der westerwald-1-19

heimatstuebchen

Marienstatter

Zukunftsgespräche

Seite 5

Unsre schöne Heimat

Seite 6 – 7

Sterntreffen in Dillenburg,

erstmals an einem Samstag

Seite 8 – 10

DER WESTERWALD 1/19

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2 DER WESTERWALD 1/19


Altes Gemüse ...

Wer selbst Gemüse anbaut, weiß wie viel

Arbeit es ist, einen Blumenkohl großzuziehen

und sieht dies mit anderen Augen als

der Konsument im Supermarkt, der keinen

direkten Bezug mehr zur Produktion von

Lebensmitteln hat. Wer Gemüse, Salat und

Kartoffeln selbst anbaut, weiß deren Wert

zu schätzen und er weiß, wie viel mehr Spaß

es macht zu kochen. Doch da gibt es noch

mehr. Die selbst erzeugten Lebensmittel

schmecken wesentlich besser, sind gesünder

und leisten einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit.

Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland

nutzen einen Kleingarten. Ob großer

Nutz- oder kleiner Stadtgarten: Gärten sind

für Viele nicht nur Entspannungsorte oder

Lebensmittellieferanten, sondern haben großes

Potenzial, biologische Vielfalt aufzubauen

und seltene Kulturpflanzen zu bewahren.

In einer repräsentativen Studie unter bayerischen

Freizeitgärtnern kam Dr. Andreas

Becker von der Bayerischen Landesanstalt

für Weinbau und Gartenbau zu dem Schluss:

„Egal ob extravaganter Gestalter, Nutzgärtner

oder Entspannungssuchender: Für fast

alle bedeutet ein Garten Wohlfühloase und

Rückzugsort. Gerade jüngere Menschen interessieren

sich heute wieder für Nutzgärten.“

Kleingärtner haben außerdem die Möglichkeit,

alte und seltene Sorten zu bewahren.

Um seltene Pflanzen vor dem Verschwinden

zu retten, bedarf es Menschen, die sie anbauen.

Seltenen Kultursorten widmet sich Dr.

Cornelia Lehmann von der Humboldt Universität

zu Berlin und Vorsitzende im Verein

zur Erhaltung und Kultivierung von Nutzpflanzen

in Brandenburg (VERN). Im eigenen

Saatgutarchiv hat der Verein etwa 2.000

verschiedenen Herkünfte von Nutz- und

Zierpflanzen erfasst. Der Verein arbeitet mit

Saatgut-Erhaltungsinitiativen und Kleingärtnerinnen

und -gärtnern zusammen und

fordert alle Interessierten auf, seltene Sorten

als Bereicherung im Garten und in der Küche

schätzen zu lernen und so zu ihrem Erhalt

beizutragen.

Die Weilburger

Schlosskirche 12

Einladung zur Jahreshauptversammlung 4

Marienstatter Zukunftsgespräche 5

Unsre schöne Heimat 6 – 7

Sterntreffen in Dillenburg 8 – 10

Wer kennt den Westerwald? 11

Aus den Zweigvereinen 13 – 21

„Zwa, zwe, zwie“

Gespräch mit Rita Wörsdörfer 24 – 25

Strenge Winter in vergangenen Zeiten 27

Ökosystem Nister 27

Reisen mit dem Westerwald-Verein 28 – 29

Wandern mit Kindern 29

Möchten auch Sie sich für den Erhalt biologischer

Vielfalt einsetzen? Graben Sie etwas

Rasenfläche um. Wer sät, erntet.

Hans-Jürgen Pletz

Titelseite:

Schlosskirche

Weilburg.

Foto:

Hans-Jürgen Pletz

Das Land

Rheinland-Pfalz

unterstützt die

Herausgabe

der Zeitschrift

mit finanziellen

Mitteln.

Impressum:

Herausgeber: Westerwald-Verein e.V.

Geschäftsführer: Aloisius Noll, Koblenzer Str. 17,

56410 Montabaur, Tel.: 0 26 02 / 9 49 66 90,

Fax: 0 26 02 / 9 49 66 91, www.westerwaldverein.de,

E-Mail: alois.noll@westerwaldverein.de.

Redaktion und Gestaltung:

Hans-Jürgen Pletz, Südstraße 3,

56479 Willingen, Tel.: 0 26 67 / 96 90 24,

E-Mail: westerwald@heimatstuebchen.de

Druck: Druckerei Hachenburg GmbH,

Saynstraße 18, 57627 Hachenburg

Anzeigenannahme: WWV-Geschäftsstelle,

Koblenzer-Straße 17, 56410 Montabaur,

Tel.: 0 26 02 / 9 49 66 90, Fax: 0 26 02 / 9 49 66 91

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Geschäftszeiten:

Dienstag, Mittwoch u. Donnerstag 8.00 – 12.30 Uhr.

Konto: Sparkasse Westerwald-Sieg

IBAN: DE72 5735 1030 0000 5166 66

Unaufgefordert eingereichte Manuskripte und

Bilder werden nur zurückgesandt, wenn Rückporto

beigefügt wurde. Die Redaktion behält sich eine

Überarbeitung der Beiträge vor. Für den einzelnen

Beitrag ist der Verfasser verantwortlich. Die

Einsender erklären sich damit einverstanden, dass

ihre Beiträge insgesamt oder teilweise bzw. Hinweise

auf sie auf der Homepage des Westerwald-Vereins im

Internet veröffentlicht werden.

Herausgeber und Redaktion müssen nicht mit der

Auffassung der Autoren übereinstimmen.

Der Abdruck mit Quellenangabe ist vorbehaltlich

der Zustimmung des Autors erlaubt.

Die Adressen der Autoren können bei der Redaktion

erfragt werden. Berichte, Fotos, Informationen usw.,

die nach Redaktionsschluss eingereicht werden,

können nicht mehr berücksichtigt werden.

Redaktionsschluss Ausgabe 2/19: 20.2.2019

DER WESTERWALD 1/19

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Termine/Literatur

An alle Mitglieder des Westerwald-Vereins e.V.

Sehr geehrte Heimatfreunde, liebe Wäller,

zur 131. Jahreshauptversammlung am

Samstag, 27. April 2019, 14.00 Uhr,

im Bürgerhaus Herborn-Burg

lade ich Sie herzlich ein.

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Totenehrung

3. Grußworte

4. Verabschiedung des Protokolls der

130. Jahreshauptversammlung

5. Bericht des Vorsitzenden

6. Vorlage der Jahresrechnung 2018

7. Bericht der Rechnungsprüfer

8. Verabschiedung der Jahresrechnung 2018

9. Entlastung des Vorstandes

10. Vorstellung und Verabschiedung des Voranschlags 2019

11. Wahl des Vorstandes

12. Wahl der Rechnungsprüfer

13. Beschlussfassung gem. § 9 Abs. 5 über vorliegende Anträge

14. Wahl des Ortes der Jahreshauptversammlung 2020

15. Ehrungen

16. Verschiedenes

Mit freundlichen Grüßen

Hui! Wäller? – Allemol!

Landrat Achim Schwickert, Hauptvorsitzender

6.1.19 RZ-Winterwanderung im Stöffel mit

Beteiligung des Westerwald-Vereins

16.3.19 Versammlung der Vorsitzenden in

Rennerod

30.3.19 Landesverband Hessen

Vertreterversammlung in Wiesbaden

27. 4.19 Jahreshauptversammlung beim

Zweigverein Herborn

4. – 5.5.19 1. Wanderwochenende des

Westerwald-Vereins

14.5.19 Tag des Wanderns

6. – 10.6.19 Berlinreise des Westerwald-Vereins

4. – 8.7.19 Deutscher Wandertag

Winterberg-Schmallenberg

31.8. – 1.9.19 2. Wanderwochenende des

Westerwald-Vereins

17. – 20.10.19 EWV-Konferenz in Bad Urach

15. – 16.11.19 Marienstatter Zukunftsgespräche

23.11.19 Kreisheimatkundler-Tagung

Schloss Hachenburg

4 DER WESTERWALD 1/19

Termine

„Su woret fröher“

Zur Vorstellung des Mundartbuches des Westerwald-Vereins Bad

Marienberg „Su woret fröher“ kamen fast hundert Zuschauer, die alle

hell begeistert vom Programm aber auch von den Geschichten im

Buch waren. Viele Zuschauer nickten zustimmend und wenn man

in die Gesichter der Leute während der Vorträge schaute, konnte

man auch direkt sehen,

wie die Erinnerungen

an die eigene

Kindheit erwachten!

Im Anschluss an die

Lesung nahmen die

Zuschauer gerne das

Angebot der Sparkasse

an, bei Gebäck

und Getränken ihre

Gedanken auszutauschen

und Bücher zu

kaufen. Immer wieder

hörte man Sätze wie: „bei

uhs wôret fröher genau su„

oder „mier Könner mussden

ôch möt offem Föld arwede“

oder „aisch wor ôch möt veer

Jôhrgäng in ehner Klass!“

Das Buch „Su woret fröher“

erzählt Geschichten aus dem

landwirtschaftlich geprägten

Marienberg, ist reich bebildert

und gibt einen Einblick in das

Leben in der ersten Hälfte des

20sten Jahrhunderts. Es ist in

„Marmer“ Platt und in Hochdeutsch

geschrieben.

Erhältlich ist das Buch für € 18,90

In Hachenburg:

Landschaftsmuseum Westerwald

Tourist-Info Hachenburg

In Rennerod:

Tourist-Info Rennerod

In Bad Marienberg:

Buchhandlung Millé, Bismarckstraße.

Tourist-Info, Wilhelmstraße 10.

Westerwald-Verein Bad Marienberg e.V.

Dietrich-Bonhoeffer-Straße 3

Tel. 02661-983626.

„Datenschutz-Grundverordnung“

Am 3.11.2018 fand in Montabaur eine Fortbildungsveranstaltung

zum Thema „Datenschutzgrundverordnung“ statt.

Der Westerwald-Verein hatte Herrn Sven Büchler eingeladen,

der sich beim Deutschen Wanderverband mit diesem

Thema besonders befasst. Er machte einige interessante Ausführungen,

die auch für den Hauptverein als auch für die

Zweigvereine von Interesse sind. Die Präsentation kann auf der

Homepage des Westerwald-Vereins heruntergeladen werden.

Ergänzend zu der Präsentation nennen wir Ihnen nachstehend die

Telefon-Nummern der Landesdatenschutzbeauftragten der Länder,

in denen der Westerwald-Verein Zweigvereine hat:

Hessen: Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit,

Telefon-Nr. 0611/1408-144 Frau Herzog.

Nordrhein-Westfalen: Landesbeauftragte für Datenschutz und

Informationsfreiheit, Telefon-Nr. 0211/38424-24 Herr Höfges.

Rheinland-Pfalz: Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit,

Telefon-Nr. 06131/208-2574 (Frau Beck) oder

-2607 (Frau Schwenzer).

Sollte seitens der Zweigvereine Bedarf für Rückfragen bestehen, so

können Sie sich gerne an die jeweils vorgenannten Personen wenden.


Aufwachen! - Umdenken! - Anpacken!

Regionaltagung zur nachhaltigen Entwicklung

„John, mach den Rollladen im Bad hoch! John, bereite in

zehn Minuten einen Cappuccino! John, bestelle alles was

im Kühlschrank fehlt!“ Utopie oder schon Realität? John

(Alexa) ist eine künstliche Intelligenz, die schon heute

gewisse Aufgaben im täglichen Leben erfüllen kann. Wie

könnte das in 20 Jahren aussehen? Wird eine Armbanduhr

mit Computerchip zur Schaltzentrale des zukünftigen

Menschen, die mit allem vernetzt ist, die den Blutdruck,

die Herzfrequenz, den Puls messen kann und die Daten

auch gleichzeitig zum Hausarzt schickt?

Oder ist die Situation in 20 Jahren diese: „Papa, warum

ist in meinem kleinen Planschbecken in unserem

Garten kein Wasser?“ „Das ist nicht erlaubt, mein liebes

Kind! Wasser darf in diesem Sommer (2038) nur noch für

die Landwirtschaft, die Herstellung von Lebensmitteln

und die Hygiene verwendet werden, es ist nicht genug

Wasser da.“ Schwarzmalerei oder evtl. Realität? Schreitet

der Klimawandel unentwegt fort

und bringt damit noch trockenere

Sommer wie 2018 mit sich?

Egal welches der beiden Zukunftsszenarien

Wirklichkeit wird – vielleicht

auch beide – wenn ich an die Zukunft

unserer Enkel denke, bekomme ich ein

mulmiges Gefühl. Was wird in 20 Jahren

sein, wie wird die Welt dann aussehen?

Wenn es so weitergeht, wie in

den ersten achtzehn Jahren des 21sten

Jahrhunderts, kommt mir ein ziemlich

düsteres Bild in den Sinn. Viele werden

sagen: Angstmache, dummes Zeug.

Andere werden zustimmen. Wenige

werden konkret etwas tun. Ich möchte

so gerne mehr tun. Doch, was kann

der Einzelne oder ein Kleinunternehmer

tun?

Am 23. und 24. Nov. trafen sich ca.

100 Interessierte, um gemeinsam bei

den 15. Marienstatter Zukunftsgesprächen

über die Potenziale kleiner Unternehmen für eine nachhaltige

Regionalentwicklung im Westerwald zu diskutieren.

Eingeladen hatte die Abtei Marienstatt, der Westerwald-Verein

und die Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz.

Namhafte Persönlichkeiten wie Prof. Dr. Reinhard

Pfriem und Dr. Burghard Flieger referierten zu dem Thema.

Aber auch Referenten aus der Region, wie Daniel Rahn von

der Firma Westerwälder Holzpellets GmbH oder Lars Kober,

von der Wirtschaftsförderung Altenkirchen, brachten interessante

Beispiele in die Diskussion. Dr. Julia Becker beschrieb die

regionale Wirtschaftsweise von Klöstern während Caro Giese

vom Biolandhof Schürdt die unabhängige, lokale Vermarktung

eines Biohofs vortrug. Joachim Dell stellte die zukünftige

Berufsausbildung auf den Prüfstand und sprach von großen

Herausforderungen in einer zunehmend digitalisierten Welt.

Irene Leifert brachte eine regionale Biomolkerei für den Westerwald

ins Gespräch während Ulrike Fokken klare Beispiele

gab, für nachhaltiges, natürliches Leben. Für sie ist der Verzicht

auf Konsum häufig die einzige Alternative. Prof. Dr. Marianne

Gronemeyer brachte das Thema der Zukunftsgespräche auf

den Punkt: „small is beautiful“. Sie berichtete über große, unüberschaubare

Unternehmen und Konzerne, die Ökonomie vor

Ökologie und Gemeinwohl stellen. Ein überaus interessanter

Vortrag. Durch das Programm führte Ulrich Gondorf.

Können kleine Unternehmen die Welt retten?

Viele kleine Unternehmen, die in der Regel regional, traditionell

und nachhaltig wirtschaften, leisten einen gewichtigen

Beitrag für mehr Ökologie in unserer Westerwälder Heimat

und darüber hinaus, denn Nachhaltigkeit kennt keine kommunalen

Grenzen. Nur was genau heißt nachhaltig? Der Begriff

nachhaltig wird sehr unterschiedlich definiert. Eine Definition

der Vereinten Nationen aus dem Jahre 1987:

Nachhaltige Entwicklung sorgt dafür, dass künftige

Generationen nicht schlechter gestellt sind, ihre

Bedürfnisse zu befriedigen als gegenwärtig lebende.

Was heißt das für kleine Unternehmen? Kleine Unternehmen haben

eine überschaubare Struktur und verwenden oder verarbeiten

– wenn möglich – Erzeugnisse aus der Region. Das beinhaltet

kurze Transportwege, Erhalt von Arbeitsplätzen, Energiesparmaßnahmen,

soziale Schwerpunkte, innovative

Konzepte, Natur- und Umweltschutz

usw.

Die Sensibilisierung kompetenter lokaler

Partner und die Aktivierung potenzieller

Kunden gehören dabei zum

ständigen unternehmerischen Handeln.

Nachhaltig agierende Unternehmer

sind Querdenker und Mitdenker, Mutige

und Macher die von der Sache überzeugt

sind. Da kann es vorkommen,

bei Ökonomen auf Unverständnis zu

stoßen.

