Mit66 - Ausgabe 2019 - kuw.de

kommunikationundwirtschaft

KOSTENLOS

AUSGABE 2019

Lebensqualität in

jeder Situation

Mangelernährung im Alter S. 40

INKLUSIVE

dem Oldenburger

Seniorenwegweiser

ab Seite 71

Wohlfühl–

Wohnen

Gesundheit

und Wohlbefinden

Gemeinschaft

und Soziales

OLDENBURGER

SENIORENWEGWEISER

Leben im dritten

Drittel S. 6

Heimische „Wellness Oase“mit

gemischtem Gespann S. 30

Begegnung der

Generationen S. 61


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Editorial

Foto: Tim Rost

Aktives Leben als Glücksformel

Das dänische Wort „Hygge“ und das schwedische

„Lagom“ sind Sinnbilder der glücklich machenden

skandinavischen Lebensweise. Glücklich werden, sein

und bleiben ist für die meisten Menschen erstrebenswertes

Lebensziel. Vollkommen unabhängig vom Alter.

So ist der Großteil der 65- bis 85-Jährigen laut aktueller

Umfrage eines deutschen Versicherungskonzerns mit

ihrem Leben zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Dies

scheint dem gängigen Bild der Medien zu widersprechen,

die das Alter als eine Zeit der Schwäche oder des Leidens

zeichnen. Im Gegenteil: Die Vielfalt des Alters ist einer

der Gründe, die zur großen Zufriedenheit führt – und

das, was man selbst aus seinem Leben macht.

In reiferen Jahren lebt man heute gern selbstbestimmt,

erfreut sich guter Gesundheit, nutzt digitale Medien,

pflegt soziale Beziehungen und ist gesellschaftlich engagiert.

Aktiv und mit viel Abwechslung leben lautet also

die Glücksformel. Dafür kommt das heutige Angebotspotpourri

in allen Lebenslagen wie gerufen.

Viel Inspiration beim Lesen der neuen Ausgabe wünscht

Ihnen Ihre

Gisela Müller, Chefredakteurin

Impressum

Herausgeber: Kommunikation & Wirtschaft GmbH

Baumschulenweg 28, 26127 Oldenburg, Tel. 0441 9353-0

info@kuw.de, www.kuw.de

in Kooperation mit der Koordinationsstelle Altenhilfe

und der Seniorenvertretung der Stadt Oldenburg

Redaktion: Kommunikation & Wirtschaft GmbH, Gisela Müller (gim)

Autoren: Anja Gieselmann, Michael Loot, Claus Spitzer-Ewersmann

Mediavanti, ots Wort und Bildverlag, djd, akz-o, txn, DGE, Sozialverband

VdK, Stadt Oldenburg, BIVA-Pflegeschutzbund, Verband der Deutschen

Möbelindustrie (VDM), Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e. V.

(amk), Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes, Forum

Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e. V. (VdZ), Weser-Ems-Hallen,

Tourismus Marketing Niedersachsen GmbH (TMN), www.pflege.de,

Brunhilde Becker (Alzheimer Gesellschaft Oldenburg e. V.), Bundesministerium

für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (bmfsfj), Versorgungsnetz

Gesundheit e. V., vfs-ol, Deutscher Hospiz- und Palliativ Verband e. V.

(DHPV) Personalberatung, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Bundesministerium,

Sozialverband VdK, Stadt Oldenburg

Herstellung: Kommunikation & Wirtschaft GmbH, Ilka Sievers

Anzeigenverkauf: Kommunikation & Wirtschaft GmbH, Thomas Wester

Druck: Gutenberg-Beuys Feindruckerei GmbH, 30851 Langenhagen

Das Manuskript ist Eigentum des Verlages. Alle Rechte vorbehalten. Der

Nachdruck, auch auszugsweise, jede Art der Vervielfältigung oder das gewerbsmäßige

Abschreiben von Anschriften zum Zwecke der Weiterveräußerung,

die Benutzung von Ausschnitten zur Werbung von Anzeigen sind verboten

und werden als Verstoß gegen das Gesetz betr.den unlauteren Wettbewerb

und als Verletzung des Urheberrechts strafrechtlich verfolgt.

Mit

66

Inserentenverzeichnis

Unternehmen Seite Unternehmen Seite

Achternbosch GmbH 9

Ambulanter Hospizdienst 68

Autohaus Gerdes 26

Behinderten-Automobile Rastede 18

Bestattungsinstitut Welp 65

Bischof Stählin Evangelisches

Altenzentrum gGmbH 53

Borchardt-Grabmale 65

Cäcilienhof 57

Caritasstiftung 56

Cura Seniorencentrum 54

Deutsches Rotes Kreuz 52

DIE OBJEKTIVEN 14

e-motion e-Bike Welt 49

Fahrradzentrum Oldenburg 29

FaSeniHa Nord & Süd 55

Fritz Wübbenhorst GmbH &

Co. KG 15

FTSP FRISIA-TREUHAND

Schmädeke GmbH & Co. KG 62

Gemeinde-Unfallversicherungsverband

Oldenburg (GUV) 38

Glas & Spiegel Center 84

GLORIA Menü-Bringdienst 44

GSG Oldenburg 6

Hillje & Stolle Immobilien 27

Hörgeräte Hahm GmbH 33

Hospiz St. Peter gGmbH 69

Hyundai Gerdes GmbH 19

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. 7

Klatt Rechtsanwälte 12

Klaus Weber GmbH 10

Klinikum Oldenburg AöR 39

Kreft, Wehage & Schwackenberg 63

Malerkeller 36

Mayer & Dau Immobilien GmbH 83

Öffentliche Versicherungen 44

Optiker Schulz 47

Paritätischer Wohlfahrtsverband 61

Reha Service Hutter 51

Schwackenberg Anwaltskanzlei 11

sfb-Betreuung Nicole Xheladini 59

Sicherheitshaus Redelfs e. K. 16

Sozialverband VdK 61

Stadt Oldenburg 17

Stadtmuseum Oldenburg 25

Uhlen-Apotheke 45

Ullmann Holzwerkstätten 2

Verkehr und Wasser GmbH (VWG) 20

Vogt + Partner mbB und Notare 67

Wellness am Meer 25

Weser-Ems Hallen Oldenburg 23

Winkler Raumausstattung 13

Zweirad Stückemann 48

3


Grußwort

Foto: Markus Hibbeler

Liebe Leserinnen und Leser,

was Udo Jürgens in einem Schlager vor 41 Jahren noch

besungen hat, ist Realität geworden. „Mit 66 Jahren, da

fängt das Leben an“ – das belegt der Jahresbericht des

Statistischen Bundesamtes „Aktiv im Alter“ eindrucksvoll.

Die ältere Generation nimmt heute stärker denn je

am gesellschaftlichen Leben teil: sie surft im Internet,

geht auf Reisen oder bildet sich fort. Dadurch sind die

„Best Ager“ zu einer eigenen Zielgruppe für die Wirtschaft

geworden. Zahlreiche Angebote auf dem Markt

sind speziell auf sie zugeschnitten.

Verwunderlich ist diese Entwicklung nicht, denn die

Zahl der Seniorinnen und Senioren wächst stetig. Im

vergangenen Jahr gehörte jeder fünfte Deutsche zu

dieser Altersgruppe. Auch in Oldenburg schlägt sich

der Trend nieder. Laut aktueller Einwohnerprognose

wächst unsere Stadt bis 2026 deutlich, bis 2031 dann

langsamer auf 179 000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Der Anteil der Personen im erwerbsfähigen Alter wird

dabei kontinuierlich abnehmen, während die Altersgruppen

der 65-Jährigen und Älteren stark ansteigen.

Dieser Bevölkerungswandel bringt natürlich gewisse Herausforderungen

mit sich. Als Stadt haben wir frühzeitig

reagiert und sind seit Herbst 2016 Mitglied im Netzwerk

„Demografiefeste Kommune“ der Körber Stiftung. Entsprechende

Strategien fließen in die Stadtentwicklung

und Quartiersplanung ein. Für uns gilt der Leitgedanke,

dass alle Bürgerinnen und Bürger – egal welchen Alters –

am gesellschaftlichen Leben teilhaben sollen.

Oldenburg bietet viel für Seniorinnen und Senioren.

Die Infrastruktur im Bereich Medizin und Gesundheit

funktioniert gut. Pflegeheime und Beratungsstellen

sind bei uns zu finden und werden in ihrer Weiterentwicklung

gefördert. Außerdem gibt es eine aktive

Seniorenvertretung. Diese setzt sich in verschiedenen

Ausschüssen des Rates für die Belange von älteren

Bürgerinnen und Bürgern ein. Die Seniorenvertretung

informiert vor Ort in ihren Stadtteilsprechzeiten und

arbeitet eng mit dem Senioren- und Pflegestützpunkt

zusammen.

Gemeinsam mit dem Verlag Kommunikation und

Wirtschaft sowie der Koordinationsstelle Altenhilfe

hat die Seniorenvertretung bereits 2008 den Ratgeber

„Mit 66…“ auf den Weg gebracht. Er spiegelt die vielseitigen

Interessen der heutigen Seniorengeneration

wider.

So gibt der Ratgeber Anregungen für alle Lebensbereiche:

von sozialem Engagement über Wohnen und

Einrichten bis hin zu gesundheitlicher Vorsorge.

Für die Erstellung dieses guten Überblicks danke ich

allen Beteiligten. Den Leserinnen und Lesern wünsche

ich eine interessante Lektüre und viele hilfreiche Tipps.

Jürgen Krogmann,

Oberbürgermeister

4

Mit

66


66

Mit

Foto: © contrastwerkstatt – stock.adobe.com

Inhalt

3 Editorial I Impressum I Inserentenverzeichnis

4 Grußwort

LEBENSLUST

LEBENSLAGEN

WOHNEN

6 Zuhause im Wandel

10 Bauen Spezial

MOBILITÄT UND REISEN

18 Ausflugsziele

FREIZEIT UND HOBBY

22 Messen

24 Gärten

26 Rudelsingen

28

Foto:© zinkevych – stock.adobe.com

Gesundheit und

Wohlbefinden

Sport

WOHNEN UND ALLTAG

37 Wohnen für Hilfe

38 Notrufsysteme

LEBENSQUALITÄT IN JEDER SITUATION

46 Praktische Helfer

GESUNDHEIT UND WOHLBEFINDEN

50 Wohn-Pflege-Gemeinschaften

51 Sturzprophylaxe

54 Einsamkeit

GESUNDHEIT UND WOHLBEFINDEN

30 Tierische Gefährten

31 Essen als Genuss

BILDUNG UND ENTWICKLUNG

32 Lernen mit Gleichgesinnten

34 Umfrage: Digitale Technik

35 Zeitzeugen

GEMEINSCHAFT UND SOZIALES

57 Bündnis Pfege

58 20 Jahre Seniorenvertretung

60 Projektbeteiligung STROKE OWL

BERATUNG, TIPPS UND HILFE

62 Pfege: Wer zahlt was?

66 Vorsorgevollmacht

SERVICE

Foto: Tim Rost

40 Lebensqualität

Mangelernährung im

Alter

TITELFOTO: © hedgehog94 – stock.adobe.com

WEGWEISER DER STADT OLDENBURG

71 Adressen und Stichwortverzeichnis

72 Seniorenvertretung der Stadt Oldenburg

Mit

66

5


Lebenslust Wohnen

Leben im dritten Drittel

Oldenburg ist eine lebenswerte Stadt

mit genau der richtigen Größe. Dass

sie nicht nur bei jungen Leuten, sondern

auch bei älteren Menschen

zunehmend beliebter wird, stellt den

Wohnungsmarkt vor Herausforderungen

besonderer Art.

Die erste eigene Wohnung. Endlich!

Klein, gemütlich, ziemlich improvisiert.

Vielleicht ein Hochbett, Omas

Küchenschrank, Regale aus dem

schwedischen Möbelhaus. Dann plötzlich

zu zweit. Es wird eng. Schon

schön. Andererseits: Ein bisschen

mehr Platz könnte nicht schaden. Wir

mieten was, am liebsten Altbau. Hohe

Decken, viel Licht, prima Raumaufteilung.

Aber teuer. Außerdem: Das

erste Kind ist im Anflug. Da wird’s wieder

eng. Und womöglich kommt noch

ein zweites. Wäre nicht ein Kauf drin?

Mal rechnen. Ja, könnte klappen. Nun

also wirklich etwas, was uns gehört.

Ein bisschen außerhalb im Grünen.

Genügend Zimmer, Garage, Terrasse,

Garten. Traumhaft.

Wunsch nach Veränderung

Zwei, drei Jahrzehnte später. Die Kinder

sind längst aus dem Haus. Haben

längst ihr eigene Familie gegründet.

Zimmer stehen leer. Der Garten macht

mehr Arbeit als Freude. Und dass das

Haus am Stadtrand liegt, erweist

sich inzwischen als Nachteil: Besuch

kommt seltener, der Weg in die Stadt

wird mühsamer. Und nun?

Es ist eine Binsenweisheit: Mit 18

wohnt man anders als mit 68. Bedürfnisse

und Wünsche ändern sich,

ebenso die finanziellen Voraussetzungen.

Während Heranwachsende etwa

gut und gern auf einen Balkon verzichten

können, ist er angehenden

Senioren besonders wichtig. Ebenso

die gute Lage, eine möglichst hochwertige

Ausstattung und ein sicheres

Umfeld. Wert legen sie außerdem

auf nahe Einkaufsmöglichkeiten und

eine gute Anbindung an den öffentlichen

Personennahverkehr. So besagt

es eine Studie, die Prof. Dr. Michael

Voigtländer für das Institut der Deutschen

Wirtschaft (IDW) erstellt hat.

Und er zieht ein eindeutiges Fazit:

„Die Generation 65+ braucht im Jahr

2030 etwa drei Millionen Wohnungen

mehr als heute.“ In 70 von 400

Landkreisen in Deutschland stellen

Senioren dann mehr als 40 Prozent

der Nachfrage.

Deutlich wird: Der Wohnungsmarkt

verändert sich. Er muss sich verän-

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6

Mit

66


dern. 2050 werden mehr als zwölf

Prozent der Bevölkerung älter als 80

Jahre alt sein. Zur Jahrtausendwende

waren es lediglich vier Prozent. Die

Hälfte der in Deutschland lebenden

Menschen wird 2050 älter als 50

Jahre sein, die Zahl der über 65-Jährigen

wird von einem Viertel auf ein

Drittel steigen. Der Bedarf an altersgerechten

Wohnmöglichkeiten wird

also zunehmen – selbst wenn nicht

einmal 20 Prozent der vom IDW befragten

Rentner einräumen, in eine

solche Wohnung ziehen zu wollen.

Tatsächlich wohnen zurzeit noch fast

90 Prozent der Menschen, die 80 Jahre

und älter sind, in ihren eigenen vier

Wänden. Klare Sache: Man möchte so

lange wie möglich in der eigenen Wohnung

bleiben. Mit allen Vor-, aber auch

allen Nachteilen. So leben laut einer

Untersuchung der Universität Regensburg

nur fünf Prozent der Senioren

in einer Wohnung, die optimal auf sie

zugeschnitten ist, etwa ohne Stufen,

dafür mit bodengleichen Duschen,

genügend breiten Türen und weiteren

Erleichterungen.

Oldenburgs Vorbereitungen auf

die Zukunft

Sind unsere Städte auf die Veränderungen

vorbereitet? Manche ja,

andere nein. Oldenburg scheint auf

einem guten Weg zu sein. Überall wird

geplant und gebaut. Am alten Stadthafen

etwa ist ein komplett neues

Wohnviertel entstanden und inzwischen

wird auch bereits das zweite

Ufer der Hunte erschlossen. Händeringend

suchen Wohnungsbaugesellschaften

nach freien Flächen

im Stadtgebiet, notfalls auch in den

Außengebieten. Schon jetzt liegt die

Einwohnerzahl bei rund 168 000. Bis

zum Jahr 2026 soll sie auf 178 000

ansteigen, bis 2031 sogar auf 179 000.

Junge Menschen kommen neu in die

Stadt, ältere verlassen sie seltener

als früher in Richtung Umland. Kein

Zweifel: Oldenburg ist ein äußerst

beliebter Wohnort.

Mehr Einwohner benötigen mehr

Wohnungen. „Selbstverständlich gibt

es einen Bauboom, aber auf rund

180 000 Menschen in unserer Stadt

ist der Wohnungsmarkt zurzeit noch

nicht vorbereitet“, gießt Cord Grasse,

Geschäftsführer des traditionsreichen

Maklerunternehmens Fritz Wübbenhorst,

Wasser in den Wein. „Bis wir die

alle mit ausreichendem Wohnraum

versorgen können, muss noch viel passieren.“

Nachverdichtung lautet das

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Zuhause bleiben können –

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Ambulante Pflege

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Telefon 0441 9719080

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Weitere Angebote:

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• Wohngemeinschaften für

Menschen mit Demenz

• Erste Hilfe für Senioren

Mit

66

7


Lebenslust Wohnen

>>> Zauberwort. Im Klartext: Baulücken

sollen geschlossen werden.

Suche nach neuen Ideen

Die unmittelbare Nachbarschaft ist

davon häufig nicht besonders begeistert.

Denn der Charme und der spezielle

Charakter Oldenburgs ergeben

sich zum Teil auch aus der teilweise

„luftigen“ Bebauung. Neue Ideen sind

gefragt. Eine kommt aus Süddeutschland:

Um Platz für Neubauten in den

engen Städten und Ballungszentren

zu bekommen, fordert der Verband

„Bauwirtschaft Baden-Württemberg“

eine Abwrackprämie für alte Immobilien.

Sie könne als eine Art Anschubfinanzierung

für Eigentümer und

Investoren dienen. Damit solle die

Baubranche unterstützt werden.

Unternehmen scheuten nämlich oft

die Kosten für den Abriss eines Gebäudes,

dessen Sanierung nicht

mehr lohne, und den anschließenden

Neubau.

Für Oldenburg scheint ein solcher

Weg zurzeit nicht denkbar. Hoffnung

macht hingegen eine Entwicklung

der letzten Jahre: Mehr ältere Menschen

als zuvor entscheiden sich,

ihre Häuser zu verkaufen. Auf diese

Weise schaffen sie Platz für Neubauten.

Stattdessen entschließen

sie sich zum Kauf einer Eigentumswohnung,

gern in zentraler Lage. Und

am besten innerhalb des Autobahnrings,

der vielfach noch immer eine

Art magische Grenze in der Stadt

bildet.

Auch Cord Grasse, vom Makler Wübbenhorst,

registriert eine erhöhte

Bereitschaft zur Veränderung: „Sie

hat deutlich zugenommen.“ An genügend

Vermögen für einen Kauf mangelt

es den umzugswilligen Senioren

in der Regel nicht. Statistiken belegen,

dass der heutigen Rentnergeneration

mehr Geld zur Verfügung steht

als allen bisherigen. Der Schnitt liegt

aktuellen Studien zufolge bei rund

135 000 Euro. Damit lässt sich schon

einiges anfangen. Und eine Wohnung

finden, die maßgeschneidert ist und

in den folgenden Jahren zum Lebensmittelpunkt

werden kann. „Sie nimmt

im Alter eine zentrale Position der

täglichen Lebensführung ein, in der

Kommunikation, soziales Leben und

Freizeit erlebt wird“, heißt es in einer

Studie, die die Forschungsgesellschaft

für Gerontologie herausgegeben hat.

Modellprojekt macht Schule

Einen ganz anderen Ansatz verfolgt

die in Rhauderfehn ansässige Ancora

Projektentwicklung in der Milchstraße

im vorderen Donnerschwee. In der

aus dem Jahr 1890 stammenden ehemaligen

„Stadtmädchenschule“, in

die später die Berufsbildenden Schulen

3 einzogen, sind 25 Wohneinheiten

für Senioren entstanden.

Barrierefrei und selbstbestimmt wohnen

inmitten historischen Flairs –

das klingt überzeugend. Und hat, so

erklärt Initiator Martin Voßberger,

zu einem regelrechten Run auf die

umgebauten Klassenräume geführt:

„Das Interesse war riesig, schon im

März 2018 waren alle Wohnungen

bezogen.“

Ancora bietet den Bewohnern eine

Rundum-Betreuung. Zentral gelegen

zwischen Hauptbahnhof und

Pferdemarkt bieten alle Apartments

des Projekts „Altes Stadtmädchen“

Fahrstuhl und Balkon, eine vollwer-

Servicewohnen im Stadtteilzentrum

Grafik: Krüger Animation

Derzeit im Bau befindet sich das zukünftige Stadtteilzentrum „Neue Mitte Kreyenbrück“ der GSG OLDEN-

BURG Bau- und Wohngesellschaft mbH an der Klingenbergstraße/Alter Postweg. Auf der einen Seite werden

die neue Stadtteilbibliothek, die Gemeinwesenarbeit und verschiedene allgemeine soziale Dienste der Stadt

Oldenburg hier ein neues Zuhause finden. Auf der anderen Seite entstehen in Kooperation mit dem Johanniter-

Unfall-Hilfe e. V. eine Tagespflegestation mit 15 Plätzen, eine Wohngemeinschaft für bis zu elf Demenzerkrankte

sowie ein Bereich Betreutes Wohnen mit 21 Seniorenwohnungen. In Kooperation mit der Klinikum

Oldenburg AöR entstehen zudem 29 Wohnungen für Ausübende von Pflegeberufen. Ergänzt wird das Objekt

durch weitere sieben Wohnungen.

8

Mit

66


tig ausgestattete Küchenzeile und ein

barrierefreies Bad in der Wohnung.

Jeder Mieter verfügt über einen persönlichen

Kellerraum und Zutritt zur

Dachterrasse. Gemeinschaftsräume,

ein Hausmeister-Service, eine Carsharing-Station

und eine Parkanlage

hinter dem Gebäude ergänzen das

attraktive Angebot.

Rundum-sorglos-Angebot

Damit nicht genug: Die Anlage ist als

Betreutes Wohnen unter der Bezeichnung

„Servicewohnen“ konzipiert. Die

Betreuungsaufgaben übernehmen die

Johanniter – gern in Kooperation mit

den Mietern, wie Teamleiterin Angela

Exner-Wallmeier betont. „Der Grundgedanke

des Servicewohnens, beinhaltet,

selbstständig in der eigenen

Wohnung zu leben und bei

Bedarf Hilfe in Anspruch nehmen zu

können“, ergänzt Dienststellenleiter

Stephan Siemer. Die Idee ermöglicht

die Teilhabe am öffentlichen Leben,

Service-Wohnen in zentraler Lage: Gelegen in der Milchstraße im vorderen Donnerschwee,

sind fast alle täglichen Wege bequem zu Fuß zu erreichen.

Geselligkeit, Abwechslung und Unterhaltung,

aber auch Hilfe und Unterstützung.

Konkret heißt das, dass

die Mieter unabhängig in ihrer Wohnung

leben, aber an den vielfältigen

Freizeit- und Therapieangeboten teilnehmen

können. Dank des 24-Stunden-Notrufsystems

ist schnell jemand

zur Stelle, falls Hilfe benötigt wird.

„Besonders geeignet ist das Servicewohnen

für ältere Menschen, die noch

weitgehend selbstständig leben können

und wollen“, sagt Siemer.

Das Konzept scheint aufzugehen,

wie die schnelle Belegung der Wohnungen

unterstreicht. Es bietet

Menschen im Alter, die nach einer

neuen, für sie passenden Wohnform

suchen, eine mögliche Alternative. Um

für die Zukunft gerüstet zu sein, sind

indes noch eine ganze Reihe weiterer

Überlegungen notwendig. So viel steht

fest: Oldenburg wird sich weiter entwickeln

– auch in eine für die Wohnwünsche

von Senioren gute Richtung.

(CLAUS SPITZER-EWERSMANN / MEDIAVANTI) W

Foto: © Altes Stadtmädchen Servicewohnen +

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Mit

66

9


Lebenslust Wohnen – Bauen Spezial

Sehnsucht nach Echtheit und

Geborgenheit

Auf die Frage: „Was bedeutet Ihnen

Ihre Wohnung?“ sagen 81 Prozent der

deutschen Bevölkerung: „Der Ort, wo

ich mich wohlfühle“. So lautet eines

der Ergebnisse der vom Institut für

Demoskopie Allensbach im Auftrag

des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie

(VDM) durchgeführten

repräsentativen Studie über das

Wohnen.

Für 71 Prozent ist die Wohnung der

Ort des Rückzugs, für 68 Prozent der

Ort zum Abschalten und Entspannen

und für 65 Prozent der Ort, „an dem

ich tun und lassen kann, was ich

will“. Insgesamt zeigen diese Ergebnisse,

dass es den Menschen in

Deutschland beim Wohnen vor allem

fünf gute Gründe

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Das Wohnzimmer ist Ruhepol und Treffpunkt zugleich. Metallische Steh- und Deckenlampen

aus leichtem Stoff zaubern mit ihrem Licht behagliche Atmosphäre ins Zimmer.

um Gemütlichkeit geht. „Das eigene

Zuhause zeigt die Sehnsucht nach

Echtheit, Wärme, Geborgenheit und

Identität, also nach all den Dingen,

die die Digitalisierung genau nicht

bietet“, erläutert Ursula Geismann,

Trendanalystin und Sprecherin des

VDM.

Das Empfinden von Gemütlichkeit

ist dabei natürlich individuell verschieden.

Bei der Materialwahl, der

Farbgestaltung, der Auswahl von

Heimtextilien und dem Aussehen

von Möbeln ist eine individuelle

Mixtur angesagt. „Während

sich die Menschen früher

viel mehr an Vorgaben hielten, ist

es heute eine eigenständige Zwanglosigkeit,

die uns bewegt. Wir haben

eine Riesenauswahl und nutzen

diese auch. Einheitlichkeit, Massenware

und das Normale sind out“,

erläutert Geismann.

Trotzdem gibt es immer wieder

Trends, die für bestimmte Produkte

eine große Nachfrage hervorrufen.

„In unserer schnelllebigen Zeit ist

es nicht verwunderlich, dass viele

Menschen daher im eigenen Zuhause

Echtes und Authentisches

wollen. Mit weichen Formen, ehrlichen

Materialien und warmen

Farben geht das für die meisten

Menschen besser, als mit schlichten,

kantigen, kühlen Möbeln und

Einrichtungsgegenständen.“

(VDM) W

Foto: www.licht.de

10

Mit

66


Ergonomie und Komfort ist Trumpf

Eine neue Lifestyle-Wohnküche Made

in Germany verspricht Design, Qualität

und Komfort – perfektioniert

bis ins kleinste Detail. Damit die Auswahl

leicht fällt, gibt die Arbeitsgemeinschaft

e. V. (AMK) eine wichtige

Orientierungshilfe worauf alle, die

den Kauf einer neuen Küche planen

oder ihre bestehende ‚updaten‘ wollen,

achten sollten.

Komfortabel und ergonomisch sind auch die neuen sensorgesteuerten Induktionskochfelder

und Dunstabzüge, die zudem volle Kopf- und Bewegungsfreiheit am Kochfeld

garantieren: Das neue 2-in-1-Produkt – Induktionskochfeld mit integriertem Dunstabzug

in der Mitte, liegt schwer im Trend. Foto: AMK

Effizient, leicht, funktionsorientiert

Wesentlicher Faktor für Ergonomie

und Komfort in jeder neuen Küche

ist der optimal geplante Arbeitsablauf.

Dafür sorgen beispielsweise

hoch eingebaute Hausgeräte, reichlich

und intelligent geplanter Stauraum,

kurze Laufwege sowie fließende

Bewegungs- und Arbeitsabläufe.

Kurzum alles, was effizient,

ohne Kraftaufwand und funktionsorientiert

abläuft und den Bewegungsapparat

schonend unterstützt.

Eine Grundvoraussetzung hierfür

sind zunächst ergonomisch geplante

Arbeitshöhen, die exakt auf die individuelle

Körpergröße ihrer hauptsächlichen

Nutzer abgestimmt sind.

Der Küchenspezialist ermittelt sie

mit dem AMK ergonoMeter © und

anhand der Ellbogenhöhe. Ergonomie-Studien

zeigen, dass die

richtige Arbeitshöhe zehn bis fünfzehn

Zentimeter unterhalb der persönlichen

Ellbogenhöhe liegt – mit

Toleranzen von fünf Zentimeter nach

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Die Anwaltskanzlei Schwackenberg ist eine

alteingesessene Kanzlei in Oldenburg mit

einer Zweigstelle in Bremen. Die Anwälte

der Kanzlei sind spezialisiert auf den

Gebieten des Familien- und Erbrechts.

Wir unterstützen und beraten Sie bei der

Vorsorgeplanung und vertreten Sie im

Falle eines Streits sowohl außergerichtlich

als auch gerichtlich.

