Gazette Charlottenburg Januar 2019

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Gazette für Charlottenburg und Westend

GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

Januar 2019

Charlottenburg

Vorsätze zum neuen Jahr

Lieber kleine Schritte als großen

Rundumschlag anstreben

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2 | Gazette Charlottenburg | Januar 2019

Das Frühwerk von Robert Liebknecht

Käthe-Kollwitz-Museum zeigt Werke des Sohns von Karl Liebknecht

Das Ende des Ersten Weltkrieges im November

1918 führte in ein Jahr der Revolution,

das auch in Berlin bürgerkriegsartige Unruhen

hervorrief. Am 15. Januar 1919 wurden

die Sozialisten Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg

ermordet. Käthe Kollwitz zeichnete

Liebknecht auf dem Totenbett und lernte die

Familie des Ermordeten kennen. Der damals

16-Jährige Sohn Robert Liebknecht wurde

bei ihr vorstellig, sie sollte sich ein Bild von

seinem Talent machen.

Seit 1917 nahm der junge Liebknecht Zeichenunterricht

bei der Ehefrau des väterlichen

Anwaltskollegen Oskar Cohn, der

Künstlerin Sophie Cohn. Der Vater hatte es

noch aus dem Gefängnis heraus gestattet,

dass Robert Liebknecht seiner künstlerischen

Neigung nachgehen durfte, „aber alles andere,

die Grundlage, die Schule, darf nicht

vernachlässigt werden”.

Käthe Kollwitz konnte aber nicht umhin,

Robert eine weitere künstlerische Ausbildung

anzuraten, denn sie hielt ihn für „sehr

begabt. Von ungeheurem Temperament [...]

sind seine Zeichnungen“. Robert Liebknecht

schlug den künstlerischen Weg ein, lernte

zunächst in Berlin an einer privaten Kunstschule

bei Hans Baluschek und Willy Jaeckel

und später an der Dresdner Kunstakademie

bei dem Spätimpressionisten Robert Sterl,

der für seine Arbeitermotive, Musikerporträts

und stimmungsvollen Russlandbilder

berühmt war.

Robert Liebknecht entwickelte ein Interesse

an der Darstellung von Landschaften, dem

Stadtraum und den Menschen im urbanen

Umfeld. Nach einer kurzen Zeit als Meisterschüler

von Sterl kehrte er 1930 nach Berlin

zurück und ließ sich im Norden der Stadt, im

Wedding nieder. Die Berliner Umgebung, die

Stadtlandschaft, Café- und Straßenszenen

waren seine malerischen Themen dieser Zeit.

Das Käthe-Kollwitz-Museum zeigt in einer

Sonderausstellung Robert Liebknechts frühe

Arbeiten der Dresdner und Berliner Zeit,

welche die Einschätzung der Grafikerin Käthe

Kollwitz von einem „sehr begabten“ jungen

Künstler bestätigen. Ca. 40 Gemälde, Zeichnungen

und Grafiken, die zum Teil noch nie

präsentiert wurden, sind im Kuppelraum des

Kollwitz-Museums zu sehen. Die Ausstellung

wird ergänzt durch eine Studioausstellung

zu Käthe Kollwitz‘ Werk „Gedenkblatt für Karl

Liebknecht“.

Karl Liebknecht, porträtiert von seinem Sohn

Robert im Jahr 1930.


Foto: Käthe-Kollwitz-Museum

Käthe-Kollwitz-Museum Berlin

Fasanenstraße 24 · 10719 Berlin

Öffnungszeiten: Täglich 11 bis 18 Uhr. Eintritt 7 Euro,

ermäßigt 4 Euro, unter 18 Jahren Eintritt frei.

Die Ausstellung ist bis zum 3. Februar zu sehen.


WORT DES BEZIRKSBÜRGERMEISTERS Gazette Charlottenburg Gazette Wilmersdorf | Januar | 12019 | | 3

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Charlottenburg-Wilmersdorf!

Nach den Feiertagen und dem

Jahreswechsel begrüße ich Sie

herzlich im neuen Jahr 2019! Ich

wünsche Ihnen ein glückliches

Jahr, insbesondere Gesundheit,

persönliche Zufriedenheit und

Erfolg in Beruf oder in der Ausbildung.

Die Verwaltung hat auch

im neuen Jahr viele Herausforderungen

zu meistern und kann mit

frischem Schwung in das neue

Jahr starten. Eine große

Aufgabe wird die Personalfindung

sein. Zahlreiche

Stellen sind neu zu

besetzen. Vielleicht ist ja

etwas Passendes für Sie

dabei?

Wir suchen Sie!

Reinhard Naumann

Unser Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

ist die City West

der deutschen Hauptstadt mit

dem Kurfürstendamm als pulsierendem

Mittelpunkt. Wir stehen

gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit

und Antisemitismus

und setzen uns für Vielfalt

und Toleranz ein. Unsere Beschäftigten

leisten auf der kommunalen

Basis viel und sind ein sehr wichtiger

Bestandteil des öffentlichen

Dienstes. Wir unterstützen Sie

nach allen Möglichkeiten, um die

richtige Balance zwischen Arbeit

und Privatleben zu finden, denn

vor allem die Vereinbarkeit von

Beruf und Familie ist uns wichtig.

Sie haben bereits einiges erreicht,

wollen jedoch noch viel bewegen?

Sie möchten in einem Arbeitsumfeld

tätig werden, das Ihre Erfahrung

schätzt und Weiterbildung

ermöglicht? Sie möchten nach

Ihrer Ausbildung zeigen, was in

Ihnen steckt und das in einer Tätigkeit,

die nicht nur sinnvoll ist,

sondern Ihnen auch Gestaltungsfreiraum

für Ihr weiteres Leben

gibt? Zur weiteren Personalentwicklung

suchen wir engagierte

und motivierte Menschen, die

sich gern in den Dienst der Gesellschaft

stellen. Alle freien Stellen

im Bezirksamt finden Sie unter

www.bewerbung.charlottenburgwilmersdorf.de.

Integrationspreis

Gemeinsam mit der Vorsteherin

der Bezirksverordnetenversammlung

Annegret Hansen konnte

ich am 18. Dezember,

dem Internationalen Tag

der Migrantinnen und

Migranten, den Integrationspreis

des Bezirks

Charlottenburg-Wilmersdorf

verleihen.