Mit „klein“ verbindet man landläufig:

transparent, überschaubar, traditionell,

man kennt sich. Vertrauen, die

soziale Kontrolle, verhindert Betrug,

meistens jedenfalls. Aber „Kleine“ haben

es schwer in globalisierten Zeiten.

Kleine Unternehmen brauchen etwas,

was Große nicht haben, um sich und

die Lebensqualität ihres Standorts auf

Dauer am Leben zu erhalten. Vor allem

brauchen sie die Wertschätzung

ihrer Kunden: Für ihre besondere Kompetenz und ihren Service,

ihre Ausbildungsbereitschaft und -qualität, für kurze

Wege und schnelle Hilfe, wenn es nottut. Was früher selbstverständlich

war, ist es heute nicht mehr.

Wie wird die Wirtschaft im Westerwald in Zukunft aussehen?

Kann sich der ländliche Raum gegen die urbanen Regionen behaupten?

Können die kleinen Unternehmen ihren Beitrag für

eine gute Zukunft leisten? Ohne verantwortungsvolle Akteure

wird es nicht funktionieren. Aber das allein genügt nicht.

Der Konsument hat ganz viel Entscheidungsmacht, indem er

gewisse Praktiken oder fragwürdige Produkte einfach boykottiert.

Ein simples Beispiel: Wenn nur noch Hähnchen aus artgerechter

Haltung konsumiert werden, bleibt den Erzeugern

nichts anderes übrig, als sich anzupassen.

Einen wesentlich schwergewichtigeren Auftrag hat die Politik.

Sie muss klare Vorgaben und Gesetze schaffen, damit auch für

kommende Generationen eine lebenswerte Zukunft möglich

ist.

Was kann ich tun?

Da gibt es unzählige Dinge, die jeder einzelne beherzigen kann: Beispiel:

Das Auto einfach mal stehen lassen! Hans-Jürgen Pletz

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Unsre schöne Heimat ...

Wandern vor der eigenen Haustür

Aus der Serie „Unsre schöne Heimat“. Die hier vorgestellte Wanderung wurde am Sonntag,

den 22. Juli 2018 bei der erfolgreichen Wanderwoche des Westerwald-Vereins von

Verena Killadt und Rainer Lemmer geführt. „Nachwandern“ empfohlen!

Wandern & Wasser in

vollendeter Form, eine Tour um

die Westerwälder Seenplatte

Glück sieht der aufmerksame Wanderer

sogar einen Silberreiher, der in Deutschland

nur noch sehr selten vorkommt.

Wer die Westerwälder Seenplatte nicht

umwandern will, kann das jährliche Ablassen

des Wassers und den damit verbundenen

Fischzug im Herbst verfolgen. Es ist

ein regionales Ereignis.

Die Weiher sind bis heute im Besitz der

Fürsten zu Wied. Zeitungsmeldungen zufolge

könnte in absehbarer Zeit ein Verkauf

der Weiher anstehen.

Die Westerwälder Seenplatte — eine Landschaft, die das ganze

Jahr über verzaubert. Geschützt von sanften Hügelketten und

von Wald umgeben, erstrecken sich insgesamt sieben Seen.

Nicht nur ein Naturschutzgebiet, sondern auch eine Oase der Entspannung,

die in wundervoller Umgebung dazu einlädt, den Alltag hinter

sich zu lassen. Die Wanderung führt an 6 der insgesamt 7 Weiher vorbei.

Viele Wanderwege geben sich hier ein Stelldichein, ein Zeichen

dafür, dass die Wege an der Seenplatte sehr beliebt sind.

Zur Entstehung der Westerwälder Seenplatte: Die sieben Teiche

sind Menschenwerk. Bereits im 12. Jahrhundert betrieben Mönche

aus Klöstern der Region intensiv Fischzucht. Sie legten in einem

Sumpfgebiet die ersten Großteiche an. Im 17. Jahrhundert ließ

Graf Friedrich von Wied die bereits vorhandenen Teiche vergrößern

und neue anlegen. So entstanden die sieben großen Fischteiche mit

einer Gesamtwasserfläche von über 1.000 Morgen. Die Weiher

der Dreifelder Gruppe (Dreifelder-, Haidenweiher und Hausweiher)

stehen untereinander durch Kanäle in Verbindung, ebenso die

der Freilinger Gruppe (Postweiher, Brinkenweiher und Hausweiher).

Der Wölferlinger Weiher ist ein ausgewiesenes Vogelschutzgebiet,

rundum mit Schilf bewachsen und hat keinen Zugang.

Trotzdem können viele Wasservögel beobachtet werden. Mit etwas

Bilder linke Seite von

oben, Dreifelder Weiher,

Foto: Verena Killadt.

Mitte: Wandergruppe des

Westerwald-Vereins.

Unten: Dreifelder Weiher

Bilder rechte Seite oben:

Hausweiher.

Unten: Dreifelder Weiher.

Fotos: Rainer Lemmer

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Wandern

Idealer Treffpunkt:

Parkplatz gegenüber dem

Campingplatz in Freilingen

Kilometer: ca. 17 km

Höhenmeter: ca. 60 hm

Kategorie: mittelschwer bis

leicht

Webseite: http://out.ac/bgSlv

Diese Karte steht im Internet als GPS-Track bereit, Adresse siehe links. Kartendarstellung: outdooractive.com

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Oh du schöner (hessischer)

Gelungenes Sterntreffen bei schönstem Wanderwetter

Es geht doch! Ein kleiner Zweigverein

hat es gewagt.

Die Wäller aus Dillenburg haben

das Sterntreffen 2018 des Westerwald-Vereins

organisiert und

mit relativ wenigen Helfern super

durchgeführt. Es war zwar ein

etwas anderes als sonst üblich,

aber ein überaus erfolgreiches.

Dass die Mitglieder des Westerwald-Vereins

auch samstags

wandern, stellten sie unter Beweis,

denn es kamen ca. einhundert

nach Dillenburg und für die

hat es sich so richtig gelohnt.

Besseres Wetter für ein Sterntreffen wie das

am 8. September 2018 kann es nicht geben.

Schon bei der Anreise wurden die Natur-

und Landschaftsfreunde mit spektakulären

Aussichten belohnt, denn der schöne

Spätsommertag zeigte sich morgens richtig

herbstlich. Das Tal der Dill war mit weißen

Nebelschwaden bedeckt und darüber

strahlte goldener Sonnenschein. Das machte

Stimmung auf den weiteren Tagesverlauf.

Die vermutlich weiteste Anreise hatte

eine vierköpfige Familie aus Eschborn bei

Frankfurt, die sich für die Wanderung Nr.

1 entschieden. Etwa 30 Wanderinnen und

Wanderer wählten ebenfalls diese Tour

(Wacholderweg) mit ca. 16 km Länge.

Der Qualitätsrundweg ist mit dem Deutschen

Wandersiegel ausgezeichnet und

versprach eine erlebnisreiche Wanderung.

Der Wacholderweg ist eine von acht weiteren

zertifizierten sogenannten Rothaarsteig-Spuren,

die neben dem Hauptweg

reizvolle lokale Naturerlebnisse bieten (zu

vergleichen mit den „Wäller Touren“).

Der Weg führt um den Ortsteil Donsbach

herum und bietet abwechslungsreiche

Abschnitte mit beeindruckenden

Fernsichten. Highlight am Weg sind der

Wildpark Donsbach, der Kornberg mit

einer Rothaarsteig-Schaukel sowie die

Wat-Tret-Anlage in der Sandgrube und der

daran anschließende CO 2

-Waldlehrpfad

von Hessenforst. Ein Baumlehrpfad erklärt

anschaulich die verschiedenen Baumarten.

Hier war Hartmut König, Naturschutzwart

im Hauptverein, in seinem

Element. Als Förster mit langer Berufserfahrung

konnte er die interessanten Informationsschilder

am Waldlehrpfad mit

leicht verständlichen Infos ergänzen.

Über die alte Rheinstraße gelangte man

zum Ende der Tour an die Wanderhütte

des ZV Dillenburg. Weiter auf Seite 10

8 DER WESTERWALD 1/19


Westerwald ...

Fotos: Hans-Jürgen Pletz

Linke Seite oben: Unterhalb des Wanderheims

mit Blick auf den Wilhelmsturm.

Unten linke und oben rechte Seite: Blick

über das Dilltal (u. l. nachmittags, o. r.

morgens).

Kleines Bild Mitte: Mit Herbstzeitlosen

übersäte Wiesen.

Mitte rechts: Vor der Wanderung Nr. Eins.

Bilder unten: Wimpelübergabe.

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Sterntreffen

Die Wanderung 2, ein Rundweg um Gaulskopf und Kornberg,

war ca. 8 km lang. Vom Parkplatz aus führte der Weg durch den

Töpfergarten talwärts, vorbei am Campingplatz Meerbornsheide,

um nach Querung der Kreisstraße in das Sandorbbachtal einzubiegen.

Ein kurzer Anstieg durch den lichten Hochwald ließ schnell

an Höhe gewinnen. Vorbei am Gaulskopf ging der Weg leicht

ansteigend zu einem Aussichtspunkt, der einen grandiosen Blick

vom Westerwald

im Westen bis zum

Rothaargebirge im

Norden erlaubt.

Dem Höhenverlauf

folgend gelangten

die Wanderer auf fast

ebenem Weg auf den

Kornberg oberhalb

Donsbachs. An schönen

Tagen kann man

von dort bis zum

Taunus sehen. Weiter

ging es über die

alte Rheinstraße bis

zum Wanderheim.

Wanderung 3, die

Schlossbergtour,

war eigentlich keine

Wanderung,

sondern eher eine

Besichtigung der

historischen Gebäude

Dillenburgs,

die vor einem großen

geschichtlichen

Hintergrund interessante

Perspektiven

boten.

Am Wanderheim

schließlich trafen sich

Fotos: K. Göbler

Bild oben, Kasematten unter dem Dillenburger

Schlossberg.

Bild unten, die historische Villa Grün, die heute

ein Museum und Ausstellungsräume enthält.

dann alle drei Wandergruppen zur gemeinsamen Abschlussrast

mit traditioneller Wimpelausgabe. Landrat Achim Schwickert, 1.

Vorsitzender des Westerwald-Vereins bedankte sich bei den Helferinnen

und Helfern der Dillenburger für das Gelingen der Veranstaltung.

Schwickert und Hans Christoph Grau, Vorsitzender

des Zweigvereins Dillenburg überreichten die in „Oranje-Farben“

gehaltenen Wimpel an die Vertreter der anwesenden Zweigvereine.

Mit herzhaften Speisen und kühlen Getränken ging ein etwas

anderes, aber durchaus schönes Sterntreffen zu Ende.

„Wir sind froh, mit dem erwarteten Überschuss dieser Veranstaltung

die stark sanierungsbedürftige Hütte unseres Vereins zu erneuern“,

so Hans Christoph Grau, und weiter „durch gegenseitige

Unterstützung kommt man schneller ans Ziel.“

Keramikmuseum Westerwald

- Deutsche Sammlung für historische

und zeitgenössische Keramik -

Lindenstraße, 56203 Höhr-Grenzhausen

Telefon 0 26 24 - 94 60 10

Internet: www.keramikmuseum.de

Öffnungszeiten:

täglich außer Mo. von 10 bis 17 Uhr

Träger der Museen: Museen im Westerwald GmbH,

Peter-Altmeier-Platz 1, D-56410 Montabaur

Landschaftsmuseum Westerwald

Leipziger Straße 1 , 57627 Hachenburg

Telefon 0 26 62 - 74 56

Internet: www.landschaftsmuseum-westerwald.de

Öffnungszeiten:

täglich außer Mo. von 10 bis 17 Uhr

Museumspädagogische Sonderprogramme für Schulklassen in beiden Museen!

Den Deigenen Weg

zu gehen

erfordert den größten Mut.

Konfuzius

10 DER WESTERWALD 1/19


Wer kennt den Westerwald?

Das Denkmalrätsel

Rätsel/Informationen

Wo steht das in der Bildmitte abgebildete

historische Gebäude?

1. Balduinstein

2. Nassau

3. Dausenau

Lösung: Seite 30

Foto: Hans-Jürgen Pletz

MUNDARTRÄTSEL

De es zwersch en leeft

borfes durch de Schnej.

(Mundart aus Homberg) Lösung: Seite 30

Wandern lohnt sich mehrfach

Das Deutsche Wanderabzeichen wird 10!

Wandern macht Spaß und ist gesund!

Der Deutsche Wanderverband

(DWV) belohnt regelmäßiges

Wandern mit dem Deutschen

Wanderabzeichen. Mitmachen

kann jeder – ob Wandervereinsmitglied

oder nicht.

In 2019 gibt es etwas zu feiern: das zehnte

Jahr, in dem der Deutsche Wanderverband

das Deutsche Wanderabzeichen verleiht,

denn 2010 konnten zum ersten Mal Kilometer

für das Deutsche Wanderabzeichen gesammelt

werden. Kilometer sammeln können

Sie übrigens bei allen dem Deutschen

Wanderverband angeschlossenen Wandervereinen,

zertifizierten Gesundheitswanderführern

und ehrenamtlichen Reiseangeboten

aus dem Magazin Ferienwandern. Für 2019

plant der Deutsche Wanderverband vielfältige

Aktionen im Jubiläumsjahr. Infos dazu

bekommen Sie in www.deutsches-wanderabzeichen.de.

Das Deutsche Wanderabzeichen ist das Motivationsabzeichen

des Deutschen Wanderverbandes.

Es wurde im Rahmen

der Gesundheitsinitiative

Let‘s go – jeder Schritt hält fit

entwickelt. 2010 startete es mit

2.188 teilnehmenden Wanderern

und 30 Gebietsvereinen

– heute nehmen 51 der 58 Mitgliedsvereine

teil, bis einschließlich 2017

wurden 31.038 Urkunden überreicht. Über

500 Wanderer waren durchgängig in jedem

Jahr dabei und haben im Jubiläumsjahr die

Chance, als Erste das goldene Abzeichen „5“

verliehen zu bekommen.

Wer regelmäßig mitwandert tut nicht nur

sich selbst und seiner Gesundheit etwas Gutes,

sondern erhält auch bei über 60 gesetzlichen

Krankenversicherungen Bonuspunkte

in den Bonusprogrammen. Mitmachen

lohnt sich also doppelt!

Bitte bestellen Sie jetzt schon Ihre Wander-Fitness-Pässe

bei der Geschäftsstelle des

Westerwald-Vereins in Montabaur, damit Sie

im Januar durchstarten können.

DER WESTERWALD 1/19

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Kultur/Geschichte

Café & Bistro mit Kirche unter einem Dach

Die evangelische Schlosskirche von

Weilburg ist ein sakraler, im Stil

des Barock erbauter Hallenbau.

Sie gehört zur Gesamtanlage des Weilburger

Schlosses. Von 1707 – 1713 wurde sie

nach den Plänen von Julius Ludwig Rothweil

erbaut und ist Teil der unter Graf Johann

Ernst von Nassau-Weilburg durchgeführten

großflächigen Umgestaltung der

Weilburger Schlossanlagen und der Altstadt.

Die Weilburger

Schlosskirche

Der alte Wasserbehälter im Dach des

Turmes wurde um 1700 entfernt und

durch einen neuen mit einem Fassungsvermögen

von 26 m 3 ersetzt. Dieser wurde

1708 wegen seiner geringen Größe

wieder ausgebaut und durch einen 68

m 3 großen Kessel ersetzt. Nachdem das

Reservoir im Wehrhölzer Wald 1776 erweitert

worden war, wurde der Druckbehälter

im Turm überflüssig und 1779

ersatzlos entfernt.

Doch schon im Jahre 912 gründete König

Konrad I. im Gedenken an seinen

Vater Konrad den Älteren das Chorherrenstift

St. Walpurgis, zu dem auch eine

kleine Stiftskirche, die der Heiligen Maria

und der heiligen Walpurgis geweiht

war, gehörte. Nach dem Aussterben der

Konradiner schenkte Kaiser Otto III. das

Stift dem Bistum Worms. Im 13. Jahrhundert

erwarben die Grafen von Laurenburg-Nassau,

die zuvor bereits von

Worms als Vögte eingesetzt waren, das

Stift und die Ortschaft Wiliniaburg, das

spätere Weilburg. König Adolf I. verlieh

Weilburg 1295 die Stadtrechte, die auch

von seinem Rivalen und Nachfolger Albrecht

von Habsburg bestätigt wurden.

