antenne September 2013

erf4medien

Menschen sind keine Einzelkämpfer, sie brauchen in vielen Lebenslagen Mitmenschen um sich herum: Erzieher, Gäste, Unterstützer, Mitbewohner, Mentoren, Mitarbeiter, Zuhörer. Denn nur mit Hilfe von anderen kann eine Person über sich hinauswachsen.

das christliche medienmagazin

September 2013

Zusammen leben –

drei Varianten

www.erf.ch

Seite 8

Filmtipp: Freud und

Leid in der Alters-WG

Seite 13

TV – Radio – Internet

Das Leben mit anderen teilen

Seite 4


editorial |

Gemeinsam statt einsam

Im vergangenen Sommer nahmen wir als Familie

an einer Führung durch den deutschen Bundestag in

Berlin teil. Bevor die Führung startete, stellte der

Besucherführer die Frage: «Was ist eigentlich Politik?»

Kaum jemand wollte sich dazu äussern …

Der Leiter der Bundestags-Führung prägte dann einen

Satz, der mir seither nachgeht: «Politik heisst: Wir

regeln das Zusammenleben von uns Menschen.»

Es ist die Aufgabe von Staat und Politik, das gute Miteinander

von Menschen zu fördern. Das gelingt nur,

wenn die Menschen diese Aufgabe des Staates akzeptieren

und sich vor allem auch selbst für die Gemeinschaft

engagieren. Schon vor 2000 Jahren wurde

darum in der Bibel im Titusbrief der Aufruf formuliert:

«Erinnere die Christen daran, dass sie sich dem Staat

und allen Regierenden unterzuordnen haben. Sie sollen

die Gesetze des Staates befolgen und sich tatkräftig für

die Menschen einsetzen.»

Nicht nur in der Politik gelangen wir immer mehr zur

Einsicht, dass wir in unserem zunehmenden Egoismus

an Grenzen stossen und dass wir nur im Miteinander zu

zukunftsfähigen Lösungen kommen – eben dann, wenn

wir gemeinsam statt einsam unterwegs sind. «Der

Mensch entfaltet sein Menschsein und seine Menschlichkeit

nur aus der Beziehung zu anderen», schreibt

Heiner Schubert im Themenartikel dieser antenne. Es

lohnt sich, diesem Gedanken nachzugehen. Ich wünsche

Ihnen eine spannende Lektüre!

Herzliche Grüsse

Hanspeter Hugentobler

Geschäftsführer

Das Leben mit anderen teilen

| Thema

Menschen sind keine Einzelkämpfer,

sie brauchen in vielen Lebenslagen Mitmenschen

um sich herum: Erzieher,

Gäste, Unterstützer, Mitbewohner, Mentoren,

Mitarbeiter, Zuhörer. Denn nur mit

Hilfe von Anderen kann eine Person über

sich hinauswachsen.

Seite 4

Freud und Leid in der Alters-WG

| FILMTIPP

Fünf langjährige Freunde, charakterlich

völlig unterschiedlich, entwickeln

gemeinsam einen tollkühnen Plan. Um

nicht ins Altersheim einziehen zu müssen,

beschliessen sie, gemeinsam unter

ein Dach zu ziehen und eine Wohngemeinschaft

zu bilden.

Seite 13

Babys vor HIV/Aids schützen

| TWR

Die Übertragung des HI-Virus von

Müttern auf ihre Babys ist wohl eine der

tückischsten und grausamsten Seiten von

Aids. TWR will mit seinen «Aids

Challenge»-Radiosendungen aufklären

und Leben retten.

Seite 30

Monatsserie

«Wie läuft das so bei euch?»

Radio Life Channel ist zu Besuch in den

unterschiedlichsten Haushalten und

porträtiert verschiedene Lebensformen.

16.09.–22.09. ca. 11.50 Uhr und 17.10 Uhr


| porträt

«Alles ist leicht, wenn man stark ist»

In jedem Kind steckt ein Superstar

Von Rebecca Blatter

Zahllose Kinder hören Tag für Tag,

dass sie ungewollt, dumm, im Weg sind

– oder sogar noch Schlimmeres. Solche

Worte beeinflussen die Kinder. Die Missachtung

der Eltern macht sie zu gebrochenen

Persönlichkeiten.

Ähnliche Umstände kennt Torsten Hebel.

Er weiss aus eigener Erfahrung, wie es ist,

wenn man mit seinen Gaben und Talenten

nicht wahrgenommen wird. «Man entwickelt

Fertigkeiten und Strategien, um damit

fertig zu werden. Aber ich habe noch heute

Narben auf meiner Seele.» Beachtet wurden

seine Begabungen dagegen in seiner

Kirchgemeinde. Dort durfte er sich kreativ

betätigen, schrieb schon im Alter von neun

Jahren ein Theaterstück, das er dann auch

aufführen durfte. «Das hat mich beflügelt

und mir unglaublich gut getan.» Und genau

diese Erfahrungen gibt er heute an andere

Kinder weiter.

Stark machen

Er leitet in Berlin Lichtenberg, einem sozialen

Brennpunkt, die sozial-diakonische

Arbeit «blu:boks BERLIN». Dort will Torsten

Hebel Kindern und Jugendlichen Mut,

Kraft, Liebe und vor allem Selbstbewusstsein

geben. Mit verschiedenen Workshops

von Musik über Tanz bis hin zu Theater

lernen die Kinder ihre Stärken kennen.

«Unser Motto: Jeder ist etwas wert und

kann auch etwas.» Ein Motto, das er vor

allem von seiner Mutter kennt. Ganz wichtig

ist ihm auch, das Gemeinschaftsgefühl

der Kinder zu fördern. Ein Gefühl, das er

als Kind aus seiner Kirchgemeinde kannte.

