Eurogast Journal Winter

maria.schiferer

EUROGAST

04

WINTER

2018

Trend Alpenküche

Die köstliche Konzentration

auf Regionales.

Benjamin Parth

Der Koch des Jahres 2019

im Exklusivinterview.

Fast Good

Schnell, aber gesund

und nachvollziehbar.

P.b.b. 03Z035182M . Eurogast Österreich GmbH, Innsbrucker Straße 66, A-6382 Kirchdorf

Fachmagazin von Eurogast für

Gastronomie & Kulinarik


SO PRICKELND KANN

TROCKEN SEIN


Starter

Anzeige Seite 2 | Bilder © Wilfried Heinrich (1)

Impressum

MEDIENINHABER, HERAUSGEBER

UND VERLEGER:

Eurogast Österreich,

Innsbrucker Straße 66,

A-6382 Kirchdorf

Telefon +43 (0)5352 63955,

zentrale@eurogast.at

CHEFREDAKTION:

Susanna Berner

REDAKTION:

Reichl und Partner PR GmbH,

Daniela Strasser, Daniela Groffner

und Heidrun Höllhubner

ART DIRECTION & GESTALTUNG:

BAZZOKA Creative

www.bazzoka-creative.com

UMSETZUNG:

Reichl und Partner

Werbeagentur GmbH,

Silvia Haunschmied, Carmen Judith

Rosina und Carmen Klopf

www.reichlundpartner.com

TITELBILD:

© ProMedia

DRUCK:

NP Druck Gesellschaft m.b.H.

Für Bergliebhaber

und

Flachländler, für

Gourmets oder

Verfechter einfacher

Gerichte:

Die Alpenküche

ist für alle

reizvoll! Die

regionale Vielfalt

der Alpen

spiegelt sich in

diesen Rezepten

wider, sei

es aus Südtirol, dem Engadin oder aus

Salzburg. Ursprünglich war sie eine

Arme-Leute-Küche, mit wenig Fleisch,

aber gehaltvoll. Aus moderner Sicht

bedeutet Alpenküche die Besinnung auf

die Verwendung regionaler Produkte.

Regional ist das neue "Bio“, Gemüse

der neue Star am Gastrohimmel, und

wir haben uns angesehen, was Peter

Niederkofler und Andreas Döllerer unter

Alpenküche verstehen und wie sie diese

neu interpretieren.

Besonders stolz sind wir aber, Ihnen in

dieser Ausgabe den Koch des Jahres,

Benjamin Parth, präsentieren zu dürfen.

Ein sehr spannendes und inspirierendes

Interview über sein Leben und seine

Einstellung sowie tolle Rezepte von

ihm finden Sie im Journal.

Speckbacher

Grissemann

Riedhart

Sinnesberger

Zuegg

Was ich Ihnen auf alle Fälle noch als

Tipp mitgeben möchte, ist unser neuer

Gourmet Blog: Unter blog.eurogast.at

finden Sie alle wichtigen Themen,

denen wir uns auch im Journal widmen,

nochmals vertiefend – außerdem weitere

interessante Interviews, noch mehr Rezepte

und Inspirationen für Ihre Küche.

Haben Sie Anregungen dazu, oder vielleicht

wollen Sie uns ja auch wertvolle

Inputs geben?

Wir freuen uns auf Ihr E-Mail unter

eurogast-journal@reichlundpartner.at.

In diesem Sinne: Genießen Sie die letzte

Ausgabe des Jahres und starten Sie

motiviert in die neue Wintersaison!

Ihre Susanna Berner

Geschäftsführung Eurogast Österreich,

Management Board

Almauer

Landmarkt

Pilz & Kiennast

Kärntner Legro

Kiennast

Kiennast

Landmarkt

Interex

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4

Inhalt

26

Über den Tellerrand

Frisch vom Markt

06 ECHO DER BERGE.

Die moderne Interpretation

der Alpenküche.

14 BRANCHEN-NEWS.

Co-Autor Philipp Braun über den Wein

der Alpen.

10 SAISONGEMÜSEKALENDER.

Kraut und Rüben.

13 NEWS VOM ECD ESTLAND.

Großhandel auf dem Baltikum.

16 VON SUPERFOOD

BIS BIOHACKING.

Essen als Lifestyle.

20 WAS TUT SICH BEI EUROGAST.


STARTER

5

6

14

16

Gourmet-Portrait

24 FAST GOOD RESTAURANTS.

Eat smarter.

Bilder © ProMedia (1), Jörg Lehmann (1), Philipp Braun (1), iStock.com/knape (1)

26 BENJAMIN PARTH.

Der Koch des Jahres im Interview.

Gruß aus der Küche

31 SAISONMENÜ VON

BENJAMIN PARTH.

Hummer mit Curry und Pak Choi.

Schottisches Moorhuhn –

Preiselbeerjus – Innereien-Toast.

35 ALPENMENÜ VON

NORBERT NIEDERKOFLER.

Kalbszunge & Rote Preiselbeeren.

Tomate?

Fangfrisch aus dem Netz

38 SILVESTER IM HOTEL.

Die besten Dekotipps aus dem Netz.

41 EVENTS IN ALLER MUNDE.

Winterliche Highlights aus der Region.

Event-Cocktail

44 SEITENBLICKE.


6

Ü b e r d e n T e l l e r r a n d

Das Echo

der Alpen

Wenn die Berge rufen, marschieren die leidenschaftlichen Gourmet-Handwerker los.

Sie folgen dem kulinarischen Gesang der klaren Flüsse, der saftigen Almwiesen und

dem betörenden Wald- und Pilzduft. Alpine Küche ist streng genommen kein Trend;

sie war schon immer da, doch wird sie aktuell aus dem schattigen Tal des Belanglosen

geholt, findet Eingang in immer mehr Kochbücher und Kochtöpfe und hat das

Potenzial, zum Gipfelkreuz der Kochreferenzen zu werden.


ÜBER DEN TELLERRAND 7

Bilder © Jörg Lehmann (1), iStock.com/idimair (1)

Die nordische Küche als Türenöffner

Internationale Hochküche ist einem

ständigen Wandel und vielen Einflüssen

ausgesetzt. Vor knapp zwei Jahrzehnten

galt die Molekularküche mit flüssigem

Stickstoff und kreativem Chemikalieneinsatz

als Schrein der Weisen, danach

wurden die Köche von René Redzepi und

seiner nordischen Küche beeinflusst.

Freilich dominiert der Däne nach wie vor

das Geschehen. Auch weil er dieses Jahr

sein ausgezeichnetes Restaurant Noma

(viermal auf Platz eins von "The World’s

50 Best Restaurants“) an einem anderen

Standort neu eröffnet hat, blickt die

ganze Welt nach Kopenhagen: Welche

Trends werden im Noma gesetzt, wohin

entwickelt sich Redzepi, werden die

hohen Erwartungen erfüllt?

// Du musst dich in den

Dienst der Natur stellen.//

René Redzepi ist ein kulinarischer Vordenker,

rollte die gastronomische Weltkugel

in Richtung Regionalität und Saisonalität

und bugsierte die nordische Küche in die

Champions League der Kulinarik. Ein Ideengeber,

dem die halbe Welt nacheifert.

Dennoch scheint der große Hype vorbei zu

sein und von anderen Einflüssen abgelöst

zu werden. Ana Ros, vergangenes Jahr zur

besten Köchin der Welt gewählt, bescheinigt

Redzepi einen großen Verdienst um

die regionale Küche und sagt: "Die nordische

Küche hat die Tür für alle regionalen

Küchen der Welt geöffnet. Aber sie wird

meiner Meinung nach nicht zurückkehren

und erneut so dominant werden.“

Das erwachende Selbstbewusstsein

Die Begriffe Regionalität und Saisonalität

wurden in Österreich schon immer

gelebt und die heimischen Lebensmittel

stets mit Bedacht roh oder veredelt auf die

Teller gebracht. Einzig das Selbstbewusstsein

und das Wissen um den heimischen

Schatz schlummerten irgendwo verborgen

in einem kühlen Gebirgsbach. Lieber

biederte man sich der uniformen Internationalität

an. Heimische Fische, Lämmer,

Rinder und traditionelle Gerichte waren

lange nichts wert und wenn, dann wurde

die österreichische Seele nur in Form von

Wiener Schnitzel, Kaiserschmarrn und

Sachertorte bedacht.


8

"Alpine Cuisine“

2009 ließ sich Döllerer den Namen

"Alpine Cuisine“ schützen und verpackte

seine Eindrücke wie seine Philosophie

in ein beachtliches Kochbuch – so frisch

wie Sauerklee, so gehaltvoll wie Blunzn.

Döllerer schaffte es, dass die Alpen durch

solche kulinarischen Feuerwerke noch

bunter glühen als bisher, und machte klar:

Die monumentalen Alpen bergen einen

vielfältigen Schatz. Viele Täler bringen

unterschiedliche Lebensmittel hervor.

Alpenglüher

Zu den ersten Österreichern, die sich um

eine stärkere Betonung der Alpen bemühten,

zählt der Drei-Hauben-Koch Andreas

Döllerer aus Golling, einer der besten Köche

seiner Zunft: 18 Gault Millau Punkte,

99 Punkte im aktuellen A la Carte und

mit Thomas Dorfer Präsident der Kochvereinigung

Jeunes Restaurateurs Österreich.

Bereits seit 2008 verzichtet Döllerer

auf Meeresfisch und vertraut lieber auf

heimische Ware sowie kleine, bislang

unbekannte Produzenten und Bauern aus

der Umgebung: den Fischer Sigi aus dem

Bluntautal, den Bäcker Gschwandtner aus

Abtenau oder den Neo-Landwirt und Almbesitzer

Robert Scheck. Alle lassen durch

ihre Produkte die alpine Küche hochleben.

Er sieht in der alpinen Küche eine Mischung

aus dem tradierten Wissen und

einem Schuss Modernität. "Wir gehen in

die Natur und versuchen, Lebensmittel

daraus zum ersten Mal kulinarisch zu verwenden.

Quasi moderne Rezepte mit den

Zutaten der Alpen.“ Döllerer sieht auch,

dass es mittlerweile eine breite Front an

Köchen gibt, die sich um das kulinarische

Schmuckstück der Alpen annehmen. "Ich

bin dankbar dafür, dass bereits viele auf

den Zug aufgesprungen sind. Wir definieren

uns nicht über Luxusprodukte wie

früher. Heute ist das kulinarische Selbstbewusstsein

viel höher und wir messen

den regionalen Zutaten mindestens den

gleichen Wert bei, wie wir es früher bei

Gänseleber gemacht haben.“

Rückbesinnung auf Ursprung

Das Selbstvertrauen kommt langsam

wieder zurück. In Golling, aber auch in

Südtirol, wo mit Norbert Niederkofler ein

Drei-Sterne-Koch die Zutaten der Dolomiten

veredelt und somit die Alpen auszeichnet.

