkstücke ruhen. Im Galvanisierbad

- einer Metallsalzlösung

- ist genau das Metall in der

Lösung, das auf die Werkstückoberfläche

aufgebracht werden

soll. Damit der Prozess in Gang

kommt, müssen sowohl die Werkstücke

als auch das Auftragsmetall

in einen elektrischen Stromkreis

eingebunden werden. Unter dem

Einfluss der elektrischen Spannung

wandern die Ionen des Auftragsmetalls

in der Metallsalzlösung

und lagern sich in Form einer

gleichmäßigen Oberfläche am

Werkstück ab. Das Ergebnis: Das

wunderschön glänzende Chrom eines

schicken Sportwagens oder

die Außenwand eines Flugzeugs -

ohne eine Oberflächenbeschichtung

wäre in unser technisierten

Welt so einiges gar nicht möglich,

denn erst durch die Beschichtung

erhalten diverse Bauteile ihre gewünschten

Eigenschaften. Ein Prozess,

den Michael Zitzmann immer

wieder fasziniert und demnächst in

Aktion bei Regio TV Schwaben in

Sendung Jugendstil präsentieren

wird.

Info

Jugendstil: jeden zweiten und vierten

Samstag im Monat ab 18.30

Uhr, sowie in Wiederholungen am

Montag und Mittwoch auf Regio TV

Schwaben. www.hwk-ulm.de und

www.regio-tv.de sowie auf Facebook.


05

Die schönsten

Momente sind die

zufriedenen Kunden

„#Für diesen Moment geben wir alles“, lautet das Jahres-Motto für die bundesweite

Handwerks-Kampagne. In ganz Deutschland präsentieren sich Handwerkskammern und

Kreishandwerkerschaften mit diesem Slogan.

Wir haben uns mit dem

Präsidenten der Handwerkskammer

Ulm, Joachim

Krimmer, und mit Hauptgeschäftsführer

Dr. Tobias Mehlich

unterhalten, welche schönen Momente

das Handwerk bieten kann.

Präsident der Handwerkskammer Ulm,

Joachim Krimmer (re.), und Hauptgeschäftsführer

Dr. Tobias Mehlich im

Gespräch.

Foto: HWK Ulm

Herr Krimmer, wie sehen Ihre

Glücksmomente im Handwerk aus?

Joachim Krimmer: Die schönsten

Momente sind natürlich immer die,

wenn eine Kunde zum ersten Mal

das fertige Ergebnis unserer Arbeit

sieht und zufrieden ist. Für mich als

Handwerker besteht die Herausforderung

aber auch darin, komplexere

Herausforderungen meiner Kundschaft

anzunehmen und zu einem

guten Ergebnis zu bringen. Wenn

wir das zusammen im Team geschafft

haben, ist das für mich ein

echter Glücksmoment.

Welche schönen Momente können

Sie jungen Menschen in Aussicht

stellen, die im Handwerk anfangen

wollen?

Dr. Tobias Mehlich: Das Handwerk

gibt einem die Möglichkeit, sich

auch selbst zu verwirklichen, seiner

Kreativität auch mal freien Lauf zu

lassen. Eine Arbeit als Handwerker

kann Berufung statt reiner Beruf

sein. Man beschäftigt sich nicht nur

mit theoretischen Inhalten, sondern

packt an und sieht am Ende der Arbeit

das Ergebnis vor Augen. Man

kann es anfassen und spüren.

Gibt es schöne Momente als Meister

und Betriebsinhaber?

Joachim Krimmer: Das Schönste für

einen Meister oder auch Betriebsinhaber

ist es, sein Wissen an die

nächste Generation weiterzugeben.

Die Ausbildung ist und bleibt eines

der Steckenpferde des Handwerks.

Toll finde ich dabei vor allem die

Vielschichtigkeit des Handwerks. Da

werden zum Teil Jahrhundertealte

Traditionen weitergegeben, die mit

modernsten Innovationen und Techniken

verbunden werden. Es ist und

bleibt einfach schön zu sehen, wenn

sich junge Menschen für einen Beruf

im Handwerk entscheiden und diesen

dann mit Leidenschaft leben.

Was kann den Kunden glücklich

machen, wenn er auf das Handwerk

zurückgreift?

