Hotspot Favoriten 2018-12-07

mediaprintjournale

HOTSPOTDezember2018

Das Stadtjournal für

FAVORITEN

Auch auf

Foto: Christian A. Pichler

verfügbar

NEUEU-BAHN FÜR FAVORITEN

Baustellen-VisiteamMatzleinsdorfer Platz


Foto: Christian Husar

INHALT

INHALT

ZENTRUM

AN DER KUHTRIFT

OBERLAAER STRASSE

KURBADSTRASSE

THERME WIEN

LAAER - BERG - STRASSE

3 MIN.

KURPARK OBERLAA

KURKONDITOREI OBERLAA

FRIEDHOFSTRASSE

FONTANASTRASSE

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LiebeLeserinnen

und Leser

Der Bildungsbezirk Favoriten

wächst. Wir investieren 25 Millionen

EuroinSanierung und

Ausbau der Schulen Quellenstraße

und Laimäckergasse

über diekommenden Jahre.

Vielversprechend ist auch der

25-klassigeSchulneubau VS

und NMSGrundäckergasse –

er verbindet architektonische

Maßstäbe mit modernster

Pädagogik.Auchauf den ehemaligenCoca

Cola-Gründen

in Biotope City wirdeine

Schule gebaut. Dort entstehen

aktuell 900 Wohnungen –die

16-klassigeNMS soll bis2020

fertiggestelltsein und schafft

somit mehr Lebensqualität

durch kürzere Schulwege.

Auch Leuchtturm-Projekte

wieder FHCampus Favoriten

gehören zu unserer Bildungsstrategie.

Diegrößte Fachhochschule

Österreichs mit

bester Anbindung an dieU1

zählt 6500 Studierende. Für

sie wirdder Standort zur International

Science City ausgebaut.

Aktuell wurden die Lehrsaal-Pavillons

erweitert, und

dieBaukanzlei der Wiener

Linien im Volkspark Laaerberg

saniert und bezogen.

Mit 700 Lehrlingen und

50 Ausbildnern istdie neu

eröffneteLehrwerkstätte am

Hebbelplatz die größteÖsterreichs.

Die ÖBB hat dort

20 Millionen Euro investiert.

Auf 14.000 m 2 erlernen

Jugendliche dort einen Beruf.

Wie man munkelt, könnte

auch die Central European

University von George Soros

nach Favoriten kommen. In

dengrößtenBildungsbezirk

Wiens!

Marcus Franz

Bezirksvorsteher Favoriten

Foto: Christian Pichler

WiensU-Bahn-

Netz wächst

Bereits begonnen haben die

Arbeiten für dienächste Ausbaustufedes

Wiener U-Bahn-

Netzes. Neben der neuen Linie

U5 wird dabeiauch dieU2bis

zum Wienerberg verlängert.

Für dieWiener Linien istder

U-Bahn-BauinjedemFalleine

Herausforderung. Die Arbeiten

finden in dicht besiedelten Gebieten

statt. Wir haben dieBaustelle

am Matzleinsdorfer Platz

besuchtund miteinigenVerantwortlichen

über dieses

Monsterprojekt gesprochen.

Seite 14

Zu Besuch in

der Kantine

Im Jahr 2012 wurde „magdas“

alsSocial-Business-Tochter

der Caritas gegründet. Vom

ehemals Langzeitarbeitslosen

biszum Häfn-Freigänger:Die

Kantineinder Brotfabrikwird

von „angelerntem“ Personal

geschupft.Und das so gut,

dassman finanziellauf eigenen

Beinensteht. Mittlerweilewurdenindem

Vorzeigebetrieb

zahlreiche abwechslungsreiche

Berufe geschaffen. Wir

konnten uns davon vor Ort

selbst überzeugen.

Foto: Christian A. Pichler

Foto: Michael Fraller

Im Advent wird

wieder gefeiert

Vonwegen stillste Zeit des Jahres.

In Favoriten ist rund um die

Weihnachtszeit und Neujahr einiges

los.Vom Gospelkonzert

über Perchtenlauf bishin zu

Chorauftrittenist dieBandbreitebesonders

groß und garantiertfür

jedenetwas dabei.

Zudemdarf mannatürlich auch

nicht auf dieChristkindlmärkte

vergessen. DieStandbetreiber

haben sich auch heuer wieder

etwas für dieBesucher einfallen

lassen und verwöhnen mit

leckeren Schmankerln.

Seite 20

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28

IMPRESSUM

Guten Appetit

Kochinspirationen

für Sie

Projekte 2019

Das steht 2019

auf derAgenda

Grüne Häuser

Fassadenpflanzen

zu verlosen

„Shades Tours“

Ein Leben auf

der Straße

Helfende Hände

Ein Roboter als

Hotelpage

Taufpaten

So bekommen

StraßenNamen

Tierrettung

Unsere Leser

zeigten Herz

MEDIENINHABER: Mediaprint

Zeitungs- und Zeitschriftenverlag

GmbH &CoKG

GESAMTLEITUNG:

Mag. Thomas Kreuzer

thomas.kreuzer@mediaprint.at

PROJEKTLEITUNG:

Gerhard Lahofer

gerhard.lahofer@mediaprint.at

REDAKTION:

Mag. Philipp Wagner, Mag. Kathi

Pirker, Mag. Melanie Leitner,

Philipp Stewart

LAYOUT: Simon Schmidt

HERSTELLER:

NP Druck Gesellschaft m.b.H.,

3100 St. Pölten

VERLAGSORT: Wien

HERSTELLUNGSORT: St.Pölten

HotspotFavoriten 3


Bereits begonnen

haben die Arbeiten

für die nächste

Ausbaustufe des

Wiener U-Bahn-

Netzes. Neben

der neuen Linie

U5 wird dabei

auch die U2 bis

zum Wienerberg

verlängert. Eine

Visite auf der Baustelle

am Matzleinsdorfer

Platz.

U-Bahn-Netz wächst weiter

Auf Hochtouren laufen

dieArbeiten aufdem

Areal beider Schnellbahnstation

Matzleinsdorfer

Platz.InDeckelbauweise wird

hier diekünftige U-Bahn-Station

gebaut. Momentan entsteht

dafür gerade eine Betonschalemit

50 MeternTiefe.

Einespezielle Maschinebaggert

diedafür notwendigen

Foto: wiener linien

von Philipp Wagner

Neue Stationen: Diegeplanten

Ausbauschritte beiden Linien

U2und U5 im Überblick.

Station Matzleinsdorfer Platz.

Diese Arbeiten sollen in den

kommenden zwei Jahren

durchgeführtwerden.

Ein Nestfür denMaulwurf

Paralleldazu wirdder nächste

wichtigeSchritt für dieAusbauarbeiten

vorbereitet. Von der

künftigen Station Matzleinsdorfer

Platz nimmt dann der Maulwurfseine

Arbeitauf. Mit dieser

Tunnelbohrmaschine wird

schließlich biszum Augustinplatz

im 7. Bezirkgegraben.

„Diese Maschine dringt nicht

nur insErdreich vor,sondern

transportiert auch das anfallendeMaterial

ab undkleidet die

entstehendeRöhregleichzeitig

auch mitStahlbeton aus“, schildertKronberger.

Der Aushub

wird dannübereinen Schacht

am Beginn derTriesterStraße

nach oben gebracht.Laut Berechnungen

derWiener Linien

erspartman sich dadurch

20.000 Lkw-Fahrten imbebauten

Gebiet. Bevor der Maulwurf

aber mitseinen Grabungen

starten kann, finden bei den

neuen Stationen Reinprechtsdorfer

Straße, Pilgramgasse,

Neubaugasseund entlang der

Trasse entsprechendeVorarbeiten

statt. So istesmitunter

notwendig,die Leitungen für

Gas, Strom, Wasser oder Kanal

zu verlegen. Bei einigenHäusern

an der Trasse werden

auch dieFundamente verstärkt,

um gegen eventuelleErschütterungen

gewappnet zu sein.

DieStationen selbst müssen

bereits im Rohbaufertigsein,

wennder Maulwurfkommt.

Lückenschluss im Netz

Für dieWiener Linien ist der

Schlitzwände in den Boden.

DerentstehendeGrabenwird

mit einer stützenden Flüssigkeit

gefüllt, die dafürsorgt, dass die

Öffnung stabilbleibt.Danach

wird ein Bewährungskorb aus

Stahl eingebrachtund die Flüssigkeit

schrittweise abgepumpt

und durch Beton ersetzt.

Auf diese Weise entsteht eine

Schale, in derkünftig gearbeitet

werden kann. Am Ende

kommtdarauf noch einDeckel

mitzwei Öffnungen. Vondort

aus graben sich dieMaschinen

dannindie Tiefe.

„DerVorteil beidieser Bauweise

ist, dass siesehr wenig

Platz braucht“, schildert Wiener

Linien-Bauingenieur Martin

Kronberger. Auf dem Deckel

kann dann auch Materialgelagert

werden.Große, offene

Baustellen, wieseinerzeit in

den 1970er-Jahren beim Bau

des U-Bahn-Knotenpunkts am

Karlsplatz, wärenheute kaum

mehrmöglich.

