stylus München Winter 2018-2019

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stylus – das Magazin für Architektur, Design, Kultur und Lebensstil und macht Architektur erlebbar – Spaß und Faszination entstehen durch Artikel über Innenarchitektur, modische Akzente, Kulinarisches, Automobile, Sport und Neuigkeiten rund um die Welt.
“Design ist die Kunst, Funktion mit Ästhetik zu verbinden.”

MÜNCHEN

Das Metropolmagazin.

Architektur. Interieur. Design. Fotografie. Lebensstil.

DORTMUND

DÜSSELDORF

HAMBURG

HANNOVER

KÖLN/BONN

MÜNSTER

OSNABRÜCK

AUSGABE 03/2018

SCHUTZGEBÜHR 7 EURO

BÄDER | KÜCHEN | FOOD


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DEN WINTER IM

HOTEL BACHMAIR AM SEE ERLEBEN

Hotel Max Bachmair am See | Seestraße 47 | 83700 Rottach-Egern

Tel. +49 80 22 272-0 | www.bachmair.de


STYLUS VERABSCHIEDET DAS JAHR 2018

UND BEGRÜSST 2019!

EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser,

wieder geht ein Jahr zu Ende. Ich hoffe, Sie hatten ein ebenso erfreuliches wie

ereignisreiches 2018. Der wunderbare Sommer hat uns ja sehr früh im Jahr

verwöhnt und blieb uns auch lange erhalten. Jetzt kommt die „stade Zeit“, – wie

man in Bayern sagt – ein wenig Entspannung wirkt auch beruhigend auf die Seele.

Und damit es Ihnen nicht langweilig wird auf dem Sofa oder am Kamin, haben wir

für stylus drei Hauptthemen für die letzte Ausgabe im Jahr ausgesucht:

Zunächst das Bad – ein Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft. Wir berichten

von modernen Bädern und uns verwöhnende Thermen. Es sieht fast so aus, als

würden sich die Badezimmer von einst zu Wohlfühloasen entwickeln, die sich mehr

und mehr in unsere Wohnräume integrieren. Ob mit Sauna oder Badewannen, die

sich in Liegen verwandeln können, Duschkabinen oder Dampfbädern – vielleicht

entstehen gerade traumhafte neue Wohnwelt-Bäder – lassen wir uns von der

Zukunft überraschen.

Dann blicken wir in verschiedene Küchen – welche Materialien werden verwendet,

wie minimalistisch muss eine Küche heute sein, wie wird Wein am besten gekühlt,

und was ist ein Kochfeldabzug? Dazu gehören natürlich auch Tisch- und Küchenasseccoires

– vielleicht sind auch ein paar Anregungen für das eine oder andere

(Weihnachts-)Geschenk für Sie dabei. Von hier ist es nur ein kleiner Sprung zu

unserem dritten Thema: Food – für diese Jahreszeit ausgesprochen essenziell. Wir

haben einen Abstecher auf den Viktualienmarkt gemacht und zwei enthusiastische

junge Männer getroffen, die sich der Kartoffel verschrieben haben. stylus erhielt

von einer Schweizer Köchin ein tolles Rezept, wir konnten den coolsten Club mit

veganer Kost besuchen, Champagner testen und uns im Panoramarestaurant eines

traditionsreichen Hotels mit ganz viel Seele verwöhnen lassen.

Natürlich gibt es noch ein paar Wintermodetips, und wie immer kommt Architektur

auch dieses Mal auf keinen Fall zu kurz. Ein ganz besonderes Highlight in diesem

Bereich: Urlaubsarchitektur!

Genießen Sie eine geruhsame Winterzeit und viel Freude an unseren Themen,

die wir für Sie zusammengestellt haben. Ich persönlich wünsche Ihnen,

unseren Leserinnen und Lesern, ein vielversprechendes Jahr 2019 und hoffe,

Sie freuen sich wie wir auf die kommende Frühlingsausgabe.

Ihre Nina Schmid

stylus München Chefredakteurin

P. S.: Wir freuen uns auch über Anregungen, Fragen

und natürlich über Lob oder Kritik.

Schreiben Sie uns: kontakt@stylus-das-magazin.com

2 | 3 stylus. München 2018


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INHALT

38

Von heißen Quellen bis zum Luxusbad 06

Ein kleiner Blick auf die Geschichte des Bades

Kunst im Badezimmer 14

Faszinierende Ideen im Showroom „Die Fliese“

Cool Giants im Hofquartier 20

Ein Gespräch über Küchen & Kochen mit Kersten Hoppe

Die Kartoffel am Viktualienmarkt 26

Caspar Plautz zeigt Vielfältigkeit

Naturküche aus Graubünden 28

Rebecca Clopath kocht am Feuerring

Küchen-Eleganz – puristisch und innovativ 32

Poliform präsentiert sich bei böhmler im Showroom

Elements Architektur Manufaktur 36

Innovativer Partner für Bad, Dampfbad und Sauna

14

Nostalgie und Tradition in Rottach-Egern 38

Ein Besuch im Hotel Bachmair am See

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78

Prägnante, durchdachte Architektur 44

Inspirierende Atmosphäre im neuen BORA-Gebäude

Der Romantic Warrior der Leinwand 50

Im Atelier bei dem Künstler Victor Kraus

Faszinierende Urlaubsarchitektur 58

Von urbanen Baukörpern und kreativen Neudefinitionen

Offenes Feuer erlebt eine Renaissance 64

Chiemsee Öfen verbaut Focus-Kamine

Raum-Klang-Skuptur aus 70 Tonnen Stahl 66

Ein freistehendes, 32 Meter hohes Kunstobjekt

Designikonen von Vagnbys 68

Minimalistische Ästhetik aus Dänemark

Exklusives Wine-Loft eröffnet 71

Pieroth präsentiert sein neues Wein-Genuss-Konzept

Ein Buch wird zur Design-Lampe 72

Der Revoluzzer auf der Straße 74

Klappbarer Elektroroller aus Deutschland

Impressum 73

Fashion & Winterfun 76

Ski Sportswear und Schals zum Kuscheln

BLITZ – Restaurant, Bar + Club 78

Mit Sandra Forster auf der Museumsinsel in München

Alle Experten dieser Ausgabe 82

4 | 5 stylus. München 2018


Seit über 3.000 Jahren sprudelt aus dem Bad

Saturnia in der toskanischen Maremma türkisblaues

Thermalwasser aus dem Gestein. Schon die

Etrusker sahen in den dampfenden Quellen einen

magischen Ort, spätestens seit den Römern werden

dem Wasser Heilkräfte zugeschrieben.

Wasser war und ist für uns Menschen – außer Luft – das wichtigste Element. Und das nicht nur,

weil wir Trinkwasser täglich brauchen. Es ist auch unersetzlich für die Körperpflege und Regeneration.

In Mesopotamien entspannten sich bereits vor mehr als 3500 Jahren v. Chr. die Herrscher

des Landes in Badezimmern mit heißem Wasser, und in Rom vergnügten sich noch bis 400 n. Chr.

die Menschen in elf öffentlichen Thermen und 856 Privatbädern. Zwar beendete das aufkommende

Christentum schnell diese Lust am gemeinsamen Bad, aber als sich im 12. Jh. die städtischen

Kulturen entwickelten, nahm sich das aufsteigende Bürgertum die öffentlichen Badehäuser zurück.

Und diese wurden nicht nur zur Körperreinigung genutzt, sie waren auch Kommunikations-

und Vergnügungsstätten. Erneut schritt die Kirche ein, und als der Ausbruch der Pest und

des Dreißigjährigen Krieges die Situationen verschlimmerten, wurden die Bäder für die nächsten

Jahrhunderte verdammt und Wasser grundsätzlich als gesundheitliche Gefahr für den Körper

angesehen.


VON HEISSEN

QUELLEN BIS ZUM

LUXUSBADText: Nina Schmid

Foto: 123rf.com


„ES GIBT DREI GROSSE HERAUSFORDERUNGEN IM BADBEREICH:

ERSTENS: BEZAHLBARKEIT UND QUALITÄT,

ZWEITENS: EINE LEICHTE HANDHABUNG, AUCH DIE REINIGUNG BETREFFEND,

DRITTENS: DIE HERAUSFORDERUNG, WASSER ZU SPAREN.

NICHT ÄSTHETISCHE, SONDERN SOZIALE UND ÖKOLOGISCHE GESICHTSPUNKTE HABEN VORRANG.

BAKTERIEN ZU BEKÄMPFEN, IST ZUM BEISPIEL EINE NOTWENDIGE UND WICHTIGE AUFGABE“, SAGT

Foto: Copyright Duravit AG

PHILIPPE

STARCK

Mit der Aufklärung im 18. Jh. gab es beim

Thema Körperpflege ein Umdenken, und

in Hamburg eröffnete die erste Bade- und

Waschanstalt Deutschlands. Ein eigenes

Badezimmer konnten sich die meisten

Menschen zu dieser Zeit jedoch nicht leisten.

Erst knapp 200 Jahre später etablierten

sich Badezimmer in den Wohnräumen

für die Allgemeinheit. Ab 1950 sprach man

von „Nasszellen“, die auf wenigen Quadratmetern

eine Intimsphäre schafften. In den

60er-Jahren entwickelte sich mit wachsendem

Wohlstand auch das Interesse an Design

und Innenarchitektur. Die italienische

Architektin Gae Aulenti wurde bekannt,

und Luigi Colani entwickelte die erste Sanitärkollektion.

Mit dem „Salon d´eau“

entwickelte auch Philippe Starck 1994 eine

Neudefinition des privaten Bades als Erlebnisraum.

Heute bekommt das Badezimmer

zunehmend einen wohnlichen Charakter,

ein Ort, an dem man länger verweilen

möchte und der immer mehr in unsere

Wohnräume integriert wird. Die Waschbecken

werden zu langen Sideboards, es gibt

frei begehbare, transparente Duschzonen,

und Badewannen können zu Ruheliegen


Für Duravit übersetzte Philippe Starck erstmals archetypische Gegenstände in das Material

Keramik: Diese Produktserie revolutionierte die gesamte Badwelt. Mittlerweile hat der Designer

unterschiedliche Linien für Duravit entworfen, die jedem Lifestyle und jedem Budget gerecht

werden.

umfunktioniert werden. All das vermittelt

eine mehr wohnliche Atmosphäre – die

Zeiten der Nasszellen sind passé. Auch die

Materialien haben sich verändert: War das

Bad bisher vom Boden bis zur Decke weiß

gefliest, werden heute Holzoberflächen

mit Keramik kombiniert, es werden auch

Natursteine, Glasmosaike, Dekorstoffe,

Mineralguss, Metall oder Materialmixe eingesetzt.

Das Bad kann luxuriös oder kühl

und schlicht sein, mediterran oder puristisch

– die Auswahl und die Kombination

von Metallen, Hölzern, Keramik oder Glas

und anderen Materialien sind schier unerschöpflich.

Dazu kommen technische

Highlights wie berührungslose Armaturen,

programmierbare Duschszenarien oder Badewannen

mit integriertem Audiosystem

– das smarte Badezimmer bietet Komfort

und präsentiert viele spannende Entwicklungen.

Möglicherweise verlieren zukünftig

auch die klassischen Raumaufteilungen

der Wohnbereiche ihre Notwendigkeit, und

es wird vermehrt „Raumzonen“ geben: Die

Wohnküche, der Medienbereich und der

Schlaf- und Spa-Bereich gehen dabei ineinander

über – eine schöne, neue Wohnwelt!


DAS VIELLEICHT SCHÖNSTE

JUGENSTILBAD EUROPAS

Foto: Bildarchiv Marburg/Rose Hajdu

Nicht nur das Badezimmer hat eine

interessante Wandlung durchlaufen.

Das Schwimm- oder Volksbad hatte

seinen Zweck, der ärmeren Bevölkerung

eine regelmäßige Körperpflege

zu ermöglichen, zwar verloren, als

private Bäder in Wohnungen installiert

wurden. Aber als sich der

Spaß- und Freizeit-Hype verbreitete,

entstanden neue Erlebnisbäder und

Wellnessanlagen.

Also ließ München 1991 ein Gesamtbäderkonzept

erarbeiten, um alle

damals 16 öffentlichen Bäder auf

den neuesten Stand zu bringen. Und

auch im Müller’schen Volksbad, einer

Perle des barocken Jugendstils, fanden

in den vergangenen 40 Jahren

Sanierungen und Modernisierungen

statt – wobei im Rahmen des Denkmalschutzes

streng darauf geachtet

wurde, dass der alte Charme des Jugendstilbaus

nicht verloren ging.


Karl von Müller, ein überzeugter Anhänger

der „Badebewegung“, machte

der Stadt München ein großzügiges

Geschenk, und so entstand 1901 am

Ufer der Isar das Müller’sche Volksbad.

Inzwischen ist es weit mehr als

nur ein Bad, es ist ein Symbol und

ein Wahrzeichen der Stadt und steht

selbstverständlich auf der Liste der

denkmalgeschützten Gebäude. Immer

wieder wurde der Bau mit großem

finanziellen Aufwand und viel

Liebe zum Detail renoviert. Heute besuchen

jedes Jahr rund 200.000 Badegäste

aus München und Umgebung

das Müller’sche Volksbad, das außer

einer außergewöhnlichen Architektur

auch ein interessantes Kurs- und

Wellnessangebot bietet. Schwimmen,

saunen, Massage und danach

ein Espresso – das ist modernes Freizeitvergnügen

in geschichtsträchtiger

Kulisse. Preise und Öffnungszeiten:

www.swm.de.

