HessenJaeger 01/2019 E-Paper

NeumannNeudamm

Der HessenJäger im Januar, das Jagdmagazin für Hessen kommt monatlich aktuell mit jagdlichen Kleinanzeigen und den wichtigsten Infos für Jägerinnen und Jäger in Hessen und den angrenzenden Bundesländern. In dieser Ausgabe sind wieder wichtige Partner mit dabei, wie z.B. die Jagdmessen Jagd& Hund Dortmund und die Jagen Reiten Fischen in Alsfeld. Auch das Schießkino Rudolph und Waffenahndel MEsser sowie natürlich Der Allrad Partner "Autohaus Schüppler" mit SUBARU Angeboten sind wieder dabei.

HessenJäger

1

Ausgabe 01/2019

38. Jahrgang

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Ein Wort zur Sache

Liebe Jägerinnen

und Jäger,

bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe liegt ein

Koalitionsvertrag in Hessen noch nicht vor. Wir

befinden uns daher über das weitere Schicksal

der Jagd in Hessen weiterhin im Ungewissen.

In der neuen Hessischen Verfassung ist die

Förderung des Ehrenamtes als Staatsschutzziel

verankert. Hinsichtlich des Ehrenamtes sind Jägerinnen

und Jäger Vorbilder. Die Bereitschaft für

ehrenamtliches Engagement ist bei Jägern deutlich

höher ausgeprägt als im Bundesdurchschnitt.

41 Prozent sind aktiv im Ehrenamt, Frauen sogar

noch mehr als Männer. Rund 86 Millionen Euro

geben Jäger allein für Naturschutzarbeiten aus.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat hierzu eine

Presseverlautbarung veröffentlicht: 41 Prozent

der knapp 385.000 Jäger in Deutschland sind

im Ehrenamt tätig. Dabei engagieren sich Frauen

mit 47 Prozent öfters als Männer, beispielsweise

in der Umweltbildung oder in Naturschutzprojekten.

Auch beim Nachwuchs steht das Ehrenamt

ungebrochen hoch im Kurs: Mit 45 Prozent

wollen sich fast die Hälfte der Jungjäger in einer

jagdlichen Vereinigung engagieren, am liebsten

im Naturschutz. Im Vergleich dazu die Gesamtbevölkerung:

Hier sind lediglich 18 Prozent freiwillig

im Umwelt- und Naturschutz aktiv. Diese

Zahlen hat der DJV in einer Mitgliederbefragung

erhoben und anlässlich des Internationalen Tages

des Ehrenamts veröffentlicht. Für ihre ehrenamtliche

Naturschutzarbeit investieren Jäger jedes

Jahr rund 86 Millionen Euro aus eigener Tasche.

Hinzu kommt etwa eine Arbeitswoche pro Monat,

die jede Waidfrau und jeder Waidmann durchschnittlich

im Revier verbringt. Die Jagd selbst ist

bereits Engagement für die Allgemeinheit: Jäger

sind per Gesetz verpflichtet, einen artenreichen,

gesunden Wildbestand zu erhalten. Sie reduzieren

Wildbestände, damit Schäden in Wäldern und

Feldern nicht überhand nehmen und Tierseuchen

keine Chance haben sich auszubreiten. Jagd auf

Raubsäuger wie Fuchs, Marder oder Waschbär ist

zudem ein wichtiger Beitrag für den Artenschutz.

An dieser Stelle darf ich unsere engagierten

Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläser daran

erinnern, dass im Jahr 2019 wieder der Landesund

Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen in

Kranichstein stattfindet. Nehmen Sie teil! Scheuen

Sie sich nicht! Der DJV hat hierzu verlautbart:

Am 15. und 16. Juni 2019 werden zwei Tage lang

die besten Jagdhornbläser Deutschlands mit

der Darbietung von Jagdsignalen sowie weiterer

Jagdmusik um die begehrten Titel ringen. Der

DJV hat die Ausschreibung des Wettbewerbes

veröffentlicht. Ab sofort können sich Bläsergruppen

über die Landesjagdverbände anmelden. Der

Wettbewerb wird in drei Wertungsklassen durchgeführt:

Klasse A (nur Fürst-Pless-Hörner), Klas-

se G (Fürst-Pless- und Parforcehörner in B) und

Klasse Es (Parforcehörner in Es). 2019 wird es

Änderungen im Reglement geben: In den Klassen

A und G müssen weiterhin die gebräuchlichsten

Jagdsignale geblasen werden. Neu ist allerdings,

dass die vorzutragende Signalgruppe bei jeder

Bläsergruppe wechselt. Damit wird sichergestellt,

dass alle ausgeschriebenen sechs Signalgruppen

auch zum Vortrag kommen. Die Bläsergruppe

darf zudem ein jagdliches Kürstück selbst auswählen.

Dies sorgt für einen abwechslungsreichen

Wettbewerb. Da Jagdhornbläsergruppen

ohne Dirigent und Notenblätter auftreten sollen,

wurde der Begriff „Dirigieren/Taktieren“ in der

Ausschreibung zum Bundeswettbewerb näher

definiert. Auch in der Klasse Es, in der die sogenannte

„große Jagdmusik“ erklingt, gibt es eine

Änderung. Unter Beachtung einiger Rahmenvorgaben,

kann die Bläsergruppe wählen, welche

Stücke sie vortragen möchte. Der Veranstalter

verzichtet versuchsweise auf die seither übliche

Trennung in Pflicht- und Selbstwahlstücke.

Zum neuen Verpackungsgesetz, das zum 1. Januar

2019 in Kraft tritt, hat der DJV zunächst kursierende

Unsicherheiten beseitigt. Zunächst bestand

noch erhebliche Unsicherheit darüber, wer

von dem Gesetz betroffen ist. Jetzt bestätigt ein

Verpackungsrechtsexperte in einem vom DJV in

Auftrag gegebenen Gutachten: Jäger, die Wildbret

verpackt - etwa vakuumiert - abgeben, handeln

nicht „gewerbsmäßig“, wenn sie keine Gewinne

aus der Jagd erzielen. Demnach sind sie vom

kommenden Verpackungsgesetz nicht betroffen

und müssen sich nicht registrieren. Allerdings

fallen land- oder forstwirtschaftliche Betriebe, bei

denen die Jagd ein Teil des Betriebes ist, grundsätzlich

in den Anwendungsbereich des Verpackungsgesetzes.

Diese Betriebe können in vielen

Fällen aber sogenannte „Serviceverpackungen“

verwenden und damit die Registrierungspflicht

vermeiden. Der DJV hat sein Frage-Antwort-Papier

zum Thema aktualisiert. Dort finden Jäger

detaillierte Antworten zur möglichen Registrierungspflicht.

Das Verpackungsgesetz löst zum

Jahreswechsel die bislang geltende Verpackungsverordnung

ab. Neu ist unter anderem eine Registrierungspflicht

für Hersteller von verpackten Produkten.

Diese müssen sich (wie bisher) an einem

„dualen System“ zur Entsorgung der Verpackung

beteiligen

Liebe Jägerinnen und Jäger, wie ich bereits in meinem

letzten Vorwort schrieb, informiert der Landesjagdverband

Hessen die hessischen Jägerinnen

und Jäger ständig über die Vereinsvorsitzenden zu

Neuem im Lande Hessen. Wenn Sie unmittelbar

und zeitnah informiert werden wollen, melden Sie

sich auf der Homepage www.ljv-hessen.de als Bezieher

unseres Newsletters an. Die Anmeldung ist

kinderleicht und schon werden Sie direkt von Ihrem

Landesjagdverband Hessen informiert.

Liebe Jägerinnen und Jäger, ich wünsche Ihnen für

das Jahr 2019 eine gute Zeit und Waidmannsheil!

Ihr Prof. Dr. Jürgen Ellenberger

Präsident des Landesjagdverbandes Hessen


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Impressum

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Das Reh ist das Tier des Jahres 2019. Ernannt wurde es

von der Deutschen Wildtier-Stiftung, die damit Wissen

über unsere kleinste heimische Schalenwildart verbreiten

will, die jeder zu kennen glaubt, die aber doch viele

für „die Frau vom Hirsch“ halten. Ein weiterer wichtiger

Punkt für die Deutsche Wildtier-Stiftung sind der

Schutz vor dem Mähtod und die Zusammenarbeit mit

Jägern und Landwirten.

12

Ausschreibung für den 41. Landeswettbewerb

im Jagdhornblasen

Ein Wort zur Sache

Vorwort ...............................................................................................................3

Impressum ..........................................................................................................4

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Jagdpolitik und Aktuelles

Bundesverwaltungsgericht verwehrt einem Jäger den Schalldämpfer..................6

Wildbret-Abgabe: Die meisten Jäger fallen nicht unter das Verpackungsgesetz...6

Gemeinsame Stellungnahmen des DJV und der Landesjagdverbände.................7

DJV begrüßt Positionspapier der CDU/CSU-Fraktion zum Wolf............................7

Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

LJV informiert auf dem Schatzmeistertreffen in Mücke........................................8

Haselwild und Rotwild in einem besonderen Lebensraum...................................8

Verleihung des Umweltschutzpreises des Wetteraukreises..................................9

LJV Hessen: Termine 2019 ..................................................................................10

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HessenJäger – Offizielles Mitteilungsblatt des Landesjagdverbandes

Hessen e.V. mit den amtlichen Verlautbarungen der

Hessischen Jagdbehörden.

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Redaktion (ViSdPG)

Alexander Michel, Geschäftsführer des LJV Hessen

LJV Hessen, Am Römerkastell 9, 61231 Bad Nauheim

Postanschrift: Postfach 16 05, 61216 Bad Nauheim

Tel.: 06032/2008, Fax: 06032/4255

E-Mail: info@ljv-hessen.de, www.ljv-hessen.de

Verlag

Verlag J. Neumann-Neudamm

Schwalbenweg 1, 34212 Melsungen

Tel.: 05661/9262-26, Fax: 05661/9262-19

E-Mail: info@neumann-neudamm.de

www.neumann-neudamm.de

Mitarbeiter der Redaktion:

Heike Bettner (HBe), Benia Hüne (HB),

Antje Engelbart-Schmidt, Niko Fux

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HessenJäger

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Layout

Verlag Neumann-Neudamm, Benia Hüne

benia.huene@neumann-neudamm.de

Druck

Brühlsche Universitätsdruckerei GmbH & Co KG, Gießen

Bildnachweis

Titelbild: Fotolia_ kyslynskyy; Alle nicht gekennzeichneten Fotos

wurden uns vom jeweiligen Urheber zur Verfügung gestellt.

Bezugspreis

60,00 €/Jahr. Die Mindestbezugszeit beträgt 1 Jahr. Das Abonnement verlängert

sich um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis 4 Wochen vor Ablauf

schriftlich gekündigt wird. Für Mitglieder der dem LJV Hessen angeschlossenen

Vereine ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten. Mit Namen

gezeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

oder der Herausgeber wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte,

Datenträger, Bilder und Bücher wird keine Haftung übernommen und keine

Rücksendegarantie gegeben. Die Redaktion ist berechtigt, Texte zu bearbeiten.

Meldungen und Nachrichten nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr.

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages.

In dieser Ausgabe finden Sie eine Beilage der Firma:

Askari


Inhalt

„Jagen – Fischen – Offroad“ .................................................................................10

Tiere und Pflanzen des Jahres 2019......................................................................11

Ausschreibung Bläserwettbewerbe .......................................................................12

DJV-Nachrichten

DJV-Shop-Nachrichten ........................................................................................14

Aus den Vereinen

Bezirk Darmstadt..................................................................................................20

Bezirk Kassel........................................................................................................23

Bezirk Wiesbaden.................................................................................................24

Rezepttipp

Rehträger mit Hackfleischfüllung.........................................................................27

Jagdgebrauchshunde

Die Sache mit dem Schuss...................................................................................28

Termine................................................................................................................30

Ergebnisse............................................................................................................33

Lernort Natur

Fuchs Felix ..........................................................................................................34

29.1. bis

3.2.2019

EUROPAs

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Aus der Jagdbranche

Pferd & Jagd erfolgreich beendet ........................................................................36

JAGD & HUND 2019 größer denn je.....................................................................36

Messe-Aktion in Augsburg...................................................................................36

Ehrenamt: Jäger sind Vorbilder...........................................................................37

Die heimische Jägerschaft im Autohaus Sorg......................................................37

Spurlaut................................................................................................................38

Kleinanzeigen

Jagdverpachtung, Jagdgelegenheit, Stellenanzeige, KFZ.....................................40

Waffen & Optik, Verschiedenes............................................................................41

Stellenanzeige......................................................................................................42

Buchbesprechung

Tipps zu Büchern ................................................................................................................44

Jagd und Hege

Museum Jagdschloss Kranichstein/ Museum bioversum Kranichstein...................25

Räude...................................................................................................................26

Lehrgänge der LandesJAGDschule des Landesjagdverbandes Hessen e.V.............45

Büchsenlicht, Jagdzeiten in Hessen, Revierkalender................................................46

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Wir wünschen Ihnen für 2019

Waidmannsheil alle Wege

und stets eine sichere Kugel!

5

HessenJäger

Ausgabe 01/19

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Jagdpolitik und Aktuelles

Bundesverwaltungsgericht verwehrt einem Jäger den Schalldämpfer

Ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts verschärft die Rechtsunsicherheit bei der Frage, ob Jäger

Schalldämpfer besitzen dürfen. Der DJV kritisiert das Urteil und sieht jetzt den Gesetzgeber in der Pflicht.

Das Bundesverwaltungsgericht hat am

29.11.2018 die Klage eines Jägers wegen

einer waffenrechtlichen Erlaubnis für einen

Schalldämpfer abgewiesen. Bei der Urteilsverkündung

sagten die Richter, dass Jäger

in der Regel kein waffenrechtliches Bedürfnis

für einen Schalldämpfer hätten. Die genaue

Begründung des Urteils lag bis zum

Redaktionsschluss noch nicht vor.

Der DJV kritisiert, dass mit dem Urteil der

bestehende Flickenteppich bei der behördlichen

Genehmigung von Schalldämpfern

gefestigt werde. Zwar sollte zunächst die

schriftliche Begründung abgewartet und

analysiert werden, sagte DJV-Präsident

Hartwig Fischer. Unabhängig davon setzt

sich der DJV dafür ein, dass Schalldämpfer

bundesweit für Jäger zugelassen werden.

Der Gesetzgeber sollte die Rechtsunsicherheit

beseitigen und klarstellen, dass der

Einsatz von Schalldämpfern sinnvoll ist und

jedem Jäger ermöglicht werden sollte, sagte

Fischer weiter.

Die Aussage des Verwaltungsgerichts

Berlin, dass es gleichwertige Alternativen

zum Schalldämpfer gebe, musste das

Bundesverwaltungsgericht aus formalen

Gründen übernehmen. Der DJV sieht das

anders – wie zuvor schon mehrere Verwaltungsgerichte:

Ein Gehörschutz ist keine

gleichwertige Alternative – er verändere das

Richtungshören und ein Schalldämpfer vermindere

zugleich den Rückstoß

der Waffe.

Es sei zudem ein weit verbreiteter

Irrglaube, dass mit

dem Schalldämpfer eine lautlose

Schussabgabe möglich

sei. Nur die Spitze des Mündungsknalls

wird weggenommen

und von etwa 150 auf

130 Dezibel gemindert – das

ist lauter als ein startender

Düsenjet in 100m Entfernung

oder ein Presslufthammer

in einem Meter Entfernung.

Trotzdem führt diese Reduzierung

dazu, dass die Gefahr einer

Schädigung des Gehörs für den Jäger

deutlich reduziert wird. Aus Arbeitsschutzgründen

wird daher Forstbediensteten und

Berufsjägern auch in Berlin eine Schalldämpfererlaubnis

erteilt.

Aus Gründen der Wildereiprävention sieht

der DJV keinen Bedarf für ein Schalldämpferverbot.

Auch das Bundeskriminalamt verneint

in einer Stellungnahme aus dem Jahr

2013 die Deliktrelevanz von Schalldämpfern

für Langwaffen. Der Geschossknall bleibt

deutlich zu hören und liegt weiterhin über

140 Dezibel, allerdings weit genug vom Gehör

des Schützen entfernt.

Mehrere Bundesländer haben daraufhin

in den letzten Jahren die Verwendung von

Der DJV setzt sich dafür ein, dass Schalldämpfer bundesweit für Jäger

zugelassen werden. Quelle: DJV

Schalldämpfern durch Jäger zugelassen

und einige Verwaltungsgerichte haben sogar

einen Anspruch von Jägern auf Erteilung

einer Erlaubnis bejaht. Zuletzt wurde

das jagdrechtliche Schalldämpferverbot

in Niedersachsen aufgehoben. Angesichts

dieser Tendenz kritisiert DJV-Präsident Fischer:

„Mir wäre es lieber, die Länder hätten

nach und nach die Praxis weiter sachgerecht

angepasst, als dass ein Urteil des

Bundesverwaltungsgerichts nun den Bundesgesetzgeber

in Zugzwang bringt. Die

jetzt noch verschärfte Rechtsunsicherheit

wäre vermeidbar gewesen.“

Urteil des Bundesverwaltungsgerichts

vom 28.11.2018, Az. BVerwG 6 C 4.18

Wildbret-Abgabe: Die meisten Jäger fallen nicht unter das Verpackungsgesetz

Das vom DJV in Auftrag gegebene Gutachten

bestätigt, dass nur Jäger vom neuen

Verpackungsgesetz betroffen sind, die

gewerbsmäßig mit Wildbret handeln. Dennoch

gibt es einige wichtige Dinge zu beachten.

Das neue Verpackungsgesetz, das zum 1.

Januar 2019 in Kraft tritt, bringt auch für einige

Jäger neue Pflichten mit sich. Zunächst

bestanden noch erhebliche Unsicherheiten

darüber, wer von dem Gesetz betroffen ist.

Jetzt bestätigt ein Verpackungsrechtsexperte

in einem vom DJV in Auftrag gegebenen

Gutachten:

Jäger, die Wildbret verpackt – etwa vakuumiert

– abgeben, handeln nicht „gewerbsmäßig“,

wenn sie keine Gewinne

6

HessenJäger

Ausgabe 01/19

aus der Jagd erzielen. Demnach sind

sie vom kommenden Verpackungsgesetz

nicht betroffen und müssen sich nicht registrieren.

Vor allem land- oder forstwirtschaftliche

Betriebe, bei denen die Jagd ein Teil des Betriebes

ist, fallen grundsätzlich in den Anwendungsbereich

des Verpackungsgesetzes.

Diese Betriebe können in vielen Fällen

aber sogenannte „Serviceverpackungen“

verwenden und damit die Registrierungspflicht

vermeiden. Der DJV hat sein Frage-Antwort-Papier

zum Thema aktualisiert.

Dort finden Jäger detaillierte Antworten zur

möglichen Registrierungspflicht.

Das Verpackungsgesetz löste zum Jahreswechsel

die bislang geltende Verpackungsverordnung

ab. Neu ist unter anderem

eine Registrierungspflicht für Hersteller

von verpackten Produkten. Diese müssen

sich (wie bisher) an einem „dualen System“

zur Entsorgung der Verpackung beteiligen.

M. Stifter, LJV-Pressesprecher


Jagdpolitik und Aktuelles

Gemeinsame Stellungnahmen des DJV und der Landesjagdverbände im Rahmen

der Öffentlichkeitsbeteiligung im Anhörungsverfahren invasiver Arten der

zweiten Listung

Das Anhörungsverfahren zur Öffentlichkeitsbeteiligung

an den Maßnahmen- und

Managementplänen der invasiven Arten der

zweiten Listung endete am 19. November

2018. Die Stellungnahmen zu den Entwürfen

der Managementmaßnahmenblätter für

die invasiven Arten Marderhund, Nilgans

und Bisam wurden vom DJV, unter Beteiligung

des Landesjagdverbands Hessen,

erstellt und von beiden Verbänden im Anhörungsportal

hochgeladen. Mit der Veröffentlichung

der endgültigen Fassungen der

Managementmaßnahmenblätter wird nicht

vor Mitte des nächsten Jahres gerechnet.

Dr. Nadine Stöveken, LJV-Hessen

Fotolia.com/Michal

DJV und LJV Hessen haben eine Stellungsnahme zu den Entwürfen der Managementmaßnahmenblätter für die

invasiven Arten Marderhund, Nilgans und Bisam eingereicht.

DJV begrüßt Positionspapier der CDU/CSU-Fraktion zum Wolf

Nach Hochrechnungen leben bereits jetzt mehr als 1.000 Wölfe in Deutschland. Die länderübergreifende

Population ist im günstigen Erhaltungszustand. Der Wolf sollte ins Bundesjagdgesetz überführt werden.

Allein in Deutschland gibt es schon jetzt mehr als 1.000 Wölfe.

Quelle: Fotolia.com/Joachim Heller

Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen

Bundestag hat am 27.11.2018 ein Positionspapier

zum Umgang mit dem Wolf vorgelegt.

Der DJV begrüßt es, dass darin der

günstige Erhaltungszustand als erreicht angesehen

wird. Allein in Deutschland beträgt

das Populationswachstum

knapp 30 Prozent

jährlich, das Verbreitungsgebiet

nimmt europaweit

weiter rasant zu

und Lebensraum für den

Erhalt der Art ist ausreichend

vorhanden. Laut

Positionspapier gehe es

um eine Bewertung auf

Populationsebene und

nicht um nationale Zahlen,

ein genetischer Austausch

zwischen Wölfen

aus Polen, dem Baltikum

und Deutschland sei gegeben.

Entgegen der früheren

Annahme kommt

der anpassungsfähige

Wolf in einer Kulturlandschaft

gut zurecht. Auf

Basis der kürzlich vom

Bundesamt für Naturschutz

veröffentlichten

Monitoringdaten für

2017 geht der DJV davon aus, dass es allein

in Deutschland schon jetzt mehr als 1.000

Wölfe gibt.

Der DJV begrüßt es aufgrund der aktuellen

Situation, dass die CDU/CSU-Fraktion

die volle Ausschöpfung des Rahmens fordert,

den die europäische FFH-Richtlinie

bietet. Diese lässt Ausnahmen vom strengen

Schutz des Wolfes zu, unter anderem, wenn

es um die Sicherheit des Menschen geht,

den Schutz von Nutztieren und die Abwehr

von ernsthaften wirtschaftlichen Schäden.

Das Bundesnaturschutzgesetz bleibt derzeit

weit dahinter zurück. Weiterhin wird in dem

Positionspapier die Aufnahme des Wolfs ins

Jagdrecht gefordert. Dem Jagdausübungsberechtigten

solle prioritär die Durchführung

von Management- und Entnahmemaßnahmen

übertragen werden. Lehne dieser ab, sei

die zuständige Behörde in der Pflicht.

Auch nach Auffassung des DJV sollte der

Wolf ins Bundesjagdgesetz überführt werden.

Es geht dabei nicht um eine reguläre

Bejagung. Vielmehr ist das Jagdrecht im

Gegensatz zum Bundesnaturschutzgesetz

in seiner Grundkonzeption sowohl Schutzrecht

als auch Instrument zur Lösung von

Konflikten. Das Jagdrecht ist nach Auffassung

des DJV ein unabdingbares Instrument

innerhalb eines gesellschaftlich getragenen

Wolfsmanagements.

Das Positionspapier CDU/CSU-Fraktion

ist unter www.ljv-hessen.de/djv-begruesst-positionspapier-der-cdu-csu-fraktion-zum-wolf/

einsehbar.

M. Stifter

Pressesprecher LJV Hessen

7

HessenJäger

Ausgabe 01/19


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

LJV informiert auf dem Schatzmeistertreffen in Mücke

Auf dem Schatzmeistertreffen am

28. November 2018 in Mücke begrüßte

LJV-Schatzmeister Christof Wehrum 34

Teilnehmer aus den hessischen Jagdvereinen.

Der LJV Hessen hatte zu den im Mai

2018 in Kraft getretenen Regelungen zur

Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

den Rechtsexperten Markus Heinrich von

der Kanzlei Wolter & Hoppenburg eingeladen.

Diese Kanzlei fertigte auch die Datenschutzerklärungen

für den DJV. In einem

rund einstündigen Vortrag erläuterte der

Rechtsanwalt, der u. a. auf das IT-Recht

spezialisiert ist, die Umsetzung des neuen

Datenschutzrechtes im Verein.

Ein zentraler Punkt sei es, alle Vorgänge

mit persönlichen Daten genau zu dokumentieren:

Warum wurden die Daten erhoben,

erfasst, gespeichert und verarbeitet? Als

Beispiel nannte er z. B. die Mitgliederverwaltung,

den Bankeinzug oder das Ausstellen

von Urkunden und Ehrungen.

Die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung

ergibt sich aus dem Artikel 6 der DSGVO:

Demnach ist eine Verarbeitung nur dann erlaubt,

wenn die Person eingewilligt hat oder

eine sonstige Rechtsgrundlage besteht.

Die Rechtfertigung zur Datenerfassung

ergibt sich aus dem Art. 6 Absatz 1 DSGVO,

z. B. die Datenerhebung und -verarbeitung

zur Erfüllung des Vertrages und im Rahmen

vorvertraglicher Maßnahmen.

In Telefonaten mit Interessierten solle auch

immer auf die Datenschutzerklärung auf der

eigenen Homepage verwiesen werden. Weiterhin

stellte Rechtsanwalt Heinrich klar,

dass auch in Vereinen mindestens 9 Personen

ständig mit der Bearbeitung von personenbezogen

Daten betraut sein müssten,

damit ein Datenschutzbeauftragter benannt

werden muss. In den meisten Jagdvereinen

dürfte dies deshalb nicht notwendig sein.

Im Anschluss an den Vortrag folgte eine

rege Diskussion.

Im Nachgang zu der Veranstaltung erhielten

alle teilnehmenden Schatzmeister

die Folienpräsentation sowie die durch den

LJV erweiterten Datenschutzhinweise und

Vordrucke, die der LJV bereits vor dem Inkrafttreten

im Mai 2018 an die Vorsitzenden

aller Jagdvereine versandt hatte.

Weiterhin wurde über die Themen „Gemeinnützigkeit“

und über „Aktuelles zur

Förderung aus der Jagdabgabe“ vorgetragen.

Die Vereinsvorsitzenden wurden auf

den drei Bezirkstagungen am 13.11., 14.11.

und 15.11.2018 ausführlich dazu informiert.

Markus Stifter,

in seiner Funktion als Schatzmeister des

Jagdvereins Rheingau

Haselwild und Rotwild in einem besonderen Lebensraum

„Interessengemeinschaft Kulturgut Hauberge“ im ehemaligen Dillkreis unter Federführung

des Landesjagdverbandes Hessen gegründet

In den „Haubergen“ kümmert sich eine Interessengemeinschaft

um den Erhalt des Lebensraumes und den

Schutz von Rot- und Haselwild.

Im Haigerer Stadtteil Offdilln gründeten

lokale Akteure aus den Haubergsgenossenschaften,

Heimatvereinen und Jäger in der

ersten Septemberwoche 2018 einen Freundeskreis,

der sich den vielfältigen Aspekten

des Waldes, des Wildes und der Kultur in

dieser besonderen Landschaft widmen

wird.

8

HessenJäger

Ausgabe 01/19

Die beiden vom LJV Hessen durchgeführten

Fachtagungen in 2017 und 2018 mit

zahlreichen Akteuren in der Fläche nebst

Behörden und kommunalen Institutionen

führten zur Gründung der „Interessengemeinschaft“,

die sich der Gegenwart und

der Zukunft der „Hauberge“ widmen will.

Diese Niederwälder stellen ein seltenes

Sonderbiotop dar, das aus ökologischer

Sicht (botanisch und faunistisch) in Hessen

einmalig ist.

