Das Stadtgespräch Januar 2019

meinrhwd

NR. 554 • Januar 2019 • 45. JAHRGANG

Wir wünschen allen Lesern des Stadtgespräches

frohe Weihnachten, erholsame Feiertage und

einen guten Rutsch ins neue Jahr.


Großer

2

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Das Stadtgespräch

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3

Leni (Mitte) mit ihren Freundinnen Ida und Julia aus der 6b beim »Rats« (l.) sowie Luna und Idi (r.) im Weihnachtskarussell

DER CHRISTKINDLMARKT STRAHLT IN DIE VORWEIHNACHTSZEIT

Mit dem Wiedenbrücker Engelchen unterwegs

(Kem) »Kerzenschein und Apfelduft

– der schönste Christkindlmarkt

der Welt liegt wieder in der

Luft«, mit dieser Sympathiebekundung

eröffnete Bürgermeister

Theo Mettenborg den 45. Weihnachtsmarkt

in Wiedenbrück.

Hier können die Erwachsenen der

Hektik des Alltags entfliehen und

wie Kinder die Welt mit anderen

Augen sehen. Nicht zu vergessen

seien aber die Menschen in

unserer Stadt, die nicht auf der

Sonnenseite des Lebens stehen,

machte die elfjährige Leni Ewers

in ihrer Rolle als Engelchen in dem

von ihr vorgetragenen Wiedenbrücker

Prolog deutlich.

Die elfjährige Schülerin des

Ratsgymnasiums eröffnete den

Christkindlmarkt bereits zum

dritten Mal in Folge. Es war wohl

zum letzten Mal, erklärte uns die

Sechstklässlerin bei einem kleinen

Rundgang über den Markt

auf unsere Nachfrage. Uns war

natürlich aufgefallen, dass sie in

den zurückliegenden zwölf Monaten

ganz schön gewachsen ist.

Auf diesen Umstand angesprochen

sagte sie uns, dass sie jetzt

1,56 Meter groß sei. Im nächsten

Jahr sei sie bestimmt ganz aus

dem Engelchen-Kleid herausgewachsen,

fügte sie lächelnd an.

Bei unserem Bummel durch die

Das Stadtgespräch im Januar

Budengassen in Begleitung ihrer

Eltern und einiger Klassenfreundinnen

aus der 6b des Ratsgymnasiums

sprachen hier und da

Mütter und Väter mit ihren Kindern

Leni für ein Erinnerungsfoto

mit den Kleinen an.

Leni kam diesen Wünschen gerne

nach. Sie überreichte den Kindern

zugleich ein Souvenir als Erinnerung

an die Begegnung mit dem

Engelchen.

VERRÜCKT?

Schwimmer

André Wiersig

Seite 6

Quelle: André Wiersig

VERKORKST?

Der Weg zur

Doppelstadt

Seite 16

Foto: Archiv Jochen Sänger

VERSTANDEN?

Volkskrankheit

Diabetes

Seite 22

Foto: Veit Mette

VERLOBT?

Alles für Euren

perfekten Tag

Seite 35

Foto: irbispictures – shutterstock


4 Das Stadtgespräch

Die heimelige Atmosphäre auf dem Christkindlmarkt zieht die Menschen aus nah

und fern an.

Das Wiedenbrücker Engelchen besucht den Stand von Klaus-Dieter Brockmann (hier mit

seinem Sohn Stefan) anlässlich der 40. Teilnahme am Christkindlmarkt.

Finale einer schönen

Zeit

Auf unsere Frage nach den Wünschen

für ihre Nachfolgerin in der

Rolle des Wiedenbrücker Engelchens

sagte Leni, dass sie Glück

und Spaß bei den Auftritten

auf der Christkindlmarkt-Bühne

habe.

Dann könnte sie eine schöne Zeit

als Wiedenbrücker Engelchen genießen,

so wie sie es selber erlebt

habe. Bis zum Abschluss am vierten

Advent (23. Dezember) kann

sich Leni nun noch auf den Auftritt

zum Besuch des Nürnberger

Christkinds (15. 12.) freuen.

Besuch beim

Jubiläums-Stand

Unser Gang führte uns zu dem

Weihnachtskarussell und zu dem

Stand von Klaus-Dieter Brockmann.

Seit 40 Jahren sei er auf dem

Christkindlmarkt dabei, erfuhren

wir. Der in Gütersloh ansässige

Gärtner erzählte, dass viele Kunden

vom Wiedenbrücker Weihnachtsmarkt

sprächen. Wenn er

sie dann auf den richtigen Namen

Christkindlmarkt hinweise und als

Grund für die Namensgebung die

besondere Verbindung Wiedenbrücks

mit dem Nürnberger Christkindlesmarkt

nenne, würden sie

ihm zustimmen, dass das wirklich

etwas Besonderes sei. Das manifestiere

sich ja auch in dem Besuch

des Nürnberger Christkinds.

Die »Renner« unter den in diesem

Jahr von ihm angebotenen Mitbringseln

und Geschenken seien

für die Kinder die Schneekugeln

und für die Erwachsenen größere

und kleinere Engel sowie Krippenschafe.

Für alle sei etwas dabei,

erklärte er. Mit Blick auf einige

frostige Nächte Ende November

erinnerte er sich, dass es schon

mal Jahre gegeben hat, in denen

die Temperaturen unter -16 °C gesunken

sind. Zudem lag Schnee.

Bei dieser eisigen Kälte drohten

fast die Schneekugeln einzufrieren,

fügte Klaus-Dieter Brockmann launig

schmunzelnd an.

Ansprechpartner

für den Fall der Fälle

Bei der Marktaufsicht ist in diesem

Jahr Reinhold Plaga ausgefallen.

Für ihn sprang kurz entschlossen

Hannes Reischel ein. Er ist nun mit

Edgar Wegener immer dann zur

Stelle, wenn auf dem Christkindlmarkt

Unvorhergesehenes passiert

oder wenn es beispielsweise um

die Bedienung der Weihnachtsorgel

geht.


5

Christiane Hoffmann präsentiert eine Fahrrad-Karbidlampe.

WIEDENBRÜCKER SCHULE MUSEUM

Im Westen was Neues

(Kem) In dieser Sonderausstellung,

immerhin schon die fünfte

in diesem Jahr, geht es um die

110-jährige Geschichte der Firma

Prophete aus Rheda.

Das Museum für Kunst- und

Stadtgeschichte an der Hoetger-

Gasse stellt den Zweirad-Global-

Player mit Fahrrädern, Zubehör

(Beleuchtung, Typenschilder) und

Texttafeln auf seiner Reise durch

elf Jahrzehnte vor. Die spannende

Zeitreise beginnt in der mitteldeutschen

Saalestadt Halle.

Ab 1947 spielte sich alles hier im

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Westen ab. Die Firma startete in

Rheda. Die Ausstellung über diese

bewegten Jahre läuft noch bis

zum 31. März 2019.

Firmengründer Hermann Paul

Prophete kam nach dem Krieg in

der »schlechten Zeit«, 1947, quasi

mit »Nichts« in der Emsstadt an.

Der Zweirad-Unternehmer baute

mit Weitsicht und einer großen

Leidenschaft für sein Tun hier

eine neue Firma auf. Dabei drehte

er »ein großes Rad«. Markennamen

wie Rabeneick, vsf Fahrradmanufaktur,

Kreidler, Rex und

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Ein Blick in die Fahrrad-Ausstellung. Ein stilisiertes Hochrad ist Bestandteil des

Firmenlogos.

natürlich Prophete stehen für

Fahrrad- und Zweiradmobilität

in jeder Lebensphase und für jeden

Zweck. Er konnte noch nicht

ahnen, dass aus seinem zunächst

kleinen Handwerksbetrieb einmal

ein großes, international

agierendes Unternehmen wird.

1970 stieg Berthold Lönne mit in

die Prophete-Geschäftsführung

ein. Heute leiten das Unternehmen

Matthias Prophete und Severine

Lönne.

Die Fahrradmobilität als Helfer

gegen den Klimawandel ist unbestritten

und so kommt Prophete

eine wichtige Zukunftsrolle

zu. All diesen Ereignissen geht

die Ausstellung nach: Sie zeigt

Petroleum- und Karbidlampen,

mit Batterie betriebene Lampen,

Kriegslampen mit Schlitz, Halogen-

und LED-Lampen. Natürlich

gehören auch Fahrräder aus der

langen Produktionsgeschichte

dazu, ferner ein Hochrad, ein

Fahrrad mit Hilfsmotor und ein

modernes E-Bike. Die Leiterin des

Museums, Christiane Hoffmann,

freut sich, dass es ihr gelungen

ist, die Ausstellung kurzfristig zu

realisieren. Sie dankt dem Unternehmen

für die kooperative Zusammenarbeit.

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6 Das Stadtgespräch

AMBASSADOR CLUB EMS RHEDA UNTERSTÜTZT INITIATIVE »ICH KANN SCHWIMMEN!«

AMBASSADOR CLUB EMS RHEDA UNTERSTÜTZT INITIATIVE »ICH KANN SCHWIMMEN!«

André Wiersig berichtet über die Durchquerung der 7 Meeresengen

(Kem) »Eines habe ich von dir

verinnerlicht: nicht nur reden,

einfach machen! So simple!

Du bist ein Mann mit einer Vision,

wo ich genau weiß, dass du

es schaffen wirst, die Oceans Seven

zu knacken! Hohen Respekt

vor Deinem Einsatz und deiner

Leistung«, sagte die Präsidentin

des Ambassador Clubs »Ems

Rheda«, Aysegül Winter, bei

der Spendenübergabe im Hotel

Reuter für die Aktion »Ich kann

schwimmen« an Extremschwimmer

André Wiersig.

Sie überreichte dem 46-Jährigen

einen symbolischen Scheck ich

Höhe von 500 Euro für das gemeinsam

mit dem 1. Paderborner

Schwimmverein gestartete

Projekt.

Seepferdchen

Der in der Bischofsstadt lebende

Familienvater und beruflich als

Vertriebsleiter tätige Sportler finanziert

die Kurse über bezahlte

Vorträge und Sponsoren.

Die teilnehmenden Kinder

erlernen in dem Projekt das

Schwimmen bis zum Erwerb des

Seepferdchens, bzw. Bronzeabzeichens.

An den Kursen können Kinder

der Klassen vier, fünf und sechs

teilnehmen. André Wiersig startete

dieses Projekt vor dem Hintergrund

der vielen ertrunkenen

Menschen, insbesondere der Kinder

bis 15 Jahre.

Meeresbotschafter

Er ist außerdem als Botschafter

der Deutschen Meeresstiftung

tätig. Der Meeresbotschafter

warnt, dass die Ressourcen in

den Weltmeeren knapp werden,

wenn Überfischung und Vermüllung

nicht stoppen.

Bei seinem Vortrag vor den

Ambassadoren berichtete

er, wie unangenehm

es sich anfühlt, durch

ein Meer aus Plastik

zu schwimmen.

Sportsmann

Die Ambassadoren

lernten ihn als Mensch

mit einem starken Willen

kennen und der Botschaft:

Selbstverantwortung

führt zu Selbstvertrauen

und zu Selbstbewusstsein.

Schon als Kind ist er im Urlaub

an der Küste immer sofort in

Das Begleitboot sorgt für den richtigen Kurs und die Ernährung.

Christkindlmarkt

Wiedenbrück

Der

Gewerbeverein

Wiedenbrück e.V.

wünscht ein gesegnetes

Weihnachtsfest und

alles Gute für das

Jahr 2019.


7

Stundenlang mit 4 km/h durch den Ozean

das Meer

gegangen, ganz

gleich wie spät es war. Er las

über Captain Webb, der als erster

Mensch

den Ärmelkanal

durchschwommen

hatte.

Später kamen

die

Gedanken

an das Buch

auf Ibiza

im Frühling

wieder. Das

Mittelmeer ist

dann mit 15 °C

so kalt wie die

Straße von Dover.

Eine Entfernung von

200 Metern bis zu einer

Boje schaffte er aufgrund

der Kühle nicht. Das wollte er

nicht auf sich sitzen lassen.

Ein Jahr lang duschte er kalt.

Im Jahr darauf schwamm er zur

Boje. Für die geplante 26-km-

Tour durch die Cook Strait zwischen

der neuseeländischen

Nord- und Südinsel steigt er

zum 20-minütigen Kaltwassertraining

in die 4,2 °C kalte Regenwassertonne.

»Das fühlt sich

an wie Rock’n’Roll«, erzählte er

humorvoll. Auf die kühle Straße

von Dover musste er sich einundeinhalb

Jahre vorbereiten.

Ebenfalls in der Dunkelheit zu

schwimmen müsse man üben.

Sonst werde man später auf dem

Meer arg überrascht.

Bis vor rund 10 Jahren galt seine

sportliche Leidenschaft noch

dem Triathlon und Radsport.

Er qualifizierte sich mehrfach

für den Ironman – obwohl er den

Sport neben Beruf und Familie

betrieben hat. Seine Grundkondition

für das Extremschwimmen

war also schon ziemlich

gut. »Und wenn man sich strukturiert

und diszipliniert auf etwas

vorbereitet, kann man es

auch leisten«, sagte er überzeugt.

Quelle der Fotos: André Wiersig

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8 Das Stadtgespräch

Oceans Seven

Extremschwimmer André Wiersig

möchte als elfter Mensch die so

genannten »Oceans Seven« – die

sieben schwersten Strecken der

Welt – durchschwimmen.

Das ist für Extremschwimmer

das, was für Bergsteiger die Seven

Summits

sind. Sechs Meeresengen

hat er bereits geschafft: Zu ihnen

zählen 42 Kilometer des Kawai

Channels zwischen den hawaiianischen

Inseln, der 34 km breite

Catalina Channel bei Los Angeles,

der Ärmelkanal, die Straße von

Gibraltar sowie alles zwischen

Irland und Schottland (Northchannel).

Im Juli 2018 hat

der 46-Jährige als erster

Deutscher und

insgesamt 32.

Mensch die

45 Kilometer

lange Tsugaru

Strait

in Japan

durchquert

– und zwar

in knapp 13

Stunden.

Das Meer sei

dort extrem

strömungs- und

strudelanfällig. Und

vor Hawaii laufen die bis

Aufgequollene Hände und Gesicht nach der Durchquerung der Tsugaro Strait in Japan

zu fünf Meter hohen Wellen wie

in einer Waschmaschine gegeneinander,

da fliege man förmlich

durch die Gegend, blickte

er zurück. Jetzt fehlt ihm noch

die Cook Strait in Neuseeland

zur Komplettierung der Oceans

Seven. Wenn er unterwegs ist,

sei er in der Lage, mehrere Stunden

lang mit vier Kilometern pro

Stunde zu schwimmen, sagte er.

Hinter ihm steht sein Team auf

dem Begleitboot. Es sorgt dafür,

dass er Kurs halten kann. Und

um die Strecke im offenen Meer

zu packen, muss es ihm jede

halbe Stunde vom Beiboot aus

Essen reichen – vor allem Flüssignahrung

mit vielen Kalorien.

Bescheiden sagte André Wiersig,

man sei immer nur so gut wie die

Leute, die hinter einem stehen.

Er ist extrem gerne draußen,

auf dem Meer: »Nur ich und das

Meer«, unterstrich er.

Aber es ist ebenfalls sehr speziell

– so viel Wasser und Meeresleben

unter

sich zu

wissen. Und

nachts ist es noch

spezieller. Da gewöhnt man sich

nie dran, bekannte er. Man müsse

für so ein Projekt schon viel

Selbstvertrauen aufbauen.

Essen fassen!

Gefahren

Er sei einmal fünf Stunden auf

der Stelle geschwommen, weil

ihn die Wellen immer wieder

zurückgeworfen hätten.

Der Schlüssel sei, in so einem

Quelle der runden Fotos: André Wiersig

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9

Moment immer

positiv zu bleiben

und nicht

auf den Ozean

oder die Wellen

zu schimpfen,

weil sonst der

Körper die Farbe

der Gedanken

annehme.

Wenn man durch

3.000 bis 5.000 Meter

tiefes Wasser schwimme,

sehe man nichts. Und

das sei meistens auch gut so.

Denn das, was man da draußen

sehe, sei meistens nicht so

lustig. Einmal war ein riesiger

Wal direkt einen Meter unter

ihm: Da erfahre man nicht nur

wie lang, sondern auch wie

breit so ein Tier sei. Es könne

einen ja unter Wasser drücken,

berichtete er. Oft begleiten ihn

eine Zeit lang Haie, manchmal

den ganzen Tag. »Warum sollten

die auch wegschwimmen? Die

Bei der Spendenübergabe: (v.l.) Carsten Bussemas, Karl-Heinz Meyer, Andre Schulte, Clemens Tönnies jun., Gerrit Busche, Aysegül

Winter, André Wiersig, David Oster, Anja Konert, Mario Blomberg, Verena Blomberg-Kahl

Begegnung ist ja auch für einen

Hai interessant. Die Haie und

ich, bis jetzt sind wir miteinander

ausgekommen«, scherzte er.

-Die Haie seien tag- und dämmerungsaktive

Jäger: Deshalb

schwimme er nachts. Vor

Hawaii traf er auf Portugiesi-

sche G aleeren. Als diese Quallen,

auch »floasting terror«

oder »men o’war« genannt, ihn

berührten, verlor er fast das Bewusstsein.

Beim Entfernen der

Tentakel betäubte er seine Fingerkuppen.

Die Taubheit hielt

drei Monate an.

Ankunft

Das Ankommen sei wirklich

schrecklich. Man wolle cool wirken,

könne aber kaum gehen und man

sei aufgedunsen und wisse, dass

man die nächsten Tage die Arme

nicht mehr heben könne und sich

beim Anziehen helfen lassen müsse.

Behalten Sie den Durchblick!

Wir wünschen Ihnen schöne Weihnachten

und fröhliche Wintertage.

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10 Das Stadtgespräch

BÜRGERINITIATIVE ALTSTADT

Mit Teamgeist auf Erfolgskurs

(Kem) Das Konzept »Teamgeist« ist

aufgegangen. Das ist die Quintessenz

der Jahreshauptversammlung

der Bürgerinitiative Altstadt im

Tagungsraum der Volksbank. Das

Altstadtfest und weitere Veranstaltungen

sowie Initiativen waren ein

großer Erfolg, berichtete die Vorsitzende

Ulla Fallner. Sie dankte

dem Vorstand und den vielen freiwilligen

Helfern für die produktive

Zusammenarbeit, den Mitarbeitern

der Stadtverwaltung für die

freundliche Unterstützung, dem

Festausschuss für die detaillierte

Vorbereitung und Begleitung des

Altstadtfestes und dem Ausschuss

»Altstadt Intern« für die erzielten

Ergebnisse.

Schwarze Zahlen

Kassierer Dr. Mat Padmos belegte

die erfolgreiche Arbeit rund um

das Altstadtfest mit einem tollen

Ergebnis. »Die Biertheken haben

seriös gearbeitet. Und die Mitgliedsbeiträge

sind nicht in das

Altstadtfest gegangen«, freute er

sich. Sein besonderer Dank galt

den Sponsoren. Ohne ihre Unterstützung

ginge es nicht, erklärte

er. Ulla Fallners Dank galt Bürgermeister

Theo Mettenborg. Er hatte

versichert, dass die Stadt einspringen

werde, falls das Altstadtfest

einmal in rote Zahlen fallen solle.

Es sei ihr sehr wichtig. Ulla Fallner

fügte an: »Wir hoffen natürlich,

dass wir dieses Angebot niemals

wahrnehmen müssen«.

Festausschuss

Sein Sprecher, Benjamin Marks,

stellte die gelungene Wiederbelebung

der Handwerkergasse in der

Kleinen Straße und das vielfältige

Musikprogramm heraus. Es sei

gelungen regionale Gruppen und

Vereine einzubinden. Er berichtete

ebenfalls über das positive Feedback

zu den neuen Getränkeständen

und -angeboten. Peter Bremhorst

kündigte an, dass er zum 40.

Altstadtfest im nächsten Jahr den

Freitagabend auf dem Doktorplatz

als Highlight plane. In der Aussprache

informierte der Sprecher, dass

der Festausschuss überlege, im

nächsten Jahr die beliebte Oel’n

Kapel aus Oldenzaal wieder einzuladen.

Altstadt Intern

Seine Sprecherin Christiane Vogt

wies u. a. darauf hin, dass Dauerparker

in der Altstadt schon

verhindert hätten, dass die Müllabfuhr

ihrer Arbeit nachgehen könne.

Ebenfalls ein Krankenwagen

kam schon mal nicht durch. Auch

die Feuerwehr hätte dann keine

Chance. Der Ausschuss bleibe bei

der langfristigen Lösung des Problems

am Ball, sagte sie. Zudem

sprach sie ihr Bedauern aus, dass

der Kindertrödel in der Widumstraße

»zum Erwachsenentrödel

verkomme«. Die Bürgerinitiative

habe aber keinen Einfluss auf diese

Entwicklung, da die Stadtverwaltung

die Erlaubnis vergebe. Als

größten Erfolg stellte sie heraus,

dass die Stadtverwaltung ihr Vorkaufsrecht

bei Immobilien in der

Altstadt wahrgenommen hat. Das

schrecke Spekulanten ab, meinte

sie. Die Sprecherin berichtete, dass

sie beim Aufsuchen der Nachbarn

im letzten Jahr immer wieder angenehm

überrascht war über die Ausblicke,

die Findigkeit und Kreativität,

mit der die Leute ihr eigenes

Lebensumfeld geschaffen haben.

Es gebe zauberhafte Gärten, überraschende

Hinterhöfe, ungewöhnliche

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11

Teamgeist: (sitzend v. l.) Christiane Vogt, Ulla Fallner, Jochen Marks, (stehend v. l.) Gisela Kerger, Michael Haaß-Vogt, Kilian Vogt, Guido Großedirkschmalz, Christian Zellmer,

Mat Padmos, Benjamin Marks

Vogt möchte gerne aufzeigen wie

schön und facettenreich die Rhedaer

Altstadt als Wohnquartier

sei. Das könnte beispielsweise im

Rahmen von Lesungen, musikalischen

Events oder anderen geeigneten

Angeboten erfolgen. Die

Sprecherin nimmt das Anliegen

mit in die Agenda von Altstadt Intern

auf. »Die Mutter der Altstadterneuerung«,

wie Hermann Heller-

Jordan Christiane Vogt respektvoll

nannte, sagte: »Wir können Motor

sein und viel bewegen«. Sie fügte

an, dass es schön wäre, wenn aus

jeder Altstadtstraße Anwohner

mitmachen würden. Ulla Fallner

ergänzte: Bei der Integration in

der Altstadt sei ein gesundes Maß

zu finden. Abschließend wies sie

darauf hin, dass die Bürgerinitiative

Altstadt zum 40. Altstadtfest

wieder viele Freiwillige brauche,

die mit anpacken.

Wir danken für die

gute Zusammenarbeit

und wünschen allen

frohe Weihnachten

und ein gutes neues Jahr!

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12 Das Stadtgespräch

Wir wünschen allen Kunden ein schönes

Weihnachtsfest sowie einen guten rusch ins neue Jahr!

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Wir wünschen unseren Kunden ein frohes Weihnachtsfest

und ein gutes neues Jahr!

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BURCKHARD KRAMER STIFTUNG

Dank Deutsch kurs wird Vorlesen

zur Selbstverständlichkeit

(CL) Kindern vorzulesen, bereitet

jede Menge Freude. Die funkelnden

Augen der Kleinen, das

Eintauchen in die bunten Fantasiewelten

und die unendlich

gemütliche Atmosphäre. Gerade

die jetzige Vorweihnachtszeit lädt

dazu ein, nach einem schönen

Buch zu greifen und Kinder auf

ihrer Reise zu ruhmreichen Helden,

märchenhaften Feen sowie

liebenswürdigen Tieren zu begleiten.

Wir selber erinnern uns nur

zu gerne an Geschichten unserer

Kindheit. Da spielten Rüdiger,

Ronja, Momo und natürlich TKKG

die prägendsten Rollen. Selbstverständlich

gehört das Vorlesen

seit vielen Jahren für die meisten

hiesigen Eltern zum alltäglichen

Gute-Nacht-Ritual mit ihren Kindern

dazu.

Doch, wie selbstverständlich ist

das Vorlesen bei Eltern, die fernab

der deutschen Sprache aufgewachsen

sind? Bei dieser Frage lächelt

die 29-jährige Fathya Hasson

und antwortet prompt: »Natürlich

möchte ich meinen Kindern vorlesen,

auf deutsch!«. So natürlich ist

das eigentlich nicht… Denn Fathya

Hasson wurde in Syrien geboren

und ist dort aufgewachsen; vor 3

Jahren kam sie nach Deutschland

– ohne ein Wort unserer Muttersprache

sprechen, geschweige

denn lesen zu können. Vorlesen

spielte auch in ihrer Kindheit eine

wichtige Rolle. Als Mutter möchte

sie nun auch ihren eigenen

und anderen Kindern Märchen

und Geschichten vorlesen – und

dafür setzt sie sich mit ganzer

Motivation ein. Seit einem Jahr

besucht die junge Frau zusammen

mit 13 weiteren Teilnehmerinnen

aus 6 Nationen den Deutschkurs

der Burckhard Kramer Stiftung.

Das Lernen in der Gruppe gleichgesinnter

Frauen verleiht Fathya

Sicherheit, die deutsche Sprache

auch im Alltag und in der Öffentlichkeit

anzuwenden. Ohne zu zögern

liest sie beim bundesweiten

Vorlesetag am 16. November im


13

vorgelesen von Fathya Hasson.

Familienzentrum Am Emssee aus

dem 24-seitigen Buch »Zoe und

Theo« vor. Erst erzählt die junge

Frau die Geschichte des Geschwisterpaares

auf deutscher, dann

auch auf arabischer Sprache. Doch

nach wenigen Worten in ihrer Heimatsprache,

fällt Fathya lachend

und sicher ins deutsche zurück.

Gespannt und eingekuschelt lauschen

ihr dabei die vierjährigen Kitakinder

Fabian, Ilyas, Milena und

Jonathan. Zu den gebannten Zuhörern

gesellen sich auch Stefanie

Döhring, Leiterin der Kita Am Emssee,

Bettina Löwe-Kollenberg, Leiterin

der Alphabetisierungs- und

Deutschkurse sowie Dörte Sonnabend,

Projektleiterin der Burckhard

Kramer Stiftung. Die drei

Damen sind tief beeindruckt von

der fremdsprachlichen Leistung

der jungen Frau. Auch Fath yas

Deutschkurs-Freundinnen Abeba

Abadi aus Eritrea, Pretronella

Schrauder und Elena Ababei aus

Rumänien tragen den 97 Kindern

der Kita wortgewandt und »wie

selbstverständlich« Geschichten

von »Otto, die kleine Spinne« und

»Wer hat das Eis gegessen« vor.

Die Burckhard Kramer Stiftung

unterstützt primär Kinder in besonderen

Lebenslagen, angefangen

von der Kita über die Schule

bis hin zur Berufsausbildung. Dabei

verteilt sich die Förderung auf

die 4 Säulen: 1. Sprache als Schlüssel;

2. Gesunde Ernährung und Bewegung;

3. Erlebnisräume öffnen,

dank spannender Freizeitaktionen

sowie 4. Beziehung trägt durch

Lern- und Entwicklungsbegleiter.

In diesem Sinne arbeitet die Stiftung

bedarfsorientiert seit 2013

mit dem AWO-Familienzentrum

»Am Emssee« und seit 2016 mit

der Brüder-Grimm-Schule zusammen.

