Allersberg - Dezember 2018

seifertmedien

DAS MITTEILUNGSBLATT

FÜR DIE MARKTGEMEINDE ALLERSBERG

DEZEMBER 2018 | 49. Jahrgang

Herausgeber: Seifert Medien | 90530 Wendelstein | Tel. 09129 - 74 44 | www.seifert-medien.de

Foto: Josef Sturm


Nürnberger Christkind besuchte Weihnachtsmarkt Allersberg

Allersberg (st) Trotz nicht

gerade idealer Witterung

kamen viele Tausend Besucher

zum Allersberger Weihnachtsmarkt,

dessen Höhepunkt am

Sonntagabend der Besuch des

Nürnberger Christkindes war.

Vom Balkon des Heckelhauses,

unter der beleuchteten

Madonna, sprach sie zunächst

den Allersberger Prolog und

danach den Nürnberger

Prolog. Die große Menschenmenge

die trotz Regen

staunend das Geschehen

verfolgte hieß im Namen des

Kultur- und Verschönerungsvereins

(KVV) als Ausrichter

des Weihnachtsmarktes, der

Nikolaus willkommen. Dank

der technischen Neuerungen

durch das Faschingskomitee

konnte das Christkind, diesmal

mit Headset, ganz ohne

störendes Mikrophon bewundert

werden. Ein staunendes

A und O ertönte, als es zum

Abschluss die Arme ausbreitete

und seine ganze Pracht

entfaltete.

Begeisterung und große Freude

herrschte vor allem bei den

Kindern, die mit leuchtenden

Augen den Auftritt des Himmelsboten

verfolgten. Viel Zeit für

sie nahm sich das Christkind auf

ihrem Weg durch die Menge.

Es verteilte Geschenke an die

Kleinen, ließ sich mit ihnen

fotografieren, sprach mit ihnen

und nahm auch den einen oder

anderen Wunschzettel entgegen.

Zahlreiche Selfies wurden

geschossen, denn alle wollten

das große Ereignis festhalten.

Erfolgreich war der Weihnachtsmarkt

2018, der mit einigen

Neuerungen in die Geschichte

eingeht. So stand erstmals das

GilardiMuseum im Rampenlicht.

Nahezu 600 Besucher nutzten

die Gelegenheit einen Blick in

die Geschichte der ehemaligen

Christbaumschmuck-Manufaktur

Jakob Gilardi zu werfen. Begeistert

waren sie vom modernen

Design der Ausstellung und den

gezeigten Produkten sowie dem

Holographischen Christbaum

als besonderes Highlight, der

ständig umlagert war. Mit einbezogen

in das Marktgeschehen

war erstmals auch der neue

GilardiSaal mit dem Handwerkermarkt,

der vom Portal am Marktplatz

bis in den Saal eine schöne

Verbindung schuf.


Großes Lob und begeisterte

Worte hatten die Besucher für

die neuen Räumlichkeiten parat.

Sie freuten sich darüber, dass

es künftig in Allersberg neue

Möglichkeiten für derartige

Veranstaltungen gibt. Viele waren

erstmals in den neuen Räumen

des Westflügels und geradezu

begeistert davon. Sie fühlten sich

dort sichtlich wohl.

Die Öffnung der schön geschmückten

Buden am historischen

Marktplatz um 13 Uhr begleitete

leichter Nieselregen, der zum Abend

hin stärker wurde. Kein Problem

aber war das Wetter für die Vereine,

auch wenn es zunächst doch den

einen oder anderen Besucher

abhielt. Ab 15 Uhr, als der Drehorgelspieler

seine Runden drehte und

der Posaunenchor mit adventlichen

Weisen unterhielt, füllte sich die

Budenstraße zusehends. Glühwein-

und Bratwurstduft lag über dem

Weihnachtsmarkt und dabei sein

wollten Unzählige beim Christkind-

Empfang. Kein Halten mehr gab

es für die Kinder, Mama und Papa

mussten mit zum Geschehen.

Zwei Kasperl-Theateraufführungen

der Allersberger Kindergärten im

Gilardihaus sowie das historische

Karussell begeisterten trotz

Computerzeit die Kleinen. Mit

stimmungsvollen Liedern sorgte

der Gesangverein „Liederkranz“

Allersberg für Abwechslung und

auch der Musikverein Allersberg

begleitete musikalisch das

Geschehen. Und alle stimmten

kräftig mit ein, in die gemeinsam

mit dem Christkind gesungene

volkstümliche Weise „O, du fröhliche,

o, du selige“.

Dicht umlagert waren die

Verkaufsbuden der Vereine,

darunter auch einige die

erstmals vertreten am Markt

waren, und über großen

Zuspruch konnten sich auch

die Krippenausstellung

und der Handwerkermarkt

freuen. So kann als Fazit

festgehalten werden, dass

trotz regnerischem und

windigem Wetter Tausende

Besucher den Allersberger

Weihnachtsmarkt, den

ältesten im Landkreis

und einen der schönsten

Märkte, besuchten und

das Geschehen rundum

genossen.

Text und Fotos: Josef

Sturm


Liebe Leserinnen und liebe Leser

des Mitteilungsblattes Allersberg,

sie haben 49 Jahre Monat für Monat das

Mitteilungsblatt Allersberg für den

Markt Allersberg kostenlos erhalten

und lesen dürfen.

Wir, das Team von Seifert Medien,

Herausgeber des Mitteilungsblattes

Allersberg, müssen Ihnen nun leider

mitteilen, dass wir beschlossen haben,

den Druck des Mitteilungsblattes

Allersberg ab Januar 2019 einzustellen.

Sie halten heute somit das letzte

Mal das Mitteilungsblatt Allersberg in

Ihrer Hand. Wir finden dies sehr schade,

aber viele unangenehme

Umstände haben uns zu dieser Entscheidung

veranlasst.

Rückblickend auf all die Jahre möchten

wir heute nun DANKE sagen.

Wir sagen DANKE für das Vertrauen und

die Treue, die Sie uns entgegengebracht

haben, dafür, dass wir mit Ihnen

arbeiten durften und - dass Sie unsere

Leistung und unser Engagement würdigten.

Danke an unsere treuen Kunden -

unsere Inserenten - ohne die es das

Mitteilungsblatt Allersberg in dieser

Form nicht gegeben hätte. Sie alle haben

dazu beigetragen, dass das Mitteilungsblatt

Allersberg monatlich kostenlos an

jeden erreichbaren Haushalt verteilt

werden konnte.

Danke an die ehrenamtlichen Autoren, die

für die Vereine, Parteien, Kindergärten,

Kirchen und viele andere

Institutionen schreiben und uns

redaktionell unterstützt haben.

Sie haben somit einen entscheidenden

Teil der Berichterstattung für die

Region - einen wirklich großen Beitrag

zur Attraktivität des Mitteilungsblattes

Allersberg - geleistet.

Danke an die unermüdlichen und ebenso

professionellen Fotografen Herrn Sturm

und Herrn Mücke, die uns tolle Fotos

vollkommen uneigennützig zur

Verfügung gestellt haben.

Danke an unsere zuverlässigen und

langjährigen bei uns beschäftigten

Zusteller, die bei Wind und Wetter unser

Mitteilungsblatt Allersberg verteilten.

Ein herzliches Dankeschön an Sie,

liebe Leserinnen und Leser.

Durch Ihr Interesse und Ihre

Akzeptanz lebte das Mitteilungsblatt

Allersberg fast 50 Jahre.

Wir bedanken uns bei Ihnen allen für den

Respekt, den Sie uns bei der Zusammenarbeit

entgegengebracht haben. Respekt

und gegenseitiges Vertrauen sind mittlerweile

ein rares Gut.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen

ein besinnliches Weihnachtsfest und für

die kommenden Jahre Gesundheit, Frieden

und Glück.

Ihr

Jürgen Seifert

Herausgeber


AUS DEN ORTSTEILEN

Allersberg im Rampenlicht

Am 25. Dezember um 19.10 Uhr wird ein Sieben-Minuten-Beitrag über die Gilardi-

Ausstellung, die Geschichte der Firma Gilardi und die Herstellung von Christbaumschmuck

gezeigt. Unser Bild zeigt das Geschehen beim Filmdreh.

Allersberg (st) - Am ersten Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember um

19.10 Uhr steht Allersberg im Rampenlicht bei einem Filmbeitrag im

Fernsehsender 3SAT. Gezeigt wird ein Filmbeitrag über Christbaumschmuck

und die GilardiAusstellung.

Wie es manchmal so ist, Kontakte entstehen durch Zufälle, Netzwerke oder

Verbindungen. Und so kam auch bei Dreharbeiten im Zuge des transnationalen

Leaderprojekts „Verwurzelt“, durch Nadine Menchen vom Landratsamt

/ Erlebenswelt Roth der Kontakt für den Filmdreh in Allersberg zustande.

Zwischen den Dreharbeiten zu „Verwurzelt“ erwähnte Anita Lackenberger,

dass sie jedes Jahr zu Weihnachten einen Beitrag für 3SAT vorbereitet und

für dieses Jahr gerade auf der Suche nach einem geeigneten Drehort sei.

Nadine Menchen schwärmte von der Allersberger GilardiAusstellung und

gab Lackenberger die entsprechenden Kontaktdaten vom Vorsitzenden

des Fördervereins GilardiAnwesen, Bernhard Böckeler, und von Dr. Annett

Haberlah-Pohl, der Kreisheimat- und Archivpflegerin Allersbergs. Bei der Filmpremiere

von „Verwurzelt“ im Schwabacher Luna-Kino wurde dann sogleich

der Termin für einen Dreh in Allersberg ausgemacht.

Vor kurzem machte nun das Drehteam mit Verena Wechselberger und

Gerhard Marder von Produktion West Station in Allersberg. Zunächst wurde

bei der Familie Lore und Josef Heitner gefilmt, wie ein Christstollen gebacken

wird. Dabei gab die ehemalige langjährige Mitarbeiterin der Firma Gilardi,

Lore Heitner, dem Drehteam einen ersten Eindruck von der Firmengeschichte.

Nach einem Interview mit Dr. Annett Haberlah-Pohl ging es dann in die

GilardiAusstellung. Zunächst wurde dort bei einem Kaffeekränzchen mit dem

Ehepaar Heitner, der langjährigen Heimarbeiterin der Firma Gilardi, Marianne

Wiegärtner, und den Mitgliedern des Fördervereins, Margarete Farsbotter,

Petra Schmidt-Lerzer und Dieter Chrocziel, der Stollen verzehrt und in

lockerer Runde über das ehemalige Weltunternehmen geplaudert. Gezeigt

wurde, wie man Christbaumschmuck herstellte und schließlich gemeinsam

noch einen von der Baumschule Bittner zur Verfügung gestellten Christbaum

mit Schmuck vom Förderverein schmückte.

Wir sind gespannt auf den Zusammenschnitt, der im Fernsehen zu sehen sein

wird. Sieben Minuten im Fernsehen bedeuten eine relativ lange Werbezeit

für die ehemalige Produktionsstätte von leonischem Draht und Christbaumschmuck

in Allersberg. In ihrer Blütezeit im 18. Jahrhundert um 1735

beschäftigte die Firma Jacob Gilardi etwa 240 Mitarbeiter in der Manufaktur

und 600 Heimarbeiter und lieferte in alle Welt „leonischen Draht“. Eine

Geschichte also von großer Bedeutung für Allersberg, ebenso wie das Gilardi

Anwesen, das derzeit von der Marktgemeinde generalsaniert und auf Vordermann

gebracht wird. Der erste Bauabschnitt ist fast fertig und es ist dort

bereits mit dem Gesundheitszentrum Leben eingekehrt.

Text: Josef Sturm

Fotos: Haberlah-Pohl

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DEZEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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AUS DEN ORTSTEILEN

Maria Spiegel 90

Ebenried (st) Ihren 90. Geburtstag konnte in bester geistiger und

körperlicher Verfassung Maria Spiegel aus Ebenried feiern. Eine

riesengroße Gratulantenschar machte der „Spiegel-Oma“, wie sie von

allen liebevoll genannt wird, ihre Aufwartung. Das Wiegenfest, das

die Jubilarin im Kreise ihrer Familie, Verwandten und Freunde feierte,

war sowohl für das Geburtstagskind wie auch für den ganzen Ort ein

Fest der Freude und des Jubels.

Das alles kommt nicht von ungefähr. Die Spiegel-Oma und Uri wie sie von

den Kindergartenkindern genannt wird, war und ist als langjährige Wirtin

ein Markenzeichen des Ortes Ebenried und weit darüber hinaus. So wurden

bei der Feier viele Ereignisse aus ihrem langjährigen Wirken als Ortswirtin in

Erinnerung gerufen, die allen unvergessen sind.

Maria Spiegel wurde in Bachhausen, Gemeinde Mühlhausen, geboren und

zog 1938 mit ihrer Familie nach Ebenried. Danach arbeitete sie als Haushaltshilfe

in der Brauereigaststätte Wurm in Bieswang. 1951 heiratete sie

den Gast- und Landwirt Johann Spiegel aus Ebenried und führte mit ihm

gemeinsam erfolgreich bis zu seinem Tod im Jahre 1994 die dortige Gastwirtschaft.

Sie wurde zu einem Zentrum des Ortes. Tochter Helene Blank und ihr

Mann übernahmen den Gastbetrieb, bauten ihn weiter aus und führen ihn

mit ihrer Familie nun erfolgreich weiter.

Die beiden Kinder, Helene Blank und Hans Spiegel, gratulierten zum Jubeltag

mit ihren Ehepartnern, den vier Enkelkindern und den fünf Urenkeln ebenso

wie Pfarrerin Martina Strauß und Bürgermeister Daniel Horndasch und

wünschten ihr noch viele Jahre bei bester Gesundheit. Abordnungen des

Schützenvereins, der Freiwilligen Feuerwehr, des Obst- und Gartenbauvereins

und der Soldaten- und Kriegerkameradschaft überbrachten ihrer ehemaligen

Im Kreise ihrer Familie und Verwandten und mit vielen Gratulanten feierte

Maria Spiegel aus Ebenried ihren 90. Geburtstag.

Vereinswirtin ebenfalls ihre Glückwünsche. Der Ebenrieder Posaunenchor

überraschte sie mit einem musikalischen Ständchen und sogar die Kindergartenkinder

mit den Erzieherinnen kamen um mit einem selbst gedichteten Lied

ihrer „Uri“ zu gratulierten. Fast das ganze Dorf war auf den Beinen um die

Spiegel-Oma an ihrem Jubeltag gebührend zu feiern. Ein markanter Tag für

den gesamten Ort und darüber hinaus.

Text und Foto: Josef Sturm

Verein zur Förderung und Sanierung des

Gilardi-Anwesens

Otto Gilardi aus Wien und seine vor kurzem verstorbene Frau Inge unterstützen

seit vielen Jahren tatkräftig den Verein zur Förderung und Sanierung

des Gilardi-Anwesens in Allersberg. Bei seinem jüngsten Besuch in Allersberg

übergab Otto Gilardi (2. v. l.) dem Verein nun eine wertvolle Taschenuhr aus

der Gilardi-Dynastie, die er von seinem Großvater geschenkt bekommen

hat. Vorsitzender Bernhard Böckeler und seine Stellvertreter Landrat Herbert

Eckstein und Petra Schmidt-Lerzer (2. v. r.) sowie die bisherige stellvertretende

Vorsitzende Grete Farsbotter dankten ihm für wertvolle Geschenk.

Foto: Josef Sturm

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MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2018


AUS DEN ORTSTEILEN

Jahresversammlung FF Brunnau

Brunnau (st) Nur eine Stunde dauerte die Jahresversammlung der

Freiwilligen Feuerwehr Brunnau im eigenen Domizil und es war

alles besprochen und abgehandelt. Weder Ehrungen noch Wahlen

standen an und so zog die Brunnauer Wehr, zu der Guggenmühle und

Wagnersmühle gehören, eine positive Bilanz. Weiter informierten die

Verantwortlichen, dass die derzeitigen Umbauarbeiten noch bis 2019

andauern, aber bis zur nächsten Generalversammlung verbindlich

abgeschlossen sind.

Nachdem Vorsitzender Alexander Göbel zunächst im Gedenken an den

ermordeten Kreisbrandinspektor Erhard Schneider und das langjährige

Mitglied Josef Hausner aus Guggenmühle erinnerte, ließ er in seinem Bericht

zahlreiche Vereinsaktivitäten Revue passieren. Er erinnerte an das Schlittschuhlaufen

und den Verkaufsanhänger beim Allersberger Fasching und an

den erstmals 2018 in Brunnau durch die Feuerwehr aufgestellten Maibaum

sowie an das Grillfest. Ein Highlight war auch heuer wieder der Tagesausflug

in die Fränkische Schweiz, den Corinna Heßlein organisiert hat. Dabei

waren die Brunnauer auch bei den Jubiläumsfeiern der Wehren in Allersberg,

Greding und Unterheckenhofen. Als nächster gesellschaftlicher Termin steht

in der Adventszeit am 14. Dezember der Treff zur Feuerzangenbowle an,

informierte Göbel.

Kommandant Stefan Sporer berichtete von 38 Aktiven, davon drei Jugendlichen

und der stolzen Zahl von sieben Frauen, die sich in den Dienst am

Nächsten stellen. Sechs Einsätze – vier technische Hilfeleistungen und zwei

Mobela – gab es im zurückliegenden Vereinsjahr und insgesamt absolvierte

man weiter neun Übungen. Auch bei einer Großübung mit Altenfelden und

Allersberg zusammen war die Wehr dabei. Lehrgänge und Ausbildungen

absolvierten Jugendwart Felix Heßlein, Ausbildungsleiter Stefan Sporer und

Jasmin Meyer. Letztere ist die erste Frau in Brunnau, die Atemschutzgeräteträgerin

ist, stellte der Kommandant lobend heraus.

