Motocross Enduro Ausgabe 01/2019

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Happy new year
Weihnachten steht vor der Tür und damit traditionell auch die Januar-Ausgabe Motocross Enduro. Viele Tests haben wir 2018 für euch durchgeführt, über viele Rennen berichtet und euch hoffentlich gut unterhalten.
In dieser Ausgabe haben wir die Zweitakt-Sherco SE-R 250 gegen die Viertakt SEF-R 250 im di-rekten Vergleich antreten lassen. Vor allem waren wir gespannt, ob man den Unterschied zwischen Zwei- und Viertakt noch immer spürt. Wie unser Testfazit ausfällt, erfahrt ihr ab Seite 16.
Einem Einzeltest haben wir die Kawasaki KX 450 F unterzogen und waren begeistert. Mit unter anderem einem leistungsstärkeren Motor, einem neuen leichteren Rahmen und dem lang erwarteten Elektrostarter leitet Kawasaki eine neue Ära ein. Mehr Details gibt’s ab Seite 26...

EDITORIAL

Happy new year

Weihnachten steht vor der Tür und damit traditionell

auch die Januar-Ausgabe Motocross Enduro.

Viele Tests haben wir 2018 für euch

durchgeführt, über viele Rennen berichtet und

euch hoffentlich gut unterhalten.

In dieser Ausgabe haben wir die Zweitakt-Sherco

SE-R 250 gegen die Viertakt SEF-R 250 im direkten

Vergleich antreten lassen. Vor allem waren

wir gespannt, ob man den Unterschied zwischen

Zwei- und Viertakt noch immer spürt. Wie

unser Testfazit ausfällt, erfahrt ihr ab Seite 16.

Einem Einzeltest haben wir die Kawasaki KX

450 F unterzogen und waren begeistert. Mit unter

anderem einem leistungsstärkeren Motor,

einem neuen leichteren Rahmen und dem lang

erwarteten Elektrostarter leitet Kawasaki eine

neue Ära ein. Mehr Details gibt’s ab Seite 26.

Im Rahmen der Präsentation der neuen Suzuki

RM-Z 250 nahe Barcelona drehte Marko Barthel

die ersten Runden auf dem vollständig überarbeiteten

Bike. Über seine Eindrücke und sonstige

News berichtet er ab Seite 32.

Mit dieser Ausgabe beenden wir unseren Dauertest

der GasGas EC 300 GP Edition, aber

nicht, bevor wir euch noch erklärt haben, wie

man bei dem Bike die Kette richtig spannt. Im

Anschluss folgt nach über 1000 Kilometern Einsatz

der Abschlussbericht (ab Seite 38).

Kommen wir zum „sportlichen“ Teil. Den Anfang

macht der zweite Lauf zum ADAC SX-Cup in

Chemnitz. Vor vollem Haus krönte sich US-Boy

Tyler Bowers nach 2012 und 2017 zum dritten

Mal zum „König von Chemnitz“. „Prinz“ wurde

Julien Lebeau. Angefeuert von den Fans wurden

aber vor allem Dominique Thury und Tom Koch,

die für ordentlich Furore sorgten.

Das internationale Enduro-Highlight, die Six

Days, wurde dieses Jahr im fernen Viña del Mare

in Chile ausgetragen. Am besten setzte sich

die australische Trophy in Szene und gewann

vor den USA und Italien. Bei den Junioren gewann

Italien vor den USA und Frankreich. Einen

neuen Rekord aber stellten die australischen

Damen auf. Sie holten zum sechsten Mal den

Titel. Bester Deutscher wurde übrigens Davide

von Zitzewitz (Bericht ab Seite 56).

Der Auftakt zur SuperEnduro-WM-Saison fand

traditionell in Krakau statt. Bei seinem Heimrennen

setzte sich Taddy Blazusiak mit dem Gesamtsieg

durch. Wer in der Junior- und EM-Klasse

siegte, erfahrt ihr ab Seite 62.

Einen interessanten Mix aus Interview und

Technik bieten wir euch ab Seite 68. Tim Apolle

stellte sich unseren Fragen und ließ uns dabei

auch gleich noch einen Blick auf sein Racebike,

die KTM EXC 300/2019, werfen.

Viel Spaß beim Lesen. Wir wünschen euch frohe

Weihnachten und einen guten Start ins neue

Jahr.

Auf dem Titel:

Suzuki RM-Z 250 • Foto: Steve Bauerschmidt

Test Kawasaki KX 450 F • Foto: Denis Günther

Vergleichstest Sherco SE-R 250 vs. SEF-R 250

• Fotos: Denis Günther

• Hintergrundfoto: KTM


SCHNAPPSCHUSS

Der Chilene Vicente Miranda bei den Six-Days • Foto: Dario Agrati


INHALT

Januar 2019

VERGLEICHSTEST

16 Sherco SE-R 250 vs. SEF-R 250

TEST

26 Kawasaki KX 450 F

PRÄSENTATION

32 Suzuki RM-Z 250

DAUERTEST

38 GasGas EC 300 GP Edition - Teil 5

VORSTELLUNG

42 KTM Adventure Modelle

16

SUPERCROSS

44 Chemnitz

FMX

50 Nürnberg

ENDURO

56 Six Days Viña del Mare/CHL

62 SuperEnduro-WM Krakau/PL

68 Interview Tim Apolle + Bike-Vorstellung

74 Vorstellung Enduro Paradise

26

RUBRIKEN

3 Editorial

8 Facts

14 Produkte

52 Kolumnen Eddy Frech + Marcel Teucher

54 P.O.W. Kiedrowski Racing Team

76 FIM-Gala

78 Notizen + Termine

80 Events

82 Vorschau Februar 2019/Impressum

Die digitale Ausgabe eurer MOTOCROSS ENDURO könnt ihr als

Abonnent uneingeschränkt nutzen, wenn ihr eure Abonummer

und das dazugehörige Passwort vom Adressaufkleber nutzt

(www.mce-online.de)

Im MOTOCROSS-ENDURO-Webkiosk könnt ihr

ausgewählte Tests online nachlesen

(www.webkiosk.mce-online.de)

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MCE

Januar '19


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MCE

Januar '19


FACTS

Jason Anderson ist King of Paris

Weston Peick schwer verletzt

Bei seinem ersten Auftritt beim SX in Paris sicherte sich US-Supercross-

Champ Jason Anderson den Gesamtsieg. Zweiter wurde Dylan Ferrandis

vor Andersons Teamkollege Zach Osborne. Den Titel Prinz von Paris sicherte

sich Jace Owen vor Cameron McAdoo und Adrien Escoffier.

Überschattet wurde die Veranstaltung von einem schweren Sturz im Finale.

US-Boy Weston Peick stürzte in der Startkurve, der folgende Cédric

Soubeyras konnte nicht mehr ausweichen und landete auf Peicks Helm.

Diverse Brüche im Gesicht, darunter auch ein ausgekugelter doppelt gebrochener

Kiefer, waren die Folge. Peick hatte dabei noch Glück im Unglück.

Bei der Untersuchung bestätigten sich befürchtete Wirbelsäulenverletzungen

und ein Hirntrauma nicht. Anfang Dezember konnte Peick

aus dem Krankenhaus entlassen werden und für weitere Operationen zurück

in die USA fliegen. Einer vollständigen Genesung steht nichts im

Wege. • Fotos: Mediacross (oben) Husqvarna/Ray Archer (unten)

Supercross Paris/F - 17./18.11.2018 - Ergebnisse - König von Paris - SX1: 1. Jason Anderson, USA,

Husqvarna; 2. Dylan Ferrandis, F, Yamaha; 3. Zach Osborne, USA, Husqvarna; 4. Vince Friese,

USA, Honda; 5. Justin Brayton, USA, Honda; 6. Jordi Tixier, F, KTM; 7. Justin Hill, USA, Suzuki;

8. Cédric Soubeyras, F, Suzuki; 9. Fabien Izoird, F, Honda; 10. Ben Lamay, USA, Honda.

Prinz von Paris - SX2: 1. Jace Owen, USA, Kawasaki; 2. Cameron McAdoo, USA, Honda; 3. Adrien

Escoffier, F, Honda; 4. Thomas Do, F, Suzuki; 5. Anthony Bourdon, F, Husqvarna; 6. Brian Moreau,

F, Kawasaki; 7. Pierre Lozzi, F, Husqvarna; 8. Lorenzo Camporese, I, Kawasaki; 9. Julien Roussaly,

F, KTM; 10. Calvin Fonvieille, F, KTM.

Josh Grant

gewinnt SX

Barcelona

Dominique Thury

überzeugt mit Rang 4

Josh Grant war der überragende

Mann beim SX in Barcelona. Zwei

der drei Wertungsläufe gingen auf

sein Konto. Zweiter wurde sein

Landsmann Malcolm Stewart der

Grant im dritten Lauf bezwingen

konnte. Der Franzose Charles Lefrançois

komplettierte das Treppchen

in der SX1-Klasse. Eine gute

Leistung zeigte Dominique Thury

mit den Plätzen 5, 6 und 4. Er belegte

den 4. Rang.

Der Gesamtsieg in der SX2 ging

an den Belgier Nolan Cordens vor

Hugo Manzato und Mario Lucas.

• Foto: Kai-Uwe Sickert

Supercross Barcelona/E - 17.11.2018 - Gesamtergebnisse - SX1: 1. Josh Grant, USA, Kawasaki;

2. Malcolm Stewart, USA, Honda; 3. Charles Lefrançois, F, Suzuki; 4. Dominique Thury, D,

Husqvarna; 5. Joan Cros, E, KTM; 6. Ander Valentin, E, Husqvarna; 7. Nil Arcarons, E, Suzuki;

8. Francesc Mataro, E, Kawasaki; 9. Nil Bussot, E, Husqvarna; 10. Guillaume Brun, F, Honda.

SX2: 1. Nolan Cordens, B, KTM; 2. Hugo Manzato, F, Husqvarna; 3. Mario Lucas, E, KTM; 4. Oriol

Casas, E, Yamaha; 5. Hugo Arriazu, E, Kawasaki; 6. Enzo Polias, F, Husqvarna; 7. Romain Berthome,

F, Honda; 8. Yago Martinez, E, Yamaha; 9. Shaun Vinel, F, Yamaha; 10. Nil Pons, E, Yamaha.

Justin Brayton – zum fünften Mal

König von Genf

Mit einem 1. und 2. Platz sicherte sich US-Boy Justin Brayton zum fünften

Mal (neuer Rekord) den Titel „König von Genf“. Am ersten Tag konnte er

Hochkaräter wie Christian Craig und Zach Osborne hinter sich lassen.

Am zweiten Tag genügte Brayton ein 2. Rang hinter Justin Barcia und vor

Craig, um sich den Titel zu sichern. Der Prinzentitel ging ebenfalls in die

Staaten, und zwar an Yamaha-Rider Cameron McAdoo.

SX Genf/CH - 30.11./1.12.2018 - König von Genf: 1. Justin Brayton, USA, Honda; 2. Christian

Craig, USA, Honda; 3. Justin Barcia, USA, Yamaha.

Prinz von Genf: 1. Cameron McAdoo, USA, Yamaha; 2. Adrien Escoffier, F, Honda; 3. Julien Roussaly,

F, KTM.

Tom Vialle mit Joël Smets

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MCE

Januar '19

Tom Vialle startet

im KTM-Werksteam

Tom Vialle wechselt 2019 ins Red Bull KTM Factory Racing Team und

nimmt damit den Platz von Pauls Jonass, der ja zu Husqvarna wechselte,

ein. Vialle startet damit neben Weltmeister Jorge Prado in der MX2-WM.

• Foto: KTM


Husqvarna-US-SX-Team 2019

Jason Anderson, Zach Osborne, Michael Mosiman, Jordan Bailey und Thomas Covington

Husqvarnas Line-up für die kommende AMA-SX- und MX-Saison steht fest. Champion Jason Anderson wird alles daran setzen, seinen SX-Titel

zu verteidigen. Unterstützung hierbei erhofft er sich von seinem Teamkollegen und zweifachen 250er-SX-Ostküsten- und AMA-Nationals-Meister

Zach Osborne, der in die große Klasse aufsteigt. Sein Comeback in der 250er-Ostküstenmeisterschaft gibt Thomas Covington. Michael Mosiman

geht erneut in der 250er-SX- und MX-Klasse an den Start, in der Neuverpflichtung Jordan Bailey sein Debüt geben wird. • Foto: Husqvarna

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FACTS

Max Nagl zusammen mit André und Burkhard Sarholz

bei der Vertragsunterzeichnung (v.l.)

Max Nagl startet mit

KTM-Sarholz und Pirelli durch

Ein Erfolgsteam im deutschen Motocross ist erneut vereint: Ab der Saison

2019 fährt Max Nagl wieder mit Pirelli-bereiften KTM-Motorrädern

des Sarholz-Rennteams um Meisterschaftspunkte. Einer der erfolgreichsten

deutschen MX-Rennfahrer aller Zeiten kehrt damit an den Ort

zurück, an dem seine Karriere begonnen hatte. Mit dem neuen Team

startet für Nagl auch ein Engagement als Markenbotschafter für Pirelli im

Motocrosssport.

Im Profi-Fußball würde man wohl von einem Transfer-Coup sprechen,

wenn es um den jüngst erfolgten Vertragsabschluss von Max Nagl beim

renommierten Rennteam von KTM-Sarholz geht, denn mit der Verpflichtung

des ehemaligen Vizeweltmeisters sichert sich das Traditionsteam

die Dienste eines ausgewiesenen Topfahrers. Außerdem schließt sich

damit für den Wahl-Belgier auch ein Kreis in seiner Karriere, denn Nagl

hatte bereits als 13-jähriger Youngster auf einer Sarholz-KTM und Scorpion

MX-Reifen von Pirelli seinen ersten DM-Titel in der 85-ccm-Klasse

eingefahren. In der kommenden Saison wird Nagl sowohl bei den ADAC

MX Masters als auch bei den europäischen Läufen der MXGP-Weltmeisterschaft

an den Start gehen. Darüber hinaus wird der Offroad-Crack

auch Pirelli als Markenbotschafter für den Motocrosssport im deutschsprachigen

Raum vertreten.

„Dass ich nun bald wieder beim Team von KTM-Sarholz fahren kann,

fühlt sich für mich an, wie nach einer langen Reise zurück nach Hause zu

kommen“, freut sich Nagl. „Außerdem habe ich mit der Kombination aus

KTM-Bikes und Pirelli-Reifen meine größten Erfolge gefeiert, daher habe

ich richtig Lust, mit diesem Setting wieder Vollgas geben zu können!“

Neben der Verpflichtung von Nagl hat das Sarholz-Team auch die Verträge

mit den beiden deutschen MX-Brüdern Tom und Tim Koch und mit

dem schnellen Österreicher Lukas Neurauter für 2019 unter Dach und

Fach gebracht, berichtet Teamchef André Sarholz: „Mit Max Nagl, den

Koch-Brothers und Lukas Neurauter haben wir in der kommenden Saison

in der WM und auch bei den ADAC MX Masters quasi ein deutsch-österreichisches

Fahrer-Dream-Team am Start. Ich bin mir sicher, dass Tim,

Tom und Lukas vom großen Erfahrungsschatz von Max viel profitieren

können – das wird bestimmt eine sehr spannende Saison für das ganze

Team!“ • Text u. Foto: Pirelli

Weitere Termine 2019

- alle Termine ohne Gewähr -

MOTOCROSS-WM - Seitenwagen: 7.4. Lommel/B; 14.4. Talavera/E; 22.4.

Oldebroek/NL; 12.5. Kramolin/CZ; 19.5. Kiev „Bucha“/UKR*; 2.6. Plomion/F;

9.6. Kivioli/EST; 7.7. Markelo/NL; 14.7. Straßbessenbach/D; 28.7.

Stelpe/LV; 25.8. Roggenburg/CH; 1.9. Gooik/B; 8.9. Gueugnon/F; 15.9.

Rudersberg/D*.

Int. Six Days Enduro (ISDE): 11.-16.11. Portimao/P.

SUPERMOTO OF NATIONS: 22.9. Carole/F.

MOTOCROSS-EM - EMX65/85 - Süd-Ost: 13./14.4. Moldawien (Ort noch

offen); 27./28.4. Troyan/BG; 15./16.6. Mladina/KRO; 22./23.6. Globare/

SRB.

Süd-West: 27./28.4. Gazzane di Preseglie/I; 4./5.5. Vesoul/F; 25./26.5.

Fernao Joanes/P; 29./30.6. Dolena Pod Kalen/SLO.

Nord-West: 6./7.4. Velke Uherce/SK; 20./21.4. Lommel/B; 11./12.5. Slagelse/DK;

25./26.5. Reutlingen/D; 15./16.6. Arnhem/NL.

Nord-Ost: 4./5.5. Kovel/UKR; 18./19.5. Siauliai/LT; 1./2.6. Gulbene/LV;

6./7.7. Jaakinese, Valga/EST.

EMX65/85 - Finale: 27./28.7. Loket/CZ.

EMX125 2-Takt: 30./31.3. Valkenswaard/NL; 6./7.4. Pietramurata/I;

11./12.5. Italien (Ort noch offen); 26.5. St. Jean d’Angély/F; 23.6. Teutschenthal/D*;

4.8. Lommel/B; 18.8. Frauenfeld-Gachnang/CH;

24./25.8. Uddevalla/S.

EMX250: 23./24.3. Matterley Basin/GB; 6./7.4. Pietramurata/I; 25./

26.5. St. Jean d’Angély/F; 8./9.6. Orlyonok/RUS; 15./16.6. Kegums/LV;

22./23.6. Teutschenthal/D; 3./4.8. Lommel/B; 17./18.8. Frauenfeld-

Gachnang/CH; 24./25.8. Uddevalla/S.

EMX2T: 23./24.3. Matterley Basin/GB; 11./12.5. Italien (Ort noch offen);

18./19.5. Agueda/P; 8./9.6. Orlyonok/RUS; 15./16.6. Kegums/LV;

7./8.9. Afionkarahisar/TR; 21./22.9. Imola/I.

EMX Women: 27./28.4. Gazzane di Preseglie/I; 4./5.5. Vesoul/F;

11./12.5. Slagelse/DK; 25./26.5. Reutlingen/D; 15./16.6. Arnhem/NL.

MX of European Nations - Women: 5./6.10. England (Ort noch offen).

EMX Open: 27./28.4. Troyan/BG; 4./5.5. Kovel/UKR; 18./19.5. Siauliai/

LT; 15./16.6. Mladina/KRO; 22./23.6. Globare/SB; 29./30.6. Dolena Pod

Kalen/SLO; 13./14.7. Kiev/UKR.

EMX Quad: 18./19.5. Bucha/UKR; 8./9.6. Kivioli/EST; 27./28.7. Stelpe/

LV; 7.-9.9. Mladina/KRO.

Sidecarcross/Quadcross of European Nations: 5./6.10. Schwedt/D.

S1: 14.4., 26.5., 30.6., 21.7.; 8.9. alle Austragungsorte noch offen.

S3 u. SM Junior: Alle Termine und Austragungsorte noch offen.

Enduro: 6./7.4. Gois/P; 25./26.5. Brezno/SK; 29./30.6. Madona/LV;

6./7.9. Vanta/FIN.

SuperEnduro: 8.12.18 Krakau/PL; 9.2. Budapest/H*; 9.3. Bilbao/E*.

*) noch nicht bestätigt

Larissa Papenmeier wechselt

ins MXFontaRacing-Team

Deutschlands Aushängeschild im Damen-Motocross Larissa Papenmeier

ist ab der nächsten Saison auf einer Yamaha unterwegs, und

zwar im Team von Kiara Fontanesi. Die WMX-Weltmeisterin hat ihr eigenes

Rennteam und freut sich schon auf die Zusammenarbeit mit

Larissa.

• Foto: Ray Archer

Abschied von Suzuki

10

MCE

Januar '19


Husqvarna-US-Offroad-Team 2019

Auch 2019 werden vier Fahrer das US-Offroad-Team Husqvarnas repräsentieren.

Bereits seit vier Jahren ist Colton Haaker für Husqvarna unterwegs.

Der amtierende AMA-Endurocross-Champion möchte natürlich

2019 seinen Titel verteidigen. Für die Überraschung schlechthin sorgte

die Verpflichtung von Andrew Short, der nach seiner Motocrosskarriere

ja für das Husqvarna-Werksteam unter anderem bei der Rallye Dakar unterwegs

war und kommende Saison in der WORCS-Serie starten wird.

Thad Duvall belegte in der 2018er GNCC-Racing-Serie einen starken

2. Platz und möchte 2019 als Champion beenden. Ein weiterer Neuzugang

ist Trevor Bollinger, der von Honda zu Husqvarna wechselte.

• Foto: Husqvarna

Willemsen/Bax

verlieren 4. WM-Platz

Bei der neunten Runde der MX-Seitenwagen-WM in Straßbessenbach

wurden bei den Bikes der Teams Valentin Giraud/Johnny Badaire, Etienne

Bax/Kaspars Stupelis und Daniel Willemsen/Robbie Bax Spritproben

entnommen und auf Regelkonformität getestet. Willemsens Sprittest fiel

positiv aus und ihm wurden im Nachhinein die erzielten WM-Punkte aberkannt.

Willemsen/Bax fielen damit in der WM vom 4. auf den 6. Rang

zurück. • Foto: FIM/Nuno Laranjeira

Korrigierter WM-Endstand: 1. Marvin Vanluchene/Ben van den Bogaart, B, VMC, 510 Punkte;

2. Koen Hermans/Nicolas Musset, NL, WSP, 429; 3. Etienne Bax/Kaspars Stupelis, NL, WSP, 396;

4. Valentin Giraud/Johnny Badaire, F, WHT-Husqvarna, 334; 5. Julian Veldman/Glenn Janssens,

NL, WHT-Husqvarna, 314; 6. Daniel Willemsen/Robbie Bax, NL, WSP, 293; 7. Kert Varik/Lauris Daiders,

EST, WSP-Husqvarna, 293; 8. Brett Wilkinson/Dan Chamberlain, GB, WSP, 270; 9. Davy Sanders/Andreas

Haller, B, WSP, 245; 10. Arne Dierckens/Luc Rostingt, B, WSP, 230.

Ferner: 15. Benjamin Weiss/Patrick Schneider, A, VMC, 168; 19. Marco Heinzer/Ruedi Betschart,

CH, VMC-KTM, 71; 22. Christophe Cuche/Stefan Forster, CH, VMC-KTM, 43; 24. Joachim Reimann/

Philipp Reimann, D, WSP, 31; 40. Remo Inderbitzin/Martin Betschart, CH, VMC-Yamaha, 11;

46. Tobias Blank/Nick Maas, D, VMC, 6; 50. Fabian Hofmann/Cornelio Dörig, CH, WSP-KTM, 4;

52. David Bolliger/Meinrad Schelbert, CH, VMC-KTM, 3.

Aktualisierung des

DEM-Terminkalenders 2019

Aufgrund einer Optimierung der Terminplanung ergeben sich in der Internationalen

Deutschen Enduro Meisterschaft und im DMSB-Enduro-

Cup für die kommende Saison zwei nachträgliche Änderungen im Veranstaltungskalender.

Der Austragungstermin des Prädikatslaufes in Kempenich rückt um eine

Woche nach vorn, um auch für die Enduro-Cup-Fahrer, Senioren und Damen

wieder eine Six-Days-Teilnahme zu gewährleisten, ohne dass diese

daraus wegen Terminüberschneidungen einen Nachteil in der laufenden

Meisterschaft ziehen müssten. Die kommende Sechstagefahrt findet

vom 21. bis 26. Oktober 2019 in Portugal statt, die Mittelrheinische

ADAC-Geländefahrt ist nun für den 13.10.2019 angesetzt.

Um im Sinne der Fahrer und Teams eine daraus resultierende Veranstaltungsdopplung

mit „Rund um Zschopau“ zu vermeiden, wird auch der

Enduro-Klassiker im Erzgebirge vom ursprünglich geplanten Termin abrücken.

Das neue Veranstaltungsdatum ist somit der 5.10.2019.

Int. Deutsche Enduro Meisterschaft: 9./10.3. Uelsen; 23./24.3. Dahlen;

10./11.8. Burg; 25.8. Waldkappel; 21./22.9. „Standby“ - fester Ausweichtermin;

5.10. Zschopau; 2.11. Tucheim.

DMSB Enduro-Cup: 9./10.3. Uelsen; 10./11.8. Burg (außer Klassik); 25.8.

Waldkappel; 21./22.9. „Standby“ - fester Ausweichtermin; 13.10. Kempenich;

2.11. Tucheim.

Stand: 20.11.2018 / alle Terminangaben ohne Gewähr und vorbehaltlich der Prädikatsbestätigung

durch den DMSB

Colton Haaker, Andrew Short, Trevor Bollinger und Thad Duvall (v.l.)

Billy Bolt gewinnt WESS 2018

Der Sieg beim Red Bull Knock Out 2018 in Scheveningen/NL, dem letzten

Lauf zur WESS, ging an Nathan Watson vor Glenn Coldenhoff, der für die

Überraschung schlechthin sorgte. Den Gesamtsieg und damit einen KTM

X-Bow sicherte sich aber mehr als verdient Husqvarna-Rider Billy Bolt.

Der 20-Jährige geht damit als erster Ultimate Enduro Champion in die

Annalen des Extreme Enduros ein. Vize wurde Manuel Lettenbichler.

