antenne März 2014

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«Vertrauen ist die unverzichtbare Voraussetzung zwischenmenschlicher Beziehungen ... Eine Gesellschaft ohne Vertrauen muss jedes Detail regeln und kontrollieren, deswegen geht sie irgendwann an den Kontrollkosten zugrunde.» Das behauptet jedenfalls die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung1. Eine kühne These? Begleiten wir einmal einen vertrauensmässig unterbelichteten Zeitgenossen am Beginn eines neuen Tages.

DAS CHRISTLICHE MEDIENMAGAZIN

MÄRZ 2014

Gewöhnlich radikal

Seite 3

FENSTER ZUM SONNTAG

geht weiter!

Seite 13

TV – RADIO – INTERNET

www.erf.ch

Wer nicht vertraut,

hat‘s schwer im Leben

Seite 4


EDITORIAL |

Wem vertrauen Sie?

«Kommen Sie auf unsere Seite!» Mit diesem

Slogan wirbt eine grosse Versicherung für den Wechsel

zu ihrem Angebot. Die Werbespots zeigen, wie

dynamische Menschen unterschiedlichsten Alters

zielstrebig über eine rote Linie springen. «Kommen

Sie auf unsere Seite!» – die Einladung steht. Sie gilt

allen Menschen mit Charakter, die den Mut und die

Kraft haben, den Sprung über die rote Linie hin zu

mehr Sicherheit zu wagen.

Bei meiner Bibellektüre bin ich in Psalm 118 auf eine

interessante Parallele zum Versicherungs-Werbespot

gestossen. Da heisst es im sechsten Vers: «Der Herr

ist auf meiner Seite, und ich brauche mich vor nichts

und niemandem zu fürchten. Was kann mir ein Mensch

schon antun?»

Was für ein Versprechen! Für ein sicheres Leben

müssen wir uns nicht aus eigener Kraft auf die sichere

Seite retten. Nein, Gott ist in seinem Sohn Jesus

Christus Mensch geworden. Er hat von sich aus die

rote Linie überschritten und ist auf unsere Seite gekommen,

um uns ewiges Leben zu schenken.

Damit soll nichts gesagt sein gegen sinnvolle Versicherungen.

Aber vergessen wir nicht: Unsere wirkliche

Sicherheit liegt nicht in unserer Hand. Sie hängt

auch nicht ab von einem Sprung auf die Seite einer

neuen Versicherung. Entscheidend bleibt, dass wir

darauf vertrauen können: «Der Herr ist auf meiner

Seite, und ich brauche mich vor nichts und niemandem

zu fürchten. Was kann mir ein Mensch schon antun?»

Herzliche Grüsse

Hanspeter Hugentobler

Geschäftsführer

Wer nicht vertraut, hat’s schwer im Leben

| THEMA

Kein Mensch, keine Gesellschaft,

keine Wirtschaft kommen ohne Vertrauen

aus. Weil niemand alles weiss, alles kann,

alles beherrscht, ist jeder darauf angewiesen,

dass er sich auf andere verlassen

kann. Eine Gesellschaft, in der man einander

nicht mehr vertrauen kann und in der

wichtige Institutionen das Vertrauen

verspielt haben – eine solche Gesellschaft

gleicht einem Haus, zwischen dessen

Bausteinen der Mörtel zerbröselt und das

deshalb seine Stabilität verliert.

Seite 4

FENSTER ZUM SONNTAG geht weiter!

| MEDIENBLOG

Ein entsprechender Vertrag mit SRF

konnte in den vergangenen Wochen abgeschlossen

werden. Damit kann die Gute

Nachricht über die beliebten Fernsehtalks

und -magazine auch in den

kommenden fünf Jahren auf den prominenten

Kanälen von SRF ausgestrahlt

werden.

Seite 13

TWR bedeutet Hoffnung, Hilfe und Leben

| TWR

Afrika will und soll leben! Und dies

auch in Zeiten zwischen Katastrophen,

Krieg und Korruption. Immer wieder

kämpfen viele Afrikaner ums Überleben.

TWR will ihnen Hoffnung vermitteln und

zu einem Leben mit Perspektive verhelfen.

Die Sendungen «Afrika soll leben»

sprechen in ihren Alltag – mit Themen

wie Gesundheit, Landwirtschaft, Familie,

Versöhnung und vielen anderen.

Seite 30

MONATSSERIE

Auf Radio Life Channel

Da vertrau ich drauf

Die Bibel ist voll mit Versprechen, die

Gott uns gibt. Und das sind definitiv sehr

schöne Versprechen! Sie sprechen uns

zu, dass Gott uns versorgt, dass er uns

Freude gibt oder auch, dass wir bei ihm

geborgen und sicher sind.

Täglich ca. 11.50 Uhr und 17.10 Uhr


| PORTRÄT

Eine Lebenskrise als Wendepunkt

«Gewöhnlich radikal»

VON PETRA KIELIGER

Doch den Sinn in seinem Leben hat Benj

Keller im Glauben an Gott gefunden. «Diesen

müssen wir auch radikal leben.» Denn

Benj Keller ist überzeugt, dass wir eine

Verantwortung für die Gesellschaft tragen.

«Ich wünsche mir, dass die Christen wieder

vermehrt zur Ruhe kommen, um Gott zu

hören.» Er selber geht viel in die Natur,

fastet und betet.

«Ich spielte mit dem Gedanken, mich umzubringen.»

Gewöhnlich radikal: So bezeichnet

sich heute Benj Keller. Als Jugendlicher

war das ganz anders: «Damals suchte ich

die Radikalität im Aussergewöhnlichen.»

Benj Keller wechselt regelmässig seinen

Lebensstil: Drogen gehören zum Alltag –

und lassen ihn nicht so schnell los. Eine

Lebenskrise ist die Wende in seinem

Leben.

Benj Keller wächst wohlbehütet und streng

gläubig auf. Auf dem Gymnasium beginnt

er zu rebellieren: «Ich wollte selber den

Sinn des Lebens finden.» Verschiedene

Szenen wie Punk, Hippie oder Hip-Hop

geben ihm ein Zuhause – aber nur kurzzeitig.

Immer passend zum Lebensstil ist

seine Garderobe: «Ich wollte radikal sein

und vor dem Gewöhnlichen flüchten.»

«Ich gebe dir noch eine Chance.»

Drogen, Alkohol und Partys treiben Benj

Keller in Geldschulden. Schliesslich steckt

er als junger Mann in einer Lebenskrise:

«Ich spielte mit dem Gedanken, mich umzubringen.»

Um diesen in die Tat umzusetzen,

steigt er in sein Auto. Bevor der heutige

Familienvater aussteigt, öffnet er das

Handschuhfach und findet zufälligerweise

eine Bibel. «Ich war so verzweifelt, dass

ich sie aufgeschlagen und darin gelesen

habe.»

Der junge Mann schöpft nochmals Mut.

Nach vielen Jahren wendet sich Benj Keller

in seiner Not wieder Gott zu und fordert ihn

heraus: «Ich gebe dir noch ein Chance.»

Aber der Weg zurück ist ein harter Kampf

für den jungen Mann.

Gewöhnlich radikal

«Mein heutiger Alltag ist einerseits gewöhnlich,

aber andererseits gleichzeitig

radikal», erzählt Benj Keller. Sein Ventil ist

der Sport oder auch der Beruf als Akkordmaurer.

«Es ist ein strenger Job. Aber es

ist etwas Urmenschliches – und ich arbeite

gerne draussen.» Auch seine Familie gibt

dem zweifachen Familienvater etwas

Bodenständiges.

Vor zwei Jahren verspürten er und seine

Frau Eva-Maria, dass sie eine Veränderung

in ihrer Lebensform angehen sollten. Seither

wohnen sie als Familie zusammen mit

seiner Mutter und ihrem neuen Ehemann

in einer WG. «Es ist eine alternative Lebensform:

Ein Versuch, Synergien zu nutzen

und voneinander zu lernen.» Eine

weitere Leidenschaft von Benj Keller ist

die Jugendarbeit: «Es ist nicht unbedingt

wichtig, was du mit ihnen machst, sondern

dass du mit ihnen Zeit verbringst.»

Wenn Benj Keller heute auf seine turbulente

Jugendzeit zurückblickt, ist er trotz

allem auch dankbar. «Gott kann mich

genauso brauchen wie ich bin – mit oder

gerade wegen meiner Radikalität.»

TV-TIPP

FENSTER ZUM SONNTAG-Talk

Gewöhnlich radikal

Sa, 8. März

17.15 Uhr

18.30 Uhr

So, 9. März

11.45 Uhr

17.45 Uhr

RADIO-TIPP

Life Channel

Kompass: Gewöhnlich radikal

Mo, 10. März, 20.00 Uhr

antenne | März 2014 | 3


THEMA |

Ehe, Freundschaft, Familie – wer mit Menschen unterwegs ist, muss immer wieder neu vertrauen.

Vertrauen – für Zweifler ein grosser Schritt

Wer nicht vertraut, hat‘s schwer im Leben

VON WOLFGANG STEINSEIFER

«Vertrauen ist die unverzichtbare

Voraussetzung zwischenmenschlicher

Beziehungen ... Eine Gesellschaft ohne

Vertrauen muss jedes Detail regeln und

kontrollieren, deswegen geht sie irgendwann

an den Kontrollkosten zugrunde.»

Das behauptet jedenfalls die Frankfurter

Allgemeine Sonntagszeitung 1 . Eine kühne

These? Begleiten wir einmal einen vertrauensmässig

unterbelichteten Zeitgenossen

am Beginn eines neuen Tages.

Das nervende Piepsen des Weckers reisst

Thomas D. aus seinen allnächtlichen Albträumen

und liefert ihn einem weiteren Tag

voller Unsicherheiten und Ängste aus. Ein

Blick auf den roten Würfel mit dem weissen

Kreuz – 6:30 zeigen die Digitalziffern

an. Ob das stimmt? Ein ängstlicher Blick

aus dem Fenster – ist es nicht schon verdächtig

hell? Sind draussen nicht auffallend

viele Leute unterwegs? Ob er das

Radio anstellen soll? Aber kann er sich auf

die Zeitansage der Leute von Radio SRF

verlassen?

Irgendwann ist Thomas bereit, sich dem

Frühstück zu widmen. Er setzt die Kaffeemaschine

in Gang. Vorher überzeugt er

sich mit Hilfe eines Spannungsprüfers,

dass das Gehäuse nicht unter Strom steht.

Schliesslich will er keinen tödlichen

Stromschlag riskieren, wenn er die Bedienungsknöpfe

berührt. Auf dem Weg zur

Bushaltestelle fischt er die Tageszeitung

aus seinem Briefkasten. Im Gehen blättert

er bis zu den Todesanzeigen und überfliegt

sie. Den Rest wirft er ungelesen in den

Abfallkübel. Wie jeden Morgen. Warum soll

er sich mit Informationen belasten, deren

Wahrheitsgehalt er nicht nachprüfen kann?

Die Journaille phantasiert sich bestimmt

die Hälfte ihrer «Nachrichten» zusammen.

Einer schreibt vom anderen ab, und der

tumbe Pöbel glaubt das alles. Nein, er,

Thomas, lässt sich nicht zum Narren halten.

Es dauert zehn Minuten, bis der Bus

kommt. Thomas ist immer überpünktlich

an der Haltestelle – und nimmt immer

einen früheren Bus, als er eigentlich

braucht. Wer garantiert ihm, dass der

Fahrer den Fahrplan einhält? Da geht er

lieber auf Nummer sicher.

Apropos Fahrer, wer ist das denn heute

Morgen? Ah, ein Glück, den kennt er. Der

ist in Ordnung. Mit einigem Unbehagen

erinnert Thomas sich an den Zwischenfall

4 | antenne | März 2014


| THEMA

Piloten. Gewiss, es gibt da Abstufungen,

und auf der Rangliste derer, die wir als

«vertrauenswürdig» einstufen, gibt es ein

ständiges Auf und Ab. Je nachdem, welche

Ereignisse die Öffentlichkeit gerade empören,

sind unsere «Vertrauensaktien» enormen

Kursschwankungen ausgesetzt.

So stehen gegenwärtig zum Beispiel Banker

vertrauensmässig nicht sehr hoch im

Kurs, weil einige von ihnen durch zweifelhafte

Geschäfte den Ruf der Banken nachhaltig

beschädigt haben. Mithilfe bei Steuerbetrug,

Liborskandal, Manipulationen

am Devisenmarkt ... Unter diesen Skandalen

müssen auch die vielen anständigen

Bankangestellten leiden.

vor einigen Wochen. Da hatte ein Kerl

hinter dem Steuer gesessen, den er noch

nie gesehen hatte. Ein Wildfremder! Gehörte

der überhaupt zum Busunternehmen?

Thomas war der kalte Schweiss

ausgebrochen. Konnte er sich vertrauensselig

einem völlig unbekannten Mann am

Steuer ausliefern ...?

Wer nicht vertraut, hat’s schwer im Leben

Ach ja, er hat’s schwer im Leben, der «ungläubige

Thomas». Und seine Leiden sind

mit der Busfahrt am Morgen noch längst

nicht zu Ende. An der Arbeitsstelle und

nach Feierabend, im Haushalt und im

Grossstadtdschungel – überall lauern auf

ihn Gefahren. Nie weiss er, wem er vertrauen

und worauf er sich verlassen kann.

Unser fiktiver Thomas D. wird irgendwann

einmal die Hilfe eines Psychiaters oder

einer psychiatrischen Einrichtung in Anspruch

nehmen müssen, weil ihn sein

paranoides Misstrauen und seine Angst

total lebensunfähig machen. Um sich

einigermassen sicher zu fühlen, müsste er

ja alles überwachen und überprüfen können.

Er müsste sich – die Amerikaner

lassen grüssen – seine ganz persönliche

NSA halten. Die müsste ihn mit all den

Informationen füttern, die er braucht, um

sein Leben einigermassen angstfrei und

ohne Albträume zu bewältigen. Und dann

müsste er auch noch in der Lage sein, all

diese Informationen zu verstehen und zu

verdauen. Müsste,

müsste, müsste ...

«Wenn, wie immer betont,

United Bandits of Switzerland

«Vertrauen ist eine flüchtige Währung.»

So beklagte sogar die nicht eben als wirtschafts-

und bankenkritisch bekannte

Neue Zürcher Zeitung am 2. November

2013 den Vertrauenscrash, den gewisse

Banken durch ihre Manipulationen am

Devisenmarkt verschuldet hatten. 2 Wenn

selbst die NZZ feststellt, dass sich das

Vertrauen in die Banken «verflüchtigt»,

klingt es fast makaber, wenn z. B. die

Credit Suisse auf ihrer Website vollmundig

verkündet: «Vertrauen ist das Fundament

unseres Geschäftserfolgs» 3 . Und

wie tief muss die Glaubwürdigkeitskrise

sein, in der sich die Banken befinden,

wenn böse Zungen die Marke «UBS»

ungestraft mit «United Bandits of Switzerland»

übersetzen.

Der bekannte St. Galler

In Wirklichkeit kommen

kein Mensch,

Vertrauen die Grundlage von

Wirtschaft und Gesellschaft

Soziologe Peter Gross

führte bereits 2009 in

keine Gesellschaft,

einem Vortrag zum

keine Wirtschaft ohne bildet, steht die moderne Thema «Vertrauen in

Vertrauen aus. Weil Gesellschaft vor einem Kollaps. einer instabilen Zeit»

niemand alles weiss,

aus: «Vertrauen

alles kann, alles Denn ohne Vertrauen scheint schwindet zur Zeit in

beherrscht, ist jeder nichts zu gehen.»

einem beunruhigenden

darauf angewiesen,

Ausmass. Nicht nur in

dass er sich auf andere verlassen kann.

Die meisten Menschen tun das auch, oft

ohne sich dessen überhaupt bewusst zu

sein. Wir vertrauen in der Regel unserer

Ärztin und unserem Coiffeur, dem anderen

Strassenverkehrsteilnehmer und dem

Polizisten, der Buschauffeuse und dem

die Börsen und die Banken. Und nicht nur

in die Medien und die Politik. Sondern

angesichts der neuesten Steueraffären in

unser System und ihre Exponenten insgesamt.

Dafür grassiert Misstrauen ... Laut

einer Studie des Schweizerischen Gottlieb-

Duttweiler Instituts hat das Vertrauen der

antenne | März 2014 | 5


THEMA |

Schweizer in ihre Mitmenschen einen

historischen Tiefpunkt erreicht. Nur noch

knapp die Hälfte der Befragten glaubt, man

könne den meisten glauben ... Wenn, wie

immer betont, Vertrauen die Grundlage von

Wirtschaft und Gesellschaft bildet, steht

die moderne Gesellschaft vor einem Kollaps.

