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HANSEstyle 4 | 2018

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Nr. 4 | 2018 / ‘19

4,90 €

Wellness-Oasen

Von der Ostsee bis

nach Kitzbühel

Frauenpower

Diese Hamburgerinnen

rudern über den Atlantik

Hans-Ulrich Jörges

Politik: der Beginn einer

neuen Zeit

WOHNEN IN HAMBURG

Senatorin

Dr. Dorothee Stapelfeldt

im Interview

Aufregend!

Der Hamburger TV-Star Sebastian Ströbel

4

1 9 2 3 4 5 6 0 4 9 0 9


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Liebe Leserin, lieber Leser,

EDITORIAL

die Wohnsituation in Hamburg ist angespannt.

Die Stadt wächst weiter. Prognosen sagen

voraus, dass bis zum Jahr 2030 etwa 100.000

Menschen mehr in Hamburg leben werden als

heute. Welche Strategie verfolgt der Senat, um

sicherzustellen, dass es dann genügend Wohnraum

gibt, besonders auch bezahlbaren, so dass

sich in unserer schönen Stadt alle zu Hause

fühlen und Hamburg gleichzeitig nicht an

Liebenswürdigkeit und Weltoffenheit verliert?

Darüber sprachen Klaus May und ich mit der

Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen,

Dr. Dorothee Stapelfeldt.

Verleger Christian Bauer

Seit März 2018 ist Olaf Scholz Vizekanzler und

Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland.

Der bekannte Journalist Hans-Ulrich

Jörges, der den Berliner Politikbetrieb seit Jahren intensiv begleitet, erzählt, wie

er Hamburgs ehemaligen Ersten Bürgermeister in dessen neuer Rolle wahrnimmt.

Sie werden noch viele andere interessante Beiträge in dieser Ausgabe finden. Wie

das 360-Grad-Treffen mit dem Schauspieler Sebastian Ströbel, der als Markus Kofler

in „Die Bergretter“ regelmäßig ein Millionenpublikum vor die Fernseher lockt.

Der Hamburger spricht außergewöhnlich

offen über sein Leben als TV-Star

und Familienvater.

Mittlerweile verbreiten wir im Vergleich

zum Startjahr 2011 mehr als die

doppelte Menge an Exemplaren und

erreichen auch durch das dazugehörige

E-Paper eine sehr hohe Anzahl an Interessierten.

Diese Entwicklung wäre

ohne unsere Partner und Kunden, das

Vertrauen vieler Interviewpartnerinnen

und -partner und vor allem ohne Sie,

liebe Leserinnen und Leser, nicht möglich

gewesen. Herzlichen Dank!

Ich wünsche Ihnen eine spannende

Lektüre. Kommen Sie gut ins neue Jahr.

Ihr

Christian Bauer

Foto: Michael de Boer

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Inhaltsverzeichnis

HANSEstyle #4 Winter 2018 | 2019

14 20

64

66

71

Das schmeckt Designliebhabern

Kreativbüro „Mykilos“ kreiert funktionale High

End-Küchen

WINE & DINE

Feiner Fisch in Winterhude

Warum das Liman am Mühlenkamp ein

Dauerbrenner ist

Tonkabohne trifft Karibik

Limitierte Abfüllung aus exklusiver Fasslagerung

72

Einfach komplex

Franziska Heinemann-Schulte zu Gast im

100/200

52

KUNST & UNTERHALTUNG

FASHION & LIFESTYLE

WELLNESS & BEAUTY

74

80

175 Jahre Thalia Theater

Intendant Joachim Lux über Vergangenheit

und Zukunft

Kämpferherz

Wie Nova Meierhenrich den Tod ihres Vaters

verarbeitet

Urbane Eleganz.

kreiert von wempe.

8

10

12

14

18

20

26

28

Echte Alternative

Fünf Fake-Fur-Looks zum Nachshoppen

Must-haves im Winter

Diese Lifestyle-Highlights versüßen die kalte

Jahreszeit

(Un)angepasst

Individuelle Maßanzüge aus Hamburger

Hand

Workout mit Victoria Jancke

So hält die Influencerin Körper und Geist

gesund

Fit durch den Winter

Drei einfache Übungen mit großem Effekt

WIRTSCHAFT UND POLITIK

Hans-Ulrich Jörges

Der Beginn einer neuen Zeit

Das Innenstadtgespräch

Brigitte Engler trifft Jörg Harengerd

GESUNDHEIT, HAMBURG!

Klare Sicht

EuroEyes-Gründer Dr. Jørn Slot Jørgensen

30

34

36

42

52

58

62

Volles Verwöhnprogramm

Entspannung von Kopf bis Fuß

Sportliche Erholung in Kitzbühel

Was das Wintersportparadies abseits der

Pisten zu bieten hat

FACES

Glücklich ausgewandert

Jessica Stockmann über Familie, Liebe und

ihr Leben in Südfrankreich

Sebastian Ströbel 360 Grad

Der Hamburger TV-Star rundum

STADTENTWICKLUNG,

IMMOBILIEN, WOHNEN

Wohnen in Hamburg

Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt über den

angespannten Wohnungsmarkt

Neues Zuhause gesucht?!

Mit Bauunternehmer Christian Manke

Hamburg wächst...

Fünf große Stadtentwicklungsprojekte auf

einen Blick

84

90

94

96

96

4

6

39

98

SPORT

Seite an Seite

Die Ruder-Brüder Johannesen

Im Ruderboot über den Atlantik

Vier Hamburgerinnen stellen sich der Herausforderung

ihres Lebens

EVENTS

Kitz4Kids

Unterstützung für Hamburger Kinder im

Grand Elysée

Fashion meets PS

Designer Stefan Eckert und Bentley laden ein

Gala-Gäste und großes Kino!

Die Astor Film Lounge eröffnet in der

HafenCity

STANDARDS

Editorial

Inhalt

Impressum

Ausblick: „Moin Hamburg!“, ...

… sagt Cathy Hummels

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Dieser Webpelzmantel

(ca. 900

Euro) ist in einer

Kooperation

zwischen

Closed und

Steiff entstanden

FASHION

Fake-News

Die Modebranche ist im

Umbruch. Immer mehr Designer

verwenden Fake-Fur

Wer sein Bewusstsein schärfen, aber nicht auf Design verzichten

möchte, für den sind diese Jacken und Mäntel aus unechtem

Fell richtig. Natürlich dürfen die passenden Beauty-Produkte

nicht fehlen …

B!aesthetics – Aesthetic verstehen.

Meine Praxen stehen für langjährige Erfahrung

in der sanften medizinischen Aesthetic

ohne Skalpell.

Als Ärztin lege ich größten Wert darauf Ihnen

alle Behandlungstechniken so verständlich

zu erklären, dass Sie danach in der Lage

sind sich eine Meinung zu bilden und für sich

selbst mit meiner Hilfe zu entscheiden, welche

Behandlung die Beste für Sie ist.

BEHANDLUNGSPORTFOLIO

2.

FADENLIFTING &

RADIESSE®FACELIFT

Lifting von Wangen, Kinn und Stirn in

einer Kombination aus Radiesse®-

Facelift und PDO-Fadenlifting.

1.

3.

Susanne Bechtel

Ärztin

BOTOX & CO

Die mimischen Muskeln werden entspannt

und Stirn-, Zornes- und Lachfalten

verschwinden.

4.

HYALURON

Natürliche Aufplosterung der Lippen

sowie der Nasolabial-, Oberlippenund

Mundwinkelfalten.

1. Mantel von Zara, ca. 100 Euro, Mönckebergstraße 10 | Lidschattenpalette „Loaded“ von Nars, ca. 55 Euro, exklusiv bei Douglas, Neuer Wall

1-5 2. Mantel „Furys“ von Zadig & Voltaire, ca. 495 Euro, Bleichenbrücke 1-7 | limitierter Lipgloss „Gloss d’Enfer – Electric Pink“ von Guerlain,

ca. 33 Euro, Jungfernstieg 16 3. Jacke von Marc Cain, ca. 280 Euro, Große Bleichen 31 | „Karité Lippenbalsam“, ca. 9 Euro, limitiert von

L’Occitane, Europa Passage, Ballindamm 40 4. Mantel von One More Story, ca. 170 Euro, Appelrath Cüpper, Mönckebergstraße 15 | Lidschatten

„Eye Quattro Fantasy Palette“, ca. 75 Euro, limitiert von Giorgio Armani Beauty, Alsterhaus am Jungfernstieg 16-20 5. Mantel von Hope, ca. 600

Euro, Mili Store, Klosterallee 110 | Nagellack „Le Vernis 918 Flamboyance“, ca. 26 Euro, limitiert von Chanel, Mönckebergstraße 7

8

5.

Autorin: Ann-Charlott Karsten | Fotos: PR

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kostenloses Beratungsgespräch

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Colonnaden 104 · 20354 Hamburg

040 / 81 95 67 88

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04503 / 89 81 800

PLASMAGE®

Ober- und Unterlidlifting mittels Plasmatechnik.

SKINBOOSTER®

Strahlende Haut durch Tiefenhydratation.

ULTHERAPY®

Facelift mit mikrofocussiertem Ultraschall.

www.baesthetics.de


FASHION

FASHION

Must-haves für den Winter

Lifestyle-Highlights für die kalte Jahreszeit

Die Hamburger Schmuckdesignerin Nina Kastens

hat süße News für Sie

„In meiner neuen „Treat yourself“-Kollektion geht es

darum, dass man Spaß hat und sich ab und zu mal

selber belohnen sollte – sei es mit etwas Süßem

oder eben mit Schmuck. Mittelpunkt der Kollektion

sind kleine Donuts aus Gold und Perlmutt, die sich

auch in meinen „Can’t get enough“-Ohrringen wiederfinden.

Hier greift eine goldene Hand nach einem

Donut, die andere nach Korallen-„Zuckerstreuseln“.

Am Besten kombiniert man diese Ohrringe übrigens

zu einem schlichten Outfit, damit sie zum Hingucker

werden.“

Nina Kastens | Bornstraße 22 |

www.ninakastens.com

„Organic Beauty Studio“-Besitzerin Lisa

Scharff empfiehlt die hochwertigen „Cream

Eye Shadows“ von Kjaer Weis, je ca. 43 Euro

Wohnträume made in Eppendorf – Janina Krinke macht die

eigenen vier Wände noch gemütlicher und schöner

Vegane Lidschatten sorgen für besondere Augenblicke

„Im Vergleich zu anderen Cream-Eyeshadows aus dem

Organic-Beauty-Bereich setzen sich die neuen Produkte

von Kjaer Weis nicht sofort ab. Das liegt an der trockenen

und nicht so reichhaltigen Konsistenz. Die Farben sind

stark pigmentiert und sehen bei jedem toll aus! Mein

Tipp: Für ein intensiveres Ergebnis lassen sich die Eyeshadows

easy mit Puderlidschatten kombinieren.“

Organic Beauty Studio | Winterhuder Weg 112 |

www.lisascharff.com

Drei wohltuende Duftkerzen entflammen französisches

Flair à la maison …

Der Pariser Designer Pierre Marie hat erneut mit

dem Traditionslabel Diptyque zusammengearbeitet

und die Gestaltung der aktuellen Holiday-

Collection übernommen. Seine Dessins auf den

Kerzen erzählen das imaginäre Winter-Märchen

„Legenden des Nordens“ und werden von ihren jeweiligen

Duftnoten komplettiert: Edelmandel, Amberbalsam

und Lichtertanne. Hach, das regt zum

Träumen an …

Diptyque Kerzen-Set, ca. 94 Euro |

Alsterhaus | Jungfernstieg 16-20 |

www.diptyqueparis.com

Bitte zugreifen! Ohrringe,

ca. 330 Euro

Braucht man wirklich immer einen bestimmten

Anlass für Champagner?

Ob Last-Minute-Geschenk oder

prickelnder Neujahrsempfang

– genug Gründe, warum Sie

den Rosé-Champagner von

Piper-Heidsieck köpfen sollten,

können wir Ihnen liefern.

Falls das nicht reicht, lassen

wir den „Rosé Sauvage“ für

sich sprechen. Die limitierte

„Lipstick Edition“ kommt in

einem Cover, das einem Lippenstift

nachempfunden

ist. Das sieht nicht nur stylisch

aus – die XL-Lippenstifte

fungieren auch als

Kühler. So clever!

Pieper-Heidsick-Champagner

Rosé Sauvage

Lipstick Edition, ca. 55

Euro | Ludwig von Kapff

Weinlager am Stadtpark

| piper-heidsieck.com

Autorin: Ann-Charlott Karsten | Foto: Elena Zaucke | Mirjam Kluka | PR

„Besonders an grauen, tristen Tagen lautet bei mir das Motto:

Holen Sie sich das Holiday-Feeling einfach nach Hause. Nichts

könnte da besser passen als die Accessoires aus der „Riviera“-

Kollektion der angesagten Pariser Interieur-Designerin Sarah

Lavoine. Ich sage Ihnen: Von denen können meine Kunden und

ich nicht genug bekommen. Die

Farbkombis der grafischen Pieces

machen richtig gute Laune und

lassen sich kreativ auch in Ihrer

Wohnung dekorieren.“

Bon Voyage Interieur | Lehmweg

33 | www.bonvoyageinterieur.com

Vasen (je ca. 50 Euro),

Kissen (ca. 95 Euro)

und Korb (ca. 120 Euro),

alles von Maison

Sarah Lavoine

Hand drauf – ohne diese

eleganten Handschuhe verlassen

wir sicher nicht das Haus

Treffen sich ein junges

Schmucklabel (So Cosi) und

ein Ledergigant (Roeckl), so

entsteht die wohl schönste Accessoire-Kooperation

des Winters.

Hinter der limitierten „So

Cosi loves Roeckl“-Kollektion

stecken verzierte Lederhandschuhe,

die man zu jedem Anlass

tragen kann.

So Cosi Handschuhe: Rotes

Paar, ca. 200 Euro; blaues

Paar, ca. 180 Euro | Mühlenkamp

1 | www.socosi.de

10 11


FASHION

Individualität

auf Maß

Die neuen Anzüge von Bengt Eckmann

(38) und Pedram Nejad (43)

Der schwarze Panther ist genau genommen ein Leopard. Was

ihn von seinen Artgenossen unterscheidet, ist die dunkle

Färbung seines Fells. Eine Laune der Natur, die die Raubkatze

selten und so besonders macht. Die Gründer der neuen

Hamburger Modemarke „The Skaag | Fashion. By Paisley“

haben den Panther im Logo ihres noch jungen Labels – denn

„anders sein“ hat für sie höchste Priorität.

„In Sachen Design machen wir alles möglich. Unsere Maßanzüge

können vom Zusammenspiel verschiedener Stoffe und

Garne über ein bedrucktes Innenfutter bis hin zur Kombination

unterschiedlichster Knöpfe individualisiert werden“,

so Geschäftsführer Bengt Eckmann. „Wir verwenden Stoffe

edelster Webereien“, ergänzt Geschäftspartner Pedram Nejad,

der seit knapp 20 Jahren in der Textilbranche erfolgreich

und vielen Modebegeisterten durch das 2013 von ihm

gegründete Label „Paisley“ bekannt ist. Von seinen guten

Kontakten zu namhaften Textilmanufakturen profitiert auch

ihre neue Maßmodemarke. „Wir produzieren in Portugal und

lassen unsere Anzüge maschinell herstellen. Das entromantisiert

den Prozess zwar, ist im Ergebnis aber positiv. Wir arbeiten

kosteneffizient und schnell.“ Von der Vermessung bis

zur Lieferung vergehen im Schnitt drei Wochen.

Wir möchten primär den modernen

Gentleman ansprechen.

Die beiden Gründer in ihrem Store im Stilwerk: Bengt

Eckmann (l.) ist erfahrener Kaufmann und Marketer.

Pedram Nejad ist Textilprofi und vielen Hamburgerinnen

und Hamburgern durch sein Label Paisley bekannt

Mit ihrer neuen Marke wollen Bengt Eckmann und Pedram

Nejad für Beratung, Qualität und Fertigung auf höchstem

Niveau stehen – nichts für Jedermann: „Wir möchten primär

den modernen Gentlemen ansprechen, in dessen Leben Genuss

eine große Rolle spielt und der beim Thema Qualität

keine Kompromisse macht. Individualisten, die sich etwas

ganz Besonderes gönnen wollen, werden bei uns fündig.“

Der hohe Qualitätsanspruch der Gründer wirkt sich auf den

Preis aus: Etwa 1.900 Euro kostet ein Vollmaßanzug. Die Auflage

ist limitiert – der wievielte Kunde man ist, lässt sich an

der eingenähten Kennziffer ablesen. Hinzu kommt: Zu jedem

Anzug erhält der Kunde eine Flasche „The Skaag-Vodka“, der

in einer traditionellen, münsterländischen Destillerie hergestellt

wird. Ein Angebot, das die „Panther unter den Leoparden“

sicher aufhorchen lässt.

Text: Kim Kunkel | Foto: Marius Engels

QUATRE

FIRST JEWELER OF THE PLACE VENDÔME

In 1893, Frédéric Boucheron is the first of the great contemporary jewelers to open a Boutique on the Place Vendôme

Bengt Eckmann und Pedram Nejad

The Skaag | Fashion. By Paisley

Große Elbstraße 68 (im Stilwerk)

ALSTERTAL EKZ | HEEGBARG 31 | HAMBURG

BESONDERE SCHMUCKSTÜCKE EXKLUSIV AUS PARIS

12


FASHION

„Mein Power-

Workout“

Victoria Jancke (28) ist Model, Influencerin und Moderatorin

– das macht ihren Job so abwechslungsreich wie

anspruchsvoll. Die Wahlhamburgerin erzählt, was ihr

daran so gefällt, wie sie sich durch's Business boxt und

womit sie Körper und Geist gesund hält.

Außerdem zeigen Victoria Jancke und Elbgym-Coach

Memo drei starke Übungen für zwischendurch. Mit

Fotos von Marius Engels für HANSEstyle.

Treffsicher: Beruflich und sportlich

boxt sich Victoria Jancke zum Ziel

14

15


FASHION

Das Handy klingelt, die kurze Nacht ist vorbei. Victoria ist zu

einem Casting nach Berlin eingeladen – schnell unter die Dusche

und anziehen, gefrühstückt wird ein anderes Mal. Drei

Stunden später steigt sie am Europaplatz aus der Bahn. Der

Arbeitstag kann beginnen.

„Das Casting in Berlin war erst letzte Woche – was morgen

ansteht, weiß ich nicht. Gerade wenn man so viel reist, gehören

Stress und Schlafmangel zum Alltag. Manchmal habe

ich frühmorgens einen Modeljob, jage dann von einem Event

zum nächsten und muss mich abends um meine Instagram-

Kooperationen kümmern. Da wünsche ich mir manchmal,

der Tag hätte 30 Stunden. Sport hilft mir, wieder runterzukommen.“

Mindestens dreimal pro Woche trainiert Victoria

im Fitnessstudio. Neben Kraftübungen, die Rücken-, Bauchund

Beinmuskulatur stärken, macht sie regelmäßig Zirkeltraining

und eine intensive Stunde Mixed Martial Arts, kurz

MMA. „Ich liebe es, MMA zu trainieren. Dabei konzentriere

ich mich voll auf meinen Gegner, bekomme den Kopf frei

und kann mal richtig abschalten. Das spült Glücksgefühle

durch den ganzen Körper.“ Der Vollkontaktsport ist nichts

für Zimperliche. MMA kombiniert Elemente verschiedener

Kampfsportarten wie Boxen, Taekwondo, Jiu-Jitsu oder Judo

miteinander – Schläge und Tritte gehören dazu. Für Victoria,

die vier Jahre lang auf hohem Niveau Touch-Rugby gespielt

hat, kein Problem: „Der Sport ist schneller und strategischer

als klassisches Rugby und nicht ganz so brutal. Blaue Flecken

und Blessuren gab es natürlich trotzdem.“

Genau deshalb hörte die gebürtige Berlinerin nach der Teilnahme

an der Weltmeisterschaft 2015 damit auf. Verletzungen

hätten sie wichtige Jobs kosten können – schließlich

ist ihr Äußeres ihr Kapital. „Der Druck ist innerhalb der Modelbranche

immens. Gerade als ich jünger war, fiel es mir

schwer, damit umzugehen. Ich bin relativ groß und habe

einen Po. Um die geforderten Maße einzuhalten, habe ich

extrem viel Sport gemacht und wenig gegessen. Das sah ungesund

aus und hat sich auch so angefühlt. Da habe ich mir

Das spült Glücksgefühle

durch den ganzen Körper.

Victoria Jancke

Geht euren eigenen Weg. Hauptsache,

ihr fühlt euch wohl in eurer Haut.

gesagt: Vor der Kamera zu stehen ist meine Leidenschaft,

aber ich mache es so, wie ich bin. Und entweder akzeptieren

dich die Agenturen und Kunden oder eben nicht.“ Sie taten

es. Als Moderatorin und Model ist Victoria Jancke, die des

Jobs wegen nach Hamburg kam, gut gebucht – auf Instagram

folgen ihr rund 120.000 Menschen. Und denen gibt sie auch

mal Trainings- und Ernährungstipps: Fischgerichte und Salat

stehen besonders oft auf ihrem Speiseplan. „Ich will die Follower

an meinem Leben teilhaben lassen und sie motivieren,

sich Gutes zu tun – wie auch immer das aussehen mag. Ständig

Idealen nachzueifern macht unglücklich und dafür ist

das Leben zu kurz. Geht euren eigenen Weg, Hauptsache, ihr

fühlt euch wohl in eurer Haut!“ Das schließt gelegentliches

Sündigen mit ein. Gegen das schlechte Gewissen danach

hat Victoria Jancke noch einen Tipp parat: „Sucht euch einen

Trainingspartner. Das macht viel mehr Spaß – und einfach

zu Hause bleiben geht dann auch nicht mehr. Das würde der

andere ja mitbekommen.“

Über Victoria Jancke

Victoria Jancke

1990 in Berlin geboren, machte Victoria Jancke nach

dem Abitur einen Bachelor of Arts in Sozialer Arbeit.

Seit ihrem 16. Lebensjahr arbeitet sie international als

Model. Nach Stationen in Australien, Frankreich und

New York lebt sie jetzt in Hamburg. 2012 begann sie

außerdem, sich ein zweites Standbein als Influencerin

aufzubauen. Über ihre Aktivitäten auf Instagram (@

victoria.jancke), die sie mittlerweile mit circa 120.000

Followern teilt, hat sich ein weiteres berufliches Feld für

Victoria Jancke ergeben. Seit zwei Jahren arbeitet sie

als Moderatorin und Sidekick für verschiedene Events

und Formate. Darunter die Sportschau im Ersten zur

Leichtathletik-EM sowie die Lamborghini Super Trofeo

Europa. Langfristig plant Victoria Jancke einen eigenen

Youtube-Channel und auch die Schauspielerei interessiert

sie – ihr Traum ist die Hauptrolle in einem Action-

Film.

16

Beratung. Service. Leidenschaft.


FASHION

FASHION

Starker Körper in drei Schritten

Keine Ausreden! Elbgym-Coach Memo und Influencerin Victoria Jancke zeigen drei

effektive Übungen, die jeder zu Hause oder im Fitnessstudio nachmachen kann:

1. Hand to Shoulder: Coach

Memo achtet auf Victorias

Körperspannung

Hand to Shoulder

Aus dem Vierfüßlerstand die Beine nach

hinten ausrichten und den Körper von

Kopf bis Fuß in einer geraden Linie halten.

Die Füße sind in hüftbreitem Abstand auf

die Ballen aufgestellt. Rumpfmuskulatur

anspannen und die Arme abwechselnd

an die gegenüberliegende Schulter führen.

Anfänger starten mit fünf Wiederholungen

pro Arm, Fortgeschrittene können

das Pensum auf bis zu 15 Wiederholungen

steigern.