Dieser wird auf Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung

seit 2012 und damit zum siebten

Mal vergeben, um besondere

Verdienste um die Integration

in Charlottenburg-Wilmersdorf

anzuerkennen und zu würdigen.

Die Preisverleihung fand in zwei

Kategorien statt: Einerseits in

der Kategorie „Einzelpersonen“

(500 Euro Preisgeld), andererseits

in der Kategorie „Verbände und Institutionen“

(1.000 Euro Preisgeld).

Als Einzelperson wurde Frank Vöhler,

Pfarrer in der evangelischen

Kirchengemeinde Neu-Westend,

mit dem Integrationspreis ausgezeichnet.

Er kümmert sich seit Jahren

auf vielfältige und vor allem

herausragende Weise um andere

Menschen, egal woher jemand

kommt oder wie groß die Sorgen

sind. Er steht mit Rat und Hilfe den

Schutzsuchenden zur Seite. Die

Kirchengemeinde Neu-Westend

gehört zu den Mitbegründern des

Kirchenasyls. Vielen Menschen ist

er ein persönlicher Anker, nicht

nur Geflüchteten, sondern auch

Obdachlosen aus dem Nachtcafé,

Jugendlichen aus dem Jugendclub

und den Gemeindemitgliedern.

In der Kategorie „Verbände und

Institutionen“ wird das Team von

„LAIB und SEELE“ ausgezeichnet.

„LAIB und SEELE“ ist eine gemeinsame

Aktion der Berliner Tafel e. V.,

der Kirchen und des rbb, bei der

regelmäßig gesammelte Lebensmittel,

Kleidung und Bücherspenden

an finanziell benachteiligte

Menschen, zu denen auch

Geflüchtete zählen, abgegeben

werden. Die evangelische Trinitatiskirche

am Karl-August-Platz

ist eine der Ausgabestellen, zu

der wöchentlich rund 330 Besucher*innen

kommen. Die Organisation

der Ausgabe liegt bei rund

50 ehrenamtlichen Helfer*innen,

ohne die es „LAIB und SEELE“

nicht geben würde. Die Ausgabe

in der Trinitatiskirche erfolgt jeden

Dienstag ab 12 Uhr.

Öffentliche Führung auf dem

„Pfad der Erinnerung“

Am Samstag, dem 5. Januar 2019,

um 10 Uhr findet wieder eine öffentliche

Führung auf dem „Pfad

der Erinnerung“ statt. Treffpunkt

ist an der Sühne-Christi-Kirche,

Toeplerstraße 1, 13627 Berlin.

Der Weg führt über die katholische

Gedenkkirche Maria Regina

Martyrum und die evangelische

Gedenkkirche Plötzensee zur Gedenkstätte

Plötzensee. Alle Orte

werden besichtigt und erklärt.

Unterwegs gibt Pfarrer Michael

Maillard Erläuterungen zu den

Hintergründen und zu den Namen

von Straßen und Schulen, die

nach Menschen des Widerstands

benannt sind. Teilnahmebeitrag:

10 Euro; ermäßigt 5 Euro (der ermäßigte

Beitrag gilt auch für Gemeindeglieder

und Einwohner*innen

von Charlottenburg-Nord).

Führungen auf dem neuen „Pfad

der Erinnerungen“ werden künftig

regelmäßig am ersten Sonnabend

des Monats angeboten. Weitere

Informationen unter www.pfadder-erinnerung.de

oder bei Pfarrer

Michael Maillard, Ev. Kirchengemeinde

Charlottenburg-Nord,

Toeplerstr. 3, 13627 Berlin, ☎ 030-

381 34 78 (Gemeindebüro).

Kiezspaziergang

Der nächste Kiezspaziergang findet

am Samstag, dem 12. Januar

2019, um 14 Uhr mit meiner Bezirksamtskollegin

Heike Schmitt-

Schmelz statt, da ich zu Besuch in

unseren Londoner Partnerbezirk

Lewisham sein werde. Treffpunkt

ist am U-Bahnhof Blissestraße, an

der südwestlichen Ecke Berliner/

Blissestraße. Von dort geht es

über die Mannheimer Straße 27,

wo Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg

vor 100 Jahren verhaftet

wurden, über die Wilhelmsaue zur

Auenkirche, wo Sie Pfarrerin Westerhoff

empfangen wird.

Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei.

Alle Interessierten sind

willkommen. Informationen über

die bisherigen Kiezspaziergänge

finden Sie im Internet unter www.

kiezspaziergaenge.de.

Für Ihre Anregungen, Lob und

Kritik bin ich für Sie erreichbar

unter naumann@charlottenburgwilmersdorf.de.

Ihr

Reinhard Naumann

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4 | Gazette Charlottenburg | Januar 2019

Vorsätze zum neuen Jahr

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Charlottenburg

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Der Weg in die „Hölle“ sei mit guten

Vorsätzen gepflastert, warnt

der Volksmund. Dennoch setzen

sich viele Menschen zu jedem

Jahreswechsel neue Ziele für die

kommenden zwölf Monate, nicht

zuletzt die persönliche Gesundheit

und das Wohlbefinden betreffend.

In dem Zusammenhang

werden dann nur allzu häufig Ansprüche

an sich selbst formuliert,

die sich in den folgenden Wochen

und Monaten als zu ambitioniert

erweisen und deshalb zwangsläufig

zu Frust führen. Dabei sind

gute Vorsätze, etwa im Hinblick

auf mehr Bewegung oder eine

gesündere Ernährung, ja nicht

per se verkehrt – im Gegenteil.

Nur sollten sie so realistisch sein,

dass man nicht nach kurzer Zeit

an den überhöhten Vorgaben

entnervt scheitert.

Als Erfolg versprechend bei der

Formulierung persönlicher Ziele

erweist sich grundsätzlich, wenn

diese zwar durchaus anspruchsvoll

gesetzt werden, aber erreichbar

sind. So sollte niemand erwarten,

dass sich das bisherige Leben

von heute auf morgen komplett

umkrempeln und ins Gegenteil

verkehren lässt. Besser, man

verfolgt weniger „revolutionäre“

Vorhaben und setzt diese dann in

kleinen Schritten konsequent um.

Auf diese Weise hält die Motivation

für Veränderungen auch meist

länger an.

So ist es zweifellos erstrebenswert,

sich für ein neues Jahr mehr

sportliche Betätigung vorzunehmen.