In den insgesamt 12 Ortsteilen der Stadt

Haiger und der Gemeinden Dietzhölztal und

Eschenburg bestimmen noch rund 1.900

Hektar traditionell bewirtschafteter „Hauberg“

das Bild der Landschaft. Der durchweg

hohe Waldanteil bestimmt in diesem

Raum bereits das Landschaftsbild. Durch

die ganz besondere Gestalt des Niederwaldes

wird dieser Eindruck intensiviert.

Auch für jagdbares Wild stellen die Hauberge

einen günstigen Lebensraum dar.

Neben allem vorkommenden Niederwild,

mehreren seltenen Vogelarten ist der Raum

schon immer auch ein

attraktiver Lebensraum für Rotwild. Das

Projekt „Interessengemeinschaft Kulturgut

Hauberge“ (IG) ist eine Kombination von

Natur- und Artenschutz, Heimatkultur und

Jagd und hat zum Ziel, die vielfältigen und

zum Teil auseinanderstrebenden Aspekte im

Raum miteinander zu vereinbaren. Neben

Vertretern der Kommunen und der Behörden

arbeiten vor allem die Haubergsgenossen

als Eigentümer, Jäger aus den beiden regionalen

Jagdvereinen und Ornithologen unter

Federführung des LJV Hessen in der IG mit.

Aus jagdlicher Sicht stehen hier sowohl

die hiesige Rotwildhegegemeinschaft

„Dill-Bergland“ als auch zwei Niederwildhegegemeinschaften

im Mittelpunkt.

Durch ihre praktischen Maßnahmen (u.a.

Beutegreiferbejagung, Hege des Haselwildes,

Biotop-Pflege) können sie einen Beitrag

zur Erhaltung der biologischen Vielfalt

leisten. Fachlich begleitet wird die IG vom

LJV Hessen.

Rolf W. Becker, LJV Hessen


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Verleihung des Umweltschutzpreises des Wetteraukreises

Hans-Dieter Stehr als dritter Jäger mit Umweltschutzpreis am 14. November 2018 geehrt

„Der volle Saal zeugt von dem vielfältigen

Engagement der zu Ehrenden“, freute

sich Landrat Jan Weckler anlässlich der 39.

Verleihung des Umweltschutzpreises des

Wetteraukreises. In der Tat war der Plenarsaal

mit rund 150 Gästen proppenvoll.

Im Mittelpunkt die Ausgezeichneten. Für

Hans-Dieter Stehr, Jagdpächter aus Büdingen-Wolf,

war es als diesjähriger Umweltschutzpreisträger

besonders wichtig, dass

ein Jäger diese hohe Auszeichnung erhielt.

Unter 57 Preisträgern war er nach Andreas

Mohr und Heiko Blecher vom Rebhuhn-Hegering

Wetterau 2016 erst der dritte Jäger.

Der Ablauf des Abends war geprägt von

der Vorstellung der Tätigkeiten der Preisträger

beim traditionellen „Interview auf

dem Sofa“ mit Landrat Jan Weckler und

Naturschutzdezernent Matthias Walther.

Hans-Dieter Stehr, seit 2004 Revierpächter

in Büdingen-Wolf, kam über die Jagd

zum Naturschutz, engagiert sich seit über

30 Jahren für die LJV-Initiative „Lernort

Natur“, Lebensraumgestaltung und Biotopverbund.

„Ich möchte ein Botschafter

sein für die Natur und die Jagd und bin

ein 100-prozentiger Naturschützer, weil ich

als ausgebildeter Jäger mit der Waffe dort

eingreifen kann, wo es geboten ist“, stellte

Stehr fest.

Der Umweltschutzpreisträger weiter: „Wir

sehen uns heute einem massiven und dauerhaft-zunehmenden

Druck invasiver Arten

wie Waschbär, Nilgans und Marderhund gegenüber.

Deshalb müssen wir unseren einheimischen

Tier- und Insektenarten helfen.

Wenn wir das als Jäger für unser Rebhuhn

oder Fasan tun, schützen wir gleichzeitig

den Vogel des Jahres 2019, die Feldlerche,

den Kibitz oder den Brachvogel“.

Stehr wies außerdem auf die Gestaltungsmöglichkeiten

hin, die ihm als Jagdpächter

vom Gesetz in die Hand gegeben werden.

Als Partner der Landwirte und Jagdgenossenschaften,

auch der Politik, habe er Einfluss

nehmen können auf die Gestaltung

der mir anvertrauten Lebensräume.

Er zeigte Fotos aus

seinem Jagdrevier im

Stadtteil Wolf, wo er gemeinsam

mit Landwirten

artenarme Graswege zu

einem blühenden, insektenreichen

Netzwerk

umbauen will. Im Büdinger

Becken wird im

Jahr 2019 auf 221 ha, in

Zusammenarbeit mit der

UNB des Wetteraukreises

und Landwirten eine

Biotopvernetzung umgesetzt.

Für sein Wirken erhielt

Stehr den Umweltschutzpreis.

„Ihm gelingt

es vielfach, einen Konsens

zwischen allen Beteiligten

zu finden, scheut

es aber auch nicht, Meinungsverschiedenheiten

auszutragen. Hans-Dieter

Stehr zeichnet sich in seinem

Wirken durch eine

hohe Aufgeschlossenheit

gegenüber ökologischen

Zusammenhängen aus.

Sein Blick richtet sich

nicht nur auf die jagdbaren Wildarten, sondern

er betrachtet das gesamte Lebensraumgefüge“,

sagte Landrat Weckler in

seiner Laudatio. Der Umweltschutzpreis ist

mit 2.000 Euro dotiert. Der Peisträger überreichte

Insektenhotels an den Landrat, den

Naturschutzdezernenten und an Eva Langenberg,

die als Leiterin der UNB durch das

Programm führte.

Ausgezeichnet als „Belobigte“ wurde

auch die NABU-Gruppe Glauburg. Ihre

Vertreter Karl-Hermann Heinz und Egon

Luckey hatten Fotos im Gepäck, um Erfolge

von rund zwei Jahrzehnten praktischer

Naturschutzarbeit vorzustellen.

Landrat Jan Weckler (v.l.) mit Umweltschutzpreisträger Hans-Dieter Stehr, den

Vertretern der belobigten NABU-Gruppe Glauburg, Egon Luckey und Karl-Hermann

Heinz, sowie Naturschutzdezernent Matthias Walther.

Fotos: Dr. Tim Mattern

So würdigten Bürgermeister Erich Spamer

und Stadtverordnetenvorsteher Reiner

Marhenke den neuen Umweltschutzpreisträger,

der Glauburger Bürgermeister Carsten

Krätschmer die NABU-Gruppe Glauburg.

Dieter Mackenrodt, Vizepräsident des

LJV Hessen, sowie Doris Jensch von der

NABU-Umweltwerkstatt Wetterau richteten

weitere Grußworte an die Geehrten. Der

LJV-Vizepräsident wies in diesem Zusammenhang

auf die Naturschutzleistungen der

Jäger in Hessen hin. Landesweit würden in

vielen Revieren Streuobstwiesen und Feldholzinseln,

Hecken und Lebensräume gepflegt

und angelegt.

Öffnungszeiten Mo-Fr 13-23 Uhr

Sa & So 10-18 Uhr | nach Vereinbarung

Tel. 06291 6199930

9

HessenJäger

Ausgabe 01/19


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

LJV Hessen: Termine 2019

Veranstaltung Zeit Ort

Jagdkynologische

06.04.2019 Friedberg/Ockstadt

Arbeitstagung

Messe Alsfeld 22.-24.03.2019 Alsfeld

Schriftliche Jägerprüfung 06.04.2019 Hessen

Landesjägertag 11.05.2019 Reinheim

Bundesjägertag 06.-08.06.2019 Berlin

LW und BW Jagdhornblasen 15.-16.06.2019 Darmstadt/Kranichstein

3. Treffen der

Lernort Natur Beauftragten

Frankonia

Ladies Shooting Day

21.06.2019 Schießstand Garbenteich

(Hubertus Gießen)

23.06.2019 Schießstand Garbenteich

(Hubertus Gießen)

LM Jagdliches Schießen 28.-30.06.2019 Hünfeld

Falknerprüfung 28.-29.08.2019 Weilburg

BM Jagdliches Schießen 04.-07.09.2019 Liebenau

Schriftliche Jägerprüfung 28.09.2019 Hessen

Terminänderung!!!

VSwP/VFSP

28.09.2019 Hoherodskopf

am Hoherodskopf

Schießobleutetagung 20.10.2019 GS Bad Nauheim

Autorabatte

für LJV-Mitglieder

Für die Mitglieder der Jagdvereine im LJV

Hessen gibt es attraktive Rabatte beim

Kauf eines Neuwagens.

Exklusiv für Jäger in Hessen

bietet Subaru und Isuzu Rabatte.

Abrufscheine hierfür erhalten Sie ausschließlich

in der LJV Geschäftsstelle.

Rabatte anderer Hersteller können unter

www.hessenjaegeronline.de

heruntergeladen werden.

Um einen Rabatt in Anspruch zu nehmen,

brauchen Sie einen Abrufschein, den Sie

unter Angabe Ihrer Mitgliedsnummer

(Adressaufkleber HessenJäger) von der

LJV Geschäftsstelle, Tel.: 06032/9361-0

oder E-Mail: info@ljv-hessen.de beziehen

können.

„Jagen – Fischen – Offroad“

18. hessische Jagdmesse vom 22. bis 24. März 2018 in der Hessenhalle Alsfeld

Die 18. hessische Jagdmesse lädt vom

22. bis 24. März 2019 (Freitag bis Sonntag)

in das Messe- und Veranstaltungszentrum

Hessenhalle Alsfeld (Vogelsbergkreis)

ein. Jägerinnen und Jäger erwartet

kurz vor dem Auftakt des neuen Jagdjahres

ein erweitertes Angebot an Jagdwaffen

und Jagdausrüstung, Jagdreisen und Allradfahrzeugen,

Jagdkultur und Wildküche,

Fachvorträgen und Unterhaltung. Zudem

werden wieder eine Jagdwaffe eines renommierten

deutschen Herstellers und

hochwertiges Jagd- sowie Fischereizubehör

verlost.

Auch das Rahmenprogramm bietet neben

Bewährtem neue Schwerpunkte. So

sind Fachvorträge über Nachtsichtgeräte

und Jagdreiseziele geplant, ein Metzger demonstriert,

wie man mit einfachen Mitteln

Wildwurst und Wildschinken produziert

und gibt praktische Tipps zur Wildbrethygiene.

Unter den Messegästen werden täglich

hochwertige Sachpreise verlost. Erwerbsberechtigte

können zum Beispiel eine Jagdwaffe

gewinnen. Der Verband Hessischer

Fischer (VHF) verlost täglich nützliches

Angelzubehör. (Der Rechtsweg ist bei allen

Verlosungen ausgeschlossen).

10

HessenJäger

Ausgabe 01/19

Von Anfang an bei der Jagdmesse in Alsfeld dabei:

Die oberbayerischen „Krachledernen“ von Lederhosenmacher

Stangassinger sind beliebt wie eh und je.

Foto: Hessenhalle Alsfeld

Fachleute des Landesjagdverbandes Hessen

(LJV) beantworten die Fragen von Jägerinnen

und Jägern zu aktuellen Themen

und beraten Interessenten über den Erwerb

des Jagdscheins. Täglich umrahmen

Jagdhornbläserkorps die Vorführungen auf

der Aktionsbühne musikalisch. Bei einer

Pfostenschau werden die gebräuchlichen

Jagdhunderassen vorgestellt. Die Komturei

(Landesverband) Hessen des Ordens

Deutscher Falkoniere (ODF) führt Kindern

und Erwachsenen Greifvögel wie Seeadler,

Uhu und Wanderfalke vor und erläutert deren

Einsatzgebiete bei der traditionsreichen

Beizjagd. Am Sonntag zeigen die Falkner in

der Pferdehalle ihre Greifvögel in Aktion –

nämlich beim typischen Jagdflug auf der

Suche nach Beute.

Einen beliebten Anziehungspunkt bildet

das Laser-Jagd- und Schießkino in Halle 3.

Auf der Aktionsbühne in Halle 2 präsentieren

Fachleute die kulinarische Seite von Jagd und

Fischerei. Dort bietet das abwechslungsreiche

Rahmenprogramm täglich Unterhaltung

und nützliche Informationen. Offroad-Fans

kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Viele

namhafte Hersteller, beziehungsweise Händler,

bekannter Offroad-Marken stellen ihre

neuesten Fahrzeuge vor. Natürlich dürfen

Quad & Co nicht fehlen.

Die Informations- und Verkaufsausstellung

öffnet vom 22. bis 24. März 2019

jeweils von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr ihre

Pforten. Der Eintritt kostet 10 Euro, Messekatalog

und Parken inklusive. Kinder bis 14

Jahren haben freien Eintritt.

Weitere Informationen zur „Jagen – Fischen

– Offroad 2019“ gibt es bei der

Hessenhalle Alsfeld GmbH unter der Rufnummer

(06631) 784-29, der Fax-Nummer

(06631) 784-24, der E-Mail-Adresse info@

hessenhalle-alsfeld.de und im Internet unter

www.jagdmesse-alsfeld.de.


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Tiere und Pflanzen des Jahres 2019

Vogel des Jahres

Die Feldlerche

NABU (Naturschutzbund Deutschland),

10108 Berlin, Tel. 030-284984-0, Fax

-2000, NABU@NABU.de

Wildtier des Jahres

Das Reh

Deutsche Wildtier Stiftung, Christoph-

Probst-Weg 4, 20251 Hamburg,

Tel. 040-9707869-13,

e.goris@deutschewildtierstiftung.de

Lurch des Jahres

Der Bergmolch

Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und

Terrarienkunde (DHGT), Postfach 120433,

68055 Mannheim, Tel. 0621-86256490,

gs@dght.de

Fisch des Jahres

Der Atlantische Lachs

Deutscher Angelfischerverband (DAFV),

Reinhardtstraße 14, 10117 Berlin, Tel. 030-

97104379, info-berlin@dafv.de

Insekt des Jahres

Die Rostrote Mauerbiene

BFA Entomologie im NABU, c/o Werner

Schulze, Samlandweg 15a, 33719 Bielefeld,

Tel. 0521-336443,

WSchulze@entomon.de

Schmetterling des Jahres

Das Schachbrett

BUND NRW Naturschutzstiftung, Merowingerstraße

88, 40225 Düsseldorf,

Tel. 0211-302005-14,

info@bund-nrw-naturschutzstiftung.de

Höhlentier des Jahres

Die Gemeine Höhlenstelzmücke

Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher,

Projekt Höhlentier,

info@hoehlentier.de

Gefährdete Nutztierrasse des Jahres

Das Rote, das Blonde und das Schwalbenbäuchige

Wollschwein (Mangalitza)

Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter

Haustierrassen (GEH), Am Eschbornrasen

11, 37213 Witzenhausen, Tel. 05542-

1864, info@g-e-h.de

Baum des Jahres

Die Flatter-Ulme

Kuratorium „Baum des Jahres“ (KBJ), Dr.

Silvius Wodarz, Kneippstraße 15, 95615

Marktredwitz,

Tel. 09231-985848,

info@baum-des-jahres.de

Blume des Jahres

Die Besenheide

Loki Schmidt Stiftung, Steintorweg 8,

20099 Hamburg, Tel. 040-243443,

info@loki-schmidt-stiftung.de

Orchidee des Jahres

Das Dreizähnige Knabenkraut

Arbeitskreise Heimische Orchideen (AHO),

Jutta Haas, Nibelungenstraße 122, 64686

Lautertal, Tel. 06251-1758627,

geschaeftsstelle@aho-hessen.de

Pilz des Jahres

Der Grüne Knollenblätterpilz

Deutsche Gesellschaft für Mykologie, c/o

Peter Karasch, Kirchl 78, 94545 Hohenau,

Tel. 08558-9749525,

oeffentlichkeit@dgfm-ev.de

Flechte des Jahres

N.N.

Bryologisch-lichenologische Arbeitsgemeinschaft

für Mitteleuropa (BLAM), c/o

Datenzentrum Moose Schweiz, Universität

Zürich, Zollikerstraße 107, 8008 Zürich,

heike.hofmann@systbot.uzh.ch

Moos des Jahres

N.N.

wie „Flechte des Jahres“ (siehe oben)

Regionale Streuobstsorten des

Jahres

Der Öhringer Blutstreifling (Baden-Württemberg),

der Kalbfleischapfel (Hessen),

der Kleine Herrenapfel (Sachsen); übrige

noch N.N.

Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft

Baden-Württemberg, Klopstockstraße

6, 70193 Stuttgart, Tel. 0711-632901;

info@logl-bw.de; Landesgruppe Hessen

des Pomologenvereins, Taunusstraße 17,

61137 Schöneck, Tel. 0172-8053117,

werner_nussbaum@web.de; BUND Hamburg,

Lange Reihe 29, 20099 Hamburg, Tel.

040-600386-0, info@apfeltage.info; Verband

der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz,

Hüttersdorfer Straße 29, 66839

Schmelz, Tel. 06887-9032999, sal-rlp@

gartenbauvereine.de; Landesgruppe Sachsen

des Pomologenvereins, Klotzscher Hauptstraße

24, 01109 Dresden, Tel. 0171-7220070,

sachsen@pomologen-verein.de

Heilpflanze des Jahres

Das Echte Johanniskraut

NHV Theophrastus, Bayreuther Straße 12,

09130 Chemnitz, Tel. 0371-6665812,

orgbuero@nhv-theophrastus.de

Giftpflanze des Jahres

Kandidaten sind Jakobskreuzkraut, Blauregen,

Aronstab, Wandelröschen und

Rhabarber (Online-Abstimmung)

Botanischer Sondergarten Wandsbek,

Walddörferstraße 273, 22047 Hamburg,

Tel. 040-6939734,

giftpflanze@wandsbek.hamburg.de

Staude des Jahres

Die Disteln (Artengruppe)

Bund deutscher Staudengärtner, Godesberger

Allee 142-148, 53175 Bonn,

Tel. 0228-8100255, info@stauden.de

Boden des Jahres

Der Kippenboden

Kuratorium Boden des Jahres, Gerhard Milbert

(Sprecher), c/o Geologischer Dienst

NRW, De-Greiff-Straße 195, 47803 Krefeld,

Tel. 02151-897586, milbert@gd.nrw.de

Flusslandschaft des Jahres

(2018/19)

Die Lippe

NaturFreunde Deutschlands, Warschauer

Straße 58a/59a, 10243 Berlin, Tel. 030-

297732-60, info@naturfreunde.de; Deutscher

Angelfischerverband (DAFV), Reinhardtstraße

14, 10117 Berlin,

Tel. 030-97104379, info-berlin@dafv.de

Waldgebiet des Jahres

Die urbanen Wälder an Rhein und Ruhr

Bund Deutscher Forstleute, Friedrichstraße

169/170, 10117 Berlin,

Tel. 030-4081-6700 , info@bdf-online.de

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HessenJäger

Ausgabe 01/19


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Ausschreibung

für den 41. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen des LJV Hessen am Samstag, dem 15. Juni 2019, ab

8.00 Uhr im Schlosspark des Jagdschlosses Kranichstein

I. Allgemeines

1. Der 41. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen

wird nach der DJV-Vorschrift

für das Jagdhornblasen in der

ab 1.1.2011 geltenden Fassung durchgeführt.

Es gelten darüber hinaus die in

dieser Ausschreibung genannten Abweichungen

und Ergänzungen.

2. Besonders weisen wir darauf hin, dass

nach der DJV-Vorschrift für das Jagdhornblasen,

Dirigenten (vor der Gruppe)

und die Verwendung von Notenblättern

nicht zugelassen sind.

2.1. Dirigieren/Taktieren

Hierzu zählen auch:

Sichtbar: Auffällige Bewegungen mit dem

Horn, dem Körper, mit den Füßen oder

durch vorgezogene Bläser.

Hörbar: Lautes Auszählen der Noten- oder

Pausenwerte.

Dirigieren/Taktieren im vorgenannten Sinn

(Ziff. 2.1.) wirkt sich punktmindernd auf

das Bewertungskriterium „Gesamteindruck“

aus.

3. Teilnahmeberechtigt in den Klassen C,

B, und A sind Fürst-Pless-Horn-bläsergruppen

und in der Klasse G gemischte

Bläsergruppen, bestehend aus Bläsern

des Fürst-Pless-Horns und des Parforce-Horns

in B. Jeder Bläser darf bei

dem Landeswettbewerb nur in einer

Gruppe und in einer Klasse mitwirken,

mit Ausnahme des musikalischen Leiters.

Musikalischer Leiter ist derjenige,

der die Gruppe nachweislich auf den

Wettbewerb hin ausgebildet hat und am

Wettbewerbstag auch führt. Den Jagdvereinen

bleibt die Wahl der Klasse, für

die sie ihr Korps melden, überlassen.

Jeder Jagdverein kann mehrere Bläsergruppen

melden.

4. Der Wettbewerb beginnt um 8.00 Uhr mit

dem gemeinsamen Signal “Begrüßung”

aller bereits anwesenden Bläser.

II. Signale/Vortragsstücke

Von den nachstehenden Signalgruppen

für die Klassen C, B, A und G wird die vorzutragende

Gruppe durch den Veranstalter

festgelegt. Die in den einzelnen Klassen am

Wettbewerb vorzutragende Signalgruppe,

12

HessenJäger

Ausgabe 01/19

kann für Bläserkorps der Klasse

C (Nachwuchsgruppen) ca. drei

Wochen, für alle anderen Bläserkorps

ca. eine Woche vor dem

Wettbewerb auf der Internetseite

www.kellerjagdhorn.de/Wettbewerbe/Landeswettbewerb

abgerufen

werden. Die Jagdsignale

sind jeweils in der angegebenen

Reihenfolge in den für den DJV

verbindlichen Notierungen bei

einmaligem Auftritt vorzutragen.

Die Aufstellung der Bläsergruppe

erfolgt im Block.

Klasse C (Mindeststärke 6 Bläser)

1. Das Ganze - Anblasen des Treibens

Treiber in den Kessel

Sau tot

Hase tot

Jagd vorbei

2. Aufmunterung zum Treiben

Das Ganze - Treiben zurück

Sau tot

Kaninchen tot

Jagd vorbei

3. Sammeln der Jäger

Das Ganze – Anblasen des Treibens

Reh tot

Flugwild tot

Jagd vorbei

4. Aufbruch zur Jagd

Aufhören zu schießen

Reh tot

Hase tot

Jagd vorbei

Klasse B (Mindeststärke 8 Bläser)

1. Aufbruch zur Jagd

Hirsch tot

Hase tot

Jagd vorbei – Halali

Zum Essen

2. Das Ganze - Anblasen des Treibens

Damhirsch tot

Kaninchen tot

Jagd vorbei – Halali

Zum Essen

3. Aufmunterung zum Treiben

Sau tot

Fuchs tot

Jagd vorbei – Halali

Zum Essen

Fotolia.com/Otto Durst

4. Das Ganze - Treiben zurück

Hirsch tot

Reh tot

Jagd vorbei – Halali

Zum Essen

5. Sammeln der Jäger

Damhirsch tot

Flugwild tot

Jagd vorbei – Halali

Zum Essen

Klasse A (Mindeststärke 8 Bläser) und

Klasse G (Fürst-Pless-Hörner und Parforce-Hörner

in B; Mindeststärke 12 Bläser)

1. Begrüßung

Elch tot

Das Hohe Wecken

Das Ganze – Treiben zurück

Selbstwahlstück

2. Begrüßung

Wisent tot

Hirsch tot

Wagenruf

Selbstwahlstück

3. Begrüßung

Muffel tot

Fuchs tot

Hunderuf

Selbstwahlstück

4. Begrüßung

Bär tot

Reh tot

Blattschlagen

Selbstwahlstück

5. Begrüßung

Gams tot

Sau tot


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Wild ablegen

Selbstwahlstück

6. Begrüßung

Damhirsch tot

Jagd vorbei – Halali

Aufmunterung zum Treiben

Selbstwahlstück

Die in den Klassen A-C geforderten

Jagdsignale sind nach dem Signalbuch

“Die Jagdsignale”, herausgegeben vom

Deutschen Jagdverband e.V., Franckh-Kosmos-Verlags-GmbH

& Co. KG, Stuttgart,

und die in der Klasse G geforderten Jagdsignale

nach dem “Handbuch der Jagdmusik”,

Band I, Huber-tus-Produktion Stief,

Mithrasweg 7, 68526 Ladenburg – jeweils

neueste Auflage – zu blasen.

Für das Selbstwahlstück ist die von der

Bläsergruppe eingereichte Partitur maßgebend.

Zum Selbstwahlstück: Marsch, Fanfare,

Spielstück, kein Jagdsignal

Für den Vortrag des Selbstwahlstückes

gilt die DJV-Bläserordnung entsprechend.

Der Vortrag erfolgt auch hier ohne Noten

und Dirigent (vgl. I Ziff. 2) und mit denselben

Hörnern, mit denen auch die Signale

geblasen wurden. Das Stück muss mindestens

24 Takte lang sein (einschl. der

Wiederholungen) und in Klasse A mindestens

3-stimmig, in Klasse G mindestens

4-stimmig (2 Pless- 2 Parforcehornstimmen)

gesetzt sein. Eigenkompositionen

sind erwünscht. Eine Bewertung nach der

Schwierigkeit erfolgt nicht, jedoch werden

Stücke, die der Kategorie „leicht“ zugeordnet

werden können, zum Wettbewerb nicht

zugelassen. In Zweifelsfällen setzen Sie

sich bitte vor Abgabe der Meldung mit dem

Landesbläserobmann in Verbindung.

Jede Gruppe reicht die Noten von drei

Selbstwahlstücken in einfacher Ausfertigung

als gut leserliche Partitur (DIN A 4,

Hochformat, einseitig bedruckt) zusammen

mit der Meldung zum Landeswettbewerb

ein. Auf der Partitur ist der Name des

Komponisten (GEMA) und der Name der

Bläsergruppe anzugeben. Aus den von jeder

Bläsergruppe eingereichten Kürstücken

wählt der Landesbläserobmann das beim

Wettbewerb zum Vortrag kommende aus.

Folgende Jagdhörner sind zu dem

Wettbewerb zugelassen:

Klasse A: Fürst-Pless-Hörner in der traditionellen

zweiwindigen Bauart. Ventilhörner

dürfen nur zum Einsatz kommen, wenn

sie wie Fürst-Pless-Hörner gehalten und die

Ventile nicht benutzt werden.

Klasse G: Fürst-Pless-Hörner wie in Klasse

A und Parforcehörner in B (ohne Ventile;

Umschaltventil B/Es ist zulässig).

III. Bewertung

1. Die Bewertung erfolgt durch ein Richterkollegium,

das aus fünf Sachverständigen

besteht, die dem Anforderungsprofil

an Wertungsrichter bei

Jagdhornbläserwettbewerben entsprechen

(vgl. Anlage 3 der DJV-Vorschrift

für das Jagdhornblasen vom 1.1.2011).

2. Einsprüche gegen die Bewertung einer

Bläsergruppe sind nur innerhalb einer

Stunde nach Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses

an den Landesobmann

zulässig. Diesbezüglicher Schriftverkehr

wird nicht geführt.

3. Die Teilnehmer unterwerfen sich der

Entscheidung der Wertungsrichter und

verzichten auf den Rechtsweg.

IV. Anmeldung

Die Bläsergruppen sind schriftlich von

den Jagdvereinen an den Landesbläserobmann

Jürgen Keller, Ober-Liebersbach 2,

69509 Mörlenbach (Tel./Fax: 06209/1482,

Email: kellerjagdhorn@web.de), zu melden.