Coach Memo: „Die Übung trainiert den

Schulterbereich, den oberen Rücken und

den Trizeps. Gleichzeitig aktiviert sie den

Bauch, Unterbauch und Rückenbereich,

weil man die Position statisch halten

muss, sich aber trotzdem dynamisch bewegt.

Achtung: Auf die Stabilität achten.

Nicht mit der Hüfte wie eine Hansekogge

von links nach rechts schaukeln.“

Text: Kim Kunkel

3.

Dips: Das effektive Trizeps-Training

funktioniert

auch mit einem Stuhl

Dips

An das Ende der Sitzfläche eines stabilen

Stuhls setzen. Mit beiden Händen neben

dem Gesäß nach dem Ende der Sitzfläche

greifen. Die Handrücken zeigen nach vorne,

die Arme sind leicht gebeugt, der Rücken

bleibt gerade. Jetzt die Beine nach

vorne ausstrecken, bis das Gesäß nicht

mehr auf der Sitzfläche ruht. Die Fersen

sind hüftbreit voneinander entfernt. Langsam

die Arme beugen, bis das Gesäß beinahe

den Boden berührt und die Ellenbogengelenke

einen 90-Grad-Winkel bilden.

Anschließend wieder nach oben in die

Ausgangsposition drücken. Drei Sätze á

zwölf Wiederholungen.

Coach Memo: „Dips trainieren den Trizeps

und die hintere Schulter. Wichtig: das Gewicht

mit den Armen und nicht mit den

Beinen hochdrücken. Außerdem die Spannung

im Bauch halten.“

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Air Squats

Mit Blick nach vorne aufrecht stehen, die

Arme locker hängen lassen. Die Füße sind

etwas weiter als schulterbreit voneinander

entfernt, die Knie dürfen leicht nach

außen gedreht sein. Die Knie und Hüfte

so weit wie möglich beugen und parallel

die Arme auf Schulterhöhe heben. Den Po

nach hinten durchdrücken. Die Beine über

Druck auf den Fersen wieder ausstrecken,

bis der aufrechte Stand erreicht ist. Zwei

Sätze á acht bis zwölf Wiederholungen.

MEIERHOF ZUM KENNENLERNEN

Coach Memo: „Air Squats sind die ideale

Übung für eine starke Beinmuskulatur und

einen knackigen Po. Tipp: Man muss sich

vorstellen, auf einer Zeitung zu stehen,

die man mit den Füßen in der Mitte zerreißen

möchte. Das sorgt für die richtige

Körperspannung.“

Air Squats: Mit Kniebeugen

zum perfekten Knackpo

2.

ZUM

BEISPIEL

Eine Übernachtung inkl. Frühstück, freier Eintritt in

die Hof-Therme, 3-Gang-Abendmenü, Duftsprudelbad

oder Ganzkörperpeeling im Rasulbad.

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WIRTSCHAFT & POLITIK

WIRTSCHAFT & POLITIK

Der Beginn

einer neuen Zeit

Für die britische Financial Times zählte er bereits zu den einflussreichsten Kommentatoren

der Welt: Hans-Ulrich Jörges. Bevor er in die Hauptstadt zog, um das politische

Geschehen direkt vor Ort kritisch zu begleiten, lebte der meinungsstarke Journalist

viele Jahre in Hamburg. Wie Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz sich in Berlin

schlägt, warum „Allgemeiner Medienunterricht“ auf den Lehrplan gehört und was ihn

bis heute mit der Hansestadt verbindet? Das verrät Hans-Ulrich Jörges in HANSEstyle.

HANSEstyle: Hamburgs ehemaliger Erster Bürgermeister,

Olaf Scholz, ist seit März 2018 Vizekanzler

und Finanzminister der Bundesrepublik

Deutschland. Wie macht er sich in Berlin?

Hans-Ulrich Jörges: Olaf Scholz empfinde ich in

dieser schwachen Koalition als zu unauffällig.

Er könnte sehr viel eigenständiger und aktiver

auftreten. Gelegentlich macht er durch Interviewäußerungen

auf sich aufmerksam – das

kommt aber zu selten vor. Ein Vorstoß war zum

Beispiel die Forderung nach einem höheren Mindestlohn,

wobei er sie nicht konsequent genug

verfolgt, so dass keine richtige Wirkung entstehen

kann. Ich finde fatal, dass er ein enges Verhältnis

mit Andrea Nahles eingegangen ist – das schadet

ihm. Er saß in dem Gespräch, als Nahles dem unglaublich

angesehenen Sigmar Gabriel nach der

Koalitionsbildung den Stuhl vor die Tür gesetzt

hat, schweigend dabei. Das war einer der großen

Fehler der SPD: Aus innerparteilichen Rivalitätsgründen

einen der angesehensten Minister aus

den eigenen Reihen kaltzustellen – da er dabei

war, muss Olaf Scholz dafür mit haften.

Die Nach-Merkel-Ära hat begonnen und das Potenzial

von Olaf Scholz halte ich für viel größer als

das von Andrea Nahles. In der Zeit danach – auf

die die SPD schon lange wartet – ist vieles offen.

Da könnte Olaf Scholz eine große Rolle spielen. Zu

meiner Überraschung habe ich eine Forsa-Umfrage

gesehen, in der Olaf Scholz bei der Frage, wen

die Mehrheit direkt zum Kanzler wählen würde,

zum Beispiel deutlich vor Friedrich Merz lag. Zum

ersten Mal seit langer Zeit lag ein SPD Politiker

vorne – das zeigt, was Olaf Scholz aus sich machen

könnte. Ich hoffe nur, dass er die Verbindung

zu Andrea Nahles bald löst.

Eines der wichtigsten Versprechen von Olaf

Scholz in seiner Zeit als Erster Bürgermeister der

Freien und Hansestadt war „Verlässlichkeit“. Ist

das ein Rezept, mit dem er langfristig auch bundesweit

bei den Wählerinnen und Wählern punkten

kann?

Verlässlichkeit, Stabilität und Klarheit gewinnen

zunehmend an Bedeutung – diese Eigenschaften

hat Olaf Scholz. Aber er muss sie durch Kreativität,

Ideenreichtum und etwas Mut in der politischen

Auseinandersetzung ergänzen. Manchmal

müsste er ein Risiko eingehen, sein Herz auf den

Tisch legen und sagen, wofür er steht und was er

durchsetzen möchte. So etwas fehlt der SPD.

Die Umfragewerte der SPD sind auf Bundesebene

historisch gering. Was muss sich ändern?

Die Partei schaut seit Jahren zurück und ist nur da-

HANSEstyle zu Besuch in Berlin: Hans-Ulrich Jörges unterwegs in den Straßen der

Hauptstadt. Fotografiert von Christine Rogge

20 21


WC

WIRTSCHAFT & POLITIK

WIRTSCHAFT & POLITIK

mit beschäftigt, die „Agenda 2010“ von Gerhard Schröder aufzulösen.

Es ist geradezu verrückt: Jetzt will sie im nächsten Jahr

Hartz IV durch ein anderes Sozialsystem ersetzen. Das bringt

der SPD gar nichts – sie kann im Umfeld von Hartz IV nichts gewinnen,

sie muss Wähler in der Mitte überzeugen, die sie an die

Grünen verloren hat. Weil sie nicht nach vorne, sondern zurückschauen,

machen sie kleinteilige Sozialarbeit anstatt große

Ideen zu entwickeln. Sie müssten anknüpfen an Willi Brandt:

Es war ein Zusammenspiel aus Entspannungspolitik, Modernisierung

und Mitbestimmung.

Was verstehen Sie unter Mitbestimmung?

Die Unterschiede zwischen Arm und Reich lassen sich durch

Sozialsysteme zwar ein bisschen mildern, aber nicht aufheben.

Deshalb ist für mich der Begriff „Eigentum“ ganz entscheidend

– damit die Gesellschaft nicht

noch weiter auseinanderfällt. Es ist

Zeit, dass die Gewinn- und Kapitalbeteiligung

der Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmer an ihren Firmen und am

Produktivvermögen der Wirtschaft auf

die Tagesordnung kommt. Und zwar als

gesellschaftliches Leitbild, als „Deutsches

Modell“. Viele Firmen machen

so etwas bereits, es gibt viele kreative

Ideen, die bis hin zu Fondsmodellen

führen, an denen die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter beteiligt werden. Wenn

Menschen über einen langen Zeitraum

an Gewinnausschüttungen der Firmen

beteiligt werden, sind sie so zum Beispiel

auch in der Lage, Wohneigentum

zu erwerben. Ich glaube, dass die SPD

die Frage von Armut und Reichtum viel

grundsätzlicher aufwerfen muss.

Nicht nur in Deutschland, sondern

auch in anderen europäischen Ländern

haben die Volksparteien an Zustimmung

verloren. Empfinden Sie das als

besorgniserregend?

Die alten Volksparteien haben an Zustimmung

verloren, aber man darf nicht

vergessen, dass zugleich neue entstanden

sind: In Deutschland sind die

Grünen für mich die neue Mitte. Dass

es Bewegungen im Parteisystem gibt,

muss einen nicht erschrecken, das ist

gut und richtig so. Die politischen Verhältnisse

sind nicht festgenagelt und

wir dürfen uns nicht sorgen, wenn sich

etwas verändert. Die deutsche Demokratie

ist vital – das haben wir kürzlich

lebhaft an der Diskussion um den CDU-

Parteivorsitz gesehen.

Die politischen Verhältnisse sind

nicht festgenagelt und wir dürfen uns nicht

sorgen, wenn sich etwas verändert.

Hans-Ulrich Jörges

Hans-Ulrich Jörges während des Interviews im

Café Einstein Unter den Linden

Wird in einem Jahr noch die große Koalition das Land regieren?

Das ganze Jahr 2019 steht unter dem Gesichtspunkt, dass sich

das Parteiensystem neu konstituiert. Das Interessante an diesem

Jahr und auch am nächsten ist, dass der Lokomotive Politik

bei voller Fahrt alle Räder gewechselt werden. Das beginnt mit

der CDU: neue Führung. Es setzt sich mit der CSU fort: neue Führung.

Dann werden wir, glaube ich, 2019 eine neue Kanzlerin

oder einen neuen Kanzler bekommen. Und ich hoffe in diesem

Zusammenhang auch eine neue Koalition. Das heißt, wir hätten

im Laufe eines Jahres den kompletten Umbruch der deutschen

Politik: das Ende der Merkel-Ära und den Beginn einer neuen

Zeit.

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Einen Umbruch anderer Art wünschen Sie sich im Schulunterricht:

Seit Jahren fordern Sie ein Schulfach im Umgang

mit den digitalen Medien. Aus welchem Grund ist das für die

Kinder so wichtig?

Ich nenne es „Allgemeiner Medienunterricht“. Schon bevor

sie in die Schule kommen, haben Kinder häufig ein Mobiltelefon

oder ein iPad. Sie gehen damit selbstständig um und

können unbeschreiblich viel Positives dabei entdecken:

Dass man problemlos weltweit kommunizieren kann, dass

es unzählige Unterhaltungsformate gibt, dass man Zugriff

auf verschiedenste Informationskanäle hat oder Apps findet,

die einem das Leben erleichtern. Doch den Kindern muss gezeigt

werden, wie sie mit all’ diesen Möglichkeiten umgehen.

Wie sie seriöse von unseriösen Angeboten unterscheiden.

Sie müssen vor den dunklen Seiten des Netzes gewarnt und

geschützt werden. Dazu zählt das große Reich des Hasses,

der Desinformation, der Propaganda, der vorgetäuschten

Identitäten – also der Trolle und der Pseudo-Persönlichkeiten,

die die Kinder gefährden und ihnen schaden wollen. Den

richtigen Umgang damit – und wie sie darauf nicht reinfallen

– müssen Kinder in der Schule lernen. Das ist so wichtig wie

Lesen und Schreiben.

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Zwischen seriösen und unseriösen Angeboten zu unterscheiden

bedeutet auch, den Unterschied zwischen Fake

News und wahrheitsgetreuen, unabhängig verfassten Inhalten

zu erkennen. Welche Bedeutung hat diese seriöse Berichterstattung

für eine Demokratie?

Unabhängige Medien sind für die demokratische Meinungsbildung

unverzichtbar. Stellen Sie sich mal ein Land, das von

einem Mann wie Donald Trump regiert wird, ohne kritische

Medien vor. Das wäre doch eine Katastrophe, eine halbe Diktatur.

Sie gelten als einer der einflussreichsten deutschen Journalisten.

Wie stehen Sie zu Ihrem Berufsethos?

Mein wichtigster Wert war immer, selbstständig und unabhängig

zu arbeiten. Ich habe mich nie irgendwelchen Hintergrundkreisen

angeschlossen, habe nie für eine Partei

geschrieben. Meine Verpflichtung war immer, das zu schreiben,

was ich weiß.

Seriöser, unabhängiger Journalismus ist teuer. Wie kann er

sichergestellt werden, wenn – wie bei so vielen Tageszeitungen

– die Auflagen und Anzeigenumsätze immer weiter

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WIRTSCHAFT & POLITIK

Über Hans-Ulrich Jörges

sinken? Wer trägt für den Fortbestand

der unabhängigen Berichterstattung

die Verantwortung?

Die Verluste aus Print können durch

das Onlinegeschäft nicht aufgefangen

werden. Doch gucken Sie in die USA –

der New York Times geht es heute zum

Beispiel wirtschaftlich so gut wie nie

zuvor – nur wegen Donald Trump. Die

Anzahl der Online-Abonnements hat rasant

zugenommen. Das heißt: Gerade

in politisch unruhigen Zeiten sind gute

Informationen und gute journalistische

Arbeit Erfolgsfaktoren. Die kritische Begleitung

der Politik ist vielen Menschen

Geld wert. Auch in Deutschland ist ein

solches Szenario vorstellbar. Sollten

wir es einmal mit einer sehr schwierigen

Regierung zu tun haben, möglicherweise

unter Beteiligung der AfD, wird es

noch viel mehr auf die Medien ankommen

als heute. Die Menschen, die Wert

auf unabhängige Informationen legen,

werden dafür auch bezahlen – weil es

Berlin-Tipps

von Hans-Ulrich Jörges

wichtig ist. Dafür sind die Menschen,

jede Leserin, jeder Leser, ob Print oder

online, selbst verantwortlich. Wir müssen

die Medien gemeinsam am Leben

erhalten. Wer Netflix und Sky zahlt, der

kann auch ernsthaften, unverzichtbaren

Journalismus bezahlen.

Sie haben viele Jahre in Hamburg gelebt.

Was gefällt Ihnen an der Stadt

und verbindet Sie bis heute mit ihr?

Meine beiden Töchter, die inzwischen

erwachsene Frauen sind, betrachten

Hamburg als ihre Heimatstadt. Sie singen

immer wieder in fröhlicher Stunde

„Hamburg, meine Perle“ – und zwar

voller Überzeugung. Aus meiner Sicht

hat die Stadt eine bürgerlich getragene,

wertvolle Lebenskultur in allem, was

man dort sieht. Das ganze Umfeld ist

grün und blau – viel Natur, viel Wasser.

Und wenn gelegentlich die Sonne über

ihr scheint, ist Hamburg so schön wie

keine andere Stadt.

Durch seine wöchentliche Kolumne

„Zwischenruf“ im Magazin Stern,

seine Videos auf stern.de und seine

zahlreichen Auftritte in Talksendungen

bestimmt Hans-Ulrich Jörges (67)

den öffentlichen Diskurs seit vielen

Jahren mit. Die britische Financial

Times zählte den Journalisten einst

zu den einflussreichsten Kommentatoren

der Welt. Unter anderem war

er Chefredakteur bei der Wochenzeitung

„Die Woche“ und jahrelanges

Mitglied der Stern-Chefredaktion

und gleichzeitig Chefredakteur für

Sonderaufgaben des Verlags Gruner

+ Jahr. Hans-Ulrich Jörges hat die Europäische

Charta für Pressefreiheit

initiiert, die von mehreren hundert

Journalisten sowie Journalisten-Verbänden

aus knapp 30 Staaten unterzeichnet

wurde. Zusammen mit

dem ZDF-Journalisten Prof. Dr. Guido

Knopp gründete er das gemeinnützige

Projekt „Gedächtnis der Nation“,

in dem Zeitzeugen an die deutsche

Geschichte erinnern. Nach vielen

Jahren in Hamburg lebt der Journalist,

der international als Redner gefragt

ist, mittlerweile in Berlin. Hans-

Ulrich Jörges ist verheiratet – er hat

zwei Töchter und eine Enkeltochter.

Fotos: Christine Rogge

Hotels

Zum Übernachten gibt es liebevoll gestaltete und sehr gepflegte Hotels, wie das

Amano Hotel oder das Monbijou Hotel in der Nähe der Museumsinsel. Oder das

„Weinmeister“ – so ein Hotel würde ich mir aussuchen. Dort fühlt man sich gleich

nach dem Reinkommen wie Zuhause.

Hotel Amano | Auguststraße 43 | www.amanogroup.de

Monbijou Hotel | Monbijouplatz 1 | www.monbijouhotel.com

The Weinmeister | Weinmeisterstrasse 2 | www.the-weinmeister.com

Restaurants

Gestern Abend war ich in Charlottenburg bei „Adnan“. Der türkische Inhaber

ist sehr herzlich und das Essen ist wahnsinnig gut – italienisch mediterran. Im

Restaurant geht es lebendig zu, also wird eine Tischreservierung empfohlen.

Ungewöhnlich aber traditionell geht es bei „PeterPaul“ in der Torstraße zu: Es

gibt deutsche Tapas – Klassiker wie Königsberger Klopse, Sauerbraten oder Fischstäbchen

in kleinen Portionen. Nebenbei sitzt man auch noch sehr schön.

Adnan | Schlüterstraße 33 | Tel: 030 - 547 105 90

Peter Paul | Torstraße 99 | www.peterpaul.berlin

Gemeinsam Unter den Linden in

Berlin: HANSEstyle Verlagsbeirat

Hans-Ulrich Jörges mit Christian

Bauer

Sinne!

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Noch bis 06. März 2019

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NEUE

SHOW

NEUES

MENÜ

24


WIRTSCHAFT & POLITIK

Serie

Das Innenstadtgespräch

Für jede HANSEstyle trifft Hamburgs City Managerin, Brigitte Engler, Menschen, die die

Innenstadt bewegen. Diesmal: Jörg Harengerd, den Center Manager der Europa Passage

Foto: Marius Engels

Sie haben lange im Ausland gearbeitet. Worin

unterscheidet sich Hamburg von anderen nationalen

und internationalen Großstädten?

Hamburg ist aus meiner Sicht unschlagbar – von

den Menschen über das Umfeld bis hin zum maritimen

Spirit. Es ist eine wunderbare Stadt mit vielen

Dingen, die erlebt werden wollen. Dazu zähle

ich auch das unglaublich gute und breit gefächerte

Einzelhandelsangebot.

Die Europa Passage ist außerordentlich gut besucht

– wie lautet das Erfolgsgeheimnis?

Ein Grund für die hohen Besucherzahlen ist sicherlich

der interessante Branchenmix des Centers:

der abwechslungsreiche Einzelhandel in

Kombination mit dem vor einem Jahr eröffneten

Food Sky im zweiten Obergeschoss.

Wie bewerten Sie die Lage inmitten der Hamburger

City?

Der Standort der Europa Passage ist schon aufgrund

der Wegbeziehung von der Mönckebergstraße

zum Ballindamm einmalig und ein wirkliches

Plus für das Center. Die besondere Lage am

Jungfernstieg – direkt an der Binnenalster – macht

das Einkaufserlebnis für die Hamburger und Touristen

zu etwas ganz Besonderem.

Als Center Manager bekommen Sie Strömungen und das Einkaufsverhalten

der Kunden unmittelbar mit. Wohin geht der Trend?

Ein besonderes Augenmerk legen wir auf das Thema Gastronomie und

Entertainment. Dass kulinarische Angebote in Einkaufszentren vermehrt

und deutlich intensiver genutzt werden, ist ein Trend, der sich

klar abzeichnet und auf den wir uns einstellen.

In den Stadthöfen, am Alten Wall und in der HafenCity entstehen in

nächster Zeit neue Einzelhandelsflächen. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung?

Natürlich bedeutet jede weitere Einzelhandelsfläche auch Wettbewerb.

Hier müssen wir uns als Europa Passage klar positionieren und einen

Weg finden, die Menschen auch weiterhin für uns zu begeistern. Definitiv

sorgt das zunehmende Angebot für eine neue Aufteilung der Kaufkraft

auf die verschiedenen Standorte. Für uns ist besonders die Größe

und Anzahl der Flächen, die im Überseequartier entstehen, besorgniserregend.

Wo gehen Sie in der Innenstadt gern shoppen, wenn nicht in der Europa

Passage?

Ich mag den Neuen Wall, wenn es etwas Besonderes sein soll, aber

auch die Galleria Passage, weil ich dort individuelle und inhabergeführte

Geschäfte finde. Besonders gerne schlendere ich auch durch

das Alsterhaus, gerade wenn ich nach kulinarischen Highlights suche.

Über Jörg Harengerd

City Managerin Brigitte Engler

und Jörg Harengerd im ersten

Obergeschoss der Europa Passage

Natürlich bedeutet jede

weitere Einzelhandelsfläche

auch Wettbewerb. Hier

müssen wir uns als Europa

Passage klar positionieren und

einen Weg finden, die

Menschen auch weiterhin

für uns zu begeistern.

Jörg Harengerd

Jörg Harengerd wurde 1971 in Osnabrück geboren, ist gelernter Handelsfachwirt

und seit 1999 für die ECE Projektmanagement GmbH tätig. Nach

Stationen in Erfurt, Karlsruhe, Ludwigsburg und Katar am Persischen Golf

übernahm der 47-Jährige im Dezember 2017 das Center Management der

Europa Passage, die mit 54.500 Besuchern täglich die meistbesuchte

Hamburgs ist.

Über Brigitte Engler

Brigitte Engler ist seit dem Jahr 2006 Geschäftsführerin des City Management

Hamburg. Ihre umfangreichen beruflichen Erfahrungen erwarb die

studierte Betriebswirtin zuvor in verschiedenen Tätigkeitsfeldern bei der

Peek & Cloppenburg KG in Hamburg. Parallel engagiert sich die gebürtige

Münsteranerin in den Aufsichtsräten der Hamburg Tourismus GmbH

und der Hamburg Messe und Congress GmbH. Seit 2013 ist sie zudem

als Vorstandsmitglied im Tourismusverband Hamburg tätig. Das City Management

wurde vor 19 Jahren gegründet und ist der Zusammenschluss

der Anlieger in der Hamburger Innenstadt und der HafenCity. Über 850

Partner engagieren sich in diesem Netzwerk, um Hamburgs Innenstadt

im (inter-)nationalen Wettbewerb zu stärken.

26 27


GESUNDHEIT, HAMBURG!

GESUNDHEIT, HAMBURG!

Serie

HANSEstyle sprach mit dem Augenspezialisten und

wollte wissen:

Über Dr. Jørn Slot Jørgensen

Scharf sehen

ohne Brille

60's are the new 40's

Der Gründer der EuroEyes Klinikgruppe,

Dr. Jørn Slot Jørgensen, gilt auf

dem Gebiet der Refraktiven- und der

Grauen Star-Chirurgie als Pionier in

Deutschland und Dänemark. Darunter

verstehen sich Augenoperationen, die

die Gesamtbrechkraft des Auges verändern,

so dass es möglich ist, wieder

ohne Sehhilfe scharf sehen zu können.

Dr. Jørn Slot Jørgensen gilt mit seiner operativen

Erfahrung als ein Top-Experte im Gesamtspektrum

der chirurgischen Sehfehlerkorrektur

Im Gespräch mit: Florian Schmidt | Foto: Marius Engels

Wie kamen Sie auf die Spezialisierung im operativen Bereich?