Sobaldder Deckel fertigist.

Wird dann bisineineTiefevon

30 Meter runter gegraben. In

Neuer ÖsterreichischerTunnelbauweiseentsteht

danach die

U-Bahn-Bau in jedemFalleine

Herausforderung. Die bislang

letzten Ausbauschritte bei der

U1 und U2 erfolgten meist in

eher dünn besiedelten Gebieten

am Stadtrand.Dieses Mal

wirdgroßteils im dichtverbauten

Gebiet inder Innenstadt

gearbeitet.Gleichzeitigkommt

Fortsetzung aufSeite 7

Auf demMatzleinsdorfer

Platzwirdmomentan eine

Betonschalefür die Untergrundarbeitenerrichtet.

Fotos: Christian A. Pichler

Wiener Linien-Pressesprecherin Johanna Griesmayr und Bautechniker

MartinKronbergermit dem Planfür die neueStation.

4 Hotspot Favoriten


Bestehende Leitungen für

Kanal, Wasser,Strom und

Gas müssen verlegtwerden.

Flüssiger Beton fürdie Schalewirdindie Tiefe gepumpt

Arbeiten am Beginn der Reinprechtsdorfer Straße

40 Jahre U-Bahn in Favoriten

Der 10. Bezirk ist eng mit

derGeschichte desWiener

U-Bahn-Baus verbunden. Am

25. Februar 1978 wurde das

erste Teilstück der U1 zwischen

Reumannplatz und

Karlsplatz in Anwesenheitder

Spitzender Republikeröffnet.

Für dasGrätzelrund um die

Favoritenstraße bedeutete

diese neue Anbindung an die

Innenstadteinengewaltigen

Schub. „Erst mit der U1 hates

für den Tichy Sinn gemacht,

Werbung in ganz Wien zu

schalten. Auch dieFußgängerzoneinder

Favoritenstraße

–zusammen mitder

Kärntner Straße dieerste in

Wien–wareine Folgedes

U-Bahn-Baus“, erklärt Bezirkschef

Marcus Franz.

Durchdie weiterenAusbaustufen

wurde es für dieFavoritner

selbstverständlich,

raschund staufrei auf die

Donauinsel zu fahren oder am

Schwedenplatz aufein Getränk

ins Bermuda-Dreieck zu gehen.

Im vergangenen Septembererfolgte

dann dienächste Verlängerung

der U1 vom Reumannplatz

nach Oberlaa: DerFH-

Campus,die Generali-Arena

der WienerAustria, dasLaaerberg-Bad,

derVolkspark, die

Per-Albin-Hansson-Siedlung

oder derKurparkund dieTherme

Oberlaasindjetzt wesentlichschneller

öffentlich erreichbar.Gleichzeitigkommt

es zu

einer Neugestaltung von Favoritenstraßeund

Reumannplatz.

Mitder Verlängerung der U2 in

zweiEtappenwerden mitden

neuen Stationen Matzleinsdorfer

Platz, Gußriegelstraßeund

WienerbergweitereFavoritner

Grätzel an das Netz der

U-Bahn angeschlossen.

Foto: Wiener Linien

Die erste Fahrt mit der U1 vom Reumannplatz am 25.Februar 1978

es zu einer spürbaren Verbesserung

imGesamtnetz. „Neue

Verbindungen und neue Umsteigestationen

imZentrum

bringen kürzereWege und entlasten

andereWege“, erklärt

Wiener Linien-PressesprecherinJohanna

Griesmayr. Mitder

U5bekommt die Stadt auch

erstmalseinevollautomatische

Linie. Im vorläufigenEndausbau

fährtsie zwischen dem

Elterleinplatz in Hernalsund

demKarlsplatz.

Die U2 erhält im ersten Ausbauschritteine

neue Südachse

vom Rathaus biszum Matzleinsdorfer

Platz.Danach erfolgtdie

Verlängerung mitden

neuenStationen Gußriegelstraße

und Wienerberg. Das

Triesterviertel und das Grätzel

West-Triest werden damitan

dasWiener U-Bahn–Netzangeschlossen.

Für beide Gebiete

ergebensich damit neue

Perspektiven. „Das wird baulich

eine große Herausforderung:

Die Wienerinnen und

Wiener werden aber danach

deutlichbesser vorankommen“,

meint Griesmayr.

Mehrüberdie nächsteAusbaustufe

des Wiener U-Bahn-

Netzes verrät auch dasInfocenter

bei der Station Volkstheater.

Für Anrainer stehen

Mitarbeiter der Ombudsstelle

jeden zweiten Montag im

Monat von 17 bis18.30 Uhr bereit.

MehrInfos gibt es auf

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Stahlkästen fürden flüssigen Beton werden vorbereitet

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Fotos: Christian A. Pichler

6 Hotspot Favoriten

HotspotFavoriten 7


Leistbar und flexibel:

Junges Wohnen inFavoriten

Über 60 Prozent der Wiener leben im städtischen Wohnbau. Auch in Zukunft ist für

bezahlbaren Wohnraum gesorgt –wie hier in Favoriten.

Die hohe Zahl an

Wienerinnen und

Wienern dieimöffentlichen

Wohnbau leben, ist ein

Spitzenwertunteralleneuropäischen

Metropolen. Wien

wächst, derWohnbau wächst

mit. „Wiens Wohnbau ermöglicht

vielenMenschen seitJahrzehnten

bezahlbares Wohnen

und sichertdamitdie soziale

Durchmischung und den

sozialen Zusammenhalt in

Wien“, so dieFrauen-und

Wohnbaustadträtin Kathrin

Gaál. Während andereStädte

inden letzten Jahren ihren

Wohnungsbestand privatisiert

haben, ist Wien seinem Erfolgsmodelltreu

geblieben.

Fotos: MISS3 &AG3/Dr.Jochen Hoog

Schöne Aussichten für

ein neues Stadtquartier

In unmittelbarer Nähe zum

neuen Hauptbahnhof erhält

Wien einneues Stadtviertel mit

insgesamt rund 5000 Wohnungen,

einem Schulcampus,

Parkanlagen, Kinderbetreuungseinrichtungen

sowieBürobautenund

Geschäftszonen.

Das Wohnprojekt ermöglicht

bezahlbares Wohnen im neuen

Stadtquartier. Ziel istes, möglichst

flexible Wohnungenfür

Familien mitKindern und Jugendlichen

zu ermöglichen.

Ganz nach dem Motto

„Park trifft Stadt: Leben am

Helmut-ZilkPark“ wird ein

klassischer Wohnhof neu interpretiert,

in dem dieFreiflächen

maximiert undzum Parkhin geöffnet

werden –ein Wohn-Hof

mit Aussicht. KathrinGaál freut

sich über dasNeubauprojekt:

„Städtischer Wohnbau orientiertsich

an denBedürfnissen

der Bewohnerinnen und Bewohner.

Hier imSonnwendviertel

entsteht einfamiliäres

Wohnumfeldfür unterschiedlicheGenerationen

und Menschen

in verschiedenen Lebensphasen.“


WOHNBEISPIEL

Frauen-und Wohnbaustadträtin

Kathrin Gaál.

10., Sonnwendviertel_III_BPL_C22B

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67 geförderte Mietwohnungen,

davon 23 SMART-Wohnungen mitSuperförderung

Bauträger: EBG

Planung: ASAP-ZTGes.m.b.H.

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Foto: David Bohmann

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Ein Menü für den Advent

Drei Gourmet-Tempel in Favoriten präsentieren ihre

kulinarischen Empfehlungen für ein weihnachtliches

Essen mit der ganzen Familie oder mit Freunden.

Waldviertler Teichkarpfenfilet gebacken,

mit Erdäpfel-Selleriesalat undeinem Wintereis-Cup

Karpfen

Handgeschröpftes Waldviertler

Karpfenfilet

Salz

Zitronensaft

Mehl

Eier

Bröseln

Butterschmalz

Weihnachtscocktail

Barkeeper und ChefFranz

Trieblnigmixt einen adventlichen

Zauber.

Zubereitung:

Dashandgeschröpfte Waldviertler

Karpfenfiletsalzen und

mitZitronebeträufeln. Anschließend

in Mehl, Eier und Bröseln

panieren und imButterschmalz

langsam goldgelbbacken.

Dazu einen Erdäpfel-Zeller-

Salat servieren.

Zutaten:

HAVANA Club 3Jahre alt

HAVANAClub 7Jahre alt

Orangenlikör

Frischer Zitronensaft

Läuterzucker

Ananassaft

Orangensaft

Zubereitung:

Shaker biszur Hälfte mitEiswürfeln

befüllen.Die Zutaten je

nach Geschmack und Alkoholstärke

hineingeben und kräftig

schütteln. Getränk in einCocktailglas

geben und eine Zimtstangedazu

geben.

Fotos: Christian Pichler

Fotos: Christian Pichler

Beim Oberlaaer Dorf-

Wirt in der Liesing-

bachstraße 75 bekommt

maneinen

Karpfen serviertund

dazueinen winterlichen

Eisbecher.