1397 wurde unter Graf Philipp I. die alte

Stiftskirche abgebrochen und ein dem

Heiligen Andreas geweihtes Gotteshaus

errichtet. 1508 begann man mit dem

Bau eines Anbaus, der St. Martinskirche,

die aber erst nach der Einführung der

Reformation in den nassauischen Gebieten

1538 vollendet wurde.

Philipp III. von Nassau-Weilburg ließ

1555 den Turm instand setzen. Dabei

wurde ein kupferner Wasserhochbehälter

mit einem Fassungsvermögen von etwa

80 m³ im Dach des Turmes installiert,

der die im Schlossgarten neu angelegten

Wasserspiele versorgte.

Auf der dem Marktplatz zugewandten Seite wurde in

den Kirchenbau das alte Weilburger Rathaus integriert,

das heute ein Café und Konferenzräume beherbergt.

1707 wurde die alte Doppelkirche im

Zuge der Umgestaltung der Stadt abgebrochen

und an ihrer Stelle der noch

heute bestehende Barockbau errichtet.

Die Schlosskirche diente fortan als Stadtund

Hofkirche. Vom Maler Georg Friedrich

Christian Seekatz wurde der Kirchenraum

aufwändig ausgemalt.

Foto oben:

Hans-Jürgen Pletz.

Gut zu erkennen, rechts

am Turm, das Café.

Foto unten links:

Fritz Geller-Grimm.

Hoch über der Lahn,

Schloss und Kirche.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Weilburg_Luftbild_057.jpg

Fürstengruft

Unterhalb des Altars befindet sich die

Fürstengruft der nassauischen Herrscher.

Graf Johann Ernst war der erste Herrscher,

der hier beigesetzt wurde. Die in

der Vorgängerkirche beigesetzten Fürsten

wurden 1909 in die Fürstengruft

überführt. Insgesamt wurden über 30

nassauische und luxemburgische Herrscher

in der Fürstengruft beigesetzt, zuletzt

Adolf I., bis 1866 Herzog von Nassau

und von 1890 bis 1905 Großherzog

von Luxemburg und sein Sohn Wilhelm

IV., der von 1905 bis 1912 Großherzog

von Luxemburg war.

Orgel

Im Jahr 1710 baute der „Domkapitelsche

Orgelmacher“ Johann Jakob Dahm

aus Mainz für 1.900 Gulden eine neue

Orgel. Wilhelm Sauer ersetzte die Orgel

im Jahr 1902/1903 und im Jahr 1972

führte die Firma G. F. Steinmeyer & Co.

einen Umbau durch und erweiterte auf

28 Register.

Foto unten rechts:

Christian Bickel.

Der schmucke Altar mit

der 1972 auf 28 Register

erweiterten Orgel.

CC BY-SA 2.0 de, https://commons.wikimedia.

org/w/index.php?curid=1237727

12 DER WESTERWALD 1/19

Text teilweise entnommen

aus:

https://de.wikipedia.

org/wiki/Schlosskirche_(Weilburg)


2019 werden in Daaden große Jubiläen

gefeiert!

800 Jahre Daaden, 675 Jahre Biersdorf

und nicht zuletzt 125 Jahre Westerwald-Verein

Daaden.

Aus den Zweigvereinen

125 Jahre Westerwald-Verein ZV Daaden

1894 – 2019

Nach zahlreichen Recherchen konnte im

Oktober 2004 der Westerwald-Verein Daaden

sein 110-jähriges Bestehen feiern. In

einem Rückblick einer Pressemeldung vom

6. Mai 1902, hatten Vorstandsmitglieder

folgenden Hinweis gefunden: „Dem »Westerwald-Club«,

– so nannte sich der Westerwaldverein

damals nach seiner Gründung

1888 in Selters, – „gehören seit 1894 der

Verschönerungsverein Daaden und seit

1898 der Verschönerungsverein Friedewald

an.“ Somit wurde 1894 als Gründungsjahr

festgeschrieben. Der ZV Daaden kann als

Nachfolgeverein des Verkehrs- und Verschönerungsvereins

also im nächsten Jahr sein

125-jähriges Jubiläum feiern. Wie dieses

besondere Ereignis und Jubiläum begangen

werden soll, ist zzt. noch in der Diskussion,

auch mit der Abteilung „Arbeitskreis Heimatgeschichte

Daadener Land“.

Dieses Jubiläum – 125 Jahre Westerwald-Verein

Daaden – im Jahr 2019 fällt

nämlich zusammen mit den 2 großen Jubiläen

in der jungen Stadt Daaden. Daaden

kann auf sein 800-jähriges Bestehen

zurückblicken und der Ortsteil Biersdorf

gleichzeitig auf 675 Jahre.

Die Vorbereitungsarbeiten für die Feierlichkeiten

800 Jahre Daaden und 675 Jahre

Biersdorf beschäftigen auch schon jetzt den

Westerwald-Verein Daaden und insbesondere

die Mitglieder vom Arbeitskreis. Die

Festtage dazu erstrecken sich über 4 volle

ZV Wetzlar-Niedergirmes

Wanderfahrt nach Tirol vom 9.-15.9.2018

Eine Gruppe des Westerwald-Vereins

Wetzlar-Niedergirmes

hat

bei herrlichem Wetter

die 40. Herbstwanderwoche

in Tirol verbracht.

Ausgehend

vom in der wunderschönen

Bergwelt des

Gschnitztals gelegenen

Hotel wurden

anspruchsvolle Wanderungen

und interessante

Besichtigungen

durchgeführt.

Am ersten Tag wurde

eine Eingewöhnungstour

mit Besuch

eines Mühlendorfes

bei Gschnitz durchgeführt. Parallel zu einer

Wanderung, im am Anfang des Stubaitals

Tage, sie beginnen donnerstags, am 29. August

und enden dann sonntags, am 1. September

2019. Aktivitäten der Jugend und

der Vereine im Festzelt und auf den Straßen,

der Große Zapfenstreich mit anschließendem

Feuerwerk am Freitag und der Auftritt

der Kölner Gruppe „Brings“ sind weitere

Programmpunkte. Mit einem Gottesdienst

am Sonntag und mit einem stehenden Festzug

von 11.00 bis 18.00 Uhr erreichen die

Jubiläumsfeierlichkeiten ihren Höhepunkt.

Es werden viele historische Stationen zu

verschiedenen Themen aus der Geschichte

und dem Leben in Daaden und Biersdorf

aufgebaut sein und alle Akteure werden in

Gewändern der damaligen Zeit auftreten.

gelegenen Mieders, fand am zweiten Tag ein

Stadtrundgang in Innsbruck mit anschließendem

Besuch der Olympia-Skisprungschanze

Bergisel an. Vom Panoramacafé aus konnte

Besonders stark eingebunden in die Vorbereitungen

und die Organisation ist natürlicherweise

der „Arbeitskreises: Heimatgeschichte

Daadener Land“ vom Zweigverein

Daaden. Zum Jubiläum erstellt zzt. der

Arbeitskreis unter Leitung von Ulrich

Meyer eine rund 500 Seiten umfassende

Chronik, die u. a. neben einem chronologischen

Abriss wichtiger Ereignisse auch

viele andere Themen behandelt, wie z. B.

die Kirchengeschichte, das Leben in Daaden

und Biersdorf, Bergbau und Hütten,

Handwerk und Industrie, Landwirtschaft

und Haubergswirtschaft, Gebäude und

Denkmäler. Auch Vereine, Schulen und

Kindergärten und natürlich andere öffentliche

Einrichtungen werden in den Blickpunkt

genommen und dargestellt. Einige

Mitglieder des Arbeitskreises werden mit

einer historischen Druckerpresse vertreten

sein.

Gisbert Weber

die Gruppe dem Sommertraining von Nachwuchsspringern

der Österreichischen Nationalmannschaft

zuschauen. Das mondäne

Flair der Kurstadt Meran zu erleben und eine

Wanderung auf dem Tappeinerweg war am

dritten Tag das Ziel einer Fahrt in die zweitgrößte

Stadt Südtirols.

Tag vier galt dem

Stubaier Gletscher

mit Besichtigung der

auf fast 3.000 Meter

gelegenen Eisgrotte.

Zum Abschluss der

Wanderwoche fand

eine Tour auf Europas

größtem Hochplateau

Seiser Alm in den Südtiroler

Dolomiten mit

Abschluss in der Heimat

der Kastelruther

Spatzen statt. Die von

Wanderführer Lothar

Held sehr gut vorbereitete

und durchgeführte

Wanderwoche

wird allen Teilnehmern ein unvergessliches

Erlebnis bleiben.

DER WESTERWALD 1/19

13


14 DER WESTERWALD 1/19

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Aus den Zweigvereinen

ZV Windhagen

Windhagener Wanderweg der Geschichte

und Geschichten eingeweiht

Am Sonntag, dem 30. September, wurde der

neu konzipierte Wanderweg der Geschichte

und Geschichten mit einer zünftigen Wanderung

bei bestem Wetter von den Mitgliedern

des Heimat- und Verschönerungsvereins Windhagen

(HVV) und den Musikfreunden Harmonie

Windhagen eingeweiht. Man traf sich am

Vormittag am Windhagener Backes, der ersten

Station des Wanderwegs. Dr. Thomas Stumpf,

der erste Vorsitzende des HVV erläuterte die

Entstehung der Idee dieses neuen Wegs, der mit

Unterstützung der Bürgerstiftung Windhagen

ins Leben gerufen wurde. Mit diesem Weg werden

sehenswerte Stationen und Besonderheiten

in den Windhagener Ortsgemeindeteilen miteinander

verbunden und mit Informationstafeln

in Form von Wappenschilden ausgestattet.

Von der ersten Station, dem historischen Backes

im Zentrum Windhagens, ging es über den

Ortsteil Birken zur ehemaligen Silbergrube, die

auf einer Anhöhe mitten in einem Waldstück

ZV Hachenburg

Am 2. September 2018 haben wir unsere

alljährliche Tagestour durchgeführt. Es

ging in diesem Jahr in das Ruhrgebiet.

Vorbereitet wurde diese Reise von unserem

2. Vorsitzenden Wolfgang Kraemer aus

Luckenbach, ein Kind des Ruhrpotts.

Auf dem Weg zur Villa Hügel, dem früheren

Wohnsitz der Familie Krupp, wurden

kleine Umwege gefahren um von Bus aus

einmal die riesigen Industrieanlagen (wie

Stahlwerke, Kokereien etc.) zu bestaunen.

Wolfgang Kraemer konnte viele Details

von früher und heute beisteuern. Nach der

Besichtigung von Villa Hügel und einem

opulenten Mahl fuhren wir weiter nach

Duisburg zum größten Binnenhafen der

Welt. Bei einer zweistündigen Hafenrundfahrt

konnte natürlich nur ein kleiner Teil

der Hafenanlage besichtigt werden. Erschöpft,

aber voll neuer Eindrücke erreichten

wir dann am Abend wieder Hachenburg.

Margret Jantz, Lochum

ZV Unnau

Stellvertretender Wegewart Rüdiger

Pfeiffer verstorben

Der Westerwald-Verein, Zweigverein

Unnau hat die traurige Pflicht über das

Ableben seines verdienten Mitglieds

Rüdiger Pfeiffer zu berichten.

Rüdiger war seit Bestehen des ZV

Unnau e.V. Mitglied im Zweigverein.

Über lange Jahre, bis zu seinem Tod,

übte er als Vorstandsmitglied das Amt

des stellvertretenden Wegewartes aus,

war Mitglied in der Findungskommission

WW-Steig und bis jetzt Wegemarkierer

am Steig.

Rüdiger stand immer zur Verfügung

wenn es hieß, es gilt im ZV Unnau

anzupacken. Sein besonderes Anliegen

war es, wenn es Zeit, Familie und

Gesundheit erlaubten, mit seiner Frau

zu sehen ist. Dass in der Gemeinde Windhagen

einmal Silber abgebaut wurde, war vielen

Bürgern der Gemeinde kaum bekannnt. Aber,

an manchen Stellen der Gemeinde finden sich

noch Heute die Spuren des Silberabbaus. Etwa

um 1790 wurde von einer auswärtigen Firma,

deren Name und Sitz nicht mehr bekannt ist, in

Windhagen mit Grabungen nach Silber begonnen.

Schon bald wurde man fündig und je tiefer

man in das Erdreich eindrang, desto ergiebiger

wurden die Funde. Aufgrund des enormen Arbeits-

und Materialaufwandes war der Erfolg

wirtschaftlich gesehen jedoch gering.

Die Aktiven des Heimat- & Verschönerungsvereins

Windhagen e.V. machten sich in 2018

daran, den Stolleneingang zu sichern. Hierzu

wurde der Grubenzugang durch eine Umzäunung

abgesichert, um Stürze in den Schacht zu

verhindern. Die Silbergrube wurde auch mit

einer neuen Informationstafel versehen. Hier

gab es eine Überraschung für die über 40 Teilnehmerinnen

und Teilnehmer an dieser Wanderung,

geführt von HVV Kassierer Hans-Georg

Dulisch, der während der Wanderung über die

Windhagener Gemarkungen und Fluren zu berichten

wusste. Aus der Silbergrube galt es eine

Schatzkiste zu bergen, die mit vereinten Kräften

aus dem alten senkrecht abfallenden Stollen

gezogen wurde. Sie enthielt Erfrischungsgetränke

sowohl für die Kinder als auch für

die Erwachsenen und auch Hochprozentiges,

mit dem auf einen schönen Tag angestoßen

wurde. So gestärkt ging es durch sonnige

Feldwege Richtung Hüngsberg zur dortigen

Kapelle, einer weiteren Station dieses Weges.

Hier wurden die Wanderer vom Ortsbürgermeister

Josef Rüddel und seinen Söhnen

Erwin und Herbert begrüßt. In einer kurzen

Ansprache begrüßte der Ortsbürgermeister

alle Teilnehmer der Wanderung und unterstrich

die besondere Bedeutung gemeinsamer

Aktionen für den Zusammenhalt in der Gemeinde.

Die Wanderer wurden gastfreundlich

mit Getränken und Häppchen bewirtet und

eingehend über die Geschichte der Hüngsberger

Kapelle und ihrer Bedeutung für die

Bewohner Hüngsbergs informiert. Das phantastische

Wetter sowie die sorgfältig geplante

Wanderung sorgten für beste Stimmung bei

allen Beteiligten. Mittlerweile waren fast drei

Stunden vergangen und die Wanderung wurde

in Richtung Windhagen fortgesetzt. Die

Mittagszeit war längst überschritten, aber

niemand brauchte sich darüber Sorgen zu

machen, denn die Damen des HVV hatten

wieder bestens für das leibliche Wohl aller gesorgt.

Außer Kaffee und Kuchen gab es belegte

Brötchenschnitten, einige Bierchen und

alkoholfreie Getränke. Im Schatten der Bäume

des Backesgrundstücks kam dann auch

schnell eine gemütliche Picknickstimmung

auf, die auch dank des herrlichen Wetters

nichts zu wünschen übrig ließ. Der erste Vorsitzende

stimmte Wanderlieder an, die dank

der Textblätter von allen mitgesungen werden

konnten. Den Vorstandsmitgliedern und

insbesondere den Damen des HVV gebührt

wohlverdiente Anerkennung für die Organisation

und Bewirtung bei dieser Wanderung

mit hervorragender Beteiligung.

Helga die Deutschen Wandertage zu

besuchen. Ganz viele der Wandertagswimpel

des Zweigvereins Unnau wurden

von ihm entgegengenommen.

Für seine Verdienste um das Wandern,

den Heimatgedanken und den stetigen

Einsatz wurde ihm in 2016 die Goldene

Ehrennadel des Westerwald-Vereins

verliehen.

Mit Rüdiger haben wir einen geschätzten

und lieben Wanderfreund verloren.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken

bewahren.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Helga

und seinen Angehörigen.

Vorstand und Mitglieder des

Zweigvereins Unnau e.V.

DER WESTERWALD 1/19

15


Aus den Zweigvereinen

ZV Bad Ems

Der Bayrische Wald – ein lohnendes

Wanderziel

Der Zweigverein Bad Ems genoss acht

Tage die Gastfreundschaft in Warzenried

(nördlicher Bayerischer Wald, LK Cham)

Im Hotel Böhmerwald in Warzenried ließen

sich 41 Teilnehmer/-innen vom Zweigverein

Bad Ems 8 Tage lang von den „Böhmerwald-Geistern“

verwöhnen. Jeden Tag

wurden Wanderungen für zwei verschiedene

Leistungsgruppen angeboten. Nur am

Dienstag gönnte man sich eine Pause für

einen Ausflug in die heutige Weltstadt, die

Goldene Stadt Prag, von dem alle rundherum

begeistert zurückkamen.

