Limmat Verlag Vorschau F2019

limmat18

Limmat Verlag Vorschau auf die Bücher im Frühjahr 2019

Frühjahr 2019

Limmat Verlag


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Limmat Verlag

«Mit anarchischer Frechheit wird an Morschem im

heimatlichen Tal gerüttelt.» Neue Zürcher Zeitung

Sein Vater hat sich umgebracht, seine Mutter ist darob kalt

geworden. Jetzt wächst «der Bub» bei den Grosseltern und

der Urgrossmutter Onna Maria auf. Die Letztere wird seine

starke Instanz. Mit dem einarmigen Grossvater Pieder Paul

teilt er den Phantomschmerz, in der Suche nach anderen

Menschen, denen etwas fehlt, nach Einarmigen und Einbeinigen,

nach Prothesen, nach Vätern und Übervätern.

Onna Maria spricht wenig, aber bestimmt, Pieder Paul viel,

aber nur in Zitaten.

Leo Tuor zeichnet eine ungewöhnliche

Persönlichkeitsbildung nach in einem ganz

gewöhnlichen, katholischen Dorf zu einer Zeit, als Welten

und Weltbilder noch geschlossen waren. Und so leicht seine

Prosa ist, so wenig glättet sie diese kleine, exemplarische Welt

voller Schrullen und Schratten, Enge und Grösse, Schabernack

und Tiefe. Und fliessend fügen sich die Erinnerungen

zu einer surselvischen Geschichte anhand von vier Generationen

und zu einer Integration des erzählenden Ichs in

seine genealogia.

En la gallaria dils antenats cumparan

bab e mumma, tats e tattas ed ina fila da parentella cumprada ed

artada: originals e copias, quaders e rodunds, méls ed asens, lufs e luffas,

nutriders e mulschiders, en biala cumpignia.

Leo Tuor

Die Wölfin

La Luffa

Limmat

Leo Tuor

Die Wölfin / La Luffa

Roman

Rätoromanisch und Deutsch

Übersetzung von Peter Egloff

Neuauflage von «Onna Maria Tumera»

unter dem ursprünglichen Manuskripttitel des Autors

ca. 340 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

ca. sFr. 36.– / € 36.–

isbn 978-3-85791-869-8

Februar

Peter Egloff, 1950 geboren, ist freier Journalist und lebt in

Zürich und Sumvitg. Autor und Herausgeber mehrerer Bücher

zu Graubünden und zur Surselva,

zuletzt «Der Bischof als Druide».

Seine Übersetzung von Leo Tuors

«Giacumbert Nau» wurde vom

Kanton Zürich mit einem Anerkennungspreis

ausgezeichnet, die

Übersetzung von «Settembrini»

war für den Paul-Celan-Übersetzerpreis

nominiert.

Leo Tuor, geboren 1959, wuchs in Rabius und Disentis auf,

studierte Philosophie, Geschichte und Literatur in Zürich, Fribourg

und Berlin. Neben der Surselver Trilogie mit «Giacumbert Nau»,

«Die Wölfin» und «Settembrini» sind im

Limmat Verlag seine Erzählung «Cavrein»

sowie die Geschichten- und Essaysammlung

«Auf der Suche nach dem

verlorenen Schnee» lieferbar. Leo Tuors

Werk wurde vielfach ausgezeichnet.

Foto Ays· e Yavas·


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Limmat Verlag

Isolde Schaad

Giacometti hinkt

Fünf Wegstrecken, drei Zwischenhalte

Erzählungen

ca. 300 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

ca. sFr. 34.– / € 34.–

isbn 978-3-85791-870-4

März

«Isolde Schaad hat Witz und Biss,

einen gnadenlosen Blick und eine scharfe Zunge.»

Tages-Anzeiger

Giacometti? Das ist doch der mit den baumlangen Elendsgestalten,

dem die Kunstwelt weltweit zu Füssen liegt? Bloss

nicht der Student Luis K., der seine liebe Mühe damit hat.

Isolde Schaad

Giacometti

hinkt

Der Sohn einer alleinstehenden Mutter, die diesen Alberto

G. anhimmelt, macht sich seinen eigenen Reim auf dieses

Werk und seine ungezählten Publikationen. Er gerät dabei

auf eine abenteuerliche Fährte, die ihn bis nach Paris lotst;

schliesslich mischt er mit einer kühnen These über G. die

einheimische Kunstwelt gehörig auf.

Auch die

andern Heldinnen dieses Buches sind mit einem unkonventionellen

Lebensentwurf zugange, für den sie kein soziales

Wagnis scheuen. Helen G., Nationalrätin der Grünen,

durchmisst die halbe Stadt, um die verhassten Militärschuhe

ihres Mannes loszuwerden. Laura M., die gewitzte

Anwältin, die nach einer gescheiterten Passion den Rollator

zum Lebenspartner ernennt, macht mit einer Entführung

aus einem Alters- und Pflegeheim Furore. Und der plötzliche

Abgang der beliebten Dozentin Claire H. setzt eine

Hausgemeinschaft in Aufruhr.