Denn ohne Vertrauen scheint nichts

zu gehen.» 4

Eine Gesellschaft, in

der man einander

nicht mehr vertrauen

kann und in der wichtige

Institutionen das

Vertrauen verspielt

haben – eine solche

Gesellschaft gleicht

einem Haus, zwischen dessen Bausteinen

der Mörtel zerbröselt oder das deshalb

seine Stabilität verliert. Früher oder später

kommt der von Peter Gross befürchtete

«Kollaps».

Vertrauen gründet sich auf Treue

Was meinen wir eigentlich, wenn wir von

«Vertrauen» sprechen? Unser deutsches

Wort «Ver-trau-en» ist sprachgeschichtlich

verwandt mit «Treue», und «Treue»

geht auf das alte Wort «triuwe» zurück,

was eigentlich «stark, fest wie ein Baum»

bedeutet. Zum Vertrauen gehört als Gegenüber

die Treue.

Ohne Vertrauen zu Gott lebt

der Mensch nun in Angst vor

Gott: Er versteckt sich vor

Gott, statt sich an der Gemeinschaft

mit ihm zu freuen.

fragen wir uns, was wir überhaupt noch

glauben, wem wir überhaupt noch vertrauen

können. Es herrschen auf einmal Unsicherheit,

Misstrauen – und Angst.

Vertrauen ist alternativlos

Warum ist das so? Warum ist Vertrauen

so wichtig? Mich selbst überzeugt die

Antwort, die in der Bibel darauf gegeben

wird: Vertrauen – und

Treue – sind deshalb

lebenswichtig für uns,

weil Gott uns Menschen

als begrenzte Wesen

geschaffen hat, die ihn

und einander brauchen.

Wir sind weder allmächtig

noch allwissend;

wir haben nicht alles, was wir benötigen,

und sind deshalb auf die Ergänzung

durch Gott und unsere Mitmenschen

angewiesen. Wenn das stimmt, müssen

wir uns darauf verlassen können, dass die

anderen es gut mit uns meinen. Wer als

ergänzungsbedürftiger Mensch nicht

vertrauen kann, versinkt in Misstrauen

und Angst oder entwickelt als Überlebensstrategie

Allmachtsphantasien («Die

einzige Hand, auf die ich mich verlasse,

hängt an meinem Arm»).

Das kommt eindrucksvoll in der Schöpfungsgeschichte

auf den ersten Seiten der

Bibel zum Ausdruck. Da wird erzählt, dass

Gott, der allmächtige, ewige Schöpfer des

Universums, als Abschluss seiner Schöpfung

den Menschen erschafft – ein endliches,

begrenztes Wesen aus «Erdenstaub».

Durch den Schöpfergeist Gottes

wird der «Erdling» (hebräisch «Adam») zu

einem Lebewesen, das in einer einzigartigen

Beziehung zu Gott leben soll und von

Gott für grosse Aufgaben begabt wird.

Dieser Mensch ist auf Gemeinschaft, Austausch

und Partnerschaft angelegt («Es ist

nicht gut, dass der Mensch allein sei»). Als

Einzelner ist der Mensch also «nicht gut»,

weil unvollständig. Erst als Wesen, das in

Beziehungen lebt, ist er ein ganzer

Mensch, denn er hat die Ergänzung, auf die

er angewiesen ist.

Beziehungen werden genährt vom Vertrauen,

dass das Gegenüber treu und verlässlich

und auf unser Wohl bedacht ist. Solches

Vertrauen ist immer ein Wagnis, für

«Vertrauen ist das feste Überzeugtsein von

der Verlässlichkeit / Zuverlässigkeit

[Treue] jemandes bzw. einer Sache», definiert

der Duden das Wort. Vertrauen ist

also nur da begründet und gerechtfertigt,

wo die Person oder die Institution, der man

vertraut, treu (verlässlich, zuverlässig,

wahrhaftig, redlich ...) ist.

Wir sind als einzelne Menschen und als

Gesellschaft einander «auf Treu und Glauben»

ausgeliefert. Wir müssen auf die

Treue (Zuverlässigkeit, Wahrhaftigkeit,

Redlichkeit ...) anderer vertrauen können.

Und, wie schon gesagt, in unserem Alltag

funktioniert das ja auch meistens, ohne

dass wir uns darüber überhaupt Rechenschaft

ablegen. Genau deshalb ist ein

Vertrauensbruch eine Katastrophe. Wenn

nämlich Vertrauen auf persönlicher Ebene

oder in grossem Stil missbraucht wird,

Sicherheit geben hilft manchen Menschen zu mutigen Schritten.

6 | antenne | März 2014


| THEMA

das man sich entscheiden muss. Auch dies

wird in der biblischen Schöpfungsgeschichte

beschrieben: Gott beschenkt den

Menschen mit einer unermesslich grossen

Vielfalt («Von allen Früchten des Gartens

darfst du essen»), aber er macht ihn auch

auf die Grenze aufmerksam, die er als

begrenztes Wesen respektieren soll («aber

vom Baum der Erkenntnis des Guten und

Bösen darfst du nicht essen»). Wenn ich

das richtig verstehe, sagt Gott damit: Du

endlicher Mensch, es gibt Dinge, die deinen

geistigen Horizont übersteigen und dich als

Geschöpf überfordern. Dinge, die nur ich

überschaue und beurteilen kann. Vertraust

du mir, deinem unendlichen Schöpfer?

Vertraust du mir, dass die Grenzen, die ich

dir gesetzt habe, zu deinem Besten dienen,

ja für dich lebensnotwendig sind?

Wir müssen uns immer wieder neu entscheiden zu vertrauen.

Wer die Bibel kennt, weiss, wie es weitergeht.

Der Mensch ist nicht damit zufrieden,

als begrenztes Geschöpf auf Gott und auf

die Ergänzung durch seine Mitmenschen

angewiesen zu sein. Sein Misstrauen erwacht:

Sollte Gott ihm am Ende das Wichtigste

und Beste vorenthalten? Sollte Gott

ein egoistischer Tyrann sein? Statt Gott zu

vertrauen will er selbst alles wissen,

selbst alles entscheiden, selbst «sein wie

Gott». In seinem Allmachtswahn gleicht er

einem Fisch, der aus dem Wasser an Land

springt, um fortan auf dem Land zu leben,

weil er nicht wahrhaben will, dass er nur in

seinem Lebenselement, dem Wasser,

leben kann.

Die Folgen sind verheerend. Ohne Vertrauen

zu Gott lebt der Mensch nun in Angst vor

Gott: Er versteckt sich vor Gott, statt sich

an der Gemeinschaft mit ihm zu freuen.

Und der Mitmensch, über den er vorher in

kindlicher Freude gejubelt hat, wird zum

Gegner und Feind, dem er misstraut und

auf den er allzu gern eigene Schuld und

eigenes Versagen abwälzt. Mit der Aufgabe

des Vertrauens stirbt der Mensch als

Beziehungswesen.

Vertrauen wagen

Das alles ist nachzulesen in den ersten

drei Kapiteln der Bibel. Der ganze Rest der

Bibel hat in gewisser Hinsicht ein grosses

Thema: Wie Gott sich aufmacht, um die

Herzen der Menschen, ihr Vertrauen und

ihre Liebe, wieder für sich zu gewinnen.

Die Geschichte der «vertrauensbildenden

Massnahmen» Gottes gipfelt darin, dass

Gott in der Person von Jesus Christus

Mensch wird und sich bis hin zum Tod an

einem römischen «Galgen» mit den Menschen

identifiziert. Gott lebt mit den Menschen,

leidet mit den Menschen, stirbt mit

den Menschen und nimmt ihre Gottesfeindschaft

und Gottesferne mit sich in den Tod.

So beweist er ihnen seine Liebe und Treue,

und so wirbt er um ihr Vertrauen.

Es geht dabei nicht um ein blindes Vertrauen,

das Fragen und Zweifel abwürgt. Vertrauen

entsteht aus gemeinsamen Erfahrungen,

die man im Lauf der Zeit

miteinander gemacht hat. Dazu gehört

auch, dass Fragen und Zweifel ausgesprochen

und ernst genommen werden. Zweifel

sind die Feuerprobe, in der sich erweist, ob

Vertrauen gerechtfertigt ist oder nicht. Das

gilt für zwischenmenschliche Beziehungen

wie für die Beziehung zu Gott. Die Bibel ist

voll von Geschichten zweifelnder Menschen.

Sie schwanken zwischen Vertrauen

und Skepsis. Gott ermutigt sie, sich ehrlich

mit ihren kritischen Fragen auseinanderzusetzen,

statt sie «im geistigen Fusel der

Religion zu ersäufen» (so der Vorwurf

Lenins). Aber auch dann bleibt Vertrauen

letztlich ein Wagnis. Sich jemandem anvertrauen

bedeutet immer auch sich ihm

ausliefern. Das fällt uns schon auf zwischenmenschlicher

Ebene schwer. Da

muss man einander gut kennen oder zumindest

überzeugende Referenzen präsentiert

bekommen. Wieviel schwerer ist

es, einem Gott zu vertrauen, den man nicht

sieht und der von vielen Mitmenschen für

alles Schreckliche in der Welt verantwortlich

gemacht wird.

Wir schaffen es nicht, Gott zu vertrauen?

Das mag wohl sein. Aber wir können innerlich

offen sein für eine persönliche Begegnung

mit ihm. Gott hat versprochen, dass

er uns dann tatsächlich entgegenkommen

und uns von seiner Liebe und Treue überzeugen

wird. Nicht selten mit Hilfe von

Mitmenschen, die wir als vertrauenswürdig

erlebt haben und denen wir glauben,

was sie uns über ihre eigenen Erfahrungen

mit Gott berichten.

Wer Gott so kennengelernt hat, ist damit

nicht automatisch immun gegen Zweifel.

Gottes Handeln wird ihm immer wieder

einmal unbegreiflich erscheinen. Aber das

Grundvertrauen in Gott wird auch Zeiten

von Glaubenskrisen überstehen. Garant

dafür ist nicht unser unbeschränktes Vertrauen,

sondern Gottes Treue. Darauf

vertraue ich.

1 Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung,

17. 12. 2006, Nr. 50 / S. 60

2 Quicklink 1012

3 Quicklink 1013

4 Quicklink 1014

antenne | März 2014 | 7


THEMA |

Dem Leben immer wieder eine neue Chance geben!

«… und wenn mein Vertrauen

missbraucht wurde?»

VON VERENA BIRCHLER

Wir alle kennen es. Wir alle wurden

schon mal enttäuscht. Das Vertrauen, das

wir in Menschen gesetzt haben, wurde

missbraucht. Zurück bleiben oft Enttäuschung,

Mutlosigkeit und Resignation.

Doch das muss nicht sein. Auch Jesus

wurde enttäuscht. Von denen, die ihm am

nächsten standen wie zum Beispiel Petrus,

der Jesus drei Mal verleugnete. Drei

Mal behauptete er, Jesus nicht zu kennen.

Petrus musste mit diesem Versagen

fertig werden und seine Geschichte mit

Jesus «neu starten».

Lukas erzählt im Neuen Testament vom

Versagen von Petrus. 1 Kurz vor der Gefangennahme

von Jesus hatte Petrus noch

lauthals verkündet, dass er immer zu ihm

stehen würde. Als er dann aber nach der

Verhaftung von Jesus immer wieder auf

diesen Mann angesprochen wurde, sagte

Petrus am Feuer: «Mensch, ich weiss nicht,

was du sagst. Ich kenne diesen Mann

nicht.» Lukas fährt in seiner Erzählung

fort: «Und alsbald, während er noch redete,

krähte der Hahn. Und der Herr wandte

sich um und sah Petrus an. Und Petrus

dachte an des Herrn Wort, wie er zu ihm

gesagt hatte: Ehe heute der Hahn kräht,

wirst du mich dreimal verleugnen. Und

Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.»

Jesus sah Petrus mitten ins Herz, er sah

den Verrat seines Freundes und machte

diesem bewusst, was er gerade getan

hatte. Petrus war es nicht egal, dass er

Jesus enttäuscht hatte. Es ging ihm so zu

Herzen, dass er «bitterlich weinte». Für

einen Haudegen wie Petrus war dies eine

Wenn Menschen enttäuscht werden, hat

dies immer zwei Seiten. Da ist zuerst die

Perspektive der enttäuschten Person. Ich

erinnere mich noch gut an einen Satz von

Alt-Bundesrat Adolf Ogi. Als er sein Amt

als Bundesrat antrat, sagte er zu seinem

– ihm zum Teil noch unbekannten – Mitarbeiterstab:

«Ich vertraue Ihnen solange,

bis Sie mich enttäuschen.» Hinter diesem

Satz stecken zwei Wahrheiten. Die eine ist:

«Ich bringe grundsätzlich allen Menschen

vorurteilsfrei Vertrauen entgegen.» Wer so

denkt, ist zweifelsohne «positiv imprägniert».

Im zweiten Teil sickert allerdings

auch die Lebenserfahrung durch. Wie jeder

Mensch hat auch Adolf Ogi seine Erfahrungen

mit Menschen gemacht, die ihn enttäuscht

haben. Und als Realist hat er diese

Möglichkeit in den vor ihm – und seinem

Team – liegenden Weg miteinbezogen.

Wir kennen aber auch Situationen, in denen

wir andere Menschen enttäuscht, vielleicht

sogar regelrecht ihr Vertrauen missbraucht

haben. Wenn wir einigermassen

normal sozialisiert sind, ist uns das nicht

egal. Denn die Enttäuschten reagieren ja

auch auf unser Versagen. Schauen wir

einmal Petrus etwas genauer an.

Wenn alles zerbrochen scheint: Vergebung hilft uns wieder hoffnungsvoll weiterzugehen.

8 | antenne | März 2014


| THEMA

starke Gefühlsregung. Unter Enttäuschungen

und Vertrauensmissbrauch leiden

meistens beide Seiten. Und deshalb ist es

auch wichtig, wie beide reagieren.

Jesus verrückte Optik

«Ich kenne Jesus nicht!» schleuderte

Petrus den Menschen rund um das Lagerfeuer

entgegen. Mit seinem ihm eigenen

Temperament. Die Bibel erzählt weiter: «In

diesem Augenblick

wandte sich Jesus um

und sah seinen Jünger

an.» Der Blick von

Jesus machte Petrus

klar, wie widersprüchlich

sein Verhalten im starten».

Vergleich zu dem war,

was er noch vor kurzer Zeit versprochen

hatte. Aber der Blick von Jesus war nicht

vernichtend. Wir kennen das ja. Blicke

können viele Emotionen auslösen. Daher

kommt wahrscheinlich auch der bekannte

Satz «Wenn Blicke töten könnten.» Aber

Weil Jesus uns auch immer

mit dem Herz der Vergebung

begegnet, können wir «neu

hinter dem Blick von Jesus verbarg sich

eine andere Motivation. Bestimmt war

Jesus enttäuscht. Aber er entzog deshalb

Petrus nicht seine Liebe, seine Zuwendung,

seine Fürsorge. Jesus hatte und hat eine

andere Optik. Weil Jesus uns auch immer

mit dem Herz der Vergebung begegnet,

können wir «neu starten». Wir müssen

nicht beim Versagen bleiben. Petrus konnte

durch dieses Versagen ehrlich bereuen

und sein Leben mit

neuen Erkenntnissen

vorwärts gerichtet

leben.

Enttäuschen – Vergeben

– Vertrauen

Für «Enttäuschte» und

«Enttäuscher» gibt es die exakt gleiche

gute Möglichkeit, das Leben trotz der

gemachten Erfahrungen wieder positiv

weiter zu gestalten. Am Anfang steht die

Vergebung. Damit meine ich nicht das

oberflächliche «Isch scho wieder guet». Es

geht vielmehr um das Hinschauen. Was

führte zur Enttäuschung? Weshalb wurde

mein Vertrauen missbraucht? Die Gründe

dafür können so vielfältig sein, dass es

vielleicht sogar richtig viel Arbeit braucht,

um die korrekten Erkenntnisse daraus zu

gewinnen. Vielleicht konnte der oder die

andere meinen Erwartungen gar nicht

entsprechen. Vielleicht waren die eigenen

Vorstellungen falsch oder überhöht.

Aus dieser Vergebung heraus können wir

das Vertrauen wieder aufbauen und hoffen,

dass die gemeinsamen Erwartungen ein

nächstes Mal realistischer sind. Zu diesem

erneuten Vertrauen gehört viel Offenheit,

ehrliche Gespräche. Aber auch Selbstkritik

und Humor. Mir fällt auf, dass viele Menschen

unfähig sind, über sich selbst zu

lachen. Diese Unfähigkeit verhindert einen

offenen Umgang mit eigenen Schwächen.