Preise und Öffnungszeiten: www.swm.de


EINE SPRUDELNDE QUELLE,

EINGEBETTET IN FASZINIERENDER

ARCHITEKTUR Behnisch Architekten | www.behnisch.com | Fotos: Adam Mørk | Torben Eskerod

Auch die im Römischen Reich beliebten Thermen sind wieder „en

vogue“. Die Baderituale mit Thermalwasser, Massagen und Dampfbädern

sorgten vorwiegend für Entspannung. Heute gibt es hierzu

ein wahres Kontrastprogramm, wie zum Beispiel in Bayerns traditionsreichem

Moorbad Bad Aibling, etwa eine Fahrstunde von

München entfernt. 2007 wurde der Neubau eines Thermalbads mit

Wellnessbereichen von Behnisch Architekten geplant und umgesetzt.

Ein besonderes Merkmal sind die verschiedenen Kuppeln,

unter denen die einzelnen Becken und Anwendungsbereiche untergebracht

sind.

Es ist wie eine Reise durch verschiedene Welten, die sich unter den

Kuppeln des Geländes verbergen: Gärten, Bassins, Saunen und

Ruheinseln – dazwischen Lichter, Düfte und Klänge. Es ist dieser

ständige Wechsel an Erlebnissen, der immer wieder neu zum Wandeln

und Verweilen einlädt. Im Inneren der mehr oder weniger geschlossenen

Kuppelräume erzeugen unterschiedliche Materialien,

der Lichteinfall und die Lichtführung differenzierte Stimmungen.

Das Zentrum der Anlage bildet das Warmwasser-Außenbecken im

Saunagarten, um das sich die verschiedenen Saunaanwendungen,

ein Tauchbecken und Erlebnisduschen gruppieren. Im Obergeschoss,

unter dem weiten Dach des bestehenden Gebäudes, befindet

sich der große Ruhebereich mit Dachterrasse und Solarien.

2015 wurde – wegen der großen Nachfrage – eine zweigeschossige

Erweiterung mit einer großflächigen Glasfassade ergänzt, die

den größtmöglichen Einfall des Sonnenlichts zuläßt. Außerdem

nehmen Holz, Sichtbeton und Fliesen im Innenraum die Materialität

des Vorgängers auf und lassen den Raum lebendig, hell und

warm erscheinen. Vom zentralen, über zwei Geschosse gehenden

Eingangsbereich mit Sitzmöglichkeiten führt eine große, offen gestaltete

Treppe in das Obergeschoss, das mit Liegen und diversen

Sitzmöglichkeiten in verschiedene Bereiche geteilt ist.


SEHR ERFOLGREICH IM BÄDERBAU IST AUCH DAS 4A ARCHITEKTURBÜRO MIT SITZ IN STUTTGART UND MOSKAU.

EIN SCHWERPUNKTTHEMA DES UNTERNEHMENS LIEGT IM BÄDERBAU UND DER PLANUNG UND AUSFÜHRUNG VON

FREIZEIT- UND THERMALBÄDERN SOWIE SPORT- UND GESUNDHEITSBAUTEN. DAS UMFASSENDSTE PROJEKT STELLT DIE

2010 ENTSTANDENE THERME WIEN MIT EINER GESAMTFLÄCHE VON CA. 75.000 M² UND EINER BAUSUMME VON ÜBER

100 MILLIONEN EURO DAR. ERNST ULRICH TILLMANNS (GESCHÄFTSFÜHRENDER GESELLSCHAFTER 4A ARCHITEKTEN

GMBH HAT STYLUS EINIGE INTERESSANTE STATEMENTS GEGEBEN, WORAUF ES BEI DER PLANUNG VON THERMEN,

SPA- UND WELLNESSBEREICHEN ANKOMMT. www.4a-architekten.de

Bodensee-Therme Konstanz | Foto: Guido Kasper

Therme Wien | Foto: Cathrine Stukhard

Emser Therme in Bad Ems | Foto: David Matthiessen

Ernst Ulrich Tillmanns: Optik,

Haptik und Akustik sind ganz zentral

für die Sinneswahrnehmung.

Gelingt das Zusammenspiel dieser

Faktoren, entsteht Atmosphäre im

Raum. Wir beobachten eine starke

Tendenz zu natürlichen Materialien,

die optisch und haptisch ansprechend

sind und damit die Sinne berühren.

Aktuell spannend erscheint

mir die digitale Bespielbarkeit von

Wänden in Spa-Bereichen. Wird

diese Technik entsprechend „künstlerisch

oder kunstvoll“ eingesetzt,

kann das eine gewünschte Stimmung

durchaus intensivieren und

für Highlights sorgen.

Spricht man mit einem Bauherrn

konkret über Nachhaltigkeit, ist

das Interesse größer denn je. Dies

betrifft technische Aspekte wie den

Energie- und Wasserbedarf, aber

auch den Einfluss von Materialentscheidungen.

Für uns bedeutet

Nachhaltigkeit, das Authentische

einer Region bzw. eines Ortes herauszuarbeiten

und in der architektonischen

Gestaltung in Hinblick

auf Formgebung und Materialwahl

zu spiegeln. Zum Beispiel verleiht

das Zusammenspiel von Architektur

und Licht Räumen eine

besondere Identität. Das gilt für

natürliches wie künstliches Licht.

Letzteres spielt eine entscheidende

Rolle, wenn es um die atmosphärische

Wirkung von Räumen oder die

Inszenierung bestimmter Bereiche

geht. Auch die lineare Voutenbeleuchtung

ist ein sehr schönes und

von uns viel eingesetztes Mittel. In

die Decke integrierte Downlights

eignen sich für das Grundlicht, Bodeneinbauleuchten

können interessante

Akzente setzen.

Bäder und Thermen sowie Spaund

Wellnessbereiche stellen extrem

hohe Anforderungen an die

Bausubstanz, denn Wasserdampf,

warme Luft und nicht zuletzt der

Einsatz von Chemikalien setzen

dem Gebäude permanent zu. Aus

unserer Erfahrung zahlt es sich

aus, in eine hohe Planungs- und

Ausführungsqualität zu investieren,

da sich diese entscheidend auf

die späteren Instandhaltungskosten

auswirken. Ebenso bedeutend

sind die Materialwahl und eine

gute Gestaltung. Ein zeitgemäßes

und ansprechendes Ambiente sorgt

für eine hohe Akzeptanz der Gäste

und die wirtschaftliche Effizienz eines

Gebäudes. Denn nur, wenn der

Gast zufrieden ist und sich wohlfühlt,

kommt er wieder.

Else-Club in Moskau | Foto: Krost


KUNST IM BAD

Text: Nina Schmid

Bildmaterial: www.die-fliese.com


UNSERE GESELLSCHAFT WIRD IMMER WIEDER VON TRENDS BEEINFLUSST, UND ZWAR IN ALLEN LEBENSBEREICHEN.

AUCH DIE BADGESTALTUNG HAT SICH IM LAUFE DER ZEIT VOM REINEN FUNKTIONSRAUM ZUR PERSÖNLICHEN

KOMFORTZONE MIT WELLNESS-CHARAKTER GEWANDELT. MITTLERWEILE STEHEN HOHE ANSPRÜCHE AN DESIGN,

ANNEHMLICHKEIT UND FUNKTIONALITÄT IM VORDERGRUND – VERBUNDEN MIT DEM WUNSCH, DIESE VORZÜGE

MÖGLICHST LANGE SELBSTBESTIMMT NUTZEN ZU KÖNNEN. STYLUS HAT SICH ÜBER DIESE TENDENZEN BEI HUBERT

NÄGELI INFORMIERT. ER FÜHRT ZUSAMMEN MIT SEINEM BRUDER BERNHARD EIN MÜNCHENER FAMILIENUNTER-

NEHMEN, DAS AUF EINE ÜBER 50-JÄHRIGE ERFOLGSGESCHICHTE ZURÜCKBLICKEN KANN. HIER TREFFEN EXZELLENTER

GESCHMACK UND KREATIVE IDEEN AUF SPANNENDE MATERIALIEN UND EINZIGARTIGE PRODUKTE.

14 | 15 stylus. München 2018


RAUM FÜR INSPIRATIONEN

1966 gründete Kurt Nägeli den Fliesenverlegebetrieb „Die Fliese“, der

später durch einen Fliesenhandel erweitert wurde. Das Unternehmen war so

erfolgreich, dass man bereits fünf Jahre später eine 130 qm große

Ausstellungsfläche in Ismaning eröffnen konnte. Aus diesem Grundstock

entwickelten sich drei Firmen an einem Standort: DIE FLIESE art & design,

DIE FLIESE verlegung und DAS BAD STUDIO.

Aus der damaligen 130 qm großen Ausstellungsfläche wurde inzwischen ein

faszinierender Showroom auf 700 qm. Faszinierend deswegen, weil es sich nicht um

einen riesigen Raum handelt, sondern um viele kleinere und größere Bereiche

und Zimmer auf verschiedenen Ebenen, die man neugierig erkunden kann. Jede

Ausstellungsinsel bietet neue Designs, Materialien und Interieurs, die überraschen,

verzaubern und inspirieren. Hier wird tatsächlich aus der Vielfalt geschöpft:

unterschiedlichste Materialien und Dekors, wie Naturstein, Glasmosaik, Leder

oder Holz in unzähligen Ausführungen – mit denen nicht nur Bäder gestaltet werden.

Diese Werkstoffe erhalten natürlich auch fachkundige Behandlung –

eben ein halbes Jahrhundert Erfahrung. Die geschulten Verlege-Spezialisten

arbeiten mit größter Sorgfalt, und auch das ist ein Grund, weshalb Bauherren,

Architekten und Bauträger erfolgreich mit den Nägelis zusammenarbeiten.

„VON NUR EINEM STANDORT

AUS, AN DEM ALLES GEBÜN-

DELT IST, KANN DER KUNDE

WESENTLICH ANSCHAULICHER

UND PRÄZISER BERATEN UND

INFORMIERT WERDEN.“

Hubert Nägeli


„JEDES MATERIAL HAT SEINE EIGENE FASZINATION“, SAGT

MARTINA NÄGELI, DIE DAS BAD STUDIO 2006 GRÜNDETE.

„BÄDER SIND MEINE LEIDENSCHAFT. HIER SPIELEN ENT-

SPANNUNG, REGENERATION UND RUHE EINE GROSSE ROL-

LE. DAFÜR SUCHE ICH FÜR JEDEN KUNDEN DAS PERFEKTE

MATERIAL, DIE OPTIMALE QUALITÄT UND DIE PASSENDEN

FUNKTIONEN. DAS ALLES SPIELT ZUSAMMEN, UND IM ER-

GEBNIS ENTSTEHT EIN PERSÖNLICHER, AUF DEN KUNDEN

ZUGESCHNITTENER LEBENSRAUM: DAS BAD.“

Aus edlen, hochwertigen und natürlichen Materialien plant Martina Nägeli

mit viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung nicht nur einzigartige

Traumbäder – sie setzt diese Planungen auch stilsicher und funktional

um. Auf Messen oder „draußen im Leben“ findet sie immer wieder Neues,

Anspruchsvolles und Einzigartiges, das dann frisch und ideenreich für die

Gestaltung von Bädern oder auch anderen Lebensbereichen kombiniert

werden. Denn häufig gehen die Ideen, die mit dem Bad anfangen, viel

weiter. Fliesen, Holz, Farben, Lichtkonzepte, sogar Möbel und Accessoires

finden sich dann auch in anderen Bereichen des Wohnens wieder – und

so entsteht eine individuelle Umgebung aus einem Guss. Die Entwürfe

werden mit fotorealistischen 3D-Visualisierungen dargestellt, so kann

sich der Kunde das Gesamtkonzept realistischer vorstellen – vom sanften

Licht, wirkungsvollen Arrangements bis hin zu harmonischen Proportionen.

Hand in Hand mit DIE FLIESE kann sich DAS BAD STUDIO inhouse

austauschen, und gemeinsam wird die richtige Auswahl für jedes Projekt

gefunden. Aber es gibt noch weitere Partner, die die Leistungen und das

Angebot in diesem Unternehmen komplettieren: antoniolupi, MISSO-

NI HOME und die Lieferanten MOSA und Wall & decò sind ebenfalls

vor Ort. So kann alles ineinandergreifen. Dabei stechen antoniolupis

Kollektionen mit ihrer schlichten Eleganz und außergewöhnlichen Qualität

hervor. MOSA, das holländische Traditionshaus, bietet bei seinen

Bodenfliesen Innovationen und faszinierende Designs: zum Beispiel die

integrierte Beleuchtung oder Orientierungsfliesen für Sehbehinderte.

Und Wall & decò® entwickelte eine neue Ästhetik der Wanddekoration:

stimmungsvolle Atmosphären mit einzigartigem Stil und starker visueller

Ausdruckskraft.

Unser Fazit: Im Münchener Showroom DIE FLIESE art & design und

DAS BADSTUDIO werden neueste Materialien für mutige, außergewöhnliche

Kompositionen von Farben und Oberflächen präsentiert. Gemeinsam

mit DIE FLIESE verlegung entstehen dadurch ganz besondere

Räume und vor allem Bäder. Die Nägelis spüren tatsächlich neue Trends

auf und setzen sie mit exklusivem Geschmack, ausgewählten Partnern

und kreativen Ideen um – und erwecken so eindrucksvolle Interieurkonzepte

zum Leben.

www.die-fliese.com


„PERFEKTION IN DER KÜCHE BEGEISTERT!

