TEMPEST Jahrbuch 2018

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TEMPEST Jahrbuch 2018 Copyright: German International Tempest Association e.V. www.tempestclass.de

German International

Tempest Association

TEMPEST

Jahrbuch

2018


GITA

German International

Tempest Association

Vorwort GITA Vorstand s. 04

die Tempest s. 06

technische Daten s .08

Geschichte s. 10

Klassenvereinigung s. 12

Regatta Kalender 2018 s. 16

Regatta Berichte 2017 s. 18

Ergebnislisten 2017 s. 44

Ranglisten 2017 s. 63

young fast sailing men s. 68

Tempest Starkwindsegeln s. 70

Klassenboot s. 76

WM 2018 Vorschau s. 80

Impressum s. 87

www.tempestclass.de

03


AufEinWort!

GITA Vorstand

Liebe Freunde,

vor ein paar Jahren haben wir einen Artikel veröffentlich mit dem Titel, „Renaissance

eines Evergreens“. Damals war unsere Bootsklasse tatsächlich bereits im Aufwind aber

um in einer Zeit in der jährlich neue Bootstypen versuchen sich als Bootsklasse zu etablieren

Bestand zu haben, mussten und müssen wir alle Möglichkeiten ausschöpfen um

für potentielle Ein- und Umsteiger interessant zu sein.

Es bereitet uns riesige Freude, dass die Arbeit die wir alle gemeinsam in dieser Richtung

jedes Jahr leisten dadurch belohnt wird, dass wir tatsächlich Jahr für Jahr neue Mannschaften

in der Tempest Familie begrüßen dürfen.

Nachdem mehrere Jahre keine neuen Boote gebaut wurden, kann man auch hier einen

Trend in die richtige Richtung erkennen. Mit drei neuen Booten die dieses Frühjahr die

Werfthallen der Bootswerft Mader verlassen, wurden diesen Winter so viele Boote gebaut

wie die letzten beiden Jahre zusammen.

Wir bedanken uns bei Euch allen, dass Ihr keine Gelegenheit auslasst von unserer Bootsklasse

zu schwärmen!

Ganz besonders bedanken wir uns bei unseren Sponsoren die uns ermöglichen jedes

Jahr dieses Jahrbuch zu veröffentlichen, bei allen die einen Beitrag dafür geschrieben

haben um die Seiten mit interessanten Themen zu füllen und bei unserem Wolfi der das

Jahrbuch für uns gestaltet.

Weiterhin bedanken wir uns bereits jetzt bei allen Vereinen die uns dieses Jahr für die

verschiedenen Regatten beherbergen.

Mit den German Open, der int. Österreichischen Meisterschaft und der WM am Attersee

erleben wir noch vor Ende der ersten Jahreshälfte bereits einige der Saisonhöhepunkte.

Danach ist genügend Zeit zur Regeneration um sich am Tegernsee auf die dort 2019

stattfindende WM vorzubereiten und hoffentlich zahlreich am Gardasee zu erscheinen.

Wir freuen uns Euch auf den verschiedenen Revieren wieder zu sehen!!

04

Christoph Mehrwald

Präsident GITA

Christopher Kopp

Vizepräsident GITA


TEMPEST

Einfach Klasse!

Die Tempest! Moderne Kontruktion mit bestechenden Segeleigenschaften

Die Tempest liegt insbesondere durch den modernen Segelplan und das flache Unterwasserschiff

mit Kielflosse und Ballastbombe heute voll im Trend.

Tempest-Konstrukteur Ian Proctor legte Wert darauf, dass die Tempest mit einem Ballastanteil

von ca. 50% selbstaufrichtend ist und überkommendes Wasser durch Doppelboden

und Lenzer schnell wieder abfließt. Alle Verstellleinen laufen nach hinten zum

Travellerbalken und sind somit optimal von der Crew zu bedienen.

Die Tempest mit Trailer inklusive Zubehör wiegt ca. 900 kg und ist mit jedem Mittelklasse-

PKW leicht zu trailern.Das Boot ist schnell und einfach aufgeriggt und problemlos zu

kranen. Die Tempest ist das einzige von der ISAF mit einem internationalen Status ausgezeichnete

Kielboot mit Trapez und Spinnaker. Trotz Kiel liegt sie mit ihren sportlichen

Segeleigenschaften sehr nahe bei den Jollen.

Die Tempest besitzt ein hohes Geschwindigkeitspotenzial und kommt dank ihres jollenartigen

Rumpfes früh ins Gleiten. Zudem segelt sie auch bei viel Wind erstaunlich trocken

und besitzt ein hervorragendes Verhalten bei Welle.

Kurz gesagt: Die Tempest ist rasant und sensibel wie eine Jolle, aber gleichzeitig sicher

wie eine Yacht.

06


schnell

Die Tempest ist ein modernes und schnelles 2-Mann-Kielboot. Dank ihrer Ausstattung

mit Trapez und Spinnaker ist die Tempest ausgesprochen sportlich und spektakulär zu

segeln. Die Tempest läuft bei allen Windstärken hervorragende Geschwindigkeit und

kommt dank ihres jollenartigen Rumpfes schon bei Mittelwind ins Gleiten.

sportlich

Durch Ausrüstung mit Trapez und Spinnaker ist die Tempest für Crew und Skipper gleichermassen

interessant zu segeln. Das internationale Niveau der Klasse ist ausgesprochen

hoch. Materialschlacht, wie bei anderen Bootsklassen üblich, ist bei dieser Bootsklasse

jedoch ein Fremdwort.

sicher

Sicherheit ist der eigentliche Trumpf dieser genialen Konstruktion. Die Tempest richtet

sich nach einer Kenterung sofort wieder auf, übergekommenes Wasser fliesst sofort ab,

und selbst nach einer schweren Havarie bleibt eine Tempest unsinkbar. So kann auch bei

8 Windstärken noch regattiert werden.


08

Technische


Daten

Design: Ian Proctor

Rumpflänge

Rumpfbreite

Tiefgang

Mastlänge

6,70 m

1,97 m

1,10 m

8,90 m

Segelfläche am Wind

Großsegel

Fock

Spinnaker

23,00 m2

15,30 m2

7,70 m2

28,00 m2

Rumpfgewicht

Kielgewicht

Mastgewicht

Gewicht

240,00 kg

215,00 kg

17,00 kg

475,00 kg

Rumpf GFK (Vakuum-Sandwich)

Rigg Aluminium eloxiert

Kiel Stahl und Blei

Regattabesatzung 2 Personen

Zulassung

4 Personen

09


history

TEMPEST

1965

Schon vor über 50 Jahren erkannte die ISAF – damals noch IYRU (International Yacht

Race Union) – die Notwendigkeit Olympisches Segeln attraktiver zu machen und Alternativen

zu bestehenden Klassen zu finden. 1965 stellten sich die Prototypen aus aller

Welt einer internationalen Jury in Medemblik (Niederlande) zu Vergleichswettfahrten.

Die vom Engländer Ian Proctor konstruierte Tempest siegte derart eindeutig über ihre

13 Konkurrenten, dass man in einer abschließenden Wettfahrt das Boot zusätzlich mit

Sandsäcken beschwerte. Das offene Kielboot mit Jollencharakter gewann auch diesen

Lauf und dominierte damit in 9 von 10 Rennen.

1968

Es ging schnell bergauf. 1965 wurde die Tempest „Internationale Klasse“, 1968 folgte der

olympische Status und 1972 segelte man während der Olympischen Spiele in München

vor Kiel erstmalig um Medaillen.

Eine schnelle Karriere, vielleicht zu schnell, denn die Basis, aus der sich die olympische

Spitze rekrutieren sollte, kam mit dieser Entwicklung nicht nach. Der Tempest fehlte die

internationale Leistungsdichte. Ohnehin hatte man in einigen anderen Klassen den Aufschwung

des Bootes argwöhnisch betrachtet und schon von Beginn heftig gegen die

Entscheidung der IYRU polemisiert.

1972-76

Offensichtlich erfolgreich, denn die weltweite Tempest-Spitze segelte mit zahlreichen

prominenten Startern (darunter die Skipper-Legende Dennis Conner aus den USA und

das österreichische Segel-Urgestein Hubert Raudaschl) noch die olympischen Regatten

1976 vor Kingston (Kanada) und verlor nach einer umstrittenen Entscheidung im Herbst

des gleichen Jahres den olympischen Status an das Starboot.

Dass aber der Verlust der begehrten Ringe nicht automatisch zum Niedergang einer

Klasse führen muss, zeigte sich in den folgenden Jahren. Das Potenzial des Bootes,

die strikte Einhaltung der Bauvorschriften, eine solide Qualität, die Langlebigkeit und

die engagierte Arbeit der Klassenvereinigungen sorgten für ständige Weiterentwicklung.

10


Ian Proctor gelang es, dem 6,70 m langen Boot jollenähnliche Segeleigenschaften zu geben

und parallel die rund 460 kg schwere Konstruktion (Ballast 200 kg) mit einem hohen

Sicherheitspotenzial auszustatten. Von Beginn spielten deutsche Segler in der Tempest-

Klasse eine dominierende Rolle. In den 48 Jahren WM wurde der Weltmeistertitel über

30 mal an deutsche Teams vergeben. Die aktuellen Weltmeister heißen Cornelia und

Ruedi Christen und kommen aus der Schweiz.

heute

Die Verbreitung der Klasse ist besonders in Mitteleuropa (Deutschland, Schweiz und

Österreich) sowie in England und Frankreich recht hoch. In den USA und Australien gibt

es noch „Restbestände“ aus der olympischen Zeit.

In den letzten Jahren ist eine neue Flotte auf der französischen Karibikinsel Martinique

entstanden, die im Jahr 2006 auch die Weltmeisterschaft ausrichten konnte.

Tempest Zeichnungen und limitierte Serigrafien gibts demnächst bei

www.kamilari-art.de


ITA

Deutsche

TEMPEST

Klassenvereinigung

Die Segler und Förderer der Tempest-Klasse sind seit 1971 in einer Vereinigung organisiert

und seit 2015 als German International Tempest Association e.V. im Vereinsregister

eingetragen.

Die Tempest-Segler sind eine Familie sportiver Segler, die sich durch eine enge Verbundenheit

mit ihrem Boot, einem gesunden Maß an Ehrgeiz auf den Regattabahnen und vor

allem Freundschaft und Geselligkeit auszeichnen.

Die stetig steigende Zahl der Einsteiger wird schnell in die Gemeinschaft integriert und

es ist für alle eine Selbstverständlichkeit, den Einsteigern bei allen Fragen rund um‘s

Tempest-Segeln mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

12


GITA (German International Tempest Association e.V.)

Brühfeldweg 49

84036 Landshut

Tel. +49 (0)151 4045 9212

info@tempestclass.de

www.tempestclass.de

www.facebook.com/GermanTempest

Präsident: Christoph Mehrwald

christoph.mehrwald@tempestclass.de

Vizepräsident: Christopher Kopp

christopher.kopp@tempestclass.de

Kassier: Christian Spranger

christian.spranger@tempestclass.de

Klassenbootbeauftragte: Christian Rusitschka, Niko Magg

klassenboot@tempestclass.de

Facebook & Ranglisten: Tobias Spranger

tobias.spranger@tempestclass.de

Schriftführer: Niko Magg

niko.magg@tempestclass.de

1. Kassenprüfer: Bertold Baehr

2. Kassenprüfer: Manfred Stenger

Technischer Beauftragter: Gerhard Albrecht

Ehrenpräsidenten: Rolf-Otto Bähr, Sepp Höss

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2018

Die Tempestklasse pflegt eine rege internationale Regatta-Aktivität, vor allem auf vielen

interessanten Revieren in Mitteleuropa. Die Teilnehmerzahlen bei Meisterschaften liegen

meist zwischen 30 und 60 Booten, von denen auch viele mit gemischten Crews besetzt

sind. Neben den nationalen Meisterschaften wird jedes Jahr eine Weltmeisterschaft

duchgeführt.

Ausserdem wird die Wertung des Eurocup ausgesegelt: neben den jeweiligen nationalen

Meisterschaften gehen noch die Regatta zu Ostern an der Cote d‘Azur und die Regatta

am Gardasee in die Wertung ein.

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Regatta

Skiyachting

Riesenslalom

Europacup

Côte d’Azur

Peter-Stern-Gedächtnispokal

& Skiyachting, Simssee

Frühlingspreis

Ossiachersee

Frühlingsregatta

Sempachersee

German Open

Ammersee

Int. Österr. Staatsmeisterschaft

Zeller See

Alpen-Cup

Thunersee

World Championship 2018

Attersee

Bluemlisalp-Cup

Thunersee

Drachenwandpokal

Mondsee

Kloster-Cup

Sihlsee

Silber Tempest

Tegernsee

Eurocup (Swiss - Italy Tour)

Vierwaldstättersee (Urner See)

Eurocup (Swiss - Italy Tour)

Gardasee

Herbstregatta

Waginger See

Moscht-Cup

Bodensee

Wiesn Humpen

Starnberger See

Gütsch-Kirchhof Regatta

Hallwilersee

Int. Schweizermeisterschaft

Bielersee

Club

SC Prien

Erpfendorf

CNSR

Saint Raphaël

SRS

Stephanskirchen

KYCO

Bodensdorf

YCSe

Nottwil

ASC

Utting

YCZ

Zell am See

UYCT

Gmunden

UYCAs

Attersee

TYC

Thun

SCS

Schwarzindien

SCS

Einsiedeln

YCaT

Tegernsee

RVB

Brunnen

CVT

Torbole

WSC

Waging am See

YCS

Steckborn

MRSV

Starnberg

SCH

Beinwil am See

YCB

Biel

Termin

04.02.

30.03.-01.04.

14.04.-15.04.

28.04.-29.04.

05.05.-06.05.

10.05.-12.05.

31.05.-03.06.

09.06.-10.06.

30.06.-06.07.

21.07.-22.07.

21.07.-22.07.

11.08.-12.08.