Kanzel gegen Kiez

Nach seiner Ausbildung zum Tischler und

einer Schauspielausbildung in den USA

entschied sich Torsten Hebel, eine theologische

Ausbildung zu machen. «Meine

Berufe und Berufungen haben sich verändert,

weil ich begriffen habe, dass man

kleine Schritte mit Menschen gehen muss,

Torsten Hebel lebt und arbeitet in Berlin und sein Anliegen ist es, Kinder stark zu machen.

Sein Motto: «Jeder ist etwas wert und kann auch etwas.»

um Grosses zu bewirken.» Denn oft trifft

man in der blu:boks BERLIN auf junge

Menschen, die in den meisten Gemeinden

gar nicht vorkommen. Zumindest in den

Gemeinden, die er kennt. So hat er seine

Kanzel gegen den Kiez getauscht. «Ich

glaube tatsächlich noch immer an Wunder.

Doch diese Wunder brauchen in der Regel

mehr Zeit als 90 Minuten an einer christlichen

Veranstaltung.» Torsten Hebel bleibt

kontinuierlich dran und erlebte so auch

schon, wie zum Beispiel wider Erwarten

Schulabschlüsse geschafft wurden.

Verstehen

Vieles, was Torsten Hebel bis jetzt erlebt

hat, versetzt ihn erst in die Lage, diese

Kinder zu verstehen. «Es sind junge Menschen,

in denen ich mich oft wieder entdecke.»

Er leidet mit, wenn sie von Vätern

erzählen, die nicht da sind. Er glaubt an

diese Kinder, wenn das sonst niemand tut.

Und dabei lernte er: «Es ist wichtig, sich mit

der eigenen Kindheit zu versöhnen. Erst

dann können wir zu guten Müttern und

Vätern werden.»

TV-TIPP

FENSTER ZUM SONNTAG-Talk

In jedem Kind steckt ein Superstar

Sa, 7. September 13.20 Uhr

18.30 Uhr

So, 8. September 12.00 Uhr

17.45 Uhr

radio-TIPP

Life Channel

Kompass:

In jedem Kind steckt ein Superstar

Mo, 9. September

20.00 Uhr

Di, 10. September

10.00 Uhr

antenne | September 2013 | 3


thema |

Das Leben mit anderen teilen

VON Heiner Schubert

Menschen sind keine Einzelkämpfer,

sie brauchen in vielen Lebenslagen Mitmenschen

um sich herum: Erzieher,

Gäste, Unterstützer, Mitbewohner, Mentoren,

Mitarbeiter, Zuhörer. Denn nur mit

Hilfe von anderen kann eine Person über

sich hinauswachsen.

«Es ist nicht gut, dass der Mensch

allein sei.» 1

Der Streit ist alt, ob der Mensch ein soziales

Wesen ist oder eher ein Wolf. In der Vorstellungswelt

der Bibel ist die Sache eindeutig:

Der Mensch entfaltet sein Menschsein und

seine Menschlichkeit nur aus der Beziehung

zu anderen. Nicht ganz unerwartet betont die

Bibel zuallererst die Beziehung zu Gott; der

Beziehung zum Mit-Menschen kommt

jedoch die gleiche Bedeutung zu wie der

zum Schöpfer. Gott selbst schliesslich ist

aus christlicher Sicht reine Beziehung.

Theologisch wird das mit dem Bild der

Dreieinigkeit beschrieben, das niemand

wirklich versteht. Es besagt, dass Gott zu

viele Eigenschaften hat, als dass sie sich

in einem Wesen ausdrücken liessen: Es

braucht dazu drei, die aber unbedingt und

vollkommen aufeinander bezogen sind.

Darstellungen aus den ersten Jahrhunderten

des christlichen Glaubens stellen

Gott dar als drei Personen, die Reigen

tanzen. Der Tanz ist offen: Wir sind als

Menschen eingeladen, mitzumachen.

Wir sind mehr durch andere als durch

uns selbst

Das Bild, welches uns Medien von erfolgreichen

Menschen vermitteln, ist grundsätzlich

falsch. Kein Mensch wird erfolgreich

aus sich selbst. Natürlich braucht es

zum Erfolg spezielle Begabungen. Am

deutlichsten sehen wir das bei berühmten

Musikern oder Sportlerinnen. Nur wer

über ausgeprägte Begabungen verfügt,

erreicht jene Höhen, in denen die Luft

dünn ist. Aber auch diese Grössen sind

durch die Hilfe und Unterstützung anderer

das geworden, was sie sind: Trainer, grosse

Lehrmeister oder kluge Agent/-innen

standen und stehen hinter ihnen und

helfen ihnen, an der Spitze zu bleiben.

Es ist ein seltsames Bedürfnis der Menschen,

«grosse Namen» zu kennen – obwohl

jeder weiss, dass nicht Cäsar alleine

das römische Reich eroberte, nicht Cheops

die Pyramiden baute (mit ziemlicher Sicherheit

wusste der ägyptische König

nicht, was ein Hammer ist) und Napoleon

nicht alleine über die Alpen zog. Wenn wir

genau überlegen, hat die Bewunderung für

die Leistung einzelner etwas Lächerliches,

denn sie gründet auf einem Trugbild.

Zuerst sind es die Eltern, die uns fördern,

die uns prägen und für das spätere Leben

in Selbständigkeit ausrüsten. Sie prägen

uns in jedem Fall – dass es auch negative

Prägungen geben kann, wissen wir. Der

amerikanische Choreograph und Therapeut

Al Pesso 2 hat fünf Grundbedürfnisse

definiert, die erfüllt werden müssen,

4 | antenne | September 2013


| Thema

damit ein Mensch ein gelingendes Leben

führen kann. Er nennt Nahrung, Platz,

Schutz, Unterstützung und Grenzen. Ohne

auf dieses geniale Konzept hier näher

eingehen zu können, zeigt es uns, dass

diese Grundbedürfnisse nur von aussen

gestillt werden können: Die Eltern sind

zuallererst verantwortlich dafür, dass das

Kind in gedeihlichen Verhältnissen aufwachsen

kann. Natürlich hat ein Mensch

im Lauf seiner Entwicklung zunehmend

selbst die Entscheidungen zu treffen, was

sein Leben anbelangt. Die Grundlagen

dazu haben aber andere gelegt.