• Foto: Future7Media

Red Bull Knock Out - Scheveningen/NL - 12.11.2018 - Ergebnis: 1. Nathan Watson, GB, KTM;

2. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 3. Yentel Martens, B, Husqvarna; 4. Camille Chapeliere, F, KTM;

5. Todd Kellett, GB, Husqvarna; 6. Jamie McCanney, GB, Yamaha; 7. Lars van Berkel, NL, Husqvarna;

8. Axel van de Sande, B, Yamaha; 9. Jeffrey de Wulf, B, KTM; 10. Sven van der Mierden, NL, Yamaha;

11. Marshall Meplon, F, TM; 12. Billy Bolt, GB, Husqvarna; 13. Greg Smets, B, KTM; 14. Romain

Dumontier, F, Yamaha; 15. Manuel Lettenbichler, D, KTM.

Endstand: 1. Bolt, 4800 Punkte; 2. Lettenbichler, 4470; 3. Watson, 4103; 4. Josep Garcia, E, KTM,

4010; 5. Taddy Blazusiak, PL, KTM, 3675; 6. Paul Bolton, GB, KTM, 3377; 7. Wade Young, ZA,

Sherco, 3220; 8. Graham Jarvis, GB, Husqvarna, 3010; 9. Jonny Walker, GB, KTM, 2900; 10. Lars

Enöckl, A, GasGas, 2272.

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MCE

Januar '19


FACTS

Die Einschreibung für das ADAC

MX Masters startete am 1.12.2018

Nennschluss ist am 8. Februar 2019

Einschreibung für ADAC

MX Masters bereits gestartet

Nennschluss für die neue Saison der MX-Rennserie am 8. Februar • Sichtungslehrgang

für neue Talente der Klassen 85 und 125 im Frühjahr

Die Vorbereitungen für das ADAC MX Masters 2019 laufen auf Hochtouren.

Die erfolgreiche Motocross-Rennserie wird nächstes Jahr in die

15. Saison gehen und verspricht erneut an sieben Wochenenden spannende

Action in vier Klassen. Am 1. Dezember begann die Einschreibung

für 2019 (adac.de/mx-masters). Die unterschriebene Nennung muss im

Original bis zum Nennschluss am 8. Februar 2019 beim ADAC vorliegen.

Zum zweiten Mal geht das ADAC MX Masters im nächsten Jahr mit vier

Klassen an den Start. Die 2018 neu eingeführte Klasse ADAC MX Junior

Cup 125 fand von Beginn an regen Zuspruch und hat sich im Premierenjahr

als zusätzliche Zwischenstufe zwischen dem ADAC MX Junior Cup 85

und dem ADAC MX Youngster Cup sehr gut bewährt. Damit bietet der

ADAC drei fein abgestufte, aufeinander aufbauende Förderklassen, um

den Motocross-Nachwuchs optimal zu fördern und Schritt für Schritt an

die Masters-Klasse heranzuführen.

Im ADAC MX Junior Cup 85 und im ADAC MX Junior Cup 125 nehmen jeweils

48 Starter an den Veranstaltungen teil. Die Vergabe der begehrten

Startplätze erfolgt nach den bisherigen sportlichen Leistungen der Fahrer

sowie bei Bewerbern ohne Platzierungen über einen Sichtungslehrgang,

bei denen sich die Talente für einen Start in der jeweiligen Klasse

qualifizieren können. Dieser Sichtungslehrgang wird im Frühjahr vom

ADAC für Bewerber des ADAC MX Junior Cup 85 und ADAC MX Junior Cup

125 organisiert, den Ort und das Datum gibt der ADAC rechtzeitig bekannt.

In den Klassen ADAC MX Junior Cup 85/125, ADAC MX Youngster

Cup und ADAC MX Masters werden die Startplätze für die Rennen in dem

bewährten System über Qualifikationstrainings ermittelt. Im Youngster

Cup und in der Masters-Klasse werden am Samstag Last-Chance-Rennen

ausgefahren. Auch 2019 werden an jedem Rennwochenende insgesamt

rund 220 Fahrer aus über 25 Nationen am Start stehen und um die prestigeträchtigen

Titel kämpfen. Zudem wird ein Preisgeld von rund einer

Viertelmillion Euro ausgeschüttet sowie zahlreiche Sachpreise von namhaften

Herstellern vergeben.

Der Kartenvorverkauf für das ADAC MX Masters 2019 beginnt ab Mitte

Dezember. Die Tickets sind online unter adac.de/mx-masters erhältlich.

Der Start der Serie findet traditionell im April in Brandenburg statt. Der

MSC Fürstlich Drehna e.V. wird auf seiner Sandstrecke „Rund um den

Mühlberg“ auch 2019 die Rennen um die vier Titel eröffnen. Danach geht

es Anfang Juni zum einzigen Gastspiel der Serie ins benachbarte Österreich.

Der Wiesenkurs in Möggers liegt wunderschön auf einem Sonnenhang

mit Blick auf den Bodensee. Weiter geht es Ende Juni im hohen Norden

Deutschlands. In Mölln treffen sich die Piloten des ADAC MX Masters

zur dritten Meisterschaftsrunde. Auch das vierte Rennen der Serie findet

Ende Juli in Norddeutschland statt. Auf dem tiefsandigen Kurs des MCE

Tensfeld e.V. geht die Meisterschaft in die zweite Saisonhälfte.

Ehe die heiße Schlussphase der Serie im September eingeläutet wird,

findet Runde 5 Mitte August auf dem spektakulären Wiesenkurs in Gaildorf

statt. Die Stadt in Baden-Württemberg ist eine echte Motocross-

Hochburg – 2018 fanden dort 18.000 Fans den Weg zum ADAC MX Masters.

Bielstein läutet am 1. September die finale Phase der Serie ein. Auf

dem dortigen Waldkurs könnten die ersten Vorentscheidungen in der Titelvergabe

fallen. Nur 14 Tage später wird die Vergabe der Titel erneut

beim Finale in Holzgerlingen auf dem Schützenbühlring des KFV Kalteneck

e.V. entschieden werden. • Fotos: ADAC MX Masters/Steve Bauerschmidt

ADAC MX Masters Kalender 2019 (Änderungen vorbehalten): 13./14.4.

Fürstlich Drehna; 1./2.6. Möggers/A; 29./30.6. Mölln; 20./21.7. Tensfeld

(ohne ADAC MX Junior Cup 85); 10./11.8. Gaildorf; 31.8./1.9. Bielstein

(ohne ADAC MX Junior Cup 125); 14./15.9. Holzgerlingen.

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MCE

Januar '19

Für die Nachwuchsklassen ADAC MX Junior Cup 85/125 wird es im Frühjahr 2019 einen Sichtungslehrgang geben


Constantin

Piller

Simon

Längenfelder

Präsentation des Förderkaders 2019, ADAC Stiftung Sport, auf der Essen Motor Show

ADAC Stiftung Sport

stellt Förderpiloten 2019 vor

Die ADAC Stiftung Sport präsentierte ihren Förderkader auf der Essen

Motor Show. Als prominenter Gast schaute FIA Präsident Jean Todt vorbei

und sprach mit einigen der Stiftungsfahrer. In der Saison 2019 gehören

36 Motorsporttalente zum Kreis der Förderpiloten der ADAC Stiftung

Sport. Neu hinzugekommen sind 16 Piloten aus verschiedenen Motorsportserien,

20 Fahrer aus der vergangenen Saison bleiben weiterhin im

Förderprogramm. Am Messe-Freitag wurden die Talente aus den neun

geförderten Disziplinen Motorrad-Rundstrecke, Motocross, Kart, GT-

Sport, Formelsport, Tourenwagen, Rallye, Trial und Speedway im Rahmen

der Essen Motor Show vorgestellt.

„Als ADAC Stiftung Sport wollen wir die deutschen Motorsporttalente

der Zukunft zielgerichtet fördern und auf eine spätere Profikarriere vorbereiten“,

sagte Wolfgang Dürheimer, der Vorsitzende des Vorstands der

ADAC Stiftung Sport, bei der Präsentation des Förderkaders. In Abstimmung

mit dem Stiftungsrat – bestehend aus ADAC-Sportpräsident Hermann

Tomczyk, Industrieberater Dieter Seibert, der zweifachen Rallye-

Weltmeisterin Isolde Holderied, DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck

und dem ehemaligen Formel-1-Piloten Ralf Schumacher – ist die Wahl

auf 36 junge Rennfahrer gefallen.

Die Motorsporttalente im Alter zwischen zwölf und 22 Jahren werden Anfang

des Jahres als ADAC-Stiftung-Sport-Förderpiloten in die Saison starten.

Die beiden 14-jährigen Maximilian Spies und Valentin Kees zählen

neu zum Motocross-Kader der ADAC Stiftung Sport. Bereits zu den „alten

Hasen“ im MX-Bereich gehören Florian Lion, Simon Längenfelder und

Constantin Piller.

Ken Roczen wirbt

für Clinique

Ken Roczen ist die neue Werbeikone

für die Hautpflegeserie von Clinique

„Super Energizer Skincare Collection“

für den Herrn. In Deutschland

unvorstellbar, hat Ken diesen Vertrag

seiner großen Beliebtheit in den

Staaten zu verdanken. Clinique gehört

zum weltweit agierenden Estée-

Lauder-Konzern. Herzlichen Glückwunsch!

• Foto:Honda Racing Corporation


PRODUKTE

MAXXIS

Maxxcross MX-ST M7332 F / M7332 R

Der Maxxcross MX-ST ist ein Intermediate/Soft-Boden-Motocross-

Reifen. Die Profilstruktur, Gummimischung, die Karkasse und die

Konstruktionsmethoden sind komplett neu.

Kein Geringerer als „The King“ Jeremy McGrath (siebenfacher Supercross

Champion aus den USA) war maßgeblich an der Entwicklung

beteiligt. Sein Feingefühl und seine Fähigkeit, subtile Unterschiede

in der Reifenkarkasse, Gummimischung und im Profildesign

zu bemerken, sind beeindruckend. Er kann Details darüber

mitteilen, wie es sich anfühlt und dies den Ingenieuren in einer

Weise mitteilen, die sie verstehen.

Der Schwerpunkt dieser Neuentwicklung liegt auf Leistung. Wenn

man einen MX-Reifen entwirft, stehen Leistung und Haltbarkeit in

einer Beziehung. Je mehr Leistung ein Reifen bringt, desto geringer

ist seine Haltbarkeit. Jeder Reifenhersteller hat sich mit dieser

Thematik auseinanderzusetzen.

Auf der Prioritätenliste oben standen Leistung, Traktion/Grip, Eigendämpfung/Karkasse

und Gewicht. Das „Zuhause“ des MX-ST

sind die lockeren, weicheren Böden bis hin zum Intermediate-Terrain.

Dort kann der MX-ST seine hervorragende Performance am

besten unter Beweis stellen und wird jeden ambitionierten Hobbyfahrer

und Profi begeistern.

Somit liegt der Schwerpunkt des MX-ST im Motocrossbereich. Bei

den Maxxcross-SI- und IT-Reifen ging die Entwicklung mehr in

Richtung Haltbarkeit und Durchstoßfestigkeit.

Der MX-ST ist um einiges leichter im Vergleich zu den Vorgängern

aus dem Hause Maxxis. Das bedeutet weniger Rotationsmasse am

Hinterrad. 2018 fanden dann eigene Tests mit dem MX-ST in

Deutschland, Italien und Österreich statt und Maxxis wird den Reifen

Anfang 2019 auf den Markt bringen. Mit den folgenden Größen

wird in den deutschen Markt gestartet: 80/100-21 vorne und

110/90-19 hinten. Für die Zukunft ist geplant, den MX-ST dann

auch in 12, 14, 16, 17, 18, 19 und 21 Zoll für alle gängigen Offroad-

Motorräder zu produzieren.

Bezugsquelle:

www.maxxis.de

IXS Sightseeing –

bei Tag und Nacht gesehen werden

Die Regenjacke und -hose Silver Reflex-ST sind aus einem ganz besonderen,

innovativen Material gefertigt, das bei Dunkelheit im

Scheinwerferlicht komplett reflektiert. Dank der neongelben Einsätze

an Kragen, Schulten, Armen und Bein-Außenseiten wird man

auch bei Tag besser gesehen.

Hochwertige Regenbekleidung ist Vertrauenssache. Sie schützt uns

vor Nässe und damit verbundener Auskühlung. Darüber hinaus ist

die gute Sichtbarkeit eine weitere, wichtige Schutzfunktion.

Bei der Regenjacke und -hose Silver Reflex-ST von iXS kommt ein

innovatives, großflächig reflektierendes Material zum Einsatz. Bei

Tageslicht kommt der Anzug in einem ästhetischen Dunkelgrau daher,

bei Dunkelheit reflektiert das Material im Scheinwerferlicht in

einem hellen Silber. Die neongelben Aufsätze ergänzen bei Tage

die Sichtbarkeit.

Um die Kernfunktion,

den

Regenschutz

zu garantieren,

ist die Jacke

vorne mit

einem Labyrinthverschluss

ausgestattet.

Zudem

sind

sämtliche

Nähte wasserdicht

verschweißt.

Im

Sinne einer

einfachen

Handhabung

wurde ein

spezielles Ärmelinnenfutter

eingebaut.

Es unterstützt

das rasche

An- und Ausziehen

bei einem

plötzlichen

Wetterwechsel.

Denselben

Zweck

erfüllt auch

der Beinabschluss

mit

Klett.

iXS legt auch

bei Regenbekleidung

Wert

auf größtmöglichen

Komfort.

Individuell verstellbare Oberarme und Armabschlüsse sowie

ein Kordelzug im Bund sorgen für einen flatterfreien Sitz. Ein ausgeklügeltes

Extra ist die im Kragen verstaute Regenkapuze mit integrierter

Sturmhaube aus Lycra. Sie kann unter dem Helm getragen

werden und lässt das Wasser außen am Kragen abfließen.

Zwei Außentaschen fördern die Praxistauglichkeit. Ein Antirutsch-

Besatz am Gesäß ermöglicht guten Halt auf dem Motorrad. Praktisch

auch die Beutel für Jacke und Hose zum platzsparenden Verstauen.

Wer dem zweiteiligen Jacken- und Hosen-Set einen einteiligen Regenoverall

vorzieht, kann auch auf den Regenanzug Orca Reflex

von iXS aus demselben, großflächig reflektierenden Material ausweichen

(X79816). Jacke und Hose stehen in den Größen M bis 3XL

zur Auswahl, den einteiligen Overall gibt es gar von XS bis 5XL.

Bezugsquelle:

www.ixs.com

14

MCE

Januar '19


JOPA RACING PRODUCTS

Der Neue Katalog ist da!

Jopa Racing Products ist Distributor von Sidi, Just1 Helme, Furygan,

PMJ, Shiro, Forcefield, VR-46, Rusty Stitches, Vemar, ROOF,

Zandona und vielen mehr. Jopa ist auch bekannt für seine eigene

MX-Marke “Jopa“, die komplett im eigenen Studio entwickelt und

produziert wird.

Bezugsquelle:

www.jopa.nl

Online lesen unter: https://www.mce71.club/jopa

ZUPIN MOTO-SPORT

läutet eine neue Ära ein

Noch schneller am Markt, noch schneller beim Kunden und noch

aktueller! Anstelle des nur einmal jährlich erscheinenden Hauptkatalogs

bringt Zupin Moto-Sport über das Jahr verteilt mehrere

themenbezogene Spezialkataloge heraus:

• Fly Racing Bekleidung 2019

• Seven Bekleidung 2019

• Protektoren 2019

• Brillen 2019

• Technik (erscheint 02/2019)

Eine Übersicht der Spezialkataloge, die Zupin Moto-Sport ständig

erweitert, findet ihr unter: www.zupin.de/kataloge

Ihr könnt euch somit den Zupin-Gesamtkatalog individuell nach

euren Interessen zusammenstellen.

Bezugsquelle:

www.zupin.de

IXS No compromise on the adventure

On- und Offroad-Helm aus Polycarbonat

Das Abenteuer ruft, du bist näher an der Natur als gedacht. Mit der

passenden Ausrüstung stellt das aber kein Hindernis dar, im Gegenteil,

du kannst so richtig loslegen. Der neue Endurohelm iXS

207 2.0 mit seinen tollen Features ist perfekt für dein Erlebnis. Er

ist ein stetiger und sicherer Begleiter auf allen Geländen und Wegen.

Der vorgezogene Kinnschutz erleichtert das Atmen und sorgt für

zusätzliche Frischluftzufuhr. Dank der großzügigen Lüftungsöffnungen

an Stirn und Kinn bringt dich nichts so leicht ins Schwitzen.

Mit der integrierten Sonnenblende zum Herunterklappen bist

du gewappnet für jedes Tageslicht. Der große Sichtradius sorgt für

eine perfekte Rundumsicht und ist durch ein großflächiges, hochwertiges

Visier geschützt.

Das über der Stirn angebrachte Helmdach ist verstellbar und dient

gleichermaßen als Sonnen-, Stein- und Schmutzschutz. Es ist so

geformt, dass auch bei höheren Tempi wenig Verwirbelungen auftreten.

Das hochwertige Innenfutter lässt sich leicht austrennen

und ist waschbar, somit kommt auch der Wohlfühlmoment nicht zu

kurz.

Die Form und das zeitlose Design dieses On- und Offroad-Helmes

passen zum hohen Tragekomfort und gehen keine Kompromisse

ein. Garantiert richtig ausgerüstet und startklar für die nächste

Tour bist du mit dem iXS 207 2.0. Ihn gibt es in den beiden Farbvarianten

Weiß-Schwarz-Rot und matt Schwarz-Grau, jeweils von XS

bis XL.

TECHNISCHE DETAILS

UVP: EU: 139,95 Euro; Schweiz: CHF 169.-

Farben: Weiß-Schwarz-Rot (132), matt Schwarz-Grau (M39)

Größen: XS bis XL

Artikel Nr.: X12024

PRODUKTMERKMALE

On- und Offroad-Helm aus Polycarbonat mit Visier

• Stirn- und Kinnbelüftung

• Klares, kratzfestes Visier

• Integrierte Sonnenblende (innen) zum Herunterklappen

• Ratschenverschluss

• Austrennbares, hochwertiges Innenfutter

• Atemabweiser

• Klarlackversiegelt (Weiß-Schwarz-Rot 132)

• Neue Mattlackierungstechnologie – NMT

(matt Schwarz-Grau M39)

MATERIAL

Futter: 100% Polyester

Bezugsquelle:

www.ixs.com


VERGLEICHSTEST: SHERCO SE-R 250 VS. SEF-R 250

Mit dem Modelljahr 2019 haben wir uns, ähnlich wie auch schon

im Vorjahr, zwei Racing-Modelle von Sherco geschnappt, und

zwar diesmal die Zweitakt SE-R 250 und die SEF-R 250. Im direkten

Vergleich sind wir die Motorräder auf unserer Teststrecke

gefahren und waren gespannt, ob der Unterschied zwischen

Zwei- und Viertakt nach wie vor zu spüren ist und ob es Vorteile

bzw. Nachteile auf diversen Streckenpassagen gibt. Die Racing-

Modelle besitzen die aktuellen Federelemente von WP, außerdem

wurde der Rahmen gewichtsoptimiert und für die Zweitakter

gibt es längere Kühler sowie einen neuen FMF-Auspuffkrümmer.

Weiterhin sind bei beiden Modellen die Motoren überarbeitet

worden, aber dazu gleich mehr unter Details ...

• Fotos: Denis Günther; Testfahrer: Marko Barthel

Wer ist der

„Racer“?

bessere

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MCE

Januar '19


17

MCE

Januar '19


VERGLEICHSTEST: SHERCO SE-R 250 VS. SEF-R 250

SHERCO SEF-R 250

TECHNISCHE DETAILS

Motor

Hubraum

Bohrung x Hub

Kraftstoffversorgung

Batterie

Kühlung

Starter

Auspuff

Antrieb

Kupplung

Zündung

Rohrrahmen

Tank

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Januar '19

Einzylinder 4-Takt

DOHC, 4-Ventil-

Sherco-Technologie

248,43 ccm

76 x 52,2 mm

Elektronische

Einspritzung

Synerject

12 V/4Ah Yuasa

Flüssigkeitskühlung

mit Zwangszirkulation

E-Starter

Aluminium-Endtopf

6-Gang

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

hydraulisch betätigt

220 W

Semi-Perimeter-

Rahmen aus Chrommolybdän-Stahl

9,7 l Kunststofftank

Bremssystem

Vorderradaufhängung

Hinterradaufhängung

Vorderrad

Hinterrad

Radabstand

Bodenfreiheit

Sitzhöhe

Preis*

hydraulische

Scheibenbremsen

von Brembo,

Ø 260 mm (vorne)

Ø 220 mm (hinten)

WP XPLOR-Gabel,

Einstellung von oben

(Druckstufe, Zugstufe),

Ø 48 mm mit

300 mm Federweg

WP Suspension mit

330 mm Federweg mit

mehrfacher Verstellmöglichkeit

1,60 x 21“ Schwarz

Aluminiumfelge

Excel, Michelin-

Enduro-Competition-

Bereifung

2,15 x 18“ Schwarz

Aluminiumfelge

Excel, Michelin

Enduro Competition

1480 mm

355 mm

950 mm

9645,- Euro

* UVP inklusive

19 % MwSt.


SHERCO SE-R 250

TECHNISCHE DETAILS

Motor

Einzylinder Sherco

2-Takt, elektrisches

Auslasssystem

Hubraum

249,32 ccm

Bohrung x Hub 66,40 x 72 mm

Vergaser Keihin PWK 36

Batterie

12 V/4Ah Yuasa

Kühlung

Flüssigkeitskühlung

mit Zwangszirkulation

Starter

E-Starter

Endtopf

FMF mit Aluminium-

Schalldämpfer

Systeme

Kondensator unterstützte

Zündung (CDI)

mit automatischer

Zündzeitpunktverstellung

Antrieb

Kupplung

Zündung

Rohrrahmen

6-Gang

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

hydraulisch betätigt

220 W

Semi-Perimeter-

Rahmen aus

Chrommolybdänstahl

Tank

Bremssystem

Vorderradaufhängung

Hinterradaufhängung

Vorderrad

Hinterrad

Radabstand

Bodenfreiheit

Sitzhöhe

Preis*

10,4 l Kunststofftank

hydraulische

Scheibenbremsen

von Brembo:

Ø 260 mm (vorne),

Ø 220 mm (hinten)

WP XPLOR-Gabel,

Einstellung von oben

(Druckstufe, Zugstufe),

Ø 48 mm mit

300 mm Federweg

WP Suspension,

330 mm Federweg

mit mehrfacher

Verstellmöglichkeit

1,60 x 21“ Schwarz

Excel-Alufelge,

Michelin Enduro

Competition

2,15 x 18“ Schwarz

Excel-Alufelge,

Michelin Enduro

Competition

1480 mm

355 mm

950 mm

8765,- Euro

* UVP inklusive

19 % MwSt.

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Januar '19


VERGLEICHSTEST: SHERCO SE-R 250 VS. SEF-R 250

IM DETAIL

Ein neuer 400 Gramm leichterer Rahmen sorgt für besseres

Handling und mehr Flexibilität

Außerdem wurde der hintere Kotflügel überarbeitet und die Befestigung

des Kennzeichenhalters verstärkt

Die Gabelbrücke wurde um 90 Gramm leichter

Die SEF-R 250 hat ein geändertes Hub/Bohrung-Verhältnis und einen

optimierten Ein-/Auslass-Bereich im Zylinderkopf. Zusätzlich kommt

ein neuer leichterer Kupplungskorb zum Einsatz

Excel-Felgen und die neueste Generation

Michelin-Enduro-Reifen sind serienmäßig

Bei der SE-R 250 sind längere Kühler montiert und die Wasserleitung ist neu

Die

Kunststoffteile

haben ein neues

Design „in mould“

erhalten und hier

gut zu sehen der

WP-Stoßdämpfer

mit Umlenksystem

Bei der Zweitakter gibt es einen neuen Kabelbaum,

der teilweise durch den Rahmen geführt wird

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MCE

Januar '19


Auch ein neuer Ansaugstutzen mit neuer Klemmschelle ist montiert.

Im Vergaser wurde das Setting optimiert

Der 250-ccm-Zweitaktmotor bekommt einen neuen Zylinder, eine neue Auslasssteuerung,

ein neues Zündsystem sowie eine neue stärkere Zündspule

Ein neuer stabilerer FMF-Krümmer sowie ein neuer Verbindungsgummi

zwischen Krümmer-Schalldämpfer wird verwendet

An der linken Lenkerseite ist der Kill-Schalter sowie der Lichtschalter

(rechts im Bild) montiert

Die aktuellste

Xplor-Telegabel

von WP, mit

einfacher Einstellmöglichkeit

von oben

(links =

Kompression,

rechts =

Rebound)

Ab dem

Modelljahr 2019

leider kein

Motorschutz

mehr für die

Racing-Modelle

Rechts am Lenker befindet sich der E-Starter inklusive dem zweistufigen

Mappingschalter

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MCE

Januar '19


VERGLEICHSTEST: SHERCO SE-R 250 VS. SEF-R 250

Nun zum Fahrbericht

Es war Herbst geworden und genau das passende Wetter, um zwei Racing-Modelle aus dem Hause Sherco gegeneinander antreten zu lassen. Als Teststrecke

hatten wir uns diverse Enduropassagen inklusive Sonderprüfungstest und eine Superenduropiste mit diversen Hindernissen sowie einige

knackige Auffahrten und Abfahrten ausgesucht. Die beiden Modelle hatten wir uns vom Enduroaltmeister Marcus Kehr aus Flöha geholt und düsten

damit los. Bevor es losging, folgte natürlich wie immer die Einstellung der Bedienelemente. Bei beiden Shercos haben wir den Fußbremshebel etwas

höher gestellt sowie die Kupplungsarmatur und den Handbremshebel auch in der Höhe angepasst. Dann hatten wir die passende Einstellung und los

ging der Test.

Startverhalten

Sherco setzt schon einige Jahr nur noch auf den elektrischen Anlasser und verzichtet gänzlich auf einen Kickstarter oder gar auf ein Nachrüstkit. Da

die Außentemperaturen schon unter zehn Grad gesunken waren, waren wir gespannt, ob im kalten Zustand das Startverhalten zuverlässig funktioniert.