Wintereis-Cup

Mabel’s No90 in der

Laxenburger Straße 90 serviert

einen Weihnachtscocktail.

Zutaten:

1Kugel Maronieis

1Kugel Hafer-Mandeleis

1Kugel Heidelbeereis

Schlagobers

Preiselbeeren

Rotwein

Orangensaft

Walnüsse

Preiselbeeren mitRotweinund etwas frisch

gepresstem Orangensaft pürieren und

durch ein feines Sieb passieren. Eiskugelnin

einem Becher schön drapieren, mitSchlag,

Rotweinpreiselbeeren und Walnüssen verfeinern.

Vanillekipferl

Fotos: Christian Pichler

Zutaten:

600 gButter

500 gWeizenmehl

170 gKristallzucker

150 gMandeln gerieben

150 gHaselnüsse gerieben

40 gEier

2Pkg.Vanillezucker

Zubereitung:

Butter etwas weich machen

(leicht anwärmen)und mit

dem Zucker cremigschlagen,

Eier und Vanillebeigeben

und noch circa1–2 Minuten

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Zuckerbäcker-Meister OliverGroissböck bäckt seine Kipferl in der Konditorei in der Neilreichgasse 96–98.

weiter schlagen.

Weizenmehl sieben, mitNüssen

vermengen und in diegeschlagene

Butter einrühren.

Auf Backpapierkleine, circa

3–4 Zentimeter große Kipferl

dressieren, bei180°Cin das

Backrohr einschieben und auf

170° Cfallend (circa 12–15

Minuten bei Umluft) backen.

DiewarmenKipferl mit einer

Staubzucker-Vanille-Zuckermischung

(5 EL Staubzucker,

eine Packung Vanillezucker)

ansieben.

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10 Hotspot Favoriten

HotspotFavoriten 11


DerReumannplatz soll nachhaltig

attraktiverwerden und

den 10. Bezirkprägen.

Foto: privat

Favoritens

Projekte für

die Zukunft

möglichkeiten und mehr

Bäume bieten alsjetzt schon

vorhanden sind.Essollauch

eine Verkehrsberuhigung ab

der Rotenhofgasse geben.

Das allessind Ergebnisse aus

denBürgerbeteiligungsverfahren,

die –zusammen mitden

Ergebnisseneiner Sozialraumstudie–in

dasaktuelleGestaltungskonzeptgeflossen

sind.

Für einmögliches Gastronomie-Projekt

liegt kein konkreter

Plan und noch keine gesicherte

Finanzierung vor.Die

Ideedazu ist entstanden, weil

man Lüftungsrohreder U-Bahn

aus technischen Gründen nicht

abtragen konnte. Angedacht

wäreein kleinesGastronomie-

Angebot, das den Eissalon

Tichy –der imWinter zusperrt–

alsganzjährigen Anziehungspunkt

ergänzt.

Foto: privat

Die Keplergasse wurde

bereitsnach Anrainerwünschen

umgebaut.

Foto: Fotolia

Reumannplatz, Keplergasse, U-Bahn-Ausbau oder Favoritenstraße

–im10. Bezirk bleibt scheinbar kein Stein auf dem

anderen. Wir haben uns die großen Projekte mal angesehen.

Zueinem neuenBoulevardwird

die Favoritenstraße.

Derzeit laufen die

Arbeiten auf Hochtouren. Mitte

Dezember sollen diese vom

Reumannplatz biszur Maria-

Rund um den neuen Hauptbahnhofist

ein ganzer, neuer

Stadtteil entstanden.

Rekker-Gasseabgeschlossen

sein. DieGehsteigemit über

fünf Metern bieten neue Nutzungsmöglichkeiten

–etwafür

Schanigärten. Auch an die

Autofahrer wurde gedacht: Für

Foto: Fotolia

sie gibt es auf jederFahrspur

eine Parkspur für Längsparker.

Einbeidseitiger Radweg –mit

je einer Fahrtrichtung–sorgt

für mehr Sicherheitfür alleVerkehrsteilnehmer.Außerdem

kommen attraktive Pflanzenstreifen

zum Einsatz. Auch die

Anbindung an dieU1wird damit

noch einmalumein Stück

attraktiver.

Umbau derKeplergasse

bereitsabgeschlossen

Auf Wunsch derBevölkerung

wurde dieKeplergasse im

Bereich Humboldtparkumgestaltet.

Sieerhält breitere Gehsteige

und wirddurchbauliche

Maßnahmen verkehrsberuhigt.

Am Humboldtplatz wurde vor

dem Denkmal an den 1938 zerstörten

Humboldttempelder

Gehsteig erweitert, umfür Gedenkveranstaltungenentsprechend

Platz zu schaffen. Durch

den Ausbau der Keplergasse

wirddie Achsezwischendem

Sonnwendviertelund der Favoritenstraße

gestärkt und für

Fußgänger attraktiver.

Reumannplatz Neu als

Aushängeschild des Bezirks

In vier konsumfreieBereiche

unterteiltsichder ReumannplatzNeu

nach dem aktuellen

Gestaltungskonzept: eine

Kinderzone mitSpielplatz beim

Amalienbad, einen Ruhebereich

mitSitz- undLiegemöglichkeiten,

eine Jugendzone

samt fixer Bühne sowie einen

öffentlichen Bereich mitKunstinstallationen.Der

ReumannplatzNeu

wird mehr freieSitz-

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Fotos: Christian Pichler (4)

BuntesProgramm in Favoriten

Von Adventmärkten mit weihnachtlichem Flair, Schmankerln

und Handwerkskunst, über Perchtenlauf und Nikolo-Besuch,

bis hin zu Theater und Konzerten: In Favoriten ist viel los!

Aus den Radiosdringt

allerorts „JingleBells“,

es duftet nach Lebkuchen

und Maroni,und dekotechnisch

darfesruhigein wenig

kitschigersein: DieWeihnachtszeit

hat uns wieder!In

und rund um dieFavoritenstraße

gibt es in derAdventzeit

besondere vorweihnachtliche

Angebote. Unter anderem findenein

Perchtenlauf,ein Nikolo-Besuch

und einrockiges

Christmas-Konzert derBand

Wiener Wahnsinn statt. Zahlreiche

weitereVeranstaltungen in

Favoriten verkürzen das Warten

aufs Christkind.Bereits am

14 Hotspot Favoriten

16. November öffnete das

WeihnachtsdorfamViktor-

Adler-Markt seine Pforten. 15

Weihnachts-Hütten bieten eine

große Auswahl an süßen und

salzigenSchmankerln,Kunst,

Handwerkund vielemmehr.

Der Markhat täglich von 9bis

20 Uhr geöffnet (am24. Dezember

bis17Uhr).InKombination

mitder Einkaufsstraße

Favoriten ist dasdie perfekte

Shopping-Infrastruktur, die garantiert

fürjeden daspassende

Geschenk bereithält.

Am Samstag,dem 1. Dezember

findetinder Favoritenstraße

einPerchtenlauf statt. Fünf

Fotos:

Gruppen mit80Perchten aus

Wien und Niederösterreich

werdenvon 17.30 bis 19 Uhr

für Stimmung sorgen. Startist

am Columbusplatz –das Ziel

liegt am Sonnwendplatzl, bei

der Favoritenstraße 51. Auch

der Nikolo wirddie Favoritenstraße

vom Columbusplatz zum

Sonnwendplatzl hinunter gehenund

kleine Geschenke an

Kinder verteilen. DieInitiative

zum Event, dasden weniger

frequentierten Teilder Favoritenstraße

vor den Vorhang bittet,

ging von Bezirksvorsteher

Marcus Franz aus: „Zum ersten

Malhaben Kinder und Erwachsene

in Favoriten die Chance,

diese ländliche, österreichische

Tradition hautnah mitzu

erleben.“ AlskrönenderAbschluss

findet ab 19 Uhr am

Sonnwendplatzl einrockiges

Christmas-Konzert der Band

„Wiener Wahnsinn“ statt. Die

Veranstaltung und das Konzert

sind –wie natürlichauch der

Weihnachtsmarkt –frei zugänglich.

Auch derEinkaufsstraßenverein„Wiens

Favoriten“ hat sich

einiges einfallen lassen:An

neun Tagen werden Weihnachtsmann

und Weihnachtsfrau

für Feiertags-Flairinder

Foto: zVg

Fußgängerzone sorgen. Termine

sind jeweilsvon Donnerstag

bisSamstagab14Uhr (6. bis

8. Dezember,13. bis15. Dezember

und 20. bis22. Dezember).Außerdemwerden

die

Auslagen der Geschäftsleute

einheitlich weihnachtlich gestaltet

sein. Undinzahlreichen

Geschäften gibt es ein süßes

Dankeschön für den Einkauf in

Formeiner Vollmilchschokoladekugel.

