s'positive Dezember 18

onexmagazin

AUSGABE 12 DEZEMBER 2018

Erich von Däniken

Ausserirdisch

Seit 50 Jahren erforscht

er den möglichen Besuch

Ausserirdischer auf

der Erde.

DIE BEGEGNUNG

Eine Begegnung der

besonderen Art mit

Erich von Däniken

DIE THEORIEN

Erich von Dänikens

wichtigste Theorien

zu Ausserirdischen

118:2

Der EHC Zuchwil-

Regio bricht einen

Eishockey-Rekord


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EDITORIAL / INHALT

Liebe Leserin,

lieber Leser

Liebe Leserin

lieber Leser

Er ist ebenso populär wie umstritten.

Sein Thema ist seit über 60 Jahren

die Frage, ob in der Vergangenheit

Ausserirdische unseren Planeten besuchten

und welchen Einfluss sie auf dessen

Entwicklung genommen haben könnten.

Die Rede ist von Erich von Däniken, dem

in Zofingen geborenen Bestseller-Autor.

Zugegeben: Auch mir fällt vieles nicht

leicht zu glauben. Ich frage mich, ob in

den alten Schriften, auf die sich von

Däniken bezieht, immer alles stimmt.

Ist Henoch wirklich in einen feurigen

Wagen gestiegen? Hat er 2600 vor Christus

Dinge erfahren, welche die Menschheit

erst viel später herausgefunden hat?

Vielleicht ist Erich von Däniken so interesseant,

weil er für seine Theorien keine

Beweise vorlegen kann, sondern sich

lediglich auf Indizien stützt. Aber eines

ist sicher: Wer Erich von Däniken liest,

muss gewisse Dinge von einer komplett

anderen Seite betrachten. Diese Ausgabe

ist zu einem grossen Teil ihm gewidmet.

Im Gespräch begegneten wir einem sehr

präsenten, charismatischen Menschen,

dessen Theorien zwar nicht stimmen

müssen, die er sich aber bestimmt nicht

einfach aus den Fingern gesogen hat.

Viel Spass beim Lesen

Ihr Bruno Wüthrich

IMPRESSUM

Herausgeber: s’positive AG,

St. Urbanstrasse 31, 4914 Roggwil

Tel. 062 929 24 25

info@spositive.ch

Redaktion: Bruno Wüthrich,

Klaus Zaugg

Geschäftsleitung:

Sebastian Wüthrich

Layout: tnt-graphics AG,

www.tnt-graphics.ch

Auflage: 75 000 Exemplare

Erscheinung: monatlich

Druck: Swissprinters AG,

4800 Zofingen

Versand: Die Post

14

4

4 ERICH VON DÄNIKEN

Das grosse Interview

mit dem Altmeister der

Alien-Forschung. Erich

von Däniken Über Erfolge,

Theorien und Geld.

14 EINE TOLLE BEGEGNUNG

Die s’Positive-Redaktoren

erzählen von ihrer faszinierenden

Begegnung mit

Erich von Däniken, die

bleibende Eindrücke

hinterliess.

16 DIE THEORIEN

Erich von Däniken eckt mit

seinen Theorien seit 50

Jahren an. Wie begründet

er seine Theorie ausserirdischer

Besucher?

00 24

32

16

22 WUSSTEN SIE SCHON?

Von schiessenden Pflanzen,

warum Boxhandschuhe

Hände schützen und wem

Menschen vertrauen.

24 DER WETTERSCHMÖCKER

«Chnebu» Hans Tanner

war in unserer Region ein

bekannter Wetterprophet.

s’Positive macht die Probe

aufs Exempel.

32 RIESIGE TORDIFFERENZ

Der EHC Zuchwil-Regio

stellt mit 118:2 einen

neuen Rekord auf.

38 DIE SEITE DER LESER

Leserbriefe und Veranstaltungshinweise.

s’Positive 12 / 2018 3


Der Zeitgeist

hat sich

geändert

Vor 50 Jahren gab Erich von Däniken (83)

mit «Erinnerungen an die Zukunft» sein erstes

Buch heraus. Mit seinen Gedanken zu der

Frage, ob Ausserirdische unsere Erde besucht

haben könnten, wurde er weltbekannt.

Wir besuchten den Autor in Unterseen.

TEXT: KLAUS ZAUGG UND BRUNO WÜTHRICH FOTOS: MARCEL BIERI

Erich von Däniken ist einer der weltweit bekanntesten

Schweizer. Er hat über 75 Millionen

Bücher zum Thema «Ausserirdische»

verkauft. Im Interview spricht er

unter anderem auch über den Glauben an

Gott, das Leben nach dem Tod, erzählt über seinen

Werdegang vom Hoteldirektor zum Bestsellerautor,

wie sein erstes Manuskript abgelehnt wurde und was

beim Mystery Park schiefgelaufen ist.

s’Positive: Feiern Sie auch Weihnachten?

Erich von Däniken: Ja, ganz traditionell zusammen

mit meiner Familie.

Sie erahnen, warum wir diese Frage stellen?

Nein.

Mit Ihren Theorien – die Götter waren ausserirdische

Besucher, wir stammen von Ausserirdischen

ab – kann der Eindruck entstehen, Engel seien

bloss Astronauten.

So ist es ganz und gar nicht. Ich bin in christlicher

Tradition erzogen und nie ein gottloser Mensch

4 s’Positive 12 / 2018


Erich von Däniken vertritt

auch mit 83 Jahren seine

Thesen noch vehement.

s’Positive 12 / 2018 5


ERICH VON DÄNIKEN

«In mir erwachte Trotz und Wut:

Ich verschickte mein Manuskript an

20 verschiedene Verlage. Doch ich

erhielt nur Absagen.»

geworden. Ich bin nach wie vor Mitglied

der Katholischen Kirche und ich bete jeden

Tag. Wenn ich nicht jeden Tag beten

könnte, wäre ich nicht glücklich.

Aber Sie verstehen unsere Frage?

Ja. Aber meine Thesen stehen keineswegs

im Widerspruch zur christlichen Religion.

Nehmen wir einmal an, ich habe

recht und wir bekommen Besuch von den

Ausserirdischen. Müssten wir dann nicht

alle ganz klein werden und uns sagen: Ja,

wer sind wir denn eigentlich in diesem

Universum? Sind wir denn nicht auf dieser

winzigen Erde alle gleich und Brüder?

Wäre das dann nicht der Moment, endlich

die Streitigkeiten aufzugeben, die in religiösen

Überzeugungen und Rassismus

wurzeln? Ich könnte doch gegenüber einem

Ausserirdischen nicht sagen: Hallo,

ich bin weiss und ein Katholik, ich bin

besser als die anderen und habe recht.

Die Fremden würden mich auslachen.

Da haben Sie recht. Aber wenn wir Kinder

der Götter, der Ausserirdischen,

sind, dann wird es schwieriger, an den

ewigen Gott zu glauben?

Überhaupt nicht. Die Ausserirdischen

kommen von einem anderen Planeten,

vielleicht sind sie dort auch die Nachkommen

von Ausserirdischen. Wir können

diese Reihe bis in alle Ewigkeit fortsetzen

– aber irgendeinmal kommt der Anfang

von allem. Und dort ist die göttliche

Schöpfung.

Aber Ihre Theorien stehen im Widerspruch

zur Evolutionstheorie. Also

zum Entstehen der Arten über Jahrmillionen,

an deren vorläufigen Ende der

heutige Mensch steht.

Nein. Ich habe die Evolutionstheorie nie

in Zweifel gezogen. Der Mensch ist das

Produkt der Evolution. Aber an einem bestimmten

Punkt ist der Einfluss der Ausserirdischen

gekommen. Wir können

uns das wie ein Apfelbaum vorstellen, der

durch Aufpfropfen veredelt worden ist.

Ein angenehmer

und interessanter

Gesprächsparter:

Erich von Däniken.

Bis heute sucht die Wissenschaft ja vergeblich

nach dem «missing link», also

dem Wesen, das zwischen den Primaten

und dem heutigen Menschen steht. Es

gibt dieses Wesen offensichtlich nicht.

Weil der Entwicklungssprung vom Primaten

zum Menschen durch den Einfluss

der Ausserirdischen erklärt werden kann.

Wie ist aus einem Hoteldirektor der

Erich von Däniken geworden, wie wir

ihn heute kennen?

Ich war ein unruhiger Knabe und meine

Eltern entschieden sich deshalb, mich ins

Jesuiten-Internat St-Michel in Fribourg

zu schicken, wo ich in die Obhut von hervorragenden

Lehrern kam. Unter anderem

beschäftigte ich mich auch mit Bibelübersetzungen

aus der lateinischen und

griechischen Sprache ins Deutsche. Und

da haben mich Zweifel beschlichen.

Welche Zweifel?

Gott ist das Grösste. Er ist allmächtig und

allgegenwärtig. Und da las ich nun im

Buch Hesekiel, Gott sei mit einem Fahrzeug

aus den Wolken herabgefahren.

Hesekiel sieht Flügel, Räder, Metalle und

er beschreibt den Lärm dieser Maschinen

als das Getöse eines Heerlagers. Das kann

doch nicht sein. Der wahre Gott braucht

keine Fahrzeuge. Das war der Anfang

meiner Zweifel.

Was sagten Ihre Lehrer?

Sie sagten mir, Hesekiel habe Gottes

Thronwagen gesehen. Aber ein allgegenwärtiger

Gott braucht keine Wagen!

Nach dem Jesuiten-Internat gingen Sie

in die Gastronomie.

Ja, ich komme mütterlicherseits aus der

Gastronomie. Ich sollte das Restaurant

meiner Mutter in St. Gallen übernehmen

und machte eine entsprechende Ausbildung,

unter anderem als Kellner im Hotel

Schweizerhof in Bern. Aber das Thema

Ausserirdische liess mich nicht mehr los

und ich begann, Zeitungsartikel zu

schreiben. Am 8. Dezember 1964 erschien

in einer deutschsprachigen Zeitung

in Kanada eine Doppelseite von mir

zu diesem Thema.

Was brachte den Durchbruch zum

Bestsellerautor?

Ich wurde Direktor des Hotels Rosenhügel

in Davos. Nebenbei schrieb ich

mein erstes Buch. Das Manuskript umfasste

über 400 Seiten. Ich schickte es an

den Econ-Verlag in Deutschland. Weil

dort Weltraumgeschichten publiziert

wurden. Ich bekam eine Absage. Meine

Schreibe sei polemisch und unprofessionell.

In mir erwachte Wut und Trotz. Ich

kopierte mein Manuskript 20 Mal. Dies

war damals in den 1960er-Jahren eine

mühselige Angelegenheit. Ich verschickte

meine Manuskripte an 20 verschiedene

Verlage. Doch ich erhielt nur Absagen.

Wie haben Sie dann doch einen Verleger

gefunden?

Ich war Direktor eines Viersterne-Hotels.

Einer unserer Gäste war Thomas von

6 s’Positive 12 / 2018


Auch heute gibt Erich von Däniken

noch regelmässig Lesungen.