Zuerst waren wir mit der SEF-R 250, dem Viertaktmodell, unterwegs und können bestätigen, dass der Anlasser sehr gut funktioniert und das sowohl

im kalten als auch im warmen Zustand. Auch ein Starten mit eingelegtem Gang klappte tadellos. Beim Zweitakter waren wir erst ein wenig skeptisch,

ob bei diesen Temperaturen, ein Start schnell und zuverlässig vonstatten gehen würde. Schnell verflog die Skepsis und nur ein kurzer Druck auf

den Startknopf und sogar ohne gezogenen Choke-Hebel ließ den Zweitakter zum Leben erwachen. Das war mehr, als wir erwartet hätten und wir waren

begeistert vom schnellen Startvorgang.

Hardenduro-Einsatz

Die ersten Runden absolvierten wir mit beiden

Motorrädern im anspruchsvollen Terrain. Da

waren nicht nur Auffahrten und steile Abfahrten

zu bewältigen, sondern auch knifflige Hindernisse

und trialartige Passagen zu fahren. Hier

glänzt der Zweitakter im Vergleich zur SEF-R

250 und zeigt mehr Agilität und eine bessere

Kontrollierbarkeit. Spielerisch leicht lässt sich

das Vorderrad mit gutem Drehmoment anheben,

wobei der Viertakter etwas träge wirkt.

Das Fahrwerk überzeugt bei beiden Probanden

mit einem guten Ansprechverhalten und baut

genug Traktion in jeder Passage auf. Wem der

Zweitakter hier zu aggressiv wirkt, der kann

über die zweite Mappingstufe die Motorcharakteristik

deutlich sanfter werden lassen. Damit

ist der Motor nicht ganz so drehfreudig und

lässt eine ruhigere sowie kraftsparendere Fahrweise

zu. Beim Viertakter war die andere Mappingstufe

nicht notwendig, da sich das Motorrad

in der Standard-Mappingstufe schon angenehm

fahren ließ.

Die Sherco SE-R 250 lässt sich agil über

anspruchsvolle Hindernisse bewegen

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MCE

Januar '19


... auf der Jagd

nach der schnellsten

Rundenzeit

Welches der beiden Motorräder ist nun der

bessere „Racer“? Auf einer präparierten

Sonderprüfung mit allen Facetten des Endurosports

ließen wir die beiden Modelle aufeinander

los. Der Zweitakter ist wie auch

schon im Hardenduro-Bereich agil, aber dafür

weniger stabil bei hohen Geschwindigkeiten.

Das führt dazu, dass sich der Fahrer

schneller am Grenzbereich fühlt und den

Speed nicht so hoch halten kann. Dagegen

überzeugt der Viertakter mit einer hohen

Spurtreue und besserem Traktionsaufbau.

Ebenfalls von Vorteil ist die Motorbremswirkung

beim Viertakter, damit bleibt das Hinterrad

deutlich stabiler und der Bremsweg

ist definitiv kürzer. Im Endeffekt zeigt die

Stoppuhr einen klaren Vorteil für die SEF-R

250 (Viertakt). Bei beiden Modellen müssen

wir aber ein paar Abstriche bei den Fahrwerksreserven

machen, denn hier kommen

die WP-Elemente ein wenig an die Grenzen

und arbeiten etwas zu linear. Da könnten die

Federn in der Telegabel und wahrscheinlich

auch am Stoßdämpfer härter bzw. progressiver

sein und uns mehr Sicherheit bei hohen

Geschwindigkeiten bieten.

Mehr Stabilität bietet die 4-Takt-Maschine


VERGLEICHSTEST: SHERCO SE-R 250 VS. SEF-R 250

Der Viertakter bleibt stabiler

in der Spur

Bei höherer Geschwindigkeit über ein Geröllfeld,

fühlt sich die SE-R 250 (Zweitakt) etwas instabil an

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MCE

Januar '19


Fazit Marko Barthel

Ein toller Testtag liegt hinter uns und zwei gänzlich andere

Fahreigenschaften konnten wir erfahren. Obwohl

die aktuelle Entwicklung Viertakt und Zweitakt immer

näher zusammenrücken lässt, sind die Unterschiede

nach wie vor zu spüren. Welches Modell nun das bessere

ist, kommt klar auf das Einsatzgebiet an: die SE-R

250 (Zweitakt) ist der technische Künstler und im anspruchsvollen

Terrain zu Hause, die SEF-R 250 (Viertakt)

ist zwar leistungsmäßig unterlegen, bietet aber

einen besseren Traktionsaufbau und bleibt bei hohen

Geschwindigkeiten spurtreu sowie stabil. Mir persönlich

gefällt der Viertakter etwas mehr, zumal ich auch

schneller damit unterwegs war ;-)

BEWERTUNG IM VERGLEICH

Zweitakt SE-R 250 Viertakt SEF-R 250

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis


TEST: KAWASAKI KX 450

Eine neue Ära

Auch Kawasaki entwickelt das Modell „KX 450“ weiter und läutet mit einem

leistungsstärkeren Motor inklusive Hydraulikkupplung sowie einem neuen

leichteren Rahmen und dem lang erwarteten Elektrostarter eine neue

Ära ein. Natürlich war es für uns selbstverständlich, dieses Modell genauer

unter die Lupe zu nehmen und einmal ausgiebig damit zu fahren.

• Fotos: Denis Günther; Testfahrer: Marko Barthel

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MCE

Januar '19


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MCE

Januar '19


TEST: KAWASAKI KX 450

TECHNISCHE DETAILS

MOTOR

Typ

Bohrung x Hub

Hubraum

Verdichtungsverhältnis 12,5:1

Schmiersystem

Anlasser

Zündung

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MCE

Januar '19

flüssigkeitsgekühlter

Viertakt-Einzylinder,

DOHC, 4 Ventile

96,0 x 62,1 mm

449 ccm

Druckumlaufschmierung,

Semi-Trockensumpf

elektrisch

digital DC-CDI

ANTRIEB

Antriebssystem Kette

Getriebe

Fünfganggetriebe

Getriebeübersetzung 1. Gang 1,750 (28/16)

2. Gang 1,412 (24/17)

3. Gang 1,188 (19/16)

4. Gang 1,000 (19/19)

5. Gang 0,875 (21/24)

Primärübersetzung 2,727 (60/22)

Endübersetzung 3,846 (50/13)

Kupplung

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

mechanisch betätigt

RAHMEN

Typ

Perimeter, Aluminium

Federweg

vorn 305 mm

hinten 307 mm

Lenkkopfwinkel 27,6°

Nachlauf

122 mm

Lenkeinschlagwinkel

(links/rechts) 42°/42°

Bereifung vorn 80/100-21 51 M

hinten

120/80-19 63 M

FEDERUNG

vorn

hinten

BREMSEN

vorn

hinten

MASSE UND GEWICHT

Gesamtlänge

Gesamtbreite

Gesamthöhe

Radstand

Bodenfreiheit

Sitzhöhe

Gewicht fahrfertig

Tankinhalt

PREIS

49-mm-Upsidedown-

Teleskopgabel mit

einstellbarer Drucku.

Zugstufendämpfung

neues Uni-Trak-

Umlenkhebelsystem

mit getrennt einstellbaren

Druckstufen

(high/low

speed), einstellbarer

Zugstufendämpfung

u. einstellbarer

Federbasis

halbschwimmend

gelagerte 270-mm-

Bremsscheibe im

Petal-Design

Doppelkolben-

Schwimmsattel/

Bremssattel

50-mm-Einzelscheibe

im Petal-Design

Einkolben-

Schwimmsattel

2185 mm

830 mm

1275 mm

1485 mm

340 mm

955 mm

110,0 kg

6,2 Liter

9195,- Euro

UVP inkl. 19% MwSt.

IM DETAIL

Der neue Rahmen ist eine Weiterentwicklung des aktuellen

Designs und zeichnet sich durch eine überarbeitete Steifigkeit aus,

die auch den Motor als tragendes Bauteil mit einbezieht. Eine neue

Schwinge trägt ebenfalls zur verbesserten Steifigkeitsbalance und

einer verbesserten Hinterradtraktion bei

Der Tank ist niedriger und flacher, wodurch das Sitzen

ganz weit vorn erleichtert wird

Eine Vorderachse mit größerem Durchmesser

sorgt für mehr Stabilität vorn

Das Federelement von Showa vorn ist

eine neue leistungsfähige 49-mm-Upside-down-Gabel

mit mechanischer

Feder. Die großdimensionierten Innenrohre

(die gleiche Größe wie bei den

Werksmaschinen) ermöglichen den

Einsatz von großen Dämpferkolben,

die für saubere Gleiteigenschaften und

eine satte Dämpfung sorgen


Ein neuer Hauptbremszylinder und

eine große Vorderradscheibe mit

270 mm Durchmesser sorgen

für bessere Bremswirkung

Eine Auswahl von vier Lenkerpositionen und zwei Fußrastenpositionen gestattet

dem Fahrer, die Sitzposition an seine Körpergröße und Wünsche anzupassen

Der neue Motor bringt eine

Leistungssteigerung von ca. 2,5 kW

(3,4 PS) mit sich

Eine Hinterradscheibe mit einem

größeren Durchmesser von

250 mm kommt zum Einsatz

Erstmals ist ein Kawasaki-Motocrosser

mit einer hydraulisch betätigten

Kupplung ausgestattet

Kawasakis erster elektrischer

Starter an einem Motocrosser

(Knopf rechts) Ein aus den Werks-Racern

übernommenes Launch-Kontrollsystem

erhöht die Chance auf einen

guten Start durch maximale Traktion

beim Anfahren auf rutschigem Boden

Mit den mitgelieferten DFI-Steckern hat

der Fahrer schnellen und einfachen Zugang

zu einem der drei Motor-Kennfelder

(Standard, Hard, Soft), die im

Motorsteuergerät verfügbar sind

29

MCE

Januar '19


TEST: KAWASAKI KX 450

Die neue KX 450 bietet eine Mehrleistung

gegenüber dem Vorgänger

Im Einsatz

Nachdem die neue Generation schon im Juni der Öffentlichkeit präsentiert wurde, hat es doch

eine Weile gedauert, bis wir die KX 450 in unseren Händen halten durften, um damit auf dem Testareal

„Motorsportgelände Vogeltal“ zu fahren. Die Streckenbedingungen boten eine Abwechslung

zwischen griffigen und rutschigen Passagen, optimal also, jede Eigenschaft der neuen

Kawasaki zu testen.

Startverhalten

E-Starter juché – Kickstarter passé! Endlich hat Kawasaki auch einen elektrischen Anlasser verbaut.

Damit kann die KX 450 über den Starterknopf, der an der rechten Lenkerseite angebracht

ist, gestartet werden. Ein Nachrüsten des Kickstarters ist nicht möglich, auf diese Option wurde

gänzlich verzichtet. Insgesamt startet das Modell in kaltem und warmem Zustand zuverlässig,

jedoch sollte immer ohne eingelegten Gang gestartet werden. Wir hatten es darauf angelegt,

auch im eingelegten Gang, zum Beispiel gleich nach einem „Ausbremser“ zu starten, damit tat

sich der Anlasser etwas schwer und startete nicht immer wie gewünscht.

Wie ist das Handling?

Eine Verbesserung zum Vorgänger ist in Sachen Handlichkeit zu spüren und stellt die KX 450 auf

einen neuen Level in diesem Bereich. Damit sind sämtliche Streckenpassagen problemlos zu

meistern und es wird ein sicheres Fahrgefühl vermittelt. Durch die neue flache und niedrige

Bauart des Tanks kann man jetzt weiter nach vorn rücken und hat dementsprechend mehr Bewegungsfreiheit.

Durch die variablen Einstellmöglichkeiten der Lenkerposition und der zusätzlichen

Einstellbarkeit der Fußrasten kann das Motorrad noch besser an jede Körpergröße angepasst

werden.

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MCE

Januar '19

Guter Traktionsaufbau :-)

Der Motor

Der neue Motor ist sehr ausgewogen und

bietet keine brutale, sondern eine fahrbare

Leistungsentfaltung. Auch hier haben die

Kawasaki-Ingenieure gute Arbeit geleistet.

Dank der hydraulischen Kupplung ist die

Betätigung sehr leicht und bietet ein direktes

Gefühl. Insgesamt stehen fünf gut aufeinander

abgestimmte Gänge zur Verfügung,

die im Zusammenhang mit der Motorleistung

einen guten Traktionsaufbau zulassen.

Mitgeliefert werden drei DFI-Stecker mit unterschiedlichen

Motor-Kennfeldern (Standard,

Hard, Soft). Wir haben uns jedoch nur

auf die Standardausführung konzentriert,

die schon eine gute Abstimmung besitzt.

Zusätzlich können über ein optionales KX-

FI-Abstimmungs-Kit die Motorkennfelder

angepasst werden. Zusätzlich haben wir

uns noch das Launch-Kontrollsystem angeschaut

und haben einige Starts damit

durchgeführt. Dieses System kann über einen

Schalter an der linken Lenkerseite aktiviert

werden. Im Vergleich “Starten mit

Launch-Control oder mit Kupplung“ liegen

beide fast gleichauf. Jedoch ist für Fahrer

mit weniger Kupplungsgefühl die Starthilfe

sehr hilfreich.

BEWERTUNG IM VERGLEICH

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis

Ausreichend Reserven bei den Sprüngen

Das Fahrwerk

Kommen wir noch zum Fahrwerk. Hier setzt

man auf eine neue 49-mm-Upsidedown-Telegabel

mit mechanischer Feder von Showa. Damit

ist die KX 450 am Vorderrad sehr spurtreu und

bietet ausreichend Reserven bei den Sprüngen.

Am Hinterrad kommt ein neues Uni-Trak-

Umlenkhebelsystem zum Einsatz. Wir finden

die Balance zwischen Telegabel und Stoßdämpfer

okay, aber vermissen am Hinterrad etwas

Stabilität. Öfters müssen wir das Heck

über die Kupplung und mit mehr Druck auf der

äußeren Fußraste unter Kontrolle halten. Mit

einer anderen Einstellung des Stoßdämpfers

ist dies aber sicherlich zu beheben.

Was noch?

Sehr gut sind die neuen Bremsen mit den geänderten

Bremsscheiben. Diese bieten eine

sehr gute Dosierbarkeit bei gleichbleibendem

harten Druckpunkt.


Reparatur- und Teileservice

Zylinder, Zylinderköpfe oder Kurbelwelle – wir kümmern uns um die Instandsetzung sowie die benötigten Ersatzteile.

Rufen Sie uns an!

Beratung und technischer

Support kostenlos!

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BRC Brockhausen Racing GmbH & Co. KG :: fon +49 (0)2584 358 :: fax +49 (0)2584 586

Das Test-Fazit

Die neue Kawasaki KX 450 holt auf und ist auf Augenhöhe

mit der Konkurrenz. Damit bietet das Modell genau, was

man von einer aktuellen 450-ccm-MX-Maschine erwartet.

Preis-/Leistung ist hier auf jeden Fall ausgewogen und warum

nicht einmal auf Grün setzen? ;-)

31

MCE

Januar '19


PRÄSENTATION: SUZUKI RM-Z 250

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MCE

Januar '19


Starker Motor

Da das Modell nunmehr in das zwölfte Jahr seiner Produktion geht,

hat Suzuki die RM-Z 250 vollständig überarbeitet. Durch die neue Gestaltung,

die derjenigen der RM-Z 450 entspricht, erhält die RM-Z-Reihe ein einheitliches

Erscheinungsbild, während Nachbesserungen im Bereich der Motoren und des Fahrwerks

mehr leisten als je zuvor. Im Rahmen der erst vor kurzem stattgefundenen Präsentation

in Spanien durften wir die neue RM-Z 250 testen. Als Testtrack stand

das Areal „Circuit Vallgorguina“, zirka 50 Kilometer von Barcelona entfernt,

zur Verfügung und unser erster Fahreindruck ist mehr als nur positiv.

• Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Steve Bauerschmidt

Gutes Handling dank Gewichtsreduzierung

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MCE

Januar '19


PRÄSENTATION: SUZUKI RM-Z 250

The Winning Balance „RUN-TURN-STOP“

Die Philosophie - The Winning Balance

Suzuki hat die grundlegenden Leistungsmerkmale

„RUN“, „TURN“ und „STOP“ weiter verbessert,

um die 2019er-RM-Z 250 mit einer

besseren Ausgewogenheit auszustatten, die

sie in den Jahren zu einer erfolgreichen Rennmaschine

machte.

Viele Änderungen und Optimierungen

am 2019er-Modell

„RUN“ Höhere Motorleistung

• Etwa 5 % mehr Motorleistung und

ein verbessertes Ansprechverhalten

• Bessere Zugkraftsteuerung

• Überarbeitete Suzuki Holeshot Assist

Control (S-HAC)

• Zwei Einspritzdüsen

• Geänderter Schalldämpferaufbau

und neues Innenmaterial

• Überarbeitete Getriebeabstufung

„TURN“ Verbesserte Kurvenlage

• Rahmen und Schwinge komplett neu

• Verbesserte Spiralfedergabel

• Überarbeitete Hinterradaufhängung

• Renthal Fatbar® Aluminiumlenker

• Neue Dunlop-Bereifung

• Funktionelle Formgebung

• Neue Anbauteile für bessere Performance

• Einheitliches Design mit der RM-Z 450

„STOP“ Besser dosierte Bremskraft

• Größere Bremsscheibe vorne

und neue Bremsbeläge

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MCE

Januar '19

Die Details

Es ist doch schon eine beachtliche Liste an Änderungen, die bei der neuen Generation durchgeführt

wurde. Als Erstes sollte man wohl den Motor mit zirka fünf Prozent mehr Leistung erwähnen,

was zu einer deutlich angenehmeren Fahrweise beiträgt. Wer auf einen elektrischen Anlasser gehofft

hat, den müssen wir leider enttäuschen. Nach wie vor wird immer noch über den Kickstarter

gestartet, was leider nicht mehr dem aktuellen Standard entspricht. Dafür wurde aber der Holeshot

Assist optimiert und auch der Rahmen samt Schwinge ist komplett neu. Das führt zu einer Gewichtsreduzierung

und zu besserem Handling insgesamt.

Auch am Fahrwerk gab es Änderungen und somit kommt eine verbesserte Spiralfedergabel und eine

überarbeitete Hinterradaufhängung zum Einsatz. Ganz neu sind auch die Dunlop-MX-33-Reifen,

die von weichem Terrain bis hin zu mittelharten Strecken eine gute Performance abliefern. Um der

neuen Motorleistung entgegenzuwirken, ist vorn eine größere Bremsscheibe mit neuen Bremsbelägen

montiert, auch diese zeigt eine sehr gute Dosierbarkeit und Bremsleistung.


Durch einen neu gestalteten Zylinderkopf mit nachbearbeiteten Ein- und Auslasskanälen

und Verbesserungen am Motorgehäuse wird ein Leistungszuwachs von etwa 5 % erzielt

Durch Drücken des Steuerschalters wird

die S-HAC eingeschaltet. Anhand der Werte von

Drosselklappen- und Gangposi-tionssensor wählt

das ECM die Startprogrammierung und ändert

den Zündzeitpunkt zur Optimierung der Traktion

Veränderte Schalldämpferbauweise inklusive Änderung

des Werkstoffs für das gestanzte Metallrohr

Der Auspuffkrümmer wurde im Vergleich

zum Vorgängermodell um 99 mm verlängert

(von 539 auf 638 mm) und ist jetzt hornförmig

ausgeführt, wobei der Abschnitt am Motorblock

35 mm Ø und der am Dämpfer 45 mm Ø hat

Der 2. Gang wurde länger übersetzt

Gewichtssenkung um 370 g durch die Umstellung

auf einen Mehrkant-Hohlprofil-Rahmen. Unter

Beibehaltung derselben Festigkeit bei geringerer

Wanddicke wiegt die neue Schwinge 80 g weniger

Der vollständig einstellbare

hintere

Stoßdämpfer von KYB

nutzt leichte Federn

aus dem MotoGP-

Rennbetrieb mit einem

dünneren Durchmesser.

Dies senkt

das Gewicht um 370

g. Eine veränderte

Formgebung des Zylinders

sowie die Optimierung

der Form

und der Wandstärke

tragen zur Gewichtsreduzierung

bei

Größerer Außendurchmesser

der Bremsscheibe (270 mm)

Der Lenker der 2019er RM-Z 250 ist gerader

als sein Vorgänger

Neue Dunlop MX33 Reifen

Die 2019er-RM-Z 250 läuft auf neuen Reifen

des Typs Geomax MX33 von Dunlop. Obwohl

ursprünglich für weiche Untergründe entwickelt,

liefern diese Allzweckreifen auch auf mittelharten

Strecken gute Ergebnisse. Das Gewicht

wurde vorne um 50 und hinten um 300 g

reduziert. Die Reifendimensionen betragen

vorn 80/100-21 51M und hinten 100/90-19

57M.

Preis RM-Z 250: noch offen.

Geomax MX33 von Dunlop

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MCE

Januar '19


PRÄSENTATION: SUZUKI RM-Z 250

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MCE

Januar '19


Marko durfte

die neue RM-Z 250

schon einmal fahren

Ausreichend Leistung bietet der neue Motor

Unser Fahreindruck

Suzuki hat gerufen und wir sind gefolgt – diesmal

ging es in die Nähe von Barcelona, genauer

gesagt in den MX-Park „Circuit Vallgorguina“.

Die Streckenbedingungen waren auf dem

kleineren Parcours, bis auf ein paar sehr

schlammige Passagen, sehr gut und angenehm

zu fahren. In erster Linie fiel uns sehr positiv

die gute Kontrollierbarkeit besonders in

engen Kurven und bei schnellem Spurwechsel

auf. Hier kann die RM-Z fix in eine andere Spur

manövriert werden. Als Nächstes ist wohl am

deutlichsten die Mehrleistung zu erwähnen,

der Motor ist in allen Bereichen kräftiger und

muss nicht ständig im oberen Drehzahlbereich

gefahren werden. Damit ist eine ruhigere Fahrweise

möglich, was uns sehr gut gefallen hat.

Der neue Dunlop-Reifen zeigt eine sehr gute

Performance bei diesen Streckenbedingungen

und lässt sogar eine Luftdruckreduzierung bis

auf 0,65 bar zu. In Sachen Fahrwerk haben wir

ein wenig mit den Experten von Kayaba gesprochen

und etwas an der Optimierung gearbeitet.

Bei der Serienabstimmung ist das Verhältnis

vorn zu hart und hinten eher zu weich

nicht perfekt für diese Strecke gewesen. Nach

einigen Änderungen an der Federvorspannung

(Stoßdämpfer) und weniger Druckstufe an der

Telegabel sind wir aber zu einem zufriedenstellenden

Ergebnis gekommen.

Auch die neue größere Vorderradbremsscheibe

arbeitet vorbildlich im Zusammenhang mit

den neuen Bremsbelägen. Insgesamt zeigt

sich die RM-Z 250 aber sehr handlich und äußerst

angenehm fahrbar. Damit ist die neue

Generation up-to-date, wenn da nicht der fehlende

E-Starter wäre. Das Motorrad lässt sich

zwar über den Kickstarter starten, aber das

funktioniert auch nicht immer perfekt, sodass

wir doch ab und zu mehr als einmal kicken

mussten, was natürlich im Gegensatz zum

E-Starter beim Ausbremsen zu einem erheblichen

Nachteil werden kann. Auf Rückfrage bei

den Entwicklungsingenieuren von Suzuki teilten

diese mit, dass man aber dran sei und wohl

bald einen E-Starter verbauen würde (genaues

Modelljahr wurde nicht genannt).

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MCE

Januar '19


DAUERTEST: GASGAS EC 300 GP-EDITION

Teil 5

1000 Kilometer

Diesmal wollen wir euch zeigen, wie man bei der GasGas

die Kette richtig spannt. Dazu haben wir uns das Dauertestmotorrad

„GasGas EC 300 - GP Edition“ geschnappt und

Daniel beim Kettenspannen über die Schulter geschaut.

• Fotos: Denis Günther, Marko Barthel

Kette spannen + Abschlussbericht nach 50 Betriebsstunden

Eine Kette sollte dann gespannt werden, wenn diese zu locker sitzt. Eine

zu sehr gespannte Kette kann sich negativ auf diverse Teile auswirken und

der Verschleiß wird damit deutlich erhöht. Beachtet vor allem die Streckenbedingungen,

bei Sand und Schlamm sollte die Kette etwas mehr

Spielraum haben, weil der Schmutz die Kettenspannung zusätzlich erhöht.

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MCE

Januar '19


Die Details

Wenn die Kette beim Fahren Geräusche

macht, dann sollte man

spätestens schauen, ob sie gespannt

werden muss. Falls man

sich nicht sicher ist, kann man

wie folgt überprüfen, ob die Kette

zu locker ist. Das Motorrad dazu

auf den Boden stellen. Zwischen

oberen Schwingenschleifer und

Kette sollten zwei Finger passen.

Hier im Bild sieht man deutlich,

dass der Platz mehr als zwei Finger

beträgt. Somit muss die Kette

ein wenig gespannt werden.

Ebenso ist es möglich, unterhalb

der Schwinge die Kettenspannung

zu überprüfen. Dazu ebenfalls

das Motorrad auf den Boden

stellen und, wie im Bild zu sehen,

die Kette von unten nach oben an

die Schwinge drücken. Wenn die

Kette direkt die Schwinge berührt,

muss diese gespannt werden.

Der Abstand sollte hier zirka

0,5 cm zwischen Schwinge und

Kette betragen.

