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Geschäftsbericht 2010 - Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG

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Geschäftsbericht 2010

Volks- und Raiffeisenbank eG

Mölln


Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Inhalt

Inhaltsverzeichnis

Geschäftsbericht 2010

Vorwort des Vorstandes ........................................................................................................................................................................... 2 - 3

Stabiler Erfolgskurs: Erfreuliche Geschäftsentwicklung der Kreditgenossenschaften .......................................... 4 - 5

Partner der Landwirtschaft – Kompetent und nah .......................................................................................................................... 6

Erfolgsrezept für die Region – Verlässliche Partnerschaften ....................................................................................................... 7

VR-FinanzPlan – Vorsorge nach Maß ....................................................................................................................................................... 8

VR-BankCard – Eine Karte mit viel Potenzial ....................................................................................................................................... 9

Wertpapiergeschäft 2010 ............................................................................................................................................................................. 10

Eine kulinarische Rundreise durch Brasilien – Russland – Indien – China ........................................................................ 11

Engagement vor Ort ....................................................................................................................................................................................... 12

Raiffeisen Mölln GmbH & Co. KG ............................................................................................................................................................. 13

Unsere Filialen im Überblick ................................................................................................................................................................22 - 23

Organisation unserer Bank .......................................................................................................................................................................... 24

Impressum ............................................................................................................................................................................................................. 25

Unsere Bank in Zahlen

Vorstand: Bericht zum Geschäftsjahr 2010 .............................................................................................................................. 14 - 15

Aufsichtsrat: Bericht zum Geschäftsjahr 2010 ................................................................................................................................. 16

Jahresabschluss 2010 Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln .......................................................................................... 17 - 20

Anhang .................................................................................................................................................................................................................... 21

1


Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Vorwort des Vorstandes

Herbert Köster Klaus Wenk

Liebe Mitglieder, liebe Kunden,

verehrte Geschäftspartner,

das 101. Geschäftsjahr unserer Genossenschaft war

geprägt durch die Ausgliederung und die Neuausrichtung

unseres Warengeschäftes.

Nach intensiver Vorbereitung haben die Mitglieder unserer

Genossenschaft auf der letzten Generalversammlung

mit 98,8 % der Stimmen der Ausgliederung des

Warengeschäftes in die Raiffeisen Mölln GmbH & Co.

KG zugestimmt. Dieser Schritt ist ein entscheidender

Einschnitt in der Geschichte unserer Genossenschaft,

denn mit der Ausgliederung wird das Warengeschäft

nicht aufgegeben, sondern es wird von uns in anderer

Rechtsform unter hälftiger Beteiligung der Agravis

Raiffeisen AG weiterbetrieben.

Damit einhergehend ist die Zukunftssicherung und

Stärkung des genossenschaftlichen Warengeschäftes in

unserer Region zum Vorteil der Mitglieder und Kunden

unserer Genossenschaft.

Mit Bravour hat unsere Bank die Wirtschaftskrise der

Jahre 2008 und 2009 gemeistert und konnte vom Aufschwung

des Jahres 2010 profitieren. Aber nun liegen

neue Herausforderungen vor uns, denn die verstärkte

Diskussion um Eigenkapitalvorschriften und Anforderungen

an das Kreditgeschäft sowie der demographische

Wandel stellen große Herausforderungen für uns

dar.

Das Vertrauen unserer Kunden und Mitglieder war

auch im Jahr 2010 ein Eckpfeiler des Erfolges unserer

Bank. In über 6.700 Beratungsgesprächen suchten unsere

Mitglieder und Kunden unserer Genossenschaft

den Rat unserer Mitarbeiter. Dabei haben sich die

Grundgedanken unserer Geschäftspolitik

• hoch qualifizierte Mitarbeiter

• Nähe und Flexibilität

• erstklassige Produkte zu marktgerechten Preisen

erneut bewährt.

Wir danken unseren Kunden und Mitgliedern für die

fruchtbare und erfolgreiche Zusammenarbeit im vergangenen

Geschäftsjahr. Wir werden auch in Zukunft

alles daran setzen, die Leistungsfähigkeit unserer Bank

weiter zu optimieren.

2


Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Vorwort des Vorstandes

Verschmelzung der Genossenschaft

Um die Herausforderungen der Zukunft im Sinne des

§ 2 unserer Satzung aktiv zu gestalten, haben Vorstand

und Aufsichtsrat Schritte zur Verschmelzung unserer

Genossenschaft mit der Raiffeisenbank Südstormarn

eG eingeleitet.

Unsere Genossenschaft ist hervorragend aufgestellt.

Eine exzellente Vermögenslage und eine gute Ertragslage

zeichnen uns aus. Trotzdem müssen wir zur Kenntnis

nehmen, dass sich das Wettbewerbsumfeld, in dem

wir uns bewegen, nachhaltig verändert. Der Trend zum

Internetbanking mit einhergehendem Margenverfall,

das starke Wachstum im Kreditgeschäft im Kontext

neuer Eigenkapitalanforderungen durch Basel III sowie

die vorhersehbaren personellen Auswirkungen des demographischen

Wandels fordern bereits heute aktive

Schritte, um auch in Zukunft erfolgreich das genossenschaftliche

Bankgeschäft zu betreiben.

Kernpunkte dieser aktiven

Zukunftsgestaltung sind

• der Erhalt der räumlichen Nähe zu unseren

Kunden und Mitgliedern vor Ort

• der Erhalt und Ausbau der Kompetenz im

landwirtschaftlichen Geschäft

• die langfristige Fortführung der Beteiligung

am Warengeschäft der Raiffeisen Mölln

GmbH & Co. KG

• der Ausbau des Marktanteils im

gewerblichen Kreditgeschäft

• der Ausbau des Geschäftsfeldes

Vermögensberatung

• die Nutzung der Ertragschancen durch das

neue Geschäftsgebiet von Hamburg bis

Mecklenburg

Gerade die Stärke unserer Genossenschaft versetzt

uns in die Lage, die eigene Zukunft aktiv zu gestalten,

bevor uns das sich verändernde Umfeld zu einschneidenden

Maßnahmen zwingt. Dies ist die zentrale Verantwortung

von Vorstand und Aufsichtsrat.

Die Erfüllung des Förderauftrages aus Satzung und

Genossenschaftsgesetz sowie die Steigerung der Leistungsfähigkeit

der Genossenschaft werden durch diese

bevorstehende Verschmelzung nachhaltig gefestigt

und der Fortbestand unserer Genossenschaft bis weit

in das 21. Jahrhundert hinein gesichert.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen des

Geschäftsberichtes für das Jahr 2010.

Klaus Wenk Herbert Köster

3


Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Geschäftsentwicklung der Volksbanken Raiffeisenbanken

Stabiler und solider Erfolgskurs:

Sehr erfreuliche Geschäftsentwicklung

der Kreditgenossenschaften im Jahr 2010

Die 1.138 Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland wiesen im Jahr 2010

eine sehr positive Geschäftsentwicklung auf. Insgesamt stiegen die bilanziellen

Kundeneinlagen der Kreditgenossenschaften auf knapp 507 Milliarden Euro, die

Kundenkredite auf 406 Milliarden Euro. Die addierte Bilanzsumme der 1.138

Kreditgenossenschaften nahm um 16 Milliarden Euro auf 707 Milliarden Euro zu.

