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PSYCHISCHE BELASTUNG

ARBEITSPLATZEVALUIERUNG

ARBEITNEHMER-

(INNEN)SCHUTZGESETZ

SEPTEMBER 2018

MUSTERUNTERNEHMEN

Straße

Ort

Autor:

Mag. Mag. Dr. Helmut Graf

Version: September 2018

logo consult Unternehmensberatung GmbH

1 | S e i t e


Unsere Vision ist die Rehumanisierung

der Arbeitswelt.

Rehumanisierung heißt:

Arbeits ist eine Sinnquelle im Leben

A-9232 Rosegg

Rosenweg 8

T +43 42 74 - 51 487

office@logoconsult.at

www.logoconsult.at

www.msa-sporttest.at

S e i t e | 2


Gesellschaft für Gesundheits-, Arbeits-,

Organisations- und Sportpsychologie,

Psychotherapie für Wirtschaft und Arbeit,

Human Resource Management

und Wirtschaftsmediation

S e i t e | 3


INHALTSVERZEICHNIS

0

Einführung

Seite 6

1

Aufgabenanforderung

und Tätigkeiten

Seite 11

2

Sozial- und Organisationsklima Seite 13

3 Arbeitsumfeld

und Arbeitsbedingungen

Seite 15

4

Arbeitsabläufe und

Arbeitsorganisation

Seite 17

5 Gefährdungsbeurteilung

Belastungsindex - gesamt

Seite 19

6

Belastungstest: MOA-BT 1.0

Kurzbeschreibung

Seite 21

S e i t e | 4


Einführung

0

S e i t e | 5


0.1 Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen - Grundlagen

Grundlagenorientierung:

• Grundsätze der Gefahrenverhütung (ASChG §§ 4.1 und 7) mit kollektiver Orientierung

• ÖNORM ISO EN 10075

• Leitfaden für Arbeitsinspektion:

Bewertung der Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen

• PsyBel Expert: Institutionelle Qualitätsanforderungen an den Prozess

• PsyBel Expert: Fachleistungsnachweis

Die Arbeitsplatz-Evaluierung konzentrierte sich ausschließlich auf psychische Belastungen, die zu möglichen

Fehlbeanspruchungen führen können, wobei jene vier Dimensionen einbezogen wurden, die lt. Leitfaden für

Arbeitsinspektoren (Bewertung der Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen im Rahmen der Kontrollund

Beratungstätigkeit, Seite 11) definiert sind:

1. Aufgabenanforderungen und Tätigkeiten

1.1 Körperliche Belastungen

1.2 Geistige Belastungen

1.3 Emotionale Belastungen

1.4 Qualifikationsprobleme Aufgaben überfordern/unterfordern

2. Organisationsklima

2.1 Mangelhafte Zusammenarbeit (quantitativ)

2.2 Mangelnde Zusammenarbeit (qualitativ)

2.3 Informationsmängel

2.4 Fehlender Handlungsspielraum

3. Arbeitsumgebung

3.1 Klimatische Belastungen

3.2 Akustische Belastungen

3.3 Visualle Belastungen

3.4 Platz / Fläche unzureichend

3.5 Ausstattung /Arbeitsmittel unzureichend

3.6 Belastung Gefahr

4. Arbeitsabläufe und Arbeitsorganisation

4.1 Ungenügend gestalterische Arbeitsprozesse

4.2 Orientierungsmängel

4.3 Störungen / Unterbrechungen

4.4 Belastende Arbeitszeitgestaltung

4.5 Belastende Arbeitsmenge

Die Gestaltung der Arbeitsaufgaben, Art der Tätigkeit, Arbeitsumgebung, Arbeitsablauf und Arbeitsorganisation

(ASchG § 4, Ziff. 6) wurden in jenen (Sub-)Dimensionen evaluiert, die, wie oben dokumentiert, vom Zentralen

Arbeitsinspektorat vorgegeben werden.