Dr. Tobias Mehlich: Der Kunde kann

sich sicher sein, auf gut ausgebildete

Menschen zu treffen, die ihrem

Beruf mit Leidenschaft und Sorgfalt

nachgehen. Wer auf das klassische

Handwerk zurückgreift und auf ein

industriell gefertigtes Billigprodukt

aus dem Ausland verzichtet, der entscheidet

sich schlussendlich auch

für langanhaltende Qualität. Daran

kann man sich täglich erfreuen und

das ist es doch, was einen glücklich

machen kann. Stil statt Masse.

Info: www.hwk-ulm.de


06

Sein Name ist Hagner, Andreas Hagner und wie einst James Bond (in „Spectre“, 2015) fährt der Bootsbauer vom Bodensee eines seiner Riva-Boote in Venedig auf

dem Canale Grande.

Fotos: HWK Ulm

J

Jede Menge dieser Klassiker

aus Holz, von denen Mitte

des 20. Jahrhunderts nur

rund 4.000 Stück gebaut wurden,

stehen in der Bootshalle von Andreas

Hagner in Uhldingen am Bodensee.

Er sorgt nachweislich für

die prickelnden Momente des

Handwerks – für sich und besonders

für seine Kunden. Anlass, um

die schönen Riva-Boote in Augenschein

zu nehmen, war ein Betriebsbesuch

der Handwerkskammer

Ulm. Hier zeigte sich auch

Kammerpräsident Joachim Krimmer

fasziniert von den mythenumrankten

Booten. Bei einem Rundgang

über das in zweiter

Generation geführte Betriebsgelände

erläuterte Inhaber Andreas

Hagner sein Arbeitsumfeld. Zusammen

mit seinen sieben Mitarbeitern

kümmert er sich als einer

von insgesamt 18 Bootsbauern im

Gebiet der Handwerkskammer

Ulm nicht nur um die Instandsetzung

und Restaurierung von Booten,

sondern bietet auch Serviceleistungen

wie die Vorbereitung

der Boote für eine Ausfahrt sowie

die anschließende Einlagerung an.

Während des Austausches interessierte

Krimmer auch, wie es um

den Nachwuchs im Bootsbau bestellt

ist. „Nachwuchsfachkräfte

sind natürlich auch bei uns ein Thema“,

weiß Andreas Hagner zu berichten.

„Eine Ausbildung im

Bootsbau bringt gleich mehrere

Herausforderungen mit sich“, so

Hagner weiter. Schließlich muss

nicht nur das Boot an sich gebaut

und restauriert werden. Auch die

Ist das noch

Handwerk

oder schon Kult:

Riva-Boote

Handwerk im Auftrag Ihrer Majestät. Immer, wenn sich James Bond zu

Wasser auf die Jagd nach den Bösewichtern dieser Welt macht, steigt er

in ein Ergebnis herausragender Handwerkskunst – in ein Motorboot der

italienischen Marke „Riva“.

Arbeit an den Motoren oder der Innenausbau

sind wichtige Arbeitsfelder.

„Wir vereinen also verschiedene

Gewerke in einem Job. Da

muss der Azubi schon ein breitgefächertes

Interesse mitbringen“,

betont der Betriebsinhaber. Bei

der Auswahl setzt er vor allem auf

Praktika. Dabei zeigt sich nicht nur

ob die Chemie passt, sondern

auch, ob der Bewerber das nötige

Interesse für diesen abwechslungsreichen

Beruf mitbringt.

Eine besondere Herausforderung

Für junge Leute ist auch die Berufsschule,

die sich in Travemünde

befindet. „Es ist nicht jedermanns

Sache, in so jungem Alter immer

wieder längere Zeit von zu Hause

weg zu sein“, berichtet Andreas Hagner

aus eigener Erfahrung.

Weniger Bürokratie wäre gut

Ein weiteres Thema, das ihm als

Betriebsinhaber am Herzen liegt,

ist der Wunsch nach Bürokratieabbau

im Handwerk. So stellt beispielsweise

die neue Datenschutzgrundverordnung

eine enorme

Hürde dar, die es als Betrieb zu

überwinden gilt. „Als Handwerker

haben wir ein tolles Berufsfeld gewählt.