Wer dabei jedoch seine Ansprüche

zu hoch schraubt und

meint, er könnte von jetzt auf

gleich vom „Couch-Potato“ zum

austrainierten „Sportcrack“ mutieren,

tut sich keinen Gefallen.

Stattdessen raten Mediziner, sich

beim Sport nicht zu überfordern,

sondern die Latte langsam höher

zu legen und vor allem dem Körper

ausreichend Gelegenheit zur

Regeneration zu gönnen. Dann

lassen sich Erfolgserlebnisse erzielen,

wahrnehmen und man

entgeht der Falle, dass unerfüllbare

Vorsätze zu Motivationskillern

werden.

Allerdings sollten die Ziele, die

man erreichen will, auch nicht zu

„schwammig“ formuliert werden.

Die Aussage, man wolle zukünftig

mehr für seine Gesundheit tun

und deshalb zum Beispiel sein

Gewicht etwas reduzieren, dürfte

nur in seltenen Ausnahmefällen

zum Erfolg führen. Sinnvoller ist

es, die eigenen Zielvorstellungen

und den Weg dorthin zu konkretisieren:

Und sei es nur, indem

man für sich bestimmt, öfter die

Treppe statt des Aufzugs oder

einer Rolltreppe zu benutzen.

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RATGEBER Gazette Charlottenburg | Januar 2019 | 5

UMSONST UND DRAUSSEN

Aktivplätze für Senioren im Südwesten Berlins

Alt werden und dabei gesund bleiben: Diesen Wunsch

haben viele ältere Menschen. Dafür kann man selbst eine

Menge tun und teuer muss es auch nicht sein. Beispiel

gefällig? Runter vom Sofa, Fernseher ausschalten und

einen flotten Spaziergang zum nächsten „Aktivplatz“

machen. Aktivplatz? Noch nie gehört? Bereits vor zwölf

Jahren – im Jahr 2007 – wurde der erste Aktivplatz im

Preußenpark in Wilmersdorf eröffnet. Weitere folgten.

In Charlottenburg-Wilmersdorf gibt es zum Aktivplatz

Preußenpark mit acht Geräten noch einen am Seniorentreff

am Lietzensee in der Wundtstraße mit sechs Geräten und

im Volkspark Jungfernheide – hier An der Planschwiese/

Ufer Jungfernteich, einen mit fünf Geräten.

Steglitz-Zehlendorfer Senioren können sich über

fünf Aktivplätze freuen. Am Teltower Damm, Phoenix

Mittelhof stehen fünf Geräte. Bei der Villa Mittelhof an

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Oder besser noch, dreimal pro

Woche Walken, Laufen oder Radfahren

in die Tagesplanung mit

aufnehmen, um seine Ausdauerwerte

zu verbessern und das

Herz-Kreislauf-System zu stärken.

Doch auch dabei gilt: Zuviel Eifer

schadet häufig!

Als ein praktikables System, gute

Vorsätze umzusetzen, hat sich

das sogenannte SMART-Konzept

erwiesen, das aus dem Projektmanagement

stammt. Dabei

gelten folgende Regeln für die

persönlichen Vorgaben: Sie sollten

„smart“ sein, also

• s wie spezifisch (Ziele so

genau und eindeutig wie

möglich formulieren);

• m wie messbar (Resultate

müssen überprüfbar sein);

• a wie attraktiv (Ziele müssen

angemessen und attraktiv

sein);

• r wie realistisch (Ziele sollten

erreichbar sein);

• t wie terminiert (festlegen,

wann es losgeht und bis wann

welches Ziel erreicht werden

soll).

der Königstraße steht ein Gerät. Deutlich größer ist das

Angebot im Gemeindepark Lankwitz mit zehn Geräten. An

der Domäne Dahlem stehen fünf Geräte, im Gemeindepark

Zehlendorf acht Geräte.

Mit vier Plätzen ist Tempelhof-Schöneberg ebenfalls

gut aufgestellt. Am U-Bahnhof Yorckstraße stehen zehn

Geräte, in der Lindenhofsiedlung vier. Dazu kommen der

Platz Götzstraße/Weinbergstraße mit fünf Geräten und

der Aktivplatz Fuggerstraße/Eisenacher Straße mit vier

Geräten.

Der Besuch auf dem Aktivplatz kostet nichts und

Vereinsmitgliedschaften sind auch nicht notwendig. Hier

kann man sich zeitlich unabhängig sportlich betätigen,

die Anleitungen mit Bild und Text ermöglichen einen

problemlosen Einstieg.

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Konkret könnte das etwa beinhalten,

dass man sich vornimmt, die

zwei oder drei Kilogramm, die sich

über die Feiertage eingeschlichen

haben, in acht bis zehn Wochen

wieder loszuwerden – beispielsweise,

indem man den Weg zur

und von der Arbeit statt mit dem

Auto mit dem Fahrrad zurücklegt.

Gute Vorsätze für das neue Jahr

müssen also nicht unbedingt das

Pflaster auf dem Weg zur Hölle

sein – wenn man sich realistisch

erreichbare Ziele setzt und diese

auch konsequent verfolgt. Getreu


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dem Motto: Machen ist wie Wollen,

nur krasser! Dabei hilft, wenn

man diese Zielsetzungen als Veränderungen

zum Positiven und

nicht als Entbehrung begreift –

dann hält die Motivation länger

vor.

Die meist geäußerten Vorsätze für

das neue Jahr der Deutschen sind

übrigens nach Erhebungen des

Statistischen Bundesamts:

• mehr Sport treiben (25 %)

• sich gesünder ernähren (25 %)

• sich nichts vornehmen – weil

man Vorsätze sowieso nie

einhält (23 %)

• mehr Zeit mit Freunden und

Familie verbringen (21 %)

• auf der Karriereleiter die

nächste Stufe erreichen (13 %)

• sich verlieben (12 %)

• Laster (Rauchen, etc.) aufgeben

(11 %)

• sich endlich einen lang gehegten

Traum erfüllen (7 %)

• etwas Neues lernen und sich

ein neues Hobby suchen (6 %)

• sesshaft werden, heiraten und

eine Familie gründen (6 %)

• endlich etwas wagen, das

man sich bisher nicht getraut

hat (3 %)

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seit über 20 Jahren ihre Schmuckgalerie

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stellt sie eigene Arbeiten

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eigene Werkstatt ist direkt

vor Ort, so können Besucher

der Designerin über die

Schulter schauen und auch

ganz individuelle Entwürfe anfertigen

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Röth ist mit Blumen groß geworden,

denn schon ihre Mutter war selbständige

Floristin. Sie war es auch, die Blumen

Röth im Jahr 1995 eröffnete. Das Geschäft,

das sich heute in der Reichsstraße

4 befindet, wurde im August 2017

von ihrer Tochter übernommen. Diese

hatte auf Drängen der Mutter zunächst

einen Büroberuf erlernt. Doch damit war

sie nicht glücklich – die Blumen und der

Kontakt zu den Kunden fehlten ihr. Da

fiel die Entscheidung leicht, eine Ausbildung

zur Floristin zu machen. Der

Beruf erwies sich schnell als Berufung.