DESWEGEN SEHEN UNSERE GERÄTE NICHT NUR

UNGLAUBLICH GUT AUS, SIE SIND AUCH

TECHNISCHE WUNDER.“

Kersten Hoppe,

Vorstand der CoolGiants AG

ÜCHEN HATTEN IMMER SCHON EINE MAGISCHE ANZIEHUNGSKRAFT: ALLEINE DIE WÄRME DES

FEUERS UND DIE ZUBEREITUNG DES ESSENS WAREN GRÜNDE, SICH HIER, DEM HERZSTÜCK DER WOHNUNG, AUFZU-

HALTEN. DARAN HAT SICH BIS HEUTE NICHT SO VIEL GEÄNDERT. INZWISCHEN SIND KÜCHEN HÄUFIG NICHT NUR

DIE TEUERSTEN, SONDERN AUCH DIE MEISTGENUTZTEN RÄUME UND SPIELEN IM FREUNDES- UND FAMILIENKREIS

EINE IMMER WICHTIGERE ROLLE. GEMEINSAMES KOCHEN IST NICHT NUR SCHICK, SONDERN AUCH EIN GELIEBTES

HOBBY GEWORDEN. DESWEGEN WERDEN AN DESIGN, ÄSTHETIK UND FUNKTION IMMER HÖHERE ERWARTUNGEN

GESTELLT. IM HOFQUARTIER IN TAUFKIRCHEN BEI MÜNCHEN KANN MAN SICH DETAILLIERT ÜBER GENUSS, MARKEN,

KOCHEN, TRENDS UND EVENTS INFORMIEREN. STYLUS HATTE DAS GLÜCK, SICH DIREKT MIT KERSTEN HOPPE UN-

TERHALTEN ZU DÜRFEN: ER IST EINER DER VORSTÄNDE DER COOLGIANTS AG – MIT EINEM GENIALEN SHOWROOM

UND MIT EXTREM ANSPRUCHSVOLLEN PRODUKTEN. COOLGIANTS WILL AUS DER KÜCHE DEN BESTEN ORT MACHEN,

DEN MAN SICH VORSTELLEN KANN: MIT HERDEN UND ÖFEN, DIE MEHR SIND ALS EIN ERLEBNIS, UND MIT KÜHL-

GERÄTEN, DIE NICHT NUR AUSREICHEND PLATZ BIETEN, SONDERN LEBENSMITTEL SO AUFBEWAHREN, WIE SIE ES

VERDIENEN. DIE KÜCHE WIRD ZU EINEM ORT DER GASTFREUNDSCHAFT, AN DEM DAS LEBEN SPÜRBAR IST.

20 | 21 stylus. München 2018


„ERST, WENN MAN ETWAS ANGEFASST HAT,

KANN MAN ES WIRKLICH BEGREIFEN.“

Kersten Hoppe

Im CoolGiants Showroom begeistert uns Kersten Hoppe von seinen

unverwechselbaren Marken und erzählt, wie dadurch der Markt für

Premium-Küchengeräte bereichert wird. Beispielsweise Falcon: Das

Unternehmen ist der älteste Herderzeuger und revolutionierte 1830

mit dem ersten Range Cooker die Welt des Kochens. Oder die neuseeländischen

Entwickler von Fisher & Paykel: Sie designen seit über 70

Jahren die innovativsten Kühl- und Kochgeräte und konnten mit der

Entwicklung des Schubladengeschirrspülers erfolgreich neue Wege

eingeschlagen. Wahre Kultobjekte für die Küche sind WOLF-Herde,

outstanding in Design und Performance. Auch dieses Unternehmen

besteht seit mehr als 70 Jahren und fasziniert die besten Chefköche

weltweit. Schließlich Sub-Zero, der führende Hersteller von amerikanischen

Luxus-Kühl-, Gefrier- und Weinlagerschränken. Das Unternehmen

spezialisierte sich auf Nahrungsmittelkonservierung,

liefert kompromisslose, über Generationen ausgefeilte Kühltechnik

und ist richtungsweisend im Bereich Produktdesign. Diese hochwertige

Qualität kann man im CoolGiants Showroom nicht nur ansehen,

sondern auch hautnah spüren: Denn um ein echtes „Live-Erlebnis“

dieser Geräte zu erleben, werden im „Werkraum der Gastlichkeit“ außergewöhnliche

Kochkurse und Events veranstaltet.

Dann begreift man, was es bedeutet, auf einem „WOLF“ zu kochen,

die frischen Zutaten aus einem Sub-Zero-Kühlschrank zu verarbeiten,

oder man erfährt, dass die Weinlagerung mit einem Sub-Zero

weit mehr ist als nur zu kühlen; denn er nutzt modernste Technologien,

um den Wein vor seinen vier Feinden zu schützen: Licht, Wärme,

Feuchtigkeit und Vibration.

Man kann wirklich sagen, dass die Produkte der CoolGiants großartige

Küchen-Partner sind – egal, ob für den Hobbykoch, den Semi-Professional

oder für einen echten Profi. Und der Vorteil: Hier

im Showroom kann man die Geräte auf Herz und Nieren prüfen. Das

wissen auch die „Friends of the Brands“, wie zum Beispiel der bekannte

Fernsehkoch Stefan Marquard, der Fleisch-Philosoph Ludwig

Maurer oder die Expertin für Süßes, Véronique Witzigmann. Sie alle

sind wahre Fans der CoolGiants-Geräte und nutzen diese außergewöhnlichen

Küchenhilfen teilweise auch zu Hause ...


„WIR SIND ZU (FAST) JEDER

SCHANDTAT BEREIT!“

Kersten Hoppe

DAS HOFQUARTIER IN TAUFKIRCHEN IST EIN INSPI-

RIERENDER ORT, IN DEM DIE EXKLUSIVE LEBENSART

EIN ZUHAUSE GEFUNDEN HAT. HIER WERDEN DEN

BESUCHERN INDIVIDUELLE WOHNBERATUNG, AN-

SPRUCHSVOLLE RAUMPLANUNG SOWIE INNOVATIVES

WOHNDESIGN FÜHRENDER MARKEN PRÄSENTIERT

– UND GANZ NEBENBEI KANN MAN DIE SCHÖNEN

DINGE DES LEBENS GENIESSEN UND DIE VIELFALT

DES BESONDEREN ERLEBEN. DASS SICH HIER AUCH

COOLGIANTS ANGESIEDELT HAT, IST DESWEGEN

NICHT VERWUNDERLICH. IN DIESER ATMOSPHÄRE

MACHEN KÜCHENPARTYS, KOCHEVENTS ODER

WEIHNACHTSFEIERN DOPPELT SPASS: MAN LERNT

DAZU UND ERLEBT EINEN FANTASTISCHEN ABEND!

Text: Nina Schmid | Bildmaterial: www.coolgiants.de | Stephan Dietl


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FRÜHJAHR / SOMMER 2019 SPEKTRUM

Von kühnen, erhebenden Tönen bis hin zu beruhigenden, natürlichen Farbtönen - unsere neuen

Farben für Frühjahr/Sommer 2019 fangen die Vitalität der kommenden Jahreszeiten ein. Jeder dieser

auffälligen Töne spiegelt einen Aspekt der Natur wider, den sich die Menschen zu Herzen nehmen.

Ob als Ergänzung zu architektonischen Linien oder als Ergänzung urbanen Interieurs, unsere neuen

Farben werden begeistern und inspirieren.

Besuchen Sie uns auf greenfc.com.


Die Murasaki-Süsskartoffel

ist botanisch gesehen eigentlich

gar keine Kartoffel –

aber sie überzeugt sowohl

geschmacklich als auch mit

ihren Kocheigenschaften. Die

Knolle stammt aus biologischem

Anbau vom Billesberger

Hof in Moos- inning. Durch

ihre feine Textur ist sie die

erste Wahl für exquisite Püreeund

Suppengerichte.

CASPAR PLAUTZ

Text: Monika Segl

Fotos: Copyright Caspar Plautz

am viktualienmarkt

Der Münchener Viktualienmarkt hat sich seit 1807 von einem Bauernmarkt zu einem wahren Eldorado für Feinschmecker

entwickelt. Auf einer Gesamtfläche von über 18.000 Quadratmetern verkaufen circa 110 Händlerinnen und Händler

Obst, Gemüse, Südfrüchte, Fleisch, Käse, Fisch, Backwaren, Gewürze, Blumen und vieles mehr. Die Auswahl an frischen

Lebensmitteln und Spezialitäten ist nirgendwo in München größer, und die Vielfalt und Exklusivität geben diesem Markt

ein ganz besonderes Flair. Hier entdeckten Theo Lindinger und Dominik Klier direkt neben ihrem Lieblings-Kaffeestand

eine leerstehende Verkaufsfläche und entschlossen sich kurzum, ihr Leben in eine neue Bahn zu lenken: Der Soziologe

Dominik und der Goldschmied Theo bekamen das OK vom Besitzer des Standes und haben sich zum Ziel gesetzt, der

Kartoffel mehr Aufmerksamkeit zu verleihen, als sie üblicherweise bekommt.


Links: Die deutsche Gourmet-Kartoffel Bamberger

Hörnla war vom Aussterben bedroht und ist

wieder in bester Qualität erhältlich. Hervorragend

geeignet für exquisite Salate oder gedämpft als

Beilage zu Fisch oder Spargel.

Innerhalb von nur einem Jahr entstand durch die

zwei Jungköche der Hotspot „Caspar Plautz“, der

auf dem Viktualienmarkt mit frischem Wind die

Kartoffel in den Fokus stellt. Caspar Plautz war

ein österreichischer Abt, der 1621 einfache, eher

langweilige Kartoffelrezepte veröffentlichte. Das

änderte sich natürlich bei Theo und Dominik: Mit

rund 20 Sorten in drei Kategorien findet man

hier Klassiker, Exoten und echte Raritäten wie die

Mecklenburger Schecke. Unterstützt wird Caspar

Plautz von seinem Lieferanten aus Schwifting, einem

Kartoffelkenner, der rund 80 Sorten liefern

kann und das absolute Wissen rund um die Knolle

hat.

Hier wird nicht nur die Bratkartoffel neu kreiert,

es finden sich leckere Kalbstafelspitz-Kombinationen

auf der Speisekarte oder libanesisch und asiatisch

angehauchte Gerichte. Sensationell sind auch

die „Kartoffel der Woche“ mit Ofenkürbis, Orangenschale,

Harissa und Zitronenjoghurt oder eine

Süßkartoffel mit Spinat und Kichererbsen. Für das

Auge ist natürlich auch gesorgt: Alle Kartoffelgerichte

kommen liebevoll angerichtet auf den Teller.

Rechts: Die

Bio-Knolle Purple

Rain kommt aus

Schrobenhausen,

ist festkochend und

zeichnet sich durch

ihr maronenartiges

Aroma aus. Sie

eignet sich bestens

als Salat- oder

Bratkartoffel sowie

als Beilage zu Wild

oder Pilzen.

Links: Die Augusta

ist eine sehr feine,

mehlige Bio-Sorte

vom Hatzelhof. Neben

ihrem buttrigen

Aroma hat sie auch

eine feincremige

Textur. Das macht

sie zur ersten Wahl

für Suppen, Pürees

oder alle Arten von

Kartoffelteigen.

Caspar Plautz ist auf jeden Fall ein idealer Treffpunkt, denn die zentrale Lage,

das hervorragende Essen, die netten Jungs und die tolle Musik haben in der

Summe einen großen Entspannungsfaktor – und das mitten in München.

stylus gratuliert zu dem außergewöhnlichen Standl.


VOM ACKER AUF DEN

FEUERRING – DER

GESCHMACK DER ALPEN

Text: Monika Segl | Fotografie: Dennis Savini

EINE QUERDENKERIN

AUS GRAUBÜNDEN

LIEBT DIE NATURKÜCHE

„ICH BIN FASZINIERT VON

ECHTEN UND EHRLICHEN

GESCHMÄCKEN, DIE TIEF IN

DER ERDE SCHLUMMERN.“

Rebecca Clopath


SIE GILT ALS EINE DER FANTASIEVOLLSTEN UND BEGABTESTEN KOCHTALENTE DER SCHWEIZ. MIT 13 JAHREN BESCHLOSS

SIE, KÖCHIN ZU WERDEN UND MIT 25 JAHREN WAR SIE BEREITS CHEFKÖCHIN. ABER HEUTE WILL REBECCA CLOPATH NICHT

MEHR IN DER SPITZENGASTRONOMIE ARBEITEN. SIE SAGT VON SICH SELBST: „FÜR SO EINEN JOB BIN ICH EINFACH ZU FRIED-

LIEBEND.“ DENN DA HERRSCHEN EIN ANDERES TEMPO UND EIN KRASSERER TON.

Ihre Lehrzeit verbrachte Rebecca unter anderem bei Stefan Wiesner,

genannt der Hexer, die Koryphäe der avantgardistischen Naturküche

und einem der kreativsten Köche der Welt. Bei ihm vertiefte sie

ihr Wissen über Bäume, Kräuter, Mythen und chemische Prozesse.

Das faszinierte sie, und danach handelt Rebecca auch. Das Statement

„from farm to table“ bestimmt ihr Leben. Und genau das fehlte

ihr auch in der „Luxus-Gastronomie“. Ihre Philosophie des Kochens

fängt nämlich nicht erst in der Küche an, sondern bereits beim Anbau

und der Tierhaltung. Die Natur und der Bezug zur heimatlichen

Landschaft, zu den Produzenten und Bauern wird in ihren Gerichten

ganzheitlich miteinbezogen – das sorgt beim Kochen für einen geschlossenen

Kreislauf, eine Art Ökosystem.

Die „Naturköchin“ ist auf einem Bio-Hof in Lohn, einem kleinen Dorf

in Graubünden, auf rund 1.600 Metern aufgewachsen, mit einfacher,

gesunder und bodenständiger Ernährung. Bei ihren Rezepten setzt

sie auf kulinarische Kreationen aus lokaler, biologischer und fairer

Produktion und inszeniert diese ästhetisch und pragmatisch in gemütlicher

Atmosphäre auf dem heimischen Hof.