Randow, der damalige Wissenschaftsredaktor

der deutschen «Zeit». Wir unterhielten

uns am Abend oft bei einem Whisky

über Gott und die Welt…

Entschuldigen Sie, dass wir Sie unterbrechen:

Sie tranken damals schon

Whisky und nun erleben wir Sie in beneidenswerter

geistiger und körperlicher

Frische im Alter von 83 Jahren –

wie geht das?

Nun, ich nehme vor dem Schlafengehen

jeden Tag zwei oder drei Whisky.

Können Sie uns verraten, welchen?

Johnny Walker Black Label. Davon bekommen

Sie weder Magenbrennen noch

Kopfweh. Aber kehren wir zum Thema

zurück. Ich habe dem Gast aus Deutschland

meine Gedanken über die Ausserirdischen

erzählt. Er war interessiert und

sagte: Sie sollten ein Buch schreiben! Ich

antwortete ihm, dass ich ein Buch geschrieben

habe, aber leider keinen Verleger

finde. Am anderen Tag stand er bei

mir im Büro, telefonierte mit dem Verleger

des Econ-Verlages.

Des Verlages, der Ihr Manuskript abgelehnt

hatte?

Ja, genau. Er sagte am Telefon, er habe da

jemanden, der ein verrücktes Buch geschrieben

habe, aber selber keineswegs

verrückt sei. Ich bekam einen Termin

beim Econ-Verlag.

Und los ging es.

Nein, noch nicht. Ich sass nun da in Düsseldorf

diesem Verleger gegenüber. Der

blätterte in meinem Manuskript und sagte

schliesslich, das kenne er doch, das sei ja

schon einmal abgelehnt worden. Man beschied

mir, man könne es ja mit einer kleinen

Auflage versuchen. Nach einer Überarbeitung

wurden aus meinen 435 Seiten

Seiten das Buch «Erinnerungen an die

Zukunft» mit etwas mehr als 200 Seiten.

Welches dann zum Bestseller wurde.

Ja. Viel verdanke ich Jürg Rahmspeck,

dem inzwischen verstorbenen ehema-

s’Positive 12 / 2018 7


ERICH VON DÄNIKEN

ligen Chefredaktor der «Weltwoche». Er

war ebenfalls häufiger Gast in unserem

Hotel und wusste von meinem Manuskript.

Er hat in der «Weltwoche» noch

vor dem Erscheinen des Buches eine

mehrteilige Serie gebracht. Das war die

perfekte Werbung. 1969 habe ich meinen

Beruf als Hoteldirektor aufgegeben. Seither

schreibe ich Bücher.

Inzwischen haben Sie 75 Millionen Bücher

in über 30 Sprachen verkauft.

Sind Sie reich geworden?

Nein. Ich war viel zu unerfahren. Erst nach

langer Zeit hatte ich ehrliche Berater an

meiner Seite. Zuvor machten andere das

Geschäft. Aber ich will nicht jammern. Ich

trachte nicht nach Reichtum. Es hat

schliesslich immer gereicht. Es hat Jahre

gegeben, da verdiente ich mehr als 500 000

Franken. Das Geld investiere ich jedoch

laufend in meine Projekte. Meine Expeditionen

finanziere ich aus eigener Tasche.

Dabei gab es schon mal Projekte, die mich

150 000 Franken kosteten, bei denen am

Ende jedoch nichts herauskam. Ich brauche

keine Villen und keinen Ferrari. Ich

habe mein Büro in Interlaken und lebe seit

18 Jahren mit meiner Frau in einem Chalet

in Beatenberg. Ich kann mir keinen schöneren

Platz auf der Erde vorstellen.

Bereits mit Ihrem ersten Buch haben Sie

so ziemlich die ganze wissenschaftliche

Welt gegen sich aufgebracht. Hatten Sie

je Zweifel und dachten ans Aufgeben?

Nein, nie. Die Auseinandersetzungen haben

mich immer stärker gemacht. Gemäss

dem Philosophen Friedrich Nietzsche:

«Was mich nicht umbringt, macht mich

stärker». Ich bin früh auf diesen Widerstand

vorbereitet worden. Herrmann

Oberth…

…der Raumfahrtpionier und Mentor

von Wernher von Braun, der schon

1928 das Buch «Die Rakete zu den Planetenräumen»

geschrieben hat?

Ja, genau der. Er hat mir gesagt: «Die

Angriffe müssen an Ihnen ablaufen wie

Jauche an einer Marmorsäule».

Oh, das hat der grosse Mann aber

schön gesagt. Wie haben Sie das alles

ausgehalten?

Immer engagiert bei der Erklärung seiner Theorien.

Ich war immer ein sturer Bock…

…und ein unruhiger Knabe…

…ja, ja. Wir Schweizer haben ja sowieso

die stursten Köpfe von allen. Ich war einfach

überzeugt, dass ich recht habe und

liebte die Diskussionen und die Streitgespräche.

Immerhin hatte ich die Gewissheit,

mehr über das Thema zu wissen, als

die anderen.

Haben Sie den «missing link», das Beweisstück

für den Besuch der Ausserirdischen

gefunden?

Nein. Es gibt keinen einzigen objektiven

Beweis. Aber es gibt starke Indizien. Trotzdem

kann man auch darüber streiten.

«Ich wurde mit meinen Büchern nicht

reich, aber es hat immer gereicht. Ich brauche

keine Villen und keinen Ferrari.»

Es gibt also keinen Beweis für unsere

Abstammung von den Göttern?

Nein. Aber die Religionen von mehr als 30

verschiedenen, unabhängigen Kulturen

sagen, dass die Götter – oder Gott – die

Menschen nach ihrem Ebenbilde geschaffen

haben.

Wie Sie vorhin sagten: Götter veredelten

die menschenähnlichen Wesen, die

bereits auf der Erde lebten, und erschufen

damit den Menschen, wie wir

ihn heute kennen.

Ja, so sehe ich es.

Die religiösen Schriften haben Sie also

inspiriert?

Ja, bereits im College in Fribourg. Auf

meine Fragen und Zweifel erhielt ich oft

die Antwort, man müsse einfach glauben.

Doch solche Antworten reichten mir

nicht. Deshalb verglich ich die Bibelstellen

mit anderen religiösen Schriften.

Inzwischen haben Sie weltweit Millionen

davon überzeugt, dass Sie recht

haben. Auch Wissenschafter. Gibt es da

ein Schlüsselerlebnis?

Ja. Vor 30 Jahren bin ich zu einem Vortrag

bei der NASA in Huntsville eingeladen

worden. Beim Nachtessen entdeckte

Josef Blumrich…

…der bei beim NASA-Mondflug-Programm

eine führende Rolle spielte…

…richtig. Er fragte mich, wozu in aller

Welt ich denn die Bibel dabei habe. Die

Bibel sei doch kein Buch über Technologie.

Ich sagte ihm: Doch, Sie müssen nur

das Buch von Hesekiel mit den Augen von

heute lesen. Dann erkennen Sie die Baupläne

für Raumschiffe. Blumrich, immerhin

der Chefkonstrukteur der NASA, tat

dies. Daraus entstand das Buch «The

space ship of Ezekiel». Es war die erste

wissenschaftliche Bestätigung über

Raumschiffe in alten heiligen Schriften.

Weitere von Wissenschafter anderer Fakultäten

folgten.

Obwohl Sie den objektiven Beweis für

die Ausserirdischen bis heute nicht gefunden

haben, sind Ihre Ansichten

heute doch wissenschaftlich salonfähig

geworden. Warum eigentlich?

8 s’Positive 12 / 2018


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ERICH VON DÄNIKEN

Der Zeitgeist hat sich geändert.

Wie müssen wir das verstehen?

In den 1970er-Jahren sagte die Wissenschaft

noch, es gebe kein ausserirdisches

Leben. Heute sagt die Wissenschaft,

schon alleine aus statistischen und philosophischen

Gründen müsste es ausserirdisches

Leben geben. Dann hiess es, es sei

gar nicht möglich, die riesigen Distanzen

über Lichtjahre hinweg zu überbrücken.

Heute weiss man, dass es möglich ist.

Dann hiess es, ausserirdisches Leben sei

niemals menschenähnlich. Dank der Panspermia-Theorie

des Schwedischen Nobelpreisträgers

Savante Arrhenius wissen

wir, dass auch menschenähnliches Leben

dort draussen möglich ist. Zumindest

steht dies im Einklang mit allen Religionen:

Am Anfang war Gott. Die erste Spezies,

von Gott erschaffen. Die DNA dieses

Lebens ist so im Universum verteilt worden

wie die Materie nach dem Urknall.

Wie eine Staubwolke ist diese DNA durch

den Weltraum getragen worden. Der

grösste Teil ist wohl in Sonnen verbrannt

oder auf Planeten gelandet, die für Leben

gänzlich ungeeignet sind. Ein Bruchteil

aber hat Planeten erreicht, die ähnlich

sind wie die Erde. Somit konnte das Spiel

des Lebens beginnen. Solches Denken

war in der Wissenschaft in den 1970er-

Jahren, als mein erstes Buch erschienen

ist, noch völlig unmöglich. Die Zeit war

noch nicht reif.

Durften sich seriöse Wissenschaftler

lange Zeit zu Ihren Erkenntnissen auch

auf Befehl von oben nicht positiv äussern?

Ich bin entschieden gegen Verschwörungstheorien.

Und doch gibt es diesen

Druck auf die Wissenschaft. So habe ich

mich bis vor 15 Jahren nicht für Ufos interessiert.

Aber inzwischen sind Archive

öffentlich zugänglich gemacht worden

und dabei kam auch heraus, dass die CIA

bereits im Herbst 1953 weltweit den Befehl

herausgegeben hat, alle Menschen

oder Gruppierungen, die sich mit Ufos

befassen, der Lächerlichkeit preiszugeben.

Jetzt will sich niemand lächerlich

machen. Weder ein Journalist noch ein

Wissenschaftler. Also blieb die UFO-Thematik

tabu. Wie ich schon sagte: der Zeitgeist

musste sich ändern. Und das braucht

seine Zeit.

Warum publizieren Sie heute Ihre Bücher

nicht mehr beim Econ-Verlag,

sondern bei Kopp?

Der Econ ist von einem amerikanischen

Verlag (Random House – die Red.) aufgekauft

worden. Verschiedentlich ist mir

seither gesagt worden, dies oder das könne

ich nicht schreiben. Aber ich lasse

mich nicht zensieren. Deshalb habe ich

den Verlag gewechselt.

Sie schreiben gerade an Ihrem 42.

Buch. Wenn Sie zurückblicken – haben

Sie sich manchmal auch geirrt?

«Im Gegensatz zu den 70er-Jahren sagt die

Wissenschaft heute, aus statistischen Gründen

müsse es ausserirdisches Leben geben.»

In Einzelheiten schon, aber nie an der Sache.

Zuerst ist man rechthaberisch und

leichtgläubig. Ich war beispielsweise im

Alter von 19 Jahren zum ersten Mal in

Ägypten. Dabei besuchten wir eine Insel

im Nil und der Reiseführer erklärte, die

Insel heisse Elefantine, weil sie aus der

Vogelperspektive aussehe wie ein Elefant.