Auch Niederkofler hatte vor zehn

// Es ist eine Mischung

aus traditionellen und

historischen Rezepten.//

Jahren seinen Blick stärker auf die internationale

Küche gerichtet, seinen dritten

Stern bekam er allerdings erst, nachdem

sich seine Hingabe zu den Alpen in den

Gerichten gezeigt hatte. "Irgendwann habe

ich mir gedacht, das ist ein kompletter

Blödsinn. Du bringst die Leute von überall


ÜBER DEN TELLERRAND

9

her und servierst ihnen das Gleiche, was sie

in Tokio, New York oder London bekommen.

Bei 70 Prozent sind 80 Prozent der Produkte

gleich. Kaviar, Hummer, Steinbutt, Jakobsmuscheln,

Austern. Überall alles gleich. Wir

haben davon nichts, weil es nicht da ist. Dafür

verkochen wir andere Produkte und sind nah

an der Natur“, erzählt der Drei-Sterne-Koch,

der mit "Cook the Mountains“ im Hubertus

(Hotel Rosa Alpina) unverwechselbare Küche

bietet. Den Knackpunkt sieht Niederkofler

im Jahr 2010. Sein Sohn kam gerade auf die

Welt, und Niederkofler sagte zu sich: "Wir

sollen uns auf das besinnen, wo wir herkommen,

und gleichzeitig darauf schauen, auch

was für die nächsten Generationen dazulassen.“

Er ergänzt: "Schritt für Schritt gingen

wir zurück und bauten die Zuliefererkette neu

auf.“ Mittlerweile arbeitet er mit 40 Bauern

aus der Umgebung zusammen, verknüpft alte

Traditionen und Produkte mit dem heutigen

Wissen sowie neuesten Techniken und trägt

so zur Weiterentwicklung bei. Modernität mit

dem Geschmack von damals.

Bilder © Jörg Lehmann (3), Daniel Töchterle (1), iStock.com/Bokasana (1)

Der Rhythmus der Natur

"Wenn heute 100 Kilo Tomaten geliefert

werden, musst du schauen, daraus etwas zu

machen. Es ist ein natürlicher Kreislauf, und

Speisekarten müssen anders geschrieben

werden. Beim Fleisch ist es dasselbe. Es geht

nicht nur ums Filet oder Karree. Wir kaufen

Lämmer, Schweine im Ganzen oder halbe

Kälber. Dazu benötigt man aber wieder Leute

in der Küche, die kochen können und Garmethoden

beherrschen, schmoren, konfieren,

mit Niedrigtemperatur arbeiten können. Das

ist extrem komplex, aber es macht Spaß und

ist interessant“, sagt Niederkofler, der sich

streng an der Saisonalität und dem "Rhythmus

der Natur“ orientiert.

Dass sich alpine Küche und deren Lebensmittel

nicht nur auf Essen beschränken, wurde

kürzlich mit der Traminer Kellerei offensichtlich.

Zum ersten Mal wurde ein Weißwein

(Anmerkung: Epokale 2009) aus Italien mit

100 Parker-Punkten beurteilt – der höchsten

Punktezahl, die vergeben wird. Ein köstlicher

Tropfen, dem noch viele folgen werden. So

wie der Wasserfall der alpinen Küche, der

mittlerweile ein gewaltiges hörbares Echo

hinterlässt und lange nicht versiegen wird.

info

Mehr Infos zum Trend der Alpenküche

und ein inspirierendes

Interview mit Norbert Niederkofler

finden Sie auch auf unserem

Gourmet Blog unter:

blog.eurogast.at


10

S a i s o n - R a r i t ä t e n

Das

Rot des

Winters

oder: Blaukraut bleibt

Blaukraut


ÜBER DEN TELLERRAND

11

Wenn etwas "wie Kraut und Rüben" aussieht, dann ist es unordentlich.

Erst mal auf dem Teller gelandet, machen sich diese

beiden Gemüsesorten jedoch keineswegs schlampig, sondern

vielmehr prächtig. Vor allem farbenfrohe Raritäten halten in

den Gastro-Küchen Einzug.

Bilder © iStock.com/Dimitris66 (1), iStock.com/nafanya241 (1), iStock.com/juliedeshaies (1)

Da wäre zum Beispiel die Chioggia-Rübe.

Schneidet man sie auf,

erkennt man erst ihre wahre innere

Schönheit. Die weiß-rosa Ringe machen

sie zur perfekten Zutat in der Küche –

jedes Gericht wird durch sie zum Blickfang.

Wie jede Rote Rübe strotzt auch sie

vor Folsäure und Kalium. Im Gegensatz

zur herkömmlichen Sorte schmeckt sie

milder, feiner und (bitter-)süß. Auch nach

längerer Lagerung bleibt sie fest und

fleischig und wird nicht holzig oder gar

faserig. Am schönsten ist sie roh, noch

schmackhafter ist sie gekocht.

Die charakteristische Farbe verdankt die

Rote Rübe, Rote Bete oder auch Rauna

genannt, dem Farbstoff Betanin. Dieser

eignet sich hervorragend als natürliches

Färbemittel für Püree, Saucen oder Teige,

was den Gästen einmal mehr einen Hingucker

am Teller beschert.

Tipp: Am besten bleibt das Muster der Chioggia-Rübe

erhalten, wenn man sie bei 200 o C im Backrohr gart.

Zuerst in die gewünschte Form schneiden,

dann ab ins Rohr!

Was das Kraut fett macht

Speziell im Winter ist auch das Kraut in

jeglicher Form ständiger Begleiter in der

Küche: Spitzkraut zum Braten, Rotkraut

zum Wild oder Weißkraut in den Fleckerln.

Dank seiner wertvollen Inhaltsstoffe wie

Beta-Karotin und Vitaminen gilt es als

sehr gesund, kalorienarm und ist im Keller

zwei bis drei Monate lang haltbar. Gerade

für die Beilage zur Weihnachtsgans oder

die zarte Gams gibt es – je nach Farbund

Geschmackswunsch – den perfekten

Partner zum Kraut: Fügt man dem Kraut

Äpfel oder Orangen bei, erhält es eine pikant-säuerliche

Note, darüber hinaus wird

durch die enthaltene Säure der Rotton des

Krauts hervorgehoben. Wer sein Kraut

lieber in sattem Blau erstrahlen lassen

möchte, gibt Zucker oder Natron dazu.

info

Saisonkalender

DEZEMBER, JÄNNER &

FEBRUAR

Früchte: Schlehe

Erntereifes Gemüse: Feldsalat,

Lauch, Rosenkohl

Gemüse aus den Lagern

der Region: Chinakohl, Endiviensalat,

Grünkohl, Karotten,

Kartoffeln, Knoblauch, Kraut,

Kürbis, Pastinaken, Rote Rüben,

Sellerie, Zwiebel

Obst aus den Lagern der Region:

Äpfel, Birnen


»KLASSIK«

Schlumberger

Sparkling

Brut Klassik, 0,75L

Schlumberger

Rosé

Brut Klassik, 0,75L

Schlumberger

Grüner Veltliner

Brut Klassik, 0,75L

DIE ÖSTERREICHISCHE

SEKT-QUALITÄTSPYRAMIDE

Die österreichische Sekt-Qualitätspyramide wurde geschaffen, um die verschiedenen Kategorien

von Sekt geschützten Ursprungs für die Konsumenten übersichtlich darzustellen. In den rechtlichen

Bestimmungen ihrer Spitzenkategorie misst sich diese an den höchsten Standards der führenden

Schaumweine der Welt – wie Champagner oder Franciacorta – und geht in manchen Punkten sogar

darüber hinaus. Sofern Sekthersteller die Bezeichnungen „Österreichischer Sekt mit geschützter

Ursprungsbezeichnung (Sekt g.U.)“ in den Kategorien „Klassik“, „Reserve“ oder „Große Reserve“

auf den Etiketten anführen, ist die Einhaltung der jeweiligen Qualitätsparameter rechtlich verpfl ichtend.

Ein Bundesamt für Weinbau und die Bundeskellereiinspektion prüfen deren Einhaltung.

1

2

3*

GROSSE

RESERVE

RESERVE

KLASSIK

Schlumberger

Chardonnay

Brut Reserve, 0,75L

Schlumberger

Schlumberger

Pinot Blanc

Pinot Noir

Brut Nature Reserve, 0,75L Brut Reserve, 0,75L

Schlumberger

Prestige Cuvée

Brut Reserve, 0,75L

Schlumberger

Blanc de Noirs

Brut Reserve, 0,75L


ÜBER DEN TELLERRAND

13

Glückliche Kunden,

garantierter Erfolg

Kaupmees versteht sein Geschäft

AS Kaupmees & KO AS ist der größte

und bekannteste Gastronomiegroßhändler

in Estland. Seit über

25 Jahren stehen beim estnischen Marktführer

Leidenschaft und Liebe für die Gastronomie

an oberster Stelle. Mittlerweile gibt

es sieben "Cash & Carry“- Märkte in sechs

verschiedenen Städten in Estland.

// Wir leben nach dem

Prinzip: Versteh deine

Kunden, sichere dir

deinen Erfolg. //

Anzeige Seite 12 | Bilder © Kaupmees (2), iStock.com/Baz777 (1)

Erfolgsgeheimnis unseres ECD-Partners

ist die Kundennähe und die problemlose,

pünktliche Lieferung. Seit 2016 können

Kunden online bestellen. "Der eigene Webshop

war ein unverzichtbarer, wichtiger

Schritt in die richtige Richtung. Das merken

wir auch an den beeindruckenden Verkaufszahlen“,

erklärt uns Mart Relve, Geschäftsführer

AS Kaupmees. Für Kaupmees

spielen Authentizität und Vertrauen eine

sehr wichtige, tragende Rolle. "Wir geben

keine Trends vor, wir beobachten, was die

Leute wirklich benötigen, nur so wird eine

langfristige Kundenbindung garantiert“, so

Relve. Das wird in allen Facetten gelebt,

von der Auswahl der Produkte über die

Beratung bis hin zur Lieferung.

Schwein gehabt

Das Klima in Estland wird sowohl von

der nördlichen Lage als auch von maritimen

Einflüssen bestimmt. Relativ warmen

Sommern stehen kalte und lange Winter

gegenüber, in denen es zu ergiebigen

Schneefällen kommt. Die Esten begeistern

sich daher für eine schlichte, wärmende

und gehaltvolle Kost. Besonders beliebt ist

Schweinefleisch, als Beilage Kartoffeln,

verfeinert mit einer deftigen Sauce. "Jeder

Gastgeber, der Schwein mit Kartoffeln

serviert, kann im Prinzip nichts falsch

machen“, erzählt uns Relve lachend.