Nicht beurteilt wurden bei gegenständlicher Evaluierung lt. ASchG § 4 (1):

(1) Räumliche Gestaltung und Einrichtung der Arbeitsstätte

(2) Gestaltung und Einrichtung von Arbeitsmitteln

(3) Verwendung von Arbeitsstoffen

(4) Räumliche Gestaltung der Arbeitsplätze

(5) Gestaltung der Arbeitsverfahren (Arbeitsvorgänge und deren Zusammenwirken)

S e i t e | 6


Projektkonzept:

• Vorbereitung (Planung)

• Ermittlung | Beurteilung psychischer Belastung lt. ASchG und Qualitätsstandards des

Arbeitsinspektorats

• Defintion der Maßnahmen

• Einbeziehung aller Mitarbeiter(innen) – Beteiligungsoptimierung

• Appell an die Eigenverantwortung der Mitarbeiter(innen)

• Dokumentation lt. ASchG und Vorgaben des Arbeitsinspektorats

• Fortführung

Phasenplan | Qualitätsdefinition lt. EvalPsy-Fachleistungs-nachweis

Phase: Organisation, Zuständigkeiten, Beteiligung

• Information allgemeine Pflichten des Arbeitsgebers

• Definition: Beteiligung (APSY, AMED, SFK, BR)

• Psychische Belastung: integraler Bestandteil – ges. Arbeitsplatzevaluierung

• Information: alle Beteiligten und Mitarbeiter(innen)

• Fachpsychologische Beratung: Projekt- und Prozessmanagement

Phase: Ermittlung

• Ermittlung: Psychische Belastung

Ebene: Aufgabenanforderungen / Tätigkeiten

Ebene: Sozial- und Organisationsklima

Ebene: Arbeitsumgebung

Ebene: Arbeitsabläufe / Arbeitsortganisation

• Definition: Testverfahren

lt. ASchG, lt. ÖNORM 10075.1-3, lt. Vorgaben: Arbeitsinspektion

Phase: Beurteilung

• Qualitative und quantitative Auswertung der Testergebnisse

(Rückschlüsse auf Einzelpersonen sind nicht möglich – siehe: Vorgaben ASchG, Psychologengesetz,

Datenschutzgesetz)

Phase: Maßnahmen

• Definition der Maßnahmen lt. Evaluierungsergebnisse „psychische Belastung“

• Einleitung der Maßnahmen unter Beteiligung der Mitarbeiter(innen) und SFK, BR, AM lt.

Evaluierungsergebnisse

Phase: Dokumentation

• Dokumentation der festgestellten Gefahren und Maßnahmen

• Termin- und Tätigkeitsplan

Phase: Wirksamkeit der Maßnahmen - Überprüfung

• Prüfung der Wirksamkeit der festgelegten Maßnahmen und erforderlichenfalls Anpassung der

Maßnahmen und der Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumente

Wissenschaftliche Grundorientierung

• Systemtheorie | Belastungs-Beanspruchungs-Hypothese

S e i t e | 7


0.2 Operative Durchführung und Dokumentation

(1) Operativ wurde die Evaluierung mit dem Testverfahren MOA-BT 1.0 - Meaningful Occupation Assessment -

Belastungstest 1.0 (PSYNDEX Tests Review) durchgeführt, der sich an den Grundsätzen der ÖNORM 10075-

3 und an den vier Dimensionen arbeitsbedingter psychischer Belastungenlt. „Leitfaden für die

Arbeitsinspektion“ 1 orientiert.

Das Testverfahren ist beim ZPID Leibnitz Institut, im PSYNDEX Tests-Dokument Nr 9007386 unter dem Link

https://www.zpid.de/retrieval/PSYNDEXTests.php?id=9007386

registriert.

(2) Das Testverfahren wurde von Priv.-Doz. Mag. Dr. Ingrid Koller, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Institut

für Psychologie, Abteilung für Psychologische Diagnostik (25.04.2017) bewertet: „Zusammengefasst kann

der MOA-BT 1.0 als Instrument zur Messung der psychischen Belastung empfohlen werden.“

(3) Bei der Arbeitsplatzevaluierung wurden vorwiegend die Quellen (Ursachen) psychischer Belastungen

fokussiert, die zu möglichen Fehlbeanspruchungen führen können (ASchG § 4, Abs. 1)

(4) Die kollektive Dokumentation war vorrangig (ASchG § 4, Abs. 1)

(5) Maßnahmen zur Reduzierung der Fehlbelastung sind dokumentiert.

