Weihnachten 2018 - Cottbus/Spree-Neiße/Spreewald

lronline.de

WEIHNACHTEN 2018

WIR WÜNSCHEN DEN LAUSITZERN EIN FROHES FEST

Das war mein schönstes Weihnachtserlebnis

Die RUNDSCHAU hat Lausitzerinnen und

Lausitzer nach ihren schönsten und emotionalsten

Weihnachtserlebnissen der vergangenen Jahre gefragt.

Karsten Köhler (80), Rentner aus

Görlsdorf (Stadt Luckau): „Als ich

meine Familie

unterm Weihnachtsbaum

bei

mir hatte. Das

war nicht immer

so. Doch ich sehne

mich nach einem

harmonischen

Fest. Wenn

möglichst die

ganze Familie dabei ist – wie seit ein

paar Jahren wieder der Fall – ist das

für mich das schönste Weihnachtsgeschenk.“

Claudia Brüschke (52), engagierte

Mutter aus Cahnsdorf (Stadt Luckau):

„Als auch mein großer Sohn

Heiligabend

mit uns gefeiert

hat. Dass er

mit 32 Jahren gemeinsam

mit seinen

deutlich jüngeren

Schwestern

– 15 und 17 Jahre-Weihnachten

feiert, ist für mich

wunderschön. Meine drei so unterschiedlich

alten Kinder Weihnachten

bei mir zu haben, ist ein tolles

Geschenk. Ich bin sehr dankbar dafür.“

Gesine Reinhold (57), Lehrerin aus

Trebendorf: „Als ich 2010 über Heiligabend

nach

Kühlungsborn

an die Ostsee mit

meinem Mann

gefahren bin. Die

Kinder sind aus

dem Haus. Wir

waren zu zweit in

einer sehr schönen

Ferienwohnung,

die super geschmückt war.

Wir nahmen unser traditionelles

Weihnachtsessen mit, den eigenen

Kartoffelsalat und Würstchen dazu.

Wir gingen an der Ostsee spazieren,

das war schon irgendwie etwas ganz

Besonderes. Es war eine Eiseskälte,

das Ostseewasser zeigte sich in

Form von Eisbrocken. Wir ließen

uns den Sanddornglühwein so richtig

schmecken. “

Veronika Mehnert (67), Weißwasser,

Rentnerin: „Als ich vom selbst gebastelten

Weihnachtsschmuck

daheim die Süßigkeiten

heimlich

herausholte

und die Papieranhänger

wieder

ohne Inhalt an

den Baum hängte.

Ich stamme

ja aus Ungarn. Dort wurde für den

Weihnachtsbaum Papier gedreht

und darin wurde etwas Süßes hineingetan.

Das wusste ich natürlich

und wickelte das Papier aus, als keiner

im Zimmer war. Dann hängte

ich die leeren Papierrollen an das

Tannengrün und hoffte, dass es keiner

bemerkt.“

Willi Baer (75), Rentner, Hoyerswerda:

„Vor einem

Jahr musste

ich Weihnachtsmann

spielen für

drei Nachbarskinder,

weil kein

anderer da war,

der es hätte machen

können.

Dafür bin ich eigentlich nicht der

Typ. Ich stapfte also im roten Mantel

in das Weihnachtszimmer, und

die Jungs waren richtig ehrfürchtig

und konzentriert bei der Sache. Das

Spiel ist mir gut gelungen.“

Anja Lauterbach (20), angehende

Ergotherapeutin, Hoyerswerda:

„Letztes Jahr

hab ich von meiner

Mama einen

ein Meter großen

Plüschaffen

bekommen, weil

ich ihn mir gewünscht

habe.

Ich lasse mir

auch als Erwachsene

gern Spielzeug zu Weihnachten

schenken, weil der kindliche Geist in

der Welt nicht verloren gehen darf.“

Harald Stolley (62), Vorsitzender

Waldbad Crinitz:

„Das Weihnachten

2010 ist mir

besonders in Erinnerung,

denn

da war mein Sohn

etwa zwei Jahre

alt. Er hat zum

ersten Mal begriffen,

was um ihn

herum passiert und die Geschenke

genau so ausgepackt, wie ich

es als Kind immer tat. Da hatte ich

das unfassbar schöne Gefühl, dass

ein Teil von mir in ihm weiterlebt,

selbst wenn ich irgendwann nicht

mehr bin. Diese Erkenntnis war in

dem Moment sehr emotional .“

Jürgen Kaczorowski (70), Rentner

aus Guben:

„Als Kind, so mit

sechs oder sieben

Jahren, waren

Skier mein

größter Wunsch

zu Weihnachten.

Ich weiß noch,

dass es zwei Tage

vor dem Fest

überhaupt nicht nach weißer Weihnacht

aussah. Dann hat es am Heiligen

Abend geschneit, und als Geschenk

gab es die ersehnten Skier.

Ich war total glücklich. Gleich am

ersten Weihnachtsfeiertag habe ich

auf ihnen einen kleine Tour unternommen.

Die Skier habe ich heute

noch.“

Steven Ulrich (30), Regisseur aus Doberlug-Kirchhain:

„Ich erinnere

mich an meinen

ersten Gottesdienst,

nachdem

ich Christ geworden

bin. Das

war 2007 bei einer

freikirchlichen

Gemeinde

in Berlin-Marienfelde. Ich war 19.

Da wurde Weihnachten als etwas gefeiert,

das eine Geschichte hat und

mich persönlich betrifft. Mir wurde

klar, dass Weihnachten mehr ist als

Geschenke unterm Tannenbaum.

Weihnachten steht für eine neue

Chance. “

Linda John (36),

Kita-Erzieherin

aus Senftenberg:

„Für uns waren

die letzten zehn

Jahre die schönsten

Weihnachten.

Unsere Kinder

waren klein, und jedes Jahr ist

der Weihnachtsmann gekommen,

und die Kinder hatten große Augen

und es war eine sehr, sehr, festliche

und familiäre Stimmung. Jetzt

ist unsere Große zehn Jahre alt, da

zieht es nicht mehr mit dem Weihnachtsmann.

Aber das traditionelle

Karpfenessen, wie bei der Oma,

ist geblieben.“

Kevin Klose (21), Azubi Veranstaltungskaufmann

aus Ortrand: „Ich

war im letzten

Jahr zur Weihnachtszeit

noch

in Australien zum

,Work and Travel’.

Dort wird erst am

25. Dezember

Weihnachten gefeiert.

Wir wollten ein Barbecue machen,

das war sehr teuer und unser

Geld reichte nicht. Das war ziemlich

deprimierend. Dann habe ich

per Skype zu Hause angerufen und

war so bei meiner Familie. Das war

eigentlich mein schönstes Weihnachtserlebnis.“

Gisa Wandrei-Golm (50), Kita-Leiterin

in Ahlsdorf:

„Mein schönstes

Weihnachten war

1994. Am Heiligabend

durfte ich

mit meiner Tochter

Janina, die am

19. Dezember geboren

war, aus

dem Krankenhaus

nach Hause. Die Omas und

Opas waren da und es wurde ein

kleines, gemütliches Fest. Janina hat

ihr erstes Spielzeug bekommen. Das

ist jetzt 24 Jahre her, und ich kann sagen,

meine Tochter ist gut geraten.“

Michael Krämer (43), Schausteller

aus Rahnisdorf bei Herzberg:

„Für uns ist jedes

Weihnachten etwas

ganz Besonderes.

Meist bin

ich bis Heiligabend

am Mittag

auf einem Weihnachtsmarkt,

in

diesem Jahr in

Meißen. Bis zu

dem Zeitpunkt dominiert die Arbeit.

Dann geht es nach Hause.

Meine Frau fährt meist schon etwas

eher. Das Weihnachtsfest gehört

dann ganz unserer Familie.

Am 27. fahre ich wieder nach Meißen.

Der Wintermarkt geht hier bis

zum 6. Januar.“

Vera Städter (52), Türmerin und

Hausfrau aus Lübben: „Als wir am

Heiligabend des

vergangenen

Jahres gemütlich

unterm Weihnachtsbaum

zusammensaßen

und uns unser

Sohn und seine

Frau erzählten,

dass sie Eltern

und wir zum ersten Mal Großeltern

werden. Das war vielleicht eine

Überraschung. So eine Nachricht ist

von keinem Geschenk der Welt zu

toppen. Inzwischen sind wir stolze

Großeltern und sehr glücklich darüber.“

Sabine Jäschke

(40), Köchin aus

Lübben: „Als ich

am Heiligabend

mal frei hatte

und nicht arbeiten

musste. Das

ist schon einige Jahre her, war aber

wunderschön. Ich hatte endlich Zeit

für meine Familie und konnte mit

ihnen gemeinsam Weihnachten feiern.

Das war bisher die einzige Ausnahme

in meinem Berufsleben als

Köchin. Auch in diesem Jahr muss

ich wieder arbeiten.“

Kerstin Jahre (56), Leiterin der TourismusInfo

in Bad Liebenwerda:

„Wenn ich an

Weihnachten in

meiner Kindheit

denke, dann zuerst

daran, dass

bei uns immer

erst am 24. der

Baum geschlagen

wurde und

ich den oft anputzen

musste, übrigens mit ganz

viel Lametta, weil meine Mutter als

Verkäuferin selbst immer erst spät

von Arbeit kam. Und Weihnachten

war für meinen Bruder und für

mich auch deshalb was Besonderes,

weil sich unsere Eltern Zeit nahmen,

mit uns Mensch-ärgere-dich-nicht

zu spielen. “

Ulrich Lehmann, Baufacharbeiter

aus Forst: „Fast auf den Tag genau

vor 20 Jahren –

am 18. Dezember

wurde unser

Sohn geboren.

Ich verbrachte

daher gemeinsam

mit meiner

Frau den Heiligen

Abend im Krankenhaus

Forst.

Die Christvesper hielt Pfarrer Christian

Menzel im Korridor des ersten

Obergeschosses für alle Patienten,

die damals die Feiertage dort verbringen

mussten, und die Mitarbeiter.

Wir hörten die Andacht zum

ersten Mal gemeinsam als junge Familie.

Wir waren unter uns. Das war

Glück pur.“

Mandy Beutke (32), Altenpflegerin

aus Forst: „Das schönste Weihnachtsfest

habe

ich nicht hinter,

sondern noch

vor mir. Das verdanke

ich meinen

beiden Kindern

Annalena

(13) und dem

acht Monate alten

Ben. Wir sind

in diesem Jahr dank unseres Nachzüglers

erstmals zu viert. Nun soll alles

so werden wie in meiner Kinderzeit.

Der Baum wird während eines

Spazierganges selbst geschlagen.

Wir planen auch, eine Eisenbahn

aufzubauen, so wie früher mein

Papa mit meinem Bruder. Erst dann

war richtig Weihnachten.“

Lucian Winter (10), Schüler aus Döbern:

„Mein schönstes Weihnachtserlebnis

war

bisher das Weihnachtsfest

vor

fünf Jahren mit

meinen Großeltern.

Es war

das letzte Weihnachtsfest

mit

meinem Opa,

der inzwischen

gestorben ist. Ich mochte meinen

Opa sehr. Er war immer für mich

da, hat mir oft vorgelesen und mit

mir gespielt. Ich vermisse ihn heute

immer noch sehr.“

Christina Nowak (62), Sachbearbeiterin

aus Spremberg: „Das für

mich schönste Weihnachtserlebnis

liegt etliche Jahre zurück. Als Zehnjährige

habe ich

mir Schlittschuhe

gewünscht,

weil ich sehr gerne

Schlittschuhe

fahre. Da diese

damals sehr teuer

waren, habe

ich nicht daran

geglaubt, sie zu bekommen. Mein

Wunsch ist jedoch in Erfüllung

gegangen, und ich besitze diese

Schlittschuhe heute immer noch

als Erinnerung.“

Christian Sperling (33), Kundenbetreuer

aus Guben: „Mein schönstes

Weihnachten war

2014, als wir das

erste Mal mit unserer

Tochter das

Fest gefeiert haben,

die wenige

Wochen zuvor im

November geboren

worden war.

Es war das erste

Mal die eigene Familie. Ich hatte

zuvor schon oft bei anderen Leuten

den Weihnachtsmann gespielt und

dabei in strahlende Kinderaugen geblickt.

Aber mit eigenem Kind ist das

eine ganz andere Nummer. Heute ist

sie vier und steht in der Kita vor dem

Weihnachtsmann stramm.“

Carolin Nipprasch (35), Arzthelferin

aus Burg/Spreewald: „Es gibt viele

schöne Weihnachtserlebnisse,

und da zähle

ich auch die Adventszeit

dazu. In

diesem Jahr gab

es da für mich

etwas besonders

Schönes. Wir waren

in Prag auf

Wochenendtour und haben am

Veitsdom auf der Burg, das ist

die größte Kirche Tschechiens

überhaupt, das Anzünden des

Weihnachtsbaumes mit festlicher

Musik miterlebt. Das

war ein außergewöhnlich

bewegender Moment für

mich.“

Constance Fischer

(37), Deutschlehrerin

aus Cottbus: „Mein

schönstes Weihnachtserlebnis

ist

schon seit Jahren

das Familientreffen.

Endlich haben

mal alle

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Zeit: Tanten und

Cousinen, meine

Eltern, mein

Bruder. Seit drei,

vier Jahren haben

wir auch ein festes

Ritual, familiär

geprägt. Am

Heiligen Abend

gibt es bei uns Raclette und für das

Mittagessen am ersten Weihnachtsfeiertag

bringt jeder etwas mit. Eine

Freude in diesem Jahr ist das Geschenk

für meine Eltern von mir und

meinem Bruder. Beide sind immer

dankbar, wenn wir sie in punkto moderne

Technik unterstützen.“

Kevin Kaulbach (28), Lehrer für Chemie

aus Saßleben bei Luckau: „Einmal

zu Weihnachten habe ich mit

dem Auto aus

Versehen einen

Schneemann

umgefahren.

Zum Glück ist

nichts passiert,

war aber trotzdem

irgendwie

lustig.“

Gesundheit am Arbeitsplatz!

Beratung und komplette Ausführung aus einer Hand.

Wir danken unseren Kunden und Geschäftspartnern

für das im vergangenen Jahr entgegengebrachte

Vertrauen und wünschen Ihnen auf diesem

Wege ein frohes Weihnachtsfest und ein

glückliches neues Jahr.