Das Anmeldeformular kann auf der Internetseite

des Landesjagdverbandes www.

ljv-hessen.de oder unter www.kellerjagdhorn.de

abgerufen werden. Meldeschluss

ist Freitag, der 29. März 2019.

Die teilnehmenden Bläsergruppen erhalten

ca. eine Woche vor dem Wettbe-werb

die Starterlisten mit näheren Infos und die

Bekanntgabe der vorzutragenden Signalgruppe

bzw. des ausgewählten Kürstückes

per E-Mail an die im Anmeldeformular angegebene

E-Mail Adresse. Die Korpsleiter

geben die endgültige Stärkemeldung des

Korps am 15. Juni 2019, sofort nach dem

Eintreffen in Kranichstein, bei dem Funktionspersonal

an der Anmeldung ab.

V. Reihenfolge des Auftretens

Die Reihenfolge des Auftretens innerhalb

der Klasse erfolgt nach dem zeitlichen Eingang

der Anmeldung, jedoch in umgekehrter

Reihenfolge.

VI. Nennungsgebühr

Die Nennungsgebühr für jede Bläsergruppe

beträgt 150,-- EUR. Die Nennungsgebühr

ist gleichzeitig mit der Meldung auf

das Konto des LJV Hessen bei der Sparkasse

Oberhessen IBAN: DE 235 185 007 900

270 544 12 BIC: HELADEF1FRI einzuzahlen.

Meldungen werden erst mit Eingang

der Nennungsgebühr gültig. Startgeld ist

Reuegeld.

VII. Gästegruppen

Gästegruppen aller Klassen aus den übrigen

Bundesländern und dem Ausland sind

zu dem Wettbewerb herzlich eingeladen

und willkommen. Sie starten unter denselben

Bedingungen wie die hessischen

Bläsergruppen, werden in der Siegerliste

entsprechend gereiht, aber in einer gesonderten

Gästeklasse gewertet. Sie können

nicht Landessieger werden und erhalten,

wenn sie erstmalig in Kranichstein teilnehmen,

das hessische Bläserhutabzeichen sowie

beim Erreichen der vorgeschriebenen

Punktzahl in den verschiedenen Klassen

eine Urkunde oder eine Hornfesselspange

in Bronze, Silber oder Gold mit Urkunde.

VIII. Freier Vortrag

Nach Beendigung des eigentlichen Wettbewerbes

bis zum Abschlussblasen und

der Siegerehrung, sind freie Vorträge der

Bläsergruppen erwünscht. Eine Bewertung

durch das Richterkollegium erfolgt nicht.

Interessierte Gruppen setzen sich bitte am

Wettbewerbstag mit dem Landesbläserobmann

in Verbindung.

IX. Üben

Während der Dauer des Wettbewerbes ist

jegliches Üben, auch in der weiteren Umgebung

des Jagdschlosses, untersagt. Auch

auf dem Busparkplatz vor dem Zeughaus

darf nicht geübt werden (Hoteltrakt des

Jagdschlosses).

X. 34. DJV-Bundeswettbewerb

Der 34. DJV-Bundeswettbewerb wird in den

Klassen A, G und Es ausgetragen. Hinsichtlich

der Teilnahme hessischer Bläsergruppen am

Bundeswettbewerb gilt folgendes:

Klassen A und G:

Dem Landesjagdverband Hessen steht

eine vom DJV zugestandene Quote von insgesamt

6 Bläsergruppen zu. Der Landesbläserobmann

wird sich nach Eingang der

Meldungen zum Hess. Landeswettbewerb

mit den für den DJV-Bundeswettbewerb infrage

kommenden Bläsergruppen direkt in

13

HessenJäger

Ausgabe 01/19


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Verbindung setzen und nähere Einzelheiten

abklären. Eine Anmeldung nach dem Hess.

Landeswettbewerb am 15. Juni 2019 ist

aus organisatorischen Gründen nicht mehr

möglich.

Klasse Es:

Es-Horngruppen, die über ausreichende

Erfahrungen im Es-Horn-Blasen verfügen

(keine Anfängergruppen), können sich für

die Teilnahme am DJV-Bundeswettbewerb

im Es-Hornblasen anmelden. Eine vorherige

Qualifikation auf einem Landeswettbewerb

ist nicht erforderlich.

Die Ausschreibung und entsprechende

Anmeldeformulare zum 34. DJV-Bundeswettbewerb

sind auf der Webseite

www.kellerjagdhorn.de/Wettbewerbe abrufbar.

XI. Quartierwünsche

Die Bläserkorps besorgen sich ihre

Quartiere selbst. Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten

erhalten Sie bei

Darmstadt Marketing GmbH, Luisenplatz 5,

64283 Darmstadt, Tel.: 06151-134513 und

06151-134516 und

über www.darmstadt-marketing.de.

XII. Rahmenprogramm

Während der Jagdhornbläserwettbewerbe

kann das Jagdmuseum Jagdschloss

Kranichstein und das Bioversum im Zeughaus

besichtigt werden.

XIII. Kurzhinweis zum Datenschutz

und Einverständnis zur Verarbeitung

Ihrer personenbezogenen

Daten

Mit der Anmeldung und Ihrer Teilnahme

an dem Landes- und Bundeswettbewerb

im Jagdhornblasen, erklären Sie sich

ausdrücklich damit einverstanden, dass

personenbezogene Daten von Ihnen und

Ihrer Bläsergruppe, wie Name, Anschrift,

Telefonnummer und E-Mailadresse, Fotos,

sowie die jeweiligen Wertungen und

Preise vom Landesjagverband Hessen

e.V. erfasst, gespeichert und verarbeitet

werden. Die Verarbeitung ist notwendig,

um die Bläserwettbewerbe durchführen

zu können, die Wertungen zu dokumentieren

und die Preise zu verleihen. Die

Ergebnisse werden mit Namen, Wertung,

Preis und gegebenenfalls einem Foto Ihrer

Bläsergruppe im Mitteilungsblatt Hessenjäger,

auf der Internetseite ljv-hessen.de,

kellerjagdhorn.de und auf Facebook veröffentlicht.

Die Daten werden EDV-technisch

erfasst, verarbeitet und beim Landesjagdverband

Hessen e.V. zum Zwecke

des Vereinsarchivs dauerhaft gespeichert.

Einen Antrag auf Löschung richten Sie bitte

an die Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes

Hessen e.V. Eine ausführliche

Information über die Verarbeitung Ihrer

personenbezogenen Daten nach Artikel 13

und 14 der DSGVO haben wir für Sie auf

der Internetseite des Landesjagdverbandes

Hessen (www.ljv-hessen.de) zur Verfügung

gestellt.

DJV-Bundeswettbewerb im

Es-Hornblasen

Am Samstag, den 15. Juni 2019, findet

ab 13.00 Uhr, im Schlosspark des Jagdschlosses

Kranichstein, der DJV-Bundeswettbewerb

im Es-Hornblasen statt.

Die Ausschreibung ist auf der Homepage

unseres Landesbläserobmannes www.

kellerjagdhorn.de/Wettbewerbe/ abrufbar.

Bläsergruppen, die teilnehmen möchten,

setzen sich bitte per E-Mail mit Jürgen

Keller in Verbindung (kellerjagdhorn@

web.de).

JK

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HessenJäger

Ausgabe 01/19

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Preise enthalten die gesetzliche Mehrwertsteuer,

hinzu kommen die Versandkosten.


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

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HessenJäger

Ausgabe 01/19


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Hubertus, ich erlöste dich und dennoch verfolgst du mich!

Die Hubertuslegende lehrt uns, dass

nicht große Strecken um jeden Preis, ständige

Revierbeunruhigungen und schnell

dahingeworfene Schüsse einen waidgerechten

Jäger ausmachen. Sie spricht von

waidgerechter und nachhaltiger Jagd.

So bot die Feier unseres Schutzpatrons

St. Hubertus am 03. November wieder

in zahlreichen Orten die Chance, unser

Brauchtum, aber auch unsere Ziele der

Bevölkerung näherzubringen. Unterstützt

durch den harmonischen Hörnerklang

jagdlicher Bläsergruppen wurden vielerorts

Messen abgehalten, die einen wichtigen

Baustein im jährlichen Kalender der jagdlichen

Öffentlichkeitsarbeit darstellen. Jede

dieser liebevoll gestalteten Feiern hat ihre

Besonderheiten und ihre Geschichte und

jede lebt nur durch den Einsatz und das

liebevolle Engagement der aktiven Mitglieder

und Helfer aus den Jagdvereinen und

durch ihre Jagdhornbläser. Halten wir beim

Rückblick auf die stimmungsvollen Hubertusgottesdienste

in Hessen einen Moment

inne und reflektieren wir unsere Jagd, die

wir uns nicht von Ideologie kaputtreglementieren

lassen dürfen.

JK Limburg

Gänsehaut in der vollbesetzten Kirche

Einen eindrucksvollen Gottesdienst zu Ehren des Heiligen

Hubertus feierten die Dombesucher in Limburg

jetzt mit der Jagdhornbläsergruppe "Hoher Westerwald" und der

Jagdhornbläsergruppe "Jennerwein" des JK Limburg. Die Musiker

hatten sich zusammengetan und untermalten mit ihren Hörnern

gelungen die Predigt von Dompfarrer Gereon Rehberg rund um

die Themen "Der Mensch als Jäger" und die "Die Ehrfurcht vor dem

Leben".

Schon auf dem Domplatz wurden die ankommenden Besucher

unter der Regie von Hornmeister Thomas Muth von den Jennerwein-Bläsern

mit einem "Gruß aus den Bergen" und dem Hubertusmarsch

begrüßt. Im Dom selbst spielte die Jagdhornbläsergruppe

"Hoher Westerwald" mit Hornmeister Andreas Groß.

Anette in Concas

JK Offenbach

Hubertusmesse in der Kirche St. Martin in Dietzenbach

Die Bläserinnen und Bläser des JK St Hubertus Offenbach

Foto: Oliver Stör

Der JK beging den Hubertustag am 03.11.2018 zunächst

mit einer Hubertusmesse in der Kirche St. Martin in Dietzenbach.

Pfarrer Stefan Barton stellte in seiner Predigt den Zusammenhang

zwischen den Klimaveränderungen, der diesjährigen

ausgeprägten Trockenheit und der Verantwortung des Menschen,

insbesondere des Jägers, für die Natur her. Er ermunterte die Jägerschaft

dazu, die Lehren aus der Bekehrung des St. Hubertus zu

beachten und sich weiterhin für eine nachhaltige Nutzung der Natur

- im Gegensatz zur grenzenlosen Ausbeutung - einzusetzen. Im

Vorfeld der Veranstaltung hatte es öffentliche Kritik der Tierrechtsorganisation

PETA an der Durchführung der Hubertusmesse in der

Kirche, sowie an Pfarrer Barton persönlich, gegeben. Weder der

Jagdklub noch der Pfarrer ließen sich davon jedoch beeindrucken

und die Veranstaltung lief reibungslos ab. Die Hubertusmesse wurde

musikalisch von den Bläserinnen und Bläsern des Bläserkorps

des JK gestaltet. Die Bläsergruppe erhielt zum Abschluss reichlich

Applaus von den zahlreichen Gottesdienstbesuchern. Im Anschluss

spielte das Bläserkorps vor der Kirche noch einige Jägermärsche

und Jagdsignale.

Oliver Stör

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Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

JK Offenbach

Hubertusmesse in St. Maria Goretti am Christkönigsfest

Am letzten Sonntag des Kirchenjahres fand im Rahmen

des Festgottesdienstes zum Hohen Christkönigsfest in der Pfarrkirche

St. Maria Goretti in Biebesheim wieder die Hubertusmesse

statt. Bereits zum 16. Mal kamen die Bläser des Bläserkorps des JK

hierzu ins Ried.

Pfarrer Fillauer befasste sich in seiner Predigt mit der Frage „Woran

können wir uns festhalten?“.

Die Inhalte wurden im Klang der Hubertusmesse deutlich zum Ausdruck

gebracht. Und viele freuen sich schon auf das nächste Jahr!

Oliver Stör

Die Bläserinnen und Bläser des JK St Hubertus Offenbach unter der

Leitung von Jaroslav Micka. Foto: Max Kuhn

Moritz Müller und Maximilian

Mackenrodt lesen die Hubertuslegende.

JV Gießen

Besucherrekord bei Hubertusmesse

im Kloster

Arnsburg

Mit einem Besucherrekord von etwa 650 Gästen fand in den ehemaligen Schlafräumen

des Kloster Arnsburg auch in diesem Jahr wieder die traditionelle Hubertus-Messe

Hessens größtem Jagdverein „Hubertus“ Gießen statt.

Die hervorragende Akkustik der Parforcehörner des Parforcehorncorps „Hoher Vogelsberg“

unter der Leitung von Jan Andres kam dabei hervorragend zur Geltung.

Das Parforcehorncorps wurde dabei unterstützt durch die Hubertus-Jagdhornbläser

unter der Leitung von Ehrenmitglied Oswald Henzel.

Der Gottesdienst wurde gehalten von Pfarrer Dr. Ulrich Becke aus Bad Nauheim.

Der Vorsitzende des JV Dieter Mackenrodt begrüßte die Besucher mit viel Vorfreude.

Besonders hieß er die Landrätin Anita Schneider, den Präsidenten des LJV Hessen

Prof. Dr. Ellenberger, Biebertals Bürgermeisterin Patricia Ortmann, Gräfin und Graf Oppersdorff

aus Braunfels, die Jagdberater und die Ehrenmitglieder des JV besonders

willkommen.

Nach den Eingangsworten des Hubertus-Vorsitzenden und Pfarrer Dr. Ulrich Becke

übernahm dann das Parforcehorncorps „Hoher Vogelberg“ die musikalische Gestaltung.

Das Gebet und aus dem „Sonnengesang des Echnaton“ lasen hervorragend die beiden

10-jährigen Buben Linus und Noah.

Die „Hubertus-Legende“ sprachen wieder die beiden 12-jährigen Jungen Maximilian

Mackenrodt und Moritz Müller. Das Fürbitten-Gebet sprachen die beiden Jagdscheinanwärter

Friedrich Müller und Tim Oschmann.

Der JV hatte auch in diesem Jahr den alten Brauch des „Jägerschlags“ wiederum zum

Anlass genommen, während der traditionellen Hubertus-Messe den Waidmanns-Nachwuchs

damit auszuzeichnen.

Der Hubertus-Vorsitzende bedankte sich bei allen Mitwirkenden für die hervorragende

Organisation und Durchführung der feierlichen Hubertus-Messe.

Man habe bereits für das kommende Jahr den 3. November 2019 wieder das Dormitorium

gebucht.

JVgg Hinterland feiert Hubertusgottesdienst

Bis auf den letzten Platz war die Martinskirche

besetzt, als die Kirchengemeinde Dautphe

gemeinsam mit der JVgg zum diesjährigen

Hubertusgottesdienst eingeladen hatte.

Gestaltet wurde der Gottesdienst von

Pfarrer Dr. Rainer Braun, mit der musikalischen

Unterstützung der Jagdhornbläser

der JVgg, der Parforcehornbläser Alsdorf

– Hachenburg sowie dem MGV Eintracht

1876 Dautphe. Insgesamt boten die Bläser

und Sänger ein hochkarätiges und feierliches

Programm. Pfarrer Braun gelang es

eindrucksvoll, das Thema Jagd mit seinen

verschiedenen Facetten in seine Predigt mit

einzubeziehen.

Ein weiteres Highlight an diesem Sonntag

war natürlich die Einladung der Jägervereinigung

zu einem Wildgulasch - Essen

nach dem Gottesdienst. Dies fand im Vereinsheim

des MGV statt, wo einige „Jägerfrauen“

die Vorbereitung und Bewirtung der

Gäste übernommen hatten.

Text und Fotos: Ingrid Knapp

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Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

JV Rheingau

Hubertusmesse im Kloster Eberbach

Die Hubertusmesse wurde in diesem Jahr im Laiendormitorium

des Klosters zelebriert.

Nach dem feierlichen Einzug betonte der 1. Vorsitzende Dr. Werner

Schütz, dass die Legende um den heiligen Hubertus den Weg zur

heutigen Waidgerechtigkeit vorbereitet habe.

JVR-Mitglied Pfarrer Carsten Beul thematisierte in seiner Predigt

den Komplex „Hochmut, Einsicht, Demut und Vergebung“. Auch

die von Gudrun Fehler vorgetragenen Fürbitten kreisten um diese

Schwerpunkte. Pfarrer Beul ging auch auf die von Jagdgegnern geäußerte

Kritik an den Hubertusmessen ein. Die Parforcehorngruppe des JVR gestaltete die Messe musikalisch.

Mit der Hubertusmesse bringt der Jagdverein Rheingau traditions- und verantwortungsbewusst den Dank für die Schöpfung und

ihre Gaben zum Ausdruck. „Ob in der Basilika von Kloster Eberbach oder wie dieses Mal im Laiendormitorium - der feierliche Gottesdienst

ist jedes Mal zutiefst berührend und durch die Jagdhornbläser ein besonderes musikalisches Erlebnis“, sagte CDU-Landtagsabgeordnete

Petra Müller-Klepper, die auch in diesem Jahr wieder gerne mit ihrem Mann nach Eberbach gekommen war.

Gudrun Fehler

JV Wetzlar

Hubertusmesse am 04.11.2018

300 Jägerinnen, Jäger, ihre Familienangehörigen,

interessierte Bürger sowie zahlreiche

Ehrengäste, darunter der Landrat des Lahn-Dill-Kreises,

Wolfgang Schuster, der Bundestagsabgeordnete Hans-Jürgen

Irmer und Bürgermeister Harald Semmler fanden sich

am in der Hospitalkirche ein, um einen außergewöhnlichen

Gottesdienst zu erleben.

Pfarrer Dr. Siegfried Meier hielt unter Mitwirkung der Parforcehornbläser

der Bläsergruppe des JV die Hubertusmesse.

Eine wundervolle Predigt, in der unter Anderem die Waidgerechtigkeit

und das in heutiger Zeit oft mangelnde Verständnis

der Bevölkerung für die Jägerschaft angesprochen

wurden.

Dazu die feierlichen Klänge der Parforcehörner. Am Ende gab

es stehenden Applaus für alle Akteure und sogar Zugaben

wurden gefordert, welche natürlich prompt erfüllt wurden.

Vielen Dank an Annette Schmidt und Dieter Schaub für die

wunderschön jagdlich geschmückte Kirche, an Michael Agel

für die tollen Bilder und an Amelie Pausch und ihren Bengalischen

Uhu, die ebenfalls am Gottesdienst teilnahmen!

Fotos: M. Agel, B. Theiß

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HessenJäger

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JVgg Oberlahn

Hubertusmesse

Schlosskirche Weilburg

Das evang. Dekanat

Weilburg und die Jägervereinigung

Oberlahn

veranstalteten am

4.11.2018 in der Schlosskirche Weilburg eine Hubertusmesse.

Das Jagdhornbläsercorps der JVgg,

unter Leitung von Oswald Schreiner.

Eine Bereicherung war der Männerchor „Ulmtal" unter der Leitung

von Tobias Erbe.Der Falkner Thomas Schneider mit Tochter

rundeten das Bild der jagdlich geschmückten Schlosskirche ab.

Die Leitung des Gottesdienstes lag bei Pfarrer Hans-Peter

Fuchß. An der Orgel Dekanatskantorin Doris Hagel. Die Veranstaltung

war auch in diesem Jahr sehr gut besucht und für das

Ansehen der Jäger wieder voller Erfolg.

Kurt Zimmerschied

KJV

Groß-Gerau – Hubertusmesse

Die Jagdhornbläser gestalteten eindrucksvoll die Hubertusmesse

in der evangelischen Kirche Groß-Gerau mit. Die Messe war

sehr gut besucht. Pfarrer Scherer-Faller berichtete in seiner

Predigt von der besonderen Verantwortung des Menschen für

die Natur und Tierwelt, der die Jäger in tradierter Weise nach

kommen.

Besonderen Anklang fand wieder die Tradition der Bläser, nach

der Messe noch einige nicht sakrale Stücke vorzutragen.


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

KJV Gelnhausen

Hubertusmesse

Der Höhepunkt unseres

Bläserjahres

war unsere Hubertusmesse.

Am

10.November 2018

durften wir unsere

jährliche Hubertusmesse in der wundervollen Marienkirche in Gelnhausen vortragen.

Nicht nur von außen hat diese Kirche eine besondere Wirkung (wohl jeder hat sie

schon mal im Dunkeln hell erleuchtet von der A66 aus gesehen) - die Akustik dort

machte aus unserem Messestücken von Reinholf Stief ein ganz beeindruckendes

Klangerlebnis.

Die natur- und jagdverbundene Predigt von Dekan Klaus-Peter Brill rundete die für uns

wohl beste Messe, die wir je geblasen haben, ab. Wir haben uns sehr über die vielen

Besucher und das große Lob von Jägern und Nichtjägern gefreut - danken möchten

wir hier vor allem den Mitgliedern, welche die Kirche so wunderschön geschmückt

haben. Wir freuen uns schon auf die nächste Messe 2019 in Biebergemünd-Kassel!

KJV Hofgeismar

Hubertusmesse

in

der Kirche

zu Niedermeiser

Wie jedes Jahr um den 3. November

fand die traditionelle

Hubertusmesse statt. Sie wurde

in diesem Jahr von Pfarrerin

Adelheid Römer-Bornmann

gehalten. Mit Jagdhornklängen

des Bläserkorps Hofgeismar

wurde die Hubertusmesse

musikalisch umrahmt.

Die Dorfkirche war liebevoll und passend zum Anlass geschmückt. Im Vorfeld spielten

die Jagdhornbläser des KJV verschiedene Lieder auf ihren Jagdhörnern und brachten

die knapp 200 Gäste in Stimmung. Marion Rode, musikalische Leiterin des Bläserkorps,

trug die Legende vom Heiligen Hubertus vor. Passend zum Anlass zog Pfarrerin Römer-Bornmann

eine Gleichung vom Hl. Hubertus zu Zachäus, einem Obersten der Zöllner,

der wie der Heilige Hubertus erst durch eine schicksalhafte Begegnung zu seiner

eigentlichen Bestimmung kam.

Zwischendurch spielten die Hofgeismarer Bläser klassische Jagdklänge.

Organisiert wurde diese Veranstaltung vom Kirchenvorstand, den ortsansässigen Pächtern

Sven Laarmann und Tobias Rabe sowie dem KJV. Vielen Dank auch an den Organisten

Konrad Schindehütte sowie Walter Lange für das sehr schön gestaltete Programmheft

und Falk Lange für die Fotos.

Der Erlös der Veranstaltung ist für die Jugendarbeit im Kooperationsraum Wilhelmsthal-Liebenau

bestimmt.

(RM)

Rotwild HG Dill-Bergland

Hubertus-Gottesdienst in der Margarethenkirche

in Dietzhölztal-Ewersbach

Die Rotwild-Hegegemeinschaft Dill-Bergland

hatte in Kooperation mit der Ev.

Kirchengemeinde Ewersbach am 4.

November 2018 in die Margarethenkirche

zu einem besonderen Gottesdienst

eingeladen. Der Hubertus-Gottesdienst

wurde musikalisch von der Jagdhorngruppe

Westerwald unter der Leitung

von Helmut Benischke begleitet. Pfarrerin

Dorit-Christina Thielmann erfreute sich

angesichts der gefüllten Kirche und auch

der konzertanten Begleitung durch die

Jagdhorngruppe. In ihrer Predigt verglich

Pfarrerin Thielmann treffenderweise das

Leben und die persönliche Entwicklung

des Hubertus von Lüttich mit dem des

Apostel Paulus in der Bibel, der durch ein

einschneidentes Erlebnis sein Leben neu

ausrichtete.

Der Applaus zum Ende des Gottesdienstes

hat gezeigt, dass die Besucher nicht

nur einen besonderen musikalischen

Gottesdienst erlebt haben – auch die Botschaft

ist angekommen.

Besonderen Dank gilt dem Vorsitzenden

der Rotwild-Hegegemeinschaft Ben Hofmann

mit seiner lieben Frau Edith, die

den Bläserinnen und Bläsern nach gelungenem

Auftritt abschließend einen Imbiss

reichten.

Thomas Hain

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HessenJäger

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Aus den Vereinen

Janni – fotolia.com

Neues aus Vereinen & Verbänden

Bezirk Darmstadt

Kreisjagdverein

Schlüchtern e.V.

kreisjagdvereinschluechtern.de

Ehrenvorsitzender Dr. Peter Homann

feiert 70. Geburtstag

„Danke für einen wunderschönen

Tag!“

Mit diesen Worten bedankte sich Homann

bei den anwesenden Gästen seiner zünftigen

Geburtstagsfeier. Sichtlich gerührt von

der freundschaftlichen Verbundenheit der

zahlreichen Gäste und Honoratioren aus

Jagd, Vereinen, Stadt und Kreis ließ der gelernte

Apotheker aus Münster in Westfalen

sein Leben in der Bergwinkelstadt Revue

passieren.

Der Neustart in Hessen begann für ihn und

seine Gemahlin mit dem Kauf der Alten

Apotheke in Schlüchtern. Der gesellige Jubilar,

der sich einen Namen als langjähriger

Chef des Deutschen Apothekerverbandes

machte, fand sehr schnell Anklang in jagdlichen

Kreisen.

Dr. Homann inmitten der Bläsergruppe.

Aktiv waidmännisch unterwegs war er

zunächst in Steinauer und Schlüchterner

Revieren, bis er eine Jagd in Sinntal-Weiperz

pachtete, in der er heute noch aktiv

ist. 1980 wurde er Pressewart und bereits

1988 Vorsitzender des KJV und leitete dessen

Geschicke bis in das Jahr 2000. Als Ehrenvorsitzender

ab 2000 übernahm er noch

einmal das Ruder des Vereins von 2004 bis

20

HessenJäger

Ausgabe 01/19

2008. In seine Amtszeit fielen die 40- und

50-jährigen Jubiläen des KJV und viele prominente

jagdliche Veranstaltungen.

Das große Engagement des Jubilars spiegelte

sich in den musikalischen Darbietungen

unserer weit über die Grenzen hinaus

bekannten Bläsergruppe wider.

Michael Hartmann,

2. Vorsitzender KJV SLÜ

Jagd-Club

Bad Nauheim

jagdclub-badnauheim.de

Hubertusfeier 2018

Neben der interessanten Hubertusrede von

Petra Philipps-Neubert standen bei der 94.

Hubertusfeier des JC seit seiner Gründung

im Jahr 1924, wieder die Freisprechung von

Jungjägern und Ehrungen auf dem Programm.

Bei Fackelschein und Jagdhornsignalen

wurden die erfolgreichen Jungjäger

des Jahres 2018 durch Dr. Horst Dieter Berlich

und Volkhard Mauer nach ihrem feierlichen

Gelöbnis in den Kreis der Jägerinnen

und Jäger aufgenommen.

Erster Vorsitzender Bernhard von Gilsa

dankte bei dieser Gelegenheit dem Ausbilderteam

und richtete an die Jungjäger den

Appell, sich draußen in den Revieren für

Natur und Weidwerk, aber auch im Verein

zu engagieren und seine Angebote in den

verschiedensten Bereichen zu nutzen.

Jungjäger mit 3 Ausbildern (r.)

Zusammen mit dem 2. Vorsitzenden Dr.

Horst Dieter Berlich konnte von Gilsa an

diesem Abend zahlreiche Ehrungen vornehmen.

Für mehrjährige aktive Mitarbeit in

der Bläsergruppe wurden für 5 Jahre Prof.

