Magazin Welli 04 SBJ

Sbj1969

Ausgabe 4 | erscheint vierteljährlich | Dezember 2018

Poste Italiane Spa, Versand im Postabonnement, D.L.

353/2003 (conv. in L. 27.02.2004 Nr. 46) Art. 1, Comma 1,

NE Bozen • Sonderheft Nr. 2 zur Nr. 21 „Südtiroler Landwirt“

vom 23.11.2018 • Gebühr bezahlt – Taxe Percue

DAS MAGAZIN

DER SÜDTIROLER

BAUERNJUGEND

Auf der Suche nach

neuen Pionieren

Der Südtiroler Weinbau hat in

den letzten Jahrzehnten stark

an Qualität und Anerkennung

gewonnen. Dies ist vor allem

unserem Fleiß und Pionieren zu

verdanken.

Den Weinbau müssen wir konstant

weiter entwickeln, nach

vorne blicken und Schritt für

Schritt neue Herausforderungen

meistern. Mit Einsatz, Durchhaltevermögen

und Risikobereitschaft

können wir Südtiroler dies

auch schaffen.

Neue Pioniere seid mutig!

Bringt Ideen, wir können wirklich

was bewegen.

ein edler

tropfen

Stefan Doná

Landesobmann-Stellvertreter

WIE EIN GUTER WEIN

ENTSTEHT

Martin Lemayr, Kellermeister

der Kellerei Schreckbichl

Seite 2—4

PORTRAIT

Die Jungbauern Markus und

Thomas Puff erzählen von ihren

Erfahrungen im Weinbau

Seite 6—7

FIT FÜR DIE ZUKUNFT

Die Veranstaltungen für 2018 sind

abgeschlossen. Die SBJ ist nun fit für

die Zukunft.

Seite 8—11


2 Blickpunkt

Die Traubenqualität

bestimmt die Weinqualität,

der Kellermeister den Weinstil

Martin Lemayr, Kellermeister der Kellerei Schreckbichl, Girlan/Eppan

Weinmachen ist eigentlich keine Kunst,

man muss nur einige Punkte beachten

und schon schafft man es einen sauberen,

trinkbaren Wein zu keltern.

Wenn wir aber unsere Ansprüche nach oben schrauben,

müssen wir deutlich mehr ins Detail gehen.

Zu Beginn müssen wir uns im Klaren sein, welchen

Weintyp wir anstreben. Sollte es ein feiner, fruchtig-eleganter

Wein werden ober streben wir einen

kräftigen, gut strukturierten, voluminösen, süßlichen

Weintyp an? Soll es ein Wein werden, der jung getrunken

wird oder ein Wein mit gutem Alterungspotential,

der erst nach ein paar Jahren als „Riserva“ auf den

Markt kommt?

Das Erkennen, oder besser, das Erahnen was in der

Beere steckt und die nachfolgenden Schritte danach

ausrichten, entscheiden, ob wir einen sauberen und

technisch einwandfreien, einen guten, einen sehr

guten oder einen außergewöhnlichen Wein machen.

Traubenqualität

Die Traubenqualität ist ein Produkt aus Boden, Weinbergslage

(Ausrichtung, Hangneigung), Erziehungssystem

und der Arbeit des Weinbauern.

Einige Faktoren, wie der Boden und die Lage, sind

vorgegeben. Durch die standortgerechte Sortenwahl,

die richtige Unterlage, den richtigen Sortenklon und

„Die Traubenqualität ist ein

Produkt aus Boden, Weinbergslage,

Erziehungssystem und der Arbeit

des Weinbauern.“

Martin Lemayr

die Wahl des idealen Erziehungssystemes, treffen wir

bereits zu Beginn eine Entscheidung über die spätere

Trauben- und Weinqualität.

Der nächste wichtige Faktor ist der Weinbauer. Durch

die Art der Bewirtschaftung des Weinberges, durch die


Dezember 2018

3

Arbeit am Rebstock und der Trauben selbst

ist der Weinbauer maßgeblich verantwortlich

für die Weinqualität und beeinflusst

auch den Weinstil.

So zum Beispiel kann durch unterschiedliche

Art und Intensität der Entblätterung

beim Sauvignon gänzlich verschiedene

Weintypen entstehen.

Und zu guter Letzt entscheidet die Witterung

während der Vegetationsperiode,

ob wir von einem exzellenten, guten oder

durchschnittlichen Jahrgang (von der

Weinqualität her) sprechen. Niederschlagsmenge

und -verteilung, Trockenstress, Tagund

Nachttemperaturen, Sonnenstrahlung,

Krankheits- und Schädlingsbefall

schlagen sich in der Weinqualität nieder

und es ist die Aufgabe des Weinbauers und

des Kellermeisters darauf zu reagieren und

die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Lesezeitpunkt

Mit der Festlegung des Lesezeitpunkts legt

man ganz klar die Weinstilistik des späteren

Weines fest. Dabei muss der Erntezeitpunkt

für den jeweiligen Weintyp, den wir

anstreben, gefunden werden.

