LÜBECKER WEG 208

luebeckerweg

Nachrichtenblatt des Deutschen Alpenvereins e.V. Sektion Lübeck Ausgabe Juni 2018

Deutscher Alpenverein

Sektion Lübeck

Nachrichtenblatt der Sektion

Juni 2018

Jahrgang 59

Seite 10


2 LÜBECKER WEG - Ausgabe 208 - Juni 2018


Editorial 4

Grußwort 1. Vorsitzende 7

Neu in der Bücherei 8

Tour: Polepole auf das Dach Afrikas 10

Klettern 20

Freunde der Stettiner Hütte 24

Wanderprogramm 27

Bilder von der Ostsee– und Bungsbergwanderung 28

Neue Mitglieder 2017 30

Vorschau Vortragsprogramm 32

Termine im Überblick 34

Kontakte / Öffnungszeiten der Geschäftsstelle 35

Herausgeber:

Deutscher Alpenverein

Sektion Lübeck e. V.

Redaktion:

Schriftleitung: Wilfried Matthies

E-Mail: schriftleiter@davluebeck.de

Druck: Gemeindebriefdruckerei,

29393 Groß Oesingen

Bankverbindung:

IBAN: DE08 2305 0101 0001 0021 79

BIC: NOLADE21SPL

(Sparkasse zu Lübeck)

Auflage: 1.000 Stück

Erscheinungsintervall: vierteljährlich -

Anfang März, Juni, September Dezember.

Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.

Ein Beitrag mit Angabe des Verfassers gibt nicht

unbedingt die Meinung des Vereins wieder und

wird zum Teil in digital erhaltener Formatierung

und Rechtschreibung unverändert übernommen.

Nachdruck nur mit Quellenangabe.

Nächste Ausgabe: Anfang September 2018

Redaktionsschluss: 12. August 2018

3


Liebe Leserin und Leser,

er Winter ist längst vorüber, die

Tage sind wieder länger und

spürbar wärmer geworden.

Und Wärme ist das passende Stichwort

für unsere aktuelle Titelgeschichte ab

Seite 10.

Wir verlassen den Kontinent, überschreiten

den Äquator und lassen uns

von Patrick Stüber auf den höchsten

Punkt Afrikas führen, um dort dann

doch wieder von beachtlichen Minustemperaturen

zu erfahren.

Auf Seite 30 heißen wir nochmals alle

neuen Mitglieder des Jahres 2017 willkommen.

Vielleicht findet sich unter ihnen jemand,

der (oder die) für das nächste

Nachrichtenblatt im September von

einer interessanten Tour berichten kann.

Das wäre doch mal ein toller Einstand

und zugleich eine bleibende, individuelle

Erinnerung ganz besonderer Art.

Ich bin gespannt.

Na dann gute Unterhaltung auf der Tour

durch die neue Ausgabe unseres LÜBE-

CKER WEGs.

Ihr Schriftleiter

Wilfried Matthies

Pension Danler

Heidi Danler

A-6165 Telfes / Plöven 13

Tel.:+43 - 5225 - 62476

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Im Sommer wie im Winter Ihre Pension !

4 LÜBECKER WEG - Ausgabe 208 - Juni 2018


5


Die Apotheken für

Gipfelstürmer

Wir packen Ihre Rucksack-Apotheke,

damit Sie immer gesund und sicher

über den Berg kommen.

6 LÜBECKER WEG - Ausgabe 208 - Juni 2018


Werte

w

Vereinsmitglieder,

ir, der Vorstand, Mitglieder

und Gäste haben einen

schönen Edelweißabend

verbracht. Viele der zu Ehrenden sind

unserer Einladung gefolgt und haben

nach Jahren mal wieder einen geselligen

Vereinsabend verbracht.

Als nächster Termin stand die Mitgliederversammlung

an. Trotz Orts- und

Zeitwechsel war die Teilnahme unserer

Mitglieder sehr überschaubar. Mit Ach

und Krach konnten wir die Wahlen

durchführen. Einen Vortragswart konnten

wir mangels einer Bewerbung nicht

wählen. Zum Glück hat sich unser

Schatzmeister Herr Bründel wieder

kommissarisch zur Verfügung gestellt.

Das kann aber kein Dauerzustand sein.

Die letzte Konsequenz wäre, dass wir

keine Vorträge mehr anbieten. Denken

Sie bitte nach, ob Sie sich nicht für dieses

Amt zur Verfügung stellen. Der zeitliche

Aufwand ist wirklich überschaubar.

Wir geben gerne Auskunft.

Das erste Mai-Wochenende bin ich zum

großen Verbandstag nach Wilhelmshaven

gefahren. Es waren fast alle nordischen

Sektionen vertreten. Das Protokoll

erscheint im nächsten Heft.

Weil die Bahn auf der Strecke genau am

Wochenende für zwei Jahre baut, bin

ich mit dem Auto gefahren. Das hat mir

am Sonntag das fragwürdige Vergnügen

eines Staus von über 2 Stunden am

Stück eingebracht.

Ansonsten läuft in der Geschäftsstelle

alles seinen gewohnten Gang. Die Möglichkeit,

Material auszuleihen, wird sehr

gut angenommen. Auch die Rückgabe

erfolgt völlig problemlos und fristgerecht.

Bis auf bald

seien Sie herzlichst gegrüßt

Angelika Lohr

(1.Vorsitzende)

7


demnächst in unserer

Bücherei

Alpine Seiltechnik

Ausrüstung · Technik · Sicherheit

Der richtige Umgang mit dem Seil und

der übrigen Ausrüstung ist Grundvoraussetzung

für die Sicherheit eines

jeden Kletterers und Bergsteigers. Die

handliche Lehrschrift »Alpine Seiltechnik«

beinhaltet alles, was Einsteiger

über technisches Rüstzeug wissen müssen,

um erste Schritte antreten zu können

– sei es in der Kletterhalle, im

Klettergarten oder im Fels und Eis des

Hochgebirges. Und auch Fortgeschrittene

erhalten in diesem Band das notwendige

Fachwissen, um längere und

ernstere Klettereien und Eistouren am

Berg in Angriff nehmen zu können.