Dass es wichtig ist für Männer und Frauen,

später einen Mentor, eine Mentorin zu

haben, ist bereits ein wichtiges Motiv in der

Bibel: Die Richterin Deborah förderte den

jungen und unerfahrenen Heerführer

Barak. Paulus stärkte seinen Mitarbeiter

Timotheus. In vielen Firmen sind es heute

ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

die jüngere nachziehen. Was für die Jugendzeit

gilt, gilt für das ganze Leben,

wenn auch in den mittleren Jahren weniger.

Im Alter nimmt die Bedeutung der

Unterstützung durch andere wieder zu,

wenn auch im eher konkreten Sinn der

Hilfe bei täglichen Handreichungen.

Allein ist man klein

Was für die Entwicklung des Einzelnen gilt,

gilt viel allgemeiner überall da, wo ein

Mensch ein Projekt entwickeln will. Es

kann nur gelingen, wenn andere sich dem

Projekt anschliessen, ihre Begabungen

einbringen und vor allem: Wenn der Initiant

die nötige Bescheidenheit besitzt, das,

was er nicht kann, anderen zu überlassen.

Ein Bild, das Geschichte machte, entwickelte

Paulus in seinem ersten Brief, den

er den Korinthern schrieb. Tief zerstritten

über die Frage, welche Begabung denn die

wichtigste sei und gespalten in der Frage,

ob hoch Begabte auch automatisch die

wichtigsten Posten einnehmen müssen,

suchten die Korinther seinen Rat. In seiner

Antwort beschreibt Paulus eine Organisation

als Körper mit seinen Gliedern, die alle

ihre Funktion haben. Das eine Glied mag

zwar aus menschlicher Sicht angesehener

sein als ein anderes; es ist aber zum Funktionieren

des Ganzen gleichermassen

wichtig: «Das Auge kann nicht zur Hand

Zukünftige Bevölkerungsentwicklung

Ständige Wohnbevölkerung am Jahresende, in Tausend

10

8

6

4

2

0

1960

1970

1980

sagen: ich brauche dich nicht» 3 . Eine moderne

Entsprechung wäre etwa das Bild

vom Orchester, in dem auch jedes Instrument

seinen Beitrag leistet und erst der

ganze Klangkörper zum Ergebnis führt,

das Zuhörerinnen und Zuhörer zu Tränen

rührt.

Diese Beispiele zeigen, dass ein Geheimnis

des Menschseins darin besteht, dass wir

aufeinander angelegt sind. Erst wenn ich

meine Begabungen einbringe und sie mit

den Begabungen der anderen abstimme,

entsteht ein beglückendes Ganzes. Der

einzelne Mensch ist immer unvollkommen.

Ein Ganzes entsteht erst durch die Bereitschaft

der einzelnen, ihre Teilbegabungen

einzubringen. Das ist das Geheimnis jeder

erfolgreichen Organisation. Dass einzelne

sich besser fühlen als andere, fand schon

Paulus im ersten Jahrhundert nervtötend.

Die Ich-AG

Nun ist es ein Gebot der Moderne, sich

selbst ständig zu entwickeln und aus

eigener Kraft erfolgreich zu sein. Dieses

Gebot war in seinem Ursprung berechtigt,

denn es bedeutete geschichtlich gesehen

eine Befreiung. Dagegen hiess etwa ein

Leibeigener zu sein, ein Leibeigener zu

bleiben. Mit der Reformation kam die

1990

2000

2010

2020

2030

Demokratie. Noch nicht in der Form, wie

wir sie heute kennen, aber der Same wurde

gelegt: Die evangelische Überzeugung,

dass jeder Mensch etwas beizutragen hat

zum Gelingen dieser Welt. In der Bibel

entdeckten die Reformatoren die unbedingte

Zusage Gottes zu jedem Menschen

wieder, die in der Lehre der verfassten

Kirche über die Jahrhunderte abhanden

gekommen war. Wenn es stimmte, dass

Gott mit jedem Menschen etwas vorhatte,

so bedeutete das auch, dass jedem Menschen

eine Würde zukommt, unabhängig

von seinem Stand und unabhängig von

seinen Begabungen. Der Keim war gelegt

für die Aufklärung und für die Revolutionen,

die mit der Idee aufräumten, irgendein

Mensch hätte aufgrund seiner Geburt das

Recht über andere zu herrschen.

Leider schossen die Aufklärer über das

Ziel hinaus und aus der Befreiung wurde

ein brutales Gebot: Du bist alleine und

selbst dafür verantwortlich, dass dein

Leben gelingt. Die Individualisierung, die

nach den Kriegen des vergangenen Jahrhunderts

mit dem Wirtschaftsaufschwung

begann, bot den Begabten und Starken den

idealen Boden für ihren Erfolg. Sie ist erbar

mungslos, denn ihr Grundsatz ist das

Recht des Stärkeren.

2040

2050

2060

Quelle: SCENARIO, bsf.admin.ch

Die Entwicklung der Bevölkerung in der Schweiz kann nach mehreren Szenarien berechnet

werden. Geht man von etwa gleichbleibenden resp. sich gleich entwickelnden Bedingungen

aus wie heute (z. B. Fruchtbarkeit, Durchschnittsalter von Erstgebärenden, Lebenserwartung,

wirtschaftliche Lage in CH und EU), wird die Wohnbevölkerung bis 2055 auf etwa 9 Millionen

Personen ansteigen und dann bis 2060 stabil bleiben.

antenne | September 2013 | 5


thema |

Ein drastisches Bild dafür ist die deutsche

Wortschöpfung der ICH-AG. Sie bezeichnete

ursprünglich eine Massnahme gegen

die Arbeitslosigkeit für all jene, die keinen

Job mehr fanden: Sie sollten ein eigenes

Geschäft auftun – als ob jemand, der lange

arbeitslos war, noch den Mut und die

Mittel hätte, etwas Eigenes aufzubauen,

geschweige denn die Chance hätte, irgendwo

noch Kredit zu erhalten.