Die analytischen Daten (Zuckergraduation,

Säure, pH) geben uns die ersten

Hinweise über den Reifezustand. Aber erst

durchs Probieren und Tasten der Beeren

zwischen den Fingern können wir den Reifegrad

richtig einschätzen.

Wie lässt sich die Beere vom Traubenstiel

entfernen? Ist sie prall gefüllt oder schon

etwas geschrumpelt und wellig? Wie ist

die Beerenhaut? Ist sie bei roten Trauben

voll durchgefärbt oder bei weißen Trau-

ben grünlich oder gold-gelb? Ist sie noch

zäh-ledrig oder weich und mürbe?

Mit dem Kauen der Beere und Beerenschale

klären wir ab, ob das Säure-Süße-Verhältnis

aus der Analyse mit unserem Geschmack

übereinstimmt. Was aber noch viel wichtiger

ist, ist unser Eindruck über die Geschmacks-

und Aroma-Reife der Beeren.

Sollen mehr die frischen-fruchtigen Blüten-

und Fruchtaromen zum Ausdruck

kommen oder soll ein reifes Aromenprofil

nach getrockneten Früchten vorherrschen?

Für einen fein-fruchtigen, eleganten, etwas

leichteren Wein, werden wir etwas früher

lesen damit die Zuckergraduation nicht

zu hoch und noch genug Säure vorhanden

bleibt. Streben wir hingegen einen

reifen, voluminösen, tiefgründigen und

vielschichten Wein an, so brauchen wir

hochreife Trauben.

Vinifikation (Weinbereitung)

Die Vinifikation, oder das „Weinmachen“

muss sehr genau auf die Traubenqualität

abgestimmt werden. Dabei muss sich der

Kellermeister immer wieder den Weinberg,

die Eigenheiten des Jahrgangs und den

Reifegrad der Trauben vor Augen führen

bzw. in Erinnerung rufen.

Bei den weißen Trauben beginnt es bereits

bei der Presse. Bei vollreifen Sauvignonoder

Gewürztraminer-Trauben kann zum

Beispiel, durch eine Mazeration der gequetschten

Beeren noch vor dem Pressen,

ein noch vielschichtigeres Aroma erzielt

werden. Danach beeinflusst das Gebinde/

Fass, in welchem der Most und später der

Wein vergärt und gelagert wird, ganz ent-

5.439 ha

5.439 ha

Rebfläche gibt es

in Südtirol

scheidend den späteren Weintyp.

Frische, fruchtige, eher jung getrunkene

Weißweine werden im Edelstahltank ausgebaut.

Kräftige Weißweine, die ein gutes

Alterungspotenzial haben sollen, werden

zum Teil im kleinen (Barrique oder Tonneaux)

oder im großen Holzfass ausgebaut,

um ihnen noch mehr Komplexität, Tiefe

und Kraft zu verleihen. Dabei denke ich

jetzt zum Beispiel an Chardonnay oder

Weißburgunder. Manchmal wird auch eine

Kombination aus Stahltank und Holzfass

gewählt.

Ähnlich verhält es sich bei den Rotweinen.

Gehen wir zum Beispiel von vollreifen

Trauben aus, die aus Qualitäts- Weinbergslagen

stammen. Die Beerenschale

ist weich aber noch Konsistent, die Säure

ist im Hintergrund und der süße, weiche,

runde Geschmack der Gerbstoffe überwiegt.

Bei solchen Trauben können wir

durch mechanische Maischebewegung

(Untertauchen) die notwendigen Gerbund

Farbstoffe extrahieren, um einen lagerfähigen

Rotwein zu kreieren, der eine große

Struktur hat ohne bitter und adstringierend

»»

Martin Lemayr, Kellermeister der

Kellerei Schreckbichl, Girlan/Eppan

WELLI


4 Blickpunkt

zu sein. Idealerweise wird ein solcher Rotwein dann im kleinen

Holzfass ausgebaut.

Dann gibt es Trauben, die aufgrund bestimmter Umstände (zu

hoher Ertrag, Witterung, Gesundheitszustand) nicht optimal

ausgereift sind. Die Gerbstoffe und Aromen schmecken noch

grün, grasig und unreif und die Säure dominiert. In solchen

Situationen müssen wir umso vorsichtiger bei der Gärung sein.

Hier ist es angebracht, die Maische bei Beginn zu bewegen, um

die Farbstoffe zu extrahieren und dann sehr vorsichtig eingreifen,

um diese unreifen Geschmacks- und Aromenkomponenten nicht

im Wein zu haben. Es kann auch sinnvoll sein, die Gärung nicht

vollständig auf der Maische zu Ende zu führen.

Die gleiche Vorgehensweise ist angebracht, wenn wir einen Rotwein

haben möchten, der früh zugänglich und trinkreif sein

soll. Solche Weine werden dann im großen Holz- oder Betonfass

ausgebaut.

