Gott hat Humor - meine besten Witze über Gott und die Welt

pischka

Émile Zola sagt: „Lachen ist eine Macht, vor der die Größten dieser Welt sich beugen müssen.“ Und tatsächlich: Wer von Herzen lachen kann, der ist frei – der Ernst der Lage, die Mächtigen und die Vorurteile haben ihn nicht mehr ganz im Griff.
Günter Binder führt seine Leser mit diesem kleinen Band hinein in diese Freiheit des Lachens; seine Witze sind mal frech, mal fröhlich, mal überraschend. Untermalt hat er sie mit persönlichen Reflexionen zum christlichen Glauben. So ist ein kleines Werk entstanden, das es einem warm ums Herz macht. Ein Geländer, um selbst ins Lachen zu finden, ein Büchlein, das neue Sichtweisen eröffnet, oder einfach als Geschenk für zwischendurch an einen lieben Menschen.
Auch wenn das so nicht in der Bibel steht, wir können sicher sein: Auch Jesus lacht. Und ganz gewiss geht er dazu nicht in den Keller.

Günter Binder

Gott hat

Humor Gott

hat

Humor

Meine besten Witze

über Go & die Welt

Günter Binder

Meine besten Witze

1

über Gott & die Welt


Impressum

2. Auflage: Mai 2018

Copyright by Günter Binder

Die Bibelstellen sind der Übersetzung Hoffnung für

alle® entnommen, Copyright © 1983, 1996, 2002 by

Biblica, Inc.®.

Verwendet mit freundlicher Genehmigung des

Herausgebers Fontis – Brunnen Basel.

Layout: Agentur PJI UG [haftungsbeschränkt], Adelberg

Lektorat: Gabriele Pässler, Görwihl

Bilder und Illustrationen: Vom Autor, 123rf.com,

Adobe Stock.

Titelbild: Caroon-Club,

ISBN: 978-3-944764-17-7

2


Ich widme dieses Buch

Jesus

meinem Retter, der meinem Leben Sinn gibt.

Und das kann er auch für dich tun.

(... wenn du willst!)

3


Inhalt

Bei der MPU ........................................................ 7

Einsatzkräfte frei ................................................8

Witz und Wahrheit ..............................................9

Die Beichte ........................................................ 10

Der Schulfreund und sein Richter .................... 11

„Es einfach zugeben“: Meine Story ...................13

Gartenpflege vom Knast aus ............................. 16

Kaiserstühlerwitze ............................................. 17

Geniale Lösung .................................................. 18

Rentnerfleiß ....................................................... 19

Landleben .......................................................... 19

Blondinenwitz ...................................................20

Bildung .............................................................. 21

Wer kann übersetzen?........................................ 22

Fromm genug?.................................................... 23

Scheinheilig ....................................................... 23

Der Deal mit dem Pfarrer ..................................24

Handicap oder Wettbewerbsvorteil? ................. 25

4


„Ich war ein neuer Mensch“:

Die Story von unserem Pastor ............................26

Was passieren kann, wenn ein Atheist betet .....29

Die Wahrheit über Statistik ............................... 31

Logik .................................................................. 33

Wo ist das Kopfweh hin? ................................... 33

Wunder .............................................................. 32

Unser Job............................................................34

Ehe: Dreimal in der Woche – Viel Glück! –

„Ich habe nichts anzuziehen!“ ............................35

Die Erschaffung des Menschen ......................... 38

Judenwitze: Wann beginnt das Leben? –

Gegenseitigkeit – Ein neues Testament ..............40

Himmel und Hölle: Werbeabteilung –

Das Ergebnis zählt – Unnötige Verspätung –

Pflastersteine .....................................................42

Einfach perfekt ..................................................45

Gott hat einen wunderbaren Plan für dich .......46

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Ich Bin-der Günter und ich liebe es, Witze zu erzählen.

Normalerweise erzähle ich sie „live“, aber viele

haben mich gebeten, aus „meinen“ Witzen ein Buch

zu machen …

Schon zu meiner Bürozeit dichteten meine Kollegen

über mich:

„Oft am Tag er Witze macht,

am meisten er darüber lacht.“

Also probieren wir es mal.

6


Bei der MPU

Zwei Kumpel sind unterwegs zur MPU (Medizinischpsychologische

Untersuchung, auch bekannt als „Idiotentest“).

Sie hatten zu tief ins Glas geschaut und

dann war der Führerschein weg – und jetzt tun sie alles,

damit sie ihn wiederbekommen.

Sagt der eine zum anderen: „Dieses Mal muss es

klappen, ich brauche den Lappen unbedingt für meinen

Job!“ Sagt der andere: „Ja, bei mir ist es auch so.“

Der erste wird zur mündlichen Prüfung gerufen.

Nach zehn Minuten kommt er raus und ist ganz begeistert:

„Juhu, ich bekomme ihn wieder, juhu, das

war ganz einfach.“ Der andere unterbricht ihn: „Was

haben sie gefragt?“ – „Sie haben gefragt, was der Unterschied

ist zwischen einer Ente und einem Fisch.“

– „Und was hast du gesagt?“ – „Ich habe gesagt: Der

Fisch schwimmt im Wasser und die Ente auf dem

Wasser.“

Dann wird der zweite aufgerufen. Bei ihm geht es

erheblich länger. Als er herauskommt, ist er total am

Fluchen: „So ein Mist, die spinnen doch …“ Der andere

will wissen: „Was haben sie dich denn gefragt?“

„Ja, sie haben mich gefragt, was der Unterschied

ist zwischen einem Adler und einem Hirsch.“ – „Und,

was hast du gesagt?“ – „Ja eben, mir ist nichts eingefallen,

da habe ich eben gesagt: Der Adler hat am

Montag Ruhetag und der Hirschen am Mittwoch!“

7


..

Einsatzkrafte

frei

Ruft ein Mann bei der Polizei an: „Bitte kommen Sie

sofort, in meiner Garage sind Einbrecher, und ich

habe sehr teures Werkzeug darin.“ – „Ja“, antwortet

der Polizist am anderen Ende der Leitung, „wir würden

gerne kommen, aber alle Einsatzkräfte sind unterwegs.

Wir schicken jemand, sobald jemand frei

ist.“

Nach einer Viertelstunde klingelt das Telefon bei

der Polizei wieder: „Vergessen Sie das mit den Einbrechern

in meiner Garage, ich habe es selbst geregelt.

Ich habe die Einbrecher erschossen.“ Aufgelegt.

Zehn Minuten später rücken zwei Einsatzkommandos

an und umstellen das Haus, verhaften die Einbrecher

und stellen den Hausbesitzer zur Rede: „Was

fällt Ihnen ein, uns anzulügen, Sie hätten die Einbrecher

erschossen?“

„Aber wer hat denn zuerst gelogen? Ich dachte,

Sie hätten keine Einsatzkräfte frei!“

8


Witz &

Wahrheit

Der Lehrer sagt, der Wal könne einen Menschen zwar

ins Maul nehmen, aber verschlucken, das könne er

nicht, dazu sei der Rachen zu eng.