Rebecca Clopath machte zusätzlich eine Ausbildung zur Bäuerin, um

ihren persönlichen Kochstil und ihr Wissen zu bündeln. Zusätzlich

veranstaltet sie Events, in denen sie ihre Wahrnehmung von Kultur,

Geschichte, Landwirtschaft und Anbau in der Küche vereint. Sie will

das Bewusstsein für den Wert einfacher Zutaten vermitteln, das in

Zeiten des Überflusses untergeht – und sie will zeigen, wie die einzelnen

Aromen, Kräuter, wilde Gemüse, Beeren oder die Bergkartoffeln

tatsächlich schmecken. Welche Düfte und Geschmäcker sich in Harz,

Holz und Moos verbergen. Gleich neben ihrer Küche wachsen blaue

Kornblumen und wilder Hopfen, und im Gemüsegarten holt sie sich

Labkraut, Sauerampfer, Beinwell, Brennnessel-Dolden und Rosenblätter.

Aber nicht nur die Zutaten sind für Rebecca wichtig, auch das Drumherum:

Sie arbeitet mit von Hand getöpferte Tellern und Tassen, mit

geschmiedetem Besteck und gewobenen Kochblusen. Da verwundert

es nicht, dass im Garten gleich zwei originale Feuerringe stehen, die

ganz ihrer Philosophie entsprechen. „Der Feuerring vereint für mich

www.feuerring.ch | www.rebecca-clopath.ch

die alchemistische Naturküche mit handwerklicher Kunst und der

Kultur der Alpen“, so Rebecca. Der Feuerring ist in seiner reduzierten

Art die Basis für kreative Kulinarik, eine wahre Erlebnisküche.

So können Koch und Gast mit dem Feuerring die Gartenküche der

reduziertesten Form erleben: einfach, gesund, echt und köstlich. Für

Rebecca Clopath ist der Feuerring weit mehr als Grillen, er ist eine

Lebensphilosophie: In geselligem, behaglichem Beisammensein um

eine ursprüngliche, archaische Form erlebt man genussvolles, gesundes

Grillieren auf einem ästhetisch-sinnlichen Kunstobjekt.

Rebecca Clopath

„ES IST VIEL NACHHALTIGER,

WENN ICH VON MEINEM SCHWEIN AUCH

DIE HAXEN VERWENDE, ALS

WENN ICH MIR CHIA-SAMEN AUS

MITTELAMERIKA SCHICKEN LASSE.“

Rebecca Clopath


REBECCA HAT FÜR UNS RANDEN IM FEUER

GEGART UND MIT FEIN GEHOBELTEM

WACHHOLDERGRÜN KURZ ANGEBRATEN.

SERVIERT WERDEN SIE MIT SAUERRAHM-

CREME, WACHHOLDERBEEREN-CRUNCH,

GRÜNEN WACHHOLDERBEEREN UND EINER

ROSENBALSAMICO-VINAIGRETTE.

HIER DAS REZEPT:

Zutaten:

1 Ast Wacholder (Wacholderbeeren

nach grün und reif sortieren)

2 Randen (Rote Beete)

Sauerrahm-Creme

(kurz vor dem Servieren fertigstellen)

1 Eigelb

1 Prise Salz

20 g feiner Senf

10 g Apfelessig

50 g Sonnenblumenöl

50 g Sauerrahm

1 Eiweiß

Randen mit Wacholdergrün auf dem

Feuerring gegart (Rezept für 4 Personen):

Feuerring ca. 30 Min. mit einem kräftigen Feuer

erhitzen. Das brennende Holz auf eine Seite

schieben und pflegen. Wachholderast auf die

gegenüberliegende Seite legen und die zwei Randen

darauf legen. Für rund drei Stunden im Ring garen.

Ab und zu wenden, damit diese rundum gleichmäßig

werden. Sobald die Randen beim Einstechen

vom Messer rutschen, sind sie gar.

Aus der Glut heben und kurz abkühlen lassen.

Die Schale entfernen. Rande in feine, breite

Streifen schneiden (für kleine Mengen geht es

ganz einfach mit dem Sparschäler oder einem

Hobel). Die Randenstreifen kurz auf dem Feuerring

anbraten und wenden.

Sauerrahm-Creme

Eigelb mit Salz und Senf in einer Schüssel schaumig

schlagen. Sonnenblumenöl in kleinem Strahl dazugeben.

Sauerrahm mit Salz würzen und untermischen.

Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und

ebenfalls unterheben. Abschmecken.

Wachholderbeeren-Crunch

10 g reife Wachholderbeeren leicht hacken,

20 g Zucker und 1 g Salz auf dem Feuerring mit

10 g Wasser mischen und so lange in Bewegung

halten, bis das Gemisch kristallisiert. 5 g grüne

Wacholderbeeren leicht hacken und frisch

darüber geben.

Rosenbalsamico-Vinaigrette

30 g Zwiebeln fein hacken und mit 50 g Rosenbalsamico

und einer Prise Salz in einem Mixer in

Bewegung halten. 50 g Sonnenblumenöl in feinem

Strahl beifügen und emulgieren. Abschmecken und

servieren. Guten Appetit!


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Zeitgenössisch und von puristischer Eleganz ist die Küche PHOENIX von

Poliform. Die matt lackierten Oberflächen der zentralen Kücheninsel

harmonieren mit den fein gearbeiteten, robusten Arbeitsflächen aus Keramik,

farblich perfekt abgestimmt und mit schmeichelnder Haptik.

Dazu werden Glasvitrinen gezeigt, die mit ihren dunkel anodisierten

Aluminiumrahmen und dem eingefärbtem Glas ein fast unreal anmutendes

Zusammenspiel mit der Innenbeleuchtung eingehen. Ein besonderes

Detail sind die markanten Griffleisten, die entgegen der Stringenz dieses

Küchenmodells asymmetrisch geplant sind.


KÜCHEN VON POLIFORM:

ITALIENISCHES DESIGN,

ERSTKLASSIGE QUALITÄT UND

INNOVATION Bildmaterial: ©poliform und ©böhmler

POLIFORM IST WELTWEIT EINER DER PROFILIERTESTEN HERSTELLER IM EINRICHTUNGS-

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in der Ledererstraße 9 moderne

Küchen, die den persönlichen Lebensstil

unterstreichen und den höchsten

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34 | 35 stylus. München 2018


DESIGN, INDIVIDUALITÄT UND

HANDWERK AUS LEIDENSCHAFT

Am Handelsweg im Inntal entlang des Flußes gab es schon

zur Römerzeit einen lebhaften Austausch von Luxuswaren,

außerdem eignete sich die Gegend zwischen Felsen und

Bergwäldern auch für diverse Arten des Handwerks. Heute

vereint das werkhaus in Raubling mit seinem Konzept diese

interessanten Einflüsse der Region und zeigt 18 inspirierende

Ausstellungen und einzigartige Showrooms verschiedener

Gewerke. Auch ELEMENTS ARCHITEKTUR/ MANUFAKTUR

ist hier vertreten und zeigt eine aussergewöhnliche BAD- und

SAUNA Präsentation – eine Symbiose aus kreativer Architektur

gepaart mit ansprechenden Materialien und verschiedensten

Oberflächen.

Das Unternehmen ist für das werkhaus ein innovativer und

kompetenter Partner, der sein Handwerk mit Leidenschaft

ausübt und es versteht Design und Individualität in den Mittelpunkt

zu stellen. Der Unternehmensslogen „Design, Individualität

und Handwerk aus Leidenschaft“ ist maßgeblich

für den gelungenen Weg zu einem neuen Badezimmer, einer

neuen Sauna, einem neuen Dampfbad oder sogar einer kompletten

Wellnessanlage.


„Für ein optimales Ergebnis bedarf es gekonnter Schritte, bis man

den eigenen Ruhepol genießen kann. Angefangen vom ersten Entwurf,

der gelungenen Material- und Produktauswahl bis hin zur finalen

Installationsplanung,“ sagt Firmengründer Achim Schneider.

So kann aus dem ersten Gedanken, über die zu erstellende Planung,

die optimale Realität werden. ELEMENTS ARCHITEKTUR/MANU-

FAKTUR kreiert architektonische Bäder- und Wellnessplanungskonzepte

mit verlässlicher Technik, individuellen Gestaltungsideen und

besonderen Oberflächen. Dazu gehört unter anderem eine feine Materialabstimmung

und eine umfassende Beratung. Das umfangreiche

Portfolio beinhaltet komplette Badezimmerausstattungen mit freistehenden

Badewannen, Wellnesssduschen oder auch Anfertigungen

auf Maß direkt aus der Manufaktur – mit Natursteinen, Holzoberflächen,

Lack oder Leder – alles ist möglich.

www.elemens-architektur.de | www.das-werkhaus.de

36 | 37 stylus. München 2018

Advertorial


CHARME

TRADITION

FLAIR

NOSTALGIE

LUXUS

Text: Nina Schmid | Foto: Hotel Bachmair | stylus Magazin München


Foto: Michael Barth | www.itegernsee.de

Mit diesen Begriffen kann man wohl das geschichtsträchtige Bachmair am See am besten

beschreiben. Ein einzigartiges Hotel mit einer der interessantesten Vergangenheiten am

Tegernsee. Hier wurden Persönlichkeiten und Prominenz empfangen und die legendärsten

Shows und Partys im Nightclub gefeiert: von Udo Jürgens über die Les Humphries Singers

bis zu Tina Turner und Fez Domino. Dieses Jahr hat das Bachmair am See wieder eröffnet,

und stylus hat sich im Hotel – mit einer der schönsten Ausblicke auf den See – umgesehen.

38 | 39 stylus. München 2018


EIN AUGENSCHMAUS –

KULINARISCH UND FÜR DIE SEELE

Zunächst durfte sich stylus von den neuen Gaumenfreuden in der offenen Küche des Panoramarestaurants überzeugen. Transparenz steht

für Chefkoch Daniel Wolter und sein Team an erster Stelle – so kann man sehen, wie und was kreiert wird, und freut sich umso mehr auf

den ersten Bissen. Das ganze Restaurantteam ist weit mehr als engagiert und ambitioniert, und das Ergebnis ist eine ausgesprochen feine

Küche, die wirklich beeindruckt. Das Panoramarestaurant trägt natürlich auch seinen Teil dazu bei: Beim Blick auf den See, die Wellen und

die Wolken kann man sich wirklich entspannen und löst sich für einen Augenblick vom täglichen Trubel. Die kulinarischen Kreationen und

traditionellen Speisen liegen zwischen 8,00 und 32,00 Euro – und sind für diese Location tatsächlich sehr moderat.

In diesen großzügigen Räumlichkeiten werden auch Events und edle Feiern für bis zu 70 Personen arrangiert. Das Highlight dürften aber

die Panoramabar und -halle sein, mit ihrem umfangreichen Barangebot, das nicht nur von Hotelgästen geschätzt wird. Hier treffen sich auch

– wie früher – die Einheimischen auf einen Cocktail oder ein Bier und sind ebenfalls begeistert über den wiederauferstandenen Treffpunkt

mit abwechslungsreicher Livemusik.


Ein weiterer Blickfang – auch aus architektonischer

Sicht – ist jedoch das fantastische 17

Meter lange Hallenbad. Das Bachmair hatte

zu seiner Blütezeit wahrscheinlich den größten

Spa- und Wellnessbereich rund um den

Tegernsee. Außenpool, Saunalandschaft,

Whirlpool, Entspannung und Schönheit

wurden hier großgeschrieben. Teile dieser

faszinierenden Anlagen konnten wiedereröffnet

werden: zum Beispiel der Innen- und

Außenpool sowie die Saunalandschaft mit

Whirlpool und Dampfbad – und sie erinnern

an den damaligen Luxus.

Auch die weitläufigen Gartenanlagen, durch

die die Gäste wandeln können, und die ruhige

Atmosphäre mitten im turbulenten

Rottach-Egern sind nach wie vor einzigartig.


VOM GARTENZIMMER

BIS ZUR SUITE AUF ZWEI ETAGEN

Schließlich ging es auf „Zimmerschau“: Inzwischen wurden ca. 100 Appartements und Gästezimmer in verschiedenen Kategorien wiedereröffnet:

vom einfacheren Gartenhauszimmer (das uns besonders gut gefallen hat) bis zur Maisonette-Suite ganz oben. Hier werden die Gäste

mit zwei Schlafzimmern, zwei Bädern, Whirlpool, Sauna und Kachelofen verwöhnt. Selbstverständlich sind diese Suiten auch mit einer

großzügigen Terrasse und einzigartigem Seeblick ausgestattet. Diese prächtigen Räume verfügen über bezaubernde Schlafzimmer, die fast

schon märchenhaft anmuten. Aber auch die schlichteren Zimmer haben ein ganz besonderes Ambiente, man fühlt sich hier einfach wohl.

Vielleicht liegt es daran, dass das Hotel immer noch eine Seele besitzt, die spürt man schon beim Betreten des Foyers.


© Tegernseer Tal Tourismus GmbH

DIESE EINMALIGE NÄHE DES TEGERNSEES, DEN MAN HIER IN SEINER

GANZEN NATÜRLICHKEIT UND MIT SEINEN TÄGLICH VERÄNDERTEN

FARBEN UND BEWEGUNGEN INHALIEREN KANN, IST SICHER EINER DER

HÖHEPUNKTE IM BACHMAIR AM SEE. VERLÄSST MAN DAS HOTEL,

STEHT MAN UNMITTELBAR AUF DER PRÄCHTIGEN SEESTRASSE VON

ROTTACH-EGERN, MIT SEINEN EXKLUSIVEN LÄDEN, CAFES UND DEM EIN-

ZIGARTIGEN, BAYERISCHEN FLAIR. HIER KANN MAN ZU JEDER JAHRES-

ZEIT DIE SEELE BAUMELN LASSEN UND SICH EINE AUSZEIT NEHMEN.

