Protokoll Mitgliederversammlung Landesverband Nord Hannover vom 20.10.2018

luebeckerweg

Protokoll

der Mitgliederversammlung

des Landesverbandes Nord für Bergsport des DAV e. V.

am 20.10.2018

Ort:

Beginn:

Ende:

Teilnehmer:

Hannover, GriffReich, Sektionszentrum der Sektion Hannover

10:00 Uhr

16:50 Uhr

siehe Teilnehmerliste (Anhang 1), entschuldigt sind die Sektionen Kattowitz und Wilhelmshaven

TOP 1: Begrüßung und Eröffnung

Die 1. Vorsitzende, Barbara Ernst, eröffnet die Tagung mit der Begrüßung der Anwesenden, insbesondere

heißt sie die Vizepräsidentin Melanie Grimm, Winfried Kießling von der Bundesgeschäftsstelle,

Ehrenmitglied Ludwig Wucherpfennig, Torsten Krier, neugewählter 1. Vorsitzender der Sektion

Braunschweig, sowie Kalle Kubatschka und Sebastian Schmidt als Vertreter der Arbeitsgruppe Digital-

Offensive herzlich willkommen.

Im Vorstand des DAV Nord gab es einen Wechsel im Bereich Familienbergsteigen. Peter Annuth hat

nach zehnjähriger Tätigkeit das Amt zur Verfügung gestellt. Als Dank erhält er von Barbara Ernst ein

kleines Geschenk. Peter Annuth bezeichnet seine Tätigkeit als ein Geschenk, das viel Spaß gemacht

habe. Als Nachfolger übernimmt Thomas Grothkopp dieses Amt.

TOP 2: Genehmigung der Tagesordnung

Die 1. Vorsitzende erwähnt, dass in der Tagesordnung die Berichte aus München und von der Digitalisierungs-Offensive

fehlen. Diese werden nach TOP 3 vorgetragen.

Die Genehmigung des Protokolls der Sitzung vom 05.05.2018 erfolgt auf der Frühjahrstagung im April

2019.

TOP 3: Kurzberichte aus dem Vorstand

a) Verena Dylla (2. Vorsitzende) informiert über den Bereich „Vorträge“. Mit dem neuen Projektleiter

Thomas Schmidt gab es zwei Treffen mit den Vortragswarten der Sektionen, das nächste Treffen findet

am 04.11.2018 in der Sektion Hildesheim statt. In der aktuellen Saison stehen drei Referenten zur

Verfügung, verwiesen wird hierzu auf die Homepage/Vorträge. Thomas Schmidt hat für das Vortragswesen

einen Bereich auf unserer Webseite eingerichtet. Am Ende der Saison wird eine Beurteilung

der Referenten stattfinden. Fast alle Sektionen beteiligen sich an den Rundreisen der vortragenden

Referenten.

b) Claudia Carl (Landesausbildungsreferentin) berichtet über den erfolgreichen Abschluss der Beantragung

der Anerkennung der wichtigsten Ausbildungslehrgänge als Bildungsurlaub in Niedersachsen.

Dies wird auch einer der Haupttagungsordnungspunkte beim nächsten Treffen der Ausbildungsreferenten

am 10.11.2018 in Hannover sein. Leider hat sie für dieses Treffen bisher kaum Rückmeldungen

bekommen. Sie bittet die Anwesenden, diesen Termin nochmals in ihren Sektionen zu kommunizieren.

Falls der/die Ausbildungsreferent/in nicht kommen kann, kann auch ein Vertreter der

Sektion geschickt werden.


