KÜCHENPLANER Ausgabe 12-2018

strobel.verlag

Die Fachzeitschrift KÜCHENPLANER zählt zur Pflichtlektüre der deutschen Küchenspezialisten.

Achtmal jährlich werden mehr als 6.000 Küchenplaner und Einkäufer in den Küchenfachmärkten, Küchenfachabteilungen in Möbelhäusern, Küchenstudios und in der Küchenindustrie angesprochen.

Mit anerkannt hoher fachlicher Kompetenz informiert KÜCHENPLANER über aktuelle Küchentrends, Küchenplanung, Küchenmöbel, Produktneuheiten, Zubehör, Hausgeräte, sowie über Markt, Menschen und Events in der Küchenszene. KÜCHENPLANER ist Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK)“.

Kontakt Redaktion:
Dirk Biermann | d.biermann@strobel-verlag.de

Kontakt Anzeigen:
Stefan Schütte | s.schuette@strobel-verlag.de

www.kuechenplaner-magazin.de

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Ausgabe 12 / 2018

STROBEL VERLAG

Studiokonzepte –

Andrea Tormin

im Porträt

▶ 40

LivingKitchen 2019 –

Blick in die

Küche von morgen

▶ 58

Küchenmontage –

Probleme lösen

im Live-Support

▶ 80


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Impulse/Ansichten

Erfrischend anders

Von Dirk Biermann

Der Jahresausklang steht vor der Tür und mit ihm die Zeit der Rückblicke. Doch

die Konzentration auf das, was war, fällt gar nicht leicht. Denn 2019 wirft hellgrüne

Schatten. Die LivingKitchen kündigt sich an. Und man weiß gar nicht so recht, was

man davon halten soll.

Wer in diesen Tagen das Stichwort LivingKitchen

fallen lässt, kann sicher sein, dass sich die Diskussion

unmittelbar verselbstständigt. Kaum ein anderes Thema

sorgt so für Kontroverse und nimmt Einfluss auf

die besinnliche Stimmung im Advent. Da sind jene, die

von ausgebuchten Küchenhallen und zahlreichen Ausstellern

aus Übersee schwärmen, vom Verbund mit der

Einrichtungsmesse imm cologne, von neuen Konzepten

und der vorbildlichen Messe-Infra struktur in Köln.

Und es gibt jene, für die eine Küchenmesse in Deutschland

ohne Beteiligung von Unternehmen wie Miele,

Bosch, Siemens, Liebherr, Gaggenau, Neff, AEG, Bauknecht,

Häcker, Bauformat, Franke, Villeroy & Boch

oder Systemceram schlicht ungenügend ist.

Tatsächlich wirkt die Abwesenheit dieser Namen

schwer, und eine ungetrübte Vorfreude auf die

Küchen festivität des Jahres will nicht recht gelingen.

Zudem sucht der fachkundige Blick unter den

vielen auswärtig klingenden Namen die Perlen aus

Italien, Frankreich oder Skandinavien vergeblich. Andererseits

ist die komplette Küche vertreten. Namhafte

heimische Aussteller mit internationalem Anspruch

zeigen alles, was die Küchenecke in Zeiten zusammenwachsender

Lebenswelten zu bieten hat.

Wer über die LivingKitchen 2019 schon im Vorfeld

schimpfen will, wird schimpfen und wird sich im

Recht wähnen. Alle anderen Wortmelder als Zweckoptimisten

abzustempeln und ihnen Naivität zu unterstellen,

führt jedoch zu weit. Auch ohne Aussteller wie

die genannten wird es voraussichtlich wieder munter

zugehen in den Küchenhallen der Koelnmesse. Während

der Fachbesuchertage und auch am langen Wochenende

ab Freitag, wenn das Publikum Zutritt hat.

Dabei stellen sich spannende Fragen: „Wie wird das

neue Messeprogramm mit Sonderflächen zu den Themen

Design, Technik und Genuss ankommen? Wie

wird der Schweizer Designer Alfredo Häberli die Küche

der Zukunft inszenieren? Wie zu hören ist, werden seine

Ideen die Küche der nahen Zukunft thematisieren,

wobei er mit seiner Sonderschau den Blick sogar sehr

weit nach vorn wagt und sich dabei der computergestützten

Erweiterung der Realitätswahrnehmung bedient.

Dass der Schweizer die Küche bei aller Veränderung,

die sich abzeichnet und die er darstellen wird,

als Seele des Hauses sieht, mit dem Küchentisch als

Zentrum, beruhigt wohl auch jene, denen davor graut,

dass das, was kommt, nur durch eine VR-Brille zu sehen

sein soll.

Die Küchenmesse LivingKitchen ist und bleibt eine

produktorientierte Business-Plattform. Unter diesem

Blickwinkel werden Menge und Qualität der internationalen

Messegäste über Top oder Flop entscheiden.

Parallel zum ureigenen Messegeschäft öffnet sich die

Veranstaltung jedoch einem offenen Diskurs und thematisiert

das, was unsere Branche schon heute in Ansätzen

bewegt und morgen noch viel intensiver bewegen

wird. Wie sinnvoll und nutzenbringend dieser Blick

über den Tellerrand des Alltagsgeschäft ist, zeigen auch

die Themen dieser Ausgabe. Da ist zum Beispiel das

Gespräch mit Harald Klüh, Global Brand Manager von

Grass, unter dem Titel „Die Küchen möbelindustrie

sollte Verantwortung für ihre Stärken übernehmen“.

Und das Porträt mit der „Ausstellungsmacherin“

Sabine Tormin aus Bad Salzuflen. Mit diesem Beitrag

beginnen wir unsere neue Serie „Studio konzepte“. Und

die Reportage vom 2. KitchenCamp, das die Teilnehmer

erneut einlud, auf ungewöhnliche Weise Inhalte auszutauschen

und Kontakte zu knüpfen.

Manche Gedanken in diesen Beiträgen nähern sich

wohlbekannten Zusammenhängen von einer neuen

Seite. Anders als gewohnt. Erfrischend anders. Vielleicht

ist dieser Ansatz auch die große Chance der

Living Kitchen 2019. Wir dürfen gespannt sein.

In diesem Sinne wünschen der STROBEL VERLAG

und die KÜCHENPLANER-Redaktion Ihnen, liebe Leserinnen

und Leser, einen schönen Advent, angenehme

Weihnachtstage und einen fröhlichen, unfallfreien

Rutsch.

12/2018 KÜCHENPLANER 3


Inhalt

6 58

Foto: Grass

Foto: Nolte Küchen / Koelnmesse

„Die Küchenindustrie sollte Verantwortung für ihre

eigenen Stärken übernehmen“, sagt Harald Klüh,

Global Brand Manager von Grass (Foto).

„Neue Klassik“ (Foto) ist eins der Highlights von Nolte

Küchen auf der LivingKitchen. Auch andere Hersteller

haben bereits Ihre Ideen für Köln vorgestellt.

Interview

6 Im Gespräch mit Harald Klüh, Grass

Marketing

52 Neff prämiert die schönste Genussküche

Küchenmöbel

14 Aus den Kollektionen für 2019 –

next125, LEICHT, Rempp, Nolte Küchen, rational,

Ballerina, nobilia, Schüller, Häcker, Sachsenküchen,

SieMatic, walden

Studioplanung

40 Andrea Tormin: Die Ausstellung als Erlebnis

Hausgeräte

46 Neuheitenübersicht: Dunstabzugshauben

Zum Titelbild

Licht, Luft, Lebensfreude:

Helle Pastelltöne

sind für Ballerina-Küchen

kein Trend, sondern ein

zeitloses Statement. Bei

diesem Beispiel aus der

aktuellen Kollektion, vorgestellt

auf der Hausmesse

im September, kommen

Lightblue, Zartgelb

und Zartrosa zum Einsatz.

Details lesen auf Seite 24

in dieser Ausgabe.

Foto: Ballerina-Küchen

Küchenverbände

54 GfMTrend macht Digitalisierung erlebbar

Messe

58 LivingKitchen 2019: Ausstellerliste und Vorberichte

Küchenzubehör

66 Neuheitenübersicht: Spülen, Armaturen, Licht

78 Zubehörgroßhändler im Vergleich

Küchenmontage

80 Blum: Problemlösung im Live-Support

Management

86 KitchenCamp #2: netzwerken mal anders

Diverses

3 Ansichten: Erfrischend anders

90 Partner des Fachhandels

91 Impressum

4 KÜCHENPLANER 12/2018


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Interview

Im Gespräch mit Harald Klüh, Global Brand Manager von Grass

„Die Küchenindustrie

sollte Verantwortung für ihre

eigenen Stärken übernehmen“

Trendforscher sind sich einig: Die gesellschaftlichen und technologischen

Entwicklungen werden gravierende Auswirkungen auf das Wohnen haben – und

damit auf den Vertrieb und das Produktdesign von Küchen. Diese Meinung vertritt

auch Harald Klüh, Global Brand Manager von Grass. Er sagt: „Wir stehen vor einer

riesengroßen Umwälzung. Und auch wenn manche Auswirkungen erst in einigen

Jahren richtig sicht- und spürbar werden, beginnt sie bereits jetzt.“

KÜCHENPLANER: Die Küche verändert ihr Gesicht.

Welche Veränderungen haben Sie bislang

beobachtet?

Harald Klüh: Es sind im Moment viele Veränderungen

sichtbar, die aus vielen verschiedenen Richtungen

kommen. Meines Erachtens war es selten spannender

als heute, sich mit Küche und Wohnen zu beschäftigen.

Womit Sie eine prägende Entwicklung gleich hervorheben:

Küche und Wohnen als eine verschmelzende

Einheit, die nicht länger getrennt betrachtet werden

kann?

Genau. Das ist schon mal eine der großen Veränderungen,

mit denen wir schon heute konfrontiert sind.

Und künftig noch viel stärker. Wir müssen viel intensiver

über Wohnkonzepte nachdenken und wie wir

Stauräume variabel einrichten. Das solitäre Möbel

bleibt dabei natürlich wichtig, tritt aber doch in den

Hintergrund.

Sollten wir schon an dieser frühen Stelle unseres

Gesprächs unterscheiden? Zwischen dem reinen

Küchen verkauf, bei dem der Preis die dominante

Rolle spielt, und einer Küchenplanung im Rahmen

einer Innenraumgestaltung?

Das sind tatsächlich schon heute zwei Welten, das

sehe ich auch so. Ich würde sogar noch einen Schritt

weitergehen. Die Art und Weise, wie heute Küchen verkauft

werden mit dem großen Fokus auf den Preis, ist

eigentlich schon das Gestern.

Aber diese Preisfokussierung wird es doch auf

abseh bare Zeit noch geben?

Die wird es vorerst sicher noch geben. Allein, weil

es Vertriebsstrukturen in Deutschland gibt, die über

Jahre gut funktioniert haben und die auch die nächsten

Jahre überleben werden. Doch wenn man sieht, was an

verschiedenen Stellen dieser Welt passiert, nämlich

dass große Unternehmen, die bisher überhaupt keine

Berührung mit Küche und Wohnen hatten, diese Thematik

als Quereinsteiger ganz neu, ganz anders und

frisch anfangen zu interpretieren, ahnt man, wohin

sich die Situation entwickeln könnte. Schauen Sie auf

die Automobilindustrie. Tesla hat den Verkauf von Autos

revolutioniert. VW zieht nach und verkauft künftig

auch über das Internet. Unternehmen wie Amazon,

Google oder Apple sind im Begriff, gänzlich neue Vertriebskonzepte

zu etablieren und alten Strukturen das

Wasser abzugraben. Diese werden auf Dauer komplett

verschwinden. Das ist meine persönliche Prognose.

Wann könnte so ein Szenario eintreten?

Das wird mittelfristig stattfinden. Bereits in etwa

5 Jahren.

So rasch? Und wird es der Küchenbranche ähnlich

ergehen?

In Deutschland existiert mit der Verbandsstruktur

sicher eine besondere Situation. Darüber funktioniert

der gewohnte Vertrieb noch eine längere Zeit. Weil

auch der Endverbraucher im Grunde gar keine Alternative

kennt zu Küchenstudio, Schreiner oder Großfläche.

Das ist ein gelernter Prozess. Ich behaupte allerdings,

dass es massive Veränderungen geben wird, wenn

die ersten externen Anbieter ihre Konzepte umsetzen.

Stellen Sie sich mal vor, Amazon käme auf die Idee zu

sagen: „Lieber Kunde, wir stellen Dir die Küche kostenfrei

zur Verfügung, unter der Voraussetzung, dass Du

in Zukunft Deine Lebensmittel über uns kaufst.“ Wie

viele Verbraucher wohl auf dieses Angebot eingingen?

Aber wir müssen gar nicht so weit blicken. Ikea hat

bereits damit begonnen, das Thema Küche neu zu interpretieren.

Die gehen massiv in die Innenstädte und

schaffen eine ganz neue, emotionale Sensibilisierung.

Sobald der Endverbraucher erkannt hat, welche Alternativen

es gibt, und diese Alternativen das tun, was

die aktuellen Marktteilnehmer aus Industrie und

6 KÜCHENPLANER 12/2018


Handel über Jahrzehnte nicht gemacht haben, nämlich

Kommunikation und Marketing, wird sich die gesamte

Branche ändern.

der Markt ordentlich gepusht. Und ich glaube, es wird

maxi mal drei bis vier Jahren dauern, bis dieser Anbieter

den Markt dort im Griff hat.

Sehen Sie dabei einen Unterschied zwischen der

Großfläche mit ihren teils uniform gestalteten

Muster küchenkojen und dem inhabergeführten

Fachhandel mit Showroom-Charakter?

Der Fachhandel ist sicher grundsätzlich flexibler.

Doch gerade die Fachhändler sind intensiv mit den

Verbänden verbandelt, was sie in ihren Möglichkeiten

einer flexiblen Marktbearbeitung

schon wieder einengt. Mal mehr, mal weniger.

Aber wer seine Selbstständigkeit so gut

es geht bewahrt, hat Chancen.

Wen ich leider auf einem absteigenden

Ast sehe, sind die Schreiner. Die haben

zwar heute noch einen großen Stellenwert,

vor allem bei uns in Österreich und auch in

Süddeutschland, aber Tischler werden zunehmend

an Einfluss verlieren.

Was macht dieses oder weitere Unternehmen konkret

anders im Vergleich zum Küchenvertrieb, wie

wir ihn heute kennen?

So wie es Amazon vorgemacht hat: Der Fokus liegt

auf der totalen Kundenzufriedenheit. Das geht soweit,

dass wir als Beschlägelieferant in der Zusammenarbeit

Harald Klüh, Gobal Brand Manager von Grass,

tauscht sich seit vielen Jahren weltweit mit

Trendforschern und anderen Fachleuten zu

den Themen Wohnen, Arbeiten und Leben in

der Zukunft aus.

Weil diese Anbieter zwar handwerklich

stark sind, aber zu wenig Erlebnis

bieten?

Genau das. Der Schreiner hat kaum eine

Chance, seine Expertise zu zeigen und zu

beweisen, was ihn mit seiner Kompetenz

von der preisaggressiven Großfläche unterscheidet.

Beim Tischler geht es allein über

Empfehlung und Mund-zu-Mund-Propaganda.

Aber das hat seine Grenzen. Viele

Endverbraucher haben einfach mehr Vertrauen

zu einem Unternehmen, das 20 000

Küchen oder mehr im Jahr verkauft, als zu

einem Anbieter, der 20 Küchen oder weniger

im Jahr fertigt.

Sie sagten es gibt Unternehmen, die

nicht aus der Küchenbranche kommen,

die aber in den Markt wollen und sich

dafür ganz eigene Gedanken zum Vertrieb

machen. Gibt es konkrete Beispiele

– über Amazon hinaus?

Na klar gibt es die. Aber die kann

ich jetzt nicht exakt benennen. Ich bin

froh, dass ich Gespräche mit diesen Anbietern

führen kann. Bitte haben Sie

Verständnis, dass ich diese Inhalte

vertraulich behandle. Vielleicht dieses

Beispiel: In Nordeuropa widmet

sich eine große Elektrofachmarktkette

neuerdings dem Thema

Küche. Seit gut fünf Jahren investiert

das Unternehmen sehr

viel Geld, um in den gut 1500

Stores emotionale Küchenshops

einzurichten. Der dafür

zur Verfügung stehende Werbeetat

ist neunstellig. Damit wird

Foto: Grass

12/2018 KÜCHENPLANER 7


Interview

in der Lage sein müssen, ein defektes Scharnier innerhalb

von 48 Stunden auszutauschen. Darauf haben wir

uns einstellen müssen. Und wir haben uns der Herausforderung

gestellt. Das sind harte Voraussetzungen.

Dafür braucht es Einzelverpackungen und jedes einzelne

Bauteil muss in Losgröße 1 zur Verfügung stehen.

Ein weiterer Aspekt ist die bereits angesprochene

Präsenz. Diese Anbieter verfügen meist über große

Häuser am Stadtrand auf der grünen Wiese, gehen

mit ihren Showrooms aber bewusst in die Innenstädte.

Kunden können dort nichts kaufen und sofort mitnehmen,

aber sie können sich alles genau anschauen,

testen und live erleben. Und sie können es sofort

über das Internet bestellen. Die Strategie ist also eine

niedrigschwellige Präsenz dort, wo die Menschen

sind. In den Innenstädten. Die

Einladung lautet: Einfach mal

reinkommen, anschauen und online

bestellen. Dabei gibt es keinerlei

Differenzierung mehr zwischen

dem Kauf vor Ort und der

Online-Welt. Die Wartezeiten bei

der Onlinebestellung sind minimiert.

Das sind ganz neue Ansätze,

die ich in Deutschland noch

bei keinem Anbieter mit Ausnahme

von Ikea gesehen habe.

„Marken müssen in

erster Linie für Unterscheidung

sorgen.

Vergleichbarkeit endet

auf dem Wühltisch

der Preise.“

Lassen Sie mich zusammenfassen: Sie sagen, die gelernten

Vertriebsstrukturen, wie wir sie in Deutschland

kennen, werden sich verändern. In fünf, sechs,

sieben Jahren. Die Verbändestruktur hierzulande

hält den Status quo vielleicht noch etwas länger

aufrecht, aber der Markt wird sich verändern. Es

kommen neue Anbieter, die etwas vom Kuchen Küche

abhaben wollen und dabei völlig anders als gewohnt

agieren. Nämlich hochflexibel und absolut

kundenorientiert. Und die gewillt sind, mit dem

Endverbraucher direkt zu kommunizieren und nachhaltig

in Kommunikation und Marketing zu investieren.

Außerdem haben Sie die konsequente Verzahnung

von Showroom und Online-Welt genannt.

Ein Szenario, in dem das Angucken und Bestellen

völlig gleichberechtig nebeneinandersteht. Habe ich

das so in etwa richtig wiedergegeben?

Definitiv.

Sollten die Aspekte Erleben und Genuss in der Einrichtungsbranche

also künftig eine noch stärkere

Rolle spielen? Um die Kunden noch emotionaler

abzuholen?

Das sehe ich so. Ich gehe sogar noch weiter. Schauen

Sie, wie heute Autos verkauft werden. Das sind in

manchen internationalen Städten eher coole Bars und

Restaurants mit Autoverkauf. Warum

sollte das mit Küchen und

Wohnen nicht auch funktionieren?

Die Menschen einladen, auch nur

zum Essen zu kommen oder zum

Arbeiten. Immerhin sind sie dann

in einem Umfeld, das für die Themen

Wohnen und Küche sensibilisiert.

Damit verbunden wäre die

Strategie, einen emotionalen Erlebnisbereich

zu schaffen, verbunden

mit Genuss und Wohlfühlen.

Aber sollten wir nicht etwas mehr differenzieren?

Ikea macht zerlegte Möbel. Der Käufer kauft erst

einmal Bretter. Das spricht angesichts einer gewissen

Preistransparenz viele Kunden an. Aber bestimmt

nicht alle. Auch in der Zukunft wird es viele

Kunden geben, die sagen: Ich will keine Möbel zum

Zusammenbauen, ich will eine fertige Küche.

Schon, aber auch das bietet Ikea mittlerweile längst

an. Man kann sich seine Küche auf Wunsch montieren

lassen. Und ja: Es gibt Unterschiede zum Fachhandel.

Ich will mit diesem Beispiel darauf hinaus, dass es

dabei um das Konzept geht, nicht nur einzelne Möbel

zu verkaufen, sondern das Möbel in einem viel umfassenderen

Kontext zu sehen und darzustellen. Das funktioniert

bei Ikea sensationell gut. Man kann sich dort

mit vielen weiteren Ausstattungen eindecken, vom Beistelltisch

bis zum Schneidbrett, alles passt zueinander.

Da gibt es einen ganz anderen Fluss von After-Sales

oder Cross-Sales.

Also ein Angebot mit Charakterzügen, wie wir es aus

dem Internet kennen: Du musst bereit sein zu geben,

ohne direkt ein Ergebnis oder Kauf zu erwarten,

dann bekommst Du die Aufmerksamkeit und Zuneigung

Deiner potenziellen Kunden.

Das funktioniert aber nur, wenn die große Bruchstelle

gekittet wird, die in den letzten Jahren im Handel

entstanden ist. Die zwischen anschauen, testen, beraten

lassen und kaufen. Es muss völlig irrelevant sein,

ob ein Kunde im Shop kauft oder online.

Wir denken gern, dass die Küchenwelt in Deutschland

stattfindet und dass es auf der ganzen Welt

so zugeht, wie wir es kennen. Aber wie sieht es aus,

wenn wir über den Tellerrand lugen und den Blick

global werden lassen? Was bedeutet das für Ihre

bisherigen Aussagen?

Es gibt einen deutlichen Unterschied. Küche und

Wohnen werden an anderen Orten der Welt völlig anders

und unterschiedlich interpretiert. Der Spruch

„Die Küche ist das neue Auto“, wie er für Deutschland

und Europa gilt, funktioniert an anderen Stellen so

nicht. Diese Art Imagedenken greift nicht überall. Zudem

ist sie auf bestimmte Zielgruppen begrenzt. Diese

Schere beim Stellenwert von Küche und Wohnen ist

zum Teil regional und kulturell begründet, aber auch

den Einkommensverhältnissen geschuldet.

Wir sollten den Tatsachen ins Auge sehen und uns

damit beschäftigen, welche aktuellen gesellschaftlichen

Trends sich auf die Situation im Möbelhandel

auswirken und damit auf unsere bisherigen Konzepte.

Wenn wir sehen, dass Wohnraum in den großen Städ-

8 KÜCHENPLANER 12/2018


ten für immer mehr Menschen unerschwinglich wird

und es für einen Durchschnittsverdiener inzwischen

undenkbar ist, sich dort Eigentum anzuschaffen, erkennen

wir, dass neue Konzepte gefragt sind. Und die

gibt es bereits, wie beispielsweise jüngst umgesetzt

mit einem Architektenentwurf eines Wohnblocks mit

sechs Wohnungen, die allesamt über keine eigene Küche

verfügen, aber über eine zentrale Gemeinschaftsküche

als eine Art „Community-Küche“. Und das verbunden

mit dem Angebot: Du kannst entweder 800 Euro

im Monat für ein kleines Apartment mit eigener Küche

bezahlen oder du mietest für 450 Euro und hast zwar

keine eigene Küche, dafür aber Zugriff auf die Gemeinschaftsküche.

Ich halte das für eine sehr tragfähige

Option, wie künftig mit Wohnraum, der immer knapper

und teurer wird, umgegangen werden kann. Viele

Menschen werden schon aus Notwendigkeit auf die

kleine Wohnung ohne Küche zurückgreifen. Denken

wir allein an Studenten oder junge Menschen. Die sitzen

ja nicht mehr mit der Familie am Tisch. Ihre Kommilitonen

sind ihre Familie.

kauft nicht mehr jeder Wohnungsnutzer selbst, sondern

der Küchenkauf wird kanalisiert. Und das im

Rahmen abgestufter Preise und Ausstattungen – und

inklusive einer zentralen „Community-Küche“.

„Sharing“ ist einer der großen Trends unserer Zeit

und wird an Bedeutung weiter zulegen. So scheint

es. Ein weiteres wichtiges Thema in den Augen

vieler Menschen ist das Thema Sicherheit. Darauf

zielen auch die Strategien von „Homing“ oder

„ Cocooning“. Verbunden mit der Botschaft: „Die

Welt ist ein feindlicher Ort und nur zu Hause bist Du

sicher. Mach es Dir dort so gemütlich wie möglich.“

Mit dieser Botschaft verdient die Branche derzeit viel

Geld. Wie passen die Gedanken von „Sharing“ und

„Safety first“ auf Dauer zusammen?

Gar nicht. Diese Überbetonung von Sicherheit sehe

ich auch eher als einen momentanen Aspekt und als

ein Thema, das nicht von allen Menschen identisch bewertet

wird. Wer sich mit den jungen Zielgruppen auseinandersetzt,

wird das dort nicht finden.

Das entspricht dem „Sharing“-Gedanken unserer

Zeit. Also lieber teilen als selber besitzen wollen.

Als städtisches Prinzip ist das heute schon sichtbar.

Meine Frage dazu lautet bewusst provokativ: „ Liebe

Küchen- und Möbelhersteller, glaubt ihr wirklich, dass

die Menschen in zehn Jahren noch im großen Stil Möbel

kaufen?“ Wir „sharen“ Autos,

nutzen Fahrräder, wenn wir

sie brauchen, oder leihen uns

die Bohrmaschine, wenn wir

ein Loch in die Wand bohren

wollen, und geben sie zurück,

wenn wir damit fertig sind.

Wenn ich etwas über die Generationen

X und Y gelernt

habe, dann ist es das: Der

Besitz von Dingen ist immer

weniger eine Option, so wie

wir es in unserer Generation

noch gelernt haben. Frei nach

dem Motto: Musik gehört mir nur, wenn ich die Dateien

auf dem Rechner habe. Der physikalische Besitz verliert

an Reiz. Die jungen Leute streamen und es ist ihnen völlig

egal, dass sie es morgen nicht mehr haben. Sie können

es sich ja jederzeit erneut beschaffen. Warum sollte

das bei Möbeln auf Dauer anders funktionieren?

„Räume waren gestern.

Künftig gibt es Zonen.

Deswegen habe ich mir

vor genommen, den Begriff

„ Küche“ nicht mehr zu

verwenden. „Kochzone“

trifft es sehr viel besser.“

Das klingt nachvollziehbar. Aber was bedeutet das

für ein Unternehmen wie Grass? Jede nicht verkaufte

Küche tut weh.

Die Frage, wo wir unsere Rolle für die Zukunft sehen,

ist eine ganz entscheidende Frage. Persönlich

glaube ich nicht, dass die Zahl der verkauften Küchen

sinken wird. Die Menge wird gleichbleiben, vielleicht

sogar steigen. Es fragt sich nur, wer das Geschäft organisiert

und durch welche Kanäle der Vertrieb erfolgt.

Beispiel Projektgeschäft: In vielen Teilen der Welt findet

das viel intensiver statt als in Deutschland. Dabei

Das sich ständige Sorgen machen und die Flucht ins

Private ist also eher ein Problem unserer Generation?

Die Airbnb-Generation kennt diese Sorgen nicht so

sehr, Sharing-Gedanken und der völlig natürlich gelebte

Anspruch an eine allgegenwärtige Mobilität sind

da sehr viel ausgeprägter. Damit

verändert sich auch die Arbeitswelt

und die grundlegende

Definition von Zuhause. Heute

ziehen wir in Deutschland statistisch

vier Mal im Leben um, Experten

rechnen damit, dass es in

2030 elf Mal sein wird. Bis dahin

ist es nicht mehr lange.

Manche Einschätzungen gehen

sogar noch weiter: Es wird

gar keine festen Arbeitsplätze

mehr geben und auch kein

festes Zuhause. Der Mensch

richtet sich mit den vorhandenen Möglichkeiten dort

ein, wo er sich gerade befindet. Er nutzt das, was da

ist. Das gilt fürs Arbeiten und fürs Wohnen. Deshalb

wird es auch in der Summe nicht weniger Küchen geben

– um auf Ihre Frage von vorhin zurückzukommen

– sie werden nur anders genutzt und anders zur Verfügung

gestellt. Diese Entwicklung ist in manchen globalen

Mega-Cities schon ablesbar. Und in der Arbeitswelt

in manchen Bereichen sowieso.

Ich möchte noch einen Moment beim Wohnen bleiben:

In Deutschland leben längst nicht alle Menschen

in Großstädten. Konkret sollen es rund ein

Drittel der Bundesbürger sein, die in einer der 85

großen Städte mit mehr als 100 000 Einwohner leben.

Also leben Zweidrittel der Menschen in kleineren

Städten, in Ortschaften oder auf dem Land. Das sind

rund 55 Millionen. Kürzlich habe ich gelesen, dass

12/2018 KÜCHENPLANER 9


Interview

es sogar immer mehr Menschen in die Kleinstädte

zieht, weil sie sich das Leben in der Großstadt immer

weniger leisten können oder wollen. Kommt die

skizzierte gesellschaftliche Entwicklung dort auch

an, nur mit Verzögerung?

Eine unter Trendforschern sehr häufig zitierte Prognose

lautet, dass bis 2030 etwa 70 % der weltweiten

Bevölkerung in Mega-Citys leben werden. Wenn wir

über den Tellerrand des Heimatmarkts hinausblicken,

reden wir damit über die verbleibenden 30 %. Aber ich

bin durchaus Ihrer Meinung: Auch ich frage mich, ob

die Aussage wirklich stimmt, dass 70 % der Menschen

in Mega-Citys leben werden. Die Digitalität eröffnet

schließlich auch in der regionalen Präsenz ganz neue

Möglichkeiten fürs Arbeiten und Leben. Und doch gibt

es ein ABER: Die gesamte Infrastruktur künftiger Mobilität,

ob in der Luft oder in selbstfahrenden Autos,

wird es erstmal in den städtischen Zentren geben. Die

ländlichen Gegenden laufen schon heute Gefahr auszubluten

und von den Bewohnern verlassen zu werden.

Was das für die angesprochenen möglichen Entwicklungen

bedeutet: In der Stadt kann ich viele Dinge teilen,

auf dem Land muss ich es noch besitzen.

Also gehen mögliche Entwicklungen mittel- und

langfristig Hand in Hand und welche Dynamik im

Einzelfall wo genau zum Tragen kommt, lässt sich

heute noch nicht ganz genau sagen. Auch wenn es

gewisse Tendenzen gibt. Wir müssen also auch in

der Küchenbranche unsere Fantasie spielen lassen,

wenn wir uns auf die Zukunft vorbereiten wollen.

Das finde ich extrem wichtig. Und doch ist zu beobachten,

dass kein einziger Möbel- und Küchenhersteller

auch nur mit dem Gedanken zu spielen scheint, dass

es künftig keinen Besitz von Möbeln mehr geben könnte

oder sich immer weniger Menschen dafür im großen Stil

begeistern lassen. Und auch wenn es nur für einen Teil

der Menschen zum Tragen kommt: Allein die Entwicklung

zu einer Gesellschaft, die lieber teilt und nutzt als

besitzt, wird den Umsatz in Märkten völlig neu verteilen.

Und wenn alle Welt lieber teilt als besitzt, wird in

der Summe weniger Umsatz generiert.

Das sehe ich anders: Wenn wir in einer mobilen Gesellschaft

an einem Tag an verschiedenen Orten sein

können und wollen und beabsichtigen, uns dort wohlzufühlen,

nutzen wir sogar mehr Möbel und Küchen.

Es wird nur völlig anders organisiert.

Der Küchenmöbelindustrie kann es doch egal sein,

wem sie ihre Produkte liefert und wer sie vertreibt.

Also hat in erster Linie der Handel ein Problem mit

dieser gesellschaftlichen Entwicklung zur „Sharing

Community“.

Der Industrie könnte es egal sein. Aber damit kommen

wir zu einem anderen extrem wichtigen Thema.

Ich verstehe nicht, warum die deutschen Küchenmöbelhersteller

die letzten 15 Meter des Abverkaufs ihrer

Produkte aus der Hand geben. Das sind die wichtigsten

15 Meter. Diese letzten Meter entscheiden nicht nur, ob

das Produkt verkauft wird, sondern vor allem zu welchem

Preis.

Der Handel als Nadelöhr für die Industrie?