Steht Klein-Maria auf: „Aber in der Bibel steht,

dass der Wal Jona verschluckt hat!“

Der Lehrer bleibt fest: „Biologisch gesehen ist das

unmöglich.“

Klein-Maria: „Wenn ich den Himmel komm, dann

frag ich den Jona!“

Der Lehrer: „Und wenn Jona in der Hölle ist?“

Maria: „Dann fragst du ihn!“

Die Bibel sagt, dass es Himmel und Hölle gibt.

(Übrigens: Der Lehrer hat recht, und Klein-Maria

braucht nur in der Bibel nachzuschauen:

Jonas Spezialtaxi war kein Wal, sondern ein

„großer Fisch“.)

9


Die

Beichte

Kommt ein Bauer zum Beichten: „Mit der Wahrheit

habe ich es nicht immer so genau genommen – aber

ich habe auch gebetet, dann ist das wieder ausgeglichen!“

„So“, sagt der Priester, „und was gibt es noch?“ –

„Ja, mit dem Eigentum habe ich es auch nicht immer

so genau genommen – aber ich habe auch wieder gespendet,

dann ist das auch ausgeglichen!“

„Das ist aber interessant“, meint der Beichtvater,

„gibt es noch etwas?“ – „Ja, mit dem Alkohol habe

ich es auch nicht immer so eng gesehen – aber ich

habe auch gefastet, also ist das auch wieder ausgeglichen.“

Da platzt dem Priester der Kragen: „Der Herrgott

hat Sie erschaffen und der Teufel wird Sie holen,

dann ist das auch wieder ausgeglichen!“

Die Bibel sagt: „Alle sind Sünder und haben nichts

aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.“ 1

10


Der

Schulfreund

und sein

Richter

Zwei Jungen sind gute Schulfreunde; nach der Schule

verlieren sie sich aus den Augen. Der eine wird Richter

und der andere gerät auf die schiefe Bahn.

Der Kriminelle kommt vor den Richter, der sein

Schulfreund war.

Der hat jetzt ein Problem! Das Dilemma ist:

Als Richter muss er Recht walten lassen; er muss ihn

verurteilen. Aber weil er sein Schulfreund war, möchte

er ihm am liebsten die Strafe ersparen. – Was soll

er tun?

Er verhängt eine angemessene Geldstrafe – und

dann stellt er einen Scheck aus über genau diese

Strafsumme! Er will die Geldstrafe selber bezahlen.

Das ist Liebe.

Das tut Gott für uns!

• In seiner Gerechtigkeit spricht er uns schuldig,

weil wir schuldig sind.

11


• Doch aus Liebe kommt er in der Person seines

Sohnes Jesus Christus zu uns und bezahlt die

Strafe für uns.

• Somit kommt der Schuldige ungestraft davon,

aber es ist trotzdem gerecht, denn die Schuld

wurde gesühnt (Römer 3 Vers 21–26).

Wir sind frei! Gott ist Richter und Retter in einer

Person. Er gibt uns den „Scheck“, aber er überlässt es

uns, ob wir ihn annehmen oder ablehnen. Nehmen wir

ihn an, dann ist alles in Ordnung. Lehnen wir ihn ab,

dann müssen wir die Strafe auf uns nehmen.

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Es einfach

zugeben –

Meine Story

Ich komme aus Südbaden, da, wo es in Deutschland

am wärmsten ist: vom Kaiserstuhl. 1956 wurde ich in

Bahlingen als drittes Kind geboren; eigentlich hätte

es mich gar nicht geben sollen, wir waren ja so arm.

Deshalb hatte ich sehr wenig Selbstvertrauen.

Aber als ich groß war, konnte ich mir ein Auto

leisten. Ich genoss die Freiheit! Doch mein Freiheitsdrang

brachte drei Totalschäden zustande, jedes

Mal im Suff; ich wurde bewahrt und kam immer

ohne Schrammen davon. Einmal hatte ich sogar einen

schwerbehinderten Freund im Auto, der durch einen

Motorradunfall schon ziemlich lädiert war.

Ich war auf der Suche, ich wusste: Irgendwas fehlt

mir. Ich sah keinen Sinn im Leben und wartete immer

sehnlich aufs Wochenende, wo wir saufen gingen und

natürlich auch nach Mädchen suchten …

Dann lernte ich auf einer Geburtstagsparty Maria

kennen. Sie war sehr schön, und wir befreundeten

uns – und damit wurde alles anders.

Ab und zu ging ich in die Kirche, und auch in

kirchlichen Jugendgruppen war ich schon, aber bei

13


Kirchens fand ich nicht, was ich suchte. Meistens waren

die Predigten so, dass ich mich danach noch mieser

fühlte als vorher.

Da kümmerte ich mich doch lieber darum, nie wieder

arm sein zu müssen! So kamen wir zu einem Geschäftsmodell,

in dem man andere Leute sponsert. Unser Sponsor

aus Offenburg war begeistert von einem amerikanischen

Prediger in Mannheim, der gleichzeitig lachen

und singen konnte, und hat uns eingeladen. Naja, zweigeladen,

dreigeladen … vielleicht beim siebten Anlauf

sind wir tatsächlich nach Mannheim gefahren.

Nicht schlecht: Es ging fröhlich zu im Gottesdienst

und die Predigt machte Sinn. Der Prediger sagte, wir

selber könnten es nicht schaffen aus uns selbst, aber

Jesus hätte es schon für uns erledigt. Wir müssten es

einfach zugeben, den Blödsinn, den wir verzapft haben,

bereuen und Jesus in unser Leben einladen.

Das haben wir umgehend getan! Das war im Frühjahr

1982, ich war 25.

Danach wurde alles schlagartig anders – meine

Ängste waren verschwunden und für mich begann

buchstäblich ein neues Leben, und das hat bis heute

angehalten. Bis dahin hatten wir in wilder Ehe zusammengelebt,

aber jetzt heirateten wir, so schnell es

ging. Dann haben wir drei Wunderkinder bekommen –

meine Frau hatte praktisch keinen Eisprung – und das

erste Kind war ein Junge, genau wie wir gebetet hatten.

Das hatte es in Marias Familie noch nie gegeben!

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Unser Fleiß und Einsatz wurde belohnt: Mit Gottes

Hilfe konnten wir ein Haus bauen, ohne dass wir

geerbt hätten, und auch sonst hat sich keiner an unserem

Projekt beteiligt. Jetzt haben wir ein wunderbares

Leben und können uns einiges leisten. Aber das

Schönste ist unsere Familie – wir fühlen uns eng verbunden,

und durch Gottes Hilfe geht es uns inzwischen

super gut miteinander.