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Europas, aber das höchste im

langen Bogen der Karpaten. Markant

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sagenumwobene Seen und

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Wanderung am Fuß der

großen Felsberge bis hin zu anspruchsvollen

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Hand an den Fels legen muss. Die Touren

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der Hohen Tatra sowie in das polnische

Gebiet um den traditionsreichen Ferienort

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8 LÜBECKER WEG - Ausgabe 208 - Juni 2018


9


Polepole auf das Dach Afrikas

er Kilimandscharo – höchster

D Berg Afrikas und höchster freistehender

Berg der Welt – gehört

mit einer Dominanz von ca. 5510 m

zu den bekanntesten Gipfeln der 7

Summits – den sieben höchsten

Bergen der sieben Kontinente. Tatsächlich

ist der Kilimandscharo kein

einzelner Berg, sondern ein Massiv,

das aus drei Bergen besteht. Während

der Kibo („Der Helle“) der

höchste der drei Berge des Massivs

ist, ist der Uhuru Peak („Spitze der

Freiheit“) der höchste Gipfel des

Kraterrands des inaktiven Vulkans.

Ihn zu erklimmen, ist das eigentliche

von Patrick Stüber

Lübecker Flachlandtiroler nach Ankunft in Machame Camp:

Hinten rechts ist der Gipfel des Uhuru Peak schwach sichtbar

Ziel einer Kilimandscharo-Expedition

und steht wohl bei vielen Bergziegen

auf der Liste. Obwohl der Uhuru

Peak als leichtester Gipfel der 7

Summits gilt, ist er wohl auch der

am meisten unterschätzte.

Bekannt ist der Berg als Postkartenmotiv

und einziger immer weißer

Riese, der über der Steppe Afrikas

thront. Auf dem Weg zum Uhuru

Peak werden dabei vier Vegetationszonen

vom Regenwald bis zur

alpinen Wüste durchwandert.

Geboren aus einer Schnapsidee, hat

sich im vergangenen Oktober eine

10

LÜBECKER WEG - Ausgabe 208 - Juni 2018


Gruppe Lübecker inkl. uns (Robert,

Camillo und mir) auf den Weg gemacht,

um diesen Gipfel von der

Liste zu streichen. Es gibt insgesamt

acht Aufstiegsrouten, die zu drei

Gipfelrouten zusammenlaufen. Jährlich

starten zehntausende Menschen

einen Gipfelversuch, von denen ungefähr

Zweidrittel erfolgreich sind.

Die Herausforderung der Tour liegt

nicht im technischen Anspruch, sondern

im Höhenunterschied in Kombination

mit einer üblicherweise sehr

kurzen Tourenzeit von 5-7 Tagen.

Eine Akklimatisierung ist dabei quasi

nicht möglich. Üblicherweise ist man

mit Trägern (bei uns: 35) / Köchen

(3) und Bergführern (10) unterwegs.

Der Nationalpark darf alleine nicht

betreten werden.

Unsere Gruppe hat sich für den Aufstieg

über die Machame Route (6

Tage) entschieden, die aufgrund

ihrer panoramareichen Ausblicke

auch Whisky Route genannt wird.

Zusätzlich bietet sie noch die beste

Möglichkeit, sich zu akklimatisieren,

führt dafür aber auch über die tatsächlich

einzige (!) Stelle am Berg,

bei der man zusätzlich zu seinen

Füßen auch die Hände benutzen

muss (s. später).

Tag 1 – Machame Gate (1840m) →

Machame Camp (3010m) – 1205m

(↑) | 10.4km

der Tour war Balak unser Hauptbergführer

– ein junger Mann Mitte

20, der als Träger anfing und mittlerweile

Bergführer geworden ist. Er

erzählte uns, dass Träger nach Gewicht

bezahlt werden und i.d.R. nur

das Trinkgeld als Lohn am Ende der

Tour erhalten. Im Schnitt müssen sie

zwischen 15-25 kg tragen. Ihre Ausrüstung

müssen sie selbst mitbringen,

wobei es sich häufig um Spenden

(Jacken, Hosen, Schuhe, …)

handelt. Balak, der nebenberuflich

Erste Meter am Machame Gate,

dem Zugang zum Nationalpark

als Bergführer arbeitet, um sein Studium

und die Familie zu finanzieren,

spricht hervorragendes Englisch und

hat uns im Laufe der Zeit ein paar

Brocken Swahili beigebracht. Bereits

kurz nach dem Start, als uns das

Tempo sehr langsam erschien, erwiderte

er: polepole („langsam langsam“),

was der Schlüssel zum Gipfel

sei.

Unsere Tour begann am Machame

Gate. Nachdem die Nationalparkgebühren

beglichen und die Träger

einen Vorsprung bekommen hatten,

haben wir uns auf den Weg zu diesem

Abenteuer gemacht. Während

Regenwald auf dem Weg

vom Machame Gate zum Machame Camp

11


Der erste Abschnitt führte uns über

einen zunächst asphaltierten, später

breit ausgebauten Wanderweg quer

durch den Regenwald am Fuße des

Massivs. Hier leben Affen, Wildkatzen

und andere Kleinsäugetiere.

Das Wetter war hervorragend und

nach anfänglichen 25-30°C wurde es

schnell kühler. Leider hatte man aufgrund

der dichten Flora kaum Ausblicke.

Bereits nach 4h hatten wir das

Machame Camp erreicht, wo wir von

unseren Trägern und Köchen bereits

erwartet wurden.

Ungewöhnlich im Vergleich zu jeder

Bergtour, die der Verfasser dieses

Berichts davor gemacht hat, gab es

ein 3-Gänge Menü (!) mit leckerer

Suppe als Vorspeise, Hühnchenpfanne

mit Reis als Hauptspeise und

Obst als Nachspeise. Während wir

aßen, ging die Sonne sehr schnell

unter (Abstand zum Äquator 350

km). Als wir dann das Speisezelt (!)

verließen, erwartete uns eine Sternenpracht

(südliche Milchstraße).

Nach einer ausgiebigen Fotosession

und Zähneputzen ging es dann bald

schlafen, der nächste Morgen sollte

früh um 6h beginnen.