0.3 Organisation der Arbeitsplatzevaluierung

(1) Hauptzuständige Personen der Arbeitsplatzevaluierung:

Herr M. Mustermann, Geschäftsführung

Frau F. Musterfrau, HR-Management

Frau G. Muster, Betriebsratsobfrau

(2) Die Ergebnisse der Arbeitsplatzevaluierung wurden allen Führungspersonen und den Mitarbeiter(innen)

zur Kenntnis gebracht.

1 Siehe dazu „Bewertung der Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen im Rahmen der Kontroll- und Beratungstätigkeit – Leitfaden

für die Arbeitsinspektion“ – Quelle: http://www.arbeitsinspektion.gv.at/inspektorat/Gesundheit_im_Betrieb/psychische_Belastungen/ -

November 2016

S e i t e | 8


0.4 Teilnahme: Belastungstest | Gesamtzusammenfassung

Zielgruppe

Mitarbeiter(innen)

TAN-Ausgabe 4. September 2018

N ges = 34

Zeitraum der Evaluierung 4. bis 30. September 2018

Rücklauf Absolut: 34

Prozent: 100

Zuordnung: Repräsentativität

Belastungsrisiko-INDEX gesamt |

Verteilung der Kategorien

ja

absolut

Prozent

nicht kritisch 16 47

weniger kritisch 17 50

kritisch 1 3

sehr kritisch 0 0

0.5 Dokumentation – Erklärung | Einstufung der Gefahrenermittlung

Gefahrenermittlung / § 4 ASchG

Subdimensionen lt. Vorgabe Arbeitsinspektorat

nicht

stark

Einstufung / Ausprägungsgrad

weniger

stark

stark

sehr

stark

Einstufung / Gefahrenermittlung / Prozent

nicht

kritisch

weniger

kritisch

kritisch

sehr

kritisch

1 Subdimension

Einstufung

Kommentar

Ausprägungsgrad

Gefahrenermittlung

Festlegung von

Maßnahmen

Die Einstufung „stark“ bzw. „sehr stark“ erfolgte dann, wenn insgesamt

> 50 Prozent diese Kategorien angekreuzt haben.

Die Einstufung „kritisch“ bzw. „sehr kritisch“ erfolgte dann, wenn der Ausprägungsgrad

parallel „stark“ bzw. „sehr stark“ ist.

• „Notwendig“ dann, wenn > 33 % der Mitarbeiter(innen) in der Einstufung Ausprägungsgrad

„stark“ bzw. in der Einstufung Gefahrenermittlung „kritisch“ ist.

• „Sehr notwendig“ dann, wenn > 25 % der Mitarbeiter(innen) in der Einstufung

Ausprägungsgrad „sehr stark“ bzw. in der Einstufung Gefahrenermittlung „sehr

kritisch“ sind.

S e i t e | 9


Aufgabenanforderungen

und

Tätigkeiten

1

S e i t e | 10


nicht kritisch

weniger kritisch

kritisch

sehr kritisch

Aufgabenanforderungen und Tätigkeiten

absolut

Dimension

N - gesamt

Mittelwert:

Abteilung

Prozent

1

Aufgabenanforderungen und

Tätigkeiten

34 6 11 15 2 1,40 18% 32% 32% 44% 44% 6% 6%

Bench Mark Musterfirma | N = 34

Industrie, Handel, Bank,

Versicherung |N = 462

Mittelwert

Je niedriger, desto besser

1,40 0.94

Gefahrenermittlung / § 4 ASchG

Subdimensionen lt. Vorgabe Arbeitsinspektorat

nicht

stark

Einstufung / Ausprägungsgrad

weniger

stark

1 Körperliche Belastungen x x

stark

sehr

stark

nicht

kritisch

Einstufung / Gefahrenermittlung

2 Geistige Belastungen x x

3 Emotionale Belastungen x x

4 Menge und Qualifikationsanforderungen

der Arbeit

Zuordnung: Mittelwert

x

x

weniger

kritisch

kritisch

sehr

kritisch

Mittelwert

Einstufung des Belastungs-

Mittelwertes

2.00 – 3.00 sehr stark / sehr kritisch

1.50 – 1.99 stark / kritisch

1.00 – 1.49 weniger stark / weniger kritisch

0.00 – 0.99 nicht stark / nicht kritisch

Faustregel

Je niedriger der Mittelwert,

desto besser!