Protokoll vom 20.10.2018 Seite 2

c) Klaus Prenner (Referat Leistungssport) wirbt bei den großen Sektionen um Trainernachwuchs

aufgrund eines Einschnitts im Trainerteam. Neu im Trainerkader ist Lena Hermann. Die vergangenen

Wettbewerbe verliefen alle erfolgreich, insbesondere die Jugendförderung beim „Junior Jam“ und

bei drei KidsCups. Vier Athleten sind im Nationalkader. Im Vergleich mit anderen Verbänden (außer

Bayern) schneiden unsere Athleten sehr gut ab.

d) Zunächst verweist Barbara Ernst auf die Ausschreibung für einen ehrenamtlichen Naturschutzreferenten,

die an alle Sektionen am 13.09.2018 versandt wurde, und bittet die Vorsitzenden, in

ihren Sektionen Ausschau nach geeigneten Personen zu halten.

Axel Hake (Referat für Bergsport und Naturschutz) informiert über die Bodensteiner Klippen. Der

Konflikt/das Verfahren soll auf Grundlagen eines Gutachtens entschieden werden, das durch den

DAV LV beauftragt wurde. Ergebnisse werden im Winter 2018/19 vorliegen. Er verweist auf die Kooperationsvereinbarung

zwischen der IG Klettern Niedersachsen e. V. und dem DAV Landesverband

Nord, die als Entwurf den Sektionen zugesandt wurde, und bittet um evtl. Rückmeldung dazu. Ebenfalls

via E-Mail versendet wurde das Info-Blatt „Regeln fürs Klettern“, hier bittet Axel Hake um Wietergabe

an Kletterer und Einhaltung (aktualisiert, Anhang 2). Im Klettergebiet Ith sind wegen Überlastung

Lenkungsmaßnahmen erforderlich. Sektionen sollten ihre Kursaktivitäten abfragen und bei

Überschneidungen auf andere Termine oder Klettergebiete ausweichen. Hierzu soll im internen Bereich

der Landesverbandsinternetseite ein Kurskalender eingerichtet werden. Am 25.09.2018 wurde

im NDR-Regionalmagazin „Hallo Niedersachsen“ ein Beitrag über das Kletterverbot an den Bodensteiner

Klippen ausgestrahlt. Zu allen anderen Punkten wird auf den vorab versandten Bericht verwiesen.

e) Wiebke Fleck (Landesjugendleiterin) verweist auf den Bericht. Es wird die Nutzung von Google

(G-Suite for non profits - datenschutzkonform) kritisiert und hinterfragt, warum keine Lösungen des

DAVs genutzt werden. Die Landesjugendleitung ist bereit, sich der IT-Lösung im Rahmen der Digitalisierungoffensive

anzuschließen. Diese Lösung liegt derzeit noch nicht vor. Auf Kritik, dass zur

Buchung von Kursen ein Google-Konto angelegt werden muss, entgegnet Wiebke, dass dadurch die

Verteiler-Pflege leichter sei und die Konten den Sicherheitsstandards entsprächen. Wer das nicht

nutzen möchte, kann auch eine E-Mail senden. Im Rahmen der Digitaloffensive wird es eine andere

Lösung geben.

f) Thorsten Grothkopp (Referent für Familienbergsteigen) informiert, dass vom 13. – 15.09.2019 eine

Fortbildung angeboten wird, die jedoch schon ausgebucht ist. Allerdings werden Interessierte bevorzugt,

die die Fortbildung zur Erhaltung ihrer Lizenz benötigen.

g) Karl-Heinz Hesse (Naturschutz) verteilt eine Broschüre über den Harz. Die Trockenheit dieses

Sommers hat sich nicht negativ auf den Nationalpark ausgewirkt. In diesem Jahr fand kein Treffen am

Naturschutz Interessierter statt, da sich keine Sektion zur Ausrichtung bereit erklärt hatte. In 2019

findet das Treffen bei der Sektion München-Oberland statt. Gemeinsam mit Ludwig Wucherpfennig

kam es zur Vertragsabschließung mit Kreuth als Bergsteigerdorf, Karl-Heinz bittet um Nutzung.

h) Jürgen Müller (Schatzmeister) informiert über die gute finanzielle Situation des Landesverbandes,

so dass in 2018 keine weiteren Beiträge eingezogen werden müssen. Er verweist auf das vorliegende

Journal per 30.09.2018; auf der Tagung im April 2019 gibt es ein komplettes Zahlenwerk.