Ich würde der Industrie zwingend empfehlen, die

Zügel endlich selbst in die Hand zu nehmen. Nicht im

Sinne von Direktvertrieb sondern bezogen auf Kommunikation,

Marketing und Preispolitik. Ich würde ausnahmslos

allen Herstellern empfehlen, selbst in die

Kommunikation mit den Endkunden einzusteigen und

den Verkauf und die Preispolitik selbst zu gestalten,

statt sich ohne jegliche Möglichkeit der Einflussnahme

vermarkten zu lassen. Der Küchenverkäufer sollte beraten

und planen – aber grundlegendes Design, Verkauf

und Preispolitik gehört in die Hände der Hersteller. So

könnte jeder seine Kompetenzen ausspielen. Wenn insbesondere

die Volumenhersteller sich weiter dem preisdominierten

Vertrieb mancher Vertriebs partner ausliefern,

werden sie nur verlieren können.

Das ist eine sehr interessante Sichtweise. Und eine

Thematik mit vielen, vielen Teilaspekten und Sensibilitäten

– aber lassen Sie uns noch über das konkrete

Produkt Küche sprechen.

Sehr gern.

Nach Eurocucina und Küchenmeile hatte ich den

Eindruck: viel Grün, viel Schwarz, viel matt. Woher

rührt die Lust auf matte Oberflächen? Liegt das allein

an der Regel „nach Glanz kommt matt – das ist

so“? Oder gibt es eine weitere Erklärung?

Ich habe zwei Begründungen. Den ersten Grund

haben Sie genannt. Wir haben uns in den letzten Jahren

an Glanz sattgesehen. Der Zweite liegt wohl daran,

dass wir den ganzen Tag mit gläsernen, glatten und

spiegelnden Oberflächen konfrontiert sind und wieder

nach Haptik suchen. Dafür muss es weggehen von den

Hochglanzoberflächen. Das ist eine ganz logische Entwicklung.

Matt ist eine Reaktion auf die vielen glatten

Oberflächen der digitalen Welt.

Die Lust auf markante Naturmaterialien wie Stein,

Holz und Metall ist dann gleichfalls mit dieser Gegenbewegung

zu erklären?

Der Wohlfühlcharakter in unseren Innenräumen

wird immer wichtiger. Also weg von cleanen, weißen

Oberflächen hin zu mehr Lebendigkeit und Naturnähe.

Das viele Grün, dass wir auf der Eurocucina gesehen

haben, basiert auf dem Wunsch, in einer technischen

und von Beton geprägten Welt mehr Natürlichkeit zu

spüren. Wir wollen mehr Natur, kommen aber nicht

raus aus der Stadt, deshalb muss die Natur zu uns.

Ein weiterer Gestaltungstrend ist das transparente

Spiel von offenen und geschlossenen Flächen. Lassen

Sie es mich direkt formulieren und aus praktisch

10 KÜCHENPLANER 12/2018


motivierten Beweggründen: Ist das Regal in der Küche

überbewertet und eigentlich ziemlich unsinnig?

Ja . . . ... ich sehe das im Zusammenhang mit

einem weiteren häufig genannten Trend: der Individualisierung

bzw. Customizing. Unsere Wohnumgebung

soll immer individueller und persönlicher werden. Das

findet durchaus statt. Doch wie hoch ist der Anteil der

Möbelhersteller an der Umsetzung wirklich? Die meiste

Individualität steuert der Nutzer selbst bei. Durch

den Content, also den Inhalt, den er mitbringt. Für Hersteller

sind Regale eine geniale Möglichkeit, den Nutzer

in Sachen Individualität für sich arbeiten zu lassen,

ohne selber individuelle Möbel entwickeln zu müssen.

Also kurz gesagt: Das, was in einem Möbel drinsteht,

macht häufig die Individualität aus, aber nicht das Möbel

selbst. Die Offenheit eines Regals bietet dafür die

beste Bühne. Der Nutzer macht es individuell, aber die

Industrie hat wenig Anteil

daran.

Und weiter zum Thema

Customizing: Diese Individualisierungsoptionen

werden

meiner Ansicht nach

von vielen in Industrie und

Handel falsch interpretiert.

Individualisierung

heißt nicht, „wir bieten jetzt Dutzende verschiedene

Korpusfarben an, 12 Licht sys teme, drei Glanzgrade

in acht Oberflächenstrukturen, 3000 RAL- oder Sikkens-Farben

und . . . und . . . und“. Das führt dazu, dass

sich überhaupt niemand mehr auskennt. Endverbraucher

sind damit überfordert. Die menschliche Psyche

scheitert an mehr als fünf Entscheidungsoptionen.

Hersteller sollten die Möglichkeiten, die sich ihnen

bieten, nutzen und Einrichtungsbeispiele konfigurieren,

die sich im Detail natürlich verändern oder erweitern

lassen, sie sollten den Verbraucher aber nicht

mit der Vielzahl an Möglichkeiten allein lassen und

einfach sagen: „Du kannst aus allem auswählen, entscheide

dich und melde dich, wenn du soweit bist.“

Wenn wir dem Endverbraucher das Design von Möbeln

überlassen, ist das der Untergang des Abendlandes.

Der Hersteller muss entscheiden, wie das Produkt

am besten ausschaut, in welchem Material und

mit welchen Oberflächen es gestaltet wird. Das ist seine

Kompetenz.

Die Küchenmöbelhersteller sollten sich also auch

hier mehr einmischen? Über den Kopf des Handels

hinweg?

Es genügt nicht, dem Handel Farbtafeln zur Verfügung

zu stellen und sich dann aus dem Planungsund

Vertriebsprozess herauszuhalten. Die Hersteller

sollten sich zeitnah ihrer Kompetenz und Verantwortung

bewusst werden und wahrnehmen, welche Möglichkeiten

und Expertise sie haben. Sie müssen es aber

auch machen und konkrete Konfigurationen zur Verfügung

stellen, sich beim Design einbringen und den

perfekten Stauraum schaffen. Die Aufgabe des Handels

ist es dann, seine eigenen Stärken auszuspielen und

den ergänzenden Service zu bieten: eine emotionale

„Wenn wir dem Endverbraucher

das Design von Möbeln überlassen,

ist das der Untergang

des Abendlandes.“

Präsentation im Showroom zu realisieren und fachlich

gut zu beraten. So sind alle im Boot. Mit ihren jeweiligen

individuellen Stärken.

Mich treibt beim Thema Regal ein weiterer Gedanke

um. Egal ob separater Arbeitsraum oder offener

Grundriss: Fettige Kochwrasen sind trotz der immer

erfolgreicheren Bemühungen der Hersteller von

Dunstabzugshauben Realität. Und diese fettigen

Wrasen kümmern sich nicht um Einrichtungstrends.

Denen ist egal, ob sie sich auf einem wenig beachteten

Küchenoberschrank niederlassen oder auf einem

Regalbrett. Das ist doch extrem unpraktisch ...

Es gibt im Design diese wunderbare Idee von „Form

follows function“. Die ist derzeit nicht umgesetzt. So

schön ich diese offenen Flächen finde, sie sind tatsächlich

unpraktisch. Sie verstauben

und man muss

immer Ordnung halten.

Man darf deshalb schon

die Frage stellen, ob Regale

die stimmige Richtung

sind. Sie sind schön, aber

unpraktisch. Deshalb haben

Ideen, die genau den

anderen Weg einschlagen und alles verdecken, auch

ihren Reiz. Das sind funktionalere Lösungen für das

Wohnen von morgen.

Was bedeutet das alles im Kern mittel- und langfristig

für das Unternehmen Grass und die Entwicklung

künftiger Produkte?

Mit diesen Trends und möglichen Entwicklungen

setzen wir uns schon seit mehreren Jahren intensiv

auseinander und machen auf vielen verschiedenen

Ebenen unsere Hausaufgaben. Wir diskutieren neue

Strategien und Geschäftsfelder.

Zum Beispiel?

Dazu zählt sicher grundsätzlich die Frage, ob wir

als reiner Schubkasten- und Scharnierlieferant noch

zukunftsfähig sind. Mittelfristig wird es verstärkt um

die Entwicklung neuer Geschäftsfelder und die Vermarktung

bis hin zum Endverbraucher gehen. Eine

starke Marke wird zunehmend wichtiger. Denn langfristig

werden neue, preisaggressive Wettbewerber aus

Asien auf der Bildfläche erscheinen, gegen die wir uns

deutlich abgrenzen müssen. Aber das gilt für die gesamte

Branche. Letztlich geht es auch um tragfähige

Kooperationen und die Frage: Was können wir mit unserem

Know-how in Zukunft leisten, wenn wir unsere

Stärken mit den Stärken weiterer Partner zusammenbringen.

Herr Klüh, vielen Dank für dieses ausführliche und

offene Gespräch.

Das Gespräch führte Dirk Biermann

12/2018 KÜCHENPLANER 11


Schaufenster

Foto: Rotpunkt Küchen

Schwarz, Anthrazit und natürliche Brauntöne: Bei Rotpunkt Küchen dominieren dunkle, wohnliche

Farbtöne. Gerade in offenen Küchenplanungen fördern gedeckte Farben eine stimmungsvolle Wohnlichkeit.

Bei Rotpunkt reicht der Dunkel-Trend bis in die Schränke. Nachdem im vergangenen Jahr

schon die Innenausstattung auf den Anthrazit-Ton „Zirkon“ umgestellt wurde, folgten nun die Möbelscharniere

in diesem eleganten Ton. So geht die Gestaltung innen und außen Hand in Hand. Denn ein

weiterer Schwerpunkt der Kollektion ist eine wertige Materialität mit markanten Fronten. Hölzer mit

Jahresringen, ausdrucksvollen Maserungen, Rissen und Astlöcher werden so zum Design-Statement.

Mit der Kollektion 2019 untermauert Rotpunkt Küchen seinen Anspruch, „Varianten-Weltmeister“ werden

zu wollen. Dafür haben Kunden die Wahl zwischen 26 verschiedenen Korpus-Dekoren.

www.rotpunktkuechen.de

12 KÜCHENPLANER 12/2018


12/2018 KÜCHENPLANER 13

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Küchenmöbel / Kollektionen 2019

Fotos: next125

Beim Küchenmodell „NX870“ trifft Onyxschwarz auf „Lärche geräuchert“.

Durchgängig in Onyxschwarz

next125 sieht

Onyxschwarz

als aus drucksstarke

Variante

der „Nichtfarbe“

Schwarz. In der

aktuellen Collection

setzt die Premium-

Küchenmarke aus

dem Hause Schüller

diesen eleganten

Ton vielseitig in

Szene.

Paneele in Onyxschwarz gebürstet.

14 KÜCHENPLANER 12/2018


Onyxschwarz auf allen Kanälen. So

lässt sich die Strategie der Premiummarke

beschreiben. Wobei einheitliche

Umsetzungen komplett in diesem Ton

ebenso angesagt sind wie das kontrastreiche

Zusammenspiel etwa mit warmen

Holzelementen. Zum Beispiel beim

next125 Kochtisch in Onyxschwarz kombiniert

mit Lärche geräuchert und gebürstet.

Der Versuchung, das haptisch

interessante Material zu berühren, darf

man sich übrigens getrost hingeben –

dank Fenix. Dieser High-Tech-Schichtstoff

besitzt eine spezielle Oberfläche,

die eine samtig-warme Haptik mit praktischen

Anti-Fingerprinteigenschaften

vereint.

Gleichermaßen funktional wie ästhetisch

zeigt sich das onyxschwarze

Nischenpaneel mit integriertem „hängenden

Garten“, der beim Kochen Kräuter

schnell zur Hand sein lässt. Die integrierte

LED-Beleuchtung unterstützt

den Wachstumsprozess der Kräuter.

Die Philosophie von next125 basiert

auf der Idee, die Küche als Ganzes zu

gestalten. Verfolgt wird deshalb der

Anspruch eines durchgängigen Einrichtungskonzepts.

Hierbei setzen die

geometrisch-filigranen „Frame-Rack“-

Regalsysteme oder die next125 Sideboard-Serie

weitere wirkungsvolle Akzente.

www.next125.de

Wohnlich und elegant:

die Sideboard-Serie.

Kubisch-reduziert:

das Frame-Rack in Onyxschwarz.

Feelwood:

Noch nie sahen Dekore so echt aus.

Egger Kollektion Dekorativ 2017–2019

Messe BAU

14.–19. 01.2019

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Stand 339

Die Premiumqualität unserer Feelwood Synchronporen-Oberflächen eröffnet für Sie neue Designmöglichkeiten.

Damit sind Sie noch näher am Original. Die lichtbeständigen und pflegeleichten Oberflächen erhalten Sie

auf nahezu allen EGGER Trägermaterialien sowie auf Schichtstoff. Zum Dekor passende Kanten, Hirnholzkanten

oder Dreischicht-Kanten als Akzent runden das Angebot ab. Im Bild: H3406 ST38 Berglärche anthrazit.

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Küchenmöbel / Kollektionen 2019

Räume erzählen Geschichten

Die Küche als Wohnraum und Lebensmittelpunkt: Für LEICHT ist sie längst Teil

einer umfassenden Einrichtungsidee – jenseits reiner Funktionalität. Material- und

Oberflächencollagen unterstützen die Planung und geben Orientierung. Erstellt

wurden diese in Zusammenarbeit mit der Agentur raumPROBE.

Foto: Biermann

Um als Wohlfühlzone mit einer klaren stilistischen

Aussage funktionieren zu können, müssen bei der Küchenund

Wohnraumplanung unterschiedliche Aspekte berücksichtigt

werden. Das ist die Idee hinter den Material- und

Oberflächencollagen. Ausgangspunkt dafür sind Fragen

wie diese: Welche Geschichte soll ein Raum erzählen? Wie

gelungen treten Farben und Materialien miteinander in

den Dialog? Wie befruchten und verstärken sie sich im

Sinne einer architektonischen Gesamtwirkung? Welche

Atmosphäre schaffen sie? Dafür entwickelte LEICHT in Zusammenarbeit

mit den Stuttgarter Materialspezialisten

der Agentur raumPROBE unterschiedliche Collagen mit

sorgfältig abgestimmten Farben, Strukturen und Oberflächen.

Diese Collagen greifen die aktuellen Trends in der

Innenarchitektur auf und transportieren eine gewünschte

Raumwirkung auf den Punkt. Zudem sind die Initiatoren

überzeugt, dass die Zusammenstellungen unmittelbar inspirieren

und Stimmungsbilder in den Köpfen der Betrachter

erzeugen. Im Mittelpunkt stehe die gesamte Raumwirkung.

Für LEICHT-Vorstand Stefan Waldenmaier haben

diese Stilwelten daher eine zentrale Bedeutung im Beratungsgespräch:

„Bei der Vielfalt unserer Materialauswahl

sind die Collagen für Planer von großem Wert: Als gestalterischer

Kompass geben sie Orientierung, welche Kombinationen

besonders stimmig zusammenwirken. Gerade in

einer Zeit, in der nicht mehr nur Weiß in der Küche zum

Einsatz kommt, festigen solche Materialkompositionen

erste innere Bilder und Vorstellungen.“

Für die Kollektionsvorschau 2019 hatte der Küchenmöbelhersteller

sechs solcher Material- und Ober flächen-

Collagen entwickelt. Präsentiert wurden diese zur Hausmesse

im Juni. Die von LEICHT definierten Trends

erhielten viel Aufmerksamkeit der rund 500 Handelspartner.

Alle Vorschläge stießen dem Unternehmen zufolge

auf breite Zustimmung und lagen in der Bewertung nah

beieinander. Als Favoriten kristallisierten sich schließ-

LEICHT-Vorstand

Stefan

Waldenmaier:

„ Collagen geben

Orientierung

im Planungsprozess.“

16 KÜCHENPLANER 12/2018


Foto: LEICHT / P. Schumacher

Foto: LEICHT / P. Schumacher

Wooden yearning

Nostalgic mixties

lich „Wooden yearning“,

„Metropolitan merge“ und

„Nostalgic mixties“ heraus.

Skandinavisch

inspirierte Leichtigkeit

Kräftige Bäume, ein

heller, strahlender Himmel

mit weißen Wolken

und klare Seenlandschaften

ziehen vor dem inneren

Auge vorbei. Der Gedanke

an skandinavisch

inspirierte, einladende

Räume taucht auf, wenn in

der Trend-Collage „Wooden yearning“ helle Hölzer mit hellen

Oberflächen kombiniert werden und wenn sich natürliche

Optik und Haptik mit unbehandelten Oberflächen verbinden.

„Wooden yearning“ – das ist schlichte Eleganz, auf

das Wesentliche konzentriert.

Vielfalt als gestalterischer Gewinn

Die Welt ist zum globalen Dorf geworden, Menschen

und Waren sind in Bewegung. In den Metropolen der Welt

treffen unterschiedliche Kulturen aufeinander, verbinden

sich oder bestehen als sich gegenseitig befruchtende

Kontraste nebeneinander. In der Stilwelt „Metropolitan

merge“ greift der Hersteller diesen Trend auf. Gegensätze

und Vielfalt werden zum Gewinn, ein reizvolles Spiel

von Dunkel und Hell entfaltet sich. Dieser Vorschlag bejaht

urbanes Wohnen: einen kreativen, kosmopolitischen Stilmix,

in dem sich dunkle Hölzer mit hellen Oberflächen verbinden

und warme Farben auf spannende Texturen treffen

– ein heterogenes Miteinander von Material und Struktur,

ein Spiegelbild aktuellen Lebens.

Foto: LEICHT / P. Schumacher

Metropolitan merge

Foto: Biermann

Altbewährtes zeitgenössisch interpretiert

Eine elegante Welt mit dunklen, rauchigen Akzenten, die

Erinnerungen an eigene, frühere Wohnerfahrungen weckt

– an Braun-, Beige- und warme Orange töne, an mondänes

Rauchglas, blitzendes Chrom sowie an außergewöhnliche

Fliesen, Tapeten und originelle Accessoires. In der Material-Collage

„Nostalgic mixties“ interpretiert LEICHT Retro

als Kult, aber aufregend zeitgenössisch und modern. Durch

eine Kombination von dunklen Materialien und Farben mit

einzelnen Highlights entsteht eine Gesamtwirkung, die

überrascht und heute so aktuell wie nie ist. www.leicht.com

12/2018 KÜCHENPLANER 17


Küchenmöbel / Kollektionen 2019

Fotos: Rempp

Neu von Rempp: „geräucherte Lärche“ im durchlaufenden Furnierbild.

Rempp spricht

die Sinne an

Neue Farben und Oberflächen, spezielle Details und

praktische Schrankausstattungen – diese Aspekte

stellte Rempp in den Mittelpunkt der Hausmesse im

Oktober. Dafür wählte das Unternehmen ein sinnlich

geprägtes Motto: „Sehen. Schmecken. Genießen.“

Die neu präsentierte „geräucherte Lärche“ zum

Beispiel erinnert an einen sonnigen Herbsttag, meinen

die Ausstellungsmacher. Das durchlaufende Furnierbild

mit seiner unterschiedlichen Farbgebung wecke

Emotionen der besonderen Art, und das passende

Holzgriffprofil gebe dem Inselblock in Kombination

mit der 12-mm-Keramikarbeitsplatte eine natürliche

Leichtigkeit.

Das neue

Regal system

„2020“ wirkt

leicht und elegant.

Elegantes Regal-System

Besonders elegant wirkt der smarte Kubus des neuen

Regalsystems „2020“. Die Einlegeböden können individuell

mit allen 19 mm starken Frontmaterialien

aus der Rempp-Produktpalette ausgestattet werden.

„In Kombination mit der sockellosen Schrankplanung,

der breiten Front und einer individuell einstellbaren

Beleuchtung entsteht damit ein leicht und harmonisch

wirkendes Wohnelement“, betont das Unternehmen.

www.rempp-kuechen.de

18 KÜCHENPLANER 12/2018


www.sonaearauco.com

STUCCO | FUSION

Authentische Oberflächen


Küchenmöbel / Kollektionen 2019

Fotos: Nolte Küchen

Keine Frage des Budgets

Ob stilvoll-elegant oder ausdrucksstark-emotional, ob Holz, Lack oder Zement, ob in

echt oder als preisgünstigere Reproduktion: Küchen lassen sich bei Nolte nun noch

unabhängiger vom Budget planen – dank einer neu aufgestellten Sortimentsstruktur.

Auch im Kollektionsjahr 2019 setzt Nolte Küchen

auf Wohnlichkeit. Die Neuheiten dafür stellte das Unternehmen

zur Hausmesse in zwei Themenwelten vor:

mal stilvoll-elegant, mal ausdrucksstark-emotional.

Welche Rolle die Sortimentsstruktur dabei spielt, erläutert

Geschäftsführer Eckhard Wefing: „Das Sortiment

von Nolte Küchen ist vielfältig und hat System.

Ein konsequentes Zusammenspiel von Echtmaterial

und realistisch wirkender Reproduktion in attraktiven

Preislagen prägt unser Konzept. Damit unsere Handelspartner

noch flexibler auf Endkundenwünsche eingehen

können, bauen wir diese Struktur für 2019 konsequent

weiter aus. Für mehr Gestaltungsspielraum in

der Beratung und Küchenplanung.“

Gut zu kombinieren

Mit den Neuheiten können sich Kunden mehr denn

je vom persönlichen Geschmack leiten lassen. Die

stilvoll-eleganten Küchen wirken harmonisch und

zeitlos. Grautöne, Schwarz und Weiß sind hier im Repertoire,

aber auch edles Beige und Braun. Mit lebendiger

Note setzt auch das neue Programm „Tavola“

auf warme, wohnliche Kombinationen. Das Eichenfurnier

gibt es in den zwei Farbstellungen „Pinot“

(mit leicht grauer Note) und „Barolo“ (braun-grau).

Die gemeinsame Preisstellung mit den weiteren Echtmaterialien

der Preisgruppe 6 soll dem Küchenplaner

die Stil-orientierte Beratung erleichtern und macht,

so das Unternehmen „Echtholzküchen verkäuflicher

denn je“.

Frei von Fingerabdrücken

Mit dem Programm „Phönix“ steht den Nolte-Partnern

ab 2019 eine softmatte Schichtstoff-Oberfläche

mit Anti-Fingerprint-Beschichtung zur Verfügung. Die

neue Front gibt es in Schwarz und Weiß, auch für die

grifflose Küche „MatrixArt“. Dieser stilvoll-elegante

Look mit Zusatznutzen ist bereits in Preisgruppe 3 umsetzbar.

Komplett aus Recycling-Material

In zwei Grauschattierungen bringt Nolte Küchen

mit „Vida“ eine neue Materialwelt ins Sortiment. Die

Front mit textil anmutender Oberfläche besteht nahezu

komplett aus recycelten Materialien. Das Unternehmen

sieht dies als einen „zukunftsträchtigen Beitrag

zum Umweltschutz, der dem Küchenplaner auch neue

Verkaufsargumente bietet“.

20 KÜCHENPLANER 12/2018


Die neue Front

„Vida“ ist aus

recycelten Materialien

hergestellt

– von

der Spanplatte

bis zum Dekorpapier.

Damit

ist sie auch

ein nachhaltiger

Beitrag zum

Umweltschutz.

Im Programm „Manhattan“ hat Nolte Küchen das

Trendthema Marmor umsetzt: Das Dekor „Marmor

grau“ ist universell kombinierbar und erzeugt ein homogenes

Gesamtbild.

Wie geflämmtes Holz

Ausdrucksstark-emotionale Küchen sprechen Menschen

an, die das Besondere lieben und gern Akzente

setzen. Die charakterstarken Planungen versprühen

den rauen Charme des Ursprünglichen. Zu den Oberflächen,

die hier zum Einsatz kommen, gehört geflämmtes

Holz. Mit einem entsprechenden Dekor ergänzt Nolte

Küchen das Programm „Artwood“ und liefert das passende

Umfeld gleich dazu. Analog hierzu wurde auch

das Echtholz-Programm „Legno“ erweitert. Mit „Eiche

Sepia“ kommt nun ein neues Furnier hinzu, welches

ebenfalls den Charakter geflämmten Holzes aufnimmt.

Flächenbündig ab Werk

Mit Erweiterungen im Umfeld will Nolte zusätzlichen

Spielraum für Küchenplaner schaffen. Neue

Regale mit schwarzen Glasböden und optionaler Beleuchtung

gehören dazu. Ebenso das Angebot, Spülen

und Kochfelder künftig auch flächenbündig verplanen

zu können. Dafür können laut Unternehmen

„praktisch alle Standard-Arbeitsplatten von Nolte genutzt

werden“. „Das aufwendige Fräsen vor Ort entfällt

und das erleichtert die Montage“, betont der Hersteller

und sieht damit die Materialkompetenz untermauert.

www.nolte-kuechen.de

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EDLE UND ROBUSTE LACK-

OBERFLÄCHEN FÜR DEN ALLTAG

Lackoberflächen liegen voll im Trend und werden auch in

den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen.

Die An sprüche an diese Oberfläche sind hoch, denn sie

sollte nicht nur optisch ein Hingucker sein, sondern auch

die Anforde rungen im Alltag mühelos meistern.

INSPIRATIONS

CLOSE TO YOU

„Innovative Lackober flächen

bieten neue Möglichkeiten für

höchste Ansprüche bei Möbeln

und im Innenausbau“, berichtet

Rüdiger Jürke, Leiter

Produktmanagement Dekorplatten

bei Pfleiderer. „So kombiniert

Pfleiderer PrimeBoard

zeitlose Modernität in Matt

und Glanz mit herausragenden

Oberflächeneigenschaften, die

das edle Produkt robust und

damit absolut alltagstauglich

machen.

In XTreme Hochglanz besticht

PrimeBoard durch einen

perfekten Spiegelglanz

und verleiht den Oberflächen

eine beeindruckende Tiefenwirkung

und außergewöhnliche

Eleganz. XTreme Matt

begeistert mit seinem extrem

matten Finish von weniger

als fünf Glanzpunkten nicht

nur Gestalter. „Dabei sind die

Ober flächen besonders robust

und verlieren auch langfristig

nicht an Attraktivität“, so

Rüdiger Jürke. Die dauerhaft

hohe Farbstabilität sowie die

einwandfreie Verarbeitbarkeit

sorgen zudem für beste Praxistauglichkeit.

Die einzigartige Vielfalt von

PrimeBoard zeigt sich nicht

zuletzt in der umfangreichen

Dekorpalette. Durch einen optimalen

Farbverbund lassen

sich die Lackoberflächen mit

dem übrigen Produktsortiment

von Pfleiderer nahezu grenzenlos

kombinieren und dank der

Trägermaterialien MDF und

Spanplatte P2 zudem vielseitig

und flexibel einsetzen.

Mehr auf www.pfleiderer.com

12/2018 KÜCHENPLANER 21


Küchenmöbel / Kollektionen 2019

Foto: rational

rational sucht Visionäre, Querdenker,

Künstler, Kreative, Planer,

Designer und Architekten, die

Freude und Spaß daran haben,

das Thema „Küche und Lifestyle“

neu zu denken. Dafür wurde der

„ Aesthetic Kitchen Award 2020“

ausgerufen. Ab Frühjahr 2019 geht

es los.

rational positioniert sich neu

Im 55. Jahr seines Bestehens setzt rational aus Melle

auf zahlreiche Neuerungen und eine Neupositionierung

seiner Marke. Zusätzlich wurde der Internetauftritt

des Küchenherstellers komplett überarbeitet und

das Design des Unternehmenslogos modernisiert.

Seit dem Zusammenschluss mit der Snaidero Gruppe

ist rational mittlerweile in zwei Welten beheimatet –

Deutschland und Italien. Während in Melle Produktentwicklung,

Marketing und Vertrieb angesiedelt sind,

erfolgt die Produktion der Küchen im italienischen Majano.

Das Unternehmen selbst bezeichnet diese Situation

als einen Spagat, sieht aber Vorteile. „Denn gerade

in dem kreativen Spannungsfeld zwischen beiden Kulturen

mit ihren ganz unverwechselbaren Charaktereigenschaften

und Stärken kann Innovatives und Außergewöhnliches

entstehen“, sagt Marketingleiterin Elke

Pfeiffer und ergänzt: „Bei rational treffen eine stilsichere,

elegante Formensprache und perfekte, innovative

Funktionen und Qualität aufeinander. Höchstes

Können wird mit großer Leichtigkeit verbunden – italienische

Sinnlichkeit mit deutscher Sachlichkeit.“

Mit Design-Rahmen

Dies spiegele sich auch in der neuen Küchenedition

„cascade“ wider mit ihren geradlinigen, geometrischen

Formen. Die Unter- und Hochschrankfronten werden

bei diesem Programm mit einem Designrahmen eingefasst.

Edelstahl und das markant strukturierte Melamin

„Eukalyptus Vulcano“ bilden einen kühlen Kontrast.

Im Unterschrankbereich sticht der Farbton „Wool“

hervor. Auffällige Arbeitsplatten und das Sockelprofil

im Hightech-Material Corian „Cosmos Prima“ umranden

die beiden Funktionsinseln und stellen sich dezent

in den Vordergrund. Durch das Zusammenspiel der

unterschiedlichsten Materialien entsteht bei dieser Küchenedition

ein Gesamtkonzept in moderner und zugleich

relaxter Atmosphäre.

Brillanz mit Tiefe

Ein zweiter Schwerpunkt der Hausmesse im

September war die Küchenedition >55< mit dem

Programm „luna“. Diese Front verfügt über eine

„ Acrylux“ Oberfläche mit hoher Brillanz und besonderer

Farbtiefe. rational bezeichnet sie als eine Alternative

zu den bekannten lackierten Hochglanz-Oberflächen.

Der glänzend schimmernde Farbton „Kubanit“

wird mit einem warmen Nussbaum-Holzdekor kontrastreich

kombiniert. Für eine geradlinige, klare

Linienführung steht eine Sonderedition im Front-

Rasterbereich. Das Ganze wird mit beleuchteten Glaspaneelen

wirkungsvoll in Szene gesetzt. Die Edition

>55< wurde in ähnlicher Form bereits auf der Eurocucina

gezeigt.

Planungswettbewerb gestartet

Premiere feiert ab Frühjahr 2019 der internationale

„Aesthetic Kitchen Award“. Alle zwei Jahre erhalten

Interessierte künftig die Gelegenheit, sich mit

ihren Küchenentwürfen oder auch konkret realisierten

Projekten zu bewerben. Nach der Bewertung der

eingereichten Beiträge werden die Gewinner auf der

Euro Cucina 2020 in Mailand prämiert und der Öffentlichkeit

vorgestellt. Thomas Klee, Geschäftsführer

von rational: „Wir möchten mit diesem Award eine

Plattform etablieren, die Planer weltweit ermuntern

soll, Wohnen und Küche kulturell, gestalterisch und

gesellschaftlich einzigartig zu interpretieren. Küchen

repräsentieren unser Leben. Und wir möchten zeigen,

wie vielfältig und schön dies sein kann.“ Die Bewerbungsphase

für den „Aesthetic Kitchen Award 2020“

startet im Frühjahr 2019. Über alle Details zum Ablauf,

die genauen Teilnahmebedingungen, die Jury

und Preise informiert das Unternehmen rational ab

Januar 2019 auf www.aesthetic-kitchen-award.com.

www.rational.de

22 KÜCHENPLANER 12/2018


TAVINEA SORTO INNENAUSSTATTUNGS-SYSTEM

Perfekter Partner. Konzentriert

auf seine Bestimmung.

Einfach. Schön. Aufgeräumt.

Funktion, Form und Farbe optimal

aufeinander abgestimmt. Die formstabile

Stahlkonstruktion aus zwei 6 mm schmalen

Rahmenelementen und einer Traverse

passt sich in Material, Form und Farbe

harmonisch an Nova Pro Scala an.

Tavinea Sorto vollendet die neue Auszugsgeneration Nova Pro Scala mit

elementarer Systematik. Ob in Küche, Bad oder Wohnbereich, Tavinea Sorto

ordnet jeden Schubkasten mit grafischer Eleganz. Mit nur wenigen hochwertigen

Elementen bietet Tavinea Sorto maximale Variabilität. Bequem einsetzbar und

hygienisch optimal zu reinigen. So wird Design zum funktionalen Blickfang.

www.grass.eu


Küchenmöbel / Kollektionen 2019

Der Mittelpunkt des Lebens

Fotos: Ballerina

Küche ist mehr als nur ein Raum für die Zubereitung.