Petrus fand einen Weg raus aus seiner

Erschütterung. Der Blick, den Jesus ihm

am Lagerfeuer schenkte, gab ihm später

Hoffnung. Denn statt einer grossen Verurteilung

spürte er Vergebung und erneutes

Vertrauen. Dieses Vertrauen gab ihm die

Kraft, einer der bedeutendsten Männer in

Sachen «Verbreitung der Guten Nachricht»

zu werden. Auch später gab es in seinem

Leben wieder Enttäuschungen. Denken wir

nur an seinen Konflikt mit Paulus. Dieser

führte sogar zur Trennung. Die Bibel hat

noch viele solcher Beispiele bereit. Sie alle

zeigen uns drei wichtige Punkte:

1. Es gibt kein konfliktfreies Leben. Wir

werden immer wieder mal enttäuscht.

Und wir selber enttäuschen andere.

2. Die Enttäuschung ist nicht das Ende. Wer

den Mut hat, genau hinzuschauen, zu

vergeben und neu zu starten, wird stärker

und kann sein Leben immer wieder

neu gestalten.

3. Solche Erfahrungen bringen uns näher

zu Gott. Im Auf und Ab unserer Schicksale

ist Gott der feste Wert, so wie es die

Jahreslosung 2014 zum Ausdruck bringt:

«Gott nahe zu sein ist mein Glück!» 2

1 Lukas 22,60–62

2 Psalm 73,28

antenne | März 2014 | 9


MONATSTHEMA |

Zwischen Vertrauen und Enttäuschung

Auf den Spuren von

Sinn- und Lebensfragen

Das Medienportal von ERF Medien ist voll mit Inhalten

zu Sinn- und Lebensfragen. Erfahren Sie mehr über

Menschen, die Wege aus der Enttäuschung hin zu neuem

Vertrauen gefunden haben. Vertrauen zu Menschen

und zu Gott!

Hören

Sehen

FENSTER ZUM SONNTAG-Talk

ÜÜ

Ein Leben voller Neuanfänge

ÜÜ

Ich bin adoptiert

Radio Life Channel

ÜÜ

Sam Urech – Sportreporter am Live-Ticker

(Porträt)

ÜÜ

Von der Angst zum Vertrauen (Kompass Basic)

ÜÜ

Sucht und Sehnsucht (Kompass)

ÜÜ

Dem vertrauen, der den richtigen Weg kennt

(Gedankenstrich)

ÜÜ

Vertrauen in SEIN Leben (Gottesdienst)

Lesen

Medienmagazin antenne

ÜÜ

Einfach beten – kann jeder

ÜÜ

Ich war enttäuscht von Gott

Finden Sie weitergehende Literatur

im ERF-Medienshop zu den Themen

Vertrauen und Enttäuschungen

Dossier

Neugierig? Wir haben für Sie ein Dossier zum Monatsthema «Zwischen Vertrauen

und Enttäuschung» zusammengestellt. Sie finden alle Beiträge unter

www.erf-medien.ch/Vertrauen

10 | antenne | März 2014


Der Sand der Vergebung

Zwei Freunde gingen zu Fuss durch die Wüste. Sie waren

schon einige Tage unterwegs, als sie plötzlich Streit bekamen.

Der Streit gipfelte darin, dass einer der Freunde dem

anderen ins Gesicht schlug. Derjenige, der geohrfeigt

wurde, trug eine Verletzung davon. Ohne jedoch ein Wort zu

verlieren, kniete er nieder und schrieb in den Sand: «Heute

hat mein bester Freund mir ins Gesicht geschlagen!»

Sie gingen weiter und kamen zu einer Oase, wo sie sich

entschieden zu baden. Derjenige, der geohrfeigt wurde,

blieb jedoch im sumpfigen Seeboden stecken und drohte zu

ertrinken. Sein Freund kam ihm zu Hilfe und rettete ihn. Als

dieser sich erholt hatte, ritzte er in einen kleinen Felsen:

«Heute hat mir mein bester Freund das Leben gerettet.»

Der Mann, der seinen Freund geschlagen und gerettet

hatte, fragte ihn: «Nachdem ich dich verletzt hatte,

schriebst du in den Sand – und jetzt schreibst du auf einen

Stein! Warum?» Sein Freund antwortete: «Wenn uns jemand

weh tut, sollten wir es im Sand aufschreiben, wo

Winde der Vergebung dies wieder verwehen können. Aber

wenn jemand etwas Gutes für uns tut, sollten wir es in

einen Stein meisseln, damit kein Wind diese Erinnerungen

jemals verwehen kann.»

Autor unbekannt

antenne | März 2014 | 11


ALLTAGSTIPP |

Interessantes und Aktuelles für den Alltag

Honig ist nicht gleich Honig –

Verwendung in der Küche

Sicher mit Strom umgehen

Zivilcourage – aber sicher!

Der Akazienhonig weist nicht viel Eigenaroma

auf. Zart-süss ist der Rapshonig,

fast weiss in der Farbe. Waldhonig

schmeckt angenehm würzig, ist dunkel

und weniger süss als Blütenhonig. Milder

Honig rundet den Geschmack von sauren

Speisen ab. Dabei genügt je nach Menge

ein halber bis ein ganzer Teelöffel oder

bei Salatsaucen auch nur eine Messerspitze

davon.

Beim Backen mit Honig muss beachtet

werden, dass der Honig das Gebäck

schneller bräunt als Zucker: Die Hitze daher

etwas zurückdrehen. Honig ist süsser

als Zucker. Je nach Sorte entsprechen

110 bis 160 Gramm etwa 200 Gramm Zucker.

Honig hat auch einen Wasseranteil.

Daher sollte man generell die Flüssigkeit

etwas reduzieren.

In der Vollwertküche steht Honig als

Süssmittel an erster Stelle, speziell wenn

die Speise nicht mehr aufgekocht werden

muss, denn …

• Honig schmeckt sehr gut.

• Honig ist leicht verdaulich.

• Honig enthält überwiegend Traubenund

Fruchtzucker.

• Honig enthält etwa 20 % weniger Kalorien

als Zucker.

• Honig besitzt neben den Zuckerarten

noch viele andere Bestandteile wie

Vitamine, Enzyme, Spurenelemente,

Säuren und Pollen.

Was die Volksweisheit schon lange wusste,

haben auch Studien bewiesen: Honig

ist gesund.

Quelle: www.toplife.at/gesundheit

12 | antenne | März 2014

• Elektrizität kann man weder sehen,

hören, riechen noch schmecken – aber

fühlen! Seien Sie deshalb mit Strom

besonders vorsichtig.

• Prüfen Sie Geräte, Anschlussleitungen

und Stecker vor jedem Gebrauch auf

Beschädigungen.

• Benutzen Sie bei gleichzeitigem

Einsatz von mehreren Geräten eine

Steckerleiste. Beachten Sei dabei die

Belastungsgrenze der Zuleitung.

• Lassen Sie zum Schutz der Kinder

Sperrloch-Steckdosen montieren.

• Ziehen Sie Kabel am Stecker und nicht

am Kabel selbst aus der Steckdose.

• Verwenden Sie Kabelkanäle und Kabelverkürzer,

damit lange Kabel nicht

zu Stolperfallen werden.

• Achten Sie beim Ersatz von Schmelzsicherungen

auf korrekte Amperestärken.

Quelle: www.bfu.ch, «Geräte im Haushalt»

1,2 kg

Die Schweizer gehören mit einem Verzehr

von etwa 1,2 Kilo Honig pro Kopf und Jahr

zu den grössten Honigschleckmäulern

weltweit. Etwa ein Drittel unseres konsumierten

Honigs stammt von Imkern aus

der Schweiz, die restlichen zwei Drittel

werden importiert.

Quelle: www.simplyscience.ch

Wie helfen, wenn Personen in Notsituationen

geraten? Welches Risiko gehen Sie

ein? Wie verhalten Sie sich im Ernstfall,

ohne sich zu gefährden? Das Schlimmste

ist wegschauen und schweigen.

Helfen ohne selbst in Gefahr zu sein. Ihre

eigene Gesundheit ist wichtiger als den

Helden zu spielen. Ein lautes Wort oder

eine kleine Geste hilft bereits, um den

Täter einzuschüchtern und ihn von seinem

Vorhaben abzubringen. Geben Sie dem Täter

nicht das Gefühl, ihn zu attackieren.

Aktiv zur Mithilfe aufrufen. Sprechen Sie

eine andere Person direkt an und fordern

Sie sie auf, mitzuhelfen. Reagieren Sie als

Erste(r) und machen Sie gezielt auf die

Situation aufmerksam.

Tätermerkmale einprägen. Notieren Sie

sich die Auffälligkeiten und beobachten

Sie aufmerksam die Szene. Jedes Detail

ist wichtig. Prägen Sie sich die Merkmale

der Täter ein und in welche Richtung diese

allenfalls entkommen sind.

Hilfe organisieren – Notruf 117. Je

schneller die Polizei informiert ist, desto

besser reagiert sie.

Um die Opfer kümmern. Helfen Sie so gut

es Ihnen möglich ist.

Als Zeuge melden. Stellen Sie sich als

Zeuge zur Verfügung. Die Polizei ist Ihnen

für jedes Detail und Ihre genaue Beschreibung

des Geschehens dankbar.

Quelle: polizei.lu.ch


Mit Büchern den Horizont erweitern

| BUCHTIPP

Denise Battaglia und

Ruth Baumann-Hölzle (Hg.)

Gutes Leben – gutes Sterben

«Leben und Sterben sind eingebettet

zwischen Geburt und Tod. Diese Lebensspanne

enthält Momente der Liebe, Lust,

Freude, Freundschaft, Lebensenergie

und Tatkraft; aber ebenso Momente von

Hilflosigkeit, Leid, Abschied, Schmerz

und Trauer. Das eigene Leben trotz und

mit seinen Bruchstellen im Rückblick, im

Augenblick und im Ausblick als sinnvoll

erfahren zu können, ist Gnade», heisst es

im Editorial von Ruth Baumann-Hölzle,

Theologin und Leiterin des Instituts Dialog

Ethik. Um die dabei gestellten Fragen

nach gelingendem Leben zu beantworten,

braucht es auch gute gesellschaftliche

Rahmenbedingungen. Es zeigt sich anhand

vieler persönlicher Ansichten, dass

sich ein erfülltes Leben und gutes Sterben

die Hand geben. Wer mit seinem Leben

versöhnt ist, kann es besser loslassen,

unabhängig von Glaubenserfahrungen.

Dieses kleine und feine Büchlein vereint

Gedanken, Worte, Interviews und Umfragen

verschiedener Autoren und möchte

zu eigenen Gedanken inspirieren und

ermutigen.

Schulthess Juristische Medien,

ISBN 978-3-7255-6779-9

RADIO-TIPP

TOP-BUCHTIPP

Ausführliche Rezensionen zu weiteren

Empfehlungen auf Radio Life Channel

www.lifechannel.ch/lesetipp

jeden Dienstag 09.35 und 11.05 Uhr

ERF Medien-Shop

Alle Bücher und DVDs sind im Shop von

ERF Medien erhältlich: erf-medien.ch/shop

Hanspeter und Annemarie Obrist

Zu Fuss als Ehepaar nach Jerusalem

13 Länder und vier Jahreszeiten

Aus einer wahnwitzigen Idee wird eine Abenteuerreise mit Gott, der Natur, mit anderen

Menschen und Kulturen und nicht zuletzt mit dem Ehepartner. Das Ziel: Von Basel nach

Jerusalem – zu Fuss! Einzig erlaubte Reisebegleiter sind das Gepäck im Rucksack und

das Herz voller Vertrauen in die tägliche Fürsorge Gottes. Wenn es denn so etwas wie

ein Wandervirus gibt, dann ist diese Lektüre ansteckend. Der Gedanke, für ein gutes

Jahr allen Verpflichtungen abzusagen, neue Horizonte innen wie aussen zu sehen, ist

ein Traum vieler Menschen, den sie im Gegensatz zum Ehepaar Obrist jedoch nie in die

Tat umsetzen. Daher inspiriert ihre Geschichte, auf die innere Stimme zu hören und

Gott miteinzubeziehen. Das Buch ist reich bebildert und zu jedem Kapitel kann ein QR-

Code eingelesen werden.

Buch erhältlich unter Buch@BaselJerusalem.info oder Telefon 078 803 38 56

Tracy Chevalier

Die englische Freundin

Die junge englische Quäkerin Honor verlässt Mitte des 19. Jahrhunderts wegen einer

unglücklichen Liebe ihre Heimat. Im fernen Amerika will sie einen Neuanfang wagen.

Doch das Leben dort ist hart und die Sklavenfrage spaltet die Nation. Als sich ausgerechnet

der Sklavenjäger Donovan für Honor interessiert, gerät sie in eine schwierige Lage.

Als Quäkerin fühlt sie sich hin- und hergerissen zwischen ihrer Überzeugung, Unrecht

entgegentreten zu müssen, und ihrer Abhängigkeit als Frau und Fremde. Bis sie jedoch

einer Entscheidung nicht länger aus dem Weg gehen kann. Tracy Chevalier beschreibt in

diesem historischen Roman mit Honor eine starke Frauenfigur.

Knaus Verlag, ISBN 978-3-8135-0595-5

Markus Majowski

Markus, glaubst Du an den lieben Gott?

Kennen Sie Zwerg «Cookie» aus dem Kinoerfolg «7 Zwerge»? Das Fernsehpublikum

kennt Markus Majowski nur von seiner komischen Seite, doch in seiner Autobiografie

kommen auch andere Facetten, mit leisen Tönen, zum Ausdruck. Gerade in schwierigen

Zeiten hat er seinen Glauben neu entdeckt. Dieses ehrliche, mutige und wunderbar

fröhliche Buch zeigt, was es bedeutet, lebendig zu sein und in Gott seinen festen Halt zu

finden. Entdecken Sie diesen warmherzigen und humorvollen Menschen, der nicht nur

mit Leib und Seele Schauspieler ist, sondern sich vielfältig sozial engagiert. «Mein roter

Faden im Leben ist Gott und Beten die grösste Kraft, die ich kenne», so der Autor.

Neukirchener Aussaat, ISBN 978-3-7615-6035-8

antenne | März 2014 | 13


FILMTIPP |

Turbo

Mr. Morgan’s Last Love

Matthew Morgan (Michael Caine) ist ein

US-amerikanischer Professor im Ruhestand,

der in Paris wohnt. Er ist Witwer,

fühlt sich ausgelaugt und verspürt keine

Lust, in die USA zurückzukehren. Als ihm

eines Tages die junge Pauline (Clémence

Poésy) in einem Bus ihre Hilfe anbietet,

verändert sich sein Leben. Denn Pauline

ist voller Lebensfreude und legt einen

unerschütterlichen Optimismus an den

Tag, der das Herz von Matthew berührt.

Dafür findet Pauline bei Matthew eine

familiäre Geborgenheit, die sie fast nie

hatte. Gemeinsam unternehmen die

beiden Spaziergänge durch Paris sowie

Reisen aufs Land. Dabei entdecken sie

Schätze, die das Leben ausmachen,

nämlich Freundschaft, Gemeinschaft,

Romantik und die Bedeutung von Familie.

So schafft es Matthew dann auch, dank

der Hilfe von Pauline wieder Kontakt zu

seinem Sohn Miles (Justin Kirk) aufzunehmen.

Denn die Beziehung zwischen

Vater und Sohn ist seit langer Zeit zerbrochen.

«Mr. Morgan’s Last Love» ist eine

berührende Tragikomödie für Erwachsene,

bei der es um Vertrauen und den Wert

von Familie geht.

D (2013), 111 Minuten

RADIO-TIPP

CDs, Filme und Websites, empfohlen

von der Life Channel-Redaktion

www.lifechannel.ch/medientipp

jeden Donnerstag 9.35 und 11.05 Uhr

ERF Medien-Shop

Alle Bücher und DVDs sind im Shop von

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14 | antenne | März 2014

Turbo ist eine Gartenschnecke, die ein besonders Ziel vor Augen hat. Er will an dem

berühmten «Indy 500»-Rennen teilnehmen. Als Turbo plötzlich durch einen Zufall

Superkräfte entwickelt und blitzschnell wird, könnte sein Traum wahr werden. Doch

damit Turbo sein Ziel in Indianapolis erreichen kann, braucht es nicht nur Mut, Wille,

viel Training und Superkräfte. Turbo wird in eine Reihe von Abenteuern verwickelt und

um dabei zu bestehen, braucht er die tatkräftige Unterstützung von Freunden und der

Familie. «Turbo» ist eine lustige, rasante und herzerwärmende Geschichte für die ganze

Familie über eine schnelle Schnecke, die einen Traum hat.