2011 hatte ich einen blöden Fahrradunfall, nur

150 Meter vor der Haustür. Ich war benommen und

blutete aus dem Ohr, und ich redete wirres Zeug. Das

sah zuerst gar nicht gut aus; erst nach einer halben

Stunde kam ich wieder zu mir. Mir war sowas von

glasklar, dass ich fast im Himmel war: Ich hatte es

geschafft, war am Ziel, konnte nun die Ewigkeit mit

Gott verbringen … Aber nein, das heißt, ja, schon,

aber noch nicht gleich – jedenfalls wusste ich: Alles

wird gut! Ich kam zwar noch ins Krankenhaus, wurde

aber als gesund entlassen.

Dank Gottes Segen können meine Frau und ich jetzt

viel Zeit zusammen verbringen und auch mit unseren

drei Enkeln. Und wir freuen uns auf die Ewigkeit!

Nachdem wir Jesus kennengelernt hatten, wollten

wir das auch mit anderen teilen und begannen, in

unserem Wohnzimmer Alphakurse anzubieten, also

Glaubensgrundkurse (www. alphakurs.de).

2003 hatte ich den Mut, mit anderen zusammen

dazu sogar ins Gefängnis zu gehen – und seitdem machen

wir dort jedes Jahr einen Alphakurs.

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GartenpFlege

vom Knast aus

Schreibt eine Frau an ihren Mann, der im Gefängnis sitzt:

„Liebling, seit du nicht mehr hier bist, ist der Garten, den

du immer so gepflegt hast, ganz voller Unkraut. Jetzt will

ich was Schönes pflanzen, aber wann mach ich das am

besten?“

Kommt ein Brief zurück: „Um Himmels willen, lass

bloß die Finger weg! Da habe ich die ganze Beute vergraben!“

Ein paar Wochen später schreibt sie: „Schatz, die Polizei

war da und eine Gartenbaufirma. Die haben den ganzen

Garten umgewühlt, aber gefunden haben sie nichts.“

Schreibt der Insasse zurück: „Schatz, jetzt kannst du

pflanzen.“

Im Gefängnis habe ich „echt harte Kerle“ kennengelernt,

die auch ihr Vertrauen auf Jesus gesetzt haben, und

jetzt sind sie meine Freunde: Eugen, Walter, Raimund, Jakob,

Raschid.

Raschid hat sogar ein Buch darüber geschrieben, es

heißt „Der Sohn des Imams“ und ist 2013 im Fontis-Verlag

erschienen.

Bild rechts: Meine Familie 2011: Links unsere Heimat, der Kaiserstuhl, mit der Bahlinger

Kirche und unserem Haus; rechts der Schwarzwald mit Marias Elternhaus in Wieden

(Münstertal). Ganz links stehe ich, 2. v. re. ist meine Frau Maria.

16


KaISerstUhlerwitze

..

Findet ein Kaiserstühler einen 20-Euro-Schein und

beschließt, es wie Jesus zu machen: Er hat die 20

Euro zu Wein gemacht.

* * *

Kommt ein Kaiserstühler ins Lokal und setzt sich

an den Stammtisch. Da bestellt ein Elsässer gerade einen

Edelzwicker und ein Schwabe will einen Trollinger.

Sagt der Kaiserstühler: „Dann nehme ich eine Cola.“

„Ja, trinkst du denn keinen Wein?“ – „Doch,

doch“, sagt der Kaiserstühler, „aber wenn ihr keinen

trinkt, dann trinke ich auch keinen.“

Ohne Witz: Wir Kaiserstühler können schon stolz

sein auf den guten Wein, den der Herrgott bei uns

wachsen lässt.

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Geniale ..

Losung

und am 8. Tag erschuf Gott die Dialekte!

Alle Völkchen waren glücklich.

Der Berliner sagte: „Icke hab ’nen wahnsinns

Dialekt, wa?“

Der Hanseate sagte: „Moin Dialekt ist dufte, ne!“

Der Kölner sagte: „Hey du Jeck, mit Kölsch feiert

man Karneval!“

Der Hesse sagte: „Babbel net, di Hessa babbeln

des best Hochdeutsch!“

Der Sachse sagte: „Nu freilisch is Sächsisch de

scheenste Schprooche!“

Nur für den Badener war kein Dialekt übrig.

Da wurde der Badener traurig … Irgendwann

sagte Gott:

„Schiss druff, schwätzesch halt so wiä ich!!“

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entnerFleiSS

Frage ich meinen Nachbarn, der schon eine Weile in

Rente ist: „Was machst du heute?“ – „Heute? Nichts.“

Sag ich zu ihm: „Aber das hast du doch gestern schon

gemacht.“ Antwortet er: „Ja, aber ich bin nicht fertig

geworden!“

landleben

Ein älteres Ehepaar vom Land beim Arzt. Nach der

Untersuchung kommt er ins Wartezimmer zurück.

„Und, Hermann, was hat er gesagt?“ – „Er hat mir

Zäpfchen gegeben.“

„Und wie musst du die einnehmen?“ – „Weiß

nicht, ich habe gedacht, du weißt das schon.“ – „Du

Depp, jetzt gehst du nochmal rein und fragst!“

Er kommt raus: „Rektal, hat er gesagt!“ – „Und

was ist das?“, fragt sie. Er: „Ich habe gedacht, du

weißt das schon.“ Sie: „Nein, jetzt musst du eben

nochmal rein!“

Fünf Minuten später: „Ich glaube, jetzt ist er sauer!

Er hat gesagt, ich soll sie mir hinten reinstecken.“

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Blondinenwitz

Eine Blondine und ein Rechtsanwalt sitzen nebeneinander

im Zug. Dem Rechtsanwalt ist es langweilig

und er denkt, jetzt zock ich mal eben die Blondine

ab: „Entschuldigen Sie, hätten Sie Lust auf ein Spiel?

Wir stellen uns gegenseitig eine Frage, und wer keine

Antwort hat, der gibt dem anderen fünf Euro.“ Die

Blondine will aber ihre Ruhe haben und lehnt ab.

Der Rechtsanwalt bleibt hartnäckig und erhöht

den Einsatz zu ihren Gunsten, weil sie bestimmt sowieso

nichts weiß: „Sie bekommen 50 Euro, ich aber

weiterhin nur 5 Euro für jede nicht beantwortete

Frage.“

Okay, die Blondine lässt sich darauf ein. Der Anwalt

stellt eine lange, komplizierte juristische Frage

und da sie keine Antwort weiß, bekommt er seine

fünf Euro.