Große Umbaumaßnahmen am Gerätehaus Brunnau stehen noch an. So muss

der Putz erneuert, die Außentreppe installiert und die Fassade gestrichen

werden. In Eigenleistung wird die Deckenisolierung verlegt. Abmontiert

werden die Feuerwehrkästen in Guggenmühle und Wagnersmühle. Bei allen

anstehenden Arbeiten bringen sich die Mitglieder tatkräftig mit ein, sagte

Kommandant Stefan Sporer, ehe er allen Aktiven, den Putzdamen und der

Gemeinde für die Unterstützung beim Umbau dankte. In seinem Ausblick

auf 2019 hielt er fest, dass neben dem Leistungsabzeichen wieder zahlreiche

Übungen durchgeführt werden. Teilnehmen wird die Wehr auch an den

Feuerwehrfesten in Spalt und Göggelsbuch und bei der Übergabe des

Löschfahrzeuges in Ebenried, so wurde festgelegt.

Jugendwart Felix Heßlein berichtete von zwei Jungs und einem Mädchen in

der Jugendwehr, die alle zwei Wochen Übungen mit der Feuerwehr Altenfelden

und gelegentlich mit Allersberg durchführen. Insgesamt absolvierten

Bis zur Jahresversammlung 2019 sollen die Umbauarbeiten am

Feuerwehrgerätehaus in Brunnau abgeschlossen sein.

die Jugendlichen 18 Übungen und machten auch weitere Aktivitäten, wie

einen Ausflug in die Trampolinhalle oder einen Wissenstest. All diese und eine

Weihnachtsfeier rundeten das Jahresprogramm ab.

Nachdem der von Kassier Otto Sporer vorgelegte Haushalt und das

von Tobias Fiegl verlesene Protokoll über die letzte Jahresversammlung

einstimmig genehmigt worden war, richtete Bürgermeister Daniel Horndasch

Grußworte an die Versammlung. Er zeigte sich stolz auf den großen

Frauen- und Jugendanteil in der Brunnauer Wehr und betonte, dass das

Vereinsleben genauso wichtig sei wie Übungen und Einsätze. Weiter dankte

er für die Unterstützung der Stützpunktwehr Allersberg und versicherte,

dass die Umbaumaßnahme bis zur nächsten Jahresversammlung 2019

abgeschlossen sein werde. Kreisbrandmeister Thomas Hagenrainer zollte der

Brunnauer Wehr Respekt für alles was hier geleistet wird und lobte das gute

Miteinander der Ortswehren mit der Stützpunktwehr. Weiter erklärte er auf

Nachfrage von Werner Heßlein, dass die neuen Überjacken für den Winter

bestellt seien, aber die Lieferzeit lange ist. Abschließend wies Vorsitzender

Göbel darauf hin, dass im Zusammenhang mit den im nächsten Jahr anstehenden

Wahlen auch die Satzung geändert und die Feuerwehr Brunnau als

e.V. eingetragen werden soll.

Text und Foto: Josef Sturm

DEZEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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AUS DEN ORTSTEILEN

Gesehen in Allersberg

Eine große weidende Schafherde bei typischem Novemberwetter

mit Allersberg im Hintergrund.

Fotos: Josef Sturm

BRK Allersberg

Bilanz und Ehrungen bei BRK Allersberg

Allersberg (jsm 7565) Ehrungen und die Bilanz über das Jahr 2018 standen

im Mittelpunkt der adventlichen Feier der BRK-Bereitschaft Allersberg.

Im Beisein von Landrat Herbert Eckstein, Bürgermeister Daniel Horndasch

und seinem Vorgänger Bernhard Böckeler wurde für 45 Jahre Mitgliedschaft

bei der BRK Bereitschaft Allersberg Gerhard Pfahler geehrt und seine Arbeit

von Bereitschaftsleiterin Inge Zellermaier und dem Führungsstab gewürdigt.

Dein Engagement in unserer Bereitschaft war allumfassend. Lieber Gerhard

du warst viele, viele Jahre im Führungsteam aktiv, dafür sagen wir dir besonderen

Dank, so Zellermaier. Weiter geehrt wurden für 20 Jahre Treue Irmgard

Stieg, Bernd Beck und Dr. Norbert Sponsel. Dank gesagt wurde den Helfern

bei der Autosuche Peter Zellermaier und Volkmar Kerl.

Kreisbereitschaftsleiter Michael Hofer zollte der Bereitschaft für das

bisher Erreichte Hochachtung und machte deutlich, dass die Allersberger

sehr vernünftig und sehr gut wirtschaften. Sie leben das Miteinander im

Ehrenamt, aber auch den Slogan des BRK.

In der Bilanz über das Jahr 2018, die Bereitschaftsleiterin Inge Zellermaier

zog, stand zunächst das Gedenken an den ermordeten KBI Erhard Schneider

an, einem großen Förderer und Gönner der Allersberger Rotkreuzgruppe.

Begonnen wurde das Jahr 2018 mit der ersten von vielen Sanitätsabstellungen

beim großen Winterwandertag des TSV Allersberg und beendet

wird es am 20. Dezember mit dem Einsatz bei einer Nürnberger Firma, so

Zellermaier. Weiter im Einsatz waren die Allersberger beim Landkreislauf,

Challenge, bei der zweitägigen Gewerbeschau in Allersberg und beim Stock-

Car-Rennen in Weinmannshof. Insgesamt gab es elf SEG-Einsätze, bei denen

die Helfer 85 Stunden zu jeder Tageszeit unterwegs waren und 594 Kilometer

zurückgelegt haben. Weiter nannte Zellermaier einen Zimmerbrand bei

der AWO in Roth, den großen Scheunenbrand in Meckenhausen und viele

Langjährige Mitglieder wurden im Rahmen einer adventlichen Feier bei der BRK-

Bereitschaft geehrt. Für 45 Jahre Treue wurde Gerhard Pfahler (Mitte) ausgezeichnet.

weitere Einsätze im Rettungsdienst, zu denen noch der reguläre Rettungsdienst

auf der Wache Hilpoltstein mit bis jetzt 856,5 Stunden kommt. Wenn

neben noch für Dezember geplanten 83,5 Stunden pünktlich Feierabend ist,

sind es 940 Einsatzstunden in diesem Jahr, so die Bereitschaftsleiterin.

Durchgeführt wurden auch drei Blutspendetermine und zwei Erste-Hilfe-

Kurse sowie drei Erste-Hilfe-Trainings bei Allersberger Firmen und auch bei

vier Hubschrauber-Übungen am Rotsee mit Wasserwacht, DLRG und Polizei

war die Allersberger Bereitschaft dabei. Dank sagte Zellermaier allen für den

Einsatz und die vielen ehrenamtlichen Stunden, die in diesem Jahr geleistet

wurden, ehe sie noch an den Drei-Tages-Ausflug und an das Partneressen

erinnerte und allen den Rat und fünf Tipps mit auf den Weg gab, Prioritäten

zu setzen, um die oftmals stressige Weihnachtszeit entspannter anzugehen.

Text und Foto: Josef Sturm

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Ich bedanke mich im Namen meines Teams

für die Zeit in Allersberg und wünsche allen

Kunden ein frohes Weihnachten 2018 und

Wir wünschen allen Kunden

ein frohes Weihnachtsfest und

einen guten einen Start guten in Start das neue in 2019. Jahr.

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MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2018


AUS DEN ORTSTEILEN

FF Göggelsbuch

Patenbitten bei FF Göggelsbuch

Göggelsbuch (st) - Die Feier des 150-jährigen Bestehens der Freiwilligen

Feuerwehr Göggelsbuch im kommenden Jahr wirft seine Schatten

voraus und wird auf großen Plakaten angekündigt. Ursprünglich

wäre erst 2033 das 150-Jährige angestanden, doch neue Recherchen

brachten zutage, dass der Verein bereits 1869 gegründet wurde.

So trafen sich nun die Verantwortlichen des Jubelvereins im Göggelsbucher Feuerwehrhaus

mit der Allersberger Stützpunktwehr mit Vorsitzendem Jürgen Jahn an der Spitze,

um diese wieder zu bitten, die Patenschaft beim Jubelfest zu übernehmen. Bereits bei

der 100-Jahrfeier 1985 und beim 125-jährigen Bestehen im Jahr 2008 fungierten die

Allersberger als Paten und auch diesmal kamen sie der Bitte gerne nach.

In Versform hießen die Göggelsbucher die Allersberger Feuerwehrkameraden

zunächst herzlich willkommen, um dann in gereimten Worten ihr Anliegen

vorzubringen. „Der Grund, dass wir mit euch beisammen sind: ist unser

Bitt: Nehmt uns an als Patenkind! Wir sind auch nicht mit leeren Händen

gekommen, wir haben Geschenke mitgenommen. Drum haben wir einen

Kasten hier, mit dem guten Löschzwerg-Bier. Schon zweimal hatten wir die

Ehr, zu feiern mit euch als Patenwehr. Weil ihr zu unseren besten Freunden

zählt, haben wir euch als Paten wieder auserwählt“, so hieß es unter anderem

in dem launigen Bittvortrag. Worauf die Antwort der Paten lautete: „Ihr feiert,

wie wir heuer, 150 Jahr. Dazu lautet unser Kommentar: Das muss gefeiert

werden ohne Frage, am besten zwei oder auch drei Jubeltage. Wir werden

euch im Stich nicht lassen, wir werden sicher auch zusammenpassen. Der alte

Brauch aber sei ungebrochen: Zum Patenbitten wird herangekrochen.“

Diesem alten Brauch kniend auf einem Holzscheit, um die Patenschaft zu

bitten, kamen die Göggelsbucher nach und so nahmen die Allersberger auch

gerne dieses Amt wieder an und gemeinsam wurde als Vorgeschmack auf

die Jubiläumsfeier, die vom 28. bis 30. Juni 2019 stattfinden wird, bei einer

zünftigen Brotzeit gefeiert.

Auf Holzscheiten kniend gemäß dem alten Brauch, hat die Göggelsbucher Feuerwehr

die Stützpunktwehr Allersberg um die Übernahme der Patenschaft für ihre

150-Jahrfeier vom 28. bis 30. Juni 2019 gebeten.

Eigentlich stand zunächst erst das Jahr 2033 im Raum für den 150. Geburtstag

der Göggelsbucher Wehr, nachdem 2008 das 125-jährige Bestehen gefeiert

wurde. Aus inzwischen neu aufgefundenen Dokumenten aber geht hervor, dass

der Verein schon älter ist, als bisher angenommen wurde. Dies wurde bei der

Generalversammlung 2017 berichtet und einstimmig beschlossen, 2019 das

150-jährige Bestehen zu feiern. Nun steht das Rahmenprogramm, wie Vorsitzender

Hans Schüssel und Kommandant Jossef Schlierf anlässlich des Patenbittens

mitteilten. Vorgesehen ist, die Jubiläumsfeier am Freitag, den 28. Juni ab

20.00 Uhr mit einer Rocknacht zu beginnen. Am Samstag, den 29. Juni ist von

14.00 bis 16.00 Uhr ein Wettkampf der Feuerwehren geplant und ab 19.00 Uhr

ein Festabend mit Ehrungen und Stimmungsmusik. Am Sonntag, den 30. Juni

findet der Festzug mit den Allersberger Feuerwehren zum Zelt mit anschließendem

Gottesdienst, Frühschoppen, Mittagessen und Kaffeetrinken und einer

Oldtimerausstellung mit Vorführungen am Festplatz statt.

Knapp 150 Mitglieder hat der Feuerwehrverein Göggelsbuch derzeit. Davon

leisten über 50 Mitglieder aktiven Dienst und die Jugendwehr zählt rund 20

Mitglieder. Highlight ist das neue Feuerwehrfahrzeug, mit dem die Ortswehr,

die auch Vertretung der Allersberger Stützpunktwehr ist und einen guten Ruf

hat, noch mehr Verantwortung übernommen hat.

Text und Foto: Josef Sturm

DEZEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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AUS DEN ORTSTEILEN

David Pfaller nach Wanderschaft herzlich empfangen

Grandios war der Empfang für David Pfaller aus Göggelsbuch, der nach dreijähriger Wanderschaft wieder in die Heimat zurückkehrte.

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Göggelsbuch (st) - Mit großer Empathie,

Freude und Herzlichkeit wurde David Pfaller

aus Göggelsbuch nach drei Jahren Wanderschaft

wieder dort empfangen, wo er auch vor

drei Jahren verabschiedet wurde, nämlich am

Ortsschild in der Nähe des DJK-Sportplatzes

in Göggelsbuch, Richtung Riedersdorf. Voll

bepackt mit den Charlottenburgern all seiner

vielen Kollegen – ehemalige und noch aktive

Wanderburschen – die ihn begleiteten, traf

er dort in seinem Heimatort ein, wo ihn

eine große Menschenmenge von rund 300

Personen erwartete.

„Nächster Kurs Heimat – Allmächd! Edzerdla is

rum! Es Bürschla kimdd zrugg“, so kündigten die

Eltern Cornelia und Clemens Herzog die Heimkehr

ihres Sohnes auf einer Karte an, mit der sie alle

zur Willkommensfeier einluden. So war Groß und

Klein, Jung und Alt vertreten und fieberte mit bis

„ihr“ Wanderbursche endlich in Sicht kam und sie

ihn und seine Kollegen mit großem Hallo endlich

willkommen heißen konnten. Ein herzliches Grüß

Gott von allen Seiten schallte David entgegen

und es folgten unzählige Umarmungen. Denn die

Wiedersehensfreude war riesengroß. Geradezu

überwältigt war das „Bürschla“, das inzwischen

26 Lenze zählt, und fast fehlten dem als wortgewandt

bekannten und stets fröhlichen jungen

Mann dabei die Worte. Selbstverständlich als

Erste ans Herz drücken wollte David natürlich erst

einmal seine Eltern und seinen Bruder Jonas. Die

Verwandten und viele, viele Bekannte und ihm

Wohlgesonnene folgten. Denn alle wollten den

Weltenbummler persönlich willkommen heißen.

Ein Festtag für den ganzen Ort Göggelsbuch

wurde die Heimkehr David Pfallers von der Walz.

Extra zum Empfang Davids, war eine große

Gruppe der „Zünftigen Handwerker“ aus Goslar

MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2018

gekommen. In dieser Gegend zu arbeiten, habe

ihm besonders gefallen und hier habe er auch

seine Freundin Lisa, ebenfalls Handwerkerin,

kennengelernt, die selbstverständlich beim

Empfang in der Heimat mit dabei war, erzählt der

Zimmermann David. Mit ihr zusammen will er im

Frühjahr auch für ein halbes Jahr nach Australien

reisen, um dort zu arbeiten und das schöne Land

zu genießen, so ist der feste Plan. Großes Lob

für seinen Einsatz und sein Engagement hatten

die Goslarer Gruppe mit dem Unternehmer Frank

Schulte, Carsten Peters und Matthias Mahn für

David Pfaller parat. Es entstand eine Freundschaft,

die über die Wanderschaft hinaus bleiben

soll, versicherte die 20-köpfige Truppe stolz, die

mehrere Tage zu Gast in Göggelsbuch ist.

Einzigartig, ja überwältigend sei der Empfang und

das Wiedersehen gewesen, antwortet David auf

unsere Frage, wie er seine Rückkehr in die Heimat

empfunden habe. Es sei aber doch einiges anders

geworden und habe sich verändert in den drei

Jahren seiner Abwesenheit. So ist zum Beispiel

Oma nicht mehr dabei, meinte er bedauernd, das

Domizil der DJK wurde umgebaut und manchen

hätte er fast nicht wieder erkannt. Denn auch die

Menschen haben sich in der Zeit verändert, sagt

er. Die ganze Nacht wurde die Heimkehr gefeiert

mit den Ortsbewohnern und allen Wandergesellen,

die ein beispielhaftes Gesamtbild abgaben und

überaus freundlich und mit tadellosem Benehmen

alle persönlich per Handschlag begrüßten.

Weit herumgekommen ist David Pfaller, der zur

Gruppe der Vogtländer zählt, und in den drei

Jahren seiner „Walz“ der Heimat nicht näher

als 50 Kilometer kommen durfte. Eindreiviertel

Jahre seiner Wanderschaft war er in Deutschland

unterwegs und den Rest der Zeit zog er arbeitend

durch Österreich, Dänemark, Norwegen, Schweden,

Frankreich, Tschechien, Polen und die Türkei und

mehrmals in die Schweiz, zuletzt in Chur und er

kam sogar bis nach Australien und Neuseeland. Per

Flug ging es in die Ferne und zu Fuß oder per Stopp

als Anhalter wurde der Rest zurückgelegt und das

hat immer gut geklappt, sagt der clevere junge

Mann, der inzwischen ganz Hochdeutsch spricht,

sich aber den hiesigen Dialekt wieder angewöhnen

möchte. Kein Handy, keine EC-Karte und kein Auto

darf ein Wanderbursche haben. Für die Arbeit

unterwegs gibt es stets Kost und Unterkunft und

etwas Handgeld, das dann für die Flüge gespart

wird. So hat David die Walz mit nur fünf Euro in

der Tasche angetreten und er ist mit fünf Euro auch

wieder zurückgekehrt. Die Zeit der Wanderschaft

möchte er nicht missen, sagt der Göggelsbucher

Zimmermann, der seinen Beruf in Allersberg erlernt

hat. Ich würde alles wieder machen, ich habe

viel gelernt und erfahren, die Bilanz ist überaus

positiv, bekräftigte er. Seinen gesamten Reiseweg

hat David dokumentiert und die entsprechenden

Stempel seiner Arbeitgeber sind sozusagen der

offizielle Ausweis. Die Welt steht mir offen und ich

habe mehr Selbstbewusstsein bekommen, aber

jetzt bin ich schon froh ist, dass ich wieder ein

Handy haben und Zivilkleidung tragen darf, meinte

er. Ein Traum hat sich für ihn erfüllt, das Positive

überwog, die Weiterbildung war toll und ein Highlight

war das Kennenlernen der Freundin. All das

Erlebte mit Land und Leuten ist einmalig und wird

mir unvergessen bleiben, versicherte er weiter. Wie

bei seinem Abschied vor drei Jahren, so ging es

auch bei seiner Ankunft wieder kletternd über das

Ortsschild zurück. Und schließlich, so ist es Brauch

und Sitte, musste er zum Abschluss des grandiosen

Empfangs noch die zu Beginn der Walz am

Ortsschild vergrabene Schnapsflasche ausgraben

und zusammen mit seinen Kumpels beim sogenannten

Sterntrinken mit dem aufgestellten Stenz

die Flasche leeren, bevor es zum Feiern ins Warme

ging. Jetzt aber heißt es für David erst einmal

ausruhen und zur Ruhe kommen und sich zuhause

rundum wohlzufühlen.