Wir berücksichtigen alle Facetten Ihres

Anliegens oder Problems und erarbeiten

eine interessengerechte Lösung. Durch

Spezialisierung, ständige Fortbildung

sowie eigene Veröffentlichungen und

Vorträge verfügen wir über die Kompetenz

bei der Vorsorgeplanung im Familienrecht

– Konzeption von Eheverträgen –

als auch im Erbrecht – Konzeption von

Erbverträgen und Testamenten, sowie

der Planung der Unternehmensnachfolge.

Vorsorge für den Fall der Erkrankung

oder den Umfang ärztlicher Maßnahmen

kann durch die Errichtung einer Vorsorgevollmacht

sowie einer Patientenverfügung

getroffen werden.

Wir unterstützen Sie hierbei gern.

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Mit

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11


unten und zehn Zentimetern nach

oben, sodass auch unterschiedlich

große Personen unter optimalen

Bedingungen ihre Mahlzeiten miteinander

zubereiten können.

Höhenverstellbare Möbel

Einen besonderen Komfort ermöglichen

elektrisch höhenverstellbare

Küchenmöbel, denn diese sogenannten

Hubmodule lassen sich zentimetergenau

auf jede gewünschte

Arbeitshöhe einstellen – ob zum

Vorbereiten, Kochen und Spülen,

Schreib- und Hausarbeiten erledigen

oder um den Gästen einen Aperitif

oder Digestif zu servieren.

Für all jene, die auf eine Rundum-

Ergonomie- und Komfortunterstützung

in der Küche Wert legen,

gibt es darüber hinaus auch noch

intelligente mechanische Auszugssysteme

sowie elektromotorische

Bücken und Herumkramen gehören der Vergangenheit an, denn bei diesem praktischen

und übersichtlichen Vorratsschrank ist das Staugut von drei Seiten aus bequem zugänglich.

Liftsysteme für Hängeschränke.

Elegante, hochfunktionale Bewegungsabläufe

gehen mit Design

und Bedienkomfort hierbei eine

ideale Verbindung ein, denn auf

sanften Zug hin oder per Knopfdruck

kommt der Schrankinhalt

seinen Nutzern auf Tablaren schön

übersichtlich entgegen.

Ergonomie auch bei Einbaugeräten

Auch die neuen, intuitiv zu bedienenden

Einbaugeräte sind von Kopf

bis Fuß auf Support, Ergonomie und

Komfort eingestellt. Dazu zählen

zum Beispiel Geschirrspüler, deren

unterer Spülkorb dank eines cleveren

Hebemechanismus rückenschonend

entgegenkommt. Und die

neuen, auf Sichthöhe integrierten

Multidampfgarer und Dampfbacköfen

mit Sous-Vide-Programm –

unter anderem kombiniert mit einem

Einbau-Kaffee-Vollautomaten

für feinsten Espresso- und Kaffeegenuss.

(AMK / GIM) W

Foto: AMK




















12

Mit

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Mit natürlichem Material zum

Wohlfühlort

Lebenslust Wohnen – Bauen Sepzial

Funktional, praktisch, aber auch etwas

langweilig: So präsentierte sich das

durchschnittliche Badezimmer noch

vor wenigen Jahren. Doch die Nasszelle

von einst hat sich gemausert

und ist in vielen Eigenheimen zu

einer ausgewachsenen Wellness-Oase

geworden.

Eine behagliche Einrichtung mit

natürlichen Materialien, eine individuell

anpassbare Beleuchtung, eine

kleine Sauna oder eine Duschkabine

mit integrierter Dampfsauna führen

dazu, dass sich die Aufenthaltszeit im

Bad deutlich erhöht hat. Für eine stimmungsvolle

Raumatmosphäre sorgen

hochwertige Materialien, allen voran

massives Holz.

Holz im Bad

Längst hat das Naturmaterial Holz

seinen festen Platz auch im Bad

erobert, vom Bodenbelag bis zu den

Möbeln. „Badmöbel aus Holz stehen

für Persönlichkeit und Individualität.

Das Material ist für Feuchträume

viel besser geeignet, als mancher

glaubt“, schildert Einrichtungsexperte

Walter Greil von TopaTeam.

Wichtig sei zum einen die Auswahl

geeigneter Holzarten wie etwa Eiche,

Ahorn, Kirsche oder Fichte und

zum anderen die richtige Pflege des

Materials.

Holzdielen sollten etwa geölt oder

wahlweise lackiert sein, um sie vor

einem Zuviel an Feuchtigkeit zu schützen.

Und auch bei Holzschränken im

Bad gilt: Spritzwasser und hohe Luftfeuchtigkeit

sind kein Problem für das

robuste Material, nur den längeren

direkten Kontakt mit Wasser sollte

man meiden.

Wer dies beherzigt, findet mit Holz

vielfältige Möglichkeiten für eine

hochwertige Badgestaltung. Eine individuelle

Beratung dazu gibt es beim

Holzexperten vor Ort aus dem Tischlerhandwerk.

(DJD/GIM) W

Info

Weitere Informationen zu aktuellen

Badezimmertrends und Adressen

von Möbeltischlern aus der Nähe

sind unter www.topateam.com

Lust auf neue Wohnideen?

Jetzt mit kostenloser

Beratung und Aufmass

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Mit

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13


Lebenslust Wohnen – Bauen Spezial

Entspannung im Raum

der Träume

Kein anderes Zimmer in der Wohnung

bietet so viel Raum für Sinnlichkeit,

Entspannung und Harmonie wie das

Schlafzimmer. Im hektischen Treiben

der heutigen Zeit finden Seele, Geist

und Körper besonders hier ihre täglich

notwendige Ruhe.

Farben wirken Wunder

Beim Einrichten der privaten Wohlfühloase

spielen die Wirkung und

das Zusammenspiel von Farbe und

Licht eine besonders wichtige Rolle,

denn sie beide beeinflussen auch die

Qualität des Schlafes. „Jede Farbe hat

ihre spezifische Wirkung. Diese sollte

besonders bei der Schlafzimmerplanung

beachtet werden. Vor allem

kühle Farben eignen sich aufgrund

ihrer beruhigenden Ausstrahlung

für das Schlafgemach“, weiß Ursula

Geismann, Trendanalystin vom Verband

der Deutschen Möbelindustrie

(VDM). Hierzu zählen beispielsweise

Blau und Violett in ihren vielen Farbnuancen.

Wer generell schlechter

schlafen kann, für den wirkt Blau

besonders entspannend. Violett hat

einen eher meditativen Charakter und

eignet sich gut zum Relaxen. Auch die

kühlen Naturtöne wie braun oder grün

verströmen Behaglichkeit, die sich

direkt positiv auf das Wohlbefinden

auswirkt.

Warme Farben wie rot, orange oder

gelb wirken anregend und stimulierend

und sollten eher im aktiveren

Natürliche Farbtöne tragen im Schlafzimmer

zum Relaxen bei. Foto: VDM/Nolte Möbel

Umfeld wie im Arbeits- oder Hobbyzimmer

verwendet werden.

Licht schafft Atmosphäre

Auch bei der Auswahl der Beleuchtung

im Schlafzimmer ist die Wirkung von

Licht in die Planung mit einzubeziehen.

„Eine nüchterne Deckenleuchte,

die selbst die kleinste Ecke aus dem

Schatten holt, strahlt wenig Entspannung

aus“, erläutert Geismann. Eine

Wohlfühl-Atmosphäre stellt sich daher

am besten ein, wenn unterschiedliche

Lichtquellen, etwa durch Wand- oder

Stehleuchten, zum Einsatz kommen.

(VDM) W

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Mit

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Anzeige

Sicher, behaglich und zukunftsfest Wohnen im Alter.


Ein neuer Lebensabschnitt bringt eine

Vielzahl von Veränderungen mit sich.

Die Kinder sind aus dem Haus, der

Berufsalltag liegt hinter einem und

neue Freiräume

entstehen.

Viele unserer Kunden beschäftigen

sich mit der Frage, welche Immobilie

im Alter am besten wäre.

Die Antworten sind dabei so vielfältig

wie die Menschen mit denen wir

sprechen. Die einen wünschen sich

eine Wohnung in der Nähe ihrer Enkelkinder,

andere möchten in ihrer

gewohnten Umgebung bleiben und

dennoch ihre finanziellen Möglichkeiten

verbessern.

Wir möchten Sie bei allen Fragen

rund um das Wohnen im

Alter gerne unterstützen. Wir

haben es uns für die nähere

Zukunft zum Ziel gesetzt,

unsere Dienstleistung auf

die speziellen Anforderungen

des Wohnens im Alter

zuzuschneiden. Zu diesem

Zweck wollen wir interessierte

Immobilieneigentümer,

die auf der Suche nach

einer räumlichen Veränderung sind,

tatkräftig bei ihrer Suche unterstützen

und Sie über attraktive Angebote auf

dem Oldenburger Immobilienmarkt

unterrichten. Sie möchten Ihre finanziellen

Möglichkeiten kennen? Rufen

Sie uns an!

Aber auch wenn Sie zu dem Entschluss

kommen, Ihren Lebensabend

lieber im vertrauten Heim zu genießen,

haben wir finanziell interessante

Angebote mit Leibrente und Wohnrecht

neu im Programm.

Wir als Maklerfirma Wübbenhorst

können auf eine 66-jährige Firmengeschichte

zurückblicken und sind somit

in etwa in Ihrem Alter.

Unsere Erfahrung würden wir gerne

mit Ihnen teilen und zu einem echten

Experten für das Wohnen im Alter heranwachsen.

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Lebenslust Wohnen – Bauen Spezial

Broschüre neu aufgelegt

Weit mehr als ein Drittel aller Einbrüche

scheitern an einer guten Sicherung

von Haus und Wohnung. Dabei wird

die mechanische Sicherung immer häufiger

durch Smart-Home-Technologie

ergänzt. Passend zum Thema hat die

Polizei die nachgefragte Broschüre

„Sicher wohnen“ neu aufgelegt, ergänzt

mit Informationen und Tipps zum

Bereich Smart Home.

„Weit über ein Drittel aller Einbrüche

scheitern bereits an einer guten Sicherung

der Häuser oder Wohnungen“,

sagt Einbruchschutzexperte Harald

Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen

Kriminalprävention. „Wir

empfehlen daher eine mechanische

Sicherung aller Fenster und Türen,

damit ungebetene Gäste erst gar nicht

hineinkommen.“ Die immer mehr

eingesetzte Smart-Home-Technologie

Bis zu 20%ige Förderung zum Einbruchschutz.

Wir informieren und installieren.

Sicherheitstechnik mit Qualität –

Besuchen Sie uns in unserer großen Ausstellung

oder vereinbaren Sie einen Termin vor Ort.

könne dabei allenfalls als Ergänzung

zur mechanischen Sicherung dienen,

denn Smart-Home-Lösungen allein

stellen kein durchgängiges und damit

zuverlässiges Einbruchmelde- bzw.

Gefahrenwarnsystem dar.

Seit 36

Jahren Ihr Partner

in Sachen Sicherheit

Die Polizei bietet in ihren (Kriminal-)Polizeilichen

Beratungsstellen produktneutrale

und vor allem kostenlose Informationen

zum Einbruchschutz.

„Aus polizeilicher Sicht ist diese Technik

nur zur Anwesenheitssimulation

zu empfehlen, das heißt, das System

spielt einem äußeren Betrachter beispielsweise

durch Rollladen- und

Lichtsteuerung ein bewohntes Haus

vor“, so der Experte. Wer das System

für mehr Komfort nutzen will, sollte

sein Smart Home jedoch ausreichend

absichern, um sich vor Sabotage und

Angriffen von außen zu schützen. Denn

ungeschützte Systeme, ob mit oder

ohne Zugang zum Internet, bergen

Risiken. Wer in seinem Smart Home

neben Komfort- und Energiemanagement

auch Einbruchschutz erreichen

will, sollte sich vom Fachbetrieb eine

geprüfte und zertifizierte Alarmanlage

mit Smart-Home-Funktion einbauen

lassen. Alle Empfehlungen und Tipps

in Sachen Smart Home und Einbruchschutz

gibt es in der neu aufgelegten

Broschüre „Sicher wohnen“ (vormals

„Ungebetene Gäste“), die kostenlos

bei den Polizeidienststellen erhältlich

ist oder unter www.k-einbruch.

de/medienangebot/detail/1-sicherwohnen/

heruntergeladen werden kann.

Kampagnenfilm zur Aufklärung

Wie leicht sich Diebe Zutritt zu ungesicherten

Wohnungen oder Häusern

verschaffen können, zeigt die YouTube-

Serie „Die Elster. Ein Profi-Einbrecher

packt aus“. Damit macht die Polizeiliche

Kriminalprävention auf ihre Kampagne

K-EINBRUCH aufmerksam und

sensibilisiert die Bevölkerung für effektive

Sicherungsmaßnahmen. Die Elster-

Serie ist auf YouTube zu sehen: http://

bit.ly/2bYedNp. (POLIZEILICHE KRIMINALPRÄ-

VENTION DER LÄNDER UND DES BUNDES/GIM))

W

Foto: © Gina Sanders – adobe.stock.de

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Nadorster Str. 192 I 26123 Oldenburg I Tel. 0441/390 2 490

www.sicherheitshaus-redelfs.de

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Weitere Informationen: www.

k-einbruch.de. Von der KfW gibt es

für Maßnahmen des Einbruchschutzes

in Bestandsgebäuden bis zu 1600

Euro Zuschuss. Informationen und

Anträge unter www.kfw.de

Mit

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Schluss mit ineffizientem Heizen

Wärme im Winter, warmes Wasser

jeden Tag im Jahr – Heizungen verrichten

meist unbeachtet zuverlässig

ihren Dienst. Doch bei aller Verlässlichkeit,

arbeitet die Anlage nach

Jahren noch effizient genug? Vor dem

Hintergrund hoher Energiekosten

und der Umweltbelastung durch die

klimaschädlichen CO 2 -Emissionen

er-kennen immer mehr Hausbesitzer

die Notwendigkeit, den Energieverbrauch

zu senken. Ein erster bewährter

Schritt hierfür ist der Heizungs-Check.

Standardisiertes Prüfverfahren

Selbst wenn die Heizung auf den ersten

Blick einwandfrei funktioniert, ist es

gut möglich, dass sie unnötig viel Energie

verbraucht. Alte und teilweise noch

ungeregelte Heizungspumpen und

Thermostatventile sowie technisch

überholte überdimensionierte Heizkessel

treiben häufig die Heizkosten

in die Höhe. Auch ein hydraulischer

Abgleich wurde in vielen Fällen noch

nie durchgeführt. Ein professioneller

Heizungs-Check deckt Schwachstellen

auf und ist Voraussetzung für

den APEE-Bonus im Rahmen des

Marktanreizprogramms des Bundesamtes

für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

(BAFA).

Der normierte Heizungs-Check ist

ein schnelles und kostengünstiges,

aber aussagekräftiges Prüfverfahren,

um die Effizienz der Heizungsanlage

zu bestimmen. Die einzelnen Anlagekomponenten

werden dabei von einem

qualifizierten Fachhandwerker durch

die Kombination von Messungen und

Sichtprüfungen begutachtet und mit

Blick auf ihre energetische Qualität

anhand einer Prüfliste analysiert.

53°8'N 8°13'O

Die Tatsache, dass mehr als 84 Prozent

der im Haushalt verbrauchten Energie

für Heizung und Warmwasser benötigt

wird, rund 70 Prozent aller Heizungen

in Deutschland heute noch

ineffizient arbeiten, sind Gründe

genug für die Stadt Oldenburg, die

Optimierung bzw. Erneuerung der

Heizung mit einem eigenen Angebot

zu unterstützen. Im Rahmen

ihres „Oldenburger Heizungs-Checks“,

ein Förderprogramm der Stadt Oldenburg

für Eigentümer von Ein- oder

Zweifamilienhäusern, beurteilen neutrale

Energieexperten im Auftrag

der Stadt Wärmeerzeugung, -verteilung

und -übergabe für Heizung

und Warmwasser. Ferner geben sie

detaillierte Hinweise zur Optimierung

der gesamten Heizungsanlage im Hinblick

auf deren optimale Einstellung

oder deren Erneuerung, einschließlich

der Nutzung regenerativer Energien bis

hin zur Optimierung des Heizverhaltens.

(VDZ – FORUM FÜR ENERGIEEFFIZIENZ IN

DER GEBÄUDETECHNIK E. V./GIM) W

Info

Die Beratung dauert zirka eine

Stunde. Sie hat einen Wert von 180

Euro, davon zahlen Hauseigentümer

40 Euro und die Stadt übernimmt

140 Euro. Anmeldung: Stadt Oldenburg,

Fachdienst Umweltmanagement,

Industriestraße 1, 26121 Oldenburg,

Tel. 0441 235-3481, energie@

stadt-oldenburg.de, www.oldenburg.

de/energie

Oldenburger

Heizungs-Check

WWW.OLDENBURG.DE

Oldenburger

Heizungs-Check

Info

Der Spitzenverband der

Gebäudetechnik, VdZ –

Forum für Energieeffizienz

in der Gebäudetechnik

e. V. hält eine Broschüre „Der

Heizungs-Check 2.0“ als PDF

zum Herunterladen bereit.

www.vdzev.de

Förderprogramm

Effizienzberatung

Heizungsanlagen

Effizienzberatung

Heizungsanlagen

Umweltmanagement

STADT OLDENBURG i.O.

Mit

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Lebenslust Mobilität und Reisen

Warum in die Ferne streben, …

… wenn das Gute liegt so nah?“,

wusste schön Goethe zu dichten.

Dabei war der Schriftsteller und

Geheimrat alles andere als ein Stubenhocker.

Dass Reisen bildet und

zugleich vergnüglich ist, war zumindest

den Adligen und Künstlern seiner

Zeit durchaus bewusst.

Traumziele vor der Haustür

Nur muss es nicht gleich eine Fernreise

sein mit all den Fährnissen

und Beschwernissen, die mit ihr

einhergehen, als da sind: die Warterei

auf dem Flughafen, ein langer, unkomfortabler

Flug, die Zeitverschiebung …

Lohnenswerte Ziele finden sich auch

Sandbank: Besonders beliebt sind die

Fahrten zu den Seehundbänken im

Nationalpark Wattenmeer. Je nach

Wind- und Wetterbedingungen können

die sehr scheuen Tiere in ihrer natürlichen

Umgebung aus nächster Nähe

beobachtet werden. Foto: Seehundstation Norddeich

gleichsam vor der Haustür. Sie sind

schnell und bequem zu erreichen, und

wer glaubte, bereits alles zu kennen,

sähe sich um bemerkenswerte Erlebnisse

gebracht.

Mit der Anreise beginnt Urlaub

Je nach Verkehrsmittel und Zielpunkt

ist die Nordseeküste von Oldenburg

aus nur eine halbe bis eine Stunde

entfernt. Wer wäre nicht schon

einmal mit der Fähre auf eine der

Ostfriesischen Inseln gefahren? Als

Ausgangspunkt für die Fährfahrten

steht eine Reihe von Häfen zur Verfügung,

von Emden im Westen bis

Wilhelmshaven im Osten. Diese

beiden Häfen sowie Norddeich sind

auch mit der Bahn erreichbar. Wer

es besonders ruhig mag, hat die Wahl

zwischen Juist, Langeoog, Wangerooge,

Spiekeroog und Baltrum,

denn diese Inseln sind autofrei. Hier

kann man sich einzig dem Meeresrauschen

hingeben. Aber auch auf

Norderney und Borkum gelten starke

Einschränkungen für den Autoverkehr.

Am besten, man parkt auf dem

Festland – oder reist gleich mit dem

Zug an.

Auf Juist steht ein anderes vierrädriges

Gefährt zur Verfügung – ganz

ohne Motor: Vier Fuhrunternehmen

bieten Ausflugs- und Planwagenfahrten

im Zwei-PS-Betrieb an,

zum Beispiel eine Kutschfahrt am

18

Mit

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Fähren: Fahrpläne,

Tarife und Fahrkarten

Inselbahn: Wer mit dem Schiff nach Borkum kommt, sieht die Züge der ältesten deutschen

Inselbahn bereits unmittelbar am Anleger stehen. Die Dampflock „Borkum“

pendelt zwischen Fähranleger und dem Bahnhof im Zentrum der Insel. Foto: AG Ems

• für Norderney und Juist

(ab Norddeich) sowie für

Ausflugsfahrten zu den

Seehundbänken und durch

den Nationalpark Wattenmeer

(ab Norddeich, Norderney

und Greetsiel):

www.reederei-frisia.de

Strand oder zum Hammersee. Und

auf Borkum verkehrt eine mehr als

hundert Jahre alte Kleinbahn auf der

siebeneinhalb Kilometer langen Strecke

zwischen dem Inselbahnhof und

dem Fähranleger. An ausgewählten

Terminen wird auch ein Bistro- und

Speisewagen am Dampfzug mitgeführt.

Wangerooge, Langeoog und

Spiekeroog verfügen ebenfalls über

eine Inselbahn. Seit der Stilllegung

der eigentlichen Inselbahn wird auf

Spiekeroog Deutschlands einzige

Museums-Pferdebahn betrieben. Sie

wird auf einem Teil des alten Schienennetzes

betrieben und erinnert

an die Zeit von dem Zweiten Weltkrieg,

als auf Spiekeroog, Juist und

Langeoog Vierbeiner die Wägelchen

zogen.

>>>

• für Wangerooge und

Spiekeroog (ab Harlesiel)

sowie für die Hafenrundfahrt

in Wilhelmshaven

und für Ausflugsfahrten

zum Jade-Weser-Port und

durch den Nationalpark

Wattenmeer:

www.reederei-warrings.de





















²

²

²

²

>>>

Mit

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19


Lebenslust Mobilität und Reisen

>>>

Von Seehunden und Schweinswalen

Der typische Tages- oder Wochenendausflug

an die Nordsee muss einen

aber nicht notwendigerweise auf eine

Fähren: Fahrpläne,

Tarife und Fahrkarten

• für Spiekeroog (ab Neuharlingersiel):

www.buchung.

spiekeroog.de

• für Langeoog (ab Bensersiel):

www.langeoog.de/inselguide/

der-offizielle-taegliche-fahrplan-der-schiffahrt-langeoog

(kein Fahrkartenverkauf)

• für Borkum (ab Emden) und

für Hafenfahrten in Emden:

www.ag-ems.de

• für Baltrum (ab Neßmersiel):

www.baltrum-linie.de

Insel führen. Ausflugsschiffe bieten

Fahrten zu den zahlreichen Seehundbänken

im Wattenmeer an und informieren

die Ausflugsgäste über die

Lebensweise der Meeressäuger. Die

Sandbänke fallen bei Niedrigwasser

trocken und werden dann von ihnen

zum Sonnen genutzt. Hier bringen sie

im Juni ihre Jungen zur Welt. Bei den

Erlebnisfahrten durch das Weltnaturerbe

Wattenmeer können mit etwas

Glück sogar Schweinswale besichtigt

werden. Manche Touren werden

von zertifizierten Mitarbeitern

des Besucherzentrums „UNESCO-

Weltnaturerbe Wattenmeer“ in Wilhelmshaven

begleitet. Beinahe jeder

Hafen, ob auf dem Festland oder

den Inseln, bietet diese mehrstündigen

Touren an. Kamera und Fernglas

sollten natürlich nicht fehlen.

Und wer Seehunde und Kegelrobben

ganz aus der Nähe erleben möchte,

dem sei ein Besuch der Seehundstation

Norddeich empfohlen. Heuler,

die durch Störungen vom Muttertier

getrennt und oft weitab vom Wurfplatz

angetrieben werden, finden dort

vorübergehend ein neues Zuhause.

(MICHAEL LOOT) W

Per Kutsche

Kutsch- und Fuhrbetriebe auf Juist: www.juist.de/vor-ort/aktiv/

erlebnisangebote/#c1567

Per Inselbahn

Borkumer Kleinbahn: Fahrplan: www.borkumer-kleinbahn.de,

Gruppenbuchungen: Tel. 04922 309-13

DAS GANZE JAHR LANG

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Mit dem Abo-Ticket sind Sie das ganze Jahr mobil und sparen auch

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20

Mit

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Lebenslust Freizeit und Hobby

Fotos: Weser-Ems Halle Oldenburg GmbH & Co. KG

Investitionen in das eigene Heim stehen hoch im Kurs: Auf der Baumesse NORDHAUS

werden Interessierte unverbindlich im persönlichen Gespräch vor Ort beraten.

Offen für Neues

Caravan, Freizeit, Reisen, Genuss,

Bauen und Wohnen, regionale Themenschauen

geben hinreichend Gelegenheit,

sich von Herstellern und

Anbietern vor Ort beraten zu lassen

und um ohne weite Wege einen Überblick

über das Angebot zu bekommen.

Die Weser-Ems-Hallen präsentieren

über das Jahr verteilt eine

abwechslungsreiche Themenvielfalt.

CARAVAN FREIZEIT REISEN

So passt zwischen Heimatliebe und

Fernweh genau die traditionsreiche

Messe CARAVAN FREIZEIT REISEN,

die vom 25. bis 27. Januar 2019, um die

Fläche der kleinen EWE ARENA vergrößert,

zum 41. Mal abenteuer- und

reiselustige Gäste zum Besuch in die

Weser-Ems-Hallen Oldenburg einlädt.

Neben traumhaften Urlaubszielen

sind es vor allem aktuelle Trends

wie exklusive Busreisen und die Traummodelle

im Bereich Caravaning, die

die Messe so beliebt machen. Aber

auch sonst bietet die Schau alles,

um den Heimkommens-Kater zu vertreiben

und dem Fernweh erneut

nachzugeben.

VIP-Lounge, Umkleidekabinen der EWE, Seminarräume – kostenlose Führungen gewähren

einen Blick hinter die Kulissen. Aktuelle Termine sind unter www.weser-ems-hallen.de

zu erfahren.

22

Ausgesuchte Sonderthemen, Fachvorträge

und Einkaufsmöglichkeiten runden

einen inspirierenden Besuch der

beliebten Reise- und Caravanmesse

ab. Zudem finden Trendthemen aus

dem Sportbereich ebenso wie Insidertipps

und günstige Messeangebote

ihren Platz im Gesamtangebot dieser

Veranstaltung.

Willkommen zu Hause!

– NORDHAUS

Investitionen in das eigene Heim

stehen hoch im Kurs und die Nachfrage

nach fachkundiger Unterstützung

ist dabei ungebrochen. Vom

22. bis 24. Februar 2019 gibt es wieder

die bekannte jährliche Messegröße

NORDHAUS, auf der die Besucher

Antworten auf ihre Fragen zu den

Themen Bauen, Sanieren, Wohnen

bekommen. Sie setzt dabei auf ein

fachkundiges und breit aufgestelltes

Ausstellerfeld. Neben einem Mix

aus Inspirationen, Trends, Sonderschauen

bietet die Baumesse praxisnahe

Fachvorträge zu den Themen

Energiesparen, Förder- und Finanzierungsberatung,

Barrierefreiheit,

Einrichtungstipps oder gesundes

Wohnen. Für gute Ideen und fachlichen

Rat bei Planungs- und Gestaltungsvorhaben

empfehlen sich

überdies die kostenfreien Kurzberatungen

der Architektenkammer Niedersachsen

sowie die Sprechzeiten

Mit

66


Die Welt der Kulinarik mit allen Sinnen

genießen auf der MOHLTIED!

Caravaning ist nur ein Bereich der Messe CARAVAN FREIZEIT REISEN. Die neue Ausgabe

bietet mehr Platz für das Gesamtangebot, erweitert auf rund 12 550 Quadratmeter.

mit unabhängigen Energieberatern

am Stand von Klima(+)Oldenburg, die

allesamt Lust auf ein schönes Zuhause

machen.

MOHLTIED! Die Messe

für Genuss & Tischkultur

Vom 15. bis 17. März 2019 heißt es

exklusiv „Mit allen Sinnen genießen“

und die spannende Welt der Kulinarik

erleben, neueste Food-Trends

ausprobieren und echte Geheimtipps

kennenlernen. Von feinstem

Gebäck über edle Brände bis zum

handgemachten Kaffee: die MOHL-

TIED! DIE MESSE FÜR GENUSS &

TISCHKULTUR präsentiert sich als

ein Schlaraffenland aus raffinierten

Spezialitäten und schmackhaften

Produkten. „Verkosten und genießen

ist wieder ausdrücklich erwünscht“,

betont Sven Möhlmann, Projektleiter

der Schau.

Hinter den Kulissen

Heute zum Konzert in die Kongresshalle,

morgen die Baskets anfeuern in

der Großen EWE ARENA. Im Stadtteil

Donnerschwee wird in Sachen Freizeitgestaltung

einiges geboten. Aber was

verbirgt sich genau hinter den Mauern

des rund 12 000 Quadratmeter

großen Hallenkomplexes, der jährlich

rund 300 Veranstaltungen für 700 000

Mit

66

Besucher möglich macht? Seit 2018

bieten die Weser-Ems-Hallen einen

Blick hinter die Kulissen. Interessierte

erfahren dabei alles über die Infrastruktur,

die Geschichte des Hallenkomplexes

und die Technik, mit der

die Hallen betrieben werden. Aktuelle

Termine gibt es unter www.weser-emshallen.de/ueber-uns/fuehrungen

(WESER-EMS-HALLEN/GIM) W

Anzeige „mit 66“ / 86 x 125 mm

Hier beginnt die

schönste Zeit des Jahres.