Basierend auf diesen beiden

Kooperationen entwickelten sich

die 2-jährigen Alphabetisierungsund

Deutschkurse der Burckhard

Kramer Stiftung für die Eltern

der Kita- und Grundschulkinder.

Auch die kleineren Geschwisterkinder

sind fester Bestandteil der

Stiftungsarbeit. Sie werden durch

professionelle und liebevolle Erzieherinnen

im Stiftungshaus an

der Jodokus-Temme-Straße betreut.

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14 Das Stadtgespräch

Sonntag, 16. Dezember 2018

12:00 Markt- und Verkaufshäuschen

öffnen zum 3. Advent

14:30 Akkordeonorchester Gütersloh

16:00 Adventskonzert der Aegidiuschöre

in der St. Aegidius-Kirche

18:30 Gottesdienst in St. Aegidius

19:30 St. Aegidius Friedenslicht

Übertragung des Lichtes durch

Pfarrdechant Edeler aus der Kirche

auf die Bühne, begleitet vom

St. Aegidius Chor

21:00 Die Turmbläser beenden

das Programm

Montag, 17. Dezember 2018

14:30 Der Christkindlmarkt öffnet

15:00 Woffelpantoffel Musik und Theater

„Kalte Füße – Wintershow zum

Warmwerden“

16:00 Woffelpantoffel Musik und Theater

„Ach du lieber Kater –

ein Weihnachtstheater“

17:30 Vororchester Jugendmusikkorps

Avenwedde

18:30 Wortgottesdienst in St. Aegidius

19:30 Fürstliches Trompetercorps

21:00 Die Turmbläser vom Turm

St. Aegidius

26.11. – 23.12.2018

Dienstag, 18. Dezember 2018

14:30 Der Markt öffnet wieder für Sie

15:30 Fabulara – musikalische

Kinderunterhaltung

17:30 Symphonisches Jugendblasorchester

der FW Gütersloh

19:30 nurSax Ensemble

21:00 Die Turmbläser beenden

das Programm

Mittwoch, 19. Dezember 2018

14:30 Der Markt beginnt:

Buden und Stände öffnen

15:00 Hoppe Kasperle Theater

„Kasper und der Weihnachtsräuber“

17:30 Melody Ladies

19:00 Magic Boogie

21:00 Zum Abschluss die Turmbläser

Donnerstag, 20. Dezember 2018

14:30 Der Christkindlmarkt

öffnet seine Tore

15:30 Karin Meier Kinderlieder

17:30 St. Aegidius Kinderund

Jugendchöre

19:30 Kolpingorchester Harsewinkel

21:00 Die Turmbläser beenden

das Programm

Freitag, 21. Dezember 2018

14:30 Der Markt öffnet

16:30 Michi Vogdt „

Weihnachts-Mitmachshow“

17:30 Kinder- und Jugendchor

St. Clemens

20:00 Gospelchor Rejoice Langenberg

22:00 Zum Ausklang die Turmbläser

Samstag, 22. Dezember 2018

12:00 Der Markt beginnt

16:00 Frank und seine Freunde

„Winter Wunderland Show“

17:30 Gottesdienst in St. Aegidius

19:00 Acoustic Friends

22:00 Die Turmbläser beenden

das Programm

Sonntag, 22. Dezember 2018

12:00 Der Christkindlmarkt öffnet

14:00 MGV Oelde

16:00 Heiner Rusche „Wir tanzen im Winter“

19:30 Sparschweinfüttern der

Kreissparkasse Wiedenbrück

20:00 Posaunenchor CVJM

Rheda-Wiedenbrück

21:00 Abschlussfeier mit Bürgermeister

Theo Mettenborg und dem

Wiedenbrücker Engelchen Leni.

Im Anschluss: Die Turmbläser

heute von der Bühne

Montag − Donnerstag: 14.30 – 21.00 Uhr, Freitag: 14.30 − 22.00 Uhr,

Samstag: 12.00 − 22.00 Uhr, Sonntag: 12.00 − 21.00 Uhr


15

Der Leiter des Sozialen Arbeitskreises, Helmut Dohmen und Fahrdienstleiter Heinz-Jürgen

Belger, helfen den Seniorinnen einer Gymnastikgruppe aus einem Kleinbus des DRK.

DAS ROTE KREUZ SUCHT EHRENAMTLICHE

FAHRERINNEN UND FAHRER

»Aus der Einsamkeit herausholen«

(Kem) Der DRK-Ortsverein Rheda-

Wiedenbrück sucht Menschen, die

bereit sind, Senioren zu Hause mit

einem Kleinbus abzuholen und

nach den Veranstaltungen wieder

nach Hause zu bringen. Die Fahrten

führen in das gesamte Stadtgebiet

von Rheda-Wiedenbrück,

einschließlich Batenhorst, Lintel

und St. Vit. Der Zeitaufwand pro

Tour beträgt zirka zwei Stunden.

Die Interessenten entscheiden

selber, in welchem Umfang sie

sich in den Fahrdienst des DRK

einbringen können und möchten.

»Egal, ob sie wöchentlich oder

einmal im Monat helfen möchten,

jeder ist willkommen«, erklärt der

Fahrdienstleiter beim DRK Rheda-

Wiedenbrück, Heinz-Jürgen Belger.

Die einzige Voraussetzung

ist die Führerscheinklasse III. Die

Interessenten brauchen nicht Mitglied

des DRK zu sein.

Die neuen Fahrer können gerne

ausprobieren, ob ihnen die Aufgabe

zusagt. Bei Nichtgefallen

können sie selbstverständlich

von ihrer Anfrage wieder Abstand

nehmen. Beim ersten Mal fahren

die Neueinsteiger auf jeden Fall

nicht allein. Die Fahrer des DRK

zeigen ihnen den genauen Ablauf

der Touren.

»Uns ist es wichtig, dass die Seniorinnen

und Senioren die von

ihnen ausgewählten Veranstaltungen

wahrnehmen können.

Oftmals sind unsere Angebote

die einzigen Gelegenheiten, dass

sie mal aus dem Haus herauskommen.

Ohne die Unterstützung der

ehrenamtlichen Fahrerinnen und

Fahrer müssten sie aber zu Hause

bleiben. Sie könnten nicht an den

abwechslungsreichen Sportangeboten

und dem vielfältigen

Freizeitprogramm des DRK teilnehmen.

Zudem kämen sie nicht

unter die Leute«, macht die DRK-

Geschäftsführerin Andrea Dohmen

deutlich.

Die Fahrerinnen und Fahrer sind

nicht allein, wenn sie sich beim

DRK ehrenamtlich einbringen.

Sie haben mit allen Ehrenamtlichen

des DRK gemeinsam, dass

sie Menschen helfen – aus Liebe

zum Menschen. Das gibt ihnen

zugleich ein gutes Gefühl. Und

zudem können sie in der Gemeinschaft

der Ehrenamtlichen Gleichgesinnte

kennen lernen. Schon

manche Freundschaft hat sich in

diesem Kreis entwickelt.

»Interessenten können sich unverbindlich

bei unserem Fahrdienstleiter

Heinz-Jürgen Belger

melden, Ruf: 05242 / 56786 bzw.

Funk: 0 175 / 498 28 24«, bittet die

Geschäftsführerin.


16 Das Stadtgespräch

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Blitzbesuch von Landesinnenminister Willi Weyer (2. v. l.) in Rheda und Wiedenbrück

am 9.1.1969; (v. r.) Oberkreisdirektor Hans Scheele, Landrat Paul Lakämper, Regierungsdirektor

Mayweg

Quelle: NW v. 10.1.1969, Archiv Jochen Sänger

50 JAHRE RHEDA-WIEDENBRÜCK

Vorentscheidung fiel im Januar 1969

»Große Lösung Wiedenbrück-Rheda

empfohlen. Um bessere Voraussetzungen

für eine fortschrittliche

Entwicklung zu erhalten«. So

titelt die Neue Westfälische am

23.1.1969 über den Vorschlag des

damaligen Landesinnenministers

Willi Weyer. Sein 137 Seiten umfassender

Vorschlag zu dem Neugliederungsgesetz

traf am Vortag bei

der Wiedenbrücker Kreisverwaltung

ein. Ein Bulli der Kreisverwaltung

hatte den Gesetzesvorschlag

in einer Auflage von 1300 Stück

aus Düsseldorf zur Weiterverteilung

an alle beteiligten Gremien

im Kreis Wiedenbrück geholt. Der

Vorschlag des Landesinnenministers,

der »großen Lösung« den

Vorzug zu geben, deckt sich mit

der Meinung von Oberkreisdirektor

Hans Scheele.

Heißes Eisen aus der Luft

betrachtet

Willi Weyer hatte den früheren

Landkreis Wiedenbrück wenige

Tage vorher, am 9. Januar 1969,

mit einem Polizeihubschrauber

besucht, um sich selber ein Bild

von der Neuordnung des bis 1973

bestehenden Landkreises Wiedenbrück

zu machen. Aus der Luft

und bei einer anschließenden

Fahrt mit dem Wagen machte er

sich ein Bild von den örtlichen

Gegebenheiten. Bei diesem Blitzbesuch

bezeichnete Willi Weyer

die Vorschläge des Oberkreisdirektors

als »gut durchdacht und

zukunftsweisend«. Eine Änderung

der Vorschläge im Ministerium erscheine

daher nicht notwendig.

Der Minister unterstrich, dass er

sich eine kommunale Einheit Wiedenbrück/Rheda

auch auf Dauer

als zweipolige Stadt vorstelle. In

einem Interview mit der NW sagte

er: »Auf keinen Fall soll ein neuer

künstlicher Stadtkern geschaffen

werden. Es geht um die großen

Raumaufgaben, die besser von

beiden Einheiten gemeinsam gelöst

werden können«. Er verwies

auf das Beispiel Wuppertal, das

aus den Städten Barmen und Elberfeld

hervorgegangen sei. Die

Stadt sei bis heute zweipolig geblieben,

genieße aber alle Vorteile,

die eine zentrale Verwaltung mit

sich bringe.

Er werde daher den Gesetzesvorschlag

zur Neugliederung mit der

»großen Lösung« unterzeichnen.

Die betreffenden Gemeinden

könnten nun ihre Meinung dazu

sagen. Sie müssten allerdings

schon sehr überzeugende Argumente

vorbringen könnnen, wenn

sie noch Änderungen erreichen

wollen. Die endgültige Entscheidung

liege natürlich beim NRW-

Parlament, betonte der Minister

(Glocke v. 10.1.1969). Der Landtag

verabschiedete das Gesetz zur

Neugliederung des Kreises Wie-


17

Blick auf Wiedenbrück um die Zeit der Neugliederung; im Vordergrund die Ratsherrenwiese als Standort für das geplante Rathaus, (l.) die durch den Abriss von Fachwerkhäusern

geschaffene Freifläche für den geplanten Adenauerplatz

Quelle: Archiv Jochen Sänger

denbrück und damit die große

Lösung am 4. Dezember 1969.

Große Lösung

Sie umfasst die Zusammenlegung

von Rheda und Wiedenbrück mit

den Gemeinden Nordrheda-Ems,

Batenhorst, Lintel und St. Vit unter

dem Namen »Wiedenbrück-

Rheda«. Dieser Zusammenschluss

fand Aufnahme in den schon

vorliegenden Gesetzentwurf zur

Neugliederung des Landkreises.

Wie der Innenminister ausführte,

neigten neben Wiedenbrück auch

St. Vit, Lintel und Batenhorst zu

der »großen Lösung«.

Die Stadt Wiedenbrück versprach

sich davon u. a. höhere Staatszuwendungen.

Die zusammengefasste

Finanzkraft erleichtere

zudem die Verwirklichung größerer

kommunaler Projekte, die

die getrennten Städte allein nicht

verwirklichen könnten. Die große

Lösung würde zudem eine überzeugendere

städtebauliche Planung

ermöglichen und den Raum


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Der Hubschrauber beim Besuch von Landesinnenminister Willi Weyer

Quelle: NW v. 10.1.1969, Archiv Jochen Sänger

Wiedenbrück/Rheda attraktiver

gestalten. Vor allem seine kulturelle

Anziehungskraft könne verbessert

und die Verwaltungskraft

gestärkt werden. Diese Meinung

vertrat schon der Oberkreisdirektor

in seinem Neugliederungsvorschlag

aus März 1968.

Kleine Lösung

Die Stadt Rheda sah in dem Zusammenschluss

mit Wiedenbrück

Gefahren für die eigene

Weiterentwicklung. Der Stadtrat

in Rheda sowie der Gemeinderat

in Nordrheda-Ems sprachen sich

seit dem Beginn der Diskussion

über die Zusammenlegung für

die »kleine Lösung« aus. Diese sah

einerseits die Zusammenlegung

Rhedas mit Nordrheda-Ems vor

und andererseits einen Zusammenschluss

von Wiedenbrück mit

den drei Landgemeinden. Schon

im Mai 1968 führte Rheda ins Feld:

»Rheda stellt sowohl nach der

kommunalen Grundversorgung

als auch nach der Verwaltungsund

Finanzkraft eine vollständige

A-Gemeinde mit starken Ansätzen

von mehreren B-Funktionen (Realschule,

geplantes Gymnasium)

dar«. Das traf ebenfalls für Wiedenbrück

zu.

Die Stadtverwaltung und der

Stadtrat in Rheda hoben hervor,

dass die Siedlungsschwerpunkte

Rheda und Wiedenbrück eigene

organisch gewachsene Einheiten

mit unterschiedlichen Traditionen

seien. Sie hätten eine eigene Zentralität

entwickelt. Ein baulicher

Zusammenhang beider Städte bestehe

nicht. Die Autobahn verhindere

auch ein weiteres bauliches

Zusammenwachsen. Ein gemeinsamer

Stadtkern sei nicht zu entwickeln.

Deshalb sei auch die getrennte

Weiterentwicklung beider

Städte besser. Die in Rheda notwendige

und gut vorangebrachte

Stadtsanierung und der Bau eines

neuen Rathauses wären bei einer

großen Lösung gefährdet.

Abwägung

Der Gesetzesvorschlag zur Neugliederung

des Kreises Wiedenbrück

und der damit verbundenen

»großen Lösung« setzt sich detailliert

mit den aus Rheda vorgetragenen

Argumenten auseinander.

Beispielsweise hob der Vorschlag

hervor, dass die Bildung eines

neuen Stadtzentrums nicht zu

erwarten sei. Eine solche Planung

wäre sogar falsch, heißt es dort,

weil das mittelalterliche Stadtbild

Wiedenbrücks ebenso wie die

durch die geplante Stadtkernsanierung

städtebaulich demnächst

verbesserte Innenstadt Rhedas zu

erhalten seien. Der Vorschlag teilte

nicht die Auffassung, dass die

Autobahn ein Hindernis bilde. De

facto aber ließen es die Stadtverwaltung

und der Rat der neuen

Doppelstadt zu, dass am Feldhüserweg

und an der Hauptstraße

sich eine so genannte Zwischenstadt

entwickelte.

»Im Übrigen beweist die Tatsache,


19

Mitte der 1960er Jahre entstandene Ansicht von der Wilhelm-, Schulte-Mönting- und Bahnhofstraße sowie dem Ort des heutigen Seniorenheimes St. Elisabeth Quelle: Archiv Jochen Sänger

dass die finanziell erheblich leistungsfähigere

Stadt Wiedenbrück

die große Lösung anstrebt, dass

die von Rheda sehr stark in den

Vordergrund gerückten finanziellen

Bedenken doch nicht das Gewicht

haben können, das Rheda

ihnen zumisst. Voraussichtlich

wird sogar Rheda von der erhöhten

Gemeindefinanzmasse den

größten Vorteil haben«, hieß es

in dem Vorschlag 1969 (S. 88).

An anderer Stelle (S. 86) ist dort zu

lesen: Es sei auch nicht ersichtlich,

warum die in Angriff genommene

Stadtsanierung in Rheda nicht

auch in einer größeren Einheit

planmäßig fortgesetzt werden

könnte. Auch ein neuer Gemeinderat

werde die Notwendigkeit

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dieser Maßnahme nicht in Zweifel

ziehen könnnen. Ebenfalls die

Planungen zum Bau des Rathauses

könnten ohne weiteres fortgesetzt

werden: Es würde sogar

verhindert, dass in Wiedenbrück

ebenfalls ein neues Rathaus gebaut

würde.

Tatsächlich wurde das Rathaus

dann für die Gesamtstadt in Rheda

zwischen dem 1.3.1972 und

31.10.1974 errichtet. Die Begeisterung

für die Stadtsanierung

kippte aber schon bald. Die bis

heute bestehende Bürgerinitiative

Altstadt Rheda legt davon seit

nahezu 40 Jahren ein nachhaltiges

Zeugnis ab. Und das neue Rathaus

wirkt bis heute deplatziert.

Prioritäten

Als einen weiteren Vorteil stellte

der Vorschlag 1969 heraus (S. 85),

dass die Zusammenlegung von

Rheda und Wiedenbrück zu einer

Gemeinde die Gewähr dafür bietet,

dass Konkurrenzplanungen

unterbleiben. Ein gemeinsamer

Gemeinderat würde die Prioritäten

für die künftige Entwicklung

des Raumes Wiedenbrück/Rheda

bestimmen.

Die zusammengefasste Wirtschaftskraft

von Rheda und

Wiedenbrück würde ein Hallenbad

ohne weiteres ermöglichen.

Es wurde 1974 erbaut. Auch ein

größerer Saal für kulturelle Veranstaltungen

rückt in den Fokus

des Vorschlags. Sein Fehlen wird

als ein durch die »große Lösung«

zu behebendes Manko beschrieben

(S. 82). Nach dem 1988 eröffneten

Provisorium »Reethus« ist

sein Start rund 50 Jahre nach der

Neugliederung geplant.

Zur schulischen Ausstattung hielt

der Vorschlag fest (S. 81): Wiedenbrück

habe ein Gymnasium

mit einem neu- und einem altsprachlichen

Zweig. Rheda plane

ein Gymnasium, das am 1.8.1969

mit einem neusprachlichen

Zweig beginnen und dann um

einen mathematisch-naturwissenschaftlichen

Zweig erweitert

werden soll. Die einzige dreizügige

Realschule sei in Rheda. Aber

auch Wiedenbrück plane eine eigene

Realschule, ohne dass eine

sinnvolle Abstimmung zwischen

den Städten erfolgte. Sie startete

nach dem Zusammenschluss am

7. September 1970. Zudem habe

Wiedenbrück eine voll ausgebaute

Sonderschule, während sie in

Rheda noch im Aufbau sei, zählte

die Landesregierung in ihrem Vorschlag

auf.

Der nordrhein-westfälische Städtebund

lobte in seiner Hausschrift

vom 5.2.1969 den Gesetzesentwurf,

weil der Innenminister in

seinem Vorschlag alle Argumente

klar aufzeigt habe, um dem

Landtag seine Entscheidung zu

erleichtern.


21

Das Modell des geplanten Rathauses für Wiedenbrück

Quelle: Archiv Jochen Sänger

Quintessenz

Bei der Abwägung des Für und

Wider kamen die Autoren des Gesetzentwurfs

zu dem Ergebnis,

dass zukünftigen Entwicklungschancen

mehr Gewicht zukommen

sollte als der Verengung der

Betrachtungsweise auf die eigene

getrennte Entwicklung der bisherigen

Städte Rheda und Wiedenbrück.

Deshalb sollten beide

Städte freiwillig das Opfer ihrer

Existenz bringen, um im Interesse

der im Gesamtraum lebenden

Bürger bessere Voraussetzungen

für eine fortschritliche Entwicklung

zu schaffen.

Als Name für die Doppelstadt war

zunächst Wiedenbrück-Rheda

vorgesehen. Der Landtag legte

in dem ratifizierten Gesetzentwurf

vom 26.11.1969 den Namen

»Rheda-Wiedenbrück« fest. Über

den daraus erwachsenen Namensstreit

und die weiteren Hintergründe

der ablehnenden Haltung

Rhedas zur »großen Lösung« berichten

wir in einer der nächsten

Ausgaben. Die Zusammenlegung

wurde am 1. Januar 1970 rechtskräftig.

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22 Das Stadtgespräch

DRAMATISCHER ANSTIEG DER ANZAHL VON TYP-2-DIABETES-PATIENTEN

DRAMATISCHER ANSTIEG DER ANZAHL VON TYP-2-DIABETES-PATIENTEN

Gesundheits offensive am Sankt Vinzenz Hospital

(Kem) Das Sankt Vinzenz Hospital

traf jüngst mit seinem Diabetologischen

Abend genau die Interessen

der Menschen. Ihr Interesse

an diesem Angebot war groß. Kein

Wunder, angesichts des dramatischen

Anstiegs der insbesondere

wohlstandsbedingten Stoffwechsel-Erkrankung

Diabetes mellitus

Typ-2. Sie macht etwa 95 % aller

Diabeteserkrankungen aus. Insgesamt

hat heute zirka jeder zehnte

Mensch in Deutschland Diabetes,

erfuhren wir auf unsere Anfrage

im Nachgang zu dem Informationsabend

von Dr. Daniel Winter,

dem neuen Chefarzt der Klinik für

Allgemeine Innere Medizin mit

den Schwerpunkten Diabetologie,

Endokrinologie und Ernährungsmedizin

am St. Vinzenz Hospital.

Insider sprechen mittlerweile von

einer Diabetes-Epidemie.

Ursache

Bewegungsmangel

Während unsere Vorfahren zwischen

9 und 17 km täglich liefen,

bringen es heute Menschen oftmals

nur auf 700 – 1500 Schritte.

Ursache falsche Ernährung

Hier geht es um das Überangebot

an Kohlenhydraten und Fetten auf

dem täglichen Speiseplan.

Genetische Ursachen

Natürlich gibt es diese. Sie sollen

an dieser Stelle unberücksichtigt

bleiben. Der Schwerpunkt der Erkrankungen

hat seine Ursache in

einem falschen Lebensstil.

Insulin

Bewegungsmangel in Verbindung

mit falscher Ernährung lässt die

Nahrung als Fett ablagern, verändert

und überfordert letztlich den

Stoffwechsel und die Bauchspeicheldrüse.

Letztere produziert das

für den Stoffwechsel, insbesondere

für die Verarbeitung von Kohlenhydraten

wichtige Insulin. Ein

Überangebot an Zucker überfordert

sie. Es kommt einerseits zum

Versagen der Insulin-Produktion,

anderseits zur Verwertungsstörung

von Insulin. Man spricht in

diesem Zusammenhang auch von

der Insulin-Resistenz. Langfristig

führt die Insulin-Resistenz zu dauerhaft

erhöhten Blutzuckerwerten.

Früher nannte man diese Erscheinung

Alterszucker. Dr. Daniel Winter:

»Heute wissen wir, dass diese

Form der Erkrankung einen Menschen

jeden Alters treffen kann«.

Folgeerkrankungen

Im Laufe der Diabetes-Jahre eines

Betroffenen entstehen durch die

schwankenden Blutzuckerwerte

Folgeerkrankungen, die alle Blutgefäße

betreffen. Beispielsweise

schwere Herzerkrankungen mit

Bluthochdruck, bis hin zum Infarkt

und Schlaganfall. Es können

ebenfalls Niereninsuffizienz (Dialyse),

Blindheit und Gefäßverengung

folgen. Letzteres Krankenbild wird

nach einer gewissen Zeit durch

eine Nervenerkrankung mit Taubheit

verstärkt, was wiederum zur

Gefühllosigkeit der Füße führt.

Schwere Wunden und ggf. Amputationen

folgen. Dr. Daniel Winter:

»Unser Ziel ist es, das Risiko hinsichtlich

diabetesbedingter Folgeerkrankungen

zu reduzieren und

schwere Stoffwechselentgleisungen

sowie eine diabetesbedingte

Minderung der Lebensqualität zu

vermeiden«.

Behandlung

Die Behandlung und Vorbeugung

der Erkrankung Diabetes mellitus

Typ-2 ist quasi eine Antwort auf die

häufig diagnostizierten Ursachen.

Nicht selten werden Medikamente

wie Insulin und/oder Tabletten

notwendig.

Das diabetologische Team am St. Vinzenz Hospital

Bewegung

Genügend Bewegung ist ein Kriterium

bei der Vorbeugung und Behandlung

des Typ-2-Diabetes. »Ich

vermeide bewusst das Wort Sport,

weil dann Betroffene vielleicht denken,

sie seien nicht sportlich und

deshalb sei das nichts für sie. Es

geht um die Bewegung und Mehrbewegung

im Alltag«, sagte uns der

Chefarzt. Er weist darauf hin, dass

die Weltgesundheitsorganisation

WHO erst kürzlich empfohlen

hat, täglich 10.000 Schritte zu tätigen.

Alternativ schlage die WHO

Wir machen

Ferien.

27.12.18 bis

einschließlich

03.01.19

Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest

und ein gesundes neues Jahr 2019!

Heiligabend von 9.30 - 13.00 Uhr geöffnet.

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23

Auszeichnung

Die Klinik für Allgemeine Innere

Medizin mit dem Schwerpunkt Distartet

eine Gesundheitsoffensive gegen den Diabetes mellitus Typ-2.

vor, dass die Menschen täglich

eine halbstündige bewusste Zeit

mit mehr Bewegung fünfmal die

Woche in den Tagesablauf integrieren.

Andere Ernährung

Gleich wichtig bei der Vorbeugung

und Behandlung ist die

Umstellung der Ernährung: Hier

liege das Augenmerk auf einer zuckerarmen,

gemüsereichen, mäßig

fleischhaltigen Kost, sagt Dr. Daniel

Winter. Die tägliche Kalorienanzahl,

die wir durch Alltagsnaschereien,

schnelle Ernährungsgewohnheiten

und Fertigprodukte einnehmen sei

deutlich zu hoch.

Achtsamkeit

Den gesunden Lebensstil rundet

eine gewisse Achtsamkeit ab: durch

Foto: Veit Mette

Zeit-Haben für die Familie, Entspannung

und Schlaf. Der Facharzt:

»Stress erhöht einen fehlerhaften

Stoffwechsel und Fehlernährung.

Die Konsequenz: Es steigt die Erkrankungsrate

für Diabetes, Herzund

Kreislauferkrankungen«.

abetologie und Endokrinologie ist

in diesem Sommer von der Deutschen

Diabetesgesellschaft für die

Behandlung von Diabetes mellitus

Typ-1- und Typ-2 zertifiziert worden.

Die Zertifizierung honoriert

die interdisziplinäre und multiprofessionelle

Arbeit dieser Abteilung

im St. Vinzenz Hospital. Zukünftig

ergänzen neue Behandlungsmethoden

(z. B. Insulinpumpen und

moderne Blutzucker-Dauermesssysteme),

ernährungsmedizinische

Analysen und technische

Applikationen wie beispielsweise

ein neues Hochleistungs-Ultraschallgerät,

das Diagnose- und

Behandlungsspektrum. Diese

Konzeption macht die Klinik zu

einem Behandlungsschwerpunkt

mit Bedeutung weit über Rheda-

Wiedenbrück hinaus.

Diabetologischer Abend

Entsprechend dieses wissenschaftlichen

Ansatzes referierten

neben Chefarzt Dr. Daniel Winter

auch der Ärztliche Direktor und

Chefarzt für Allg. Innere Medizin,

Gastroenterologie und Kardiologie,

Dr. Rainer Schnippe, der Internist

Christian El Saqqa sowie

Dr. Jörn und Dr. Olga Fleiter zu

speziellen Aspekten bei der Behandlung

von Zuckererkrankung

und seiner seiner Folgeerkrankungen.

