Bratislava_2018

gerhard.hochl

Advent

in

BRATISLAVA

29.11.2018

-

01.12.2018

© Bilder von Zeno Lampel und gerhard.hochl@gmx.at

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Die Anreise von

Graz mit dem

PKW war problemlos.

Achtung:

auch für die kurze

Autobahnstrecke

von der

österreichischen

Grenze bis Bratislava

gibt es

eine Vignettenpflicht.

Die elektronische Vignette ist online zu erhalten.

Check-in im Hotel war erst nach 14:00 möglich. Wir parkten

das Auto am Hotelparkplatz, machten uns auf den Weg in

die Innenstadt und holten die Bratislava Card bei der BTB Tourist Information Klobuenicka 2 ab. Die Bratislava Card

war bei unserer Buchung inkludiert und erwies sich als sehr brauchbar. Gebucht haben wir bei Hofer Reisen.

Die Karte beinhaltet die kostenlose

Benutzung der öffentlichen

Verkehrsmittel, Preisnachlässe

bei den Museumsbesuchen und

ermöglicht die Teilnahme an einen

deutschsprachig geführten

Stadtrundrundgang.

Das ursprünglich gotische alte Rathaus

ist eines der ältesten aus Stein gebauten

Gebäude in Bratislava. Es wurde erstmals

1370 urkundlich erwähnt.

Dieser ehemalige Sitz der Stadtverwaltung

ist seit 1868 das Museum der Stadtgeschichte.

Das Rathaus erinnert auch an

die französische Belagerungen der Stadt

in den Jahren 1805 und 1809. Neben dem

gotischen Fenster im ersten Stock des

Rathausturmes wurde aus dieser Zeit eine

Kanonenkugel eingemauert. Im ersten

Stock befinden sich Ausstellungsstücke,

die über die reiche und ruhmvolle Vergangenheit

der Stadt erzählen, während in

den Kellerräumen eine Ausstellung über

die Gerichtsbarkeit mit ehemaligen Gefängniszellen

und mittelalterlichen Folterinstrumenten

zu sehen ist.

Eine nette Touristenführerin, die sehr gut deutsch sprach, trotzte mit uns

der Kälte und dem Wind. Ihre Ausführungen waren absolut interessant.

Bratislava (zu Deutsch Preßburg) ist die Hauptstadt der Slowakei und hat

ungefähr 430.000 Einwohner, die in 5 Bezirken bzw. 17 Stadtteilen leben.

Die Stadt ist von Weinbergen sowie den Kleinen Karpaten umgeben, in denen

zahlreiche Wander- und Fahrradwege die Wälder durchziehen.

Die aus dem 18. Jahrhundert stammende Altstadt ist nur für Fußgänger

zugänglich und für gute Restaurants, Bars und Cafés bekannt. Sie nimmt

im Verhältnis zum gesamten Stadtgebiet einen kleinen Teil ein. Nur 40.000

Einwohner leben hier, der Großteil der Bevölkerung wohnt in den Neubaugebieten,

wie z.B. in Petržalka am anderen Ufer der Donau.

Viele Völker und Kulturen haben ihre Spuren hinterlassen: Römer, Kelten,

Germanen, Awaren, Türken, Ungarn, Slowaken und viele andere mehr.

Lange Zeit war die Slowakei ein Teil der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie

und gehörte zum Königreich Ungarn, deren Hauptstadt Bratislava

lange Zeit war. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde die Stadt

Teil des neu gegründeten Staates Tschechoslowakei.

Stets stand Bratislava im Schatten von Prag, ehe sich die Slowakei nach

der sanften Revolution im Jahre 1993 für unabhängig erklärte und Bratislava

zur Hauptstadt des neuen europäischen Staates werden sollte, der 2004

in die EU aufgenommen wurde.

Die Decke des Durchganges zum Hauptplatz ist als

gotisches Kreuzgewölbe gestaltet. Die Steinbänke

dienten als Sitzgelegenheit für wartende Bittsteller.

Der ehemalige Wehrturm ist mit Figuren

geschmückt.

Am Primatialplatz (Primaciálne námestie) beginnt der Rundgang.