Text und Fotos: Josef Sturm


AUS DEN ORTSTEILEN

BRK Allersberg

Fahrzeugsegnung und Jubiläum bei BRK Allersberg

Allersberg (st) Die Feier des 20-jährigen Bestehens des Rotkreuzhauses

und die Segnung des neuen Krankentransportfahrzeuges

standen im Mittelpunkt der Zusammenkunft mit adventlicher Feier

der BRK-Bereitschaft Allersberg.

Mit einem kleinen Festakt, an dem auch Landrat Herbert Eckstein, Bürgermeister

Daniel Horndasch und sein Vorgänger Bernhard Böckeler teilnahmen,

wurde in Anwesenheit der Aktiven der Allersberger Bereitschaft des 20-jährigen

Bestehens des neuen Domizils gedacht und an die Planung und Entstehung

erinnert. Nachdem zunächst die Abstimmung im Marktrat mit 11:9 Stimmen

negativ ausfiel, ergab die zweite Abstimmung mit 11:7 eine knappe Zustimmung

für das Bauvorhaben des BRK. Großes Lob und Dank dafür, dass er diese

erneute Abstimmung ermöglicht hat, gab es bei der Feierstunde für den damaligen

Bürgermeister Bernhard Böckeler. Manches Mal, so wurde in den Grußworten

festgehalten, sind knappe Mehrheiten dauerhafter und ein Garant.

Am 29. November 1997 erfolgte die Grundsteinlegung für das Rotkreuzhaus

in der Neumarkter Straße. Tags zuvor, war mit den Bauarbeiten bei strömenden

Regen begonnen worden. Nach dem Umzug fand am 21. November 1998 die

Einweihung statt, erinnerte Bereitschaftsleiterin Inge Zellermaier in ihrem Bericht

mit wesentlichen Kernpunkten zur Entstehungsgeschichte des Vereinsdomizils.

Landrat Herbert Eckstein gratulierte zum neuen Werk insgesamt und lobte

die Verlässlichkeit der Allersberger Bereitschaft. „Hier wird nicht nur geredet,

sondern angepackt und eingehalten was versprochen wurde“, betonte er unter

dem tosenden Beifall der Anwesenden. Gemeinsam ist man stark, und so sehe

ich das Allersberger BRK, hielt Bürgermeister Horndasch fest, der weiter die

Begeisterung der Truppe hervorhob und ihr großen Respekt und Anerkennung

zollte. „Ich sehe das Ganze mit einer guten Zukunft“, betonte er.

Böckeler oblag der Rückblick auf die 20 Jahre. Die große Bereitschaft zur

Eigenleistung der Rotkreuzfamilie habe den Marktrat im zweiten Anlauf

überzeugt. Eckpunkte waren auch die Einsatzkraft und die Hartnäckigkeit

des BRK an Probleme heranzugehen, die überzeugten und bis heute begeistern,

betonte er. Weiter sprach er von einer guten Partnerschaft, die sich nun

schon 20 Jahre ausbezahlt hat. „Das BRK ist in der Marktgemeinde und weit

darüber hinaus nicht mehr wegzudenken.“ Einig war er sich rückblickend

mit allen: Es war und ist immer noch die richtige Entscheidung und der richtige

Weg, das Rotkreuzhaus neben der Feuerwehr eigenständig anzusiedeln.

Wir wurden bisher nicht enttäuscht, kommentierte Böckeler.

Bereits 2017 habe sie bei der Adventsveranstaltung darauf aufmerksam

gemacht, dass der Bereitschaft 2018 mit der Ersatzbeschaffung für

einen KTW eine neue große Herausforderung bevorstehe. Der ehemalige

Gebrauchte von 2005 schaffte nach 13 Jahren den TÜV nicht mehr. Nach der

deutschlandweiten Suche nach einem Ersatzfahrzeug sei man in Gunzenhausen

fündig geworden, berichtete Zellermaier, die allen Unterstützern die

Mit einem kleinen Festakt feierte die BRK-Bereitschaft Allersberg das 20-jährige

Bestehen ihres Domizils. Dabei erfolgte auch die Segnung des neuen Krankentransportfahrzeuges

durch Pfarrerin Martina Strauß und Diakon Korbinian Müller.

sich am Spendenaufruf beteiligten besonders dankte.

Pfarrerin Martina Strauß von der evangelischen Kirchengemeinde und Diakon

Korbinian Müller von der katholischen Pfarrei nahmen anschließend die

kirchliche Segnung des Fahrzeuges vor. In den Fürbitten und mit dem gemeinsamen

„Vater Unser“ wurde Gottes Schutz und Segen erfleht für das Fahrzeug

und alle die damit unterwegs und im Einsatz sind. Die Vertreter der Kirchen

dankten der Allersberger Bereitschaft für ihr Engagement, ihren Einsatz und

ihre Hilfsbereitschaft im Ehrenamt. Das Gleichnis vom „Barmherzigen Samariter“

stellte Pfarrerin Strauß in den Fokus und Diakon Müller stellte in seiner

Ansprache heraus, dass für die BRK-Mitglieder jeder der Nächste ist, der Hilfe

braucht, weil ein jeder mit derselben von Gott verliehenen Würde ausgestattet

ist. Er machte aber auch deutlich, dass Jeder im Rettungsdienst Tätiger nicht

alle Verantwortung allein tragen kann, erst recht nicht nach schwierigen

Einsätzen. So dürfen auch sie sich helfen lassen im Gespräch und in der

eigenen Betreuung, aber auch im Wissen, dass Gott derjenige ist, bei dem man

die zu tragende Belastung abgeben kann, betonte er.

Text und Foto: Josef Sturm

DEZEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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AUS DEN ORTSTEILEN

Bayerischer Jagdverband

Silbernes Ehrenzeichen des Bayer.

Jagdverbandes für Ernst Heinlein

Mit dem Ehrenzeichen in Silber des Bayerischen Jagdverbandes samt

Urkunde des Präsidenten, Professor Dr. Vocke, wurde am vergangenen

Wochenende Ernst Heinlein anlässlich seines 70. Geburtstages geehrt.

Damit standen seine Passion für die Jägerei und sein ehrenamtliches

Wirken im Vordergrund.

Vorgenommen wurde die Ehrung durch MdL Volker Bauer in seiner Eigenschaft

als Mittelfränkischer Bezirksvorsitzender des Bayerischen Jagdverbandes

e.V. (BJV) und als dessen Präsidiumsmitglied. Die Ehrung kam für

Heinlein völlig überraschend, weil er davon keine Ahnung hatte. Obwohl zu

seiner Geburtstagsfeier auch zahlreiche Jäger erschienen waren, die ihm als

Jagdhornbläsergruppe auch einige musikalische Ständchen darboten. Unter

sie hatte sich auch Volker Bauer gemischt, der die Laudatio auf Ernst Heinlein

sprach und ihm anschließend die Ehrennadel ans Revers heftete und die vom

Präsidenten des Bayerischen Jagdverbandes, Prof. Dr. Jürgen Vocke, unterzeichnete

Ehrenurkunde überreichte.

Aus Heinleins Ehrenamtszeit listete Volker Bauer die Mitgliedschaft im BJV

seit 1967 auf, seit 50 Jahren ist der Geehrte Inhaber des Jagdscheins und hat

sich die Leidenschaft Jagd zum Beruf gemacht. Seit 1965 war er bis zu seiner

Ruhestandsversetzung bei der Bayerischen Staatsforstverwaltung bzw. den

Bayer. Staatsforsten tätig und ist auch derzeit dort noch Jäger. Trotz mancher

Spannungen, insbesondere in den letzten Jahren, zwischen den Bayer. Staatsforsten

und den Privatjägern habe Heinlein immer den Ausgleich gesucht.

Er gilt als ein anerkannter und geschätzter Jäger bei der staatlichen und der

privaten Jägerei. Als stellvertretender Jagdberater war er von 1997 bis 2004

und als Jagdberater für den südlichen Bereich des Landkreises Roth ist er seit

2004 tätig und damit ein wertvoller Berater der Unteren Jagdbehörde. Im BJV

ist Heinlein als Schatzmeister in der Kreisgruppe Roth-Hilpoltstein im Bayer.

Jagdverband seit 1994 tätig, außerdem als Referent für die Jungjägerausbildung

seit 1991 und im ehrenamtlichen Jägerprüfungsausschuss für Bayern

seit 1998 für die Fächer Jagdrecht, Praktischer Jagdbetrieb, Fleischhygienerecht,

Waffenrecht und Waffenkunde.

Ernst Heinlein ist außerdem im Kultur- und Verschönerungsverein Schatzmeister

seit nahezu 20 Jahren und seit 1990 dort im Vorstand tätig. Fünf

Jahre bekleidete er ein Amt als Beisitzer am Verwaltungsgericht Ansbach und

er war zehn Jahre lang als Laufbahnvertreter des mittleren und gehobenen

Verwaltungsdienstes im Bund Deutscher Forstleute präsent und übte 22 Jahre

lang die Tätigkeit als forstlicher Luftbeobachter in Mittelfranken aus. Zähle

Ernst Heinlein zusammen mit MdL Volker Bauer

Ernst Heinlein im Kreis der Jäger und Jagdhornbläser zusammen mit MdL Volker Bauer

man die ehrenamtlichen Tätigkeiten zusammen, so müsse Heinlein schon

180 Jahre alt sein, merkte Volker Bauer süffisant an. Und fügte hinzu, dass

die bisherige Altersgrenze für ehrenamtliche Prüfer bei der Jägerprüfung in

Bayern von 70 Jahren vom Landwirtschaftsministerium in den letzten Tagen

auf 75 Jahre festgelegt wurde, so dass Heinlein dem Gremium noch weitere

fünf Jahre erhalten bleiben könne.

Text und Foto: Reinhold Mücke

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MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2018


VEREINE

Schützen Rothsee Polsdorf ehrt Vereinsmeister

Polsdorf (st) - Seine Vereinsmeister 2018 und Sieger der weiteren

Wettbewerbe ehrte der Schützenverein Rothsee Polsdorf. Die

Auszeichnung und Übergabe der Pokale, Preise und Urkunden nahm

Schützenmeisterin Christine Mitterer vor, die jedem Einzelnen mit

einem persönlichen Händedruck zum Erfolg gratulierte.

Vereinsmeisterin bei den Schülern wurde Antonia Schroll mit 140 Ringen.

Jugend-Vereinsmeisterin Alina Schroll mit 349 Ringen, gefolgt von Maike

Saurborn (332) und Franziska Straßner (276). Den Sieg bei den Damen

sicherte sich Birgit Straßner mit 376 Ringen, vor Karolina Rückl (360) und

Christine Mitterer (360). In der Schützenklasse gewann die Vereinsmeisterschaft

Michael Hafner mit 370 Ringen. Zweiter wurde Tim Meyer (365) und

Dritter Andreas Hochmeyer (349). Friedrich Straßner wurde Erster in der

Altersklasse mit 345 Ringen, vor Richard Heinloth (325) und Thomas Mitterer

(304) und im Pistolenwettbewerb holte sich Tim Meyer mit 158 Ringen den

Titel, vor Fritz Straßner (150) und Andreas Hochmeyer (147).

Die Preisträger der weiteren Wettbewerbe lauten wie folgt:

Haupt: 1. Markus Hausner (242 Teiler), 2. Michael Hafner (292,13), 3. Alina

Schroll (302,33). Glück: 1. Johannes Straßner (23 Teiler), 2. Karolina Rückl (23),

3. Christine Muschaweck (24). Meister: 1. Birgit Straßner (95 Ringe), 2. Michael

Hafner (95), 3. Christine Mitterer (94). Fest: 1. Tim Meyer (105 Teiler), 2. Manuel

Heinloth (177), 3. Christine Saurborn (201). Zufall: Jugend: Maike Saurborn (67

Seine Vereinsmeister und Gewinner der weiteren Wettbewerbe zeichnete der

Schützenverein Rotsee Polsdorf aus. (V. l.) Christine Mitterer, Tim Meyer, Alina Schroll,

Birgit Straßner, Antonia Schroll, Fritz Straßner und Manuel Heinloth.

Teiler), Damen: Andrea Gröger (126), Schützen: Richard Heinloth (3).

Den Vereinspokal gewann Tobias Mitterer mit 29 Punkten. Zweiter wurde

Johannes Straßner (47) und Dritter Michael Hafner (64). Alina Schroll gewann

mit einem 24 Teiler den Waitz-Pokal. Zweite wurde Karolina Rückl (181) und

Dritte Kathrin Hermann (193).

Text und Foto: Josef Sturm

Schützenverein Rothsee Polsdorf

Königsfeier

Polsdorf (st) - Seine Könige kürte der Schützenverein Rothsee

Polsdorf anlässlich der Königsfeier, die ohne Wenn und Aber der

Höhepunkt im Jahresablauf ist. Franziska Straßner heißt die neue

Jugendkönigin. Zur Damenkönigin wurde Karolina Rückl gekürt und

zum Schützenkönig Tim Meyer. Die Proklamation und Verleihung der

Königswürde mit Übergabe der Königskette nahm Schützenmeisterin

Christine Mitterer vor und mit großem Beifall feierten die Mitglieder

die Repräsentanten des Vereins.

Insgesamt waren es 32 Schützinnen und Schützen, die sich in diesem Jahr am

Königsschießen beteiligt haben, informierte die Schützenmeisterin zu Beginn

der Königsfeier im Vereinsdomizil. Mit Stolz blicken die Rothseeschützen auf

eine gute Jugend- und Nachwuchsarbeit im Verein und auf ihr Schützenheim,

das ein schöner Treff für alle Altersschichten ist.

Den Titel der Jugendkönigin sicherte sich Franziska Straßner mit einem 375

Teiler vor Maike Saurborn (462), die damit Ritterin zur Rechten wurde und

Alina Schroll (757), der Ritterin zur Linken. Für die drei Jugendvertreterinnen

war das Königsschießen etwas Besonderes und Ansporn dazu, aktiv weiterzumachen.

Nachdem Karolina Rückl 2016 bereits Jugendkönigin war, gelang ihr

nun der „goldene Schuss“ bei der Damenwertung. Mit einem 156 Teiler holte

sie sich den Titel der Damenkönigin. Ritterin zur Rechten wurde mit einem

201 Teiler Birgit Straßner und Ritterin zur Linken Christine Muschaweck mit

einem 430-Teiler.

Seine Schützenkönige kürte der Schützenverein Rothsee Polsdorf anlässlich der

Königsfeier. Unser Bild zeigt von links: Schützenmeisterin Christine Mitterer, Manuel

Heinloth, Schützenkönig Tim Meyer, Alina Schroll, Jugendkönigin Franziska Straßner,

Maike Saurborn, Christine Muschaweck, Damenkönigin Karolina Rückl und

Birgit Straßner.

Tim Meyer, der aus der Jugend kommt, gelang mit einem 125-Teiler der Sieg

zum Schützenkönig. Mit großem Hallo wurde sein Titelgewinn gefeiert. Auf

Platz zwei kam mit einem 162 Teiler Michael Hafner, der damit Ritter zur

Rechten wurde und Ritter zur Linken wurde Manuel Heinloth mit einem 185

Teiler. Bei einem kleinen Umtrunk, zu dem die frischerkorene Damenkönigin

und der Schützenkönig einluden, wurde kräftig auf die neuen Würdenträger

des Vereins angestoßen und der Höhepunkt des Jahres gebührend gefeiert.

Josef Sturm

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DEZEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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VEREINE

DJK Allersberg

Witwenalarm sorgte für volle Vorstellungen

Einen großartigen Erfolg landete die DJK Allersberg am vergangenen

Wochenende mit den Theateraufführungen. Der „Witwenalarm“

verlangte wieder den Lachmuskeln Schwerstarbeit ab und die Besucher

waren voller Begeisterung über die schaustellerischen Fähigkeiten

der Darsteller.

Wenn vier ehemalige Ehefrauen und die angehende fünfte zusammenkommen,

dann muss dies zwangsläufig zu manchen Streitigkeiten führen. Jede andere

hatte ja den Ehemann ihrer Vorgängerin ausgespannt. Da dies aber gerade nach

dem plötzlichen Tod des Verblichenen passierte und dabei dann auch noch die

Frage nach Mord, Selbstmord oder Unglücksfall im Raum stand, stellt man eben

viele Mutmaßungen und Unterstellungen an, die das Geschehen in dem bayerischen

Krimi in drei Akten von Walter G. Pfaus wiedergeben. Auch noch die fünfte

angehende Ehefrau mischt da gehörig mit, nachdem sie Karl-Gustav Ehrlicher

am Morgen nach einem alkoholhaltigen Abend tot in der Sauna auffindet. Zuvor

hatte er sich noch mit einer vollen Flasche Wodka dorthin begeben, welche am

Morgen nach dem großen Schwitzen leer war. Valentin, Butler des Verstorbenen,

hatte daraufhin, wie ihm sein ehemaliger Chef eingebläut hatte, weisungsgemäß

den Notar und Rechtsanwalt verständigt, damit dieser die ehemaligen Ehefrauen

vom Ableben verständigt und sie quasi zur Testamentseröffnung ins Haus des

Verstorbenen einlädt. Wer nicht kommt, sei vom Erbe von vorneherein ausgeschlossen,

hatte Ehrlicher festgelegt. Und alle vier Damen kamen. Aber auch der

raubeinige Kriminalhauptkommissar Bruno Wächter (dargestellt vom überzeugenden

Lucas Wild) schaltete sich noch ein, weil die Saunatür von außen verkeilt

gewesen sein sollte.