Zusätzlich sind an der Schwinge Markierungen angebracht,

um zu überprüfen, ob die Kettenspanner auf

beiden Seiten parallel zueinander sind. Falls das

nicht der Fall ist, muss der Kettenspanner nachjustiert

werden

Zum Spannen der Kette benötigt man einen

großen 27er-Ringschlüssel sowie einen

13er- und 10er-Maulschlüssel

Anschließend die Schraube mit dem 10er-Maulschlüssel

je nach Kettenspannung auf beiden Seiten

herausdrehen. Damit wird die Steckachse weiter nach

hinten verschoben und die Kette gespannt

Bevor man die Mutter der Steckachse wieder festzieht,

kann das Rad zusätzlich am linken Kettenspanner

justiert werden. Dazu nehmen wir einen Maulschlüssel

und klemmen diesen zwischen Kettenblatt

und Kette ein. Damit sollte das Rad auf jeden Fall gerade

stehen und die Kette zwischen Ritzel und Kettenblatt

gerade laufen. Jetzt kann die Mutter der Steckachse

festgezogen werden

Um die Kette nun zu spannen, sollte das Motorrad auf

einen Mittelständer gestellt werden. Mit dem großen

Ringschlüssel die Mutter von der Steckachse reichlich

lockern

Mit den beiden Maulschlüsseln die große

Kontermutter lösen

Um zu überprüfen, ob die Kette ausreichend gespannt

ist, das Motorrad vom Mittelständer nehmen

und in der oben erklärten Art überprüfen, ob es passt

Abschließend die große Kontermutter auf beiden

Seiten ebenfalls fest anziehen

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MCE

Januar '19


DAUERTEST: GASGAS EC 300 GP-EDITION

Abschlussbericht GasGas EC 300 „GP Edition“ Modelljahr 2018

Das Modell ist im Dezember 2017

ganz neu auf den Markt gekommen

und wir wollten wissen, wie es sich

über eine längere Distanz schlägt.

Neben den hochwertigen Bauteilen

wie Kayaba-Fahrwerk, X-Trig-Gabelbrücke,

FMF-Auspuffanlage besitzt

die GP-Edition Highend-Performance

für die Rennstrecke. So können wir

auch mit ruhigem Gewissen behaupten,

das Modell ist „ready to race“

und für den Hobbybereich sowie für

den Renneinsatz bestens gerüstet.

Das Modell ist komplett neu auf den

Markt gekommen und funktionierte

über 50 Betriebsstunden nicht tadellos,

aber sehr gut. Die Vorkommnisse

(siehe Details) wurden auch

schon während der Saison überarbeitet

bzw. mit dem nachfolgenden

Modelljahr (2019) abgeändert und

optimiert. Somit kann man sagen,

dass GasGas schnell auf Probleme

reagiert und den Kunden einfach

und zuverlässig hilft. Das Motorrad

wurde uns von GasGas für die gesamte

Testzeit zur Verfügung gestellt

und der Service wurde von RMA-Offroadshop

durchgeführt.

Neben Daniel Hänel und Marko Barthel

durfte auch Marc Jäkel, ein Motocross-

Nachwuchsfahrer, das Modell testen

Die Details

Der elektrische Anlasser arbeitet nicht immer zu 100

Prozent zuverlässig. Wir haben im kalten Zustand

und auch ab und zu in warmem Zustand das Motorrad

über den Kickstarter starten müssen

Das komplette Kettenkit inklusive Ritzel, Kette und

Kettenblatt hatte eine Lebensdauer von 45 Stunden,

anschließend mussten wir es austauschen

Diverse

Verschleißteile

sind nach 50

Betriebsstunden

nur minimal

abgenutzt

Am Kickstarter

sieht man

deutliche

Gebrauchsspuren

vom Ankicken

Mitten in der Saison gab es eine Rückrufaktion für

den GP-Zylinderkopf, der schnell und unkompliziert

durch den RMA-Offroadshop ausgetauscht wurde

Der Vorderreifen wurde erst nach 45 Betriebsstunden

ausgetauscht. Den hinteren Reifen mussten wir

jedoch dreimal verschleißbedingt austauschen

Hohe Lebensdauer

für die original Bremsbeläge.

Trotz hohem

Anteil an schlammigen

Einsätzen haben die

Bremsbelege knapp

50 Stunden ausgehalten

Der Auspuffkrümmer war relativ stabil

und könnte ggf. mit einem Krümmerschutz

besser vor Steinschlag geschützt werden

40

MCE

Januar '19

Nach zirka 45 Betriebsstunden ist die Halterung

von einen elektronischen Bauteil, das sich unter

dem Tank befindet, gebrochen

Das linke Seitenteil

bzw. der Luftfilterkastendeckel

vibrierte sich

während der Fahrt

immer wieder los.

Daniel fixierte den

Deckel mit einem

stabilen Klebeband

An einigen Modellen sowie auch bei unserem Dauertester

gab es kaum bzw. keinen Platz zwischen oberem

Kühlerauslass und Tank. Dadurch stand der Kühler

unter Druck und scheuerte am Tank, folglich gab

es am Kühlerauslass einen Riss und der gesamte

Kühler musste gewechselt werden


Etwas über 50 Stunden und über 1000 Kilometer

waren wir mit der GasGas EC 300 „GP Edition“

unterwegs

Fazit von Marc Jäkel

Ich habe mich draufgesetzt und war überrascht, wie gut ich auf

Anhieb mit dem Motorrad zurechtkam. Beim Training auf dem Gelände

des MC Flöha trainierte ich anfangs ein paarmal die Auffahrten.

Es ging für die ersten Enduro-Erfahrungen recht gut. Das Motorrad

konnte man richtig gut und spielerisch bewegen. In langsamen

Bereichen der Strecke war ich beeindruckt, wie gleichmäßig

und kontrollierbar das Bike beschleunigt. Ebenfalls überzeugte

mich die GasGas in schnellen Passagen, beispielsweise auf der

Motocrossstrecke. Extrem gut finde ich das verbaute KYB-Fahrwerk,

das im Wald und auf der Motocrossstrecke perfekt reagierte.

Die FMF-Komplett-Auspuffanlage macht natürlich optisch auch

sehr viel her. In Amtsberg zum Rennen erwartete mich eine tolle

Enduroveranstaltung. Über die Hindernisse lief das Motorrad problemlos,

obwohl ich so was noch nie trainiert hatte. Die Strecke

war zum großen Teil ziemlich ausgefahren mit vielen Wellen, die

GasGas konnte jedoch super die Spur halten. Am Ende des Tages

belegte ich mit Hendrik Göpfert den 2. Platz in der Klasse Team

Hobby, ganz gut für meinen ersten Enduroeinsatz und mit der Gas-

Gas EC 300. Insgesamt bietet das Motorrad einfach alles, was man

braucht, und ist vielseitig einsetzbar, klasse!

Testende

Aktueller Kilometerstand/

Betriebsstunden

Kilometer: 1068

Betriebsstunden: 54

Vorkommnisse über die ganze Testzeit: Seitendeckel

lockert sich • Rückrufaktion Zylinderkopf sowie neues

Mapping • Halterung von Elektronik-Bauteil gebrochen

• oberere Kühlerauslass schleift am Tank → folglich

Kühlerriss • Anlasser arbeitet nur sporadisch

Allgemeiner Eindruck: 4 = sehr gut

(1 = schlecht, 2 = befriedigend, 3 = gut, 4 = sehr gut,

5 = überragend)

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MCE

Januar '19


MODELLE 2019

KTM: 2019 zu allem bereit

KTMs vielseitigstes, dynamischstes und innovativstes Modellaufgebot aller Zeiten erlaubt Fahrern jeden Alters

und jedes Fahrkönnens, sich im Jahr 2019 ihren eigenen Weg zu bahnen.

• KTM 790 Adventure und KTM 790 Adventure R präsentiert

• Supermoto neu aufgelegt: Die brandneue KTM 690 SMC R

• Die KTM 690 Enduro R – verbindet Straßen und Feldwege so gekonnt wie nie zuvor

• Elektrisierende Zukunft: Neues elektrisch angetriebenes Minicycle KTM SX-E 5

Mit der Enthüllung fünf neuer Motorräder auf

der EICMA in Mailand präsentierte KTM sein

bisher vielseitigstes, innovativstes und extremstes

Modellaufgebot.

Dabei führen die mit Spannung erwarteten

KTM 790 Adventure und KTM 790 Adventure R

das 2019er-Lineup an. „Wir haben euch zugehört.”

KTM baut Motorräder für passionierte

Motorradfahrer und so sind diese brandneuen

Modelle das Ergebnis einer Mischung aus Kunden-Feedback

und der Erfahrung und Expertise

der Marke. Diese beiden Motorräder behaupten

sich gegenüber wesentlich hubraumstärkeren

Bikes und setzen im Segment der Reiseenduros

der Mittelklasse neue Maßstäbe in

Sachen Performance und Offroad-Tauglichkeit.

Egal, welches Vorhaben oder wie viel Erfahrung:

Die brandneue KTM 790 Adventure ist

ein Motorrad für alle Reiseenduro-Fans und bereit,

neue Gegenden zu erkunden – auf jedem

Untergrund. Die KTM 790 Adventure R ist ein

leichtes, wendiges und technisch fortschrittliches

Motorrad für Abenteurer, die ihr Können

gerne in schwierigem Terrain testen. Beide Modelle

werden vom LC8c-Reihen-2-Zylinder mit

799 ccm – der in der KTM 790 Duke sein Debüt

feierte – angetrieben. Allerdings wurde der

Motor neu abgestimmt, um für perfektes Adventure-Fahren

viel Drehmoment im unteren

42

MCE

Januar '19

Drehzahlbereich zu liefern. Das Ergebnis ist eine

gleichmäßige Beschleunigung, mehr als

ausreichende Performance und eine Reichweite

von 450 Kilometer dank des 20-Liter-Tanks.

Diese beiden robusten Bikes wurden von einigen

der besten Adventure-Fahrer der Welt sowie

in Zusammenarbeit mit dem Red Bull KTM

Rally Factory Racing Team entwickelt, um ein

vertrauenerweckendes Fahrwerk mit niedrigem

Massenschwerpunkt und eine für Fahrer

aller Körpergrößen und Ansprüche ideale Ergonomie

zu bieten. Ein komplettes Paket an Fahrassistenzsystemen,

die mit Hilfe des am Lenker

montierten Menüschalters einfach zu bedienen

und zu aktivieren sind, treffen auf ein

TFT-Display in Farbe und ermöglichen abenteuerlustigen

Fahrern, in allen Situationen das

Beste aus ihren Maschinen herauszuholen.

An anderer Stelle im Reiseenduro-Portfolio von

KTM finden sich die unglaubliche KTM 1090

Adventure R, die KTM 1290 Super Adventure S

und die KTM 1290 Super Adventure R, die 2019

neue Farben und Grafiken verpasst bekommen,

damit diese aufregenden Motorräder genauso

scharf und selbstbewusst aussehen,

wie sie sich fahren.

Mit der KTM 690 SMC R des Modelljahres 2019

kehren Supermoto und der Ready-to-Race-Ansatz

von KTM in seiner reinsten Form auf die

Straße zurück. Dieses Mal werden ihr geringes

Gewicht, ihre Wendigkeit, die süchtig machende

Power ihres Einzylinder-Motors und ihre

Premium-Fahrwerkskomponenten von am

Markt führenden Elektronik-Elementen unterstützt.

Die KTM 690 SMC R wird von der jüngsten

Generation des LC4-Motors befeuert; der

stärkste in Serie produzierte Einzylinder-Motor

der Welt wuchtet brutale 74 PS und 73,5 Nm

Drehmoment auf die Kurbelwelle. Eine breite

Palette an Fahrassistenzsystemen garantiert,

dass der Fahrer in jeder Situation möglichst

viel dieser Kraft auf die Straße übertragen

kann. Zwei Fahrmodi (Street und Sport), Kurven-ABS,

die schräglagenabhängig regelnde

Motorrad-Traktionskontrolle (MTC), die Motorschleppmoment-Regelung

(MSR) und der

Quickshifter+ sind nun erstmals verbaut, während

das bewährte Supermoto-ABS Hinterraddrifts

ermöglicht, ohne das Vertrauen ins Vorderrad

zu verlieren. All diese Premium-Features

kommen mit einem überarbeiteten Fahrwerk

und einem neuen Heckrahmen der jüngsten

Generation der voll einstellbaren WP-APEX-

Federung und einem schlankeren, schärfer gezeichneten

Bodywork daher. Darüber hinaus

dauert der Fahrspaß dank des um 1,5 Liter größeren

Kraftstofftanks nun noch länger.


KTM 790 ADVENTURE R

KTM 790 ADVENTURE

KTM 690 ENDURO

KTM 690 SMC R

KTM SX-E 5

KTM 1290 SUPER DUKE R

KTM 1290 Super Duke GT

Die neue KTM 690 Enduro R verbindet die Straße

jetzt noch gekonnter mit deinen Lieblings-

Feldwegen und profitiert dabei vom selben Motor,

von derselben Elektronik und denselben

Fahrwerks-Verbesserungen wie ihre Supermoto-Schwester,

ist dabei aber völlig auf Offroad

ausgerichtet.

Evolution heißt, alles, was am vorherigen Modell

gut war, beizubehalten und darauf aufzubauen.

Unter der neuen Sitzbank und dem

frisch gezeichneten Bodywork – beide wurden

für einen schärferen Look und eine größere Bewegungsfreiheit

optimiert – versteckt sich ein

völlig neues Fahrwerk mit einer WP-Xplor-Federung,

die den Rennsport dominierenden EXC-

Modellen von KTM entliehen wurde. Es wurde

entwickelt, um Vertrauen zu stiften und einfaches

Handling zu bieten, und ist bereit, alles

von sanften Feldwegen bis zu extremen Offroad-Herausforderungen

zu verdauen. Ebenso

macht es das Bike zu einem kompetenten Straßenmotorrad.

Endloses Endurofahren, ohne

das Bike mit dem Anhänger ins Gelände bringen

zu müssen.

Die neu entwickelte KTM SX-E 5 ist die nächste

Evolutionsstufe in KTMs innovativem Line-up.

Dieses Motorrad verbindet KTMs konkurrenzloses

Wissen im Segment der Nachwuchsmotorräder

mit jahrelanger Entwicklungsarbeit im

Bereich elektrischer Antriebe. Die KTM SX-E 5

basiert auf der extrem erfolgreichen KTM 50 SX

mit Zweitaktmotor und besitzt ein hochwertiges

Fahrwerk, das von einem Elektromotor angetrieben

wird. Das Ziel war klar: Ein ultra-konkurrenzfähiges

Motorrad zu schaffen, das dennoch

selbst für Anfänger einfach zu fahren ist.

Die KTM SX-E 5 vereint die Vorteile ihres emissionsfreien

Antriebs mit geringem Geräuschniveau

und minimalem Wartungsaufwand, was

sie perfekt für Youngster geeignet macht, die

ihre ersten Schritte in der Welt der Motorräder

machen wollen und dank ihres dynamischen

Designs mit höhenverstellbarer Sitzbank ist

sie ideal für heranwachsende Fahrer.

Das KTM PowerPack garantiert Anfängern mehr

als zwei Stunden Fahrspaß und selbst schnelleren

Junioren 25 Minuten. Danach wird es

über ein externes, internationales Ladegerät

binnen etwa einer Stunde aufgeladen. Als Produkt

eines Unternehmens, das für seinen Ready-to-Race-Ansatz

bekannt ist, wird die KTM

SX-E 5 im Segment der elektrischen Minicycles

in Sachen Performance, Fahrbarkeit, Sicherheit

und Serienausstattung neue Maßstäbe

setzen.

Wie bereis bei der INTERMOT in Köln bekanntgegeben,

wird 2019 eine schärfere, stärkere

und noch kultiviertere Version der KTM 1290

Super Duke GT KTMs Modellaufgebot bereichern.

Der radikalste Langstrecken-Sports-

Tourer am Markt verwendet die besten Elemente

von „The Beast“, also die phänomenale

Power, das fantastische Handling auf der Straße

und die Rennstrecken-Fähigkeiten der KTM

1290 Super Duke R, und verpackt sie in einem

Motorrad, das genauso gerne tausende Kilometer

mit Komfort abspult, wie es im Kurvenwald

räubert. Die wichtigsten Neuerungen bei

diesem Motorrad betreffen den Motor, die Federung,

die Elektronik und das Bodywork. Sie

verbessern Komfort und Performance – egal,

ob bei Touren mit dem Sozius, der Durchquerung

von Kontinenten oder der Bestzeitjagd

auf der Rennstrecke.

Mit der Präsentation dieser neuen Modelle ist

die KTM-Modellpalette des Jahres 2019 so bestechend

und vielseitig wie immer und bietet

etwas für alle Fahrer, egal wie alt oder erfahren

sie sind, während ihr einzigartiger Ready-to-

Race-Stil unvergessliche Fahrerlebnisse garantiert.

Weitere Neuigkeiten rund um die 2019er-Modellreihe

von KTM gibt es auf www.ktm.com

oder beim nächsten KTM-Händler.

43

MCE

Januar '19


SUPERCROSS: CHEMNITZ

Tyler Bowers und Julien Lebeau

• Foto: Thorsten Horn

Hattrick für

Tyler Bowers

Es ist vollbracht. Nach zwei hochklassigen Renntagen

beim 16. Int. Supercross Chemnitz, das insgesamt

wieder über 10.000 begeisterte Fans besuchten, krönte

sich der US-Amerikaner Tyler Bowers nach 2012 und

2017 zum dritten Mal zum „König von Chemnitz“.

44

MCE

Januar '19


Tyler Bowers, der König von Chemnitz

• Foto: Denis Günther

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MCE

Januar '19


SUPERCROSS: CHEMNITZ

Freitag: Wie im vorigen Jahr endete der erste

Abend des nun schon 16. Int. Supercross

Chemnitz mit dem Sieg von Tyler Bowers. Im Finale

der Top-Klasse SX1 setzte sich der 27-jährige

US-Amerikaner vor annähernd 5000 Supercrossfans

gegen seinen Landsmann Cole

Martinez und den Franzosen Charles Lefrançois

durch. Dahinter wurde Lokalmatador Dominique

Thury aus Schneeberg guter Vierter. In

der Klasse SX2 der bis zu 21-Jährigen gewann

Julien Lebeau, ebenfalls aus Frankreich. Der

Thüringer Mitfavorit Tom Koch fuhr mit einer

sehenswerten Aufholjagd vom letzten Platz

noch auf Rang 3 nach vorn.

2012 und vor Jahresfrist sicherte sich Tyler Bowers

bereits den Gesamtsieg beider Tage beim

Chemnitzer Supercross in der Top-Klasse SX1

und damit einhergehend den Titel „König von

Chemnitz“. Nachdem es bei ihm verletzungsbedingt

beim Auftakt zum ADAC SX Cup vor

drei Wochen in Stuttgart noch nicht wunschgemäß

lief, schickte er sich mit seinem Sieg am

ersten Abend des 2018er-Hallenspektakels

nun an, den Hattrick perfektzumachen. Kurz

nach dem Start des finalen Rennens übernahm

er die Führung und gab diese nicht mehr ab.

Nach somit getaner Arbeit erklärte er dazu: „Ja,

in Sachen erneutem Gesamtsieg hier in Chemnitz

sieht es ja nach dem heutigen Rennen

nicht schlecht aus, aber der zweite Tag will

auch erst einmal gefahren werden. Die Strecke

ist etwas zu leicht, sodass der Start fast alles

entscheidet. Wenn man einmal vorn ist und zu

den schnelleren Jungs gehört, sollte man das

eigentlich nach Hause bringen können. Man

weiß aber natürlich nicht, was am Samstag alles

so passiert, weshalb ich das jetzt nur als

Teilerfolg sehe. In Bezug auf die Meisterschaft

war es aber auf jeden Fall ein guter Schritt.“

Nach einem Traumstart lag Charles Lefrançois

zu Beginn des SX1-Finales auf dem 2. Platz,

musste sich kurz nach Rennmitte der 20-Runden-Hatz

aber dem heranstürmenden Tabellenleader

Cole Martinez beugen. Dieser sagte

anschließend: „Leider war ich nach dem Start

nicht gleich ganz vorn mit dabei, sodass Tyler

schnell außer Reichweite war. Platz 2 war heute

das maximal Mögliche und das habe ich geschafft,

was gut für die Meisterschaft ist. Die

Strecke ist sehr hart, da muss man immer

schnell fahren, um im Rhythmus zu bleiben.“

Hinter den drei Erstplatzierten wurde „Nique“

Thury guter Vierter, womit er sein selbstgestecktes

Ziel Top-Fünf schon mal übererfüllt

hatte. „Ich denke, es lief heute ganz gut. Klar,

wäre ein Podest noch schöner gewesen und es

lag durchaus auch im Bereich des Möglichen,

denn ich habe mich den ganzen Abend echt gut

gefühlt und sogar das Bar-2-Bar-Race gewonnen.

Für den zweiten Abend ist wieder alles offen.“

Nachdem Tom Koch in seinem Vorlauf der SX2-

Klasse auf Kurs Richtung Finale gestürzt war

und über den Umweg „Hoffnungslauf“ in selbiges

kam, hatte er beim entscheidenden Rennen

einen der ungünstigen äußeren Startplätze.

Beim üblichen Tohuwabohu in der ersten

Kurve wurde er prompt zu Boden geschickt,

wonach Julien Lebeau im Prinzip leichtes Spiel

hatte und mit deutlichem Vorsprung gewann.

„Schade, ich wäre gern gegen Tom Mann gegen

Mann gefahren, aber natürlich bin ich über

den Sieg nicht unglücklich“, streute er nach

seiner Triumphfahrt verbal Rosen in Richtung

des letztlich Drittplatzierten.

Bis es soweit war, hatte Tom Koch nach seinem

Pech noch eine Menge Arbeit vor sich. Vom

46

MCE

Januar '19

12. und somit letzten Platz fuhr er, wann immer

er halbwegs freie Bahn hatte, die schnellsten

Rundenzeiten und preschte so noch bis auf

Platz 3 hinter Lebeaus ebenfalls rasch zu weit

enteilten Landsmann François Dore nach vorn.

„Zwar hätte ich mir das alles gern erspart, aber

Spaß hat das Rennen auf jeden Fall gemacht.

In meinem Qualirennen habe ich im Waschbrett

einen schief liegenden und in die Strecke

hineinragenden Strohballen erwischt und bin

gestürzt. Beim Finale bin ich beim Start dann

Alles oder Nichts gefahren, was aber auch in

die Hose ging. Aber von Platz 12 auf 3 auf dieser

engen Strecke, auf der es schwer ist zu

überholen, vorzufahren, ist nicht so schlecht.

Ich war der Schnellste im Feld und bin auch

deshalb mit dem Abend im Endeffekt zufrieden“,

meinte der stets gut gelaunte MX-WM-Pilot

nach dem äußerst unterhaltsamen Rennen.

In der dem zwölf- bis 16-jährigen Supercross-

Nachwuchs vorbehaltenen Klasse SX3 gewann

der bereits hochaufgeschossene Bonner Carl

Ostermann auch das dritte Saisonrennen mit

deutlichem Vorsprung erneut vor dem mehr als

einen Kopf kleineren Maximilian Werner aus Jena

und Mads Fredsøe aus Dänemark.

Mit der Klasse SX4 wurde in Chemnitz dem

neun- bis zwölfjährigen Nachwuchs mit

65-ccm-Motorrädern wieder eine Bühne geboten.

Hier gewann Niklas Ohm aus Schwerin

zweimal deutlich vor Dean-Alex Kubik aus

Nienhagen. Hinter diesem wurde einmal der

Leipziger Elias Oelsner und einmal Felix Melnikoff

aus Werben Dritter.

Samstag: Auch am zweiten hochklassigen

Renntag entschied Tyler Bowers das Finale der

Top-Klasse SX1 für sich und krönte sich damit

zum „König von Chemnitz“. Der Schneeberger

Lokalmatador Dominique Thury zeigte ebenfalls

eine hervorragende Leistung und belegte

am Ende Rang 3. In der direkten Nachwuchsklasse

SX2 setzte sich der Thüringer Tom Koch

durch, musste sich jedoch nach seinem

3. Platz am Freitag in der Gesamtwertung Julien

Lebeau knapp geschlagen geben. Der

Franzose gewann am Vortag und darf sich nach

seinem 2. Platz am Samstag „Prinz von Chemnitz“

nennen. „Natürlich bin ich glücklich über

diesen erneuten Sieg, aber mein Hauptziel

bleibt der Gesamtsieg im ADAC SX Cup. Nachdem

ich beim Saisonauftakt eigentlich noch

verletzt war und mit Nägeln und Drähten in

meinem Finger nur an einem Tag im Finale war

und nicht allzu viele Punkte geholt habe, war

das Punktemaximum an diesem Wochenende

natürlich genau das, was ich gebraucht habe.

Trotzdem ist es noch ein langer Weg und beim

Finale in Dortmund kann auch noch viel passieren.

Ansonsten hat es mir in Chemnitz wieder

gut gefallen. Die Fans sind nett und haben für

eine gute Stimmung gesorgt. Die Strecke war

nicht ganz nach meinem Geschmack, denn sie

bot zu wenige verschiedene Linien und Überholmöglichkeiten.

In meinem Qualirennen hatte

ich einen schlechten Start und habe es danach

zwar noch bis ganz nach vorn geschafft,

doch musste ich dazu ein wenig schmutzig fahren“,

meinte Bowers nach seinem Chemnitzer

Titel-Hattrick.

Wieder fuhr der Franzose Charles Lefrançois

aufs Podest, diesmal sogar als Zweiter.

„Chemnitz ist ein guter Ort für mich, denn ich

stand hier schon im vorigen Jahr auf dem Podest.

Ein Schlüssel zum Erfolg war heute wieder

mein guter Start im Finale“, umschrieb er

seinen Fast-Frühstart im Stile eines sich aufbäumenden

Pferdes.