USA (2013), 96 Minuten

Ungezähmte Herzen

Das Mädchen Willow (Cambrie Schroder) wohnt in Kalifornien und hat ein sorgenloses

Leben. Doch Willow möchte ihren Vater Jack (Ricky Schroder) kennen lernen, den sie

noch nie gesehen hat. Sie findet ihn schliesslich in der Sierra Nevada, wo er eine Farm

führt. Da ihn Geldsorgen plagen, muss er Wildpferde einfangen, um diese verkaufen zu

können. Als Willow im Wildpferd «Bravo» eine Seelenverwandtschaft findet, kommt es

zum Konflikt zwischen Vater und Tochter. «Ungezähmte Herzen» ist eine bewegende

Geschichte, bei der es um das Erwachsenwerden und die Beziehung zwischen Vater

und Tochter geht, wobei ein Pferd eine wichtige Rolle spielt.

USA (2013), 86 Minuten

African Safari

Ben Stassen schaffte es, dank modernster 3D- und Aufnahmetechniken zusammen mit

seinem Kameramann Sean Philips fantastische Bilder von Afrika einzufangen. So sieht

man in Film beispielsweise Löwen an der Küste von Namibia, vom Aussterben bedrohte

Spitzmaulnashörner oder badende Wüstenelefanten im Okavango Delta. Die filmische

Reise führt quer durch den afrikanischen Kontinent und zwar von der Westküste Namibias

bis zum Gipfel des Kilimandscharo. «African Safari» ist ein aussergewöhnlicher

Tierfilm, der aufzeigt, wie vielfältig die Tierwelt in Afrika ist und dass diese wegen der

Eingriffe der Menschen bedroht ist.

B (2013), 82 Minuten

Andy Schindler-Walch, Filmredaktor bei Radio Life Channel


| MEDIENBLOG

Vertrag mit SRF um 5 Jahre verlängert

FENSTER ZUM SONNTAG geht weiter!

VON HANSPETER HUGENTOBLER

Unsere erfolgreiche Fernsehsendung

FENSTER ZUM SONNTAG geht weiter. Ein

entsprechender Vertrag mit SRF konnte

in den vergangenen Wochen abgeschlossen

werden. Damit kann die Gute Nachricht

über die beliebten Fernsehtalks und

-magazine auch in den kommenden fünf

Jahren auf den prominenten Kanälen von

SRF ausgestrahlt werden.

Da der Verbreitungsvertrag mit dem

Schweizer Radio und Fernsehen per Ende

2013 auslief, bemühten sich die Verantwortlichen

von FENSTER ZUM SONNTAG

schon im vergangenen Frühling um Verhandlungen

mit SRF zur Vertragsverlängerung.

Vor wenigen Wochen war dann der

grosse Moment da: Ein neuer Vertrag für

eine fünfjährige Laufzeit von Januar 2014

bis Dezember 2018 wurde vom SRF unterzeichnet

und vom Bundesamt für Kommunikation

BAKOM genehmigt.

Bernhard Stegmayer ist verantwortlich für den FENSTER ZUM SONNTAG-Talk und freut sich,

dass die Sendung für weitere fünf Jahre läuft.

Der Vertrag sieht eine Ausstrahlung von

FENSTER ZUM SONNTAG im bisherigen

Rahmen vor. Auch während der kommenden

fünf Jahre können die beliebten Talks

und Magazine mit tiefgründigen Impulsen

zu Glaubens- und Lebensfragen viermal

pro Wochenende über die gutplatzierten

Fernsehkanäle von SRF ausgestrahlt

werden – je zweimal pro Wochenende auf

SRF zwei und auf SRF info. Die Sendungen

werden weiterhin in der bewährten Zusammenarbeit

von Alphavision (Magazin

mit Moderatorin Aline Baumann) und ERF

Medien Schweiz (Talk mit Moderator Ruedi

Josuran) produziert und im Wechsel ausgestrahlt.

Dass der Vertrag nach 18 Jahren Sendetätigkeit

zu bisherigen Bedingungen und für

ganze weitere fünf Jahre abgeschlossen

werden konnte, ist für uns als Macher von

FENSTER ZUM SONNTAG ein grosses

Geschenk. Wir freuen uns sehr, dass die

bewährte Zusammenarbeit mit SRF weitergeführt

werden kann. Dies ist auch ein

Ausdruck des grossen Interesses, welches

das Fernsehpublikum dieser Sendung seit

Jahren entgegenbringt. Jedes Wochenende

schauen Zehntausende von Menschen

den Talk oder das Magazin von FENSTER

ZUM SONNTAG – über SRF zwei, SRF info,

Internet, ERF 1 oder Bibel TV. Das zeigen

nicht nur die Einschaltquoten, sondern

auch Hunderte von Reaktionen, die wir auf

unsere Sendungen erhalten.

Die Macher von FENSTER ZUM SONNTAG

sind mit grossem Elan in die neue fünfjährige

Staffel gestartet – bemüht, Ihnen

jedes Wochenende spannende Menschen,

eindrückliche Geschichten und tiefschürfende

Gedankenanstösse zu zeigen, die

Ihnen für Ihr ganz persönliches Leben zum

Gewinn werden sollen. Danke, wenn Sie

uns auch in den kommenden fünf Jahren

als Zuschauerin oder Zuschauer die Treue

halten und uns mit Tipps zu spannenden

Gästen überraschen.

Da wir keine Gebührengelder der Billag

erhalten, sondern unsere Produktionen

selbst finanzieren müssen, sind wir Ihnen

für jede Spende dankbar. Dabei ist Ihr Geld

sehr gut eingesetzt: Dank der grossen

Zuschauerzahl kosten unsere Sendungen

nur rund 50 Rappen pro Zuschauer und

Wochenende. Mit Ihrer Hilfe nutzen wir die

grossen Chancen der Medien für die Verbreitung

der Guten Nachricht von Gottes

Liebe zu uns Menschen auch in den nächsten

fünf Jahren.

Medienblog

Lesen Sie weitere Beiträge zu

Medien-themen in meinem Blog unter

www.hanspeterhugentobler.ch

antenne | März 2014 | 15


SURFTIPP |

Internet für alle Interessen

APP-TIPP

Quizduell

(iPhone + Android)

Ein unterhaltsames Spiel mit über

25 000 Fragen, welche aus 20 verschiedenen

Kategorien wie Essen und Trinken,

Sport und Freizeit, TV-Serien und

anderen stammen.

World Explorer

(iPhone + Android)

Entdecken Sie die Welt und die Orte um

Sie herum. Entsprechend Ihres Standorts

listet dieser Reiseführer Informationen

(Denkmäler, Museen, Dörfer etc.)

auf, welche Sie interessieren. Erfasst

sind über 350 000 Orte.

Kalorienzähler

(iPhone + Android)

Mit einer immensen Nahrungsmittel-Datenbank

von über 3 Millionen Nahrungsmittel

und über 350 Übungen will die App

dabei helfen, überschüssiges Gewicht

loszuwerden. Mit Barcode-Scanner.

PicsArt Photo Studio

(iPhone + Android)

Mit dieser App können Fotos bearbeitet,

künstlerische Fotoeffekte angewendet

und Collagen erstellt werden. Sie bietet

auch Zeichnungsfunktionen und ermöglicht

das Erstellen von Galerien.

Quicklinks erklärt:

Bei den Internet-Tipps in der antenne geben

wir als Adresse eine « Quicklink»-

Nummer an. Sie geben im Internet-

Browser «www.erf-medien.ch/» ein und

ergänzen die Adresse nach dem Schrägstrich

mit der Quick linknummer. Beispiel

für den Quicklink Nr. 922:

www.erf-medien.ch/922

Der Link wird automatisch geöffnet.

Quicklink 1008

Quicklink 1009

Quicklink 1010

Quicklink 1011

Winterreise mit Steinböcken

Für Wintersportbegeisterte ist der Kanton

Graubünden sicherlich eine Reise wert.

Viele kleinere und grössere Skigebiete

liegen zwischen malerischen Dörfern. Doch

ein Sprichwort sagt: «Wer die Wahl hat, hat

die Qual.» Hier können die beiden bekannten

Steinböcke Gian und Giachen weiterhelfen

– in Hörspielen können wir sie auf ihrer

Winterreise begleiten und uns ein Bild

machen.

Nachhilfe für Schülerinnen und Schüler

Auf Studienkreis.de gibt eine grosse

Sammlung an Linktipps für Schüler, welche

ihre schulischen Leistungen ein wenig

aufpolieren möchten. Für beinahe jedes

Fach gibt es verschiedene Linktipps – egal

ob Chemie, Geschichte, Geografie oder

Mathematik der Schwachpunkt ist. Im

Internet surfen und zugleich für die Schule

«büffeln» – eine abwechslungsreiche

Nachhilfe.

Unser Heimatland unter der Lupe

Meistens merken wir nach den Ferien in

einem fremden Land, wie wenig wir eigentlich

über unser eigenes Heimatland wissen.

Swissworld.org kann da Abhilfe schaffen.

Zu den Themen Geografie, Wissenschaft,

Geschichte, Politik etc. finden Sie alles, was

Sie wissen möchten und noch vieles mehr.

Damit Sie in den nächsten Ferien auf alle

Fragen über die Schweiz gerüstet sind.

Sprichwörter und Redewendungen

Sie gehören zu unserer Sprache, obwohl

wir uns dessen gar nicht so bewusst sind:

Sprichwörter und Redewendungen. Einige

haben ihren Ursprung sogar in der Bibel.

Leider geraten sie immer mehr in Vergessenheit.

Falls Sie dem entgegenwirken und

Ihr Wissen auffrischen wollen, eignet sich

diese Website hervorragend dazu.

16 | antenne | März 2014


| PERSÖNLICH

RUEDI JOSURAN

Ruedi Josuran moderiert seit vielen Jahren den Talk von FENSTER ZUM SONNTAG. Er ist ein

richtiger Talker mit Herz! Das spüren auch seine Gäste und zeigen ihm gegenüber in den

Gesprächen eine ehrliche Offenheit. Wenn er nicht gerade fürs TV oder Radio Life Channel

arbeitet, berät er als Coach Menschen und Firmen im Bereich der Burnout-Prävention. Im

«BGM Forum Schweiz» schreibt er regelmässig einen Blog zum Thema Ressourcen/Burnout

(www.bgm-forum-schweiz.ch/de/blog).

ANSELM GRÜN

Dieses Buch liegt bei mir gerade auf dem

Nachttisch:

«Biblische Bilder von Erlösung» von Anselm Grün

Dieser Song läuft bei mir gerade rauf und

runter:

«Io no» von Jovanotti

Diese Schlagzeile würde ich gerne mal im

Blick auf Seite 1 lesen:

«Grazie Francesco» – Papst und Talk von FENS-

TER ZUM SONNTAG wird Quoten-Hit 2014 auf SRF

Wenn ich frustriert bin, dann …

schaue ich TV-Serien wie «Die Sopranos», «The

Black List», «Grey’s Anatomy», «CSI: Miami»,

«King Of Queens»

NEWSJUNKIE

Meine letzten Ferien verbrachte ich in/auf …

Sanremo in Ligurien in der Nähe meiner Verwandten

Diese Sendung schaue ich im TV am liebsten:

Ich bin ein «Newsjunkie»: News, Talks, Doks,

Reports, dazu bei jeder Gelegenheit Fussball und

Eishockey

Diese Website ist absolut besuchenswert:

www.spiegel.de: die beste, aktuellste, attraktivste

aller News-Seiten

In der vergangenen Woche hat mich

gefreut, dass …

ich eine Frau und Kinder habe, die mich lieben

und ich bei ERF Medien arbeiten darf.

Ich habe immer verheimlicht, dass …

ich zu viel TV schaue (siehe Liste oben), die restlichen

heimlichen Phantasien und Gedankengänge

bespreche ich lieber mit Gott …

JOVANOTTI

antenne | März 2014 | 17


INSERATE |

COMPASS CREATIVE STUDIO INC

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Gutes

entdecken

Frauen-Verwöhnwochenende «Knotenpunkte - Mit dem Leben verknüpft»

7. - 9. März 2014 – Über Sinnfragen nachdenken und verwöhnen lassen, mit Irmgard Schaffenberger

Ländli-Seminar «Selbstvertrauen durch Gottvertrauen»

14. - 16. März 2014 – Zu gesundem Selbstvertrauen freigesetzt, mit Ernst und Ruth Bai-Pfeifer

Ländli-Retraite «Gottes Auge ist ganz Ohr»

24. - 28. März 2014 – Mit Gottes Wort zur Gottesbegegnung, mit Sr. Ruth Meili

Ländli-Fit-Tage «Heiteres Gedächtnistraining»

7. - 11. April 2014 – Ferien, Impulse und Gedächtnistraining, mit Tina Luginbühl

Ländli-Singwochenende «Weil singen Freude macht ...»

11. - 13. April 2014 – ... und eine wohltuende Wirkung hat, mit Matthias Eckardt

Passions- und Ostertage «Dein Kreuz, mein Heil - deine Auferstehung, mein Leben»

14. - 21. April 2014 – für Einzelgäste, welche die Kraft Jesu neu erfahren wollen

Zentrum Ländli 6315 Oberägeri Tel 041 754 92 14

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Seelsorge in herausfordernden Lebenssituationen.

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Lebensabschnitten

Lassen Sie sich nicht von der Vergangenheit die Zukunft nehmen!

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18 | antenne | März 2014


| INSERATE

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«Kann man bei ERF

Medien auch die

Studios besichtigen?»

Ja, und zwar im Rahmen

einer rund zweistündigen

ERF-Tour.

Weitere Informationen im Medienportal der ERF Medien:

www.erf-medien.ch/besuch

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Georgien - Das Land im Kaukasus zwischen Orient und Okzident

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www.bibelheim.ch / info@bibelheim.ch

antenne | März 2014 | 19


RADIO- UND TV-PROGRAMM |

RADIO LIFE CHANNEL

TAGESPROGRAMM

MO.–FR.

6–20 Uhr stündlich News und

Wetter

06.00 Life Channel der Morgen

Tageschronik, Gedankenstrich,

Life News,

Presseschau, Text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 Life Channel am Morgen

Life News, CD der Woche,

Tagestipp

10.00 Themensendung

Kompass (Di), Porträt

(Mi), Zoom (Mo + Do),

Kompass Basics (Fr)

11.00 Cappuccino

Tagestipp, Life News,

Serie

12.00 Life Channel Info

Beiträge und Infos,

Life News

13.00 Musik Nonstop

17.00 Mixer

Serie, Life News, Agenda

18.00 Life Channel Info

Beiträge und Infos,

Life News

19.00 Schere Stei Papier

Kindersendung mit

vielen interessanten und

spannenden Beiträgen

20.00 Themensendung

Kompass (Mo), Porträt

(Di), Zoom (Mi), Kompass

Basics (Do)

jeweils freitags:

Gottesdienst LIVE

21.00 Musik Nonstop

24.00 Themensendung

Kompass (Mo), Porträt

(Di), Zoom (Mi), Kompass

Basics (Do), Porträt (Fr)

01.00 Musik Nonstop

SA.

8–20 Uhr stündlich News und

Wetter

08.00 Life Channel der Morgen

10.00 Themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 Life Channel Info

13.00 Musik Nonstop

19.00 Schere Stei Papier

20.00 Relax

21.00 Musik Nonstop

24.00 Relax

01.00 Musik Nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich News und

Wetter

Worship Nonstop

10.00 Gottesdienst

11.00 Fenster zum Sonntag

11.30 Worship Nonstop

19.00 Gottesdienst

20.00 Gottesdienst LIVE

22.00 Worship Nonstop

24.00 Zoom

01.00 Musik Nonstop

= Sendungen können als CD

gekauft werden.

HIGHLIGHTS

THEMENSENDUNGEN

Samstag, 1. März, 20.00 Uhr

Relax: Gib deiner Seele Zeit

Kein Mensch hält ein Glas nur 2 Sekunden unters Wasser, wenn

er es füllen lassen möchte. Wie oft aber tun wir genau das, wenn

wir uns ein erfülltes Leben wünschen. Wir werkeln verbissen an

unserem Glück herum, aber nehmen uns kaum Zeit, unser Leben

wie ein Glas wirklich füllen zu lassen. Gegen ein verplantes Leben

gibt es ein probates Mittel. Anthony de Mello schreibt: «Ich habe gar

nicht die Zeit, in Eile zu sein.» Genau diese gelassene Einstellung

bringt unsere Seele zur Ruhe. Gib deiner Seele Zeit und dein Leben

wird voller.

Dienstag, 4. März, 20.00 Uhr / Mittwoch, 5. März, 10.00 Uhr

Porträt: Thomas Wieland – Der Allrounder

China, Amerika, Südkorea, Haiti und eine Velotour durch Russland

und die Mongolei. Das sind nur ein paar der Aufenthaltsorte,

welche Thomas Wieland bereist hat. Aufgewachsen in einem

Hochhausquartier in Bern Bümpliz ist er schon seit früher Jugend

mit verschiedenen Nationen in Kontakt gekommen.

Im Porträt nimmt uns Thomas Wieland, der sich selbst als

Allrounder bezeichnet, auf seine vergangenen Auslandsreisen mit

und gibt Einblick in seine vielfältigen beruflichen Tätigkeiten.