Da kreuzen sie dann auf, die vier Ehemaligen. Und der in alles eingeweihte Butler

Valentin (Elmar Hirscheider) sowie die neue Hausdame Silvia Gold (Anja Schöll)

haben so manches über sich ergehen zu lassen, bewahren aber in allen Lagen

Haltung, auch wenn sie noch beschimpft werden und ihnen mangelnde Aufsicht

vorgeworfen wird. Sie waren ja von vorneherein auf einige Überraschungen

gefasst. Da kreuzt Gerti Ehrlicher (gespielt von Christine Winkler, die ein gutes

Debüt in der Allersberger Theaterbühne gab) als dritte Ehefrau auf, die, wie sich

später herausstellt, noch immer ein und aus geht im Haus, weil sie mittlerweile

ein Verhältnis mit dem Butler pflegt. Da rauscht die zweite Ehefrau, mittlerweile

Andrea von Hageler (Stephanie Hökel) auf die Bühne zusammen mit ihrem

neuen Ehemann „Guido-Hasi“, die gerne als „ihre Durchlaucht“ angesprochen

werden möchte und auch die anderen ehemaligen Ehefrauen dominieren

möchte. Auch Pauline, von ihrem früheren Ehemann leidenschaftlich als „Luder“

bezeichnet (Rabea Streichert) kreuzt auf und schließlich Bibiane (Michaela Heim),

die erste Ehefrau, als Trinkerin bezeichnet und diesem Kosenamen auch während

der vier ausverkauften Vorstellungen tatkräftig unter Beweis stellt, wenn sie stets

Für wahre Lachsalven sorgten die Darsteller des bayerischen Krimi „Witwenalarm“

im Saal des Kolpinghauses am vergangenen Wochenende

aus ihrem Flachmann nuckelt. Und inzwischen haben die Untersuchungen des

Verstorbenen ergeben, dass von Mord ausgegangen werden müsse.

Natürlich verhört der Kriminaler alle fünf Frauen, auch der Butler mischt sich

ein, und der Notar verlangt von allen Damen eine vom Erblasser als Bedingung

festgelegt Abschiedsrede. Da hilft am besten Alkohol, um die Zunge lockerer zu

machen und so manche ehrliche Ernstfälle aus der Vergangenheit ans Tageslicht

zu befördern, die leeren Flaschen werden immer mehr. Den Vogel bei

den Aufführungen schießt wieder einmal Michaela Heim ab, die das Publikum

von Anfang an auf ihrer Seite hat. Schon als sie noch hinter der Bühne den

Kommissar niederschreit, sich auch „ihre Durchlaucht“ mit manchen Sprüchen

aufs Korn nimmt und auch ansonsten stets mit recht lockeren Sprüchen daherkommt,

statt „Speckröllchen“ ihre größere „erotische Nutzfläche“ anpreist

und eigentlich immer Herr der Lage zu sein scheint. Da könnte auch der Notar

(Gerhard Schöll) manchmal fast verzweifeln in seinem schweren Stand, die

Bedingungen für das Erben durchzusetzen. Aber am Ende stellt sich heraus, dass

der Verstorbene total verschuldet ist, sein Lebensstil und auch die Abfindungen

jeder geschiedenen Ehefrau nur mit Hilfe von Bankdarlehen zu finanzieren

waren. Jedenfalls waren sich die Frauen mit den einzelnen Schwächen und

Vorlieben und dem Alkoholgenuss doch etwas näher gekommen in dem Stück,

das von so manchen derben Sprüchen und Überraschungen lebt und vor allem

von den großartigen Leistungen der Darsteller. Sie konnten alle restlos überzeugen

und lebten förmlich ihre Rollen, die sie mit Gerhard Schöll, der auch

die Rolle des Regisseurs übernommen hatte, erarbeitet hatten. Vier großartige

Aufführungen, die wieder einmal Lust auf mehr gemacht hatten. Die Allersberger

Theaterbühne, alljährlich im Herbst im Saal des Kolpinghauses, muss auch für

die Zukunft erhalten werden! Das forderte auch Gerhard Schöll am Ende, als

er die einzelnen Darsteller vorstellte und um junge Nachwuchskräfte warb und

glaubhaft versicherte, dass das gemeinsame Theaterspiel längst für die zeitaufwendigen

Proben entschädige.

Text und Foto: Reinhold Mücke

Gesangverein „Liederkranz“

Chormusik zur Weihnachtszeit

Der Gesangverein „Liederkranz“ lädt auch dieses Jahr wieder zu einem

Weihnachtskonzert, am Samstag, den 22. Dezember 2018, in die katholische

Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“, Beginn 19.30 Uhr ein.

Einlass ist um 19.00 Uhr.

Eintrittspreis an der Abendkasse 10,- €, Vorverkauf 9,- €.

Karten sind im Schreibwarengeschäft Ring und bei allen Sängern ab dem 08.

Dezember 2018 erhältlich.

Die musikalische Gesamtleitung hat Timm Wisura.

Der Männerchor stimmt Sie zum 4. Advent auf das bevorstehende Weihnachtsfest

ein und hat sich dazu mit dem Vokalensemble „Cantus Sacralis“

zusammengetan.

Das bietet sich an. Denn Timm Wisura ist Leiter beider Chöre.

Die Sänger des Männergesangvereins nehmen die Zuhörer mit auf eine weihnachtliche

Reise durch Europa und lassen neben traditionellen deutschen Weihnachtsliedern

auch einige Lieder europäischer Nachbarn erklingen.

Das Vokalensemble „Cantus Sacralis“ schlägt einen weiten musikalischen

Bogen und stellt weihnachtliche Chorwerke alter Meister zeitgenössischen

Komponisten gegenüber.

Natürlich werden zur Einstimmung auf das Fest aber auch traditionelle

Weisen von beiden Ensembles erklingen.

Foto Rudi Ott

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MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2018


VEREINE

Musikverein

Ehrungen beim Jahreskonzert des Musikvereins

Die Geehrten beim Musikverein zusammen mit Bürgermeister, Daniel Horndasch,

Vorsitzendem, Helmut Seitz, seiner Stellvertreterin, Diana Köstler, und Dirigent,

Steffen Schubert.

Alljährlich im Rahmen des Jahreskonzerts führt der Musikverein auch

Ehrungen für aktive Musiker durch. Sowohl junge Musiker im Nachwuchs

als auch langjährige Muszierende werden bei dieser Gelegenheit

ausgezeichnet. Zusammen mit Bürgermeister Daniel Horndasch nahm

die Ehrungen der 1. Vorsitzende des Musikvereins, Helmut Seitz, vor.

Erst am Tag des Jahreskonzerts hatten Carolin Macher und Eva Schürlein

beide auf der Querflöte das Leistungsabzeichen mit der dazu gehörenden

Prüfung in der Stufe D1 (Bronze) abgelegt. Sie waren von Rabea Giese,

selbst aktive Musikerin im Orchester des Musikvereins, ausgebildet worden.

Luise Urban hatte die Leistungsprüfung in der Stufe D2 (Silber) abgelegt und

wurde dafür ebenfalls ausgezeichnet.

Auch langjährige Musizierende wurden geehrt. Paulina Urban gehört dem

Orchester seit zehn Jahren an und spielt dort die 1. Flöte, das Leistungsabzeichen

hatte sie in der Leistungsstufe D3 (Gold) bereits abgelegt. Seit 20

Jahren ist Julian Seitz, 1. Trompete, Teil des Orchesters und er übt gleichzeitig

auch das Amt des Kassiers aus. Stefanie Wagner ist aktiv seit 30 Jahren im

Musikverein, sie spielt das 1. Flügelhorn. Außerdem, so Vorsitzender Seitz,

hatte sie in einer schwierigen Phase des Musikvereins das Amt des 2. Vorsitzenden

für einige Jahre übernommen.

Die amtierende 2. Vorsitzende des Musikvereins, Diana Köstler, hatte schon

bei ihrer Begrüßung für die Ausbildung im Musikverein Werbung gemacht.

44 Jugendliche befinden sich derzeit in Ausbildung beim Musikverein, auf die

großer Wert gelegt wird. So hat der Musikverein externe und auch interne

Ausbilder zur Verfügung, um jungen Interessierten eine Ausbildung im Musikverein

zu ermöglichen. Diese ist in Blockflöte, Querflöte, Klarinette, Saxophon,

Trompete, Tenorhorn, Bariton, Posaune, Tuba und Schlagzeug möglich.

In bestimmten Bereichen können die Instrumente beim Musikverein auch

ausgeliehen werden, so dass ein Ankauf nicht unbedingt gleich zu Beginn der

Ausbildung erforderlich ist. Interessierte, so Köstler, können einfach zur Probe

am Freitagabend (Beginn 20.00 Uhr) in den Vereinsräumen im ehemaligen

Schulhaus am Hinteren Markt vorbeikommen, um in einem Gespräch Einzelheiten

zu klären.

Text und Foto: Reinhold Mücke

NIE WIEDER STREICHEN!!!

Holzfenster-Schutzsysteme aus Aluminium

Sie hatten vor, Ihre Fenster zu streichen? Oder wollten Sie in neue

Fenster investieren? Das ist vielleicht unnötig! Die Alu-Verblendung

ist auf alle gängigen Standard-Holzfenster anwendbar. In vielen

schönen Farben möglich! Kein Bauschutt, Lärm oder Schmutz während

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DEZEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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TERMINE

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16. Dezember 2018

14.00 Uhr

Adventsnachmittag

Feuerwehr Birkach

mit Nikolausbesuch für die Kleinsten

Veranstaltungsort: Feuerwehr

Birkach

Infotelefon: 09174 / 23 74

14.00 bis 18.00 Uhr

Seniorennachmittag ab

dem 60. Lebensjahr

Infotelefon: 09179 / 55 38

Veranstalter: Schützenverein 1875

Ebenried e. V.

Veranstaltungsort: Gasthaus

„Zum goldenen Lamm“

22. Dezember 2018

8.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt

Veranstaltungsort: Am Marktplatz

16.30 bis 20.00 Uhr

Rauhnacht-Vollmondwanderung am

Rothsee für alle ab 12 Jahre

Gästeführerin Brigitt Hirscheider lädt

Sie zu einer faszinierenden Reise

hinein in die Julmond-Rauhnacht-

Nacht ein.

Länge der Strecke: ca. 7 km. Bitte

Taschen- oder Stirnlampe mitbringen

sowie einen Becher für Punsch bzw.

Tee und evtl. eine Sitzunterlage.

Kosten: 11,- €, Ermäßigt: 8,- €, Fackel

pro Stück: 2,- € Anmeldung erforderlich

unter 09176 / 10 68 oder

0160 / 2 03 84 71

19.30 bis 21.30 Uhr

Weihnachtskonzert

mit dem Gesangverein

„Liederkranz“

unter der Leitung von Timm Wisura

Kosten: 10,- €, Vorverkauf: 8,- €

Veranstaltungsort: Kath. Pfarrkirche

„Maria Himmelfahrt“

Infotelefon: 09176 / 14 14

20.00 Uhr

Christbaumversteigerung

mit Verlosung

Veranstaltungsort: SV Eintracht

Allersberg e. V.

Infotelefon: 09176 / 79 21

20.00 Uhr

Christbaumversteigerung

mit Tombola

Veranstaltungsort: Schützenverein

„Rothsee“ Polsdorf e. V.

Infotelefon: 09176 / 99 86 94

23. Dezember 2018

10.00 bis 18.00 Uhr

Weihnachtsrundspielen

Der Musikverein Markt Allersberg

stimmt die Bevölkerung in Allersberg

und den Ortsteilen mit Weihnachtsliedern

auf die Festtage ein.

Infotelefon: 09179 / 50 88

MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2018

Weihnachten nach der

Christmette mit

Lebkuchen und Glühwein

Veranstaltungsort: St. Georgkirche

Infotelefon: 09174 / 4 85 85

16.30 Uhr

Weihnachtsandacht mit

Weihnachtsgeschichten

Veranstaltungsort: Jakobskapelle

Infotelefon: 09174 / 93 19

26. Dezember 2018

8.30 Uhr

Frühmesse mit dem Liederkranz

anschließend singt der

Liederkranz im Wolfsteiner Altenheim

Veranstaltungsort: Kath. Pfarrkirche

„Maria Himmelfahrt“

Infotelefon: 09176 / 57 33

19.30 Uhr

Christbaumversteigerung

mit Tombola

Veranstaltungsort:

Feuerwerk Birkach

Pro Christbaum wird ein Unkostenbeitrag

in Höhe von 2,- € erhoben

Infotelefon: 09174 / 23 74

29. Dezember 2018

8.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt

Veranstaltungsort: Am Marktplatz

19.30 bis 23.30 Uhr

Christbaumversteigerung

des Musikvereins mit

Verlosung

Veranstaltungsort: Gasthaus „Altes

Spital“ / Kolpinghaus

05. bis 06.

Januar 2019

Samstag: 7.30 bis 12.00 Uhr

Sonntag: 7.30 bis 12.00 Uhr

Zielschluss: 14.00 Uhr

50. IVV Wandertage in

der landschaftlich reizvoll

gelegenen Marktgemeinde

Allersberg

Länge der Strecken: 7 bzw. 12 km

Anmeldung und Einzahlung der

Gebühr erforderlich bis spätestens

23. Dezember 2018

Kosten: 2,- € bis 4,- €

Veranstaltungsort: TSV Rothseehalle

Veranstalter: Wanderfreunde des TSV

Allersberg

Infotelefon: 09176 / 99 52 25

05. Januar 2019

20.00 Uhr

Christbaumversteigerung mit

Tombola der DJK Göggelsbuch-Lampersdorf

e. V.

Veranstaltungsort: DJK Jugend- und

Sportheim „St. Georg“

Infotelefon: 09174 / 4 89 88

06. Januar 2019

14.30 bis 18.00 Uhr

Schafkopfturnier

SV Eintracht Allersberg e. V.

Infotelefon: 09176 / 77 51

16.00 Uhr, Beginn 16.11 Uhr

Ordenskommers: Es geben

sich Narren ein Stelldichein

zum Auftakt in die

Faschingssession

Veranstalter: Faschingskomitee

Allersberg e. V.

Veranstaltungsort: Gasthaus „Altes

Spital“ / Kolpinghaus

Infotelefon: 0170 / 4 71 60 24

09. Januar 2019

19.30 bis 21.00 Uhr

Meditatives Tanzen

Eintritt: 4,50 €, ermäßigt: 3,- €

Veranstalter: Kath. Frauenbund

Veranstaltungsort: Gasthaus „Altes

Spital“ / Kolpinghaus

Infotelefon: 09176 / 99 53 10

9.00 Uhr

KAB Frühstück nach dem Gottesdienst

im Gasthaus „Goldener

Löwe“

Infotelefon: 09176 / 76 83

11. Januar 2019

18.00 Uhr

Schlitten fahren mit der

Kolpingfamilie am Klaubesbug.

Sollte kein Schnee liegen,

wird ein Ausweichtermin festgelegt.

Infotelefon: 09176 / 3 22 98 59

Veranstalter: Kolpingfamilie Allersberg

e. V.

12. Januar 2019

8.30 bis 13.00 Uhr

Christbaumsammelaktion

Treffpunkt: Grüngutcontainer, Rother

Straße

Pro Christbaum wird ein Unkostenbeitrag

von 2,- € erhoben

Veranstalter: Feuerwehr Birkach

13. Januar 2019

9.30 bis 18.00 Uhr

Sebastimarkt

12.00 bis 17.00 Uhr

Verkaufsoffener Sonntag

Veranstaltung: Enklers Märkte

Veranstaltungsort: Marktplatz Allersberg

Infotelefon: 09176 / 5 09 60

18.00 Uhr

Friedensgebet anlässlich

des Weltfriedenstag am

01. Januar

Veranstalter: Kath. Frauenbund

Veranstaltungsort: Kath. Pfarrkirche

„Maria Himmelfahrt“

Infotelefon: 09176 / 99 53 10

14.00 Uhr

Seniorennachmittag

DJK Göggelsbuch-Lampersdorf e. V.

Veranstaltungsort: DJK Jugend- und

Sportheim „St. Georg“

Infotelefon 09174 / 4 89 88

20. Januar 2019

17.00 bis 20.30 Uhr

Vollmond-Wanderung am

kleinen Rothsee für alle ab

12 Jahre

Gästeführerin Brigitt Hirscheider lädt

Sie zu einer faszinierenden Reise in

die Eismond-Nacht ein.

Länge der Strecke: ca. 7 km.

Bitte Taschen- oder Stirnlampe

mitbringen, Einkehr zu Selbstkosten.

Kosten: 8,- €, ermäßigt: 5,- €. Anmeldung

erforderlich unter Tel.: 09176 /

10 68 oder 0160 / 2 03 84 71

Infotelefon: 09176 / 5 09 60

24. Januar 2019

18.00 Uhr

Vortrag Thema „Betrugsmaschen“

Der Hauptkommissar Michalek informiert

Sie, wie Sie sich vor Betrug

absichern können.

Veranstalter: Beauftragter Für Senioren

und Menschen mit Handikap

Veranstaltungsort: GilardiSaal,

Eingang im GilardiHof

Infotelefon: 09176 / 76 10

25. Januar 2019

19.00 Uhr

Faschingsgaudi mit dem

Sportkegelclub „Blau-

Weiß“

Kegeln, Tanz, Maskenprämierung

Infotelefon: 09176 / 3 22 90 04

Veranstalter: 1. SKK Blau-Weiß

Allersberg e. V.

Veranstaltungsort: Sportgaststätte

Kegelbahn

Quelle: Internetseite des Marktes

Allersberg

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KIRCHEN

Friedenskirche in Ebenried

Verpflichtung und Verabschiedung Kirchenvorstand Ebenried

Ebenried (st) In der Friedenskirche in Ebenried wurde der Adventsgottesdienst

unter dem Motto „Bring Licht ins Leben“ mit Pfarrerin

Martina Strauß gefeiert. Damit verbunden war die Einführung des

neuen Kirchenvorstands sowie die Verabschiedung der Kirchenvorstandsmitglieder

die nicht mehr zur Wahl angetreten waren.

In der dunkelsten Jahreszeit überhaupt feiern wir einen Adventsgottesdienst

mit Licht und bereiten uns auf das Kommen Jesu Christi in die Welt vor, sagte

Pfarrerin Strauß zu Beginn. Sie wies weiter auf den Wochenspruch „Siehe

dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer“ und das Motto und

den Beginn der 60. Aktion „Brot für die Welt“ hin. Ich, ein Licht der Welt,

diese Frage wurde bei den Texten in den Raum gestellt und gemeinsam

gesungen „Tragt in die Welt ein Licht“.