Der Platz hat seinen Namen nach dem Palais, das bis 1903 Sitz

des Bischofs war. Heute ist es ein Museum. In seinem Spiegelsaal

wurde nach der

Schlacht bei Austerlitz

im Jahre

1805 der Pressburger

Frieden

zwischen Napoleon

und dem

habsburgischen

Österreich geschlossen.

1848

unterzeichnete hier Kaiser Ferdinand I. einige bedeutende Sozialgesetze,

darunter die Aufhebung der Leibeigenschaft.

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Nachdem die Krönungszeremonie im Martinsdom beendet

war, zog der frisch gekrönte König mit seinem Gefolge

zum Hauptplatz und in die Franziskaner Kirche. Von

dort ging es weiter durch die Biela Ulica (Weiße Straße)

zum Michaelertor und dann aus der Altstadt hinaus.

Der Zug bewegte sich in östlicher Richtung rund um die

Stadtmauer herum bis zum Krönungshügel am heutigen

Stúr-Platz. Der Hügel bestand aus der Erde von den 46

ungarischen Komitaten (Bezirken). Der König schwang

sein Schwert auf dem Hügel in alle Himmelsrichtungen

und nahm somit offiziell sein Reich in Besitz.

Neben dem alten Rathaus

steht die Jesuitenkirche

mit dem angeschlossenen

Kloster. Sie ist dem Heiligsten

Erlöser geweiht, deshalb

wird sie auch Erlöserkirche

oder Salvatorkirche

genannt. Das Innere der

Kirche ist im Barockstil gestaltet.

Gegenüber der Kirche, die

keinen Turm hat, steht eine

Mariensäule.

Unser Stadtrundgang

folgte dem „Königsweg“

der ungarischen Könige.

Am Boden eingelassene

Messingplaketten

mit den Kronen weisen

auf den Verlauf hin.

Das Gebäude der ehemaligen Salvator Apotheke hat eine wechselvolle

Geschichte. 1904 im Neo-Renaisance-Stil erbaut, war hier lange

Zeit eine Apotheke mit klassischer Einrichtung. In der kommunistischen

Ära wurde die Stadt Eigentümer und verkaufte das Haus mit

Einrichtung an ein Konsortium aus den USA, mit den Hintergedanken,

dass die neuen Eigentümer das Haus renovieren werden. Es

wurde jedoch nur die Inneneinrichtung in die USA gebracht und das

Gebäude dem Verfall preisgegeben. Seither tobt ein Rechtsstreit.

Direkt vor der Martinskirche

steht das

Denmal des Priesters,

Sprach- und Literaturwissenschaftlers

Anton

Bernolak. Zusammen

mit Ludovit Stur formte

er die Eigenarten der

slowakischen Sprache

Das Stur-Denkmal

steht am gleichnamigen

Platz, an der Stelle

des Maria Theresien

Denkmals am ehemaligen

Krönungshügel.

Die Satue zeigte die

Königin von Ungarn

auf einem Pferd und

wurde 1921 zerstört.

Der Rundgang

war

beim Martinsdom

Zu

Ende. Der

Dom wurde im gotischen Stil, zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert errichtet

und mehrmals umgebaut. Die Kathedrale ist dem heiligen Martin von Tours

geweiht. Zwischen 1563 und 1830 wurden Könige des Königreichs Ungarn

im Martinsdom gekrönt. Sie stammten alle aus dem Hause Habsburg.

Die Spitze des 85 hohen Turmes der Kathedrale ist mit einer vergoldeten

Nachbildung der Stephanskrone, der ungarischen Königskrone, dekoriert.

Die Imitation wiegt 150 Kilo und ist mehr als 1,5 Meter hoch.

Wir folgten aber dem Königsweg in umgekehrter Reihenfolge.

Bei der Krönung von Maria Theresia wurde für ihren Gemahl, Franz Stephan

Vorbei am Palffy-Palais, in dem 1762 der 6-jährige Mozart von Lothringen ein eigener Eingang gebaut, da er nicht das gleiche Tor wie

ein Konzert gab. Die militärischen Ornamente über der Tür die ungarische Königin benutzen durfte. Beim Kirchenfenster wurde eine

weisen auf den ehemaligen Habsburger Besitz hin. Bis 2012 Rampe errichtet und das Fenster zu einer Tür umgestaltet. So konnte der

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war im Haus die österreichische Botschaft untergebracht. Königsgemahl der Krönung beiwohnen.