Ob individuell gebundene Blumensträuße

oder kreative Dekorationen mit

persönlicher Note zu allen Anlässen –

zu Hochzeiten, Jubiläen, aber auch für

Trauerfeierlichkeiten – Yvonne Röth ist

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Christiane Paeschke verstärkt.Auch für

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versierten Floristinnen wissen, welche

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8 | Gazette Charlottenburg & | Wilmersdorf

Januar 2019

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„3 Tage Kunst“ – ersatzlos gestrichen?

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert

Kunstpause – die beliebte Kunstmesse

„3 Tage Kunst“ in der Kommunalen Galerie

fand in diesem Jahr nicht statt.

Die Fraktionen in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf

nehmen in den folgenden

Beiträgen zu diesem Thema Stellung.

Berlin SPD-Fraktion

Seit 2012 gibt es sie, die Kunstmesse „3 Tage

Kunst“ in der Kommunalen Galerie – drei tolle

Kunsttage im Herbst, die zum Entdecken aktueller

Kunstwerke verschiedenster Genres

ebenso dient wie der vielfältigen Vernetzung.

Das ist schon etwas Besonderes im Bezirk

Charlottenburg-Wilmersdorf. 30 bis 40 Künstlerinnen

und Künstler, die ihren Lebensmittelpunkt

zwischen Nonnendammallee und

Wilhelmsaue haben, konnten bisher jedes

Jahr ausstellen. Eine Jury unter der Leitung

der Kulturamtsleiterin Frau von der Liedt hat

aus dutzenden von Vorschlägen jedes Jahr die

Besten ausgewählt, die ihre Bilder, Fotografien,

Skulpturen, Videos zeigen konnten und

drei Tage lang (von Freitag bis Sonntag) vor

Ort über Kunst und Kunstschaffen Auskunft

gaben. Eine in der Berliner Kunstlandschaft

ziemlich einmalige Aktion, die auf Beschluss

der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf ins Leben

gerufen wurde. Beim ersten Mal waren

auch einige Prominente wie Matthias Koeppel

und seine Frau Sooki sowie Anja Knecht mit

unter den Ausstellenden. Und die jährlich

herausgegebenen Miniatur-Kataloge zeugen

noch heute von der Vielfalt. Eine wunderbare

Tradition, die von der SPD-Fraktion ausdrücklich

unterstützt und hoffentlich nach der diesjährigen

Pause noch lange weitergehen wird.

Dr. Christiane Timper

CDU-Fraktion

Eine Reihe von Künstlerinnen und Künstlern,

viele kunstinteressierte und – begeisterte Bürgerinnen

und Bürger und nicht zuletzt der

Ausschuss für Weiterbildung und Kultur der

BVV erlebten in diesem Herbst NULL- TAGE-

KUNST. Ohne irgendeine und unbedingt

erforderlich gewesene Kommunikation hat

die Kulturverwaltung die eingeführte, anerkannte

und wichtige Messe 3 Tage Kunst in

der Kommunalen Galerie einfach ausfallen

lassen. Unsere CDU-Fraktion hat und wird

das nicht akzeptieren. Wir haben uns dafür

bereits stark gemacht und wir werden das

intensiv forcieren, dass die Verantwortlichen

im Bereich Kultur des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf

ein neues tragfähiges

Konzept für die Wiederaufnahme und den

dann zu sichernden jährlichen Erhalt der

Kunstmesse beginnend im Jahr 2019 vorlegen.

Ein Bezirk, der glücklicherweise ein

Atelierhaus in der Sigmaringer Straße 1 und

ein weiteres am Nonnendamm 17 hat und

in dem es ein privates Atelierhaus in der

Babelsberger Straße 40/41 gibt, sollte in der

Lage und willens sein, wenigstens einem Teil

der dort ansässigen Kunstschaffenden ein

adäquates Forum und der Bevölkerung einen

Einblick in die dort geleistete künstlerische

Arbeit zu bieten.

Reinhold Hartmann

B‘90/Grünen-Fraktion

Die Kunstmesse 3 Tage Kunst wird seit Herbst

2012 auf Initiative der Grünen jedes Jahr in

der Kommunalen Galerie am Hohenzollerndamm

veranstaltet. Ziel ist die Förderung

Kunstschaffender im Bezirk. Die Künstlerinnen

und Künstler sind während der gesamten

Veranstaltung anwesend, sie präsentieren ihre

Arbeiten an Einzelständen und alle gezeigten

Werke stehen zum Verkauf. So wird die

Kommunale Galerie zum Ort des Austausches

zwischen Künstler*innen und Besucher*innen.

Die von einer Jury ausgewählten Werke

umfassen alle Gattungen der Malerei, Grafik,

Fotografie und Skulptur/Objekte. Dieses Angebot

hat während der drei Tage jedes Mal

zahlreiche Besucher*innen angezogen.

Im Januar 2019 soll im Ausschuss für Kultur

und Weiterbildung über die Zukunft der Messe

gesprochen werden. Stichhaltige Gründe,

die Messe so nicht mehr stattfinden zu lassen,

wurden bislang nicht geltend gemacht.

Wir setzten uns vehement für den Erhalt der

Kunsttage in der Kommunalen Galerie ein

und sehen keinen Anlass, dieses erfolgreiche

Format nicht mehr weiterzuführen. Wir sind

gespannt auf die Ausschusssitzung und auf

die Argumente des Bezirksamts.