Mittwoch, 5. März, 20.00 Uhr / Donnerstag, 6. März, 10.00 Uhr

Zoom: Bedingungsloses Grundeinkommen

Im letzten Herbst wurde bei der Bundeskanzlei eine Volksinitiative

eingereicht, die ein staatlich finanziertes bedingungsloses Grundeinkommen

von 2500 Franken für alle verlangt. Damit soll die Existenz

aller gesichert werden. Darüber hinaus ist es jedem und jeder

freigestellt, wie bisher mit Erwerbsarbeit Wohlstand zu generieren.

Die Befürworter erwarten eine Steigerung der Lebensqualität aller,

die Gegner befürchten einen sinkenden Wohlstand.

Ein Zoom-Gespräch mit Befürwortern und Gegnern aus wirtschaftlicher

und theologischer Sicht.

HIGHLIGHTS

THEMENSENDUNGEN

Freitag, 7. März, 24.00 Uhr / Samstag, 8. März, 10.00 Uhr

Porträt: Stefan Trachsel – Ein gutes Fundament ist wichtig

Sein Leben spielt zu einem grossen Teil in Kabinen von grossen

Maschinen. Im Sommer ist Stefan Trachsel Maschinenführer

auf dem Bau, im Winter steuert er einen Pistenbully bergauf und

bergab. Ein Grossteil der Arbeit findet dann statt, wenn die Pisten

leer sind, also nachts. Und wie beim Bau ist es auch bei Pisten: Ein

gutes Fundament ist wichtig, denn die Sportler sollen am nächsten

Tag beste Voraussetzungen antreffen und sich sicher fühlen. Und

was beim Bau und für die Piste wichtig ist, gilt auch im Leben,

findet Stefan Trachsel. Für ihn ist die gute Grundlage der Glaube

an Gott.

GOTTESDIENSTE

Sonntag, 2. März, 10.00 + 19.00 Uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit Pfarrer Frank Stüfen, Leitender Pfarrer der Gefängnisseelsorge

der ev. ref. Landeskirche

Freitag, 7. März, 20.00 Uhr / Sonntag, 9. März, 20.00 Uhr

Gottesdienst LIVE

Aufzeichnung aus der «Chile Hegi» (GVC) Winterthur

(www.gvc-winterthur.ch)

KINDERPROGRAMM

Täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 Uhr

Schere, Stei, Papier

mit Geschichten über Simson, Adam und Eva und Noah, sowie

Geräuschfahnder, Bibelquiz und viele andere interessante und

unterhaltende Beiträge.

SERIE

3. März – 7. März, kurz vor 12 Uhr / kurz nach 17 Uhr

Was mir Gott verspricht

Die Bibel ist voll mit Versprechen, die Gott uns gibt. Und das sind

definitiv sehr schöne Versprechen! Sie sprechen uns zu, dass Gott

uns versorgt, dass er uns Freude gibt oder auch, dass wir bei ihm

geborgen und sicher sind. Diese Versprechen oder Verheissungen,

wie man diesen Versprechen auch sagt, schauen wir uns diese

Woche genauer an.

20 | antenne | März 2014


1.–7. MÄRZ 2014

RADIO ERF PLUS FENSTER ZUM SONNTAG

TAGESPROGRAMM

MO.–FR.

06.00 Aufgeweckt

Lied der Woche

Wort zum Tag

Anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 Neues Leben

Die Hörbibel

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow Creek,

Glauben + Denken,

Brennpunkt Nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 Musik und mehr

Wort zum Tag

Bibel heute

15.00 Lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

Aktuelles vom Tag

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Themensendung

21.00 Calando

22.00 Neues Leben

22.30 Lesezeichen

23.00 Journal

Aktuelles vom Tag

SA.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

12.00 Themensendung

13.00 Musik und mehr

14.00 Bilanz

15.00 Lesezeichen

16.00 Specials: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Specials

21.00 Musik spezial

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Musik spezial

SO.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 Bach-Kantate

11.45 Bibel heute

12.00 Immer wieder Sonntags

13.00 Themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 Lesezeichen

16.00 Immer wieder Sonntags

17.00 Musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specials

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Oase

HIGHLIGHTS

SPECIALS

Samstag, 1. März, 16.00 Uhr

Wert(h)e Gäste – Heute bei Jürgen Werth: Klaus Ulrich Ruof

Er leitet das Medienwerk der Evangelisch-methodistischen Kirche

und sitzt im Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz.

Montag, 3. März, 20.00 Uhr / Dienstag, 4. März, 11.00 Uhr

Willow Creek – Der überforderte Leiter

Gestresste nehmen ihre Überforderung oft nicht mehr wahr. Doch

das ist brandgefährlich. Deshalb ist es wichtig zu fragen, was

eine angemessene Herausforderung ist und wie man sie nicht

überschreitet.

LESEZEICHEN

Samstag, 1. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Du. Sollst. Nicht. Morden. (1)

Das Buch versetzt 12 Kriminalfälle der Bibel in die Gegenwart: in

ein Firmenbüro, ein Luxushotel oder einen Verhörraum.

Montag, 3. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Wir sind dabei, Geschichte zu verändern

Seit 20 Jahren engagiert sich Monika Höhn für Nicaragua. Das

hat den Alltag der Frauen dort verändert. Ihre Berichte füllen ein

ganzes Buch.

Montag, 3. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Mit Menschen unterwegs (1)

Pfarrer Michael Höhn präsentiert Begegnungen mit Menschen

und zeigt Lebenswege, die manchmal unbegreiflich, aber immer

einzigartig sind.

Freitag, 7. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Wir waren immer viele (3)

Die geburtenstärksten Jahrgänge werden 50. Michael Diener,

Torsten Hebel, Anke Kallauch und andere ziehen eine Zwischenbilanz.

TV-SENDUNG AUF UND

FENSTER ZUM SONNTAG-MAGAZIN

SRF zwei: Samstag, 1. März, 17.15 Uhr / Sonntag, 2. März, fällt aus

SRF info: Samstag, 1. März, 18.30 Uhr / Sonntag, 2. März, 17.45 Uhr

Unter einem anderen Stern

«Der ist unter einem guten Stern geboren», sagt man sprichwörtlich,

wenn jemand Glück im Leben hat. Ein Vorhaben kann unter

einem glücklichen Stern stehen, Ungewisses steht in den Sternen.

Manche greifen mit ihren Wünschen nach den Sternen. Wer unter

einen anderen Stern tritt, wagt einen Orientierungswechsel.

Als Teenager hat Sonja ihr Leben nicht im Griff. Orientierungslos

zieht sie von einer Party zur nächsten, immer auf der Suche nach

Ablenkung und Drogen. Mit 19 dreht sich ihr Leben nur noch um

Kokainkonsum. Am Ende landet sie in der Prostitution. Sie will ihr

Leben ändern, aber ihr Vorhaben steht unter keinem glücklichen

Stern.

Tauchferien haben sein ganzes Leben verändert. Als der Kantonspolizist

Thomas Kellenberger auf die Philippinen reist, sieht er das

Elend der Kinder, die dort unter erbärmlichen Bedingungen auf

den Mülldeponien arbeiten. Spontan verzichtet er auf seine Ferien

und beginnt den Kindern zu helfen.

SO EMPFANGEN SIE ...

Radio Life Channel

DAB+

Empfangbar in weiten Teilen der Deutschschweiz

Kabel

Die Frequenz Ihres Wohnortes erfahren Sie unter www.lifechannel.ch

oder über Telefon 044 953 35 35.

Satellit Digital

ASTRA 1H, 19,2 Grad Ost / 12,460 GHz, horizontral / Symbolrate

27.500, FEC 3/4 / 3. Tonkanal

Internet

www.lifechannel.ch

Swisscom TV

Informationen unter: www.erf-medien.ch/swisscomtv

Radio ERF Plus

DAB+

Empfangbar in weiten Teilen der Deutschschweiz

Kabel

In vielen Kabelnetzen digital oder analog empfangbar. Weitere Infos

unter www.swisscable.ch oder Tel. 044 953 35 35

Satellit Digital

ASTRA 12.148 GHz, Symbolrate 27.500, FEC 3/4, DVB-Modus

Internet

www.erf-medien.ch/erfplus

Swisscom TV

Informationen unter www.erf-medien.ch/erfplus

antenne | März 2014 | 21


RADIO- UND TV-PROGRAMM |

RADIO LIFE CHANNEL

TAGESPROGRAMM

MO.–FR.

6–20 Uhr stündlich News und

Wetter

06.00 Life Channel der Morgen

Tageschronik, Gedankenstrich,

Life News,

Presseschau, Text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 Life Channel am Morgen

Life News, CD der Woche,

Tagestipp

10.00 Themensendung

Kompass (Di), Porträt

(Mi), Zoom (Mo + Do),

Kompass Basics (Fr)

11.00 Cappuccino

Tagestipp, Life News,

Serie

12.00 Life Channel Info

Beiträge und Infos,

Life News

13.00 Musik Nonstop

17.00 Mixer

Serie, Life News, Agenda

18.00 Life Channel Info

Beiträge und Infos,

Life News

19.00 Schere Stei Papier

Kindersendung mit

vielen interessanten und

spannenden Beiträgen

20.00 Themensendung

Kompass (Mo), Porträt

(Di), Zoom (Mi), Kompass

Basics (Do)

jeweils freitags:

Gottesdienst LIVE

21.00 Musik Nonstop

24.00 Themensendung

Kompass (Mo), Porträt

(Di), Zoom (Mi), Kompass

Basics (Do), Porträt (Fr)

01.00 Musik Nonstop

SA.

8–20 Uhr stündlich News und

Wetter

08.00 Life Channel der Morgen

10.00 Themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 Life Channel Info

13.00 Musik Nonstop

19.00 Schere Stei Papier

20.00 Relax

21.00 Musik Nonstop

24.00 Relax

01.00 Musik Nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich News und

Wetter

Worship Nonstop

10.00 Gottesdienst

11.00 Fenster zum Sonntag

11.30 Worship Nonstop

19.00 Gottesdienst

20.00 Gottesdienst LIVE

22.00 Worship Nonstop

24.00 Zoom

01.00 Musik Nonstop

= Sendungen können als CD

gekauft werden.

HIGHLIGHTS

THEMENSENDUNGEN

Samstag, 8. März, 20.00 Uhr

Relax: Gelassen durchs Leben

Es gibt mindestens 99 Gründe, gelassen zu leben. Mindestens

wenn es nach dem gleichnamigen Buch des Theologen Rainer

Haak geht. Entscheiden wir uns also für Leichtigkeit, Spontaneität

und ein intensives Leben und beginnen wir noch heute. Rainer

Haak zeigt, wie wir neue Kraft schöpfen, unser Lebenstempo

drosseln und Anspannung abbauen können. Einfache Entscheidungen

werden uns helfen, jeden kostbaren Tag unseres Lebens

zu geniessen.

Sonntag, 9. März, 24.00 Uhr / Montag, 10. März, 10.00 Uhr

Zoom: Bildende Kunst als Ausdruck des christlichen Glaubens

Die Kirche war im Mittelalter und darüber hinaus einer der

wichtigsten Arbeitgeber für Künstler, die Bilder und Skulpturen

gestalteten; wobei der Auftrag manchmal auch unabhängig vom

Glauben der Künstler gesprochen wurde. Heute sind Künstler, die

ihre Kunst als Ausdruck des christlichen Glaubens verstehen, rar

geworden. Und Aufträge der Kirche eher eine Ausnahme. Diese

Kunstschaffenden müssen sich deshalb mit ihren Werken in der

ganz normalen Kunstszene durchsetzen.

Dienstag, 11. März, 20.00 Uhr / Mittwoch, 12. März, 10.00 Uhr

Porträt: Kristina Rothen-Böhm – Glauben bedeutet Leben

Als Tochter eines berühmten Schauspielers wurde Kristina Rothen-Böhm

in Berlin geboren. Die Hälfte ihrer Kindheit verbrachte

sie wegen eines Herzfehlers in Spitälern. Später heiratete sie

Peter, für den sie in die Schweiz zog. Das glückliche Familienleben

mit ihren drei Töchtern wurde abrupt zerrüttet, als die Nachricht

vom plötzlichen Tod ihres Mannes eintraf. Es folgten Jahre der

gemeinsamen Tränen, Trauer und Wut. Über ihr Leben hat Kristina

Rothen nun ein Buch verfasst, um ihren Kindern «ein Stück Eltern»

mitzugeben. Sie ist bis heute sozial engagiert, schreibt Texte

und Lieder und sagt: «Für mich bedeutet Glauben Leben».

HIGHLIGHTS

THEMENSENDUNGEN

Freitag, 14. März, 24.00 / Samstag, 15. März, 10.00 Uhr

Porträt: Ursula und Karel Strub – Freiheit!

Ursula und Karel Strub haben 4 Kinder. Beide Ehepartner sind

stark engagiert – in der Familie, aber auch im Beruf und auch in

der Kirche beteiligen sie sich aktiv. In diesem Porträt lassen die

beiden sich ein wenig in die Karten schauen und erzählen was

für sie Freiheit bedeutet: in der Familie, im Beruf und auch im

Glaubensleben.

GOTTESDIENSTE

Sonntag, 9. März, 10.00 + 19.00 Uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit Pfarrer Hardy Meyer, Evang. Ref. Kirche, Lausen

Freitag, 14. März, 20.00 Uhr / Sonntag, 16. März, 20.00 Uhr

Gottesdienst LIVE

Aufzeichnung aus der Kirche im Prisma, Rapperswil SG

(www.prisma-online.org)

KINDERPROGRAMM

Täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 Uhr

Schere, Stei, Papier

mit Geschichten von Abraham, Jakob und Adonette, sowie Underwägs,

Geräuschfahnder, Bibelquiz und viele andere interessante

und unterhaltende Beiträge.

SERIE

8. März – 14. März, kurz vor 12 Uhr / kurz nach 17 Uhr

Was mir Gott verspricht

Die Bibel ist voll mit Versprechen, die Gott uns gibt. Und das sind

definitiv sehr schöne Versprechen! Sie sprechen uns zu, dass Gott

uns versorgt, dass er uns Freude gibt oder auch, dass wir bei ihm

geborgen und sicher sind. Diese Versprechen oder Verheissungen,

wie man diesen Versprechen auch sagt, schauen wir uns diese

Woche genauer an.

22 | antenne | März 2014


8.–14. MÄRZ 2014

RADIO ERF PLUS FENSTER ZUM SONNTAG

TAGESPROGRAMM

MO.–FR.

06.00 Aufgeweckt

Lied der Woche

Wort zum Tag

Anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 Neues Leben

Die Hörbibel

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow Creek,

Glauben + Denken,

Brennpunkt Nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 Musik und mehr

Wort zum Tag

Bibel heute

15.00 Lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

Aktuelles vom Tag

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Themensendung

21.00 Calando

22.00 Neues Leben

22.30 Lesezeichen

23.00 Journal

Aktuelles vom Tag

SA.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

12.00 Themensendung

13.00 Musik und mehr

14.00 Bilanz

15.00 Lesezeichen

16.00 Specials: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Specials

21.00 Musik spezial

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Musik spezial

SO.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 Bach-Kantate

11.45 Bibel heute

12.00 Immer wieder Sonntags

13.00 Themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 Lesezeichen

16.00 Immer wieder Sonntags

17.00 Musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specials

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Oase

HIGHLIGHTS

SPECIALS

Sonntag, 9. März, 13.00 Uhr + 21.00 Uhr

Beten bringt’s: Wer betet, wird Partner

Die Christen in der arabischen Welt stehen diesmal im Fokus der

jährlichen Tagung der Hilfsaktion Märtyrerkirche HMK.

Montag, 10. März, 20.00 Uhr / Dienstag, 11. März, 11.00 Uhr

Forum Familie: «Keiner mehr da zum Reden» – plötzlich

alleinerziehend

Als die Söhne anderthalb und dreieinhalb Jahre alt sind, stirbt ihre

Mutter. Der Vater ist Büroleiter eines Bundestagsabgeordneten in

Berlin und seitdem alleinerziehend. Er berichtet, wie er Beruf und

Familie unter einen Hut zu bekommen versucht.

Mittwoch, 12. März, 20.00 Uhr / Donnerstag, 13. März, 11.00 Uhr

Glaube – erlebt, gelebt: Im Gespräch mit Barbara Meyer

Sie hat von Kopf bis Fuss Arthrose, ist 40 Mal operiert worden und

sitzt seit 9 Jahren im Rollstuhl. Trotzdem sagt Barbara Meyer: «Ich

hatte ein tolles Leben».

LESEZEICHEN

Sonntag, 9. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

99 gute Gründe, das Leben zu feiern (3)

Kurze, praktische und alltagserprobte Ideen, das Leben zu

geniessen und sich daran zu freuen, präsentiert Rainer Haak in

diesem Buch.