11.08.-12.08.

17.08.-19.08.

23.08.-25.08.

08.09.-09.09.

15.09.-16.09.

22.09.-23.09.

22.09.-23.09.

04.10.-07.10.

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Ski

Yachting

Riesenslalom, Erpfendorf (AUT), 19.02.2017

Erpfendorf – Skilift eines 5 Sterne-Hotels – 1km Länge – blaue Piste!

Na ja hab ich mir gedacht, des klingt jetzt nicht nach einer großen Herausforderung, aber

mein letztes Skirennen unter Wettkampfbedingungen war vermutlich so um 1978 rum,

da ist der „blaue Hang“ vielleicht nicht verkehrt.

Dann war ma da – stahlblauer Himmel, aber leider liegt die Skipiste zu Erpfendorf noch

im Schatten – dafür war die blaue Piste im oberen Teil gut steil und durchgehend pickelhart

– würde mich nicht wundern, wenn die da mal mit der Wasserlanze präpariert haben.

Wir (Hans und ich) waren ein bisserl nervös, ob wir die Dosis zwischen Attacke und sicher

ankommen auch finden werden. Skirennen fahren wir eigentlich beide nicht.

Jetzt erst mal Strecke besichtigen, Einfahren – nochmal besichtigen – nochmal einfahren

– die anderen scheinen viel lockerer mit der ungewohnten Situation umzugehen.

Immer noch Zeit zum Start – verdammt was jetzt noch machen? Wo ist dieser Tunnel?

Die Sonne hat mittlerweile den Hang im Griff und wärmt schön, vielleicht wirds ja noch

ein bisserl weicher – die blaue Piste, aber wir sind ja in Österreich und da gilt dieses

Gefälle ja noch als leicht. Ja Mensch wo sind denn eigentlich unsere österreichischen

Spezln, die sind doch alle so skinarrisch, dass sie oft erst im Mai wieder Zeit zum Segeln

haben.Keiner da –das ist ein bisschen traurig.könnten die uns mal richtig einseifen und

abwatschen und dann kommen die nicht. Burschen das war eure Chance für ein rein rot

weiß rotes Stockerl!!!

Sogar unser hessischer Kollege Stefan hat sich dem Skirennen gestellt – ohne Unterstützung

seines Vorschoters, dafür mit Sturz und trotzdem nicht dem letzten Platz.

Na gut dann machen wir das halt unter uns aus.

Der Kurs war sehr fair gesteckt, aber für uns Nichtskirennenfahrenden doch auch anspruchsvoll

genug. Trotzdem sind alle im Ziel angekommen und hatten ihren Spaß

Es waren 15 Teilnehmer und 9 Teams am Start. Nach zwei Läufen dann vorne wie so oft:

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Teamwertung: GER 1128 Christian Spranger / Tobias Spranger (Tobi war eigentlich im

Team der GER 1087 mit Rusi gemeldet, musste aber dann anscheinend seinem Vater

beistehen, da dessen Schote Christopher krankheitsbedingt nicht antreten konnte...)

Zweiter GER 1145 Kohl / Pilmes (wir haben die Balance zwischen Attacke und Ankommen

doch einigermaßen hinbekommen, haben aber jeweils einen kapitalen Bremsschwung

pro Lauf gehabt)

Dritte GER 1182 Heike Mehrwald / Leon Wördehoff (eine noch nie gesehene Paarung –

wir sind gespannt auf den seglerischen Teil)

Einzelwertung: Tobias Spranger (also doch der echte Tobi nicht der falsche Christopher)

Christian Wöhrer (als Präsident eines Skiclubs kann man das Ergebnis erwarten)

Mathias Pilmes (hat einmal heimlich trainiert)

Wir Tempest-Segler waren ja als „Anhängsel“ der Clubmeisterschaft des Skiclubs Prien

dabei und möchten uns an dieser Stelle nochmal beim Skiclub Prien und seinem Präsidenten

Christian Wöhrer (jetzt wird auch jedem die Verbindung zu der Tempest-Klasse

klar) ganz herzlich bedanken.

Danke Euch, es war a riesn Gaudi und jetzt habt ihr uns halt fürs nächste Jahr wieder an

der Backe! Wiederholung 2018 garantiert!

Bericht: Mathias Pilmes, GER1145

19


Simssee

Peter-Stern

Gedächtnispokal

SRS

Bei frühlingshaftem Wetter sammelten sich die Teilnehmer am Samstagmorgen um ihre

Schiffe (und sich selbst) endlich wieder aus dem Winterlager auf den See zu schicken.

Wie jedes Jahr gab es eine gute Meldezahl von 15 Teams, sogar mit Österreichischer

Beteiligung (Frank Schimak, SCSW). Leider stellte sich heraus, dass ein Großteil der

gemeldeten heimischen Mannschaften verhindert war. Ansonsten hätten 5 Boote !! vom

gastgebenden SRS in das Geschehen eingegriffen. So hatte Reinhard Bertram mit Vorschoter

Leon Wördehoff die Ehre den SRS auf dem Wasser zu vertreten.

Der Sonntagmorgen verhielt sich bzgl. des Windes eher ruhig, so dass die ersten Teilnehmer

unruhig wurden und ihre Schiffe bereits zum abtakeln vorbereiteten. Wie angekündigt

kam dann aber doch noch ein leichter Wind aus Ost, so dass der dritte Lauf am

frühen Nachmittag gestartet wurde.

In der Gesamtwertung erreichte Stefan Erlacher (GER 1149) den ersten Platz vor Christian

Spranger (GER-1128) und Frank Weigelt (GER 1087).

Zusätzlich wurde der Preis für das Skiyachting vergeben. Sieger war hier das Team

GER1128.

Es war wieder ein toller Saisonauftakt, der durch eine super Betreuung durch das Team

des SRS an Land und auf dem Wasser wie jedes Jahr großen Spaß gemacht.

Bericht: Dominik Wördehoff, GER 1137

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08.-09.04.2017


Osterhasen

Regatta

13.-14.05.2017

Waginger See

WSC

Hans und ich sind zwar erst das 5. Mal in Waging dabei gewesen, aber ich würde dem

Wettfahrtleiter Helmut Klug zustimmen:

Waging ist kein einfaches Revier, aber irgendein Sitzensegler (ich glaube es war Valentin

Mankin) hat mal über Waging gesagt: „Bei schwierigen Revieren lerne ich dazu.“

Ja - das kann ich bestätigen – wer oft genug hier war, ist auch vorne mit dabei.

Ausbildungsrevier Waging.

Gewonnen hat Stefan Erlacher (ist in Waging daheim und hat hier das Segeln auch gelernt)

2. Christian Spranger (Seriensieger - war oft genug hier)

3.Michael Schohl (Topmann aus der Dyas-Klasse und leider viel zu selten mit seiner

Tempest am Start, aber Waging Veteran)

4.Teddy Bähr – ein Tempest-Urgestein und somit reichlich Waging erprobt

5. Niko Magg, der zwar auch nicht öfter als wir die Osterhasen-Regatta gesegelt ist,

aber mittlerweile im WSC daheim. Dazu noch noch ein Laufsieg! Das ist wohl einer, der

schnell dazulernt oder hat der Schote eingeflüstert?

Ungewöhnlich war, dass sowohl Otto Bähr als auch der „Commodore“ Christoph Mehrwald

nicht am Start waren.

Die Meldeliste war wie eigentlich immer lang, wenn auch einige dann doch nicht am Start

waren.

Die Segelbedingungen waren wie schon erwähnt anspruchsvoll und die erste Wettfahrt

eigentlich irregulär, aber in der Folge immer besser.

3 Wettfahrten am Samstag und eine „Abgebrochene“ am Sonntag.

Zur Preisverteilung wieder beste Bedingungen!

Insgesamt 6 Starts – dreimal abgebrochen – Waging halt –es macht aber trotzdem Spass

hier her zukommen.

Diese Regatta hat Tradition, es sind immer viele gute Segler am Start und es hat immer

die Atmosphäre eines Familientreffens so früh in der Saison.

Als nächster Termin folgt die ÖM und weil die Össis brav waren und auch mit 3 ½ Mannschaften

in Waging waren, fahren wir latürnich !! auch an den Traunsee zur österreichischen

Staatsmeisterschaft.

Bericht: Mathias Pilmes, GER1145

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Mohrrübe, Messer oder .... ?

Sende Deine Antwort bis zum 06.12.2018

an osterhasi@tempestclass.de

und gewinne eine Überraschung!

(TIP: Ich bin kein Nikolausi und bin nicht Rusi, aber fast)

(Achtung: Glücksspiel und Segeln können süchtig machen)

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ÖSTMTraunsee (AUT)

25.-28.05.2017

UYCT

Für den Autor eine Wettfahrtserie zum Vergessen und jetzt soll ich auch noch einen Artikel

schreiben. Nun ja – ich tröste mich damit, dass Deutschlands beste Tennisspielerin

heute bei den French Open in der ersten Runde ausgeschieden ist und somit wir mit

unserer Formkrise nicht alleine sind.

Aber genug vom Wundenlecken jetzt zum Bericht: Die ÖM fand heuer am Traunsee im

Rahmen der Traunsee Woche statt (Österreichs größter Segelevent mit über 700 Teilnehmern).

Bei den Tempests waren 18 Mannschaften aus 4 Nationen gemeldet, die

Leistungsdichte war wieder mal enorm, aber diesmal hat keine deutsche Mannschaft

gewonnen – sondern die Schweizer Doppelweltmeister von 2014 und 15 Cornelia und

Rüdi Christen. Zweite Erlacher /Wöhrer vor Schollmayer / Mertens.

Österreichischer Staatsmeister wurde ITA Präsident Manfred Schumi mit Bernd Schuman

in der Vorschot und das mit seinem nagelneuen Boot und fast schon traditioneller

Badeeinlage seines Vorschoters.

Die ÖM ist mit 4 Tagen die zweitlängste Tempest-Regatta nach der WM und da passiert

ja auch eine Menge, und da ihr ja vor allem am Klatsch und dem Drumherum interessiert

seid hier die „Aufreger“ der Serie.

Tag 1: Anmeldung, Vermessung und Einkranen alles ganz normal – nur einer unserer

geschätztesten Kollegen, der bei der Osterhasen-Regatta verhindert war, hatte sein aus

dieser Absenz in Waging resultierenden Feierdefizit am Vorabend wohl etwas zu heftig

die Party nachgeholt und wurde bei der Anmeldung freundlich aber doch bestimmt darauf

hingewiesen, dass er in seinen noch ziemlich „verminztem“ Zustand besser nicht an

den Start gehen sollte. Wir sind ja wie eine Familie und haben unserem Schwerenöter

dann auch gesagt, er möge dies doch respektieren und für die Normalisierung seiner

„Verminzung“ Sorge tragen. Es wurde an diesem ersten Tag eh nicht mehr gesegelt – die

Verminzung auskuriert und die Tempest-Welt war wieder in Ordnung. Was wir alle daraus

lernen sollten ist: fleißig melden und an den Regatten teilnehmen, dann entstehen auch

keine Feierdefizite!

Tag 2: Startbereitschaft war 10:00 Uhr, was bedeutete, dass es für den abflauenden

Nordwind zu spät und für Südwind zu früh war. Also warten und da wir ja wie Rennpferde

ungeduldig werden je länger wir warten müssen, lief die gesamte Meute aus, um unserer

Wettfahrtleitung zu demonstrieren, dass für uns die Bedingungen passen und es jetzt

losgehen soll. Etwas zögerlich kamen die dann in die Gänge und die Bojenlegermannschaft,

die sich die Zeit bis dahin mit „Ottakringer“ muss vernichtet werden, vertrieben

hat, kam dann irgendwann auch - allerdings ohne Starttonne –also noch eine Verzögerung

– dann endlich Start für die Platus, die mit uns auf der Bahn waren und endlich

wurden auch die nervösen Rennpferde gestartet. An der Luvtonne war der Spaß dann

schon zu Ende, weil der Wind eingeschlafen war.

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25


ÖSTM

Signal der Wettfahrtleitung: zurück in den Hafen und der seglerische Teil dieses Tages ist

erzählt. Am Abend dann der gesellschaftliche Höhepunkt der Veranstaltung: das Fest mit

allen Teilnehmern im Schloss Orth. Ein toller Abend in einer großartigen Location, denn

wir Tempestsegler viel zu früh wieder verlassen mussten – denn bisher keine gültige

Wettfahrt und daher Start Samstag 7:00. (daraus resultierte wieder ein kleines Feierdefizit,

dass auch am folgenden Abend nicht so richtig nachgeholt werden konnte.

Tag 3: Endlich Segeln – Start um 7:00 morgens ist eigentlich nur am Tegernsee geduldet,

aber nach 2 Tagen Nullnummer ist jeder gerne früh aufgestanden.

Der Nordwind war zwar nicht die Wucht, aber immerhin wurde pünktlich gestartet – alle

Tonnen waren auch schon gelegt (so früh gibt’s noch kein Ottakringer) und für die erste

Wettfahrt hat es gerade noch gereicht, dann schlief der Wind wieder ein.

Zurück in den Hafen und jetzt Frühstück - ein ausdrückliches Lob für das Bewirtungs-

Team vom Union Yacht Club Traunsee. So eine Truppe wünscht man jedem Segelclub:

cool, freundlich, super organisiert, gute Qualität, jeden Tag ein super günstiges Segleressen...

Wenn Ihr mit der Gastronomie in eurem Club unzufrieden seid, schickt den Wirt

mal nach Gmunden, damit er sieht wie so was geht.

In der Pause wurde ein Zettel zur Unterschrift vorgelegt, ob wir auch mit 5 Wettfahrten an

diesem Tag einverstanden sind. Na klar, wenn die Bedingungen es hergeben – wir sind ja

zum Segeln hier. Und endlich konnte der Traunsee liefern:

Weitere 4 recht lange Wettfahrten folgen an diesem Samstag – die letzte hätte man vielleicht

an der Luvtonne beenden können, um uns die Heimfahrt zu verkürzen – aber egal:

die „Bremser“ hingen da schon lange nicht mehr.

