Etwas anders - Siegerländer Orte 2

dialogpresseweller

15. Dezember 2018. Der Siegener Verlag Buch-Juwel (buch-juwel.de) hat nun Teil 2 seiner Galerie "Etwas anders - Siegerländer Orte" veröffentlicht. Auf 14 Seiten geht es quer durchs Siegerland, von Deuz und Irmgarteichen über Eisern bis nach Holzhausen und Ober- und Niederdresselndorf. Die Ortsseiten, gestaltet von wellSi-made, sehen "etwas anders" aus als üblich. Die Bildtexte sind in Mundart, "Sejerlänner Platt", verfasst - mit direkter Übertragung ins Hochdeutsche. Der Verlag setzt damit seine Heimatreihen fort, die über die Homepage ohne Anmeldung aufgerufen werden können.

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Buch-JuwelsGalerie

Etwas anders

2

Eintritt frei!

Deuz - Dütze + Hainchen - Hainche + Irmgarteichen - Ermedeiche +

Holzhausen - Holzhuuse + Eisern - Iesern + Achenbach - Achemich +

Gosenbach - Goarsemich + Ober-/ Niederdresselndorf - Dresselndorf +

Müsen - Mööse + Ortsmixbild - Abschlussbild mit verschiedenen Motiven


Buch-Juwel-Galerie 2 „Etwas anders“: Deuz - Dütze Raum 1


Buch-Juwel-Galerie 2 „Etwas anders“: Hainchen - Hainsche Raum 2


Buch-Juwel-Galerie 2 „Etwas anders“: Irmgarteichen - Ermedeiche Raum 3


Buch-Juwel-Galerie 2 Bildtexte für Raum 1 - 3 Raum 4

Raum 1: Dütze. Zo seh ess e Bleck op dn Ort un onne lenks de evangelische Kirche, die

e bessche orwerhalw vam Zentrum steahrt. Ne katholische Kirche gerret och. E Dütze

mündet de Werthe e de Siech. Am fröhere Bahnhof steart noch e ahler Waggong. Dütze

ess bekannt, weil hee, 1895, dr erschde Omnibus bet Benzinmotor vam Ort noa Wierenau

als Liniebus fuhr. Em verglaste Pavillon sütt mr am Noahbau, wi dr Buss usssoah.

Übersetzung: Deuz: Zu sehen ist ein Blick auf den Ort und unten links die evangelische

Kirche, die ein Stück oberhalb des Zentrums steht. Eine katholische Kirche gibt es auch.

In Deuz mündet die Werthe in die Sieg. Am früheren Bahnhof steht noch ein alter

Waggon. Deuz ist bekannt, weil hier im Jahr 1895der erste Omnibus mit Benzinmotor

vom Ort als Linienbus nach Weidenau fuhr. Im verglasten Pavillon sieht man am

Nachbau, wie der Bus aussah.

Raum 2: Hainsche: Ussbleck ee de Landschaft. Op dr Hainschr Höhe ess de Grenze zo

Hesse. E Stöck onnerhalw läit idyllisch de Wasserbursch. Se gährt woll op det Enn vam

13. Jahrhonnert zoröcke. Noch e Stöckche deefer ess de Kirche Mariä Empfängnis zo

seh.

Übersetzung: Hainchen: Ausblick auf die Landschaft. Auf der Haincher Höhe verläuft

die Grenze zu Hessen. Ein Stück unterhalb liegt idyllisch die Wasserburg Hainchen, die

wohl auf Ende des 13. Jahrhunderts zurückgeht, und wieder ein Stück tiefer ist die

Kirche Mariä Empfängnis zu sehen.

Raum 3: Ermedeiche: Orts- un Landschaftsbleck em Wenner bet dr Kirche emm Ort un

bes zur Höhe vam Rothaargebirje. De Kirche St. Cäcilia un dr schöarne Brunnen e klei

bessche abseits dr Hauptdurchgangsstroaße.

Übersetzung: Irmgarteichen: Orts- und Landschaftsblick im Winter mit der Kirche im

Ort und bis zu den Rothaargebirgshöhen. Die Kirche St. Cäcilia und der schöne

Brunnen, ein Stück neben der Durchgangsstraße. Alle drei Orte gehören zu Netphen.