An er Pastoa 13 | Tel.: 0355/7563712

0304 Cottbus | www.ico-innenprojekt.de

FOTO: STAINDL, ENGELHARDT, DEMCZENKO, PROMETHEUS THEATER, ASWENDT, ARLT, JAPKE, RUDOW, CLAUS,

HANSCHKE, GUHLAN, HIRCHE, WEPPRICH, DMITRY LOBANOV/SHUTTERSTOCK.COM


2 Weihnachten 2018

MONTAG, 24. DEZEMBER 2018

Bling bling und mehr – üppige

Weihnachtsbeleuchtungen in der Lausitz

FOTO: PIXABAY

Wer Fenster und Balkon, Heim und Hof

schön machen will, hat in der Adventszeit viel

Spielraum: Farbenfrohe Girlanden, tanzende

Weihnachtsmänner, leuchtende Rentiere, übergroße

Schwibbögen, aufregend blinkende Lichterketten,

bewegte Videobilder an Häuserwänden – zwischen

Kitsch und Klassik ist vieles möglich. RUNDSCHAU

hat an die Fenster, in Vorgärten und Balkone geblickt.

Es blinkt und leuchtet bei Petrolls und Herings in Guben.

FOTO: UTR

Guben

Blinkende Tiere, leuchtende Weihnachtsmänner,

übergroße Schwibbögen

– das ist in Guben in der

Deulowitzer Straße 43 und 44 zu

bewundern. Die Familien Petroll

und Hering sind Nachbarn und stehen

nicht in Konkurrenz zueinander.

Viele der Lichtelemente bauen

die Männer selber. Karl-Heinz Petroll

hat erst im letzten Jahr einen

Schwibbogen mit einer Größe von

2,17x1,18 Meter fertiggestellt. Während

man bei Karl-Heinz und Karin

Petroll eher Figuren, Tiere und übergroße

Schwibbögen findet, erstrahlen

das Haus und der Garten der

Familie Hering in warmen Weißtönen.

Angeschaltet werden die Lichter

spätestens am 1. Dezember. Und

anders als bei Petrolls, die alles zum

1. Januar entfernen, leuchtet es bei

Herings bis zum 6. Januar.

Den Sternenhimmel haben Stefan Schieser und Bianka Seiler in ihren Garten in Elsterwerda geholt.

Elsterwerda

Autos halten hier regelmäßig an, viele

Fahrer steigen sogar aus: Der Garten

von Stefan Schieser und Bianka

Seiler in der Bürgermeister-Wilde-Straße

in Elsterwerda ist einfach

nur eine Schau.

Mit Tausenden Lichtern haben

die beiden Weihnachtsgarten-Hobby-Dekorateure

den Sternenhimmel

auf die Erde geholt. Unterschiedlichste,

zum Teil ausgefallene Lichteffekte

leuchten und blinken überall

im Garten.

FOTO: VEIT RÖSLER

Vor zehn Jahren hat Bianka Seiler

angefangen, ihre große Weihnachtsleidenschaft

in der Gestaltung des

Lichtergartens umzusetzen. Die Anlage

wurde mit den Jahren Stück für

Stück komplett auf stromsparende

LED-Technik umgerüstet.

Eher schlicht illuminieren Elisabeth und Wolfgang Lehmann Haus und Garten in

der Lübbenauer Altstadt.

FOTO: PREIKSCHAT

Lübbenau

Seit 15 Jahren schon schmücken Elisabeth

und Wolfgang Lehmann ihr

Eckhaus samt Garten in der Poststraße

in Lübbenau dezent, aber

dennoch weithin gut sichtbar mit

Licht. Die Lichtbänder ziehen sich

am Dächerrand entlang, winden

sich um die große Tanne im Garten,

beleuchten auch Gartenpavillon

und Teichbrücke.

Mit Nachbarn und Freunden wird

immer am Samstag vor dem ersten

Advent das Lichtfest gefeiert und um

Punkt 18 Uhr der Strom zugeschaltet.

Dann leuchten Haus und Hof in

der Poststraße jeden Abend bis zum

ersten Sonntag im Januar.

Ulrich Krüger aus Cottbus nutzt für die Beleuchtung in seinem Garten rund drei

Kilometer Lichterketten.

FOTO: LYDIA SCHAUFF

Cottbus

Der 69-jährige Ulrich Krüger kann

sich im Garten austoben. „Das ist

mein Refugium, meine Frau dekoriert

alles im Haus“, berichtet der

Trainer beim TSV Cottbus. Krüger

fängt im Oktober mit den Vorbereitungen

an, prüft alle Lampen.

Er verwendet für die Beleuchtung

etwa drei Kilometer Lichterketten.

Der Penionär mag das warmweiße

Licht. „Bunt und blinkend ist nichts

für mich.“ Allein auf der Blautanne

sind 4000 Lämpchen. „Der Baum

wächst jedes Jahr einen Meter.“ Ulrich

Krüger befürchtet, dass er im

nächsten Jahr eine Hebebühne fürs

Dekorieren braucht.

Schwarzheide

Harald Thiel verzaubert sein

Wohnhaus an der Ruhlander-Straße

in Schwarzheide mit ungefähr

40 Lichterketten und mehr

als 8000 LED-Leuchten in ein Farbenmeer.

Im Jahr 2010 hat er damit

begonnen. Jedes Jahr kamen weitere

Lichterketten hinzu. „Ich bin

technikbegeistert und habe selbst

Freude daran.“ Selbst den Stromverbrauch

kann der 60-Jährige

EU-Rentner auf seinem Tablet minutiös

verfolgen. „Mit 500 Watt Leistungsaufnahme

kann ich gut leben.

Der Anblick der vielen Lichter entschädigt

dafür mehr als genug.

Harald Thiel hat seine Freude daran, sein Haus in Schwarzheide ins Weihnachtsstimmung

verbreitende Licht zu setzen.

FOTO: STEFFEN RASCHE

Weißkeißel

Peter Bretsch aus Weißkeißel liebt

zur Weihnachtszeit eine besondere

Atmosphäre auf seinem Grundstück.

Durch die vielen Lichterketten

erstrahlen sein Haus und Hof

in der Görlitzer Straße im mehrfarbigen

Lichterglanz, und das ist

auch von Weitem schon zu sehen.

„Jetzt fehlt noch der Schnee, dann

ist Weihnachten perfekt“, sagt der

70-Jährige. 100 Meter Lichterkette

in allen Farben wurde verbaut.

Nach alter Tradition wird bei Familie

Bretsch die festliche Beleuchtung

am ersten Advent ein- und nach Silvester

wieder ausgeschaltet.

Peter Bretsch aus Weißkeißel vor seinem geschmückten Haus. FOTO: JOACHIM REHLE

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Wir wünschen Ihnen eine

besinnliche Weihnachtszeit

und viel Glück und Erfolg

im neuen Jahr.

Die Lausitzer Wirtschafts und Gesundheits

AKADEMIE GmbH wünscht allen Teilnehmern,

Dozenten und Kooperationspartnern ein frohes

und besinnliches Weihnachtsfest sowie ein

gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

LWGA, Ewald-Haase-Straße 13, 03044 Cottbus www.lwga.de

Wir beraten Sie gern auch unter 0355 780040 sowie info@lwga.de

André Reiches ganzer Stolz: Der Hoyerswerdaer schmückt seit Jahren seinen

Balkon mit viel Liebe zum Detail.

FOTO: ANJA HUMMEL

Hoyerswerda

André Reiche aus Hoyerswerda ist

immer zwei Tage lang beschäftigt,

Balkon und Wohnung zu schmücken.

Das macht der 48-Jährige

schon jahrelang so. „Am schönsten

ist es immer, wenn die Leute davor

stehenbleiben und sich über die

Lichter freuen. Das passiert sehr oft.

Vor Kurzem hat ein Mädchen sogar

ein Weihnachtslied für uns gesungen“,

berichtet der gelernte Maler.

Er setzt auf Bewährtes. „Ich repariere

immer alles, die neuen Sachen

finde ich nicht so schön“, sagt Reiche.


MONTAG, 24. DEZEMBER 2018 Weihnachten 2018 3

Großreinemachen bei Bonita, Moli und Bente

Den Bewohnern des Tierparks Cottbus ist Weihnachten egal. 2018 hat sich aber einiges getan ...

VON MARION HIRCHE

Während sich die Besucher über einen

Spaziergang im Tierpark an den

Weihnachtsfeiertagen freuen können,

ist das Fest für die Bewohner

des Zoos eher unspektakulär. „Wir

haben einen Futterplan für das ganze

Jahr. Deshalb wird es an den Feiertagen

nichts Besonderes geben.

Die Pelikane kriegen vielleicht einen

Fisch mehr, weil sie Nachwuchs haben,

aber sonst stehen keine extra

Happen bereit. Auch die jahrelang

verfütterten Weihnachtsbäume wird

es nur noch in geringer Stückzahl

geben, denn sie haben sich nicht

als Leckerbissen erwiesen“, berichtet

Zootierinspektor Mario Wolff.

Tierpfleger haben natürlich auch

Dienst an den Feiertagen. „Wer bei

uns arbeitet, wusste das von vornherein“,

erklärt die kaufmännische

Leiterin des Tierparks, Una Wistuba.

Pünktlich zu Weihnachten haben

die Tapire eine „Badsanierung“

hinter sich gebracht. Das Wasser im

Planschbecken der drei Vierbeiner

ist erneuert worden. „Eine Routinemaßnahme.

Wenn die Tiere hier baden,

dann verschmutzt alles. Um sie

vor Krankheiten zu schützen, wird

ihre Badewanne einfach gesäubert“,

sagt Zootierinspektor Lutz Robel .

Vor allem das Baird-Tapirpärchen

ist eine echte Rarität. Nur in

drei weiteren deutschen Zooanlagen

sind diese seltenen amerikanischen

Hochlandlebewesen zu sehen.

Die Cottbuser hoffen darauf,

dass sich bei diesem Paar bald Nachwuchs

einstellt.

Aber auch die Flachlandmitgefährtin

der beiden ist etwas Besonderes:

Mit 35 Lenzen hat „Bente“

schon fast das jemals registrierte

Höchstalter bei Tapiren von 36 Jahren

erreicht. Im „Wohnhaus“ der

Langnasen findet der Betrachter

auch die Kaiserschnurrbart-Tamarine

und ein allein lebendes Jemen-Chamäleon.

Von dort aus gelangt

man auf kurzem Weg zu einer

weiteren Attraktion: Die Sumatra-Tiger

„Massat“ und „Tangse“

Während die Badewanne der Tapire im Cottbuser Tierpark gesäubert wird, laben

sich Bonita und Moli im Wohnhaus.

Die beiden Sumatratiger fühlen sich im Außengehege sichtlich wohl. Nur ab und zu schauen sie jetzt in ihr Raubtierhaus.

stromern am Tag durch ihr Außengehege

und sind voller Tatendrang.

Sie warten auf ein Katzenmädel.

Tierparkdirektor Dr. Jens Kämmerling

ist dazu mit anderen Zoos im Inund

Ausland im Gespräch.

Zu den beliebten Plätzen im Cottbuser

Tierpark wird auch am Ende

des Jahres der Streichelzoo gehören.

Äußerst attraktiv sind für die Gäste

immer die Fütterungen, die beobachtet

werden können. Grundsätzlich

sind die Fütterungen im Tierpark

bei den Besuchern beliebt:

Auch Ende Dezember werden die

Elefanten um 14.30 Uhr gefüttert,

und um 15.15 Uhr gibt es die Mahlzeit

für die Pinguine. Den Frackträger

zuzuschauen, ist besonders unterhaltsam.

Die Cottbuser Humboldtpinguine

haben übrigens Verwandte in

der ganzen Lausitz. Ihre Nachfahren

fühlen sich inzwischen auch

im Zoo in Hoyerswerda wohl oder

schwimmen mit Gästen im Spreeweltenbad

in Lübbenau. Zu den

relativ neuen Tieren im Cottbuser

Tierpark gehören die Baumstachelschweine,

die erstmals 2018 Nachwuchs

hatten. Das Baby fühlt sich

allerdings mittlerweile im Hoyerswerdaer

Zoo wohl. Beim Rundgang

durch den Tierpark erlebt man

nach wie vor einmalige Vögel, obwohl

einige von ihnen jetzt vor dem

INFO

Öffnungszeiten des

Cottbuser Tierparks

Geöffnet ist der Cottbuser Tierpark

täglich von 9 bis 17 Uhr, die

Kasse schließt um 16 Uhr. Am 24.

und 31. Dezember ist bereits um

14 Uhr Feierabend.

FOTOS: MARION HIRCHE

Winter geschützt im Vogelhaus untergebracht

sind. Zootierinspektor

Mario Wolff berichtet über

einen besonderen Erfolg: „In

diesem Jahr hatten wir erstmals

fünf Sattelstorchgeburten,

so viele wie noch

nie.“

Sehenswert sind im Moment

die bei Paarungszeit

besonders bunten Enten,

Zwergsäger sowie Löffelund

Kolbenenten, die

man in der im September

eingeweihten, begehbaren

Flamingoanlage beobachten

kann. Die rosa Stelzenvögel sind

jetzt in ihr Winterquartier gezogen.

„Spannend wird für uns das neue

Jahr. Mal sehen, ob die grazilen Vögel

trotz der neuen, ungewohnten

Umgebung Nachwuchs haben werden“,

sagt Mario Wolff.

Immer was los ist im Gehege der

Kattas. Die gestreifte Lemurenart ist

äußerst gesellig und die Tiere, die in

der freien Natur in Madagaskar beheimatet

sind, flitzen ausgelassen

durchs Gehege – vor allem, wenn es

etwas zu Fressen gibt. Zudem hat

Katta-Männchen „Ingo“ aus Augsburg

2018 für frisches Blut gesorgt.

Die kaufmännische Tierparkleiterin

blickt auf ein gutes Jahr zurück.

Una Wistuba: „Wir freuen uns,

dass wir zunehmend auch Familien

aus Polen begrüßen können.

Wir haben ein Schülerprojekt auf

den Weg gebracht, bei dem deutsche

und polnische Mädchen und

Jungen unseren Tierpark und den

Botanischen Garten in der Partnerstadt

Zielona Gora besuchen.