Fotos:

www.bachmair.de

STYLUS IST AUF JEDEN FALL ÜBER DIE „REAKTIVIERUNG“ DIESES

TRADITIONELLEN, AUTHENTISCHEN HOTELS BEGEISTERT UND HAT

SICH ÜBER DIE DETAILLIERTE FÜHRUNG GANZ BESONDERS GEFREUT.


„WIR HABEN DIE AMBITION,

DER ATTRAKTIVSTE

ARBEITGEBER DER REGION

ZU SEIN.“ Willi Bruckbauer

PRÄGNANTE ARCHITEKTUR

VERBUNDEN MIT INSPIRIERENDER

ARBEITSATMOSPHÄRE Text: Nina Schmid | Fotografie: Josi Unterhauser


DIE RASANTE ENTWICKLUNG DES UNTERNEHMENS BORA BEGINNT 2006, NACHDEM WILLI

BRUCKBAUER SEIN ERSTES EIGENES KOCHFELDABZUGSSYSTEM ENTWICKELTE UND PATENTIE-

REN LIESS. IM JAHR DARAUF GRÜNDET ER DIE BORA LÜFTUNGSTECHNIK GMBH MIT EINEM MIT-

ARBEITER. ZEHN JAHRE SPÄTER HAT BRUCKBAUER MIT SEINER ENTWICKLUNG DAS VERHALTEN

UND DIE ARCHITEKTUR IN DER KÜCHE VERÄNDERT UND BEGEISTERT MIT AUFMERKSAMKEITS-

STARKEN MESSEAUFTRITTEN BEI DER EUROCUCINA IN MAILAND UND SEINEM RADSPORTTEAM

BORA. UND DIE DYNAMIK GEHT WEITER: IM SOMMER 2018, NACH NUR EINJÄHRIGER BAUZEIT,

KONNTEN DIE INZWISCHEN ÜBER 200 MITARBEITER IHR NEUES, PRÄGNANTES FIRMENGEBÄU-

DE IM ÖSTERREICHISCHEN NIEDERNDORF BEZIEHEN – UNWEIT VOM BORA HEADQUARTER IN

RAUBLING.

Das zukünftig erweiterbare Gebäude

trägt die Handschrift des gelerntem

Schreinermeisters Willi Bruckbauer:

modern, haptisch, fokussiert auf wenige

Materialien und traditionelle Anleihen

aus der Region. Außerdem spiegelt die

architektonische Gestaltung die Werte des

Unternehmens wider: Heimat, Dynamik,

Differenzierung und Premium.

44 | 45 stylus. München 2018


Das neue Gebäude auf 14.000 m² Grundstücksfläche legt auch ein Bekenntnis

zum Standort ab. Den Architekten Guggenbichler + Wagenstaller aus Rosenheim ist

gemeinsam mit Willi Bruckbauer ein gestalterisches Statement mit bestechender Bergsicht

gelungen. Überdimensionale Glaselemente, Sichtbeton, eine Fassade aus Lärchenschindeln und

das innovative Kühlungs- und Wärmesystem machen aus dem Gebäude eine Spitzenarchitektur mit einem

fantastischen Ausblick auf den vorbeifließenden Inn. Für die Mitarbeiter stehen auf 4.500 m² großzügige und moderne

Räumlichkeiten mit hohem Anspruch an Architektur, Qualität und Langlebigkeit zur Verfügung. Es ist tatsächlich ein nicht

alltäglicher, futuristischer und der Landschaft behutsam angepasster Bürobau entstanden. Hier ist die unverzichtbare, progressive

und hochtechnisierte Forschungs- und Entwicklungsabteilung untergebracht. Sie hat in Niederndorf noch mehr Raum für

die innovativen Produktentwicklungen bekommen, um die Vision vom Ende der Dunstabzugshaube immer näher rücken zu

lassen. Außerdem sind an diesem Standort das Produktmanagement, Corporate Architecture, Marketing und der internationale

Vertrieb beheimatet.


„ICH BIN STOLZ, UNSEREN MITARBEITERN INNOVATIVE

ARBEITSPLÄTZE ZU BIETEN, DIE DURCH SPITZENARCHITEKTUR

AUCH SPITZENLEISTUNGEN ERMÖGLICHEN SOLLEN.“ Willi Bruckbauer


Hier in Niederndorf sind modernste Arbeitsplätze in inspirierender Atmosphäre entstanden. Dafür sorgt auch ein verglaster Kubus mit

Bergsicht auf dem Dach. Freiflächen mit Balkonen und Terrassen werden zum Outdoor-Lounge-Bereich nicht nur für Mitarbeiter, sondern

auch für Veranstaltungen. In der Healthy-Bar samt Osmose-Wasserbrunnen wird täglich ein kostenloses und gesundes Mittagessen

angeboten – bei schönem Wetter auf der spektakulären Dachterrasse. Auch auf den sportlichen Spirit der Firma wird bewusst Bezug

genommen: Nach Wanderungen, Läufen und Radausfahrten stehen Umkleide-, Dusch- und Trockenräume zur Verfügung. Zusätzlich kann

jeder die Entspannungs- und Regenerationszone mit Höhenluft wie auf 2.ooo Metern genießen. Physio-Plätze, flexible Konferenzräume

und eine Bibliothek perfektionieren die Arbeitsumgebung. „Wir haben die Ambition, der attraktivste Arbeitgeber der Region zu sein,

und setzen mit dem neuen Firmensitz auch auf die Motivation unserer Mitarbeiter“, so Willi Bruckbauer. Aus unserer Sicht ein wirklich

gelungenes Bürogebäude.


Seit mehr als 20 Jahren ist Willi Bruckbauer in der Küchenbranche tätig, und die herabhängenden Dunstabzugshauben

haben ihn schon immer gestört. Anfangs aus ästhetischen Gründen, später auch wegen des

hohen Geräuschfaktors, der schwierigen Reinigung und des unangenehmen Kochdunstes. Um die Wünsche

seiner Kunden zu erfüllen, entwickelte er den Kochfeldabzug und konnte schließlich damit ein innovatives

System schaffen, das den Kochdunst effektiver nach unten zieht als herkömmliche Dunstabzugshauben.

BORA Kochfeldabzüge und Kochfelder überzeugen mittlerweile viele anspruchsvolle Kunden – nicht nur

aufgrund ihrer überlegenen Technik und ihres attraktiven Designs. Gerade auch der Systemgedanke, bei

dem Kochfelder und Abzug optimal aufeinander abgestimmt sind, erfüllt den Wunsch ambitionierter

Hobbyköche nach einer Küchengestaltung der ansprechenden Art.

BORA lässt Kochdünste und Gerüche gar nicht

erst hochsteigen, sondern saugt sie direkt am

Kochfeld ab. Das ist keine Zauberei, sondern

angewandte Physik gemäß den Grundprinzipien

der Strömungslehre. Dazu wird eine

Querströmung genutzt, die größer ist als die

Steiggeschwindigkeit des Kochdunstes. So kann

man heute ganz neue Perspektiven in der Küche

genießen: ohne störende Dunstabzugshaube,

ohne Lärmquelle direkt am Ohr – dafür mit

einer ganz neuen Freiheit in der Küchenplanung.

Die Entwicklung bei BORA stagniert

aber nicht: Im Januar 2019 wird in Köln eine

neue Produktlinie präsentiert – es wird wohl

ein weiterer Meilenstein der Unternehmensgeschichte.

stylus ist gespannt und wird berichten!

www.bora.com

48 | 49 stylus. München 2018


ER BEZEICHNET SICH SELBST

ALS „ROMANTIC WARRIOR“,

DER MIT SEINEN

MALERISCHEN

MITTELN FÜR

NALEN UND

GLEICHZEITIG

EINEN EMOTIO-

ZEITGENÖSSI-

SCHEN ZU-

GANG ZUM

THEMA NATUR

IN ALL IHREN

FACETTEN KÄMPFT.

VICTOR

KRAUS

Text: Nina Schmid

Bildmaterial: Victor Kraus

www.victor-kraus.com


er international renommierte Künstler Victor Kraus

(Jahrgang 1954 ) ist gebürtiger Franke und aufgewachsen in München

und am Tegernsee. Er studierte an der Kunstakademie München bei Professor

Sauerbruch und erhielt 1986 den Bayerischen Staatsförderpreis

für Bildende Kunst. Erste Anerkennung erhielt Victor Kraus durch diverse

Kunstpreise und Stipendien: zum Beispiel dem Förderstipendium

der Stadt München, das Bayerische Staatsstipendium für USA (San Francisco)

oder den Kunstpreis der Zeitschrift ART zum Thema „Deutsche

Landschaft heute“.

Nationale und internationale Bedeutung errang Victor Kraus unter anderem

durch museale Einzelausstellungen wie im Museum Villa Stuck

München, dem Sprengel Museum Hannover, der Staatlichen Kunsthalle

Karlsruhe, dem Goethe Institut San Francisco sowie in zahlreichen deutschen

Kunstvereinen.

Oben: Late Snow, 2018

Acryl auf Leinwand, 57 x 75 cm

Links: Yellow Field I, 2017

Acryl auf Leinwand, 140 x 120 cm

„Ich benutze den Gegenstand als Anlass zu einem Bild und

versuche, ihn von seiner Funktion, vom belastenden Zweck zu

befreien, um ihn einer anderen Ordnung, vielleicht der der

Schönheit, zu unterwerfen. Dies geschieht oft durch starke

Reduktion, durch Auflösung des Körperlichen, durch Eliminierung

seines Gewichts oder seines Schattens. Auch die Projektion des

Raumes auf eine nichtillusionistische Fläche trägt zu einer

Überführung der Objekte in eine reine bildimmanente Realität bei.

Gerade die von mir vielfach benutzte Collage von farbigen, teilweise

zufällig beschmutzten Papieren hat daran materiellen Anteil…“

Victor Kraus


Ausstellung 2018 „Romantic Warrior“ im Kreuzherrnsaal Memmingen: Diese Gemälde von Victor Kraus wurden von ihm eigens für diese Ausstellung geschaffen.

Sein Bestreben: Farbe und Form in durchaus freier Verwendung zu einer harmonischen Bildkomposition zusammenzuführen.

26. Februar, 2018, Acryl auf Leinwand, 58 x 80 cm


Victor Kraus hat vor zwölf

Jahren sein Atelier von München

nach Kinding ins Altmühltal, seiner

Wahlheimat, verlegt. Hier baute

er gemeinsam mit seiner Frau

einen 500 Jahre alten Bauernhof

aus. Vor allem der teilweise eingestürzte

Jurastadel wurde denkmalgerecht

instand gesetzt und bildet

mit dem mächtigen Jura-Wohnhaus

ein das Ortsbild prägendes

Ensemble. Im Stadel sind sowohl

der Arbeitsplatz des Künstlers

(OG) als auch der Showroom (EG)

sowie ein Yoga-Studio seiner Frau

Ursel (Anbau) untergebracht. Kontinuierlich

wird diese wunderbare

Location für hochwertige Konzerte

zur Verfügung gestellt, denn das

Thema Jurahaus und Altmühlgebiet

beschäftigt den Maler immer

wieder in unterschiedlicher Form.

„Im zeitgenössischen

Kontext ist mein

künstlerischer Ansatz

ein eher klassischer.

Dabei habe ich nicht

den Anspruch, bestimmte

Botschaften zu

vermitteln.Was meine

Bilder widerspiegeln

sollen, sind die Ernsthaftigkeit

der Natur

und ihre Schönheit.“

Victor Kraus

54 | 55 stylus. München 2018


Landscape for an Unknown Painter, 2017

Acryl auf Leinwand, 120 x 160 cm

Der Münchener Künstler Victor Kraus lotet seit nunmehr

über vier Jahrzehnten die Möglichkeiten einer Malerei aus,

die sich einerseits bewusst mit Sujets und der Qualität der

klassischen Moderne auseinandersetzt (Figur – Interieur -

Stillleben – Landschaft) und zugleich im Umgang mit ihren

Mitteln in größtmöglicher Freiheit die Belange der malerischen

Diskussion der heutigen Zeit reflektiert.

So stehen der Akt des Malens und die Lust am Malerischen

im Mittelpunkt seiner Vorgehensweise. Vor dem Endprodukt

vollzieht sich stets das aufregende Wechselspiel von

Intuition, erstem Hinausschleudern subjektiver Befindlichkeit

einerseits sowie reflexiver Arbeit in differenzierten

Setzungen andererseits: malen und übermalen, Schicht für

Schicht, collagieren.

Threesome, 2017, Acryl auf Leinwand, 140 x 100 cm

Auf seinen Gemälden finden sich illusionistische Naturlandschaften,

die die Dynamik seiner Striche und Farbverläufe

spiegeln. Die Farben drängen sich Victor Kraus regelrecht

auf, sagt er, bevor er mit dem Bild beginnt. Seine Landschaften,

Interieurs und biomorphen Formen verleihen dem Gewohnten

etwas Mystisches.


„Victor Kraus‘ Landschaftsgestaltung

folgt ihren eigenen Gesetzen. Die

äußere Welt ist nur das „Sprungbrett“

in die Bilder hinein – die Landschaft

entsteht im Kopf des Künstlers.“

Kulturamtsleiter Dr. Hans-Wolfgang Bayer

am Eröffnungsabend der Memminger Meile 2018

Links: 6. März, 2017, Acryl auf Leinwand, 100 x 80 cm

Unten: Floating, 80 x 100 cm


2007 begann der Hannoveraner Architekt Jan Hamer, besondere Urlaubsdestinationen

zu sammeln: architektonisch herausragende Ferien- und Gästehäuser,

vorrangig in Europa, außergewöhnlich, ungewöhnlich und irgendwie einmalig.