Start der SX2 mit u.a. Julien Lebeau (259), Tom Koch (26),

und Mario Lucas Sanz (771) • Foto: Denis Günther


Dominique Thury

• Foto: Thorsten Horn

Start der SX3 mit Carl Ostermann (10), Maximilian Werner (494),

Lucas Bruhn (105) und Tom Landgraf (430) • Foto: Denis Günther

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MCE

Januar '19


SUPERCROSS: CHEMNITZ

Vielleicht auch dank der lautstarken Unterstützung

durch die Fans, schaffte Dominique Thury

als Dritter den Sprung aufs Treppchen. Anfangs

lag er, wie am Vortag, auf dem 4. Rang

und irgendwie sah es nicht danach aus, als ob

sich daran etwas ändern würde, zumindest

nicht nach vorn. In der Endphase des 20-Runden-Rennens

witterte er jedoch zu fortgeschrittener

Stunde Morgenluft und schnappte sich

noch den vor ihm fahrenden US-Boy Ryan Breece.

„Zwischendurch war der Faden kurz weg“,

erklärte er anschließend und führte des Weiteren

aus: „Mein Trainer Sebastien Tortelli hat

schon gestern mit mir gemeckert, weil ich zwischendurch

etwas nachgelassen habe. Das

wollte ich mir heute ersparen. Da das Rennen

noch ziemlich lang war, dachte ich mir, dass

die Kraft noch reichen sollte, um noch einmal

Attacke zu machen. Obwohl ich nicht so leicht

mit etwas zufrieden bin, fühlt sich dieser

3. Platz heute für mich wie ein Sieg an, denn

das war erst mein viertes Rennen seit dem

Sommer und meiner Verletzungspause.“

48

MCE

Januar '19

In der SX2 brachte Tom Koch die Halle zum Kochen.

Der Wormstedter hatte im Samstag-Finale

der SX2 zwar auch keinen Granatenstart,

war aber nach dem ersten Nadelöhr vorn mit

dabei. Als er endlich seinen Thüringer Trainingspartner

Paul Haberland passiert und auf

Platz 3 verwiesen hatte, war Freitag-Sieger Julien

Lebeau schon ziemlich weit enteilt. Mit

schnellen Runden kam er dem Franzosen dennoch

Stück für Stück näher, bis er schließlich

auch ihn überholen konnte und dem sicheren

Tagessieg entgegenfuhr. Allerdings war Julien

Lebeau zu diesem Zeitpunkt durch das chronische

Belastungs-Kompartment-Syndrom, umgangssprachlich

Arm-Pump genannt, nur noch

eingeschränkt handlungsfähig. „Außerdem

wusste ich, dass mir Platz 2 zum Prinzentitel

reicht“, klärte er seinen Leistungsabfall später

auf. Das ordnete auch Tom Koch beim kleinen

anschließenden Pressegespräch richtig ein. Er

sagte: „Für mich war es heute der perfekte Tag

nach den Höhen und Tiefen gestern. Ein bisschen

ärgere ich mich schon, dass es bei meinem

Heimrennen nicht mit dem Prinzentitel geklappt

hat, aber nach dem gestrigen Tag habe

ich noch das Beste daraus gemacht, auch hinsichtlich

der Cup-Gesamtwertung. Julien war

an diesem Wochenende konstant schnell und

ist somit verdient Prinz geworden.“

In der dritten permanent zum ADAC SX Cup gehörenden

Klasse, der SX3 für den zwölf- bis

16-jährigen Supercross-Nachwuchs, gewann

Carl Ostermann aus Bonn erneut, diesmal vor

Collin Wohnhas aus Schwäbisch Gmünd und

dem Jenaer Maximilian Werner.

Bei den Jüngsten und Kleinsten, den ab Siebenjährigen

der Klasse SX5 mit ihren 50-ccm-

Bikes, setzte sich nach zwei Wertungsläufen

Michael Sens aus Hohenwarsleben gegen Jannis

Sacher aus Lichtenberg und den Spremberger

Paul Herrmann durch.

Neben den Siegern und weit vorn Platzierten

zog am Ende der zwei tollen Supercross-Tage

auch Dr. Ralf Schulze, der Geschäftsführer der

C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH,

ein positives Fazit. Er sagte: „Wir haben wieder

tollen Sport gesehen, und ich freue mich besonders,

dass unser Lokalmatador Domique

Thury an beiden Abenden so weit vorne mitge-


Siegerehrung SX1 Samstag (v.l.): Charles

Lefrançois, Tyler Bower und Dominique

Thury • Foto: Denis Günther

Siegerehrung SX2 Freitag (v.l.): François Doren,

Julien Lebeau und Tom Koch

• Foto: Thorsten Horn

Start SX4 mit Aaron Kowatsch (88), Joel Franz (576),

Vincent-Fabio Stanke (608), Tim Engelmann (221)

und Nick Heindl (518) • Foto: Denis Günther

fahren ist. Ich denke aber auch insgesamt war

die Veranstaltung eine gute Werbung für den

Sport. Besonders gut, und mit der Meinung

stehe ich sicherlich nicht allein, hat mir das

stimmige und sehr schön anzuschauende Opening

gefallen, sodass bei uns jeder auf seine

Kosten gekommen sein sollte. Ich bedanke

mich bei allen, die vor und hinter den Kulissen

zum Gelingen beigetragen haben, unserem

sportlichen Ausrichter MSC Lugau, dem ADAC

mit allen seinen Helfern, unseren zahlreichen

Sponsoren, Partnern und Dienstleistern sowie

unserem C³-Organisationsteam und, nicht zu

vergessen, dem erneut tollen Publikum. Ich

hoffe, wir sehen uns im nächsten Jahr wieder.“

Das 17. Int. Supercross Chemnitz findet am

29. und 30. November 2019 statt. Bis dahin

gibt es unter www.supercross-chemnitz.de regelmäßig

neue Informationen. • Thorsten Horn

16. Int. Supercross Chemnitz - 30.11./1.12.2018

Ergebnisse:

SX1 - Finale - Freitag: 1. Tyler Bowers, USA, Kawasaki; 2. Cole

Martinez, USA, Suzuki; 3. Charles Lefrançois, F, Suzuki; 4. Dominique

Thury, D, Husqvarna; 5. Justin Starling, USA, Suzuki;

6. Ryan Breece, USA, Yamaha; 7. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki;

8. Boris Maillard, F, Suzuki; 9. Steven Clarke, GB, Honda;

10. Jacob Williamson, USA, Suzuki.

Samstag: 1. Bowers; 2. Lefrançois; 3. Thury; 4. Martinez;

5. Starling; 6. John Short, USA, Yamaha; 7. Breece; 8. Harri Kullas,

EST, Suzuki; 9. Maillard; 10. Neugebauer.

König von Chemnitz: 1. Bowers; 2. Lefrançois; 3. Martinez;

4. Thury; 5. Starling; 6. Breece; 7. Maillard; 8. Neugebauer;

9. Christophe Martin, F, KTM; 10. Florent Richier, F, Honda.

ADAC SX Cup - Stand (nach 2 von 3 Veranstaltungen): 1. Martinez,

85 Punkte; 2. Lefrançois, 75; 3. Bowers, 66; 4. Starling,

62; 5. Thury, 52; 6. Gregory Aranda, F, Kawasaki, 43; 7. Richier,

42; 8. Cédric Soubeyras, F, Honda, 41; 9. Neugebauer, 39;

10. Valentin Teillet, F, KTM, 36.

SX2 - Finale - Freitag: 1. Julian Lebeau, F, Husqvarna; 2. François

Dore, F, Kawasaki; 3. Tom Koch, D, KTM; 4. Gradie Featherstone,

GB, Yamaha; 5. Maylin Brice, F, Kawasaki; 6. Mario Lucas

Sanz, E, KTM; 7. Diogo Craca, P, Suzuki; 8. Gabriel Chetnicki,

PL, Suzuki; 9. Nolan Cordans, B, KTM; 10. Daniel Wewers,

D, Honda.

Samstag: 1. Koch; 2. Lebeau; 3. Paul Haberland, D, Honda;

4. Kade Walker, CDN, KTM; 5. Craca; 6. Sanz; 7. Cordans;

8. Featherstone; 9. Mickael Lamarque, F, Honda; 10. Clement

Briatte, F, Kawasaki.

Prinz von Chemnitz: 1. Lebeau; 2. Koch; 3. Dore; 4. Featherstone;

5. Craca; 6. Sanz; 7. Cordans; 8. Chetnicki; 9. Haberland;

10. Walker.

ADAC SX Cup - Stand (nach 2 von 3 Veranstaltungen): 1. Koch,

92 Punkte; 2. Lebeau, 67; 3. Sanz, 52; 4. Thomas Do, F, Suzuki,

43; 5. Craca, 41; 6. Brice, 39; 7. Calvin Fonvieille, F, Kawasaki,

38; 8. Cordans, 38; 9. Anthony Bourdon, F, Husqvarna, 36;

10. Lamarque, 35.

SX3 - Finale - Freitag: 1. Carl Ostermann, Husqvarna; 2. Maximilian

Werner, Suzuki; 3. Mads Fredsøe, DK, KTM; 4. Colin

Wohnhas, KTM; 5. Albert Legaard, DK, KTM; 6. Lucas Bruhn,

DK, KTM; 7. Lucas Schwarz, KTM; 8. Lennox Litzrodt, KTM;

9. Tom Landgraf, Husqvarna.

Samstag: 1. Ostermann; 2. Wohnhas; 3. Werner; 4. Legaard;

5. Schwarz; 6. Fredsøe; 7. Landgraf; 8. Neilas Pecatauskas, LT,

Kawasaki; 9. Lennox Litzrodt, KTM.

ADAC SX Cup - Stand (nach 2 von 3 Veranstaltungen): 1. Ostermann,

100 Punkte; 2. Werner, 86; 3. Fredsøe, 75; 4. Wohnhas,

69; 5. Legaard, 63; 6. Schwarz, 54; 7. Bruhn, 42; 8. Adam Maj,

CZ, KTM, 34; 9. Julius Mikula, CZ, KTM, 31; 10. Landgraf, 26.

SX4 - gesamt - Freitag: 1. Niklas Ohm, KTM; 2. Dean-Alex Kubik,

KTM; 3. Elias Oelsner, KTM; 4. Vincent-Fabio Stanke,

Husqvarna; 5. Felix Melnikoff, KTM; 6. Joel Franz, Yamaha;

7. Oskar Lippmann, KTM; 8. Justin Turowski, Husqvarna; 9. Tim

Engelmann, KTM; 10. Nick Heindl, KTM.

SX5 - gesamt - Samstag: 1. Michael Sens, KTM; 2. Jannis Sacher,

Husqvarna; 3. Paul Herrmann, KTM; 4. Tim Schröter,

KTM; 5. Etienne Herzog, Husqvarna; 6. Felix Ropte, KTM; 7. Domenik

Klemm, Husqvarna; 8. Benicio Lohmann, Husqvarna;

9. Arik Walter, KTM; 10. Bibi-Finnja Bestmann, KTM.

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MCE

Januar '19


FMX: NÜRNBERG/D + SHENZEN/CHN

Luc Ackermann

Zum Honor Best Trick Contest traten die Teamleader

für jede Nation an. Dabei packte Pat

Bowden den Rulerflip aus. Romain Izzo setzte

mit seinem Frontflip noch eine Schippe drauf.

Aber selbst das sollte zum Sieg nicht reichen,

da Luc Ackermann erneut einen perfekten

Double Backflip unter das Arenadach hämmerte

und den Best-Tricks-Wettbewerb für

Deutschland gewann. Damit setzte sich die

deutsche Mannschaft an die Spitze und triumphierte

beim dritten Freestyle of Nations in der

Geschichte der NIGHT of the JUMPs.

• Text u. Fotos: Oliver Franke

Team Germany: Pilat, Ackermann und Wirnsberger

Romain Izzo

bei seinem Frontflip

Freestyle of Nations - Nürnberg/D

Team Deutschland

gewinnt

Am 10. November flogen die Extremsportler der NIGHT of the JUMPs durch die Arena

Nürnberger Versicherung. Nach zwölf Jahren feierte die extremste Freestyle-Motocross-Sportserie

der Welt ihre Rückkehr nach Franken. Zum Comeback gab es das neue

Format des Freestyle of Nations zu bestaunen.

Drei Teams traten beim zweiten Nationen-Wettbewerb

gegeneinander an, die in verschiedenen

Contests Punkte für die Mannschafts-Wertung

sammelten. Mit dem Team Australien war

natürlich der Titelverteidiger aus dem letzten

Jahr dabei. Pat Bowden und Ryan Brown wurden

von Jamie Squibb aus England unterstützt.

Team Deutschland wurde von Luc Ackermann

angeführt. Nach dem Ausfall seines Bruders

Hannes traten Petr Pilat aus Tschechien und

Thomas Wirnsberger aus Österreich für

Schwarz-Rot-Gold an. Erstmals im Mannschaftswettbewerb

ging Frankreich an den

Start. Die Trikolore hielten Brice Izzo, Romain

Izzo und Nicolas Texier hoch.

Einer der ersten Contests des Abends war der

Maxxis Best Whip. Hier holte Jamie Squibb die

vollen Punkte für Australien. Er lieferte sich ein

Stechen mit Thomas Wirnsberger, der ebenfalls

krasse Whips abfeuerte.

Jeder der neun Sportler legte einen Freestyle

Run mit sieben Tricks plus Double-up hin. Bis

50

MCE

Januar '19

zu 100 Punkte konnten die Fahrer hier für ihre

Nation einfahren. In Dreier-Heats gingen die

Fahrer an den Start. Heat 1 gewann Thomas

Wirnsberger vor Jamie Squibb und Romain Izzo.

In Heat 2 ging der deutsche Localhero Luc

Ackermann an den Start. Angepeitscht von der

ausverkauften Arena, holte er einige seiner fettesten

Tricks heraus: Long Distance 360, Holygrab,

massiver Ruler Flip und im Double-up

den Double Backflip. 99 von 100 möglichen

Punkten brachten die Zuschauer zum Kreischen

und Team Deutschland in Front. Der Sieg

im dritten Heat ging an Ryan Brown.

Team Frankreich konnte im Synchro Contest

maximal punkten. Brice Izzo und Nicolas Texier

setzten ihre Tricks perfekt synchron. Luc Ackermann

und Petr Pilat holten mit spektakulären

Tsunami Flips den 2. Platz.

Den Sieg im Team Train erkämpfte sich erneut

Frankreich. Die Izzo-Brüder und Texier zeigten

in den sieben Trains alle die gleichen Ticks und

zogen damit die Judges auf ihre Seite.

Night of the Jumps/Freestyle of Nations - Nürnberg/D

10.11.2018

Ergebnisse:

Gesamt: 1. Team Germany, 629 Punkte (Luc Ackermann, Thomas

Wirnsberger, Petr Pilat); 2. Team France, 609 ( Brice Izzo,

Romain Izzo, Nicolas Texier); 3. Team Australia, 558 (Pat

Bowden, Ryan Brown, Jamie Squibb ).

Freestyle - Heat 1: 1. Thomas Wirnsberger , D, 68 Punkte; 2. Jamie

Squibb , AUS, 67; 3. Romain Izzo , F, 61.

Freestyle - Heat 2: 1. Luc Ackermann, D, 99 Punkte; 2. Pat

Bowden, AUS, 89; 3. Nicolas Texier, F, 71.

Freestyle - Heat 3: 1. Ryan Brown, AUS, 92 Punkte; 2. Petr Pilat

, D, 91; 3. Brice Izzo, F, 82.

Maxxis Best Whip Contest: 1. Jamie Squibb, AUS, 100; 2. Thomas

Wirnsberger , D, 75; 3. Brice Izzo, F, 50.

Synchro Contest: 1. Team France, 100 Punkte (B.Izzo, R.Izzo,

Texier); 2. Team Germany, 75 (Ackermann, Wirnsberger, Pilat );

3. Team Australia, 50 (Bowden, Brown, Squibb ).

Team Trains: 1. Team France, 100 Punkte ( B.Izzo, R.Izzo, N.Texier);

2. Team Germany, 75 (Ackermann, Wirnsberger, Pilat);

3. Team Australia, 50 (Bowden, Brown, Squibb ).

Honor Mountain Bike Best Trick Contest: 1. Jonas Bachmann ,

D, 46 Punkte; 2. Lukas Knopf, F, 45; 3. Marek Lebek , AUS, 10.

Honor FMX Best Trick Contest: 1. Luc Ackermann , D, Double

Backflip, 100 Punkte; 2. Romain Izzo , F, Frontflip, 75; 3. Pat

Bowden, AUS, Rulerflip, 50.


Maikel Melero

Ackermann, Melero und Podmol

Freestyle-MX-WM - Shenzhen/CHN

Melero erkämpft

den Titel

Mit dem achten und letzten WM-Lauf des Jahres ging die NIGHT of the JUMPs World

Tour 2018 zu Ende. Erneut traten die zehn Fahrer aus fünf Nationen im Shenzhen Sport

Center an und kämpften um die letzten Punkte zur FIM Freestyle MX World Championship.

Alles blickte in der Qualifikation auf Maikel

Melero (Spanien) und Luc Ackermann

(Deutschland). Die beiden dominierten die WM

2018 und jeder von ihnen hatte noch die Chance,

die Goldmedaille zu holen. Dafür mussten

aber beide erst einmal die Vorrunde überstehen.

Hier musste der Deutsche vorlegen. Seatgrab

Flip, 360, Ruler Indy Flip, Cliffhanger und

Flair saßen perfekt. Dann sollte der Surfer Tsunami

Flip folgen und hier erwischte es den

20-Jährigen. Er rutschte mit der Hand vom Lenker

und crashte hinter seiner Maschine in den

Landehügel. Nach einmal Durchatmen stand

Luc aber wieder, verpasste aber als Achter das

Finale. Damit musste er den Titel abhaken,

denn Maikel Melero fuhr mit einem sicheren

Run ins Finale und konnte so schon frühzeitig

jubeln.

Den 1. Platz in der Qualifikation holte sich Pat

Bowden (AUS), gefolgt von Libor Podmol (CZ).

Nach Melero zogen noch die Tschechen Petr Pilat

und Filip Podmol sowie erstmals Kai Haase

(D) ins Finale ein.

Den Rockwell Best Whip dominierten auch am

zweiten Tag Kai Haase und Pat Bowden. Konnte

der Australier den Whip Pokal am Vortag holen,

musste er sich im zweiten Contest dem

Deutschen geschlagen geben.

Beide Wettstreiter waren auch im Maxxis Highest

Air wieder mit dabei. Zu ihnen gesellte sich

der Brasilianer Nicolas Ferreira, der sich mutig

in seinen ersten Hochsprung-Wettbewerb warf.

Doch gegen den erprobten Springer Kai Haase

hatte der Newcomer keine Chance. Ferreira

warf zwar Bowden aus dem Contest, doch als

der Deutsche die 9,50 Meter übersprang,

stand der Sieger fest. Mit zwei Tagessiegen in

China holte sich Haase auch die Saisontrophäe

im Maxxis Highest Air und verwies Dauersieger

Massimo Bianconcini auf Platz 2.

In der Endrunde zündeten die Fahrer noch einmal

ein Trickfeuerwerk. Jeder wollte den letzten

Grand Prix des Jahres gewinnen. So packte

Pilat im Double-up den Flair aus, Bowden zeigte

den Oxecutioner to Doublegrab Flip und Libor

Podmol den Surfer Tsunami Flip. Als Melero

aber neben der California Roll noch den Nac

Flair sprang, war der Tagessieger gekürt. Melero

gewann vor Petr Pilat und Libor Podmol.

Nach der spannendsten Saison der WM-Geschichte,

die erst beim letzten Wettbewerb des

Jahres entschieden wurde, konnte Melero seinen

fünften WM-Titel in Folge feiern. Luc Ackermann

lieferte ihm bis zum letzten Trick einen

erbitterten Kampf, doch die Erfahrung des Spaniers

siegte letztendlich über die Unbekümmertheit

des Deutschen, der mit seinen 20 Jahren

trotzdem stolz auf die Silbermedaille sein

kann. Schon jetzt darf man sich auf die Duelle

der beiden 2019 freuen. Libor Podmol holte die

Bronzemedaille.

Mit dem finalen Wettbewerb der FIM Freestyle

MX World Championship ist die NIGHT of the

JUMPs Word Tour 2018 abgeschlossen. Die

neue Saison startet am 22./23. Februar 2019

mit dem WM-Auftakt bei der NIGHT of the

JUMPs Berlin (Mercedes-Benz Arena).

Die Tour 2019 wird ein Meilenstein in der beinahe

20-jährigen Geschichte der NIGHT of the

JUMPs. Rundum erneuert startet die älteste

und einzige Freestyle MX Championship Tour

im nächsten Jahr global durch. Der große Erfolg

der NIGHT of the JUMPs in Shenzhen und

Wuhan sorgte auch in vielen anderen Ländern

Asiens sowie darüber hinaus für Aufsehen und

es laufen entsprechende Verhandlungen mit

dem Management der Tour.

Mehr Infos, Bilder und Videos unter

www.NIGHToftheJUMPs.com

• Text u. Fotos: Oliver Franke

Freestyle-MX-WM - NIGHT of the JUMPs - Finale

Shenzhen/CHN - 18.11.2018

Ergebnisse:

Finale: 1. Maikel Melero, E, Yamaha, 368 Punkte; 2. Petr Pilat,

CZ, KTM, 342; 3. Libor Podmol, CZ, Husqvarna, 330; 4. Pat

Bowden, AUS, Yamaha, 319; 5. Filip Podmol, CZ, Yamaha, 317;

6. Kai Haase, D, Suzuki , 283.

Qualifikation: 1. Pat Bowden, AUS, Yamaha, 307 Punkte; 2. Libor

Podmol, CZ, Husqvarna, 305; 3. Maikel Melero, E, Yamaha ,

305; 4. Petr Pilat, CZ, KTM , 302; 5. Kai Haase, D, Suzuki , 285;

6. Filip Podmol, CZ, Yamaha , 284; 7. Braydon Davies, AUS, Kawasaki

, 280; 8. Luc Ackermann , D, Husqvarna, 190; 9. Jonilson

Lima da Silva , BRA, Yamaha, 181; 10. Nicolas Ferreira, BRA , Kawasaki

, 161.

Maxxis Highest-Air: 1. Kai Haase, D, Suzuki, 9,50 Meter ; 2. Nicolas

Ferreira, BRA , Kawasaki, 9,00; 3. Pat Bowden, AUS, Yamaha,

7,50.

Best Whip Contest: 1. Pat Bowden , AUS, Yamaha ; 2. Kai Haase ,

D, Suzuki .

Endstand (nach 8 Veranstaltungen): 1. Maikel Melero, E, Yamaha,

138 Punkte; 2. Luc Ackermann , D, Husqvarna, 121; 3. Libor

Podmol , CZ, Husqvarna, 110; 4. Pat Bowden, AUS , Yamaha , 85;

5. Petr Pilat , CZ, KTM, 84; 6. Rob Adelberg, AUS, Yamaha , 60;

7. David Rinaldo, F, Yamaha, 60; 8. Remi Bizouard, F, Kawasaki,

55; 9. Kai Haase, D, Suzuki, 54; 10. Brice Izzo, F, Yamaha,

50.

51

MCE

Januar '19


KOLUMNE EDDY FRECH

Training,

Training,

Training

Hallo zusammen,

in letzter Zeit war

nicht so viel los, außer

natürlich Training

...

Papa und ich waren zum Beispiel in Boxberg, es war zwar

schön sonnig, aber auch recht kalt. Wir übten wieder, alles

mit Gas zu fahren, das war ziemlich schwierig, da die Sonne

an einigen Stellen total blendete. Aber es ist ein super cooles

Gefühl, so durch den Sand zu brettern! Das braucht zwar

auch ziemlich viel Kraft, aber es lohnt sich. Leider konnten

wir kein Sektionstraining machen, weil die Streckenleitung

sagte, dass wir nicht abkürzen dürfen. Das fand ich ziemlich

blöd, weil ich ja schneller werden und nicht nur die ganze

Zeit sinnlos um die Strecke fahren will.

Außerdem waren wir wieder zum Training in Rottleben bei

Collin Dugmore. Dieses Wochenende war ziemlich cool, weil

wir einen Tag draußen gefahren sind und den nächsten Tag

in der Halle. Am ersten Tag haben wir Bremsen komplett ohne

Hinterradbremse geübt. Das hab’ ich gut hinbekommen.

Diese Strecke liegt mir allerdings nicht so, weil man mit der

85er fast nichts springen kann bzw. es ist fast nicht machbar.

Während des zweiten Teils des Tages sind wir dann

hauptsächlich Rillen gefahren, da war ich so schnell, da hat

sogar fast der Lenker geschliffen. Das ist so cool, wenn man

da so in der Rille liegt, das kann man sich gar nicht vorstellen,

das muss man erleben! Man fährt da wie auf Schienen

und ist es cool, so durchzubrettern. Am zweiten Tag waren

wir dann in der Halle, weil es regnete. Die Halle in Rottleben

finde ich auch cool, weil man da so viel springen kann. Ich

komme da sehr gut klar und es macht mir jedes Mal wieder

viel Spaß, dort zu trainieren.

Hab ich euch eigentlich schon erzählt, dass ich einen neuen,

privaten Trainingsplan habe? Der ist ganz schön straff.

Mein Trainer René Otto hat mich analysiert und den Plan

perfekt auf mich zugeschnitten. So bin ich jetzt permanent

am Trainieren, um nächste Saison fit zu sein! Hier auch ein

Riesen-Dankeschön an René!