Heimat der Spitzenköche

Tallinn ist eine sehr moderne, architekturgeprägte

Stadt. Dort gibt es unzählige,

wunderschöne Plätze, die besucht werden

wollen. "Wir Esten schätzen gutes

Essen und eine entspannte Atmosphäre“,

schwärmt Mart Relve. Auf die extravaganten

Locations wurden auch international

anerkannte Spitzenköche aufmerksam. Die

besten Restaurants befinden sich in mittelalterlichen

Gebäuden aus dem 15. Jahrhundert

oder einem Penthouse im 30. Stockwerk.

Der atemberaubende Ausblick und

das sorgfältig designte Interieur garantieren

ein unvergessliches Dining-Erlebnis.

Portrait Mart Relve,

General Manager

info

ECD

− European Catering Distributors

− Vereinigung von Gastronomie-

großhändlern aus 13 Ländern

Eurogast war eines der Gründungs-

mitglieder vor rund 25 Jahren

− Optimale Vernetzung in den

Bereichen internationale Food

Trends, E-Commerce-Novitäten und

Neuerungen in der Gastrobranche


14

Branchen

NEWS

Analysiert von

Philipp Braun

Der Wein der Alpen

Tramin ist traumhaft schön. Aber von einer

100-Punkte-Bewertung von Parker’s Wine

Advocate wagten die Winzer bis dato nur

zu träumen. Das ist Weltklasse und wurde für

Italiens Weißweine noch nie vergeben – bis der

Epokale 2009 der Traminer Kellerei verkostet wurde.

Ein Gewürztraminer, dessen Geschichte ebenso

einzigartig ist wie das Ergebnis.

Vom Schatten ins Licht

Der kraftvolle, extrakt- und finessenreiche

Gewürztraminer mit eleganter Restsüße wurde

sieben Jahre lang in einem 4.000 Meter tiefen

Bergwerkstollen im Ridnauntal gelagert. Ideal,

weil dort die Temperaturen über alle Jahreszeiten

hinweg konstant bei 11 Grad liegen. Die gleichmäßige

Luftfeuchtigkeit, Dunkelheit und Ruhe sind

weitere Qualitätsparameter, die für die Exzellenz

verantwortlich sind. Nach sieben Jahren Reifezeit

kommt der Wein ans Licht und wird, wie im

Falles des Epokale 2009, zum echten Star. "This is

the finest expression of late-harvest Gewürztraminer

I have tasted from Italy – and the first Robert

Parker 100-point wine from Alto Adige“, schreibt

dazu Monica Larner, die Parker-Testerin.

Die Idee, einen Wein so zu lagern, hat nachvollziehbare

Gründe. "Wir wollten den Gewürztraminer

in der Flasche reifen und hatten im Tal keine

Räumlichkeiten. Außerdem erzählt man sich bei

uns, dass der Wein auf den Sommerhütten besser

reift als in den Kellern“, sagt Wolfgang Klotz,

Vertriebsleiter der Kellerei Tramin. Und weil in

den Wintermonaten die Gefahr des Frostes zu

hoch ist, entstand die Idee mit dem Bergwerk.

"Mit dem ersten Jahrgang wurde der Vogel abgeschossen“,

sagt Kellermeister Willi Stürz, der seit

1995 die Geschicke des Kellers leitet und somit

für die erfreulich konstante Qualitätssteigerung

mitverantwortlich ist.

Die kühle Schönheit

Wer meint, dass damit das kreative Potenzial

der Kellerei ausgeschöpft ist, irrt. Eben wurde auf

2.600 Metern der Troy Chardonnay Riserva 2015,

ein alpiner Chardonnay, präsentiert, der weltweit

in der Topliga mitspielt und in einer Blindverkostung

das geschmackliche Gipfelkreuz erreichte,

noch vor einigen international renommierten und

bekannten Weingütern.


FRISCH VOM MARKT

15

Veranstaltungskalender

Eurogast Kärntner Legro

Glühweinfest für Kunden

20. Dezember 2018

Eurogast Riedhart

Frühjahrsmesse

12. – 14. März 2019

Bilder © Streitfelder (1), iStock.com/Alhontess (1), Philipp Braun (2)

Die Reben wachsen auf sehr steilen Hängen zwischen

500 und 600 Metern oberhalb von Tramin

und liegen sogar noch höher als die Parzellen

vom Epokale. Die Stöcke sind rund 25 Jahre alt,

wurzeln in kalkhaltigem Schotter und werden,

eher untypisch für Chardonnay, hauptsächlich auf

traditionellen Pergola-Konstruktionen gezogen.

Das Säurespiel begeistert und ist typisch für

Gewächse aus kühlen Lagen. Dazu kommen

die starke Sonneneinstrahlung am Tag und die

Vergärung im Barrique. Das Zusammenspiel aus

Klima und Kellertechnik lässt einen edlen Chardonnay

entstehen, der durch Würze, Haselnussnoten,

Kernobsteleganz, dezente Kräuteraromatik

und gute Frische überzeugt.

Er ist kein Solist, sondern eignet sich perfekt als

Speisenbegleiter. Nicht unbedingt zu Fleisch, sehr

wohl aber zu Fisch und zu traditionellen Südtiroler

Speisen wie Knödel mit Pilzen. Der Name Troy

wird umgangssprachlich als "Pfad“ bezeichnet.

Der Weg der Kellerei ist noch lange nicht zu Ende

und wird wahrscheinlich bald in einem anderen

Musterstück seine Fortsetzung finden.

Eurogast Interex

Frühjahrsmesse

19. – 20. März 2019

Eurogast Sinnesberger

Frühjahrsmesse

19. – 22. März 2019

Eurogast Kiennast

Frühjahrsmesse

9. April 2019

Eurogast Grissemann

Frühjahrsmesse

9. – 10. April 2019


16

Was sich der Gast von heute erwartet

Von Superfood

bis Biohacking

Ein Blick auf Instagram & Co beweist: Essen ist längst zum Lifestyle geworden. Unzählige Foodblogs

strotzen nur so vor perfekt in Szene gesetzten Smoothies, Porridge & Co. Doch nicht nur der Genuss,

sondern auch die gesundheitlichen Vorteile von Lebensmitteln werden für den Konsumenten von heute

immer wichtiger. Ernährungs- und Lifecoachings sowie zusätzliche Gesundheitsangebote in Hotels boomen.

Eurogast hat sich nach den aktuellen Trends umgesehen und nachgefragt, was Ernährungsprofis

eigentlich vom viel zitierten Superfood halten und was vom Gastgeber erwartet wird.


FRISCH VOM MARKT

17

Bilder © iStock.com/knape (1), iStock.com/Epine_art (1), Christian Schneider (1), Künig (1)

Kaum ein Tag vergeht, an dem man

nicht von "gesunder Ernährung“

liest oder hört. Laut einer Studie

von marketagent.com versuchen 55,5 %

der Österreicher, sich möglichst bewusst

zu ernähren und nahrhafte, gesunde

Produkte zu sich zu nehmen – auch wenn

das nicht immer gelingt. Knapp ein Drittel

der Befragten isst, was schmeckt, ohne

sich viele Gedanken zu machen. Trotzdem

scheint sich der Gesundheitsgedanke von

frischen, unbehandelten und unverarbeiteten

Lebensmitteln eingebrannt zu haben:

Wir interessieren uns mehr denn je für

// Ernährungscoaches sind

Bindeglied zwischen Küche,

medizinischer Fachkompetenz

und dem Gast. //

unser Essen, bestätigt Sandra Stiegler,

Ernährungscoach im Jugendsporthaus

Schladming: "Mittlerweile achten viele

bewusst darauf, woraus ihr Essen zusammengesetzt

ist. Wie werden die

Lebensmittel angebaut und verarbeitet?

Sind natürliche Inhaltsstoffe oder viele

Zusatzstoffe enthalten? Der gesundheitliche

Wert des Produkts rückt vermehrt in

den Vordergrund und ist ausschlaggebend

für die Kaufentscheidung.“

Wissen für den Alltag mitnehmen

Auch im Urlaub erwarten Gäste nicht

nur geschmackvolle Menüs, sondern

Genuss mit Mehrwert. Im Gesundheitsresort

DAS SIEBEN zum Beispiel wählt

der Gast zwischen vier verschiedenen

Menüs: regional, vegan, vegetarisch oder

basenorientiert. "Die Menügestaltung ist

die Basis bei uns – zusätzlich wollen wir

den Gästen mit unseren Kochkursen und

dem Aktivprogramm neue Impulse geben,

die für sie auch im Alltag leicht umsetzbar

sind“, erklärt die Diätologin Christina

Egerbacher. Aber benötigt nun jedes Hotel

seinen eigenen Ernährungswissenschaftler?

"Nein“, ist Felix Morgenstern, Küchenchef

in DAS SIEBEN, überzeugt. "Das

hängt von der Ausrichtung des

Hauses ab.“ In jedem Betrieb,

bei dem Gesundheit und Bewegung

eine Rolle spielen, macht

es aber definitiv Sinn, auf eine

eigene Ernährungsberatung im

Haus zurückgreifen zu können.

Möglichst einfach, mit viel Natur

Im Jugendsporthaus Schladming wird

großer Wert darauf gelegt, dass Schüler,

Lehrer, Trainer und Betreuer immer optimal

mit Nährstoffen versorgt sind,

um in jeder Situation ihre

beste Leistung abrufen zu

können. "Dafür ist eine

natürliche Ernährung

unverzichtbar, denn

Training, Ernährung

und mentale

Fitness sind im

Körper miteinander

verbunden

und beeinflussen

sich gegenseitig“, ist

Sandra Stiegler über-


Tiroler

Bio-Käse

Aus der Tiroler Bio-Heumilch entstehen in 10 Tiroler Klein-

Sennereien variantenreiche Käsespezialitäten. Die Erzeugung

von Lebens- und Genussmitteln höchster Güte stärkt

die regionale Wirtschaft und sichert den Fortbestand der

Berglandwirtschaft. BIO vom BERG unterstützt die Zukunft

im Berggebiet aus Überzeugung und Leidenschaft. Für den

Tiroler Ursprung bürgt das Gütesiegel „Qualität Tirol“.

AUS BIO HEUMILCH

Bio-Käse

zeugt. Vom Ernährungsplan für Gruppen

bis hin zur individuellen Betreuung – aus

ihrer Sicht suchen auch Sportler, Sportvereine

und Beherbergungsbetriebe verstärkt

Unterstützung im Bereich Ernährung und

Training. Außerdem werde es aufgrund der

Nachfrage immer wichtiger, frisches Obst

und Gemüse aus biologischer Landwirtschaft,

Fleisch aus artgerechter Haltung

und Produkte ohne Geschmacksverstärker

und Zusatzstoffe anzubieten. Im Lokal

felian in Liezen kocht man seit jeher nicht

anders. Täglich gibt es drei Mittags- sowie

drei LifeStyle-VitalPower-Menüs zur

Auswahl – je nach Wunsch vegetarisch,

vegan oder glutenfrei. "Wir haben diese

LifeStyle-Menüs gemeinsam mit dem hiesigen

Fitnessclub entwickelt, für vor oder

nach dem Training – doch auch zu Mittag

findet es bei vielen Gästen Anklang. Es

ist ausgewogen und enthält genügend Eiweiß,

sodass man nachmittags nicht müde

wird“, so Lokalbesitzer Ferenc Herczegh.

biovomberg.at

// Training, Ernährung,

mentale Fitness –

Bestleistung kann nur

durch das Ausschöpfen

aller drei Komponenten

erzielt werden. //


19

Anzeige Seite 18 | Bilder © Sandra Stiegler (1), iStock.com/ollo (1), iStock.com/Epine_art (1), felian (1)

Alle Gerichte werden direkt vorm

Gast zubereitet und nur frische Zutaten

ohne Zusatzstoffe verwendet.