Daraus entwickelte sich das Online-Portal „URLAUBSARCHITEKTUR“ für

die Individualisten unter den Urlaubsplanern. Alle dort präsentierten

Unterkünfte müssen bestimmte Kriterien erfüllen: Es geht nicht um

Luxus, ausschlaggebend sind der Eigensinn, den das jeweilige

Objekt widerspiegelt, die konsequente Realisierung eines

Konzepts und die Glaubwürdigkeit. Ferien weit

weg von langweiliger Architektur, mit

Visionen und Inspirationen.

Faszinierende

Urlaubsarchitektur

Im November 2018 präsentierte URLAUBSARCHITEKTUR rund 500 Häuser, und alle Buchungen erfolgen

direkt über den Gastgeber. Das Spektrum reicht von scheinbar traditionellen Familienhäusern über

überraschende Neugestaltungen von urbanen Baukörpern oder höchst kreativen Neudefinitionen von

Gebäuden. Temperamentvolle Familien und ruhebedürftige Designliebhaber, Gruppen und Alleinreisende

werden hier gleichermaßen ihr Lieblingsdomizil fern vom Alltag finden. „Wir haben Häuser auf

URLAUBSARCHITEKTUR, die über Monate – manchmal sogar auf Jahre – im Voraus gebucht werden“,

erklärt Gründer und Kurator Jan Hamer.


BESONDERS SPEKTAKULÄR IST DER VON CHRISTIAN BOURDAIS ENTWICKELTE ARCHITEKTURPARK SOLO HOUSES.

AUF EINEM 100 HEKTAR GROSSEN WALDAREAL IN DER SPANISCHEN REGION MATARRAÑA ENTSTEHEN EXPERIMEN-

TELLE FERIENHÄUSER, DIE VON JUNGEN, INTERNATIONALEN ARCHITEKTURSTUDIOS GEPLANT WERDEN. DIE REGION

MATARRAÑA MIT IHREN MITTELALTERLICHEN BERGDÖRFERN, WASSERFÄLLEN, OLIVEN- UND MANDELHAINEN UND

WEINBERGEN WIRD AUCH ALS SPANISCHE TOSKANA BEZEICHNET. HIER STEHT DAS HAUS SOLO OFFICE KGSVS MIT

EINER MAXIMALEN TRANSPARENZ MITTEN IN DER NATUR. IM SOLO OFFICE SIND DIE GRENZEN VON INNEN- UND

AUSSENRAUM SO GUT WIE AUFGEHOBEN: ARCHITEKTUR UND NATUR VEREINIGEN SICH BEINAHE.

Die Lage auf dem Plateau mit Blick über

die unberührte Landschaft bis hin zum

Meer hat die Form des Hauses vorgegeben.

Es basiert auf einem ringförmigen Betonfundament

und betont so die natürlichen

Gegebenheiten. Vier Säulenreihen tragen

das Dach und bilden jeweils 60 qm große

Segmente: Wohnraum, Schlafbereich, Gästehaus

und Poolhaus. Die Fassade besteht

aus Glasscheiben und verschiebbaren Elementen

aus Metall und Polycarbonat an der

Außenseite des Ringes. Einzig die Sanitärbereiche

sind abgetrennt, ansonsten kann

das Haus komplett zur Umgebung geöffnet

werden. Falls gewünscht, sorgen Vorhänge

für Privatsphäre. Die auf dem Dach installierten

abstrakten Objekte verbergen die

technische Infrastruktur zur Strom- und

Wasserversorgung und wurden von dem

belgischen Künstler Pieter Vermeersch

gestaltet. Auch die Möbel wurden von verschiedenen

Designern und Künstlern speziell

für das Haus entworfen.

Design: Kersten Geers & David Van Severen, Office KGDVS, Brüssel | Fotos: Solo Office

Fotos: Baas Princen


AUF EINER BEWALDETEN ANHÖHE IN WAREN IN

MECKLENBURG-VORPOMMERN AN DER MÜRITZ

LIEGT DER ÜBER HUNDERT JAHRE ALTE WAS-

SERTURM, DER EHEMALS DIE WASSERVERSOR-

GUNG DER STADT GESICHERT HAT. NUN IST AUS

DEM KULTURDENKMAL EIN ORIGINELLES FERIEN-

DOMIZIL MIT VIER WOHNUNGEN ENTSTANDEN.

Der 35 Meter hohe, baukünstlerisch aufwendig gestaltete

Turm wurde bis 2011 denkmalgerecht saniert. Dabei

wurde bei der Innenraumgestaltung Wert darauf gelegt,

dass der Raumeindruck als runder Turm bestehen

bleibt. Nur für die Bäder haben die Architekten einen

kleinen Kubus in den Raum gesetzt. Auch der ehemalige

Wasserbehälter wurde in die Gestaltung einbezogen: Er

bildet die Deckenansicht der dritten Wohnebene. In der

vierten Wohnebene ist ein schmaler Streifen der Seitenwandungen

des ehemaligen Kessels sichtbar. Der Blick

von dieser Wohnung auf die Müritz und den Nationalpark

entschädigt für die Mühen des Aufstiegs.

Design: Christian Thommes TWArchitekten, Ralf Weißheimer Architekten

Fotos: Jan Kulke


Design: Anke Nuxoll-Oster

Fotos: Andreas Scholer

MIT DEM UMBAU ALTER GEBÄUDE ZU FERIEN- UND SEMINARHÄUSERN KENNT SICH ANKE NUXOLL-OSTER AUS. IHR

NEUESTES PROJEKT IM MOSELDORF BERNKASTEL-WEHLEN – DIE UMWANDLUNG DER ERSTEN KIRCHE DEUTSCH-

LANDS IN EIN FERIENHAUS – WAR JEDOCH AUCH FÜR SIE EINE BESONDERE HERAUSFORDERUNG. DAS GEBÄUDE VON

1669 BEFAND SICH IN EINEM MARODEN ZUSTAND. HILFREICH FÜR IHR VORHABEN WAR, DASS DIE KIRCHE SCHON

LANGE ANDEREN ZWECKEN DIENTE. SIE IST BEREITS VOR 150 JAHREN SÄKULARISIERT UND IN ARMENWOHNUNGEN

UMGEBAUT WORDEN. DIE RÄUMLICHE AUFTEILUNG EIGNET SICH PERFEKT FÜR EINE NUTZUNG ALS GRUPPENHAUS.

In dem alten Kirchenraum mit seiner beeindruckenden, acht Meter hohen Gewölbedecke sind eine offene Küche und ein Ess-/Seminarraum

untergebracht. Im Langhaus befinden sich die Schlafzimmer und Bäder für insgesamt 24 Personen sowie ein Wohnraum unter dem Dach.

Dieser ist so gestaltet, dass er für Gruppenaktivitäten wie Yogakurse oder Workshops genutzt werden kann. Die schlichte, ganz in Weiß und

Grau gehaltene Einrichtung nimmt sich dezent zurück und betont so die Bausubstanz der Kirche: alte Steinwände, geschwungene Fensterrahmen,

Wandnischen, Gewölberippen und Holzbalken.

60 | 61 stylus. München 2018


Design: Bjarne Mastenbroek (SeARCH), NL-Amsterdam | project – Christian Müller (CMA),

NL-Rotterdam | project | Fotos: Iwan Baan

DIE VILLA VALS LIEGT AN EINEM BERGHANG IM SCHWEIZER DORF VALS – GANZ IN DER NÄHE DER BERÜHMTEN

THERME 7132. ENTWURFSIDEE DER NIEDERLÄNDISCHEN ARCHITEKTEN WAR ES, DIE VILLA KOMPLETT IN DIE LAND-

SCHAFT ZU INTEGRIEREN. DAS HAUS IST IN DEN HANG EINGESCHNITTEN UND HAT NUR EINE FASSADE, DIE SICH

MIT GROSSEN FENSTERN ZUR TERRASSE UND ZUR BERGWELT AUF DER ANDEREN TALSEITE ÖFFNET. DER ZUGANG

ERFOLGT DURCH EINEN ANGRENZENDEN HÖLZERNEN GRAUBÜNDENER STALL, VON DEM AUS EIN UNTERIRDISCHER

TUNNEL ZUM HAUS FÜHRT.

Auf ca. 160 qm Wohnfläche ist Platz für zehn Personen. Im Erdgeschoss befinden sich der Wohnraum, die Küche mit Essplatz

sowie ein Schlafzimmer mit Bad en suite. Im ersten Stock gibt es drei weitere Schlafzimmer, jeweils mit Doppelbetten (ein Zimmer

hat zusätzlich ein Etagenbett). Die Inneneinrichtung, die von verschiedenen holländischen Designern stammt, ergänzt die

außergewöhnliche Architektur des Hauses sehr stimmig.

www.urlaubsarchitektur.de


FOTOGRAFIE: SYLVAN MÜLLER • KÖCHIN: REBECCA CLOPATH

MIT KUNST GRILLIEREN

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Offene

focus-Kamine

erleben eine

Renaissance

EIN KNISTERNDES, OFFENES FEUER

IM KAMINOFEN IST GEMÜTLICH

UND ROMANTISCH. HÄUFIG HÖRT

MAN JEDOCH, DASS GENAU DIESES

HEIMELIGE FEUER IN HÄUSERN UND

WOHNUNGEN NICHT ERLAUBT IST.

„DAS IST EIN TRUGSCHLUSS“, SAGT

CHRISTIAN BUCHFELLNER VON

CHIEMSEE-ÖFEN. STYLUS HAT SICH

ZU EINEM KURZEN GESPRÄCH MIT

DEM FIRMENGRÜNDER VON

CHIEMSEE-ÖFEN IM WERKHAUS IN

RAUBLING GETROFFEN.

Interview: stylus Magazin München | Fotos: focus-Kamine | Chiemsee-Öfen

stylus: Herr Buchfellner, Sie haben vor 10 Jahren Chiemsee Öfen

gegründet – und seit 2016 sind Sie Premiumhändler für focus-

Kamine – und zwar für alle in Deutschland zugelassenen Modelle.

Diese außergewöhnlichen Designobjekte werden in Frankreich

entwickelt und gebaut. Was sagen Sie einem Kunden der in München

einen offenen Kamin – beispielsweise den Gyrofocus aus der

Designschmiede von Dominique Imbert – einbauen möchte.

Christian Buchfellner: Das ist überhaupt kein Problem. Die

Meinung, dass ein offener Kamin in München und Umgebung

nicht eingebaut werden darf ist schlichtweg falsch. Wir verbauen

seit Jahren fachgerecht die offenen Kamine von focus, auch den

Gyrofocus. Dieser einzigartige Kamin setzt durch sein Design

wie durch seine technische Durchführung neue Maßstäbe.

stylus: Welchen Vorteil sehen Sie bei den offenen Kaminen im

Gegensatz zu Kaminen mit einer Glasfront?

Christian Buchfellner: Wir können tatsächlich eine Art

Renaissance für offene Kamine in der Architektur und Innenarchitektur

erkennen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Das Designelement

mit 4 mm Stahl gibt 90 % Wärme ab – bei einer ausgesprochen

niedrigen KW-Leistung. So wird der Raum nicht überhitzt – man

erlebt eine gesunde Wohlfühltemperatur. Wir vergleichen es immer

mit der Wärme die man fühlt, wenn man in der Sonne sitzt: wohlig

und natürlich.

stylus: Danke Herr Buchfellner für das kurze aber informative

Gespräch!


aum-klang-skulptur

aus siebzig tonnen stahl

Text: Ralph Drechsel | Fotos: Anne Wild

Ein zehnminütiger Spaziergang entlang von Feldern und Kiesseen führt Besucher von der Werkstätte

von Christian Neumaier aus zu einer mehr als 32 Meter hohen Skulptur. Zusammen mit der

Architektin Hildegard Rasthofer hat der Metallbildhauer die künstlerische Installation rund 30 km

östlich von München geschaffen. »Das langsame Herankommen ist notwendig, um hineinzufinden

in Landschaft und Raum«, beschreibt das Künstlerpaar seine Intention. Die Idee für die monumentale

Skulptur entwickelten Rasthofer und Neumaier auf einer gemeinsamen Reise nach Japan.

SICHTUNG I nennen sie ihr Werk, das aus 13 stählernen Kuben besteht, die jeweils um 90° gedreht

übereinander positioniert sind. Eine Kube misst 2,4 x 2,4 x 2,4 Meter und wiegt rund 4,8 Tonnen.

DAS FREI STEHENDE, INNEN

BEGEHBARE GROSSOBJEKT IST

AUS ZWEI ZENTIMETER STARKEM

KONSTRUKTIONSSTAHL GEFERTIGT.

IM INNEREN FÜHRT EINE TREPPE

ÜBER 156 STUFEN DURCHGÄNGIG

BIS IN DIE OBERSTE EBENE,

DIE ALS OFFENE PLATTFORM

BETRETEN WERDEN KANN.


Die Hülle der Skulptur ist

wie im Inneren die Stufen,

Treppen und Podeste

aus rechtwinkligen Stahlscheiben

gefertigt. In unterschiedlichen

Tönen und

Helligkeitsstufen changiert

die natürliche Farbigkeit

des Metalls zwischen Silber,

Blau, Grün, Rot, Orange,

Braun und Schwarz. Die

Stahlhaut trägt zahlreiche

Versehrungen und eine für

das Material charakteristische

Patina. Unweigerlich

stellt sich das Bedürfnis

ein, die Oberfläche mit den

Händen ertasten zu wollen.

In jeder Kube geben zwei einander diagonal gegenüberliegende Einschnitte den Blick nach

draußen frei. Das einfallende Licht illuminiert Wände und Stufen. Wechselnde Schatten

und Umrisse werden im Tageslauf sichtbar. Aber nicht nur der Raum, das Material

und das Licht faszinieren. Durchwandern Besucher die begehbare Skulptur, kommt eine

klangliche Komponente hinzu. Das Besteigen der unmerklich schwingenden Treppenstufen

durch die Besucher lässt Töne entstehen. Je nach Intensität der Bewegung und dem

Standort der Besucher innerhalb des Raums verändert sich die Akustik. Jeder Besucher

hinterlässt eine spezifische Klangspur. Bei klarer Wetterlage bietet sich von der Spitze

der begehbaren Konstruktion aus in Richtung Süden ein spektakulärer Ausblick über die

weiträumige flache Münchener Schotterebene bis tief hinein in das Alpenvorland und

den Alpenkamm.