Milchstraße über dem Machame Camp

Tag 2 – Machame Camp (3010m)

→ Shira Camp (3840m) – 865m (↑)

| 49m (↓) | 4.6km

Panorama Richtung Süden

(Moshi / Machame Camp)

Am Morgen des zweiten Tages (und

allen folgenden) weckten uns Moby

und ein weiterer Träger sanft mit

Kaffee, Tee und Kakao direkt am

Zelt / Bett. Nach einem luxuriösen

Frühstück mit Porridge, Pancakes

und Rührei packten wir unsere Sachen

und machten uns auf den Weg

Richtung Shira Camp.

Schon nach kurzer Zeit verließen wir

den Regenwald und gelangten in die

Heide, wo die Flora sich öffnete und

erste Ausblicke preisgab. Die Strecke

war verhältnismäßig kurz und

schon nach 3h erreichten wir das

Shira Camp – eines der ursprünglichsten

Camps im Nationalpark. Der

Name kommt vom Shira, dem dritthöchsten

Berg des Massivs. Südlich

des Lagers befindet sich eine Höhle,

in der bis vor 10 Jahren die Träger

übernachten mussten. Damals war

es ihnen nicht erlaubt bei den Touris,

Guides und Köchen zu schlafen.

Mittlerweile hat dies der Nationalpark

verboten und sie haben separate

Zelte im eigentlichen Camp.

12 LÜBECKER WEG - Ausgabe 208 - Juni 2018


Im Camp angekommen, hatte man

Zeit, sich zu entspannen und das

gute Wetter zu genießen. Einige

spazierten, andere boulderten am

einzigen Fels auf dem Zeltplatz. Da

sich die Mehrheit der Gruppe unterfordert

fühlte, wanderten wir – nach

einem kleinen Snack (Popcorn und

heiße Getränke) – zu einem nahen

Aussichtspunkt oberhalb des Shira

Camps. Dort genossen wir den Sonnenuntergang,

bevor es zurück zum

Abendessen ging.

Sonnenuntergang oberhalb des Shira Camps

Tag 3 – Shira Camp (3840m)

→ Lava Tower (4655m) → Barranco

Camp (3960m) – 807m (↑) |

669m (↓) | 11.8km

Der dritte Tag sollte die erste große

Herausforderung mit sich bringen

und vor allen Dingen der Akklimatisierung

dienen.

Nach dem Frühstück ging es mit

geringem Anstieg bergauf – das erste

Mal über 4000m. Unser Ziel war

der Lava Tower – ein riesiger Monolith

– direkt unterhalb des Gipfels

des Kibo.

Der Weg ist recht unspektakulär und

führt aus der Heide ins Moorland

und schließlich in die alpine Wüste.

Obwohl er relativ einfach war, hat

die Höhe den meisten in der Gruppe

zugesetzt. Die Ersten klagten über

Kopfschmerzen, andere über Appetitlosigkeit

oder Übelkeit. Die Höhenkrankheit

hatte angefangen uns zuzusetzen.

Am Lava Tower angekommen, aßen

wir zügig Mittag, was für viele eher

Zwang als Genuss war. Nach einer

einstündigen Pause ging es bergab

Richtung Barranco Camp. Der Abstieg

war lang, wenngleich auch einfach.

Im Camp angekommen, hatten

sich die ersten Symptome der Hö-

13


henkrankheit wieder gelegt. Nach

einem kurzen Nickerchen mit anschließendem

Abendbrot wurden wir

abends erneut mit einem prachtvollen

Himmel belohnt. Erstmals konnten

Schneefelder unterhalb des Gipfels

gesehen werden.

Milchstraße über Kibo fotografiert im Barranco Camp

Tag 4 – Barranco Camp (3960m)

→ Karanga Camp (4030m) → Barafu

Camp (4640m) – 1006m (↑) |

331m (↓) | 7.6km

dünne Raureifschicht hatte sich auf

den Zelten gebildet.

Heute sollte die technisch anspruchsvollste

Stelle vor uns liegen

– die Barranco Wall – eine ca. 400m

hohe mehr oder weniger steile

Wand.

Nicht weit hinter dem

Camp ist der Einstieg in

die Wand. Nach knapp

1h erreicht man dort die

Crux der Machame Route.

Dank vieler Reiseberichte

im Vorfeld waren

wir sehr gespannt, wie

anspruchsvoll die Stelle

wirklich ist. Tatsächlich

findet man keine / kaum

Bilder im Internet.

Die Stelle selbst ist für

die meisten erfahreneren

Wanderer unspektakulär.

Am vierten Tag unserer Reise wurden

wir mit einem glasklaren Ausblick

auf den Kibo geweckt. Die

Nachttemperaturen fielen das erste

Mal unter den Gefrierpunkt und eine

Gipfel des Kibo oberhalb des Barranco Camp

Crux der Machame Route in der Barranco Wall

Gezwungenermaßen muss man sich

einmal am Fels festhalten und seinen

Körper über einem steileren Abhang

um den Fels bewegen. Bei

mangelnder Trittsicherheit und

Schwindelfreiheit könnte das ein

Problem werden. Wer mittelschwere

14 LÜBECKER WEG - Ausgabe 208 - Juni 2018

Cabana de Veronica


Ein endloser Weg zum Barafu Camp

Wege in den Alpen geht, wird hier

aber kein Problem haben.

Oberhalb der Barranco Wall wird der

Weg wieder flacher und man kann

den Kibo in seiner Pracht bestaunen.

Obwohl man merkt, dass die

Luft dünner wird, war meistens noch

genug davon vorhanden, um rumzualbern.

Nach der Crux der Machame Route in der Barranco Wall

Im weiteren Verlauf wird eine Rinne

(300m ↑↓) durchquert, um schließlich

im Karanga Camp anzukommen.

Dort wurden wir erneut mit Mittagessen

erwartet. Nach einer ausgiebigen

Pause und dem Auffüllen

unserer Wasservorräte* ging es weiter

Richtung Barafu Camp.