Veranstaltungen

fürKulturliebhaber

Doch nicht nurWeihnachts-

Fans kommen inFavoritenauf

ihreKosten.AuchTheater- und

Musikveranstaltungenfinden in

denkommenden Wochen und

Monaten statt. So bietet zum

Beispieldas Waldmüller-Zentrum

inder Hasengasse38ein

buntes Programm: Vom Advent

Fortsetzung auf Seite16

KONZERT MIT WEIHNACHTSDUFT

„Denwunderbaren Duft spürt

man, wenn traditionelleund

unbekanntere Weihnachtslieder

erklingen, und dabei

dieHektikder Vorbereitungen

vergessen lassen“, freut sich

Ingrid Merschl bereits auf den

16. Dezember.Dann möchte

sie gemeinsam mitElena

Foto: Mario Lang

Rozanova, Gisela Lackinger

und Roman Teodorowicz zu

einpaar geselligen, besinnlichen

und fröhlichen Stunden

insWaldmüllerzentrum (Hasengasse

38) laden.

Der Eintritt beträgt 8Euro,

Reservierung unter

0676/534 69 89.

Erhältlich in der facultas

Dombuchhandlung in Favoriten

Favoritenstraße 115, 1100 Wien

ADVENTKALENDER

Zum10. Malgeht der Musikalische

Adventkalender

über Wiener Bühnen und

„Nicht-Bühnen“: EinKonzert-

Reigen durch alleBezirke!

Beginnend mitdem 1. 12. im

1. Bezirk,spanntsichder

Bogen biszum 23. 12. in Liesing.Der

Favoritner Beitrag

findet am 10. 12. ab 19.30

UhrimGasthaus Praschl

(Quellenstraße39)statt. Karl

Schwamberger (Laokoongruppe)und

Kristian Musser

(Tanz Baby!) machen„Wiener

Lieder ohne Wienerlieder.“„Ernst

Jandlsitzt mit IngeborgBachmann,

Paul Celanund

Werner Schwab im

Tschocherl,amNebentisch

ist auch Platz für Lady Gaga,

Rihanna und Beyoncé“ –

heißt es. WeitereInfos auf

www.wienerlied-und.at

Der neue Roman von

Jeffrey Archer

HotspotFavoriten 15


GOSPEL-CHOR

EinstimmgewaltigerChor –viel

Hingabe undTemperament –

eine hochkarätigeBand –Kim

Cooper(ehemalsbei den

Rounder Girls) als Solistin mit

eigenen Songs: dasmacht

Stimmung auf Weihnachten!

Der Wiener Chor „Gospel project“

bringtden Adventabend

am 15. Dezember zum Leuchten.

Konzertab19Uhr inder

Expedithalle,Absbergg. 27.

Infos: www.gospelproject.at

Foto: Alexander Schwarz

mit demArbeitersängerbund

undder Wienerberger„Saitenmusi“

am 8. Dezember, über

das Favoritner Neujahrskonzert

mitder Damenkapelle „Wiener

Hofburg“am1.Jännerund

einen Wienerlieder-Abend mit

Christl Prager, Kurt Strohmer

und Herbert Schöndorferam

19. Jänner,bis hin zum Showabned

„Sing und Swing“ am

9. Februar.WeitereInfos auch

auf www.wien.gv.at

Foto: Alexi Pelekanos /Volkstheater

VOLKSTHEATER ON TOUR

An derGrenze blüht das Geschäft. Hier lebt ein

Schmugglermit seiner Frau.Ließedieser sich

fangen, wenn man seine Frau gefügigmachte?

Ein junger Grenzjäger meldet sich freiwillig.Eine

Frauzuverführen und auszuhorchen, sei doch

schließlich keineKunst… „Der Weibsteufel“: am

18. 12. imHaus der Begegnung Per-Albin-

Hansson-Siedlung OstPaho, Ada-Christen-

Gasse 2/1B.

Karten gibt’sauf www.volkstheater.at

HANSSONZENTRUM

Wintershopping imHanssonzentrum!

Das Hanssonzentrum bietet als Nahversorger seinen Besuchern auch an kalten

Wintertagen einen Mix aus Schuhen, Kosmetik, Mode, Lebensmittel, Schreibwaren

und vielem mehr was das Herz begehrt.

Aber nicht nur Shopping steht

am Programm,für eineangenehme

Pause zwischendurch

sorgen auch dieunterschiedlichen

Gastronomiebetriebe.

Um denEinkaufimZentrum so

bequem wie möglichzu

gestalten,stehen genügend

kostenlose Parkplätze direkt

beimEinkaufszentrumzur

Verfügung, oderöffentlich mit

der U1 (Alaudagasse) direkt

beimZentrumaussteigen.

Mitspielen beim Facebook

Adventkalender!

Fans der Hanssonzentrum

Facebookseite werden keine

Aktionen und Gewinnspiele

mehr verpassen. Unbedingt

auch beim Adventkalender

Weihnachtszeit

Gewinnspiel mitspielen! Täglich

gibt es großartige Preisezu

gewinnen!Teilnehmen unter

www.facebook.com/hansson

zentrum und Chance

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Mitspielen lohnt sich!

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Shoppingfreude!

DenLiebsteneine

Freude bereiten?

Oder das richtige

Weihnachtsgeschenk

schenken?

Einkleiner Tipp: Die

10 €Einkaufsgutscheine

für das

Hanssonzentrum!

Erwerben kann man

sie direkt im Zentrum bei Zoo

Gabriel.Einlösbar sinddie

Gutscheine inallenShops, die

mit einementsprechenden

Aufkleber versehen sind.Die

Gutscheine sind für jeden

Anlass eine großartigeund

praktische Geschenkidee!

Foto: BernhardNoll

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16 Hotspot Favoriten


NACH UMBAU

Intercoiffeur Strassl feiertmit „All inklusive Aktionen“

Favoritens hängende Gärten

Wiedereröffnung

am Reumannplatz

Pünktlich zur Winterzeit erstrahlt die

umgebaute Zentrale der Intercoiffeur

Strassl Gruppe in neuem Glanz.

Um das Kundenwohlbefinden

weiter zu optimieren,setzt Intercoiffeur

Strassl beimneuen Look

desSalons am Reumannplatz

mit dem richtigenGespür am

Puls der Zeit aufmodernste

architektonische Elemente, ein

anspruchsvolles Lichtkonzept

und angenehm fließende Farbkombinationen.Zur

Feier des

abgeschlossenen Umbaus

schenktIntercoiffeur Strassl jetzt

allen Kunden derZentrale am

Reumannplatz jeden Mittwoch

und Donnerstag ab 13 Uhr sogenannte

„Allinklusive Umbauaktionen“.Diesebeinhalten:

a) Beratung,Haarschnitt und

Frisurinkl. Pflege mitOberkopfsträhnen

(12–15 Stück), oder

b) Ansatz-Farbe, oderc)Tönung

inkl. Finishprodukte. Egal welche

dieser Friseurdienstleistungen in

Anspruchgenommen wird, der

Preis der „AllinklusiveUmbauaktionen“

beträgt nur 79,– Euro.

KONTAKT

Strassl Zentrale

Reumannplatz 15

1100 Wien

Terminvereinbarungen unter

+43 1604 25 31

www.strassl.at

Fotos: zVg

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Fotos: tatwort Jakob Hubmann

Im Rahmen eines Pilotprojekts gibt es 50 gratis Fassaden-Begrünungen

zu gewinnen. Sie sollen im Kampf gegen die Hitze

helfen. Die Bewerbungsphase startet im Frühjahr 2019.

Der vergangene Hitzesommer

könnte bald

zur Regel werden. In

einzelnen Jahren wirdesbis zu

100 Hitzetage über 30 Grad geben.Aucheine

Abkühlungin

der Nacht istindichtverbauten

Gebieten nicht mehr möglich,

da Freiflächen fehlen, diedurch

Verdunstung einen Kühleffekt

auslösen. Im vergangenen

Sommerwurde zumBeispiel

derRekord anaufeinanderfolgenden

Tropennächten gebrochen.

Vor allem ältere Personen

und Kinder leidendarunter

extrem. Hier helfen Häuser-Begrünungen.

Sie reduzieren die

gefühlte Temperatur um biszu

13 Grad.Neben der Kühlleistung

wird Verkehrslärm um bis

zu 10 dB reduziert. UndFeinstaub

kann auch gebunden

werden: 1,7 Kilopro m 2 .

Favoriten istauf

dem Gebiet Vorreiter

Im Rahmen des Pilotprojekts

der MA 22 gemeinsam mit

einem Forschungsteam,wurden

Grünfassaden-Moduleentwickelt.

Jedes Modul ist einPaket,

das alleAnforderungen

des Gebäudesund öffentlichen

Raumes erfüllt–also auch

Brandschutz etc. EinPflanzenmodul

mitTrog sorgt füretwa

acht Quadratmeter Begrünung

und wirdfür 2000 Euroerhältlich

sein.

GratisModule im Zielgebiet

Insgesamt 50Module für Grünfassaden

werden kostenlos an

GebäudeinInnerfavoriten vergeben!

Das Projektgebiet liegt

inInnerfavoritenzwischen

Gudrunstraße, Wielandgasse,

Laaer-Berg-Straße und der

Südosttangente.Die Bewerbungsphase

startet im Frühjahr

2019, im Sommer werden die

Modulean50ausgewählten

Gebäuden installiert. Gießen

muss manallerdings selbst.