Wolfgang Messer und Jürgen Schmidt, für

15 Jahre Erich Kunkel, für 30 Jahre Walter

Maas und Paul Stachelroth und für 40 Jahre

Rudi Schneider geehrt.

Für langjährige Mitgliedschaft in einer jagdlichen

Organisation konnten für 25 Jahre

Gerhard Weil und Norbert Dönges; für 40

Jahre Martin Einhoff, Thomas Flor, Prof.

Wolfgang Messer, Dr. Christian Müller,

Hubert Samesreuther und Liesel Stich; für

50 Jahre Dr. Hubertus Kleinschmidt, Rudi

Schneider, Dr. Guido Steinmetz und Horst

Winkler und für 60 Jahre Karlheinz Tüscher

geehrt werden.

Langjährige Ausbilder (v. l.): Joachim Thönges, Petra

Philipps-Neubert, Dr. Horst Dieter Berlich

Den langjährigen Ausbildern Dr. Horst

Dieter Berlich, Petra Philipps-Neubert und

Joachim Thönges wurde vom Vorstand

des LJV Hessen für außerordentliche Verdienste

um die Organisation der hessischen

Jägerschaft die silberne Ehrennadel des

LJV Hessen zuerkannt. Dem ebenfalls in

der Jungjägerausbildung langjährig engagierten

Thomas Flor wurde in Anerkennung

seiner Leistungen für das deutsche Jagdwesen

die Verdienstnadel in Bronze des

DJV verliehen.

Für ihre langjährige erfolgreiche Vorstandsarbeit

konnten an diesem Abend zwei Mitglieder

geehrt werden. Gerd Kraushaar wird

vom Vorstand des LJV Hessen für außerordentliche

Verdienste um die Organisation

der hessischen Jägerschaft die silberne

Ehrennadel des LJV Hessen verliehen. In

Anerkennung besonderer Verdienste um


Aus den Vereinen

die Erhaltung und Förderung des deutschen

Jagdwesens wird Walter Klamert die Verdienstnadel

in Silber des DJV verliehen.

Horst Heinz

Jagdverein Hubertus

Gießen und Umgebung e.V.

hubertus-giessen.de

Wild-Kochkurs im HOTEL & RES-

TAURANT heyligenstaedt

Köstliche Wildgerichte mit „Hubertus“

Gießen

Für einen zarten Hirschrücken, serviert mit

einer fruchtigen Soße, Pilzen und feinem

Gemüse, schwärmt jeder Feinschmecker.

Im November 2018 besuchten wir Chef de

Cuisine Markus Leidner und sein Küchenteam

in Gießen. Der Profi nahm uns mit

hinter die Kulissen, zeigte praktische Tipps

und Tricks sowie kulinarische Kunstgriffe.

Nach der offiziellen Begrüßung im Foyer

des Restaurants und einem gegenseitigen

Kennenlernen, nahm Markus Leidner unsere

Gruppe mit in die Küche und lies seine

Gäste dann an den einzelnen Stationen werkeln.

Der Profi machte alle Arbeitsschritte

nacheinander vor und gab dabei immer

wieder wichtige handwerkliche Tipps.

Als Vorspeise bereitete die Gruppe Fasanenbrust

in Pancetta und Kartoffel-Maronenschaum

vor. Danach die Wildessenz mit

italienischen Cardoncellipilzen.

Als Hauptgang wurde ein Hirschkalbsrücken

mit rotem Spitzkohl und gebackenem

Selleriepüree, dazu Flower Sprouts gemeinsam

vorbereitet und als 3. Gang verspeist.

Auf das lecker zubereitete „Golden Kiss“ als

Dessert freute sich die 13 teilnehmerstarke

Besuchergruppe ganz besonders.

Chef de Cuisine Markus Leidner und sein

Küchenteam überreichten uns die Rezepte

und Warenkunde zu Fasan, Hirsch, Pancetta

und Cardoncellipilzen. Dazu viel Notizblatt

zum Mitschreiben.

Allen Teilnehmern war klar: Auf ein Neues

im nächsten Jahr!

Schießkalender / Termine 2019

Der Schießstand des JV Gießen wird im

Jahr 2019 in der Zeit vom 02.03. bis 30.11.

geöffent sein. die einzelnen Schießtermine

sind unter www.hubertus-giessen.de/

schießanlage-und-schießen/schießkalender/

einsehbar.

Kontakt/Rückfragen:

Dieter Mackenrodt (1. Vorsitzender, Mobil:

0172/6766504)

Hans Algeyer (2. Vorsitzender, Mobil:

0160/97290725)

Jörg Schwan (Schießausschuss, Mobil:

0171/6309171)

Renate Claus (Vereinshaus, Mobil:

0157/87470302)

Abschlussabend der Hundeausbildung

2018

Nachdem alle Hundegespanne ihre Prüfungen

beendet hatten, fand der Abschlussabend

am 27.10.2018 im Vereinsheim

am Schießstand statt.

Nach der Begrüßung aller Anwesenden

durch Lehrgangsleiter Thomas Tang begann

dieser direkt mit dem offiziellen Teil

und gab einen Rückblick auf das vergangene

halbe Jahr. Jeder Hundeführer erhielt

eine Teilnehmerurkunde. Des weiteren bedankte

er sich beim unterstützenden Team,

bestehend aus Kathrin Helwig, Arthur Grölz,

Siegfried Heidlas, Dr. Sandra Rafalzik, Nicol

Müller und Hubertus Sarges, welches ihm

während des Lehrgangs zur Seite stand. Ein

weiteres großes Dankeschön ging an den

Vorstand unseres Vereins.

Auch ein Ausblick auf das kommende Jahr

durfte nicht fehlen. Das Team hat sich ein

ehrgeiziges Ziel gesteckt: So wird der JV

2019 nicht nur – wie in den letzten Jahren

– eine BPO ausrichten, sondern zusätzlich

eine VJP, eine Btr sowie eine VGP. Außerdem

soll eine Langschleppen-Prüfung angeboten

werden. Auch die Lehrgangsteilnehmer

bedankten sich und überreichten

Präsentkörbe und Gutscheine. „Hubertus“-Chef

Dieter Mackenrodt ließ es sich

nicht nehmen, die hohe Relevanz der Hundeausbildung

für die Jagd zu betonen. Er

honorierte den Einsatz jedes Einzelnen und

überreichte Weinpräsente.

Jägervereinigung

Oberhessen

jaegervereinigung-oberhessen.de

Mit 71 Jahren noch fit für die Jägerprüfung

Als Dr. med. Klaus Müller mit 71 Jahren

sich anschickte, mit der Ablegung der Jägerprüfung

seinen Lebenstraum zu erfüllen,

vertraute die JVgg dem eigenen Ausbildungskonzept

und der Aspirant seiner

geistigen und körperlichen Fitness. Am

Ende brauchte niemand enttäuscht zu sein,

denn Dr. Müller bestand mit Bravour seine

Prüfung.

Dr. Müller hat an der Justus-Liebig-Universität

in Gießen Humanmedizin studiert.

Bis 2012 war er Facharzt für Orthopädie im

Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr.

Möglicherweise hat er dabei sein großes

Allgemeinwissen erworben, mit dem er

während der Jungjägerausbildung immer

wieder seine Mitstreiter und die Ausbilder

beeindruckte.

Das Ablegen der Jägerprüfung in diesem

Alter und diesem Wissen ist eine bemerkenswerte

Leistung und zeigt einmal mehr,

dass nicht die Jahre, sondern vor allem

Wille, Fitness und Können ausschlaggebend

sind. Als Anerkennung überreichte

der Vorsitzende der JVgg, Helmut Nickel,

in der Gießener Messerschmiede Nohl ein

geschmackvolles Messerset, über das sich

Dr. Müller sichtlich erfreut zeigte.

(v.l.): Vorsitzender Helmut Nickel, Dr. Klaus Müller,

Ramona Nohl.

Hanauer

Jagdklub e.V.

hanauer-jagdklub.de

Die Bläser sterben nicht aus...

Schon lange treibt es uns um, wie wir neue

Mitglieder zur Pflege des Brauchtums im

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HessenJäger

Ausgabe 01/19


Aus den Vereinen

Verein motivieren können. Aus diesem

Grund haben wir einen Jagdhorn-Kurs für

interessierte Jäger/innen ins Leben gerufen.

Ziel des Intensivkurses war, die Neueinsteiger

bis zu den anstehenden Gesellschaftsjagden

mit den notwendigen Jagd- und

Leitsignalen vertraut zu machen.

Wir konnten einige aktive Klubmitglieder

des HJK motivieren, die als sog. „Jungbläser“

jeden Freitag zwischen 18.00 Uhr und

18.30 Uhr am Nebeneingang der alten Fasanerie

in Klein Auheim, bei Dunkelheit sogar

mit Fackelbeleuchtung, üben!

Lerninhalte waren erstmal die richtige Technik

zu entwickeln, um den Jagdhörnern

auch passende Töne entlocken zu können.

Das war gar nicht so einfach und es brauchte

schon eine gewisse Übung. Aber mit

großem Eifer, Erfolg und viel Spaß stellten

sich die Nachwuchsbläser dieser Herausforderung.

Die Gruppe machte im Verlauf sehr gute

Fortschritte, sodass die Signale „Aufbruch

zur Jagd“, „Zum Essen“, „Hasetot“, „Kaninchentot“,

„Rehtot“, „Sautot“ „Flugwildtot“

und sogar das recht anspruchsvolle Signal

für den Fuchs schon ganz ordentlich klingen.

Dr. Stefan Eisenhardt

(v.l.): Erik Hofmann, André Huster, Lorenz Breyer, Thomas

Fuhr, Richard Wurzel)

Foto: Nora Breyer

22

HessenJäger

Ausgabe 01/19

Jagdclub St. Hubertus

Bad Vilbel e.V.

jagdclub-bad-vilbel.de

Hubertusfeier und Jägerschlag 2018

Im Kreise der Mitglieder fand am Hubertustag

eine Hubertusjagd statt. Dr. Claus

Fischer hat dafür zum wiederholten Male

sein Niederwildrevier in Assenheim zur

Verfügung gestellt. An dieser Stelle nochmals

ein herzliches Waidmannsdank an den

Beständer.

Nach der gemeinsamen Jagd und einer

schmackhaften Suppe fand am Abend die

Hubertusfeier statt. An der Veranstaltung

nahmen über 70 Besucher teil. Die vielen

Teilnehmer sind immer wieder eine Freude

und Bestätigung für das gemeinsame Tun.

Erfreulich auch die Teilnahme von Vertretern

der Stadt Bad Vilbel und einigen Wildbretfreunden,

die immer wieder gerne den

Weg zum JC finden.

Nach der Begrüßung und einer kurzen, die

Bedeutung des Hubertustages unterstreichenden

Ansprache des Vorstandes zu aktuellen

Themen, wurde ein von Edeltraud

Reith zubereiteter Hirschbraten mit Beilagen

gereicht, der keine Wünsche offen ließ.

Ein gemeinsam erstelltes Nachspeisenbuffet

war dann der kulinarische Abschluss.

(v.l.n.r.): Christiane Seibold, Irina Tribukait, Karl-Heinz

Reith, Christina Pagels und Peter Schneider.

Nach diversen Ansprachen und Bläserdarbietungen

war es dann an Vorstandsmitglied

Karl-Heinz Reith, der die Freude hatte

vier Jungjäger mit dem überlieferten Jägerschlag

in unsere Reihen aufzunehmen.

Der Frauenanteil diesmal erfreulich hoch.

Die Mitglieder wünschen den vier Jungjägerinnen

und Jungjägern Christina Pagels, Irina

Tribukait, Christiane Seibold und Peter

Schneider alles Gute und viel Waidmannsheil.

Mögen Ihnen die Worte anlässlich des

Jägerschlages immer in Erinnerung bleiben

und ihr jägerisches Tun begleiten.

(v.l.n.r.): Rainer Kissel, Gisela Kremer, Gerhard Weil,

Manfred Müller.

Für ihren unermüdlichen Einsatz im Bläsercorps

konnte Bläserobmann Rainer Kissel

die Clubmitglieder Gisela Kremer für 40

Jahre, Manfred Müller für 15 Jahre und

Gerhard Weil für 10 Jahre aktives Jagdhornblasen

ehren. Ein herzliches Waidmannsdank

an die geehrten und auch alle

anderen Bläser.

Michael Döricht

Kreisjägerverein

Groß-Gerau

kreisjaegerverein.de

Herbstmarkt

Der KJV war wieder auf dem Herbstmarkt,

mit ausschließlich regionalen Anbietern, in

Groß-Gerau vertreten. Der Stand war wie

immer mit seinem Angebot an Wildschweinbratwürstchen

und Wildgulaschsuppe sehr

gut besucht und am frühen Mittag ausverkauft.

Ein toller Marketingerfolg für die Jägerschaft,

auch hier wieder mit Unterstützung

der Jagdhornbläser, die diesmal nicht

nur auf dem Markt, sondern auch in der

Kirche spielten.

Jagdklub St. Hubertus

Offenbach Stadt und Land e.V.

jagdklub-offenbach.de

Jägerschlag

Der Jägerschlag erfolgte traditionell nach

der Hubertusmesse 2018 in Dietzenbach

auf der Jahresabschlussfeier. Nachdem

man sich zunächst um das leibliche Wohl

gekümmert hatte, wurden als Höhepunkt

der Veranstaltung die neu ausgebildeten Jäger

mit dem feierlichen Jägerschlag in den

Kreis der Jägerschaft aufgenommen.

Der JK hat dabei den Vorteil, dass die Unterrichtseinheiten

im Wildpark "Alte Fasenerie"

in Hanau stattfinden können. Die Teilnehmer

der Jagdausbildung haben während der ge-


Aus den Vereinen

samten Ausbildungsdauer freien Zugang

zum Wildpark. In diesem Ausbildungsjahrgang

haben insgesamt neun Teilnehmer die

Prüfung erfolgreich abgelegt.

Ausbildungsleiter Kyriakos Papadopulos

nahm den Jägerschlag vor und übergab die

Jägerbriefe.

Das Bläserkorps begrüßte ebenfalls die

neuen Jäger.

Oliver Stör

Die Jungjägerinnen und -jäger, von links nach rechts:

Gerhard Schwiertz, Rita Rohling, Jacqueline Hinrichs,

Jaqueline Renneke, Aleksanar Radan, Wolfgang

Hinrichs, Stefan Seibel, Frank Renneke.

Foto: Oliver Stör

Bezirk Kassel

Kreisjagdverein

Hubertus Ziegenhain

kjv-ziegenhain.de

Brauchbare Hunde für die Jagd –

KJV ab 2019 Mitglied im JGHV

Im Herbst 2018 haben die Teilnehmer des

Hundeführer-Lehrgangs des KJV viele

verschiedene Prüfungen abgelegt – von

der BP über die HZP bis hin zur VGP und

VswP waren auf vielen Prüfungen bei vielen

Vereinen außergewöhnliche Gespanne

unterwegs. Die neue Vorsitzende des KJV,

Barbara Schäfer, schaut anlässlich der letzten

BP im Oktober 2018 zufrieden auf das

Jahr zurück: „Für die waidmännische Jagd

ist ein guter Hund unverzichtbar. Ich freue

mich daher für die Führer und ihre Hunde

sehr, dass so viele gute Prüfungen, auch bei

anderen Vereinen und Verbänden, gelaufen

wurden. Mit unserer letzten BP, die die Bereiche

Niederwild, Schalenwild und Stöbern

abgedeckt hat, konnten wir als KJV mit unserem

Lehrgang weitere Jäger auf die Praxis

vorbereiten“.

„Die Rasse spielt in unseren Lehrgängen

eine untergeordnete Rolle, wichtig ist, dass

Mensch und Hund harmonieren und für

den Hund geeignete Arbeit da ist. Für die

kommende Jagdsaison wünsche ich den

neuen Gespannen, aber natürlich auch allen

anderen Hundeleuten und Jägern, viel

Waidmannsheil und eine sichere und verletzungsfreie

Jagd“, so Schäfer.

„Besonders freue ich mich, dass der KJV

ab 2019 auch eigene Verbandsprüfungen

ausrichten darf. Über einen Antrag beim

JGHV wurde unserem KJV dieses Recht zugesprochen.

Daher darf ich offiziell mitteilen,

dass es ab dem Jahr 2019 auch in der

Schwalm mindestens eine VJP, eine HZP,

eine VGP und Verbandsschweißprüfungen

geben wird. Termine werden rechtzeitig

über den HessenJäger und die Homepage

des KJV Hubertus (www.kjv-ziegenhain.de)

bekannt gegeben“, so Schäfer."

Kreisjagdverein

Hofgeismar

kjv-hofgeismar.de

Willkommen Storch

KJV-Hofgeismar beteiligt sich am

Renaturierungsprojekt Espezulauf

Am 15.11.2018 trafen sich die Initiatoren

des Renaturierungsprojektes Espezulauf

zwischen Mönchehof und Hohenkirchen,

um die begonnen Arbeiten in Augenschein

zu nehmen.

Bauamtsleiter Christian Steltmann begrüßte

den Vertreter des aufgelösten Fördervereins

für nachwachsende Rohstoffe, Rolf Schluzke,

den Vorsitzenden des KJV, Uwe Groß,

die Vertreter der Schutzgemeinschaft Deutscher

Wald (SDW) Hans Peter Giebing und

Bernhard Klug, den Bürgermeister Carsten

Strzoda , die zuständigen Jagdpächter Werner

Reh und Werner Exler, den Pressesprecher

des KJV Erhardt Rüsseler sowie den

Vertreter der HNA.

Steltmann erläuterte den Anwesenden, wie

es zu dem Projekt gekommen ist.

Nach Auflösung des Fördervereins sollten

satzungsgemäß die verbliebenen Finanzmittel

für ein Naturschutzprojekt zur

Verfügung gestellt werden. Die Idee, die

Finanzmittel für ein Naturschutzprojekt in

Espenau einzusetzen, kam von Dr. Wilfried

Dietze, dem ehemaligen Vorsitzenden des

KJV.

Der JV und die SDW suchten mit der Gemeinde

Espenau das Projekt aus. Die Planung

lag in den Händen der Gemeinde.

Mit dem „Projekt Espezulauf „ soll versucht

werden, die natürlichen Gegebenheiten einer

Aue wieder her zustellen und durch das

Offenlegen von verrohrten Entwässerungsgräben

ein neues Feuchtbiotop zu entwickeln.

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HessenJäger

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info@autohaus-schueppler.deAusgabe 01/19


Aus den Vereinen

Die vom aufgelösten Förderverein zur Verfügung

gestellten Mittel wurden durch weitere

Finanzmittel des KJV, der SDW sowie

von der Gemeinde Espenau aufgestockt, so

dass für die Durchführung der Maßnahme

ca. 6000,-. € zur Verfügung stehen.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass mit

den Geldern eine sinnvolle Maßnahme

durchgeführt wird, die zu einer nachhaltigen

Verbesserung des Biotops führt.

SPD und Grüne lehnen erneut Antrag

auf Erlass der Jagdsteuer im

Landkreis Kassel ab

Bei den Haushaltsberatungen hatte die

CDU-Fraktion erneut den Antrag auf Abschaffung

der Jagdsteuer ab 1.1.2019 im

Kreistag gestellt. Im Haupt- und Finanzausschuss

wurde er zunächst nur von den Freien

Wählern unterstützt.

In der Kreistagssitzung stimmten außer der

CDU und den Freien Wählern, auch die FDP

und die AfD zu.

Allen voran die SPD als größte Fraktion sowie

Bündnis 90 Die Grünen und Die Linke

haben, wie beim letzten Mal, den Antrag

abgelehnt.

24

HessenJäger

Ausgabe 01/19

Zur Begrüßung der Mitglieder des Kreistages

hatte sich am 3.12.2019 ein Bläserkorps

nach Baunatal aufgemacht. Die Bläser

erhielten von allen zwar Beifall, aber leider

haben die Signale bei der Abstimmung über

die Jagdsteuer nicht zur Mehrheit geführt.

Während zehn Landkreise und die fünf

kreisfreien Städte, dazu gehört auch Kassel,

auf die Erhebung der Jagdsteuer

verzichten, acht Landkreise die Steuern

gesenkt haben, gibt es noch drei Landkreise

in Hessen, die immer noch 20 % Jagdsteuer

erheben.

Einer von den drei Landkreisen ist der

Landkreis Kassel.

Die Jägerschaft hat dafür kein Verständnis.

Die Politiker rufen immer dann nach den Jägern,

wenn sie gebraucht werden, so in letzter

Zeit der Aufruf zu Vorbeugemaßnahmen

im Hinblick auf die Verbreitung der ASP.

Ein Entgegenkommen seitens der Politik ist

aber leider nicht zu erkennen.

Die betroffenen Jagdvereine im Landkreis

Kassel, in erster Linie der KJV –Hofgeismar,

werden sich weiterhin für die Abschaffung

der Jagdsteuer einsetzen.

Anm. der Redaktion:

Auch für den LJV Hessen ist dies immer

wieder Thema (so auch wieder im Vorfeld

der Landtagswahl 2018)

Bezirk Wiesbaden

Sachsenhäuser

Jagdklub e.V.

sjk-frankfurt.de

Bläser beim Grünflächenamt Walsladen

Wie in jedem Jahr waren am 24.11.2018

zahlreiche Besucher zu der Veranstaltung

des Grünflächenamts gekommen.

Das Bläsercorps des SJK hat die Veranstaltung

tatkräftig unterstützt. Herr Christ, vom

Forstamt, begrüßte die zahlreichen Gäste

zu der Veranstaltung und betonte das rege

Interesse an diesem Tag. Dann folgte die

Veranstaltung des SJK Bläsercorps. Simon

Böll, erster Vorsitzender des SJK, übernahm

die Moderation. David Hensel leitete

das Bläsercorps. Es wurde eine Treibjagd

simuliert, bei der wie in früheren Zeiten viele

Signale geblasen wurden, Das war schon

ein größeres Repertoir, das die Bläser leisten

mussten. Aber es hat allen Beteiligten

Spaß gemacht und das Publikum, dass

solche Signale nie zu Gehör bekommt, honorierte

mit einem langen Applaus.

Das Bläsercorps des SJK ist in diesem Jahr

wieder dabei.

Horst Belz

Ehrungen

Wie lange dauert eine Mitgliedschaft in einem

Verein. Der SJK ehrte am 15.11.2018

am Klubabend im Vereinshaus am Goetheturm

einige seiner Mitglieder für ihre jahrelange

Treue zum Verein. Leider waren nicht

alle Mitglieder dem Aufruf gefolgt.

Es wurden geehrt:

DJV: 60 Jahre Hubert Buss, 50 Jahre Claus

Mechler, 40 Jahre Wolfgang Heubner nebst

Dr. Ekkehard Lechler.

25 Jahre und Klubnadel in Gold: Erika Neithard,

Frank Lingenberg, Georg Scheibinger

und David Sankerow.

15 Jahre Silber: Richard Bullmann, Manfred

Knoch, Claudia Herchenröther, Andreas

Lang und Wolfgang Marthen.

Der SJK wünscht allen Jubilaren alles Gute

und weiterhin die Treue zum Verein.

Für unser langjähriges Mitglied Edi Borck

noch ein Nachtrag zum seinem 90. Geburtstag.

Edi ist seit 1979 Mitglied beim SJK. Er wurde

Obmann im jagdlichen Schießen und

1989 einstimmig zum Vorsitzenden gewählt.

Er leitete den Jagdklub 9 Jahre mit

Erfolg. Während dieser Zeit hatte Edi Borck

zahlreiche Aufgaben beim DJV und LJV

Hessen. 1898 wurde Edi Ehrenvorsitzender

des SJK. Der JK und das Klubheim am

Goetheturm liegen ihm am Herzen. Unser

Edi vertritt auch heute noch seine Meinung,

wenn es um den Klub geht. Sein Ratschlag

ist immer gefragt.

Wir wünschen unserem Edi alles Gute und

Gesundheit.

Horst Belz

Die anwesenden Jubilare.


Aus den Vereinen

Jagd und Hege

Jagdverein

Rheingau

jagdverein-rheingau.de

Jägerschlag im Kloster Eberbach

Traditionsgemäß begannen

die Feierlichkeiten mit

dem Glühweinausschank

und einem Ständchen der

JVR-Bläser in der Klostergasse.

Auf der Wiese

im Kreuzgang des Klosters

stimmten die Trompes-de-chasse-Bläserinnen

und Bläser „Le Debuché

d’Eltville“ die rund 500 Besucher mit französischer Jagdmusik auf

den Jägerschlag ein.

Dreizehn Rheingauer Jungjäger und neunzehn Jungjäger aus der befreundeten

US Garrison Wiesbaden Hunting, Fishing & Sportshooting

Community erhielten vom JVR-Ausbildungsleiter Dr. Christian

von Wallbrunn den Jägerschlag, die Jägerbriefe und die Brüche. Fackelschein

unterstrich die feierliche Stimmung im Kreuzgang.

Zu Beginn erinnerte der JVR-Vorsitzende Dr. Schütz daran, dass die

Tradition des Jägerschlags sowohl von der Freisprechung der Handwerksgesellen

als auch vom mittelalterlichen Ritterschlag der Knappen

herrührt. Gemeinsamer Nenner dieser Traditionsstränge ist die

Übernahme von Verantwortung für das eigene Tun. Für die Jungjäger

bedeute dies, so Schütz, nicht nur verantwortungsvollen Umgang mit

der Waffe, sondern auch mit der ihnen anvertrauten Fauna und Flora.

Redaktionsschlüsse:

Ausgabe 2/2019: 10.01.2019

Ausgabe 3/2019: 05.02.2019

Stiftung Hessischer Jägerhof

Museum Jagdschloss Kranichstein

Veranstaltungen im Januar 2019

Sonntag, 06.01.2019, 15:00 Uhr

Sonntag, 13.01.2019, 15:00 Uhr

Führung durch das MUSEUM Jagdschloss Kranichstein

Allgemeine Schlossführung mit Sonderausstellung SAUVAGE. Emmanuelle

Rapin und Angelika Krinzinger

Kosten: 7,00 € pro Person (inkl. Eintritt MUSEUM und bioversum Jagdschloss

Kranichstein)

Freitag, 11.01.2019, 15:00 Uhr

Sonntag, 27.01.2019, 15:00 Uhr

Falknervorführung „Akrobaten der Lüfte“

Kosten: 7,00 € (inkl. Eintritt in MUSEUM und bioversum Jagdschloss Kranichstein)

Anmeldung erforderlich

Sonntag, 13.01.2019, 11:00 bis 12:30 Uhr

Besucherwerkstatt „Vom Horn zum Armreif“

Kosten: 8,00 € pro Person, ermäßigt: 6,00 € pro Person

(inkl. Eintritt MUSEUM und bioversum Jagdschloss Kranichstein)

Für die Veranstaltungen gilt (wenn nicht anders angegeben):

Treffpunkt: Museumseingang/Kasse Jagdschloss Kranichstein, Darmstadt, Kranichsteiner

Straße 261, Parkplätze vorhanden.