Draußen wird es jetzt kälter – Daheim gemütlicher

Wir wünschen allen ein

frohes Weihnachtsfest &

ein fried liches Jahr 2019!

Photos unsplash & scottidesign


24 Das Stadtgespräch

Matthias Hegel vor dem Oberstufen-Container des Einstein-Gymnasiums, der nun länger

als ursprünglich geplant von den Schülerinnen und Schülern benutzt werden muss.

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frohes Fest und einen guten

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JOHANNIS SCHULE HABEN BEGONNEN

FDP prangert verschobene

Lösung der Raum probleme beim

Einstein-Gymnasium an

Der Umzug der Johannisschule in

das Gebäude der früheren Ernst-

Barlach-Realschule ist zum Sommer

2019 geplant. Die Planungen

für die damit im Zusammenhang

stehenden Bauarbeiten begannen

nach der Verabschiedung der letzten

Schüler aus diesem Lernort im

zurückliegenden Sommer. Zudem

wird entgegen der ursprünglichen

Planung die Kreismusikschule

voraussichtlich nicht als weiterer

Nutzer in das Schulgebäude einziehen.

Vielmehr wird aufgrund

der fehlenden KITA-Plätze im

Stadtgebiet dort stattdessen eine

Kindertagesstätte für zirka 40

Kinder eingerichtet. Das stand in

der Vorlage für die jüngste Schulausschuss-Sitzung.

Matthias Hegel, sachkundiger

Bürger der FDP im Schulausschuss,

erinnerte in der Sitzung

daran, dass die Johannisschule

ursprünglich schon im Sommer

2018 an die Lessingstraße umziehen

sollte. Durch die vom Ersten

Beigeordneten, Dr. Georg Robra,

ins Spiel gebrachte Schließung

der Wenneberschule und den

anschließenden Bürgerentscheid

habe sich der Umzug auf Sommer

2019 verzögert.

EG benachteiligt

Diese Verschiebung gehe eindeutig

zu Lasten des Einstein-Gymnasiums,

monierte Matthias Hegel

auf der Sitzung. Die Oberstufe

des Gymnasiums könne nunmehr

nicht im laufenden Schuljahr

2018/19 und ebenso wenig zum Beginn

des Schuljahres 2019/20, sondern

erst im Verlaufe des nächsten

Schuljahres in das Gebäude der

Johannisschule einziehen. Die

Stadtverwaltung muss nach deren

Auszug ja erst die Räumlichkeiten


25

fit für die Oberstufe machen. Sie

setzt dafür 200.000 Euro an. Darin

enthalten sind die Ausgaben für

die Digitalisierung.

Die verschobenen Umzüge der

Grundschule und des Gymnasiums

machen zwangsläufig die Fortsetzung

der teuren Mietzahlungen für

den zweigeschossigen Oberstufen-Container

und den Container

für die Johannisschule erforderlich.

Matthias Hegel machte in der

Schulausschusssitzung deutlich,

dass die Belastung des städtischen

Haushalts durch die Mietzahlungen

in einer Größenordnung von

mehreren hunderttausend Euro

nicht hinnehmbar sei. Das treffe

zudem für die räumliche Situation

am Einstein-Gymnasium zu: Die

Schule habe ohnehin schon trotz

des Containers für die Oberstufe

große Probleme bei der angemessenen

Unterbringung der Klassen,

Gruppen und Differenzierungsmaßnahmen.

Diese Situation verschärfe

sich zusätzlich durch die

Umstellung von G8 auf G9.

Verzögerung

Matthias Hegel fragte, warum die

Stadtverwaltung die Planungen

und Bauarbeiten für den Umzug

der Johannisschule in das EBR-

Gebäude nicht direkt nach dem

Bürgerentscheid im September

2017 begonnen habe. Schließlich

nutzten nur noch die wenigen

Abschlussklassen der Real- und

beiden Hauptschulen das riesige

Schulgebäude. Zudem deuten die

angesetzten Haushaltsmittel in

Höhe von 100.000 Euro darauf hin,

dass offensichtlich keine sehr großen

Baumaßnahmen geplant seien.

Matthias Hegel ist überzeugt,

dass die Umbau-Arbeiten und ein

geordneter Schulbetrieb hätten

parallel laufen können. Der Umzug

von »Johannis« hätte dann wie

ursprünglich geplant im vergangenen

Sommer und vom »Einstein« in

diesem Herbst stattfinden können.

Stattdessen passierte ein dreiviertel

Jahr lang nichts im EBR-Gebäude.

Matthias Hegel erinnerte im

Schulausschuss daran, dass Patrick

Büker, FDP-Fraktionssprecher,

schon im Frühjahr des vergangenen

Jahres darauf hingewiesen

habe, dass die Verschiebung des

Umzugs der Johannisschule wegen

des Bürgerentscheids zur Wenneberschule

nicht erforderlich und

nicht hinnehmbar sei.

Der Erste Beigeordnete, Dr. Georg

Robra, ging auf die Argumente des

FDP-Mannes nicht weiter ein. Auch

der Ausschussvorsitzende sah offensichtlich

keinen Klärungsbedarf.

Kurzerhand schloss Volker

Brüggenjürgen die gerade begonnene

Debatte ab. Matthias Hegel

hatte nicht einmal mehr die Gelegenheit

in der Sache noch einmal

das Wort zu ergreifen, erfuhren wir

von ihm.

Für Matthias Hegel ist es unbegreiflich,

dass das angesprochene

Thema sang- und klanglos durch

den Schulausschuss ging. Die FDP

bleibt die einzige Franktion, die den

verzögerten Umzug von »Einstein«

und »Johannis« moniert. Insbesondere

die Schülerinnen und Schüler

des Einstein-Gymnasiums müssen

nun die negativen Konsequenzen

des verzögerten Umzugs tragen,

macht Matthias Hegel deutlich.

Raimund Kemper


26 Das Stadtgespräch

Viel Beifall gab es für die folkloristischen Darbietungen der kleinen und großen Mädchen aus de

TÜRKISCHER ARBEITNEHMER HILFS-

UND KULTURVEREIN E. V.

40 Jahre für die Integration

(Kem) »Unser Verein gehörte zu

den Mitinitiatoren zur Eingliederung

der türkischen Kinder in

das deutsche Schulsystem. Wir

haben für unsere Frauen die Möglichkeit

zum Erlernen von Lesen

und Schreiben geschaffen. Und

wir initiierten die Gründung der

DITIB-Moschee in Rheda-Wiedenbrück,

damit unsere türkischen

Mitbürger über einen religiösen

Rückzugsort verfügen«, berichtete

Atilla Kence, einer der Männer

der ersten Stunde, über die ersten

Aktivitäten des vor 40 Jahren

gegründeten Türkischen Arbeitnehmer

Hilfs- und Kulturverein in

Rheda-Wiedenbrück.

Startschwierigkeiten

Der langjährige Vorsitzende erinnerte

in seiner Laudatio an die

Schwierigkeiten der Vereinsgründung:

Insbesondere die schlechten

Kenntnisse in der deutschen Sprache

und die zu erfüllenden Formalitäten

hätten den Gründungsmitgliedern

Probleme bereitet. Die

Anregungen für die Satzung habe

man von bereits gegründeten Vereinen

in anderen deutschen sowie

französischen und niederländischen

Städten übernommen. Der

Anstoß zu der Konstituierung des

Vereins ging 1978 von den Prophete-Mitarbeitern,

namentlich von

Taner Tekbasaran aus.

Dank

Atilla Kences Dank galt Bernd Jostkleigrewe

und der SPD. Sie hätten

sich stets für den Verein engagiert.

Ausdrücklich dankte er ebenfalls

den Mitarbeitern der Stadtverwaltung

und Bürgermeister Theo

Mettenborg. Sie würden dem Türkischen

Arbeitnehmer Hilfs- und

Kulturverein bei jeder Gelegenheit

helfen. Der Vorsitzende Ömer Kabasakal

würdigte das langjährige

Wirken von Atilla Kence zum Wohle

des Vereins mit einer Ehrenurkunde.

Ebenfalls überreichte er dem Bürgermeister

stellvertretend für die

Stadtverwaltung eine Verdiensturkunde.

Theo Mettenborg würdigte

in seinem Grußwort die Leistung

des Vereins, seinen Mitgliedern

stets eine Heimat gegeben zu haben.

Ömer Kabasakal freute sich zudem

vom Fachbereich Soziales und

Integration die Fachbereichsleiterin

Larissa Varol und Abteilungsleiter

Ernst-Jürgen Michaelis sowie von

der CDU-Fraktion Aysegül Winter

in der festlich geschmückten Hubertushalle

begrüßen zu können.

Außerdem befanden sich unter

den Besuchern eine Delegation der

DITIB-Moscheegemeinde und des

Bielefelder Atatürk-Vereins.

Über 400 Gäste waren gekommen,

um mit dem gemeinnützigen Verein

seinen runden Geburtstag zu

feiern. Es ist auch heute noch sein


27

r Jugendgruppe.

Ehrung für das Gründungsmitglied und langjährigen Vorsitzenden Atilla Kence (3.v.r.). Außerdem auf dem Foto: (v. l.) Hande Ergin,

Bürgermeister Theo Mettenborg, Ömer Kabasakal, CDU-Stadträtin Aysegül Winter, Dilara Aydin

erklärtes Ziel, sich untereinander

und anderen zu helfen, die Kultur

der alten Heimat zu pflegen, seinen

erwachsenen und jugendlichen

Mitgliedern im Vereinsheim

am Reinkenweg einen Freizeittreff

zu bieten. Zudem setzt er sich ausdrücklich

für die Demokratie ein.

Programm

Neben dem musikalischen Ständchen

des Kinderchors, folkloristischen

Tanzaufführungen der

Kinder- und Jugendgruppe sowie

dem Auftritt eines Clowns gab es

ein üppiges Festmahl – vorbereitet

und serviert von den Mitgliedern

des Vereins. Durch das Programm

führten Dilara Aydin und Hande

Ergin. Bevor sie zum Auftakt der

Jubiläumsveranstaltung zur Nationalhymne

anstimmten, baten

sie um das Gedenken an Kemal

Atatürk, die gefallenen Soldaten

und die Kriegsveteranen. Und da

gerade der Tag der Lehrer war, bat

der Vorsitzende die anwesenden

Lehrpersonen auf die Bühne. In

Wertschätzung ihrer Arbeit überreichte

er ihnen riesige Baccara-

Rosen.


28 Das Stadtgespräch

(V. l.) Stephan Johannes Pfeffer, Matthias Fröhleke, Heike Brieske, Maximilian Fürst zu Bentheim-Tecklenburg und Lukas Schulte vor

dem sanierten Gartenhaus

DENKMALSCHUTZ MIT MODERNSTER TECHNIK

Gartenhaus des Schlosses erstrahlt nach

der Sanierung

(Kem) »Die neuen Ornamentleisten

für das Gartenhaus am

Schloss habe ich mit einer CNC-

Maschine gefräst«, erklärte

Tischlermeister Lukas Schulte

von der gleichnamigen Tischlerei.

Frühere Handwerker-Generationen

mussten diese Arbeiten

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Lösungen

sind unsere

Stärke.

per Hand ausführen. Der Tischlermeister

musste ebenfalls die

gedrehten Eckleisten, die schützenden

Wetterschenkel über

der unteren Fassade sowie den

tiefer liegenden Bereich der Verbretterung

des klassizistischen

Gebäudes erneuern. Jede Menge

Wir wünschen

Ihnen ein frohes

Fest und einen

guten Rutsch ins

Jahr 2019

Fäule hatte alle diese Dinge seit

der letzten Restaurierung zur

Landesgartenschau 1988 morsch

werden lassen, berichtete Heike

Brieske beim Pressetermin zum

Abschluss der Restaurierung.

Mineralische Cremefarben lassen

das schmucke Häuschen

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zwischen Orangerie und altem

Mühlengebäude nun wieder aufleuchten.

Die Untere Denkmalbehörde

bei der Stadtverwaltung

habe zu den Arbeiten an dem

etwa 1810 errichteten Häuschen

ihr Einverständnis gegeben. Der

Technische Beigeordnete, Stephan

Johannes Pfeffer machte

deutlich, dass die Stadtverwaltung

das Projekt gerne fachlich

begleitet habe. Maximilian

Fürst zu Bentheim-Tecklenburg

dankte allen, die zum guten Abschluss

der Fassaden-Sanierung

beigetragen haben. In den Dank

schloss er auch Ralph Brinkhaus

ein, der sich in seiner Eigenschaft

als Bundestagsabgeordneter für

die Förderung des Projektes aus

dem Sonderprogramm des Bundes

für »Denkmäler von nationalem

Rang« eingesetzt hatte. Die

erhaltenen Fördergelder in Höhe

von insgesamt 200.000 Euro ließen

beispielsweise ebenfalls die

Sanierung der Schlossbrücke

und die Erneuerung der Malerarbeiten

auf der Vorburg zu. Das

Schloss selber beteiligte sich an

den verschiedenen Gewerken mit

derselben Summe.

Mit Blick auf die Geschichte des

Gartenhauses machte Maximilian

Fürst zu Bentheim-Tecklenburg

deutlich, dass es nach

dem Vorbild des Goetheschen

Gartenhauses in Weimar errichtet

worden ist. Das Original sei

aber drei Mal so groß, fügte er

an. Der Technische Beigeordnete

ergänzte, dass die klassizistische

feine Fassade mit großen Sprossenfenstern,

Gesimsen und Ornamenten

den berührenden Anblick

beim Betrachter bewirke.

Maximilian Fürst zu Bentheim-

Tecklenburg stellte zudem das

Institut für Fenstertechnik (ift)

aus Rosenheim als Mieter des

Gebäude-Ensembles am Emskolk

vor. Sein General-Manager Matthias

Fröhleke berichtete, dass

ift die Gebäude – einschließlich

des Gartenhäuschens – für Schulungen

und Workshops nutzen

will.


29

125 Blutspenden und mehr gaben: (v. l.) Helmut Weishaupt, Raimund Scholz, Agnes

Brökelmann, Wilfried Schmolke, Marissa Fürstin zu Bentheim-Tecklenburg, Manfred

Neß, Günter Assler

BLUTSPENDEREHRUNG DES DRK

Ein Blutspender berichtet

(Kem) »Solange ich gesundheitlich

fit bin, mache ich weiter«,

mit dieser Zusicherung steht der

Blutspender Helmut Weishaupt

sicherlich nicht allein. Es gibt

viele Blutspender, die dem Roten

Kreuz seit Jahrzehnten die Treue

halten. Das Deutsche Rote Kreuz

Rheda-Wiedenbrück zeichnete

den Sechsundsechzigjährigen im

Rahmen der feierlichen Blutspenderehrung

mit einer Ehrenurkunde

und einer Nadel aus. Gemeinsam

mit Franz-Josef Silberberg hat er

bis zur diesjährigen Blutspenderfeier

150-mal Blut gespendet. Er

war gerade zwanzig Jahre alt, als

er sich erstmals Blut abnehmen

ließ. Der Jubilar absolvierte gerade

den Grundwehrdienst in Münster.

Eines Tages rief die Universitätsklinik

bei der Bundeswehr an,

dass sie ganz dringend Blutspenden

benötigt. Helmut Weishaupt

meldete sich sofort.

Der Aufruf hatte ihm bewusst gemacht

wie wichtig Blutspenden

sind, um das Leben von Menschen

zu retten. Seit diesem Tag

ist er regelmäßig bei den Blutspenden

des Roten Kreuzes in

Rheda dabei. Anfangs beteiligte

er sich zweimal pro Jahr an den

Aktionen des DRK. Seit längerer

Zeit nimmt er jährlich nun schon

vier bis sechsmal entsprechende

Termine wahr.

Vielfachspender

140-mal spendeten Günter Assler,

Raimund Scholz und Wilfried

Schmolke Blut, 130-mal Manfred

Neß und 125-mal Agnes Brökelmann.

120-mal waren Andreas

Diekmann und Ralf Elbracht sowie

einhundertzehn Mal Norbert

Flaskamp, Bernd Hesker, Christa

Ruenhorst und Ral Schmerling.

Auf 100-mal kamen Dieter Brockhinke,

Michael Fehlbier, Elmar

Hegemann, Norbert Jakobtorweihen,

Dieter Lange, Berthold

Urkunden und Ehrennadeln gab es für die Vielfachspender; hier die Teilnehmer mit 25

bis 100 Blutspenden mit (v. l.) Vizebürgermeister Norbert Flaskamp und Helmut Dohmen

sowie (3. u. 5. v. r.) Johannes Granas und Franz Westhoff vom DRK-Vorstand.

Niggemeier, Martin Petertonkoker,

Heinz-Gerd Rehage, Markus

Reuther, Markus Roggenkamp,

Alfred Rothland, Uwe Weidlich

und Hans-Jürgen Zenk. Das DRK

ehrte außerdem die Frauen und

Männer, die 75-, fünfzig- und 25-

mal Blutspendetermine wahrgenommen

hatten.

Dank

Die Vorsitzende des hiesigen Roten

Kreuzes, Marissa Fürstin zu

Bentheim-Tecklenburg, dankte

allen Spendern und dem Blutspendeteam.

Heiligabendfeier

Das DRK Rheda-Wiedenbrück

veranstaltet auch in diesem Jahr

eine Heiligabendfeier für alle

Menschen die einsam sind oder

sich einsam fühlen. Dabei spielt

es keine Rolle, woher man kommt

oder warum man da ist.

Sie findet statt am Montag, dem

24.12.2018, von 14 bis 17 Uhr, im

DRK Zentrum An der Schwedenschanze

16. Zur besseren Planung

für diese – kostenfreie – Heiligabendfeier

bitte anmelden unter

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willkommen.


30 Das Stadtgespräch

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EIN TOLLER SESSIONSAUFTAKT

»Karneval verbindet«

(Kem) Unter diesem Motto starteten

die Jecken Rheda-Wiedenbrücks

in die fünfte Jahreszeit.

Gemeinsam mit dem Rosenmontagskomitee,

den Aktiven der KG

Helü und des WCV »Grüne Funken«

feierten die Gäste von den

befreundeten Schützenvereinen

und mit ihnen verbundenen

Gruppen. Was mehr hätte die Bedeutung

der Sessionsparole für

den heimischen Karneval unterstreichen

können. Martina Belmann,

Stadtprinzessin der Session

2017/2018 aus den Reihen der

»Grünen Funken« lüftete unter

dem Jubel der Anwesenden das

streng geheim gehaltene Motto

gemeinsam mit Lilli Winter, »Kinderstadtprinzessin«

der »Helü«.

»Endlich hat das Leben wieder

einen Sinn«, begrüßte RMK-

Vorsitzender Guido Lütkewitte

frohgelaunt pünktlich um 11.11

Uhr die Gäste und die neue Session.

Ihm schloss sich das Stadtoberhaupt

Theo Mettenborg im

besten Reim an: »Es ist fast wie

ein großer Knall, nun ist er da, der

heimische Karneval«.

Nachdem die Aktiven des Karnevals

die neue Session vier Jahre

lang auf dem Historischen Marktplatz

begrüßt hatten, gaben sie

sich jetzt ein fröhliches Stelldichein

in der Scheune des Hohenfelder

Brauhauses. Ein gelungener

Ortswechsel: In der Enge der

Räumlichkeiten entfaltete sich

eine Superstimmung: Es wurde

gesungen, geschunkelt und mitgeklatscht.

Kurzum: Es war ein gelungener

Start in die neue Session. Sie

bietet bis zum finalen Höhepunkt

mit dem Rosenmontagsumzug

am 4. März 2019 eine bunte Überraschungstüte

randvoll mit karnevalistischem

Frohsinn, tollem

Saal- und Straßenkarneval.

Proklamation:

Franz I. und Karin I.

Lücke jubelnd begrüßt

»Etwas Verrücktes steckt in jedem,

lasst uns das gemeinsam im

Karneval leben«, mit dieser Parole

traf das neue Stadtprinzenpaar

Franz I. und Karin I. Lücke genau

die hochschlagenden Herzen des

närrischen Volkes im ausverkauften

Reethus. Darunter sehr viele

Gäste aus den befreundeten Vereinen

von nah und fern. Die Jecken

teilten die Freude der strahlenden

Regenten aus den Reihen

der KG Helü beim Einmarsch zur

Bühne mit nicht endendem Jubel,

vielen Umarmungen und Küssen.

Glücklich rief der Prinz nach der

Proklamation durch Präsident

Thomas Huneke der begeisterten

Festschar zu: »Wir sind stolz und

voller Freude, nun das Prinzenpaar


31

Mit dem Stadtprinzenpaar der Session 2017/18, Martina und Reinhold Belmann sowie dem Kinderprinzenpaar Felix Beckschäter und Lilli Winkler (Mitte) starteten die heimischen

Jecken jubelnd in die Session 2018/19.

von Rheda-Wiedenbrück zu sein«.

Allgemeinen Beifall fand auch die

Premiere des neuen, riesigen Bühnenbildes.

Der Helü-Präsident erklärte bei

der Vorstellung der Tollitäten,

dass ihre Familie zum einen durch

ihr Service-Unternehmen für

Haushalts-Kleingeräte am Kaiserforst

verbunden sei. Ebenso sei

sie voll von dem Karnevalsbazillus

angesteckt: Franz gehöre dem

Elferrat an und Karin sei mit der

Gruppe »Herz Damen« verbunden.

Ihre Tochter Muriel mache seit

Kindesbeinen aktiv bei den Garden

mit, jetzt in der Damengarde,

und gehöre zum Trainerteam der

Jugendgarde. Bei den Emsmatrosen

sei Sohn Mirko dabei. Lediglich

Marius sei von dem gemeinsamen

karnevalistischen Hobby

noch nicht so richtig angesteckt.

Die Insignien der Regentschaft,

Zepter und Prinzenkette, überreichten

der Vorsitzende Jörg

Johannpaschedag und sein Vize

Hans Hiltscher.

»Jetzt geht’s los, wir sind nicht

mehr aufzuhalten«, mit diesem

mitreißenden Lied, und weiteren

Ohrwürmern, wie »Verdamp

lang her«, »Lev Marie« und »Kölsche

Jung« heizte die aus Köln

angereiste karnevalistische

Cover-Band »6 Richtije« sodann

die Stimmung bis zum Siedepunkt

an. Von diesem Zauber

waren auch die voll motivierten

Dellbröcker Boore aus der rheinischen

Domstadt so hingerissen,

dass die Gruppe, die ansonsten

eher das Alaaf gewohnte ist, in

das allseits gerufene »Helau« mit

einstimmte.

Unvergesslich

»Das Lachen in die Stadt ge-


32 Das Stadtgespräch

Die Jecken feierten das neue Stadtprinzenpaar Franz I. und Karin I. Lücke.

bracht« hatte schon das von

Thomas Huneke sowie den WCV-

Präsidenten Sven Grabau und

Thorsten Havalla verabschiedete

Stadtprinzenpaar der »Grünen

Funken«, Martina und Reinhold

Belmann, in der Session 2017/18.

Sie riefen ihm zu: »Ihr seid ein

super Prinzenpaar gewesen«. Im

Nachhinein betrachtet habe diese

Zeit alles übertroffen, was wir uns

vorgestellt haben. »Davon werden

wir noch lange zehren«, gestand

der scheidende Prinz. Er dankte

allen, die zu dieser schönen Regentenzeit

beigetragen hatten.

Ein hochkarätiges und stimmungsstarkes

Programm umrahmte

die Prinzen-Verabschiedung

und Proklamation.

Mit dem wieder aufgespürten

Vereinslied »Mit Helü und Helau«

klang die wunderschöne Prinzenproklamation

aus.

Für die Organisation zeichneten

Petra Hollenbeck, Andreas Hartmann

und Patrick Schneider verantwortlich.

Viele Komplimente

fand auch das wirklich gelungene

neue Bühnenbild.

UWG FORDERT MEHR

FIXBUSVERBINDUNGEN

Ratsinitiative

eingeleitet

»Was kann getan werden, dass

weitere Verbindungen geschaffen

werden?«, fragt der Sprecher

der UWG, Dirk Kamin, den Rat. Er

solle in dem zuständigen Fachausschuss

die Angelegenheit beraten.

Dirk Kamin hält es darüber hinaus

für erforderlich, das bestehende

Angebot bekannter zu machen.

Aktuell besteht mo, fr und sa jeweils

eine Verbindung nach Bielefeld

(0.35 Uhr) und Friedrichshafen

(6.35 Uhr). Seinerzeit hatten sich

mehrere Bürger für den Fixbus-

Anschluss eingesetzt – insbesondere

Peter Kliche, Manfred Hegel

und Klaus Bartscher.


33

Das Verler Symphonieorchester und die Sängerinnen und Sänger der »Hoffnung« begeistern mit faszinierenden Klangbildern.

SCHUBERTS »UNVOLLENDETE« UND MOZART-»REQUIEM«

Hoffnung-Konzert mit meisterhaften Interpretationen

(Kem) Einen ganz besonderen

Geist atmete die »Hoffnung«-

Aufführung der Symphonie Nr. 8

h-Moll (die »Unvollendete«) von

Franz Schubert sowie das »Requiem«

d-Moll von Wolfgang Amadeus

Mozart in der Piuskirche.

Der Gesangverein Hoffnung, der

Frauenchor Hoffnung sowie der

Gymnasialchor Schloß Holte-

Stukenbrock und der Chor Verler

Vier Jahreszeiten interpretierten

die beiden Werke in dem Gemeinschaftskonzert

unter der Leitung

von Knut Peters stimmsicher und

sehr einfühlsam. Die Sängerinnen

und Sänger vermittelten die getragenen,

schweren Passagen

ebenso überzeugend wie eben

auch das Tröstende, das sie in

der wunderschönen Musik voll

zur Geltung brachten. Die Chöre

waren dabei hervorragend und

von großer Homogenität. Kurzum:

die von ihnen geschaffenen

Klangbilder waren ein Geschenk

für alle Musikfreunde.

Ebenso überzeugten die Solisten,

darunter Marina Herrmann (Sop-

ran) und Eric Fergusson (Bass)

sowie Ji-Woon Kim (Tenor) und

Nohad Becker (Alt). Sie bildeten

mit den Chören und dem Symphonieorchester

Verler Vier Jahreszeiten

einen fantastischen

Klangkörper. Dieser interpretierte

die beiden Werke wie aus einem

Guss – ebenso begnadet vollendet

schon das Orchester bei den

Beethoven-Ouvertüren »Coriolan«

und »Egmont«.

Das Konzert berührte die Besucher

in dem ausverkauften

Gotteshaus und entfaltete die

Größe dieser insgesamt außergewöhnlichen

Kompositionen

zu einem äußerst hochkarätigen

Musikerlebnis, über das die Besucher

sicher noch lange sprechen

werden.


34 Das Stadtgespräch

Ein Höhepunkt des Drei-Königs-Marktes ist die Versteigerung des »Rauchenden Rolands«.

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13. DREI-KÖNIGS-MARKT ST. VIT

Köstliches, Musik und viel Stimmung

(Kem) Abermals hat ein engagiertes

Team alles unternommen, um

den Besuchern des nachweihnachtlichen

Marktes in St. Vit

einen berührenden und unterhaltsamen

Aufenthalt bieten zu

können. Er öffnet seine Tore am

5. und 6. Januar 2019. Das ganze

Dorf scheint dann auf den Beinen

zu sein. Auch für die umliegenden

Gemeinden ist der Drei-Königs-

Markt ein Geheimtipp.