Infosauf gruenstattgrau.at/

Schonheutegibt es wahreGartenparadise auf Wiens Dächern

Freifinanzierte Eigentums- und Vorsorgewohnungen

Zelda-Kaplan-Weg | 1100 Wien

ei der BIOTOPE CITY WIENERBERG

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und im Herbst 2019

einziehen!

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Mag. (FH) Marion Schindler MA

+43 (0)1 878 28-1219

marion.schindler@buwog.com

18 Hotspot Favoriten

HWB 18,12 – 23,84 kWh/m 2 a | fGEE 0,77 – 0,80


Fransisca Tan (4.v.li.), Leitungder Kantineinder Brotfabrik,mit ihrer „bunten Truppe“

Fotos: Michael Fraller

Jeder machtalles –vom Zwiebelschneiden

bis zumGarnieren.

Vom ehemals

Langzeitarbeitslosen

bis zum Häfn-

Freigänger: Die

Kantine in der

Brotfabrik wird

von „angelerntem“

Personal geschupft.

Und das

so gut, dass man

finanziell auf eigenen

Beinen steht.

„Mein Teamhält zusammen!“

2012 wurde

„magdas“ als

ImJahr

Social Business-

Tochter der Caritasgegründet.

DasZiel: Arbeitsplätze für Menschen

mitgeringen Jobchancen

kreieren, und soziale Probleme

dort,woessinnvoll und

möglicherscheint, mitwirtschaftlichen

Ansätzen lösen.

Mittlerweile wurdenund werden

in den „magdas“-Unternehmen

Arbeitsplätze für Menschen geschaffen,

dieinder freien Wirtschaft

kaum Chancen auf einen

Job haben. So auchinder Kantine

in der Brotfabrik. Der Leitsatz:

Nicht dieMaximierung von

Profit steht bei magdas im Zentrum,sonderndie

Maximierung

von Menschlichkeit. Hier betreibenerfahrene

Profis einSocial

Business mitHerz und kreieren

Arbeitsplätze für Menschen mit

geringeren Jobchancen. Das

Besondere an der Kantine in

der Brotfabrik: Im Gegensatz zu

anderen Betrieben der Caritas-

Tochter handelt es sich hierbei

nicht um Transitarbeitskräfte,

dieeine begrenzte Zeithierbleibenund

langsamwieder

darauf vorbereitet werden, auf

demArbeitsmarkt zu bestehen.

Nein, dieacht Mitarbeiter sind

bisauf eine Ausnahme fix hier –

und bleiben es auch.

„Die Mitarbeiter anstupsen

und ihnenRaum geben“

„Wir starten gemeinsam in den

Tag, das ist ein wichtigerTeil

meines Konzepts, um meine

Mitarbeiter einzubinden“, erzählt

Fransisca Tan, als wirsie

in derAbsberggasse 27besuchen.

„Ganz wichtig istmir das

Miteinander. Es gibt keinen

Küchenchef,

der Hilfsarbeiten

verteilt. Hier

macht jeder

alles –jeder ist

verantwortlich

dafür, dass alles

klappt und dass

es schmeckt.

Und jeder übernimmt

Verantwortung.“

Aufgebautist

das

Team –bis aufden Serviceleiter,der

selbst einen Betrieb

hatte –aus Leuten,

diekeine Gastronomie-Erfahrung

haben. Aber, so

Tan: „Wenn meine

Damen im Team

zumBeispiel 13

Jahre lang für ihre

Kinder gekocht

haben, dann vertraue

ich denen,

dass sie kochen können

–man muss sie nur

anstupsen und ihnen Raum

geben.Oft fehlt es einfach am

Selbstbewusstsein, sich auch

zuzutrauen, für Gäste in einem

Lokal zu kochen.“ 2016 übernahm

Tan, die 2015 das Vienna

In derKüchesitzt

jeder Handgriff.

von Melanie Leitner

Food

Festival gestartet

hatte, dieLeitung der

Kantine. „Ich binfroh, meine

fixen Mitarbeiter zu haben, die

gewillt sind mitzulernen. Wir

Hierwerden Gäste kulinarisch mit sozialem Mehrwert verwöhnt

DAS „MAGDAS“-PRINZIP

müssen uns wirtschaftlich

selbst erhalten, bekommen

außer denüblichen für Arbeitnehmer

50+-Beiträgen keine

Förderungen –und es funktioniert.“

DieAngestellten arbeiten

zwischen 27 und 30 Stunden

proWoche und kommen aus

den unterschiedlichsten Zielgruppen.

Was sie eint? Die

Schwierigkeit, einen Job auf

dem regulären Arbeitsmarkt zu

finden. Eine Kooperation mit

den Justizanstalten in Favoriten

und Simmering ermöglicht es,

zusätzlich zu den Angestellten

einen Freigänger zu beschäftigen,

der am Abend wieder

zurück ins Gefängnis gebracht

wird. „Die bunteSelektion bereichert

nicht nur das Team

selbst, auch dieGäste spüren,

dass hier etwas Besonderes

passiert“, so Tan.

Neues Konzeptfür Kantine

im neuen Jahr

Ab Jänner hat die Kantine in

der Brotfabrik für drei Wochen

geschlossen. Dann wird umgebaut,

damitesEndeJänner mit

einem leichtveränderten Konzept

weitergehen kann. Dieses

wirdmehrinRichtung magdas

Essen angepasstund den

Selbstbedienungscharakter

stärker hervorheben. Man darf

gespannt sein, ob das Besondereauch

danach erhalten

bleiben wird…

Die Caritas Services GmbH realisiert Social Business-Projekte

unter derDachmarke „magdas“:

•„magdasHotel“ bietet Menschen mitFluchthintergrund

einen Arbeitsplatz

•„magdasRecycling“ verarbeitet dieHandys aus der

Ö3 Wundertüte

•„magdasServices“ sind Saubermacher. Sieunterstützen

Einrichtungen durch professionelles Facility Management

•„magdasEssen“ kocht für Bewohner und Gäste von

Seniorenhäusern und Flüchtlingseinrichtungen der Caritas

•„magdasDesign“ holt inden Caritas-Werkstätten dieTalente von

Menschen mitBehinderung vor denVorhang

•„magdasAnkersaal“inder Brotfabrikwurde als Konzertsaal

für eine Initiative von Konzerthaus, Caritas und Wiener Sängerknaben

konzipiert und wirdfür Veranstaltungen vermietet

•„Hilfe>Gold“: DieAktion sammelt altes Zahngold, Inlays, Kronen

und Brücken –und verwandeltesineine Spende für Menschen,

diesich eine Zahnbehandlung nicht leisten können

Mitseinen Geschäftsfeldernerbringt „magdas“ für dieCaritas der

Erzdiözese Wien und für denfreien Markt Dienstleistungen mitsozialem

Mehrwert. „magdas“ kreiert Arbeitsplätze für Menschen mit

geringeren Jobchancen und verbindet Menschen mitunterschiedlichen

kulturellen Hintergründen, beruflichen Fähigkeiten

und sozialer Herkunft. Infos: www.magdas.at

Es ist angerichtet!

Das Teamist perfekt

aufeinander eingespielt.

Die Mitarbeiter

durchlaufenalle

Stationen–vom

Service bis in die

Küche.


„Obdachlosen-Schauen

gemma heute ned!“

DieFrage, wie mansich

einen Obdachlosen

vorstellt, istschnell beantwortet:

Bart, zotteligeHaare,

schmutzige Kleidung, voll beladenmit

Plastiksackerln.Da

stimmendie Schüler Dieter zu,

alseruns an einem kalten

Novembertag aufdem Wiener

Hauptbahnhof empfängt. „In

Wien sagtman Sandlerdazu“,

erzählt der 49-Jährige,als wir

22 Hotspot Favoriten

Daniel mit „Shades

Tours“-Schürze.Es

gibtauch Touren, bei

denen gekochtwird.

Foto: Shades Tours

„Shades Tours“-

Guide DieterimGesprächmit

RedakteurinMelanie

Leitner.

von Melanie Leitner

Foto: ReinhardHoll

unsereTour beginnen.„Aber

so schauen nur dieaus, die

sich aufgegeben haben“. „Wir“

sagtDieter, weil er selbst einmaleinervon

ihnen war. Heute

ist er Guide, und führt beiden

„Shades Tours“ Touristen und

Schüler durch eine andere

Seite Wiens. Er weiß,wovon er

spricht. Und er weiß auch, dass

das Klischee vom„Sandler“,

der betrunken und ungewaschen

auf der Parkbank

schläft,nur auf wenige

zutrifft: „DasLetzte, was

du verlierst,ist dieScham.Deshalbleben

weitüber 90 Prozent

derObdachlosen inWienim

Verborgenen –ohne auf dem

Asphaltkniend zu betteln.“ Wie

das geht?„Eherstirbtein Obdachloser

inWienanHerzverfettung,

alsdasserverhungert

oder erfriert“, sagt Dieter. „In

Foto: ReinhardHoll

Vor allem im Winter

wird das Leben

auf der Straße

zum Kampf. Wir

waren mit Dieter

von „Shades

Tours“ unterwegs.

