Leo Januar/Februar 2019

blumediengruppe

MÜNCHEN

JANUAR / FEBRUAR 2019 | AUSGABE 159 | WWW.LEO-MAGAZIN.DE

KINO

VIGGO

MORTENSEN

über „Green Book“

SPECIAL

Diversity und

Gesundheit:

Wir haben die

Fakten

INTERVIEWS: JOANNE SHAW TAYLOR, ELEN-ART, ALICE MERTON


INTRO 3

Inhalt

Szene:

CSD-Motto Gesucht

Ausstellung:

David Gerd Eger

REGIONAL

04 Szene

14 Kultur

18 Klub

20 Termine

20 Impressum

32 Stadtplan

LEBEN

34 Gesundheit

Gesellschaft

KULTUR

Musik

Film

Kunst

Buch

epaper.blu.fm

Alle Magazine

online und als App!

Liebe Leo Leser,

Kostenlos

in unserer Januar- und Februarausgabe widmen wir uns unter

anderem der Welt der Kultur, die wir auf unseren Buch-, Film-,

Musik- und Kunst-Seiten erkunden. Außerdem gibt es einen

große Themenbereich Gesundheit.

Sehr spannend dürften unsere Beiträge zum Thema Diversity

sein: Es gilt noch viel zu erreichen! Zwei unserer Highlights

sind unser Interview mit der transsexuellen Künstlerin Elen-

Art vom Bodensee und das Interview mit Weltstar Viggo

Mortensen.

Regional wird es thematisch nicht weniger bunt. 50 Jahre

Stonewall wollen nächstes Jahr im Rahmen des CSDs gefeiert

werden und dafür braucht es ein ausdrucksstarkes CSD-

Motto. In der Eiche beginnen die tollen Tage und mit unserer

„Save-the-date“-Zusammenstellung queerer Highlights in

2019 kannst du jetzt schon mal vorplanen.

Solltest du noch mehr Lust auf unsere Themen haben, dann

empfehlen wir dir unsere Website www.leo-magazin.de sowie

www.blu.fm – hier findest du tagesaktuelle Meldungen aus

ganz Deutschland und der Welt!

Kultur: Yung Faust

und Doktor Alıcı

Euer Leo Team

www.leo-magazin.de, www.facebook.com/magazin.leo

JANUAR 2019

präsentiert

montags 21:15 Uhr

Atelier-Kino • Sonnenstraße 12

Kartenhotline: (089) 591918

7.1.

21:15,

Montag

Maria Stuart,

Königin von Schottland – OmU

GB 2018, 125 min

PREVIEW

Maria Stuart (Saoirse Ronan), die bereits im

Alter von nur neun Monaten zur Königin von

Schottland gekrönt wurde, kehrt mit 18 Jahren

nach dem Tod ihres jungen Ehemannes

von Frankreich nach Schottland zurück, um

rechtmäßig ihren Thron zu beanspruchen.

14.1.

21:15,

Montag

Adonis – OmU

CN/HK 2017, 97 min

PREVIEW

Surreal erzählt der Hongkonger Filmemacher

Scud die Geschichte eines jungen Schauspielers,

der eher widerwillig beginnt, schwule

Pornos zu drehen und sich als Sexarbeiter

für einflussreiche Kunden zu verdingen. Eine

sexuell-spirituelle Reise zwischen Obsession,

Selbsterkenntnis und stets drohendem Absturz.

21.1.

21:15,

Montag

The Favorite (Irrsinn und Intrigen) – OmU

US 2018, 120 min

PREVIEW

Im 18. Jahrhundert bekriegt England sich mit

Frankreich. Da Königin Anne aber nicht fähig ist

zu regieren, kümmert sich ihre Vertraute Lady

Sarah um ihre Amtsgeschäfte. Sarah hat in

Abigail wiederrum ein neues Dienstmädchen,

die sich schon bald zu ihrer engsten Vertrauten

entwickelt.

28.1.

21:15,

Montag

Green Book (Eine besondere Freundschaft) – OmU

US 2019, 130 min

PREVIEW

Die USA im Jahr 1962: Dr. Don Shirley (Mahershala

Ali) ist ein begnadeter Pianist und geht auf eine Tournee,

die ihn aus dem toleranten New York bis in die

amerikanischen Südstaaten führt. Als Fahrer engagiert

er den Italo-Amerikaner Tony Lip. Während der

Fahrt, entwickelt sich eine Freundschaft zwischen

den beiden sehr gegensätzlichen Männern.


4 SZENE

„Ein Schlag ins Gesicht der Community“

Mit acht Ja- und sieben Nein-

Stimmen wurde der AfD-

Politiker Markus Bayerbach (55) Ende

November zum Vorsitzenden des

Ausschusses für Bildung und Kultus

im Bayerischen Landtag gewählt.

Für ihn votierten CSU, Freie Wähler und

FDP – gegen ihn stimmten SPD und Grüne.

Der AfD steht aufgrund der Mehrheitsverhältnisse

im Maximilianeum ein Ausschussvorsitz

zu. Dass sie sich für Bildung

entschieden hat, stieß schon im Vorfeld auf

Kritik, denn die AfD will unter anderem den

Islamunterricht und Projekte „gegen rechts“

abschaffen. So mahnte beispielsweise Susanne

Arndt, Landes-Eltern-Vereinigung der

Gymnasien in Bayern e. V., dass Schulpolitik

nur im Dialog gelingen könne und Auszeichnungen

wie „Schule ohne Rassismus“ oder

das Modellprojekt „Islamischer Religionsunterricht“

ein wichtiger Bestandteil der Wertediskussion

an bayrischen Schulen seien.

Auch in der queeren Community löst die

FOTO: PRIVAT

AFD ÜBERNIMMT VORSITZ IM BILDUNGSAUSSCHUSS

Wahl Bayerbachs Befürchtungen aus,

ist doch die Öffnung der Lehrpläne für

LGBTIQ* -Lebensweisen eine ihrer zentralen

Forderungen an die bayerische Politik. Für

Kai Kundrath, Geschäftsführer des Sub e. V.,

ist die Benennung des neuen Vorsitzenden

„ein Schlag ins Gesicht“. Sie mache deutlich,

wie es mit der Bildungspolitik in Bayern

weitergehe. Er fürchtet „heftigen Gegenwind“

für LGBTIQ* Themen. Auch Melina

Meyer von der Lesbenberatungsstelle LeTRa

meint: „Der Ausschussvorsitz in den Händen

einer Partei, die Geschlechterrollen aus den

1950ern fordert oder die Sexualerziehung

wieder ins Private zurückverlegen möchte,

ist für uns ein Grauen, denn die AfD steht

gegen alles, für das wir eintreten.“ Der offen

schwule Stadtrat Dr. Michael Mattar (FDP)

sieht in der Person des Ausschussvorsitzenden

als solches zwar eine eher geringe

Gefahr, glaubt aber, dass es vielmehr die

Mehrheit aus CSU, Freien Wählern und AfD

sei, die Fortschritte bei den Bildungsinhalten

verhindern wird. Für seinen SPD-Stadtratskollegen

Christian Vorländer kann die

Konsequenz jetzt nur lauten: „Mehr denn je

sind wir gefordert, uns gemeinsam gegen

das Erstarken der Rechten zu engagieren!“

Franz Krämer, Geschäftsführer des Aufklärungsprojekts

München e. V., das seit vielen

Jahren LGBTIQ*- Antidiskriminierungsarbeit

für Schüler, Schülerinnen und Fachkräfte

macht, formuliert es so: „Wir erwarten, dass

Bayerbach sein Amt neutral und sachbezogen

ausführt. Wir befürchten aber, dass

die AfD den Posten nutzt, um unsere Arbeit

sowie die von anderen sexualpädagogischen

Bildungsinitiativen zu erschweren und zu

diskreditieren.“

Immerhin: Die AfD stellt von den 18

Mitgliedern des Ausschusses nur zwei, die

Mehrheit dort halten die Regierungsparteien

CSU und Freie Wähler, die gemeinsam auf

zehn Sitze kommen. Ein schwacher Trost,

lässt auch diese Besetzung nicht auf eine

Änderung der Bildungspolitik im Sinne der

queeren Community hoffen. Für die engagierte

Szene fasst Kai Kundrath die neue

Sachlage noch einmal so zusammen: „Wir

kämpfen weiter!“ *bm

MÄNNERAKADEMIE DES SUB

Männer in tiefen Krisen

FOTO: ANGIECONSCIOUS_PIXELIO

Seit Oktober läuft das sechste

Semester der „Männerakademie“

im schwulen Zentrum Sub. Noch

bis einschließlich März gibt es

dort jeden Monat einen Vortrag sowie

eine Gesprächsrunde zu Gesundheitsthemen,

die (nicht nur schwule)

Männer betreffen. „Männer sind eigen,

jedenfalls, wenn es um ihr Wohlbefinden

geht!“, weiß der Initiator der Reihe,

Diplom-Psychologe Christopher Knoll.

Darum will er mit Experten den Mann

sensibilisieren, besser auf sich selbst zu

achten. Zum Start in das neue Jahr lautet

das Thema: „Männer in tiefen Krisen.

Wie sie sie erleben und welche Krisenunterstützung

funktioniert.“ Referent

ist Johannes Schauer, Diplom-Psychologe

und Systemischer Therapeut. Der

Eintritt ist wie immer frei. *bm

8.1., Männerakademie, Sub,

Müllerstr. 14, www.subonline.org


30 JAHRE

Sub-Beratungsstelle

FOTOS: MARK KAMIN

SZENE 5

Ende November feierte die Beratungsstelle im Sub

ihr 30-jähriges Bestehen.

Seit 1988 ist sie von fachlich geschulten ehrenamtlichen

Mitarbeitern besetzt, die auch heute

noch täglich kostenlose Beratungen in den

Abendstunden anbieten. Seit 1997 sind hier auch

Hauptamtliche angestellt, die das Tagesgeschäft

sowie Vernetzungsarbeit übernehmen. Die Beratungsstelle

ist das Herz des schwulen Zentrums,

und ihre Themen sind so vielfältig wie das Leben

selbst. Auch wenn sich die gesellschaftliche

Situation gebessert hat: Schwul zu sein bedeutet

noch immer, anders zu sein. Und deshalb brauchen

schwule Männer auch heute noch Hilfe bei der

Auseinandersetzung mit der Umwelt und

mit sich selbst. Grund genug, die Arbeit

der ehrenamtlichen sowie der hauptamtlichen

Mitarbeiter zu würdigen – und zu

feiern. Zahlreiche Gäste aus Politik und

Community waren dazu erschienen,

unter anderem Alt-Oberbürgermeister

Christian Ude, der es sich nicht nehmen

ließ, eine launige, aber durchaus politische

Rede zu diesem Jubiläum zu halten. *bm

In München...

ist bunt

das neue

-blau.

MÜNCHNER BANK

muenchner-bank.de


6 SZENE

CSD-MOTTO GESUCHT

FEIERN – ERINNERN – WÜRDIGEN

Der Münchner Christopher

Street Day (CSD) steht 2019

ganz im Zeichen eines großartigen

Jubiläums: 50 Jahre Stonewall!

In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni

1969 probten queere Menschen in der

New Yorker Bar „Stonewall Inn“ erstmals

den Aufstand gegen polizeiliche Willkürmaßnahmen.

Dieses Ereignis gilt weltweit

als Geburtsstunde der modernen Lesben-,

Schwulen-, Bi-, Trans*- und Inter*-

(LGBTIQ* Bewegung. Gleichzeitig feiern

wir im kommenden Jahr weitere wichtige

Jubiläen wie fünfzig Jahre Entschärfung

beziehungsweise 25 Jahre Abschaffung

des § 175. Und sogar der Münchner CSD

selbst reiht sich in die Liste ein: Er wird im

kommenden Jahr zum 40. Mal begangen!

All diese Erfolge wären ohne Stonewall

nicht denkbar gewesen. Daher wollen sich

die CSD-Veranstalter/-innen von Rosa Liste,

LeTRa, Sub und Münchner Aids-Hilfe bei

der Mottosuche ganz auf das Ursprungsereignis

konzentrieren und rufen dazu auf,

Vorschläge einzusenden. Thematisch sind

keine Grenzen gesetzt: Ob man die Erfolge

der queeren Community feiert, die Menschen

würdigt, die diese Bewegung groß

gemacht haben, oder mögliche Rückschläge

und die Gefahr von rechts thematisiert,

mit oder ohne einen speziellen „Münchner

Blick“: Alle Ideen sind herzlich willkommen!

Aus allen bis einschließlich 10. Januar

2019 eingegangenen Vorschlägen werden

die Veranstalter/-innen eine Vorauswahl

treffen. Über das finale Motto entscheidet

dann der Münchner Szenestammtisch, ein

Zusammenschluss von rund fünfzig Vereinen

der Münchner LGBTIQ* Community

am 22. Januar 2019. *bm

Motto-Ideen können direkt auf

www.csdmuenchen.de über ein

Formular abgegeben werden.

FOTO: KORNELJA RADE

FASCHINGSAUFTAKT IM JANUAR

Eiche alaaf!

Auch wenn der Faschingshöhepunkt erst Anfang

März in Sicht ist, lädt die Deutsche Eiche

schon seit vielen Jahren zum ersten Ballevent

der (queeren) Saison in ihr Restaurant. Diesmal

lautet das Motto „Jeck op russisch“. Ob

ihr vom Typ also eher Ivan Rebroff oder Rudolf

Nurejew seid, ob ihr als Donkosak

oder Kosmonaut

geht: Hauptsache, es

ist bunt! Dazu gibt’s

wie immer Kölner

Karnevalsmusik,

super Stimmung

und natürlich original,

frisch gezapftes

Früh-Kölsch. Ein

perfekter Start in die

Faschingssaison 2019 bei

freiem Eintritt. Sa sdorovje! *bm

FOTO: DEUTSCHE EICHE

26.1., Deutsche Eiche, Reichenbachstr. 13,

20 Uhr, www.deutsche-eiche.de

UNTERSTÜTZUNG FÜR DAS PROJEKT PRÄVENTION

Münchner Bank

spendet 1.000 €

Seit Jahren unterstützt die

älteste Genossenschaftsbank

Bayerns Münchens

Schwulenzentrum und

fördert Gleichstellung

und Vielfalt in der

Stadtgesellschaft

wie auch im eigenen

Unternehmen. Anfang

Dezember spendete

die Münchner Bank eG

1.000 Euro, um das Projekt

Prävention im Sub zu unterstützen.

Dieses Projekt klärt in

der Münchner Community über

HIV und andere sexuell übertragbare

Krankheiten auf, bietet Tests

an, berät zu PrEP und Drogen,

kümmert sich um HIV-Positive

und macht Lust auf Safer Sex.

Filialdirektor Michael Weisang

überreichte den symbolischen

Scheck Anfang Dezember. *bm

FOTO: MARK KAMIN


BIS

10

MÄRZ

2019

Georgiana Houghton, The Flower of Samuel Warrand, 1862, (Ausschnitt), Victorian Spiritualists‘ Union, Melbourne Foto: VSU

MIT FILMEN

VON

JOHN &

JAMES

WHITNEY

UND

HARRY

SMITH

LENBACHHAUS

LENBACHHAUS.DE

IHR

KUNSTMUSEUM

IN MÜNCHEN


8 SZENE

FOTO: GEORGESCHMAUSER

FOTO: ALEXANDER ERDENBERGER

FOTO: IVAN VALENTIN

FOTO: MARK KAMIN

QUEERE HIGHLIGHTS 2019

SAVE THE DATE!

Viele nutzen die Zeit zwischen

den Jahren, um den

Kalender für das kommende Jahr zu

füllen. Um euch diese Planungen zu

erleichtern, haben wir schon einmal

queere Highlights 2019 zusammengestellt

– so wisst ihr, was ihr

keinesfalls verpassen dürft! *bm

28.2. – 5.3.

FASCHINGSENDSPURT

Anfang März ist auch in München der

Fasching angekommen. In diese Zeit fällt

der traditionelle schwule Rosenmontagsball

(4.3.) und natürlich die Straßenfeste

auf dem Viktualienmarkt und vor der

Deutschen Eiche (5.3.).

20. – 24.3.

STARKBIER-FEST

Ein Frühjahrstreffen mittlerweile nicht

mehr „nur“ für Fetischfreunde. Der

Münchner Löwen Club lädt zu seinem

ersten großen Event. Höhepunkte sind

die Wahl zum Bavarian Mr. Leather (21.3.)

und der GaySunday im Augustinerkeller

(24.3.). Der Vorverkauf startet am 1.1.

unter www.mlc-munich.de.

28. – 31.3.

STYXX – QUEER SHORT

FILM FESTIVAL

Queerscope, der Zusammenschluss von

16 unabhängigen deutschen Queer Filmfestivals

lädt Ende März zum „styxX“-

Kurzfilmfest nach München. Die Macher

präsentieren neue sehenswerte Kurzfilme

aus aller Welt. Mehr Infos:

www.queerscope.de.

30.4. – 1.5.

WAHL ZUR MAIKÖNIGIN/

MAIBAUMFEST

Schrill und laut geht es auf dem ersten

queeren Straßenfest der Saison zu, wenn

am Abend des 30. April eine neue Maikönigin

gewählt wird. Tags darauf trifft sich die

Szene auf dem Karl-Heinrich-Ulrich-Platz

zur weitaus traditionelleren, aber nicht

weniger schwulen Maibaumfeier.

17.5.

IDAHOBIT

Auch 2019 wird eine politische Demo zum

„International Day Against Homophobia,

Biphobia, Interphobia and Transphobia“

(IDAHOBIT) durch das Glockenbachviertel

ziehen. Ab 19 Uhr geht’s über die

Müllerstraße zum Gärtnerplatz, die Demo

endet voraussichtlich wieder vor dem Sub-

Zentrum.

6. – 14.7.

CSD MÜNCHEN

Jubiläum für den Münchner CSD, der heuer

zu 40. Mal gefeiert wird. Den Startschuss

zur Pride Week gibt das Lesbische Angertorstraßenfest

(6.7.), Höhepunkt der Feierlichkeiten

ist das zweite Wochenende mit

Parade, Rathausclubbing und Straßenfest

(13./14.7.).

20.7.

20 JAHRE TEAM MÜNCHEN E. V.

Münchens größter Sportverein zählt mittlerweile

über 800 Mitglieder und begeht

im Sommer seinen 20. Geburtstag. Das

soll mit einem großen Straßenfest am Wochenende

nach dem CSD gefeiert werden.

Auf welcher Straße, steht allerdings noch

nicht fest. www.teammuenchen.de

10.8.

HANS-SACHS-STRASSENFEST

Die größte queere Outdoorparty abseits

des CSD ist die Geburtstagsfeier des Sub-

Zentrums, das sich alljährlich im August

ein Straßenfest für rund 10.000 Gäste

gönnt. Motto und Programm stehen noch

nicht fest, sind aber auch egal, denn das

funktioniert immer!

www.schwules-strassenfest.de

8.9.

RUN FOR LIFE

Laufen für den guten Zweck – das ist das

Motto dieses Benefizevents zugunsten der

Münchner Aids-Hilfe, der alljährlich auf 6

oder 10 Kilometern durch den Englischen

Garten führt und viele Preise sowie eine

Bühnenshow beinhaltet. Anmeldungen ab

Juni unter www.runforlife.de.

21.9. – 6.10.

OKTOBERFEST

Münchens „fünfte Jahreszeit“ ist auch ein Fest

für die Community. Der Bräurosl-Sonntag

(22.9.), der Abend in der Fischer-Vroni (30.9.)

oder der Abschluss im Schottenhamel (6.10.)

spannen einen Regenbogen über die Theresienwiese

in ihrer weiß-blauen Bierseligkeit.

15. – 17.11.

MR. FETISH GERMANY

Zum zweiten Mal nach 2017 richtet der

schwule Münchner Löwen Club diese bundesweite

Wahl aus. Fetischkerle aus ganz

Deutschland stellen sich dem Publikum im

Rahmen einer abendlichen Gala.

www.mlc-munich.de

1.12.

WELT-AIDS-TAG

Nach wie vor ein wichtiger Gedenktag,

nicht nur für die Münchner Aids-Hilfe oder

andere, die sich in Sachen HIV engagieren.

Zu keiner Zeit im Jahr steht das Thema so

klar auf der Agenda wie am 1. Dezember.

Zeit für Information, Aufklärung und Gedenken.

www.muencher-aidshilfe.de

25.11. – 23.12.

PINK CHRISTMAS

Er ist der Schillerndste unter den Weihnachtsmärkten

Münchens: Pink Christmas

am Stephansplatz wird in diesem Jahr 15

Jahre alt. Auch wenn sich in dieser Zeit so

manches geändert hat: Im Herzen des Glockenbachviertels

wird am besten gefeiert!

www.pink-christmas.de


OPER, BALLETT,

KONZERT UND LIED

FESTSPIEL-

WERKSTATT

18.6. – 24.7.19

Zeit genössisches

Musiktheater

OPER FÜR ALLE

mit Kirill Petrenko

BAYERISCHE

STAATSOPER

27.6. – 31.7.19

MÜNCHNER

OPERN­

FESTSPIELE

Tickets / Infos www.staatsoper.de T +49.(0)89.21 85 19 20

Die Bearbeitung aller

Kartenanfragen beginnt am

1. Februar 2019.

Erstverkaufstag am Schalter:

Samstag, 19. Januar 2019,

10 bis 19 Uhr.

An diesem Tag gehen 450

Karten der Kategorien V bis

VIII in den Verkauf an der

Tageskasse, Marstallplatz 5

Partner der Opernfestspiele


10 SZENE

NEUE AUSSTELLUNG IM CAFÉ REGENBOGEN

Die verrückte Welt

der Eger*in

Ab dem 19. Januar sind die farbstarken Bilder

des Künstlers David Gerd Eger im Café

Regenbogen der Münchner Aids-Hilfe zu sehen.

BILD: DAVID GERD EGER

David (33) ist im oberpfälzischen Sulzbach

aufgewachsen und erhielt dort auch seine

künstlerische Ausbildung. Seit 2009 lebt er in

München und dürfte vielen in der schwulen

Szene als „Schwester der Perpetuellen Indulgenz“

oder als Bavarian Mr. Leather 2012

ein Begriff sein. Jetzt will der studierte

Sozialmanager seine Karriere als Künstler

befeuern und präsentiert seine zweite

Ausstellung in München. „Die verrückte Welt

der Eger*in“ ist ein Querschnitt seines bisherigen

Schaffens: Abstraktes, Originelles, Köpfe, Tiere,

Landschaften und immer wieder Einäugige, die wie

Wesen aus einer anderen Welt erscheinen. Ein wahrhaft

bunter und ungewöhnlicher Kosmos, den er da präsentiert.

Vernissage ist am Samstag, dem 19. Januar ab 19

Uhr. Taucht ein in diese verrückte Welt! *bm

FOTO: PRIVAT

19.1., Café Regenbogen, Lindwurmstr. 71, 19 Uhr,

Instagram: David_Gerd_Eger_Art


GRUPPE FÜR SCHWULE MUSLIME

„Wenn du einIshq bist,

komm!“

SZENE 11

Am 25. Januar startet im Sub-Zentrum die erste Selbsthilfegruppe

für schwule Muslime in München. Sie bietet jeden Freitag

die Möglichkeit zu Austausch und Vernetzung und dient

als sicherer Ort. Das ist auch nötig, wird Homosexualität

im Islam doch aufs Schärfste verurteilt. Alle sieben

Länder, in denen auf Homosexualität die Todesstrafe

steht, sind muslimische Staaten: Saudi-Arabien,

Jemen, Afghanistan, Iran, Mauretanien, Sudan und

in Nigeria der nördliche Landesteil, der muslimisch

geprägt ist. In anderen muslimischen Staaten ist

Homosexualität hingegen legal, darunter in der

Türkei, im Libanon und im Irak. Dennoch wird

Schwulsein auch dort gesellschaftlich wenig akzeptiert,

denn Homosexualität bringe Schande

über die Familie. Diskriminierung und Gewalt

gegen Schwule wird gemeinhin akzeptiert. Auch

in Deutschland haben es schwule Muslime nicht

leicht, wenn sie in traditionell geprägten Gesellschaftsteilen

leben. Deswegen möchte sich das

Sub künftig als sicherer Hafen und unkomplizierter

Treffpunkt anbieten – oder wie es die Initiatoren

formulieren: „Egal, ob du Shia oder Sunni bist, Alevit

oder Sufi – wenn du ein Ishq bist, komm!“ *bm

FOTO: BILDPIXEL / PIXELIO.DE

Ab 25.1., Sub-Zentrum, Müllerstr. 14, 19:30 Uhr,

www.subonline.org

„... so viel authentischer

als das ganz neue Fernsehdrama

,Babylon Berlin‘.“

FRANKFURTER RUNDSCHAU

Based on John Van Drunt´s play I Am a Camera, from the story by Christopher Isherwood, reduced orchestration by Chris Walker

15. – 30. März 2019: Musical in englischer Originalinszenierung

Deutsches Theater München | Schwanthalerstraße 13 | deutsches-theater.de


100 Jahre

Circus Krone Bau

München!

1. Jubiläumsprogramm:

25. Dezember 2018

bis 31. Januar 2019

Eintrittskarten an den Circuskassen

und bei allen München Ticket

Vorverkaufsstellen, sowie im Internet

unter: www.muenchneticket.de

Tel. 089 – 545 8000 | www.circus-krone.de

Circus Krone | Marsstraße 43 | 80335 München

S-Bahn/Straßenbahn Hackerbrücke

FOTO: PRIVAT

Wie salonfähig

ist die AfD in der

Community?

In seiner kommunalpolitischen Kolumne schreibt

AZ-Lokalchef Felix Müller diesen Monat über den

Umgang der Community mit der AfD, ein Münchner

Rettungspaket für Spatzen und Proteste gegen die

Erweiterung der Kletterhalle in Sendling.

Es ist ein Thema, bei dem es schnell grundsätzlich wird:

Wie soll die Community mit der AfD umgehen? Die Frage

hat nun auch den Völklinger Kreis (VK) erreicht, den Verband

schwuler Führungskräfte. Dort fand, wie die „Siegessäule“

berichtet, ein Antrag zur Unvereinbarkeit von VKund

AfD-Mitgliedschaft überraschend keine Mehrheit.

Das Ergebnis sei dem Vorstand so peinlich gewesen, dass

es per Geschäftsordnung die Abstimmung wieder aufhob

und das Thema in den Regionalrat verwies.

Linke Schwule wie Grünen-Stadtrat Dominik Krause

sind entsetzt vom Abstimmungsergebnis und fordern

eine offenere Diskussion zum Umgang mit der AfD.

„Ich finde, wir machen uns unglaubwürdig, wenn wir als

Minderheit Diskriminierungen anprangern, aber auf der

anderen Seite andere Minderheiten angreifen“, sagt er.

„Die AfD ist inzwischen nahe an den Positionen des klassischen

Nationalsozialismus. Wenn etwa ein Abgeord-


HEISSER

FOTO: ISTOCK

SCHNEE

neter sagt, die Ehe für alle gefährde den Fortbestand

des deutschen Volkes.“ Er höre von schwulen Männern,

dass die AfD ja dem Islam kritisch gegenüberstehe, sagt

Krause. „Aber die AfD kritisiert den Islam ja nicht aus

einer fortschrittlichen Position heraus, es ist einfach nur

stupider Rassismus. Der AfD ist ja vollkommen wurscht,

ob es sich um einen erzkonservativen oder um einen

säkularen Islam handelt.“

Im Münchner Rathaus-Alltag hingegen ist nach den

aufregenden Landtagswahl-Monaten wieder Ruhe eingekehrt.

Es ist eine vorübergehende Ruhe, 2019 beginnt der

Wahlkampf für die Kommunalwahl 2020 und so dürfte

es durchaus wieder hitziger werden. Derzeit aber geht es

um die kleinen Fragen der Stadt. So schnürte der Stadtrat

kürzlich auf Antrag der SPD ein Rettungspaket für den

Münchner Spatz. In München lebt Statistiken zufolge

nur noch ein Spatz pro Garten. Nun könnten etwa an

städtischen Schulen und Kitas Spatzentürme aufgestellt

werden, um die Vögel zu fördern – bei Neubauten soll auf

Nistmöglichkeiten geachtet werden.

Es wird eng in der Stadt – nicht nur für den Spatz. Viele

Einrichtungen haben Potenzial zu expandieren. Dagegen

gibt es dann wiederum Widerstand, weil viele Münchner

ihre enge Stadt nicht noch enger haben wollen. So

ist es derzeit auch an der Kletterhalle des Deutschen

Alpenvereins in Sendling. Die Nachbarin, die sich dort

mit einer Initiative gegen einen Neubau wehrt, klettert

selbst. Sie protestiert gegen den Abriss der Freianlage

mit 1.800 Quadratmetern reiner Kletterfläche, die für

eine Halle mit 1.400 Quadratmetern Indoorkletterfläche

und 800 Quadratmeter Outdoor-Kletterfläche abgerissen

werden soll.

BALL

Uraufführung

DREI MÄNNER IM SCHNEE

REVUEOPERETTE VON THOMAS PIGOR

AB 31. JANUAR 2019

Tickets I Tel +49 (0) 89 2185 1960

www.gaertnerplatztheater.de


14 KULTUR

Die Magie des King of Pop

Im August letzten Jahres wäre Michael

Jackson sechzig geworden. Seine zahlreichen

Hits und einzigartigen Choreografien

bleiben der Welt erhalten. Das erfolgreiche

Musical „Thriller – Live“ will den Zauber

um den King of Pop wiederbeleben

und vom 2. bis 14. April

auch im Deutschen Theater

wieder auf die Bühne bringen.