Außerdem wird unsere neue Zooschule

zum zweiten Schulhalbjahr

fertig sein.“

FOTO: PIXABAY

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4 Weihnachten 2018

MONTAG, 24. DEZEMBER 2018

Die meisten Lausitzer greifen

zum Klassiker

Eine Senftenberger Expertin erklärt die

aktuellen Weihnachtsbaumtrends und

verrät, wie der grüne Zimmerschmuck

länger frisch bleibt.

In der Weihnachtsbaumausstellung

des Schlosses Senftenberg

ist auch dieser mit

Papiersternen und Schneebällen

geschmückte Baum

zu sehen – das ist Trend in

diesem Jahr.

FOTOS: MUSEUM LANDKREIS OSL

VON PETER ASWENDT

Ein geschmückter Tannenbaum

ist zum Weihnachtsfest für viele

Familien der symbolische Mittelpunkt

zum Jahresende. Traditionell

wird der Weihnachtsbaum

vor dem Tag der Bescherung, also

dem Heiligabend, mit Kerzen, Kugeln

und Lametta geschmückt und

alle Geschenke werden darunter arrangiert.

Doch welcher Weihnachtsbaum

ist in Mode, und gibt es einen

Trend beim Schmücken?

Es gibt mehr Weihnachtsbaumarten,

als man denkt. Von der Nordmanntanne

bis zur Korea-Tanne

werden die Weihnachtsgewächse

heute nicht mehr unbedingt in

Wäldern geschlagen, sondern

extra für das Fest in großen

Baumschulen gezüchtet.

„Immerhin muss so ein

Baum acht bis zehn Jahre

in einer Baumschule

heranwachsen“, sagt Anett

Reichel von der Blumen

Mädler GmbH aus

Senftenberg. Diese lange Zeit

der Hege und Pflege relativiert auch

die Preise, die natürlich nach Größe

und Baumart variieren.

Auch in der Lausitz lassen sich

die Weihnachtsliebhaber ihren

Baum etwas kosten. Zwischen

20 und 50 Euro liegen die durchschnittlichen

Preise in diesem Jahr.

„Die Trockenheit war zwar spürbar,

aber die Preissteigerungen sind

moderat geblieben“, verrät Anett

Reichel. Auch bei den Floristikund

Gartenprofis aus Senftenberg

hat sich in diesem Jahr der Trend

bestätigt, dass zum Klassiker bei

den Weihnachtsbäumen gegriffen

wird. Mit einem Anteil von circa

70 Prozent ist die Nordmanntanne

der beliebteste Weihnachtsbaum

in Deutschland. Sie besticht

durch weiche, nicht piksende dunkelgrüne

Nadeln. Mit einer guten

Haltbarkeit und einem buschigen,

kräftigen Wuchs eignet sie sich sehr

gut für beheizte Wohnzimmer.

Auch den heißen Sommer haben

diese robusten Bäume relativ gut

überstanden. „Die Nordmanntanne

ist ein Pfahlwurzler, das heißt,

eine zentrale Wurzel geht tief in die

Erde“, erklärt die Fachfrau. „Dadurch

haben die Nordmanntannen

die Trockenheit dieses Jahres

gut überstanden“, fügt sie hinzu.

Ein Tipp, wie man die Qualität

und somit die Lebensdauer des

Weihnachtsbaumes erkennen

kann, hat die Inhaberin

des Gartenbaubetriebes

ebenfalls parat: „Der

Baum darf – gemessen an

seiner Größe – nicht zu

leicht sein. Ansonsten ist

er auch zu trocken und die

Nadeln fallen schon nach wenigen

Tagen ab.“ In der Wohnung

sollte Heizungsnähe vermieden

und ein Christbaumständer mit

einer Möglichkeit zur Wasserbefüllung

verwendet werden. So kann

auch eine Nordmanntanne durchaus

in der Wohnung acht Wochen

alt werden. Übrigens des Deutschen

zweitliebster Weihnachtsbaum

ist die Blaufichte. Und wer

es preiswert mag, der greift zur heimischen

Kiefer.

Was das Schmücken betrifft, bieten

die aktuellen Trends so einiges.

Ganz klar dreht sich in diesem Jahr

alles um klare Formen. Kugeln,

Anett Reichel, Inhaberin der Firma

Blumen Mädler, setzt seit Jahren auf

die klassische Nordmanntanne. Bei

der Traditionsgärtnerei in Senftenberg

bestellen nicht nur Privatkunden,

sondern auch Unternehmen

ihren Baum.

FOTO: PETER ASWENDT

Rechtecke und Prismen geben den

Ton an. Sterne und Weihnachtsfiguren

sind weniger detailreich und

Auch ganz traditionell geschmückte Bäume werden bei der Ausstellung im

Senftenberger Schloss gezeigt.

verschnörkelt. Stattdessen wird auf

Einfachheit gesetzt.

Die Oberflächen fühlen sich mal

rau und mal glatt an, je nachdem,

was für ein Material verwendet

wurde. Strukturierte Oberflächen

sind beispielsweise auf Holz und

Wolle zu finden. Glas und Metall

begeistern mit glatten, makellosen

Oberflächen. Beliebte Weihnachtstrends

sind auch Eulenfiguren aus

Holz und Weihnachtskugeln, die

mit exotischen Pflanzen verziert

worden sind.

Wer auf selbst gemachte Deko

setzen möchte, liegt in diesem

Jahr ebenfalls im Trend. Selbst gebastelte

Papiersterne,

getrocknete Orangenscheiben

oder

leckere Lebkuchen

können

als Schmuck

an den Weihnachtsbaum

gehängt werden.

In Sachen

Weihnachtsbeleuchtung

liegen

LED-Leuchtmittel

ganz weit vorn. Das

ist auch nicht verwunderlich,

denn diese sind besonders energiesparend.

Sie eignen sich für die

Beleuchtung des Hauses und des

Weihnachtsbaums. Angesagt sind

in diesem Jahr LED-Kerzen. Neben

dem besonderen Effekt der

Gemütlichkeit haben sie auch den

Vorteil, dass sie gegenüber Wachskerzen

nicht runterbrennen und

somit natürlich auch zu 100 Prozent

sicher sind.

Trotz aller Modetrends und Empfehlungen

bleibt das Weihnachtsfest

ein Familienfest. Man sollte

sich diese Tage so einrichten, wie

man sich mit seinen Lieben so richtig

wohlfühlt und das Fest des Friedens

auf Erden genießt.

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MONTAG, 24. DEZEMBER 2018 Weihnachten 2018 5

Reden und Zuhören sind Schlüssel zur Harmonie

Wenn die Generationen

zu Weihnachten in der

Lausitz aufeinandertreffen,

qualmt meist

nicht nur das Räuchermännchen.

Familienberaterin

Christine

Schnorr gibt Tipps für

eine harmonische Zeit

ohne Streit.

VON ANJA HUMMEL

Die Wiener Würstchen schwimmen

im Topf, alle Geschenke sind verpackt,

der Weihnachtsbaum ist erleuchtet,

der Tisch gedeckt. Zeit zum

Frischmachen. Oder vielleicht sogar

zum Entspannen? Da macht es

plötzlich „klingeling“: Die Schwiegereltern

sind da – ein halbes Stündchen

vor der Zeit. „Wir können doch

helfen“, sagen sie mit der Rosinenstolle

in der Hand, während sich die

beiden pubertierenden Teenager

vor der Playstation lauthals bekriegen.

Der Vater kommt hektisch aus

der Dusche gestürzt, während die

Mutter panisch die starre Pyramide

erblickt. Sollte die nicht schon

längst in Gang gebracht sein?

Christine

Schnorr kennt

weihnachtliche

Streitszenarien.

FOTO: ANJA HUMMEL

Von wegen Vorfreude: An den

Weihnachtsfeiertagen herrschen

statt herbeigesehnter Harmonie

oftmals Stress, Überforderung und

Unmut. Aber warum ist das so? „Je

mehr Erwartungen, Ansprüche und

Wünsche aufeinanderprallen, desto

mehr Konfliktpotenzial gibt es“, erklärt

Christine Schnorr. Als Familienberaterin

arbeitet die 42-Jährige

für die Caritas in Hoyerswerda und

Cottbus. Genau dieses „Aufeinanderprallen“

verursacht oftmals

Streit und schlechte Laune – und

das schon weit im Vorfeld des eigentlichen

Festes. Ein Beispiel: Während

der Vater als Montagearbeiter

an den Feiertagen das Bedürfnis

nach Ruhe hat, möchte die Mutter

mit Halbtagsstelle gern etwas erleben

und ein Konzert besuchen. Der

15-jährige Sohn ist gelangweilt und

will am liebsten gar nicht an der Familientafel

sitzen. Hinzu kommen

die Großeltern: Weil die Eltern der

Mutter direkt um die Ecke wohnen,

ist es für sie selbstverständlich, an

Heiligabend vorbeizuschauen, während

der Familienvater die Zeit lieber

allein mit Frau und Kind verbringen

möchte.

„Außerdem bringt man unbewusst

eigene Vorstellungen vom

Fest aus der Kindheit mit“, sagt

Christine Schnorr. Der eine mag

Karpfen und geht in die Kirche,

der andere möchte Kartoffelsalat

und einen Spieleabend. „Die Sehnsucht

nach einem Glücksgefühl ist

da. Wenn das nicht erfüllt wird, ist

man enttäuscht“, erzählt die Familienberaterin.

Und Enttäuschung

kann man schlecht verbergen.

„Es kann also an allen Ecken krachen“,

bemerkt Schnorr. Muss

es aber nicht. Für die Beraterin

steht fest: „Miteinander reden

und dem Gegenüber zuhören

ist das A und O.“ Das sollte

schon weit vor dem Weihnachtsfest

passieren. „Man

sollte sich zuvor überlegen,

wie viel Kraft die Familie

für Besuche hat. Im

Zweifel muss man absagen

oder Kompromisse

eingehen.“ So könnte

der Besuch beispielsweise

nicht

schon zum Mittag,

sondern erst zur

Kaffeezeit anreisen.

„Wenn

das Ruhebedürfnis

nicht erfüllt

ist und

es stressig

wird, sind

wir schneller

gereizt“,

weiß Christine

Schnorr.

Deshalb ist

es wichtig,

an den Feiertagen

ganz

bewusst Ruhephasen einzuplanen

und ausreichend zu schlafen. Der

Grundstein für die herbeigesehnte

Harmonie an den Feiertagen wird

also bereits weit im Vorfeld gelegt.

Zusammengefasst: Für gute Stimmung

sorgen ehrliche Absprachen.

Einerseits sei es ratsam, die eigenen

Erwartungen ein Stück loszulassen

und Kompromisse einzugehen. Andererseits

sollten die Bedürfnisse

des anderen auch akzeptiert werden.

Das ist nicht immer ganz einfach.

„Vieles ist einem

gar nicht

bewusst. Man

sollte sich

erst einmal

selbst fragen,

was

man sich

eigentlich

wünscht“, rät Christine Schnorr. Die

Familienberaterin aus Cottbus hat

aber auch noch Harmonie-Tipps

„für die Schnelle“ auf Lager. „Man

muss nicht immer ehrlich sein“ –

zumindest, wenn es um Geschenke

geht. Entspricht das Präsent unter

dem Baum nicht ganz dem persönlichen

Geschmack, sollte sich „die

positive Absicht des Schenkers“ ins

Gedächtnis gerufen werden. „Es

stellt sich natürlich auch die Frage,

ob man den Geschenkestress überhaupt

möchte“, wirft die Beraterin

ein. Sie selbst hat das in ihrer Familie

abgeschafft. „Wir schenken uns

gegenseitig lieber eine entspannte

Zeit und sparen uns dadurch

viel Stress“, erzählt Christine

Schnorr. Macht sich am Tisch

dann doch eine schlechte

Stimmung breit, empfiehlt

sie wieder: offen

Zu viel Harmonie führt bei einigen Familien zum Koller – und schon wird gestritten, was das Zeug hält.

miteinander reden und ohne Vorwurf

nachfragen, was den anderen

stört. Um keinen Weihnachtsbaumkoller

zu bekommen, hilft auch immer

ein Spaziergang an der frischen

Luft. Kerzen unterstützen das heimelige

Gefühl. „Außerdem kann

man eine internetfreie Zeit vereinbaren“,

schlägt die Familienberaterin

vor.

Handy ausschalten und sich mal

auf eine Sache – zum Beispiel auf

das Gespräch mit der Großmutter

– konzentrieren.

„Wir machen immer drei

Sachen auf einmal, dabei

ist Multitasking ein echter

Stressauslöser“, so Schnorr.

Und was ist, wenn es

dann doch geknallt

hat? „Wenn man

sowieso

nichts

mehr machen kann, dann sollte sich

wenigstens kein Dritter einmischen

und rumschnauzen.“ Paradebeispiel:

Ehefrau und Schwiegermutter

verkrachen sich. Wettert dann auch

noch der Ehemann herum und beschuldigt

seine eigene Frau für irgendein

Verhalten, wird der Konflikt

nur noch verschärft. Besser: einfach

durchatmen und Ruhe bewahren.

„Wenn wir alle ohne Erwartungen

an die Weihnachtszeit herangehen,

dann sind wir offener für alles Schöne,

was wir erleben können“, resümiert

Christine Schnorr. Wer das

verinnerlicht, bei dem könnte das

Räuchermännel der einzige in Weihnachtsbaumnähe

sein, dem wirklich

der Kopf qualmt.

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MONTAG, 24. DEZEMBER 2018

Danke sehr – aber leider völlig daneben

Unterm Weihnachtsbaum findet sich jedes Jahr

allerhand Schönes und Spaßiges, Herzerwärmendes

und Erbauliches. Aber auch Päckchen, bei denen

der Schenkende einfach nur daneben liegt und die

man auf keinen Fall haben möchte. Statt dem neuen

Smartphone gibt es eine Küchenmaschine oder selbst

gestrickte Socken. Die RUNDSCHAU hat sich in der

Lausitz einmal umgehört, was hier die Menschen auf

keinen Fall geschenkt haben möchten.