Ein Wein muss nicht immer dicht, konzentriert und voluminös

sein, um als großer Wein zu gelten. Die Balance und Harmonie

zwischen Fülle, Eleganz, Säure Extraktsüße, Aromenintensität,

Vielschichtigkeit und Komplexität entschieden, ob wir von einem

wirklich großen Wein sprechen.

Oft werde ich auch gefragt, warum es so viele Ausbauarten gibt

und wie der Kellermeister entscheidet, welche Sorte in welchem

Gebinde ausgebaut wird?

Prinzipiell benutzen wir in der Kellerei Schreckbichl folgende

Weinbehälter: Edelstahl, Beton, das große Holzfass und das kleine

Holzfass. Im Laufe der Jahre haben wir bei unterschiedlichen

Sorten verschiedene Ausbaumethoden probiert und gesehen,

dass sich diese vier Gebinde am besten für unsere Weine eignen.

Das Weingebinde, das von diesen am häufigsten verwendet wird,

ist der Edelstahltank – ein hermetisches Gebinde, sprich: kein

Sauerstoff kommt hier hinzu. Im Edelstahl konservieren sich die

Frische, die Aromen, die Sortentypizität und die Säure am besten.

Deshalb ist es vor allem für unsere klassischen Weißweine bestens

geeignet, wo wir genau nach diesen Eigenschaften suchen und

diese betonen wollen.

Erkundet man die Kellerräumlichkeiten von Schreckbichl, fallen

unseren Gästen auch die imposanten Betonfässer ins Auge. Sie

ziehen sich über mehrere Stockwerke und sind zum Teil sogar tragende

Säulen des Kellergebäudes, das in den 1970er Jahren erbaut

wurde. Benutzt wurden sie anfangs aus Notwendigkeit – große

Mengen mussten in den 70ern gelagert werden, wozu sich die

Betonfässer am besten eigneten. Nach der Qualitätsoffensive in

den 1980er Jahren kamen sie weniger zum Einsatz. Jetzt, hingegen,

erleben sie eine kleine Renaissance. Über die Jahre konnten wir

beobachten, dass sich die Rotweine in der ersten Ausbauphase

gleich nach der Gärung im Betonfass besser entwickeln als im

Stahltank. Es findet ein minimaler Austausch von Sauerstoff statt

und die Frucht der Rotweine bleibt klarer und frischer. Aus diesem

Grund bauen wir die Rotweine der klassischen Linie im Beton

aus und haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

Vom großen und vom kleinen Holzfass

Desto kräftiger die Rotweinsorte, desto größer ist jedoch die

Notwendigkeit den Wein in Holz auszubauen. Hier greift

wir in Schreckbichl auf unterschiedlich große Holzfässer

zurück. Wir verwenden große Eichenholzfässer mit einem

Fassungsvermögen von 35-50 Hektolitern. Diese Fässer

erlauben einen Sauerstoffaustausch, der die Gerbstoffe der

Rotweine weich und samtig macht. Zudem erhalten die

Weine im großen Holzfass ein sehr dezentes, angenehmes

Holzaroma. Außerdem wirkt sich der Holzausbau auf die

Langlebigkeit der Weine positiv aus.

Auch bei manchen Weißweinen kommt speziell das große

Holzfass zum Einsatz. So zum Beispiel bei den Sorten

Sauvignon und Weißburgunder der Selektionslinie. Bei

diesen beiden Sorten sorgt das große Holzfass dafür, dass

die Frische und Frucht zwar erhalten bleibt, die Weine

aber etwas runder, weicher und geschmeidiger werden

und die Komplexität des Weines erhöht wird.

Das kleinste Gebinde, das wir für den Weinausbau verwenden,

ist das kleine Holzfass, sogenannte Barrique

oder Tonneaux. Auch Weißweine werden bei uns darin

ausgebaut. Ein Paradebeispiel dafür ist unser Chardonnay

Lafóa. Die Sorte Chardonnay bringt bereits von sich aus

Eigenschaften mit, die bestens mit dem Holz harmonieren:

reife Fruchtaromen, Weichheit, Cremigkeit und Schmelz.

Neben den Eigenschaften der Traubensorte muss aber

auch die Qualität des Lesegutes stark genug sein. Das

bedeutet: Die Trauben müssen von erstklassiger Qualität,

optimalen Reifegrad und in einem einwandfreien Gesundheitszustand

sein, damit man sie oxidativ – sprich mit

Luftkontakt – ausbauen kann. Passen die Voraussetzungen

nicht optimal, so dominieren beim Wein sehr schnell die

Holz- und Röstaromen.

Kräftige Rotweine der Premiumlinie werden ebenfalls in

Barrique ausgebaut. Auch hier schenkt das kleine Holzfass

den Weinen mehr Körper, Fülle und weiche Tannine.