25. - 27. Jan. 2019

Weser-Ems-Hallen Oldenburg

23


Foto: © rphfoto – stock.adobe.com

Schlosspark Lütetsburg – der größte private Englische Landschaftsgarten Norddeutschlands

mit seinen über 150 Baum- und Straucharten sowie einzigartigen Bauwerken und

Staffagen.

Auch der Küchengarten des Oldenburger

Schlossgartens wird heute auf traditionelle,

ökologische Weise bewirtschaftet.

Foto: © me_tra – stock.adobe.com

Grüne Paradiese

Natur genießen, Bewegung an frischer

Luft, schlendern, bummeln, verweilen,

exotische Pflanzen erleben – Grüne

Oasen in unmittelbarer Umgebung

geben reichlich Gelegenheit, Park- und

Gartenlandschaften zu genießen, die

zu jeder Jahreszeit ihren Reiz haben

und zum Spaziergang locken.

Kontakt

Park der Gärten

Elmendorfer Straße 40

26160 Bad Zwischenahn

Tel. 04403 81960

www.park-der-gaerten.de

2019 hat der Park der Gärten vom

13. April bis 6. Oktober täglich

geöffnet. Kassenzeiten: täglich

von 9:30 bis 18:30 Uhr.

Die Ausgänge sind bis 21:45 Uhr

geöffnet.

Schloss Lütetsburg

Landstraße 55, 26524 Lütetsburg

Tel. 04931 4254

www.schlosspark-luetetsburg.com

Der Park ist ganzjährig geöffnet

und die gesamte Parkanlage ist

für Rollstuhlfahrer geeignet.

24

Park der Gärten

Eine Fläche von 140 000 Quadratmetern

ist dabei bereits die Superlative

in Sachen Gartenkultur: Einer

der schönsten Parks Deutschlands

lädt Jung und Alt zum Erleben und

Entspannen ein. Ob es um Ideen für

den eigenen Garten geht oder einfach

um einen erholsamen Tag mit der

Familie und Freunden oder darum, die

abwechslungsreiche Gartenkultur zu

erleben: Im Park der Gärten ist alles

möglich. So begeistert die ehemalige

Landesgartenschau 2002 seine Besucher

jedes Jahr aufs Neue: als eine

einzigartige, weltoffene Begegnungsstätte

für Garten- und Naturliebhaber

aller Generationen.

Der Park der Gärten ist „Deutschlands

größte Mustergartenanlage“ und

überrascht seine Gäste von Frühling

bis Herbst mit immer neuen Inspirationen

und Ideen. Die Vielfalt

an gärtnerischen und kulturellen

Attraktionen umfasst mehr als 90

Mustergärten, Pflanzensammlungen

und Beiträge. Abertausende Frühlings-

und Sommerblumen bieten

einen faszinierenden Einblick in die

Welt der Gärten und jede Menge

Anregungen und Informationen. Inklusive

der neuen Erlebnisausstellung

„Grüne Schatztruhe“ mit sechs

Themenbereichen und der umfangreichen

Datenbank über die 9000

Pflanzen des Parks.

Schlosspark Lütetsburg

Nur acht Kilometer südlich der Wattenmeerküste,

inmitten der baumarmen

Landschaft Ostfrieslands verbirgt

sich ein Kleinod europäischer Landschaftsgartenkunst:

Der 30 Hektar

große, liebevoll gepflegte Schlosspark

Lütetsburg. Hier kann man wandern

wie schon Theodor Fontane, auf verschlungenen

Pfaden zurück bis in das

16. Jahrhundert. Historische Bauwerke

mit Inschriften und verzierten Parkbänken

geben authentische Einblicke

in die Entstehungsgeschichte dieses

Gartenjuwels.

Auf verschlungenen Wegen lässt sich

die Vielfalt der Natur entdecken. Von

Mai bis Juni sorgt das Blütenmeer

aus Rhododendren und Azaleen für

einen besonderen Zauber. Aber auch

außerhalb der Blütezeit hat der Park

mit seinem jahreszeitlichen Charme

einen besonderen Reiz.

Ein Besuch des Schlossparks Lütetsburg

belebt den Entdeckergeist, fasziniert

durch seine Weitläufigkeit und

sorgt für Ruhe in romantischer Atmosphäre.

Das Schlossparkcafé lädt ein

Mit

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Lebenslust Freizeit und Hobby

Foto: © Günter Parsche – stock.adobe.com

Unverwechselbare Kombination von Gartenkunst und Lauf der Natur: der Park der Gärten in Bad Zwischenahn.

zu saisonalen Spezialitäten auf der

Terasse oder im alten Gewächshaus.

Schlossgarten Oldenburg

Kurz vor den „Eingangstoren“ zur

Fußgängerzone Oldenburgs, liegt ein

besonderer Ort der Ruhe und Muße:

Der Schlossgarten. Uralte Bäume,

prächtige Gehölzkulturen, Wasserzüge

und sanfte Wiesen prägen die

rund 16 Hektar große Parkanlage

und lassen den Schlossgarten wie ein

„begehbares Gemälde“ erscheinen.

Schon vor 200 Jahren wurden dort

Rhododendren angebaut, die noch

heute als die ältesten Rhododendren

Deutschlands zu bewundern sind. Seit

1978 steht der Schlossgarten unter

Denkmalschutz und präsentiert sich

Besuchern zugleich als Gartenkunstwerk

und Naherholungsgebiet.

Der Schlossgarten Oldenburg gehört

zu den bedeutenden historischen

Parkanlagen Deutschlands. Die Vielfalt

an pflanzlichen Formen und Farben

wurde von Herzog Peter Friederich

Ludwig als englischer Landschaftsgarten

angelegt. (TOURISMUSMARKETING

NIEDERSACHSEN GMBH/GIM) W

Kontakt

Schlossgarten Oldenburg

Gartenstraße 37

26122 Oldenburg

Tel. 04 41 9558957

www.schlossgarten-ol.de

Öffnungszeiten:

April bis September: 8:00 bis

20:00 Uhr, Oktober bis März:

8:00 Uhr bis Einbruch der

Dunkelheit

Wellness

mit Meerblick

53°8'N 8°13'O

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Horst-Janssen-Museum freuen sich auf Ihren Besuch!

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Horst-Janssen-Museum • www.horst-janssen-museum.de

Stadtmuseum Oldenburg • www.stadtmuseum-oldenburg.de

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26121 Oldenburg

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Tel. (04403) 61684

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Mit

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25


Lebenslust Freizeit und Hobby

Nach Herzenslust Hits und

Gassenhauer schmettern

Singen hält gesund. Unabhängig vom

Alter ist Singen ein großes Plus für

die Gesundheit und das Wohlbefinden,

bestätigen internationale Untersuchungen

immer wieder aufs Neue.

Wer regelmäßig in Gemeinschaft singt,

hat zusätzlich noch den sozialen und

emotionalen Gewinn.

„Ich kann nicht singen“, sind manche

überzeugt, vielleicht weil sie es

verlernt haben, in frühen Jahren den

Eindruck vermittelt bekommen haben

oder sich genieren. Trotzdem singen

auch die vermeintlich „Unmusikalischen“

letztlich gerne, alleine in der

Badewanne oder gemeinsam: kultiviert

in Chören, empathisch in Fußballstadien

oder leicht enthemmt bei

fortgeschrittenen gesellschaftlichen

und privaten Feiern. Schräge Töne?

Macht nichts. Singen macht glücklich!

Um die volle Wirkung des Singens

für Gesundheit und Wohlbefinden

nutzen zu können, muss man kein

Opernsänger sein oder täglich mehrere

Stunden üben, ein kurzes Liedchen

unter der Dusche reicht jedoch nicht

aus. Gelegenheit zum organisierten

Singen gibt es in Deutschland mehr als

genug. Laut dem Deutschen Chorverband

singen mehr als drei Millionen

Menschen in mehr als 60 000 Chören

– mit steigender Tendenz.

Rudelsingen statt Karaoke

Wem das Singen im Chor oder ähnliche

Varianten nicht liegen, Karaoke

aber zu peinlich ist, kann sich über

eine echte Alternative freuen: Gemeinsames

Singen in einer großen Gruppe

– Rudelsingen wird immer beliebter.

Dabei ist Rudelsingen nicht neu: In

Gaststätten und auch privat wurde

schon früher immer wieder zum

gemeinsamen Singen eingeladen.

Landesweit professionalisiert wurde

es jedoch erst in den vergangenen Jahren.

Seitdem finden in regelmäßigen

Abständen in verschiedenen Städten

Rudelsing-Abende statt.

Organisiert werden sie von dem ausgebildeten

Sänger David Rauterberg,

der nach seinem ersten Rudelsingen so

begeistert war, dass er beschloss, die

Idee zu verbreiten. „Die Freude der

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26

Mit

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Keine Angst vor falschen Tönen:

Im Vordergrund des Rudelsingens steht

der Spaß in der Gemeinschaft.

Leute beim gemeinsamen Singen ist

ansteckend. Außerdem gibt es kaum

eine Veranstaltung, die ganz locker

mehrere Generationen zusammenbringt,“

schwärmt der Münsteraner.

„Wir hatten schon Teilnehmer von

20 bis 92 Jahren dabei.“ Inzwischen

ist der 51-Jährige seit sieben Jahren

mit mittlerweile zehn Teams in ganz

Deutschland unterwegs, die von März

bis Oktober jeden Monat rund 40 Veranstaltungen

durchführen. Und fast

jede ist ausverkauft.

Das Prinzip: Eine Gruppe Menschen

trifft sich zum gemeinsamen Singen.

Begleitet wird sie dabei von Pianisten

und „Vorsängern“, die Liedtexte

aus dem vorbereiteten Programm

werden wie beim Karaoke an die

Wand projiziert. Dabei im Stehen

zu agieren, ist die einzige Regel

des Rudelsingens. Man muss auch

nicht unbedingt den richtigen Ton

treffen. Die eigene Stimme geht in der

Masse unter, wird von der Gemeinschaft

getragen. Das Gesamtergebnis

klingt immer gut. Das Repertoire reicht

von Schlager-Klassikern bis zu aktuellen

Hits. Rund zweieinhalb Stunden

geht das so. Dabei gehören auch

Pausen dazu. „Die Unterbrechung

wird dann aber weniger zum Verschnaufen

genutzt als zum Reden“,

beobachtet David Rauterberg immer

wieder. „Die Teilnehmer müssen

erstmal nochmal drüber sprechen,

was sie gerade Schönes gesungen

haben.“

Immer mehr Menschen lassen sich

von diesem Konzept begeistern. Die

gemeinsamen Gesangsabende machen

eben glücklich, ganz wie das Singen

selbst – egal ob man’s kann. (GIM) W

Info

Aktuelle Termine gibt es unter

www.rudelsingen.de

Foto: © ALDECAstudio – stock.adobe.com


Mit

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Foto: © zinkevych – stock.adobe.com

Sport – Wundermittel ohne

Nebenwirkungen

„Welches Wundermittel hält jung,

senkt das Risiko für Diabetes und

Herzerkrankungen, hilft nachweislich

gegen depressive Verstimmungen und

hat – richtig dosiert – praktisch keine

Nebenwirkungen? Sport! Und der ist

in jedem Alter günstig", weiß Dr. Bernd

Langenstein, Chefarzt am Institut

für Sportmedizin im Klinikum Nürnberg.

Gute Gründe also, sich mehr zu

bewegen.

Einsteiger erst einmal zum Arzt

Bewegung ist zwar nicht verschreibungspflichtig,

dennoch sollte jeder

über 35 Jahre erst einmal einen Arzt

aufsuchen, wenn sie nach längerer

Pause wieder sportlich aktiv sein

wollen. Dieser prüft den Gesundheitszustand

und kann die Belastungsgrenzen

einschätzen.

Gerade ältere Menschen haben

oft Vorerkrankungen, die falsches

Training unter Umständen gefährlich

machen. Schnelle Tempo- und

Richtungswechsel – etwa bei Ballsportarten

– können bei Gelenkproblemen

ein Risiko darstellen. Kraftübungen

müssen vor allem bei Diabetes

oder Herz-Kreislauf-Beschwerden

an die individuellen Leistungsgrenzen

angepasst werden.

Der Arzt kann ausgehend von der

Untersuchung auch Tipps geben, welche

Form von Sport infrage kommt.

Für die Langzeitmotivation ist es

jedoch wichtig, sich eine Sportart zu

suchen, die zu einem passt. Wem der

beliebte Klassiker Joggen zu eintönig

ist, probiert einfach aus, ob vielleicht

Schwimmen, Tischtennis oder Tanzen

das Richtige ist.

Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit

trainieren

Idealerweise sollten jede der drei

Komponenten Ausdauer, Kraft und

Beweglichkeit trainiert werden.

Erstere stärkt vor allem Herz und

Kreislauf, die beiden letzteren sind

wichtig für Mobilität und schützen

vor Stürzen. Die Deutsche Gesellschaft

für Sportmedizin empfiehlt,

das Training zu 70 Prozent aus

Ausdauer, 20 Prozent aus Muskelaufbau

und zehn Prozent aus Beweglichkeit

zusammenzusetzen.

Das lässt sich mit einer Sportart

allein kaum abdecken. Ein sinnvolles

Rundum-Sportprogramm könnte

deshalb so aussehen: Mit Laufen,

Schwimmen oder Radfahren die Ausdauer

trainieren, zusätzlich im Fitnessstudio

die Muskeln kräftigen und

Eine Sportart, die Spaß macht, Zielsetzung,

Gesellschaft und feste Trainingstermine

sichern die Motivation zum regelmäßigen

Sport am besten. Es muss ja nicht gleich

ein Halbmarathon werden.

dazu mit Übungen die Koordination

verbessern.

Damit ist natürlich ein gewisser Aufwand

verbunden. In der Praxis kann

es daher sinnvoll sein, das Training

einzelner Komponenten erst einmal

zu reduzieren oder ganz darauf zu

verzichten, bevor man sich überfordert

und die Lust verliert. Lieber erst

einmal mit einer Sportart beginnen,

die aber durchziehen.

Bewegung: Auch alltägliche

Aktivitäten zählen

Etwa 150 Minuten pro Woche sollte

jeder aktiv sein. Das empfiehlt die

Weltgesundheitsorganisation WHO.

Auch Sportmediziner Langenstein

hält diesen Richtwert für sinnvoll.

Jede Woche zweieinhalb Stunden mag

sich für bisherige Sport-Abstinenzler

abschreckend viel anhören. „Allerdings

können Sie auch Aktivitäten wie

Spaziergänge oder Gartenarbeit darauf

anrechnen“, sagt Langenstein. Wer

etwas für seine Fitness tun möchte,

setzt deshalb am besten nicht nur

auf Sport sondern baut auch zusätzlich

Bewegung in seinen Alltag ein,

seien es Spaziergänge oder Treppensteigen.

Schon das fördert die

Gesundheit.

28

Mit

66


Lebenslust Gesundheit und Wohlbefinden

Große Anstrengungen sind also gar

nicht unbedingt nötig. Vor allem

Anfänger sollten beim Sport ohnehin

darauf achten, sich nicht zu überfordern.

„Die Intensität etwa so wählen,

dass man sich dabei noch unterhalten

kann“, gibt Langenstein als groben

Richtwert an. Die ideale Trainingsbelastung

für jeden Einzelnen kann der

Arzt feststellen. Gerade bei zu intensivem

Training können Schmerzen

auftreten. Solche Beschwerden nicht

ignorieren, sondern von einem Mediziner

untersuchen lassen.

Motivation: Ziele, Partner, feste

Termine

Was tun, um nicht nach kurzer Zeit

wieder die Lust an der Bewegung zu

verlieren? Eine Sportart, die einem

Spaß macht, ist schon einmal ein

guter Anfang. Außerdem kann helfen,

sich Ziele zu setzen, auf diese

hinzutrainieren. Dabei am besten

realistisch bleiben. Ein Anfänger

wird nicht innerhalb von wenigen

Monaten einen Halbmarathon

laufen. Zu hohe Erwartungen führen

nur zu Enttäuschungen.

Feste Sport-Termine motivieren

ebenfalls, das Programm durchzuziehen.

Noch besser ist, wenn man sich

dazu mit anderen verabredet. Vielen

macht Sport in der Gruppe mehr Spaß,

außerdem kostet es ein Stück weit

Überwindung, so einen Termin

abzusagen.

Angebote in der Nähe

Wer lieber alleine sportelt, erzählt

am besten seinen Bekannten von

seinem Vorhaben und baut damit sozialen

Druck auf. Dennoch muss sich

niemand Vorwürfe machen, wenn er

einmal einen Termin sausen lässt. Hin

und wieder keine Lust zu haben, ist

normal.

Wer nach Gleichgesinnten für Sport

sucht, sollte sich in seinem Bekanntenkreis

umhören. Vielleicht ist

jemand bereits aktiv oder möchte sich

anschließen. Eine gute Möglichkeit

bieten auch Sportvereine. Bei diesen

gibt es häufig spezielle Angebote für

ältere Menschen. So hat Bewegung

einen zusätzlichen Nutzen, der vielleicht

nicht für die körperliche, aber

für die psychische Gesundheit unverzichtbar

ist: Nämlich soziale Kontakte

aufrecht zu erhalten.

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Mit

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29


Lebenslust Gesundheit und Wohlbefinden

Heimische „Wellness-Oase“ mit

gemischtem Gespann

Hund, Katze oder Wellensittich – ganz

gleich um welches Haustier es geht,

das Gefühl, geliebt und gebraucht zu

werden, hält fit und trägt dazu bei,

gesund zu bleiben. Das scheint vielen

Deutschen bewusst zu sein, denn

in fast in jedem zweiten Haushalt ist

eins zu Hause.

Wer einen Pudel hält, weiß: Er liebt

das Wasser. Die Redewendung „sich

pudelwohl fühlen“ rührt vom pudeln

her, was so viel bedeutet wie „im

Wasser plantschen“. Wer sich pudelwohl

fühlt, empfindet das gleiche

Wohlbehagen wie ein Pudel im Nass.

Pudelwohl fühlen sich erfahrungsgemäß

aber auch die Hundehalter. Der

Weitere Informationen

Hundesportverein

Oldenburg-Wildenloh

Platzanlage Kavallerieweg

26131 Oldenburg

susanne-moenkemeier@gmx.de

www.hundesportvereinoldenburg.com

Tierheim Oldenburg

Nordmoslesfehner Straße 412

26131 Oldenburg

Tel. 0441 504293

Öffnungszeiten:

Mo. – So. 10:00 – 12:00 Uhr

und Mi. – So. 14:00 – 17:00 Uhr

www.tierheim-ol.de

Züchteradressen über den

Verband für das deutsche

Hundewesen e. V. (VDH)

Westfalendamm 174

44141 Dortmund

Tel. 0231 565000

info@vdh.de, www.vdh.de

enge Kontakt mit einem Tier schenkt

dem Halter Wohlbefinden – quasi eine

„Wellness-Oase“ für die eigenen vier

Wände. Denn auch das Zusammensein

mit Tieren ist eine Form des Sozialkontakts.

Über den eigenen Hund entstehen

zugleich viele neue Kontakte

zu Mitbürgern. Wer mit einem Hund

spazieren geht, wird viel eher angesprochen,

selbst von jenen, die

sich keinen Hund halten. Nicht zuletzt

verschaffen einem die täglichen

Spaziergänge mit dem Vierbeiner

Bewegung, die sonst häufig

zu kurz kommt. Kurzum: Der Hund

schenkt Lebensqualität.

Doch dem Wunsch nach einem Hund

stehen in vielen Lebensphasen praktische

Hemmnisse im Weg. Ob im Studium,

in der Ausbildung oder im Beruf:

Zumeist steht nicht genug Zeit zur

Verfügung, die dem besten Freund des

Menschen gewidmet werden könnte.

Viele erfüllen sich ihren Wunsch nach

einem treuen Begleiter daher erst mit

Austritt aus dem Berufsleben. Dann

Bekannt wie ein bunter Hund

sind auch die Kinder längst aus dem

Haus, sodass, der wichtigsten Lebensaufgaben

entbunden, eine emotionale

Lücke entstehen kann. Die Erfahrung

zeigt: Wer unbekümmerter durchs

Leben gehen möchte, sollte sich

um jemanden kümmern. Soweit

körperlich noch in guter Verfassung,

steht dann einem gemischten Gespann

nichts mehr im Wege. Wer schon

älter ist und Hundeneuling, sollte sich

aber überlegen, was er oder sie sich

noch zumuten kann und will.

(MICHAEL LOOT W

Info

Informationen zu tiergestützten

therapeutischen Angeboten sind auf

der Webseite des Berufsverbandes

„Tiergestützte Therapie, Pädagogik

und Fördermaßnahmen“ unter www.

tiergestuetzte.org zu finden. Der Verein

„Tiere helfen Menschen“ (www.

thmev.de) gibt einen Überblick über

Pflegeeinrichtungen, die Haustiere

aufnehmen und bietet Tierbesuchsdienste

an.

Ingo Helmke schaffte sich 1993, als seine Kinder das elterliche Haus

verlassen hatten, seinen ersten Hund an. Den Schäferhunden hat er

die Treue gehalten: Sirko, sein jetziger, ist bereits sein fünfter. Daher

verwundert es nicht, dass Helmke bis 2016 langjähriger Vorsitzender

des Hundesport-Vereins Oldenburg-Wildenloh war. Von 2005 bis

Ende 2017 leitete er eine Gruppe älterer Hundehalter, die sich einmal

in der Woche auf der Platzanlage des Vereins zum Training und zum

anschließenden Kaffee und Kuchen im Vereinsheim traf. Bis heute ist

der 76-Jährige jeden Tag rund 5 km mit seinem Hund unterwegs. Über

seine Erfahrung mit Hunden sagt er: „Seit ich mit einem Hund spazieren

gehe, kennt mich jeder. Außerdem werde ich dann viel häufiger

gegrüßt.“ Über den Verein hat er obendrein eine Reihe Gleichgesinnter

kennengelernt; auch private Kontakte sind über die Seniorengruppe

entstanden. Die Entscheidung für einen bestimmten Hund würde

er nicht von dessen Rassezugehörigkeit abhängig machen, sondern

davon, dass die Chemie zwischen Mensch und Tier stimmt.

30

Mit

66


Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt zur vollwertigen Ernährung, abwechslungsreich zu essen und überwiegend

pflanzliche Lebensmittel zu wählen. Foto: © Lebensmittelvielfalt – stock.adobe.com

Essen ist ein Stück Lebensfreude

Slow-Food, Super-Food, Healthy

Food, was auch immer für trendige

neue Namen für gesunde Ernährung

noch aufkommen werden, im Grunde

geht es darum, beste Lebensmittel in

ausgewogener Auswahl mit Genuss zu

sich zu nehmen und dadurch fit und

vital zu bleiben.

Fördernd für die Gesunderhaltung,

Leistung und das Wohlbefinden, ist

das vollwertige Essen und Trinken.

Das belegen langjährige ernährungsmedizinische

Erfahrungen. Natürlich

darf bei aller Vernunft das Essen auch

ein Stück Lebensfreude sein. Wie sich

vollwertige Ernährung umsetzen lässt,

hat die Deutsche Gesellschaft für

Ernährung (DGE) auf Basis aktueller

wissenschaftlicher Erkenntnisse noch

einmal neu in zehn Regeln formuliert.

Vielfalt nutzen

Kein Lebensmittel allein enthält alle

Nährstoffe. Deshalb minimiert jeder,

der abwechslungsreich isst, das Risiko

Mit

66

der einseitigen Ernährung. Bereits

mit einer bunten Auswahl an allen

Lebensmittelgruppen gelingt es leicht,

vollwertig zu essen und zu trinken.

Pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse,

Obst, Getreide und Kartoffeln liefern

viele Nährstoffe, Ballaststoffe sowie

sekundäre Pflanzenstoffe und haben

gleichzeitig wenige Kalorien.

Pflanzenöle und Nüsse sind zwar

kalorienreich, aber auch wertvolle

Nährstofflieferanten. Um die ausreichende

Versorgung mit Nährstoffen zu

erleichtern, ist es sinnvoll, die pflanzlichen

mit tierischen Lebensmitteln

wie Milch, Milchprodukte, Fisch,

Fleisch und Eier zu ergänzen.

Fünf am Tag

Gemüse und Obst ist die mengenmäßig

größte Lebensmittelgruppe in der

vollwertigen Ernährung und bringt

dabei viel Farbe und Abwechslung in

den Speiseplan. Die Vielfalt und das

Zusammenspiel der verschiedenen

Inhaltsstoffe machen die positiven

gesundheitlichen Wirkungen von

Gemüse und Obst aus. Ganz nebenbei,

senkt der Verzehr von Gemüse und

Obst auch noch das Risiko für Herz-

Kreislauf- und anderen Erkrankungen.

Essen und genießen

Mahlzeiten müssen nicht nur der Nahrungsaufnahme

dienen, sie können

mit ein paar Tricks zu wahren Genusserlebnissen

führen, wenn man sich

zum Beispiel eine Pause zum Essen

gönnt und sich Zeit lässt. Langsames,

bewusstes Essen und gründliches

Kauen fördert den Genuss und das

Sättigungsempfinden. Es entspannt

und hilft, das Körpergewicht zu regulieren.

(DGE/GIM) W

Info

Die ausführlich formulierten Regeln

sind unter www.dge.de zu lesen. Ein

Infoblatt „10 Regeln der DGE“ gibt es

als herunterladbares pdf. Es ist auch

in gedruckter Form erhältlich.

31


Lebenslust Bildung und Entwicklung

Lernen und Gleichgesinnte treffen

Endlich ist Zeit für die Dinge, die

während der Berufsphase hintenan

stehen mussten. Zu diesen

„Das mache ich später“-

Dingen zählt für viele auch das

Lernen. Immer mehr Menschen

jenseits der 50 besuchen Bildungskurse,

um sich geistig fit zu halten,

Spaß zu haben und Menschen mit

ähnlichen Interessen zu treffen.

Es gibt Wissenshungrige, die eine

neue Sprache erlernen, weil sie das

schon immer mal wollten oder um

während der nächsten Auslandsreise

besser zurechtzukommen. Gefragt

sind auch Kurse zum Umgang mit

Kontakt

inForum im PFL

Peterstraße 3

26121 Oldenburg

Tel. 0441 235-2781/0441 235-3216

inForum@stadt-oldenburg.de

www.oldenburg.de/inforum

Volkshochschule Oldenburg e. V.

Karlstraße 25

26123 Oldenburg

Tel. 0441 92391-0

info@vhs-ol.de, www.vhs-ol.de

Evangelische Erwachsenenbildung

Oldenburg

Peterstraße 38

26121 Oldenburg

Tel. 0441 92562-0

EEB.Oldenburg@evlka.de

www.eeb-oldenburg.de

Katholische Erwachsenenbildung

Oldenburg e.V.

Peterstraße 6

26121 Oldenburg

Tel. 0441 350 715 -71

info@keb-ol.de

www.keb-ol.de-lernen

Computer, Tablet oder Smartphone.

Manche Junggebliebene verwirklichen

sich den Traum, ein Instrument zu

erlernen. Andere befassen sich mit

Zeitgeschichte, Politik, Kunst oder

Kunsthandwerk. Lern- und Bildungsangebote

für gibt es reichlich und zu

vielen verschiedenen Themen im

Raum Oldenburg. Wir stellen ein paar

Beispiele vor:

inForum

Kurse und Projekte für Menschen

ab 50 bietet das inForum, eine Bildungs-

und Kultureinrichtung der

Stadt Oldenburg mit Sitz im Kulturzentrum

PFL. Gesellschaft, Politik,

Geschichte, Spiele, Gesundheit und

Bewegung, Literatur, Kunst, Kultur

und Sprachen gehören zu den vielseitigen

Themenangeboten im Programm.

Alle Kurse sind kostenlos, da sie von

Ehrenamtlichen geleitet werden.

Für einige Themen gibt es allerdings

Wartelisten, weshalb sich eine frühzeitige

Kontaktaufnahme mit dem

inForum lohnt.

Volkshochschule Oldenburg

Sport, Bewegung, Ernährung, Vorsorgevollmacht

und Patientenverfügung,

Französisch, Spanisch, Italienisch –

das Kursangebot speziell für Senioren

der Volkshochschule Oldenburg

umfasst viele interessante Themen.