Das Stichwort der ICH-AG ist ein Bild

geworden für die Vereinzelung in unserer

Gesellschaft, in der jeder sich selbst der

Nächste ist. In Zürich sind heute über die

Hälfte der Haushalte Singlehaushalte.

Natürlich sind nicht alle Menschen Single

aus Wahl. Aber ein zunehmender Anteil

möchte sich nicht mehr den lästigen Verhandlungen

stellen, die gemeinsame

Projekte mit sich bringen; möchte nicht

mehr Rücksicht nehmen müssen auf die

Bedürfnisse anderer 4 . Damit sind ausdrücklich

nicht jene Menschen gemeint,

die sich eigentlich Partner und Freundinnen

wünschten, aber keine finden.

Es ist nicht ganz von der Hand zu weisen,

dass die Grenze zwischen Individualismus

und Egoismus fliessend ist. Wenn der

eigene Vorteil in allen Lebenslagen im

Vordergrund steht, wird das Leben zum

Kampfplatz um die besten Stücke. Sämtliche

Bereiche des Lebens können nur noch

durch Verhandlungen definiert werden. Es

gibt keine Selbstverständlichkeiten mehr,

es sei denn, sie seien biologisch bedingt.

Teilen macht reich

In jüngster Zeit häufen sich Initiativen, die

neue Wege gehen wollen. Es ist, als hätte

die Zeit des grenzenlosen Individualismus 5

ihren Zenith überschritten. Wer genau

hinblickt, entdeckt in der Tat in dem, was

sich an Lebensentwürfen heute betont

individuell gibt, letztendlich bloss neue

Uniformiertheit. Sie gründet im Wunsch,

anerkannt und angenommen zu werden.

Niemand, der gut ankommen will, wählt

den Weg des Aneckens 6 .

Wer nicht auf diesen vermeintlich neuen

Wegen gehen will, die doch nur alte Unfreiheiten

kaschieren, lässt sich von echten

Alternativen inspirieren. So entstehen

in letzter Zeit wieder vermehrt Kommunitäten.

Sie sind Versuche, den Gemeinschaftsgedanken

wieder ins Zentrum zu

rücken. Ihre Grundmotivation besteht im

Teilen – nicht nur der materiellen Aspekte,

sondern auch des Glaubens und der Entscheide,

die die Organisation betreffen.

In der Geschichte der Kirche blühten

immer wieder gemeinschaftliche Lebensformen

auf, die sich als Gegenentwurf zu

den allgemein verbreiteten Gesellschaftsformen

verstanden. Es ist kein Zufall, dass

mit der Entstehung des Staatschristentums

im vierten und fünften Jahrhundert

auch die ersten Klöster entstanden, die

etwas von der Unbotmässigkeit des christlichen

Lebens bewahrten, das von der

übrigen Gesellschaft aufgesogen und

verwässert wurde. Aus den gemeinschaftlichen

Bewegungen kamen teilweise wertvolle

Impulse in die Kirche hinein.

Dass neue Initiativen Entwicklungen vorwegnehmen

und das Bestehende befruchten

können, stimmt nicht nur für das

kirchliche Leben. Es entstehen zum Beispiel

vermehrt neue Wohnformen, bei

denen Alte und Junge, Familien und Singles,

Behinderte und Nichtbehinderte in

aktiver Nachbarschaft zusammenleben 7 .

Bedauerlicherweise beherrscht die Be-

ZUR PERSON

Pfarrer Heiner Schubert (49)

ist verheiratet und seit 1985 Mitglied der

Communität Don Camillo, die 1977 in

Riehen bei Basel entstand und die Aspekte

des klösterlichen Lebens für Familien

übersetzt und lebt. Neben seiner

Arbeit als Programmverantwortlicher

des Gästehauses Montmirail engagiert

Heiner Schubert sich im Vorstand der

VBG, bei der Job Factory AG in Basel sowie

im neu von Don Camillo gegründeten

Verein PerspectivePlus, einer Integrationsunternehmung

für Jugendliche.

Noch nie wurden so viele gute, originelle, hilfreiche und lebensfördernde Initiativen zum Zusammenleben

ergriffen wie heute.

www.doncamillo.ch

6 | antenne | September 2013


| Thema

richterstattung über die Gier Einzelner die

Medien. Dazu tragen auch «Geiz-ist-geil»-

Slogans unappetitlicher Grossverteiler

bei. Darüber geht vergessen, wie viele

Einzelpersonen, Organisationen und Firmen

von dem teilen, was sie haben. Wer

gerne teilt, sieht nicht ein, weshalb das

alle wissen müssen. Wie viele Kleinunternehmer

verzichten auf Lohn, um auch in

wirtschaftlich schwierigen Zeiten ihre

Angestellten halten zu können. Wie viele

Familien öffnen ihre Türe, um Kinder

aufzunehmen, die von zu Hause fort müssen.

Wie viele Angehörige pflegen in grosser

Selbstverständlichkeit ihre abhängig

gewordenen Eltern. Trotzdem herrscht die

Überzeugung, der Zusammenhalt in der

Gesellschaft schwinde: Eine Studie des

Think Tanks W.I.R.E von 2012 hat ergeben,

dass 42 Prozent der Schweizer Bevölkerung

annimmt, dass die Hilfsbereitschaft

in Zukunft abnehmen wird 8 .