Der Weg führte dabei vor allen Dingen

durch einen wüstenähnlichen

Landstrich. Die anfängliche Flora

war komplett verschwunden und die

Landschaft bestand im Wesentlichen

aus Steinen aller Größen bis hin zu

Felsen. Obwohl der Weg wenig abwechslungsreich

und endlos erschien,

waren die Ausblicke am Wegesrand

überaus sehenswert. Langsam

machte sich das Gefühl breit,

dass man dem Gipfel näherkam.

Kopfschmerzen oder Übelkeit

– wie am Tag zuvor –

hatten die wenigsten. Stattdessen

ging es strammen

Schrittes Richtung Barafu

Camp.

Dort angekommen hatte

man einen wunderbaren

Blick auf den Mawenzi (o.a.

Hans Mayer Spitze, nach

dem Erstbegeher) – den

zweithöchsten Berg des

Massivs.

Nach dem langen Wandertag und

einem guten Abendessen ging es

schließlich schnell in den Schlafsack,

da sich am nächsten Tag erstmals

die Chance ergeben sollte, den

Gipfel zu erklimmen..

Camillo, Robert und ich vor der Mawenzi Spitze

* im Schnitt trank man 4-6l Wasser pro Tag

15


Tag 5 - Barafu Camp (4640m) →

600m (↑↓) – Pausentag

Der Weckdienst klopfte pünktlich am

fünften Tag um 5:30h ans Zelt. Nach

einem reichhaltigen Frühstück ging

es gegen 6:30h los. Wir waren bei

Weitem nicht die ersten. Schlangen

von Stirnlampen kämpften sich den

Berg in einem Bruchteil des Schritttempos

nach oben.

Nach knapp zwei Stunden und 400m

oberhalb unseres Camps fingen bei

den meisten Teilnehmern die ersten

Symptome der Höhenkrankheit wieder

an. Viele hatten die Nacht nicht

gut oder gar nicht geschlafen – teilweise

sogar gefroren. Kleinste Bewegungen

im Schlafsack (z.B. Umdrehen)

führten zu einer hohen

Atemfrequenz und hinderten einen

am Ein– bzw. Durchschlafen. Kurzum:

Einige waren extrem müde und

fertig.

Camillo, Robert und ich

vor der Mawenzi Spitze

Nach 2.5h und 600m (auf ca.

5200m) teilte sich die Gruppe auf.

Die Mehrheit der Leute ging weiter,

die anderen (vier Teilnehmer), darunter

auch der Verfasser des Berichts,

kehrten schweren Herzens

zurück, um den Tag im Lager zu

verbringen, zu schlafen und Energie

zu tanken.

Abendstimmung über der Mawenzi Spitze

Das Camp war tagsüber wie leergefegt.

Lediglich die Träger, ein paar

Guides und wir vier waren vor Ort.

Obwohl es am Vortag so gut lief,

machten sich Zweifel breit. War es

die richtige Entscheidung umzudrehen?

Nach einem langen Nickerchen, wurde

ich irgendwann wach: Gegen 17h

trafen unsere Leute, die den Aufstieg

gewagt hatten, im Camp ein. Sie

wurden mit Saft empfangen und

strahlten über beide Ohren. Wären

letztere nicht im Weg gewesen, hätten

sich die Mundwinkel vermutlich

am Hinterkopf getroffen …

Alle Weitergegangenen hatten es

geschafft – sie waren auf dem Gipfel!

Sie schwärmten von dem Moment,

machten uns neidisch und

setzten uns quasi unter Zugzwang.

Nach einer kurzen Pause ging es für

sie weiter runter zum Millennium

Camp, da es unüblich ist, zwei

Nächte im gleichen Camp zu schlafen!

Wir anderen vier legten uns erneut

hin. Nachts wollten wir zum

zweiten Versuch aufbrechen.

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LÜBECKER WEG - Ausgabe 208 - Juni 2018


Tag 6 - Barafu Camp (4640m) →

Uhuru Peak (5895m) → Mweka

Gate (1650m) – 1224m (↑) | 4236m

(↓) | 23.9km

Der letzte Tag unseres Abenteuers

begann sehr früh. Um 22:30h des

fünften Tages klopfte es wieder am

Zelt – der Weckdienst. Uns erwartete

ein kleiner Snack – (wieder) viel

süßer Tee & Kaffee, dazu Popcorn.

Knapp eine Stunde später begann

der lange und mühsame Aufstieg.

Wieder waren wir nicht die Ersten.

Einige helle Punkte waren bereits

am Berg sichtbar. Ansonsten war es

stockduster. Die (südliche) Milchstraße

erstrahlte in voller Pracht und

am Fuße des Massivs sah man die

Straßenbeleuchtung von Moshi

schimmern. Zu Beginn der Wanderung

war die Temperatur bei knapp -

5°C. Nach etwa 1.5h (gegen 1:00h

nachts) waren wir auf etwa 5100m

Höhe. Der Körper war müde, die

Beine träge. Nichtsdestotrotz probierten

wir zwanghaft ein Gespräch

aufrecht zu erhalten, um uns vom

Laufen abzulenken. Die Temperatur

sank weiter und wir überholten erste

Gruppen, in denen Leute schläfrig

und eindeutig höhenkrank am Wegesrand

saßen. Nach etwa 3h war

uns das Sprechen vergangen. Allmählich

fing der Kopf leicht an zu

schmerzen. Der erste aus unserer

4er Gruppe beschloss bei ca. 5300m

wegen starker Übelkeit umzudrehen

und nichts zu riskieren. Wieder

verging einige Zeit. Immer wieder

machten wir kurze Stopps, zwangen

uns zu trinken und aßen Kleinigkeiten

(Kekse, Müsliriegel, …). Insbesondere

in Anbetracht der Tatsache,

dass man das Ziel nicht sah, erschien

der Weg schier endlos. Polepole

bewegten wir uns weiter nach

oben. Nach etwa 4h erreichten wir

das Geröllfeld unterhalb des Kraterrands

auf 5500m. Die Luft war merklich

dünner, die Atemfrequenz entsprechend

erhöht. Langsam ging der

Mond über dem Mawenzi auf.