Einlagen

Kredite

Einlagenentwicklung ungebrochen hoch

Insbesondere die Einlagenentwicklung war im Jahr 2010

nach wie vor von den Auswirkungen der Finanzmarktkrise

geprägt. So war für die Kunden die Sicherheit

ein bedeutender Faktor bei der Geldanlage. Das Einlagenwachstum

war per Ende Dezember 2010 ebenfalls

hoch. In den letzten 12 Monaten sind die Verbindlichkeiten

um mehr als 24 Milliarden Euro auf 507 Milliarden

Euro gestiegen.

Sichtguthaben auf Rekordhöhe

Die Kunden bevorzugten dabei vor allem liquide Anlageformen.

Den höchsten absoluten Einlagenzuwachs

wiesen die täglich fälligen Sichteinlagen mit 21 Milliarden

Euro aus. Insgesamt betrug der Sichteinlagenbestand

knapp 225 Milliarden Euro, der im Vergleich

zum Vorjahr um 10,6 Prozent gewachsen ist. Ursächlich

für die nach wie vor hohe Liquiditätspräferenz der

Kunden sind das niedrige Zinsniveau, die geringen

Zinsdifferenzen in den Laufzeitbändern und zwischen

den Einlagenarten sowie die Erwartung von kurzfristig

steigenden Anlagezinssätzen.

Die traditionell hohe Sicherheitsorientierung der Kunden

zeigte sich in starken Mittelzuflüssen bei den Spareinlagen.

Per Ende 2010 betrug der Spareinlagenbestand

186 Milliarden Euro. Er lag damit um 6,7 Prozent

über dem Vorjahreswert. Das klassische Sparbuch wird

von vielen Anlegern als sichere Geldanlage hoch geschätzt.

4


Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Geschäftsentwicklung der Volksbanken Raiffeisenbanken

Kreditwachstum mit deutlichem Plus

Über alle Kundengruppen hinweg stiegen die Kreditbestände

der Volksbanken und Raiffeisenbanken im

Jahr 2010 kontinuierlich und zugleich stärker als im

Markt an. Der Zuwachs im Kreditgeschäft von 4,1 Prozent

(oder etwas mehr als 16 Milliarden Euro) war der

höchste seit über zehn Jahren. Während das kurz- und

mittelfristige Kreditgeschäft mit 5,2 Prozent bzw. 0,7

Prozent rückläufig waren, erhöhten sich die langfristigen

Forderungen, die Hauptmotor im Kreditgeschäft

blieben, um 5,4 Prozent. Insgesamt haben die Kreditgenossenschaften

per Ende 2010 Kredite in Höhe von

406 Milliarden Euro herausgegeben. Die Genossenschaftsbanken

haben damit wesentlich dazu beigetragen,

dass es in Deutschland zu keiner Kreditklemme

gekommen ist.

Besonders expandierten die Kredite an inländische

Unternehmen und Selbständige (Gewerbekunden).

Hier haben die Kreditgenossenschaften das Volumen

gegenüber dem Vorjahr um 8,3 Milliarden Euro bzw.

4,9 Prozent ausgebaut. Die Kreditgenossenschaften

trugen mit rund 178 Milliarden Euro Ende 2010 deutlich

mehr zur Kreditversorgung der Unternehmen und

Selbständigen in Deutschland bei als die vier Großbanken.

Die Kreditgenossenschaften sind damit ihrer großen

volkswirtschaftlichen Verantwortung als bedeutender

Financier der inländischen mittelständischen

Wirtschaft gerecht geworden.

Steigende Bilanzsumme

Die Kreditgenossenschaften zeichnen sich vor allem

durch eine hohe Kontinuität ihrer Bilanzstruktur und

Kapitalbasis aus. Bilanzsumme und Eigenkapital wachsen

stetig und im Gleichlauf. Nach dem vorliegenden

Gesamtergebnis der Volksbanken und Raiffeisenbanken

stieg die addierte Bilanzsumme im abgelaufenen

Geschäftsjahr um 16 Milliarden Euro oder 2,3 Prozent

auf 707 Milliarden Euro. Das bilanzielle Eigenkapital

betrug Ende 2010 36,3 Milliarden Euro. Dies ist im

Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 3,8 Prozent. Die

Rücklagen wurden erneut gestärkt (plus 3,6 Prozent).

Auch die Geschäftsguthaben (gezeichnetes Kapital)

wuchsen um 4,2 Prozent.

Mit der seit langem mehr oder weniger konstant bleibenden

Eigenkapitalquote – berechnet als bilanzielles

Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme – in Höhe

von 5,1 Prozent verfügen die Kreditgenossenschaften

über ausreichende Wachstumsspielräume. Die Volksbanken

und Raiffeisenbanken sind gut mit Eigenkapital

und Liquidität ausgestattet, um ihr Kreditvolumen

auch zukünftig weiter zu steigern. Sie haben gut 100

Milliarden Euro mehr Einlagen als Kredite im Bestand.

Engmaschiges Bankstellennetz

Insgesamt unterhielten die Volksbanken und Raiffeisenbanken

Ende 2010 13.474 Bankstellen (Zweigstellen

plus Hauptstellen), in denen die Bankmitarbeiter

den Kunden vor Ort für ihre Bankgeschäfte und ihre

Fragen rund um finanzielle Angelegenheiten flächendeckend

zur Verfügung standen.

300.000 neue Mitglieder

Das stabile und solide Geschäftsmodell der Kreditgenossenschaften

wird auch von neuen Kunden und Mitgliedern

stark nachgefragt: Die Mitgliederzahlen der

Volksbanken und Raiffeisenbanken steigen weiter, was

darauf hindeutet, dass der Zuspruch zu Kreditgenossenschaften

ungebrochen ist. Ende 2010 konnten die

Volksbanken und Raiffeisenbanken 16,7 Millionen Personen

und Unternehmen zu ihren Mitgliedern zählen.

Das sind gut 300.000 Mitglieder und damit 1,8 Prozent

mehr als im Vorjahr.

Die Zahl der Mitglieder ist damit fast doppelt so

hoch wie die Zahl der Aktionäre und Fondsbesitzer in

Deutschland (8,6 Millionen). Der genossenschaftliche

Anteilsbesitz ist beliebter als je zuvor – nicht zuletzt,

weil viele Banken ihren Mitgliedern neben einer attraktiven

Dividende zunehmend auch andere erlebbare

Mehrwerte anbieten.

5


Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Landwirtschaftliche Kunden

Partner der Landwirtschaft –

Kompetent und nah

Die Beratung, Betreuung und Unterstützung landwirtschaftlicher Kunden sind

der Ursprung der Genossenschaftsidee. So sind wir als Volks- und Raiffeisenbank

eG, Mölln bereits seit über 100 Jahren der Partner der Landwirtschaft. Deshalb

können wir auch Leistungen anbieten, die Sie nur bei Ihrer Volks- und Raiffeisenbank

eG, Mölln bekommen.