Außerdem möchte ich mich bei allen meinen Sponsoren bedanken,

ich bin sehr froh, dass ihr mich unterstützt: auf jeden

Fall natürlich Mirko von MPS Racing! Danke für deinen

Support und die coolen Klamotten! Außerdem möchte ich

Steffen Walther danken, dass er mir immer die erstklassigen

Helme von LS2 zur Verfügung stellt. Bei Martin Spittank

(Spittank Physio) möchte ich mich ebenso für seine stets

verfügbaren Ratschläge bedanken sowie seine tatkräftige

Unterstützung. Außerdem danke ich dem ADAC Sachsen für

den Support. Danke an Raudis Racing für die regionale Unterstützung

bei den Rennen sowie Mefo Sport für den Support

bei den Rennen zu den ADAC MX Masters. Danke an Collin

Dugmore für deine erstklassigen Trainings!

Am allermeisten möchte ich mich jedoch bei meinem Papa

bedanken! Ich weiß, dass ich ohne deine permanente Unterstützung

niemals diesen supertollen Sport ausführen könnte!

Und ich möchte mich auch bei Motocross Enduro bedanken,

speziell bei Uwe Laurisch, für diese Gelegenheit, euch

jeden Monat in meiner Kolumne zu berichten!

Nicht vergessen möchte ich euch, die Leser dieser Kolumne!

Danke, dass ihr jeden Monat alles lest, das finde ich absolut

gigantisch! Außerdem möchte ich mich bei den Fotografen

bedanken, die ihre Zeit an der Rennstrecke verbringen, um

zahlreiche Fotos zu schießen – um sie völlig kostenlos zur

Verfügung zu stellen (wenn man höflich anfragt).

So, Freunde, ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe ...

Ich wünsche euch einen super Start ins Jahr 2019 – ride on.

Euer Eddy!

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MCE

Januar '19


KOLUMNE MARCEL TEUCHER

Hallo, liebe MCE-Leser,

Seit dem Finale zur HESG in Schwepnitz sind

nun schon ein paar Wochen vergangen. Die

Zeit nutzte ich, um mein Training umzustellen

und alle Weichen in Richtung SuperEnduro zu

stellen. Ich reiste für zehn Tage nach Spanien,

um mit Blake Gutzeit, Norbert Levente-Josza

und deren Trainer Shaun White viele tolle Trainings

zu absolvieren. Shaun pushte uns durch

jede Einheit und ich habe wieder richtig viel

lernen können. Das Wetter meinte es leider

nicht wirklich gut mit uns. Viel Regen und

schlammige Bedingungen machten es nicht

einfach.

Bis Polen sind es nur noch wenige Tage

(s. Rennbericht auf Seite 60). Das Ziel für Polen

ist ganz klar, wieder das Beste zu geben und im

Europacup ordentlich zu punkten. Aktuell fühle

ich mich schon richtig gut.

Bis zum zweiten Lauf ist dann etwas mehr Zeit

für die Vorbereitung. Der Lauf in Riesa wird für

uns nur eine nationale Veranstaltung sein und

leider nicht zur EM zählen.

Drückt mir die Daumen für Polen :-) Ich freu

mich schon, euch in MCE 2/19 aus Krakau zu

berichten.

#team25 #stayontrack

• Fotos: Denis Günther

Alle Konzentration gilt nun

dem SuperEnduro

53

MCE

Januar '19


P.O.W. KIEDROWSKI RACING TEAM

TEAMWECHSEL

Wenn auch ihr über einen Teamwechsel für die 2019er-Saison nachdenkt,

dann gibt es gute Gründe, sich für das Team Kiedrowski Racing zu entscheiden:

Das Team wird im Norddeutschen ADAC Motocross-Cup wieder am Start

sein und seine Fahrer direkt bei den Veranstaltungen supporten.

Ebenso wird Kiedrowski Racing im Rahmen der Offroadscramble-Enduromeisterschaft

vor Ort sein. Hier gibt es wieder interessante Konditionen

und mehrere Warengutscheine für die besten

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MCE

Januar '19

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Das Team-Sommercamp 2018 fand in Teutschenthal statt


ENDURO-WM: SIX DAYS VINA DEL MAR/CHL

Australien holt die Trophy

Bester Deutscher Davide von Zitzewitz

Australien sicherte sich bei den Six Days in Vina del Mar den Sieg.

Und das, obwohl das Team bereits am zweiten Fahrtag mit Lyndon Snodgrass seinen vierten Mann verloren hatte.

Rang 2 ging an Team USA vor Italien. In der Junior Trophy setzte sich Italien vor den USA und Frankreich durch.

Die australischen Damen holten unter großem Jubel zum sechsten Mal den Titel.

Sieger Australien

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Januar '19


Davide von Zitzewitz unterstrich beim Abschluss-Cross nochmals

sein Können, indem er den Tag in der E1-Klasse als sensationeller

Sechster abschloss,

hier gegen den Italiener Andrea Verona (94)

und den Portugiesen Luis Oliveira (31)

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Januar '19


ENDURO-WM: SIX DAYS VINA DEL MAR/CHL

Tag 1: US-Amerikaner knapp in Front

Deutsche Teams starten solide

Vierhundertfünfundvierzig Fahrer und Fahrerinnen

aus 25 Nationen nahmen den ersten Tag

der 93. Six Days in Angriff. Nach einer längeren

Zubringeretappe folgten zwei Runden mit je

drei Sonderprüfungen, bevor es am Nachmittag

wieder zurück zum Paddock ging. Der Anspruch

der Streckenführung war überschaubar.

Vielmehr stellte die enorme, teils pulverartige

Staubentwicklung die größte Herausforderung

dar, die den Teilnehmern höchste Konzentration

und Aufmerksamkeit abverlangte.

Zumal in den Sonderprüfungen, geschuldet

der Startreihenfolge des ersten Tages, immer

wieder schnellere Fahrer auf langsamere aufliefen

und diese überholen mussten.

Die US-Amerikaner machten das Beste aus dieser

Situation und stellten mit Taylor Robert

nicht nur den Tagesschnellsten, sondern übernahmen

auch die Spitzenposition in der Trophy-Wertung.

Allerdings war dieser Vorsprung

nur hauchdünn, denn mit nur 4,14 Sekunden

Rückstand saßen die Australier dem führenden

Team denkbar knapp im Nacken. Die Spanier

reihten sich vorerst auf Rang 3 ein, gefolgt von

Italien. Titelverteidiger Frankreich erwischte

einen holprigen Start und war mit knapp zwei

Minuten Rückstand auf Team USA lediglich

Fünfter. Dem deutschen Team gelang ein solider

Start, die Bilanz mit Rang 10 ging in Ordnung.

Wobei auch Davide von Zitzewitz,

Schnellster des Quartetts, beim zwangsläufigen

Überholen eines langsameren Fahrers im

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Januar '19

dichten Staub, unliebsamen Bodenkontakt

hatte. Dennoch reichte es im Overall-Ranking

für den KTM-Fahrer zu Platz 44, Edward Hübner

folgte auf Position 49 nur knapp dahinter.

Björn Feldt reihte sich auf der noch ungewohnten

300er-KTM von Tilman Krause an 63. Stelle

ein, während Robert Riedel als 66. für das, in

diesem Jahr wieder eingeführte, Streichresultat

in der Trophy sorgte.

In der Junior-Trophy, bei der allerdings alle drei

Fahrer vollständig in die Wertung eingehen, erwischten

die Italiener den besten Start. Das

Team rund um Juniorenweltmeister Matteo Cavallo

lag 13 Sekunden vor den Franzosen und

eine reichliche halbe Minute vor den US-Amerikanern,

während die mitfavorisierten Spanier

durch einen Ausfall ans Ende des Feldes

rutschten. Die deutschen Junioren, bei denen

ISDE-Debütant Tim Apolle die stärkste Leistung

ablieferte, belegten Rang 3.

Die Australierinnen schienen auch 2018 das

Maß aller Dinge zu sein. Nach fünf Trophy-Siegen

in Folge lagen die Favoritinnen nach dem

ersten Tag bereits mit über einer Minute Vorsprung

in Front. Das deutsche Damen-Team mit

seinen drei ISDE-Neulingen reihte sich auf einem

guten 8. Rang ein, wenngleich die jungen

Damen bei ihrem ersten großen internationalen

Wettbewerb etwas Lehrgeld zahlen mussten.

So kam einzig Selina Schittenhelm strafpunktefrei

durch den Tag.

Im Club-Team-Award führte das Team Motoclub

Italy. Beste deutsche Mannschaft war das Trio

Nico Schwingenschlögl, Florian Ebener und Robin

Graube, das an 14. Stelle lag.

Tag 2: Australische Trophy in Front

Deutsche Damen müssen Ausfall verkraften

Am zweiten Fahrtag wurde noch einmal die

identische Route des ersten gefahren und erneut

war der Staub sehr extrem. Da allerdings

nun nach dem Ranking des ersten Tages gestartet

wurde, war es wesentlich seltener der

Fall, dass schnellere Fahrer auf langsamere

aufliefen und sich mühsam in deren Staubfahne

vorbeikämpfen mussten.

Eine herausragende Leistung bot der Australier

Daniel Milner, der in fünf der sechs zu absolvierenden

Prüfungen jeweils der absolut

schnellste Fahrer war! Folglich konnte der

KTM-Fahrer auch den Tag für sich entscheiden,

gefolgt von seinem Team-Kollegen Daniel Sanders.

Damit übernahmen die Australier die

Spitze in der Trophy-Wertung, auch wenn ein

Fahrer von ihnen an diesem Tag auf der Strecke

blieb. Lyndon Snodgrass musste seine Maschine

mit Motorschaden im vierten Test abstellen.

Durch das geänderte Reglement hatte dieser

Ausfall jedoch keine Konsequenzen, außer der

Tatsache, dass sich keiner seiner im Wettbewerb

verbliebenen Teamkollegen einen größeren

Fehler oder technischen Defekt erlauben

konnte. Die US-Amerikaner lagen jetzt an

2. Stelle, während sich die Italiener nach einer

mannschaftlich äußerst geschlossenen Leistung

auf den 3. Platz nach vorne schieben

konnten. Auch Titelverteidiger Frankreich ver-


esserte sich um eine Position auf Rang 4,

während die Spanier an Boden verloren und

nun an 5. Stelle, unmittelbar vor der Trophy

des Gastgeberlandes Chile, lagen.

Die deutsche Trophy-Mannschaft konnte ihre

10. Position behaupten. Edward Hübner war

diesmal schnellster Teamfahrer, knapp gefolgt

von Davide von Zitzewitz, der lediglich fünf Sekunden

zurücklag. Björn Feldt und Robert Riedel

lieferten ebenfalls wieder eine solide Leistung

ab. Auch die deutschen Junioren behielten ihren

8. Gesamtrang vom Vortag. Erneut war Tim Apolle

der Schnellste der Nachwuchs-Equipe, dicht

gefolgt von Yanik Spachmüller, während Jan Allers

etwas weiter zurückblieb. An der Spitze

brannten die Italiener ein kleines Feuerwerk ab

und konnten ihren Vorsprung auf die US-Amerikaner

auf 2:47 Minuten ausbauen. Frankreich,

Australien und Chile folgten auf den Plätzen.

Einen bitteren Moment musste die deutsche

Damen-Trophy durchleben. Tanja Schlosser,

die Jüngste im Team, brach sich bei einem

Sturz das Schlüsselbein. Damit waren für die

16-Jährige ihre ersten Six Days vorzeitig beendet.

Gleichzeitig bedeutete dies auch, dass ihre

Teamkolleginnen Selina Schittenhelm und

Nadine Maier besonders aufpassen mussten,

denn ihr Streichresultat war damit aufgebraucht.

Die deutschen Damen lagen auf 9. Position,

während die führenden Australierinnen,

mit einer wie entfesselt fahrenden Tayla

Jones, ihre Ausnahmestellung erneut unterstrichen.

Abschluss-Motocross mit Claudio Spanu (827), Sergio

Villaronga (389), Enrico Zilli (627) und Hernan Olguin (361)

Bei den Clubmannschaften konnte das Team

Motoclub Italy seinen Vorsprung schon auf

über neun Minuten ausbauen. Beste deutsche

Mannschaft war weiterhin das Team DMSB 1 an

14. Position, während die anderen vier DMSB-

Teams auf den Positionen 25, 45, 65 und 100

lagen. Schnellster deutscher Clubfahrer war

erneut Nico Schwingenschlögl.

Tag 3: Australier weiter spitze

Deutsche Trophy geschrumpft

Mit neuer Streckenführung und neuen Prüfungen

wurde die Stellschraube in Sachen Anspruch

am dritten Fahrtag deutlich angezogen.

Was blieb, war der ungeliebte dichte Staub. Alle

Faktoren zusammengezogen, kein ungefährliches

Unterfangen, wie einige Fahrer im äußerst

anspruchsvollen ersten Test schmerzlich

erkennen mussten. Unglücklicherweise erwischte

es dort auch Edward Hübner, der sich

bei einem Sturz den Arm extrem schmerzhaft

anschlug, sodass er seine Fahrt nach diesem

Test nicht weiter fortsetzen konnte. Die Diagnose,

ein kleiner Riss im Unterarm. Somit lag

es nun an seinen Teamkollegen Davide von Zitzewitz,

schnellster Deutscher des dritten Fahrtages,

Björn Feldt und Robert Riedel, sich möglichst

schadlos zu halten, da durch den vorzeitigen

Ausfall Hübners das tägliche Streichresultat

aufgebraucht war. Das Team belegte

auch zur Halbzeit weiterhin Rang 10.

Währenddessen zogen die Australier weiter

davon. Daniel Milner war erneut nicht zu stoppen

und gewann auch den dritten Tag. Daniel

Sanders als Dritter und Joshua Strang als

Zehnter sorgten dafür, dass die Mannschaft

aus „Downunder“ ihren Vorsprung auf die US-

Amerikaner auf 3:23 Minuten ausbauen konnte.

Die Italiener blieben Dritter, wenngleich die

viertplatzierten Franzosen auf die Azzurris etwas

an Boden gutmachen konnten und nur

noch eineinhalb Minuten zurücklagen.

Bei den Junioren dominierte weiterhin das

Team Italien. Vor allem Andrea Verona, Gesamtsechster

und schnellster Junior des Tages,

brillierte über weite Strecken. Die zweitplatzierten

US-Amerikaner lagen bereits 3:27 Minuten

zurück, die Franzosen auf Rang 3 sogar

schon satte 9:05 Minuten.

Für das deutsche Junioren-Team mit Tim Apolle,

Yanik Spachmüller und Jan Allers ging es einen

Platz nach vorn. Vor allem Apolle schienen

die anspruchsvollen Bedingungen in die Karten

zu spielen. Der KTM-Fahrer avancierte hinter

von Zitzewitz sogar zum zweitbesten Deutschen!

Die deutschen Damen mussten einen weiteren

Dämpfer hinnehmen. Nadine Maier gab vorzeitig

auf, nahm aber für den vierten Fahrtag den

einzigen, pro Team zugelassenen Restart in

Anspruch. Dafür schlug sich Selina Schittenhelm

bei ihrem ISDE-Debüt überaus achtbar

und lag zur Halbzeit mit Rang 16 im Mittelfeld

der Damen-Einzelwertung, die weiterhin überlegen

von der Australierin Tayla Jones angeführt

wurde.

In der Clubwertung baute das führende italienische

Team seinen Vorsprung auf über eine

Viertelstunde aus. Beste deutsche Mannschaft

war weiterhin das Team DMSB1, das allerdings

zwei Ränge einbüßte und nun an 16. Stelle lag,

während die Fahrer der Clubmannschaft

DMSB2 zwei Positionen gutmachen konnten

und sich nun an 23. Stelle befanden. Schnellster

deutscher Clubfahrer war erneut Nico

Schwingenschlögl.

Tag 4: Führende Nationen

bauen Vorsprung aus

Deutsche Teams behaupten ihre Positionen

Noch einmal ging es bei extremer Hitze auf die

Route des dritten Fahrtages. Der erste Enduro-

Test, auf dem sich Hübner verletzte und nationenübergreifend

auch viele andere Fahrer zu

Sturz kamen, wurde in der ersten Runde aufgrund

der zu erwartenden Staubentwicklung

gestrichen. Ansonsten bestimmten weiterhin

die drei Herren das Geschehen, die der 93.

ISDE bereits in der ersten Hälfte ihren Stempel

aufdrückt hatten. Erneut setzte sich der Australier

Daniel Milner vor Taylor Robert aus den

USA und seinem Teamkollegen Daniel Sanders

durch. Auch im Overall-Ranking hatte dieses

Trio die ersten drei Plätze fest bezogen, der

viertplatzierte Andrea Verona aus Italien lag

bereits vier Minuten zurück.

Damit baute auch die australische Trophy ihren

Vorsprung weiter aus und lag nun schon knappe

sechs Minuten vor den US-Amerikanern.

Auch dahinter schienen die Positionen fest zementiert.

Italien folgte auf Rang 3 vor Titelverteidiger

Frankreich und Spanien, die durch das

verletzungsbedingte Ausscheiden von Jaume

Betriu nur noch zu dritt unterwegs waren. Die

Deutschen behaupteten Rang 10, wenngleich

die dahinter platzierten Argentinier etwas Zeit

gutmachen konnten. Davide von Zitzewitz war

von den drei verbliebenen Trophy-Akteuren erneut

der Schnellste.

Bei den Junioren ähnelte sich das Bild. Die in

Front liegenden Italiener marschierten weiter

voran. Mittlerweile betrug deren Polster auf

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ENDURO-WM: SIX DAYS VINA DEL MAR/CHL

die zweitplatzierten US-Amerikaner knapp

viereinhalb Minuten. An 3. Stelle lagen die

Franzosen vor den einheimischen Chilenen,

die etwas Boden gutmachen konnten und sich

mit weniger als einer Minute Rückstand noch

berechtigte Hoffnungen auf den Bronzeplatz

machen durften. Das deutsche Team war weiterhin

vollzählig und lag an 7. Position.

Schnellster des Junioren-Trios war erneut Tim

Apolle.

Selina Schittenhelm und Nadine Maier kämpften

sich bravourös und ohne Zeitstrafe über

den Tag und hielten damit die deutsche Damen-Trophy

weiter am Laufen. An 1. Stelle lagen

weiterhin die überlegenen Australierinnen,

die ihrem sechsten Triumph in Folge

scheinbar mühelos entgegenfuhren.

Auch in der Clubwertung baute das führende

Team „Motorclub Italy“ seinen Vorsprung weiter

aus. Sagenhafte 21 Minuten lagen die Azzurris

nun bereits in Front! Bestes deutsches

Team war weiterhin die Mannschaft DMSB1,

die an 15. Position lag, während das Trio

DMSB2 einen gehörigen Sprung nach vorne

machen konnte und nun Neunzehnter war.

Am vierten Tag griffen auch die Vintage-Fahrer

ins Gesehen ein. Neben den neun deutschen

Teilnehmern gingen lediglich vier weitere Fahrer

in den insgesamt vier Klassik-Kategorien an

den Start. Tagesschnellster wurde nach zwei

gefahrenen Wertungsprüfungen Swen Schiller

auf seiner Kram-It.

Tag 5: Australien kurz vor Trophy-Sieg

Deutsche Nationalteams halten Positionen

Am fünften Tag wurde noch einmal eine neue

Fahrtroute eingeschlagen, doch mit Blick auf

die Gesamtwertung änderte sich nichts Dramatisches.

An der Spitze des Feldes blieben die

Herren Daniel Milner, Taylor Robert und Daniel

Sanders erneut unter sich und belegten wieder

die Plätze 1 bis 3. In der Trophy-Wertung standen

die Australier unmittelbar nach 2015 vor

ihrem zweiten Triumph. Knapp siebeneinhalb

Minuten betrug der Vorsprung des Teams aus

„Downunder“, das bereits am zweiten Fahrtag

ihren vierten Mann verloren hatte. Auch die

zweitplatzierten US-Amerikaner hatten ihrerseits

einen beruhigenden Vorsprung von vier

Minuten auf die drittplatzierten Italiener. Titelverteidiger

Frankreich an 4. Stelle brauchte

schon ein kleines Wunder, um noch unter die

besten drei vorzustoßen. Die deutsche Trophy

mit Davide von Zitzewitz, Robert Riedel und

Björn Feldt lag unverändert an 10. Stelle.

Bei den Junioren büßten die führenden Italiener

etwas von ihrem Polster ein, lagen aber

dennoch beruhigende dreieinhalb Minuten vor

den US-Boys. Die drittplatzierten Franzosen

konnten wieder etwas Zeit auf die von hinten

drängenden Chilenen gutmachen. Die deutsche

Junior-Trophy behauptete Rang 7. Besonders

Yanik Spachmüller stach heute mit einer

starken Leistung heraus. Der KTM-Fahrer wurde

sogar zweitbester Deutscher, nur wenige

Sekunden hinter Davide von Zitzewitz!

Auch in der Damen-Trophy standen alle Zeichen

auf Sieg für Australien. Das wäre dann für

Tayla Jones und Jessica Gardiner der sechste

Triumph in Folge, für Six-Days-Debütantin Mackenzie

Tricker der erste! Von den deutschen

Damen befand sich nach dem fünften Tag nur

noch Selina Schittenhelm im Bewerb, nachdem

Teamkollegin Nadine Maier endgültig die

Segel streichen musste.

Nico Schwingenschlögl, Florian Ebener und Robin

Graube waren weiterhin das am besten

platzierte deutsche Team in der Clubfahrer-

60

MCE

Januar '19

Wertung. Das Trio, das als Mannschaft DMSB1

am Start war, lag auf Rang 15, während das immer

stärker aufkommende Team DMSB2 einen

Tiefschlag verkraften musste. Kai Bräutigam

schied mit Motorproblemen aus, nahm aber

für das Abschluss-Cross seinen Re-start in Anspruch.

Dennoch ging der Ausfall komplett in

die Wertung ein, sodass das Team auf Rang 32

abrutschte und so genau einen Platz vor der

Mannschaft DMSB4 lag.

Von den Vintage-Fahrern sahen nur sieben

Fahrer das Ziel. Sven Roth siegte in der Tageswertung

vor Swen Schiller, die beide als einzige

frei von Strafpunkten blieben. Jens Boßdorf

als Dritter, gefolgt von Christian Tesdorff,

machten den deutschen Vierfach-Triumph perfekt.

Tag 6: Australien und Italien

sind die großen Gewinner!

Deutsche Trophy holt Rang 10,

die Junioren Platz 7

Das spektakuläre Abschluss-Motocross wurde

am Strand von Concon mit Blick auf den pazifischen

Ozean ausgetragen. Ein denkbar würdiger

Abschluss der 93. Six Days in Vina del Mar,

der zweiten Sechstagefahrt in Chile überhaupt.

Wie zu erwarten, ließen sich die Australier die

Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Mit satten

sieben Minuten Vorsprung holten Daniel Milner,

Gesamtschnellster dieser Six Days, Daniel

Sanders, Joshua Strang und Lyndon Snodgrass

die begehrte Welt-Trophäe nach „Downunder“.

Die US-Amerikaner sicherten sich den Vizetitel,

Team Italien folgte auf Rang 3. Für Titelverteidiger

Frankreich blieb nach einer enttäuschenden

Woche nur der undankbare 4. Platz

vor Spanien und Portugal.

Die deutsche Trophy mit Davide von Zitzewitz,

Robert Riedel, Björn Feldt und dem nach Verletzung

am dritten Tag ausgeschiedenen Edward

Hübner behauptete ihren 10. Rang. Vor allem

Davide von Zitzewitz unterstrich beim Abschluss-Cross

nochmals sein Können, indem er

den Tag in der E1-Klasse als sensationeller

Sechster abschloss. In der Endabrechnung belegte

er Platz 11 und war zudem der schnellste

deutsche Teilnehmer im Feld.

Auch bei den Junioren konnte die führende

Mannschaft nicht mehr abgefangen werden.

Nach zehn Jahren sicherten sich die Italiener

wieder die Junior-Trophy. Dabei verwies das

Trio Andrea Verona, Matteo Cavallo und Davide

Soreca die US-Amerikaner mit knapp vier Minuten

Rückstand auf Rang 2. Das Podium komplettierte

die französische Mannschaft, die vor

einem Jahr noch auf dem obersten Treppchen

stand. Gastgeber Chile verpasste mit seinem

Youth-Enduroweltmeister Ruy Barbosa als Vierter

denkbar knapp eine Sensation. Das deutsche

Team mit Yanik Spachmüller, Tim Apolle

und Jan Allers erreichte vollzählig das Ziel.

Dank einer soliden und ausgewogenen Leistung

stand für die Nachwuchsfahrer am Ende

der gute 7. Rang zu Buche.

Bei den Damen holten die Australierinnen ihren

sechsten Trophy-Sieg in Folge! Tayla Jones,

schnellste Dame dieser 93. Six Days, war an allen

anderen fünf Siegen ebenso beteiligt wie

Jessica Gardiner. Für Mackenzie Tricker, Dritte

im Bunde des siegreichen Teams, war es hingegen

der erste Erfolg. Auch hier blieb der

USA, wie in den anderen beiden Trophy-Wettbewerben

„nur“ der Vize-Titel. Rang 3 sicherten

sich die Spanierinnen, Deutschland wurde

Neunter. Dabei sah von den drei ISDE-Debütantinnen

einzig Selina Schittenhelm das Ziel,

nachdem Tanja Schlosser verletzungsbedingt

und auch Nadine Maier am vorletzten Fahrtag

aufgeben mussten.

Den Club-Team Award holten überlegen Claudio

Spanu, Lorenzo Macoritto und Enrico Zilli

vom Team Motoclub Italy. Die drei ließen der

Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance und

gewannen überlegen mit 25 Minuten Vorsprung.

Bestes deutsches Team war die Mannschaft

DMSB1 als Siebzehnter, das mit Nico

Schwingenschlögl auch den schnellsten deutschen

Clubfahrer in ihren Reihen hatte.