Schmackhaftes

In der kleinen Budenstadt an der

Barockkirche erwarten die Besucher

vielerlei kulinarische Köstlichkeiten:

Frische Bratwurst aus

der Riesenpfanne, reichlich belegte

Pizzen und Reibekuchen-Portionen

– am Sonntagnachmittag

frische Waffeln und Kaffee. Nicht

zu vergessen die in kalter und

warmer Form angebotenen flüssigen

Spezialitäten: Das St. Viter

Fegefeuer müssen die Besucher

einfach probiert haben. Nicht zu

vergessen den St. Viter Neuschnee

und warmen Kirschlikör mit Sahnehäubchen

– kurz »Krönchen«

genannt.

Samstag

Die Veranstaltung startet am

Samstag, dem 5. Januar 2019 mit

der Vorabendmesse um 17 Uhr. Der

Kirchchor St. Marien übernimmt

die musikalische Ausgestaltung.

Anschließend eröffnen die Turmbläser

Lucie Igelhorst und Bruno

Sandhäger stimmungsvoll das

Marktgeschehen. Die Volksbank-

Band »Swap Connection« sorgt

für den musikalischen Schwung

in den Abendstunden. Um 22 Uhr

beschließen die beiden Turmbläser

den ersten Tag mit einem

Ständchen.

Sonntag

Am Sonntagnachmittag geht das

Programm um 15 Uhr mit einer

Aufführung des Kindergartens

weiter. Die Kleinen freuen sich

schon das Einstudierte den Zuschauern

vorführen zu können.

Das Mandolinenorchester Taktgefühl

lässt seine Instrumente

ab 15.30 Uhr erklingen. Eine große

Nummer verspricht der Auftritt

der Liederlichen Brüder. Sie laden

die Besucher ab 16.30 Uhr zum

Mitsingen ein. Um 17.30 tritt der

Kirchenchor St. Lambertus Langenberg

auf, um den Markt stimmungsvoll

zu umrahmen.

Finale

Spannend geht es bei der Versteigerung

des »Rauchenden Rolands«

ab 18.15 Uhr zu. Der zünftige Gartenofen

ist sehr begehrt. Kein

Wunder, dass da die Angebote

so richtig in die Höhe gehen. Der

Meistbietende darf das schöne

Stück ein Jahr lang bei sich zu Hause

aufstellen. Anschließend klingt

der Drei-Königs-Markt mit den

Melodien der Stromberger Blasmusik

langsam aus. Zum Finale

um 20 Uhr spielen noch einmal die

Turmbläser auf. Sodann beschließt

Martin Humpe die Veranstaltung

mit ein paar Abschiedsworten.

Der Erlös des Festes wird wie immer

guten Zwecken innerhalb der

Dorfgemeinschaft zufließen. Zu

den Empfängern gehören der Kindergarten

sowie der Verein »Dorf

aktiv«. Er erhält eine Spende für

die Renovierung des historischen

Küsterhauses. Zudem sollen noch

zwei weitere Projekte unterstützt

werden.


35

anzeigen

(CL) Sobald ich diesen

Song von Joe Cocker

höre, erinnere ich

mich unmittelbar an das

aufregende Jahr unserer

Trauung und der tailverliebten Vorbereitungszeit.

de-

Wie wahrscheinlich h

jedes künftige Brautpaar

hatten auch wir

ganz genaue Träumereien

unserer Hochzeitsfeier

im Kopf. In

unserer Vorstellung

sollte der Festtag

wunderschön und

ein bisschen so sein,

wie wir: natürlich und

ungezwungen, romantisch

und persönlich,

fröhlich und festlich und

hoffentlich unvergesslich. esslich.

Wir stellten uns unsere Hochzeit

You are so

beautiful…

als rauschendes Fest mit stimmungsvollem

Flair vor, wir

wünschten uns ein erlesenes

Abendessen,

ein duftiges Blütenmeer

und eine

mindestens 5-stöckige

Sahnetorte.

Außerdem sah ich

meinen Zukünftigen

in edlen Zwirn

gekleidet vor dem

Altar stehen und

mich eingehüllt in

einen ultralangen,

im Sommerwind

wehenden Schleier.

Für immer verbunden,

sollten golde-

ne Trauringe unsere

Ringfinger zieren.

Soweit so gut – der

verliebten Phantasie

sind bekannt-

lich keine Grenzen

gesetzt. t Und wenn doch, dann

öffnet man einfach Pinterest und

die Ideensuche zum schönsten

aller Feste kann beginnen. Doch

wie lassen sich all die Vintageorientierten,

Boho-angehauchten

oder klassisch-geprägten Hochzeitsträumereien

und Inspirationen

verwirklichen? Wer hilft

bei der Beratung der passenden

Ringe und wer kann etwas zu

saisonalem Blumenschmuck

verraten? Wo können wir in Rheda-Wiedenbrück

die Haare zum

Messy-Bump stecken lassen, uns

den passenden Kummerbund

aussuchen und vor allem ein

richtig gutes Fest feiern?

Glücklicherweise können wir hier

in Rheda-Wiedenbrück der Expertise

zahlreicher erfahrener und

kreativer Experten rund um das

Thema Hochzeit vertrauen. Mit

ihrer kenntnisreichen und einfühlsamen

Unterstützung wird

jede Hochzeit zu einer echten

Traumhochzeit!

Domenico ~

Silvester

Eine Braut, egal ob mit langen

oder kurzen Haaren, ist immer

wunderschön. Besonders schön

strahlt sie, wenn sie ihrem eigenen

Stil auch am schönsten Tag

des Lebens treu bleibt und ihn

durch ein raffiniertes Styling der

Haare und des Make-ups sanft

unterstreicht. Das kann romantisch

oder puristisch, natürlich

Domenico - Silvester · Neuer Wall 6 · Rheda-Wiedenbrück

Tel. 05242 – 5701778 · DOMENICO_SILVESTER

oder glamourös, klassisch oder

unkonventionell sein. Hauptsache

die Braut fühlt sich mit Haut

und Haar wohl. Das Team von

DOMENICO-SILVESTER unterstützt

mit einem typgerechten,

außergewöhnlichen, tanz- und

tränenfesten Make-up & Hairstyling

das Wohlbefinden jeder Braut

und natürlich des Bräutigams.

Di–Fr 09.00–13.00 Uhr

14.00-18.30 Uhr

Sa 08.00–13.00 Uhr

Abrahams

Ihr seid auf der Suche nach einer

ausgefallenen Hochzeitslocation?

Eine Location, die Euch

und Eure Gäste mit Ambiente,

Service und Speisen verwöhnt?

Dann seid Ihr im Abrahams genau

richtig. Im alten und stilvollrustikalen

Gemäuer einer einstigen

Kornbrennerei finden bis

zu 180 Hochzeitsgäste bequem

Platz zum Feiern und Genießen.

Dabei überzeugt die hauseigene

Küche mit feinen Menüs, Buffets

oder Flying Dinner. Das Fullservice-Team

sorgt für das Gelingen

eures traumhaften Hochzeitsfestes.

Und dank der Hochzeitspauschalen

könnt Ihr Euch auf

eine sichere Budgetkalkulation

verlassen.

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ab 18.00 Uhr

Abrahams Restaurant und Eventlocation · Bahnhofstraße 4

Rheda-Wiedenbrück · Tel. 05242 – 9680080 · www.lars-abraham.de


36 Das Stadtgespräch

anzeigen

Laden im Garten

Liebe baldige Braut, schließ’ für

einen Moment die Augen und

träume: Zarte Blüten schmücken

Dein Haar, in den Händen trägst

Du einen Strauß deiner Lieblingsblumen,

die Kirchenbänke sind

liebevoll duftig dekoriert, zuckersüße

Streuengel lassen vor dir Blütenblätter

niederrieseln und Dein

Lieblingsmensch begrüßt Dich mit

einem kleinen, doch perfekt abgestimmten

floralen Gruß am Revers.

In Deiner Traumreise schreitest du

weiter… zusammen mit Deinem

Partner steigst Du ein, in einen

alten, blumig verzierten VW Käfer

und gemeinsam fahrt Ihr zu einer

stimmungsvoll geschmückten

Scheune. In festliches Kerzenlicht

getaucht, warten hier all Eure

Freunde. Unzählige Väschen und

Krüge, gefüllt mit den schönsten

Blumen der Saison verbreiten

liebevolles Flair. Wie wahr… Blumen

gehören zu einer Traumhochzeit

einfach dazu. Dabei spielt es keine

Rolle, ob Du von einem romantischen

Fest mit Vintage-Appeal dekoriert

mit Pfingstrosen, Lavendel,

Spitzen und Bändern träumst, oder

ob Du von einer außergewöhnlich

eleganten Hochzeit mit Callas,

Dahlien, Silberleuchtern und Perlen

schwärmst. Du und Dein Partner,

Ihr bestimmt den Stil und werdet

Euch einen rundum wunderschönen

Tag gestalten. Und für die

Gestaltung der Frischblumen sowie

einer wirkungsvollen Deko der

Kirche, des Autos und der Location

stehen wir – das Team des Laden

im Garten – Euch herzlich gerne

beratend und traumerfüllend zur

Seite.

Bäckerei Nordgerling

Die Hochzeitstorte, ein feines Highlight

jeder Hochzeitsfeier. Sie krönt

köstlich das Mitternachtsbuffet,

thront verführerisch über der Candy-Bar

oder versüßt den nachmittäglichen

Kaffee. Sie soll die persönliche

Note des Paares und des Festes

geschmackvoll unterstreichen und

unvergessen in aller Munde bleiben.

Doch wie kann man das süßeste

Unikat des Tages so richtig

lecker und gleichzeitig individuell

gestalten? Das Erfolgsgeheimnis

ist schnell gelüftet: Verratet uns –

der Bäckerei Konditorei Nordgerling

- was Euch als Liebespaar schmeckt

und verbündet. Handelt es sich um

ein gemeinsames Hobby, eint Euch

die Liebe zu Blumen oder verbindet

Euch die Süße des Lebens? Aus diesen

Zutaten backen wir Euch mit

Liebe einen persönlichen Blickfang

ganz nach Eurem Geschmack. Dabei

setzen wir Form, Farbe und Füllung

keine Grenzen.

Mi–Fr 10.00–18.00 Uhr

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...Konditorenkunst pur!

Mo. – Fr.:

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Kuchen & Tortenmanufaktur by Nordgerling · Gütersloher Straße 73

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37

Uhrmeister

Ringe für die Liebe – Eure Trauringe

begleiten Euch ein Leben lang.

Sie sollen Eure Persönlichkeit einfangen

und widerspiegeln, Eure

Hände angenehm umschmeicheln

und aus den edelsten Materialen

bestehen. Um Eurer Liebe und

Eurer Individualität eine Form zu

geben, designen wir zusammen

mit Euch maßgefertigte Ringe in

unseren Trauringstudios. Dabei

können wir auch auf Eure persönlichsten

Wünsche mit einer Lasergravur

eingehen. Wie wäre es z.B.

mit den Umrissen des Ortes Eurer

ersten Begegnung, Euren Fingerabdrücken

oder einer kleinen Widmung?

Auch in der Wahl der Farbe

anzeigen

sind wir sehr vielseitig aufgestellt.

Als besonders zeitlos, unisex und

schön changierend empfehlen wir

den Ton Schwedenweiß. Eine edle

Legierung, die einzig in der Werkstatt

unserer Goldschmiede angeboten

wird. Für welchen Trau(m)

ring Ihr Euch auch entscheiden

werdet, unser qualifiziertes Team

aus Goldschmiedemeistern, Fassermeistern

und Designern fertigt

Eure Unikate in höchster Qualität

und nach besten Handwerkstraditionen,

geprägt werden sie mit

unserem Amboss. Auch lange nach

Eurem Ringkauf stehen wir Euch

mit Rat, Tat, Service und viel Liebe

zum Detail beratend zur Seite.

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Anzug, Hemd, Krawatte – Fertig!

Dein Hochzeitsoutfit steht. Vielleicht

liegen Dir aber auch ein

paar weitere Details am Herzen,

schließlich handelt es sich um

den feierlichsten Auftritt Dpeines

Lebens. Doch wie werden

die vielen Anregungen rund um

Anzug, Schmuckweste, Plastron

und Einstecktuch gekonnt kombiniert,

dem eigenen Stil festlich

angepasst und gleichzeitig perfekt

auf das Kleid der Braut abgestimmt?

An dieser Stelle stehen

Heike Kammerwert und ihr Team

beratend und mit schneidergeschultem

Blick zur Seite. Eine

eigene Änderungsschneiderei

sorgt für den perfekten Sitz in

allen Größen.

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38 Das Stadtgespräch

Sponsoren und Förderer: (v. l.) Alfons Brielmann, Helma Mormann, Frank Hurlbrink, Christa Wüllenkemper, Leo Lübke, Georg Effertz,

Bruno und Mechthild Höner, Klaus Goldkuhle

Gutschein: 4 gratis Stunden!

10 JAHRE MUSEUM WIEDENBRÜCKER SCHULE

Starke Komplimente für die »Seele unserer Stadt«

Schulte-Mönting-Straße 2A

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(Kem) »Wir alle sind Wiedenbrücker

Schule«, wandte sich Bürgermeister

und Stiftungsratsvorsitzender

Theo Mettenborg in seiner

Laudatio zum zehnten Geburtstag

des gleichnamigen Museums an

dessen Förderer, Sponsoren, Leihgeber

und Akteure. »Sie alle haben

in den zurückliegenden Jahren

eine großartige Gesamtleistung

vollbracht«, stellte der Festredner,

Landtagspräsident André Kuper,

in der Jubiläumsveranstaltung

heraus. »Gerade den kleinen Museen,

wie eben dem Wiedenbrücker

Schule Museum, gehört die

Zukunft«, sagte er weiter. Und

der Gründungsvater und Motor

der Einrichtung, der frühere Bürgermeister

Bernd Jostkleigrewe,

dankte allen Begleitern des Museums

an der Hoetger-Gasse, dass

sie durch ihre Beiträge daran mitgewirkt

haben, dass dieses einmalige

Zeugnis des Historismus

bis in die nächsten Generationen

wirken kann. Diese starken Komplimente

bewegten den Sprecher

des sehr gut besuchten Festakts

im Saal des Museums, Arno Bergmann,

Mitglied des Stiftungsvor-

standes, zu dem Resümee, dass

es allen Freunden des Museums

einfach gut tue, dass es so positiv

in Politik und Gesellschaft eingebunden

ist. Kompetent und kurzweilig

führte er durch die festliche

Veranstaltung.

Gründung

Bernd Jostkleigrewe erinnerte

daran, dass vor gut zehn Jahren

neben dem Herzblut vieler dem

Projekt wohlgesonnener Menschen

ebenfalls das Glück eine

Rolle spielte. Das Domizil, die

1905 fertiggestellte ehemalige

Altarbauwerkstatt Diedrichs &

Knoche, sollte einer Vergrößerung

des benachbarten Seniorenheims

weichen. Die Änderung dieser

Pläne durch die St. Aegidius-Kirchengemeinde

gab der Idee des

ehemaligen Bürgermeisters für

die Errichtung des Museums auf

Stiftungsbasis den ersehnten

Raum in der früheren Werkstatt.

Bruno Höner, der sich schon um

den Erhalt des überregional bekannten

»Wiedenbrücker Künstlerhauses«

verdient gemacht

hatte, sagte seine Unterstützung

des Plans von Bernd Jostkleigrewe

sofort zu. Weitere Männer folgten

dem Aufruf von Jostkleitgrewe,

mit einer Stiftungsbeteiligung

den Grundstein für den Durchbau

zu legen: Johannes Hüser für die

Kreissparkasse, Klaus Goldkuhle,

Clemens Tönnies, Ulrich Pflüger

und Leo Lübke sowie nicht zuletzt

der Stadtrat. Sie trugen letztendlich

870.000 € zusammen. Der

Startschuss für die Stiftung fiel

im Dezember 2005. Dazu kamen

Fördergelder vom Land, von der

NRW Stiftung, vom Westf. Museumsamt

und von der Stiftung

Deutscher Denkmalschutz sowie

von der Stadt. Für die Umsetzung

des Projekts fand der frühere Bürgermeister

in Frank Hurlbrink den

Architekt, der mit sehr viel Sensibilität

»einen wirklich erstklassig

gelungenen Durchbau« der ehemaligen

Werkstatt meisterte.

Ära Brielmann &

Schumacher

Alle Festredner bezeichneten es

als Glücksfall, dass Manfred Schumacher,

der das Museum bis September

2017 ehrenamtlich leitete,


39

Austausch des verwitterten Eichen-Stützpfeilers für das Museumsvordach anlässlich des

runden Geburtstages: Die Zimmerer Christian Fedeler und Patrick Korcksmeier führen

den 4 m langen und 33 cm breiten Eichenstamm neben den Stützstamm aus Lindenholz:

(v. l.) Manfred Schumacher, Christiane Hoffmann, Frank Hurlbrink, André Liscioch,

Zimmerer-Unternehmer Erasmus Drücker

und sein langjähriger Partner,

Alfons Brielmann, als »Brücken

zum Heimatverein Wiedenbrück«

die Entwicklung der neuen Kunstund

Kulturstätte mit Leidenschaft

und unglaublicher Arbeit

gefördert hätten. Mit geradezu

akribischem Einsatz ergänzten

sie die Ausstellungsstücke um

viele wertvolle Schätze und Leihgaben.

Bei ihrem erfolgreichen

Wirken hätten sie ihre eigene

Person stets bescheiden hintenan

gestellt. Für Manfred Schumacher

sei das Museum fast ein zweites

Zuhause geworden. »Danke den

beiden Ehefrauen, dass sie dieses

Engagement mitgetragen haben«,

würdigten Bernd Jostkleigrewe

und die übrigen Festredner ihre

verständnisvolle Haltung.

Interaktiv

Seit Oktober 2017 wird das Museum

hauptamtlich von der

Kunsthistorikerin und Historikerin

Christiane Hoffmann M. A.

geleitet. Sie führt das Werk ihrer

Vorgänger weiter. Mit neuen Ideen,

getragen vom interaktiven

Ansatz, habe sie zudem viele

neue Besucher für das Museum

gewinnen können, darunter

40 Besuchergruppen, davon 30

Schülergruppen, berichtete Bürgermeister

Theo Mettenborg. Er

wünschte sich, dass jedes Kind,

das in Rheda-Wiedenbrück geboren

ist, wenigstens einmal das

Wiedenbrücker Schule Museum

besucht. Es sei nicht nur ein Juwel,

»das sich andere Städte in ihren

Mauern erwünschen würden. Es

ist auch für unsere Stadt identitätsstiftend«,

hob er hervor und

fügte an: »Nur wer seine Wurzeln

kennt, kann wachsen!«. Dazu

bietet das Wiedenbrücker Schule

Museum viele Gelegenheiten:

Zum einen öffnet es den Blick für

die über 30 Altarwerkstätten des

neunzehnten und zwanzigsten

Jahrhunderts, die zum Teil weltweit

wirkten und deren Einfluss

bis in die heutige Zeit hinein

spürbar ist. Zum anderen führt

seine Ausstellung in die über

tausendjährige Stadtgeschichte

Wiedenbrücks. Der Bürgermeister

bezeichnete es als »die Seele

unserer Stadt«.

Den musikalischen Rahmen des

Festakts gestaltete einfühlsam

das virtuose Ensemble ColVoc.

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40 Das Stadtgespräch

Die neu- und wiedergewählten Vorstandsmitglieder und Hauptleute

SCHÜTZEN BRUDERSCHAFT ST. HUBERTUS BATENHORST

Generations wechsel in Harmonie

(Kem) Sechs Jahre lang hat sich

Hans Schulte als Brudermeister

und vorher schon viele Jahre lang

als Vorstandsmitglied mit viel

Erfolg um die Belange der Schützenbruderschaft

gekümmert. Mit

der diesjährigen Winter-Generalversammlung

und ihren turnusmäßigen

Regularien scheidet er

auf eigenen Wunsch komplett

aus dem Vorstand aus. Der bisherige

Stellvertreter Jörg Hinse

übernimmt nunmehr den Vorsitz.

Diese Entscheidung und die wei-

teren personellen Veränderungen

wurden im Vorstand sorgfältig

vorbereitet. Sie kommen einem

Generationswechsel gleich.

Vorstandsrochade

Für Jörg Hinse rückte der bisherige

Schriftführer Björn Michel

nach. Seine bisherigen Aufgaben

nimmt nun Hanni Brückner als

Neuzugang im Vorstand wahr.

Für den ebenfalls nicht wieder

angetretenen Major Werner Wixmerten

wählte die Versammlung

den langjährigen Adjudant Jörg

Markmann. Neben den wiedergewählten

Adjutant Thorsten

Schulte bestimmten die Anwesenden

Peter Wiesbrock neu für den

Posten des zweiten Adjutanten.

Wir wünschen allen Lesern des Stadtgespräches

frohe Weihnachten, erholsame Feiertage und

einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Vom 20.12.2018 bis einschließlich 2.1.2019

machen wir Betriebsferien.


41

Inh. Björn Noethen

Wir wünschen allen

eine schöne Adventszeit,

frohe Weihnachten

und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Steildach

Flachdach

Bauklempnerei

Fassadenbau

Balkonsanierung

Innenausbau

Dachfenster

Holzbau

Altbausanierungen

Energieberatung

Sturmschadenreparatur

Brudermeister Jörg Hinse dankt seinem Vorgänger Hans Schulte für die verdienstvolle Amtsführung.

Nachdem sich Jochen Weißen als

Fahnenmajor aus dem Vorstand

verabschiedet hatte, erhielt als

neues Vorstandsmitglied Christoph

Ortjohann das Votum der

Schützen für diese Aufgabe. Fahnenleutnant

ist Nico Baggeroer.

Beisitzer mit dem Schwerpunkt

der Geschäftsführung für die

Hubertushalle ist neu André Hünemeier.

Wiederwahl hieß es für

Oberst Thomas Reckmann, Kassierer

Norbert Kaiser und Schießmeister

Ronnie Nierolder. Das galt

gleichfalls für Michael Langhorst,

Ludger Hagemann und Rahel Büscher

als Hauptmann der 1. und 2.

Kompanie sowie Damenkompanie.

Neue Hauptleute sind Norbert

Otterpohl (3. Kompanie) und Louis

Jakobtorweihen (Jungschützen).

Dank

»Ich sehe bei Jörg und dem gesamten

neuen Vorstandsteam unsere

Bruderschaft in guten Händen. Mit

dem eingeleiteten Generationswechsel

tragen wir insbesondere

auch den Aufgaben im Zusammenhang

mit unserem 175-jährigen

Vereinsjubiläum Rechnung. Ich

durfte eine schöne, prägende Zeit

mit euch erleben, wie beispielsweise

erst jüngst bei der Renovierung

des Schützenplatzes und der

dafür geschaffenen erweiterten

Beleuchtung. Allen Mitstreitern

im Vorstand und im Verein danke

ich herzlich für die kameradschaftliche

Zusammenarbeit, die uns

über viele Jahre verbunden hat«,

betonte Hans Schulte. Ebenfalls

Werner Wixmerten dankte für die

langjährige Unterstützung. Seine

Aufgabe habe ihm immer Spaß

gemacht. Das bestätigte Jochen

Weißen. Er habe immer Hilfe erhalten,

wenn er darum gebeten

habe. Die vielen Anwesenden der

auf 931 Mitglieder angewachsenen

Schützenfamilie dankten den drei

verdienten Schützenbrüdern mit

lang anhaltendem stehendem Applaus.

Auf Antrag von Heinz-Georg

Großerohde bestimmten sie Hans

Schulte und Werner Wixmerten zudem

zum Ehrenbrudermeister bzw.

Ehrenmajor.

Kontinuität

Jörg Hinse sagte namens aller

Gewählten »Dankeschön für das

geschenkte Vertrauen«. Seppel

Lohmann und nach ihm Hans

Schulte hätten als Brudermeister

große Fußspuren gelegt. Er freue

sich gemeinsam mit allen Aktiven

ihnen folgen zu dürfen. Es erfülle

ihn mit großem Stolz die St. Hubertus

Schützenbruderschaft zu

repräsentieren. Kontinuität, Innovationsstärke

und Harmonie würden

auch weiterhin die Kultur der

Bruderschaft bleiben. Konkret ging

es um das Schützenfest 2019, die

bevorstehenden Veranstaltungen

(Winterfest, Beachparty, Tanz in

den Mai etc.) und Schießwettbewerbe

(Kompaniepokalschießen,

Kordelschießen und Vereinsmeisterschaften

der passiven Schützen).

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42 Das Stadtgespräch

Die tiefstehende Novembersonne wärmt die Baustelle ungewohnt. Gut für den Baufortschritt.

PORTRAIT-SERIE

Mein Stück Stadthalle

Von Andreas Kirschner

Rheda-Wiedenbrück bekommt eine neue

Stadthalle und an dieser Stelle kommen Menschen

zu Wort, die an dem Entstehen der Halle

beteiligt sind. Jeder von ihnen präsentiert

sein »Stück« Stadthalle. Zum Zeitpunkt dieses

Interviews, Mitte November, wärmt uns eine

ungewöhnlich intensive Sonne. Der Bau wächst

zügig in die Höhe und der endgültige Baukörper

lässt sich langsam erahnen. Ich treffe den

Architekten Alexander Reßlhuber, der im Planungsbüro

Rohling aus Braunschweig für die

Projektleitung mit verantwortlich zeichnet. Wir

sitzen im Bürocontainer und sinnieren über die

Akustik des Saals. Aber draußen geht es zunächst

um nackten Beton.

Andreas Kirschner: Was ist Ihre Funktion beim

Ideen mit der Hand auf’s Papier. In der Entwurfsphase

mag es Reßlhuber analog und direkt. Die Ausarbeitung

erfolgt am Computer mit CAD.

Bau der Stadthalle?

Alexander Reßlhuber: Als Architekt für das

Büro pbr bin ich für die Projektleitung zuständig.

Ich stelle sicher, dass die Stadthalle so

entsteht, wie sie geplant wurde. Der Plan ist

Ergebnis einer Teamarbeit. Wir haben schon

andere Stadthallen gebaut und der Erfahrungsschatz

wurde vom Team mit eingebracht.

Herzstück ist natürlich der Saal und die Nebenräume

und ergänzend haben wir das Foyer

entwickelt. Das Gebäude öffnet sich zur Plaza,

die städtebaulich eine Verbindung zwischen

Stadt und Flora herstellt.

Andreas Kirschner: Was ist Ihr persönliches

Lieblingsstück beim Bau der Stadthalle?

Alexander Reßlhuber: Mein Stück Stadthalle

ist die Rolle Papier, auf der die komplette

Planung entstanden ist. Meine Kollegen und

ich haben immer so eine Skizzenrolle und einen

Stift zu Hand, weil wir Ideen und Details

zunächst auf Papier entwickeln. Man kann

ausprobieren und scribbeln und wenn die Entscheidung

gefallen ist, wird weiter detailliert

und digitalisiert. Mein Teil Stadthalle ist die

komplette Planung, sprich vom Stift bis CAD

und bis auf der Baustelle Beton fließt.

Andreas Kirschner: Was wünschen Sie sich für

die Zukunft der Stadthalle?

Alexander Reßlhuber: Ich wünsche mir für die

Stadthalle, dass unser Entwurf eine Akzeptanz

in der Stadt erfährt. Ich hoffe, die Bürger freuen

sich darauf, hinzugehen und verschiedene

Events zu genießen. Wir haben versucht so

multifunktional wie möglich zu planen, damit

unterschiedlichste Veranstaltungen stattfinden

können. Doch mit Leben gefüllt werden muss

die Halle von den Menschen. Für mich gibt es

zwei Schmuckstücke im Gebäude, auf die ich

sehr gespannt bin: die Gestaltung des Foyers

im Innenbereich und das auskragende Dach im

vorderen Bereich als Eingangsgeste. Insgesamt

freue ich mich sehr mitwirken zu dürfen.