Michael Jackson war und

ist ein Phänomen. Mit seiner

Musik und seinem unverwechselbaren

Tanzstil zählt

er bis heute nicht nur zu den

erfolgreichsten, sondern auch zu den

einflussreichsten Künstlern weltweit.

Inzwischen ist auch „Thriller – Live“ ein echtes

Phänomen. Am Londoner West End schaffte

die Tribute Show sogar den Sprung in die Top

15 der Shows mit den längsten Laufzeiten

und konnte voller Stolz im September dieses

Jahres seine 4000 Show feiern.

Die Premiere am Deutschen Theater wurde

2009 gefeiert. Seitdem begeisterte die

Show über 4,5 Millionen Zuschauer in 33

Ländern.

Das Publikum taucht zusammen mit den

Darstellern in das popkulturelle Erbe des

beispiellosen Künstlers ein, dessen Werk die

Erfolge mit den Jackson 5 wie „ABC“

oder „Can you feel it“, spätere

Welthits wie „Bad“ oder „Billie

Jean“ und das sechste

Album „Thriller“ umspannt,

das ihn spätestens in den

80er-Jahren zu einem

der angesehensten

Musiker unserer Epoche

machte. Wer die Energie

von Michael Jacksons

Musik, Tanz und Videos noch

einmal spüren möchte, ist bei

dieser Hommage richtig. Fünf brillante

Sängerinnen und Sänger bringen, zusammen

mit einer sechs Musiker starken Live-Band

und außergewöhnlichen Tänzern, Michael

Jacksons unfassbare Energie live auf die

Bühne zurück. Zum Highlight der Show

avancieren oft auch die Performances der

Kinderdarsteller, die die Rolle des jungen

Michael verkörpern. *jm

2. – 14.4., Deutsches Theater, Schwanthalerstr.

13, www.deutsches-theater.de

FOTOS: SVEN DAMER

DEIN GAY LIFESTYLE STORE

Berlin • Köln • Hamburg • München

brunos.de /brunos.de @brunos_de


Yung Faust und

Doktor Alıcı

KULTUR 15

Die Münchner Kammerspiele starten mit

gleich zwei vielversprechenden Premieren

ins neue Jahr. Am 23. Januar inszeniert

Leonie Böhm „Yung Faust“. Olga Bach

und Ersan Mondtag feiern die Uraufführung

ihrer neusten Arbeit „Doktor Alıcı“

am Folgetag.

In der Intensität und Unmittelbarkeit von

Rausch, Sex und Alchemie versucht Faust,

die unhintergehbare Wahrheit zu finden,

nämlich das, „was die Welt im Innersten

zusammenhält“. In „Yung Faust“ wird

die Regisseurin Leonie Baum selbst zum

Faust und begibt sich mit den Schauspielerinnen

Annette Paulmann, Julia Riedler

und Schauspieler Benjamin Radjaipour auf

die Suche nach den wahren Emotionen in

Goethes Text. Analog zu Cloudrappern, die

durch das Prädikat „Yung“ in ihren Pseudonymen

auf ihre junge Weltsicht verweisen,

will die Regisseurin eine kritische Perspektive

auf die Worte des weißen alten

Mannes Goethe werfen.

Am Folgeabend des 24. Januar ist die

Premiere von „Doktor Alıcı“ in Kammer 1.

Olga Bach und Ersan Mondtag nutzten

Arthur Schnitzlers „Professor Bernhardi“

als Grundlage. Schnitzlers Geschichte

spielt um die Jahrhundertwende: Der Protagonist

Professor Bernhardi ist jüdischen

Glaubens und von zahlreichen karrieristischen

Widersachern umgeben, die die

erstarkenden antisemitischen Ressentiments

der Zeit nutzen, um ihm seine

Position streitig zu machen. Olga Bach

führt die Probleme und Konfliktlinien in die

Gegenwart über. Der Mann wird zur Frau,

das Judentum zum Islam. Dabei soll es

weniger um eine banale Einsicht nach dem

Motto „die Vergangenheit wiederholt sich“

gehen, sondern eher um das Aufzeigen

subtiler gesellschaftlicher Mechanismen,

die Rassismus mehrheitsfähig machen. Die

Schauspieler und Schauspielerinnen des

Stücks sind Jelena Kuljić, Thomas Hauser,

Christian Löber, Damian Rebgetz, Samouil

Stoyanov, Hürdem Riethmüller und Michael

Gempart. *jm

23.- 25. + 27.1., Münchner Kammerspiele,

Maximilianstrasse 26 – 28,

www.muenchner-kammerspiele.de

FOTO: TECHNIK MK

WWW.M1-BEAUTY.DE


16 KULTUR

Ole Lehmann - Homofröhlich!

FOTO: KLEINES THEATER HAAR

In Thomas Hermanns

Berliner Quatsch Comedy

Live Club ist Ole Lehmann

sowohl als Moderator, als

auch als Finale Comedy-Nummer

ein Publikums-Magnet. Mit seiner

einzigartigen Mischung aus Pop,

Entertainment und Comedy hat es

Ole Lehmann geschafft, ein völlig

neues Comedy-Genre zu kreieren.

In seinem neuen Programm macht

er sich auf die Suche nach anderen

fröhlichen Menschen und sucht

Antworten zu vielen Fragen: Warum

haben so viele Menschen ihre

unbeschwerte Art verloren? Wann

sind die Worte 'Danke' und 'Bitte'

verschwunden? Warum gibt es so

wenige fröhliche Rap-Texte? Warum

wird Ole als Homo beschimpft,

wenn es doch nur der lateinische

Ausdruck von 'Mensch' ist? Und

warum bedeutete das englische

Wort 'Gay' früher 'Fröhlich' und

heute 'Schwul'?

Über all das und noch viel mehr

philosophiert der preisgekrönte

Stand-Up-Comedian aus Berlin

auf seine ganz eigene, unbeschwerte

Art. Natürlich wird Ole

auch in diesem Programm ausgesuchte

Pop-Perlen zum Besten

geben, die seine Geschichten

wunderbar einrahmen und unterstützen.

*jg

20.1., Kleines THEATER HAAR,

Casinostraße 75, Haar, 19 Uhr,

www. kleines-theater-haar.kbo.de

Wissenschaft meets Kammermusik

Seit nunmehr zehn Jahren

veranstalten die Bayerische

Staatsoper und die Max-Planck-

Gesellschaft gemeinsame Themenkonzerte.

Diese Tradition wird auch

2019 fortgesetzt.

So finden über das Jahr verteilt fünf Abende

statt, an denen Vorträge aus der Grundlagenforschung

und Kammermusikkonzerte

auf dem Programm stehen. Der inhaltliche

Kern geht stets vom Thema der jeweiligen

Spielzeit aus. Momentan heißt es also „Alles,

was recht ist“, womit die Frage aufgeworfen

wird, ob das Gesetz immer

richtig ist oder inwiefern das

Richtige Gesetz sein sollte.

Das erste Themenkonzert

des Jahres ereignet sich am

24. Januar. Unter der Fragestellung

„Gedanken lesen

und Verhalten steuern: Was kann

(und was darf) die Hirnforschung?“

werden die Möglichkeiten der modernen

Nervenheilkunde mit einem Vortrag

von Prof. Dr. Herwig Baier, dem Direktor

des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie

in Martinsried, kritisch beleuchtet. Das

musikalische Programm des Abends wird

von Yves Savary, Andreas Schablas, David

Schultheis Guido Gärtner und

Adrian Mustea aufgeführt.

Es umfasst folgende

Stücke: „Kleine Suite für

Klarinette und Streicher

op. 148 a“ von Ernst

Krenek, „Monolog für

Bassklarinette solo“ von

Isang Yun, „Langsamer Satz

für Streichquartett“ von Anton

v. Webern und „Quintett für Klarinette und

Streichquartett“ von Friedrich Cerha. *jm

24.1., Max-Planck-Haus am Hofgarten,

Hofgartenstrasse 8,

www.staatsoper.de

Gemeinschaftspraxis am Isartor

Innere Medizin · Allgemeinmedizin · Infektiologie · Männermedizin

Dr. med. Werner Becker · Dr. med. Ramona Pauli · Dr. med. Marcel Lee

Wir testen alles. Wir behandeln alles.

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Telefonsprechstunde täglich von 12-13 Uhr

Isartorplatz 6 · 80331 München · www.isarpraxis.de


Theater à la Film noire

KULTUR 17

Am 26. Januar ist am Marstall die Premiere von „Begehren“, dem

zweiten Stück der jungen Regisseurin Mirjam Loibl.

FOTO: VERANSTALTER

Bösartig, bairisch

und elegant

Im Heppel & Ettlich wird an vier Terminen

im Januar eines der erfolgreichsten

Theaterstücke der letzten Jahrzehnte

aufgeführt: „Der Gott des Gemetzels“ von

Yasmina Reza, das auch unter der Regie

von Roman Polański verfilmt wurde.

Das Stück führt die scheinbar zivilisierte

und liberale Fassade der Bourgeoisie derartig

vor, dass am Ende nicht mehr viel von

ihr übrig bleibt. Die freie Münchner Theatergruppe

Wirtshausmannschaft bringt es

in bairischer Sprache auf die Bühne, wobei

man betonen muss, dass der Dialekt hier

als reine Kunstsprache ohne Folklore und

deren Klischees fungieren soll. Ihren Ausgang

findet die Geschichte, als der Sohn

des Ehepaars Huber dem der Reys zwei

Zähne ausschlägt. Ganz im Rahmen bürgerlicher

Sittlichkeit und Vernunft wollen

sich die beiden Familien treffen, um sich

zu einigen. Die Zusammenkunft scheitert

in dem Sinne nicht nur, sondern eskaliert

geradezu fürchterlich komisch. *jm

8. - 11.1., Heppel & Ettlich,

Feilitzschstr. 12, 19 Uhr, Infos + Tickets:

www.heppel-ettlich.de

Die Inszenierung basiert auf einem Text des Katalanen Josep Maria Benet i

Jornet. Sie handelt von einem Paar, das sich in einem Haus auf dem Land gemütlich

eingerichtet hat. Bliebe es so, könnte alles so schön sein. Doch das

ländliche Idyll beginnt zu bröckeln, als ein mysteriöser Anruf bei dem Paar

eingeht. Am anderen Ende ist niemand, dennoch hat jemand

nach ihr gefragt. Das paranoide Szenario spitzt sich weiter

zu, als bei ihren Fahrten zum Supermarkt regelmäßig

der gleiche Mann am Straßenrand steht, der immer

vorgibt, eine Panne zu haben. Die Handlung führt

die Frau einer surrealen Bedrohung entgegen, die

eigentlich viel mit ihrer Vergangenheit zu tun

hat. „Begehren“ erzählt von der Auflösung sicher

geglaubter Lebensentwürfe. Dabei bleibt

vieles bis zuletzt geheimnisvoll und ungelöst.

Wer es nicht zur Premiere schafft, kann auch

zur Vorführung am 30. Januar kommen. *jm

26. + 30.1., Marstall, Marstallplatz 4, 20 Uhr,

www.residenztheater.de

100 JAHRE CIRCUS KRONE

Jubiläum im Zirkuszelt

FOTO: KELLERMANN

Ab dem 25. Dezember spielt der traditionsreiche Münchner Circus Krone sein 100.

Programm. Der heute größte reisende Zirkus der Welt entstand aus kleinen Anfängen:

Carl Krone senior besaß um 1870 die Menagerie „Continental", in der er auf Jahrmärkten

Braunbären und Wölfe präsentierte. Sein Sohn Carl Krone junior wiederum

erlangte Bekanntheit, als er auf seinem Tiger „Pacha“ durch die Manegen ritt. Aus

diesen Anfängen entstand der heute weltberühmte Circus Krone, für den es im Mai

1919 zum ersten Mal hieß: „Manege frei!“

Der Münchner Zirkus feiert seinen runden Geburtstag mit drei Jubiläumsprogrammen,

die bis Ende März im monatlichen Wechsel gezeigt werden. Im Anschluss daran

präsentiert das Team um Zirkusdirektorin Jana Mandana Lacey-Krone im Zelt auf

der Theresienwiese die Weltpremiere seines neuen Tour-Programms. Es ist also jede

Menge geboten für alle, die gern mal wieder Zirkusluft schnuppern möchten! *bm

www.circus-krone.com

Haus & Hotel

Termin nach Vereinbarung

• Ganzkörpermassage

• Po Relax Massage

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• Intim- & Körperrasur

• Tantra...

0175-

617 52 55

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18 KLUB

PARTY

LAST-MINUTE-SILVESTER

FOTO: ALEXANDER KAGAN / UNSPLASH

Theoretisch wäre ja die

ganze Stadt zu Silvester

voller poscher bis hipper Event-

Angebote, mehrgängiger Dinners,

Rooftop-Partys und sonstiger

Angebote. Tatsächlich sind spätestens

Mitte Dezember die meisten

Tickets verkauft und die Gästelisten

geschlossen. Doch abseits von

schicken Dinners lässt sich an Silvester

auch spontan noch einiges

anstellen in München.

Im NY.Club in der Elisenstraße geht es

gewohnt feuchtfröhlich zur Sache, wenn

der Prosecco fließt, DJ Sharon O Love aus

London die Musik liefert und die Hosts

Winnie & Mutti die Menge im Griff haben.

Vorgeglüht wird dort übrigens bereits am

29. Dezember bei House-Musik in allen

möglichen Farben.

31.12., NY.Club, Elisenstr. 3, ab 23 Uhr,

www.nyclub.de

Die Party des Jahres. Dank unseren Lieblingen

von Playground und Cruise erübrigt

sich die Frage, welcher Verheißung man

sich zum Neujahresexzess hingeben sollte.

Wer letztes Silvester im Blitz war, weiß

ungefähr, was ihn erwartet. Diejenigen,

die sich nicht mehr erinnern, waren mit

großer Wahrscheinlichkeit trotzdem da.

Auch dieses Jahr kuratieren Cruise und

Playground wieder ein riesiges Line Up

zum Neujahresfest mit internationalen

Stars und Locals, dass euch die Öhrchen

schlackern. Darunter sind Ellen Allien,

Max von Terentieff, nd_baumecker, Ben

Manson, Jonas Yamer, Volvox, Stenny,

Muallem, Rony Golding, Dario Zenker oder

David Goldberg. Labels wie Ostgut Ton,

Ilian Tape oder Molten

31.12. - 01.01., Blitz Club,

Museumsinsel 1,

www.blitz.club

Da warteten wir so lange drauf und dann

war’s auch gleich schon wieder vorbei. Das

Alleskönner-Hotel Lovelace lieferte seit

2017 ungekannte Feier- und Eventgenüsse,

doch die süße Zeit findet ihr Ende: Im

Januar 2019 muss das Hotel ausziehen,

und so gönnt man sich eine extradicke Silvesterparty

im ganzen Hotel und veganem

Buffet.

31.12., The Last Silvester im Lovelace,

Kardinal-Faulhaber-Str. 1, ab 19 Uhr,

www.thelovelace.com

Die Liste der Acts für den Silvester-Event

in der Roten Sonne ist lang. Doch wer

den Klub kennt, weiß, dass man wohl erst

am 2. Januar zum Durchatmen kommt.

Dafür sorgen unter anderem Münchens

hauseigene Labels wie Stock5 oder Molten

Moods.

31.12., Rote Sonne, Maximiliansplatz 5,

ab 23 Uhr, www.rote-sonne.com

Wen nach dem obligatorischen Silvestertrunk

und -kuss sofort die Langeweile

ereilt, der sollte sich im Goldenen Reiter

umschauen. Dort, wo früher unter anderem

das Hanoi war, hat sich die Crew des

awi eine neue Heimat gesucht und bietet

ehrliche Silvesterfeierei ohne Vorverkauf

mit VELI x VIWO.

31.12., Goldenen Reiter, Theklastr. 1, ab

0:30 Uhr, www.facebook.com/ichbindergoldenereiter

Vielleicht reicht ja auch allein ein Blick

übers feiernde München, den oder die

Liebsten an der Seite, während Raketen

und Böller die Viertel einnebeln. Auf dem

Olympiaberg wird es bestimmt nicht menschenleer

sein, aber eine tolle Aussicht gibt

es allemal, ganz ohne Reservierung. *jb


KLUB 19

Klubmusik zwischen Pop,

Gabber und Drum ’n’ Bass

Am 12. Januar ist DJ Rum wieder im Blitz zu Gast. Der

Londoner hat kürzlich sein viel beachtetes zweites

Album namens „Portrait With Firewood“ auf R&S

Records veröffentlicht.

Opulent und beinahe orchestral

geht es da zu, verschiedene

Instrumente

wie Cello und Klavier

hat er selbst eingespielt.

Zudem ließ

er sich von Marina

Abramovic inspirieren,

seinen eigenen Körper

zur Klangerzeugung

einzusetzen, was man

als Klatschen, Zischen und

Pfeifen in manchen Stücken

hören kann. Stilistisch wird sich

sein Auftritt im Blitz vermutlich an einer ähnlichen

Bandbreite orientieren wie sein Album und Genres

wie Drum ’n’ Bass, Techno, Pop, Ambient und Gabber

vereinen. *jm

FOTO: BLITZ CLUB

12.1., Blitz Club, Museumsinsel 1, www.blitz.club

Nashville im Muffatwerk

Alle Liebhaber der US-Serie „Nashville“ sollten hier

hellhörig werden: Charles Esten, der Deacon Clayburne

spielt, kommt mit seinen Songs nach München.

Kenner der Serie werden bestimmt viele Stücke heraushören

können, denn für einen Großteil des Soundtracks war Esten

auch als Songwriter tätig. Neben seiner Rolle in „Nashville“ hat

er übrigens auch schon in „Star Trek“, „Emergency Room“ oder

„The Mentalist“ mitgespielt. Zudem ist er für einen eigentümlichen

Guinness-Rekord verantwortlich: Er veröffentlichte

während seiner Aktion „Every Single Friday“ 54 Singles in 54

Wochen. *jm

29.1., Muffathalle, Zellstraße 4, 19 Uhr, www.muffatwerk.de

FOTO: GLOBAL CONCERTS

Roya l.

Von München bis Leute

az-muenchen.de


20 KALENDER

TERMINE Januar &

im

Diese und noch mehr Termine findest du auf www.leo-magazin.de

01.1. • DIENSTAG | MÜNCHEN

NEUJAHRSKONZERT

Keine Sorge, hier geht es nicht um den ewigen Strauss-Walzer aus dem

Wiener Saal des Musikvereins. Dieses Konzert ist deutlich origineller, aber

nicht weniger hochklassig: Solisten verschiedener Münchner Spitzenorchester

präsentieren ein „Klangfeuerwerk für Flöte und Harfe“ mit Werken

von Debussy, Chopin und Faure – das Ganze im wunderbaren Ambiente

der Hofkapelle der Residenz. Ein schöner Start ins Jahr! *bm

1.1., Hofkapelle, Residenzstr. 1, 17 und 19 Uhr, www.muenchenticket.de

FOTO: PRIVAT

DI 1.1.

MÜNCHEN

Oper

17:00 Bayerische Staatsoper,

Die Zauberflöte, Eine

deutsche Oper in

zwei AktenKomponist

Wolfgang Amadeus

Mozart, Max-Joseph-

Platz 2

Szene

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Schachgruppe, Müllerstrasse

14

NÜRNBERG

Szene

15:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

60plus-Treff,

Kaffeklatsch für

LGBT-Senioren, Sandstrasse

1

18:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Eltern Stammtisch,

offene Gruppe Für

LGBTIQ*-Eltern,

Sandstrasse 1

19:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Jugendgruppe,

Offener Abend für für

die LGBT Jugend von

16-27, Sandstrasse 1

MI 2.1.

MÜNCHEN

LEO Redaktion,

TERMINE, Termine

für unseren Kalender

an: termine@leomagazin.de

Ballett

19:30 Bayerische Staatsoper,

Der Nussknacker,

Choreographie John

Neumeier, Max-

Joseph-Platz 2

Party

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstraße

31

Szene

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

18:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum, mittendrin,

Thailändisch

essen im Rainbow,

die Freizeitgruppe für

schwule Männer von

Ende 20 bis Ende 30,

Müllerstrasse 14

19:00 Diversity Jugendzentrum,

diversity

Bar, heute unter der

Leitung von diversity@school,

Blumenstrasse

11

19:00 KraftWerk, Euronight,

Die Szeneparty am

Mittwoch mit extrem

günstigen Fassbier. Bis

21 Uhr., Thalkirchner

Strasse 4

19:00 Moro - Die Wirtshaus

Bar, Mittwochscocktail,

2-4-1 bis 0:45

Uhr, moro-munich.de,

Müllerstrasse 30

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Brettspielegruppe,

Müllerstrasse 14

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Regenbogenchor,

Müllerstrasse 14

20:00 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Schwule/

bisexuelle Väter und

Ehemänner, Müllerstrasse

14

NÜRNBERG

Szene

14:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Café Positiv, Treffen

für HIV-Positive

und Freunde, Sandstrasse

1

19:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Rosa Hilfe, Beratung

von Schwule für

Schwule, Sandstrasse

1

19:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Schwule Väter,

Offener Gruppentreff

für schwule Väter und

deren Partner, Sandstrasse

1

WÜRZBURG

Erotik

16:00 Alibi Sauna, Happy

Hour, [bis 17:00],

Nürnberger Strasse 88

DO 3.1.

MÜNCHEN

Oper

18:00 Bayerische Staatsoper,

Die verkaufte Braut,

Komische Oper in drei

Akten (1866)Komponist

Bed ich Smetana,

Max-Joseph-Platz 2

Theater

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz, MOMO,

Musiktheater in 18 Bildern,

Gärtnerplatz 3

Radio

21:00 Radio Lora, Radio Uferlos,

[Bis 22:00] auf

LORA 92,4 MHz & per

Kabel auf 96,75, www.

uferlos-magazin.de

Szene

14:15 Alten- und Service-

Zentrum Isarvorstadt,

Fitness für ältere

Schwule, Hans-

Sachs-Straße 14

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:00 Edelheiss, Bartabend,

[bis 22:00], für alle

Bartträger das 2.

Bier gratis, Pestalozzistrasse

6

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum, Thekendienst,

Zu Gast im

Sub sind Transmann,

Müllerstrasse 14

19:15 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

QueerAmnesty, Müllerstrasse

14

19:30 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Selbsthilfegruppe

Depression,

Müllerstrasse 14

20:00 Neue Fasanerie,

Stammtisch, der

Motorboys, www.

motorboys.org,

Hartmannshofer

Strasse 20

20:00 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Cercle

Francais, Müllerstrasse

14

20:00 Trisoux, MLC-Clubabend,

in gemütlicher

Runde des Fetisch-

Clubs, Müllerstraße 41

Erotik

18:00 Buddy, Naked-/Unterwearabend,

Corneliusstrasse

32

REGENSBURG

Szene

23:00 Scala, Gay-Day, Dance,

Charts, Queer Classix

& Sweeties, Gesandtenstraße

6

ROSENHEIM

Szene

20:00 Jägerstüberl, GAY

Club-Abend, Nikolaistr

13

IMPRESSUM

Herausgeber: Christian Fischer (cf) & Michael Rädel (rä)

Chefredakteur: Michael Rädel (rä) (V.i.S.d.P.)

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MITARBEITER:

Jörg Garstka (jg), Jonas Bock (jb), Mark Kamin (Foto),

Mario Lehlbach (ml), Jonas Mayer (jm), Felix Müller (fm),

Bernd Müller (bm), Markus Mensch (mm), Jonathan Fink,

Stefan Hermansdorfer (sh), Daniel von Loeper (Foto),

Christian KL Fischer (fis), Leander Milbrecht(LM),

Christian Lütjens (cl), Dagmar Leischow,

Sebastian Ahlefeld (sea)

Lektorat: (ausgewählte Texte):

Tomas M. Mielke www.sprachdesign.de

Art-Direktion: Susan Kühner

Grafik: Janis Cimbulis

Cover: Zayn

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Februar

05.1. • SAMSTAG | MÜNCHEN

BEST OF POETRY SLAM

Das Volkstheater präsentiert die großen Stars der aktuell spannendsten

Literaturbewegung im Wettbewerb gegeneinander. Ein

Abend der Champions, die mit geistreichen, humorvollen aber auch

gefühlvollen und kritischen Texten das Publikum in ihrem Bann

ziehen. Veredelt wird dieser Slam durch exzellente Live-Musik.

Heute unter anderem mit dem aktuellen deutschsprachigen Meister

Alex Burkhard und der Slam-Legende Dalibor Markovic, dazu

Musik von Münchner Song-Slam-Champions „Umme Block“. *bm

5.1., Volkstheater München, Brienner Str. 50, 20 Uhr,

www.muenchner-volkstheater.de

WÜRZBURG

Erotik

16:00 Alibi Sauna, Sauna-Tag,

heute ermäßigter

Eintritt, Nürnberger

Strasse 88

FR 4.1.

BAD TÖLZ

Szene

20:00 SchuTz e.V., Freitagsstammtisch

beim

SchuTz, Benediktbeurer

Strasse 2

MÜNCHEN

Ballett

19:30 Bayerische Staatsoper,

Der Nussknacker,

Choreographie John

Neumeier, Max-

Joseph-Platz 2

Theater

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz, MOMO,

Musiktheater in 18 Bildern,

Gärtnerplatz 3

Szene

19:00 Bar Rendezvous, PartyBar,

mit Jörg Olsson,

Müllerstrasse 54

19:00 Baum 20 | Stadtteilladen

Berg am Laim,

Schwul leben in Berg

am Laim, Eine Gruppe

für alle Generationen,

die sich im Viertel

engagiert. Kontakt:

Theo.kempf@

gmx.de, Baumkirchner

Str. 20

19:00 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Fetisch

am Cafetisch, ganz

entspannt mit viel

Blabla, Müllerstrasse

14

20:00 SUB | Schwules Kulturzentrum,

VIVA-TS,

Müllerstrasse 14

22:00 Prosecco, Die Schlagerbar,

Theklastrasse 1

5:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst, 05:00 Uhr

Weißwurst - Frühstück,

Blumenstraße

21a

WÜRZBURG

Szene

14:00 Alibi Sauna, Unisex-Tag

(Bi-Open), Nürnberger

Strasse 88

MANNHEIM

SA 5.1.

HAAR

Theater

19:00 Kleines THEATER

HAAR, Pianistenclub

München, Neues Jahr

- Neue Wege, Casinostraße

75

MÜNCHEN

Oper

19:00 Bayerische Staatsoper,

Norma, Tragedia lirica

in zwei AktenKomponist

Vincenzo Bellini,

Max-Joseph-Platz 2

19:00 Staatstheater am

Gärtnerplatz, Die

Zauberflöte, Musik

von Wolfgang Amadeus

MozartText nach

Emanuel Schikaneder,

Gärtnerplatz 3

Szene

7:00 Deutsche Eiche, Frühstücksbrunch,

bis 11

Uhr, Reichenbachstraße

13

18:00 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Refuges

Café, Für alle Geflüchteten,

Müllerstrasse 14

19:00 Diversity Jugendzentrum,

PlusPol,

Spieleabend für

jünge HIV-Positive

bis 30 Jahre, Blumenstrasse

11

19:00 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Singstar

meets Longdrink,

Müllerstrasse 14

20:00 Münchner Aids-Hilfe,

CR71 - Barabend,

Barabend im Cafe

Regenbogen, Lindwurmstrasse

71

20:00 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Rechtsberatung,

kostenlose

Rechtsberatung,

Müllerstrasse 14

22:00 Prosecco, Die Schlagerbar,

Theklastrasse 1

5:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst, 05:00 Uhr

Weißwurst - Frühstück,

Blumenstraße

21a

SO 6.1.

MÜNCHEN

21:00 Senatore Bar, Hoch-

House-Sunday-Party,

Die legendäre Party

aus dem „Café am

Hochhaus“ ist zurück,

Sendlinger-Tor-Platz 5

Oper

18:00 Bayerische Staatsoper,

Die verkaufte Braut,

Komische Oper in drei

Akten (1866)Komponist

Bed ich Smetana,

Max-Joseph-Platz 2

Ballett

18:00 Staatstheater am

Gärtnerplatz, Romeo

und Julia, von Erna

Ómarsdóttirund Halla

Ólafsdóttir, Gärtnerplatz

3

Sport

8:45 GOC München e.V,

GOC Wanderung, Von

Hausham zum Tegernsee

, Rumpfrodstr. 39

Szene

7:00 Deutsche Eiche, Frühstücksbrunch,

bis 11

Uhr, Reichenbachstraße

13

11:00 Moro - Die Wirtshaus

Bar, Brunch, [11 bis

15:30], moro-munich.

de, Müllerstrasse 30

15:00 Diversity Jugendzentrum,

youngsters,

Neueinsteigertag, für

schwule und bisexuelle

Jungs bis 19 Jahre,

Blumenstrasse 11

15:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Café im Sub, Kaffee

und Kuchen -

08/15-Angebot ab 19

Uhr, Müllerstrasse 14


22 KALENDER

10.1. • DONNERSTAG | MÜNCHEN

MAHLZEIT, LUDWIG!