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Jetzt war Zeit zum Einchecken im Hotel

Devin. Die Zimmer waren geräumig und

schön und auf der Rückseite. Das hatte

zwar den Nachteil, dass man die vorbeifließende

Donau nicht sah, aber den Straßenlärm,

besonders die Straßenbahnen

ab 05:00 Uhr morgens hörten wir nicht.

Nach einer kurzen Regenerationsphase stürzten wir uns in den

Adventrummel. Über den schon erwähnten Ludovit Stur Platz

(ehemaliger Krönungsplatz) ließen wir die Philharmonie auf

der rechten Seite. Die Redoute ist die Wirkungsstätte der Slowakischen

Philharmonie. Im Konzertsaal finden Konzerte von

berühmten einheimischen und ausländischen Orchestern wie

auch berühmten Solisten verschiedener Musikrichtungen statt.

Anschließend kamen wir zur Hviezdoslavovo Promenade. Hier

gibt es auf dem langgestreckten Platz vor der Oper den ersten,

von uns besuchten Adventmarkt.

Das Nationaltheater wurde im Jahre 1886 nach

den Plänen der Wiener Architekten Ferdinand

Fellner und Heinrich Helmer als Stadttheater gebaut.

Der Bau kostete 340 000 Gulden. Heute ist

es das Opernhaus von Pressburg.

Der gotische Bau enthält ein bedeutendes

Kunstwerk aus der Barockepoche. Das monumentale

Reiterstandbild des Kirchenpatrons,

des Heiligen Martin mit dem Bettler war ursprünglich

in den Hauptaltar integriert und befindet

sich heute im rechten Seitenschiff. Der

römische Heilige ist als ungarischer Feldherr

dargestellt, wie er seinen Mantel mit einem frierenden

nackten Bettler teilt. Das um 1735 entstandene

Denkmal ist aus Blei gefertigt und war

damals das erste seiner Art in Mitteleuropa.

In den ovalen Öffnungen der Fassade

stehen die Büsten von weltberühmten

Künstler-Persönlichkeiten

wie Johann Wolfgang von

Goethe, Franz Liszt, William Shakespeare,

Wolfgang Amadeus Mozart

und József Katona.

Vor der Oper steht der Ganymed Brunnen.

Der 1888 geschaffene Brunnen

stellt Figuren der antiken griechischen

Mythologie dar. Ein Adler trägt den jungen

Ganymedes (ein Sohn des trojanischen

Königs Tros) auf Befehl von Zeus

auf den Olymp, damit er dort den Göttern

dienen solle.

Die in den Boden eingelassene Glasplatte vor

dem Standbild, erlaubt den Blick auf uralte Gebeine,

die von einem romanischen Friedhof aus

6 dem 11. Jahrhundert stammen.

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Freitag der 30.11. war als Besichtigungstag vorgesehen.

Nach dem Frühstücksbuffet, das übrigens ausgezeichnet war, lernten

wir den Rest der Altstadt kennen. Vom Hotel führte uns der Weg

zur Straßenbahnhaltestelle. Zwei Stationen zum Safarik-Platz.

Zu den wichtigsten und zuverlässigsten Verkehrsmitteln Bratislavas

gehört die Straßenbahn. Sie verkehrt von 05:00 bis 23:30 Uhr. Busse

sind genauso wichtig und zuverlässig wie die Straßenbahn und

verkehren zu Stoßzeiten in einem 5-15 minütigen Intervall. Mit der

Bratislava-Card konnten wir Bus und Tram kostenlos benutzen.

Die Comenius-Universität ist die erste Universität des damaligen

ungarischen Reiches im 15. Jahrhundert. Sie ist nicht nur die älteste

slowakischsprachige Universität, sondern mit ungefähr 20.000

Studenten auch die größte Studieneinrichtung des Landes.