Landwirtschaftliche Spezialberater

Unsere landwirtschaftlichen Spezialberater kennen das

Marktumfeld und können unsere Kunden so in allen

finanziellen und landwirtschaftlichen Angelegenheiten

umfassend beraten und bei ihren Projekten begleiten.

Unser Produktangebot haben wir speziell auf die Wünsche

und Ziele unserer Landwirte abgestimmt, um den

kurz- und langfristigen finanziellen Erfolg sowie die

finanzielle Sicherheit unserer Kunden zu gewährleisten.

So bieten wir beispielsweise mit unseren Produkten

• VR-Agrar-Beihilfe

• VR-Agrar-Betriebsmittel

• VR-Agrar-Vermarktung

• VR-Agrar-Tagesgeld

maßgeschneiderte Lösungen für jede Situation. Eine

kompetente Beratung in den Bereichen Zahlungsverkehr,

Finanzierung, Absicherung und Private Altersvorsorge

gehört ebenfalls

zu unserem Produktportfolio.

Christian Bretzke

Nutzen Sie das Wissen

und die Erfahrung unsererlandwirtschaftlichen

Spezialberater.

Wir freuen uns auf ein

persönliches Gespräch.

VR-Landwirtschaftstag

Am 3. Februar 2010 fand in den Holstenhallen in Neumünster

der zweite VR-Landwirtschaftstag der Volksbanken

und Raiffeisenbanken statt.

Trotz des winterlichen Wetters und den recht schwierigen

Straßenverhältnissen erfreute sich der VR-Landwirtschaftstag

wieder einer großen Beteiligung.

Auch wir haben uns mit unseren Kunden auf den Weg

nach Neumünster gemacht, wo wir gemeinsam eine

interessante Veranstaltung mit informativen Vorträgen

und einer interessanten Podiumsdiskussion erleben

durften.

Unter der Moderation von Christian Pipke (NDR) diskutierten

Dr. Juliane Rumpf, Ministerin für Landwirtschaft,

Umwelt und ländliche Räume, Werner Schwarz, Präsident

des Bauernverbandes Schleswig-Holsteins, Dr.

Martin Scheele, Europäische Kommission, Prof. Dr. Uwe

Latacz-Lohmann, Dekan Institut für Agrarökonomie

Chr.-Albr.-Universität Kiel und Dr. Klaus-Dieter Schumacher,

A.C. Toepfer International Hamburg zum Thema

„Ziele und Visionen Landwirtschaft“.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen und netten Gesprächen

ließen unsere Gäste den VR-Landwirtschaftstag

ausklingen, bevor es mit dem Bus zurück nach

Mölln ging.

6


Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Firmenkundenbank

Unser Erfolgsrezept für die Region –

Verlässliche Partnerschaften

Mittelständische Unternehmer brauchen qualifizierte Finanzdienstleistungen und

Services, die speziell auf ihre Anforderungen zugeschnitten sind. Als langjähriger

Partner vieler Mittelständler in der Region entwickeln wir gemeinsam Lösungen

für den wirtschaftlichen Erfolg ihrer Firma.

Ganzheitliche Beratung

Vom Zahlungsverkehr über Finanzierungen bis hin zur

Altersvorsorge und Absicherung des Unternehmens

bieten wir unseren Kunden die ganze Bandbreite moderner

Finanzdienstleistungen. Unser Firmenkundenberater-Team

entwickelt gemeinsam mit unseren Kunden

individuelle Lösungen, die nachhaltig zu ihnen

und ihrem Unternehmen passen und zum Erfolg des

Unternehmens beitragen.

Es ist uns wichtig, unsere Kunden in allen betrieblichen

und privaten Phasen und Ereignissen zu begleiten. Veränderte

Rahmenbedingungen unserer Kunden werden

durch regelmäßige Beratungsgespräche rechtzeitig

erkannt, können entsprechend thematisiert und die finanziellen

Angelegenheiten darauf angepasst werden.

Eine langfristige und vertrauensvolle Beziehung zu unseren

Kunden ist das Fundament für eine erfolgreiche

und verlässliche Partnerschaft. Als kompetenter Partner

des Mittelstands stehen wir unseren Kunden vor

Ort zur Seite, kennen die Branchen und können ganz

nah an den Unternehmen flexibel auf die Erfordernisse

des Marktes reagieren.

Profitieren Sie von der Erfahrung und dem Wissen unserer

Firmenkundenberater. Was können wir für Sie tun?

Michael Burmeister

Thomas Hardekopf Hans Wendt

„Querdenken – als Chance für die Zukunft“ –

... unter diesem Motto stand der Wirtschaftstag der

Volksbanken und Raiffeisenbanken aus Schleswig-

Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, der am 2.

November 2010 in der Musik- und Kongresshalle in

Lübeck bereits zum 15. Mal stattfand.

Mehr als 1.500 Gäste bescherten dem Wirtschaftstag

im letzten Jahr einen neuen Besucherrekord.

Mit Comedian Dietmar Wieschmeyer – alias Günter,

der Treckerfahrer –, einem kleinen Ausschnitt aus dem

Musical Sister Act sowie einer lebhaften Podiumsdiskussion

zwischen Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, Dr. Richard

David Precht, Prof. Dr. Michael Hüther, Prof Dr. Bert

Rürup sowie Prof. Günter Verheugen unter der Moderation

von Maybritt Illner erlebten unsere Gäste einen

tollen und abwechslungsreichen Abend in Lübeck.

7


Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Privatkundenbank

VR-FinanzPlan –

Vorsorge nach Maß

Wer sich im Ruhestand künftig allein auf die gesetzliche Rente verlässt, muss sich

im Alter auf herbe Einschnitte im Lebensstandard einstellen. Das Thema private

Vorsorge und die Suche nach passenden Anlageformen spielen daher eine immer

wichtigere Rolle. Angesichts der existierenden Vielfalt der Möglichkeiten ist eine

individuelle Beratung unerlässlich.

Als Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln unterstützen

wir unsere Mitglieder und Kunden dabei, sich und ihre

Familien optimal abzusichern, Versorgungslücken im

Alter verlässlich zu schließen und dabei die staatliche

Förderung voll auszuschöpfen.

Die Bedürfnisse unserer Kunden genau zu ermitteln

und entsprechend individuell zu beraten – das ist der

Qualitätsanspruch, dem wir uns auch im Bereich Vorsorge

stellen.

Mathias Jäger

Die Basis des ganzheitlichen Beratungskonzepts bildet

das persönliche Gespräch. Im ersten Schritt stecken

unsere Berater gemeinsam mit unseren Kunden ab,

welche individuellen Ziele sie - aus dem Blickwinkel

der aktuellen Lebenssituation betrachtet - verfolgen:

Welcher Vorsorgebedarf besteht für die eigene Person

und für die Familie? Welche Vorsorgemaßnahmen

wurden bereits getroffen, und welche Lücken müssen

geschlossen werden, um einen sorgenfreien Ruhestand

zu gewährleisten? Möchte der Kunde beispielsweise

mit dem Erwerb von Wohneigentum seine Altersvorsorge

optimieren?