Kathleen

Schickor

ARCHIVBILD

Kathleen Schickor (32), Lampen-Designerin

aus Spremberg: „Das

schlimmste Weihnachtsgeschenk

sind Haushaltsgeräte. Viele, die sowas

Frauen zu Weihnachten schenken,

denken das ist praktisch. Aber

ich will keine Geschenke, die praktisch

sind, sondern die mir persönlich

Freude bereiten.“

Berit Petschke

FOTO: HANSCHKE

Berit Petschke Kosmetikerin und

Fußpflegerin aus Forst: „Was ich

auf gar keinen Fall haben möchte, ist

Stress. Ebenfalls kein Handygeklingel,

keine SMS und keine Spiele auf

dem Handy während der Feiertage.

Auch auf Verlegenheitsgeschenke

wie Unterwäsche, Schuhe, Socken,

Kochtöpfe, alles Dinge, die man sich

selber kauft, kann ich verzichten. Da

kommt bei mir keine große Freude

auf“.

Simone Klotz

FOTO: UTE RICHTER

Simone Klotz (49), Textilfacharbeiterin

und Apfelkönigin aus Guben:

„Schlecht gelaunte Menschen und

Katastrophen jeglicher Art kann ich

zum Fest nicht gebrauchen, auch

keine angebrannte Gans oder einen

kaputten Kühlschrank. Ich wünsche

mir auch, dass niemals mein Weihnachtsbaum

brennt, denn ich bestückt

meinen Tannenbaum jedes

Jahr mit zwölf echten Kerzen. Auf

keinen Fall möchte sie eine elektrische

Zahnbürste und Socken geschenkt

bekommen.“

Susanne Grolle (34), Landschaftsarchitektin

aus Cottbus: „Es ist gar

nicht so einfach zu sagen, was mir

als Geschenk nicht gefällt. Das hängt

nämlich immer von den aktuellen

Bedürfnissen ab. Wer mich kennt,

weiß, dass ich Socken mag und dieses

Jahr Küchengeräte brauche. Allerdings

lehne ich Geschenke ab, die

ohne Überlegung und Herzblut gemacht

werden. Meine Lieben wissen,

dass ich mit Goldschmuck

nichts anfangen kann und dass ich

Nelken nicht mag.“

Daniel Herenz

FOTO: MARION HIRCHE

Daniel Herenz (39), Heizungsinstallateur

aus Drebkau: „Auf keinen Fall

möchte ich Schuhe zu Weihnachten

haben. Das ist ein Geschenk,

was mit Kindheitserinnerungen zu

tun hat. Ich habe am 5. Dezember

Geburtstag und habe immer neue

Schuhe bekommen. Die brauchte

ich dann zwar für den Nikolaus

nicht putzen, aber ich habe das gehasst.

Aber jetzt habe ich keine Sorgen

mehr damit, denn die, die mir

was schenken, kennen mich und

meine Vorlieben.“

Dorin Schrake

FOTO: A. STAINDL

Dorin Schrake (51), Geschäftsfrau

aus Lübben: „Dass jemand auf den

Susanne Grolle

FOTO: MARION HIRCHE

letzten Drücker losgeht und aus

Panik irgend was einkauft, mag ich

nicht. Teures Parfüm oder Goldschmuck

brauche ich nicht. Das hat

für mich gar nichts mit Weihnachten

zu tun. Ich freue mich am meisten,

wenn jemand auf meine Wünsche

eingeht, vor allem aber, wenn

ich Heiligabend Zeit mit meiner Familie

verbringen kann. Das ist mir

viel mehr wert als materielle Dinge.“

Socken geschenkt bekommen.“

Julia Gerhardt

FOTO: B. WEPPRICH

Julia Gerhardt (13), Schülerin aus

Lübbenau: „Ich möchte auf keinen

Fall irgend etwas von Lego geschenkt

bekommen. Mir sind die

Männchen viel zu klein.“

Tim Laugsch

FOTO: A. STAINDL

Tim Laugsch (15), Oberschüler aus

Beesdau (Heideblick): „Sportgeräte

wären eine ganz schlechte Idee.

Ich brauche auch keine Fitness-Gutscheine.

Sport ist nicht mein Ding.

Bücher möchte ich ebenfalls nicht,

die brauche ich einfach nicht.“

Mario Sandmann (48), Versicherungsvermittler

aus Uebigau und

Karnevalschef in Falkenberg: „Ob

Weihnachten oder das gesamte

Jahr über: Auf Krankheiten will ich

gern verzichten. Auch für alle meine

Lieben, Freunde und Bekannte.

Hauptsache, man ist gesund. Den

Rest kann man sich kaufen – sagt

man doch so schön.“

Marko Schubert (39), Sicherheitsfachkraft

aus

Finsterwalde: „Ich

möchte zu Weihnachten

auf keinen Fall Haushaltsgeräte

geschenkt

bekommen. Die kaufe

ich mir immer allein.

Und ich möchte nicht,

dass alte Streitgkeiten

in der Familie

ausgepackt werden,

nur, weil man

sich nach Monaten

das erste

Mal wiedersieht

und immer

noch einen Groll

hegt. Wenn die Probleme

ein dreiviertel

Jahr lang keine

Rolle gespielt haben,

sollen sie das

auch nicht unterm

Weihnachtsbaum

tun.“

Marko Schubert

Mario

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MONTAG, 24. DEZEMBER 2018

Weihnachten 2018 7

Geschenke und Tiere –

das sind zwei Kapitel

Wann man in einem Finsterwalder Zoogeschäft

„große Bauchschmerzen“ bekommt. Und

wie man Miez, Mops und Mäuschen eine

Weihnachtsfreude macht.

VON DIETER BABBE

„Wenn Familien kurz vor Weihnachten

mit ihren kleinen Kindern

in meinen Laden kommen und ein

Tier kaufen wollen, bekomme ich jedes

Mal große Bauchschmerzen“,

gesteht Brigitte Arold – wenngleich

sie dafür ist, dass Kinder lernen, Verantwortung

für Tiere zu übernehmen:

„Doch ein Dreijähriger ist mit

der Pflege eines Meerschweinchens

einfach überfordert.“

Die Finsterwalderin ist gelernte

Zoo-Facharbeiterin. Sie betreibt

seit dem Jahre 2000 ein Fachgeschäft

Brigitte Arold, Zoofacharbeiterin mit

eigenem Geschäft in Finsterwalde,

achtet beim Verkauf ihrer Tiere stets

darauf, dass sie in gute Hände kommen.

Und sie appelliert auch an die

Verantwortung der künftigen Besitzer.

FOTO: DIETER BABBE

für Tiere am Wasserturm.

In den vielen Jahren hat sie die

Erfahrung gemacht: „Die Zahl der

Kleintiere in den Wohnungen hat

– mit Ausnahme sicher von Hund

und Katze – abgenommen. Reptilien

werden kaum noch nachgefragt

– die Kundenbestellung einer

Boa-Riesenschlange war mal

eine Ausnahme.“ Die Lieblingstiere

seien weiter Meerschweinchen,

Kaninchen und Vögel. Erwachsene

würden sich dagegen eher für

Tiere, die im hektischen Berufsalltag

beruhigen, entscheiden - die

Zoohändlerin verweist dabei auf

ein kleines Terrarium – „wie diese

Achat-Schnecken, die sich manche

auf den Schreibtisch stellen“.

Brigitte Arold hat auch zu Hause

ihr Leben lang Tiere gehalten, „anders

könnte ich nicht so lange mit

Freude meinen Beruf ausüben“.

Jetzt erfreut sie sich an ihrem großen

Aquarium im Wohnzimmer

– „das entspannt mehr, als wenn

ich jeden Abend in den Fernseher

gucke“. Beim Verkauf ihrer Tiere

achtet sie auch darauf, dass sie in

gute Hände kommen. „Der kleine

Angora-Widder braucht viel Pflege,

er muss mindestens einmal in

der Woche gekämmt werden“, sagt

sie gleich – manche entscheiden

sich dann doch lieber für ein Meerschweinchen

oder einen Hamster.

Und Brigitte Arold appelliert auch

an anderer Stelle an die Verantwortung

der Menschen: „Tiere sind vom

Umtausch bzw. der Rückgabe ausgeschlossen.“

Nur in einem Fall macht sie mal

eine Ausnahme: Wenn sich das neue

FOTO: ERMOLAEV ALEXANDER/SHUTTERSTOCK.COM

Kaninchen nicht mit dem alten verträgt

und die Tiere sich beißen. Gern

nimmt sie kleine Haustiere auch auf

Zeit auf, wenn Herrchen oder Frauchen

in den Urlaub fahren.

Für viel Spaß hat zum Beispiel

schon Egon gesorgt – der Graupapagei

hat sich unter den vielen Wellensittichen

und Kanarienvögeln sehr

wohl gefühlt – und er hat mit seiner

lauten Stimme auch die Kundschaft

im Laden gut unterhalten.

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und freuen uns darauf,

Sie im nächstenn

Jahr wieder in unserem

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vergangenen Jahr entgegengebrachte

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8 Weihnachten 2018

MONTAG, 24. DEZEMBER 2018

Wenn Weihnachten mal zu

viel wird

Weihnachtslieder und Besinnlichkeit im Kreise der

Familie – für alle, die darauf keine Lust haben, hier

gibt’s Alternativen.

Eingehüllt in kuschelige Decken und gewärmt von Glühwein und Tee geht es mit den Winterkahnfahrten ab Lübbenau zweimal täglich in den winterlichen Spreewald.

Die Fahrt dauert etwa 75 Minuten, gefahren wird ab einer Person.

FOTO: NORBERT FINCK

Garantiert keine stille Nacht erwartet

die Besucher der „X-mas-Party“

in Forst. Wenn die Geschenke ausgepackt

sind und sich nach dem

Weihnachtsessen die Oma ins Bett

verabschiedet, geht es im Forster

Hof erst richtig los. Exakt 23.59 Uhr

startet das DJ Team „Brothersmind“

mit Querbeet-Musik. „Gespielt wird,

was gefällt. Vor allem alles Tanzbare

von Mitte der 80er bis heute“, verrät

Kevin Röhrich, Veranstaltungsmanager

im Forster Hof. Die Party

ist etablierter Treffpunkt für Forster

und Weggezogene, zu Weihnachten

alte Schulfreunde und Bekannte

wiedersehen wollen. Nach der Disco

Oase Bohrau richtet der Forster Hof

die etwas andere Weihnachtsparty

zum dritten Mal in Folge aus. Im

dezent weihnachtlich geschmückten

Saal dreht sich die Diskokugel

neben dem Weihnachtsbaum,

während Schneeflocken an der Decke

Winterflair verbreiten. Damit die

Erinnerung länger hält, hat der Forster

Hof einen Fotografen engagiert,

der Gäste – so sie es wünschen – fotografiert.

Denn spätestens 5 Uhr

ist Schluss. Karten gibt es an der

Abendkasse.

Eine Ausstellung im Niederlausitzer

Heidemuseum in Spremberg

widmet sich den schönsten Kinderbüchern

der DDR. Der Sammler Ulf

Süßmann hat dem Haus am Schwanenteich

dafür seine privaten Schätze

übergeben. Zu den Büchern zählen

reich illustrierte Auflagen von

Märchen der Gebrüder Grimm wie

„Sechse kommen durch die ganze

Welt“, „Das tapfere Schneiderlein“

und „Der gestiefelte Kater“. Ihren

Titel „Pony Weihnacht und andere

Geschichten“ entlehnt die Ausstellung

allerdings dem gleichnamigen

Buch des Spremberger Schriftstellers

Erwin Strittmatter, für das Gerhard

Lahr die Illustrationen zeichnete.

Das Museum zeigt weitere

Klassiker, zu denen „Hirsch Heinrich“

und „Das Wolkenschaf“ gehören.

Die Mitarbeiter des Hauses

haben für eine kleine Leseecke

eingerichtet Die Vitrinen enthalten

auch Ausgaben von Zeitschriften

für Kinder und Jugendliche aus

der DDR, die, anders als viele Bücher,

offene Propaganda für das System

betrieben. So empört sich ein

Kommentator der Zeitung für Thälmannpioniere

und Schüler namens

„Trommel“ über „die widerlichsten

Verräter des Sozialismus“ und ihre

„maßlose Hetze gegen die Sowjetunion“.

Die Ausstellung ist am 25.

und 26. Dezember jeweils von 13

Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Feste Tradition in Guben ist es,

dass junge Leute zu Weihnachten

sich in der „Comet“-Halle zum gemeinsamen

Feiern einfinden. Gleich

an zwei Tagen ist das in diesem Jahr

möglich. Am 24. Dezember wird

der Heilige Abend vielleicht nicht

ganz so heilig ab 22 Uhr begangen.

Und auch tags darauf, am 25. Dezember,

öffnet der „Comet“ seine

Pforten. Ab 22 Uhr steigt dort die

Party des Jahres, wie die Veranstalter

versprechen. Und wer den ersten

Weihnachtsfeiertag nicht komplett

am heimischen Tannenbaum

verbringen möchte, der kann sich

beim Weihnachtsbrunch im Volkshaus

verwöhnen lassen. Ab 10 Uhr

ist dort für Speisen und Getränke

gesorgt. Allerdings sollte man noch

schnell anrufen, ob es noch Plätze

gibt: 03561 433674 oder 431523.

Warum den Verdauungsspaziergang

nicht einmal auf das Wasser

verlegen? Bei einer Winterkahnfahrt,

wie sie etwa am Großen Hafen

in Lübbenau angeboten wird, kann

man Entspannung finden. „Wenn

im Winter die Bäume entlaubt sind,

erhält man tiefere Einblicke in den

Spreewald als im Sommer“, sagt

Steffen Franke, Vorstandsvorsitzender

der Kahnfährgenossenschaft

Lübbenau und Umgebung. „Jetzt ist

es auf den Fließen ruhiger und mit

etwas Glück steht auch einmal ein

Reh am Ufer oder ein Eisvogel begleitet

den Kahn. Und man fährt

durch das nun scheinbar schlafende

Lehde.“ Die Kähne fahren zweimal

täglich jeweils um 11 und 13 Uhr am

Großen Hafen in Lübbenau ab. Bei

Voranmeldung unter der Telefonnummer

03542 2225 gibt es an Bord

auch Glühwein und Tee gegen Kälte.