Der Index 1 von 4 erfasst folgende Belastungen der Aufgabenanforderungen und Tätigkeiten:

Subdimension Mittelwert Einstufung: Belastung

1 Körperliche Belastungen (z. B. hohe Ansprüche an Sinnesorgane) 0,91

2 Geistige Belastungen (z.B. Menge an Informationsverarbeitung) 2.41

3 Emotionale Belastungen (z.B. Anzahl der zwischenmenschlichen Konflikte) 1.38

4 Menge und Qualifikationsanforderungen der Arbeit 0.90

Empfohlene Maßnahmen

(1) Reduzierung: (geistige) emotionale Belastung

(Konfliktmanagement | Info-Verarbeitung)

(2) Qualifikationsanforderungen und Arbeitsumfang

(Soll-Ist-Harmonisierung:

Informationsverarbeitung)

Einstufung der Umsetzung von Maßnahmen

notwendig (bei N=17)

S e i t e | 11


Sozial- und

Organisationsklima

2

S e i t e | 12


nicht kritisch

weniger kritisch

kritisch

sehr kritisch

Sozial- und Organisationsklima

N - gesamt

absolut

Mittelwert:

Dimension

Prozent

2

Sozial- und

Organisationsklima

34 28 6 0 0 0,57 82% 18% 82% 0% 0% 18%

Bench Mark Musterfirma | N = 34

Industrie, Handel, Bank,

Versicherung |N = 462

Mittelwert

Je niedriger, desto besser

0,57 0.94

Gefahrenermittlung / § 4 ASchG

Subdimensionen lt. Vorgabe Arbeitsinspektorat

nicht

stark

Einstufung / Ausprägungsgrad

weniger

stark

1 Mangelhafte kollegiale Zusammenarbeit x x

2 Mangelhafte Zusammenarbeit mit der

Führungsperson

3 Informationsmängel

(allgemein spezifisch)

4 Fehlender Handlungsspielraum x x

x

x

stark

sehr

stark

nicht

kritisch

x

x

Einstufung / Gefahrenermittlung

weniger

kritisch

kritisch

sehr

kritisch

Zuordnung: Mittelwert

Mittelwert

Einstufung des Belastungs-

Mittelwertes

Faustregel

2.00 – 3.00 sehr stark / sehr kritisch

1.50 – 1.99 stark / kritisch

1.00 – 1.49 weniger stark / weniger kritisch

0.00 – 0.99 nicht stark / nicht kritisch

Je niedriger der Mittelwert,

desto besser!

Der Index 2 von 4 erfasst folgende Belastungen des Sozial- und Organisationsklimas:

Subdimension Mittelwert Einstufung: Belastung

1 Mangelhafte kollegiale Zusammenarbeit (qualitativ) 0.56

2 Mangelhafte Zusammenarbeit mit der Führungsperson 0.53

3 Informationsmängel (allgemein, spezifisch) 0.72

4 Fehlender Handlungsspielraum 0.49

Empfohlene Maßnahmen

Beibehaltung der laufenden Interventionen

(Qualitätsniveau) im Bereich Sozial- und

Organisationsklima.

Einstufung der Umsetzung von Maßnahmen

(zur Zeit) nicht notwendig

S e i t e | 13


Arbeitsumfeld

Arbeitsbedingungen

3

S e i t e | 14


nicht kritisch

weniger kritisch

kritisch

sehr kritisch

Arbeitsumfeld | Arbeitsbedingungen

N - gesamt

absolut

Mittelwert:

Dimension

Prozent

3

Arbeitsumfeld

Arbeitsbedingungen

34 33 0 1 0 0,36 97% 0% 97% 3% 0% 3%

Bench Mark Musterfirma | N = 34

Industrie, Handel, Bank,

Versicherung |N = 462

Mittelwert

Je niedriger, desto besser

0,36 1,14

Gefahrenermittlung / § 4 ASchG

Subdimensionen lt. Vorgabe Arbeitsinspektorat

nicht

stark

Einstufung / Ausprägungsgrad

weniger

stark

1 Klimatische Arbeitsbelastungen x x

2 Akustische Arbeitsbedingungen x x

3 Visuelle Arbeitsbelastung x x

4 Raumangebot: Arbeitsplatz x x

5 Arbeitsplatzgestaltung / Arbeitsmittel x x

6 Gesundheitliche Gefahren / Unfallrisiko x x

Zuordnung: Mittelwert

stark

sehr

stark

nicht

kritisch

Einstufung / Gefahrenermittlung

weniger

kritisch

kritisch

sehr

kritisch

Mittelwert

Einstufung des Belastungs-

Mittelwertes

2.00 – 3.00 sehr stark / sehr kritisch

1.50 – 1.99 stark / kritisch

1.00 – 1.49 weniger stark / weniger kritisch

0.00 – 0.99 nicht stark / nicht kritisch

Faustregel

Je niedriger der Mittelwert,

desto besser!

Der Index 3 von 4 erfasst folgende Belastungen des Arbeitsumfeldes:

Subdimension Mittelwert Einstufung: Belastung

1 Klimatische Arbeitsbelastungen 0.60

2 Akustische Arbeitsbelastungen 0.25

3 Visuelle Arbeitsbelastungen 0.44

4 Raumangebot: Arbeitsplatz 0.40

5 Arbeitsplatzgestaltung / Arbeitsmittel 0.35

6 Gesundheitliche Gefahren / Unfallrisiko 0.10

Empfohlene Maßnahmen / Reflexion:

Empfohlene Maßnahmen

Beibehaltung der laufenden Interventionen im

Bereich Arbeitsumfeld | Arbeitsbedingungen

Einstufung der Umsetzung von Maßnahmen

(zur Zeit) nicht notwendig -

Regelmäßige Messungen durch Fachkraft der

Sicherheitstechnik bzw. Arbeitsmedizin

S e i t e | 15


Arbeitsabläufe

Arbeitsorganisation

4

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nicht kritisch

weniger kritisch

kritisch

sehr kritisch

Arbeitsabläufe | Arbeitsorganisation

N - gesamt

absolut

Mittelwert:

Dimension

Prozent

4

Arbeitsabläufe

Arbeitsorganisation

34 21 10 2 1 0,86 62% 62% 29% 6% 29% 3% 6% 3%

Bench Mark Musterfirma | N = 34

Industrie, Handel, Bank,

Versicherung |N = 462

Mittelwert

Je niedriger, desto besser

0,86 1,06

Gefahrenermittlung / § 4 ASchG

Subdimensionen lt. Vorgabe Arbeitsinspektorat

1 Arbeitsprozesse, die ungenügend mitgestaltet

werden können

nicht

stark

Einstufung / Ausprägungsgrad

weniger

stark

2 Unklare Kompetenzverteilung x x

x

stark

sehr

stark

nicht

kritisch

3 Störungen und Arbeitsunterbrechungen x x

4 Belastende Arbeitszeitgestaltung x x

5 Belastende Arbeitsmenge x x

Einstufung / Gefahrenermittlung

weniger

kritisch

x

kritisch

sehr

kritisch

Zuordnung: Mittelwert

Mittelwert

Einstufung des Belastungs-

Mittelwertes

Faustregel

2.00 – 3.00 sehr stark / sehr kritisch

1.50 – 1.99 stark / kritisch

1.00 – 1.49 weniger stark / weniger kritisch

Je niedriger der Mittelwert,

desto besser!