Wer würde nicht gerne mal an der Tafel der Majestät speisen und dazu

frei von der Leber weg über Tratsch und Klatsch der bayrischen Könige

Max und seines Sohnes Ludwig sprechen? Das musikalische Lustspiel „Zu

Tisch bei König Ludwig II“ unter der Regie von Sebastian Brummer macht´s

möglich. Neben kulinarischen Köstlichkeiten werden teilweise in Vergessenheit

geratene musikalische Uraufführungen des königlichen Hoftheaters

serviert. Ludwig II. wird übrigens persönlich anwesend sein! *bm

10.1., Hofspielhaus, Falkenturmstr. 8, 20 Uhr,

www.muenchenticket.de

GRAFIK: MARKUS MITTERER

19:00 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Thekendienst,

heute bewirten

euch die Abendberater,

Müllerstrasse 14

NÜRNBERG

Szene

14:00 Cafe Bar Cartoon,

Kaffee & Kuchen,

selbstgebackenes wie

bei Muttern, An der

Sparkasse 6

15:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Freundeskreis Transmänner

Franken, für

interessierte Transmänner

unterschiedlichster

Altersgruppen,

Sandstrasse 1

MO 7.1.

MÜNCHEN

Konzert

20:00 Bayerische Staatsoper,

3. Akademiekonzert

2018/19, Max-Joseph-

Platz 2

Kino

21:15 City Kinos, MonGay,

Preview: Maria Stuart,

Königin von Schottland-

OmU, Sonnenstrasse

12

Szene

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:00 Bar Rendezvous,

YoungDay, Gäste unter

27 erhalten Drinks zu

Sonderpreisen, Müllerstrasse

54

19:15 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Gay &

Gray, Müllerstrasse 14

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Philhomoniker, Müllerstrasse

14

Erotik

18:00 Buddy, Naked-/Unterwearabend,

Corneliusstrasse

32

20:00 Camp | Gay and Cruising

Bar, Underwear

& Naked Party, Reisingerstraße

15

20:00 Ochsengarten, Gelber

Abend, Müllerstrasse

47

NÜRNBERG

Szene

18:00 Aids-Hilfe Nürnberg,

Checkpoint, Die

Testung erfolgt nur an

diesem Tag in diesem

Zeitraum! jeden Montag

18.00-20.00 Uhr

in der Entengasse 2.,

Entengasse 2

DI 8.1.

MÜNCHEN

Oper

19:00 Staatstheater am

Gärtnerplatz, Die

Zauberflöte, Musik

von Wolfgang Amadeus

MozartText nach

Emanuel Schikaneder,

Gärtnerplatz 3

Konzert

20:00 Bayerische Staatsoper,

3. Akademiekonzert

2018/19, Max-Joseph-

Platz 2

Sport

18:00 DAV Kletter- und

Boulderzentrum

München-Nord,

GOC Klettertreff, nur

für Erfahrene, mit

Anmeldung, Werner-

Heisenberg-Allee 5

Szene

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

mittendrin, die

Freizeitgruppe für

schwule Männer von

Mitte 20 bis Ende 30.

Anmedlung+Infos

unter: www.subonline.

org, Müllerstrasse 14

19:30 SUB | Schwules Kulturzentrum,

International

Gay Stammtisch,

Münchener’s and gays

from all over the world

who want to become

one, Müllerstrasse 14

19:30 SUB | Schwules Kulturzentrum,

English

Book Club, nur mit

Voranmeldung, Müllerstrasse

14

19:30 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Selbsthilfe

Chemsex, offene

Gesprächsgruppe,

Müllerstrasse 14

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum, Männerakademie,

Männer

in tiefen Krisen. Wie

sie sie erleben und

welche Krisenunterstützung

funktioniert,

Müllerstrasse 14

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Schachgruppe, Müllerstrasse

14

NÜRNBERG

Szene

15:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

60plus-Treff, Kaffeeklatsch

für Lesben und

Schwule ab ungefähr

60 Jahren, Sandstrasse

1

19:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Jugendgruppe,

Jugendgruppe für

schwule und lesbische

Jugendliche von

16 – 27 Jahren, Sandstrasse

1

MI 9.1.

MÜNCHEN

Oper

19:00 Bayerische Staatsoper,

Norma, Tragedia lirica

in zwei AktenKomponist

Vincenzo Bellini,

Max-Joseph-Platz 2

Theater

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz, MOMO,

Musiktheater in 18 Bildern,

Gärtnerplatz 3

Party

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstraße

31

Szene

15:00 Diversity Jugendzentrum,

diversity

Bar, heute unter

der Leitung von den

youngsters, Blumenstrasse

11

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:00 KraftWerk, Euronight,

Die Szeneparty am

Mittwoch mit extrem

günstigen Fassbier. Bis

21 Uhr., Thalkirchner

Strasse 4

19:00 Moro - Die Wirtshaus

Bar, Mittwochscocktail,

2-4-1 bis 0:45

Uhr, moro-munich.de,

Müllerstrasse 30

19:00 SUB | Schwules Kulturzentrum,

LeTRaktiv

goes Sub, deine

mädels, deine musik,

deim bier, Müllerstrasse

14

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Brettspielegruppe,

Müllerstrasse 14

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Regenbogenchor,

Müllerstrasse 14

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Ausgehgruppe, Müllerstrasse

14

NÜRNBERG

Szene

14:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Café Positiv, Treffen

für HIV-Positive und

Freunde bis 16 Uhr.,

Sandstrasse 1

WÜRZBURG

Szene

17:30 Aidsberatungsstelle

der Caritas, HIV-

Schnelltest, und

Syphilis-Schnelltest,

bis 19 Uhr, Röntgenring

3

Erotik

16:00 Alibi Sauna, Happy

Hour, [bis 17:00],

Nürnberger Strasse 88

DO 10.1.

HAAR

Theater

19:00 Kleines THEATER

HAAR, Murzarellas

Music-Puppet-Show,

Bauchgesänge und

andere Ungereimtheiten,

Casinostraße

75

INGOLSTADT

Szene

20:00 Musikkneipe „Neue

Welt“, Schwuler

Stammtisch Ingolstadt,

Infos unter:

www.romeo-julius.de,

Griesbadgasse 7

MÜNCHEN

Ballett

19:30 Bayerische Staatsoper,

Die Kameliendame,

Choreographie John

Neumeier · Komponist

Frédéric Chopin, Max-

Joseph-Platz 2

Theater

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz, MOMO,

Musiktheater in 18 Bildern,

Gärtnerplatz 3

Szene

14:15 Alten- und Service-

Zentrum Isarvorstadt,

Fitness für ältere

Schwule, Hans-

Sachs-Straße 14

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:00 Edelheiss, Bartabend,

[bis 22:00], für alle

Bartträger das 2.

Bier gratis, Pestalozzistrasse

6

19:00 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Thekendienst,

Die schwulen

und bisexuellen Väter

stellen sich vor, Müllerstrasse

14

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum, Prep-

Beratung, persönliche

Aufklärung über

Vor- und Nachteile,

Müllerstrasse 14

19:30 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Selbsthilfegruppe

Depression,

Müllerstrasse 14

20:00 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Cercle

Francais, Müllerstrasse

14

Erotik

18:00 Buddy, Naked-/Unterwearabend,

Corneliusstrasse

32

REGENSBURG

Szene

23:00 Scala, Gay-Day, Dance,

Charts, Queer Classix

& Sweeties, Gesandtenstraße

6

ROSENHEIM

Szene

20:00 Jägerstüberl, GAY

Club-Abend, Nikolaistr

13

WÜRZBURG

Erotik

16:00 Alibi Sauna, Sauna-Tag,

heute ermäßigter

Eintritt, Nürnberger

Strasse 88

FR 11.1.

EBERFING

Szene

19:30 Gasthof zur Post

Eberfing, Gay-

Stammtisch-WM in

derEberfinger Post,

Escherstr. 1

MÜNCHEN

Oper

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz,

MARTHA oder »Der

Markt zu Richmond«,

Musik von Friedrich

von Flotow, Gärtnerplatz

3

Ballett

19:30 Bayerische Staatsoper,

Die Kameliendame,

Choreographie John

Neumeier · Komponist

Frédéric Chopin, Max-

Joseph-Platz 2

Szene

19:00 Bar Rendezvous, PartyBar,

mit Jörg Olsson,

Müllerstrasse 54

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum, Thekendienst,

Die Philhomoniker

bedienen und

singen zwischendrin

auch mal, Müllerstrasse

14

19:45 Musikinstitut Wangler,

ffortissimo, Schwuler

Klassik-Klub, www.

ffortissimo-online.

de, Sendlinger Str. 14,

Eingang Hackenstr.,

4. Stock

20:00 SUB | Schwules Kulturzentrum,

VIVA-TS,

Müllerstrasse 14

22:00 Prosecco, Die Schlagerbar,

Theklastrasse 1

5:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst, 05:00 Uhr

Weißwurst - Frühstück,

Blumenstraße

21a

Erotik

21:00 MLC UnderGround,

Rubber & Leder,

Einlass bis 23 Uhr,

Machtlfinger Strasse

29

NÜRNBERG

Theater

20:00 Burgtheater, Lisa Eckhart,

Premiere: „Die

Vorzüge des Lasters“

Solo-Kabarett, Füll 13

BAYERN

23:00 Terminal 90, Pink

Terminal 90, First

Flight 2019 mit DJ

MaX (Charts, Party,

House & R‘nB), Flughafenstrasse

100,

Nürnberg

SA 12.1.

MÜNCHEN

Oper

19:30 Bayerische Staatsoper,

Norma, Tragedia lirica

in zwei AktenKomponist

Vincenzo Bellini,

Max-Joseph-Platz 2

Ballett

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz, Romeo

und Julia, von Erna

Ómarsdóttirund Halla

Ólafsdóttir, Gärtnerplatz

3

Sport

9:00 GOC München e.V, GOC

Skitour, Wochenende

an der Nordseite der

Tannheimer Bergen

bei Vils, Rumpfrodstr.

39


KALENDER 23

Szene

7:00 Deutsche Eiche, Frühstücksbrunch,

bis 11

Uhr, Reichenbachstraße

13

14:00 Diversity Jugendzentrum,

frienTS, für

Trans* zwischen 14

und 27 Jahren, Blumenstrasse

11

20:00 Münchner Aids-Hilfe,

CR71 - Barabend,

Barabend im Cafe

Regenbogen, Lindwurmstrasse

71

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Hartz-IV-Beratung,

Kostenlose Hartz-

IV-Sprechstunde,

Müllerstrasse 14

22:00 Prosecco, Die Schlagerbar,

Theklastrasse 1

5:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst, 05:00 Uhr

Weißwurst - Frühstück,

Blumenstraße

21a

Erotik

21:00 MLC UnderGround,

Full Leather Night

100%, Einlass bis 23

Uhr, Machtlfinger

Strasse 29

NÜRNBERG

Theater

20:00 Burgtheater, Verleihung

des Deutschen

Kabarett-Preises, an

Jochen Malmsheimer,

Nektarios Vlachopoulos

und Anna Mateur

/ Moderation: Mathias

Tretter, Füll 13

SO 13.1.

MÜNCHEN

21:00 Senatore Bar, Hoch-

House-Sunday-Party,

Die legendäre Party

aus dem „Café am

Hochhaus“ ist zurück,

Sendlinger-Tor-Platz 5

Oper

18:00 Staatstheater am Gärtnerplatz,

MARTHA

oder »Der Markt zu

Richmond«, Musik von

Friedrich von Flotow,

Gärtnerplatz 3

Ballett

19:30 Bayerische Staatsoper,

Die Kameliendame,

Choreographie John

Neumeier · Komponist

Frédéric Chopin, Max-

Joseph-Platz 2

Sport

8:45 GOC München e.V, GOC

Winterspaziergang,

von Bad Tölz nach

Lenggries, Rumpfrodstr.

39

8:50 GOC München e.V, GOC

Bergwanderung, Pleisenhütte,

Karwendel,

1757 m, Rumpfrodstr.

39

9:00 GOC München e.V, GOC

Langlauf, um Ehrwald

und Biberwier, Rumpfrodstr.

39

Szene

7:00 Deutsche Eiche, Frühstücksbrunch,

bis 11

Uhr, Reichenbachstraße

13

11:00 Moro - Die Wirtshaus

Bar, Brunch, [11 bis

15:30], moro-munich.

de, Müllerstrasse 30

15:00 Diversity Jugendzentrum,

youngsters,

Indoor Minigolf, für

schwule und bisexuelle

Jungs bis 19 Jahre,

Blumenstrasse 11

18:45 St. Paul Kirche,

Queergottesdienst,

Gottesdienst für

Lesben, Schwule und

ihre Freundinnen und

Freunde, St.-Pauls-

Platz 10

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum, Thekendienst,

Refugees

machen Theke, Müllerstrasse

14

Erotik

15:00 MLC UnderGround,

Fetish Sex Party on

Sunday, Einlass bis

17 Uhr, Machtlfinger

Strasse 29

NÜRNBERG

Szene

14:00 Cafe Bar Cartoon,

Kaffee & Kuchen,

selbstgebackenes wie

bei Muttern, An der

Sparkasse 6

WÜRZBURG

Szene

15:00 WuF e.V. Schwulesbisches

Zentrum

Würzburg, Bingo, mit

Elise und natürlich mit

Kaffee und Kuchen,

Nigglweg 2

MO 14.1.

MÜNCHEN

Oper

19:00 Bayerische Staatsoper,

Arabella, Oper in drei

AufzügenKomponist

Richard Strauss, Max-

Joseph-Platz 2

Kino

21:15 City Kinos, MonGay,

Preview: Adonis

– OmU, Sonnenstrasse

12

Szene

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:15 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Gay &

Gray, Müllerstrasse 14

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Philhomoniker, Müllerstrasse

14

Erotik

18:00 Buddy, Naked-/Unterwearabend,

Corneliusstrasse

32

20:00 Camp | Gay and Cruising

Bar, Underwear

& Naked Party, Reisingerstraße

15

20:00 Ochsengarten, Naked

& Underwear Abend,

Müllerstrasse 47

NÜRNBERG

Szene

18:00 Aids-Hilfe Nürnberg,

Checkpoint, Die

Testung erfolgt nur an

diesem Tag in diesem

Zeitraum! jeden Montag

18.00-20.00 Uhr

in der Entengasse 2.,

Entengasse 2

DI 15.1.

MÜNCHEN

Sport

18:00 DAV Kletter- und

Boulderzentrum

München-Süd, GOC

Klettertreff, nur für

Erfahrene, mit Anmeldung,

Thalkirchner

Strasse 207

Szene

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Thekendienst, Das

Aufklärungsprojekt

bedient euch heute,

Müllerstrasse 14

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Sub+, Angebot für

positive Männer nach

Voranmeldung unter

subplusgruppe@

subonline.org, Müllerstrasse

14

19:30 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Munich

Kiev Queer, Müllerstrasse

14

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Schachgruppe, Müllerstrasse

14

NÜRNBERG

Szene

15:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

60plus-Treff, Kaffeeklatsch

für Lesben und

Schwule ab ungefähr

60 Jahren, Sandstrasse

1

19:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Jugendgruppe,

Jugendgruppe für

schwule und lesbische

Jugendliche von

16 – 27 Jahreninfo@

jugendinitiative.com,

Sandstrasse 1

MI 16.1.

MÜNCHEN

LEO Redaktion,

TERMINE, Termine

für unseren Kalender

an: termine@leomagazin.de

Ballett

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz, Romeo

und Julia, von Erna

Ómarsdóttirund Halla

Ólafsdóttir, Gärtnerplatz

3

Party

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstraße

31

Szene

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:00 Diversity Jugendzentrum,

diversity

Bar, heute unter der

Leitung von noDifference!,

Blumenstrasse

11

19:00 KraftWerk, Euronight,

Die Szeneparty am

Mittwoch mit extrem

günstigen Fassbier. Bis

21 Uhr., Thalkirchner

Strasse 4

19:00 Moro - Die Wirtshaus

Bar, Mittwochscocktail,

2-4-1 bis 0:45

Uhr, moro-munich.de,

Müllerstrasse 30

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Thekendienst, heute

serviert der LSVD,

Müllerstrasse 14

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Brettspielegruppe,

Müllerstrasse 14

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Regenbogenchor,

Müllerstrasse 14

Lust auf ein Ehrenamt?

Die SuchtHotline

am Harras sucht Verstärkung.

Wir bilden Sie aus!

www.suchthotline.de | Tel. 089/282822

Lizzy Aumeier und die weißen Lilien

Küss die Hand

Fr. 4. Jan. 2019

Saal 19 Uhr

MuSikkabarett

27 / 22 / 19 €

Ole Lehmann Homofröhlich

So. 20. Jan. 2019

Saal 19 Uhr

kabarett

23,50 / 19 / 17 €

kleines

tHeater

Haar

Kartenvorverkauf unter kleinestheaterhaar.reservix.de

Hotline 089-890 56 98 11 | oder allen reservix Vorverkaufsstellen

Casinostraße 75 | 85540 Haar | Tel. 089. 890 56 98 10

www.kleinestheaterhaar.de


24 KALENDER

18.1. • FREITAG | MÜNCHEN

PERFECT DAY

FOTO: CHRISTOPH KASSETTE

Er ist Bandleader, Entertainer – und als Sänger mit einer großartigen

Stimme ausgestattet: Tom Gaebel macht Musik wie niemand sonst.

Mit ausgefeilten Arrangements erinnert sein Sound an die goldene

Ära, in der man noch in großen Studios in großer Besetzung großartige

Songs aufgenommen hat. Sein Album „Perfect Day“ verbindet

stilvoll großes Las-Vegas-Entertainment mit modernen Big-Band-

Sounds *bm

18.1., Prinzregententheater, Prinzregentenstr. 1, 20 Uhr,

www.muenchenmusik.de

NÜRNBERG

Szene

14:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Café Positiv, Treffen

für HIV-Positive und

Freunde bis 16 Uhr.,

Sandstrasse 1

19:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Rosa Hilfe, Beratung v.

Schwulen für Schwule

Tel 0911-19446, 19 bis

21 Uhr, Sandstrasse 1

WÜRZBURG

Erotik

16:00 Alibi Sauna, Happy

Hour, [bis 17:00],

Nürnberger Strasse 88

DO 17.1.

MÜNCHEN

Oper

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz,

MARTHA oder »Der

Markt zu Richmond«,

Musik von Friedrich

von Flotow, Gärtnerplatz

3

Radio

21:00 Radio Lora, Radio Uferlos,

[Bis 22:00] auf

LORA 92,4 MHz & per

Kabel auf 96,75, www.

uferlos-magazin.de

Szene

14:15 Alten- und Service-

Zentrum Isarvorstadt,

Fitness für ältere

Schwule, Hans-

Sachs-Straße 14

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:00 Diversity Jugendzentrum,

Dinos, Essen

gehen, offene Gruppe

für alle von 27 bis 32

egal ob schwul, lesbisch,

trans* oder bi,

Blumenstrasse 11

19:00 Edelheiss, Bartabend,

[bis 22:00], für alle

Bartträger das 2.

Bier gratis, Pestalozzistrasse

6

19:30 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Selbsthilfegruppe

Depression,

Müllerstrasse 14

20:00 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Cercle

Francais, Müllerstrasse

14

Erotik

18:00 Buddy, Naked-/Unterwearabend,

Corneliusstrasse

32

REGENSBURG

Szene

23:00 Scala, Gay-Day, Dance,

Charts, Queer Classix

& Sweeties, Gesandtenstraße

6

ROSENHEIM

Szene

20:00 Jägerstüberl, GAY

Club-Abend, Nikolaistr

13

WÜRZBURG

Erotik

16:00 Alibi Sauna, Sauna-Tag,

heute ermäßigter

Eintritt, Nürnberger

Strasse 88

FR 18.1.

HAAR

Theater

19:00 Kleines THEATER

HAAR, Miroslav

Nemec, Der Nemec

hinter dem Batic! Eine

Benefiz-Veranstaltung

zugunsten des kbo-

Kinderzentrums München,

Casinostraße 75

MÜNCHEN

Oper

19:00 Bayerische Staatsoper,

Arabella, Oper in drei

AufzügenKomponist

Richard Strauss, Max-

Joseph-Platz 2

Theater

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz, MOMO,

Musiktheater in 18 Bildern,

Gärtnerplatz 3

Szene

19:00 Bar Rendezvous, PartyBar,

mit Jörg Olsson,

Müllerstrasse 54

19:00 Diversity Jugendzentrum,

JUNGs,

Werwolfabend, offene

Gruppe für schwule

und bisexuelle Jungs

von 18 bis 27 Jahren,

Blumenstrasse 11

19:00 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Thekendienst,

Die Positiven

bewirten heute,

Müllerstrasse 14

19:30 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Schwule

Lehrer Südbayern,

Müllerstrasse 14

20:00 SUB | Schwules Kulturzentrum,

VIVA-TS,

Müllerstrasse 14

22:00 Prosecco, Die Schlagerbar,

Theklastrasse 1

5:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst, 05:00 Uhr

Weißwurst - Frühstück,

Blumenstraße

21a

Erotik

21:00 MLC UnderGround,

Sneakers & Sports,

Einlass bis 23 Uhr,

Machtlfinger Strasse

29

NÜRNBERG

Theater

20:00 Burgtheater, Faltsch

Waoni, „Auf in den

Kampf, Amore!“

Musik-Kabarett,

Füll 13

Szene

19:30 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

GLAM, offene reine

Frauengruppe ohne

Altersbeschränkung,

Sandstrasse 1

MANNHEIM

SA 19.1.

AUGSBURG

Szene

23:00 Bungalow, Pink Bungalow,

Queer Classic

Clubbing, Gögginger

Straße 28

HAAR

Theater

19:00 Kleines THEATER

HAAR, Michael

Altinger, der erste

Teil seiner Kabarett-

Trilogie: „Hell“, Casinostraße

75

MÜNCHEN

Ballett

19:30 Bayerische Staatsoper,

Raymonda,

Choreographie Marius

Petipa / Ray Barra ·

Komponist Alexander

Glasunow, Max-

Joseph-Platz 2

Kino

21:15 City Kinos, MonGay,

Preview: The Favorite

- Irrsinn iund Intrigen

- OmU, Sonnenstrasse

12

21:15 City Kinos, MonGay,

Preview: Green

Book - Eine besondere

Freundschaft - OmU,

Sonnenstrasse 12

Operette

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz, Die

lustige Witwe, (teilweise

nach einer

fremden Grundidee)

Buch von Victor Léon

und Leo SteinMusik

von Franz Lehár, Gärtnerplatz

3

Szene

7:00 Deutsche Eiche, Frühstücksbrunch,

bis 11

Uhr, Reichenbachstraße

13

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum, Thekendienst,

Sportliche

und schnelle Drinks

mit dem Queerpass

Bayern, Müllerstrasse

14

20:00 Münchner Aids-Hilfe,

CR71 - Barabend,

Barabend im Cafe

Regenbogen, Lindwurmstrasse

71

20:00 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Rechtsberatung,

Kostenlose

Rechtsberatung,

Müllerstrasse 14

22:00 Prosecco, Die Schlagerbar,

Theklastrasse 1

5:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst, 05:00 Uhr

Weißwurst - Frühstück,

Blumenstraße

21a

Erotik

21:00 MLC UnderGround,

Fetisch des Monats:

Construction Worker,

Einlass bis 23

Uhr, Machtlfinger

Strasse 29

NÜRNBERG

Theater

20:00 Burgtheater, Josef

Hader, „Hader spielt

Hader“ Solo-Kabarett,

Füll 13

SO 20.1.

HAAR

Theater

19:00 Kleines THEATER

HAAR, Ole Lehmann,

Kabaret „Homofröhlich“,

Casinostraße 75

MÜNCHEN

21:00 Senatore Bar, Hoch-

House-Sunday-Party,

Die legendäre Party

aus dem „Café am

Hochhaus“ ist zurück,

Sendlinger-Tor-Platz 5

LEO Redaktion,

TERMINE, Termine

für unseren Kalender

an: termine@leomagazin.de

Ballett

18:00 Bayerische Staatsoper,

Raymonda,

Choreographie Marius

Petipa / Ray Barra ·

Komponist Alexander

Glasunow, Max-

Joseph-Platz 2

Operette

18:00 Staatstheater am Gärtnerplatz,

Die lustige

Witwe, (teilweise nach

einer fremden Grundidee)Buch

von Victor

Léon und Leo Stein-

Musik von Franz Lehár,

Gärtnerplatz 3

Szene

7:00 Deutsche Eiche, Frühstücksbrunch,

bis 11

Uhr, Reichenbachstraße

13

11:00 Moro - Die Wirtshaus

Bar, Brunch, [11 bis

15:30], moro-munich.

de, Müllerstrasse 30

15:00 Diversity Jugendzentrum,

youngsters,

Selfmade Pizza, für

schwule und bisexuelle

Jungs bis 19 Jahre,

Blumenstrasse 11

15:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

mittendrin, die

Freizeitgruppe für

schwule Männer von

Mitte 20 bis Ende 30.

Anmedlung+Infos

unter: www.subonline.

org, Müllerstrasse 14

Erotik

15:00 MLC UnderGround, Red

Sunday, Einlass bis

17 Uhr, Machtlfinger

Strasse 29

NÜRNBERG

Szene

13:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

T*Time, t*time ist

die Gruppe für junge

trans*Leute von 14-27

Jahren bei Fliederlich.,

Sandstrasse 1

14:00 Cafe Bar Cartoon,

Kaffee & Kuchen,

selbstgebackenes wie

bei Muttern, An der

Sparkasse 6

19:00 St. Jakobkirche,

Queergottesdienst,

Gottesdienst nicht

nur für Lesben und

Schwule, Breite

Gasse 82

19:00 St. Johanniskirche,

Queergottesdienst,

Evangelischer Gottesdienst

(nicht nur) für

Lesben und Schwule,

anschließend Treff im

Dampfnudel-Bäck,

Johannisstraße 55

MO 21.1.

MÜNCHEN

Szene

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:15 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Gay &

Gray, Müllerstrasse 14

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Philhomoniker, Müllerstrasse

14

Erotik

18:00 Buddy, Naked-/Unterwearabend,

Corneliusstrasse

32

20:00 Camp | Gay and Cruising

Bar, Underwear

& Naked Party, Reisingerstraße

15

20:00 Ochsengarten, Gelber

Abend, Müllerstrasse

47

NÜRNBERG

Szene

18:00 Aids-Hilfe Nürnberg,

Checkpoint, Die

Testung erfolgt nur an

diesem Tag in diesem

Zeitraum! jeden Montag

18.00-20.00 Uhr

in der Entengasse 2.,

Entengasse 2

DI 22.1.

MÜNCHEN

Oper

19:00 Bayerische Staatsoper,

Arabella, Oper in drei

AufzügenKomponist

Richard Strauss, Max-

Joseph-Platz 2

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz,

MARTHA oder »Der

Markt zu Richmond«,

Musik von Friedrich

von Flotow, Gärtnerplatz

3

Szene

19:30 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Selbsthilfe

Chemsex, offene

Gesprächsgruppe,

Müllerstrasse 14


KALENDER 25

FOTO: LOVEPOP

19.1. • SAMSTAG | AUGSBURG

PINK BUNGALOW

Zur einzigen Lovepop-Party im Januar bittet heute Veranstalter

Jürgen Endres. Er lädt in die traditionsreichen queeren Partyräume,

in denen zuvor das Kerosin oder das Glyzerin beheimatet waren

und die mittlerweile „Bungalow“ heißen. Für den perfekten Sound

zum neuen Jahr sorgt diesmal DJ Andi Apitzsch aus dem Ostwerk

mit einer extrem tanzbaren Mischung aus Pop, Dance, House,

Black & Queer Classics. Dazu Happy Hour bis Mitternacht und

Getränkespecials die ganze Nacht hindurch. *bm

19.1., Bungalow Augsburg, Gögginger Str. 28, 23 Uhr,

www.lovepop.info

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Schachgruppe, Müllerstrasse

14

NÜRNBERG

Szene

15:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

60plus-Treff, Kaffeeklatsch

für Lesben und

Schwule ab ungefähr

60 Jahren, Sandstrasse

1

19:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Jugendgruppe,

Jugendgruppe für

schwule und lesbische

Jugendliche von

16 – 27 Jahreninfo@

jugendinitiative.com,

Sandstrasse 1

MI 23.1.

MÜNCHEN

Oper

19:00 Staatstheater am

Gärtnerplatz, Die

Zauberflöte, Musik

von Wolfgang Amadeus

MozartText nach

Emanuel Schikaneder,

Gärtnerplatz 3

Party

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstraße

31

Szene

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:00 Diversity Jugendzentrum,

diversity Bar,

heute unter der Leitung

von den JUNGS,

Blumenstrasse 11

19:00 KraftWerk, Euronight,

Die Szeneparty am

Mittwoch mit extrem

günstigen Fassbier. Bis

21 Uhr., Thalkirchner

Strasse 4

19:00 Moro - Die Wirtshaus

Bar, Mittwochscocktail,

2-4-1 bis 0:45

Uhr, moro-munich.de,

Müllerstrasse 30

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Brettspielegruppe,

Müllerstrasse 14

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Regenbogenchor,

Müllerstrasse 14

19:30 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Queere

Lesegruppe, Müllerstrasse

14

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Ausgehgruppe, Müllerstrasse

14

NÜRNBERG

Szene

14:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Café Positiv, Treffen

für HIV-Positive und

Freunde bis 16 Uhr.,

Sandstrasse 1

WÜRZBURG

Erotik

16:00 Alibi Sauna, Happy

Hour, [bis 17:00],

Nürnberger Strasse 88

DO 24.1.