Dagmar Kempf

FDP-Fraktion

Diese Fragestellung klingt für alle Freunde der

Kunst beunruhigend. Sie waren es gewohnt,

dass jährlich Künstlerinnen und Künstler aus

dem Bezirk in unserer Kommunalen Galerie

ihre Werke gemeinsam für wenige Tage präsentieren

konnten. Dieses niederschwellige

Angebot war bisher nicht nur beim Publikum

beliebt, sondern auch einträglich für so manchen

der teilnehmenden Künstler. Natürlich

bedarf es eines erheblichen organisatorischen

Aufwands für eine kurze Zeitspanne und ist

mit Kosten verbunden. Diskutieren kann man

immer über die unterschiedliche Qualität der

ausgewählten Kunstwerke. Aber gehört es

nicht zum Selbstverständnis einer kommunalen

Galerie eine Plattform für diejenigen

zu bieten, die mit ihren Arbeiten noch keinen

Zugang zu den kommerziellen Galerien

gefunden haben? Wenn ein Termin mit

Tradition erst einmal gestrichen wird, dann

ist das ansonsten anerkannte und vielfältige

Programm der Kommunalen Galerie um

einen bodenständigen Beitrag ärmer. Zumindest

sollte darüber nachgedacht werden, in

welcher Form eine Alternative angeboten

werden kann.

Stephanie Fest

Alternative

für

Deutschland

AfD-Fraktion

Mit der Kunst ist es so eine Sache. Jeder

weiß, es gibt gute und schlechte Kunst.

Aber wie bewertet man das? Und wer ist

dazu befugt? Qualitätskriterien ändern sich

mit der Zeit. Dafür gibt es viele Gründe: ästhetische,

historische, soziale, politische.

Die Initiative 3 Tage Kunst des Kulturamts

Charlottenburg-Wilmersdorf zeigt Werke

von Künstlern und Künstlerinnen aus dem

Bezirk. In diesem Jahr wurde nun die Ausstellung

ausgesetzt. Man sei nicht mehr

zufrieden mit den Einreichungen, heißt es,

es mangele an Qualität. Es ist richtig, in so

einem Fall zu sagen: Stopp! Wir müssen uns

etwas anderes überlegen, andere Anforderungen

stellen, neu über Auswahlkriterien

nachdenken. Denn eins ist klar: Wenn die

Qualität nicht stimmt, hat niemand etwas

von so einer Ausstellung. Nicht die Besucher

und auch nicht die Künstler. Es ist ja eine

bezirkliche Messe für Gegenwartskunst. Diesem

Anspruch muss man gerecht werden,

da schadet Beliebigkeit. Entscheidend muss

allein die Qualität der Kunstwerke sein. Es

darf nicht darum gehen, dass man Künstlern

mal etwas Gutes tun möchte. Das Kulturamt

sollte sich bei seinen Überlegungen über die

Zukunft von 3 Tage Kunst an den Satz von

Gottfried Benn halten: „Das Gegenteil von

Kunst ist gut gemeint“.

Michael Seyfert

Linksfraktion

Es ist nicht ganz ersichtlich, ob organisatorische

Gründe 2018 die „3 Tage Kunst“ nicht

stattfinden ließen. An der Leistung der im

Bezirk lebenden und arbeitenden Künstler*innen

liegt es kaum.

Vielleicht nutzt der Fachbereich Kultur die Zeit

kreativ zur Weiterentwicklung des Konzepts.

Erklärtermaßen hat die Messe als Ziel, die

Künstler*innen im Bezirk zu fördern: Präsentation

der Kunstwerke im öffentlichen Raum,

Unterstützung der Vermarktung, Netzwerkbildung

und Anregung von Projekten.

Vordergründig geht es um Qualität, eigentlich

aber um Erreichbarkeit. Entscheidend ist der

Anklang bei den Künstler*innen und beim Publikum

sowie der Effekt, den die Veranstaltung

erzielt. Es gibt viele und sehr gute Künstler*innen

im Bezirk – mehr als bisher ausgestellt

haben. Sie zu erreichen, eine Werkauswahl

zu treffen und einzubeziehen ist Aufgabe der

Jury und der Kurator*innen. Die Künstler*innen

des Bezirks brauchen eine Förderung;

diese effizient zu gestalten, sollte eigentlich in

einem Dialog erarbeitet werden. Eine Kunstmesse

mit Foren, Diskursen kann neben der

Außenwirkung einer Ausstellung hierfür eine

Plattform sein. Vielleicht kommt der Bezirk ja

auf die Idee, die Künstler*innen einzuladen

um mit ihnen darüber zu sprechen.

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Gazette Charlottenburg | Januar 2019 | 9

GemüseAckern mit BerndBohne

und RudiRadieschen

Ackerdemia e. V. bringt Klein und Groß auf den Geschmack

Was Hänschen nicht lernt, lernt

Hans nimmermehr gilt auch für

gesunde Ernährung, in der Gemüse

eine wichtige Rolle spielt.

Ackern macht Spaß.

Das dachte sich auch Agrar- und

Volkswissenschaftler Dr. Christoph

Schmitz, als er auf dem Kartoffelacker

des elterlichen Hofes

eine Schulklasse traf, die sich vor

Ort zum Thema Kartoffel schlau

machte. Schmitz dachte weiter

und entwickelte im Jahr 2012 erste

Ideen des Bildungsprogramms

GemüseAckerdemie. Mit dem

Ziel, Kindern im Alter zwischen 3

und 16 Jahren nachhaltig zu vermitteln,

wie Landwirtschaft mit

Saat, Setzling und Fruchtfolge eigentlich

funktioniert und darüber

bei den Kids die Wertschätzung

Foto: Ackerdemia

für Lebensmittel und gesundes

Ernährungsverhalten zu steigern,

startete 2013 ein erster Praxistest

erfolgreich an der Realschule

Bedburg.

Nur fünf Jahre später erreicht

der Ackerdemia e. V. als gemeinnützige

Organisation mit seinem

ganzjährigen, praxisorientierten

und schon vielfach ausgezeichneten

Bildungsprogramm „GemüseAckerdemie“

inzwischen

an knapp 220 Standorten in 14

Bundesländern, Österreich und

der Schweiz jährlich um die 7.000

Kinder und Jugendliche in Kita

und Schule, darüber hinaus mit

seinem themenbezogenen Weiterbildungsprogramm

aber auch

Erzieher und Lehrer. Ständig wird

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10 | Gazette Charlottenburg | Januar 2019

Knackiger Palmkohl und Mangold

vom Experimentier-Acker.

dieses Bildungsprogramm über

soziale und nachhaltige Konzepte

gemeinsam von Team und lokalen

Partnern weiterentwickelt

und umgesetzt, nach dem Motto

„Ackern schafft Wissen.“

GemüseAckern – eine

Klasse für sich

Auf dem Gelände der Malzfabrik

in der Schöneberger Bessemerstraße,

deren Firmengarten übrigens

gerade als schönster Firmenpark

mit einem Sonderpreis

ausgezeichnet wurde, befinden

sich eine Büro-Niederlassung der

GemüseAckerdemie für den Bereich

Berlin-Brandenburg und ein

Versuchsacker.