Anmeldung und Information: Telefon 06151 / 971118-0, (Montag bis Freitag 8 bis 17 Uhr, Wochenende

10 bis 17 Uhr), www.jagdschloss-kranichstein.de info@jagdschloss-kranichstein.de

Fotolia.com - Circumnavigation

Museum bioversum Kranichstein

Veranstaltungen im Januar 2019

Mittwoch, 02.01.2019, 14:00 – 16:00 Uhr

Familien-Ferienprogramm (Kinder ab 6 Jahre) „Äpfel – eine runde Sache“

Kosten: 7,00 € pro Person (inkl. Museumseintritt bioversum und MUSEUM)

Donnerstag, 03.01.2019 14:00 – 16:30 Uhr

Forschertreff (ab 6 Jahre) „Wohnung frei – Wir bauen einen Nistkasten“

Kosten: 7,00 € pro Person (inkl. Museumseintritt bioversum und MUSEUM

Jagdschloss Kranichstein) zzgl. 16,00 € pro Bausatz

Freitag, 04.01.2019 14:00 – 16:00 Uhr

Familien–Ferienprogramm (Kinder ab 6 Jahre): „Flügel, Feder, Federkiel

– Vom Geheimnis des Fliegens zum Schreiben mit Geheimtinte“

Kosten: 7,00 € pro Person (inkl. Museumseintritt bioversum und MUSEUM)

Montag, 07.01. bis Freitag, 11.01., jeweils 8:30– 16:30 Uhr

Kinder-Ferienprogramm (Kinder ab 7 Jahre): „Winterwoche im bioversum

und im Jagdschloss Kranichstein“

Kosten: 180,00 € pro Person (inkl. warmes vegetarisches Mittagessen)

Dienstag, 08.01.2019 14:00 – 16:30 Uhr

Forschertreff (ab 6 Jahre): „Vogelspeisekarte für den Winter – Selbstgemachte

Leckerbissen für Weich- und Körnerfresser, angerichtet in einer Tasse“

Kosten: 7,00 € pro Person (inkl. Museumseintritt bioversum und MUSEUM

Jagdschloss Kranichstein) zzgl. 16,00 € pro Bausatz

Mittwoch, 09.01.2019, 14:00 – 16:00 Uhr

Familien-Ferienprogramm (Kinder ab 6 Jahre)

„Mit dem Jäger auf Spurensuche im Kranichsteiner Wald“

Kosten: 7,00 € pro Person (inkl. Museumseintritt bioversum und MUSEUM)

Donnerstag, 10.01.2019 14:00 – 16:30 Uhr

Forschertreff für Oma, Opa, Enkel (ab 6 Jahre)

„Ein Haus für die Fledermaus – Wir bauen einen Fledermauskasten“

Kosten: 7,00 € pro Person ((inkl. Museumseintritt bioversum und MUSEUM

Jagdschloss Kranichstein) zzgl. 16,00 € pro Bausatz

Freitag, 11.01.2019 14:00 – 16:00 Uhr

Familien-Ferienprogramm (Kinder ab 6 Jahre)

„Tanne, Lärche, Kiefer – Nadelbäume zwischen Frostschutz und Lametta“

Kosten: 7,00 € pro Person (inkl. Museumseintritt)

Sonntag, 13.01.2019, 11:00 – 12:30 Uhr

Waldemars Waldgeschichten für Kinder von 4-5 Jahren in Begleitung der

Eltern: „Rund um den Schnee“

Kosten: 5,00 € pro Kind, erw. Begleitpersonen zahlen den erm. Museumseintritt

Sonntag, 13.01.2019, 14:00 Uhr und 15:30 Uhr

Besucherlabor für Familien mit Kindern von 6 bis 10 Jahren

„Eine coole Sache – Experimente mit Eis und Schnee“

Kosten: 6,00 € pro Person (inkl. Museumseintritt bioversum und MUSEUM)

Sonntag, 20.01.2019, 14:00 Uhr und 15:30 Uhr

Besucherlabor für Familien mit Kindern von 6 bis 10 Jahren: „Mütze, Fleece

und Winterfell – Was im Winter alles warm hält und warum“

Kosten: 6,00 € pro Person (inkl. Museumseintritt bioversum und MUSEUM)

Sonntag, 27.01.2019, 14:00 Uhr und 15:30 Uhr

Besucherlabor für Familien mit Kindern von 6 bis 10 Jahren: „Seedbombs -

wir lassen mit Samenkugeln Blumen für die Bienen wachsen“

Kosten: 6,00 € pro Person (inkl. Museumseintritt und Materialkosten)

Museum bioversum Kranichstein, Kranichsteiner Straße 253, 64289 Darmstadt. Parkplätze

vorhanden. www.bioversum-kranichstein.de, info@bioversum-kranichstein.de. Anmeldung und

Information: Telefon 06151/97 111 888 oder per E-Mail: anfrage@bioversum-kranichstein.de

25

HessenJäger

Ausgabe 01/19


Jagd und Hege

Räude

Fotolia.com/martincp

Bereits in der letzten Ausgabe sind wir

gemeinsam mit Felix Fuchs der Räude begegnet.

Heute stellen wir die hochansteckende

Milbenerkrankung ausführlich vor.

Der Verursacher

Die Räude wird durch die Grabmilben der

Gattung Sarcoptes verursacht, ist also eine

parasitäre Erkrankung.

Je nach Art gibt es verschiedene Unterarten,

die Räude auzslösen. Die bekanntesten

sind die Sarcoptes canis, die die Caniden

befällt, und Sarcoptes rupicapra, die vor allem

bei Gams-, aber auch Reh- und Rotwild

auftritt. Neben diesen gibt es noch zwei weitere

Milbenarten, die verschiedene Formen

der Räude hervorrufen können, nämlich die

Raubmilben und die Ohrräude-Milben (Otodectes

cynotis).

Die Sarcoptes-Räudemilben gehören

zu den Ektoparasiten und sind ca. 0,3 bis

0,5 mm kleine Spinnentiere, wobei die

Weibchen deutlich größer sind als die

Männchen. Sie leben im Balg, graben aber

auch Gänge unter die Haut und legen dort

ihre Eier ab. Innerhalb von drei Wochen

durchlaufen die Milben drei Entwicklungsstufen,

von der Larve über die Nymphe bis

zur adulten Grabmilbe.

Einige Arten bevorzugen bestimmte Körperbereiche

ihres Wirtes, beispielsweise

lebt Otodectes cynotis fast ausschließlich

im Ohrbereich und verursacht so die lokal

begrenzte Ohrräude.

Wer ist betroffen?

Der Hauptwirt der Sarcoptes-Erreger ist

der Fuchs. Daneben erkranken aber auch

alle anderen Caniden an Räude, weshalb

in Gebieten mit bekannter Fuchsräude jeglicher

Kontakt unserer Hunde zu Füchsen

vermieden werden sollte.

Die Räude kann aber auch auf andere

Säugetiere und auch auf den Menschen

übertragen werden. Bei letzterem verursacht

sie die sogenannte Pseudokrätze.

Übertragung?

Räude ist hochansteckend und kann bereits

beim geringsten Kontakt übertragen

werden. Das muss nicht unbedingt der direkte

Kontakt zu einem infizierten Tier sein,

sondern die Räude kann auch indirekt durch

den Kontakt mit Gegenständen, die von befallenen

Tieren berührt wurden, übertragen

26

HessenJäger

Ausgabe 01/19

werden, denn die abgestreiften Milben können

einige Tage ohne Wirt überleben.

Die Ausbreitung der Räude wird durch die

Kontakthäufigkeit zwischen befallenen und

gesunden Tieren bedingt, sodass Sozialgefüge

(z.B. Familienverband), Populationsdichte

und auch die Jahreszeit (z.B. Paarungszeit)

entscheidenden Einfluss haben.

Tritt die Räude seuchenhaft auf, ist dies

einerseits ein Hinweis auf eine zu hohe Population,

führt aber andererseits zu starken

Bestandseinbruch der betroffenen Art.

Fuchs mit Räude.

Symptome

Alle Symptome werden durch die Grabvorgänge

unter der Haut und eine allergische

Reaktion bzw. Abwehrreaktion auf die

Milben, deren Eier und Ausscheidungen

verursacht, sodass extremer Juckreiz das

Hauptsymptom ist.

Zu den Symptomen zählen daher ständiges

Kratzen, Haarausfall und Schuppen im

Bereich der Augen, der Vorderbeine und

des Fangs, rötliche Flecken auf der Haut mit

kahlen Stellen. Durch das ständige Kratzen

entstehen blutige Hautabschürfungen, Entzündungen,

schorfige Stellen, Schwellungen.

Die Haut schwillt an, wird hart und bekommt

das Aussehen einer Elefantenhaut.

An Räude erkrankte Tiere nehmen häufig

stark ab und werden durch das fortdauernde

Leiden aggressiv oder appatisch.

Wird die Räude als Zoonose auf Menschen

übertragen, so verursachen die Milben

juckende Hautquaddeln, die an Mückenstiche

erinnern. Die beim Menschen

auftretende und mit ähnlichen Symptomen

behaftete Kratze ist dagegen keine Zoonose,

sondern wird durch die Sarcoptes scabiei

hervorgerufen, die dann von Mensch zu

Mensch übertragen werden kann.

Maßnahmen

Kommt räudiges Wild in Anblick, ist es

im Sinne der Waidgerechtigkeit und des

Jagdschutzes zu erlegen und anschließend

unschädlich zu beseitigen, sodass eine weitere

Ansteckung eingedrämmert wird.

Beim Anfassen solcher Stücke sind unbedingt

Handschuhe zu tragen, auch wenn

die Fuchsräude beim Menschen selten ausbricht.

Tritt die Räude auf, ist ein Kontakt zu unseren

Hunden unbedingt zu vermeiden. Insbesondere

auf die Baujagd sollte deshalb in

solchen Bereichen verzichtet werden.

Zur Vorbeugung bei Jagdhunden ist es

gut, deren Immunsystem zu stärken, denn

ein Hund mit guten Abwehrkräften steckt

sich nicht so schnell an. Dazu sind eine gute

Ernährung mit reichlich ungesättigten Fettsäuren,

z. B. ein Schuss Lein- oder Rapsöl,

ausreichend aber nicht zu viel Bewegung

und wenig Stress förderlich.

Erfolgt doch eine Ansteckung, geht der

nächste Weg zum Tierarzt, der die genaue

Art des Befalls durch eine mikroskopischen

Untersuchung abklären kann, um ein geeinetes

Milbenmittel zu finden. Regelmäßiges

gründliches Waschen mit Spezialshampoo

über mehrere Wochen hinweg wird als Therapie

eingesetzt, um sowohl die adulten als

auch die Larven und Nymphen zu bekämpfen.

Ebenfalls regelmäßig gewaschen werden

Decken, Kissen und Halsbänder.

Sind bereits Hautinfektionen aufgetreten,

werden häufig Antibiotika oder Kortison

verabreicht.


Rezepttipp

Rehträger mit Hackfleischfüllung

Zutaten

• 1 ausgelöster Träger vom

Reh

• 300 g Rinderhackfleisch

• 50 g durchwachsener,

geräucherter Speck

• Butterschmalz

• Tomatenmark

• Senf

• Rotwein (trocken)

• Wildfond, Brühe oder

Wasser

• 2 Zwiebeln

• 1 Zehe Knoblauch

• Wurzelgemüse (Möhren,

Sellerie)

• Salz, Pfeffer, Paprika,

Thymian

• 2–3 Wacholderbeeren,

zerstoßen

• Mehl

• Küchengarn

Zubereitung

• Zwiebeln schälen und halbieren bzw. vierteln, ½ Zwiebel fein würfeln, Speck fein würfeln, Wurzelgemüse

grob würfeln und Knoblauch pressen.

• Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, Paprika und frisch gehacktem Thymian würzen. Senf, Zwiebel und

Knoblauch (beides fein gewürfelt) zugeben und alles gut vermengen.

• Das Fleisch auf der Arbeitsfläche ausbreiten, leicht salzen und mit der Hackfleischmasse füllen. Zu

einer Rolle formen und mit Küchengarn binden, Enden eventuell mit Rouladennadeln zustecken.

• Butterschmalz in einem Bräter erhitzen, Speck darin auslassen und herausnehmen. Den Braten von

außen salzen, kräftig von allen Seiten in dem Fett anbraten, herausnehmen und beiseite stellen

• Das Wurzelgemüse mit den in Stücke geschnittenen Zwiebeln und dem Tomatenmark in dem

Bräter anrösten. Mit Rotwein ablöschen und reduzieren lassen. Fleisch zurück in den Bräter legen.

• Mit Wildfond, Brühe bzw. Wasser auffüllen, Pfeffer und Wacholderbeeren zugeben und alles im

Ofen bei 160 °C 1 ½–2 Stunden schmoren, dabei das Fleisch alle 30 Minuten wenden. Danach

herausnehmen und warm stellen (in Alufolie einwickeln).

• Für die Soße den Bratenfond durch ein Sieb gießen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, eventuell

weitere Flüssigkeit zugeben und ggf. mit in kaltem Wasser angerührtem Mehl binden. Nach Belieben

die Soße mit Creme Frâiche oder Sahne abrunden.

• Küchengarn entfernen, das Fleisch in finderdicke Scheiben schneiden und auf einer Platte nrichten.

Die Soße darüber gießen oder separat servieren. Dazu passen Kartoffeln und Rotkohl.

Sächsisches Wildkochbuch

Feinschmecker und Genießer wissen schon seit Langem die Köstlichkeiten zu schätzen, die sich beispielsweise aus Rot-,

Reh- oder Schwarzwild zaubern lassen. Aus allen Regionen Sachsens, vom Erzgebirge bis in die Lausitz, folgten Jäger und

Jägerinnen dem Aufruf des Jagdverbandes und sandten ihre erprobten und bewährten Rezepte ein. Gegrillt, geschmort,

gebraten, die Rezepte bieten für jeden Geschmack das Richtige. Menüvorschläge, Hintergrundinformationen und Tipps zu

Wild runden dieses Buch zusätzlich ab.

Hardcover, 156 Seiten, zahlr. Abb., Format: 21 x 20 cm, ISBN 978-3-7888-1407-6, Preis: € 16,95

Weinempfehlung zum Rehträger mit Hackfleischfüllung

Rotweine erhalten ihre Farbintensität durch das Vergären auf der Maische. Bei den meisten schwarzen Trauben ist die

Farbe lediglich in der Beerenschale enthalten und nicht im Fruchtfleisch, das ist meistens weiß. Bei der Rotweinbereitung

bleiben Schale und Traubensaft solange beisammen, bis die alkoholische Gärung einsetzt. Dabei entsteht Wärme,

die die Farbstoffe aus der Schale in den Saft laugt. Das erklärt, warum deutsche Rotweine manchmal tiefschwarz und

manchmal hellrot sind. In manchen Jahren verfärben sich die Trauben nicht tiefdunkel, weil z. B. nicht genügend Sonne

im Spätsommer war oder weil es im frühen Herbst zu viel geregnet hat. 2017 war solch ein Weinjahrgang. Ende

August gab es in manchen Regionen einen späten heftigen Hagelschauer, bei dem viele

Früchte beschädigt wurden. Dies zog eine Art „frühe Noternte“ nach sich. Die Rotweine aus

dem 2017er Jahrgang sind daher fruchtig und zeichnen sich durch eine frische Leichtigkeit

aus, wodurch sie sich wunderbar als Speisebegleiter eignen, wie am 2017er Cabernet Dorsa

Rotwein trocken zu schmecken ist. Mit dem zum Gericht passenden Rehbockmotiv auf dem

Etikett ein wahrer Hingucker und gleichsam schon ein Teil der Tischdekoration.

Probepaket mit sechs Flaschen 54,40 Euro (inkl. MwSt. und Versand) mit Hinweis „Cabernet Dorsa“

Weingut H. L. Menger

Hauptstraße 12

67575 Eich

Tel.: 06246/298

E-Mail: Weingut-H.L.Menger@

t-online.de

www.weingut-menger.de

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HessenJäger

Ausgabe 01/19


Jagdgebrauchshunde

Jagd ohne Hund

ist Schund

Die Sache mit dem Schuss

Das neue Jahr hat gerade begonnen –

oftmals mit viel Sylvester-Knallerei und

lauten Böllerschüssen – hoffentlich wird

es besonders für alle Hundeführer und Jäger

ein gutes Jahr! Für manchen (jungen)

Hund sind diese Stunden des Jahreswechsels

dagegen negativ prägend – auf den

Jugendprüfungen im Frühjahr hört man jedenfalls

häufig die Aussage, dass von bzw.

nach Silvester der Hund auf einmal Angst

bei plötzlichen lauten Geräuschen, hier

natürlich besonders bei Schüssen, entwickelt

hat. Natürlich ist es möglich, dass es

sich um eine erhöhte Geräuschempfindlichkeit

handelt, die vorher von nicht ganz

aufmerksamen Hundebesitzern noch nicht

getestet bzw. einfach nicht bemerkt wurde.

Eigentlich sollte bereits der engagierte

Züchter von Jagdhunden, besonders aber

– wie auch von mir hier schon mehrfach

angemerkt – der Hundeführer durch frühzeitiges

und häufiges Kennenlernen der

unterschiedlichsten Umweltgeräusche dieser

negativen Erfahrung und Fehlprägung

vorbeugen.

Natürlich ist eine Grundvoraussetzung,

dass der Hund aus einer Zucht stammt,

die besonderen Wert auf Wesensfestigkeit

legt, was aber eigentlich ein wesentliches

Zuchtziel aller verantwortungsbewussten

Gebrauchshunde-Züchter sein sollte und

ist. Selbstverständliche Bedingung dafür

ist, dass sich die Elterntiere in der Ausbildung,

auf den Prüfungen, im Jagdbetrieb

sowie natürlich auch im „normalen Alltag“

in sozusagen allen Situationen immer als

sichere, entspannte Hunde gezeigt haben,

denn nur solche Hunde können auch

ihr „gutes Wesen“ an ihre Nachkommen

weitergeben. Dazu gehören neben Umweltsicherheit

(keine Probleme mit Verkehrs-

oder Baulärm, Gewitter, Sirenengeheul

oder Feuerwerk, vielen unbekannten

Menschen unterschiedlichen Alters und

Geschlechts, …) natürlich auch speziell

Jagdhunde betreffende Situationen, z.B.

sicheres Benehmen bei Kontakt mit lebendem

Haar- und Federwild, Wasser, Dornen

und – bei den entsprechenden Rassen –

dunklen Röhren/Bauen sowie natürlich

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HessenJäger

Ausgabe 01/19

Schussfestigkeit im Feld und Wasser. Kritische

Ehrlichkeit bei der Auswahl der zur

Zucht vorgesehenen Elterntiere hilft da,

viele Probleme bereits gar nicht entstehen

zu lassen …

Aber gehen wir jetzt mal davon aus,

dass ein Welpe von einem verantwortungsbewussten

Züchter gut aufgezogen

und bei seinem Besitzer dann auch – langsam

steigernd – mit vielen Situationen

und Geräuschen bekannt gemacht wurde,

dann sollte er gut gewappnet sein für solche

Feuerwerksgeräusche, die heutzutage

ja nicht nur an Silvester zu hören sind.

Trotz allem sollte er jedoch – nicht nur

am ersten Silvesterfest – nicht allein und

womöglich auch noch im Zwinger sitzen.

Aber auch wenn man seinen frech-fröhlichen

(Jung-)Hund um Mitternacht mit aus

dem Haus nimmt, sollte man gut achtgeben

– schon so mancher passionierte

Hund hat versucht, Knaller oder zischende

Feuerwerkskörper zu fangen, mit oftmals

entsprechenden negativen Folgen.

Wesensfestigkeit zeigt sich im Alltag

und auf der Jagd also dadurch, dass der

Hund bei ungewohnten Geräuschen oder

Situationen (wie zum Beispiel flatternden

Silofolien, Holzfällergeräuschen etc.), bei

unbekannten Personen oder an ihm unbekannten

Orten nicht ängstlich ist, wobei

kurze „Vorsicht“ bei Neuem nicht überbewertet

werden sollte. Auch „Zappeligkeit“,

ständige Unruhe und natürlich auch Aggressivität

gegen „freundlich-friedliche“

Menschen oder Hunde ist ein klares Zeichen

mangelnder Wesensfestigkeit. Ein

wesensfester, also ein in sich ruhender,

heute sagt man auch „cooler“ Hund macht

dem Führer das Zusammenleben, Abrichten

und natürlich das Jagen leicht. Auf den

Prüfungen des Jagdgebrauchshundverbandes

wird neuerdings mehr als bisher

versucht, die Wesensfestigkeit festzustellen

und zu dokumentieren.

Ein wohl jedem Hundeführer bekanntes

und für Jagdhunde natürlich besonders

wichtiges Wesensmerkmal ist die sogenannte

„Schussfestigkeit“, also die Reaktion

des Hundes auf Schüsse. Ich schreibe

Antje Engelbart-Schmidt, Gelnhausen

• Jahrgang 1957

• Jagdschein seit 1984

• Hundeführerin und aktive Jägerin

• DK-Züchterin seit 1990 (26 Würfe bisher)

• JGHV-Verbandsrichterin seit 01.01.1988

• Verbands-Schweißrichterin, Richterin

für VDH-Hundeführerschein und

VDH-Spezialzuchtrichterin für DK

• Goldene JGHV-Leistungsplakette

als Führerin

• Goldene JGHV-Ehrennadel

als DK-Züchterin

„Schussfestigkeit“ absichtlich in Anführungsstrichen,

denn natürlich ist kein Hund

schussfest – auch wenn das auf den noch

laufenden Drückjagden leider gelegentlich

von manchen Jagdscheininhabern (und

da sage ich absichtlich nicht „Jäger“) geglaubt

wird. Bezeichnet wird mit dem Begriff

Schussfestigkeit die Reaktion auf in

der Nähe abgegebene Schüsse. Ein Jagdhund

soll dabei natürlich möglichst nicht

erschrecken. Diese Reaktion wird bei den

Anlage-, Gebrauchs- und Brauchbarkeitsprüfungen

aller Rassen geprüft und ist

auch immer Vorbedingung für die Teilnahme

an sonstigen Leistungsprüfungen wie

z. B. Verbandsschweißprüfungen, Bauprüfungen

oder ähnlichem. Die erwünschte

Reaktion – kein Erschrecken, unbeeindruckt,

höchstens interessiert – bezeichnet

man dann als „schussfest“. Leider

gibt es aber immer wieder auch negative

Reaktionen und je nach Grad des Erschreckens

und der Dauer, die der Hund nach

einem Schuss beeinträchtigt ist, wird die

Reaktion abgestuft in „leicht schussempfindlich“,

„schussempfindlich“, „stark

schussempfindlich“ oder als für den Jagdgebrauch

schlechteste Reaktion „schussscheu“.

Die Bandbreite reicht also vom

„leicht schussempfindlichen“ Hund, der

dabei nur kurzes Erschrecken zeigt, dann

aber wieder normal weiterarbeitet, bis zum

„stark schussempfindlichen“, der erst bis

5 Minuten nach dem Schuss wieder zu arbeiten

beginnt. Ein Hund, der als „schussscheu“

eingestuft wird, verweigert die

Arbeit nach Schüssen total, flüchtet oder

verkriecht sich dauerhaft beim Führer oder

Auto.


Jagdgebrauchshunde

Viele dieser negativen Reaktionen zeigen

sich teils wegen des oben beschriebenen

genetisch bedingt nicht sicheren

Wesens, sind häufig aber auch erst durch

falsche Behandlung in Aufzucht und bei

der Ausbildung, zumindest in Kombination,

entstanden. Hört ein zart besaiteter

Hund einen Schuss in nahem zeitlichen

Zusammenhang mit Aufregung oder „Ärger“

mit dem Führer, Schmerz oder gar mit

Kaninchen oder Tauben zu schießen, damit

er den Schuss erwünscht positiv

verknüpft, der hat zwar dann wohl einen

Hund, der keinerlei Angst auf den Schuss

zeigt, dagegen führt diese Vorgehensweise

in vielen Fällen zum Gegenteil – also zur

sogenannten „Schusshitze“. Diese Hunde

sind dann – je nach „Nervenkostüm“ bereits

nach wenigen Schüssen – so schusshitzig,

dass sie nicht mehr ruhig warten

können und dann nach Schüssen fast immer

auch das erlegte Wild hektisch knautschen,

also darauf herumkauen, da sie die

ganze Aktion nicht als Jagd, sondern als

fröhlichen Spaß ansehen.

Wie man sieht, ist das Thema mit dem

Schuss, was ja für Jagdhunde essentiell

ist, sehr vielschichtig und nicht ganz

einfach – ich kann also nur immer wieder

empfehlen, den Junghund bereits frühzeitig

mit vielen Situationen vertraut zu

machen, ihn in entspannter Atmosphäre –

nicht erst kurz vor Prüfungen – Schüsse

hören zu lassen, mit ihm z. B. in der Nähe

eines Schießstandes spazieren zu gehen,

sich langsam dort zu nähern, wenn sich

keine negativen Reaktionen zeigen. Bei einem

Hund, von dem ich bereits weiß, dass

er sicher auf den Schuss positiv reagiert,

suche ich aber dann auch immer wieder

Situationen, wo er Schüsse ruhig neben

mir liegend anhören muss, ohne aufzuspringen

oder gar zu bellen – eventuell

erlegtes Wild wird von anderen Hunden

oder Treibern/mir geholt, sodass er nicht

verknüpft, dass Schuss für ihn „automatisch“

Apport von Beute bedeutet. So entsteht

und festigt man dann nach und nach

die erwünschte „Schussruhe“.

Für diese „Gratwanderung“ zwischen

Schussruhe, also Gehorsam nach dem

Schuss, und trotzdem freudigem Erwarten

und erwünscht-positiven Reaktionen bei

Schüssen wünsche ich allen Hundeführern

eine „gutes Händchen“ und viel Erfolg, besonders

natürlich all denen, die in diesem

Jahr ihre Hunde auf Prüfungen vorstellen

und dort auch die „Sache mit dem Schuss“

bewertet bekommen. Waidmannsheil!

Auch beim Schuss auf das Wasser muss der Jagdgebrauchshund schussfest sein.

Strafe, dann kann – besonders wenn das

erste kurze Zusammenzucken/Erschrecken

nicht bemerkt oder beachtet wird –

bereits ein Schussproblem entstehen.

Wird dieses nicht erkannt und/oder falsch

reagiert, indem man bei solch einem Hund

dann gleich noch ein paarmal in derselben

Grundstimmung in die Luft schießt „damit

er sich daran gewöhnt“, dann festigt

sich meist diese unerwünschte Reaktion.

Besonders häufig geschieht dieses beim

Schuss auf das Wasser, wo der Hund in

seinem ungewohnten Element ja auch keine

negative Reaktion zeigen sollte.

Wer dagegen den gut gemeinten und

betroffenen Hundeführern häufig gegebenen

Rat befolgt, mit seinem jungen Hund

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HessenJäger

Ausgabe 01/19


Jagdgebrauchshunde

Termine

KJV Gelnhausen in SG mit

Hanauer JK

Abrichte- und Führerlehrgang 2019

Der KJV-Gelnhausen führt einen Abrichteund

Führerlehrgang zur Vorbereitung auf

VJP, HZP, VGP, BP bzw. analoge Prüfungen

durch.

Teilnahme: Alle Jagdgebrauchshunderassen

mit JGHV – Papieren. Der Führer des

Hundes muss Mitglied im KJV Gelnhausen

sein – die Mitgliedschaft ist bei der Anmeldung

nachzuweisen!

Lehrgangseröffnung: 24.02.2019, 10.00

Uhr am Jägerheim in Linsengericht-Altenhaßlau.

Lehrganggebühr: 100,- €. Am Eröffnungstag

bar einzuzahlen.

Bei Anmeldung ist eine Kopie der Ahnentafel

und der Impfpass des Hundes sowie der

gültige Jagdschein vorzulegen. Der Lehrgang

findet i.d.R. Sonntagsvormittag statt.

Anmeldung an Lehrgangsleiter: Udo Dallmann,

Waldblick 21, 63571 Gelnhausen,

Tel.: 0175/9233106, E-Mail: udo.dallmann@kjv-gelnhausen.de.

Btr am 30.03.2019 in Jossgrund/

Mernes

Nenngeld: 35,- €.