Montag, 10. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Erben des Schweigens (1)

Der Roman von Sabine Dittrich ist eine ungewöhnliche Auseinandersetzung

mit der deutsch-jüdischen und deutsch-tschechischen

Vergangenheit, dem Krieg und der Vertreibung.

TV-SENDUNG AUF UND

FENSTER ZUM SONNTAG-TALK

SRF zwei: Samstag, 8. März, 17.15 Uhr / Sonntag, 9. März, 11.45 Uhr

SRF info: Samstag, 8. März, 18.30 Uhr / Sonntag, 9. März, 17.45 Uhr

Gewöhnlich radikal

Als Jugendlichen und jungen Erwachsenen zogen diverse Jugendszenen

und Drogen Benj Keller in ihren Bann. Bekifft bestand er

sowohl die Autoprüfung als auch die Matura. Wegen der darauffolgenden

Misere inklusive Schuldenberg sah er im Suizid den

Ausweg aus seinen Problemen.

Eigentlich war sein Selbstmord schon seit langem durchdacht

gewesen. Am Tatort angekommen, entdeckte er im Handschuhfach

seines Autos eine Gideon-Bibel. Dort schlug er die Rubrik

«Menschen in Not» auf – und wurde ermutigt. Daraufhin sagte er

zu Gott: «Ich gebe dir noch eine Chance.»

Gott hatte er schon in der Kindheit gekannt und intensiv erlebt,

der Sonntagsschullehrerin war er punkto Bibelwissen überlegen.

Doch Benj Keller brauchte nach dem Erlebnis mit der Gideon-

Bibel doch noch eine zweite Chance, damit er den Ausstieg aus den

Drogen schaffte und sich Gott definitiv zuwandte.

Seine Radikalität hat Benj Keller auf eine andere Weise beibehalten.

Heute lebt er mit seiner Familie, mit seiner Mutter und

deren Ehepartner in einer Wohngemeinschaft. Und neben seiner

Tätigkeit als Akkordmaurer arbeitet er als Jugendpastor.

EIN GENUSS FÜR LEIB, SEELE UND GEIST

Flusskreuzfahrt auf der schönen Donau

Reisedatum: 30. Mai bis 6. Juni 2014

Entspannt bezaubernde und abwechselsreiche Flusslandschaften

geniessen, bedeutende Metropolen kennen lernen, das imposante

Donauknie und die malerischen Weinhänge der Wachau erleben

– und das alles, ohne ständig die Koffer zu packen. Kein anderer

Strom bietet so viel Ungewöhnliches und Erstaunliches wie die

Donau. – Wie bei ERF-Reisen üblich, wird durch humorvolle und

herausfordernde Referate auch für geistliche Inspiration gesorgt.

Um das leibliche Wohl kümmert sich eine topmotiverte Schiffscrew.

Dank dem Angebot von Nordic Walking, mitten in wunderschöner

Naturlandschaft, kommt auch die körperliche Bewegung nicht zu

kurz. Eine erlebnisreiche Reise, auf der Sie Seele, Geist und Körper

etwas Gutes tun können.

Weitere Informationen unter www.erf-medien.ch/reisen oder

fordern Sie den Prospekt an (044 953 35 35 / erf@erf.ch).

antenne | März 2014 | 23


RADIO- UND TV-PROGRAMM |

RADIO LIFE CHANNEL

TAGESPROGRAMM

MO.–FR.

6–20 Uhr stündlich News und

Wetter

06.00 Life Channel der Morgen

Tageschronik, Gedankenstrich,

Life News,

Presseschau, Text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 Life Channel am Morgen

Life News, CD der Woche,

Tagestipp

10.00 Themensendung

Kompass (Di), Porträt

(Mi), Zoom (Mo + Do),

Kompass Basics (Fr)

11.00 Cappuccino

Tagestipp, Life News,

Serie

12.00 Life Channel Info

Beiträge und Infos,

Life News

13.00 Musik Nonstop

17.00 Mixer

Serie, Life News, Agenda

18.00 Life Channel Info

Beiträge und Infos,

Life News

19.00 Schere Stei Papier

Kindersendung mit

vielen interessanten und

spannenden Beiträgen

20.00 Themensendung

Kompass (Mo), Porträt

(Di), Zoom (Mi), Kompass

Basics (Do)

jeweils freitags:

Gottesdienst LIVE

21.00 Musik Nonstop

24.00 Themensendung

Kompass (Mo), Porträt

(Di), Zoom (Mi), Kompass

Basics (Do), Porträt (Fr)

01.00 Musik Nonstop

SA.

8–20 Uhr stündlich News und

Wetter

08.00 Life Channel der Morgen

10.00 Themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 Life Channel Info

13.00 Musik Nonstop

19.00 Schere Stei Papier

20.00 Relax

21.00 Musik Nonstop

24.00 Relax

01.00 Musik Nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich News und

Wetter

Worship Nonstop

10.00 Gottesdienst

11.00 Fenster zum Sonntag

11.30 Worship Nonstop

19.00 Gottesdienst

20.00 Gottesdienst LIVE

22.00 Worship Nonstop

24.00 Zoom

01.00 Musik Nonstop

= Sendungen können als CD

gekauft werden.

HIGHLIGHTS

THEMENSENDUNGEN

Sonntag, 16. März, 24.00 Uhr / Montag, 17. März, 10.00 Uhr

Zoom: Die Gefahr ein Embryo zu sein

Die Diskussionen über die Ethik des Lebens haben sich in letzter

Zeit zum Ende hin verlagert: Es geht um schmerzlindernde Massnahmen,

Sterbehilfe oder gar den organisierten Suizid. Weitgehend

unbeachtet werden zur Zeit aber auch gewichtige bioethische Fragen

diskutiert und politisch entschieden, die den Umgang mit dem

werdenden Leben betreffen. Die Auseinandersetzung versteckt

sich unter unverfänglichen Stichworten wie Eizellen-Befruchtung,

Stammzellen-Therapie oder Vermeidung von Erbkrankheiten.

Dienstag, 18. März, 20.00 Uhr / Mittwoch, 19. März, 10.00 Uhr

Porträt: Romi Riva – Das Leben, eine ständige Veränderung

Aufgewachsen im Simmental, lebt Romi Riva heute im Herzen

der Schweiz, in Buochs am Vierwaldstättersee. Der christliche

Glaube kannte sie zwar schon als Kind, aber das Leben stellte

diesen Glauben trotzdem in jeder Lebensphase auf die Probe. Die

Vorstellung, dass alles per Knopfdruck gelöst werden könnte,

blieb bis heute ein frommer Wunsch. Das zaghaft aufgebaute Vertrauen

in Gottes gute Absichten wurde durch den frühen Tod ihres

Mannes total erschüttert. Ist Gott wirklich so gut, wie er in vielen

Gottesdiensten beschrieben und besungen wird?

Mittwoch, 19. März, 20.00 Uhr / Donnerstag, 20. März, 10.00 Uhr

Zoom: Wie Erneuerungsbewegungen mit der Kirche zusammenarbeiten

können

Die reformierte Landeskirche des Kantons Bern hat mit fünf

evangelischen Gemeinschaften, die sich als Teil der Landeskirche

verstehen, einen Verhaltenskodex unterzeichnet, der die

Zusammenarbeit regelt. Das Papier geht von den Gemeinsamkeiten

in Theologie und Glaubenspraxis aus, nennt aber auch die

Unterschiede. Eine Übereinkunft hält fest, wie man miteinander

in Zukunft umgehen will. Das Papier könnte mittelfristig auch das

Verhältnis zwischen Kirchen und Freikirchen entkrampfen und so

Zeichen setzen.

HIGHLIGHTS

THEMENSENDUNGEN

Freitag, 21. März, 24.00 Uhr / Samstag, 22. März, 10.00 Uhr

Porträt: Mirja Zimmermann – Eine junge Pfarrerin, die an

Gott glaubt

Seit kurzem arbeitet Mirja Zimmermann als Pfarrerin in Sumiswald.

Es ist ihre erste Stelle nach dem Theologie-Studium.

Trotzdem ist sie bereits Ehefrau und zweifache Mutter. Mit ihrem

Mann teilt sie sich die Kinderbetreuung auf, jongliert zwischen

Familie und Beruf und setzt sich für den Glauben an einen realen,

personalen Gott ein. Ganz nebenbei ist sie politisch aktiv für die

EVP. Alles eine Frage der Organisation, sagt sie.

GOTTESDIENSTE

Freitag, 21. März, 20.00 Uhr / Sonntag, 23. März, 20.00 Uhr

Gottesdienst LIVE

Aufzeichnung aus der Gellertkirche, Basel (www.gellertkirche.ch)

KINDERPROGRAMM

Täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 Uhr

Schere, Stei, Papier

mit der Geschichte von Moses, so wie Geräuschfahnder, Bibelquiz

und viele andere interessante und unterhaltende Beiträge.

SERIE

15. März – 21. März, kurz vor 12 Uhr / kurz nach 17 Uhr

Was mir Gott verspricht

Die Bibel ist voll mit Versprechen, die Gott uns gibt. Und das sind

definitiv sehr schöne Versprechen! Sie sprechen uns zu, dass Gott

uns versorgt, dass er uns Freude gibt oder auch, dass wir bei ihm

geborgen und sicher sind. Diese Versprechen oder Verheissungen,

wie man diesen Versprechen auch sagt, schauen wir uns diese

Woche genauer an.

24 | antenne | März 2014


15.–21. MÄRZ 2014

RADIO ERF PLUS FENSTER ZUM SONNTAG

TAGESPROGRAMM

MO.–FR.

06.00 Aufgeweckt

Lied der Woche

Wort zum Tag

Anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 Neues Leben

Die Hörbibel

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow Creek,

Glauben + Denken,

Brennpunkt Nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 Musik und mehr

Wort zum Tag

Bibel heute

15.00 Lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

Aktuelles vom Tag

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Themensendung

21.00 Calando

22.00 Neues Leben

22.30 Lesezeichen

23.00 Journal

Aktuelles vom Tag

SA.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

12.00 Themensendung

13.00 Musik und mehr

14.00 Bilanz

15.00 Lesezeichen

16.00 Specials: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Specials

21.00 Musik spezial

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Musik spezial

SO.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 Bach-Kantate

11.45 Bibel heute

12.00 Immer wieder Sonntags

13.00 Themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 Lesezeichen

16.00 Immer wieder Sonntags

17.00 Musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specials

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Oase

HIGHLIGHTS

SPECIALS

Samstag, 15. März, 14.00 Uhr

Bilanz – Ein Lehrer für Lehrer

Jürgen Thielmann hat als Schulrat versucht, seinem Glauben

Taten folgen zu lassen. Wie er das gemacht hat, berichtet er in

dieser Sendung.

Montag, 17. März, 20.00 Uhr

Wartburg-Gespräche – Engel, Fliege & Co

Morgens in den Gottesdienst, abends zum Schamanen – alles kein

Problem in einer spirituellen Welt ohne Grenzen?

Mittwoch, 19. März, 20.00 Uhr / Dienstag, 21. März, 11.00 Uhr

Glaube + Denken

Das 3-1-Modell: Gott schafft lebendige Beziehungen

LESEZEICHEN

Samstag, 15. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Das Uhrwerk des Meisters (1)

Die Entstehungsgeschichte der Evangelischen Brüdergemeinde

in Korntal; von Eckart zur Nieden verpackt in einen spannenden

Roman.

Donnerstag, 20. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Die Wanderpfarrerin (1)

Seit 2009 zieht die Pfarrerin Hetty Overeem im Sommer mit

Eselwagen und Tipi durch Schweizer Berge und Täler und lebt als

Wanderpfarrerin.

TV-SENDUNG AUF UND

FENSTER ZUM SONNTAG-MAGAZIN

SRF zwei: Samstag, 15. März, 17.50 Uhr / Sonntag, 16. März, 13.20 Uhr

SRF info: Samstag, 15. März, 18.30 Uhr / Sonntag, 16. März, 17.40 Uhr

Risiko Verantwortung

Wer Verantwortung übernimmt, tritt aus der grauen Masse der

blossen Konsumenten heraus und zeigt Profil. Dazu gehören Mut,

Rückgrat und Ausdauer.

Ende März 2014 findet in Bern das zweite Forum christlicher Führungskräfte

statt. Das Forum will Männer und Frauen ermutigen,

Verantwortung in der Gesellschaft wahrzunehmen. Verantwortung

zu übernehmen braucht Mut, man verpflichtet sich zu und für eine

Sache, ohne immer zu wissen, welche Herausforderungen damit

verbunden sind. Ein Restrisiko bleibt. Wer im Scheinwerferlicht

steht, hat die Chance, andere positiv zu beeinflussen und zu inspirieren.

Dafür steht er auch unter besonderer Beobachtung und bei

unpopulären Entscheidungen weht Verantwortungsträgern oft ein

rauer Wind ins Gesicht. Verantwortung verlangt darum Charakterstärke

und einen verinnerlichten ethischen Wertekatalog. Einer

der Hauptreferenten am Forum, Tomáš Sedláček, Chefökonom

der grössten tschechischen Bank und Autor des Bestsellers «Die

Ökonomie von Gut und Böse» warnt vor einem Wirtschaftssystem,

welches sich selbst als seligmachende Religion versteht und

erinnert daran, dass unsere Gesellschaft auf einem jüdischchristlichen

Erbe basiert.

WIEDERHOLUNG DES GROSSERFOLGS VON 2013

Lutherreise Eisenach

Reisedatum: 24. bis 30. Juni 2014

Machen Sie sich mit ERF Medien auf die Spuren von Martin Luther

und besuchen Sie als Höhepunkt der Reise das Musical: «Luther!

Rebell wider Willen» in Eisenach.

Zudem entführt Sie die Reise an die bedeutenden Orte der Reformation

und Sie erleben geschichtliche, musikalische und kulturelle

Leckerbissen an historischen Schauplätzen.

Highlights:

– «Luther! Rebell wider Willen», Musical im Landestheater Eisenach

– Exklusive Abendmusik im Bachhaus mit Sektempfang

– Baumkronenpfad im Hainich

– Geistliche Referate zu Luther, Bach und der Reformation

Weitere Informationen unter www.erf-medien.ch/reisen oder fordern

Sie den Prospekt an (044 953 35 35 / erf@erf.ch).

antenne | März 2014 | 25


RADIO- UND TV-PROGRAMM |

RADIO LIFE CHANNEL

TAGESPROGRAMM

MO.–FR.

6–20 Uhr stündlich News und

Wetter

06.00 Life Channel der Morgen

Tageschronik, Gedankenstrich,

Life News,

Presseschau, Text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 Life Channel am Morgen

Life News, CD der Woche,

Tagestipp

10.00 Themensendung

Kompass (Di), Porträt

(Mi), Zoom (Mo + Do),

Kompass Basics (Fr)

11.00 Cappuccino

Tagestipp, Life News,

Serie

12.00 Life Channel Info

Beiträge und Infos,

Life News

13.00 Musik Nonstop

17.00 Mixer

Serie, Life News, Agenda

18.00 Life Channel Info

Beiträge und Infos,

Life News

19.00 Schere Stei Papier

Kindersendung mit

vielen interessanten und

spannenden Beiträgen

20.00 Themensendung

Kompass (Mo), Porträt

(Di), Zoom (Mi), Kompass

Basics (Do)

jeweils freitags:

Gottesdienst LIVE

21.00 Musik Nonstop

24.00 Themensendung

Kompass (Mo), Porträt

(Di), Zoom (Mi), Kompass

Basics (Do), Porträt (Fr)

01.00 Musik Nonstop

SA.

8–20 Uhr stündlich News und

Wetter

08.00 Life Channel der Morgen

10.00 Themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 Life Channel Info

13.00 Musik Nonstop

19.00 Schere Stei Papier

20.00 Relax

21.00 Musik Nonstop

24.00 Relax

01.00 Musik Nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich News und

Wetter

Worship Nonstop

10.00 Gottesdienst

11.00 Fenster zum Sonntag

11.30 Worship Nonstop

19.00 Gottesdienst

20.00 Gottesdienst LIVE

22.00 Worship Nonstop

24.00 Zoom

01.00 Musik Nonstop

= Sendungen können als CD

gekauft werden.

HIGHLIGHTS

THEMENSENDUNGEN

Sonntag, 23. März, 24.00 Uhr / Montag, 24. März, 10.00 Uhr

Zoom: Spiritual Care – die neue Rolle des Glaubens in der

Therapie

Bis vor kurzem war die Vermischung von Glaube und Therapie

verpönt: Für den Glauben war der Seelsorger zuständig und für die

Therapie die Psychotherapeutin. In den letzten Jahren wurde aber

immer mehr deutlich, wie wichtig der Einbezug des Glaubens für

die Gesundung des Patienten sein kann. Religion macht offensichtlich

nicht (nur) krank, sie kann – wenn sie richtig vermittelt wird

– zur Gesundheit beitragen. Ein Gespräch mit einem ärztlichen

Therapeuten und einer Seelsorgerin.