Hier werden Gemüsearten wie

Baumtomate, historischer Palmkohl

und Kräuter angebaut und

auf ihre „Projekttauglichkeit“ geprüft.

Auf rückenschonendem

Hochbeet bittet die „Ackerpause“

Mitarbeiter zum Ernten, als kleine

Abwechslung und zur Erholung

vom Arbeitsalltag. – Eine Ackerdemia-Idee

für Erwachsene, die

demnächst auch auf anderen

Firmengeländen Schule machen

soll.

Die beiden Regionalmanagerinnen

und Ansprechpartnerinnen

Christiana Henn (Bereich Schule)

und Jennifer Usadel (Bereich Kita)

Von klein auf Gemüse richtig kennenlernen.

Foto: Ackerdemia

organisieren und agieren in der

Malzfabrik von hellem Loft aus, in

dem derzeit extra für Innenräume

konzipierte Hochbeete mit

Versuchspflanzen von der Bohne

bis hin zu Dill und Koriander auf

ein weiteres spannendes Projekt

hinweisen: So können Schulklassen

ab März 2019 im Rahmen

eines 20-wöchigen Bildungsprogrammes

außer – wie bisher – an

im Freien gelegenen Lernorten

nun auch im Klassenraum als

„Gemüseklasse“ an bis zu fünf

von der Ackerdemia bereitgestellten

Hochbeeten ackern, vom

Samen bzw. der Jungpflanze bis

zur Ernte. Unterrichtsbegleitende

Broschüren für Pädagogen und

Schüler kommen ebenfalls von

der Ackerdemia, die diese gemeinsam

mit hochqualifizierten

Fachkräften erarbeitet hat.

Graben wie WilliWurm

Für die GemüseAckerdemie auf

Ackerflächen stellt der Ackerdemia

e. V. für die derzeit in Berlin-Brandenburg

teilnehmenden

30 Schulen und 23 Kitas alles

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Gazette Charlottenburg | Januar 2019 | 11

Gemüsefreunde.

Notwendige zur Verfügung. Er

hilft beim Einrichten von Ackerflächen,

die meist nach 3-4 Jahren

fest im Lernort integriert sind.

Außerdem stellt die Organisation

biozertifiziertes Saat- und

Pflanzgut, erteilt wöchentliche

Fachinformationen, was auf dem

Acker als nächstes zu tun ist, koordiniert

und liefert begleitendes

Bildungsmaterial sowie wöchentliche

Ackerinfos. Das Beackern

der Flächen während des von

April bis September währenden

Foto: Ackerdemia

Ackerjahres von der Saat /Jungpflanzen-Setzung

bis zur Ernte

und zum Gemüseverkauf erfolgt

durch die Kinder und Jugendlichen

selbst, denen rund 25 Gemüsearten

zur Auswahl stehen,

vom Ackersalat bis zur Zwiebel.

Die Jüngsten erfahren da bereits

vorab spielerische Motivation

und die Eigenarten von Gemüsesorten

durch die ausdrucksstark

zu Papier gebrachten „Gemüsefreunde“

wie RudiRadieschen, der

mal verträumt und mal ungeduldig

ist, oder BerndBohne, der sich

auch mal von anderen Freunden

distanziert.

Und dann sind da auch noch Willi-

Wurm, der im Boden gräbt und so

dem Gemüse fruchtbaren Boden

beschert, und das Vereinsmaskottchen

„Orangela Mörkel“. Ihren

Namen erhielt die von Vereinsmitbegründerin

Julia Krebs gefertigte

Plüschmöhre eher zufällig:

Einen Tag vor der Preisverleihung

des „start social“-Bundespreises

an die Ackerdemia durch Angela

Merkel im Jahr 2014 war das Maskottchen

erst fertig geworden.

Ein gemeinsames Foto mit der

Bundeskanzlerin entschied dann

über den zukünftigen Namen der

Plüschmöhre, die seitdem häufig

in der Öffentlichkeit und auch im

Logo vertreten ist.

Auch im neuen GartenAckerdemie-Kochbuch

„AckerKüche“ sind

Orangela Mörkel & Co. vertreten,

mit einfachen Rezepten, die zur

jeweiligen Jahreszeit passen. Sie

helfen dabei, die von Kita- oder

Schulacker mitgebrachten Gemüse

kindgerecht und kreativ

zu verarbeiten – vom Pekingkohl-Erdnusstopf

bis zur gefüllten

Zucchini.


Foto: Ackerdemia

Förderer willkommen

Zur Seite stehen den Schul- und Kita-Ackerbauern

vor Ort Fachleute

und Pädagogen sowie ehrenamtliche

Mentoren, die auch bei den

zweimal pro Jahr angesetzten

Pflanzeinsätzen dabei sind: Insgesamt

129 Einsätze sind das allein in

Berlin-Brandenburg.

„Ein Ziel unserer fachlichen Begleitung

ist es, Schülern, Kita-Kindern,

Erziehern und Pädagogen den

Weg hin zu selbstständigem und

erfolgreichem Ackern zu eröffnen“,

erklärt Christiana Henn.

Einer gewaltigen logistischen Herausforderung

stellen sich täglich

die Mitarbeiter und Helfer der

GartenAckerdemie: Da müssen

vorgezogene Jungpflanzen und

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12 | Gazette Charlottenburg | Januar 2019

Christiana Henn und Jennifer Usadel – im Einsatz für die

GartenAckerdemie.

EingespieltesTeam: Die Regionalmanagerinnen, Orangela Mörkel und

junges Gemüse.

Saat aus geeigneten Betrieben in

Mecklenburg-Vorpommern herangeholt

und zwischengelagert

werden, werden Lernorte beliefert,

wird koordiniert und organisiert.

Dazu kommen die Fortbildungen,

die der Verein anbietet; so auch

über das Jahr verteilt drei Angebote

für Lehrer und Erzieher, die praktisches

Wissen rund um das Thema

Ackern vermittelt bekommen.