Rasant und packend

erzählt Isolde Schaad von den modernen Gang arten

in der grossen Kleinstadt und würzt sie mit Betrachtungen

aus der Fussgängerpassage.

Limmat

Isolde Schaad, geboren 1944 in Schaffhausen, lebt

als freie Schriftstellerin und Publizistin in Zürich.

Zahlreiche Studienaufenthalte in Ostafrika, Nahost,

Indien. Gastautorin einer amerikanischen Universität.

Ihr Werk wurde mehrfach ausgezeichnet. Im

Limmat Verlag sind neun Bücher von ihr erschienen,

zuletzt die Romane «Keiner wars» und «Robinson

und Julia», der Essayband «Vom Einen. Literatur und

Geschlecht. Elf Porträts aus der Gefahrenzone»

sowie der Erzählband «Am

Äquator. Die Ausweitung der Gürtellinie

in unerforschte Gebiete».

Foto Ays· e Yavas·


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Limmat Verlag

Charles Ferdinand Ramuz

Aline

Roman

Aus dem Französischen von Yvonne und Herbert Meier

Nachwort von Daniel Maggetti

ca. 150 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

ca. sFr. 28.– / € 24.–

isbn 978-3-85791-871-1

März

«Einer der grössten Erzähler Europas.» Die Zeit

«Sie war mager und ein wenig blass, siebzehn war sie, in

einem Alter, wo die jungen Mädchen leicht die gute Farbe

verlieren, und auf der Nase hatte sie Sommersprossen.» Das

ist Aline, die sich in den Sohn des Bürgermeisters verliebt.

Die Tochter einer armen Witwe erlebt das prickelnde Glück

ihrer ersten Liebe und mit diesem bald ein trotziges Aufbegehren

gegen die engen Konventionen im Dorf. Doch

während Aline von einer gemeinsamen glücklichen Zukunft

träumt, geht es für Julien einzig um sein Vergnügen.

Aline wird ihm lästig, und als sie schwanger ist, stiehlt er

sich aus der Beziehung, redet im Dorf schlecht über sie.

Auch die Mutter wendet sich von ihr ab, das ganze Dorf, die

Tragödie nimmt ihren Lauf, während Julien sich eine standesgemässe

Braut sucht. Zurück bleibt eine gebrochene

Mutter, die der Kutsche der Neuvermählten nachblickt,

während «ein graues Staubwölk chen sich langsam auf das

niedrige Gras der Böschungen niederliess». In seinem

Debütroman von 1905 erzählt Ramuz unsentimental eine

einfache Liebesgeschichte voller Tragik, getragen von einer

wunderschönen Sprache.

Herbert und Yvonne Meier übersetzten gemeinsam

verschiedene Werke aus der Weltliteratur,

unter anderem von Molière, Jean Racine und Paul

Claudel. Herbert Meier (1928–2018) absolvierte ein

Studium der Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte

und Philosophie. Er arbeitete als Lehrer

und Lektor in Paris und Poitiers, danach in

der Schweiz als Dramaturg und Schauspieler.

Ab 1955 lebte er als freier Autor vor allem von

Theater stücken, aber auch Romanen, Gedichten

und Essays und arbeitete als Übersetzer. Seine

Frau Yvonne Meier-Haas (1928–2016) war studierte

Romanistin und Primarlehrerin.

Charles Ferdinand Ramuz (1878–1947), geboren und

aufgewachsen in Lausanne. Nach dem Studium der

Klassischen Philologie ging er 1900 erstmals nach Paris, wo

er von 1904–1914 lebte. Seine Romane wurden mehrfach

verfilmt, und er wurde wiederholt als Nobel preiskandidat

gehandelt. 1936 erhielt er den Grossen Preis der Schweizer

Schillerstiftung. Im Limmat Verlag sind lieferbar: «Farinet»,

«Samuel Belet», «Der Bursche aus Savoyen», «Menschenmass

– Frage – Bedürfnis nach

Grösse» und der Materialienband

von Gérald Froidevaux: «Ich bin

Ramuz – nichts weiter».

Foto Theo Frey


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Limmat Verlag

Grosse Liebe, grosse Kunst.

In einem persönlichen Brief an den grossen Maler Ferdinand

Hodler erzählt Daniel de Roulet von der Faszination, die er

für die Gemälde dieses Künstlers hat, insbesondere für die

berühmten Bilder seiner sterbenden Geliebten Valentine.

Hodler war bereits ein erfolgreicher Künstler, als

er der Pariserin Valentine Godé-Darel begegnete. Sie stand

ihm Modell, sie verliebten sich, bekamen ein Kind. Dann

erkrankte Valentine an Krebs. In mehreren hundert Bildern,

Skizzen und Zeichnungen hielt der Maler das Leiden und

Sterben seiner Geliebten fest. Ein in der Kunstgeschichte

einzigartiges Vorkommnis und ein berührendes Denkmal

für Valentine. Die Begegnung und die leidenschaftliche

Liebe zu Valentine wurden entscheidend für Hodler.