Entspannter Blick auf den Rohbau. Architekt Reßlhuber

weiß: Die Halle ist voll im Zeitplan.


43

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WINTER NICHT VERSALZEN!

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Die reinste Freude


ätsel

44 Das Stadtgespräch

Schwedenrätsel

Geliebte

Tristans

behutsam,

vorsichtig

Schönwetterzone

Empfehlung

Hauptstadt

von

Tibet

Vortrag;

Abhandlung

Herrscherstab

franz.

Autor

(Honoré

de)

Schutzschicht

um die

Lunge

Rahm,

fetthaltiger

Teil

der Milch

aalartiger

Fisch

ital.

Geigenbauerfamilie

Sudoku

leicht

5

kräftig,

kernig

8

Dringlichkeitsvermerk

Ballsportart

schwed.

Poplegende

Einfriedung,

Gatter

Lösung:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Tragen Sie in die leeren Felder die Ziffern 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder

Spalte und jedem 3-x-3-Gebiet jede der Ziffern 1 bis 9 genau einmal vorkommt.

5 8 7 4

7 2 9 6

8

9 1 7

1 8 5 3

7 9 1

4

3 1 2 7

1 3 5 8

2

Oberteil

am

Stiefel

edle

Blume

3

Hartschalenfrucht

Vernunft,

Einsicht

bayerisch:

Schlitten

Preisnachlass

leidenschaftlich

streben

4

Ausruf

der

Verwunderung

juristisches

Fachgebiet

rätselhafte

Weissagung

Gliederreißen

Ältestenrat

Sporenpflanze

Sultanat

am Arabischen

Symbol

eines

Frühlingsfestes

mittel

Drehpunkt

weibliches

Märchenwesen

griechischer

Buchstabe

dt.

Schauspieler

(Mario)

6

Kfz-

Zeichen

Helmstedt

Nadelloch

Einzelhandelsgeschäft

früherer

äthiopischer

Titel

Notwendigkeit,

Schiffs-,

Flugzeugbesatzung

Junges

der

(englisch)

Henne

Laubbaum,

Rüster

Getreide

unverfälscht

Verteidigungsbündnis

(Kzw.)

Göttin

der

stehendes

Binnengewässer

Pferdegangart

Lebenshauch

Hühnerprodukt

kleines

Lasttier

langer,

dünner

Speisefisch

unartikuliert

sprechen

9

sagenhaftes

Goldland

Westgermane

Abk. für

Euer

Ehren

Kleider-,

Mantelstoff

asiatischer

Affe

Erfor-

7 Meer

Künste

dernis

1

modellierfähig

Stadt

an der

Donau

in

Gefäße

pflanzen

10

geistl.

Lehrer

des Hinduismus

Sitzmöbel

für eine

Person

3 1 4

7 8

6 9 7

8 7 2 9

3 9 5 4

5 4 1 7

6 3 1

9 5

5 4 9

Unser Lösungswort vom letzten Mal: Adventskranz


45

Die Vorsitzende der jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld, Irith Michelsohn und Bürgermeister

Theo Mettenborg bei der Gedenkveranstaltung auf dem Jüdischen Friedhof

BERÜHRENDES

POGROMGEDENKEN

Schalom

(Kem) ...heißt Frieden. Und den

wünschten sich die zahlreichen

Teilnehmer der Veranstaltung

zum Gedenken an die Opfer der

Pogromnacht vor 80 Jahren sowie

der darüber hinaus gehenden nationalsozialistischen

Verfolgung.

»Wir wollen und dürfen diese

schrecklichen Ereignisse nicht

vergessen«, appellierte Bürgermeister

Theo Mettenborg an die

Anwesenden auf dem jüdischen

Friedhof am Ignatz-Bubis-Platz.

Bei den verübten Gräueltaten am

10. November 1938 brannten die

Nationalsozialisten und ihre Mitläufer

die am Steinweg liegende

Synagoge nieder, plünderten jüdische

Geschäfte, drangsalierten

und verfolgten viele in Rheda und

Herzebrock wohnende Mitglieder

der Synagogengemeinde. Bei dem

ab Sommer 1941 folgenden systematischen

Terror im gesamten

Einflussbereich des Deutschen

Reiches verschleppte und ermordete

das Nazi-Regime 62 jüdische

Mitbürger der heimischen Synagogengemeinde,

darunter fünf

Kinder und Jugendliche. Daran

erinnerte die Vorsitzende der jüdischen

Kultusgemeinde Bielefeld,

Irith Michelsohn. Tote seien

aber dann erst wirklich tot, wenn

sie vergessen würden, unterstrich

sie. Mit Blick auf die in unserer

Gesellschaft vorhandene Gewalt

mahnte sie dagegen aufzustehen.

Die bewegende Gedenkveranstaltung

gebe ihr wie so viele andere

positive Ereignisse Hoffnung. Solange

sie diese habe werde sie ihre

Stimme erheben.

Träger der Hoffnung sind seit vielen

Jahren die Schülerinnen und

Schüler der Israel-AG des Einstein-

Gymnasiums. An der von ihr 2002

initiierten Stele zur Erinnerung

an die ermordeten Mitbürger berührten

sie unter der Leitung von

Thorsten Mönning insbesondere

mit Worten aus der Geschichte

von Anne Frank. So etwas dürfe

nie wieder passieren, drückte eine

Schülerin die Hoffnung der AG

aus. Abschließend verteilten ihre

Mitglieder Textstellen aus dem

bewegenden Tagebuch des jungen

jüdischen Mädchens, das zum

Synonym des Holocausts geworden

ist. Ansgar Brockamp setzte

einfühlsam mit passenden Takten

auf dem Piano das eindringliche

Gedenken musikalisch um.

In der zum 80. Jahrestag der Pogromnacht

von der Stadtverwaltung

herausgegebenen Dokumentation

des Stolperstein-Projekts

finden sich auch nachdenklich

stimmende Gedanken von Schülerinnen

und Schülern aus der

Israel-AG. Die Broschüre enthält

zudem Beiträge von Dr. Wolfgang

Lewe und der Stadtverwaltung.


46 Das Stadtgespräch

Dr. Hugo empfiehlt

Ihr braucht dazu:

• Papier

• Zirkel

• Schere

• Kleber

• Buntstifte

So geht’s: Malt mit einem Zirkel einen

Kreis auf das Papier und schneidet ihn

aus. Falls ihr keinen Zirkel habt, könnt

ihr auch einen runden Teller nehmen.

Schneidet wie auf der Skizze vom Rand

bis zur Mitte. Jetzt könnt ihr schöne

weihnachtliche Motive auf euren Kreis

malen, z.B. einen Weihnachtsmann, nn,

einen Schneemann oder einen Engel.

Nun faltet ihr den Kreis zu einem Kegel

und klebt hinten auf die Überlappung

ein Stück Tesafilm. Wenn ihr möchtet,

könnt ihr eure Figur noch mit Glitzerstaub

oder Schleifen verschönern.

Viel Spaß beim Basteln!


Freut ihr euch auch schon so auf Weihnachten wie ich? Um das Warten

darauf zu verkürzen, könnt ihr schöne Weihnachtsfiguren für euer

Kinderzimmer oder als tolles Weihnachtsgeschenk für die Familie

bastelt. Erratet ihr auch welcher Hund zu welchem Schatten gehört?

Viel Spaß dabei und schöne Weihnachten!

Euer Dr. Hugo

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

Lösungen der Rätsel S. 49


47

Die Sieger und Organisatoren des 27. Jugend-Musik-Preises: (v. l.) Maria Heil, Michael Deitert, Philip Görzen, Jannis Maaskerstingjost, Dr. Rüdiger Krüger, Sönke Scheumann,

Orpheus Bothmann, Vitus Kalbhenn, Jannik Breulmann, Jessica Swienty (Flora Westfalica), Benedikt Bracht

27. JUGENDMUSIKPREIS

Junge Stars glänzen auf dem Parkett

(Kem) Klein und fein war der Rahmen

beim diesjährigen Vorspiel.

Im Fokus stand das Fach Blasinstrumente.

Insgesamt zehn Nachwuchsmusiker

hatten sich zu dem

Wettbewerb im Luise-Hensel-Saal

des Stadthauses angemeldet. Allein

neun Teilnehmer kamen von

der Musikschule für den Kreis Gütersloh.

während Marie Heil von

ihrer Mutter Ulrike Nowak-Heil unterrichtet

wird. Die Altersbandbreite

reichte von neun bis neunzehn

Jahren. So wenig Teilnehmer wie

in diesem Jahr waren es seit dem

Start des Jugend-Musik-Preises

noch nie. Gleichwohl entwickelte

sich eine sehr angenehme Atmosphäre:

Die geringe Teilnehmerzahl

ließ es zu, dass alle Musiker

einander bei dem mit sehr viel

Herzblut absolvierten Vorspiel zuhören

konnten. In Verbindung mit

den von ihnen gezeigten beeindruckenden

Leistungen konnten sich

zudem alle Teilnehmer über erste

Preise freuen. Dr. Rüdiger Krüger

lobte ausdrücklich das hohe Niveau

der Wettbewerbsbeiträge.

In der Altersgruppe 1a bis acht

Jahre glänzte das Blechbläser-Trio

mit Julius Neuhaus, Vitus Kalbhenn

und Sönke Scheumann.

Der Sechsjährige war mit seinem

Soloprogramm auf der »Taschentrompete«

und herausragendem

Talent zugleich der »Star des

Wettbewerbs«, wie Dr. Rüdiger

Krüger für das Organisationsteam

hervorhob. Bei den Dreizehn- bis

Fünfzehnjährigen gefiel das Posaunenquartett,

bestehend aus

Orpheus Bothmann, Goldmund

Bothmann, Jannik Breulmann und

Benedikt Bracht. Marie Heil überzeugte

mit ihrem Blockflöten-Solo.

Ihre Mutter begleitete sie auf dem

Klavier. Der älteste Teilnehmer, der

neunzehnjährige Posaunist Jannis

Maaskerstingjost spielte sich mit

einem perfekten Solo in die Herzen

der Jury. Reiko Nagai begleitete

ihn am Klavier. Den ersten Preis

für seine Klavierbegleitung erhielt

Philip Görzen. Michael Deitert, Vorstandsmitglied

der Volksbank, die

gemeinsam mit der Flora Westfalica

und der Volkshochschule den

musikalischen Nachwuchs-Wettbewerb

ausrichtet, dankte den jungen

Musikern für ihr engagiertes

Mitmachen, den Eltern für ihre Unterstützung

und der Jury für ihre

kompetente Bewertung.


48 BEKANNTMACHUNGEN

Das Stadtgespräch

Standesamtliche Nachrichten

Vom 01.11.2018 – 30.11.2018

Standesamtsberzirk Rheda-Wiedenbrück

Eheschließungen:

Kathrin Block und Pierre Maurice

Wolters, Kahlertstraße 228, 33330

Gütersloh; Anja Thies und Michael

Theismann, Kerschensteinerweg

10, 33334 Gütersloh; Nadja

Kretzschmar und Timo Dageroth,

Neuenkirchener Straße 126,

33332 Gütersloh; Kathrin Müller

und Norman Weickert, Schmale

Straße 1c; Margret Nienaber geb.

Großerhode, Auf der Horst 5 und

Josef Böwingloh, Bokeler Straße

29; Yesim Rabia Yalama, Joseph-

Höffner-Straße 8a, 59302 Oelde

und Mesut Akgün, Grünstraße 9;

Jana Ploetz-Naber geb. Schneider

und Volker Werner Kirst, Eduard-

Mörike-Str. 8; Linda Gabriel und

Zoltan Benedek, Breslauer Straße

11; Malgorzata Trojanowska und

Dominik Rynkiewicz, Am Nonenplatz

29; Johanna Maria Helga

Illies und Dominik Bürger, Geweckenhorst

3; Beate Roggenkamp

und Michael Schäfer, Hellingrottstraße

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Marlies Nacke geb. Bosse, Heinrich-Püts-Straße

2; Andrea Peters,

Pixeler Straße 11; Ludgerus

Vöcking, Waldenburger Straße

11; Rosemarie Anna Manke geb.

Harte, Geschwister-Graf-Straße 7;

Lilly Gerda Anna Leni Dahlenburg

geb. Leisau, Lümernweg 5; Heinrich

Kleinelümern, Kleestraße 74;

Hermann Otto Friedrich Bruno Lükermann,

Bismarckstraße 7; Hedwig

Ottilie Zander geb. Venhaus,

Parkstr. 1; Horst Günter Hermann

Klix, Drostenweg 15; Josef Ludwig

Bühlmeyer, Marburg 30


Vermieter können sich nicht auf

Absprachen zwischen Mietern

und Vormietern berufen

C.J. Venhaus

Mit aktuellem Urteil hat der BGH

(VIII ZR 277/16) entschieden, dass

Mieter einer unrenoviert übernommenen

Wohnung auch dann nicht

zur Durchführung von Schönheitsreparaturen

verpflichtet sind, wenn

sie sich gegenüber dem Vormieter

dazu verpflichtet hatten.

Grundsätzlich ist es so, dass der

Vermieter zur Durchführung von

Schönheitsreparaturen an der

Wohnung des Mieters verpflichtet

ist. Diese Pflicht kann er durch Klauseln

im Mietvertrag auf den Mieter

abwälzen. Viele derartige Klauseln

sind aber unwirksam, vor allem

wenn sie ohne Orientierung am

tatsächlichen Renovierungsbedarf

starre Fristen vorsehen. In der Regel

ebenfalls unwirksam sind Klauseln,

wonach Mieter unbedingt zu

Anfangs- oder Endrenovierungen

verpflichtet

werden sollen

oder zur

1.

4.

7.

2.

prozentualen

Kostenbeteiligung

an

3.

1.

solchen Maßnahmen.

6.

4.

2. Möglich ist es,

5.

im Rahmen einer

Individual-

3.

6.

vereinbarung

7. 5.

den Mieter zur

Die Lösungen

von Dr. Hugos

Kinderseite (S. 46)

Durchführung etwa einer Anfangsrenovierung

zu verpflichten, wenn

er hierfür einen angemessenen Ausgleich

erhält. Dies kann durch Zahlung

eines Geldbetrages oder durch

Mieterlass für eine bestimmte Zeit

geschehen. Ohne entsprechenden

Ausgleich kann der Mieter nicht

wirksam dazu verpflichtet werden,

die Gebrauchsspuren seines Vormieters

zu beseitigen.

In dem dem aktuellen Urteil zu

Grunde liegenden Fall hatte ein

Vermieter seinem Mieter die Wohnung

unrenoviert überlassen. Einen

Ausgleich für die notwendigen Arbeiten

zu Beginn des Mietverhältnisses

hatte der Mieter vom Vermieter

nicht erhalten. Gleichzeitig

sollte der Mieter laut Mietvertrag

im laufenden Mietverhältnis zu

Schönheitsreparaturen verpflichtet

werden.

Der Mieter hatte mit seinem Vormieter

abgesprochen, die Schönheitsreparaturen

zu denen dieser

verpflichtet war für diesen zu übernehmen.

Der Vermieter berief sich

nun auf die Absprache zwischen

Mieter und Vormieter, wonach der

Mieter freiwillig die Pflicht des Vormieters

erfüllt habe und damit so

zu stellen sei, als habe er eine renovierte

Wohnung übernommen.

Dem folgte der BGH nicht und urteilte,

dass sich Vermieter nicht

auf Absprachen zwischen Mietern

und Vormietern berufen können,

da diese nur für die beiden wirken

können. Ein Vermieter, der bereits

aus dem Mietvertrag keinen Anspruch

auf die Durchführung von

Schönheitsreparaturen hat, soll

diese auch nicht über den Umweg

einer Absprache zwischen Mieter

und Vormieter erhalten.

C.J. Venhaus

Rechtsanwältin u.a. mit Schwerpunkt

Miet- und Wohnungseigentumsrecht;

Kanzlei Zur Porta, Rheda-Wiedenbrück

IMPRESSUM:

Verlag/Herausgeber:

M.E. Verlag GmbH & Co. KG

Michael Ebeling

Anschrift für Redaktion und Verlag:

Hauptstraße 21, 33378 Rheda-Wiedenbrück,

Tel. 05242 / 40810, Fax 05242 / 408150

info@meverlag.de · www.das-stadtgespraech.de

Mitarbeiter an dieser Ausgabe:

Birgit Ebeling, Eva Lange,

Thomas Beller, Sarina Schiller, Louisa Kok

Anzeigenleitung: Birgit Ebeling & Sarina Schiller

anzeigen

Titelbild: Louisa Kok

Druck: Bonifatius GmbH, Karl-Schurz-Str. 26,

33100 Paderborn

Verteilung: durch Boten

Verbreitete Auflage: 22.500 an die Haushalte

in Rheda-Wiedenbrück (einschl. der Ortsteile),

kostenlos

Druckauflage: 22.750 Exemplare

Erscheinungsweise: monatlich

Es gilt die Preisliste 02/2017

Preise unverändert seit 07/2011

Das Stadtgespräch wird als Monatsmagazin mit großer Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bearbeitet. Eine Gewähr

für Richtigkeit und Vollständigkeit wird nicht übernommen. Jegliche Ansprüche müssen abgelehnt werden. Namentlich

gekennzeichnete Artikel stimmen nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers überein. Für unverlangt

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Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigt oder verbreitet werden. Unter dieses

Verbot fällt insbesondere die gewerbliche Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken

und die Vervielfältigung auf CD-Rom.

49


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CHRISTOPHER DE HAMEL

»Pracht

und Anmut«

Fast fünfzig Euro für ein Buch

sind viel Geld. Aber bald ist ja

auch Weihnachten. Und außerdem

enthält »Pracht und Anmut«

nichts weniger als der Titel verspricht.

Es ist einfach ein wunderschönes

Buch, das das Herz

eines jeden Buchliebhabers höher

schlagen lässt. Autor Christopher

de Hamel hat im Auktionshaus

Sotheby’s berühmte mittelalterliche

Handschriften gesichtet und

katalogisiert. Er gehört zu den

renommiertesten Paläographen

weltweit. Seit 2000 ist er Bibliothekar

der Parker Library am Corpus

Christi College in Cambridge.

Mit »Pracht und Anmut« hat de

Hamel erstmals in der Geschichte

sowohl den renommierten »Wolfson

Prize« als auch den »Duff

Cooper Prize« gewonnen.

Eine Reise durch Raum und Zeit

tritt an, wer mit Christopher de

Hamel den Spuren zwölf bedeutender

mittelalterlicher Handschriften

folgt. Im Zwiegespräch

mit diesen Kostbarkeiten, die

immer wieder in Farbe abgebildet

werden, und ihrem wechselvollen

Schicksal entfaltet sich

ein Jahrtausend Geschichte. Ob

das geheimnisvolle Stundenbuch

der Königin von Navarra

oder das Book of Kells – der Leser

und Betrachter begegnet Herrschern

und Heiligen, Künstlern

und Dieben, Bibliothekaren und

Sammlern, einer verschworenen

Gemeinschaft von Gelehrten, die

den Weg der Handschriften beeinflussten.

Und wird Zeuge, wie sie

behütet und gestohlen, versteckt

und wiederentdeckt wurden. Wie

sie verwickelt waren in Tragödien

voller Leidenschaft und Gier, in

kirchliche oder politische Ränke

und zu Symbolen für Schönheit,

Luxus und nationale Identität

aufstiegen. De Hamel entwirft

ein glanzvolles Epos um Kunst,

Glauben und Macht, wie es sich

im Zauber zwölf faszinierender

Handschriften manifestiert. Und

so gesehen sind die 48 Euro, die

man für die 751 Seiten von »Pracht

und Anmut« zahlt, nicht viel Geld.

Erschienen bei C. Bertelsmann.

T.C. BOYLE

»Die Terranauten«

Vier Frauen, vier Männer, zwei Jahre

in einem riesigen Terrarium in der

Wüste Arizonas. Bestsellerautor

T.C. Boyle erzählt vom halsbrecherischen

Versuch, eine neue Welt

zu erschaffen. In einem geschlossenen

Ökosystem unternehmen

Wissenschaftler in den neunziger

Jahren in den USA den Versuch, das

Leben nachzubilden. Zwei Jahre

lang darf keiner der acht Bewohner

die Glaskuppel von »Ecosphere 2«

verlassen. Egal, was passiert. Touristen

drängen sich um das Megaterrarium,

Fernsehteams filmen, als

sei es eine Reality-Show. Eitelkeit,

Missgunst, Rivalität – auch in der

schönen neuen Welt bleibt der

Mensch schließlich doch, was er

ist. Und es kommt, wie es kommen

muss: Der smarte Ramsay verliebt

sich in die hübsche Dawn – und

sie wird schwanger. Kann und will

sie das Kind austragen? Wie soll es

dann mit den ohnehin knappen

Nahrungsmitteln weiter gehen?

Und der ohnehin viel zu schweren

Arbeit? Und was, wenn es Komplikationen

gibt? Wird dann auch der

zweite Versuch scheitern und die

Außenwelt doch zugelassen? T.C.

Boyles prophetisches und gleichzeitig

wirklich witziges Buch basiert

auf einer wahren Geschichte

und berührt auf leicht erzählte Art

und Weise die großen Fragen der


TIPPS

51

Menschheit. T. Coraghessan Boyle,

1948 in Peekskill, N.Y., geboren, ist

der Autor von insgesamt 27 Romanen

und Erzählungen, die in zahlreiche

Sprachen übersetzt wurden. Bis

2012 lehrte er Creative Writing an

der University of Southern California

in Los Angeles. »Die Terranauten«

ist soeben als Taschenbuch bei

dtv erschienen, 608 Seiten, 13,90

Euro. Sein neuester Roman »Das

Licht« erscheint im Januar 2019.

XINRAN

»Sehnsucht

groß wie meine

Einsamkeit«

Vor ein paar Wochen mussten wir

in einer Pizzeria in Füssen etwas

länger auf unser Essen warten. Am

Nachbartisch saßen drei chinesische

Paare, die offenbar auf Europatour

waren und logischer Weise

in der Nähe von Neuschwanstein

Station machten. Und obwohl die

Frauen um die 30 waren, benahmen

sie sich wie Zwölfjährige, kicherten

ständig, warfen sich vor

Lachen auf die Sitzbank, schminkten

sich am Tisch und daddelten

pausenlos am Handy. Und für

die Männer war das offenbar das

Selbstverständlichste der Welt.

Nach der Lektüre von Xinrans

Buch »Sehnsucht groß wie meine

Einsamkeit« habe ich das besser

verstanden, denn Chinas Frauen

sind zwischen Tradition und Hyper-Moderne

hin und her gerissen.

Nie zuvor haben über mehrere Generationen

hinweg chinesische

Frauen erzählt, wie es in ihrem

Liebesleben aussieht, denn in China

sind die Themen Sex, Lust und

Liebe noch immer ein Tabu. Die

gefeierte Journalistin und Autorin

Xinran hat sich hier dieses Tabu-

Themas angenommen. Sie ist mit

Frauen ins Gespräch gekommen,

die nie zuvor gewagt haben, ihre

privaten Erlebnisse zu offenbaren.

Den Ausgangspunkt bildet die

schier unglaubliche, aber authentische

Geschichte von Red,

die nach 61 Ehejahren die eigene

Jungfräulichkeit attestieren ließ.

Hat sie ihren Mann wirklich geliebt?

Warum ist sie trotzdem

noch Jungfrau? Xinran erfährt den

Grund in einem offenen Gespräch

mit der alten Dame, die ihr auch

die poetische Liebesgeschichte

der Eltern offenbart. Und Xinran

macht sich auf die Suche nach den

anderen Frauen aus Reds Familie.

Hatten sie das Glück erfüllter

Liebesbeziehungen? So kommen

Reds Schwestern, Nichten und

auch die vier Vertreterinnen der

Enkelgeneration zu Wort, die von

der aktuellen Situation junger

Frauen in China berichten.

In ihrem aktuellen Buch fängt die

Autorin in den Einzelschicksalen

der Frauen ein ganzes Jahrhundert

chinesischer Geschichte ein:

arrangierte Ehen, Macho-Macht

und Fügsamkeit, Frauen beim

Militär und Liebe in den Zeiten

der Kulturrevolution und unter

Mao sind ebenso thematisiert wie

das Mutter-Tochter-Verhältnis in

China, Familien-Traditionen und

die Ein-Kind-Politik. Aber die aktuelle

Situation in China kommt

gleichzeitig nicht zu kurz: Wie gestalten

Frauen in China heute ihr

Liebesleben? Welche Rolle spielt

das Internet mit Online-Dating

und Cyber-Sex? Erschienen bei

Knaur, Hardcover, 317 Seiten, 19,99

Euro. Und ich habe begriffen, warum

sich erwachsene chinesische

Frauen in der Öffentlichkeit wie

Zwölfjährige benehmen.

TINY STRICKER

»Grenzland«

Das amerikanische Magazin

»Newsweek« hat einmal behauptet,

dass der Geschmack einer

Generation vom common core

abhängt, also etwa dem größten

gemeinsamen Nenner. Je ähnlicher

die Erfahrungen sind, die eine Generation

gemeinsam macht, desto

interessanter findet diese später

die Kunst, die genau aus ebendiesen

Erfahrungen resultiert.

Und deshalb vermute ich, dass die

Babyboomer »Grenzland« mögen

werden. Der Titel ist doppeldeutig,

denn die Hauptperson dieses

Buchs, ein Junglehrer, bewegt sich

in mehrfacher Hinsicht im Grenzland.

Zum einen im Gebiet an der

deutsch-deutschen Grenze, in das

er als Referendar geschickt wird.

Vor allem aber überschreitet er die

innere Grenze, die die Jugend und

die Welt der Erwachsenen trennt.

Auf einmal sitzt er zwischen allen

Stühlen. Und seiner Freundin am

anderen Ende des Landes ergeht es

ebenso. Nur die Autobahn und ein

alter, roter Passat, den er »hauptsächlich

wegen seiner Farbe und

seines schönen Namens kaufte«

und der für ihn wie ein schwerer

Segler ist, den er gerade noch allein

steuern kann, führen sie zusammen.

Wie schon in den Romanen

»Soultime« und »Unterwegs

nach Essaouira« zeichnet Tiny

Stricker Personen in einer Übergangsphase,

genauer gesagt: in

einem Zwischenstadium, in dem

man voraus- und zurückschauen

kann. Gleichzeitig ist dieses

Buch eine Art Heimatroman, zeigt

eine Gesellschaft im Übergang,

ein Deutschland zwischen zwei

Systemen, aber auch zwischen

einer schwer abzuschüttelnden

Vergangenheit und einer vage erträumten

Zukunft. Erschienen bei

p.machinery, 83 Seiten, 17,90 Euro.

ANNE MÜLLER

»Sommer

in Super 8«

Auch Anne Müllers Roman »Sommer

in Super 8« ist in gewisser


52 TIPPS

Das Stadtgespräch

Weise ein Heimatroman, der in

Schleswig-Holstein spielt. Und

eine Zeitkapsel ist, denn der Leser

trifft hier auf Musik von Supertramp,

auf Kabafit, Fürst-Pückler-

Eis und Capri –Sonne. Auch über

die Mondlandung und den Terror

bei den Olympischen Spielen in

München berichtet uns Ich-Erzählerin

Clara. In Claras Leben passiert

alles Wichtige an einem Mittwoch.

An einem Mittwoch im Jahr 1963

wird sie als mittleres von bald fünf

Kindern in eine Landarztfamilie hineingeboren.