Impressum, Hinweise und Datenschutz: Das Galerie-Projekt „Etwas anders“, Teil 1, ist seit 13. Juni

2018, Teil 2 seit 15. 12. 2018 Teil der Webseiten von Buch-Juwel, Jürgen Weller, www.buch-juwel.de, D-57074

Siegen, Lessingstr. 8, T. 0271 331570, E-Mail buchjuwel>ar


Buch-Juwel-Galerie 2 „Etwas anders“: Holzhausen - Holzhuuse Raum 5


Buch-Juwel-Galerie 2 „Etwas anders“: Eisern - Iiesern Raum 6


Buch-Juwel-Galerie 2 „Etwas anders“: Achenbach - Achemich Raum 7


Buch-Juwel-Galerie 2 Bildtexte für Raum 5 - 7 Raum 8

Raum 5: Holzhuuse (Hickegronn, Gemeinde Burbach): Schöar aazeseh ess de

Kirche bet ihrem adrakdiv ussehende Turm. Net witt davo entfernt steahrt dr

Brunne, dänn mr och ald als wonnerbar geschmöckten Oasterbrunne geseh ha.

Onne gerret dn Backes, der sich sehe lasse ka.

Übersetzung: Holzhausen (Hickengrund): Schön anzusehen ist die Kirche mit

ihrem attraktiv aussehenden Turm. Nicht weit davon entfernt steht der Brunnen,

den wir auch schon als wunderbar geschmückten Osterbrunnen gesehen haben.

Unten gibt’s den Backes (Backhaus), der sich sehen lassen kann.

Raum 6: Iisern: Dr Ort ess ald Jahrzehnde Deil dr Stadt Seeje. Met dn Wällern

rengsöm sitt dat alles och em Wenner, he bet dr Kirche, schöar uss. Dr Kirchturm

un der fröhere Fernsehturm om Eisernhardt. E rechdijes Schmuckstöcke ess de

fröahere Kappelenschoarl bet Fachwerk, Turm und Krönche.

Übersetzung: Eisern: Der Ort ist seit Jahrzehnten Teil der Stadt Siegen. Mit den

Wäldern ringsum sieht das alles auch im Winter, hier mit Kirche, schön aus. Der

Kirchturm und der frühere Fernsehturm auf der Eisernhardt. Ein richtiges

Schmuckstück ist die frühere Kapellenschule mit Fachwerk, Turm und Krönchen.

Raum 7: Achemich (Stadt Siegen): Am Fooß vam Fischbacherberch und vam

Heidenberch, am Üwwergang noa Goarsemech leijt Achemich. Onne em Dorf

gerret Fachwerkhüser un dat sehenswerde Gebäude dr fröaheren Schoarl. Decht

dobie, gäjeüwwer, steahrt och die Hinweistafel zo Örtlichkeide und zom

„Historische Rondwech“, dä am Ortsenngang bi dr ehemalijen belgischen Kaserne

begennt. Em Ort ess och de Friedenskirche, die werrer opgebaute Johanneskirche,

zo seh - fröhr op dr Eintracht.

Übersetzung: Achenbach: Am Fuß des Fischbacherbergs und Heidenbergs, am

Übergang nach Gosenbach, liegt Achenbach. Unten im Dorf gibt es

Fachwerkhäuser und das sehenswerte Gebäude „Alte Schule“. Dicht dabei,

gegenüber, steht die Hinweistafel zu Örtlichkeiten und zum „Historischen

Rundweg“, der am Ortseingang bei der ehemaligen belgischen Kaserne beginnt.

Im Ort ist auch die Friedenskirche, die wieder aufgebaute Johanneskirche, zu

sehen, die früher auf der Siegener Eintracht stand.


Buch-Juwel-Galerie 2 „Etwas anders“: Gosenbach - Goarsemich Raum 9


Buch-Juwel-Galerie 2 „Etwas anders“: Nieder-Ober-Dresselndorf Raum 10


Buch-Juwel-Galerie 2 „Etwas anders“: Müsen - Mööse Raum 11


Buch-Juwel-Galerie 2 Bildtexte für Raum 5 - 7 Raum 12

Raum 9: Goarsemich (Stadtdeil va Seje): Dä altbekannte Ort läit zwesche

Schelderhödde un Orwerschelde un ess üwwern Berch va Achemich zo erreiche.

Ganz fröher wuur he Erz gefördert. De fröhere Groowe Storch & Schöneberg ess

noch veelen vom Noame her bekannt. Deshalb ess de Lore ganz orrwe.

Rengsömm gerret Wäller, he wahne schöar bont em Herbst. E bessje erhöht emm

Ort steahrt de evangelische Kirche, un lenks onne is de addrakdif gestaldete

Heimatstube zo seh.