Senioren sind aber natürlich auch in

allen anderen öffentlichen Kursen

willkommen. Warum nicht mal Niederländisch

lernen, die Kenntnisse am

Computer oder mit dem Smartphone

erweitern, einen Mal- oder Zeichenkurs

belegen? Auch Singkurse, Ikebana,

Kurse zu Themen der Kunstgeschichte

oder über Politik stehen im

Programm.

Evangelische Erwachsenenbildung

Oldenburg (EEB)

Generationenthemen, Lebensgeschichte,

Leben im Alter – diese und viele

weitere Familienthemen bearbeitet

die EEB in ihren Kursen. Nicht

wenige junge Rentner kümmern sich

zum Beispiel um ihre sehr betagten

Eltern. Das erfordert oft Geduld

und spezielles Einfühlungsvermögen.

Die Evangelische Familienbildung

bietet dazu den Kurs „Mein Leben

dein Leben. Wenn Kinder ihre

alten Eltern unterstützen. Seniorenbegleitung

für Familienangehörige“.

Andere Kurse sind: „Späte Freiheit

Ruhestand“, „Wider die Depression

beim Älterwerden“ oder „Leben mit

dementen Menschen“. Ein weiterer

Schwerpunkt bei den Kursangeboten

sind Fortbildungen in Seniorenbegleitung.

Katholische Erwachsenenbildung

Oldenburg (KEB)

Eine ungewöhnliche Idee hat die

Katholische Erwachsenenbildung

Oldenburg. Sie bietet Schreibkurse

für Großeltern, die mit selbst verfassten

Geschichten ihre Enkel begeistern

wollen. Wer nicht schreiben

will, sondern lieber Besuchern die

örtliche Kirche zeigen und erklären

möchte, kann sich im Rahmen einer

Kirchenführerausbildung auf diese

Aufgabe vorbereiten. Darüber hinaus

bietet die KEB Näh- und Kochkurse,

Kurse zu Fotografie, Politik, Theologie,

Sprachen und vieles mehr.

Senioren-/Gasthörerstudium an

der Universität Oldenburg

Das klassische Seniorenstudium ist

nichts für Titelaspiranten, denn es

endet nicht in einem berufsqualifizierenden

Abschluss. Die Seniorstudentin

oder der Seniorstudent

streben keine staatliche Zulassung

oder Bestellung als Lehrer, Richter

oder Arzt an. Im Mittelpunkt steht

dagegen das fachliche Interesse, z. B.

an Philosophie, Theologie, Archäologie,

Germanistik, Naturwissenschaften

oder worauf sonst die wissenschaftliche

Neugierde gerichtet ist.

Abitur ist für dieses Studium nicht

32

Mit

66


Kontakt

Center für lebenslanges

Lernen (C3L) der Carl

von Ossietzky Universität

Oldenburg

Ammerländer

Heerstraße 114-118

26129 Oldenburg

Tel. 0441 798-4416

C3L(@uni-oldenburg.de

www.C3L.uni-oldenburg.de

Eine der längsten Studien zum mentalen Alterungsprozess (Seattle Longitudinal Study)

belegt, dass über 50-Jährige die 25- bis 35-Jährigen in puncto Sprachkompetenz und

Wortgedächtnis ausstechen. Sie können sich besser räumlich orientieren und in komplexen

Situationen leichter Schlussfolgerungen ziehen. Foto: © pressmaster–stock.adobe.com

Erfolgreich lernen. Konzepte

im Alter – ELKA

Donnerschweer Str. 4

(Am Pferdemarkt)

26123 Oldenburg

Tel. 0441 2179011

renate.linsel@elka-lernen

www.elka-lernen.de

erforderlich. Man schreibt sich einfach

als Gasthörer ein, bezahlt die

Semestergebühr in Höhe von 100 bis

120 Euro und schon steht einem das

gesamte Gasthörer-Kursangebot offen.




ELKA (Erfolgreich lernen.

Konzepte im Alter)

Es gibt zahlreiche ältere an Sprachen

interessierte Menschen, die herkömmliche

Kurse bereits nach kurzer Zeit

wieder abbrechen, weil es zu viele

Teilnehmer gibt, zu viel Grammatik

unterrichtet wird, das Gefühl aufkommt,

mit den Jungen nicht mithalten

zu können. Hier sieht sich

das Franchise-Unternehmen ELKA

Erfolgreich lernen. ELKA – Englisch

Kurse für Senioren mit seinem Bildungsangebot

als echte Alternative

zu herkömmlichen Kursen. Hier

können Menschen ab 50 Jahren in

kleinen Gruppen hauptsächlich durch

Hören und Sprechen Englisch, Französisch,

Spanisch erlernen. Smartphone

und Tablettrainings ergänzen

das Angebot. (ANJA GIESELMANN) W

Mit

66






















33


Kontaktfreudig: Mit dem Smartphone bleiben Senioren am Puls der Zeit. Die bei Senioren beliebte Applikation WhatsApp zum Beispiel

ist für sie ideal für die Kontaktpflege mit Familienmitgliedern oder Freunden. Foto: Katharina Schiffl/akz-o

Mobilität ist wichtiger denn je

In ferne Länder reisen, ein neues

Hobby ausprobieren oder die Fremdsprachen

auffrischen – viele Senioren

nutzen ihren wohlverdienten Ruhestand,

um Dinge zu tun, von denen

sie früher immer geträumt haben.

77 Prozent wollen mobil und unterwegs

sein. Das gilt selbst für die über

80-Jährigen. Das belegt eine aktuelle

Seniorenstudie „Smart im Alltag“.

Fast alle Senioren legen zugleich großen

Wert auf Kontakte zu Freunden

und Verwandten. Ganz wichtig auch

für acht von zehn Best Agern: Sie

möchten Neues lernen. Zu diesen

Ergebnissen kommt die Seniorenstudie

2018 „Smart im Alltag“ des

Senioren-Handyherstellers Emporia.

Dafür wurden 1000 Bundesbürger

über 65 Jahre befragt.

Körperliche und seelische Fitness

„Die heutigen Rentner unterscheiden

sich deutlich von denen der

vergangenen Generationen. Sie fühlen

sich agil und haben den starken

Wunsch, am Leben draußen teilzuhaben“,

sagt Eveline Pupeter Geschäftsführerin

von Emporia. Senioren

von heute halten sich körperlich

sowie geistig fit und stehen technischen

Neuerungen wie dem Internet

offen gegenüber. Auch das Smartphone

wird immer häufiger zum täglichen

Begleiter, wie die Seniorenstudie

zeigt. So nutzt inzwischen fast

jeder dritte Bundesbürger ab 65

Jahre ein internetfähiges Handy. 2014

lag der Anteil nach Zahlen vom Digitalverband

Bitkom noch bei 14 Prozent.

Senioren, so das Fazit des Verbands,

sind die größte Wachstumsgruppe.

Klare Prioritäten:

Alles soll einfach sein

Die Hersteller von Senioren-Smartphones

haben den Trend erkannt

und reagieren mit einer Reihe von

speziellen Produkten, die sie – wie

beispielsweise Emporia – gemeinsam

mit der Zielgruppe entwickeln.

Denn die Best Ager haben in der

Kommunikation klare Prioritäten,

insbesondere, was die Funktionalitäten

betrifft. „Die neuesten technischen

Features sind für sie meist

weniger interessant. Sie möchten

telefonieren, surfen und mit anderen

Menschen in Kontakt bleiben.

Alles soll einfach bedienbar und gut

lesbar sein“, fasst Pupeter zusammen.

Doch auch für Senioren, die kein

Smartphone wollen, gibt es inzwischen

konventionelle Mobiltelefone,

die ihnen trotzdem die Kommunikation

über Whatsapp ermöglichen.

Aufgrund der Beliebtheit des Messengers

haben Unternehmen wie

Emporia diese Funktion in herkömmliche

Geräte integriert. Senioren können

damit auch ohne Smartphone

dabei sein, wenn Familie und Freunde

chatten. (AKZ-O) W

Info

www.emporia.de

34

Mit

66


Erlebnisse und Detailwissen

aus erster Hand

Lebenslust Bildung und Entwicklung

Alle Senioren können auf eine

bewegte persönliche Geschichte

zurückblicken – nicht nur ihrer

Lebenserfahrung wegen, sondern weil

sich die bewegte jüngere Geschichte

unseres Landes in ihr spiegelt. Zu

ihnen zählt auch Paul-Dieter Reck;

er entschloss sich, über seine Erlebnisse

– einer doppelten Flucht –

öffentlich Zeugnis abzulegen und

damit in einen Dialog mit der Jugend

einzutreten.

„Der Geschichtslehrer seiner Tochter,

die das Herbartgymnasium besucht,

hatte seine Schüler gefragt, ob sie

Personen kennen, die über ihre Erfahrungen

aus dem Zweiten Weltkrieg

berichten können, und ich erklärte

mich dazu bereit“, erläutert Reck.

Eine Woche lang bot er Unterstufenschülern

Geschichte zum Anfassen.

Vier, fünf Jahre alt war der gebürtige

Münsteraner, als die Briten 1941/42

seine Heimatstadt zu bombardieren

begannen. Erst floh er mit seiner

Mutter regelmäßig in einen Luftschutzbunker.

Als aber irgendwann

keine Nacht mehr verging, in der

Münster nicht bombardiert wurde,

riet sein Vater, der am Polenfeldzug

teilnehmen musste, seiner Frau,

sich mit dem kleinen Paul-Dieter

zu ihren Eltern nach Vorpommern

auszuquartieren.

ein Zug zusammengestellt, der die

dort Gestrandeten in ihre Heimat

zurückbrachte.

Gebannte Zuhörerschaft

„Während meiner Vorträge herrschte

äußerste Ruhe, die Schüler hörten

gebannt zu“, erinnert sich Paul-Dieter

Reck. „Viele Details meiner Erlebnisse

waren ihnen so fremd, dass sie sie

kaum fassen konnten. Daher stellten

sie mir viele Fragen.“ Der Vorteil

von mündlichen Berichten gegenüber

Schulbüchern besteht darin, dass sie,

aus erster Hand stammen, lebendiger

und anschaulicher sind und die

Zeitzeugen befragt werden können.

„Außerdem regen wir die Schüler

an, ihre älteren Verwandten, etwa

die Großeltern, zu befragen“, erläutert

Annemarie Hinrichs, Fachobfrau

Geschichte am Herbartgymnaisum.

„Ihnen ist klar geworden, dass sie in

privilegierten Verhältnissen aufwachsen,

die nicht selbstverständlich sind.“

Reck war nicht der einzige Zeitzeuge,

der am Herbartgymnasium aus

seiner Vita berichtet hat. Einer der

dortigen Lehrer hatte seine Kollegen

auf die Zeitzeugenbörse Oldenburg

aufmerksam gemacht. Dabei

handelt es sich um einen lockeren

Zusammenschluss von Senioren vor

Kontakt zur

Zeitzeugenbörse

Agenda-Büro der Stadt

Oldenburg

Industriestraße 1

26121 Oldenburg

Tel. 0441 235-3246

agenda21@stadt-oldenburg.de

Ort, die unter anderem an Schulen

über ihre Kindheits- und Jugenderfahrungen

im und unmittelbar

nach dem Krieg berichten.

Auch die Zeitzeugen profitieren

von der Begegnung mit den Schülern.

„Sie finden sinnvolle Aufgaben

und Kontakte, die sie sonst

nie bekommen hätten. Das Gefühl

des sozialen Aufgehobenseins und

des eigenen Selbstwertes wird gestärkt

durch die Erfahrung, dass

die eigenen Lebenserinnerungen für

andere interessant und wertgeschätzt

sind“, kommentiert die Zeitzeugenbörse.

Sie möchte ihren Kreis

ständig erweitern und sucht daher

ältere Mitbürger, die Freude am

Erzählen sowie am Miteinander

von Jung und Alt haben.

(MICHAEL LOOT) W

In der Nähe von Anklam wuchs er

dann auf – bis 1945 die sowjetischen

Truppen vor der Oder standen. „Da

schlossen wir uns den Wehrmachtstruppen

an, die sich nach Westen

zurückzogen“, berichtet Reck. „Unser

Flüchtlingstreck wurde immer wieder

von sowjetischen Flugzeugen

beschossen.“ Schließlich kamen ihm

die britischen Truppen entgegen,

die die Flüchtlinge in ein Gefangenenlager

brachten. Später wurde

Fragen, immer Fragen stellen, lautet die Devise. Denn nicht jeder hat die Gelegenheit,

einen Zeitzeugen zu treffen, der von seinen persönlichen Erlebnissen berichten kann.

Einige Schulen machen dies möglich. Foto: © monticellllo – stock.adobe.com

Mit

66

35


Lebenslagen Wohnen und Alltag

Länger zu Hause wohnen bleiben

Info

Sozialverband VdK

Niedersachsen-

Bremen e. V.

Nikolausstraße 11

26135 Oldenburg

Tel. 0441 21029-0

www.vdk.de/

niedersachsen-bremen

Ehrenamtliche Wohnberater

Manche Menschen leben schon seit

Jahrzehnten in derselben Wohnung.

Für sie ist es die gewohnte, vertraute

Umgebung, die sie nicht aufgeben

möchten. Älteren Menschen fällt es

schwer zu akzeptieren, dass alltägliche

Abläufe, die bisher reibungslos

funktionierten, ihnen mit zunehmendem

Alter immer mehr Probleme

bereiten. Häufig arrangieren

sich Ältere lange Zeit mit einschränkenden

Situationen, auch wenn sie

damit einen Verlust an Selbstständigkeit

und Lebensqualität in

Kauf nehmen. Das muss nicht sein.

Viele Wohnungen lassen sich altersgerecht

anpassen. Einige Landesverbände

des VdK haben eigene

Wohnberatungsstellen. Zudem bieten

auch viele VdK-Kreisverbände

individuelle Informationen zum

Thema Wohnraumanpassung an.

(VDK/GIM) W

Zu Fragen rund ums Wohnen im Alter sowie beim Finden bedarfsgerechter

Lösungen hat der Senioren- und Pflegestützpunkt

Niedersachsen der Stadt Oldenburg (SPN) eine Wohnberatung

eingerichtet. Die ehrenamtlichen, von der Niedersächsischen Fachstelle

für Wohnberatung geschulten Wohnberaterinnen und

Wohnberater geben Interessierten Rat zu den Themen: Hilfsmittel,

Ausstattungsveränderungen, barrierefreie Umbaumaßnahmen,

Finanzierungsmöglichkeiten sowie Wohnalternativen vor Ort.

Unter www.stadt-oldenburg.de steht ein Flyer zum Herunterladen

zur Verfügung.

Wir erfüllen Ihren Farb- und Wohlfühltraum.

Seit über 30 Jahren bedeutet Qualität für uns: Die Anforderungen unserer Kunden ständig bestens zu

erfüllen! Wir bieten Ihnen einen Rundumservice, mit Aus- und Einräumarbeiten, putzen und saugen.

Sie können sich zurücklehnen.

Kurz gesagt: Also, alles was Sie in Verbindung mit einer Renovierung nicht tun können oder wollen

übernehmen wir gern für Sie.

Wir bieten Ihnen für Ihr Heim viele innovative und vor allem kreative Lösungen. Rufen Sie uns gern

unverbindlich an! Wir freuen uns auf Sie!

36

Mit

66


„Wohnen für Hilfe“ kommt an: In mehr als vierzig Städten wird dieser Tauschhandel bereits gelebt. In Zeiten wie diesen Tendenz:

stark steigend. Foto: © ACP prod – stock.adobe.com

Studenten und Senioren unter

einem Dach

Ein Zimmer gegen Unterstützung im

Haushalt: Bei „Wohnen für Hilfe“,

„Wohnen gegen Hilfe“ oder „Wohnen

mit Hilfe“ geht es um ein Wohnmodell,

in dem Senioren einen Teil ihres

Hauses/ihrer Wohnung an Studenten

vermieten. Das kann ungeahnte Perspektiven

eröffnen und für alle Beteiligten

ein Gewinn sein.

Wohnmodell mit Zukunft

Das Prinzip ist einfach: Ältere Menschen,

die ein Haus oder eine große

Wohnung haben, die sie nicht allein

bewohnen und bewirtschaften können

oder wollen, bieten Wohnraum

für Studenten an. Neben der Beteiligung

an den Nebenkosten helfen die

Jüngeren in Haus und Garten mit,

statt Miete zu zahlen – etwa durch

Einkaufen, Putzen oder Spazierengehen

mit dem Hund. Pflegerische

oder medizinische Dienste jeglicher

Art sind ausgenommen. Manche

Senioren möchten auch einfach nur

Gesellschaft. Für Studenten ist dieses

Wohnmodell attraktiv, weil in vielen

Universitätsstädten der Wohnraum

sehr knapp und teuer ist.

Ähnlich wie bei einer normalen

Wohngemeinschaft ist auch bei

„Wohnen für Hilfe“ wichtig, dass

beide Seiten sich gut verstehen.

Das Studentenwerk vermittelt den

Wohnraum kostenfrei und berät

beide Parteien. Vertragspartner sind

jedoch immer Vermieter/-in und

Mieter/in.

Inzwischen gibt es bundesweit zirka

43 Städte (meist Uni-Städte) mit

dem Angebot. Auch in Oldenburg

wird derzeit „Wohnen für Hilfe“ aufgebaut,

mit der Besonderheit, dass

über die älteren Menschen hinaus

diese Wohnpartnerschaften auch anderen

hilfsbedürftigen Menschen angeboten

werden soll. „Selbstverständlich

muss für Studenten angemessener

Wohnraum zur Verfügung gestellt

werden, dennoch kann es zu

vielen anderen Wohnformen eine

Option mehr sein, ein langes Leben

zu Hause verbringen zu können“,

sagt Dagmar Bung-Köpping

vom Senioren- und Pflegestützpunkt

Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg.

(GIM) W

Kontakte

Senioren- und Pflegestützpunkt

Niedersachsen (SPN)

der Stadt Oldenburg

Straßburger Straße 8

26123 Oldenburg

Beratungen und Informationen

zu den Themen

Älterwerden, Wohnen im

Alter und ehrenamtliche

Unterstützung unter

Tel. 0441 235-3880

Wohnen für Hilfe

Oldenburg Allgemeiner

Studierenden-Ausschuss

(AStA)

Betreff: Wohnen für Hilfe

Carl von Ossietzky

Universität Oldenburg

Uhlhornsweg 49–55

26111 Oldenburg

Tel. 0441 798-2573

kontakt@wfh-oldenburg.de

www.wfh-oldenburg.de

Mit

66

37


Lebenslagen Wohnen und Alltag

Zu Hause sicher leben mit Notrufsystemen

Intelligente Notruf- und Assistenzsysteme

für Senioren geben Sicherheit.

Sie unterstützen ältere Menschen in

ihrem Alltag, warnen vor Gefahren,

schützen bei beginnender Demenz

oder benachrichtigen im Notfall

automatisch Angehörige oder den

Rettungsdienst. Damit geben sie insbesondere

den Angehörigen älterer

Menschen ein gutes Gefühl, wenn sie

nicht in der Nähe sein können.

Notruf für Senioren

Plötzlich gestürzt und nicht mehr

in der Lage, aufzustehen? Für viele

Senioren ist diese Situation ein Szenario,

das ihnen Angst bereitet. Denn

mit zunehmendem Alter steigt das

Risiko zu stürzen, weil die Muskelkraft,

das Seh- und Hörvermögen,

die Reaktionsschnelligkeit und die

Koordinationsfähigkeit allmählich

nachlassen. Nicht zuletzt haben

auch viele Senioren mit chronischen

Krankheiten zu kämpfen, die Notfälle,

in denen sie schnelle Hilfe benötigen,

immer wahrscheinlicher werden lassen.

Ingenieure und Techniker entwickeln

und optimieren daher seit

mehr als 30 Jahren Notrufsysteme für

Senioren. Dabei kann man zwischen

verschiedenen Arten von Senioren-

Notrufen unterscheiden:

Hausnotruf: Der Hausnotruf wird

üblicherweise über das Festnetz im

Haus abgesetzt.

Mobiler Notruf: Der Notruf kann von

überall aus abschickt werden, ist also

nicht auf das Haus und den Garten

beschränkt.

Seniorenhandys: Das sind seniorengerechte

Smartphones, die mit einer

Notruf-App bzw. einem Notfallknopf

ausgestattet sind.

Demenz-Ortungssysteme: Ein GPS-

Sender, den Menschen mit Demenz

bei sich tragen, ermöglicht die kontinuierliche

Überwachung.

Warnmelder: Das sind z. B. Rauch-,

Gas-, Wassermelder oder sogenannte

Herdwächter.

AAL: Ambient Assisted Living vernetzt

verschiedene Sicherheitssysteme zu

einem intelligenten Haus, das seine

Bewohner im Alltag bewacht und

unterstützt.

Seniorenalarm-Systeme

Sowohl beim Hausnotruf als auch

beim mobilen Notruf tragen Senioren

einen Sender bei sich. Sollte

ihnen etwas passieren, drücken sie den

Knopf auf diesem Sender. Dadurch

löst das Gerät einen Alarm in einer

Notrufzentrale aus, die sofort versucht,

mit dem Betroffenen Kontakt

aufzunehmen. Ist das nicht möglich

oder es liegt ein Unfall bzw. Notfall

vor, informieren die Mitarbeiter des

Notrufdienstes Angehörige, Bekannte,

den Hausarzt und/oder Sanitäter – je

nach Bedarf und Einsatz.

38

Haushaltshilfe anmelden

Sie beschäftigen in Ihrem Haushalt Babysitter, Reinigungskraft

oder Gärtner? Alle in Privathaushalten beschäftigten Personen sind

gesetzlich unfallversichert beim Gemeinde-Unfallversicherungsverband

Oldenburg (GUV).

Melden Sie Ihre Haushaltshilfe beim GUV an. Per E-Mail, telefonisch,

per Fax oder Brief. Falls wirklich einmal etwas passiert,

trägt der GUV die Kosten der ärztlichen Versorgung, die Behandlung

in speziell ausgestatteten Krankenhäusern oder er übernimmt

die Kosten für Pflegemaßnahmen. Die Kosten für den Versicherungsschutz

trägt der Arbeitgeber.

GUV Oldenburg

Gartenstr. 9 · 26122 Oldenburg

Tel. 0441 77909-0 · info@guv-oldenburg.de

www.guv-oldenburg.de

Günter Menzl – Fotolia.com

Foto:

©

Senioren-Smartphone

Der Notfallknopf für Senioren ist in

der Regel geschickt versteckt und fällt

dem flüchtigen Betrachter nicht ins

Auge. Der Sender befindet sich unauffällig

in einer Brosche, an einem Clip

an der Kleidung, auf einem Armband

oder auch in einem Anhänger an einer

Kette. So können Sie ihn rund um die

Uhr bei sich tragen. Damit der Notrufknopf

Senioren in allen Situationen

retten kann, muss er zudem wasserdicht

sein. Auch ein Seniorenhandy

eignet sich als Sender für den mobilen

Notruf. Es gibt spezielle Seniorenhandys

mit Notruftasten. Ein Smartphone

für Senioren kann mit einer

Notruf-App ausgestattet werden, die

ähnlich funktioniert wie ein Notrufknopf

für Senioren. Bei Betätigung der

Notruftaste auf dem Tastenfeld ruft

die App automatisch Hilfe und über-

Mit

66


mittelt die Ortungsdaten vom Standort

des Handys an die Notrufzentrale.

Zusätzlich zum mobilen Seniorentelefon

ist es empfehlenswert, auch

beim Festnetztelefon ein entsprechend

altersgerechtes Modell zu wählen.

Neben größeren Tasten und einem

lauteren Klingelton besitzen spezielle

Seniorentelefone auch eigens dafür

vorgesehene Notruftasten.

Mit dem Hausnotruf schnelle Hilfe ermöglichen: Diese Vorrichtung ist nicht nur für die

ältere Person selbst, sondern auch für die Angehörigen eine Beruhigung. Foto: Paul Hahn, Johanniter

Funk-Notrufsysteme

Notrufsysteme für Senioren übermitteln

in der klassischen Variante, dem

Hausnotruf, den Notruf via Funk

vom Handsender an die Basisstation.

Die Basisstation des Notrufsystems

alarmiert die eingespeicherte Telefonnummer.

Nimmt die Person am

anderen Ende der Leitung den Notruf

entgegen, kann sie mit dem Hilfesuchenden

sprechen. Im Allgemeinen

gehören zum Lieferumfang eines

solchen Funk-Notrufsystems Halsband

und Armband für den Sender. So

kann der Hilfebedürftige den Sender

immer bei sich tragen. Die Reichweite

eines Funk-Notrufsystems beträgt in

einem Gebäude zwischen 30 und 50

Meter. Mikrofon und Lautsprecher

sind jedoch in der Regel so konfiguriert,

dass eine Kommunikation aus

jedem Raum der Wohnung oder des

Hauses möglich ist. In großen Wohneinheiten

installieren die Anbieter ggf.

zwei Stationen.

Lebensretter für unterwegs

Senioren Notruf GSM: Die Tatsache,

dass immer mehr Menschen keinen

Festnetzanschluss mehr haben oder

über das Internet telefonieren, hat

dazu geführt, dass einige Anbieter

Hausnotrufgeräte anbieten, die nicht

per Funk, sondern über das Mobilfunknetz

übertragen.

Senioren Notruf Dect: Modelle, die

per Dect senden, bestehen aus einem

Sender und einem Empfänger, der in

die Steckdose gesteckt wird. Diese

Geräte sind vor allem darauf ausgelegt,

dass der Betroffene mit Angehörigen

auch außerhalb der Hörweite,

aber immer noch im Haus oder in

der Wohnung, Kontakt aufnehmen

kann. (PFLEGE.DE/GIM) W

Gesundheitsvorsorge im Alter – Das Klinikum Oldenburg unterstützt

© didesign – stock.adobe.com

Im Alter mobil und gesund bleiben –

das wünscht sich sicherlich jeder. Das

Klinikum Oldenburg hilft Ihnen beim

Gesundbleiben und Gesundwerden.

Unter unserem Dach bieten wir neben

einem breiten medizinischen Leistungsspektrum,

das auf nahezu allen

medizinischen Gebieten Spitzenmedizin

anbietet, auch viele Veranstaltungen

im Gesundheitshaus des

Klinikums an, die vor allem auch die

Gesundheitsvorsorge zum Ziel haben.

Unsere Fachleute informieren Sie

unter anderem über gesunde Ernährung,

die richtige Bewegung oder

geben Tipps, um besser durch den

Alltag zu kommen.

Im Krankheitsfall helfen Ihnen unsere

Ärztinnen und Ärzte die richtige Therapie

zu finden. Und unsere Universitätsklinik

für Geriatrie unterstützt Sie

nach einem eventuellen Eingriff, damit

Sie möglichst schnell wieder auf die

Beine kommen.

Das Klinikum Oldenburg:

• 832 Betten

• jährlich 37 000 stationäre

Patienten

• jährlich 105 000 ambulante

Behandlungen

• 25 Kliniken & Institute, davon

12 universitär

• weitere Informationen unter:

www.gesundheitshaus-oldenburg.de

Klinikum Oldenburg AöR Rahel-Straus-Straße 10 · 26133 Oldenburg

Tel. 0441 403-0 · info@klinikum-oldenburg.de

www.klinikum-oldenburg.de

Mit

66

39


Lebenslagen Lebensqualität in jeder Situation

Die Ökotrophologin Dr. Elke Strangmann,

Abteilungsleiterin der Ernährungstherapie

im Reha-Zentrum Oldenburg, ist Expertin

rund um die Mangelernährung im Alter.

Sie berät sowohl Einzelpersonen als auch

Gruppen und hält Vorträge zum Thema.

Lesen Sie unser Interview ab Seite 42.

Foto: Tim Rost


Foto: Dagmar Winzer, Reha-Zentrum Oldenburg

In der Ernährungstherapie werden

Patienten je nach ihren medizinischen

Bedürfnissen beraten und über die

aktuellen wissenschaftlichen Ernährungsempfehlungen

informiert, die in der

Lehrküche umgesetzt werden.

Essen und Trinken für Leib und Seele

Beschwerden beim Schlucken und

Kauen, wenig Appetit – besonders bei

älteren Menschen mit gesundheitlichen

Problemen nimmt die Lust

am Essen und Trinken ab. Dabei ist

eine vollwertige Ernährung gerade im

Alter wichtig, um gesund und mobil

zu bleiben sowie Erkrankungen besser

zu überstehen.

Mehr als 80 Prozent der alten Patienten,

die in eine Klinik kommen,

haben laut der Deutschen Gesellschaft

für Geriatrie ein hohes Risiko

für Mangelernährung oder sind

akut mangelernährt – mit zum Teil

dramatischen Folgen. Doch was

heißt Fehl- oder Mangelernährung

(Malnutrition) genau? Dieser Begriff

definiert einen Zustand des Mangels

an Energie, Protein und anderen

Nährstoffen, der mit messbaren

Veränderungen von Körperfunktionen

verbunden ist, einen ungünstigen

Krankheitsverlauf zur Folge hat und

durch Ernährungstherapie reversibel

ist.