Am Sonntag wurde zu einer Wanderung

von Warzenried durch die Marktgemeinde

Eschlkam aufgebrochen. Über Stachesried

teils auf dem Jakobsweg ging es nach

Großaign, wo die „Bad Emser“ eine schöne

Überraschung erlebten. Denn, beim Feuerwehrhaus,

fand gerade eine Übung der

Großaigner Wehr, für Leistungsprüfungen

statt. Sie boten den Wanderern Getränke

und die Toilette an, was die Wanderer

gerne annahmen und sich dafür herzlichst

bedankten. Dann ging es weiter nach

Eschlkam, wo man den „Brauchtums-Oktoberfestzug“

bestaunte. Über den Kunstwanderweg,

wo die Wanderer, die herrliche

Aussicht in alle vier Himmelsrichtungen,

auf die Bayerwaldberge genossen, ging

es gutgelaunt über Stachesried zurück ins

„Böhmerwald-Hotel“.

Am Montag ging es gut erholt mit dem

Bus nach Furth im Wald, wo sie über die

Grenze nach Babylon und weiter nach Domažlice

wanderten. Hier wurde die Gruppe

in einem reservierten Café-Haus empfangen

und versorgt. Nach einer verdienten

Ruhepause holte der Bus die Gruppe wieder

zum Hotel zurück.

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Am Mittwoch war der Hausberg, der „Hohenbogen“

an der Reihe. Von Neukirchen

ging es über den Jakobsweg zur Diensthütte.

Dann weiter über den NK3 an den Natotürmen

vorbei bis zum Restaurant Berghaus.

Auch hier wurden die Wanderer gut

versorgt und konnten getrost den Abstieg

zur Talstation wagen. Der Bus brachte sie

dann wieder zum Hotel zurück, wo die

Wanderer noch die Wellness-Annehmlichkeiten

im Hotel genießen konnten.

Am Donnerstag stand eine Busfahrt nach

Kelheim auf dem Programm. Hier wanderten

die Teilnehmer durch den Donaudurchbruch

und wurden durch die vorhandenen

Holzboote zum Kloster Weltenburg

übergesetzt. Nach der verdienten Mittagspause

begann auch schon wieder der Rückweg

über den Weltenburger Weg zum bereits

wartenden Bus in Kelheim.

Am Freitag war dann eine Wanderung von

Lohberghütte bzw. vom Eck nach Arnbruck

geplant. Durch den einsetzenden

Regen entschied sich ein Teil der Wanderer

aber lieber am Drachensee in Furth im

Wald zu verbleiben und diesen zu erwandern.

Die andere Hälfte der Gruppe erreichte

aber bestens Arnbruck und wurde

nach der Schlusseinkehr wieder mit dem

Bus abgeholt.

Am Samstag wanderte die eine Gruppe

vom Hotel Böhmerwald über Neuaign,

Schachten, Schneiderhof nach Všeruby

und die andere Gruppe über Neuschwarzau,

Schwarzau, Hájek, Nová Ves und den

Tannaberg nach Všeruby. Im Lokal Pension

Všeruby wurde dann bei Kolatschen

und Kaffee das Ende der Wanderung gefeiert.

Dann hieß es schon wieder Kofferpacken,

die schönen Tage waren wie im Fluge vergangen.

Die Wanderteilnehmer/-innen bedanken

sich nochmals für die gute Betreuung im

Hotel und die herzliche Aufnahme in den

Abschlusslokalen.

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DER WESTERWALD 1/19

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Aus den Zweigvereinen

ZV Herschbach

Im Hunsrück unterwegs

Fröhliche und zufriedene Gesichter bei der

Einkehr in Boppard deuteten auf einen

gelungenen gemeinsamen Ausflugstag in

den Hunsrück hin.

Dreizehn Fahrradfahrer im Alter von 12

bis 80 Jahren starteten ihre Tour in Simmern

auf dem Schinderhannes Radweg

ZV Herdorf

Herdorfer auf dem Rheinsteig von Kaub

nach Lorch

Bei herrlichem Spätsommerwetter trafen

sich am 29. September 15 Personen auf dem

Marktplatz Herdorf um nach Kaub zu reisen.

Die Wanderung, die unser Wanderfreund

Heinz Lorenz zusammenstellte, begann in

Kaub mit Blick auf die Burg Pfalzgrafenstein

im Rhein. Direkt gegenüber befindet

sich ein ehemaliges Lotsenhaus.

Einige Meter stromabwärts steht das

imposante Blücherdenkmal.

Wir wanderten bergan bis zu dem

Weingut und der Straußwirtschaft

Bernd. Rheinseitig begleitete uns

die Weinlage Pfalzgrafenstein. Nach

geraumer Zeit mündete der Wanderweg

in eine kleine Freifläche und

lief auf ein Bruchsteinhaus zu. Daneben

befanden sich 4 Stollenmünder

des früheren Rennseiterstollens. Wir

marschierten weiterhin bergan und

erreichten den Abzweig Sauerthal

in 351 Meter Höhe. Später überquerten

wir in einer kleinen Senke

den Schenkelbach. Kurz darauf wanderten

wir wieder im Laubwald, nä-

18 DER WESTERWALD 1/19

in Richtung Boppard. Kurz vor Emmelshausen

trennte sich die Gruppe. Ein Team

wählte den direkten Weg von 50 Kilometern

über Emmelshausen, das zweite Team

fuhr weiter über Damscheid nach Oberwesel

und von dort am Rhein entlang bis

nach Boppard. Insgesamt zeigte der Tacho

knapp 80 Kilometer

Fahrtstrecke an.

Bei Gegenwind,

aber angenehmen

Temperaturen, Sonnenschein

und einigen

kulinarischen

Zwischenstopps erreichten

alle Radler

ohne Zwischenfälle

ihr Ziel.

Die 15 Teilnehmer

der Wandergruppe

fuhren mit dem Bus

weiter nach Kastellaun,

um dort über

einen sehr schönen

Rundwanderweg

zu marschieren. Im

Anschluss ging es ins Städtchen, wo im ältesten

Ca fé vor Ort bei einer Tasse Kaffee

und einem Stückchen Kuchen eingekehrt

herten uns dem

Rhein, sahen unter

uns das Ende

der Insel Kauber

Werth und die

Insel Bacharacher

Werth.

Schließlich gelangten

wir am

Rheinsteig zum

Punkt Hasselborn.

Von

rechts stieß der-

Rheingauer Riesling-Pfad zu uns. Er wird

durch einen gelben Weinkelch dargestellt. Der

Weg führte uns jetzt steil hinab in das Niedertal,

wo wir eine uralte Grenze durch ein Tor in

den hessischen Rheingau gelangten. Danach

erreichten wir den Aussichtspunkt Wirbeley,

von dem wir einen wunderbaren Blick auf

Burg Stahleck hatten. Nach einem weiteren

wurde. Die Historie der Stadt Kastellaun,

inklusive Burg und evangelischer Kirche,

beleuchtete die Stadtführerin, bekleidet in

der Hunsrücker Tracht, in neunzig Minuten.

Pünktlich um 16.30 Uhr startete der Bus

zum Abschluss des Tagesausfluges nach

Boppard. In gemütlicher Runde trafen sich

alle Teilnehmer zum Abendessen im Hotel

Ebertor.

Mit schönen Erinnerungen an einen erlebnisreichen

Tag fuhren die Wanderer

und Radfahrer gemeinsam zurück nach

Herschbach.

Der Vorstand des Kur- und Verkehrsvereins

bedankt sich bei allen Teilnehmern

sowie bei dem Organisationsteam für eine

perfekte Veranstaltung.

Panorama auf

Lorchhausen

wanderten wir

in das Tal des

Retzbach und

über Serpentinen

nach Lorch. Wir

überquerten die

Schwalbacher

Straße und kamen

zum Leprosenhaus.

Im Mittelalter

wurden

in dem Haus Leprakranke versorgt. Danach

gelangten wir auf den Marktplatz und zur

Pfarrkirche St. Martin. Vorbei an der Weinlage

Kapellenberg erreichten wir eine schöne

Straußwirtschaft wo für unser leibliches Wohl

bestens gesorgt wurde. Nach gemütlichem

Beisammensein traten wir gegen 18:00 Uhr

die Heimreise an. Norbert Büdenhölzer

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Aus den Zweigvereinen

ZV Selters

Herbst im Steinchesbachtal

Man traf sich in Maxsain, wo der am

Fuß des Hellebergs entspringende Steinchesbach

in den Saynbach mündet. Früher

reichlich mit Forellen bestückt, sogar

heute noch einige. In dem historisch interessanten

Ort, der bald sein 825-jähriges

Jubiläum feiert, bestaunte man u. a.

die auf einem Felsen liegende Kirche mit

einer knapp 300 Jahre alten Orgel, ein

aus dem Jahr 1688 stammendes Haus

mit mächtigen Eichenbalken, die alte

Schule und ein schönes harmonisches Ortsbild.

Erich Aller, ein echter Maxsäner Jung,

konnte viel berichten über das, was sich

früher in und um Maxsain herum ereignet

hatte.

Am Steinchesbach entlang, der dank seiner

geografischen Lage noch reichlich Feuchtigkeit

spendet, ging es durch grüne Wiesen

– noch nicht trockengeschädigt – und

noch intaktes Waldgebiet leicht bergauf.

Die erfahrenen Wanderführer machten auf

viele Besonderheiten im bunten Herbstwald

aufmerksam: Stechpalmen, die auf

kalkreichem Boden gedeihen, Esskastanien,

noch nicht von Schädlingen befallene

Fichten, Ulmen, Hainbuchen, die auch als

Möbelholz geeignet sind, Springkraut, echte

Kresse, Pilze, einen mächtigen Dachsbau,

Ausbuchtungen in der Böschung, die

auf ehemalige kleine Steinbrüche hindeuten

und vieles andere mehr. Sie erklärten auch

das Totholzprogramm: Einige alte Bäume

wurden durch Schilder gekennzeichnet,

dürfen nicht gefällt werden und bleiben

so langfristig der Natur erhalten.

Und dann gab es eine ganz große Überraschung:

Christel Große lud alle Wanderer

ein in ihr schönes Haus in Maxsain.

Sie hatte Apfelkuchen auf dem Blech gebacken.

Dazu gab es Sahne und Kaffee,

Wasser gegen den Durst und Bier zur Stärkung.

Außerdem gab es die Westerwälder

Spezialität Eierkäs mit Brot, Butter, Salz

und Pfeffer oder Zucker. Großer Dank an

Christel Große.

Inge Laurisch

Ausflug an die Lahn

27 Wanderer folgten der Einladung von Karl

Hahn zu einem Ausflug an die Lahn. Zu diesem

schönen Schiffserlebnis hatte der Westerwald-Verein

Selters Mitglieder, Helferinnen

und Helfer als Dank für Hilfe bei der Vereinsarbeit

eingeladen. Auf dem Lahnuferweg

ging es ganz bequem und ohne Steigungen

Richtung Balduinstein, mal in der Sonne, mal

im Schatten alter Bäume, die ihre Zweige

ins Wasser der ruhig dahinfließenden Lahn

tauchten. Romantik pur. In Balduinstein

pausierte die Gruppe bei einem Imbiss im

schattigen Garten eines Gasthauses vor einer

imposanten Felsenwand. Nach der Stärkung

ging es dann bequem mit der MS „Wappen

von Limburg“ zurück nach Diez. Schöner

Blick auf Schloss Schaumburg, vorbei an der

Schiffsverladestelle eines Kalksteinbruchs und

den ausgedehnten Anlagen von Fachinger

Mineralbrunnen.

Gemütlicher Ausklang des abwechslungsreichen

Tages in einem Weinlokal in Diez. Eine

schöne Geste. Vielen Dank.

Foto: Klaus Göbler

ZV Wißmar

Mitte Oktober begaben sich 21 Wanderinnen

und Wanderer auf die diesjährige

Mehrtageswanderung. Standquartier

war ein Hotel in Laurenburg an der Lahn.

Otto Speier führte die Gruppe in vier Tagen

auf dem Lahnhöhenweg, dem Hessenweg

1 und dem Europaweg E1 durch

die wunderschöne herbstliche Landschaft.

Mit dem Zug fuhren die Teilnehmenden

von Gießen nach Diez, wo auch gleich die

erste Etappe über 25 Kilometer begann.

Vorbei an der Klosterruine Bärbach und

der Wüstung Habenscheid mit der ältesten

Kirche der Region, führte der Weg

über Schaumburg und Balduinstein um

die Crambergschleife der Lahn zum Hotel

in Laurenburg. Am nächsten Morgen ging

es mit der Bahn nach Nassau. Gewandert

wurden 28 km durch das Mühlbachtal

über Singhofen und entlang dem Dörsbach

über das Kloster Arnstein. Am dritten Tag

wurde auf dem Lahnwanderweg und dem

Europaweg E1 in das Gelbachtal gewandert.

Nach 30 km war das Standquartier

wieder erreicht. Am letzten Tag ging es

über steile Wege nach Holzappel. Dort

wurde die Wandergruppe vom erfahrenen

Gästeführer, Herrn Schmiedel, begrüßt.

Nach einer Einführung am Marktplatz mit

dem Bärenbrunnen und dem Goethe-Haus

ging es zum Heimat- und Bergbau-Museum

im Rathaus. Sehr kurzweilig wurden

die Wißmarer über die Geschichte von

Esterau bzw. Holzappel informiert. Man

bestaunte u. a. die Exponate zum Erzbergbau,

die Mineraliensammlung und die „Esterau-Stube“.

Zum Abschluss der Führung

besichtigten die kulturinteressierten Wan-

derinnen und Wanderer noch die Melander-Gruft

in der Ev. Johanneskirche. Nach

einer kurzen Brotzeit ging es wieder nach

Laurenburg. Mit knapp 100 km in den

Beinen und vielen tollen Eindrücken im

Gepäck ging es dann zurück nach Wißmar.

Birgit Stroh

DER WESTERWALD 1/19

19


Aus den Zweigvereinen

ZV Buchfinkenland

Am Abend dem Klopapier vom Vormittag wieder begegnet

Wasser ist eine unserer wichtigsten Ressourcen: Ausreichend verfügbares

und unbedenkliches Wasser ist von elementarer Bedeutung für die

Gesundheit, Ernährung und auch für die Umwelt. Die Wasserver- und

entsorgung nachhaltig und zu tragbaren Kosten zu sichern, ist deshalb

eine der anspruchsvollsten kommunalen Aufgaben. Davon konnte sich

eine große Gruppe interessierter Bürgerinnen und Bürger auf Einladung

des Westerwald-Vereins im Buchfinkenland bei einer „Wasserwanderung“

überzeugen. Uli Schmidt begrüßte die Teilnehmenden. Er

stellte den Leiter der Verbandsgemeindewerke Montabaur, Florian Benten,

vor, der die Gruppe auf der gesamten Wanderung fachlich begleitete.

Gemeinsam mit Wassermeister Siegbert Herbst führte er zunächst

durch das Wasserwerk und zeigte den Gästen auch die zwei je 175 Kubikmeter

fassenden Wasserbecken.

Zweite Station war das alte Gackenbacher Wasserwerk vor dem Seniorenzentrum

Ignatius-Lötschert-Haus. Dort informierte der Werkleiter

darüber, dass dieses noch genutzt wird und hier das Quellwasser der

Umgebung gesammelt und an den eben besichtigten Hochbehälter

gepumpt wird. Daneben wird von hier auch im Bedarfsfalle das Altenheim

mit Löschwasser versorgt.

goss es in Strömen. Aber irgendwie war das ein passender Abschluss

für eine informative Wasserwanderung, die allen Teilnehmenden nicht

nur viele neue Erkenntnisse gebracht, sondern offensichtlich auch noch

etwas Spaß gemacht hatte. Ein abschließendes (mit heimischem Wasser

gebrautes) Getränk trug dazu bei. Uli Schmidt

ZV Fluterschen

Fluterschen auf Gegenbesuch bei Rando65 Tarbes

Zum dritten Mal begab sich eine zwölfköpfige Gruppe des Westerwald-Vereins

Fluterschen zu einer Wanderwoche in die Pyrenäen.