Anschließend analysieren wir die aktuelle Finanzsituation

und erstellen auf dieser Grundlage eine maßgeschneiderte

Vorsorgestrategie und einen persönlichen

Finanzplan. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern

in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe bieten wir

unseren Kunden optimale Vorsorgelösungen aus einer

Hand.

Emrüllah Akan Lars Schröder

Kompetente Beratung in jeder Lebenslage – das be-

deutet auch, in regelmäßigen Abständen gemeinsam

mit unseren Kunden zu überprüfen, ob die Strategie an

eine neue Situation angepasst werden sollte. Auf diese

Weise stellen wir gemeinsam die richtigen Weichen für

eine optimale Vorsorge.

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Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

VR-BankCard

VR-BankCard –

Eine Karte mit viel Potenzial

Die VR-BankCard ist der „Schlüssel“ zu vielen täglichen Bankgeschäften rund um

die Uhr. Mit der VR-BankCard bieten wir unseren Kunden den weltweit höchsten

Sicherheitsstandard und eine breite Akzeptanz. Der auf der Karte angebrachte

Chip funktioniert nach dem neuesten europäischen Standard, der das Auslesen,

Fälschen und Kopieren von Kartendaten verhindert. Das macht die VR-BankCard

besonders sicher und gleichzeitig flexibel einsetzbar.

Bargeldlos zahlen

Mit der VR-BankCard bezahlen unsere Kunde ihre Einkäufe

bargeldlos mit PIN oder Unterschrift. Sie erlaubt

das Ausdrucken von Kontoauszügen und das Abheben

von Bargeld an rund 54.600 Geldautomaten bundesweit

und vielen Automaten in Europa.

Elektronische Geldbörse

Die VR-BankCard kann außerdem als elektronische

Geldbörse genutzt werden. Mit der GeldKarte-Funktion

ist es möglich, kleine Geldbeträge, zum Beispiel

am Parkschein- oder Fahrschein-Automaten, zu zahlen.

Die Karte kann jederzeit mit bis zu 200 EUR an allen

Geldautomaten aufgeladen werden.

Online-Banking

Mit der VR-BankCard und dem neuen Smart-TAN optic-Verfahren

können Sie Ihre Bankgeschäfte einfach,

sicher und bequem per Online-Banking rund um die

Uhr von zu Hause aus erledigen. Über die bewährte

Sicherheits-Technik im Zwei-Schritt-Verfahren wird

über die VR-BankCard und das Lesegerät eine TAN-

Nummer generiert, die nur für einen bestimmten Auftrag

erstellt wird und sich zusätzlich kontrollieren lässt.

So verbinden Sie maximale Sicherheit und komfortable

Handhabung.

Jugendschutz

Alle VR-BankCards sind mit dem „Jugendschutzmerkmal“

ausgestattet. Damit wird im Chip der Karte sichergestellt,

dass Minderjährige keine Zigaretten am

Automaten beziehen können.

Handy aufladen am Geldautomaten

Die VR-BankCard bietet auch die Möglichkeit, an Geldautomaten

der Volksbanken und Raiffeisenbanken

innerhalb weniger Minuten die Prepaid-Mobilfunkkarten

für Mobiltelefone aufzuladen – einfach, schnell

und komfortabel.

Im Herbst 2011 erhalten unsere Kunden ihre neue VR-

BankCard per Post zugesandt.

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Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Wertpapiergeschäft

Wertpapiergeschäft 2010

Holger Wegner

Im Börsenjahr 2010 konnten sich die internationalen Aktienindizes weiter

von den Folgen der Finanzkrise erholen. Der DAX stieg um 16,1 Prozent, womit

das Kurswachstum an der deutschen Börse deutlich kräftiger ausfiel als

an anderen großen Finanzplätzen. In New York zum Beispiel verzeichnete der

Dow Jones ein Jahreswachstum von 11 Prozent.

DAX legte massiv zu

Im vergangenen Jahr konnten die Aktienmärkte weltweit

ihre Gewinne ausbauen. Der DAX konnte dabei

besonders auftrumpfen. Allerdings hatte es erst einmal

nicht nach einer großen Kurs-Rallye ausgesehen. Besonders

die Furcht vor einem Übergreifen der Krise um die

hochverschuldeten GIPS-Staaten (Griechenland, Irland,

Portugal und Spanien) auf den Finanzsektor belastete

die Kurse am deutschen Aktienmarkt. Ende September

konnte sich der DAX dann von der 6.000er-Marke abkoppeln.

Ausschlaggebend dafür waren Konjunkturdaten

aus Deutschland, die eine überraschend kräftige Expansion

der deutschen Wirtschaftskraft erkennen ließen.

Im vierten Quartal konnte der DAX massiv zulegen und

stieg zeitweise über die Marke von 7.000 Punkten. Kursgewinne

verzeichneten dabei Aktien von Unternehmen,

die hohen Anteil am wieder erstarkten Exportgeschäft

der deutschen Wirtschaft hatten. Zum Jahresende lag

der deutsche Leitindex bei 6.914 Punkten.

DAX 2010 (Quelle: GIS Webinformer – Stand 21.3.2011)

Leitzins blieb unverändert

Im Umfeld niedriger Inflationsrisiken und einer sich moderat

erholenden Konjunktur im Euro-Raum blieb der

Leitzins über das ganze Jahr hinweg erwartungsgemäß

auf seinem Rekordtief von 1,0 Prozent.

10

Bundesanleihen profitierten

In Zeiten erhöhter Nervosität waren die als besonders

sicher geltenden deutschen Staatspapiere in 2010 eine

willkommene Alternative zu den mit Unsicherheit behafteten

Anleihen der GIPS-Staaten. So sanken die Renditen

von Bundesanleihen bis Ende August kontinuierlich.

Erst zum Herbst hin wendete sich die Marschrichtung

bei den Bundesanleihen wieder. Zentraler Antrieb dabei

war ein zunehmender Konjunkturoptimismus. In dieser

Gemengelage stiegen die Renditen von Bundesanleihen

deutlich an. Die Renditerückgänge aus den ersten

drei Quartalen wurden dadurch aber nicht kompensiert.

Zum Jahresultimo lag die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen

mit 2,96 Prozent nur noch knapp unter der

3-Prozent-Marke. Unterm Strich war in 2010 ein Renditerückgang

von 0,42 Prozentpunkten zu verzeichnen.

Euro leidet unter Schuldenkrise

Der Euro hat in 2010 schwer unter der Schuldenkrise

der GIPS-Staaten gelitten. Insbesondere in der ersten

Jahreshälfte belasteten die Turbulenzen um die Staatsfinanzen

finanziell angeschlagener Euro-Staaten die

Gemeinschaftswährung. In dieser Phase wertete der

Euro massiv gegenüber dem US-Dollar ab. Anfang Juni

erreichte der Euro-Dollar Kurs mit 1,19 US-Dollar den

tiefsten Stand seit über vier Jahren. Zum Jahresultimo

lag der Euro-Dollar Kurs bei 1,336 US-Dollar. Im Vergleich

zum Vorjahr war der Wert des Euro gegenüber

dem US-Dollar damit um mehr als 10 US-Cent gesunken.