Wenn wir aber zu viel Zeit

damit verbringen müssen, bürokratischen

Aufwand abzuarbeiten,

sind wir nicht mehr für das da, was

wir wirklich gut können – für unser

Handwerk“, so Hagner. „Ein Betriebsbesuch

ist für uns eine tolle

Möglichkeit, mit den Betriebsinhabern

ins Gespräch zu kommen und

uns auszutauschen. Diese Termine

schätze ich sehr, denn dabei wird

mir jedes Mal wieder von neuem

bewusst, wie vielfältig und spannend

unser Handwerk ist“, sagte

Handwerkskammer-Präsident Joachim

Krimmer nach seinem Besuch

bei der Bootshalle Hagner.

Info

www.bootshalle-hagner.de


07

Die Riva-Boote von der Bootshalle

Hagner: gewartet in Uhldingen-

Mühlhofen. Die Auftragsbücher

der Bootshaller Hagner sind voll

– bereits jetzt für die nächsten

beiden Winter.

Fotos: HWK Ulm und Bootshalle Hagne


08

Die Kreishandwerkerschaft -

Zusammenschluss der

Innungen

Die Kreishandwerkerschaft Ulm versteht sich als Dienstleister der Innungen und

der Innungsfachbetriebe. Sie bietet Hilfeleistung in Form von Beratung und Informationen

und ist wichtiger Partner für die Aus- und Weiterbildung in der Region.

Die Kreishandwerkerschaft ist

der Zusammenschluss aller

Innungen im Landkreis.

Sie hat primär die Aufgabe die Gesamtinteressen

des selbständigen

Handwerks und die gemeinsamen

Interessen der Innungen wahrzunehmen.

Dabei unterstützt sie die

Innungen bei der Erfüllung ihrer

Aufgaben. Die Geschäftsführung der

meisten Innungen wird durch die

Kreishandwerkerschaft ausgeübt.

Sie wickelt nicht nur das Finanz- und

Rechnungswesen ab, sondern ist

gleichzeitig Innungssekretariat. Im

Gegensatz zur ehrenamtlichen Aufgabenwahrnehmung

der Innungen,

ist die Kreishandwerkerschaft mit

hauptamtlichem Personal ausgestattet.

Da sie wichtiger Ansprechpartner

für Fachverbände, Behörden

und die Handwerkskammer ist, wird

so eine ständige Erreichbarkeit gewährt.

Sie dient den Gesprächs- und

Geschäftspartnern im Handwerk als

Multiplikator. Auf der anderen Seite

bildet Sie das Sprachrohr des regionalen

Handwerks in der Öffentlichkeit.

Eine weitere wichtige Aufgabe

ist die Beratung und Information der

Innungsbetriebe. Sie kümmert sich

fernerhin um die Organisation der

Aus- und Weiterbildung. Im Bereich

der beruflichen Weiterbildung ist

die Kreishandwerkerschaft spezialisiert

auf kaufmännische Lehrgänge

und Kurse zur Erlangung

des Meistertitels. EDV-Kurse bis

hin zum Betriebsinformatiker runden

das Angebot ab. Um all diese

Aufgaben bewältigen zu können,

stehen der Kreishandwerkerschaft

hauptamtliche Mitarbeiter und

zahlreiche freiberufliche Dozenten

zur Verfügung. Die Kreishandwerkerschaft

aber auch die Innungen

sind Körperschaften des öffentlichen

Rechts.

Info

Kreishandwerkerschaft Ulm

Körperschaft des öffentlichen

Rechts

Schillerstraße 18

89077 Ulm

Telefon: 0731 / 140 300

Telefax: 0731 / 140 30-20

E-Mail: info@khs-ulm.de

www.khs-ulm.de

Regionales Handwerk startet durch

Bis zum Ausbildungsstart am 1. September 2018 haben sich 2.736 junge Menschen im Gebiet der

Handwerkskammer Ulm für eine Ausbildung im Handwerk entschieden.

Das bedeutete erneut ein Plus

an neueingetragenen Lehrverträgen

von 6,9 Prozent –

in Ulm und dem Alb-Donau-Kreis

ein Plus von 7,4 Prozent bzw. 6.4

Prozent. Zum fünften Mal hintereinander

konnte im Bereich der Handwerkskammer

Ulm ein Zuwachs an

neuen Auszubildenden erzielt werden.

Fazit: das regionale Handwerk

startet durch, aber es bleiben auch

noch Lehrstellen unbesetzt.