Lokalaugenschein

am Wiener

Hauptbahnhof.

Foto: Faruk Pinjo

der Gruft zum Beispiel gibt es

den ganzen Tag Essen. Es gibt

Einrichtungenmit Waschgelegenheiten

für sich selbst und

Kleidung, medizinische und

psychologische Versorgung

und sogar ehrenamtliche Frisöre.“

MitAbenteuer-Romantik

hatdas dennoch nichts zu tun.

Streetworker der Caritassind mit dem Kältebus unterwegs, um

obdachloseMenschen in Wien den Winterüberzuversorgen.

„Es ist ein beinharter Kampf.

Immer auf der Straße, bei

Schnee und Regen, und auf

der Suche nach einem sauberen,

trockenen Platz.“

Wer ist eigentlich „obdachlos“?

11.100 Menschen haben im

Jahr 2017 inWienLeistungen

derObdach- und Wohnungslosenhilfe

inAnspruch genommen.

Alsobdachlos bezeichnet

man Menschen, die

ohne Unterkunft auf derStraße

oder öffentlichen Plätzen

leben, sichinVerschlägen,

Parksoderunter Brücken etc.

aufhalten. Der Begriff erstreckt

sich aber auch auf

Menschen, diekeinen festen

Wohnsitz haben und in Wärmestuben,

Notschlafstellen

Viele wählen freiwillig das

kalte Lagerauf derStraße

Trotz derAngebote bevorzugen

vieleObdachlose das kalte

Nachtlagerauf der Straße.

Tiere sind in denmeisten Einrichtungen

nicht erlaubt –und

für vieleist es psychisch nicht

machbar,ineiner Notschlafstelle

zu bleiben. „Schlafen tut

es sich dortfurchtbar. Der eine

ist ang’soffen, der andereaggressiv,

und derDritte stinkt wie

ein totes Viech. Du hast keine

Privatsphäre. Und du packstes

nicht, wenn jemand überseine

Probleme redet –duhast ja

selbst genug“, erzählt Dieter.

Deshalb sindStreetworker der

CaritasansiebenTagen in der

Woche mitdem Kältebus im

Einsatz. Sieverteilenwinterundschneefeste

Schlafsäcke

und versuchen, mitObdachlosen

in Kontakt zu kommen.

„... bis ichbei Eiseskältevor

der Gruftstand“

Wie verschlug es Dieter auf die

Straße? „Ichwar 28 Jahre lang

beim Bundesheer. Kurzvor

demBurn-out habe ichmir unbezahlte

Karenz genommen.

EinFehler, so bekam ich kein

Arbeitslosengeld. Ich konnte

dieMietenichtmehr zahlen,

habebei Freunden geschlafen

–bis ich beiEiseskälte vor der

Gruft stand.Dortwar kein Platz

mehr,ich bekam einen Schlafsack.

Das war am Nationalfeiertag

–ich habemich dann

in einem Zelt desBundesheeresamHeldenplatz

versteckt.“

Weggekommen von der Straße

ist er schon acht Monate später:

„Weil mirein Vermietereine

Chance gegeben hat.“ Und

durch seinen Job bei den

Shades-Tours. Bevor wirden

und vergleichbaren Einrichtungen

übernachten. Die

Dunkelziffer liegt um vieles höher.

Denn hinzu kommen

Menschen, die temporär bei

Bekannten unterkommen

(verdeckte Obdachlosigkeit)

undMenschen, dienicht als

obdachlos registriertsind. Zu

denGründenzählen Delogierung,Verschuldung,

Jobverlust,

Trennung, Suchtprobleme,Krankheitoderauch

Tod

des Partners(Stichwort Gemeindewohnung).

Foto: Klaus Pichler

Foto: Klaus Pichler Foto: ReinhardHoll

Bei den „Shades Tours“ zeigen (ehemals)Obdachlose„ihr“ Wien.

AuchGuide Dieter (o.)lebte achtMonate lang auf derStraße.

Abenteuerromantik? Fehlanzeige!Das Lebenauf der Straße ist

ein täglicher Kampf. Caritas Kältetelefon: 01/480 45 53.

Sockensind eines dermeistbenötigten

Güter inder Obdachlosigkeit.Während

häufig

Kleidung undSchuhe gespendet

werden, fehlt es an

Unterwäscheund Socken.

Aufgrund deroft mangelnden

Möglichkeit,seine Wäsche zu

waschen,sehen

sich vieleobdachloseMenschen

dazu gezwungen,

diese

wegzuwerfen.

Deshalb wurde

die jährliche

Sockenspende-

Aktion #socksontour

insLeben gerufen,

beider

Hauptbahnhofverlassen, bittet

Dieter uns zu schauen, ob wir

einen Obdachlosen sehen. Auf

den rund60Metern biszum

Ausgang kommen wirandiesem

Vormittag an nicht mehr

als40Menschen vorbei. „Fünf

waren’s“, sagt Dieter, als wir

draußen sind. Erkannt hätte ich

keinen einzigen…

Keine kalten Füße:„Socken mit Sinn“

Foto: Shades Tours

Schulenund Unternehmen

Sockenfür obdachlose

Menschen spenden können.

Außerdem gibt es seit heuer

„Shades Tours“-Socken, die

manselbst anziehen, verschenken

oder spenden

kann. www.shades-tours.com

HotspotFavoriten 23


Foto: Haefele_by_studio-khf.de

Der Serviceroboter

im Hotel

Schani Wien kehrte

nach zweimonatiger

Testphase

im Hotel erneut

ins Labor zurück.

Aufgrund des

gesammelten

Feedbacks in der

Lernumgebung

werden nun die

letzten Einstellungen

gemacht.

SchaniBot

sollkünftig

imServicebereichmithelfen.

Roboter inder„Berufsschule“

Die Arbeit im Hotel

Schani wird inein paar

Monaten fortgesetzt,

dann sollder Roboter alles Notwendigegelernt

haben, um die

Gäste zu begeistern. Mitdem

Einsatzdes Serviceroboters

folgte das Hotel Schani Wien

seinem Anspruch,ein lernendesHotel

zu sein und neuen

Technologien eine Plattform zu

bieten.

Seitder Eröffnung2015gibt es

die individuelle Zimmerauswahl,das

mobile Check-in und

Check-out,den ZimmerschlüsselamSmartphone

und den

CoworkingSpaceinder Lobby.

In den darauffolgenden Jahren

kamen weitere Innovationen

hinzu, wieein Bitcoin-Automat

undzuletzt der Roboter in der

Hotellobby.

Nach einer langenSuche nach

demrichtigen elektronischen

Mitarbeiter, hat sichdas Management

von den Schani

Hotelsfür den „Care-O-bot 4“

des Start-ups Mojin Robotics

entschieden. Dieser zeichnete

sich durch dievielseitigen Anwendungsoptionen

aus, diein

denletzten Monaten inder

Lobbygetestet wurden. Auf

Das Hotel SchaniinFavoriten setzt aufneue Technologien

24 Hotspot Favoriten

Foto: DENIZ SAYLAN www.denizsaylan.com

Foto: DENIZ SAYLANwww.denizsaylan.com

Die Programmierungdes Hotel-Roboters wirdjetzt optimiert

Basis derErkenntnisse dieser

Entwicklungsphase kehrt der

Roboter jetzt zurück ins Labor

nach Stuttgart, um dort für den

nächsten Einsatz weiter optimiert

zu werden.

Schließlichhat noch nicht alles

so geklapptwie gewünscht.

„Geplantwar eine Frage-und-

Antwort-Funktion für den Hotelgast,

dieaberzum jetzigen

Zeitpunkt noch nicht reibungslos

ausgeführtwerden konnte“,

begründet Hoteleigentümer

Benedikt Komarek diesen

Schritt.Produktemüssten aber

so weitentwickeltwerden,

bissie den notwendigen Standardsentsprechen.

Paralleldazu

arbeitet Mojin Robotics an

einem Folgemodell des„Care-

O-bot 4“, der über künstliche

Intelligenz verfügen und in die

Serienproduktion gehen soll.

Den Versuch, einen Roboter im

Servicezuintegrieren, sieht

Benedikt Komarek weiterhinals

realistischeZukunftsvision im

Hotelbereich:„Wir freuen uns

auf dieweitereKooperation

und seine Rückkehr inein paar

Monaten“.

BEZIRK HAUTNAH

Starkes Jahr für

Favoriten

Die Bilanz von Bezirksvorsteher Marcus

Franz für 2018 kann sich sehen lassen.

Favoriten ist mit vielen neuen Projekten

im Aufwind. Das Antritts-Versprechen,

ein „Bezirksvorsteher zum Angreifen“ zu

sein, wurde eingelöst.

Die Liste der Favoriten-Highlights

von 2018 istlang: Ausbau

derFavoritenstraße und Keplergasse,

Spatenstich für Biotope

City und U2 am Matzleinsdorfer

Platz oder dieEröffnungder

ÖBB-Lehrlingswerkstätte am

Hebbelplatz, dieEinführung

der„Sicherheits-Sprechstunde“

oder das erste Bezirkssportfest.

