der-Bergische-Unternehmer_1218

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE LAND

12

2018

Geschäfte mit

dem Orient

28 Wirtschaft

Startup aus

der Luft

38 Im Fokus

Umsatz mit dem

Jahreswechsel

50 Reise

Paris mon amour

zu jeder Jahreszeit


Regional verwurzelt,

international verbunden.

Höchste Ansprüche an die Beratungsqualität und langjährige Verankerung in der Region:

Das sind die Eckpfeiler unserer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungstätigkeit. Zu unseren

Mandanten zählen bedeutende mittelständische und kommunale Unternehmen. Als größte Kanzlei

in Wuppertal und dem Bergischen Land bietet Ihnen Breidenbach und Partner mit 120 Mitarbeitern

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EDITORIAL

MIT RIESENSCHRITTEN steuern wir aufs Jahresende zu, damit halten

Sie nun bereits die 24. Ausgabe des „Bergischen Unternehmers“ in den Händen.

Vor zwei Jahren sind wir mit dem Projekt gestartet, ein neues regionales

Wirtschaftsmagazin herauszugeben. Freundliche Gespräche und E-Mails,

konstruktive Anregungen unserer Leserinnen und Leser sowie monatlich

rund 10.000 Klicks auf die jeweilige Online-Ausgabe bestätigen Ihr Interesse

an Themen, Namen und Nachrichten aus Ihrer Region. Darüber freuen wir

uns und sind motiviert, auf diesem Weg auch im neuen Jahr weiterzugehen.

„Vom Unternehmer für Unternehmer“ – an dieser Maxime halten wir fest.

Dass der Jahreswechsel ordentlich Umsatz bringt, liegt gerade in Zeiten

der Hochkonjunktur auf der Hand. Sowohl für den Einzelhandel als zunehmend

auch für die Touristikbranche ist Silvester bei der Umsatzplanung

eine feste Größe. Und unsere heimische Gastronomie kann sich über gute

Auslastung am letzten Tag des Jahres nicht beklagen. Dazu mehr in unserem

aktuellen Fokus. Geschäfte mit dem Orient sind für unsere Wirtschaft

- und hierbei auch für die mittelständischen Unternehmen – von Bedeutung,

aber sicher nicht ohne Herausforderungen. Gerade die aktuelle weltpolitische

Lage sorgt für Unsicherheit, wenn es um dauerhafte und verlässliche Geschäftsbeziehungen

mit dem Nahen Osten geht. Was Studien zu diesem Thema

herausgefunden haben und was Experten dazu sagen, lesen Sie in unserem

aktuellen Titelthema. Doch zunächst wünsche ich Ihnen und Ihren

Lieben frohe und gesegnete Festtage mit viel Zeit für gutes Essen, gute Gespräche

und Begegnungen. Und für die Zeit zwischen den Jahren wünsche

ich Ihnen Muße zum Rückblick und Zuversicht für den Ausblick.

Einen guten Rutsch und alles Gute,

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der Bergische Unternehmer 12|18 3


INHALT

18 Titel

Geschäfte mit dem Orient

Märkte in Nahost werden zunehmend wichtiger

28

Startup aus der

Luft

46

Orgelbau aus Wuppertal

4 www.bvg-menzel.de


50

Paris - mon amour zu jeder

Jahreszeit

Namen & Nachrichten

o 6 Geldanlage spielend begreifen

06 Für eine sichere Arbeitswelt

07 Freundin des Handwerks

08 Schlauer Kopf

0 8 Tarifrunde 2019

0 9 Bergisches Tourismusland

1 0 Deutsch-Chinesischer

Automobilkongress

10 Preis für Koppenhagen

11 Digitale Lösungen für die

Geldanlage

12 Künstliche Intelligenz

12 Nachhaltigkeitspreis für Solingen

13 Bernstein-Werkzeuge fördert

Nachwuchsfachkräfte

14 Risikobereitschaft im Mittelstand

sinkt

14 Sternekoch Lafer besucht Gehring

15 Konjunkturbarometer schwächelt

16 Inklusionszertifikat für Wagner

Titel

18 Geschäfte mit dem Orient

22 Interview: Dienstlich im Ausland

Erfolgreich bergisch Startup

28 Startup aus der Luft

Aus der Region

30 Gastkommentar: Vertrauen - Schmierstoff

der Wirtschaft

Aus der Praxis

32 Recht / Finanzen / Steuern

Total Digital Serie

36 Cyber Security Cluster

Im Fokus

38 Umsatzentspurt zum Jahreswechsel

44 Unter uns: Vielfalt an Silvester

Erfolgreich Bergisch Porträt

46 Wie die Orgelpfeifen in die Kirche kamen

Bergisches Land geht aus

48 Maria in der Aue, Wermelskirchen

Für Sie entdeckt

50 Paris mon amour zu jeder Jahreszeit

Rubriken

54 Handelsregister

RINKE_Anzeige_4c_2018.qxp_RINKE_IHK 23.11.18 10:55 Seite 12

58 Vorschau / Impressum

COOLE NASEN – MIT HIMMLISCHEN KONTAKTEN

MENSCHEN BERATEN. FÜR IHREN ERFOLG

© Dmitry Chulov – adobestock

der Bergische Unternehmer 12|18 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Neue Ausstellung:

Geldanlage spielend begreifen

Foto: Volksbank

Die Deutschen gelten als Sparweltmeister. Im Schnitt legt

jeder im Jahr rund zehn Prozent seines verfügbaren Nettoeinkommens

auf die hohe Kante. Nur setzen die Bundesbürger

dabei mit Sparbuch und Tagesgeld vornehmlich auf

Sicherheit, was aber in Zeiten der Niedrigzinsen kaum

noch Ertrag erwirtschaftet. „Geldanlegen ist ein kompliziertes

Thema. Zu viele Menschen wissen zu wenig darüber

und nehmen sich nicht die Zeit, sich damit zu befassen.

Das ist schade, denn es geht um ihren künftigen

Lebensstandard“, sagt Torsten Breuckmann. Private-Banking-Betreuer

bei der Volksbank im Bergischen Land.

Um Geldanlagen buchstäblich begreifbar zu machen, lädt

die bergische Volksbank zu einer Erlebnisausstellung in

ihre Filiale Alleestraße 66 in Remscheid ein. Bis Januar

kann die von der Investmentfondsgesellschaft Union Investment

entwickelte Ausstellung dort besichtigt werden.

Mit der Präsentation will die Volksbank Berührungsängste

abbauen und dazu beitragen, dass Sparer bei der Entscheidung

für eine Geldanlage ein bisschen genauer hinschauen.

Die Ausstellung ist so angelegt, dass alle

Altersgruppen etwas davon haben. „Wir wollen ein Aha-

Erlebnis vermitteln und damit auch einen Beitrag zur finanziellen

Bildung leisten“, sagt Volksbank-Vorstandsvorsitzender

Andreas Otto. Die Ausstellung kann täglich zu

den Öffnungszeiten besichtigt werden. Regelmäßig finden

moderierte Führungen statt, zu der sich Interessierte in

der Filiale oder über die Homepage www.bergischevolksbank.de/erlebnisausstellung

anmelden können.

Finanzthemen spielerisch

begreifen – darum

geht es in der Erlebnisausstellung,

die

bis Mitte Januar in der

Volksbankfiliale in der

Alleestraße besucht

werden kann. Torsten

Breuckmann und Carina

Eckhardt begleiten

die Kunden bei ihrem

Besuch und bieten

Führungen an.

Für eine sichere

Arbeitswelt

Die Technische Akademie Wuppertal

e. V. bietet Lehrgänge und Seminare zur

ISO 45001 und will damit dazu beitragen,

den Bereich Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit

zu stärken. Ziel ist es,

Teilnehmern aus allen Branchen das notwendige

Wissen zu vermitteln, um ihr

Unternehmen auf eine Zertifizierung

nach ISO 45001 vorzubereiten oder einen

Übergang von OSHAS18001 auf ISO

45001 zu begleiten. Denn wenn ein Managementsystem

für Arbeits- und Gesundheitsschutz

gelebt und verbessert

wird, trägt es mindestens indirekt dazu

bei, die Zahl der arbeitsbedingten

Krankheiten und Verletzungen zu verringern

und damit Leben zu retten. Nach einer

Berechnung der ILO (Internationale

Arbeitsorganisation) aus 2017 sterben

jährlich 2,78 Millionen Menschen an den

Folgen von Krankheiten oder Verletzungen,

die durch ihre Arbeit verursacht

wurden. Mit dem Projekt „VISION

ZERO FUND - Achieving a world without

occupational accidents and diseases“

arbeitet die ILO an dem Ziel, diese

Zahl signifikant zu senken. Managementsysteme

für Arbeits- und Gesundheitsschutz

nach ISO 45001 können helfen,

die Arbeitsbedingungen weltweit zu

verbessern. Doch Arbeits- und Gesundheitsschutz

entsteht nicht nur auf dem Papier.

Schulung und Praxistraining müssen

Risiken bewusst machen und

Verhaltensweisen nachhaltig festigen,

heißt es von der TAW.

Weitere Informationen gibt es

unter www.taw.de/afq

6 www.bvg-menzel.de


Oberbürgermeisterin a.D. Wilding ist

„Freundin des Remscheider Handwerks“

Foto: Kreishandwerkerschaft Remscheid

Kreishandwerkerschaft-Geschäftsführer

Fred Schulz, der

stellvertretende Kreishandwerksmeister

Detlef Weißenfeld,

Remscheids ehemalige

Oberbürgermeisterin Beate

Wilding und Kreishandwerksmeister

Hans-Jürgen Althaus

(v.l.n.r.) haben stets vertrauensvoll

im Sinne des Remscheider

Handwerks zusammengearbeitet.

Beate Wilding, frühere Oberbürgermeisterin

der Stadt Remscheid, wurde jetzt der offizielle

Titel „Freundin des Remscheider Handwerks“

verliehen. Bisherige „Freunde des Remscheider

Handwerks“ sind Siegfried Schrempf, Ehrenvizepräsident

der Handwerkskammer Düsseldorf

und Dr. Thomas Köster, ehemaliger Hauptgeschäftsführer

der Handwerkskammer Düsseldorf

und des Westdeutschen Handwerkskammertags.

In seiner Laudatio hob Fred Schulz,

Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft

Remscheid, die langjährige Verbundenheit von

Beate Wilding zum Handwerk hervor, die

weit über ihre Amtszeit als Oberbürgermeisterin

hinaus reicht. Bereits in den frühen

1990er Jahren war Beate Wilding Mitbegründerin

der Aktion „Jugend in

Ausbildung“. Mit ihrem Amtsantritt als

Oberbürgermeisterin der Stadt Remscheid

wurde die Partnerschaft zwischen Handwerk

und Verwaltung verstärkt. Beate Wilding

habe sich als erste Bürgerin der Stadt

mit Kompetenz und Weitsicht in zahlreiche

Lehrlingsprojekte eingebracht und sei immer

eine verlässliche Partnerin des Handwerks

gewesen, hob Fred Schulz hervor.

Mit der Umsetzung der Konjunkturpakete

I und II erwarb sich die ehemalige Verwaltungschefin

weit über Remscheids Grenzen

hinaus Wertschätzung und Anerkennung.

Beate Wilding sei dafür verantwortlich gewesen,

dass 85 Prozent aller Gelder aus

den Konjunkturpaketen in Remscheid blieben

und so zu Auftragsvergaben an das

Remscheid Handwerk führten. Ein Wert,

der im Handwerkskammerbezirk Düsseldorf

an der Spitze lag. In den damals wirtschaftlich

schwierigen Zeiten wurden so

die Remscheider Handwerksbetriebe unter

Berücksichtigung der rechtlichen Vorgaben

gestärkt und damit Arbeits- und Ausbildungsplätze

gesichert. Kreishandwerksmeister

Hans-Jürgen Althaus betonte, dass

der Titel „Freundin des Remscheider Handwerks“

höchste Anerkennung und Wertschätzung

zum Ausdruck bringen soll.

Wirtschaftsprüfung | Steuerberatung | Unternehmensberatung

Wir wünschen unseren Mandanten

und Geschäftspartnern ein

gesegnetes Weihnachtsfest

sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr und

bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen

Wir unterstützen Sie!

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der Bergische Unternehmer 12|18 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Schlauer Kopf:

Bayer Absolventenpreis vergeben

„Forderungen aus

der Zeit gefallen“

Foto: Bayer AG

Bereits zum sechsten Mal wurde an der Bergischen Universität

der „Bayer Absolventenpreis Wuppertal“ für Studierende

des Masterstudiengangs „Chemie - Synthese und Materialien“

verliehen. Im Rahmen des Kolloquiums zur

Synthesechemie ging die Auszeichnung, die mit 1.000 Euro

dotiert ist, in diesem Jahr an Marc Nierstenhöfer. Nierstenhöfer

promoviert im Fachbereich Chemie und wurde für

seine Masterarbeit zum Thema „Quantenchemische Betrachtung

zu homoatomaren Chalkogenkationen

[Xn]y+ (X = Se, Te; n = 3–10; y = 1; 2) und Versuche zu ihrer

Stabilisierung mittels funktionalisierter closo-Dodecaborate“

ausgezeichnet. Dies führte er im Fach Anorganische

Chemie unter Anleitung von Prof. Dr. Carsten Jenne durch,

wobei er erfolgreich quantenchemische Berechnungen mit

sehr anspruchsvoller präparativer Chemie sowie einer Vielzahl

spektroskopischer und physikalischer Methoden kombinierte.

Nierstenhöfer schloss sein Studium der Chemie an

der Bergischen Universität Wuppertal in nur neun Semestern

als Jahrgangsbester ab. Die jährliche Vergabe des Absolventenpreises

unterstreicht die jahrzehntelange gute wissenschaftliche

Zusammenarbeit zwischen Chemikern der

Bayer AG und der Bergischen Universität Wuppertal.

„Marc Nierstenhöfer hat sich den Preis redlich verdient. Er

wurde von einer renommierten Fachkommission einstimmig

ausgewählt. Seine herausragenden Studienleistungen,

ein schneller Abschluss und die ausgezeichnete Masterarbeit

begründen diese Entscheidung“, betonte Prof. Dr. Joachim

Mittendorf bei der Preisverleihung.

Auszeichnung für die

beste Masterarbeit im

Bereich Synthesechemie:

Universitäts-Professor

Dr. Carsten Jenne,

Preisträger Marc

Nierstenhöfer, Prof. Dr.

Joachim Mittendorf,

Abteilungsleiter innerhalb

der Medizinischen

Chemie bei Bayer

(v.l.).

Makus Simon, Vorsitzender

der Geschäftsführung

der VER-

SEIDAG–INDUTEX in

Krefeld und Verhandlungsführer

der Arbeitgeber.

Vor den Tarifverhandlungen für die westdeutsche

Textil- und Bekleidungsindustrie

hat der Verhandlungsführer der Arbeitgeber,

Markus Simon, die Forderungen der

IG Metall als überzogen zurückgewiesen:

„Wer mit 5,5 Prozent mehr Entgelt in die

Gespräche geht, ignoriert die konjunkturellen

Rahmendaten. Die Forderungen der

Gewerkschaft sind völlig aus der Zeit gefallen“,

so Simon, Vorsitzender der Geschäftsführung

der Verseidag-Indutex in

Krefeld. Er führt die Verhandlungskommission

der Arbeitgeber an. Der Konjunkturboom

sei vorbei, die weltweite Abkühlung

der Konjunktur setze sich schneller

fort als gedacht. Das treffe die deutsche

Textilindustrie, die rund 44 Prozent ihres

Umsatzes im Export erwirtschaftet, bereits

spürbar. Erstmals verzeichneten sogar

die technischen Textilien keine Umsatzsteigerungen

mehr, die in den

vergangenen Jahren das Zugpferd der

Branche waren. Global agierende Billigketten

verdrängten Qualitätsanbieter. Hinzu

komme eine Krise im deutschen Modeeinzelhandel

mit zahlreichen Insolvenzen.

Online-Plattformen setzten den stationären

Handel massiv unter Druck, Wettbewerbs-

und Preisdruck steigen. Markus

Simon: „Wir brauchen einen mittelstandskonformen

zeitgemäßen Abschluss, der

verständlich und umsetzbar ist.

Foto: VBU

8 www.bvg-menzel.de


Bergische Wanderwege sprechen Touristen aus Belgien

und den Niederlanden an

Foto: BLTM

Die Journalisten und Reiseanbieter

aus Belgien und den

Niederlanden nehmen die gewonnenen

Eindrücke – etwa

vom Müngstener Brückenpark

– mit nach Hause und empfehlen

die bergische Region als

Reiseziel für einen Kurztripp.

Die bergische Region hat touristisches Potenzial,

das konnten jetzt belgische und niederländische

Journalisten und Reiseanbieter beim Besuch in

der Region feststellen. Drei Tage lang lernten Medienvertreter

und Reiseanbieter aus den beiden

Nachbarländern das Bergische kennen. Von Wuppertal

über Solingen bis nach Lindlar reichte das

Programm der Recherchereise. Organisiert wurde

sie vom Bergisch Land Tourismus Marketing e.V.

(BLTM) und von „Das Bergische“ gemeinsam.

„Urbane und ländliche Qualitäten, Stadtkultur und

Natur nebeneinander – die Kooperation der Bergi-

schen Drei mit der Tourismusregion ´Das

Bergische` hat sich an diesen Tagen als sehr

fruchtbar erwiesen“, erklärt Sylke Lukas

vom BLTM. Zum Programm gehörte eine

Stadtrundfahrt durch Wuppertal, eine

Schwebebahnfahrt und ein Bier-Tasting im

Wuppertaler Brauhaus. Der Brückenpark

Müngsten, Schloss Burg, Altenberg und der

Naturerlebnispark Panarbora standen ebenfalls

auf dem Programm. Die Niederländer

stellen die größte Gruppe der ausländischen

Touristen im Bergischen Städtedreieck. „Für

uns ist das Bergische Städtedreieck ein Geheimtipp,

nur rund 200 Kilometer von uns

entfernt. Eine ideale Entfernung für ein Wochenende,

an dem man viel sehen und dabei

ganz entspannt Fahrrad fahren kann“, sagt Alfons

van Ingelgom von PASAR, einer belgischen

Reiseplattform. Gilbert Roels, Senior

Reporter des belgischen Travel Magazines mit

dem Spezialgebiet „Deutsche Wanderwege“,

beobachtet seit rund 15 Jahren in Nordrhein-

Westfalen die Entwicklung der Wanderwege.

„Eifelsteig, Rheinsteig und jetzt der Bergische

Weg – mit diesen Qualitätswanderwegen ist

die Region in den Niederlanden bekannt

geworden.“.Wandern ist in Belgien sehr beliebt,

dort gibt es rund 500 Wandervereine,

denen er über sein Magazin das Bergische näherbringen

wird.