1.098 weitere Ausbildungsplätze

in nahezu allen Gewerken und Regionen

haben noch keinen Auszubildenden

gefunden. Die Betriebe

hoffen hier noch auf weitere Bewerber,

die auch zu diesem späteren

Zeitpunkt mit der Ausbildung

beginnen können. Diesen Fall gab

es schon das eine oder andere Mal

und auch hier war die Ausbildung

meist von Erfolg gekrönt. Dr. Tobias

Mehlich, Hauptgeschäftsführer

der Handwerkskammer Ulm, verweist

auf die erfreuliche Entwicklung

der vergangenen Jahre: „Den

jungen Menschen werden immer

mehr die Chancen eines Handwerksberufs

klar, egal auf welcher

Schule sie sind. Die Chancen für

die Jugendlichen in unseren Betrieben

waren noch nie so gut.“

Trotz sinkender Schülerzahlen

Immer mehr Auszubildende enstscheiden sich für das Handwerk.Foto: www.amh-online.de

und gleichbleibendem Drang zu

den Hochschulen findet das Handwerk

immer mehr Auszubildende.

Das Handwerk ist in der Berufsorientierung

ganz nah an die Schülerinnen

und Schüler herangerückt,

beispielsweise durch Bildungspartnerschaften,

Kooperative Berufsorientierung

oder durch die

Ausbildungsbotschafter. Fachkräfte

werden gebraucht. Denn Azubis

von heute sind die Gesellen und

Fachkräfte von morgen. Und die

Auftragsbücher der regionalen Betriebe

sind seit einigen Jahren ungebrochen

voll.

Die zwei am stärksten wachsenden

Gruppen im Handwerk sind

Abiturienten und Flüchtlinge.

Knapp 15 Prozent der neu abgeschlossenen

Verträge sind Abiturienten,

die dieses Jahr die Karrieremöglichkeiten

im Handwerk für

sich entdeckt haben. Außerdem

haben sich 211 geflüchtete Menschen

im Kammergebiet neu für

eine handwerkliche Ausbildung

entschieden; das sind 7,7 Prozent

der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge.

Die regionalen Handwerksbetriebe

könnten noch mehr jungen

Menschen den Einstieg in eine

Karriere im Handwerk durch eine

duale Ausbildung bereiten.

Zahlen

Anzahl der Ausbildungsverhältnisse

zum 31. August 2018

Gesamt:

2.736 neu abgeschlossene Ausbildungsverhältnisse,

+6,9 Prozent im Gebiet der

Handwerkskammer Ulm

Alb-Donau-Kreis:

379 neu abgeschlossene

Ausbildungsverhältnisse,

+6,4 Prozent

Stadtkreis Ulm:

274 neu abgeschlossene

Ausbildungsverhältnisse,

+7,4 Prozent

www.hwk-ulm.de und www.

khs-ulm.de


09

Sehr gute Chancen im

Handwerk – einfach zugreifen

Jugendliche haben derzeit sehr gute Chancen auf eine Lehrstelle im Handwerk. „Wer jetzt sucht, der findet auch“,

Max Semler, Kreishandwerksmeister des Stadtkreises Ulm sowie des Alb-Donau-Kreises, denn die Unternehmen

suchen Auszubildende. Und: Selten waren die Chancen auf einen Ausbildungsvertrag so gut wie jetzt.

Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge

zum 1. September

2018 im Handwerk

der Region ist um 6,9 Prozent gestiegen,

dennoch blieben noch etliche

Lehrstellen unbesetzt. „Die

meisten Betriebe haben bereits jetzt

ihre Fühler ausgestreckt und suchen

Auszubildende für das kommende

Ausbildungsjahr“, erklärt Semler.

Wie bereits in den Vorjahren setze

sich der Trend zum frühzeitigen Abschluss

von Ausbildungsverträgen

fort. Max Semler: „Die Handwerksbetriebe

erkennen, dass sie früher

suchen müssen, um mehr Azubis

und damit mehr Fachkräfte zu bekommen.“

Die Kreishandwerkerschaft setze

sich intensiv dafür ein, dass gerade

auch Jugendliche mit Migrationshintergrund

oder schwächeren

Schulabschlüssen eine Chance im

Handwerk erhalten. „Dabei hat

sich die Einstiegsqualifizierung besonders

bewährt und führt in mehr

als zwei Drittel der Maßnahmen

direkt zum Abschluss eines Ausbildungsvertrages“,

stellt der Kreishandwerksmeister

fest.