Während jüngere Senioren häufiger

zu Übergewicht neigen, das mit einer

qualitativen Mangelernährung (Mangel

an Protein, Vitaminen und Spurenelementen)

einhergehen kann, ist

eine quantitative Mangelernährung

(die aufgenommene Energie ist geringer

als der tatsächliche Bedarf) oft

zusätzlich ein Problem der Hochbetagten.

Dabei werden typische

Symptome wie Müdigkeit, allgemeine

Schwäche, Antriebslosigkeit und

Gewichtsabnahme oftmals fälschlicherweise

als „Altersschwäche“

eingeordnet und nicht als häufiges

Problem im Alter erkannt, beachtet

und behandelt.

Als Ursachen für die Entstehung einer

Mangelernährung im Alter werden

Faktoren wie physiologische Veränderungen

sowie krankheitsbedingte

und soziale Umstände verantwortlich

gemacht oder die Kombination aus

mehreren. Mit einer erfolgreichen

Ernährungstherapie die Mangelernährung

meistern, lohnt sich. Denn:

Info

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hält verschiedene

Broschüren zum Thema als PDF unter www.dge.de zum Download

bereit. „InForm, Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung

und mehr Bewegung“ offeriert unter www.in-form.de den Ratgeber

„Gesunde Ernährung ab 60 – So bleiben sie fit und leistungsfähig,

Nährstoffe, die Ihr Körper jetzt braucht“.

Mit

66

Kontakt

Rehabilitationszentrum

Oldenburg GmbH

Tel. 0441 405-0

Brandenburger Str. 31

26133 Oldenburg, info@

reha-ol.de, www.reha-ol.de

Gut ernährte Senioren überstehen

Krankheiten leichter, sie haben eine

bessere Wundheilung und mehr

Lebensfreude. Es ist eben doch viel

dran am volksmündlichen Sprichwort:

Essen und Trinken halten Leib

und Seele zusammen.

Eine Ernährungstherapie im Reha-

Zentrum Oldenburg unterstützt Patienten

u. a. bei den Zielen, das körperliche

Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit

durch eine gesunde

Ernährung zu fördern, das Ess- und

Trinkverhalten zur Senkung des Risikos

für Herz-Kreislauf-, neurologische

und orthopädische Erkrankungen

zu optimieren, durch eine Ernährungsumstellung

die Blutfette/den

Blutzucker positiv zu beeinflussen,

zur dauerhaften Veränderung des

Ernährungsstils – mit Einbindung der

Angehörigen – zu motivieren, neue

Verhaltensmuster zu erlernen durch

das Einüben in der Lehrküche.

(DGE/GIM) W

41


Lebenslagen Lebensqualität in jeder Situation

Mangelernährung im Alter als gegeben hinnehmen? Bloß nicht, rät Ökotrophologin Dr. Elke Strangmann. Im Gespräch mit Mit 66-

Redakteurin Gisela Müller erläutert sie, warum und wie eine Ernährungstherapie wahre Wunder vollbringen kann. Niemand sollte

freiwillig auf Lebensqualität verzichten müssen. Foto: Tim Rost

„Mit ein paar Reserven fit ins

Alter gehen“

Mit ruhigem Gewissen essen, worauf

man Lust hat, dies ist oft erst

eine Option, wenn man hochbetagt

und mangelernährt ist. Fehl- oder

Mangelernährung im Alter ist ein

sehr häufiges Problem, das oft als

solches nicht erkannt oder beachtet

wird. Hinter Symptomen wie

Müdigkeit, allgemeiner Schwäche,

Antriebslosigkeit und ungewollter

Gewichtsabnahme – oftmals als „Altersschwäche“

bezeichnet – verbirgt sich

in vielen Fällen eine Unterversorgung

mit Energie und/oder lebensnotwendigen

Nährstoffen.

Dennoch: Mangelernährung im Alter

ist kein Schicksal. Mit einer erfolgreichen

Ernährungstherapie kann man

wieder fit werden und Lebensqualität

zurückgewinnen. Davon ist Diplom-

Ökotrophologin Dr. Elke Strangmann

vom Reha-Zentrum Oldenburg überzeugt.

Mit-66-Redakteurin Gisela

Müller hat sich mit ihr und Dagmar

Winzer vom Reha-Zentrum Oldenburg

zum Gespräch getroffen.

In Zeiten von erstklassigen Lebensmitteln,

täglichen TV-Kochshows,

Tipps von Ernährungsdoktoren –

wie kann es bei diesem Überangebot

zur Mangelernährung kommen?

Dr. Elke Strangmann: Von Mangelernährung

betroffen sind überwiegend

Menschen, die das Interesse

an Kochshows längst verloren

haben oder sich vor lauter Appetitlosigkeit

überhaupt nicht mehr

mit dem Thema Essen beschäftigen,

vielleicht sogar schon einen

Widerwillen dagegen entwickelt

haben. Wer z. B. durch Krankheit

in diese Situation geraten ist,

zieht sich häufig immer mehr

42

Mit

66


zurück, wird antriebsloser. Ohne

selbst einkaufen und kochen zu

können, ist das Flair der verschiedenen

Angebote sowieso uninteressant.

Von welcher Altersgruppe sprechen

wir?

Strangmann: Die Altersgruppe um

80 Jahre ist am häufigsten betroffen,

durchaus aber auch schon 70-Jährige.

Ab 75 Jahren beginnt das Risiko

der Mangelernährung zu steigen.

Durch immer mehr Medikamente

und dadurch Appetitlosigkeit gerät

man häufig in einen Teufelskreis.

Durch den Verlust des Partners

verlieren einige die Motivation, für

sich alleine zu kochen. In dieser

altersdepressiven Stimmung kann

eine Mangelernährung beginnen.

Es heißt, dass Mangelernährung ein

häufiges Problem ist, das oft als solches

nicht erkannt oder beachtet

wird. Was sind die Gründe dafür?

Strangmann: Leider sind etwa 60

Prozent unserer geriatrischen-Patienten

mangelernährt. Das Eigentliche

hat schon vor dem Krankenhausaufenthalt

zu Hause begonnen: Viele

ältere Patienten gehen selten oder

gar nicht zum Hausarzt; ihr Erschöpfungsgefühl

ordnen sie dem Alter

zu. Somit kann der Hausarzt deren

Mangelernährung gar nicht erst

diagnostizieren. Es gibt aber auch

Mediziner, die erst im Extremfall

reagieren, wenn der Patient bereits

deutlich abgebaut hat.

An welchen Symptomen lässt sich

eine Mangelernährung erkennen?

Dagmar Winzer, Reha-Zentrum

Oldenburg: Mangelernährung hat

nichts damit zu tun, dass die

Leute schlank oder dünn sind. Es

können auch dickleibige Menschen

einen Mangel an wichtigen

Nährstoffen haben.

Mit

66

Strangmann: Ganz genau. Denn:

Es geht um einzelne Nährstoffe. So

kann ein Calcium-Mangel Osteoporose

fördern. Die äußeren Symptome

für Mangelernährung sind

tatsächlich körperlicher Abbau, Verlust

von Muskelmasse, Fettmasseverlust,

die Kleidung sitzt locker, der

Schmuck geht verloren.

Was fehlt am häufigsten und was

sind die Folgen?

Strangmann: Das für die Knochenstabilität

wichtige Vitamin D

z. B. fehlt bei älteren Menschen am

häufigsten. Sie kommen kaum

noch ans Sonnenlicht; die Vitamin-D-

Aufnahme über die Nahrung ist nicht

ausreichend gegeben. Außerdem

essen alte Menschen oft einfach so

weiter, wie sie es gelernt haben und

passen sich den veränderten Bedingungen

nicht ausreichend an.

Die Folgen sind sehr vielfältig.

Zunächst fällt jedem der Gewichtsverlust

auf. Doch dramatischer ist

das Schwinden der Muskelmasse an

den Organen wie z. B. am Herzen

oder an der Lunge. Weniger Lungenmuskulatur

sorgt nämlich dafür,

dass nicht mehr so tief eingeatmet

wird. Dadurch kommt es zum Sauerstoffmangel

und die Gefahr einer

Infektion wächst.

Das schränkt dann auch die Mobilität

ein …

Strangmann: Wer keinen Halteapparat

durch die Skelett-Muskulatur

mehr hat, ist hochgradig sturzgefährdet.

Muss ein Betroffener dann

eventuell ins Krankenhaus, verliert

er durch die fremde Umgebung weiter

den Appetit. Das steigert die

Infektanfälligkeit und so weiter. Ein

gut ernährter Mensch kommt auch

im Krankenhaus besser zurecht,

ist selbstständiger, wird schneller

gesund. Wir raten älteren Patienten

deshalb auch zu kleinen ‚Reserven‘,

also mit ihrem Gewicht etwas über

normal zu liegen.

Was ist gegen Mangelernährung

konkret zu tun?

Strangmann: Angehörige sollten

auf jeden Fall veranlassen, dass der

Betroffene zum Hausarzt kommt und

eine Ernährungstherapie anbahnen,

worauf jeder Krankenversicherte

Anspruch hat.

Wie funktioniert die Therapie?

Strangmann: Der Hausarzt stellt

anhand der Blutwerte die Diagnose.

Mit Hilfe dieser Angaben lässt

man sich in der Ernährungstherapie

beraten. Es wird ermittelt, was

der Mensch tatsächlich über den

Zeitraum von einer Woche über den

Tag verteilt zu sich nimmt, oder

lässt ihn selbst Protokoll führen.

Dann sind zu klären, ob alle Nährstoffe

vorhanden sind, etwas ergänzt

werden muss, die Nährstoffversorgung

ausreicht oder z. B. bei Eiweißmangel

noch supplementiert werden

>>>

muss.

In der Ernährungstherapie des Reha-

Zentrums Oldenburg wird Betroffenen

gezeigt, wie sie sich einfach, aber dennoch

gesund ernähren können, damit sie länger

selbstständig bleiben. Unterstützer aus der

Familie können auf Wunsch ein Angehörigengespräch

vereinbaren.

43

Foto: Reha-Zentrum Oldenburg, Lukas Lehmann


Was ist, wenn der ältere Mensch

selbst nicht an die wichtigen Nährstoffe

herankommt?

Strangmann: Wenn die Nahrungsmenge

nicht mehr für die Nährstoffversorgung

ausreicht, kann man in

einem familiären Haushalt schon

mit einfachen Mitteln unterstützen,

z. B. einen Joghurtbecher mit Supplementen

in Form von Eiweißreinkonzentrat

anreichern oder beim Kochen

die Speisen mit hochwertigen Ölen

oder mit Sahne und einer Extraportion

Butter „toppen“. Ältere Alleinstehende

könnten fertige Milchprodukte

zu sich nehmen und darin das

eine oder andere Energiebringende

hineinrühren. Dann ist zu überlegen,

ob vollbilanzierte (Proteine, Kohlenhydrate,

Fette, Vitamine, Mineralien)

Supplemente notwendig sind,

oder ob es um Energieanreicherung

geht.

Ist die sogenannte „Astronautenkost“

eine Lösung?

Strangmann: Menschen, die kaum

noch etwas zu sich nehmen, dürfen

generell fettreiche Speisen essen

– gern auch Salami oder die Lieblingssüßspeise

als Hauptgericht. Für

Ältere mit Schluckproblemen eignen

sich mit speziellen Pulvern angedickte

Getränke oder auch Trinknahrung,

die sogenannte „Astro-

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Mittagessen

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Herzlichkeit!

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44

Mit

66


Lebenslagen Lebensqualität in jeder Situation

Wer zu wenig Gemüse, Obst, Kartoffeln,

Getreideprodukte und Fisch isst, nimmt

zu wenig Ballaststoffe zu sich. Außerdem

reichen die Mengen an Vitamin D und E

sowie Mineralstoffe wie Folat und Kalzium

nicht aus. Foto: © Mara Zemgaliete – stock.adobe.com

nautenkost“ mit allen wichtigen

Nährstoffen.

Mangelernährung ist also kein

Schicksal?

Strangmann: Nein, ganz und gar

nicht. Die gefährdeten älteren Menschen

ab 75 müssen wachgerüttelt

werden, und man sollte ihnen klar

machen, dass Mangelernährung

keine typische Alterserscheinung ist

und sie schon gar kein Todesurteil

bedeutet. Wer vernünftig ernährt ist,

gewinnt wieder an Lebensqualität.

Was empfehlen Sie unseren Lesern

zur Vorbeugung?

Strangmann: Es sind die generellen

Empfehlungen der Gesellschaft

für Ernährung (DGE), wie z. B. mindestens

1,5 Liter am Tag zu trinken

sowie auf das Eiweiß zu achten. Wer

z. B. zweimal in der Woche Fisch

isst, hat eine gute Versorgung mit

Jod, Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren.

Fazit: Fleisch in Maßen, Obst und

Gemüse, Kohlenhydrate, Milchprodukte

und hochwertige Öle nach der

DGE-Formel. Vor allem empfehle ich

allen Mittsechzigern, das Leben zu

genießen!

Vielen Dank für dieses Gespräch!

(GIM)

W

Birte Neumann

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66

45


Lebenslagen Lebensqualität in jeder Situation

Praktische Helfer erleichtern

tägliche Routine

Körperpflege, Einkaufen, tägliches

Kochen – wer beim Älterwerden feststellt,

dass die über Jahrzehnte hinweg

ausgeübten Routinetätigkeiten

beschwerlicher werden oder diese

immer weniger zu verrichten sind,

muss nicht verzagen. Zum Glück gibt

es kleine Helfer, die die täglichen Aufgaben

leichter machen.

Retter im Notfall können ganz

einfach erkennen, ob es eine Notfalldose

mit Infos zum Patienten

gibt. Die Notfalldosen sind bei

der Seniorenvertretung der Stadt

Oldenburg in den Stadtteilen zu

den Öffnungszeiten (Seite 73)

zu erwerben.

Seniorenvertretung Oldenburg

Pferdemarkt 14, 26121 Oldenburg

Besprechungsraum, Innenhof

Tel. 0441 235-4444

seniorenvertretung

@stadtoldenburg.de

www.oldenburg.de

46

Ausgezeichnete Alltagshelfer

Gerade für Senioren ist eine aktive

Freizeitgestaltung wichtig. Zudem

wollen die Gelenke bewegt werden.

Getreu dem Motto „Wer rastet, der

rostet“, sorgt moderate Aktivität für

die nötige Fitness und Bewegungsfähigkeit.

Die Aktion Gesunder Rücken

(AGR) e. V. hat diese – mit Hilfe unabhängiger

medizinischer Gremien –

auf Herz und Nieren geprüft und

ergonomisch sinnvolle Produkte mit

dem Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“

ausgezeichnet. Ein gutes Beispiel

für ein hohes Maß an Sicherheit und

Komfort sind Rollatoren von Topro.

Die Gehhilfen lassen sich aufgrund

ihres geringen Gewichts leicht rangieren.

Eine Ankipphilfe erleichtert

zudem das Überwinden kleiner

Hindernisse wie Bordsteinkanten.

Für besonderen Komfort sorgen die

zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten

der Rollatoren. Denn durch die

individuellen Einstellungen können

Fehlhaltungen und Beschwerden wie

Rückenschmerzen deutlich gesenkt

und die Mobilität erhalten werden.

(OTS) W

Info

Aktion Gesunder Rücken e. V.

www.agr-ev.de/rollator.

Lebensretter aus dem

Kühlschrank

Im Notfall zählt jede Sekunde. Mit

einem sicheren Griff können Retter

nun an alle wesentlichen Informationen

gelangen, die für den Patienten

eine Rolle spielen. Die Notfalldaten

stecken in der Notfalldose, die

in der Kühlschranktür ihren Stammplatz

hat. So gibt es einen festen Ort

für die Papiere, die in jedem Haushalt

im Notfall gefunden werden

können. Sind die Retter eingetroffen

und sehen auf der Innenseite

der Wohnungstür sowie der Außenseite

der Kühlschranktür den Aufkleber

„Notfalldose“, können sie das

Behältnis umgehend aus der Kühlschranktür

entnehmen und sofort

über die darin wichtigen und notfallrelevanten

Informationen verfügen.

Auf dem Notfall-Infoblatt sind Angaben

aufgeführt zu möglichen

Vorerkrankungen, zu Medikamenten,

Unverträglichkeiten und Allergien,

Kontakte zum Hausarzt und

zum ambulanten Pflegedienst, Hinweise

auf Patientenverfügung, Organspendeausweis

und vor allem: Wer

im Notfall noch kontaktiert werden

soll. (GIM) W

Info

www.volbert.de/Notfalldose

Ganz einfach in Verbindung

bleiben

Geht es um neue Technik, winken

ältere Menschen oft ab. „Dafür bin ich

zu alt“, heißt es. Bei der Wahl eines

Ortungsgeräts speziell für Senioren

sollte daher Wert auf eine kinderleichte

Bedienung gelegt werden. Dank

GPS-Technologie wird jetzt vieles

einfach: Anders als ein Handy kann

jeder ein GPS-Gerät leicht verstehen

und richtig anwenden, auch ohne

technische Vorkenntnisse. Die Entwickler

haben darauf geachtet, dass

es auf die wesentlichen Funktionen

reduziert ist. Kein Entsichern, kein

Öffnen von Apps und keine Wahl

von Telefonnummern: Der Sender

des Ortungsspezialisten Bornemann

beispielsweise ist nicht größer als

eine Streichholzschachtel, funktioniert

überall und hat lediglich einen

Alarmknopf. Ein Sturz, ein Schwindelanfall,

ein Unwohlsein – in diesen

Fällen genügt ein Knopfdruck.

Der Empfänger erhält sofort die

genaue Position und Hilfe ist schnell

vor Ort. Ein moderner Begleiter,

von dem auch die Generation 60 plus

profitiert. (TXN) W

Info

www.bornemann.net/gpsseniorenortung.de

Mit

66


Die Teilnehmerinnen des Deutschen Frauenrings – Ortsring Oldenburg e. V. fühlen sich

in Zukunft am Ticketautomaten der DB sicherer. Sie haben sich von Wolfgang Sander

von der Stiftung Bahn-Sozialwerk Oldenburg und Marion Carper, Service-Teamchefin der

Deutschen Bahn Oldenburg, in Automatenkunde coachen lassen. Foto: Gisela Müller

Keine Scheu vor „schlauen

Apparaten“

Fahrkartenautomaten sind für die

meisten Menschen schon längst alltäglich.

Doch ältere Menschen, die nicht

so technikaffin sind, stehen häufig

ratlos vor den Geräten. Worauf muss

ich drücken, wenn ich ein bestimmtes

Ticket haben möchte? Kann ich etwas

zerstören, wenn ich etwas Falsches

gewählt habe? Wolfgang Sander kennt

die Fragen und beantwortet sie gern.

Der ehemalige Bahnangestellte hat es

sich zur Aufgabe gemacht, Älteren die

Scheu vor den „schlauen Apparaten“

zu nehmen und ihnen die Funktion

der Geräte genau zu erklären. Dabei

wird er vom Service-Team der Deutschen

Bahn unterstützt. „Manche würden

gern ihre Kenntnisse auffrischen,

anderen fehlt vielleicht der Mut, die

Automaten einfach auszuprobieren“,

weiß Sander. Ihnen empfiehlt er, zu

ruhigen Tageszeiten einfach zu probieren.

Schließlich lässt sich der Vorgang

jederzeit abbrechen, ganz ohne

Schaden anzurichten. (GIM) W

Mit

66

47


Lebenslagen Gesundheit, Wohlbefinden, Pflege

Foto: © Racle Fotodesign – stock.adobe.com

Ältere Menschen profitieren besonders

von Reha-Maßnahmen. Die in einigen

Bundesländern übliche geriatrische

Rehabilitation nach der Akutversorgung

im Krankenhaus sorgt dort

für weniger Pflegeheimeinweisungen.

Mehr Reha, weniger Pflege

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ausführliche Einweisung, auch für PKW- und Karavanfahrrad

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Alter und Krankheit sind zwar nicht

zwangsläufig miteinander verknüpft,

aber bestimmte Krankheiten treten

gehäuft auf, je älter man wird. Zudem

steigt die Zahl der Patienten, die

sich bei Stürzen und Unfällen verletzen.

Wenn diese Menschen nach

der Akutversorgung im Krankenhaus

August Stückemann Nachf. e.K. Inhaber Horst Stückemann

eine geriatrische Reha bekommen,

wächst die Chance, nicht zu einem

Pflegefall zu werden.

In Deutschland gibt es derzeit noch

zwei Modelle. Während in etwa einem

Drittel der Bundesländer Patienten

nach der alterstraumatologischen

Akutversorgung im Krankenhaus

meist direkt nach Hause entlassen

werden, ist in den übrigen Bundesländern

noch eine Versorgungsstufe

dazwischengeschaltet: die geriatrische

Rehabilitation. „Wir haben herausgefunden,

dass es in Bundesländern

mit Reha-Klinik 20 Prozent weniger

Pflegeheim-Einweisungen gibt als

dort, wo direkt aus der Akutabteilung

entlassen wird“, so Professor

Clemens Becker vom Interdisziplinären

Zentrum für Alterstraumatologie

des Robert-Bosch-Krankenhauses in

Stuttgart.

Gesetzlicher Anspruch auf

geriatrische Reha

Braucht ein Patient eine Rehabilitation

und erhält eine positive Prognose,

besteht ein gesetzlicher Anspruch auf

eine geriatrische oder indikationsspezifische

medizinische Reha. Die

Frührehabilitation im Krankenhaus

ersetzt den Reha-Anspruch dabei nicht.

48

Mit

66


Schnittstellenprobleme beseitigen

Der Grundsatz „Rehabilitation vor

Pflege“ ist aus Sicht des Sozialverbands

VdK zwar in zahlreichen Leistungsgesetzen

geregelt, wird aber nur

unzureichend umgesetzt. Viele Reha-

Anträge werden von den Krankenkassen

abgelehnt. „Ältere, die meist

ein Leben lang ihrer Krankenkasse

treu geblieben sind, fühlen sich diskriminiert“,

so der Bundesgeschäftsführer

des VdK Deutschland, Jens

Kaffenberger.

Eine Ursache für die restriktive Bewilligungspraxis

der Krankenkassen sind

die Schnittstellenprobleme zwischen

Kranken- und Pflegekassen. Während

die Kosten für die Reha-Maßnahmen

für Ältere die Krankenkassen tragen

müssen, kommen die Einsparungen

überwiegend den Pflegekassen

zugute. „Wir fordern die Politik auf,

diese Fehlanreize zu beseitigen“, so

Kaffenberger.

Ein Lösungsansatz ist aus VdK-Sicht,

die Pflegeversicherung zum Reha-

Träger zu machen und die Pflegekasse

bei der Rehabilitation vor und

bei der Pflege hälftig an den Kosten

zu beteiligen. Außerdem muss das

Antrags- und Genehmigungsverfahren

für die Patienten abgeschafft werden,

bei denen der Reha-Bedarf aus medizinischer

Sicht von vornherein gegeben

ist.

Stationäre Einrichtungen mit

Akutpflege für ältere Menschen

Große Bedeutung kommt laut Professor

Becker einer angemessenen Ausstattung

der Krankenhäuser zu. Alle

stationären Einrichtungen sollten eine

Akutpflege für ältere Menschen, eine

Delir-Intensivstation, eine geriatrische

Notfallabteilung und eine gerontounfallchirurgische

Einheit besitzen.

Ebenso müssen bestimmte geriatrische

Syndrome, wie zum Beispiel

Gebrechlichkeit, Muskelabbau und

Mangelernährung, frühzeitig erkannt

und gezielt behandelt werden können.

(VDK/GIM) W

Mit

66 49


Kontakt

Beratung und Information

zum Thema Demenz

Senioren- und Pflegestützpunkt

Nds. (SPN) der Stadt Oldenburg

Straßburger Str. 8

26123 Oldenburg

Tel. 0441 235-3780

seniorenstuetzpunkt@

stadt-oldenburg.de

www.oldenburg.de

Alzheimer Gesellschaft

Oldenburg e. V.

Lindenstr. 12

26123 Oldenburg

Tel. 0441 9266939

info@demenzhilfe-ol.de

www.alzheimer-oldenburg.de

DemenzHilfe Oldenburg (DHO)

Donnerschweerstr. 127

26123 Oldenburg

Tel. 0441 36143908

info@demenzhilfe-ol.de

www.demenzhilfe-ol.de

Netzwerke zum Thema

Demenz

Bündnis Pflege

Örtliche Pflegekonferenz in

der Stadt Oldenburg

Geschäftsführung:

Tel. 0441 235-2167

Demenz- Informationsund

Koordinierungsstelle

Oldenburg (DIKO)

Alexanderstr. 189

26121 Oldenburg

Tel. 0441 25122/7706-6858

gerdes@vng-ol.de

www.diko-ol.de

Gut versorgt gemeinsam

leben

Die Unterbringung in einem Heim

kommt in manchen Fällen für Pflegebedürftige

und ihre Angehörige nicht

in Frage. An dieser Stelle setzen neue

Wohnformen für pflegebedürftige

Menschen mit und ohne Demenz

an.

Ambulant betreute Wohngemeinschaften

mit einer sicheren Rundum-die-Uhr-Versorgung

können eine

Alternative zur Heimunterbringung

darstellen. Sie schaffen für pflegebedürftige

Menschen einen Raum,

der es ihnen ermöglicht, auch bei

fortschreitendem Hilfebedarf – insbesondere

bei Demenz – bis ans

Lebensende in einer familienähnlichen

Atmosphäre und vertrauter

Umgebung zu leben. Ambulante Pflegedienste

sorgen dabei mit einem festen

Team für Sicherheit.

In Wohn-Pflegegemeinschaften leben

die Bewohner als Gruppe mit

acht bis zwölf pflegebedürftigen

Menschen gemeinsam in einer großen

Wohnung. Sie bzw. ihre gesetzlichen

Vertreter sind die Mieter und

bringen ihre eigenen Möbel mit. Die

Gruppe unterhält einen gemeinsamen

Haushalt und einigt sich auf einen

gemeinsamen ambulanten Dienst,

der sie im Alltag und bei der Pflege

unterstützt. Auf diese Weise ergeben

Info

In der Seniorenfinka Bürgerbusch genießen

Bewohner mit einem 24-Stunden-

Betreuungs-Angebot ein sicheres Leben

in den eigenen vier Wänden in familiärer

Atmosphäre. Foto: Heinz Bartsch

sich Synergieeffekte, die eine sichere

Rund-um-die-Uhr-Versorgung gewährleisten.

Die Bewohner bringen sich

mit ihren verbliebenen Fähigkeiten

ein und sind frei von festen Regularien

eines Pflegeheims.

Leitfaden zur Wohngemeinschaft

Weil dieses Versorgungsmodell in

besonderer Weise für Menschen mit

Demenz geeignet ist, hat die Alzheimer-Gesellschaft

Oldenburg e. V. in

Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe,

in der alle Oldenburger

Wohngemeinschaftsprojekte vertreten

sind, zu diesem Thema einen

Leitfaden herausgegeben. Die Broschüre

„Wohn-Pflegegemeinschaften

für Menschen mit Demenz“ richtet

sich an Angehörige, Förderer, Pflegedienste

und Interessierte. In sechs

Kapiteln werden alle relevanten

Fragen von den besonderen Anforderungen

bei der Wohnung über

die Pflege und Alltagsbegleitung bis

hin zur Finanzierung beantwortet.

Der 96-seitige Leitfaden ist unter

www.alzheimer-oldenburg.de herunterladbar.

In Papierform erhältlich

ist er gegen einen mit 1,45 Euro frankierten

und adressierten DIN A5-

Umschlag bei der Alzheimer Gesellschaft

Oldenburg e. V. (Tel. 0441

9266939, ggf. auf Anrufbeantworter

sprechen). (BRUNHILDE BECKER/GIM) W

Einen Überblick über Adressen sowie freie Plätze in den Wohn-Pflegegemeinschaften

vor Ort finden Sie auf: www.alzheimer-oldenburg.de

unter „Versorgung“ und dem Stichwort „Wohngemeinschaften“.

50

Mit

66


Lebenslagen Gesundheit, Wohlbefinden, Pflege

Mit Balance und Kraft sicher auf den

Beinen bleiben

Lebensqualität Gesundheit, Mobilität

und körperliches Wohlbefinden haben

in jedem Lebensjahr einen großen Einfluss

auf die Lebensqualität. Sicheres

Stehen und Gehen sind entscheidende

Bestandteile des Lebens. Sicher gehören

auch Stürze dazu, die meisten sind

meist kaum der Rede wert und schnell

vergessen. Doch mit zunehmendem

Alter steigt das Risiko zu stürzen und

die Gefahr, sich dabei zu verletzen.