Die römisch-katholische Sankt-Elisabeth-Kirche ist der heiligen Elisabeth

von Ungarn geweiht. Aufgrund der Farbgebung der Fassade

durch ein blaues Majolikamosaik wird die Kirche auch als Blaue

Kirche bezeichnet. Als Majolikamosaik wird die farbig bemalte,

zinnglasierte italienische Keramik des 15. und 16. Jahrhunderts bezeichnet.

Die einschiffige Kirche wurde von 1907 bis 1908 im sogenannten

Sezessionsstil erbaut. Es dominieren geschwungene, für

den ungarischen Jugendstil typische Formen mit ovalem Grundriss.

Auf den Marktständen

wurden verschiedene

slowakische Spezialitäten

zum Essen und

Trinken angeboten.

Kunsthandwerker boten

ihre Waren an.

Auf den Bühnen traten

regelmäßig Kindergruppen,

Sänger und

Folklore-Tänzer auf.

Bei einem Streichelzoo

präsentierte eine Falknerin

ihre Greifvögeln.

das Gymnasium Grösslingova. Das 1906

Neben der blauen Kirche befindet sich

Der Abend klang bei einem

Punschstand aus.

EU-Förderungen komplett renoviert.

errichtete Schulgebäude wurde 2010 mit

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Am Rand der Altstadt

fanden wir Einkaufszentren,

ein modernes

Glockenspiel, typische

Plattenbauten und Helden-Denkmäler

aus der

kommunistischen Ära.

Die Kirche Panny Marie

(Heimsuchung der Jungfrau

Maria) ist an das

Kloster der Barmherzigen

Brüder angeschlossen.

Das Kloster und die Kirche

stammt aus dem Jahr

1673 und wurde 1728 neu

renoviert.

Die barocke Trinitarierkirche oder Kreuzpaterkirche ist dem Heiligen

Johannes von Matha geweiht. Der Trinitarier-Orden erbaute sie

an Stelle einer alten Kirche, die im Zuge der Türkenkriege im 16.

Jahrhundert mit anderen Teilen der Vorstädte zerstört wurde. Der

Bau begann im Jahr 1717 und dauerte über 30 Jahre. Der Trinitarierorden

entstand Anfang des 13. Jahrhunderts und widmete sich

dem geistlichen Kampf gegen den Islam.

Durch die Michaelergasse (Michalská

ulica) kamen wir zum Michaelertor

(slowakisch Michalská brána).

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Das Michaelertor gehört zu den ältesten Gebäuden der

Stadt. Es ist das einzige Stadttor, das von der mittelalterlichen

Befestigungsanlage übrig geblieben ist. Die übrigen

Mauern und Tore wurden auf höheren Befehl geschliffen.

Der Turm ist 51 Meter hoch. Darin befindet sich die Waffenausstellung

des Städtischen Museums. Von 1753 -

1758 wurde der obere Teil im barocken Stil neu errichtet.

Direkt im Tordurchgang ist ein Bronzering mit den Himmelsrichtungen

sowie den Richtungs- und Entfernungsangaben

zu anderen bedeutenden Städten eingelassen.

An der Südseite über dem Torbogen ist ein Wappen zu

Ehren Maria Theresias angebracht. In der Inschrift ist

von Senat und Volk von Pozsony (Bratislava ungarisch)

in lateinischer Sprache die Rede. Es entstand während

der Herrschaft der Königin von Ungarn als dieses Tor

1758 renoviert wurde.

Für Kenner der einzelnen Baustile sei erwähnt, dass

der um 1350 errichtete Rumpf bis zur 6. Etage gotisch

ist, die darauf folgende Etage mit der Aussichtsplattform

und der Uhr dem Renaissance-Stil zuzuordnen sind,

also um 1520 gebaut wurde. Die Dachkonstruktion mit

der Statue des Erzengels Michael auf der Spitze entstand

in der Barockzeit um 1750.

Mit unserer Bratislava-Card konnten wir das Waffenmuseum und

die Aussichtsplattform kostenlos besuchen.

Von hier oben liegt einem die Stadt gleichsam zu Füßen. Der

Blick auf die Burg erweckte in uns die Vorfreude auf den geplanten

Besuch dort am Nachmittag.