Barbara Ernst ergänzt, dass die vielen Termine und die administrativen Aufgaben einen enormen

Zeitaufwand erfordern und zur Entlastung evtl. eine 450-Euro-Kraft eingestellt werden sollte. Sie

bedankt sich bei den Vorstandskollegen und -kolleginnen für ihre geleistete Arbeit.


Protokoll vom 20.10.2018 Seite 3

TOP: Bericht aus München

Melanie Grimm und Winfried Kießling berichten aus der Bundesgeschäftsstelle:

Stand Anfang September konnte der DAV einen Mitgliederzuwachs von 3 % verzeichnen.

Zur Datenschutzgrundverordnung gab es bisher sieben Seminare mit Prof. Lauser, ein

weiteres findet im Dezember 2018 statt.

Für die Baumaßnahmen der neuen Bundesgeschäftsstelle wurde ein neues Architektenteam

engagiert.

Um Rückmeldung der Online-Befragung zur Zufriedenheit mit der BGS bis zum 09.11.2018

wird gebeten.

Bei der Hauptversammlung in Bielefeld gibt es einen Testlauf mit elektronischen Abstimmungsgeräten,

pro Sektion wird ein Gerät ausgehändigt.

Der Mitarbeiter zum Thema Mountainbike hat seine Arbeit aufgenommen.

130 AV-Hütten nutzen inzwischen das Online-Reservierungssystem.

Zum 01.01.2019 wird u. a. wegen Olympia und zur professionellen Einwerbung von Fördermitteln

eine Leistungssport gGmbH gegründet. Die Geschäftsführung übernehmen je zur

Hälfte Hauptgeschäftsführer Olaf Tabor und Sportdirektor Martin Veith. Die Statuten werden

identisch sein wie beim Summit-Club. Die Mittel werden vom Bundesverband verwaltet, für

Personalkosten beträgt der Etat vorläufig 300.000 Euro. Klaus Prenner ergänzt, dass die Auslagerung

die Gesellschaft schlagkräftig und reaktionsschnell macht, wie bei großen Verbänden.

Das neue DAVintern geht in Kürze an den Start. Dazu müssen die E-Mail-Adressen personalisiert

werden. Wegen der DSchGV sollten nur ausgewählte Mitglieder des Vorstands Zugang

erhalten.

Am 19.09.2018 wurde der Förderverein Alpines Museum gegründet. Der Mitgliedsbeitrag

beträgt für natürliche Personen 30 Euro, für Sektionen gibt es eine Staffelung nach Mitgliederzahl.

Ludwig Wucherpfennig bittet um Mitgliedschaften.

Bezüglich des 150-Jahre-Jubiläums wird auf die Homepage verwiesen.

Am 15./16.02.2019 findet in Leipzig eine DAV-Werkstatt statt.

Am 10.05.2019 wird in München die Jubiläums-Ausstellung eröffnet.

Peter Annuth erinnert an die Gründung der Kommission Familienbergsteigen in 1989, die im kommenden

Jahr 30 Jahre besteht. Diese soll historisch aufgearbeitet werden, dazu werden Informationen

an die Kommission Familienbergsteigen erbeten.

Das Thema Datenschutz wird erörtert:

Die Arbeit von Professor Lauser ist im Dezember 2018 vorläufig abgeschlossen, danach nur

noch für Nachbesserungen bei Bedarf.

Im Dateimanager fehlt ein Löschkonzept.

Ein Datenschutzbeauftragter ist nur in Sektionen Pflicht, bei denen mindestens zehn Personen

Zugriff auf persönliche Daten haben.

Langfristig ist in jeder Sektion ein Datenschutzbeauftragter erforderlich. Denkbar ist ein

Beauftragter pro Landesverband, der für alle Sektionen zuständig ist.