Die Wanderfreunde von Rando65, Tarbes hatten die Wanderungen

und das gesamte Beiprogramm hervorragend ausgearbeitet,

vorbereitet und durchgeführt. Das herrliche Wetter ließ die Wanderwoche

zu einem besonderen Erlebnis werden. Die vielfältigen

Eindrücke, wunderschönen Ausblicke, Erlebnisse, die persönlichen

Begegnungen sowie das Bemühen aller Beteiligten verstärkten die

Werkleiter Florian Benten (am Geländer) erläutert die Funktion des Regenüberlaufbeckens

am Ortsausgang von Gackenbach in Richtung Gelbachtal

Bei der dritten Station im Gemeindehaus Gackenbach stand ein Vortrag

von Florian Benten zum Thema „Zahlen, Daten, Fakten zur Wasserverund

-entsorgung in der VG Montabaur“ auf dem Programm. „Wir

wirtschaften gut mit dem Geld der Bürger und belasten diese moderat

mit 600 € im Jahr pro durchschnittlichem Haushalt“, so der Werkleiter,

der auch alle Fragen beantworten konnte. In einer anschaulichen Präsentation

stellte er einige der vielen Quellen, Tiefbrunnen und Kläranlagen

vor und erläuterte deren Funktion im Wasserkreislauf der VG. Über ein

Leitungsnetz von 334 km werden fast 14.000 Haushalte versorgt. An

diese wird aktuell im Jahr etwa 2 Mio. Kubikmeter Wasser abgegeben.

Am Ortsausgang von Gackenbach ins Gelbachtal wurde vor 3 Jahren

ein Regenüberlaufbecken gebaut. An dieser vierten Station des Abends

stellte der Werkleiter dessen Bedeutung im Wasserkreislauf vor. Es

dient dazu, bei Starkregen das Niederschlagswasser aufzunehmen und

verzögert an den Bach abzugeben. „Das Bauwerk hilft dabei, dass die

Bewohner an Rhein und Mosel weniger Angst vor dem nächsten Hochwasser

haben müssen“, meinte eine Teilnehmerin.

Ein besonderes Erlebnis bot als fünfte und letzte Station des Abends

die mechanisch-biologische Kläranlage im Gelbachtal in der Nähe von

Kirchähr. Dort begegnete den Wasser-Wandersleuten ihr Klopapier

vom Vormittag. Abwassermeister Alexander Göttert erläuterte hier

den Weg des ankommenden Schmutzwassers bis zur Weiterleitung

in den Gelbach. „Über Rechen werden in der mechanischen Vorreinigung

grobe Verschmutzungen wie Laub, Steine und Hygieneartikel

entfernt“, so Göttert. Nach dem Sandfang komme dann das Vorklär-,

Belebungs- und Nachklärbecken. In einer chemischen Reinigungsstufe

werde noch Phosphor entfernt. Als Abfallendprodukt fällt getrockneter

Klärschlamm an, der einer thermischen Verwertung zugeführt wird.

Auf die sechste unfreiwillige Wasserstation hätten die vielen Exkursionsteilnehmer/-innen

dann verzichten können: aus dem Abendhimmel

Verständigung, was auch ein Ziel der Begegnung war. Wanderfreunde,

die zum ersten Mal mit in den Pyrenäen waren, kehrten

voll des Lobes über die eindrucksvoll gelebte Partnerschaft der

beiden Wandervereine zurück. Alle freuen sich bereits auf den Gegenbesuch

der Wanderfreunde aus Tarbes im kommenden Jahr.

ZV Höhr-Grenzhausen

Besuch des Lava-Doms und Lava-Kellers in Mendig

Um zu erfahren, wie es um den Vulkanismus und die Erdbebensituation

in unserer Region, speziell um den Laacher See in der Vordereifel

bestellt ist, besuchten wir am 4. November das Museum

„LAVADOM“und ließen uns von unserem fachkundigen Führer anhand

der speziellen Ausstellungsapparaturen umfassend informieren.

Besonders beeindruckend wirkte auf uns die authentische Multivisionsshow

über die erloschenen Vulkanausbrüche von Anbeginn

unseres Planeten mit all ihren vernichtenden Begleiterscheinungen.

Wobei heutzutage die Baustoffindustrie davon bestens profitiert. Vorgeführt

wurde auch eine fiktive Fernsehwarnung, die aufzeigt, wie

die Bürger im Falle eines bevorstehenden Vulkanausbruches gewarnt

werden könnten.

Zum Abschluss besichtigten

wir noch

den „Lavakeller“, der

mit der beständigen

niedrigen Temperatur

von 8 Grad C bestens

dafür geeignet war,

den Gärprozess beim

Bier zu ermöglichen,

weil es damals noch

keine Kühlmaschinen

gab. Es gab sehr viele Brauereien, die davon Gebrauch machten,

und wofür die riesigen Lavahöhlen extra dafür hergerichtet werden

mussten, um kein Sickerwasser in die Biermaische zu bekommen.

Den fröhlichen Abschluss machten wir im voll besetzten „Lavabräu“.

20 DER WESTERWALD 1/19


Aus den Zweigvereinen

Wir trauern

um unsere Mitglieder

Zweigverein Bad Marienberg

Renate Steup, Hardt

Zweigverein Daaden

Brunhilde Willwacher, Daaden

Zweigverein Daubach

Rosel Mies, Daubach

Zweigverein Dierdorf

Edelgard Laidler, Kleinmaischeid

Zweigverein Flammersfeld

Wolfgang Paesch, Oberlahr

Zweigverein Helmeroth

Gudrun Krah, Bruchertseifen

Zweigverein Herborn

Gerhard Dapprich, Herborn

Wilfried Thomas, Herborn

Zweigverein Köln

Wilfried Prescher, Düren

Zweigverein Limburg-Dornburg

Werner Meuser, Dierdorf

Zweigverein Rennerod

Heidi Kramer, Hüblingen

Christa Wehmeyer, Rennerod

Zweigverein Unnau

Rüdiger Pfeiffer, Bölsberg

Hans Diehl, Unnau

Walter Hörster, Unnau

Zweigverein Wallmerod

Jürgen Michel, Wallmerod

Elfriede Wolf, Wallmerod

Zweigverein Weilburg

Rolf Klapper, Weilburg-Odersbach

Dieter Watermann, Weilburg

Wir begrüßen

neue Mitglieder

Hauptverein

F. Josef Leukel, Nistertal

Werner Kopf, Mündersbach

Zweigverein Bad Ems

Andrè Wichmann, Osnabrück

Dagö Walocha, Bad Ems

Zweigverein Buchfinkenland

Rolf Hilke, Gackenbach

Gudrun Schönberger, Gackenbach

Heiderose Weible, Horbach

Sascha und Carla Tietz, Gackenbach

Zweigverein Daaden

Manfred Neuhuber, Weitefeld

Eugenie Habnit, Elkhausen

Susanne Gensch, Herdorf

Zweigverein Daubach

Reinhild und Volker Classen, Daubach

Margret und Egon Stendebach, Stahlhofen

Annelie und Hardo Diel, Daubach

Daniela und Christian Stein, Daubach

Matthias, Susanne und Charlotte Görgen, Daubach

Zweigverein Eitelborn

Brigitte Essner, Neuhäusel

Marie-Luise Marx, Neuhäusel

Zweigverein Flammersfeld

Roswitha Jungkowski, Burglahr

Heribert Kolvenbach, Flammersfeld

Zweigverein Fluterschen

Helmut Oettgen, Udert

Zweigverein Herborn

Monika Hoppe, Breitscheid

Theresia Franz, Herborn

Judith Weber, Katzenfurt

Helga Wirl, Herborn

Zweigverein Höhr-Grenzhausen

Marianne Karthaus, Kammerforst

Hannelore Muhr, Breitenau

Zweigverein Köln

Manfred Kleuser, Köln

Konny Barrig, Eitorf

Maion Poster, Birkenbeul

Karl und Maria Müller, Köln

Zweigverein Montabaur

Helma Metternich, Montabaur

Peter Dahlem, Wirges

Zweigverein Selters

Hannelore Schäfer, Dierdorf

Foto: Erich Keppler_pixelio

Zweigverein Wetzlar-Niedergirmes

Hans Walter Pfeiffer, Wetzlar

Anne Hofmann, Friedberg

DER WESTERWALD 1/19

21


Infos/Shop

Wanderheime und Hütten

des Westerwald-Vereins e.V.

Wanderheime mit Übernachtungsmöglichkeiten

Aßlar: (ZV Aßlar) www.westerwaldverein-asslar.de;

Heimwart: Peter Emmerich, Nelkenweg 6,

35633 Lahnau-Atzbach, Tel.: 06441/66268,

Mobil: 0151/52136935,

E-Mail: heimwart@westerwaldverein-asslar.de

Ausstattung: Küche, Dusche, Toiletten, 14 Betten

(zwei Vierbett- und ein Sechsbettzimmer)

Blasbach: (ZV Wetzlar-Niedergirmes)

www.westerwaldverein-wetzlarniedergirmes.de;

„Wällerhorst“ 35585 Blasbach, Reservierungen:

Günter Kraft, Friedensstraße 17, 35584 Wetzlar

Tel.: 06441/35065, E-Mail: guenter-kraft@unity-box.de

Ausstattung: Küche, Duschen, Toiletten, 22 Betten

Gusternhain: (ZV Herborn) www.herbornerhaus.de;

Wanderheim „Herborner Haus“ bei Gusternhain,

35767 Breitscheid, Tel.: 02777/6166,

Hausverwaltung: Renate Bast, Schwerstr. 17,

35745 Herborn, Tel.: 02772/41479, renate.bast@t-online.de

Hausmeisterin: Anita Ströhmann, Poststraße 1,

35767 Breitscheid, Tel.: 02777-6254

info@westerwaldverein-herborn.de,

Ausstattung: Küche, Dusche, Toiletten, 20 Betten

Wanderheime ohne Übernachtungsmöglichkeiten

Zweigvereine:

Blasbach (Tel.: 06446/921741)

Dillenburg (Tel.: 02771/320320)

Selters (Tel.: 02626/8391)

Wißmar (Tel.: 06406/2391)

Auskunft über Tagesbenutzung jeweils beim 1. Vorsitzenden

des Zweigvereins.

Schutzhütten

Von den Zweigvereinen des Westerwald-Vereins

werden insgesamt ca. 20 Schutzhütten unterhalten

(siehe „Großer Westerwald-Führer“).

Folgende Artikel können bei der Geschäftsstelle

bestellt werden:

Wanderkarten der Landesämter für Vermessung und

Geobasisinformation Rheinland-Pfalz und Hessen

Topografische Freizeitkarten

(+ = zusätzlich mit Radwanderwegen),

Sonderblattschnitte 1:50.000

Westerwaldsteig, Neuerscheinung Juni 2008 4,00

Wandern & Radwandern im nördlichen Westerwald 2013 4,00

Naturpark Rhein-Westerwald + 2011 4,00

Freizeitkarte Rheinsteig 1:50.000 + 2006 4,00

Freizeitkarte Mosel-Erlebnis-Route 1. Aufl. + 2007 4,00

Oberes Mittelrheintal/Koblenz 2008 4,00

UNESCO-Welterbe „Der Limes“ + 2011 4,00

Wandern im nördlichen Westerwald (1:25.000)

Blatt 1 VG Altenkirchen mit WW-Steig 2008 4,00

Blatt 2 Betzdorf, Daaden, Gebhardshain, Herdorf,

mit Druidensteig 2013 4,00

Blatt 3 VG Hamm (Sieg) und Wissen mit

Natursteig Sieg 2014 4,00

Ferienland Westerwald I

VG Hachenburg und Selters mit Westerwälder Seenplatte

und Kroppacher Schweiz + 2014 4,00

Ferienland Westerwald II

VG Bad Marienberg, Rennerod und

Westerburg + 2008 4,00

Naturpark Nassau (1:25.000)

mit zusätzlichen Angaben zu den wesentlichen

Wander- und Freizeiteinrichtungen

Blatt 1 Stadt Lahnstein, VG Bad Ems und Braubach 4,00

Blatt 2 VG Montabaur und Höhr-Grenzhausen 4,00

Blatt 3 VG Diez, Hahnstätten, Katzenelnbogen 4,00

Blatt 4 VG Loreley und Nastätten 4,00

Rhein-Westerwald

Blatt 1 VG Bad Hönningen, Linz und Unkel 2011 4,00

Blatt 2 VG Asbach und Flammersfeld 2011 4,00

Blatt 3 VG Dierdorf – Neuwied – Rengsdorf 2011 4,00

Sonstige Wegeunterlagen

WWV Jubiläumswanderweg (Übersichtskarte, Beschreibung,

Wanderpass) (1988/4. Auflage 2000)

kostenlos

Mappe „Wandern im Westerwald“

Neuauflage! Mit 5 Wegebeschreibungen 2,50

Die Jahreszahl bezieht sich auf das jeweilige Erscheinungsjahr.

Der Preis in Klammern ist für Mitglieder des WWV. Alle Preise in €,

zuzüglich Porto und Verpackung. VG = Verbandsgemeinde.

Heimatliteratur

Bildband „Kultur- und Wanderland Westerwald“ (*) 19,80

Sagen des Westerwaldes, 328 Seiten, Neuauflage 2008 (*) 18,00

Basaltabbau im Bad Marienberger Raum (*) 8,95

Westerwald-Steig-Set (*) 19,95

Westerwälder Ansichtskarten 3,00

Zwischen Schulpflicht und Kartoffelernte 3,00

Wäller Heimat, Jahrgang 2007, 2008, 2010, je 2,00

Auf die mit (*) versehenen Buchpreise erhalten die Mitglieder

des WWV einen erheblichen Nachlass.

Vereinsabzeichen

Aufkleber

Alle Preise zuzüglich Porto.

Geschäftsstelle des Westerwald-Vereins

Koblenzer Straße 17 • 56410 Montabaur

3,50 € p. Stück

0,50 € p. Stück

Karten- und Bücherbestellungen an:

Landschaftsmuseum Westerwald

Leipziger Straße 1 • 57627 Hachenburg

Telefon: 0 26 62-74 56 • Fax: 0 26 62-46 54

E-Mail: info@landschaftsmuseum-ww.de

22 DER WESTERWALD 1/19


Der Hauptvorstand des

Westerwald-Vereins

Erster Vorsitzender:

Landrat Achim Schwickert,

Peter-Altmeier-Platz 1

56410 Montabaur

Tel. (dienstl.) 02602/124-321

achim.schwickert@westerwaldkreis.de

Zweiter Vorsitzender:

Roland Lay, Rathausstr. 14

35767 Breitscheid

Tel. 02777/913319 · Fax 02777/913326,

buergermeister@gemeinde-breitscheid.de

Schatzmeister:

Alfred Kloft, Castellweg 2

56412 Niederelbert

Tel. 02602/17542

ai.Kloft@gmx.de

Fachbereichsleiter Wandern und Freizeit:

Zurzeit nicht besetzt!

Fachbereichsleiterin Wege:

Kommissarisch geleitet von:

Eberhard Ullrich, Eitelborner Straße 23

56335 Neuhäusel

Tel. 02620/654

e.ullrich49@t-online.de

Fachbereichsleiter Jugend und Familie:

Ernst-Dieter Meyer,

Nieder-Windhagener Str. 31

53578 Windhagen

Tel. 02645/3801, Fax 02645/974201

s-meyer-windhagen@t-online.de

Fachbereichsleiter Medien:

Markus Müller, Schulstr. 1

56412 Heilberscheid, Tel. 06485/4554

markus.mueller@rhein-zeitung.net

Fachbereichsleiter Publikationen:

Hans-Jürgen Pletz, Südstraße 3

56479 Willingen, Tel. 02667/969024

westerwald@heimatstuebchen.de

Fachbereichsleiter Natur- und Umweltschutz:

Hartmut König, Hahnweg 17

56242 Selters, Tel. 02626/8866

hartmut.koenig@wald-rlp.de

Fachbereichsleiter Kultur:

Dr. Moritz Jungbluth, Heideweg 21

56237 Nauort, Tel. 02601/1314

jungbluth@landschaftsmuseum-ww.de

Sprecher der Versammlung der Vorsitzenden:

Dr. Bernhard Tischbein, Stann 7

56477 Rennerod, Tel. 02664/90197

tischbein@uni-bonn.de

Stellvertretender Sprecher:

Erhard Schönberg, Aachener Straße 664

50226 Frechen, Tel. 02234/63220

nc-schoener7@netcologne.de

Ehrenvorsitzende:

Tony Alt

Waldstraße 11

56410 Montabaur,

Tel. 02602/9993338

Landrat a.D. Dr. Norbert Heinen

Rheinstraße 41

56410 Montabaur,

Tel. 02602/2700

Infos/Wandern

Wenn im Wald gearbeitet wird

Forstverwaltungen verbessern Beschilderung

Wenn’s am Bau ruhiger wird, geht’s im

Wald so richtig los. Im Herbst und Winter

ist die Hochsaison der Waldarbeit. Doch

was machen die Forstleute da eigentlich

genau? Bäume fällen – klar, aber wieso?