Dr. Jørgensen: Ich war der erste Augenchirurg in Deutschland,

der den Grauen Star ambulant operiert hat – auf den

damals üblichen stationären Krankenhausaufenthalt von

fünf Tagen haben wir gänzlich verzichtet. Schnell sprach sich

diese Methode herum und die Praxis entwickelte sich zu einer

erfolgreichen, operativen, ambulanten Klinik, in die viele

Patienten von weit her kamen, besonders auch aus Berlin.

So ergab es sich, dass wir 2001 im Sony Center eine weitere

Klinik eröffneten und – ich bin ja gebürtiger Däne – eine in

Kopenhagen. Inzwischen haben wir 15 Standorte in Deutschland

und fünf in Dänemark.

Welche Fehlsichtigkeiten des Auges können Sie in Ihren

Kliniken beheben und welche speziellen Verfahren werden

angeboten?

Manchmal ist trotz modernster Medizin und konservativer

Laserverfahren eine Operation unumgänglich. In unserem

Hamburger OP-Zentrum Valentinskamp bieten wir daher die

Versorgung der häufigsten Augenerkrankungen an. Neben

der Behandlung des Grauen Stars (Katarakt) und des Grünen

Stars (Glaukom) werden hier Operationen des Glaskörpers

durchgeführt. Ein solcher Eingriff ist notwendig, wenn

beispielsweise Erkrankungen an der Makula oder Netzhaut

vorliegen, die sich im hinteren Augenabschnitt befinden. Ein

weiterer Schwerpunkt ist die Durchführung kosmetischer

und lidchirurgischer Maßnahmen mittels neuester CO2-Lasertechnologie.

Wie kann man sich den Ablauf einer Laserbehandlung vorstellen,

auch bezüglich der Therapiedauer?

Die Lasertherapie (LASIK-Methode) ist ein ambulanter Eingriff

und dauert um die fünf bis zehn Minuten pro Auge.

Wenn die Operation an einem Donnerstag und Freitag erfolgt,

können die Patienten anschließend nach Hause und

am Montag wieder arbeiten – eine recht schnelle und visuelle

Rehabilitation.

60's are the new 40's – heißt das Lesebrille ade?

Wir führen seit sieben Jahren die Korrektur der Alterssichtigkeit

durch. Das heißt, man kann mit sogenannten multifokalen

Linsen die Alterssichtigkeit sehr gut für immer beheben,

so dass die Patienten keine Brille mehr benötigen, weder

für die Ferne noch für die Nähe. Die Leute können auf eine

Lesebrille oder Gleitsichtbrille verzichten. Alterssichtigkeit

macht sich in der Regel zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr

bemerkbar. Wenn in diesem Alter ein Leidensdruck mit

Lesebrille oder Gleitsichtbrille besteht, lässt man sich operieren.

Darum sagen wir: 60's are the new 40's.

Der gebürtige Däne beendete nach seinem Medizinstudium

in Dänemark seine Facharztausbildung 1986

an der Universitäts-Augenklinik Eppendorf. Danach

sammelte der an Neuerungen interessierte Augenchirurg

in mehreren Ländern und Städten Berufserfahrung

und absolvierte in Florida eine fundierte Ausbildung

in refraktiver Chirurgie am Newman-Eye-Institut, das

auf diesem Gebiet als führend gilt. Als er seine spätere

Frau 1991 in Hamburg kennenlernte, ist er, wie er so nett

sagt, „sozusagen hier hängengeblieben“. 1993 gründet

Dr. Jørgensen EuroEyes Hamburg – das Flaggschiff des

heutigen Unternehmens – nachdem er bereits 1990

Grauer Star Operationen ambulant mittels einer neuer

Kleinschnitt-Technik durchführte und es ihm 1992 als

Erstem gelingt, die LASIK-Methode zur Korrektur von

Fehlsichtigkeiten in der Hansestadt einzuführen. Im November

2011 legt Dr. Jørgensen mit EuroEyes als erste

deutsche Klinikgruppe überhaupt das Fundament für

einen Standort in China.

Welche Voraussetzungen muss ein Patient für eine Behandlung

mitbringen?

Nach einer ausführlichen und persönlichen Beratung stellen

wir in der intensiven Voruntersuchung fest, ob der Patient

für eine Behandlung geeignet ist und wenn ja, welches Verfahren

für ihn infrage kommt. Etwa 80 Prozent der Patienten

sind erfahrungsgemäß für einen Eingriff geeignet.

Im Mai 2017 wurde in Shenzhen Ihre vierte Augenklinik und

damit die bislang größte Chinas eröffnet. Ist die Bedarfslage

dort anders als hierzulande?

Das Chinageschäft ist heutzutage sehr wichtig für uns. Während

in Deutschland 35 Prozent der Bevölkerung an Kurzsichtigkeit

leiden, kann man sagen, 75 Prozent der Chinesen

haben ein Problem mit Brille – besonders die jungen Leute

und natürlich auch die älteren, in Form von Alterssichtigkeit.

Als Titelsponsor der EuroEyes CYCLASSICS liegt die Frage

nahe: Ist Radfahren das Mittel Ihrer Wahl, um körperlich fit

und gesund zu bleiben?

Die EuroEyes Cyclassics machen wir seit drei Jahren. Da damals

das Risiko bestand, dass der damalige Ironman keinen

Hauptsponsor hatte und es drohte, dass Hamburg diese große

Veranstaltung an Düsseldorf verlieren würde, haben wir

beschlossen, einzuspringen und sind Titelsponsor geworden.

Wir traten selbst mit einem EuroEyes-Team von etwa 30

Leuten an. Das hat im Unternehmen zugleich eine große soziale

Rolle gespielt: Sport miteinander stärkt auch das gute

Miteinander. Neu ist, dass wir noch Titelsponsor bei der SG

Flensburg-Handewitt (Handball) sind – da spielen ja auch

viele Dänen ...

Serie: Gesundheit, Hamburg!

Gespräche mit den Top-Medizinern aus Hamburg und der

Metropolregion. Mehr unter www.healthcare-life.de

28 29


WELLNESS & BEAUTY

WELLNESS & BEAUTY

Zeit für eine

Perle in der Elbphilharmonie: das elb spa

im The Westin Hamburg

Auszeit

Massagen, Facials, absolute

Ruhe – Spas, die Sie von Kopf

bis Fuß glücklich machen

Toller Ausblick aus

dem Spa

Der Ausblick von der „Elphi“ aus verschlägt einem

die Sprache. Wer es bereits ins Spa – im sechsten

Stock des Hotels – geschafft hat, weiß, wovon wir

sprechen. Nur eines kann die Aussicht vielleicht

noch toppen: die hochwertigen Babor-

Treatments, die dort angeboten werden.

Platz der Deutschen Einheit 2 |

www.elbspa.de

Über den Dächern von Hamburg: das Fontenay

Spa im The Fontenay

Ciao, City-Stress: relaxen im Elyseum Wellness

Entspannen beim perfekten

Blick auf die Alster

Oase: das Cosy Spa by Dayspa im Gastwerk Hotel

Das gemütliche Orient-Feeling ist nicht zu übersehen. Warmes

Licht, harmonische Farben – im Spa des Gastwerk Hotels kann

man stundenlang bei ayurvedischen Massagen, Ganzkörper-

Peelings oder kosmetischen Behandlungen wie Facials verweilen.

Wer auf der Suche nach etwas ganz Besonderem ist: Das

Spa bietet auch extra Specials für Junggesellenabschiede.

Beim Alten Gaswerk 3 | www.cosyspa-hamburg.com

In dieser 1.000 Quadratmeter großen Wellness-Welt in der

sechsten Etage ist man dem Himmel ein kleines Stück näher.

2018 öffnete The Fontenay seine Tore und somit auch das

hoteleigene Spa, in dem sich neben Infinity-Pool, Sauna und

Dampfbad auch Behandlungsräume für Beauty-Treatments

mit der Prestige-Brand La Mer finden.

Fontenay 10 | www.thefontenay.de

Für Körper und Seele: das Pure Spa by

Dayspa im The George Hotel

Wer sich gestresst und ausgelaugt fühlt, sollte sich

hier etwas gönnen. Eine Hot-Stone-Massage oder

eine wohltuende Pediküre können manchmal wahre

Wunder bewirken. Das exklusive Verwöhnprogramm

im The George Hotel kann durch einen Saunagang

abgerundet werden.

Autorin: Ann-Charlott Karsten | Fotos: Cryus Saedi | Georgios Engonidis | Klaus Stemmler | Christian Perl | The Fontenay Hamburg

Fotos: Tourismus-Service Grömitz | A-ROSA Resorts | Grand Elysée Hamburg | PR

& Spa des Grand Elysée Hamburg

Wächst Ihnen der Alltag über den Kopf, haben wir eine Idee:

Buchen Sie sich im Elyseum Wellness & Spa in der Hamburger

Innenstadt ein und kommen Sie bei erlesenen Beauty-

Anwendungen zur Ruhe. Wer die Entspannung in der Tätigkeit

sieht und sich auspowern möchte, kommt hier auch auf

seine Kosten. Der Fitness-Raum ist mit modernen Geräten

ausgestattet und bietet die Möglichkeit, sich von virtuellen

Trainern coachen zu lassen.

Rothenbaumchaussee 10 | www.grand-elysee.com

Sport, Spa und noch viel mehr:

Im Aspria Uhlenhorst steht der ganze

Körper im Fokus

Wenn man das Aspria in Uhlenhorst betritt, überzeugt

nicht nur das äußere Ambiente: Der grüne

Outdoor-Bereich mit Pool und Liegen, die großzügig

angelegten Plätze für Tennis und Fußball –

auch die Atmosphäre im Inneren lässt nichts zu

wünschen übrig. Neben einem großen Kursangebot

oder Personal Training mit Ernährungsberatung,

stehen hier diverse Ruheräume, Saunas und

Schönheitsbehandlungen

auf dem Programm. Ja, hier

fühlt man sich geborgen und

umsorgt.

Hofweg 40 | www.aspria.de

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Barcastraße 3 | www.purespa-hamburg.com

Der Besuch im Außenbereich

ist ein Muss

31


WELLNESS & BEAUTY

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Ostsee und Entspannung?

Beides in greifbarer Nähe: das A-ROSA

Travemünde mit dem SPA-ROSA

Ob drinnen oder draußen

– das A-ROSA bietet

seinen Gästen das Rundum-Sorglos-Paket

Selbst Wind und Wetter können die Ruhe im Spa-Bereich

des A-ROSA Hotels in Travemünde nicht stören.

Denn im 4.500 Quadratmeter großen Wellnessbereich

fühlt man sich direkt gut aufgehoben.

Bahnenziehen im Innenpool, Massagen

oder Thalasso-Angebote machen den

Besuch an der Ostsee noch schöner. Spielt

das norddeutsche Wetter mit, lässt sich

der Spa-Tag nach den gebuchten Behandlungen

ideal am Außenpool und im Strandkorb

ausklingen.

Außenallee 10, Lübeck-Travemünde |

www.a-rosa-resorts.de

Aussteigen auf Zeit im

Hat echt Meerwert: das Vitalcenter

am Leuchtturm bei den Strand-

SEVERIN*S SPA

häusern am Leuchtturm

So gesund: Meersalzpeelings

fördern die Durchblutung

der Haut

Wo Wasser-Action auf Wellnes trifft:

Grömitzer Welle

Ein Ausflug mit der ganzen Familie – während sich die Kids

im Wellenbad und auf der Wasserrutsche austoben, nehmen

Sie sich ein Time-Out in der großzügig gestalteten Sauna- und

Dampfbadlandschaft der Grömitzer Welle. Tolles Extra: Schonende

Peelings für Körper und Gesicht stehen kostenlos zur

Verfügung.

Kurpromenade 58, Grömitz |

www.groemitzer-welle.de

Hier wird Entschleunigung groß geschrieben! Im

Vitalcenter am Leuchtturm können sich die Gäste

nicht nur mit Massagen und Kosmetikbehandlungen

verwöhnen lassen, sondern auch Yoga-Kurse

und Physiobehandlungen buchen. Unbedingt

auch einen Ostseespaziergang einplanen! Denn

die Strandhäuser und das Vitalcenter liegen direkt

am Meer.

Wiesenstraße 50, Neustadt in Holstein,

Pelzerhaken | www.ostseeferiendorf.de

Fotos: Henning Angerer | PR

Im Stil der traditionellen Kapitänshäuser gebaut, mit

idyllischen Eingangstüren und eindrucksvollem Reetdach,

versprüht das Severin*s Resort & Spa in Keitum auf Sylt

authentischen Charme. Ankommen, durchatmen und sich

wohlfühlen – so lautet die Philosophie des Fünf-Sterne-Superior-Resorts.

Wer Entspannung sucht, findet diese in 62

Zimmern und Suiten, 22 Studios und Appartements sowie

fünf Villen.

Im Severin*s Spa wird der Gast auf eine natürliche

Reise zu sich selbst eingeladen. Zur richtigen Navigation

wurde der Sylter Kräftekompass entwickelt. Die Sylter Naturlandschaften

symbolisieren die vier Himmelsrichtungen.

Die Dünenlandschaft im Norden der Insel steht für

die Schönheitskraft, die Heidelandschaft im Osten für die

Naturkraft, der Strand im Süden für die Sonnenkraft und

das Meer im Westen für die Wasserkraft. Der Gast wählt

zunächst die Landschaft aus, der er sich am meisten verbunden

fühlt. Daraufhin wird erfragt, welches Gefühl nach

der Behandlung gewünscht ist. Gemäß seiner Navigation

werden passgenaue Treatments vorgeschlagen, aus denen

der Gast wählen kann.

Der 2.000 Quadratmeter große Spa hat ein orientalisches

Hamam, sechs Einzel- und einen Doppelbehandlungsraum,

sowie zwei private Spa-Suiten für maximale

Privatsphäre. Darüber hinaus gibt es drei Themensaunen,

eine separate Damensauna, sowie das durch das Glasdach

lichtdurchflutete Schwimmbad. Der großzügige Ruheraum

mit Blick in die Natur ist ein eleganter Rückzugsort.

DER GROSSZÜGIGE RUHERAUM IST EIN

GEEIGNETER RÜCKZUGSORT

DIE PHILOSOPHIE: ANKOMMEN, DURCH-

ATMEN UND SICH WOHLFÜHLEN

DAS SCHWIMMBAD WIRD DURCH DAS

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32

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WELLNESS & BEAUTY

WELLNESS & BEAUTY

Ausgezeichnet: Kitzbühel wurde

bereits fünfmal zum „World´s Best

Ski Resort“ gekürt

Geschäftsführerin Kitzbühel Tourismus

Dr. Viktoria Veider-Walser

HANSEstyle: Welche Highlights können

die Gäste in den kommenden Monaten

erwarten?

Dr. Viktoria Veider-Walser: Am Fuße

der legendärsten Abfahrt der Welt – die

„Streif“ – erwartet unsere Gäste am 1.

Jänner ein großartiges Neujahrsfeuerwerk

auf historischem Boden. Wer kann

schon von sich sagen, dass er das Jahr

2019 an einem Ort begrüßt, an dem sich

seit mehr als 70 Jahren die weltbesten

Skiathleten messen? Sportlich wird es

im Jänner für Fans des Pferdesports mit

dem größten Poloturnier der Welt auf

Schnee und natürlich mit dem weltberühmten

Hahnenkammrennen. Traditionell

wird es dann wieder zu Ostern, wo

jeder Kitzbüheler, vom Kindergarten bis

zum Altenwohnheim, am österlichen

Schmuck der Stadt beteiligt ist. Dann

ist vor allem die Zeit der Unentschlossenen

– Skifahren am Morgen, Golf am

Nachmittag, Wanderungen zu den ersten

Frühlingsblumen oder Flanieren in

der Stadt? Möglich ist alles.

Was macht Kitzbühel als Urlaubsziel

so besonders?

Kitzbühel hat wirklich 365 Tage einen

Kitzbühel

Sportliche Erholung in den Alpen

Als Skipionier Franz Reisch 1893 als erster

Mensch auf zwei Brettern das Kitzbüheler

Horn hinabsauste, legte er den Grundstein

für die heutige Hochblüte Kitzbühels als

Wintersportparadies. Dabei hat das knapp 60 Quadratkilometer

große Idyll zwischen Pass Thurn und Chiemgau

noch einiges mehr zu bieten. Kitzbühel Tourismus-Chefin

Dr. Viktoria Veider-Walser verrät, warum sich ein Besuch zu

jeder Jahreszeit lohnt.

unverwechselbaren Charme und ist

ein wahres Juwel im Herzen der Alpen.

Was dazu beiträgt? Die Natur in all ihrer

Großartigkeit. Die Menschen. Ihre Kultur

und Traditionen. Stolze Geschichte,

Sport und Lifestyle. Es ist von allem etwas,

das Kitzbühel einzigartig macht.

Die Mischung aus Bodenständigkeit

und Weltoffenheit, aus ländlichem

Charme und urbanem Flair. Die 750

Jahre gewachsene Innenstadt mit ihrer

bunten Häuserzeile, die leichte Erreichbarkeit

nach Kitzbühel und innerhalb,

hochmoderne Aufstiegshilfen, Haubenküche

neben bodenständiger Tiroler

Kochkultur – es ist diese gewachsene

Symbiose, die man so nur in Kitzbühel

findet.

Was muss jeder Kitzbühel-Besucher

gesehen und erlebt haben?

Ein klassisches Muss ist der Mythos

„Streif“ – hier wurde so viel Skigeschichte

geschrieben und mit dem

richtigen Begleiter gibt es auf nahezu

jedem Meter eine Anekdote zu erzählen.

Eine tolle Möglichkeit bietet sich

hierfür beim jährlichen Start in die Wintersaison.

Gemeinsam mit ehemaligen

Der historische Stadtkern

Das Klangfeuerwerk

Fotos: Biohotel Stanglwirt, Caroline Hechenberger, Michael Werlberger, Markus Mitterer, Günther Standl, Defrancesco Photography, Text: Kim Kunkel

Ski-Profis wird die legendäre Abfahrt zu

Fuß erkundet. Auch die 750 Jahre alte

Innenstadt ist voll mit Geschichten und

wer keine davon verpassen will, sollte

eine Stadtführung mit Pepi unternehmen

– er kennt jede Erzählung dieser

ehrenwerten Gebäude und deren Bewohner.

Kitzbühel ist seit den 50er

Jahren ein wahres Golfparadies: Allein

Kitzbühel selbst verfügt über vier Golfplätze

und im Umkreis von einer Stunde

sind es nochmals an die 50 Plätze

– für Abwechslung ist also gesorgt. Gerade

im Sommer hat Kitzbühel jede Woche

eine andere Veranstaltung zu bieten

– vom ehrenwerten Generali Open

Tennisturnier bis hin zu Opernstar Elina

Garanca, dem Sportwagenfestival

Tipps:

Wellness-Momente im Schnee

185 Pistenkilometer lassen in Kitzbühel

kaum einen wintersportlichen Wunsch offen.

Vor und nach dem Skifahren können Sie sich

hier so richtig fallen lassen:

Abschalten aus Tradition

Seit 400 Jahren schwören Kitzbühel-Kenner

auf den Stanglwirt.

Der Fünf-Sterne-Traditionsgasthof

überzeugt mit stilvoll-gemütlichen

Zimmern, exquisiter Küche und einer

spektakulären Wasserwelt.

Grotten, Höhlen,

Wasserfälle und das

größte hoteleigene Sole-

Becken Europas machen

den Wellnessbereich des

Stanglwirts neben einer

großzügigen Event-Sauna

mit Bergpanorama zu etwas

ganz Besonderem.

oder dem Filmfestival – ein Besuch

in der Gamsstadt lohnt sich immer.

Kitzbühel verfügt außerdem über den

wärmsten Moorsee Österreichs – den

Schwarzsee. Nirgendwo sonst ist es so

schön, wie dort im Herbst eine Runde

zu spazieren, wenn die Welt und man

selbst wieder zur Ruhe kommt. Vom

Schwarzsee lässt es sich auch prima in

das Bilach – den hügeligen Abschnitt

zwischen Reith und Kitzbühel – laufen.

Das weitläufige Wegenetz durch

Wälder und wunderschöne Lichtungen

gibt wahre „Kalender-Bilder“ frei: Bauernhöfe

auf Hügeln, dahinter der Wilde

Kaiser, auch das Kitzbüheler Horn

taucht immer wieder auf. Ein Ort der

Erholung und des Auftankens.

Kaiserlich entspannen

Weltgrößtes Polo-Turnier auf Schnee

(17. bis 20. Januar): der Snow Polo World

Cup vor der Kulisse des Wilden Kaisers

Die 2017 eröffnete Kaiserlodge in Scheffau bietet

neben zahlreichen Luxus-Apartments und einem eigens

angelegten Badesee mit Blick auf den Wilden

Kaiser eine hochmoderne Wellnesslandschaft: Auf

700 Quadratmetern locken Saunen, Ruhebereiche,

ein In- und Outdoor-Pool sowie ein umfangreiches

Massage-Angebot.

34 35


FACES

Die Kunst,

das Leben

zu genießen

Als Kind zog Jessica Stockmann

alle drei Jahre um. Mit der Familie

ging es von London über Rotterdam

bis nach Brüssel – jetzt

pendelt sie beruflich zwischen

Monaco und Hamburg. An einem

Tag steht sie auf der Baustelle,

am nächsten vor der Kamera.

Kostbare Freizeit verbringt die

alleinerziehende Mutter am liebsten

an der Seite ihrer Töchter

Nisha (19) und Nicita (14), mit

denen sie Freude, Sorgen und

sogar den Kleiderschrank teilt. Ein

Treffen im Hotel The Fontenay.

320° Panorama: Jessica Stockmann

genießt die Sonne und den Alsterblick auf

der Barterrasse des Hotels The Fontenay

36 37


FACES

Ich habe in Hamburg

schon Geschäfte per

Handschlag gemacht.

Das würde ich

anderswo nie tun.

Jessica Stockmann

Sie strahlt vor

Glück: „Ich habe

jemanden kennengelernt“,

verrät

Jessica Stockmann

Foto: Marius Engels | Hair- & Make-up: Alicja Lisiak

Erst im Herbst 2017 packte Jessica Stockmann Koffer, Kinder und alles,

was dazugehört, um von Monaco nach Hamburg zu ziehen. Ihre ältere

Tochter Nisha hatte dort gerade ein Architekturstudium begonnen.

Heute, ein Jahr später, leben sie und Nicita wieder auf ihrem Anwesen

in Südfrankreich – Nisha ist in Hamburg geblieben. „Wegen meiner Projekte

musste ich ständig zurück nach Monaco fliegen, was anstrengend

war. Nicita hatte außerdem Sehnsucht nach ihren Freunden“, so die

51-Jährige. Was kaum einer weiß: Jessica Stockmann, die der Öffentlichkeit

vor allem als Schauspielerin und Moderatorin bekannt ist, verdient

ihr Geld seit 20 Jahren mit Immobilien.

Ihr Werk: 70 Immobilien in Monaco, Berlin und Hamburg

„Ich kaufe Objekte, die runtergekommen, aber immer toll gelegen sind.