Spezielle Anfragen können an den Bundesverband gestellt werden.

Barbara Ernst will sich bei anderen Verbänden über den Einsatz mit Datenschutzbeauftragten

erkundigen.

TOP: Digitalisierung

Kalle Kubatschka nimmt die Anwesenden mit auf eine Entdeckungsreise durch die Digitalisierungsoffensive

und informiert über das Projekt, um bei der Hauptversammlung in Bielefeld eine gute

Abstimmung zu ermöglichen:


Protokoll vom 20.10.2018 Seite 4

Mitgliederverwaltung: Entlastung der Geschäftsstellen, da die Mitglieder Ihre Daten selbst

pflegen und der Mitgliedsausweis auch auf dem Smartphone offline jederzeit verfügbar ist.

Kurse/Touren/Veranstaltungen: Im Tourenleiterportal können Kurse direkt verwaltet und abgerechnet

werden. Mitglieder haben Überblick über freie Plätze, können online buchen und

bezahlen und haben via alpenvereinaktiv.com einen schnellen Überblick über geplante

Touren.

Ausleihe/Vermietung: Verschiedene Ressourcen können in einem System verwaltet und

angeboten werden. Mehrere Personen können im gleichen System arbeiten, online ausleihen

und bargeldlos bezahlen.

Zusammenarbeit/Gremien: Über eine digitale Kommunikationsplattform können u. a. Termine

und Aufgaben koordiniert und Gremienarbeit vereinfacht werden. Das bereitgestellte

Microsoft Office-Paket 365 bietet verschiedene Anwendungen, die von verschiedenen Nutzern

online bearbeitet werden können.

Internet/Portale: Das Redaktionssystem ermöglicht allen Sektionen einen professionellen

und pflegeleichten Webauftritt in unterschiedlichen Designvarianten und somit einen zeitgemäßen

Service. In einer zentralen Datenbank stehen Bilder, Texte und Medien zur Verfügung,

die auf Sektionswebsites eingebunden werden können.

Vorteile: Rechtliche Vorgaben und Datenschutz werden laufend aktualisiert. Daten stehen

Beteiligten mit Zugriffsrechten jederzeit und überall zur Verfügung. Das System beinhaltet

Support und Training für die Anwender.

Das Betriebskonzept basiert auf fünf Säulen.

Das Finanzierungskonzept läuft über vier Jahre, die Refinanzierung über acht Jahre.

siehe: www.alpenverein.de/avdigital.

Nach lebhafter Diskussion ergibt das Stimmungsbild eine überwiegende Zustimmung.

TOP 4: Situation zum Hamburger Sportbund und Niedersächsischen Landessportbund

a) Hamburger Sportbund

Verena Dylla berichtet, dass der DAV Nord nicht Mitglied werden kann, da er keinen Sitz in Hamburg

hat. Denkbar ist jedoch eine Mitgliedschaft mit besonderer Aufgabenstellung ohne Stimmrecht, aber

evtl. mit Sitz im Hauptausschuss. Dem Hauptausschuss gehören 20 Vereine, 22 Landesverbände und

zwei Mitglieder mit besonderen Aufgaben an. Ziel einer Mitgliedschaft im Hamburger Sportbund ist

es, neben der Sektion Hamburg/Niederelbe sportpolitischen Einfluss durch Mitarbeit in den Gremien

zu nehmen. Für die Sektion Hamburg/Niederelbe würden keine Nachteile entstehen.

b) Niedersächsischer Sportbund

Barbara Ernst berichtet, dass alle Gruppen, Trainer und Fachübungsleiter, Vorstandsmitglieder sowie

Kletterer und Boulderer einmal pro Jahr gemeldet werden müssen. Bei einer Mitgliedschaft im LSB

wird auf die Richtlinie für Bereitstellung von Zuschüssen (2.3.1) verwiesen. Einzelheiten werden von

Claudia Carl erläutert (siehe auch Anhang 3):

Zuschuss für Trainer und FÜL der Lizenzstufe Trainer C = maximal 30 Euro pro Übungseinheit.