HAAR

Theater

19:00 Kleines THEATER

HAAR, Nostalphoniker,

Die Comedian

Harmonists sangen...,

Casinostraße 75

MÜNCHEN

Oper

19:00 Bayerische Staatsoper,

Fidelio, Oper in zwei

AktenKomponist Ludwig

van Beethoven,

Max-Joseph-Platz 2

Ballett

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz, Romeo

und Julia, von Erna

Ómarsdóttirund Halla

Ólafsdóttir, Gärtnerplatz

3

Szene

14:15 Alten- und Service-

Zentrum Isarvorstadt,

Fitness für ältere

Schwule, Hans-

Sachs-Straße 14

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:00 Edelheiss, Bartabend,

[bis 22:00], für alle

Bartträger das 2.

Bier gratis, Pestalozzistrasse

6

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Thekendienst, Auf zu

neuen Höhen mit dem

Gay Outdoor Club. An

diesem Donnerstag

im Sub als Bartender.,

Müllerstrasse 14

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum, Prep-

Beratung, persönliche

Aufklärung über

Vor- und Nachteile,

Müllerstrasse 14

19:30 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Selbsthilfegruppe

Depression,

Müllerstrasse 14

20:00 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Cercle

Francais, Müllerstrasse

14

Erotik

18:00 Buddy, Naked-/Unterwearabend,

Corneliusstrasse

32

NÜRNBERG

Theater

20:00 Burgtheater, Das Geld

liegt auf der Fensterbank,

Marie, „Gleich

knallt‘s“ Musik-

Kabarett, Füll 13

Szene

19:30 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Bi-Gruppentreff,

Offene Gesprächsund

Selbsthilfegruppe,

Sandstrasse 1

REGENSBURG

Szene

23:00 Scala, Gay-Day, Dance,

Charts, Queer Classix

& Sweeties, Gesandtenstraße

6

ROSENHEIM

Szene

20:00 Jägerstüberl, GAY

Club-Abend, Nikolaistr

13

WÜRZBURG

Erotik

16:00 Alibi Sauna, Sauna-Tag,

heute ermäßigter

Eintritt, Nürnberger

Strasse 88

FR 25.1.

EBERFING

Szene

19:30 Gasthof zur Post

Eberfing, Gay-

Stammtisch-WM in

derEberfinger Post,

Escherstr. 1

ERLANGEN

Szene

16:00 Die Villa, QueerInfo

Erlangen, Fliederlichs

Info- und Beratungsstunde,

Äußere Brucker

Str. 49

MÜNCHEN

Oper

19:00 Bayerische Staatsoper,

Arabella, Oper in drei

AufzügenKomponist

Richard Strauss, Max-

Joseph-Platz 2


26 KALENDER

27.1. • SONNTAG | MÜNCHEN

QUEERES TANZCAFÉ

Wer im neuen Jahr noch nicht so richtig

in die Gänge gekommen ist, den bringt der

Dreivierteltakt garantiert in Schwung! Das Tanzteam im queeren

Sportverein Team München lädt heute wieder einmal zum

Schwoof auf die Fläche. Ob Walzer, Tango, Cha-Cha oder Discofox:

Hier ist alles geboten, was das Paartänzerherz höher schlagen lässt.

Dazu gute Gastro zu günstigen Preisen und einfach eine nette

Atmo. Gäste und Neugierige sind wie immer gern gesehen. *bm

27.1., Gaststätte Zunfthaus (Saal), Thalkirchnerstr. 76,

18 - 22 Uhr, www.teammuenchen.de

FOTO: OLIVER HAAKER

28.1. • MONTAG | MÜNCHEN

MONGAY

Heute zeigt die queere Kinoreihe die Preview des us-amerikanischen

Streifens „Green Book – eine besondere Freundschaft“

(OmU). Der New Yorker Pianist Dr. Don Shirley ist 1962

auf Konzertreise in die Südstaaten der USA. Als Fahrer durch

die wenigen Orte, in deren Restaurants auch schwarze Gäste

willkommen sind, engagiert er den Italo-Amerikaner Tony Lip.

Während der langen Reise entwickelt sich langsam eine Freundschaft

zwischen den beiden gegensätzlichen Männern ... *bm

28.1., Atelier-Kino, Sonnenstr. 12, 21:15 Uhr,

www.city-kinos.de

20:00 Staatstheater am

Gärtnerplatz,

MARTHA oder »Der

Markt zu Richmond«,

Musik von Friedrich

von Flotow, Gärtnerplatz

3

Szene

19:00 Bar Rendezvous, PartyBar,

mit Jörg Olsson,

Müllerstrasse 54

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Brühwarm, immer mit

neuen Bands, Sängern

und Songwritern ,

Müllerstrasse 14

19:30 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Münchner

Positive, Netzwerk

für HIV-Positive und

Freund*innen, Selbsthilfegruppe,

Beratung,

Müllerstrasse 14

19:45 Musikinstitut Wangler,

ffortissimo, Schwuler

Klassik-Klub, www.

ffortissimo-online.

de, Sendlinger Str. 14,

Eingang Hackenstr.,

4. Stock

20:00 SUB | Schwules Kulturzentrum,

VIVA-TS,

Müllerstrasse 14

22:00 Prosecco, Die Schlagerbar,

Theklastrasse 1

5:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst, 05:00 Uhr

Weißwurst - Frühstück,

Blumenstraße

21a

Erotik

21:00 MLC UnderGround,

Bondage, SM &

Spank, Einlass bis

23 Uhr, Machtlfinger

Strasse 29

NÜRNBERG

Theater

20:00 Burgtheater, Das Geld

liegt auf der Fensterbank,

Marie, „Gleich

knallt‘s“ Musik-

Kabarett, Füll 13

SA 26.1.

HAAR

Theater

20:00 Kleines THEATER

HAAR, Münchner

Volkssänger Bühne,

Ludwig 2.0 reloaded

- Eine königlich bayrische

Vampirkomödie,

Casinostraße 75

MÜNCHEN

Ballett

19:30 Bayerische Staatsoper,

Die Kameliendame,

Choreographie John

Neumeier · Komponist

Frédéric Chopin, Max-

Joseph-Platz 2

Musical

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz, MY FAIR

LADY, Nach Bernard

Shaws »Pygmalion«

und dem Film von

Gabriel Pascal, Gärtnerplatz

3

Szene

7:00 Deutsche Eiche, Frühstücksbrunch,

bis 11

Uhr, Reichenbachstraße

13

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum, Thekendienst,

der Sportverein

Team München

zapft und serviert,

Müllerstrasse 14

20:00 Münchner Aids-Hilfe,

CR71 - Barabend,

Barabend im Cafe

Regenbogen, Lindwurmstrasse

71

22:00 Prosecco, Die Schlagerbar,

Theklastrasse 1

5:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst, 05:00 Uhr

Weißwurst - Frühstück,

Blumenstraße

21a

Erotik

21:00 MLC UnderGround,

Fetish Schlager

Party, Einlass bis 23

Uhr, Machtlfinger

Strasse 29

NÜRNBERG

Theater

20:00 Burgtheater, Tilman

Bir, „Alles andere später“

Solo-Kabarett,

Füll 13

WÜRZBURG

Szene

18:00 WuF e.V. Schwulesbisches

Zentrum

Würzburg, Spaß bei

Saite, Nigglweg 2

SO 27.1.

MÜNCHEN

21:00 Senatore Bar, Hoch-

House-Sunday-Party,

Die legendäre Party

aus dem „Café am

Hochhaus“ ist zurück,

Sendlinger-Tor-Platz 5

Oper

18:00 Bayerische Staatsoper,

Fidelio, Oper in zwei

AktenKomponist Ludwig

van Beethoven,

Max-Joseph-Platz 2

Musical

18:00 Staatstheater am

Gärtnerplatz, MY FAIR

LADY, Nach Bernard

Shaws »Pygmalion«

und dem Film von

Gabriel Pascal, Gärtnerplatz

3

Szene

7:00 Deutsche Eiche, Frühstücksbrunch,

bis 11

Uhr, Reichenbachstraße

13

11:00 Moro - Die Wirtshaus

Bar, Brunch, [11 bis

15:30], moro-munich.

de, Müllerstrasse 30

15:00 Diversity Jugendzentrum,

youngsters,

SeaLife, für schwule

und bisexuelle Jungs

bis 19 Jahre, Blumenstrasse

11

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

08/15-Abend, feuchtfröhlich,

immer etwas

los, Müllerstrasse 14

Erotik

15:00 MLC UnderGround,

Fetish Sex Party on

Sunday, Einlass bis

17 Uhr, Machtlfinger

Strasse 29

NÜRNBERG

Szene

14:00 Cafe Bar Cartoon,

Kaffee & Kuchen,

selbstgebackenes wie

bei Muttern, An der

Sparkasse 6

14:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Spielenachmittag, für

Schwule, Lesben und

FreundInnen, mit-

Kaffee und Kuchen,

Sandstrasse 1

MO 28.1.

MÜNCHEN

Szene

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Thekendienst, HuK

& Queergottesdienst

hinter der Theke, Müllerstrasse

14

19:15 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Gay &

Gray, Müllerstrasse 14

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Philhomoniker, Müllerstrasse

14

Erotik

18:00 Buddy, Naked-/Unterwearabend,

Corneliusstrasse

32

20:00 Camp | Gay and Cruising

Bar, Underwear

& Naked Party, Reisingerstraße

15

20:00 Ochsengarten, Naked

& Underwear Abend,

Müllerstrasse 47

NÜRNBERG

Szene

18:00 Aids-Hilfe Nürnberg,

Checkpoint, Die

Testung erfolgt nur an

diesem Tag in diesem

Zeitraum! jeden Montag

18.00-20.00 Uhr

in der Entengasse 2.,

Entengasse 2

DI 29.1.

MÜNCHEN

Sport

18:00 DAV Kletter- und

Boulderzentrum

München-Süd, GOC

Klettertreff, Thalkirchner

Strasse 207

Szene

19:00 Augustiner Keller, MLC

Eisstockschiessen,

Jede Menge Spaß und

ein kleiner sportlicher

Wettkampf, Arnulfstrassse

52

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum, Thekendienst,

heute wird

das Bier von GLEAM

Microsoft gezapft,

Müllerstrasse 14

NÜRNBERG

Szene

15:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

60plus-Treff, Kaffeeklatsch

für Lesben und

Schwule ab ungefähr

60 Jahren, Sandstrasse

1

19:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Jugendgruppe,

Jugendgruppe für

schwule und lesbische

Jugendliche von

16 – 27 Jahreninfo@

jugendinitiative.com,

Sandstrasse 1

MI 30.1.

MÜNCHEN

LEO Redaktion,

TERMINE, Termine

für unseren Kalender

an: termine@leomagazin.de

Oper

19:00 Bayerische Staatsoper,

Fidelio, Oper in zwei

AktenKomponist Ludwig

van Beethoven,

Max-Joseph-Platz 2

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz,

MARTHA oder »Der

Markt zu Richmond«,

Musik von Friedrich

von Flotow, Gärtnerplatz

3

Party

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstraße

31

Szene

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:00 Diversity Jugendzentrum,

diversity Bar,

heute unter der Leitung

von den frienTS,

Blumenstrasse 11

19:00 KraftWerk, Euronight,

Die Szeneparty am

Mittwoch mit extrem

günstigen Fassbier. Bis

21 Uhr., Thalkirchner

Strasse 4

19:00 Moro - Die Wirtshaus

Bar, Mittwochscocktail,

2-4-1 bis 0:45

Uhr, moro-munich.de,

Müllerstrasse 30

19:00 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Thekendienst,

der Infodienst

macht Theke, Müllerstrasse

14

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Brettspielegruppe,

Müllerstrasse 14

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Regenbogenchor,

Müllerstrasse 14

NÜRNBERG

Theater

20:00 Burgtheater, Alfred

Dorfer, „Und...“ Solo-

Kabarett, Füll 13

Szene

14:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Café Positiv, Treffen

für HIV-Positive und

Freunde bis 16 Uhr.,

Sandstrasse 1

WÜRZBURG

Erotik

16:00 Alibi Sauna, Happy

Hour, [bis 17:00],

Nürnberger Strasse 88

DO 31.1.

HAAR

Theater

19:00 Kleines THEATER

HAAR, Anette Darda,

Flamenco: „La Maruja

y grupo“, Casinostraße

75

MÜNCHEN

Operette

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz, Drei

Männer im Schnee,

von Thomas PigorNach

dem Roman

von Erich Kästner,

Gärtnerplatz 3

Szene

14:15 Alten- und Service-

Zentrum Isarvorstadt,

Fitness für ältere

Schwule, Hans-

Sachs-Straße 14

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:00 Edelheiss, Bartabend,

[bis 22:00], für alle

Bartträger das 2.

Bier gratis, Pestalozzistrasse

6

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Thekendienst, mit

Queer Amnesty, Müllerstrasse

14

19:30 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Selbsthilfegruppe

Depression,

Müllerstrasse 14

20:00 SUB | Schwules Kulturzentrum,

Cercle

Francais, Müllerstrasse

14

Erotik

18:00 Buddy, Naked-/Unterwearabend,

Corneliusstrasse

32

REGENSBURG

Szene

23:00 Scala, Gay-Day, Dance,

Charts, Queer Classix

& Sweeties, Gesandtenstraße

6

ROSENHEIM

Szene

20:00 Jägerstüberl, GAY

Club-Abend, Nikolaistr

13

WÜRZBURG

Erotik

16:00 Alibi Sauna, Sauna-Tag,

heute ermäßigter

Eintritt, Nürnberger

Strasse 88


KALENDER 27

01.2. • FREITAG | MÜNCHEN

AUFTAKT DER BALLSAISON

FOTO: FESTRING MÜNCHEN

Die Ballsaison im Deutschen Theater wird auch heuer vom „Oide Wiesn Bürgerball“

unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter

eröffnet. Ein Fest für alle, die Münchner und bayerisches Brauchtum lieben,

mit hochklassigen Volkstanz-Einlagen, drei Tanzböden, originellen Mini-

Workshops rund um bayerische Traditionen und der Premiere des neuen

Programms der Narhalla-Garde. Auch wenn das Ambiente eines Musicaltheaters

nicht recht zum Thema passen will: ein stimmungsvoller Abend! *bm

1.2., Deutsches Theater, Schwanthalerstr. 11, 19 Uhr,

www.deutsches-theater.de

FR 1.2.

BAD TÖLZ

Szene

20:00 SchuTz e.V., Freitagsstammtisch

beim

SchuTz, Benediktbeurer

Strasse 2

MÜNCHEN

Ballett

19:30 Bayerische Staatsoper,

Portrait Wayne

McGregor, Choreographie

Wayne McGregor,

Max-Joseph-Platz 2

Szene

19:00 Bar Rendezvous, PartyBar,

mit Jörg Olsson,

Müllerstrasse 54

19:00 Baum 20 | Stadtteilladen

Berg am Laim,

Schwul leben in Berg

am Laim, Eine Gruppe

für alle Generationen,

die sich im Viertel

engagiert. Kontakt:

Theo.kempf@

gmx.de, Baumkirchner

Str. 20

22:00 Prosecco,

Die Schlagerbar, Theklastrasse

1

5:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst, 05:00 Uhr

Weißwurst - Frühstück,

Blumenstraße

21a

SA 2.2.

MÜNCHEN

Oper

18:00 Bayerische Staatsoper,

Fidelio, Oper in zwei

AktenKomponist Ludwig

van Beethoven,

Max-Joseph-Platz 2

Operette

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz, Drei

Männer im Schnee,

von Thomas PigorNach

dem Roman

von Erich Kästner,

Gärtnerplatz 3

Szene

7:00 Deutsche Eiche, Frühstücksbrunch,

bis 11

Uhr, Reichenbachstraße

13

20:00 Münchner Aids-Hilfe,

CR71 - Barabend,

Barabend im Cafe

Regenbogen, Lindwurmstrasse

71

22:00 Prosecco, Die Schlagerbar,

Theklastrasse 1

5:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst, 05:00 Uhr

Weißwurst - Frühstück,

Blumenstraße

21a

SO 3.2.

MÜNCHEN

21:00 Senatore Bar, Hoch-

House-Sunday-Party,

Die legendäre Party

aus dem „Café am

Hochhaus“ ist zurück,

Sendlinger-Tor-Platz 5

Oper

19:00 Bayerische Staatsoper,

L‘elisir d‘amore,

Melodramma in zwei

AktenKomponist Gaetano

Donizetti, Max-

Joseph-Platz 2

Operette

18:00 Staatstheater am

Gärtnerplatz,

Drei Männer im

Schnee, von Thomas

Pigor nach dem

Roman von Erich

Kästner, Gärtnerplatz

3

Szene

7:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch, bis

11 Uhr, Reichenbachstraße

13

11:00 Moro -

Die Wirtshaus Bar,

Brunch, [11 bis 15:30],

moro-munich.de,

Müllerstrasse 30


28 KALENDER

03.2. • FREITAG | MÜNCHEN

DREI MÄNNER IM SCHNEE

FOTO: VAS TRIANTIS

Im Auftrag des Gärtnerplatztheaters verwandelt der

legendäre Chansonnier und Musikkabarettist Thomas Pigor den

satirischen Erfolgs-Roman von Erich Kästner aus dem Jahr 1934

in eine skurril-spritzige Revueoperette. Die Verwechslungskomödie

um den Lebenskünstler, der einen Luxusaufenthalt im Preisausschreiben

gewonnen hat mit einem Millionär und Konzernchef

klingt nach leichter Kost, birgt aber auch so manche kleine Weisheit

zu unserem Leben zwischen Sein und Schein. *bm

3.2., Gärtnerplatztheater, 18 Uhr, www.gaertnerplatztheater.de

08.2. • FREITAG | MÜNCHEN

ARTISTISCHES PRÊT-À-PORTER

Die aktuelle GOP-Show „Fashion“ wirft einen Blick vor

und hinter die Kulissen einer schillernden Welt, in der

Eleganz und Schönheit die Gesetze schreiben. Um das

Biotop der Models, Stylisten und Designers szenisch einzufangen,

hat das GOP einmal mehr die Showschmiede

von Irina German und Igor Protsenko vom Circus-Theater

„Bingo“ in Kiew engagiert. Dramatik und Dynamik mit

jungen, talentierten Artisten. *bm

8.2., GOP; Maximilianstr. 33, 21 Uhr,www.variete.de

NÜRNBERG

Szene

14:00 Cafe Bar Cartoon, Kaffee

& Kuchen, selbstgebackenes

wie bei Muttern,

An der Sparkasse 6

MO 4.2.

MÜNCHEN

Ballett

19:30 Bayerische Staatsoper,

Portrait Wayne McGregor,

Choreographie

Wayne McGregor, Max-

Joseph-Platz 2

19:30 Staatstheater am Gärtnerplatz,

Romeo und

Julia, von Erna Ómarsdóttirund

Halla Ólafsdóttir,

Gärtnerplatz 3

Szene

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:00 Bar Rendezvous,

YoungDay, Gäste unter

27 erhalten Drinks zu

Sonderpreisen, Müllerstrasse

54

Erotik

18:00 Buddy, Naked-/Unterwearabend,

Corneliusstrasse

32

20:00 Camp | Gay and Cruising

Bar, Underwear &

Naked Party, Reisingerstraße

15

20:00 Ochsengarten, Gelber

Abend, Müllerstrasse 47

NÜRNBERG

Szene

18:00 Aids-Hilfe Nürnberg,

Checkpoint, Die

Testung erfolgt nur an

diesem Tag in diesem

Zeitraum! jeden Montag

18.00-20.00 Uhr in der

Entengasse 2., Entengasse

2

DI 5.2.

MÜNCHEN

Oper

19:00 Staatstheater am

Gärtnerplatz, Die

Zauberflöte, Musik von

Wolfgang Amadeus

MozartText nach

Emanuel Schikaneder,

Gärtnerplatz 3

MI 6.2.

MÜNCHEN

Oper

19:00 Bayerische Staatsoper,

L‘elisir d‘amore, Melodramma

in zwei Akten-

Komponist Gaetano

Donizetti, Max-Joseph-

Platz 2

Party

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstraße

31

Szene

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:00 KraftWerk, Euronight,

Die Szeneparty am

Mittwoch mit extrem

günstigen Fassbier. Bis

21 Uhr., Thalkirchner

Strasse 4

19:00 Moro - Die Wirtshaus

Bar, Mittwochscocktail,

2-4-1 bis 0:45

Uhr, moro-munich.de,

Müllerstrasse 30

WÜRZBURG

Erotik

16:00 Alibi Sauna, Happy

Hour, [bis 17:00],

Nürnberger Strasse 88

DO 7.2.

MÜNCHEN

Radio

21:00 Radio Lora, Radio Uferlos,

[Bis 22:00] auf

LORA 92,4 MHz & per

Kabel auf 96,75, www.

uferlos-magazin.de

Szene

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:00 Edelheiss, Bartabend,

[bis 22:00], für alle

Bartträger das 2.

Bier gratis, Pestalozzistrasse

6

20:00 Neue Fasanerie,

Stammtisch, der

Motorboys, www.

motorboys.org,

Hartmannshofer

Strasse 20

Erotik

18:00 Buddy, Naked-/Unterwearabend,

Corneliusstrasse

32

REGENSBURG

Szene

23:00 Scala, Gay-Day, Dance,

Charts, Queer Classix

& Sweeties, Gesandtenstraße

6

ROSENHEIM

Szene

20:00 Jägerstüberl, GAY

Club-Abend, Nikolaistr

13

WÜRZBURG

Erotik

16:00 Alibi Sauna, Sauna-Tag,

heute ermäßigter

Eintritt, Nürnberger

Strasse 88

FR 8.2.

EBERFING

Szene

19:30 Gasthof zur Post

Eberfing, Gay-

Stammtisch-WM in

derEberfinger Post,

Escherstr. 1

MÜNCHEN

Oper

19:00 Bayerische Staatsoper,

L‘elisir d‘amore,

Melodramma in zwei

AktenKomponist Gaetano

Donizetti, Max-

Joseph-Platz 2

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz, Maria

Stuarda, Musik von

Gaetano Donizetti,

Gärtnerplatz 3

Szene

19:00 Bar Rendezvous, PartyBar,

mit Jörg Olsson,

Müllerstrasse 54

19:45 Musikinstitut Wangler,

ffortissimo, Schwuler

Klassik-Klub, www.

ffortissimo-online.

de, Sendlinger Str. 14,

Eingang Hackenstr.,

4. Stock

22:00 Prosecco, Die Schlagerbar,

Theklastrasse 1

5:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst, 05:00 Uhr

Weißwurst - Frühstück,

Blumenstraße

21a

SA 9.2.

MÜNCHEN

Oper

19:00 Bayerische Staatsoper,

Nabucco, Oper in

vier TeilenKomponist

Giuseppe Verdi, Max-

Joseph-Platz 2

Operette

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz, Drei

Männer im Schnee,

von Thomas PigorNach

dem Roman

von Erich Kästner,

Gärtnerplatz 3

Szene

7:00 Deutsche Eiche, Frühstücksbrunch,

bis 11

Uhr, Reichenbachstraße

13

20:00 Münchner Aids-Hilfe,

CR71 - Barabend,

Barabend im Cafe

Regenbogen, Lindwurmstrasse

71

22:00 Prosecco, Die Schlagerbar,

Theklastrasse 1

5:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst, 05:00 Uhr

Weißwurst - Frühstück,

Blumenstraße

21a

SO 10.2.

MÜNCHEN

21:00 Senatore Bar, Hoch-

House-Sunday-Party,

Die legendäre Party

aus dem „Café am

Hochhaus“ ist zurück,

Sendlinger-Tor-Platz 5

Oper

18:00 Bayerische Staatsoper,

Karl V., Bühnenwerk

mit Musik in zwei Teilen

(1938)Komponist

Ernst Krenek, Max-

Joseph-Platz 2

18:00 Staatstheater am

Gärtnerplatz, Maria

Stuarda, Musik von

Gaetano Donizetti,

Gärtnerplatz 3

Szene

7:00 Deutsche Eiche, Frühstücksbrunch,

bis 11

Uhr, Reichenbachstraße

13

11:00 Moro - Die Wirtshaus

Bar, Brunch, [11 bis

15:30], moro-munich.

de, Müllerstrasse 30

18:45 St. Paul Kirche,

Queergottesdienst,

Gottesdienst für

Lesben, Schwule und

ihre Freundinnen und

Freunde, St.-Pauls-

Platz 10

NÜRNBERG

Szene

14:00 Cafe Bar Cartoon,

Kaffee & Kuchen,

selbstgebackenes wie

bei Muttern, An der

Sparkasse 6

MO 11.2.

MÜNCHEN

Szene

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

Erotik

18:00 Buddy, Naked-/Unterwearabend,

Corneliusstrasse

32

20:00 Camp | Gay and Cruising

Bar, Underwear

& Naked Party, Reisingerstraße

15

20:00 Ochsengarten, Naked

& Underwear Abend,

Müllerstrasse 47

NÜRNBERG

Szene

18:00 Aids-Hilfe Nürnberg,

Checkpoint, Die

Testung erfolgt nur an

diesem Tag in diesem

Zeitraum! jeden Montag

18.00-20.00 Uhr

in der Entengasse 2.,

Entengasse 2

DI 12.2.

MÜNCHEN

Oper

19:00 Bayerische Staatsoper,

Nabucco, Oper in

vier TeilenKomponist

Giuseppe Verdi, Max-

Joseph-Platz 2

Szene

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

mittendrin, die

Freizeitgruppe für

schwule Männer von

Mitte 20 bis Ende 30.

Anmedlung+Infos

unter: www.subonline.

org, Müllerstrasse 14

MI 13.2.

MÜNCHEN

Oper

19:30 Bayerische Staatsoper,

Karl V., Bühnenwerk

mit Musik in zwei Teilen

(1938)Komponist

Ernst Krenek, Max-

Joseph-Platz 2

Party

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstraße

31

Szene

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:00 KraftWerk, Euronight,

Die Szeneparty am

Mittwoch mit extrem

günstigen Fassbier. Bis

21 Uhr., Thalkirchner

Strasse 4

19:00 Moro - Die Wirtshaus

Bar, Mittwochscocktail,

2-4-1 bis 0:45

Uhr, moro-munich.de,

Müllerstrasse 30

WÜRZBURG

Erotik

16:00 Alibi Sauna, Happy

Hour, [bis 17:00],

Nürnberger Strasse 88

DO 14.2.

INGOLSTADT

Szene

20:00 Musikkneipe „Neue

Welt“, Schwuler

Stammtisch Ingolstadt,

Infos unter:

www.romeo-julius.de,

Griesbadgasse 7

MÜNCHEN

Szene

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:00 Edelheiss, Bartabend,

[bis 22:00], für alle

Bartträger das 2.

Bier gratis, Pestalozzistrasse

6

Erotik

18:00 Buddy, Naked-/Unterwearabend,

Corneliusstrasse

32

REGENSBURG

Szene

23:00 Scala, Gay-Day, Dance,

Charts, Queer Classix

& Sweeties, Gesandtenstraße

6

ROSENHEIM

Szene

20:00 Jägerstüberl, GAY

Club-Abend, Nikolaistr

13

WÜRZBURG

Erotik

16:00 Alibi Sauna, Sauna-Tag,

heute ermäßigter

Eintritt, Nürnberger

Strasse 88

FR 15.2.

MÜNCHEN

Oper

19:00 Bayerische Staatsoper,

Nabucco, Oper in

vier TeilenKomponist

Giuseppe Verdi, Max-

Joseph-Platz 2


29

Dr. med.

Karl W. Beck

M.H.B.A.

BERATUNG AUS

LEIDENSCHAFT

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Mo.+ Do. 14.00 bis 18.00 Uhr

Di.+ Mi. 8.00 bis 14.30 Uhr

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ÖFFNUNGSZEITEN

Mo - Fr 8.30 - 19.00 Uhr

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Wir helfen und

informieren gerne.

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ÖFFNUNGSZEITEN

Montag - Freitag: 08:00 - 18:30

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Telefon: (089) 21 99 29 - 0

Telefax: (089) 21 99 29 - 19

E-mail: isator.apo@t-online.de

www.isartor-apotheke.de


30 KALENDER

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz, King

Arthur, Musik von

Henry Purcell, Gärtnerplatz

3

Szene

19:00 Bar Rendezvous, PartyBar,

mit Jörg Olsson,

Müllerstrasse 54

22:00 Prosecco, Die Schlagerbar,

Theklastrasse 1

5:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst, 05:00 Uhr

Weißwurst - Frühstück,

Blumenstraße

21a

SA 16.2.

MÜNCHEN

Oper

19:30 Bayerische Staatsoper,

Karl V., Bühnenwerk

mit Musik in zwei Teilen

(1938)Komponist

Ernst Krenek, Max-

Joseph-Platz 2

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz, Maria

Stuarda, Musik von

Gaetano Donizetti,

Gärtnerplatz 3

Szene

7:00 Deutsche Eiche, Frühstücksbrunch,

bis 11

Uhr, Reichenbachstraße

13

20:00 Münchner Aids-Hilfe,

CR71 - Barabend,

Barabend im Cafe

Regenbogen, Lindwurmstrasse

71

22:00 Prosecco, Die Schlagerbar,

Theklastrasse 1

5:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst, 05:00 Uhr

Weißwurst - Frühstück,

Blumenstraße

21a

SO 17.2.