Dies übernahm ich so in einem meiner

Bücher. Es war ein Irrtum: Die Insel sieht

überhaupt nicht aus wie ein Elefant. Sie

heisst so, weil dort einst Elefanten lebten.

Oder ein anderes Beispiel: Ich habe eine

Säule im Hof eines indischen Tempels als

Beweisstück angegeben. Über tausende

Erich von Däniken

in seinem Büro

in Interlaken,

inmitten seiner

riesigen Sammlung

von Indizien.

von Jahren stand sie da und rostete nicht.

Ich vermutete deshalb, dass es sich um

eine ausserirdische Legierung handeln

könnte. Inzwischen rostet jedoch die Säule.

Man kann sich irren, aber dann muss

man auch dazu stehen. Schliesslich haben

sich die anerkannten Wissenschaften

auch schon oft geirrt Wenn ich heute eines

meiner Bücher lese, das ich vor 40

Jahren geschrieben habe, dann bemerke

ich zuweilen schon, dass ich mich geirrt

habe. Ich schloss eigene Irrtümer nie aus.

Schliesslich enthielt mein erstes Buch

«Erinnerungen an die Zukunft» 238 Fragezeichen.

Wenn wir von den Ausserirdischen abstammen

– wie kann es dann sein, dass

das Böse unter uns ist?

Weil wir wie die Ausserirdischen sind. In

den religiösen Schriften finden wir so viele

Hinweise über Streit unter den Göttern

und in den Himmeln. Denken Sie nur an

die griechischen Göttersagen. Da geht es

um Raub und Mord und Totschlag und

Sex. Sogar aus der Bibel erfahren wir,

dass Engel nicht nur engelhafte Wesen

sind und deshalb aus dem Himmel verbannt

worden sind. Ersetzen wir doch

einfach in diesem Zusammenhang das

Wort Himmel durch das Wort Weltraum.

Verfahren Sie mit dem Wort Engel ebenso

und ersetzen Sie es durch Ausserirdische.

Die Ausserirdischen gingen und gehen

miteinander nicht anders um als wir.

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Ja. Ich habe dafür zwar nicht den geringsten

Beweis. Aber ich bin der Meinung,

dass wir Teil einer grandiosen Schöpfung

sind, nach unserem Tod weiterleben und

irgendwann wieder auf die Erde zurückkehren

werden.

10 s’Positive 12 / 2018


ZUSATZINFOS

Alien als Thema

Die A.A.S. – Forschungsgesellschaft

für Archäologie, Astronautik und

SETI – besteht seit über 40 Jahren

und gibt im Zwei-Monats-Rhythmus

das Magazin «Sagenhafte Zeiten»

heraus. In dieser Publikation erfährt

man das Neuste und auch, wann

man mit Erich von Däniken auf Reisen

kann. Das Magazin gibt es nur

im Abonnement für CHF 57.– pro

Jahr. Jeder kann dabei sein, egal,

ob jung oder alt, Laie oder Wissenschaftler.

Weitere Infos unter

www.sagenhaftezeiten.ch.

ANCIENT ALIENS –

UNERKLÄRLICHE PHÄNOMENE

Die erfolgreichste Dokumentation

des amerikanischen Hystory-Channels

hat nun auch das deutschsprachige

Publikum erreicht. Kabeleinsdoku

sendet jeden Dienstagabend

Episoden dieser Serie. Am 26.

Dezember 2018 und am 3. Januar

2019 ist zudem der ganze Tag Erich

von Däniken und ANCÌENT ALIONS

gewidmet.

Müssen wir für unsere Sünden büssen?

Nicht indem wir durchs Fegefeuer gehen

oder in der Hölle schmoren müssen.

Wie dann?

Lassen Sie es mich an einem Beispiel erklären:

Jemand war ein bösartiger Geizhals.

Nun tut er den letzten Atemzug und

sein Geist schwebt über dem Totenbett. Er

ist nun nur noch ein Geistwesen und hört,

dass man über ihn spottet. Jetzt möchte

er eingreifen, sich rechtfertigen oder

sich entschuldigen und um Verzeihung

bitten…

…gerade deshalb sollen wir nie

schlecht über Verstorbene reden…

…sehen Sie, so ist es. Gehen wir nun mit

unserem Beispiel weiter. Der bösartige

Geizhals, der nun ein Geistwesen ist, sieht

in der Ferne ein Licht. Auf seiner Reise zu

diesem Licht läutert er sich. Er erkennt,

was er falsch gemacht hat. Je mehr er sich

läutert, desto näher kommt er zu diesem

Licht. Irgendwann wird er eins mit diesem

Licht und und verspürt den Wunsch,

wieder auf die Erde zurück zu kehren.

Kehren wir also zu einem ganz irdischen

Thema zurück. Was ist beim

«Mystery Park» falsch gelaufen?

Der Park ist vom Mai bis im Oktober nach

wie vor offen und die Besucher sind begeistert.

Obwohl die Öffentlichkeit immer

mich mit dem Mystery Park in Verbindung

brachte, war ich zwar der Ideengeber,

aber nie der Betreiber der Anlage.

Gewänne ich im Lotto, dann würde ich

den Park kaufen, und zusätzlich eine Million

für die Werbung einsetzten. Und

siehe da, der Park würde funktionieren.

Zudem finde ich die Umbenennung in

Jungfraupark falsch. Es sagt nichts aus

über die grandiosen Rätsel, die gezeigt

werden.

Haben Sie Geld verloren?

Als Ideengeber beteiligte ich mich ebenfalls

an der Aktiengesellschaft und

musste daher etwa 800 000 Franken abschreiben.

Sie sind jetzt bald 84 Jahre alt. Suchen

Sie weiterhin nach Beweisen für die

Existenz der Ausserirdischen?

Dank meinem Bekanntheitsgrad werden

mir alle möglichen Indizien zugetragen.

Täglich bekommen wir zwischen 200

und 300 Mails. Mein Sekretär Ramon

Zürcher sieht in der Regel nach ein paar

Sätzen, ob etwas dran ist an den Hinweisen.

Bei Bedarf machen wir uns auf die

Reise. Ich bin nach wie vor mehr als 200

Tage im Jahr unterwegs zu möglichen

Beweisen oder zu Vorträgen.

Was sagt Ihre Frau zu diesen häufigen

Abwesenheiten?

Sie ist damit einverstanden. Schliesslich

bin ich inzwischen mit Elisabeth seit 58

Jahren glücklich verheiratet.

Sie verdanken Ihren globalen Bekanntheitsgrad

auch Ihrer TV-Präsenz, gerade

in den USA, wo es eine Serie zu Ihren

Theorien gibt.

Der amerikanische TV-Sender History

Channel produzierte in den letzten

10 Jahren insgesamt 175 Fortsetzungen

einer Serie, die «Ancient Aliens» heisst.

Dabei geht es um meine Ideen. Wobei ich

mit einigem, was die Amerikaner produzieren,

nicht einverstanden bin. Doch

insgesamt bringt «Ancient Aliens» meine

Gedanken zur Diskussion. Die Serie ist

weltweit zu sehen im deutschsprachigen

Raum bei Kabeleinsdoku.

Dachten Sie, als Sie ihr erstes Buch

schrieben daran, weltberühmt zu werden?

Nein, ich hatte keinerlei Vorstellung, was

ich damit auslösen würde. Ich war jung,

eitel und glaubte an einen Bestseller. Aber

nur in der Schweiz.

Sie haben nicht nur Bestseller geschrieben,

Sie haben den Zeitgeist verändert.

Wir bedanken uns ganz herzlich

für das Gespräch.

s’Positive 12 / 2018 11


ÜBER UNS

Mediadaten 2019

s’Positive – Erfrischend anders! Dem Leser verpflichtet,

und deshalb für Werber besonders interessant.

s’Positive widersetzt sich vielen gängigen

Trends. Wir kombinieren Unterhaltung

mit viel Wissen und gehen den gewählten

Themen gründlich auf den

Grund. Unsere Artikel erhalten den Umfang,

den es braucht, um etwas zu erklären.

Wir bieten Hintergrund. Oberflächlichkeit

liegt uns nicht.

An jedem Monatsende, in der Regel am

letzten Freitag des Monats, bringt

s’Positive einen interessanten Mix aus verschiedenen

Themenbereichen. Wir lassen

interessante Menschen aus ihrem Leben

erzählen, berichten über Wissenswertes,

Touristisches, Historisches und über

Sport. Vieles davon mit Lokalbezug.

Von Beginn weg haben die Macher vom

s’Positive darauf gesetzt, ihre Leserinnen

und Leser nicht mit Werbung zu erschlagen.

Wir bleiben übersichtlich und bieten

somit ein angenehmes Lesevergnügen. In

einem Wald von Werbung wird das einzelne

Inserat übersehen. Werbung ist der

Motor unserer Wirtschaft. Deshalb bieten

wir die Plattform, auf der Ihr Inserat gesehen

wird. Darin liegt der Unterschied.

s’Positive geht an sämtliche Haushalte

im Verteilgebiet und stellt für diese

einen Mehrwert dar. Wer die Zeitschrift

entdeckt, freut sich bereits auf die nächste

Ausgabe. Es ist eben nicht alles billig,

was gratis ist.

Ihre Werbung ermöglicht den Lesegenuss.

Weil Ihr Inserat gesehen wird,

wissen die Leserinnen und Leser, wem

sie dies zu verdanken haben.

Verteilgebiet

Verteilgebiet C

Belieferte Haushalte:

25 577

4665

4539 4539

4704

4704

4702

Oensingen

4703

4628

4629

4853

4853

4852

4803

4802

4800

Zofingen

4536

Verteilgebiet A

Belieferte Haushalte:

23 873

4537

4538

3380 3377

3374

4556

3375

4556

3365

3425 3429

3429

3425

3473

3472

3365

3380

3373

3376

3376

3360

3372

3362

3363 3366

3367

4556

3472

Wynigen

4556 3476

3474

4913 4912

4922

4943

3368

4911

4933

4935

4937

4942

4900

4932

4936

3465

4923

4914

Langenthal

4934

4938

4938

4924

4917

4953

4916

4919

4944

4856

4915

4917

4955

4950

Huttwil

4954 4952

6265

6264

6147

6146

4805

Verteilgebiet B

Belieferte Haushalte:

26 568

Kontakt

s’positive AG

Sebastian Wüthrich

St. Urbanstr. 31

4914 Roggwil

Telefon: 062 929 24 25

E-Mail: info@spositive.ch

12 s’Positive 12 / 2018


DATEN & FORMATE

Formate & Preise

Grösse

Formate

in mm

Termine 2019

Preise

1 Gebiet 2 Gebiete 3 Gebiete

1/1 Seite 210 × 297 1750.– 2975.– 3675.–

1/2 quer 210 × 145 875.– 1488.– 1838.–

1/2 hoch 103 × 297 875.– 1488.– 1838.–

1/4 quer 210 × 74 438.– 744.– 919.–

1/4 hoch 103 × 145 438.– 744.– 919.–

1/8 quer 210 × 38 219.– 372.– 460.–

1/8 hoch 87 × 64 219.– 372.– 460.–

Letzte Seite 210 × 297 4594.–

Beilagen Max. A4 Auf Anfrage

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Für wiederkehrende Kunden gewähren wir +1 % Rabatt pro Erscheinung.