Sie war es, die ihn inspirierte und beeinflusste, durch sie

fand er zu seiner späten Freiheit und schuf ein Werk, das

universelle Gültigkeit hat. In eleganten Sätzen verteidigt

Daniel de Roulet diese Liebe ebenso, wie er für den Maler

eintritt gegen politische Vereinnahmungen und plakative

feministische Kritik.

Daniel de Roulet

Wenn die Nacht in

Stücke fällt

Ein Brief an Ferdinand Hodler

Limmat

Daniel de Roulet

Wenn die Nacht

in Stücke fällt

Ein Brief an Ferdinand Hodler

Aus dem Französischen von Barbara Traber

Titel der Originalausgabe:

«Quand vos nuits se morcellent. Lettre à Ferdinand Hodler»

ca. 140 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

ca. sFr. 28.– / € 24.–

isbn 978-3-85791-872-8

März

Barbara Traber, geboren 1943 in

Thun. Handelsdiplom, Auslandsaufenthalte

in London, Lagos, Paris.

Lebt als Autorin, Übersetzerin

und Lektorin in Worb BE. Zahlreiche

Veröffentlichungen, auch in Mundart.

Daniel de Roulet, geboren 1944, war Architekt und arbeitete

als Informatiker in Genf. Seit 1997 Schriftsteller. Autor zahlreicher

Romane, für die er in Frankreich

mit verschiedenen Preisen

ausgezeichnet wurde. Im Limmat

Verlag sind elf Bücher in deutscher

Übersetzung erschienen, zuletzt

«Zehn unbekümmerte Anarchistinnen».

Daniel de Roulet lebt in Genf.

Foto Markus Traber

Foto Yvonne Böhler


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Limmat Verlag

«Die Gedichte evozieren Bilder, die aus

der Stille aufsteigen, das Schweigen umkreisen,

einen flüchtigen Augenblick festhalten,

ein Geheimnis, ein Echo der Welt einfangen.»

Alice Vollenweider

Die Gedichte von Donata Berra erinnern uns daran, dass

Poesie ursprünglich und über lange Zeit an Musik gebunden

war. So prägen Klang und Rhythmus auch die hier versammelten

Texte; sie fassen das Inhaltliche ein, tragen es

und lassen die einzelnen poetischen Gebilde wie intime

Kammermusik erklingen.

Diese Gebilde entzünden

sich nicht selten an kleinen, vermeintlich unscheinbaren

Betrachtungen, die sich in der Folge assoziativ und

fast unmerklich weiten und so zu existenziell grundlegenden

Bildern werden, zu Traumbildern der Abwesenheit,

der Erwartung oder – im Anblick des Meeres – der Grenzenlosigkeit.

Und wie beim Drehen eines Kristalls leuchten

abwechselnd die unterschiedlichen Facetten auf und betören

uns mit einem nie gänzlich zu erfassenden Glanz.

Christoph Ferber hat aus den vier bisherigen

Gedichtbänden, insbesondere aus «A memoria di mare», eine

Auswahl zusammengestellt, die uns die Autorin in ihrer

Donata Berra

Maddalena

Limmat

Komplexität, aber auch in ihrer oft zerbrechlichen Schlichtheit

nahebringen will. Ein paar bis anhin unveröffentlichte

Gedichte ergänzen den Band.

Donata Berra

Maddalena

Gedichte Italienisch und Deutsch

Ausgewählt und übersetzt von Christoph Ferber

Mit einem Nachwort von Pietro De Marchi

ca. 120 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

ca. sFr. 38.– / € 38.–

isbn 978-3-85791-873-5

März

Christoph Ferber, geboren 1954, aufgewachsen in Sachseln OW.

Studium der Slawistik, Romanistik und Kunstgeschichte in

Lausanne, Zürich und Venedig. Wohnt als freier Übersetzer auf

Sizilien. Für den Limmat Verlag hat er Gedichtbände von

Giorgio Orelli, Giovanni Orelli, George Haldas, Jean-Pierre

Schlunegger, Pietro De Marchi, Alberto Nessi u. a. ins Deutsche

übertragen. 2014 erhielt er den

Spezialpreis Übersetzung des Schweizerischen

Bundesamts für Kultur,

2016 den Paul-Scheerbart-Preis.

Donata Berra, 1947 in Mailand geboren, studierte dort Literatur

und Musikwissenschaft. 1975 zog sie nach Bern, wo sie an der Universität

und an der pädagogischen Hochschule italienische Sprache

und Literatur unterrichtete. Sie hat vier Gedichtbände veröffentlicht.

Als Übersetzerin hat sie Werke von Stefan Zweig, Wolfgang Hildesheimer,

Friedrich Dürrenmatt und Klaus

Merz betreut. Ihr Werk wurde mehrfach

ausgezeichnet, zuletzt 2018 mit dem

deutsch-italienischen Preis des Goethe-Instituts

in Rom und Berlin für ihre Übertragung

von Friedrich Dürrenmatts «La guerra

invernale nel Tibet».