Bringt wirklich Jesus Christus Licht in unser Leben? Es sind doch ganz andere

Dinge, die das Leben licht und leicht machen. Gesicherte Arbeitsplätze, Urlaub,

Freunde. Diese Lichter sind vergänglich. Sie wirken eine Zeitlang und verlöschen

wieder – wie ein Streichholz. Jesu Licht aber ist beständig, es verlöscht nicht,

ist immer da. Wir, die wir an ihn glauben, sind Kinder des Lichts, hielt Pfarrerin

Strauß in ihrer Predigt fest, ehe sie aufforderte: „Lassen sie uns nun die Kerzen

anzünden. Die Kerze möchte ich den guten Gedanken widmen, die sie in sich

tragen – dass sie den Mut haben sie zu verwirklichen.“ Ausgehend von der

ersten brennenden Kerze am Adventskranz wurde ein Licht an die Kirchenbesucher

weitergegeben mit dem Aufruf, das Licht in die Häuser, Familien und in

die Welt zu bringen. In den Fürbitten wurde unter anderem für all diejenigen

gebetet, die im Schatten leben, denen kalt geworden ist und die es aufgegeben

haben, nach Wärme und Licht zu suchen.

Eine Gemeinde ist lebendig, wenn ihre Glieder auf vielfältige Weise daran

mitwirken, das Evangelium von Jesus Christus weiterzutragen. Dazu gehört

auch die Aufgabe, die Gemeinde zu leiten, sagte Pfarrerin Strauß, ehe sie die

langjährigen Kirchenvorstandsmitglieder Luise Kobras, Inge Mederer, Anja

Haußner und Reinhold Kühne verabschiedete und ihnen mit einem Geschenk

für ihre engagierte Arbeit dankte. Ins Amt eingeführt wurden anschließend

die neu gewählten Mitglieder Erna Betz, Manfred Engelhard,

Im Rahmen eines Adventsgottesdienstes in der Friedenskirche wurden die neugewählten

Ebenrieder Kirchenvorstandsmitglieder eingeführt und die Ausgeschiedenen

von Pfarrerin Martins Strauß verabschiedet.

Susanne Fuchs, Robert Gebauer, Matthias Rupp und Jochen Wissinger. Ersatzmann

ist Manfred Pojda und die Gemeinde Möning vertritt Angelika Distler.

Bei der feierlichen Zeremonie nahm Pfarrerin Strauß jedem der Gewählten

das Versprechen ab, das Amt „mit Gottes Hilfe gemäß dem Evangelium von

Jesu Christus, wie es in der Heiligen Schrift gegeben und im Bekenntnis der

evangelisch-lutherischen Kirche bezeugt ist“ auszuüben. Sie sagte ihnen

Dank für ihre Bereitschaft, segnete sie und überreichte ihnen einen kleinen

Engel als Begleiter bei ihrem künftigen Wirken und Tun.

Text und Foto: Josef Sturm

Wir danken den Kunden unseres Hauses

für das entgegengebrachte Vertrauen und

wünschen frohe Weihnachten und ein

gesundes neues Jahr

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DEZEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

17


VEREINE

Musikverein

Jahreskonzert des Musikvereins in der Rothseehalle

Ein grandioses Jahreskonzert des Musikvereins Markt Allersberg konnten

die Besucher in der ausverkauften Rothseehalle am vergangenen

Samstag erleben. Wahre Beifallsstürme und am Ende Standing Ovations

gab es für die Musizierenden unter der Leitung von Dirigent Steffen

Schubert, die ihr Können großartig unter Beweis gestellt hatten.

Am Ende dankte der Dirigent für den großartigen Besuch und den großen

Applaus der Besucher, aber auch den Musizierenden für ihre Leistung in

dem rund zweistündigen Konzert. Dank sagte er den Musikerinnen und

Musikern auch, dass sie sich Woche für Woche von ihm „quälen“ lassen

würden. Anscheinend sei er ein strenger Dirigent, wie man aus seinen Worten

entnehmen könnte. Aber die Leidenschaft und die Begeisterung, mit der die

Musizierenden voller Konzentration die hauptsächlich völlig neuen Stücke

im Repertoire des Musikvereins darboten, bescherten einen völlig anderen

Eindruck. Schubert versuche, das Orchester weiterzubringen, hatte zuvor

auch 3. Vorsitzender Michael Szegley dem Dirigenten Lob gezollt und vor

allem den jungen Musikern eine tolle Leistung bescheinigt. Und dass die

Forte- und Piano-Passagen in den einzelnen Stücken wunderbar herausgearbeitet

waren, das konnten die Zuhörer selbst bestens genießen. Auch Bürgermeister

Daniel Horndasch sparte nicht mit Lob für die Musikanten und sprach

die Hoffnung aus, dass sie auch im kommenden Jahr die Pralinenschachtel

mit dem Konzert wieder auspacken würden.

Furios und jubilierend hatte das Orchester des Musikvereins mit „Jubelklänge“

von Siegfried Rundel, einem heiteren, fröhlichen und schnittigen

Militärmarsch und die inoffizielle Hymne der Stadt Klingenthal, der Heimat

des Komponisten, das Programm des Abends eröffnet. So gaben die Musiker

schon gleich zu Beginn einen großartigen Eindruck ihres Könnens. Bei der

Begrüßung durch die stellvertretende Vorsitzende, Diana Köstler, erfuhren

die Besucher auch, dass vom derzeit 32-köpfigen Orchester rund zwei Drittel

unter 25 Jahren sind. Köstler freute sich über den zahlreichen Besuch, neben

dem Bürgermeister waren auch dessen Vorgänger Bernhard Böckeler sowie

Pfarrer Peter Wenzel, Pfarrvikar Michael Radtke unter den Besuchern sowie

Ehrenvorsitzender Karl-Heinz Tauber und Ehrenmitglied Karl Hirsch. 44 Kinder

und Jugendliche befänden sich derzeit in Ausbildung beim Musikverein,

verriet Diana Köstler und bekräftigte, dass man auf die Ausbildung junger

Menschen sehr großen Wert lege. Stolz zeigte sich die 2. Vorsitzende auch

darüber, dass Diakon Korbinian Müller nicht unter den Zuhörern, sondern

als aktiver Musiker mitten im Orchester Platz genommen hatte und eifrigst

mitblies. Vorbereitet hatte sich das Orchester auf das Konzert auch in einem

Probenwochenende in der Jugendherberge Pottenstein, klärte Köstler auf.

Wie schon aus den Vorjahren gewohnt, übernahmen auch dieses Mal aktive

Musiker die Moderation zu den einzelnen Aufführungen. Ein von Kurt Gäble

arrangiertes Medley von „Simon and Garfunkel“ hatte vier ausgesuchte Lieder

der beiden Künstler zum Inhalt. Sie spiegelten wider, dass die Musizierenden

ihr Hobby voller Begeisterung pflegen und mit viel Konzentration dem Dirigentenstab

folgen, die Vielfältigkeit der Blasmusik war bei dem Arrangement

mit traumhafter Musik deutlich zu spüren. Konzertante Musik gab es auch bei

„Beauty und the Beast“ von Alan Menken in einem Arrangement von John

Mit einem grandiosen Konzert begeisterte des Musikverein Markt Allersberg am

Samstagabend in der Rothseehalle.

Moss mit einem verhaltenen Beginn, der sein Tempo steigerte und mit kraftvoller

Musik endete. Für die großartige musikalische Untermalung des Films

von der Schönen und das Biest hatte der Komponist den Oscar für die beste

Filmmusik erhalten. Die „Forest Gump Suite“ des gefragten Filmkomponisten

Hollywoods, Alan Silvestri, in einem Arrangement von Calvin Custer begann

verhalten mit den Klarinetten und Flöten, um nacheinander das gesamte

Orchester einzubinden und in einem bombastischen Finale zu enden.

Mit dem Marsch der „Kaiserin Sissi“ des jungen Komponisten Timo Dellweg

eröffnete das Orchester den zweiten Teil des Abends. Sehr erfrischend und

klangvoll, rhythmisch und schwungvoll präsentierten die Musikerinnen und

Musiker das Stück und eroberten damit wohl endgültig die Herzen der Besucher,

wie auch die Komposition selbst die Blasmusikwelt innerhalb kürzester

Zeit erobert hatte. Ehrenvorsitzender Karl-Heinz Tauber hatte die Noten dafür

dem Musikverein spendiert. Das pulsierende Leben New Yorks spiegelte die

„New York Overture“ des niederländischen Komponisten Kess Vlak wider, ein

besonderes musikalisches Erlebnis. „Toccata for Band“ des amerikanischen

Komponisten Frank Erickson hatte das Orchester auch bereits für das im

Oktober stattgefundene Wertungsspiel aufgeführt. Es folgte der „St. Louis

Blues“ des als Vater des Blues geltenden William Christopher Hardy in einer

Bearbeitung von Heinz Hermannsdörfer, in dem die Schlagzeuger einige

Solopassagen für sich hatten und sich dabei ins Zeug legten. Die „Böhmische

Liebe“ von Mathias Rauch zelebrierte das Orchester mit viel Liebe, mit Herz

und Gefühl und vor allem mit viel Begeisterung, wie die Moderation auch

zuvor versprochen hatte. Bei dieser tollen Leistung kam das Orchester um

Zugaben nicht herum. Den Larida-Marsch, „Wir Musikanten“ mit einem

Gesangsteil aller Muszierenden und einen Auszug aus dem Kaiserin-Sissi-

Marsch gab es dann obendrein, bevor sich die Besucher zufrieden gaben.

Text und Foto: Reinhold Mücke

DJK Göggelsbuch

Die E-Junioren der DJK Göggelsbuch wurden vom Inhaber der Hirsch-

Apotheke in Allersberg, Jürgen Paur, mit einem Sanitätskoffer ausgestattet. Es

ist ein Sanitätskoffer wie ihn auch die Nationalmannschaft und viele Bundesligisten

benutzen. Dafür bedankten sich die Trainer Antonio Latassa, Andreas

Muschaweck und Robert Reichenberger beim Sponsor und überreichten ihm

ein Halstuch mit dem Göggelsbucher Wappen.

Foto: Josef Sturm

18

MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2018


VEREINE

Allersberger Faschingskomitee

Faschingsauftakt in Allersberg mit

wiederbelebtem Till

Allersberg (st) - Mit einem lautstarken „Allersberg allaa“ eröffneten

das Faschingskomitee, die Original Flecklashexen und die Minihexen

beim Brunnen am Hinteren Markt die närrische fünfte Jahreszeit.

Eine besondere Note erhielt das närrische Treiben um 11.11 Uhr am

11.11. durch den 50. Geburtstag, den das Faschingskomitee in der

Session 2019 feiert und durch die Idee von Pfarrer Hermann Dinkel,

den Allersberger Till wieder zu erwecken, der nach dem Tod von Rudi

Müller nur noch auf Plakaten und Orden zu sehen war.

Über eine Stunde Frohsinn und Heiterkeit verbreiteten die Allersberger Fastnachter

beim närrischen Auftakt, zu dem sich eine große Menge Besucher und

zahlreiche Ehrengäste versammelt hatten. Für ein buntes, farbenfrohes Bild

sorgten nicht nur die Allersberger Hexen, sondern auch die Faschingsmuffel des

Fränkischen Seenlandes. Fantastisch und schwungvoll war bereits der musikalisch

begleitete Einzug des Komitees mit Bastian Schöll und Alexander Böck und

den beiden Pagen an der Spitze. Wir freuen uns, dass so viele gekommen sind

und erklären den Fasching 2019 für eröffnet, riefen sie in die Menge und alle

stimmten kräftig mit ein in den ersten Schlachtruf „Allersberg allaa“. „Es ist

nichts eingerostet während des langen schönen Sommers“, freute sich Böck, der

die große Schar der Mitfeiernden willkommen hieß und ebenso wie Schöll auf

das 50-jährige Jubiläum hinwies. „Fünf Jahrzehnte Fasching in Allersberg, das

wird sich durch die Session ziehen, wir schauen zurück aber auch nach vorne.

Denn auch in 50 Jahren wollen wir noch Fasching feiern“, so Böck. Stolz und

froh zeigte sich Bastian Schöll auf „eine tolle große Mannschaft wie noch nie“,

die bestens gerüstet ist, um wieder für Frohsinn und Gaudi zu sorgen, wie er

versicherte. „Reißt die Bühnen ein und zeigt euch als gute Außenbotschafter

unseres Marktes“, rief er den Hexen zu. Dank sagte er an alle für ihren Einsatz.

Denn 50 Jahre Fasching feiern nicht nur wir, sondern alle die in Allersberg

Fasching mitfeiern.

Bürgermeister Daniel Horndasch freute sich über die Aktivitäten der Fastnachter

und die gute Außenwirkung für Allersberg. Er gratulierte zum Jubiläum,

sagte Komitee und Hexen, den Werbeträgern des Marktes, Dank und

wünschte eine spannende Session. Fasching ist Zeit für Humor, wir feiern an

einem Frühlingstag am Hinteren Markt, heute in der guten Stube der fränkischen

Fastnacht. Wenn das Wetter so weitergeht, feiern wir in 50 Jahren

Fasching unter Palmen im Freibad, rief er feixend der Menge zu. Pfarrer Peter

Wenzel verkündete: Wenn am Pfarrhaus die Fahne der freien Oberpfalz weht

ist Fasching. Wir können auf vieles verzichten, aber nicht auf Fasching und

deshalb sei er froh, dass am Martinstag der Fasching ausgerufen wird, fuhr er

fort, um mit allen ein „Happy Birthday“ auf das Jubiläum anzustimmen.

Mit einer großen Gästeschar feierte das Allersberger Faschingskomitee mit den

Original Flecklashexen und Minihexen sowie zahlreichen Ehrengästen den Auftakt in

die närrische 50. Jubiläums-Session beim Brunnen am Hinteren Markt.

Für Furore bei der Faschingseröffnung sorgten die Gruppe „Move Nmotion“

vom Tanzstudio Corinna Pietzner aus Hilpoltstein und die Rock’n’Roll-Kids

des Boogie Clubs Allersberg mit ihren Tanzdarbietungen. Highlight war der

Auftritt von Pfarrer Dinkel, der als „Allersberger Till“ in gereimten Worten

kundtat: „Ich komm zu euch ihr kleinen und großen Leut und hoffe, dass

ihr euch darüber freut…, allein in Frieden lässt sich‘s feiern nur, Neid und

Missgunst aber zerstören unsere Kultur“. In seinen Versen wies er auch auf

den Urheber des Allersberger Faschings Willy Bittner hin, „der die Sache

vor 50 Jahren in die Hand genommen, als viele warn auf die Erde lang noch

nicht gekommen“. Weiter gratulierte er allen, die die 50 Jahre vollgemacht

und wünschte den Kindern, denen die Zukunft in die Hand gelegt, Heiterkeit

und Freude für die nächsten 50 Jahre mit einem dreifach kräftigen Allersberg

allaa. Mit Würstchen und Getränken zur Stärkung ließ man das närrische

Gaudium in gemütlicher Runde schließlich ausklingen.

Text und Fotos. Josef Sturm

Faschingskomitee startet mit Ordenskommers in heiße Phase

Allersberg (st) - Nach dem Super-Start in die neue Faschingssession

am 11. November (siehe gesonderten Bericht) startet das Faschingskomitee

Allersberg am Dreikönigstag, 06. Januar um 16.11 Uhr mit

dem großen Ordenskommers in die Kampagne 2019. Die Truppe unter

der Führung von Vorsitzendem Bastian Schöll und seinem Stellvertreter

Alexander Böck ist hochmotiviert und bestens vorbereitet auf

das närrische Treiben. Rund 100 Aktive freuen sich auf ihren Einsatz

und fleißig am Trainieren für ihren ersten Auftritt beim Ordenskommers

sind die 18 Original Allersberger Flecklashexen und die 18 Minihexen.

Zahlreiche Abordnungen und Prinzenpaare aus dem ganzen

Frankenland werden zum Ordenskommers erwartet. Durch das bunte

Programm wird wieder routiniert Alexander Böck führen. Erstmals

wird dabei der neue Sessionsorden präsentiert, der hauptsächlich

dem 50. Geburtstag gewidmet ist, den das Faschingskomitee in dieser

Session feiern kann. Die Gründung im Jahr

1969 wird sich wie ein roter Faden durch

den gesamten Fasching 2019 ziehen.

Zahlreiche Dämmerungen im weiten Umkreis haben die Allersberger Fastnachter

bisher bereits besucht und auch während der Session wollen sie

wieder bei den Veranstaltungen der vielen befreundeten Gesellschaften

präsent sein. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden die Original Flecklashexen

auch wieder bei der Fernsehsitzung „Fastnacht in Franken“ mit dabei

sein und sie werden während der Session mit ihrem furiosen Tanz, auf den

man ebenso gespannt sein darf wie auf die Darbietung der Minihexen, bei

vielen Veranstaltungen die Faschingsfreunde aus nah und fern begeistern.

Josef Sturm

DEZEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

19


VEREINE

TSV Allersberg - Taekwondo-Abteilung

Dragon Cup

Sieben Mitglieder der Taekwondo-Abteilung des TSV Allersberg nahmen

am 4. Dragon Cup in Gunzenhausen teil. Begleitet und betreut wurden

sie von ihrem Coach und Abteilungsleiter Manuel Bauer. Das Nachwuchs-

Zweikampfturnier gab insgesamt sieben Vereinen mit knapp 50 Teilnehmern

die Chance, Wettkampfluft zu schnuppern. Den ersten Platz und damit die

Goldmedaille konnten sich Leon Grünbaum, Ajdin Fejzic und Fabian Maußner

erkämpfen. Platz 2 ging an Matthias Przybicin, Simon Jasik, Max Möhrbach

und Natascha Geiger.