Übersetzung: Gosenbach (Stadtteil von Siegen). Der altbekannte Ort liegt

zwischen Schelderhütte und Oberschelden und ist über den Berg von Achenbach

aus zu erreichen. Ganz früher wurde hier Erz gefördert. Die frühere Grube Storch

& Schöneberg ist noch vielen vom Namen her bekannt. Deshalb steht die Lore

ganz oben. Ringsum gibt es Wälder – hier sehr schön im bunten Herbst. Ein

bisschen erhöht im Ort steht die evangelische Kirche, und links unten ist die

attraktiv gestaltete Heimatstube zu sehen.

Raum 6: Neerer- und Orrwerdresselndorf (Ortsdeile va Burwich): Va dänn Orde

geahret schwinn dem Westerwald zoo und och noa Hesse. Em Meddelponkt dr

Sidde steahrt dr Wetterbach. Oorwe e Ussschnett va Neererdresselndorf bet

Backes; rechts onne dr Backes va Orrwerdresselndorf un links donäwe dr annere

Backes va Neererdresselndorf.

Übersetzung: Nieder- und Oberdresselndorf (Ortsteile von Burbach): Von den

Orten geht es schnell dem Westerwald zu und nach Hessen. Im Mittelpunkt der

Seite steht der Wetterbach. Oben ein Ausschnitt auf Niederdresselndorf mit

Backes (Backhaus); rechts unten der Backes in Oberdresselndorf und links

daneben der andere Backes in Niederdresselndorf.

Raum 7: Mööse (Ortsdeil va Helchebach): Em Dorf steahrt dr Berchbau bet fröherer

Groowe un Hödde em Meddelpunkt. Orrwe doaher det Stahlbergmuseum, e Besocher-

Berchwerk; doa dronner zwoa Bilder rond ömm dn ehemalije Schacht Altenberg. Op dr

lenke Sidde op dr Höhe zwesche Mööse un Littfe un ne schöarne Stollendühr.

Übersetzung: Müsen (Ortsteil von Hilchenbach): Im Dorf steht der Bergbau mit früherer

Grube und Hütte im Mittelpunkt. Oben daher das Stahlbergmuseum, ein Besucherbergwerk;

darunter zwei Bilder rund um den ehemaligen Schacht Altenberg. Auf der linken

Seite auf der Höhe zwischen Müsen und Littfeld und eine schön hergerichtete Stollentür.

Hinweis: Alle auf diesen Seiten gezeigten Orte/ Dörfer haben eine reiche Geschichte. Sie

waren früher teils selbstständig oder amtsangehörig und wurden aufgrund der vielfältigen

so genannten Gebiets- oder Kommunalreformen, unter anderem 1966 und 1974/ -75, im

Amtsdeutsch „eingegliedert“. Dafür wurden zig Gesetze erlassen. Wie bei anderen Orten

gab es daher in diesen Zeiten auch hier teils verschiedene Zugehörigkeiten. Die

Neuaufteilungen setzten sich schließlich bis auf Kreisebene fort. Wittgenstein verlor

seinen Kreisstatus und wurde Teil des Kreises Siegen-Wittgenstein.


Buch-Juwel-Galerie 2 „Etwas anders“: Zomm Schluss/ Zum Schluss Raum 13

Traditionell, Hauberg wie oben; daneben Blick auf Siegen im Winter; darunter im Mai im

Siegerland; ganz links Ginsterblüte im Siegerland; Mitte Kirche Hainchen.

Unser Siegerland: Bei Buch-Juwel finden Sie immer Siegerländisches - in Mundart und in

Hochdeutsch. So lässt sich auch die umfangreiche Mundartliste – mit kurzen Erläuterungen

in Hochdeutsch – aufrufen. Sie ist wohl eine der wenigen, die nach Themen gegliedert ist!

Außerdem gibt es spezielle Themenmagazine, von „Essen“ bis „Mensch“ und mehr.

Bilder stehen im Blickpunkt der Magazine „Siegerland-Galerien I und II“ sowie der neuen

Galerien „Etwas anders“ I und hiermit II. Durch Ergänzungen und immer wieder neue

Projekte sind wir bemüht, stets „Stoff“ für Heimatfreunde zu liefern. Schön: Alles ist ohne

Anmeldung aufrufbar und kann frei gelesen und betrachtet werden!

Zentraler Zugang: www.buch-juwel.de

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