Der Aufreger des Tages: ein Protest gegen die Wettfahrtleitung auf Wiedergutmachung

des bis dahin souverän Führenden, wegen einer vertriebenen Tonne.

Ursache: in der Segelanweisung war vorgeschrieben: in der 2.Runde ist die Dwarstonne

als Luvtonne zu Runden. Da aber eine der beiden oben liegenden Tonnen vertrieben war,

war es unmöglich festzustellen welche Luv- und welche Dwarstonne ist.

Die Mehrheit entschied sich für die untere Tonne, weil in der Regel bei unserer Klasse die

Verhohlertonne nicht höher zum Wind liegt als die Luvtonne.

Rüdi war da anderer Meinung fuhr um die obere und zog die „Rote Flagge“.

Am Abend wurde somit Protestverhandelt statt gefeiert – da gab es sicher schon triftigere

Gründe für einen Protest –aber man hätte ja auch die vertriebeneTonne zurückziehen

können. Die Bojenlegermannschaft war vor Ort. Egal es war für alle ziemlich anspruchsvoll

das Revier zu lesen und da der Bootsspeed recht homogen war, wurde jeder Fehler

bestraft. Allerdings waren die Topteams in der Lage, sich nach einer schlechten Kreuz

wieder vorzukämpfen.

Drei Laufsiege für die Christens, je einer Brändle/Kujan und Schollmayer/Mertens.

Tag 4: Noch ein Lauf bei schönen Bedingungen. Da kein Start nach 13:00 Uhr mehr vorgesehen

war, war die Regatta nach 6 Läufen beendet.

Bericht: Mathias Pilmes, GER1145

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Drachenwandpokal

10.-11.06.2017

Mondsee

(AUT)

scs

Die Tempest-Segler waren zu Gast in einem der gastfreundlichsten Clubs mit Viktor Lassnig

als Regatta-Organisator und Anni, der legendären Küchenfee beim SCS Mondsee.

Das Big Bamboo gibt´s nicht mehr, aber es ist niemandem abgegangen, so wohl wie im

SCS haben wir uns lange nicht mehr gefühlt – es war ein wunderbares Wochenende mit

Sonnenschein, Wind und 5 Wettfahrten und a bisserl Party haben wir auch gemacht,

wobei unsere österreichischen Freunde eher geschwächelt haben?!

Vorjahressieger GITA „Präsi“ Christoph Mehrwald und Christian Spranger an der Vorschot

ließen auch heuer nichts anbrennen und gewannen souverän die Serie mit 4 Laufsiegen

und einem 4. als Streicher.

Manche Rennen waren knapper als das Ergebnis es hier darstellt und die folgenden

Teams waren recht nah dran und es gab einige schöne Fights um die Positionen.

In der Endabrechnung kamen Schumi /Schumann und die Rauchs auf die weiteren Stockerlplätze.

Die einzigen Aufreger waren in Wettfahrt 5 als die Trimpls in Führung und Wolfi Rauch

dahinter schon nach zwei Runden das Ziel ansteuerten und somit einige Meter verloren

und dann „nur“ Zweite und Vierte wurden.

Der andere Aufreger war ein kapitaler Crash zwischen dem ITA Klassenboot und uns in

der Vorstartphase der 5. Wettfahrt als beide Mannschaften den jeweils anderen übersahen

und es heftig knallte, den Mader wird´s freuen - jetzt stehen 2 Boote bei ihm auf dem

Hof zur Reparatur.

Am Samstag konnten wir die Läufe 1&2 bei wunderbaren Bedingungen segeln, die dritte

Wettfahrt hatte dann abflauende Winde und die Nerven wurden gefordert.

Am Sonntag sah es eigentlich lange nach einer Nullnummer aus – totale Glatze – aber

der sehr gute Wettfahrtleiter rief Mittags zum Schlepp und wir haben unsere Badehosen

gleich mitgenommen, weil wir da noch nicht recht glauben konnten, dass wirklich Wind

kommen würde.

28


Aber tatsächlich kam ein anfangs noch sehr laues Lüfterl, das gerade für eine abgekürzte

Wettfahrt reichte. Die abschließende Wettfahrt dann wieder bei besseren Bedingungen

und somit konnte das komplette Programm gefahren werden.

Bis auf den Crash ein wirklich total gelungenes Wochenende und sehr erfreulich: einige

neue junge Teilnehmer – wir hoffen ihr bleibt dabei – Tempest-Segeln ist fun.

Für den Autor war es ein ungewohntes Regattawochenende, weil an der Pinne (Hans

hat ausgelassen) und somit fuhr ich die Serie mit einem Neueinsteiger in der Vorschot.

Beim Training am Tag vor der Regatta am Tegernsee hab ich den armen Kerl bei wirklich

anspruchsvollen Bedingungen (stark drehender Westwind bis 6 BFT) aufs härteste

geprüft:

2x wegen Luvwatschen im Trapez eingetaucht, 2x über Bord gegangen, Sonnenschuss,

beinahe Kenterung und Patenthalse – schlimmer hätte es nicht sein können.

Ich hätte wahrscheinlich nach so einem ersten Erlebnis auf der Tempest dankend für die

Regatta abgesagt, aber danke Anian, du bist doch mitgekommen und wir hatten Spaß

und sind auch teilweise recht ordentlich gesegelt.

Wiederholung angesagt!

Bericht: Mathias Pilmes, GER1145


Sommerregatta

08.-09.07.2017

Walchensee

SCLW

Ein hoher Ranglistenfaktor von 1,2 lockte 14 Teams an den Walchensee, das Thermikrevier

mit wunderbarer Naturkulisse.

Das Regattageschehen ist schnell erzählt: Wegen diverser Gewitterfronten und Störungen

gab es an dem Wochenende keine Thermik und auch keinen Wind und keine Wettfahrten

- sehr schade so eine Nullnummer ist bitter, besonders für die Weitangereisten,

aber zum Glück auch sehr selten.

Schon zum Aufbau am Samstag morgen schüttete es wie aus Kübeln, aber wir waren da

noch zuversichtlich, dass nach dem Regen und den vielen Gewittern die Nacht zuvor, es

im Anschluss den berühmten Thermikwind geben wird. Es wurde sonnig und heiß und

pünktlich ausgelaufen, allerdings trieben wir den ganzen Tag bei großer Hitze über den

Walchensee, immer wieder den Blick nach Norden gerichtet, ob denn irgendwann die

Thermik einsetzt.

Die Zeit vertrieben wir uns mit Baden im ungewöhnlich warmen See, gegenseitigem

Entern und meditativen Betrachten der großartigen Naturkulisse. Abends wurde gegrillt

und gefeiert.

Sonntags dann wieder pünktliches Auslaufen, es gab immer wieder Winde aus allen

Richtungen, aber eben nichts Beständiges und so verging auch der Sonntag mit Baden

und Warten. Erfreulich waren einige neue Teamkonstellationen und die Anwesenheit von

drei österreichischen Spezln (Martin, Franzi und Josef), die gar auf die Marillenernte verzichteten,

um dabei zu sein.

Irgendwer hat am Ende noch gesagt: „Schon Schade, dass wir keine Wettfahrten hatten,

aber es war trotzdem schön, weil wir halt auch gerne beisammen sind“

Das finde ich auf den Punkt getroffen, wir segeln gerne gegeneinander, jeder kommt, weil

er den Ehrgeiz hat eine gute Leistung zu zeigen, aber das Besondere bei uns Tempestlern

ist halt auch, dass wir uns alle gegenseitig schätzen und gerne zusammenkommen.

Und ich hoffe, dass dann zur German Open und Silber Tempest am Tegernsee recht viele

Tempestler zusammenkommen, um drei Tage lang zu fighten und zu feiern.

(Hans wird ein Spitzenprogramm auf die Beine stellen und wir hoffen, dass die Tegernseer

Thermik und Kulisse dann für die Nullnummer am Walchensee entschädigt)

Bericht: Mathias Pilmes, GER 1085

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Silber Tempest

German Open 2017

3. Lauf zum Eurocup

12.-14.08.2017

Tegernsee

YCaT

Es wurden also gleich 3 Wertungen an den 3 Tagen am Tegernsee ausgesegelt.

Das Feld war entsprechend „hoch“ besetzt, die Meldezahl mit 24 Booten sehr gut,

leider gab es einige kurzfristige Absagen, es waren aber trotzdem 20 Boote aus drei

Ländern am Start.

Für die drei Tage waren 8 Wettfahrten ausgeschrieben.

Begonnen hat die Serie am Samstag mit kaltem Schmuddelwetter und Westwind.

Der Tegernsee ist bei Westwind eigentlich für Regatten nicht segelbar, aber der Wettfahrtleiter

Werner Biebl fand trotzdem eine Bahn auf der gesegelt werden konnte.

Ein Lauf am Samstag bei sehr anspruchsvollen Bedingungen und Leichtwind.

Auf die Zweite Wettfahrt, die möglich gewesen wäre, wurde verzichtet, weil es noch genug

Zeit gab für das Restprogramm bei hoffentlich besseren Bedingungen.

Die legendären Grillhendln am Abend schmeckten in jeden Fall besser nach einer Wettfahrt

als nach keiner. Am Abend spielte noch eine Band auf und trotz der nicht sommerlichen

Temperaturen wurde lange gefeiert und getanzt.

Sonntag zeigte sich dann schon die Sonne, der Wind blieb leicht, trotzdem wurden drei

Wettfahrten gesegelt und die Leichtwindcrews konnten punkten.

Überraschendes Zwischenergebnis nach 4 Wettfahrten:

Bährenmarke auf Eins (eigentlich eher eine Startkwindcrew) punktgleich vor Agnes und

Patrice Rouanet aus Frankreich, Dritte Wolfgang und Nikolaus Rauch aus Österreich.

Am Abend dann etwas Gemaule gerade von den Leuten, die den Tegernsee für die WM

2019 vorgeschlagen haben, über die lauen Bedingungen. Den Wind und das Wetter können

wir leider nicht beeinflussen, nur die Rahmenbedingungen können wir steuern.

Sensationelles Spanferkel zum Abendessen und frühes Bettgehen, weil für Montag war

Auslaufen um 6:00 Uhr bei Südwind angesagt..

Der Südwind war dann leider ungewöhnlich schwach und es kam nur eine Wettfahrt zustande.

Trotzdem eine Traumkulisse, die es wert war, so früh aufzustehen.

Anschließend gab es ein Weißwurstfrühstück und um 11:30 Uhr lief die Flotte zum Finale

aus. Endlich gab es Tegernseewind! 3-4 Windstärken, in Böen auch mehr und die Tegernseer

Boote liefen auch gleich zur Hochform auf:

32


Wettfahrt 6 an der Luvtonne Erster: Altmeister Sepp Höss und der Tegernseer Tempestobmann

Hans Kohl als Zweiter. Im Ziel 3.&4.

Die Wettfahrten 7 & 8 auch bei besten Bedingungen.

Am letzten Tag gab es noch einige Verschiebungen in der Wertung.

„Biggest Mover“ nach vorn: Sepp Höss von 19 auf 12, Hans Kohl von 15 auf 9 (punktgleich

mit Wolfi Rauch, dem biggest loser von 3 auf 8) und natürlich dem Gesamtsiegern

Spranger Kopp von 5 auf 1.

Das Stockerl : Spranger /Kopp vor Schollmeyer/ Mertens und Bähr/Greif.

Als Resümee: Alle 8 Wettfahrten in den drei Tagen durchgezogen, auch wenn die Bedingungen

erst am Ende richtig gut waren. Danke an den Wettfahrtleiter Werner Biebl und

seine Helfer für das immer richtige Gespür, was jetzt möglich ist und was noch möglich

sein wird. Danke an den Tegernseer Tempestobmann Hans Kohl für das super Rahmenprogramm,

das sicherlich über Standard war.

Danke an unseren Clubwirt Hermann + Crew für die kulinarische Rundumbetreuung

und natürlich Danke an die Tempestsegler, die teilgenommen haben und hoffentlich

schöne Tage hatten.

Bericht: Mathias Pilmes GER 1145

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WM

CNSR

27.08.-01.09.2017

36 Boote aus 6 Nationen und seit vielen Jahren wieder eine US-Mannschaft waren am

Start. Je 12 Boote von den Galliern und den Goten, das letzte Drittel war der Rest der

Welt. Für das deutsche und auch schweizer Gemüt war es vielleicht ein wenig „lässig“

organisiert, dafür war das Wetter prächtig – die Windverhältnisse durchwachsen, erst

gut ,dann schwierig, dann leicht, dann noch leichterer Wind und am Ende Ballermann.

Das Social Highlight war die Grillparty im Club, der leider nur wenige Teutonen beiwohnten.

Im Freibier-Ranking haben wir einen Tiefpunkt erlebt (ein Viertele pro Mannschaftsteil

und Tag auf Bezugsschein) der Südfranzose trinkt lieber Rose oder Rotwein, der

dafür üppig floss.

Da der Bayer ja vom Gemüt her eher wenig wagemutig ist, hatten wir zur Sicherheit einen

Kasten „Tegernseer“ dabei, mit dem wir uns nach Top Ten Platzierungen belohnten.

Saint Raphaël - Côte d’Azur

Motivationsprobleme gab es eh nicht – eher schon zu viel davon.

Mindestens 4 Boote werden bei Mader zur Reparatur vorbeikommen!

Am Montag mussten schon mal gleich zwei Boote zur Notreparatur auskranen.

Sonntag: Practice Race bei herrlichen Bedingungen:

Sonne, 30° Lufttemperatur und 2-3 Windstärken:

BFD für die Christens, Spranger/Kopp und Baehrenmarke fahren nach der letzten Luvtonnenrundung

gleich in den Hafen - somit gewinnen Brändle/Kujan das Rennen vor

Kohl/Pilmes und Mehrwald/Winkler. Die Weltmeister von 2016 Weigelt/Rusitschka ziehen

derweil ein neues Vorstag ein und nehmen nicht teil.