Weshalb die bunten

Farbmarkierungen?

Warum ist der Weg

gesperrt? Kann eine

Umleitung angeboten

werden? Auf

diese Fragen gibt

die neue Baustellenbeschilderung

von den Landesforstverwaltungen,

die den Bereich des

Westerwald-Vereins

abdecken, Waldbesuchenden

eine

Antwort. Auf diese

Schilder werden Sie

gerade im Herbst

und Winter bisweilen

auf Ihren Wanderungen

stoßen.

„Allen Autofahrenden sind Informationen

an größeren Straßenbaustellen wohl vertraut

und selbstverständlich – Wir bauen

für Sie – heißt es da so schön. Nur von

vielen Wanderern erreichen uns immer

wieder Fragen rund um die Waldarbeit“,

erläutert Forstdirektor König. „Daher

möchten wir zukünftig mehr Informationen

und Service an den Waldbaustellen

vor Ort anbieten.“

Foto: Landesforsten-RLP, Jonathan Fieber

Hierzu verweist er beispielhaft auf die

Informationen von Landesforsten Rheinland-Pfalz:

Basiselement der neuen Infomaterialien

ist ein neues, nicht zu übersehendes

Absperrbanner. Ein Waldarbeiter

mit erhobener Stopp-Hand macht unmissverständlich

deutlich, dass der Weg

hier gesperrt ist – zur Sicherheit der Waldbesucher,

denn es herrscht Lebensgefahr.

Das gilt übrigens auch nach Feierabend

oder am Wochenende, wenn keine Motorsäge

zu hören ist. Einzelne Bäume könnten

noch schräg hängen und umkippen,

abgeschnittene Baumstämme ins Rollen

kommen oder lose Äste unvermittelt aus

Baumkronen herunterstürzen. Die Gefahr

wird häufig unterschätzt.

Eine zusätzliche Infotafel kommt zukünftig

in allen besonders stark besuchten

Waldbereichen zum Einsatz. Sie gibt Antworten

auf die am häufigsten gestellten

Fragen zur Waldpflege, Dauer der Wegsperrung,

Holzverwendung und Nachhaltigkeit.

Wichtigstes Ziel der Waldpflege

ist die Erhaltung artenreicher und stabiler

Zukunftswälder. Dazu werden wohl

dosiert einzelne Bäume entnommen. So

schafft man mehr Raum für den verbleibenden

Baumbestand und den Nachwuchs.

Übrigens löst die Infotafel auch das für

viele unbekannte Rätsel der Baummarkierungen

im Wald. Gewissermaßen ein Geheimcode

mit denen sich die Forstleute bei

der Waldpflege verständigen. Abgerundet

wird das Infopaket von einheitlichen Umleitungsschildern.

Sie bieten Wanderern

auf viel belaufenen Wegen eine Alternativroute

an. Die neue Infobeschilderung

soll nach und nach die klassischen Absperrmaterialien

wie Absperrband und

Warndreieck ergänzen und ersetzen. Beide

behalten aber selbstverständlich ihre

Gültigkeit.

Foto links.:

Landesforsten-RLP, Thalea Althabern

DER WESTERWALD 1/19

23


Kultur

zwa, zwe, zwie, ...

Westerwälder Platt - eine Wissenschaft für sich!

Ich erinnere mich noch sehr gut an meine

Kindheit.

Etwa Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre

des 20. Jahrhunderts hatte noch fast jeder

Haushalt in den kleinen Westerwälder Dörfern

Schweine, Kühe und Hühner. Im alltäglichen

Sprachgebrauch kamen die Tiere

entsprechend häufig vor. Mein Onkel Günter

regte sich oft darüber auf, dass ich „Zwe“

und „Zwu“ (zwei) nicht auseinanderhalten

konnte. Ich wurde oft von meinem Onkel

berichtigt: „Et heeßt nit zwe Kuj, en zwu

Hujner, sondern groad emgekehrt, zwu Kuj,

en zwe Hujner!“ Übersetzt: zwei Kühe und

zwei Hühner. Im Nachbarort Waldaubach

(Hessen) sagt man beispielsweise „zwu Kuj,

en zwa Hujier“ und im nahen Siegerland in

Burbach-Lippe (Nordrhein-Westfalen) sagt

man bis heute „zwue Köh, en zwaai Hühner“

und einen Ort weiter in Emmerzhausen

(Kreis Altenkirchen) heißt es „zwo Köh,

en zwaai Hohner“.

Fragen wir doch mal die Westerwälder

Mundart-Expertin Rita Wörsdörfer, wie es

sich mit „zwa, zwe, zwie ...“ verhält.

Rita, du wohnst in Salz, hast aber dein

Niederzeuzheimer Platt nicht verlernt.

Wie spricht man es bei Euch aus, mit den

„zwei Kühen und den zwei Hühnern?

Bei uns in Niederzeuzheim sagen wir „zwu

Koih und zwa Hingel“.

Du setzt dich schon viele Jahre für den

Erhalt der Mundart ein, wie kam es dazu?

Angefangen hat es, als ich im Altenheim

ehrenamtlich tätig war. Damals habe ich

gemerkt, dass es den Senioren im Heim

gefällt, wenn man platt mit ihnen spricht.

„Platt schwätze“ ist ein Stück Heimat und

öffnet Türen. Vergangene Zeiten und Erinnerungen

werden wach.

Wie du zur Schule kamst, konntest du

schon hochdeutsch sprechen?

Ich gehe davon aus, dass ich platt geschwätzt

habe. Ich erinnere mich noch

an eine Begebenheit, da ging ich schon in

Limburg zur Schule wo ich das „ß“ als „Buckel-S“

bezeichnete und von den Anderen

ausgelacht wurde, obwohl die es auch nicht

besser wussten.

Sprechen deine Kinder und Enkel auch

Westerwälder Platt?

Lässt sich ein Aussterben der Westerwälder

Mundart noch verhindern?

Den Untergang der Westerwälder Mundart

wird man nicht verhindern können.

Die jungen Familien haben zu wenig Interesse

an alten

Traditionen und

Brauchtümern.

Wenn es aufgeschrieben

wird,

kann es erhalten

werden und wird

dann von einigen

wenigen sicher

noch gesprochen.

Welche Maßnahmen könnten getroffen

werden, um die Mundart doch noch zu

erhalten?

Wissenschaftlich gesehen zählt das Westerwälder

Platt zur moselfränkischen

Mundart, die in großen Teilen an Lahn

und Sieg, im Westerwald, Eifel, Hunsrück,

Saarland und sogar in Luxemburg

gesprochen wird.

Viele Informationen dazu sind im Internet

zu finden.

So viel wie möglich platt sprechen. In der

Familie, im Verein, im Geschäft überall wo

man verbal kommuniziert. Von großer Bedeutung

wäre es, wenn junge Eltern mit

ihren Kindern platt sprechen würden.

Wäre ein Fach

in der Grundschule

oder

ein Kurs in der

Volkshochschule

eine Möglichkeit,

das Westerwälder

Platt vor

dem Aussterben

zu bewahren?

Ich bin tatsächlich gefragt worden ob ich

einen Kurs Westerwälder Mundart in der

Volkshochschule anbieten könnte. Das ge-

Nein, leider nicht. Sie können es zwar verstehen,

aber nicht richtig aussprechen. Die

Enkel hören es gerne, waren auch öfter bei

Oma und Opa, aber nicht oft genug, um

perfekt platt sprechen zu lernen.

Ein Herzensanliegen von Rita Wörsdörfer: Westerwälder Platt

24 DER WESTERWALD 1/19


Kultur

staltet sich jedoch als schwierig. Das Wäller Platt unterscheidet

sich von Ort zu Ort mehr oder weniger stark. In dem einen Dorf

beispielsweise heißen Ameisen „Ometze“ und in dem anderen

Dorf „Rurrompse“. Mein Westerwälder Quiz, dessen 1. Teil 1998

herauskam, wurde an einigen Schulen im Westerwald in den Unterricht

aufgenommen. Seit einem Jahr wird Plattdeutsch an sechs

Schulen in Mecklenburg-Vorpommern gelehrt und ist Abiturfach.

Es gibt also schon Versuche die Mundart zu erhalten.

Kann Kindern und Jugendlichen mit dem Lernen von Westerwälder

Platt mehr lebendiges Bewusstsein für die Heimat,

für die Region vermittelt werden?

Auf jeden Fall. Mundart ist Kultur, Heimat und gelebte

Geschichte. Mundart macht vielen Kindern Spaß

und erheitert oft die Kommunikation zwischen Alt

und Jung, weil oft unbekannte, lustig klingende

Wörter vorkommen. Da sagte mein Mann zum

Beispiel beim Ernten von Pflaumen einmal: „Mir

musse dinn Baam erscht zissele, domit die Wurmische

erst runnerfalle“. Das Wort „zissele“ hat

unsere Enkel so belustigt, dass sie laut darüber

lachen mussten.

Du hast schon verschiedene Bücher in

Westerwälder Platt geschrieben. Jetzt

aktuell, ein Quiz mit Westerwälder

Sprichwörter und Redensarten. Die

Spieler müssen das Hochdeutsche

ins Platt übersetzen.

Ja, die Umschreibungen der Redensarten

sind in Hochdeutsch

und müssen dann in Platt beantwortet

werden. Es ist nicht

ganz leicht und regt zum

Nachdenken an. Es fördert

die Fantasie und ist nebenbei

ein gutes Gedächtnistraining.

Welches Zitat oder welche

Redensart magst du am

liebsten?

Die mag ich eigentlich alle. Wenn ich an meine Kindheit

denke, fällt mir ein Spruch meine Mutter ein: „Langes Fädchen –

faules Mädchen“! Da ich nie gern Handarbeit gemacht habe und

das Einfädeln des Fadens in die Nadel mich nervte, war der Faden

bei mir immer ziemlich lang. Hier ein Zitat aus Kindermund:

Sät dott kla Frieda iwwer sein Obba:

„Gell, Obba, wenn mir ka elektrisch

Licht hädde, missde mir bei Kerzelicht

Fernseh gugge!“

Vor ca. zehn Jahren hattest du den „Plattschwätzertreff“ gegründet,

was ist daraus geworden?

Aus gesundheitlichen Gründen musste ich den Treff in 2017 leider

aufgeben. Aber mit Thea Orthey aus Seck hat sich jemand gefunden,

die den Plattschwätzertreff zur Freude der Teilnehmer weiter betreut.

Was ist das Ziel dieser Treffen, wo und wann finden sie statt?

Jeden zweiten Freitag im Monat in der Westerwaldhalle in Rennerod.

Ziel der Treffen ist dem Westerwälder Platt einen Raum zu

geben, wo sich Leute treffen und in lockerer Runde platt schwätzen.

Das schafft Identität unter Gleichgesinnten. Alte und neue

Geschichten und Anekdoten kommen zum Einsatz und sorgen oft

für lustige Unterhaltungen.

Die Westerwälder Mundart hat sehr unterschiedliche feine

Abweichungen, fast in jedem Dorf werden einige Wörter anders

ausgesprochen.

Ich finde, das macht die Mundart erst so richtig lebendig. Wenn

man etwas nicht versteht, fragt man einfach nach. So entwickeln

sich Gespräche, man hat keine Langeweile und kommt sich näher.

Im Dreiländereck Hessen, Nordrhein-Westfalen

und Rheinland-Pfalz, aber auch im nahegelegenen

Daaden, (Kreis Altenkirchen)

sind die Unterschiede

teilweise sehr krass,

wie kommt‘s?

Vielleicht hat das etwas

mit den Herzog- und Fürstentümern

zu tun, wo beispielsweise

auch die Religion

vorgegeben wurde, möglich

dass dadurch auch die Mundart

geprägt wurde.

Möchtest du unser Gespräch

noch mit etwas ergänzen?

Ich kann jedem nur eins mitgeben,

sprecht Westerwälder Platt, es baut

Brücken, macht vieles einfacher und

verbindet die Menschen miteinander,

genau so wie das „Hui! Wäller? – Allemol!“,

dass in der Fremde auf Anhieb Verbundenheit

und Nähe schafft.

Danke für deine interessanten Ausführungen

über die Westerwälder Mundart.

Die Fragen an Rita Wörsdorfer stellte Hans-Jürgen

Pletz. Das Gespräch fand Ende August 2018 in

Salz statt. Auf der Homepage des Westerwald-Vereins

finden Sie das Gespräch in Westerwälder Platt.

Adresse:

www.westerwaldverein.de/kultur/mundart

In unserer Vereinszeitschrift werden von Ihnen eingereichte

Texte und Bilder veröffentlicht. Mit dem

Erhalt dieses Materials gehen wir davon aus, dass der

Westerwald-Verein es in seinen Druck- und Onlinepublikationen

veröffentlichen soll. Für den Inhalt

übernehmen wir keine Gewähr. Wir setzen voraus,

dass alle Rechte Dritter (Urheber-, Persönlichkeitsund

Nutzungsrechte) vom Einsender vorab geklärt

wurden. Bei Einsendungen von Bildern muss zudem

ein Einverständnis der abgebildeten Personen zur

Veröffentlichung vorliegen. Bei Minderjährigen ist

die Zustimmung der Erziehungsberechtigten zwingend

erforderlich. Bitte haben Sie Verständnis, dass

wir deshalb Abbildungen mit Kindern und Jugendlichen

nicht veröffentlichen, ohne dass uns solche

Einwilligungen vorliegen.

DER WESTERWALD 1/19

25


Haupt- und Zweigvereine

Beitrittserklärung/Aufnahmeantrag

An den

Westerwald-Verein e.V.

Koblenzer Straße 17

56410 Montabaur

Ich beantrage die Mitgliedschaft im Hauptverein.

Anschrift:

Name Vorname Titel

Geburtsdatum

Beruf (freiwillige Angabe)

Straße, Hausnummer

Jahresbeitrag für Einzelmitglieder € 24,00. Die vierteljährlich erscheinende

Vereinszeitschrift (2,50) ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.

Ich möchte Mitglied werden im Zweigverein:

(Jahresbeitrag unterschiedlich, Auskunft gibt der Hauptverein).

PLZ

Telefon (freiwillige Angabe)

E-Mail (freiwillige Angabe)

Wohnort

Mobil (freiwillige Angabe)

Name des Zweigvereins

Straße, Hausnummer

PLZ

Ort

Ich willige ein, das die E-Mail-Adresse und die Telefonnummer zur Kommunikation

genutzt werden.

Ort

Datum

Unterschrift (Bei Minderjährigen Name und Vorname des gesetzlichen Vertreters)

-

Hinweise zur Mitgliedschaft:

Mit nebenstehender Unterschrift bestätigt die Antrag stellende Person, dass

sie die Ziele und insbesondere die Satzung des Westerwald-Vereins anerkennt.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Mitgliedschaft kalenderjährlich

gilt und sich, sofern nicht fristgerecht gekündigt wurde, jeweils automatisch

um ein weiteres Jahr verlängert. Im Falle eines Austritts muss dieser

jeweils bis zum 30. September schriftlich gegenüber dem Verein erklärt

sein, damit er zum Jahresende wirksam wird. Die Mitgliedschaft beginnt

mit der Entrichtung des ersten Jahres-Mitgliedsbeitrags.

Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats

Ich ermächtige den Westerwald-Verein e.V.

(Gläubiger-Identifikationsnummer wird vom Westerwald-Verein ausgefüllt)

Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich

weise ich mein Kreditinstitut an, die von dem Westerwald-Verein auf

mein Konto gezogene Lastschrift einzulösen.