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Am Ende des Museumsbesuchs gab es noch

eine Fotosession mit historischer Verkleidung.

Beim Hauptplatz wollten wir im Café Roland

Mittagessen. Der Schreck war groß als wir vor

dem Lokal standen. Die Gasexplosion in einem

Verkaufsstand vor dem Haus hatte am Vortag

großen Schaden angerichtet.

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Der Schreck war schnell überwunden, nachdem

wir erfuhren, dass Menschen nicht zu

Schaden gekommen waren und so nahmen wir

unser Mittagessen im Lokal Dolnozemská krčma

ein. Ein typisches slowakisches Lokal mit

netter Bedienung. Paloc Suppe und gebackenes

Schnitzel schmeckten sehr gut.

An den vielen Weihnachtsständen vorbei erklommen wir den mäßig steilen Anstieg zur Burg. Der Weg führte auf

der Südseite des Burgberges hinauf und eröffnete schöne

Ausblicke, auch auf die Donau.

Die Burg (Bratislavský

hrad) ist

eines der Wahrzeichen

von Bratislava.

Sie thront

westlich der Altstadt

auf einem

85 Meter hohen Felsen und ist weithin sichtbar. Im Innenhof gab es einen

Christbaummarkt und eine lebensgroße Krippe.

Bereits seit der Kupfersteinzeit ist der Burghügel besiedelt. Die Burg wurde

ab dem 13. Jahrhundert zu einer Festung ausgebaut. Sie war Sitz

ungarischer Könige, deren Kronjuwelen hier aufbewahrt wurden. Ab

1740 war sie auch die Residenz von Maria Theresia in der ungarischen

Reichshälfte. Anfang des 17.Jahrhunderts brannte das Gebäude bis auf

die Grundmauern nieder und wurde erst zwischen 1953 und 1968 wieder

originalgetreu aufgebaut.

Heute dient die Burganlage als Museum und Repräsentationsgebäude.

Die ehemalige Kapelle dient heute als Konzertsaal

Der O-Bus brachte uns wieder zurück.

An der Haltestelle Kapucinska stiegen

wir in die Linie 5 und fuhren durch den

Burgbergtunnel. Dort wechseln wir die

Richtung und nahmen die Linie 4 zur

Station Most SNP.

Weithin sichtbar ist die “Neue Brücke”

über die Donau zu sehen. In 80 Metern

Höhe befindet sich ein Restaurant

und ein Aussichtspunkt. Leider war der Fußmarsch dorthin umsonst.

An diesem Nachmittag war der Lift wegen einer Veranstaltung gesperrt.

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Am späteren Nachmittag zog

es uns wieder Richtung Rathaus.

Die Konditorei Mayer am Hauptplatz ist

sehr zu empfehlen

Die berühmten Figuren von Bratislava

sind ein Anziehungspunkt. Wobei

wir aber beim „man at work“ nur

den leeren Gully gesehen haben.

Hier ein Archivfoto.

Über den Primatialplatz, vorbei an den belebten

Adventständen und durch die engen Gassen

der Altstadt ging es noch einmal durch

das Michaeler Tor zum Kapuziner-Platz.

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Die einschiffige barocke Kapuzinerkirche aus dem ersten Viertel des

18. Jahrhunderts wurde nach den Ordensplänen, wie auch andere Kapuzinerkirchen

in Mitteleuropa erbaut.

Der Kirchenpatron ist der Heilige Stefan, was seine Statue in der mittleren

Portalnische bezeugt.

Samstag 01.12.2018

Der Blick aus dem Hotelzimmerfenster

ergab, dass

es in der Nacht geschneit

hat. Gut, dass unser letzter

Vormittag angebrochen

war und wir eigentlich nur

mehr den Wochenmarkt am

Platz des Slowakischen Nationalaufstandes

besuchen

wollten. Die Alte Markthalle

bot Schutz gegen Kälte und

Schnee.

Gegen Mittag waren wir nach dem Check-out Richtung

Heimat unterwegs. Uns hat es sehr gut gefallen.

Bratislava ist als Stiefkind wPrags längst erwacht. Für uns ist die Stadt im Sommer noch einmal eine Reise wert.

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