Die Zeit ist reif

Sicher ist es so, dass heute viel mehr

verhandelt werden muss, dass alte Selbstverständlichkeiten

nicht mehr zählen. Das

ist aber grundsätzlich positiv, denn die

reformatorische Wiederentdeckung des

vor Gott alleine verantwortlichen Menschen

war richtig. Es ist absolut korrekt,

dass die Frauen nicht mehr einfach die

Dienerinnen ihrer Männer sind und die

Männer die Ernährer. Es ist ein Glück,

dass Kinder heute Rechte haben; nicht

mehr beispielsweise staatlich sanktioniert

verdingt werden können. Das Verschwinden

von Konventionen hat eine unbestreitbar

negative Seite. Sie eröffnet aber auch

neue Möglichkeiten. Leute, die zusammenleben

und teilen, werden nicht mehr

einfach als von Moskau finanzierte Kommunisten

angesehen. Christen, die ihr

Geld zusammenlegen, stehen nicht automatisch

unter Sektenverdacht.

Aus geschichtlicher Perspektive war die

Zeit noch nie so günstig, neue Wege zu

beschreiten. Eine Folge davon ist natürlich,

dass der Einzelne sich mit Lebensentwürfen

auseinandersetzen muss, die

vor 50 Jahren noch undenkbar gewesen

wären. Die Gefahr besteht, dass einige

davon missfallen. Das darf aber nicht

darüber hinwegtäuschen, dass noch nie

Anteil der Haushalte nach ihrer Grösse

2005 und 2030, in Tausend

1 Person 2 Personen 3 Personen 4 Personen 5 oder mehr Personen

ZH 2005

2030

BE 2005

2030

AI 2005

2030

BS 2005

2030

AG 2005

2030

LU 2005

2030

VD 2005

2030

TI 2005

2030

0%

10%

28

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44

37

34

37

34

38

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41

39

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50

54

Die Entwicklung der Privathaushalte kann für die Zukunft skizziert werden. Aufgrund der

demographischen Entwicklung und den in den letzten Jahren beobachteten Veränderungen

im familiären Zusammenleben sind folgende Vorhersagen machbar: Die Anzahl der Haushalte

wird nach diesen Szenarien weiterhin stark ansteigen, von 2005 bis 2030 um insgesamt rund

20 %. Zunehmen werden die Ein- und Zweipersonenhaushalte, Haushalte mit drei oder mehr

Personen werden um ca. 10 % zurückgehen. Den grössten Rückgang verzeichnen die Haushalte

mit 5 oder mehr Personen, diese nehmen um 23 % ab.

so viele gute, originelle, hilfreiche und

lebensfördernde Initiativen ergriffen wurden

wie heute. Die Zeit, in der ganze Bevölkerungsteile

sich mit den herrschenden

Zuständen abfinden mussten, scheint – zumindest

in Europa – vorbei zu sein. Es ist

zu hoffen, dass auf der ganzen Welt immer

mehr Menschen aufstehen, um die neuen

Freiheiten zu ergreifen – zum Wohl aller.

20%

30%

40%

28

33

34

31

50%

30

34

30

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36

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32

60%

36

39

13

29

29

70%

11

13

12

13

16

1

Genesis 2,18

2

www.psbp.com

3

1. Korinther 2,21

4

Eher unsympathisch: «Single, männlich, sucht

keine Heirat», Basler Zeitung vom 25.6.13

5

Ein Widerspruch: Wenn das Ich im Zentrum des

Interesses steht, ist die Weltsicht sehr begrenzt.

6

Diesem Typus hat Andrea Schneider mit Roni

Rennvelo ein eindrückliches Denkmal gesetzt:

http://youtu.be/a3RGv-w5OPg

7

Eine 2012 gegründete Immobilienfirma fördert

im Aargau durch geeignete Bauten solche

Wohnformen (www.impact-immobilien.ch).

8

Aus ABSTRAKT Nr. 9, S. 96

11

15

11

9

10

11

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80%

9

9

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9

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7

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90%

9

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8

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7

11

9

9

7

5

5

6

4

3

4

3

4

5

5

4

2

100%

Quelle: BFS, Haushaltsszenario 2005–2030

antenne | September 2013 | 7


thema |

Das Miteinander kann ganz unterschiedlich gestaltet sein

Zusammen leben – drei Varianten

VON MATHIAS FONTANA

Der Schweizer Wohntraum: ein Einfamilienhaus mit

etwas Umschwung. Doch diese Form des Zusammenlebens

ist nur eine unter vielen möglichen. Denn

Wohn- und Lebensformen können auch ganz

anders aussehen – manchmal gewollt,

manchmal bedingt durch äussere

Umstände. Drei Porträts von

Menschen, die ihr Zusammenleben

mit anderen

bewusst gestalten.

«Wie eine erweiterte Familie» –

Villa Zvilla in Rapperswil SG www.zvilla.ch

«Wir möchten das Leben mit anderen Leuten teilen», beschreiben

Sam und Judith Steiner die Motivation hinter ihrer aktuellen Lebensform.

Die beiden wohnen mit ihrem zweieinhalbjährigen Sohn Cadon in einem

grossen 12-Zimmer-Haus mitten in der Stadt in Rapperswil SG – zusammen mit fünf

weiteren Personen. «In unserer WG zu wohnen heisst mehr als nur ein Zimmer zu haben»,

erklärt Sam. «Wir teilen uns das Wohnzimmer, kochen zusammen, teilen uns die Arbeiten im Haushalt

und verbringen auch Freizeit miteinander – eigentlich wie in einer erweiterten Familie.» Sie seien nicht

eine WG primär aus Spargründen. Auch wenn dies ein schöner Nebeneffekt dieser Wohnform sei. «Dass immer

Leben im Haus ist, geniessen wir sehr. Und wenn es einem mal zu viel wird, haben alle ihren Rückzugsort.»