Dezember 2018

5

Mitgliederwerbung

Gemeinsam sind wir stark

Die Mitgliederaktion wurde ins Leben gerufen, um der Jugend zu zeigen warum

unseren Mitgliedern die Südtiroler Bauernjugend so am Herzen liegt. Alle Mitglieder

dürfen gerne an der Aktion teilnehmen indem sie einfach ein Foto mit

einem kurzen Satz, warum sie selbst in der SBJ tätig sind, ans Landessekretariat

der Südtiroler Bauernjugend schicken: bauernjugend@sbb.it. Das SBJ-Landessekretariat

postet es daraufhin auf Facebook und Instagram.

Mitglied bei der Südtiroler Bauernjugend werden, können alle Interessierten

zwischen 14 und 35 Jahren. Die Anfrage kann mündlich oder schriftlich erfolgen.

Wer keinen direkten Kontakt zum Ortsobmann der Südtiroler Bauernjugend

hat, kann sich im SBJ-Landessekretariat melden, dieses wird die Anmeldung

weiterleiten.

MwSt.-Schuld

16. Februar 2019

Alle Ortsgruppen, die zwischen dem

1. Oktober und 31. Dezember eine

Veranstaltung organisiert und damit

gewerbliche Einnahmen erwirtschaftet

haben, müssen die MwSt.-Schuld am

16. Februar mittels F24 elektronisch

einzahlen. Wenn das SBJ-Landessekretariat

die Zahlung vornehmen soll,

ist der Auftrag dazu von den Ortsgruppen

schriftlich, mittels F24 Formular

bis zum 5. Februar zu erteilen.

Es gilt der Steuerkodex 6034.

Online-Formular: sbj.it/service

Termine

Mitgliederversammlung

„Mehrwert Landwirtschaft!“, so lautet das Motto der 49. Ordentlichen

Mitgliederversammlung am 3. März 2019 im Waltherhaus in

Bozen. Höhepunkte der Versammlung sind die Vergabe des Raiffeisen-

Jungbergbauernpreises, sowie die Wahl der neuen Landesführung.

Die Bezirke Eisacktal und Vinschgau werden zwei lustige Bezirkseinlagen

vorbereiten. Durch den Tätigkeitsbericht und die Tätigkeitsvorschau

erfahren die Mitglieder was auf Landesebene los ist und

können sich die Termine inwischen schon frei halten.

Die Mitgliederversammlung beginnt um 8.30 Uhr mit einem

Wortgottesdienst.

50 Jahre Südtiroler Bauernjugend

Im nächsten Jahr feiert die Südtiroler Bauernjugend ihr 50-jähriges

Bestehen. Die Jubiläumsfeier findet am 20. Juli 2019 statt. Der Tag

startet mit einer Feldmesse und einem Rückblick auf die vergangenen

50 Jahre. Beim Spiel, das den Namen „Alpentreff“ trägt, haben die

Ortsgruppen die Möglichkeit sich untereinander zu messen, ebenso

wird der neue SBJ-Song vorgestellt. Die Landesführung empfielt en

SBJ-Ortsgruppen für diesen Termin keine Veranstaltungen zu planen.

Mitgliedsbeitrag 2019

Jedes Mitglied hat die Pflicht, den SBJ-Jahresbeitrag innerhalb

des vorgeschriebenen Termins zu zahlen. Die

Landesleitung legt für das Jahr 2018 eine Empfehlung in

Höhe von 6 Euro fest.

Steuererklärung

Das SBJ-Landessekretariat bietet den Ortsgruppen auch

heuer wieder den Service an, die Steuererklärungen REDDI-

TI EnC 2018 für das Geschäftsjahr vom 1. September 2017

bis 31. August 2018 auszuarbeiten. Die SBJ-Ortsgruppen

können die Unterlagen bis spätestens Freitag, 11. Jänner

2019 im SBJ-Landessekretariat abgeben.

WELLI


6 Portrait

markus & Thomas

puff

Das Schöne an dieser

Arbeit ist die abwechslungsreiche

Tätigkeit das ganze Jahr hinweg

und die Freude etwas

Einzigartiges produzieren zu

dürfen. Ein Naturprodukt zum

Genussprodukt zu veredeln! Was

gibt es schöneres?

Tipp

„Unser Tipp für unsere jungen

Kollegen ist einfach die

Ziele eifrig verfolgen, Dinge

probieren, die man gerne

umsetzen würde, sich von

den Hürden im Alltag nicht

unterkriegen zu lassen und

am Wichtigsten: die Freude

und den Spaß am Landwirt

sein nicht zu verlieren!“,

erklärt Markus Puff.


Dezember 2018

Portrait 7

Zwei Winzer

mit Passion

Die Brüder Markus und Thomas Puff leben auf dem Weingut

Pitznerhof, welches sich am Eingang ins Eisacktal in

Karneid befindet. Sie bewirtschaften heute eine Fläche von

3 ha, in zum Teil sehr steilen Hängen. Die Mauern ihres

Weinguts erzählen eine 700 Jahre alte Geschichte, die

die beiden Südtiroler Jungwinzer neu beleben und einen

spannenden Teil davon mitschreiben wollen.