Wer mehr Stimmung benötigt,

wird in der Gaststätte „Dorfgeflüster“

in Reichwalde fündig. Die Folkrockband

Shawue aus Heideblick

heizt den Besuchern am 2. Weihnachtsfeiertag

ordentlich ein. Gespielt

werden neben altbekannten

Songs auch neue Titel, die mitunter

noch nie live gesungen wurden. Shawue

ist bekannt für melodiösen Folk

mit deutschen Texten. Das etwas andere

Weihnachtskonzert beginnt am

Mittwoch, 26. Dezember ab 20 Uhr.

Einlass ist eine Stunde eher. Schon

einen Tag früher können sich Feierwütige

ins Luckauer Nachtleben

stürzen. Auf dem Schlossberg wird

am 1. Weihnachtsfeiertag ab 21 Uhr

zur großen Cheese Club Xmas-Party

geladen. Auf zwei Floors gibt es die

besten House-Tracks der vergangenen

Jahre. Mit dabei sind unter anderem

auch die Ruuuderboyz, die

mit Live-Musik in den Disco-Hafen

einlaufen und ordentlich Dampf

machen wollen.

Ein Weihnachtsfluchtort für Cottbuser

kann der Branitzer Park sein.

Kein Tipp? Waren Sie wirklich schon

einmal bei Dunkelheit im Park unterwegs?

Sie werden erstaunt sein,

wie sich der Ort verändert und welchen

Zauber er auch bei Nacht ausstrahlt.

Wer auf Sicherheit bedacht

ist, kann sich eine Taschenlampe

einstecken. Besser ist es aber

ohne. Die Hauptwege rund um das

Schloss und die Gebäude sind beleuchtet.

Zudem ist am 22. Dezember

Vollmond. Mit etwas Glück und

halbwegs wolkenlosem Himmel

leuchtet er auch in den folgenden

Nächten auf Pücklers Werk herab.

Wenn sich der Mondschein in den

Seen spiegelt, wird selbst der größte

Pragmatiker kurz aufseufzen. Der

Park klingt nachts ganz anders. Da

knarren die Bäume, wenn sie ihre

Stämme aneinanderreiben und rasselt

das Gebüsch, wenn es die letzten

trockenen Blätter schüttelt. Guter

Nebeneffekt:

Last Christmas I gave you

my heart...“ – wer dem Weihnachtsklassiker

von Wham!

zumindest einen Abend entfliehen

will, hat am 25. Dezember

in Lübben dazu Gelegenheit.

Ab 22 Uhr steigt

im Club Bellevue die Party

„Himmelsstürmer!“. Seit

2013 steht der erste

Weihnachtsfeiertag

im Club

im Zeichen

von House

und Electro.

„Es ist weihnachtlich

dekoriert,

es gibt

kleine Weihnachtspakete

für die Gäste, aber wir spielen

sicher nicht Stille Nacht, Heilige

Nacht“, kündigt Club-Besitzer

André Matthes an. Schmankerl für

die ältere Disco-Generation: Ab

etwa 1 Uhr spielen Disco Dice aus

Dresden. Die Urgesteine des Disco-House

feierten gerade 20-jähriges

Bühnenjubiläum. Auf dem Main

Floor sorgen danach die Thüringer

Patz & Grimbard und in der Turbine

Electrosalat aus Cottbus für frischen

House.

Wie wäre es denn mal mit Theatersport?

Die Neue Bühne Senftenberg

bietet dazu Gelegenheit am zweiten

Weihnachtsfeiertag. Ab 19.30 Uhr

ist das Improvisationstheater „Theatersport“

frei nach Erfinder Keith

Johnstone auf der Hauptbühne zu

erleben. Schauspieler treten gegeneinander

an, fordern sich heraus und

improvisieren mit- und gegeneinander.

Sie erfinden, erzählen und erspinnen

Geschichten, die aus dem

Moment geboren sind. Deshalb ist

diese „Sportart“, für die Einbildungskraft

nötig ist, jedes Mal anders –

immer ein bisschen Premiere, Die

Disziplinen und die für den Theatersport

eigenen Regeln erfährt das

Publikum im Saal. Es muss sich nur

zurück lehnen und die Geschichten

genießen, die das Leben so nicht geschrieben

hätte – oder doch?

Mehr Veranstaltungen unter

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wünschen Ihnen und Ihrer Familie

frohe und besinnliche Festtage, einen

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Unseren Kunden ein besinnliches

Weihnachtsfest, einen guten Rutsch, für 2019

beste Gesundheit und alles erdenklich Gute.

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schätzen und sind auch im nächsten Jahr gern

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MONTAG, 24. DEZEMBER 2018 Weihnachten 2018 9

Geschenke auf den letzten Drücker

Einkäufe in letzter Minute

sind am 24. Dezember

nichts Ungewöhnliches.

Vor allem Männer

stehen im Laden, suchen

etwas für ihre Frauen.

Einzelhändler aus Guben

und Weißwasser erzählen,

wie sie Kunden den Druck

vorm Fest nehmen.

VON JENNY THEILER

UND REGINA WEISS

Für viele Menschen ist die Weihnachtszeit

alles andere als besinnlich.

Stressige Shoppingtouren und

die verkrampfte Suche nach dem

perfekten Geschenk können so

manchen Weihnachtsfan zur Verzweiflung

treiben.

Dass der lästige Weihnachtseinkauf

dann bis zum letzten Tag hinausgezögert

wird, ist oftmals die

Folge. In großen Städten wie Berlin,

Dresden oder Cottbus ist Weihnachtsshopping

auf den letzten

Drücker in den vergangenen Jahren

sogar richtig populär geworden, wie

eine Umfrage von Trusted Shops aus

dem Jahr 2017 zeigt, denn viele Leute

hätten erst unmittelbar vor Weihnachten

Zeit für Weihnachtseinkäufe.

Außerdem haben die meisten

Geschäfte am 24. Dezember (sofern

der auf einen Wochentag fällt)

zumindest bis zum frühen Nachmittag

geöffnet. Doch was machen Bewohner

in kleinen Städten, die kein

großes Einkaufszentrum in der Umgebung

haben?

Die Einzelhändlerin Jannett Weber

von „Jannett-Textilien“ kennt

das Kaufverhalten ihrer Kunden

in der Weihnachtszeit und hat

schon so manchem Einkaufsmuffel

helfen können. „Es sind vor allem

Ehemänner, die noch kurz vor

dem Fest ein Geschenk für die Gattin

suchen und dann ins Straucheln

kommen“, sagt die Verkäuferin mit

einem Schmunzeln. Besonders beliebt

seien Dessous, Nachtwäsche

und Modeschmuck in allen Variationen,

die gern verschenkt werden.

Auf Kleidungsstücke, die erst anprobiert

werden müssen, verzichten die

Last-Minute-Shopper meistens. Da

Der Heilige Abend ist nur noch

Stunden entfernt. Was macht man

nun, wenn man gar keine Idee für

ein Geschenk hat?

FOTO: STOKKETE.SHUTTERSTOCK.COM

sei ein Gutschein dann häufig die

bessere Alternative.

In einer kleinen Stadt nach dem

perfekten Geschenk zu suchen,

kann durchaus Vorteile haben, weiß

Jannett Weber: „Wir kennen ja unsere

Kunden und wissen auch meistens,

wie wir ihnen am besten helfen

können.“ Vor allem am Weihnachtsabend

seien es immer wieder die

selben Herren, die im Laden stünden.

„Von Stammkundinnen haben

wir auch die Konfektions- oder

BH-Größe aufgeschrieben. Die Ehemänner

können sich bei uns also

darauf verlassen, dass das Geschenk

dann auch wirklich passt“, sagt sie.

Solche Vorzüge würde es bei großen

Geschäften oder Handelsketten

eher selten geben.

Mit Last-Minute-Einkäufen ist

auch Dirk Constantin vom Geschäft

„Sport Neumann“ bestens

vertraut. „Sporttaschen, Ski-Unterwäsche

oder Sportkleidung werden

auch noch direkt vor dem Fest gern

gekauft“, sagt er. Dass Frauen ihre

Weihnachtseinkäufe deutlich eher

erledigen als Männer, kann der Geschäftsführer

ebenfalls bestätigen.

„Glücklicherweise wissen die meisten

Ehemänner aber die Konfektionsgröße

ihrer Gattin. Da fällt die

Beratung schon deutlich leichter“,

sagt Dirk Constantin

Verlängerte Öffnungszeiten am

Heiligen Abend bieten die Gubener

Händler nicht an. „Das bringt

nichts, wie wir auch aus den Vorjahren

immer wieder bemerkt haben.

Die Leute haben an so einem Tag anderes

im Kopf“, sagt Jannett Weber.

Außerdem ginge es auch nicht um

Profitmaximierung kurz vor den Feiertagen,

wie es vielleicht bei großen

Einkaufszentren der Fall sei. „Ich

möchte meinen Kunden, die in Eile

einkaufen, nicht irgendetwas Teures

aufschwatzen. Es bringt ja nichts,

wenn sie es nach Weihnachten sowieso

wieder umtauschen“, sagt

Jannett Weber. Überzeugen statt

überreden ist ein Verkaufscredo, das

Die Gubener Einzelhändlerin Jannett Weber setzt beim Verkaufsgespräch auf

individuelle Beratung. Ihr vertrauen vor allem viele männliche Kunden, die für

ihre Ehefrauen einkaufen.

FOTO: JENNY THEILER

vor allem in einer kleineren Stadt

wie Guben unverzichtbar ist. Hier

kennen sich die Leute untereinander

und gute Beratung spricht sich

schnell herum.

Darauf hofft auch Doreen Hodea.

Die Einzelhändlerin hat erst vor Kurzem

das Geschäft „Frau Dings & ihr

Gedöns“ eröffnet und setzt auch

auf intensive Beratung. Das neue

Geschäft an der Frankfurter Straße

spricht alle kreativen Köpfe an und

ist für Kunden geeignet, die gern

einzigartige Dinge verschenken. „Es

ist wichtig, dass man den Kunden

nicht im Regen stehen lässt, wenn er

beim Einkaufen unter Druck steht.

Das würde sich wirtschaftlich auch

einfach nicht lohnen“, sagt sie.

Ob sich beim Weihnachtsshopping

im Internet noch der Expressversand

lohnt, stellen auch einige

Gubener Kunden mittlerweile in

Frage. „Ich habe mit Onlinehandel

zur Weihnachtszeit eigentlich immer

positive Erfahrungen gemacht,

aber im vergangenen Jahr haben wir

die Lieferungen erst nach Silvester

bekommen“, berichtet Andreas

Brauning aus Guben. Auf den Blitzversand,

den viele Onlineversandhäuser

versprechen möchte sich

der 39-Jährige in diesem Jahr nicht

mehr verlassen. Auch wenn der

Onlinehandel auch den Gubener

Händlern schwer zusetzt, vertrauen

viele Menschen in der Doppelstadt

trotzdem lieber auf passgenaue

Beratung, als auf das virtuelle

Einkaufen. „Wir arbeiten in einer

Stadt, in der viele ältere Menschen

leben, die sich nicht so richtig mit

dem Internet auskennen und dann

eben lieber ins Geschäft gehen“,

sagt Jannett Weber. Ob die Kunden

gut beraten wurden oder nicht, zeigt

sich an den Umtauschzahlen nach

dem Weihnachtsgeschäft. „Wir haben

sehr wenige Umtäusche nach

den Feiertagen. Die meisten Kunden

lösen ihre Gutscheine ein, die

sie geschenkt bekommen haben“,

sagt Jannett Weber. „Meistens haben

wir nach den Feiertagen sogar noch

deutlich mehr zu tun, als im Weihnachtsgeschäft“,

ergänzt Dirk Constantin.

Denn neben Gutscheinen

und Geldgeschenken, die eingelöst

werden, seien viele Leute zwischen

den Feiertagen deutlich entspannter,

da sie ihre Familien besuchen

und sich für Shoppingtouren wieder

Zeit nehmen können.

Der Heilige Abend ist nur noch Stunden

entfernt. Doch was macht man

nun, wenn man gar keine Idee für

ein Geschenk hat? Man kann es sich

einfach machen und „Zeit“ verpacken.

Als Gutschein für eine Aktivität

im kommenden Jahr.

Apropos 2019 – da wäre doch der

passende Jahreskalender gleich das

Richtige, um einen Termin festzumachen.

In der Region Weißwasser

hat man bei den Kalendern gleich

mal die Qual der Wahl, denn die

Ecke hat so viele schöne Seiten, dass

sie auch viele Monate füllt.

In der Buchhandlung H. Hugendubel

GmbH & Co. KG in Weißwasser

kann man gleich auf sieben Exemplare

verweisen, die das Jahr

2019 bebildern. Sie zeigen Fotoimpressionen

aus den drei Parks in Bad

Muskau, Kromlau und Nochten, tolle

Holzskulpturen aus der Werkstatt

in Schleife oder sehenswerte Ausflugsziele

aus dem Landkreis Görlitz.

Das macht Lust auf mehrere

Ausflüge.

Heißt also, ein bisschen mehr Zeit

einpacken.

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10 Weihnachten 2018

MONTAG, 24. DEZEMBER 2018

Im Wohlfühl-Modus zwischen den Jahren

Ernährungsberaterin und Fitness-Trainerin Michaela Bock hilft mit einem Weihnachts-Workout und gibt Tipps zum guten Essen.

VON SYBILLE VON DANCKELMAN

Stollen, Weihnachtskekse, Glühwein,

Braten, außerdem Marathon-Sitz-Einheiten

in Familie – eines

steht fest: Für Figur und Fitness

sind die Weihnachtstage schon mal

gar nichts. Guter Rat ist efragt: Michaela

Bock, Ernährungsberaterin

und Fitnesstrainerin im Cottbuser

Gesundheitsstudio Chakra, kann

helfen. So oft wie möglich bewegen,

Tisch mit abräumen, regelmäßig ein

Glas Wasser aus der Küche holen.

Sie kennt ohnehin aus ihrer jahrelangen

Berufserfahrung die „typischen

Fehler“, die verhindern, dass

man Gewicht odr Fett verliert oder

sich überhaupt rundherum wohlfühlt:

„Die meisten haben verlernt,

richtig zu essen und ausgewogen zu

essen.“ Die Leute würden von einem

Hype, von einem Extrem zum

nächsten springen. Mal sollen sie

Kohlenhydrate weglassen, mal Fette.

Nur vergessen dabei die meisten:

Der Körper braucht Fett, Kohlenhydrate

und Eiweiß gleichermaßen,

um körperliche und geistige Leistung

bringen und auch gut schlafen

zu können, betont die 33-Jährige.