Foto Yvonne Böhler


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Limmat Verlag

Luisa Famos

Unterwegs / In viadi

Gedichte Rätoromanisch und Deutsch

Übersetzt und mit einem Nachwort von Luzius Keller

ca. 140 Seiten, Leinen bedruckt

ca. sFr. 28.– / € 24.–

isbn 978-3-85791-874-2

März

«Man kann die Gedichte mit Kristallen vergleichen,

rein und durchsichtig, mit geraden klaren

Kanten und von lichter Schönheit.» Lyrikwelt.de

Luisa Famos ist eine Legende. Keine neunzig Gedichte sind

von ihr erhalten, aber genug, um ihre poetische Hand-

Luisa Famos

Unterwegs

In viadi

schrift zu erkennen. 1960 erscheint der erste Gedichtband

«Mumaints» (Augenblicke), kurz nach ihrem Tod 1974 der

Band «Inscunters» (Begegnungen). Und vielleicht ist der

helle Nachruhm nicht zu trennen vom tragischen frühen

Tod der Dichterin. Luisa Famos entwirft stille, klare

Bilder: das wogende Ährenfeld, die schwirrenden Schwalben,

der ferne Sternenhimmel. In ihnen bleibt für einen

kurzen Moment die Zeit stehen, offenbart sich ein Augenblick

der liebenden Vereinigung mit einem Du, sei es Geliebter

oder Gott. Umgehend aber löst sich diese Begegnung

auf, mit dem Schnitt der Ernte bei den Ähren, dem

Vergehen. Von den Schwalben zeugen nur die Schatten, die

über die weisse Mauer huschen. Es sind diese minimalen

Verschiebungen, die Luisa Famos’ Gedichte auszeichnen –

sprachliche wie bildhafte. Die Sterne leuchten vom Himmel

herab, die Dichterin fängt sie ein und erkennt sie von

unten als Fluors da la terra – Blumen der Erde. «Unterwegs

/ In viadi» versammelt die Gedichte der beiden Bände

«Mumaints» und «Inscunters» in den neuen Übersetzungen

von Luzius Keller.

Limmat

Limmat

Luzius Keller, geboren 1938. 1958–1964 Studium in Zürich, Genf

und Florenz. 1970–2003 Französisch-Professor an der Universität

Zürich. Neben Veröffentlichungen zur französischen Literatur seit

der Renaissance, besonders zu Proust,

Studien zur Lyrik der viersprachigen

Schweiz sowie als Herausgeber die Anthologie

«Modern and Contemporary

Swiss Poetry», «Quarta Lingua Quadrophon»

und «Pleines marges – L’Autre,

le Même» von Pierre Chappuis mit den

Übersetzungen von Marisa Keller-

Ottaviano, Rut Plouda und Luzius Keller.

Luisa Famos (1930–1974), geboren in Ramosch

im Unterengadin. Ausbildung zur Primarlehrerin.

Unterrichtete in Graubünden und im Kanton

Zürich. Moderatorin der ersten rätoromanischen

Fernsehsendung im Schweizer Fernsehen. Zusammen

mit ihrem Mann und den beiden Kindern

längerer Aufenthalt in Venezuela und Honduras.

Nach der Rückkehr in die Schweiz wohnhaft in

Bauen und Ramosch.

Ihre zwei Gedichtbände

wurden ins Deutsche,

Französische und

Italienische übersetzt.

Gedichte aus dem

Nachlass mit Übersetzungen

ins Deutsche

sind 2004 erschienen.

Foto Yvonne Böhler

Foto Archiv Luisa Famos


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Limmat Verlag

Christoph Schwyzer

Der Staubwedel

muss mit

Prosa

ca. 160 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

ca. sFr. 32.– / € 29.–

isbn 978-3-85791-875-9

März

«Dieser Autor weiss um die Kraft seiner

Geschichten, und er vertraut ihrer unmittelbaren

Wirkung.» Neue Luzerner Zeitung

Ein Altersheim, unzählige Einzelzimmer. Im Sessel vor dem

Fenster träumt Herr Strub von seiner Zeit als Fremdenlegionär

in Saida. Wird es ihm zu viel, steigt er auf seinen Home-

Christoph Schwyzer

der staubwedel

muss mit

trainer und radelt davon. Frau Zürcher legt sich nach dem

Frühstück gleich wieder ins Bett, liest einen Kioskroman

nach dem anderen und lebt von Liebe, Linzertörtchen und

Lindenblütentee. Mit dem Leben längst abgeschlossen hat

Frau Herger. Zum Glück hat sie ihren Kummer, sie wüsste

nicht, um was sie sich im Heim sonst kümmern könnte.