Gründe dafür sind die nachlassende

Ballance, Muskelkraft, Ausdauer und

Beweglichkeit ab dem 50. Lebensjahr.

Die Broschüre „Gleichgewicht & Kraft

– Einführung in die Sturzprävention“

der Klinik für Geriatrischen Rehabilitation,

Robert-Bosch-Krankenhaus,

Stuttgart, gefördert durch die Bundeszentrale

für gesundheitliche Aufklärung

(BZgA), gibt in mehreren

Kapiteln – von „Balance und Kraft“

über „Gesunde Knochen und Osteoporose“

bis hin zu „Was Tun, wenn man

stürzt?“ hilfreiche Tipps und Hintergrundinformationen,

wie Stand- und

Gangsicherheit zu verbessern ist und

sich Risiken vermeiden lassen.

Garten arbeiten oder Tanzen, bei denen

nicht einmal bemerkt wird, dass sie

die Gesundheit und Fitness fördern.

Doch neben der Bewegung im Alltag

ist es sinnvoll, Balance, Kraft und Ausdauer

gezielt zu trainieren.

Wer vorhat, zu trainieren sollte jedoch

mit seinem Hausarzt sprechen. Besonders

dann, wenn bislang nicht regelmäßig

trainiert wurde. Zwar ist bei

Balance- und Krafttraining keine spezielle

medizinische Voruntersuchung

nötig, doch wer zusätzlich ein Ausdauertraining

durchführen möchte,

sollte sich vom Hausarzt, Facharzt,

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten,

Sportlehrern oder Übungsleitern von

Sportvereinen beraten lassen. (GIM) W

Mobilität muss kein Traum bleiben…

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auch direkt bei Ihnen zuhause

möglich. Ein Anruf genügt.

Kontakt

Das Gesundheitshaus

des Klinikums Oldenburg

bietet regelmäßig Kurse und

Seminare zu verschiedensten

Gesundheitsthemen zur Information

und Prävention an.

Gesundheitshaus

Klinikum Oldenburg AöR

Rahel-Straus-Straße 10

26133 Oldenburg

Tel. 0441 403-2366,

-3336, -2230

www.gesundheitshausoldenburg.de

Beim Thema „Balance und Kraft“ lassen

sich die Übungen spielend in den

Alltag einbauen. So gibt es zahlreiche

sinnvolle Tätigkeiten wie z. B. Hausarbeit,

der Einkauf zu Fuß, mit dem

Enkel spielen, Spazieren gehen, im

Info

Die Broschüren „Gleichgewicht &

Kraft – Einführung in die Sturzprävention“

und „Gleichgewicht

& Kraft – Das Übungsprogramm –

Fit und beweglich im Alter“ sind

unter www.gesund-aktiv-aelterwerden.de

zu beziehen.

Es ist ständig eine große Aus -

wahl in unserer Ausstellung in

Bad Zwischenahn vorhanden.

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bieten Ihnen Freiheit außerhalb der Wohnung für Einkäufe und alle

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Mit 66

51


Lebenslagen Gesundheit, Wohlbefinden, Pflege

Gründlich informiert ist halb entschieden

Leitfaden für die passende

Wohn- und Betreuungsform

Menschen möchten auch im Alter

so lange wie möglich selbstbestimmt

und selbstständig leben. Daher setzen

sie sich oft schon frühzeitig mit

der Frage auseinander, wie sie im

Alter und auch im Falle von Hilfeund

Pflegebedürftigkeit wohnen und

leben wollen, um die selbstständige

Lebensführung weitgehend zu

erhalten. Bei der Vielfalt der Angebote

ist es jedoch nicht leicht, sich für eine

geeignete, den individuellen Ansprüchen

und Bedürfnissen entsprechende

Wohn- und Betreuungsform zu

entscheiden.

Der Wegweiser „Auf der Suche nach

der passenden Wohn- und Betreuungsform

– Ein Wegweiser für ältere

Menschen“ des Bundesministeriums

für Familie, Senioren, Frauen und

Jugend soll interessierte sowie hilfeund

pflegebedürftige Menschen bei

der Suche nach einer Wohn- und

Betreuungsform unterstützen. Er enthält

viele Informationen, Kriterien

und Checklisten, die helfen sollen,

den individuellen Bedürfnissen

entsprechende Angebote zu

finden, zu vergleichen, zu bewerten

und die richtige Entscheidung zu

treffen, damit Individualität, Selbstständigkeit

und Selbstbestimmung

auch im Alter sowie bei Hilfe- und

Pflegebedürftigkeit weitestgehend erhalten

bleiben.

Praxisnahe Hinweise für selbstständiges

Wohnen im Alter

Der neu aufgelegte Wegweiser „Länger

zu Hause leben“ für das Wohnen

im Alter gibt einen Überblick über

Info

Der Leitfaden ist unter www.

bmfsfj.de als herunterladbares

PDF erhältlich.

Förderprogramme und Projekte des

Bundesfamilienministeriums sowie

praktische Tipps und umfangreiche

Informationen zu einem selbstständigen

Leben im Alter, auch wenn man

52

Mit

66


Info

Der Ratgeber steht kostenlos

auf der Internetseite des

Bundesfamilienministeriums

www.bmfsfj.de zur Verfügung.

Er kann aber auch in

gedruckter Form bestellt

werden.

Unterstützung oder Pflege benötigt.

In weiteren Kapiteln beantwortet der

Wegweiser vielfältige Fragen, zeigt

Möglichkeiten auf und hilft mit praktischen

Checklisten bei der Planung:

von der Einschätzung der eigenen

Wohnwünsche bis zur Entscheidung

für den richtigen Pflegedienst.

Eine Übersicht über finanzielle Unterstützung

für altersgerechte Umbauten

und Pflegehilfsmittel sowie der

Leistungen für Pflegebedürftige und

pflegende Angehörige rundet den Wegweiser

ab.

Status Quo in Deutschland und

der EU

Fast jeder zweite Seniorenhaushalt

in Deutschland wohnt in den eigenen

vier Wänden: Der Eigentümeranteil

ist höher als bei jüngeren Haushalten.

Auch die durchschnittliche Wohnfläche

pro Person ist in Seniorenhaushalten

höher als in jüngeren. In der

EU sind Frauen im Alter deutlich seltener

verheiratet und dafür häufiger

ledig, geschieden oder verwitwet als

gleichaltrige Männer. Sie leben deshalb

im Alter deutlich häufiger allein,

als Männer. Diese und viele andere

interessante Ergebnisse verraten die

Statistiken der 100-seitigen Broschüre

„Ältere Menschen in Deutschland und

der EU“ vom Statistischen Bundesamt,

dass unter www.bmfsfj.de als PDF zu

bekommen ist. (BMFSFJ/GIM) W

Info

Die Broschüre „Ältere

Menschen in Deutschland

und der EU“ gibt einen Einblick

in die Lebenswelten

älterer Seniorinnen und

Senioren in Deutschland.

Betreutes Wohnen, Ambulante und

Stationäre Pflege

... miteinander und füreinander in Sicherheit und Komfort leben.

Wenn das Wohnen in den eigenen vier Wänden dauerhaft

oder zeitweise nicht mehr möglich ist, bietet das

„Bischof Stählin“ älteren Menschen ein neues Zuhause.

Eine qualifizierte Pflege unter Berücksichtigung pflegewissenschaftlicher

Erkenntnisse ist für uns genauso selbstverständlich

wie ein hohes Maß an persönlicher Zuwendung in einer

freundlichen Atmosphäre.

Auch Palliativpflege und besondere Angebote für demenziell

erkrankte Menschen gehören zum Leistungsspektrum, das

durch individuelle Beratung sowie vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten

und Veranstaltungen abgerundet wird.

Schauen Sie doch gern einmal ganz unverbindlich herein.

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Tel. 0441 361688-0 · info@altenzentrum-bischof-staehlin.de

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Mit

66

53


Lebenslagen Gesundheit, Wohlbefinden, Pflege

Wege aus der Isolation

Fühlen Senioren sich einsam und

verlassen, kann dies auch an ihren

eigenen Erwartungen an andere

liegen. Manchmal seien sie zu

hoch, betont Dr. Roland Brosch von

der Abteilung für gerontologische

und psychologische Beratung am

Klinikum Soest im Apothekenmagazin

„Senioren Ratgeber“. Hilfreich

kann sein, die eigenen Erwartungen

herunterzuschrauben. Auch

sich abzulenken, die Nähe vertrauter

Menschen zu suchen oder

neue Kontakte zu knüpfen, kann

Info

Nähere Informationen finden

Sie auf www.deutschedepressionshilfe.de

ein guter Rat sein, um sich wieder

mehr zugehörig zu fühlen.

Raus aus der Einsamkeit

Doch nicht jedem hilft das in seiner

Not. „Viele Patienten sind tief

in ihrer Einsamkeit verstrickt“, so

Brosch. Laut dem Diplom-Psychologen

Karsten Keller von der Katholischen

Fachhochschule Köln nehmen

sich viele „als nutzlos wahr, ziehen

sich weiter zurück und begegnen

anderen immer misstrauischer“.

Dann schnappt die Einsamkeitsfalle

endgültig zu.

Ernste Folgen für die Gesundheit

Wer darin gefangen ist, braucht

professionelle Hilfe, zum Beispiel in

Form einer Psychotherapie. Denn

Einsamkeit kann auch Folgen für

die Gesundheit haben: Sie geht oft

Sich allein zu fühlen ist kein Schicksal.

Ablenkung, Nähe zu vertrauten Menschen

und neue Kontakte können dagegen

helfen. Foto: © Birgitt.Bautze – stock.adobe.com

mit Angstattacken oder Depressionen

einher, Blutdruck und Sterberisiko

steigen. (OTS) W

Mehr als Pflege …

• vollstationäre Pflege für

Menschen mit Demenz

• Wohngemeinschaft für

Menschen mit Demenz

• häuslicher Pflegedienst

• Betreuungsdienst

• hauswirtschaftliche

Versorgung

• Palliativversorgung

• Pflegeberatung

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Cura Seniorencentrum Oldenburg Mittagsweg

Haus für Menschen mit Demenz

Infotelefon: 0441 . 944-210 · www.cura-ag.com

Sei dabei ...,

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54

Mit

66


Jahrzehnte für pflegebetroffene

Menschen stark gemacht

Der BIVA-Pflegeschutzbund setzt sich

seit 1974 bundesweit für die Rechte

und Interessen von Menschen ein, die

Hilfe oder Pflege benötigen und daher

in betreuten Wohnformen leben.

Er ist damit die einzige bundesweite

Interessenvertretung für Bewohnerinnen

und Bewohner von Pflegeheimen

und für von Pflege Betroffene.

Das schließt sowohl alle Menschen

ein, die im Alter und bei Behinderung

selbst Wohn- und Pflegeangebote

in Anspruch nehmen, als auch

deren Angehörige, die sich in der

schwierigen Situation von Pflege

und Betreuung befinden.

Das wichtigste Ziel der Bundesinteressenvertretung

für alte und

pflegebedürftige Menschen e. V.

ist, eine gute Lebensqualität für

alle auf Hilfe angewiesenen Menschen.

Das bedeutet: Achtung

der Würde, Selbstbestimmung, fachlich

gute Pflege, bedarfsgerechte

Betreuung, umfassende medizinische

Versorgung sowie menschliche

Zuwendung – unabhängig von

den finanziellen Möglichkeiten des

Einzelnen.

Info

Regionalbeauftrage und stellvertretende

Vorsitzend des

BIVA-Pflegeschutzbundes ist

Corinna Schroth (im Vorstand

des Sozialverbandes VdK – Ortsverband

Oldenburg, Kreisverband

Oldenburg-Stadt, in

der Seniorenvertretung und

im Sozialausschuss der Stadt

Oldenburg).

„Niemand soll Angst haben vor

Abhängigkeit und Pflegebedürftigkeit

im Alter!“ lautet die Prämisse

des BIVA-Pflegeschutzbundes. Weil

die Wirklichkeit pflegebetroffener

Menschen häufig eine andere ist –

es gibt Probleme mit der Finanzierung,

mit Pflegemängeln und der

Situation, ausgeliefert zu sein – unterstützt

er bei diesen Fragen und setzt

sich für die bestmögliche Lösung der

Schwierigkeiten ein.

>>>

Herzlich willkommen in unseren familiären Seniorenhäusern

in Oldenburg und Bad Zwischenahn

22 & 24 Pflegepätze 32 & 46 Pflegepätze

Unser Stadthaus nahe

dem Zentrum

FaSeniHa Nord

Rankenstraße 31

26121 Oldenburg

In ruhiger Wohnlage

mit ländlichem Flair

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26133 Oldenburg

Ländlich gelegen mit

traumhaftem Garten

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26160 Kayhauserfeld

Bei uns finden Sie nicht nur Ihren Pflegeplatz in familiärer Atmosphäre.

Als Arbeit geber ist es für uns wichtig, für jeden Mitarbeiter da zu sein,

seine Stärken zu kennen & zu fördern und gemeinsam harmonische Teams zu

bilden, in denen Engagement und Spaß an der Arbeit gut zusammenpassen!

Wir zeigen Ihnen gerne, wie wir hier gemeinsam leben und arbeiten.

Ihr Kontakt zu uns:

Ines Schlemminger, Tel. 0441 361317215 Cornelia van Rüschen, Tel. 04403 930257

www.residenz-faseniha.de

Mit

66

55


Sie schafft Öffentlichkeit und nimmt

Stellung zu aktueller Pflegepolitik,

beteiligt sich an Gesetzgebungsverfahren

mit dem Ziel der stetigen Verbesserung

der Wohn- und Pflegesituation

im Alter.

>>>

Eigene Kenntnisse und das Wissen, wo man Weiteres erwerben kann, sind Voraussetzungen

für das Vermeiden von Problemen im gesamten Pflegebereich. Die BIVA-

Akademie bietet ein breites Themenspektrum für Ratsuchende. Foto:www.biva.de

Der Pflegeschutzbund bietet Rechtsberatung

für pflegebedürftige Menschen

sowie deren Angehörige. Die

langjährige Erfahrung in der Beratung

macht den BIVA-Pflegeschutzbund zu

einem kompetenten Ansprechpartner,

speziell in Pflege- und Heimrecht

(für Mitglieder). Beratungsfelder sind:

Leben in Pflegeheimen, betreute Wohnformen

mit ambulanter Pflege, Finanzierung

und Entgelderhöhung, Leistungsansprüche,

Pflegemängel, vertraglich

vereinbarte Ansprüche. Zudem

prüft er Heim- und Pflegeverträge.

Die Interessenvertretung informiert

und schult Verbraucher zu Pflegethemen

wie Vorsorge, Vollmachten oder

Pflegekosten, Betroffene und Angehörige

zum Vorgehen bei Problemen

und Konflikten sowie Bewohnervertretungen

zu ihren Mitwirkungsrechten.

Die Bundesinteressenvertretung für

alte und pflegebedürftige Menschen

e. V. betreibt selbst keine Einrichtungen

oder Pflegedienste und steht

somit konsequent auf Seiten der

Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Sie ist gemeinnützig, parteipolitisch

und konfessionell neutral

sowie finanziell unabhängig.

(BIVA-PFLEGESCHUTZBUND E. V./GIM

Info

Weitere Informationen zum BIVA-

Pflegeschutzbund sind unter www.

biva.de zu bekommen ebenso wie

informative Broschüren www.biva.

de/publikationen/.

W

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56

Mit

66


Lebenslagen Geimeinschaft und Soziales

Foto: © Photographee.eu – stock.adobe.com

Gebündelte Kompetenz

Die Inanspruchnahme von Pflege

soll für alle Menschen in Oldenburg

gewährleistet werden, ist das

Hauptziel des Bündnisses Pflege

der örtlichen Pflegekonferenz in

der Stadt Oldenburg – das vor

einigen Monaten erfolgreich gestartet

ist. „Es soll dazu beitragen,

die pflegerischen Dienstleistungen

in Oldenburg bekannter

zu machen, zu verbessern und

Engpässe in der pflegerischen Versorgung

zu beheben“, heißt es in

der Geschäftsordnung.

Lösungsfindung im kleinen Kreis

Seit dem Auftakt hat sich schon einiges

entwickelt. So kümmern sich

vier Arbeitsgruppen um die Themen

wie Fachkräfte in der Pflege, stationäre

Pflege, ambulante Versorgungsstrukturen

im Quartier und Demenz.

Die AG Quartier kümmert sich um

den Bereich Wohnen. Beispiele für

spezielle soziale Wohnformen, kann

Oldenburg längst vorweisen, wie die

generationsübergreifende Wohngemeinschaften

auf dem früheren

Bei Bedarf kann es hilfreich sein, über alle

relevanten pflegerischen Dienstleistungen

seiner Stadt gut informiert zu sein.

Bahlsen-Gelände. Auch die Nachbarschaftshilfe

„LENA“ oder die

kultursensible Altenhilfe „KusAK“ in

Kreyenbrück zählen zu den repräsentativen

Beispielen.

Vorsitzender und Amtsleiter des 25

Mitglieder starken Netzwerks ist

Bernd-Günther Schwabe, Sozialdezernentin

Dagmar Sachse und Friederike

Oltmer als Geschäftsführerin

des Bündnisses Pflege.

(STADT OLDENBURG/GIM)

W

Starke Lobby für die Pflege

„Durch den regelmäßigen Fachaustausch

werden pflegepolitische

und gesellschaftliche Entwicklungen

und Bedarfe vor Ort erkannt

und benannt. Dabei ist das Bündnis

Pflege ein auf Konsensfindung

angelegtes Gremium, welches gemeinsam

und in enger Abstimmung

mit der kommunalen Gesundheitskonferenz

passgenaue Lösungswege

oder Projekte entwickeln und

verwirklichen kann“, lautet es darin

weiter.




Im Netzwerk agieren neben der

Stadtverwaltung Pflegekassen, ambulante,

teilstationäre und stationäre

Pflegeeinrichtungen und Pflegepersonal.

Pflegebedürftige werden

durch Sozialverbände, Seniorenvertretung,

Behindertenbeirat und

Selbsthilfe-Organisationen. Auch

die Bundesagentur für Arbeit, das

Jobcenter, das Versorgungsnetz

Gesundheit und die Kinderkrankenpflege

sind beteiligt.

Mit

66







57


Lebenslagen Gemeinschaft und Soziales

Wollen auch in Zukunft dafür sorgen, dass es schön ist, in Oldenburg alt zu werden: Die Mitglieder der aktuelle Seniorenvertretung

der Stadt Oldenburg (von links) Dieter Schrader (Vertreter der Heimfürsprecher), Peter von der Dovenmühle, Corinna Schroth,

Rolf Bunjes (1. Vorsitzender), Christian Seidel (Kassenwart), Monika Reck, Aloys große Siemer (2. Vorsitzender), Peter List

(Schriftführer). Foto: Tim Rost

Mit erfolgreichem Engagement

Interessen vertreten

Die Seniorenvertretung der Stadt

Oldenburg vertritt und wahrt seit

zwei Jahrzehnten die Interessen und

Belange der Seniorinnen und Senioren

in der Stadt Oldenburg. Ihre erfolgreiche

Arbeit soll zum 20. Jahrestag

Anfang April 2019 mit einem Empfang

im Rathaus gewürdigt werden.

Mehr als 42 000 Bürgerinnen und

Bürger über 60 Jahren (Stand: September

2018) leben derzeit in Oldenburg.

Für deren Interessen und

Belange engagieren sich mit Erfolg

seit zwei Jahrzehnten die Mitglieder

der Seniorenvertretung Oldenburg.

Sie verstehen sich als Lotsen

zwischen älteren Menschen und

Stadtrat, Stadtverwaltung, sozialen

Verbänden und Einrichtungen.

Bereits 1979 befürwortete der Rat

der Stadt Oldenburg die Bildung einer

Seniorenvertretung in Form einer

Arbeitsgemeinschaft und beauftragte

die Stadtverwaltung, als neutrale

Instanz, eine Arbeitsgruppe zu bilden.

Im gleichen Jahr entstanden die

Fachausschüsse für Gesundheit und

Soziales sowie für öffentliche Einrichtungen

und Verkehr.

Stärkung aktiviert Teilhabe

Zwei Jahre später haben sich die

Organisationen, die in der Seniorenarbeit

tätig sind, zu einer Seniorenvertretung

zusammengeschlossen.

Bis dahin waren sie als Arbeitsgemeinschaft

tätig. Durch die Satzung

über die Bildung einer Seniorenvertretung

der Stadt Oldenburg vom

1. April 1999 ist sie zu einer offiziellen

Einrichtung der Stadt Olden-

Mit dieser aufgezeichneten Struktur

startete die Idee der Seniorenvertretung

1980 ihre Arbeit. Repro: Gisela Müller

58

Ziele für die Zukunft

Es sollen auch in der Zukunft beratende Mitglieder in den einzelnen

Fachausschüssen wie dem „Amt für Teilhabe und Soziales“, Verkehrsausschuss

tätig bleiben sowie die Kommunikation mit der Polizei

(Präventionsrat), dem Senioren- und Pflegestützpunkt und der Stadtverwaltung

gepflegt und vertieft werden.

Mit

66


Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen

und politischen Leben sind Ziele zeitgemäßer

Altenpolitik. Foto: © Monkey – fotolia.com

burg geworden. Damit ist die

Huntestadt ihrem Ziel, die aktive

Teilnahme ihrer älteren Einwohnerinnen

und Einwohner am gesellschaftlichen,

sozialen kulturellen

und politischen Leben zu stärken

und zu fördern, ein bedeutendes

Stück näher gekommen.

Regelmäßige Sprechstunden

Die Seniorenvertretung der Stadt

Oldenburg wirkt mit bei der Planung

und Durchführung von Maßnahmen

und Programmen für ältere Bürgerinnen

und Bürger der Stadt. Sie ist

ein parteipolitisch und konfessionell

unabhängiges, ehrenamtliches

Gremium, das die Interessen in der

Öffentlichkeit gegenüber Institutionen,

Behörden und Ämtern vertritt. In

regelmäßigen Stadtteilsprechstunden

informiert, berät und unterstützt die

Seniorenvertretung ältere Menschen

bei der aktiven Lebens- und Freizeitgestaltung

mit dem Ziel, Aktivitäten

und Selbstständigkeit zu fördern und

solange wie möglich zu erhalten.

(GIM) W

Info

Am 5. April 2019, 11:00 Uhr,

findet im Alten Rathaus der

Stadt Oldenburg ein Empfang

mit Musik, Grußworten und

Impulsvortrag zur Pflegekammer

zum Anlass des 20. Jahrestages

der Seniorenvertretung statt.

• Fachausschüssen wie dem

Sozialausschuss

• Arbeitsgruppe

• Senioren- und

Pflegestützpunkt

Privater Betreuungsdienst für Senioren,

Familien und Menschen mit

Behinderungen

Zugelassen bei allen Sozialkassen!

Für mehr Lebensfreude im Alltag

Die qualifizierten und herzlichen Mitarbeiter der sfb-Betreuung pflegen, putzen und reisen

mit Ihnen um die Welt.

Individuelle Betreuung · Unterstützung und Lebenshilfe · Entlastung pflegender Angehöriger

Betreuung rund um die Uhr · professionelle Demenzbetreuung · hauswirtschaftliche Versorgung

Senioren-Ausflüge und -Nachmittage

Egal was für Wünsche Sie haben, wir

machen es gemeinsam.

Seit

15

Jahren

sfb-Betreuung Nicole Xheladini

26120 Bad Zwischenahn · Lange Str. 23 · Tel. 04403 9168600

26125 Oldenburg · Friedrich-Naumann-Str 3 · Tel. 0441 36149054

info@sfb-beteuung.de · www.sfb-beteuung.de

Mit

66

59


Lebenslagen Gemeinschaft und Soziales

Nach einem Schlaganfall gibt es viel zu erledigen, und es tauchen häufig Fragen auf. Schlaganfall-Lotsen beraten Betroffene und

Angehörige und helfen, die Lebensqualität zu verbessern. Foto: © Yearly – fotolia.com

Oldenburg am bundesweiten

Modell beteiligt

Ein Schlaganfall verändert das Leben

der Betroffenen von einer Sekunde

auf die andere. Die Auswirkungen

können vielfältig sein. Eine halbseitige

Lähmung, Sprachschwierigkeiten,

aber auch Konzentrations- oder

Gedächtnisprobleme gehören zu den

häufigsten Folgen. Zwar funktioniert

die Akut-Versorgung in Deutschland

hervorragend, doch die Situation nach

dem Klinik-Aufenthalt überfordert

Betroffene und Angehörige.

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-

Hilfe hat bis zu 2000 schlaganfallbetroffene

Patienten in ihr Projekt

„SROKE OWL-Schlanganfall-Lotsen

für Ostwestfalen-Lippe“ aufgenommen.

Die Patienten sollen jeweils ein

Jahr lang von insgesamt 17 professionellen

Schlaganfall-Lotsen begleitet

werden. Sie beraten Betroffene

60

und Angehörige und unterstützen

bei der Kommunikation mit Ärzten

und Krankenkassen. Ziel des Modell-Projektes

ist es, die Lebensqualität

der Betroffenen zu verbessern

und das Risiko auf einen weiteren

Schlaganfall zu minimieren.

Das Versorgungsnetz Gesundheit

engagiert sich seit 2018 im Forschungsprojekt

STROKE OWL, das

durch den Innovationsfond des

Gemeinsamen Bundesausschusses

(G-BA) gefördert wird. Grundlage

sind neben Krankenkassendaten auch

Primärdaten, die von Schlaganfall-

Lotsen während der Begleitung

direkt mit dem Schlaganfallpatienten

erhoben werden. Für die sensiblen

Gesundheitsdaten hat das Projekt

ein besonderes Datenschutzkonzept

entwickelt. Das Versorgungsnetz

Gesundheit übernimmt als Organisation

die Rolle einer Vertrauensstelle

und prüft die Teilnahmeerklärungen

der Patienten und reicht diese an

beteiligte Krankenkassen weiter.

Erst danach können die personenbezogenen

Daten weiter verarbeitet

werden. Dies geschieht beim Institut

OFFIS – Institut für Informatik.

Weitere Partner sind neben der Stiftung

Deutsche Schlaganfallhilfe auch

unter anderem die Arbeitsgruppe für

Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement

an der Fakultät für

Gesundheitswissenschaften der Uni

Bielefeld. (WWW.SCHLAGANFALL-HILFE.DE/

VERSORGUNGSNETZ GESUNDHEIT E. V./GIM)) W

Info

Informationen und Broschüren:

www.schlaganfall-hilfe.de

Mit

66


Begegnungen der Generationen

Mehrgenerationenhäuser sind Begegnungsorte,

an denen das Miteinander

der Generationen aktiv gelebt

wird. Jüngere helfen Älteren und umgekehrt.

Bundesweit nehmen rund 540

Häuser am Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus

teil.

Bewährte Adresse in Oldenburg

Das Herz aller Mehrgenerationenhäuser

schlägt im Offenen Treff. Hier

kommen Menschen miteinander ins

Gespräch und knüpfen erste Kontakte.

Der Offene Treff ist Caféstube,

Erzählsalon, Spielzimmer, Treffpunkt

der Generationen und Wohnzimmer

für alle. Hier können sich alle Interessierten

mit ihren Erfahrungen und

Fähigkeiten einbringen und zugleich

vom Wissen und Können der anderen

profitieren.

In Oldenburg unterstützt das 2012

gegründete Mehrgenerationenhaus

„Sieben Eichen – Verein für Senioren

e. V. – Hilfen für den Weg ins Alter“

unter anderem:

• bei der Begleitung beim Einkaufen

• bei der Erledigung von Einkäufen

• durch Begleitung bei Arztbesuchen

oder Behördengängen

• bei der Begleitung bei Spaziergängen

• bei leichten Haushaltstätigkeiten

• nach einem Krankenhausaufenthalt

• die stundenweise – auch kurzfristige

– Entlastung für pflegende

Angehörige

• Vermittlung unterstützender Maßnahmen

dank eines Netzwerkes mit

Sozial- und Gesundheitsamt, Krankenkassen,

Hausärzten, Pflegediensten

und weiteren Angeboten.

Besonders wichtig ist dem Verein die

menschliche Zuwendung und Kommunikation.

(VFS-OL/GIM) W

Info

Sieben Eichen

Verein für Senioren e. V.

Gorch-Fock-Straße 5 a

26135 Oldenburg

Tel. 0441 9507288

www.vfs-ol.de

Soziale Sicherheit

hat eine Lobby:

Den VdK-Interessenverband

der Behinderten, Rentner und Sozialversicherten

Rat Hilfe Rechtsschutz

Kreisverbandsgeschäftsstelle






Öffentlichkeitsarbeit

Ver anstaltungen

Kreisverband Oldenburg-Stadt

C

Schroth










= Essen auf Rädern

= Ambulante Pflege/Sozialstation

= Haushaltshilfe

= Hausnotruf

= Hilfs- und Begleitdienst

= Schuldner-/Insolvenzberatung

= Seniorenberatung LeNa-Lebendige

Nachbarschaft

= Bundesfreiwilligendienst (jedes Alter)/

Freiwilliges Soziales Jahr (bis 26 Jahre)

Paritätischer

Wohlfahrtsverband

Ziegelhofstr. 125, 26121 Oldenburg

Tel. 0441 77900-0

Mit

66

61


Lebenslagen Beratung, Tipps und Hilfe

Wer zahlt was, wenn es um die Pflege geht?