MÜNCHEN

21:00 Senatore Bar, Hoch-

House-Sunday-Party,

Die legendäre Party

aus dem „Café am

Hochhaus“ ist zurück,

Sendlinger-Tor-Platz 5

:0 LEO Redaktion, TERMINE,

Termine für unseren

Kalender an: termine@leo-magazin.de

Oper

18:00 Staatstheater am

Gärtnerplatz, King

Arthur, Musik von

Henry Purcell, Gärtnerplatz

3

Ballett

19:30 Bayerische Staatsoper,

Portrait Wayne

McGregor, Choreographie

Wayne McGregor,

Max-Joseph-Platz 2

Konzert

11:00 Bayerische Staatsoper,

4. Akademiekonzert

2018/19, Max-Joseph-

Platz 2

Szene

7:00 Deutsche Eiche, Frühstücksbrunch,

bis 11

Uhr, Reichenbachstraße

13

11:00 Moro - Die Wirtshaus

Bar, Brunch, [11 bis

15:30], moro-munich.

de, Müllerstrasse 30

15:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

mittendrin, die

Freizeitgruppe für

schwule Männer von

Mitte 20 bis Ende 30.

Anmedlung+Infos

unter: www.subonline.

org, Müllerstrasse 14

NÜRNBERG

Szene

14:00 Cafe Bar Cartoon,

Kaffee & Kuchen,

selbstgebackenes wie

bei Muttern, An der

Sparkasse 6

19:00 St. Jakobkirche,

Queergottesdienst,

Gottesdienst nicht

nur für Lesben und

Schwule, Breite

Gasse 82

19:00 St. Johanniskirche,

Queergottesdienst,

Evangelischer Gottesdienst

(nicht nur) für

Lesben und Schwule,

anschließend Treff im

Dampfnudel-Bäck,

Johannisstraße 55

MO 18.2.

MÜNCHEN

Konzert

20:00 Bayerische Staatsoper,

4. Akademiekonzert

2018/19, Max-Joseph-

Platz 2

Szene

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

Erotik

18:00 Buddy, Naked-/Unterwearabend,

Corneliusstrasse

32

20:00 Camp | Gay and Cruising

Bar, Underwear

& Naked Party, Reisingerstraße

15

20:00 Ochsengarten, Gelber

Abend, Müllerstrasse

47

NÜRNBERG

Szene

18:00 Aids-Hilfe Nürnberg,

Checkpoint, Die

Testung erfolgt nur an

diesem Tag in diesem

Zeitraum! jeden Montag

18.00-20.00 Uhr

in der Entengasse 2.,

Entengasse 2

DI 19.2.

MÜNCHEN

Oper

19:00 Bayerische Staatsoper,

Nabucco, Oper in

vier TeilenKomponist

Giuseppe Verdi,

Max-Joseph-Platz 2

MI 20.2.

MÜNCHEN

LEO Redaktion,

TERMINE, Termine

für unseren Kalender

an: termine@leomagazin.de

Oper

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz, King

Arthur, Musik von

Henry Purcell, Gärtnerplatz

3

Konzert

20:00 Bayerische Staatsoper,

4. Akademiekonzert

2018/19, Max-Joseph-

Platz 2

Party

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstraße

31

Szene

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:00 KraftWerk, Euronight,

Die Szeneparty am

Mittwoch mit extrem

günstigen Fassbier. Bis

21 Uhr., Thalkirchner

Strasse 4

19:00 Moro - Die Wirtshaus

Bar, Mittwochscocktail,

2-4-1 bis 0:45

Uhr, moro-munich.de,

Müllerstrasse 30

WÜRZBURG

Erotik

16:00 Alibi Sauna, Happy

Hour, [bis 17:00],

Nürnberger Strasse 88

DO 21.2.

MÜNCHEN

Oper

19:30 Bayerische Staatsoper,

Karl V., Bühnenwerk

mit Musik in zwei Teilen

(1938)Komponist

Ernst Krenek, Max-

Joseph-Platz 2

Radio

21:00 Radio Lora, Radio Uferlos,

[Bis 22:00] auf

LORA 92,4 MHz & per

Kabel auf 96,75, www.

uferlos-magazin.de

Szene

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:00 Edelheiss, Bartabend,

[bis 22:00], für alle

Bartträger das 2.

Bier gratis, Pestalozzistrasse

6

Erotik

18:00 Buddy, Naked-/Unterwearabend,

Corneliusstrasse

32

REGENSBURG

Szene

23:00 Scala, Gay-Day, Dance,

Charts, Queer Classix

& Sweeties, Gesandtenstraße

6

ROSENHEIM

Szene

20:00 Jägerstüberl, GAY

Club-Abend, Nikolaistr

13

WÜRZBURG

Erotik

16:00 Alibi Sauna, Sauna-Tag,

heute ermäßigter

Eintritt, Nürnberger

Strasse 88

FR 22.2.

EBERFING

Szene

19:30 Gasthof zur Post

Eberfing, Gay-

Stammtisch-WM in

derEberfinger Post,

Escherstr. 1

MÜNCHEN

Ballett

19:30 Bayerische Staatsoper,

Alice im Wunderland,

Choreographie Christopher

Wheeldon ·

Komponist Joby Talbot

· Nicholas Wright,

Max-Joseph-Platz 2

Szene

19:00 Bar Rendezvous, PartyBar,

mit Jörg Olsson,

Müllerstrasse 54

19:45 Musikinstitut Wangler,

ffortissimo, Schwuler

Klassik-Klub, www.

ffortissimo-online.

de, Sendlinger Str. 14,

Eingang Hackenstr.,

4. Stock

22:00 Prosecco, Die Schlagerbar,

Theklastrasse 1

5:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst, 05:00 Uhr

Weißwurst - Frühstück,

Blumenstraße

21a

SA 23.2.

MÜNCHEN

Oper

19:00 Bayerische Staatsoper,

Karl V., Bühnenwerk

mit Musik in zwei Teilen

(1938)Komponist

Ernst Krenek, Max-

Joseph-Platz 2

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz, King

Arthur, Musik von

Henry Purcell, Gärtnerplatz

3

Szene

7:00 Deutsche Eiche, Frühstücksbrunch,

bis 11

Uhr, Reichenbachstraße

13

20:00 Münchner Aids-Hilfe,

CR71 - Barabend,

Barabend im Cafe

Regenbogen, Lindwurmstrasse

71

22:00 Prosecco, Die Schlagerbar,

Theklastrasse 1

5:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst, 05:00 Uhr

Weißwurst - Frühstück,

Blumenstraße

21a

SO 24.2.

MÜNCHEN

21:00 Senatore Bar, Hoch-

House-Sunday-Party,

Die legendäre Party

aus dem „Café am

Hochhaus“ ist zurück,

Sendlinger-Tor-Platz 5

Oper

18:00 Staatstheater am

Gärtnerplatz, COSÌ

FAN TUTTE, Dramma

giocosoMusik von

Wolfgang Amadeus

Mozart, Gärtnerplatz 3

Ballett

19:30 Bayerische Staatsoper,

Alice im Wunderland,

Choreographie Christopher

Wheeldon ·

Komponist Joby Talbot

· Nicholas Wright,

Max-Joseph-Platz 2

Szene

7:00 Deutsche Eiche, Frühstücksbrunch,

bis 11

Uhr, Reichenbachstraße

13

11:00 Moro - Die Wirtshaus

Bar, Brunch, [11 bis

15:30], moro-munich.

de, Müllerstrasse 30

NÜRNBERG

Szene

14:00 Cafe Bar Cartoon,

Kaffee & Kuchen,

selbstgebackenes wie

bei Muttern, An der

Sparkasse 6

MO 25.2.

MÜNCHEN

Oper

19:00 Bayerische Staatsoper,

Carmen, Opéra

comique in drei Akten

(vier Bildern)Komponist

Georges Bizet,

Max-Joseph-Platz 2

Szene

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

Erotik

18:00 Buddy, Naked-/Unterwearabend,

Corneliusstrasse

32

20:00 Camp | Gay and Cruising

Bar, Underwear

& Naked Party, Reisingerstraße

15

20:00 Ochsengarten, Naked

& Underwear Abend,

Müllerstrasse 47

NÜRNBERG

Szene

18:00 Aids-Hilfe Nürnberg,

Checkpoint, Die

Testung erfolgt nur an

diesem Tag in diesem

Zeitraum! jeden Montag

18.00-20.00 Uhr

in der Entengasse 2.,

Entengasse 2

DI 26.2.

MÜNCHEN

Ballett

19:30 Bayerische Staatsoper,

Alice im Wunderland,

Choreographie Christopher

Wheeldon ·

Komponist Joby Talbot

· Nicholas Wright,

Max-Joseph-Platz 2

MI 27.2.

MÜNCHEN

Oper

19:00 Staatstheater am

Gärtnerplatz, COSÌ

FAN TUTTE, Dramma

giocosoMusik von

Wolfgang Amadeus

Mozart, Gärtnerplatz 3

Party

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstraße

31

Szene

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:00 KraftWerk, Euronight,

Die Szeneparty am

Mittwoch mit extrem

günstigen Fassbier. Bis

21 Uhr., Thalkirchner

Strasse 4

19:00 Moro - Die Wirtshaus

Bar, Mittwochscocktail,

2-4-1 bis 0:45

Uhr, moro-munich.de,

Müllerstrasse 30

WÜRZBURG

Erotik

16:00 Alibi Sauna, Happy

Hour, [bis 17:00],

Nürnberger Strasse 88

DO 28.2.

MÜNCHEN

Oper

19:00 Bayerische Staatsoper,

Carmen, Opéra

comique in drei Akten

(vier Bildern)Komponist

Georges Bizet,

Max-Joseph-Platz 2

Operette

19:30 Staatstheater am

Gärtnerplatz, Drei

Männer im Schnee,

von Thomas PigorNach

dem Roman

von Erich Kästner,

Gärtnerplatz 3

Szene

17:00 Münchner Aids-Hilfe,

Checkpoint, HIV Test

& Beratung zu sexsul.

Risiken. bis 20 Uhr.,

Lindwurmstrasse 71

19:00 Edelheiss, Bartabend,

[bis 22:00], für alle

Bartträger das 2.

Bier gratis, Pestalozzistrasse

6

Erotik

18:00 Buddy, Naked-/Unterwearabend,

Corneliusstrasse

32

REGENSBURG

Szene

23:00 Scala, Gay-Day, Dance,

Charts, Queer Classix

& Sweeties, Gesandtenstraße

6

ROSENHEIM

Szene

20:00 Jägerstüberl, GAY

Club-Abend, Nikolaistr

13

WÜRZBURG

Erotik

16:00 Alibi Sauna, Sauna-Tag,

heute ermäßigter

Eintritt, Nürnberger

Strasse 88


32 STADTPLAN

MÜNCHEN VON A BIS Z

Der LEO City Guide ist der schwule Wegweiser und Branchenführer für München.

Hier können sich Einheimische und Touristen schnell im Angebot der schwulen und

lesbischen Infrastruktur zurecht finden.

12

12

35 3 1 15

MAGIC BAR TOUR

15

Karlsplatz

(Stachus)

10

19

Lindwurmstraße

17 29

Sonnenstraße

1

4

2

Sendlinger Tor U

20

22

Thalkirchner Str.

Herzog-Wilhelm-Straße

39

18 24

8

11 42

6

5

23

18

3

Pestalozzistraße

8

21

7

Neuhauser Str.

Damenstiftstraße

36

28

Blumenstraße

Müllerstraße

2

21

23 20 30 44 9

25

Hans-Sachs-Straße

27

33

34 11

Oberanger

Unter Anger

31

Klenzestraße

Färbergraben

5

14

14

26

Blumenstraße

Müllerstraße

Fraunhoferstraße

Ickstattstraße

Marienplatz U

Rindermarkt

7

16

10

17 37

Corneliusstraße

Klenzestraße

Frauenhoferstraße U

43

38

13

16

Gärtnerplatz

19

4

Reichenbachstraße Reichenbachstraße

22

13

Klenzestraße

Baaderstraße

Frauenstraße

Rumfordstraße

Erhardtstraße

Sparkassenstraße

Buttermelcherstraße

Isar

9

41

6

32

1. 8below, Schützenstr. 8

2. Alakara Xperience,

Hans-Sachs-Str. 22

3. Aroma Kaffeebar,

Pestalozzistr. 24

4. Bar Für Freunde,

Reichenbachstr. 33

5. Bar zur Feuerwache,

Blumenstr. 21a

6. Blitz Club,

Museumsinsel 1

7. Bürgerhaus

Glockenbachwerkstatt,

Blumenstr. 7

8. Café Bar Rendezvous,

Müllerstr. 54

9. Café Glück,Palmstr. 4

10. Café im Sub,

Müllerstr. 14

11. Café Rubin,

Thalkirchner Str. 10

12. CR71, Lindwurmstr. 71

(Café Regenbogen)

13. Deutsche Eiche,

Reichenbachstr. 13

14. diversity München,

Blumenstr. 11, 1. OG

15. Djane‘s Delight,

Maximiliansplatz 16

16. Flaschenöffner,

Fraunhoferstr. 37

17. Frisches Bier,

Thalkirchnerstr. 53

18. Galerie Benjamin Eck,

Pestalozzistr. 14

19. Garry Klein, Sonnenstr. 8

20. Geyerwally, Geyerstr. 17

21. Jenny was a friend

of mine, Holzstr. 14

22. Kiosk an der

Reichenbachbrücke,

Fraunhoferstr. 46

magicbartour.de

23. Kooks, Geyerstr. 18

24. Kr@ftWerk,

Thalkirchnerstr. 4

25. Kunstbehandlung,

Müllerstr. 40

26. Kunsthalle München,

Theatinerstr. 8

27. LeTra, Angertorstr. 3

28. M43 Kebap, Müllerstr. 43

29. Mathäser Filmpalast,

Bayerstr. 3-5

30. Moritz, Oefelestr. 12

31. Moro Restaurant,

Müllerstr. 30

32. Münchner

Philharmoniker,

Rosenheimer Str. 5

33. Münchner Regenbogen-

Stiftung, Angertorstr. 7

(Eingang Müllerstr.)

34. NiL, Hans-Sachs-Str. 2

35. NY.C, Elisenstr. 3

36. Ochsengarten,

Müllerstr. 47

37. Rewe Müllerstr.,

Müllerstr. 3

38. Robinson‘s Bar,

Corneliusstr.14

39. Spexter Erotic-Store,

Müllerstr. 54

40. Südstadt,

Thalkirchner Str. 29

41. Team München -

schwul, lesbischer &

trans* Sportverein,

Rumfordstr. 39

42. Vollath‘s,

Thalkirchner Str. 1

43. Wolf‘s Farmacy,

Klenzestr. 30

44. Wuid Barwirtschaft,

Humboldtstr. 20

APOTHEKEN

• Isartor Apotheke,

Isartorplatz 6,

089 219929-0

• Wittelsbacher Apotheke,

Lindwurmstraße 97,

089 537844

1 Regenbogen Apotheke,

Sonnenstr. 33,

089 593659

2 Marien Apotheke,

Sendlinger-Tor-Platz 7,

089 557565

3 Stachus-Apotheke,

Karlspl. 4,

089 596319

ÄRZTE

• Dr. med. Ulrich Kastenbauer

Allgemeinmedizin,

Infektiologie,

Ainmillerstr. 26,

089-33 38 63

• Gemeinschaftspraxis am

Isartor Dr, Becker, Dr.

Pauli, Isartorplatz 6,

89 229216

• Dr. med. Karl W. Beck

Facharzt für

Allgemeinmedizin,

Lindenschmittstr. 35,

089 772929

4 Prinzmed Dr. med. Nils

Postel, Sendlinger

Tor Platz 8,

089 54884378–0

AUSGEHEN

5 CAMP, Bar,

Reisingerstr.15

6 Edelheiss Bar, Bar,

Pestalozzistr. 6

7 Beim Franz, Restaurant,

Holzstr. 41

• NiL, Hans-Sachs-Straße 2

BEAUTY

8 HAAR-GENAU, Frisör,

Baaderstr. 65

• Lippert’s Friseure L2,

Frisör, Lenbachplatz 3

9 Massage Munich Steffen

Robak, Studio Tal 30,

www.massage-munich.

com, 0175 6175255

• Osteria Alpenhof,

Restaurant, Alpenplatz 1

• Wirtshaus zum Isartal,

Restaurant,

Brudermühlstraße 2

• Gartensalon,

Restaurant, Türkenstr. 90

11 Faun Gaststätte,

Restaurant,

Hans-Sachs-Straße 17

• Miss Lilly´s, Restaurant,

Bar, Cafe, Oefelestr. 12

KULTUR

• Lenbachhaus -

Städtische Galerie,

Luisenstr. 33,

www.lenbachhaus.de

• Kultur im Schlachthof,

Zenettistr. 9,

www.im-schlachthof.de

13 Staatstheater am

Gärtnerplatz, www.

staatstheateram-gaertnerplatz.de,

089 202411

• GOP Varieté-Theater,

Maximilianstraße 47,

info@variete.de,

www.variete.de

• Münchner Kammerspiele,

Maximilianstraße 26-28,

www.muenchner-kammerspiele.de

• Münchner Volkstheater,

Brienner Straße 50,

www.muenchnervolkstheater.de


City Filmtheater, Kino,

Sonnenstraße 12,

www.city-kinos.de

14 Münchner

Stadtmuseum, Museum,

Sankt-Jakobs-Platz 1

• Backstage Concerts

GmbH, Musik,

Reitknechtstr. 6,

backstage.eu

• Gasteig (Philharmonie),

Musik, Rosenheimer

Straße 5, www.gasteig.de

RAT&TAT

15 AIDSHILFE München

Lindwurmstr. 71, www.

aidshilfe-muenchen.de

16 Diversity Jugendzentrum,

Blumenstr. 11, www.

diversity-muenchen.de

• LeTRa, Blumenstr. 29,

www.letra.de

• Marikas Beratungsst.

f. anschaffende junge

Männer, Dreimühlenstr. 1,

www.marikas.de

17 Sub e.V.,

Müllerstraße 14,

info@subonline.org

• TransMann e.V,

Parzivalstr. 41,

www.transmann.de

• IMMA e.V. Initiative für

Münchner Mädchen,

Jahnstraße 38,

www.imma.de

• Koordinierungsst. f.

gleichg. Lebensw.,

Angertorstr. 7

(Eingang Müllerstraße),

80469 München

SHOPPING

18 Bruno´s, GayLifeStyle,

Thalkirchner Str. 4

19 Reithofer Fachmarkt,

Elektrofachmarkt,

Reichenbachstr. 31

Mo.-Fr. 9-18 Uhr,

Sa. 10-14 Uhr

www.reithofer.de

20 Parus Leder,

Augsburgerstr. 19

21 Rosa-Reisen,

Hans-Sachs-Str. 22

22 Optik Vogel e.K., Optik,

Sonnenstraße 32

SZENE

• Buddy, Corneliusstr. 32

23 DIBURNIUM,

Thalkirchner Str. 5

• UnderGround des MLC,

Machtlfingerstr. 28

• Schwabinger

Mensauna, GaySauna,

Düsseldorfer Str. 7

• Deutsche Eiche,

GaySauna,

Reichenbachstraße 13

• Team München, Sportverein,

Rumfordstr. 39

www.teammuenchen.de,

• L.U.S.T. Latein- und

Standard-Tanzsportclub

2000 e.V, Sportverein,

Tumblingerstr. 34a,

info@tanz-lust.de,

www.Tanz-Lust.de

• Isarhechte e.V.,

Sportverein, Meindlstr.

11a, www.isarhechte.de

• Gay Outdoor Club

München e.V.,

Sportverein, Müllerstr. 14,

www.gocmuenchen.de

UNI

• Technische Universität

München QueerReferat

des AStA, Uni,

Arcisstr. 17, www.tum.de

• Studentenvertretung der

Hochschule München,

Uni, Lothstrasse 13d,

www.hm.edu

• Ludwig-Maximilians-

Universität StuVe Queer

Referat, Uni, Leopoldstr.

15, www.queer-lmu.de

ESSEN &

TRINKEN

• Cafe Schuntner, Cafe,

Plinganserstr. 10

10 Filmwirtschaft, Cafe,

Sonnenstraße 12

• Bayerische Staatsoper,

Max-Joseph-Platz 2,

www.

bayerische-staatsoper.de

12 Deutsches Theater,

Schwanthalerstraße 13,

www.deutsches-theater.de

UNTERKUNFT

• BOLD Hotel,

Aschauer Straße 12,

81549 München,

089 20001592244

• Deutsche Eiche, Hotel,

Reichenbachstraße 13


33

#SONNETANKEN

Romantik Hotel Sonne gay owned & operated

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Wir machen uns stark!

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Als Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche

Lebensweisen ist es unser Ziel, die LGBTI * -Community in

München zu stärken und Benachteiligungen abzubauen.

Wir machen uns stark. Für Lesben, Schwule, Bi, Trans *

und Inter * . LGBTI: Lesbian, Gay, Bisexual, Trans * , Inter*

Mehr Informationen unter:

muenchen.de/koordinierungsstelle


34 WEIHNACHTEN

GESUNDHEIT

FOTO: MICHAEL HUBER

FOTO: AYURVEDA-RESORT SONNHOF

#HEALTHYNEWYEAR

Als YouTuber und Blogger bin

ich immer auf der Suche nach

neuen Tipps und Trends. Kein Wunder

also, dass ich auf das Thema

Ayurveda gestoßen bin. Im Interview

mit Lisa Mauracher vom Ayurveda-

Resort SONNHOF in Kufstein lasse

ich mir die Pancha-Karma-Kur und

deren Wirkung näher erklären.

Wie kann eine Pancha-Karma-Kur

nun helfen?

In der Lehre des Ayurveda liegt der Fokus

insbesondere auf der nachhaltigen Gesundheit.

Die Königin der ayurvedischen

Kuren ist die Pancha-Karma-Kur – die

Kur, die heilen hilft. Und sie ist nicht ohne

Grund die berühmteste aller ayurvedischen

Kuren, denn sie reinigt den Körper

wie keine andere:

Bei der Pancha-Karma-Kur werden nicht

nur wasserlösliche Schlackenstoffe, sondern

auch die viel wichtigeren fettlöslichen

Gifte ausgeleitet – eine tief greifende Reinigung

auf körperlicher wie auch geistiger

und seelischer Ebene. Die Pancha-Karma-

Kur hilft, sich mit sich selbst, mit dem

Leben, mit dem Geist und den Gedanken

auseinanderzusetzen.

Wie ist der Ablauf einer

Pancha-Karma-Kur?

Alle Pancha-Karma-Kuren

beginnen im Ayurveda

Resort Sonnhof mit einer

genauen Untersuchung

sowie einer Pulsdiagnose

durch den Ayurveda-

Arzt und verlaufen danach

in zwei Phasen: Bei der so

genannten Vorkur werden zunächst

alle Stoffwechselschlacken und Gifte mit

Ghee, dem ayurvedischen Butterreinfett,

gelöst. Klassische Ölmassagen unterstützen

diesen Prozess. Nach zwei bis fünf

Tagen werden die Schlacken und Gifte

ausgeleitet. Bereits danach fühlt man sich

sehr viel wohler – eventuelle Beschwerden

lassen nach, Leichtigkeit und Lebensfreude

nehmen zu.

FOTO: ALEX STARK

von Markus Mensch

Die folgende Hauptkur macht Pancha Karma

zu einer ganzheitlichen und bleibenden

Erfahrung: Zum einen entfaltet unsere

„Europäische Ayurveda-Küche“ jetzt ihre

heilende Kraft. Zum anderen

erlebt man die tief greifende

harmonisierende Wirkung

von Wärmetherapie,

Heißwasser-Trinkkur,

Kräutermedizin,

Yoga, Meditation und

wohltuenden ayurvedischen

Massagen zu

diesem Zeitpunkt ganz

besonders intensiv.

Die positiven Auswirkungen

einer solchen Kur sind vielfältig. Ich

habe sie selbst bei Lisa Mauracher im

Ayurveda-Resort SONNHOF getestet.

Mehr dazu in einem Video-Tagebuch auf

meinem YouTube-Channel. Schau einfach

mal vorbei: „Monaco de Luxe Pancha-

Karma Kur“.

www.sonnhof-ayurveda.at

Klinikum rechts der Isar

Technische Universität München

Interdisziplinäres HIV-Zentrum IZAR

am Klinikum rechts der Isar

Wir bieten Beratung, Diagnostik und Therapie zu

• HIV

• Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP)

• Postexpositionsprophylaxe (PEP)

• Sexuell übertragbaren Infektionen (STI)

Tel.: +49(89) 4140-2455 • mri.tum.de/hiv-zentrum-izar

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GESUNDHEIT

FOTO: ALEX BOYD / UNSPLASH

SCHWERPUNKT

DIVERSITY

UND GESUNDHEIT

Die kommenden 15 Seiten bringen euch auf den

neusten Stand in Sachen PrEP und Substanzgebrauch

und machen einen Ausflug in die Arbeitswelt. Wie ist es als

Transsexuelle in der Bundeswehr? Was tut ein Weltkonzern

wie die METRO AG, um queeren Mitarbeitern auch in Russland

eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen?

INTERVIEW

Dr. Darius Chahmoradi Tabatabai hilft gegen die Sucht

Die Nutzung von suchtauslösenden

Substanzen –

besonders bei Männern, die Sex mit

Männern haben – ist ein Thema, das

aufgrund von gleich zwei gesellschaftliche

Tabus oft nur verschämt

und versteckt sozusagen „unter der

Ladentheke“ behandelt wird. Sexualität

und Drogengebrauch sind aber

Alltag – und Hilfsangebote, wenn

besonders Letzterer zum Problem

wird, sind rar. Wir trafen uns mit Dr.

Darius Chahmoradi Tabatabai, Chefarzt

der Entwöhnungstherapie in

der Hartmut-Spittler-Fachklinik im

Vivantes Berlin (www.vivantes.de).

Herr Dr. Chahmoradi Tabatabai, was

machen Sie hier genau?

Die stationäre Behandlung von Suchterkrankungen

ist in Deutschland in zwei

Bereiche aufgeteilt: einmal die Akutbehandlung

von Suchterscheinungen

im Krankenhaus, finanziert durch die

Krankenkassen, und die sogenannte Langzeittherapie,

finanziert durch die Rentenversicherung,

in Rehabilitationskliniken wie

dieser hier. Wir behandeln Alkohol- oder

Medikamentenabhängigkeit über 12 bis 15

Wochen je nach Krankheitsschwere und

die Abhängigkeit von illegalen Substanzen

über bis zu 26 Wochen.

So lange dauert eine Entwöhnung?

Ja. Die Kerntherapie dauert so lange in

stationärer Behandlung. Natürlich gibt es

noch Phasen des Übergangs nach Hause

oder in Nachsorgeeinrichtungen, die

unheimlich wichtige Kooperationspartner

sind.

Wie hoch ist der Anteil an Männern,

die Sex mit Männern haben, und dem

Chemsex-Umfeld?

Ich habe keine konkreten Zahlen. Wir haben

diese Fälle aber. Vor der Zusammenlegung

der beiden Kliniken war ich in Spandau

tätig, dort gab es sehr wenige Männer, die

darüber offen gesprochen haben. Da waren

viele Ängste und Scham im Spiel. Das hat

sich hier am Standort in Berlin-Schöneberg

geändert, was sicherlich auch der Bevölkerungsstruktur

zu verdanken ist. Es löst

allerdings interessanterweise immer noch

Befangenheit aus, über Enhancement, also

die Steigerung der sexuellen Aktivität durch

Substanzen, zu sprechen. Das macht die

Erhebung von Zahlen schwierig.

Wie sind Sie in der Szene vernetzt?

Wir haben eine Kooperation mit der

Schwulenberatung und auch die Möglichkeit,

eine Gruppe „Queer und süchtig“

anzubieten. Wir merken allerdings, dass die

betroffenen Männer doch eher direkt zur

Schwulenberatung gehen, und bekommen

von dort die Rückmeldung, dass es immer

häufiger Fälle aus dem Chemsex-Umfeld

gibt und auch immer häufiger ein Reha-

Potenzial erkannt wird. Dieser Schritt ist

allerdings nach wie vor schwierig, weil sich

die Männer mit dem Thema ein Stück

weit isoliert fühlen. Wir haben 2017 mit

Gesprächen begonnen und planen hier ein

verbessertes Angebot.

Gibt es einen Unterschied zwischen

der Partydrogen- und der Chemsex-

Szene?

Die Berliner Partydrogenszene ist – nicht

zuletzt durch die große Charité-Befragung

– sehr gut beleuchtet. Dieser Substanzgebrauch

findet auch in einem öffentlichen

Umfeld statt, während die Chemsex-Szene

ja häufig privat und etwas versteckt abläuft.

Das macht es schwieriger, Zugang zu finden.

*Interview: Christian Knuth

Das ganze Interview findet ihr auf

www.blu.fm!

FOTO: VIVANTES


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UND HEPATITIS C.

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einer Infektion schützen können.

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GESUNDHEIT

DROGEN

FOTO: GRETA SCHÖLDERLE MØLLER / UNSPLASH

KRISTALL

„Der Rausch läuft nicht weg“

Für Eilige die Empfehlung

vorweg: „Kristall“ von Alexander

Wendt ist das womöglich beste

Buch über Drogen, das je veröffentlicht

wurde. Es ist unterhaltsam,

spannend, umfassend und dabei

vollkommen nüchtern und unideologisch.