Foto: Josef Sturm

TSV Allersberg - Taekwondo

Kampfrichter- und Coach-Lehrgang der

Bayerischen Taekwondo-Union

84 Teilnehmer nahmen an der Weiterbildung der Bayerischen Taekwondo Union teil,

die von der Taekwondo-Abteilung im TSV Allersberg in der Rothseehalle ausgerichtet

wurde.

Allersberg (st) - Insgesamt 84 Teilnehmer für die Kampfrichteranwärter

und Coach Lizenz Zweikampf trafen sich zum Lehrgang in der

TSV-Rothseehalle in Allersberg, den die Taekwondo-Abteilung im TSV

ausrichtete. Der Lehrgang war eine Weiterbildungsmaßnahme des

Verbandes BTU (Bayerische Taekwondo Union). Für die Leitung und

Durchführung war Kampfrichter-Referent Abdullah Ünlübay verantwortlich.

Organisiert und ganztägig betreut wurde der Lehrgang vom

Allersberger Übungsleiter Tom Elchert, welcher selbst eine Kampfrichterlizenz

besitzt.

Kampfrichterreferent Abdullah Ünlübay und der Allersberger Abteilungsleiter

Manuel Bauer richteten zu Beginn der Veranstaltung Grußworte an alle

Teilnehmer, die danach in zwei Gruppen eingeteilt wurden. Die Coach Lizenz

Teilnehmer bekamen eine umfangreiche Schulung über alle Regeln und

Neuerungen der Deutschen Taekwondo Wettkampfordnung WOT. Diese orientiert

sich exakt nach dem olympischen Weltverband World Taekwondo.

Nach über fünf Stunden mussten sich die Anwärter für die Kampfrichterlizenz

einer Prüfung unterziehen, danach übten die ausgebildeten Kampfrichter in

der Praxis Handzeichen und Begriffe.

Auch aus Allersberg selbst nahmen Sportler und Trainer teil. Für die Praxisübungen

der Kampfrichter stellten sich die Allersberger Nachwuchswettkämpfer

Leon Grünbaum und Fabian Maußner als Kämpfer zur Verfügung.

Natascha Geiger erlangte nach erfolgreicher schriftlicher Prüfung die Kampfrichter-Anwärter

Lizenz. Die Übungsleiter Tobias Rupp und Michael Kienlein

nahmen beim Coach Lehrgang teil und verlängerten dabei ihre Coach Lizenz.

Abdullah Ünlübay war mit der Organisation und Durchführung des Lehrgangs

sehr zufrieden.

Er sprach von optimalen Hallenbedingungen und dankte dem TSV Allersberg

für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten.

Text und Foto: Josef Sturm

20

MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2018


VEREINE

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vergangenen Jahr möchten wir uns recht herzlich

bedanken und hoffen auch im nächsten Jahr auf

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DEZEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

21


VEREINE

22

TSV Allersberg

Sophie Schrenk bayerische Vizemeisterin

Sophie Schrenk vom TSV Allersberg

sicherte sich die Silbermedaille bei den

Bayerischen Meisterschaften im Taekwondo

in Rottenburg an der Laaber.

Allersberg (st) Silber gab es für

Sophie Schrenk vom TSV Allersberg

bei der Bayerischen Meisterschaft

2018 im Taekwondo in

Rottenburg an der Laaber. Sie

hatte sich für die Meisterschaft

mit einem Sieg am Bayernpokal in

Nürnberg in der Leistungsklasse 2

(bis grün-blau Gurt) Altersklasse

Jugend D 7 bis 8 Jahre qualifiziert.

Vorbereitet und gecoacht und am

Turniertag betreut wurde Sophie

von Abteilungsleiter Manuel Bauer.

Auf der Bayerischen entfällt die Leistungsklasse

2 und die Altersklasse

Jugend D, Sophie rutschte somit mit

Einverständnis Ihrer Eltern und nach

der Empfehlung von Coach und Abteilungsleiter in die Leistungsklasse 1

(grün-blau bis Schwarzgurt) und in Jugend C 9 bis 11 Jahre.

Insgesamt traten rund 200 Sportler bei dem Turnier an. Durch Losglück und

Mangel an Teilnehmerinnen in ihrer Klasse konnte Sophie gleich im Finale

kämpfen, wonach sie ihrer älteren und erfahreneren Gegnerin in der ersten Runde

Paroli bot. Sie lieferte einen guten, mutig offensiven Kampf ab und holte sich

insgesamt neun Punkte. Am Ende konnte sich ihre Gegnerin jedoch durchsetzen

und gewann schließlich den Finalkampf. Ein großer Erfolg für die achtjährige

Sportlerin die den Sport Taekwondo mit Spaß und dem nötigen Ehrgeiz ausübt.

Text und Foto: Josef Sturm

MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2018

TSV 1883 Allersberg e.V.

50. Internationale Wandertage in Allersberg am 5. und 6. Januar 2019

Die Wandertage werden nach den Richtlinien des Deutschen Volkssportverbandes e.V. (DVV)

im IVV durchgeführt und für das Internationale Volkssportabzeichen gewertet.

Veranstalter:

Startzeiten:

Wanderstrecken:

Startplatz:

Startgebühr:

Auszeichnung:

Wanderfreunde Allersberg im TSV 1883 Allersberg e.V.

Samstag: 7.30 Uhr bis 12.00 Uhr

Sonntag: 7.30 Uhr bis 12.00 Uhr

Zielschluss jeweils 14.00 Uhr

7 km und 12 km

TSV Rothseehalle, Altenfeldener Str. 16 in 90584 Allersberg

2,00 €. Alle Teilnehmer erhalten eine Startkarte.

Startgebühr mit Auszeichnung 4,00 €

Heuer keine neuen Auszeichnungen, es können Auszeichnungen der letzten

Jahre erwandert werden.

Voranmeldung: Einzel- und Gruppenmeldungen bis spätestens 23.12.2018

Auskunft bei: Claudia Heilrath, Telefon 09176/995225

Verantwortlich:

TSV Allersberg

Manfred Brenner, Telefon 09176/7344

Claudia Heilrath, Flurstraße 21, 90584 Allersberg

Tom Elchert neuer Teakwondo-Lehrer im

Schulsport

Allersberg (st) Tom Elchert, TSV

Allersberg Trainer beim TSV Allersberg

hat die Lizenz zum Taekwondo

Lehrer im Schulsport erworben.

Ausgerichtet wurde dieser 25

Unterrichtsstunden dauernde Lehrgang

mit einem Mix aus Theorie

und Praxis von der Deutschen

Taekwondo Jugend, welche dem

Verband Deutsche Taekwondo

Union angegliedert ist. Zu letzterer

gehört auch die Taekwondo Sparte

im TSV Allersberg.

Die Deutsche Taekwondo Jugend ist die

Jugendorganisation der DTU. Sie führt

und verwaltet sich selbständig und

entscheidet über die ihr zufließenden

Mitteln in eigener Zuständigkeit .

Die Lizenz als Taekwondo-Lehrer im

Schulsport hat Tom Elchert erworben.

Zum Erfolg gratuliert Abteilungsleiter

Manuel Bauer (rechts).

Die Sportjugend arbeitet nach einem Gesamtkonzept, aus welchem sich

verschiedene inhaltliche Arbeits- und Fachbereiche mit konkreten Schwerpunkten,

Aufgaben und Zielen ergeben. Von zentraler Bedeutung sind folgende

Kernbereiche der Sportjugend: Schulsport, Kommunikation, Engagement-

Entwicklung (Bildung), Chancen-Gerechtigkeit und Internationaler Austausch.

Tom Elchert erfüllte alle Voraussetzung für eine Teilnahme am Lehrgang: 1.

Bezug zur Kinder-, Jugend-, Schulsportarbeit, 2. Trainer C-Lizenz, 3. Mindestgraduierung

4. Kup ( Blaugurt) . 2019 wird Tom Elchert (1. Dan) nachmittags

an der Mittelschule in Allersberg Taekwondo als Wahlfach unterrichten. Die

Schüler sollen bei diesen Einheiten an den Sport herangeführt werden und

bestenfalls ihre Fähigkeiten beim TSV Allersberg ausbauen. Damit erwartet

Abteilungsleiter Manuel Bauer einen Zuwachs im Jugendbereich der Taekwondo-Abteilung

im TSV.

Text und Foto: Josef Sturm


KINDER

Martinsfest Allersberg

Allersberg (st) - Nach langer Zeit fand in Allersberg erstmals wieder

ein gemeinsames Martinsfest und ein großer Martinszug statt, an

dem sich unter anderem die drei Kindergärten St. Antonius, St. Wolfgang

und St. Theresia sowie der Hort Don Bosco beteiligten.

Rund 1000 Mädchen und Buben mit Eltern und Großeltern dürften es schätzungsweise

gewesen sein, die sich zunächst zur Andacht mit Pfarrer Peter Wenzel und

Diakon Korbinian Müller in der brechend vollen Pfarrkirche Maria Himmelfahrt

versammelt hatten. Das Bild des Heiligen Martin strahlte groß von der Leinwand. Die

beiden Geistlichen gingen in ihrer Ansprache auf diesen großartigen Heiligen und

sein beispielhaftes Leben und Wirken ein. Er ist der Schutzpatron der Armen und ein

Symbol für Nächstenliebe und gute Taten. Das ist auch so für euch Kinder, wenn ihr

anderen Kindern helft und euch für sie einsetzt, betonten Wenzel und Müller.

Gemeinsam wurden die Lichter und Laternen entzündet. Im Spiel stellten die

Hortkinder dar, wie St. Martin mit dem Armen den Mantel geteilt hatte. Sie

trugen weiter Fürbitten vor und die Vorschulkinder sangen Martinslieder. Nach

dem gemeinsamen „Vater Unser“ und dem Segen durch Pfarrer Wenzel machten

sich alle auf den Weg zum Laternenzug, begleitet von der Bläsergruppe des

Musikvereins und angeführt von St. Martin auf dem Pferd. Über den Marktplatz

und die Gilardistraße ging es zum Hinteren Markt, bestens abgesichert wurde

die Route von der Freiwilligen Feuerwehr. Alles funktionierte reibungslos und

so wurde rund um den Brunnen, wo am Vormittag noch der Fasching eröffnet

wurde, am Abend ein stimmungsvolles Martinsfest gefeiert. Hell leuchteten

die Laternen der Kinder und sorgten für eine schöne Atmosphäre. Es wurden

Martinslieder gesungen und für die Kinder gab es ein Martinsbrot, das sie mit

anderen teilen sollten. Viele haben mit angepackt, so dass es ein großartiges Fest

zu Ehren des Heiligen Martins wurde, wie es dies in Allersberg lange nicht gab.

Text und Fotos: Josef Sturm

Mit einer Andacht in der Pfarrkirche, einem großen Laternenzug und einem

gemütlichen Beisammensein rund um den Brunnen am Hinteren Markt wurde der

Martinstag in Allersberg gebührend gefeiert.

DEZEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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KINDER

Kindergarten St. Theresia

Nikolausbesuch im Kindergarten St. Theresia

Allersberg (st) Der Hl. Bischof Nikolaus besuchte den Kindergarten St.

Theresia in Allersberg. Geplant war die Begegnung am Waldrand. Wegen des

Regenwetters wurde das Treffen auf den Hof vor dem Kindergarten verlegt.

Diakon Korbinian Müller, der in das Bischofsgewand geschlüpft war, erzählte

den Kindern aus dem Leben des großen Heiligen, der viel Gutes getan hat.

Gemeinsam wurden die Lieder „Lasst uns froh und munter sein“, „Meine

kleine Kerze“ und „Zünd ein Licht an“ gesungen. Schließlich verteilte der

Heilige Mann kleine Geschenke an die Kinder und wünschte eine schöne

Advents- und Weihnachtszeit. Ein gemütliches Beisammensein mit Glühwein,

Kinderpunsch und Lebkuchen beschloss die Feierstunde.

Text und Fotos: Josef Sturm

Bischof Nikolaus besuchte die Kinder des Kindergartens St. Theresia in Allersberg,

erzählte aus seinem Leben und verteilte kleine Geschenke an alle.

Kinderhort Don Bosco in der Sybilla-Maurer-Grundschule

Einweihung Außenstelle Hort Don Bosco

24

Allersberg (st) - Der Kinderhort Don Bosco in der Sybilla-Maurer-

Grundschule in Allersberg hat nun eine neue Außenstelle. Aufgrund

der sehr großen Nachfrage entschloss man sich, eine Gruppe in der

Sommerhalle des Kindergartens St. Antonius unterzubringen. Da

dies eine Einschränkung für die Kinder ist, wurde nach einer Lösung

gesucht und so dürfen die Kleinen nun für bestimmte Sachen in

die Bürgerbegegnungsstätte ausweichen und die Räumlichkeiten

dort mitbenutzen. Mit einer kleinen aber feinen Feier wurde nun

die Inbetriebnahme und offizielle Übergabe des neuen Raumes in

der Sommerhalle mit Segnung durch Diakon Korbinian Müller in

Anwesenheit zahlreicher Hortkinder und vieler Eltern und Großeltern

gebührend begangen.

MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2018

Mit einer kleinen aber feinen Feier wurde die offizielle Inbetriebnahme und Segnung

der Außenstelle des Kinderhortes Don Bosco in der Sommerhalle des Kindergartens

St. Antonius gebührend begangen.

Betrieben wird der in der Grundschule beheimatete Hort Don Bosco von

der katholischen Kirchenstiftung, die nun auch die Sommerhalle von St.

Antonius zur Verfügung stellt. Stefanie Göbel und Gerlinde Dürschinger,

die derzeit unterstützt werden von Vanessa Müller, sind für die Betreuung

der insgesamt 19 Kinder der Gruppe, speziell aus den Grundschulklassen

2a und 2b zuständig. Los ging es am ersten Schultag. Die Kinder werden

täglich nach Schulschluss in der Grundschule abgeholt und nach dem Essen,

Hausaufgaben machen und Spielen wieder in den Schulhof zurückgebracht.

Sie fühlen sich inzwischen bereits recht wohl in den neuen Räumlichkeiten,

genießen den großen Garten und sind fasziniert vom großen Sandkasten

und vielem mehr. Auch einen Namen haben sich die Kinder bereits gegeben.

Wir sind die Eulengruppe, so haben sie im Rahmen einer Kinderkonferenz

beschlossen. Es herrscht ein gutes Miteinander zwischen Hort und Kindergarten.

Nach ihrem Urlaub in den großen Ferien haben die Erzieherinnen

Stefanie Göbel und Gerlinde Dürschinger voller Vorfreude die Außengruppe

in der Sommerhalle eingerichtet. Sie haben Möbel und Spielzeug angeschafft

und Sponsoren wie das Küchenstudio Vinopal für die Küche gefunden,

damit die Kinder einen entspannten Raum für Hausaufgaben, das Essen und

Spielen haben.

Mit einem selbst gedichteten Handwerkerlied wurde die Einweihungsfeier

eröffnet. Die Geschichte vom kleinen Jungen, der Gott treffen wollte, stand

weiter im Mittelpunkt. Diese Begegnung griff Diakon Müller auf und verdeutlichte

bei der Besprengung des Raumes und Kreuzes mit Weihwasser, dass

mit dem gesegneten Kreuz, das er im Raum aufhängte, dokumentiert werde,

dass Gott mitten unter uns ist. Mit Fürbitten, dem gemeinsamen „Vater

Unser“ und einem Abschlussgebet endete die Segnung, nach der sich alle

einem Erinnerungsfoto stellten.

Bürgermeister Daniel Horndasch freute sich, dass die Außenstelle des Hortes

so unproblematisch durchgezogen werden konnte. Er zeigte sich, ebenso wie

die Erzieherinnen, sehr dankbar über die Mithilfe und das Engagement vieler.

Das Thema sei aber damit nicht erledigt, die Zukunft fordert hier, hielt er fest.

Nicht nur die Frage nach einem geeigneten Platz und ausreichenden Räumlichkeiten

gebe es, sondern auch das Personalproblem, das landkreisweit zu

spüren sei, so Horndasch. War man 2017 nach der Erweiterung des Hortes in

der Grundschule noch beruhigt, so sei inzwischen die Nachfrage viel größer

geworden als gedacht. Um langfristig eine gute Lösung zu finden, dafür

werde er alles tun, versicherte der Rathauschef abschließend.

Text und Fotos: Josef Sturm


KINDER

Kath. KiTa St. Wolfgang

Bundesweiter Vorlesetag

Am 16. November 2018 wurde in ganz Deutschland vorgelesen!

Wie jedes Jahr am

dritten Freitag im

November rufen DIE ZEIT,

Stiftung Lesen und die

Deutsche Bahn Stiftung

dazu auf, ein öffentliches

Zeichen für das Vorlesen

zu setzen. Und unser

Kindergarten nahm auch

heuer wieder an dieser

Aktion teil!

Sechs Kindergartenmütter

und zwei ehemalige Kolleginnen sind an diesem Tag in die Kindertagesstätte

gekommen, um den Kindern etwas vorzulesen. Am Vormittag versammelten wir

uns alle in der Turnhalle – Bücher wurden vorgestellt, jetzt durfte sich jedes Kind

für ein Buch entscheiden. Die Auswahl reichte von lustigen Tiergeschichten bis hin

zu märchenhaften Bilderbüchern über Ponys, Feen und Hexen. Es war wieder ein

tolles Erlebnis für die Kinder und ein gemütlicher Vormittag, den alle genossen.

Deswegen an dieser Stelle noch einmal einen großen Dank an unsere acht Vorleserinnen,

die diesen KiTa-Tag mitgestaltet und zu einem zauberhaften Erlebnis für die

Kinder gemacht haben!

Vorfreude ist die schönste Freude

Seit Ende November waren dann auch schon die Weihnachtsvorbereitungen

im vollen Gange! Die KiTa wurde geschmückt und erstrahlt im hellen

Glanz. Mit Vorfreude auf das Weihnachtsfest werden Geschenke gebastelt,

Weihnachtslieder gesungen, Geschichten gehört und Plätzchen genascht.

Besonders freuen wir uns darüber, dass unsere Vorschulkinder heuer den

Weihnachtsbaum in der Raiffeisenbank dekorieren durften.