Die Mutter ist schön,

elegant und klug, der Vater von

seinen Patienten geschätzt, weltmännisch

und witzig. Die Partys,

zu denen die Königs einladen, sind

legendär. Clara bewundert ihren

Vater, doch zunehmend spricht der

dem Alkohol zu und zunehmend

erschüttern seine Eskapaden das

Leben der Familie. Lange versucht

Clara das zu überspielen, bis sich

an einem Mittwoch alles zuspitzt.

Mit feinem Humor und Selbstironie

erzählt Anne Müller vom Aufwachsen

in einer scheinbar perfekten Familie

– und immer wieder tauchen

die 70er-Jahre mit Tritop, Apfelshampoo

und den titelgebenden

Super-8-Filmen auf. Es kann nicht

überraschen, dass Anne Müller, die

heute in Berlin lebt, in Schleswig-

Holstein aufwuchs. Nach dem Studium

der Theater- und Literaturwissenschaften

arbeitete sie als freie

Radiojournalistin und wandte sich

dann dem Drehbuchschreiben zu.

»Sommer in Super 8« ist ihr erster

und hoffentlich nicht letzter literarischer

Roman. Erschienen bei

Penguin, 317 Seiten, 20 €.

DAVID LAGERCRANTZ

»Verschwörung«

Vielleicht kommt Ihnen beim

Namen Blomkvist spontan Kalle

Blomquist in den Sinn. Der Kinderbuchheld

von Astrid Lindgren

ist längst als Meisterdetektiv Legende.

Das Erscheinungsjahr der

schwedischen Originalausgabe

ist 1946. Doch mittlerweile werden

viele Leser eher an Mikael

Blomkvist denken, denn der ist

auf seine Weise auch legendär,

seit Stieg Larsson ihn zum Helden

seiner Millennium-Trilogie machte

und dem schwedischen Thriller

weltweiten Ruhm bescherte, was

zum Teil auch auf die gelungene

Verfilmung zurückgeht. Da seine

Trilogie jedoch erst nach seinem

frühen Tod 2004 – er wurde nur 50

– veröffentlicht wurde, konnte logischer

Weise keine nachfolgenden

Bücher geschrieben werden. Doch

da kommt David Lagercrantz ins

Spiel. 1962 geboren, also nur acht

Jahre jünger als Larsson, debütierte

er als Autor mit dem internationalen

Bestseller »Allein auf dem

Everest«. Seitdem hat er zahlreiche

Romane und Sachbücher

veröffentlicht. 2013 wurde er vom

schwedischen Originalverlag und

Stieg Larssons Familie ausgewählt,

die Folgeromane der Millennium-

Reihe zu schreiben. Und die stehen

dem Original nicht nach.

Mikael Blomkvist steht vor einer

Entscheidung. Böse Zungen behaupten,

er sei nicht länger der

Journalist, der er einst war. Lisbeth

Salander hingegen ist aktiv wie eh

und je. Die Wege kreuzen sich, als

Frans Balder, einer der weltweit

führenden Experten für künstliche

Intelligenz, ermordet wird. Kurz

vor seinem Tod hatte er Mikael

Blomkvist brisante Informationen

versprochen. Als Blomkvist erfährt,

dass Balder auch in Kontakt

zu Lisbeth Salander stand, nimmt

er die Recherche auf. Die Spur

führt zu einem amerikanischen

Softwarekonzern, der mit der NSA

verknüpft ist. Mikael Blomkvist

wittert seine Chance, die Enthül-


TIPPS

53

lungsstory zu schreiben, die er so

dringend braucht. Doch wie immer

verfolgt Lisbeth Salander ihre

ganz eigene Agenda. Auch dieser

Roman wurde verfilmt und ist jetzt

im Kino zu sehen. »Verschwörung«

ist als Heyne-Taschenbuch erschienen,

601 Seiten, 9,99 Euro.

Just erschienen ist im gleichen Verlag

der nächste Roman von Lagercrantz:

»Verfolgung«, natürlich als

Hardcover, 477 Seiten, 22,99 Euro.

Im Frauengefängnis Flodberga

herrscht ein strenges Regiment.

Alle hören auf Benito Andersson,

die unangefochtene Anführerin der

Insassinnen. Lisbeth Salander, die

eine kurze Strafe absitzt, versucht

tunlichst, den Kontakt zu vermeiden,

doch als ihre Zellennachbarin

gemobbt wird, geht sie dazwischen

und gerät ins Visier von Benitos

Gang. Unterdessen hat Holger

Palmgren, Lisbeth Salanders

langjähriger Mentor, Unterlagen

zutage gefördert, die neues Licht

auf Salanders Kindheit und ihren

Missbrauch durch die Behörden

werfen. Salander bittet – na wen

schon? – Mikael Blomkvist, sie bei

der Recherche zu unterstützen.

Eine Bitte, die sie bald bereut.

HÖRBUCH:

BERNHARD AICHNER

»Bösland«

Die Thriller von Bernhard Aichners

Totenfrau-Trilogie standen

zu Recht monatelang an der

Spitze der Bestsellerlisten. Der

1972 geborene Aichner lebt als

Schriftsteller und Fotograf in

Innsbruck. Er schreibt Romane,

Hörspiele und Theaterstücke. Für

seine Arbeit wurde er mit mehreren

Literaturpreisen und Stipendien

ausgezeichnet, zuletzt mit

dem Burgdorfer Krimipreis 2014,

dem Crime Cologne Award 2015

und dem Friedrich Glauser Preis

2017. Wenn ein Romanzyklus erst

einmal solchen Erfolg hatte, dass

seine Krimis sich selbst in England

und USA verkaufen, dann

darf man gespannt sein, wie der

Nachfolger wird.

Doch keine Bange, auch »Bösland«

ist wieder ein ungewöhnlicher

Thriller: Sommer 1987. Auf dem

Dachboden eines Bauernhauses

wird ein Mädchen brutal ermordet.

Der dreizehnjährige Ben schlägt

sieben Mal mit einem Golfschläger

auf seine Mitschülerin ein und

richtet ein Blutbad an. Dreißig

Jahre lang bleibt diese Geschichte

im Verborgenen, bis sie plötzlich

mit voller Wucht zurückkommt

und alles mit sich reißt: Denn der

Junge von damals mordet wieder.

Und in der Hörbuchversion, die als

vollständige Lesung im Hörverlag

erschienen ist, kommt die beengende

Stimmung mindestens genauso

gut über wie in der Leseversion.

»Bösland« ist eher modernes

Hörspiel als Lesung. Und das das

funktioniert, liegt selbstverständlich

auch an der gekonnten Art des

Vortragens, auch wenn man sich

Hauptsprecher Hans Sigl natürlich

nicht als Bergdoktor vorstellen

darf, denn »Bösland« ist definitiv

nichts für die ganze Familie

am frühen Abend. Weitere Profi-

Sprecher sind Jule Ronstedt, Beate

Himmelstoß, Johannes Steck und

Martin Gruber. Kostenpunkt der

fast siebenstündigen Hörbuchspannung

ist 20 Euro.


54 TIPPS

Das Stadtgespräch

CD

Kuschelrock 32

Natürlich kann man über Kuschelrock

trefflich streiten. Schließlich

gibt es die Rockmusiksammlung

für Romantiker, wenn man sie

denn so bezeichnen will, schon

seit mehr als 30 Jahren. Und das

Konzept hat sich kaum geändert,

denn Auswahlkriterium war immer,

dass die eher sanften Töne

ihren Weg auf den jeweiligen

Sampler fanden. Und wenn mit

den aktuellen sanften Tönen keine

zwei CDs zu füllen waren, dann

hat man halt tief in die Kiste der

Vergangenheit gegriffen und alte

Schätzchen zu Tage gefördert.

Und das war ja auch prima so.

Doch im Laufe der Jahre sind tatsächlich

immer mehr aktuelle Titel

auf den beiden Silberscheiben gelandet.

So fanden bei der aktuellen

Doppel-CD jede Menge Songs

aus diesem Jahr ihren Weg zum

Kuschel Rock. George Ezras »Hold

My Girl« ist ebenso wie Christina

Aguileras »Unless It’s With You«

und Michael Schultes »You Let

Me Walk Alone« von 2018. Und so

richtig alt sind die Songs von 2017

ja auch nicht, angefangen bei Ed

Sheerans »Perfect« über Michael

Patrick Kellys »Roundabouts« bis

zu Oldtimer Lenny Kravitz, der mit

»Low« ebenso vertreten ist wie

Nickelback mit »Home«. Ebenfalls

lange im Geschäft ist Justin

Timberlake mit »Higher Higher«.

Insgesamt finden sich 42 Lieder

auf dem Sampler, dem selbst kritische

Stimmen, die behaupten,

es gab schon mal ein besseres

Kuschelrock, zumndest die technische

Qualität nicht absprechen.

Für mich ist wohltuend, dass

kein Rap, kein House und kein

deutscher »ich nehme mich so

wichtig«-Gesang zu hören ist. Und

die wenigen echten Oldies, die für

die aktuelle Ausgabe ausgegraben

wurden, sind wirklich hörenswert.

Als Beispiel mag »After Tonight«

gelten, von 1999, also aus der Zeit,

als Mariah Carey nicht in erster

Linie rumgezickt hat, sondern

noch mit jeder Menge Soul in der

Stimme gesungen hat. Und auch

Neues habe ich entdeckt, denn die

Akustik-Version des Kings of Leon

Hits von 2008 »Sex On Fire« von

Blame Jones ist einfach besser als

das Original. Und ihre Version des

alten Earth, Wind and Fire Songs

»September«, die ich anschließend

im Netz gefunden habe, ist

schlicht genial, allerdings nicht

auf Kuschelrock. Vielleicht demnächst

mal!

JUGENDBUCH:

JULIE KAGAWA

»Talon –

Drachenschicksal«

Das haben die treuen Fans herbeigesehnt

und gleichzeitig gefürchtet:

das Finale der Talon-Reihe. Als

im Herbst 2015 der erste von fünf

Romanen erschien, zog er schon

eine Fan-Schar nach sich. Das

ist allerdings auch kein Wunder,

denn die Bücher haben alles, was

ein junges Herz begeht. Es geht

um Ember, dem etwas anderen

Teenager. Strand, Meer, Partys

– einen herrlichen Sommer lang

darf Ember Hill das Leben eines

ganz gewöhnlichen kalifornischen

Mädchens leben. Danach muss sie

allerdings in die strenge Welt des

Talon-Ordens zurückkehren – und

kämpfen. Denn Ember verbirgt ein

unglaubliches Geheimnis: Sie ist

ein Drache in Menschengestalt,

auserwählt, um gegen die Todfeinde

der Drachen, die Krieger

des Geheimordens Sankt Georg,

zu kämpfen. Dummerweise ist

sie hin und hergerissen zwischen

dem artverwandten Einzelgänger

Riley und Garret, der als Sankt-Georgs-Ritter

eigentlich ihr Todfeind

sein müsste. In den folgenden Romanen

passieren dann jede Menge

Abenteuer, die die junge Leserschaft

gebannt verfolgte. Und ich

wette auch einige Erwachsene.

Im letzten Band »Drachenschicksal«

hat sich das mutige Drachenmädchen

Ember entschieden:

gegen Riley und für Garret,

ihren Sankt-Georgs-Ritter. Auch

wenn sie weiß, dass er nur ein

kurzes Menschenleben hat und

sie ihn für immer verlieren könnte.

Denn der große Kampf gegen

Talon steht bevor: Ember, Garret

und der rebellische Riley brechen

noch einmal zusammen zu einer

gefährlichen Mission auf. Es gilt,

die letzten mächtigen Drachen zu

finden, die vielleicht bereit sind,

es mit Talon aufzunehmen. Doch

der Weg zu ihrem Versteck könnte

die drei das Leben kosten. Und sie

haben nur eine Chance, wenn sie

einander bedingungslos vertrauen.

Die Stunde der Entscheidung

bricht an – nicht weniger als das

Schicksal aller freien Menschen

und Drachen steht auf dem Spiel.

Wenn das nicht gut klingt! Erschienen

als Hardcover, 463 Seiten,

17 Euro, Leseempfehlung ab

14 Jahren.

Jahre

I00

Architektur und Bauen

Beispielhäuser www.splietker.de

Kleestr. 9 | Rheda-Wiedenbrück

05242 93770 | info@splietker.de


55

Die Breitachklamm ist ein einmaliges Naturschauspiel.

Allgäu ohne Ludwig

In unserer letzten Ausgabe haben

wir das Allgäu vorgestellt, das national

und vor allem international

von großem Interesse war und

ist, nämlich das des Bayernkönigs

Ludwig, dem Michael Jackson des

19. Jahrhunderts. Doch auch ohne

Traumschlösser hat der Allgäu

samt Umgebung jede Menge für

den Besucher zu bieten.

Auf Kluftis Spuren

Unter anderem gibt es ein neues

Pilgerziel. Doch diese Pilger sind

weder auf der Spur des Kini, wie

Ludwig bei den Einheimischen

oft genannt wird, noch sind es

religiöse Pilger, zu denen wir später

kommen. Nein, seit wenigen

Jahren begeben sich Menschen

auf die Spuren Kluftis. Als Krimi-

Fan wissen Sie vermutlich, wer

gemeint ist, für die anderen: Es

geht um die Wirkungsstätten

des Kommissars Kluftinger. Der

urige, wenn auch recht kauzige

Allgäuer ist das geistige Kind des

Autorenduos Volker Klüpfel und

Michael Kobr. Angefangen hat die

Reihe, die längst Kult geworden

ist, im Jahr 2003, als mit »Milchgeld«

der erste Roman erschien.

Neun weitere folgten, von denen

alle als Hörbuch und manche in

der Verfilmung zu haben sind. Filmisch

dargestellt wird Kluftinger

idealtypisch von Herbert Knaup. In

Kempten, dem Allgäuer Hauptort

mit 65.000 Einwohnern, gibt es

mittlerweile Kluftinger-Touren,

die zu den bedeutendsten Tatorten

führen. Kempten ist nämlich

der Sitz der lokalen Polizei. Der

Heimatort von Klufti ist Altusried,

wenige Kilometer von Kempten

entfernt. Dort ist vor allem Idylle

angesagt, denn außer der Dorfkirche

und der Freiluftbühne gibt es

nicht viel zu sehen. Aber darum

geht es den Klufti-Anhängern ja

auch nicht, sie wollen vielmehr auf

den Spuren des Columbo in Kniebudhosen

mit einer Schwäche für

Kässpatzen wandeln.

Kempten ist nicht die schönste

Stadt im Allgäu, auch wenn die

Altstadt nette Ecken zu bieten

hat – nicht nur für Klufti-Fans.

Und ganz in der Nähe des Rathauses

findet sich das Café Sissi,

das einem Kleinmädchentraum

entsprungen zu sein scheint. Alles

ist in Rosa gehalten, sogar die

Sahne auf dem leckeren Kuchen.

Den kann man übrigens nur vor

Ort verspeisen, zum Mitnehmen

reicht die Menge an Selbstgebackenen

schlicht nicht aus. Dafür

kann man jede Menge Souvenirs

kaufen – wie gesagt alles in rosa.

Wenn Kempten auch nicht die

schönste Stadt des Allgäus ist, so

ist sie doch die älteste. Jenseits

der Iller kann man die Römerstadt

Cambodunum besichtigen,

oder jedenfalls das, was wie-

Ab dem 16.01.2019

beginnen neue Pilateskurse

in Rheda.

10 x mittwochs ab 19:30 sowie

donnerstags ab 18:30 und 19:45

Uhr. Bei diesen Kursen handelt

es sich um Präventionsangebote,

die von den Krankenkassen

bezuschusst werden können.

Neugierig geworden? Prima, dann sichern

Sie sich schnell einen Mattenplatz.

Für nähere Informationen und zur Anmeldungen:

Tel.: 01577-3764397 | E-Mail: katharinahunger-pilates@gmx.de


56 Das Stadtgespräch

anzeigen

Jährlich besuchen Millionen die Wieskirche.

Allgäu

der ausgegraben und restauriert

worden ist. Im Archäologischen

Park findet man zum einen den

Tempelbezirk mit wiedererrichteten

Kultstätten, die dem Besucher

eine Idee des keltisch-römischen

Kulturengemischs geben. Noch

beeindruckender sind jedoch die

Großen Termen, die öffentliches

Schwimmbad, Sauna und Sportplatz

zugleich waren. Die Kleinen

Termen beherbergen ein bestens

erhaltenes Heizsystem und eine

öffentliche Latrine, besser gesagt

Wassertoilette, denn fließendes

Wasser sorgte vor 2.000 Jahren

für Hygiene.

Teufelswerk oder

Naturwunder?

Die Landschaft um Kempten herum

ist vor allem hügelige Idylle,

also eher lieblich. Ausgesprochen

dramatisch geht es allerdings

weiter südlich zu. Die Breitachklamm

bei Obersdorf könnte

wilder kaum sein. Seit der letzten

Eiszeit vor gut 10.000 Jahren

zersägt das Wasser den Schrattenkalk

des Engenkopfes und

lässt dabei eine beeindruckende

Naturkulisse entstehen. Die

wäre für Besucher vollkommen

unzugänglich, wenn nicht der

Tiefenbacher Pfarrer Johannes

Schiebel dafür gesorgt hätte,

dass die Klamm im Jahre 1905

zugänglich gemacht wurde. Das

geschah nicht ohne Widerstände,

die viele hielten die Klamm für

Teufelswerk. Das schreckt heutige

Besucher wenig, denn sowohl

im Sommer als auch im Winter,

wenn die Klamm mit bizarren

Eisgebilden überzogen ist, ist der

Ansturm derjenigen, die sich die

Klamm erwandern wollen, recht

beeindruckend. Mehr als 300.000

sind es jährlich, wobei der Löwenanteil

auf den Juli/August entfällt

– ohnehin keine ideale Zeit für

das Allgäu, was das Touristenaufkommen

angeht. Aber die Klamm

ist nicht Disney-Land, wie der

Felssturz von 1995 zeigte. Damals

blockierte ein riesiger Felsen den

Durchfluss, das Wasser staute

sich auf 30 Meter Höhe und riss

schließlich den gesamten in den

Felsen gebauten Weg mit sich.

Der eine oder andere verbogene

Eisenträger in der Schlucht zeugt

noch heute von dem Naturereignis.

Mittlerweile kann man sich

die Klamm wieder erwandern,

wobei man durchaus schon mal

die Kopf einziehen oder sich bücken

muss. Auch ist nicht immer

garantiert, dass man keinen Tropfen

Wasser abbekommt.

Romantik auf

Schusters Rappen

Nicht nur die tiefste

Felsenschlucht Mitteleuropas

muss man sich

erwandern. Anders als

zu anderen Sehenswürdigkeiten

unseres Kontinents,

bei denen man

bequem mit Auto oder

Bus vorfahren kann,

gibt es eine ganze Reihe

von interessanten

Stätten im Allgäu, die

man nur zu Fuß besuchen

kann. Dazu gehören

auch beispielsweise

die Burgen Eisenberg und Hohenfreyberg

in der Nähe von Füssen.

Beide Burgen sind schon lange

Ruinen, die aber mit viel privatem

Engagement behutsam wieder

restauriert werden. Vom Ort Zell

aus kann man beide Burgen, die

durch einen kurzen Weg verbunden

sind, erwandern. Da beide

buchstäblich über dem Ort thronen

ist das etwas mühsam, aber

der Weg lohnt sich, wird man doch

durch grandiose Aussicht belohnt.

Erstmals erwähnt wurde die Burg

Eisenberg 1340, 200 Jahre später

wurde sie durch aufständische

Bauern kurzfristig besetzt. Eigentlich

war sie in erster Linie wohl von

Dirndl als gelebte Tradition

Glücklich bimmelnde Kühe

den Edelfreien zu Hohenegg zur

Abschreckung gedacht und zusammen

mit Burg Hohenfreyberg

als Gegenpol zur Burg Falkenstein,

die die Tiroler Grafen in Sichtweite

errichteten. Im Dreißigjährigen

Krieg wurden alle drei Burgen zerstört,

weil man befürchtete, dass

sie in die Hände der Schweden

und Franzosen fallen könnten –

die dann aber doch nicht kamen.

Jedenfalls wurden die Burgen von

den eigenen Leuten kurz vor Ende

des Krieges 1646 niedergebrannt

und auch nicht wieder aufgebaut.

Das kann man schade finden,

aber auf diese Weise haben sich

Baudenkmäler erhalten, die eben


anzeigen

57

Das Fresko lässt die Kuppel rund erscheinen.

nicht bis ins letzte Jahrhundert

umgebaut wurden. Und für ein

wenig Romantik kann man doch

mal einen steilen Weg durch den

Wald auf sich nehmen!

Rokokopracht von

himmlischer Schönheit

Fast direkt vorfahren kann man

dagegen bei der Wieskirche, die

streng genommen nicht mehr im

Allgäu, sondern im bayerischen

Pfaffenwinkel gelegen ist. Von

Füssen aus ist sie jedoch schnell

zu erreichen. Ursprünglich war

die Kirche ein kleiner Wallfahrtsort,

denn in den 1730er Jahren entdeckte

eine Bäuerin eine Träne im

Gesicht der Statue des weniger als eine Million Besucher geschmückt sind. Ursprünglich

gegeißelten Heilands. verzeichnet die Wieskirche im Jahr. waren die Motive vor allem religiöser

Ab 1744 galt die Wieskirche

Also auch hier: besser außerhalb

Natur, wobei oft Szenen

als Wallfahrts-

der Hauptsaison kommen. aus der Passionsgeschichte dar-

ort, ein Jahr später

gestellt sind. Nach den Malereien

wurde neun Jahre lang Herrgottschnitzer und sind auch manche Häuser benannt.

die Kirche im Stil des Lüftlmaler

Niemand hat gemeint, dass

Rokoko erbaut. Nach Wer schon mal die Wieskirche Pontius Pilatus im Pilatushaus

der Restauration, die besucht, der ist auch nicht mehr gewohnt hat. Aber auch Alltagsszenen

1991 beendet wurde, weit von Oberammergau entfernt.

zieren heute die Häuser.

steht die Kirche nunmehr

Dieser Ort hat natürlich auch im Während die Malereien vor allem

in ihrer alten Sommer und für Skifahrer im Win-

auf das 18. Jahrhundert zurückge-

Pracht da. Und prächtig

ter Hauptsaison, doch die tatsächhen,

besteht die Holzschnitzkunst

ist sie in der Tat lichen Besucherschwärme gibt mindestens seit dem Mittelalter.

und beeindruckt die es alle zehn Jahre. Dann finden Was nachweislich die Mönche im

Besucher, von denen nämlich die Passionsfestspiele 12. Jahrhundert begannen, setzte

die wenigsten religiöse

statt – und das schon seit 1633. sich bis heute fort. In der heutigen

Pilger sind. Von außen sieht Damals hatten die Bewohner des Schnitzschule Oberammergau, ei-

die Kirche eher aus wie eben eine Ortes im Ammertal gelobt, dass ner staatlichen Berufsfachschule

typisch bayerische Dorfkirche vor sie alle zehn Jahre Passionsspiele für Holzbildhauer, kann in dreijähriger

schöner Bergkulisse. Doch im Innenraum

aufführen würden, wenn sie nur

Ausbildung der Gesel-

haben sich Künstler al-

von der Pest verschont blieben. lenbrief erworben werden. Ent-

len ersten Ranges verewigt, vom Sie blieben – und folglich fanden sprechend sind die Souvenirs hier

Architekten über Maler bis zum die Passionsspiele seit dieser Zeit ebenso zahlreich wie – jedenfalls

Stuckateur. Grandiose Fresken statt. Beim letzten Mal 2010 gab zum Großteil – geschmackvoll

schmücken Wände und Decken. es nicht weniger als eine halbe und nicht billig. Gastronomisch

Dabei scheint der ganze Raum zu Millionen Besucher. Für die Spiele lässt der Ort natürlich auch keine

Wünsche offen. Nur mit dem

schweben und ist lichtdurchflutet. 2020 wird jetzt schon kräftig geworben.

Doch auch wenn es kei-

Wetter ist es so eine Sache, denn

Allerdings ist die Wieskirche kein

Geheimtipp mehr, wie ein Blick ne Passionsspiele gibt, bei denen Oberammergau zählt zu den drei

auf die Parkmöglichkeiten schon nach wie vor nur Oberammergauer regenreichsten Orten Deutschlands.

Hier regnet zweimal mehr

verdeutlicht. Denn seit sie zum mitspielen, bekommt der Besucher

einiges zu sehen. Das sind als bei uns! Aber einen Abstecher

Weltkulturerbe erklärt wurde, findet

keine Bayern Rundtour mehr zum Beispiel die Lüftlmalereien, ist die Heimat von Ludwig Thoma

ohne einen Stopp hier statt. Nicht mit denen die Häuser farbenfroh trotzdem alle Male wert.


58 Das Stadtgespräch

anzeigen

Wohlfühlatmosphäre ist bei Ingrid Breimann und ihren Mitarbeiterinnen Claudia Lange und Michaela Dürbusch garantiert.

SALON HAARWERK

SALON HAARWERK

Modern, wohltuend und nachhaltig

(CL) Im Herzen der Wiedenbrücker

Altstadt führt die Friseurmeisterin

und Visagistin Ingrid Breimann

den Salon Haarwerk, der Sie und

Ihn mit einem modernen Styling

bereits seit 1999 überzeugt.

Schon beim Betreten des Salons

spürt man die Wohlfühlatmosphäre

und die Hektik des Alltags

fällt im Nu ab. Gleich zur Begrüßung

und auch zum Aufwärmen

während der kalten Jahreszeit wird

wohltuender Bio-Tee gereicht.

Der Tee sowie auch die verwendeten

Styling- und Kosmetikprodukte

des Haarwerks stammen

von der Marke La Biosthetique.

La Biosthetique steht für Nach-

haltigkeit & Schönheit auf maximalem

Niveau. Das passt zum

Anspruch von Ingrid Breimann

und ihrem Salon. Denn hier spielt

Schönheit und Ressourcenschutz

ebenfalls eine prägende Rolle, z.B.

durch den Verzicht auf Alufolie bei

Strähnen.

Dafür sollen Kunde und Kundin

rundum verwöhnt werden – besonders

gut gelingt dies bei der

Entspannungshaarwäsche. Nach

Fertigstellung des Haarschnittes

wird eine wohltuende Kompresse

gereicht. Eine erfahrene Friseurmeisterin

ist Claudia Lange als neue

Mitarbeiterin des Teams. Sie beschreibt

sich selbst als Allrounderin

für moderne Schnitte, Colorationen

und Styling. Frau Dürbusch

ist zu ihren Qualitäten als Friseurin

auch eine echte Spezialistin in

Sachen pflegende Kosmetik und

Fußpflege. Sie begleitet Ingrid

Breimann, das Haarwerk sowie

die Kunden und Kundinnen bereits

seit 19 Jahren.

Haarwerk · Klingelbrink 13

33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel.: 05242 / 7551

www.haarwerk-breimann.de

Öffnungszeiten:

Di.–Fr. 8.30–18.00 Uhr

Sa. 8.00–14.00 Uhr

LANDESEHRENPREIS FÜR LEBENSMITTEL 2018

Privat-Brauerei Hohenfelde erhält Auszeichnung

Landwirtschaftsministerin Ursula

Heinen-Esser: »Die Ernährungswirtschaft

in Nordrhein-Westfalen

steht für Qualität, Innovation und

Wachstum«.

Die Privat-Brauerei Hohenfelde

GmbH aus Langenberg wurde am

19. November 2018 von Landwirt-

schaftsministerin Ursula Heinen-

Esser mit dem Landesehrenpreis

für Lebensmittel NRW 2018 ausgezeichnet.