Das Kontingent ist noch unklar.

30 % Zuschuss, mindestens 5 Euro, pro Übungseinheit für maximal 72 Übungseinheiten pro

Quartal und Trainer.

Kletterbetreuer sollten möglichst zu Trainer C ausgebildet werden.

Trainingsstunden möglichst gleichmäßig verteilen, damit die Höchstgrenzen nicht überschritten

werden.

Anträge für DOSB-Lizenzen sind nur an Claudia Carl zu richten. Voraussetzung ist, dass die

Sektion Mitglied im Landesverband ist. Die Lizenz hat vier Jahre Gültigkeit (siehe Ausbildungsprogramm

S. 12).

Kursstunden und Auszahlung sollten zeitnah abgerechnet werden.

Die Beantragung von Zuschüssen an den LSB erfolgt halbjährlich.


Protokoll vom 20.10.2018 Seite 5


Die Etatzuweisung ergibt sich aus der Anzahl der Mitglieder. Je angefangene 100 Mitglieder

erhält der Verein einen Betrag X zugewiesen, der den LSB-Etat des Vereins für das laufende

Jahr ergibt. Pro zugewiesenem Betrag X muss bis spätestens 30.06. des laufenden Jahres

mindestens ein Übungsleiter mit gültiger Lizenz beim LSB registriert sein.

TOP 5: Vorbereitung der Hauptversammlung des DAV in Bielefeld

7. Überarbeitung der Vorschrift für Bau, Erhaltung und Verwaltung der Hütten (HüVO)

Hier ergeht der Widerspruch, dass auf S. 53 der Absatz „Der Erhaltungs- und Bertriebsaufwand …“

nicht gestrichen werden soll. Eine bessere Formulierung wird durch Manfred Bütefisch und Ludwig

Wucherpfennig nachgereicht.

Stimmungsbild: Der Antrag des Verbandsrats wird mehrheitlich abgelehnt.

8. Anpassung der Mustersatzung für Sektionen

Stimmungsbild: Dem Antrag des Verbandsrats wird einstimmig zugestimmt.

10. Riedberger Horn und Alpenplan

Nur Kenntnisnahme, kein Stimmungsbild

11.1 DAV-Gesamtstrategie „MTB konfliktfrei“

Stimmungsbild: Dem Antrag des Verbandsrats wird einstimmig zugestimmt.

11.2 Eindeutige Positionierung des DAV zu Berg-Pedelecs

Sektionen mit Hütten sollen selbst beschließen, ob sie Strom zur Verfügung stellen. Eine Regulierung

scheint nicht durchführbar.

Stimmungsbild: Der Antrag der Sektion Bayernland wird knapp abgelehnt.

12. Anpassung des Aus- und Weiterbildungsangebots des Bundesverbands in der Mehrjahresplanung

2020-2023

Der Antrag wird kontrovers diskutiert. Claudia Carl von einer der antragsstellenden Sektionen erläutert

die Intension des Antrages. Sie erklärt sich mit dem Änderungsantrag des Verbandsrats nicht

einverstanden. Ggfs. wird die Sektion Hannover einen etwas abgeänderten Antrag in die Hauptversammlung

einbringen.

Es erfolgt keine Abstimmung.

13. Stärkung der Mitgliederrechte in der Hütten- und Tarifordnung der Alpenvereinshütten (HüOTO)

Da der Antrag nur für wenige Sektionen und deren Mitglieder in Alpennähe sinnvoll ist, ist eine Differenzierung

erforderlich. Es muss gewährleistet werden, dass 10 % der Plätze frei bleiben, Bergschulen

dürfen nur 25 % vorbelegen.

Stimmungsbild: Dem Antrag des Verbandsrats wird mehrheitlich zugestimmt.