Steiners Traum, mit anderen Menschen zusammen ein grosses Haus zu bewohnen, ist nicht über Nacht

entstanden: Was in einer Retraite der damaligen Gemeinde vor Jahren als Idee geboren wird, wächst

mit der Zeit stetig. Sam und Judith denken verschiedene Möglichkeiten an, aber es klappt nie wirklich.

Nach einem mehrmonatigen Auslandaufenthalt läuft es dann plötzlich Schlag auf Schlag: Noch von

Malaysia aus interessieren sie sich für die leerstehende Villa. Zwei Freundinnen besichtigen das Haus

für sie – und geben dem Projekt keine Chance: zu alt, zu dunkel, zu viel zum Renovieren. Kaum einen

Tag zurück in der Schweiz, besichtigen sie selber das Haus und sprechen beim Vermieter vor. Zwar

können sie ihm nach 8-monatiger Reise und ohne Jobs kaum Sicherheiten bieten. Doch sie bewerben

sich trotzdem mit einem eiligst erstellten Konzept, wie sie das Haus bewohnen wollen. «Eigentlich

sind wir da etwas reingerutscht», sagt Judith rückblickend. «Eins nach dem anderen hat sich

ergeben und schliesslich haben wir – etwas überraschend – den Zuschlag erhalten!» Steiners

machen sich an die Renovation und suchen Mitbewohner – erfolgreich. Heute wohnt auch eine der

Freundinnen in der WG, die das Haus besichtigt und für nicht bewohnbar gehalten hat.

Ihr Mietvertrag hat eine Laufzeit von 10 Jahren, mit der Option, zweimal um 5 Jahre zu verlängern.

Doch ob die WG auch mit Kindern im Teenageralter das Richtige für sie ist, wissen die

beiden noch nicht. Die richtigen Mitbewohner sind wohl auch der Schlüssel, dass die WG gut

funktioniert. Denn alle müssten investieren in diese Art des Zusammenlebens. «Und auch die

Chemie muss stimmen. Aber wir haben einfach immer Glück gehabt mit unseren Mitbewohnern»,

erzählt Sam. Für mögliche Nachahmer einer solchen WG haben sie einen besonderen

Tipp: «Wir leisten uns eine Putzfrau für die Gemeinschaftsräume. Das erspart uns die Diskussionen,

ob es nun sauber genug ist oder nicht.»

8 | antenne | September 2013


| Thema

In Gemeinschaft und trotzdem

selbständig – Kommunität Nidelbad

«Plötzlich stand ich ganz alleine da», erzählt Katharina Luz über

die schwere Zeit, nachdem ihr Mann überraschend gestorben ist.

Vor zehn Jahren erhält er die Diagnose Krebs. Gerade mal einen

Monat bleibt den beiden bis zu seinem Tod. «Bis dahin hatte ich

immer mit anderen Menschen zusammen gelebt und war nie

alleine.» Auf einmal muss sich die heute 70-Jährige Gedanken

zum Zusammenleben machen, wie sie dieses gestalten möchte.

Sie prüft verschiedene Möglichkeiten: mit Freunden zusammen

bauen, einer Kommunität beitreten, in eine Alters-WG

einziehen. Doch nie passt es wirklich. «Ich habe gemerkt, dass

ich da selber nicht mehr weiterkomme», sagt Katharina Luz.

So habe sie sich irgendwann ganz auf Gott verlassen und

nicht mehr aktiv weitergesucht – er würde sie schon an den

richtigen Ort führen.

In der Kommunität Nidelbad leben und arbeiten rund 30

Personen zwischen 5 und 80 Jahren miteinander. Die

Mitglieder der Kommunität arbeiten fast alle in den Betrieben

der Diakonie Nidelbad, die unter anderem ein

Pflegezentrum, eine Gärtnerei und mehrere Gästehäuser

betreiben. Katharina Luz schätzt die gemeinsamen Essenszeiten,

die gemeinsame Arbeit und auch die fest im

Alltag eingeplanten Gebetszeiten sehr: «Ich lebe hier in

Gemeinschaft, bin aber trotzdem selbständig.» So viel

Nähe und Gemeinschaft bringen auch Herausforderungen

mit sich. Eine Kommunität funktioniert nur, wenn

sich alle hineingeben und das Gleichgewicht zwischen

Geben und Nehmen ausbalanciert ist. «Heute kann ich

mich noch stark einbringen und dienen – in einigen

Jahren bin ich dann vielleicht selber auf Hilfe angewiesen»,

erklärt sie.

Und prompt: Keine zwei Wochen später erhält sie von Bekannten

den Hinweis auf die Kommunität in der Diakonie

Nidelbad in Rüschlikon, einer ökumenischen Gebets- und

Lebensgemeinschaft, welche sie vorher nicht kannte. Nach

einem ersten Kontakt entscheidet sie sich, einen Tag pro

Woche als freiwillige Helferin im Pflegezentrum mitzuarbeiten.

«Für mich war es unvorstellbar, gleich in die Gemeinschaft

einzutreten», sagt Katharina Luz rückblickend.

So pendelt sie während dreieinhalb Jahren ein- bis zweimal

pro Woche nach Rüschlikon. «Diese Zeit zum Prüfen

habe ich gebraucht. Es war für mich wichtig zu wissen,

auf was ich mich einlasse.» Als im Nidelbad gebaut wird,

ergibt sich für Katharina Luz die Gelegenheit, dort eine

eigene Wohnung zu beziehen und sie tritt der Kommunität

Nidelbad bei. «Als ich schliesslich eingezogen bin,

war es wie ein Heimkommen. Die Zeit war reif dafür und

ich habe dort Freunde gefunden.»