Freitag, 28. März, 24.00 Uhr / Samstag, 29. März, 10.00 Uhr

Porträt: Malin Hartelius – zwischen Opernbühne und Kinderzimmer

Sie stammt aus Schweden, versteht aber jedes Wort in Schweizer

Mundart. Kein Wunder, schliesslich ist die Opersängerin Malin

Hartelius schon seit 20 Jahren eng mit dem Zürcher Opernhaus

verbunden. Die Sopranistin aus Europas Norden gilt als eine der

besten Mozart-Interpretinnen unserer Zeit. Für ihre Leistung

wurde sie im Januar 2010 in Stockholm vom schwedischen König

mit dem Orden für Wissenschaft und Kunst Litteris et Artibus

ausgezeichnet. Die begabte Sängerin und Mutter zweier Kinder

spricht mit Daniel Rehfeld über ihre Erfolge und Misserfolge, ihre

Reisen, ihre Familie und ihre Beziehung zu Gott.

Sonntag, 30. März, 24.00 Uhr / Montag, 31. März, 10.00 Uhr

Zoom: Der Monat März bei Life Channel

Gut informiert mit Radio Life Channel: Die wichtigsten Themen des

Monats im Rückblick. Jeden Tag berichtet die Life Channel-Redaktion

aus christlicher Sicht über die aktuellen Ereignisse aus Kirche

und Gesellschaft. Zoom bietet einen Mix der besten Beiträge der

vergangenen Wochen in kompakter Form. Eine Stunde lang Aktualität

– das hat die christliche Welt im Monat März bewegt.

HIGHLIGHTS

THEMENSENDUNGEN

Montag, 31. März, 20.00 Uhr / Dienstag, 1. April, 10.00 Uhr

Kompass: Nicht nur Ja und Amen

Viele Menschen möchten selbstbewusster sein. Sie bewundern

andere für ein forsches und offenes Auftreten und sind selbst

schüchtern oder unsicher. Mehr Selbstbewusstsein zu bekommen,

ist ein schwieriges Thema, denn es nützt nicht viel, hier nur an der

Oberfläche etwas zu verändern. Beim Thema Selbstbewusstsein/

Selbstvertrauen geht es darum, zu sich selbst zu stehen und sich

immer mehr annehmen zu können. Nicht zu allem Ja und Amen

zu sagen. Den Mut zu haben, eigene Standpunkte zu vertreten und

auch zu den eigenen Schwächen und Grenzen zu stehen.

Zu Gast im Kompass bei Ruedi Josuran ist der Bildungsreferent

und Pastor Wolfgang von Ungern-Sternberg.

GOTTESDIENSTE

Sonntag, 23. März, 10.00 + 19.00 Uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit Monika Leiser, Heilsarmee, Zürich

Freitag, 28. März, 20.00 Uhr / Sonntag, 30. März, 20.00 Uhr

Gottesdienst LIVE

Aufzeichnung aus der «Chile Hegi» (GVC) Winterthur

(www.gvc-winterthur.ch)

Sonntag, 30. März, 10.00 + 19.00 Uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit Johannes Breiter, Heilsarmee, Huttwil

KINDERPROGRAMM

Täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 Uhr

Schere, Stei, Papier

mit Geit’s no?!: Vater Ryser erhält die Kündigung am Arbeitsplatz.

Er sucht immer öfter Ablenkung im Wirtshaus. Durch einen Unfall

kommt er ins Spital und ist schliesslich bereit, eine Entziehungskur

zu machen. Seine Frau und die Kinder Esthi und Res müssen

sich deshalb von den Dorfbewohnern viel gefallen lassen. Sie

hoffen fest auf die Hilfe von Gott und möchten, dass auch der Vater

diese Hilfe erfahren darf. Erst als die achtjährige Esthi ausreisst

und ihren Vater in der Klinik besucht, erfährt er, was die Familie

alles durchmachen muss. Das ermutigt ihn, die Entziehungskur

durchzustehen, damit er bald nach Hause zurückkehren kann.

Zudem: Geräuschfahnder, Bibelquiz und viele andere interessante

und unterhaltende Beiträgen.

26 | antenne | März 2014


22.–31. MÄRZ 2014

RADIO ERF PLUS FENSTER ZUM SONNTAG

TAGESPROGRAMM

MO.–FR.

06.00 Aufgeweckt

Lied der Woche

Wort zum Tag

Anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 Neues Leben

Die Hörbibel

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow Creek,

Glauben + Denken,

Brennpunkt Nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 Musik und mehr

Wort zum Tag

Bibel heute

15.00 Lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

Aktuelles vom Tag

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Themensendung

21.00 Calando

22.00 Neues Leben

22.30 Lesezeichen

23.00 Journal

Aktuelles vom Tag

SA.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

12.00 Themensendung

13.00 Musik und mehr

14.00 Bilanz

15.00 Lesezeichen

16.00 Specials: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Specials

21.00 Musik spezial

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Musik spezial

SO.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 Bach-Kantate

11.45 Bibel heute

12.00 Immer wieder Sonntags

13.00 Themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 Lesezeichen

16.00 Immer wieder Sonntags

17.00 Musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specials

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Oase

HIGHLIGHTS

SPECIALS

Samstag, 22. März, 11.00 Uhr

Aufblühen (1)

Menschen dabei helfen, aufzublühen und sich besser zu entfalten,

das will Birgit Schilling. Darüber spricht die Paartherapeutin und

Autorin in diesem Referat. (Teil 2 am 30. März um 13.00 Uhr)

Montag, 24. März, 20.00 Uhr / Dienstag, 25. März, 11.00 Uhr

Forum Single: Singles Magazin

Wir stellen lokale und überregionale Initiativen von Singles für Singles

vor, vom gemeinsamen Wandern bis zum Kongress.

Mittwoch, 26. März, 20.00 Uhr / Freitag, 28. März, 11.00 Uhr

Jerusalem, Samarien und die Welt – Lyn und David Wake,

Australien

David und Lyn Wake unterstützen Wyclif Bibelübersetzer mit ihren

handwerklichen Fähigkeiten und begleiten sie als Mentoren.

LESEZEICHEN

Sonntag, 23. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Sonntagsgeschichten (1)

Mit seinem Buch folgt Johannes Stockmayer der Erzähltradition

der Bibel. An den Wochensprüchen des Kirchenjahres entlang

erzählt er Geschichten zum Weiterdenken.

Montag, 24. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Es war, als würde ich fallen (1)

Wie fühlt es sich an, wenn die Seele Alarm schlägt? Rosemarie

Dingeldey erzählt von ihren Erfahrungen und macht anderen Mut,

eine psychische Erkrankung anzunehmen.

Donnerstag, 27. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Lockrufe (1)

Franc Prosenjak wächst in Slowenien auf. Seine Suche nach Gott

und die Liebe führen ihn nach Deutschland.

TV-SENDUNG AUF UND

FENSTER ZUM SONNTAG-TALK

SRF zwei: Samstag, 22. März, 17.15 Uhr / Sonntag, 23. März, 12.35 Uhr

SRF info: Samstag, 22. März, 18.30 Uhr / Sonntag, 23. März, 17.45 Uhr

Vitamin Freundschaft

«An wem erfahre ich mein Ich?» regt Philipp Johner zum

Nachdenken an. «Es sind Personen, die uns an unsere Zukunft

erinnern, gerade in Krisenzeiten. Also Freunde, die an uns

glauben, uns ermutigen, die Sicht für uns haben.» Er erklärt, dass

Freundschaft auch mit uns selbst gelebt werden müsse. Denn wer

sich selbst nicht liebt, sei von aussen abhängig. Und schliesslich

sei da noch die Freundschaft zu Gott: «Denn er weiss, wozu wir fähig

sind. Was ist schon unser kleiner Glaube im Gegensatz zu dem

Glauben, den Gott in uns hegt, da er unser Potenzial kennt.»

Als an die Beerdigung seines Vaters viele Freunde – einige von

ihnen sogar aus dem Ausland – anreisten, war Johner beeindruckt.

Durch diese Begebenheit wurde ihm die Bedeutung von

Freundschaft deutlich bewusst. Sein Vater hatte das «Freund

sein» in seinen Tätigkeiten vorgelebt, auch er wollte so leben. Seine

Arbeit als Coach bestätigt Johner in seiner Überzeugung, weil

er da Freund sein kann. «Freund wurde ich nicht, weil ich Coach

bin, sondern Coach, weil ich ein Freund bin», erklärt er.

Philipp Johner ist Life Coach mit einem eigenen Unternehmen. Er

schloss Studien in Psychologie, Philosophie und Astrophysik ab.

Neben seiner vielfältigen Vortragstätigkeit ist er auch noch Autor

des Buches «Freundschaft», welches Impulse zur Wiederbelebung

dieser verlorenen Kunst geben soll.

FENSTER ZUM SONNTAG-MAGAZIN

SRF zwei: Samstag, 29. März, 17.15 Uhr / Sonntag, 30. März, 12.10 Uhr

SRF info: Samstag, 29. März, 18.30 Uhr / Sonntag, 30. März, 17.45 Uhr

Erschwerte Bedingungen

FENSTER ZUM SONNTAG porträtiert Personen, die es schwierig

haben im Leben. Und zwar von Anfang an. Personen, die mit

erschwerten Bedingungen lernen müssen, das Leben zu meistern.

Eine Behinderung schränkt sie in ihrer Mobilität ein. Eine zerrüttete

Familiensituation erschwert eine normale Entwicklung als Kind

und zum Jugendlichen.

Doch sie geben nicht auf. Sie versuchen ein Leben zu führen wie

viele andere auch. Sie lernen mit ihren erschwerten Bedingungen

umzugehen. Dabei zählen sie auf die Kraft, die sie aus ihrem Glauben

an Gott ziehen. Eindrucksvoll sind sie auch vielen Personen mit

besseren Startbedingungen ein grosses Vorbild.

antenne | März 2014 | 27


TV-TIPP |

ERF 1 – das TV-Programm

Auf dieser Doppelseite präsentieren wir Ihnen die Highlights aus dem Programm des TV-Senders

ERF 1. Die Empfangsinformationen finden Sie am Schluss der Programmhinweise. Mehr

Informationen unter www.erf1.ch.

SAMSTAG, 1. MÄRZ

16.15 UHR DIENSTAG, 4. MÄRZ 21.45 UHR MONTAG, 10. MÄRZ 20.45 UHR

ALPHA EHE-KURS

Die Kraft der Vergebung

Der ALPHA Ehe-Kurs will Paaren dabei helfen,

neuen Schwung in ihre Beziehung zu bringen. In

den insgesamt sieben Einheiten geht es unter anderem

um das Fundament einer guten Beziehung,

Kommunikation, Konfliktbewältigung, Vergebung,

Sex und die eigene Herkunftsfamilie. Entwickelt

wurde der Kurs in der Holy Trinity Brompton-Kirche

in London, die auch Heimat des ALPHA-Glaubensgrundkurses

ist.

DIE FAMILIE

Teenager erziehen

Was brauchen Teenager und wie können wir sie gut

erziehen? Start einer neuen Serie über die Brennpunkte

von Familien.

MITTWOCH, 5. MÄRZ 21.15 UHR

ERF HÖRBAR

Videoclips – Gracetown

Zehn Musiker machen gemeinsame Sache. Gracetown

rockt die Clipausgabe der ERF HörBar.

DIENSTAG, 11. MÄRZ 20.15 UHR

SAMSTAG, 1. MÄRZ

21.15 UHR

WERT(H)E GÄSTE

David Neufeld, Verleger

2004 hat er in Regensburg seinen eigenen Verlag

gegründet. Seitdem überrascht David Neufeld

durch ausgesuchte Neuerscheinungen.

ULRICH PARZANY ZUM THEMA

Werte – Erst das Fressen, dann die Moral?

Kritische Fragen und hoffnungsvolle Antworten für

Menschen auf Sinnsuche – mit Ulrich Parzany.

DONNERSTAG, 13. MÄRZ 21.15 UHR

FENSTER ZUM SONNTAG-TALK

Ärzte mit Grenzen

Als Diana Zedler ein Burnout erleidet, braucht

sie als Ärztin plötzlich selbst einen Arzt. Ihre Beziehung

zu Gott, ihr Ehemann Christian und ihre

Kinder tragen sie durch diese schwere Zeit. Heute

arbeitet sie wieder, setzt jedoch ihre Prioritäten

anders.

DIENSTAG, 4. MÄRZ 20.15 UHR

DONNERSTAG, 6. MÄRZ 20.30 UHR

Art des Lebens

Der Jazz-Pianist Andreas Gundlach jagt von Einfall

zu Einfall – das ist genial für seine Musik, im Leben

aber oft eine Bürde.

FREITAG, 7. MÄRZ

20.15 UHR

HAUTNAH

Gottvertrauen trotz Tumor

Nach der Entfernung eines Gehirntumors musste

sie das Laufen neu erlernen. Seitdem nimmt sie ihr

Leben viel stärker als Geschenk wahr.

FREITAG, 14. MÄRZ

20.15 UHR

WIRKLICH. LIVE CALL-IN

Spirituelle Kräfte – was hilft und was nicht?

Sehr viele Menschen glauben an eine unsichtbare

Welt. Auf der Suche nach Hilfe, Wegweisung

oder Heilung werden die verschiedensten

Methoden ausprobiert. Manche erfahren Hilfe,

andere nicht. Was ist dran an spirituellen Kräften

und wo ist die Grenze zur Scharlatanerie? Ist

das alles ungefährlich oder sind Risiken damit

verbunden? In der Sendung sprechen Menschen

über ihre Erfahrungen mit dem Übernatürlichen

und darüber, welche Konsequenzen sie daraus

gezogen haben.

MENSCH, GOTT!

Versöhnung für Ruanda (1)

Der Mörder steht vor ihr, das Messer schon erhoben.

Doch er stoppt im letzten Moment. Eine Galgenfrist

für Denise Uwimana-Reinhardt, mitten in

den Wirren des brutalen Völkermordes in Ruanda.

Ihr Ehemann und viele Familienmitglieder wurden

bereits umgebracht. Sie ist hochschwanger und

voller Angst. Bei einem erneuten Angriff versteckt

sie sich unter dem Bett einer Nachbarin – und erlebt

erneut ein Wunder.

MENSCH, GOTT!

Versöhnung für Ruanda (2)

Denise Uwimana-Reinhardt hat unvorstellbare

Grausamkeiten gesehen. Viele ihrer Familienmitglieder

werden im Völkermord von Ruanda

brutal ermordet. Sie überlebt, doch sie ist schwer

traumatisiert. Obwohl sie unendlich viel Schmerz

erlebt hat, setzt sich Denise Uwimana-Reinhardt

heute für Versöhnung und einen Neuanfang in ihrem

Heimatland ein.

28 | antenne | März 2014


| MÄRZ 2014

FREITAG, 14. MÄRZ

20.45 UHR DONNERSTAG, 20. MÄRZ 19.30 UHR

MITTWOCH, 26. MÄRZ

21.15 UHR

ERF TV SPEZIAL

Das Problem des Atheismus

Atheismus ist genauso dogmatisch wie Religion.

Diese These stellt der TV-Journalist Rod Liddle

gleich zu Beginn dieses Dokumentarfilms auf. Er

kritisiert den Atheismus für seine Arroganz und Intoleranz.

Rod Liddle besucht Wissenschaftler und

berühmte Atheisten, darunter Richard Dawkins

und Peter Atkins, und konfrontiert sie mit spannenden

Fragen. Sein Fazit: Obwohl Atheisten Religion

per se ablehnen, hat ihr Weltbild religionsähnliche

Züge. Ein spannender Film mit Stoff zum Nachdenken.

SAMSTAG, 15. MÄRZ 20.15 UHR

WILLOW CREEK-GOTTESDIENST

Gemeinsames Gebet – Das Vaterunser

Der Lehrpastor von Willow Creek spricht über

Matthäus 6 und erklärt, wie Jesus seine Jünger im

Beten unterrichtet hat.

MITTWOCH, 19. MÄRZ 21.15 UHR

FENSTER ZUM SONNTAG-TALK

Wenn die Seele schmerzt

Schmerzen sind nicht immer körperlicher Natur,

auch unsere Seele kann wehtun. Die Theologin

Monika Riwar spricht darüber, wie schwere Krisen,

Beziehungskonflikte, schwere Verluste und Krankheiten

uns völlig aus der Bahn werfen können.

FREITAG, 21. MÄRZ

20.15 UHR

MENSCH, GOTT!

Die Freimaurerin (1)

Sie will den Sinn des Lebens entdecken. Über einen

Freund wird Bettina F. in eine Freimaurerloge eingeladen.