Diese Philosophie gibt Herczegh auch

gern in seinen Kochkursen weiter: "Man

kann klassisch kochen, aber die alltäglichen

Zutaten durch gesündere austauschen,

beispielsweise statt Schmalz ein hochwertiges

Pflanzenöl, statt Nudeln gibt es Polenta.

Da gibt es 1.000 Möglichkeiten!“

Gar nicht so super

Gojibeeren, Chiasamen oder Weizengras –

alles "Superfood“, das als besonders gesund

und nährstoffreich gilt. Trotz des

hohen Preises geben Konsumenten gern

ihr Geld dafür aus. Doch was halten

eigen-tlich Ernährungsprofis davon? Frau

Stiegler sieht in Superfood "meistens medial

gepushte Trends, die früher oder später

wieder Geschichte sind“. Auch Küchenchef

Morgenstern pflichtet ihr bei: "Einige

Produkte über alle anderen zu stellen, ist

sicher nicht ratsam.“ Wichtig sei es, die

gesamte Logistikkette sowie den lokalen

Anbau in Erwägung zu ziehen. Ein Produkt

ohne Zutatenliste wie frisches, unbehandeltes

Obst oder ungespritztes Gemüse

kann genauso Superfood sein. Meist gibt

es viel günstigere, regionale Alternativen

zu den oft weitgereisten Produkten.

Umgebung beeinflussen –

körperlichen Zustand verändern

Obwohl viele den Begriff "Biohacking“

wahrscheinlich noch nie gehört haben –

dessen Effekt kennen wir alle: Nach

einem Kaffee fühlen wir uns wacher,

die Lieblingsmusik hebt die Stimmung.

"Biohacking ist das Einflussnehmen auf

unseren Köper im Bereich Entspannung,

Ernährung und Bewegung“, erklärt

Christina Egerbacher. Dies kann durch

Nahrung, Temperatur, Licht oder Geräusche

passieren. Unterteilen kann man das

Biohacking demnach in Body-, Food- und

Mind-Hacking. Mit dem entsprechenden

Vital- und Aktivprogramm sowie einem

breiten Speisenangebot kann sich der

Gast neue Anregungen für den eigenen

Lifestyle mitnehmen. "Biohacking beschreibt,

auf den eigenen Körper zu hören.

Unsere Stoffwechselangebote zählen

ebenfalls dazu, da hier versucht wird, den

Stoffwechsel über die richtige Ernährung

positiv zu beeinflussen“, ergänzt die

Diätologin abschließend.


20

News

INTERN

Rundes Jubiläum in Steyr: Eurogast Almauer

feiert 100-jähriges Bestehen

Am 18.09.2018 war es so weit: Eurogast

Almauer feierte sein 100-jähriges Bestehen.

Der Einladung folgten zahlreiche

Gäste, treue Gastronomiekunden sowie Bürgermeister

Gerald Hackl. Spitzenkoch Reinhard

Gorfer kredenzte ein köstliches Menü für mehr als

300 Personen. "Wir sind stolz und froh, in Sylvia

Almauer und ihrem Team einen verlässlichen

Eurogast Partner zu haben. Sie steht für vollen

Einsatz und echte Frauenpower in der Männerdomäne

Gastrogroßhandel. Ihr Vater, Reinfried

Almauer, war 1965 maßgeblich an der Gründung

von Eurogast Österreich beteiligt. Wir gratulieren

herzlich zum 100. Geburtstag und wünschen noch

viele erfolgreiche Jahre!“, freut sich Susanna

Berner, Geschäftsführerin Eurogast Österreich.

Firmentreue und Wertschätzung

Sylvia Almauer ist bereits seit 34 Jahren im

Familienbetrieb tätig und packt seit jeher stets

mit an. Etikettieren, Regale einräumen, kassieren,

Buchhaltung – was gerade ansteht, wird

erledigt. Sie ist eine Geschäftsführerin mit Herz

und Verstand. Bereits seit über zwei Jahrzehnten

halten Prokuristin und Buchhalterin Michaela

Watzka, Prokurist und Leiter Ein- und Verkauf

Johann Seiwald sowie Gabriele Depaul (Leitung

Telefonverkauf) und Gerhard Schönegger (Leitung

Vertrieb) dem Familienbetrieb in Steyr die

Treue. "Ich bin meinen 40 Mitarbeitern dankbar

und weiß ihre Arbeit sehr zu schätzen! Neben

unseren Kunden gebührt auch ihnen unser Fest

zum 100-jährigen Bestehen“, freut sich Sylvia

Almauer. Ihre "hands-on“-Mentalität hat Frau

Almauer auch an ihre Mitarbeiter weitergegeben,

erzählt sie: "Bei unserer Unternehmensgröße ist

das Miteinander einfach sehr wichtig. Bei uns

kann fast jede/r alles, darauf legen wir besonders

großen Wert.“

Wie alles begann

1984 stieg Sylvia Almauer in das Familienunternehmen

ein. 1988 wurde die neue Firmenzentrale

in Steyr eröffnet. 2012-2014 wurde diese

generalsaniert und vergrößert. Frau Almauer

liebt die Technik. Gerne testet sie die aktuellsten

IT-Lösungen direkt im Markt und ist stets offen

für Neues. Das Handeln und Führen sind ihr in

die Wiege gelegt worden. "Hartes Verhandeln,

Qualitätsbewusstsein, Ehrlichkeit, diese Grundpfeiler

gelten damals wie heute“, erzählt Sylvia

Almauer stolz.


FRISCH VOM MARKT 21

Tiroler Eurogast Betriebe freuen sich

über IFS-Zertifizierung der C&C-Märkte

Bilder © Eurogast Almauer/APA-Fotoservice/Grünwald (1), Eurogast Almauer (1), Grissemann/Dieter-Kühl (1), Sinnesberger (1)

Eurogast Grissemann (Zams), Eurogast

Riedhart (Wörgl) sowie Eurogast

Sinnesberger (Kirchdorf in Tirol) sind

die ersten C&C-Abholmärkte in Österreich mit

einer IFS-Zertifizierung. Die drei Tiroler Betriebe

haben sich heuer erstmals der freiwilligen "International

Featured Standards“-Zertifizierung

für Cash & Carry-Abholmärkte unterzogen und

wurden von einem externen Prüfungskomitee

unter die Lupe genommen. Hauptaugenmerk

lag dabei auf den Hygienevorschriften in den

Märkten sowie in den Fleischzerlegebetrieben.

Alle drei Betriebe haben die Zertifizierung auf

Anhieb mit Bravour bestanden und garantieren

somit überdurchschnittliche Standards in

Sachen Hygiene und Produktsicherheit in der

kompletten Sortimentspalette von Obst und

Gemüse über Frischfleisch und –fisch sowie Lebensmittel.

"Das ist genau der Benefit, auf den

sich unsere Kunden tagtäglich verlassen können:

Nur die frischesten Waren werden bei uns

nach höchsten Hygienevorschriften bearbeitet.

Das macht dann die Qualität aus, die der Koch

beim Arbeiten spürt und der Gast am Teller

schmeckt!“, zeigt sich Susanna Berner stolz.

Kundenverantwortung

an erster Stelle

Eurogast Grissemann,

Riedhart und Sinnesberger

nehmen zudem schon seit

über acht Jahren an der

IFS-Logistics-Prüfung

teil und konnten die

Zertifikate auch heuer

wieder entgegennehmen.

Diese Zertifizierung ist

ein weiterer Garant für

lückenlos kontrollierte

Logistikabläufe hinsichtlich

Lagerung, Verteilung

und Transport von Lebensmitteln. "Wir sind sehr

stolz auf unsere Vorzeigebetriebe, die Prüfungen

erfolgen alle auf freiwilliger Basis“, betont

Susanna Berner. "Wir wollen unseren Kunden

höchste Qualität liefern, hohe Standards aufrechterhalten,

Hygienerichtlinien perfekt umsetzen

und uns weiterhin ständig verbessern“, so die

Geschäftsführer abschließend.


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belohn dich!

Denn:

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FRISCH VOM MARKT

23

Eurogast Österreich:

Zertifizierung des

Einkaufs zum

IFS-Broker

Eurogast Grissemann:

WhatsApp für wichtige

Infos!

Anzeige Seite 22 | Bilder © IFS International Featured Standards (1), iStock.com/rvlsoft (1), Eurogast-Grissemann (1)

Seit Oktober 2018 ist Eurogast Österreich

zertifizierter IFS-Broker und kann seinen

Kunden daher beste Qualitätsstandards

bieten. Der Lebensmittelstandard IFS-Broker

bezieht sich auf die Sicherheit und Qualität beim

Handel mit Rohstoffen und Produkten in der

Lebensmittel-Lieferkette. "Ziel eines IFS-Brokers

ist es, auf der Grundlage eines einheitlichen Bewertungssystems

die Sicherheit und Qualität von

Produkten zu gewährleisten“, erklärt Susanna

Berner, Geschäftsführung Eurogast Österreich.

Ein IFS-Broker erwartet von seinen Händlern,

dass sie in Übereinstimmung mit Produktsicherheits-

und Qualitätsanforderungen agieren.

"Unsere Produkte werden aus unterschiedlichen

Quellen weltweit bezogen. Daher wird es nie

möglich sein, dass unsere Einkäufer mit allen

Waren in Berührung kommen. Als IFS-Broker

schließen wir diese Lücke in der Prozesskette“,

unterstreicht Susanna Berner das Verantwortungsbewusstsein

bei Eurogast Österreich.

Eurogast Grissemann bietet seit Anfang September

für seine Kunden einen einzigartigen

Informationsservice via WhatsApp. "Wir

wollen unsere Gastro-Kunden noch besser und gezielter

informieren, wie zum Beispiel über wichtige

Tourplanänderungen oder verspätete Lieferzeiten“,

berichtet Mag. Thomas Walser, Geschäftsführer

Eurogast Grissemann. Des Weiteren unterstreicht er:

"Es werden wirklich nur interessante und nützliche

Informationen versendet. Uns ist natürlich bewusst,

dass jeder täglich mit Nachrichten überschwemmt

wird. Daher selektieren wir sehr konzentriert und

gewissenhaft.“ Da im stressigen Gastro-

Alltag aber oftmals die Zeit fehlt und man in Küche

oder Service total eingespannt ist, kann die Eurogast

WhatsApp–

Nachricht als Erinnerung oder auch als Stütze für

seinen eigenen Terminkalender verwendet werden.