Nennschluss: 16.03.2019.

Füchse sind vom Hundeführer zu stellen

und müssen den Vorschriften des § 12

VGPO entsprechen. Es gelten die Allgemeinen

Prüfungsbedingungen des JGHV.

Meldung an Prüfungsleiter: Helmut Timter,

Nüdlingstr. 17, 63607 Wächtersbach, Tel.:

0175/8027853, E-Mail: Dohe.Timter@gmx.de.

VJP am 13.04.2019 um Gelnhausen/Hanau

Nenngeld: 70,- €/90,- € (Mitgl./Nichtmitgl.).

Nennschluss: 30.03.2019.

Es gelten die allgemeinen Prüfungsbedingungen

des JGHV.

Meldung an: Antje Engelbart-Schmidt,

Heylstraße 2, 63571 Gelnhausen, Tel.:

0174/4909161 oder 06051/6426, E-Mail:

antje@vom-kronsberg.de.

HZP am 20.09./21.09.2019, m.l.E.

um Gelnhausen/Hanau/Kahl (Bayern)

Nenngeld: 100,- €/130,- € (Mitgl./Nichtmitgl.).

Nennschluss: 06.09.2019.

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HessenJäger

Ausgabe 01/19

Es gelten die allgemeinen Prüfungsbedingungen

des JGHV, die Prüfung an der l.E.

findet am 20.09.2018 statt.

Meldung an: Dieter Kuhlmann, Im Klinger

8, 63589 Linsengericht, Tel.: 0172/6705466

oder 06051/969097, E-Mail: dk@dkuhlmann.net.

BP am 28.09.2019 um Gelnhausen/Hanau

Nenngeld: 30,- € je Prüfungsfach.

Nennschluss: 14.09.2019.

Es gelten die allgemeinen Prüfungsbedingungen

der BPO-Hessen vom 01.11.2008.

Max.: 12 Hunde.

Die Hundeführer müssen im Besitz eines

gültigen Jagdscheines sein. Meldungen mit

Kopien der Ahnentafel und Impfpass (Nachweis

gültige Tollwutschutzimpfung) an den

Prüfungsleiter. Nennung zur BP bitte mit

dem Formblatt Anlage 1 der BPO-Hessen.

Meldung an: Hans-Jürgen Zöller, Gärtnerweg

8, 63505 Langenselbold, Tel.:

0177/7756798 oder 06184/9566327,

E-Mail: outdoor.zoeller@gmx.de.

VGP und VPS am 19./20.10.2019

um Gelnhausen/Hanau

Nenngeld: 120,- €/150,- € (Mitgl./Nichtmitgl.).

Totverbeller/Totverweiser zusätzlich

25,- €.

Nennschluss: 05.10.2019.

Es gelten die allgemeinen Prüfungsbedingungen

des JGHV.

Meldung an: Udo Dallmann, Waldblick 21,

63571 Gelnhausen, Tel.: 0175/9233106,

E-Mail: udo.dallmann@kjv-gelnhausen.de.

JV Gießen

VJP am 07.04.2019 um Garbenteich

Prüfungsleitung: Thomas Tang, Schuchardstr.

31, 34613 Schwalmstadt, E-Mail:

thtang@web.de, Mobil: 0172/618 55 09.

Nennschluss: 18.03.2019.

Nenngeld: 65,- €/75,- € (Mitgl./Nichtmitgl.).

Flinte sowie ausreichend Patronen sind

vom Hundeführer mitzubringen.

Max.: 8 Hunde.

BP gemäß BPO-Hessen am

29.09.2019 um Garbenteich

Das Prüfungsfach „Allgemeiner Gehorsam“

ist Grundvoraussetzung für alle weiteren

Prüfungsfächer.

1. Allg. Gehorsam: Grundnenngeld 50,- €

Zusätzlich zum Grundnenngeld bei Prüfung:

2. Brauchbarkeit für die Nachsuche auf

Schalenwild: +40,- €.

3. Brauchbarkeit für die Nachsuche auf

Niederwild (außer Schalenwild) ohne

Leistungsnachweis Wasserarbeit:

+20,- €.

4. Brauchbarkeit für die Stöberarbeit:

+20,- €.

Schleppwild (Haar- und Federwild), Flinte

sowie ausreichend Patronen sind vom Hundeführer

mitzubringen.

Die Übernacht-Schweißfährten werden im

Spritzverfahren mit Wildschweiß hergestellt.

Nennung: Mit Formblatt „BPO Anlage 1“

(zum Download auf ljv-hessen.de unter

Downl -> Jagdgebrauchshunde -> BPO

Nennung Anlage 1).

Der Nennung sind folgende Unterlagen

beizufügen: Kopie der Ahnentafel (aktueller

Stand) bzw. der Registrierpapiere/F1-Generation,

Kopien evtl. abgelegter Verbandsprüfungen,

Lautnachweis bei Nennung

Prüfung 2.

Prüfungsleitung Thomas Tang, Schuchardstr.

31, 34613 Schwalmstadt, E-Mail:

thtang@web.de, Mobil: 0172/618 55 09.

Max.: 12 Hunde.

VGP/VPS o.l.E. mit ÜF/TF nach

VGPO am 12./13.10.2019 um Garbenteich

Prüfungsleitung: Thomas Tang, Schuchardstr.

31, 34613 Schwalmstadt, E-Mail:

thtang@web.de, Mobil: 0172/618 55 09.

Nennschluss: 21.09.2019.

Nenngeld: 100,- €/130,- € (Mitgl./Nichtmitgl.);

Verbeller/Verweiser zusätzl. 15,- €.

Die Schweißfährten werden im Spritzverfahren

mit Wildschweiß hergestellt.

Fuchshindernis.

Schleppwild (Haar- und Federwild, Fuchs),

Flinte sowie ausreichend Patronen sind

vom Hundeführer mitzubringen.

Max.: 8 Hunde.

Nennungen zu Verbandsprüfungen mit

Formblatt 1 (Download auf http://jghv.

de/index.php/service/formblaetter) an:

Dr. Sandra Rafalzik, Goethestr. 17, 35582

Wetzlar, E-Mail: sandra@rafalzik.com, Mobil:

0176/646 202 94.

Der Nennung sind folgende Unterlagen

beizufügen: Kopie der Ahnentafel (aktueller

Stand), Kopien aller früher absolvierten

Verbandsprüfungen.


Jagdgebrauchshunde

Das Nenngeld (Reuegeld) ist mit Absendung

der Nennung spätestens bis zum

Nennschluss unter Angabe des Führer- und

Hundenamens als Verwendungszweck auf

folgendes Konto zu überweisen: JV „Hubertus“

Giessen, Sparkasse Giessen, IBAN:

DE40513500250245002979.

Am Prüfungstag erfolgt der Identitätsnachweis

durch Mikrochip-/Tätonummer. Dem

Prüfungsleiter sind die gültige Tollwutschutzimpfung

(Impfpass) und der Jagdschein

vorzulegen.

Mitglieder des JV Gießen haben Vorrang.

Btr am 17.02.2019 in Pohlheim-Garbenteich

Suchenlokal: Vereinsheim am Schießstand.

Prüfungsleitung: Thomas Tang, Schuchardstr.

31, 34613 Schwalmstadt, E-Mail:

thtang@web.de, Mobil: 0172/618 55 09.

Nennschluss: 03.02.2019.

Nenngeld: 30,- €/40,- € (Mitgl./Nichtmitgl.).

Zugelassen werden Hunde, die eine vom

JGHV anerkannte Ahnentafel besitzen und

wirksam gegen Tollwut geimpft sind. Der

Führer muss im Besitz eines gültigen Jagdscheins

sein. Ein geeigneter Prüfungsfuchs

ist vom Führer mitzubringen.

Nennung auf Formblatt 1 mit Kopie der Ahnentafel

an: Dr. Sandra Rafalzik, Goethestr.

17, 35582 Wetzlar, E-Mail: sandra@rafalzik.

com, Mobil: 0176/646 202 94.

Das Nenngeld (Reuegeld) ist mit Absendung

der Nennung spätestens bis zum

Nennschluss am 03.02.2019 unter Angabe

des Führer- und Hundenamens als Verwendungszweck

auf folgendes Konto zu überweisen:

JV „Hubertus“ Giessen, Sparkasse

Giessen, IBAN: DE40513500250245002979.

Am Prüfungstag erfolgt der Identitätsnachweis

durch Mikrochip-/Tätonummer. Dem

Prüfungsleiter sind die gültige Tollwutschutzimpfung

(Impfpass) und der Jagdschein

vorzulegen.

Max.: 8 Hunde. Mitglieder des JV Gießen

haben Vorrang.

Verein Pudelpointer LG

Hessen

Messe Alsfeld (Jagen, Fischen,

Offroad) 22. – 24.03 2019.

Die LG Hessen wird mit einem Stand und

Bühnenpräsentationen vertreten sein und

freut sich auf Ihren Besuch; Veranstaltungszeiten

siehe Messeprogramm.

Landesgruppenversammlung am

19.04.2019

Beginn: 14.00 Uhr, Gaststätte Wiesengrund,

64521 Groß-Gerau, Breitenbrücherweg 30.

VJP am 14.04.2019 um 55278 Selzen

in ARGE mit JGV Rhein-Nahe

e.V. (federführend)

Nenngeld: 60,- €/90,- € (Mitgl./Nichtmitgl.).

Nennschluss: 29.03.2019 Posteingang, keine

Nachmeldungen.

Aufgrund der Begrenzung der zuzulassenden

Hunde empfehlen wir die Nennung bereits

jetzt abzugeben.

Max.: 12 eingetragene Vorstehhunde, Vereinsmitglieder

haben Vorrang.

Treffpunkt: Wird mit der Einladung bekannt

gegeben.

Nennung nur auf Formblatt 1 in der aktuellen

Fassung mit einer Kopie der Ahnentafel

(Vorder- und Rückseite) und unter gleichzeitiger

Zahlung des Nenngeldes. Praktische

Übungstage zur Vorbereitung auf die

VJP bieten wir um Groß-Gerau für die gemeldeten

Teilnehmer der VJP an, Termine

ab Ende März 2019.

Btr am 19.04.2019 in Groß-Gerau

Der PO entsprechende Füchse sind durch

die Führer zu stellen und sind am Treffpunkt

abzugeben. Bei Bedarf bieten wir auch einen

Übungstag an.

Nenngeld: 30,- € (Mitgl./Nichtmitgl.).

Nennschluss: 05.04.2019 Posteingang, keine

Nachmeldungen.

Max.: 3 Hunde, Vereinsmitglieder haben

Vorrang.

Treffpunkt und Uhrzeit werden mit der Einladung

bekannt gegeben.

Nennung: Formlos mit Kopie der Ahnentafel

unter gleichzeitiger Zahlung des Nenngeldes.

19.04.2019 Zuchtschau 1 in 64521

Groß-Gerau ca. 16.00 Uhr und

11.08.2019 Zuchtschau 2 in 64521

Groß-Gerau ca. 15.00 Uhr

Nur bei Eingang von Meldungen. Zulassung:

Gem. § 3 Zuchtschauordnung VPP

e.V. i. d. F. vom 25.09.2015: d.h. nur mit Ahnentafel

des VPP e.V. bzw. FCI anerkannte

Ahnentafel, Mindestalter 12 Mon. bzw. 18

Mon. für eine endgültige Bewertung.

Nenngeld (Reugeld): 30,- €.

Nennschluss: 16.03.2019 bzw. 04.08.2019

Posteingang.

Nennung: Auf Formblatt 1 mit handschriftlichem

Zusatz “Zuchtschau“ mit einer Kopie

der Ahnentafel (Vorder- und Rückseite) und

unter gleichzeitiger Zahlung des Nenngeldes.

Sommerfest und Wasservortest am

11.08.2019 um 10.00 Uhr in 65468

Trebur, Kornsand 9

Mit Qualifizierung für die 70. Edgar-Heyne-HZP

und 10. Zuchtausleseprüfung

2019. Eine formlose Anmeldung mit Kopie

der Ahnentafel ist bis zum 26.07.2019 erforderlich.

Neben dem Wasservortest sind

in jedem Fall Übungsmöglichkeiten für

Junghunde gegeben.

HZP am 14./15.09.2019 um 55278

Selzen (o. Hsp. u. o.l.E.) in ARGE

mit JGV Rhein-Nahe e.V. (federführend)

Nenngeld: 80,- €/120,- € (Mitgl./Nichtmitgl.).

Max.: 12 eingetragene Vorstehhunde, Vereinsmitglieder

haben Vorrang.

Nennschluss: 30.08.2019 Posteingang, keine

Nachmeldungen.

Treffpunkt: Wird mit der Einladung bekannt

gegeben.

VGP I am 07./08.09.2019 JGV

Rhein-Nahe e.V. in ARGE mit VDD

Mittelrhein

Im Raum Bad Kreuznach, TF/ÜF, Fuchs über

Hindernis.

Bundes-VGP VPP e.V. am

05./06.10.2019 bei der LG Pfalz

(Ausschreibung PP-Heft und www.pudelpointer.de)

VGP II am 12./13.10.2019 JGV

Rhein-Nahe e.V. in ARGE mit VDD

Mittelrhein

Im Raum Bad Kreuznach, TF/ÜF, Fuchs über

Hindernis.

Für alle vorgenannten Prüfungen

gilt:

Prüfungsbedingungen entsprechend § 23 der

Satzung des JGHV in der gültigen Fassung.

Nennungen für Btr, Wasservortest und

Zuchtschauen an Marion Pospisil, Dr.-Ruben-Rausing-Str.

31, 65239 Hochheim a.M.,

Tel. 06146/902885 und 0172/6101538; marion.pospisil@t-online.de;

Bankverbindung:

Mainzer Volksbank, IBAN: DE07 5519

00000410 7810 17, BIC: MVBMDE55

Nennungen für VJP, HZP, VGP an JGV

Rhein-Nahe e.V., Prüfungsleiter Thomas

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HessenJäger

Ausgabe 01/19


Jagdgebrauchshunde

Fleck, Bahnhofstr. 49, 55437 Ockenheim,

Tel.: 06725/4561 und 0170/4733266,

t.fleck@t-online.de. Bankverbindung JGV

Rhein-Nahe e.V.: Sparkasse Rhein-Nahe

IBAN: DE28 5605 0180 0000 2896 45, BIC:

MALADE51KRE

www.pudelpointer.de/index.php/hessen

Marion Pospisil

JV Büdingen in ARGE

mit JC Bad Nauheim und

Wetterauer JC

VJP am 27.04.2019 um Heegheim

Max.: 8 Hunde.

Nennschluss: 10.04.2019.

Nenngeld: 60,- €/80,- € (Mitgl./Nichtmitgl.).

Es gelten die allg. Prüfungsbedingungen

des JGHV.

Meldungen an: Prüfungsleiter Reiner

Schulze, Brunnenstr. 34, 63674 Altenstadt-Heegheim;

Tel..: 0171/4311705;

oder E-Mail: reiner-schulze@gmx.net.

Überweisung auf VR Bank Büdingen IBAN:

DE57506616390003618404.

JV Büdingen

Abrichte- und Führungslehrgang

2019 mit Ziel VJP, HZP, VGP/VPS

und BP

Infoabend und Anmeldung (Voranmeldung

möglich) am 21.02.2019, 19.00 Uhr, in der

„Alten Schule“ in Heegheim (Altenstadt).

Gebühren: 100,- €/120,- € (Mitglied/Nichtmitgl.).

An diesem Abend sind vorzulegen: Impfpass

(Nachweis Tollwutschutz), Jagdschein,

Ahnentafel und Kopie. Zugelassen

werden nur Hunde mit JGHV-Ahnentafel;

FCI anerkannter Ahnentafel; Hunde ohne

Papiere, deren Phänotyp einer vom JGHV

anerkannten Rasse entspricht, eine vom

Zuchtverein ausgestellte Registrierbescheinigung

besitzen oder als direkte Nachkommen

(F1-Generation) aus Elterntieren mit

JGHV Ahnentafel stammen.

Lehrgangsleiter: Reiner Schulze, Brunnenstr.

34, 63674 Altenstadt-Heegheim; Tel.:

0171/4311705; oder Email: reiner-schulze@gmx.net.

Schnupperstunde zur Jagdhundeausbildung

Erziehung und Ausbildung eines Jagdhundes

vom Welpenalter bis zur Prüfung.

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HessenJäger

Ausgabe 01/19

Der JV Büdingen lädt alle interessierten

Hundebesitzer, zukünftige Führer und Welpenbesitzer

zu einer theoretisch/praktischen

Schnupperstunde ein.

Treffpunkt: 24.02.2019 um 13:00 Uhr in

63674 Altenstadt-Glauberg, Parkplatz Alte

Mühle. Bei Fragen: Reiner Schulze Tel.:

0171/4311705; oder Email: reiner-schulze@gmx.net.

Wetterauer JC

Abrichte- und Führerlehrgang 2019

Zugelassen werden nur Hunde, die eine

vom JGHV anerkannte Ahnentafel besitzen

und wirksam gegen Tollwut geimpft

sind. Mitte März beginnt die Vorbereitung

der Hunde auf VJP/Derby und Anfang Juni

startet die Vorbereitung auf HZP/Solms/

BP/VGP. Für den Lehrgang zu den Herbstprüfungen

stellt der JC jedem Hundeführer

für seinen Hund eine Grundausstattung an

Schleppwild (Kanin/Ente) zur Verfügung.

Kosten: 70,- €/ 140,- € (Mitgl./Nichtmitgl.).

Für die Wasserübungstage ist eine zusätzliche

Gebühr von je € 5,- fällig. Interessierte

Hundeführer können sich bei Christian

Marx, Tel.: 0177/7843441 oder marx.ch@

web.de melden.

Btr am 31.03.2019 um Florstadt-Stammheim

Nennschluss: 24.03.2019.

Nenngeld (Reugeld): 25,- € (ist der Anmeldung

beizulegen).

Nennung auf Formblatt 1, nur maschinengeschrieben

oder PC-Ausdruck, Kopie der

Ahnentafel bitte beilegen. Zugelassen werden

nur Hunde, die eine vom JGHV anerkannte

Ahnentafel besitzen und wirksam

gegen Tollwut geimpft sind. Der Führer

muss im Besitz eines gültigen Jagdscheins

sein. Füchse, gemäß der gültigen PO, sind

mitzubringen.

Prüfungsleiter: Martin Lüdge, Hellersberg

4, 35428 Langgöns, Tel.: 06403/775785

oder 0160/3536266.

VDD Hessen

VJP am 30.03.2019 um Friedberg

Zur VJP werden Hunde zugelassen, die

nach dem 30.09.2017 gewölft sind. Alle

Hunde müssen tätowiert bzw. gechippt,

kurz- und drahthaarige Hunde aus Gründen

des Tierschutzes kupiert sein. Sie müssen

eine vom JGHV anerkannte Ahnentafel besitzen

und wirksam gegen Tollwut geimpft

sein. Der Eigentümer des zu meldenden

Hundes muss einem Mitgliedsverein des

JGHV angehören, sein Führer muss einen

gültigen Jagdschein besitzen.

Das Nenngeld (Reuegeld) muss bis zum

Nennschluss auf dem angegebenen Konto

eingegangen sein. Bitte Nennung auf Formblatt

1. Der Nennung muss eine Kopie der

Ahnentafel beiliegen. Ein Programm mit

weiteren Einzelheiten erhalten die Führer

der gemeldeten Hunde rechtzeitig vor dem

Prüfungstermin.

Prüfungsleiter: Rudolf Kaiser.

Nennungen an: Yvonne Scoggins, Ausserhalb

16, 61203 Reichelsheim 2,

06035/2088955,

Nenngeld: 60,- €/80,- € (Mitgl./Nichtmitgl.)

auf das Konto: VDD Hessen, VB Mittelhessen,

IBAN: DE48513900000011671900.

Nennschluss: 17.03.2019.

Max.: 20 Hunde.

VDD Hessen in SG mit Starkenburg

/Südhessen

VJP am 06.04.2019 um Biblis

Zu den allgemeinen Bedingungen vgl. die

Ausschreibung zur VJP am 30.03.2019.

Prüfungsleiter: Berthold Keil.

Nennungen an: Yvonne Scoggins, Ausserhalb

16, 61203 Reichelsheim 2,

06035/2088955,

Nenngeld 60,- €/80,- € (Mitgl./Nichtmitgl.)

auf das Konto: VDD Hessen, VB Mittelhessen,IBAN:

DE48513900000011671900.

Nennschluss: 25.03.2019.

Bitte beachten: Nennungen sind begrenzt!

HZP m.l.E./o.Sp. am

13./14.09.2019 um Friedberg und

Aschaffenburg

Zu den allgemeinen Bedingungen vgl. die

Ausschreibung zur VJP am 30.03.2019.

Bei Abgabe der Nennung ist das Nenngeld

auf das Konto VDD Hessen, VB Mittelhessen,

Konto: BIC: VBMHDE5FXXX IBAN:

DE48513900000011671900, mit Betreff:

HZP und Name des Hundes, zu überweisen.

Nennungen ohne Zahlung des Nenngeldes

werden nicht berücksichtigt!

Nenngeld: 100,- €/130,- € (Mitgl./Nichtmitgl.).

Nennschluss: 30.08.2019.

Max.: 20 Hunde.

Nennungen sind mit Formblatt 1 mit Kopie

der Ahnentafel sowie der VJP-Zeugnisse an

Yvonne Scoggins, Ausserhalb 16, 61203

Dorn Assenheim, zu senden.


Jagdgebrauchshunde

VGP ÜF/TF am 12./13.10.2019

Alle Hunde müssen tätowiert bzw. gechippt,

kurz-und drahthaarige Hunde aus Gründen

des Tierschutzes kupiert sein. Sie müssen

eine JGHV anerkannte Ahnentafel besitzen

und wirksam gegen Tollwut geimpft sein.

Der Eigentümer des zu meldenden Hundes

muss einem Mitgliedsverein des JGHV

angehören und einen gültigen Jagdschein

besitzen. Die Schweißfährten werden mit

Rotwildschweißgemisch getropft. Die Stöberarbeit

findet im Wald statt. Fuchs wird

über Hindernis geprüft.

Bei Abgabe der Nennung ist das Nenngeld

auf das Konto VDD Hessen, VB Mittelhessen,

Konto: BIC: VBMHDE5FXXX IBAN:

DE48513900000011671900, mit Betreff:

VGP und Name des Hundes, zu überweisen.

Nennungen ohne Zahlung des Nenngeldes

werden nicht berücksichtigt!

Nenngeld: 110,- €/ 140,- € (Mitgl./Nichtmitglieder),

Totverbeller/Verweiser: 25,- €

zusätzlich.

Nennungen sind mit Formblatt 1 mit Kopie

der Ahnentafel sowie aller absolvierten

Prüfungszeugnisse und dem Nachweis

der Arbeit an der l.E. an Yvonne Scoggins,

Ausserhalb 16, 61203 Dorn-Assenheim, zu

senden.

Nennschluss: 27.09.2019.

Prüfungsleiter : Rolf Dieter Lech.

Ringtraining - Die richtige Präsentation

Ihres Hundes bei der Zuchtschau

Ziel des Ringtrainings ist das Sichere Auftreten

des Hundeführers und damit optimale

Präsentation des eigenen Hundes auf

der Zuchtschau , um eine bestmögliche

Bewertung durch den Zuchtrichter zu ermöglichen.

Termin: 20.01.2019. Beginn: 9.00 Uhr (bis

ca. 12.00 Uhr) Kosten 20,- €.

Anmeldung an:

yvonne.scoggins@drahthaar-hessen.de.

Vorbereitungskurs zur Btr

Am 03.02.19 findet das erste Treffen statt.

Treffpunkt: 9.00 Uhr am Bürgerhaus, Vilbelerstr.

40 in Friedberg – Bruchenbrücken.

Bitte Fuchs mitbringen!

Die Vorbereitung umfasst 4 Termine.

Kosten 40,- €.

Btr am 03.03.2019 um Homberg/Ohm

Prüfungsleiter: Rolf Dieter Lech.

Nennungen auf Formblatt 1 mit Kopie der

Fotolia.com/DoraZett

Ahnentafel an VDD Hessen: Yvonne Scoggins,

Ausserhalb 16, 61203 Reichelsheim,

E-Mail: yvonne.scoggins@drahthaar-hessen.de.

Nennschluss: 18.02.2019.

Nenngeld: 40,- €, auf das Konto VB Mittelhessen,

BIC: VBMHDE5FXXX, IBAN:

DE48513900000011671900.

Zur Btr werden Hunde zugelassen, die eine

vom JGHV anerkannte Ahnentafel besitzen

und wirksam gegen Tollwut geimpft sind.

Der Eigentümer des zu meldenden Hun¬des

muss einem Mitgliedsverein des JGHV angehören,

sein Führer muss einen gültigen

Jagdschein besitzen. Das Nenngeld muss

bis zum Nennschluss auf dem an¬gegebenen

Konto eingegangen sein.

JV Wetzlar

Abrichtelehrgang 2019

Anmeldung: 12.03.2019, 19:00 Uhr in unserem

Vereinsheim im Engelstal bei Hermannstein.

Teilnahme: Nur für Mitglieder des JV.

Kostenbeitrag: 75,- €.

Bei der Anmeldung sind vorzulegen: Original

der Ahnentafel und Kopie; Impfpass mit

Nachweis einer gültigen Tollwutschutzimpfung

und gültiger Jagdschein.

Zugelassen werden nur Hunde mit JGHV-

Ahnentafel oder FCI anerkannter Ahnentafel

oder Hunde ohne Papiere, deren Phänotyp

einer vom JGHV anerkannten Rasse entspricht,

die eine vom Zuchtverein ausgestellte

Registrierbescheinigung besitzen

oder als direkte Nachkommen (F1- Generation)

aus Elterntieren mit JGHV- Ahnentafel

stammen.

Hunde sind an diesem Tag nicht mitzubringen!

Lehrgangsleiter: Mark Litzinger (Tel.:

0171/3501348).

Ergebnisse

Erster Frankfurter JK

89. Solms/AZP/HZP am 22.09.2018

SOLMS:

Dafne vom Goldberg, DK,

F.: Susanne Rohländer, 1. Pr.

Cash vom Waldecker Land, DK,

F.: Karin Spellucci, 1. Pr.

Crandel vom Schätzeberg, DK,

F.: Josef Goebel, 1. Pr.

Clint von der Münzenburg, DK,

F.: Maximilian Rücker, 2. Pr.

AZP:

Lord Luis von Königsmark, DK,

F.: Jörg Schieck, 1. Pr.

Jelly von der Wacholderheide, DK,

F.: Stephanie von Dellingshausen, 3. Pr.

HZP:

Zottel von der Hafkesdell, DL,

F.: Ronny Ziemainz, 176 Pkt.

81. VGP am 20./21.10.2018

Urmel II vom Schnepfenstrich, DK,

F.: Sven Halupczok, 328 Pkt., 1. Pr.

Birka vom Ulfatal, DK,

F.: Holger Schneider, 342 Pkt., 1. Pr.

Aramis von der Bornmühle, DK,

F.: Rüdiger Weisensee, 336 Pkt., 1. Pr.

Domino vom Falkenberg, PP,

F.: Dieter Hampel, 305 Pkt., 3. Pr.