Frau Knobel sagt über sich selbst: Gearbeitet habe ich immer,

meistens im Büro, verheiratet war ich nie, bin also

immer noch zu haben. Und Sepp kann es nicht fassen, dass

ihm dieses Weib vom Verein Frohes Alter zu seinem Neunzigsten

keine Flasche Wein, sondern ein Schuppenshampoo

geschenkt hat. Heiterkeit, Trauer und Tiefsinn umgeben

diese Miniaturen. Manchmal umfassen sie nur zwei,

drei Zeilen. Aber immer leuchtet dazwischen das Unausgesprochene

auf: die Widersprüche und Sehnsüchte, die jedes

Leben ausmachen, die nie endende Suche nach Heimat.

Limmat

Christoph Schwyzer, geboren 1974, aufgewachsen

in Willisau, lebt in Luzern. Er arbeitete als Lehrer,

Altersheimseelsorger und Journalist. Heute ist

er als Herausgeber und Rezitator tätig. Im Limmat

Verlag sind von ihm lieferbar: «Chasch dänkä! –

Lina Fedier: Über Schneestürme, Schmetterlingskinder

und Gottvertrauen» und

«Valendas – Die Welt im Dorf» (zusammen

mit Paul Joos).

Foto Paul Joos


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Limmat Verlag

«Ich glaube, meine Lebenslust ist viel grösser,

seit ich alt bin.» Leni Altwegg

Immer mehr Menschen, vorwiegend Frauen, werden über

neunzig. Viele von ihnen haben eine hohe Lebensqualität

und grosse Lebenslust, wohnen noch in der eigenen Wohnung

– die einen selbständig, die andern mit etwas Hilfe –

oder geniessen es, in einer Residenz oder einem Alterszentrum

nichts mehr tun zu müssen. Sie unternehmen noch

kleinere oder grössere Reisen, sind aktiv und sozial gut vernetzt.

Das Buch erzählt in Text und Bild zehn

Lebensgeschichten von über Neunzigjährigen. Es zeigt die

Menschen in ihrem Alltag und in ihrer Umgebung, erzählt

von den Aktivitäten der durchwegs unternehmungslustigen

Alten. Sieben Frauen werden porträtiert, ein Mann

und ein Ehepaar. Sie stammen aus unterschiedlichen sozialen

Schichten und verschiedenen Gegenden der Schweiz.

So unterschiedlich diese Menschen sind, eines haben sie

gemeinsam: Trotz kleinerer und grösserer Gebrechen und

Schicksalsschlägen sind sie zufrieden mit ihrem Leben, nehmen

vieles gelassen hin, schauen häufiger nach vorne als

zurück und geniessen das Leben. «90plus» macht Lust aufs

hohe Alter.

Marianne Pletscher / Marc Bachmann

90plus

Zehn Lebensgeschichten

Mit einem Vorwort von Dr. Roland Kunz, Chefarzt der Universitären Klinik

für Akutgeriatrie, Stadtspital Waid Zürich

ca. 220 Seiten, etwa 150 Fotografien vierfarbig, gebunden

ca. sFr. 46.– / € 48.–

isbn 978-3-85791-876-6

April

Marianne Pletscher, geboren 1946. Studium in Zürich und

den USA. Seit den 1980er-Jahren Regisseurin von Dokumentarfilmen,

vor allem zu sozialen

Themen. Zuvor Reporterin, Auslandkorrespondentin

und

Pro du zentin für das Schweizer Fernsehen.

Dozentin für Dokumentarfilm

in Zürich und Bern sowie in

Nepal, Sri Lanka und Kuba.

Marc Bachmann, geboren 1979. Ausbildung zum Fotografen. Eigene

Projekte, Fotografien auf Reisen in die USA und Zen tralamerika

und Reportagen zu Musik und Gesellschaft in der Schweiz. 2001 bis

2009 Kameramann für verschiedene Fernsehproduktionen,

seit 2009 wohnt und

arbeitet er in Zürich und dreht Werbefilme

und freie Dokumentarfilme.


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Limmat Verlag

Frauenleben

Simone Müller

«Alljährlich im Frühjahr

schwärmen unsere jungen

Mädchen nach England»

Die vergessenen

Schweizer Emigrantinnen

11 Porträts

256 Seiten, gebunden

sFr. 38.– / 40.– €

isbn 978-3-85791-845-2

Daniel de Roulet

Zehn unbekümmerte

Anarchistinnen

Roman

186 Seiten, gebunden mit

Schutzumschlag

sFr. 28.– / 24.– €

isbn 978-3-85791-839-1

Sibylle Stillhart

Müde Mütter – fitte Väter

Warum Frauen immer

mehr arbeiten und es

trotzdem nirgendwohin

bringen

144 Seiten, Broschur

sFr. 24.– / 24.– €

isbn 978-3-85791-770-7

Daniele Muscionico

Starke Schweizer Frauen

24 Porträts

170 Seiten, gebunden

sFr. 34.– / 36.– €

isbn 978-3-85791-637-3

Verein Frauenstadtrundgang

Zürich (Hg.)