Der höchstmögliche Rabatt beträgt 12 %.

Z.B.: 2 ×: 2 % Rabatt, 7 ×: 7 % Rabatt, 11 ×: 11 % Rabatt. Max. 12 %.

Ausgabe Beim Leser Anzeigenschluss

Annahmeschluss

01 Januar Do. 31.01. 25.01. 28.01.

02 Februar Do. 28.02. 22.02. 25.02.

03 März Fr. 29.03. 22.03. 25.03.

04 April Fr. 26.04. 19.04. 22.04.

05 Mai Fr. 31.05. 24.05. 27.05.

Inserate

Anlieferung: Digital als Highend-

PDF-Datei (Bilder CMYK, 254 dpi,

alle Fonts vollständig eingebettet).

Beschnitt: Randabfallend – bitte

jeweils 4 mm Beschnitt hinzugeben.

Datenanlieferung: Terminiert

und passend (siehe Termine

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Zahlen & Fakten

Auflage: 75 000 Exemplare

Herausgeber: s’positive AG

Redaktion: Bruno Wüthrich,

Klaus Zaugg

Layout: www.tnt-graphics.ch

Druck: Swissprinters AG, Zofingen

Versand: Die Post

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09 September Fr. 27.09. 20.09. 23.09.

10 Oktober Do. 31.10. 25.10. 28.10.

11 November Fr. 29.11. 22.11. 25.11.

12 Dezember Fr. 27.12. 16.12. 18.12.

s’Positive 12 / 2018 13


BEGEGNUNG MIT ERICH VON DÄNIKEN

Wenn ein Jugendtraum

in Erfüllung geht

Die Begegnung mit Erich von Däniken beeindruckte den

s’Positive-Redaktor Klaus Zaugg tief. Von den zahlreichen

Interviews während der letzten Jahrzehnte ist es – fast –

das interessanteste. TEXT: KLAUS ZAUGG FOTOS: MARCEL BIERI

Im Gespräch v.l.:

Klaus Zaugg,

Bruno Wüth rich

und Erich von

Däniken

14 s’Positive 12 / 2018


Diese eine Frage kommt immer wieder: Welches

Interview war das interessanteste? Im

Laufe von bald 40 Jahren habe ich ein paar

interessante Zeitgenossen befragt. Und ein

Gespräch steht für immer ganz oben. Weil es mich

erschütterte und zugleich ein Beispiel für Hoffnung

und die Kraft des positiven Denkens war. Mit einem

Kollegen flog ich nach Kalifornien und wir interviewten

als erstes den nach einem fürchterlichen

Sturz an den Rollstuhl gefesselten Töff-Superstar

Wayne Rainey bei ihm zu Hause. Der Schock, dem

damals besten, perfektesten Fahrer der Welt auf einmal

im Rollstuhl zu begegnen und die Verletzlichkeit

eines Titanen des Sportes zu erleben, war die

eine Seite. Zu erleben, mit welcher Kraft er sein

Schicksal meisterte, die andere. Dieses Interview

bleibt die Nummer 1 auf meiner Liste. Aber nun gibt

es eine neue Nummer zwei. Wir trafen Erich von

Däniken zu einem ausführlichen Gespräch. Ein

Jugendtraum ist in Erfüllung gegangen.

Ich habe, kaum den Kinderschuhen entwachsen,

seinen ersten Bestseller «Erinnerungen an die Zukunft»

verschlungen und seither alle seine Bücher

gelesen, manchmal als Ferienlektüre an den exotischsten

Flecken der Erde. Nicht nur seine Thesen,

auch die Kontroverse um seine Ansichten faszinieren

mich bis heute. Aber ich wagte nicht, einmal

auf eine Begegnung mit diesem aussergewöhnlichen

Mann zu hoffen.

Nun hat er uns in seinem Büro in Interlaken

empfangen. Ein wenig war es für mich so, wie wenn

ein Teenager hinter der Bühne einen Popstar trifft.

Nicht seine Musik und Rhythmen, aber seine Ideen

haben mich inzwischen bald 40 Jahre begleitet, inspiriert,

fasziniert, aber nie gleichgültig gelassen.

Und ich bin beeindruckt und begeistert. Erich von

«Ein wenig war es für mich

so, wie wenn ein Teenager

hinter der Bühne einen

Popstar trifft»

Däniken ist 83 Jahre alt und strahlt eine schier unglaubliche

körperliche und geistige Vitalität aus.

Und er hat diese Offenheit, Leichtigkeit, Freundlichkeit,

Toleranz, Selbstironie und Bescheidenheit

in seinem Wesen, die ganz grossen Persönlichkeiten

eigen ist. Seine Ausführungen sind präzis, leicht

verständlich, aber nie rechthaberisch. Wir können

es in einem Satz sagen: Dieser Mann hat Charisma.

Und es macht natürlich Spass, dass Sport nie ein

Thema ist, dass wir tief eintauchen in die ewigen

Geheimnisse, in die Geschichte dieser Welt, und

Interview, Diskussion und immer wieder:

Beweise der Theorien.

dass wir einen Mann vor uns haben, der sich nicht

nur theoretisch in Schreibstuben mit diesen Geheimnissen

und dieser Geschichte beschäftigt hat.

Sondern auf der ganzen Welt nach Antworten auf

diese ewigen Fragen gesucht hat – und immer noch

sucht. Durch und durch authentisch. Ein inspirierender

und charmanter Gesprächspartner, der auch

die Kunst der Schmeichelei beherrscht. Während

unseres Gespräches hält er einen Moment inne und

sagt: «Oh, ich sehe, Sie kennen sich aus!» Ja, so

flattiert man das Ego eines alten Chronisten, der im

Ruch steht, den Blick nicht über die Höhe einer

Hockeybande erheben zu können.

Heute werden Sportler und Politiker von Medienberatern

geschult und geschliffen, bis sie zwar

noch reden, aber nichts mehr sagen, und nur noch

langweilen. Noch schlimmer als bei Sportlern ist es

bei Politikern.

Hier aber spricht eine rhetorische Saftwurzel, die

etwas zu sagen hat, die etwas zu sagen wagt und die

weiss, wie man etwas sagt. Und was mich ganz besonders

beeindruckt hat: Er ist, anders als ich befürchtet

hatte, ja gar kein Atheist. Er glaubt an Gott.

Ich weiss, spätestens jetzt mögen Sie sich fragen,

was hier eigentlich los sei. Hat der Chronist zu viele

Hasch-Kekse genascht? Ein Chronist sollte doch

ganz nüchtern und sachlich zuhören, gewissenhaft

notieren, was gesagt ihm wird und sich gefälligst

vor Werturteilen hüten! So ist es. Aber hier sei mir

die Ausnahme gestattet.

Nach dreieinhalb Stunden intensivem Gespräch

schaut Erich von Däniken auf die Uhr, verrät keine

Spur von Müdigkeit und sagt freundlich aber bestimmt:

«So, aber jetzt muss ich mich wieder an die

Arbeit machen…» Er schreibt gerade sein 42. Buch.

Im Alter von 83 Jahren.

Ja, ja, Sie haben richtig geraten: Ich werde es

kaufen. Jetzt, da ich mit dem grossen Meister gesprochen

habe, erst recht. Ich denke, so ähnlich wäre

es wohl gewesen, wenn ich zusammen mit Bruno

Wüthrich den grossen Albert Bitzius hätte interviewen

dürfen.

s’Positive 12 / 2018 15


ERICH VON DÄNIKEN – DIE THEORIEN

Dem Rätsel auf

der Spur: Erich

von Däniken in

der Cheops-

Pyramide

Waren doch

Ausserirdische

auf der Erde?

Hatten unsere Vorfahren Besuch aus

dem Weltall? Diese Frage stellte sich

Erich von Däniken vor über 60 Jahren.

TEXT: BRUNO WÜTHRICH

Gemäss unserer Vorstellung muss

alles irgendwann angefangen

haben. In der Bibel steht: Am Anfang

erschuf Gott Himmel und

Erde. Doch was war vorher? Auch in der

Wissenschaft hat alles einen Anfang. Da

soll der Urknall gewaltig geknallt haben,

so sehr, dass sich das Weltall immer noch

ausdehnt. Doch was knallte denn damals?

Irgendetwas muss es doch gewesen

sein. Von nichts kommt nichts. Ergo muss

vor dem Urknall schon etwas da gewesen

sein. Wenn aber etwas da war, gab es

auch ein Vorher. Ein «Vor dem Urknall».

Und wenn sich das Weltall ausdehnt,

dann muss es logischerweise irgendwo zu

Ende sein. Denn ohne Anfang und Ende

kann sich etwas nicht ausdehnen. Wohin

denn auch? Wenn das Weltall aber ein

Anfang und ein Ende hat, also begrenzt

ist, – was ist dann ausserhalb? Denn wenn

es ein Drinnen gibt, muss es doch

16 s’Positive 12 / 2018


ERICH VON DÄNIKEN – DIE THEORIEN

So könnte das Raumschiff ausgesehen haben,

das im Buch Hesekiel beschrieben wird.

Künstlerische Darstellung der Vorgänge aus dem Buch Hesekiel.

zwingend auch ein Draussen geben. Hier

stehen wir vor ungeklärten Fragen. Oder

gibt es Beweise für den Urknall? Oder für

die Grenzen des Weltalls?

Beweisen kann auch Erich von Däniken

nichts. Er sagt von sich selbst, dass er

noch nie ein Ufo gesehen hat. Und auch

noch nie einen Ausserirdischen. Aber mit

Letzteren befasst er sich seit über 60 Jahren.

Und er sammelt und präsentiert Indizien.

Fündig wird er zum Beispiel in der

Bibel im Buch Hesekiel.

GOTTES THRONWAGEN

Das erste Kapitel beschreibt, wie dem

Ezechiel die Herrlichkeit des Herrn auf

seinem Thronwagen, der Merkaba mit

den Cherubim, erscheint. Dies ist bei weitem

die ausführlichste derartige Beschreibung

in der Bibel. «Ich sah: Ein Sturmwind

kam von Norden, eine grosse Wolke

mit flackerndem Feuer, umgeben von einem

hellen Schein. Aus dem Feuer strahlte

es wie glänzendes Gold. Mitten darin

erschien etwas wie vier Lebewesen. Und

das war ihre Gestalt: Sie sahen aus wie

Menschen. Ich schaute auf die Lebewesen:

Neben jedem der vier sah ich ein Rad

auf dem Boden. Die Räder sahen aus, als

seien sie aus Chrysolith gemacht. Alle

vier Räder hatten die gleiche Gestalt. Sie

waren so gemacht, dass es aussah, als laufe

ein Rad mitten im andern. Sie konnten

nach allen vier Seiten laufen und änderten

beim Laufen ihre Richtung nicht. Ihre

Felgen waren so hoch, dass ich erschrak;

sie waren voll Augen, ringsum bei allen

vier Rädern. Über den Köpfen der Lebewesen

war etwas wie eine gehämmerte

Platte befestigt, furchtbar anzusehen, wie

ein strahlender Kristall, oben über ihren

Köpfen. Oberhalb der Platte über ihren

Köpfen war etwas, das wie Saphir aussah

und einem Thron glich. Auf dem, was einem

Thron glich, sass eine Gestalt, die

wie ein Mensch aussah.»