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der Bergische Unternehmer 12|18 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Städtedreieck besucht

Deutsch-Chinesischen Automobilkongress

Preis für

Koppenhagen

Foto: BSW

„Austausch und Kooperation der Automobilunternehmen“

lautete das Thema des Deutsch-Chinesischen-Automobilkongresses,

den Vertreter aus dem Städtedreieck

in Shanghai besuchten. Zur Delegation gehörten neben

der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft

mbH (BSW) die Wuppertaler Wirtschaftsförderung

mit ihrem China Competence Center und das IQZ

- Institut für Qualitäts- und Zuverlässigkeitsmanagement

GmbH. „Uns ist es über unsere China-Aktivitäten gelungen,

für unsere Zuliefererregion eine hohe Aufmerksamkeit

in dem aktuell wichtigsten Mobilitätsmarkt zu generieren“,

erklärte BSW-Geschäftsführer Stephan A.

Vogelskamp. Die BSW hat sich zur Aufgabe gemacht,

Unterstützung für die Bergischen Automotive-Zulieferer

zu organisieren. Sie alle müssen sich mit ihren Produkten

auf die zukünftige Elektromobilität und das Autonome

Fahren einstellen. Dazu ist eine entsprechende Cluster-

Initiative angestoßen worden. Der Austausch mit China

ist ein Baustein der Aktivitäten. Weiterhin bot die Unternehmer-

und Kongressreise Einblicke in die chinesische

Unternehmenslandschaft, unter anderem in der Wirtschaftsentwicklungszone

Nanjing. Ebenso stand der Besuch

der weltweit bekannten Messe automechanika

Shanghai 2018 auf dem Programm. Auf dem parallel

stattfindenden Kongress wurden in den unterschiedlichen

Foren der Wandel der Industrie, Zukunftstechnologien

und Marktstrategien thematisiert. Zudem ging es

konkret um Kooperationschancen in der Elektromobilität

und der Intelligenten Produktion.

Zum Auftakt der Konferenz

diskutierten die

Kongress-Teilnehmer

auf dem Podium über

die Förderung der bilateralen

Investitionsentwicklung

für Automobilzulieferer

und den

Aufbau einer entsprechenden

Kooperationsplattform:

Hans Gäng

(Moderator und Chefredakteur

Local Global

GmbH), der Ingolstädter

Bürgermeister Sepp

Mißlbeck, der Leiter

der Nanjing Entwicklungszone,

BSW-Geschäftsführer

Stephan

A. Vogelskamp, Hui

Zhang (Geschäftsführer

NEXTEV) und Rainer

Berger von MAHREG

Automotive (v.l.)

Geschäftsinhaber

Olaf Koppenhagen

freut sich über die

wiederholt an sein

Unternehmen vergebene

Auszeichnung.

Koppenhagen Immobilien wurde zum

achten Mal in Folge mit dem renommierten

Qualitätssiegel „Best Property

Agent“ ausgezeichnet. Der Preis wird

jährlich von Europas größtem Immobilien

Magazin „Bellevue“ verliehen. Laut

dem Solinger Immobilienspezialisten ist

die Auszeichnung zum Bellevue Best

Property Agent das einzige unabhängige

Qualitätssiegel in der Branche und genießt

national und international beachtliches

Renommee. „Die langjährige Auszeichnung

in Folge ist für mein Team

und mich Bestätigung und Motivation

zugleich. Unsere kundenorientierte Einstellung

wird durch die hohe Auszeichnung

belohnt“, sagt Inhaber Olaf Koppenhagen.

Die Bewertungskriterien für

die Aufnahme in den Kreis der „Best

Property Agents“ sind Seriosität, Marktkenntnis,

Erfahrung, Angebotsvielfalt

und Service. Diese Kriterien zeichnen

die Firmen der Immobilienbranche aus.

Die Firma Koppenhagen Immobilien ist

ein eigentümergeführtes Unternehmen,

das seit mehr als 40 Jahren, inzwischen

in zweiter Generation, erfolgreich im

Bergischen Land agiert. Über 3.000 vermarktete

Immobilien belegen dies. Das

Immobilienbüro ist langjähriges Mitglied

im namhaften Berufsverband Immobilienverband

Deutschland IVD mit seinen

hohen Qualitätsstatuten und Mitglied der

Solinger Immobilienbörse (SIB).

Foto: Koppenhagen Immobilien

10 www.bvg-menzel.de


Digitale Lösungen

für die Geldanlage

Mit bevestor steht den Kundinnen und

Kunden der Stadt-Sparkasse

Solingen neben der qualifizierten und

ganzheitlichen Wertpapierberatung in

der Filiale nun auch eine einfache, professionelle

und rein digitale Anlagelösung

zur Verfügung. Los geht es bereits

mit einem Anlagebetrag ab 25 Euro monatlich

oder 1.000 Euro einmalig. Kundinnen

und Kunden eröffnen und verwalten

ihr Depot komplett online –

wann und wo sie wollen, ohne feste

Laufzeit. „bevestor vermittelt dem Kunden

nach Ermittlung seines Anlegertyps

ein passendes Fondsportfolio, das im

Rahmen einer digitalen Vermögensverwaltung

computergestützt verwaltet

wird. Die digitale Vermögensverwaltung

agiert wie ein klassischer Vermögensverwalter.

Er sorgt dafür, dass das

Geld stets optimal investiert bleibt. Der

Unterschied liegt darin, dass eine digitale

Vermögensverwaltung diese Tätigkeit

weitgehend automatisiert mit Hilfe

komplexer Algorithmen erledigt“, erklärt

Sebastian Greif, Mitglied des Vorstandes

der Sparkasse. Nutzer zahlen

zwischen 0,8 Prozent und 1,0 Prozent

pro Jahr auf ihren durchschnittlichen

Depotwert (zzgl. Fondskosten zwischen

0,38 und 1,88 Prozent) je nach Produkt

und Themenauswahl. Es gibt keine Depot-

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Gewerbekunden (ausgeschlossen sind Großkunden mit Ford Rahmenabkommen sowie gewerbliche Sonderabnehmer

wie z.B. Taxi, Fahrschulen, Behörden). 2 Das Technik-Service-Paket enthält Wartungs- und Inspektionsarbeiten sowie

anfallende Verschleißreparaturen in vereinbartem Umfang. Für weitere Fragen zu Details und Ausschlüssen können Sie

sich gerne an uns wenden. Nur erhältlich im Rahmen eines Ford Lease Full-Service Vertrags. 3 Leasingrate auf Basis eines

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30000 km Gesamtlaufleistung. 5 Leasingrate auf Basis eines Kaufpreises von € 20.196,- netto (€ 24.033,24 brutto), inkl.

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der Bergische Unternehmer 12|18 11


NAMEN & NACHRICHTEN

Künstliche Intelligenz:

Weiter Weg an die Spitze

Foto: Shutterstock

Deutschland soll bei Künstlicher Intelligenz (KI) zu einem

weltweit führenden Standort werden. So will es die Bundesregierung.

Doch wenn Deutschland bei Forschung, Entwicklung

und Anwendung rund um das Thema vorne mitspielen

will, müssen Bund und Länder mehr Geld in die

Hand nehmen und sich vor allem besser koordinieren, urteilt

das Institut der deutschen Wirtschafts (IW). Für deutsche

Unternehmen und Startups biete Künstliche Intelligenz

große Chancen, sich mit innovativen Produkten auf dem internationalen

Markt zu positionieren. Allerdings kann

Deutschland im Wettbewerb mit China und den USA nicht

mithalten. Lediglich 92,4 Millionen Euro investierte der

Bund 2017 in die Forschung und Entwicklung von KI – damit

sind die Ausgaben seit 2009 zwar immerhin um 18 Prozent

gestiegen. Insgesamt hat sich der Förderanteil für KI-

Forschung – gemessen an der Gesamtförderung von

Informations- und Kommunikationstechnologien – aber

kaum verändert. Anders läuft es in China: Hier pumpt die

Staatsführung Milliarden in die Förderung von KI-Unternehmen

und Wissenschaft. Die KI-Branche wird subventioniert,

auch über Steuererleichterungen und mietfreie Gewerbeflächen.

Auch Microsoft, Google, IBM, Amazon und

Facebook haben keine Geldsorgen – sie sind besonders innovativ

im Bereich KI und nicht auf staatliche Grundlagenfinanzierung

angewiesen. Um den Standort Deutschland im

internationalen Wettbewerb an die Spitze zu führen, reichen

laut Einschätzung des IW die voneinander unabhängigen

und zu kleinen Fördertöpfe nicht aus. Auch auf europäischer

Ebene müssten die Akteure an einem Strang ziehen.

Für die deutsche

Wirtschaft bedeutet

künstliche Intelligenz

eine große Chance.

Solingens Bürgermeister

Ernst Lauterjung

nahm den Nachhaltigkeitspreis

entgegen.

Nachhaltigkeitspreis

für Solingen

„Das war eine tolle Veranstaltung“, sagte

Bürgermeister Ernst Lauterjung, nachdem

er am in Düsseldorf vor 1.200 Gästen für

die Klingenstadt eine der Ehrungen zum

Deutschen Nachhaltigkeitspreis entgegen

genommen hatte. In Zusammenarbeit mit

der Bundesregierung wurden zum elften

Mal Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit

in Wirtschaft, Kommunen und Forschung

prämiert. Solingen war in der Kategorie

„Kommunale Partnerschaften“ mit

seiner Klimapartnerschaft mit Thiès unter

den besten drei. Ernst Lauterjung: „Dass

Solingen wieder unter den Preisträgern ist,

zeigt deutlich, dass wir mit unseren Bemühungen

um Nachhaltigkeit auf dem richtigen

Weg sind.“ Dies sei eine Anerkennung

für alle, die sich in Solingen und auch in

Thiès um den Klimaschutz bemühten. Sofia

Thives-Kurenbach, bei der Stadt Solingen

zuständig für Städtepartnerschaften:

„Wir haben als einzige NRWKommune in

dieser Kategorie und als einzige mit einer

afrikanischen Partnerschaft eine Menge

Zuspruch erhalten.“ Derzeit entstünden

zahlreiche neue, weltweite Partnerschaften,

in denen Klimaschutz und Nachhaltigkeit

eine große Rolle spielten. Wie auch

bei der Klimapartnerschaft Solingen/Thiès

sei die Zusammenarbeit insgesamt

strukturiert und langfristig angelegt.

Foto: Jochen Rolfes

12 www.bvg-menzel.de


Bernstein-Werkzeugfabrik stattet 18 BZI-Arbeitsplätze

mit hochwertigen Werkzeugen aus

Spezialgebiet der Firma – aus. Vertriebsleiter

Dirk Domkowski und der Technische

Leiter Peter Steinrücke überbrachten die

Werkzeugspenden persönlich und verzeichneten

erfreut, wie gut ihre Spende bei Ausbildern

und Azubis ankam. Eine gute Möglichkeit,

den Auszubildenden die Produkte

eines renommierten Werkzeugproduzenten

aus der Region näher zu bringen. Zudem

kann Bernstein auf diese Weise als anerkannter

Ausbildungsbetrieb Kontakte zum

Fachkräftenachwuchs herstellen.

Foto: BZI

Jede Menge neue Bernstein-

Werkzeuge: Darüber freuen

sich die BZI-Azubis und Thomas

Fehling (BZI), Peter Steinrücke

(Technischer Leiter bei

Bernstein), BZI-Geschäftsführer

Michael Hagemann, Bernstein-Vertriebsleiter

Dirk Domkowski

und Thomas Knipper,

BZI-Ausbildungsleiter Bereich

Elektrotechnik ( vorne v.l.n.r.)

Bernstein ist einer der bekanntesten Hersteller

von Elektroniker- und Feinmechaniker-Handwerkzeugen

und beliefert mit seinen Partnern die

Industrie in Deutschland, Europa und der Welt.

Die Produktpalette reicht von Pinzetten, Zangen

und Schraubendrehern über individuelle Spezialwerkzeuge

bis hin zu verschiedenen Spanngeräten.

Nun stattete der Remscheider Werkzeughersteller

18 Arbeitsplätze des Berufsbildungszentrums

der Remscheider Industrie mit Zangen,

Pinzetten, Elektronikschraubendrehern und als

Highlight mit Kugelgelenkschraubstöcken – dem

RICHTIGSTELLUNG

In der Oktober-Ausgabe des „Bergischen

Unternehmer“ wurde irrtümlich

eine falsche Telefonnummer

angegeben. Die Firma Emobitec, Olper

Höhe 4, in Remscheid ist unter

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der Bergische Unternehmer 12|18 13


NAMEN & NACHRICHTEN

Risikobereitschaft im Mittelstand sinkt,

die Skepsis steigt

Sternekoch Lafer

besucht Gehring

Foto: Shutterstock

Laut einer Erhebung des international tätigen Wirtschaftsprüfungsunternehmens

Deloitte bewertet nahezu

jeder Mittelstand-CFO die aktuelle Wirtschaftslage in

Deutschland als gut/sehr gut (95 Prozent). Allerdings

gingen erstmals seit Herbst 2014 wieder mehr Finanzvorstände

des Mittelstandes mehrheitlich von einer negativen

wirtschaftlichen Entwicklung aus. Gleichzeitig

sinke die allgemeine Risikobereitschaft im Mittelstand

deutlich. Nur elf Prozent der befragten Finanzvorstände

aus dem Mittelstand gaben an, dass jetzt ein guter Zeitpunkt

sei, um höhere Risiken in der Bilanz aufzunehmen.

Ein weiteres Ergebnis: Nur noch 23 Prozent der

Befragten erklärten, ihre Investitionen in den nächsten

zwölf Monaten steigern zu wollen. Bei Großunternehmen

liegt dieser Anteil immerhin noch bei 37 Prozent.

Deutschland bleibt für beide der Hauptinvestitionsstandort.

„Das Ergebnis zeigt, dass CFOs - egal ob Mittelstand

oder Großkonzerne - mit einer negativen Entwicklung

der wirtschaftlichen Lage in Deutschland und

der Eurozone rechnen. Allerdings ist die Skepsis bei

den Finanzvorständen in mittelständischen Unternehmen

besonders ausgeprägt. Die Tatsache, dass die geplanten

Investitionen sich auf einem 5-Jahres-Tief befinden,

ist ein deutliches Zeichen dafür“, erläutert Lutz

Meyer, Leiter Mittelstandsprogramm Deloitte. Als

größter Risikofaktor für den deutschen Mittelstand gilt

unter den CFOs aus dem Mittelstand der Fachkräftemangel,

der für höhere Kosten in der Personalgewinnung

sorgt.

Einem großen Publikum

bekannt:

Sternekoch Johann

Lafer

Mit der Idee, den Ursprungsort der traditionellen

Solinger Messer zu besuchen,

erfüllte sich der österreichische Sternekoch

Johann Lafer einen Wunsch und

weilte Ende November auf Einladung

von Oberbürgermeister Tim Kurzbach

die Klingenstadt. Auf dem Programm

stand unter anderem ein Besuch im Unternehmen

der Gehring GmbH. Dort besichtigte

der Kochprofi die Produktion

des Messer- und Besteckherstellers und

erlebte, wie Schneidwaren, die er täglich

benutzt, hergestellt werden. Seit mehreren

Jahren arbeitet Johann Lafer mit dem

Traditionsunternehmen Gehring zusammen

und setzt die Kochmesser des Messerunternehmens

bei der Zubereitung

seiner Gerichte ein. „Wir sind stolz darauf,

dass sich ein so renommierter Sternekoch

für Solinger Schneidwaren begeistert“,

sagte Hartmut Gehring,

Geschäftsführer der Gehring GmbH. Am

Solinger Standort der Firma Gehring

produzieren rund 50 Mitarbeiter verschiedene

Schneidwaren, vom Gemüsemesser

über Küchenhelfer bis zum klassischen

Tafelbesteck.

Foto: Privat

14 www.bvg-menzel.de


Konjunkturbarometer schwächelt,

Wachstumstempo lässt nach

Foto: Shutterstock

Jahrelang ging es immer

nur bergauf. Aktuell

stellen sich die Unternehmen

auf eine

Abwärtsbewegung ein.

Das Wachstumstempo hat in diesem Jahr spürbar

nachgelassen. Bei den Unternehmen gingen

weniger Aufträge ein, vor allem die globale

Nachfrage nach Investitionsgütern ging

zurück. Zudem machte sich ein Minus in der

Automobilindustrie bemerkbar: Neuwagen

müssen ein neues Prüfverfahren durchlaufen,

dadurch verzögert sich die Zulassung und

die Produktion stockt. International droht

weiterhin Ungemach: Der Handelskonflikt,

den die USA befeuern und der Brexit

bremsen die deutsche Konjunktur. Das

trübt die Aussichten für 2019, zeigt die

Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen

Wirtschaft (IW) vom Herbst 2018.

Nur noch 23 Prozent der mehr als 2.250

befragten Unternehmen gehen im Exportgeschäft

von einem Zuwachs aus, acht

Prozentpunkte weniger als noch im Frühjahr

2018. Diese gedämpfte Zuversicht

springt auch auf die Inlandskonjunktur

über. Die Investitions- und Beschäftigungserwartungen

haben sich ebenfalls

merklich eingetrübt. Eine Stagnation

droht nicht, aber die gesamtwirtschaftliche

Produktion verliert an Schwung: Gut

38 Prozent der Firmen erwarten für 2019

ein Produktionsplus, dagegen rechnen 14

Prozent mit einem Minus. Das schwächelnde

Wachstum wird laut den IW-Experten

auch auf dem Arbeitsmarkt spürbar

sein. Zwar steigt die Beschäftigung weiter

an und die Arbeitslosigkeit sinkt, allerdings

wird der Rückgang der Arbeitslosigkeit

schwächer ausfallen als in diesem

Jahr.

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Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 620 Mitgliedsunternehmen mit

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der Bergische Unternehmer 12|18 15


NAMEN & NACHRICHTEN

Firma Wagner Klinikbedarf in Remscheid

erhält Inklusionszertifikat

Foto: ...........

Arbeitsagenturleiter

Martin Klebe (l.)

überreichte das Inklusionszertifikat

an Firmenchef Ingo

Wagner. Jessica

Schüttler (r.) hat

ihre Chance genutzt

und einen unbefristeten

Arbeitsvertrag

erhalten.

Die Firma Wagner Klinikbedarf in Remscheid

beschäftigt derzeit rund 80 Mitarbeitende, darunter

drei Menschen mit einer Behinderung. Zusätzlich

absolvieren gerade weitere zwei Beschäftigte

mit Behinderung ein Praktikum. Hier

gelingt die Inklusion in der täglichen Arbeit.