Die Vintage-Trophy ging mit einem Sieg der

deutschen Equipe in der Fahrerbesetzung Jens

Oestreich (Klasse C76), Jens Bossdorf (Klasse

C79), und Sven Roth (Klasse C82) zu Ende, die

jeweils auch ihre Kategorie für sich entscheiden

konnten. Der Sieg in der Klasse Evo86 ging

durch Swen Schiller ebenfalls nach Deutschland.

• Alle Infos rund um die Deutsche Enduro-

Meisterschaft des DMSB unter: www.enduro-dm.de;

Text: Peter Teichmann

Int. Six Days Enduro - Vina del Mar/CHL - 12.-17.11.2018

Ergebnisse:

World Trophy: 1. Australien, 13:40:08:56 h (Daniel Milner, Daniel

Sanders, Lyndon Snodgrass, Joshua Strang); 2. USA,

+7:09:98 (Ryan Sipes, Robert Taylor, Steward Baylor, Zachary

Bell); 3. Italien, +10:49:29 (Davide Guarneri, Alex Salvini, Thomas

Oldrati, Giacomo Redondi); 4. Frankreich, +17:22:97 (Loïc

Larrieu, Christophe Charlier, Christophe Nambotin, Thomas

Dubost); 5. Spanien, +21:09:81 (Victor Guerrero, Cristobal

Guerrero, Jaume Betriu, Jonathan Barragan); 6. Portugal,

+32:05:78 (Goncalo Reis, Luis Oliveira, Diogo Ventura, Rui

Goncalves); 7. Tschechien, +39:11:25 (Patrik Markvart, Krystof

Kouble, Jiri Hadek, Jaromir Romancik); 8. Schweden,

+42:32:09 (Robert Friberg, Albin Elowson, Rikard Hansson,

Oliver Nelson); 9. Chile, +51:52:16 (Benjamin Herrera, Leonardo

Quintanilla, Diego Rojas, Gabriel Balut); 10. Deutschland,

+1:08:14:37 (Davide von Zitzewitz, Edward Hübner, Robert

Riedel, Björn Feldt).

Ferner: 12. Schweiz, +2:52:51:82 (Willi Kubny, Alexandre Vaudan,

Robert Kamber, Kelien Michaud).

Junior Trophy: 1. Italien, 13:58:35:51 h (Andrea Verona, Matteo

Cavallo, Davide Soreca); 2. USA, +3:57:50 (Josh Toth, Ben Kelley,

Grant Baylor); 3. Frankreich, +18:46:47 (David Abgrall, Hugo

Blanjoue, Theo Espinasse); 4. Chile, +21:09:58 (Ruy Barbosa,

Esteban Lanz, Diego Herrera); 5. Australien, +37:23:31 (Fraser

Higlett, Thomas Mason, Andrew Wilksch); 6. Schweden,

+45:36:16 (John Salomonsson, Noa Largen, Oskar Ljungstrom);

7. Deutschland, 1:16:37:08 (Yanik Spachmüller, Jan Allers,

Tim Apolle); 8. Finnland, +9:44:42:39 (Roni Kytönen, Eemil

Helander, Antti Hanninen); 9. Argentinien, +10:28:58:78

(Jose Maria Mercado, Santiago Corazza, Franco Ayuso);

10. Spanien, +13:30:38:90 (Schareina Tosha, Kirian Mirabet,

Enric Francisco).

Women Trophy: 1. Australien, 10:26:54:17 h (Tayla Jones, Jessica

Gardiner, Mackenzie Tricker); 2. USA, +9:03:10 (Rebecca

Sheets, Tarah Gieger, Brandy Richards); 3. Spanien, +20:53:94

(Sandra Gomez, Mireia Badia, Gabriela Seisdedos); 4. Frankreich,

+40:08:14 (Valerie Roche, Audrey Rossat, Livia Lancelot);

5. Schweden, +1:02:59:24 (Amanda Elvin, Emilia Reimander,

Martina Reimander); 6. Portugal, +1:16:41:39 (Bruna Antunes,

Joana Goncalves, Rita Vieira); 7. Argentinien,

+2:55:45:88 (Carla Scaglioni, Maribel Giordani, Julieta Camarda);

8. Chile, +3:10:47:11 (Tania Gonzalez, Beatriz Angulo, Karol

Marin); 9. Deutschland, +9:24:49:25 (Nadine Maier, Tanja

Schlosser, Selina Schittenhelm).

Club Team Award: 1. Motoclub Italy, 14:26:06:56 h (Enrico Zilli,

Lorenzo Macoritto, Claudio Spanu); 2. Somerpalu MK,

+25:14:10 (Martin Leok, Ivo Steinbergs, Elary Talu); 3. Team

Ostra Enduro Sweden, +32:01:67 (Alexander Gunnerheim,

Adam Andersson, Lucas Vaberg); 4. RPM/Mt. Baker, +43:14:13

(Cooper Abbott, Ryan Kudla, Dante Oliveira); 5. Team Army

MCA, +51:32:44 (Kalem Hicks, Tom Ellwood, Aaron Coupland);

6. GasGas North America, +57:45:07 (Travis Coy, Tyler Vore,

Trent Whisenant); 7. Chile 1, +1:03:14:92 (Franco Petrowish,

Benjamin Kanthak, Raimundo Vincent); 8. Missouri Mudders,

+1:08:40:95 (James King, Nick O’Bryant, Talon Soenksen);

9. Enduro Chile B, +1:11:51:52 (Francisco Aranda, Matias Salgado,

Alvaro Gallegos); 10. Club Argentina 1, +1:21:06:35

(Martin Mercado, Naim Nader Sol, Alvaro Zamora).

Ferner: 17. DMSB1 - ADAC Württemberg/Westfalen,

+1:46:50:01 (Nico Schwingenschlögl, Florian Ebener, Robin

Graube); 31. DMSB2 - ADAC Südbaden/Württemberg,

+3:57:20:48 (Kai Bräutigam, Nico Maier, Christoph Lessing);

32. DMSB4 - ADAC Nordbayern/Südbayern, +4:04:19:15 (Sven

Marker, Mike Danielzik, Olaf Szukat); 64. DMSB5 - ADAC

Schleswig-Holstein, +7:32:18:04 (Leo Moulijn, Bernd Buchholz,

David Lux); 101. DMSB3 - ADAC Niedersachsen,

+19:45:12:05 (Marek Schmidt, Max Bindemann, Alexander

Gehlert).


Podium Trophy

Podium Junior Trophy

Podium

Manufactures:

Husqvarna 1 mit

(v.l.) Alex Salvini, Daniel

Sanders und Ryan Sipes

Podium-Clubmannschaften

Podium Damen

Team Deutschland

Dirk von Zitzewitz blickt zurück nach Chile

Die Six Days in Chile waren für mich nicht ganz so, wie ich sie mir vorgestellt

hatte. Aber mit einer Woche Abstand bin ich doch ganz zufrieden.

Die ersten zwei Tage konnte ich gute Zeiten fahren, nur je zum Ende der

Fahrtage hatte ich etwas Probleme mit anderen Fahrern, die direkt vor

mir stürzten und mir entweder den Weg versperrten oder mich vollstaubten.

An Tag 3 und 4 tat ich mich etwas schwerer, weil die Streckenbegehung

schon eine Weile her war. Ich muss gestehen, ich wäre im Vorfeld

gerne etwas früher vor Ort gewesen, um mir ein besseres Bild von den

Prüfungen machen zu können. Tag 5 hingegen verlief wieder etwas besser.

Ich habe mich wohler gefühlt, auch wenn ich denke, dass mit besserer

Vorbereitung mehr möglich gewesen wäre. Dann kam endlich Tag 6,

das ist für mich jedes Mal das Highlight der Six Days, da ich ja aus dem

MX-Bereich komme. Ich konnte den Start zum Rennen der E1 gewinnen

und ein paar Runden führen. Leider bin ich etwas verkrampft gefahren

und zurückgefallen. Im Kampf um Platz 3 musste ich dann nochmal zu

Boden. Ein 3. Platz wäre für mich alles gewesen. Aber leider war ich etwas

zu nervös, somit musste ich mich mit dem 6. Platz begnügen. Stolz

bin ich, als einer der wenigen Deutschen bei meinen fünften Six Days

auch die fünfte Goldmedaille eingefahren zu haben.

Alles in allem bin ich zufrieden mit den Six Days, ich habe wenige Fehler

gemacht und hatte eine Menge Spaß auf der für mich untypischen 250er.

So etwas wäre ja vielleicht mal eine Idee fürs nächste Jahr :-D. Was mir

aber auch aus Chile in Erinnerung bleibt, sind die Bedingungen, unter

denen die Menschen da leben. Die Lebensmittel so wie das Essengehen

halte ich für teuer und an jeder Ecke versuchen die Menschen, einem verzweifelt

irgendwelchen Schnickschnack zu verkaufen. Klar waren wir in

einer Ferienregion, aber wenn man ins Landesinnere gefahren ist, wurde

es natürlich schlechter. Viele kaputte Häuser, kleine Bauten, alles sehr

unaufgeräumt, sehr viele Hunde auf den Straßen. Das Einzige, was entschädigte,

war der Blick auf den Pazifik mit den großen Wellen, den Seelöwen

oder die Berge und Dünen an der Küste wie im Landesinneren.

Die Veranstaltung an sich war nicht sehr gut organisiert, so kam es vor,

dass lange unklar war, ob am fünften Tag überhaupt gewertet wird. Der

Weg vom und ins Paddock war für Fahrer und Betreuer jedes Mal wieder

ein Akt. Die zu fahrende Strecke an den einzelnen Tagen verfügte über

sehr wenig Gelände, es wurde zu 70 Prozent nur auf Wegen gefahren.

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MCE

Januar '19


SUPERENDURO-WM: KRAKAU/PL

Auftaktsieg fŸ

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MCE

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Taddy Blazusiak

Start Prestige-Klasse mit (von rechts) Kevin Gallas (71), Xavi Leon Sole (28), Diogo Vieira (21), Colton Haaker (10), Cody Webb (1) und Tadeusz Blazusiak (111)

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MCE

Januar '19


SUPERENDURO-WM: KRAKAU/PL

Viel Action in der Prestige-Klasse mit u.a.

Colton Haaker (10) und Taddy Blazusiak (111)

Colton Haaker

Taddy

Blazusiak

beim

Interview

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MCE

Januar '19


• Kevin Gallas mit Achtungserfolg

• Tim Apolle bei den Junioren auf Rang 6

• Robert Scharl gewinnt Europa-Cup-Klasse

Cody Webb vor

Blake Gutzeit

Der Auftakt zur SuperEnduro-Weltmeisterschaft

2018/2019 startete im polnischen Krakau

und endete mit einem Heimsieg von Taddy

Blazusiak. Der Publikumsliebling beendete die

Läufe 1 und 2 jeweils als Gewinner. Im dritten

Durchgang genügte dem KTM-Werksfahrer ein

4. Platz, um am Ende ganz oben stehen zu dürfen.

Blazusiaks Teamkollege Cody Webb wurde in

Summe mit nur 2 Punkten Rückstand Tageszweiter.

Der US-Amerikaner sicherte sich zunächst

die SuperPole, was mit drei zusätzlichen

Punkten honoriert wurde. In den einzelnen

Durchgängen erreichte der amtierende

Weltmeister die Plätze 2, 3 und nochmals 2.

Dritter wurde Colton Haaker aus den USA,

knapp vor seinem Husqvarna-Teamkollegen Alfredo

Gomez, der sich trotz Laufsieg im dritten

Durchgang mit dem undankbaren 4. Gesamtrang

begnügen musste.

Für einen Achtungserfolg sorgte Kevin Gallas.

Der amtierende SuperEnduro-Juniorenweltmeister

schlug sich bei seiner Premiere in der

Prestige-Klasse überaus prächtig! Der deutsche

Husqvarnafahrer steigerte sich nach Rang

9 im ersten Lauf nochmals in beeindruckender

Art und Weise. Mit zwei spektakulären 5. Plätzen

in den Durchgängen 2 und 3, schaffte er es

auch im Gesamtranking auf einen sensationellen

5. Rang!

Bei den Junioren war William Hoare der dominierende

Fahrer. Der junge Brite holte sich alle

drei Laufsiege und damit folglich auch den Gesamtsieg.

Tageszweiter wurde der Tscheche

David Cyprian vor Norbert Levente Jozsa aus

Rumänien. Tim Apolle, der im letzten Jahr den

Europa-Cup für sich entscheiden konnte, ließ

vor allem im zweiten Durchgang mit Rang 3 seine

Klasse aufblitzen. Mit den weiteren Plätzen

9 und 8 belegte er im Tagesranking die 6. Position,

während Leon Hentschel, zweiter deutscher

Vertreter in der Junioren-Klasse, mit den

Einzelergebnissen 7, 14 und 9 den 11. Rang erreichte.

Robert Scharl erwischte im Europa-Cup einen

nahezu perfekten Abend! Nach Rang 2 im ersten

Wertungslauf ließ der Husqvarnafahrer im

zweiten Durchgang sogar den Laufsieg folgen.

Damit stand der Deutsche nicht nur im Tagesranking

ganz oben auf dem Treppchen, sondern

nahm dem Zweiten, Paul Bury aus Frankreich,

gleich satte 9 Punkte ab. Der Slowake

Thomas Hostinsky komplettierte das Podest

als Dritter. Eddie Findling wurde Gesamtdreizehnter,

Derrick Görner Vierzehnter.

• Alle Infos rund um die Deutsche Enduro-Meisterschaft

des DMSB unter: www.enduro-dm.de;

• Text: Peter Teichmann

• Fotos: good-shoot.com/David Reygondeau

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MCE

Januar '19


SUPERENDURO-WM: KRAKAU/PL

Start der Junioren mit Norbert Levente Jozsa (32)

Siegerehrung der Junioren (v.l.): David Cyprian, William Hoare und Norbert Levente Jozsa

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MCE

Januar '19

Siegerehrung Prestige (v.l.): Cody Webb, Taddy Blazusiak und Colton Haaker


SuperEnduro-WM - 1. Lauf - Krakau/PL

8.12.2018

Ergebnisse:

Prestige - Superpole: 1. Webb; 2. Haaker;

3. Blazusiak; 4. Gomez; 5. Vieira; 6. Gallas;

7. Tarres.

1. Finale: 1. Taddy Blazusiak, PL, KTM; 2. Cody

Webb, USA, KTM; 3. Colton Haaker, USA,

Husqvarna; 4. Alfredo Gomez, E, Husqvarna;

5. Diogo Vieira, P, Yamaha; 6. Blake Gutzeit,

ZA, Husqvarna; 7. Pol Tarres, E, Husqvarna;

8. David Leonov, RUS, Husqvarna; 9. Kevin

Gallas, D, Husqvarna; 10. Emil Juszczak, PL,

KTM.

2. Finale: 1. Blazusiak; 2. Haaker; 3. Webb;

4. Gomez; 5. Gallas; 6. Gutzeit; 7. Vieira;

8. Leonov; 9. Tarres; 10. Xavi Leon Sole, E,

Husqvarna.

3. Finale: 1. Gomez; 2. Webb; 3. Haaker;

4. Blazusiak; 5. Gallas; 6. Tarres; 7. Vieira;

8. Gutzeit; 9. Jose Maria Juan Bernabeu, E,

Sherco; 10. Leon Sole.

Stand (nach 1 von 5 Veranstaltungen): 1. Blazusiak,

54 Punkte; 2. Webb, 52; 3. Haaker,

49; 4. Gomez, 46; 5. Gallas, 28; 6. Vieira, 27;

7. Gutzeit, 25; 8. Tarres, 23; 9. Leonov, 18;

10. Leon Sole, 14.

Junioren - 1. Finale: 1. William Hoare, GB,

Husqvarna; 2. David Cyprian, CZ, KTM; 3. Norbert

Levente Jozsa, RO, Husqvarna; 4. Teodor

Kabakchiev, BG, KTM; 5. Ivan Pueyo Gil, E,

KTM; 6. Diego Herrera, CHL, TM; 7. Leon Hentschel,

D, Husqvarna; 8. Daniel Mundell, GB,

Sherco; 9. Tim Apolle, D, KTM; 10. Lee Sealey,

GB, Yamaha.

Ferner: 11. Sebastian Enöckl, A, KTM.

2. Finale: 1. Hoare; 2. Cyprian; 3. Apolle;

4. Mundell; 5. Dominik Olszowy, PL, KTM;

6. Herrera; 7. Pueyo Gil; 8. Jozsa; 9. Enöckl;

10. Fabien Poirot, F, Sherco.

Ferner: 14. Hentschel.

3. Finale: 1. Hoare; 2. Olszowy; 3. Cyprian;

4. Jozsa; 5. Pueyo Gil; 6. Sealey; 7. Mundell;

8. Apolle; 9. Hentschel; 10. Poirot.

Ferner: 14. Enöckl.

Stand (nach 1 von 5 Veranstaltungen): 1. Hoare,

60 Punkte; 2. Cyprian, 49; 3. Jozsa, 35;

4. Pueyo Gil, 30; 5. Olszowy, 29; 6. Apolle,

28; 7. Mundell, 28; 8. Herrera, 21; 9. Kabakchiev,

18; 10. Sealey, 18.

Ferner: 11. Hentschel, 15; 13. Enöckl, 11.

Europa-Cup - 1. Finale: 1. Paul Bury, F, Beta;

2. Robert Scharl, D, Husqvarna; 3. John Nyström,

S, Husqvarna; 4. Mariusz Stefaniak,

PL, Husqvarna; 5. Marco Messner, A, KTM;

6. Gavin Houson, GB, Husqvarna; 7. Tom

Knight, GB, GasGas; 8. Thomas Hostinsky,

SK, Husqvarna; 9. Kacper Baklarz, PL,

Husqvarna; 10. Enrico Rinaldi, I, Husqvarna.

Ferner: 13. Eddie Findling, D, GasGas; 14. Derrick

Görner, D, Husqvarna.

2. Finale: 1. Scharl; 2. Hostinsky; 3. Knight;

4. Bence Hollo, H, Sherco; 5. Rinaldi; 6. Houson;

7. Bury; 8. Marco Messner, A, KTM;

9. Stefaniak; 10. Baklarz.

Ferner: 13. Findling.

Stand (nach 1 von 3 Veranstaltungen):

1. Scharl, 37 Punkte; 2. Bury, 28; 3. Hostinsky,

24; 4. Knight, 23; 5. Nyström, 19; 6. Stefaniak,

19; 7. Messner, 18; 8. Houson, 18;

9. Hollo, 17; 10. Rinaldi, 16.

Ferner: 13. Findling, 4; 14. Görner, 1.

Siegerehrung European-Cup (v.l.): Paul Bury, Robert Scharl und Thomas Hostinsky

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MCE

Januar '19


INTERVIEW: TIM APOLLE

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MCE

Januar '19


Saisonrückblick

Tim Apolle war auch 2018 erfolgreich in der Enduroszene unterwegs.

Wir hatten die Möglichkeit, ein kurzes Interview mit ihm zu führen und

ein paar Details bezüglich seines Racebikes unter die Lupe zu nehmen.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Denis Günther

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MCE

Januar '19


INTERVIEW: TIM APOLLE

PORTRÄT

Name: Tim Apolle

Beruf: Student (Lehramt Geografie und Sport,

noch 2 Jahre)

Geburtsdatum: 19. Juli 1996 (22 Jahre)

Motorrad: KTM EXC 300 2019

Team: BAUR Gruppe ZAP Technix

Startnummer: 96

Erfolge:

2010 Deutscher Meister Klasse WCS German

Cross Country, Sportler des Jahres im Burgenlandkreis,

4. Platz European Cross Country

Klasse WCS;

2011 1. Platz Enduro Cup Hessen Thüringen,

Klasse Junioren, 3. Platz German Cross Coun-

try Klasse Junioren, 3. Platz European Cross

Country Klasse Junioren;

2012 1. Platz German Cross Country Klasse

SportB, 1. Platz European Cross Country Klasse

SportB, 3. Platz Kings of Xtreme, Sportler

des Jahres ADAC Hessen Thüringen;

2013 Deutscher Cross Country Meister Advanced,

Deutscher Enduro-Junioren-Meister;

2014 Deutscher Cross Country Meister XC Expert,

Deutscher Cross Country Meister XC Junior,

ADAC Motorsportler des Jahres Hessen

Thüringen;

2015 Laufsiege in der Britischen Meisterschaft,

Top-5-Ergebnisse FIM Superenduro

World Championship;

2016 FIM Superenduro World Championship

3. Platz (Junioren), Deutsche Enduro-Meisterschaft

3. Platz E1, Deutscher Cross Country

Meister (XC Junior);

2017 Deutscher Cross Country Meister (XC Junior),

Deutsche Cross Country Meisterschaft

3. Platz (XC Pro), Deutscher Enduro-Vizemeister

E1, Enduro-Weltmeisterschaft – Punkte in

der Juniorenklasse;

2018 Superenduro-Europameister, Deutsche

Cross Country Meisterschaft 3. Platz (XC Pro),

Deutsche Enduro-Meisterschaft 3. Platz E3

Sponsoren: ZAP Technix, BAUR Gruppe, KTM

Hannover, Agrar KG, Scott Motosport,

Shoei Europe, ADAC Hessen Thüringen, Pepper

Motorsport, WP Suspension, MJ Sport,

Rtech, JPG, KS Sportsworld, Radsport Pro, Signal

Iduna Ariane Baur, Putoline, Pro Circuit

Tims neues Helmdesign

Tim Apolle im Interview

MCE: Hallo Tim, schön dass du die Zeit gefunden

hast, uns ein paar Fragen zu beantworten.

Fangen wir gleich mit der ersten Frage an: Umstieg

von Husqvarna auf KTM in dieser Saison

– warum und was liegt dir besonders an der

KTM?

Tim Apolle: Hallo Marko, gerne beantworte ich

deine Fragen. Durch meinen Sponsor bin ich

auf KTM gewechselt. Es ist schon ein anderes

Fahren als mit der 250/4-Takt, aber ich bin von

Anhieb sehr gut mit der KTM EXC 300 TPI zurechtgekommen.

Besonders mag ich das direkte

Gefühl des PDS-Systems und natürlich das

Drehmoment, das eine sehr ruhige und angenehme

Fahrweise zulässt.

70

MCE

Januar '19

Wie lief deine Saison und über welchen Erfolg

hast du dich am meisten gefreut?

Es war eine aufregende, lange und anstrengende

Saison. Angefangen hat es mit der Superenduro-Serie,

in der ich den 1. Platz in der Europameisterschaft

holen konnte. Das war für

mich auch der größte Erfolg in diesem Jahr und

macht mich sehr stolz. In der German Cross

Country (GCC) Serie habe ich in der XC-Pro-Kategorie

den 3. Platz erkämpft, in der Enduro-

DM bin ich in der E3 auf dem 3. Platz im Endergebnis

gelandet und im klassenübergreifenden

Championat auf dem 5. Gesamtrang. Gerade

erst sind wir von der Mannschaftsweltmeisterschaft

in Chile zurückgekehrt, wo ich als

zweitbester deutscher Starter eine Silbermedaille

holen konnte und mit der Junioren-

Mannschaft den 7. Platz nach sechs Fahrtagen

erreichen konnte.

Du bist einer der wenigen Enduropiloten, die

sich an diversen Disziplinen beteiligen, dazu

gehören die GCC, die Superenduro-Rennen sowie

die klassische Enduromeisterschaft. Was

gefällt dir eigentlich am besten?

Eigentlich fahre ich alles gerne. Die GCC hat ein

hohes Niveau erreicht und die Rennen werden

immer schneller. Die SuperEnduro-Veranstaltungen

sind technisch sehr anspruchsvoll sowie

triallastig und eine Kurzdistanz gegenüber

den anderen Disziplinen. Gerade deswegen ist

SuperEnduro mein Favorit. Der klassische Endurosport

gefällt mir auch sehr gut, aber leider

entwickelt sich der Sport nicht weiter und die

Veranstaltungen sind komplizierter für Fahrer

und Team durchzuführen. Ich wünschte mir,

dass der klassische Endurosport wieder mehr

in den Vordergrund rückt und mehr Beachtung

in den Medien findet.

Was sind deine Ziele für die Saison 2019?

Für mich steht die SuperEnduro-Serie im Vordergrund,

da werde ich in der Junioren-WM-

Klasse am Start sein. Aber auch in der Enduro-

Junioren-WM sowie in der Enduro-DM werde

ich wohl fahren. Der genaue Plan steht noch

nicht fest, aber grob ist das erst mal unser Ziel.

Ich werde auch wieder auf einer KTM EXC 300

TPI fahren.

Um solch eine Saison zu meisten, brauchst du

sicher auch eine gute Vorbereitung? Wie genau

bereitest du dich vor?

Speziell für die SuperEnduro-Saison habe ich

mir einen eigenen Parcours angelegt, auf dem

ich sämtliche Elemente trainieren kann. Das ist

sehr wichtig, um dem enormen Anspruch gerecht

zu werden. Ich fahre meistens am Wochenende

und je nach Zeit zusätzlich noch einmal

in der Woche Motorrad. Neben dem Fahren

steht Laufen, Rennrad fahren sowie Schwimmen

auf dem Plan, der mir von KS Sportsworld

professionell ausgearbeitet wird.

Sicherlich hast du einige Leute im Hintergrund,

die dich persönlich unterstützen?

Da hast du Recht, ohne meine Sponsoren ist

das nicht machbar. Besonders möchte ich mich

bei meinem Hauptsponsor Dieter Baur bedanken

sowie bei meinen Eltern, Falk Ziegler und

natürlich bei meiner Freundin Natalie.

Tim, vielen Dank für das Interview.

Gerne doch.