Angesichts des sinkenden Anteils

von Haupt- und Realschülern

bei den Schulabgängern haben

diese 2018 auch im Gebiet der

Handwerkskammer Ulm noch bessere

Chancen auf eine Lehrstelle.

Das gilt zunehmend aber auch für

Abiturienten und sogar Studienabbrecher,

die die erfüllende Tätigkeit

im Handwerk ergreifen wollen.

„Abends siehst Du, was Du

den Tag über geschafft hast – das

macht stolz“, unterstreicht Semler.

Chancen für motivierte Schüler

Während ihrer Lehrstellensuche

sollten Bewerber mit schlechten

Noten versuchen, in der Praxis zu

überzeugen. Denn wenn sie dabei

eine gute Figur machen, haben sie

durchaus Chancen auf die Zusage

eines Arbeitgebers. „Schlechte Noten

sind kein K.o.-Kriterium. Die

jungen Leute sollten stets ihre Motivation

und ihre Bereitschaft, Leistung

bringen zu wollen, deutlich

machen“, sagt Thomas Jung, Geschäftsführer

der Kreishandwerkerschaft

Ulm. Neben dem Fachwissen

- zum Beispiel in Mathematik

- gebe es Grundtugenden wie Fleiß

und Pünktlichkeit, die über die Zusage

für eine Lehrstelle entscheiden.

Außerdem müssten Bewerber

zeigen, dass sie im Team arbeiten

Kreishandwerksmeister Max Semler, (links)

Geschäftsführer Thomas Jung

(Foto: privat)

können und kommunikativ sind.

Selbst Bewerber ohne Abschluss

könnten den Vorzug vor anderen

erhalten, wenn sie in diesen Bereichen

punkten: „Es nützt nichts,

wenn einer gute Noten hat und die

anderen Schlüsselqualifikationen

fehlen“, so Thomas Jung.

Mehr unter:

www.khs-ulm.de


10

Das Handwerk wird von der

L-Bank nachhaltig unterstützt.

Foto: HWK Ulm/www.Amh-online.de

Dr. Axel

Nawrath, Vorsitzender

des

Vorstands der

L-Bank

Förderpartner des

Handwerks

Die Betriebe des baden-württembergischen Handwerks sind weiterhin in

positiver Stimmung. Bei der großen Mehrzahl der Unternehmen läuft es

rund, die Handwerker schauen optimistisch nach vorn.

„Als Förderbank des Landes

stehen wir dabei partnerschaftlich

mit unseren

auf die Bedürfnisse des

Handwerks ausgerichteten

Förderprogrammen zur

Seite – auch ganz besonders

im Kammergebiet der

Handwerkskammer Ulm“,

sagt Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender

des Vorstands der

L-Bank, der uns im Folgenden

Einblicke in die Kooperation

des landeseigenen

Förderinstituts mit dem

Handwerk gibt: „Die hervorragende

konjunkturelle

Stimmung spiegelt sich

auch in den Förderzahlen

für die ersten sechs Monate

des Jahres wider. Dabei

konnten wir von Januar bis

Juni 32 Millionen. Euro an

Mitteln an Existenzgründer

und 175 Millionen. Euro an

etablierte Handwerksbetriebe

in Baden-Württemberg

ausgeben, das ist ein Plus

von insgesamt 29 Prozent

gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Landesweit wurden

annähernd 700 Handwerksbetriebe

- darunter

mehr als 200 Gründer und

Übernehmer - gefördert,

die mit den Darlehen und

Zuschüssen Investitionen

in Höhe von 314 Mio. Euro

planen. Mehr als 23.600 Arbeitsplätze

werden durch

die Finanzierungen gesichert,

700 neue Stellen können

zusätzlich geschaffen

werden.

Bei ihren Investitionen

blicken die Südwest-Handwerker

mit gutem Augenmaß

in die Zukunft und erarbeiten

sich damit wichtige

Wettbewerbsvorteile. Mehr

als zwei Drittel der ausgereichten

Mittel wurden in

Programme zur Verbesserung

der Energieeffizienz

oder in die Förderung von

Projekten zur Entwicklung

neuer Produkte oder Verfahren,

zur Digitalisierung

und Mobilität investiert. Die

Unternehmen machen sich

deutlich sichtbar fit für die

kommenden Herausforderungen.