Montag Race 1 & 2: Die erste Wettfahrt wieder bei traumhaften Bedingungen.

„Humba“ gibt kein Wegerecht an der Luvtonne und crasht mit dem „Holzwurm“

Resultat: ein feines Loch im Bug des „Holzwurms“.

Sieger Brändle/Kujan vor Spranger /Kopp und den Christens aus der Schweiz, Vierter

Weigelt/Rusi, Fünfte Kohl/Pilmes.

Zur zweiten Wettfahrt dreht der Wind und frischt auf und wird böig mit einer querlaufenden

Welle, keine einfache Sache für uns Binnensegler.

Die Zeit zwischen den Wettfahrten wird verdammt lang, auch weil einige französische

Boote schon fast überrundet waren und es lange dauerte bis die wieder im Startgebiet

waren. Außerdem bastelt der Wettfahrtleiter lange am neuen Kurs.

Die Wettfahrt gewinnt (nach Black Flag Start) Spranger /Kopp vor Kunz/Weezenbeek aus

der Schweiz und Schollmayer/Mertens. Vierte die Christens vor Brändle/Kujan.

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Dienstag Race 3 & 4: Friedlichere Bedingungen – 1-2 Windstärken aus Süd.

Race 3: Start, wie schon gewohnt, mit Black Flag – die Linie bleibt zu kurz.

Sieger Weigelt/ Rusi vor Spranger / Kopp und Wende / Reichert, Vierte Schmohl/Ostertag

vor Brändle/Kujan

Race 4: Wieder Black Flag. Sieger: die Christens vor Schmohl/Ostertag und Wende/

Reichart, Vierte Spranger/Kopp vor Baehr/Greif auf der Baehrenmarke.

Gesamtklassement nach 4 Wettfahrten:

1. Spranger / Kopp 9 Punkte 2. Christen/Christen 14 Punkte

3. Brändle/Kujan 21 Punkte 4. Weigelt/ Rusitschka 22 Punkte

Mittwoch Race 5 & 6: Wieder Leichtwind – die Schweizer drehen auf.

Race 5: Start mit Black Flag! Sieger die Christens vor Weigelt/Rusi und Spranger/Kopp,

Vierte Schollmayer/Mertens vor Kunz/Weezenbeek.

Race 6: Start mit Black Flag! Sieger die Christens vor Schmohl/Ostertag und Weigelt/

Rusi, Vierte Schollmayer/Mertens vor Brändle/Kujan.

Gesamt mit einem Streicher:

1. Christen/Christen 10 Punkte 2. Spranger/Kopp 12 Punkte

3. Weigelt/Rusi 16 Punkte 4. Brändle/Kujan 22 Punkte

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Donnerstag: Nach langem Warten wird die 7 Wettfahrt – mit Black Flag gestartet.

Nach 2 Runden wird die Wettfahrt an der Leetonne wegen einsetzendem Westwind und

Vorbote des Mistrals abgeschossen. Ein ärgerlicher Tag für Weigelt/Rusi und die Tegernseer

Schmohl und Kohl (das reimt sich so nett – umgekehrt aber auch) die in Führung

lagen.

Die Entscheidung sollte also am Freitag fallen – die Prognose: 6-8 Windstärken Mistral!!!!

Freitag Race 7: Und so kam es auch – der Mistral pfiff durch die Bucht von Saint Raphael.

Zuerst Startverschiebung – Frankie insistierte bei der Wettfahrtleitung und es wurde tatsächlich

die 7.Wettfahrt mit reichlich Verspätung gestartet.

Nur mehr 12 Boote wagten sich an die Startlinie – selbst die führenden Schweizer blieben

im Hafen.

Es wurde ein recht chaotisches Rennen – mit viel „Mann über Bord“, Sonnenschüssen,

Kenterungen und zerrissenen Segeln. Bei Spranger/Kopp hätte ein Dritter Platz für den

Titel gereicht, leider ging auch hier nach zwischenzeitlicher Führung der Vorschoter baden

und nachdem keine 8.Wettfahrt mehr gestartet wurde, ging der Titel zum Dritten mal

an das Schweizer Ehepaar Cornelia und Rüdi Christen –wir gratulieren!

Vize wie schon die beiden Jahre zuvor Spranger/Kopp und Dritte auf dem Stockerl die

Vorjahresweltmeister Weigelt/Rusitschka.

Ergebnis Race 7: Sieger Wende/Reichert (die am coolsten blieben) vor Schmohl/Ostertag

und Weigelt/Rusi, Vierte Brändle/Kujan vor Spranger/Kopp.

Alles in Allem eine gelungene WM mit einigen Schwächen bei der Wettfahrtleitung und

kleineren Organisationsproblemen.

Vielen Dank an Agnes und Patrice Rouanet, die die Veranstaltung quasi alleine

organisierten und Ansprechpartner für alles waren – ihr seid tolle Gastgeber gewesen!

Wir Goten konnten zwar diesmal nicht den Titel holen, aber haben immerhin 10 Boote

unter die ersten 12 platziert, die anderen beiden kommen aus der Schweiz.

Die nächste WM findet in Österreich am Attersee vom 30.6.-6.7.2018 statt.

Da sind dann hoffentlich mehr Österreicher am Start. (Für die Marillenernte ist es da noch

zu früh)

Bericht: Mathias Pilmes, GER 1145

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SRV

09.-10.09.2017

Alpencup Chiemsee

Die Teams die schon am Freitag anreisten konnten sich von den kulinarischen Ergüssen,

welche im Rahmen der SRV-Freitagsregatta stattfanden überzeugen. Auch natürlich die

„Resteverwerter“, welche nach dem Schnitzl mit Kartoffelsalat die restlichen asiatischen

Putenstücke verspeisten.

Nun aber zum Segelerischen...

Dieses Jahr konnten 12 startende Boote im Regattagebiet vor Seebruck 4 Wettfahrten

bei drehenden aber vernünftigen 1,5-3 bft. ohne große Pausen ausgesegeln. Nach dem

Weißwurschtfrühstück und der Steuermannsbesprechung ging es pünktlich dann aufʻs

Wasser und der Wettfahrtleiter Robert Kolbinger verwöhnte uns sowohl mit einer komfortablen

Startlinie, als auch mit den Windverhätnissen angepassten Längen. Es war nicht

besonders warm und die Teams die sich für ein kurzes Outfit entschieden, haben sich

dann doch falsch entschieden. Die relativ ungewohnte Besetztung Kujan/Kopp wurde

von vielen schon im Vorfeld favorisiert und haben diesen Eindruck mit 1/1/2/2 bestätigt.

Das Team Bähr/Spranger war Ihnen eigentlich absolut ebenbürtig und wenn sie nach

dem ersten Start und der Wiedergutmachung nicht so lange den Blick auf Seebruck

hinter der Startlinie genossen hätten, wäre es sicher sehr eng geworden.

Team Baehr/Greif haben nach einem klaren Streicher in der 3ten Wettfahrt dann in der

letzten doch den Vorschlaghammer rausgeholt und mit einem ersten Platz in der letzten

Wettfahrt sich gesamt den 3ten Platz vor Trimpl/Trimpl geholt.

Am Sonntag früh war nach einer kurzen Besprechung und der anschließenden Abstimmung

klar daß der magere Wind und der Regen (eher bieseln) uns nicht überzeugen

konnte. Der dann während den Lachsnudeln herrschende Wind bestätigte dann die Entscheidung

und alle konnten mit 4 schönen Wettfahrten, positiven Eindrücken und natürlich

trocken nach Hause fahren.

Für mich persönlich waren zwei Dinge an diesem Wochenende sehr schön. Zum einen

das wir wieder ein neues deutsches Boot (SUI 124) mit zwei sehr netten „Ex-FD`lern“ in

der GITA begrüßen dürfen und vor allem das Rolf Otto Bähr, nach einer nicht unerheblichen

Augenoperation wieder voll da ist.

Ja und die Tegernseer? Die waren wahrscheinlich bei der Hopfenernte in der Holledau

damit uns das Bier nächstes Jahr nicht ausgeht.

Bericht: Dieter Wachs, GER1035

(DER Meisterkoch am FR & SO, Anm. d. Red., danke Dieter!)

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Eurocup

Gardasee

22.-24.09.2017

CVT

Der Gardasee hält, was er verspricht!

Jeder, der schon am Lago di Garda war, kennt den faszinierenden Blick: wenn man von

Nago kommend die Serpentinen nach unten fährt und das erste mal den von steilen

felsen umschlossenen Nordteil des Sees erblickt, meist von einem Heer von Surfern und

Kitern bedeckt. Kaum verständlich ist, dass dieses beste Segelrevier Mitteleuropas nicht

mehr Tempest-Segler anzieht.

Heuer waren zwar Boote aus vier Nationen (!) am Start, aber nach zwei Absagen tummelten

sich gerade einmal elf Schiffe zum Eurocup-Finale am Wasser. Gemeinsam mit 25 (!)

Ufos genossen wir die ersten zwei Tage das volle Ora-Programm, pünktlich ab Mittag.

Die taktischen Varianten waren (Ausnahme Startkreuz der ersten Wettfahrt, als einige

es links probierten und scheiterten) limitiert, Speed-Segeln war angesagt. Kein Wunder,

dass die ersten Fünf in der Rangliste Vorschoter mit mehr als hundert Kilo aufgeboten

hatten…

Vorne hieß das Duell zunächst Spranger gegen Spranger, wobei Tobi mit Rusi die Nase

vorn hatte. Mit Fortdauer der Serie kamen auch Wende/Reichert immer besser in Fahrt.

Ein gutes Training bei relativ gleichmäßig starkem Wind war es aber für alle. Fünf Wettfahrten

gingen sich bis Samstag abend aus, dann kams zum Wetterumschwung. Der

Klub servierte uns diesmal übrigens ein dreigängiges Menü (im Nenngeld inbegriffen),

das wir sogar noch im Freien genießen konnten.

Sonntag setzt erst gegen zehn Uhr Nordwind ein, drehender und mit Fortdauer etwas

schwächer. Segeln nicht nur für Schwergewichte: Das Feld lag eng zusammen, auf der

Vorwind gelang Patrice und Agnes eine genale Leetour, die sie auf den 2. Platz nach vorne

spülte. Die nächste Wettfahrt musste wegen 180 Grad Winddrehung (Gewitterwolken

aus Südwest) abgeschossen werden. Da es schon 14 Uhr war, entschlossen sich die

meisten, dem Kran-Chaos zu entfliehen und reinzufahren. Die Ufos und 5 Unentwegte

fuhren noch einen Starkwind-Lauf bei bis zu 6 BF, den Wende/Reichert gewannen (vor

Mehrwald/Winkler auf der Schneidergoaß) und so noch Rang zwei im Gesamtklassement

schafften. Der Sieg am Gardasee war aber T. Spranger und C. Rusitschka nicht

mehr zu nehmen.

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Die Eurocup-Gesamtwertung (besten drei Resultate aus fünf Regatten) gewannen die

Christens (SUI) vor Christian Spranger und Teddy Baehr.

Wie immer bleibt die Gretchenfrage: Wie schaffen wir es nächstes Jahr, dass endlich

einmal mehr Boote auf dieses tolle Revier kommen ???

Bericht: Manfred Schumi, AUT1193

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2017


Tempest Skiyachting | Riesenslalom (19.02.2017)

Erpfendorf

Einzelwertung

Pl. Läufer Startnr. TEAM Lauf 1 Lauf 2 Gesamt

1 Tobias Spranger 114 GER1128 39,4 38,64 01:18,04

2 Christian Wöhrer 104 GER1149 43,26 42,87 01:26,13

3 Mathias Pilmes 117 GER1145 44,32 42,76 01:27,08

4 Nikolaus Magg 101 GER1137 43,43 45,29 01:31,72

5 Christian Spranger 100 GER1128 47,17 45,18 01:32,35

6 Heike Mehrwald 119 GER1182 46,46 47,25 01:33,71

7 Christian Rusitschka 118 GER1087 46,8 48,39 01:35,19

8 Hans Kohl 109 GER1145 46,58 48,92 01:35,50

9 Leon Wördehoff 106 GER1149 48,58 48,62 01:37,20

10 Sandro Demmelhuber 102 GER1079 49,99 49,61 01:39,60

11 Christoph Mehrwald 105 GER1079 53,22 55,27 01:48,49

12 Hella Baehr 116 GER1088 54,55 54,62 01:49,17

13 Stefan Schollmayer 103 GER1192 49,4 01:01,31 01:50,71

14 Dominik Wördehoff 107 GER1137 54,96 56,42 01:51,38

15 Teddy Baehr 110 GER1088 54,54 57,16 01:51,70

Teamwertung

Pl. Team Lauf 1 Lauf 2 Gesamt

1 GER1128 01:32,35 01:18,04 02:50,39

2 GER1145 01:35,50 01:27,08 03:02,58

3 GER1182 01:37,20 01:33,71 03:10,91

4 GER1137 01:31,72 01:51,38 03:23,10

5 GER1079 01:39,60 01:48,49 03:28,29

6 GER1088 01:51,70 01:49,17 03:40,87

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Peter-Stern-Gedächtnispokal, SRS (08.-09.04.2017)