Das diesjährige Motto und die neuen Ballerina-

Küchen zeigen, wie die Küche der Mittelpunkt des Lebens

und der Raumkonzepte ist und in Zukunft wird.

Die Trends der Kollektion 2019 fokussiert Ballerina-

Küchen unter den vier Überschriften Farben, Dekore,

Materialien und Stile.

Farben: Weiß, Schwarz und Grau in allen Tönen beherrschen

nach wie vor die Küchenlandschaft. Zusätzlich

kommen langsam wieder Beige-Töne. Grüntöne

finden ihren Einsatz in der Wandgestaltung. Mit dem

Retro-Style der 50er/60er werden die Pastelltöne modern

in Szene gesetzt. Sie lauten: Lightblue, Zartgelb,

Zartrosa, Beigegrau.

Dekore: Eiche in vielen Ausführungen bleibt das

Holzdekor der Zukunft, egal in welcher Variante: rustikal,

schlicht, hell oder dunkel. Neu ist die Wasserbehandlung

des Holzes, dadurch entstehen großflächige

Schattierungen und wärmere Töne, so wie es die Bacheiche

zeigt. Neben der Eiche findet die Betonoptik in

vielen Ausführungen und Farben immer mehr Zuspruch.

Neu ist der Einzug von Marmor-Dekoren in

verschiedenen Farbtönen.

Materialien: Lack, Lack und nochmal Lack, matt sowie

glänzend. Neben den Melaminharzdekoren und

Schichtstoff kommt das echte Holz als Furnier wieder

verstärkt zum Einsatz. Ebenso nimmt die Nachfrage

nach hochwertigen, künstlich erzeugten Materialien

wie „Smart Glas“ und Keramik zu.

Stile: Der Stilmix gehört heute in jede Küche. Durch

den verstärkten Einsatz von offenen Regalen wird es

wieder verspielter. Die junge Generation setzt ihr Augenmerk

zunehmend auf romantische Einrichtungen

mit historischem Einfluss. Landhauselemente ergänzen

oft schlicht moderne Küchen. www.ballerina.de

Licht, Luft, Lebensfreude: Helle Pastelltöne sind für

Ballerina-Küchen kein Trend, sondern ein zeitloses

Statement. Hier kommen Lightblue, Zartgelb und

Zartrosa zum Einsatz.


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Küchenmöbel / Kollektionen 2019

nobilia kann mehr als Küche

66-mal Küche und 26-mal „more than kitchen“: Mit der Kollektion 2019 demonstriert

nobilia Einrichtungskompetenz über die Küche hinaus. 4000 m 2 Fläche wurden dafür

im Messezentrum Verl-Sürenheide komplett neu gestaltet.

Der Trend zur Urbanisierung ist ungebrochen. Infolgedessen

wird Wohnraum in den Städten immer knapper.

Gefragt sind daher Konzepte, die komfortables

Wohnen auch auf kleinem Raum ermöglichen. Vielfach

sind offene Gestaltungen die Lösung: Kochen, Essen,

Wohnen und Arbeiten gehen fließend ineinander über.

Für diese Ansprüche bietet nobilia mit der Kollektion

2019 unterschiedliche wohnliche und funktionale Lösungen,

die sich den individuellen Gegebenheiten flexibel

anpassen lassen, Räume optimal nutzen und dabei

optisch dem aktuellen Zeitgeist entsprechen. Dabei

wird die Küche immer mehr zum Herzstück der Wohnung.

Ihr Design lässt sich immer einfacher auf alle

Wohnbereiche übertragen. Selbst im Eingangsbereich

und im Bad.

So zogen in der Ausstellung in Verl-Sürenheide von

den 26 Musterplanungen aus der Rubrik „more than

kitchen“ acht Küchenkonzepte die angrenzenden Lebensräume

in fließenden Übergängen mit ein. Hinzu

kamen 20 separate Gestaltungen für Hauswirtschaftsräume,

Badezimmer, Garderoben und Wohnzimmer.

Die Planungen lieferten auch Inspirationen für kreative

Wohnkonzepte, bei denen raumtrennende Schiebetüren

die unterschiedlichen Lebensbereiche flexibel

und funktional unterteilen. In die Ausstellung integriert

war das „house of nobilia“. Dort konnten die Besucher

in einer realitätsnahen Inszenierung direkt erleben,

wie die jeweiligen Wohn- und Funktionsräume

mit dem nobilia-Sortiment ausgestattet werden können.

Eine Video-Installation an der Fassade dieses

Ausstellungsbereichs erlaubte bereits von außen einen

Einblick in das Haus und das Leben in den einzelnen

Wohnbereichen.

Alles aus einer Hand

„nobilia kann mehr als Küche“, heißt es derzeit selbstbewusst

aus Verl. Dennoch bleibt die Möblierung des

Küchenraums vorerst natürlich die Kernkompetenz

des Unternehmens. Genauer gesagt: Möblierung und

Ausstattung. Denn „one stop, one solution“ lautet ein

weiterer griffiger Slogan. Damit betont das Unternehmen

seinen Anspruch als Küchenvollausstatter. „Alles

aus einer Hand mit einer Auftragsnummer und einer

Lieferung“, so das Versprechen. Angefangen von den

Fotos: nobilia

Technisch, cool:

Die Lacklaminatfront

„Inox“

in „Stahl gebürstet

NB“

sieht nobila als

ideale Basis für

„junge, urbane

Planungen

im ‚Industrial

Chic‘“. Dekorgleiche

Wangen

und Sockelblenden

sorgen

für Durchgängigkeit.

26 KÜCHENPLANER 12/2018


Aus einem Guss: Ein modern und

großzügig geschnittener Grundriss,

der die Bereiche Küche und

Speisezimmer dennoch geschickt

unterteilt. Das Regal sys tem

„ Infinity“ mit 21 mm schma lem

Aluminiumrahmen setzt moderne

Akzente im Industrial Style.

Der Rahmen ist in Schwarz und

edelstahlfarbig lieferbar und

lässt sich mit Regalböden in 54

Dekoren kombinieren.

Möbeln über die Geräte bis

hin zum Zubehör, inklusive

Licht. Die aktuelle Kollektion

greift das auf und

will erneut Maßstäbe setzen

in Sachen Vielseitigkeit.

Vorgestellt wurden

neun neue Fronten, je zwei

Ergänzungen bei Korpusund

„Color Concept“-Farben,

neun neue Arbeitsplattendekore,

zwölf neue

Wangenfarben, neun neue

Nischenverkleidungen mit

Motiven und 14 neue Griffe.

Die Bandbreite der Neuvorstellungen

zielt darauf,

wirklich alle aktuellen

Einrichtungstrends zeitgemäß

in Szene setzen zu

können. „Vom coolen Industrial

Style über puristische

Eleganz bis zum gemütlichen

Landhausstil ist

alles möglich“, erläutert

das Unternehmen. Dabei

sei das neue Programm

inspiriert von einem weit

verbreiteten Lebensgefühl,

bei dem sich der Wunsch

nach urbanem Lifestyle

mit der Sehnsucht nach

Natürlichkeit verbindet.

Das spiegele sich in den

neuen Oberflächen wider.

Neben Beton-, Stein- und

Holzdekoren bereichern

Stahl- und Marmoroptiken

die Auswahl.

WAS UNS AUSZEICHNET?

AUSGEZEICHNETES DESIGN!

CORNERSTONE MAXX

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Anspruch schon im

Preiseinstieg

Anspruchsvolles Design

beginnt bei nobilia

schon im Preiseinstiegsbereich.

Mit dem Programm

„Speed“ in „Schwarzbeton

NB“ lässt sich der wei-

12/2018


Küchenmöbel / Kollektionen 2019

terhin sehr gefragte Betonlook bereits in Preisgruppe

1 realisieren. Passende Arbeitsplatten, Wangen und

Sockel blenden erlauben eine durchgängige Gestaltung

des gesamten Umfelds.

Mit „Schiefer steingrau NB“ gibt es zudem ein zusätzliches

Steindekor bei „StoneArt“. Das Programm in

Schichtstoffausführung – passend zur „Xtra“-Arbeitsplatte

– wurde mit der letzten Kollektion laut Unternehmen

„sehr erfolgreich im Markt eingeführt“. „Schiefer

steingrau“ ist ein heller Grauton, der, so die Erwartung,

„am Markt hohe Sympathiewerte erzielen wird“. Die dreidimensionale

Oberfläche verleiht der Front optisch und

haptisch eine besondere Authentizität. Dank passender

Wangen und Arbeitsplatten in „Xtra“-Ausführung lässt

sich eine durchgängige Naturstein-Ästhetik realisieren.

„Inox“ schimmert metallisch

Als Highlight der Kollektion bezeichnet nobilia die

neue Lacklaminatfront „Inox“ in „Stahl gebürstet NB“.

Ihr cooler, technischer Look sei die ideale Basis für junge,

urbane Planungen im „Industrial Chic“. Und das

als stylishe Gesamtlösung oder als attraktiver Akzent.

Möglich sind auch grifflose „LINE N“-Planungen. Passende

Wangen und Sockel für die Umfeldgestaltung

runden das Programm ab.

Eiche ist weiterhin Trend

Holz ist nach wie vor eine wichtige Zutat für jede

Stilrichtung. Besonders Eiche-Dekore liegen nach wie

vor im Trend. Im Programm „Riva“ sind jetzt zwei neue

Ausführungen erhältlich: die fein gezeichnete „Eiche

Somerset“ für anspruchsvolle Planungen von besonderer

Eleganz sowie „Eiche Dakota“, ein dunkler Farbton

mit Graunuancen. Im Programm „Structura“ strahlt

„Eiche Havanna“ in mittlerer Farbhöhe besondere Wärme

und Natürlichkeit aus.

Grau bleibt die Farbe der Saison

Als Trendfarbe für die Inneneinrichtung steht Grau

weiterhin hoch im Kurs und hat sich nachhaltig in der

Küchengestaltung etabliert.

Dementsprechend ergänzen

zwei neue Lack laminatfronten

in „Steingrau“ das Programm.

Dabei handelt es sich um die

„Touch“ in „supermatt“ und

um eine Rahmenfront aus dem

Das neue Regal sys tem „Backlight“ ist in

allen Wohnbereichen einsetzbar. Verfügbar

ist ein umfangreiches Typenspektrum,

u. a. mit Pflanzkästen für den

persönlichen Kräutergarten. Dieses Beispiel

ist zusätzlich mit einer LED-Pflanzleuchte

ausgestattet.

neuen Landhausprogramm

„Cascada“. Dieses Programm

böte mit seinen passenden

Umfeld-Details alle Vor aussetzungen

für moderne Landhausküchen

und sei auch in

der stauraumorientierten XL-

Variante lieferbar.

Darüber hinaus rundet eine

Lacklaminatfront in „Alpinweiß

Hochglanz“ das „Flash“-

Programm ab. Die gesamte

Frontenpalette von „Flash“ ist

für 2019 zudem auch als grifflose

Line N-Küche erhältlich.

Marmor setzt Akzente

Marmor hat sich im Interior Design zu einem neuen

Lieblingsmaterial entwickelt. Auch in der Küche lassen

sich damit Akzente setzen. Das „Color Concept“ von

nobilia bietet dafür zwei neue Dekore an: „Carrara“ als

helle Variante, „Teramo“ als dunkle Alternative.

Modernes Umfeld

Bei den Arbeitsplattendekoren ergänzen neun Neuheiten

das Programm. Davon erweitern zwei Modelle

das Spektrum der exklusiven „Xtra“-Arbeitsplatte: Neben

„Schiefer steingrau“ ergänzt „auf vielfachen Kundenwunsch“

mit „Mixwood NB“ nun auch ein Holzdekor

das „Xtra“-Sortiment. Darüber hinaus präsentiert

nobilia 12 neue Wangenfarben und 14 neue Griffe. Passend

zum „Industrial Look“ ist ein Großteil der Griffe

schwarz oder anthrazit. Neben Metall ist auch Gusseisen

als Material im Programm. Neun neue Nischenverkleidungen

mit Landschafts- oder Städtemotiven,

dunk len Fliesenmosaiken, Gewürzen oder Wortwolken

setzen in der Nische Akzente.

Regale mit System

Regale haben sich zu einem Top-Thema für moderne

Interior-Konzepte entwickelt. Mit der Kollektion

2019 lässt sich dieser Trend bei nobilia noch einfacher

realisieren. Denn gleich zwei neue modulare Regalsysteme

bieten Freiraum für individuelle Gestaltungen.

„Infinity“ mit seinem dezenten Aluminiumrahmen

in Schwarz oder edelstahlfarbig bringt „ Industrial

Charme“ ins Ambiente. Das System lässt sich mit 54

Dekoren kombinieren. Noch vielfältiger präsentiert

sich „Backlight“, ein anspruchsvolles System für ganzheitliches,

modernes Wohndesign. „Backlight“ ermöglicht

flexibles Planen und lässt Grenzen zwischen

Wohnbereichen verschwinden. Es eignet sich auch zum

Einrichten von Garderoben, Ankleidezimmern oder Bädern.

Dafür sorgt ein umfangreiches Typenspektrum

mit Regal- und Glasböden, Garderobenstange, Holzund

Pflanzkästen sowie wandhängenden Unterschränken.

Für den persönlichen „Urban Dschungle“ können

die Regalböden sogar mit einer LED-Pflanzleuchte ausgestattet

werden.

Zubehör bietet Mehrwert

Darüber hinaus ergänzen zahlreiche weitere Neuheiten

die nobilia Kollektion 2019 im Detail. Dazu zählen

zum Beispiel die Glasrahmenfront „Flat“ in drei

Varianten oder Rahmentüren mit Holgitter für das

Landhausprogramm „York“. Ebenfalls neu sind Innentablar-Auszüge,

Nischenregale mit Klappen und,

„für ein Plus an Sicherheit“, wasserbeständige Waterproof-Böden

für Spülen- und Waschtischunterschränke.

Dank der neuen Masterhubsäule „FlexMotion“ sind

Tische flexibel und per Knopfdruck höhenverstellbar.

Der Antrieb dafür kommt von Linak.

Durchdacht geplant

Wenn die Küche zunehmend zum wohnlichen Mittelpunkt

des Lebens wird, lässt sich das nicht mehr

gut mit Waschmaschinen oder Putzschränken im gleichen

Raum vereinbaren. Da viele Neubauten heute

nicht mehr unterkellert sind, führt das zu einem Re-

28 KÜCHENPLANER 12/2018


Fotos: nobilia

Komplett: die Ausstattung für den Hauswirtschaftsraum. Die Geräte

sind extra gesichert, damit sie nicht aus dem Schrank hinaus ruckeln.

Diese Technik hat sich nobilia patentieren lassen.

vival des Hauswirtschaftsraums.

Mit einem erweiterten Angebot

für Hauswirtschaftsraum-

Planungen bietet die nobilia

Kollektion 2019 umfangreiche

Lösungen für eine stauraumopitimierte

und ergonomische Gestaltung

dieses Raumes. Ein umfangreiches

Typenspektrum und

praktische Zubehörartikel erlauben

clevere Planungen auf kleiner

Fläche, zum Beispiel für die

Wäschepflege. Dabei sticht die

technische Lösung für hochgebaute

Waschmaschinen und

Wäsche trockner heraus: Die

Technik dafür hat nobilia selbst

entwickelt. Sie ist TÜV-geprüft

und mit dem GS-Gütesiegel für

geprüfte Sicherheit ausgezeichnet.

Die nobilia Kollektion 2019 ist

ab dem 1. Oktober 2018 lieferbar.

www.nobilia.de

Umfassender Service

„Mehr als Küche“ bezieht sich bei nobilia auch auf die

Aspekte Service und Kundenbeziehungen. Denn zum Selbstverständnis

des Unternehmens gehöre es, „die Handelspartner

mit ganzheitlichen Lösungen im Wettbewerb zu stärken“,

wie es Unternehmenssprecherin Sonja Diermann formuliert.

So sollen die Händler über die moderne und zeitgemäße Kollektion

hinaus von einem umfassenden und bewährten Serviceangebot

rund um die Themen Planung, Vermarktung,

Verkauf und Abwicklung profitieren. Auf der Hausmesse vermittelt

die Service-Area einen Einblick in dieses Portfolio.

Die Besucher konnten sich zum Beispiel über zwei Planungssysteme

informieren, die u. a. auf „Virtual Reality“

basieren. Zudem stellte die „nobilia Akademie“ ihr umfassendes

Aus- und Weiterbildungsprogramm für Küchenverkäufer,

-planer und -monteure vor. Das Spektrum dieser

Angebote reicht von der Verkäufer-Grundausbildung über

vielfältige Präsenzseminare bis zum neuen dreisprachigen

E-Learning-Angebot. Außerdem präsentiert das Partnerunternehmen

RMTsoft, wie sich die Prozessqualität im Küchenhandel

vom POS bis zur Endmontage nachhaltig verbessern

lässt. Von der vollautomatischen Auftragskontrolle (ATAK) bis

zum elektronischen Abnahmeprotokoll für die Küchenmontage

begleiten die Tools von RMTsoft alle Prozessschritte für

eine durchgängige Abwicklung. (dib)

www.neolith.com

Kücheninsel und Fliesenspiegel: CONCRETE TAUPE Silk I Bodenbelag: LA BOHEME I Wohnbauprojekt: (Cobham, U.K.) I Entworfen von: Eleanor Dodman I Fotograf von Tim James / Mabel Gray.

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Küchenmöbel / Kollektionen 2019

Schüller setzt auf

„erstklassigen Service“

Mit den Neuheiten der Collection 2019 beweist Schüller

Gespür für den Zeitgeist. Hiervon zeugen Fronten im

aktuellen Beton-, Stahl- und Ceramiclook sowie der Trend

der Farbe Onyxschwarz. Darüber hinaus betont der

Küchenmöbelhersteller sein „erstklassiges Service paket“.

Kompetenz im Produkt ist für Schüller nur die eine

Seite der Medaille. Um langfristig erfolgreich zu sein,

sei es ebenso wichtig, dem Handel ein innovativer, verlässlicher

und zukunftsfähiger Partner zu sein. Deshalb

hat das Unternehmen ein „breitgefächertes Servicepaket“

geschnürt, um seinen Kunden über den gesamten

Auftragsvorgang hinweg zur Seite zu stehen. Dazu zählt

die persönliche Betreuung in Landessprache und ein sicherer

Datenaustausch mithilfe des elektronischen Datenübertragungssystems

EDI ebenso dazu wie eine neue

Auftragsbestätigung. Seit Oktober 2018 zeigt sich zudem

das Extranet – die Plattform für Schüller Handelspartner

– in einer modernisierten und noch benutzerfreundlicheren

Gestaltung. Nach einem umfangreichen

Relaunch ist sie im Hinblick auf Responsive Design optimiert,

also auch mobil sehr gut bedienbar. „Dadurch

sind Auftragsinformationen, Statistiken, Marketinginformationen

und Seminarangebote rund um die Uhr einfach

und übersichtlich verfügbar“, erläutert das Unternehmen.

Als weiteres Zeichen des „partnerschaftlichen

Engagements“ sieht Schüller die Unterstützung bei der

POS-Planung und Werbemaßnahmen. Hinzu komme ein

umfangreiches Seminarangebot. „Die kontinuierliche

Weiterentwicklung des Servicepakets im Hinblick auf

die Bedürfnisse der Kunden erstreckt sich bis ins kleinste

Detail und ist unser täglicher Anspruch“, betonen die

Verantwortlichen.

Um für die Zukunft als leistungsfähiger Lieferant

gerüstet zu sein, stellt sich das Unternehmen am

Standort in Herrieden derzeit strategisch neu auf. Eine

umfangreiche Investition in den Standort verfolgt das

Ziel, eine Erweiterung der Produktionsfläche und deren

Integration in den bestehenden Fertigungsprozess

zu erreichen. Die ersten Küchen sollen im Herbst 2021

vom Band laufen.

Neues Messeerlebnis im h4k

Beim Besuch des house4kitchen in Löhne erwartete

die Besucher in diesem Jahr ein völlig neues Messeerlebnis.

Und das auf zwei Etagen.

Im Erdgeschoss wurden 21 Küchen aus dem Bereich

schüller.C in einem bewusst breitgefassten Planungsspektrum

gezeigt. Die Bandbreite reichte von grifflosreduziert

bis hin zum harmonischen Country Style.

Über eine in die Ausstellungsfläche integrierte Treppe

erreichten die zahlreichen Messegäste die Neuheitenpräsentation

der Premiummarke next125 im Obergeschoss.

Hier wurden acht Planungen next-typisch in

Szene gesetzt.

Neuheiten im Detail

Die Consum-Collection schüller.C will auch mit der

Kollektion 2019 innovative und alltagstaugliche Antworten

auf aktuelle Trends geben. In puncto Material

geben Beton-, Stahl- und Ceramicoptiken den Ton an,

zeitgemäß kombiniert mit ausdrucksstarken Holzdekoren

und Farben.

• Das Betondekor „Elba“ wurde um drei neue Farbstellungen

erweitert, die die unterschiedlichen Abstufungen

des Grauspektrums abdecken.

• Glamouröse Eleganz verbreitetet die Metallic-Front

„Corona“. Es gibt sie in den Ausführungen „Edelstahl

metallic geschliffen NB“ und „Titan metallic

geschliffen NB“.

• Der Trend geht zu matten Oberflächen. Um Fingerabdrücken

– insbesondere bei dunklen Farbstellungen

– entgegenzuwirken, sind die neuen Programme

„Fino Matt“ und „Strato Matt“ vollständig

mit dem Oberflächenschutz AFP (Anti-Fingerprint)

ausgestattet. Die AFP-Funktion ist ebenfalls bei den

Samtmatt-Lackfronten „Siena“ und „Classic“ in den

dunklen Farbstellungen „Lavaschwarz“ und „Onyxschwarz“

standardmäßig erhältlich.

30 KÜCHENPLANER 12/2018


Foto: Schüller

Ein Highlight

der Küche Elba

(in Beton weißgrau

NB für

Fronten, Arbeitsplatte

und

Wange) ist die

praktische „

OrgaWall“ an

der Stirnseite

des Hochschranks.

Ob

Schreibutensilien,

Schlüssel

oder Magazine

– alles

findet seinen

Platz. Dank

Lade station für

Smartphone,

iPad und Co. ist

sie gleichzeitig

Kommunikationszentrum.

• Ergänzend zu der innovativen Anti-Fingerprint-

Technologie bietet die UV-Lackfront „Strato Matt“

eine besondere Möglichkeit der stimmungsvollen

Frontgestaltung: Dank einer umlaufenden Kante

in Asteichedekor verströmt das Programm behagliches

Flair. Ein Hingucker sind die auf die Front abgestimmten

Knopfgriffe mit Einfassungen in Asteichedekor.

• Back to black – in puncto Farbe spielt in diesem Jahr

elegantes „Onyxschwarz“ eine zentrale Rolle; über

die Front hinaus kommt die Trendfarbe ebenfalls im

Umfeld sowie bei Designelementen zum Einsatz.

• Die praktische „OrgaWall“ bietet für bisher ungenutzte

Korpusflächen die passende Lösung. Ob

Schreibutensilien, Schlüssel oder Magazine – in

dem praktischen Ordnungssystem findet alles seinen

Platz. Dank Ladestation für Smartphone, iPad

und Co. fungiert sie gleichzeitig als Kommunikationszentrum.

• Pünktlich zur Küchenmeile A30 wurde dem

schüller.C Journal „Kitchens for life“ ein umfassendes

Update verpasst.

• Wie kurzweilig Verkaufsunterstützung für einen

Hauswirtschaftsraum sein kann, beweist ein neuer

Film. Der emotionale Zusammenschnitt aus Bewegt-

und Standbildern zeigt die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten

und Funktionen. Zu sehen ist der

Film auf der Website des Unternehmens sowie auf

YouTube.

Einläufige Schiebetüren

Zu den Schwerpunkten der Neuheiten im Artikelbereich

zählen neue Planungsoptionen im Bereich der

Türen: einläufige Schiebetüren, Glastüren mit Linearoder

Rautenglas – wahlweise mit Glasrahmen in Edelstahlfarben

oder Onyxschwarz – und durchgehende

Türen bei Hochschränken sollen für individuelle Impulse

sorgen. Abgerundet wird das Angebot an Artikeln

durch neue Beleuchtungslösungen für Wangenböden

und „Frame Racks“ sowie Details rund um die

Nische – je drei neue Nischenmotive auf Glas und Melamin,

die Planungsoption in „Glas glanz“ oder „Glas

matt“ sowie der Paneelgarten mit optionaler integrierter

Beleuchtung.

Neuigkeiten gibt es auch von der Arbeitsplatten-

Tochter Systemo. Angeboten wird ein breites Spektrum

authentischer Materialien zur Gestaltung der

Arbeitsplatte und des Umfelds. Neben eleganter Ceramic

und feinem Quarzstein stehen ab diesem Jahr

ebenfalls der High-Tech-Schichtstoff Fenix, mattes

Glas und natürliches Massivholz zur Auswahl.

www.schueller.de

12/2018 KÜCHENPLANER 31


Küchenmöbel / Kollektionen 2019

Lebenswelten

statt Küchenkojen

Neue Modelle, Fronten und Farben. Hinsichtlich dieser Aspekte unterschied sich die

Hausmesse 2018 von Häcker kaum von den vorhergehenden Veranstaltungen. Und

doch war alles anders. Das Unternehmen präsentierte sich unter dem Motto „Home

Stories“ in einem rundum veränderten Stil und dabei noch edler und hochwertiger.

Im Produktbereich „systemat“ fallen besonders die

neuen Fronten, Arbeitsplatten und Wangen mit Keramikoberfläche

auf. Sechs Farbausführungen stehen

zur Verfügung, darunter das Dekor „Grafite Stone“, das

es exklusiv nur bei Häcker gibt. „Bereits auf der Eurocucina

in Mailand zeichnete sich der Erfolg der Keramikfront

auch auf dem internationalen Markt ab“, berichtet

Jörg Varnholt, Vertriebsleiter Export Europa.

Das soll jetzt ausgebaut und fortgesetzt werden.

Weitere „systemat“-Neuheiten

Das Modell „AV 2035“ wurde um die Farbe Schwarz

ergänzt und mit der Anti-Fingerprint-Oberflächenversiegelung

„TOUCHfree“ ausgestattet.

Besondere Akzente lassen sich mit den Programmen

„AV 7070“ und „AV 6084“ setzen. Die „AV 7070“ verfügt

über einen Metallic-Lack, welcher geschliffen und

glänzend lackiert wird. Durch einen hohen Anteil an

manueller Fertigung wird jede Front zum Unikat. Die

„AV 6084“ ist eine Echtholzfurnier-Front mit besonders

markanter Struktur. Das Furnier wird zusätzlich geprägt

und besitzt eine stark betonte Pore. Es gibt sie in

den Farben „Altholz“, „Räuchereiche“ und „Vulkaneiche.“

Die AV 6000 bietet Häcker Küchen nun auch im

Farbton „Samtgrün“ an, der gut mit den gebürstet-nostalgischen

Griffen in gold- oder anthrazitfarben kombiniert

werden kann.

Zudem können bei nahezu allen „systemat“-Fronten

die Hochschränke mit durchgehenden Fronten verplant

werden. Dies schafft eine edle Anmutung ohne

unterbrechende Fugen.

Noch mehr Möglichkeiten

Mit der neuen Front „Vancouver“ erweitert Häcker

das Segment der horizontalen Holzstruktur in der Produktlinie

„classic“. „Alteiche“ in Sand und Natur sind

auswählbar.

Mit der neuen „Meteor“-Front bietet der Küchenmöbelhersteller

bereits im Preiseinstieg eine Kunststoffober

fläche mit einer ansprechenden Keramikstruktur

Häcker kombiniert hier die Programme „AV 7070“ (Küchenblock) und „AV 6084“ (Hochschränke) in einer besonders

individuellen Ausprägung. Die Metallic-Lack-Fronten der Insel werden geschliffen und glänzend lackiert. So wird

jede Front zum Unikat. Das Echtholzfurnier der Hochschrankfronten wird zusätzlich geprägt und besitzt eine stark

betonte Pore. Es gibt sie in den Farben „Altholz“, „Räuchereiche“ und „Vulkaneiche“ (Foto).

Foto: Häcker

32 KÜCHENPLANER 12/2018


an. Hier stehen die Ausführungen „Oxid“ sowie „Schwarzstahl“

zur Verfügung. Beide Farben gibt es auch für Arbeitsplatten

und die Umfeldgestaltung.

Der im vergangenen Jahr vorgestellte Unifarbton „Graphit“

setzt seinen Erfolgskurs fort und wird für die Produktfamilien

„Laser Brillant“ in hochglänzend und für „Laser Soft“ sowie

der Rahmenfront „Lotus“ in matt ergänzt.

Die Arbeitsplatten-Neuheiten wurden zusätzlich um drei

Steindekore sowie zwei Holzreproduktionen in Butcherblock-Optik

ergänzt.

Trendthema „Schwarz“

„Schwarz“ ist selbstverständlich auch bei Häcker ein

großes Thema und wird mit der Kollektion 2019 auf zahlreiche

Griffe und Griffleisten ausgeweitet. Ebenso auf Kunststoff-Besteckeinsätze

und Metallrahmentüren.

Mehr Tiefe schaffen

Edle Akzente und eine individuelle Ausstattung verspricht

die neue Spiegel-Nischenrückwand. Damit lässt sich

besonders in kleinen Räumen eine zusätzliche räumliche

Tiefe erzeugen. Es gibt sie in den Oberflächenausführungen

„satinato“ und „glänzend“ sowie zusätzlich in den Farben

„Grau“ und „Bronze“. Wer den klassischen Fliesenspiegel favorisiert,

kann auf die neuen Dekore „Metrofliese“ in Grau

und Weiß zurückgreifen. Auch sie stehen im Kunststoff-Dekor

oder als Glas-Nischenrückwand zur Verfügung. Bei den

Phantasiedekoren ergänzt Häcker die Ausführung „Eterno“.

PANTRY BOX

DIE SPEISEKAMMER

IM KÜCHENSCHRANK

Regalsystem „One“ ergänzt

Ein großer Erfolg ist das im vergangenen Jahr erstmals

präsentierte Regalsystem „One“. Dafür stehen nun weitere

Ausstattungen zur Verfügung, u. a. ein Glashalter für Weingläser

und passend dazu eine Flaschenablage. Darüber hinaus

wird das Regalsystem auch beleuchtet angeboten.

Als „wahres Multitalent“ bezeichnet Häcker das Themenregal.

Es kann als Aufsatzregal direkt auf dem Unterschrank

platziert werden und lässt sich aufgrund seiner vollen Tiefe

bündig integrieren. Zusätzlich kann es mit Kreuzeinteilungen

für die einzelnen Regalfächer oder mit Auszugstablar

und Beleuchtung ausgestattet werden. „So können

unterschiedliche Themenbereiche, wie beispielsweise ein

Home-Office-Arbeitsplatz oder eine Ecke rund um die gesunde

Ernährung, abgebildet werden“, erläutert das Produktmanagement

des Küchenmöbelherstellers.

Elektrisch und manuell

Nach der Präsentation als seriennahe Studie auf der Eurocucina

steht der neue Glasrolladenschrank nun im Verkaufshandbuch.

Eingesetzt werden kann er als Ober- oder als

Aufsatzschrank. Die Ausführung mit elektrifizierter Glas-

Rolllade läuft besonders geräuscharm und wird über einen

„unsichtbaren“ Touchschalter auf der unteren Lamelle aktiviert.

Die manuelle Variante verfügt über eine integrierte

edelstahlfarben-gebürstete Griffleiste.

Grifflose Eleganz

Mit dem neuen Federdruck-Verschluss „push-to-open“ eröffnet

sich eine Vielzahl an Planungsmöglichkeiten. Nahezu

alle Schränke lassen sich nun auch grifflos darstellen. Das

Öffnen der Front wird so durch leichtes Gegendrücken ermöglicht.