Einen Mausklick entfernt

Über die Homepage kann man sich ganz bequem

anmelden. Der Nachrichtendienst ist kostenlos,

kann natürlich jederzeit ohne Angabe von Gründen

wieder storniert werden und ist mit keinerlei

Verpflichtungen verbunden. Mit "Stop“ erfolgt eine

automatische Abmeldung. Eurogast Grissemann

zeigt sich optimistisch, dass dieser Service sehr gut

angenommen wird. "Wir sind stets bemüht, unseren

Kunden einen erstklassigen Service zu bieten."


24

Fast Good

Restaurants

Eat smarter: Schnell, gesund und nachvollziehbar!

Wer an gesundes Essen denkt, hat unweigerlich Gemüse

oder Obst im Kopf. Schnelles Essen assoziiert man hingegen

mit sämtlichen Burgerketten. Wie passen also

diese beiden Gegensätze – vereint unter dem Trend

"Fast Good Restaurants“ – zusammen?

Studien haben gezeigt, dass die Ernährung

am Arbeitsplatz wichtig für

die Effektivität im Job ist. Eine ausgewogene

Ernährung am Arbeitsplatz und

ein gesundes Mittagessen kommen bei den

meisten aber viel zu kurz. Für etwa 70 %

der österreichischen Büroangestellten geht

es in der Mittagspause zum Bäcker oder

Imbiss. Das Motto: Hauptsache schnell

– und es macht satt. Genau hier sind die

Gastronomen gefragt. Schließlich wird die

Zahl der ernährungsbewussten Konsumenten

immer größer.

Ein Erfolgsbeispiel ist die Vapiano Kette,

die 2002 in Hamburg gegründet wurde.

Das Konzept ist simpel und erfolgreich:

In entspannter Atmosphäre treffen sich

bei Vapiano Menschen, die eines verbindet

– die Liebe zum Genuss, zur Kommunikation

und zum spontanen und ungezwungenen

Beisammensein. Jedes Gericht wird

frisch nach den Wünschen der Kunden

zubereitet, getreu dem Motto "Wer alles

im Leben locker und gelassen angeht, lebt

gesünder und länger".

Auch der Windischgarstner

Kreativkoch

Andreas Lanza

stellt diese Ansprüche

in Lanza’s Barissimo.

Saisonale Angebote

werden hier täglich mit

ausgefallenen Highlights

kombiniert. Vor allem in der

Einfachheit und Ehrlichkeit der

Zutaten liege die wahre Kunst, so

der Oberösterreicher mit italienischen

Wurzeln: "Das, kombiniert mit einer Prise

Emotion und Leidenschaft, vollendet die

wahren Gaumenfreude!“ Seine Kunden

danken es ihm, ist er doch in der idyllischen

Pyhrn-Priel-Region eine wunderbare

Bereicherung des sehr traditionellen

Angebots und schafft es, viele Gäste mittags

und abends in sein Lokal zu locken.

In der Schüssel in Kufstein steht alles

unter dem Motto Individualität. Vielfältig

und kunterbunt ist das vegetarische,

vegane Restaurant am Theaterplatz im

Zentrum. Wie der Name schon sagt,


FRISCH VOM MARKT 25

info

LANZA's Barissimo & Altstadt

Hauptstraße 1

4580 Windischgarsten

www.barissimo.at

Die Schüssel

Theatergasse 1

6330 Kufstein

www.facebook.com/

dieschuesselkufstein

Himmelblau Tapas Bar

Oberhuebergasse 6

9900 Lienz

www.himmelblau-lienz.at

Bilder © istock.com/KatarzynaBialasiewicz (1),

istock.com/sefa ozel (1), istock.com/ wmaster890 (1),

istock.com/fatumwr (1)

können sich die Gäste

hier die eigene Wunschkombination

in einer Schüssel

zusammenstellen und

genießen. "Alle unsere Produkte,

vom Getränk bis zu den Lebensmitteln,

sind aus biologischem Anbau und

Demeter-zertifiziert, aber dennoch geht

es schnell!“, berichtet Küchenchef Maric

Dario. "Von Studenten bis Pensionisten

kommen alle zu uns, das macht es spannend

und vielfältig. Viele Gäste werden

sogar von ihrem Arzt zu uns geschickt“,

so der Küchenchef stolz.

Und auch in Osttirol, in der Himmelblau

Tapas Bar, wird gesunder Genuss großgeschrieben.

Von asiatischen Köstlichkeiten

bis zu traditionellen Osttiroler Spezialitäten,

die modern und neu interpretiert

werden, finden die Gäste hier eine große

Auswahl. Köchin Monika Schett setzt bei

den Speisen auf einen kulturellen Mix aus

aller Welt – immer mit dem Fokus, hochwertige,

regionale und gesunde Produkte

zu verwenden.

"Fast Good“ darf nicht langweilig sein,

dann funktioniert es. Das beweisen viele

Street Food Festivals, Wirte und auch immer

mehr Ketten und Systemgastronomen,

die sich

// Chi va piano, va sano

e va lontano. //

dem Credo

"schnell,

gesund

und nachvollziehbar“

verschreiben. Statt fertige

Gemüse-Nuggets oder nur Beilagen anzubieten,

kann man mit ein wenig Kreativität

und Fantasie die neue Freude am Essen

zelebrieren.


26

Benjamin

Parth

Unbeschwert und wie aus einem Guss – so beschreibt Gault&Millau die Gerichte

des 30-jährigen Paznauners. Gekonnte Kompositionen und betörende Geschmacksdichte

sind es, die Gourmets und Kritiker gleichermaßen faszinieren.

Kein Wunder also, dass der Perfektionist zum Koch des Jahres 2019 gewählt

wurde. Den Weg für diesen Erfolg ebnete er sich schon früh: Mit gerade einmal

19 Jahren erkochte er sich seine erste Haube und war damit „Jüngster

Haubenkoch Österreichs“. Nach einigen Stopps bei Top-Betrieben in Spanien,

Frankreich, Deutschland und Dänemark kehrte Benjamin Parth wieder in seine

Heimat zurück, wo er seit mittlerweile zehn Jahren im elterlichen Hotel Yscla

sowie dem dazugehörigen Restaurant Stüva als Chefkoch tätig ist. Binnen kurzer

Zeit ist es dem talentierten und ehrgeizigen Jungstar gelungen, zur Elite der

österreichischen Gourmetköche aufzusteigen. Mit Eurogast hat er über seinen

Weg zum"Koch des Jahres", seine Küche und die Faszination an seinem Job

gesprochen.

Wie sind Sie zum Koch geworden?

Im Alter von ca. zwölf Jahren habe ich das

Kochen für mich entdeckt. Jamie Oliver

war damals mein großes Vorbild, ich habe

mir nachts heimlich seine Kochsendungen

im Fernsehen angesehen. Das hat

mich unglaublich fasziniert, und ich habe

beschlossen, meine Fußballkarriere nicht

weiterzuverfolgen – sondern habe mit der

Kochlehre begonnen.

Wer oder was hat Sie inspiriert und auf

diesem Weg am meisten beeinflusst?

Zweifelsohne meine Lehrmeister, allen voran

Heinz Winkler, bei dem ich in Aschau

im Chiemgau gelernt habe. Aber auch meine

Auslandsaufenthalte in Spanien oder

Frankreich haben mich sehr geprägt.


GOURMET-PORTRAIT 27

Koch

des Jahres

2019

Bilder © iStock.com/ kate_sun (1), ProMedia (1)


Wir sind ein kreatives, hart

arbeitendes Uhrwerk. //

Was bedeutet Ihnen die Auszeichnung "Koch

des Jahres“?

Diese Auszeichnung ist sicherlich das Highlight

meiner bisherigen Karriere. "Koch des

Jahres" ist eine einmalige Auszeichnung und

für mich und mein Team eine phänomenale

Bestätigung. An dieser Stelle gilt es vor

allem, danke zu sagen, in erster Linie unseren

Gästen, die unsere Entwicklung – Haube für

Haube – miterlebt und ermöglicht haben. Als

begeisterter Snowboarder liegt für mich ein

Vergleich nahe: Jeder Sportler will bei Olympia

nicht nur dabei sein, sondern ganz oben

am Stockerl stehen. Von daher ist diese Auszeichnung

gewissermaßen ein Etappensieg

auf dem Weg zu unserem weiteren großen

Ziel: der vierten Haube.

Was denken Sie, woran liegt es, dass aktuell die

Gastronomie händeringend nach Personal sucht,

und was wären Ihre Lösungsansätze?

Ich denke mir, das liegt daran, dass jeder Manager

werden will. Wir müssen die Jobs in der Gastronomie

wieder besser verkaufen. Es muss wieder cool

sein, als Koch oder im Service zu arbeiten.

Wie würden Sie Ihren Küchenstil beschreiben?

Modern, klassisch, puristisch.

Was halten Sie vom Trend zu mehr Frische und

gesundem Kochen in gehobenen "Fast Food Restaurants“

generell und haben Sie Erfahrung damit?

Damit habe ich keine Erfahrung. Aber es gibt auch

gutes Fast Food. Wenn es mit Liebe zubereitet und

mit frischen Zutaten gemacht ist, habe ich damit

kein Problem.

Welche Veränderungen bringt diese Auszeichnung

mit sich?

Am ersten Wochenende nach der Verleihung

hatten wir bereits über 100 Tischreservierungen

für die Wintersaison, obwohl unser

Restaurant Stüva nun bis Ende November

geschlossen ist. Die Aufmerksamkeit wird

größer. Ich vermute, dass aber auch die

Erwartungshaltungen der Gäste steigen. Wir

wollen alles geben, um diese auch weiterhin

zu erfüllen.

Was fasziniert Sie an Ihrem Job?

Dass ich meine Kreativität mit meiner eigenen

Küchenlinie ausleben kann.

Ist es schwierig, in Österreich als Gastronom

erfolgreich zu sein?

Nein. Das ist wie in jeder Branche: Wenn man

mit Herzblut bei der Sache ist und das tut, was

man liebt, kann man überall erfolgreich sein.

Welche Eigenschaften müssen Ihre Mitarbeiter

haben?

Teamfähigkeit, Pünktlichkeit, Sauberkeit.

Und die Bereitschaft, unser Motto zu leben:

"Jeden Tag besser werden.“


GOURMET-PORTRAIT 29

info

Gourmet Boutique

Hotel YSCLA****

Familie Parth

Dorfstraße 73

A-6561 Ischgl

Tel.: +43 5444 5275

Mail: info@yscla.at

Gourmetrestaurant

Stüva

Welche Eigenschaften sind es, die Sie zu

einem Spitzenkoch machen?