Hesekiel, der letzte Prophet im alten

Testament, beschreibt, wie ein Fahrzeug

hernieder kommt. Er beschreibt die Räder,

die Felgen, die Flügel, er beschriebt, wie es

aufsetzt, den Lärm mit dem Getöse eines

Heerlagers, wie es Staub aufwirbelt. Für

Erich von Däniken ist deshalb klar: Hier

wird die Landung eines Raumschiffs beschrieben.

Der Bestsellerautor ist ein gläubiger

Mensch und sagt: «Gott ist allgegenwärtig.

Er braucht kein Fahrzeug (Thronwagen),

um von A nach B zu kommen. Er

ist überall. Gott ist fehlerlos. Gott steht

ausserhalb der Zeit. Er muss keine Experimente

machen, um zu sehen, wie es ausgeht.

Dies weiss er nämlich vorher schon.»

Joe Blumrich, der ehemalige Chef-

Konstrukteur der Nasa, hat in seinem

1974 erschienen Buch «The Spaceship of

Ezekiel» das von Hesekiel beschriebene

Raumschiff nachgerechnet. Nach Blumrichs

Einschätzung sind die Ausserirdischen,

die Hesekiel beschreibt, unserer

heutigen Zeit noch etwa 80 Jahre voraus.

Sie konnten interstellare Raumfahrt betreiben,

von Stern zu Stern. Das beherrschen

wir noch nicht. Wir schicken kleine

Sonden mit lächerlichen Flüssigkeitstriebwerken,

und es dauert mehrere Monate

oder sogar Jahre, bis wir nur schon

den Mars erreichen. Diese Technologie

hatten diese Ausserirdischen damals bereits

hinter sich.

Eine Technologie, die der unseren nur

schon um 20 Jahre voraus ist, würden wir

als magisch erachten. Weil wir sie nicht

verstehen. Welche Wirkung muss dann

die Landung eines ausserirdischen Raumschiffes

auf einen Menschen (Hesekiel)

aus dieser Zeit gehabt haben?

DIE ROLLE DES CIA

Das Beispiel leuchtet ein. Doch weshalb

sind Ausserirdische und Ufos Tabuthemen?

Dies sei nicht überall so, erklärt von

Däniken. Doch: «Man spricht im deutschsprachigen

Raum kaum über Ufos. Hier

werden sie von vielen Leuten für Unsinn

gehalten.» Aber es sei aktenkundig und

belegt, dass im September 1953 der amerikanische

Geheimdienst CIA an alle

Dienststellen der Welt den Befehl herausgegeben

habe, alle Ufo-Geschichten seien

lächerlich zu machen. «Alle Wissenschaftler

und Journalisten, all die vernünftigen

Leute, die mit beiden Beinen auf dem Boden

stehen, inklusive ich selbst haben nie

bemerkt, dass wir als nützliche Idioten

missbraucht worden sind.»

Von Däniken berichtet davon unter

präziser Angabe von Quellen in seinem

neusten Buch «Botschaften aus dem Jahr

2018». «Wir im deutschsprachigen Raum

sind die Stursten, und möchten eigentlich

die Vernünftigsten sein.» Im süd- und

18 s’Positive 12 / 2018


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Montag

& Dienstag

Ruhetag


ERICH VON DÄNIKEN – DIE THEORIEN

nordamerikanischen Raum seien Ufos

jedoch durchaus Thema. «In Brasilien

können Sie sich getrost in einem Restaurant

mit einem Astrophysiker zusammen

setzen und über Ufos reden.» Würden wir

bei uns mit einem Astrophysiker über dieses

Thema sprechen wollen, würde es

heissen: Hören Sie doch auf. Haben wir

kein anderes Thema?

ramide gewesen, müsste es im Innern der

Pyramide wimmeln von Inschriften zu

seinen Ehren. Dies liegt in der Natur des

Menschen. Zwar wird argumentiert, in

einer der vier Entlastungskammern oberhalb

der Königinnen-Kammer sei mit roter

Farbe das Wort Chufu geschrieben

worden. Inzwischen weiss man aber, dass

das die Fälschung eines britischen Militäroberst

aus dem 19. Jahrhundert ist.

Auch andere Historiker der damaligen

Zeit befassten sich mit der grossen Pyramide.

Sie alle kamen zum Schluss, dass

der tatsächliche Erbauer unbekannt sei.

Von den Ägyptern erhielten sie zur Antwort:

Wir wissen es nicht. Die Flut hatte

alles weggewischt. Alle Briefe, Dokumente,

Bücher.

Zwei antike arabische Historiker, Ibn

Al-Ma Mun und Ibrahim Abdul Al Maqrizi,

schreiben, die grosse Pyramide sei vor

der Flut gebaut worden. Und zwar vom

Herrscher Saurid. Dieser wird in der hebräischen

Gemeinde Henoch genannt. Im

Buch Henoch beschreibt Henoch, was

passiert ist. Fremde nahmen ihn mit in ihr

Raumschiff, sie lehrten ihn ihre Sprache,

unterwiesen ihn in allen Bereichen, auch

in Astronomie und im Ingenieurwesen.

Damit wäre Henoch in der Lage gewesen,

die Pyramide zu bauen.

Henoch schreibt weiter, er habe 100

Bücher geschrieben, alle diktiert von den

Mächten des Himmels. Henoch ist der

Erste, der die Erde in einem feurigen Wagen

verlässt, das steht im Alten Testa-

Um die Cheops- bzw. Henoch-Pyramide ranken sich viele Rätsel.

Noch heute wird in den Cheops-Pyramiden

mit modernen Mitteln geforscht.

BAU DER CHEOPS-PYRAMIDE

Die Cheops-Pyramide ist eines der sieben

Weltwunder. Noch heute ist nicht klar,

wie es gelingen konnte, diesen gewaltigen

Bau (Seitenlänge 230 m, ursprüngliche

Höhe 146 Meter) in der damaligen Zeit zu

errichten. Erbaut wurde sie ungefähr

2600 v. Chr. Als Erbauer gilt Pharao Cheops.

Doch war er es wirklich? Auch hier

hat Erich von Däniken eine eigene Theorie:

«Die Cheops-Pyramide nennen wir so,

weil wir annehmen, Cheops sei der Erbauer.

Aber Cheops – wenn er es denn war –

hinterliess nicht eine einzige mickrige Inschrift.

Herodot, einer der grossen

griechischen Historiker der Antike, der

vor zweieinhalbtausend Jahren lebte,

schrieb darüber, ein Tyrann namens

Chufu (griechisches Wort für Cheops / die

Red) habe die grosse Pyramide gebaut in

der Zeit von 20 Jahren mit Hilfe von

100 000 Sklaven. Doch Herodot ist der

Einzige, der den Namen Cheops ins Spiel

bringt. Er beschreibt Cheops als Tyrannen.

Doch wenn Cheops ein Tyrann war,

und er wäre der Erbauer der grossen Pyment.

Bevor er die Erde verlässt, besucht

er seine Söhne und Töchter noch einmal.

Der älteste Sohn heisst Methusalam. Er

übergibt ihm über 100 Bücher mit den

Worten: «Hebe sie sorgfältig auf für die

Geschlechter nach der Flut». Bis heute

sind diese Bücher nicht wieder aufgetaucht.

Henoch hatte das Wissen, die Pyramide

zu bauen, und die arabischen Historiker

bestätigen, dass er es war. Die Pyramide

wurde also von Menschenhand gebaut.

Die ganze Drecksarbeit haben Menschen

gemacht. Die Fremden machten

sich nie die Finger schmutzig. Aber sie

wussten, wie man plant. Und sie gaben

dieses Wissen an Henoch weiter.

DAS BUCH HENOCH

Das Buch Henoch fand man vor ungefähr

160 Jahren in einer Klosterbibliothek in

Äthiopien. Henoch schreibt in der Ich-

Form. Er beschreibt unter anderem, wie er

mitgenommen wurde, wie er die Sprache

gelernt hat, wie er unterrichtet wurde.

Der fremde Astronom sagt zu Henoch:

Menschensohn, schau mal hinaus. Siehst

du das kleine Licht dort draussen? Ihr

Menschen sagt Mond dazu. Er erklärt,

dass der Mond gar kein eigenes Licht habe

und weshalb es Vollmond, Halbmond und

Neumond gibt. Der Fremde erklärt Henoch

auch die Sterne. Siehst du das grelle

Licht da draussen? Ihr Menschen sagt

Sonne dazu. Siehst du alle andern kleinen

Lichter? Das sind Sonnen, wie diese Sonne.

Und Henoch erfährt, dass unser System

ein Planetensystem ist, und dass die

Erde sich um die Sonne dreht in 365 Tagen.

Rund 4100 Jahre später entdeckte

der Astronom Johannes Kepler, dass sich

die Planeten um die Sonne drehen.

20 s’Positive 12 / 2018


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WUSSTEN SIE SCHON

WUSSTEN

SIE SCHON?

ZUM SCHUTZ DER HÄNDE, NICHT DES KOPFES

Woraus bestehen Boxhandschuhe?

1

Wer kein Insider dieser Sportart ist und

sich Boxen nur gelegentlich anschaut,

vermutet wohl nicht selten, dass die

Handschuhe, welche die Boxer tragen,

zum Schutz des Gegners angezogen werden.

Doch dies stimmt nur zu einem kleinen

Teil. Viel mehr als der gegnerische

Kopf sollen die eigenen Hände und Finger

geschont werden. Denn die feinen Glieder

könnten beim Schlagen brechen. Deshalb

sind Boxhandschuhe nicht besonders

weich. Sie bestehen entweder aus

Echt- oder Kunstleder und sind im modernen

Boxsport meistens mit PVC-Schaum

gefüllt. Die Schnürung ist genau geregelt,

um die Verletzungsgefahr für den Gegner

zu minimieren: Lose Enden und grosse

Schlaufen könnten leicht ins Auge gehen.

Neben den harten Wettkampfhandschuhen

gibt es auch Handschuhe fürs

Sparring und fürs Schlagen am Sandsack.

Bei den Handschuhen fürs Sparring ist die

PVC-Schicht dicker, um die Schlagwirkung

zu mindern. Dafür sind die Schlaghandschuhe

weniger gepolstert. Diese

kann sich der Boxer auch selbst überstreifen.

Für die beiden andern Typen bracht

der Boxer die Hilfe des Trainers.

Im modernen Boxsport ist die Gefahr

schwerer Schädelverletzungen eher gestiegen.

Denn gerade weil die Hände besser

geschützt sind, können die Boxer härter

schlagen. Früher, als noch ohne Handschuhe

gekämpft wurde, zielten die

Kämpfer lieber auf den weicheren Körper

als auf den harten Schädel des Gegners.

22 s’Positive 12 / 2018


BRINGT ES NUR DIE KOMPETENZ?