«Fräulein, zahlen bitte!»

Von legendären

Wirtsfrauen, stadtbekannten

Lokalen und hart

verdientem Geld

328 Seiten, gebunden

sFr. 48.– / 54.– €

isbn 978-3-85791-643-4

Susanne Perren (Hg.)

Rosenkranz und

Fasnachtstanz

Walliser Frauenleben

Dreizehn Porträts

200 Seiten, gebunden

sFr. 39.– / 42.– €

isbn 978-3-85791-466-9

Walter Hauser

Anna Göldi - Hinrichtung

und Rehabilitierung

224 Seiten, gebunden

sFr. 34.80, 34.80 €

isbn 978-3-85791-714-1

Daniela Kuhn

Ledig und frei

12 Porträts von Frauen,

die nicht

geheiratet haben

180 Seiten, gebunden

sFr. 34.– / 38.– €

isbn 978-3-85791-694-6

Verein Frauenstadtrundgang

Zürich (Hg.)

Chratz & quer

Sieben Frauenstadt rundgänge

in Zürich

320 Seiten, gebunden

sFr. 48.– / 54.– €

isbn 978-3-85791-445-4


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Limmat Verlag

Vom Leben zwischen den Bedürfnissen der Kinder

und den Ansprüchen des Arbeitgebers.

Eigentlich ist es grotesk: Die Mutter von zwei kleinen Kindern

sitzt im Büro einer Behörde, hat in ihrem Fünfzigprozentjob

kaum etwas zu tun und verdient damit doch ihr

Geld. Aber vor und nach der «Arbeit» hat sie Stress in einem

hoch getakteten Alltag mit den Kindern und dem Haushalt.

Mit dieser intensiven Tätigkeit verdient sie allerdings

nichts. Und ihr Mann hat als leitender Angestellter keine

Zeit, mit anzupacken. Sie stellt fest, dass sie damit

nicht allein ist. Warum kümmern sich eigentlich die Frauen

um die Kinder und Männer um ihre Karriere? Warum

sitzen diese oft mit privaten Dingen beschäftigt im Büro

bis acht Uhr abends, um als fleissig zu gelten, während die

«unflexiblen» Frauen pünktlich ihre Kinder abholen müssen?

Und warum verdienen die Männer mehr als die Frauen

für dieselbe Arbeit, ganz abgesehen von der unbezahlten?

Nach «Müde Mütter – fitte Väter» geht Sibylle

Stillhart den verschiedenen Mythen von der Vereinbarkeit

von Familie und Beruf nach, stellt die nicht nachvollziehbaren

Unterschiede in Ansehen und Bezahlung von Arbeit

in Frage und hält ein Plädoyer für «ein gutes Leben für alle».

SchluSS

mit

GratiS!

Sibylle Stillhart

Frauen zwischen Lohn

und Arbeit

Limmat

Sibylle Stillhart

Schluss mit gratis!

Frauen zwischen Lohn und Arbeit

Frauenstreik

14. Juni 2019

ca. 100 Seiten, Klappenbroschur

ca. sFr. 24.– / € 24.–

isbn 978-3-85791-877-3

Mai

Sibylle Stillhart, geboren 1973, arbeitete als Journalistin

und Redaktorin für diverse Zeitungen und Zeitschriften

sowie als Pressesprecherin in der Bundesverwaltung.

Sie hat drei Kinder und schreibt

heute als freischaffende Journalistin und

Autorin. Im Limmat Verlag ist lieferbar «Müde

Mütter – fitte Väter. Warum Frauen immer

mehr arbeiten und es trotzdem nirgendwohin

bringen».


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Limmat Verlag

Gret Surbek

«Im Herzen waren wir

Indonesier»

Eine Bernerin in den

Kolonien Sumatra und Java

1920–1945

512 Seiten, gebunden

sFr. 54.– / 58.– €

isbn 978-3-85791-526-0

Heinrich Lienhard

«Wenn Du absolut nach

Amerika willst,

so gehe in Gottesnamen!»

Erinnerungen an den

California Trail, John A. Sutter

und den Goldrausch

1846–1849

768 Seiten, gebunden

sFr. 68.– / 68.– €

isbn 978-3-85791-504-8

Petra Koci

Weltatlas

der Schweizer Orte

Zurich – Berna – Locarno

Spring …

15 Reportagen rund

um den Globus

288 Seiten, gebunden

sFr. 39.50 / 44.– €

isbn 978-3-85791-718-9

Piero Bianconi

Der Stammbaum

Chronik

einer Tessiner Familie

224 Seiten, gebunden mit

Schutzumschlag

sFr. 34.– / 38.– €

isbn 978-3-85791-801-8

Die fünfte

Schweiz

Plinio Martini

Nicht Anfang und

nicht Ende

Roman einer Rückkehr

240 Seiten, gebunden mit

Schutzumschlag

sFr. 36.– / 36.– €

isbn 978-3-85791-495-9

Walter Hauser

Auswanderung

ins Glück

Die Lebensgeschichte

der Kathrin Engler

136 Seiten, gebunden

sFr. 24.80 / 26.– €

isbn 978-3-85791-415-7

Susann Bosshard-Kälin,

Leo Schelbert

Nach Amerika

Lebensberichte von

Schweizer Auswanderern

276 Seiten, gebunden

sFr. 38.– / 42.– €

isbn 978-3-85791-710-3

Hg. Leo Schelbert und

Hedwig Rappolt

«Alles ist ganz anders hier»