Dann saniere ich die Häuser und Wohnungen nach meinen eigenen Entwürfen,

richte sie ein und verkaufe wieder.“ Ein Konzept, das aufgeht:

Rund 70 Immobilien in Monaco, Berlin und Hamburg hat sie bereits

für ihre Kunden gestaltet. „Ich hole mir zwar Rat von Statikern, mache

sonst aber alles selbst. Bei der Auswahl der Baumaterialien und Stoffe

lege ich sehr viel Wert auf hohe Qualität und Individualität. Erst wenn

ich dort am liebsten selbst wohnen möchte, übergebe ich den Schlüssel.“

Bei der Raumgestaltung greift Nisha, die mittlerweile im dritten

Semester ihres Architekturstudiums steckt, der Mama oft unter die

Arme. „Sie kann meine Ideen am Rechner direkt visuell umsetzen und

hilft mir damit ungemein. Auch Nicita ist sehr kreativ. Ich habe wirklich

IMPRESSUM

Über Jessica Stockmann

1967 in Hamburg geboren, machte Jessica

Stockmann nach dem Abitur eine Musicalund

Schauspielausbildung an der Hamburger

Schauspielschule Bühnenstudio, die sie 1990

erfolgreich beendete. Im Anschluss stand sie

in Hamburg, Berlin, Hannover, Dortmund und

anderen deutschen Städten auf der Theaterbühne.

Parallel wirkte sie in zahlreichen TV-Serien

wie „Und tschüss!“, „Tatort“ oder „Polizeiruf

110“ mit. 1992 heiratete Jessica Stockmann

Tennisprofi Michael Stich, mit dem sie Tochter

Nisha aus einem indischen Waisenheim adoptierte.

Aus einer späteren Beziehung zum

Medien-Unternehmer Florian Haffa stammt

ihre jüngere Tochter Nicita. Stockmann ist seit

vielen Jahren Mitglied im Kuratorium der Deutschen

AIDS-Stiftung, engagiert sich für das internationale

Kinderhilfswerk Plan International

sowie für das Waisenhaus Bal Vikas in Bombay.

Für ihr soziales Engagement erhielt sie 2011 in

Berlin die Auszeichnung „Blaues Herz“.

VERLEGER Christian Bauer (V.i.S.d.P. / cb@ckb.hamburg)

VERLAGSBEIRAT Marie Brömmel, Heinz H. Behrens, Hans-Ulrich

Jörges, Klaus Liedtke, Stephan Luca, Klaus May, Michael Waack,

Prof. Dr. Michael Zerres

(FREIE) MITARBEITER DIESER AUSGABE Michael de Boer, Marius

Engels, Brigitte Engler, Natalja Fischer, Franziska Heinemann-

Schulte, Kim Kunkel (Ltg.), Alicja Lisiak, Tatjana Munneke,

Ann-Charlott Karsten, Nathalie E. Reinschmidt, Christine Rogge,

Sabine Skiba, Florian Schmidt

GRAFIK Isabell Henninger

POLITIK: Klaus May

STADTGESCHICHTE(N) Heinz H. Behrens

COVER FOTOGRAFIE Michael de Boer für HANSEstyle

ASSISTENZ DER GESCHÄFTSFÜHRUNG: Lisa Gröning

VERMARKTUNG Yvonne Popall, Aline Sodjinou, Lutz Egloff,

Christian Bauer (verantwortl. für den Inhalt der Anzeigen),

Tel.: 040 - 4153-7680, Mail: anzeigen@ckb.hamburg

DRUCK: Möller Druck und Verlag GmbH,

Zeppelinstraße 6, 16356 Ahrensfelde OT Blumberg

VERTRIEB / MAGAZIN-DISTRIBUTION: Direktvertrieb. Kontrollierte

Verbreitung über festgelegte Vertriebspartner. Für Direktbezug

und Abonnement wenden Sie sich bitte an den Verlag. Teilauflage

über A&Z Bull Werbedienstleistungsges. mbH, Winsener Stieg 13,

21079 Hamburg. Teilauflage über Pressevertrieb Nord KG, Schnackenburgallee

11, 22525 Hamburg. Teilauflage über Valora Retail

Services GmbH, Danziger Straße 35a, 20099 Hamburg

ABONNEMENT: HANSEstyle erscheint derzeit viermal im Jahr.

Abonnement-Jahrespreis: 20 € (entspricht 5 € pro Ausgabe / Porto

bereits enthalten). Jederzeit kündbar. Schreiben Sie uns eine

E-Mail mit Adresse und Namen an: abo.hansestyle@ckb.hamburg

VERLAGSINFORMATION: HANSEstyle ist eine Publikation der

CKB mediahouse GmbH und darf nur mit Verlagsgenehmigung in

Lesezirkeln geführt werden. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck,

Aufnahme in Onlinedienste und Internet sowie Vervielfältigung

auf Datenträgern dürfen nur nach Zustimmung des Verlages erfolgen.

Der Verlag haftet nicht für unverlangte Zusendung von Fotos,

Manuskripten etc.

VERLAG: CKB mediahouse GmbH,

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Tel: 040 - 4153-7680 | Geschäftsführer: Christian Bauer

www.meine-hamburger-city.de

www.hansestyle.hamburg

www.healthcare-life.de

www.metropole-kreativ.hamburg

www.hanseat-des-jahres.de

www.ckb.hamburg

38


FACES

Ich brauche Liebe,

um glücklich zu sein.

Jessica Stockmann

großes Glück mit meinen Töchtern. Beide sind pflegeleicht,

offen, ehrlich und treten für sich ein, ohne

anderen gegenüber unhöflich zu werden. Das macht

mich stolz.“

Die Bindung zu Nisha – ihrem Adoptivkind aus der

Ehe mit Michael Stich – und Nicita, die aus einer Beziehung

mit dem Unternehmer Florian Haffa stammt,

ist eng. Jessica Stockmann zog beide Töchter alleine

groß. „Ich bin dreisprachig aufgewachsen. Es

war mir sehr wichtig, das an sie weiterzugeben. Bei

uns wird Deutsch, Englisch oder Französisch gesprochen.

Je nachdem, wer gerade mit am Tisch sitzt.

Wir tauschen uns viel aus und teilen alles miteinander

– seit die beiden in Größe 34 passen, sogar

den Kleiderschrank (lacht).“ Tut es da nicht doppelt

weh, die eine Tochter in Hamburg zu lassen? „Schon,

aber wir sehen uns glücklicherweise oft. Am Wochenende

kommt sie uns besuchen oder ich sie. Es gibt

einen tollen Direktflug, mit dem ich in zwei Stunden

in Hamburg bin. Grundsätzlich finde ich es aber gut,

dass Nisha langsam lernt, für sich selbst zu sorgen

und ihre Wäsche zu waschen.“ Um den Ernst des

Lebens muss sich Nicita in Monaco noch nicht kümmern.

„Ich bringe sie um 8 Uhr zur Schule und fahre

dann auf den Bau oder mache andere Erledigungen.

In Frankreich werden die Kinder bis 17 Uhr betreut,

sodass ich meistens schon mit der Arbeit fertig bin,

wenn Nicita nach Hause kommt – das ist praktisch.“

Schicht im Schacht ist bei den Stockmanns dann

noch lange nicht. Es kommen Freunde zum Grillen

im Garten oder es wird unter der südfranzösischen

Sonne im Pool relaxed. Kann da überhaupt Heimweh

nach Hamburg aufkommen?

„Nicht umsonst ist Monaco ein beliebter Urlaubsort“,

schmunzelt Stockmann. „Es gibt tolles Wetter,

tolles Essen und tolle Getränke. Die Franzosen beherrschen

einfach die Kunst, das Leben zu genießen.

Andererseits ist Hamburg architektonisch unheimlich

spannend und vielseitig. Kaum vorstellbar, wie

schön es hier vor der Zerstörung des Krieges gewesen

sein muss. Vor allem liebe ich aber die Hamburger

selbst: unaufgeregt und aufrichtig. Man braucht

vielleicht einen Moment, um warm zu werden, aber

die Zuneigung ist echt und das Wort zählt. Ich habe

in Hamburg tatsächlich schon Geschäfte per Handschlag

gemacht – das würde ich anderswo nie tun.“

Die Unternehmerin wirkt entspannt und zufrieden.

Gerade saniert sie eine Wohnung in Hamburg, Anfang

2019 wird sie in der dritten Staffel „6 Mütter“

auf Vox zu sehen sein, die Dinge laufen gut – das war

nicht immer so. Vor zwei Jahren starb Jessica Stockmanns

Mutter, ein herber Verlust für sie und die Kinder.

Auch das Beziehungsleben der gebürtigen Hamburgerin

ist von Höhen und Tiefen geprägt. „Ich brauche

unbedingt Liebe, um glücklich zu sein. Das muss

aber nicht die Liebe von und zu einem Mann sein.

Liebe zeigt sich so unendlich vielfältig. Ich kann

es lieben zu tanzen, zu tauchen oder sonst einem

Hobby nachzugehen. Tolle Freundschaften sind von

Liebe geprägt, genau wie die Beziehung zur Familie.

Dank meiner Töchter gab es immer wahnsinnig viel

Liebe in meinem Leben, was mich glücklich macht.“

Gegen einen Mann, der eine gesunde Portion Humor

mitbringt und wie ein Fels in der Brandung ruht, hätte

Jessica Stockmann aber trotzdem nichts einzuwenden,

wie sie mit einem Lächeln sagt. Gibt es da etwa

jemanden? „Ja, ich habe jemanden kennengelernt,

den ich interessant finde und mit dem ich sehr gern

zusammen bin. Es ist nichts in Stein gemeißelt und

wir leben nicht zusammen – aber was nicht ist, kann

ja noch werden.“

Jessica Stockmann und Autorin Kim Kunkel.

Vielen Dank an das Hotel The Fontenay

für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Mit Fotos von Marius Engels für HANSEstyle

Hair- & Make-up: Alicja Lisiak

40


Serie

WOTAN WILKE

MÖHRING

FRANZISKA

WEISZ

JOHN

NEUMEIER

SYLVIE

MEIS

ARMIN

ROHDE

LISA

TOMASCHEWSKY

LESLIE

CLIO

ALEXANDER

BOMMES

STEPHAN

LUCA

KAI

WIESINGER

ESTHER

SCHWEINS

JENNY

FALCKENBERG

KOSTJA

ULLMANN

TIL

SCHWEIGER

MORITZ

FÜRSTE

LINDA

ZERVAKIS

ANNA

BEDERKE

STEVEN

GÄTJEN

JASMIN

GERAT

SIBEL

KEKILLI

TILL

BRÖNNER

SUSANNE

BÖHM

Die 360-Grad-Beiträge finden Sie online unter

www.hansestyle.hamburg

MACH DICH

FREI

Die ZDF-Reihe „Die Bergretter“ erreicht mit jeder Folge ein Millionenpublikum. In der

Hauptrolle und somit einer der Erfolgsgaranten des Formats ist der Hamburger Schauspieler

Sebastian Ströbel (41). Im Gespräch mit HANSEstyle erzählt der smarte TV-Star

von seiner Liebe zur Natur und warum die Bergretter-Crew gut aufeinander aufpassen

muss. Und er gibt einen seltenen Einblick in sein Privatleben: Welche Werte ihm im Leben

wichtig sind, warum er sich politisch engagiert und ob sein jüngstes Kind – nach

drei Töchtern – ein Junge oder wieder ein Mädchen ist? Das erfahren Sie exklusiv.

Mit Fotos von Michael de Boer für HANSEstyle

Ich liebe es, Fußballspiele zu gucken. Aber die Kommerzialisierung

drumherum gefällt mir nicht mehr.

Das Financial Fairplay wird mit Füßen getreten. Das

nervt mich total.

Ich bin Fan vom 1. FC Nürnberg und Radsport-Fan.

Jan Ullrichs Sieg bei der Tour de France und seine

Duelle mit Lance Armstrong gehören für mich zu den

größten Sportmomenten, die ich je erlebt habe.

Handball – Zweite Bundesliga!

Es kommt häufig vor, dass Menschen

Fotos mit mir machen möchten.

Solange sie respektvoll sind – und

das sind fast alle – mache ich das sehr

gern.

Es kann vorkommen, dass es im

Restaurant um mich herum auf

einmal ruhiger wird und die anderen

Gäste versuchen zu hören, worüber

ich mich unterhalte. Das finde ich

dann schon etwas komisch.

42 43


Ich bin ein Naturbursche.

Ich brauche nicht immer Menschen

um mich herum.

Sebastian Ströbel

Die hohen Einschaltquoten, die wir mit „Die

Bergretter“ in der Vergangenheit erreicht

haben, sind für mich kein Erfolgsdruck.

Natürlich wünsche ich mir viele Zuschauer,

schließlich wünsche ich mir für unser Format

und unser Team, dass wir erfolgreich sind.

Und ich selbst möchte auch erfolgreich sein.

Mir ist bewusst, wie schnell es in unserem

Geschäft geht: Wenn du erfolgreich bist,

kommen die Angebote. Und wenn du es nicht

mehr bist, dann bist du weg.

schnell, setz den Helm auf. Und: Bei Steinschlag

niemals hochgucken.

Ich habe meinen Vertrag um drei Jahre verlängert.

Es macht einfach großen Spaß und

die Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt.

Neulich bin ich den Dachstein hochgeklettert.

Ganz allein in der Steinwand: Diese Einsamkeit

in den Bergen, die Ruhe und das Gefühl,

weg von der Zeit zu sein, empfinde ich als

etwas ganz Besonderes.

Beim Bergretter sind wir ein großartiges

Team, wir sind mittlerweile wie eine große

Familie. Wir stehen dort in Wind und Wetter

und stehen alles gemeinsam durch und passen

gut aufeinander auf.

Man muss sich als Schauspieler darüber im

Klaren sein, dass die Dreharbeiten gefährlich

sind. Wir bewegen uns ständig auf hoch

alpinem Terrain. Das ist riskant. Dabei rede

ich nicht von Bänderrissen oder Knochenbrüchen,

die schon vorgekommen sind, auch

nicht von Kratzern und Schürfwunden, die

natürlich dazugehören. Wir beten uns immer

wieder vor: Mach kleine Schritte, nicht zu

Ausdauer und Kraft: Sport gehört das ganze

Jahr über zu meinem täglichen Rhythmus.

Ich bin ein sehr geschichtlicher Mensch. Ich

lese fast ausschließlich Sachbücher über die

deutsche und internationale Geschichte.

Die derzeitige Entwicklung unserer Gesellschaft

setzt mir zu.

Deutschland geht es wirtschaftlich so gut

wie noch nie. Doch nimmt man die Stimmung

in der Gesellschaft wahr, könnte man

meinen, dass es kaum etwas Schönes gibt in

diesem Land.

44 45


Demokratie ist kein Selbstläufer.

Reisefreiheit, Meinungsfreiheit,

Gleichstellung – das alles ist

keine Selbstverständlichkeit.

Dafür muss man sich engagieren.

UNSER

DAY SPA-SPECIAL!

Sebastian Ströbel

Seriöse und investigative Berichterstattung

kostet Geld – man findet

sie nicht gratis auf Social Media. Das

müssen viele Menschen neu lernen.

Ich kenne niemanden, der durch den

Zuzug eines Flüchtlings seine Arbeit

verloren hat. Es ist ja vielmehr so: Wir

sind im Hinblick auf den Fachkräftemangel

und zum Beispiel fehlende

Arbeitskräfte im Handwerk auf Zuwanderung

angewiesen.

Ich bin seit Anfang 2018 SPD-Miglied.

Sie ist in einem desolaten Zustand,

doch wir brauchen eine sozialdemokratische

Partei – davon bin ich

felsenfest überzeugt.

Mir gefällt Franziska Giffey, die Bundesministerin

für Familie, Senioren,

Frauen und Jugend. Ich bin sowieso

für starke Frauen – ich lebe schließlich

in einem reinen Frauenhaushalt.

Meine Frau und ich haben gerade

unser viertes Kind bekommen. Unsere

vierte Tochter – sie ist ein großes

Glück für uns. Ich liebe das Leben mit

„meinen“ fünf Frauen.

Ich hatte nie den Anspruch, einen „Thronfolger“

in die Welt zu setzen. Allerdings war ich

schon neugierig, wie wohl ein Junge aussieht,

der nach meiner Frau und mir kommt.

In meinem Elternhaus war es umgekehrt: Ich

habe vier ältere Brüder.

In der neunten Klasse stand ich in der

Theater AG erstmals auf der Bühne. Dort

zu stehen, das Gefühl und der Geruch,

waren für mich das Größte. Spätestens seit

dem wollte ich Schauspieler werden.

Gönn Dir eine kleine Auszeit und

entspann Dich! Starte mit einem leckeren

FRÜHSTÜCKSBUFFET in unserem

Barefoot Restaurant. Weiter geht es mit

einer 75 MIN. GANZKÖRPERMASSAGE oder

einer 90 MIN. FACIAL DELUXE

inkl. Wimpern und Augenbrauen färben.

Nach der Behandlung steht euch unser

Sauna- und Fitnessbereich zur Verfügung.

Einen Leihbademantel und Badeslipper

gibt es selbstverständlich auch für euch.

Abgerundet wird unser DAY SPA - Special

durch ein 2-GÄNGIGES-ABENDMENÜ

ab 17:30 Uhr in unserem Restaurant.

pro Person 129,00 €

GÜLTIG VON MONTAG BIS FREITAG NACH VERFÜGBARKEIT

UND VORHERIGER ANMELDUNG AN DER REZEPTION ODER

PER TELEFON 04503 - 76091000

RAUM ZUM WOHLFÜHLEN

T 04503 760910 00 . INFO@BAREFOOTHOTEL.DE . FACEBOOK.COM/BAREFOOTHOTEL

WWW.BAREFOOTHOTEL.DE

46


Ich schaue immer

nach vorn. Das hat

mir mein Leben lang

sehr geholfen.

Sebastian Ströbel

Den Beruf habe ich nicht ausgewählt,

weil ich Geld verdienen, sondern weil

ich spielen wollte. Ich wollte und will

Menschen darstellen.

Ich strebe nicht nach Hollywood. Ab

einem Gewissen Grad an Karriere und

Bekanntheit musst du sehr viele Opfer

bringen. Ich bin ehrgeizig, aber das will

ich nicht.

Eine historische Serie zu drehen, das ist

ein Traum von mir.

Viele Schauspieler haben die Unsicherheit,

dass sie nicht wissen, wann

der nächste Auftrag kommt. Auch bei

mir gab es schwierige Momente. Aber

glücklicherweise haben sie nie so lange

angedauert, dass ich daran verzweifelt

wäre.

Der TV-Star lebt mit seiner Familie in Hamburg-Harburg.

Wenn das Wetter stimmt, kann es sein, dass Sie den

begeisterten Rennradfahrer durch die Natur düsen sehen

Ob das Image des Good Looking Guys

förderlich oder hinderlich ist? Früher

war es manchmal hinderlich, da bin ich

abgestempelt worden. Aber ich empfinde

mich nicht als Good Looking Guy. Bei

mir ist es wie bei jedem anderen auch:

Manches an mir mag ich mehr, manches

weniger.

Til Schweiger macht hochwertige Filme

für die breite Masse und weiß dabei

genau, worauf es ankommt. Er hält seit

Jahrzehnten den deutschen Film hoch

und erreicht regelmäßig ein Millionenpublikum.

Dass ist ein unglaublicher

Erfolg, vor dem man größten Respekt

haben muss.

Ich mache das, was ich für richtig halte.

Mir ist mittlerweile egal, was andere

tun oder über mich denken.

Mach dich frei von den Erwartungen

und Meinungen anderer Menschen.

Gerade in der heutigen Gesellschaft,

in der alles bewertet wird, muss man

auch nein sagen können.

48 49


ANZEIGE

Man muss Stellung beziehen,

auch wenn die eigene Meinung

unpopulär sein sollte.

Sebastian Ströbel

Schau den Menschen in die Augen, sieh

sie an. Und wenn es einem nicht gut

geht, frag nach. Manchmal reichen

schon wenige Worte, damit es dem

anderen besser geht.

Ich bin Schirmherr der Hamburger

Hilfsorganisation „Human @ Human“.

Integration halte ich für ein besonders

wichtiges Thema. Integration bedeutet

nicht nur, dass wir Menschen aufnehmen.

Wichtig ist auch, dass unsere

gesellschaftlichen Werte vermittelt

werden. Dazu gehört das Verständnis,

dass der Gesellschaft etwas zurückgeben

werden muss, wenn man von ihr

etwas erhält.

Ich bin sozusagen der Liebe wegen

nach Hamburg gezogen. Meine Frau

kommt von hier.

Wir waren beide 23 Jahre alt, als wir

zusammengekommen sind. Ich bin

zwei Monate älter als meine Frau.

Wie in anderen Großstädten muss man

auch in Hamburg aufpassen, dass

durch die Gentrifizierung nicht die gesunde

Durchmischung der Gesellschaft

verloren geht.

Ich bewundere, wie schön die Stadt ist,

obwohl sie im zweiten Weltkrieg größtenteils

zerstört wurde.

Fotos: Michael de Boer | Hair- & Make-up: Alicja Lisiak

Hamburg ist eine weitläufige Stadt.

Man kann hier atmen. Das liebe ich.

Über Sebastian Ströbel

Geboren wurde er 1977 in Karlsruhe. Schon

während seiner Schulzeit war ihm klar, dass er

Schauspieler werden möchte. Nach dem Abitur

in Ravensburg, Baden-Württemberg, zog es ihn

nach Salzburg, wo er am Mozarteum sein Handwerk

erlernte. Er spielte unter anderem an der

Seite von Christiane Paul, Heiner Lauterbach,

Armin Rohde und Fahri Yardim und stieg 2014

in das ZDF-Erfolgsformat „Die Bergretter“ ein,

das nicht selten bis zu rund sechs Millionen Zuschauer

pro Folge erreicht. Mit der Rolle des Markus

Kofler, dem Leiter der Bergwacht, spielt Sebastian

Ströbel die Hauptrolle des Formats. Seit

über zehn Jahren lebt der TV-Star mit seiner Frau

und den gemeinsamen vier Töchtern in Hamburg.

Human@Human e. V.