Der 30-jährige Markus hat die Fachschule Laimburg

besucht. Nach seiner Ausbildung war er einige Jahre in

einer Kellereigenossenschaft im Keller tätig. Um sich

weiterzubilden, besuchte er noch die Technikerschule für

Weinbau und Kellerwirtschaft in Veitshöchheim.

Sein 4 Jahre jüngerer Bruder Thomas besuchte die Landesberufsschule

Gutenberg mit Fachrichtung Lagerverwaltung

und arbeitete nebenher im elterlichen Weinbaubetrieb

fleißig mit. Er erweiterte seine technischen Kenntnisse

im Weinbau und in der Kellerwirtschaft durch diverse

Fachreisen und intensives Verkosten. Dadurch, dass der

Vater und der Onkel der Brüder immer Zuhause Wein

produziert haben, wuchs in ihnen das Interesse an dieser

wunderschönen Tätigkeit. Nach und während der Ausbildung

begannen sie ihren gemeinsamen Wein zu machen.

Im Jahr 2013 entstand ein sehr fruchtiger Weißwein, der

heute den Namen Cuvée Marthò trägt. Dies ist der Zusammenschluss

der beiden Namen Markus und Thomas.

Der Wein war so beliebt, dass er sofort ausverkauft war.

Heuer haben sie mit dem Cuvée Marthò die zwei Gläser

im italienischen Weinführer Gambero Rosso erhalten.

„Eine schöne Anerkennung für den Startwein unserer

Winzerlaufbahn.“, freuen sich die Brüder.

Nach vier Jahren ihrer Tätigkeit konnten sie heuer im

Sommer das Weingut von ihrem Vater übernehmen.

Durch die Übernahme kam auch eine neue Philosophie

des Winzerdaseins, neue Ideen und auch einige Umstellungen

im Weinbau. Sie haben neue Sorten angepflanzt,

und warten schon mit Spannung und Vorfreude auf die

Resultate.

Die Beiden versuchen von jedem ihrer Weine das Maximum

an Potenzial herauszuholen. Das bedeutet, sie

» » Die Brüder

freuen sich

alle Jahre

wieder den

fertigen Wein

zu probieren.

befassen sich sehr genau mit kleinen Parzellen, Einzellagen

und versuchen diese so gut wie möglich kennenzulernen.

Dies ist ein Prozess, der über Jahre hinweg läuft, und

mit neuen Erfahrungen und stetigen Verbesserungen

verbunden ist. Ihr größtes Credo liegt darin, die Weine so

wenig wie möglich zu belasten und ihnen Ihren Lauf zu

geben. Dadurch erlernen sie selbst wieder geduldig zu sein

und die Natur mit Obhut zu behandeln. Die Technik ist

heutzutage auf einem sehr hohen Niveau, jedoch macht

diese allein keinen guten Wein!

Dadurch, dass sie das Weingut bis heute nebenberuflich

bewirtschaften, muss die Zeit sehr gut und präzise eingeteilt

werden. Es beginnt mit der Arbeit im Weinbau,

geht weiter mit der Arbeit im Keller, dem Suchen von

Neukunden, dem Betreuen der bestehenden Kunden,

bis hin zur Registerführung und Buchhaltung. Auch der

Generationswechsel bringt einige Hürden mit sich. „Es

ist aber alles in allem machbar, wenn man seiner Vision

und seiner Passion treu bleibt, diese mit Fleiß und Freude

an der Arbeit verbindet, kann man so einiges erreichen.“,

erzählt Markus.

Im heurigen Jahr werden sie ca. 25.000 Flaschen Wein

abfüllen. Diese verkaufen sie mittlerweile im In- und

Ausland, wobei 80% im Inland verkauft werden. Sie haben

in ihren Kunden sehr tolle Partner gefunden, die hinter

ihren Weinen und hinter ihrer Philosophie stehen. „In

Zukunft möchten wir gerne den Verkauf ab Hof noch

fördern, da uns ein direkter Kundenkontakt sehr wichtig

ist und die Leute einen Bezug zu uns und unseren Weinen

bekommen sollen.“, so Markus.

WELLI


8 Berichte

Bauernjugend-Mädchen

lernen Brotbacken

Bäuerliches Handwerk liegt den Mädchen der Südtiroler Bauernjugend sehr am Herzen.

Deshalb lernten sie am Samstag, 17. November beim Mädchenseminar in der Fachschule für

Hauswirtschaft und Ernährung in Haslach das Brotbacken.

Was duftet besser als eine Küche, in der gerade ein frisch

gebackenes Brot aus dem Ofen geholt und zum Auskühlen

auf das Kuchengitter gelegt wurde?