Schweizer Auswandererberichte

des 18. und 19. Jahrhunderts

aus dem Gebiet

der heutigen Vereinigten

Staaten

552 Seiten, gebunden

sFr. 54.– / 58.– €

isbn 978-3-85791-582-6

Jakob Otto Wyss

Postmaster in Klau

Rauchzeichen aus dem

Wilden Westen 1846–1927

408 Seiten, Broschur

sFr. 39.– / 39.– €

isbn 978-3-85791-373-0


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Limmat Verlag

Leo Schelbert

Von der Schweiz

anderswo

Historische Skizze der globalen Präsenz einer Nation

Titel der englischen Ausgabe: «Switzerland elsewhere.

Historical Sketch of the Global Presence of a Nation’s People»

ca. 360 Seiten, etwa 12 Karten und Grafiken, gebunden

ca. sFr. 48.– / € 48.–

isbn 978-3-85791-878-0

April

Die Schweiz in der Welt seit 1500.

In seinem neuen Buch versucht der Historiker Leo Schelbert

am Beispiel Schweiz aufzuzeigen, dass «Nationen» über Jahrhunderte

hin immer mit der Welt verflochten waren. In drei

Leo Schelbert

Von

der Schweiz

anderswo

Historische Skizze

der globalen Präsenz einer

Nation

einleitenden Skizzen umreisst er dabei den globalen und

den nationalen Kontext sowie die numerischen Dimensionen

der Präsenz von Schweizern in der Welt. In fünf

chronologisch und geografisch strukturierten Kapiteln

geht es danach um die typischen Formen der Präsenz: Zunächst

werden zwei beruflich geprägte Formen skizziert,

der Solddienst und die Missionstätigkeit. Danach folgen

drei Grundformen, nach Regionen geordnet: Die Präsenz

als Austausch zwischen nationalen Gemeinschaften in Europa,

die Präsenz als Teilnahme an kolonialer Eroberung vor allem

in Asien und Afrika und schliesslich die Präsenz als Teilnahme

an der Entsiedlung indigener Völkerschaften und am

Aufbau neueuropäischer Nationen, oft verhandelt unter dem

euphemistischen Begriff der Auswanderung. Die

historische Skizze umreisst einen Zeitraum von 1500 bis

heute, wobei eingestreute Biografien die historischen Teile

ergänzen, um zu betonen, dass Geschichte von Menschen

gemacht wird.

Ausstellung

«Die Schweiz anderswo»

Forum Schweizer

Geschichte Schwyz

13. April – 29. September

2019

Limmat

Leo Schelbert, geboren 1929, Studium in New York der

amerikanischen Geschichte mit Schwerpunkt Einwanderung.

Er lehrte von 1963–1969 an der Rutgers Universität

in Newark, New Jersey, und nach zwei Forschungsjahren

in der Schweiz von 1971–2003 an der Universität von Illinois

in Chicago. Er ist Autor und Herausgeber

verschiedener Bücher und zahlreicher Artikel

und lebt mit seiner Familie in Evanston,

Illinois. Im Limmat Verlag ist von ihm «‹Alles

ist ganz anders hier›. Schweizer Auswan dererberichte

des 18. und 19. Jahrhunderts aus

dem Gebiet der heutigen Vereinigten Staaten»

lieferbar.


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Limmat Verlag

Roman Banzer, Hansjörg Quaderer, Roy Sommer

Aufbrüche

1964–1974

Liechtenstein erzählen 02

ca. 300 Seiten, etwa 60 Fotos, Dokumente und Abbildungen, Leinen bedruckt

ca. sFr. 42.– / € 42.–

isbn 978-3-85791-879-7

Mai

«Geschichte wird plastisch.» Liechtensteiner Vaterland

Das Selbstverständnis einer Gesellschaft, einer Kultur entsteht

über das, was erinnert und erzählt wird. Entscheidend

aber ist: Was erzählt gehört. Das Erzählprojekt «Liechten-

Liechtenstein erzählen

AUFBRÜCHE

1964—1974

stein erzählen» gibt Einblick in die Lebenswirklichkeiten,

die nicht in Zeitungen, Reden, Statistiken, Umfragen vorkommen,

zeigen Hoffnungen, Gefühle, Wünsche, Enttäuschungen,

Familiengeschichten und persönliche Erfahrungen.

«Überzeugungstäter/-innen» erzählen in

Band 2 aus erster Hand von Aufbrüchen in Musik, Kunst,

Gesellschaft, Architektur und Literatur 1964–1974 in Liechtenstein.