Stephan Kaiser


Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Wertpapiergeschäft

Eine kulinarische „Rundreise“ durch

Brasilien – Russland – Indien – China

Was haben die Länder Brasilien, Russland, Indien und

China gemeinsam? Um genau das herauszufinden, gingen

am 4. November 2010 im Hotel Quellenhof in

Mölln über 100 Interessierte mit uns auf eine Rundreise

durch die sogenannten BRIC-Staaten. Als „Reiseführer“

hatte Herr Hans Joachim Betz von der IC-Consulting

viele Informationen über das rasante Wachstum dieser

Länder im Gepäck.

Neben die USA, Europa und Japan ist eine ganze Reihe

aufstrebender Wirtschaftsnationen gerückt. Allen voran

China und Indien, die beiden bevölkerungsreichsten

Länder der Erde. Doch auch Russland und Brasilien positionieren

sich erfolgreich als stark wachsende Volkswirtschaften.

Die BRIC-Staaten zusammen könnten sich

auf dem Sprung zur neuen ökonomischen Supermacht

befinden. Brasilien ist einer der größten Exporteure

von Eisenerz und Agrarprodukten. Russland profitiert

als Förderer von Erdöl und zahlreichen weiteren

Rohstoffen vom Rohstoffboom, Indien dagegen vom

technologischen Know-how seiner Mittelschicht und

der jungen Bevölkerung, seiner „demografischen Dividende“.

China schließlich - als „Werkbank der Welt“

- konnte seine Exporte erneut steigern und verdrängte

im Jahresverlauf Japan vom Rang der weltweit zweitgrößten

Volkswirtschaft.

11

Die Volkswirtschaften der BRIC-Staaten und Deutschlands

ergänzen sich zurzeit sehr gut: Während die deutsche

Industrie vor allem die Nachfrage nach hochwertigen

Maschinen, Anlagen und Automobilen bedienen

kann, bezieht Deutschland aus den BRIC-Staaten vor

allem Rohstoffe, IT-Dienstleistungen und Elektronikgeräte.

Zudem sorgt eine zunehmend wachsende und

konsumorientierte Mittelschicht für eine erstarkende

Binnennachfrage, die das Wirtschaftswachstum der

rohstoffreichen Länder wie Brasilien, Russland oder

China antreibt.

Von der aussichtsreichen Entwicklung der BRIC-Staaten

können auch Anleger profitieren. Für eine Geldanlage

eignen sich besonders Garantiefonds, die dem Anleger

durch eine 100 %-ige Kapitalgarantie am Laufzeitende

die nötige Sicherheit bieten und sie gleichzeitig an der

chancenreichen Entwicklung beteiligen.

Neben einem interessanten Wachstumspotenzial haben

diese Länder aber auch kulinarisch einiges zu bieten.

Deshalb wurde die Rundreise durch ein 3-Gänge-

Menü mit landestypischen Gerichten begleitet.


Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Engagement vor Ort

Kindergärten, Schulen und Vereine

Bunte Ostereier für die Filialen

„Es ist schön, wie viel Mühe sich die Kinder beim Basteln

gegeben haben“ freute sich Filialbereichsleiter Mathias

Jäger aus Mölln über den bunten Osterstrauß, der im

März im Rahmen der großen Ostereier-Tausch-Aktion

von den Kindergartenkinder bunt geschmückt wurde.

Eingetauscht wurde das selbstgebastelte Osterei

gegen ein Schokoladen-Überraschungsei. Insgesamt

beteiligten sich im letzten Jahr knapp 300 Kinder-

gartenkinder an der traditionellen Ostereier-Tausch-

Aktion.

22.000 Euro für Vereine

Gemeinsam mit unseren Gewinnsparern konnten wir

im Jahr 2010 insgesamt 40 Vereine und Einrichtungen

mit einem Spendenvolumen von 22.000,-- Euro unterstützen.

Ein großer Anteil der Spendensumme wurde

insbesondere für die Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt.

So konnten sich beispielsweise Sportvereine,

Jugendfeuerwehren, Schulen und Kindergärten über

Spendengelder zur Unterstützung ihrer Arbeit freuen.

12

„Mach Dir ein Bild vom Klima!“

– so lautete im vergangenen Jahr das Thema des 40.

Internationalen Jugendwettbewerbes der Volksbanken

und Raiffeisenbanken. Über 270 Schülerinnen

und Schüler aus unserem Geschäftsgebiet beteiligten

sich und reichten ihre kleinen Kunstwerke mit vielen

kreativen Ideen zum Wettbewerbsthema bei uns ein.

Natürlich gab es auch wieder tolle Preise zu gewinnen,

die direkt in den Schulen an die Gewinner überreicht

wurden.

Es weihnachtet sehr...

Anfang Dezember wurde in unseren Geschäftsstellen

die Weihnachtszeit eingeläutet, als die Kindergarten-

kinder mit ihrem schönen selbstgebastelten Schmuck

die Weihnachtsbäume in den Filialen zum Leuchten

brachten. Als Danke schön für den tollen Weihnachts-

schmuck gab es für die Kinder auch ein kleines Weih-

nachtsgeschenk.


Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Warengeschäft

Raiffeisen Mölln GmbH & Co. KG

Durch die sich weiter verändernden Strukturen in der Landwirtschaft steigen die

Anforderungen an einen professionellen und leistungsstarken Landhandel. Um

auch in Zukunft ein starker Partner für unsere Landwirte vor Ort zu sein, hat die

Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln in 2010 einen strategisch wichtigen und richtungweisenden

Schritt getan und das Warengeschäft in die Tochtergesellschaft

Raiffeisen Mölln GmbH & Co. KG ausgegliedert. Im Nachfolgenden berichten wir

über die Entwicklung der Raiffeisen Mölln GmbH & Co. KG im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Im Jahr der Neustrukturierung hat sich das Warengeschäft,

trotz schwieriger Rahmenbedingungen, den

Erwartungen entsprechend positiv entwickelt. In 2010

wurden Umsatzerlöse in Höhe von 100,2 Mio. Euro

erzielt. Die im Vorfeld der Neuausrichtung geplanten

Mengen- und Ertragszahlen wurden erreicht. Auch die

Mitarbeiter haben die Veränderungen im Hause Raiffeisen

Mölln positiv begleitet.

Vermögens- und Finanzlage

Durch die 100% Abdeckung des Anlagevermögens mit

Eigenkapital ist eine hohe Stabilität des Unternehmens

gewährleistet. Der Raiffeisen Mölln GmbH & Co. KG

stehen durch entsprechende Kreditlinien ausreichend

Finanzmittel zur Verfügung, um jederzeit zielgerichtet

am Markt agieren zu können.

Das Eigenkapital konnte in 2010 durch eine Zuführung

in Höhe von 90.000 Euro, aus dem Gewinn des Unternehmens,

weiter gestärkt werden.