Aufgrund dieses vorbildlichen Engagements hat

die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal dem

Unternehmen das Inklusionszertifikat verliehen.

In Remscheid sind aktuell 272 Menschen mit einer

Schwerbehinderung arbeitslos gemeldet. Verglichen

mit den Zahlen vor einem Jahr ist die Arbeitslosigkeit

von Schwerbehinderten mit 11,7

Prozent genauso stark zurückgegangen wie die

allgemeine Arbeitslosigkeit. Eine nachhaltige

Trendwende am Arbeitsmarkt wird aber erst eintreten,

wenn deutlich mehr Menschen trotz einer

Behinderung und auch in vielen Fällen trotz eines

höheren Lebensalters, die Chance erhalten,

die Arbeitslosigkeit hinter sich zu lassen, heißt es

von der Agentur für Arbeit. „Fast 60 Prozent der

arbeitslos gemeldeten schwerbehinderten Menschen

in NRW sind qualifizierte Fachkräfte. Bei

Menschen ohne Behinderung sind es unter 50

Prozent. Menschen mit Behinderung sind nicht

weniger leistungsfähig – vielmehr sind sie – am

richtigen Arbeitsplatz – sehr motivierte Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, die ihre Chance nutzen

und das Unternehmen bereichern“, sagt Agenturleiter

Martin Klebe. Jessica Schüttler hat ihre Chance

genutzt. Die 30-jährige Remscheiderin absolvierte ein

von der Agentur für Arbeit finanziertes vierwöchiges

Praktikum bei der Firma Wagner. In dieser Zeit konnte

sie ihren Arbeitgeber von ihrer Leistungsfähigkeit

und Motivation überzeugen. Seit dem 1. Juli 2018 arbeitet

sie als Helferin im Verpackungsbereich und erhielt

einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Die Agentur

für Arbeit Solingen-Wuppertal unterstützte die Einstellung

mit einem Eingliederungszuschuss. Firmenchef

Ingo Wagner ist überzeugt, dass die Beschäftigung

von Menschen mit Behinderung eine

Bereicherung für sein Unternehmen ist. „Mir ist wichtig

in unserer schnelllebigen, hektischen Zeit, in der

vieles nur nach Zielerreichung und Profit ausgerichtet

sind, einen Kontrapunkt zu setzen. Menschen mit

Handicap freuen sich daran, etwas geleistet zu haben

und haben ihre Chance verdient.“ Die Agentur für

Arbeit bietet einen umfassenden Service für Unternehmer,

die schwerbehinderte Menschen einstellen

möchten. Für Detailfragen und individuelle Beratung

stehen den Unternehmen zwei Expertinnen der

Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal zur Verfügung.

W u p p e r t a l :

Lucie Müller, Telefon 0202 2828-361

Solingen und Remscheid:

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der Bergische Unternehmer 12|18 17


TITEL GESCHÄFTE MIT DEM ORIENT

Geschäfte

mit dem Orient

18 www.bvg-menzel.de


Auch in 2018 kommt Deutschland der Titel als Exportweltmeister zu. Laut Angaben

des Münchener IFO-Instituts bleibt die Bundesrepublik weiterhin auch in diesem Jahr

das Land mit dem höchsten Leistungsbilanz-Überschuss der Welt. Doch nehmen die

Sorgen um die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen zu. Da stellt sich die Frage,

wie sich die Märkte in einer unsicherer gewordenen Welt entwickeln, wo Chancen bestehen

und wo sich – zunehmend – auch Risiken auftun. Wir blicken an dieser Stelle

nach Nahost und Nordafrika.

der Bergische Unternehmer 12|18 19


TITEL GESCHÄFTE MIT DEM ORIENT

Laut des AHK World Business Outlook,

der auf einer regelmäßigen

Umfrage des DIHK bei den Mitgliedsunternehmen

der Deutschen

Auslandshandelskammern, Delegationen

und Repräsentanzen beruht,

nennen im Herbst 50 Prozent der Unternehmen

die Wirtschaftspolitik als größten Unsicherheitsfaktor

für das Auslandsgeschäft. Danach sehen

sich die Unternehmen mit wachsenden Handelseinschränkungen,

politischen Krisen und Abschottungstendenzen

konfrontiert. Das betrifft die

schwergängigen Brexit-Verhandlungen ebenso

wie die Haushaltslage in Italien. Währungskrisen

sorgen weltweit für eine wachsende Unsicherheit

hinsichtlich des Wechselkurses. Inzwischen sieht

weltweit jedes dritte Unternehmen seine Geschäfte

von starken Wechselkursschwankungen bedroht.

Doch ohne Exporte kein Wachstum und

auch kein Jobmotor. So ist jeder Markt in den

Blick zu nehmen, auch wenn er schwierig zu sein

scheint.

Erschliessung von Zukunftsmärkten

„Die Exporte der deutschen Wirtschaft sichern

mehr als ein Viertel der Arbeitsplätze in Deutschland.

Die Erschließung von Zukunftsmärkten wie

beispielsweise im Nahen Osten und in Nordafrika

der so genannten MENA-Region – ist daher

wichtig für den Erfolg der deutschen Wirtschaft“,

sagt Philipp Andree, Nahost-Experte des DIHK,

auf Nachfrage unserer Redaktion. Die geografische

Nähe zu Europa, die jungen Bevölkerungen,

die natürlichen Ressourcen und zahlreiche Diversifizierungsprogramme

machten die MENA-Region

zu einem bedeutenden Partner gerade für den

deutschen Mittelstand, betont Andree und fügt

hinzu: „Vor Ort genießen Produkte ´Made in Germany`

einen ausgezeichneten Ruf.“ (Unter Diversifizierung

versteht man die Ausweitung des Leistungsprogramms

auf neue Produkte und neue

Märkte. Diversifikation ist Mittel der Wachstumsund

Risikopolitik der Unternehmung.)

Der Handel mit der MENA-Region kann aktuell

Länder aus der Mena-Region

haben

ein wachsendes Bedürfnis

nach Mobilität.

Doch sind die

politischen Rahmenbedingungen

eine

Herausforderung für

den Außenhandel.

20 www.bvg-menzel.de


auf rund 60 Milliarden Euro beziffert werden.

Mehr als 8.000 deutsche Unternehmen haben direkte

Vertretungen und Produktionsanlagen in der

Region und beschäftigen vor Ort insgesamt fast

250.000 Menschen. Insgesamt 13 der 140 deutschen

Auslandshandelskammern liegen in der Region

und unterstützen mit ihrem Knowhow und

breiten Service-Angebot auch den deutschen Mittelstand

beim Markteinstieg. Der deutsche Maschinen-

und Anlagenbau hat den mit Abstand

größten Anteil deutscher Exporte in die Region.

Auch Kfz- sowie Medizintechnik-, Pharma- und

Lebensmittelprodukte sind überproportional stark

bei deutschen Ausfuhren in die Region vertreten.

Und am Arabischen Golf sind bei kaufkräftiger

Klientel außerdem auch deutsche Luxusgüter sehr

gefragt.

„Die Deutschen haben die Uhren,

wir die Zeit“

Der deutsche

Maschinen- und

Anlagenbau hat

den mit Abstand

größten Anteil

deutscher Exporte

in die MENA-

Region.

Welche Unterstützung von außen – zum Beispiel

durch Juristen, Steuerberater oder Außenhandelsexperten

– benötigen gerade kleine und mittelständische

Unternehmen, um Geschäftsbeziehungen

mit arabischen Staaten auf- bzw. auszubauen?

„Kleine und mittelständische Unternehmen können

sich bei ihrem Schritt auf neue Märkte oftmals

auf wichtige Unterstützungsleistungen der

deutschen Außenwirtschaftsförderung verlassen“,

sagt Philipp Andree. Zu zahlreichen Fragen zum

Zielmarkt, den rechtlichen Rahmenbedingungen,

Zöllen und weiteren Regularien gebe es praktische

Antworten. Unternehmen erhalten unter der

AHK-Servicemarke DEinternational weltweit professionelle

Beratung und Unterstützung für den

erfolgreichen Auf- und Ausbau ihrer Geschäftsaktivitäten

im Ausland. Die Außenhandelskammern

verfügen über langjährige Erfahrungen auf den

Auslandsmärkten und stehen Unternehmen als

Partner bei der Geschäftsanbahnung zur Seite.

„Sie bilden eine Brücke zwischen den Märkten

und Kulturen, die Mitarbeiter sind stets zweisprachig

und kennen die Chancen und Risiken für das

Exportgeschäft.“

Doch was ist beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen

mit Ländern des Nahen Ostens zu beachten?

„Beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen in

die Länder der MENA-Region sind persönliche

Kontakte das A und O“, empfiehlt der Nahost-

Kenner. Zudem sollte man sich bereits in Deutschland

über den Zielmarkt informieren und die

rechtlichen Rahmenbedingungen gründlich prüfen.

„Nach dem Motto: Die Deutschen haben die

Uhren, wir die Zeit, ist in vielen Fällen auch Geduld

bei der Etablierung und Anbahnung von geschäftlichen

Initiativen gefragt, denn unsere Geschäftskulturen

unterscheiden sich an vielen

Stellen“, weiß Andree. Großprojekte deutscher

Unternehmen in der Region generierten zahlreiche

Arbeitsplätze und Sub-Aufträge für deutsche

mittelständische Zulieferer. Sie schafften aber

auch Arbeitsplätze vor Ort. Insofern sei politische

Unterstützung – etwa durch Ministerreisen – zur

Flankierung von Projekten der deutschen Wirtschaft

dabei sehr wichtig.

Unterstützung von außen

Weiterbildung?

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der Bergische Unternehmer 12|18 21


TITEL MITARBEITERENTSENDUNG

Dienstlich im

Ausland

Egal, ob es um den Vertrieb, die Entwicklung oder in zunehmendem Masse um die Produktion geht –

um das Auslandsgeschäft anzukurbeln und aufrechtzuerhalten müssen Betriebe ihre Beschäftigten

in andere, teils ferne Länder schicken. Doch vor dem Hintergrund der komplizierten und komplexen

Rechtslage ist kein Land der Erde „einfach um die Ecke“. Selbst im EU-Raum gilt es, bei der Mitarbeiterentsendung

vorsichtig und vor allem vorausschauend zu agieren. Das raten die Experten der Vereinigung

Bergischer Unternehmerverbände (VBU), Michael Schwunk, Leiter der Rechtsabteilung und

Jürgen Steidel, zuständig für Bildung und Öffentlichkeitsarbeit.

Herr Schwunk, was genau ist unter einer Mitarbeiterentsendung

zu verstehen? Fallen darunter

nur längere Aufenthalte oder auch kurze

Dienstreisen?

Michael Schwunk: Selbst eine eintägige Dienstreise

ist eine Entsendung. Das bedeutet, dass auch

für kurze Aufenthalte die gesetzlichen Vorgaben

beachtet werden müssen, was einen erheblichen

bürokratischen Aufwand mit sich bringt. Wenn

jemand für fünf Jahre mitsamt seiner Familie ins

Ausland geht, ist natürlich mehr zu klären als bei

einer Kurzreise. Doch auch darauf muss man sich

vorbereiten. Ein Beispiel: Jemand reist nach Belgien,

um in einer Firma ein Projekt durchzuführen.

Dort angekommen, wird er aber gar nicht

aufs Gelände gelassen, weil er die so genannte

A1-Bescheinigung nicht vorlegen kann, in der die

Abführung der Sozialversicherungsbeiträge geregelt

ist. Gerade bei kurzen Dienstreisen wird das

oft vergessen.

Wie können Unternehmen diesbezüglich Vorkehrungen

treffen?

Fünf verschiedene Bereiche sind zu prüfen: Zunächst

geht es um eine saubere Vertragsgestaltung,

in der alles von der Gehaltszahlung bis zur

Frage, wer das Währungsrisiko übernehmen

muss, geregelt wird. Große Unternehmen haben

da meist entsprechende Rahmenregelungen.

Zweitens geht es um die Arbeitsgenehmigungen,

die für das jeweilige Land zu besorgen sind – es

sei denn, es handelt sich bei dem Entsendungsland

um ein EU-Mitglied. Wobei auch hier die

steuerrechtlichen und sozialversicherungsrechtlichen

Regelungen zu beachten sind. Generell ist

bei der Sozialversicherung zu klären, wo die

Beiträge abgeführt werden. In der Regel ist es so,

dass Arbeitnehmer im deutschen Sozialversicherungssystem

bleiben, aber natürlich nicht noch

im Ausland weitere Beiträge zahlen wollen. Wie

man hier vorgeht, muss man klären. Beim Steuerrecht

ist es so, dass es mit vielen Ländern

Doppelbesteuerungsabkommen gibt. Im Regelfall

wird die Steuer dort gezahlt, wo die Tätigkeit

ausgeübt wird. Der deutsche Fiskus will

aber, dass die Steuern der deutschen Steuerpflichtigen

in Deutschland bleiben. Auch hier

besteht Klärungsbedarf, will man nicht in

Schwierigkeiten geraten.

Und der letzte Punkt?

Der betrifft die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers.

Das darf man nicht unterschätzen, gerade wenn

es um Entsendungen in den arabischen Raum

geht. Der Arbeitgeber muss seinen Mitarbeiter

auf ländertypische Gebräuche und auch Gefahren

hinweisen. Wie habe ich mich in der Öffentlichkeit

zu verhalten? Wie gegenüber den Behörden?

In welche Stadtviertel begebe ich mich als Europäer

besser nicht? Wie zurückhaltend muss ich

mit politischen Äußerungen sein? Auf all das

müssen sich Arbeitnehmer im Auslandseinsatz

22 www.bvg-menzel.de


vorbereiten. Fehlverhalten kann da erhebliche

Schadensersatzansprüche auslösen.

Herr Steidel, wie können Sie als VBU Ihren

Mitgliedsfirmen in diesen personalrelevanten

Fragen zur Seite stehen?

Jürgen Steidel: Wir haben natürlich die Rechtsberatung.

Dann haben wir aber auch Netzwerke

geschaffen. Vom Erfahrungsaustausch können

Unternehmen, die ins Ausland entsenden, sehr

profitieren.

Das alles ist sehr komplex, um nicht zu sagen

kompliziert. Welchen Rat können Sie Unternehmen

geben, die neue Geschäftsbeziehungen

im Ausland aufbauen wollen?

Michael Schwunk: Die angesprochenen Punkte

kriegen Sie nicht in ein paar Tagen geregelt. Um

die Entsendung vorzubereiten, können Wochen,

manchmal Monate ins Land gehen. Insofern kann

ich nur raten, sich sehr frühzeitig mit einer solchen

Mitarbeiterentsendung zu beschäftigen. Das betrifft

im Übrigen auch das Arbeitsrecht des betreffenden

Landes, das man kennen sollte. Muss man

zum Beispiel eine Kündigung aussprechen, gelten

etwa in Frankreich ganz andere Regeln als bei uns.

Sich darauf vorzubereiten, wird häufig übersehen.

Jürgen Steidel: Denken Sie auch an die Serviceverträge,

die deutsche Unternehmen im Ausland

haben. Da geht es ja immer auch um Zeit. Also

muss man sicherstellen, dass der Mitarbeiter

schnell mit entsprechenden Papieren ausgestattet

werden kann. Im Vorfeld kann es auch sehr nützlich

sein, die deutschen Botschaften in den jeweiligen

Ländern zu kontaktieren. Und wir kommen auf

die angesprochenen Netzwerke zurück: Es ist immer

gut, Kontakte zu haben, gerade wenn man sehr

kurzfristig eine Arbeitsgenehmigung braucht.

Gehen Sie davon aus, dass die Frage der Mitarbeiterentsendung

in Zukunft eine größere Rolle

spielen wird?

Michael Schwunk: Auf jeden Fall. Die Welt wird

globaler und digitaler. Entsendungen werden zunehmen,

nicht nur im Vertrieb. Unternehmen, auch

unsere heimischen Mittelständler, werden sich immer

mehr weltweit aufstellen müssen – auch in der

Entwicklung und der Produktion. Das Auslandsgeschäft

wird und muss zunehmen. Ich betreue zahlreiche

Automobilzulieferer, die schon heute ihre

Mitarbeiter in ausländische Produktionsstätten

schicken, um dort die Beschäftigten zu schulen.

Das betrifft nicht nur Techniker und Ingenieure,

sondern auch Produktionsmitarbeiter. Das alles

heißt allerdings nicht, dass die Rechtslage einfacher

wird. Im Moment sieht es so aus, dass das Regelwerk

mit der Geschwindigkeit der Globalisierung

nicht mitkommt. Und das macht die Sache

nicht einfacher.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Fotos: BVG

Jürgen Steidel (l.) und

Michael Schunk, beide

Abteilungsleiter im

VBU, wissen um die

Komplexität der Mitarbeiterentsendung

im

Ausland.

der Bergische Unternehmer 12|18 23


TITEL GESCHÄFTE MIT DEM ORIENT

Aus Sicht von Wirtschaftsexperten

kommen derzeit vor

allem Wachstums-

Impulse von den

erdölexportierenden

Staaten der Golfregion.

Der Verfall der türkischen

Lira beunruhigt

Unternehmen

mit Türkeigeschäft

(Foto r.)

Bund gewährt Exportkreditgarantien

Doch ist nicht von der Hand zu weisen, dass etwa

mit Blick auf den Iran und Saudi Arabien die aktuell

schwierige weltpolitische Lage Exportgeschäfte

nicht gerade leichter macht. An dieser

Stelle sagt auch der Außenhandelsexperte: „Die

politischen Spannungen in der Region können sich

auch auf die deutschen Exporte in die Region auswirken.

Hier gilt es, bereits bei der Geschäftsanbahnung

klar und realistisch einzuschätzen, dass

die Märkte in der MENA-Region herausfordernd

sein können.“ Nichtsdestotrotz böten sie oftmals

aber auch viel Potenzial. Die Exportkreditgarantien

des Bundes, die allen deutschen Exporteuren

und deren exportfinanzierenden Banken zur Absicherung

eines wirtschaftlich und politisch bedingten

Forderungsausfalls zur Verfügung stehen,

können eine wichtige Absicherung der Geschäfte

darstellen. Folglich konzentriert sich das Geschäft

Exporterwartungen im November

gestiegen

Die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft

hat sich etwas erholt. Die ifo Exporterwartungen

der Industrie sind im November

auf 12,2 Saldenpunkte gestiegen, von 11,7

Saldenpunkten im Oktober. Die Exporteure

behaupten sich in einem schwierigen weltwirtschaftlichen

Umfeld. Für den Anstieg sind

laut Münchener ifo Institut vor allem die Chemische

Industrie sowie die Nahrungs- und

Genussmittelhersteller verantwortlich. Auch

die Textilindustrie erwartet steigende Umsätze

im Ausland. Merkliche Dämpfer mussten

hingegen die Unternehmen aus dem Maschinenbau

und der Elektrobranche verkraften.