Und auch Die Unternehmen

machen sich

deutlich sichtbar fit für die

kommenden Herausforderungen.

Und auch wir set-Ezen

unterstützend immer kan

wieder neue Impulse. Bestes

Beispiel ist die ‚Digitali-der PLW

we

sierungsprämie 2018‘, die tet „Profi

nach einem ersten Test im ausgesch

vergangen Jahr Anfang Juli Leistung

2018 neu aufgelegt wurde. Handwe

Bei der ‚Digiprämie‘ wird ordentlic

ein Zuschuss des Ministeri-wurdeums

für Wirtschaft, Arbeit Handwe

und Wohnungsbau mit ei-Gesellenem

zinsverbilligten Darle-des Land

hen der L-Bank kombiniert. berg gee

Damit wollen wir die Betrie-2be gezielt motivieren, wich-dem Geb

Preist

tige Digitalisierungsprojek-kammete

voranzutreiben“, so Dr. fand im

Axel Nawrath.

Konstan

Sichtli

Mehr Informationen zu den die zwe

Förderprogrammen der L- Männer

Bank unter www.l-bank.de/ Neben

unternehmen oder der Hot-sicline 0711 122-2345. mer Ulm

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Und hie

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11

Erfolg beim Leistungswettbewerb

des Handwerks

29 junge Handwerkerinnen und Handwerker aus dem Gebiet der Handwerkskammer Ulm gehören zu den Besten.

Es gibt Momente, die

kann nur das Handwerk

bieten: Beispiel:

der PLW. Das Kürzel bedeutet

„Profis leisten was“ und

ausgeschrieben „Praktischer

Leistungs-Wettbewerb“ des

Handwerks. Für ihre außerordentlichen

Leistungen

wurden jüngst die besten

Handwerks-Gesellinnen und

Gesellen aus 83 Gewerken

des Landes Baden-Württemberg

geehrt. 8 der insgesamt

29 Preisträger stammen aus

dem Gebiet der Handwerkskammer

Ulm. Die Ehrung

fand im Bodenseeforum

Konstanz statt.

Sichtlich stolz empfingen

die zwei Frauen und sechs

Männer ihre Auszeichnung.

Neben den Siegern freut

sich die Handwerkskammer

Ulm auch über zehn

Zweit- sowie elf Drittplatzierte.

Joachim Krimmer,

Präsident der Handwerkskammer

Ulm, lobte die Gewinner.

„Mit diesem tollen

Erfolg zeigen unsere Junghandwerker,

dass sie bereits

jetzt zu den Profis ihres

Gewerks gehören. Sie

haben bewiesen, was man

mit Leidenschaft und Einsatz

alles erreichen kann.

Und hier wird ihre berufli-

Die stolzen PLW-Preisträger

bei der Ehrung

Bildquelle: Andreas Sauer

Die stolzen Sieger aus

dem Gebiet der Handwerkskammer

Ulm:

Brauer und Mälzer

Remi Geffroy, Aalener Löwenbrauerei

Gebr. Barth

KG

Drechsler (Elfenbeinschnitzer)

– Drechseln

Jonas Pinne, Bad Gandersheim

Hans Georg

Weiß, Sontheim (Landkreis

Heidenheim)

Feinwerkmechaniker –

Zerspanungstechnik

Alexander Popov, Heckenberger

GmbH, Schemmerhofen

(Landkreis Biberach)

Fotografin

Julia Böcken, Stadt Ulm,

Ulm

Land- und Baumaschinenmechatroniker

Markus Ringer, Zürn-

Heber-Kröll Landtechnik

GmbH, Kanzach (Landkreis

Biberach)

Metallblasinstrumentenmacherin

Katharina Leutz, Musikhaus

Lange Instrumentenbau

GmbH, Ravensburg

Müller

Marcel Bauhofer, Fa. Reinhard

Bauhofer Grundsheim

(Alb-Donau-Kreis)

Zimmerer

Philipp Kaiser, Zimmerei

D. Kaiser GmbH,

Rota.d.Rot (Landkreis

Biberach)

www.hwk-ulm.de

che Reise noch nicht zu

Ende sein“, so Krimmer.