Sebastian Ströbel ist Schirmherr des Vereins

„Human@Human“, der Patenschaften zwischen

erwachsenen Geflüchteten und Hamburgerinnen

und Hamburgern, die sich ehrenamtlich engagieren

möchten, vermittelt. Mehr Informationen

unter www.human.hamburg

03.01.19 – Laeiszhalle

ALIN COEN

& STÜBA-

PHILHARMONIE

10.01.19 – Docks

SUMMER CEM

13.01.19 // 15 & 19 Uhr

Mehr! Theater

STAATLICHES

RUSSISCHES

BALLETT

MOSKAU

»SCHWANENSEE«

19.01.19 – Gruenspan

QUEEN

MACHINE

20.01.19 – Große Freiheit 36

ELLA MAI

28.01.19 – Sporthalle

JAN

BÖHMERMANN

29.01.19 – Große Freiheit 36

RUDIMENTAL

30.01.19 – Knust

ALEX VARGAS

31.01.19 – Docks

MASTODON

05.02.19 – Mojo Club

MARC REBILLET

11.02.19 – Docks

LANY

13.02.19 – Mojo Club

PRIME CIRCLE

15.02.19 – Große Freiheit 36

HAYLEY KIYOKO

16.02.19 – Sporthalle

GOOD

CHARLOTTE

18.02.19 – Sporthalle

GHOST

21.02.19 – Mojo Club

KALEEM TAYLOR

01.03.19 – Große Freiheit 36

RIVAL SONS

02.03.19 – Sporthalle

MAX GIESINGER

03.03.19 – Sporthalle

SLASH

04.03.19 – Mojo Club

MAGGIE

ROGERS

08.03.19 – Sporthalle

MIKE SHINODA

10.03.19 // 13 & 18 Uhr

Mehr! Theater

CHINESISCHER

NATIONAL-

CIRCUS

14.03.19 – Mojo Club

NAO

16.03.19 – Gruenspan

FUN LOVIN'

CRIMINALS

17.03.19 – Fabrik

JOOLS HOLLAND

& MARC ALMOND

18.03.19 – Uebel & Gefährlich

FINCH ASOZIAL

20.03.19 – Laeiszhalle,

kleiner Saal

STEPHAN

EICHER &

MARTIN SUTER

21.03.19 – Gruenspan

AK AUSSER-

KONTROLLE

22.03.19 – Mehr! Theater

DAVE

MATTHEWS

BAND

24.03.19 – Mehr! Theater

LOREENA

MCKENNITT

24.03.19 – Knust

CRIPPLED

BLACK

PHOENIX

27.03.19 – Mojo Club

CRYSTAL

FIGHTERS

28.03.19 – Terrace Hill

EULE

02.04.19 – Elbphilharmonie,

kleiner Saal

MATT ANDERSEN

07.04.19 – Mehr! Theater

MAX RAABE

& PALAST

ORCHESTER

08.04.19 – Mehr! Theater

ROBYN

10.04.19 – Mehr! Theater

LUKAS GRAHAM

12.04.19 – Laeiszhalle

SCHMIDBAUER

POLLINA

KÄLBERER

Süden II

15.04.19 – Mehr! Theater

TEDESCHI

TRUCKS BAND

16.04.19 – Große Freiheit 36

CAPIMO

22.04.19 – Laeiszhalle

MIKE + THE

MECHANICS

23.04.19 – Laeiszhalle

STEVE HACKETT

12.05.19 – Große Freiheit 36

OLEXESH

15.05.19 – Mojo Club

WHISKEY

MYERS

16.05.19 – Laeiszhalle

DIDO

20.05.19 – Laeiszhalle

SEVEN

28.05.19 – Laeiszhalle

MARIO ADORF

17.06.19 – Barclaycard Arena

ZZ TOP

07.10.19 – Laeiszhalle

ALEXANDER

KNAPPE

29.10.19 – Laeiszhalle

ACHIM REICHEL

& BAND

04. & 05.11.19 – Laeiszhalle

DITTSCHE

live & solo

19.05.19 ELEMENT OF CRIME

26.05.19 STEFAN GWILDIS & ORCHESTER

04.06.19 ALICE IN CHAINS

special guest: BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB

15.06.19 LOTTO KING KARL &

DIE BARMBEK DREAM BOYS

50. Stadtparkshow!!

16.06.19 ALAN PARSONS LIVE PROJEKT

17.06.19 MIDNIGHT OIL

02.07.19 WEEZER

09.07.19 BEIRUT

03.07.19 BETH HART

25.07.19 STATUS QUO

27.07.19 IN EXTREMO

50

Viele Bergretter-Szenen verlangen

den vollen Einsatz von Kraft

und Geschicklichkeit

Ich mag den Hamburger Humor. Und

das Wasser natürlich auch.

Backstage am HANSEstyle-Set. Sebastian Ströbel

mit Christian Bauer. Nicht nur die beiden haben sich

(sichtlich) wohlgefühlt, sondern das ganze Team

hatte einen tollen Tag mit dem Schauspieler

20.01.19 – Jacob Lee // 28.01.19 – Lejana // 31.01.19 – Slothrust // 02.02.19 – Ida Mae

08.02.19 – Temporex // 11.02.19 – Traditional Old Merry Tale Jazzband

13.02.19 – Petal // 15.02.19 – Måneskin // 18.02.19 – Octavian // 22.02.19 – The Armed

22.02.19 – Harold López-Nussa Trio // 24.02.19 – Tender // 25.02.19 – Leifur James

26.02.19 – Toy // 04.03.19 – Hippo Campus // 04.03.19 – A // 11.03.19 – Dhafer Youssef

21.03.19 – Andreas Brendt // 23.03.19 – Colter Wall // 15.04.19 – Malena Zavala

TICKETS: → (0 40) 4 13 22 60 → KJ.DE


STADTENTWICKLUNG, IMMOBILIEN, WOHNEN

Wohnen in

Hamburg

Dr. Dorothee Stapelfeldt ist seit April 2015 Ressortchefin und Senatorin für Stadtentwicklung

und Wohnen. Mit HANSEstyle spricht die langjährig erfahrene SPD-Politikerin

über den angespannten Wohnungsmarkt in Hamburg, neue Bauvorhaben, über Bevölkerungswachstum

und eine der „wichtigsten sozialen Fragen unserer Zeit“.

Großstadt in klein: Senatorin Stapelfeldt

in der Behörde für Stadtentwicklung

und Wohnen vor dem beeindruckenden

Hamburg-Modell

Gibt es in Hamburg eine Wohnungsnot?

Senatorin Stapelfeldt: Der Wohnungsmarkt in

Hamburg ist angespannt. Deswegen haben wir

auch eine ganze Reihe von Maßnahmen zum

Schutz der Mieterinnen und Mieter umgesetzt.

Zum Beispiel die Kappungsgrenzenverordnung,

die begrenzt die Möglichkeit, Mieten zu erhöhen.

Auf der anderen Seite, und das ist das Wichtigste,

haben wir 2011 ein ambitioniertes Wohnungsbauprogramm

initiiert – um die angespannte

Wohnungsmarktlage nachdrücklich zu verändern,

brauchen wir mehr bezahlbare Wohnungen. Seitdem

haben wir über 80.000 Baugenehmigungen

auf den Weg gebracht. Bis Ende 2017 sind davon

bereits 45.000 Wohnungen fertiggestellt worden.

Was bedeutet „bezahlbarer“ Wohnraum – wie

hoch darf die Kaltmiete sein?

Normalerweise geht man davon aus, dass eine

Wohnung bezahlbar ist, wenn Haushalte mit niedrigem

und mittlerem Einkommen nicht mehr als

etwa 25 bis 33 Prozent ihres verfügbaren Haushaltseinkommens

für die Kaltmiete aufwenden

müssen. In Hamburg haben wir eine besondere

Situation, denn wir haben mit der SAGA, unserem

städtischen Wohnungsunternehmen, und den

Genossenschaften einen großen Bestand an bezahlbarem

Wohnraum, den sich viele Menschen

leisten können. Das belegen auch die folgenden

Zahlen: Die SAGA hat 133.000 Wohnungen mit

einer Durchschnittsmiete von 6,44 Euro. Bei den

Genossenschaften sind es 132.000 Wohnungen

mit einer ähnlich günstigen Durchschnittsmiete.

Und auch der Mietenspiegel von 2017 zeigt, dass

über die Hälfte der Mietwohnungen eine Miete bis

zu 7,50 Euro haben. Insgesamt liegt die durchschnittliche

Miethöhe bei 8,44 Euro in Hamburg.

Das ist tatsächlich bezahlbar.

Gleichwohl klagen immer mehr Menschen darüber,

dass es sehr schwierig sei, eine bezahlbare

Wohnung zu finden.

Wir wissen, dass auch in Hamburg viele Menschen

oft lange suchen müssen, bis sie eine für

sie bezahlbare und passende Wohnung finden.

Dieses Thema haben alle großen Städte. Immer

mehr Menschen wollen in den großen Städten

leben. Natürlich stellt sich da immer die Frage,

wie es gelingen kann, dass gerade diejenigen mit

durchschnittlichem oder auch niedrigem Einkommen

es sich auch zukünftig noch leisten können,

mitten in der Stadt zu wohnen. Hier die richtigen

Antworten zu finden, ist unsere Aufgabe und eine

Herausforderung, vor der alle Regierungen in großen,

attraktiven Städten stehen. Es ist meines Erachtens

eine der entscheidenden sozialen Fragen

unserer Zeit.

Die Stadt wird weiter wachsen. Was bedeutet das

für die Wohnsituation?

Das Wachstum der Wohnbevölkerung erleben wir

seit Mitte der Achtzigerjahre. In den letzten drei

Jahren kamen jeweils 20.000 Einwohnerinnen

und Einwohner nach Hamburg. Sie suchen hier

ihr Glück, finden einen Ausbildungsplatz oder

einen Berufseinstieg, gründen eine Familie. Bevölkerungsvorausberechnungen

prognostizieren,

dass bis zum Jahr 2030 etwa 100.000 Menschen

mehr in unserer Stadt leben werden. Das bedeutet,

dass wir ungefähr 70.000 neue Haushalte mit

Wohnraum versorgen müssen. Jedes Jahr sollen

mindestens 10.000 neue Wohnungen genehmigt

werden, und gemeinsam mit den Partnern im

Bündnis für das Wohnen in Hamburg sollen diese

auch fertiggestellt werden. Das bedeutet eine

immense Kraftanstrengung für alle, ist aber richtig

und sehr erfolgreich.

52

53


STADTENTWICKLUNG, IMMOBILIEN, WOHNEN

Hält ein Stadtstaat wie Hamburg einen solchen Zuzug aus?

Das Grundgesetz sichert den Menschen die Freizügigkeit. Daher

müssen wir mit den Wünschen der Menschen umgehen und vor

allem das Wachstum aktiv gestalten. Wir arbeiten in der Metropolregion

intensiv mit Schleswig-Holstein und Niedersachsen

zusammen, denn auch dort gibt es Bevölkerungswachstum.

Hamburg und das Umland müssen gemeinsam für Wohnmöglichkeiten,

Arbeitsplätze und eine gute Infrastruktur sorgen.

Wo in Hamburg sehen Sie Potenzial für weiteren Wohnungsbau?

Erst einmal finde ich wichtig, dass der besondere und schöne

Charakter Hamburgs als grüne Metropole am Wasser nicht nur

erhalten bleibt, sondern von uns auch sorgsam gepflegt wird.

Ohne dies einzuschränken, gibt es einiges an Potential, das wir

noch nicht ausgeschöpft haben. Wir haben große Konversionsflächen

in der Stadt, die größte ist die HafenCity. Zum Beispiel

können alte Bahnflächen umgenutzt werden – wie derzeit in der

Mitte Altona. Auch die Umnutzung von früheren Abstellgleisen

war eine Option, so wie in Barmbek am Stadtparkquartier geschehen.

Wir haben die Möglichkeit genutzt, auf Krankenhausgelände

Wohnungsbau zu etablieren wie in Eilbek, Ochsenzoll

oder Barmbek. Neu kommen die Wohngebiete

entlang der A7-Überdeckelung,

am Volkspark in Altona, in Wilhelmsburg

oder auf dem Grasbrook hinzu.

All diese Optionen einschließlich der

Baulücken, der Dachaufstockungen

oder der langfristigen Perspektive für

Wohnungsbau an Magistralen schonen

die Flächenressourcen unserer Stadt.

Wir sehen hier ein Potenzial von 70.000

Wohnungen, die ja an Orten entstehen,

an denen bereits eine passende Infrastruktur

vorhanden ist.

Wie beurteilen Sie das Spannungsverhältnis

zwischen Nachverdichtung und

Grünflächen?

Hamburg soll seinen typischen Charakter

nicht verlieren. Deshalb ist für uns

bei allen Bauaktivitäten immer wichtig

und unabdingbar, den Wohnungsbau

mit neuen Grünflächen und Parks und

qualitätsvollen Freiräumen zu verbinden.

So haben wir in Wilhelmsburg den

Inselpark geschaffen und in der Hafen-

City den Lohsepark. Der östliche Bereich

am Baakenhafen hat einen neuen

Park. Der Wohnungsneubau in der

Stadt und die höhere bauliche Dichte

sind also möglich, weil wir zugleich

besonderen Wert darauf legen, unser

Grün zu erhalten und neue Grünflächen

zu entwickeln.

Wir sehen hier ein Potenzial von

70.000 Wohnungen, die ja an Orten

entstehen, an denen bereits eine passende

Infrastruktur vorhanden ist.

Senatorin Stapelfeldt

Was tun Sie, um der Gentrifizierung entgegenzuwirken, die

Menschen nicht selten zum Umzug zwingt?

Wir haben seit 2011 wieder verstärkt das städtebauliche Instrument

der sozialen Erhaltungsverordnung eingesetzt. In mittlerweile

elf Gebieten gelten die Regelungen der Verordnung

und schützen rund 190.000 Menschen unter anderem vor Verdrängung

und auch vor Luxusmodernisierungen. Es gilt das

Verbot von Umwandlung in Eigentumswohnungen und auch

das Vorkaufsrecht. Ein Beispiel: Soll ein Wohnhaus verkauft

werden, müssen die potentiellen Käufer den Regelungen des

besonderen Mieterschutzes in diesen Gebieten in einer schriftlichen

Vereinbarung zustimmen. Tun sie das nicht, dann kann

die Stadt das Vorkaufsrecht ausüben, um den Mieterschutz zu

gewährleisten und die soziale Durchmischung der Quartiere zu

erhalten. Wie zuletzt in der Hein-Hoyer-Straße in St. Pauli.

Senatorin Stapelfeldt in ihrer

Behörde in Wilhelmsburg

Hamburg, Helsinki, Hong Kong …

Damit Hidden Champions

auch auswärts punkten

Kapazitäten erweitern, Exportmärkte erschließen, neue Partner

gewinnen, Lieferketten optimieren... Für Mittelständler gibt es

viele gute Gründe, sich im Ausland zu engagieren. Machen wir Ihr

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begleitet Sie von der Strategieentwicklung über Standortwahl und

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Und zwar dort, wo Sie uns brauchen: hier in Hamburg oder weltweit

vor Ort. Wann besprechen wir die taktischen Details?

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© 2018 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Alle Rechte vorbehalten.

„PwC“ bezieht sich auf die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die eine Mit glieds gesellschaft der PricewaterhouseCoopers International Limited (PwCIL) ist.

Jede der Mitglieds gesellschaften der PwCIL ist eine rechtlich selbstständige Gesellschaft.


STADTENTWICKLUNG, IMMOBILIEN, WOHNEN

Wie stehen Sie zur Zweckentfremdung

von Wohnraum – zum Beispiel durch

Anbieter wie Airbnb?

„Airbnb" verfügt nach eigenen Angaben

über ein Angebot von über 9.000 Wohnungen

in unserer Stadt. Hier wird ein

knallhartes Geschäftsmodell verfolgt,

so dass insbesondere in den attraktiven

Stadtteilen Hamburgs Wohnraum

der eigentlichen Zweckbestimmung –

dem Wohnen – entzogen wird. Deshalb

haben wir das Wohnraumschutzgesetz

geändert: Ab 2019 gestatten wir eine

zweckfremde Nutzung nur noch für einen

Zeitraum von bis zu zwei Monaten,

statt wie bisher sechs. Wir werden zudem

eine Registrierung einführen – nur

wenn Ferienwohnungen angeboten

werden, die dafür eine Registrierungsnummer

haben, darf man davon ausgehen,

dass diese Geschäfte rechtmäßig

und legal sind.

Eigentum könnte ein probates Mittel

gegen Altersarmut sein, doch in Hamburg

liegt die Eigentumsquote bei nur

rund 20 Prozent, während im bundesweiten

Durchschnitt etwa 45 Prozent

Eigentümer einer Wohnung sind.

Hamburg hat eine lange Tradition als

Mieterstadt. Über 75 Prozent der Haushalte

wohnen in unserer Stadt zur Miete.

Ich auch. Das verträgt sich sehr gut

mit den politischen Zielen, die wir in

unserer Stadt haben. Wir streben eine

gute soziale „Durchmischung“ an.

Dazu haben wir den sogenannten Drit-

telmix für den Neubaubereich verankert:

Bei Neubauten sollen ein Drittel

Eigentumswohnungen sein, ein Drittel

freifinanzierte Mietwohnungen und

ein Drittel öffentlich geförderter Wohnraum.

Wie sehr beschäftigt Ihre Behörde das

Thema Energiewende?

Wir haben das Hamburgische Klimaschutzgesetz

und die Klimaschutzverordnung

mit energetischen Vorgaben

im Bereich der Neubauwohnungen. Wir

fördern über die Hamburgische Investitions-

und Förderbank auch Modernisierungen.

Die Häuser müssen so gut

gedämmt werden, dass sie möglichst

wenig Energie verbrauchen. Es geht um

Fragen der Nachhaltigkeit: Mit welchen

Materialien wird eigentlich gebaut? Mit

verschiedenen Maßnahmen wollen wir

unsere Klimaschutzziele erreichen.

Aber um dem Klimawandel ernsthaft zu

begegnen, wird es nicht reichen, ausschließlich

auf den Wohnungsbau zu

schauen. Das kann nur ein Teil davon

sein.

Der Bau des Fernbahnhofs Altona wurde

wegen planerischer Mängel vorerst

gestoppt. Wie sehr hat Sie diese Nachricht

getroffen?

Das ist ein ziemlicher Einschnitt für

uns. Nur wenn der Bahnhof verlegt ist,

können wir den zweiten Teil der Mitte

Altona realisieren. Es handelt sich ja

um ein wirklich großes Areal an einer

vorhandenen Infrastruktur, das wir

als Konversionsfläche neu entwickeln

können. In dem ersten Bauabschnitt

entstehen derzeit 1.600 Wohnungen.

Der zweite Bauabschnitt mit geplanten

1.900 Wohnungen wird sich nun verzögern.

Das ist sehr schade.

Wie wird die Skyline der Zukunft aussehen?

Werden weitere Hochhäuser in

den Himmel über Hamburg ragen?

Wir haben uns über die letzten Jahrzehnte

ganz bewusst dafür entschieden,

an nur wenigen Stellen Hochhäuser

zu entwickeln. Auch in Zukunft

werden wir sehr verantwortungsvoll mit

dem Stadtbild umgehen und berücksichtigen,

was unser baukulturelles

Erbe ist. Deswegen wird es ein so hohes

Gebäude wie den Elbtower auch

nur am Stadteingang geben. Die Stadt

wird sich verändern, das kann gar nicht

anders sein. Aber ich sehe keine Stadt,

die in 30 oder 40 Jahren immens viele

Hochhäuser haben wird. Ich wünsche

mir, dass diese besondere Qualität hier

in Hamburg – als eine dichte Stadt mit

vielen schönen Wasserlagen und Grünflächen

– prinzipiell bestehen bleibt.

Über Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt

1956 in Hamburg geboren, Abitur in Großhansdorf, anschließend Studium

der Kunstgeschichte, Deutschen Literaturwissenschaft und Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

an der Universität Hamburg. 1989 promovierte sie über den

Wohnungsbau der 50er Jahre in Hamburg. Schon zur Studienzeit engagierte

sich die spätere Senatorin politisch – als Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses.

Heute zählt sie zu den erfahrensten Politikerinnen

der Stadt. Ein Auszug aus ihrer Karriere: 1986 bis 2011 Mitglied der Hamburgischen

Bürgerschaft, 2000 bis 2004 Bürgerschaftspräsidentin, 2011 bis 2015

Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft und Forschung. Seit

2015 ist Dr. Dorothee Stapelfeldt Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen.

Sie ist Mutter zweier Kinder.

Backstage: Senatorin Dr. Dorothee

Stapelfeldt mit Polit-Kolumnist

Klaus May (r.) und Christan Bauer.

Fotos: Sabine Skiba für HANSEstyle

56


STADTENTWICKLUNG, IMMOBILIEN, WOHNEN

Neues Zuhause gesucht?!

Mit der Grundstücksgesellschaft Manke sorgt Unternehmer Christian Manke (44) dafür,

dass zusätzliche Wohneinheiten im Großraum Hamburg entstehen und Menschen ein neues

Zuhause finden. In HANSEstyle erzählt der Geschäftsführer des Familienunternehmens,

welche Projekte derzeit umgesetzt werden, wo Hamburg besonders stark wächst und wie Interessenten

beim Kauf am besten vorgehen sollten.

Bauunternehmer in

dritter Generation:

Christian Manke im

Familienunternehmen

in Henstedt-Ulzburg

Die Grundstücksgesellschaft Manke ist auf Neubauprojekte

spezialisiert. Was entsteht aktuell?

Wir konzentrieren unsere baulichen Aktivitäten auf den

Großraum Hamburg, Schleswig-Holstein und die Lübecker

Bucht. In Hamburg-Billstedt, Norderstedt und Tornesch

sind wir derzeit mit Reihenhaus- und Wohnungsbauprojekten

beschäftigt. In Reinbek und Wentorf haben wir auf dem

Gelände ehemaliger Schulen neu gebaut. Direkt am Wentorfer

Rathaus gelegen gibt es bald einige Reihenhäuser und

Wohnungen mehr. An der Ostsee sind wir in Scharbeutz,

Timmendorfer Strand, Neustadt in Holstein und neuerdings

auch Schleswig aktiv.

Sie haben auf dem Gelände ehemaliger Schulen gebaut. Das

sind sogenannte Konversionsflächen. Was ist der größte

Vorteil an dieser Umnutzung von Flächen?

Ein besonders großer Vorteil der Konversionsflächen ist die

bereits bestehende Infrastruktur. Hinzu kommt, dass sie im

Gegensatz zu Freiflächen oft zentral gelegen sind – gerade

in Großstädten ist Bauland in Zentrumsnähe kaum noch zu

finden.

Aus Sicht des Bauunternehmers: Wo sehen Sie in Hamburg

besonderes Potenzial?

Betrachtet man das zentrale Stadtgebiet, ist fast nur noch

Lückenbebauung oder Dachaufstockung möglich. Hamburg

ist bereits dicht bebaut und bestehende Grünflächen werden

sicher auch zukünftig nicht als Bauland ausgewiesen.

Das Potenzial ist im innerstädtischen Bereich endlich. Langfristig

wird man auf Flächen ausweichen müssen, die zwar

nicht unbedingt zentrumsnah liegen, aber noch zu Hamburg

gehören. Wie im Bezirk Bergedorf, wo auf 124 Hektar der

neue Hamburger Stadtteil Oberbillwerder mit rund 7.000

Wohneinheiten entstehen wird. Grundsätzlich gilt: Hamburg

wächst besonders stark entlang der Autobahnachsen.

Wie beurteilen Sie die Diskussion um die Wohnungsnot in

der Hansestadt?

In zentrumsnahen Stadtgebieten und ausgesuchten Lagen

ist Wohnraum sicher knapp und dementsprechend teuer.

Andererseits gibt es Gegenden mit viel Leerstand, in denen

sich die Miete noch auf fünf bis acht Euro pro Quadratmeter

beläuft – in Hamm oder Wilhelmsburg zum Beispiel. In Hamburg

gibt es also Wohnraum zu adäquaten Preisen, aber die

Masse drängt nun einmal in die Stadtmitte.

In Hamburg liegt die Eigentumsquote unter 20 Prozent – ein

zu geringer Anteil?

Meines Erachtens ist die Quote in Hamburg eindeutig zu gering.

In Schleswig-Holstein liegt sie immerhin bei knapp 50

Prozent, europaweit – speziell in südlichen Ländern wie Italien

– schon bei 70 Prozent. Aufgrund des überschaubaren

Angebots sehe ich aber auch in Zukunft keinen eklatanten

Über Christian Manke

1974 in Hamburg geboren, studierte Christian

Manke nach dem Abitur BWL und Immobilienökonomie

in Stuttgart. Vor 14 Jahren

stieg er in das seit 1960 bestehende

Familienunternehmen ein, das sein Großvater

nach dem Krieg zunächst als Holzhandel

gegründet hatte. Mittlerweile ist

Christian Manke als Geschäftsführer und

Gesellschafter der Firma in Henstedt-Ulzburg

tätig. Er ist verheiratet und hat zwei

Söhne. In seiner Freizeit macht er gerne

Wassersport, fährt Motorcross oder Ski.

58 59


STADTENTWICKLUNG, IMMOBILIEN, WOHNEN

Anstieg in Hamburg. Ich glaube, dass

sich die Haltung zu Eigentum generell

verändert hat. Früher hat man darauf

hingearbeitet, ein Haus zu bauen und

etwas Eigenes zu besitzen. Heute legen

junge Leute viel mehr Wert darauf, sich

ihre Freiheit und Flexibilität zu erhalten.

Das zeigt sich zum Beispiel in der Automobilbranche:

Carsharing-Angebote

werden immer beliebter.

Steigt die Bereitschaft, in das Hamburger

Umland auszuweichen, um Eigentum

zu erwerben?