Sie erwarten geringere Zuwachsraten mit

Blick auf die kommenden Monate. In der Autoindustrie

gibt es gegenwärtig weder eine

Auf- noch eine Abwärtstendenz.

24 www.bvg-menzel.de


Die wirtschaftliche

Expansion verläuft

nicht mehr so

synchron über

wichtige Weltregionen

hinweg wie

noch vor einem

Jahr.

des Bundes auf die Absicherung von Lieferungen

und Leistungen in Schwellen- und Entwicklungsländer.

„Exportkreditgarantien helfen vor allem

kleinen und mittleren Unternehmen, schwer zugängliche

Märkte zu erschließen und Geschäftsbeziehungen

in schwierigen Zeiten aufrechtzuerhalten“,

erklärt Philipp Andree.

Die Weltwirtschaft, aber auch die Länder der ME-

NA-Region wachsen langsamer, sagt er und bezieht

sich dabei auf den DIHK World Business

Outlook, der auf Umfragewerten von mehr als

3.500 Unternehmen basiert. Zudem verlaufe die

wirtschaftliche Expansion nicht mehr so synchron

über wichtige Weltregionen hinweg wie noch vor

einem Jahr. So trüben zum Beispiel die US-Sanktionen

gegen den Iran als Handelspartner für die

deutsche Wirtschaft die Stimmung in der Region.

Laut Einschätzung von Andree kommen positive

Impulse derzeit vornehmlich aus den erdölexportierenden

Staaten der Golfregion. Der wirtschaftspolitische

Rahmen wird von knapp zwei Drittel

der Unternehmen als bedeutendstes Risiko für die

Geschäfte gesehen.

Währungskrise in der Türkei

Unternehmen mit Türkeigeschäft sind derzeit insbesondere

durch den Verfall der türkischen Lira

beunruhigt. Die Inflation in der Türkei ist zwar

im November gegenüber dem Vormonat leicht zurückgegangen,

bleibt jedoch mit einem Anstieg

von 21,62 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

weiter auf hohem Niveau. „Durch die Inflation

haben sich beispielsweise Importe erheblich

verteuert, was den traditionell starken

Binnenkonsum der türkischen Bevölkerung erheblich

dämpft“, skizziert Andree eine weitreichende

Entwicklung. Die von der türkischen Regierung

ergriffenen Maßnahmen zur

Stabilisierung der Landeswährung stellten Unter-

der Bergische Unternehmer 12|18 25


TITEL GESCHÄFTE MIT DEM ORIENT

den Bereichen Sensorik, IT-Sicherheit, Big Data

und anderen verwandten Themen treiben diese

Entwicklung massiv voran. Für Unternehmen aus

dem Rheinland ist diese Szene deshalb hoch attraktiv.

Grund genug auch für die Bergische

Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft

(BSW) auf diesen Innovationszug aufzuspringen

und Kontakte mit Startups in Israel zu knüpfen.

So reiste im September eine Delegation zur DLD

– Digital Life Design -, einer jährlich stattfindende

Messe mit Kongress in Tel Aviv, an dem tausende

von Hightech-Unternehmen, innovative

Startups und Investoren aus aller Welt zusammenkommen.

Smarte Mobilitätslösungen

„Mit den Schwerpunkten digitale Medien, neueste

Forschungsergebnisse und Gründerszene ist dies

eine gute Plattform, um aktuellsten Trends zu begegnen

und sich auszutauschen“, erläutert BSW-

Sprecherin Anette Kolkau. Vor diesem Hinter-

BSW-Geschäftsführer

Stephan A. Vogelskamp

(r.) und NRW-Ministerpräsident

Armin

Laschet sowie (v. l.)

Petra Wassner, Geschäftsführerin

NRW.

INVEST Gmbh, Charme

Rykower, Senior Executive

Israeli-German

Chamber of Industry &

Commerce und Almut

Schmitz, NRW International

bei der Begegnung

mit Kongressteilnehmern

in Tel Aviv.

nehmen vor zusätzliche Herausforderungen, da

beispielsweise Exporterlöse innerhalb von 180 Tagen

zu mindestens 80 Prozent in türkische Lira

konvertiert werden müssen.

BSW knüpft Kontakte mit Start-Ups

in Israel

Blicken wir abschließend nach Israel: Die israelische

Wirtschaft zeichnet sich durch eine hohe Innovationskraft

aus. Auf 1.300 Einwohner kommt

ein Startup. Zum Vergleich: In Deutschland

kommt ein Startup auf 44.325 Einwohner. Die

Ausgaben für Forschung liegen in Israel bei 4,3

Prozent des Bruttoinlandsproduktes, in Deutschland

bei 2,9 Prozent. Einer der bedeutendsten

Technologiestandorte weltweit ist das „Silicon

Wadi“ mit mehreren bedeutsamen Universitäten

und 6.500 technologieorientierten Startups. Hunderte

von internationalen Konzernen sind vor Ort

mit gezieltem Technologiescouting auf der Suche

nach kreativen Köpfen und Produktentwicklungen.

Insbesondere in dem Bereich digitale Bilderkennung

haben sich hier zahlreiche Unternehmen

etabliert. Somit hat sich Israel in den vergangenen

Jahren zu einem Zentrum für Hochtechnologie

entwickelt. Insbesondere viele junge Gründer in

AHK World Business Outlook

Der AHK World Business Outlook basiert auf

einer regelmäßigen DIHK-Umfrage bei den

Mitgliedsunternehmen der Deutschen Auslandshandelskammern,

Delegationen und

Repräsentanzen (AHKs). Sie erfasst im

Herbst 2018 die Rückmeldungen von weltweit

über 3.500 deutschen Unternehmen,

Niederlassungen und Tochtergesellschaften

sowie Unternehmen mit engem Deutschlandbezug.

35 Prozent der antwortenden Unternehmen

stammen aus dem Bereich Industrie

und Baugewerbe, 42 Prozent aus dem

Dienstleistungssektor und weitere 23 Prozent

sind Handelsunternehmen. Kleinere Unternehmen

mit weniger als 100 Mitarbeitern

machen 54 Prozent der Antworten aus. 23

Prozent der Unternehmen beschäftigen 100

bis 1.000 Mitarbeiter. Große Unternehmen

mit mehr als 1.000 Mitarbeitern haben einen

Anteil von 23 Prozent der Befragten. Die Umfrage

wurde im September und Oktober

2018 durchgeführt.

26 www.bvg-menzel.de


grund stellte sich die Metropolregion Rheinland

als Wirtschaftsregion vor. Die BSW nutzte zudem

die Möglichkeit von B2B-Gesprächen. In einer

Pitch-Night zum Auftakt der Messe präsentierte

sich die Metropolregion durch eine Vielzahl von

Unternehmen und Institutionen, darunter unter

anderem Evonik, L’Oreal, ChemCologne und eben

die BSW. Insbesondere zu Unternehmen, die im

Bereich der neuen Mobilität forschen, entwickeln

und arbeiten, hat die BSW Kontakt gesucht. Durch

Vermittlung der israelisch-deutschen Industrieund

Handelskammer fanden Gespräche mit Radiomize,

einem Anbieter für Lenkräder mit integrierten

Computerfunktionen statt. Ebenso suchten

die Vertreter aus dem Bergischen das Gespräch zu

Vayyar, einem Unternehmen, das eine spezielle

Sensorik im Automotive-Bereich herstellt, und

Beyond Mobility, einem Entwickler für smarte,

individuelle Mobilitätslösungen.

Eine erste Bilanz von BSW-Geschäftsführer Stephan

A. Vogelskamp: „Ich bin begeistert von der

Agilität der israelischen Startups. Unsere Regio-

„Unsere Regionen-Präsentation

hat zu einer Vielzahl

von Technologie-Kontakten

geführt. Ich bin

begeistert von

der Agilität der

israelischen

Startups.“

nen-Präsentation hat zu einer Vielzahl von Technologie-Kontakten

geführt. Ich hoffe sehr, dass

unsere diesjährig erstmalige Kooperation mit der

Metropolregion Rheinland in Bezug auf einen gemeinsamen

DLD-Event in Tel Aviv sich verstetigt.“

(Die Digital Life Design (DLD) ist eine internationale

Konferenz- und Innovationsplattform.)

Fazit: Der Außenhandel mit der MENA-Region

bleibt wichtig, Prognosen zur zukünftigen Entwicklung

sind laut Experten allerdings schwer zu

treffen. Denn die Marktbedingungen ändern sich

in Teilen der Region von einer Woche zur anderen.

Gerade vor dem Hintergrund der vielen Projekte,

die über längere Zeiträume angelegt sind,

wird von den Unternehmen weiterhin ein langer

Atem und viel Flexibilität gefordert sein.

Text: Stefanie Bona

Fotos: Shutterstock, BVG,

BSW (Israel)

Neues Webportal: PORTAL MENA

Das Portal MENA bündelt die aktuellen Informationen

rund um den Handel mit der

MENA-Region (Middle East and North Africa).

Unternehmen erhalten so eine Übersicht

über Marktpotentiale, die Ansprechpartner

der für die Länder zuständigen Auslandshandelskammern

sowie über aktuelle Projekte

und Veranstaltungen im In- und Ausland.

Kurzum: Das Portal MENA versteht sich als

Tor zu den Märkten des Nahen Ostens. Das

Portal MENA ist ein Gemeinschaftsprojekt

der AHKs der MENA-Region sowie der IHKs

mit entsprechendem Länderfokus und des

DIHK. Unterstützt wird es durch die Marktanalysen

der deutschen Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Germany Trade & Invest

(GTAI).

Die Website ist unter www.portalmena.de

abrufbar.

der Bergische Unternehmer 12|18 27


ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

Startup aus der Luft

Die kleinen Propeller setzen sich in Bewegung, die Lämpchen blinken. Ein kurzer

Augenblick und schon hebt die Drohne ab in die Luft. Das Brummen der Propeller

wird mit jedem Höhenmeter leiser. Bis zu 85 Stundenkilometer schnell kann sie fliegen.

Nach ein paar Sekunden ist das unbemannte Luftfahrzeug schon über dem Wasser

der Wuppertalsperre zur Kräwinklerbrücke gelangt. Jetzt ist es nur noch ein

kleiner dunkler Punkt am Himmel – für das ungeübte Auge fast gar nicht sichtbar.

28 www.bvg-menzel.de


Lukas Zecher

bietet mit seiner

Firma „From Above

Drone Productions“

Imageund

Werbefilme

an.

Lukas Zecher hat die Drohne genau im

Blick. Am Monitor der Steuerung sieht er,

was die Kamera der Drohne aus der Vogelperspektive

einfängt. Der 22-jährige Remscheider

ist Profi-Drohnenpilot und hat sich mit seinem

Startup „From Above Drone Productions“ auf

professionelle Videoproduktionen und Laufaufnahmen

spezialisiert. Für Werbe- und Imagefilme oder

auch TV- und Filmproduktionen ist Zecher - bildlich

gesprochen – bereits in die Luft gegangen. „Am

Anfang hat mich gereizt, dass man mit der Drohne

Orte aus einer anderen Perspektive sehen kann“,

sagt der Jungunternehmer über seine Faszination

für das Flugobjekt. Doch aus diesem Reiz wurde

mehr: „Es macht Spaß, für und mit den Auftraggebern

Filme umzusetzen. Das ist einfach von Anfang

bis Ende interessant“, schwärmt er.

Kenntnisnachweis für die Drohne

Schon immer sei die Faszination für Filme und Fotografie

dagewesen. Mit 13 Jahren kam die Begeisterung

für den Modellflug hinzu. Mit einem Modellhelikopter

entdeckte er den Luftraum für sich.

Seine erste Drohne hatte er dann mit 18 Jahren. Fast

alles, was er über die Drohne und das Filmen weiß,

hat er sich autodidaktisch beigebracht, Richtlinien

und Informationen über die Technik recherchiert.

Später legte er auch den Kenntnisnachweis für

Drohnen ab.

„Das kann ich nur jedem empfehlen“, betont der Experte.

Seine ersten Filme stellte Zecher online. So

wurde der Landtag NRW 2016 auf ihn aufmerksam

und engagierte ihn für einen Werbefilm für die

Landtagswahlen 2017. Sein erstes großes Projekt

und Grundstein für die Firmengründung. Seitdem

folgten immer mehr Aufträge. Allerdings steckte

Zecher da noch in seiner Ausbildung zum Bankkaufmann.

Sein ehemaliger Arbeitgeber unterstützte

ihn jedoch dabei, nebenberuflich auch Filme zu

produzieren. Die Lehre schloss er Anfang des Jahres

ab. Seitdem konzentriert er sich voll und ganz

auf „From Above Drone Productions“.

Weil Zecher einer der wenigen Drohnenpiloten ist,

der auch Sondergenehmigungen für Flüge etwa

über größeren Menschenansammlungen, Natur-

schutzgebieten oder für Nachtflüge erhält, ist er

sehr gefragt in der Branche. Sogar für Hollywood,

genauer für die Produktionsfirma BCII, hat der gebürtige

Wermelskirchener deshalb schon mit seiner

rund 1,4 Kilo leichten Profi-Drohne „DJI Phantom

4 Pro+“ gearbeitet.

Rundumpaket für Image und Werbefilme

Im Sommer reiste er für die Tanzschule Mavius und

ruf-Reisen nach Rom, filmte dort, wo andere Urlaub

machen. Durch diese Projekte hat er Lust auf mehr

bekommen. Im nächsten Jahr wird seine neue große

Pro-fidrohne mit einer noch besseren Kamera geliefert.

Sie wird bei großen Filmproduktionen, etwa

von Marvel, eingesetzt und wiegt fast fünf Kilo.

Zechers Traum ist es, später einmal Regisseur und

Produzent solch großer Filmprojekte zu sein. Schon

heute bietet er seinen Kunden ein Rundum-Paket

für Image- und Werbefilme, übernimmt auf Wunsch

alles vom Story-Entwurf bis zur Endproduktion –

so wie bei der Dokumentation für Volkner Reisemobile.

Gerade die Vielfalt der Kunden und deren

Einsatzbereiche gefalle ihm gut.

„Over-Droning“

Doch nicht immer ist nur die Luftkamera im Einsatz.

Zecher arbeitet ebenfalls viel mit seiner norma-en

Kamera. „Ich habe das Wort ‚over-droning‘

für mich entdeckt. Die Drohne wird zu oft genutzt,

auch wenn man es gar nicht sein muss. Wenn der

Einsatz der Handkamera besser ist, dann sage ich

das auch“, merkt er kritisch an. Er nutze das unbemannte

Fluggerät nur, wenn man mit der konventionellen

Kamera an den Drehort nicht hinkomme.

Text und Foto: anna mazzaluppi

From Above Drone Productions

Lukas Zecher

Tel 0163 1569200

Mail lukas-zecher@gmx.de

Net www.fromabove-droneproductions.com

der Bergische Unternehmer 12|18 29


AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

Vertrauen – Schmierstoff der Wirtschaft

Im Alltag müssen wir anderen Menschen vertrauen. Wir vertrauen

Freunden Geheimnisse an, glauben an die Einhaltung

von Versprechen oder fahren bei grüner Ampel über die Kreuzung

im Vertrauen darauf, dass die anderen bei Rot anhalten.

Vertrauen ersetzt Kontrollen und vereinfacht so viele gesellschaftliche

Interaktionen. Aber bringt Vertrauen auch im Wirtschaftsleben

Vorteile und verhilft es zu größerem Erfolg? Oder

ist der Vertrauenswürdige der Dumme? Skandale wie die Enthüllungen

von Steuerhinterziehung, die Überwachung durch

staatliche Behörden, Korruption oder systematischer Onlinebetrug

erschüttern regelmäßig unser Vertrauen. Dabei ist Vertrauen

eine wichtige Basis – nicht nur für soziale Beziehungen,

sondern auch für den Erfolg von Unternehmen und Volkswirtschaften.

In Deutschland ist das Vertrauen in das Wirtschaftssystem

hoch. In dieser Kategorie des Vertrauensindex

des IW Köln belegt Deutschland im aktuellen Ranking den ersten

Platz. Nirgendwo vertrauen die Menschen stärker in die

wirtschaftlichen Prozesse. Und Vertrauen führt zu Wirtschaftswachstum.

Denn es spart Kontrollkosten und macht Transaktionen

effizienter und einfacher. Insofern lohnt sich in Deutschland

Vertrauen, denn es wir seltener ausgenutzt als anderswo.

Kein blindes Vertrauen ist damit gemeint, sondern das Vertrauen

darauf, dass der Lieferant die Ware pünktlich liefert und der

Paketbote das Paket pflichtbewusst und vereinbarungsgemäß

bringt. Ihnen fallen vor allem viele negative Beispiele ein?

Dann hat das einen psychologischen Grund: wir erinnern uns

viel häufiger an Situationen, in denen unser Vertrauen enttäuscht

oder ausgenutzt wurde; und wir erzählen auch mehr darüber.

So entsteht der Eindruck, andere Menschen wären nicht

oder zumindest weniger vertrauenswürdig als man selber. Unsere

wissenschaftlichen Studien zeigen hingegen: Menschen

unterschätzen systematisch die Vertrauenswürdigkeit.

Prof. Dr. Dominik Enste - Geschäftsführer

IW Akademie GmbH, Köln

Foto: BVG

30 www.bvg-menzel.de


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bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

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erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

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vom Kunden definierten Chance-Risiko-

der Bergische trifft Unternehmer der Anleger 12|18 alle wich- Profil und dem aktuellen Marktumfeld:

31


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Unzulässige Kundenzufriedenheitsbefragung

per E-Mail

Unaufgefordert zugesandte Werbe-E-

Mails stellen nach ständiger Rechtsprechung

eine erhebliche, nicht hinnehmbare

Belästigung des Empfängers dar. Eine

sogenannte Feedback-Anfrage nach Erwerb

eines Produkts, mit der unter anderem

die Kundenzufriedenheit abgefragt

wird, ist einer unzulässigen E-Mail-Werbung

gleichzustellen.

Eine unzulässige Kundenzufriedenheitsbefragung

liegt auch dann vor, wenn mit

der E-Mail zugleich die Übersendung einer

Rechnung erfolgt. Für den Bundesgerichtshof

ist dem Werbenden auch nach

Abschluss einer Verkaufstransaktion zumutbar,

dem Kunden (wie es § 7 Abs. 3

UWG verlangt) die Möglichkeit zu geben,

der Verwendung seiner E-Mail-Adresse

zu Werbezwecken zu widersprechen,

bevor er auf diese Art mit Werbung

in die Privatsphäre des Empfängers eindringt.