0.00 – 0.99 nicht stark / nicht kritisch

Der Index 4 von 4 erfasst folgende Belastungen der Arbeitsabläufe und Arbeitsorganisation:

Subdimension Mittelwert Einstufung: Belastung

1 Arbeitsprozesse, die ungenügend mitgestaltet werden können 1.15

2 Unklare Kompetenzverteilung 0.41

3 Störungen und Arbeitsunterbrechungen 1.15

4 Belastende Arbeitszeitgestaltung 0.43

5 Belastende Arbeitsmenge 1.19

Empfohlene Maßnahmen / Reflexion:

Empfohlene Maßnahmen

Einstufung der Umsetzung von Maßnahmen

Beibehaltung der laufenden Interventionen im

Bereich Arbeitsabläufe | Arbeitsorganisation

(zur Zeit) nicht notwendig

S e i t e | 17


Gefährdungsbeurteilung

Belastungsindex

gesamt

5

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nicht kritisch

weniger kritisch

kritisch

nicht kritisch

sehr kritisch

weniger kritisch

kritisch

sehr kritisch

absolut

Dimension

N - gesamt

Mittelwe

rt:

Abteilung

Prozent

1

Aufgabenanforderungen und

Tätigkeiten

34 6 11 15 2 1,40 18% 32% 44% 44% 6% 6%

2 Sozial- und Organisationsklima 34 28 6 0 0 0,57 82% 18% 82% 0% 0% 18%

3 Arbeitsumfeld Arbeitsbedingungen 34 33 0 1 0 0,36 97% 0% 97% 3% 0% 3%

4 Arbeitsabläufe Arbeitsorganisation 34 21 10 2 1 0,86 62% 62% 29% 6% 29% 3% 6%3%

absolut

PSYCHISCHE BELASTUNG

N - gesamt

Mittelwert:

Abteilung

Prozent

GESAMT-INDEX

34 16 17 1 0 25,74 47% 47% 50% 3% 50% 0% 3%

nicht kritisch weniger kritisch kritisch sehr kritisch

00 - 25 26 - 50 51 - 75 76 - 100

Wichtiger Hinweis:

• Der Gefährdungsbeurteilungs-Risiko-Index wird von allen vier evaluierten Dimensionen

errechnet.

• Der Arbeitsgeber hat daher die empfohlenen Maßnahmen je Dimension zu beachten

bzw. umzusetzen.

S e i t e | 19


Belastungstest

MOA-BT 1.0

Kurzbeschreibung

6

S e i t e | 20


6.0

Testverfahren:

Meaningful Occupation Assessment – Belastungstest 1.0 (MOA BT 1.0)

Quelle:

Meaningful Occupation Assessment - Belastungstest 1.0 - PSYNDEX Tests-Dokument: 9007386

https://www.zpid.de/retrieval/PSYNDEXTests.php?id=9007386

MOA-BT 1.0 - Meaningful Occupation Assessment - Belastungstest 1.0 (PSYNDEX Tests Review)

Meaningful Occupation Assessment of Psychological Risks and Mental strain - version 1.0/author

Synonym(e): MOA-BT-Fragebogenverfahren Graf, H. & Grote, V.

(2016). Meaningful Occupation Assessment - Belastungstest - BT 1.0. Testverfahren zur Evaluierung

psychischer Belastung lt. ASchG (A) und ArbSchG (D) - Version 1.0 [Handbuch und Internetvorgabe].

Rosegg-Bergl: logo consult Unternehmensberatung GmbH.

Testautoren:

MMag. Dr. Helmut Graf

Mag. Dr. Vincent Grote

Rechte:

logo consult GmbH, Rosenweg 8, 9232 Rosegg

Diagnostische Zielsetzung:

Der MOA-BT 1.0 hat zum Ziel, valide Messdaten im Bereich psychischer Belastung und deren Gefährdungsbeurteilung

nach Gesetzesvorgaben des ArbeitnehmerInnen-Schutzes in Österreich und

Deutschland zu liefern.

Aufbau:

Die Operationalisierung der insgesamt vier Dimensionen

(1) Anforderungen seitens der Aufgabe

(2) Physikalische Bedingungen

(3) Soziale und organisatorische Faktoren

(4) Gesellschaftliche Faktoren (außerhalb der Organisation) und der dazugehörigen spezifischen

Subskalen erfolgt mit Hilfe von 38 Einzelitems, welche inhaltlich 19 Themenbereichen zugeordnet

werden können.