Vorname, Nachname (Kontoinhaber)

Name des Kreditinstituts

IBAN

Datenschutzerklärung

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die von Ihnen in Ihrer Beitrittserklärung

angegebenen Daten über Ihre persönlichen und sachlichen

Verhältnisse (sogenannte personenbezogene Daten) gleichermaßen auf

Datenverarbeitungssystemen des Westerwald-Vereins, dem Sie beitreten,

wie auch des Bundesverbandes, des Deutschen Wanderverbands (DWV),

gespeichert und für Verwaltungszwecke des Vereins, bzw. des Bundesverbandes

verarbeitet und genutzt werden. Verantwortliche Stelle im Sinne

des Art. 4 lit. 7. DSGVO ist dabei der Haupt- oder Zweigverein, dem Sie

beitreten. Wir sichern Ihnen zu, Ihre personenbezogenen Daten vertraulich

zu behandeln und nicht an Stellen außerhalb des Westerwald-Vereins

und des Deutschen Wanderverbandes weiterzugeben.

Sie können jederzeit schriftlich Auskunft über die bezüglich Ihrer Person

gespeicherten Daten erhalten und Korrektur verlangen, soweit die

bei dem Verein und dem Deutschen Wanderverband gespeicherten Daten

unrichtig sind. Sollten die gespeicherten Daten für die Abwicklung der

Geschäftsprozesse des Vereins, bzw. des Bundesverbandes nicht erforderlich

sein, so können Sie auch eine Sperrung, gegebenenfalls auch eine Löschung

Ihrer personenbezogenen Daten verlangen. Der Westerwald-Verein

sendet Ihnen vierteljährlich die Vereinszeitschrift (Mitgliedermagazin)

„DER WESTERWALD“ zu. Sollten Sie kein Interesse an der Vereinszeitschrift

haben, so können Sie dem Versand bei Ihrem Verein schriftlich

widersprechen. Nach einer Beendigung der Mitgliedschaft werden Ihre

personenbezogenen Daten gelöscht, soweit sie nicht, entsprechend der

steuerrechtlichen Vorgaben, aufbewahrt werden müssen. Eine Nutzung

Ihrer personenbezogenen Daten für Werbezwecke findet weder durch den

Westerwald-Verein, den Bundesverband noch durch deren Kooperationspartner

statt.

Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum,

die Erstattung des belasteten Betrags verlangen. Es gelten die dabei mit

meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.

Ort

Datum

Unterschrift (Bei Minderjährigen Name und Vorname des gesetzlichen Vertreters)

-

Ich habe die obenstehenden Informationen zum Datenschutz zur

Kenntnis genommen und akzeptiert.

Ort

Datum

Unterschrift (Bei Minderjährigen Name und Vorname des gesetzlichen Vertreters)

-

26 DER WESTERWALD 1/19


Heimat/Kultur

Strenge Winter in vergangenen Zeiten

Eine sicher nicht vollständige Übersicht!

Dieser Artikel enthält einen Auszug aus einem

Bericht von W. Schönhofen. Mehr lesen Sie auf

der Homepage des Westerwald-Vereins: www.

westerwaldverein.de

Im Jahre 1805 gab es am 9. Oktober viel

Schnee. Viel Frucht war Allerheiligen noch

draußen. Hafer, Erbsen, Wicken und Kartoffeln.

Im Jahre 1823 kam der Eisbruch nach einem

48 Tage dauernden Frost. Der Winter

von 1828/29 gehörte zu den kältesten

des Jahrhunderts. Er dauerte 80 Tage mit

strengem Frost und Eisgang am 10. und

11. Februar mit einer furchtbaren Eismasse.

– Im Winter 1841/42 war die Schifffahrt

auf dem Rhein 97 Tage unterbrochen.

– Der Winter 1844/45 begann am 1. November

und dauerte bis Anfang April. Die

Hochflut nach dem Eisgang begann Ende

März und dauerte bis in den April hinein;

Hochflut bedeutete Hochwasser für die

Rheinanlieger, besonders Neuwied. – Im

Jahre 1850 fielen gewaltige Schneemassen.

Als sie bei Tauwetter abschmolzen und zugleich

bei Bingen die Eismassen sich lösten,

brachen schwere Tage für die Rheinorte an.

Durch starken Frost zeichneten sich die

Winterjahre 1845/46, 1870/71, 1879/80,

1890/91, 1892/93. Im Jahr 1860/61 gab

es gewaltige Schneemassen. Von den vorgenannten

Jahren brachte besonders das

Jahr 1879/80 ungewöhnliche und langandauernde

Kälte bei der die meisten Seen

in Mitteleuropa zufroren und viele Menschen

erfroren. – In den Jahren 1887/88,

1890/91 gab es Schneestürme, große Kälte,

zugefrorene Flüsse und Seen. – 1890 war

der Laacher See zugefroren.

Der Winter 1893

Eisschollen stauen im Januar den ohnehin

geringen Wasserstand des Rheines; er

beträgt in Linz am 18. Januar nur einen

halben Meter und ist in Koblenz mit etwa

0,78 Meter der bisher niedrigste des Jahrhunderts.

In Emmerich kann der Rhein

überschritten werden, aber nur gegen einen

entsprechenden Obolus an den Fährmann,

der sonst einen Verdienstausfall hat

und jetzt einen Weg gestreut hat. – Mitte

Januar wird aus dem Wiedtal eine Temperatur

von 26 °C unter Null gemeldet.

Kirschbäume sind geborsten, Hasen und

Rebhühner kommen in die Gärten, natürlich

ist auch die Wied zugefroren. – Aus

Kelberg in der Eifel wird am 17. gemeldet,

dass die Mühlen trocken stehen, nicht

mahlen können, weil die Bäche dick gefroren

sind. Bei Grau-Rheindorf, Bonn gegenüber,

ist eine Ente im Eis festgefroren.

Von Werner Schönhofen, Leutesdorf

Zwischen Mainz und Kastel besteht ein

lebhafter Verkehr übers Eis. In Kastel holt

sich die Jugend ein besonderes Gebäck, die

„Buweschänkel“; die Kasteler Bäcker haben

vollauf mit der Herstellung dieser Brezelart

zu tun. All überall in Deutschland sind

Kältetote zu beklagen. – Am 21. wird aus

Engers gemeldet, dass die Bahn nach Grenzau

ihren Verkehr einstellen muss wegen

zahlreicher Schienenbrüche, bedingt durch

die Kälte. – Bei Nievern an der Lahn sind

mehrere erfrorene Hasen gefunden worden.

– In Linz hat man eine Bude mit warmen

Getränken auf dem Rhein aufgebaut; sicher

ist hier ein lebhafter Verkehr übers Eis. Aus

Linz wird auch am 21. gemeldet, dass der

Rhein einen Meter tief gefroren ist. Auch

in Remagen kann man übers Eis nach Erpel

gehen; zwei Züge aus Bonn verkehren

bis Remagen mit 28! zusätzlichen Wagen.

– In Andernach spenden die Mälzereien

zehn Zentner Abfallgerste für die Vogelfütterung.

– Der Laacher See ist zugefroren

und in Bacharach ist das Eis 2,50 bis

3,75 Meter dick; Sprengungen durch

die Pioniere werden vorbereitet. Überall

bleiben Züge in Schneeverwehungen stecken.

Am 21. erscheint der Kölner Dom

in Raureif – ein Zuckerbäckermonument!

Mehr bei: www.westerwaldverein.de/kultur

Ökosystem Nister!

Großer Erfolg bei der ZNL-Fortbildung des Westerwald-Vereins

Ökosystem Nister – eine hoch interessante

Fortbildung! „Wie so oft, weiß man

vieles erst richtig zu schätzen, je mehr

man darüber erfährt …“ Nicht nur für

Natur- und Landschaftsführer/-innen im

Westerwald ist es interessant zu erfahren,

welche Organismen im Ökosystem Nister

leben und welchen Herausforderungen

sich dieses Ökosystem jeden Tag zu

stellen hat. Walter Hammes vom NABU

Waldbreitbach erläuterte mit viel Fachwissen

und anhand von Beispielen den

grundsätzlichen Aufbau von Fließgewässern.

Ein besonderes Augenmerk galt den

für den Westerwald typischen Fließgewässerökosystemen

wie der Wied und der

Nister und den etablierten natürlichen

Steuer- und Regelprozessen. Interessant

waren natürlich auch die Erklärungen

zu Grundlagen und die Zusammenhänge

zwischen Kleinstlebewesen, Nährstoffeinträgen

und „ökologischen Dienstleistern“

und deren Einfluss auf ein intaktes Fließgewässer. In

der nachfolgenden Präsentation wurde den Teilnehmern dann

durch Rainer Lemmer mit „ZDF“ (Zahlen, Daten und Fakten)

sehr interessante Informationen zu den Fließgewässern

des Westerwaldes vermittelt. Mit Manfred Fetthauer ging es

dann so richtig in die Einzelheiten. In seinem Bericht über die

Nister und die doch sehr aktuelle Gefährdung eines für den

Westerwald...

Lesen Sie mehr dazu auf der

Homepage des Westerwald-Vereins

unter „Aktuelles“.

Im Bild rechts: Manfred Fetthauer

Fotos: Rainer Lemmer.

DER WESTERWALD 1/19

27


Reisen

Wandern & Reisen 2019

Unterwegs mit dem Westerwald-Verein e.V.

Zur Planung der schönsten Wochen des Jahres liegt das neue Reiseprogramm 2019 des Westerwald-Vereins vor. Ausführliche Informationen

zu allen Zielen mit Einzelheiten, die wir von den Veranstaltern der jeweiligen Reisen erhalten haben (Leistungs- und Hotelbeschreibung,

Tagesprogramm usw.) gibt es beim Westerwald-Verein, Koblenzer Str. 17, 56410 Montabaur, Tel. 02602/9496690,

Fax: 02602/9496691, E-Mail: info@westerwaldverein.de. Unter dieser Adresse können auch Buchungen vorgenommen werden. Bei

den Busfahrten werden die Sitze im Bus entsprechend des Eingangs der Anmeldungen in der Geschäftsstelle vergeben! Es empfiehlt

sich eine frühzeitige Anmeldung, da erfahrungsgemäß diese sehr interessanten und äußerst günstigen Reisen schnell ausgebucht sind.

Für alle Reisen gilt: je nach Verfügbarkeit und Preise.

Hamburg – Tor zur Welt Ü/F

15.03. – 17.03.2019 249,00 €

08.06. – 10.06.2019 266,00 €

13.09. – 15.09.2019 266,00 €

11.10. – 13.10.2019 266,00 €

EZ-Zuschlag pro Nacht 37,00 €

Keine andere deutsche Stadt kann der Musical-Metropole und Hafenstadt

Hamburg das Wasser reichen. Gehen Sie auf die Entdeckungsreise

und bummeln Sie entlang der Binnenalster oder besuchen Sie die

zahlreichen Galerien und Museen. Sie wohnen im zentralen ****Lindner

Hotel „Am Michel“, zwischen dem Hamburger Michel, der lebendigen

HafenCity, der berühmten Speicherstadt und den beeindruckenden

St.-Pauli-Landungsbrücken. Alle Zimmer sind mit modernster Technik

ausgestattet und verfügen über viele schöne Extras, die die Urlaubsreise

einfach schöner und komfortabler machen. Hier checkt man ein und

fühlt sich wohl. Erleben Sie Hamburg auf schöne und gemütliche Art

und Weise Das Hotel verwöhnt Sie mit Restaurants, Bar, Lift, Well-

Fit-Center mit Sauna, Dampfbad, Solarium und Terrasse. Die Zimmer

sind mit Bad oder DU/WC, Fön, Klimaanlage, Telefon, TV, WLAN,

Minibar und Safe ausgestattet.

Hamburg/Hafengeburtstag

10.05. – 12.05.2019 409,00 €

EZ-Zuschlag 200,00 €

2 x Übernachtung/Frühstücksbuffet im Grand Hotel Elysee. Stadtrundfahrt.

Bei diesem Termin ist die Citytax vor Ort zu zahlen.

Friedrichshafen/Bodensee Ü/F

26.04. – 29.04.2019 299,00 €

EZ-Zuschlag 75,00 €

Entdecken Sie die Schönheiten des Bodensees. Sei es während Ihres Aufenthaltes

in Friedrichshafen, bei einem Ausflug zur Insel Mainau oder

Konstanz oder bei einer Fahrt über Weingarten nach Ravensburg (Mehrpreis).

Ihr ****Hotel City Krone liegt im Herzen der Stadt und zugleich

nahe am herrlichen See. Die Saunalandschaft mit Wellnessbereich und

Solarium sowie das Hallenbad sind ein echtes Plus. Hotelbar und Lift

runden das Angebot ab. Die Zimmer sind alle mit Bad oder DU/WC,

Safe, Fön, Minibar, Radio, TV und Telefon ausgestattet.

Dresden Ü/F

27.06. – 30.06.2019 298,00 €

15.08. – 18.08.2019 298,00 €

01.12. – 04.12.2019 341,00 €

EZ-Zuschlag 60,00 €

Dresden, die Landeshauptstadt Sachsens, wird auch Elbflorenz genannt.

Der einmalige Charme und Charakter dieser ungewöhnlichen Stadt

sowie die zahlreichen kulturellen Sehenswürdigkeiten wie der Zwinger,

die Semperoper oder Brühlsche Terrasse werden Sie begeistern. Direkt

am Elbufer, im Herzen der historischen Altstadt liegt das ****Maritim

Hotel Dresden. Ein elegantes Restaurant mit Wintergarten und Elbterrasse,

eine Piano-Bar, ein exklusiver Wellnessbereich mit Schwimmbad,

Saunen, Fitness, Massage und Kosmetik stehen Ihnen zur Verfügung.

Die Classic-Zimmer sind ausgestattet mit Bad/WC, Fön, TV, WLAN,

Klimaanlage, Safe sowie Minibar und Telefon. Die Beherbergungssteuer

ist vor Ort zu zahlen.

Bundesgartenschau Heilbronn – die Garten- und

Stadtausstellung HP

09.05. – 12.05.2019

p. P. im DZ 379,00 €

EZ-Zuschlag 60,00 €

Genießen Sie auf der Bundesgartenschau Heilbronn eine ungewöhnliche

Garten– und Stadtausstellung. Auf knapp 40 Hektar mitten in der Stadt blüht

eine ehemalige Gewerbebrache auf: neu geschaffene Park- und Erholungsräume,

Seen und eine prägende Flusslandschaft. Sie wohnen im ****Flair Park-Hotel

Ilshofen. Inmitten der reizvollen Hohenloher Landschaft zwischen dem Frankenland

und der Schwäbischen Alb bietet Ihnen das Hotel Restaurants, Bistro

Bar, Hallenbad mit finnischer Sauna, Kegelbahn, Biergarten und WLAN. Die

Zimmer sind mit Bad o. DU/WC, Fön, Minibar und TV ausgestattet.

Leipzig Ü/F

12.07. – 14.07.2019 221,00 €

EZ-Zuschlag: 30,00 €

06.12. – 08.12.2019 237,00 €

EZ-Zuschlag: 65,00 €

Spüren Sie das besondere Leipziger Flair: das Gewandhaus und Gewandhaus

orchester zu Leipzig sind ein Inbegriff für die Stadt und heute weltberühmt.

Nikolaikirche, Augustusplatz, Museum in der „Runden Ecke“ – alles Originalschauplätze

der Friedlichen Revolution von 1989. Thomaskirche, Auerbachs

Keller und Mädler-Passage sind untrennbar verknüpft mit J. S. Bach und

J. W.Goethe. Sie wohnen im **** Seaside Park Hotel mitten in der Innenstadt,

an der bekannten Nikolaistraße. Die Zimmer der Standardkategorie sind mit

Bad oder DU/WC separat, Fön, Schreibtisch, Telefon und Minibar, TV, Zimmersafe,

Schallschutzfenstern und Klimaanlage ausgestattet. Das Hotel verfügt über

Restaurant, Bistro, WLAN, Whirlpool, Trockensauna sowie zwei Cardiogeräte.

Kühlungsborn Ü/F

09.07. – 14.07.2019 714,00 €

EZ-Zuschlag 370,00 €

Kühlungsborn ist zu jeder Jahreszeit eine frische Brise am Meer, ausgiebige

Strandspaziergänge und gemütliche Atmosphäre am Abend. Neue Energie

tanken Sie am besten bei langen Spaziergängen an der klaren Ostseeluft.