VdJd Dillkreises

BP am 14.10.2018

Arik vom Hasengraben, DL,

F.: Mario Müller

Arran von der Flammenmühle, KLM,

F.: Michael Bieber

Mexx vom Sprakeler Holz, DD,

F.: Dominik Theiß

Artus von der heiligen Eiche, KLM,

F.: Niklas Höbel

Kobold aus dem Burgwald, Alp.Br.,

F.: Michael Becker

33

HessenJäger

Ausgabe 01/19


Lernort Natur

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HessenJäger

Ausgabe 01/19

Rettung aus dem Eis

Der Januar gehört zu den entbehrungsreichsten Zeiten im Jahr. Die Tiere, die den Winter über nicht in einen

energiesparenden Winterschlaf verfallen, haben in dieser Zeit oft Mühe, Fressbares zu finden. Durch die Kälte

benötigen sie alle viel Energie, weshalb sie sich vom Sommer bis in den Herbst hinein eine schöne Fettschicht

anfressen, von der sie zehren können, wenn es einmal ein paar Tage kaum etwas zu beißen gibt.

Unser Felix hat die Ranzzeit hinter sich gebracht und hofft mit seiner Feline auf Nachwuchs in ein paar Wochen.

Beide haben sich in den eisigen Nächten wiedergefunden und sind momentan unzertrennlich.

Füchse sind treu und

halten mitunter lebenslange

Partnerschaften.

An diesem Morgen streicht unser Lieblingsfuchs Felix allerdings alleine durch die

Feldmark. Der Hunger treibt ihn an, er ist auf der Suche nach etwas Fressbarem.

Doch bis jetzt hat er nichts gefunden, was ihn auch nur annähernd sättigen könnte.

Einen kleinen Vogel, der der Kälte der Nacht zum Opfer gefallen war, hat er zwar

schon gefunden, doch viel mehr als Federn war da nicht dran. Der Vogel hatte auch

schon ein paar entbehrungsreiche Tage hinter sich, so dürre wie er war. So schnürt Felix weiter und es ergibt

sich wieder einmal, dass er uns Menschen näher kommt. Felix wird vom leisen Schnattern und Fiepsen auf dem

Feuerlöschteich am Stadtrand angezogen. Das klingt nach einer guten Beute. Eine fette Ente wäre jetzt gerade das

Für den Kulturfolger Fuchs

ist der Weg in die Siedlungen

und Städte keine große

Hürde. Schnell hat er gelernt,

dass dort immer Nahrung und

Deckung zu finden sind.

Enten können auf Eis stehen, ohne dass dieses unter ihren Füßen

schmilzt, da ihre Füße nicht warm werden.

Quelle: Fotolia- Steve Oehlenschlager

richtige.

Es ist noch dunkel, aber die Stadt ist bereits erwacht. Hin und wieder

Im Winter ist es für viele Tiere

schwer, ausreichend Futter zu

gleiten grelle Scheinwerferlichter die Landstraße entlang, die ersten Menschen

machen sich auf zur Arbeit. Felix schleicht sich an den Teich heran

finden. Der Boden ist gefroren, die

Insekten sind in der Winterstarre,

und macht sich ein Bild der Lage. Einige Enten liegen am Ufer, andere haben

es sich auf dem Eis des zugefrorenen Gewässers gemütlich gemacht. zentriebe. So müssen die Tiere auf

es gibt keine Früchte und Pflan-

Felix tropft beim Anblick schon der Zahn. Auf leisen Sohlen schleicht er ihre Fettreserven zurückgreifen und

näher und näher. Immer den Schutz der Fichten ausnutzend, welche den alternativen Fraß suchen.

Rand des Teiches säumen.

Mit einem großen Satz mitten in die Entenschaar hinein beginnt die Jagd.

Wildes Geflatter und erschrockenes Geschnatter. Fast, nur um Haaresbreite, hätte Felix eine der Stockenten gefasst,

doch als er mit dem Schwung seines Angriffes aufs Eis trifft, rutscht er unbeholfen

mit allen Vieren in verschiedenen Richtungen und landet auf dem Bauch.

Mist! Das war ein Reinfall. Aber was für einer zeigt sich Sekundenbruchteile später

erst in Gänze. Mit einem dumpfen „Knarz“ bricht die Eisdecke unter dem Gewicht

von Felix ein und dieser wird für einen Moment vom tiefschwarzen Wasser

komplett verschluckt. Himmel, ist das kalt! Als Felix wieder auftaucht, versucht er

sogleich, aus seiner misslichen Lage zu entkommen und müht sich ab, wieder auf

die Eisdecke zu gelangen. Doch er findet auf dem nassen

Eis einfach keinen Halt, immer wieder rutscht er ab und

taucht zurück in die eisige Kälte des Feuerlöschteiches.

Wieder und wieder versucht es unser Fuchs, er kämpft

schwer, um sich zu retten, aber es scheint aussichtslos.

Mittlerweile beginnt die Kälte ihn zu lähmen, Felix spürt

seine Hinterläufe kaum noch und das macht alles noch

viel schwerer. Er begreift die Gefahr und gerät langsam

in Panik. Es sind kaum zwei Meter bis zum rettenden

Ufer, doch scheint es unmöglich, dieses zu erreichen.

Felix platscht und strampelt und sein Schnaufen, welches

weiße Wölkchen in der klirrendkalten Luft hinterlässt,

ist gut zu hören.

Genau diese Geräusche sind es, welche ein Junge, der

mit geschultertem Ranzen auf dem Weg zur Bushalte-


Lernort Natur

Enten frieren nicht an den Füßen. Sie haben immer

kalte Füße, denn warme Füße würden viel Wärme

an die Umgebung abgeben. Das würden auch

dazu führen, dass das Eis, auf dem sie stehen,

schmelzen würde. Sobald das angetaute Eis dann

in der kalten Umgebung wieder abkühlen würde,

könnten die Entenfüße am Eis festfrieren.

stelle ist, in diesem Moment wahrnimmt

und dessen Neugierde ihn runter

zum Feuerlöschteich treibt.

Felix bemerkt ihn und seine Angst wird

noch größer. Auch der Junge sieht gleich

den hilflosen Fuchs und erkennt sofort

die Notlage. Rasch wirft er seinen Ranzen

an die Seite, doch dann steht er kurz ratlos da.

Wie soll er helfen? Anfassen kann er den Fuchs nicht. Das Eis ist zu dünn, er würde ebenfalls einbrechen und der

Fuchs würde ihn sicher in seiner Angst beißen. Nun ist guter Rat teuer, der Junge überlegt fieberhaft. Da kommt

ihm der rettende Gedanke. Mit großer Mühe bricht er Äste der Fichten ab. Es ist nicht leicht, diese biegsamen Zweige

vom Stamm zu trennen, doch es gelingt ihm. Mit dicht benadelten Fichtenzweigen eilt er zum Unglücksraben im

Eis zurück und schiebt sie zum Loch, in dem Felix paddelt.

Schnell liegen nun drei oder vier größere Äste am und über dem Loch, doch Felix macht keine Anstalten, das

Rettungsangebot anzunehmen.

„Nun komm schon“, flüstert der Junge, doch der

Fuchs scheint nicht zu begreifen. Oder ist es doch die

Furcht vor dem Jungen, die unseren Felix zögern lässt?

Dies scheint auch das Schulkind zu bemerken. Es

zieht sich weiter zurück und beobachtet nun mit gutem

Abstand das Geschehen.

Jetzt nutzt Felix die Chance, mit letzten Kräften hangelt

er sich an den Ästen entlang und diesmal finden

seine Pfoten Halt. Erschöpft erreicht er das Ufer. Triefnass

und halb erfroren steht er kurz da und blickt zu

dem Jungen herüber. Beide sehen sich an.

„Du hast es geschafft“, flüstert der Junge mit vor

Freude pochendem Herzen.

Enten schützen sich mit ihrem dichten Daunenkleid

vor Kälte, zwischen den Federn kann

sich die Luft erwärmen und dies hält die Ente

schön warm. Damit sie nicht im Wasser oder

bei Regen nass wird, reibt die Ente ihr Federkleid

mit dem Sekret der Pürzeldrüse ein. So

perlt das Wasser einfach an ihr ab.

Felix läuft bei diesen Worten mit steifen Gliedern davon und

sucht erst einmal Deckung in einer engen Sackgasse zwischen

den Häusern. Er muss kurz die letzten Kräfte sammeln und dazu

braucht er ein Versteck und ein bisschen Ruhe. Der Kampf im

Eiswasser hat ihn sehr geschwächt und die Kälte, die durch den

nassen Balg noch verschlimmert wird, schmerzt wie Stiche in

seinem Körper. Als er sich hinter der Mülltonne drücken will,

bemerkt er einen warmen Luftzug gleich neben ihm. Aus dem

Kellerschacht eines

Hauses strömt warme Luft nach außen. Wärme, die unser Felix jetzt

so dringend braucht. Die Wäscherei dieses Hauses ist heute Morgen

schon in Betrieb und so legt sich Felix auf den Gitterrost über dem

Kellerschacht und lässt die Luft der großen Wäschetrockner seinen

Balg trocknen und erwärmen.

Bis das erste zaghafte Licht anbricht, bleibt Felix in seinem warmen

Versteck, dann macht er sich auf, um im Schutze der Dämmerung die

Menschen zu verlassen. Vorbei am Feuerlöschteich, die Landstraße

entlang und bald ist er wieder in der Feldmark, nahe dem Wald, in seinem Revier.

Felix' Ziehmutter gab ihn damals den Namen „Felix“ was ursprünglich aus dem Lateinischen

kommt und „vom Glück begünstigt“, „glücklich“, „erfolgreich“ oder „der Glückliche“

bedeutet. Vielleicht ahnte sie schon, dass dieser Fuchs in seinem Leben viel Glück brauchen

wird und wünschte es ihm auf diesem Wege.

Quelle: Fotolia_ scheaf

Der dicke Winterbalg schützt die Füchse vor Kälte.

Wildtiere in Not sollte man nicht einfach

so anfassen. Zum Eigenschutz muss

man beachten, dass ein verletztes oder

krankes Tier in seinem Schmerz oder

aus Angst um sich beißt oder kratzt und

natürlich kann es auch Krankheiten auf

uns Menschen übertragen.

35

HessenJäger

Niko Fux Ausgabe • www.niko-fux.de

01/19


Aus der Jagdbranche

Pferd & Jagd erfolgreich beendet

Jagdhornklänge auf der Pferd & Jagd in Hannover.

Die Pferd & Jagd 2018 hat sich erneut

als Top-Leistungsschau der Reit- und

Jagd-Branche erwiesen. Insgesamt kamen

102.100 Besucher aufs Messegelände. Damit

setzt die Pferd & Jagd auch im 38. Jahr

ihren Erfolgsritt fort.

Carola Schwennsen, Geschäftsführerin

beim Messe-Veranstalter Fachausstellungen

Heckmann: „Wir haben mit der Mischung

aus einzigartiger Produktvielfalt auf

der einen und dem großen Informations-,

Lehr- und Showprogramm auf der anderen

Seite erneut aufs richtige Pferd gesetzt.“

Ins Schwarze traf auch das Angebot

für Jäger und Angler. Sie hatten nicht nur

die Gelegenheit, sich mit jeglicher Art von

Ausrüstung und Equipment einzudecken,

sondern auch von zahlreichen Vorträgen,

Vorführungen und vom Informationsaustausch

zu profitieren. Die Aktionsfläche der

Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN)

war erneut DER Treffpunkt für Niedersachsens

Jäger, um gemeinsam die diesjährige

Jagdsaison zu begehen. LJN-Präsident

Helmut Dammann-Tamke: „Es bewahrheitet

sich auch in diesem Jahr, dass die Pferd &

Jagd der Jägertreff schlechthin in Norddeutschland

ist. Sehr erfreulich ist aber

auch, dass wir mit unserer Ausstellung,

unserem Programm und unseren Aktionen

auch viele Nichtjäger für die Belange von

Jagd, Wildtieren und Natur interessieren

konnten.“

Die nächste Pferd & Jagd findet statt vom

5. bis 8. Dezember 2019.

JAGD & HUND 2019 größer denn je

Die JAGD & HUND, Europas größte Jagdmesse,

findet 2019 vom 29. Januar bis zum

3. Februar statt. Wir immer zeigt sie alles,

was der Waidmann und Naturliebhaber

braucht, vom Fernglas bis zum Geländewagen.

Die JAGD & HUND wird im kommenden

Jahr größer als je zuvor sein. Erstmals

ist die Veranstaltungsarena Westfalenhalle

integriert. Gemeinsam mit der zeitgleich

stattfindenden Messe FISCH & ANGEL

belegt das Messe-Duo dann das gesamte

Dortmunder Messegelände.

Kulinarik und Wildbret-Zubereitung spielen

schon lange eine besondere Rolle auf

der JAGD & HUND und erfreuen sich in den

vergangenen Jahren einer zunehmenden

Beliebtheit. Um der Nachfrage gerecht zu

werden, wird ab 2019 der Thematik Wildbret

mit dem WILD FOOD FESTIVAL eine

ganze eigene Halle gewidmet.

Die JAGD & HUND präsentiert auch 2019

ein einzigartiges Einkaufs- und Erlebnisrevier.

Viele unterhaltsame Highlights machen

den Messebesuch zu einem Ereignis.

Neben dem umfassenden Produktangebot

der internationalen Aussteller gehört das

abwechslungsreiche Rahmenprogramm

zum Gesamterlebnis der JAGD & HUND.

36

HessenJäger

Ausgabe 01/19

Spektakulärerer Geländewagenparcours.

Beispiele sind die Vorführungen von Greifvögeln

und Jagdgebrauchshunden. Rund

1.300 Hunde zeigen in der Messe Dortmund

ihre Vorzüge. So gut wie alle Jagdgebrauchshund-Rassen

sind vertreten. Auch

ein spektakulärer Geländewagenparcours

und Jagdmodenschauen sind auf der JAGD

& HUND zu erleben.

Die JAGD & HUND stellt sich immer internationaler

auf. 800 Aussteller aus 41

Nationen präsentierten sich 2018 in den

Hallen. Damit ist die internationale Bedeutung

der JAGD & HUND auch für 2019 vorgezeichnet.

Öffnungszeiten

An allen Tagen von 10:00 bis 18:00 Uhr

www.jagd-und-hund.de

Messe-Aktion

in Augsburg

In Augsburg auf der Jagen und Fischen vom

17.01. bis 20.01.2019 gibt es nicht nur jede

Menge Produkte zum Ansehen, Testen und

Kaufen, sondern auch allerhand zu erleben.

Ob Talk mit Jagdreise-Anbietern, Interviews

mit Ausstellern, beeindruckende Filme

und Vorträge z.B. zur Schweißarbeit, der

Erziehung des Schweißhundes, der Ruf-,

Lock- und Reizjagd, Nachtsichttechnik oder

die Modenschau mit Ladies-Passion-Produkten

und heimischen Pelzen versprechen

spannnende Messeunterhaltung.

Veranstaltungsort

Messegelände Augsburg, Hallen 4–7,Tagungscenter

und Freigelände

Öffnungszeiten

Donnerstag bis Samstag: 9:30 bis 18:00 Uhr

Sonntag: 9:30 bis 17:00 Uhr


Aus der Jagdbranche

Ehrenamt: Jäger sind Vorbilder

41 % sind ehrenamtlich tätig

Die Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement ist bei Jägern

deutlich höher ausgeprägt als im Bundesdurchschnitt.

Allein für ihre ehrenamtliche Naturschutzarbeit investieren Jäger jedes Jahr rund 86

Millionen Euro aus eigener Tasche. (Quelle: Seifert/DJV)

41 Prozent der knapp 385.000 Jäger in Deutschland sind im Ehrenamt

tätig. Dabei engagieren sich Frauen mit 47 Prozent öfters als

Männer, beispielsweise in der Umweltbildung oder in Naturschutzprojekten.

Auch beim Nachwuchs steht Ehrenamt ungebrochen hoch

im Kurs: Mit 45 Prozent wollen sich fast die Hälfte der Jungjäger

in einer jagdlichen Vereinigung engagieren, am liebsten im Naturschutz.

Im Vergleich dazu die Gesamtbevölkerung: Hier sind lediglich

18 Prozent freiwillig im Umwelt- und Naturschutz aktiv. Diese Zahlen

hat der Deutsche Jagdverband (DJV) in einer Mitgliederbefragung

erhoben und anlässlich des internationalen Tag des Ehrenamts veröffentlicht.

Allein für ihre ehrenamtliche Naturschutzarbeit investieren Jäger

jedes Jahr rund 86 Millionen Euro aus eigener Tasche. Hinzu kommt

etwa eine Arbeitswoche pro Monat, die jede Waidfrau und jeder

Waidmann durchschnittlich im Revier verbringt. Die Jagd selbst ist

bereits ehrenamtliches Engagement für die Allgemeinheit: Jäger sind

per Gesetz verpflichtet, einen artenreichen, gesunden Wildbestand

zu erhalten. Sie reduzieren Wildbestände, damit Schäden in Wäldern

und Feldern nicht überhand nehmen und Tierseuchen keine Chance

haben, sich auszubreiten. Jagd auf Raubsäuger wie Fuchs, Marder

oder Waschbär ist zudem ein wichtiger Beitrag für den Artenschutz.

Bei Wildunfällen sind Revierpächter rund um die Uhr im Einsatz, um

verletztes Wild zu finden oder Unfallbescheinigungen für Autofahrer

auszustellen.

Die heimische Jägerschaft im

Autohaus Sorg

Bruno Hespeler beim Jagdforum von Sorg Premium

Cars und der JGV Rhön-Vogelsberg

Alle Jahre wieder hieß es „Waidmannsheil im Autohaus Sorg“:

Seit vielen Jahren hat das „Jagdforum“ im Autohaus Sorg Tradition.

Sorg Premium Cars und die Jäger- und Gebrauchshundevereinigung

Rhön-Vogelsberg (JGV) e.V. luden auch in diesem Herbst

zum Event „Jagen und Land Rover“ mit renommierten Experten ein.

Unter dem Motto „Jagen & Land Rover“ gab sich die heimische

Jägerschaft ein Stelldichein: „Für Jäger sind unsere geländegängigen

Fahrzeuge der Marke Land Rover wie geschaffen“, erklärt Dr.

Mascha Sorg, Geschäftsführerin von Sorg Premium Cars in Fulda,

und führt weiter aus: „deswegen freuen wir uns besonders, dass

wir jedes Jahr mehr interessierte Waidwerker für unser gemeinsames

Event begeistern können.“

Zur Eröffnung gab Benjamin Schrimpf, Verkaufsleiter bei Sorg

Premium Cars und selbst Jäger, einen Einblick in die „Erfolgsgeschichte

Land Rover.

Bruno Hespeler, deutscher Berufsjäger, freier Journalist und international

bekannter Sachbuchautor zu jagdlichen Themen referierte

zum Thema „Rot- und Rehwild ohne Zukunft?“ Dabei ließ er

gleichermaßen Wissen wie auch Anekdoten aus jahrzehntelanger

Jagderfahrung einfließen.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Präsentation der

– nicht nur wegen ihrer legendären Geländegängigkeit – für Jäger

prädestinierten Land Rover und Range Rover Modelle.

NJN

Wir suchen Bilder

NJN

Für unsere Jagdkalender sind wir immer auf der Suche

nach tollen, jagdlichen Fotos in herausragender

Qualität (300 dpi, Dateigröße mind. 3 MB, keine

Handyaufnahmen).

Sie haben welche? Dann schicken Sie sie uns an

info@neumann-neudamm.de und seien Sie 2020

dabei in den Neumann-Jagdkalendern!

37

HessenJäger

Ausgabe 01/19


Aus der Jagdbranche

Leitfaden für Veröffentlichungen

im HessenJäger

Liebe Presseobleute,

zum Einstieg in das neue Jahr veröffentlichen wir hier noch einmal den Leitfaden für Ihre Vereinsberichte im HessenJäger. Die

meisten von Ihnen arbeiten schon lange danach, doch auch für frisch gewählte Beauftragte hat sich dieser Leitfaden als echte Hilfe

erwiesen. Geben Sie den Leitfaden doch auch an jene Mitglieder weiter, die Ihnen Fotos liefern, um die Bildqualität hoch zu halten

und die Abbildungen immer mit einer entsprechenden Bildunterschrift abgeben zu können.

Wir freuen uns darauf, mit Ihrer Hilfe den HessenJäger auch in 2019 für alle Leser hochwertig, abwechslungsreich und informativ

zu gestalten. Mit den besten Wünschen für das neue Jahr, Ihr Redaktionsteam.

Was gehört in den HessenJäger?

• Bitte überlegen Sie vor der Einsendung Ihrer Berichte, ob die darin dargestellten Ereignisse wirklich für ganz Hessen interessant

sind oder eher einen lokalen Kreis von Beteiligten ansprechen. Für den HessenJäger sind nur solche Berichte relevant, die

einen weiten Leserkreis in unserem Land interessieren!

• Veranstaltungstermine, zu denen überregionale Teilnehmer als Zuschauer oder Beteiligte (z.B. Leistungsprüfungen) eingeladen

sind, gehören ebenfalls in den HessenJäger. Melden Sie solche Termine bitte möglichst frühzeitig, da sie auch im Internet veröffentlicht

werden.

Wie soll ein Artikel aussehen?

• Berichte sollten kurz gefasst sein und sich auf die wesentlichen Informationen beschränken.

• Bitte senden Sie keine Protokolle von Versammlungen oder Tagungen ein, sondern fassen Sie die

Ergebnisse der Veranstaltung in kurzen Worten zusammen.

• Bitte reichen Sie Ihre Texte digital als Word-Dokument oder in anderen gängigen Text formaten ein.

Redaktionsschluss

2019

10.01., 05.02., 10.03.,

10.04., 10.05., 10.06.,

10.07., 10.08., 10.09.,

10.10., 10.11., 05.12.

Bilder im HessenJäger?

• Bitte liefern Sie die Bilder immer in der besten Qualität mit höchster Auflösung.

• Es können nur digitale Bilder mit einer Mindestauflösung von 300 dpi verwendet werden (Richtwert: Min. 600 KB).

• Alle Bilder müssen für den HessenJäger honorarfrei verwendet werden dürfen – Achtung: Urheberrecht beachten!

• Bitte senden Sie die Bilder mit einer Bildunterschrift ein: Wer oder was ist darauf zu sehen? Bei Gruppenbildern bitte die Namen

der Abgebildeten von links nach rechts und bei mehreren Reihen auch mit erste, zweite, dritte Reihe usw.

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HessenJäger

Ausgabe 01/19


Aus der Jagdbranche

Spurlaut

Das neue Jagdmagazin am Markt

Seit Ende des Jahres 2018 bringt der

Verlag Neumann-Neudamm ein neues

Jagd-Magazin heraus. „Spurlaut – Wissensmagazin

für Jäger vonheute“ heißt es

und erscheint in sechs Ausgaben pro Jahr,

zur Mitte eines jeden ungeraden Monats.

Warum ein weiteres Jagdmagazin?

Durch die stetig wachsende Nachfrage

nach Jagdkursen hat sich der Markt verändert.

Immer mehr Anbieter, ob Jagdschulen

oder Kreisjägerschaften, erweitern ihr Angebot

um Intensivkurse oder Blockunterricht.

Das Ziel: Den Kunden die Ausbildung

möglichst komfortabel und in kürzester Zeit

anzubieten.

Die praktische Ausbildung wird dabei

häufig bis auf ein Minimum reduziert, die

geballten Informationen über das Kurzzeitgedächtnis

nur bis zur Prüfung gespeichert,

dort aufgesagt und schließlich gerät vieles,

was nicht unmittelbar praktische Anwendung

findet, in Vergessenheit. Die Idee der

Lehrprinzen, die sich nach der erfolgreichen

Prüfung um Jungjäger und deren Einstieg in

die Jagdpraxis kümmern, findet kaum mehr

Unterstützer. Dabei gibt es immer häufiger

auch solche Jagdaspiranten, die weder zu

Hause in der Familie noch im persönlichen

Umfeld Jäger haben, die sie mit Rat und Tat

unterstützen können. Schade, wenn in diesen

Fällen der Jagdschein nicht den Beginn,

sondern das Ende der Wissensvermittlung

markiert.

Spurlaut möchte hier ansetzen und vor

allem den Einstieg in die Jagdpraxis erleichtern.

Denn unter all den vielen verschiedenen

Jagdzeitschriften fehlte bisher

ein Medium, das sich auf die Vermittlung

von jagdlichem Wissen konzentriert und

zwar über die klassische Vorbereitung auf

die Jägerprüfung hinaus.

Ziel ist es, die Jungjäger an dem Punkt

abzuholen, von dem an sie auf sich allein

gestellt sind. Dazu werden fachliche Artikel

mit wissenschaftlichem Hintergrund ergänzt

durch kurzweilige Erfahrungsberichte.

Keine trockene Faktenvermittlung also,

sondern abwechslungsreiche Inhalte. Klassische

Themen der Jungjägerausbildung

werden dabei ebenso aufgegriffen wie aktuelle

Studien aus der Wildbiologie.

Auch wenn man das jagdliche Rad nicht

neu erfinden kann – es gilt immer wieder,

Gewohnheiten zu hinterfragen und alte

Anna-Maria Jacobs

Denkmuster zu durchbrechen. Dazu kann

die wildbiologische Forschung einiges beitragen,

sofern deren Erkenntnisse bei den

Verantwortlichen, also den Jagdpraktikern,

ankommen. Genau hier erweitert sich die

Zielgruppe von Spurlaut auf interessierte und

wissbegierige Jäger jeden Alters, egal wie

lange die Jägerprüfung schon zurückliegt.

Denn dass wir nie auslernen, dazu hatte

ich letztens ein interessantes Erlebnis.

Bei einer Drückjagd erklärte mir ein Nachbarschütze,

dass er noch nie von der Aujeszkyschen

Krankheit gehört habe. Es hat

mich einiges an Überzeugungsarbeit geleistet,

bis er mir die Existenz der Pseudowut

glaubte. Der Kollege hat seit 50 Jahren

seinen Jagdschein. Schwer zu sagen, an

welchem Punkt diese Information an ihm

vorbeigegangen ist. Gleichzeitig verfügt er

mit seinen 50 Jahren Jagderfahrung über

praktische Kenntnisse von unschätzbarem

Wert, über die so mancher Jungjäger nur

staunen kann.

Wenn Sie also immer auf dem neusten

Stand bleiben und gleichzeitig lange Bewährtes

nicht vergessen wollen, dann sollten

Sie Spurlaut abonnieren.

Im rucksacktauglichen Format 17 x 24 cm

ist es 6 x im Jahr die perfekte Hochsitzlektüren.

Gleichzeitig erhalten Sie für den Abopreis

von 20,- aber auch den Zugang zur Online-Version,

um immer up-to-date zu sein.

Wenn Sie selbst spannende Erfahrungen

gemacht haben, die für Ihre Mitjäger

von Interesse sein könnten, dann freuen

wir – das Spurlaut-Team – über einen Gedankenaustausch.

Schrieben Sie uns an

redaktion@spurlaut.com.

39

HessenJäger

Ausgabe 01/19


Kleinanzeigen

Jagdverpachtung

Zum 01.04.2019 wird die Jagdnutzung des Eigenjagdbezirks „Kronberg Wald“ mit

den Angliederungsflächen neu verpachtet. Es handelt sich um ein Hochwildrevier mit

Rotwild als Standwild, Schwarzwild, Rehwild und sonstigem Niederwild.

Der Jagdbezirk „Kronberg Wald“ umfasst eine Gesamtfläche von ca. 355 ha und liegt

nördlich der B 455 am Südosthang des Altkönigs im Taunus mit einer Höhenlage

zwischen 350 m und 720 m über NN.

Zum Jagdbezirk gehört eine Jagdhütte, die für die Dauer der Verpachtung dem Jagdpächter

überlassen wird und von ihm zu unterhalten ist.