Ab sofort kann der Beschlag auch bei Klappen eingesetzt

werden. www.haecker-kuechen.de

12/2018

PANTRY BOX

ORDNUNG

UND HYGIENE

FÜR LEBENSMITTEL

• Appetitlich gelagert und schnell erreichbar

• Für 60 cm breite Unterschränke

• Inklusive Glas-Schiebedeckel

• Inklusive herausnehmbarem Behälter

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Küchenmöbel / Kollektionen 2019

Aus Holz für mehr Individualität:

neue Innenausstattung

bzw. Innen schiebekästen

von Sachsenküchen.

Foto: Sachsenküchen

Losgröße 1 ist das Maß

Um sich im Konzert der Großen eine tragfähige Position zu sichern, folgt

Sachsenküchen einer klar formulierten Strategie: „Wir verbinden Tischlerhandwerk

mit industrieller Fertigung und bauen erstklassige Küchen mit einem Maximum an

Individualität.

Dafür hat das Unternehmen deutlich investiert und

die Fertigung noch flexibler gestaltet: Mit der Investition

in eine der modernsten Anlagen für die Produktion

individueller Möbel wird nun jedes Bauteil nach

dem Stückzahl-1-Prinzip hergestellt. Der Grundstein

für die individuelle Fertigung wurde bei Sachsenküchen

bereits im Jahr 2007 gelegt – lange bevor das Thema

in aller Munde war. „Wir haben festgestellt, dass

die Nachfrage nach besonderen Lösungen anstieg –

und unmittelbar auf diesen Trend reagiert“, sagt Elko

Beeg, der 2007 als Geschäftsführer zum Unternehmen

kam und den Individualisierungskurs maßgeblich vorangetrieben

hat. „Wer heute seine Küche neu gestaltet,

möchte bei der Planung keine Kompromisse eingehen.

Diesen Wunsch erfüllen wir unseren Kunden mit

unserer Idee der ‚Maßküche‘. Wie beim Maßschneider

wählt der Kunde aus einer großen Anzahl an Materialien,

Farben und Stilen aus und lässt sich seine Küche

dann passend zu seinen Wünschen und den Raumanforderungen

auf den Leib schneidern.“

Aufgeräumtes, geradliniges Design

Auf der Küchenmeile A30 im KCL Kitchen Center

Löhne konnten die Besucher erleben, wie Sachsenküchen

das Thema Individualität mit Leben füllt.

Die Liste der Neuheiten reicht von Trendfarben wie

Steingrau über Marmor-Dekor bis hin zu den neu metallisch

glänzenden Oberflächen des Models „Oxana“.

In den Beispielplanungen spiegelten sich die Tugenden

des Herstellers: ein aufgeräumtes, geradliniges Design,

das sich auch in den neuen grifflosen Planungsvarianten

wiederfindet. Sieben neue Küchen präsentierte

Sachsenküchen. Darunter finden sich viele

Neuheiten, die einen Beitrag zur Verschmelzung von

Wohnraum und Küche leisten: der neue Tablarauszug,

die neuen ultramatten Fenix-Oberflächen, die als Arbeitsplatte

und Frontmaterial verfügbar sind, die Verbundarbeitsplatte

für flächenbündige Kochfelder und

Spülen oder die Schubkästen aus Holz. Bei jedem Modell

wurde mit Aufstellern erläutert, an welchen Stellen

die Ausstellungsstücke vom Standard abweichen.

„So können sich die Kunden und Händler einen Eindruck

davon verschaffen, was wir mit Stückzahl-1-Fertigung

meinen“, sagt Elko Beeg. „Nämlich: eine ‚Maßküche‘,

die zu 100 Prozent nach den Wünschen und

räumlichen Begebenheiten beim Kunden gestaltet

ist.“ Beste Beispiele hierfür seien Schränke im Sondermaß,

zusätzlich eingebaute Innenschiebekästen

oder ganz individuelle Möbel nach Kundenzeichnung.

www.sachsenkuechen.de

34 KÜCHENPLANER 12/2018


Foto: Kesseböhmer

Ein geteilter Schrank bietet doppelte Ordnung. Für die Zweiteilung des „Tandem“-Beschlags

in Türregal und Tablare sowie die Einhandbedienung stand das Kühlschrank-Prinzip Pate.

Auf dieser Basis lassen sich beide Schränke in der Küche gut nebeneinander platzieren.

Modularität macht die „Tandem“-Familie zum Allrounder

Komfort mit Wow-Effekt

Dass sich beim Öffnen eines Küchenschrankes ein Wow-Effekt einstellen kann,

demonstriert Kesseböhmer mit dem „Tandem“. Denn die zweigeteilte Auszugtechnik

bietet dem Nutzer mit nur einem Handgriff ein charakteristisches Öffnungserlebnis

und zugleich volle Übersicht und komfortablen Zugriff auf alle Vorräte gleichzeitig.

Für die Zweiteilung des „Tandem“-Beschlags in Türregal

und Tablare sowie die Einhandbedienung stand

das Kühlschrank-Prinzip Pate. Auf dieser Basis lassen

sich beide Schränke in der Küche gut nebeneinander

platzieren; der „Tandem“ geht aber noch einen Schritt

weiter als das Kühlgerät. Denn alle Elemente der Möbeltechnik

sind in einer fließenden Bewegung miteinander

verbunden: Beim Öffnen schwingt das vordere

Regal mit der Tür auf, die hinteren Tablarebenen fahren

sanft dem Nutzer entgegen – ein durchaus emotionaler

Moment, der durch seine Funktion das Kühlschrankprinzip

sogar übertrifft.

Abgestufte Stauraumorganisation

Dank seiner modularen Ausstattung habe der

„ Tandem“ für Küchenhersteller den Vorteil, die Stauraumorganisation

preislich und wertig fein abstufen

zu können, erläutert Kesseböhmer und verweist darauf,

dass Türregal und Tablare wie beim „normalen

Tandem“ untereinander kompatibel und in Kombination

miteinander einsetzbar sind. Aber auch separat und

unabhängig voneinander: So etwa als Türregal „Tandem

side“ – mit nur vier Rahmenhöhen (ab 600 mm)

lassen sich hier sämtliche Korpushöhen vom Unterschrank

bis zum Hochschrank abdecken – oder als im

Schrankkorpus mit Tablaren ausgestatteter „Tandem

solo“. Dabei handelt es sich um zwei Beschläge für den

Preiseinstieg in Kesseböhmer-Markenqualität.

In vielen Varianten

Zudem könne der Küchenhersteller entscheiden,

mit wie vielen Ebenen er die Grundträger jeweils bestücken

will. Und er habe die Wahl zwischen verschiedenen

„Arena“-Tablaren oder den frei positionierbaren

„YouboXx“-Aufbewahrungsboxen in verschiedenen

Größen und Formen. Kesseböhmer: „Alle Tablare und

Stau-Ebenen sind jederzeit flexibel in der Höhe verstellbar.

Die Ausstattungselemente lassen sich mit einem

einzigen Handgriff ein- und aushängen.“

Daneben gibt es den „Tandem“ auch als doppeltürige

„Depot“-Variante mit Panoramablick. Aber auch als kleinen

Schwenkauszug für den Einbau direkt unter hoch

eingebauten E-Geräten wie Kaffeemaschinen, Dampfgarer,

Backöfen und Mikrowellen. Oder eben maßlich

passend in der Einbauöffnung für Kühlschränke. „Als

Supermarktregal für zu Hause“, erläutert der Hersteller,

„nimmt der ‚Tandem‘ den Wocheneinkauf für eine

vierköpfige Familie auf. www.kesseboehmer.de

12/2018 KÜCHENPLANER 35


Von grafischer Strenge geprägt ist

diese Komposition aus Elementen in

sterlinggrauem Mattlack,

grob texturierter Ceramic und

schwarzmatt gebürstetem Aluminium,

optisch zusammengefasst von

der Stirnwand aus verglasten,

beleuchteten Hochschrankvitrinen.

Die beleuchteten Griffmulden

betonen die horizontalen und

vertikalen Linien.

Foto: SieMatic

36 KÜCHENPLANER 12/2018


SieMatic

bleibt sich treu

Eine komplett neuentwickelte Griffmulde ist das

zentrale Gestaltungsdetail der „Neuen grifflosen SieMatic“.

Die individuell steuerbare LED-Beleuchtung erzeugt besondere

Effekte. Sie ist dezent in die Schattenfuge der horizontalen

und vertikalen Griffmulden integriert.

Einfräsprofil I 24mm

Superflaches asymmetrisches Profil

für LED Streifen

Innovative Erweiterung des Profil- und

Zubehörsortiments für Linienleuchten!

Bei ihrer ersten Präsentation im Jahr

1960 revolutionierte sie die Küche in Bezug

auf Design und Funktion: die grifflose

SieMatic. 1988 wurde sie ein weiteres

Mal als Avantgarde gefeiert und

zum Vorbild für viele. Heute ist die grifflose

Küche längst zum Designstandard

geworden. Sind nicht alle ästhetischen

und technischen Herausforderungen zu

diesem Thema längst gemeistert? Kann

man ein so ikonisches Design neu erfinden?

Die Antwort kommt von den Erfindern

selbst – mit der „Neuen grifflosen

SieMatic“.

Die Aufgaben, die man sich gestellt

hatte, hießen: Wie kann die Front noch

reduzierter, noch filigraner wirken?

Wie kann das Grifferlebnis noch komfortabler

und das Design wieder einzigartig

werden? Das Ergebnis ist ein Konzept,

mit dem sich das Unternehmen

treu bleibt. Im Mittelpunkt steht die

komplett neu entwickelte Griffmulde:

außen entschlossene Einfachheit, im

Inneren ein komplexes Zusammenspiel

von technischem Einfallsreichtum,

handwerklicher Erfahrung und besten

Materialien. „Möglich wurde diese Innovation

erst durch den perfekten Winkel,

die ideale Haptik und ein individuell

steuerbares Beleuchtungssystem – die

in die Schattenfuge integrierte LED-

Lichtleiste“, erläutert das Unternehmen.

Diese neuartige Griffmulde sei die Basis

eines intelligenten Gesamtkonzeptes,

das drei Gestaltungselemente zusammenführt:

Transparenz, Licht und Dreidimensionalität.

Charakteristisch für das neue SieMatic

Küchen-Konzept der Stilwelt „Pure“

sind darüber hinaus großzügige, getönte

Glasflächen in Verbindung mit dem

raffinierten Einsatz von Licht, das als

Gestaltungselement in die Möbel integriert

ist.

Im Handel verfügbar sein wird

das neue grifflose Küchenkonzept

ab dem 2. Quartal 2019. Und damit

rechtzeitig zum 90. Firmenjubiläum.

www.siematic.de

Die wesentlichen Vorteile auf einen Blick:

› Minimale Aufbauhöhe von 0,6 mm

› für innenliegende asymmetrische Ausleuchtung

› gezielte und gleichmäßige Ausleuchtung ohne

Reflektion

› kombinierbar mit sämtlichen LED Tapes

› in alu eloxiert und schwarz erhältlich

› optional mit Stirndeckeln sowie mattierten

Abdeckungen verfügbar

› Ton-in-Ton-Farbkombination schwarz mit schwarzer

Abdeckung möglich

› Alle Profile und Linienleuchten können individuell

konfektioniert werden

Besuchen Sie uns:

Living Kitchen 14.-20. Januar 2019

Köln

Halle 4.2, Stand B 28

®

12/2018

Hera GmbH & Co.KG · Dieselstraße 9 · 32130 Enger

Tel. +49 (0) 5224 911-0 · Fax +49 (0) 5224 911-215

mail@hera-online.de · www.hera-online.de


Küchenmöbel / Kollektionen 2019

Sehnsucht nach Natur

„Raus aus dem Großstadtdschungel, rauf auf den Berg.“ Mit diesem Motto will

die junge Möbellinie walden Trendsicherheit und Naturverbundenheit vereinen.

Dabei setzt die Premiummarke aus Österreich auf die Sehnsucht nach Natur und

Authentizität von jungen, modernen Großstädtern.

Hinter diesem Konzept steht Stefan Radinger. Der

Ideengeber und Designer von walden verfolgt definierte

Visionen und Ziele: Im Team mit versierten

Kennern der Branche will er Nachhaltigkeit ein neues

Gesicht geben. Dafür kommt alles aus einer Hand:

vom Baum bis zum fertigen Naturholzmöbel. Wobei

sich hippe Trends und pure Natur gegenseitig ergänzen

sollen. „Authentizität, die man spürt, riecht und

mit allen Sinnen genießt“, sagt das Unternehmen

dazu.

Nach Eiche,

Kernbuche

und Robinie ist

Wild eiche (Foto)

die vierte Holzart

im walden-

Programm.

Alle Küchen

sind variabel

in Höhe, Breite

und Tiefe zu

planen.

Foto: walden

38 KÜCHENPLANER


Im ersten Schritt brachte der Anbieter mit metallfreien

Betten aus 100 Prozent Naturholz den Wald in

das Schlafzimmer. Gleich darauf präsentierte die Marke

moderne, eigenständige und individuell planbare

Küchensysteme. Gezeigt wurden diese zur Küchenmeile

2018 im „cube 30“ gegenüber der area30 in Löhne.

Um die Marke nun auch in Deutschland dauerhaft

sichtbar und praktisch erlebbar zu machen, werden

hier künftig ganzjährig Veranstaltungen und Schulungen

stattfinden. Der Mietvertrag läuft über fünf

Jahre.

Parallel will das Unternehmen in den nächsten fünf

Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz

(DACH) ein flächendeckendes, selektives Vertriebsnetz

aufbauen. Aktuell zählt walden 130 Verkaufsstellen.

Weitere sollen sukzessive hinzukommen. Betreut

werden die Partner von einem fest angestellten Außendienst

sowie vom Innendienst in der Zentrale in Pram

(Oberösterreich).

Teil der team 7-Gruppe

Gegründet wurde die walden GmbH 2014 von team

7-Inhaber Dr. Georg Emprechtinger. Das Unternehmen

ist eine 100 %ige Tochter der G. Emprechtinger GmbH.

Unter der operativen Regie des Designers Stefan Radinger

will das Unternehmen mit ökologisch einwandfreien

Möbeln sowie global inspirierten Kollektionen

einen Kontrapunkt zur digitalen Welt von Smartphone,

iPad und PC schaffen. Bei allen Produkten stehen

Nachhaltigkeit, hohe Kreativität sowie die permanente

Selbsterneuerung und Reduktion auf das Wesentliche

im Mittelpunkt. Dabei profitiert das junge Unternehmen

von der Stärke der Firmengruppe team 7, agiert

aber operativ als unabhängige Firma mit eigenem Außen-

und Verkaufsinnendienst sowie einer autarken

Marken- und Produktentwicklung. Alle walden-Produkte

werden nach den Vorgaben des Österreichischen

Umweltzeichens gefertigt.

Variabel in allen Maßen

Die Naturholzküchen von walden sind planungsvariabel

in Höhe, Breite und Tiefe. Damit kann der Hersteller

eigenen Angaben zufolge „bis ins Detail auf

individuelle Kundenwünsche eingehen“. Alle Möbel

bestehen aus geöltem Naturholz. Durch diese natürlich

geölte Oberfläche bewahre das Holz seine einmaligen

Eigenschaften, bleibe atmungsaktiv, antistatisch und

pflegeleicht. Zudem werden alle Produkte „komplett

ohne Zusätze und andere schädliche Substanzen verarbeitet“.

„Das bringt unseren Kunden ein Stück Natur

nach Hause“, betont das Unternehmen. Und das

zu einem „bestmöglichen Verhältnis zwischen Qualität

und Preis“. Damit will walden Menschen ansprechen,

die modernes, urbanes Leben bewusst mit Nachhaltigkeit

und ökologischer Verantwortung verbinden.

www.walden.at

Der schönste Ort

der Welt kommt

aus Sachsen!

Die Küche ist längst zum Lebensraum

geworden. Im wahrsten Sinne des

Wortes. Das liegt nicht nur an den

Menschen, sondern auch an den

Möglichkeiten, die ihnen geboten

werden. Und die sind, dank unserer

Maßküche 4.0, nahezu unbegrenzt!

Überzeugen Sie sich selbst auf

der Living Kitchen in Köln!

14.-20.01.2019, Halle 5.2, Stand A031

SACHSENKÜCHEN Hans-Joachim Ebert GmbH · Dresdner Straße 78 · 01744 Dippoldiswalde · www.sachsenkuechen.de


Studioplanung

Gespräch mit Andrea Tormin, Bad Salzuflen

Die Ausstellung als Erlebnis

In Gesprächen mit Architekten, Gestaltern und Planern stellen wir Ideen für eine

kreative und zeitgemäße Studioplanung vor. Den Auftakt macht Andrea Tormin aus

Bad Salzuflen, Freelancer Architektur, Innenarchitektur und Produktdesign.

Sie setzt unter anderem auf das Prinzip „Ausstellung als Erlebnis“.

Studiokonzepte in Serie

Küche und Wohnen gehen in Neubauten

immer fließender ineinander

über. Die Küche wird zum Mittelpunkt

des Wohnens. Und auch die Kunden

wünschen sich vielfach offene Küchen

mit stylishem Anschluss an Ess- und

Wohnräume. Im Küchen handel findet

man solche Lösungen aber oft (noch)

nicht. Dabei müsste dieser Küchen als

Lebenswelt präsentieren, wenn er sie

als solche vermarktet. Wie das funktionieren

kann, stellen wir in unserer

neuen Artikelserie „Studio konzepte“

vor.

Haptik beginnt bei den Füßen

Andrea Tormin hat einen ganz klaren Standpunkt

zum Thema Ausstellungen: Kojen, die nur Produkte

abfeiern und möglichst viele Blöcke und Maße präsentieren,

sind das Geschäft der Großfläche und präsentieren

ein Denken, das in den

1990er-Jahren stehengeblieben

ist. Denn bei einer Ausstellung

geht es nicht nur um die Präsentation

von vielen Produkten. Es

geht um unterschwellige Wahrnehmung

und viel Psychologie.

Das fängt bereits beim Betreten

des Raumes an. Zum einen

muss es einen Ein- und einen

sichtbaren Ausgang geben, um

ein Befangenheitsgefühl zu vermeiden.

Zum anderen muss bereits

beim Hereinkommen die Haptik stimmen – und

zwar tatsächlich auch an den Füßen. Und die wollen

nicht über harte Fliesen, sondern über weichen Teppichboden

gehen. Wenn die Angst vor Verschmutzung

zu groß ist, dann kann hier z. B. eine große Schmutzfangmatte

diese Funktion übernehmen.

Nicht zu viel, nicht zu wenig

Auch Gerüche und die Temperatur sind wichtig.

Wenn schlechte Luft herrscht, es nach Klebstoff riecht,

der Raum zu kalt oder das Licht unangenehm ist, fühlt

sich der Ausstellungsbesucher unwohl und wird die

Räume wahrscheinlich schnell verlassen. Die Sinne

müssen auf angenehme Art angesprochen werden. Ein

absolutes No-Go ist eine reine Aneinanderreihung von

Küchenfronten. „Damit ist der Kunde total überfordert

und wird emotional nicht mitgenommen“, sagt Andrea

Tormin. Im Idealfall, so die Planerin, sei die Ausstel-

Ausgesuchte Dekorationselemente sorgen für Leben und Atmosphäre in der

Ausstellungsküche.

Fotos: „Made by Tormin“

40 KÜCHENPLANER 12/2018


„Do it with an architect“ lautet

das Credo von Andrea Tormin von

„Made by Tormin“. Dann könnten

Fehlplanungen vermieden und

Kosten gespart werden.

12/2018 KÜCHENPLANER 41


Studioplanung

lungstour ein Erlebnis, bei dem nicht zu viel und nicht

zu wenig geboten und der Besucher nicht überreizt

wird.

Lieber hell und freundlich

Auch die klassischen Beratungs- und Musterecken

sind ein Horror für Andrea Tormin. „Mal ehrlich, wer

will denn in der Ecke stehen oder sitzen?“ Für die Gestaltung

von Beratungsflächen könne man sich ein Beispiel

an den Duty-Free-Shops in den internationalen

Flughäfen nehmen. Um zum Gate zu gelangen, muss

man durch Duty-Free-Shop. Auf eine Küchenausstellung

bezogen steht am Anfang ein heller, freundlicher

Beratungsbereich, in dem Muster und Dekore präsentiert

werden und der signalisiert: „Hier kann ich mir

zum Schluss noch einmal alle Informationen abholen.“

Tablett voller Kaffeebohnen

Die Ausstellung muss ein räumliches und sinnliches

Erlebnis sein und dem Kunden sollten unterschiedliche

Szenarien geboten werden. Dabei spielt

Licht eine wichtige Rolle. So sollte nicht die komplette

Ausstellung mit Licht geflutet werden. Andrea Tormin

schaltet in einer Ausstellung gerne einmal das komplette

Licht ab, um dann Stück für Stück die Beleuchtung

wieder anzuschalten: Zunächst die Nischenbeleuchtung,

dann die Arbeitsflächen etc. So entsteht ein

Spiel mit Licht und Schatten und die Küche gewinnt

an Atmosphäre. Zudem ist die Dekoration ein wichtiger

Teil der Planungsarbeit von Andrea Tormin. „Mit Deko

kann man einer Küche ein ganz anderes Gesicht geben

und eine Landhaus-Küche in eine moderne, sachliche

oder Sylt-Küche verwandeln.“ Mit der Dekoration wird

die Ausstellung aber auch lebendig, denn jede Schublade

wird dekoriert, jeder Kühl- und Vorratsschrank ist

befüllt. Der Kunde soll sich wie zu Hause fühlen, daher

findet man auch schon mal eine dekorativ umgekippte

Mehltüte.

Neben Farben, Tapeten, Pflanzen oder Geschirr legt

die Planerin großen Wert auf olfaktorische Dekoration.

So wurden in Ausstellungen schon Tabletts voller

Kaffeebohnen oder ganze Schokoladen-Berge verteilt.

Plötzlich steigen dem Besucher der Duft von Kaffee

oder Schokoladenaroma in die Nase. So wird der Gang

durch die Ausstellung zur Sinneserfahrung und setzt

positive Marker beim Kunden. Das wiederum erhöht

den Kaufanreiz. „Ich bin überzeugt, dass dieses Konzept

Ausstellungsküchen einzigartig macht und man

die einzelne Küche auf diese Weise viel besser in Erinnerung

behält.“

Zeigen, was die Geräte können

Küchengeräte sollten erst eingeplant werden, wenn

der Entwurf steht. In der Ausstellung muss der Tech-

42 KÜCHENPLANER 12/2018


Fotos: „Made by Tormin“

In dieser Ausstellung kommt es nicht auf die Präsentation von möglichst

vielen Fronten an, sondern darauf, die Küche als Erlebnisraum

darzustellen. Umgesetzt wurde es von Bauformat Küchen zusammen

mit Andrea Tormin.

Auch Kühl- und Vorratsschränke werden komplett dekoriert.

So fühlt sich der Ausstellungsbesucher fast wie zu Hause.

NEXT

LEVEL

FÜR

GENIESSER

Die berbel Downline.

Das Meisterwerk im

Dunstabzug.

Halle 04.2

Stand C042

Genießen ist ganz leicht. Solange man immer das Beste nimmt.

www.berbel.de


Studioplanung

nikbereich ebenfalls ein Erlebnislabor sein, in dem

gezeigt wird, was die Geräte können. So geht es beim

Herd um die Art des Kochens und die Größe der Kochfläche.

Dazu kommt die Wasseraufbereitung, die Kühlung

mit unterschiedlichsten Kühlgeräten sowie Backöfen

oder Dampfgarer. Nicht zuletzt geht es heute auch

um die Integration von Unterhaltungselektronik und

Medien in die Küche.

Bei so vielen unterschiedlichen Ansprüchen ist natürlich

auch im Technikbereich Beratung das A und O.

Dem Kunden sollte zum einen klar gemacht werden,

welche Technik er in seiner eigenen Küche bedienen

will. Und hier – wie bei der kompletten Kücheneinrichtung

– muss zwischen Wunsch und Wirklichkeit abgewogen

werden. Wer sich in ein New Yorker Loft mit offener

Küche verliebt hat, ist nach der Realisierung im

150 Quadratmeter großen Eigenheim vielleicht todunglücklich

und das Küchenstudio, das für die Umsetzung

verantwortlich ist, nicht weiterempfehlen.

Fotos: „Made by Tormin“

Blick über den Tellerrand

Bei ihrer Arbeit bezieht sich Andrea Tormin nicht

nur auf die Küchenbranche und deren Produkte. Um

ganzheitlich und dem Zeitgeist entsprechend planen

zu können, informiert sie sich auf Messen wie der Orgatec,

der IMM oder der Ambiente. Auch die Autoindustrie,

die in Sachen Farben und Designtendenzen ein

Vorreiter ist, wird be ob ach tet. Die sozialen Medien sind

ein weiterer wichtiger Faktor.

Damit sich der Kunde wohlfühlt

Gute Lösungen können für jede Raumgegebenheit

gefunden werden. „Probleme betrachte ich immer als

Herausforderungen“, sagt Andrea Tormin. Für jedes

Küchenstudio könne man die optimale Lösung finden.

Oberster Grundsatz müsse dabei die Gestaltung sein,

nicht der persönliche Geschmack. In einer optimal und

durchdacht gestalteten Ausstellung hält sich der Kunde

gerne und auch gerne länger auf. Dieser Wohlfühleffekt

wiederum führt zur Erhöhung des Kaufanreizes.

Die Planungen des Teams aus Bad Salzuflen umfassen

daher nicht nur die reine Ausstellungsfläche. Auch

das Rundherum wird organisiert, vom Backoffice bis

hin zum Nachtlicht. Alles muss seinen festen Platz haben:

Das fängt bei der Ablage an und geht bis zur Dekoration.

Auch diese ist festgelegt und darf nicht einfach

ersetzt oder weggenommen werden, denn dadurch

würde das durchkomponierte Gesamtkonzept gestört.

Eine regelmäßige Kontrolle durch die Planerin und ihr

Team garantiert die Einhaltung der Konzeptvorgaben.

Diese werden den Mitarbeitern bei der Übergabe der

neuen Ausstellung mit einem Coaching nahe gebracht.

Das mag auf den ersten Blick zwar sehr streng erscheinen,

man darf aber nicht vergessen, dass die Ausstellung

fester Bestandteil der Identität und Corporate

Identity des Küchenstudios ist. Außerdem fotografiert

das Team Tormin die Ausstellung und stellt die Fotos

für die studioeigenen Websites zur Verfügung.

Offene und

kommunikative

Gestaltung.

Eine Frage des Budgets?

Die Kosten für eine Ausstellungsplanung amortisieren

sich schnell, meint Andrea Tormin. Denn ein

Planungsbüro ist nicht nur für die Gestaltung zuständig,

sondern übernimmt die Organisation der Gewerke

sowie die Bauaufsicht und kontrolliert das Budget.

Das vermeidet unnötige Geldausgaben durch

Fehlplanungen und entlastet den Studioinhaber nicht

nur finanziell, sondern auch gedanklich ungemein.

www.made-by-tormin.de

Sybille Hilgert

44 KÜCHENPLANER 12/2018


Muster- und Beratungsecken sucht man in den von Andrea Tormin gestalteten Ausstellungen vergeblich.

Stattdessen werden Muster in einem hellen Gesprächsbereich gezeigt. Das soll zum Experimentieren anregen.

12/2018 KÜCHENPLANER 45


Hausgeräte / Hauben-Neuheiten Herbst 2018

Die Kopffreihaube „Formline“ vereint

die typische berbel-Manufakturqualität.

Dafür steht der robuste, komplett

verschweißte Edelstahlkorpus. Das

geradlinige Design unterstreicht den

Industrial Charme. Neben der Ausführung

in Edelstahl gibt es die 90-cm-Variante

nun auch vom Korpus bis zum

Schacht in edlem Mattschwarz. Aktuell

überarbeitet wurde das Sensor-Touch-

Bedienfeld, über das sich auch die Farbtemperatur

und der Dimmer der LED-

Beleuchung einstellen lassen (2.700 bis

6.500 Kelvin). Neu in die Modelle der

„Formline“-Familie integriert ist die berbel

„BackFlow“-Technologie. Fünf Breiten

stehen zur Verfügung: 60, 70, 80, 90

und 120 cm. www.berbel.de

„Pix“ ist der neue hängende Dunstabzug

von Elica, der sich an alle Stilrichtungen

anpasst. Die Form ist kubisch,

aber nicht quadratisch. Die Ecken sind

abgerundet, um den Dunstabzug in einer

einzigen durchgehenden Oberfläche

zu umhüllen. Die Lufteinstromgitter im

gusseisernen Look

werden zum Designelement.

Kochund

Arbeitsflächen

werden über einen

LED-Streifen in der

Mitte des Saugkörpers

ausgeleuchtet.

„Pix“ kann

sowohl oberhalb einer

Kochinsel als

auch an der Wand

installiert werden.

Vier Ausführungen

stehen zur Wahl:

Weiß, Schwarz, Zement

(Foto) und Denim.

www.elica.de

Foto: Elica

Foto: berbel

Die Modellreihe „Maris“ schreibt

seit ihrer Markteinführung 2008 eine

Erfolgsgeschichte im Franke-Portfolio.

Nun präsentierte der Hersteller drei Weiterentwicklungen:

„Maris 2.0“, „Maris

2.0 Plus“ und „Maris 2.0 Flat“. Charakteristisch

für die Modelle „2.0“ und „2.0

Plus“ ist ein sanft nach vorn geneigtes

Doppelglas-Paneel. Die homogen gestaltete

Steuerungstechnik verfügt über

eine animierte TouchControl-Funktion.

Diese ist unten mittig im Frontpaneel

positioniert. Alle neuen Maris-Modelle

erreichen die Energieeffizienzklasse A + .

Es gibt sie in verschiedenen Glas-Farben

und Modellbreiten. www.franke.de

Fotos: berbel

Foto: Franke

Die „Skyline Frame“ von berbel ist

Dunstabzug und zugleich ein variantenreiches

und funktionales Lichtobjekt.

Hinter den vier Fronten aus hochwertigem,

grauem Rauchglas verbirgt

sich eine individuell einstellbare Effektbeleuchtung.

In der kälteren Einstellung

der Farbtemperatur wirkt der Lichtverlauf

bläulich kühl, in der wärmeren Farbtemperatur

zeigt sich das Licht sanft mit

kupferartigem Schein. Angelehnt an

den modernen Industrielook zeigt die

Deckenlifthaube Profil: ver edelt durch

einen schmalen, mattschwarzen Rahmen

aus Quadratrohr. Ein besonderer

Clou sind die praktischen, seitlich angeschlossenen

Regal flächen. In einer

zweiten Variante ist die „ Skyline Frame“

auch ohne Regalelemente erhältlich.

www.berbel.de

Foto: refsta Foto: Sedia

Beim neuen Flaggschiff der „ SE-KA“

Produktfamilie von Sedia Küchentechnik

sitzt die Dunstabsaugung hinter den

Kochzonen und verschwindet im Ruhezustand

unter einer Glasblende. In Kombination

mit dem „Kitchenlight“-Konzept

des Anbieters und einer eleganten Hängeleuchte

aus dem Sortiment fügt sich

die Kochstelle elegant in das Wohnkonzept

ein. Wer es besonders robust mag,

kann sich für das „Schott Ceran Miradur“

Kochfeld entscheiden. Die Ober fläche

dieser Glaskeramik ist laut Hersteller

fast so hart ist wie ein Diamant und

hält damit stärksten Beanspruchungen

stand. www.sedia-kuechentechnik.de

Die Schräghaube „Piano“ präsentiert

sich in einem reduziert modernen

Design in Schwarzglas. „Dadurch fügt

sie sich in jede moderne Einbauküche“,

betont refsta. Erhältlich ist sie in den

46 KÜCHENPLANER 12/2018


Breiten 600 mm, 800 mm und 900 mm.

Zur Ausstattung zählt ein gedämmter

Brushless-Motor und LEDs mit einstellbarer

Lichtfarbe (2700 bis 4000 Kelvin).

Eine Wandhaube gibt es in der „Piano“-

Familie ebenfalls. www.refsta.de

Bei der Gestaltung der Kopffreihaube

„Impress“ hat sich Franke von aktuellen

Architektur- und Modetrends inspirieren

lassen. Ein dreidimensional

strukturiertes Rautenmuster prägt die

Oberfläche der Haubenfront. Mit einer

Bautiefe von lediglich

227 mm und den kompakten

Abmessungen

von 470 x 548 mm

(h x b) ist sie platzsparend

und bietet uneingeschränkte

Kopffreiheit

beim Kochen.