− Ende November bis Anfang Mai

täglich ab 19:00 Uhr

(Montag Ruhetag)

− Gault Millau 2019:

Koch des Jahres

− Gault Millau 2018:

18 Punkte und 3 Hauben

− Guide A la Carte 2018:

96 Punkte und 5 Sterne

− Falstaff Restaurantguide 2018:

96 Punkte und 4 Gabeln

Meine Sturheit, mein Perfektionismus und

mein langer Atem.

Was ist Erfolg für Sie?

Erfolg ist, wenn man glücklich aus der

Arbeit geht.

Welchen Tipp würden Sie jungen aufstrebenden

Köchen in Österreich geben?

Bilder © ProMedia (2), Gerhard Berger (1)

Durchhalten, weitermachen und manchmal

die Zähne zusammenbeißen. Lehrjahre

sind keine Herrenjahre.

Was ist Ihre persönliche Lieblingsspeise?

Das ist stimmungsabhängig. Die Bandbreite

reicht da bei mir von Butterbrot mit

Schnittlauch über einen schönen Fleischkäse

bis hin zu Hummer und Austern. Es

kommt darauf an, worauf ich gerade am

meisten Lust habe.


REGIONALER

genuss

Rezept von

Benjamin Parth

Koch des Jahres 2019

www.almliesl.cc


GRUSS AUS DER KÜCHE

31

Hummer mit Curry

und Pak Choi

(Zutaten für 4 Personen)

Currysauce

500 ml Fischsud

1/4 l Weißwein

40 ml Olivenöl

2 Zehen ungeschälter Knoblauch

30 g Karotte

30 g Schalotten

30 g Champignons

30 g Ananas

1 St. Zitronengras

15 g Curry

11 EL Estragon

1 TL zerstoßener Pfeffer

150 g Schlagobers

30 g Butter

Karotten, Schalotten, Champignons, Ananas,

Knoblauch und zerstoßenes Zitronengras in

einem Topf mit Olivenöl anrösten. Curry hinzufügen,

mit Weißwein ablöschen, mit Fischsud

auffüllen und 10 Minuten köcheln lassen.

Schlagobers hinzufügen, noch einmal leicht

köcheln lassen, Estragon auflegen, 10 Minuten

ziehen lassen, durch Spitzsieb passieren und

mit Butter aufmontieren. Anschließend mit Salz

und Pfeffer abschmecken.

Hummer

4 Hummer (vorgekocht)

15 g Butter

Salz, Pfeffer

1 Msp. chinesisches Gewürzpulver

Den Ofen auf 150 o C vorheizen, ein Blech mit

Butter bestreichen, den vorgekochten Hummer

mit Salz, Pfeffer und chinesischem Gewürz

würzen und auf dem gebutterten Blech 4 Minuten

in den Ofen schieben.

Anzeige Seite 30 | Bilder © Jörg Lehmann (1), iStock.com/ Mellok(1)

Pak Choi

4 Köpfe Pak Choi

1 Msp. Zitronensalz

(erhältlich im Feinkostladen)

1 EL Sojasprossen, fein geschnitten

1 EL Sesamöl

Glasierfond

5 g Ingwersirup

50 g Brühe

5 g Reisessig

15 g Sake

5 g Zitronensaft

4 Stiele vom Pak Choi in feine Streifen schneiden.

Die Pak-Choi-Blätter (geputzt) in etwas

Sesamöl anschwitzen und mit dem Glasierfond

nappieren. Die feinen Pak-Choi–Würfel mit

Zitronensalz würzen und gemeinsam mit den

Sojasprossen in heißem Sesamöl anschwitzen.

In einem heißen, tiefen Teller das Pak-Choi-

Gemüse in die Mitte geben, den Hummer

daraufsetzen und die Sauce hinzufügen.

Nach Geschmack garnieren, sofort servieren.


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GRUSS AUS DER KÜCHE

33

Rezept von

Benjamin Parth

Koch des Jahres 2019

Schottisches Moorhuhn –

Preiselbeerjus – Innereien-Toast

(Zutaten für 4 Personen)

Anzeige Seite 32 | Bilder © ProMedia (1), iStock.com/ellen-art (1)

4 küchenfertige Moorhühner mit

Innereien (Herz, Lunge, Leber, Hirn)

150 ml Wildjus

60 g wilde Bergpreiselbeeren

50 ml roter Portwein

6 cl schottischer Whisky

2 cl Chardonnay-Essig

1 Bauernbrot für den "Toast“

geklärte Butter

Erdnussöl

2 graue Schalotten,

in Scheiben geschnitten

2 angedrückte Zehen Knoblauch

2 St. Thymian

4 Wacholderbeeren

Salz, Pfeffer

Die Moorhühner in einer Kupferpfanne auf

allen Seiten mit Erdnussöl anbraten. Im vorgeheizten

Ofen (220 oC) 5 Minuten unter ständigem

Übergießen mit Thymian, Wacholderbeeren,

Knoblauch und Schalotten braten. Danach

10 Minuten warm ruhen lassen. Roten Portwein

auf die Hälfte einreduzieren, mit Wildjus

aufgießen, sirupartig mit Preiselbeeren

einkochen. Danach durch ein Sieb passieren

und den Preiselbeerjus mit Chardonnay-Essig,

schottischem Whisky sowie Salz und

Pfeffer fertigstellen. Die Innereien hacken, in

Erdnussöl scharf anbraten und mit 2 Löffeln

Preiselbeerjus abschmecken. Währenddessen

das Bauernbrot in geklärter Butter goldbraun

braten. Die Innereien auf dem "Toast“ platzieren,

Moorhuhn dekorativ anrichten, nach

Belieben kann es auch tranchiert werden.

Weitere Rezepte vom Koch des Jahres finden Sie

auf unserem Gourmetblog unter blog.eurogast.at.


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35

Rezept von

Norbert

Niederkofler

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Kalbszunge &

Rote Preiselbeeren

(Zutaten für 4 Personen)

Kalbszunge

1 Kalbszunge, ca. 500 g

30 g Salz

1 l Rotwein

1 Zwiebel

1 Karotte

1 Selleriestange

1 Lorbeerblatt

1 Salbei

Gewürznelken

Preiselbeeren-Gemüsesud

500 g Karotten

500 g Sellerie

500 g Pastinake

250 g Rote Beete

250 g Gelbe Beete

25 g Wild-Preiselbeeren

Wasser

Salz

Maizena-Maisstärke

Das Salz im Rotwein schmelzen, Gewürze und

Gemüse hinzufügen. Die Zunge für 24 Stunden

im Sud marinieren, das Gemüse abseihen und

aufbewahren. Die Zunge zusammen mit dem

Gemüse in einen Topf geben und mit Wasser

bedecken. Anschließend für 8-10 Stunden kochen,

bis sie weich ist. Abseihen und auskühlen

lassen, bevor man sie portioniert.

Das Gemüse für 30 Minuten im Ofen rösten.

Das Gemüse in einen Topf geben und mit

Wasser bedecken, reduzieren und abseihen.

Reduzieren, bis der Zuckergehalt auf 25 Grad

Brix ist, mit Maizena abbinden, anschließend

salzen und die Preiselbeeren dazugeben.

Fertigstellung: Die Zunge in klarifizierter

Butter anbraten und mit der Sauce glasieren.


36

ir brennen

ür die

ichtige

ischung.

© www.stefanjoham.com

Die Premiere der Puchheimer Barkeeperinnen-Challenge

2018 war ein voller Erfolg. Unter dem Motto „Mix it like a

woman“ stellten sich zahlreiche Könnerinnen ihres Fachs

dieser Herausforderung.

Im Wiener k47 kam es schließlich zum großen Show-down zwischen acht Finalistinnen.

Sie durften Ihre Fertigkeiten live vor einer Fachjury und ausgewählten

Gästen unter Beweis stellen. Nur fünf Minuten Vorbereitungszeit und weitere

sechs für die Zubereitung eines Short- oder Longdrinks, basierend auf einem

Puchheimer Edelbrand, heizten die Stimmung an. Unter den Argus-Augen der

Experten gaben die Damen alles und brannten im Anschluss auf das Ergebnis.

Ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen, wie man von Seiten der Jury erfuhr. Schlussendlich

setzte sich Melinda Pohl mit ihrer Kreation „Lost In The Woods“ vor

Katharina Schwaller und Berit Glaser durch. Bei so vielen kreativen „Schnapsideen“

bleibt nur eines zu sagen: Wir brennen auf eine zweite Runde.


GRUSS AUS DER KÜCHE

37

Tomate?

Keine Tomate, schmeckt aber so!

(Zutaten für 4 Personen)

Zwetschgencreme

250 g Zwetschgen

5 g feines Salz

30 ml Traubenkernöl

30 g gehackte Zwiebel

1 Knoblauchzehe

3 Basilikumblätter

Die Zwetschgen entkernen, mit dem

Salz gut vermischen und für 10 Tage

in ein Einweckglas geben. In einem

Topf die Zwiebel, die Schalotten und

das Traubenkernöl gut anschwitzen.

Die fermentierten Zwetschen (ohne

Flüssigkeit) und Basilikum dazugeben.

Danach auf niedriger Temperatur

köcheln lassen und mit der abgeseihten

Flüssigkeit regulieren. Sobald die

Zwetschgen vollständig gekocht sind,

durch einen Gemüsepürierer geben

und abkühlen lassen.

Basilikumöl

125 ml Traubenkernöl

80 g frischer Basilikum

Alle Zutaten in den Thermomix geben,

9 Minuten auf Maximum mixen,

durch ein Etamin abseihen und in ein

Biberon füllen.

Anzeige Seite 36 | Bilder © Daniel Töchterle (1), iStock.com/ Epine_art (1)

Roggenvollkornbrot

300 g Vollkornmehl

240 g Weizenmehl 00

60 g Roggenmehl

450 ml Wasser

108 g Roggen-Sauerteig

15 g feines Salz

5 g Polis

60 ml Wasser

Die Mehle mit 450 ml Wasser vermengen

und eine Stunde ruhen lassen.

Danach den Sauerteig, das Salz,

das Polis und das restliche Wasser

einarbeiten. Den Teig 6 Stunden lang

aufgehen lassen und nach jeder Stunde

nochmals bearbeiten. Anschließend

in 500-g-Portionen aufteilen, formen,

in Körbe geben und über Nacht ruhen

lassen. Am Morgen nochmals die Laibe

formen, kreuzweise einschneiden

und 20 Minuten bei 290 oC backen.

Anrichten:

Die Creme auf den Teller geben und

mit einigen Tropfen Basilikumöl verfeinern.

Das Ganze mit einem Stück

Roggenvollkornbrot servieren.

Rezept von

Norbert

Niederkofler


38

Deko-Highlight für Gastronomie und Hotellerie

Kitsch weicht

glamouröser

Eleganz

Silvester im Hotel zu feiern, liegt immer mehr im Trend. Das Eurogast

Journal hat sich daher bei erfolgreichen Dekobloggern umgehört und

exklusive Styling-Tipps für einen unvergesslichen Aufenthalt recherchiert.