In zahlreichen interviewartigen Erzählungen

und chronologischen Betrachtungen

berichtet Alexander Wendt über den

aktuellen Drogenkonsum, aus Suchtkliniken,

aus der Sicht von Drogenfahndern,

von Dealern. Er erklärt, was Menschen an

leistungssteigernden Mitteln wie Chrystal

Meth so spannend finden und warum

das mit der heutigen, auf Optimierung

bedachten Gesellschaft zu tun hat. Er

geht sogar so weit, einen Blick in die gar

nicht so unreale Zukunft zu werfen, wo

Biohacking und die Mensch-Maschine auf

uns warten und wir auf die chemischen

Hilfssubstanzen der Jetztzeit wahrscheinlich

nur mit müdem Achselzucken zurückblicken

werden. Genauso müde, wie die

Nutzer der chemischen Beschleuniger der

Sex- und Arbeitswelt von heute wohl auf

die psychoaktiven Substanzen LSD oder

Pilze in den 1960ern zurückblicken. Was

nutzt mir ein erweitertes Bewusstsein,

wenn ich doch eh keine Zeit habe, es zu

gebrauchen? Weil ich mit der Befriedigung

der Anforderungen an mich – beruflich,

privat und/oder auch sexueller Natur –

vollkommen ausgelastet, wenn nicht hoffnungslos

überlastet bin? Nein, Wendt hypt

hier gar nichts, glorifiziert nicht – er beschreibt.

Und das so eingängig und kurzweilig,

dass der Horror, der da gelegentlich

beschrieben wird, gar keiner mehr zu sein

scheint. Genau das macht die Qualität

dieses Buches aus: Wir sollten nicht

darüber reden, wie und warum Drogen nun

bitte aus der Gesellschaft zu verschwinden

haben. Das wird nicht funktionieren,

wie Wendt auch aus der Geschichte der

Substanz-Prohibition ableitet. Wir sollten

uns lieber darüber Gedanken machen, in

welcher Art von Gesellschaft wir leben

wollen. Denn gefährlicher Substanzgebrauch

entsteht offenbar fast immer

aus gesellschaftlichen Zwängen heraus.

Fallen diese Zwänge, würde wohl auch ein

entspannterer Umgang mit Substanzen

jedweder Art folgen. Der Umbau einer

Gesellschaft von Dystopia zu Utopia ist

keine Sache für knapp 250 Seiten und

auch gar nicht des Autors Zielsetzung.

Deshalb schließt das Buch wohl auch mit

dem Nachgefragt eines fiktiven „teilbefriedigten

Lesers“ (TBL), dem Alexander

Wendt ganz persönlich antwortet. TBL:

„Wie lautet dein praktischer Rat an einen

17-Jährigen?“ A: „Erst einmal die diversen

Beipackzettel lesen. Am besten abwarten.

Der Rausch läuft nicht weg.“ *ck

Kristall – Eine Reise in die Drogenwelt

des 21. Jahrhunderts, 243 Seiten, ISBN:

978-3-608-50353-1, www.tropen.de


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jetzt mit Tablette.

Die Tablette in der Substitutionstherapie – ein Schritt zu mehr Normalität

Wieder zurück in ein fast normales Leben zu finden, ist das Ziel vieler Substitutionspatienten. Dies erfordert

hohe Willens kraft und extreme Disziplin. Einfach eine Tablette zu nehmen, wie viele Menschen gegen andere

Krank heiten auch, kann einen großen Fortschritt bedeuten.

Hexal bietet als engagierter Partner im Bereich Suchtmedizin neben Flüssigpräparaten ein breites Produktportfolio

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GESUNDHEIT

PrEP:

„Sex wird wieder frei“

Von ursprünglich 800 Euro

monatlichen Kosten sank der

Preis für die PrEP auf aktuell bis zu

rund 40 Euro und die erste gesetzliche

Krankenkasse erklärte Anfang

Dezember 2018 die freiwillige Kostenübernahme.

In 2019 soll PrEP

reguläre Kassenleistung werden.

Großen Anteil an dieser schnellen

Entwicklung haben engagierte

Ärzte und Apotheker, die PrEP über

spezielle Angebote schon vor den

Preissenkungen für die auf Privatrezept

flächendeckend erhältlichen

Generika erschwinglich machten.

Wir sprachen mit Dr. Inka Krude von der

Alten Apotheke in Bochum, die zusammen

mit TAD Pharna und Prof. Dr. Norbert

Brockmeyer vom WIR-Zentrum für sexuelle

Gesundheit in Bochum ein Verblisterungskonzept

zur PrEP anbieten.

Immer noch kaufen viele PrEP-

Nutzer ihre Medikamente über den

Schwarzmarkt bzw. über das Ausland.

Warum?

Prof. Brockmeyer: Das sind zwei wesentliche

Punkte. Zum einen ist es immer noch

nicht bekannt genug, dass man sich die PrEP

auch in Deutschland zu günstigen Preisen

verschreiben lassen kann. Der andere Punkt

ist der, dass es mit Sexualität zu tun hat. Sexualität

ist nach wie vor ein großes Tabuthema.

Viele haben Angst, sich als promiskuitiv zu

outen und stigmatisiert zu werden.

Welche Risiken birgt das?

Prof. Brockmeyer: Ein ganze Vielfalt. Für

das Individuum die Gefahr, dass über das

Internet gekaufte Medikamente nicht

zu 100 Prozent sicher sind. Das Problem

von gefälschten Medikamenten ist höher.

Das zweite große Problem ist, dass die

regelmäßigen Untersuchungen eventuell

ausbleiben. Sind die Nutzer wirklich nicht

mit dem HI-Virus infiziert? Werden die

Nebenwirkungen, insbesondere der Nieren

beobachtet? Was ist mit anderen sexuell

übertragbaren Krankheiten? Auch deshalb

bieten wir im WIR ein Selbsttestset für HIV

und die gängigen STI an.

Was ist das Besondere an „ihrer“

PrEP?

Dr. Krude: Ursprünglich war das vor allem

der Preis. Im Oktober 2017 kostete die

PrEP regulär rund 800 Euro, wir konnten

sie über unser Konzept für 52 Euro

schnell verfügbar und sicher anbieten. Bei

uns kann man die PrEP innerhalb einer

Stunde fertig verblistert bekommen, was

besonders auch für Menschen mit längerer

Anreise praktisch ist.

Was waren Ihre ganz persönlichen

Gründe, sich so zu engagieren? Reich

werden Sie damit ja nicht …

Dr. Krude: Ich hätte nicht Apothekerin

werden sollen, wenn ich nicht auch den

Menschen sehe: Der Bedarf ist einfach

enorm groß. Der Bedarf, sich zu schützen.

Der Bedarf, sich beim Sex freier zu fühlen.

Zum Beispiel in Beziehungen mit einem

HIV-positiven Partner, wo ich nicht erst

fragen muss, ob nun die Virenlast schon

unter der Nachweisgrenze ist. Oder bei

ganz vielen anderen Situationen – die Erfahrungen

aus dem Jahr sind sehr vielfältig

und mit einer großen Dankbarkeit verbunden.

Ein bisschen stelle ich mir das vor, wie

die sexuelle Revolution in den 1960er-

Jahren gerade. Sex wird wieder frei.

Ihr Verblisterungskonzept gibt es

nur regional und verglichen mit dem

Privatrezept nicht anonym. Was

erhoffen Sie sich in Zukunft?

Dr. Krude: Meine Hoffnung ist, dass die

gesetzlichen Krankenkassen die PrEP

übernehmen und wir sind ja wohl so nah

dran, wie nie zuvor. Damit wäre dann die

Verblisterung nicht mehr nötig. (Siehe

Infokasten „How to PrEP“ A.d.R.)


GESUNDHEIT

Wie bewerten Sie die geplante Kassenübernahme

der PrEP?

Prof. Brockmeyer: Wir sehen die großen Erfolge der PrEP

in London, in Australien und einigen Städten der USA, wie

New York. Wir sind sicher mit der PrEP in der Lage die Neuinfektionen

noch weiter nach unten zu drücken. Für mich

ist auch sehr wichtig, dass Menschen, die PrEP wollen, oft

nicht alleine zum Beispiel zu uns ins Zentrum kommen. Sie

bringen Leute mit, erzählen anderen davon. Und zwar nicht

nur von der PrEP, sondern auch über andere STI. Wir stoßen

damit in völlig neue Netzwerke und Communitys vor

und schaffen es so, in diesen wegen der Stigmatisierung

von Sexualität bisher fast unzugänglichen „Black Markets“

vorzudringen. Wichtig ist bei dem Gesetz, dass hoffentlich

die Beratung anständig bezahlt wird. Wir brauchen

mindestens eine halbe Stunde beim ersten Gespräch und

auch beim zweiten Gespräch tauchen immer noch Fragen

auf. Wenn wir das nicht anständig machen, geht die PrEP

nach Hinten los.

Dr. Krude: Ich habe erst kürzlich wieder einen Beitrag

gesehen: Laut Weltgesundheitsorganisation ist Sex ein

Grundbedürfnis. Das muss einfach in die Köpfe und die

Gremien. Alles was medizinisch zu diesem Grundbedürfnis

gehört, sollte ein Gesundheitssystem abdecken. Von der

Verhütung bis zur PrEP.

HIV-Test

Ergebnis

in 10 Minuten

*Interview: Christian Knuth

Ein HIV-Test schafft Klarheit

Erhältlich in Ihrer Apotheke oder unter www.hivtest-exacto.de

FOTO: ANGELINA STRÖBEL / PIXELIO.DE

HOW TO PREP

In Deutschland gibt es zurzeit zwei Wege, die

PrEP zu bekommen. Zunächst den im Interview

beschriebenen Weg über ausgewählte Apotheken

und in Zusammenarbeit mit bestimmten Ärzten,

der eine engmaschigen Betreuung und einen mit

rund 40 Euro sehr günstigen Preis bietet. Der

Nachteil dieser Konstrukte ist die nicht flächendeckende

Verfügbarkeit und für einige vielleicht

auch die enge, nichtanonyme Bindung an Ärzte

und Apotheken – die Verblisterung erfolgt personalisiert,

so dass sogar die achtlos weggeworfene

Verpackung den Nutzer verrät. Wer gut informiert

ist und seine regelmäßigen Untersuchungen auf

HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten,

sowie die Überwachung von Nieren- und

Knochenwerten selbst planen will, für den ist es

möglich, sich einfach ein Privatrezept ausstellen

zu lassen und es in jeder Apotheke einzulösen.

Diese Wahlfreiheit und Anonymität kostet aktuell

monatlich nur rund fünf Euro mehr, als der zeitaufwendigere

Weg über die Verblisterung wenn

man den günstigsten Anbieter wählt (TAD Pharma

58,99 Euro pro 35 Stück). Euer Apotheker des

Vertrauens berät euch diesbezüglich gern.

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GESUNDHEIT

PRÄVENTION

PrEP- Der Stand der Dinge

Häufig wird auf unseren

Social-Media-Kanälen der

Vorwurf gemacht, wir würden die

PrEP zu sehr beachten und ihr einen

zu hohen redaktionellen Stellenwert

einräumen. Dem widersprechen

wir deutlich: Die aktuellen HIV-

Neuinfektionszahlen zeigen, dass

das Kondom alleine nicht ausreicht,

um die HIV-Epidemie zu beenden.

Dass Kondome gegen HIV schützen,

ist Lesern bekannt, wie die gleichen

Kommentare in PrEP-Diskussionen

beweisen, und außerdem ist es Bestandteil

fast jeder Berichterstattung

über PrEP. Aktuelle Umfragen

unter Schwulen zeigen zudem, dass

mehr Informationen gewünscht

sind und der Kenntnisstand eben

lange noch nicht das gewünschte

Niveau erreicht hat, damit die Präexpositionsprophylaxe

ihre Wirkung

voll entfalten kann.

Also: Mehr Infos für alle – los geht’s!

ANLASSBEZOGEN SICHER

Wir waren im Sommer 2018 für euch bei

der „AIDS 2018“ – der größten HIV-Konferenz

der Welt. Zwei sehr beeindruckende

Ergebnisse bezüglich medikamentöser

HIV-Prävention wurden vorgestellt: Beim

Schutz durch Therapie kam es in einer

Studie bei über 77.000 Sexkontakten zwischen

einem HIV-Positiven unter Therapie

und einem HIV-Negativen zur keiner einzigen

HIV-Übertragung. Die Wissenschaft

tat in der Folge etwas, das sie nur sehr

selten tut: Sie verzichtet auf ein Sternchen,

eine Fußnote, eine Relativierung. Sie

sagt: Kondomloser Sex mit einem HIV-

Positiven unter der Nachweisgrenze hat

ein Übertragungsrisiko von null Prozent.

Zero. Nicht vorhanden.

Nicht ganz so beeindruckend, aber nicht

minder wichtig, war die Vorstellung erster

Ergebnisse aus der französischen Studie

Prevenir. Sie untersucht zurzeit die Alltagstauglichkeit

der PrEP, weil es theoretisch

ja doch einen Unterschied machen

kann, ob eine Präventionsmethode nur

unter streng wissenschaftlichen Vorgaben

funktioniert oder auch im täglichen Gebrauch

durch Otto-Normal-Sexler. Prevnir

will bis 2020 insgesamt 3.000 Personen

beobachten, die PrEP so nutzen, wie sie es

persönlich für richtig halten. Über die Hälfte

dieser Zahl ist bereits dabei und davon

nehmen 45,4 Prozent die PrEP täglich ein,

54,6 Prozent bei Bedarf (zwei Pillen am

Tag vor dem Sex, je eine 24 Stunden und

48 Stunden danach). Die Ergebnisse nach

über einem halben Jahr Laufzeit lassen

sich sehen: Keiner brach die PrEP wegen

Nebenwirkungen ab, rund ein Fünftel

nutzte zusätzlich zur PrEP noch Kondome.

Die beste Nachricht: Wenn man die

zugrunde liegenden Fallzahlen ohne die

PrEP sieht, hätte man statistisch 85 Neuinfektionen

mit HIV erwartet. Und wie viele

gab es nun bei Prevenir? Null! Das geht gar

nicht besser.

ROMEO UND BERLIN

Sodom und Gomorrha? Nun, zwei

Erhebungen – beide nicht repräsentativ,

aber durchaus aussagekräftig – räumen

ein bisschen mit Vorurteilen auf. ROMEO

fragte seine User nach ihren Erfahrungen

und Meinungen zu Safer Sex und PrEP, der

Dermatologe Ricardo Niklas Werner und

der Gesundheitswissenschaftler Matthew

Gaskins von der Charité Berlin taten

Ähnliches mit den Kunden und Patienten

Berliner Schwerpunktpraxen und Beratungsstellen.

In Berlin, der Welthauptstadt

des gelebten Homosexes, nehmen der

letzteren der beiden Erhebungen nach 17,2

Prozent der Befragten die PrEP. Das liegt

nur wenig über dem Ergebnis der weltweiten

ROMEO-Befragung, wo 16 Prozent

angaben, die PrEP zu nutzen. Diese Zahlen

könnten massiv steigen, denn der Grund,

die PrEP nicht zu nehmen, ist mangelnde

Information. Bei den Berlinern fühlte sich

nur knapp die Hälfte der Befragten gut

informiert, auch bei ROMEO gaben knapp

vierzig Prozent an, nicht genug über die

Prävention mit Emtricitabin/Tenofovir zu

wissen, aber durchaus an dieser Präventionsart

interessiert zu sein. Wir bleiben

dran! *ck

www.blu.fm/topics/prep


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GLEICHGEWICHT

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Menschen mit HIV sind

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GESELLSCHAFT

DIVERSITY

FRAU OBERSTLEUTNANT

ANASTASIA BIEFANG

Kommandeurin, Offizier und Trans*


GESELLSCHAFT

Lange Zeit galt die Bundeswehr als reiner

heterosexueller Männerbund, bis 2001

waren Homo- und Transsexualität sogar

ein Hindernis, Zeit- oder Berufssoldat

zu werden. Inzwischen hat sich dies fundamental

geändert: Heute ist die Bundeswehr in

Diversity-Hinsicht einer der fortschrittlichsten

Arbeitgeber Deutschlands. Wir sprachen mit

Frau Oberstleutnant Anastasia Biefang, der

ersten transsexuellen Bataillonskommandeurin

der Bundeswehr, die wir im Auslandseinsatz in

Afghanistan erreichten. *ck/sea

Sie sind zurzeit in Afghanistan im Einsatz.

Wie ist die Stimmung bei Ihnen und in der

Truppe dort?

Ich persönlich empfinde die Stimmung als gut.

Es ist nach sechs Jahren der zweite Einsatz für

mich in Afghanistan. Ich freue mich darüber,

dass sich in den Jahren dazwischen viel Positives

entwickelt hat. Zum Beispiel haben in diesem

Jahr erstmalig eigenständig von Afghanen

organisierte Parlamentswahlen stattgefunden.

Warum sind Sie im Alter von 20 Jahren zur

Bundeswehr gegangen?

Die einfache Antwort: Ich wurde damals als

Wehrpflichtiger eingezogen. Ich kam gerade

mit meinen Eltern aus den USA zurück, wo

wir die letzten fünf Jahre gelebt hatten – mit

Abitur in der Tasche und einem Einberufungsbescheid.

Und daraus wurden dann mal eben

24 Jahre erfülltes Berufsleben. Ich habe mich

bewusst für die Bundeswehr entschieden, weil

mich das Berufsbild des Soldaten und Offiziers

angesprochen hat. Die Herausforderungen, die

dieser Beruf mit sich bringt, die Möglichkeit, früh

Verantwortung übernehmen zu können, und die

vielen Facetten, die der Dienst in den Streitkräften

bietet. Die Bundeswehr war mir auch nicht

unbekannt. Mein Vater war selber Offizier in der

Luftwaffe.

Empfanden Sie damals schon, dass Ihr

Äußeres nicht zu Ihrem Geschlecht passt?

Meine Transsexualität trieb mich schon seit den

späten Teenagerjahren um, auch wenn ich es

damals nicht mit diesem Begriff bezeichnete.

Ich fühlte mich anders, konnte es aber nicht

beschreiben, deuten und auch nicht damit

umgehen. Meine sexuelle Orientierung als bisexueller

Mensch, also die Bestimmung meiner

geschlechtlich-sexuellen Orientierung, war mein

erstes geschlechtliches Thema. Bis ich kapierte,

dass ich Frauen und Männer gleichermaßen

sexuell attraktiv und begehrenswert empfinde,

dauerte es schon einige Zeit. Die Frau in mir

rauszulassen war schwierig. Ich empfand es zunächst

als falsch und schämte mich. Ich konnte

meine Gefühle nicht richtig einordnen und

kannte niemanden, mit dem ich darüber reden

konnte oder auch wollte. In mir sagte alles nur:

verbergen, verstecken, nicht darüber reden.

Wann haben Sie dies endgültig für sich

akzeptiert?

Das ist nicht so einfach zu beantworten. In letzter

Konsequenz erst mit meinem Coming-out in

2015. Der Prozess bis dahin verlief nicht linear.

Aber in den zwei Jahren davor hat mich die

Frage meiner Geschlechtsidentität sehr stark

und hochemotional beschäftigt. Die Akzeptanz

reifte dadurch heran und irgendwann platzte

dann für mich sprichwörtlich die Seifenblase,

in der ich lebte. Dieses „Platzen“ war ein tief

befreiender Moment. Mir wurde schlagartig

vieles klar. Ich glaube, dass ich damit tatsächlich

erstmalig meine seelische Balance gefunden

hatte und mit mir im Reinen war. Ich fühlte mich

frei und richtig glücklich. Es ist einfach schwer

zu beschreiben. Ich fühlte mich erstmalig ganz

als Frau, ohne Scham, Angst, Selbstzweifel und

Hass auf mich. Meine davor gefühlte innere

Zerrissenheit war wie vom Winde verweht, auf

einmal weg.

„Die Frau in mir

rauslassen“

Bis zu diesem Punkt hatte ich aber über

zwanzig Jahre gebraucht. Zuvor führte ich ein

geschlechtliches Doppelleben. Ich versuchte,

mich mit mir zu arrangieren, meine Beziehung

zu meiner ersten Frau nicht zu gefährden,

Freiräume für mich – die Frau in mir – zu finden,

zu halten und zu erweitern. Ständig stieß ich an

Grenzen, erstickte innerlich. Meine Ehe zerbrach

unter anderem, weil ich unfähig war, mit diesem

Thema umzugehen und meiner Frau „mich“ zu

erklären. Über die Jahre hinweg entwickelte ich

aber auch Mut, in Teilen bewusster zu mir – als

Frau – zu stehen oder mich in einer „sicheren

Öffentlichkeit“ zu zeigen. Je mehr ich als Frau

sichtbarer wurde, desto schwerer wurde es

zugleich, in meinem Doppelleben zu verweilen.

Das Ganze kulminierte dann in den Jahren 2013

und 2014, bis ich am Ende nicht mehr konnte.

Ohne Rücksicht auf irgendwelche Konsequenzen

– privat und beruflich – traf ich dann den

Entschluss für mein Coming-out. Ich hatte

und habe eine wunderbare Freundin, die mich

unterstützte und mir half, meine geschlechtliche

Identität zu akzeptieren. Den Weg zu mir zu

finden. Ich war endlich „ich“ – eine Frau.

Wie sind Sie bei ihrem Coming-out im Job

2015 vorgegangen?

Das Coming-out im Berufsleben ging dann total

einfach. Da ich mir persönlich sicher war, konnte

ich mich auch selbstbewusst outen. Gespräche

mit meinen Vorgesetzten verliefen positiv. Sie

zeigten Verständnis für mich und meine Situation

und unterstützten mich. Ich wurde nicht zur

Seite geschoben, verdrängt oder versteckt. Meine

Kameraden haben mich in Teilen auf meinem

Weg begleitet. Aufgeschlossenheit, Offenheit

und unzählig viele positive Reaktionen haben

mich auch stark gemacht. Sofern nötig, wurde

nach Lösungen gesucht und nicht über mögliche

Probleme nachgedacht. Der Rückhalt war wirk-


GESELLSCHAFT

und mich und meine Frau in diese Gemeinschaft

aufgenommen haben. Für mich ist

das Bataillon eine zweite Familie.

Welchen Tipp geben Sie Bundeswehrangehörigen,

die in einer ähnlichen

Situation stecken?

Zu sich zu stehen. Auf ihre Vorgesetzten

und Kameraden zu vertrauen und sich nicht

zu verstecken. Den Mut zu finden, das

persönliche Leiden hinter sich zu lassen und

sich dieser Belastung zu entledigen. Es gehört

unheimlich viel Mut und wahnsinnig viel

Kraft dazu. Transsexualität ist kein einfaches

Thema, und wir werden nicht alle mit Jubel

begrüßt. Diskriminierung, Angst, Unkenntnis

gibt es in allen Bereichen der Gesellschaft.

Nicht jeder versteht uns und unsere Situation.

Das kann sich nur verbessern, wenn

wir sichtbar für unsere Identität und unsere

Rechte eintreten. Gemeinsam sind wir stark.

lich überwältigend. Das Coming-out an sich

erfolgte in einer morgendlichen Besprechung.

Hier habe ich kurz meine persönliche

Situation geschildert. Mein Abteilungsleiter

hat das von mir entgegengebrachte

Vertrauen, sich in dieser Runde zu outen,

sogar positiv herausgestellt. Anschließend

hat er seine persönliche Erwartungshaltung

zur weiteren Unterstützung aus unserer

Abteilung heraus klar kommuniziert. Die

ganze Zeit danach wurde diese Unterstützung

sichtbar vorgelebt. Dafür bin ich heute

noch ehrlich dankbar.

Wie waren die Reaktionen? Was

ist Ihnen besonders im Gedächtnis

geblieben?

Die Reaktionen reichten von Erstaunen bis

Sprachlosigkeit. Einige mussten das Thema

erst googeln, von anderen erfuhr ich, dass

sie mit diesem Thema schon Berührung

im privaten Umfeld hatten. Ein schöner

Moment war der, dass nach meinem

Coming-out mich ein sehr lieber Kamerad

fragte, wie ich denn nun heißen würde? Das

hatte ich total vergessen zu erwähnen. Das

Aussprechen meines Namens und die Frage

von ihm machten die Frau in mir wirklich

real. Machten „Anastasia“ konkret, greifbar,

menschlich. Endlich hatte ich meine innere

Identität, meine Seele.

„Das Bataillon

ist eine zweite

Familie“

Wie läuft es heute?

Im Ganzen einfach nur schön und großartig.

Alle medizinischen Maßnahmen liegen

hinter mir. Ich habe eine wunderbare Frau

gefunden, die mich seit unserem Kennenlernen

in 2016 voll akzeptiert, immer

unterstützt hat und mir jede Minute zur

Seite steht. Kurz vor dem Einsatz haben wir

noch geheiratet. Wir hatten eine wirklich

schöne Feier mit Familie, Freunden und

Kameraden. Für mich ein tief bewegendes

Erlebnis. Die Kameradinnen und Kameraden

aus meinem Bataillon haben uns mit

einer pinken Limousine überrascht. Damit

wurden wir von Berlin zur Trauung auf die

Burg Storkow gefahren. Einige Offiziere und

Unteroffiziere standen Spalier. Insgesamt

bin ich den Menschen, den Soldatinnen und

Soldaten in meinem Bataillon sehr dankbar.

Dafür, dass sie mich akzeptieren, mir offen

begegnet sind, als ich im Oktober 2017

meinen Dienst als Kommandeurin antrat,

Was sollte sich Ihrer Meinung nach

noch verbessern?

Da gibt es einiges. Zu allererst sollte das

Transsexuellengesetz auf moderne, menschenwürdige

und menschenrechtskonforme

Füße gestellt werden. Auch wenn es

in den 1980er-Jahren ein modernes und

wegweisendes Gesetz war, ist es meiner

Meinung nach in dieser Zeit stehen geblieben.

Es verhaftet uns in einem Prozess, der

unwürdig und komplett fremdbestimmt

ist. Gutachterzwang und pathologische

Stigmatisierung durch die Verortung der

Transsexualität als psychisches Krankheitsbild

machen es uns immer noch schwer,

Akzeptanz und Anerkennung zu finden.

Geschlechtliche Identität sollte nicht durch

den Staat oder medizinische Gremien

bestimmt werden. An erster Stelle muss das

Selbstbestimmungsrecht des Individuums

stehen. Auch die zeitaufwendige Prozedur

– rechtlich wie medizinisch – Kosten für

Gutachten sowie Abhängigkeit von Medizinern

und Psychologen sind alles Belastungen,

die ich als diskriminierend empfinde.

Nichtsdestotrotz bin ich dankbar, dass

Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen

Ländern schon sehr weit ist. Es

gibt aber auch Beispiele, die zeigen, dass es

noch einfacher und gerechter gehen kann.

Nehmen wir beispielsweise Argentinien oder

Dänemark – hier ist eine unbürokratische

Änderung des Geschlechtereintrags möglich.

Das Individuum und dessen Mündigkeit

sollten im Mittelpunkt stehen und Transgeschlechtliche

positiv begleiten und stützen.

Ich persönlich hatte oft das Gefühl, dass ich

mich dafür erklären und rechtfertigen muss,

wie ich bin und fühle. Unsere politischen

Entscheidungsträger sollten mutig sein und

endlich das Selbstbestimmungsgesetz auf

den Weg bringen. Vielleicht würde ich dann

in Zukunft weniger unreflektierte und diskriminierende

Kommentare wie „Nichts gegen

Transsexuelle, aber ...!“ lesen.


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GESELLSCHAFT

DIVERSITY

FOTO: STRICHPUNKT-DESIGN.DE

WIE QUEER IST METRO?

Die METRO AG ist mit

150.000 Mitarbeitern und

einem Jahresumsatz von rund 36

Milliarden Euro einer der weltweit

größten Player im Großhandel. Welchen

Stellenwert hat Diversity im

Unternehmen und wie wird das in

Ländern wie Russland praktiziert?

Danach fragten wir Personalvorstand

Heiko Hutmacher sowie

Maebh O‘Flaherty und Nikita

Baranov vom queeren Mitarbeiternetzwerk

MPride. *ck/sea

Seit wann ist Diversity bei der Metro

AG allgemein ein Thema, seit wann

speziell LGBTIQ*?

Heiko Hutmacher: Ein offener und

einschließender Führungsstil, idealerweise

mit einem sehr vielfältigen Team, ist nicht

nur die Grundvoraussetzung für gutes

Diversity Management, sondern natürlich

auch für allgemein gutes Management von

allen Mitarbeitern. Daher steht Diversity

bei uns ganz oben auf der Agenda. Ob es

um die vielfältige Belegschaft auf allen

Ebenen des Konzerns geht, um Frauen in

Führungspositionen, das Thema Inklusion

in allen anderen Facetten oder Mitarbeiternetzwerke:

Wir fördern und unterstützen

unsere Mitarbeiter, wo wir können. Denn

wir müssen eine Kultur fördern, in der

jeder Mitarbeiter die besten Bedingungen

vorfindet, um so gut und so engagiert wie

möglich arbeiten zu können.

Das Thema LGBT+ ist in unserem Businesskontext

– und damit meine ich den

deutschen generell – noch etwas unterrepräsentiert,

bekommt aber mehr und mehr

Aufmerksamkeit. Es liegt uns sehr am

Herzen, weil es die LGBT+ Community oft

besonders schwer hat. Die Gründung unseres

METRO-eigenen LGBT+ Netzwerkes

„MPride“ haben wir zusammen mit einem

kleinen Team aus dieser Community angestoßen.