„Meine Glückwünsche

richten sich aber auch an

die Ausbildungsbetriebe.

Denn nur ihrer Bereitschaft,

auszubilden und ihr

Wissen, weiterzugeben ist

es zu verdanken, dass wir

jedes Jahr neue motivierte

Gesellen im Handwerk bekommen,

die wir so dringend

brauchen“, so Krimmer

weiter.

Neben den PLW-Siegern

wurden auch die Preisträger

des Gestaltungswettbewerbs

„Die gute Form

im HandwerkHandwerker

gestalten“ geehrt. Den

ersten Platz belegte Sarah

Abrell, Orthopädieschuhmacherin

aus Leutkirch,

und damit stammt auch sie

aus dem Gebiet der Handwerkskammer

Ulm.

Info

Der Leistungswettbewerb,

der bereits seit dem Jahr

1951 stattfindet, bietet jungen

Handwerkerinnen und

Handwerkern die Möglichkeit,

ihre Fähigkeiten

auf Kammer-, Landes- und

auch Bundesebene unter

Beweis zu stellen.

VERSORGUNGSWERK DES HANDWERKS

IM BEZIRK DER HANDWERKSKAMMER ULM

SEI GUT

VERSORGT.

In Zusammenarbeit mit der Signal-Iduna-Versicherungsgruppe und der

INTER-Versicherungsgruppe.

Telefon 07 31 / 14 25 64 00

Mail: versorgungswerk@hwk-ulm.de

Foto: fotolia

www.hwk-ulm.de


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Der beste Maurer Europas kommt aus der Region

Der Maurer Christoph Rapp aus Schemmerhofen im Landkreis Biberach hat bei den „EuroSkills 2018“ in

Budapest, der Europameisterschaft für Handwerker, die Goldmedaille geholt. In einem dreitätigen

Wettbewerb konnte sich der 21-Jährige gegen seine 13 Konkurrenten durchsetzen:

Wir freuen uns sehr

mit Christoph

Rapp und gratulieren

ihm zu diesem tollen

Erfolg“, sagt Dr. Tobias Mehlich,

Hauptgeschäftsführer

der Handwerkskammer

Ulm, am Rande des Siegerempfanges

im Rathaus

von Schemmerhofen. „Es

ist auch ein toller Erfolg für

das Handwerk der Region.

Es spiegelt die hohe Qualität

der dualen Ausbildung

und auch die Qualität unserer

Ausbildungsbetriebe

wider. Dieser Titel kommt

letztlich den Verbrauchern

in Oberschwaben zugute,

denn sie werden hier handwerklich

erstklassig versorgt“,

so Mehlich weiter.

Rapps Aufgabe bei den

„EuroSkills“ bestand aus

zwei Modulen, die er in

insgesamt 18 Stunden bearbeiten

musste. Dabei

sollte er eine Darstellung

des Budapester Milleniumund

Heldendenkmals samt

Kolonnade sowie einen Teil

der Kettenbrücke, Budapests

bekannteste Donaubrücke,

mauern. Und das

mit Erfolg. Die Jury wertete

seine Leistung als die

Beste seines Gewerks. Damit

holte Christoph Rapp

zum ersten Mal seit 2005

die Goldmedaille für das

deutsche Maurerhandwerk.

Rapp, der seine Ausbildung

bei der Grimm

bauen und verputzen

GmbH in Maselheim absolviert

hat und nun im elterlichen

Bauunternehmen, der

Rapp Bau GmbH, arbeitet,

Der Europameister bei der Arbeit

Foto: ZDB/Küttner

war außer sich vor Freude:

Das ist großartig; damit

habe ich nicht gerechnet.

Ich freue mich riesig“, sagte

er im Anschluss an die Europameisterschaft.

Bei der „EuroSkills“ machen

mehr als 500 Teilnehmer

aus 28 europäischen

Ländern mit - sie zeigten in

fast 40 Wettbewerben ihr

Können. Das Nationalteam

des Deutschen Baugewerbes

besteht aus den besten

deutschen Nachwuchshandwerkern

im Baugewerbe.

Neben dem Maurer

gehören Beton- und Stahlbetonbauer,

Fliesenleger

und Stuckateure dazu.

Info

www.HWK-Ulm.de

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