Details Racebike KTM EXC 300 TPI

Tims Racebike kurz vor dem Start

bei der Enduro-DM in Zschopau

Auf der Jagd nach der besten

Rundenzeit im klassischen

Endurosport

Tim in seinem Element, Prolog

von „Rund um Zschopau“

Alle Änderungen in der Übersicht

• Cone Valve und Trax

• Bremsscheibenkit SequenCe

• ZAP Bremsscheibe OffRoad

• Factory Kupplungshebel

• Factory Bremshebel

• Sliderklemme Aluminium

• Works Connection Fußbremshebel

• Rtech Plastik-Kit

• Pro Circuit Platinum Auspuffbirne

• Pro Circuit 296 Spark Arrestor

• ZAP M1 Hinterrad

• Rtech Plastik Motorschutz

• ZAP E-Peg Fußraste

• P Luftfilter

Der Bremsscheibenschutz kommt von Rtech

Der Stoßdämpfer

ist

aus dem WP-

Aftermarket-

Programm,

nennt sich

WP Trax und

wird ebenfalls

von Pepper

Motorsport

optimiert

Als Telegabel kommt die WP Cone Valve zum Einsatz,

die von Pepper Motorsport

optimiert wird

Der gesamte Radsatz (vorn und hinten) stammt

von ZAP Technix

71

MCE

Januar '19


INTERVIEW: TIM APOLLE

Details Racebike KTM EXC 300 TPI

Für den Einsatz beim Enduro-DM-Lauf Zschopau

hat Tim eine volle hintere Bremsscheibe gewählt

Breitere und griffigere Fußrasten

Tim verwendet einen ZAP-Technix-Lenker sowie

weitere Teile (Hebel, Klemmschelle, Deckel)

von derselben Firma

72

MCE

Januar '19

Das Team der MCE wünscht Tim weiterhin viel Erfolg und Spaß am Endurosport


Beim Superenduro-Finale in Lidköping/Schweden

sicherte er sich den Europameistertitel

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MCE

Januar '19


ENDURO

Enduro-Paradise.de

feiert Jubiläum

Enduro-Paradise.de startet 2019 in die zwanzigste Toursaison an ein und demselben Standort.

Wenn das mal kein Beweis für Nachhaltigkeit eines Reiseveranstalters ist. Möglich macht das

ein umfangreiches Netzwerk an einheimischen Unterstützern, die dem Team den Rücken

freihalten. Es besteht aus Weinbauern, Restaurantbesitzern und dem Tourismusverband.

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MCE

Januar '19


Enduro-Paradise.de startet 2019

in die zwanzigste Toursaison an

ein und demselben Standort.

Wenn das mal kein Beweis für

Nachhaltigkeit eines Reiseveranstalters

ist. Möglich macht das ein

umfangreiches Netzwerk an einheimischen

Unterstützern, die

dem Team den Rücken freihalten.

Es besteht aus Weinbauern, Restaurantbesitzern

und dem Tourismusverband.

Enduro-Paradise.de stellt vor:

Helmut Malterer

Helmut Malterer wird ab April

2019 in Italien für euch da sein

und dort die Touren in den nächsten

Jahren führen. Als Ersatzmänner

stehen auch weiterhin Capo

Norman und Stefano zur Verfügung.

Helmut konnte in diversen Rennserien,

wie ACC/XCC, Enduromasters,

und österreichischer Enduro

Cup, persönliche Erfolge verbuchen

und meistens vorne mitmischen.

Durch seine positive Ausstrahlung

und sein schraubertechnisches

Geschick fand er in

diesem Umfeld viele Freunde und

Enduro-begeisterte Macher. Seine

sportlichen Erfolge ordnete er

stets „der Freude am Endurofahren“

unter. Und mit seinem Leitspruch

„Schön, schön, schön,

schön, schön“ machte er den

schlimmsten Regentag zum

schönsten Endurotag. Und genau

solch einen „Typen“ hat das „Enduro-Paradise“-Team

gesucht und

mit Helmut Malterer gefunden.

Vorbereitungen

Die Einarbeitung gestaltete sich

als extreme Herausforderung, da

2018 gleich zwei Naturkatastrophen

bewältigt werden mussten.

Im Frühjahr führte ein extremer

Eisregen zu zahlreichen „Baumbrüchen“

und im Herbst fegte ein

Orkan mit katastrophalen Auswirkungen

durch das Tourengebiet.

Einige Tourtage mussten völlig

neu gestaltet werden, dennoch ist

man für die Saison 2019 gut gerüstet

und voller Vorfreude, damit

den Geländesportler zu begeistern.

Die Familien, die das Hotel betreiben,

sind nicht einfach nur Dienstleister,

sondern im Laufe der Jahre

eine zweite Familie für das Enduro-Paradise.de-Team

geworden!

Die Buchungen für das Frühjahr

2019 sind in vollem Gange. Die

Saison startet ab der ersten Aprilwoche.

Denkt an zeitnahe Reservierungen!

Professionelle Endurotouren für

den Hobby-Enduristen in Italien

2019 ist Enduro-Paradise.de 20

Jahre erfolgreich in der Tourregion

als offizieller Tourguide und Reiseveranstalter

tätig. Dieser Erfolg

liegt auch darin begründet, dass

man nicht – wie bei manchen

selbsternannten Guides üblich –

in eine Region „einfällt“, um für

ein paar Tage Geld zu verdienen

und meist verbrannte Erde zu hinterlassen.

Das Enduro-Paradise.

de-Team lebt fünf bis sechs Monate

vor Ort und ist in dieser Zeit für

Jedermann Ansprechpartner in

Sachen Enduro. Selbst bei einigen

Endurowettbewerben war

man maßgeblich an der Streckenführung

beteiligt, da bis heute die

unglaubliche Ortskenntnis und

Einstufung des Schwierigkeitsgrades

geschätzt wird.

nold. „Damit dies möglich ist, haben

wir aber einige Auflagen bekommen,

bestimmte Gebiete/

Areale zeitweise oder in machen

Fällen auch ganz zu meiden! Diese

Gebiete bzw. Zeiten können

selbstverständlich dem nicht organisierten

Endurofahrer gar

nicht bekannt sein! Und somit

können wir auch dieses Jahr wieder

legale Enduro-Touren anbieten“,

so Arnold weiter.

„Leider wird dieser Fakt immer

wieder von ’neuen’ unwissenden

Enduristen gefährdet. Endurofahrer,

die zu der Klientel gehören,

die gehört haben, dass man hier

wohl ’frei fahren’ kann. Einerseits

belächeln wir diese ’Suchenden’

aufgrund des ungeheuren finanziellen

Risikos, das sie eingehen,

andererseits bedroht diese Klientel

aktiv das Endurofahren in der

Region! Nach einigen Beiträgen

von hochintelligenten Menschen

in gewissen Internet-Foren möchte

wir hier noch einmal klarstellen,

dass uns eine schriftliche Ge-

„Im Laufe der Jahre haben wir unzählige

Höhen wie auch Tiefen erleben

dürfen und gerade deshalb

sind wir stolz darauf, dass wir

selbst nach so langer Zeit unseren

nicht unumstrittenen Offroadsport

ausüben dürfen. Über die

Jahre sind wir nachweislich zu einem

der wichtigen Tourismuspfeiler

der Region geworden und erhalten

gerade durch diese Tatsache

die nötige Rückendeckung der

diversen Verwaltungsebenen“,

sagt Geschäftsführer Norman Arnehmigung

der Kommune zur

Durchführung dieser Touren vorliegt!

Um diesen Fakt zu bekräftigen,

versichern wir dies hiermit

an Eides statt! Richtig ist auch,

dass die Exekutive in den vergangenen

Monaten einige Exempel

statuiert hat (2500 Euro Strafe

plus Bikebeschlagnahmung). In

diesem Zusammenhang wurden

wir als ausschlaggebende Firma

genannt, die die Verfolgungen

veranlasste. Diese Äußerungen

sind falsch! Richtig ist, dass wir

im Falle einer Anhörung als Zeuge

auftreten und eventuelles Beweismaterial

(Fotos und Daten) zur

Verfügung stellen. Des Weiteren

werden wir natürlich aktiv, wenn

uns unterstellt wird, dass wir zu

einer bestimmten Zeit in bestimmten

Gebieten gefahren wären,

die wir hundertprozentig

nicht befahren dürfen“, nimmt Arnold

zu ungerechtfertigten Vorwürfen

Stellung.

Infos zu den Touren:

enduro-paradise.de

75

MCE

Januar '19


EHRUNG

Motocross-GP-Weltmeister Jeffrey Herlings

MX2-Weltmeister Jorge Prado

EHRUNG

SX-Weltmeister Jason Anderson

WMX-Weltmeisterin Kiara Fontanesi

Junioren-125-ccm-Weltmeister Bailey Malkiewicz

Seitenwagen-Weltmeister Marvin van Luchene und Ben van den Bogaart

Am 3. Dezember 2018 fand die glamouröse FIM-Preisverleihung im fantastischen Ballsaal des

Andorra Park Hotels in Andorra la Vella statt. Über fünfzig Weltmeister galt es zu ehren – vom

fünffachen MotoGP-Gesamtsieger Marc Marquez bis zum mit 14 Jahren jüngsten 85-ccm-Junioren-

MX-Titelträger Caden Braswell. Weiteres Highlight: Die komplette Ehrung konnte per Livestream

verfolgt werden. • Fotos: David Reygondeau/good-shoot.com

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MCE

Januar '19

Junioren-85-ccm-Weltmeister Caden Braswell


EnduroGP- und E3-Weltmeister Steve Holcombe

E1-Weltmeister Bradley Freeman

EHRUNG

E2-Weltmeister Eero Remes

Jugend-Weltmeister Ruy Barbosa

Junioren-Weltmeister Matteo Cavallo

SuperEnduro-Weltmeister

Cody Webb

Cross-Country-Rallye-Weltmeister Toby Price

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MCE

Januar '19


NOTIZEN

Hard Enduro Training

Enduro-Trainingswoche und -Touren

in Lloret de Mar/Spanien

19. bis 25. Januar 2019

Geführte Endurotouren in herrlicher

Landschaft mit Fahrtraining auf verschiedenen

Strecken im sonnigen Spanien. In

der Nähe von Girona erwarten euch

traumhaftes Endurogelände und vermutlich

sonnige 15 Grad.

Egal ob Hardenduro, Touren, Sonderprüfungstraining

auf verschiedenen Strecken,

gemütliches Beisammensein oder

Entspannung – alles ist möglich.

Am Sonntagmorgen ist Anreise vor Ort, Mittags kann bereits gefahren

werden! Das Touren/Trainingsprogramm von Sonntag bis Donnerstag

richtet sich dann nach euren Wünschen. Am Donnerstagnachmittag ist

dann wieder Abreise, sodass man am Freitagvormittag wieder zu Hause

ist. Zugelassene Enduros sind Pflicht.

Anmeldungen schriftlich bei Kiedrowski im Shop oder per Mail unter

info@kiedrowski-racing.com

Begrenzte Teilnehmerzahl, maximal 10 Teilnehmer,

also schnell anmelden!

UND JETZT DER HAMMER: Das fünftägige Toren- und Trainingsprogramm

kostet nur 290,- Euro pro Fahrer! Weitere Infos unter 05052 912798.

Die Kosten für die Unterkunft in einer schönen spanischen Finca

mit großer Garage betragen 100 Euro.

Der Motorradtransport kann auf Wunsch ebenfalls durch

Kiedrowski Racing organisiert werden.

Flüge gibt es bereits ab zirka 100 Euro. Leihwagen pro Woche

ab zirka 50 Euro.

Achtung – Sportfahrerniveau erforderlich!

www.kiedrowski-racing.com

Yamaha Meyer bLU cRU-

Junior Team 2019

Die neue YZ 65 stellt in ihrem nun ersten offiziellen

Rennjahr die Basis für die bLU cRU

Nachwuchsförderung in Deutschland dar.

Das neu gegründete Yamaha Meyer bLU cRU-

Junior Team unter der Führung des Yamaha Motocross-Händlers

Klaus Meyer aus Allersberg

wird in der Saison 2019 mit drei erfolgversprechenden

jungen Talenten die Deutsche DMSJ

Meisterschaft 65 ccm bestreiten. Zielsetzung

ist der Gewinn der Deutschen Meisterschaft

2019. Alle drei Fahrer setzen auf die neue Yamaha

YZ 65.

Das junge Team besteht aus Aaron Kowatsch

(11), Samuel Inhofer (11) und Max Meyer (9).

Der 11-jährige Aaron Kowatsch aus Schwaigern

greift bereits auf viel Erfahrung im Motocrosssport

zurück: Seit 2015 „im Renngeschäft“ aktiv,

schloss er 2018 die Deutsche Meisterschaft

65 ccm erfolgreich als Gesamtzweiter ab. Zudem

bestritt er in 2018 bereits die EMX65 und

absolvierte diesen Wettbewerb als bester

Deutscher. Neben der Deutschen Meisterschaft

wird er in 2019 auch wieder die 65er-

EMX fahren. Auch die Teilnahme an der 65er-

Junior-WM steht auf dem Plan.

Der ebenfalls elf Jahre alte Samuel (Sammy) Inhofer

aus Brennberg ist bereits seit vier Jahren

im Motocrosssport aktiv. 2018 fuhr er erfolgreich

in der Süd- und Nordbayernserie in der

65er-Klasse. Neben der Deutschen Meisterschaft

65 ccm wird er in 2019 auch wieder die

Nord- und Südbayernserien in Angriff nehmen.

Der Jüngste im Bunde ist der 9-jährige Max

Meyer, Sohn des Teamchefs. Seit drei Jahren

fährt er aktiv und erfolgreich Motocross; seit

2018 in der 65er-Klasse in der Südbayernserie.

Auch er wird neben der Deutschen Meisterschaft

in 2019 auch die Nord- und Südbayerische

Meisterschaft auf seiner YZ 65 fahren.

Max wird natürlich auch am YZ 65 bLU cRU FIM

Europe Cup teilnehmen.

Aaron Kowatsch, Max Meyer, Samuel Inhofer (v.l.)

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MCE

Januar '19


TERMINE JANUAR

11.-13.1. ADAC Supercross Westfalenhallen Dortmund,

www.supercross-dortmund.de

mit dem Profi-Trainer Marko Barthel

Hier findet Ihr Euren

Offroad-

Spezialisten

TERMINE 2019

MÄRZ

15.-16. Sportfahrertraining in Kronach

23. Endurotraining*

24. Hardendurotraining*

APRIL

05.-07. 58. EnduroPROjekt in Langenst.

13.-14. Kids & Jugend Camp in Flöha

27. Endurotraining in Langensteinbach

28. Hardendurotraining in Langensteinbach

MAI

03.-04. Endurotraining in Kronach

18. Endurotraining*

27. Endurotraining in Langensteinbach

28. Hardendurotraining in Langensteinbach

* = Ort noch offen

JUNI

08.-10. 59. EnduroPROjekt*

15.-16. Endurotraining in Gerstungen

SEPTEMBER

13.-14. Hard/Endurotraining

in Schwebnitz

21. Endurotraining*

27.-29. 60. EnduroPROjekt

in Hohenmölsen

mce10

JULI

29.07-01.08. Kids & Jugend Camp

AUGUST

24.-25. Endurotraining in Viernau

OKTOBER

26. Endurotraining in Langensteinbach

27. Hardendurotraining in Langenst.

KONTAKT

web: www.enduropro.de

mail: info@enduropro.de

tel: 037206 568881

Anzeigen-Telefon

06184 923352

79

MCE

Januar '19


VORSCHAUEN

Der Titelverteidiger ist prächtig aufgelegt. Tyler Bowers hat sich nach

2012 und 2017 zum dritten Mal zum „König von Chemnitz“ gekrönt. Auch

am zweiten hochklassigen Renntag des 16. Int. Supercross Chemnitz

entschied der US-Amerikaner das Finale der Top-Klasse SX1 für sich. Der

27-Jährige ist somit bestens gerüstet für das Finale des ADAC SX-Cups,

das vom 11. bis 13. Januar in der Dortmunder Westfalenhalle steigt.

„Natürlich bin ich glücklich über diesen erneuten Sieg, aber mein Hauptziel

bleibt der Gesamtsieg im ADAC SX-Cup. Nachdem ich beim Saisonauftakt

eigentlich noch verletzt war und mit Nägeln und Drähten in meinem

Finger nur an einem Tag im Finale war und nicht allzu viele Punkte

geholt habe, war das Punktemaximum an diesem Wochenende natürlich

genau das, was ich gebraucht habe. Trotzdem ist es noch ein langer Weg

und beim Finale in Dortmund kann auch noch viel passieren“, sagte

Bowers nach seinem Titel-Hattrick. Wie am ersten Tag fuhr der Franzose

Charles Lefrançois wieder aufs Podest, diesmal sogar als Zweiter.

„Chemnitz ist ein guter Ort für mich, denn ich stand hier schon im vorigen

Jahr auf dem Podest. Ein Schlüssel zum Erfolg war heute wieder

mein guter Start im Finale“, umschrieb er seinen Fast-Frühstart. In der

Gesamtwertung ist der US-Boy nun Dritter mit 66 Punkten hinter Lefrançois

(75) und Landsmann Cole Martinez (85).

Überzeugen konnte auch der Schneeberger Lokalmatador. Dominique

Thury zeigte ebenfalls eine hervorragende Leistung und belegte am Ende

Rang 3. Anfangs lag er, wie am Vortag, auf dem 4. Rang. In der Endphase

des 20-Runden-Rennens witterte er jedoch Morgenluft und

schnappte sich noch den vor ihm fahrenden US-Boy Ryan Breece. „Zwischendurch

war der Faden kurz weg“, erklärte er anschließend und fügte

hinzu: „Mein Trainer Sébastien Tortelli hat schon gestern mit mir gemeckert,

weil ich zwischendurch etwas nachgelassen habe. Das wollte ich

mir heute ersparen. Da das Rennen noch ziemlich lang war, dachte ich

mir, dass die Kraft noch reichen sollte, um noch einmal Attacke zu machen.

Obwohl ich nicht so leicht mit etwas zufrieden bin, fühlt sich dieser

3. Platz heute für mich wie ein Sieg an, denn das war erst mein viertes

Rennen seit dem Sommer und meiner Verletzungspause.“ Thury ist gesamt

nun Fünfter mit 52 Punkten.

In der Nachwuchsklasse SX2 setzte sich am zweiten Tag der Thüringer

Tom Koch durch, er musste sich jedoch nach seinem 3. Platz am Freitag

in der Gesamtwertung Julien Lebeau knapp geschlagen geben. Der Franzose

gewann am Vortag und darf sich nach seinem 2. Platz am Samstag

„Prinz von Chemnitz“ nennen. „Für mich war es heute der perfekte Tag

80

MCE

Januar '19

Tyler Bowers

• Foto:

Thorsten

Horn

11.-13.1.2019 SX DORTMUND

Titelverteidiger Bowers ist gerüstet

nach den Höhen und Tiefen gestern. Ein bisschen ärgere ich mich schon,

dass es bei meinem Heimrennen nicht mit dem Prinzentitel geklappt hat,

aber nach dem gestrigen Tag, habe ich noch das Beste daraus gemacht,

auch hinsichtlich der Cup-Gesamtwertung. Julien war an diesem Wochenende

konstant schnell und ist somit verdient Prinz geworden“, sagte

Koch, der die ADAC-SX-Cup-Wertung mit 92 Punkten vor Lebeau (67)

klar anführt.

In der SX3, der Klasse für den zwölf- bis 16-jährigen Supercross-Nachwuchs,

war Carl Ostermann aus Bonn der Dominator. Wie schon beim

Auftakt der Serie in Stuttgart gewann der 14-Jährige beide Läufe. Ostermann

führt die Gesamtwertung mit der Maximalpunktzahl von 100 an vor

dem Jenaer Maximilian Werner (86) und dem Dänen Mads Fredsoe (75).

Standesgemäß – der „König“ erhält eine Suzuki,

der „Prinz“ eine Kawasaki

Leistung zahlt sich aus. Guter

Brauch ist dies beim ADAC Supercross

Dortmund in der Westfalenhalle.

Für den „König von Dortmund“

steht immer ein besonderes

Präsent bereit. Auch dieses

Mal, wenn die Piloten vom 11. bis

13. Januar 2019 wieder packendes

Racing und atemberaubende Action

im Hexenkessel der Ruhrmetropole

auf das Lehmparkett zaubern.

Der bestplatzierte Fahrer in

der Top-Klasse SX1 darf sich nach drei Veranstaltungstagen nicht nur

„König von Dortmund“ nennen, sondern auch eine nagelneue Suzuki

V-Strom 1000 XT in Empfang nehmen. Damit unterstreicht der langjährige

Unterstützer des ADAC Supercross sein vorbildliches Engagement im

Motorradsport.

Denn die V-Strom 1000 XT schafft als großer Adventure-Tourer nicht nur

aufgrund der gelben Farbe eine Verbindung zu den legendären RM-Z-Motocrossern.

Die Suzuki macht auf langen Autobahnetappen ebenso viel

Spaß wie auf knackigen Alpenpässen und anspruchsvollen Offroad-Pisten.

Die V-Strom 1000 XT ist ein Bike für alle Lebenslagen und glänzt

durch eine extrem hohe Zuverlässigkeit. Das hat sie in zahlreichen Tests

und mit unzähligen Weltenbummlern im Sattel eindrucksvoll bewiesen.

Der „große Prinz“ braust auf einer Kawasaki davon

Ebenfalls rasant unterwegs ist in

Zukunft der „große Prinz“, der

bestplatzierte Fahrer der

SX2-Klasse. Er erhält eine Kawasaki

Versys-X 300. Die Versys-X

300, der Adventure-Tourer von Kawasaki,

ist betont wendig. Lange

Federwege kombiniert mit dem

sehr lebendigen 296-ccm-Motor

ergeben ein Bike, das auf allen

Straßen einsetzbar ist. Die Versys-X

300 ist für Touren-Abenteuer

wie geschaffen. Der Kawasaki-

Allrounder ist in zwei Ausführungen plus umfangreichem Zubehör erhältlich:

als Adventure-Modell mit der kompletten Ausrüstung für komfortable

Langstreckenfahrten sowie als Urban-Modell, das ideal für

Pendler ist.

Der Preis ist heiß auch in der SX3-Klasse. Der Nachwuchspilot,

der es schafft, an den drei Wettkampftagen

auf seiner 85-ccm Zweitakt-Maschine die meisten

Punkte zu sammeln, wird dank des Sponsors Mr. Frosty

neuer Besitzer eines Segways im Wert von 2800 Euro.

Damit kann sich der „kleine Prinz von Dortmund“

nicht nur im Fahrerlager den einen oder anderen Fußmarsch

sparen. Der Segway in der City-Scooter-Ausführung

hat einen 450-Watt-Motor, ist in maximal vier

Stunden komplett geladen und bringt seinen Besitzer

mit einer Höchstgeschwindigkeit von 18 km/h voran.

Tickets für das 36. ADAC Supercross Dortmund sind

online unter www.supercross-dortmund.de, in allen

ADAC-Geschäftsstellen oder über eventim.de erhältlich.

Auch über die Hotline des ADAC Westfalen (0231 5499333) können

von Montag bis Freitag zwischen 8:00 Uhr und 18:00 Uhr Eintrittskarten

bestellt werden. Karten für das ADAC Supercross Dortmund sind in den

Kategorien Bronze, Silber und Gold (inkl. SX-Club mit Essen und Trinken)

erhältlich. ACHTUNG! Der Samstag ist bereits ausverkauft. Tickets sind

nur noch für Freitag und Sonntag erhältlich.

Termin: 11. bis 13. Januar 2019 • 36. ADAC-Supercross Dortmund


Dakar goes Peru

Etappen

Die 41. Dakar wird in die Geschichte des Rallyesports eingehen, denn erstmals findet

sie in nur einem Land, und zwar Peru, statt. Start und Ziel sind in der Hauptstadt Lima.

Von 5000 Kilometern Gesamtdistanz werden 3000 als Wertungsprüfung gefahren.

Letztes Jahr sorgte KTM-Rider Matthias Walkner mit seinem Gesamtsieg für Furore.

Natürlich möchte er diesen Erfolg 2019 wiederholen. Wir dürfen also gespannt sein,

wie sich unser deutschsprachiger Vertreter in Peru schlagen wird.

Übrigens, einziger deutscher Starter bei den Motorrädern ist Sebastian Bühler.

Die komplette Starterliste findet ihr unter www.dakar.com/en/competitors

2019

07.01. Lima - Pisco

08.01. Pisco - San Juan de Marcona

09.01. San Juan de Marcona - Arequipa

10.01. Arequipa - Moquegua

11.01. Moquegua - Arequipa

12.01. Ruhetag

13.01. Arequipa - San Juan de Marcona

14.01. San Juan de Marcona - San Juan de Marcona

15.01. San Juan de Marcona - Pisco

16.01. Pisco - Pisco

17.01. Pisco - Lima

Vorjahressieger Matthias Walkner

(auch oben) • Fotos: Dakar.com

81

MCE

Januar '19


VORSCHAU

FEBRUAR/2019

• Foto: Husqvarna

TEST ..Husqvarna FC 450

• Foto: Sherco

VERGLEICHSTEST..SHERCO

SEF-FACTORY 450 vs. SHERCO SEF-FACTORY 300

VORSTELLUNGKTM Factory Bikes MX2

• Foto: Juan Pablo Acevedo

VORSTELLUNG DT-A Allrad Prototyp

SUPERCROSS Dortmund

KOLUMNE Eddy Frech + Marcel Teucher

SUPERENDURO WM Riesa/D

• Foto: Denis Günther

MOTOCROSS ENDURO 2/2019 - FEBRUAR - ERSCHEINT AM 24.1. AN EUREM KIOSK

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Testchef Marko Barthel nutzte beim Test

der HUSQVARNA Factory Bikes 2018 von

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