Für Katharina Luz kommt dieses Prinzip des Dienens

auch bei der Pflege in der Geriatrie des Pflegezentrums

Nidelbad zum Ausdruck: «Die Menschen brauche

Nähe und Zeit im Alter, fast wie Kleinkinder», sagt die

ehemalige Krankenschwester. «Beides kann ich den

Menschen im Nidelbad schenken.» Katharina Luz setzt

sich gerne weiterhin ein bis zwei Tage im Pflegezentrum

ein.

antenne | September 2013 | 9


thema |

Viele kleine, wertvolle Begegnungen

– Generationenhaus in Grüt

Auf den ersten Blick nichts Aussergewöhnliches: ein dreistöckiges Mehrfamilienhaus in Grüt bei

Gossau ZH, drei Garagen, drei Türklingeln. Doch schaut man genauer hin, fällt auf, dass auf allen

drei Namensschildern «Lindenmann» vorkommt. Rolf Lindenmann lebt hier zusammen mit

seiner Frau und den Familien seiner beiden Töchter. Insgesamt leben 6 Erwachsene und 7 Kinder

zwischen 4 und 74 Jahren im Mehrgenerationenhaus.

«Gemeinsames Wohnen war für mich schon lange ein Thema, wenn auch in anderer Form», sagt

Rolf Lindenmann. Der heute 74-Jährige baute im Rahmen der Vereinigten Bibelgruppen VBG in

den 1980er Jahren für Studenten Wohngemeinschaften auf, die es damals noch kaum gab.

«Christen sollten beim Zusammenleben vermehrt experimentieren. Und es ist gut, wenn sie in

diesem Bereich auch als Vorbilder vorangehen», ist Lindenmann überzeugt. Denn er sieht

heute zunehmend Familien, Alleinerziehende oder auch Einzelpersonen, die im Alltag überfordert

sind und an ihre Grenzen kommen.

Das Zusammenleben im Mehrgenerationenhaus biete hier viel Entlastung. «Es sind diese

vielen, spontanen Begegnungen und Dienste, die dieses Zusammenleben so wertvoll machen»,

sagt Lindenmann. Dazu zählen grössere und kleinere Dinge wie Kinderbetreuung, ein

wöchentliches Haus-Essen, Einladungen, Ratschläge, gemeinsame Gebetszeiten usw. Und

natürlich spare man auch Ressourcen, könne Synergien teilen: «Wir teilen viele Geräte oder

auch unser Werkzeug miteinander und auch die Autos werden je nach Bedarf getauscht – es

muss ja nicht jeder alles haben!»

Bis zum Einzug der drei Parteien in das Generationenhaus waren manche Gespräche und Abklärungen

nötig. «Idealismus bringt hier nichts, man muss wissen, worauf man sich einlässt»,

sagt Rolf Lindenmann. Nach der Heirat der älteren Tochter sei die Idee langsam

gereift. Schliesslich haben alle Beteiligten ihre Wünsche und Befürchtungen aufgeschrieben

– und sich dann vor acht Jahren für das gemeinsame Haus entschieden. Organisiert haben

sie sich als Eigentümergesellschaft, in der alle drei Parteien eine eigene Wohnung haben.

Für alle zugänglich sind aber der Gemeinschaftsraum, die Waschküche und die Werkstatt.

Der grösste Vorteil dieser Art des Zusammenlebens sei wohl auch die grösste Herausforderung,

meint Rolf Lindenmann: «Wir sind nahe zusammen und teilen viel vom Leben. Sowohl

die positiven Seiten wie auch die weniger schönen. Aber wir möchten es nicht anders und

10 | antenne | September 2013

bereuen unser Experiment in keiner Weise!»


| medienBlog

Journalisten schreiben nicht einfach – sie ordnen ein, übersetzen, machen Verborgenes sichtbar.

Gedanken zur Zukunft des Journalismus

Der beste Beruf der Welt

VON HANSPETER HUGENTOBLER

«Journalismus ist der beste Beruf

der Welt. Lernen Sie ihn, solange es ihn

noch gibt», sagt Tages Anzeiger-Autor

Jean-Martin Büttner. Die Herausforderungen

der neuen Medienwelt verändern

das Berufsbild Journalismus. Doch Journalistinnen

und Journalisten sind für das

Funktionieren einer freien Gesellschaft

so wichtig wie nie zuvor.

Der Journalismusberuf ist unbeliebt.

Ma na ger, Politiker, Vereinspräsidenten und

Kirchenleitungen verteilen bei schlechten

Nachrichten gerne einer klar definierten

Berufsgruppe den schwarzen Peter: «Die

bösen Medien sind schuld». Führungsprobleme

werden zu Kommunikationspannen

und Berichte über schlechte Entscheidungen

werden als negative Berichterstattung

abgestempelt. Nach einer Umfrage des

amerikanischen Stellenportals «Career-

Cast.com» rangiert der Job des Reporters/

Redaktors auf Platz 196 der Job-Hitliste.

Zusammen mit dem Beruf des Radio- und

TV-Moderators gehört der Medienberuf in

den USA damit zu den zehn unbeliebtesten

Berufen – zusammen mit Soldaten, Bohrinsel-Arbeitern,

Metzgern, Kellnern und

Tellerwäschern.

Zur schlechten Einstufung beigetragen hat

der zunehmende Druck in der Medienbranche.

Mit der Verlagerung vieler Informationen

weg von den Zeitungen hin ins Internet

sind den Zeitungsverlagen die Werbeinnahmen

und die Auflagenhöhen dramatisch

zusammengebrochen. Wir haben uns daran

gewöhnt, dass Information im Internet

kostenlos verfügbar ist. Die Verlage reagieren

auf diesen Trend mit zusätzlichen

Online-Angeboten und bauen gleichzeitig

Personal ab, um Kosten zu sparen. Vielen

Medienschaffenden fehlt daher die Zeit, um

Themen grundsätzlich zu recherchieren

und Aussagen zu verifizieren. Schnelligkeit

geht vor Korrektheit. Wichtig ist, wer eine

Neuigkeit zuerst online stellt, nicht wer die

News-Meldung am gründlichsten recherchiert

hat.