Auch wir nehmen am „Adventsfenster“ teil. Am 18. Dezember um 17.30

Uhr ist es soweit und wir öffnen unser schön geschmücktes Fenster, das im

Vorfeld von den Kindern gestaltet wird. Der Elternbeirat verteilt auf Spendenbasis

Glühwein & Kinderpunsch.

Weihnachtsmarkt

Am 08. und 09. Dezember findet der Weihnachtsmarkt in Allersberg statt. Alle

katholischen Einrichtungen nehmen mit einer Bude teil. Hier können große

und kleine Kinder bei der „Fädelmaus“ schöne Preise gewinnen.

Am Sonntag führen wir um 16.00 und 17.00 Uhr im Trausaal / Gilardihaus ein

Kasperltheater auf. Wir sagen ein herzliches Vergelt‘s Gott allen Helfern und

Helferinnen sowie allen Spendern und Spenderinnen, die uns unterstützt haben.

Adventsfeiern in der KiTa

Vom 10. bis zum 14. Dezember finden mit den Kindern und Eltern zum

Jahresabschluss gruppen- und krippeninterne Adventsfeiern statt.

Die Weihnachtszeit im Kindergarten ist jedes Jahr eine tolle Zeit, da die

Vorfreude eben die schönste ist!

Wir wünschen auch Ihnen allen eine wunderschöne Vorweihnachtszeit, schöne und

besinnliche Feiertage mit Ihren Liebsten und einen guten Rutsch ins Jahr 2019.

Das KiTa-Team St. Wolfgang

DEZEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

25


KIRCHEN

Adventfeier Frauenbund Allersberg

Allersberg (st) Zu einer adventlichen Feier trafen sich die Mitglieder

des Frauenbundes Allersberg im wunderschön geschmückten Saal des

evangelischen Gemeindezentrums. „Wir sagen euch an den lieben

Advent“ unter diesem Motto steht die diesjährige Adventfeier, sagte

Vorsitzende Gertrud Wenny in ihren Grußworten. Sie dankte der evangelischen

Gemeinde für ihre Gastfreundschaft und die gute Zusammenarbeit

übers Jahr und hieß im Kreise der zahlreichen Frauen

besonders Diakon Korbinian Müller und Rüdiger Habel willkommen,

die für die musikalische Umrahmung der Feier sorgten.

Grüße des geistlichen Beirates, Pfarrer Peter Wenzel, übermittelte Diakon

Müller, ehe er in seiner Ansprache festhielt, dass nur noch von der Vorweihnachtszeit

gesprochen und diese immer weiter vorverlegt werde, eine

besorgniserregende Veränderung. „Advent“ ist als Zeit aus dem Bewusstsein

der Menschen verschwunden und außer in der Kirche werden keine Adventslieder

mehr gesungen, so Müller. Der Adventskranz ist eines der Symbole

für den Advent, seine grünen Zweige sind Symbol für das Leben. Christus ist

Leben, Bezugspunkt des Lebens, erinnerte er und rief auf: „Gönnen wir uns

stückweise und nicht auf einmal Weihnachten zu erleben.“ Adventshaltung,

Bereitsein, fängt bei jedem selbst an und man muss Platz haben dafür. Wenn

man das schafft, dann ist es eine gesegnete Adventzeit, auch wenn Krieg und

Terror in der Welt nicht auf eine Heilige Zeit hinweisen, so Diakon Müller.

Nach dem gemeinsam gesungenen Lied „Kündet allen in der Not“ und

einem Musikbeitrag wurden in einem Lesespiel die Kernaussagen des Liedes

„Wir sagen euch an den lieben Advent“, das auch gesungen wurde, genauer

betrachtet. Advent ist eine schöne Zeit, die Lieder gefallen, es herrscht sehnsuchtsvolle

Stimmung, aber auch Stress durch Geschenkekauf und Vorbereitung,

hieß es. Nehmt euch eins um das andere an, heißt es in der zweiten

Strophe. Es gilt an andere zu denken, großzügig und geduldig zu sein, gute

Worte zu sagen und einander Mut zu machen. Mit Musikbeiträgen wurden

die einzelnen Beiträge aufgelockert und zur Geschichte „Nun tragt eurer

Güte hellen Schein“ alle Kerzen angezündet und festgehalten, das gütige

Menschen die Welt heller machen.

Der Weg in mein Herz ist nicht immer frei, da liegen Steine der Angst, Sorgen,

Überforderung, die uns hindern Gott offen zu begegnen, der doch sagt, ich

bin bei euch alle Tage. Mit diesen Worten wurde die Meditation zum Evangelium

„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt“ eingeleitet, ehe gemeinsam die

Lieder „Macht hoch die Tür“ und „Tochter Zion“ gesungen wurden. Schauen

wir auf das Licht, freuen wir uns daran und lassen es in unser Herz leuchten.

Stellen wir uns vor wie es strahlt und tröstet. Bewahren wir es und tragen

es in uns wie einen kostbaren Schatz, lautete der abschließende Wunsch der

Betrachtung. Mit dem „Mache dich auf und werde Licht“ und mit einem

Segensgebet wurde der besinnliche Teil beschlossen.

Vorsitzende Gertrud Wenny dankte allen Helferinnen die zum Gelingen der

Feier beigetragen haben und allen Frauen, die das ganze Jahr über die Aktionen

im Zweigverein Allersberg des katholischen Frauenbundes unterstützen.

Bei Kaffee und weihnachtlichem Gebäck konnten sich die Frauen anschließend

in gemütlicher Runde austauschen. Als kleines Geschenk durften alle

schließlich die von den Vorstandsmitgliedern gebastelten Sterne mit denen

die Tische geschmückt waren mit nach Hause nehmen.

Josef Sturm

Pfarrer Wenzel

verabschiedet

Die Ministranten der katholischen

Pfarrei Allersberg, Sophia

Habel, Miriam Sponsel und

Eva Federer verabschiedete

Pfarrer Wenzel im Rahmen eines

Gottesdienstes. Er dankte ihnen

für den aktiven Dienst am Altar

und wünschte ihnen zusammen

mit den Messdienern Johannes

Harrer und Maria Zerkiebel für

die Zukunft alles Gute.

Josef Sturm

Tagesausflug der Kolpingfamilie führte an den Main

Der Ausflug der Kolpingfamilie führte

heuer an den letzten schönen Herbsttagen

an die Mainschleife nach Volkach.

Wie in den vergangenen Jahren, war der

Tagesausflug wieder sehr früh ausgebucht.

Die Mainschleife ist einmalig

in Deutschland. Denn nur hier hat der

Main diese Schleife gebildet. Vor dem

Start gab es ein kurzes Morgengebet

von Präses Peter Wenzel, um dann

die erste Station, die Abtei Münsterschwarzach

anzusteuern. Zum Konvent

gehören 115 Benediktiner, erfuhren

die Teilnehmer des Ausflugs bei einer Führung, die eine

Bäckerei, eine Metzgerei, eine Gärtnerei, einen Eine-Welt-

Laden und einen Verlag betreiben. In der Abtei wirkt unter

anderem auch der bekannte Pater Anselm Grün. Anschließend

ging es weiter nach Volkach. Hier stand den mitreisenden

Mitgliedern und Freunden der Kolpingfamilie der

Mittag frei zur Verfügung. Am Nachmittag stand das Highlight

der Reise auf dem Programm, die Wanderung vom

Vor der Kirche in Münsterschwarzach stellten sich die Teilnehmer des

Tagesausflugs der Kolpingfamilie zu einem Gruppenfoto zusammen.

Panoramahügel oberhalb von Nordheim nach Sommerach

auf der Mainschleife. An den Weinstöcken befanden sich

noch viele sonnenverwöhnte, süße Trauben, die probiert

werden konnten. Den Abschluss der Reise bildete der

Besuch der Firma Weinbau Reich mit seinem bekannten

Bacchuskeller. Nach einer kurzen Führung gab es eine Weinprobe

mit einer zünftigen Brotzeit. Ein gelungener Ausflug

bei wunderschönem Wetter und guter Stimmung.

26

MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2018

Wir wünschen frohe und gesegnete Weihnachten

und für 2019 Glück, Gesundheit und

persönliches Wohlergehen.

Unseren Kunden danken wir für

die vertrauensvolle Zusammenarbeit

und freuen uns im kommenden

Jahr auf neue, interessante

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Kinderhort „Don Bosco“ der Sybilla-Maurer-Grundschule

Altenheim der Wolfsteiner Stiftung

Erstmals St. Martins-Laternenfest im Altenheim

Eine willkommene Abwechslung für die Bewohner des Altenheims der

Wolfsteiner Stiftung war am vergangenen Montag das Laternenfest zum St.

Martinstag. Dazu meinte es auch das Wetter recht gut und sandte nochmals

wärmende Sonnenstrahlen.

Der neue Garten der Begegnung, der erst im vergangenen Frühjahr eröffnet

und eingeweiht wurde, bot einen ausgezeichneten Platz für das Treffen zum

Tag des Heiligen Martin. Eine Gruppe des Kinderhorts „Don Bosco“ der

Sybilla-Maurer-Grundschule war in das Seniorenheim marschiert, um mit

den Bewohnern den Martinstag zu begehen. Nahezu 40 Bewohner wollten

hautnah dabei sein, wenn das Laternenfest erstmals im neuen Garten der

Begegnung stattfand. Sie alle waren noch gut zu Fuß oder mit dem Rollstuhl

unterwegs und wärmten sich gegen die allmählich aufkommende Kälte mit

warmen Wolldecken. Mit dem Laternenfest wurde eine Idee von Brigitte

Streichert umgesetzt, um in dem neuen Garten auch eine echte Begegnung

von Heimbewohnern mit Kindern zu ermöglichen. Margerite Tischler und

Heidi Stadler setzten dies dann in die Tat um. Dazu hatte man im Altenheim

extra Laternen gebastelt, die sowohl von den Kindern als auch von Heimbewohnern

stolz getragen und vorgezeigt wurden.

Gut eine halbe Stunde dauerte die Begegnung der unterschiedlichen Generationen,

die von den Kindern und den Erwachsenen mit dem Lied von „St.

Martin“ eröffnet wurde. Alle verfügbaren Martinslieder hatte man zusammengetragen

und in einer kleinen Heftung aufgeschrieben, damit auch alle

Erstmals fand im Altenheim der Wolfsteiner Stiftung im Garten der Begegnung ein

Laternenfest zum Tag des Heiligen Martin statt

den Text mitsingen oder zumindest mitverfolgen konnten. Heidi Stadler rief

dabei auch das Leben des heiliggesprochenen Martins in Erinnerung, der

als geborener Ungar römischer Soldat war und in seinem Einsatz vieles mit

armen und kranken Menschen teilte. Er ließ sich zum christlichen Glauben

bekehren und wurde später Bischof von Tours, der heilige Martin lebte im

4. Jahrhundert. Und dann gab es auch einen kleinen Lichterzug durch den

Garten der Begegnung. Wenn auch die Senioren sich meist nur durch das

Mitsingen der dabei verwendeten Lieder „Ich geh mit meiner Laterne“ und

„Laterne“ dem Umzug anschlossen, die Kinder des Horts „Don Bosco“ beteiligten

sich eifrig daran und erhielten für ihre Darbietung viel Applaus. Und

zum Anschluss gab es für alle auch noch warme Getränke.

Text und Foto: Reinhold Mücke

Erster wandernder Adventskalender in Allersberg

Allersberg (st) Erstmals gibt es in

der katholischen Pfarrgemeinde

Allersberg einen wandernden

Adventskalender, bei dem jeden Tag

an einem geschmückten Fenster,

sowohl im Kernort wie auch in den

Außenorten, gefeiert wird. Die

ersten beiden Feiern fanden am

Pfarrhaus in Allersberg und am

Jugendheim St. Georg in Göggelsbuch

statt.

Groß war die Zahl der Besucher am

Samstag als das allererste „Türchen“

am Pfarrhaus am Hinteren Markt

geöffnet wurde. Diakon Korbinian

Müller erzählte dabei von zwei

Prinzen, deren Aufgabe es war, die Halle des Königs zu füllen. Der eine

füllte sie mit Abfall, der andere ließ die Halle wieder leer räumen und stellte

in deren Mitte eine Kerze, deren Schein alles erhellte. Müller forderte die

Zuhörer auf, in einem selbst das auszuräumen, was belastend, was viel, was

überfällig und was schlecht ist und so einen Platz zu schaffen, in dem das

Gute und Schöne, das vom Licht Gottes Erfüllte Platz haben kann. Jeder kann

so in der Adventszeit zum Lichtträger werden, in der Familie, am Arbeitsplatz,

wo auch immer. Mit den Liedern „Wir sagen euch an den ersten Advent“

und „Mache dich auf und werde Licht“ im Kanon gesungen wurde die Feier

umrahmt.

Beim zweiten Fenster in Göggelsbuch entzündeten zunächst Kinder die erste

Kerze am Adventskranz, ehe das mit der Darstellung der Geburt Jesu in einer

Krippe wunderbar gestaltete Fenster des Jugend- und Sportheimes St. Georg

hell erleuchtet wurde. Mit Texten und Liedern gestalteten die Mitglieder des

Pfarrgemeinderates Christine Muschaweck, Maria Herzog und Nicole Drotleff

unter großer Beteiligung der Bevölkerung, darunter Pfarrer Peter Wenzel,

Pfarrvikar Michael Radtke und Bürgermeister Daniel Horndasch, die Feier. Sie

trugen unter anderem die Geschichte von der Sonne, die nicht mehr leuchten

wollte, vor und es wurden gemeinsam Lieder gesungen. Angeschafft aus den

Spenden beim Martinszug übergaben sie schließlich noch zwei Pakete für

den Weihnachttrucker an Helmut Rickert, der auch beim Allersberger Weihnachtsmarkt

wieder am Marktplatz Spenden für das Projekt der Johanniter

entgegennimmt. Rickert versicherte, dass alles direkt bei den Hilfsbedürftigen

ankommen wird. Denn zusammen mit den Johannitern wird er die Gaben

wieder selbst nach Rumänien bringen. Mit Glühwein zum Wärmen klang die

Feier in gemütlicher Runde aus.

Text und Foto: Josef Sturm

DEZEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

27


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MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2018


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DEZEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

29


DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN

Damit der Funke nicht überspringt

Brandschutz in den eigenen vier Wänden

In der Adventszeit bringen Kerzen Gemütlichkeit in die Wohnzimmer.

Doch offene Flammen bergen auch immer eine Gefahr: So steigen

Haus- und Wohnungsbrände in den Wintermonaten laut Gesamtverband

der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) um mehr als 40

Prozent. Welche Maßnahmen und Verhaltensempfehlungen Hausbesitzer

schützen, weiß Carolin Großhauser von der Bausparkasse

Schwäbisch Hall.

In der Weihnachtszeit besondere Vorkehrungen treffen

Für Adventskränze und Tannenbäume mit echten Kerzen gilt: Offenes Feuer

sollte immer im Auge behalten werden. Den Weihnachtsbaum unbedingt

auch in der Wohnung weiter gießen, um die Entzündungsgefahr zu verringern.

Kommt es doch einmal zu einem Feuer, steht am besten ein Eimer

Wasser oder ein Feuerlöscher griffbereit, um die Flammen sofort löschen zu

können. Am besten vorab mit dem Equipment zur Brandbekämpfung vertraut

machen und die Wartungsintervalle einhalten.

Foto: Adobe Stock : Scott Cramer

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Brandschutz umfasst nicht nur bauliche und technische Maßnahmen, sondern

auch das umsichtige Verhalten aller Bewohner. Grundsatz Nummer Eins: Die

Fluchtwege sollten immer freigehalten werden. Das gilt insbesondere für

Treppen und Ausgänge. Denn bricht einmal ein Feuer aus, werden abgestellte

Gegenstände schnell zu gefährlichen Hindernissen. Um den Flammen weniger

„Futter“ zu geben, empfiehlt es sich, in regelmäßigen Entrümpelungsaktionen

ausgediente Möbel, Kartons oder Zeitungsstapel zu entsorgen.

WINTER

PREISE

30

MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2018


DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN

Elektrische Geräte sicher verwenden

Mikrowelle, Fernseher oder andere elektrische Geräte

erhitzen sich bei laufendem Betrieb. Daher sollten

sie immer gut belüftet werden. Standorte in engen

Nischen oder direkt an Wänden sind tabu. Sonst droht

ein Hitzestau mit Selbstentzündung. Werden die Geräte

nicht benötigt, schützt der gezogene Stecker vor einem

Kurzschluss.

Moderne Technik erhöht den Schutz

Rauchmelder sind mittlerweile bundesweit Pflicht – nur

in Sachsen sind Bestandsbauten noch von der gesetzlichen

Regelung ausgenommen. Angebracht werden die

Geräte pflichtgemäß in Schlafräumen, Kinderzimmern

und Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen

führen. Moderne Rauchmelder kommunizieren

miteinander, sodass alle Geräte gleichzeitig Alarm

schlagen, wenn eines mit Rauch in Kontakt kommt.

Text: Schwäbisch Hall

Foto: Schwäbisch Hall

Wir wünschen unseren Kunden ein gesegnetes

Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr

DEZEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

31


DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN

Brandschutz: Den Schutz Ihres Hauses verbessern

Moderne Immobilien bieten aufgrund durchdachter Bauvorschriften

und entsprechend optimierter Baumaterialien ein hohes Maß an

Sicherheit vor Feuer. Doch bei Bestandsimmobilien sowie bei Ihrem

eigenen Verhalten können Sie noch mehr für aktiven Brandschutz tun.

Wir zeigen hierfür Möglichkeiten auf.

Gründliche Inspektion von Bestandsimmobilien

Je älter ein Haus ist, desto weniger entsprechen die beim Bau umgesetzten

Brandschutzvorkehrungen modernen Standards. Das aktuell in DIN-Normen,

Bauvorschriften und Bauleistungsbeschreibungen vorgegebene Sicherheitsniveau

ist erst im Lauf der Jahrzehnte schrittweise verbessert worden.

Darum sollten Besitzer älterer Immobilien zwei Dinge beherzigen:

• Überprüfen Sie Ihr Haus auf feuergefährliche Materialien. Dazu gehören

die häufig zur Isolierung unter die Kellerdecke geklebten Styroporplatten

und feuergefährliche Dämmstoffe in Trennwänden und auf Dachböden.