Bildmaterial: Anne Wild | www.sichtung.info

Oben: Architektin Hildegard Rasthofer

Unten: Metallbildhauer und Kunstschmiedemeister

Christian Neumaier


VAGNBYS DESIGNIKONEN

VAGNBYS IST EIN JUNGES, AUFSTREBENDES DESIGNLABEL

AUS DÄNEMARK UND STEHT FÜR HOCHWERTIGE UND

EXKLUSIVE TISCH- UND WEINACCESSOIRES. DIE PRO-

DUKTE IN SKANDINAVISCH KLARER FORMSPRACHE

SIND MODERN UND BIETEN FUNKTIONALES DESIGN –

NACH DEM MOTTO: FORM FOLLOWS FUNCTION.

DIE KREATIVITÄT DER VAGNBYS IST ÜBER 100 JAHRE

ALT. SCHON DER DÄNISCHE KÜNSTLER VIGGO

VAGNBY MACHTE SICH ALS MALER UND POSTER-

DESIGNER EINEN NAMEN. SEIN SOHN TAVS

VAGNBY GRÜNDETE SCHLIESSLICH DIE MARKE

„VAGNBYS“, DIE FÜR INNOVATIVES DESIGN

STEHT. JEDES EINZELNE OBJEKT IST PERFEKT

KONSTRUIERT, VOLLKOMMEN IN SEINER

FORM UND AUF BESTE FUNKTIONALITÄT

AUSGERICHTET. VIGGO VAGNBYS ENKEL,

DER DÄNISCHE INDUSTRIEDESIGNER

MARCUS VAGNBY, BEWEIST MIT SEINER

MINIMALISTISCHEN ÄSTHETIK, WIE

GEIST, FUNKTION UND MATERIALIEN

EINE SYNTHESE BILDEN. ER ZÄHLT

HEUTE ZU DEN ERFOLGREICHSTEN

PRODUKTDESIGNERN DÄNEMARKS

UND ENTWIRFT MIT SEINEM

ZEITLOSEN STIL NEUE DESIGN-

IKONEN. NACH ERFOLGREICHEM

PRODUKTDESIGN IM BEREICH

WEIN- UND TISCH-ACCESSOIRES

FÜR NAMHAFTE HERSTELLER

SOWIE LAUNCH EINER EIGENEN

MÖBEL- UND LEUCHTENMARKE

WURDE 2015 VAGNBYS

DESIGN & LIVING GEBOREN.

Bildmaterial: www.vagnbys.eu | Text: Monika Segl


Karina Mencke & Marcus Vagnby

„FÜR UNS IST KREATIVITÄT DIE ART UND WEISE,

WIE WIR DIE WELT UM UNS HERUM SEHEN UND ERLEBEN.

ES IST DER WUNSCH, ÜBER DAS HINAUSZUGEHEN,

WAS WIR MIT DEN AUGEN SEHEN KÖNNEN.“


Links:

GARLIC X-PRESS

Ein perfektes Werkzeug,

einfach zu

bedienen und leicht

zu reinigen.

Zinklegierung.

Rechts:

COOL CARAFE

Mit Früchten, Kräutern

oder Gemüse

bestücken und mit

Wasser füllen:

Material: Silikon,

Borosilikatglas,

Edelstahl und Kork.

Rechts:

CHAMPAGNE SABRE

Moderne Weiterentwicklung

eines

Champagner-Säbels

mit perfekt

modeliertem Griff.

Gewicht: 550 Gramm.

Aus gegossenem

Hochglanz-Edelstahl.

Rechts:

SHARK CAPSULE OPENER

Der Hai kommt! Ein wichtiges

Funktionsprodukt und eine

schöne Skulptur für den Tisch.

Rostfreier Stahl.

Links: WINE DECANTIERE

Erstklassige Weinbelüftung

vereint sieben Funktionen in

preisgekröntem Design.

Edelstahl, TPR, PP und Silikon.

Links:

FLAME LIGHT

Die Interpretation der

brennenden Flamme in

anmutigem Design.

Dank des LED-Lichtes

wird das mundgeblasene

Glas so erstrahlt, dass

das gesamte Produkt

effizient leuchtet. Das

integrierte Licht lässt

sich einfach per Fernbedienung

steuern.

Rechts:

NORTHERN LIGHT

CARAFE

Das integrierte Licht

lässt sich einfach per

Fernbedienung steuern.

In verschiedenen Farben

erhältlich. Das mundgeblasene

Glas mit der

sandgestrahlten Oberfläche

verleiht einen matten skandinavischen

Glanz.

1 Liter Fassungsvermögen.


EXKLUSIVES WINE

LOFT IN MÜNCHEN

ERÖFFNET

Im Sommer 2018 eröffnete Pieroth direkt am Viktualienmarkt

ein urbanes Wein-Genuss-Konzept. Das Sortiment umfasst 110

exklusive Weine aus aller Welt, die nur hier erhältlich sind. Natürlich

zählen auch die eigenen Weine vom Weingut Pieroth und

einige handverlesene Stars wie Dom Perignon Vintage dazu.

Das Eröffnungsevent wird auch nicht die einzige Veranstatung

bleiben: Das schicke Wine Loft wird auch zukünftig ein Event-

Treffpunkt sein.

Ein besonderer Augenmerk liegt auf der Pieroth-Linie „Blueline“. Dabei

handelt es sich um exklusive Weine aus verschiedenen deutschen Anbaugebieten,

die in auffälligen blauen Flaschen in den Handel kommen.

Pieroth steht für einen unkomplizierten, einfachen Zugang zum Wein

und Weingenuss. Deswegen bleibt der Fokus auf individueller Beratung –

auch im Wine Loft in der Frauenstraße 12.

In diesen Räumlichkeiten fällt es einem auch nicht schwer, sich von den

vorzüglichen Weinen verzaubern zu lassen. Bei der modernen Planung

und Inneneinrichtung wurde gemeinsam mit der Branderia GmbH

aus München zusammengearbeitet. Die dominierenden Materialien

vermitteln gelebte Eleganz und bilden ein sinnliches Ambiente. Ein fantastischer

Blickfang: Von der Decke der Weinboutique schweben blaue

Flaschen, in denen sich das Licht bricht. Auch das assoziiert die Lust am

Genuss.

„Im Wine Loft im Herzen

Münchens können wir

perfekt unsere Philosophie

vermitteln: Höchster Anspruch,

Qualität und Ambiente für

hochwertigen Weingenuss.“

Pieroth Vorstandssprecher

Dr. Sebastian Potyka

Text: Nina Schmid | Bildmaterial: www.pieroth.de


EIN BUCH WIRD

ZUR DESIGN-LAMPE

EINE FASZINIERENDE WANDLUNG: KLAPPT MAN

DAS BUCH AUS EDLEM, DUNKLEN WALNUSSHOLZ AUF,

VERSTECKT SICH IM INNEREN EINE ÜBERRASCHUNG:

DAS VERMEINTLICHE BUCH WIRD ZU EINER

AUSSERGEÖHNLICHEN LICHTQUELLE!

Die warm-weißen LEDs werden durch das Öffnen des Buchdeckels

eingeschaltet und erlöschen automatisch, wenn

das Buch wieder geschlossen wird. Die „Seiten“ dieser

Licht-Skulptur bestehen aus umweltfreundlichem Dupont-

Papier. Das Material ist extrem widerstandsfähig und wiedersteht

auch Spritzwasser. Ob auf dem Nachttisch, dem

Sideboard oder dem Wohnzimmertisch – diese Design-Lampe

wird durch ihre unterschiedlichen Darstellungsmöglichkeiten

ein echter Eyecatcher. Eine besondere Ästhetik bietet die

360°-Öffnung – versteckte Magnete im Umschlag machen es

möglich. Durch den integrierten Lithium-Ionen-Akku ist die

Buch-Lampe zusätzlich unabhängig von einer Steckdose!

Fotos: stylus Magazin München | www.wissenschaft-shop.de


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OFYR – THE ART OF

OUTDOOR COOKING

Jetzt exklusiv bei Chiemsee-Öfen im werkhaus

STYLISCH

passt perfekt in jede

Umgebung

KULINARISCH

lecker und gesund

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im familienkreis

oder mit freunden

Chiemsee Öfen GbR im werkhaus

Rosenheimerstr. 32 in Raubling

Tel.: +49 (0) 8035/907260

E-Mail: info@chiemsee-oefen.de


DER

REVOLUZZER

AUS DEM

BADISCHEN

Lieferumfang: Akkupack 48V 15AH,

Sitz, Beleuchtung vorne und hinten,

Kennzeichenhalter seitlich, Ladegerät,

Spiegel links, Tacho(kompakt),

Zulassungsdokument,

Anleitung (deutsch)

VEREINZELT SIEHT MAN SIE SCHON AUF UNSEREN STRASSEN,

DIE ELEKTROROLLER UND -SCOOTER. ALLEM ANSCHEIN NACH

SOLL ES 2019 EINEN WAHREN E-SCOOTER-BOOM GEBEN – IN DEN

STÄDTEN UND AUF DEM LAND. DESWEGEN HAT SICH

STYLUS DEN „REVOLUZZER 20“ VON ENEWAY AUS

DEUTSCHLAND GENAUER ANGESEHEN.

Der klappbare Elektroroller hat eine Reichweite von 40 Kilometern bei einer

Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Damit kann man ihn zwar ohne Helm fahren,

aber zur Sicherheit sollte man doch einen Kopfschutz tragen. Die zwei großen Räder

mit Felgen bieten eine gute Stabilität und die hervorragende Federung sorgt dafür,

dass der Elektroroller kaum wackelt. Das vermittelt ein sicheres Fahrgefühl –

vor allem für diejenigen, die noch keine Erfahrungen mit einem E-Roller

gemacht haben. Um den Akku voll aufzuladen, dauert es mit dem Blei-Akku

gut 9,5 Stunden. Schneller geht es mit einem Lithiumionen-Akku, der kostet

aber auch mehr. Im Gegensatz zu vielen anderen Elektro-Scootern, kann der

Akku beim Revoluzzer einfach aus dem Roller entnommen werden,

dadurch ist es möglich den Akku in der Wohnung zu laden, während der

Scooter draußen steht. Die hochwertige Trittfläche aus Holz verleiht

dem Fahrzeug einen schicken Look und für die Deluxe-Version –

Revoluzzer 20 Plus – gibt es optional noch ein Multifunktions-Display.

Um den Revoluzzer 20 fahren zu können, benötigt man

einen Führerschein der Klasse M (Mofa-Führerschein), der ist aber

in den Führerscheinklassen A, B und T enthalten. Alle Personen,

die vor dem 1. April 1965 geboren worden sind, benötigen keinen

Führerschein für den Revoluzzer 20 ... und nicht vergessen:

der Elektroroller muß versichert werden und braucht ein Kennzeichen.

FORCA KNUMO – DER „DICKE“

ENEWAY entwickelt zusammen mit FORCA alle Fahrzeuge selbst –

auch den Knumo oder den Bossman.

Bildmaterial: www.der-revoluzzer.de


Impressum

stylus.

Das Metropolmagazin. Ausgabe München.

Herausgeber

cre.do. think tank

Schlanderweg 1 · 83703 Gmund

kontakt@stylus-das-magazin.com

USt-IdNr.: DE 309 41 48 99

Chefredaktion

Nina Schmid

Plinganserstr. 19 · 81369 München

redaktion@stylus-das-magazin.com

Telefon +49 89 78 74 92 24

Mobil +49 170 44 10 935

Redaktion

Ralph Drechsel

Monika Segl

Nina Schmid

Grafik/Layout

Nina Schmid · Konzeption & Grafik

www.nina-schmid.de

Lektorat

Angela Braun, Schliersee

www.lektorat-braun.com

Druck

Fromm Druck- und Verlagshaus

www.druckhaus-fromm.de

Erscheinungsweise

3 x im Jahr

Urheber- und Verlagsrechte

Das Magazin und alle in ihm enthaltenen

einzelnen Beiträge und Abbildungen sind

urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung

außerhalb der durch das Urheberrechtsgesetz

festgelegten Grenzen ist ohne Zustimmung

von stylus München unzulässig. Für Inhalte

auf verlinkte fremde Webseiten trägt stylus

München keine Verantwortung. Die gültigen

Geschäftsbedingungen von stylus München

stehen unter www.stylus-das-magazin.com

zur Verfügung. Der redaktionelle Inhalt wird

sorgfältig erarbeitet. Dennoch wird für die

Richtigkeit von Angaben sowie für Druckfehler

keine Haftung übernommen.

Der Revoluzzer in Krakau

@ stylus ist eine eingetragene Marke von

Thomas Seitz und Ingo Kabutz


Camouflage-Muster als plakativer

All-over-Print in Gelb oder dezent in

Schwarz/Grau unterstreichen den sportlichen

Look des Men Summit Jacket.

The Battle

Awaits

KONSEQUENT DURCHDACHTE OUTFITS, DIE SICH

DURCH OPTIK UND FUNKTION PERFEKT FÜR PISTE

UND POWDER EIGNEN. DIE SKIWEAR GLÄNZT MIT

LEUCHTENDEN FARBEN UND PRINTS, VIELSEITIGEN

KOMBINATIONSMÖGLICHKEITEN SOWIE HÖCHSTER

PERFORMANCE. VIEL SPASS BEIM „WINTER-FUN“.