(Urteil des BGH vom 10. Juli

2018, VI ZR 225/17, WM 2018, 1853)

Ausserordentliche Kündigung

wegen Arbeitsverweigerung

Weigert sich ein Arbeitnehmer trotz erfolgter

Abmahnung beharrlich, seinen arbeitsvertraglichen

Pflichten nachzukommen,

rechtfertigt dies in der Regel eine

außerordentliche Kündigung. Welche

Pflichten ihn treffen, bestimmt sich nach

der objektiven Rechtslage. Ist der Arbeitnehmer

bei seiner Weigerung, bestimmte

Arbeiten auszuführen, der Auffassung, er

handle rechtmäßig, trägt er das Risiko für

eine unzutreffende juristische Einschätzung.

(Urteil des BAG vom 28. Juni 2018,

2 AZR 436/17, GWR 2018, 379)

Tagesordnung muss rechtzeitig

angekündigt werden

Fotos: MEV

Nach dem GmbH-Gesetz (§ 51 Abs. 4

GmbHG) muss die Tagesordnung zur Gesellschafterversammlung

einer GmbH

wenigstens drei Tage vor der Versammlung

angekündigt werden. Für den Beginn

der dreitägigen Ankündigungsfrist

ist bei Postzustellungen im Inland eine

Laufzeit von zwei Werktagen zugrunde

zu legen. Nur dann kann mit hinreichender

Sicherheit davon ausgegangen werden,

dass alle Gesellschafter die Ankündigung

bekommen haben. Ist die Frist

nicht eingehalten, können die in der Gesellschafterversammlung

getroffenen Beschlüsse

erfolgreich angefochten werden.

(Beschluss des OLG Jena vom 15. Juni

2018, 2 U 16/18, NZG 2018, 992)

Post an Silvester

Die Justiz erwartet nach Auskunft des

Infodienstes Recht und Steuern der LBS

auch am Silvestertag einen Blick in den

Briefkasten. Es könnte ja Post vom Vermieter

eingetroffen sein. Der Fall: Der

Eigentümer einer Wohnung hatte mit seiner

Mieterin noch eine Nebenkostenabrechnung

offen, deren Frist abzulaufen

drohte. Die entsprechenden Unterlagen

warf er nachweislich an Silvester um

17:34 Uhr in den Briefkasten. Es ging

um eine Nachzahlung in Höhe von 748

Euro. Die Mieterin weigerte sich, die

Summe zu bezahlen. Die Rechnung sei

ihr nicht rechtzeitig zugestellt worden,

sie habe um diese Zeit nicht mehr mit

Post rechnen müssen. Das zuständige

Amtsgericht stimmte ihr zu, der Fall ging

in die nächsthöhere Instanz. Das Urteil:

Bis 18 Uhr müsse noch mit der Zustellung

von Post gerechnet werden, entschied

eine Zivilkammer des Landgerichts.

Daran ändere auch nichts, dass es

sich um den letzten Tag des Jahres gehandelt

habe. Schließlich müsse berücksichtigt

werden, dass sich die Zustellzeiten

der Post und deren Konkurrenzunternehmen

in der jüngeren Vergangenheit

verlängert hätten. Es könne nicht automatisch

davon ausgegangen werden,

„dass an Silvester etwas anderes üblich

ist“. Quelle: LBS-Infodienst (Landgericht

Hamburg, Aktenzeichen 316 S 77/16)

Inventur am Ende des

Wirtschaftsjahres

Die Verpflichtung zur Inventur (1) ergibt

sich aus den §§ 240 und 241a Handelsgesetzbuch

sowie aus den §§ 140 und 141

¬Abgabenordnung. Nach diesen Vorschriften

sind Jahresabschlüsse aufgrund

jährlicher Bestandsaufnahmen zu erstellen.

Eine Inventur ist danach nur erfor-

32 www.bvg-menzel.de


derlich, wenn bilanziert wird. Die ordnungsgemäße

Inventur ist eine

Voraus¬setzung für die Ordnungsmäßigkeit

der Buchführung. Bei nicht ordnungsmäßiger

Buchführung kann das Finanzamt

den Gewinn teilweise oder

vollständig schätzen.Das Inventar muss

die Überprüfung der Mengen und der angesetzten

Werte ermöglichen. Es ist daher

notwendig, dass über jeden Posten im

Inventar folgende Angaben enthalten

sind: die Menge (Maß, Zahl, Gewicht),

die verständliche Bezeichnung der Vermögensgegenstände

(Art, Größe, Artikel-

Nummer) und der Wert der Maßeinheit.

In der Regel findet die Inventur „am“ 31.

Dezember statt. Für Unternehmen, die

ein vom Kalenderjahr abweichendes

Wirtschaftsjahr haben, gelten die Ausführungen

sinngemäß für den jeweiligen

Bilanzstichtag. Quelle: Rinke Treuhand

Finanz-Achterbahn ohne

Fiskus-Freikarte

Umsatzsteuervorauszahlungen, die innerhalb

von zehn Tagen nach Ablauf des

Kalenderjahres gezahlt werden, sind

auch dann im Vorjahr steuerlich abziehbar,

wenn der 10. Januar des Folgejahres

auf einen Sonnabend oder Sonntag fällt.

Dies hat der Bundesfinanzhof entgegen

einer allgemeinen Verwaltungsanweisung

entschieden. Grundsätzlich sind

Betriebsausgaben und Werbungskosten

in dem Kalenderjahr abzusetzen, in dem

sie geleistet worden sind. Ausnahmsweise

gelten regelmäßig wiederkehrende

Ausgaben, die beim Steuerpflichtigen

kurze Zeit (das heißt zehn Tage) nach

Beendigung des Kalenderjahres angefallen

sind, als in dem Kalenderjahr abgeflossen,

zu dem sie wirtschaftlich gehören

(gemäß § 11 Abs. 2 Satz 2 des

Einkommensteuergesetzes EStG). Sie

können damit bereits in diesem Jahr abfolgend

kann es dazu kommen, dass Gesellschafter

mit ihren Darlehensforderungen

ausfallen oder aus den

Bürgschaften in Anspruch genommen

werden. Dieser Ausfall bzw.diese Inanspruchnahme

konnte regelmäßig steuerlich

geltend gemacht werden. Aufgrund

neuester Rechtsprechung ist die steuerliche

Berücksichtigung nur noch unter

Wenn es ihrer AG oder GmbH wirtschaftlich

schlecht geht, sind Gesellschafter

häufig gezwungen, der Gesellschaft

Darlehen zu gewähren oder sich

für deren Kredite zu verbürgen. Nachbestimmten

Voraussetzungen möglich.

Hier gilt es richtig und rechtzeitig zu gestalten,

damit der Fiskus die Verluste

steuerlich weiterhin anerkennt. Quelle:

Treumerkur Dr. Schmidt & Partner KG

BFH erleichtert Steuerabzug

für das Vorjahr

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der Bergische Unternehmer 12|18 33


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

gezogen werden. Auch die vom Unternehmer

an das Finanzamt (FA) gezahlte

Umsatzsteuer ist eine Betriebsausgabe,

die dieser Regelung unterliegt. Mit seiner

Entscheidung wendet sich der BFH

gegen die Auffassung des Bundesministeriums

der Finanzen (Amtliches Einkommensteuer-Handbuch

2017 § 11

EStG H 11, Stichwort Allgemeines,

„Kurze Zeit“). Das Urteil ist immer

dann von Bedeutung, wenn der 10. Januar

auf einen Sonnabend oder Sonntag

fällt, das nächste Mal somit im Januar

2021. (Quelle: BFH, Pressemitteilung

Nr. 54 vom 24. Oktober 2018, Urteil des

BFH vom 27. Juni 2018, Az. X R 44/16)

Jetzt Gesellschaftsverträge

überprüfen

Jahrzehntelang war strittig, bei welchen

Gegebenheiten das Kontrollrecht eines

Kommanditisten nach § 166 Abs. 1 HGB

greift. Nach dieser Vorschrift ist der Kommanditist

berechtigt, eine abschriftliche

Mitteilung des Jahresabschlusses zu verlangen

und dessen Richtigkeit unter Einsicht

der Bücher und Papiere zu prüfen. Hier hat

das OLG München in einem aktuellen Urteil

Klarheit geschaffen. Im entschiedenen

Fall besteht dieses Kontrollrecht nicht,

wenn die Richtigkeit des Jahresabschlusses

von einem Wirtschaftsprüfer uneingeschränkt

bestätigt wurde und der Gesellschaftsvertrag

eine entsprechende Klausel

vorsieht. Daher wäre zu prüfen, ob bestehende

Gesellschaftsverträge von Kommanditgesellschaften

an die neue Rechtslage

angepasst werden sollten. Quelle: Treumerkur

Dr. Schmidt & Partner KG

Nachweis eigener Einkünfte bei

Karenzentschädigung

Ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot

ist nur bei gleichzeitiger Verpflichtung

des Arbeitgebers zur Zahlung einer angemessenen

Karenzentschädigung zulässig.

Der Arbeitnehmer muss sich unter bestimmten

Voraussetzungen auf die fällige

Entschädigung anrechnen lassen, was er

während des Zeitraums, für den die Entschädigung

gezahlt wird, durch anderweitige

Arbeit erwirbt oder zu erwerben böswillig

unterlässt. Er ist verpflichtet, dem

Arbeitgeber auf Verlangen über die Höhe

seines Erwerbs Auskunft zu erteilen (§

74c HGB). Für das Landesarbeitsgericht

Kiel genügt zum Nachweis der behaupteten

Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit,

wenn der Arbeitnehmer den maßgeblichen

Einkommensteuerbescheid vorlegt.

(Urteil des LAG Kiel vom 15. März 2018,

5 Sa 38/17, NZA-RR 2018, 525)

Krankenversicherung:

Wahltarife mit Selbstbehalt

Die gesetzlichen Krankenkassen haben die

Möglichkeit, ihren Versicherten auch

Wahltarife mit Selbstbehalt anzubieten.

Beispiel: Der Versicherte übernimmt das

Risiko, pro Jahr bis zu 500 Euro seiner Behandlungskosten

als Selbstbehalt zu tragen.

Dafür erhält er von seiner Krankenkasse

im Folgejahr eine Prämie von 350 Euro.

Bleibt der Versicherte das Jahr über gesund,

erhält er 350 Euro Prämie. Fallen Behandlungskosten

an, werden diese mit der

Prämie ¬verrechnet und nur ein verbleibender

Rest wird ausgezahlt. Sind die Behandlungskosten

höher als die mögliche

Prämie von 350 Euro, hat der Versicherte

den übersteigenden Teil (hier höchstens

150 Euro) der Krankenkasse zu erstatten.

Nach Auffassung des Bundesfinanzhofs (1)

stellen derartige Prämien Beitragsrückerstattungen

dar, die die Krankenkassenbeiträge

mindern und so den Sonderausgabenabzug

kürzen. Diese Prämien sind damit

anders zu behandeln als Bonusleistungen,

die gesetzliche Krankenkassen ihren Mitgliedern

zur Förderung gesundheitsbewussten

Verhaltens gewähren. (1) Urteil

vom 6. Juni 2018 X R 41/17 (BStBl 2018 II

S. 648).(2) Vgl. insoweit Informationsbriefe

Dezember 2016 Nr. 6 und Mai 2017 Nr.

3. Quelle: Rinke Treuhand

9,19 Euro Mindestlohn ab

1. Januar 2019

Die Mindestlohn-Kommission (paritätisch

besetzt aus Vertretern von Arbeitgeberverbänden

und Gewerkschaften)

hat beschlossen, den gesetzlichen Mindestlohn

von 8,84 Euro um 4 Prozent auf

9,19 Euro je Zeitstunde anzuheben.

Durch eine entsprechende Rechtsverordnung

wird diese Anhebung rechtsverbindlich

.Bei geringfügigen Beschäfti-

34 www.bvg-menzel.de


gungsverhältnissen (sog. Minijobs) ist ab

2019 zu beachten, dass infolge der Anhebung

des Mindestlohns die Arbeitszeit

ggf. entsprechend zu reduzieren ist, damit

die Grenze von 450 Euro nicht überschritten

wird. Quelle: Rinke Treuhand

Berücksichtigung von

Verlusten nur bei Ansatz im

Körperschaftsteuer - bzw. Gewerbesteuermessbescheid

Erzielt eine Kapitalgesellschaft einen Verlust,

werden die Körperschaftsteuer und

der Gewerbesteuermessbetrag im Regelfall

auf 0 € festgesetzt. Zusätzlich ergehen Bescheide

über die gesonderte Feststellung

des verbleibenden Verlustvortrags zur Körperschaftsteuer

und über die gesonderte

Feststellung des vortragsfähigen Gewerbeverlusts.

Stellt sich heraus, dass die Höhe

des Verlusts falsch ist, müssen der Körperschaftsteuer-

bzw. Gewerbesteuermessbescheid

angefochten werden, obgleich es

sich um sog. Nullbescheide handelt. Allein

die Anfechtung der Verlustfeststellungsbescheide

reicht nicht aus. Die Einkünfte sind

im Feststellungsverfahren des verbleibenden

Verlustvortrags nicht eigenständig zu

ermitteln. Vielmehr sind die Besteuerungsgrundlagen

im Feststellungsverfahren so

zu berücksichtigen, wie sie der letzten bestandskräftigen

Festsetzung im Körperschaftsteuer-

bzw. Gewerbesteuermessbescheid

zugrunde liegen. Damit ist die

Berücksichtigung des Verlusts im Körperschaftsteuer-

bzw. Gewerbesteuermessbescheid

maßgeblich für eine mögliche Änderung

der Verlustfeststellungsbescheide.

(Quelle: Urteil des Bundesfinanzhofs).

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TOTAL DIGITAL CYBER SECURITY CLUSTER

Schulterschluss in Bonn

gemeinsam für Europa

Es tut sich was im Rheinland. Mit der Gründung des Cyber Securitiy Clusters Bonn e.V. im November

2018 wurden die Weichen gestellt, die IT-Sicherheit in Deutschland und Europa weiter zu erhöhen

und zwar mit vereinten Kräften. Denn mehr und mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass

Einzelkämpfer gegen die explosionsartig zunehmende Cyber-Kriminalität auf verlorenem Posten

stehen.

Der Schulterschluss von öffentlicher

Hand, Bundeswehr, Forschung, Wissenschaft

und Wirtschaft erfolgt entsprechend

eng und konsequent. Aufgabe soll

sein, Bonn-Rhein-Sieg zum europäischen Kompetenz-Zentrum

für Cybersicherheit zu machen. Die

Voraussetzungen, diese ehrgeizige Vorgabe zu erreichen,

sehen gar nicht übel aus.

Viel Prominenz an Bord

So bündelt der neue Verein sämtliche Security-Einrichtungen

unter einem Dach, die in der Region ansässig

sind. Darunter prominente Namen wie das

Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung

und Ergonomie, die Stadt und die

Universität Bonn, das Bundesamt für Sicherheit in

der Informationstechnologie, die Deutsche Post

DHL, die Polizei NRW und die Deutsche Telekom,

mit über 15 Millionen Attacken aus dem Netz täglich

eines der beliebtesten Angriffsziele von Hackern

weltweit.

Mit so viel Fachwissen und Innovationskraft im

Rücken, tritt der Cyber-Cluster durchaus selbstbewusst

seine Arbeit an.. Man wolle, so Dirk Backofen,

Chef der Telekom Security, beim Gründungs-

Event, dass Bonn das Cyber Security Valley

Europas werde. Bislang bestimmten die Angreifer

über Zeitpunkt, Ziel und Methode. Daher müsse

der Armee der Bösen eine Armee der Guten entgegengesetzt

werden.

Ehrgeizige Ziele auf der Agenda

Zu den konkreten Vorhaben gehört unter anderem

auch der Plan, einen Fachkreis der Cyber-Weisen

als Beraterstab für die Bundesregierung zu bilden.

Ähnlich den bekannten, gut etablierten Wirtschafts-Weisen

wird zu diesem Zweck ein international

anerkanntes Gremium aus bundesweit führenden

Sicherheitsexperten installiert, das künftig

Empfehlungen an die nationale und europäische

Politik sowie an die Wirtschaft herausgeben soll.

Darüber hinaus steht ein Jahresbericht zur Sicherheitslage

in Deutschland auf der künftigen Agenda

der Cyber-Weisen

Ein weiteres wichtiges Betätigungsfeld des Clusters

beschäftigt sich mit der Präsentation und Förderung

zukunftsweisender IT-Technologien. Angedacht

wurde in diesem Zusammenhang, einen Bonner

Stadtteil zu einen Schaufenster zu machen. Die

„Secure Digital City Bonn“ übernimmt dann die

Aufgabe, unter anderem Themen wie schlüssellose

Zugangssysteme, intelligentes Parken, autonomes

Fahren sowie digitales Bezahlen im wahrsten

Wortsinn begreifbar zu machen. Auf diese Weise

soll erreicht werden, innovativen IT-Technologien

den Weg in den Massenmarkt zu öffnen und zu erleichtern.

Darüber hinaus wird sich der neu gegründete Cyber

Security Cluster verstärkt den Zukunftsbereichen

Forschung, Ausbildung und Förderung von

Startups widmen.

36 www.bvg-menzel.de


Gipfel-Treffen im kommenden März

Highlight im jährlichen Veranstaltungskalender

wird zudem ein „Cyber Security Tech Summit Europe“,

der rund 3000 Branchenexperten in die ehemalige

Regierungshauptstadt bringen soll. Für das

kommenden Jahr ist das Groß-Event für März terminiert

und wird im World Conference Center

Bonn stattfinden. Wie bei solch hochkarätigen Ereignissen

üblich, beabsichtigt der Verein bei dieser

Gelegenheit die Verleihung eines eigenen Awards.

Mit dieser Auszeichnung verfolgt das Cluster-Management

das Ziel, die Öffentlichkeit für die Gefahren

der Internet-Kriminalität zu sensibilisieren

und über effektive Schutz-Möglichkeiten zu informieren.

Im Bergischen gibt es noch viel

zu tun

Das Rheinland hat demnach, was Internet-Sicherheit

betrifft, eine Führungsrolle in Nordrhein-

Westfalen eingenommen. Wie sieht es bei uns im

Bergischen aus? Sind die IT-Netzwerke hier ähnlich

gut aufgestellt? Zurzeit tummeln sich noch viele

Einzelanbieter auf dem regionalen Markt, die

ihre Dienste und Leistungen präsentieren. Schwierig

für Unternehmen, in diesem Spektrum jeweils

die Lösung zu finden, die für die eigenen speziellen

Bedürfnisse die beste ist. Doch die Chancen, Unterstützung

zu bekommen, steigen.