Welcher Meinung vertrauen wir?

2

Wir Schweizer haben weltweit das beste

politische System, das es gibt. Doch wie

schön wäre es, wenn jede/r Politiker/in

sich nach der Relevanz und der Wahrheit

richten würde. Wenn uns neben den richtigen

nicht auch noch falsche Fakten geliefert

würden? Wenn wir also die Fakten

nur noch bewerten müssten, weil wir sicher

sein könnten, dass wahr ist, was man

uns präsentiert?

Nun, da wir wissen, dass dies nicht der

Fall ist, fragen wir uns, wonach wir uns

denn richten. Wer ist mit seiner Meinung

bei uns am erfolgreichsten? Wem vertrauen

wir? Dabei liegt es doch scheinbar auf

der Hand: Je fundierter eine Meinung daherkommt,

desto eher lassen wir uns

überzeugen. Klare Argumente und logische

Schlussfolgerungen sind für uns der

Beweis: das Gegenüber versteht etwas von

der Sache.

Doch wir urteilen längst nicht immer

rational. Einer Studie der Psychologen

Agata Gasiorowska und Tomasz Zaleskievicz

der Universität Breslau zufolge ist es

nicht entscheidend, wie viel Ahnung der/

die Meinungsmacher/in von der Materie

hat. Spontan schätzen wir jene Menschen

am kompetentesten ein, die das sagen,

was wir hören wollen.

AUS DER HÜFTE ODER WAS?

Welche Pflanze kann schiessen?

3

FOTOS: SHUTTERSTOCK.COM/ANDRIANO.CZ/JACOB LUND/LAKEVIEW IMAGES

Australien ist bekannt für gefrässige Krokodile

und giftige Schlangen, Quallen

und Spinnen. Etwas weniger bekannt

dürfte sein, dass es auf diesem Kontinent

auch eine Pflanze gibt, die schiessen

kann. Die Stiele und Blätter des Gimpie

Gimpie Stinging Tree sind mit winzigen,

mit Gift gefüllten Glasfaser-Härchen bestückt.

Eine minimale Berührung reicht

bereits, damit sie abbrechen und sogar

durch die Kleider hindurch unter die

Haut geschossen werden. Dort setzen sie

ein starkes Nervengift frei.

Das Gift verursacht extreme Schmerzen.

Die Wissenschaftlerin Marina Hurley

beschreibt es so: «Es fühlt sich an, als bekäme

man einen starken Stromschlag

und würde gleichzeitig mit Schwefelsäure

übergossen. Das Brennen oder Stechen

kann mehrere Wochen anhalten und sogar

monatelang immer wiederkehren,

sobald sich die Temperatur auf der Haut

verändert. Dies geschieht zum Beispiel

beim Duschen. Auch die Nähe zu der ca.

10 Zentimeter grossen Pflanze ist bereits

problematisch. Sie kann Niesattacken

und Nasenbluten auslösen. Und herumfliegende

Brennhärchen können sich in

die Haut bohren.

s’Positive 12 / 2018 23


«CHNEBU HANS» TANNER

Wetter-Prophet

Hans Tanner, genannt

«Chnebu Hans».

Vom Wetter, von Wölfen

und «reudigen» Katzen

Die «Muotathaler Wetterschmöcker» sind landesweit

bekannt. Hingegen ist längst vergessen, dass auch der

Oberaargau einst einen legendären Wetter-Propheten

hatte. Hans «Chnebu Hans» Tanner aus Eriswil.

TEXT: KLAUS ZAUGG FOTOS: MARCEL BIERI

24 s’Positive 12 / 2018


Zu meinen frühesten Kindheitserinnerungen

in den

1960er-Jahren gehören die

Wetterberichte vom «Chnebu

Hans». So hiess Johann Tanner

im Volksmund. Woher

die Bezeichnung «Chnebu» kam, wusste

ich nicht. Er galt als kauziger, eigenwilliger

Bauer, war mit seinen Arbeiten immer

im Rückstand und grub die Kartoffeln

manchmal erst im November aus. Er soll

auch ein begabter Viehzüchter gewesen

sein und einmal einen «bsungerbar» schönen

Muni mit den allerhöchsten Bewertungen

gehabt haben. So gingen jedenfalls

die Legenden.

Sogar die Königin von

England soll jeweils ein

Exemplar des Wetterberichts

bestellt haben.

FOTO: MARCEL BIERI

In diesem Haus wohnte «Chnebu Hans».

Seine Wetterberichte brachte er, wenn ich

mich noch richtig erinnere, jeweils im Januar

für einen Franken unter die Leute.

Ehrfürchtig lauschte ich als kleiner Bub,

wenn der Vater am Abend, wenn es draussen

schon dunkel war, daraus vorlas. Es

ging nicht nur um das Wetter im kommenden

Jahr. Eingestreut waren auch

seltsame Rezepte gegen allerlei Ungemach

und Prophezeiungen allgemeiner

Art. Ich erinnere mich noch gut, dass er

jedes Jahr irgendwo die Warnung einstreute

«die Wölfe werden näher kommen.»

Dieses Untier war mir aus Märchen

wohlbekannt und ich fürchtete mich in

dunklen Winternächten mehr vor «Chnebu

Hanses» näherkommenden Wölfen als

vor dem Samichlaus.

Solche Wetterberichte hatten vor 50

Jahren eine viel grössere Bedeutung als

heute. Das Wissen um die Wetterentwicklung

war, ist und bleibt für jeden Bauern

wichtig. Auch mein Vater konsultierte in

der Brattig («Der hinkende Bot») den

hundertjährigen Kalender. Also die Aufzeichnungen

des Wetters vor hundert

Jahren. Ein Aberglaube besagt, dass sich

das Wetter alle hundert Jahre wiederholt.

Auf Radio Beromünster gab es schon in

den 1960er-Jahren einen Wetterbericht.

Recht hilfreich war die Messung des

Luftdruckes. In jedem Bauernhaus hing

ein Barometer, das Luftdruckveränderungen

anzeigte. Warum jeweils beim Ablesen

unter dem Gerät an die Wand geklopft

wurde, weiss ich nicht. Durchaus

hilfreich waren Naturbeobachtungen.

Aus Wolkenbildung, Abendrot, tief fliegenden

Schwalben und der Windrichtung

liessen sich durchaus Rückschlüsse auf

die Wetterentwicklung ziehen. Und

schliesslich gab es eben den Wetterbericht

vom «Chnebu Hans». Ich denke, alles

in allem waren kluge Bauern damals

ungefähr gleich gut über das kommende

Wetter im Bilde wie heute.

Ich weiss nicht, wie ernst die Zeitgenossen

die Wetterberichte vom «Chnebu

Hans» genommen haben. Damals hat es

geheissen, die Königin von England bestelle

jeweils auch ein Exemplar. Das hat

mich natürlich tief beeindruckt. Ob die

Queen tatsächlich Post aus Eriswil bekommen

hat, lässt sich inzwischen nicht

mehr nachprüfen.

s’Positive 12 / 2018 25


«CHNEBU HANS» TANNER

Wetterbericht 1971

Hier nun Auszüge aus einem der legendären

Wetterberichte aus dem Jahr 1971.

Abschrift nach Original «für die Verbreitung

in Europa, Nordamerika und Asien,

ausgenommen der höchste Norden und

die periodischen Regengebiete wie Indien,

Südafrika, Spanien usw.»

ALLGEMEINES

Innerhalb der drei Erdteile wird es irgendwo

genau stimmen. Es ist also nicht

gesagt, dass gerade die kleine Schweiz

herhalten muss. Vor- und Rückverschiebungen

von einigen Tagen, neblig und

trüb sowie etwas Niederschlag muss man

in Kauf nehmen. Mondjahr gibt ein Kornjahr,

aber dennoch des Bauern Totjahr.

Naturkatastrophen etwas geringer als

auch schon. Für Hochgebirgsrouten günstig

bis Mitte August. Mageres Futter- und

schlechtes Honigjahr. Anstatt heuen können

wir dieses Jahr nur heilen. Wer im

Juli noch einen Brunnen hat, kann sich

«von» schreiben!

Auf sandigen Böden wird das Getreide

notreif werden. Die Milch wird etwa um

ein Drittel gedrosselt. Der Bauer sollte an

Strassenböschungen viele Eichen pflanzen.

Wenn es einmal mit den Kaffeebohnen

hapern sollte, so wäre Eichelkaffe

besser als kein Bohnenkaffee. Dank der

tiefgehenden Wurzeln schaden sie dem

Lande nicht, und etwas Holz zum Bauen

wäre erdbebensicherer als nur Mauern.

Äpfel werden klein bleiben oder abfallen.

Und viele Bäume werden dürr. Birnen

werden besser geraten wegen den tiefgehenden

Wurzeln. Nur die höchsten Alpen

werden noch einen Nutzen bringen. Alpen

mit kleinen Brunnen können gar

nicht bestossen werden.

Feinhäutige Bauern, Metzger, Schmiede

und Klauenschneider werden unter

der Katzenreude leiden, welche man von

den Tieren mit bestem Dank erhalten hat.

Nofloh hilft nicht. Das beste Mittel dagegen

ist Galmitol-Flüssigkeit aus den

Kriegsbeständen vom Lüdi in Huttwil

(vermutlich meinte er das Heilmittel Calmitol

– die Red.). Bei den Tieren hat man

guten Erfolg, wenn man das Reudengift

mit einem Läppchen einreibt. Während

dem Einreiben wird die Katze wild und

möchte rückwärts Reissaus nehmen.

Nach ein paar Stunden kommt sie schmeichelnd

zu mir und möchte schon wieder

eine zweite Behandlung haben.

Von Monat zu Monat

Wir haben in kursiv das tatsächliche Wetter

den Prognosen gegenübergestellt. Diese

Wetterdaten stammen vom Bundesamt für

Meteorologie und Klimatologie).

JANUAR

«Vom 12. an mässig kalt unter leichtem

Ostwind. Kleine Brunnen werden einfrieren.

Vom 16. an etwas milder, trübe, wenig

oder gar kein Neuschnee. Mässig kalt

bis Ende.»

So war das Wetter im Januar tatsächlich:

Der Januar war deutlich zu trocken. Monatsanfang

kalt und niederschlagsfrei, gegen

Mitte meist bewölkt, gegen Ende bedeckt,

aber niederschlagsfrei.

Nahezu präzise Prognose!

FEBRUAR

«Sehr kalt bei schwachem Ostwind. Die

Wölfe werden näher kommen. Vom 9. an

etwas neblig, dann wieder schön bis am

Ende. Sehr trocken.»

So war das Wetter im Februar tatsächlich:

Insgesamt war der Februar deutlich zu nass

mit Temperaturen leicht über der Norm.

Leichte Schneefälle zu Beginn, ab Mitte bis

25. Schneefälle in der ganzen Schweiz.

Da lag «Chnebu Hans» etwas daneben.

MÄRZ

«Anfangs etwas neblig, dann wieder heiter,

kühl bis kalt unter schwachem Ostwind,

trocken, Niederungen neblig. Nach

der Mitte leicht bewölkt und etwas trübe

bis am Ende. Früher Frühling.»