Offenes Ohr

Marcus Franz war 2018 viel

unterwegsbei „seinen“ Favoritnerinnen

und Favoritnern. Es

gabSprechstunden in Beisln,

Cafés, Parks und am Fußballplatz.

„Insgesamt52Sprechstunden

kamen zu den regulären

dazu –die Leutehaben das

Angebot genutzt, um mir ihre

Anliegenmitzuteilen“, sagt

Franz. Gerade ging dieSportplatztour

zu Ende, zum Ehrenankick

brachte der „Neue“

einen neuen Match-Ballmit.

Franz:„Als ehemaliger Fußball-

Spieler beimSVWienerfeld

weiß ich,wie knapp dieVereine

oft über die Runden kommen.

Den Sportzufördern undNachwuchs,

Fans und Spieler zu besuchen,

istmir einwichtiges

Anliegen“,sagt er. Dass ihm

Sport eine Herzenssache ist,

zeigte auch das1.Favoritner

Bezirkssportfest, das mitseiner

maßgeblichen Unterstützung

am 14. Juni zum ersten Mal

über dieBühne ging. 21 Vereine

präsentierten bei vielen

Mitmach-StationenimHelmut-

Zilk-Park die sportliche Vielfalt

Favoritens. Weil Franz genau

dieseVielseitigkeit wichtig ist,

Favoritens neuerBezirksvorsteher zieht eine erste Bilanz

sieht man ihn nicht nur am Fußballplatz

–sondernauch regelmäßig

bei BC Hallmann auf der

Tribüne: beimAnfeuern der

Favoritner Basketball-Profis.

Ordnungund Sauberkeit

Sauberkeit und Ordnung ist für

den Bezirkschef ein wichtiges

Anliegen. Auf sein Betreiben

wurden im Frühjahr 10 neue

Mistkübel der Generation „Abfallhai“

miteinem Fassungsvermögen

von 110 Litern im Bereich

Favoritenstraße und Quellenstraße

aufgestellt. „Unseren

Bezirksauber zu halten, ist etwas,

das uns alle angeht und

ich forderedabei dieMithilfe

von allen“, sagt Franz. Er selbst

ging mitgutem Beispiel voran

und räumte in Eigeninitiative in

der Quaringasse auf –dort

schoben sich diezuständigen

MA 48 und MA 51 gegenseitig

den Ball zu. „Wenn dieProbleme

durchBürokratiesteckenbleiben,

mussman mitgutem

Beispiel vorangehen“, so Franz.

Eine „saubere Sache“ istauch

das konsequente Vorgehen

gegen verstellte öffentliche

Gehsteige, diedurch so genannte

„Warenausräumungen“

vor Geschäften alles blockieren

und kein schöner Anblick sind.

Franz startete mit der Gruppe

Sofortmaßnahmen der Stadt

Wien am 13. Juni eine Schwerpunkt-Überprüfung.Die

Fortsetzung

erfolgte Anfang November.

Es gab zahlreiche

Abstrafungen. „Es gibt Spielregeln,und

an diehat sich jeder

zu halten. Bei jedem Betrieb

Foto: Harald Schuster

Am15. Dezember wird die Favoritenstraße Neuzwischen Maria-

Rekker-Gasse und Reumannplatzfertig gestelltsein.

gabeseinen Verstoß gegen

geltende Bestimmungen. Das

zeigt, wiewichtig Kontrollen

sind,die es in Zukunft verstärkt

geben wird.“

Mit15. Dezember ist der Ausbauder

Favoritenstraße vom

Reumannplatz biszur Maria-

Rekker-Gasse abgeschlossen.

Umgestaltungder Keplergasse

auf Wunsch derBevölkerung.ImBereich

Humboldtparkwurde

verkehrsberuhigt.

Es gibt breitere Gehsteige für

Fußgänger –das stärkt die

Achse zwischen Sonnwendviertel

und der Fußgängerzone

Favoritenstraße sowie

derU1Keplerplatz.

Weiter geht’s

Franz und sein Team haben viel

Schwung nachFavoriten gebracht.Etwamit

demSymphoniker-Konzert

in der Ankerbrot-

Fabrik. Mitder Öffnung des

Festsaals in der Bezirksvertretung

für viele Veranstaltungen

wieetwa der Panini-Tauschbörse

zur Fußball WM im Sommer.

Oder der Offensive für eine

bessere Vernetzungder FavoritnerKulturvereine.

Und nicht

zuletzt mitdem Zurückverhandeln

derHolzhütten am Weihnachtsmarkt

–die denFavoritnerInnen

ja soliebsind.

DasFazitfür 2018? Franz: Wir

werden den Schwung ins Jahr

2019 mitnehmen.“

Infrastruktur-Highlights 2018 in Favoriten

Spatenstichfür die U2 am

Matzleinsdorfer Platz. DieStation

wird 2027 in Betriebgehen.

Weitere Favoritner Stationen

Gußriegelstraße und Wienerberginzweiter

Ausbauphase

geplant. Nach U1-

Verlängerungder nächste

hochrangigeAnschluss an

das Öffi-Netz.

10 neueLadepunkte für

E-Autos: Favoriten hat die

zweithöchste Rate angemeldeter

E-Fahrzeuge. Dieeinzige

Super-LadestationWiens

steht seit Frühjahr am Verteilerkreis

–inhöchster Ausbaustufe

wird sieeineVolltankung

in nur 15 Minuten schaffen.

Fertigstellungder Generali

Arena –die Heimstätte der

Wiener Austriawurde am

13. Juli eingeweiht.

Der Busterminal am Verteilerkreis

wurde erfolgreich

verhindert.

Entgeltliche Einschaltung/Hotspot Favoriten 25


Bezirksadressen imÜberblick

Triester Straße

Laaer-Berg-Straße

Der 10. Wiener Gemeindebezirk erstreckt sich seit dem Jahre 2000 auf einer Fläche

von 32 Quadratkilometern und beherbergt mehr als 200.000 Einwohner. Auf dieser

Doppelseite werden altbekannte, aber auch neue Adressen und Gemeindebauten mit

ihren Namensgebern präsentiert.

von Kathi Pirker

George-Washington-Hof

Fotos: Christian Pichler

Olof

Palme-Hof

In der Ada-Christen-Gasse 2

wurdeimJahre 1976 derOlof

Palme-Hoffertiggestellt. 406 Wohnungen

befinden sich im Gemeindebau

der beiden Architekten

WilhelmKleyhons (geb. 1925)

undCarlAuböck (1924–1993).

Im Hof steht eine Plastiknamens

„Hymnus an dieNatur“des bekannten

Bildhauers RudolfKedl

(1928–1991). Namensgeberdes

Gebäudes war der ermordete

schwedische Ministerpräsident

Olof Palme (1927–1986).

Fotos: Christian Pichler

Der weitläufige unddenkmalgeschützteGeorge-

Washington-Hof, der sowohl in Favoriten als auch

in Meidling steht, beherbergt 1008Wohnungen.

DasArealwurde nach fünfJahren Bauarbeiten

1930 eröffnet. 1932 wurde der Hof nach dem Begründer

der amerikanischenVerfassung und

ersten Präsidenten der USA, George Washington(1732–1799)

benannt.Ander Triester

Straße, bei der Mütterberatungsstelle, steht

eine Terrakotta-Figur, die eine Frau mit zwei

Kindern darstellt. Gefertigt wurde das Artefakt

von JosefFranz Riedl (1884–1965).

Fotos: Zwefo

Der Name derTriester

Straße istein Überbleibselaus

derMonarchie.

Bereits unter

der Herrschaftvon

KarlVI. (1711–1740)

gab es diese Verbindungindie

italienische

Stadt Triest. Heute ist

die 16 Meter hohe

weiße Sandsteinsäule

der Wiener Sage

„SpinnerinamKreuz“

einWahrzeichen von

Favoriten.

Mit einer Länge von 4,4 Kilometer bildetdie Laaer-Berg-Straße die

längste Adresseim10. Wiener Gemeindebezirk.Benannt wurde

dieStraße nach dem 256 Meter hohen Laaer Berg,der im Jahre

1331 zum ersten Mal urkundlich erwähntwurde. Frühere Bezeichnungen

waren Laaer Straße und Wiener Straße.

Fotos: Christian Pichler

WER BESTIMMT WIENS STRASSENNAMEN?

Wirdbekannt, dass der

Bezirkauf der Suche nach

einem neuen Straßennamenist,

dürfen Vorschläge

bei der Bezirksvorstehung

von jedemeingereicht werden.

Durch einen formalen

Antrag wirdvon derKulturabteilung

der StadtWien

(MA 7)das Prüfverfahren

eingeleitet. Im Unterausschussfür

Verkehrsflächenbenennung

werden

dieVorschlägedann bei

einer Vorberatung besprochen.

Erst der Gemeinderatsausschuss

für Kultur,

Wissenschaft und Sport

beschließt dieendgültige

Benennung.