Unterstützung kommt aus Mettmann

Unter anderem steht das Regionalforum Bergisches

Land als Ansprechpartner für Digitalisierungsfragen

bereit. Aus der Kooperation zwischen der Wirtschaftsförderung

des Kreises Mettmann mit dem

networker NRW sowie des digihub Düsseldorf/

Rheinland als Teil der Initiative „Digitale Wirtschaft

NRW“ ist ein tragfähiges Netzwerk entstanden,

das Unternehmen umfassend berät und Hilfestellung

bietet. So können interessierte Firmen

während der IT-Sprechstunde in Mettmann beispielsweise

Auskunft über verschiedene Fördermittelprogramme

erhalten, Hilfe bei der Antragstellung

bekommen und Kontakte zu Institutionen, Kommunen,

Hochschule und wissenschaftlichen Einrichtungen

aufbauen. Im Rahmen der Digitalisierung

befasst sich das Regionalforum zudem

schwerpunktmäßig mit den Themen Industrie/Technologie

4.0, Wirtschaft 4.0 sowie Arbeitswelt 4.0.

Unter der Nummer der Wirtschaftsförderung

02104-990 erfährt man mehr.

Eine Landkarte zur Kontaktpflege

Eine weitere Anlaufstelle firmiert unter dem Kürzel

bergisch.io. Dabei handelt es sich um eine digitale

Landkarte, auf der Akteure verzeichnet sind, die

sich im Bergischen Land mit der digitalen Transformation

beschäftigen. Ziel ist, Unternehmer, Programmierer,

Designer und weitere IT-Spezialisten

miteinander ins Gespräch zu bringen, um neue regionale

Verbindungen zu knüpfen. Der E-Mail-Kontakt

läuft unter hallo@bergisch.io; telefonisch ist

das Netzwerk unter 02191-93485-0 zu erreichen.

Text: Brigitte Waldens

Foto: shutterstock

Cyber Kriminalität

wird in nahezu jedem

Lebensbereich

zum Problem.

der Bergische Unternehmer 12|18 37


IM FOKUS RUND UM DEN JAHRESWECHSEL

The same procedure as every year?

38 www.bvg-menzel.de


Für traditionsbewusste Menschen im Lande sicherlich.

Hier gehören Böller, Zinngießen und Sekt zu Silvester

wie der Christbaum zu Weihnachten. Aber immer

mehr Deutsche nutzen den Jahreswechsel zu

einem Kurztrip nach nah oder fern. Entsprechend

heftig wird von Reiseveranstaltern, Hotels und den

kommunalen Tourismus-Ämtern um diese attraktive

Zielgruppe geworben. Daraus hat sich ein harter

Wettbewerb entwickelt, der Silvester zu einem der

umsatzstärksten Tage im Jahr werden lässt.

der Bergische Unternehmer 12|18 39


IM FOKUS RUND UM DEN JAHRESWECHSEL

Zu Hause bleiben oder jenseits der

Grenzen ins neue Jahr rutschen:

Allgemein verbindliche Erkenntnisse

über die Vorlieben der Deutschen

hinsichtlich Silvester gibt es

kaum, da sich die Angaben von

Quelle zu Quelle unterscheiden. Die Gegenüberstellung

von zwei Statistiken zeigt stellvertretend,

wie wenig die ermittelten Ergebnisse übereinstimmen.

Vielfalt bei den Reisezielen

Der stationäre Handel kann zum Jahreswechsel gute

Geschäfte vermelden. Alleine fürs Feuerwerk,

Glücksbringer und Dekoartikel werden hierzulande

120 Millionen Euro ausgegeben.

Eine aktuelle Untersuchung des Vergleichsportals

Check24 aus diesen Tagen apostrophiert beispielsweise

Mallorca als das liebste Reiseziel zum Jahreswechsel,

gefolgt von New York und London.

Auf den weiteren Plätzen liegen Istanbul, Moskau

und Dubai. Innerdeutsche Destinationen sucht

man unter den Top Ten vergebens. 63 Prozent der

Befragten verbringen Silvester demnach in Europa;

30 Prozent zieht es sogar hinaus in die weite

Welt, wobei einwöchige Flugreisen der Renner

unter den Reise-Angeboten sind. Allerdings: Im

Flieger sitzen weniger Familien, sondern mit fast

40 Prozent überwiegend Paare.

Airbnb, der beliebte Community-Marktplatz für

Buchungen von Unterkünften, kommt dagegen zu

ganz anderen Resultaten. Hier steht Deutschland

als Top-Reiseland über Silvester unangefochten

auf Platz eins; im innerdeutschen Ranking können

Bayern und Hamburg die meisten Gäste willkommen

heißen. Berlin mit seiner weltberühmten

Partymeile landet auf Platz fünf. International

zählen Städtereisen nach Prag, Kapstadt, Wien,

London und Budapest zu Silvester ganz oben auf

der Beliebtheits-Skala.

Wer Lust auf Fete hat, muss jedoch nicht unbedingt

in die großen Metropolen fahren. Ein Abstecher

an den Bodensee sorgt ebenso für Feierlaune.

Denn an Bord der zahlreichen Party-Boote wird

der Jahreswechsel zu einem Riesen-Event.

Auf der Suche nach Ruhe und

Romantik

Nun möchte nicht jeder den Übergang ins neue

Jahr zusammen mit hunderttausenden ausgelassenen

Menschen feiern. Zahlreiche Kommunen haben

sich darauf eingestellt und punkten mit Idylle

pur in der Silvesternacht. Auf Rügen kann man

zum Beispiel in trauter Zweisamkeit im Strandkorb

das Feuerwerk überm Meer genießen, um danach

am Lagerfeuer wie die Wikinger zu feiern.

Im Harz, auf der Rhön oder in Bayern ergeben

sich ebenfalls gute Gelegenheiten für ein romantisches

Silvester zu Zweit. Etwa auf einer einsamen

Hütte oder in einem heimeligen Hotel. Angesichts

dieser Angebotsvielfalt stehen Orte, Städte und

Regionen deutschlandweit unter der Herausforderung,

möglichst viele potentielle Interessenten

zum Jahreswechsel anzulocken. Gut für die Kunden,

schwer für die Anbieter, die Jahr für Jahr

neue Ideen und Attraktionen präsentieren müssen,

um konkurrenzfähig zu bleiben. Immerhin kann

der stationäre Handel regelmäßig zum 31.12. gute

Geschäfte melden. Rund 120 Millionen Euro geben

die Deutschen aus, um das neue Jahr mit Feuerwerk,

Glücksbringern und Deko-Artikeln zünftig

zu begrüßen. Eine feste Größe in der

Umsatzplanung vieler einschlägiger Geschäfte.

Appetit auf ein leckeres Silvester

Selbstverständlich kommen an diesem Tag auch

typische Lieblingsgerichte auf den Tisch. Während

früher Heringssalat oder Würstchen mit Kartoffelsalat

zu den kulinarischen Highlights auf

dem Silvester-Buffet gehörten, schlemmt man

heute bevorzugt Raclette oder das klassische Fondue.

Ein Muss sind ebenfalls Berliner Ballen mit

Marmeladenfüllung, die um Mitternacht nach

dem gemeinsamen Anstoßen gern als Snacks ver-

40 www.bvg-menzel.de


zehrt werden. Ein buchstäblich heißer Tipp für

alle, die den Tag in geselliger Runde beschließen

wollen: Wie wär es denn, Freunde und Bekannte

in diesem Jahr zu einer Feuerzangenbowle einzuladen.

Mit dem obligatorischen Zuckerhut, viel

Rum, Rotwein und traditionellen Gewürzen.

Schmeckt gut, hat es in sich und garantiert beim

Silvester-Besuch zahlreiche Ahs und Ohs.

Guter Rat bei Knall auf Fall

Wenn in der Silvesternacht Raketen in den Himmel

steigen, freut sich jeder an diesem grandiosen

Schauspiel. Solange nichts passiert. Denn durch

unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk und Böllern

können ernsthafte Verletzungen oder Verbrennungen

verursacht werden. Das Problem dabei:

Wird einfach in Menschenmassen hinein

geböllert, bleibt der Übeltäter buchstäblich meist

im Dunkeln. Gelingt es jedoch, denjenigen zu ermitteln,

dem ein Fehlverhalten im Umgang mit

Feuerwerkskörpern zuzuschreiben ist, muss dieser

nach § 823 BGB für den entstandenen Schaden

haften. Etwa dann, wenn der notwendige Sicherheitsabstand

zu anderen Menschen nicht eingehalten

oder ein nicht zugelassenes Feuerwerk eingesetzt

wurde. Auch das absichtliche Bewerfen

anderer mit Knallköpern sollte tunlichst unterlassen

werden. Denn kommt es dabei zu Schädigungen,

kann das richtig teuer werden. Dann müssen

nicht allein die Kosten für angesengte Kleidungsstücke,

sondern auch für erforderliche ärztliche

Behandlungen übernommen werden. Hinzu

kommt oft noch ein Schmerzensgeld.

Wer allerding in der Silvesternacht so leichtsinnig

ist, ein schnell brennbares Outfit anzuziehen,

trägt unter Umständen eine Mitschuld, falls es zu

einem Unfall kommt. Dies hat seinerzeit das

Oberlandesgericht Jena mit dem Aktenzeichen 5

U 146/06 in seinem Urteil vom 23.101.2007 so

entschieden.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Shutterstock, BVG

der Bergische Unternehmer 12|18 41


IM FOKUS RUND UM DEN JAHRESWECHSEL

Silvester woanders ganz anders

Überall rund um den Globus wird Silvester gefeiert. Aber wie? Hier unterscheiden sich die Gebräuche

und Sitten von Land zu Land teils erheblich. Einige interessante Traditionen von originell

bis skurril haben wir zusammengestellt.

Italien

Egal, ob unter den Jeans oder unter dem Abendkleid: Italienerinnen tragen Silvester rote Unterwäsche,

die einen Tag darauf im Müll entsorgt werden muss. Nur dann ist sichergestellt, dass das

neue Jahr Glück und Liebe bringen wird.

Spanien

Um Mitternacht naschen viele Madrilenen frische Weintrauben. Genau 12 Stück, für jeden Glockenschlag

eine. Jede Traube steht für einen Wunsch, der im kommenden Jahr in Erfüllung gehen

soll. Deshalb sollte man sich nicht verschlucken oder verzählen, denn das bringt Unglück.

Frankreich

In Lyon geht es bei der Jahresabschlussfeier, dem „Rèveillon de St. Sylvestre“, vor allem darum,

so viel wie möglich zu essen, bevor das neue Jahr eingeläutet wird. Beliebte Schmankerln sind

Austern, Foie Gras und natürlich Champagner.

Schottland

Der Jahreswechsel gehört zu den wichtigsten Feiertagen des Landes, den die Schotten auch gern

mal über drei Tage – dem sogenannten Hogmanay – ausdehnen. Ein weiterer Brauch ist das „First

Footing“, bei dem ein Besucher den Hausbewohnern an der Tür Whisky, Rosinenbrot und ein

Stück Kohle überreicht. Dinge, die im kommenden Jahr Glück bringen sollen.

Argentinien

Am Mittag des letzten Dezembertags regnet es Papier auf die Straßen von Buenos Aires. Die Einwohner

schreddern alte Unterlagen und werfen die Schnipsel aus dem Fenster. Das soll frei machen

für das neue Jahr.

China

Im Reich der Mitte werden eine Stunde vor Mitternacht Fenster und Türen geöffnet, damit das

Glück einziehen kann.

Vietnam

Zahlreiche Vietnamesen kaufen zu Silvester einen Karpfen, um ihn anschließend in einem Gewässer

auszusetzen. Ein kleiner Bestechungsversuch, um den eigenen Hausgott gnädig zu stimmen.

Dieser fliegt nämlich am Ende des Jahres auf einem Fisch in den Himmel, um dort zu berichten,

was seine Hausbewohner im Laufe der vergangen Monate so alles getan haben. Der ausgesetzte

Karpfen dient demnach einerseits als Reisevehikel und anderseits als Good-Will-Aktion für eine

gute Berichterstattung im Götterhimmel.

Dänemark

Wenn Punkt Zwölf viele Dänen von einem Stuhl springen, macht das durchaus Sinn. Denn der

Hopser stellt sicher, dass die Springer mit einem guten Jahr rechnen können.

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IM FOKUS UNTER UNS

„Auch zu Silvester

setzen wir auf Vielfalt.“

Als Aushängeschild geplant – als Aushängeschild bis heute erfolgreich. Seit der Eröffnung anno

1900 ist die Historische Stadthalle in Wuppertal nicht nur eine der bedeutendsten architektonischen

Sehenswürdigkeiten der Stadt. Aufgrund der einzigartigen Akustik wird der repräsentative

Neorenaissance-Kuppelbau mit seinen zehn Sälen weltweit auch als perfekte Location für Konzerte

und Veranstaltungen geschätzt. Jährlich finden hier rund 500 Events aus den Bereichen Kultur

und Business statt. Darunter beispielsweise grosse internationale Tanzsportwettbewerbe, Ausstellungen

und Firmenveranstaltungen. Natürlich bietet das Stadthallen-Management seinen Gästen

aus nah und fern auch zum Jahreswechsel ein volles Programm. Geschäftsführerin Silke Asbeck

gestattet einen Blick hinter die Kulissen.

Frau Asbeck, worauf können sich Ihre Besucher

dieses Jahr an Silvester besonders freuen?

Auf eine Reihe kultureller und kulinarischer Leckerbissen

erstklassiger Güte. Ab 18 Uhr wird

im Großen Saal das russische Ballett „Schwanensee“

aufgeführt; darüber hinaus steht im Restaurant

Rossini noch der Silvesterball „Tango

Argentino“ auf dem Programm. Für alle, die

festlich speisen möchten, servieren wir in der

Zeit von 20 bis 23 Uhr ein exklusives Menu im

Offenbach Saal.

Wird von den Ballett-Besuchern auch das

anschließende Festmenu gebucht oder sprechen

wir hier von zwei unterschiedlichen

Gruppen?

Die meisten Gäste gehen zunächst ins Konzert

und genießen den Abend dann noch kulinarisch

bei uns. Danach bleibt dann immer noch genügend

Zeit, um ohne Probleme nach Hause zu fahren

und das neue Jahr mit Freunden oder der Familie

gemeinsam zu begrüßen.

Gehört es zur Ihrer Geschäftsstrategie, jedes

Jahr eine neue Silvesterüberraschung zu offerieren?

Wir sind sehr daran interessiert, auch am letzten

Tag des Jahres die Vielfalt unserer Veranstaltungen

zu zeigen. Auf diese Weise erreichen wir

jede Zielgruppe im Laufe der Zeit an diesem Tag

Silvester entwickelt sich zunehmend zu einem

Termin, der gute Geschäfte verspricht

und entsprechend aggressiv vermarktet wird.

Wie stellen Sie sich als Stadthallen-Managerin

diesem gnadenlosen Wettbewerb?

Natürlich beschäftigen wir uns mit der Entwicklung

des Veranstaltungsmarktes und schauen auf

das, was unsere Mitbewerber so tun. Aber nur

auf sachlicher Ebene. Wir verfügen mit der Historischen

Stadthalle über ein hervorragendes

Produkt mit einer wundervollen Atmosphäre

und einer hervorragenden Klangwirkung. Dazu

habe ich ein Team, das mit einem unbändigen

Willen konstant eine sehr gute Dienstleistung abliefert.

Mit all diesen Pfunden stellen wir uns

gerne der Konkurrenz!

Wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie zurzeit?

Wenn man unsere Service GmbH hinzunimmt,

sind es rund 60 Personen, die bei uns tätig sind.

Was muss eine Location wie Ihr Haus überhaupt

bieten, um wettbewerbsfähig zu werden

und zu bleiben?

Mal abgesehen von dem schönen Haus, das wir

44 www.bvg-menzel.de


Welche Vorteile bieten Sie Unternehmen als

Veranstaltungsort?

Ein einmaliges historisches Flair, das man so in

NRW nicht noch einmal findet. Dabei spielt die

Einzigartigkeit bei den kulturellen Veranstaltungen

nicht die entscheidende Rolle. Vor allem bei

klassischen Konzerten trägt die ausgezeichnete

Akustik im Großen Saal dazu bei, dass die Musikaufführung

zu einem unvergesslichen Erlebnis

wird.

Stehen für 2019 schon einige Highlights im

Veranstaltungskalender fest?

Wir stecken mitten in der Vorbereitung für die

neue Saison und werden sicherlich für jeden Geschmack

wieder den einen oder anderen Höhepunkt

anbieten. In diesem Zusammenhang lohnt

es sich, unseren Newsletter zu abonnieren. So ist

man immer gut informiert und auf dem neuesten.

Stand.

Silke Asbeck und ihr-

Team sind gut gerüstet,

um mit einem tollen Programm

für gute Stimmung

zum Jahreswechsel

zu sorgen. Mit ihrem

repräsentativen Ambiente

gilt die Historische

Stadthalle als exklusiver

Treffpunkt für Gäste aus

nah und fern. Schöner

kann man in Wuppertal

kaum Silvester feiern.

vermarkten, muss selbstverständlich der Service

stimmen. Der Veranstalter soll sich wohl fühlen

und stets das Gefühl haben, dass um ihn herum

Problemlöser arbeiten und keine Statisten.

Ein potenzieller Interessent fragt Sie: „Frau

Asbeck, warum soll ich in diesem Jahre gerade

in Ihrem Haus Silvester feiern und nicht

anderswo?“ Was antworten Sie?

Wenn die Veranstaltung Interesse weckt, ist unser

Haus bestimmt genau richtig, einen besonderen Tag

in einem besonderen Ambiente zu genießen. Flankiert

von der Spitzengastronomie der Culinaria.

Wie beurteilen Sie generell die Event-Situation

in Wuppertal und dem bergischen Städtedreieck?

Die Bandbreite ist immens groß. Wie und wo man

hier vor Ort Veranstaltungen plant, hängt dann

letztendlich von der individuellen Zielsetzung ab.

Welche Sparte in Ihrem Angebot hat einen

überdurchschnittlichen Stellenwert – welche

soll ausgebaut werden?

Es gibt kaum Zielgruppen, die wir mit unserem

Veranstaltungsportfolio nicht ansprechen können.

Daher ist unser Augenmerk primär auf Qualität

und Vielfalt gerichtet.

Glückwunsch übrigens zum Stadtmarketing-

Preis 2018. Was bedeutet die Ehrung für Sie

persönlich?

Tatsächlich hat der Preis für mich eine hohe Bedeutung,

da er die große Wertschätzung der

Wuppertaler für die Historische Stadthalle zum

Ausdruck bringt.