So war das Wetter im März tatsächlich: Zu

kalt und zu trocken. Ein Azorenhoch beeinflusste

das Wetter bis Mitte Monat, erst ab

19. Niederschläge in der ganzen Schweiz.

Ab 25. wieder schön und trocken.

Durchaus gute Prognose!

APRIL

«Anfang noch heiter, dann trübe, aber

wahrscheinlich noch trocken. Kühl bei

schwacher Bise. Zweite Hälfte schön, trocken

und warm. Nachtfrostgefahr. Gefährlich

für die Kirschen und das Fleischtrocknen

in Rauchküchen.»

So war das Wetter im April tatsächlich: Zu

warm und zu trocken. Ab Mitte Monat Ende

des schönen Wetters, starke Abkühlung.

Ab 22. sinkt die Schneefallgrenze sogar bis

1500 Meter, nur geringe Niederschläge.

Erstaunlich gute Prognose!

Hans Tanner wohnte

etwas ausserhalb von Eriswil.

MAI

«Fortdauer des schönen Tauwetters, dafür

Nachtfröste, dann etwas neblig. Vom

13. an wieder schön und trocken. Am Ende

neblig in den Niederungen.»

So war das Wetter im Mai tatsächlich:

Überdurchschnittlich viel Regen und zu wenig

Sonne. Bis zum 5. sinkt die Schneefallgrenze

auf 1500 Meter. Kalt und, regnerisch.

13. und 14. Gewitter. Bis 21. bedeckt

und leichte Niederschläge. Ab 26. setzen

wieder Niederschläge ein mit Neuschnee.

Na ja, da lag «Chnebu Hans» daneben.

FOTO: MARCEL BIERI

26 s’Positive 12 / 2018


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«CHNEBU HANS» TANNER

JUNI

«Anfangs noch schön und trocken, dann

etwas neblig, heiss und schwül bei Föhneinfluss.

Von der Mitte an wieder schön

und trocken bis am Ende.»

So war das Wetter im Juni tatsächlich: Kühl

und zu nass. In der ersten Hälfte immer

wieder Gewitter, am 9., 10. und 11 örtlich

Hagel, dann allmähliche Wetterbesserung.

Die Juni-Prognose ging in die Hose.

Eriswil. «Chnebu Hans» machte nicht

nur Prognosen für das lokale Wetter,

sondern für die ganze Welt.

JULI

«Anfangs noch schön und trocken. Gegen

die Mitte schwül durch Südwind. Tropische

Hitze. Schwache Menschen werden

an Hitzschlag sterben. Der Apfelwein und

das Bier könnten noch ausgehen. Zweite

Hälfte etwas kühler durch leichten Ostwind.

Am Ende leicht bewölkt, aber noch

trocken. Die halbe Welt wird nur noch rot

aussehen.»

So war das Wetter im Juli tatsächlich: Zu

warm und zu trocken. Am 12. Gewitter mit

ergiebigen Niederschlägen und örtlichem

Hagel. Ab 14. wieder schön und warm. Ab

17. Gewitter, ab 21. schön und warm, am

27. und 28. Gewitter, dann bis Ende sonnig.

Sehr gute Prognose!

AUGUST

«Noch keine Aussicht auf Regen. Die Kartoffeln

werden leiden. Leicht bewölkt im

Norden, schön und trocken. Um den 15.

etwas Gewitter möglich, um den 18.

schwere Gewitter, wahrscheinlich ohne

Hagel. Dann wieder leicht bewölkt, mehr

trocken als nass.»

So war das Wetter im August tatsächlich:

Etwas zu kühl und zu nass.Während des

ganzen Monats immer wieder Gewitter, oft

mit Sturmböen und örtlichem Hagelschlag,

im Bernbiet mit Böen von bis zu 90 km/h.

Da lag der «Chnebu Hans» mit seiner Prognose

gar nicht so weit daneben.

SEPTEMBER

«Schwere Gewitter von Südwesten. Vom

5. an wieder trocken und schön mit

schwachem Ostwind. Zeitweise etwas

trübe. Um den 18. Gewitter, wolkig und

heiss. Gegen Ende wieder schön, trocken

und warm.»

So war das Wetter im September tatsächlich:

Überdurchschnittlich warm und trocken.

Zwischendurch Gewitter. Am 17. erste

Reifbildung. Ab dem 24. setzten leichte

Niederschläge ein. Vom 27. bis 29. gab es

ebenfalls Niederschläge.

Na ja, das war wohl eine Fehlprognose.

OKTOBER

«Schön, heiss und trocken. Vom 9. an

kühl unter Ostwind. Schön und trocken

bis Ende. Viele Nachtfröste.»

So war das Wetter im Oktober tatsächlich:

Zu warm und deutlich zu trocken. Bis 12.

ein Hoch über Mitteleuropa, dann stärker

Temperaturrückgang mit Schneefall bis

800 Meter. Ab 19. bis Monatsende wieder

schön und trocken.

Steigerung! Diese Prognose ist gut.

NOVEMBER

«Schön und mild, leicht bewölkt, aber trocken.

Von der Mitte an mässig kalt. Gegen

Ende wieder milder, schön und trocken.

Um den 21. ziemlich bewölkt. Etwas vom

ewigen Schnee möglich.»

So war das Wetter im November tatsächlich:

Etwas zu kühl und zu feucht. Bis 8.

schön bei überdurchschnittlich hohen Temperaturen,

schwachen Winden und viel Nebel

mit einer Obergrenze von 800 Metern.

Ab 8. Temperaturrückgang und ergiebige

Niederschläge mit Schneefall bis 600 Meter

und stürmischer Bise (Tief über Skandinavien).

Nach einer kurzen Wetterberuhigung

ab 17. erneut ergiebige Niederschläge und

Bildung der ersten Schneedecke im Mittelland.

Vom 24. bis 27. mit Bise vorwiegend

sonnig mit ganztätigem Nebel bis etwa

1000 Meter.

Keine sehr gute Prognose.

DEZEMBER

«Heiter und mild, zeitweise etwas leicht

bewölkt, schön, mild und trocken.

Schlechter Wintersport. Grüne Weihnachten.»

Und so war das Wetter im Dezember tatsächlich:

Vor allem in der Höhe mild und

insgesamt überall sehr trocken. Bis 11. immer

wieder Niederschläge bei einer Schneefallgrenze

zwischen 400 und 1000 Metern.

Dann bis zum Ende des Monats mild,

manchmal trüb, hin und wieder etwas Niederschlag.

Wiederum recht gute Prognose und tatsächlich

gab es eine grüne Weihnacht.

War «Chnebu Hans»

ein guter Wetterfrosch?

Johann Tanners Prognosen waren durchaus

gut, die Trefferquote war eindeutig

höher als etwa heute bei den «Muotathaler

Wetterschmöckern». Und auch eine

Prognose, die eigentlich nichts mit dem

Wetter zu tun hat, ist eingetroffen: Die

Wölfe sind tatsächlich nähergekommen.

Ganz so wie es der er im Februar 1971

vorausgesagt hat. Diese Wolfsmahnung

hat er praktisch jedes Jahr immer wieder

mahnend in seine Wetterberichte eingestreut.

Er war der Mann, der die Wölfe

kommen sah. Dabei war es in den 1960erund

1970er-Jahren eigentlich unvorstellbar,

dass je wieder Wölfe wild bei uns

herumstreifen könnten.

Literatur

• Dorfgeschichte Eriswil

• Witterungsberichte Schweiz 1971 des Bundesamtes

für Meteorologie und Klimatologie

FOTO: MARCEL BIERI

28 s’Positive 12 / 2018


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DAS RIES (SPIELFELD)

Die Entwicklung des Hornussens erfordert heute

Spielfeldlängen von bis zu 350 Metern und

mehr. Ab einer Schlagweite von 100 Metern

gibt es Punkte, und zwar pro 10 Meter einen

Punkt. Am Rand des Rieses sind Markierungstafeln,

sogenannte «Zieli», die der Bestimmung

der Schlagweite und der Spielfeldbegrenzung

dienen. Innerhalb dieses Spielfeldes werden die

Schlagweiten und die Nummern für gefallene

Hornusse geschrieben. Ausserhalb und in der

Verlängerung wird nur die Schlagweite geschrieben.

Einige Zeichen sind für den Spielablauf

nötig. So hat der Schläger mit einer leeren

Schlagbewegung seine Bereitschaft zur Spielaufnahme

anzuzeigen. Fällt eine Nummer, so

wird dies durch eine weisse Fahne, das Hochheben

einer Schindel oder des Spielblattes durch

den Schiedsrichter angezeigt.

30 s’Positive 12 / 2018


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FOTO: MARCEL BIERI

s’Positive 12 / 2018 31


EHC ZUCHWIL-REGIO

118 Tore

in sieben Spielen

100 Tore in sieben Spielen als erstes

Saisonziel? Der EHC Zuchwil-Regio rockt

durch die regionale Hockeyszene und

schreibt ein Stück Sportgeschichte. Noch

nie war eine Mannschaft in der regulären

Eishockey-Meisterschaft so überlegen.

TEXT: KLAUS ZAUGG FOTOS: MARCEL BIERI

Zuchwils Trainer Bruno Hebeisen

sagt, es gebe zwei Saisonziele:

«Wir wollen in der Vorrunde 100

Tore erzielen und am Ende der

Saison in die 3. Liga aufsteigen.» Diese

Vorrunde in der Gruppe 2 der 4. Liga

läuft allerdings nur über sieben Spiele.

Da braucht es also fast 15 Treffer pro Partie.

Vor dem letzten Rückrundenspiel am

8. Dezember ist klar: Auf eigenem Eis

braucht «Zuchu» gegen den HC Büetigen

14 Treffer, um die Marke von 100 Toren

zu erreichen. Doch davon später mehr.

Der EHC Zuchwil-Regio ist ein Titan des

Amateurhockeys. 2007 und 2008 Meister

der 1. Liga und sportlich Aufsteiger in die

NLB. Auf die Promotion wurde aus wirtschaftlichen

Gründen verzichtet. Wie

kommt es nun, dass «Zuchu» diese Saison

im beschaulichen 4.-Liga-Hockey Herzogenbuchsee,

Koppigen, die Huttu High

Flyers, Bätterkinden, die zweite Mannschaft

von Brandis und Büetigen in Angst

und Schrecken versetzt? Der Grund dafür

ist eine Kalberei, Paragraphen-Reiterei

und eine Respektlosigkeit sondergleichen

der regionalen Hockey-Verbandsfürsten.

NEUE LIGA-ZUORDNUNGEN

Das ist passiert: Seit 2017 gibt es die «My

Sports League». Dort sind die besten

1.-Liga-Teams gesamtschweizerisch in

einer Liga zusammen gefasst. Sportlich

macht das Sinn, wirtschaftlich ist es ein

Unsinn. Der Spielbetrieb, nun national

und nicht mehr regional, wird teurer und

die Zuschauerzahlen gehen zurück (weil

die regionalen Derbys ausbleiben). Für

den EHC Zuchwil-Re gion war die «My

Sports League» deshalb nie ein Thema.