Martina Gögele, die Referentin, erklärte den Bauernjugend

Mädchen worauf es beim Brotbacken ankommt. Ziel des

Kurses war es den Mädchen zu zeigen, wie man das Brot

lagerfähig macht, damit es über einen längeren Zeitraum

saftig bleibt.

„Es bringt nichts mit dem Brot backen anzufangen, ohne

die Rohstoffe zu kennen.“, weiß Martina. Deshalb startete

der Kurs mit der Getreide – und Warenkunde. Die Mädchen

lernten die Eigenschaften der wichtigsten Getreidearten

kennen und es zu verstehen welche Getreidesorten

backfähig sind und welche nicht. Weiteres erfuhren die

Mädchen Wissenswertes über die Eigenschaften der Mehltypen.

Diese bezeichnen den Mineralstoffgehalt und die

Farbe des Mehls.

Gelerntes in die Praxis umsetzen

Nach der theoretischen Einführung ging es für die Teilnehmerinnen

in die Küchen und ran an den Teig. Um

ein saftiges Brot herzustellen braucht es einen weichen

Teig. Die Zutaten sollten alle Zimmertemperatur haben.

Flüssigkeiten eigenen sich am besten bei einer Temperatur

von 35 Grad Celsius, da können die Hefepilze am besten

arbeiten. Die Temperaturen wurden deshalb genau mit

dem Thermometer abgemessen. Ebenfalls sollte für ein

Brot nicht mehr als vier verschiedene Gewürze verwendet

werden.

„Das Bäckerhandwerk hat in Südtirol eine lange Tradition.

Ob Schüttelbrote, „Vinschger Paarln“, „Puschtra Breatlan“

oder verschiedenste Varianten von Hefegebäcken, jede

Talschaft hat ihre eigenen Delikatessen.“, weiß Angelika

Springeth SBJ - Landesleiterin. Die Mädchen buken

beim Kurs nicht nur traditionelle Brote, sondern auch

„modernen Brote“, wie Müslibrot, oder Rote Bete Brot

mit Walnüssen.

Während der Mittagspause konnte der Teig in Ruhe auf-

„Das Brot ist erst dann durchgebacken,

wenn man beim

Beklopfen der Unterseite einen

hohlklingenden Ton hört“

Martina Gögele

gehen. Danach wurden die Brötchen geformt.

Referentin Martina erklärte den Teilnehmerinnen: „Das

Brot ist erst dann durchgebacken, wenn es sich leicht

anfühlt und man beim Beklopfen der Unterseite einen

hohlklingenden Ton hört.“ Abschließend wurden die Brötchen

verkostet und die wichtigsten Tipps zusammengefasst.

»»

Die Mädchen präsentieren voller Stolz ihre gebackenen

Brötchen.


Dezember 2018

Berichte 9

Eggen gründet

Bauernjugend Ortsgruppe

Jugendliche aus Eggen wollen sich aktiv für die Dorfgemeinschaft einsetzen und gründen nach über 20 Jahren wieder

eine Bauernjugend Ortsgruppe. Die Gründungsversammlung fand am 26. Oktober im Seniorenraum in Eggen statt.

Im Rahmen der Versammlung stellten

Landesobmann Wilhelm Haller und Landesleiterin

Angelika Springeth den rund

30 Jugendlichen die Südtiroler Bauernjugend

vor. „Bei der Bauernjugend sein,

heißt Gemeinschaft erleben, Traditionen

pflegen, aber auch Neues kennenlernen

und sich weiterentwickeln.“, betonten Haller

und Springeth. Im Anschluss erfolgte

die Wahl des neuen Ortsausschusses. Die

Bereitschaft sich zu engagieren war groß.

In den Ausschuss wurden David Oberrauch

als Ortsobmann, Evelyn Pichler als

Ortsleiterin sowie Andreas und Magdalena

Pichler als deren Stellvertreter gewählt.

Alexander Graf erhielt das Amt des Kassiers

und Martin Oberrauch des Schriftführers.

Christian Gargitter, Tobias Rainer, Florian

Mahlknecht, Georg Mahlknecht und

Samuel Pichler machen den Ausschuss

komplett. Die zahlreich erschienenen Ehrengäste,

darunter der Bürgermeister von

Deutschnofen Christian Gallmetzer, die

Gemeindereferenten Petra Pichler und

Christoph Kofler, der Fraktionsvorstehende

von Eggen Hubert Eisath, sowie die

Spitzen der Feuerwehr, der Schützen und

des Bauernbunds Eggen, wünschten dem

Ausschuss alles Gute für die Zukunft und

hoffen auf eine gute Zusammenarbeit in

der Dorfgemeinschaft.

Viele Ideen für die Zukunft

Auf die Ortsgruppe warten bereits die ersten

Aufgaben. Bei einer Ideensammlung

nannten die Mitglieder Wünsche für Veranstaltungen

und Aktionen. Die Ideen

reichen von verschiedenen Kursen wie Motorsägen

Kurs, Kochkurs und Jodelkurs bis

hin zur Organisation von Wettbewerben

und einem Almabtrieb.