Simssee

PL NR. Name Club 1.W 2.W 3.W PKT

1 GER 1149 Peter Sippel WSC 1 3 3 7

Stefan Erlacher

WSC

2 GER 1126 Christian Spranger SRV 3 5 1 9

Christopher Kopp

SRV

3 GER 1087 Frank Weigelt DTYC 6 1 4 11

Christian Rusitschka WSC

4 GER 1192 Stefan Schollmayer SCMSP 7 4 2 13

Frisco Sanguino

SCW

5 GER 1088 Bertold Baehr MRSV 4 6 7 17

Andreas Greif

YCaT

6 GER 1095 Max Froelich SCCF 2 8 9 19

Jochen Heydolph

SCLW

7 GER 1137 Nikolaus Magg SCCF 5 10 6 21

Dominik Wördehoff

MRSV

8 GER 1145 Hans Kohl YCaT 9 7 5 21

Mathias Pilmes

YCaT

9 AUT 1043 Frank Schimak SCSW 8 2 DNC 26

Philip Kotrba

10 GER 1079 Christoph Mehrwald WSC 10 9 8 27

Sandro Demmelhuber WSC

11 GER 1182 Reinhard Bertram SRS 11 11 DNC 38

Leon Wördehoff

MRSV

12 AUT 50 Andrea Egner SRS DNC DNC DNC 48

Reinhard Egner

SRS

12 GER 1 Stephan Gleis SRS DNC DNC DNC 48

Christine Gleis

SRS

12 GER 59 Gerhard Wachter SRS DNC DNC DNC 48

Andreas Wachter

SRS

12 GERX Stefan Riederer SRS DNC DNC DNC 48

Eva Riederer

SRS

46


Eurocup, Côte d’Azur, CNSR - FRA (14.-16.04.2017)

Saint Raphael

PL NR. Name 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. PKT

1 SUI 1122 Christen Cornelia 1 1 1 (4) 1 1 1 1 1 (2) 1 9

Christen Ruedi

2 AUT 1151 Schumi Manfred 2 2 2 1 2 2 2 (3) 2 (3) 3 18

Schumann Bernd

3 FRA 1177 Rouanet Patrice (4) 3 4 2 4 3 3 2 3 1 (5) 25

Rouanet Agnes

4 FRA 1147 Thierry Jean-marie 5 4 3 5 3 4 6 (7) (7) 5 2 37

Suillerot Marc

5 FRA 12 Rouanet Lois 3 5 5 7 6 (9) 7 8 4 4 OCS 49

Banahan Lawrence

Fernandez Thierry

6 FRA 827 Rouanet Denis 6 (8) 7 6 5 6 (8) 6 6 6 4 52

Rouanet Adrien

7 SUI 1138 Ribback Michael (10) 6 6 3 (10) 10 5 5 8 8 7 58

Schweizer Peter

8 FRA 1125 Blondel Francois 7 7 8 8 9 7 9 (10) 9 (11) 9 73

Blondel-Triau Bettina

9 FRA 1176 Schneider Eric 8 DNF DNF 9 7 8 DSQ 4 OCS 9 6 83

Koch Edouard

10 FRA 1009 Rouanet Alys DNC DNC DNC DNC 8 5 4 9 5 7 OCS 86

Culiere Francois

11 FRA 1009 Bereault Jean-pierre 9 9 9 10 (11) 11 10 (12) 10 10 8 86

Bouton Bernard

12 FRA 7 Didier Michel DNF 10 12 11 DNF 12 11 11 12 12 10 101

Ollier Paul-Christian

13 GBR 105 Sale Morgane DNF DNF 11 12 12 13 12 13 11 13 OCS 113

Sale Sophie

14 FRA 14 Mamert Philippe DNF 11 10 13 DNC DNC DNC DNF DNC DNC DNC 130

Debaisieux Mario


Osterhasenregatta, WSC (13.05.-14.05.2017)

Waginger See

PL NR. Name Club 1.WF 2.WF 3.WF Pkt.

1 GER 1149 Stefan Erlacher WSC 1 3 2 6

Christian Wöhrer

WVF

2 GER 1128 Christian Spranger SRV 3 4 4 11

Domenik Wördehoff MRSV

3 GER 1142 Michael Schmohl YCaT 2 9 1 12

Ralph Ostertag

SCHC

4 GER 1088 Bertold Baehr MRSV 4 2 7 13

Andreas Greif

YCaT

5 GER 1137 Nikolaus Magg WSC 7 1 6 14

Christopher Kopp

SRV

6 AUT 1141 Wolfgang Rauch SCS 8 8 5 21

Nikolaus Rauch

SCS

7 AUT 1193 Manfred Schumi KYCO 11 10 3 24

Bernd Schumann

KYCO

8 SUI 1137 Christian Rusitschka WSC 5 12 11 28

Sandro Demmelhuber WSC

9 GER 1145 Hans Kohl YCaT 16 6 8 30

Mathias Pilmes

YCaT

10 AUT 1151 Mathias Magg SCCF 18 5 10 33

Fabian Sporer

SCCF

11 GER 1081 Josef Höss YCaT 17 7 12 36

Hannes Trimpl

YCaT

12 GER 1095 Max Fröhlich SCCF 9 14 13 36

Heydolph Jochen

SCLW

13 GER 1140 Leon Schäfer MYC 6 16 15 37

Hansjörg Schäfer

MYC

14 GER 1180 Gustl Trimpl, sen. SRV 10 14 16 37

Gustl Trimpl, jun.

SRV

15 GER 189 Felix Forster WSC 12 17 9 38

Jonas Breitsameter WSC

16 AUT 1099 Gerhard Schimak SCSW 13 13 17 43

Horst Feichtner

SYC

17 GER 1035 Dieter Wachs SRV 14 15 14 43

Josef Rauch

SCS

18 GER 109 Stefan Hartel WSC 15 18 18 51

Willi Lachner

WSC

19 GER 68 Adrian Hofer WSC DNC DNC DNC 69,00

Jonathan Graml

WSC

19 GER 1131 Herbert Schuster WSC DNC DNC DNC 69,00

Daniel Harbeck

WSC

19 GER 1158 Hannes Brochier SRV DNC DNC DNC 69,00

Peter Kern

DSC

19 GER 1182 Reinhard Bertram SRS DNC DNC DNC 69,00

Leon Wördehoff

MRSV

48


ÖSTM, Traunseewoche AUT (25.-28.05.2017)

Traunsee

PL NR. Name Club 1.WF 2.WF 3.WF 4.WF 5.WF 6.WF PKT

1 SUI 1122 Christen Cornelia TYC 1 1 1,8 (4) 1 1 5,8

Christen Ruedi

TYC

2 GER 1149 Erlacher Stefan WSC 3 4 4 (7) 2 2 15

Wöhrer Christian WSC

3 GER 1192 Schollmayer Stefan SCMSP 4 (8) 3 1 5 5 18

von Mertens Alexander SCST

4 GER 1128 Spranger Christian SRV 2 5 (10) 5 3 3 18

Kopp Christopher SRV

5 GER 1187 Brändle Manfred - 5 3 1 6 (7) 6 21

Kujan Herbert

Scff

6 GER 1088 Schumi Manfred MRSV 8 2 2 2 (12) 8 22

Greif Andreas

YCaT

7 GER 1183 Wende Klaus myc 6 6 6 3 (9) 4 25

Reichert Max

KYCO

8 AUT 1193 Schumi Manfred myc 11 7 5 9 (13) 7 39

Schumann Bernd KYCO

9 AUT 1151 Urban Josef UYCT 10 9 7 (16) 10 11 47

Holzinger Stephan UYCT

10 GER 1079 Mehrwald Christoph WSC 9 13 11 10 6 (15) 49

Winkler Pierre

WSC

11 AUT 1191 Ritschka Walter CFTWS 7 11 9 (14) 14 10 51

Ritschka Christian CFTWS

12 AUT 1110 Schellrat Martin KYCO 13 1(4 )13 12 8 9 55

Niederleitner Franz Peter KYCO

13 AUT 1045 Studentschnig Felix KYCO (14) 12 12 8 11 12 55

Studentschnig Matthias KYCO

14 FRA 1147 Thierry JeanMarie CVSP 15 DNF 12,8 13 4 14 58,8

Suillerot Marc

CVSP

15 GER 1145 Kohl Hans YcAT 12 10 14 11 (16) 13 60

Pilmes Mathias

YcAT

16 GER 1078 Gassner Christoph SRV (16) 15 15,3 15 15 16 76,3

Grosse Dr. Maximilian MRSV

17 AUT 815 Weitgasser Lennart SCS DNC 16 18 17 17 DNC 87

Kronemann Frank SCS

18 AUT 1099 Schimak Gerhard SCSW DNC 17 16 DNS DNS DNC 90

Feichtner Horst

SYC

49


Drachenwand Pokal, SCS - AUT (10.-11.06.2017)

Mondsee

PL NR. NAME Club 1.WF 2.WF 3.WF 4.WF 5.WF PKT

1 GER 1079 Mehrwald Christoph WSC 1 1 1 (4) 1 4

Spranger Christian SRV

2 AUT 1193 Schumi, Manfred KYCO 2 3 2 (6) 5 12

Schumann Bernd KYCO

3 AUT 1141 Rauch Wolfgang SCS (6) 2 6 1 4 13

Rauch Niko

SCS

4 AUT 1156 Berger, Klaus SCS 5 5 4 2 (6) 16

Großschädl Andrea SCS

5 GER 1180 Trimpl, Gustl SRV 7 (10) 5 3 2 17

Trimpl Gustl Jun. SRV

6 GER 114 Pilmes, Mathias YCaT 8 4 7 (8) 3 17

Kniege Anian

YCaT

7 GER 1154 Grosse, Max MRSV (8) 6 3 7 7 23

Casalini Marco

MRSV

8 AUT 1049 Lassnig Konstantin SCS 4 7 8 DNS DNS 31

Lassnig Viktor

SCS

9 SUI 1137 Rusitschka Christian WSC (9) 9 9 5 8 31

Demmelhuber Sandro WSC

10 AUT 1151 Witte, Horst (11) 8 10 9 DNS 38

Horst Feichtner

SYC

11 AUT 0815 Weitgasser Lennart SCS 10 11 11 DNS DNS 44

Kronemann Frank SCS

50


Sommer Regatta, SCLW (08.-09.07.2017)

Walchensee

PL Nr. Steuermann/frau Crew

0 AUT 1110 Martin Schellrat (KYCO) Franz Niederleitner (KYCO)

0 GER 1035 Dieter Wachs (SRV) Josef Rauch (SCS)

0 GER 1060 Leon Schäfer (MYC) Hansjörg Schäfer (MYC)

0 GER 1079 Christoph Mehrwald (WSC) Pierre Winkler (WSC)

0 GER 1085 Mathias Pilmes (YCaT) nn nn (nn)

0 GER 1087 Christian Rusitschka (WSC) Sandro Demmelhuber (WSC)

0 GER 1088 Bertold Baehr (MRSV) Andreas Greif (YCaT)

0 GER 1095 Max Froelich (SCCF) Jochen Heydolph (SCLW)

0 GER 1128 Christian Spranger (SRV) Christopher Kopp (SRV)

0 GER 1137 Nikolaus Magg (WSC) Dominik Wördehoff (MRSV)

0 GER 1142 Michael Schmohl (YCaT) Ralph Ostertag (SCHC)

0 GER 1145 Hans Kohl (YCaT) Wolfgang Joppich (YCaT)

0 GER 1180 Gustl Trimpl (SRV) Gustl jun Trimpl (SRV)

0 GER 1192 Stefan Schollmayer( SCMSP) Alexander Von Mertens (SCST)

(Meldeliste - keine Wettfahrt erfolgt)

51


Silber Tempest – German Open und 3. Lauf zum Eurocup, YCaT (12.-14.08.2017)

Tegernsee

PL NR. NAME Club 1.WF 2.WF 3.WF 4.WF 5.WF 6.WF 7.WF 8.WF Pkt

1 GER 1128 Christian Spranger SRV 7 1 (12) 5 2 2 2 1 20

Christopher Kopp SRV

2 GER 1192 Stefan Schollmayer SCMSP 5 5 DSQ 7 3 1 4 5 31

von Alexander Mertens SCSTS

3 GER 1088 Teddy Baehr MRSV 2 7 1 6 (11) 6 3 8 33

Andreas Greif

YCaT

4 GER 1187 Manfred Brändle DUYC 1 6 10 DSQ 1 5 8 3 34

Herbert Kujan

SCFF

5 FRA 1177 Patric Rouanet CNSR 3 4 9 2 4 12 1 DNF 35

Agnes Rouanet

CNSR

6 GER 1158 Hannes Brochier DSC 9 (10) 2 9 8 9 6 9 52

Peter Kern

DSC

7 GER 1149 Stefan Erlacher WSC 4 3 5 3 5 DNC 13 DNC 56

Rudi Huber

WSC

8 AUT 1141 Wolfgang Rauch SCS 5 12 4 1 (20) 14 11 12 59

Nikolaus Rauch

SCS

9 GER 1145 Hans Kohl YCaT 14 (15) 14 8 9 3 9 2 59

Mathias Pilmes

YCaT

10 GER 1137 Niko Magg WSC (17) 11 3 12 13 10 5 7 61

Kai Wördehoff

MRSV

11 GER 1079 Christoph Mehrwald WSC 12 9 13 11 (16) 7 7 6 65

Pierre Winkler

WSC

12 GER 1081 Sepp Höss YCaT 19 8 DSQ 19 6 4 10 11 77

Johannes Trimpl YCaT

13 GER 1095 Max Froelich SCCF (15) 13 6 14 7 15 12 10 77

Jochen Heydolph SCLW

14 AUT 1193 Manfred Schumi KYCO 8 2 DSQ 17 12 11 16 14 80

Bernd Schumannn KYCO

15 GER 1140 Tobias Spranger SRV 11 (19) 8 15 17 13 15 4 83

Christian Rusitschka WSC

16 AUT 1045 Felix Studentschnig KYCO 13 14 11 13 14 8 (17) 13 86

Matthias Studentschnig KYCO

17 GER 1107 Heinrich von Hobert MRSV (18) 18 16 4 18 16 14 15 101

Dominik Wördehoff MRSV

18 GER 1183 Klaus Wende MYC 10 17 15 10 10 DNC DNC DNC 108

Max Reichert

SRV

19 GER 1146 Christian Schmidt YCaT 16 16 7 18 15 DNC DNC DNC 118

Andreas Beyer

YCaT

20 GER 1035 Dieter Wachs SRV (20) 20 17 16 19 17 18 15 123

Jochen Rabe

SRV

21 GER 1153 Dieter Staib YCaT DNC DNC DNC DNC DNC DNC DNC DNC 161

Renate Staib-Romaning YCaT

21 GER 1180 Gustl Trimpl SRV DNC DNC DNC DNC DNC DNC DNC DNC 161

Gustl Trimpl jr.