Deshalb seien Diäten überhaupt

nicht das Richtige, um dauerhaft Erfolg

beim Abnehmen zu haben. „Gerade

Frauen essen zu wenig, um dauerhaft

abzunehmen, sie kommen in

die Diätspirale.“ Ernährungsberaterin

Michaela Bock zitiert aus Studien,

die besagen, dass es bei jedem

Körper ohnehin eine Grenze gibt, an

der der Körper überhaupt noch Fett

verbrennt. Soll heißen: Wenn man

weniger isst und ein Kaloriendefizit

erzwingt, wird dies nicht immer den

gewünschten Fettabbau bringen.

Gutes Ziel: Gesund und vital altern

Die bessere Zielsetzung lautet ohnehin,

etwas dafür zu tun, um gesund

und vital zu altern. Was einem

in den Genen mitgegeben wurde,

kann man ja nicht beeinflussen.

Aber seinen Teil fürs Wohlbefinden

könne man durchaus beitragen,

sagt Michaela Bock. Sie weiß auch,

wie: mit einer Kombination aus natürlichem

und ausgewogenem Essen

sowie Bewegung. Denn Sport

steigert den Energieverbrauch. Die

Regel lautet: Mindestens zweimal

pro Woche trainieren. Wer das beherzigt,

hat gute Chancen, das Ziel

zu erreichen. Ideal sind 40 Prozent

Krafttraining und 60 Prozent Ausdauertraining.

Das ist ein optimaler

Mix aus Muskelaufbau und Ankurbelung

des Fettstoffwechsels.

Für unsere RUNDSCHAU-Leser

hat Michaela Bock leicht ausführbare

Ernährungs-Tipps und ein

kleines Feiertags-Workout zusammengestellt.

Weihnachts-

Workout: Übungen

fürs Wohnzimmer

Gute Tipps

gegen Völlerei

und Frust

Es ist immer dasselbe – der Anfang

ist am schwersten. Deshalb unbedingt

Ziele klarmachen und Ausreden

am besten auch. Alles notieren.

Dann fällt einem auf, dass die vermeintlichen

Gründe einen nur vom

Weg abbringen wollen: Also: Ziel, fit

und vital werden, fest im Blick haben.

Einfacher wird es, wenn man

das Training ein bisschen als Spiel

sieht, es muss ja nicht immer ganz

strukturiert und ernsthaft sein.

Fitness-Trainerin Michaela Bock

hat sechs einfache Übungen zusammengestellt.

Das Gute daran ist: Sie

müssen dafür noch nicht einmal

das Haus verlassen. Bewegt werden

dabei große Muskelgruppen –

denn dann wird das meiste Fett verbraucht.

Benötigt werden für das

RUNDSCHAU-Weihnachts-Workout

ein großes Handtuch, ein Stuhl,

eine Tischkante und zwei Wasserflaschen

und eine halbe Stunde Zeit.

Angefangen wird mit einer kurzen

Erwärmung, dafür kann man auf der

Stelle laufen oder marschieren – die

Knie dabei schön hochziehen. Armund

Schulterkreisen und dann: Los

geht es.

Fünf Übungen mit je 10 bis 20 Wiederholungen

- drei Durchgänge.

1. Vom Stuhl aufstehen und hinsetzen.

Trainiert Po, Oberschenkel innen,

außen, vorn und hinten sowie

die Waden.

2. Liegestütz an der Tischkante. Trainiert

Brust, Schultern, Armstrecker.

3. Rudern mit Wasserflaschen. Trainiert

den oberen Rücken, Schultern,

Armbeuger.

4. Sit ups. Strafft den Bauch.

5. Rumpfbeugen. Trainiert den Rückenstrecker.

6. Für Übung 6 muss das Haus verlassen

werden: zügiges Spazierengehen

mit aktivem Armeinsatz - 20 bis

30 Minuten.

Michaela Bock empfiehlt eine Trainingseinheit

jeden zweiten Tag,

morgens oder abends.

Trainerin Michaela Bock macht’s vor: Mit geradem Rücken aufstehen und setzen

– trainiert Po, Oberschenkel, Wade, Stabilisator sind Rücken und Bauch.

Rudern mit Wasserflaschen – trainiert den

oberen Rücken, Schultern, Armbeuger.

„Die meisten haben

verlernt, richtig zu essen

und ausgewogen

zu essen.“

Michaela Bock

Ernährungsberaterin und Fitnesstrainerin

Sit ups – großes Handtuch auf den Boden und los geht

es in Richtung straffer Bauch. FOTOS: SYBILLE VON DANCKELMAN

Für die Liegestütze einfach eine stabile Tischkante im Haushalt aufsuchen.

Übung geht auch an der Wand. Trainiert Brust, Schultern, Armstrecker.

Rumpfbeugen trainiert den Rückenstrecker – dafür langsam

auf- und abrollen.

So kommt man ernährungstechnisch

gut über die fetten Tage. Ernährungsberaterin

Michaela Bock

empfiehlt fünf Regeln. Einfach anfangen

und nachmachen:

1. Wasserhaushalt auffüllen.

Gut sind zwei bis 2,5 Liter stilles

Wasser am Tag. Vor den Mahlzeiten

ein Glas trinken, dann ist der Magen

schon etwas gefüllt und für die Nahrungsaufnahme

und den Stoffwechsel

vorbereitet.

2. Mahlzeiten einhalten.

Andernfalls droht die Gefahr des typischen

Zwischendurch-Essens. Es

bringt nichts, das Frühstück auszulassen,

um sich Platz für den Braten

mittags zu lassen. Denn in der

Zwischenzeit sinkt der Blutzucker zu

sehr, der Insulinspiegel fällt ab, da

kommt leicht Heißhunger auf Süßes

auf.

3. Vorsicht bei Salz und Zucker.

Lieber mit Kräutern oder Zitrone

würzen. 1 Gramm Salz speichert

3 Gramm Wasser – negativ fürs Gewicht.

Die meisten sind dadurch

fünf bis zehn Kilo zu schwer – und

müssten es nicht. Auch für Kuchenrezepte

reicht zumeist die Hälfte der

Zuckerangaben, schrittweise die

Geschmacksknospen entwöhnen

und umprogrammieren.

4. Alkohol.

Er beeinflusst negativ den Stoffwechsel.

In der Zeit, wenn die Leber

der Niere zum Entgiften und

beim Alkoholabbauen hilft, lagern

sich andere Nährstoffe ungeordnet

im Körper an. Am besten: sich bewusst

für einen Tag entscheiden,

an dem man etwas über die Stränge

schlägt.

5. Stollen, Plätzchen, Braten.

Sie gehören ja irgendwie zu den

Festtagen. Wichtig, damit die Nährstoffverteilung

im Körper nicht

durcheinanderkommt: Die anderen

Mahlzeiten unbedingt ballaststoffreich

einnehmen. Also Vollkornprodukte,

Gemüse, Salat auf den Speiseplan.

Ballaststoffe schützen und

reinigen den Darm.

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Besinnliche und ruhige Weihnachten

wünschen wir unserer treuen Kundschaft

und natürlich auch den lieben Vierbeinern.

Einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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Telefon: 0 36 51/6 86 89 09

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MONTAG, 24. DEZEMBER 2018 Weihnachten 2018 11

Aschenbrödel und Helene Fischer

Alle Jahre wieder wird Weihnachten im deutschen Fernsehen zum Fest der Rituale. Viel Vertrautes

präsentieren uns die Sender an den Festtagen. Es gibt aber auch ein paar Überraschungen.

VON BODO BAUMERT

Märchen: Beginnen wir mit dem,

was Weihnachten vorm TV immer

lohnenswert macht, den Märchenfilmen.

Die ARD setzt auch in diesem

Jahr auf ihr vertrautes Format

„Sechs auf einen Streich“. Zwischen

Heiligabend und dem zweiten

Weihnachtstag werden insgesamt

neun Märchen im Ersten

gezeigt, zwei davon sind neu: „Das

Märchen von der Regentrude“ mit

Axel Prahl hat der NDR produziert.

„Die Galoschen des Glücks“ kommen

aus Brandenburg, wurden in

Babelsberg und auf Schloss Stülpe

gedreht und sind am 26. Dezember

um 13.15 Uhr zu sehen. Worum es

geht, verrät Hauptdarsteller Jonas

Lauenstein: „Durch die Galoschen

des Glücks verwirklicht sich sein

Traum, als Prinz durch das edle Leben

zu stolpern. Im wahrsten Sinne

ist es ein Stolpern, denn er hat keine

Ahnung, wie man sich in gehobener

Gesellschaft zu verhalten hat.

Endlich kann der Prinz

(Pavel Travnicek) sein

Aschenbrödel (Libuse

Safrankova) in die Arme

schließen - Happy End

bei „Drei Haselnüsse für

Aschenbrödel“. Die CSSR-/

DDR-Koproduktion von 1973

ist einer der bekanntesten

Märchenfilme. Seit Jahren ist

er fester Bestandteil des

Weihnachtsprogramms der

öffentlich-rechtlichen

Sender.

FOTO: WDR/DRA/DPA

Doch mit Geschick, Witz

und Charme mogelt er

sich durch seinen wahr

gewordenen Traum.“

Aschenbrödel: Ein

Märchen darf natürlich

an den Festtagen

nicht fehlen:

„Drei Haselnüsse

für Aschenbrödel“.

Zwölf mal ist der

Film zu Weihnachten

zu sehen, zweimal

davon im RBB. Los

geht es Heiligabend um

12 Uhr im Ersten.

Helene Fischer: Mittlerweile ist

es auch schon eine Weihnachtstradition.

Am ersten Feiertag singt

Deutschlands Schlagerkönigin zur

besten Sendezeit im ZDF. In der

achten Ausgabe des 180-minütigen

Show-Marathons begrüßt Helene

Fischer unter anderem Kiefer

Sutherland, Eros Ramazzotti und

Maite Kelly.

Der Tatort: Im Weihnachtskrimi am

Zweiten Feiertag wird das Frankfurter

Ermittlerduo Anna Janneke und

Paul Brix auf die Zuschauer losgelassen.

In der Folge „Der Turm“ müssen

die beiden aus Fotos und Erinnerungen

einen Fall rekonstruieren.

Die Film-Premieren: RTL zeigt am

25. Dezember um 20.15 Uhr mit

„Pets“ einen Animationsfilm erstmals

im Free-TV. „Heidi“ hat in der

Neuverfilmung von 2015 am Ersten

Weihnachtstag um 17.20 Uhr

im ZDF Premiere. Zuvor läuft die

unter anderem in Brandenburg gedrehte

Bibi & Tina-Verfilmung „Tohuwabohu

Total“ als Free-TV-Premiere

(ZDF, 10.15 Uhr). Ebenfalls

erstmals im Fernsehen läuft „Timm

Thaler oder das verkaufte Lachen“,

um 15.05 Uhr (ZDF).

– eine coole Bescherung“ den frostigen

Heiligabend beendet. „Die Eiskönigin“

selbst ist dann am 25. Dezember

um 15.55 Uhr auf RTL zu

sehen.

Die Klassiker: Weihnachten braucht

der deutsche Fernsehzuschauer seine

lieb gewonnenen TV-Gesichter.

„Der kleine Lord“ läuft am 26. Dezember

um 9.30 Uhr.

Lorios „Weihnachten bei Hoppenstedts“

gibt es am 24. Dezember

um 13.30 Uhr.

„Die Feuerzangenbowle“ wird am

24. Dezember um 21.55 Uhr angesetzt.

„Sissi“ feiert am 24., 25. und

26. Dezember in der ARD ihre alljährliche

Auferstehung

Die „Muppets Weihnachtsgeschichte“

läuft am 25. Dezember um

13.20 Uhr auf RTLII. Wer Bud Spencer

und Terence Hill braucht, um

sich zum Fest abzureagieren, wird

bei Kabeleins glücklich. 17 Filme

zeigt der Spartensender vom 24. bis

26. Dezember, natürlich auch „Vier

Fäuste für ein Halleluja“.

Die 20.15 Uhr-Duelle: Prosieben

setzt am 24. Dezember um

20.15 Uhr mal wieder auf den

„Herrn der Ringe“, Sat1 schickt dagegen

„Kevin – Allein zu Haus“ ins

Rennen, Vox bietet „Alice im Wunderland“

auf, RTL II „Rambo“ und

das ZDF den „Bergdoktor“. Am

ersten Weihnachtsfeiertag geht

die ARD mit der „Mordkommission

Istanbul“ ins Primetime-Rennen,

Prosieben bietet „James Bond

– Skyfall“ auf, Sat1 „Kevin allein in

New York“. Vox zeigt um 2015 Uhr

„Nachts im Museum 2“, RTL II „Pearl

Harbor“.

Kommt irgendwas davon gegen Helene

Fischer an? Wohl kaum. Der

26. Dezember steht um 20.15 Uhr

im Zeichen des Quotenduells von

Tatort und Traumschiff. RTL zeigt

den Fantasy-Film „Maleficent“,

Prosieben vertraut auf „Independence

day“, Sat1 auf Till Schweigers

Erfolgsfilm „Honig im Kopf“.

RTL II zeigt „Gladiator“.

Was treiben Hund, Katze und Co., wenn Herrchen oder Frauchen nicht zu Hause sind? Der Animationsfilm „Pets“ zeigt

die geheime Wahrheit über das aufregende Eigenleben der tierischen Mitbewohner und läuft am ersten Feiertag erstmals

im Free-TV.

FOTO: UNIVERSAL PICTURES

Frostiger Heiligabend: RTL setzt in

diesem Jahr zum Fest auf die Frozen-Reihe

um Eiskönigin Elsa.

Los geht es am 24. Dezember um

19.05 Uhr mit „Die Eiskönigin - Olaf

taut auf“. Der halbstündige Kurzfilm

um Schneemann Olaf, den heimlichen

Star von „Die Eiskönigin“, lief

2017 im Kino. Um 19.35 folgt der

zwei Jahre ältere Kurzfilm „Die Eiskönigin

– Partyfieber“, ehe „Ice Age

Am ersten Weihnachtstag wird die emotionsgeladene Helene-Fischer-Show im

Fernsehen zu sehen sein – hier ist die Ausnahmesängerin bei ihrem Konzert im

Berliner Olympiastadion.