Styropor erzeugt im Brandfall giftige Gase, falsche Dämmstoffe sind leicht

brennbar. Entfernen Sie solche Stoffe schnellstmöglich!

• Orientieren Sie sich bei Renovierungen und Umbauten an den aktuellen

Brandschutzvorschriften. Handelsübliches Baumaterial dürfte automatisch

den geltenden Normen entsprechen. Doch bei selbst umgesetzten

Baumaßnahmen – beispielsweise bei Trennwänden, die auf Dachböden in

Trockenbauweise erstellt wurden – erhöht die Einhaltung der Vorschriften

den Brandschutz erheblich.

Elektrische Anlage sorgfältig prüfen

Widmen Sie Ihr Augenmerk auch der elektrischen Anlage. Besonderer Belastung

unterliegt hier die Hauptzuleitung. Im sogenannten Panzerkasten gibt

es eine große Sicherung, die im Laufe der Jahre verschmoren kann. Dieser

Teil der Stromversorgung steht in der Verantwortung des Versorgers. Es

kann keinesfalls schaden, den Zustand prüfen zu lassen. Jeder Elektriker

vermag äußerlich einzuschätzen, ob es sich um eine alte Anlage handelt –

den genauen Innencheck des verplombten Panzerkastens darf aber nur der

zuständige Fachmann vornehmen. Gegebenenfalls ist ein Austausch meist

problemlos gemacht.

Zweiter wichtiger Bereich der elektrischen Anlage ist die Hauptverteilung.

In alten Immobilien sieht man hier häufig noch die klassischen Porzellan-

Schmelzsicherungen anstelle der modernen Kippschalter. Das Vorhandensein

der alten Sicherungen ist ein klares Indiz, dass die Anlage lange nicht

erneuert oder modernisiert wurde. Lassen Sie vom Fachmann prüfen, ob der

Austausch gegen neue Sicherungen möglich und sinnvoll ist. Da in alten

Anlagen oft mehrere Verbraucher über dieselbe Sicherung laufen, könnte

gegebenenfalls eine Erweiterung notwendig sein.

Verbesserungen im Brandschutz und Renovierungen sind leicht zu finanzieren:

Fröhliche Weihnachten

und ein gesundes neues Jahr

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Holger Wissinger • 90584 Allersberg • Ebenried 90A • Tel.: 0151 / 17 47 92 16 • Email: holger.wissinger@gmx.de

2017 / Die kleine Markthalle Felix Kraus

2017 / Die kleine Markthalle 2017 / Die kleine Markthalle 2017 / Die kleine Markthalle

Felix Kraus

Felix Kraus

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MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2018


DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN

Moderne Technik nutzen

Ist Ihre Immobilie in Sachen baulichem Brandschutz in gutem Zustand? Dann

können Sie noch mehr tun und mittels moderner Technik den Schutz erhöhen.

Rauchmelder, die im Brandfall mit schrillem Geräusch warnen, sind zwar

schon in vielen Mietwohnungen Vorschrift – aber es spricht nichts gegen

eine freiwillige Ausstattung mit diesen preisgünstigen Geräten auch in

Privathäusern. Montieren Sie sie vor allem dort, wo Feuer entstehen kann

(Küche, Kaminzimmer), in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren, aber

auch im Keller und auf dem Dachboden. Gute Rauchmelder stehen untereinander

in Kontakt: Wenn einer auf Rauch reagiert, schlagen auch die anderen

Alarm. Die meisten Personenschäden bei Bränden werden übrigens nicht von

Flammen, sondern von Qualm und Rauchgasen verursacht.

Wer auch in seiner Abwesenheit sichergehen will, dass ein eventuell

entstehendes Feuer schnell bemerkt und gelöscht wird, kann zwei

Systeme nutzen:

• Rauchmelder können als Bestandteil eines Smart-Home-Systems ein

Warnsignal auf Ihr Smartphone senden. Damit sind Sie informiert, wenn es

in Ihrer Immobilie eine Rauchentwicklung gibt – und können Gegenmaßnahmen

einleiten.

• Andere Systeme senden das Signal des Rauchmelders direkt zur nächsten

Feuerwache. Besprechen Sie dort mit den Verantwortlichen für Brandschutz,

welche Möglichkeiten es gibt und wie ein solches Warnsystem

gegebenenfalls eingerichtet werden kann. Sinnvoll ist das vor allem, wenn

Kinder, ältere Menschen oder Tiere häufiger allein zu Hause sind.

Stets löschbereit sein

Brandschutz ist aber nicht nur eine Frage von baulicher oder technischer

Ausstattung – er ist auch wesentlich eine Frage vorausschauenden

Verhaltens und der Umsichtigkeit.

• Brennbare Stoffe: Brände in Kellern und auf Dachböden sind oft besonders

hartnäckig und schlecht zu löschen, weil sie viel Nahrung finden. Entrümpeln

Sie also solche Abstellflächen und entsorgen Sie ausgediente Möbel,

Kartons, Zeitungsstapel und ähnliches.

• Fluchtwege: Sorgen Sie immer dafür, dass Fluchtwege nicht mit Möbeln

oder anderen Gegenständen verstellt sind. Das gilt besonders für Treppen:

Auf Stufen können abgestellte Pflanzen, Dekorationsobjekte und Ähnliches

schnell zu gefährlichen Fallen werden! Auch Nebeneingänge zum Haus

dienen gern als Abstellplätze für Fahrräder, Kinderwagen oder sperrige

Gegenstände – die haben dort aber nichts zu suchen.

• Hantieren mit leicht brennbaren Stoffen: Nicht nur zur Weihnachtszeit

bilden Adventskränze und Tannenbäume mit echten Kerzen eine erhöhte

Brandgefahr. Auch beim sommerlichen Grillfest oder beim Arbeiten mit

leicht entzündlichen Stoffen wie etwa Verdünnungen steigt das Feuerrisiko.

Handeln Sie also immer umsichtig und stellen Sie einen Feuerlöscher griffbereit

auf. Ein beherzter Guss Wasser aus einem bereitstehenden Eimer hat

schon manchen Weihnachtsbaum gelöscht, ehe die Wohnung ausbrannte.

• Sichere Platzierung von elektrischen Geräten: Achten Sie darauf, dass

Wärme entwickelnde Geräte nicht in engen Nischen aufgestellt, sondern

stets gut belüftet sind. Denn ein Hitzestau kann zur Selbstentzündung

von Elektrogeräten wie zum Beispiel Fernsehern führen. Das gilt auch für

Kaminöfen.

• Regelmäßige Feuerstättenschau und die Behebung möglicher Fehler

schließt die Feuergefahr von Heizungseinrichtungen weitgehend aus.

• Feuerlöscher: Statten Sie entsprechende Räume wie Garage, Dachboden,

Treppenhaus, Flure, Küche mit Feuerlöschern aus. Machen Sie sich im

Umgang damit vertraut und achten Sie auf die Einhaltung der Wartungsintervalle.

Sprinkler: automatische Löschanlagen

Nur in wenigen Bundesländern vorgeschrieben sind Sprinkler, obwohl sie

ausbrechende Feuer schnell löschen und Leben und Sachwerte retten können.

Besprechen Sie mit Feuerwehr oder einem Architekten, welche Möglichkeiten

zur Nachrüstung es in Ihrem Haus gibt. Sinnvoll sind Sprinkler überall dort,

wo brennbare Materialien – etwa Kleidung oder Akten im Keller – gelagert

werden. Gut platziert sind sie außerdem in der Garage und in Fluren, die als

Fluchtwege dienen.

Viele Hausbesitzer fragen sich, ob Sprinkler nicht auch unerwünschte

Schäden verursachen können. Generell gilt: Decken Sie wasserempfindliche

Dinge gut mit Folie ab. Dann überstehen sie auch den Löschvorgang durch

das Sprinklerwasser. Und die Beseitigung eines vom Sprinkler verursachten

Wasserschadens ist im Gegensatz zu Brandschäden immer das kleinere Übel.

Wenn sich Menschen und Lebewesen in Ihrem Haus aufhalten, die sich im

Brandfall nicht selbst schützen können, sind Sprinkler ein Muss.

Informationsvorsprung nutzen

Vorausschauende und durchdachte Maßnahmen zum Brandschutz erfordern

zumeist keine nennenswerten Investitionen. Schaden und Leid abzuwenden

ist vielmehr eine Frage des Bewusstseins und der Fürsorge. Lassen Sie sich

gegebenenfalls von der Feuerwehr oder von einem Architekten beraten und

tauschen Sie sich mit anderen Eigenheimbesitzern aus. Denn Vorbeugen ist

der effektivste Brandschutz.

Quelle: Schwäbisch Hall

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DEZEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN

Die wichtigsten Heiztipps für den Winter

Mit geringen Kosten komfortabel durch die kalte Jahreszeit

Zukunft Altbau zeigt, wie man richtig und effizient heizt.

Von Oktober bis April entfällt der Großteil der in deutschen Haushalten

verbrauchten Energie auf das Heizen. Mit ein paar Kniffen können Haushalte

die Kosten dafür deutlich verringern. Darauf weist das vom Umweltministerium

Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft

Altbau hin. „Wohnräume werden häufig viel zu stark aufgeheizt. Dabei reicht

eine Raumtemperatur von 20 Grad am Tag und 15 Grad in der Nacht zum

Wohlfühlen aus“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. Auch effizientes

Querlüften verringere den Verbrauch, so Hettler. Das finanzielle Einsparpotenzial

ist recht hoch: In einer 110 Quadratmeter großen Wohnung kann

vernünftiges Heizen je nach energetischem Standard 150 bis 250 Euro pro

Jahr sparen. Das entspricht bis zu 20 Prozent der gesamten Heizkosten. Auch

bauliche Maßnahmen wie eine effektive Wärmedämmung oder neue Fenster

und Türen senken den Heizenergiebedarf nachhaltig. Auskunft erhalten Hauseigentümer

bei Gebäudeenergieberatern und regionalen Energieagenturen.

Neutrale Informationen gibt es kostenfrei über das Beratungstelefon

von Zukunft Altbau 08000 12 33 33 oder unter www.zukunftaltbau.de.

Knapp 60 Prozent der Nebenkosten entfallen bei einem Durchschnittshaushalt

auf die Heizenergie. Manchmal ist das Heizverhalten der Verbraucher

die Ursache für hohe Heizkosten. 19 bis 20 Grad Celsius beträgt während der

Heizperiode die optimale Innentemperatur in häufig genutzten Wohnräumen.

Viele heizen jedoch auf 23 bis 24 Grad auf. Das erhöht die Heizkosten um

24 Prozent – sechs Prozent pro Grad lautet die Faustregel. Gut gedämmte

Wohnungen müssen zudem weniger warm sein, um sich genauso behaglich

zu fühlen: Liegt die Temperatur der Außenwand höher, reicht eine niedrigere

Raumtemperatur.

Wo wie stark und wann heizen?

Um 20 Grad zu erreichen, müsse das Thermostatventil auf Stufe drei eingestellt

werden, erklärt Dieter Bindel vom Gebäudeenergieberaterverband GIH

und deckt zugleich einen weitverbreiteten Irrglauben auf: „Viele Verbraucher

drehen das Thermostat auf Stufe vier oder fünf, damit die Räume schneller

warm werden. Die Stufen beeinflussen jedoch nicht die Aufwärmgeschwindigkeit,

sondern nur die Temperatur, bis zu der ein Heizkörper einen Raum

weiter aufheizt.“ Stufe fünf erwärmt einen Raum auf 28 Grad. „Räume im

Winter auf solch hochsommerliche Temperaturen aufzuheizen, ist unnötig,

erhöht die Energiekosten und schadet dem Klima“, warnt Bindel.

Die weiteren Räume wie Schlafzimmer, Flur und Küche benötigen 16 bis 18

Grad – hier reicht Stufe 2 des Thermostats. Nachts ist in den Wohnräumen 15

bis 16 Grad die richtige Zimmertemperatur. Die Heizung sollte deshalb circa eine

Stunde vor dem Zubettgehen auf Stufe eins bis zwei heruntergedreht werden.

Wer zu diesem Zweck die Zeitschaltuhr am Heizungsregler im Keller nutzt, hat

es besonders bequem: Dort kann man für die Nachtstunden entweder eine

niedrigere Raumtemperatur einstellen oder die Vorlauftemperatur um etwa 15

Grad absenken.

Morgens sollte die Heizungsanlage eine Stunde vor dem Aufstehen der

Bewohner anspringen, damit es dann in der Wohnung bereits warm ist. Beim

Verlassen der Wohnung oder während eines Urlaubs sollten die Bewohner

die Heizung ebenfalls herunterregeln. Auch hier reichen 15 bis 16 Grad

Raumtemperatur aus.

Um die Heizwärme im Raum zu halten, hilft es, Türen zwischen wärmeren

und kühleren Räumen geschlossen zu halten und die Rollos nachts herunter

zu lassen. Auch eine regelmäßige Entlüftung der Heizkörper kann den

Aufwärmeffekt optimieren. Die Wärme kann sich außerdem nur gleichmäßig

und effizient im Raum verteilen, wenn die Heizkörper frei stehen und nicht

durch Schränke, Sessel oder Betten zugestellt sind.

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MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2018


DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN

Optimaler Luftaustausch durch richtiges Lüften

Effizientes Lüften senkt die Heizkosten ebenfalls nachhaltig. Fachleute

empfehlen dabei mehrmaliges Querlüften am Tag, vor allem durch

gegenüberliegende Fenster. Das ermöglicht den schnellen Austausch der

verbrauchten, feuchten Luft durch sauerstoffreiche und trockene Luft. In der

Regel reicht bereits ein fünfminütiger Durchzug, am besten morgens, mittags

und abends. Entsteht beim Kochen und Duschen besonders viel Feuchtigkeit

in Küche und Bad, rät Bindel, die Zimmertür zu schließen und kurz mit vollständig

geöffneten Fenstern zu lüften. Ansonsten gelangt zu viel Feuchtigkeit

in die anderen Teile der Wohnung und muss wieder herausgelüftet werden.

Luftdichte Fenster erfordern ein häufigeres Durchlüften. Von längerem Kippen

der Fenster raten Experten ab. „Der Sauerstoffaustausch dauert beim Kippen

besonders lange. Zusätzlich kühlen die Wände aus und müssen anschließend

mit einem hohen Energieaufwand wieder aufgewärmt werden. Das

wiederum erhöht die Heizkosten“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau.

Ein fachmännischer Heizungscheck lohnt sich

Wer trotz der Tipps zu hohe Heizkosten hat, dem empfiehlt sich ein Heizungscheck.

Dabei wird die Heizungspumpe überprüft und bei Bedarf erneuert

sowie ein hydraulischer Abgleich der Anlage und eine Optimierung der

Heizungsregelung durchgeführt. Die preiswerten Maßnahmen amortisieren

sich meist nach einem oder zwei Jahren und verringern die Heizkosten um

zehn bis 15 Prozent. Hauseigentümer sollten sich dazu bei ihrer regionalen

Energieagentur oder der Verbraucherzentrale erkundigen.

Fachliche Beratung zur Wärmedämmung oder einer neuen Heizung führen

Gebäudeenergieberater durch. Sie können am besten einschätzen, welche

Maßnahmen sinnvoll sind. Investitionen in eine energetische Sanierung

lohnen sich durch sinkende Heizkosten und erhöhen den Wohnkomfort.

9 Heiztipps, die Geld sparen und das Klima schonen:

1. Eine Raumtemperatur von 20 Grad Celsius sorgt für eine angenehme

Wärme und hält die Energiekosten im Rahmen. Dazu sollte die Heizung am

Thermostatventil auf Stufe 3 gestellt werden.

2. Nachts und in wenig genutzten Räumen reicht eine Temperatur von 15 bis

16 Grad Celsius aus. Das Thermostatventil kann auf Stufe 2 eingestellt werden.

3. Stufe 4 und 5 auf dem Thermostat möglichst vermeiden.

4. Heizkörper von Vorhängen und Möbelstücken freihalten.

5. Nachts speziell bei älteren Fenstern Rollos herunter lassen und Zimmertüren

geschlossen halten, damit die Wärme nicht entweicht.

6. Statt Fenster zu kippen, mehrmals täglich ein paar Minuten querlüften.

7. Heizkörper regelmäßig entlüften.

8. Bei anhaltend hohen Heizkosten einen Heizungscheck durchführen lassen.

9. Dauerhafte Kostensenkungen werden durch Dämmmaßnahmen und neue

Heizungsanlagen erreicht

Text: Zukunft Altbau

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DEZEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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Christbaum

Punch

Weihnachtsmesse

Seasons greetings

Lichter

Kinder

Lichterkette

Zimt-Sterne

Zwiebelzopf

Sneguratschka

Glühwein

Gemütlichkeit

große Augen

Nikolaus

Lebkuchen

frohe Stimmung

Tannenbaum

Feiern

Glaube

Fest der Liebe

schöne Musik

Weihnachtslieder

Christkind Esel Spekulatius

Gebet Geburt

Kekse

Weihnachtsbaum

Christstollen

Gänsebraten

Stress

Kirche

Familie

Party

Kugeln

Geborgenheit

Geschenke

Thüringer Bratwurst

gutes Essen

Esskultur

Hirten Weihnachtsgeld

Geburt Jesu schöne Kleider

Lieder

Liebe

Weihnachtsmann

Plätzchen Kaufrausch

Lametta

Bratapfel Tannenduft

Wildbraten

Schneekugeln Geschäft

Fensterdekoration

Schneemann Entspannung

Merry Christmas Heilige Drei Könige Erwartung

Winterpause

Kaminfeuer Christandacht

Geschmückte Tafel

laut Besinnung

Schafe

Frieden

Backen

geschäftig

Nüsse Maria und Josef

Väterchen-Frost Freunde

Stall

Rauschgold-Engel

Vanillekipferl

Gedicht

Frohe Weihnacht

Wünsche

Ausruhen

Jingle Bells

Zusammenhalt

Kunden

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Schlafen

Lichter

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