Grundlagen und Konstruktion:

Dem Testverfahren MOA-BT 1.0 liegt das Belastungs-Beanspruchungskonzept (Ursachen-

Wirkungsverhältnis) zugrunde (Kirchner 1986; Laurig 1979; Rohmert & Rutenfranz 1975; Schmidt-

S e i t e | 21


ke & Bubb 1981). Der Begriff Belastung als Merkmal zur Beurteilung menschlicher Arbeit ist als Inanspruchnahme

der Fähigkeiten und Fertigkeiten der Arbeitsperson als neutral anzusehen. Bedeutung

hat dieses Modell dadurch gefunden, dass es im Jahr 2000 terminologisch und konzeptuell

vom Europäischen Komitee für Normung CEN in die EN ISO 10075-1 (Ergonomische Grundlagen

bezüglich psychischer Arbeitsbelastung) aufgenommen wurde. Psychische Belastung wird definiert

als "die Gesamtheit aller erfassbaren Einflüsse, die von außen auf den Menschen zukommen

und psychisch auf ihn einwirken", psychische Beanspruchung wird definiert als "die unmittelbare

(nicht langfristige) Auswirkung der psychischen Belastung im Individuum in Abhängigkeit von seinen

jeweiligen überdauernden und augenblicklichen Voraussetzungen, einschließlich der individuellen

Bewältigungsstrategien" (EN ISO 10075-1, S. 87). Bei den MOA-BT-Dimensionen und dem

Gesamtwert (Belastungsrisiko-Index, BRI) handelt es sich um annähernd normalverteilte

Testskalen [BRI: KS-Test (N = 522): p = .151, Schiefe = .27, Kurtosis = -.10].

Empirische Prüfung und Gütekriterien:

Reliabilität:

Validität:

Normen:

Die mittlere interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) über alle Dimensionen beträgt Alpha = .78

(Range D1-D4: Alpha = .69-.82), für die Gesamtskala (BRI) liegt diese bei Alpha = .91. Der Spearman-Brown-Koeffizient

(rtt = .90; RD1-D4: rtt = .67-.77) und der Guttman Split-half-Koeffizient

(rtt = .89; RD1-D4: rtt = .67-.77) zeigen ebenfalls hohe Reliabilitätskoeffizienten. Retestwerte nach

mehr als zwei Jahren zeigen eine zeitliche Stabilität von rtt = .89 (RangeD1-D4: rtt = .40-.83). Die

Profilreliabilität wurde nicht berechnet.

Das Testverfahren besteht aus voneinander abhängigen Fragebogendimensionen, wobei die

wechsel-seitige Abhängigkeit um r = .50 liegt (R = .40-.66). Die inhaltlich spezifischen Bereiche ergeben

theoriekonform einen gemeinsamen g-Faktor (Belastungsrisiko-Index) mit 72.3% Varianzaufklärung.

Eine Prüfung der Übereinstimmungsvalidität mit artverwandten Fragebögen (Concurrent

Validity) ist in Zusammenhang des Testverfahrens MOA-SCR (Graf & Grote, 2012b) erfolgt.

Es wurde eine Korrelation in Höhe von r = .71 gefunden. Zwischen BRI und somatoformen Symptomen

ergab ein Wert von r = .56. Eine Diskriminanzanalyse ergibt eine Spezifität von 82% bzw.

eine Sensitivität von 75%.

Die vorliegende Eichstichprobe umfasst mehr als 500 gesunde, unselbstständige, berufstätige Perso-nen.

Die Mittelwerte und die Standardabweichungen der einzelnen Testdimensionen können

für die normierte Berechnung von Z-Werten oder Ergebniskategorien (nicht stark/kritisch bis sehr

stark/kritisch) bzw. als Beurteilungsgrundlage herangezogen werden.

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Beratung, die Sinn macht.

Der Name unseres Unternehmens leitet sich vom

griechischen Wort „logos" ab.

Logos bedeutet Sinn.

Dementsprechend hat unsere Beratertätigkeit das Ziel,

Menschen und Organisationen auf der Suche nach

Sinn zu begleiten.

Wir entdecken mit Ihnen Werte - Werte, die zum Erfolg führen.

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