FOTO: BRITTA PEDERSEN/DPA

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12 Weihnachten 2018

MONTAG, 24. DEZEMBER 2018

Lutz Thiede hat das Blech mit den Enten und dem Gemüse belegt. Im Ofen wird daraus ein saftiger Braten.

FOTOS: ANDREAS STAINDL

Sabine Jäschke zieht das Blech mit den Rehkeulen aus dem Ofen. Die Köchin arbeitet in der Kantine im Landratsamt in

Lübben.

So gelingt der perfekte Braten

Der Lübbener Profikoch

Lutz Thiede verrät

Geheimnisse, damit

RUNDSCHAU-Leser nicht

nur zum Fest den perfekten

Braten hinbekommen.

VON ANDREAS STAINDL

Der Braten ist der kulinarische Höhepunkt

des Weihnachtsfests. Wenn

er gelingt, gibt’s Lob von allen Seiten.

Doch manchmal geht es daneben,

wird der Braten nicht wie gewünscht,

ist er außen verbrannt,

innen trocken, geschmacklos.

Schlimmstenfalls ist der Familienfrieden

in Gefahr. Damit das nicht

passiert, gibt es Tipps vom Fachmann.

Lutz Thiede ist ein Profi. Der Mietkoch

und Küchenmeister aus Radensdorf

(Stadt Lübben) hat schon

Bundesminister und Showmaster

bekocht. Seine Künste am Herd sind

legendär und nicht nur im Spreewald

gefragt. Er betreibt die öffentliche

Kantine „Zur Ratsecke“ im

Landratsamt in Lübben.

„Ein saftiger Braten braucht Zeit“,

sagt Lutz Thiede. Die Vorbereitung

beginnt meist schon Tage zuvor. Der

Braten – idealerweise vom Bio-Hof

– wird kontrolliert, ob er gut geputzt

ist, anschließend gepfeffert

und gesalzen, in eine

Marinade oder

Beize mit Gewürzen

eingelegt.

Nach

drei bis vier

Tagen ist das

Fleisch schön

zart und

mürbe.

Zum

Einlegen

wird traditionell

Buttermilch oder

Sahne verwendet – und

für einen hervorragenden Geschmack

auch trockener Rotwein.

Lutz Thiede legt in die Beize gern

auch Nelken und Zimt und verwendet

für das Festmahl Glüh- statt Rotwein.

„Weil dort die Gewürze schon

drin sind. Das bringt etwas Weihnachtliches

in den Braten.“ Fleisch

von einem jungen Wildtier legt er

nicht ein. „Das ist nicht nötig. Und

außerdem will ich ja den Eigengeschmack

des Wilds haben.“

Kaninchen legt er in reine Buttermilch

ein, spickt das Fleisch mit

Knoblauch, gibt Senf dazu. Nachdem

das Fleisch gut durchgezogen

ist, wird es in

FOTO: PIXABAY

Fett oder Butterschmalz angebraten,

währenddessen mehrmals gewendet.

„Zum Wenden des Fleischs

zwei Holzlöffeln verwenden“, sagt

der Kochprofi, „keinesfalls mit einer

Gabel anstechen.“ Nach dem

Anbraten kommt der Braten in die

Backröhre. Dort muss er, je nach

Fleisch und Größe, zwei bis drei

Stunden bei etwa 175 Grad langsam

und gleichmäßig garen „Der Bräter“,

sagt Lutz Thiede, „sollte nicht viel

größer als das gesamte Stück Fleisch

sein, weil sich sonst Bitterstoffe im

Gefäß bilden. Die aber wollen wir im

Braten nicht haben.“ Er gibt Wurzelgemüse

dazu, löscht das Fleisch

mit der Beize ab und lässt das

Wasser drei Mal im Bräter aufkochen

– das

bringt den

Geschmack

in den Braten

– füllt das Gefäß

anschließend

wieder

mit der Beize

auf. „Zwei

Fingerbreit

Flüssigkeit sollte immer

im Bräter sein“, sagt der Experte.

„Das Fleisch darf auf keinen Fall

anbrennen.“

Und wann ist der Braten fertig?

„Wenn er nicht mehr federt.“

Lutz Thiede prüft das mit dem Finger,

drückt einfach auf das Fleisch

drauf. Den fertigen Braten lässt er

im Bräter kurz ruhen, deckt ihn zusätzlich

mit Folie ab, damit er nicht

Der Entenbraten ist vorbereitet und fertig für den Ofen.

austrocknet. „Ich will ja schließlich

einen saftigen Braten.“ Jetzt

noch die passende Soße dazu. Der

Kochprofi stellt diese aus Margarine

oder Butter, Bratenfonds, Milch,

Salz und Pfeffer her, lässt das Ganze

aufkochen, schwenkt es anschließend

mit einem guten Rotwein ab.

Statt Mehl – das macht die Soße

hell und grau – verwendet er Speisestärke.

„Das bringt einen Glanz

in die Soße – ideal etwa bei Enten

und Gänsen.“ Wenn die Bratensoße

aber noch immer nicht optisch

gefällt, helfen ein paar Tropfen Zuckercouleur

- eine schwarze Lebensmittelfarbe,

die durch Karamellisierung

hergestellt wird.

Ist dann noch der Braten außen

knusprig und innen schön saftig,

ist Weihnachten zumindest kulinarisch

gerettet. „Mit meinen Tricks

und Tipps gelingt der Weihnachtsbraten“,

sagt Lutz Thiede. Er selbst

isst traditionell Gänsebraten gefüllt

mit Äpfeln, Backpflaumen, Gemüse

und Entenbrust. Und er setzt auf regionale

Zutaten, auf Erzeugnisse aus

dem Spreewald: „Einheimisch und

frisch schmeckt einfach am besten.“

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MONTAG, 24. DEZEMBER 2018 Weihnachten 2018 13

Wenn das Geschenk

ein echter Fehlgriff ist

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten könnte man jedes Jahr meinen. Werden wenige Tage vor dem 24. Dezember

noch hektisch die (allerletzten) Geschenke besorgt, geht nach den Feiertagen auch in der Lausitz wieder der

Umtauschwahnsinn los. Was Verbraucherschützer zum Thema „Umtausch“ raten.

VON REGINA WEISS

Was ist, wenn der Schal nicht in den

Modefarben sonnengelb oder tomatenrot

unterm Weihnachtsbaum

liegt, sondern in blassem Grau so

vor sich hin wellt? Oder wenn das

neue Parfüm einen nicht mit den

Kopfnoten von Rose und Jasmin

umschmeichelt, sondern undefinierbar

müffelt? Ein Mixer in Grün

geht gar nicht bei der Küche im

Landhausstil oder warum soll man

plötzlich Biografien lesen, nur weil

es der Weihnachtsmann so will oder

Daniela Storp vom Landwarenhaus

Schleife ist auf unpassende Geschenke

vorbereitet. Gutscheine helfen

– so kann sich jeder das Passende

selbst aussuchen. FOTO: MARTINA ARLT

möglicherweise der Wunschzettel so

unleserlich verfasst war?

Also geht man nach den Feiertagen

nicht nur den leeren Kühlschrank,

Keller und Vorratskammer wieder

auffüllen, sondern besorgt sich die

gewünschten Weihnachtsgeschenke

selbst. Umtauschen ist ja drin,

mindestens 14 Tage nach dem Kauf,

wenn nicht sogar einen ganzen Monat

lang. Das war schon immer so ...

„Da sind die Kunden oft einem

Irrtum aufgesessen“, sagt Sabine

Breidel. Sie ist Pressesprecherin

der Verbraucherzentrale Sachsen

in Leipzig und erklärt, dass Umtausch

bei Nichtgefallen immer etwas

mit der Kulanz des Geschäftes

zu tun hat, wo die Ware gekauft worden

ist. Die Rede ist jetzt vom Einzelhandel.

Beim Online-Shoppen

oder dem Kauf nach einem Telefongeschäft

sieht es anders aus. Da

habe der Kunde ein 14-tägiges Widerspruchsrecht.

Doch zurück zum Einzelhandel.

Hier kann man den Gegenstand bevor

man ihn kauft, genau in Augenschein

nehmen. Ihn anfassen oder

sogar ausprobieren. Wenn dann etwas

gefalle oder eben auch nicht,

habe das mit subjektiven Eindrücken

zu tun. „Es gibt keinen Rechtsanspruch

auf Umtausch“, erklärt die

Verbraucherschützerin. Deshalb sei

es gut, wenn man sich schon beim

Kauf von Geschenken erkundigt,

wie ein Umtausch im Fall des Falles

im Geschäft von Müller, Meier

oder Schulze gehandhabt wird. Das

kann durchaus sehr variieren. Mal

ist die Umtauschzeit befristet, oder

ein Warengutschein kann als Alternative

angeboten werden.

Anders ist es, wenn der Schal

Fäden zieht oder vom Parfümflakon

der Zerstäuber defekt ist. „Ein

Mangel ist im Gegensatz zum Thema

Gefallen immer etwas Objektives.

Es ist zu sehen, dass etwas nicht

funktioniert oder kaputt ist“, sagt

Sabine Breidel. In dem Fall gibt es

einen Rechtsanspruch auf den Umtausch.

Hier greift die Gewährleistungsfrist

von zwei Jahren. Gut sei

immer, wenn man sich den Kassenbon

aufhebe oder mit Hilfe eines

Zeugen beweisen könne, dass

der Kauf in besagtem Geschäft

stattgefunden hat.

Übrigens haben deutsche

Verbraucher pro

Kopf laut einer

Umfrage der

Wirtschaftsprüfer

von EY im

Jahr 2018

durchschnittlich

282 Euro für

Weihnachtsgeschenke

ausgeben

wollen. Im Vergleich

zu den Umfragewerten

aus den Vorjahren steigen

die geplanten Ausgaben damit auf

ein Rekordhoch. Mehr als ein Drittel

der Befragten nahm sich zudem vor,

die Geschenke bereits im November

oder früher zu kaufen. Unter dem

Weihnachtsbaum sollten sich auch

im Jahr 2018 wieder in erster Linie

die Klassiker wie Bücher, Geld (oder

Gutscheine), Kleidung, Spielwaren

und Süßigkeiten befinden.

Weiterführende Infos gibt

es unter: www.verbraucherzentrale-sachsen.de

oder www.

test.de

Da ist wohl nicht das Richtige im Geschenkkarton ...

Nach den Weihnachtsfeiertagen brummt das Umtauschgeschäft.

Manchmal ist die Rücknahme von

ungeliebten Geschenken aber Kulanzsache.

FOTO: ESB PROFESSIONAL/SHUTTERSTOCK.COM

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14 Weihnachten 2018

MONTAG, 24. DEZEMBER 2018

Langeweile muss nicht sein: Wie wär’s mit spielen? RUNDSCHAU hat getestet.

Hier wird jeder zum Schwätzer Bis der Kessel platzt

„Dummschwätzer“ ein Spiel für Spieler, nicht für Sänger.

„Die Quacksalber von Quedlinburg“ – ein spaßiges Gebräu mit komplizierten Regeln.

(dst) Und so wird man zum Dummschwätzer:

Mithilfe von Karten müssen

Kurzgeschichten erzählt werden.

Auf diesen Hinweiskärtchen

finden sich drei Begriffe in den Kategorien

WER macht WAS an WEL-

CHEM Ort. Die Begriffe dürfen bei

der Beschreibung nicht benutzt werden.

So weit ist das Prinzip auch aus

anderen Produkten bekannt. Doch

jetzt kommt Technik ins Spiel.

Die Kurzbeschreibung muss mithilfe

eines Kopfhörers und eines Mikrophons

den Mitspielern vorgetragen

werden. Und jetzt wird es auch

für den naturwissenschaftlich interessierten

Vater der Spieletestfamilie

spannend. Der Beschreibende hört

seine eigene Stimme mit einer halben

Sekunde Verzögerung in den

Kopfhörern. Faszinierend, wie einen

diese technische Spielerei aus

dem Redefluss bringen kann. So

werden selbst geübte Sprecher zu

Dummschwätzern. Und bei zu beschreibenden

Sätzen wie „Der Aushilfslehrer

schnipst Popel in einer

Sackgasse weg“ ist ein humorvoller

Spieleabend garantiert.

Zudem kann dieser dank einer

einfachen Spielanleitung sofort starten.

Punktabzüge gibt es für die billigste

Plastikausführung von Mikro

und Kopfhörern. Wie viele Spielabende

die tatsächlich durchhalten,

muss die Zeit zeigen. Außerdem

wäre eine Lautstärkeregelung an

den Kopfhörern angebracht.

Dummschwätzer von Hasbro Gaming

Geeignet für: 4 bis 10 Spieler ab 14

Jahren

Preis: 29,99 Euro

Gesamturteil:

Auch RUNDSCHAU Redakteur Daniel Steiger wurde hier schnell zum Dummschwätzer.

FOTO: PRIVAT

(dbü) Spieler mischen und rühren

Heiltränke an und sammeln dafür

Zutaten in Chipform. Nur vor den

Knall erbsen sollte man sich besser

in Acht nehmen. Das Kennerspiel

des Jahres 2018 macht Spaß – wenn

man denn erstmal die Anleitung verstanden

hat.

In neun Spielrunden brauen die

Spieler Tränke, die mit jeder gezogenen

Zutat immer wertvoller werden.

Dabei sollte man allerdings auch

immer ein Auge auf die Knall erbsen

haben. Kommt man über einen bestimmten

Wert, explodiert die bunte

Mischung. Diese besteht aus so

exotischen Zutaten wie Fliegenpilzen,

Kürbissen oder Totenschädeln.

Wer mag nicht von diesem köstlichen

Trank kosten und die wundersamen

Heilkräfte an sich spüren?

Auch wenn es im Spiel immer

mal wieder frustrierende Elemente

gibt und man sich fragt, wieso

kann ich bei so vielen Chips immer

noch Knallerbsen ziehen, so überwiegt

doch das positive Spielerlebnis.

Trotz des Glücksfaktors beim

Ziehen der Chips kann man über

sinnvolle Käufe einen passenden

Nachziehbeutel zusammenstellen.

Explodiert der Trank allerdings, ist er

weniger wertvoll. Für jedes Gebräu

gibt es nach einer Spielrunde Belohnungen

in Form von Siegpunkten

und neuen Chips – oder eben

nur eines von beiden, falls der Kessel

vorher explodiert ist.