Auch finanzielle Herausforderungen

gibt es: Der Erlös aus

dem Gemüseverkauf ist nicht

kostendeckend, so dass auch

Fördervereine und Schulträger

finanzielle Unterstützung zum

Einrichten des Ackers leisten,

während Ackerdemia die Kosten

für Saatgut Jungpflanzen, Dünger

und Lehrmaterialien sowie

den Service trägt. Finanzielle

Unterstützung dazu erfährt die

Organisation von Förderern wie

u. a. Stiftungen oder den Bundeslandwirtschaftsministerium.

„Wir

benötigen aber dringend weitere

Lernortförderer“, erklärt Christiana

Henn, und Jennifer Usadel

ergänzt, dass der alte Transportwagen

der GartenAckerdemie,

der für einen reibungslosen logistischen

Ablauf unverzichtbar

ist, demnächst ersetzt werden

müsse.

– Für potentielle Spender gut

angelegtes Geld, wenn man bedenkt,

dass damit ein nachhaltiger

Beitrag für die Gesellschaft

geleistet wird, auf dem Weg hin

zu stärkerem Bewusstsein bezüglich

Lebensmittelproduktion

und gesunder, wertschätzender

Ernährung.

Weiterführende Informationen

sowie Schul- und Kita-Anmeldungen

für 2019 unter www.

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Darüber ist auch das Kochbuch

„AckerKüche“ für 24,90 € zu bestellen,

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„Der Kommunismus in

seinem Zeitalter“

Seit 5. Dezember ist in der Rathausgalerie

(2. Etage im Rathaus Charlottenburg)

an der Otto-Suhr-Allee

100 die Ausstellung „Der Kommunismus

in seinem Zeitalter“ zu

sehen. Die Ausstellung von Gerd

Koenen wird herausgegeben von

der Bundesstiftung zur Aufarbeitung

der SED-Diktatur und dem

Deutschen Historischen Museum.

Die Ausstellung ist bis 6. Januar

2019 montags bis freitags von 8

bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt

ist frei.

Kalender des Heimatvereins

Der Heimatverein Wilmersdorf

hat zum neuen Jahr einen Kalender

mit Bildern von Gewässern

in Wilmersdorf, Schmargendorf,

Grunewald und Halense” herausgebracht.

Der Kalender kostet 10 Euro im

Verkauf in der Villa Oppenheim,

Die Schweizer Jahre

des Ernst Ludwig Kirchner

Das Brücke-Museum am Bussardsteig

9 zeigt bis 31. März die

Sammlung von E.W. Kornfeld, der

wegweisenden Persönlichkeit für

die Kunst des 20. Jahrhunderts.

Kornfelds Interesse führte zum

Schloßstraße 55 / Otto-Grüneberg-Weg,

14055 Berlin, und

12 Euro mit Versand durch den

Heimatverein. In diesem Fall

müsste vorab eine Überweisung

auf das Vereinskonto (Berliner

Bank, IBAN DE80 1007 0848 0313

9219 00) erfolgen.

Aufbau einer der bedeutendsten

Sammlungen von Werken Kirchners

in Privatbesitz, deren Schweizer

Teil nun erstmals umfassend

in Deutschland präsentiert wird.

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Gazette Charlottenburg | Januar 2019 | 13

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14 | Gazette Charlottenburg | Januar 2019

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Steuern – das ändert sich im neuen Jahr

Neuregelungen bei der Einkommensteuer und Sozialversicherung

Hier die wichtigsten Änderungen für Arbeitnehmer, Familien und Ruheständler.

Höherer Grundfreibetrag und

Abbau der kalten Progression

Der Grundfreibetrag steigt um 168 Euro auf

9.168 Euro pro Person und Jahr. Für Ehe- und

Lebenspartner, die eine gemeinsame Steuererklärung

abgeben, gilt der doppelte Betrag.

Bis zu dieser Höhe bleibt Einkommen vollständig

steuerfrei. Außerdem wird der Steuertarif

zum Abbau der kalten Progression verändert.

Durch diese Gesetzesänderungen verringert

sich die jährliche Steuerbelastung wie folgt:

Einkommen Steuer 2019 *

Ersparnis

gegenüber 2018 *

10.000 € 123 € 26 €

20.000 € 2.141 € 53 €

30.000 € 5.275 € 73 €

40.000 € 8.569 € 101 €

50.000 € 12.295 € 137 €

60.000 € 16.419 € 159 €

70.000 € 20.619 € 159 €

* Werte für Grundtabelle, ohne Zuschlagsteuern

Mehr Unterhalt

Ebenso wie das Existenzminimum steigt auch

der Unterhaltshöchstbetrag auf 9.168 Euro.

Wer bedürftige Angehörige oder andere

begünstigte Personen unterstützt, kann

Zahlungen bis zu diesem Betrag abziehen.

Beiträge zur Basisabsicherung in die Krankenversicherung

und zur gesetzlichen Pflegeversicherung

sind zusätzlich absetzbar. Eigenes

Einkommen des Unterstützten verringert allerdings

den maximalen Abzugsbetrag, wenn

es im Jahr 624 Euro übersteigt. Wohnt der

Unterhaltsempfänger im Ausland, gelten länderabhängig

in vielen Fällen geringere Werte.

Steuerbegünstigung für Elektrofahrzeuge

und öffentliche Verkehrsmittel

Ab diesem Jahr werden Firmenfahrzeuge

mit Elektroantrieb, die an Arbeitnehmer

überlassen werden, steuerlich begünstigt.

Voraussetzung ist, dass die Anschaffung des

Fahrzeugs zwischen 2019 bis einschließlich

2021 erfolgt. In diesem Fall mindert sich der

pauschale Sachbezug für Privatfahrten und

Fahrten zur Arbeitsstätte auf die Hälfte. Da

der Sachbezug zu den steuerpflichtigen Einnahmen

zählt, muss durch die Halbierung

weniger versteuert werden. Wer mit einem

Fahrtenbuch und den tatsächlichen Kosten

den Sachbezug berechnet, hat ebenfalls

Steuervorteile. Bei der Berechnung des individuellen

Nutzungswertes muss für begünstigte

Elektrofahrzeuge die Abschreibung nur

noch zur Hälfte berücksichtigt werden. Die

Begünstigung gilt sowohl für reine Elektrofahrzeuge

als auch für bestimmte Hybridfahrzeuge.