Dann ist die Blondine dran: „Was hat vier Beine,

wenn es den Berg raufgeht, und drei Beine, wenn es

den Berg herunterkommt?“ Der Anwalt überlegt, befragt

mehrere CD-ROMS, durchsucht das Internet

und gibt der Blondine schließlich 50 Euro.

Sie steckt sie ein und dreht sich weg. „Okay“,

meint der Anwalt, „und was ist die Antwort?“ Die

Blondine lächelt und gibt ihm 5 Euro.

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Bildung

Im letzten Moment findet die Maus ein Loch in der

Wand und versteckt sich vor der Katze. Wie sie so im

Loch hockt und auf bessere Zeiten wartet, da hört sie

auf einmal: „Wuff, wuff!“

„Sehr gut, da hat die Katze ihren Meister gefunden“,

freut sie sich und krabbelt aus dem Versteck.

Aber schwuppdiwupp wird sie von der Katze verspeist!

Nach dem Mahl leckt sich die Katze das Maul und

denkt: „Es war schon immer gut, wenn man Fremdsprachen

kann!“

Filou, unser Hund, und Sammy, unsere Katze

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Wer .. kann

ubersetzen?

Klein-Pedro in Mexiko ist zu faul zum Arbeiten. Also

trainiert er mit seinen Kumpels Reiten und Schießen

und dann spezialisieren sie sich auf texanische

Banken in Grenznähe, denn in Mexiko sind sie in Sicherheit,

da will ihnen keiner etwas.

Das gefällt dem FBI und den Banken gar nicht. Sie

gehen nachts illegal über die Grenze und machen Pedro

in seiner Stammkneipe dingfest: „Pedro“, sagen

sie und halten ihm das Gewehr an den Kopf, „gib uns

sofort das ganze Geld oder du bist ein toter Mann!“

Pedro stammelt: „Non comprende, non comprende.“

Schreit der Polizist: „Wer kann übersetzen?“ Der

Wirt meldet sich und erklärt Pedro, was das FBI gesagt

hat. Dieser wird bleich und erklärt dem Wirt, wo

das Geld versteckt ist. Der Polizist zum Wirt: „Und

was sagt er?“ Der Wirt erklärt: „Pedro sagt, dass er

euch Fuck-Amis keinen Cent zurückgibt, lieber will

er sterben.“

(Auch bei Übersetzungen gibt es Qualitätsunterschiede.)

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Fromm genug?

Sagt eine Nonne zur anderen: „Da ist noch so viel übrig

von unserem kalten Büffet gestern. Pack alles in

einen Korb und bring es den Bauarbeitern gegenüber.

Aber sie kriegen es nur, wenn sie fromm sind.“

Die Nonne geht rüber zu den Bauarbeitern. Zum

ersten sagt sie: „Ich bringe etwas zu essen. Aber vorher

eine Frage: Kennst du Pontius Pilatus?“

Der Bauarbeiter grübelt und ruft dann seinem Kollegen

ein Stockwerk weiter oben zu: „Sag mal, kennst

du den Pontius Pilatus?“ Der schüttelt den Kopf und

ruft zum Nachbargerüst: „He, ist der Pontius da?“,

und nach kurzer Pause, als keine Antwort kommt,

fragt er seinen Kollegen im ersten Stock: „Nö, was

willst du denn von dem?“ – „Ja, hier ist seine Olle,

die bringt ihm was zu essen!“

Scheinheilig

Kommt ein Politiker zum Papst, der soll ihn heiligsprechen.

„Ja“, sagt der Heilige Vater, „ich sehe

schon Ihre Verdienste für das Christentum. Das Problem

ist, dass wir nur Tote heiligsprechen.“

Sagt der Politiker: „Ich war schon einmal scheintot.“

– „Okay“, sagt der Papst, „dann spreche ich Sie

jetzt scheinheilig.“

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Der Deal

mit dem

Pfarrer

Das Hansli geht immer mit dem Opa in die Kirche,

weil da auch was für das Hansli abfällt, ein Fränkli

oder ein Eis oder was Süßes. Das Problem ist nur:

Bei der Predigt schläft der Opa immer ein, und er

schnarcht.

Der Pfarrer überlegt, was er dagegen tun könnte,

und fragt das Hansli: „Hansli, machen wir ein Geschäft?“

Das Hansli antwortet: „Kommt drauf an.“

„Weißt du“, sagt der Pfarrer, „jedes Mal, wenn du

den Opa wachhältst, kriegst du zwei Stutz von mir.“

Der Deal ist gemacht und an drei Sonntagen funktioniert

es wunderbar. Aber am vierten Sonntag

schnarcht der Opa schlimmer denn je.

Die Kirche ist aus und der Pfarrer fragt das Hansli:

„Was ist jetzt mit unserem Deal, Hansli?“ – „Ja“,

stottert dieser, „es tut mir leid, Herr Pfarrer, aber der

Opa gibt mir fünf Stutz, wenn er schlafen darf!“

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Handicap oder

Wettbewerbsvorteil?

Das Bibelwerk will kundenfreundlich werden, also

stellt es Leute ein, die ähnlich wie Staubsaugervertreter

die verschiedenen Bibelausgaben in einer „Von

Tür zur Tür“-Aktion an den Mann bringen sollen.

Politisch korrekt, wie ein Christ nun mal ist, stellt

der Personalchef auch einen Stotterer ein. An einem

Montagmorgen beginnt die Aktion, die Vertreter

schwärmen mit prall gefüllten Koffern aus.

Am Mittag kehrt der Stotterer in die Geschäftsstelle

zurück. „Gab es Schwierigkeiten?“, fragt der

Bereichsleiter verwundert.

„Im G-g-gegenteil“, antwortet der Stotterer, „a-a-alles

v-v-v-verkauft!“ – „Wie haben Sie das denn geschafft,

und in so kurzer Zeit?“, wundert sich der andere.

„N-n-na ja. I-i-ich hab-hab halt g-g-geklingelt, und

dann ha-hab ich die Bi-i-i-b-b-beln angeboten, L-l-luther,

Z-z-zürcher, G-g-gu-u-u-ute Nachricht und so und

Gro-o-oßd-d-druck, N-n-n-ormal und S-s-s-senfkorn …“

„Wie, und am Ende haben die Leute einfach so gekauft?“

– „N-n-nein, am E-e-ende hab ich i-i-immer

gefragt: Wollen S-s-sie eine kaufen o-oder soll ich Ihnen

v-v-v-vorlesen?“

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Ich war ein

“neuer mensch“

Die Story von unserem Pastor

Von frühester Kindheit an war Hans-Peter ein Heimkind.

Für seine Eltern existierte er nicht, auch nicht

am Wochenende oder in der Freizeit, wenn alle anderen

Kinder nach Hause fuhren.

Aber er hatte zwei starke Fäuste, und die sollten

ihm Anerkennung und Achtung verschaffen. Bis er

auf eine Freizeit eingeladen wurde. Alles war so anders!