Es gibt sie in Light

Grey, Metallic Grey,

Softened Brown und

Brass Yellow sowie

Schwarz und Weiß.

www.franke.de

Foto: Franke

Ähnlich edel wie die

Einbaugeräte der neuen

„X-type“-Design

linie von

Amica präsentiert

sich auch

die dazu passende

Dunstabzugshaube

„ Solid“ mit

transparentem Schwarzglas und vollflächiger

Glasfront mit Randabsaugung.

Die Steuerung erfolgt wahlweise über

SensorTouch oder Gestik-Steuerung. Per

Handbewegung können so vier Leistungsstufen

und das Licht gesteuert

werden. Weil dadurch Berührungen mit

Kochfingern nicht nötig sind, bleiben

die Oberflächen sauber. Die LED-Stripes

sorgen wahlweise für ideale Kochfeldbeleuchtung

oder angenehme Raumbeleuchtung.

Die Haube (KHF 695 900 S)

ist 90 cm breit. www.amica-group.de

Foto: Amica

Foto: Bosch

Bosch erweitert sein Portfolio an

Dunstabzugshauben. Dazu zählen neue

Modelle der Serien 8, 6 und 4 im Box-Design

sowie neue integrierte Deckenlüfter

der Serien 8 und 6. Zur Integration in

die Arbeitsfläche gibt es außerdem eine

neue Downdraft-Esse der Serie 8 (Foto).

www.bosch-home.de

Die Wandhaube „Smart Deco“ ist

wohl der außergewöhnlichste Neuzugang

in der Produktfamilie „Smart“

von Franke. Sie unterstreicht den jungen

und frischen Charakter der Kollek-

Foto: Franke

Heiße Kurven seit 1957.

Clevere Technologien, die Menschen das

tägliche Leben einfacher machen, werden

bei E.G.O. erfunden und produziert.

Unsere Bauteile erwecken Hausgeräte

zum Leben: Kochen. Backen. Waschen.

Spülen. Trocknen. Regeln. Steuern. Das

ist unsere Passion. Hightech seit 1931 für

Haushalt, Medizin-, Gebäude- und Automobiltechnik.

Mit über 6.000 Mitarbeitern

rund um den Globus.

Damals haben wir Marilyn die

Show gestohlen: Seit 1957 hat

E.G.O. die heißesten Kurven!

Unsere Rohrheizkörper wurden

erst in Backöfen, später dann

in fast alle anderen Hausgeräte

eingebaut.

www.egoproducts.com

PLATIN 2018

Ein Mitglied der BLANC & FISCHER Familienholding


Hausgeräte / Hauben-Neuheiten Herbst 2018

tion. Erhältlich ist sie in sieben Farben:

Weiß, Schwarz, Light Grey, Smoked Blue,

Dusty Green, Dusty Rose und Mustard

Yellow. www.franke.de

Der neue Einbaulüfter der „Piano“-

Reihe von refsta ist jetzt voll in den Oberschrank

integriert. Ist der Einbaulüfter

nicht in Funktion, ist dieser komplett

im Oberschrank versenkt und unsichtbar.

Erst durch das Herausziehen des

Lüfters wird er sichtbar. Die LED-Lichtfarbe

lässt sich individuell einstellen im

Spektrum von 2700 bis 4000 Kelvin. Ein

gedämmter Brushless-Motor minimiert

die Betriebsgeräusche. Erhältlich ist der

Einbaulüfter in den Breiten 580 mm und

860 mm. www.refsta.de

Foto: Franke

Foto: refsta

Mit A +++ setzt die neue Kochfeldabzug-Generation

„Mythos 2gether“ Maßstäbe

in Sachen Energieeffizienz. Dazu

erleichtert eine automatische Pfannenerkennung

den Küchenalltag. Das flächenbündig

integrierte Abdeckgitter aus

Gusseisen hat Franke derart robust gestaltet,

dass sich auch schwere Töpfe

und Pfannen „barrierefrei“ von links

nach rechts schieben lassen, ohne sie

anheben zu müssen. www.franke.de

Foto: berbel

Die Retro-Hauben von Smeg mit der

runden Linienführung waren bislang

nur in Rot, Schwarz, Weiß und Creme zu

haben. Jetzt legt das italienische Familienunternehmen

eine weitere Design-Haube

vor:

mit großem Union

Jack. Dabei

handelt es sich

um ein echtes

Statement-Gerät

für Großbritannien-Fans:

Die 75 cm breite

Wandhaube

ist wie ihre unifarbenen

Geschwister

kopffrei.

Alle Geräte

bieten Randabsaugung

in

drei Leistungsstufen

plus Intensiv-Stufe. Die Hauben

mit spülmaschinengeeigneten Edelstahl-Fettfiltern

sind sowohl für Abluft-

wie Umluftbetrieb geeignet. Bedienen

lassen sie sich per Fernbedienung.

www.smeg.de

Foto: Smeg

Mit „Maris 2.0 Flat“ hat Franke eine

leistungsstarke Kopffreiheitshaube entwickelt,

die sich im geschlossenen Zustand

lediglich 267 Millimeter von der

Wand abhebt. Der Haubenkörper besteht

aus zwei senkrechten Glas-Paneelen,

wobei das Frontpaneel für eine noch effizientere

Kochdunst-Absaugung ausgestellt

werden kann. www.franke.de

Foto: Franke

berbel bringt verschiedene Hauben-

Linien auf den neuesten Stand der Technik.

So sind die Wand- und Inselhauben

„Glassline“ nun mit der bewährten

„BackFlow“-Technologie für eine rundum

optimale Wrasenerfassung ausgestattet:

In den Seitenbereichen – bei der

Wandhaube zusätzlich an der Vorderseite

– wird ein leichter Luftstrom ausgestoßen,

der aufsteigende Wrasen gezielt

und effizient zum Ansaugspalt in

die Mitte führt. Ebenfalls integriert ist

eine leistungsstärkere Abscheideeinheit,

bestehend aus Zentrifugalabscheidung

und „Capillar Trap“. www.berbel.de

48 KÜCHENPLANER 12/2018


Anzeige

Foto: Amica

Neue Designlinien von Amica

Für einen Look

aus einem Guss

Amica präsentiert aktuell eine neu entwickelte

Generation Einbaubacköfen in

Edelstahl und Schwarz im „X-type“ Design.

Eine einheitliche, superschlanke

Blende mit nur 96 mm Höhe schafft

die verbindende und passende Optik

zwischen den großen Backöfen und den

neuen Komplementärprodukten, sodass

sie sich über-, unter- und auch nebeneinander

kombinieren lassen.

Die Basis des neuen Sortiments definiert

sich in den neuen Designvarianten

„X-type“ und „Fine Design“. Geräte im

„X-type“ Design zielen auf anspruchsvolle

Anwender, die das Besondere wollen.

Unverwechselbar ist die klare

Linien führung und die angebotenen Farbvarianten

Schwarz und Edelstahl. Ein Design,

das sich elegant und zurückhaltend

präsentiert. Die schwarze Variante

des „X-type“ Designs präsentiert sich puristisch

Ton in Ton mit durch und durch

schwarzer Glasfront und ebenso schwarzem

Frontgriff. So sind diese Modelle perfekt

in jede Küchenfront integrierbar.

Auf Beständigkeit und Verlässlichkeit

setzt das ebenso neue Design „Fine“

in Edelstahl und Mattschwarz. Als Hingucker

erweisen sich die schmalen

edelstahlfarbenen Ringe rund um die

versenkbaren Knebel sowie der gut handhabbare

Metallgriff, der als Handtuchhalter

einen echten Zusatznutzen bietet.

Viel Platz im XXL-Innenraum

Mit der Einführung der beiden Designlinien

bietet Amica eine breite Auswahl

an Modellen mit XXL-Backöfen mit

77 Liter Volumen. Für ein weiteres Plus an

Mehrwert steht das „Baking Pro“ System.

Es basiert auf einer völlig neuen Muffelstruktur,

die in Sachen Effizienz besticht.

Sie ist getrimmt auf Optimierung hinsichtlich

Leistung, Luftführung und Steuerung,

um beste Gar- und Bratergebnisse

zu erzielen. Und das mit Topwerten in

Ener gieeffizienzklasse A + („X-type“).

Zu den einheitlich gestalteten und

ebenfalls neuen Komplementärprodukten

zählen Herde, Kompaktbacköfen, Wärmeschubladen

und erstmals für Amica auch

Weinkühler für die Backofennische oder

für den Unterbau.

Es gibt auch passende Dunstabzugshauben.

Insbesondere die beiden

Hauben mit berührungsloser Gestiksteuerung

in 90er- oder 60er-Breite begeisterten

die fachkundigen Besucher sowohl

auf der IFA als auch auf der area30.

www.amica-group.de

Alle Infos zum Dunstabzug

Alles rund um den Dunstabzug in der Küche – das

ist seit vielen Jahren eins der Kompetenzfelder von

Naber. Jetzt hat das Unternehmen dazu eine Service-

Website online gestellt. Das Angebot unter www.compair-flow.com

bietet Informationen für Fachplaner,

Handwerker und Endverbraucher. Für jede dieser Zielgruppen

sind spezielle Themenseiten gestaltet, die

technisches Know-how, Planungs- und Ausführungs-

Tipps sowie Produkterläuterungen enthalten. Das umfangreiche

Informationsangebot

zur Küchenlüftung

steht in deutscher Sprache

zur Verfügung, aber

auch in Englisch, Französisch

und Niederländisch.

„Profis in Sachen Küchenplanung

und Bauausführung

wissen natürlich, dass

es nicht ausreicht, lediglich

eine Dunstabzugshaube

zu installieren“, erläutert

das Unternehmen. Das

komplexe „Dahinter“ mit

Kanalführung sowie Filter-

und Mauerkastenauswahl

sei entscheidend für

die Leistungsfähigkeit der

Das neue Service-Portal von Naber beleuchtet

alles rund um die richtige Planung und Montage

des Dunstabzugs.

Küchenlüftung. Mit www.compair-flow.com stehe ihnen

nun ein Informationstool zur Verfügung, das die

Kundenberatung in diesem komplexen Themenfeld effektiv

unterstützt.

Besonders ausführlich wird von den Experten die

Frage „Umluft oder Abluft?“ erläutert. Mit einer eindeutigen

Empfehlung für die Abluftlösung. Dargestellt

werden aber auch „wirksame Alternativen in Form von

Umluftlösungen“. Schließlich lässt sich nicht immer

eine Luftführung aus dem

Gebäude heraus realisieren.

Weil die Leistung des

Foto: Naber

Dunstabzugssystems entscheidend

vom richtigen

Einbau der Komponenten

abhängt, finden Handwerker

auf www.compair-flow.

com ebenfalls praxisnahe

Tipps für die richtige Montage

der Lüftungskanäle

und weiterer Komponenten.

Zahlreiche Tabellen, Abbildungen

und Produktvideos

sollen die Erläuterungen

veranschaulichen.

www.compair-flow.com;

www.naber.de

12/2018 KÜCHENPLANER 49


Hausgeräte

Foto: Koelnmesse

Haier startet „milliardenschwere“ Offensive

Haier will Europa aufmischen und

hat dafür eine „milliardenschwere Marketingoffenisve“

angekündigt. Angelegt

sind die absatzfördernden Aktivitäten

über vier Jahre. Die Teilnahme an der

Living Kitchen 2019 in Köln gehört dazu.

Mit 85 000 Mitarbeitern und einem

Jahresumsatz von 37,2 Mrd. US-Dollar

im Jahr 2017 ist Haier die global führende

Hausgerätemarke. Für die nächsten

Jahre hat sich die chinesische Unternehmensgruppe

einiges vorgenommen:

Eine milliardenschwere Markenoffensive soll den Absatz

in Europa ankurbeln. Die weltweite Nummer eins

nutzt die LivingKitchen 2019 als Startpunkt für dieses

Vorhaben. Aus gutem Grund: Für den deutschen Geschäftsführer

Thomas Wittling ist die LivingKitchen

„die ideale Plattform, um die zentralen Handels- und

Verbandspartner zu treffen.“

Die Marke bekannter machen

Eine Milliarde Euro verteilt auf vier Jahre wird das

Unternehmen investieren, um die Geschäfte in Europa

voranzutreiben. Dieses Budget wird Unternehmensangaben

zufolge ausschließlich in Vertrieb und Marketing

fließen. Damit soll die Marke, die zurzeit rund

50 % ihres Umsatzes in Asien macht, auch hierzulande

bekannter gemacht werden. „Die Living Kitchen ist

im Rahmen unserer Strategie ein wichtiger Baustein

zum geplanten Markenaufbau. Hier erreichen wir die

wichtigen Entscheider aus dem Handel und den Verbänden,

um ihnen unsere Etappenziele der kommenden

Jahre zu präsentieren“, sagt Thomas Wittling, Geschäftsführer

der Haier Deutschland GmbH mit den

Verantwortlichkeiten für Deutschland, Österreich und

die Schweiz. „Das neue Konzept der LivingKitchen hat

uns überzeugt und wir freuen uns, dass wir es mit Leben

füllen können.“ www.haier.de

Foto: Falcon

In „Deluxe“-Ausstattung. Als eines der

beliebtesten Modelle von Falcon hat der

Range Cooker „Elan“ ein Upgrade in Form

einer „Deluxe“-Version erhalten. Neu sind

elegante Details wie Spiralgriffe oder geschwungenen

Türen. Technische Neuerungen

sind ein modernisiertes Induktionskochfeld

und eine Gärschublade. Der

Falcon „Elan Deluxe“ ist wahlweise mit

Gas- oder Induktionskochfeld erhältlich.

Das fünf-flammige Gaskochfeld bietet einen

Multiring-Brenner und einen Wokring.

Auf der linken Seite des Kochfeldes

befindet sich eine Multizone. Erhältlich ist

die Modellvariante „Deluxe“ in zwei Größen,

zur Auswahl steht der Range Cooker

mit einer Breite von 90 oder 110 cm. Beide

Varianten sind in den Farben Black, Cranberry,

Olive Green, Cream und Royal Pearl

lieferbar. www.coolgiants.de/falcon

50 KÜCHENPLANER 12/2018


NEU

CERAN EXCITE®. The new joy of cooking.

Glaskeramik in neuem Licht.

Licht ist Leben und Erleben, Sicherheit und Sinnlichkeit, Intuition und Faszination.

Mit unseren inspirierenden Lichtlösungen strahlt die Kochfläche all das aus. Ein

Material, das weißes Licht viermal heller durchscheinen lässt als bisher, kombiniert

mit eigens entwickelten Beschichtungen und Filtern, ermöglicht ein breites

Spektrum an Anwendungen: von farbigen Lichtanzeigen, über monochrome

TFT Displays bis hin zu Kochzonenbeleuchtungen. Damit jedes Kocherlebnis ein

echtes Highlight wird.

Erleben Sie die Zukunft des Kochens: www.schott-ceran.com

SCHOTT AG, info.ceran@schott.com


Marketing

Die kreative Inszenierung der Neff Genussküche von „Wohn Schick“ überzeugte die Jury.

Auszeichnung von Neff geht an Wohn Schick in Rottweil

Die schönste Genussküche prämiert

In einem deutschlandweiten Händler-Wettbewerb hat Neff die zehn schönsten

Genussküchen ausgezeichnet. Hauptgewinner ist Wohn Schick in Rottweil. Das

Einrichtungshaus konnte die Jury durch die besonders kreative Inszenierung

überzeugen. Neff-Geschäftsführer Stefan Kinkel überbrachte die Urkunde persönlich.

Sven Schick, Abteilungsleiter Küchen- und Badmöbel

beim Einrichtungshaus in Rottweil ist glücklich:

„Eine tolle Auszeichnung. Wir sind die schönste Neff-

Genussküche Deutschlands – das macht uns stolz und

bestärkt uns darin, dass ‚das Auge mitisst‘. Denn wir

legen großen Wert auf das Bild unserer Ausstellung –

einfach schön, wenn das gesehen und honoriert wird.“

Für Neff-Geschäftsführer Stefan Kinkel war es eine

Ehrensache, persönlich zu gratulieren. „Bei so viel Engagement

lasse ich mir das natürlich nicht nehmen“,

sagte Kinkel und überbrachte die Gewinner-Urkunde

im November vor Ort.

„GaumenFreude“ für 12 Personen

Den Gewinner erwartet nun ein Aktiv-Kochabend

der Extraklasse mit dem klangvollen Namen „Gaumen-

Freude“. Organisiert wird der Abend von Neff. Dahinter

verbirgt sich ein 3-Gang-Menü für bis zu zwölf Personen

inklusive Lebensmittel und Getränke, angeleitet

von einem Neff Kochprofi. Weitere Dekorationsmaterialien

für die Genusstafel sowie professionelle Fotografenbilder

der Genussküche gibt es zusätzlich.

Der Mensch im Mittelpunkt

Seit 2015 ist die Genussküche Teil der Neff Marketingstrategie.

Mit dem Slogan „Kochen inspiriert Menschen.

Menschen inspirieren uns.“ hat die Marke in den

letzten Jahren verstärkt den Menschen in den Mittelpunkt

ihrer Kommunikationsaktivitäten gerückt. Und

gleichzeitig den Esstisch als Genusstafel und zentralen

Ort für den Austausch zwischen Köchen und Gästen,

Familie und Freunden. Inzwischen nimmt die kreativ

52 KÜCHENPLANER 12/2018


Fotos: Neff

Neff-Geschäftsführer

Stefan

Kinkel gratuliert

Hubert

Schick und

dem gesamten

Team von

„Wohn Schick“

zur schönsten

NEFF Genussküche

Deutschlands.

in Szene gesetzte Genusstafel eine zentrale Position bei

Messeauftritten der Hausgerätemarke ein – und immer

öfter auch in den Ausstellungsküchen des Handels.

Seit dem Startschuss der Genusskücheninszenierung

am POS gibt es bereits mehr als 500 Umsetzungen.

Dieses Engagement wollte Neff gleichermaßen

stärken und belohnen und rief deshalb den Wettbewerb

ins Leben. Rund 100 Händler folgten der Einladung

und nahmen teil. „Ein toller Erfolg“, freut sich

das Organisationsteam des Hausgeräteherstellers.

Lebendig inszeniert

„An der Tafel finden symbolisch unterschiedliche

Kochpersönlichkeiten ihren Platz und sie ist Ausdruck

individueller Kreativität“, erklärt Neff-Geschäftsführer

Stefan Kinkel den Marketingansatz. Um die Tafel

herum befinden sich all die Zutaten, die das Kochen

zum Erlebnis und aus einer Küchenkoje eine echte

„Neff Genussküche“ werden lassen: von Geräten der

Marke über Zubehör bis zu passendem POS-Material

wie Tischaufstellern oder Schiefertafeln. Genau dieser

Mix war auch für die dreiköpfige Jury – bestehend

aus Magdalena Lobisch, Genussküchen-Projektleitung

im Neff-Marketingteam, Katja Schmidt, freie Stylistin,

und KÜCHENPLANER-Chefredakteur Dirk Biermann

– ausschlaggebend. Das Unternehmen Wohn Schick

konnte besonders durch die persönliche Note, die Auswahl

der verwendeten Materialien und seine kreative,

lebendige Inszenierung der Neff-Markenwelt punkten.

www.neff-home.com/de; www.wohn-schick.de

gleich einloggen


bei


Küchenverbände

Zufriedene Gesichter

prägten

das aktuelle

Küchen-

Event von GfM-

Trend in Bad

Gögging. Hier

bei Verbandsgeschäftsführer

Jo achim

Herrmann,

GfM Trend-

Einkaufsleiter

Achim Hilgers

und Claus Heinrich,

Vertriebsleiter

von Nolte

Küchen (von

links).

Fotos: GfMTrend

KüchenEvent von GfMTrend in Bad Gögging

Digitalisierung erlebbar gemacht

Mit dem Rückenwind überdurchschnittlicher Küchenzuwächse fand Ende November

das KüchenEvent von GfMTrend statt. In diesem Jahr verbucht der Verband bislang

ein deutliches Umsatzplus. In der Küche summieren sich die Zuwächse auf 5,8 %.

Ein wichtiges Messethema war die Digitalisierung.

„Andere reden über Digitalisierung, wir nutzen sie

und setzen sie um.“ Mit diesen Worten eröffnete GfM-

Trend-Geschäftsführer Joachim Herrmann das diesjährige

Küchen-Event des Verbandes, das am 24. und

25. November wie immer im Hotel The Monarch in Bad

Gögging stattfand. Eine App, die sich die Besucher herunterladen

konnten, verwandelte das Smartphone in

einen perfekten Messe-Guide. Mithilfe dieser App war

nicht nur eine hilfreiche Orientierung in der Ausstellung

möglich, Beacons an den einzelnen Ständen machten

zusätzlich auf die Highlights der 35 teilnehmenden

Aussteller aufmerksam. Das neue Angebot wurde von

den Besuchern begeistert angenommen und genutzt.

Ähnlich positiv wurde die Sortimentsauswahl für

das kommende Jahr bewertet. An Attraktivität gewann

die Messe auch durch die zahlreichen Erstaussteller.

Premiere auf einer GfMTrend-Küchenmesse feierten in

diesem Jahr Gaggenau, Gudcina (Raumplus), Templer

(Arbeitsplatten), Sprinz (Glas und Keramik) und Hera

(Beleuchtung).

Reger Betrieb

bei Bosch: Die

Hausgerätemarke

hatte ein

spezielles Messe-Arrangement

mit dem

Verband vereinbart

und registrierte

1500

georderte Geschirrspülmaschinen.

Lebhafte Ordertätigkeit

An beiden Tagen verbuchten die Aussteller eine lebhafte

Ordertätigkeit. Vorteilhaft auf den Messeverlauf

wirkten sich dabei laut Veranstalter die Verbands-Ergebnisse

in den ersten zehn Monaten des laufenden

Jahres aus. Von Januar bis einschließlich Oktober

konnte GfMTrend ein Umsatzplus von 4,5 % verbuchen,

bei Küchen lag der Zuwachs sogar bei 5,8 %. „Über diese

Steigerungsraten freuen wir uns umso mehr, da sie

in einem für die Branche sehr schwierigen Zeitraum

eingefahren werden konnten“, kommentierte Joachim

Herrmann die aktuelle Entwicklung. Und weiter: „Die

jüngsten Ergebnisse zeigen, dass der mittelständische

Möbel- und Küchenfachhandel auch in einem extrem

54 KÜCHENPLANER 12/2018


Anzeige

Einkaufsverband KüchenTreff

Eine große Familie mit Kundennähe

Wer sich dem Einkaufsverband KüchenTreff anschließt,

hat viele Vorteile und bleibt dabei flexibel.

Kundennähe nach außen, ein familiäres Verhältnis

nach innen – diese Werte prägen den Einkaufsverband

KüchenTreff. „Wir sehen uns als

große Familie – und wie in jeder Familie ist es

Franz Bahlmann, Geschäftsführer KüchenTreff:

„Wer als KüchenTreff startet, wird vom ersten Tag

an wahrgenommen.“

Fotos: KüchenTreff

wichtig, dass man sich gegenseitig Freiheiten

lässt“, sagt Franz Bahlmann, der Geschäftsführer

der Verbundgruppe. „Unseren Mitgliedern

steht frei, wie sie ihre Studios gestalten. Doch die

Kunden wissen, dass KüchenTreff eine Marke ist,

bei der der Kunde im Mittelpunkt steht und bei

der er sich darauf verlassen kann, faire Preise für

hohe Qualität zu bezahlen.“ Daher setzt die Mehrheit

der Mitglieder des Einkaufsverbandes auf

das Corporate Design und somit auf die Kraft der

Marke KüchenTreff.

Seit 23 Jahren ist der Marketing- und Einkaufsverband

erfolgreich und zählt mittlerweile über

380 Standorte. Seine Mitglieder unterstützt die

Zentrale in allen Phasen der Geschäftstätigkeit:

von der Standortsuche und Finanzierung bis hin

zur Werbeplanung und Prospekterstellung. Denn

das starke Markenimage des Küchenverbands unterstützt

die Küchen studios im täglichen Geschäft.

www.kuechentreff.de

komplizierten Umfeld mit den richtigen Konzepten,

den passenden Produkten und einer perfekten Kundenbetreuung

punkten kann.“

Weitere Alleinstellungsmerkmale

Während des Küchen-Events wurden sowohl die

aktuelle „Topline“-Kollektion als auch das im hochwertigen

Genre angesiedelte Handelsmarkenkonzept

„Apéro“ gezeigt. „Bei ‚Apéro‘ haben wir zur Messe noch

mehr Produkte integriert und somit weitere Alleinstellungsmerkmale

für unsere Handelspartner geschaffen

“, kommentierte Günther Ottenbacher, der bei GfM-

Trend für Küchen zuständige Produktmanager, die

jüngsten Modifikationen im Hochwert-Küchen-Modul.

Beflügelt wurde die Ordertätigkeit auf der Messe auch

durch spezielle Angebots-Pakete, die der Verband im

Vorfeld des Events geschnürt hatte. Nachdem im Vorjahr

eine mit Bosch über das Mengenabsatzsystem PAL

ausgehandelte Vereinbarung auf breite Zustimmung

stieß und damit letztendlich ein Auftragsvolumen von

1000 Geschirrspülern erreicht werden konnte, einigte

man sich mit Bosch auch im Vorfeld der aktuellen Messe

auf ein entsprechendes Arrangement. Am Ende der

Veranstaltung wurde das bereits sehr gute Vorjahres-

Ergebnis noch deutlich übertroffen. „Bosch konnte einen

Auftrag über mehr als 1500 Geschirrspüler verzeichnen“,

bilanzierte GfMTrend-Einkaufsleiter Achim

Hilgers. Ausgesprochen positiv wurde auch die Ausweitung

der kostenlosen Fünf-Jahres-Garantie bewertet,

die nun auf Geräte, die über Nolte Küchen bezogen

werden, ausgedehnt wurde.

„Wir haben toll verkauft“

Insgesamt begrüßten die Organisatoren zum Küchen-Event

in Bad Gögging 500 Gäste von rund 200

GfM Trend-Mitgliedsunternehmen. Angesichts des

positiven Geschäftsverlaufs und der gewohnt angenehmen

Organisation war die Stimmung an beiden

Messetagen ausgeglichen

und rundum gut.

Bei Besuchern und Ausstellern

gleichermaßen.

Claus Heinrich, Vertriebsleiter

bei Nolte Küchen,

brachte es auf den

Punkt: „Wir haben toll

verkauft. Die Orderbereitschaft

der Besucher

war ausgesprochen gut.

Kurzum: Es war eine Super-Messe

mit einer hervorragenden

Stimmung

und einer – wie bei GfM-

Trend üblich – einzigartigen

Atmosphäre.“

www.gfm-trend.de

Die Exklusiv-Eigenmarke „Apéro“ wurde

erneut aufgewertet. Die neuen Ausstattungs-

Highlights konnten an den Messetagen intensiv

beguchtachtet werden.

12/2018 KÜCHENPLANER 55


Küchenverbände

Praktische Tipps. Für die Jungunternehmer in den eigenen Reihen hat

das Team von Varia nun praxisbewährte Tipps zusammengestellt: Für den

erfolgreichen Aufbau eines Küchenfachgeschäfts. Varia gehört zum DER

KREIS Systemverbund in Leonberg und hat sich in den vergangenen 22 Jahren

kontinuierlich entwickelt. Aktuell haben sich dem Franchisesystem europaweit

rund 120 Unternehmer angeschlossen. Deren Erfahrungen wurden

nun in der frisch konzipierten „Varia Gründerfibel“ gebündelt. Sie bietet

einen grundlegenden Überblick, Checklisten und zahlreiche Tipps aus

der Praxis. Unternehmensgründer erhalten Anregungen für die Namensfindung,

zur Erstellung des Businessplans und zur Gründungsfinanzierung.

Zudem informiert das Werk über den Umgang mit Steuern, mögliche

Gesellschaftsformen und die richtige Wahl von Versicherungen zur Vorsorge,

Absicherung und Risikobegrenzung. Zudem enthält es ein Glossar zu den

wichtigsten Fachbegriffen und übergreifende Links und Adressen für Unternehmensgründer.

Angaben über das Dienstleistungsspektrum der Marke Varia

runden die Gründerfibel ab. Weitere Informationen gibt es im Netz unter

www.gruenderfibel.de. www.varia.de

Foto: DER KREIS / Varia

Foto: GfMTrend

GfMTrend-Junioren on Tour. Nach Lissabon, Budapest

und Moskau führte die Reise der GfMTrend-

Junioren nun nach Posen/Polen. Im Mittelpunkt der

Tour stand ein Besuch der dortigen Fertigungsstätte

der 3C-Gruppe (Foto), einem der bedeutendsten

Pols termöbel-Lieferanten von GfMTrend. Während

der Werksbesichtigung erhielten die rund 40 Reiseteilnehmer

Einblicke in die nach modernsten Gesichtspunkten

organisierten Produktionsprozesse. Im

über 22 000 m 2 großen Werk in Posen beschäftigt 3C

rund 800 Mitarbeiter. Im Anschluss an die Fabrikbesichtigung

schilderte 3C-Geschäftsführer Jürgen Kleinegesse,

vor welchen Herausforderungen der deutsche

Möbelmarkt steht und wie sich die Branche aus

seiner Sicht zukünftig entwickeln wird. GfMTrend-

Geschäftsführer Joachim Herrmann zog nach der

Rückkehr ein positives Fazit: „Die Junioren waren begeistert,

unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt.

Besonders haben wir uns darüber gefreut, dass sich

einige Neulinge zu der Tour angemeldet hatten, die

sich mit großem Engagement an diesem Event beteiligten.“

www.gfm-trend.de

1200 Gäste beim Partnerforum. Die Garant Gruppe meldet zum

Stichtag 30. September 2018 ein Umsatzplus in der Größenordnung

von 4 Prozent. Für die Geschäftsführung ein Zeichen, dass die Kombination

von hochwertigen Markenkonzepten, Fachhandelsorientierung

und Digitalstrategie greift. In Deutschland zählt die Garant

Gruppe aktuell 1892 Handels- und Fachhandwerkspartner mit

rund 2000 Verkaufsstellen. 538 Partner sind dem Bereich Wohnen &

Schlafen angeschlossen, 475 dem Bereich Küche (Küchen AREAL). Der

Geschäftsbereich Bad + Haus zählt 879 Partner – bedingt durch Konzentrationsprozesse

stieg hier die Anzahl der Standorte und Zweigstellen

in den jeweiligen Regionen auf 967. Mit einem Umsatzplus im

vergangenen Geschäftsjahr in Höhe von 4 Prozent liege die Verbundgruppe

„zum wiederholten Male“ deutlich über der Branchenentwicklung,

hieß es am Rande des Partnerforums in Rheda-Wiedenbrück.

Dazu waren etwa 1200 Gäste aus 20 Ländern angereist. Die Geschäftsführung

zeigte sich anlässlich des Partnerforums zuversichtlich: „Die

nachhaltige Entwicklung der etablierten Markenkonzepte wird auch

in einem schwieriger werdenden Marktumfeld die positive Entwicklung

der letzten Jahre qualitativ absichern. Die Einführung neuer, insbesondere

auch digital ausgerichteter, Vermarktungskonzepte sowie

die im vergangenen Jahr vorgestellten Geschäftsmodelle werden gezielte

Wachstumsimpulse für uns und unsere Partner generieren.“

www.garant-gruppe.de

Foto: Garant

56 KÜCHENPLANER 12/2018


Die jungen Wilden

zu Gast bei LEICHT

Viele Informationen, kreativer Input

und geselliger Austausch: Das

prägt die traditionellen Herbsttreffen

der DER KREIS Junioren. Gastgeber für

„die jungen Wilden“ (DiJuWi) war diesmal

Küchen möbelhersteller LEICHT im

schwäbischen Waldstetten. 17 Junioren

waren dabei. Betreut wurde die Junioren-

Gruppe in Waldstetten von Ulrich Barth,

Vertriebsleiter D/AT bei LEICHT, und dessen

Assistent Tobias Helmer. Zum Auftakt

stellte Ulrich Barth das Unternehmen vor

und beleuchtete dabei besonders die Fertigung

auf Basis Losgröße 1. Diese Produktionsmethode

erlaube große Flexibilität

und Produktvielfalt. Einblick gab Barth

auch in den Bau des neuen Werks, das voraussichtlich

Mitte 2020 ans Netz gehen

wird. Der Rundgang durch die als „imposant“

erlebte LEICHT|WELT rundete das

Besuchsprogramm an diesem Tag ab.