Wir sind in Henstedt-Ulzburg mit den

Produkten Reihenhaus, Doppelhaus

und Einfamilienhaus groß geworden.

Bereits vor etwa 40 Jahren sind Familien

aus Hamburg, die Eigentum erwerben

wollten, sich bei gleich hoher Miete

mehr Wohnfläche wünschten oder sich

das Wohnen in der Stadt schlicht nicht

mehr leisten konnten, auf uns zugekommen.

Diese Entwicklung geht durch

die steigenden Immobilienpreise natürlich

immer weiter.

Nach welchen Kriterien sollte ein Kaufinteressent

vorgehen?

Die junge Generation informiert sich

hauptsächlich über große Online-Portale.

Unter Angabe des Budgets und einiger

Eckpunkte kann man sich schnell

einen Überblick über die Marktlage verschaffen.

Aber auch über Inserate in Tageszeitungen

kann man fündig werden.

Kleinere Objekte werden jedoch zum

Teil gar nicht mehr beworben oder auf

Portale gestellt. Um eine Chance auf

solche Immobilien zu haben, lohnt es,

sich bei dem Makler seines Vertrauens

mit seinen Vorstellungen vormerken

zu lassen – wie Wunschregion, Quadratmeterzahl

und Preis – so dass man

gleich informiert wird, wenn sich eine

Möglichkeit ergibt. Oder Sie machen

einen kleinen Ausflug nach Henstedt-

Ulzburg und besuchen uns in der Bahnhofstraße

für ein Beratungsgespräch.

Früher hat man darauf hingearbeitet,

ein Haus zu bauen und etwas Eigenes zu besitzen.

Heute legen junge Leute viel mehr Wert darauf,

sich ihre Freiheit und Flexibilität zu erhalten.

Bauunternehmer Christian Manke

Wie bewerten Sie die Entwicklung des Immobilienmarktes im Ostseeraum?

Die Ostseeregion boomt! Die Zeiten, in denen außerhalb der Saison nur

in Timmendorfer Strand etwas los war, sind längst vorbei. Scharbeutz

zum Beispiel war vor zehn Jahren noch ein reines Sommerziel, heute

ist es ganzjährig besucht. Die komplette Ostseeregion ist mittlerweile

gut modernisiert, die Strandpromenaden sind ansprechend gestaltet

und das Angebot wächst stetig. Wir haben vor zirka sieben Jahren den

Schritt an die Lübecker Bucht gewagt und unser erstes Projekt in Scharbeutz

am Kurpark realisiert. Das lief so gut, dass wir uns weitere Grundstücke

gesichert haben – auch in Grömitz, Kellenhusen, Timmendorfer

Strand und Neustadt.

Bauunternehmer Christian Manke und

Christian Bauer: gemütlich in einer Manke-Immobilie.

Fotos: Sabine Skiba für HANSEstyle

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Mein Moment

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STADTENTWICKLUNG, IMMOBILIEN, WOHNEN

Im Fokusraum Südliches

Hamm entsteht auf 63

Hektar eines der großen

neuen Wohnquartiere

Schleusengraben

Mit dem Projekt „Schleusengraben“ wird Bergedorf

nicht nur um 3.500 Wohnungen reicher: Im

Südosten Hamburgs entstehen in mehreren Quartieren

auch zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten,

Kitas, Begegnungsstätten, Gewerbeeinheiten und

Büroflächen, die der Entwicklung Bergedorfs zum

bunten Stadtbezirk zugute kommen.

Rotklinker und ganz viel

Natur: Sieben Hektar

des Pergolenviertels

werden zu Grünflächen,

Spiel- und Bolzplätzen.

Auch der bestehende

Laubbaumbestand bleibt

unangetastet

Hamburg

wächst

Neuer Wohnraum entsteht:

Wir stellen Ihnen fünf der größten

Stadtentwicklungsprojekte vor

Luftaufnahme: Auf diesen ehemaligen

Äckern im Bezirk Bergedorf wächst Hamburgs

105. Stadtteil

Platzwechsel: Der Staatsopernfundus

ist von Barmbek in

das industriell und gewerblich

genutzte Entwicklungsgebiet

Billebogen gezogen.

Stromaufwärts an Elbe und Bille

Unter dem Namen „Stromaufwärts an Elbe und Bille“ zielt eines

der bedeutendsten Hamburger Stadtentwicklungsprojekte darauf

ab, die ungenutzten Wohn- und Arbeitspotentiale im Osten

der Stadt zu erschließen. In Borgfelde, Hamm, Horn, Rothenburgsort,

Billbrook und Billstedt sollen innerhalb der nächsten

Jahrzehnte unter anderem 20.000 Wohnungen zu bezahlbaren

Preisen entstehen.

Neue Mitte Altona

Der Grundstein für die „Neue Mitte Altona“ mit insgesamt

3.500 Wohnungen wurde im November 2016

gelegt. Der erste Bauabschnitt zwischen Harkortstraße

und Wasserturm ist mit 1.600 Wohnungen

weitestgehend fertiggestellt und füllt sich bereits

mit Leben. Die Bebauung des 138.000 Quadratmeter

großen zweiten Abschnitts sollte mit der Verlegung

des Fernbahnhofs Altona an den Standort Diebsteich

bis 2025 abgeschlossen sein, wird sich aber verzögern.

Eine Stahlkonstruktion wird Teile des Parks im Herzen

der Neuen Mitte Altona „überdachen“ und an den

Charakter des ehemaligen Güterbahnhofs erinnern

Fotos: BSW | E2A Architekten Zürich | Text: Kim Kunkel

Das Neubaugebiet gilt durch seine

Nähe zum Wasser, zum Zentrum

und zur A25 als sehr attraktiv

Henrik Hertz

IMMOBILIEN

Pergolenviertel

Das seit 2016 im Bau befindliche „Pergolenviertel“ soll für

mehr Wohnraum und Lebensqualität in Hamburg-Nord sorgen.

Die 27 Hektar große Fläche ist Baugrund für 1.400 neue

Wohnungen und gilt angesichts der Nähe zum Stadtpark als

besonders attraktiv. Arkadengänge, offene Innenhöfe und

klassische Backsteingebäude werden nach ihrer Fertigstellung

im Jahr 2019 an ein Wohnquartier aus der Fritz-Schumacher-Ära

erinnern – Hamburgs berühmter Oberbaudirektor

hat das Stadtbild der Hansestadt im 20. Jahrhundert entscheidend

mitgeprägt.

DIE SPEZIALISTEN

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Oberbillwerder

Oberbillwerder wird in rund 15 Jahren Hamburgs 105.

Stadtteil sein. Auf 124 Hektar ehemaliger Agrarfläche

entsteht nördlich von Allermöhe das zweitgrößte

Hamburger Bauprojekt nach der HafenCity. Neben

7.000 Wohnungen für rund 16.000 Menschen sind

bis zu 5.000 Arbeitsplätze sowie drei Schulen geplant.

Mit restriktiv kalkulierten 3.500 Parkmöglichkeiten

und einer zentralen öffentlichen Sportanlage

gilt Oberbillwerder in Sachen Ökologie und „Active

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STADTENTWICKLUNG, IMMOBILIEN, WOHNEN

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Abitur 2019

Designte

Funktionalität

Auch Produktentwicklung gehört bei Mykilos

dazu: Wie der Hang Jack, eine hängende

Steckdosenleiste, die als Design-Accessoire

Zuhause vielseitig einsetzbar ist

Mykilos beherrschen die Kunst der eleganten Funktionalität: Daniel Klapsing mit Hund

Lotta in einer von Mykilos entworfenen Küche. Der hochwertige und außergewöhnliche

Naturstein stammt vom Hamburger Traditionsunternehmen, dem Natursteinwerk Bruns &

Möllendorff. Die gestalterische Gesamtkomposition der Küche entstand in Zusammenarbeit

mit Christin Schmidt von Decorazioni

Wer in Hamburg künftig nach einer

Designerküche sucht, kommt am

Kreativbüro „Mykilos“ von Dr. Daniel

Klapsing nicht vorbei

Neben ihrem ursprünglichen Standort

in Berlin haben Daniel Klapsing und

sein Co-Gründer Philipp Schöpfer einen

zweiten Standort ihres Unternehmens

„Mykilos“ eröffnet – in der HafenCity.

Die beiden Produktdesigner konzentrieren

sich auf Möbel, Inneneinrichtungen

und vor allem Küchen, die sie von der

Ideenentwicklung bis zur Fertigstellung

umsetzen. Die Küchen werden auf die

individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden

zugeschnitten, eines aber haben alle

Entwürfe gemeinsam: Sie bestechen

durch ein außergewöhnliches Zusammenspiel

von Design und Funktionalität.

Daniel Klapsing, der das neue

Alle in unserem

Team sind

leidenschaftliche

Köche.

Daniel Klapsing

Text: Lisa Gröning Foto: Sabine Skiba

Office in der HafenCity leitet und der Liebe zu seiner

Hamburger Architektin wegen in die Hansestadt

kam, hat sich privat und geschäftlich schnell eingelebt:

Seine Projekte setzt er mit einem Netzwerk an

lokalen Handwerksbetrieben um.

Der hohe Anspruch an das Design ist bei allen Entwürfen

sofort zu erkennen – aber was bedeutet

Funktionalität bei der Planung einer Küche?

„Alle in unserem Team sind leidenschaftliche Köche.

Wir hinterfragen, wie unsere Kunden leben, wie sie in

der Küche arbeiten. Wir planen nicht nur aus ästhetischer

Sicht, sondern von den individuellen Abläufen

her“, erklärt der 36-jährige Produktdesigner.

Über Mykilos

Dr. Daniel Klapsing und Philipp Schöpfer haben

zusammen an der Bauhaus-Universität in Weimar

Produktdesign studiert. Bereits während ihres

Studiums 2007 gründeten die Kommilitonen das

Label 45 Kilo, 2013 wurde das Designbüro Mykilos

ins Leben gerufen. Die Dissertation von Daniel

Klapsing, die das Thema beleuchtet „wie Kreative

sich von Bestehendem inspirieren lassen und darauf

basierend mit einem originellen Detail etwas

Neues erschaffen“, ist inzwischen als Buch unter

dem Titel „Forschung durch Redesign“ im Wasmuth

Verlag erschienen.

Inspiration gefällig?

Die finden Sie im Showroom bei „Mykilos“

in der HafenCity.

MYKILOS GmbH

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Die eufom ist die Business School der FOM Hochschule, der mit mehr

als 50.000 Studierenden größten privaten Hochschule Deutschlands.

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WINE & DINE

Liman

– der leckere Hafen

im Herzen

von Winterhude

Auch prominente Gäste

finden den Weg zu uns,

das ehrt mich.

Gürcan Aksoy

Seit 2013 servieren Gülay (44) und Gürcan

Aksoy (51) Fisch am Mühlenkamp

in Winterhude und gehören damit zu

den angesagtesten Fischrestaurants

in Hamburg. In stilvoll gemütlicher Atmosphäre

kann man hier, neben den

Klassikern wie gegrillten Gambas in

hausgemachter Knoblauchsauce, Calamaretti

und Pulpo, köstliche Fischgerichte

genießen. Aber auch Zander

auf der Haut mit Kartoffelkruste auf

Hokkaido-Kürbis-Ragout oder Filet von

der Dorade und Wolfsbarsch mit Röstkartoffeln,

Fischsuppe oder Thunfisch-

Tartar und andere Fischspezialitäten

stehen auf der kleinen, aber feinen Karte

– monatlich wechselnde Empfehlungen

ergänzen das Angebot. Und wenn

jemand einen Sonderwunsch hat, ist

das kein Problem für Chefkoch Oskar

Massier aus Baden-Baden. Er „kann“

alles – sogar vegetarisch.

Fisch-Hot-Spot am Mühlenkamp

Das Liman war zu Anfang zwar ein modernes,

aber eher ein als rustikal zu bezeichnendes

kleines Restaurant. Erst

durch die Übernahme eines benachbarten

Ladens 2016 und damit weiterem

Raum, konnte das Lokal zu dem heutigen

stylischen Fischtempel ausgebaut

werden. Begonnen hatten die Aksoys

am Mühlenkamp nämlich nur mit der

linken „Hälfte“ des Geschäftes – damals

schon niedlich maritim eingerichtet,

erinnerte das Lokal aber eher an

ein modernes Fischbistro in einem Ferienort

in südlichen Gefilden. Nach der

Laden-Erweiterung und dem damit verbundenen

aufwändigen Umbau 2016,

entwickelte sich das Restaurant zu einem

immer beliebteren Hotspot und ist

heute als Hafenplatz für Freunde des

guten Fischgeschmacks in Winterhude

einfach nicht mehr wegzudenken.

Gastropaar Gülay

und Gürcan Aksoy

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WINE & DINE

2018 gewann das Liman den ersten

Platz mit dem Gericht „Ochsenbällchen

und Steinbutt“ in der Fernsehserie

„Mein Lokal – Dein Lokal“ bei Kabel

eins gegen vier Konkurrenten und war

Testsieger 2018/2019 in der Kategorie

Fisch in einem Gastro-Guide für Hamburg.

Bekannte Köche wie TV-Koch

Nelson Müller, Heinz Otto Wehmann

(Landhaus Scherrer), Wahabi Nuri (Restaurant

Piment) oder Christoph Rüffer

(Fairmont Hotel Vier Jahrezeiten)

schätzen das Essen hier, kommen privat

vorbei. Auch die Fußballwelt kehrt

regelmäßig ein: St. Pauli Chef Markus

Zutaten:

200 g Thunfisch

eine halbe Schalotte

drei Blatt frische Minze

drei Blatt Koriander

eine Zitrone (Bio)

Olivenöl

Salz & Pfeffer

eine Avocado

Crème Fraiche

Kauczinski, der Ex-Trainer des HSV, Bruno Labbadia und HSV-

Spieler wie Pierre-Michel Lasogga, Aaron Hunt oder Gotuku Sakai

genießen die Atmosphäre. Aber auch die Tenniswelt ist zu

Gast: Unlängst kehrte Steffi Graf völlig unprätentiös mit Freundinnen

ein. Sie kam gerade aus den USA und wollte entspannt

noch eine Kleinigkeit essen und trinken. Eine große Ehre für das

Gastro-Ehepaar Aksoy.

Erste Erfahrungen in der Gastronomie sammelte Gürcan Aksoy

bereits in den 90er-Jahren mit einem Lokal im Grindelhof – da

wo sich heute Otto’s Burger befindet, betrieb er ein Lokal mit

moderner türkischer Küche. Es zog ihn dann aber in die Konzertbranche:

Er managte türkische Superstars – Tarkan (türkischer

Popsänger) hatte er exklusiv unter Vertrag. Auf einem

Event lernte er 2009 seine zukünftige Frau Gülay kennen, eine

Für die HANSEstyle Leserinnen und Leser:

Rezept von Chefkoch Oskar Massier:

Thunfischsalat Liman

mit Avocado-Dip

Thunfisch à la Brunoise schneiden

(in ein bis zwei Millimeter kleine

Würfel). Die gewürfelte Schalotte

und die geriebene Schale von

einem Viertel der Zitrone dazugeben.

Mit etwas Olivenöl anrühren,

mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Blätter von Koriander und Minze

leicht untermischen.

Für den Avocado-Dip die Avocado

von Kern und Schale trennen,

zwei Esslöffel Crème Fraiche dazu

und mit dem Stabmixer pürieren,

den Saft der Zitrone und eine Prise

Salz und Pfeffer beimengen und

zum Thunfischsalat reichen.

Angebote limitiert verfügbar.

Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen.

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WINE & DINE

WINE & DINE

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inatra

A Tribute to

& friends

Die Erfolgsshow feiert die größten

Entertainer aller Zeiten

Daniel Soumikh, der

Gründer von Tonka Gin

Arzthelferin – die beiden heirateten noch im selben

Jahr. Irgendwie juckte es dem Wirbelwind

aber wieder in den Fingern.

Bar und Lounge runden das Konzept ab

Er sagte sich „Back to the roots“, suchte, fand und

eröffnete 2011 mit 20 Plätzen drinnen und 40 draußen

sein erstes Fischrestaurant: das Liman Fisch-

Bistro in der Feldstraße 11. Schnell sprach sich die

Qualität seines Angebots herum, die Presse stürzte

sich auf ihn und berichtete, so dass er ständig

ausgebucht war und teilweise sogar Gäste vertrösten

musste. Aber der tüchtige Geschäftsmann

streckte wieder seine Fühler aus und ergatterte so

schließlich sein Lokal am Mühlenkamp in Winterhude.

Beim Mittagstisch bot er den Fisch an, der

wechselnd auf dem Grill lag – immer köstlich, zu

zivilen Preisen, abends seine Klassiker und weitere

Vielfalt à la carte.

Erst durch die räumliche Erweiterung 2016 und die

damit verbundene komplette Entkernung, Sanierung

und Renovierung der Räume erfuhr das Liman

sein Make-Over und damit sein heutiges Aussehen.

Ein renommiertes Unternehmen für Gastro-

Innendesign übernahm das Interieur: Helle Stühle

aus Korb und leichtem Holz mit Designer-Tischen,

dezentes Blau an den Wänden und geschmackvollen

Schwarz-Weiß-Bildern sowie vielen maritimen

Accessoires machen das angenehme Ambiente

Bei der Qualität machen

wir keine Kompromisse –

das schmeckt

unseren Gästen.

aus. Die Sofa-Ecke im Lounge-Bereich und eine

illustre, pink illuminierte Bar mit einem Experten

für Drinks und Cocktails laden im rechten Teil des

Liman zum Chillen ein. Patrick Andrade ist hier

Herr über 250 Spirituosen, war er doch zuvor Barchef

im Louis C. Jacob und kann aus der Lamäng

jeden Wunschdrink zaubern. Neben den anderen

17 Angestellten gehört er zu dem Team, auf das

sich die Aksoys verlassen können: „Leben, nicht

überleben, deshalb ist es wichtig, dass man ein

sehr starkes Team hat, dem man vertrauen kann

und viel abgibt, damit man selber Lebensqualität

hat. Die Voraussetzung dafür sind sehr gute

Arbeitsbedingungen und ein faires Miteinander.“

Und was wünschen sich die beiden für die Zukunft?

Gürcan Aksoy fasst es in seiner forschen

Art zusammen: „Alle gesund bleiben, stabilisieren,

halten und verwalten!“

Liman Fisch-Restaurant

Mühlenkamp 16

täglich geöffnet ab 12.00 Uhr

Tel.: 040 37085653

Reservierungen telefonisch

oder unter der Website

liman-fisch.com

Text: Lisa Gröning | Fotos: PR

Die Idee, Gin mit dem Aroma der exotischen Tonkabohne zu verfeinern, kam Gründer Daniel

Soumikh während einer Reise durch Spanien. Dort hatte die Bohne bereits ihren Weg in

die Bar-Szene gefunden. Zwei Jahre tüftelte der engagierte Geschäftsmann an seiner eigenen

Rezeptur, die 2014 marktreif war. Seitdem hält der sanft schmeckende Tonka Gin aus

Hamburg Einzug in die Spirituosenregale und Herzen Gin-Begeisterter aus aller Welt. Ein

Highlight für Feinschmecker: Erstmalig gibt es eine auf 1.500 Flaschen limitierte Abfüllung

aus exklusiver Fasslagerung. Im Pop-up Store in der Bleichenbrücke kann der karamellfarbene

Tropfen noch bis Ende Januar 2019

probiert oder gleich mitgenommen werden

Rezept-Tipps :

– so lange der Vorrat reicht.

HANSEstyle: Was ist das Spezielle an

dieser Fass-Edition?

Daniel Soumikh: „Das Aroma der Tonkabohne

verfeinert mit einer Rumnote

aus Eichenfässern, die wir auf Barbados

auftreiben konnten. Sechs Monate lang

wurde der Tonka Gin in den ehemaligen

Plantation Rumfässern gelagert. Den Alkoholgehalt

haben wir in diesem Fall auf 40

Prozent reduziert, da wir diesen Gin eher

für den puren Genuss vorsehen.“

Mit welchem Drink kann man Gin-Neulinge

begeistern?

Mit dem Tonka Espresso: funktioniert mit

Tonka Gin, Sahne und Espresso – mein

derzeitiger Lieblingsdrink. Aber auch mit

dem Winter Tonka Gin – mit naturtrübem

Apfelsaft und einer Zimtstange leicht aufgekocht,

dann etwas Tonka Gin dazu. Das

schmeckt wie flüssiger Bratapfel.

Karibikflair

im Ginglas

Winter Tonka Gin

5 cl Tonka Gin

10 cl naturtrüber Apfelsaft

1 cl Zimtsirup oder eine Stange Zimt (oder

ein einfacher Zimt-Streuer).

Zubereitung:

Den Apfelsaft in einem Kochtopf erwärmen.

Hierbei bitte darauf achten, dass

dieser nicht gekocht wird. Den warmen

Apfelsaft in ein Glas füllen und Tonka Gin

dazugeben. Zum Schluss mit Zimt bestreuen.

Tonka Espresso

6 cl kalten Espresso

2 cl Zuckersirup

, 2 cl Sahne

, 5 cl Tonka Gin

Im Martini Glas servieren

05.01.2019

Mehr! Theater am Großmarkt

LASST DEN BULLEN LOS! VOM SPARER ZUM AKTIONÄR!

MR. DAX

„DEIN EINSTIEG IN DIE WELT DER AKTIEN“

DIRK MÜLLER

DIE LIVE-INFOTAINMENT-SHOW

28.04.2019

Mehr! Theater am Großmarkt

DAVID & GÖTZ

DIE SHOWPIANISTEN

TRÄUME.LEBEN

15.06.2019

Laeiszhalle

Gülay Aksoy

Autorin Nathalie E. Reinschmidt

inmitten von Gülay und Gürcan Aksoy.

Fotos: Marius Engels für HANSEstyle

An welchem Ort Hamburgs genießen Sie

Ihren Gin besonders gern?

Im Sommer am liebsten an der Alster. Im

Winter in einer gediegenen, ruhigen Bar.

Rezept-Tipps

von Gründer

Daniel Soumikh

70

13.02.2019

Barclaycard Arena

www.eventim.de


Serie

WINE & DINE

WINE & DINE

„In der Einfachheit

steckt die Komplexität“

Einzigartig, fast magisch wirkt das 100/200 von Thomas Imbusch in Rothenburgsort,

nur 10 Minuten von der Hamburger Innenstadt entfernt.

Von dem anfänglichen Klingeln an der Tür im 3.

Stock bis zum Herausgeleiten – wir fühlen uns

gleich gut aufgehoben. Herzlich begrüßt und an

die Fensterfront geführt, mit Blick auf Hamburg

aus einer neuen Perspektive, Elbphilharmonie,

vorbeirauschende Güterzüge, Kräne und Angler

kombinierend.

Nach einem beschaulichen Ankommen geht es

weiter an die Küche, dem Mittelpunkt des Restaurants,

dem Molteni Herd, immer individuell als

Unikat hergestellt. Stehend werden von Thomas

Imbusch persönlich seine fünf geschmacklichen

Einstimmer gereicht, von süß und sauer über salzig

und bitter bis hin zu umami, dem Wohlfühlgeschmack.

Alles neu, alles anders.

Die Süße von Kartoffel, Kaffee und Kakao; Blätterteig

mit in Essig eingelegter Tomate erschließt die

Säure; salziger Genuss mit einer pochierten Auster,

Kimchi, Chili und Fett; eine leicht bittere Komponente

aus Olive, Albedo, dem Weißen der Zitrone

und Dillblüte und zum wohligen Ankommen

Die Vorspeisen variieren von

süß und sauer über salzig

und bitter bis hin zu umami,

dem Wohlfühlgeschmack.

Franziska Heinemann-Schulte

ein Dashi aus Hühnerfußbrühe mit Alge und Bonitoflocken, eindeutig

umami, nicht nur durch das Spielerische mit der Hand essen.