Hans-Peter berichtet:

„Ich begriff überhaupt nicht, worum es ging. Das änderte

sich, als am Nachmittag ein Film gezeigt wurde.

Eine riesengroße Mauer stand im Vordergrund. Sie

hieß Sünde. Diese Mauer wollten verschiedene Tiere

umgehen oder durchbrechen.

Als Erstes versuchte ein Elefant, die Mauer einzurennen.

War er nicht das stärkste und größte unter

den Tieren? Er rannte mit all seiner Kraft gegen diese

Mauer, doch sie hielt stand.

Danach versuchte ein Affe mit seinen Kletterkünsten,

über die Mauer zu kommen, doch je höher er kletterte,

desto höher wurde die Mauer. Er kam nicht drüber.

Listig versuchte es nun die Schlange. Sie glaubte,

sie wäre die Intelligenteste unter den Tieren. Sie

26


grub sich tief und tiefer in das Erdreich ein, doch sie

schaffte es auch nicht.

Schließlich gaben die Tiere auf. Hier konnte man

nicht mit eigener Kraft herüberkommen. Während sie

ratlos beieinander standen und die Mauer näher betrachteten,

entdeckten sie darin eine Tür. Diese Tür

hatte einen Namen, sie hieß: Jesus.

‚Wenn du durch diese Mauer der Sünde hindurchkommen

möchtest, dann musst du durch diese Tür

gehen, die Jesus Christus heißt. Sie ist der einzige

Weg‘, sagte eine Stimme. Danach ging ein Tier nach

dem anderen hindurch.

Der Film war noch nicht zu Ende, die Geschichte

ging weiter. Sie erzählte von Jesus, dass er für uns

Menschen auf diese Erde kam. Er starb am Kreuz für

alle eure Sünden, damit wir Vergebung haben. Weiter

hieß es, dass er gerade die Schwachen und Verstoßenen

liebt. Dann wurde von Gott, dem Vater im Himmel,

erzählt, der ein guter Vater sein sollte. Ein Vater,

der jeden Einzelnen von uns liebt.

So etwas hatte ich noch nie gehört. Ein Vater, der

mich liebte? Die Botschaft beeindruckte und überwältigte

mich zugleich. Und konnte ich auf so einfache

Art und Weise meine Sündenlast loswerden?

Sobald der Film zu Ende war, suchte ich eine Betreuerin

auf: ‚Ich möchte durch diese Tür gehen.

Ich möchte, dass Gott mir meine Sünden vergibt.‘ –

‚Gut‘, sagte sie. Dann kniete sie mit mir nieder und

sprach mir ein einfaches Gebet vor:

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‚Herr Jesus, vergib mir meine Schuld. Ich möchte,

dass du mein Herr bist, und ich will dir nachfolgen.‘

Während wir so beteten, kamen mir die Tränen,

ich fing an zu weinen wie ein Schlosshund. Noch nie

in meinem Leben hatte ich das Bedürfnis gehabt, mit

Gott in Verbindung zu kommen und ihn um Hilfe zu

bitten. Doch jetzt hatte ich es, mir wurde plötzlich

bewusst, wie sehr ich ihn brauchte.

Durch dieses einfache Gebet erlebte ich eine ungeheure

Befreiung. Als wir wieder aufstanden, meinte

ich, ein Rucksack voller Steine würde von meinen

Schultern fallen. Ich fühlte mich plötzlich so frei!

Freude und Frieden kamen in mein Herz. Am liebsten

hätte ich die ganze Welt umarmt.

Überhaupt fühlte ich mich so anders. Ich verspürte

plötzlich Liebe zu meinen Mitmenschen. In unserem Zimmer

umarmte ich völlig unvermittelt einige Jungs, die zufällig

dastanden. So etwas hatte ich in meinem ganzen

Leben noch nie getan. Was war nur mit mir passiert?

Was mir momentan noch neu und unverständlich erschien,

durfte ich nach und nach begreifen. Jesus hatte

mich von meiner Sündenlast befreit. Er kam in mein Herz.

Seine Liebe machte mich fähig, auch andere zu lieben.

Ich war ein neuer Mensch.“ 2

Hans-Peter Zimpfer ist Vater von drei Kindern und Pastor

der Christengemeinde Freiburg.

Auf der letzten Seite seines Buches schreibt er: „Das ist

meine Botschaft. … Gott verwandelte einen Taugenichts

in einen Diener für sein Reich.“

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Was passieren

kann, wenn ein

Atheist betet

Ein Atheist macht einen Spaziergang durch den Wald.

Er bestaunt alles, was der Zufall der Evolution geschaffen

hat: „Was für majestätische Bäume! Was für

herrliche Tiere!“, sagt er zu sich selbst.

Wie er so am Ufer eines Flusses entlanggeht, hört

er hinter sich ein Rascheln im Gebüsch. Er dreht sich

um: Da kommt ein Zwei-Meter-Grizzlybär auf ihn zu!

So schnell er kann, läuft er den Weg hinauf. Der Bär

kommt näher, also rennt er schneller, und vor Angst

kommen ihm die Tränen.

Wieder schaut er sich um, und der Bär ist noch

näher. Sein Herz klopft wild und er versucht, noch

schneller zu laufen. Da stolpert er und fällt zu Boden!

Er rappelt sich wieder auf, aber der Bär, schon

über ihm, langt nach ihm mit der linken Tatze und

hebt die rechte, um ihn zu erschlagen.

In diesem Moment ruft der Atheist aus: „O, mein

Gott!“

Die Zeit bleibt stehen. Der Bär erstarrt. Der Wald

ist still, nicht einmal der Fluss rührt sich von der

29


Stelle! Ein helles Licht erfasst den Mann und eine

Stimme erschallt vom Himmel: „Alle diese Jahre hast

du meine Existenz geleugnet, du lehrst andere, dass

es mich nicht gibt, und hältst sogar die Schöpfung für

einen kosmischen Zufall. Und jetzt soll ich dir also

aus der Patsche helfen? Soll ich dich denn wie einen

Gläubigen behandeln?“

Der Atheist schaut direkt in das Licht und sagt:

„Es wäre sicher verlogen, wenn ich mich nach all den

Jahren jetzt einen Christenmenschen nennen würde,

aber vielleicht könntest du den Bären zu einem

Christen machen?“

„Na klar“, sagt die Stimme. Das Licht erlischt. Der

Fluss fließt weiter, und die Geräusche des Waldes ertönen

auch wieder.

Der Bär senkt seine rechte Tatze, legt beide Tatzen

zusammen, senkt seinen Kopf und sagt: „Komm, Herr

Jesus, sei du unser Gast und segne, was du uns bescheret

hast.“

30


Die .. Wahrheit

Uber Statistik

Ein Jäger schießt auf einen Hasen. Der Hase schlägt

einen Haken und die Kugel fliegt eine Handbreit

links von ihm vorbei.