In einem Mitarbeiterseminar 2014

wurde das Thema sexuelle Orientierung

angesprochen und offen gefragt, an wen

sich Mitarbeiter wenden könnten, wenn

sie Fragen zum Thema LGBT+ hätten.

Teilnehmer des Seminars fühlten sich zum

Glück ermutigt und angesprochen und

setzten den Impuls in konkrete Handlung

um. Das Netzwerk MPride entstand. Um

auf das Thema mehr Aufmerksamkeit

zu lenken, entwickelten die Kollegen das

Botschafter-System für MPride. Mit dem

Vorstand als Sponsor, Pate und auch Botschafter

der Community konnte das Team

von MPride das Thema ins Unternehmen

weitertragen. Unser Global Director

Veronika Pountcheva hat mit

ihrem Team hier tolle

Arbeit geleistet und

durch Vernetzungen

mit weiteren externen

Partnern

wie LEAD und

durch die interne

Vernetzung

mit unseren

Führungskräften

für sehr viel Aufmerksamkeit für MPride

gesorgt. Unsere Führungskräfte engagieren

sich stark, denn man muss nicht

zu LGBT+ gehören, um das Netzwerk zu

unterstützen.

Was erhoffen Sie sich aus Sicht der

Unternehmensleitung und welche

speziellen Maßnahmen haben Sie auf

den Weg gebracht?

Heiko Hutmacher: Diversity ist für unseren

wirtschaftlichen Erfolg und unsere

Leistung essenziell. Unser Ziel ist, dass

unsere Mitarbeiter sich einbringen und

ihre unterschiedlichen Erfahrungen und

Blickwinkel in ihre Arbeit und Projekte

einfließen. Denn je vielfältiger ein Team ist,

desto vielfältiger sind auch die Lösungen,

die es hervorbringt. Das wiederum ist entscheidend

für einen nachhaltigen Erfolg.

Neben unserem LGBT+ Netzwerk „MPride“

unterstützen wir auch das Netzwerk

„Women in Trade“ (WiT), das ebenfalls von

unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

ins Leben gerufen wurde. Unsere Kollegen

sind auch bei PROUT AT WORK aktiv und

im LEAD-Netzwerk, um

Wissen zu teilen, von und

mit anderen zu lernen

und für das Thema

Diversity eine Sichtbarkeit

auch außerhalb

der METRO zu

schaffen. Außerdem

haben wir in

2018 ein „Women

in Leadership“-Pro-

FOTO: JAN VOTH


gramm entwickelt und pilotiert, um unsere

weiblichen Talente noch besser zu fördern.

Einen gewissen internen Druck haben wir

als Vorstand selbst erzeugt, indem wir

uns freiwillig Quoten bis 2022 gegeben

haben. Um diese zu erfüllen, und auch, um

unsere eigene Talentpipeline noch besser

aufzubauen, wird das Programm „Women

in Leadership“ 2019 mehrfach angeboten.

Wir sind immer in Bewegung, entwickeln

neue Programme, wenn wir merken, dass

es keine passenden für unsere Bedürfnisse

gibt, und sind mit unseren Mitarbeitern im

Gespräch. Impulse entstehen immer aus

beiden Richtungen. Und aus den Impulsen

entstehen die besten Ideen.

Gelten die genannten Grundsätze

konzernweit oder sind sie auf „westlich“

orientierte Länder beschränkt?

Heiko Hutmacher: Die Grundsätze gelten

konzernweit, ohne Beschränkung, und

werden von unserem Team im lokalen

Umfeld umgesetzt – insofern kennt unser

Diversity-Ansatz keine Ländergrenzen.

Wie sieht es speziell in Russland aus,

wo öffentliche Sichtbarkeit von

Homosexualität sanktioniert wird?

Maebh O‘Flaherty und Nikita Baranov:

In unserem Netzwerk stellen wir natürlich

fest, dass die Kollegen mit unterschiedlichen

Gegebenheiten zu tun haben. In einigen

Ländern hat es die LGBT+ Community

noch sehr viel schwerer. Wir sind hier als

Netzwerk MPride Sparringspartner für

unsere Kollegen, unterstützen, wo wir können.

Nicht jede Idee ist übertragbar. Aber

ein Austausch hilft ganz oft. So entstehen

gemeinsam im Netzwerk gute Ideen, die

uns als Gemeinschaft weiterbringen.

„Diversity

kennt keine

Ländergrenzen“

Welche konkreten Projekte planen Sie

in Russland in diesem Bereich?

Maebh O‘Flaherty und Nikita Baranov:

Im Oktober 2018 haben verschiedene Unternehmen

zu einem Executive Roundtable

in Russland eingeladen. Teilnehmer sind

neben großen Konzernen wie IBM, Sodexo

oder SAP auch internationale NGOs wie

Workplace Pride, die sich schon seit über

zehn Jahren für die LGBT+ Community

einsetzt, und lokale LGBT+ Organisationen.

GESELLSCHAFT

Unser MPride-Netzwerk steht in Kontakt

zu den Veranstaltern – also war klar, dass

wir bzw. METRO unterstützen. Wir haben

uns mit den Kollegen von METRO Russland

in Verbindung gesetzt und vorgeschlagen,

dass METRO Russland an dieser Initiative

teilnimmt.

Erhoffen Sie sich eine Signalwirkung

auf andere Unternehmen und eventuell

sogar die Gesellschaft?

Maebh O‘Flaherty und Nikita Baranov:

Natürlich! Genau deswegen sind wir so

engagiert dabei! Allein schon eine Aufmerksamkeit

auf das Thema LGBT+ zu

lenken, unsere Kolleginnen und Kollegen

in den Dialog zu bringen, das hat Auswirkung.

Und was im eigenen Unternehmen

anfängt und sich dann über Netzwerke in

weitere Unternehmen trägt, das hat auf

jeden Fall gesellschaftlichen Einfluss. Wir

sind überzeugt, dass ein Zusammenschluss

sehr viel bewirken kann. Partner wie NGOs

stärken uns – und wir stärken sie durch unser

Engagement. Steter Tropfen höhlt den

Stein – wir sind der Meinung, dass wir noch

viel mehr Engagement bündeln sollten, um

noch mehr zu erreichen.

Das ganze Interview lest ihr auf

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GESELLSCHAFT

FOTOS: JAN PATRICK MARGRAF

DIVERSITY

STOLZ UND OUT

AUF ARBEIT

Neben den Mitarbeiternetzwerken

und engagierten

Arbeitgebern sind es auch die

Verbände wie der Völklinger Kreis,

die Wirtschaftsweiber oder PROUT

AT WORK, die dazu beitragen, dass

Queeres im Berufsleben seinen

Stellenwert erhält. Wir fragten

beim PROUT AT WORK-Vorstandsvorsitzendem

Albert Kehrer und

seinem Stellvertreter Dr. Jean-Luc

Vey nach, was es mit der Stiftung

auf sich hat. *ck

Welche Ziele hat PROUT AT WORK?

Albert Kehrer: PROUT AT WORK ist die

gemeinnützige Stiftung in Deutschland,

welche sich für die Chancengleichheit von

LGBT*IQ am Arbeitsplatz einsetzt. Wir

haben es uns zum Ziel gesetzt, uns für ein

offenes Arbeitsumfeld stark zu machen,

in dem Menschen unabhängig von ihrer

sexuellen Orientierung, geschlechtlichen

Identität, ihrem geschlechtlichen

Ausdruck oder geschlechtlicher Eigenschaften

und Merkmale ihr Potenzial voll

entfalten können. Ein weiteres Ziel ist,

durch unser Engagement die Zufriedenheit

am Arbeitsplatz, die Unternehmensattraktivität

sowie Wettbewerbsfähigkeit

nachhaltig zu steigern. Denn von gelebter

Offenheit profitieren alle: Menschen und

Unternehmen, Gesellschaft und Wirtschaft.

Richtet sich der Fokus eher auf den

einzelnen Arbeitenden oder an

Unternehmen im Ganzen?

Jean-Luc Vey: Als erfahrener und zentraler

Ansprechpartner unterstützen wir

sowohl einzelne Arbeitnehmer als auch

Unternehmen und verstehen uns als „Brückenbauer“

zwischen Unternehmen und

Mitarbeitenden. Um das Thema LGBT*IQ

am Arbeitsplatz voranzubringen, benötigt

es die Unterstützung auf allen Unternehmensebenen.

Dabei sind die einzelnen

Arbeitnehmer_innen genauso wichtig wie

das Unternehmen im Ganzen.

Welche Aktivitäten und Maßnahmen

werden zur Erreichung dieser Ziele

vorgenommen?

Jean-Luc Vey: Für LGBT*IQ-Mitarbeiter_

innennetzwerke bieten wir beispielsweise

verschiedene Plattformen, um sich über

Erfahrungen und LGBT*IQ-Themen auszutauschen.

In sechs Städten in Deutschland

organisieren wir dafür quartalsweise

regionale Netzwerktreffen. Darüber hinaus

bieten wir den Netzwerken und deren

Verantwortlichen Coaching & Mentoring-

Programme, um sie bei der Gründung und/

oder Entwicklung zu unterstützen. In Kooperation

mit unseren PROUTEMPLOYER

organisieren wir Workshops (Deep Dives),

in denen sich die Teilnehmer_innen gemeinsam

mit konkreten Themen (Straight

Allies, UN LGBTI Standards, Dritte Option)

beschäftigen und Lösungsvorschläge

erarbeiten.

Wie bewerten Sie aktuell den Stellenwert

von Diversity in deutschen

Unternehmen? Was muss noch

getan werden?

Albert Kehrer: In den letzten Jahren gab

es sehr viele positive Entwicklungen,

wie es die stark steigende Anzahl von

LGBT*IQ-Mitarbeiter_innennetzwerken

in Deutschland zeigt. Eine Vielzahl von

Unternehmen hat die Wichtigkeit von

Diversity als integralen Bestandteil ihrer

Unternehmenskultur verstanden und

engagieren sich dafür.

Trotz dieser positiven Entwicklung ist

jedoch weiterhin noch viel zu tun, um

das Thema Diversity auch tatsächlich in

dem (Arbeits-)Alltag von Menschen zu

etablieren.

www.proutatwork.de

Das ganze Interview findet ihr auf

www.blu.fm!


SERIE

In dieser komischen Drama-Serie

entdecken drei Freunde die

aufregenden und manchmal

überwältigenden Möglichkeiten der

neuen Generation ‚Gay‘ in San

Francisco. Drei Männer an drei

verschiedenen Stationen im Leben,

die ‚Struggles of Life' sind also

vorprogrammiert.


MUSIK

INTERVIEW

JOANNE

SHAW TAYLOR

Vom Leben und Glück in der Nische

Wenn man eine erfolgreiche

Musikerin ist und an jeden Ort

der Welt ziehen könnte, wenn man

sich ein zweites Zuhause herauspicken

dürfte, in dem man neben seiner

Heimatbasis in England wohnt

– warum würde man sich dann

ausgerechnet Detroit aussuchen?

„Es war reiner Zufall“, lacht Joanne Shaw

Taylor. „Ich habe damals auf meiner USA-

Tour eine Band aus der Stadt gebucht,

und wenn wir nicht unterwegs waren,

kehrten wir immer wieder hierher zurück.

Ich war 21, liebte den Blues und ich war

immer von amerikanischen Musikern

beeinflusst. Detroit passte da einfach …“

Ergibt Sinn, denn wenn es eine Region

gibt, die den Blues zu Recht hat, dann

diese ehemaligen Industriezentren der

USA. „Detroit ist schon lange nicht mehr

das, was es gewesen ist, nämlich eine der

mächtigsten Industriestädte der Welt. Als

die Autoindustrie den Bach runterging,

folgte ihr die Stadt.“ Was aber ironischerweise

genau der Grund ist, warum es jetzt

der richtige Ort ist, um sich als Kreativer

anzusiedeln. „Die Stadt kommt langsam

wieder zurück. Es herrscht heute eine

wundervolle Atmosphäre und das hat etwas

damit zu tun, dass so viele Menschen

kommen. Es wurde nämlich wahnsinnig

günstig, hier zu leben. Musiker und

Künstler machen sich von überall her auf,

denn woanders steigen die Mieten nur,

wie in Nashville. Hier aber kann man ganze

leere Lagerhäuser für wenig Geld kaufen!

Überall tauchen Galerien auf, überall neue

Klubs …“ Detroit 2019 ist ein Ort, an denen

neue Szenen gedeihen können und alte

ein Obdach finden. Genau wie Joannes Art

von Blues-Rock.

Die Gitarristin, die mit 16 von Dave Steward

entdeckt und mit auf Tour genommen

wurde, hat sich schon mit ihrem ersten

Album vor zehn Jahren in der Blueswelt

etabliert, was neben ihrem Talent auch an

den speziellen Eigenschaften dieser Szene

liegt. Denn eigentlich ist diese ein in sich

geschlossener Kosmos für die echten Fans.

„In den USA gibt es immer wieder Crossover-Künstler,

John Mayer ist ja zum Beispiel

ein großartiger Botschafter des Blues

im Mainstream. Aber es ist eine Nische

– was ich auch immer geliebt habe. Dadurch

ist es wie in einer großen Familie. Und auch

das Publikum ist treu, sie gehen alle Wege

mit dir für die Musik.“ Denn Blues verbindet

auf eine ganz eigene Art, und Blues ist kein

Wettbewerb. „Ich habe einfach wunderbare

Freunde in der Szene. Wir halten zusammen.“

Was daran liegt, dass der Blues von

seiner Ehrlichkeit und Echtheit lebt. Es

werden keine Spiele gespielt, keine Charaktere

erschaffen. Die Musik und die direkten

Texte sind ein ungefilterter Ausdruck. „Das

kann man genau so sagen! Wir haben uns

wirklich in diese Musik verliebt und wir sind

alle glücklich, dass wir den Blues gefunden

haben. Er erlaubt, dass wir uns ausdrücken

können. Es ist so schön, dass es wirklich

nur um die Musik geht – und wir dürfen sie

spielen!“

Deswegen ist echte, neue Bluesmusik auch

an sich etwas, das eher selten auf Major

Labels stattfindet, da man außerhalb der

Szene selten neue Märkte eröffnen kann.

Doch zu Joannes eigener Überraschung hat

Sony sich ihres neuen Albums angenommen.

„Ich habe schon fünf Alben veröffentlicht,

aber jemand von ihnen tauchte auf

einem meiner Gigs auf – und zwar einer, der

eine enge Verbindung zum Blues hat. Und

er sprach mich an. Ich suche immer nach

Veränderung, da erschien es plötzlich wie

der logische nächste Schritt.“ Sony hat gut

daran getan, Joanne die Tür in die Popwelt

zu öffnen, und man hört, dass sie Vertrauen

in ihre Musik haben, denn nach „major“

im Sinne von „für die Massen zurechtgeformt“

klingt nichts auf „Reckless Heart“.

Hier herrscht ein rauer Sound, die Lieder

klingen fast wie aus einer Jamsession oder

als wären es Liveaufnahmen. „Ja, wir haben

es auch praktisch so aufgenommen, was

mit den großartigen Musikern, die ich habe,

sehr einfach ist. Mit diesen Menschen ist

eine Jamsession eigentlich gar keine! Sie

brauchen nur einmal eine Idee zu hören

und spucken sie wieder aus, als wäre es ein

alter Klassiker, den sie schon seit Jahren im

Repertoire haben.“ Deswegen ist es kein

Album ausschließlich für Puristen, sondern

für alle, die jenseits des Hochglanzpop

wandeln wollen. Oder die dabei sind, nach

Detroit umzuziehen. *fis


CHILL-OUT

Tina Turner: Yoga und Buddhismus

„Chanten ist ein wichtiger Teil meines

Lebens, und die Arbeit mit Regula Curti

gab mir Gelegenheit, meiner Spiritualität

mit meiner Stimme Ausdruck zu

verleihen“, verrät Tina Turner. „Insgesamt

entstanden auf diese Weise vier BEYOND-

CDs. Ich freute mich, eine spirituelle

Botschaft übermitteln zu können.“

„Ich habe durch Yoga Zugang zu meinem

kreativen Potenzial gefunden, zu meiner

inneren Kraft und Ruhe und zu meiner

Lebensaufgabe. Die BEYOND-Musikprojekte

sind das Resultat meiner täglichen

Meditations- und Yogapraxis. Ohne diese

Disziplin würde ich den Anforderungen

meines vielseitigen Lebens nicht genügen.

Das Geschenk des Yogas sind ein ruhiger,

klarer Geist, ein spannkräftiger, beweglicher

Körper und Zugang zu meiner Seele

und ihrem Auftrag“, so ihre Freundin und

Yoga-Lehrerin Regula Curti, die wir im Soho

House Berlin trafen.

BEYOND ist ein Friedensprojekt – 2008

von Tina Turner, Regula Curti und Dechen

Shak-Dagsay gegründet –, um Menschen

verschiedener Kulturen und Glaubensrichtungen

näher zusammenzubringen. Gerade

erst erschien die „BEYOND Collector’s

Box“ und ist auf allen Streaming- und

Downloadportalen zu bekommen. *rä

www.beyond-foundation.org

MUSIK

Seit den 1980ern steht der Musiker

für beste Beats und wilde

Klangspielereien. Egal ob als Produzent,

DJ oder Musikus, Sven Väth liebt das

Ungewöhnliche.

KLUBMUSIK

Sven Väth mischt

meisterhaft

Und daher ist auch sein aktueller Wurf

kein gewöhnliches Mixset. Nein, der Legendäre

mischt bei „The Sound of the

19th Season“ unter anderem Nightmares

on Wax, Adam Port, Patrice

Bäumel, Red Axes, Nicolas Masseyeff,

Fabrice Lig, Robag Wruhme und Radio

Slave mehr als gekonnt und schafft mit

den Tracks etwas vollkommen Neues.

Stichwort NEU: Einen Neuanfang hat er

auch auf seiner Partyinsel Ibiza hingelegt.

Nach 18 Jahren zog er aus dem Amnesia

um ins Pacha. Die Veränderung tat ihm

gut! Fun Fact: Sven Väth war einst auch

Sänger eines von SNAP! („The Power“,

„Rhythm Is a Dancer“, „The First, The

Last, Eternity“, „Exterminate!“ ...) produzierten

Projekts namens OFF – beides

Frankfurter Legenden. *rä

SOUL

Jacob Banks

beeindruckt

Diese Stimme! Einfach wow! Gerade

veröffentlichte Jacob Banks sein

Debütalbum „Village“. Hochwertiger

Soul mit starken Gospeleinflüssen,

etwas Pop, Blues und daher Musik

mit viel Seele, so kann man sein

Debüt beschreiben.

„In Village geht es darum, die Dinge

zu feiern, die uns zu dem Menschen

machen, der wir sind: das Gute, das

Schlechte und das Fragwürdige“,

verrät der 27 Jahre junge Sänger mit

nigerianischen Wurzeln über das

Album. Entstanden ist es zusammen

mit Paul Epworth (produziert

u. a. Adele) und Malay (produziert u.

a. Frank Ocean, Sam Smith, Lorde).

Unsere Anspieltipps sind „Love Ain’t

Enough“, „Prosecco“ und „Be Good

To Me (feat. Seinabo Sey)“. *rä

KLUBMUSIK

Goldie 2019

Der DJ, Produzent, bildende Künstler

und Schauspieler Goldie veröffentlicht

jetzt sein erstes Album bei Sony

Masterworks, „Act One – Music For

Inanimate Objects“. Das Werk, das mit

dem Produzenten James Davidson

entstanden ist, verbindet atmosphärische

Ambient-Klänge mit Weltmusikeinflüssen,

Drum-and-Bass-Beats

und Soul-Melodien. „Es war wirklich

aufregend, dem, was wir geschrieben

haben, keine Grenzen zu setzen;

keinen Gedanken einzuschränken.

Wir gingen einfach überall hin, wo ein

Lächeln war“, so Goldie.

FOTO: UNIVERSAL MUSIC


MUSIK

INTERVIEW

FOTOS: T. BRUENING

ALICE MERTON:

gesundes Selbstbewusstsein

Einst machte die Plattenfirma

Decca einen folgenschweren

Fehler: Sie lehnte die

Beatles mangels Erfolgsaussichten

ab. Ein ähnliches Schicksal ereilte

die Sängerin Alice Merton, nachdem

sie ihr Studium an der Mannheimer

Popakademie beendet hatte. „Keiner

wollte meine Musik“, erinnert

sie sich. Zumindest nicht in der

Originalfassung. Einige Vertreter

der Plattenbranche versuchten ihr

einzureden, ihre Lieder würden nur

als Remixe funktionieren. Andere

rieten ihr, bei ihrem Lied „No Roots“

die Gitarre und die Bridge stärker

in den Vordergrund zu rücken. „Das

war für mich vollkommen indiskutabel“,

sagt die 25-Jährige. „Ich

hatte keine Lust, einen Vertrag

mit jemandem abzuschließen, der

meine Visionen nicht teilt.“

Statt sich von Marketingprofis ein musikalisches

und optisches Image maßschneidern

zu lassen, gründete Alice Merton

in Berlin ihr eigenes Label Paper Plane

Records. In ihrem Büro am Prenzlauer

Berg empfängt sie nun Journalisten zum

Interview. Sie hat es sich mit angezogenen

Knien auf einer Couch gemütlich gemacht.

In einem Raum, der in warmes Licht

getaucht wird. Heimeligkeit weiß sie offensichtlich

zu schätzen. Dabei tut sie sich

mit dem Begriff „Zuhause“ schwer, wie

ihr Hit „No Roots“ unter Beweis stellt. Er

katapultierte sie nicht bloß auf Platz zwei

der deutschen Charts, sondern wurde ein

internationaler Hit, der es an die Spitze der

US-Adult-Alternative-Songs- sowie der

US-Rock-Airplay-Charts schaffte. Mehr als

eine Million Mal verkaufte er sich weltweit.

Was ist das Geheimnis dieses Erfolgs?

Musik, die ebenso eingängig wie eigenwillig

ist. Eine hinreißende Stimme. Ein persönlicher

Text mit Bezug zu Alice

Mertons unsteter Kindheit:

Die Tochter einer Deutschen

und eines Iren wurde

in Frankfurt geboren, sie

wuchs in Kanada, in den

USA, in Deutschland und

England auf. „Auf dieser

Welt gibt es keinen Ort, an

dem ich mich richtig daheim

fühle“, resümiert sie. „Für mich

ist eher meine Musik mein Zuhause.

Oder Menschen, die mir wirklich etwas

bedeuten.“ Zum Beispiel ihr Manager und

bester Freund Paul Grauwinkel

. Wie sich die beiden an einer Bushaltestelle

in Mannheim kennengelernt haben,

beschreibt Alice Merton in dem Stück

„2 Kids“. Diese aufgekratzte Ode an die

Freundschaft lässt keinen Zweifel daran,

dass die Killers zu den musikalischen Vorbildern

der Wahl-Berlinerin zählen.

Auf ihrem Debütalbum „Mint“ gelingt ihr

die Gratwanderung zwischen schlichter

Instrumentierung und Elektro-Beats. Ihre

Songs setzen auf energetischen Pop.

Erfreulicherweise kommen sie völlig ungekünstelt

daher. Genau wie Alice Merton

selbst. Sie macht keinen Hehl daraus, wie

anstrengend es manchmal ist, monatelang

mit neun Männern im Tourbus unterwegs

zu sein. Allerdings sieht sie kaum eine

Chance, daran etwas mit weiblicher Verstärkung

zu ändern: „Frauen in meinem Alter

haben oft einen festen Freund

und denken vielleicht schon

über die Familienplanung

nach. Für sie wäre es

keine Option, ständig

zu reisen.“

Alice Merton selbst

ist da flexibler. Mit

ihrem Vagabundenleben

kommt sie eigentlich

ganz gut zurecht. In dem

Titel „Homesick“ verkündet

sie, sie habe niemals Heimweh, doch

gelegentlich vermisse sie bestimmte

Menschen. Diese Verse singt sie mit der

Stimme einer Frau, die sich einen Panzer

aus Empfindsamkeit zugelegt hat. „Mich

plagen viele Ängste“, gesteht sie. „Wenn

ich die jetzt alle aufzählen würde, würden

wir stundenlang hier sitzen.“ Das bedeutet

aber nicht, dass Alice Merton total verunsichert

ist: „Bei meinen Auftritten habe ich

durchaus ein gesundes Selbstbewusstsein.“

*Interview: Dagmar Leischow


ROCK

Skunk Anansie

„25LIVE@25“

Das Ende Januar erscheinende Livealbum von Skunk

Anansie ist nicht nur die Werkschau einer unvergleichlichen

Karriere, sondern zeigt auch die Wichtigkeit

Skunk Anansies als musikalische und kulturelle Kraft in

der Rockwelt. Ihre Shows sind ein Hurricane aus Energie,

Lautstärke und Persönlichkeit. Sie fordern auf, Teil

von etwas Großem zu werden, dem man unmöglich

widerstehen kann. „All das Gute von Skunk Anansie

entstand nur, weil wir eine Liveband sind.“, sagt Schlagzeuger

Mark

Richardson. „Wir

waren immer

davon überzeugt,

dass uns niemand

besiegen

kann. Ihr könnt

es versuchen,

aber Ihr werdet es

nicht schaffen!“

TIPP

Maggie Rogers

„Heard It in a Past Life“

Ende Januar erscheint das Debütalbum der US-

Sängerin. Ein bisschen nervös ist sie: „Es gab so

viel Veränderung, die so schnell passiert ist, ich

war mir nicht immer sicher, wie ich all das Zeug

wie ich fühlen sollte. Ich war eine Zeit lang wirklich überwältigt

und hatte auch Angst – mein Leben wurde so schnell öffentlich

und es gab Zeiten, in denen ich nicht sicher war, dass dies

alles für mich war.“ Sie ist aber guter Dinge! „Aber ich hatte nie

Zweifel an der Musik. Ich liebe Musik mehr als alles andere auf

der ganzen Welt und das habe ich immer.“ Unser Anspieltipp

ist der Hit „Light On“. *rä

JUNE 2019

NYCPRIDE.ORG/2019

FOTO: UNIVERSAL MUSIC

PRODUCED BY

WORLDPRIDE LICENSOR

HOST PARTNER

HOST PARTNER


MUSIK

FOTO: SONY MUSIC

POP

Die DNA der Backstreet Boys

„Kinder“ der 1990er-Jahre freuen

sich besonders, denn „DNA“ und

Backstreet Boys wecken Erinnerungen

an die Jugend, das Coming-out, das erste

Mal verliebt sein – und wenn es nur in

einen der Jungs aus den immer aufwendig

und sexy produzierten Videos war.

Die Jungs sind jetzt Männer, musikalisch

tut das dem leicht bekömmlichen Pop

aber keinen Abbruch – im Gegenteil: Die

Stimmen von Brian, Howie, Alexander,

Nick und Kevin klingen heute kerliger und

souliger. „DNA“ erscheint am 25. Januar

und ihr könnt schon in die Singles „Don’t

Go Breaking My Heart“ und „Chances“

reinhören.

„I Want It That Way“, „We’ve Got It Goin’

On“ und „Incomplete“, aber auch Perlchen

wie „Get Down (Youre the One for Me)“,

„Straight Through My Heart“ und „Drowning“,

die Liste der Hits der Backstreet

Boys ist lang. In den 1990ern sangen sie

sogar zusammen mit Eurodance-Acts

wie Culture Beat und Mr. President auf

Charity-Singles! Und wer hat nicht schon

zu „Quit Playing Games (with My Heart)“

geschwoft, Pardon, geschmust und geschmachtet?

Eben. Die sind gar nicht so

schlecht. Fun Fact: Die Boys sangen auch

schon ziemlich erfolgreich zusammen mit

NKOTB – Platz 7 in den USA war 2011 drin.

*ck/rä

www.backstreetboys.com

POP

ZAYN

„Icarus Falls“

Er war erfolgreich bei einer Boyband, er landete

einen Hit mit Sia, er sieht super aus: Zayn.

Und jetzt kommt sein neues Album, ein Doppelalbum,

und darauf befinden sich sage und schreibe

27 Lieder! Neben der ersten offiziellen Single-

Veröffentlichung „Let Me“ und dem aktuellen Hit

„No Candle No Light“ (feat. Nicki Minaj) auch das

brandneue Lied „Rainberry“ sowie die vorab veröffentlichten

Songs „Too Much“, „Fingers“, „Entertainer“

und „Sour Diesel“. Der Bedarf an seiner Musik

ist aber auch so groß wie sein Output, immerhin

gelang es ihm, gleichzeitig Platz eins der US- und

UK-Charts einzunehmen – und der Hit „Pillowtalk“

erreichte in 68 Ländern der Erde Platz eins der

Charts. Chapeau, Zayn! *rä


MUSIK

TIPP

Christian Steiffen

„Gott of Schlager“

Schon der erste Titel ist ein tanzbares Juwel, das deutlich

macht, dass die Ferien vom Rock ’n’ Roll endgültig vorbei

sind: „Hier ist Party“ verbindet Elemente der klassischen

Discomusik mit modernem Sprechgesang, den Christian

absolut authentisch exekutiert. Sogar fremdsprachlich

anglistisch. Und im ganzen Lied kein schlimmes Wort.

„Gott of Schlager“ – so der Titel des dritten Ergusses – ist

ein weiterer Höhepunkt im Steiffen-Œuvre.