Der Weg fühlte sich an, als ob man

auf einer Sanddüne liefe. Setzte

man einen Schritt vor, rutschte man

einen halben zurück. Erste Zweifel

machten sich breit, ob es diesmal

klappen würde. Die Temperatur

sank weiter, der Schlauch des Trinksystems

war eingefroren. Wir beschlossen,

dass wir wenigstens den

Kraterrand am Stella Point (5739m)

erreichen wollten. Offiziell gilt der

Gipfel damit als erklommen.

Blick in den Krater des Kibo.

2h und mindestens 20 Kurzstopps

später erreichten wir den Kraterrand.

Das Schild des Stella Point

war sichtbar. Die Temperatur war

auf - 15°C gefallen. Die Dämmerung

setzte ein. Beim Erreichen

des Schildes war die Stimmung am

17


Tiefpunkt: Einer von uns war extrem

müde und wollte ein Powernap machen.

Der zweite hatte starke Kopfschmerzen

und wollte nicht stehenbleiben,

weil er gefroren hatte. Dem

letzten (dem Verfasser dieses Berichts)

erging es ähnlich. Wir beschlossen

die letzten 200m zum U-

huru Peak zu probieren.

Wider Erwarten kamen wir sehr gut

voran. Der Weg war deutlich flacher

und fester geworden. Er führte an

den Überresten der Gipfelgletscher,

die kaum mehr als einzelne Eisblöcke

waren, vorbei. Schneefelder –

wie man sie aus den Alpen kennt –

gab es gar keine mehr. Mit zunehmender

Helligkeit konnte man peu à

peu den Schatten des Kibo direkt

neben dem benachbarten Mount

Meru (4563m) sehen. Mit den ersten

Sonnenstrahlen des Tages, nach gut

einer weiteren Stunde – also nach

7h Wanderung ohne größere Pausen

– erreichten wir gegen 6:30h als

eine der ersten Gruppen an diesem

Tag den Uhuru Peak – den höchsten

Punkt des höchsten Berges dieses

Kontinents – das Dach Afrikas.

Körperlich total am Ende aber überglücklich

postierten wir uns vor dem

Gipfelschild und machten ein Foto.

Das Gefühl war unbeschreiblich.

Das Training am Aperer Freiger hatte

gefruchtet (s. Lübecker Weg 206

12/2017).

Gipfelfoto auf dem Uhuru Peak – dem Dach Afrikas

18

LÜBECKER WEG - Ausgabe 208 - Juni 2018


Wie oft hatte man sich diesen einen

Moment vorgestellt? Wie häufig hat

man Zweifel gehabt, ob man es

überhaupt schaffen würde? Wie vielen

Leuten hatte man stolz erzählt,

zum Kilimandscharo zu reisen, um

diesen zu erklimmen? In diesem

Moment vergaß man alles – jeden

Zweifel, jede Anstrengung & sämtliche

Symptome der Höhenkrankheit.

Nach 30min ging es dann mit großen

Schritten wieder gen Tal. 2h später

erreichten wir das Camp. Orangensaft

und drei Stühle in der Sonne

erwarteten uns. Nach einem kurzen

Nickerchen begann dann der lange

Abstieg zum Fuße des Massivs.

3011m tiefer und 15.4km später erreichten

wir mit letzter Kraft das

Mweka Gate – dem Ausgang des

Nationalparks.

Leider existieren aufgrund der Lichtverhältnisse

keine Aufnahmen vom

Aufstieg.

Im Nachhinein kann man sagen,

dass der Kibo konditionell mit durchschnittlicher

Fitness machbar ist.

Das Abenteuer besteht nicht nur im

Wandern an sich. Es ist viel mehr

das Gesamtpaket mit allem, was

dazu gehört: Vorbereitung auf die

Tour, An- & Abreise, Verpflegung,

Leben im Camp, …

Jedem bergaffinen Menschen sei

der Kibo daher empfohlen. Wer weitere

Infos zur Reise, einen ausführlicheren

Bericht zum ersten Gipfelversuch

und mehr Bilder sehen möchte,

kann dies hier bekommen / tun:

https://worldsend.lima-city.de/

tanzania/tanzania01.html

Jedem, dem der Kibo zu extrem erscheint,

sei dennoch eine Reise

nach Tansania ans Herz gelegt. Derart

gastfreundliche, offene und zuvorkommende

Menschen trifft man

(leider) selten.

Auch sei an dieser Stelle nochmal

dem Team vor Ort gedankt: Insbesondere

sind die Träger die eigentlichen

Helden dieser Reise. Ohne sie,

wäre der Erfolg der Reise nicht

denkbar gewesen. In diesem Sinne :

Asante sana! Aber auch die Köche

und Guides haben einen hervorragenden

Job gemacht.

Blick auf den Kibo während des Abstiegs.

Leider ist das Postkartenmotiv des

Kibos als immer weißer Riese thronend

über der Steppe Afrikas so

nicht mehr existent. Auch wenn dieses

Bild nach Balaks Erfahrung immer

Mal wieder vorkommt, wird geschätzt,

dass die restlichen Überreste

der Gletscher bis 2025 komplett

abgeschmolzen sind. Das Naturwunder

Kibo wird also in naher Zukunft

dem menschengemachten Klimawandel

zum Opfer fallen. Schade!

19


Liebe Mitglieder der Sektion Lübeck,

liebe Leser des Lübecker Wegs,

am 23. April haben wir die Gelegenheit

genutzt, auf der Jahreshauptversammlung

eurer Sektion ein Projekt

vorzustellen, an dem wir seit einiger

Zeit mit großer Energie arbeiten. Wir

wollen in Kiel eine Außenkletteranlage

bestehend aus einem Turm und

einem Boulderblock bauen.

Die Anlage wird auf einem eigenen

Erbpachtgrundstück auf dem Gelände

des Sportvereins NDTSV Holsatia im

Osten von Kiel errichtet.

Der Turm wird eine Höhe von 17 m

und eine Kletterfläche von ca. 600 m²

haben. Die Routenauswahl an 30 Sicherungslinien

wird im Schwerpunkt

Breitensport liegen (UIAA 4-7). Der

Boulderpilz wird 100 m² Kletterfläche

haben.

Wir hoffen, mit der Anlage über unsere

Sektion hinaus ein attraktives Angebot

für Kletterer im Norden zu machen.