Ertragslage

Die Erträge und Aufwendungen entsprechen ebenfalls

den Planungen im Vorfeld der Neuausrichtung. Im Jahr

2010 konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 256.000

Euro erwirtschaftet werden. Auch die Kennzahlen erfüllen

die Erwartungen. Die Umsatzrentabilität entspricht

mit 0,26% dem langjährigen Durchschnitt vergleichbarer

Unternehmen. Der Rohertrag ist, bezogen

auf den Umsatz, mit 9,1% befriedigend.

Insgesamt wird die Ertragslage als zufriedenstellend

bewertet.

13

Umweltschutz

Um den Energieverbrauch zu reduzieren, wurden alle

Heizanlagen auf Sparheizöl und alle Dieselfahrzeuge

auf Blue Diesel 100 umgestellt. Diese Maßnahme hat

zu einer deutlichen Einsparung in 2010 geführt.

Für das Jahr 2011 gehen wir davon aus, dass die Marktposition

der Raiffeisen Mölln GmbH & Co. KG weiter

gefestigt wird.

Breitenfelde, 11. April 2011

Dr. Ernst Kühnle

Geschäftsführer


Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Bericht des Vorstandes

Vorstand

Bericht zum Geschäftsjahr 2010

Ihre Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln konnte im vergangenen Geschäftsjahr

ihren Wachstumskurs weiter fortsetzen. Unsere nachhaltige genossenschaftliche

Geschäftsphilosophie trug dabei wesentlich zum guten Ergebnis der Bank bei.

Geschäftsentwicklung

Unsere Bilanzsumme stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr

um 8,6 Mio. Euro oder 3,3% auf 266,5 Mio. Euro.

Dieser Bilanzvolumenzuwachs wurde sowohl von der

regen Kreditnachfrage als auch der verstärkten Geldanlage

unserer Mitglieder und Kunden getragen. Insgesamt

haben unsere Mitglieder und Kunden uns und

unseren Verbundpartnern zum Jahresende 2010 ein

Kundenwertvolumen von 511,9 Mio. Euro anvertraut.

Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

(von 2008 bis 2010 in Mio Euro)

270

260

250

240

230

220

235,0

257,8

266,5

210

Jahr 2008 2009 2010

Kundenforderungen

Die weiterhin rege Finanzierungsnachfrage, u.a. nach

Förderkrediten, führte zu einer entsprechenden Ausweitung

des Kreditgeschäftes. Ein starkes Wachstum

konnte auch im Bereich erneuerbare und regenerative

Energien verzeichnet werden. Insgesamt stieg unser

Kreditbestand im Geschäftsjahr 2010 um mehr als 13,5

Mio. Euro oder um 8,5% auf 176,7 Mio. Euro. Eine Kreditklemme

gab es damit für unsere Kunden auch im

abgelaufenen Geschäftsjahr nicht.

14

Kundeneinlagen

Die teilweise weiter bestehende Unsicherheit an den

Geld- und Kapitalmärkten, das hohe Sicherheitsbedürfnis

und ein großer Liquiditätswunsch der Mitglieder

und Kunden führten in 2010 zu einem starken Zuwachs

bei den Sichteinlagen. Besonders unser VR-Flex

fand bei unseren Mitgliedern und Kunden großen Zuspruch.

Insgesamt stiegen die Kundeneinlagen um 3,1

Mio. Euro auf 186,7 Mio. Euro.

Dienstleistungsgeschäft

Das Dienstleistungsgeschäft belief sich im Geschäftsjahr

2010 auf einen Gesamtertrag von über 2,2 Mio.

Euro und liegt damit leicht über dem Vorjahresniveau.

Das Wertpapierdienstleistungsgeschäft war im abgelaufenen

Geschäftsjahr gekennzeichnet durch eine Erholung

an den Finanzmärkten. Durch die nachhaltige

Verunsicherung der Anleger wurden hier aber gute

Chancen nicht genutzt. Das Ergebnis im Wertpapierdienstleistungsgeschäft

hat unsere Erwartung nicht erfüllt.

Die Immobilienvermittlung profitierte von dem Trend

zur Anlage in Sachgütern. Hierbei spielte das Thema

Inflationsschutz und die Verunsicherung im Euro eine

große Rolle. Das Geschäftsfeld hat unsere Erwartung

erfüllt.

Das Bauspargeschäft entwickelte sich in 2010 erfreulich.

Wir konnten insgesamt 12,5 Mio. Euro vermitteln.

Im Mittelpunkt stand hier die Riester-Förderung im

Baufinanzierungsbereich und der ungebrochene Trend

zur Renovierung und Modernisierung von Bestandsimmobilien.


Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Bericht des Vorstandes

Im Versicherungsgeschäft sehen wir weiterhin Potenzial,

da die Grundabsicherung für viele Mitglieder und

Kunden noch optimiert werden sollte. In 2010 konnten

wir unsere Ziele im Versicherungsbereich nicht

ganz erreichen.

Weiter positiv hat sich in 2010 die Kreditvermittlung

von privaten Konsumentenkrediten entwickelt. Gemeinsam

mit unserem Ratenkreditspezialisten, der

TeamBank AG, konnten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr

über 1,8 Mio. Euro Kreditvolumen an unsere

Mitglieder und Kunden herausreichen.

Die Erträge im Zahlungsverkehr stehen weiterhin unter

Druck. Trotz hoher Kosten für die Investition in den

SEPA-Zahlungsverkehr können keine angemessenen

Kostensteigerungen im Markt durchgesetzt werden.

Finanz- und Liquiditätslage

Die Zahlungsfähigkeit unserer Bank war im abgelaufenen

Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Der von der

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

vorgeschriebene Liquiditätsgrundsatz wurde

stets eingehalten.

Das genossenschaftliche Geschäftsmodell und die

strategische Ausrichtung unserer Bank auf die Mitglieder-

und Kundenbedürfnisse sind ein stabiles

Fundament für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung.

Die Ertragslage ist gut und die Risikolage ist in

Ordnung. Die Entwicklung unserer Bank im abgelaufenen

Geschäftsjahr beurteilen wir als sehr erfreulich.

Mitglieder

Die Anzahl unserer Mitglieder stieg im Geschäftsjahr

2010 um 83 Genossenschaftsmitglieder. Der rückläufige

Trend der letzten Jahre konnte damit durchbrochen

werden. Auch in Zukunft werden wir alle Bemühungen

daran setzen, unsere Mitgliederanzahl weiter zu

steigern.

75 Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2010 waren durchschnittlich 75

Mitarbeiter und 5 Auszubildende in unserem Unternehmen

beschäftigt. Unsere Mitarbeiter nahmen 182

Schulungs- und Seminartage wahr.

15

Dank

An dieser Stelle möchten wir uns ausdrücklich bei unseren

Mitgliedern und Kunden für ihre Loyalität zu unserem

Haus bedanken. Als regionale Genossenschaftsbank

fühlen wir uns eng mit der Region und ihren

Menschen verbunden und werden auch in Zukunft

unseren genossenschaftlichen Werten treu bleiben.

Mölln, 8. April 2011

Klaus Wenk Herbert Köster


Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Aufsichtsrat

Aufsichtsrat

Bericht zum Geschäftsjahr 2010

Der Aufsichtsrat der Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln berichtet im Nachfol-

genden über seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2010, den Vorschlag über die Verwendung

des Jahresüberschusses und den Ablauf der Wahlzeiten.