Huppgasse

Foto: Christian Pichler

Diekürzeste Adresse in Favoriten wurde nach dem Wohltäter

und Hausbesitzer Anton Hupp(1827–1906) benannt. Vor

seinem Todesjahr hatte die35Meter lange Gasse den Namen

Ghegagasse und Lannergasse.

Foto: Christian Pichler

Czeikestraße

Nach dem Herausgeber des historischenLexikons Wien wurde

dieCzeikestraßebenannt. Felix Czeike (1926–2006) war Archivar

und langjährigerDirektor im Wiener Stadt- und Landesarchiv.

Auch anderehistorische Publikationen veröffentlichte der Stadthistoriker

und Uniprofessor.Die Adressezähltzuden neuesten

im Bezirkund hatdaher auch noch kein aktuellesNamenschild.

Wienerbergstraße

Immer im Umbruch und voller Dynamik: Neben der Wienerbergstraße

entstehen am laufendem Band neue Gebäude, in denen

zahlreiche Firmen ihr neues Zuhause finden. Namensgeber der

Adresseist seitdem Jahr 1894 der 244 Meter hoch gelegene

Bergrücken desSüdrandes von Wien.

Fotos: Zwefo

26 Hotspot Favoriten

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Katzen sind gerettet:

Danke an unsere Leser!

Fotos: Michael Fraller

SONNLEITNER

Ein Streitmit Anrainern ließ

ehrenamtliche Tierschützer

2017 verzweifeln:

Zwölf Jahre lang hatten (damalsnoch)

50 kastrierte, gechipte

und registrierte Streunerkatzen

in einem zusammengezimmerten

Verschlaginder

Nähedes Otto-Geißler-Platzes

gelebt.Martina Graf-Schilling

Liegetipps vom Experten

Matratzen und Schlafsysteme

WalterSonnleitner istseit den

1990er-Jahren Liege- und

Schlafberater. In seinemLiegestudio

in Oberlaa (HimbergerStraße

14/OberlaaerStraße

220) bietet er hochwertige

Liegesystemean, dieindividuellauf

Ihrejeweiligen Bedürfnissezusammengestellt,

bzw. angepasst werden können.

Eine gründliche Bedarfsanalyse

und Bestandsaufnahme

Ihrer Bettensituation ist

ebenso selbstverständlich,

wieeineindividuelle Beratung,ausgiebigesProbeliegen

und Betreuung nach dem

Kauf. Im Liegestudiostehen

eine große Auswahl an Matratzen

und Schlafsystemen

zur Auswahl. Infos: 01/96999 00

oder www.liegeberatung.at

von Melanie Leitner

und Mama Christine

kümmerten

sich in dieser Zeit

rührend umdie Samtpfoten,

die von einer

älteren Frau angefüttert

worden waren und sich rasant

vermehrthatten. Siehatten für

derenKastrationgesorgt und

fütterten sie täglich auf dem offiziell

von der MA 49 genehmigten

Streunerplatz.Doch vor

zwei Jahren hieß

es plötzlich:„Die

Tiere müssen

weg!“.Die alte

Frauwar verstorben,der

Erbin

desGrundstücks

undanderen Anrainern

warendie

Einem Hilferuf vor

eineinhalb Jahren

folgte eine beispiellose

Aktion

unserer Leser.

Heute haben die

Streunerkatzen

vom Böhmischen

Prater ein neues

Zuhause.

Vierbeiner

ein DornimAuge. In

ihrerNot wandte sich Martina

Graf-Schilling an uns. „Das war

damalswie ein Alptraum“, erzählt

dieWienerin.„Katzen sind

extrem auf ihr gewohntes

Umfeld

fixiert, umsiedeln

wäre ein Ding der

Unmöglichkeit

gewesen.“ Deshalbkämpften

die

39-Jährigeund

ihre Mutter. Es

Sobald dasAuto vorfährt, kommendie Katzenangelaufen

HorstHauserund DominikStöffler

vonder Firma Weinwurm GmbH

spendetenInfo-Schilder.

folgten zahlreiche Artikel

–und weitere Probleme.

Versprechen von

Behörden wurden

nicht eingehalten, vermeintliche

Möchtegern-Tierschützer

verdreckten

den Platz mit

„Futterspenden“ –und

vieleHundebesitzer

halten sich bisheute

nicht an dieLeinenpflicht

inder Schutzzone.

Das kostete alleine

im heurigen Jahr

drei Katzen das Leben.

Dochder Kampf hat

sich gelohnt! Im Sommer

ermöglichten die

zahlreichen Spenden

unserer Leser dieFinanzierung

eines Häuschens

für dieStreuner. Dieses wurde

nur wenigeMeter von ihrem

Stammplatz entfernt von der

MA 49 aufderen Grund errichtet.

Es folgten Schilder und ein

Zaunzum besseren Schutz der

–mittlerweile44–Samtpfoten.

„Die Katzen sind im Schnitt bereits

um die15Jahre alt. So

können sieihren Lebensabend

ingewohnter Freiheit genießen

–und haben es trotzdem warm.

Wirsind so dankbar“, freutsich

Schilling. Futterspenden können

beider Firma Knopfkönig

(Pernerstorfergasse 25) abgegeben

werden.

Walter Sonnleitner verhilft

Ihnen zu einem guten Schlaf.

Foto: Liegestudio Sonnleitner

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In ihrerneuenUnterkunfthaben es die Katzenschön warm

Sind dankbar:Martina Graf-Schilling (li.) und MamaChristine

Die Streunererkennen das Auto der Damen amGeräusch

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Sportkoordinator

für Favoriten

Seit September 2017 ist Mario Riemel

Bezirksrat in Favoriten und will jetzt die

Sportszene im 10. Bezirk vernetzen.

IN OBERLAA

Erhat es sich zur Aufgabe

gemacht, dieSportvereine

imBezirkzubetreuen,

zu vernetzen und gemeinsam

mitdiesen dasSportangebotin

Favoriten der Öffentlichkeit

bewussterzumachen. Ob Fußball,

Tennis, Eislaufen, Schwimmen,

Bogenschießen oder

Taekwondo–das sportliche

Angebot imBezirkumfasstein

breites Spektrum.Vielen Favoritnern

istgar nicht bewusst,

welche SportartendurchörtlicheVereine

vertreten sind.Das

möchte derJung-Politiker ändernund

diesegroßeVielfalt

allen Bewohnernnäher bringen.

Riemelhat schon einige

Ideen imKopf, welche er gemeinsammit

derBezirksvorstehung

umsetzen möchte. „Zuerst

ist es aber wichtig,sich mit

denSportvereinen zu vernetzen

und einen Pool aufzubauen,

um dann mitdiesem

verschiedenste Projekte umzusetzen“,

so Riemel weiter. Also,

liebeVereine, meldet euch. Per

Mail: mario.riemel@gmail.com

oderinder Bezirksvorstehung,

unter 01/4000/10110.

Wohnen im schönsten Naherholungsgebiet Wiens

Zur Sonnenseite

Seit der Verlängerung der U1 hat sich

Oberlaa beim Thema Wohnen zu einer

regelrechten Boom-Gegend entwickelt.

Fotos: DWK Foto: Christian A. Pichler

Mario Riemel willdas Sportangebot Favoritens besser vermarkten

KeinWunder:Mit dernunmehr

schnellen öffentlichen Anbindung

indie Citybietet die Regionrund

um denLaaer Berg in

Favoriten einen hochattraktiven

Mixaus urbanerInfrastruktur

und hohem Freizeitwert. In den

Genuss dieser seltenen Kombination

kommen auch alle zukünftigen

Bewohner jenes modernen

Wohnprojekts, das der

Bauträger DWKDie WohnkompanieGmbH

unter dem bezeichnenden

Titel „Südhang

Oberlaa“ am Susi Nicoletti Weg

7–9 realisiert. BisEnde2019

entstehen hier 116 effizient geschnittene

und hochwertig ausgestattete

Eigentumswohnungenmit

Größenvon 41 m 2 bis

95 m 2 bzw. zwei bisvierZimmern.

Alle Einheiten verfügen

über private Freiflächen in Form

von Loggia, Balkon, Terrasse

und/oder Eigengarten. Für zusätzlichen

Lebenskomfort sorgen

großzügige Grünareale innerhalb

derWohnanlage, zahlreiche

Gemeinschaftseinrichtungen

und eine hauseigene

Tiefgarage. Doch es

gilt schnell zusein, 60

Prozent derWohnungen

haben bereits

einen Besitzer.Punkten

kann das Neubauprojekt

aber auch mit

einem weiteren Plus:

Einesder schönsten

Naherholungsgebiete der

Stadtbefindetsich quasi

direktvor der Haustür.

INFORMATIONEN

Angebot: Projekt „Südhang

Oberlaa“ am Susi Nicoletti

Weg 7–9 in 1100 Wien.

Kontakt:

DWKDie Wohnkompanie

GmbH,Andrea Eggenberger,

0664/881 651 35,

verkauf@suedhang-oberlaa.at

www.suedhang-oberlaa.at

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