Der Sachbezug für die Überlassung

von E-Bikes bleibt ab jetzt vollständig steuerfrei,

wenn das Fahrrad nicht als Kraftfahrzeug

einzustufen ist.

Ebenfalls steuerfrei bleiben ab diesem Jahr

Arbeitgeberzuschüsse für Fahrten mit öffentlichen

Verkehrsmitteln. Das gilt sowohl für

Fahrten zur Arbeitsstätte als auch für Privatfahrten

im Personennahverkehr. Allerdings

sind die Arbeitgeberleistungen auf die Entfernungspauschale

für die Fahrt zur Arbeitsstätte

anzurechnen.

Plus und Minus bei den Sozialabgaben

Ab 2019 zahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber

die Beiträge in die Krankenversicherung

wieder je zur Hälfte. Arbeitgeber müssen

nunmehr auch den halben Zusatzbeitrag

übernehmen. Die Höhe des Zusatzbeitrags

legt jede Krankenkasse selbst fest. Der all-

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RATGEBER

Gazette Charlottenburg | Januar 2019 | 15

gemeine Beitragssatz bleibt unverändert bei

jeweils 14,6 Prozent.

Der Beitragssatz in die Arbeitslosenversicherung

verringert sich 2019 von 3 auf 2,5 Prozent.

In der sozialen Pflegeversicherung steigt

hingegen der Beitragssatz um 0,5 Prozentpunkte

auf 3,05 Prozent. Der Beitragssatz in

die gesetzliche Rentenversicherung bleibt unverändert

bei 18,6 Prozent. Die Beiträge zahlen

Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte.

Wie jedes Jahr werden die Bemessungsgrenzen

für Arbeitnehmer mit höheren Bruttolöhnen

angehoben. Erst ab diesen Einkommen

erhöhen sich die Sozialversicherungsbeiträge

nicht mehr. Die Bemessungsgrenze beträgt

für die Kranken- und Pflegeversicherung

54.450 Euro im Jahr. Für die Arbeitslosenund

Rentenversicherung beträgt die Grenze

80.400 Euro im Beitragsgebiet West und

73.800 Euro im Beitragsgebiet Ost.

Altersvorsorge wird attraktiver

Beitragszahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung,

berufliche Versorgungswerke

oder Rürup-Verträge werden 2019 bis zu

24.305 Euro berücksichtigt, das sind 593 Euro

mehr als im Vorjahr. 88 Prozent der Beiträge

werden als Sonderausgaben abgezogen, zwei

Prozentpunkte mehr als 2018.

Dieser Höchstbetrag berücksichtigt allerdings

auch die Arbeitgeberbeiträge, bei Beamten

werden fiktive Beiträge angerechnet. Vom

Rentenversicherungsbeitrag für gesetzlich

Versicherte werden in der Regel 76 Prozent

des Arbeitnehmerbeitrags berücksichtigt.

Arbeitnehmer, die in eine betriebliche Altersversorgung

ansparen, können mehr Lohn

begünstigt einzahlen. Steuer- und Sozialversicherungsfrei

bleiben Einzahlungen bis zu

3.216 Euro. Der selbe Betrag kann nochmals

steuerfrei eingezahlt werden, muss jedoch

beim Abzug der Sozialversicherungsbeiträge

berücksichtigt werden.

Plus für Eltern

Das monatliche Kindergeld steigt je Kind um

10 Euro. Diese deutliche Anhebung erfolgt

jedoch erst ab Juli 2019. Vor allem Eltern mit

höherem Einkommen profitieren vom Kinderfreibetrag,

der in diesem Jahr um 192 Euro pro

Kind angehoben wird. Hingegen unverändert

bleiben der Freibetrag für den Betreuungs-,

Erziehungs- und Ausbildungsbedarf bei

2.640 Euro pro Kind sowie der Entlastungsbetrag

für Alleinerziehende.

Die Kinderfreibeträge erhalten Eltern grundsätzlich

je zur Hälfte. Sie führen in der Regel

erst ab einem Einkommen von mehr als

33.000 bzw. 66.000 Euro (ledige bzw. verheiratete

Eltern) zu einer zusätzlichen steuerlichen

Entlastung gegenüber dem Kindergeld.

Anderes gilt, wenn Eltern nicht zusammen leben.

In diesen Fällen kann der Elternteil, bei

dem das Kind lebt, durch Übertragung des

Betreuungsfreibetrags vom anderen Elternteil

bereits bei mehr als 17.000 Euro Einkommen

(Grundtabelle) von den Freibeträgen profitieren.

Außerdem verringern sich durch die

Kinderfreibeträge die Zuschlagsteuern, Solidaritätszuschlag

und Kirchensteuer. Dies gilt

auch, wenn das Kindergeld höher ausfällt als

die Einkommensteuerminderung durch die

Kinderfreibeträge.

Belastung für Ruheständler

Bis zum Jahr 2040 muss jeder neue Rentnerjahrgang

jährlich einen höheren Prozentsatz seiner

Rente versteuern. Wer 2019 erstmals Rente

bezieht, hat einen steuerpflichtigen Rentenanteil

von 78 Prozent. Nur noch 22 Prozent der

Jahresrente bleiben steuerfrei. Der endgültige

Freibetrag wird erstmals aus der Jahresrente

2020 berechnet.

Für Pensionäre verringert sich der Versorgungsfreibetrag.

Bei Versorgungsbeginn 2019 bleiben

noch 17,6 Prozent der Pension steuerfrei,

höchstens jedoch 1.320 im Jahr. Der Zuschlag

zum Versorgungsfreibetrag verringert sich auf

396 Euro.

Wer 2019 seinen 65. Geburtstag feiert und

deshalb erstmals Anspruch auf den Altersentlastungsbetrag

hat, erhält 17,6 Prozent, höchstens

836 Euro als Abzugsbetrag auf bestimmte

Einkünfte. Der Altersentlastungsbetrag

wird beispielsweise auf Löhne, auf Einkünfte

aus Vermietung oder auf voll steuerpflichtige

Einkünfte aus Pensionskassen und Riester-Verträgen

gewährt, nicht jedoch auf Renten und

Pensionen.

Impressum Gazette Charlottenburg · Januar Nr. 1/2019 · 37. Jahrgang

Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in

Charlottenburg, Wilmersdorf, Steglitz, Zehlendorf sowie

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Erscheinung 31.01.2019

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