"Weniger ist mehr" lautet die Devise der heurigen Saison, dennoch

dürfen Glamour und Glitzer nicht fehlen.

Ein Urlaub über Silvester ist immer

ein außergewöhnliches Ereignis für

die Gäste, und das sollen sie den

ganzen Abend lang spüren: Ein Dinner, das

dem Gaumen ewig in Erinnerung bleibt,

und eine Wohlfühlatmosphäre wie in

einem heimeligen Wohnzimmer sind dabei

Erfolgsgaranten. Wer sich einmal für einen

Silvesteraufenthalt im Hotel entschieden

hat, wird mit aller Wahrscheinlichkeit zum

Wiederholungstäter.

Trends und Glamour 2018/2019

Knallige Farben und zu verspielte

Elemente weichen heuer einer dezenten,

glamourösen Eleganz, es sollte auf keinen

Fall zu kitschig sein. "Mit den Farben

Weiß, Silber, Gold und Schwarz kann man

prinzipiell nichts falsch machen, sie sollten

nur wohldosiert eingesetzt werden“,

erklärt uns die Bloggerin Melanie Nedelko

vom Blog Wiener Wohnsinn.

Inspirationen holt sich Melanie aus aller

Welt. Zu ihrem Inbegriff einer perfekten

Silvesterparty-Deko gehört der Film

“Great Gatsby“. Darin liegt der Glamour

förmlich in der Luft und man spürt die


FANGFRISCH AUS DEM NETZ 39

info

Melanie Nedelko

Melanie liebt die Fotografie, als

Trendsetterin kennt sie viele schöne

Plätze auf der ganzen Welt. Dort holt

sie sich auch ihre Inspirationen für

Deko-Tipps, Interior und vieles mehr.

Sie selbst nennt sich eine dekoverrückte,

nie stillsitzende Person, ihre

Wohnung wird andauernd für den

richtigen Look auf den Kopf gestellt.

wienerwohnsinn.at

Bilder © iStock.com/Vasilyevalara (1), iStock.com/miakievy (1), Katja Heil (1), Melanie Nedelko (2), iStock/wujekjery (1)

mondäne Schönheit der 20er Jahre. "Wenn

ein Hotelier sich über eine Motto-Party

im Gatsby-Stil traut, dann hat er meinen

vollen Respekt beziehungsweise pack

ich meine Freunde ein und wir feiern die

ganze Nacht“, verrät Melanie Nedelko. Die

größte Party des Jahres steigt zu Silvester.

Ein glitzernder Abend voller funkelnder

Momente in Schwarz, Gold und Silber, eine

Nacht zum Aufbrezeln, Stunden voller

Freude mit den besten Freunden, das ist für

mich Silvester“, zeigt sich Katja Heil vom

Blog "Fräulein K sagt ja“ verträumt.

// Zu Silvester gehören für mich

Gold, Glitzer, Champagner

und Kaviar, denn einmal im

Jahr sollte man es so richtig

krachen lassen. //


KERZEN FÜR DIE

PROFESSIONELLE GASTRONOMIE

kein Rußen

kein Tropfen

optimale

Verpackungsgröße

„Tischlein deck dich“

Die Tischdekoration ist ein wesentliches

Gestaltungselement für alle Restaurants.

Mit einem Eyecatcher für die Tischmitte,

wo sich der Gast sofort inspiriert und angezogen

fühlt, kann man nichts falsch machen.

Eine schöne Idee ist es auch, wenn

jeder Gast eine Platzkarte zugewiesen

bekommt: "Der Inhalt der Tischkarte sollte

individuell gestaltet sein, jeweils mit einer

kleinen, persönlichen Note“, so Katja Heil

vom Blog "Fräulein K sagt Ja“, ebenfalls

eine Liebhaberin des "Gatsby-Stils“. Mit

solch Aufmerksamkeiten (auch wenn es

nur eine Kleinigkeit ist) wird eine Bindung

zum Gast erzeugt und man gewinnt diesen

als langfristigen Stammkunden. Oft wird

nur der Tisch oder das Besteck zum Dekorieren

beachtet, die Kreativität darf aber

auch an den Speisen "ausgelassen“ werden.

Vor allem das Dessert eignet sich perfekt

für eine besondere Silvester-Dekoration, bei

der man auch gleich Wünsche für das neue

Jahr integrieren kann.

info

gleichbleibende

Flammenhöhe

nicht verglühender

Docht

„Fräulein K sagt Ja“

Sie ist Co-Autorin des Buches „Unser

Tag“, ihr umfangreiches Wissen

rund um Fotografie, Styling und

digitale Existenzgründung vermittelt

Katja in Workshops und als Vortragsrednerin

– mehr dazu unter:

www.katjaheil.de oder

www.fraeulein-k-sagt-ja.de

Hofer-Kerzen Vertrieb Ges.m.b.H. — Unterer Markt 42 —

A-3335 Weyer — www.hofer-kerzen.at


FANGFRISCH AUS DEM NETZ

41

Mehr als 45.000 Skifans beim legendären

Nightrace

in Schladming

Anzeige Seite 40 | Bilder © iStock.com/Vasilyevalara (1), iStock/wujekjery (1), iStock.com/miakievy (1), Saja Seus (1), Herbert Raffalt (2)

Bereits zum 22. Mal findet am 29.

Jänner 2019 der legendäre Nachtslalom

in Schladming statt. Auch

dieses Mal werden wieder über 45.000

Besucher erwartet. Die Fans können einem

Spektakel, das seinesgleichen sucht,

entgegenblicken. Nicht nur der sportliche

Aspekt steht dabei im Vordergrund, auch

das Rahmenprogramm macht dieses Event

unvergesslich. "Wer das Nightrace noch

nicht erlebt hat, war noch nie auf einer

richtigen Party“, so ein euphorischer Fan.

Seit über 20 Jahren versetzt das Schladminger

Nightrace seine Fans und Promis

ins Staunen. Der WM-Park in Schladming

verwandelt sich am Renntag in einen

brodelnden Hexenkessel.

Es bietet sich eine einzigartige Atmosphäre,

wenn über 45.000 frenetische Zuschauer

aus voller Kehle ihre Skistars anfeuern,

Trompeten tröten oder trommeln. Erst da

wird der Nachtslalom zum Event der Superlative.

Der Sieger muss als Schnellster

die 582 Meter lange Piste überwinden. Die

Strecke hat eine Höhendifferenz von 210

Metern, ein Gefälle von bis zu 52 Prozent

und ist bis ins Ziel beleuchtet – atembe-

raubend für den Zuschauer. Auch den

Skistars stockt der Atem beim Zieleinlauf.

"Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn

dich so eine begeisterte Menschenmenge

erwartet, Sekunden, die du niemals

vergessen wirst“, zeigt sich unser Skistar

Marcel Hirscher beeindruckt.

Perfekte Organisation als Schlüssel

zum Erfolg

Beim Nachtslalom verwandelt sich

Schladming zu einer riesigen Party-Meile.

Die ganze Stadt ist voller feiernder Fans.

Über 40 "Standl" sorgen dafür, dass den

Fans nicht kalt wird. Dazu gibt es auch

noch drei Showbühnen (Hitradio Ö3,

Radio Steiermark, Krone-Hitradio) und

unzählige Liveacts und DJs, die den Besuchern

so richtig einheizen.

All das fordert aber ein Höchstmaß an

organisatorischer Leistung und Vorarbeit.

Sonderzüge der ÖBB, Shuttle-Busse

und eine Hotellerie und Gastronomie, die

perfekt auf Großereignisse eingestellt ist,

machen das Nightrace erst zu dem, was es

ist und somit für die Besucher zu einem

spannenden Top-Event.

info

Hashtags zum Event

#schladmingplanai

#nightraceschladming

#thenightrace

#marcelhirscher

#michaelmatt

#manuelfeller

#marcoschwarz


42

Besuchermagnet – Advent am Pyramidenkogel

Advent über

den Wolken

info

Hashtags zum Event

#pyramidenkogel

(FB mit 18.000 Likes und

Instagram 22.8 k Posts)

#pyramidenkogeladvent

#seentalstimmen

#youngroses

Am Fuße des 100 Meter hohen Pyramidenkogel, des Wahrzeichens der

Region Wörthersee, öffnet der Adventmarkt am 23. November seine

Pforten und erleuchtet auf ganz besondere Weise den Adventhimmel.

Eine märchenhafte Adventwelt erwartet

die Besucher auf 920 Metern

Seehöhe. Auf der Aussichtsplattform

des Pyramidenkogels, die man bequem

mit dem Panoramalift erreicht, eröffnet

sich ein einzigartiger Rundblick über die

winterliche Kärntner Seenlandschaft. Wer

sich vor den köstlichen Schmankerln und

duftenden Keksen noch sportlich betätigen

will – es gibt auch eine Treppe Richtung

Himmel. Gänsehautfeeling garantiert!

Advent für jedermann

Außergewöhnliche Handwerker versetzen

Jung und Alt in Staunen. Holzprodukte

und Körbe, Filzarbeiten und Glaskunst

sind nur eine kleine Auswahl an Geschenkideen,

die der Markt zu bieten hat. Auch

winterliche Geschmackserlebnisse dürfen

nicht fehlen: vom herrlich duftenden

Punsch über Maroni bis zu herzhaften

Bratwürsteln. Für die Kleinen gibt es

besondere und liebevoll gestaltete Überraschungen

wie ein Märchenhäuschen


FANGFRISCH AUS DEM NETZ

Anzeige Seite 43 | Bilder © iStock.com/Vasilyevalara (1), Wolfgang Handler (3)

mit Engeln, Märchenfiguren und Schneemännern,

Benn den Weihnachtsbären

sowie einen Weihnachtsstall, wo Esel und

Ziegen besichtigt und gestreichelt werden

können. Manchmal kommen sogar Lamas

auf Besuch.

Himmlische Töne a cappella

Blues, Soul, Jazz und Gospel werden neu

interpretiert und jeden Abend von heimischen

Chören und Gruppen dargeboten.

Die Musikgruppen mischen sich direkt

unter das "Adventvolk“. Mit von der Partie

sind Bands wie Sax4Christmas, Young

Roses, Die Neffen von Tante Eleonor,

Sound of Church, Seentalstimmen

Keutschach, Father & Suns. Der Pyramidenkogel

ist übrigens ganzjährig ein

Besuchermagnet: Im Juni 2018 hatte er

beeindruckende 1,6 Millionen Besucher.


44

Event

Silber für Michael Ploner

Bei den diesjährigen Euroskills durfte sich der Starkoch

Michael Ploner (Hotel Central, Nauders) besonders

freuen. Er holte bei den Berufseuropameisterschaften

die Silbermedaille. Eurogast Grissemann gratuliert sehr

herzlich zu dem großartigen Erfolg.