Es ist vorgesehen, auch den

Mitgliedern anderer Sektionen das

Klettern über Eintrittskarten zu ermöglichen.

Weiterhin bieten wir Kooperationen

mit Schulen und den Kieler Hochschulen

an.

Unser derzeitiger Planungsstand sieht

eine Eröffnung des Kletterbetriebs im

kommenden Herbst vor; passend zum

125-jährigen Jubiläum.

20 LÜBECKER WEG - Ausgabe 208 - Juni 2018


Den Auftrag für den Turm und den

Boulderblock haben wir erteilt. Die Vorbereitung

der Fläche mit Zaun und Fundamenten

soll im Sommer erfolgen.

Wir ihr euch sicher vorstellen könnt,

kostet diese Anlage eine Menge Geld.

Wir werden insgesamt 450.000 € investieren.

Den größten Teil dieser Summe werden

wir über Kredite vom Hauptverband und

der Kieler Sparkasse finanzieren, nachdem

wir alle Möglichkeiten für Zuschüsse

und Spenden ausgeschöpft haben.

Zur Jahreshauptversammlung sind wir

auch aus dem Grund gekommen, um für

Unterstützung zu werben. Wir würden

uns freuen, wenn die Sektion Lübeck

uns beim Bau der Kletteranlage mit einem

Darlehen unterstützt. Dadurch

könnten wir unsere Belastung senken

und vielleicht ergibt sich im Gegenzug

die Möglichkeit eines attraktiven Angebots

zum Klettern.

Im Hinblick auf eine mögliche Kooperation

möchten wir auch noch mal das

Angebot erneuern, dass Mitglieder der

Sektion Lübeck sich an unserem Ausbildungsprogramm

beteiligen können.

Da Kiel für regelmäßige Abendtermine

doch recht weit weg ist, organisieren wir

gerne auch mal einen Kurs am Wochenende,

wenn sich in Lübeck eine Gruppe

zusammen findet.

Wir wünschen euch eine erfolgreiche

Sommersaison 2018!

Gunther Siewert

(1. Vorsitzender)

Jörg Brockmann

(Schatzmeister

und Ausbildungsreferent)

21


liebe Lübecker Mitglieder,

unser Tourenreferent Nils Neumann ist dabei, im Oktober zweimal je eine

Woche Mallorca zu organisieren.

Der Zeitraum sowie die Finca stehen bereits fest.

Da er mittlerweile mehrmals pro Jahr zum Klettern auf die Insel fliegt, kommen

hier erfahrene Felskletterer sowie Anfänger auf ihre Kosten.

Vor Ort ist für die Unterbringung und Verpflegung gesorgt. Alles weitere

klären wir abhängig davon, was die Gruppe wünscht (was? wohin? wie

lang?).

Mitreisenden steht es frei, eine der beiden Wochen oder auch gleich alle beide

mitzukommen.

Wer Interesse hat, meldet sich bitte bei

Nils Neumann (nils.gutshofscheune@gmail.com

oder klettern@davluebeck.de)

damit wir mit der genaueren Planung beginnen können.

Freundliche Grüße

Andreas Aurich

Ausschreibungstext

Kletterausflüge nach Mallorca

Eine der schönsten Mittelmeerinseln mal von der anderen Seite kennenlernen.

Weitab von Tourismus, Ballermann und Co. Die pure Natur von Mallorca

erleben. Die schönsten Buchten, Felsen und DWS Gebiete.

Die Sportklettergebiete auf Mallorca sind einfach nur empfehlenswert. Sehr

gut abgesichert, vom 3. bis 9. Grad ist alles dabei.

Ob Sa mola de Felanitx, Cala Magraner, Puig St.Marti, Torre d`en Beau,

Ca´s Catala, Caimari und ein secret spot, die Möglichkeiten sind so vielfältig.

Wir bieten Dir einen Kletterausflug oder einen Kletterkurs mit ausgebildeten

Trainern und Betreuern.

Sowohl Einsteiger, Fortgeschrittene und Pros sind dabei herzlich willkommen.

Wir freuen uns drauf

Nils

22 LÜBECKER WEG - Ausgabe 208 - Juni 2018


Wann Ausflug I vom 22.10. - 28.10.2018

Ausflug II vom 29.10. – 04.11.2018

Wo

Wer

Wie viele

Anreise

Leistung

Leitung

Kosten

Mehr Infos

Treffen

Mallorca – Finca in Campos (Sa rapita) – Südosten der

Insel

ab 18 Jahren, sichere Beherrschung eines Sicherungsgerätes,

erste Erfahrungen im Topropeklettern, aber auch erfahrene

Kletterer im Vorstieg sind willkommen

6-8 Teilnehmer

per Flug in Eigenregie – Abholung vom Flughafen Palma

wird organisiert

Mischung aus Kletterkurs und Kletterausflug, Bootsausflug,

DWS und vieles mehr

Andreas Aurich (Trainer), Nils Neumann (Tourenreferent)

Die Kosten für die Finca belaufen sich auf 250,- Euro pro

Woche. 20% sind bei fester Anmeldung zu zahlen. Die Differenz

7 Tage vor Reisebeginn.

Verpflegung, Autos & Benzin, Ausflüge etc. werden vor Ort

zu gleichen Teilen verrechnet und sind vom Teilnehmer selber

zu zahlen

Gesamtkosten inkl. Flug, Finca, Autos und Verpflegung ca.

600 Euro

Nils Neumann - nils.gutshofscheune@gmail.com

oder

klettern@davluebeck.de

Sonntag 7.10. 2018 – 18:00 in der Geschäftsstelle des DAV

Sektion Lübeck

23


24 LÜBECKER WEG - Ausgabe 208 - Juni 2018


1

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4

4

5

25


Begrenzt ist das Leben

unendlich die Erinnerung

wir verabschieden uns von

Siegfried Brandt

* 15. Mai 1937 † 01. Mai 2018

im DAV seit 2009

Vorstand & Beirat

der Sektion Lübeck

26 LÜBECKER WEG - Ausgabe 208 - Juni 2018


Juni

10

Sonntag

Segeberger See,

Ihlsee und Travetal

Wir starten am Restaurant Klüthsee, wandern über Rönnau zum Ihlsee und

dann durch das romantische Travetal nach Bad Segeberg. Von dort nur noch

wenige Kilometer über Stipsdorf am Segeberger See entlang zurück zum Ausgangspunkt.