SRV

52


WM

Weltmeisterschaft, CNSR, Saint Raphaël (27.08.-01.09.2017)

pl nr. boat name Pkt 1.WF 2.WF 3.WF 4.WF 5.WF 6.WF 7.WF

1 SUI 1122 pulce d`acqua CHRISTEN Cornelia 16 3 4, 6 1 1 1 DNC

CHRISTEN Ruedi

2 GER 1128 do to ho SPRANGER Christian 17 2 1 2 4 3 6 5

KOPP Christopher

3 GER 1087 Holzwurm WEIGELT Frank 18 4 6 1 11 2 3 2

RUSITSCHKA Christian

4 GER1187 New Challenge BRÄNDLE Manfred 26 1 5 5 10 6 5 4

KUJAN Herbert

5 GER 1142 Concepion SCHMOHL Michael 29 11 7 4 2 16 2 3

OSTERTAG Ralph

6 GER 1183 NoName WENDE Klaus 30 6 10 3 3 8 9 1

REICHERT Max

7 GER 1192 Humba SCHOLLMAYER Stefan 33 8 3 8 9 4 4 6

MERTENS Alexander

8 GER 1088 Baehrenmarke BAEHR Bertold 45 7 8 7 5 7 11 DNC

GREIF Andreas

9 SUI1160 Naranja KUNZ Reto 53 14 2 12 7 5 13 DNC

VAN WEEZENBEEK Bart

10 GER 1079 Schneidergoass MEHRWALD Christoph 53 9 9 9 6 12 8 DNC

WINKLER Pierre

11 GER 1145 Fifty-Fifty KOHL Hans 58 5 15 10 8 13 7 DNC

PILMES Mathias

12 GER 1180 Rubber duck TRIMPL August sen. 82 12 19 15 21 11 15 10

TRIMPL August jun.

13 AUT 1193 Va pensiero II SCHUMI Manfred 91 16 14 16 14 21 10 DNC

SCHUMANN Bernard

14 FRA 1147 Espoir de vent IV THIERRY JEAN-MARIE 92 17 11 19 17 24 21 7

SUILLEROT MARC

15 FRA 1177 Syla ROUANET PATRICE 97 10 18 20 22 17 20 12

ROUANET AGNES

16 GER 1081 Seppmaierbar HÖSS Sepp 109 13 17 23 12 18 26 DNC

TRIMPL Johannes

17 GBR 1121 Slippery Sam HART Jim 109 19 12 26 19 14 19 DNC

BANKS Andy

18 USA 323 Class Act MEO Dominic 119 15 16 18 24 9 DSQ DNC

SHOULTZ Jared

19 AUT 1110 Berlin Air II SCHELLRAT Martin 119 21 RET 13 16 20 12 DNC

NIEDERLEITNER Franz

20 GBR 1181 Tethera ADAMS Michael 119 22 DNF 14 15 15 16 DNC

ADAMS Paul

21 SUI 1138 That‘s it RIBBACK Michael 124 20 25 24 13 19 23 DNC

SCHWEIZER Peter

22 FRA1144 Senga DEGANG CHRISTOPHE 128 28 27 28 28 23 14 8

BANAHAN LAWRENCE

23 FRA 1176 Bau Rouge KOCH EDOUARD 131 24 24 31 27 22 25 9

LAZENNEC JOEL

24 GBR 1123 Badly Drawn Bob DONKIN Graham 131 18 DNF 11 18 10 BFD DNC

LYONS David

25 GER 1107 Gigue VON HOHBERG Heinrich 136 23 22 21 25 28 17 DNC

WORDELOFF Dominik

26 FRA 827 Bijou ROUANET Denis 143 27 21 17 30 26 22 DNC

ROUANET Adrien

27 GBR 1109 Smarties MUNTON Philip 145 25 13 25 26 29 27 DNC

RAWSTHORNE Christopher

28 FRA 1125 I Have a Dream BLONDEL Francois 158 30 28 22 23 31 24 DNC

BLONDEL-TRIAU Bettina

29 FRA 1031 Vento III FERNANDEZ Thierry 160 OCS 20 RET DNS DSQ 18 11

FERNANDEZ Patrick

30 SUI 1119 SchnapSi STIERLI Urs 163 26 26 27 20 27 BFD DNC

LAUBER Christoph

31 FRA 796 italian job CAUSSE Bruno 170 29 23 30 29 30 29 DNC

LANDROUX ValériE

32 FRA 1009 Jeddah BEREAULT Jean-Pierre 173 31 29 29 31 25 28 DNC

CLARET Pascal

33 FRA 385 Hibiscus BOUTON Bernard 214 34 DNF 32 DNF DNF DNF DNC

TRAINA Céline

34 FRA 387 Pili Pili DIDIER Michel 217 32 DNF DNF DNF DNF DNC DNC

HERVE Francis

35 FRA 413 Goliath BRANDON Gilles 218 33 DNF DNF DNF DNC DNC DNC

TROCLET Gerald

36 KeyWest DOLDER André 222 DNF DNS DNC DNC DNC DNC DNC

KAESSBERGER Michael

53


Alpen-Cup, SRV - AUT (09.9.-10.9.2017)

Chiemsee

PL Nr. Name Club 1.WF 2.WF 3.WF 4.WF PKT

1 GER 1187 Herbert Kujan SCFF 1 1 (2) 2 4

Christopher Kopp SRV

2 GER 1128 Rolf Bähr VSAW (4) 2 1 3 6

Christian Spranger SRV

3 GER 1088 Bertold Baehr MRSV 3 4 (9) 1 8

Andreas Greif

YCAT

4 GER 1180 Gustl Trimpl SRV 5 3 (7) 4 12

Gustl Trimpl

SRV

5 GER 1107 Tobias Spranger SRV 2 (6) 5 6 13

Dominik Woerdehoff MSRV

6 AUT 1049 Berger Klaus SCS (6) 5 3 5 13

Viktor Lassnig

SCS

7 GER 1095 Max Froelich SCCF (7) 7 6 7 20

Jochen Heydolph

8 DE 1140 Mathias Magg SCCF (10) 9 4 10 23

Fabian Sporer

9 GER 1035 Dieter Wachs SRV 8 10 (11) 8 26

Josef Rauch

SCS

10 AUT 1156 Andreas Großschädl SCS (12) 8 10 9 27

Peter Kubesch

11 SUI 124 Leonhard Lieret NYCE 9 11 8 DNF 28

Gernot Herbholzheimer NYCE

12 GER 1079 Christoph Mehrwald WSC 11 DNC DNC DNC 39

Clemens Kopp

13 GER 1087 Christian Rusitschka WSC DNS DNC DNC DNC 42

- - --

54


Eurocup, CVT, Gardasee (22.-24.09.2017)

Gardasee

PL Nr. Name Pkt 1.WF 2.WF 3.WF 4.WF 5.WF 6.WF 7.WF

1 GER 1087 TOBIAS SPRANGER 10 2 1 1 4 1 1 DNS

CHRISTIAN RUSITSCHKA

2 GER 1183 KLAUS WENDE 14 (7) 3 3 1 3 3 1

REICHERT MAX

3 GER 1128 CHRISTIAN SPRANGER 18 4 2 2 2 2 2 DNS

WÖRDEHOFF DOMINIK

4 GER 1137 NIKOLAUS MAGG 24 1 5 6 3 4 5 DNS

FRANK SCHIMAK

5 GER 1088 BERTOLD BAEHR 32 5 4 5 6 5 7 DNS

ANDREAS GREIF

6 GER 1079 CHRISTOPH MEHRWALD 33 3 7 4 7 DNS 10 2

PIERRE WINKLER

7 SUi 1119 CHRISTOPH LAUBER 37 6 DNF 8 8 8 4 3

ANDREAS SAMUEL HOCHULI

8 GER 1180 AUGUST TRIMPL 41 7 8 7 5 7 11 DNS

AUGUST TRIMPL JUN.

9 FRA 1177 PATRICE ROUANET 45 8 DNF 11 11 9 2 4

ROUANET AGNES

10 AUT 1151 MANFRED SCHUMI 53 10 8 10 9 7 9 DNS

BERND SCHUMANN

11 GER 1035 DIETER WACHS 60 11 9 9 10 10 11 DNS

RAUCH WOLFGANG,

55


Teste

Dein Tempest Wissen

Wer hats erfunden?

o Die Schweizer o Die Deutschen o Die Briten

Die Tempest ist ......

o unkaputtbar o unsinkbar o unüberholbar

Was passiert bei jeder Regatta?

o Bierholen o Kielholen o Spieinholen

Was ist immer dabei?

o Osterhasi o Sherry o Schwimmweste

Wer reparierts?

o Der Teddy Baehr o Der Mader o Der Biber

Eine falsch gelegte Tonne macht keine ...........

o Sonne o Wonne o Frau Holle

Wasser hat keine ...........

o Bretter o Balken o Latten

Spuckst du nach Lee ...........

o kotzt die See o spriesst der Klee o gehts in die See

Wo man nicht segeln kann, muss man ...........

o pudern o rudern o schwimmen

Abendrot ...........

o Matrose tot o Schlechtwetter droht o Gutwetterbot

Und ist der See zu Ende ..........

o gehen wir an Land o sende ich SOS o fahren wir ne Wende

Geht die Sonne auf im Westen, solltest du ..........

o dringend umkehren o den Sherry lassen o den Kompass testen

Lieber Rum trinken als ..........

o dumm winken o nach Fisch stinken o rumsitzen

Ich glaube, ich werde Seekrank

o Christopher Kopp o Christoph Mehrwald o Christoph Columbus

Herzlichen Glückwunsch! Du musst bei der nächsten Regatta ein Bier ausgeben!

56


56


2017

Die Ranglisten für Steuerleute und Vorschoter werden von unserem Ranglistenbeauftragten

Tobias Spranger regelmäßig gepflegt und sind immer aktuell abrufbar auf

www.tempestclass.de.

2017 ganz vorne sind Christian Spranger und sein Vorschoter Christopher Kopp.

Herzlichen Glückwunsch!!!