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz,

Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben

erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion

wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich

fallenden Beschlüsse.

Tätigkeit im Geschäftsjahr 2010

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die

Ausschüsse des Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden

Sitzungen über die Geschäftsentwicklung,

die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über

besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende

in einem engen Informationsund

Gedankenaustausch mit dem Vorstand.

Der Aufsichtsrat hat aus seiner Mitte unverändert einen

Kreditausschuss eingerichtet. Aus den Sitzungen

des Kreditausschusses ist dem Gesamtaufsichtsrat berichtet

worden.

Vorschlag über die Verwendung des Jahresüberschusses

Der vorliegende Jahresabschluss 2010 mit Lagebericht

wurde vom Genossenschaftsverband e.V. geprüft.

Über das Prüfungsergebnis wird in der Generalversammlung

berichtet.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag

für die Verwendung des Jahresüberschusses

hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden.

Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses

- unter Einbeziehung des Gewinnvortrages -

entspricht den Vorschriften der Satzung.

16

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Generalversammlung,

den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum

31.12.2010 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung

des Jahresüberschusses zu beschließen.

Ablauf der Wahlzeit

Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr

die Herren Detlef Jaeger, Hans-Eberhard Nienkerk

und Karsten Kerber aus dem Aufsichtsrat aus. Herr

Hans-Eberhard Nienkerk ist wegen Erreichens der Altersgrenze

nicht wieder wählbar. Die Wiederwahl der

ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates ist ansonsten

zulässig.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern

Dank für die geleistete Arbeit aus.

Mölln, 28. Februar 2011

Detlef Jaeger

Detlef Jaeger


Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Geschäftsentwicklung

Auszüge aus dem Jahresabschluss 2010

Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Bilanz zum 31.12.2010

Gewinn- und Verlustrechnung

Anhang

Zum vollständigen Jahresabschluss und Lage bericht wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk durch den

Genossenschaftsverband e.V. erteilt.

Die Einreichung dieser Unterlagen sowie der in § 325 Abs. 1 HGB genannten weiteren Unterlagen bei dem Betreiber

des elektronischen Bundesanzeigers zwecks Veröffentlichung ist noch nicht erfolgt.

17


Bilanz zum 31. Dezember 2010

Aktiva

18

Geschäftsjahr Vorjahr

€ € € € T€

1. Barreserve

a) Kassenbestand 2.684.435,78 3.176

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 3.820.493,04 4.074

darunter:

bei der Deutschen Bundesbank 3.820.493,04 (4.074)

c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 6.504.928,82 0

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen

und Wechsel, die zur Refinanzierung bei

Zentralnotenbanken zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen

sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0

darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00 (0)

b) Wechsel 0,00 0,00 0

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 3.479.263,13 10.404

b) andere Forderungen 37.732.929,72 41.212.192,85 41.109

4. Forderungen an Kunden 176.756.057,60 162.966

darunter:

durch Grundpfandrechte gesichert 8.063.946,66 (8.780)

Kommunalkredite 4.713.072,41 (3.980)

Warenforderungen 0,00 (8.011)

5. Schuldverschreibungen

und andere festverzinsliche

Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)

ab) von anderen Emittenten 0,00 0,00 0

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten 0,00 0

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)

bb) von anderen Emittenten 25.504.796,47 25.504.796,47 10.357

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 25.504.796,47 (10.357)

c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 25.504.796,47 0

Nennbetrag 0,00 (0)

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 1.102.616,88 940

6a. Handelsbestand 0,00 0

6aa. Warenbestand 0,00 12.464

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

a) Beteiligungen 10.452.739,13 3.921

darunter:

an Kreditinstituten 50.000,00 (0)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 215.077,00 10.667.816,13 215

darunter:

bei Kreditgenossenschaften 21.000,00 (21)

bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0

darunter:

an Kreditinstituten 0,00 (0)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

9. Treuhandvermögen 3.415,20 6

darunter: Treuhandkredite 3.415,20 (6)

10. Ausgleichsforderungen gegen die

öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen

aus deren Umtausch 0,00 0

11. Immaterielle Anlagewerte 46

a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte

und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0

b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte

und ähnlliche Rechte und Werte sowie Lizensen an solchen

Rechten und Werten 10.253,00 0

c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0

d) geleistete Anzahlungen 0,00 10.253,00 0

12. Sachanlagen 2.181.411 ,00 4.992

13. Sonstige Vermögensgegenstände 2.251.856,95 3.001

14. Rechnungsabgrenzungsposten 270.392,76 177

Summe der Aktiva 266.465.737,66 257.848


Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Bilanz

Passiva

19

Geschäftsjahr Vorjahr

€ € € € T€

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 0,00 0

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 54.341.318,46 54.341.318,46 48.009

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von drei Monaten 36.437.799,27 41.439

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von mehr als 3 Monaten 631.723.02 37.069.522,29 676

b) andere Verbindlichkeiten

ba) täglich fällig 122.372.883,74 105.900

bb) mit vereinbarter Laufzeit

oder Kündigungsfrist 27.239.227,36 149.612.111,10 186.681.633,39 35.589

2a. Verpflichtungen aus Warengeschäften

und aufgenommenen Warenkrediten 0,00 0 3.226

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 0,00 0

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0

darunter:

Geldmarktpapiere 0,00 (0)

eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 (0)

3a. Handelsbestand 0,00 0

4. Treuhandverbindlichkeiten 3.415,20 6

darunter: Treuhandkredite 3.415,20 (6)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 599.803,95 921

6. Rechnungsabgrenzungsposten 1.079.704,90 1.029

6a. Passive latente Steuern 0,00 0

7. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen und

ähnliche Verpflichtungen 632.527,00 724

b) Steuerrückstellungen 762.306,49 3

c) andere Rückstellungen 1.885.305,94 3.280.139,43 2.170

8. [gestrichen] 0,00 0

9. Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 0

10. Genussrechtskapital 1.146.866,99 1.455

darunter:

vor Ablauf von zwei Jahren fällig 92.032,54 (400)

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 2.420.300,00 2.420

darunter:

Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB 0,00 (0)

12. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital 3.996.518,86 3.919

b) Kapitalrücklage 1.014.990,57 1.015

c) Ergebnisrücklagen

ca) gesetzliche Rücklage 7.088.398,61 5.187

cb) andere Ergebnisrücklagen 4.182.944,22 11.271.342,83 3.962

d) Bilanzgewinn 629.703,08 16.912.555,34 198

Summe der Passiva 266.465.737,66 257.848

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen

abgerechneten Wechseln 0,00 0

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und

Gewährleistungsverträgen 1.746.916,41 1.506

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten

für fremde Verbindlichkeiten 0,00 1.746.916,41 0

2. Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus

unechten Pensionsgeschäften 0,00 0

b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen

0,00 0

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 18.972.490,18 18.972.490,18 7.327

darunter: Lieferverpflichtungen

aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00 (0)


Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

Geschäftsjahr Vorjahr

€ € € € T€

1. Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 10.827.087,43 12.091

b) festverzinslichen Wertpapieren

und Schuldbuchforderungen

564.354,93 11.391.442,36 281

2. Zinsaufwendungen

3. Laufende Erträge aus

a) Aktien und anderen

4.105.926,32 7.285.516,04 7.037

nicht festverzinslichen Wertpapieren

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben

23.834,25 20

bei Genossenschaften 247.690,94 62

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften,

Gewinnabführungs- oder

0,00 271.525,19 0

Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0

5. Provisionserträge 2.448.843,47 2.396

6. Provisionsaufwendungen

7. Nettoertrag/-aufwand

172.214,49 2.276.628,98 163

des Handelsbestands

7a. Rohergebnis aus Warenverkehr und

0,00 0

Nebenbetrieben 0,00 0 4.702

8. Sonstige betriebliche Erträge 636.758,34 714

9. [gestrichen]

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

0,00 0

aa) Löhne und Gehälter

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen

für Altersversorgung

3.383.656,10 7.134

und für Unterstützung 687.500,14 4.071.156,24 1.347

darunter: für Altersversorgung 77.687,78 (112)

b) andere Verwaltungsaufwendungen

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen

auf immaterielle Anlagewerte und

2.859.437,60 6.930.593,84 4.920

Sachanlagen 210.024,18 745

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen

auf Forderungen und bestimmte

Wertpapiere sowie Zuführungen

721.940,91 78

zu Rückstellungen im Kreditgeschäft

14. Erträge aus Zuschreibungen zu

Forderungen und bestimmten

Wertpapieren sowie aus der Auflösung

785.405,99 0

von Rückstellungen im Kreditgeschäft

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen

auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen

Unternehmen und wie Anlagevermögen

0,00 - 785.405,99 1.459

behandelte Wertpapiere

16. Erträge aus Zuschreibungen zu

Beteiligungen, Anteilen an verbundenen

Unternehmen und wie Anlagevermögen

0,00 0

behandelten Wertpapieren 1.900.000,00 1.900.000,00 0

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0

18. [gestrichen] 0,00 0

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 3.722.463,63 301

20. Außerordentliche Erträge 45.0000,00 0

21. Außerordentliche Aufwendungen 21.374,00 0

22. Außerordentliches Ergebnis 23.626,00 (0)

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.196.927,95 -64

darunter: latente Steuern

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter

0,00 (0)

Posten 12 ausgewiesen 19.458,60 1.216.386,55 72

25. Jahresüberschuss 2.529.703,08 293

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00 0

27. Entnahmen aus den Ergebnisrücklagen

2.529.703,08 293

a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0

b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen

2.529.703,08 293

a) in die gesetzliche Rücklage 1.900.000,00 90

b) in andere Ergebnisrücklagen 0,00 1.900.000,00 5

29. Bilanzgewinn 629.703,08 198

20


Anhang

Mitarbeiter

Die Zahl der 2010 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

21

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte

Prokuristen 1 0

Kaufmännische Mitarbeiter 57 16

Gewerbliche Mitarbeiter 0 1

Außerdem wurden durchschnittlich 5 Auszubildende beschäftigt.

Mitgliederbewegung

Zahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile Haftsummen (€)

Anfang 2010 6.320 48.213 9.642.600

Zugang 2010 263 2.015 403.000

Abgang 2010 180 1.205 241.000

Ende 2010 6.403 49.023 9.804.600

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um € 69.187

Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um € 162.000

Höhe des Geschäftsanteils € 80,00 Höhe der Haftsumme € 200,00

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 2.529.703,08 – sowie nach den im Jahresabschluss mit

EUR 1.900.000,00 ausgewiesenen Einstellungen in die Rücklagen (Bilanzgewinn von EUR 629.703,98) – wie folgt zu verwenden:

5,00 % Dividende € 194.531,92

Einstellung in die gesetzliche Rücklage € 3.615,38

Einstellung in andere Rücklagen € 431.555,78

insgesamt € 629.703,98


Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Geschäftsstellen im Überblick

Unsere Filialen im Überblick

23879 Mölln

Hauptstraße 84

Tel.: 04542/828-0

Fax: 04542/828-180

23909 Ratzeburg

Herrenstraße 3

Tel.: 04542/828-0

Fax: 04542/828-471

23881 Breitenfelde

Bundesstraße 5

Tel.: 04542/828-320

Fax: 04542/828-325

23899 Gudow

Hauptstraße 17

Tel.: 04547/283

Fax: 04547/1397

23896 Nusse

Hauptstraße 6

Tel.: 04543/7432

Fax: 04543/599

23847 Siebenbäumen

Raiffeisenplatz 1

Tel.: 04501/353

Fax: 04501/342

19243 Wittenburg

Große Straße 37

Tel.: 038852/602-0

Fax: 038852/602-10

19246 Zarrentin

Markt 3

Tel.: 038851/310-0

Fax: 038851/310-20

SB-Filialen

23909 Ratzeburg

Mechower Straße 9

23909 Ratzeburg

Bahnhofstraße 40 - 42

zusätzliche

Geldausgabeautomaten

Raiffeisen Tankstelle

23879 Mölln-Hafen

Hafenstraße

Shell-Tankstelle

19230 Bandenitz

Hauptstraße 15a

Alle Filialen sind mit Geldautomaten, Kontoauszugsdruckern und SB-Terminals ausgestattet.

info@vrmoelln.de

22


Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Geschäftsstellen im Überblick

Siebenbäumen

Nusse

Breitenfelde

Schleswig-

Holstein

Mölln

Gudow

Ratzeburg

Mölln Nusse

Zarrentin

Ratzeburg Siebenbäumen

Breitenfelde Wittenburg

Gudow Zarrentin

23

Mecklenburg-

Vorpommern

Wittenburg


Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Organisation

Organisation unserer Bank

Vorstand

Herbert Köster

Klaus Wenk

Aufsichtsrat

Detlef Jaeger (Vorsitzender)

Rainer Heins

Karsten Kerber

Ingo Kutschke (bis 26.4.2010)

Karl-Heinz Menck

Hans-Eberhard Nienkerk

Harald Siemers

Jürgen Winter

Prokurist

Gerhard Motten

24


Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Organisation

Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Verbandszugehörigkeit

Bundesverband der Deutschen Volksbanken und

Raiffeisenbanken e.V., Berlin

Genossenschaftsverband e.V.

Frankfurt am Main

Zentralinstitut

DZ Bank AG

Frankfurt am Main

Impressum

Herausgeber:

Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln

Hauptstraße 84

23879 Mölln

Verantwortlich:

Bereich Marketing/Vertrieb

Gestaltung: Druck:

Wittke-Werbung Eggers Druckerei und Verlag GmbH

Borsigstraße 29 Dührenkamp 1

21465 Reinbek 23774 Heiligenhafen

gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier

Einlagenschutz

Mitglied der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes

der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

– BVR

Sitz

Hauptstraße 84

23879 Mölln

Telefon: 04542/828-0

Telefax: 04542/828-180

e-mail: info@vrmoelln.de

www.vrmoelln.de

25


www.vrmoelln.de

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