14. Erhöhung der Hüttenumlage

Ludwig Wucherpfennig erläutert, dass Baumaßnahmen nicht aus Mitgliedsbeiträgen finanziert werden,

sondern aus dem Hüttenbudget des Bundesverbandes. Im vergangenen Jahr konnten alle

Anträge bedient werden. Der Vorsitzende der Sektion Hannover gibt zu bedenken, dass Kosten von

ca. 15.000 Euro über das Jahr verteilt aus Mitgliedsbeiträgen finanziert werden mussten, da der

Mindestbetrag für Förderungen 5.000 Euro beträgt. Ludwig Wucherpfennig ergänzt, dass die Grenze

wegfallen und Betriebskosten förderungswürdig werden sollten. Winfried Kießling wird klären, ob

der Antrag des Verbandsrats um einen Satz zur Mehrjahresplanung ergänzt werden kann.

Stimmungsbild: Dem Antrag des Verbandsrats wird mehrheitlich zugestimmt.

15. Einführung einer Abgabe für Arbeitsgebiete in den Alpen

Zwei der antragstellenden Sektionen ziehen den Antrag zurück, daher erfolgt kein Stimmungsbild.


Protokoll vom 20.10.2018 Seite 6

16.1 Erhöhung des Mindestbeitrags

Melanie Grimm berichtet, dass eine Abwanderung zu günstigen Sektionen statistisch nicht ersichtlich

ist, so dass eine Erhöhung kein Mittel darstellt, diese zu einzuschränken. Maßgeblich seien die Angebote

der jeweiligen Sektionen.

Stimmungsbild: Dem Antrag des Verbandsrats wird mehrheitlich zugestimmt.

16.2 Maßnahmen zur Erhebung des beschlossenen Mindestbeitrages der Sektionen

Melanie Grimm informiert, dass eine Sanktionierung wegen des Vereinsrechts nicht möglich ist und

dass Sektionen, deren Beiträge unter dem Mindestbeitrag liegen, keine Förderung erhalten.

Stimmungsbild: Dem Antrag des Verbandsrats wird einheitlich zugestimmt.

17. Vereinsrechtliche Überprüfung und Neufassung der Kategorisierung der AV-Hütten

Barbara Ernst erläutert, dass die Hütten nicht neu kategorisiert werden soll, vielmehr sollen die

Richtlinien angepasst werden. Winfried Kießling ergänzt, dass Kategorie-II-Hütten als wirtschaftliche

Zweckbetriebe zu betrachten sind, die keine Verluste machen dürfen und deshalb keine Beitragsmittel

und Bundesverbandmittel erhalten dürfen.

Stimmungsbild: Dem Antrag des Verbandsrats wird einstimmig zugestimmt.

TOP 6: Termine

04.11.2018 Vortragswartetreffen in Hildesheim

10.11.2018 Treffen der Ausbildungsreferenten in Hannover

16./17.11.2018 Hauptversammlung in Bielefeld

15./16.02.2019 Zukunftswerkstatt in Leipzig

23.02.2019 Landesjugendleitertag in Hamburg

26./27.04.2019 Großer Verbandstag in Göttingen

21.09.2019 Kleiner Verbandstag in Hannover

25./26.10.2019 Hauptversammlung in München, 150 Jahre DAV

7. Verschiedenes

Manfred Bütefisch informiert, dass das Arbeitsgebiet Tauern Höhenweg in einen eingetragenen

Verein umgewandelt wurde. Dadurch können Fördergelder eingeworben werden.

Barbara Ernst bedankt sich bei der Sektion Hannover und insbesondere bei Sabine und Harald

Schmidt für die Ausrichtung des Verbandstags und beschließt die Sitzung um 16:50 Uhr.

Hannover, 20.10.2018 _________________________ _________________________

(Rosi Gerlich, Schriftführerin) (Barbara Ernst, 1. Vorsitzende)

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