Die Gewinner des Dijuwi-Cups (Foto von

links): Rebecca Scharf (Platz 2),

Aileen Reuss (Platz 1) und Felix Haas

(ebenfalls Platz 2).

Fotos: DER KREIS

Das traditionelle Herbsttreffen der DER KREIS Junioren führte 17 Teilnehmer zum Küchenmöbelhersteller

LEICHT nach Waldstetten.

Fühlen, riechen, tasten

Am nächsten Tag ging es mit Simon

Baumhauer, Seminarleiter von LEICHT,

zur raumPROBE nach Stuttgart. Nicht nur

für Architekten, sondern auch für kreative

Küchenplaner hoch interessant ist

der Materialpool. Über 5000 Materialien

konnten dort gefühlt, gerochen und angefasst

werden. Besonders in Erinnerung

blieben den Teilnehmern ein Holz, das

mit einem Waffeleisen bearbeitet wurde,

mit Rosenblättern besprühte Tapeten und

eine „Eisbuche“ mit ihrer besonderen Maserung.

Zurück bei LEICHT in Waldstetten

stand eine Werksführung auf dem Programm.

Beeindruckt waren die Junioren

von der von Hand bearbeiteten Front der

Gestaltungslinie AVANCE sowie dem

komplett per SAP automatisierten Ablauf

der Produktion und der SAP-Vernetzung

mit der Buchhaltung und Controlling.

Melanie Wahl, Mitarbeiterin für den Bereich

„Online-Marketing“, gab anschließend

Einblicke in das Thema „Modernes

Marketing“. Hier wurde den Teilnehmern

vorgestellt, wie das Unternehmen gezielt

Händleranfragen für seine Partner bewirbt

und welche Social-Media-Kanäle

sinnvoll zum Einsatz kommen. In einer

Diskussionsrunde wurde anschließend

über die unterschiedliche Nutzung der

Online-Marketing-Maßnahmen und Social-Media-Kanäle

diskutiert und Erfahrungen

ausgetauscht.

Beim Dijuwi-Cup die Nase vorn

Beim Dijuwi-Cup hatten diese Junioren

die Nase vorn: 1. Platz: Aileen Reuss

(Reuss Einrichtungen GmbH, Dunningen),

2. Platz: Rebecca Scharf (Küchenvertrieb

Scharf GmbH, Aurach), 2. Platz: Felix

Haas (HASU Küche und Wohnen, Offenburg)

und 3. Platz: Nina Reinecke (die küche

Reinecke GmbH, Wolfenbüttel).

Das nächste Treffen der DER KREIS-Junioren

ist bereits terminiert: Zum Wintertreffen

geht es vom 6. bis 9. Februar 2019

nach Tschagguns / Montafon nach Österreich.

www.dijuwi.de / www.derkreis.de

Lassen Sie sich

überraschen!

LivingKitchen

Halle 05.2

Stand B-035

FALCON PRÄSENTIERT

Kochen in Perfektion

Weltneuheit für Rangecooking

Köln, 14. - 20. Januar 2019

Live-Cooking am Stand

Falcon und das coolGiants® Team freuen sich auf Ihren Besuch

www.falconworld.com/de

Falcon

Deutschland

12/2018 KÜCHENPLANER 57


Messe

LivingKitchen 2019

Alles was die Küche braucht

Das Möbel allein macht keine Küche. Erst im Zusammenspiel mit Arbeitsfläche,

Geräten, Spülen, Armaturen, Licht und weiterem Zubehör wird

es ein ganzheitliches Konzept. Die LivingKitchen 2019 will das in Szene

setzen. Und wagt parallel den Blick über den Tellerrand.

Im Grunde ist die Kölner Messe

im Januar 2019 in mehrfacher Mission

unterwegs. Sie ist das, was sie

immer war, nämlich Produktshow

und B-2-B-Plattform, gleichzeitig

aber auch visionäres Zukunftslabor

und Genussmeile. „Das wird für

Besucher spannend werden“, verspricht

Bernd Sanden, Director LivingKitchen.

Aussteller sollen, so

Sanden weiter, von der Ansprache

neuer Zielgruppen profitieren. Im

Verbund mit der imm cologne werden

vom 14. bis 20. Januar wieder

rund 150 000 Besucher auf dem Kölner

Messegelände erwartet. Von

den 270 000 m 2 Ausstellungsfläche

des Messedoppels sind rund 42 000

für die Living Kitchen reserviert.

Und das wie aus den Vorjahren gewohnt

in den zentral gelegenen Hallen

4.1, 4.2 und 5.2 (plus Messeboulevard

und Passage 4/5). Angemeldet

haben sich rund 200 Aussteller aus

allen Produkt- und Dienstleistungssegmenten.

Und auch wenn marktführende

bzw. renommierte Unternehmen

wie Miele, Bosch, Siemens,

Neff, Gaggenau, AEG/ Electrolux,

Whirlpool, Liebherr, Häcker Küchen,

Bauformat, SieMatic, Poggen pohl

und Franke fehlen, ist das Ziel, die

Küche in allen Produktsegmenten

zu zeigen und neue Entwicklungen

darzustellen, durchaus erreicht.

Mehr als Dampfplauderei

Das Begleitprogramm der Living-

Kitchen will diesmal mehr sein als

kurzweiliges Cook tainment. Natürlich

werden sich erneut zahlreiche

TV-Köche das Kochbesteck in die

Hand geben und die Besucher wortreich

zu immer neuen Gaumenfreuden

führen, doch die Koelnmesse

geht konzeptionell neue Wege. So

wurde Alfredo Häberli verpflichtet,

um im Format „Future Design“ einen

Blick in die Küche der Zukunft

zu werfen. Für den Schweizer Designer

ist die Küche die Seele des

Hauses. Auf 160 m 2 soll in Halle 4.2

eine ganzheitliche Wohnsituation

mit der Küche als Zentrum entstehen.

In einer Ankündigung heißt

es dazu: „Überraschende Klarheit

und Gerad linig keit charakterisieren

Alfredo Häberlis Vision von

der Zukunftsküche. Er nimmt die

His torie der Küche, abstrahiert die

DER KREIS

nutzte die

Living Kitchen-

Bühne vor zwei

Jahren für die

Vorstellung

umfangreicher

Studienergebnisse

und wird

auch im Januar

2019 wieder

in Köln mit dabei

sein.

Fotos: Koelnmesse

58 KÜCHENPLANER 12/2018


Foto: BMK

Idee von der Form und bietet dem Besucher

eine architektonische Projektionsfläche.

Und auf der scheint auf einmal

wirklich alles möglich: Raum für technologische

Innovationen, modernes Produktdesign

und sinnliche Materialien,

aber Raum auch für soziale Interaktion

und individuelle Bedürfnisse – das ist

der Rahmen, in dem die Küche der Zukunft

Gestalt annimmt.“

12/2018

BMK kürt Innovationen

Die nahe Zukunft der Küche

Für den in Argentinien geborenen

und in der Schweiz aufgewachsenen

Designer spiegelt sich in der Küche die

Evolution unserer Zivilisation am klarsten

– geht es hier doch um existenzielle

und tief verwurzelte Bedürfnisse wie

Nahrungszubereitung und -aufnahme,

Feuer und Gemeinschaft. Diese Funktionen

bleiben von zentraler Bedeutung,

werden sich aber dem modernen

Leben anpassen müssen. Und das, so

Häberli, werde künftig verstärkt durch

Sharing- Konzepte und Degrowth charakterisiert

sein. „Die Reduzierung des

Wachstums wird ein ganz wichtiges

Thema, das nicht nur Mobilitäts- und

Raumnutzungskonzepte, sondern auch

die Küche tangiert“, so Häberli. Seinen

offen gestalteten Entwurf versteht der

Schweizer weniger als persönliche Vision

denn als Denkanstoß für alle. Hier

kann man wirklich einen Blick in die

Küche von morgen werfen. „Ich möchte

meinen Entwurf einer Zukunftsküche

bewusst auf eine gewisse Abstraktionsebene

bringen, weil die Zeit, in der wir

leben, unglaublich schnell vorangeht.

Die Küche auf der LivingKitchen wird

die nahe Zukunft thematisieren.“

Technik und Genuss

Als weiteres neues Format stellt

„ Future Foodstyles“ in Halle 5.2 auf

350 m 2 die Lifestyle- und Ernährungstrends

im Food-Sektor vor. Und ausgehend

von bereits heute verfügbaren

Technologien wird bei „Future Technology“

in Halle 4.1 auf rund 600 m 2 gezeigt,

welche Entwicklungen auf diesem

Gebiet – vor allem im Bereich Smart

Home – in naher Zukunft zu erwarten

sind.

Abgerundet werden diese drei Eventformate

durch einen Foodmarket an

den Publikumstagen (Freitag bis Sonntag).

Dieser wird zentral zwischen den

Hallenbereichen platziert und soll der

Living Kitchen ein vollkommen neues

Gesicht geben. „Kochen und Ernährung

wird hier als Lifestyle-Trend besonders

appetitlich vermittelt“, verspricht die

Koelnmesse. Gleichzeitig böte der Foodmarket

Endkunden ein hochwertiges

Einkaufserlebnis.

Täglich ab 9 Uhr

Geöffnet ist die LivingKitchen vom

14. bis 20. Januar 2019 jeweils ab 9 Uhr.

Am Freitag, Samstag und Sonntag (18.

bis. 20. Januar) sind die Tore zusätzlich

auch für Endverbraucher geöffnet.

www.livingkitchen-cologne.de

Wer kommt beim 12. BMK-Innovationspreis aufs Siegerpodest?

Diese Frage wird im Rahmen der LivingKitchen in Köln beantwortet.

Und zwar am 15. Januar ab 16 Uhr in Halle 5.2 (Projektfläche

„Future Foodstyles“). Wer das knallrote BMK-Signet letztlich

tragen darf, entscheidet sich zwischen diesen Kandidaten:

Mit

Küchenmöbel: Ballerina („Y-Küche“), Bauformat (Küchenprogramm

„CP 35“), Becker mann („Paradiso Xtreme Concept“), Stengel Steel

Aufklebern

und Abhängen Concept („Studioline mobil“).

wurden auf die Küchengeräte: AEG (Dampfback ofen „BSK 892230 M“; Geschirrspüler

„FSK 93800P“ und Kochfeld „IKE 96654XB_IB“), Bauknecht (Indukti-

nominierten Produkte

auf den onskochfeld „ Active Cook Modus“), berbel (Kochfeldabzug „Downline“),

Hausmessen im Liebherr (Einbau-Weintemperierschrank Vinidor „EWTdf 3553“; Einbau-Weintemperierschrank

„Vinidor EWTgb 2383“), Miele (Dia log garer

September hingewiesen.

„DO 6860“), Siemens (Dampfbackofen Studioline „iQ 700“).

Küchenzubehör: Blanco (Küchenarmatur „Solenta-S senso“), Lechner

(Nischen sys tem Switchy“), Franke (Heißwasserarmatur „Mondial“), Häfele (Sockelverstellsys

tem „Axilo“), Hera (LED-Leuchte „Dynamic Modulite F“), Naber („Compair Greenflow“),

Sedia („Dampfnavigator“), Systemceram („Spülenfamilie Bela“). www.bmk-verband.de

WETTBEWERBSVORTEIL

BEI GfMTrend

– kostenlose 5-Jahres-Garantie

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info@gfm-trend.de

www.gfm-trend.de


Messe

LivingKitchen 2019

Halle 4.1

Aussteller Land Stand

commander bvba Belgien B020

POATS Manufacturer China D025

Guangdong 3vjia Information China E031

Ningbo Zhuyun Houseware China A033

Rhine Sinkwares China D027

Edge (Ningbo) China D027

Rieber

Deutschland A030

Marmor-Center Römhild Deutschland B030

efecto

Deutschland A011

flix

Deutschland E030

Tristone Europe

Deutschland C013

Avitana Plasmahome

Deutschland B021

KitchenAdvisor

Deutschland A010

Kimocon

Deutschland C034

Icebreaker Nordic Dänemark D034

Prevex Oy Finnland A012

Diadem Frankreich C033

Stradour Frankreich C033

SAS Pyram Industries Frankreich A013

Mezokovesdi Butoripari Ungarn C011

Nuova Lofra Italien E021

Orved Italien B011

Lira Italien B034

L.B. Plast Italien B031

Indel B Italien A020

Nuova Italien D025

Lundhs Norwegen B010

Zaklad PHT Polen C021

Concraft Polen A011

Metalac Inko Serbien B033

Solider Russland D031

SvyazServisBaltic Russland B035

Spirit Slovenija Slowenien D020g

Turk M&Z Slowenien D020

Kumtel Türkei D035

Klass Dis Ticaret Türkei B022

Motorfan Elektrik Türkei C023

Nova Plastik Türkei B012

Ukinox Ankastre Sistemleri Türkei E029

Asil Krom Evye Türkei B032

Adell Armatur Türkei A034

Esalba Metal Türkei A024

Tragen Türkei A024

Maykromluks Türkei D022

Gri Bina Türkei D033

Arkilic Türkei E033

LLC Module Ukraine C031

Sofro Ukraine C020

Halle 4.2

Team 7 Österreich B010

Bora Österreich C049

SEDN Kitchen & Bathroom China B060

Guangdong Cresheen Smart Home China A039

Technistone Tschechien A038

Leicht Küchen

Deutschland A028/B029

Rempp Küchen

Deutschland A018

Hera

Deutschland B028

Naber

Deutschland Stand B032

pino Küchen

Deutschland A013

Paxmann

Deutschland C030

Küppersbusch

Deutschland B013

refsta

Deutschland B046

berbel Ablufttechnik

Deutschland C042

Stadler Edelstahl

Deutschland B008

Rossittis

Deutschland C019

Hotrega

Deutschland C008

Quooker

Deutschland C038

Quartzforms

Deutschland B045

Oster Küchen

Deutschland C040

Gräbert c/o SiteMaster Küche Deutschland B009

Küchen Quelle

Deutschland A008

BAX Küchenmanufaktur Deutschland B013

Inalco Spanien C021

Inoxpan Spanien B047

Neolith Spanien B050

Dizz Concept Kroatien B035

Elica Italien A020

Alpes-Inox Italien B020

Baraldi Italien B051

Galvamet Italien B022

Plados Italien B046

Mirage Granito Ceramico Italien C051

Sirius Italien B015

Ilve Italien B033

Florim Ceramiche Italien B024

GranitiFiandre Italien A048

Ariostea Div. Graniti Italien A014

Fabita Italien B046

Sil Fim Italien A036

B.S. Service Italien C045

Zampieri Cucine Italien C033

Lube Italien B021

Guglielmi Italien C035

Carlo Nobili Italien A032

Big Green Egg

Niederlande A034

Dekker Zevenhuizen

Niederlande B040

Wave Kitchen

Niederlande B040

PlasmaMade

Niederlande B034

Unito Smart Technologies Niederlande B011

Verburg Agenturen

Niederlande C008a

Ciarko Polen A040

Maan Polen B053

Wagran Polen C041

Driada Russland A021

Nivito Schweden B041

Simfer Türkei A011

Silverline Türkei A010

Femas Türkei C014

Elio Ukraine C012

Instyle Fop Ukraine C010

Cambria USA B048

Blanco

Deutschland C020/C029

60 KÜCHENPLANER 12/2018


Halle 5.2

Lohberger Küchen Österreich A028

Guangdong Midea Kitchen China C020

Rotpunkt Küchen Deutschland A024

Beckermann Küchen Deutschland B033

nobilia-Werke Deutschland A040/B049

DER KREIS Deutschland C038

EuroCave Deutschland A023

Ballerina-Küchen Deutschland A020

Schüller Möbelwerk Deutschland A050

Sachsenküchen Deutschland A031

KüchenTreff Deutschland B030

AKP Carat-Arbeitsplatten Deutschland A029

Stengel Steel Concept Deutschland A045

pronorm Einbauküchen Deutschland A030

coolGiants Deutschland B035

Vetro Küche + Glas Deutschland A043

Grama Blend Deutschland C029

agrilution Deutschland B023

BES zeyko Küchenmanufaktur Deutschland A051

Ceramica Grande Deutschland C036

Formitable Deutschland B014

Haier Deutschland B011

Spekva Dänemark C031

Nikolidakis

Griechenland C024

Laminam Italien C027

Aran Italien B050

Expo Italien A026

Gessi Italien B021

Jetstone Verkoop Niederlande C033

Caressi Niederlande B020/C021

Zajc Kuchnie Polen C015

Kovinoplastika Slowenien C034

Vestel Türkei B038/C047

Sharp Home Appliances Türkei C010

Grade Ukraine C044

Graniti Kosovo C022

Nolte Küchen Deutschland A010/A011

Messe Boulevard

SHD AG Deutschland 017/018

imos AG Deutschland 001

CAD + T Consulting Deutschland 012

bpi solutions Deutschland 014

Softronik Deutschland 002

Palette CAD Deutschland 003

STROBEL VERLAG Deutschland 010

TÜV Rheinland Deutschland 006

KüchenAtlas Deutschland 008

GO-2B Deutschland 011

20-20 Technologies Deutschland 007

Diomex Software Deutschland 014

Sauter Held Deutschland 004

Dein-Konfigurator Deutschland 016

Compusoft Deutschland 011

POS Service Deutschland 005

Passage Halle 4 / 5

AMK Deutschland 013

Alle Angaben ohne Gewähr; Stand: 15. 11. 2018

12/2018


Messe

Foto: LEICHT

Die Skizze vermittelt

einen ersten Eindruck,

wie sich

LEICHT Küchen auf

der LivingKitchen

(Halle 4.2; A028/B029)

präsentieren wird.

LEICHT auf der LivingKitchen

Schwebender Kubus mit klarer Aussage

Mit einem außergewöhnlichen Messestand wird LEICHT Küchen auf der

LivingKitchen 2019 die architektonische Dimension seiner Küchen unterstreichen.

Das Unternehmen inszeniert sich damit konsequent als Architekturmarke für eine

stilistisch anspruchsvolle Kundschaft.

Der in Zusammenarbeit mit der in Stuttgart ansässigen

Innenarchitektin Angelika Ertl entwickelte Messeauftritt

ist das Bekenntnis zu einer geradlinigen, minimalistischen

Formensprache. Als Inspiration für das

Konzept dienten die architektonischen Ideen der Moderne:

die funktionalen und klar strukturierten Gebäude

eines Le Corbusier und anderen Vertretern dieses

Baustils, der das 20. Jahrhundert prägte und der im

Jahr 2019 im Zuge des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums

erneut im Fokus steht.

Ein Hauch von Asien

Eine pure weiße Hülle umschließt die Fläche. Zwischen

Außenwänden und Boden ist Luft, Farne und

Sukkulenten in einem dunklen Kiesbett verbreiten einen

Hauch von asiatischem Flair. Dieser offene Raum

verbindet das Außen mit dem Innen. Der lichte Kubus

scheint im Raum zu schweben, er kommt mit wenigen

sichtbaren Stützen aus, zieht die Besucher wie

magisch an. Zugang zum Inneren gewähren zwei Öffnungen:

vertikal überhöhte Wandausschnitte, die den

Besuchern das Gefühl vermitteln, durch ein hohes,

schlankes Portal einzutreten.

Im Innenraum ändert sich die Stimmung: Die umhüllende

Architektur ist von innen schwarz und nimmt

sich optisch zurück, um den sechs Küchen der Ausstellung

Raum zu geben – sie halten Abstand zur Außenbegrenzung.

Ins Auge fallen großformatige Wandverkleidungen

im Format 1,20 m x 1,20 m, Nischen mit

Fliesenraster, das „Fios“-Regal mit seiner kantigen Linienführung,

die Fuge als innenarchitektonisches Moment:

LEICHT interpretiert mit dem Messestand auch

das Credo der Moderne von „Form follows Function”

– aber wohnlich. Es herrscht eine dunkle, ruhige Atmosphäre,

die dem natürlichen, „unbunten“ Farb- und

Materialkonzept der gezeigten Küchen die geeignete

Plattform bietet: den feinen Hölzern, darunter edle

Kastanie, den hochwertigen Glasvitrinen und Glasfronten,

der schweren Eiche und dem Granit, den Metallrahmenkonstruktionen

in Schwarz und Messing

und den hochwertige Lacken sowie den Le Corbusier-

Farben.

Im vorderen Bereich des Messestandes stehen den

Besuchern Bar und Empfang zur Verfügung. Die Wandelemente

halten Abstand zur Außenhülle und sind mit

großformatigem dunklen und goldfarbenen Plattenmaterial

verkleidet. In der Mitte des Standes befindet sich

ein Kern, um den und in dem sich zwei Küchen präsentieren,

die durch die gemeinsame Nutzung des von

LEICHT entwickelten Raum-im-Raum-Prinzips miteinander

verbunden sind. Im hinteren Bereich werden

die Küchen in wohnlicher Situation präsentiert, verbunden

durch einen integrierten Kamin mit Loungebereich.

Die im Innern des Messestandes vorherrschende

wohnliche Gesamtstimmung wird lediglich von einer

gläsern weißen Küche kontrastiert, die, passend zur

Jahreszeit, an klirrendes Eis erinnert.

Signal an den Handel

Der Messeauftritt in Köln soll auch ein Signal an

den Handel darstellen. Mit ihm öffnet LEICHT den

Markt für seine Handelspartner nochmals deutlicher

in die Richtung von architekturaffinen, stilistisch

anspruchsvollen und kaufkräftigen Kunden. Stefan

Walden maier: „Mit diesem starken Gesamtkonzept

möchten wir dem Handel Inspiration und einen visionären

Blick bieten. Mit ihm definieren wir unser stilistisches

Verständnis für den Lebensraum Küche und

die Materialität – und wir zeigen unsere Kompetenz im

Innenausbau.“ www.leicht.com

62 KÜCHENPLANER 12/2018


Foto: Blanco

Blanco präsentiert sich auf der LivingKitchen mit der Inszenierung verschiedener

Stilwelten sowie mit Weiterentwicklungen aus allen Produktbereichen. Diese Aufnahme

zeigt eine Armatur aus dem aktuellen Sortiment: „Blanco Solenta-S Senso“

mit kontaktloser Start-Stopp-Sensortechnologie, hier in der pflegeleichten Oberfläche

„UltraResist“.

Blanco auf der LivingKitchen

Für alle Sinne erfahrbar machen

Wie sich die Produkte rund ums Spülcenter perfekt auf die

verschiedenen Stilwelten abstimmen lassen – das ist das Ziel der

Messepräsentation von Blanco auf der LivingKitchen. Der Spülenund

Armaturenspezialist ist bereits zum fünften Mal in Folge

in Köln dabei.

„Wir werden die Marke Blanco für

alle Sinne erfahrbar machen“, kündigt

CEO Frank Gfrörer an und ergänzt:

„Der zentrale Bereich in der

Küche ist heute multifunktional und

smart. Als einer der führenden Hersteller

rund um das Thema Wasser

in der Küche bieten wir bis ins Detail

durchdachte Produkte. Der Trend, dass

sich die Küche immer mehr zum räumlichen

Mittelpunkt im Zuhause entwickelt,

erfordert eine ganzheitliche

Sicht auf die Gestaltung. Die Messe ist

eine hervorragende Möglichkeit zu zeigen,

dass wir für alle Küchenstile die

passende Lösung bereithalten.“ Neben

Service- und Vorführinseln des Technischen

Kundendiensts lädt Blanco an

verschiedenen Stationen zu visuellen

und kulinarischen Erlebnissen ein.

Mit dieser Kombination will das Unternehmen

die Markenwerte adäquat in

Szene setzen.

„Packende Inszenierung“

Diese Präsentation sei für internationale

Kunden interessant, aber ausdrücklich

auch für die Handelspartner,

die den Hersteller erst kürzlich auf Gut

Böckel besucht haben, sagt Lars Kreutz,

Geschäftsleitung Vertrieb Deutschland.

So werden die jüngsten Neuheiten

wie die Etagon-Becken oder die neuen

Smart-Armaturen in Köln „nochmals

packend inszeniert“. Und dass die Messe

an drei Tagen ihre Tore auch für Privatpersonen

öffnet, mache die Schau

auch für potenzielle Küchenkäufer

„ äußerst interessant“.

Dr. Bertram Melzig-Thiel, Geschäftsleitung

Vertrieb International, hebt

besonders die globale Ausrichtung

der Messe hervor. Diese sei für Blanco

ein großer Pluspunkt: „Auch unter

dem Aspekt, dass wir rund zwei Drittel

des Gesamtumsatzes im Ausland

erwirtschaften, ist die ‚LivingKitchen‘

für uns die perfekte Plattform, um unseren

Gästen zum Auftakt des Jahres

die Neuheiten vorzustellen. Wie immer

haben wir unsere internationalen

Kunden eingeladen und erwarten zahlreiche

Besucher aus den unterschiedlichsten

Regionen der Welt. Wir freuen

uns auf viele Gespräche, neue Kontakte

und erfolgreiche Abschlüsse“. Der

Blanco-Stand ist in Halle 4.2, C 020/029.

www.blanco.de

12/2018


Messe

Nolte präsentiert

„Neue Klassik“

Der Auftritt von Nolte Küchen auf der Living Kitchen

steht im Zeichen ausdrucksstarker Küchen mit wohnlichem

Ambiente. Eines der Highlights ist das Thema

„Neue Klassik“ (Foto). Dabei handele es sich um

ein kreatives Zusammenspiel klassischer Gestaltungselemente

in moderner Interpretation, so das Unternehmen.

Die neue Stillinie verwandelt Küchen in

Lebensräume mit einem besonderen Charme und eigenem

Ausdruck. Nolte Küchen auf der LivingKitchen:

Halle 5.2, A010/B029). www.nolte-kuechen.de

64 KÜCHENPLANER 12/2018


Halle: 04.2

Stand: B-032

ARMATE ® LINEA

Eleganz in ausgewogener

Balance

Lusso 2 mit

Arco 1 schwarz matt

Orientiert am Premiumanspruch, integriert

sich das Gestaltungskonzept Arco stilsicher

in jede zeitlos-moderne Küchenarchitektur.

Das Mehr an Individualität wird durch die

perfekte Verbindung ästhetischer und praktischer

Aspekte sowie durch sechs elegante

Trendfarbvarianten deutlich. Ein hoch angesetzter,

weit schwenkbarer Auslauf – optional

mit Auszugsbrause – maximiert den

Aktionsradius. Der ergonomisch geformte

Mischerkorpus mit seitlicher Hebeltechnik

und Keramikkartusche komplettiert den

Bedienkomfort. Arco lässt keine Wünsche

offen.

Arco 1

chrom

Arco 1 Arco 2

edelstahlfinish graphit

Arco 2

kupferfarbig

Arco 2

edelstahlfinish/

schwarz matt

12/2018

Foto: Nolte Küchen

Naber GmbH

www.naber.com


Küchenzubehör

Die Küche ist da,

wo sie gebraucht wird

Das Leben in und mit der Küche gestaltet sich zunehmend experimentell und kreativ.

Mit der mobilen Modulküche Concept Kitchen von n by Naber lässt sich die indi viduelle

Kochwerkstatt überall dort aufstellen, wo Genießer-Events stattfinden sollen –

auch draußen auf Balkon, Terrasse oder im Garten.

Wird auf der LivingKitchen mit im Mittelpunkt stehen:

die Concept Kitchen als Workstation fürs Grillen und Kochen.

Vom 14. bis 20. Januar 2019 zeigt

n by Naber auf der LivingKitchen

in Köln die Concept Kitchen unter

anderem als Workstation fürs

Grillen und Kochen. Beispielsweise

lässt sich das BBQ-Kochfeld von

Fulgor Milano in ein Grundmodul

integrieren. Die gummierten

Design rollen ermöglichen jederzeit

geplante oder spontane Ortswechsel.

Die multifunktionalen

Systemmöbel können beliebig oft

auf- und wieder abgebaut werden

– auch in Wohn- und Arbeitswelten

jenseits der Küche.

Auch hier verkörpert die Concept

Kitchen „eine nahezu radikale

Offenheit“.

Foto: Naber

Küchenlüftung neu denken

Eine langfristig wertbeständige

Kücheneinrichtung basiert aber

nicht nur auf der Qualität der Möbel

und Accessoires. Ebenso entscheidend

sei eine leistungsstarke

Küchenlüftungstechnik, so Naber.

Denn diese Technik schützt die

Oberflächen vor Fett und Schadstoffen

und möglichst auch vor

Feuchtigkeit. Lüftungstechnik-

Know-how aus mehr als fünf Jahrzehnten

Entwicklungsarbeit und

Produktionserfahrung hat das Unternehmen

nun für Küchenplaner,

Architekten, Handwerker und

Endkunden speziell aufbereitet

und via Internet frei zugänglich

gemacht. Das Informationsportal

www. compair-flow.com ist benannt

nach dem Markennamen

der Naber Luftkanal sys teme. Die

Webseite thematisiert auf dem

Portal unter anderem die Funktionsweise

inklusive der Vor- und

Nachteile von Umluft- und Abluftlösungen

sowie die aktuell am

Markt erhältlichen Dunstabzugshauben.

Zum Service gehören auch

12/2018


praktische Planungs- und Montagetipps,

Produkterläuterungen inklusive

Videos und – wichtig für

Verbraucher – die Unterstützung

beim Finden von Fachhändlern in

der Nähe.

Auch optisch reizvoll

Zu „neuem Denken in der Planung

von Küchenlüftungssystemen“

fordert nach Ansicht von

Naber das Produkt „Compair

Steel flow“ heraus. Gefertigt aus

verzinktem Stahlblech, bietet das

Luftkanalsystem aufgrund seiner

besonderen Stabilität und Dichtigkeit

neue Verlege-Optionen.

Die Integration der Kanäle in Bodenaufbauten

und Geschossdecken

ist möglich. Einen besonderen

Reiz hat aber auch das offene

Anbringen der Elemente im Industrial

Design. Im Februar 2019

wird Naber für „Compair Steel

flow“ eine zweite international

anerkannte Auszeichnung erhalten.

Nachdem der Rat für Formgebung

das System bereits als

„Winner“ des ersten „German Innovation

Awards“ prämiert hatte,

verleiht er nun das „Special

Mention“-Label für herausragende

Designqualität des German

Design Awards. Auch „Compair

Steel flow“ wird auf der Living-

Kitchen zu sehen sein.

Praktischer Alltagshelfer

Ebenso wie „Cox Work“, die gemeinsam

mit Produktdesigner

Kilian Schindler entwickelte Utensilienbox.

Auch dieses Produkt

zählt zu den Siegern des German

Innovation Awards 2018. Zukunftsweisend,

nachhaltig und wirtschaftlich

sei „Cox Work“, so die

Überzeugung der Jury. Die tragbare,

mit diversen Trennstegen

und separater Kleinteileschale erhältliche

Utensilienbox lässt sich

formschlüssig in das „Cox“ Abfallsammlerprogramm

für Küchenschränke

mit Frontauszügen

integrieren. Hier können die zahlreichen

kleinen Alltagshelfer, beispielsweise

Reinigungsutensilien,

übersichtlich aufbewahrt werden.

„Cox Work“ tritt außerdem jenseits

der Küche als Solist für Organisationsaufgaben

aller Art auf. In

Gestaltung, Optik und Funktion

ist die Utensilienbox auch auf die

Bedürfnisse im Arbeits- und Kinderzimmer,

in der Werkstatt, dem

Garten und bei kreativen Hobbyarbeiten

abgestimmt. All das, was

häufig zur Hand sein muss, kann

sinnvoll organisiert und bequem

transportiert werden. Auf der

Living Kitchen in Köln zeigt Naber

neben „Cox Work“ verschiedene

Lösungen für flexible Abfalltrennsys

teme. www.naber.de

Für bessere Übersicht:

die drei Naber-

Kataloge für 2019.