Die Verpachtung ist für 12 Jahre vorgesehen. Der Pächter ist zum Wildschadenersatz

verpflichtet. Es dürfen 4 unentgeltliche Jagderlaubnisscheine vom Pächter ausgegeben

werden. Die Unterverpachtung bedarf der Zustimmung des Verpächters.

Der Pächter muss im Sinne des § 11 Bundesjagdgesetz pachtfähig sein und darf

keinen weiteren Jagdbezirk gepachtet haben.

Schriftliche Angebote sind bis zum 15.02.2019 Bei der Stadt Kronberg im Taunus,

Katharinenstraße 7, 61476 Kronberg im Taunus, einzureichen.

Die Erteilung des Zuschlags bleibt vorbehalten und ist weder an das Höchstgebot

gebunden noch besteht eine Verpflichtung zur Zuschlagserteilung.

Kronberg im Taunus, 14. Dezember 2018

Klaus E. Temmen

Bürgermeister und Jagdvorstand

Jagdverpachtung

Die Jagdgenossenschaft Rauschenberg verpachtet zum 01.04.2020 den gemeinschaftlichen

Jagdbezirk Nr.2, Rauschenberg-„Süd“ für die Dauer von 10 Jahren.

Es handelt sich dabei um eine Gesamtfläche von ca. 653 ha, wovon ca. 636 ha bejagbar

sind. Diese gliedert sich in ca. 334 ha Feld- und Wiesenfläche, ca.2,2 ha Gewässerfläche

und ca. 300 ha Wald. Das in landschaftlich reizvoller Lage gelegene, gut

strukturierte und sehr abwechslungsreiche Revier beheimatet insbesondere Rehwild

und Schwarzwild als Standwildarten, sowie sonstiges Nieder- u. Wechselwild.

Die Jagdgenossenschaft Rauschenberg erwartet z. B. eine feste Zusage mindestens

einer großangelegten Drückjagd pro Jahr und die Teilnahme sofern eine solche revierübergreifend

geplant ist.

Die Verpachtung erfolgt im Wege der öffentlichen Ausbietung durch Einholung

schriftlicher Angebote. Das Angebot sollte auch den Nachweis der Jagdpachtfähigkeit,

einen jagdlichen Lebenslauf, Angaben zu Wildschadenregulierung, sowie einen

Maßnahmenplan zur Wildschadenverhütung enthalten.

Angebote sind schriftlich in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift

„Jagdverpachtung Rauschenberg-Süd“ bis spätestens Freitag, 15. Februar 2019

beim Jagdvorstand, Herrn Christian Damm, Auf den Röhren 12, 35282 Rauschenberg

einzureichen.

Die Jagdgenossenschaft Rauschenberg handelt in eigenem Ermessen, behält sich

die Erteilung des Zuschlages ausdrücklich vor und ist weder an das Höchstgebot

gebunden, noch zur Zuschlagserteilung verpflichtet.

Anfragen zunächst unter christian.damm1981@t-online.de gez. der Jagdvorstand

Jagdverpachtung

Verpachtung einer Jagd in Rüsselsheim am Main

Verpachtung einer Jagd im Eigenjagdbezirk „Rüsselsheimer Markwald“ zu vergeben

ab dem 01.04.2019 für die Dauer von 10 Jahren. Das Revier umfasst ca. 344 ha.

Vorkommende Wildarten: Damwild, Schwarzwild, Rehwild, Niederwild, Raubwild.

Nähere Informationen zur Vergabe und dem Revier finden Sie auf der Homepage

der Stadt Rüsselsheim am Main (www.ruesselsheim.de) in der Rubrik „Ausschreibungen“.

Bewerbungen mit Abgabe eines Angebots sind schriftlich per E-Mail oder

per Post bis zum. 21. Januar 2019 beim Fachbereich Stadtentwicklung/ Strategische

Planung, Herr Schipper, Tel. 06142-832040, Marktplatz 4, 65428 Rüsselsheim am

Main, Email liegenschaften@ruesselsheim.de, einzureichen.

Ein rechtlicher Anspruch auf Auftragserteilung und/oder diesbezügliche Vergütung

bestehen mit der Teilnahme am Verfahren nicht. Die Stadt Rüsselsheim behält sich

die Erteilung des Zuschlages ausdrücklich vor und ist weder an das Höchstgebot

gebunden noch zur Zuschlagserteilung verpflichtet.

Jagdrevier Nähe Korbach (Niederwild,

Schwarzwild), 288 ha, davon ca. 67

ha Wald und 221 ha Feld, Möglichkeit

zur Übernahme des laufenden Pachtvertrages

und komfortabler Jagdhütte

(Eigentum an Reviergrenze, Preis VS)

zum 01.04.2019. Anfragen für weitere

Informationen bitte per Mail an

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40

HessenJäger

Ausgabe 01/19

Jagdverpachtung

Der Landesbetrieb HessenForst verpachtet zum 01.04.2019

15 forstfiskalische Eigenjagdbezirke (Hoch- und Niederwildjagden)

mit rund 2.300 ha im Meistgebotsverfahren. Die Liste der

Jagdbezirke kann im Internet eingesehen werden.

Ausschreibungsunterlagen erhalten Sie beim jeweiligen Forstamt

gegen Zahlung einer Schutzgebühr von 20 €. Gebote können bis

zum 01.02.2019, 12:00 Uhr abgegeben werden.

Darüber hinaus bietet HessenForst Jagdmöglichkeiten in Form

von Jagderlaubnisscheinen-Spezial sowie Pauschaljagdangeboten

an. Die Jagdangebote sowie die Liste der Jagdbezirke finden

Sie im Internet unter

www.hessen-forst.de/holz-jagd-jagd-1211.html

Landesbetrieb HessenForst

Bertha-von-Suttner-Str. 3, 34131 Kassel

Tel. 0561 3167 - 151

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„Verbotene Waffen“: Der Umgang (= Erwerb, Besitz, Überlassen, Führen, Verbringen,

Mitnehmen) mit folgenden Gegenständen ist verboten (gem. Nr. 1.2.4): Für Schusswaffen

bestimmte Vorrichtungen, die das Ziel beleuchten (z.B. Zielschein werfer) oder

markieren (z.B. Laser- oder Zielprojektoren). Für Schusswaffen bestimmte Nachtsichtgeräte

und Nachtsichtzielgeräte mit Montage vorrichtungen sowie Nachtsichtvorsätze

und Nachtsichtaufsätze für Zielhilfsmittel (z.B. Zielfernrohre), sofern die Gegenstände

einen Bildwandler oder eine elektronische Verstärkung besitzen. Information zum Bundesjagdgesetz:

BJagdG § 19, „Sachliche Verbote“: Künstliche Lichtquellen, Spiegel und

Vorrichtungen zum Anstrahlen oder Beleuchten des Zieles, Nachtzielgeräte, die einen

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HessenJäger

Ausgabe 01/19


Buchbesprechung

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HessenJäger

Ausgabe 01/19

Harald Klavinius

Waidmannsdank!

Die letzten Sauereien

Hardcover, 160 Seiten

über 150 Farbmotive

Format: 24 x 28 cm

ISBN: 978-3-85208-165-6

Preis: € 49,-

Zwanzig Jahre lang hat Harald Klavinius die Jagdszene erheitert, begeistert,

verunsichert, empört, zu Tränen des Lachens und des Zornes gerührt. Nun

denkt der Meister des Schwarzen Humors darüber nach, sich für immer aus

der jagdlichen Welt zu verabschieden – nicht aber, ohne auf unnachahmliche

Art und Weise „Waidmannsdank!“ zu sagen.

Meßerschmidt

Bundesnaturschutzrecht

141. Aktualisierung, Stand Sept. 2018

Loseblattwerk

Artikel-Nr. 80732393141

Überarbeitete Kommentierung der §§ 16 (Bevorratung

von Kompensationsmaßnahmen), 44, 46,

47 (Besonderer Artenschutz) 48, 51 (Zuständige

Behörden, Verbringen von Tieren und Pflanzen),

52 (Auskunfts- und Zutrittsrecht) und 54 (Ermächtigung zum Erlass von

Rechtsverordnungen); Aktualisierte Normen im Landesrecht sowie aktuelle

Rechtssprechung.

Lothar C. Rilinger

Und immer wieder Jagd

Geschichten aus dem Gebirge und dem

flachen Land

Hardcover, 168 Seiten

zahlr. Farbabb.

Format: 17 x 24 cm

ISBN 978-3-7020-1753-8

Preis: € 24,90

Ausdrucksstarke jagdliche Geschichten, verknüpft

mit anschaulichen Naturbeobachtungen, gewürzt mit interessanten Schilderungen

vergangener Zeiten – das ist das Erfolgsrezept von Rilinger. Die

passende Literatur für die Zeit der Jagdruhe.

Anschaulich beschreibt er seine Jagderlebnisse im Salzburger Hüttwinkeltal,

im Norden Deutschland, in der ehemaligen DDR, in Posen und Galizien.

Hans-Joachim Borngräber

Die Schweißarbeit

und Einarbeitung mit dem Fährtenschuh,

Führungstechniken

Hardcover, 336 Seiten

zahlr. Farbabb.

Format: 17,8 x 24,6 cm

ISBN 978-3-440-15461-8

Preis: € 50,00

Die Schweißarbeit zählt zu den schwierigsten Aufgaben des Jagdhundes und

setzt dessen gründliche Ausbildung voraus. Der ausgewiesene Nachsuchen-Experte

Hans-Joachim Borngräber beschreibt in diesem Standardwerk

die Ausbildung des jungen Jagdgebrauchshundes zum perfekten Schweißhund.

Umfassend und mit einem unvergleichlichen Erfahrungsschatz vermittelt

der Autor, worauf es bei der Schweißarbeit in der Praxis ankommt.

Wilhelm Puchmüller

Besondere Wildbahnen

Auf Pirsch in außergewöhnlichen Jagdgefilden

mit und ohne den Roten Hund

Hardcover, 336 Seiten

zahlr. Abbildungen

Format: 16,8 x 23,5 cm

ISBN 978-3-7888-1943-9

Preis: € 39,90

Der Verfasser hatte Gelegenheit, in einem langen Jägerleben viele Landschaften

mit bemerkenswerten Wildbahnen zu bereisen. Dieses bewog ihn,

die Geschichte dieser Reviere zu ergründen und dabei eigene Eindrücke

miteinzuflechten. Dadurch entstand einerseits eine kurze Chronik dieser Reviere,

andererseits ermöglichen die eigenen jagdlichen Schilderungen es dem

Leser, direkt und hautnah mit in das grüne Revier zu gelangen, die Landschaft

zu spüren, das dortige Wild kennenzulernen und sich ein eigenes Bild von

dortiger Hege und Jagd zu machen.

F. v. Fuchsenfels

Jagd- und Wandergedichte aus

der Rominter Heide

Hardcover, 240 Seiten

130 sw-Abbildungen

Format: 12,5 x 19 cm

ISBN 978-3-7888-1931-6

Preis: € 24,95

Unergründliche Schicksalsfäden verführten mich

dazu, mich in „älteren Tagen“ ein weiteres Mal

auf den Pegasos zu schwingen und diesem kräftig die Sporen in Richtung

des Waldes und großer, schöner Jagdgründe zu geben. Das Ergebnis dieser

Versuche in der Dichtkunst lege ich hier als Folgeband zu „Wald- und Jagdgedichte

aus der Rominter Heide“ vor und hoffe auf eine verständnisvolle

Aufnahme innerhalb der sich ständig lichtenden Reihen der deutschsprachigen

Freunde dieses Waldes im vormaligen Ostpreußen. Es geschieht dies im

Bewusstsein, dass in Anlehnung an den Stil des 19. Jahrhunderts niedergeschriebene

Lyrik von der offiziellen Kunstwelt unserer Tage naturgemäß nicht

mehr ernst genommen wird. Wenn ich den Versuch trotzdem gewagt habe,

so deshalb, weil ich „nicht anders kann“ und es sich hier um Waldangelegenheiten

handelt, die auf wahren Umständen und Begebenheiten beruhen und

daher ohnehin ein separates Dasein vom offiziellen Literaturbetrieb fristen.

2. Auflage!

Niko Fux

Mit der Jägerin unterwegs

Die Milch kommt aus der Kuh

Hardcover, 96 Seiten

zahlr. Abb.

Format: 21 x 20 cm

ISBN 978-3-7888-1726-8

Preis: € 14,95

Wie leben Tiere auf dem Bauernhof?

Gibt es einen Unterschied zwischen Landwirt und Bauer? Und wieso

müssen Jäger und Landwirte eng zusammenarbeiten, um das Beste für

Ernte und Wild zu erreichen? Die Geschichte um die Jägerin und Landwirtin

Frau Pirschner geht weiter und entführt große und kleine Leser aufs

Land, wo sie zahlreiche Antworten rund um Feld und Wiese, Wild und Vieh

finden. Niko Fux, Miss Jägerin 2013, kennt die Arbeit auf dem Bauernhof

vom heimischen Betrieb. Nach ihrem prämierten Bestseller „Gibt es denn

hier Stinktiere?“ lässt die Geschichte „Die Milch kommt aus der Kuh“

nun Kinder ab 6 Jahren das Leben auf dem Land mit dem Bezug zur Jagd

kennenlernen. Auf ergänzenden Infoseiten gibt es natürlich wieder viel zu

entdecken.

Sie suchen Lesestoff?

Dann schauen Sie bei JANA Jagd & Natur vorbei!

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FREIE

PLÄTZE

Lehrgänge der LandesJAGDschule

des Landesjagdverbandes Hessen e.V.

Der Landesjagdverband Hessen e.V. führt 2019 in seiner LandesJAGDschule folgende Lehrgänge durch:

Jagd und Hege

Fangjagdlehrgänge – maximal 20 Teilnehmer –

Freitag, 15.03.2019 im Wildpark Knüll

Freitag, 15.03.2019 in Wöllstadt

Freitag, 17.05.2019 in Wöllstadt

Samstag, 15.06.2019 im Wildpark Knüll

Anerkannte Fangjagdseminare nicht nur für Jäger. Jeder Grundeigentümer hat die

Möglichkeit, mit der Teilnahme an einem Seminar auf seinem Grund und Boden Fallen

zu stellen. Der Unterricht beinhaltet u.a. einen theoretischen Unterricht von 4

Stunden, in dem man über die Biologie, Jagd und Schonzeiten sowie alle rechtlichen

Vorschriften, die in der Fangjagdverordnung abverlangt werden, informiert wird. Dieser

Lehrgang berechtigt auch zur Fangjagd nach § 19 Abs. 2 HJagdG

Kursgebühr: 50,- €

Fallenbaulehrgänge/Prädatorenbejagung – maximal 12 Teilnehmer –

Samstag, 16.03.2019 in Wöllstadt

Samstag, 18.05.2019 in Wöllstadt

Die häufigsten Fallenarten, Einbau, Beköderung, zu beachtende Vorschriften beim

Aufstellen der einzelnen Fallen, Jagdarten auf Raubwild.

Kursgebühr: 50,- €

Seminar Waffenkunde/Waffenhandhabung – maximal 12 Teilnehmer –

Samstag, 16.03.2019 in Babenhausen

In diesem Kurs wird zunächst der im Jungjägerausbildungskurs vermittelte

Stoff wiederholt/vertieft. Schwerpunkte können von den Lehrgangsteilnehmern

zu Beginn des Kurses festgelegt werden. Anschließen werden sich Waffenhandhabungsübungen

prüfungsrelevanter Lang- und Kurzwaffen. Ferner wird eine

umfangreiche Bestimmungsübung von Waffen, Waffenteilen/-zubehör, Munition

und Optik angeboten. Während des Kurses steht das „Begreifen“ im Wortsinn im

Vordergrund, d.h. zu (fast) allem, was den Kursteilnehmern vermittelt wird, werden

Exponate „in die Hand“ gegeben.Alle Teilnehmer erhalten eine Handreichung

zur Ergänzung der eigenen Ausbildungsunterlagen.

Dieser Lehrgang eignet sich auch zur Vorbereitung auf die Jagdaufseherprüfung.

Kursgebühr: 50,- €

Planung & Durchführung von Bewegungsjagden – mind. 10 Teilnehmer –

Samstag, 10.08.2019, im Wildpark Knüll

Nicht nur die Planung und Durchführung einer Bewegungsjagd, sondern auch

das waidgerechte Verhalten als Jäger auf einer Gesellschaftsjagd wird vermittelt.

Bei der Planung wird jedes einzelne Detail besprochen und berücksichtigt.

Rechtliche Grundlagen der Unfallverhütungsvorschrift und des Jagdgesetzes

werden behandelt.

Was ist bei der Einladung und Ansprache des Jagdleiters zu berücksichtigen,

welches Revier eignet sich dafür? Modelle revierübergreifender Jagden werden

vorgestellt. Bejagungsstrategien der zu bejagenden Wildarten, Hundeeinsatz,

Verkehrssicherungspflicht, Standortwahl eines Schützenstandes, Organisation

der Jagdhelfer und vieles mehr wird in Theorie und Praxis veranschaulicht.

Kursgebühr: 50,- €

Repetitorium zur Jägerprüfung – maximal 15 Teilnehmer –

Dienstag, 12.03.2019 bis Freitag, 15.03.2019 in Kranichstein

(Prüfung 06.04.2019)

Der LJV Hessen bietet Bewerbern für die Jägerprüfung zur Auffrischung ihres

Wissens zu den Prüfungsterminen jeweils ein viertägiges Repetitorium an.

Die Kursgebühr beträgt 250,- € (ohne Unterkunft und Verpflegung).

Jagdaufseherlehrgang (einschl. Prüfung) – Warteliste –

Montag, 17.06.2019 bis Samstag, 29.06.2019 in Darmstadt

Zugelassen werden nur Teilnehmer, die volljährig und jagdpachtfähig sind.

Kursgebühr: 300,- € inkl. 45,- € Prüfungsgebühren zzgl. Unterkunft u. Verpflegung.

Rotwildseminar – mindestens 10 Teilnehmer –

Samstag, 22.06.2019 in Darmstadt

In diesem Seminar geht es um den König der Wälder. Doch werden wir diesem

in unserem Hochwildrevier gerecht? Themenschwerpunkte dieses Seminars

sind: Die Vermittlung von wildbiologischen Kenntnissen, Lebensraumgestaltung

in Form von Äsungsflächen, Wildruhezonen und Bejagungskonzepten,

welche an die Aktivitätsphasen angepasst sind. Ein interessantes Seminar für

den Jagdpächter, den Jungjäger und den Rotwildjäger. Kursgebühr: 50,- €

Niederwild-Artenschutz – mindestens 10 Teilnehmer –

Samstag, 25.05.2019 in Wöllstadt

Der Landesjagdverband Hessen richtet auch in diesem Jahr einen Sonderlehrgang

(Tageslehrgang) für den „Niederwildheger“ aus.

Selbstverständlich können auch Hochwildjäger, die sich auf dem Gebiet der

Niederwildhege fortbilden wollen, an einem solchen Lehrgang teilnehmen. Insbesondere

unser Jungjägernachwuchs sollte sich diesen Lehrgang, welcher

auf die Aufzuchtzeit beschränkt ist, nicht entgehen lassen. Kursgebühr: 50,- €

Grundlagenseminar Schweißarbeit – mindestens 10 Teilnehmer –

Samstag, 24.08.2019 in Darmstadt

Seminar für Jäger, die ihren Jagdhund speziell auf Schweiß führen möchten

(eigener Hund kann nach Absprache mitgebracht werden). Ein interessantes

und lehrreiches Seminar auch für Jungjäger und Jäger, die noch keinen Hund

besitzen. Kursgebühr: 50,- €

Zerwirkkurs – maximal 12 Teilnehmer –

Freitag, 24.05.2019 in Malsfeld

Freitag, 19.07.2019 in Darmstadt

Freitag, 16.08.2019 in Darmstadt

Freitag, 13.09.2019 in Darmstadt

In diesem Kurs wird vom Fachmann erläutert und vorgeführt, mit welchem

Werkzeug man Fleisch vom jagdbaren Wild fachgerecht zerlegt. Hygieneanforderungen

werden dabei genauso erläutert, wie auch Kniffe und Tricks für das

leichte „aus der Decke schlagen“ bzw. „Abschwarten“ bis hin zur Bratenportionierung.

Kursgebühr: 50,- €

Wildveredelung – maximal 12 Teilnehmer –

Samstag, 25.05.2019 in Malsfeld

Samstag, 20.07.2019 in Darmstadt

Samstag, 17.08.2019 in Darmstadt

Samstag, 14.09.2019 in Darmstadt

In diesem Kurs wird vom Fachmann erläutert und vorgeführt, mit welchem

Werkzeug man ein bereits zerwirktes Stück Schalenwild veredelt. In diesem

Seminar werden Sie in das Geheimnis der Wurstküche eintauchen. Getränke,

Wildbratwurst und kleine Kostproben sind in der Kursgebühr enthalten. Kursgebühr:

60,- €

Seminar Fuchs- und Raubwildbejagung – mindestens 10 Teilnehmer –

Samstag, 27.07.2019 in Wöllstadt

Effektive Fuchs- und Raubwildbejagung setzt Professionalität voraus. Dieses

Seminar bietet alle sach- und tierschutzgerechten Bejagungsarten auf den

Fuchs und das Raubwild.

Themenschwerpunkte des Seminars sind: Wildbiologie, Anlage von Luderplätzen,

Fanganlagen, Natur- und Kunstbaujagd, Standortwahl und Bau von

Kunstbauen, Luderplätzen und Fanganlagen, Reizjagd auf den Fuchs.

Kursgebühr: 50,- €

- Änderungen vorbehalten –

Sollten Lehrgänge schon belegt sein, können Sie sich auf die Warteliste setzen lassen. Wird ein Platz frei, werden Sie umgehend benachrichtigt.

Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten zu den Lehrgängen in Kranichstein erhalten Sie bei Darmstadt Marketing GmbH, Luisenplatz 5, 64283 Darmstadt, Tel.:

06151/134513 und 06151/134516 und über www.darmstadt-marketing.de.

Anmeldung für diese Lehrgänge erbitten wir möglichst umgehend an die Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes Hessen e.V., Am Römerkastell 9, 61231 Bad Nauheim,

Tel. 06032/9361-0, Fax: 06032/4255, Frau Tüscher oder per E-Mail: info@ljv-hessen.de zu senden.

NEU: Die Kurse für 2019!

Melden Sie sich gleich an, wo nur wenige Plätze verfügbar sind.

www.ljv-hessen.de/aus-und-fortbildung/ljv-lehrgaenge/

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HessenJäger

Ausgabe 01/19


Jagd und Hege

Fotolia.com - Alexandre

Revierkalender

Schwarzwild Rauschzeitende

Füchse Ranzzeit

Hase

Beginn des Rammelns

Stockente Reihzeit

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46

HessenJäger

Ausgabe 01/19

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1

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2

3

Büchsen-

Licht

J

A

N

U

A

R

F

E

B



Aufgang Untergang Aufgang Untergang

9 Mi 08:24 16:34 10:22 20:02

10 Do 08:24 16:35 10:46 21:07

11 Fr 08:23 16:37 11:08 22:12

12 Sa 08:23 16:38 11:27 23:18

13 So 08:22 16:40 11:47 —

14 Mo 08:21 16:41 12:07 00:25

15 Di 08:20 16:43 12:29 01:34

16 Mi 08:20 16:44 12:55 02:46

17 Do 08:19 16:46 13:26 04:00

18 Fr 08:18 16:47 14:06 05:15

19 Sa 08:17 16:49 14:58 06:27

20 So 08:16 16:51 16:03 07:32

21 Mo 08:15 16:52 17:19 08:27

22 Di 08:13 16:54 18:41 09:10

23 Mi 08:12 16:56 20:05 09:45

24 Do 08:11 16:57 21:28 10:14

25 Fr 08:10 16:59 22:48 10:39

26 Sa 08:09 17:01 — 11:02

27 So 08:07 17:03 00:04 11:25

28 Mo 08:06 17:04 01:19 11:49

29 Di 08:05 17:06 02:31 12:15

30 Mi 08:03 17:08 03:39 12:46

31 Do 08:02 17:10 04:44 13:22

1 Fr 08:00 17:11 5:43 14:05

2 Sa 07:59 17:13 06:34 14:54

3 So 07:57 17:15 07:18 15:50

4 Mo 07:56 17:17 07:55 16:50

5 Di 07:54 17:19 08:25 17:53

zunehmender Mond

Vollmond

Mit dem

HessenJäger

immer eine

Wurflänge

voraus!



abnehmender Mond

Neumond

Bitte beachten:

In Hessen gelten die in § 3 HJagdV

festgelegten Jagdzeiten sowie einige wichtige

Ausnahme- und Sonderregeln!

Beachten Sie immer den § 22 Abs. 4 HJG

Bitte informieren Sie sich vor der Jagdausübung darüber,

ob für das von Ihnen bejagte Gebiet Sonderregelungen

z.B. durch ein ausgewiesenes Vogelschutzgebiet

oder die Nähe zu Stillgewässern gelten.

Ausführliche Information zu den Jagdzeiten

in Hessen finden Sie online unter

https://www.hessenjaeger-online.de/jagd-in-hessen/

LJV-Tipp: Laden Sie sich die Jagdzeitenübersicht herunter

und drucken diese zum Einlegen in die Jagdscheinhülle

aus. Hier sehen Sie auf einen Blick alle geltenden

Regelungen und auch, was sich zu früher verändert hat!

ROTWILD

– JAGDZEITEN IN HESSEN –

Kälber 01.08. 31.01.

Schmalspießer u. Schmaltiere

01.05. 31.05.

01.08. 31.01.

Hirsche und Alttiere 01.08. 31.01.

DAM- u. SIKAWILD

Hirsche, Alttiere u. Kälber 01.09. 31.01.

Schmalspießer u. Schmaltiere 01.08. 31.01.

REHWILD

Böcke 01.05. 31.01.

Ricken u. Kitze 01.09. 31.01.

Schmalrehe 01.05. 31.01.

SCHWARZWILD

Keiler u. Bachen

ganzjährig

Überläufer u. Frischlinge

ganzjährig

MUFFELWILD 01.08. 31.01.

FELDHASEN 01.10. 31.12.

FÜCHSE 15.08. 28.02.

WILDKANINCHEN

ganzjährig

WASCHBÄR 01.08. 28.02.

MARDERHUND 01.09. 28.02.

MINK 01.09. 28.02.

SUMPFBIBER 01.09. 28.02.

STEINMARDER 16.10. 31.01.

BAUMMARDER, ILTISSE,

HERMELINE, MAUSWIESEL

keine Jagdzeit

DACHSE 01.08. 31.10.

REBHÜHNER

keine Jagdzeit

FASANE

Hähne 01.10. 15.01.

Hennen

keine Jagdzeit

WILDTRUTHÄHNE u. -HENNEN keine Jagdzeit

RINGELTAUBEN

adulte 01.11. 15.01.

juvenile 01.11. 20.02.

TÜRKENTAUBEN

keine Jagdzeit

HÖCKERSCHWÄNE

keine Jagdzeit

GÄNSE

Kanadagänse 01.08. 31.10.

Graugänse 01.08. 31.10.

Bless-, Saat-, Ringelgänse keine Jagdzeit

ENTEN

Stockenten 01.09. 15.01.

Nilgänse 01.09. 15.01.

Pfeif-, Krick-, Spieß-, Berg-, Reiher-,

Tafel-, Samt- u. Trauer enten

keine Jagdzeit

WALDSCHNEPFEN

keine Jagdzeit

BLESSHÜHNER

keine Jagdzeit

MÖWEN

Lach-, Sturm-, Silber-,

Mantel- u. Heringsmöwen

keine Jagdzeit

RABENKRÄHEN und ELSTERN 01.08. 31.12.

GAMSWILD 01.08. 15.12.


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