Das Betriebsbudget hätte mehr als verdoppelt

und auf bis zu 700 000 Franken

erhöht werden müssen.

Die bisherige 1. Liga hatte nun weniger

Teams. Die Besten sind ja nach oben in

die «MySports League» wegbefördert

worden. Es liessen sich keine Klubs

in der 2. Liga finden, die zusätzlich in die

1. Liga aufsteigen wollten. So ist die Aufteilung

der 1. Liga in dieser Saison

(2018/19) in eine Ost-, Zentral- und

Westgruppe aufgegeben worden. Die übriggebliebenen

1.-Liga-Mannschaften

sind nur noch in einer Ost- und einer

Westgruppe. Der EHC Zuchwil-Regio

wurde in die Ostgruppe zugeordnet. Das

hätte bedeutet: Statt Partien gegen die

32 s’Positive 12 / 2018


21 Treffer

in 8 Spielen: Ralph

Blunier ist einer

der treffsichersten

Stürmer.

klassischen 1.-Liga-Teams in der Region

(Burgdorf, Adelboden, Lyss oder Unterseen)

gäbe es nun Spiele gegen Bellinzona,

Arosa, Prättigau, Wil oder Herisau am

anderen Ende der Schweiz. «Das wäre für

uns ganz einfach zu teuer geworden»,

sagt Walter Ulrich, der den Verein seit

mehr als 20 Jahren präsidiert. «In der

Trainer Bruno

Hebeisen musste

seine Boys

bisher nur in

einem Spiel

antreiben.

Westgruppe hätten wir gespielt, aber in

der Ostgruppe sind die Reisen einfach zu

lang.» Also stellte er im Frühjahr den Antrag

auf einen freiwilligen Abstieg in die

2. Liga. «Das ist unter den neuen Voraussetzungen

die Liga, die unseren Möglichkeiten

entspricht und in der wir unsere

Zukunft sehen».

VERWEIGERTER ABSTIEG

Freiwillige Abstiege hat es in der Geschichte

unseres Hockeys schon gegeben.

Der berühmteste ist sicherlich der Rückzug

des EHC Arosa im Frühjahr 1986 aus

der NLA. Arosa ist freiwillig in die 1. Liga

abgestiegen. Deshalb durfte der SC Bern,

der den NLB-Playoff-Final gegen Chur

verloren hatte, damals am grünen Tisch

in die NLA aufsteigen und den Platz von

Arosa übernehmen. Das sei doch der Ordnung

halber auch wieder mal erwähnt.

Aber heute geht das nicht mehr. Es gibt

Reglemente! Potz Donner! Der Regionalverband

verweigerte dem EHC Zuchwil-

Regio im letzten Frühjahr den freiwilligen

Abstieg in die 2. Liga. Walter Ulrich zog

die Konsequenzen: «Weil man uns nicht

freiwillig in die 2. Liga absteigen liess,

s’Positive 12 / 2018 33


EHC ZUCHWIL-REGIO

Marco Dick (34):

Nach 8 Spielen

hatte er 18 Tore

und 18 Assists

gebucht.

haben wir nun halt ganz unten in der 4.

Liga wieder neu an angefangen.» Er habe

diese Absicht dem Regionalvorstand des

Verbandes im Falle einer Verweigerung

des freiwilligen Abstieges im Voraus angekündigt.

«Aber die haben wohl gedacht,

der Ulrich werde doch niemals in

der 4. Liga wieder neu anfangen.» Aber

der Ulrich hat. Er sagt, im Zorn hätte man

ja auch einfach aufgeben und den Klub

«An eine Auflösung des

Klubs habe ich nie gedacht.

Wir geben nicht

auf, wofür wir uns so

lange engagiert haben.»

auflösen können. «Aber daran habe ich

gar nie gedacht. Ich bin jetzt seit mehr als

20 Jahren dabei und wir geben nicht einfach

auf, wofür wir uns so lange engagiert

haben. Unser Ziel ist es nun, sportlich in

die 2. Liga aufzusteigen. Dort wollen wir

dann bleiben.»

Walter Ulrich gehört zu den grossen

Persönlichkeiten im Regionalhockey.

NEUE LIGA, NEUES TEAM

Walter Ulrich gehört zu den ganz grossen

Persönlichkeiten im Regional hockey. Unser

Eishockey lebt ja gerade vom Engagement

in den Regionen, und ohne ihn gäbe

es den EHC Zuchwil-Regio nicht mehr.

In Kanada würde Walter Ulrich für seine

Liebe zum Eishockey respektiert und verehrt.

Bei uns wissen arrogante Verbandsgeneräle

nicht zu schätzen, was er seit

Jahrzehnten für diesen Sport leistet.

Nicht nur finanziell, auch durch sein persönliches

Engagement.

Doch Walter Ulrich, heute Garagist im

Ruhestand, hat die Grösse und Gelassenheit,

um darüber hinwegzusehen. So

kommt es, dass ein Klub, der letzte Saison

noch in der 1. Liga spielte, nun die Meisterschaft

in der 4. Liga bestreitet. Zwar

nicht mit der letztjährigen Mannschaft

aus der 1. Liga. Aber mehr oder weniger

handelt es sich von der Besetzung her

mindestens um ein sehr gutes 2.-Liga-

Team. Wahrscheinlich könnte Zuchwil-

Regio sogar in der 1. Liga mithalten. Die

guten 1.-Liga-Spieler sind zwar nach dem

freiwilligen Abstieg gegangen. Aber im

letzten Frühjahr ist die zweite Mannschaft

des SC Langenthal (2. Liga) aufgelöst

worden. Die nun «heimatlosen» Spieler

haben zu Zuchwil-Regio gewechselt.

Und so coacht Bruno Hebeisen nun

eine Mannschaft, die für die Konkurrenz

ein paar Nummern zu gross ist.

34 s’Positive 12 / 2018


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EHC ZUCHWIL-REGIO

Der Zufall wollte es, dass das erste Saisonziel

– 100 Treffer in der Vorrunde – im

letzten Vorrundenspiel gegen den Tabellenletzten

Büetigen erreicht werden

kann. 14 Tore sind notwendig. Da kann es

für den Gegner nur heissen: «Gott bhüetis

z’Büetige». Und tatsächlich: Die Seeländer

werden gleich mit 32:0 (13:0, 8:0,

11:0) überfahren. 8 Tore und 3 Assists

von Raphael Blunier, 10 Assists für Andreas

Binkert. Das Saisonziel ist erreicht.

Zuchwil-Regio schliesst die Vorrunde mit

sieben Siegen und dem formidablen Torverhältnis

von 118:2 ab. 32 Tore sind im

Powerplay, 11 in Unterzahl erzielt worden.

Die drei besten Skorer kommen in 7

Spielen auf 30 oder mehr Punkte: Marco

Dick bucht 7 Tore und 18 Assists, Andreas

Binkert 8 Tore und 24 Assists, Raphael

Blunier 21 Tore und 9 Assists.

GEPFLOGENHEITEN AUS DER 1. LIGA

Die Hockeygötter bescheren Trainer Bruno

Hebeisen nun einen Ausgleich zu früherem

Ungemach: Er coachte zwei Jahre

(2014/15, 2015/16) lang den EHC Belp,

der für die damalige 1. Liga einfach eine

Nummer zu klein war und keines der 60

Spiele gewann (ein Remis) – mit einem

Torverhältnis von 92:469.

Nun steht er auf der Sonnenseite. Seine

Mannschaft ist nicht nur auf dem Eis eine

Nummer zu gross. Zuchwil-Regio hat den

Betreuerstab aus der 1. Liga behalten. Im

Kabinengang steht auch bei Auswärtsspielen

eine teameigene Schleifmaschine, um

die Kufen zu schärfen. In der 4. Liga ein

unvorstellbarer Luxus. Das ist wie ein

NHL-Team in der NLA spielen würde. «Unser

Ziel ist ja, künftig mit einer soliden

Basis in der 2. Liga zu spielen» sagt Präsi-

RESULTATE UND AUSBLICK

Historische Vorrunde

Die siegreiche Vorrunde

von Zuchwil-Regio in der

Gruppe 2 der 4. Liga.

• Brandis: 9:0

• Brandis II: 14:0

• Koppigen: 19:1

• Lyss: 9:0

• Huttu High Flyers: 22:0

• Bätterkinden: 13:1

• Büetigen: 32:0

DIE RESTLICHEN SPIELE

• Sonntag, 13. Januar 2019, 20.15 Uhr, Burgdorf:

EHC Koppigen – EHC Zuchwil-Regio

• Samstag, 19. Januar 2019, 17.15 Uhr, Zuchwil:

EHC Zuchwil-Regio – EHC Lyss II

• Samstag, 26. Januar 2019, 20.30 Uhr, Huttwil:

Huttu High Flyers – EHC Zuchwil-Regio

• Sonntag, 3. Februar 2019, 17.30 Uhr, Zuchwil:

EHC Zuchwil-Regio – HC Bätterkinden Flames

• Freitag, 8. Februar 2019, 21.15 Uhr, Tissot

Arena Biel: HC Büetigen – EHC Zuchwil-Regio

Marco Dick

ist zu seinem

Stammverein

zurückgekehrt.

dent Walter Ulrich. «Also behalten wir die

Struktur, die wir dann brauchen werden.»

Im Idealfall wird Zuchwil-Regio im Frühjahr

2020 in der 2. Liga ankommen.

Der EHC Regio-Zuchwil ist ein freundlicher

Titan. «Wir wollen unsere Gegner

nicht lächerlich machen», sagt Coach

Bruno Hebeisen. Tatsächlich spielen seine

Jungs vorbildlich fair, verzichten auf

krachenden Körpereinsatz und kombinieren

die Tore heraus. Mit nur 23 Zweiminutenstrafen

aus den sieben Vorrundenpartien

sind sie das zweitfairste Team.

ÜBERLEGENHEIT AUF DEM EIS

Wer nie die Sowjets der 1960er-, 1970erund

1980er-Jahre gesehen hat – die beste

Nationalmannschaft, die es je gegeben

hat – der kann jetzt bei einem Spiel von

«Zuchu» erahnen, wie überlegen damals

die Sowjets waren. Wie einst die Sowjets

neigen die Zuchwiler dazu, ihre Gegner

schwindlig zu kombinieren. Bruno Hebeisen

sagt, die Zielsetzung 100 Tore in 7

Vorrundenpartien töne eigentlich arrogant.

«Aber wir müssen uns ja auch sportliche

Ziele setzen, die uns fordern.»

Der Coach war in der Vorrunde auch

nach Kantersiegen nicht zufrieden. Nach

dem 13:1 gegen die Bätterkinden Flames

ärgerte er sich beispielsweise über den

Gegentreffer (den zweiten der Saison).

Auch die Offensive gefiel ihm trotz 13 Toren

nicht. «Es war ein Krau». Dazu ist aber

zu sagen, dass es nicht einfach ist, wenn

der Gegner sich darauf beschränkt, sein

Tor abzuschirmen und ständig zehn Spieler

in der Angriffszone spielen lässt. Wir

haben hier den seltenen Fall, dass eine

Mannschaft so überlegen ist, dass sie sich

manchmal selber im Weg steht.

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