»Der Landesehrenpreis

würdigt Unternehmen, die sich in

Nordrhein-Westfalen besonders

für Lebensmittel und Ernährung

engagieren und sich aktiv sozialen

und ökologischen Herausforderungen

stellen«, sagte Landwirtschafts-

und Verbraucherschutzministerin

Ursula Heinen-Esser

bei der Urkundenübergabe im

Düsseldorfer Maxhaus. Die Privat-

Brauerei Hohenfelde erhielt den

Landesehrenpreis bereits zum


anzeigen

59

Direkt an

der A2

gelegen

(V.l.) Markus Korfmacher (Verkaufsleiter), Ursula Heinen-Esser (Ministerin), Heiko

Krome (Braumeister)

Foto: giulio coscia

dritten Mal. Voraussetzung für die

Verleihung des Landesehrenpreises

für Lebensmittel NRW ist, dass

die Unternehmen im selben Jahr

eine Auszeichnung der Deutschen

Landwirtschafts-Gesellschaft

(DLG) in Gold für ihre Produkte erhalten

haben. Der Privat-Brauerei

Hohenfelde wurde diese Goldmedaille

für ihr Produkt »Hohenfelder

Typ 5« verliehen. Neben dieser Bewertung,

die vor allem die Qualität

und den Geschmack der Lebensmittel

beurteilt, werden mit dem

Landesehrenpreis auch die Bereitstellung

von Ausbildungsplätzen,

regionale Vermarktung, Engagement

für Nachhaltigkeit oder die

Nutzung eines Umweltmanagementsystems

honoriert.

WIR WÜNSCHEN FROHE

Weihnachten

UND EINEN GUTEN RUTSCH

www.a2-forum.de

»PHOTODYNAMISCHE THERAPIE« IN DER

HAUTARZTPRAXIS DR. CHRISTINA KELLNER

Mit Licht gegen Hautkrebs

Die häufigste durch UV-Strahlung

hervorgerufene Hautkrebserkrankung

ist der weiße Hautkrebs mit

der Vorstufe der »Aktinischen Keratose«.

Seit 2015 ist die AT sogar

als Berufskrankheit anerkannt bei

Berufen, die stark UV-Strahlen ausgesetzt

sind. Jeder 2. Patient über

60 hat Aktinische Keratose, die

unbehandelt in weißen Hautkrebs

übergeht.

Die Photodynamische Therapie ermöglicht

eine frühzeitige Behandlung

ohne operative Eingriffe. Die

kranken Zellen werden im Lichtraum

unter Einwirkung einer medizinischen

Salbe zerstört, während

gesundes Gewebe geschont bleibt.

Die Behandlung hat noch einen positiven

Nebeneffekt: eine sichtbare

Hautverjüngung.

Die Behandlung im Lichtraum findet

in angenehmer und entspannender

Atmosphäre statt, in unserer

Lichtraum-Lounge.

Frau Dr. Kellner ist glücklich, ihren

Patienten diese einzigartige Behandlung

in ihrer neuen Praxis anbieten

zu können. Frau Dr. Kellner

hat im Derma-Zentrum Bonn bei

Prof. Dr. Reinhold den ersten Lichtraum

in Deutschland mit errichtet.

Mit klinischen Studien hat sie die

Behandlungsweise unterstützt und

belegt. Noch heute fährt sie regelmäßig

nach Bonn, um mit Prof. Dr.

Reinhold zu arbeiten und sich auszutauschen.

Auch in ihrer Hautarztpraxis in

Rheda haben die ersten Patienten

im Lichtraum ihre Behandlung begonnen.

Weitere Informationen und

Beratungen zum Thema Hautkrebs

und Behandlungsmethoden gerne

unter Tel.: 05242/5789580

Private Hautarztpraxis

Dr. Christina Kellner

Bahnhofstraße 10

33378 Rheda-Wiedenbrück


60 Das Stadtgespräch

anzeigen

Sükrü Kahraman freut sich zusammen mit Pia Streck über ihren tollen Gewinn.

Pia Streck freut sich über Gewinn

des großen Weltspartags-

Eisbären »Flocke«

Am 29. und 30. Oktober wurde in

diesem Jahr in den Geschäftsstellen

der Kreissparkasse Wiedenbrück der

Weltspartag gefeiert. Für Kinder ist

der Weltspartag mit bunter Dekoration,

Luftballons und Spardosen

noch immer der Höhepunkt des

»Sparjahres«. Auch diesmal haben

wieder viele fleißige Sparer ihre

vollen Spardosen zur Sparkasse

gebracht und als Anerkennung ein

kleines Geschenk bekommen.

In diesem Jahr gab es für die Kinder

ein Kuscheltier, nämlich den Eisbären

»Flocke«. Zusätzlich zu den

kleinen Eisbären gab es zwei große

Exemplare des »Flocke«. Diese wurden

an den beiden Weltspartagen

unter allen Teilnehmern des großen

Weltspartags-Gewinnspiels online

über das Internetportal www.knax.

de/kskwd verlost. Die vierjährige

Pia Streck aus Rheda ist eine der

glücklichen Gewinner. Sie bekam

nun ihren persönlichen Flocke von

Sükrü Kahraman, Berater der Geschäftsstelle

Rheda, überreicht. Pia

war überglücklich und wollte ihren

Gewinn am liebsten gar nicht mehr

loslassen.

Auf www.knax.de/kskwd sind die

aktuellen KNAX-Termine genauso zu

finden wie Basteltipps, Malvorlagen

und vieles mehr.

Übernahme

von Krankenversicherungsbeiträge

der Eltern

für ihre Kinder

Robert Bäumker

Foto: Jan Duefelsiek

Mit dem Gesetz zur verbesserten

steuerlichen Berücksichtigung von

Vorsorgeaufwendungen vom 16.

Juli 2009 hat der Gesetzgeber die

Grundlage geschaffen, dass Eltern

Beiträge eines Kindes zu dessen

eigener Kranken- und gesetzlichen

Pflegeversicherung als »eigene Beträge«

in Abzug bringen können,

sofern sie den Aufwand im Rahmen

der Unterhaltsverpflichtung getragen

haben und sie kindergeldrechtlich

berücksichtigungsfähig sind.

Mit dieser Regelung handelt es sich

um eine gesetzliche Ausnahme von

dem Grundsatz, dass Aufwendungen,

die jemand auf Rechnung und

zugunsten eines Dritten − hier seines

Kindes − übernimmt, nicht als

eigene Aufwendungen im Rahmen

der Steuererklärung abzugsfähig

sind. Unklar war bislang in diesem

Zusammenhang allerdings, wann

die Eltern die Beiträge des Kindes

»getragen« haben. Mit Urteil vom

13. März 2018 hat der Bundesfinanzhof

dies nun abschließend beantwortet:

Die steuerliche Berücksichtigung

von Beiträgen für die Kranken- und

Pflegeversicherung, die Eltern für

ihre Kinder übernehmen, die die

Beiträge im Verhältnis zum Versicherer

selbst schulden, erfordert

eine tatsächlich messbare wirtschaftliche

Belastung. Die Mittel für

die Beitragsleistungen müssen bei

den Eltern nachweislich abgeflossen

sein. Nur dann rechtfertigt sich

die steuerliche Entlastung für sogenannten

Drittaufwand. Ein solcher

kann nicht durch Naturalunterhalt

− in Gestalt freier Unterkunft und

Verpflegung − begründet werden.

Der Bundesfinanzhof beschreibt

derartige Unterstützungen als

»rein fiktiv« und nicht tatsächlich

abgeflossen. Vielmehr muss ein

konkreter Unterstützungsbezug

zu den Versicherungsbeiträgen

hergestellt werden. Dies kann ausschließlich

durch entsprechenden

Barunterhalt geschehen.

Robert Bäumker

Der Autor ist Steuerberater in der

Kanzlei Wortmann & Partner &

Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

· Steuerberatungsgesellschaft,

Rheda-Wiedenbrück

WER BESTEHT?

Wintertauglichkeit

von

Front-, Heck-,

Allradantrieb

Front-, Heck- und Allradantrieb

haben ihre Vor- und Nachteile.

Gerade im Winter und bei glatten

Straßen sollte man sich der Unterschiede

bewusst sein, um sein

Fahrverhalten anzupassen. »Ein

Fahrzeug mit Frontantrieb ist bei

rutschiger Fahrbahn vergleichsweise

sicher und liegt stabil auf

der Straße«, sagt Roland Potthoff,

Leiter der TÜV-STATION Rheda-

Wiedenbrück. Schwierigkeiten

sind aber beim Anfahren an einer

Steigung zu erwarten, wenn das

Fahrzeug zu schwer beladen ist.

Heckantriebfahrzeuge

brechen leichter aus

»Damit hat man beim Heckantrieb

weniger Probleme. Allerdings

bricht das Heck bei Glatteis

schneller aus«, erklärt der TÜV-Experte.

Abhilfe kann die Beschwerung

des Hecks beispielsweise

durch Sandsäcke schaffen. Das

sorgt für Stabilität auf glatten

Straßen.

Auf Allradantrieb

ist Verlass

Fahrzeuge mit Allradantrieb bieten

von sich aus viel Fahrstabilität,

besonders auch in glatten

Kurven. Daher sind sie optimal in

Gebieten mit viel Schneefall und

Glätte. In der Anschaffung sind sie

allerdings meist teurer.


anzeigen

61

SCHLAFKULTUR-

SHOWROOM AUCH IN

WIEDENBRÜCK

Carpe Noctem

– Nutze die

Nacht

(CL) Ganz recht, jeder Mensch

braucht guten Schlaf. Der Körper

soll die nächtliche Ruhephase nutzen,

um zu entspannen, zu regenerieren

und Kraft für den nächsten

Tag zu tanken. Doch häufig

ist das gar nicht so einfach. Man

findet abends nicht in den Schlaf,

wacht häufig auf oder leidet unter

schmerzhaften Verspannungen.

»Häufig sind Menschen mit Schlafproblemen

nicht richtig gebettet,

hier hilft eine auf den Körper spezifisch

abgestimmte Matratze«,

weiß die in Rheda-Wiedenbrück

aufgewachsene Jutta Schmidt.

Gemeinsam mit ihrem Ehemann

Detlef Möller führt sie seit 20 Jahren

das Unternehmen Schlafkultur

in Bielefeld. Mit Expertise und

Einsatz rund um die Uhr sorgt das

Fachhändlerpaar bei vielen Menschen

in Ostwestfalen für gute

Schlafbedingungen. Auch die

Detlef Möller und Jutta Schmidt sorgen nun auch in Rheda-Wiedenbrück für einen wohltuenden Schlaf.

Menschen aus Jutta Schmidts Heimatstadt

schätzen die Beratung,

das Fachwissen und den unvergleichlichen

Service von Schlafkultur.

So nutzte das Paar Ende

Oktober die Chance, einen Showroom

in Wiedenbrücks Altstadt zu

eröffnen. Hier können Menschen

unterschiedlichster körperlicher

Voraussetzungen in ruhiger Atmosphäre

die selbst produzierten

Matratzen von Schlafkultur kennenlernen

und die individuell geeignetste

Schlaf unterlage finden.

Die Kompetenz von Schlafkultur

zeichnet sich aus, so wird das

Unternehmen jedes Jahr von der

Aktion Gesunder Rücken neu zertifiziert.

Die Beratung findet nach

telefonischer Terminvereinbarung

statt, gerne auch nach dem Feierabend

oder am Wochenende.

Foto: Thomas Dohna/Schlafkultur

Während der Christkindlmarktzeit

ist der Showroom dienstags bis

freitags von 15 bis 18 Uhr und samstags

von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Schlafkultur Showroom Altstadt

Wiedenbrück · Lange Str. 45 · 33378

Rheda-Wiedenbrück · Tel. 0521 /

417 44 17 · mobil 0172 / 523 99 88 ·

www.schlafkultur.de

Herzlichen Glückwunsch

Das Team der Praxisklinik OWL um

Dr. Moritz Haut M.Sc.,M.Sc. ist mit

dem Trusted Dentists Siegel ausgezeichnet

worden und gehört zu

den ausgezeichneten Praxen in

Deutschland. Tusted Dentist ist ein

Patienten- und Ärzteportal für qualitätsorientierte

Praxen.

In Deutschland werden nach bestimmten

Qualitätskriterien Zahnärzte

geprüft – herausragende

Zahnärzte mit klaren Werten und

Strukturen werden in die Wertegemeinschaft

aufgenommen.

Die Praxisklinik OWL und das gesamte

Team werden ausgezeichnet

bezüglich eines hohen Qualitätsanspruchs

in Bezug auf die Beratung

und Versorgung der Patienten. Intensive

Aufklärung, sich Zeit nehmen,

ein hoher Servicegedanke

und ganzheitlich behandeln sind

die Leitbilder der TRUSTED DENTIST

Zahnärzte.

Moderne und schonende Behandlungsmethoden,

Präzision durch

Digitalisierung ermöglichen eine

schonende Behandlung mit höchstem

ästhetischen Ergebnis.

Das gesamte Team wird ständig

nach den neusten Richtlinien und

in den neuesten Technologien geschult.

Zum Wohle des Patienten.

Eine Teamleistung!

www.dentalzentrum-owl.de

www.trusted-dentist.de

Zimmer in DRK

Wohngruppe,

Henry-Dunant-

Haus frei!

Franz-Knöbel Straße 10

in Rheda-Wiedenbrück

Voraussetzung:

Demenzgutachten

und Wohnberechtigungsschein.

Info: H. Kratschus

05242 – 3798200


62 Das Stadtgespräch

anzeigen

VGW sorgt für

Weihnachtsstimmung

Am 15. Dezember wird’s beim

Baumkauf in der Gärtnerei Flaskamp

gemütlich.

Mit Glühweinduft in der Nase

macht es gleich doppelt so viel

Freude, den Weihnachtsbaum

auszusuchen. Darum verteilen

die Mitarbeiter der VGW GmbH

am Samstag, den 15. Dezember

2018 von 8 bis 16 Uhr Glühwein

und alkoholfreien Punsch an alle

Besucher der Gärtnerei Flaskamp

in der Lippstädter Str. 74 in Rheda-

Wiedenbrück.

Der regionale Energieversorger

mag die Vorweihnachtszeit besonders

gern und schenkt allen

Neukunden, die bis zum 17. Dezember

zu Gas oder Strom von

VGW wechseln, einen Weihnachtsbaum.

Der Gutschein im Wert von

35 Euro kann in der Gärtnerei Flaskamp

eingelöst werden. Da rum

hofft VGW, am Samstag – dem

Baumkauftag des Jahres – viele

Neukunden zu treffen.

Übrigens: Wer spontan am 15. Dezember

zu günstiger Energie von

VGW & Weihnachtsbaum wechseln

möchte, kann dies direkt vor

Ort tun. Einfach die Rechnung

des jetzigen Energie-Anbieters

mitbringen, dann ist der Wechsel

ganz leicht!

KIRSTEN WLOTZKE MAST

Mode mit

femininer

Extravaganz

(CL) Das Wiedenbrücker Modegeschäft

Kirsten Wlotzke Mast

steht ganz oben auf der Liste

der Frauen, die sich eine gewisse

Portion feminine Extravaganz in

ihrem Kleiderschrank wünschen,

doch nicht an jeder Ecke fündig

werden. Zum einen sollte die gesuchte

Mode perfekt und gleichzeitig

komfortabel sitzen, weiter

sollte sie hochwertig verarbeitet

sein und – selbstverständlich –

der Trägerin eine lässig-kosmopolite

Ausstrahlung verleihen.

Frauen, mit genau diesem Anspruch,

bietet Kirsten Wlotzke

Mast mit ihrem gleichnamigen

Geschäft einen entspannten Einkauf-Rahmen,

und betont »ich

liebe es, Frauen so zu kleiden,

dass sie von ihrer besten Seite

gesehen werden«. So präsentiert

sie auf 250 qm in den Grö-

Präsentieren Mode der lässig-feinen Art: Kirsten Wlotzke Mast und ihre Mitarbeiterin Verena Hasken

ßen 38–48 außergewöhnliche

Mäntel, lässige Kleider, perfekt

sitzende Hosen und ausgefallene

Tops. Ein wunderschöner

Pullover springt sofort ins Auge:

ein kobaltblauer Poncho aus

4-fädigem Kaschmir. Edle und

hochwertige Materialien sowie

raffinierte Schnitte, die der Figur

der Trägerin schmeicheln,

sind das Markenzeichen des

Geschäfts von Kirsten Wlotzke

Mast. Besonders erfreulich zur

Vorweihnachtszeit ist die Preisreduzierung

um 30 – 50% auf

schöne Einzelteile.

Foto: www.livinginowl.de

Kirsten Wlotzke Mast Mode – Lange

Str. 51 - 33378 Rheda-Wiedenbrück

– www.wlotzke-mast.de

Öffnungszeiten:

Dienstag – Freitag: 10.00 – 12.30 Uhr

und 14.30 – 18.00 Uhr

Samstag 10.00 – 14.00Uhr


anzeigen

63

Mutterschaf Emma fühlt sich zwischen Maria, Josef und dem Jesuskind in

der Krippe vor dem Seh- und Hörzentrum Krane sichtlich wohl.

Ein ganz besonderer Reiz für Groß und Klein: Die Geschwister Lennox und Mira vor der Krippe mit

echten Schafen.

DAS SEH- UND HÖRZENTRUM KRANE SORGT FÜR:

Strahlende Augen mit Emma, Paul und Pauline

(CL) Zur adventlichen Vorweihnachtszeit

flaniert jeder – ob

Ortsansässiger oder Gast – besonders

gern die Lange Straße

in Wiedenbrück entlang. Die

alten Fachwerkgiebel sind stimmungsvoll

mit tausenden Lichtern

geschmückt, duftige Tannen

säumen die Gehsteige und

freundliche Engelchen weisen

den Weg zum wunderschönen

Christkindlmarkt. Etwas ruhiger

gelegen und abseits des trubeligen

Marktgeschehens findet

man den magischsten Anziehungspunkt

der Langen Straße:

Mutterschaf Emma mit ihren

entzückenden Lämmern Paul

und Pauline. Die drei scheinen

sich im Stall zwischen Maria, Josef

und dem Jesuskind sichtlich

wohl zu fühlen. Fröhlich blöken

die drei wolligen Gesellen vor

sich hin und lassen sich geduldig

und neugierig von Groß und

Klein streicheln. Dreimal täglich

bekommen sie Besuch von ihrer

Betreuerin Brigitte Heinlein aus

Delbrück. Dann wird der Stall

gemistet und Mama Schaf sowie

die beiden Lämmchen bekommen

ausreichend Futter. Auch

auf eine ausreichende und artgerechte

Bewegung wird geach-

tet. Dafür sorgt der neue, sehr

großzügig und optimal belüftete

Stall, gebaut von Tischlermeister

Christian Otto und gestiftet von

Optik Krane. Den tierischen Besuchern

soll es an nichts mangeln,

»schließlich steht das Wohl

der Schafe an erster Stelle« so Sebastian

Krane, Geschäftsführer

des gleichnamigen Akustik- und

Optikerbetriebes. Die Tradition

der Krippe bezeichnet Krane als

Herzensangelegenheit, lächelnd

fügt er hinzu »es ist einfach

schön, die Augen der Menschen

unserer Stadt zum Strahlen zu

bringen – auch mal ohne Brille«.

Das Seh- und Hörzentrum Krane

finanziert bereits seit 1997 den

Aufbau des Stalls und die Pflege

der echten Tiere sowie der lebensgroßen

Figuren. Die Schafe

können vom 26.11.– 29.12.18 zwischen

09.00 und 22.00 Uhr im

Stall vor dem Geschäft besucht

werden.

Optik Krane – Lange Straße 59–

61 – 33378 Rheda-Wiedenbrück –

Tel.: 05242/ 799690

www.krane-brillen.de

Öffnungszeiten:

Di.–Fr. 08.30-18.00 Uhr

Sa. von 8.00–14.00 Uhr

Die Tradition der Sternpark

Gruppe geht weiter…

In diesem Jahr unterstützt die

Sternpark Gruppe schon zum

achten Mal in Folge die Kindergärten

vor Ort mit einer

Spende. In den insgesamt 10

Betrieben werden rund um den

1. Advent die Tannenbäume in

den Service- und Verkaufsräumen

mit selbst gebasteltem

Schmuck der Kinder verschönert.

Die Weihnachtsstimmung

begann bei der Sternpark GmbH

& Co. KG, als die Kinder aus der

Kindertageseinrichtung St.

Clemens den Baum schmückten.

Als Dankeschön erhält die

Kindertageseinrichtung eine

Spende in Höhe von 200 €. Insgesamt

spendet die Sternpark

Gruppe 1.800 € an die Kindergärten

und freut sich über die

liebevoll dekorierten Tannenbäume

in ihren Betrieben in

NRW und Süddeutschland.


64 seniorenzeitung

Das Stadtgespräch

Allen Bürgern in Rheda-Wiedenbrück

wünsche ich im Namen des Senio renbeirates der Stadt Rheda-Wiedenbrück eine gesegnete Weih nachtszeit, ein frohes Weihnachtsfest, ein gutes,

gesundes, friedliches, glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2019 – verbunden mit der Kraft, Bewährtem zu vertrauen und Veränderungen, da wo sie

nötig sind, beherzt anzugehen.

Ihr Karl-Heinz Poppek Vorsitzender des Seniorenbeirates der Stadt Rheda-Wiedenbrück

Seniorenbeirat

AKTIV

Die Arbeitsgruppe »Freie Fahrt«

des Seniorenbeirates ist in unserer

Stadt unterwegs und schaut sich

kleinere und größere Barrieren an

Straßen und Geh- / Radwegen an.

Gerne werden Anregungen und

Tipps von allen Bürgern angenommen.

Durch die gute Zusammenarbeit

mit der Stadtverwaltung können

diese Barrieren oftmals zeitnah

beseitigt werden.

Am Drostenweg in Wiedenbrück

sind die Oberflächen des östlichen

Gehweges neu hergestellt worden,

wobei das eingebaute Kleinpflaster

zwischen Bordstein und Gehwegsteinen

auch erneuert wurde.

Diese Steine stehen teilweise über

den Bordstein hinaus und die Fugen

sind, da sie schnell ausgewaschen

wurden, ziemlich tief. Hier können

gerade Senioren sehr schnell ins

Stolpern kommen oder umknicken.

Wir haben der Stadtverwaltung vorgeschlagen,

diese Stolperfallen und

tiefen Fugen durch Tieferlegung

und Vollverfugung zu beseitigen.

Die Anregungen wurden positiv

angenommen, die Gefahrenstellen

wurden durch die Neuverlegung

eines Kleinpflasters mit Vollverfugung

beseitigt.

Die Treppenanlage am Haupteingang

unseres Rathauses im OT

Rheda ist sehr umfangreich. Die

Stufen und auch die Pflasterfläche

des Rathausplatzes sind sich farblich

sehr ähnlich. Für Menschen mit

einer Sehbehinderung sind durch

die einheitliche Farbgestaltung

oftmals die einzelnen Stufen und

der Übergang zum Rathausplatz

schlecht zu erkennen. Um die Situation

für diese Menschen zu

verbessern bzw. ihnen mehr Sicherheit

bei der Benutzung zu geben,

machten wir folgenden Vorschlag:

An den Stufen der Treppenanlage

im Bereich der Auftritte sind helle

Streifen aufzubringen, um mehr

Kontrast zwischen den Stufen zu

bekommen.

Dieses wurde von der Verwaltung

gerne aufgenommen und wird

dort zur Zeit diskutiert. Wir hoffen

auf eine baldige Entscheidung und

Umsetzung.

Auf der Parkbank

SIE Da habe ich aber Glück gehabt!

Auf dem Weg von der

Küche zum Esstisch bin ich

über die Teppichkante gestolpert

und hätte beinahe die

Suppenschüssel fallen gelassen.

ER »... und die Mutter blickte

stumm auf dem ganzen Tisch

herum« sagte dazu der Dichter

Heinrich Hoffmann im ›Zappelphilipp‹.

›Schwein gehabt‹ sagt

der Volksmund treffend dazu.

SIE Glück muss man haben. Ohne

Glück ist das Leben nur halb so

schön. Leider ist es nur selten

und auch wieder rasch verschwunden.

ER Es gibt Glücksmomente, an

die man sich sehr gern erinnert,

und die sind gar nicht so

selten. Man muss sie sich bewusst

machen, dann kann man

sie auch auskosten, allein oder

mit einem geliebten Menschen

erleben.

SIE Es ist schon interessant, wie

schlicht und einfach die Ursachen

für ein tiefes Glücksgefühl

sein können. Das kann

eine einzelne Blume sein, die

man zufällig entdeckt und von

deren Existenz man überhaupt

keine Ahnung hatte. Das kann

ein besonderer Sonnenuntergang

sein, ein seit langer Zeit

nicht mehr gehörtes Lied oder

ein wiedergefundenes Kleinod

...mitgehört und aufgeschrieben

aus vergangenen Tagen.

ER Und es ist besonders gut, wenn

man dann sein bescheidenes

Glück auch noch mit anderen

teilen kann.

SIE Vergiss nicht das etwas

schmerzliche Glücksempfinden

in der Erinnerung an bessere

Zeiten, das dich in schweren

© farbkombinat – Fotolia.com

Tagen aufrichtet und hoffen

lässt.

ER Eigentlich sollte man es sich zur

Gewohnheit machen, abends

den Tag nochmals nachzuerleben

und zu forschen, wann

und wo man tagsüber glücklich

war, um diesen Zustand

nochmals zu genießen.

Verantwortlich für den Inhalt ist der Seniorenbeirat der Stadt Rheda-

Wiedenbrück. Ständige Mitarbeit: Karl-Josef Büscher, Margret Kohler,

Vroni Korsmeier, Carola Linnemann, Hans Dieter Wonnemann,

Koordination: Arnold Bergmann

Übrigens: Leserzuschriften erwünscht!

Rathausplatz 13, 33378 Rheda-Wiedenbrück, E-Mail:

seniorenbeirat@rh-wd.de, Schreiben Sie uns, wir antworten bestimmt


seniorenzeitung

65

Erna und Berta

»Was glaubst du, ob wohl der Satz

›Würde sollte kein Konjunktiv sein‹

aus der Anzeige von ›Brot für die

Welt‹ bei den Menschen verständlich

ankommt?«

»Du meinst, statt der Möglichkeitsform:

würde, könnte, sollte, fällt

den meisten dabei ›die Menschenwürde‹

ein? Das glaub ich nicht!

Überhaupt, die Würde, ist das was,

was für uns noch Bedeutung hat?«

»Na ja, immerhin steht in unserem

Grundgesetz: ›Die Würde des Menschen

ist unantastbar.‹«

»Das ist ja richtig, das steht da. Aber

hast du schon mal überlegt, ob der

Kapitalismus, das System in dem

wir nun mal leben, überhaupt mit

Menschenwürde vereinbar ist?«

»Oh, warte mal, ich hab mal eine

Licht

Man sagt es und man weiß es:

eine einzige Kerze vermag die

völlige Dunkelheit zu durchbrechen

und ein vertrautes Licht zu

bringen. Gerade in der dunklen

Jahreszeit ist Licht etwas Tröstliches,

besonders wenn es von einer

Kerze kommt. Es erinnert uns

ein wenig an unsere Vorfahren,

wenn sie sich um das Herdfeuer

scharten, um seine Wärme zu spüren,

aber auch um das fehlende,

natürliche Licht der Sonne bei sich

zu haben.