Für alle Fälle.

JAHRESMITGLIEDSCHAFT 2019

WELLI


10 Berichte

Viele Fäden fließen in der

Landwirtschaft zusammen

Fachtagung der Südtiroler Bauernjugend: Rund 100 Teilnehmer informierten sich in der Kellerei

Meran über die Zukunft der Südtiroler Landwirtschaft.

»»

Ständige Neuerungen

sind wichtig.

Laut Pardatscher

müssen die Landwirte

über den eigenen

Tellerrand schauen.

Bei der Fachtagung „Fit für die Zukunft -

Ist die Südtiroler Landwirtschaft für den

Markt der Zukunft gerüstet?“ berichteten

die vier Referenten von den Veränderungen

am Markt und wagten einen Blick in die

Zukunft. Beim Erfahrungsbericht erzählte

ein Jungbauer über seine Erfahrungen und

Zukunftswünsche. In einem Punkt sind

sich alle einig: Das wichtigste Ziel in Zukunft

wird die Kommunikation zwischen

Landwirt und Konsument sein, denn dieser

will wissen woher die Produkte kommen.

Welches Bild hast du vor Augen, wenn du

an die Landwirtschaft denkst? Laut Dr.

Christian Dürnberger von der Veterinärmedizinischen

Universität Wien befindet

sich die Landwirtschaft in einem seltsamen

Spannungsfeld. Es gibt viel Assoziationen

zum Landwirtschaftsbild. Den Konsumenten

ist es bewusst, dass Landwirte hart

arbeiten. Konsumenten, die den Landwirt

persönlich kennen haben laut Studien

mehr Vertrauen in ihn.

Mehr Motivation, weniger Forderungen

Gottfried Pollinger, Managing Director der

Kellerei Nals Margreid weiß: “Konsumenten

haben Meinung, bilden Meinung und

wechseln Meinung“. Für den Weinbauer ist

es wichtig sich weiterzuentwickeln. Pollinger

verkauft seine Weine in 36 verschiedenen

Ländern und seine Kunden wollen

wissen wo der Wein wächst und wer dahintersteckt.

Wem es gelingt selbstbewusst,

kompetent und stolz auf sein Produkt zu

sein, der ist gerüstet für die Zukunft.

Neue Sorten, neue Märkte

„Es könnte in Zukunft auch blaue Äpfel

geben!“, erklärt Walter Pardatscher

Obmann der OG Kurmark Unifrut. Es

muss ständige Erneuerungen geben. Es

werden neue Sorten entstehen mit neuen

Geschmäckern. Landwirte müssen auf die

Forderungen vom Markt und Kundenwünsche

achten. Zukünftig müssen Sortiermaschinen

auch Werte über Inhaltsstoffe

geben können, denn der Kunde will wissen

was darin steckt.

Geschichten erzählen, keine

Märchen

„Südtirol hat in den letzten Jahren mehr

Milch produziert, trotzdem ist der Milchpreis

im Europavergleich konstant geblieben.“,

das weiß der Geschäftsführer des

Milchhofs Brimi. In einem sinkenden

Markt, hat es Südtirol mit seiner Mozzarella

– und Joghurtproduktion geschafft

sich zu steigern. Südtirol kann eine wahre

und einzigartige Geschichte erzählen und

das schafft Vertrauen beim Kunden.

Jungbauer Stefan setzt auf Wagyurinder

Gespannt erwarteten die Teilnehmer der

Tagung den Erfahrungsbericht vom Jungbauer

Stefan Rottensteiner. Für den Preisträger

„Innovativster Jungbauer Europas“

war es wichtig schnell im Betrieb einzusteigen,

deshalb hat er als Alternative mit der

Wagyuzucht begonnen. Das Fleisch wird

im In– und Ausland und vor allem über

den Online Shop verkauft.

Bei der abschließenden Diskussionsrunde,

geleitet von Andreas Mair, wurden die

letzten Fragen des Publikums beantwortet.

Auch wenn alle Referenten unterschiedliche

Sektoren betreuen, verbindet sie doch

eines: der Konsument.


Dezember 2018

Berichte 11

Neues Wissen über

Südtirol gewonnen

Bauernjugend zeichnet Siegerinnen und Sieger des Online-Ratespiels „Auf den Spuren… der

Südtiroler Naturschätze“ aus. Die Preisübergabe fand im Rahmen der SBJ – Fachtagung statt.

»»

SBJ-Landesobmann

Wilhelm

Haller übergibt der

strahlenden Gewinnerin

den Gutschein

einer geführten

Gipfeltour.