Darum herum sind noch weitere

Regeln gestrickt. Außerdem gibt

es mehrere Spielvarianten, so dass

es nicht zu schnell langweilig wird.

Das Spielmaterial ist sehr wertig verpackt.

Die Vorbereitung dauert allerdings

extrem lang. Allein das Ausstanzen

der vielen verschiedenen

Teile nimmt mindestens 30 Minuten

in Anspruch. Die Spielanleitung

ist äußerst komplex geschrieben. So

gaben vier Redakteure nach einer

Stunde lesen auf und mussten sich

ein Erklärungsvideo aus dem Internet

anschauen, um das Spiel endlich

zu verstehen.

Nach den ersten Runden verinnerlicht

man das Spielprinzip allerdings

grob. Dennoch muss es sicher

häufiger gespielt werden, bis alle Regeln

sitzen. Zu Beginn sollten nicht

ausschließlich Kinder spielen – ein

Erwachsener muss zwingend die

vielfältigen Abläufe zu erklären.

Die Materialien sehen toll aus,

aber sind sehr bunt, gute Augen sind

von Vorteil. Kinder könnten hier

schnell reizüberflutet werden. Für

ein schnelles Spiel am Weihnachtsabend

sind die „Quacksalber von

Quedlinburg“ nicht zu empfehlen.

In jeder Runde wird eine Ereigniskarte

gezogen, die für jeden Spieler gilt.

Vielspieler finden aber ein spannendes

Spiel vor, das über viele Partien

hinweg abwechslungsreich bleibt.

Eine Partie nimmt je nach Spieleranzahl

ungefähr 45 Minuten in Anspruch.

Die Quacksalber von Quedlinburg

von Schmidt Spiele

Geeignet für: 2 bis 4 Spieler ab

10 Jahren

Preis: 24,99 Euro

Gesamturteil:

Die Spielbücher zeigen, was die Zutaten kosten und was man mit ihnen machen

kann. Nicht immer versteht man gleich, was gemeint ist. FOTO: SCHMIDT SPIELE

Kampf im Geisterschloss

Bei „Kakerlacula“ muss eine Vampir-Kakerlake auf den Mond geschossen werden. Das ist spannend, temporeich und macht Spaß.

Florian und Joscha Saam haben mit ihrer Mama Katja „Kakerlacula“ getestet. Viele Spaß hat es vor allem gemacht, die

Kakerlake mit dem Katapult auf den Mond zu schießen.

FOTO: BRINKOP

(abr) „Kakerlacula“ ist eine kleine

Vampir-Kakerlake, die im Geisterschloss

spukt. Die Spieler versuchen,

in allen Zimmern Licht anzumachen,

um sie zu vertreiben. Der

Würfel sagt, durch wie viele Zimmer

sie gehen dürfen. Blitzschnell

fegt die Kakerlake durch die Räume

und rempelt dabei die Spielfiguren

an. Wer getroffen wurde, muss

ein Plättchen mit dem schützenden

Knoblauch abgeben. Wenn der Vorrat

aufgebraucht ist, bevor überall

das Licht an ist, dann hat Kakerlacula

gewonnen. Doch zum Glück kann

man (wenn man gut zielt) die Vampir-Kakerlake

mit dem Katapult auf

den Mond schießen und den Knoblauch

zurückerobern – ein großer

Spaß für Kinder und auch für Erwachsene.

Etwas aufwändig ist der Aufbau

des Spieles. Kinder sind damit überfordert.

Die Aufbauanleitung liest

sich auch etwas kompliziert und

zum Schluss sind zwei Teile übriggeblieben,

deren Verwendung anfangs

nicht zu erkennen war. Wenn

der mühsame Teil vom Verstehen

des Aufbaus und der Spielanleitung

überstanden ist, macht das

Spiel viel Spaß. Es ist allerdings sehr

temporeich, wenn man die Kakerlake

schlagen will. Kleinere Kinder

haben Probleme damit, schnell zu

würfeln und blitzschnell den Würfel

weiterzugeben, bevor die Kakerlake

alle umgerannt hat und der Knoblauch

aufgebraucht ist. Der Vorteil

an diesem Spiel: Man verliert oder

gewinnt als Team, sodass keine Tränen

fließen müssen.

Kakerlacula von Ravensburger

Geeignet für: 2 bis 4 Spieler ab 6 Jahren

Preis: 26,99 Euro

Gesamturteil:

Kartenspaß

(abr) Beim Kartenspiel „Storiez“

denkt sich jeder Spieler zu den Motiven,

die aufgedeckt werden, eine Geschichte

aus. Dabei muss man sich

alle Kartenmotive merken. Denn irgendwann

fordert einer die Mitspieler

heraus, die Motive in der richtigen

Reihenfolge zu nennen. Das Spiel ist

leicht verständlich und für die ganze

Familie. Es regt die Phantasie der

Kinder an und trainiert gleichzeitig

das Gedächtnis. Storiez von Amigo

Geeignet für: 2 - 5 Spieler ab 8 Jahren

Preis: 9,99 Euro

Gesamturteil:

Familie Stritzke hatte Spaß beim Kartenspiel.

FOTO: STRITZKE

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16 Weihnachten 2018

MONTAG, 24. DEZEMBER 2018

So schön leuchten die Märkte in der Lausitz

Ob groß oder klein, buschig oder schmal – Jahr für Jahr muss der richtige Weihnachtsbaum für die Städte gefunden werden.

COTTBUS (jum) 101 Herrnhuter

Sterne in rot-weißer Farbe

schmücken die Tanne am

Cottbuser Weihnachtsmarkt in diesem

Jahr. Für das Aufstellen des

Weihnachtsbaumes am Altmarkt

ist die Veranstaltungsfirma Coex zuständig,

die den Markt auch organisiert.

Das Unternehmen bestätigt,

dass die Weihnachtstanne aus Cottbus

stammt. „Dieses Jahr kommt sie

von einem Grundstück in der Hüfnerstraße“,

erklärt Steffi Wunderlich

von Coex. 13 Meter ist die Weihnachtstanne

groß – am Aufstellen

des Baumes waren nur vier Personen

beteiligt, erzählt sie. Wenn die

Tanne nach Ende der Weihnachtszeit

ihren Dienst getan hat, wird sie

schließlich zusammengeschnitten

und die Materialien im firmeneigenen

Lager aufbewahrt. „Wir benötigen

das Holz für unsere anderen

Veranstaltungen im Jahr“, so Steffi

Wunderlich.

Von welchem Grundstück die

Weihnachtstanne für das nächste

Jahr kommt, steht noch nicht fest

– jedes Jahr stammt der Baum von

einem anderen Platz in der Region.

„Es kommt darauf an, wo ein schöner

Baum steht und welchen wir bekommen“,

so Steffi Wunderlich über

das Auswahlverfahren.

Luckau (abh) Den Marktplatz

in Luckau ziert dieses Mal

eine stattliche Tanne. Rund

13 Meter ist sie hoch und 28 Jahre

alt. Gesponsert hat sie Frank Jahnke

(54) aus Luckau. Er hat den Sämling

im Jahr 1990 während einer Reise

im Schwarzwald ausgegraben

und im heimischen Garten ausgepflanzt.

Der Baum wurde nie beschnitten

und hatte im großzügigen

Garten auch sehr viel Platz zum

Entfalten.

So konnte die Tanne sehr dicht

und relativ gerade wachsen. Doch

nach fast 30 Jahren wurde sie viel

zu groß für den Garten. „Aber sie ist

einfach zu schön, um Brennholz aus

ihm zu machen“, sagt Frank Jahnke.

Geschmückt mit Lichterketten,

leuchtenden Schneeflocken und

selbst gebasteltem Baumschmuck

sorgt er nun für weihnachtliche

Stimmung in Luckau. Die Luckauer

folgen dabei einer ganz besonderen

Tradition. Gemeinsam mit Kita-Kindern

und weihnachtlicher Musik ist

der Baum pünktlich zum ersten Advent

das erste Mal zum Leuchten gebracht

worden. Voraussichtlich bis

Mitte Januar wird er auf dem Marktplatz

zu besichtigen sein.

Familie Jahnke will an den freien

Platz einen Nutzbaum pflanzen.

Die Tanne auf dem Cottbuser Weihnachtsmarkt trägt ihren Teil zum „Fest der 1000 Lichter“ bei.

Der Weihnachtsbaum in Luckau ist in diesem Jahr besonders schön: Er ist fast

kerzengerade und besonders dicht gewachsen.

FOTO: ANJA BRAUTSCHEK

HOYERSWERDA (skl) Der Weihnachtsbaum

in der Hoyerswerdaer

Altstadt hat zwei

Grundvoraussetzungen: Er muss

schön sein – und möglichst aus Hoyerswerda.

Das spart Transportkosten.

Der Baum in diesem Jahr ist eine

Spende eines nicht genannten Unternehmers,

der seinen Sitz im Hoyerswerdaer

Industriegelände hat. Auf

dem Markt steht jetzt eine zwölf Meter

hohe Blaufichte – ein schön gewachsener

und schön geschmückter

Baum.

Für Hoyerswerdas Bauhof-Chef

Ulf Scholz ist es der 18. Weihnachtsbaum

unter seiner Regie. Und weil

alles so schön eingespielt ist, funktionieren

Transport und Aufstellen

in Hoyerswerda meist kurz und

schmerzlos. Minuten nach dem

Aufbau kursieren dann auch schon

die ersten Fotos vom noch ungeschmückten

Schmuckstück im Internet.

Das diesjährige Fazit lautet:

Daumen hoch. Damit haben Bauhof-Chef

Scholz und sein Team die

Nagelprobe bestanden. Die alljährliche

Nadelprobe steht dem Baum immer

am dritten Advents-Wochenende

bevor: Beim Teschenmarkt, dem

Weihnachtsmarkt in der Stadt Hoyerswerda,

kommen dem Lichterbaum

dann Tausende Besucher ganz

nahe.

FOTO: MICHAEL HELBIG

Eine wunderschöne Colorado-Tanne von der Doberluger Familie Schreck ziert

als Weihnachtsbaum den Kirchhainer Markt.

FOTO: HEIKE LEHMANN

BAD MUSKAU (rw) In der Parkstadt

ist der Weihnachtsbaum

für den Markt ein Gemeinschaftswerk:

Aber alles geht über den

Tisch von Sekretärin Martina Fenske

und Bürgermeister Andreas Bänder

(CDU). Erstgenannte nimmt die Anmeldungen

von Weihnachtsbaumspendern

entgegen, Zweitgenannter

begutachtet die Tannenbäume und

gibt das Okay. „Weihnachtsbäume

haben wir nun für die nächsten fünf

Jahre in petto“, so Martina Fenske. In

diesem Jahr stammt der Baum von

der Familie von Sven Baumgärtner

aus dem Ortsteil Berg. Weil die Blautanne

zu nah am Haus wuchs, musste

sie weg. Der rund sieben Meter hohe

mit einer Lichterkette geschmückte

Baum ziert nun den Marktplatz. „Ich

habe schon oft gehört, dass er zwar

nicht so groß ist, aber sehr schön aussieht.

Das freut einen natürlich“, so

Sven Baumgärtner.

SENFTENBERG (dr) Nach ihrem

Traum-Baum mit Gardemaßen

musste die Stadt Senftenberg

lange suchen. Mehrere Aufrufe

hatte das Rathaus gestartet, bis die

Wahl auf die 14 Meter hohe Rot-Tanne

aus dem Garten von Dirk Gollasch

aus Brieske fiel. Rund 50 Jahre stand

der herrlich dicht gewachsene Baum

dort auf dem Grundstück hinter dem

Haus. Seit Ende November schmückt

die Tanne nun den Senftenberger

Marktplatz und war leuchtende Kulisse

für den Weihnachtsmarkt und

das Lichtershopping. Der Baum wird

traditionell mit großen Kugeln und

goldenen Sternen, Monden und Geschenkpäckchen

behängt.

Den Transport des 14 Meter großen

und knapp sechs Meter breiten

Baumes aus dem Ortsteil Brieske

nach Senftenberg bewerkstelligte

der Bauhof der Stadt. Dort war man

überrascht, dass er ein „Leichtgewicht“

war. „Wir hatten mit drei Tonnen

Gewicht gerechnet, es waren nur

knapp zwei Tonnen“, sagt Frank Göpel

vom Bauhof.

DOBERLUG-KIRCHHAIN (leh)

Die Doppelstadt kommt

mit einem Weihnachtsbaum

nicht aus - einer steht direkt vor dem

Rathaus auf dem Markt in Kirchhain,

der andere im historischen

Stadtkern Doberlug. „Die Bäume

kommen traditionell aus der Bürgerschaft“,

sagt Fred Richter von

der Stadtverwaltung.

In diesem Jahr sind es zwei Colorado-Tannen,

bestens im Wuchs,

schlank und groß, so groß, dass die

Lichterketten gar nicht alle Zweige

bedecken. Ein Phänomen dürfte allerdings

sein, dass der Kirchhainer

Baum vom Doberluger Grundstück

der Familie Schreck stammt und

der Doberluger Baum von einem

Kirchhainer Grundstück. Rosemarie

Schreck: „Die starken Winde haben

in letzter Zeit viele Bäume umgelegt.

Er stand jetzt ganz allein. Wir hatten

ganz schöne Angst, dass es auch ihn

mal auf die Straße wirft. Und so hat

der gut 30 Jahre alte Baum noch ein

schönes Ende.“

Der Baum aus Kirchhain musste

in einer engen Straße über Gebäude

gehoben werden. „Kranführer und

Transportfirma haben ganze Arbeit

geleistet“, berichtet Fred Richter erleichtert.

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In der Weihnachtszeit bleibt

Gelegenheit zum Rückblick und

Zeit um Kraft für Neues zu schöpfen.

In diesem Sinne bedanken wir uns

bei unseren Kunden und Geschäftspartnern

für das entgegengebrachte Vertrauen und

wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest

und ein erfolgreiches neues Jahr.

Wir freuen uns auf eine

weiterhin gute Zusammenarbeit.

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Glück, Gesundheit und Erfolg für das neue Jahr 2019!

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sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

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verbinden wir den Dank für das

entgegengebrachte Vertrauen und

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