Nicht zu übersehen ist aber auch

das innere Licht, die Erleuchtung,

die uns in unsicheren Zeiten den

Weg weist, die das Dunkel der Ungewissheit

erhellt und uns wichtige

Erkenntnisse liefert.

Ein weiteres Licht ist das Leuchten

in Kinderaugen, das selbst im

Erwachsenenalter nicht erlöschen

muss, wenn man sich bemüht,

Szene vom GRIPS-Theater gesehen,

in der sich zwei Arbeiter Steine anreichten.

Der eine nahm von einem

Stapel hinter sich einen Stein, gab

ihn dem anderen und der reichte ihn

weiter. Dann erfanden sie eine Art

Ur-Förderband mit dem die Steine in

der halben Zeit von A nach B kamen.

Nun freuten sie sich, tanzten auf

der Bühne herum: Oh wie schön,

wir brauchen nur noch den halben

Tag zu arbeiten! Sie wurden aber sofort

belehrt, dass Zeitersparnis nur

dem Betrieb und nicht ihnen nutzt.

Das heißt, wir automatisieren so

viel und die Frage ist, für welchen

Zweck? Sollte es denn nicht den

Menschen zu Gute kommen? Und

ist es menschenwürdig, wenn es

ihnen nicht zu Gute kommt? Aber

ich weiß nicht, ob das ein gutes

Beispiel ist.«

das Gute in sich und in anderen

Menschen zu entdecken und positives

Denken als eigene Lebensphilosophie

zu bewahren. Dieses

Licht kann hell sein wie die Sonne,

in manchen Zeiten reicht es nur

für die Helligkeit einer Kerze, immerhin

mehr als nichts und mehr

als eine totale Finsternis.

Nicht nur für und in uns selbst

können wir ein Licht anzünden,

indem wir Anderen helfen durch

Aufmerksamkeit, Zuwendung, geschenkte

Zeit und durch das Gefühl,

für ihn da zu sein. Dann sind

wir Lichtspender für diejenigen,

die sich noch in der Dunkelheit

befinden und die des Lichts am

notwendigsten bedürfen.

Alles, was wir nur tun müssen, ist

eine Kerze zu entzünden.

»Hm, ich hab da neulich von einem

klugen Menschen gehört, dass

kleine Kinder enorme Lernleistungen

vollbringen, bevor sie drei Jahre

sind. Sie lernen laufen, sprechen

und vieles mehr ganz ohne Lehrer

und mit großer Begeisterung. Und

wenn sie dann in die Schule kommen,

lernen sie als erstes, dass sie

nichts können. Das ist so entmutigend

und gar nicht menschenwürdig.«

»Ja grauselig. Wie heißt es so schön

bei Theresa von Avila: Lehre mich,

bei anderen Menschen Talente zu

entdecken und verleihe mir die

schöne Gabe, diese auch zu erwähnen.

Also viel mehr ermutigen und

vielleicht sogar mal loben. Es muss

ja nicht unbedingt die ostwestfälische

Art: ›Nicht schlecht‹ sein.«

Unser Geheimnis

Ein Text zum Thema Altwerden,

der zum Schmunzeln, Nachdenken

und Umdenken einlädt.

»Herr Gott, du und ich, wir haben

ein Geheimnis. Das Altwerden

bringt einiges mit sich, was Spaß

macht. Wir müssen uns nicht

mehr von der Welt plagen lassen.

Die Leute übersehen uns. Wir

brauchen nicht mehr den Schein

zu wahren, sondern können auf

kindliche Freuden zurückgreifen.

Zusehen, wie eine Spinne ihr Netz

webt. Vor einem Licht Schattenbilder

an die Wand werfen. Statt

einer Hauptmahlzeit Kompott

mit Sahne essen. Die ganze Nacht

wach bleiben. Sterne zählen. Trödeln.

Zu Hause bleiben und mit

einem alten Freund Schach spielen.

– Warum hast du mir nicht

verraten, dass das Altwerden neben

allem, was ich daran hasse,

auch manches Vergnügen mit sich

bringt? Ach, ich weiß: Weil ich es

nie geglaubt hätte.«

Weihnachten

Weihnachten ist der stillste Tag

im Jahr. Da hörst du alle Herzen

gehn und schlagen wie Uhren,

welche Abendstunden sagen.

Weihnachten ist der stillste Tag

im Jahr.

Da werden Kinderaugen groß,

als ob die Dinge wüchsen, die

sie schauen und mütterlicher

werden alle Frauen und alle

Kinderaugen werden groß.

Da musst du draußen gehn im

weiten Land willst du die Weihnacht

sehn, die unversehrte,

als ob dein Sinn der Städte nie

begehrte, so musst du draußen

gehn im weiten Land.

Dort dämmern große Himmel

über dir, die auf entfernten,

weißen Wäldern ruhn, die Wege

wachsen unter deinen Schuhn,

und große Himmel dämmern

über dir.

Und in den großen Himmeln

steht ein Stern, ganz aufgeblüht

zu selten großer Helle,

die Fernen nähern sich wie eine

Welle, und in den großen Himmeln

steht ein Stern.

Rainer Maria Rilke

Weihnachten 1901 für Clara

Impressum Seniorenzeitung:

Ein Licht für den Frieden,

einen Stern für die Nacht.

Einen Engel an der Seite,

der das Leben bewacht.


66 Das Stadtgespräch

150. TODESTAG

VON ARMENARZT

DR. OTTO LÜNING

Sozial demokraten

legten am Gedenkstein

einen Kranz

nieder

(Kem) »In diesem Jahr jährt sich

der 200. Geburtstag und der 150.

Todestag von Dr. Otto Lüning –

einen Menschen den man nicht

vergessen darf«, sagte die Vorsitzende

der SPD Rheda-Wiedenbrück,

Brigitte Frisch-Linnhoff,

zu seinem Gedenken. Er war ein

Arzt, der sich insbesondere um

das Leid der ärmeren Menschen

kümmerte. Auch politisch setzte

er sich für die Armen ein. »Mag,

wer will, die Fürsten preisen:

Mein Lied ist dem Volk geweiht«,

bekannte er in einem Gedicht.

Mit vielen seiner Gedichte und

Die Sozialdemokraten gedachten dem Armenarzt Dr. Otto Lüning

den Aussagen in seinen politischen

Zeitschriften »Weser

Dampfboot« und »Westphälisches

Dampfboot« kam er immer

wieder mit der Zensur in Konflikt.

Er wurde juristisch verfolgt und

musste schließlich in die Schweiz

fliehen. Nach seinem Tod wurde

er auf dem Johannes-Friedhof unter

großer Anteilnahme der Bevölkerung

beigesetzt. Genau an

seinem Todestag legten die Sozialdemokraten

an der Gedenktafel

auf dem Doktorplatz einen Kranz

nieder. »Sein Wirken gehört zu

unseren Wurzeln«, stellte Brigitte

Frisch-Linnhoff dabei heraus.

»Und es bleibt die Aufgabe der

Sozialdemokraten, sich für die

Schwachen in der Gesellschaft

einzusetzen«, fügte sie an.

HANSESTADT RHEDA-WIEDENBRÜCK

HANSESTADT RHEDA-WIEDENBRÜCK

Erstmals im Hanse-Kalender

Der Hanse-Kalender widmet Rheda-Wiedenbrück

die Woche vom

6. bis 12. Mai 2019. Der Kalender

würdigt darüber hinaus alle 50

westfälischen Hansestädte mit

einem Kalenderblatt. Auch in der

beigefügten Übersichtskarte ist

die Emsstadt eingetragen. Wer den

Kalender erwerben möchte, kann

sich an Werner Lau, Am Hünenberg

11, 49740 Haselünne, wenden. Die

Hansestadt Haselünne richtete

den diesjährigen westfälischen

Hansetag aus. Aus diesem Anlass

stellte der Fotoclub Haselünne

den Hanse-Kalender zusammen,

berichtet der heimische Förderer

Jürgen Sudhölter. Sein Einsatz hat

wesentlich dazu beigetragen, dass

Rheda-Wiedenbrück in diesem Jahr

in den westfälischen Hansebund

aufgenommen worden ist.

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69

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Problemsituation oder Krise befinden.

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Wunsch anonym. Anmeldung: nicht

erforderlich. Auch am 11. und 25. Jan.

Info: www.soulbuddies.net

9.00 Vielschichtige Entdeckungsreisen

Ausstellung im Bistro-Café Anker Villa

mit Bildern und berarbeiteten Fotos

von Dirk Frankrone. Bis Jahresende.

Öffnungszeiten: Mo, Mi bis Fr: 9–18 Uhr

| Sa, So und Feiertag: 9.30–18 Uhr.

14.30 Christkindlmarkt

Marktplatz Wiedenbrück. Bis So 23.

Dezember.

15.00 Treffpunkt Advent

am Senioren-Park carpe diem. Treffen

bis 23. Dezember, meist 18–19

Uhr, vor adventlich gestalteten

Fenstern mit Liedern, Gesprächen

u. ggf. Gebäck und warmen Getränken.

Termine: www.mein-rhwd.de/

veranstaltungen/treffpunkt-advent

15.00 Im Westen was neues –

eine historische Zeitreise

110 Jahre Mobilität auf 2 Rädern durch

Firma Prophete. Ausstellung im Wiedenbrücker

Schule Museum. Zeiten:

Mi 15–18 Uhr, Do, Sa, So 15–17 Uhr sowie

nach Vereinb. Eintritt: Erw. 2,50 €,

Kinder 1 €, Familien 5 €, Gruppen sind

ermäßigt. Bis 31. März.

15.00–16.30 Zeit für die Seele – Licht

Geschichten, Gedichte, Lieder und

Musik, Nachdenkliches und Humorvolles,

Stille und Gespräch. Mit Kaffeetrinken.

Für Senioren und Interessierte

im Seniorenpark »Carpe diem«.

Gestaltung: Pfarrer Rainer Moritz.

16.30 EisSpielZeiten

Eisstock-Curling im A2 Forum. Bis 27.

Januar. Startzeiten: Mi–Sa 16.30 und

19 Uhr. Pro Bahn 6–12 Teilnehmer. Kosten

für 2 Std. p.P.: 19,90 € (Fr und Sa

im Dezember), 16,90 € (Mi und Do ab

15. Januar), 18,90€ (an allen anderen

Spieltagen). Anmeldung (Mo–Fr 9–16

Uhr) erforderlich: Tel.05231/3080580.

Auch Speisen sind buchbar.

19.30 Angelika Schlüter:

Die Würde der Anna

Multimediale Installation im Gartenhaus

auf Gut Nottbeck über das

mühsame Leben älterer Generationen

am Schicksal der Urgroßmutter der

Künstlerin. Bis 6. Januar. Öffnungszeiten:

Di–Fr: 14–18 Uhr, Sa, So, Feiertag:

11–18 Uhr. Eintritt nach eigenem Ermessen.

www.kulturgut- nottbeck.de,

Tel. 02529/945590.

DO 13

13.30 SGV-Seniorenwanderung

im Raum Beckum. Treff für Fahrgemeinschaften:

Am Werl, Rheda. Gäste

sind herzlich willkommen. Infos:

Wolfgang Leppelt, Tel. 0170/2807984.

15.00–18.00 Kindertreff: Wir basteln

tolle Weihnachtsgeschenke!

Im Jugendhaus St. Aegidius. Anmeldung

erforderlich: Tel. 05242/903713

(Teilnehmer-Limit). Kosten: keine –

Spenden sind natürlich erlaubt.

20.00 musica da camera: 1

L’Inverno – Der Winter

Das Ensemble St. Petersburg mit Rustem

Sakhabiev (Flöte), Raisa Ulumbekova

(Violine), Ekaterina Baranova (Violine/Viola),

Alberto Castillo (Viola),

Vladislav Trukhan (Violoncello) und

Vladimir Shubin (Kontrabass) spielt

in der Orangerie Werke von Antonio

Vivaldi, Wolfgang Amadeus Mozart,

Luigi Boccherini und Pjotr Iljitsch

Tschaikowsy. Eintritt: Erw. 22 €, Schüler:

11 €. VVK bei der Flora Westfalica,

Rathausplatz 8–10, Tel. 05242/9301-0.

FR 14

14.30 Adventskaffee für Senioren

der Siedlergemeinschaft Rheda im

kath. Gemeindehaus, Nonenstr 96.

15.00–20.00 Christmas Closing

mit Überraschungen beim Jugendtreff

des Jugendhauses St. Pius. Tel.

05242/34267, www.jhpius.de

SA 15

13.00 Nottbecker Weihnachtsmarkt

Mit Geschenkideen, Glühwein, weihnachtlichem

Naschwerk und festlichen

Rahmenprogramm. Ort: Kulturgut

Haus Nottbeck. Zeiten: Sa 13–20

Uhr, So 16. Dezember, 13–18 Uhr.

14.00–18.00 »Wem die Stunde schlägt«

Uhrenradio-Sonderausstellung bis 10.

Feb. im Radio- und Telefonmuseum.

Öffnungszeiten: Sa und So 14–18 Uhr.

SO 16

9.00–15.00 Volksflohmarkt

in der Batenhorster Hubertushalle.

Infos: www.volksflohmarkt.de

16.00 Adventskonzert

Das Streicherensemble St. Aegidius,

Nordwestblech Warendorf, Kinderchor

Maxis, Knabenchor, Mädchenkantorei,

Jugendchor, Cantemus St.

Aegidius und Barbara Pawelczyk

(Orgel) bringen in der St.-Aegidius-

Kirche weihnachtliche Werke u.a. von

C. Mawby, B. Britten, B. Chilcott zu

Gehör (Gesamtltg. Jürgen Wüstefeld).

Eintritt frei – Kollekte am Ausgang.

16.00 Adventskonzert

des Gütersloher Man do linen orchesters

(Ltg. Dieter Kokot) mit dem

Schaumburger Konzertchor (Ltg. Stephanie

Feindt) in der Herz-Jesu-Kirche

Gütersloh/Avenwedde, Dr.-Thomas-

Plaßmann-Weg. Eintritt: Erw. 10 € /

Schüler/Studenten 5 €.

MO 17

14.00–16. 00 Schiedsleute schlichten

Termine: 17.12. Kappelhoff, 7.1. Geurten.

Ort: Rathaus Rheda, Raum 156. Terminanfrage:

Tel. 05242/963302 bzw.

schiedsamt@rh-wd.de

Di 18

19.30 Bibelkreis

mit Pfarrer Jürgen Mackenbrock in der

Ev. Kreuzkirche. Die stellen werden

mit den Teilnehmern festgelegt.

MI 19

19.15–21.30 Geschwister Brentano

und Achim von Arnim

1

Ensemble St. Petersburg

2

Best of Black Gospel

Dr. Rüdiger Krüger referiert im Rahmen

der Litterarischen Mittwochsgesellschaft

über Clemens Wenzeslaus

Brentano, Elisabeth Catharina Ludovica

Magdalena von Arnim, geb. Brentano

und Carl Joachim Friedrich Ludwig

von Arnim. Ort: Lesecafé der Stadtbibliothek

Wiedenbrück. Kosten: AK 8 €.

Infos: www.vhs-re.de

DO 20

15.30–17.00 Arbeiten mit Speckstein

für Kinder ab 6 Jahren im Bleichhäuschen.

Kosten: 8 € inkl. Material. Anmeldung:

bei Melanie Körkemeier, Tel.

05242/49811 bzw. m.koerkemeier@

bleichhaeuschen.de

16.00–20.00 Blut spenden

im DRK-Zentrum, Schwedenschanze 16.

FR 23

16.00 Großer Weihnachtscircus

Täglich am Werl (am 24. und 31. Dez

um 14 Uhr). Bis 6. Januar. Ticketreservierung:

0163/7912054.

MO 24

15.00 Krippenfeier

mit dem Kinderchor Micros in St.

Aegidius.

17.00 Weihnachtsmesse

mit den Kinderchören Minis und Maxis

in St. Aegidius

17.00 Familiengottesdienst

mit dem Jugendchor St. Clemens (Ltg.

Harald Gokus) in St. Clemens.

21.30 Weihnachtliche Orgelmusik

und Christmette

mit dem Kirchenchor (Ltg. und Orgel

Harald Gokus) in St. Clemens.

22.30 Christmette

mit Mädchenkantorei, Knabenchor

und Jugendchor in St. Aegidius.

DI 25

9.00 Hochamt zum Weihnachtsfest

mit dem Kirchenchor St. Marien St.

Vit (Ltg. Ulrike Hengstermann Siefert)

in St. Vitus.

10.30 Hochamt zu Weihnachten

mit dem Pfarrkirchenchor in St.

Aegidius.

MI 26

9.30 Pastoralmesse für Soli,

Chor und Orchester

Mit dem Kirchenchor St. Clemens, Ensemble

nuove musiche (Detmold) und

Solisten. Ltg. Harald Gokus. Ort: St.

Clemens. Eintritt frei – Türkollekte.

10.30 Lateinisches Hochamt

mit der Choralschola in St. Aegidius.

15.00–18.00 Tanztee

im Reethus mit Live-Musik, Kaffee

und Kuchen, veranstaltet von der Flora

Westfalica GmbH. Eintritt: 3 €.

MO 31

16.30 Silvestergottesdienst in der

Schlosskapelle

mit Pfarrerin Dr. Tabea Esch und

Christoph Grohmann (Orgel), dem Po-


70 TERMINE

Das Stadtgespräch

3

Die Physiker

4

GlasBlasSing Flaschmob

saunenchor sowie einem 6 m hohen

geschmückten Weihnachtsbaum. Das

Fürstenhaus lädt herzlich ein.

20.00 Silvesterparty

mit DJ Denis Kleinelümern im Reethus.

Feuerwerk nicht erlaubt! 1 Glas

Sekt gratis! Kleine Speisekarte:

Schnitzel mit 2 versch. Soßen zur

Auswahl, Pommes, Currywurst, Hähnchenschnitzel

mit fruchtiger Currysoße.

Einlass: ab 19.30 Uhr. Karten: 14 €

p.P. Bestellung und Tischreservierung

bei Heike Paß, Tel. 05242/54625 oder

Flora Westfalica, Tel. 05242/930110.

JANUAR

FR 4

20.00 Best of Black Gospel

2

Einige der besten Stimmen aus den

USA singen in St. Aegidius die bekanntesten

und schönsten Gospelsongs

in einem zweistündigen Programm

– instrumental begleitet.

»Gänsehautfeeling« ist garantiert.

Einlass 19.30 Uhr. Eintritt: VVK 28 €

p.P. u.a. bei der Flora Westfalica, Tel

05242/93010, »Die Glocke« sowie den

Buchhandlungen Güth und Rulf.

17.00 Drei-Königs-Markt St. Vit

Eröffnungsgottesdienst mit dem Kirchenchor

St. Marien (Ltg. Ulrike Hengstermann

Siefert) in St. Vitus. Markt

18–22 Uhr. Sa 15–20 Uhr. Infos vorn.

SO 6

11.00 Öffentliche Führung

durch Wiedenbrück. Ohne Anmeldung.

Treff: Adenauerplatz. Kosten: 3 €.

Foto: Yves Suckdorff – x-default

MO 7

9.00 »Abenteuer Bildfindung«

Ausstellung in der Kreissparkasse

Wiedenbrück, Wasserstr. 8–12, mit

Werken von Heinz Schößler. Bis 15.

Februar. Öffnungszeiten: Mo–Do

9–12.30 und 14.30–18 Uhr, Fr 9–12.30

und 14–16 Uhr. Der Künstler ist am 7.

Jan. von 16.30 bis 18 Uhr anwesend.

20.00 Die Großen Sieben:

»Eine Stunde Ruhe«

Michel will nach Jahren des Suchens

eigentlich nur seine heißgeliebte

neue Schallplatte hören, doch alles

scheint sich gegen ihn zu verschwören...

Spritziges Komödien-Juwel von

Florian Zeller im Ratsgymnasium mit

der Konzertdirektion Landgraf. Restkarten:

AK 18 € p.P. Infos: Flora Westfalica,

Tel. 05242/9301-0.

MI 9

19.15–21.30 Ehepaar

de la Motte Fouqué

Dr. Rüdiger Krüger referiert im Rahmen

der Litterarischen Mittwochsgesellschaft

über Friedrich Heinrich Karl

und Caroline Philippine de la Motte

Fouqué. Ort: Lesecafé der Stadtbibliothek

Wiedenbrück. Kosten: AK 8 €.

Infos: www.vhs-re.de

DO 10

13.30 Seniorenwanderung

des SGV im Bereich Gütersloh / Neue

Mühle. Treff für Fahrgemeinschaften:

Marktplatz Gütersloh. Gäste sind

herzlich willkommen. Info: Karl-Heinz

Meiertoberens, Tel. 0170/2807984.

FR 11

20.00–21.30 soirée musicale:

»Karneval der Tiere«

mit Schülerinnen und Schülern der

Klavierschule von Ansgar Brockamp

und Werken von Mozart, Chopin,

Brahms, Liszt, Jarrett und Camille

Saint-Saëns (Karneval der Tiere). Siegfried

Carl liest seine »Zoologischen

Fantasien«. Ort: Luise-Hensel-Saal

im Stadthaus. Karten: AK 5 €. Infos:

www.vhs-re.de

SA 12

14.00–17.00 Repair Café

Experten helfen im Foyer der Osterrath-Realschule

beim Beseitigen von

Defekten mitgebrachter Sachen.

Spende nach eigenem Ermessen.

16.00–18.00 Der Sternenhimmel über

Rheda-Wiedenbrück

Mitmachvortrag für Einsteiger mit

Arnold Hoppe (Planetariumsgesellschaft

OWL) im Haus der Kreativität.

Eintritt: AK 3 €. Infos: www.vhs-re.de

19.00 Winterball der Stadtschützen

für alle Bürger mit Sektempfang,

Pfefferpotthastessen, der Partyband

»Feeling«, Mitgliederehrung und großer

Tombola (Hauptgewinn Reisegutschein)

im Reethus. Eintritt: 19,50 €

p.P. VVK: Kreissparkasse in Rheda.

19.30 Die Physiker

3

Wer ist hier wirklich pflegebedürftig?

Das Personal in einer Nervenheilanstalt,

die Frau eines Patienten

oder Einstein und Sir Isaac Newton

aus Zimmer 2 und 3? Wintertheater

der Burgbühne Stromberg auf der

Bühne im Torhaussaal des Kulturguts

Haus Nottbeck. Auch 13., 20., 27. Jan.

17 Uhr sowie 18., 19., 25., 26. Jan. 19.30

Uhr. Karten: VVK Erw. 10 € / Schüler/

Student 8 € bei der Burgbühne 13–17

Uhr, online oder bei Die Glocke. Infos:

www.burgbuehne.de bzw. Di 17–20,

Do 10.15–12.30 und Fr 9.30–13 Uhr unter

Tel. 02529/948484.

MI 16

20.00 musica da camera:

Neujahrskonzert – Weltsichten

Ein Wechselspiel aus Musik und Literatur.

Florian Stubenvoll, Leiter des

15-köpfigen, international bestezten

»ensemble vinorosso«, trägt zur Musik

vom Mittelmeer über den Balkan

bis zum Schwarzen Meer als Rezitator

pointiert Auszüge namhafter und

weniger bekannter Autoren rund um

das Thema Toleranz vor. Ort: Orangerie.

Eintritt: Einzelkarte 22 € (Schüler:

11 €). VVK bei der Flora Westfalica,

Westfalica, Rathausplatz 8–10, Tel.

05242/9301-0.

DO 17

16.00–20.00 Blut spenden

Im DRK-Familienzentrum, Parkstr. 19.

18.30–20.00 Altersvorsorge

auf dem Prüfstand

Ein zu großer Teil der heute Erwerbstätigen

ist im Alter akut von Altersarmut

bedroht. Das ist die unmittelbare

Folge eines politisch gewollten

Zerstörungsprozesses, sagen die

Bestseller-Autoren und Referenten

Holger Balodis und Dagmar Hühne.

Sie fordern einen radikalen Kurswechsel.

Vortrag und Diskussion im Luise-

Hensel-Saal des Stadthauses, geför-

dert durch das Bundesprogramm »Demokratie

leben!«. Kosten: 3 €. Infos:

www.vhs-re.de

19.30–21.30 »Winter Blätter« – Histor.

Begebenheiten in Rh-Wd 1927–1933

Lesung des Lese-Kollektivs der VHS

Reckenberg-Ems im Lesecafé der

Stadtbibliothek Rheda. Eintritt: AK 6 €.

Info: www.vhs-re.de

FR 18

19.30–21.00 Wie im Himmel

Offenes Singen mit modernen christlichen

Liedern in der Kreuzkirche.

Kosten: keine. Anmeldung: Angelika

Riegel, Tel. 05242/189395, angelika.

riegel@ angekreuzt.de

20.00 KleinkunstSixPack: 4

GlasBlasSing »Flaschmob«

Upcycling ist die aufregend-attraktive

Schwester von Recycling. Nehmen

wir zum Beispiel Flaschen: In den

Händen von GlasBlasSing werden sie

zu faszinierenden Musikinstrumenten

und klingen wie Schlagzeug, Bass,

Gitarre, Flöte oder auch Steel drum...

Karten: VVK 22 € p.P. bei der Flora

Westfalica, Rathausplatz 8–10, Tel.

05242/9301-0.

SA 19

19.00 Winterball des Schützenvereins

der Landgemeinde Rheda e.V.

im Reethus. Ab 18 Uhr: Küche (Feinkost

Gröne), Tischreservierung Restaurant:

05242/5226. ab 19 Uhr: Sektempfang.

20 Uhr: offizielle Eröffnung. 21 Uhr:

Snacktheke. Neu: mit separater

Lounge und Sektbar. Service und Ausschank:

Hille Eventsevice. Karten:

VVK 10 € / AK 12 € p.P. VVK bei Allianz

Kraska, Widumstr. 23, (9 – 12.30 u. 15 –

17.30 Uhr)

SO 20

15.30–17.00 Fidolino:

»Und nun – Das Wetter!«

Fernsehstudio »FIDO1«: Meteorologin

Rosalinde GuckInDieLuft will die

Wetteraussichten live mit ihrem Raben

Celsius ansagen. Der ist aber so

vorlaut, dass statt sanfter Sommermusik

schwarze Schlagzeugwolken

aufziehen. Das Publikum lässt es wie

aus Kübeln regnen und der Sendesaal

verwandelt sich in eine Winterlandschaft.

Kann Rosalinde die Liveübertragung

retten? Mit: Audrey Lehrke u.

Charlotte Hahn (beide Marimbaphon

u. Percussion), Claudia Runde (Querflöte,

Leitung, Konzept u. Moderation).

Ort: Luise-Hensel-Saal im Stadthaus.

Karten: TK 15 € (1 Erw. + 1 Kind).

DO 24

17.30–19.00 Steuerfragen im Alter

Vortrag rund um die Rentenbesteuerung

(mit Fragemöglichkeiten) von

Ludger Weeg im Haus der Kreativität.

Kosten: AK 3 €. Infos: www.vhs-re.de

SA 26

21.00 Beachparty

Die St. Hubertus Schützenbruderschaft

Batenhorst lädt zum Abfeiern

in die Hubertushalle. DJ Gilla & El Gee

heizen wieder mächtig ein, Cocktails

sorgen für das richtige Feeling. Happy

Hour: 22–23 Uhr. Eintritt: 7 €. Keine

»Muttizettel«.


71

24 TAGE – 24 AUFGABEN

So geht‘s: Beim Adventskalender-Quiz ender-Quiz auf

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Tag ein Türchen und gibt eine Aufgabe frei.

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72 Das Stadtgespräch

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