Frau Asbeck, wir danken für das Gespräch und

wünschen Ihnen und Ihren Gäste einen harmonischen

Jahreswechsel.

das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: Historische Stadthalle Wuppertal

GmbH

Historische Stadthalle Wuppertal GmbH

Johannisberg 40

42103 Wuppertal

Fon 0202 245890

Fax 0202 455198

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ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Wie die Orgelpfeifen

in die Kirche kamen

Eigentlich nichts Besonderes: Jedes katholische und evangelische Gotteshaus

hat seine Orgel. Aber 20 Instrumente auf einmal im Kirchenschiff? Da lohnt es

sich, genauer hinzusehen und Ursachenforschung zu betreiben. Ein Besuch bei

Andreas Ladach in der Trinitatis Kirche in Wuppertal bringt Aufklärung über

ein außergewöhnliches Geschäftsmodell.

Der internationale Fachhändler für gebrauchte

Pfeifenorgeln und stolzer Besitzer

einer umgewidmeten Kirche aus

dem späten 19. Jahrhundert hat Bemerkenswertes

geschafft: Im eindrucksvollen sakralen

Ambiente präsentiert Andreas Ladach eine

Verkaufs-Schau mit wertvollen Orgeln, Harmonien,

Klavieren und Flügeln bekannter Marken. Seit

Mitte der 1990er Jahre setzt sich der Wuppertaler

dafür ein, Instrumente vor der Zerstörung zu bewahren

und neuen Verwendungszwecken zuzuführen.

Eine Aufgabe, die in den heutigen Zeiten

des Umbruchs der abendländisch-christlichen

Kultur immer drängender wird.

Wichtige Kontakte nach Polen

„Angefangen hat alles 1987 mit einer Jugendwallfahrt

nach Polen“, erzählt Andreas Ladach. “Damals

konnte ich als 18-Jähriger erste Kontakte

knüpfen, die mir später im Business zugutekamen.“

Die Affinität zu dem osteuropäischen Land

wuchs, Andreas Ladach erlernte die polnische

Sprache und entdeckte während seines Elektrotechnik-Studiums

die Liebe zum Orgelspiel.

Bis dahin lief für den jungen Mann alles nach

Plan, bis zufällig ein Kirchenarchitekt bei ihm anfragte,

ob er eine gebrauchte Orgel weiterverkaufen

könne. Andreas Ladach besann sich auf seine

alten Beziehungen nach Polen und hatte Glück.

Denn nach dem Ende der kommunistischen Ära

begann dort ein Bauboom von Sakralbauten, die

mit Orgeln ausgestattet werden mussten. Entsprechend

hoch war die Nachfrage nach geeigneten

Instrumenten.

Ein Marktplatz der besonderen Art

Der angehende Unternehmer hatte damit seine

Geschäftsidee gefunden. 2002 erwarb er die historische

Trinitatis Kirche am Standort und eröffnete

dort einen Orgelmarkt von internationalem Rang.

Unikate aus verschiedenen Epochen, in unterschiedlichen

Größen und Klangbildern, unter anderem

aus Deutschland, England und Frankreich

geben einen Überblick über das beeindruckende

Œvre europäischer Orgelbauerkunst. Übrigens

unterliegen Orgeln auch der Mode, die zwar nicht

so schnell wechselt wie die modernen Outfit-

Trends - aber immerhin gibt es nach etwa hundert

Jahren einen neuen Orgel-Look. Nach der üppigen

Optik des Barock folgte die romantische Variante,

während heute Retro angesagt ist und der Neo-

Barock genau dem aktuellen Zeitgeschmack entgegenkommt.

Interessante Begegnungen aus

aller Welt

Mittlerweile kommen Kunden aus aller Welt nach

Wuppertal, um sich vor Ort über das Angebot zu

informieren. Allen voran christliche Gemeinden,

aber auch Musikschulen, Orchester und sogar Privatleute

bekunden ihr Interesse an den kostbaren

Musikinstrumenten.

Andreas Ladach berichtet: „Viele unserer Kunden

sind schon ziemlich speziell. Beispielsweise bekamen

wir mehrfach Besuch von einem Japaner aus

Tokio, der insgesamt drei Orgeln erwarb. Einige

Zeit später stellte sich heraus, dass es sich bei dem

Käufer um einen Zahnarzt handelte, der eine neue

46 www.bvg-menzel.de


technische Herausforderung suchte und in seiner

Freizeit an den Orgeln aus Wuppertal herum

schraubte. Etwa so, wie ein Liebhaber von Oldtimern

mit seinen Autos umgeht.“

Ein Vermittler mit

Beratungs-Know-how

Andreas Ladach sieht seine Kompetenzfelder in

Ankauf, Verkauf und Vermittlung, wobei er als

Makler eine wichtige Schnittstelle zwischen Auftraggeber,

potentiellem Käufer und dem Orgelbauer

als ausführendem Handwerker bildet. Am

Anfang aller Aktivitäten steht in jedem Fall eine

ausführliche Beratung.

Wird ein Instrument zum Verkauf angeboten,

übernehmen Andreas Ladach und sein Team die

Begutachtung sowie die Einschätzung des möglichen

Marktpreises. Zusätzlich zur Präsentation im

Internet wird das betreffende Instrument auch Gemeinden

vorgestellt, die auf der Suche nach einer

Orgel sind. Ist ein Interessent gefunden, verschafft

sich Andreas Ladach einen Eindruck von der Kirche,

den räumlichen Gegebenheiten und der

Akustik. Denn Instrument und künftiger Einsatzort

müssen zueinander passen – natürlich auch,

was das Budget betrifft. Kommt ein Abschluss

zustande, vermittelt der Experte gern einen erfahrenen

Orgelbauer, der sich um den fachgerechten

Aufbau der Neuerwerbung kümmert. Und zwar

weltweit dank eines globalen Netzwerks aus professionellen

Handwerkern.

Text: Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

Instrumente Ladach

Arrenberger Str. 10

42117 Wuppertal

Dieses schöne Instrument im Ladach-Programm stammt aus

England und steht beispielhaft für die europäische Orgelbauerkunst.

Solch handwerklich meisterhaft gefertigte Stücke

erfreuen sich großer Beliebtheit und finden schnell einen

neuen Besitzer, weiß Andreas Ladach aus Erfahrung.

Fon 0202 435174

Fax 0202 435570

Mail andreas@ladach.de

Net www.ladach.de

der Bergische Unternehmer 12|18 47


ERFOLGREICH BERGISCHES LAND BERGISCH GEHT RUBRIK AUS

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Maria in der Aue

Umgeben von grünen Wäldern und weiten

Ländereien thront das Tagungshotel

Maria in der Aue auf einem Hügel

Dabringhausens, zwischen Wermelskirchen

und Altenberg. Das fast 100 Jahre alte

Schlösschen ist für sein märchenhaftes Ambiente,

exklusiven Komfort und eine leckere bergischmediterrane

Küche bekannt und beliebt bei

Tagungsgästen und Festgesellschaften gleichermaßen.

Auch Wanderer kehren nach einer ausgiebigen

Tour gerne in der Aue ein, um bei Kaffee

und Waffeln auf der Panoramaterrasse die Aussicht

übers Bergische Land zu genießen.

Schon der Weg in die Aue ist die Reise wert: Zwischen

Weiden und Feldern schlängelt sich die enge

Landstraße durch das Naturschutzgebiet bis auf

den Hügel hinauf, wo sich hinter üppigen Bäumen

das Schloss verbirgt. Der Drang nach einem tiefen

Atemzug und das Bedürfnis, den Blick über die

weite Landschaft schweifen zu lassen, überkommen

den Besucher des Ortes. Optische Genüsse

paaren sich hier mit einer ansprechenden Gastronomie

und einem hohen Wohlfühlcharakter.

Lange Geschichte

Hinter den dicken Mauern des einstigen barocken

Jagdschlosses schlummert allerdings auch eine

lange Geschichte. 1927 ließ der Großindustrielle

Karl Haniel das Anwesen nach den Plänen des

Berliner Architekten Walter bauen. Ein Paradies

mitten im Grünen, mit eigenem Schwimmbad und

Bibliothek, einer Kapelle und Kegelbahn, Gärtnerei

und Tennisplätzen, Pferdestall und Reitplatz.

Viele Feste wurden einst hier gefeiert mit wichtigen

Persönlichkeiten adeliger Familien, wie der

48 www.bvg-menzel.de


Maria in der Aue blickt

auf eine lange Geschichte

zurück. Diese Historie

fällt beim Blick auf das

renommierte Tagungshotel

sofort ins Auge.

der Hohenzollern. Ein Hauch davon ist in den

Gängen des Schlosses zu spüren, wo barocke

Kunst auf moderne Inneneinrichtung trifft. Viel

Stein und Marmor wurde beispielsweise verbaut,

große lichtdurchflutete Fenster bringen Helligkeit

in die gemütlich-einladenden Räume.

Nach dem Krieg wurde Maria in der Aue als Kinder-

und Familienerholungshaus genutzt. Noch

heute reisen Kinder und Eltern aus ganz Deutschland

in die Aue zur aktiven Entspannung und Erholung.

Auch viele kirchliche und freie Gruppen

kommen hier zu mehrtägigen Tagungen zusammen.

Seit 1956 gehört das Schlösschen dem Familien-Ferien-Trägerwerk,

dem Erzbistum Köln zugehörig.

Hotel- und Tagesgäste aus ganz Deutschland und

dem europäischen Ausland heißen die rund 90 Mitarbeiter

des mittlerweile mehrmals ausgebauten

Hauses über das ganze Jahr willkommen, berichtet

Verkaufsleiterin Chantal Rösler. 87 Zimmer (davon

14 Einzelzimmer) und 15 Tagungsräume mit multimedialer

Ausstattung stehen hier zur Verfügung,

ebenso wie Schwimmbad, Fitnessstudio und Sauna.

Das Restaurant im Erdgeschoss bietet Platz für

150 Gäste, mit weiteren 80 Sitzgelegenheiten auf

der im Sommer beliebten Panoramaterrasse.

– Jahreszeit abhängigen Aktionen, wie dem Gänseessen

zu St. Martin oder kleinen Weihnachtsbasaren

im Advent. Kulinarisch zeichnet seit 2016

Küchenchef David Oliver Schröer verantwortlich:

Der gebürtige Franke blickt auf eine langjährige

Auslandserfahrung zurück, deren Einflüsse sich

in der Speisekarte wiederfinden. Italienische Pasta

mischt sich hier mit griechischen Gyros-Gerichten.

Drei Besonderheiten des Hauses sind zum

einen die Straußen-Burger mit frischem Fleisch

aus der benachbarten Straußenfarm in Emminghausen,

sowie die Bergischen Fladen, lecker gefüllte

Hefeteigtaschen, und natürlich die bergischen

Waffeln. „Die sind besonders bei Wanderern

beliebt“, verrät Rösler.

Besondere Angebote für Gruppen und Firmen locken

zusätzlich ins Idyll. Auch für anstehende

Weihnachtsfeiern empfiehlt sich das Team um

Chantal Rösler als kompetente Ansprechpartner.

Text: Cristina Segovia-Buendía

Fotos: Maria in der Aue

Besondere angebote für Firmen

„Nebenan haben wir noch einen Saal mit eigener

Terrasse, der gerne für Hochzeiten genutzt wird.“

Bis zu 100 Gäste kommen hier bequem unter. Abseits

von Tagungen und Festen empfiehlt sich Maria

in der Aue immer wieder als kultureller Ausflugsort

mit eigens organisierten Konzerten oder

Maria in der Aue

In der Aue 1

42929 Wermelskirchen

Fon 0 21 93 5050

Net www.tagungen-aue.de

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der Bergische Unternehmer 12|18 49


FÜR SIE ENTDECKT PARIS

Paris zeigt sich an

den Feiertagen und

„zwischen den Jahren“

allerorten festlich illuminiert.

Prachtvoll

das Kaufhaus Lafayette

(Foto unten links).

Warm eingepackt

lässt sich ein gutes

Glas Wein auch draußen

genießen.

In rund fünf Stunden ist man vom Bergischen mitten in Paris – bei freier Autobahn

geht es sogar noch ein wenig schneller. Entspannter, ziemlich bequem

und noch fixer reist es sich mit dem Zug, viele Paristouristen wählen heute

gerne die Direktverbindung ab Köln-Hauptbahnhof mit dem Hochgeschwindigkeitszug

TGV. Von Paris-Nord geht es dann mit der Metroverbindung 4 oder 5

ins Zentrum, wo in der Advents- und Weihnachtszeit ein atemberaubendes

Lichtermeer die Gäste von nah und fern empfängt. Die prächtigsten Bauwerke

werden stimmungsvoll beleuchtet, Strassen, Schaufenster und die grossen

Kaufhäuser erstrahlen im festlichen Glanz. Leuchtende Bögen, farbige

Lämpchen, weißglühende Flammen und funkelnde Projektionen kleiden die Avenuen

der französischen Hauptstadt in ein prachtvolles Gewand.

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Eistanz in Paris

Der Prinz Heinrich

Wagen ist

ein nobler Rennwagen

aus dem

Baujahr 1910. Im

Jahre 1911 fuhr

er einen Ge-

schwindigkeits-

Weltrekord von

172 km/h (links)

Der Lohner Porsche

Mixed aus

dem Jahre 1901.

der Bergische Unternehmer 12|18 51


FÜR SIE ENTDECKT PARIS

Zuckersüß auch zur

Weihnachtszeit - die

beliebten Macarons

(Foto oben).

Eine geführte Spritztour

durch Paris lässt

sich auch mit der berühmten

Ente starten

(Foto oben Mitte). Dabei

geht´s natürlich

auch zum Montmartre.

(Foto oben links).

Auch abends ein Besuch

wert: Der Louvre

mit seiner gläsernen

Pyramide (r.)

Zweifelsohne ist Paris zu jeder Jahreszeit

eine Reise wert. Will man sich aber so

richtig in Weihnachtsstimmung versetzen

lassen, lohnt sich ein Kurztripp in die

französische Metropole, die an diesen besonderen

Tagen mit ihrem Charme nicht geizt. Weihnachtsmärkte,

Eislaufbahnen, Karussells, eine Vielzahl

festlicher Veranstaltungen und natürlich gigantische

Möglichkeiten, den Geschenkeeinkauf zu erledigen,

sind überall in der Stadt zu finden und bieten

Unterhaltung für die ganze Familie.

Selbstredend halten auch die Restaurants mit pompöser

Deko nicht hinterm Berg und kreieren für

ihre Gäste außergewöhnliche Festtagsmenüs.

Die Weihnachtsmärkte in Paris

Die traditionell in Deutschland beheimateten Weihnachtsmärkte

sind heute aus dem vorweihnachtlichen

Paris nicht mehr wegzudenken. Sie ziehen sich

durch die Stadt wie ein roter Faden - von Notre-Da-

me über das Les Halles, das Weihnachtsdorf von

Défense und Les Tuileries. Zwei Beispiele: Den Elsässer-Weihnachtsmarkt

gibt es am Gare de l`Est mit

einem großen Angebot von Bretzeln, Honigkuchen,

Weihnachtsküchlein, Weihnachtsdeko und dem Besten

der Elsässer Gastronomie. Bis zum 6. Januar

2019 lockt der Vorplatz des Hôtel de Ville mit einem

stimmungsvollen Ambiente. Die jüngsten Besucher

erfreuen sich am erleuchteten Wald aus Tannen und

weißen Kugeln, drehen eine Runde auf dem Pferdekarussell

oder fahren mit dem kleinen Zug. Für die

Großen gibt es verschiedene Stände mit Pariser Produkten

und Waffeln, Crêpes und natürlich Glühwein.

Verzichten müssen Paris-Reisende indes erneut auf

den ehedem prächtigen Weihnachtsmarkt auf den

Champs-Elysées, der bereits in 2017 aufgrund von

Unstimmigkeiten zwischen der Stadt Paris und dem

Veranstalter nicht stattfand und auch in diesem Jahr

nicht dort zu finden sein wird. Macht aber nichts,

die festlich illuminierte Prachtstraße ist auch ohne

Markt ein Publikumsmagnet. Wer die Festbeleuchtung

in Gänze erleben will, setzt sich bei der von

OpenTour organisierten Tour „Illuminations de Paris“

in den Panoramabus, um von dort die am

schönsten beleuchteten Bauwerke der Stadt bei Einbruch

der Dunkelheit zu entdecken.

Geschenke-Shoppen non stop

Egal, ob man nun tatsächlich das eine oder andere

Weihnachtsgeschenk sucht oder einfach mal in den

52 www.bvg-menzel.de


Überfluss eintauchen will – von November bis Anfang

Januar bringen alleine Deko und Beleuchtung

die Festtagseinkäufer zum Schwärmen. Delikatessen,

Petit Fours, Macarons und viel mehr schmeicheln

dem Gaumen, eignen sich aber genauso als

Präsent für die Lieben daheim. Wer Mode und

Lifestyle und überdies außergewöhnliche Dekoration

in Hülle und Fülle erleben will, besucht die großen

Kaufhäuser wie die Galeries Lafayette, das

Kaufhaus Printemps Haussmann oder das BHV

Marais in der Nähe von Notre Dame. Wer indes

eher avantgardistisch unterwegs sein will, taucht

ein in die zahlreichen Concept-Stores oder Designerboutiquen.

Im Viertel South Pigalle zum Beispiel

präsentiert Cancan junge internationale Designer.

Auf der Avenue Champs-Élysées ist das

Le 66 ein weiträumiger Laden für Mode, Accessoires,

Bücher und Musik.

Paris für Sportliche

Wer zwischen all dem guten Essen und Trinken,

dem Shopping-Marathon und den Museumsbesuchen

nach körperlicher Aktivität sucht, findet zahlreiche

Möglichkeiten zum Schlittschuhlaufen. Beispielsweise

begrüßt vom 16. Dezember 2018 bis

zum 9. Januar 2019 der Grand Palais des Glaces

Eisläufer unter dem Schiff des Grand Palais auf der

größten temporär angelegten Eisbahn Frankreichs.

Vom 22. Dezember 2018 bis 2. Januar 2019 kommen

die Seineufer in Bewegung. Klettermauer,

Curlingbahn und Biathlon stehen auf dem Weihnachtsprogramm,

sowie eine spektakuläre Projektion

riesiger Bilder zum Thema von Paris und

Weihnachten, die jeden Tag von 17 Uhr bis Mitternacht

auf der Mauer des Quais zwischen der Brücke

Notre-Dame und der Pont-au-Change gezeigt

wird.

Silvester der Brüderlichkeit

Für die Pariser und viele ihrer Besucher ist sie die

schönste Flaniermeile der Welt, die an Silvester besonders

erstrahlt: Am 31. Dezember wird die Avenue

des Champs-Élysées zur Kulisse für eine

grandiose Lichtershow. Auf dem Programm in

2018 steht ein außergewöhnliches Event um das

Thema Brüderlichkeit – mit Musik, der Projektion

von Bildern auf den Triumphbogen und einem Feuerwerk.