63


Steuerleute

2017

Pl. Steuermann Mitgl.-Nr. Segelnummer Club gew. Punkte

Crew

Wertungen

1 Spranger, Christian 34 GER 1128 SRV E.V. (BA075) 9 144.13

Kopp, Christopher 2. Weltmeisterschaft (m=5) 155,43 / 5

Kopp, Christopher 1. German Open (m=5) 130,00 / 4

2 Brändle, Manfred 557 GER 1187 ASK (BW163) 9 130.38

Kujan, Herbert 4. Weltmeisterschaft (m=5) 146,29 / 5

Kujan, Herbert 4. German Open (m=5) 110,50 / 4

3 Schollmayer, Stefan 3 GER 1192 SCMSP (H002) 9 128.54

Mertens, Alexander 7. Weltmeisterschaft (m=5) 132,57 / 5

Mertens, Alexander 2. German Open (m=5) 123,50 / 4

4 Wende, Klaus 36 GER 1183 MYC (BA003) 9 125.42

Reichert, Max 6. Weltmeisterschaft (m=5) 137,14 / 5

Reichert, Max 2. Eurocup Gardasee (m=5) 110,77 / 4

5 Baehr, Bertold 4 GER 1088 MRSV (BA005) 9 123.11

Greif, Andreas 8. Weltmeisterschaft (m=5) 128,00 / 5

Greif, Andreas 3. German Open (m=5) 117,00 / 4

6 Erlacher, Stefan 33 GER 1149 WSC (BA034) 9 111.66

Wöhrer, Christian 2. ÖstM (m=5) 122,78 / 5

Wöhrer, Christian 1. Osterhasen Regatta (m=3) 100,00 / 3

Huber, Rudi 7. German Open (m=5) 91,00 / 1

7 Mehrwald, Christoph 6 GER 1079 WSC (BA034) 9 110.48

Winkler, Pierre 10. Weltmeisterschaft (m=5) 118,86 / 5

Spranger, Christian 1. Drachenwaldpokal (m=4) 100,00 / 4

8 Kohl, Hans 5 GER 1145 YCAT (BA036) 9 98.16

Pilmes, Mathias 11. Weltmeisterschaft (m=5) 114,29 / 5

Pilmes, Mathias 9. German Open (m=5) 78,00 / 4

9 Spranger, Tobias 8 GER 1087 SRV E.V. (BA075) 9 96.30

Rusitschka, Christian 1. Eurocup Gardasee (m=5) 120,00 / 5

Wördehoff, Dominik 5. Alpen Cup (m=4) 66,67 / 4

10 Trimpl, Gust 7 GER 1180 SRV E.V. (BA075) 9 94.28

Trimpl, Gustl 12. Weltmeisterschaft (m=5) 109,71 / 5

Trimpl, Gustl 4. Alpen Cup (m=4) 75,00 / 4

11 Magg, Nikolaus 42 GER 1043 SCCF (BA064) 9 85.15

4. Eurocup Gardasee (m=5) 92,31 / 5

Kopp, Christopher 5. Osterhasen Regatta (m=3) 77,78 / 3

Wördehoff, Kai 10. German Open (m=5) 71,50 / 1

12 Höss, Sepp 38 GER 234 YCAT (BA036) 9 76.79

Trimpl, Hannes 16. Weltmeisterschaft (m=5) 91,43 / 5

Trimpl, Hannes 12. German Open (m=5) 58,50 / 4

13 Fröhlich, Max 10 GER 1095 SCCF (BA064) 9 52.63

Heydolph, Jochen 6. Peter-Stern-Ged. (m=3) 54,55 / 3

Heydolph, Jochen 13. German Open (m=5) 52,00 / 5

Heydolph, Jochen 7. Alpen Cup (m=4) 50,00 / 1

14 von Hohberg, Heinrich 39 GER 1107 MRSV (BA005) 9 39.49

Wördehoff, Dominik 25. Weltmeisterschaft (m=5) 50,29 / 5

Wördehoff, Dominik 17. German Open (m=5) 26,00 / 4

15 Wachs, Dieter 9 GER 1035 SRV E.V. (BA075) 9 30.20

9. Alpen Cup (m=4) 33,33 / 4

11. Eurocup Gardasee (m=5) 27,69 / 5

64


Pl. Steuermann Mitgl.-Nr. Segelnummer Club gew. Punkte

Crew

Wertungen

16 Weigelt, Frank 41 GER 1087 DTYC (BA004) 8 124.97

Rusitschka, Christian 3. Weltmeisterschaft (m=5) 150,86 / 5

Rusitschka, Christian 3. Peter-Stern-Ged. (m=3) 81,82 / 3

17 Schmohl, Michael 598 GER 1142 YCAT (BA036) 8 121.90

Ostertag, Ralph 5. Weltmeisterschaft (m=5) 141,71 / 5

Ostertag, Ralph 3. Osterhasen Regatta (m=3) 88,89 / 3

18 Magg, Matthias 654 GER 1151 SCCF (BA064) 7 45.24

Sporer, Fabian 10. Osterhasen Regatta (m=3) 50,00 / 3

Sporer, Fabian 8. Alpen Cup (m=4) 41,67 / 4

19 Brochier, Hannes 70 GER 1158 SRV E.V. (BA075) 5 97.50

Kern, Peter 6. German Open (m=5) 97,50 / 5

20 Gassner, Christoph 37 GER 1078 SRV E.V. (BA075) 5 21.67

Grosse, Maximilian 16. ÖstM (m=5) 21,67 / 5

21 Schmitdt, Christian 698 GER 1146 YCAT (BA036) 5 13.00

Beyer, Andreas 19. German Open (m=5) 13,00 / 5

22 Kujan, Herbert 35 GER 1187 SCFF (BA032) 4 100.00

Kopp, Christopher 1. Alpen Cup (m=4) 100,00 / 4

23 Bähr, Rolf 1 GER 1128 VSAW (B044) 4 91.67

Spranger, Christian 2. Alpen Cup (m=4) 91,67 / 4

24 Pilmes, Mathias 587 GER 114 YCAT (BA036) 4 54.55

Kniete, Anian 6. Drachenwaldpokal (m=4) 54,55 / 4

25 Grosse, Max 43 GER 1154 MRSV (BA005) 4 45.45

Casalini, Marco 7. Drachenwaldpokal (m=4) 45,45 / 4

26 Lieret, Leonhard 452 GER 124 NYCE (BA155) 4 16.67

Herbholzheimer, Gernot 11. Alpen Cup (m=4) 16,67 / 4

27 Sippel, Peter 339 GER 1149 WSC (BA034) 3 100.00

Erlacher, Stefan 1. Peter-Stern-Ged. (m=3) 100,00 / 3

28 Rusitschka, Christian 112 GER 1087 WSC (BA034) 3 61.11

Demmelhuber, Sandro 8. Osterhasen Regatta (m=3) 61,11 / 3

29 Schäfer, Leon 984 GER 1140 MYC (BA003) 3 33.33

Schäfer, Hansjörg 13. Osterhasen Regatta (m=3) 33,33 / 3

30 Forster, Felix 136 GER 123 WSC (BA034) 3 22.22

Breitsameter, Jonas 15. Osterhasen Regatta (m=3) 22,22 / 3

31 Bertram, Reinhard 11 GER 1182 SRS (BA037) 3 9.09

Wördehoff, Leon 11. Peter-Stern-Ged. (m=3) 9,09 / 3

32 Hartel, Stefan 148 GER 55 WSC (BA034) 3 5.56

Lachner, Willi 18. Osterhasen Regatta (m=3) 5,56 / 3

65


Vorschoter

2017

Pl. Name Mitgl.-Nr. Club gew. Punkte

Wertungen

1 Kopp, Christopher 16 SRV E.V. (BA075) 9 144.13

2. Weltmeisterschaft (m=5) 155,43 / 5

1. German Open (m=5) 130,00 / 4

2 Rusitschka, Christian 14 WSC (BA034) 9 137.14

3. Weltmeisterschaft (m=5) 150,86 / 5

1. Eurocup Gardasee (m=5) 120,00 / 4

3 Kujan, Herbert SCFF (BA032) 9 130.38

4. Weltmeisterschaft (m=5) 146,29 / 5

4. German Open (m=5) 110,50 / 4

4 Mertens, Alexander 50 SCMSP (H002) 9 128.54

7. Weltmeisterschaft (m=5) 132,57 / 5

2. German Open (m=5) 123,50 / 4

5 Reichert, Max 27 WSC (BA034) 9 125.42

6. Weltmeisterschaft (m=5) 137,14 / 5

2. Eurocup Gardasee (m=5) 110,77 / 4

6 Greif, Andreas 15 YCAT (BA036) 9 123.11

8. Weltmeisterschaft (m=5) 128,00 / 5

3. German Open (m=5) 117,00 / 4

7 Winkler, Pierre 51 WSC (BA034) 9 98.86

10. Weltmeisterschaft (m=5) 118,86 / 5

6. Eurocup Gardasee (m=5) 73,85 / 4

8 Pilmes, Mathias 28 YCAT (BA036) 9 98.16

11. Weltmeisterschaft (m=5) 114,29 / 5

9. German Open (m=5) 78,00 / 4

9 Wördehoff, Dominik 22 MRSV (BA005) 9 95.30

3. Eurocup Gardasee (m=5) 101,54 / 5

2. Osterhasen Regatta (m=3) 94,44 / 3

5. Alpen Cup (m=4) 66,67 / 1

10 Trimpl, Gustl 18 SRV E.V. (BA075) 9 94.28

12. Weltmeisterschaft (m=5) 109,71 / 5

4. Alpen Cup (m=4) 75,00 / 4

11 Trimpl, Hannes 19 YCAT (BA036) 9 76.79

16. Weltmeisterschaft (m=5) 91,43 / 5

12. German Open (m=5) 58,50 / 4

12 Heydolph, Jochen SCLW (BA050) 9 52.63

6. Peter-Stern-Ged. (m=3) 54,55 / 3

13. German Open (m=5) 52,00 / 5

7. Alpen Cup (m=4) 50,00 / 1

13 Ostertag, Ralph HSC (BA016) 8 121.90

5. Weltmeisterschaft (m=5) 141,71 / 5

3. Osterhasen Regatta (m=3) 88,89 / 3

14 Wöhrer, Christian 25 WVF (BA027) 8 114.24

2. ÖsteM (m=5) 122,78 / 5

1. Osterhasen Regatta (m=3) 100,00 / 3

66


Pl. Name Mitgl.-Nr. Club gew. Punkte

Wertungen

15 Spranger, Christian 2 SRV E.V. (BA075) 8 95.84

1. Drachenwaldpokal (m=4) 100,00 / 4

2. Alpen Cup (m=4) 91,67 / 4

16 Sporer, Fabian SCCF (BA064) 7 45.24

10. Osterhasen Regatta (m=3) 50,00 / 3

8. Alpen Cup (m=4) 41,67 / 4

17 Demmelhuber, Sandro WSC (BA034) 6 39.65

8. Osterhasen Regatta (m=3) 61,11 / 3

10. Peter-Stern-Ged. (m=3) 18,18 / 3

18 Kern, Peter 73 DSC (BA019) 5 97.50

6. German Open (m=5) 97,50 / 5

19 Huber, Rudi WSC (BA034) 5 91.00

7. German Open (m=5) 91,00 / 5

20 Wördehoff, Kai 20 MRSV (BA005) 5 71.50

10. German Open (m=5) 71,50 / 5

21 Wulff, Martin 17 SRV E.V. (BA075) 5 39.00

15. German Open (m=5) 39,00 / 5

22 Grosse, Maximilian 31 MRSV (BA005) 5 21.67

16. ÖstM (m=5) 21,67 / 5

23 Beyer, Andreas YCAT (BA036) 5 13.00

19. German Open (m=5) 13,00 / 5

24 Rabe, Jochen SRV E.V. (BA075) 5 6.50

20. German Open (m=5) 6,50 / 5

25 Kniete, Anian YCAT (BA036) 4 54.55

6. Drachenwaldpokal (m=4) 54,55 / 4

26 Casalini, Marco 49 MRSV (BA005) 4 45.45

7. Drachenwaldpokal (m=4) 45,45 / 4

27 Herbholzheimer, Gernot NYCE (BA155) 4 16.67

11. Alpen Cup (m=4) 16,67 / 4

28 Kopp, Clemens SRV E.V. (BA075) 4 8.33

12. Alpen Cup (m=4) 8,33 / 4

29 Erlacher, Stefan WSC (BA034) 3 100.00

1. Peter-Stern-Ged. (m=3) 100,00 / 3

30 Sanguino-Petersen, Frisco 91 SCLW (BA050) 3 72.73

4. Peter-Stern-Ged.. (m=3) 72,73 / 3

31 Schäfer, Hansjörg MYC (BA003) 3 33.33

13. Osterhasen Regatta (m=3) 33,33 / 3

32 Breitsameter, Jonas WSC (BA034) 3 22.22

15. Osterhasen Regatta (m=3) 22,22 / 3

33 Wördehoff, Leon 21 MRSV (BA005) 3 9.09

11. Peter-Stern-Ged. (m=3) 9,09 / 3

34 Lachner, Willi WSC (BA034) 3 5.56

18. Osterhasen Regatta (m=3) 5,56 / 3

67


young fast sailing men

Portrait

Klaus Wende

Warum segle ich Tempest und nicht einen Drachen, H-Boot oder gar 49er?

Wie die meisten von Euch wissen, kam ich zum segeln in Nürnberg auf dem berühmten

Dutzenteich – immerhin hat der einen Durchmesser von 1km und ist ca 1,20m tief. Dort

fing ich mit dem Korsarsegeln an und beim Start konnten wir das Schwert wegen der

geringen Wassertiefe an der Startlinie einrammen und beim Start, einfach Schwert hochziehen

und los gings.

Dann ging ich zum studieren nach München und nahm zusammen mit einem anderen

sehr guten Korsarsegler aus Nürnberg, Jochen Grocke, eine Studentenbude. Jochen’s

Vater hatte sich gerade eine Tempest gekauft und die bekamen wir zur Waginger Osterhasenregatta.

Die gewannen wir und da es das Jahr der Olympiavorbereitung 1975

für Kingston war, segelten wir gleich mal weiter im C-Kader. Die Ausscheidung gewann

zwar Uwe Mares und nicht wir, dafür flogen wir durch die Maschbauexamen und Jochen

hörte erstmal zum segeln auf, um zu studieren. Ich studierte auch, aber Klaus Rösch

holte mich in den FD rüber, wo ich ja dann bekanntermaßen mit Alba Batzill 1984 in La

Rochelle Weltmeister und 1986 in Rio Vize-Weltmeister wurde.

Da war ich inzwischen bei BMW und mein Chef Peter Wacker stellte mich vor die Alternative

„Segeln oder BMW“ – damit war klar, dass ich kürzer trete und dann mit BMW

1990 nach Südafrika für knapp 3 Jahre ging.

Nach meiner Rückkehr nach Deutschland wollte ich nicht mehr Vorschoter sein, sondern

Steuern und bei Klaus Holl durfte ich das „Stangerl“ werfen.

Und dann kam der Zufall. Während ich damals über Klaus Rösch in den FD einstieg,

stieg dieser rüber in die Tempestklasse und segelte 22 Jahre höchst erfolgreich mit Max

Reichert (7 x Weltmeister). Bei einer Jokerregatta traf ich zufällig Max Reichert. Er erzählte

mir, dass Klaus Rösch gesundheitlich nicht mehr fit genug zum Regattasegeln sei

– und so wurde ich der Steuermann meines alten Steuermanns Klaus Rösch.

Zusammen mit Max Reichert, der mit inzwischen 70 Jahren höchst sportlich ins Trapez

springt und den Spi professionell fährt, konnten wir 2014 bei der Tempest WM in Domaso

einen 3. Platz erreichen – worüber ich sehr stolz bin, denn damit konnte eine Behauptung

widerlegt werden. Aus guten Vorschotern können doch gute Steuerleute werden.

Euer Klaus Wende

68


Ach ja: warum also Tempest und nicht einen Drachen, H-Boot oder gar 49er?

Für 49er fühl ich mich zu alt – das ist ein echtes Turngerät bei dem körperlich Fitness

gefordert ist. Bei Drachen und H-Boot hingegen fühl ich mich zu jung – die Schiffe sind

mir zu behäbig - während ich bei der Tempest die richtige Mischung habe: sportlich,

technisch genügend anspruchsvoll, dennoch nicht übertrieben viel Technik drin und von

der Bootsgeschwindigkeit schnell, ohne zu schnell zu sein, dass ich mit meinen taktischen

Überlegungen nicht mehr hinterherkomme ;-)

69


Tempest

segeln bei

Starkwind

Tempest - der Name sollte eigentlich Programm sein! Der Begriff Tempest bedeutet

im Englischen soviel wie: Sturmwind. Er leitet sich ab aus dem lateinischen tempestas:

Unwetter, Gewitter, Sturm.

Ian Proctor gab seiner Konstruktion diesen Namen, weil sich das Boot auch genau in

diesen Elementen sehr wohlfühlt (vom Gewitter vielleicht mal abgesehen).

Mit kaum einem anderen offenen Kielboot ist man jenseits der 30 Knoten noch so sicher

unterwegs wie mit der Tempest - und vor allem: es macht richtig Spaß bei mehr als 5

oder 6 Windstärken damit zu segeln und zu regattieren! Es kommt einzig und allein auf

etwas Übung an um den richtigen Trimm hinzubekommen und Steuermann und Vorschoter

ein sicheres Gefühl zu vermitteln. Jeder kann mit der Tempest bei viel Wind mit

Freude segeln!