Der Jäger schießt nochmal. Diesmal fliegt die Kugel

eine Handbreit rechts von ihm vorbei.

Statistisch gesehen ist der Hase tot.

31


Logik

Sherlock Holmes und Dr. Watson fahren zum Zelten.

Nach einem anständigen Abendessen und einer guten

Flasche Wein legen sie sich schlafen.

Einige Stunden später wacht Holmes auf und rüttelt

seinen treuen Freund: „Watson, schau mal zum

Himmel und sag mir, was du siehst.“

„Ich sehe Millionen und Abermillionen von Sternen.“

– „Und was sagt dir das?“

Watson überlegt eine Weile. „Astrologisch gesehen

sagt es mir, dass es Millionen von Sternen und vielleicht

Billionen von Planeten gibt. Astrologisch sehe

ich, dass der Saturn im Sternbild des Löwen steht.

Horologisch gesehen kann ich erschließen, dass es

ungefähr viertel vor drei sein muss. Theologisch kann

ich erkennen, dass Gott allmächtig ist und wir winzig

sind und unbedeutend. Meteorologisch erkenne ich,

dass wir morgen einen wunderschönen Tag haben

werden. – Und was sagt es dir?“

Holmes schweigt eine Minute lang, dann sagt er:

„Watson, du Idiot, irgendein Gauner hat uns das Zelt

geklaut!“

32


Wo ist das

Kopfweh hin?

Kommt eine Frau mit Migräne zum Pfarrer und klagt

ihm ihr Leid. Sie beschwert sich über ihren bösen

Mann, über das Wetter und über Gott und die Welt

und jammert darüber, dass alles so schlimm ist.

Nach zwei Stunden ruft sie: „Herr Pfarrer, Ihre

heilige Gegenwart hat mich geheilt, die Kopfschmerzen

sind weg!“ Entgegnet dieser: „Nein, ganz weg

sind sie nicht, jetzt habe ich sie.“

Wunder

Aus einer Veranstaltung bei meinem Lieblings-Komiker:

„Da wundern sich die Leute darüber, wie Jesus

Wasser in Wein verwandelt hat. Sollte es uns nicht

auch wundern, wie unser Körper über Nacht, wenn

wir am Abend viel Wein getrunken haben, am Morgen

alles wieder zu Wasser gemacht hat?“

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Unser Job

Cowboy Jim will eine Familie gründen und sucht sich

eine Ranch.

Was Rechtes kann er sich nicht leisten, da kauft er

für sein bisschen Geld ein ganz heruntergekommenes

Anwesen, und dann krempelt er die Ärmel hoch und

schuftet Tag und Nacht: rodet das Gelände, repariert

die Zäune und bringt das Haus auf Vordermann.

Grafik: © Anton Brand, 123RF.com

Nach zwei Jahren besucht ihn der Prediger. „Jim,

da hat dir der Herrgott aber ein schönes Stück Land

gegeben.“ Sagt der Cowboy: „Ja, aber du hättest es

mal sehen sollen, als er es noch alleine bewirtschaftet

hat!“

Gott gibt uns das Leben; was wir daraus machen,

das liegt an uns.

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Ehe

Dreimal in der Woche

Ein Ehepaar hat sich jahrzehntelang gestritten. Es

schien kein Thema zu geben, bei dem sie einer Meinung

gewesen wären. Sie stritten und stritten und stritten.

Zum allgemeinen Erstaunen schafften sie es bis

zur Goldenen Hochzeit! Von den Kindern bekamen

sie als Geschenk einen Gutschein über einen Besuch

bei einem hervorragenden Psychologen. Das Ehepaar

konnte sich nicht einigen, ob es das Geschenk annehmen

wollte oder nicht. Sie stritten darüber, wann sie

gehen würden. Sie stritten darüber, wie sie dort hinkommen

sollten. Als sie die Praxis betraten, stritten

sie immer noch.

Der Psychologe stellte seine erste Frage, und sie

begannen sofort wieder zu streiten. Das hörte er sich

längere Zeit an, dann stand er auf: „STOPP! Ich werde

jetzt etwas tun, was ich in meinem Beruf noch nie zuvor

getan habe.“

Er ging um seinen Tisch herum, nahm die kleine

alte Dame in seine Arme und küsste sie sehr lange

auf den Mund, und dann sagte er zu dem erstaunten

Ehemann: „Das braucht sie dreimal in der Woche!“

Der alte Mann kratzte sich am Kopf und sagte:

„Okay, Herr Doktor, wenn Sie meinen [kurze Pause] –

ich bringe sie montags, mittwochs und freitags vorbei.“

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Viel Glück!

Seit einigen Jahren bieten wir den „Alpha“-Ehekurs

aus England an. Am sechsten Abend haben wir das

Thema „Sex“ und lesen eine kleine Geschichte vor:

Am 20. Juli 1969 war Neil Armstrong als Kommandant

der Mondfähre Apollo 11 der erste Mensch,

der je den Mond betreten hat. Seine ersten Worte,

nachdem er seinen Fuß auf den Mond gesetzt hatte,

wurden weltberühmt: „Das war ein kleiner Schritt

für den Menschen, aber ein großer Sprung für die

Menschheit.“ Seine Worte wurden auf die Erde übertragen

und von Millionen von Menschen gehört. Aber

kurz bevor er die Landefähre wieder betrat, machte

er eine rätselhafte Bemerkung: „Good luck, Mr.

Gorsky“ – Viel Glück!

Die Leute bei der NASA dachten, dies wäre eine

beiläufige Bemerkung und an einen sowjetischen

Kosmonauten gerichtet. Es stellte sich jedoch heraus,

dass es weder beim russischen noch beim amerikanischen

Raumfahrtprogramm einen Gorsky gab.

Im Laufe der Jahre wurde Neil Armstrong oft gefragt,

was die Bemerkung „Viel Glück, Mr. Gorsky“ bedeutete,

aber Armstrong lächelte nur.

Am 5. Juli 1995 brachte ein Reporter bei einer Fragerunde

nach einem Vortrag in Florida die 26 Jahre

alte Frage an Armstrong wieder auf. Und dieses Mal

antwortete er schließlich. Mr. Gorsky war gestorben,

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und Neil Armstrong dachte, nun könne er die Frage

beantworten:

Es war 1938. Neil spielte in einer kleinen Stadt im

mittleren Westen der USA mit einem Freund im Hinterhof

Baseball. Sein Freund schlug den Ball in den

Garten des Nachbarn, er fiel genau unter dem Schlafzimmerfenster

zu Boden. In dem Haus wohnten Mr.

und Mrs. Gorsky. Als Neil sich bückte, um den Ball

aufzuheben, hörte er, wie Mrs. Gorsky ihren Mann

anschrie: „Sex! Du willst Sex? Den kriegst du, wenn

der Nachbarsjunge auf dem Mond spazieren geht!“

Viel Glück, Mr. Gorsky!