JOANNE SHAW TAYLOR

RECKLESS HEART

Das neue Album

ab 15.03.2019

„Ein umwerfendes Talent“

Jools Holland

„Ein kommender Superstar“

The Express

„Killer Licks und mitreißende Soli“

Sunday Times

„Sie macht Bluesrock wieder cool“

Sunday Mirror

Tour:

26.02.19 Köln, Yard Club

27.02.19 Aschaffenburg,

Colos-Saal

28.02.19 München, Ampere

02.03.19 Reichenbach, Die Halle

03.03.19 Dortmund, Piano

04.03.19 Berlin, Frannz Club

06.03.19 Bremen Lagerhaus

07.03.19 Osnabrück, Rosenhof

08.03.19 Hamburg, Markthalle

POP

Meghan Trainor 2019

Ihre Hits „All About That Bass“, „No“ oder auch „Lips Are

Moving“ kennt man. Jetzt legt sie nach.

181123 Joanne Shaw Taylor_Anz._Blu_83x128mm_RZ02.indd 1 10.12.18 12:22

A L I C E M E R T O N

Das dritte Album der Sängerin, Songwriterin, Musikerin und

Produzentin trägt den Titel „Treat Myself“ und wird ab Ende

Januar erhältlich sein. Im Tracklisting finden sich unter

anderem die schon vorab veröffentlichten Lieder „Let You

Be Right“, „Can’t Dance“ und „No Excuses“. „Das Album ist

meine beste Arbeit bisher und ich bin so stolz auf das, was

wir da geschaffen haben“, erklärt sie dazu.

DAS ALBUM MIT DEN HITS

NO ROOTS & WHY SO SERIOUS

- AB 18.01. ÜBERALL ERHÄLTLICH -

I T ʻ S G O N N A B E M I N T .

W W W . A L I C E M E R T O N . C O M


FILM

INTERVIEW

FOTOS: UNIVERSAL PICTURES

VIGGO MORTENSEN

Rassismus und Homophobie

Kaum zu glauben, aber der

US-Däne, der durch seine

Rolle des Aragorn in „Herr der Ringe“

einst Weltruhm erlangte, wurde

2018 schon sechzig Jahre alt – und

ist immer noch verdammt sexy. Auch

wenn er für seine neue Rolle ordentlich

zunehmen musste. Ab Ende

Januar ist er in einem der wichtigsten

LGBTIQ*-Filme 2019 zu sehen.

Wir sprachen mit dem Weltstar.

Mr. Mortensen, Sie müssen kurz

erklären, worauf sich der Titel Ihres

neuen Films „Green Book – Eine

besondere Freundschaft“ bezieht.

Die wenigsten deutschen Zuschauer

werden je vom Green Book gehört

haben ...

Viele Amerikaner haben das sicherlich

auch nicht. Selbst manche Afroamerikaner

wissen das nicht mehr, gerade wenn

sie eher jung sind. Von den Dreißigern bis

in die Sechziger hinein war das Büchlein

ein absolut notwendiges Hilfsmittel für

Schwarze in den Südstaaten, denn es listete

Hotels, Restaurants, Tankstellen und

Raststätten auf, die sie betreten durften.

Unerlässlich gerade für jeden Afroamerikaner,

der zum Beispiel zum Familienbesuch

aus dem Norden anreiste. Denn anderswo

wurde man ja rausgeschmissen, beleidigt

und Schlimmeres. Das Green Book ist also

auch ein Symbol dafür, wie institutionalisiert

der Rassismus in den USA war.

So schlimm ist es zum Glück heute

nicht mehr!

Stimmt, aber die Geschichte, die wir im

Film erzählen, ist trotzdem heute noch relevant,

denn wir zeigen – hoffe ich zumindest

– zu welcher Grausamkeit und Ungerechtigkeit

Ignoranz führt. Wenn wir nicht

offen und ehrlich mit unserem Gegenüber

kommunizieren, neigen wir dazu, ihn nicht

als ebenbürtig zu betrachten – und dann

führt das mitunter zu solch schlimmen

Zuständen. Die Gefahr, dass das passiert,

besteht immer, denke ich, das ist so ein

Stammesding. Dadurch, dass es sich hier

um eine Geschichte aus der Vergangenheit

handelt, taugt sie als Warnung, dass solche

Ignoranz immer wieder erwachen kann. Wir

sehen ja aktuell in den USA genauso wie in

Europa, wie das Misstrauen gegen Einwanderer

wächst und bestimmte Politiker die

Angst und das Unwissen der Bürger dann

schamlos ausnutzen.

Aber reicht es schon, wie „Green

Book“ suggeriert, das Andere kennenzulernen,

um es nicht mehr abzulehnen?

Muss ein Rassist nur einen

Schwarzen kennenlernen, um eines

Besseren belehrt zu werden?

Auf jeden Fall hilft es, diesem „Anderen“

zumindest ausgesetzt zu sein. So offen

und ehrlich wie möglich mit Menschen

zu kommunizieren, die anders sind, selbst

wenn die sich sträuben, kann nichts Verkehrtes

sein. Denn: Die meisten Politiker

und wenig wohlmeinende Menschen

wollen den Dialog verhindern und uns

voneinander getrennt halten, schließlich

garantiert die Angst ihre Wiederwahl. Von

daher hoffe ich einfach, dass unser Film zu

einem Austausch untereinander ermutigt.

Selbst wenn damit nicht gleich das ganze,

große Problem Rassismus gelöst wird.

Dass der von Ihnen gespielte Türsteher

und Fahrer Tony anfangs rassistisch

ist, steht außer Frage. Aber

als herauskommt, dass der von ihn

chauffierte Musiker Dr. Don Shirley

obendrein auch schwul ist, hat er

ausgerechnet damit scheinbar kaum

ein Problem. Wie erklären Sie sich

das bei diesem italienischstämmigen

Macho?

Die Szene stellt einen echten Wendepunkt

im Verhältnis dieser beiden Männer dar.

Der Schlüssel dafür liegt übrigens meiner

Meinung nach in Tonys Arbeit in New


FILM

Yorker Klubs wie dem Copacabana. Dort

hat er es immer wieder mit den unterschiedlichsten

Künstlern zu tun, und von

denen sind natürlich viele schwul. Womit

wir wieder dabei sind, wie wichtig es ist,

alle, die anders sind, nicht unbedingt auch

als fremd wahrzunehmen, sondern sie als

Teil der eigenen Welt zu erleben.

Tony und Don haben höchst unterschiedliche

Arten, mit Ungerechtigkeit

und Konflikten

umzugehen: der eine

ziemlich konfrontativ,

der andere duldsam

und zurückhaltend.

Wie ist Ihr eigener

Ansatz?

Man könnte vermutlich

sagen: irgendwo dazwischen.

Wenn es um mich

selbst geht, dann bin ich

meistens einigermaßen besonnen.

Doch wenn jemand, der

mir nahesteht, ungerecht behandelt

wird, womöglich sogar ein Kind, dann

bin ich doch sehr viel aufbrausender. Ich

kann nicht still dabeistehen, wenn ich mit

ansehen muss, dass jemand anderes – aus

welchen Gründen auch immer – nicht für

sich selbst einstehen kann oder darf.

Tony Vallelonga ist nicht die erste

reale Person, die Sie für einen Film

verkörpern. Im Fall von „Green Book“

hat nun aber auch noch sein Sohn am

Drehbuch mitgeschrieben. Übernimmt

man da als Schauspieler eine

ganz besondere Verantwortung?

Anfangs hat das natürlich schon irgendwie

den Druck erhöht, dass ich nicht nur Tonys

Sohn Nick, sondern auch die gesamte

Großfamilie kennengelernt habe, die mit

mir ihre Erinnerungen und Fotoalben

geteilt haben. Nick gab mir sogar eine Kruzifix-Kette

seines Vaters, die ich während

der Dreharbeiten trug. Aber letztlich fand

ich es unglaublich hilfreich, Nick jeden Tag

am Set zu haben, denn wann immer ich

Fragen hatte – und sei es auch nur, was

eine einzelne Geste oder die Aussprache

eines Wortes angeht – konnte ich mich

an ihn wenden. Insgesamt ist es ohnehin

für einen Schauspieler gar keine so große

Sache, eine reale Person zu spielen. Man

muss sich nur bewusst machen, dass man

ihn ohnehin nie ganz exakt darstellen

kann. Den Zahn hat mir David Cronenberg

damals gezogen, als er mir die Rolle

von Sigmund Freud gab, obwohl ich dem

kein bisschen ähnlich sah. Es geht

am Ende immer nur darum,

das Wesen einer Person

einzufangen, also

sozusagen ihren

Geist.

Aber es muss

Ihnen, der bekanntlich

sehr

intellektuell

und belesen ist,

doch schwergefallen

sein, einen

Mann zu verkörpern,

der kulturell so wenig

bewandert und naiv ist, oder?

Tony ist wirklich ganz anders als eigentlich

alle Figuren, die ich je gespielt habe, und

ich war sehr auf der Hut, ihn nicht zur

Karikatur eines tumben Italo-Amerikaners

zu machen. Auf den ersten Blick ist er

nicht der Hellste und ziemlich unbeholfen,

schließlich hat er nicht einmal die

Highschool abgeschlossen. Aber er ist

trotzdem sehr aufmerksam, hört zu und

bekommt ganz vieles mit. Und in Sachen

stolz und Sturheit unterscheidet er sich

kaum von Doc Shirley. Deswegen war es

nicht so, dass ich mich nicht einfühlen

konnte in diese ganz andere Mentalität.

Sie haben sich für die Rolle ordentlich

Gewicht angefuttert ...

Stimmt, und ich habe sogar während der

Dreharbeiten immer noch mehr zugenommen,

denn ich esse ja quasi in jeder Szene

– und Mahersala Ali entpuppte sich als

Kollege, der es mit seinen Dialogen sehr

genau nimmt. Es kam ständig vor, dass er

eine Szene noch mal von vorne anfangen

wollte, was ich aus Schauspieler-Sicht

natürlich unbedingt begrüßt habe. Aber es

bedeutete eben auch, dass ich immer und

immer wieder irgendetwas essen musste.

Heißt es nicht, dass Filmessen selten

wirklich schmeckt?

Da hatte ich zum Glück keinen Grund

zur Beschwerde. Das Fried Chicken zum

Beispiel war richtig gut. Und die Sandwiches

auch. Normalerweise esse ich

deutlich gesünder, aber in den Wochen

vor Drehbeginn hatte ich mich an das

ganze fette Zeug schon gewöhnt und

meinen Magen ganz gut gedehnt. Vielleicht

hätte ich mir auch ein Kissen unters

Hemd stecken können und nach jeder

Szene alles wieder ausspucken können,

aber mir war es wichtig, Tonys Statur

tatsächlich ein bisschen näherzukommen,

denn das Gewicht hat ja auch Einfluss auf

die ganze Körpersprache, die Gesten und

allgemein die Energie. Und wie gesagt: Es

hat durchaus geschmeckt!

Eine letzte Frage noch zu Ihrem 60.

Geburtstag, den Sie gerade gefeiert

haben. War das für Sie eine große

Sache?

Ach, nicht wirklich. Sind runde Geburtstage

für mich eigentlich nie. Meinen 50.

damals hätte ich sogar fast vergessen,

auch weil ich gerade auf Familienbesuch in

Dänemark war. Aber dann hat meine Tante

eine Überraschungsparty in meinem Hotel

organisiert. Ich lasse es normalerweise lieber

etwas ruhiger angehen. Wobei solche

Tage natürlich immer ein netter Anlass

sind, mal ein bisschen zurückzublicken

und über das Leben zu sinnieren. So wie

ich es auch am 1. Januar immer mache.

Und ich kann nicht leugnen, dass 60 sich

doch irgendwie alt anfühlt. Das dachte ich

auch schon, als ich 40 und dann 50 wurde.

So richtig daran gewöhnt, dass ich kein

Jungspund mehr bin, habe ich mich also

wohl noch nicht.

*Interview: Jonathan Fink

„Green Book“ läuft ab dem 31.1.19

im Kino


KUNST

NACHGEFRAGT

ELEN-ART

„An dem Punkt, an dem das Bild

zum Leben erwacht ...“

Als Arthur 1985 in G‘azalkent,

Usbekistan geboren, lebt sie

nun als transsexuelle Künstlerin

Elen-Art am Bodensee. Elen-Art ist

eine Meisterin der Kunst. Mithilfe

von Acrylmalereien, Kollagen,

Ölgemälden und digitalen Bildern

drückt sie aus, was sie beschäftigt.

Wir fragten genauer nach.

Was inspiriert dich?

Zuerst sind da die weiße Leinwand und der

Gedanke, dass alles daraus werden kann,

was ich mir vorstelle – und sogar darüber

hinaus. Eine Fläche nur für mich und meine

Ideen, ohne Zwang und ohne Vorgaben.

Das ist es, was mich zunächst dazu bringt,

den Pinsel in die Hand zu nehmen. Was

aber dann genau auf die Leinwand kommt,

davon habe ich vorher keine exakte

Vorstellung. Wichtiger ist, wie ich mich

dabei fühle, wenn der Pinsel die Leinwand

berührt und wenn die ersten Striche sich

kreuzen. Es ist wie ein Kreislauf, der erst

einmal in Gang gesetzt werden muss.

Zuerst baue ich auf, und dann zerstöre ich

wieder. Ich male eine Fläche und zerteile

sie dann mit Linien. Ich verbinde und

zertrenne, und wenn das Ganze einen

gewissen Flow bekommt, dann merkt man

das dem Bild an. Es fühlt sich lebendig an.

Ähnlich der Rubin’schen Vase lassen sich

viele Elemente mehrfach deuten, wodurch

alles in mehreren Zuständen gleichzeitig

zu sein scheint. An dem Punkt, an dem das

Bild zum Leben erwacht, muss ich nicht

weitermalen, denn alles, was das Bild dann

macht, passiert im Kopf des Betrachters

ganz von alleine. Ich male also meistens

nicht, weil mich irgendwas schon inspiriert

hat, sondern damit ich Inspiration finde. So

wie man Sport macht, nicht weil man sich

gerade fit fühlt, sondern damit man fit wird

und/oder bleibt.

Inwiefern hilft dabei dein Leben in

Konstanz am Bodensee, Kunst zu

verwirklichen?

Wenn es um die Auswahl der passenden

Galerie geht, würde ich sagen: herzlich

wenig. Als ich nach Konstanz kam, sah

ich mein künstlerisches Werk noch als


Hobby und wollte hauptsächlich weg vom Elternhaus, um

eigenständig zu leben. Ich fand Arbeit und hab mich hier

eingelebt. Ich schließe nicht aus, dass ich eines Tages den

Sprung in eine größere Stadt wage, wo meine Chancen,

bekannter zu werden, größer sind. Aber schmerzlos wird

die Trennung von Konstanz nicht sein. Ich hab hier Freunde,

die ich sehr schätze. Ich mag den Geruch der Seeluft, und

nicht zuletzt ist die Stadt an sich auch sehr schön. Ich

wohne da, wo andere Urlaub machen.

Wie nimmst du die Gesellschaft am Bodensee wahr,

ist sie tolerant dir gegenüber?

Im engsten Kreis der Freunde waren die Reaktionen sehr

positiv. Man gab mir das Gefühl von Sicherheit. Ich hab

mich nie ausgeschlossen gefühlt. Was die breitere Öffentlichkeit

angeht, ist das wirklich schwer zu beantworten,

weil ich keinen Vergleich zu anderen Städten ziehen kann.

Ich bin seit acht Monaten geoutet und bin hier in Konstanz

auch zum ersten Mal in die Öffentlichkeit gegangen. Ich

finde es immer noch extrem schwer, rauszugehen und

mich zu zeigen. Das größte Problem dabei ist die eigene

Angst, durch die ich manchmal falsche Eindrücke auf die

Blicke und Reaktionen anderer projiziere. Je selbstbewusster

ich mich gebe, desto geringer ist die Chance, abfällige

Blicke zu kassieren oder den Ausdruck in den Gesichtern

falsch zu deuten, weil ich erhobenen Hauptes alles anders

wahrnehme. Das ist leichter gesagt als getan, aber meiner

Meinung nach die einzig richtige Einstellung. Ich hatte

natürlich auch negative Erlebnisse. Es gab diese Momente,

da wurden auf einmal die Köpfe zusammengesteckt, es

wurde noch mal ein flüchtiger Blick zu mir geworfen oder

das Gesicht wurde verzogen. Auch solche Kleinigkeiten

sind verletzendselbst wenn ich weiß, dass die Menschen es

einfach nicht gewohnt sind und deshalb so reagieren.

Ich hab auch positive Erinnerungen, beispielsweise das

Coming-out bei meinem Hausarzt, der empathisch und

verständnisvoll reagiert hat. Es wird wohl noch eine Weile

dauern, bis ich völlig entspannt rausgehen kann. Ob das

auch an der Region liegt, kann ich nicht genau sagen, dazu

stören meine eigenen Unsicherheiten noch zu sehr meine

Objektivität.

Der Anblick deines Gesichts würde dich unglücklich

machen, hast du gesagt. Warum denn das?

Apropos Unsicherheiten. Ich weiß, wie das klingt, aber ich

kenne meinen Körper besser als jeder andere und somit

auch jedes Detail, das mehr an einen Mann erinnert als an

eine Frau. Diese Details fühlen sich falsch an, seit meiner

Kindheit. Das ist kein gutes Gefühl. Es kann mich in die

Verzweiflung treiben, weil ich es selbst unzählige Male

hinterfrage, und je mehr ich es hinterfrage, desto komplizierter

wird es. Es lässt sich einfach nicht wegargumentieren.

Beim Anblick meines Gesichts ist diese Emotion aus

verschiedenen Gründen besonders stark. Zum einen, weil

es das wichtigste Kommunikationswerkzeug des Menschen

ist. Wir schauen uns ins Gesicht, um einander zu

erkennen. Zum andern bin ich, da ich auch Porträts male,

gut darin geübt, Gesichtsmerkmale zwischen Mann und

Frau zu unterscheiden. Da stechen diese Details für mich

besonders heraus. Egal wie kontrovers dieses Thema auch

sein mag, ich weiß eines ganz genau: Zu denken, dass das

nur Oberflächlichkeiten und die inneren Werte viel wichtiger

sind, hat mir nie geholfen.

*Interview: Michael Rädel

elen-art.de


KUNST

FOTOSTRECKE

#WerLiebtHandeltRichtig

Fotograf Tom Thiele aus Leipzig hat passend

zum nahenden Frühling Philipp Schneider,

Mister Sachsen 2017, und Model Christian Kress

romantisch inszeniert.

„Als freier Fotograf aus Leipzig fotografiere ich sehr oft

Hochzeiten und unterschiedliche Pärchen, die über

beide Ohren ineinander verliebt sind. Ich wollte gerne

aber mal eine kleine ‚Lovestory‘ ins rechte Licht setzen,

die alle typischen Effekte und Emotionen in sich trägt,

die aber eben auf den ersten Blick nicht so typisch ist“,

verrät der Fotograf. „Christian kam mir daher in den

Sinn, weil ich mit ihm schon öfters zusammengearbeitet

habe, und er hatte mir dann Phil vorgestellt. Wir

trafen uns etwas außerhalb von Leipzig bei einem alten

Steinbruch, welcher von einer Landschaft umfasst war,

die einer Steppe sehr ähnlich war. Dieser Ort hat uns

genug Freiraum gegeben, um verschiedene ungezwungene

Momente zu erschaffen, die man eigentlich

bereits so schon kennt und am Ende doch eine neue

Stimmung mit sich bringen.“ *rä

FOTOS: TOM THIELE

www.instagram.com/tomthiele.fotografie_leipzig

www.instagram.com/cncpt_ck

www.instagram.com/philipp_snr

www.tomthiele.com


KUNST


‘RESIDUUM’ COPYRIGHT © 2016 BLASBERG STUDIO

ALL RIGHTS RESERVED. NO PART OF THIS PUBLICATION MAY BE

REPRODUCED, DISTRIBUTED, OR TRANSMITTED IN ANY FORM OR BY

ANY MEANS, INCLUDING PHOTOCOPYING, RECORDING,

OR OTHER ELECTRONIC OR MECHANICAL METHODS, WITHOUT THE PRIOR

WRITTEN PERMISSION. PRINTED IN THE UK.

KUNST

NACHGEFRAGT

RELATIONSHOP + RESIDUUM

L U K A S B L A S B E R G

RESIDUUM

#LUKASBLASBERG #RESIDUUM

BLASBERGSTUDIO.COM

RESIDUUM AN ART SERIES BY LUKAS BLASBERG PRODUCED BY BLASBERG STUDIO

IN ASSOCIATION WITH CABAL COLLECTIVE PHOTOGRAPHY BY THERESA VITINIUS

VIDEO EDITING ALEXANDER DARBY DEPICTED IMAGE STILL 'FEAR' TAKEN IN OCTOBER 2016

MORE INFORMATION AVAILABLE AT BLASBERGSTUDIO.COM IMAGE LICENSING BY CABALCOLLECTIVE.COM

SPECIAL THANKS TO DIGITAL ANTHROPOLOGY LAB, BLACK MAGIC DESIGN AND MICROSOFT KINECT

ADDITIONAL THANKS TO MOUHANNAD AL-SAYEGH, ANNA-LINA BERG, UTE BERG AND MAURICE KARNER

WARNING! THIS INSTALATION HAS BEEN IDENTIFIED TO POTENTIALLY TRIGGER SEIZURES FOR PEOPLE WITH PHOTOSENSITIVE EPILEPSY. VIEWER DISCRETION IS ADVISED.

Richtig gelesen, hier steht

„Relationshop“, nicht

„Relationship“, denn wie der

Künstler Lukas Blasberg ganz

richtig anmerkt, scheint es bei

Grindr und anderen Dating-Apps

ja eher darum zu gehen, sich gut

zu präsentieren und Begegnungen

abzugreifen, und eben nicht

darum, eine Beziehung zu finden.

Wenn der Sex besonders gut ist, versucht

man es halbherzig, bleibt aber natürlich

immer „on“ und schaut (heimlich),

ob es nicht doch einen Bessern gibt.

Lukas aus London hat diese Gedanken

zu Kunst verarbeitet – und die ist sogar

mit echten Chats verknüpft. Hält man

sein Smartphone ans Bild, kann man sie

lesen ...

Schadet (Online-)Cruising immer

einer Beziehung?

Dating war immer schon ein Minenfeld.

Die Leute vergessen oft, dass hinter

dem Rechner ein anderer Mensch ist,

und sagen, verraten Dinge, die sie sonst

nicht so schnell preisgeben würden. Oft

ist all das Online-Kontakten auch mit

Einsamkeit und Depression verbunden ...

Menschen behandeln andere Menschen

online oft wie Objekte.

Stichwörter Body Positivity und

Bodyshaming.

Im Sportstudio entwickelst du nicht

deinen Geist! Nach dem Ende einer

langen Partnerschaft fand ich mich auf

dem Beziehungsmarkt wieder und fand

mich reduziert auf meinen Körper – auf

einzelne Segmente meines Körpers:

Gesicht, Oberkörper, Hintern ... Die Leute

sollten sich wieder bewusst machen,

dass sie anderes brauchen, als einen

Partner mit Sixpack.

Was steht für 2019 an?

Meine neue Serie „Residuum“: Sie nimmt

sich der Generation Y an und deren

Ängsten und psychischen Krankheiten.

Angst, Stress und Panik sind bei diesen

interaktiven und sich bewegenden

Bildern besonders herausgearbeitet. Der

Betrachter wird mithilfe der Xbox Kinect

Sensors mit der Kunst verbunden. Je

näher man dem Objekt kommt, desto

mehr verändert es sich. Wer sich dem

Bild nicht nährt, wird nicht sehen, an was

der Mensch auf dem Bild leidet.

*Interview: Michael Rädel

blasbergstudio.com


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BUCH

PSYCHE

Sei mutig

Ben Brooks hat mit „Stories for Boys Who Dare to

Be Different – Vom Mut, anders zu sein“ ein wirklich

klasse Werk am Start.

FOTO: CARLOTA BIRD

„Dieses Buch kann Leben retten. Dieses Buch kann Leben

verändern. Dieses Buch kann dazu beitragen eine neue

Generation von Jungs hervorzubringen, die es wagen ihren

eigenen Weg zu gehen“, verrät der Autor gleich vorweg.

Und ja, denn wenn man hier sieht, was andere Männer so

alles bewegen konnten, was zu schaffen ist, wenn man

zu sich selbst steht, bekommt man ein gutes Gefühl.

Wenn man diese knackigen Porträts samt ansprechender

Comic-Illustration genießt, weiß man, dass man alles

richtig macht, wenn man zum Beispiel den Kollegen in die

Schranken weißt, den Mobber bloßstellt oder auch einfach

kündigt, um nach dem wohlverdienten Sabbatjahr neu

durchzustarten. Aber keine Bange, „Stories for Boys Who

Dare to Be Different – Vom Mut, anders zu sein“ ist kein

weiteres Buch zum Thema Selbstfindung. Es ist eine fürwahr

inspirierende Geschichtensammlung für Menschen,

die bewusst oder unbewusst Vorbilder brauchen – jenseits

aller heteronormativen Stereotypen. Zum Reinlesen empfehlen

wir die Kapitel Harvey Milk, Oscar Wilde, Roald Dahl

und Konfuzius. *rä

Ben Brooks: „Stories for Boys Who Dare to Be Different –

Vom Mut, anders zu sein“, www.loewe-verlag.de

COMIC

Kult: Flash Gordon

Wenn Comics so richtig alt sind und der Held dann auch noch

ein weißer Blonder, hat man schnell Angst, einem alten Ideal zu

huldigen, gar einem rassistischen Dreck zu folgen.

Und ja, Flash Gordon ist ein muskulöser Weißer mit blonder Tolle,

der die Damen beschützt und Welten rettet. Die Comics von

Zeichner und Autor Alex Raymond (2.10.1909 – 6.9.1956) erschienen

erstmals 1934, sie sind also ein Kind ihrer Zeit. Und trotzdem

kann man sie genießen, denn alles ist dermaßen überzeichnet

und irgendwie auch oll, dass es eine pure Freude für den

aufgeklärten Geist ist. Die Geschichten um den geradezu

omnipotenten Flash Gordon, seine aufgekratzte Geliebte

Dale Arden und den allwissenden Wissenschaftler Dr. Hans

Zarkov wurden ab 1936 mit Schwimmweltmeister Buster

Crabbe als Flash mehrmals verfilmt (jeder Raketenstart ein

Lacher, jede Szene Travestie der Extraklasse). 1980 kam die

recht erfolgreiche Neuverfilmung in die Kinos, auch die Glam-

Rockband Queen war mit von der Partie und sang das Titellied ...

Nach und nach erscheinen die Comics nun beim Hannibal Verlag

gesammelt neu. *rä

Alex Raymond: FLASH GORDON – AUF DEM PLANETEN

MONGO – DIE SONNTAGSSEITEN 1934 – 1937, Übersetzung:

Alan Tepper, Hardcover, 25 x 28 cm, 208 Seiten, durchgehend

farbig bebildert, ISBN 978-3-85445-659-9

FLASH STEUERT MIT EINER VON MING ERBEUTETEN RAKETE

SIE SCHLIESSEN AUF ! UND SIE

AUF DIE WÄLDER SEINES FREUNDES

FORDERN UNS ÜBER FUNK

STRATEGIE

BARIN ZU .

ZUM HALTEN AUF !

IST GEFRAGT !

HALLO, PATROUILLE .

DA WIR NUN AUS DEN MEERESNEBELN RAUS SIND,

WAS WOLLT IHR? WIR SIND AUF

BESTEHT DAS RISIKO, DASS EINE LUFTPATROUILLE MINGS

GEHEIMMISSION FÜR MING .

UNS ENTDECKT .

HIER SPRICHT HAUPTMANN

BEI TAO .

CHIUNG .

DU BIST EIN WAHRER PROPHET !

DA IST

JA

EINE !

FLASH

VERSUCHT

SEINEM FEIND MIT

VOLLEM ENERGIESCHUB ZU

ENTKOMMEN .

LÜGNER! CHIUNG IST TOT ! HALTE DEN

WÄHREND FLASH DER SICHERHEIT ENTGEGEN FLIEGT,

LANDET, ODER WIR

KURS !

WERDEN IN MINGS PATROUILLENHAUPTQUARTIER DÜSTERE

FEUERN ! ICH HABE SIE FAST

PLÄNE GESCHMIEDET !

IM FADENKREUZ

MEINER ATOMKANONE !

WIE IHR WISST,

NEHMEN WIR ALLE

RAKETEN-FUNK-

SPRÜCHE AUF. WEGEN

DIESEM LIESS ICH

EUCH RUFEN .

BEI TAO, DAS IST FLASH

WIR

„FÜR MING .

GORDONS STIMME !

MÜSSEN

HIER

BEFEHLIGT ALLE

KÄMPFEN,

SPRICHT

PATROUILLEN

FLASH !

HAUPTMANN

ZUM

CHIUNG.“

ABFANGEN

DER

RAKETE !

NÄCHSTE

WOCHE:

FLAMMENDES

EIN VOLLTREFFER ZERSTÖRT DIE RAKETE DES FEINDES ! SCHICKSAL!

18. Oktober 1936 177


BAYERISCHES

STAATSBALLETT

DIE KAMELIENDAME

JOHN NEUMEIER

TO FEAR

LOVE IS

TO FEAR

LIFE

10.1.-26.1.2019

Info / Karten

T 089 21 85 19 20

www.staatsballett.de

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