Die Südtiroler Bauernjugend ist begeistert:

Knapp 1.400 Teilnehmer und Teilnehmerinnen

aus allen Landesteilen machten

sich sechs Wochen lang auf die Spurensuche

ihrer Naturschätze. Die Teilnehmer

erhielten jede Woche zehn spannende

Quizfragen. 87 Personen haben am Ende

alle 60 Quizfragen richtig beantwortet.

„Unser Ziel ist es, dass sich

die Südtiroler mit ihrer

Heimat auseinandersetzen“

Angelika Springeth

Unter den „Naturschätze-Profis“ wurde

eine geführte Gipfeltour im Wert von

1.000 Euro, eine Kaffeemaschine zusammen

mit einer Übernachtung im Bett im

Kornfeld und ein Tandemflug verlost. Die

tollen Preise wurden den Gewinnern bei

der SBJ-Fachtagung in Marling übergeben.

sondern hatten bei der Auslosung in der

Handelskammer Bozen dann auch noch

das Glück aus dem Topf gezogen zu werden.

Carmen Gatterer holte sich den ersten

Preis, und somit die geführte Gipfeltour

von Feel the Mountains – die Alpinschule

am Ortler. Sofia Maria Pradi ging mit

dem zweiten Platz, einer Kaffeemaschine

von der Kaffeerösterei Schreyögg und dem

Gutschein für eine Übernachtung im Bett

im Kornfeld am Haflingerhof, nach Hause.

Josef Rastner belegte den dritten Platz und

gewann den Tandemflug von Tandemflights

Kronplatz.

Hinter dem Online-Gewinnspiel

„Auf den Spuren… der Südtiroler Naturschätze“

steckt mehr als nur ein

Freizeitspiel. Angelika Springeth, SBJ

– Landesleiterin erklärt: „Unser Ziel

ist es, dass sich die Südtiroler mit ihrer

Heimat auseinandersetzen und neue

Orte kennenlernen. Aus diesem Grund

haben wir es den Teilnehmern bewusst

nicht leicht gemacht. Es wurde nicht

nur im Internet recherchiert, sondern

die Mitspieler mussten viel herumfragen,

um zu den richtigen Antworten

zu kommen.“

Glückliche Gewinner

Die Freude über ihren Sieg stand den drei

Gewinnern des Online Ratespiels „Auf den

Spuren… der Südtiroler Naturschätze“ bei

der Preisübergabe in der Kellerei Meran

förmlich ins Gesicht geschrieben. Sie haben

nicht nur alle 60 Fragen beantwortet,

WELLI


Kurse

09.01.2019- 06.02.2019

Website-Erstellung mit Word Press

Bozen, C-Link | 9-13 Uhr

10.01.2019

Die Zusatzrente aus betriebswirtschaftlicher Sicht

SBB Bozen | 9-12 Uhr

17.01.2019

Von Verliebt bis Ausgedinge

SBB Lana | 9-12 Uhr

Man hört viele schwärmen von der guten alten Zeit,

im Sommer war es warm, im Winter hat es geschneit.

Doch auch in modernen Zeiten bleiben alte Werte bestehen,

so wird wohl niemals ein Jahr ohne Weihnachtsfest vergehen.

Doch nicht alles unterliegt dabei dem Wandel der Zeit,

nach wie vor machen wir uns jährlich für die Weihnachtszeit

bereit.

Drum wünschen wir auch Euch in diesem Jahr nur das Beste,

Gesundheit, Geschenke und noch mehr dieser Feste.

Wir wünschen euch Schnee, Glück und Aufmerksamkeiten,

möge sich die Weihnachtsbotschaft nie ändern in den kommenden

Zeiten.

Es sind nicht Geschenke sondern die Liebe in der Heiligen Nacht,

die die besondere Magie der Weihnachtszeit entfacht.

Wir wünschen euch Zeit zum Besinnen, viel Spaß und viele

Gründe zum lachen,

denn Familie, Freunde und Liebe sind wichtiger als all die

anderen Sachen.

Das Geheimnis der Weihnacht besteht darin,

dass wir auf unserer Suche

nach dem Großen und Außerordentlichen

auf das Unscheinbare und Kleine hingewiesen werden.

22.01.2019 - 19.02.2019

Die landwirtschaftliche Bierproduktion

SBB Bozen| 9-17 Uhr

28.01.2019-29.01.2019

Die Hofübergabe

SBB Bozen | 9-17 Uhr

04.02.2019

E-Mobilität - ein Zukunftstrend

SBB Bozen | 9-13 Uhr

05.02.2019

Ausbildung für Anwender von Traktoren

Safety Park | 9-18 Uhr

22.02.2019

Das Fördersystem in der Landwirtschaft

SBB Bozen | 9-12 Uhr

24.05.2019

Praxisseminar Goaßlschnölln

Villanderer Alm | 14-17 Uhr

07.06.2019

A mord‘s Schneid - Mähen mit der Sense

Kastelruth | 9-13 Uhr

Weitere Infos unter: 0471 999335,

weiterbildung@sbb.it oder auf

www.sbb.it/weiterbildung

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