Drei statt zwei Kataloge

Im Dezember startete Naber den Versand des neuen

und erweiterten Küchenzubehör-Katalogs. Gültig ist

dieser ab dem 1. Januar 2019. Neu: Das Gesamtwerk besteht

nun aus drei statt bisher aus zwei Ordnern. Katalog

1 enthält die „BASICS“, also aktuelles Küchenzubehör in

acht Warengruppen. Nischenrückwände, Reling- und Regalsysteme

sind in der neuen Warengruppe „ ACCOMODA

Nischenausstattung“ zusammengefasst. Neu geordnet

hat Naber auch die Warengruppe „STOREX Schrankausstattung“

mit wandlungsfähigen Komplettsystemen für

Küche, Speisekammer und Hauswirtschaftsraum. Katalog

2 konzentriert sich auf „TECH“, unter anderem auf

die vielfach ausgezeichnete Küchenlüftungstechnik von

Naber. Katalog 3 umfasst das „INTERIEUR“ mit Sitzmöbeln

und Tischen des TABLON ® -Programms.

Zum 1. Januar 2019 werden die Daten aller erweiterten

Sortimente online auf www.naber.com zur Verfügung

stehen, kündigt das Unternehmen an. Der PDF-Download

der neuen Produktkataloge oder einzelner Katalogabschnitte

ist bereits ab Mitte Dezember möglich.

www.naber.de

Foto: Naber

EXPERTE FÜR

GRANITSPÜLEN

Deutsche

Technologie

Große

Farbauswahl

Schmutzabweisend

Hitzebeständig

Kratzfest

Hygienisch

DEUTSCHE SPITZENTECHNOLOGIE

Acrysil GmbH

T: +49 (0) 40 6006 7585

M.: m.wigger@acrysil.de

www.acrysil.de


Küchenzubehör

Doppeltes Becken. „Mera Twin“ ist

eine keramische Doppelspüle, die

sowohl als Auflagespüle eingesetzt,

flächenbündig mit oder ohne Hahnlochbank

integriert werden kann

und die außerdem als Unterbauvariante

lieferbar ist. Die beiden quadratischen

Becken ergänzt Hersteller

systemceram mit abgestimmtem

Zubehör wie Faltmatte, Geschirrkorb

oder Edelstahl-Resteschale. Die

„Mera Twin“ benötigt einen 90er-

Unterschrank, die gesamte Spülenbreite

wird von den beiden Becken

ausgefüllt. www.systemceram.de

Foto: systemceram

Spülen- und Armaturenneuheiten für 2019

Komfortabel in

XL

Foto: Blanco

In Durinox. Gleich 14 neue Einzel- und Doppelspülen ergänzen die

SteelArt-Beckenlinie „Claron“ bei Blanco. Allesamt verfügen sie über

die exklusive Oberflächenausführung Durinox. Die neuen Becken

sind zum Unterbau oder in IF-Flachrand-Ausführung als Einzel- oder

Doppelbecken sowie auch mit integrierter Armaturenbank erhältlich.

Hier abgebildet ist das Modell „Claron 700-IF/A“. www.blanco.de

Foto: Villeroy & Boch

Metallisches Schimmern. Zu den aktuellen Fragranit-Neuheiten von

Franke zählen das Modell „Fresno“ sowie die Spülenserie „Kubus 2“.

Sie sind beide in den neuen Supermetallic-Farben „Copper Gold“,

„Copper Grey“, „Lunar Grey“ und „Sterling Silver“ erhältlich. „Fresno“

(Foto) verfügt über ein großzügiges XL-Becken. In den neuen

Supermetallic-Farben entsprechen sie aktuellen Gestaltungs trends.

www.franke.de

Zusätzliches Becken. Die neu konzipierte „Siluet 60 R“ für 60er-

Unterschränke macht mit einem zusätzlichen Becken das Arbeiten

am Spülplatz noch flexibler. Das Becken kann auch als praktischer

Resteausguss genutzt werden. Besonderes Plus: Genormte Dampfgarschalen

aus Edelstahl passen exakt in das kleine Becken, sodass

die Speisen direkt am Spülplatz vorbereitet und nach dem Garen

dort abdampfen können. Markante Designmerkmale der „Siluet“-

Spülen sind ein schmaler Auflagerand, Ecken mit engen Radien und

ein geradliniges Innenbecken. www.villeroy-boch.com

68 KÜCHENPLANER

Foto: Franke


Anzeige

Fotos: Blanco

„Blanco Etagon 8“ in Silgranit PuraDur.

„Blanco Etagon“ jetzt auch in Keramik

Maximal flexibel

Ein Becken, zwei Schienen, drei Funktionsebenen: So lautet die Erfolgsformel der Etagenspüle

„Blanco Etagon“. Keine andere Becken-Linie bietet mehr Komfort, Funktionalität und Vielfalt.

Aktuell er gänzen acht weitere Modelle das Gesamtprogramm. Neu ist auch die Umsetzung

in Keramik PuraPlus.

Wesentlicher Bestandteil von

„Blanco Etagon“ ist das abgestimmte

Zubehör, allen voran zwei

speziell für die Serie konzipierte

Edelstahl-Schienen, die innerhalb

des Beckens gemeinsam mit der

dort integrierten Stufe eine dritte

Aktionsebene schaffen – und sich

auch abseits des Nassbereichs universell

nutzen lassen.

Mit der Programmerweiterung

stehen nun zusätzlich fünf Modelle

für den 80 cm breiten Unterschrank

zur Verfügung. Die

Vorteile der XL-Becken liegen auf

der Hand: Große Grillroste oder

Backformen lassen sich komfortabel

reinigen, und für parallele

Abläufe wie das Zubereiten

und Anrichten von Speisen

bleibt immer viel Bewegungsfreiheit.

Allein drei der extra großen

Becken sind in Edelstahl Seidenglanz

erhältlich: für den Unterbau,

den flächenbündigen Einbau

und in einer Ausführung mit integrierter

Armaturenbank. Letztere

lassen sich sowohl flächenbündig

als auch von oben aufliegend

einbauen. Auch in Silgranit PuraDur

bietet die Linie jetzt noch

mehr Auswahl: zwei Einbau-Becken

mit Armaturenbank, konzipiert

für den 60er- bzw. 80er-Unterschrank.

Das XL- Becken steht

darüber hinaus in einer Version

für den Unterbau zur Verfügung.

Ebenfalls neu sind zwei Ausführungen

in Keramik PuraPlus:

„Blanco Etagon 6“ für den Einbau

von oben sowie das Unterbau-Modell

„ Etagon 500-U“.

Zahlreiche Blanco- Armaturen

lassen sich zuverlässig mit den

„Etagon“-Becken kombinieren. Neben

metallischen Oberflächen

ermöglichen viele Modelle in

Silgranit- und Keramikfarben eine

perfekte Abstimmung auf die Spüle

und ihr Umfeld. www.blanco.de

In Edelstahl: jetzt auch für den 80er-Unterschrank

wie „Etagon 700-IF/A“ (Foto).

Und neu in Keramik.

12/2018 KÜCHENPLANER 69


Küchenzubehör

Foto: Schock

Mit Stufe. Das Stufendesign der neuen

„Cristadur“-Designspüle „Kyoto“ ermöglicht

es, Behältnisse nach Gastronorm in

der Spüle in unterschiedlichen Höhen einzulegen.

So kann das dafür passgenaue

Zubehörangebot auf verschiedenen Ebenen

– am Spülbeckenrand, im Becken

selbst und auf der integrierten Spülbeckenstufe

– gezielt eingesetzt werden.

Hersteller Schock bietet zwei Modellvarianten

an: für Spülenunterschränke ab

45cm und ab 60 cm. www.schock.de

In drei Tönen. Die neuen Küchenbecken

aus glasiertem Stahl bietet Dornbracht

in den drei Farbvarianten Schwarz, Weiß

und Sand an. Und das jeweils in matt und

glänzend. So lassen sich spannende Kontraste

zur Arbeitsfläche schaffen oder ein

farblicher Einklang realisieren. Die Oberflächen

sind laut Hersteller (Suter Inox aus

der Schweiz) beständig gegenüber Kratzern

und Abrieb, unempfindlich gegenüber

Kälte und Hitze sowie Säuren und

Chemikalien. www.dornbracht.de

Foto: Dornbracht

Foto: systemceram Foto: Villeroy & Boch

Solo. Der Spülstein ohne Armaturenbank erlaubt minimalistische Küchenplanungen in allen

Stilen. Das neue Modell ist als Einzelbecken mit einer Breite von 60 cm sowie als Doppelbecken

in den Breiten 80 sowie 90 cm erhältlich, hier im Keramik-Farbton „Ebony“. Es eignet sich für

den Einbau in verschiedene Arbeitsplatten, kommt aber laut Hersteller Villeroy & Boch vor allem

in Kombination mit modernen Steinarbeitsplatten gut zur Geltung. www.villeroy-boch.com

Kurze Fläche. Ein gegen null auslaufendes Tropfteil mit einer einzelnen Rille: Das sind die typischen

Kennzeichen der „Stema“-Familie von systemceram. Zuwachs erhält die Serie von den

Modellen „Stema 86 SL“ und „Stema 86 SL F“ (flächenbündig). Das großzügige Spül becken mit

einer Diagonale von 60 cm passt in einen 60er-Unterschrank. Planerisch interessant: das Abtropfteil

der „Stema 86 SL“ wurde verkürzt, um sie zum Beispiel auch am Ende einer Küchenzeile

neben einem Hochschrank platzieren zu können. www.systemceram.de

Foto: Franke

Nah dran. Für die Speisenzubereitung

lassen sich exakt nur die

Küchenhelfer aus dem kleineren

Becken des Franke „Box Center“

entnehmen, die gerade be nötigt

werden. Alles andere Küchenzubehör

bleibt sicher, hygienisch

und unsichtbar in der Abdeckung

verstaut. www.franke.de

12/2018


Auch kupferfarbig. Edelstahl-Spülen erfüllen

den Anspruch an leicht zu reinigende

Oberflächen und sind unverändert

populär. Naber hat das Eigenmarken-Programm

„Contura“ daher um fünf Modelle

ergänzt. Dazu gehört auch die kupferfarbige

„Lusso“ (Foto). Restebecken-Einsätze,

Abtropftabletts und hochwertige

Schneidbretter stehen ebenfalls zur Verfügung

und schaffen zusätzliche Ebenen

im Arbeitsumfeld. www.naber.de

Passt zusammen. Die Spüle „Sity XL 6 S“ aus Silgranit PuraDur und die

Armatur „Viu-S“ hat Blanco in vielen Details als abgestimmtes Duo

konzipiert. Die großzügige Abtropffläche ist in sanft abgestuften Zonen

unterteilt bietet dem neu konzipierten Schneidbrett sicheren

Halt. Das Becken hat XL-Maße und ist mit dem innovativen Ablaufsystem

„InFino“ ausgestattet. Abwechslungsreich und auf Wunsch lebendig

wird es durch die Kombination mit den Zubehören „SityPad“

und „SityBox“. Denn hier darf es auf Wunsch fröhlich bunt zugehen:

in Kiwi, Orange, Lemon oder dezenter in Lava Grey (Foto). Schneidbrett

und Schale können in allen vier Akzentfarben gewählt und gemixt

werden. Auch nachträglich. www.blanco.de

Foto: Villeroy & Boch

Foto: Naber

Foto: Blanco

Mattes Weiß. Zu den Villeroy & Boch-Modellen „ Architectura 50,

60 und 60 XR“ kommt nun ein neues, besonders großzügiges Modell

hinzu. „Architectura 80“ schafft mit zwei großen, verschließbaren

Becken extra viel Platz für bequemes Arbeiten am Spülplatz.

Zur farblichen Abstimmung der Keramik-Spüle auf das

Kücheninterieur stehen 13 Farben zur Verfügung, darunter auch

der neue, matte Farbton „Stone White“ der Glasur „TitanGlaze“.

www.villeroy-boch.com

12/2018 KÜCHENPLANER 71


Küchenzubehör

Authentisch. Mit ihrem angesagten Retro-Charme setzt

die Küchenarmatur „Avia“ einen selbstbewussten Gestaltungsakzent.

In der modernen Küche ebenso wie im Landhausambiente.

Für das Jahr 2019 hat Villeroy & Boch das

Design weiterinterpretiert und dabei feine Details ausgearbeitet:

„Avia 2.0“ besitzt ein Griff-Design mit einem Kugelgelenk,

das die Vintage-Optik noch authentischer macht.

Und auch die Anbindung des Auslaufs an den Korpus wurde

überarbeitet und wirkt jetzt noch ursprünglicher. Es gibt

sie in massivem Edelstahl (Foto) und in den Oberflächen

Gold, Bronze und Anthracite. Außerdem als Standard- und

als Niederdruckvariante. www.villeroy-boch.com

Foto: Villeroy & Boch

Foto: Franke

Weich. Schlank und elegant präsentiert sich die „Arco“-Serie aus dem Eigenmarken-Sortiment

„Amate Linea“ von Naber. Es gibt diverse Modelle

in Edelstahl-Optik sowie in den Trendfarben Graphit und Schwarz. Der

Luftsprudler der Arco-Armaturen kann durch den ebenfalls neu ins Sortiment

aufgenommenen Laminarstrahlregler ausgetauscht werden. Er sorgt

für einen weichen, nicht plätschernden Wasserstrahl, was auch die Fließgeräusche

vermindert. www.naber.de

Massiv. Markenzeichen des Modells „Kubus“ ist seine hohe

und extravagante Form sowie ein verdeckter, umstellbarer

Auszugskopf bei der Zugauslauf-Variante. Franke stattet die

neue Massiv-Edelstahl-Armatur mit Fest- bzw. Zug auslauf

aus. Das gilt auch für die ebenfalls neue Armatur „ Mythos“.

www.franke.de

Foto: Naber

Foto: Schock

Gebürstet.

Passend zu den

Quarzkomposit-Spülen

ergänzt die Armatur

„Kavus“ das Portfolio

von Schock. Es gibt

sie mit und ohne ausziehbarem

Auslauf in

gebürs tetem Edelstahl

(massiv) oder im Designverbund

mit der Spüle

in den Cristalite-Farben

„Onyx“ und „Nero“.

www.schock.de

Foto: Sedia

Industrial. Zu den Armaturen-

Neuheiten von Sedia Küchentechnik

zählen auch die neuen

Designs von Gessi im Industriestil.

Aus massivem Edelstahl gefertigt

zeigen sie sich durch und

durch wertig. Foto: Modell Mesh.

www.sedia-kuechentechnik.de

72 KÜCHENPLANER 12/2018


Foto: Sagemüller & Rohrer

Magnetisch. Der Auslauf der von

Bertone gestalteten Armatur

„ Galileo“ wird magnetisch am Gehäuse

befestigt. Gleichzeitig kann

dieser Auslauf in drei unterschiedlichen

Abstrahlwinkeln befestigt werden

und befördert so das Wasser immer

mit der gewünschten Ausladung ins Spülbecken.

Sagemüller & Rohrer bietet das Modell

in verschiedenen Varianten an: komplett

in Schwarz, in Schwarz mit rotem Schlauch sowie

in Chrom mit schwarzem Schlauch. Jeweils

mit sieben Jahren Garantie. www.sagero.de

Foto: Franke

Beweglich. Der Brause kopf

der neuen Küchen armatur

„ Pescara 360“ lässt sich um 360°

separat bedienen – und eröffnet damit einen

erweiterten und uneingeschränkten Aktionsradius.

Sie ist neu von Franke. www.franke.de

Foto: Villeroy & Boch

Edel. Um

neben den

Klassikern

in Edelstahl

oder

Chrom noch mehr individuelle Gestaltungen für

den Spülplatz in der modernen Küche zu ermöglichen,

hat Villeroy & Boch drei neue, hochwertige

Ausführungen entwickelt: Gold, Bronze und Anthracite.

www.villeroy-boch.com

Abgerundet. Die neuen Küchenarmaturen „M42“ von hansgrohe sind

modern und klar gestaltet. Die verfügbaren Oberflächen Chrom und

Edelstahl-Finish sowie die abgerundeten Kanten und Flächen sind

dem Design gängiger Küchenspülen angepasst. www.hansgrohe.de

Foto: hansgrohe

kompetent · verbindlich · zuverlässsig

Ideen und innovative Lösungen

aus einer Hand

12/2018 KÜCHENPLANER 73


Küchenzubehör

Wunschgenau. „LUMICA ® LIC LED-

System“ nennt Naber die Plattform

für smarte Lichtszenarien.

Mit nur vier Bausteinen lassen

sich damit für die Funktionsbereiche

von Küche und Essraum individuelle

Beleuchtungskonzepte

realisieren. Das Ergebnis ist eine

jeweils wunschgenaue Atmosphäre.

Mit dem LIC-Konverter werden

die verschiedenen LED-Leuchten

zentral oder dezentral an die

Plattform angeschlossen. Die beiden

weiteren Bausteine sind das

Funktionsmodul und die Steuerungseinheit,

beispielsweise das

Smartphone oder Tablet mit entsprechender

App. www.naber.de

Foto: Biermann

Smarte Armaturen

Die neuen Smart-Armaturen von Blanco machen Schluss

mit Messbehältern, das Warten auf den Wasserkocher oder

Kalkschleier auf dem Tee. Entwickelt wurden sie für ganz

konkrete Bedürfnisse.

Für Koch- und Back-Enthusiasten etwa ideal ist „ Blanco

Evol-S Volume“: Sie verfügt über eine integrierte Messbecherfunktion.

Diese lässt sich per Drehrad präzise einstellen

– äußerst praktisch beim Zubereiten von Speisen oder

zum Befüllen von Haushaltsgeräten, für die eine exakt definierte

Wassermenge benötigt wird.

Wasser-Gourmets sowie anspruchsvolle Tee- und Kaffeegenießer

werden die neuen smarten Filter-Armaturen

schätzen. Sie sind an ein mehrstufiges Filtersystem angeschlossen,

das im Unterschrank das Leitungswasser eigens

aufbereitet und den Geschmack spürbar verfeinert.

Kochendes Wasser im Handumdrehen bietet die ebenfalls

neue Smart-Armatur „Blanco Tampera Hot“. Ohne jegliche

Wartezeit lässt sich schnell Gemüse blanchieren oder

Nudelwasser zapfen.

Last but not least rundet die bereits mehrfach ausgezeichnete,

„Solenta-S Senso“ mit integriertem Bewegungssensor

für berührungslosen Wasserfluss das Smart-Armaturen-Quartett

ab. www.blanco.de/smart

Mit Messbecherfunktion: „Blanco Evol-S Volume“.

Fotos: Blanco

Kochend heißes

Wasser auf Knopfdruck:

„Blanco

Tampera Hot“.

Gefiltertes Wasser aus dem Hahn: 3-in-1-Armatur „Blanco Fontas-S“.

74 KÜCHENPLANER 12/2018


„flexBox“ organisiert

das Chaos. „flexBox“

heißt das neueste

Ordnungssystem von

Ninka. Es ergänzt die

bisherige Produktpalette

für die Stauraum-Organisation

in Küchenschränken.

Vorgestellt wurde es

erstmals auf der italienischen

Zuliefermesse

„Sicam 2018“.

Das System ist sowohl als Solitärlösung als auch für den Einsatz direkt neben Abfallsammlern konzipiert.

Es soll helfen, losem Stück- bzw. Staugut einen stabilen, verlässlichen Rahmen zu geben und

diesen am Umfallen oder späteren Auslaufen zu hindern. Damit dient die „flexBox“ sowohl der Lagerung

und organisierten Warentrennung als auch der Nutzung bisher eher „chaotischer“ Lagerflächen

in Unterschrankauszügen. Praktisch ist die einfache Entnahmemöglichkeit als Ganzes mit einer Hand.

Erhältlich ist das Stauraumsystem in den zwei Breiten 100 sowie 200 mm. Geliefert wird die „flexBox“

von Hersteller vormontiert als Komplettsystem. Die Gestaltung wirkt zurückhaltend elegant mit dunkelgrau

gefärbten Kunststoff-Seitenelementen und mit Edelstahl-eloxierten Verbindungsteilen aus

Aluminium. www.ninka.de

Immer richtig getrennt. „Eimer geht noch“. Mit

diesem kreativen Messemotto rückte Vogt das

Thema Abfalltrennung auf der area30 in den

Mittelpunkt. Und besonders die neuen Auszugs-

Varianten für Frontauszüge sowie die optimale

Nutzung der Fläche oberhalb des Deckels. Der Zubehör-Spezialist

stellte interessante Neuheiten

vor und gab praktische Argumentationen für das

Kundengespräch. Mit dem Abfall- und Aufbewahrungssystem

„Pullboy Vario 9XL“ geht das aktuelle

Portfolio sogar noch einen Schritt weiter:

Hier wird vorhandener Stauraum in Küche oder

Hauswirtschaftsraum noch flexibler nutzbar. Das

System gibt es in zwei unterschiedlichen Höhen

und vier Breiten. Es bietet Raum für alles, was

übersichtlich gelagert und schnell zur Hand sein

sollte. Also Putz- und Reinigungsmaterial sowie

Trockenvorräte, Gemüse oder auch Schuhpflege-

Produkte. Genutzt werden kann es in Auszügen

in der Küche und im Hauswirtschaftsraum. Hersteller

Wesco entwickelte das Aufbewahrungssystem

auf Basis der Pullboy-Abfalltrennung.

Das System kann auch nachträglich in bereits

vorhandene Auszüge zwischen 60 und 100 cm

Breite eingebaut werden. Vogt: „Damit kann

sich im Fachhandel ein interessantes Zusatzgeschäft

bei bereits verkauften Küchen ergeben.“

www.vogtwelt.de

Foto: Ninka

Vorbereiten

auf mehreren

Ebenen

——

Die waterstation ® bietet einen multifunktionalen

Arbeitsplatz, mit dem

wichtigsten Element Ihrer Küche

– dem Wasser. Das hochwertige

Edelstahlbecken ist auf jeder Ebene

kompatibel zum vielfältigen Gastro-



und praktisch verschiedene, Schneidebretter

oder individuell passende

Gastronom Koch- und Systembehälter

einsetzen. Diese können nach

der Vorbereitung in der waterstation ®

System-Spüle, direkt ohne Umschütten

in jeden handelsüblichen

Dampfgarer, Backofen oder auf Ihrem

Herd angewendet werden.

Ob schneiden, abwaschen, abgießen,



waterstation ®



Foto: Vogt / Wesco

LivingKitchen ®




12/2018


Küchenzubehör

Hailo stärkt den Küchenhandel

Schrankausstatter Hailo möchte mehr Nähe zu den Endkunden aufbauen, ohne dabei

den seit vielen Jahren bewährten, klassischen Vertriebsweg über Küchenindustrie

und Großhändler zu verlassen. Der Weg zu diesem Ziel heißt Content.

Für den regionalen Küchen- und Möbelfachhandel

wird Sichtbarkeit und Auffindbarkeit im Internet immer

wichtiger. Über die Web-Präsenz zeigen Küchenstudios

ihre Kompetenz, ihre Services und Angebote – und

holen den Endkunden über das Informationsmedium Internet

ins Geschäft. Die Voraussetzung dafür, dass diese

Online-2-Offline-Transformation gelingt, sind kundengerechte,

aktuelle Inhalte, die für Suchmaschinen optimiert

sind. „Schöne Bilder reichen heute nicht mehr“, sagt Martin

Mies, Geschäftsbereichsleiter Hailo Einbautechnik.

„Deswegen haben wir gemeinsam mit den Spezialisten von

ieQ-systems über Möglichkeiten nachgedacht, wie wir den

Handel unterstützen können.“

Den Bedarf erkennen

Zwei Bereiche haben Hailo und ieQ-systems dafür entwickelt.

Der erste Bereich erläutert herstellerneutral die

Themenbereiche Umweltschutz und Wertstofftrennung.

Diese Informationen sollen den Kunden helfen, ihren jeweiligen

Bedarf zu erkennen. Das ist laut Hailo „die wichtigste

Voraussetzung für einen nachhaltig erfolgreichen

Küchenkauf“. Im zweiten Bereich stellt das Unternehmen

seine Produktwelten und sich selbst vor. „Mit unseren Abfalltrennsystemen,

unseren Lösungen für den Hauswirtschaftsraum

und weiteren Zubehörartikeln bieten wir Produkte,

die den Alltag enorm erleichtern“, so Martin Mies.

„Diese Systeme sollten gleichwertig in die Küchenplanung

miteinbezogen werden. Denn: Was nützt die schönste Küche,

wenn sie nicht funktional ist?“

Martin Mies,

Geschäftsbereichsleiter

Hailo Einbautechnik:

„Was nützt die

schönste Küche,

wenn sie nicht

funktional

ist?“

In bestehende Web-Auftritte einbinden

Die Inhalte der neuen Hailo-Markenwelt

können laut Unternehmen „unkompliziert

in die bestehenden Web-

Auftritte der Händler eingebunden

werden“. Mit den Inhalten, die ieQ-systems

bereits bei rund 200 Küchenstudios

veröffentlicht hat, sollen sich für

die teilnehmenden Unternehmen unter

anderem diese Vorteile ergeben: „Die Auffindbarkeit

im Internet wird erhöht und

schließt auch Bereiche mit ein,

die klassischerweise nicht in

den Bereich von Küchenhändlern

fallen. Wer Abfalltrenntechnik

sucht und bei seinem lokalen

Küchenstudio fündig wird,

kauft – wenn er sich gut beraten

fühlt – dort eventuell auch

seine neue Küche. Außerdem

bietet der Content, der zentral

von ieQ-systems aktualisiert

und synchronisiert

Foto: Hailo / eiQ-systems

So lässt sich die Markenwelt von Hailo in eine

Händler-Website einbinden.

wird, Kommunikationsanlässe, die die teilnehmenden

Küchenstudios zum Beispiel für ihre Social-Media-Kommunikation

nutzen können. Auch

für den E-Mail-Austausch mit den Kunden oder für

digitale PoS-Lösungen kann der Content genutzt

werden.“www.hailo-einbautechnik.de

12/2018


Durchgehend beleuchtet. Mit der Griffmuldenbeleuchtung von

Hera kann der Planer in modernen Küchen mit grifflosen Fronten

eine ansprechende indirekte Akzentbeleuchtung ohne Dunkelzonen

schaffen. Mithilfe des Hera-Konfigurators lässt sich die gewünschte

Umsetzung online planen. Das so nach individuellen

Maßen konfigurierte LED-Tape wird nach der Montage der Alu-

Profile in einem Stück auch durch die Ecken geklebt, sodass keine

Schattenfugen entstehen. Anschließend wird das Abdeckprofil

aufgerastet. Das gesamte Profil hat eine minimale Aufbauhöhe

von 8 mm x 15 mm (Breite). www.hera-online.de

Foto: Sedia

Foto: Hera

Sedia macht Licht. Mit dem Beleuchtungskonzept „kitchenlight“ gibt

Sedia Küchentechnik dem Küchenplaner übereinstimmende Lichtfarbtemperaturen

an der Dunsthaube und bei den Unterbauleuchten

an die Hand. „Und das ohne planerischen Mehraufwand und ohne

Zusatzschalter“, verspricht das Unternehmen, denn das eingesetzte

Leuchtenset wird ganz einfach über den Dunstabzug gesteuert. Aus

massivem Aluminium gefertigt und mit nur 4 mm Bauhöhe zeigt sich

die neue „Astrale“-Familie dabei besonders elegant. Es gibt sie in den

Varianten „Astrale Evo“ (in Alu gebürstet oder Schwarz, Foto), „Astrale

Scala“ sowie „Astrale Q und Q-Evo“. Ebenfalls neu ist die Kunststoff-

Aufbauleuchte „K-Pad“ (mit nur 3 mm Aufbauhöhe) sowie die Hängeleuchten

„Pendolo“ und „Orix“. www.sedia-kuechentehnik.de

Foto: Vogt

Über App oder Alexa. Zur smarten Schaltung seiner Leuchten bietet

Sagemüller & Rohrer im Neuheitenprogramm Herbst 2018 ein universelles

Steuersystem an. Kernprodukt ist ein auf die S&R-Leuchten abgestimmtes

Vorschaltsystem, das einfach in eine Steckdose gesteckt

wird und eine Aufnahme für den Stecker der Leuchte oder eines Trafos

bietet. Mit dem Kauf des Vorschaltsystems erwirbt man gleichzeitig

Rechte für eine App. Diese ermöglicht die Schaltung der angeschlossenen

Leuchten sowohl

über ein Smartphone

oder auch sprachgesteuert

über „Alexa“.

www.sagero.de

Geballte Kompetenz. Ob „Bubble“ oder „Dingle“ in der Trendfarbe

Schwarz oder das Werkstattlicht „London“: Vogt hat sein

Angebot an Deckenleuchten erneut ausgeweitet. Die gesammelte

Kompetenz in diesem Segment dokumentiert der neue Deckenleuchten-Katalog

10/2018. Dort sind alle Modelle ausführlich beschrieben.

Erhältlich beim Vogt-Außendienst oder direkt beim

Unternehmen. www.vogtwelt.de

Fotos: Sagemüller & Rohrer

12/2018 KÜCHENPLANER 77


Küchenzubehör/Großhandel

Produktgruppen Hauptlieferanten Produktschwerpunkte

BASICS: Spülen, Armaturen, Abfallsammler, Lichttechnik,

Steckdosen, Stützelemente, Schrankausstattung,

Nischenausstattung

TECH: Lüftungstechnik, Montagematerial, Küchentechnik

INTERIEUR: Hocker, Stühle, Tische

n by Naber: Mobilküchensysteme

Grundsätzlich Zusammenarbeit mit allen am

Markt auftretenden Unternehmen, die Innovation

und Partnerschaft pflegen und verstehen.

Vollsortimenter mit den Produktschwer punkten

Lüftungstechnik, Abfallsammler, Spülen, Armaturen,

Montage material, Lichttechnik, Mobilküchensysteme

und Küchenausstattung.

Alle Zubehörsegmente mit ausgeprägter

Programm breite und -tiefe.

Dunsthauben und Ablufttechnik; Spülen; Armaturen;

Heiß- und Trinkwassersysteme; Licht und

Licht sys teme; Abfallsammler; Montagezubehör;

sanitäre und elektrische Anschlusstechnik; Regalund

Relingsysteme; Nischenrückwände; Schrankausstattung;

Elektrokleingeräte; Stühle und Tische;

Bar- und Thekenhocker; Kochfelder und Kochfeldabzüge.

Unterbau- u. Nischenleuchten; Deckenleuchten

für Küche, Essen, Wohnen; Steckdosenelemente;

Abfallsammler; Abluftsysteme; Spülen; Armaturen;

Montage- und Anschlussmaterial; Nischenrückwände;

E-Geräte wie Multischneider, Einbau-

Toaster, Einbau- Stabmixer, Sockelsauger, Radios,

Einbau-Kochmulden und Sockelheizungen; Kleinspeicher;

Schrankinnenausstattungen; Arbeitsplatten-Zubehör

(Granitfelder, Waagen, Stützund

Sockelfüße, Konsolen, Lüftungsgitter, WAP);

Nischen- und Abhängesysteme; Bank- und Tischgestelle;

Dunstabzugshauben; Abluftsteuerung

(Fensterkontaktschalter).

Grundsätzlich alle namhaften Lieferanten, u. a.

Kesseböhmer (Ausstattungen), Elektra und

Wipo (Leuchten), Wesco und Hailo (Abfalltrennung),

Franke, Blanco, V&B (Spülen) sowie Ritter,

Bachmann und Schulte (Allesschneider/Elektrotechnik).

Einbautechnik von Kesseböhmer

und weiteren namhaften Produzenten. Armaturen:

Gessi, Fima, KWC, Grohe, Ideal Standard,

Kludi, Hansgrohe und Hausmarke „Design“. Sanitärtechnik

von Geberit und Viega Viele weitere

deutsche und europäische Qualitätslieferanten.

Zubehör: Bachmann, EBB, Geberit, Kesseböhmer,

Ritter, Schüco, Schulte, Strate, Viega

Abfallsammler: Wesco, Hailo, Stöckli

Licht: Thebo, Elektra, Domus Line

Spülen: Suter, CM

Küchen Armaturen:

Gessi, Grohe, Ideal Standard, Nobili, Paini

Dunstabzugshauben: Airforce, Elica

Stühle, Tische und Hocker:

Calligaris, Gaber, Pedrali

Alle namhaften Zubehörlieferanten.