Die daraus entstandenen Wirklichkeitserzählungen

dokumentieren das Zittern in der Provinz, die emanzipativen

Kräfte auf dem Lande und in den Gemeinden im

Ringen um ein kulturelles Selbstverständnis. Schlaglichter

fallen auf Beatbands, Theatergründungen, Künstlerleben,

moderne Architekturen und andere merkwürdige, zeitgeschichtlich

aufschlussreiche Ereignisse. Angereichert

wird der Hauptteil des Buches durch wissenschaftliche Erörterungen

aus regionaler und internationaler Perspektive.

Aus Gesprächen mit Gewährsleuten destillieren die Autoren

authentische Erzählungen nahe an der gesprochenen Realität.

Fotos und Dokumente aus Archiven und Privatbeständen

ergänzen das Orale.

Roman Banzer, Hansjörg Quaderer, Roy Sommer

Limmat

Roman Banzer, geboren 1957 in Triesen, studierte Germanistik,

Journalismus und Kommunikationswissenschaften.

Dozent an der Universität Liechtenstein, Leiter

des Literaturhauses Liechtenstein.

Hansjörg Quaderer, geboren 1958, Studium an den

Kunstakademien von Urbino und Bologna. Dozent für

bildnerisches Gestalten an der Universität Liechtenstein,

Institut für Architektur und Raumentwicklung.

Roy Sommer, geboren 1969, studierte Anglistik, Germanistik

und Slavistik. Er ist Professor für Anglistik (Literatur-,

Kultur- und Medienwissenschaft) und Mitbegründer des

Zentrums für Erzählforschung an der Bergischen Universität

Wuppertal.


15

Limmat Verlag

Postkarten

von Fridolin Tschugmell

Verkaufseinheit à 10 Karten pro Sujet, A6-Format, Nettopreis pro Karte (inkl. MwSt)

sFr. –.90 / € –.50

Januar

Nr. 2525 Nr. 2526

Nr. 2527

Nr. 2528 Nr. 2529 Nr. 2530

Fridolin Tschugmell (1896–1981), Priester, Heimatforscher

und Genealoge. Schule in Triesen, Vaduz und Feldkirch,

1915–1918 österreichischer Soldat im Ersten Weltkrieg,

1920–1924 Theologiestudium. 1924 Priesterweihe,

1925–1937 Pfarrer in Mauren FL. In seiner Zeit als Pfarrer

dokumentierte er die Einwohner und das

Dorfleben fotografisch. Zentrales Anliegen

war ihm die Familienforschung. Er hat

fast alle Liechtensteiner Gemeinden mit

Familienbüchern ausgestattet. Daneben

hat er Flurnamen gesammelt. Alte Strassen

und Häuser waren für ihn lebendige

Dokumente der Vergangenheit.

Gemeindearchiv Mauren


Usama Al Shahmani hält die Rede zum

Schweizer Nationalfeiertag in Weissbad ai, 1. August 2018.

«Eine eindrückliche Geschichte über den

Spagat zwischen zwei Kulturen,

wunderschön poetisch erzählt.» Literaturkurier

«Das Buch übernimmt die Schönheit

und Poesie von Usama Al Shahmanis Muttersprache

ins Deutsche und bekommt dadurch

eine einzigartige sprachliche Inten sität.»

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Al Shahmanis Debütroman gibt Aufschluss

darüber, wie viele Berge Hoffnung

versetzen kann – jenseits meta phorischer

Ten denzen, jenseits nationalistischer

Sen tenzen, jenseits kultureller Differenzen.»

literaturkritik.de

Usama Al Shahmani

In der Fremde sprechen die Bäume arabisch

Roman

192 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

sFr. 29.– / € 25.–

isbn 978-3-85791-859-9

Limmat Verlag

Quellenstrasse 25

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Der

Limmat Verlag

ist Mitglied von swips

(Swiss Independent

Publishers)

www.swips.ch

Bildnachweis

Für den Umschlag dieser Vorschau und den Buchumschlag von Sibylle Stillharts

Buch wurde ein Collage von Nadine Magner verwendet (www.nadinemagner.com).

Von Nathalie Bissig stammt die Fotografie (Ausschnitt) auf dem Buchumschlag

von Leo Tuors zweisprachigem Roman (www.bissig.cc). Gerda Tobler hat die Illustration

für Isolde Schaads «Giacometti hinkt» gezeichnet. Die Federzeichnung

«Wald im Winter» (Ausschnitt) aus dem Skizzenbuch 1944–1945 von Emil Zbinden

schmückt den Roman von C. F. Ramuz. Für den «Brief an Ferdinand Hodler»

von Daniel de Roulet wurde ein Ausschnitt aus dem Bildnis von Valentine Godé-

Darel von Ferdinand Hodler (1912) verwendet. Von Claude Monet stammt das

Ölbild «Nympheas 1916» auf dem Umschlag von Donata Berras Buch.

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