Damen Sierra Jackets: In Rot- oder Blautönen und dank PrimaLoft®-Füllung, Vier-Wege-Stretch und

abnehmbarer sowie verstellbarer Kapuze und Schneefang bietet sie einen angenehmen Tragekomfort.

Men Glacier Jacket und Pants:

mit PrimaLoft®

Damen Polar Jacket:

eine leichte Shelljacke

HEAD Sportswears Maxime „The Battle Awaits“ zieht sich nach einem aufregenden und vor allem heißen Sommer erfolgreich durch die

kommende Skiwear 2018/19. Das Resultat ist eine gelungene Kollektion im unique HEAD-Style mit einer Skibekleidung voller durchdachter

Outfits, die sich funktionell jeder Piste stellen und dabei dem Sportler höchstmöglichen Komfort schenkt.

Mit dem X-Shape bei den Damen wird ein sportlicher und zugleich figurbetonter Look ermöglicht, ohne dabei auf Bewegungsfreiheit verzichten

zu müssen. Die Nähte sind komplett getapt, sodass kein Eindringen von Wasser möglich ist und die volle Elastizität erhalten bleibt.

Bildmaterial: www.head.com


WINTER FUN

Im Winter 2018 geht es im Design der FRAAS-Kollektion bewusst „frech“

zu. Eines der „Hero-Produkte“ der neuen Kollektion zeigt handgezeichnete,

skizzenhafte Szenen rund um Winter und Wintersport, wie Schnee, Berge,

Schlittenfahren, Ski, Snowboard und den großen Aufdruck „WINTER FUN“.

Das macht das quadratische Tuch zu einem richtigen Kunstwerk.

Aber auch Samt feiert sein Comeback, und die Kontrastfarbe zu Novembergrau und

weißem Schnee ist bei Fraas Grün – in allen Schattierungen – von Petrol über Kaktus

bis Lindgrün, Jade und Mint. Und wie in jeder Saison in: die Cashmink®-Schals. Sie sind

die meistverkauften der Welt – und eine Erfindung der V. Fraas GmbH als Alternative

zum Naturprodukt Kaschmir. Cashmink® ist ein Synthetikprodukt, das 20 % feinere

Fasern als Kaschmir aufweist und dem Garn aus der Wolle der Kaschmirziege an Weichheit,

Hautverträglichkeit und Aussehen in nichts nachsteht. Zusätzlich ist es auch für

Allergiker geeignet, umweltfreundlich herzustellen und günstiger als Kaschmir.

Das Traditionsunternehmen V. Fraas GmbH steht seit seiner Gründung im Jahr 1880

für Kompetenz im Bereich textiler Accessoires. In eigenen Produktionsstätten sowohl

am Hauptsitz im oberfränkischen Helmbrechts als auch in den Fertigungswerken in

Tschechien und in China wird gewebt, gewirkt, gestrickt und veredelt. Seit 2004 ist

die V. Fraas GmbH auch mit einer eigenen Kollektion auf dem globalen Modemarkt

vertreten und vertreibt diese Accessoires auch über eigene Stores in Berlin, Dresden,

Johannesburg und Teheran sowie einen europaweiten Online-Shop.

Bildmaterial: www.fraas.com


Das Restaurant hat 80 Plätze, der

liebevoll eingerichtete Biergarten mit

Blick auf die Isar kann weitere 200 Gäste

empfangen, und im Club – mit einer der

besten Sound-Anlagen – dürfen bis zu

900 Nachtschwärmer tanzen und feiern.

Wenn sich am Abend das Restaurant

zur Bar wandelt, kommt auch die extra

angeschaffte Zuckerrohrpresse zum

Einsatz und veredelt durch die milde

Süße des frisch gepressten Zuckerrohrsafts

die Cocktails mit einem besonders

feinen Geschmack.

Buchenholz-Interieur für das perfekte

Musikerlebnis im BLITZ-Club

Architekt Andreas Müller (Studio Knack) und

Simon Vorhammer (Architekt und Experte für

Computational Design) realisierten auf 600 m²

ein räumliches Gesamtkonzept mit zwei prägnanten

Dancefloors und Bars. Bei der Planung

spielte die Raumakustik eine wichtige Rolle.

„Die Elemente sehen nicht nur gut aus, sondern

haben alle auch eine akustische Funktion“, sagt

Simon Vorhammer. In enger Zusammenarbeit

mit einem Raumakustiker entwarfen Vorhammer

und Müller auch die modularen, eingestellten

Tanznischen aus BauBuche.

Auch die beiden Bars des BLITZ Clubs wurden

mit BauBuche realisiert. „Wir fanden es

einfach schön, in der gesamten Gestaltung des

Clubs bei den gleichen Materialien zu bleiben,

um eine einheitliche Gestaltung zu bekommen“,

sagt Andreas Müller. Für die Planung

und Realisierung des BLITZ Club hatten Architekten

und Fachingenieure nur vier Monate

Zeit. Um die komplexen Entwürfe in dieser

kurzen Zeit zu entwickeln, abzustimmen und

produzieren zu lassen, setzten Andreas Müller

und Simon Vorhammer frühzeitig auf ein digitales

3D-Modell als Basis für die Abstimmung

mit allen Projektbeteiligten.


BLITZ

The DJ’s view in the second floor:

@ Simon Vorhammer, Andreas Müller (Studio Knack)

... AUF DER MUSEUMSINSEL IN MÜNCHEN – DAS

IST EIN RESTAURANT MIT LATEINAMERIKANI-

SCHER, VEGETARISCHER KÜCHE, EINE BAR, DIE

AUSGESPROCHEN EMPFEHLENSWERTE DRINKS

MIXT, UND EIN EXTRAVAGANTER CLUB MIT ELEK-

TRO-BEATS. DIESES 2017 ERÖFFNETE ENSEMBLE

IST EINE KREATION VON SANDRA FORSTER, DER

INNOVATIVSTEN GASTRO-FRAU IN MÜNCHEN.

RESTAURANT

BAR+CLUB

Text: Monika Segl | Bildmaterial: Studio Knack

Zu weiteren Highlights von Sandra Forster gehören auch das Kismet in der Löwengrube oder

das Charlie. Sie liebt spannende vegetarische und vegane Küche und beweist damit, dass Fleisch

kein unbedingtes Muss ist, um in der Gastro-Szene erfolgreich zu sein. Das Interior-Konzept des

Restaurants – frisch und ungewöhnlich – wurde unter anderem mit Möbeln des Münchener Designers

Stefan Diez ausgestattet. Das BLITZ im ehemaligen Forum der Technik des Deutschen

Museums ist nun schon ihr elftes Lokal.

„Ich erschaffe gerne neue Welten und Räume und fülle sie mit Inhalten.

Mir macht es einfach Spaß, einen neuen Laden einzurichten“, sagt Sandra Forster.

78 | 79 stylus. München 2018

Collaborative work with: Studio Knack (www.studio-knack.de)

Project team: Simon Vorhammer, Andreas Müller (Studio Knack)


SANDRAS GASTRO-KONZEPT BEDEUTET:

KEINE TEURE INNENEINRICHTUNG. SIE

SETZT AUF ZUSAMMENGEWÜRFELTE

MÖBEL UND EIGENENGAGEMENT. ZUM

ABSOLUTEN HIGHLIGHT WURDE DAS

30 METER LANGE WANDBILD, ENT-

WORFEN VON EINER FREUNDIN. ES

ZEIGT DIE TYPISCHEN MEXIKANISCHEN

SKELETTE, DIE AM FEIERTAG DÍA DE

MUERTOS, AM TAG DER TOTEN, AUS-

GELASSEN TANZEN.

„Wir lassen verschiedene Einflüsse aus der

süd- und lateinamerikanischen Küche

einfließen, beispielsweise aus Kolumbien,

Brasilien und so weiter“, erklärt uns

Sandra Forster.

Sandra Forster kombiniert unterdessen

gekonnt und fantasievoll die mexikanisch

geprägte Küche. Und so entdeckt man

hausgemachte Dips, gefüllte Tortillas

mit Soja-Chili und karamellisierten Zwiebeln

oder Tacos mit marinierten Hibiskusblüten.

Genial sind auch die frisch am

Tisch zubereitete Guacamole. Und, wie es

Sandra Forsters Art ist, gibt es im BLITZ

auch eine soziale Komponente: Sie erreichte

es, dass Flüchtlinge in der Küche, im

Service und in der Organisation arbeiten

können. Wieder einmal ein rundum

gelungenes Konzept!

www.blitz.club

www.simonvorhammer.de

www.pollmeier.com

www.studio-knack.de


STYLUS

VORSCHAU

In unserer ersten Ausgabe 2019 wird sich stylus mit der „Leichtigkeit“

in den Bereichen Architektur, Design, Innenarchitektur und

dem modernen Leben beschäftigen.

Lichtquellen werden ein Thema sein, genauso wie die Ästhetik der

Leichtigkeit und die Leichtigkeit des Seins: stylus begibt sich bereits

jetzt auf die Suche nach den interessantesten Geschichten und

Trends. Bald werden die Tage auch wieder länger, die Leichtigkeit

kommt zurück und zeigt unerwartete Größe. Seien Sie gespannt auf

das was kommt!

Wir freuen uns auch über Themenvorschläge von Lesern, Architekten

und Designern aus der Region rund um München.

Bitte senden Sie Ihre Anregungen und Ideen bis zum 10. März 2019

an: kontakt@stylus-das-magazin.com.

Apropos: Schauen Sie doch mal auf unser Online-Portal:

www.stylus-das-magazin.com. Hier können Sie sich von unseren

neuesten Beiträgen rund um Architektur, Design, Lebensart und

Lifestyle inspirieren lassen.

stylus Abo

Bezugsmöglichkeiten

stylus München erscheint dreimal jährlich und wird im Raum München im gehobenen

Einzelhandel, in der exklusiven Gastronomie, in Arztpraxen, Rechtsanwalts- und Steuerkanzleien,

Architekturbüros, bei Immobilienmaklern, bei Dienstleistern und kulturellen

Einrichtungen kostenlos zur Mitnahme ausgelegt.

Jetzt bestellen für einen

Jahresbeitrag von 26 Euro.

kontakt@stylus-das-magazin.com

Alle Infos unter

www.stylus-das-magazin.com

Urheber- und Verlagsrecht

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geschützt. Jede Verwertung außerhalb der durch das Urheberrechtsgesetz festgelegten Grenzen ist ohne

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zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dürfen. Oft handelt es sich um gesetzlich geschützte,

eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind.

80 | 81 stylus. München 2018


DIE EXPERTEN DIESER AUSGABE:

Hier finden Sie die Köpfe und Unternehmen, die den Input für unsere Ausgabe gegeben haben:

Beispielsweise Architekten, Designer, Innenarchitekten, Gewerke ... und ihre Projekte. Und selbstverständlich die

Kontaktinformationen gleich dazu.

4A Architekturbüro | www.4a-architekten.de

Architektin Hildegard Rasthofer | www.rasthofer.net

Architekten Guggenbichler + Wagenstaller

www.guggenbichler-wagenstaller.de

Behnisch Architekten | www.behnisch.com

BLITZ – Restaurant, Club und Bar | www.blitz.clubwww.casa-idea.de

BORA Vertriebs GmbH & Co KG | www.bora.com

Böhmler Einrichtungshaus GmbH | www.boehmler.de

Branderia GmbH | www.branderia.de

Caspar Plautz Viktualienmarkt | www.casparplautz.de

Chiemsee Öfen im werkhaus | www.chiemsee-oefen.de

CoolGiants AG | www.coolgiants.de

DAS BADSTUDIO | www.das-badstudio.de

DIEFLIESE Art + Design | www.die fliese.com

Duravit AG | www.duravit.de

ELEMENTS ARCHITEKTUR/ MANUFAKTUR

www.elemens-architektur.de

ENEWAY GmbH | www.der-revoluzzer.de

V. Fraas GmbH – www.fraas.com

Feuerring | www.feuerring.ch

Focus Kamine | www.focus-kamin-design.de

Green Furniture Concept | www.greenfc.com

Head Sportwear | www.head.com

Hofquartier in Taufkirchen | www.hofquartier.de

Hotel Max Bachmair am See | www.bachmair.de

Kunstschmiede und Metallbau | www.metallbau-neumaier.de

Licht im werkhaus | www.licht-im-werkhaus.de

Michael Barth ITegernsee | www.itegernsee.de

Müller‘sches Volksbad | www.swm.de

OFYR Deutschland GmbH | www.ofyr.de

Occhio | www.occhio.de

Philippe Starck | www.starck.com

Pollmeier Massivholz GmbH & Co.KG | www.pollmeier.com

Poliform S.p.a. | www.poliform.com

Rebecca Clopath | www.rebecca-clopath.ch

Sichtung I | www.sichtung.info

Simon Vorhammer | www.simonvorhammer.de

Studio Knack | www.studio-knack.de

USM | www.usm.com

VAGNBYS Design & Living | www.vagnbys.eu

Victor Kraus – www.victor-kraus.com

Urlaubsarchitektur | www.urlaubsarchitektur.de

www.wissenschaft-shop.de

werkhaus Raubling | www.das-werkhaus.de

Weingut Pieroth | www.pieroth.de

Fotografen:

Adam Mørk

Andreas Scholer

Anne Wild

Baas Princen

Cathrine Stukhard

David Matthiessen

Dennis Savini

Guido Kasper

Iwan Baan

Jan Kulke

Josi Unterhauser

Krost

Michael Barth

Rose Hajdu

Stephan Dietl

Sylvan Müller

Torben Eskerod

www.stylus-das-magazin.com


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83064 Raubling

Tel. 08035 907 121

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Tel. +49 89 2136 -0, info@boehmler.de, www.boehmler.de

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Tel. +49 89 856329-40, info.bbo@boehmler.de, www.boehmler.de

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