Selbstverständlich wird dieses Spektakel

von tausenden Parisern und ihren Gästen verfolgt

werden. Wer sich lieber indoor vergnügen will, besucht

eine der Pariser Shows wie zum Beispiel das

legendäre Cabaret „Crazy Horse“. Auch hier warten

zum Jahreswechsel besondere Attraktionen auf

das Publikum.

Text: Stefanie Bona

Fotos: Atout france, Paris Tourist office -

Sarah Sergent, BVG

Tipp:

Vom 24. November 2018

bis 6. Januar 2019 bietet

das Schloss Vaux-le-Vicomte

eine einmalige

Besichtigung in einer

besonderen Weihnachtszauberwelt:

Auf

dem Programm stehen

Innen- und Außendekorationen,

verzauberte

Figuren und märchenhafte

Lichtungen.

Ab dem 26. Dezember

2018 stellt das Festival

du Merveilleux das Jahrmarktsmuseum

unter

das Zeichen der Weihnachtsmagie,

mit Straßenshows,

Zauberern

und Spielsachen sowie

Attraktionen von anno

dazumal, die ausnahmsweise

für die Öffentlichkeit

zugänglich gemacht

werden.

der Bergische Unternehmer 12|18 53


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19.11.2018 HRB 29408: PRIX Medien

Verwaltungs-GmbH, Wuppertal,

Stralsunder Straße 33, 42109 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.09.2018. Geschäftsanschrift:

Stralsunder Straße 33, 42109 Wuppertal.

Gegenstand: Der Erwerb und

die Verwaltung von Beteiligungen

an Handelsgesellschaften sowie die

Übernahme der persönlichen Haftung

und Geschäftsführung bei diesen,

insbesondere die Beteiligung

als persönlich haftende geschäftsführende

Gesellschafterin an der

PRIX Verlags- und Vertriebsgesellwein,

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VERLAGSGESELLSCHAFT MENZEL

GMBH & CO. KG

Neueintragungen

15.11.2018 HRB 29403: Auxilto

Healthcare GmbH, Wuppertal,

Lüttringhauser Straße 16, 42369

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.09.2018. Geschäftsanschrift:

Lüttringhauser Straße 16,

42369 Wuppertal. Gegenstand: Der

Handel mit Waren aller Art, insbesondere

mit Medikamenten und

Nahrungsergänzungsmitteln, Zweigniederlassungen

errichten, sich an

anderen Unternehmen des In- und

Auslandes beteiligen, gleichartige

oder verwandte Unternehmen erwerben

oder sich mit solchen zusammenzuschließen,

Grundstücke

erwerben oder weiterveräußern

sowie alle damit zusammenhängenden

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaf t durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Rönneper, Tilman,

Wuppertal, *13.10.1976, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

15.11.2018 HRB 29405: Basch Invest

GmbH, Remscheid, Wiesenstraße

4, 42897 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 30.10.2018.

Geschäftsanschrift: Wiesenstraße

4, 42897 Remscheid. Gegenstand:

der Immobilienkauf und -verkauf

nebst der Betreibung aller Geschäfte

und Maßnahmen, die dem

Geschäftszweck zu dienen geeignet

sind. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Babic,

Haris, Remscheid, *01.01.1987;

Schönhals, Leonhard, Remscheid,

*25.07.1948, jeweils mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

15.11.2018 HRB 29404: NanoWerke

GmbH, Velbert, Bergische Straße

31, 42549 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.10.2018. Geschäftsanschrift:

Bergische Straße

31, 42549 Velbert. Gegenstand: Die

Verwaltung eigenen Vermögens, der

Handel mit Nanomaterialien und

Dienstleistungen zu ihrer Charakterisierung,

sowie der Vertrieb von

Lehr- und Lernmaterialien. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Schlücker, Uta-Maria Berta,

Velbert, *11.01.1975, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

19.11.2018 HRB 29409: SH Schumacher

Verwaltungs GmbH, Wuppertal,

Hahnenfurther Weg 8, 42327 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 05.10.2018. Geschäftsanschrift:

Hahnenfurther Weg 8, 42327 Wuppertal.

Gegenstand: Die Verwaltung

eigenen Vermögens und die Beteiligung

als Komplementärin der in

Gründung befindlichen Wohngruppenhaus

GmbH & Co. KG. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Iseke-Schuhmacher, Sabine,

Wuppertal, *27.10.1957; Schumacher,

Hinrich Friedrich Wilhelm,

Wuppertal, *15.07.1964, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

54 www.bvg-menzel.de


Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

schaft GmbH & Co. KG in Wuppertal.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Pfeiffer, Hans-

Joachim, Wuppertal, *26.01.1954;

Rixen, Wolfgang Klaus, Solingen,

*16.10.1947, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

20.11.2018 HRB 29411: GaWiMa Lebensmittelgroß-

und Einzelhandel

GmbH, Wuppertal, Viehhofstraße

119b, 42117 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 17.05.1994 Die

Gesellschafterversammlung vom

02.10.2018 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziffer

(2) (Firma und Sitz) und mit ihr die

Sitzverlegung von Geldern (bisher

Amtsgericht Kleve HRB 4097) nach

Wuppertal beschlossen. Geschäftsanschrift:

Viehhofstraße 119b, 42117

Wuppertal. Gegenstand: Der Handel

mit Lebensmitteln und Gaststättenbedarf.

Stammkapital: 50.000,00

DEM. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Staus,

Barbara, Haan, *30.03.1951, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

20.11.2018 HRB 29410: dev4you

GmbH, Wuppertal, Moritzstraße

14, 42117 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 30.08.2018. Geschäftsanschrift:

Moritzstraße 14,

42117 Wuppertal. Gegenstand: Die

Entwicklung von Software und webbasierten

Applikationen; Entwicklung

und Evaluierung von Systemen

und Methoden zur erfolgreichen

Unternehmensführung; Entwicklung

von softwarebasierten Methoden

/ Handbüchern / Leitfäden, mit denen

Managementsysteme nutzbar

gemacht werden, Beratung in Organisation

und Optimierung von

Softwareprozessen; Entwicklung

und Vertrieb von Unternehmenssoftware

und Webportalen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Kedas, Chaslau,

Wuppertal, *03.09.1978, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

21.11.2018 HRB 29414: Buchanan Investors

Verwaltungs GmbH, Wuppertal,

Am Deckerhäuschen 62, 42111

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 20.05.2008, mehrfach

geändert. Die Gesellschafterversammlung

vom 31.10.2018 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 2 (Sitz der Gesellschaft)

und mit ihr die Sitzverlegung von

München (bisher Amtsgericht München

HRB 174327) nach Wuppertal

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Am Deckerhäuschen 62, 42111

Wuppertal. Gegenstand: Stellung

als Komplementärin und die Übernahme

von Geschäftsführungstätigkeiten

aller Art, als persönlich

haftende Gesellschafterin einer

Kommanditgesellschaft. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Wilkinson, Steven, Wicklow

/ Irland, *03.03.1963, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

22.11.2018 HRB 29417: TEAMWORK

Medienmanagement GmbH, Velbert,

Hauptstraße 19, 42555 Velbert.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

22.02.1965, mehrfach geändert. Die

Gesellschafterversammlung vom

15.10.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Ziffer 2)

(Firma, Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Essen (bisher Amtsgericht

Essen HRB 1212) nach Velbert

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Hauptstraße 19, 42555 Velbert. Gegenstand:

Die Durchführung sämtlicher

Tätigkeiten im Bereich des

Medienmanagement, der Printproduktion,

Qualitätssicherung und Datenbanken.

Stammkapital: 51.150,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Beyer,

Martin, Hattingen, *31.05.1959;

Beyer, Frank, Hattingen, *18.10.1960,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

22.11.2018 HRA 24792: Hans &

Eva Schultes Nachfahren GmbH &

Co. KG, Solingen, Talstr. 25, 42697

Solingen. (Erwerb von Produktionsmitteln

zur Herstellung von Industrieteilen,

insbesondere, aber nicht

ausschließlich, für die Fahrzeug-,

Schneidwaren- und Besteckindustrie,

sowie deren Vermietung und

Verpachtung an die Gebr. Wielpütz

GmbH & Co. KG, deren Tochtergesellschaften

und alle sonstigen

verbundenen Unternehmen.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Talstr. 25, 42697 Solingen.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter: HES-Verwaltungs

GmbH, Solingen (Amtsgericht

Wuppertal HRB 29397), Sie

selbst und ihre Organe sind für Geschäfte

der Komplementärin mit der

Gesellschaft von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit.

22.11.2018 HRB 29416: Onkologie

Remscheid GmbH, Remscheid, Alleestraße

70, 42853 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

20.09.2018. Geschäftsanschrift:

Alleestraße 70, 42853 Remscheid.

Gegenstand: Beratungs- und Studientätigkeit

auf dem Gebiet der Hämatologie

und Onkologie. Stamm-

Seit über 110 Jahren

sind wir für Ihren Schutz

bestens gerüstet!

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Wuppertal

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Remscheid

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Tel. (0 21 91) 93 12 91

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HANDELSREGISTER

kapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Klee, Neda, Remscheid, *16.09.1973.

23.11.2018 HRB 29421: Refah UG

(haftungsbeschränkt), Erkrath, Niermannsweg

11-15, 40699 Erkrath.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

06.09.2018. Geschäftsanschrift:

Niermannsweg 11-15, 40699 Erkrath.

Gegenstand: Die Gründung, der Erwerb,

die Veräußerung, das Halten

und Verwalten von Beteiligungen

an Unternehmen, Verwaltung des

eigenen Vermögens durch Investitionen

in Geldanlagen, Immobilien

und Unternehmensbeteiligungen.

Stammkapital: 1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Durmus,

Büsra, Wermelskirchen, *02.02.1991,

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura: Lehmann, Manfred,

Wermelskirchen, *27.02.1965.

23.11.2018 HRB 29420: Strehl Beteiligungs

GmbH, Wuppertal, Schwelmer

Straße 145, 42389 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

29.10.2018. Geschäftsanschrift:

Schwelmer Straße 145, 42389 Wuppertal.

Gegenstand: Die Beteiligung

an anderen Unternehmen und die

Übernahme der Geschäftsführung

bei anderen Unternehmen, insbesondere

die Geschäftsführung und

die Beteiligung als persönlich haftende

Gesellschafterin an der Strehl

Grundstücksverwaltung GmbH &

Co. KG mit dem Sitz in Wuppertal.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Strehl, Stefanie,

Schwelm, *28.10.1990; Strehl, Simone,

Wuppertal, *27.06.1980, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

23.11.2018 HRB 29418: Monhof Antriebstechnik

GmbH, Remscheid,

Ritterstraße 5, 42899 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

25.09.2018. Geschäftsanschrift:

Ritterstraße 5, 42899 Remscheid.

Gegenstand: Der Handel mit und

die Reparatur von elektrischen

Antrieben und Maschinen sowie

Engineering und Dienstleistung im

Bereich Elektrotechnik. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Pernat, Christian,

Radevormwald, *23.04.1966, einzelvertretungsberechtigt

mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

26.11.2018 HRB 29422: Everva

Verwaltungs GmbH, Wuppertal,

Friedrich-Ebert-Straße 168

a, 42117 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 03.11.2017 mit

Änderung vom 27.04.2018. Die

Gesellschafterversammlung vom

26.09.2018 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziffer

2. und mit ihr die Sitzverlegung

von Bochum (bisher Amtsgericht

Bochum HRB 17341) nach Wuppertal

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Friedrich-Ebert-Straße 168

a, 42117 Wuppertal. Gegenstand:

Die Verwaltung eigenen Vermögens.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Berg, Mark,

Carmiel / Israel, *14.05.1978; Livni,

Ori, Carmiel / Israel, *22.02.1984,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesamtprokura gemeinsam mit

einem Geschäftsführer oder einem

anderen Prokuristen: Orhun, Aydin,

Wuppertal, *16.06.1982

26.11.2018 HRA 24793: Wintrans

oHG, Solingen, Hasselstr. 216, 42651

Solingen. (Gegenstand des Unternehmens

ist der Betrieb eines Transport-

und Logistikunternehmens

insbesondere der Güterkraftverkehr.).

Offene Handelsgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Hasselstr. 216,

42651 Solingen. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter ist befugt, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Kafaoglu, Ilknur, Leichlingen,

*03.12.1986. Persönlich haftender

Gesellschafter: Ceri, Emine, Solingen,

*01.04.1984, von der Vertretung

ausgeschlossen.

27.11.2018 HRA 24796: Strehl Grundstücksverwaltung

GmbH & Co. KG,

Wuppertal, Schwelmer Straße 145,

42389 Wuppertal. (Der An- und Verkauf,

die Verwaltung und die Vermietung

von Immobilien und Grundstücken.).

Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Schwelmer Straße

145, 42389 Wuppertal. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: Strehl Beteiligungs

GmbH, Wuppertal (Amtsgericht

Wuppertal HRB 29420), mit der Befugnis

-auch für jeden Geschäftsführer-,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

56 www.bvg-menzel.de


Das Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

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Insolvenzverfahren.

28.11.2018 HRA 24799: Everva

GmbH & Co. KG, Wuppertal, Friedrich-Ebert-Str.

168 a, 42117 Wuppertal.

Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Friedrich-Ebert-

Str. 168 a, 42117 Wuppertal. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt die Gesellschaft allein. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

sowie dessen gesetzlicher Vertreter

dürfen Rechtsgeschäfte mit sich

selbst oder als Vertreter Dritter

abschließen. Persönlich haftender

Gesellschafter: Everva Verwaltungs

GmbH, Wuppertal (Amtsgericht

Wuppertal HRB 29422). Einzelprokura

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen mit

der Ermächtigung zur Veräußerung

und Belastung von Grundstücken:

Berg, Mark, Carmiel, *14.05.1978;

Livni, Ori, Carmiel, *22.02.1984. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem

persönlich haftenden Gesellschafter

oder einem anderen Prokuristen: Orhun,

Aydin, Wuppertal, *16.06.1982.

Der Sitz ist von Bochum (bisher

Amtsgericht Bochum, HRA 7393)

nach Wuppertal verlegt.

28.11.2018 HRB 29424: ON Invest

GmbH, Solingen, Weckshof

34, 42657 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.11.2018.

Geschäftsanschrift: Weckshof 34,

42657 Solingen. Gegenstand: Die

Verwaltung eigenen Vermögens sowie

die Beratung von Unternehmen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Nehring, Oliver,

Solingen, *12.03.1971, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

30.11.2018 HRB 29425: TE.AM

GmbH, Wuppertal, Hauptstraße

30, 42349 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 07.11.2018. Geschäftsanschrift:

Hauptstraße 30,

42349 Wuppertal. Gegenstand: Die

Erbringung von Dienstleistungen

im Gesundheitswesen, insbesondere

aber nicht ausschließlich für

Apotheken im Bereich Marketing,

Einkauf, Schulung und Betriebsführung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Mahl, Michael,

Wuppertal, *20.06.1980; Mahl, Hanne,

Wuppertal, *23.09.1981, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

Wuppertal

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30.11.2018 HRB 29427: WR Ern

Beratungs GmbH, Solingen, Wittkuller

Str. 51, 42719 Solingen. Geter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 15.10.2018. Geschäftsanschrift:

Johannisberg 7, 42103 Wuppertal.

Gegenstand: Der Betrieb von Hotel-

und Gastronomiebetrieben sowie

das Halten von Beteiligungen

als Holding-Gesellschaft an Gesellschaften

mit diesem Gegenstand.

Stammkapital: 100.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Köhn, Vivien, Wup-

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sellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

30.10.2018. Geschäftsanschrift:

Wittkuller Str. 51, 42719 Solingen.

Gegenstand: Der Erwerb und

die Verwaltung von Beteiligungen

sowie die Übernahme der persönlichen

Haftung und der Geschäftsführung

bei Gesellschaften jeglicher

Rechtsform und die Beratung

von Unternehmen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Ern, Wulf-Rüdiger,

Solingen, *26.06.1954, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

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Fax 02 02 / 70 85 46

02.12.2018 HRB 29430: Broich vom

Hagen Hotelbetriebs GmbH, Wuppertal,

Johannisberg 7, 42103 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkpertal,

*13.07.1967; Schmitz, Burkhard,

Rommerskirchen, *07.07.1966,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

03.12.2018 HRA 24804: Markt-Apotheke

Inh. Jürgen Trzaska e.K., Haan,

Kaiserstr. 36, 42781 Haan. Einzelkaufmann.

Geschäftsanschrift: Kaiserstr.

36, 42781 Haan. Zweigniederlassung

errichtet unter Firma:

Eschen-Apotheke Jürgen Trzaska

e.K. Filialapotheke der Markt-Apotheke

Inh. Jürgen Trzaska e.K. in

Haan, 42283 Wuppertal, Geschäftsanschrift:

Eschenstr. 140, 42283

Wuppertal. Inhaber: Trzaska, Jürgen,

Haan, *26.01.1962. Die bisher nicht

im Handelsregister eingetragene

Apotheke wurde nunmehr zur Eintragung

hier angemeldet.

05.12.2018 HRB 29439: Maximum

Pflege GmbH, Wuppertal, Siegfriedstraße

14, 42117 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

16.03.2018 Die Gesellschafterversammlung

vom 28.09.2018 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Abs. 3 (Rechtsform, Firma,

Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Monheim am Rhein (bisher

Amtsgericht Düsseldorf HRB 83143)

nach Wuppertal beschlossen. Geschäftsanschrift:

Siegfriedstraße 14,

42117 Wuppertal. Gegenstand: Die

Betreuung und Tagespflege für ältere

und pflegebedürftige Menschen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Nach

Berichtigung des Vornamens nunmehr

Geschäftsführer: Nemov, Dimitri,

Ratingen, *09.04.1983.

05.12.2018 HRB 29433: Elektro Becker

GmbH, Mettmann, Am Königshof

16, 40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 31.10.2018. Geschäftsanschrift:

Am Königshof 16,

40822 Mettmann. Gegenstand: Die

Durchführung von Elektroinstallationen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Becker, Dominik,

Mettmann, *01.02.1967, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen

05.12.2018 HRB 29432: M.M.Gerüstbau

GmbH, Wuppertal, Rosenthalstraße

29, 42369 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 02.11.2018. Geschäftsanschrift:

Rosenthalstraße

29, 42369 Wuppertal. Gegenstand:

Die Montage und Demontage von

Gerüsten, Gerüstverkauf, Verleihung

und Vermietung, Brückenbau. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Martini,

Marco, Wuppertal, *21.04.1992, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

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Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017

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Der Inhalt dieses Magazins wurde sorgfältig erarbeitet.

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Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

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Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

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