Ein allumfassendes Mahl mitten in Thomas Imbuschs Küche, ohne

Rückzugsort, den Gast begleitend und auseinandersetzend mit Erzeuger,

Aromen und Genuss.

Von dem Herzstück des Restaurants ziehen wir an unseren Tisch, weiterhin

beglückt mit Sauerteigbrot und aufgeschäumter Joghurtbutter.

Das Credo der Ganzheitlichkeit schlägt sich insbesondere in der Verarbeitung

des ganzen Tieres nieder, heute Saibling und Huhn, „from

nose to tail“.

Sehr gespannt starten wir mit einem Tartar vom Saibling mit Haselnuss

und Shawanushi. Der nächste Gang bestehend aus fünf Schnecken,

Erbse und Pfeffer in einem Sud aus unserer Bachforelle, lässt mich

nun doch das erste Mal Schnecke probieren, insbesondere die schneckenfreie

Ravioli mit Zitrone, Erbse und Knoblauch gefällt mir sehr. Pur

kommt das Saiblingsfilet direkt in der Pfanne bratend an unseren Tisch,

mit eingelegtem Rettich, Dillvinaigrette und gefrorenem Wasserkefir,

leicht und köstlich.

Weiter wagen wir uns an das Huhn mit einer süß confierten Keule in

Sauce Rouennaise, wieder reduziert auf das Wesentliche und zu Recht.

„Das Beste zum Schluss“, so wird das nächste Gericht von Thomas Imbusch

wortwörtlich angekündigt, ohne die Zutaten zu benennen, was

mich schon nervös aufhorchen lässt. Es sieht aus wie Hühnerfrikassee,

ist doch geschmacklich so viel mehr und sehr zart. Dass wir im Endeffekt

Hühnerkamm, Kehlsack, Schlund, Herz und Magen zu uns nehmen,

soll provozieren und fordern und das macht das einmalige Konzept

auch aus.

Süß sind wir wieder auf der sicheren Seite mit einem atemberaubenden

Himbeer-Lychee-Rose-Macaron, einer buttrigen Blätterteig Brioche

in Sahne mit vielen Beeren, einem direkt gereichten Löffel 65 Prozent

Cocoa Ganache, der erneut den persönlichen Kontakt ermöglicht bis

hin zu einem Windbeutel mit Vanille Creme, knusprig und knackig.

Foto: Sabine Skiba

Autorin Franziska Heinemann-Schulte

und „100/200“-Chef Thomas Imbusch

im Herzstück des Restaurants, der Küche

„In der Einfachheit steckt die Komplexität“ – Thomas

Imbuschs Leitsatz umfasst dieses grandiose

Konzept nicht im Mindesten. So neu, so anders

und kompakt ist dieser großartige Platz in seiner

Küche, die passende Musik, die Zusammenarbeit

zwischen Köchen, Sommelière Sophie Lehmann

und ihren Geleitzügen, Patissier Mario Michaelis

und Maître de Plaisir Jan-Phillip Fricke, vom Essen

ganz zu schweigen.

Ob Rinderlunge, Zwerchfell Cannelloni oder das

folgende „Wasser und Salz“-Thema, jeder Besuch

ist ein ganz wunderbares geschmackliches Experiment

und bereicherndes Erlebnis!

Über Thomas Imbusch

Geboren 1987 und aufgewachsen im niedersächsischen

Friesoythe, erprobte sich Thomas Imbusch

schon in jungen Jahren am heimischen Herd. Das

Bewusstsein für den Wert regionaler Produkte und

ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten nahm er mit

in das Park Hotel Bremen, wo er unter Spitzenkoch

Markus Gerlach das handwerkliche Fundament für

seine spätere Karriere legte. Es folgten Stationen

im Victor´s FINE DINING im Saarland – unter der Leitung

von 3-Sterne-Koch Christian Bau – sowie in Tim

Mälzers Madame X / Off Club in Hamburg, wo er vier

Jahre als Küchenchef arbeitete. 2015 erhielt er den

Leaders of the Year Award als Aufsteiger des Jahres.

Im August 2018 machte sich Thomas Imbusch

schließlich selbstständig und eröffnete das 100/200

in Rothenburgsort. In seinem ersten eigenen Restaurant

zaubert er komplexe Geschmackserlebnisse aus

vermeintlich einfachen Kompositionen.

Über Die Autorin

Regelmäßig schreibt die Hamburger Food-Bloggerin

und leidenschaftliche Restauranttesterin Franziska

Heinemann-Schulte über Gastronomien, in denen

sie sich besonders wohlfühlt.

Mehr von ihr finden Sie unter www.tastehamburg.

com und auf Instagram: @tastehamburg

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KUNST & UNTERHALTUNG

Eine Geschichte

mit Zukunft

Im Sommer 2009 übernimmt Joachim Lux

die Intendanz am traditionsreichen Thalia

Theater. Schon in seiner ersten Spielzeit

verpflichtet er Regie-Größe Luk Perceval,

bringt ein Ensemble auf die Bühne, das die

Zuschauer bis heute begeistert und stellt

mit den Lessingtagen ein interkulturelles

Festival samt herausragender Gastspiele

aus ganz Europa auf die Beine. Was kann

da noch kommen? Joachim Lux, der seine

Intendanz bis 2024 verlängert hat, erklärt

es.

Frisch für die Zukunft:

Joachim Lux im restaurierten

Foyer des Thalia Theaters

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KUNST & UNTERHALTUNG

Im Gespräch mit dem Stammensemble: (v.l.) Maja Schöne,

Joachim Lux und André Szymanski

Das Thalia Theater ist das einzige Hamburger

Schauspielhaus mit 175-jähriger

Geschichte – woran spürt man das

und was macht für Sie den Reiz aus?

Joachim Lux: Im Mittelpunkt des Thalia

standen immer die Schauspieler – als

Boten der Literatur, als Boten von Weltaneignung,

als Künstler, die man liebt:

Von Peter Lorre über Boy Gobert und

Hans Christian Rudolph bis Jens Harzer,

Jörg Pohl oder Sebastian Rudolph, von

Ingrid Andree über Hildegard Schmahl

bis zu Barbara Nüsse und Karin Neuhäuser

– immer gestalten hier große

Persönlichkeiten den Blick auf die Welt.

Anlässlich des Jubiläums wurde das

Thalia Theater in der Sommerpause

aufwändig saniert. Was ist passiert?

Wir haben das Foyer im Sinne der bedeutenden

Hamburger Architekten Kallmorgen

denkmalpflegerisch restauriert

und damit zu einem coolen, modernen

Ort für die Stadtgesellschaft des 21.

Jahrhunderts gemacht: warm und lichtdurchflutet.

Hier ereignet sich die

Begegnung zwischen

Schauspielern und Publikum

unverstellt und direkt.

Joachim Lux

175 Jahre Thalia Theater

Am 9. November 1843 gründet Schauspieler

und Theaterdirektor Chérie Maurice

das Thalia Theater – benannt nach der

griechischen Muse der Komödiendichtung

Thalia. Wegen des großen Erfolges

wurde 1912 ein größeres Theater am heutigen

Gerhart-Hauptmann-Platz errichtet

und von Leopold Jessner geleitet. Die

Mauern des Theaters fielen dem Zweiten

Weltkrieg zwar weitestgehend zum Opfer,

wurden 1950 aber restauriert und 1960

wiedereröffnet. Im Rahmen des 175-jährigen

Jubiläums wurden die Räumlichkeiten

des Thalia Theaters im Sommer 2018 nach

den ursprünglichen Plänen der Architekten

Kallmorgen restauriert.

Am 1. Mai 2019 im Kaamp-Hüs

Gesundheit —

das neue Reich

und Schön?

Deutschlands bekannteste

Gesundheitsexperten klären auf!

Quasi pünktlich zum Jubiläum haben

Sie Ihre Intendanz bis 2024 verlängert

– was erfüllt Sie an Ihrer Arbeit?

Es gibt kaum einen Theaterraum, der so

groß ist und wo man doch so dicht dran

ist wie im Thalia. Hier ereignet sich die

Begegnung zwischen Schauspielern

und Publikum unverstellt und direkt. Es

ist ein großes Geschenk, diesen städtischen

Kommunikationsraum gestalten

zu dürfen.

Worauf kann sich das Publikum in den

kommenden Jahren mit Ihnen freuen?

Wir wollen versuchen, weiter zu überraschen

und Anregungen zur Auseinandersetzung

zu schaffen. Wir werden uns weiter

politisch einmischen. Und: Wir werden

gegen den derzeitigen Zeitgeist um das

Interesse für andere Völker und Kulturen

werben. Die Welt wird immer internationaler

und wir werden es auch – allen Tendenzen

zum Protektionismus zum Trotz.

Prof. Dr. Ingo Froböse

Dr. Michael Feld

Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer

Dr. Matthias Hoffmann

Prof. Dr. Hauke Mommsen

Moderation

Pia Möller

Blick nach vorn: Joachim Lux hat seine

Intendanz nach neun Jahren am

Thalia Theater bis 2024 verlängert

Information und Anmeldung:

www.kampen.de/kampeneum

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KUNST & UNTERHALTUNG

Wären Sie gern in einer anderen Epoche

Intendant gewesen?

Ganz klar: in keiner anderen. Ich habe

keinen Hang zur Sentimentalität. Unsere

eigene Gegenwart ist in einer teilweise

besorgniserregenden Weise aufregend.

Wir müssen uns ihr stellen. Mit

Erzählweisen und Inhalten.

Was ist Ihnen bei einer Inszenierung

besonders wichtig und wie offen ist das

Hamburger Publikum für Experimente?

Das Wichtigste ist die gelungene Kommunikation

mit dem Publikum. Unsere

Kunst lebt davon – und von nichts

anderem. Kommunikation heißt übrigens

nicht Beifall, sondern lebendige

Auseinandersetzung. Und da sind

die Hamburger ganz weit vorne. Mein

kaufmännischer Geschäftsführer, der

vorher in Zürich gearbeitet hat, sagt,

das Risiko, das wir hier fahren, wäre in

Zürich vollkommen unmöglich. Das ist

ein ziemlich großes Kompliment an die

„Fischköppe“.

Sie sind weit über 30 Jahre im Geschäft.

Welche Bedeutung hat das Theater

heute gegenüber früher?

Manche sagen, die Bedeutung des Theaters

sei gesellschaftlich gesunken.

Das ist überhaupt nicht mein Gefühl.

Gesunken ist vielleicht die Überschätzung

seiner Bedeutung! Allerdings: die

Referenzräume haben sich verändert.

Früher war die Pflege des „Erbes“ – also des Literaturkanons

– wichtiger als heute. Es ist heute nicht mehr so wichtig,

„Faust“ oder „Die Räuber“ gesehen zu haben. Die entliehene

Autorität durch die Dichter nimmt ab. Das ist zwar auch schade,

aber es zwingt das Theater, ohne Umweg auszudrücken,

„was uns gerade wichtig ist“. Wir sind eben beides: eine

„ständige Sammlung der Kunst“, und zugleich eine „Galerie

der Gegenwart“.

Hat Theater aus Ihrer Sicht einen

politischen oder gesellschaftlichen

Auftrag?

Natürlich. Wir leben aus der Differenz

zur ökonomischen Effizienz. Wir sind

eingeladen, uns zu verschwenden.

Das unterscheidet uns vom Rest der

Gesellschaft. Wir sind die Akteure,

die man sich leistet, weil sie anders

sind. Das ist der Eros, der uns vom

Rest der Gesellschaft unterscheidet –

Anmaßung als Spiel. Wir wollen in der

Gesellschaft unterwegs sein, ohne

uns von dieser aufessen zu lassen.

Das ist unser Kampf um Freiheit.

Wo steht das Thalia Theater in 175 Jahren und welche Herausforderungen

gilt es zu meistern?

In 175 Jahren schreiben wir das Jahr 2193. Ich glaube, ich

habe einigermaßen Phantasie. Und doch habe ich keinerlei

Phantasie dafür, was dann sein wird. Weder gesellschaftlich

noch in der Kunst. Ich glaube allerdings in keiner Weise an

die Dystopien, die die Welt der Science-Fiction beherrschen

– das sind Verblödungsstrategien für ängstliche Kleinbürger.

Die kitschige Kehrseite von: „früher war alles besser“ ist die

Vision von „später wird alles schlimmer“. Beides ist Unsinn.

Das ist unser

Kampf um Freiheit.

Joachim Lux

AUF AUGENHÖHE MIT BERGEN UND HIMMEL

Die Sky Suite (64 m²) und die Penthouse Suite

(125 m²) begeistern mit enormen Glasflächen.

Die Luxus Suiten verfügen über eine private

Sauna & einem Soundsystem von Bang & Olufsen.

Über Joachim Lux

Joachim Lux ist 1957 in Münster geboren. Von 1984 bis 2009 wirkt er

als Dramaturg und Regisseur in Köln, Düsseldorf und Bremen sowie von

1999 bis 2009 am Burgtheater in Wien. Fortan leitet er als Intendant die

Geschicke des Thalia Theaters in Hamburg, wo er mitunter das internationale

Festival »Um alles in der Welt – Lessingtage« ins Leben ruft. Darüber

hinaus ist Joachim Lux seit 2014 Präsident des deutschen Zentrums des

Internationalen Theater Instituts – ITI. Er kuratiert und leitet außerdem

das künstlerische Programm von »Theater der Welt« 2017 in Hamburg.

Backstage: Joachim Lux im Gespräch

mit Autorin Kim Kunkel. Fotos: Christine

Rogge für HANSEstyle

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KUNST & UNTERHALTUNG

Nova Meierhenrich

Kommunikationswisschenschaftlerin – Moderatorin

Schauspielerin – Charity Fee – Buchautorin

Herzmensch aus

ganzem Herzen

Sie studierte Kommunikationswissenschaften,

Psychologie und Soziologie, steht seit 22 Jahren

vor der Kamera, moderierte u.a. für MTV, VIVA,

PEMIERE, PROSIEBEN, Sat.1, RTLII, VOX und berichtete

von der Oscar-Verleihung, den Golden

Globes und dem Grammy. Bis Oktober dieses

Jahres war sie eine der

Anchorwomen des Starmagazins

PROMINENT!

bei VOX. Neben der Moderation

macht sie sich

seit Jahrzehnten als

Schauspielerin in diversen

Produktionen einen

Namen. Und jetzt auch

als Buchautorin über ein

Thema, das in Deutschland

immer noch ein

Nova Meicherhenrich

Tabu bedeutet: Depression.

Ihr Vater nahm sich

2011 nach langer Krankheit

das Leben. Eigentlich sollte die Familiengeschichte

intern bleiben, doch eine Zeitschrift erfuhr

2012 vom Schicksal des Vaters und forderte:

„Entweder du sagst etwas dazu oder wir schreiben

es ohne dich.“ Gegen Nova Meierhenrichs Willen

geriet die Tragödie damals an die Öffentlichkeit.

2014 beschloss sie, ihre eigene Sicht der Dinge zu

schildern und sich in der Talkshow von Reinhold

Beckmann zu dem Thema zu äußern. „Ich wusste

nicht, wie ich die Sendung überstehen sollte.“ Der

Ich habe versucht, ein

Buch zu schreiben, das mir

damals geholfen hätte.

Zart, fast fragil wirkt sie mit ihren knapp einem

Meter sechzig und dem blonden feinen Haar, aber

die Präsenz im Ausdruck ihres hübschen Gesichts

mit den strahlenden Augen lässt vermuten, dass

sie ganz schön vehement sein kann. Sie formuliert

wohlüberlegt; was sie erzählt, hat Substanz. Ihre

Stimme ist klar und hat ein schönes Timbre – man

hört ihr gerne zu.

In ihrem Buch verarbeitet sie den Tod des Vaters

Wunsch, über diese schreckliche Krankheit aufzuklären

und damit anderen zu helfen, bewegte

sie nach langer Zeit des Überlegens im vergangenen

Jahr dazu, ihre persönlichen Erfahrungen

mit Einbindung der Erlebnisse ihrer Mutter, niederzuschreiben.

Von Anfang an stand für sie fest:

„Es kann nicht nur ein Buch über unsere Familie

sein, sondern es muss erklären, Hilfestellungen

geben.“ Deshalb holte sie einen Arzt mit ins Boot:

„Ich wollte den besten und fand ihn in Dr. Mazda

Adli, einem der führenden Depressionsforscher

Deutschlands, der anschaulich erklärt.“

So entstand das Buch: „Wenn Liebe nicht reicht.

Wie die Depression mir den Vater stahl“. Kein

Wunder, dass es so viel Zuspruch findet und unter

den ersten Plätzen der Spiegel-Bestsellerliste rangiert:

Die Gliederung ist gut durchdacht, Persönliches

wird lebhaft geschildert, die Situationen, in

denen die Krankheit des Vaters auftritt, werden

durch eingeschobene Kapitel von dem Psychiater

in ihrer Bedeutung erklärt. Und, was ihr sehr

wichtig war, sie listet am Ende des Buches Anlaufstellen

für Betroffene auf. „Ich habe versucht,

ein Buch zu schreiben, das mir damals geholfen

hätte. Es scheint funktioniert zu haben.“ Jeden

Tag erreicht sie auf vielen Kanälen solche positive

Resonanz, sodass ihr Herz sehr berührt ist.

Herzpiraten: mit Herzkindern für Herzkinder

Dass sie ein sehr empathischer und herzlicher

Mensch ist, zeigt auch ihr großes Engagement

für Karitatives. Es sei ihrer Erziehung geschuldet.

Schon als Kinder hätten die Eltern sie und ihre

drei Brüder sensibilisiert: „Geht mit offenen Augen

durch die Welt und macht etwas besser, wenn

man etwas besser machen kann.“ So hat Nova

Meierhenrich bereits während ihres Studiums als

Jugendgruppenleiterin Kinder aus sozial schwachen

Familien betreut, übernahm die Patenschaft

für die SOS-Kinderdörfer, engagiert sich für die

80 81


KUNST & UNTERHALTUNG

Mein Vater lehrte mich, mit offenen

Augen durch die Welt zu gehen und zu

helfen, wo ich kann.

Nova Meicherhenrich

Tierrechts-Organisation PETA, ist seit 15 Jahren Botschafterin

für die McDonald’s Kinderhilfe und seit zwölf Jahren

Schirmherrin des Hamburger Ronald McDonald Hauses in

Eppendorf. 2014 gründete sie mit einem guten Freund, Malte

Kamrath, den Verein „HerzPiraten“ – Anlass war ein Segeltag

im Vorjahr, den sie für herzkranke Kinder organisiert hatte.

Heute organisiert sie den Verein allein, der Freund musste

aus Zeitgründen aussteigen. Sie pflegt die Website, bereitet

die Pressearbeit, organisiert die Segel-Regatten für die

herzkranken Kinder in Hamburg, München und Berlin. Sie

betreut diverse Projekte, die herzkranke Kinder, aber auch

deren Eltern unterstützen und sammelt Gelder. Innerhalb der

Jahre schaffte sie es, 100.000 Euro aus Spenden zu generieren.

Neben dem Geld braucht sie unbedingt Menschen, die,

wie sie sagt, „ihre Arbeitsleistung und ihr Herz geben“. Wann

und wie erholt sich eine Nova Meierhenrich bei so viel Action

eigentlich? Sie gönnt sich ihre Ruhephasen – plant bei

Aufträgen an schönen Orten auch mal einen längeren Aufenthalt

ein: „Aus früheren Stress-Phasen habe ich gelernt.

Ich achte mehr auf mich.“ Außerdem ist sie seit April 2018

gemeinsam mit einer Freundin und deren dreijährigem Sohn

stolze Laubenbesitzerin und postet unter #laubengirlz bei

Instagram ihre Erlebnisse. Dort hat sie alles selbst renoviert,

82

Website: www.novameierhenrich.de

Blog: www.novasloft.de

Infos über: HerzPiraten:

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In der Ruhe liegt die Kraft: Seit dem Tod ihres Vaters achtet

Nova Meierhenrich auf eine gesunde Work-Life-Balance

ein Klo gebaut und zum Abreagieren ist das Unkraut „Acker-

Winde“ hervorragend geeignet: „Da rupfst du alles raus und

nach drei Tagen ist es wieder da. Das muss man dann noch

mal energischer rausreißen und kann es dabei anschreien.“

Ihr Jahresende wird aber wohl etwas gelassener: Von der Moderation

bei „Prominent!“ auf Vox hat sie sich verabschiedet

und freut sich darauf, das turbulente Jahr einfach nur in Ruhe

zu beenden.

Für das Interview und Fotoshooting

kam Nova Meierhenrich in den Verlag.

Hier mit Autorin Nathalie E. Reinschmidt.

Fotos: Marius Engels

25 Jahre Hinz&Kunzt – 25 Tage unser Restaurant auf Zeit:

Ein kulinarisches Dankeschön an die Hamburger

Mit 25 Drei-Gänge-Menüs von Sterneköchen, jungen Wilden

und anderen Küchengöttern

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SPORT

Ihr gemeinsames

Ziel: Olympia

Die Johannesen-Brüder

wollen zusammen dabei

sein

17,5 Meter lang, bis zu 30 Kilometer pro

Stunde schnell und fast 100 Kilogramm

schwer: Das ist ein Achter-Rennboot. Sie

haben die Riemen davon fest im Griff – die

Hamburger Brüder Eric (30) und Torben

(24) Johannesen. Der Händedruck kräftig,

die Stimmen tief: „Junge Recken“ ist ein

Ausdruck, der die beiden Leistungssportler

nicht treffender beschreiben könnte

– strotzen sie doch nur so vor Power und

wirken in der Immanenz ihrer Körperlichkeit

mehr als präsent.

Eric und Torben Johannesen rudern für

Deutschland im Nationalteam, sind Ausnahmesportler

im Weltsport Rudern –

Goldmedaillen säumen ihren Weg. Es ist

mehr als Leidenschaft für die beiden – es

ist ihr Lebensinhalt. 25 bis 30 Stunden

trainieren sie pro Woche – zweimal pro

Tag und nebenbei wird gearbeitet, studiert

und sich um Partnerschaft und Familie

gekümmert. Ihr Tag scheint 48 Stunden

zu haben. Was sie antreibt? Eric, der

ältere der Brüder Johannesen, beschreibt

die Hochleistung des Nationalruderers

als Ausdruck höchster Zielstrebigkeit und

Disziplin.

Die Leidenschaft zum Wassersport wurde

den beiden wohl schon in die Wiege gelegt

– auch die Eltern sind ambitionierte Sportler.

Sie lernten sich in jungen Jahren durch

Hamburgs Sportler des Jahres: (v. l.) Eric Johannesen

2011 und sein jüngerer Bruder Torben 2017

84


SPORT

Schulter an Schulter

im Ruder-Club Favorite

Hammonia: Eric (l.) und

Torben Johannesen

den Kanu-Rennsport kennen, waren

beide in der Nationalmannschaft und

sind heute Ruderer mit Mitgliedschaft

im RC-Bergedorf, dem Club, aus dem

die Söhne Eric und Torben Anfang 2018

in den RC Favorite Hammonia Hamburg

wechselten. Als zweitgrößter Ruderverein

Deutschlands mit Sitz am Alsterufer

sind die Möglichkeiten der Unterstützung

von Talenten hier eher gegeben

– für Torben und Eric der Grund, weswegen

es sie an die Alster zog.

Ihr Ziel: zu zweit in Tokio 2020

Sport und Geographie auf Lehramt studiert

Torben, Eric hat BWL studiert. Sie

haben sich der Bundeswehr als Sportsoldaten

verpflichtet, sind aber quasi

für den Sport freigestellt und fungieren

als Repräsentanten. So können sie sich

voll auf ihre Ruderaktivitäten konzentrieren.