Im folgenden erzählen hier einige Teams von ihren Erfahrungen mit der Tempest bei

Starkwind: eher leichte Crews wie Patrice und Agnes Rouanet sowie Michael Schmohl

und Ralph Ostertag, der mehrfache Weltmeister Frank Weigelt sowie der erfolgreiche

505er Segler und begeisterte Tempesteinsteiger Stefan Schollmayer geben einige Tipps

zum Starkwind Trimm.

Patrice und Agnes Rouanet (FRA 1177): „In Frankreich herrscht teilweise die Meinung

vor, dass man bei der Tempest vorne einen Zwei-Meter-Mann mit 100kg Gewicht braucht

um bei starkem Wind gut segeln zu können. Aber das stimmt nicht! Mit Training und der

richtigen Einstellung kann man auch mit „leichten Mädels“ ohne Probleme mithalten.

Unser Gesamtgewicht liegt bei unter 160kg.

In St.Raphael haben wir öfter mal starken Wind. Ein idealer Trainingstag sieht meist so

aus: anfangs eher leichter Wind aus Süd zum warm werden, dreht dann auf Nord und

wird stärker; so kriegt die Crew mit der Zeit ein gutes Gefühl und es ist kein Problem bei

Mistral zu segeln.

Bei der WM 1999 hier in St.Raphael hatten wir zum Ende hin sehr viel Wind und Welle.

Von den über 60 Booten wollten viele nicht mehr rausfahren; ich sagte zu Agnes: wir

gehen raus, bei dem Wind waren wir schon öfter mal draußen. Wir legten ab, etwa 15

Boote fuhren mit. Hohe Welle, 30 Knoten Wind, High Speed Segeln Downwind mit dem

Spinnaker und es machte richtig Spaß! Leider brach uns das Fock Vorliek, so mussten

wir nur unter Groß zurück in den Hafen, es war aber keine Schwierigkeit.

70


Oder bei der WM 2010 in Hoorn zum Beispiel: da hatten wir jeden Tag solche Bedingungen!

Nach dieser Woche war das Segeln bei 30 Knoten für alle Teilnehmer kein Problem

mehr.

Und keine Angst vor dem Spinnaker! Das Boot wird dadurch sogar noch stabiler. In

Hoorn kenterten wir dann zwar einige Male unter Spi; das lag meist an der extrem hohen

Welle, die das Heck oft aus dem Wasser hob und dadurch das Ruder dann aus dem

Wasser kam. Bei einer dieser Aktionen fielen wir ins Großsegel und es ging kaputt. Aber

es war nicht schwierig nur mit der Fock das Rennen zu beenden und durchs Ziel zu

fahren. Das Boot war immer noch sicher und stabil und überraschenderweise auch nicht

allzu langsam bei dem starken Wind.

Die einzige Schwierigkeit vielleicht bei Starkwind: das Ablegen bzw. erst mal aus dem

Hafen kommen. Wir setzen dann zuerst das Groß und trimmen es flach, auch mit etwas

Baumniederholer. Um nach dem Ablegen im Hafen besser manövrieren zu können bietet

es sich an den Baumniederholer bei Bedarf dann wieder etwas zu lösen. Wenn alles fertig

zur Abfahrt ist die Fock hochziehen und los gehts!“

71


Michael Schmohl (GER 1142): „Möglichst viel üben um mit Extremsituationen umgehen

zu können hilft! Also bei viel Wind auch mal Spazierensegeln um das Boot und sich

selbst bei diesen Bedingungen besser kennen zu lernen.

Beim Trimm machen wir glaub ich jetzt auch nicht viel anders als die anderen Segler:

den Mast fallen lassen, aber nicht zuviel. Die Wanten schön unter Dampf. Bei der Fock

achten wir drauf, dass das Achterliek aufmacht; also Holepunkt nach hinten setzen, die

Schot bleibt dicht.

Den Baumniederholer fahre ich auch dicht, lasse den Traveller mittschiffs und arbeite

lieber mit der Großschot; vielleicht auch weil ich das aus der Dyas so gewohnt bin.

Mit dem großen Spinnaker fährt es sich bei viel Wind übrigens fantastisch, der kleine Spi

war eine Katastrophe. Dazu fällt mir auch der letzte Tag der WM 99 ein: wir fuhren um

die Luvtonne rum, zogen den kleinen Spi hoch und haben vor lauter Welle kaum mehr

gesehen was vor uns passiert. Denn das Boot war so instabil, dass wir uns innen rein

setzen mussten. Mit dem großen Spinnaker wäre das jetzt wesentlich besser gelaufen.

Wenns bei den Schiften brenzlig wird lassen wir den Spi in Lee fliegen bis wir wieder

sortiert sind, dann ist das auch bei viel Wind keine Sache.

Bei Starkwind zeigt sich am Wind der Unterschied zwischen Dyas und Tempest auch

nochmal: während ich die Dyas mit ihrem eher schmalen aber hohen Großsegel mehr

an den Wind stelle und Höhe stehe, kann ich die sportlichere Tempest mit ihrem großen

vollen Segel am Wind laufen lassen!

Wir sind mittlerweile etwas schwerer als früher haben aber immer noch ein Gesamtgewicht

von unter 160kg. Mit einem großen schweren Vorschoter tut man sich natürlich

bei starkem Wind schon leichter, aber mit Übung ist es auch mit einer leichteren Crew

absolut beherrschbar. Man muss sich halt öfters mal den härteren Bedingungen stellen;

dann kriegt man auch bald das Gefühl dafür und merkt, dass es doch nicht so schlimm

ist wie es von Land vielleicht aussieht.“

72


Stefan Schollmayer (GER 1192): „Auch bei viel Wind ist die Tempest einfach zu handeln,

ein gutmütiges Boot und bis 6 Bft. mit viel Spaß zu segeln.

Bei halbwegs flachem Wasser ist sie sehr gut beherrschbar, mit Welle geht auch, da

wirds dann aber schon anspruchsvoller. Aber am Gardasee und unseren Seen haben wir

ja meist Flachwasser. Am besten an die Starkwind Bedingungen rantasten, trainieren.

Wichtig: auf den Trimm achten, den Druck raus lassen; dazu den Mast den Windverhältnissen

angepasst fallen lassen.

Den Traveller aus der Hand fahren und viel mit dem Traveller arbeiten, besonders bei

böigem Wind und bei viel Winddruck. Das Profil des Großsegels bleibt dabei möglichst

konstant; nur wenns zuviel Wind wird kann man mal die Großschot aufmachen, sollte

man aber möglichst vermeiden.

Beim Fieren des Travellers auf die Düse zwischen Vorsegel und Groß achten: die Fock

sollte nicht von Lee ins Großsegel drücken. Dazu kann man die Fockholepunkte weiter

nach hinten setzen und die Fockschot etwas lockerer fahren. Somit entsteht ein Fock

Twist, die Düse öffnet und wird wieder parallel zum Großsegel.

Ansonsten Cunningham und Unterliek anziehen, Unterwanten nicht zu stark, damit der

Mast im unteren Bereich etwas mehr Biegung bekommt. Das ergibt ein flacheres Profil

im Großsegel.“

segeln bei

Starkwind


Starkwind

Frank Weigelt (GER 1087): „Die Tempest ist auch bei mehr als 6 Bft. noch gut und sicher

zu beherrschen, die marschiert richtig gut wenns losgeht. Der Segeltrimm und das

Steuern des Bootes sind dafür entscheidend.

Ich benutze hauptsächlich Traveller, Baumniederholer und Mastkontroller. Den Traveller

bediene ich viel wenn ich an der Windkante fahre. Den Baumniederholer setze ich an

damit der Mast stabiler wird; aber erst wenn der Mastkontroller eingestellt ist. Der hält

dann den Mast gegen den Druck des Großbaums. Somit lässt sich ein stabiles Segelprofil

einstellen.

Davor sind noch Mastfall und Wanten entsprechend einzustellen. Wenn nichts mehr hilft

und der Druck bzw. die Krängung zu stark sind: an die Kante steuern.

Am Vorwindkurs: durch den großen Spi ist das Boot jetzt noch stabiler als mit dem kleinen

Spinnaker. Bei der Schifte beide Barberholer dicht nehmen und wenn möglich die

Wellen nutzen: beim runterfahren hat man dann weniger Druck im Spi. Wenn man das

als Steuermann nicht mehr schafft und der Druck zu groß ist kann man zur Not die neue

Luvschot dicht halten und die Leeschot loslassen. Beim Einholen: vor dem Bergen den

Spi hinters Groß ziehen, dann ist der Druck geringer.

Am Wind sollte die Fock dichtgehalten werden, damit der Steuermann gegebenenfalls

die Kante anfahren kann. Vorm Start die Fock back halten und aussteuern.

Bei viel Welle generell dem Großsegel mehr Twist geben, dabei mit Traveller, Baumniederholer

und evtl. auch etwas Großschot arbeiten. Bei weniger Welle das Achterliek

tendenziell mehr zu machen.

Ich denke man kann mit der Tempest relativ problemlos auch mal bis 8 Windstärken fahren,

wobei so ab 7 Bft. der Spaß langsam aufhört und das in Arbeit ausartet.“

74


planung - analyse - reporting

Prozessoptmierung in der Fertigungsindustrie

Planungs-, Analyse- und Reporting-Lösungen

Aufbau von Kennzahlensystemen

Sonderprogrammierungen

Projektleitung

ERP-Auswahl

info@ettena.com

When you fixed a missing trapeze wiring just before the start, don’t stay too long stand

up on the mast head.....

or you will need to go back on the keel to avoid your favorite crew to get wet.

Cheers, FRA 1144


für alle!

Klassenboot

Tempest

Junge Leute und Neueinsteiger in einer für sie bis dahin unbekannten Bootsklasse haben

es zuweilen nicht leicht. Ist das Boot was für mich, wie komme ich damit zurecht? Finde

ich Spaß daran mit dem Boot Regatten zu segeln? Wie wird man in der Gemeinschaft

aufgenommen, was sind das für Leute?

Die deutsche Tempest Klassenvereinigung macht es Euch einfach: findet es selbst heraus!

Wir möchten dazu allen segelbegeisterten Teams und solchen die es werden wollen

leihweise ein Regattaboot inkl. Segel und Trailer für ein Jahr zur Verfügung stellen!

Voraussetzung ist, dass Ihr bereits über Erfahrung im Segelsport verfügt und bereit seid

an mindestens 3 nationalen Schwerpunkt Regatten sowie 2 internationalen Events (z.B.

IÖSTM, WM) teilzunehmen.

Mit der GER 1140 wurde ein top ausgestattetes Boot erworben, das in der Spitze absolut

konkurrenzfähig ist und mit dem das Tempestsegeln so richtig Spaß macht! Dass dies

die richtige Entscheidung war zeigt die große Nachfrage.

Für Teams, die gerne mal nur die ein oder andere Regatta „Schnuppersegeln“ wollen, ist

das in Absprache mit der GITA auch möglich, soweit das Boot verfügbar ist.

Für Fragen und Bewerbungen zum Klassenboot wendet Euch bitte an den GITA Klassenbootbeauftragten

Christian Rusitschka unter klassenboot@tempestclass.de

Er freut sich auf alle Anfragen und berät Euch kompetent! Und seid Ihr erst mal mit dem

Klassenboot unterwegs könnt Ihr Euch der Unterstützung der gesamten Tempestfamilie

sicher sein, die Euch immer gerne berät, Tipps gibt und für Euch da ist.

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WM

2018

29. Juni - 06. Juli

Union-Yacht-Club Attersee

WORLD

CHAMPIONSHIP 2018

Segeln vom Feinsten in Österreich !

Die Tempest Weltmeisterschaft 2018 findet vom 29. Juni bis 6. Juli am Attersee statt und

wird vom Union-Yacht-Club Attersee ausgerichtet, einem der traditionsreichsten Segelclubs

in Österreich und Europa.

Bereits bei der ÖSTM 2015 durften wir zu Gast sein in diesem tollen Club, bestens organisiert,

das Revier perfekt zum Segeln!

Es ist auch möglich am clubeigenen Campingplatz zu übernachten, hierzu bitte die Ausschreibung

beachten (Voranmeldung per Email notwendig).

Auch das Rahmenprogramm hat einiges zu bieten: Eröffnungsabend mit Live-Musik im

Zentrum von Attersee, Freibier und Segleressen nach den Wettfahrten und das Galadiner

mit Live-Musik im hervorragenden Clubrestaurant!

Beste Voraussetzungen also um eine unvergessliche WM-Woche unter Freunden zu verbringen,

lasst Euch dieses tolle Event auf keinen Fall entgehen!

Alle Infos zum Event und regelmäßige News gibts wie immer auf

www.tempestworlds.com

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Verantwortlich

GITA (German International Tempest Association e.V.)

Christoph Mehrwald

Brühfeldweg 49

84036 Landshut

Tel. +49 (0)151 4045 9212

info@tempestclass.de

www.tempestclass.de

https://www.facebook.com/GermanTempest/

Copyrights

Vielen Dank an die Fotografen

Gaby Appel, Adrien Dutrevis, Günther Pecher,

Mathias Pilmes, Jurij Plavnik, Patrice Rouanet,

Union-Yachtclub Attersee, Pierre Winkler,

Dominik Wördehoff und alle anderen.

Copyrights unterliegen dem jeweiligen Autor.

Alle Rechte vorbehalten.

Dank an die Österreichische und

Schweizer Klassenvereinigung

von deren Webseiten wir Fakten und Bilder

entnommen haben.

Unser ganz besonderer Dank gilt dem lieben

„Chefredakteur“ Mathias Pilmes

für seine besonders kurzweiligen Regattaberichte!

Grafik Design / Illustrationen

Eva und Wolfgang Münch

Leni Mehrwald

www.diabolo-x.com

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