So weit diese wahre Geschichte, sagt Nicky Lee vom

Ehekurs.

„Ich habe nichts anzuziehen!“

Warum ist der Magnet männlich?

Wäre er weiblich, dann wüsste er nicht, was er anziehen

soll!

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Die

Erschaffung

des Menschen

(Kleine Ergänzung zum Schöpfungsbericht)

Als Gott das Maultier erschuf, sagte er zu ihm: „Du

bist ein Maultier. Du wirst jeden Tag von Sonnenaufgang

bis Sonnenuntergang arbeiten und auf dem Rücken

schwere Lasten tragen. Du wirst Gras fressen

und wenig Verstand haben, dafür wirst du aber fünfzig

Jahre alt.“

Das Maultier antwortete: „Für so ein Leben sind

fünfzig Jahre zu viel. Bitte gib mir nur zwanzig Jahre.“

Und es geschah so.

Als Nächstes erschuf Gott den Hund und sagte zu

ihm: „Du wirst aufmerksam über die Menschen wachen

und ihr bester Gefährte sein. Du frisst die Reste von

seinem Tisch und wirst fünfundzwanzig Jahre alt.“

Der Hund antwortete: „Herr, für so ein Hundeleben

sind fünfundzwanzig Jahre wirklich zu viel. Bitte gib

mir nicht mehr als zehn Jahre.“ Und es geschah so.

Dann erschuf Gott den Affen und sagte zu ihm:

„Du bist ein Affe. Du wirst dich von Baum zu Baum

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schwingen und wie ein Idiot handeln. Du wirst komisch

sein und zwanzig Jahre leben.“

Der Affe antwortete: „Herr, zwanzig Jahre als der

Clown der Welt, das ist zu viel. Bitte, Herr, gib mir

einfach nur zehn Jahre.“ Und es geschah so.

Als Letztes erschuf Gott den Menschen und sagte

zu ihm: „Du bist der Mensch, das einzige vernünftige

Wesen, das über die Erde geht. Du wirst deinen

Verstand gebrauchen und dein ist die Herrschaft über

alle Lebewesen auf Erden. Du wirst die Erde beherrschen

und zwanzig Jahre leben.“

Und der Mensch antwortete: „Herr, Mensch zu

sein für nur zwanzig Jahre, das ist zu wenig. Bitte,

Herr, gib mir die dreißig Jahre, die das Maultier ausschlug,

die fünfzehn Jahre, die der Hund nicht wollte,

und die zehn Jahre, die der Affe zurückwies.“ Und

es geschah so.

Und Gott ließ den Menschen zwanzig Jahre als

Mensch leben. Dann heiratete der Mensch und lebte

dreißig Jahre wie ein Maultier, er arbeitete und trug

schwere Lasten. Dann bekam er Kinder und lebte

fünfzehn Jahre wie ein Hund, bewachte das Haus und

die Überreste, wenn die Kinder die Speisekammer

geplündert hatten. Schließlich, im hohen Alter, lebte

er wie ein Affe, handelte wie ein Idiot und belustigte

die Enkelkinder.

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Wann beginnt

das Leben?

Drei Geistliche diskutieren, wann das Leben beginnt.

Sagt der Lutheraner im Brustton der Überzeugung:

„Das Leben beginnt in der heiligen Taufe!“

„Nein, nein“, ereifert sich der katholische Priester,

„das Leben beginnt bei der Befruchtung!“

Gelassen sagt der Rabbi: „Das Leben beginnt, wenn

die Kinder sind aus dem Haus und der Hund ist tot.“

Gegenseigkeit

„Wann probieren Sie endlich die Spezialität der Region,

unseren leckeren Schinken?“, fragt der katholische

Priester den Rabbi.

Der Rabbi erwidert: „Auf Ihrer Hochzeit, Hochwürden.“

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Ein neues Testament

Kommt der Rabbi zum Oberrabbiner: „Rabbi, du

musst mir helfen, ich habe meinen Sohn nach Israel

geschickt und der ist Christ geworden!“

Da klagt der Oberrabbiner: „Ich kann dir leider

nicht helfen, denn auch ich habe meinen Sohn nach

Israel geschickt und auch er ist Christ geworden. Da

müssen wir Gott selber fragen!“

Sie bitten Gott um eine Audienz. Als sie vor ihm

stehen, fragt der: „Was ist denn so wichtig, dass ihr

mich fragen müsst?“

Da klagen sie ihm ihr Leid, und Gott erwidert: „Ja,

das kenne ich, mir ging es genauso.“

„Und?“, fragen die Rabbis wie aus einem Munde,

„was hast du da gemacht?“

„Ich habe ein neues Testament geschrieben.“

Grafik: © Ayelet Keshet, 123RF.com

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Himmel .. &

HOlle

Werbeabteilung

Ein Werbemanager ist gestorben und steht vor Petrus.

Der fragt ihn: „Wollen Sie in den Himmel oder

in die Hölle?“

Der Werbemanager fragt zurück: „Kann ich mir

beides mal anschauen? Das würde mir die Entscheidung

erleichtern.“

„Sicher“, antwortet Petrus, und die beiden ziehen

los.

Zuerst kommen sie über eine große Wiese, auf der

viele Menschen in kleinen Gruppen zusammensitzen.

Sie singen Lieder, sind vergnügt und die friedliche

Atmosphäre wird von Harfenklängen untermalt. „Das

ist der Himmel“, sagt Petrus.

Sie gehen weiter. Da sehen sie einen großen Swimmingpool.

Es herrscht Partystimmung, leichtbekleidete

Mädchen servieren Drinks. „Das ist die Hölle“,

sagt Petrus. „Wofür entscheiden Sie sich?“

„In die Hölle, bitte!“ Kaum hat der Werbeprofi

ausgeredet, kommen schon zwei grässliche Teufel um

die Ecke, sie stinken nach Schwefel. Sie zerren den

Mann, der sich heftig wehrt, zu einem großen Topf

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mit kochendem Öl. „He“, ruft der empört, „was soll

das! Vorhin sah es hier noch ganz anders aus, da war

Wein, Weib und Gesang!“

„Tja“, entgegnet einer der Teufel, „das war die

Werbeabteilung!“

Das Ergebnis zählt

Ein Busfahrer und ein Pfarrer kommen an die Himmelstür.

Der Busfahrer darf gleich rein, der Pfarrer

muss warten.