Skills Austria

Herbstmesse

"Mit Genuss und Qualität in die Wintersaison“ war das Motto

der Herbstmesse bei Eurogast Grissemann. Zahlreiche Gastronomiekunden

und Großverbraucher folgten ihm gerne. Im Mittelpunkt

standen die Themen "Wir sind Rind“ als neuer "Genuss

360“-Schwerpunkt sowie die regionale Wertschöpfung. Eurogast

Grissemann wünscht eine erfolgreiche Wintersaison!

Peter Hergel

Im Bild v.l.n.r.: GF Mag. Thomas Walser, Seniorchefin Maria Walser und Silvia Walser

Diamant aus Japan

Dieter Kühl

Das Kobe-Rind und dessen Lizenz für den Verkauf ist

heiß begehrt und die Herkunft umstritten. Eurogast

begab sich auf Spurensuche und wurde fündig. Die

echten Kobe-Rinder stammen aus der Region um Kobe,

einer japanischen Großstadt in Japan. Dieses Rindfleisch

ist das am stärksten marmorierte Fleisch aller

Rinderrassen und ein wahrer Genuss für anspruchsvolle

Gaumen. Grissemann und Sinnesberger sind stolz

darauf, echtes Kobe-Rindfleisch anbieten zu können.


Wohlverdiente Pension

Frau Zederbauer, jahrelang Küchenchefin des Sozialhilfeverbandes

(SHV) Micheldorf, hat sich in den wohlverdienten

Ruhestand verabschiedet. Rudolf Stadler übernimmt nun die

Küchenleitung. Eurogast Almauer bedankt sich recht herzlich

für die langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit. Herrn

Stadler gratulieren wir ganz herzlich und wünschen ihm einen

tollen Start für die neue Aufgabe!

Anzeige Seite 45 | Bilder © iStock.com/nattaponsukjit (1)

privat

privat

Exklusive Gaumenfreuden

in der Hairlounge

Vom 5.10. bis 7.10. verwandelte sich die Hairlounge-Café-

Bar von Peter Angerer, Eurogast Almauer Kunde seit 2017,

in Windischgarsten wieder in einen Gourmet-Tempel. Über

Kürbissuppe mit Melone, Sashimi vom Saibling, Filetsteak

und Cote de Boeuf durften sich die Gäste in diesem besonderen

Ambiente freuen. Die Veranstaltung gilt als sehr

exklusiv, da sie nur alle vier Jahre stattfindet. Die gemütliche

Lounge bietet für 30 Gäste Platz, die sich bei Kaffee

und Bier auch die Haare schneiden lassen können.


Crazy Day Kundenkirchtag

Der traditionelle Kundenkirchtag von Kärntner Legro

war ein richtiger Schlager. Geschäftsführer Erfried

Feichter sowie Markt- und Verkaufsleiter Helmut Ogris

durften zahlreiche Gäste begrüßen. Die Besucher freuten

sich über Gewinnspiele (wo keiner leer ausging) und

herrliche Spezialitäten, gezaubert von Helmut Poier, dem

Chef der Fleischabteilung. Wir freuen uns schon auf den

nächsten CRAZY DAY der Kärntner Legro.

wajand

Im Bild v.l.n.r.: Marktleiter Helmut Ogris, Christian Schaschl, GF Erfried Feichter,

Christoph Schaschl (GH Karawankenblick am Pyramidenkogel)

Betriebsausflug mit Zwischenstopp

Der Betriebsausflug ging für das Kärntner Legro Team diesmal

in die Obir-Tropfsteinhöhle in Bad Eisenkappel. Vor der

Erkundungstour gab es eine Stärkung in der Bäckerei Reinwald,

einer langjährigen treuen Kärntner Legro-Kundschaft.

Anschließend speiste das Team im Gasthaus Zenkl. Es folgte

ein gemütlicher Ausklang bei Musik und bester Stimmung.

Toni Kaiser

Original Wiener

Apfelstrudel

www.frisch-frost.at

privat


EVENTCOCKTAIL RUBRIK

47

Genussvolle Herbstmesse

Vier genussvolle Tage erwarteten die Besucher bei der 81.

Hausmesse von Eurogast Sinnesberger. Als Attraktion gab es

heuer das "Genussherz“ als willkommenen Pausenstopp für

fleißige Einkäufer. Hier wurden die Gäste vom Sinnesberger

Küchen-und Serviceteam herzlich betreut.

Sinnesberger

Sinnesberger

Neuer OMV-Look

Seit Mitte September erscheint die Großtankstelle in Kirchdorf

im neuen OMV-Look. Eurotank Sinnesberger pflegt

mit OMV eine jahrelange erfolgreiche Partnerschaft – unter

anderem mit der Verwendung des Qualitätsheizöls "Vitatherm“.

Im Bild v.l.n.r.: Mag (FH) Franz Sinnesberger,

Wolfgang Trebo (OMV), Geschäftsführer Harald Kaufmann

(Leitung Eurotank Sinnesberger) sowie Franz Sinnesberger

zeigen sich begeistert über das neue OMV-Branding.

Kiennast

Genuss pur auf der Gault&Millau 2018

Von 8. bis 9. September fand zum dritten Mail die Gault&Millau

Messe im Kursalon Hübner in Wien statt. Zu Gast waren 100 nationale

und internationale Haubenköche, 50 Winzer und Vertreter

der Wedelhütte. Aufkochen durfte Sous Chef Toni Übeleis in

der Showküche direkt nach Heinz Reitbauer. Kreiert wurde das

Gericht, ein Traum aus einer "Nudelteigpraline gefüllt mit Ragout

vom Tiroler Almochsen mit einer schmackhaften Zitronen-Thymian-Sauce“,

vom Küchenchef der Wedelhütte Christian Siegele.

Toni Übeleis verzauberte zahlreiche Genießer mit seiner hervorragenden

Zillertaler Kochkunst.

Anzeige Seite 46 | Bilder © iStock.com/nattaponsukjit (1)

Im Bild v.l.n.r.: Petra Ruthner (Kiennast), F&B-Manager Martin Scherhag

(Stift Göttweig) und Sascha Zanger (Kiennast)

Göttlicher Genuss im Stift

Das Stift Göttweig lud am 30.08.2018 zum traditionellen Sommerfest,

um die Finalisierung der Dachsanierung zu feiern.

Lieferanten (Eurogast Kiennast), Vertreter aus Politik, Verwaltung,

Schulwesen und Wirtschaft folgten der Einladung trotz

wechselhaftem Wetter. Neben einer Spezialführung im Stift

gab es auch ein wunderbares Konzert. Zum Abschluss wurde

im Brunnensaal unter Mithilfe der Mönche und der Stiftsküche

samt Serviceteam ein Buffet mit Köstlichkeiten kredenzt.

Manfred Kleiner


GESCHMACK

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49

Interex

Interex

Auf einen Prosecco nach Italien

Eurogast Interex verreiste mit Kunden nach Norditalien. Prosecco-Liebhaber kamen voll und ganz auf ihre Kosten,

denn die Genussreise ging zur Villa Sandi, bekannt als hochprämiertes Weingut. Besucht wurden die Stadt Asolo,

die Grappa Destillerie Poli und San Daniele. Bild rechts oben: Im Zuge der Italienreise wurde die Gruppe auch von

Giancarlo Moretti Polegato (links), Eigentümer des Unternehmens Villa Sandi, willkommen geheißen. Anita Wehofer

(Mitte) und Herbert Jagerhofer (rechts) freuten sich über das Zusammentreffen. Mit wunderschönem Wetter

im Gepäck genossen alle Teilnehmer drei Tage lang eine wohlverdiente Gastro-Auszeit.

Neue Marktleiterin

Seit 1.9.2018 ergänzt Marion Grasneg als Marktleiterin des

3.000 m 2 großen Abholmarktes das Team von Eurogast

Speckbacher. Nach vielen Jahren der Tätigkeit in sozialen

Berufen hat sie nun den Sprung in den Lebensmittelhandel

gewagt. Marion Grasneg freut sich, den Eurogast

Kunden mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können.

Anzeige Seite 48 | Bilder © iStock.com/nattaponsukjit (1)

Sebastian Geisler

Ein Meer voller Blumen

Bereits zum 21. Mal fand Ende August der traditionelle Ebbser

Blumenkorso statt. Über 45 liebevoll geschmückte Festwägen

zogen durch die Gemeinde. Die ersten Plätze in den Kategorien

"Ortsteile“ und "Beste Idee“ gingen an den Sattlerhof. Eurogast

Riedhart gratuliert sehr herzlich.

Speckbacher


GOODFOODMOOD

GOOD TIMES

Wo gegessen und getrunken wird, da kommen Menschen zusammen, es entstehen Momente,

die in Erinnerung bleiben. Eine ideenreiche Dekoration unterstreicht diesen Moment,

macht ihn zum Erlebnis für alle Sinne.

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51

privat

U8-Turnier in Irschen

Die Mädels und Jungs der

Oberdrautaler U8 hatten nach

dem anstrengenden Turnier riesigen

Hunger. Eurogast Zuegg

sponserte die gesamte Jause.

Die Kinder hatten sichtlich jede

Menge Spaß und genossen die

herzhafte Stärkung.

Regio und bio

Im September eröffnete unser neuer Kunde

das Restaurant Sanino im Erlebnisbad

Schladming. Christian Steinberger (Außendienst

Eurogast Landmarkt) zeigt sich

begeistert von der frechen, bodenständigen

und regionalen Küche. Das Angebot reicht

von Schnitzel, vegetarischen und veganen

Gerichten bis zum beliebten "Haus-Langos“.

Empfehlenswert sind auch der Bio-Kaffee,

Bio-Tee und die begehrten Bio-Limonaden.

Osttirol heute

Kulinarkick

Der 2-Hauben-Koch Werner Wibmer (Restaurant Inside)

lud die Fußball-Nationalmannschaft der Gastronomie (die

30 besten Köche Österreichs) zu einem "Charity-Kick“ nach

Osttirol. Das Stadion wurde mit einer Genussmeile ausgestattet.

Die Gegner, das Gastroteam Osttirol, konnten das

Spiel mit 4:3 knapp für sich entscheiden. Als Belohnung gab

es abends ein feines 6-gängiges Menü im Restaurant Inside.

Der Reinerlös kam dem Verein "Lienzer Brücke“ zugute.

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Sanino Team

Erfrischende Herbstmesse 2018

Die heurige Herbstmesse fand am Speckbacher Messegelände vom

09. bis 11. Oktober statt. Diese stand ganz im Zeichen der Frische:

Angeboten wurden edles, zartes Rindfleisch, innovative Obst- und

Gemüse-Convenience-Sorten sowie fangfrischer Fisch. Alle 300

Gastronomen zeigten sich von der 31. Gastro-Herbstmesse begeistert.

Im Bild v.l.n.r.: Andrea Luttinger-Burger, Günther Remling (beide Eurogast

Speckbacher) mit Benjamin Wörgetter (Niederwieser Convenience)

Speckbacher


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