Eine große Mehrheit der Deutschen

befürchtet, dass die gesetzliche Pflegeversicherung

für den Pflegefall

nicht ausreichen wird. Sie fühlen

sich schlecht versichert. Gründe sind

fehlendes Budget und mangelndes

Wissen über die Möglichkeiten einer

guten Absicherung. Das sind die zentralen

Ergebnisse einer Umfrage, die

Finanzkanzlei Swiss Life Select ein

Jahr nach Inkrafttreten der Pflegereform

in Auftrag gegeben hat.

Dennoch, je älter Menschen werden,

desto wahrscheinlicher ist es, eines

Tages auf Pflege angewiesen zu sein.

Dabei ist gut beraten, wer sich schon

im Vorfeld informiert, auf wen welche

Kosten zukommen. Denn: Die

Pflegekasse kommt nur teilweise für

Pflegekosten auf.

Wer zahlt für wen die Pflegekosten?

Die Pflege- bzw. Heimkosten für einen

Pflegebedürftigen können oftmals

die Höhe des zur Verfügung stehenden

Geldrahmens sprengen. Je nachdem

ob und welchen Pflegegrad ein

Pflegebedürftiger besitzt, übernimmt

die Pflegekasse einen Teil der Pflegekosten.

Oftmals reichen diese Leistungen

jedoch nicht aus, um alle Kosten

zu decken.

Sozialamt und Pflegekosten

Kosten, die sich nicht mit den Leistungen

aus einem Pflegegrad decken

lassen, muss der Pflegebedürftige

aus eigener Tasche zahlen und dafür

seine regelmäßigen Einnahmen

(zum Beispiel Rente) und sein Vermögen

angreifen. Reicht das Geld

auch damit nicht für die Deckung

der Pflegekosten, kann der Pflegebedürftige

beim Sozialamt die „Hilfe

zur Pflege“ beantragen. Das Sozialamt

übernimmt dann vorerst die restlichen

Kosten und bittet später Angehörige

des Pflegebedürftigen für eine Kostenrückerstattung

zur Kasse.

Angehörige und Pflegekosten

Nach § 1601 des BGB gilt: Verwandte

in gerader Linie/ersten Grades sind

verpflichtet, einander Unterhalt zu

gewähren.

Zu allererst wird der Ehepartner

zur Kasse gebeten, danach erst die

erwachsenen leiblichen Kinder ( jeweils

anteilig nach finanzieller Leistungsfähigkeit).

Erwachsene Kinder

sind verpflichtet, für ihre Eltern

den sogenannten Elternunterhalt

Wir beraten. Kompetent, Persönlich, Erfolgreich.

Mit 66 Jahren stellen sich viele Fragen:

Wie ändern sich meine steuerlichen

Verhältnisse, wie sind meine

Rente oder meine Pension davon

betroffen? Was ist mit meinen Krankheitskosten?

Wie gestalte ich meinen

Nachlass? Soll ich vorher schon etwas

verschenken? Oder vielleicht stiften?

Was muss ich beachten, wenn ich

selber erbe? Viele Fragen, auf die wir

Ihnen eine fundierte Antwort geben

können.

Die Unternehmen der FTSP-Gruppe

beschäftigen 70 hochmotivierte und

fachlich versierte Berufsträger und

Mitarbeiter. Neben den „klassischen“

Leistungen der Jahresabschlusserstellung

und -prüfung, Steuerberatung

und der Finanz- und Lohnbuchhaltung

gehört eine intensive Betreuung unserer

Mandanten in finanziellen und

organisatorischen Fragen zu unserem

Leistungskatalog. Ein besonderer

Schwerpunkt liegt bei uns in der

steuerlichen Schenkungs- und Erbschaftsberatung.

FTSP FRISIA-TREUHAND Schmädeke GmbH & Co.KG

Bürgerfelder Str. 1 · 26127 Oldenburg · Tel. 0441 96194-0 · Fax 0441 96194-44

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62

Mit

66


Foto: © Foto: © Thomas Francois – stock.adobe.com

Wer die Kosten für die stationäre Pflege

oder das Pflegeheim nicht bezahlen kann,

sollte sich rechtzeitig über seinen Anspruch

auf Hilfe informieren.

zu zahlen. Die persönliche Beziehung

zwischen den Parteien findet

dabei keine Berücksichtigung.

Von der Zahlungspflicht sind nur

Härtefälle befreit, bei denen die Kinder

grob vernachlässigt oder misshandelt

wurden.

Für die Höhe der zu tragenden Kosten

werden dabei Faktoren wie Einkommen

(Gehalt, Mieteinnahmen,

etc.), Vermögen, eigene Altersvorsorge,

Unterhalt für eigene Kinder

(vorrangig Elternunterhalt) und individuelle

familiäre Verhältnisse berücksichtigt.

(VDK/PRESSEPORTAL/GIM) W

Info

Der Sozialverband VdK Deutschland

e. V. hält zum Thema die Broschüren

Pflegegrad-Rechner und „Pflege

geht jeden an“ – mit Rechtslage

2017, als PDF zum Herunterladen

bereit.

Info

Wer Fragen zur eigenen

Pflegebedürftigkeit oder zu

pflegebedürftigen Angehörigen

hat wendet sich an den

Senioren- und Pflegestützpunkt

Nds. (SPN) der Stadt Oldenburg

Straßburger Str. 8

26123 Oldenburg

Tel. 0441 2353780














Mit

66

63


Lebenslagen Beratung, Tipps und Hilfe

Rund um die Betreuung und die

Betreuungsverfügung

Eine schwere Krankheit, ein Unfall,

eine Demenz – es gibt Situationen,

in denen Menschen nicht mehr für

sich selbst sprechen und entscheiden

können. Für solche Fälle gibt es

verschiedene Formen von Verfügungen,

in denen man seinen Willen

dennoch deutlich machen kann. Dazu

zählen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht

und Betreuungsverfügung.

Was meint Betreuung?

Unter den Begriff „rechtliche Betreuung“

fällt ganz allgemein die juristische

Vertretung eines erwachsenen,

volljährigen Menschen.

Wer wird rechtlich betreut?

Rechtlich betreut werden Erwachsene,

die zu krank sind, um bestimmte

Bereiche ihres Lebens selbst

zu organisieren. Da sie dies nicht

mehr können, übernimmt ein rechtlicher

Vertreter, also ein Betreuer,

ihre juristische Vertretung. Aktuell

stehen rund 1,3 Millionen Menschen

unter rechtlicher Betreuung, darunter

viele psychisch und geistig

behinderte Menschen und häufig

auch Senioren, die an Krankheiten

wie Demenz oder Alzheimer

leiden.

Warum ist eine rechtliche

Vertretung wichtig?

Erwachsene vertreten sich im „Normalfall“

selbst und treffen eigene

Entscheidungen. In alles, was sie

angeht, müssen Volljährige zwingend

persönlich einwilligen. Wenn

sie dies nicht mehr können, dürfen

nicht andere für sie entscheiden,

auch nahe Verwandte nicht.

Es sei denn, ein Betreuungsgericht

hat sie als rechtlichen Betreuer

eingesetzt.

64

Wie wird man rechtlicher Betreuer?

Wegen der gerade beschriebenen

Rechtslage kann ein Erwachsener

einen anderen juristisch nur vertreten,

wenn ein Betreuungsgericht sie

oder ihn zum Betreuer bestimmt hat.

Das kann ein Ehegatte, ein anderes

Familienmitglied oder auch ein Fremder

sein, ein Berufsbetreuer zum

Beispiel.

Betreuungsverfügung und

Betreuungsvollmacht

Um zu vermeiden, dass im Falle des

Falles ein Fremder zum rechtlichen

Betreuer ernannt wird, kann man in

gesunden Zeiten eine Betreuungsverfügung

aufsetzen und darin festlegen,

welche vertraute Person man sich als

Betreuer wünscht. Auch kann man

definieren, wie der Betreuer seine

Betreuung ausüben und für welche

„Aufgabenkreise“, wie es in der Fachsprache

heißt, sie oder er verantwortlich

sein soll.

Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht,

Patientenverfügung:

Was ist der Unterschied?

Mit einer Patientenverfügung legen

Sie fest, wie Sie in einem gesundheitlichen

Notfall betreut werden möchten.

Hier müssen die Formulierungen

und die Beschreibungen der einzelnen

Szenarien sehr genau sein. In einer

Vorsorgevollmacht übertragen Sie

einem Vertrauten die Vollmacht für

sämtliche Ihrer Lebensbereiche oder

für Teile davon. Sie bevollmächtigen

jemanden zum Beispiel, in Ihrem

Namen über Ihre etwa gesundheitlichen

oder finanziellen Belange zu

entscheiden.

Demgegenüber legen Sie in einer

Betreuungsverfügung fest, wer Ihr

rechtlicher Betreuer werden soll,

wenn Sie in die Situation kommen

sollten, dass eine rechtliche Betreuung

angeordnet wird.

Tipp

Wer in gesunden Zeiten eine wirsame

Vorsorgevollmacht aufsetzt,

braucht grundsätzlich keine rechtliche

Betreuung.

Wie setzt man eine Betreuungsverfügung

auf?

Man sollte die Betreuungsvollmacht

schriftlich aufsetzen und den Text

am Computer oder handschriftlich

verfassen. Achten Sie auf Lesbarkeit

und darauf, den Ort, das Datum und

die Unterschrift auf das Dokument zu

setzen. Notariell beglaubigen muss

man die Betreuungsverfügung nicht.

Man sollte aber Verwandten und

Freunden mitteilen, wo man das

Dokument aufbewahrt. Eine Betreuungsverfügung

kann in gesunden

Zeiten jederzeit verändert werden.

Veränderungen sollte man aber

mit Ort, Datum und Unterschrift

versehen.

Tipp

Überprüfen Sie Ihre Betreuungsverfügung

regelmäßig auf ihre

Aktualität.

Wann greifen rechtliche

Betreuungen?

Rechtliche Betreuungen müssen einen

legitimen Grund haben, ein Gericht

muss einen Antrag auf eine rechtliche

Betreuung sehr sorgfältig prüfen

und dann entscheiden, ob eine

rechtliche Betreuung angebracht

ist. In §1896 nennt das Bürgerliche

Gesetzbuch BGB die Kriterien,

die rechtliche Betreuungen

rechtfertigen: geistige oder psychische

Behinderungen oder psychi-

Mit

66


Rechtzeitig seinen Willen deutlich machen:

Die Broschüre „Betreuungsrecht“ des

Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz

(BMJV) (www.bmjv.de)

enthält wichtige Informationen und Formulare

in deutscher Sprache zu Vollmacht

(=Vorsorgevollmacht) und Betreuungsverfügung.

Foto: © Daisy Daisy– stock.adobe.com

sche Krankheiten, zu denen neben

Demenz zum Beispiel auch Neurosen

oder Schizophrenie gehören.

Darf man einen rechtlichen

Betreuer ablehnen?

Ja, Personen, die eine rechtliche

Betreuung bekommen sollen, dürfen

den rechtlichen Betreuer, den

ein Gericht eingesetzt hat, ablehnen.

Das gehört zu den zahlreichen

Mitspracherechten, die Betreute

haben. Diese können beim Betreuungsgericht

beantragen, einen anderen

Betreuer zu bekommen. Betreute

können einen Antrag darauf stellen,

dass ihre Betreuung beendet wird,

müssen dies allerdings gut begründen.

Das Betreuungsgericht entscheidet

dann, ob die Beendigung

gerechtfertigt ist. Egal, welche Form

von Antrag man stellt – ob das Betreuungsgericht

ihnen zustimmt, liegt im

richterlichen Ermessen. (VDK) W

*** Wenn der Mensch den Menschen braucht ***

Bestattungsinstitut

Inh. Cornelia Welp/Geprüfte Bestatterin

Seit drei Generationen im Familienbesitz


















Mit

66

65


Bereits in gesunden Zeiten sollte man sich

Gedanken darüber machen, wer für einen

entscheiden soll, wenn man es selbst nicht

mehr kann. Foto: © Anja Götz – stock.adobe.com

Die fünf wichtigsten Informationen

über die Vorsorgevollmacht

1. Vorsorgevollmacht: Was ist das?

Die Vorsorgevollmacht ist neben

der Patientenverfügung und der

Betreuungsverfügung eine von drei

in Deutschland verbreiteten Verfügungsarten,

mit denen Menschen für

den Fall vorsorgen, dass sie geistig

und körperlich nicht mehr dazu in

der Lage sind, Entscheidungen für

sich zu treffen und ihr Leben eigenständig

zu organisieren. Nur in diesen

Fällen greifen die genannten

Verfügungen und damit auch die

Vorsorgevollmacht.

2. Vorsorgevollmacht: Dürfen

Familienangehörige stellvertretend

entscheiden?

Notwendig sind Vorsorgevollmachten

deshalb, weil niemand so ohne weiteres

stellvertretend für eine andere

Person entscheiden darf. Auch Ehepartner,

Kinder oder andere Familienangehörige

dürfen nicht automatisch

stellvertretend für den Partner, die

Eltern oder Großeltern Entscheidungen

treffen. Juristisch gesehen erfordern

Entscheidungen immer zwingend

die Erlaubnis der betroffenen

Person, etwa zu medizinischen Eingriffen.

Liegt keine persönliche Einwilligung

vor, muss ein Amtsgericht

einen rechtlichen Betreuer aus

der Familie bestellen. Das Gericht

kann aber auch einen Fremden zum

Betreuer bestellen. Diese Möglichkeit

ist für viele Menschen eine unangenehme

Vorstellung, sie macht deutlich,

dass man beizeiten eine Vorsorgevollmacht

aufsetzen sollte.

66

3. Was kann eine Vorsorgevollmacht

regeln?

Mit einer Vorsorgevollmacht kann

man einer vertrauten Person eine

Generalvollmacht ausstellen, sodass

diese für einen etwa Verträge abschließen,

Bankgeschäfte tätigen, Kündigungen

aussprechen oder über gesundheitliche

Belange entscheiden

darf.

Vorsorgevollmachten müssen aber

nicht immer Generalvollmachten

sein. Man kann dem Bevollmächtigten

auch nur eingeschränkte Befugnisse

einräumen, etwa nur für

den Bereich Finanzen oder nur für

gesundheitliche und medizinische

Belange.

4. Vorsorgevollmacht: Kann man

sie verändern?

Solange man geistig und körperlich

gesund und dazu in der Lage ist, kann

man eine Vorsorgevollmacht jederzeit

ändern und zum Beispiel der

Person, der man in der Vollmacht Befugnisse

eingeräumt hat, diese wieder

entziehen. Man kann statt dieser

Person eine andere benennen oder

einen anderen Inhalt der Vollmacht

definieren.

5. Wie setzt man eine Vorsorgevollmacht

auf?

Bevor man eine Vorsorgevollmacht

aufsetzt, sollte man sich überlegen,

wer die eigenen Belange regeln soll,

wenn man es selbst nicht mehr kann.

Dieser Person sollte man vertrauen

– und mit ihr vorab klären, ob sie

die Aufgaben eines Bevollmächtigten

überhaupt übernehmen möchte.

Wenn es dann ans Erstellen der

Vorsorgevollmacht geht, sollte man

beachten: Man muss zwar die Vorsorgevollmacht

schriftlich aufsetzen,

muss aber keine bestimmte Form

einhalten. Wichtig ist aber, dass die

Person die Vollmacht unterschreibt,

die sie erstellt sowie die oder der

Bevollmächtigte.

Wer eine Vollmacht aufsetzen will,

muss nicht zum Anwalt gehen. Auch

eine notarielle Beglaubigung oder

Beurkundung ist nur dann gesetzlich

vorgeschrieben, wenn man dem

Bevollmächtigten die Erlaubnis geben

will, etwa einen Kredit aufzunehmen

oder Geschäfte mit Grundstücken zu

tätigen.

Man sollte die Vorsorgevollmacht so

aufbewahren, dass Familienangehörige

oder Freunde sie leicht finden

können. Am besten ist es, seinem Umfeld

mitzuteilen, wo man die Vollmacht

aufbewahrt. Oder man lässt

das Dokument bei der Bundesnotarkammer

registrieren, was auch online

möglich ist. (VDK) W

Tipp zum Schluss

Man sollte für die bevollmächtigte

Person eine Vertreterin oder einen

Vertreter benennen und diese/diesen

ebenfalls die Vollmacht unterschreiben

lassen.

Mit

66


Alle Menschen in Oldenburg sollen gut

an allen gesellschaftlichen Bereichen

teilhaben. Dafür hat die Stadt Oldenburg

einen digitalen Stadtplan auf ihre

Internetseite eingerichtet.

Lebenslagen Beratung, Tipps und Hilfe

300 Einrichtungen im Überblick

Ob als Freiwilliger mit dem Vorhaben,

ehrenamtlich zu arbeiten, als

Angehöriger auf der Suche nach

einer wohnortnahen Betreuung für

die betagten Eltern oder einfach

nur attraktive Treffpunkte zur Begegnung

der neue digitale Stadtplan

auf der Homepage der Stadt Oldenburg

soll Menschen helfen, sich bei

der Fülle der Angebote zurechtzufinden.

Er zeigt auf einen Blick knapp 300

soziale Einrichtungen.

Im Sozialen Stadtplan sind die Themen

Arbeit, Armut, Beratung, Information

und Selbsthilfe, Betreuung und

Auf dem Sozialen Stadtplan sind neben vielen anderen Themen ohne langes Suchen auch

Pflegeangebote oder Betreuungseinrichtungen zu finden. Foto: © Photographee.eu – stock.adobe.com

Pflege, Freizeit und Ehrenamt, gesetzliche

Betreuung, Treffpunkte und

Begegnung und Wohnen zu finden,

die sich an alle Menschen richten.

Angebote speziell für jüngere, ältere,

wohnungslose, demenzkranke, pflegebedürftige

Menschen, Kinder und

Familien, Palliativpatienten, Menschen

mit psychischer Störung, Menschen

mit Behinderung und Menschen

in finanzieller Notlage sind entsprechend

gekennzeichnet. Anregungen,

Ergänzungen, Korrekturen und Wünsche

sind per hinterlegtes Formular

möglich. (STADT OLDENBURG/GIM) W

Info

www.stadt-oldenburg/bürgerservice/

geoportal.de

Vogt und Partner in Oldenburg

Die Kanzlei Vogt und Partner gehört zu

den ältesten Anwaltskanzleien in Oldenburg

mit derzeit drei Notaren. Wir arbeiten

nach dem schon seit Gründung der

Kanzlei bestehenden Grundsatz, dass verantwortliche,

fundierte und auf Dauer

angelegte Arbeit im Dienste der Mandanten

nur möglich ist, wenn Verantwortung

von allen übernommen und getragen wird.

Die Schwerpunkte unserer Tätigkeit liegen

im Zivilrecht mit allen Facetten und

Nebengebieten. Durch die Bildung von

Tätigkeitsschwerpunkten ist gewährleistet,

daß dem jeweiligen Mandanten immer

ein kompetenter Gesprächspartner zur

Verfügung steht. Besonderen Wert legen

wir auf den beständigen internen fachlichen

Austausch. Es besteht jederzeit

die Möglichkeit für den jeweiligen Sachbearbeiter

und gegebenenfalls für den

Mandanten, rechtliche, aber auch wirtschaftliche

oder taktische Fragen mit

den anderen Partnern zu diskutieren. So

ist gewährleistet, dass auf die fachliche

Kompetenz, die Erfahrung und die Kreativität

aller Partner zurückgegriffen werden

kann.

Rechtsanwälte Vogt & Partner mbB und Notare

Koppelstraße 4/6 · 26135 Oldenburg · Tel. 0441 9 25 90-0

Langenweg 57 · 26125 Oldenburg · Tel. 0441 9 36 01-0

kanzlei@rae-vogt.de · www.rae-vogt.de

Mit

66

67


Lebenslagen Beratung, Tipps und Hilfe

Sterbebegleitung von mehr Menschen

für mehr Menschen gewünscht

und notwendig

Fast ein Fünftel der Bevölkerung

(17 Prozent) und damit weit mehr

Menschen, als bisher ehrenamtlich

in der Hospizarbeit engagiert, können

sich vorstellen, Schwerstkranke

und Sterbende am Lebensende zu

begleiten.

Dies ist eines der Ergebnisse der

vom Deutsche Hospiz- und Palliativ

Verband (DHPV) initiierten und

geförderten Verbundstudie „Ehrenamtlichkeit

und bürgerschaftliches

Engagement in der Hospizarbeit

– Merkmale, Entwicklungen und

Zukunftsperspektiven“.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska

Giffey anlässlich der Vorstellung

der Studie durch den DHPV: „Die

Begleitung von sterbenden Menschen

und ihrer Angehörigen ist

anspruchsvoll. Umso mehr Respekt

gebührt denen, die diese Arbeit

ehrenamtlich machen. Die medizinische

Versorgung ist das eine.

Genauso wichtig ist, im Gespräch

zu bleiben, Zuwendung zu geben,

Zeit zu haben und für sterbende

Menschen da zu sein. Das ist nicht

immer einfach und gerade darum

ist das ehrenamtliche Engagement

besonders wertvoll.“

Unterstützung für jeden

Zudem müsse der Wandel im Ehrenamt

hin zu mehr Heterogenität

und Offenheit in der hospizlichen

Organisationsstruktur und -kultur

sowie in der ehrenamtlichen Praxis

vorangetrieben werden, so Prof.

Winfried Hardinghaus, Vorsitzender

des DHPV.

Denn zwar verstehe sich Hospizarbeit

als offen für jeden, der sich

ehrenamtlich engagieren möchte.

Trotzdem ist, so zeige die Studie,

Hospizarbeit einerseits nach wie

vor weiblich und mittelschichtsbasiert

und wird – immer noch – überwiegend

von Frauen in der späten

Erwerbs- bzw. Nacherwerbsphase

getragen. Andererseits werden bisher

überwiegend Menschen der

gesellschaftlichen Mitte begleitet,

obwohl sich Hospizarbeit als Unterstützungsangebot

grundsätzlich an

jeden richtet, der Hilfe in der existenziellen

Lebenskrise von schwerer

Krankheit und Sterben benötigt.

68

„Insgesamt zeigt sich“, so Prof.

Werner Schneider, Vorsitzender

des wissenschaftlichen Beirats des

DHPV und Koordinator der genannten

Studie, „dass ein Wandel hin

zu einem das bestehende Angebot

ergänzenden, ‚neuen‘, d. h. bunteren,

vielfältigeren und flexibleren

Ehrenamt noch am Anfang steht.“

Hierbei seien auch die Bedeutung von

Nachbarschaften und Freundschaften

sowie eine Öffnung der Tätigkeiten

und Engagementmöglichkeiten für

unterschiedliche Bevölkerungsgruppen

und Schichten bzw. Milieus in

den Blick zu nehmen. (DEUTSCHER

HOSPIZ- UND PALLIATIV VERBAND E.V. (DHPV)) W

Mit

66


Anzeige




















































Mit

66

69


Foto: © Monkey Business – stock-adobe.com


Service Wegweiser der Stadt Oldenburg

OLDENBURGER

SENIORENWEGWEISER

Inhalt

Seniorenvertretung 72

Aktiv im Alter

Treffpunkte/Begegnungsstätten 74

Bildungseinrichtungen 75

Nah- & Fernverkehr 75

Sportvereine und Schwimmbäder 76

Ernährungsberatung 76

Ehrenamtlich tätig sein 76

Beratung & Hilfe

Seniorenberatung 77

Finanzielle Unterstützung 77

Hilfen im Alltag

Haushaltsnahe Hilfen/ehrenamtliche

Unterstützung 78

Essen auf Rädern 78

Betreutes Wohnen 79

Wohnraumberatung 79

Fahrdienste 80

Alten- und Pflegeheime 80

Hilfen bei der Pflegebedürftigkeit

Ambulante häusliche

Krankenpflege 81

Vorsorge, Testament und Todesfall

Pflege 82

Alzheimer-Demenz 82

Todesfall 82

Informationen 82

Hospiz & -gruppen 82

Palliativversorgung 82

Krankenhäuser

Telefon

Notruf

Telefon

Ev. Krankenhaus 0441 236-0

Karl-Jaspers-Klinik 0441 9615-0

Klinikum Oldenburg 0441 403-0

Pius-Hospital 0441 229-0

Sozialdienst Rehabilitationszentrum

Oldenburg 0441 405-0

Sozialdienst Pius Hospital 0441 229-1310

Sozialdienst Ev. Krankenhaus 0441 236-295

Sozialdienst Klinikum 0441 403-2744

u. 403-2749

Ärztl. Notdienst 0441 75053

AWO-Pflegenotaufnahme (kostenl.) 0800 4204201

Polizei 110

Ev. Telefonseelsorge 0800 1110111

Feuerwehr Notruf 112

Kath. Telefonseelsorge 0800 1110222

Notrufsysteme

AWO 0800 4204201

DRK 0800 365000

Johanniter 0800 0019214

Malteser 0800 9966007

Paritätischer 0441 77900-32

Mit

66

71


Service Wegweiser der Stadt Oldenburg

Neben der Unterstützung bei den Themen Gesundheit und Soziales, Mobilität, Wohnprojekten und Freizeitgestaltung zählt auch der

sprichwörtliche „Blick über den Tellerrand“ zum Aufgabenspektrum der Seniorenvertretung Oldenburg wie u. a. beim regelmäßigen Austausch

mit dem Seniorenbeirat Vorpommern-Rügen. Partnerschaftstreffen 2018: Die Seniorenvertretung Oldenburg mit dem

Seniorenbeitrat Vorpommern-Rügen auf einem Aussichtspunkt in der Boddenlandschaft auf der Insel Rügen. Von links: Peter List,

Peter v.d. Dovenmühle, Rolf Bunjes (1. Vorsitzender Seniorenvertretung der Stadt Oldenburg) Christian Seidel, Aloys große Siemer

mit Vertretern des Seniorenbeirats Vorpommern-Rügen). Foto Rolf Bunjes

Seniorenvertretung Oldenburg

72

Info

Die öffentlichen Vorstandssitzungen

finden einmal im Monat

im Neuen Rathaus, Pferdemarkt

14 statt. Die Seniorenvertretung

bietet zudem in einigen Stadtteilen

eine kostenlose Sprechstunde

an (siehe auch nebenstehende

Kontaktadressen).

Die Seniorenvertretung ist seit 1999

eine offizielle Einrichtung der Stadt

Oldenburg. Grundlage bildet die Satzung

über die Bildung einer Seniorenvertretung

in der Stadt Oldenburg.

Die Wahlperiode entspricht der des

Rates der Stadt Oldenburg.

Die Seniorenvertretung nimmt die

Belange und Interessen der Bürgerinnen

und Bürger ab dem 60.

Lebensjahr wahr und berät den Rat

und seine Gremien durch Anregungen

und Empfehlungen. Sie ist überparteilich,

unabhängig und konfessionell

nicht gebunden.

Sie engagiert sich für:

• eine gute partnerschaftliche Begegnung

zwischen den Generationen

und Solidarität mit älteren Bürgerrinnen

und Bürgern,

• die Teilhabe am politischen, gesellschaftlichen

und kulturellen Leben

in der Stadt Oldenburg,

• die Teilnahme und Mitwirkung bei

kommunalen Gremien.

Weiterhin engagiert sich die Seniorenvertretung

für:

• Kontakte zu den Partnerstädten,

• regelmäßige Besuche der Olden-

Mit

66


Kontaktadressen und Sprechzeiten

der Seniorenvertretung Oldenburg

in den Stadtteilen:

Foto: © contrastwerkstatt - fotolia.de

burger Alten- und Pflegeheime, einschließlich

der Gespräche mit den

Heimbeiräten und Heimfürsprechern,

• die Teilnahme an den Sitzungen

und Tagungen des Landesseniorenrates

sowie auf Bezirksebene.

Bloherfelde/Eversten

Bloherfelder Str. 173,

26129 Oldenburg,

jeden ersten Mittwoch im Monat

Sprechzeiten: 11:00 Uhr – 12:00 Uhr

Osternburg –

Ev. Familienbildungsstätte

Gorch-Fock-Str. 5 a

26135 Oldenburg

jeden zweiten Dienstag im Monat

Sprechzeiten: 15:00 - 17:00 Uhr

Stadtmitte, Forum St. Peter

(Mitbring-Frühstück)

Peterstr. 22-26, 26121 Oldenburg

jeden ersten Donnerstag im

Monat Sprechzeiten: 9:00 Uhr –

10:00 Uhr

Stadtteiltreff Dietrichsfeld

Alexanderstr. 331, 26127 Oldenburg

jeden ersten Donnerstag im

Monat, Sprechzeiten: 15:30 Uhr –

16:30 Uhr

Die Seniorenvertretung Oldenburg

vermittelt Unterstützung für die

Lebenslage der älteren Mitbürgerinnen

und Mitbürger, damit sie ihr

gewohntes Umfeld solange wie möglich

genießen können.