Und das ist in der nächsten Zeit mehr

als wichtig, denn die beiden Brüder

haben ein großes Ziel: Olympia 2020.

Eric konnte bereits im Achter 2012 in

London als Olympiasieger mit Gold triumphieren,

2016 in Rio de Janeiro mit

Silber. Jetzt will es der 30-Jährige gemeinsam

mit seinem jüngeren Bruder

noch einmal angehen. Doch wie qualifiziert

man sich, zum Achter-Kader zu

gehören?

Dafür gibt es mehrere Auswahlkriterien:

Im April 2019 können sich die Olympia-Anwärter

erstmal mit ihrer Leistung

bei den Deutschen Meisterschaften

im Zweier qualifizieren, hier zählt, wie

man sich im Boot bewegt sowie Schnelligkeit

und Passfähigkeit.

Die reine Kraftleistung wird dann über

die Wettkampfdistanz auf 2.000 Meter

am Ruderergometer quasi „auf dem

Trockenen“ gemessen. Der Trainer entscheidet

danach, wen er zu den Weltmeisterschaften

im Achter-Kader im

September 2019 dabeihaben will. Und

nach deren Austragung werden die

Startplätze bei Olympia an die bestplatzierten

Mannschaften vergeben. Wer

final aber 2020 im Olympia-Achter in

Tokio sitzen wird, entscheidet schlussendlich

wieder der Trainer, denn die Ruderer

können bis dato noch getauscht

werden. Bis dahin wird fleißig trainiert.

Von mittwochs bis sonntags geht es

in die Trainings-Basis nach Dortmund,

spezielle Trainingslager, zum Beispiel

in Österreich und Portugal, fordern die

Sportler auf, alles aus sich rauszuholen.

Über den Ruder-Club Favorite

Hammonia

Am Alsterufer gelegen, ist er der zweitälteste

Ruderclub Deutschlands. Er

wurde 1854 gegründet und hat 800

Mitglieder. Der Club nimmt bis heute

nur männliche Mitglieder auf. Das

Rudern lernen können Jungen ab acht

Jahren, Voraussetzung ist, schwimmen

zu können. Die Brüder Johannesen

sind seit Januar 2018 Mitglieder.

Zweier ist im Rudersport die allgemeingültige

Bezeichnung für alle Ruderboote,

in denen zwei Sportler rudern.

Dementsprechend ist Achter die

Bezeichnung für acht Sportler. Zudem

ist immer ein Steuermann an Bord. Der

Achter ist die Prioritäts-Bootsklasse

bei Olympia.

RC Favorite Hammonia

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SPORT

Zwei Brüder

an den Riemen

für Deutschland

Man geht physisch und

mental an die Grenzen

– bis einem schwarz vor

Augen wird.

Die Strandhäuser am Leuchtturm

Die Seele baumeln lassen, durchatmen in der klaren

Ostseeluft und einfach mal eine kleine Auszeit nehmen:

genießen Sie ein langes Wochenende in den Strandhäusern

am Leuchtturm.

Die Ferienhäuser sind mit 4- und 5-Sternen klassifiziert und

liegen in reiner Südlage an der Lübecker Bucht in Pelzerhaken.

«««« «««««

Konzentration auf Körper und Geist

Das bedeutet für die Brüder Johannesen eine

enorme Anstrengung und Konzentration auf das

Wesentliche. Torben, der 2018 das zweite Mal

nach 2017 Gold bei der Weltmeisterschaft holte

und mit elf Jahren bereits zum Rudern kam,

erklärt: „Man trainiert neben dem körperlichen

auch den geistigen Aspekt – ich arbeite mit Mentaltrainern.

Bei einem Rennen fokussiere ich mich

nur auf mich und meinen Körper. Es ist die hohe

Kunst, auf rund sechs Minuten zwischen totaler

Anspannung und physischer Lockerheit Hochleistung

zu bringen. Man geht physisch und mental

an die Grenzen – bis einem schwarz vor Augen

wird.“ Sein Erfolg zeigt, dass er auf dem richtigen

Weg ist, holte er nach der Weltmeisterschaft 2017

in diesem Jahr mit seinen Mannschaftskameraden

das zweite Mal Gold im Deutschland-Achter. Sein

großer Bruder Eric war dieses Jahr „nur“ als Reservist

dabei, trainiert nach einer einjährigen Auszeit

seit 2017 wieder – mit dem Ziel Olympia. Ob er ein

Problem habe, dass sein „kleiner“ Bruder gerade

erfolgreicher ist? Eric verneint vehement: „Ich

gönne es Torben aus vollem Herzen – ich weiß,

was für eine schwere Leistung dahintersteckt.“

Gerade er, Olympiasieger und der mit 16 Jahren

schon Deutscher Meister und mit 17 Jahren Junioren-Weltmeister

war, kann den Ehrgeiz, auf Ziele

hinzutrainieren und die damit verbundene Kraftanstrengung

verstehen. Für ihn ist es sein größter

Traum, noch einmal Olympia erleben zu dürfen.

Danach freut sich der Vater eines fünf Monate alten

Sohnes auf das „normale“ Leben, „nach der

Arbeit nach Hause kommen und einfach nur die

Familie genießen“. Dann gilt es jetzt wohl nur

noch „Daumen drücken“, dass der Traum für beide

Brüder Wirklichkeit wird!

Torben Johannesen

Autorin Nathalie E. Reinschmidt mit

Eric (r.) und Torben (l.) Johannesen.

Fotos: Marius Engels für HANSEstyle

4- und 5- Sterne klassifiziert

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am Leuchtturm in elf Haustypen zur Auswahl. Im Sommer

2018 wurden 17 neue Ferienhäuser eröffnet. Die neuen Massivholzhäuser

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SPORT

SPORT

Sie rudern über

den Atlantik

Catharina Streit (32), Meike Ramuschkat (32), Stefanie

Kluge (50) und ihre Tochter Timna Kluge (25)

rudern über den Atlantik: Die vier Hamburgerinnen

sind motiviert bis in die Haarspitzen und voller

Respekt für diese große Herausforderung. Für

sie geht es im Dezember 2019 im Zuge der Talisker

Whisky Atlantic Challenge 3.000 Seemeilen in einem

Ruderboot von La Gomera bis nach Antigua.

HANSEstyle wollte mehr wissen und fragte:

Zwei von Ihnen sind Ruderanfängerinnen – ist das richtig?

Catharina Streit: Meike und ich haben bereits zusammen den Kilimandscharo

bestiegen, im Ruderboot sitzen wir aber erst seit April 2018.

Wir haben uns erst für die Atlantiküberquerung angemeldet und dann

mit dem Rudern begonnen – wenn man ein klares Ziel vor Augen hat, ist

der Einstieg einfacher. Steffi rudert seit 2011 und ihre Tochter, Timna,

seit 2013. Sie ist auch Vorsitzende der Hamburger Ruderjugend. Zusammen

sind wir ein gutes Team und können viel von einander lernen.

Welche Hürden stehen Ihnen auf hoher See bevor?

Wir müssen 8.800 Kalorien am Tag essen, um genug Energie zu haben.

Und es wird heiß – uns erwarten bis zu 40 Grad Celsius. Auch starker

Wind, schlechtes Wetter und rund 15 Meter hohe Wellen werden keine

Seltenheit sein. An Schlaf wird es uns auch mangeln – wir schlafen

jeweils zwei Stunden und müssen dann wieder zwei Stunden zu

Höchstleistungen am Ruder auffahren. Immer im Wechsel: 24 Stunden,

mindestens 40 Tage lang.

Was erwarten Sie von dem Abenteuer?

Grenzerfahrungen und Schmerzen – vor allem aber ganz viele neue

Erkenntnisse über uns selbst. Wir werden unsere Stärken besser kennenlernen,

aber auch mit unseren Schwächen und Ängsten konfrontiert

sein. Wir sind gespannt darauf zu sehen, was wir in der Lage sind

zu leisten. Zudem wollen wir als ganz normale, starke Frauen zeigen,

was man mit viel Hingabe und Motivation schaffen kann. Außerdem ist

RowHHome, wie der Teamname schon verrät, ein Hamburg-Projekt. Für

die Erfüllung unseres Traums wünschen wir uns natürlich Unterstützung

aus unserer Heimatstadt. Aber es wird kein Egotrip. Wir wollen

etwas zurückgeben und andere Menschen am Abenteuer teilhaben lassen

und inspirieren.

Über die Ruderinnen

Catharina Streit (32) ist im Qualitätsmanagement

der Hamburger Kaffeerösterei

Tchibo tätig und war schon immer

sportbegeistert: Gemeinsam mit Meike

Ramuschkat (32), die als Assistenzärztin

in einer kardiologischen Praxis arbeitet,

spielte sie in der Hockey-Bundesliga, lief

Triathlons und bestieg den Kilimandscharo.

Stefanie Kluge (50), die hauptberuflich

als Pharmazeutisch Technische Assistentin

arbeitet, trainiert nebenbei den Rudernachwuchs.

Bis sie 2011 mit dem Rudern

anfing, schlug ihr Herz für die Leichtathletik.

Ihre Tochter, Timna Kluge (25), hat

kürzlich ihr Studium mit dem Bachelor in

Medizintechnik abgeschlossen. Sie ist ein

Sporttalent: sie spielte Badminton, war

Leichtathletin und ist seit 2013 Ruderin.

Im Dezember 2019 wollen die vier Hamburgerinnen

gut 5.500 Kilometer über den

Atlantik rudern.

Text: Lisa Gröning, Fotos: Daniel Bendig / RowHHome

Das Team bei der Bootstaufe: (v.l.)

Meike Ramuschkat, Catharina Streit

sowie Tocher und Mutter – Timna

Kluge und Stefanie Kluge

Das Boot, mit dem es über den Atlantik geht: Hinten

und vorne befinden sich die Schlafkabinen, die allen

vieren im Notfall auch Schutz bieten. Der vordere

Bereich wird liebevoll „Palace“ genannt.

90 91


SPORT


UNSERE

SONDERÖFFNUNGSZEITEN

ZU WEIHNACHTEN:

FR. 21. + 28.12.

BIS 22 UHR

... UND WIE GEWOHNT

NATÜRLICH AUCH IMMER

DONNERSTAGS

BIS 22 UHR

(l.) Meike Ramuschkat bei

der Abholung des Bootes in

England. An ihrer Seite der

Werftbesitzer Charlie Pitcher.

Gleich geht es mit dem Auto

nach Hamburg. Das Vorhaben

von Team RowHHome ist

mutig und beachtenswert

Wie hat Ihr Umfeld auf die Teilnahme reagiert?

Sehr unterschiedlich. Freunde und Familie in diesen Plan einzuweihen war nicht

immer ganz leicht. Einige waren sofort begeistert – und sind es auch heute noch.

Andere waren völlig entrüstet, haben sich aber so langsam an die Vorstellung gewöhnt.

Wir stecken mitten in den Vorbereitungen und es gibt kein zurück mehr

– das bekommen alle mit. Durch den Film werden unsere Familien, Freunde, Kollegen

und Wegbegleiter hoffentlich noch besser verstehen,

warum wir das alles auf uns nehmen.

Wie verbinden Sie das Training, den Job und die Familie?

Früh aufstehen, spät ins Bett gehen und eine detaillierte

Planung. Im Extremfall sieht unser Alltag folgendermaßen

aus: morgens um sechs Uhr eine Stunde Krafttraining, danach

gehen wir alle unseren Vollzeitjobs nach, abends zum

Teil Rudertraining oder Organisatorisches.

Nach dem Rennen werden Sie Ihr Boot und das Equipment

verkaufen und den Erlös spenden …

… die Boote und das Equipment werden jedes Jahr an die

Teilnehmer des nächsten Rennens verkauft. Das haben wir

auch vor. Der Erlös des Bootes soll an zwei Hilfsorganisationen

gehen, die Kindern mit schlechteren Startchancen im

Leben Perspektiven aufzeigen und ihnen Hoffnung geben.

Das finden wir wichtig und möchten auch mit unserer Teilnahme

an dieser Challenge kleine Vorbilder sein, indem

wir demonstrieren, dass man mit Selbstvertrauen, Willensstärke

und ein wenig Mut seine Träume wahr werden lassen

und gesteckte Ziele erreichen kann.

Über RowHHome

Unter dem Namen RowHHome wurde eine Crowdfunding-Kampagne

ins Leben gerufen. Die beiden

Hamburger Filmemacher, Silvia und Guido Weihermüller,

begleiten die Ruderinnen auf ihrem Weg und

möchten einen gleichnamigen Kinofilm realisieren

– von der Vorbereitung über den Start bis hin zum

Ziel – Antigua in der Karibik. Alle Begeisterten können

das Projekt finanziell unterstützen und erhalten

im Gegenzug viele kleine, große und, zum Teil sehr

persönliche, Dankeschöns. So kann jeder – der etwas

Gutes tun möchte – ein Teil des Teams und der

Verfilmung werden.

Hier geht es zur Crowdfunding-Kampagne von

ROWHHOME

www.startnext.com/rowhhome!

Text: Lisa Gröning Fotos: Close Distance Productions

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Kitz4Kids e. V. Vorstand und die beiden Patinnen der 4. Charity Gala:

(v. l.) Sebastian Eble, Mirko Niemann, Rainer Köppe, Khadra Suffi, Peter

Bock, Helmut Runge, Jenny Falckenberg, Peter Kostiuk, Friedrich

Brandt, Dr. Darjusch Nadjmi, Christian Kostiuk

Kitz4Kids

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Rund 80.000 Euro für

sozial schwache

Hamburger Kinder

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HANSEstyle erscheint viermal im Jahr. Sie können

Ihr Abonnement jederzeit kündigen. Auslandsangebote

auf Nachfrage. Die Abrechnung erfolgt

in Jahresrhythmen. In den 20 Euro ist das Porto

bereits enthalten.

Teilen Sie uns einfach Ihren Namen und Ihre

Adresse mit.

(v. l.) Bernhard Stoll und Phillip

Klinkow von Wempe. Das

Hamburger Unternehmen ist ein

großer Förderer der Charity Gala

Sunsanne Böhm (RTL-Nord) hat

es sich nicht nehmen lassen,

das Engagement für die Hamburger

Kinder zu unterstützen

Alle zwei Jahre organisiert das 2011 vom Hamburger

Unternehmer Christian Kostiuk gegründete

Business Netzwerk „Hanseatic Skilled Club“ ein

Charity Event für den Verein „Kitz4Kids“. Die Gala

im Grand Elysée Hamburg war ein rundum gelungenes

Fest, bei dem der Zweck des Events nie aus

den Augen verloren wurde: „Kitz4Kids“ engagiert

sich insbesondere für sozial schwache Hamburger

Kinder. Diese Hilfe wird dringend benötigt,

denn etwa jedes vierte Kind lebt hier an der Armutsgrenze.

Die hohe Summe, rund 80.000 Euro,

kam durch verschiedene tolle Aktionen zustande.

Unter anderem wurden eine signierte Gitarre von

Udo Lindenberg und ein unterschriebenes Drum-

Fell von Helene Fischer versteigert.

SYLVIE MEIS

DER

VISIONÄR

Dr. Michael O to

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Anzeigenmagazin Ausgabe 2018

GESUNDHEIT,

HAMBURG!

Frauengesundheit im

MAMMAZENTRUM

(l.) Vera Teubert sorgt

schwebend von der

Decke für Gänsehaut-

Stimmung zu Beginn

der Charity Gala

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zusammenhält?!

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Krebs: was nun?

Das nächste Sonderheft „Gesundheit, Hamburg!“ erscheint im März

2019 (Print und online). Vertreten Sie eine Klinik, ein Zentrum oder eine

Praxis und interessieren sich für eine Präsenz im Magazin? Dann kommen

Sie bitte auf uns zu. Ihre Ansprechpartnerin ist Yvonne Popall.

Tel. 040 - 41 53 76 80 | E-Mail: yp@ckb.hamburg

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NEU

Plastische & Ästhetische Chirurgie

am Ballindamm: DR. NEDA NABAVI

DR. ERIK ENGEL

Strahlendes Lächeln

DR. RENA EICHER

Künstler Albrecht

Behmel

mit seiner

Ehefrau, Afraa

Zammam

Sängerin YASS hat

bereits erfolgreich

mit Produzent Alex

Christensen gearbeitet

(r.) Sos & Victoria

Petrosyan zeigten eine

spektakuläre Performance

mit verblüffenden

Zaubertricks

„Gesundheit, Hamburg!“ und viele andere interessante medizinische

Beiträge finden Sie auch auf dem Gesundheitsportal für Hamburg:

www.healthcare-life.de

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Publikationen der CKB mediahouse GmbH | Alsterterrasse 7 | 20354 Hamburg | Geschäftsführer: Christian Bauer


EVENTS

Fashion

meets PS

Stefan Eckert neben

Jacqueline Pojer

(JPConsult) und Hapag

Lloyd Cruises-Chef

Karl J. Pojer

Mit Stefan Eckert und

Bentley in der HafenCity

Wenn Modeschöpfer Stefan Eckert

und Bentley Hamburg zum Christmas

Cocktail laden, lassen sich

Freunde, Kunden und Geschäftspartner

nicht lange bitten. Rund

120 Gäste aus Kultur, Wirtschaft,

Medien und der Modebranche

tummelten sich im Atelier des gebürtigen

Nürnbergers am Überseeboulevard

bei kalten Drinks und

heißen Beats. Neben Leder- und

Kaschmir-Highlights der aktuellen

Stefan Eckert-Kollektion 2018 gab

es für anspruchsvolle Vierrad-Fans

den neuen Bentley Continental GT

zu entdecken – zur Feier des Tages

in festlichem Gold.

Fashion-Kenner unter sich: Tom

Tailor-Chef Uwe Schröder und

seine Frau Judith werfen einen

Blick auf die Kollektion

Sorgten für die

richtige Stimmung:

(v. l.) die DJs Max

Wedekämper und

Niklas Blume

Glamuröse Präsentation: (v. l.) Marc B. Carlson (Retorio

GbR), Sharam Honarbakhsh (Members-lounge) und Christoph

Wührmann (Classic Car Consulting) vor dem neuen

Bentley Continental GT

Ganz großes

Kino!

Fotos: PREMIUM Entertainment GmbH | Dirk Schmidt

Zillertal Arena

Kaminfeuer - Atmosphäre und Winterurlaub

familiengeführtes Refugium nur für Erwachsene in Tirol

Der Brandstetterhof ****

ein Ort des Gebens und des Nehmens.

Weil wir gerne geben: Ehrliche Herzlichkeit und beste Qualität.

Und weil wir respektvoll nehmen: Ihre Zeit und Ihr Vertrauen.

Wertvolle Momente Genießen,

mit viel Ruhe, Entspannung und

kulinarischem Hochgenuss.

In voller Vorfreude auf Sie

Ihre Gastgeber

Klaus & Elisabeth Lindebner

Im Rahmen einer festlichen Gala eröffnete der Hamburger Kinobetreiber

Hans-Joachim Flebbe seine neue ASTOR Film Lounge in der

HafenCity. Das Besondere: Die Besucher des ersten Hamburger

Premiumkinos dürfen sich auf bequeme Liegesessel, Bedienung

im Saal und einen kostenlosen Begrüßungsdrink freuen – mehr als

500 geladene Gäste kamen bereits zur Premierenvorstellung in den

Genuss des einmaligen Luxus-Lichtspielhauses am Sandtorkai.

TIPP 1: SkiSAFARI | Skifahren in GANZ Tirol

Serfaus - Fiss - Ladis | Kitzbühler Alpen | Zillertaler Alpen

3 Tagesskipass, Skishuttle und Skiguide | max. 8 Pers. / Woche

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Facts:

20 Zimmer & Suiten mit heimeligen Wohngefühl | 400 Jahre alter Weinkeller |

Gourmetküche | AuszeitSpa | beste Qualität & Nachhaltigkeit |

Winterwanderwege | Langlauf- und Skiregion in unmittelbarer Nähe |

geführte Schneeschuhwanderungen mit dem Bergwanderführer uvm.

(v. l.) Kinobetreiber Hans-Joachim Flebbe, Schauspieler

Gustav Peter Wöhler, Rita Flebbe und Albert Wiederspiel,

Leiter des Festivals Filmfest Hamburg

Auch Ex-NDR-Intendant Jobst Plog und seine

Frau Ines gratulierten Hans-Joachim Flebbe

zur Eröffnung seiner vierten Astor Film

Lounge in Deutschland

TIPP 2: Skiurlaub in Tirol

6 Tages - Zillertaler Superskipass, 4 Skigebiete zur Auswahl,

kostenloses VIP Skishuttle

7 Nächte mit 3/4 Verwöhnpension ab € 908,- pro Person

Buchbar nur für Leser des HANSESTYLE - Magazin mit dem

Kennwort: HANSESTYLE | buchbar 04. Jänner - 31. März 2019

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genoss den Abend an der Seite

seiner Model-Freundin Lysann Geller

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Extras

Shuttle vom Flughafen Innsbruck

Hin- und Retourfahrt € 80,- | ab 6 Personen kostenlos

Skiverleih & Skischule - befindet sich direkt an der Talstation

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ÜBER 450 BÖDEN + TÜREN AM LAGER

Serie

OUTRO

„Moin Hamburg!“, sagt …

Cathy Hummels

Worin unterscheidet sich die öffentliche

Cathy Hummels von der privaten?

Da gibt es gar nicht so viele Unterschiede. Mein

Instagram-Account ist zwar öffentlich, gibt aber

viele private und echte Einblicke – so bin ich.

Was bringt Sie an stressigen Tagen auf den

Teppich?

Mein Sohn Ludwig bringt mich immer wieder runter.

Es ist einfach schön zu sehen, wie zufrieden

ihn Kleinigkeiten machen und wie genügsam Kinder

in dem Alter sind. Ich denke mir dann, dass er

keine gestresste Mutter verdient hat und entspanne

schnell wieder. Wenn es gar nicht geht, mache

ich Yoga.

Wer aus Bayern kommt, schätzt an Hamburg....

...dass Hamburg noch ein bisschen moderner

und offener ist als München. Ich mag auch die

freundliche, aufgeschlossene Art der Hamburger

sehr gern – Ludwigs Patentante ist Hamburgerin.

Wodurch wurden Sie das letzte Mal nachhaltig

beeindruckt?

Von meinem Sohn, der am 31. Oktober 2018 das

erste Mal freihändig gestanden hat – und das mit

nur zehneinhalb Monaten.

Welche Superkraft hätten Sie gern?

Ich würde gern fliegen können. Und wenn mich etwas

ärgert oder ich meine Ruhe haben will, hebe

ich einfach ab.

Worauf freuen Sie sich in 2019?

Ich freue mich auf spannende Projekte, tolle Erlebnisse

mit meiner Familie und darauf, Ludwigs

Entwicklung beobachten zu können.

In Hamburg sagt man Tschüss. Was sagen Sie?

In München sage ich Servus oder Pfiat di.

Über Cathy Hummels

Catherine „Cathy“ Hummels, verheiratet mit Fußballnationalspieler

Mats Hummels und seit Anfang

2018 Mutter ihres gemeinsamen Sohnes Ludwig,

wurde 1988 in Dachau bei München geboren, besuchte

das Carl-Orff-Gymnasium in Unterschleißheim

und studierte nach dem Abitur Betriebswirtschaftslehre

an der TU Dortmund. Cathy Hummels

ist Unternehmerin, Buchautorin und Designerin. Im

Mai erschien ihr erster Ratgeber „Stark mit Yoga:

Die besten Übungen für jede Lebenslage“ im Südwest

Verlag. Auf der HOPE-Gala in Dresden feierte

die 30-Jährige im Oktober ihr Debüt als Moderatorin

und führte vier Stunden durch den Abend, an dem

143.740 Euro für aidskranke Kinder in Südafrika zusammenkamen.

Foto: Philipp Rathmer

Abb. Kährs Parkett

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