Streckenlänge: ca. 16 Kilometer

Rucksackverpflegung – Schlusseinkehr – PKW Einsatz

Treffpunkt für Fahrer und Mitfahrer: 9:30 Uhr Parkplatz Famila Stockelsdorf

Anmeldung in der Geschäftsstelle bis: 06.06.2018

danach ggf. auch beim Wanderführer Reinhard Falter

Tel.: 0451/68375 oder mobil 0173/9334645

Juni

30

Samstag

Unterwegs im östlichen

Bereich des Schalsees

Zarrentin - Schaalmühle - Bantin -

Boissow mi See - Techin - Stintenburginsel -

Lassahn / ca. 16 km

PKW-Einsatz / evtl. Bus

PKW: hier evtl. Autoversetzung zwischen Zarrentin

und Lassahn

oder

Rückfahrt vom Zielort zum Ausgangspunkt

mit Anrufbus.

Treffpunkt: 9:30 Uhr - Lübeck, St. Hubertus

Schlusseinkehr

Anmeldung in der Geschäftsstelle möglichst bis zum 27.06.2018

danach ggf. beim Wanderführer Jörn Mecker, Tel.: 0451-495879.

Wegen Urlaub erst ab 25.06. erreichbar.

Vormittags ab 10:00 Uhr / abends ab 19:30 Uhr.

27


Bilder von der Ostseewanderung

am 18. März

Fotos: Reinhard Falter

28

LÜBECKER WEG - Ausgabe 208 - Juni 2018


Bilder von der Wanderung am 15. April

zum Bungsberg

Fotos: Reinhard Falter

29


Im letzten Jahr konnte der

Verein 179 neue Mitglieder

begrüßen:

Petra Poltrock

Kathrin Gräfnitz

Claudia Robrahn

Dagmar Mortzfeld

Rainer Rudloff

Marion Strohkirch

Sven Frank

Karl-Heinz Schmitt

Nicola Moritz

Michaela Ramhold

Dietmar Ramhold

Alexander Hey

Linda Wulff

Götz Diekmann

Katharina Peeck

Lorenz Fiedler

Hauke Meyer

Barbara Schipplick

Elke Bols

Thomas Lexau

Annette Dietz

Lena Herrmann

Axel Wurth-Becker

Manuel Pagallies

Stephanie Fliedner

Philipp Spiegel

Martin Hermasch

Ron Moritz

Hans-Jürgen Lettow

Michael Krug

Florian Roos

Finn-Ole Paulsen

Joenne Hub

Nils Lüneburg

Robert Löffler-Reetz

Jörg Potommel

Soja Prahl

Stefan Droste

Mahanaz Mohammadi

Jan Philip Wegner

Jürgen Wiechmann

Ute Prill

Nicole Baumgart

Susanne Apel

Astrid Färber

Inken von Krohn

Daniel Däubler

Erika Weyh

Jörg-Michael Biermann

Maria Prins

Andreas Kaben

Cathrin Ruhm

Ralph Notbom

Timo Koletzki

Maren Schneider

Dimitri Nikitin

Julien Willers

Kai Paulsmeier

Sven Gross

Wolfgang Haasch

Peter Czuppon

Stefan Günther

Norbert Kraft

Alisa Lang

Eva-Maria Müller

Sandra Vockrodt

Martina Kock

Kai Fehrs

Frank Rösinger

Andrea Krüger

Kerstin Sell

Steffi Hünniger

Ludmilla Rosmait

Philipp Reche

Daniela Kerschbaumer

Rebekka Ludwig

Robert Ludwig

Peter Riechard

Nils Mayer

Jan-Hendrik König

Kerstin Hansen

Helge Huck

Nicola Kühne

Ute Köppen

Norbert Boblest

Sebastian Schacht

Pit Albert

Lauritz Hübel

Lasse Kölsch

Jens Poltrock

Frank Blohm

Thomas Strohkirch

Christina Thiele

Tanja Diekmann-Hümpel

Maria Hemmerling

Michaela Lexau

Lena Reinhold

Matthias Rückemann

Ute Rückemann

Olaf Baumgart

Silke Däubler

Margit Kehr

Meike Thierbach

Jürgen Mortzfeld

Bernd Schneider

Stephanie Schipper

Florian Pusch

Vivien Vergin

Daniel Müller

Olaf Krüger

30 LÜBECKER WEG - Ausgabe 208 - Juni 2018


Axel Kühne

Annette Stöckler

Tanja Meyer

Bernd Rudloff

Kirsten Hohn

Florian Lisch

Christian Hauswaldt

Susanne Hauswaldt

Leonie Bothe

Lea-Maria Ramhold

Lennart Petersen

Jores Meyer

Jan Hübscher

Konstatin Peeck

Maximilian Lukannek

Mira Siegmund

Matthias Wurst

Ole Ay

Philipp Süßle

Veronika Mezker

Sanja Krall

Johanna Mohr

Tanja Bürger

Thorben Maaß

Marie-Joan Lafrenz

Jannik Rückemann

Lisa Rückemann

Simon Pünner

Lea Dittmar

Dorian Brandt

Nele Wolf

Alexa Dudda

Johanna Skreber

Johannes Skreber

Marten-Alexander Maßmann

Anna Kuhlmann

Justin Jacobs

Jonas Manuel Schreiber

Liam von Mencinskyj

Mathis Busch

Anton Spatzek

Jaden Mc Lean Seibt

Naima Mc Lean Seibt

Lara Krause

Lea Elena Perthes

Marvin Morche

Josefine Rudloff

Tim Ole Rudloff

Fynn Robrahn

Tarek Robrahn

Partryk Ramhold

Lasse Petersen

Vincent Schipplick

Johanna Lexau

Christoph Lexau

Janis Krug

Paul Krug

Caroline Hauswaldt

Isabel Hauswaldt

Philipp Notbom

Sophie Notbom

Arne Schneider

Piet Müller

Henrike Krüger

Märthe Krüger

Villads Krüger

Hannes Kühne

Till Kühne

Gesa Ittmann

Ehrenmitglieder der Sektion Lübeck

1949 † Prof. Dr. phil. Erich Binder

1961 † Prof. Ernst Zimmer

1961 † Dr. med. Curt Waßmund

1961 † Carl Ritter

1964 † Wilhelm Engel

1964 † Karl Mannstaedt

1967 † Wilma Stegemann

1975 † Robert Praechter

1986 † Paul Krieger

1992 † Erna Bensien

1993 † Günter Purrucker

2009 Hans-Jürgen Röhl

(Ehrenvorsitzender)