Großes Programm LED-Leuchten für d ekoratives

sowie funktionales Licht, Deckenleuchten,

Nischen verkleidungen „Barrique“, breites Programm

in der Lüftungstechnik (auch mit

Leitkörper sys tem), Energieboxen, Abfalltrennung,

Ausstattung, Design-Armaturen; im Segment

Sitzmöbel/ Tische „Wesco Aluments“ mit Sonderanfertigungen;

Küchen module „Cucino“.

Vollsortimenter Küchenzubehör mit über 7000 Artikeln

aus zehn Warenhauptgruppen; Umfangreiches

Angebot an Kochfeldern, Dunstabzugshauben,

Deckenlüftern, Kochfeldabzügen und

Ablufttechnik. Kochfelder und Kochfeldabzüge

teilweise mit Schott Miradur ® Oberfläche; Lichtkompetenz

bis hin zur Vernetzung der Dunstabzugsbeleuchtung

mit verschiedenen Lichtquellen

in Küche und Wohnraum („Kitchenlight by Sedia“)

mit Fernbedienung oder über eine App; Regalsysteme;

Spülen aus Edelstahl und Quarz-Composite,

Armaturen für jeden Einsatz; Armaturen mit integrierter

Heiß- und Trinkwasserzubereitung ( Grohe

Red und Grohe Blue); Umfangreiches Sortiment an

Stühlen, Bar- und Thekenhockern, Tischen und

Theken – auch Objekt- und Outdoor-tauglich.

Vollsortiment mit den Produktschwerpunkten

Lichttechnik, Steckdosenelemente, Abfallsammler;

Abluftsysteme; Montage- und Anschluss material;

kundenindividuelle Set-Konfektionierungen,

Dunstabzugshauben Airforce, Armaturen.

78 KÜCHENPLANER 12/2018


Eigenentwicklungen Liefer gebiet Logistik

In nahezu allen Produktgruppen

eigene Design- und Entwicklungsaktivitäten

in Nordhorn.

Entwicklungs- und Vertriebskooperationen

im Bereich Einbauspülen;

Design, Konstruktion und

Produktionskooperation in der

Konzeptgruppe, u. a. mit WESCO

und VAUTH- SAGEL im Segment Abfallsammler

und anderen Entwicklungs-

und Produktionspartnern.

Außerdem Zusammenarbeit

mit renommierten, internationalen

Produktentwicklern, Designhochschulen

und international

bekannten Designern.

Eigene oder exclusive Produkte

bei LED-Leuchten, Lüftungstechnik,

Einbautechnik, Abfallsammlern,

Nischenverkleidungen und

Armaturen. Darüber hinaus Sonderartikel

der Zulieferer.

Bundesweit;

flächendeckende

Außendienstmannschaft.

Vorwiegend

im europäischen

Raum,

aber auch

global organisiert.

Paketdienste

und

Speditionen.

Lieferung

per Paketdienst,

umfangreichere

Lieferungen

per Spedition.

Liefergarantie

innerhalb von . . .

. . . kürzester Zeit bei

Express- oder Overnight-Service.

Standardservice

innerhalb

von 2 - 3 Tagen.

Eilaufträge (per Telefon

vor 15 Uhr) werden

noch am gleichen

Tag versendet; sonst

1 - 2 Tage. Expresslieferungen

sind gegen

Übernahme der Expresskosten

möglich.

Vertriebs organisation Ansprechpartner Kontaktadresse

Bestellannahme: Rund

um die Uhr im Online-Händlerportal,

28 Gebietsverkaufsleiter

sowie 7 regional zuständige

Innendienstbüros

mit jeweils 4

Mitarbeitern, darunter

eine separate Exportabteilung

(mehrsprachig:

Englisch, Französisch,

Niederländisch, Spanisch).

4 Verkaufsleiter

(Deutschland), 1 Verkaufsleiter

Export,

1 Verkaufsleiter n by

Naber sowie 1 Gesamtvertriebsleiter.

13 Außendienstmitarbeiter

sowie Verkaufs-

Innendienst.

Die Mitarbeiter des

zuständigen Regio-

Innendienstes, und

die 28 Gebietsverkaufsleiter,

vor Ort in

Deutschland, Benelux,

Österreich, Italien

und Frankreich.

Geschäftsleitung:

Manfred Staubach (GF)

Vertriebsleitung:

Michael Süsens

Leitung Innendienst:

Michael Molitor

Naber GmbH

Enschedestraße 24

48529 Nordhorn

Tel.: +49 5921 704 - 0

Fax: +49 5921 704 - 140

Erreichbar von 8.00 - 17.30 Uhr

(fr. bis 16.30 Uhr)

naber@naber.com

www.naber.com

www.n-by-naber.com

www.compair-flow.com

Sagemüller & Rohrer GmbH

Daimlerstraße 5

82054 Sauerlach (bei München)

Tel.: 08104 660033

Fax: 08104 660044

Erreichbar: Mo. - Do. 7.30 - 17 Uhr,

Fr. 7.30 - 15 Uhr

info@sagero.de

www.sagero.de

„Kitchenlight“; Zentrale Steuerung

von Kochfeldern und

Dunstabzügen; Dampfnavigator;

Aquafilo (Abtropftablar aus lebensmittelechtem

Silikon); Besteck-Abweiser

in Schubkästen

usw.

Bundesgebiet

flächendeckend;

Europa.

Paketdienst,

Stückgut,

Spedition.

. . . 24 Stunden für

Lagerware, sonst

marktübliche Lieferzeiten.

10 Außendienstmitarbeiter

(bundesweit),

Ausland mit Distributionspartnern.

Innendienst

durchgehend von

8 - 17 Uhr telefonisch erreichbar.

Geschäftsführer:

Dr. Brigitte Kornmüller

Leitung Vertrieb:

Torsten Meyer

SEDIA

Küchentechnik Handels-GmbH

Bahnhofstraße 38

71726 Benningen

Tel.: 07144 85 20 - 0

Hotline Verkauf: 07144 85 20 - 25

Fax Verkauf: 07144 85 20 - 50

Erreichbar Mo. - Fr. 8 - 17 Uhr

verkauf@sedia-kuechentechnik.de

www.sedia-kuechentechnik.de

Anschluss-Box (Montagehilfe

Elektro-Anschluss), LED-Lichttechnik;

Eigenmarke: „TopLineVOGT ® “

bietet unter dem gleichen Label

ausgewählt gute Qualität zum attraktiven

Preis-/Leistungsverhältnis.

Erstklassige, teils exklusiv nur

bei Vogt erhältliche Produkte aus

den unterschiedlichsten Warengruppen,

ausgesucht nach Kaufgewohnheiten

und Bedürfnissen.

Das „TopLineVOGT ® “-Programm

wird systematisch erweitert.

Deutschland

und europäisches

Ausland.

Auslieferung

bundesweit

über eigene

Lkw-Flotte,

Spedition

und Paketdienste.

Fester wöchentlicher

Tourenservice mit

eigenem Lkw, taggenau;

Auf Wunsch für

Lager ware 24 Std.

per Spedition/Paketdienst.

Bestellannahme, persönliche

Kundenberatung

und Vor-

Ort-Schulung über

bundesweiten Außendienst

und Vertriebsinnendienst,

Händler-Onlineshop

inkl. Lagerabfrage.

Geschäftsführung:

Mathias Meloh

Einkaufsleitung:

Ralf Fleißner ppa.

HORST VOGT GmbH

Rudolf-Diesel-Straße 23

28876 Oyten

Tel.: 04207 9168 - 0,

Erreichbar 7.30 - 17.30 Uhr

(freitags: bis 16.30 Uhr)

www.vogtwelt.de Händler-

Online shop erreichbar 24/7

Fax: 04207 916850

info@vogtwelt.de

www.vogtwelt.de

12/2018 KÜCHENPLANER 79


Küchenmontage

Foto: Blum

Wenn der Küchenmonteur eine Frage zur Einstellung eines Blum-Beschlags hat, hilft der Live-Support auf direktem Weg.

Wie Blum Händler, Planer und Tischler unterstützt

Problemlösung im Live-Support

Foto: Blum

Herstellen, Verkaufen, Montieren und Wohnen – auf diesen vier Eckpfeilern

des globalen Kundennutzens basieren die Produkte und Ent wicklungen

von Blum. Das wirkt sich bis in die Montage aus. Und das mit

Strategie: „Wir versuchen den Monteur in jeder Hinsicht zu unter stützen“,

sagt Jörg Böhler, Leiter der Deutschland-Niederlassung in Herford.

80 KÜCHENPLANER 12/2018


Foto: ???

Jörg Böhler

leitet die

Deutschland-

Niederlassung

von Blum in

Herford.

Digitale Hilfen spielen auch bei Blum eine besondere

Rolle. Dazu zählen allein 124 deutschsprachige Montageanleitungen,

die über die Internetseite abzurufen

sind. Mit der „Easy Assembly App“ für Smartphone

oder Tablet hat das Unternehmen ein weiteres echtes

Ass im Ärmel. „Die App versorgt den Anwender immer

und überall mit wichtigen Informationen für Montage

und Einstellung“, erläutert Jörg Böhler, der in seiner

Funktion bei Blum für die Betreuung der Industriekunden

im Norden Deutschlands zuständig ist.

Falls ein Küchenmonteur zusätzliche Unterstützung

benötigt, springt der Live-Support ein. Dieser Service

ist in die App integriert und bietet dem Monteur die

Möglichkeit, einem fachkundigen Mitarbeiter Fragen

zu Montage oder Einstellung zu stellen. Ebenso können

Bilder oder Videos im Live-Support versendet werden,

um die Lösung eines Problems zu veranschaulichen.

„Praktisch ist besonders die Variante mit dem

Bild“, sagt Jörg Böhler und demonstriert den Service

live. Er fotografiert über die Smartphone-App einen

eingebauten Hochklappenbeschlag „Aventos HK top“

für schwere einteilige Fronten. Die jüngste Generation

dieses Klappensystems ist nun auch stufenlos einstellbar,

ohne dass die Verkleidung wie noch bei der

Vorgängergeneration abgenommen werden muss. Zudem

ist die Hochklappe mit einem leicht einstellbaren

Öffnungswinkelbegrenzer versehen, um beispielsweise

ein Anstoßen der Klappe an die Decke oder etwas

Überstehendes zu vermeiden. Böhler versendet das

Bild des eingebauten „Aventos HK top“ an den hauseigenen

Live Support und bittet um die Antwort auf die

Frage, wo genau die Öffnungswinkelbegrenzung einzustellen

ist. Es dauert keine zwei Minuten und die

Frage wird im Chat beantwortet. Parallel wird das Foto

zurückgeschickt. Inklusive einer Markierung, an welcher

Position die Einstellung vorzunehmen ist. „Selbst

Videotelefonie ist möglich“, ergänzt Jörg Böhler. Damit

könne der Monteur direkt live schildern, wo ein Problem

liegt, und verfolgen, wie es gelöst werden kann.

Damit ist das Thema Online-Unterstützung noch

längst nicht erschöpft. Blum bietet eine weitere praktische

Montagehilfe, auf die in Deutschland allerdings

12/2018 KÜCHENPLANER 81


Küchenmontage

Mit der „Easy Assembly App“ für Smartphone oder Tablet versorgt Blum

den Anwender mobil mit allen wichtigen Informationen rund um Montage

und Einstellung.

Foto: Blum

noch nicht so häufig zurückgegriffen werde wie im

Ausland. Jörg Böhler: „Wir haben viele unserer Produkte

mit einem QR-Code versehen. Dieser muss nur

eingescannt werden und schon ist das passende Anwendungsvideo

verfügbar. Diese Videos sind international

verwendbar und ohne Text.“ Zudem erstellt

das Unternehmen für seine Produkte Montagevideos,

welche auch auf dem YouTube-Kanal von Blum veröffentlicht

sind. Diese seien besonders für Produkte mit

mehreren Einstellfunktionen wichtig“, betont der Niederlassungsleiter.

Eine weitere Hilfe bietet der Produktkonfigurator.

Hier findet der Verarbeiter über eine gezielte Abfrage

schnell die passende Beschlaglösung und kann direkt

auch die CAD-Daten herunterladen und eine Bestellung

beim Händler generieren. Dank einer CAD/CAM-

Schnittstelle werden diese Daten aus den Konfiguratoren

direkt in die CAD/CAM-Software übertragen und

somit millimetergenau umgesetzt.

Blum bietet eine große Anzahl dieser Montagehelfer, die dank der

Hausfarbe Orange in jedem Werkzeugkasten auffallen.

Foto: Kluge

Unterstützung durch den Außendienst

Weitere Unterstützung erhalten Verarbeiter aus

Handel und Handwerk von den Außendienstmitarbeiten

des Beschlagspezialisten. „Diese sind nicht nur

unsere Problemlöser, sondern auch Trendforscher“, beschreibt

Jörg Böhler das Tätigkeitsfeld der 22 Außendienstmitarbeiter

allein in Deutschland. Sie besuchen

die Handwerkskunden und Beschlagfachhändler

vor Ort und unterstützen diese „vollumfänglich“, wie

Böhler sagt. Das bedeutet, dass sie dem Tischler oder

Händler nicht nur Neuheiten präsentieren oder für einzelne

Produkte sensibilisieren, sie können ihm auch

die Funktionsweisen, die Montage und sämtliche Feinheiten

einzelner Produkte erklären.

Und schließlich haben sie für den Verarbeiter auch

die passende Montagelehre parat, mit deren Hilfe sich

„eigentlich jedes Produkt von Blum kinderleicht montieren

lässt“. Nur eines haben die Außendienstmitarbeiter

laut Böhler nicht dabei: Auftragsbücher. „Sie sind reine

Berater. Und da sie ständig im Kontakt zum Verarbeiter

stehen, bekommen sie auch als erste Trends, Wünsche

oder Probleme mit.“

Die jüngste Generation des „Aventos HK top“ ist stufenlos einstellbar,

ohne dass die Verkleidung abgenommen werden muss.

Foto: Kluge

20, 37 und 52 mm

Insbesondere wenn jemand neu mit Blum-Produkten

startet, seien die Außendienstmitarbeiter die idealen

Begleiter, fährt Jörg Böhler fort und verweist auf die

Vielzahl der erhältlichen Hilfen, Bohrlehren, Winkellehren

und Montagelehren. Oder das Beispiel „Box-Fix“,

mit dessen Hilfe eine Person allein Schubladen leicht

montieren kann, weil „Box-Fix“ „die Instabilität der

zu montierenden Schublade nimmt“. Die Außendienstmitarbeiter

können alle Unterstützungsangebote und

Lehren direkt demonstrieren. Danach könne damit jeder

Verarbeiter umgehen. Insbesondere die Bohrhilfe

sei bei vielen Produkten immer wieder zu nutzen. Das

liegt in den drei Blum-Zahlen begründet: 20, 37 und 52

sind die immer wiederkehrenden Millimeter-Abstände

für unterschiedlichste Bohrungen.

So gibt es beispielsweise eine Montagehilfe für den

stets genau gleichen Abstand bei Schubladen mit „Tip

On Blumotion“. Die Hilfe ist dabei sowohl auf der rechten

wie auf der linken Ladenseite einsetzbar. Sie wird

82 KÜCHENPLANER 12/2018


mit der einen Hand in Höhe des Ladescharniers angehalten,

mit der anderen Hand stellt der Verarbeiter

das Ladesystem so ein, dass es genau an die Hilfe anschließt.

„Und schon sind alle Laden genau gleich ausgerichtet,

die Blenden sitzen exakt übereinander, ohne

dass es auch nur den kleinsten Versatz oder Vorsprung

gibt.“

Sollte dennoch ein Tischler grübeln, welche die richtige

Montagehilfe ist, findet er im Verarbeitungshilfen-Selektor

die Antwort. „Für jedes unserer Produkte

gibt es eine passende Verarbeitungshilfe“, sagt Böhler,

„und der Selektor verrät dem Tischler, welche ihn bestmöglich

unterstützt. Egal, um welches Produkt es sich

handelt, ob ‚Aventos‘, ‚Legrabox‘ oder ‚Blumotion‘, im

Selektor findet er die geeignete Hilfe für präzise Verarbeitung

und schließlich optimale Funktion der Blum-

Produkte.“

Hinzu kommt die werkzeuglose Montage von Beschlägen

und Bewegungssystemen. „,Inserta‘, ‚Tip On

Blumotion‘ oder auch ‚Clip‘ sind nur ein paar Beispiele

von Produkten, die ganz ohne Werkzeug zu montieren

sind. Im Sinne des globalen Kundennutzens ist das

für uns ein immer wichtiger werdendes Thema“, sagt

Böhler.

Differenzierter Blick

Zum Thema Schieben gibt es bei Blum ebenfalls

eine klare Meinung. „Wir schieben nicht, denn wo

wir etwas aufschieben, schieben wir an anderer Stelle

in der Regel etwas zu“, sagt Böhler, „aber wenn wir

etwas öffnen, soll möglichst nirgends mehr eine störende

Front sein.“ Allerdings räumt der Niederlassungsleiter

ein, dass man sich durchaus Gedanken

zum Thema macht. „Im Zuge der Urbanisierung, der

zunehmenden Platzenge, da überlegen wir schon: Wie

plant man Möbel in zukünftig immer kleineren Räumen?“

Diese Überlegungen konzentrieren sich, getreu

der Devise, durch das Öffnen nicht an anderer Stelle

etwas zu versperren, auf Taschentüren (Pocket Doors)

sowie Sockeltritte zum Erreichen höhergelegener

Stauraumebenen.

An vielen Produkten und auch Montagehelfern findet sich mittlerweile

der QR-Code, mit dem der Verarbeiter direkt auf ein Hilfsvideo geleitet

wird.

Foto: Kluge

Mit dem kleinen Montagehelfers, den Jörg Böhler in seiner rechten

Hand hält, lässt sich die Schublade mühelos ausrichten.

Foto: Kluge

Schulungen am Produkt

Im Rahmen der Montageunterstützung bietet Blum

selbstverständlich auch Schulungen an. Während die

Kundschaft aus der Industrie in der Regel im jeweiligen

Unternehmen vor Ort über Neuheiten und deren Anwendungsmöglichkeiten

unterrichtet wird, bietet der

Möbelbeschlaghersteller parallel eigene Schulungen

an. „Es gibt mehrere Termine im Jahr zu konkreten

Themen und ganz nach Bedarf“, so Böhler. Genutzt

werden diese Veranstaltungen meist von Tischlern,

Schreinern und auch Architekten, sagt der Niederlassungsleiter.

Alternativ stehen, wie erwähnt, die Außendienstmitarbeiter

zur Verfügung. Andere Großkunden

wie beispielsweise Möbelhäuser oder größere Küchenverarbeiter

werden wiederum auch in den Betrieben

vor Ort geschult. Beim Thema Schulungen setzt man

bei Blum auf Online und Offline. „Webinare nutzen wir

intern“, sagt Jörg Böhler, „der Monteur draußen muss

das Produkt aber in die Hand nehmen können.“ www.

blum.com

Camillo Kluge

12/2018 KÜCHENPLANER 83


Küchenmontage

Fotos: Naber

Mehr Platz und

Ordnung im Spülenunterschrank:

links mit dem

4-Wege-Verteiler

„Water Box“,

rechts ohne.

Für bis zu vier Verbraucher

Sollen in der Küche mehrere wasserverbrauchende Geräte an den zentralen

Versorgungspunkt angeschlossen werden, empfiehlt Naber die „Water Box“

aus der Montagereihe „Montec“. Bis zu vier Geräte lassen sich daran anschließen

und reduziert damit die Zahl verschiedener Eck- und Aufsatzventile. Besonders,

wenn mehrere Verbraucher wie Kaffeevollautomaten, Kochend wasser-Armaturen

oder Trinkwasserfilter einen direkten Zugang zur Wasserversorgung benötigen, kann eine solche Lösung praktisch

sein. Der Anschluss an den 4-Wege-Verteiler ist laut Anbieter schnell und einfach. Die Verbindung zum bauseitigen

Eckventil stellt der flexible Anschlussschlauch DN 10 mit 3/8“ Überwurfmutter her. Die vier verbleibenden 1/2“ Anschlüsse

sind auf die Kaltwasser-Eckventile der Geräte abgestimmt.

Und für die Befestigung am Küchenkorpus oder dem Mauerwerk

sind die notwendigen Bohrungen bereits vorhanden.

www.naber.de

Einklicken genügt

Foto: Biermann

Foto: Franke

Die Tablet-Darstellung zeigt das „Fast Fix“-Bauteil. Damit

kann die Fragranit-Spüle werkzeuglos von oben montiert

werden.

Neu von Franke: Fragranit-Spüle „Urban“.

Franke hat sein Angebot an Küchenspülen aus Fragranit erneut

um neue Modelle und Farben erweitert. Dazu zählt auch die neue

Spülenserie „Urban“, die über eine arbeitserleichternde Montagefunktion

verfügt. Die von Franke entwickelte „Fast Fix“-Technologie

erlaubt die werkzeuglose Montage. Die Spüle wird

einfach von oben in die Küchenarbeitsplatte eingeklickt –

ohne weitere Befestigungsmaßnahmen im Unterschrank.

84 KÜCHENPLANER 12/2018


Leichtlauf fürs Kühlen und Gefrieren

Schock Metall hat sich einen Namen

als Hersteller kundenindividueller

Auszugsysteme in der Küche gemacht.

Das Unternehmen sieht sich dabei

auch als Ideengeber und Engineering-

Partner: „Bei uns bekommt jeder Kunde

sein individuelles Führungs sys tem“,

erläutert Thomas Kirn, Leiter Vertrieb

bei Schock Metall. Wesentliche Elemente

seien die gemeinsam definierte

Anbindungsstrategie sowie integrierte

Komfortfunktionen. „Die Konfiguration

der Laufeigenschaften im Projekt

ist dabei gewiss eines unserer Alleinstellungsmerkmale“,

so Kirn.

Technologische Grundlage sind die

„AIR MOTION“-Leichtlaufführungen,

für die das Unternehmen 2015 mit

dem interzum-Award „Best of the Best“

ausgezeichnet wurde. Auch Schubladen

in Kühl- und Gefrierschränken

Teleskopschienen für Kühl- und Gefrierschränke werden bei Schock Metall kundenindividuell

entwickelt.

oder in Weintemperierschränken laufen mit

dieser Art Führung „besonders ruhig und

leicht“, hebt der Hersteller hervor. Optionale

integrierte Zuhaltungen oder Dämpfungssysteme

sorgten zudem für ein sanftes und

sicheres Schließen der Schubfächer. Eine

ebenfalls optionale pulverbeschichtete Oberfläche

böte einen Langzeit-Korrosionsschutz

und erfülle zugleich die Farb- und Dekoransprüche

der Kunden. Im Küchenstudio werde

die hochwertige Funktionalität als „gefühlte

Qualität“ wahrgenommen. „Das Produkt

weckt dadurch positive Emotionen und generiert

entsprechende Kaufimpulse“, beleuchtet

Schock diesen Aspekt des Kaufgesprächs.

Sämtliche in Hausgeräten verwendeten

Komponenten sind laut Hersteller lebensmittelecht

und verfügten über die entsprechenden

Zulassungen für den europäischen

wie auch den amerikanischen Markt.

www.schock-metall.de

Fotos: Schock Metall

Ein hochwertiger Wein muss in Ruhe unter kontrollierten Bedingungen lagern. „Air Motion“-

Leichtlauf-Führungen schützen vor Erschütterungen und erleichtern den Zugriff. Die pulver beschichtete

Oberfläche entspricht dem Design des Innenraums.

12/2018 KÜCHENPLANER 85


Management

Netzwerken mal anders

Von Dirk Biermann

Wie der Küchenhandel in fünf Jahren aussehen wird? Das wissen natürlich auch die

Teilnehmer des KitchenCamps nicht abschließend zu sagen. Aber sie haben kreative

Gedanken, tauschen sich aus und stellen Fragen – um manches davon vielleicht sogar

Realität werden zu lassen.

Fotos: Biermann

Hohe Räume, große Fenster, markante Holzdielen

und viel nackte Wand. Die ehemaligen Anker-Werke

am Rand der Bielefelder Altstadt bieten Industrieloft-

Ambiente wie aus dem Lehrbuch. Einst wurden hier

Nähmaschinen, Fahrräder und Registrierkassen produziert,

heute beherbergt das vor wenigen Jahren

durchsanierte Gebäude Praxen und Büros. Kreative

und Gesundheitsdienstleister arbeiten Tür an Tür; in

der Nachbarschaft wurde zentrumsnaher Wohnraum

für Besserbetuchte geschaffen. Eine ganz eigene kommunikative

Atmosphäre scheint den ehemaligen Industriekomplex

zu durchwirken und macht sich auch

in den Seminarräumen im ersten Obergeschoss bemerkbar.

„KitchenCamp #2“ steht an der Tür. Dort versammeln

sich an diesem Donnerstagmorgen rund zwei

Dutzend Männer und Frauen. Sie kommen aus Unternehmen

der Küchenindustrie und den Zuliefersparten,

von Hausgeräteherstellern, aus dem Küchenhandel und

von Planungsdienstleistern. Was sie vereint: Sie sind

offen und erwartungsvoll gestimmt. Es geht um den

86 KÜCHENPLANER 12/2018


Querdenken

Digitalisierung

Die Arbeit der Zukunft

Neugier

Die Küche der Zukunft

B2B-Kontakte

Wertschätzung im Arbeitsleben

Kundenverständnis

Entwicklung des Fachhandels

Inspiration

demographischer Wandel

Kreativität

Online-Offline

Visionen

Motivation

Digitales Einrichtungshaus

Transformation

Flexibilität

Messepräsentation

alternative Materialien

12/2018 KÜCHENPLANER 87


Management

Küchenhandel der Zukunft. Konkret um den Zeitraum

bis 2023. Wie könnte unsere Branche in fünf Jahren

aussehen? Welche Veränderungen klopfen schon heute

an die Tür? Welche Chancen könnten sich daraus ergeben?

Die erste Tasse Kaffee dient dem kommunikativen

Warmwerden. Dann geht es zügig an die Arbeit. Moderator

Moritz Avenarius erläutert den Anlass und die

Regeln. Das obligatorische „KitchenCamp-Du“ findet

einstimmige Unterstützung. Dann bittet Avenarius

um Themenvorschläge. Denn das ist das Besondere an

diesem Format: Es gibt zwar einen von den Veranstaltern

formulierten Einstieg, aber die konkreten Inhalte

steuern die Teilnehmer bei. Diskutiert werden diese in

Kleingruppen; immer drei Gesprächsrunden parallel.

Anschließend werden die Inhalte im großen Kreis zusammengefasst.

So profitieren alle davon.

Lust auf lebendigen Austausch

Nach der erfolgreichen Premiere Anfang Juni in

den Räumen der koelnmesse ist dies nun das zweite

KitchenCamp für die Küchenbranche. Das Format basiert

inhaltlich auf den seit einigen Jahren an Beliebtheit

ständig zunehmenden Barcamps, die ihren Ursprung

in den Zeiten hatten, als das Internet gerade

laufen lernte. „Ein Raum, eine Idee, und kommen kann

jeder, der will“, lautete das frühe Motto. Keine Referenten,

keine Experten, kein Tagungsziel. Stattdessen

Lust auf kreative Prozesse und einen lebendigen Austausch.

Und damit auf Netzwerkarbeit ganz anderer

Art. „Wir bringen Menschen zusammen, die Ideen entwickeln

wollen“, sagt auch Christiane Pauli und nennt

damit einen grundlegenden KitchenCamp-Gedanken.

Verträge sollen an diesem Tag weder abgeschlossen

noch angebahnt werden, und auch die Werbung fürs

eigene Unternehmen sollte außen vor bleiben. „Aber

wenn aus den neuen Kontakten später tragfähige Geschäftsmodelle

entstehen, ist das natürlich erfreulich“,

ergänzt Christiane Pauli. Die Inhaberin der Agentur

„ansprechend“ aus Bünde ist Initiatorin, Organisatorin

und zusammen mit dem STROBEL VERLAG Veranstalterin

des Branchenformats. Als Premiumpartner

konnte früh die koelnmesse bzw. die LivingKitchen gewonnen

werden. Weitere Unternehmen haben inzwischen

gleichfalls Sponsoreninteresse signalisiert, um

die Idee KitchenCamp zu unterstützen und sich damit

an diesem „zukunftsorientierten und nutzbringenden

Format“, so beschreibt es der Verleger und Veranstalter

Christopher Strobel, zu beteiligen. Die Idee des KitchenCamps

scheint in der Branche anzukommen und

erhält immer mehr Aufmerksamkeit. Das freut die Initiatoren

natürlich. Und doch sei klar: Um die persönliche

Note der künftigen Veranstaltungen zu wahren,

soll der Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

nicht deutlich größer werden.

Geben und erhalten

Beim KitchenCamp kann sich jeder Teilnehmer als

Experte anbieten. Auch wenn er oder sie im ureigenen

Sinn gar kein Experte ist und vorrangig den Austausch

Moderator Moritz Avenarius

begleitet die Camper in ihren

kommunikativen Prozessen.

88 KÜCHENPLANER


Fotos: Biermann

Christiane Pauli, Initiatorin, Organisatorin

und Veranstalterin: „Wir bringen

Menschen zusammen, die Ideen entwickeln

wollen.“

Christopher Strobel, Verleger und Veranstalter (Foto links):

„Ein zukunftsorientiertes und nutzenbringendes Format.“

über ein Thema anregen will, um so durch eigenen Input

die Schwarmintelligenz der Gruppe zu aktivieren,

zu bereichern und auch zu nutzen. Beim „Kitchen-

Camp #2“ ging es um Themen wie diese: „Das digitale

Einrichtungshaus“, „Brauchen wir 2023 noch Küchenfachverkäufer?“,

„Katalog oder nicht – welche Zukunft

haben Printprodukte?“, „Wie wird die Küche in der Zukunft

aussehen?“, „Veränderte Planungsprozesse“, „Ist

der digitale Nomade ein Geschäftsmodell für den Küchenfachhandel?“,

„Sind im Küchenfachhandel Kooperationen

sinnvoll, an die wir heute noch gar nicht

denken?“, „Verstehen wir unsere Kunden?“ und „Wie

sprechen wir unsere jüngeren Kunden an?“.

Fortsetzung folgt

Und ein nächstes Mal wird es geben. Das „Kitchen-

Camp #3“ ist bereits gedanklich in Planung. Stattfinden

wird es voraussichtlich im April 2019. Der Ort und

der genaue Zeitpunkt werden noch bekanntgegeben.

Grundsätzliche Strategie der Veranstalter ist es, das

Format zweimal im Jahr anzubieten. Jeweils im April

und im Oktober. Thematisch soll es eng bei den Interessen

der Küchenbranche bleiben. Veröffentlicht werden

künftige Termine zeitnah auf kuechenplanermagazin.de

sowie auf den Social-Media-Kanälen des

KÜCHENPLANER, auf Facebook, Xing und Linked-In.

www.kuechenplaner-magazin.de

Der „bunte Mix“ kommt an

Und was meinen die Teilnehmer? Dazu exemplarisch

zwei Stimmen:

„Wer offen für Neues ist, sich gerne mit Fachleuten

unterhält und dafür eine angenehme Location sucht,

der darf sich das KitchenCamp nicht entgehen lassen.

Das Besondere: der bunte Mix aus unterschiedlichen

Gewerken wie Möbel, Handel, Elektrik, Planungen und

Co. Ein modernes Event für jung gebliebene Visionäre

und erfahrene Spezialisten rund um den schönsten

Platz im Zuhause – unsere Küche/heart of home!“

Dennis Bischoff, Leitung Marketing Bauformat Küchen

„Danke KitchenCamp-Team für dieses Event! In ungezwungener

Umgebung mit Fachleuten aus den unterschiedlichsten

Bereichen der Küchenbranche locker

über aktuelle und künftige Themen zu sprechen,

macht riesig Spaß. Was kann es spannenderes geben,

als Themen aus dem Kreis der Teilnehmer zu diskutieren.

Bis zum nächsten Mal!“

Sven Malinowski, Liebherr-Werksvertretung West.

Im KitchenCamp kann jeder Teilnehmer ein Thema ins Gespräch bringen.

Hier teilt Niko Ott, Industriedesigner und Innenarchitekt aus Bad Oeynhausen,

seine Gedanken zum „Digitalen Einrichtungshaus“.

12/2018 KÜCHENPLANER 89


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12/2018 KÜCHENPLANER 91


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