Kommt Petrus und sagt: „Für dich gibt es hier keinen

Platz.“ Der Pfarrer erwidert: „Das kann nicht

sein, sogar der Busfahrer ist reingekommen.“

„Ja, das ist was anderes“, sagt Petrus. „Wenn du

gepredigt hast, haben alle geschlafen. Aber wenn der

Busfahrer seine Arbeit machte, haben alle gebetet.“

Unnöge Verspätung

Ein altes Ehepaar kommt in den Himmel. Petrus zeigt

ihnen ihr neues luxuriöses Zuhause, mit Pool und allem

erdenklichen Komfort.

Gibt der Mann seiner Frau einen Seitenhieb: „Nur

wegen deiner blöden Knoblauchpillen! Das hätten wir

schon viel früher haben können!“

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Pflastersteine

Ein reicher Mann erfährt, dass er nur noch wenige

Tage zu leben hat. Seine größte Sorge ist nicht das

Sterben, sondern der erworbene Reichtum. Er schüttete

sein Herz vor Gott aus, und der Herr gestattet

ihm (ausnahmsweise) einen Koffer mitzubringen.

Überglücklich verkauft er alles, was er hat, und erwirbt

Goldbarren.

Dann stirbt er und kommt an die Himmelstür. Petrus

begrüßt ihn: „Herzlich willkommen. Der Koffer

muss leider draußen bleiben.“

„Aber dafür habe ich mein ganzes Leben lang geschuftet,

Gott hat mir eine Sondergenehmigung erteilt“,

protestiert der Mann.

„Na, dann machen Sie mal auf!“ Petrus sieht die

Goldbarren und sagt: „Straßenpflaster?! Sie haben

Straßenpflaster mitgebracht!“

Günter in Aktion – auf einem Eselhof in Israel

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Einfach

perfekt

Sie sind zum ersten Mal im Kaufhaus. Die Mutter

kann sich nicht sattsehen an den Dessous; Vater und

Sohn stehen voller Staunen vor einer geteilten Metalltür,

die sich wie von Geisterhand öffnet und einen

kleinen Raum freigibt.

Fragt der Sohn: „Vater, was ist das?“ Der Vater

erwidert: „Mein Sohn, so was habe ich im Leben noch

nicht gesehen!“

Da humpelt eine kleine alte Dame mit runzligem

Gesicht in den Aufzug. Die Tür schließt sich, und Vater

und Sohn beobachten die Lampen über der Tür,

wie sie nacheinander aufleuchten: 1–2–3–2–1.

Da geht die Tür auf und eine fantastisch aussehende

Blondine verlässt den Lift. Ruft der Vater seinem

Sohn zu: „Schnell! Hol deine Mutter!“

Die Bibel sagt in 2. Korinther 5 Vers 17:

Gehört jemand zu Christus, dann ist er ein neuer

Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas Neues

hat begonnen.

Das kann jeder erleben! Meine Frau und ich haben

es 1982 erlebt, und auch für dich ist es nur ein Gebet

weit weg.

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Gott hat einen

wunderbaren

..

Plan fur dich

Du bist ihm wichtig. Gott war bereit, aus Liebe zu dir

alles zu geben.

Genau wie wir kannst auch du ein neues Leben

haben:

Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er

seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn

glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige

Leben haben. Johannes 3 Vers 16

Jesus ist nicht gekommen, um dich zu verurteilen,

sondern um dich zu retten:

Gott hat nämlich seinen Sohn nicht zu den Menschen

gesandt, um über sie Gericht zu halten, sondern

um sie zu retten. Johannes 3 Vers 17

Jesus gab sein Leben für dich, damit du nicht

mehr wegen deiner Schuld von Gott getrennt sein

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www.simplify.de

mit freundlicher Erlaubnis


musst. Am dritten Tag ist er von den Toten auferstanden

und heute lebt er! Wenn du ihn jetzt in dein Leben

aufnehmen möchtest, dann bete so:

Jesus, ich brauche dich. Ich habe bisher

ohne dich gelebt, bitte vergib mir! Danke,

dass du am Kreuz für meine Schuld gestorben

bist und so den Weg zu Gott für mich frei

gemacht hast. Ich gebe dir meine Schuld und

nehme dich als meinen Retter an. Werde du

der Herr über mein Leben. Amen.

Wenn du dieses Gebet von ganzem Herzen gesprochen

hast, beginnt etwas völlig Neues in deinem Leben:

Durch Jesus Christus kannst du jetzt eine persönliche

Beziehung zu Gott haben. Auf dem Weg als

Christ ist wichtig:

1. Gebet – Rede jeden Tag mit Gott.

2. Bibel lesen – Lies regelmäßig in der Bibel, um

Jesus Christus besser kennenzulernen.

3. Church – Suche den Kontakt zu anderen

überzeugten Christen, damit du im Glauben

wachsen kannst.

Wenn du Fragen hast: Ich freue mich auf deinen

Anruf, deine E-Mail, deinen Brief, deinen Besuch. Ich

schicke dir auch gerne ein Neues Testament zu:

Günter Binder, Wuhrmatten 50, 79353 Bahlingen

07663 – 999 32, Hilo.Bahlingen@t-online.de

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2018

1 Römer 3 Vers 23.

2 Hans-Peter Zimpfer, „Gott schreibt auf krummen Zeilen gerade –

Ein Lebenszeugnis. Dokumentiert von Zita Schlomske“, Seite 37–39,

© 2003 beim Autor, Abdruck mit freundlicher Genehmigung.

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Gott hat

Humor

Émile Zola sagt: „Lachen ist eine Macht, vor der die Größten

dieser Welt sich beugen müssen.“ Und tatsächlich: Wer von Herzen

lachen kann, der ist frei – der Ernst der Lage, die Mächtigen

und die Vorurteile haben ihn nicht mehr ganz im Griff.

Günter Binder führt seine Leser mit diesem kleinen Band hinein

in diese Freiheit des Lachens; seine Witze sind mal frech,

mal fröhlich, mal überraschend. Untermalt hat er sie mit persönlichen

Reflexionen zum christlichen Glauben. So ist ein kleines

Werk entstanden, das es einem warm ums Herz macht. Ein Geländer,

um selbst ins Lachen zu finden, ein Büchlein, das neue

Sichtweisen eröffnet, oder einfach als Geschenk für zwischendurch

an einen lieben Menschen.

Auch wenn das so nicht in der Bibel steht, wir können sicher

sein: Auch Jesus lacht. Und ganz gewiss geht er dazu nicht in

den Keller.

Günter Binder: 1956 in Bahlingen a.K. als drittes Kind geboren;

eigentlich sollte es mich nicht geben sollen, wir waren ja so

arm. Deshalb hatte ich sehr wenig Selbstvertrauen. Ich war auf

der Suche nach dem Sinn des Lebens – und er kam völlig überraschend,

sozusagen als Nebenwirkung einer Geschäftsidee …

Viel Spaß beim Lesen.

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