2009 † Karl Brand

2011 † Uve Assmann

2013 Waltraud Giese

2016 Erhard Mende

2016 Inge Meß

2017 Günter Müller

31


Liebe Vereinsmitglieder,

auch in der Vortragssaison 2018/2019 wird es wieder Vorträge geben.

Damit Sie keinen dieser spannenden Vorträge verpassen, können Sie

sich schon jetzt folgende Termine notieren:

15.11.2018

Vom Matterhorn zum Montblanc, ein Vortrag von Klaus Peter Albrecht

13.02.2019

Patagonien – Abenteuer definieren, ein Vortrag von Dr. Olaf Rieck

14.03.2019

Dolomiten – Wege in die Höhe, ein Vortrag von Ralf Gantzhorn

Nähere Informationen können Sie im nächsten Heft lesen.

Hoffentlich wecken die Vorstellungen ihr Interesse und ihre Neugier.

Über viele Zuschauer würden sich die Vortragenden und der Vorstand

sehr freuen.

Achtung:

Sie haben es vielleicht schon gemerkt, der Vortrag von Herrn Dr. Olaf

Rieck findet nicht wie gewohnt an einem Donnerstag, sondern diesmal

an einem Mittwoch statt. Bitte daran denken.

Die Vorträge finden weiterhin im Vereinsheim des Turn- und Sportverein

Lübeck von 1893 e.V. (TuS Lübeck 93 e.V.), Schlutuper Straße 37 in

Lübeck statt.

Andreas Bründel

32

LÜBECKER WEG - Ausgabe 208 - Juni 2018


Dolomiten

33


Termine im Überblick

Wandern

Juni

10

Sonntag

09:30 Uhr

Segeberger See, Ihlsee und Travetal

Seite 27

Juni

30

Samstag

09:30 Uhr

Unterwegs im östlichen Bereich des Schalsees

Seite 27

Oktober

7

Sonntag

Oktober

22

Sonntag

Oktober

28

Sonntag

Klettern

Kletterausflüge nach Mallorca

Seite 22

November

15

Donnerstag

Vortragsvorschau (Seite 32)

Vom Matterhorn zum Montblanc

ein Vortrag von Klaus Peter Albrecht

Februar

13

Mittwoch

Patagonien – Abenteuer definieren

ein Vortrag von Dr. Olaf Rieck

März

14

Donnerstag

Dolomiten – Wege in die Höhe

ein Vortrag von Ralf Gantzhorn

34 LÜBECKER WEG - Ausgabe 208 - Juni 2018


Deutscher Alpenverein

Sektion Lübeck

Geschäftsstelle: Hüxterdamm 8, 23552 Lübeck

Postanschrift: Postfach 1167, 23501 Lübeck

Telefon: 0451/73297 Telefax: 0451/29170398

E-Mail: buero@davluebeck.de

Homepage: www.davluebeck.de

Öffnungszeiten: mittwochs: 15:30 bis 18:30 Uhr

samstags: 10:00 bis 12:00 Uhr

V o r s t a n d B e i r a t E h r e n r a t

1. Vorsitzende

Angelika Lohr

0151 54645009

vorstand@davluebeck.de

2. Vorsitzender

und Ausbildungsreferent

Andreas Aurich

0171 2888271

ausbildung@davluebeck.de

Schatzmeister

Andreas Bründel

0451 / 4894395

schatzmeister@davluebeck.de

Schriftwart

Joachim Vieth

0451 / 31535

schriftwart@davluebeck.de

Jugendreferent

Timm Bußhaus

0179 / 3925413

jugend@davluebeck.de

Ehrenvorsitzender

Hans-Jürgen Röhl

0451 / 32630

Sommeröffnungszeiten

1. Juli bis 31. August 2018:

mittwochs: 15:30 bis 17:30 Uhr

samstags nur auf Anfrage

Büro Geschäftsstelle

Hale Erkek

0451 / 73297

buero@davluebeck.de

Wanderwart

Horst Geese

0170 8472215

wandern@davluebeck.de

Freunde der Stettiner Hütte

Joachim Kreis

0451 / 73640

freunde-der-stettinerhuette@davluebeck.de

Naturschutzreferent

Dietmar Zahn

naturschutz@davluebeck.de

Sportbeauftragter

Klaus-Dieter Rickert

0451 / 8973415

sport@davluebeck.de

Homepage

Dieter Otte

0451 / 59 61 37

webmaster@davluebeck.de

Redaktion „Lübecker Weg“

Wilfried Matthies

04156 / 8477993

schriftleiter@davluebeck.de

Kletterreferent

Christian Schwarz

klettern@davluebeck.de

Tourenreferent

Nils Neumann

touren@davluebeck.de

Vorsitzender

Georg Bornemann

0451 / 792854

Vertreter des Vorstands

Timm Bußhaus

0179 3925413

jugend@davluebeck.de

Ellen Spies

0451 / 31535

Waltraud Giese

0451 / 605565

Klaus-Dieter Rickert

0451 / 8973415

sport@davluebeck.de

Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft für verantwortlichen Umgang der Waldressourcen zum Wohle heutiger und zukünftiger Gene-

Mitgliederverwaltung (unbesetzt)

mvm@davluebeck.de

Jugendvertreterin (unbesetzt)

35


Post A 12557 DPAG - Entgelt bezahlt

Deutscher Alpenverein

Sektion Lübeck e. V.

Postfach 11 67, 23501 Lübeck

36 LÜBECKER WEG - Ausgabe 208 - Juni 2018

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