Die Lehren der Geheimorganisation imponieren

ihr: Sie sprechen von Werten, von besseren

Menschen und tiefer Erkenntnis. Sie wird Freimaurerin,

besteht alle erforderlichen Tests. Doch dann

begegnet sie Gott und entdeckt die dunkle Seite der

sogenannten «königlichen Kunst».

SAMSTAG, 22. MÄRZ 21.15 UHR

WERT(H)E GÄSTE

Jan Vering, Dramaturg für Musik und Medien

Viele haben ihn als Gospelsänger kennengelernt.

Oder als Autor bei e.r.f. junge welle. Heute macht

er Theater in Siegen.

FREITAG, 28. MÄRZ 20.15 UHR

MENSCH, GOTT!

Die Freimaurerin (2)

Bettina F. hat sich in ihrer Freimaurerloge zur

Meisterin hochgearbeitet. Doch Antworten auf ihre

Lebensfragen bekommt sie nicht. Während einer

Autofahrt hört sie plötzlich eine Stimme, die ihr

sagt: «Tritt bei den Freimaurern aus.» Sie glaubt,

dass Gott zu ihr gesprochen hat und kehrt den Lehren

des Geheimbundes den Rücken. Doch mit den

Folgen hatte sie nicht gerechnet.

FREITAG, 28. MÄRZ 20.45 UHR

WERT(H)E GÄSTE

Angelika Marsch, Leiterin Wycliff Deutschland

Die Leiterin von Wycliff Deutschland in einem persönlichen

Statement: «Gott will, dass weltweit alle

Menschen seine Stimme hören und verstehen können.

Dass sie verändert werden und ins volle Leben

kommen. Deshalb engagieren wir uns für die

Übersetzung der Bibel in die Sprachen der Welt.

Denn wir sind überzeugt: Das übersetzte Wort Gottes

ist ausgesprochen lebendig. Es hat Power – und

wenn man danach lebt, macht es ausgesprochen

lebendig.»

WELTWEIT – AM LEBEN DRAN

Martin Wurster – durchkreuzte Pläne

Als Missionar in Taiwan wird Martin Wurster durch

einen Unfall querschnittsgelähmt. Wie geht es

weiter?

DIENSTAG, 25. MÄRZ 21.45 UHR

DIE FAMILIE

Kleinkinder erziehen

Wütende Knirpse, bemalte Wände, schlaflose

Nächte. Das kostet Nerven. Wie können Eltern

Kleinkinder begleiten und erziehen?

ERF TV SPEZIAL

Das Wunder eines Baumes: Aufbau und Funktion

Dieser Dokumentarfilm entdeckt die Einzigartigkeit

und Genialität von Bäumen. Sie produzieren

Sauerstoff, regulieren die Temperatur und filtern

die Atmosphäre. Sie versorgen uns mit Früchten,

wichtigen medizinischen Stoffen und Papierprodukten.

Der erste von vier Filmen über das Wunder

eines Baumes lässt uns ins Staunen geraten und

Neues entdecken.

Detaillierte Angaben zum Programm von ERF 1

finden Sie in unserem Medienportal unter

www.erf-medien.ch/erfeins.

SO EMPFANGEN SIE DAS PROGRAMM VON ERF 1:

ERF 1 kann in der Schweiz über Swisscom TV, Satellit ASTRA (12.460 GHz Horizontal / Symbolrate 27500, FEC ¾) und einige Kabelnetze empfangen

werden. Oder ganz einfach über Internet – ohne Zusatzprogramme: Einfach www.erf1.ch eingeben und das Live-Programm starten oder einen der vielen

Beiträge aus dem Archiv wählen.

antenne | März 2014 | 29


TWR |

Hilfe zur Selbsthilfe in Ostafrika

TWR bedeutet Hoffnung, Hilfe und Leben

VON SUSANNE STERNAGEL-KOHLER

PROJEKT

Von Hand betriebene Radios, die Leben bringen

Afrika will und soll leben! Und dies

auch in Zeiten zwischen Katastrophen,

Krieg und Korruption. Immer wieder

kämpfen viele Afrikaner ums Überleben.

TWR will ihnen Hoffnung vermitteln und

zu einem Leben mit Perspektive verhelfen.

Die Sendungen «Afrika soll leben»

sprechen in ihren Alltag – mit Themen

wie Gesundheit, Landwirtschaft, Familie,

Versöhnung und vielen anderen.

ERF Medien unterstützen diese Sendereihe

in den Sprachen Swahili und Englisch.

Die verschiedenen TWR-Programme

bringen Hörerinnen und Hörern Ostafrikas

ganz praktische Lebenshilfe, hier nur

ein paar wenige Beispiele: Jirmo Bokayo

ist alleinerziehende Mutter von acht Kindern.

Ihr Mann wurde vor zehn Jahren von

Räubern erschossen, als er in Nairobi

seinen Dienst als Nachtwächter verrichtete.

Jirmo versucht mit der kleinen Landwirtschaft

und Hausdienstarbeiten die

Familie über Wasser zu halten. Der kärgliche

Ertrag von nur 15 Kilo Mais und

Bohnen reicht jedoch nicht aus. Das TWR-

Team von Kenia brachte ihr Öl, Mais und

Bohnen. Doch ebenso willkommen schien

das «aufziehbare» Radio («Windup Radio»).

Bisher hatte sie die wertvollen

TWR-Sendungen übers Handy gehört –

wenn Strom zum Aufladen verfügbar war.

Nun war die Hörerin dafür nicht mehr auf

Strom angewiesen. Zusammen mit Jirmo

wurden 70 weitere Familien mit Lebensmitteln

und Radios beschenkt.

Weiter berichten zwei Hörer aus Kenia:

«Danke für Ihre Sendung, in der erklärt

wurde, wie man sparsam mit Wasser

umgeht. Ich lebe in einer Region, in der es

kaum Wasser gibt. Deshalb ist Ihr Programm

sehr hilfreich. Bitte senden Sie

mir weitere Informationen.» – «Ihre Sendung

über Klimawandel hat mir gefallen,

besonders das Thema, wie wir den Anbau

von Getreide und die Bewahrung der

Wälder miteinander verbinden können. Ich

habe versucht, dies auch umzusetzen und

werde auch meine Nachbarn dazu ermutigen.»

Der begeisterte Hörer, Zacharia

Mzee, wohnt in einer Gegend Kenias, die

TWR ist die internationale Partnerorganisation von ERF Medien. TWR strahlt Radiosendungen in über 230 Sprachen aus

(www.twr.org). Spenden für die internationale Arbeit von TWR bitte auf folgendes Postkonto einzahlen: PC 87-649294-4,

ERF Medien, Internationale Projekte, 8330 Pfäffikon. Wir senden Ihnen auf Wunsch gerne entsprechende Einzahlungsscheine

zu. Spenden, die auf dieses Konto eingehen, sind in den meisten Kantonen von den Steuern abziehbar.

Afrika soll leben (Projekt-Nr. 62010)

• Wird in diversen Sprachen produziert und

in ganz Afrika ausgestrahlt.

• Inhalt: Gesundheit, Umwelt, Menschenrechte,

Familie, Glaube, Unternehmensgründung

und anderes

• ERF Medien unterstützen «Afrika soll leben»

in Kenia, Tansania, Uganda, Ruanda,

Burundi, in der Demokratischen Republik

Kongo und im Sudan.

• Diese 15- bzw. 30-minütigen Programme

sind in Swahili und Englisch. Ausstrahlung

mehrmals wöchentlich über UKW und

Kurzwelle.

• Die Kosten für eine 15-minütige Sendung

in Swahili betragen für Übersetzung, Produktion

und Ausstrahlung pro Jahr rund

26 600 Franken und pro Woche rund 500

Franken.

• Weitere Informationen unter www.erf-medien.ch/afrika

vorwiegend muslimisch ist. Aus dem

Wunsch heraus, Muslimen von ihrem

Glauben zu erzählen, trafen sich Hörer

der TWR-Sendungen. Unterdessen ist

dieser Fanclub auf 100 000 Mitglieder

angewachsen, und sie treffen sich vierteljährlich,

um über die TWR-Sendungen

auszutauschen.

Die Initiative «Afrika soll leben» gibt es

bereits seit 1986. Sie wurde wegen einer

Dürrekatastrophe in Ostafrika als Entwicklungsprojekt

gestartet. Damals wie

heute verfolgt TWR dasselbe Ziel: Hilfe

zur Selbsthilfe zu bieten.

RADIO-TIPP

Life Channel

Beitrag zu «Afrika soll leben»

Mittwoch, 12. März 7.10 und 9.10 Uhr

30 | antenne | März 2014


SPENDENINFORMATION PER 31.1.2014

| FINANZEN

CHF 1 2 3 4 5

SPENDENZIEL 2014: 5.67 MIO.

erhaltene Spenden bis 31.1.2014

Fr. 347‘013

fehlende Spenden bis 31.1.2014

Fr. 125‘488

fehlende Spenden bis 31.12.2014

Fr. 5'322'988

Impressum

Herausgeber

ERF Medien

Witzbergstrasse 23

8330 Pfäffikon

Tel. 044 953 35 35

Fax 044 953 35 01

E-Mail erf@erf.ch

Internet www.erf.ch

Hanspeter Hugentobler

(Geschäftsführer)

Vorstand

Markus Schaaf (Präsident)

Peter Henning

Markus Hottiger

Hanny Maurer

Ingrid Rubli-Locher

Heiner Studer

Redaktion

Verena Birchler (Leitung)

Tony Baumgartner

Marcel Eberle

Mathias Fontana

Petra Kieliger

Heidi Pauli

Layout, Grafik

P+S Werbung AG

8184 Bachenbülach

www.pswerbung.ch

Druck

Ziegler Druck, Winterthur

Auflage 24 000 Ex.

erscheint monatlich

Jahresabonnement

Fr. 40.– Der Abobeitrag

wird separat erhoben.

Mit wenig Geld viel bewirken

1 Kaffee pro Tag an

Radio Life Channel spenden

VON SIMON LEEMANN

Für Radio Life Channel rufen ERF Medien

schon seit längerer Zeit zu Spenden mit folgendem

Slogan auf: «Spende jeden Tag einen

Franken und werde so zum Radiomacher.»

Anfangs Jahr erhielten ERF Medien eine

Spende mit dem unüblichen Betrag von 730

Franken. Beim Zahlungsvermerk wurde folgender

Hinweis notiert, der die Höhe des

Betrages erklärt: für Radio Life Channel, 1

Jahr, 2 Hörer. Diese Spende hat uns ausserordentlich

gefreut, da diese Familie die 1-Franken-Aktion

sehr wörtlich genommen hat.

Radio Life Channel erhält nach wie vor keine

Gebührengelder. Auch mit verkaufter Werbezeit

während der Ausstrahlung lassen sich die

jährlichen Produktionskosten von rund 2

Millionen Franken nicht finanzieren. Radio

Life Channel ist ein mit Spenden finanzierter

Sender. Dies wird auch in Zukunft so bleiben.

Darum: Wenn «nur» 5500 Radiohörerinnen

oder -hörer auf einen Kaffee pro Tag verzichten

und stattdessen diesen einen Franken

spenden (365 Franken pro Jahr), wäre unser

Radio bereits finanziert.

Und bestimmt schmecken dann die übrigen

Tassen Kaffee viel besser, besonders dann,

wenn im Hintergrund noch Radio Life Channel

läuft.

Falls Sie schon Radiomacher sind, freuen wir

uns, wenn Sie andere auch dazu motivieren.

Denn wir sind überzeugt, dass jeder Franken

wertvoll ist. Vielen Dank schon jetzt, wir

freuen uns über jede Spende, egal in welcher

Höhe!

antenne | März 2014 | 31

Spenden

Postkonto 84-183-1

Zürcher Kantonalbank Meilen

IBAN CH28 0070 0112 7002 2334 8

ERF Medien unterstützen Sie am besten, wenn

Sie Ihre Spende «ERF Medien allgemein»

tätigen. Dies gibt uns die Möglichkeit, flexibel

auf Spendenschwankungen bei einzelnen

Projekten zu reagieren. Gehen für einzelne

Projekte mehr ein als benötigt, werden diese

für ein ähnliches Medienprojekt verwendet.

Werbung

Inserate und Beilagen gemäss Tarife unter

www.erf-medien.ch/werbung

Inserate und Beilagen werden inhaltlich

von den Inserenten und nicht von der

Redaktion verantwortet.

Rezensionsexemplare

Zuschriften und Rezensionsexemplare von

Büchern, CDs und DVDs an die Redaktion: Für

unaufgefordert eingesandte Rezensionsexemplare

besteht weder eine Verpflichtung zur Rezension

noch der Anspruch auf Rücksendung

oder Korrespondenz.

Wiedergabe von Artikeln und Bildern –

auch auszugsweise – nur mit ausdrücklicher

Genehmigung gestattet.

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Das Geschenk

zum Abschluss des biblischen

Unterrichts, zur Konfirmation oder

zur Firmung.

„teensmag

hat mir echt

geholfen, das ist

richtig gut!“

Lars, 16 Jahre

teensmag

beschreibt die Beziehung zu

Gott so, dass es den Teens

warm ums Herz wird: Jesus

als Freund und Abenteurer,

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Heiland. teensmag spricht

dabei die Themen an, die

in dieser Lebensphase

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Liebe, Freunde,

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„Keine Lebensphase ist ereignisreicher als die Zeit zwischen 13 und 17. Als

Teenieclubleiter investiere ich seit Jahren in die Teenies und teensmag hilft mir

dabei, am Puls des Geschehens zu bleiben. Kurz gesagt: teensmag hält mich

jung, aber nicht krampfhaft jung :-).“

Daniel Rehfeld (40) ist Redaktionsleiter von Radio Life Channel.

Er hat jahrelang für teensmag geschrieben.

Im Abo:

6 Ausgaben/ Jahr

CHF 31.30 zzgl. 8.50

Versandkosten. Geschenkabos laufen

automatisch nach einem Jahr aus.

Einzelpreis

CHF 9.50

Einzelpreis

CHF 9.50

Specials

teensmag-Special:

beziehungsweise

Zehn Einheiten rund ums Thema

Beziehungen. Ein Heft, das Spass

macht, für jedermann: Leiter,

Mitarbeiter und Teilnehmer.

Themenübersicht

· Traumpartner gesucht – Wie finde ich den, der zu mir passt?

· In Sachen Sex – Was sich der Erfinder dabei gedacht hat.

· Riesenkrach und nun? – Verzeihen, entschuldigen, vertragen.

teensmag-Special: Kickstart –

Gas geben mit Jesus

14 komplett ausgearbeitete Stundenentwürfe

für Teeniegruppen, Hauskreise, Schülertreffs

oder Lagergruppen. Mit Workshops über die

Dreieinigkeit, übers Bibellesen und Beten bis

hin zu den Fragen, „Was macht eigentlich einen

‚guten‘ Christen aus?“, „Wozu braucht es

überhaupt Christen?“ usw.

Themenübersicht

· Das unfassbare Geistige – Die Aufgaben von Vater, Sohn und

Geist.

· Ready, Set, Celebrate – Wie man das Leben als Christ beginnen

und den Start feiern kann.

· Kompass Bibel – Wie ein uraltes Buch Wegweiser sein kann.

· Und vieles mehr.

Einzelpreis

CHF 6.40

Günstige Mengenpreise

für Specials und Themenhefte

ab 10 Heften

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ab 100 Heften

Themenhefte

CHF 1.80 je Heft

CHF 1.50 je Heft

CHF 0.90 je Heft

teensmag-Themenheft:

luxus-ladys

Hier dreht sich alles um den teuren Wert der weiblichen Wesen.

Weil sie so wunderbar vielschichtig sind, leidenschaftlich leben

und Freundschaften Farbe verleihen. Das Beste: Luxus-Ladys sind

stark genug für ihre Schwächen. Wie sie die anpacken können,

unabhängig von Medien und Meinungen werden, ihr Ding machen

und die Herzen der Herren erobern – das steht hier.

Themenübersicht

· Auf ins Abenteuer – Das Leben neben Schönheit, Herzklopfen

und Selbstzweifeln.

· Das lieben wir an euch! – Ehrliche Ansagen von Jungs.

· So will ich sein! – Die Jagd nach gesunden Vorbildern.

besonders

teensmag-Themenheft:

echte kerle

Jungs sind super! Auf 68

Seiten lesen Jungs, wofür sie

Respekt und Anerkennung

verdienen, womit sie sich den

Heldentitel sichern, wie sie

mit sich und Gott ins Reine

kommen und bei den Mädels

punkten.

Themenübersicht

· Verantwortung lernen – Gute Gründe und der Weg dahin.

· Männer unter sich – Warum Jungsfreundschaften so wichtig

sind, und wie sie gelingen.

· Das lieben wir an euch! – Ehrliche Ansagen von Mädels.

Für dich,

deine Freunde,

deine Gruppe!

Einzelpreis

CHF 6.40

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