Info

Seniorenvertretung Oldenburg, Pferdemarkt 14

Besprechungsraum, Innenhof

seniorenvertretung@stadt-oldenburg.de

www.oldenburg.de

Mit

66

73


Service Wegweiser der Stadt Oldenburg I Aktiv im Alter

Abwechslungsreicher Lebensabend

Im Zuge der demografischen Entwicklung kommt der Gruppe der älteren

Menschen zwischen 60 und 75 Jahren wachsende Bedeutung zu. Gleichzeitig

bleibt diese Altersgruppe länger gesund und geistig rege. Die sogenannten

„Aktiven Alten“ äußern das Bedürfnis, am Leben der Gesellschaft aktiv

teilzunehmen und ihr Umfeld mitzugestalten. In der Stadt Oldenburg gibt es

zahlreiche Angebote für den aktiven Lebensabend. Sie reichen von Beratungsangeboten

über eine Auswahl an Freizeitgestaltungen bis hin zu Begegnungsstätten,

die allen interessierten Seniorinnen und Senioren offen stehen.

Treffpunkte/Begegnungsstätten

Foto: © pressmaster - fotolia.com

74

AWO KusAK – Kultursensible

Altenhilfe

Münnichstr. 22, Tel. 0441 94919111

AWO Projekt „Hand in Hand“

Nadorster Straße 298-302

Tel. 0441 9258333

AWO Seniorenbüro

Nadorster Straße 298-302

Tel. 0441 9258321

Begegnungsstätte „Propeller“

für psychisch kranke und

seelisch behinderte Menschen

Auguststr. 90, Tel. 0441 776800

Bümmersteder Seniorenbüro (BSB)

Gemeinde haus Bümmerstede

Erikaweg 19, Tel. 0441 36119846

Caritas Begegnungsstätte

Bauordenstr. 46a, Tel. 0441 944031013

DRK-Seniorenbüro

Hörneweg 100, Tel. 0441 77935-10

Gemeinwesenarbeit

Kultur zentrum Rennplatz

Kurlandallee 4, Tel. 0441 3814 24

Gemeinwesenarbeit

Stadtteiltreff Dietrichsfeld

Alexanderstr. 331, Tel. 0441 5707892

Gemeinwesenarbeit

Stadtteiltreff Kreyenbrück

An den Voßbergen 58

Tel. 0441 486736

Gemeinwesenarbeit Treff punkt

Eversten/Bloherfelde

Bloherfelder Str. 173, Tel. 0441 5601165

inForum. Bildung und Kultur

nicht nur für Ältere

Peterstr. 3, Tel. 0441 235-2781

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.

Regionalverband Weser-Ems

Ortsverband Oldenburg

Alte Fleiwa 2a, Tel. 0441 971900

Jonas – die Johanniter-Nachbarschaftshilfe

und Seniorenberatung

Angela Exner-Wallmeier

Marburger Str. 19, Tel. 0441 97190-47

LeNa im Ziegelhof. Beratung &

Kontakt nicht nur für Ältere

Ziegelhofstr. 125 – 127

Tel. 0441 77900-24

Mehrgenerationenhaus Oldenburg

Güstrower Weg 1a

Tel. 0441 20093123

Seniorentreffpunkt im Pavillon

Caritas Oldenburg

Scheideweg 100

Tel. 0441 39011530

Mit

66


Bildung

„Gebrochene“ Erwerbsbiografien mit vielen Arbeitsstellen in teilweise

völlig unterschiedlichen Bereichen sind auch bei über 50-Jährigen längst

zur Regel geworden. Bildung, seien es Fortbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen

oder die Erweiterung von Kenntnissen aus persönlichem

Interesse heraus, ist also auch für die Generation 50plus immer wichtiger

geworden, um sich beruflich und privat weiterentwickeln zu können. In

den letzten Jahren ist eine große Bandbreite an Bildungsangeboten für

über 50-Jährige entstanden.

Reisen

Die Reisefreudigkeit der deutschen

Senioren ist ungebrochen. Die Reiseintensität

der 60- bis 69-Jährigen liegt

bei rund 75 Prozent, die der über 69-

Jährigen immerhin noch bei 60 Prozent.

Insgesamt unternahmen Jahr für

Jahr weit über 10 Millionen Senioren

eine Urlaubsreise länger als 5 Tage.

Bildungseinrichtungen

Ev. Familien-Bildungsstätte

Gorch-Fock-Str. 5, Tel. 0441 776001

Evangelische Erwachsenen bildung

Oldenburg (EEB)

Peterstr. 38

Tel. 0441 92562-0

inForum im PFL

Beratung, Bildung und Freizeit

ab 50

Peterstr. 3, Tel. 0441 235-2781

Kath. Erwachsenenbildung

Oldenburg e. V.

Peterstr. 6, Tel. 0441 35071571

Seniorenstudium Studium

generale Universität Oldenburg

Ammerländer Heerstr. 114 – 118

Tel. 0441 798-0

Volkshochschule Oldenburg

Karlstr. 25, Tel. 0441 923 91-0

Ausleihe Wechloy/Bereichs bibliothek

Uhlhornsweg 49 – 55, Tel. 0441 798-4444

Landesbibliothek Oldenburg

Pferdemarkt 15, Tel. 0441 799-2800

Universitätsbibliothek

Carl von Ossietzky Universität

Uhlhornsweg 49 – 55

Tel. 0441 798-4444

Stadtteilbibliothek Flötenteich

Hochheider Weg 169, Tel. 0441 381436

Stadtteilbibliothek Eversten

Brandsweg 50, Tel. 0441 57716

Stadtteilbibliothek Kreyenbrück

Ewigkeit 20, Tel. 0441 42803

Stadtteilbibliothek Ofenerdiek

Lagerstr. 39, Tel. 0441 602877

Zentralbibliothek im PFL

Peterstr. 3, Tel. 0441 798-4444

Foto: © Cathy Yeulet / 123RF

Nah- &

Fernverkehr

Auskunft Kundenzentren

der VWG

Verkehrsverbund Bremen/

Niedersachsen

Tel. 0180 5826826

Auskunft: NordWest Bahn

Tel. 0180 5600161

DB – Deutsche Bahn AG

Reisezentrum Bahnhof,

Olden burg (Oldb) Hbf

Bahnhofsplatz 12 d

Tel. 0441 2224460

VWG-Kundencenter

Info-Center am ZOB

Willy-Brandt-Platz 3

Tel. 0441 9366900

VWG-Service-Büro

am Lappan

Staulinie 1

service-buero@vwg.de

Foto: © Syda Productions - fotolia.com

Mit

66

75


Service Wegweiser der Stadt Oldenburg I Aktiv im Alter

Sport und

Bewegung

Ernährung

im Alter

Soziales

Engagement

Wissenschaftlich erwiesen ist, dass

Sport viele positive Effekte auf die

Gesundheit hat. Sportmediziner

und Internisten schwören auf die

heilende Kraft des Sports nach dem

Motto: „Jeder Schritt mehr ist gut

für uns.“

Wohlbefinden und Vitalität sind

wesentliche Voraussetzungen für die

persönliche Lebensqualität bis ins

hohe Alter. Zu einer gesundheitsbewussten

Lebensführung trägt die

Ernährung in ganz entscheidendem

Maße bei.

Bürgerschaftliches Engagement zum

Beispiel ermöglicht es, im Alter aktiv

und fit zu bleiben, weiterhin am gesellschaftlichen

Leben teilzunehmen, sich

zu beteiligen, neue Kontakte zu knüpfen

und vorhandenes Können einzubringen

oder neue Fähigkeiten zu erwerben.

Sportvereine &

Schwimmbäder

Foto: © Kzenon - fotolia.com

Ernährungsberatung

Foto: © contrastwerkstatt - fotolia.com

Ehrenamtlich

tätig sein

Foto: © Photographee.eu - fotolia.com

Stadtsportbund Oldenburg e. V.

Zusammenschluss aller in der

Stadt Oldenburg ansäs sigen

Vereine und Kreisver bände

Peterstr. 1, Tel. 0441 15384

www.ssb-oldenburg.de

Auskunft über Schwimm bäder:

Tourist-Information in der City

Schlossplatz 16, Tel. 0441 361613-66

Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 9:30 Uhr

– 18:00 Uhr, Sa 9:30 Uhr – 16:00 Uhr

Deutsche Gesellschaft

für Ernährung e.V.

Beratungsstelle Oldenburg

Hugo-Zieger-Str. 37

Tel. 0441 9490907

inForum im PFL

– Beratung, Bildung und

Freizeit ab 50

Stadt Oldenburg

Peterstr. 3

Tel. 0441 235-2781

Tel. 0441 235-3216

:ehrensache – Agentur

für freiwilliges Engagement

Peterstr. 3

Tel. 0441 235-2311

Tel. 0441 235-2020

Senioren- und Pflegestützpunkt

Nds. (SPN) der Stadt Oldenburg

Straßburger Str. 8

Raum 0-22/0-24

Tel. 0441 235-3880

www.oldenburg.de

76

Mit

66


Service Wegweiser Service Wegweiser der Stadt Oldenburg der Stadt Oldenburg I Beratung I XXXXX & Hilfe

Mit Rat und Tipps

selbstbestimmt leben

Grundsicherung

& Sozialhilfe

Um die selbstständige und selbstbestimmte Lebensführung älterer

Menschen zu unter stützen und sie bei Problemen kompetent zu

beraten, gibt es in Oldenburg zahlreiche neutrale Beratungs- und

Hilfsangebote für Senioren. Ziel ist es, Seniorinnen und Senioren

die Suche nach Rat und Hilfe zu erleichtern.

Menschen über 65 Jahre oder mit dauernder

Erwerbsunfähigkeit haben Anspruch

auf Grundsicherung, wenn ihre

Rente, ihr Verdienst oder Vermögen

nicht für den Lebensunterhalt ausreicht.

Seniorenberatung

Arbeiterwohlfahrt Bezirks verband

Weser-Ems e. V.

Klingenbergstr. 73, Tel. 0441 4801-0

Caritasverband

Oldenburg-Ammerland e. V.

Peterstr. 39, Tel. 0441 92545-0

Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband

Oldenburg Stadt e. V.

Schützenhofstr. 83 – 85, Tel. 0441 77933-0

Diakonisches Werk der Ev.-luth.

Kirche in Oldenburg e. V.

Kastanienallee 9 – 11, Tel. 0441 21001-0

Diakonisches Werk Oldenburg Stadt

Güterstraße 3, Tel. 0441 970930

Ev. Seniorenhilfe – Eversten/

Bloherfelde e.V.

Zietenstr. 8, Tel. 0441 593579

Paritätischer Wohlfahrtsverband

Ziegelhofstr. 125 – 127, Tel. 0441 77900-0

Senioren- und Pflegestützpunkt Nds.

(SPN) der Stadt Oldenburg

Straßburger Str. 8

Beratung zum Thema Alter und

Wohnen:

Tel. 0441 235-3880

Beratung zum Thema Pflege:

Tel. 0441 235-3780

Seniorenvertretung der

Stadt Oldenburg

Rolf Bunjes, Vorsitzender

Richard-tom-Diek-Str. 9 a

Tel. 0441 9992610

Sozialverband VdK

Nieder sachsen-Bremen e. V.

Nikolausstr. 11

Tel. 0441 210290

Sozialverband Deutschland e. V. (SoVD)

Donnerschweer Str. 4

Tel. 0441 26887

Telefonseelsorge

Tel. 0800 1110111 oder 0800 1110222

Rentenberatung

Deutsche Rentenversicherung

Huntestr. 11, Tel. 0441 927-0

Rechtsberatung & Prozesskostenhilfe

Amtsgericht Oldenburg

Elisabethstr. 8, Tel. 0441 220-0

Foto: © Robert Kneschke - fotolia.com

Finanzielle

Unterstützung

Amt für Teilhabe und Soziales

Pferdemarkt 14

Tel. 0441 235-2305

Außenstandort

Bezirk Mitte/Ost

Europaplatz 10 – 12

Tel. 0441 235-2393

Außenstandort

Bezirk West

Bloherfelder Straße 39

Tel. 0441 235-2538

Außenstandort

Bezirk Süd

An der Kolckwiese 3

Tel. 0441 235-3797

Foto: © goldbany - fotolia.com

Mit

66

77


Service Wegweiser der Stadt Oldenburg I XXXXXX Hilfen im Alltag

Zu Hause leben mit Unterstützung

So lange wie möglich im eigenen Haushalt und der gewohnten Umgebung zu leben,

wünschen sich die meisten älteren Menschen. Um diesen Wunsch auch dann noch

zu erfüllen, wenn es Beeinträchtigungen gibt, dafür gibt es Unterstützung.

Haushaltsnahe Hilfen/ehrenamtliche

Unterstützung

Bümmersteder Seniorenbüro

(BSB), Alltagsbegleitung

Erikaweg 19, Tel. 0441 36119846

Cornelia Fox

Alltagsbegleitung, Tel. 0441 51282

DemenzHilfe Oldenburg e. V.

(DHO) Alltagsbegleitung

Donnerschweerstr. 127

Tel. 0441 36143908

evasenio e. V.

Alltagsbegleitung für

Vereinsmitglieder

Zietenstr. 8, Tel. 0441 593579

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.

Pflegeberatungsbüro Oldenburg

Bloherfelder Str. 175

Tel. 0441 936511-10

SDW - Soziale Dienstleistungen

Wulf, Hauswirtschaftliche Dienste

Industriehof 3a, Tel. 0441 2178255

Seniorenbegleitung Oldenburg

Süd (SOS), Alltagsbegleitung

Bremer Straße 28, Tel. 0441 36112233

Senioren-Familien-

Behinderten-Betreuung (sfb)

Alltagsbegleitung/

Hauswirtschaftliche Dienste

Haarenufer 3

Tel. 0441 36149054

Sieben Eichen –

Vereint für Senioren e. V.

Alltagsbetreuung nur für

Vereinsmitglieder

Gorch-Fock-Straße 5a

Tel. 0441 9507288

Alltagshilfe mit Herz

Hauswirtschaftliche Dienste

Tel. 0441 3093863

das Haushaltsteam

Tel. 04486 921858

Himmlische Haushaltshilfen

Ziegelhofstr. 88

Tel. 0441 40590165

In der Regel bieten ambulante

Pflegedienste auch Haushaltsdienstleistungen

an.

Foto: © Photographee.eu - fotolia.com

Essen auf Rädern

Alten- und Pflegeheim

Bodenburgallee 51 gGmbH

Tel. 0441 950750

GLORIA Menü-Bringdienst GmbH

Tel. 0441 3900033, www.gloria-menue.de

Johanniter – Gabriele Jager

Julius-Bamberger-Str. 11

28279 Bremen, Tel. 0421 53696-40

Malteser, Tel. 0441 972800

Paritätischer Wohlfahrts verband

Tel. 0441 7790077

Mittagstische

„Suppentag bei Erika“

Bümmersteder Seniorenserviceund

Beratungszentrum

Erikaweg 19, Tel. 0441 36119846

Mi. mittags nach Anmeldung

Dietrichsfelder Suppentreff

Gemeindehaus Eupener Str. 4

Tel. 0441 9572898, Di. 12:00 – 13:30 Uhr

Mehrgenerationenhaus Oldenburg

Güstrower Weg 1a, Tel. 0441 20093123

Mi. 11:00 Uhr nach Anmeldung

Foto: © highwaystarz - fotolia.com

78

Mit

66


Service Wegweiser der Stadt Oldenburg I XXXXX

Betreutes Wohnen

Ancora

„ Altes Stadtmädchen“

Milchstr. 23, Tel. 04952 8908130

GSG OLDENBURG Bau- und

Wohngesellschaft mbH

Bremerstr. 55, Tel. 0441 9708-154

Foto: © and.one - fotolia.com

Wohnraumberatung

Foto: © RioPatuca Images - fotolia.com

AWO Bezirksverband Weser-Ems e.V.

(Betreiber) Ohmsteder Esch 28

Tel. 0441 4801105

AWO Bezirksverband Weser Ems e.V.

(Betreiber) Alexanderhaus Schinkelstr.

2, Tel. 0441 4801105

CelaVie

Stedingerstr. 36 -38, Tel. 0441 9254813

Domicil Haus II

Drögen-Hasen-Weg 1 – 3

Tel. 0441 9699143

DRK-Seniorenwohnanlage

Hundsmühler Str. 81 a+b

Tel. 0441 3610910

Evangelisches Altenzentrum

Bischof Stählin gGmbH

Tübinger Str. 1-13

Tel. 0441 361688-0

GSG OLDENBURG

Bau- und Wohngesellschaft mbH

Bloherfelder Str. 175, Tel. 0441 9708-154

Kupietz

Wohnen und Service

Großer Kuhlenweg 36

Tel. 0171 2123015

ProSenium Gruppe

Wohn- und Pflegezentrum

Breewaterweg 20, Tel. 0441 94422-0

SeniorenConcept Bau GmbH

Ohmsteder Esch 34

Tel. 0441 39024220

Seniorenwohnanlage Cäcilienhof

„Residenz an der Uferstraße“

Uferstr. 2, Tel. 0441 2179043

Seniorenwohnstift Am Küstenkanal

Kanalstr. 15, Tel. 0441 9221432

Seniorenwohnstift Kreyenbrück

Fürstenwalder Str. 3-19b

Tel. 0441 48020

Seniorenwohnstift Ofenerdiek

Langenweg 152

Tel. 0441 3002-0

GSG Oldenburg Bau- und

Wohngesellschaft mbH

Straßburger Str. 8, Tel. 0441 9708-0

Senioren- und Pflegestützpunkt

Nds. (SPN) der Stadt Oldenburg

Straßburger Str. 8

Tel. 0441 235-3880

Stadt Oldenburg

– Gesundheitsamt

Beratung für behinderte

Men schen und ihre Angehörigen

Industriestr. 1 (Gebäude G)

Tel. 0441 235-4444

VdK Sozialverband

Kreisverband OL-Stadt

Corinna Schroth

Tel. 0441 15531

Sozialstationen der Wohlfahrtsverbände

und ambulante

Pflegedienste ergänzen die

Auswahl.

Mit

66

79


Service Wegweiser der Stadt Oldenburg I XXXXXX Hilfen im Alltag

Fahrdienste

Foto: © highwaystarz - fotolia.com

Alten- und Pflegeheime

Foto: © Kzenon - fotolia.com

Deutsches Rotes Kreuz

(DRK)

Tel. 0441 77933-12

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.

Regionalverband Weser-Ems

Ortsverband Oldenburg

Alte Fleiwa 2a

Tel. 0441 971900

Malteser

Tel. 04481 9358-13

Alten- und Pflegeheim

Bodenburgallee 51 gGmbH

Tel. 0441 95075-0

Amarita-Senioren-Wohnstift GmbH

Clausewitzstr. 5, Tel. 0441 93320

AWO Wohnen & Pflegen GmbH

Haus am Flötenteich, Nadorster

Str. 298 – 302, Tel. 0441 93180

Büsingstift – Das Haus für Senioren

Wallgraben 3, Tel. 0441 925570

Caritas-Stiftung „Marienhort“

Bodenburgallee 40, Tel. 0441 95597-0

Caritas-Stiftung „St. Josef“

Kolpingstr. 15, Tel. 0441 944030

Cura-Seniorencentrum Oldenburg

GmbH

Mittagsweg 34, Tel. 0441 944210

FaSeniHa Süd

Brachvogelweg 42a, Tel. 0441 36137215

Friedas Frieden-Stift

Philosophenweg 17, Tel. 0441 77002-99

Lambertistift

Alexanderstr. 60 – 62, Tel. 0441 969970

Pflegeheim Bloherfelde für psychisch

beeinträch tigte Menschen

Schramperweg 108, Tel. 0441 957080

Pflegeheim Stiftung Oldenburger

Generalfonds für geistig

beeinträchtigte Menschen

Friesenstr. 27a, Tel. 0441 980570

Seniorenresidenz Mühlengrund

Mühlengrund 32, Tel. 0441 361173-0

Seniorenwohnstift Kreyenbrück

Fürstenwalder Str. 25, Tel. 0441 48020

Domicil Seniorenheim GmbH

Drögen-Hasen-Weg 1 – 3, Tel. 0441 969910

Seniorenwohnstift Ofenerdiek

Langenweg 152, Tel. 0441 3002-0

DRK-Schwesternheim

Bodenburgallee 49, Tel. 0441 503439

Seniorenzentrum am Küstenkanal

Kanalstr. 15, Tel. 0441 92210

Elisabethstift Oldenbur gisches

Diakonissenhaus

Philosophenweg 25, Tel. 0441 7700299

Seniorenzentrum Haarentor gGmbH

Diakonisches Werk

Schützenweg 34, Tel. 0441 973940

80

Ev. Altenzentrum Bischof-Stählin

gGmbH

Tübinger Str. 3, Tel. 0441 3616880

FaSeniHa Nord

Rankenstr. 31, Tel. 0441 361317215

Sozial-Pflegezentrum Erlenhof

Hörneweg 100, Tel. 0441 779350

Wohn- und Pflegezentrum

Prosenium GmbH

Breewaterweg 20, Tel. 0441 944220

Mit

66


Service Wegweiser der Stadt Service Oldenburg Wegweiser I Hilfen der bei Stadt der Pflegebedürftigkeit

Oldenburg I XXXXX

Möglichkeiten für jeden Bedarf

Häuslich oder im Heim? Was sind Pflegegrade? Wie hoch sind die Kosten? Was zahlt die Pflegeversicherung? Tritt der

Pflegefall ein, gilt es viele Fragen zu klären. Ratsam ist es, sich in jedem individuellen Fall an die Pflegekasse zu wenden.

Ambulante häusliche Krankenpflege

Foto: © sepy - fotolia.com

Amadeus – Pflege mit Empathie

Clausewitzstr. 1, Tel. 0441 800884-0

Ambulant – Häusliche Krankenpflege

Cloppenburger Str. 66, Tel. 0441 13597

Ambulanter Pflegedienst

Mildenberger

Osterkampsweg 22a, Tel. 0441 36183012

Ambuol Ambulanter Pflegedienst

Walter & Reich

Nadorster Str. 96, Tel. 0441 67801

AWO Ambulante Pflege

Alexanderstr. 324, Tel. 0441 933920

ImmerDa

Ambulante Intensivpflege

Ammerländer Heerstr. 163

Tel. 0441 77922219

Humanitas

Nobelstr. 1, Tel. 0441 83931

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.

Ambulanter Pflegedienst

Bloherfelder Str. 175

Tel. 0441 9365110

Joris-Intensivpflegedienst

An den Voßbergen 94

Tel. 0441 4860741

Nord-West-Pflege OL, GbR

Cloppenburger Str. 234

Tel. 0441 4087261

Pflegedienst Lüdicke – Lutz (PLL)

Schellenberg 17

Tel. 0441 9989450

Private Altenpflege – Oldenburg (PAO)

Donnerschweer Str. 94

Tel. 0441 69769

Rose-Maria Müller-Häusliche

Krankenpflege

Ofenerdieker Str. 10

Tel. 0441 72977

Caritas Sozialstation

Ambulante Pflege

Peterstr. 6, Tel. 0441 35071555

Das Pflegeteam

Nadorster Str. 116, Tel. 0441 884282

DRK Sozialstation

Spittweg 4, Tel. 0441 7793366

Ev. Diakonie Sozialstation

Von-Berger-Str. 12, Tel. 0441 82252

Hansa Ambulanter Pflegedienst

Fürstenwalder Str. 25

Tel. 0441 48028101

Home Instead

Nedderend 41, Tel. 0441 8006430

Kreuzwerk

Eichenstr. 19, Tel. 0441 9570907

Landdienste gGmbH OL

Ofener Str. 52, Tel. 0441 9338125

Malteser

Nadorster Str. 133a

Tel. 0441 39038980

„Marienkäfer“ Krankenpflege

& Seniorenservice

Ofenerdieker Str. 64, Tel. 0441 9503650

Medico

Alexanderstr. 163, Tel. 0441 884799

Medus

Schützenweg 10, Tel. 0441 71001

Sanitas

Alexanderstr. 43, Tel. 0441 36936

Selam-Lebenshilfe

Nadorster Str. 26, Tel. 0441 36169219

Sozialstation Paritätischer

Oldenburg-Ammerland

Ziegelhofstr. 125 – 127

Tel. 0441 7790010

Triage-außerklinische

Intensivpflege

Edewechter Landstr. 161

Tel. 0441 95722130

ZAP Zentrum ambulanter Pflege

GmbH

Marschweg 81, Tel. 0441 81616

Mit

66

81


Service Wegweiser der Stadt Oldenburg I XXXXXX Vorsorge, Testament und Todesfall

82

Pflege

Tagespflege

Tagespflege Alexanderstraße

Caritas, Alexanderstr. 100

Tel. 0441 36152857

DRK Tagespflege im Erlenhof

Hörneweg 100

Tel. 0441 779350

DRK Tagespflege- und

Betreuungszentrum

Ofenerdiek, Am Spittweg 4

Tel. 0441 779360

Johanniter Tagespflege

„Am Bürgerbusch“

Scheideweg 227

Tel. 0441 93653262

Tagespflege an den Wallanlagen

Caritas Oldenburg

Peterstr. 6, Tel. 0441 35071530

Tagespflegeeinrichtung

Rose-Marie Müller

Ofenerdieker Str. 10

Tel. 0441 72977

Nachtpflege

Oldenburger ambulante

Nachtpflege

Tel. 0441 361615-0

Todesfall

Alzheimer – Demenz

Alzheimer Gesellschaft

(Fr. 9:00 – 11:00 Uhr)

im Hause Bekos

Lindenstr. 12a

Tel. 0441 9266939

DemenzHilfe Oldenburg (DHO)

Donnerschweer Str. 127

Tel. 0441 361439-08

Demenz Informations- und

Koordinierungsstelle

(DIKO)

Alexanderstr. 189

Tel. 7706-6857

www.diko-ol.de

Gerontopsychiatrischer Dienst

Stadt Oldenburg

– Gesundheitsamt

Industriestr. 1 (Gebäude b)

Tel. 0441 235 8662

Senioren- und Pflegestützpunkt

Nds. (SPN) der Stadt

Oldenburg

Straßburger Str. 8

Tel. 0441 235-3780

Neben der Trauer werden die

Hinterbliebenen mit vielen kleinen

und großen Hürden bei einem

Todesfall konfrontiert. Folgende

Schritte sind vorzunehmen:

- Arzt benachrichtigen, der den

Totenschein ausstellt

- Nächste Angehörige unterrichten

- Meldung des Todesfalls innerhalb

von drei Werktagen beim Standesamt

- Grabstelle besorgen und beim Pfarramt

unter Vorlage der Beerdigungserlaubnis,

die das Stan desamt ausstellt,

die Beerdigung anmelden

- Bestattungsinstitut einschalten

- Benachrichtigung der gesetzlichen

und privaten Versicherungsträger:

Rentenversicherung, Lebensversicherung,

Sterbekasse, Kranken kasse

- Abgabe des Testaments beim Nachlassgericht

- Todesanzeige aufgeben

- Kündigung laufender Verträge,

Benachrichtigung von Vereinen,

Verbänden, Organisationen, denen

der/die Verstorbene angehört hat

Vollmacht,

Betreuungs-

& Patientenverfügung

Krankheit und Vorsorge verdrängt

und eine rechtliche Regelung nicht

getroffen? Jeder sollte frühzeitig

vorsorgen, d. h. eine Vertrauensperson

benennen, die im Ernstfall

für ihn handeln und seine Interessen

vertreten kann.

Informationen

Stadt Oldenburg – Betreuungsstelle

Stau 73, 26122 Oldenburg

Tel. 0441 235-2503

in der Betreuungsbehörde sind

auch erhältlich: die Patientenverfügung,

die Vorsorgevollmacht, die

Betreuungsverfügung

Sozialdienst Kath. Frauen e. V.

Tel. 0441 25024, Peterstr. 22 – 26

26121 Oldenburg

Hospiz & -gruppen

Hospiz St. Peter (stationär)

Georgstr. 23, Tel. 0441 9992090

Stiftung Evangelischer

Hospizdienst Oldenburg

(ambulant), Haareneschstr. 62

Tel. 0441 770346-0

Palliativversorgung

Beratung und Informationen zu

Palliativangeboten:

Palliativwerk Oldenburg eG

Edewechter Landstr. 42

26131 Oldenburg, Tel. 0441 93654016

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