Exklusive Restaurants, gemütliche Bars & Bistros und lauschige Cafés sorgen für

kulinarischen Genuss. Die Kurtaxe ist vor Ort zu zahlen.

Sie wohnen in der ****Superior Upstalsboom Hotelresidenz & SPA Kühlungsborn,

direkt an der Ostseeallee und nur wenige Meter vom feinsandigen Strand

entfernt. Im Hotel erwarten Sie zwei Restaurants mit Terrasse, das Wiener Café

Arendsee sowie eine Bar. Erleben Sie den 1.300 m 2 großen BALTIC SPA mit

Swimmingpool, Saunalandschaft, Rasulbad und Wellness-Terrasse. Die Zimmer

verfügen über Bad oder DU/WC, TV, Radio, Telefon, WLAN, Balkon oder

Loggia.

Prag – Goldene Stadt an der Moldau Ü/F

20.06. – 23.06.2019 342,00 €

26.09. – 29.09.2019 342,00 €

EZ-Zuschlag: 84,00 €

Prag gehört zu den meistbesuchten Städten Europas. Hier finden Sie die Romantik

alter Gassen und Paläste ebenso wie den Rummel der Altstadt und das

steinerne Geschichtsbuch Hradschin. Sie wohnen im ****Hotel Pyramida. Das

Nichtraucherhotel befindet sich in der Nähe von Hradschin und Strahov. Die

Prager Burg und das Zentrum sind problemlos erreichbar. Das Hotel verfügt

über zwei Restaurants, Lobby-Bar, Lift, Schwimmbad, Fitnessraum und Sauna.

Alle Zimmer sind mit Bad oder DU/WC, Safe, Minibar, WLAN, TV und

Telefon ausgestattet.

28 DER WESTERWALD 1/19


Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch

Weltmetropole mit einzigartigem Charakter. Berlin nur auf

Brandenburger Tor, Ku’damm, Alexanderplatz, Potsdamer Platz

oder Kreuzberg zu reduzieren bedeutet, andere genauso wichtige

Stadtteile oder Sehenswürdigkeiten zu vernachlässigen und

das möchten wir nicht. Mit dem Westerwald-Verein werden Sie

alles wichtige von Berlin sehen und erleben; natürlich auch den

Reichstag und „die Schaltzentrale unserer Republik“, das Bundeskanzleramt.

Voraussichtlicher Programmverlauf:

Donnerstag, 6.6.2019: 8.00 Uhr Abreise ab Montabaur,

Kreisverwaltung (Autos können dort kostenlos geparkt werden).

Weitere Zustiege z. B. im Raum Limburg und Wetzlar möglich.

Nachmittags Ankunft in Berlin und Zimmerverteilung. Abend

zur freien Verfügung.

Freitag, 7.6.2019: Besichtigung des Deutschen Bundestags im

Reichstag evtl. mit Teilnahme an einer Plenarsitzung, Besuch der

Glaskuppel einschl. tollem Blick auf Berlin,

13.00 Uhr Besichtigung des Bundeskanzleramtes.

Samstag, 8.6.2019: 9.00-14.00 Uhr Stadtrundfahrt, Rest zur

freien Verfügung.

Sonntag, 9.6.2019: Zur freien Verfügung.

Montag, 10.6.2019: Nach dem Frühstück ca. 9.00 Uhr Rückreise.

Bei Bedarf können vor Ort fakultativ am Sonntag, z .B. eine

Fahrt nach Potsdam oder eine Fahrt in den Spreewald durchgeführt

werden.

Reisen/Wandern

Berlinfahrt des WWV vom 6. bis 10. Juni 2019

Reichstag und Bundeskanzleramt werden besucht!

Um die Initiative „Let‘s go – Familien, Kids

und Ki tas“ fort zuführen, ha ben die BKK

Pfalz und der Deutsche Wanderverband

(DWV) eine Kooperation vereinbart.

Im Rahmen der DWV-Initiative „Let‘s go

– Familien, Kids und Kitas” arbeiten Familien-

und Ortsgruppen von Wandervereinen

Preise: Für Mitglieder des Westerwald-Vereins 305,00 €

Für Nichtmitglieder 330,00 €

Einzelzimmerzuschlag: 98,00 €

Mindesteilnehmerzahl: 25 Personen

Leistungen:

– Fahrt in einem modernen Reisebus

– 4 Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel NH Berlin City Ost

einschließlich reichhaltigem Frühstücksbuffet. Das Hotel liegt

in unmittelbarer Nähe zur U- und S-Bahnstation „Frankfurter

Allee“, ca. 5 Minuten Fahrtzeit vom Zentrum Berlins entfernt.

Die Zimmer verfügen neben Bad oder Dusche/WC u. a. über

Minibar, Zimmersafe, Farb-TV mit Videoprogramm, Fax- und

Modemanschluss. Das bekannte und beliebte Restaurant bietet

eine erlesene Auswahl deutscher und italienischer Spezialitäten.

– Stadtrundfahrt (Dauer ca. 5 Stunden) einschl. örtl. Reiseleitung

– Besichtigung des Bundeskanzleramtes und des Deutschen

Bundestags im Reichstag

– evtl. Teilnahme an einer Plenarsitzung

– Reisepreissicherungsschein

Anmeldungen sind nur bei der Geschäftsstelle des WWV,

Koblenzer Str. 17, 56410 Montabaur schriftlich, telefonisch

(02602/9496690), per E-Mail (info@westerwaldverein.de)

oder per Fax (02602/9496691) möglich!

Die Sitze im Bus werden entsprechend des Eingangs der Anmeldungen

in der Geschäftsstelle vergeben

Wandern mit Kindern und Familien

„Let‘s go – Fa mi li en, Kids und Ki tas“

mit Kindergärten

und Kitas in so genannten

Tandems

zusammen, um sowohl

den Kindern

im Alter von drei bis

sechs Jahren als auch

deren Familien Spaß

an der Bewegung im

Freien zu vermitteln.

DWV-Geschäftsführerin

Ute Dicks: „Wir

freuen uns sehr, dass

wir mit Hilfe unseres

Gesundheitspartners

BKK Pfalz die erfolgreiche

Initiative

des Bundesministeriums

für Gesundheit

‚Let‘s go – Familien, Kids und Kitas’ weiter

fortsetzen können. In Regionalkonferenzen

können sich Vertreterinnen und Vertreter von

Familienwandergruppen und Kitas über die

Initiative und Möglichkeiten der Teilnahme

informieren und gleich mit Wandervereinen

aus der Region in Verbindung setzen. Außerdem

bietet der DWV weiterhin Fortbildungen

an, die das Wissen für Wanderungen mit

Kinder- und Familiengruppen im Sinne der

DWV-Bewegungsinitiative vermitteln oder

den Tandems aus Familien- und Ortsgruppen

mit Kindergärten und Kitas ein individuell

auf sie zugeschnittenes Coaching bieten. „Als

familienfreundliche Krankenkasse liegt uns

das Wohl der gesamten Familie, von Kindesbeinen

an, sehr am Herzen“, so Andreas

Lenz, Vorstandsvorsitzender der BKK Pfalz,

„mit der Kooperation zu ‚Familien, Kids und

Kitas’ wird außerdem unsere Wanderfit-Initiative

sinnvoll ergänzt.“

Weitere Informationen: www.familien-wandern.de

Fotos: Deutscher Wanderverband, K-P Kappest

DER WESTERWALD 1/19

29


Kultur/Literatur

Eisenerz für die Sayner Hütte

Buchbesprechung von Dr. Moritz Jungbluth

Schabow, Dietrich und Schäfer, Albert: Eisenerz für die Sayner Hütte

Das Eisenerzfuhrwesen von den Gruben bei Horhausen bis zur Sayner

Hütte und zur Mühlhofener Hütte. Hgg. vom Freundeskreis Sayner

Hütte e. V. (= Schriftenreihe zur Sayner Hütte, Nr. 3). Bendorf

2017. ISBN 978-9818599-0-4

Die Sayner Hütte, heute bedeutendes Denkmalareal

und vor allem durch seine imposante Gießhalle

bekannt, zählte bis zur Einstellung des Eisengussbetriebs

um 1930 zu den wichtigsten Arbeitgebern

vor Ort, ebenso wie die ehemalige Hütte im heutigen

Bendorfer Stadtteil Mühlhofen. Das in den Hütten

verarbeitete Eisenerz stammte aus den Gruben bei

Horhausen, von wo aus es nach Sayn transportiert werden

musste. Diesem wirtschafts- und sozialhistorischen Aspekt

des Erztransports, ohne den die Hüttenwerke abseits

der Gruben nicht funktionsfähig waren, wurde bisher, im

Gegensatz zur Geschichte vieler Gruben und Hüttenwerke

selbst, nur marginale Aufmerksamkeit geschenkt. Umso erfreulicher

ist es daher, dass sich Dietrich Schabow und Albert

Schäfer genau mit dieser Thematik in besonders anschaulicher

Manier beschäftigen. Schon ein Blick ins Inhaltsverzeichnis lässt

dabei die strukturierte und analytisch-dokumentarische Arbeit

der beiden Autoren auf wissenschaftlicher Grundlage ableiten. Dieser

Bedrohtes Erbe im Nassauer Land

Die Historische Kommission für Nassau tagte am Samstag, dem

27. Oktober 2018, im Rathaus Montabaur. Zum ersten Mal seit

einem halben Jahrhundert trat die Kommission wieder mit einem

regionalbezogenen Thema im Westerwald zusammen. In der vollbesetzten

Bürgerhalle des Rathauses in Montabaur wurde mit z. T.

noch nie veröffentlichten Bildern dargestellt, welche Kostbarkeiten

in den letzten Jahren verlorengegangen sind oder deren Verlust zu

befürchten ist. Andererseits wurden auch verborgene Schätze ans

Licht gerückt, die bisher kaum Beachtung gefunden haben.

Ein öffentlicher Vortrag von Dr. Hermann Josef Roth brachte das

gesamte Spektrum mit Fällen geglückter

Rettung und unumstößlichen

Verlustes zur Entfaltung. „Im

ländlichen Raum, fernab von fachlichen

Einrichtungen, muss man vordringlich

um das historische Erbe

besorgt sein. Es besteht ja nicht nur

aus Briefen und Akten, sondern umfasst

Bücher und Bilder, Skulpturen

und Bauten, Sprachen und Bräuche,

Landschaften und Naturgebilde“, so

Dr. Roth.

Wertvolles Volks- und Kulturgut zu

entdecken und für die Nachwelt zu

erhalten sollte jeden beschäftigen.

Die Initiativen müssen von kundigen

Bürgern ausgehen. Das Thema

darf nicht Parteien oder Ideologen

überlassen bleiben.

Ein Beispiel aus dem 1. Weltkrieg:

das Andachtsbuch für Soldaten

Die Historische Kommission für Nassau kann ihre Aufgabe „die Geschichte

Nassaus und der benachbarten Landschaften zu erforschen

und die gewonnenen Erkenntnisse zu fördern und zu verbreiten“

nur soweit erfüllen, als das historische Erbe noch greifbar ist. Im

historisch und politisch zersplitterten Raum zwischen Rheingau und

Siegerland, Mittelrhein und Lahn-Dill-Gebiet ist die Lage sehr unterschiedlich

geprägt. Hier scheint nicht zuletzt politischer Handlungsbedarf

angesagt zu sein.

Zahlreiche Publikationen zur Geschichte des Nassauer Landes sind

auf der Homepage der Kommission aufgeführt und können dort

bestellt werden: www.hiko-nassau.de.

Eindruck erfährt seine Bestätigung beim Lesen der einzelnen Kapitel.

Steht dabei anfangs die Rohstoffversorgung der Sayner Hütte in territorialgeschichtlicher

Sicht, also in kurtrierischer, nassauischer und preußischer

Zeit im Vordergrund, behandelt das nächste Kapitel den Horhausener

Spateisen-Gangzug als Erzbasis der Hütte. Anschließend werden die

Fuhr-

wege aus dem Horhausener Raum nach Sayn beleuchtet.

Besondere Bedeutung kommt dem letzten Abschnitt zu,

widmet sich dieser doch neben den technischen Hilfsmitteln

der Fuhrleute auch deren soziokulturellen Lebensrealitäten.

Territorialgeschichtliche, geologisch-bergmännische,

wirtschafts- und sozialhistorische Inhalte

erfahren somit eine Symbiose, die ein ganzheitlicheres

Bild des Eisenerzfuhrwesens plastisch werden lässt.

Hierbei wird auch deutlich, dass die Sayner Hütte

vornehmlich auf der Basis lokal-regionaler Rohstoffvorkommen

beruhte, ja dass die Hütte einen

engen Verbund mit den Horhausener Erzgruben

bildete. Die Fuhrleute, welche das Erz transportierten,

stellten das augenscheinliche Bindeglied

zwischen den beiden Hauptpfeilern Grube und

Hütte dar. Dabei umfasst das rund 100 Seiten

starke Buch auch zahlreiche Abbildungen,

Kartenmaterial sowie entsprechende Quellen-

und Literaturangaben. All dies zeugt von der

vorbildlichen Recherche- und Schreibarbeit der beiden Autoren,

die jedoch keineswegs erschlagend oder gar langweilend auf den

Leser wirkt und einem breiten Rezipientenkreis empfohlen werden kann.

„Friedrich Schweitzer –

ausgewählte Gedichte“

Die offizielle Vorstellung dieses Buches, das im Verlag Christoph

Kloft erschien, fand im November im Westerburger Ratssaal statt.

Den Mitgliedern der Geschichtswerkstatt des Westerwald-Vereins

Westerburg insbesondere den beiden Herausgeber, Dieter Kaiser

und Burkhard Peschke, gebührt eine große Portion

Dank, für ihr Engagement bei der

Vorbereitung

zur Herstellung dieses Buches.

Friedrich (Friedel) Schweitzer hatte

viele Talente. Er war Musiker,

Komponist, Dichter und vor allem

ein tief verwurzelter Westerwälder.

Er schrieb heimatliche Gedichte

in der Mundart von Hattert-Hütte

und darüber hinaus

auch das Leben betreffende

Texte. Den Westerburger

Schlossgeist oder das „Petermännchen“

ließ er auch

nicht aus.

Erhältlich ist das Buch

beim Herausgeber Dieter

Kaiser oder im Westerburger

Buchhandel.

Lösung von Seite 11:

Das historische

Gebäude in der

Bildmitte ist das

Wirtshaus an der

Lahn in Dausenau.

Mundarträtsel:

Der ist verärgert

und läuft barfuß

durch den Schnee.

Nicht

vergessen!

Redaktionsschluss

Ausgabe 2/19: 22.3.2019

30 DER WESTERWALD 1/19


WERDEN SIE

BRAUZEUGE

Lernen Sie das Geheimnis

Hachenburger Braukunst kennen!

Die Hachenburger Erlebnis-Brauerei ist keine herkömmliche Brauerei-

Besichtigung, sondern eine andere Art, das Bierbrauen zu erleben!

Schauen Sie unseren Braumeistern über die Schulter und verkosten

Sie im Zwickelkeller braufrisches, noch

unfiltriertes Hachenburger.

Neu: Braukurse in der

Hachenburger Brau-Werkstatt

Wir haben verschiedene Erlebnis-

Touren für Sie zusammengestellt,

zum Teil auch mit anschließendem

Essen in unserer Braustube

„Schalander“. Neu ist zum Beispiel

unsere Biersommelier-Genießer-Tour

mit 4-Gänge-Menü.

Fordern Sie unseren Prospekt an oder

besuchen Sie uns im Internet unter

www.hachenburger.de

Kino im Reifehaus

Info & Anmeldung:

0 26 62 / 8 08-88

www.hachenburger.de

7 Tage die Woche!

Vereinbaren Sie telefonisch

Ihren Besichtigungstermin und besuchen

Sie uns werktags oder am

Wochenende. Rufen Sie uns an, wir

beraten Sie gerne!

Biersommelier-Genießer-Tour

Hachenburger Erlebnis-Brauerei | Westerwald-Brauerei H. Schneider GmbH & Co. KG | Gehlerter Weg 12 | 57627 Hachenburg

Tel.: +49 (0) 26 62 / 8 08 - 88 | Fax: +49 (0) 26 62 / 8 08 - 80 info@hachenburger.de | www.hachenburger.de

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