Dennoch: Journalismus ist der beste Beruf

der Welt! In keinem anderen Beruf kann

man so viele unterschiedliche Themen und

Menschen kennenlernen wie im Journalismus

– während der Arbeitszeit notabene.

Journalistinnen und Journalisten erhalten

Einblicke, ordnen Zusammenhänge, übersetzen

komplizierte Sachverhalte in allgemeinverständliche

Alltagssprache, machen

Verborgenes sichtbar. Und sie leisten damit

einen entscheidenden Beitrag, dass unsere

demokratische Gesellschaft funktioniert.

Denn nur informierte Bürgerinnen und

Bürger können verantwortlich Entscheide

fällen. Die «Erklärung der Pflichten und

Rechte der Journalistinnen und Journalisten»

bringt es auf den Punkt: «Das Recht

auf freie Meinungsäusserung und auf

Kritik ist ein grundlegendes Menschenrecht.

Journalistinnen und Journalisten

sichern den gesellschaftlich notwendigen

Diskurs.»

Darum: «Journalismus ist der beste Beruf

der Welt. Lernen Sie ihn, solange es ihn

noch gibt.» Ich bin überzeugt, dass es ihn

noch lange geben wird.

Medienblog

Lesen Sie diesen Beitrag in voller

Länge auf meinem Blog unter

www.hanspeterhugentobler.ch

antenne | September 2013 | 11


DVDTIPP |

Mademoiselle Populaire

Wasser – Element des Lebens © KSM GmbH

Frankreich, im Frühjahr 1958. Rose

(Déborah François) ist jung und hübsch.

Sie will mehr im Leben erreichen, als im

Krämerladen ihres Vaters zu arbeiten.

Die junge Frau träumt davon, die grosse

weite Welt zu sehen. Sie möchte Sekretärin

werden, damals ein sehr angesagter

Beruf bei den Frauen, und bewirbt

sich heimlich bei Louis Echard (Romain

Duris). Zwar fehlt ihr die Begabung zur

Sekretärin, doch sie hat eine Gabe, die

Louis überrascht: Rose kann extrem

schnell auf der Schreibmaschine tippen.

Dadurch wird der sportliche Ehrgeiz in

Louis geweckt und er trainiert mit Rose,

um sie zum Schnellschreibwettbewerb

zu schicken. Doch während Louis nur den

Sieg vor Augen hat, verliebt sich Rose in

ihn.

«Mademoiselle Populaire» ist eine witzige

Komödie für Erwachsene über eine Frau,

die etwas im Leben erreichen will. Anschaulich

und unterhaltend wird aufgezeigt,

welche Vorstellungen und Rollenbilder

in den 1950er Jahren herrschten.

F/B (2012), 106 Minuten

Im Handel als DVD erhältlich

Andy Schindler-Walch, Journalist und

Filmredaktor bei Radio Life Channel

Wasser – Das Element des Lebens

Unsere Erde ist mehr als drei Fünftel mit

Wasser bedeckt. Doch das Wasser bleibt

für die Menschen rätselhaft. Denn mal ist

es ruhig und Quelle für das Leben und die

Entwicklung, mal wächst es aber auch zu

einer regelrechten Naturgewalt heran,

die Tod und Verwüstung bringt. Was ist

eigentlich über das Wasser bekannt? Dieser

Frage geht der Dokumentarfilm nach

und gibt mit einer Vielzahl von schönen

Bildern einige Antworten auf Fragen rund

um das Wasser, welches das wichtigste

Element auf der Erde ist. Gerade wegen

dem Wasser wird die Erde oft auch blauer

Planet genannt.

Regisseur Attila Tenki hat mit seinem

Film beeindruckende Szenen geschaffen,

sei es mit Aufnahmen aus der Luft oder

unter dem Wasser. Damit zeigt er auf,

was das Wasser ausmacht und welche

Bedeutung und Einfluss es für die Schöpfung

hat.

HR/H (2012), 51 Minuten

Im Handel als DVD und Blu-ray in 3D und

2D erhältlich

Ritter Rost – Eisenhart und voll

verbeult

Der Ritter Rost hat etwas Unglaubliches

geschafft: Er ist als Sieger des grossen

Ritterturniers hervorgegangen und hat

den eigentlich unschlagbaren Prinz Protz

im Duell geschlagen. Doch der Prinz ist

ein schlechter Verlierer und behauptet,

Ritter Rost sei ein Dieb und Betrüger.

Leider glaubt König Bleifuss diesen

Anschuldigungen und nimmt ihm seine

Ritterlizenz weg und macht seine Eiserne

Burg zu. Zu allem Unglück für den Ritter

glaubt auch das schöne Burgfräulein Bö,

die sonst zu ihm hält, diese Lüge und

will nichts mehr von ihm wissen. Ritter

Rost kann sich wenigstens noch auf seine

Freunde, den Drachen Koks und das

Pferd Feuerstuhl, verlassen. Gemeinsam

wollen sie die Wahrheit herausfinden und

so die Ehre des Ritters wiederherstellen.

Dabei erleben sie viele Abenteuer.

«Ritter Rost – Eisenhart und voll verbeult»

ist ein spannender und lustiger

Animationsfilm für die ganze Familie.

D (2012), 85 Minuten

Im Handel als DVD und Blu-ray erhältlich

radio-TIPP

Medientipp auf Life Channel

CDs, Filme und Websites, empfohlen

von der Life Channel-Redaktion

www.lifechannel.ch/medientipp

jeden Donnerstag 9.35 und 11.05 Uhr

Mademoiselle Populaire © Studiocanal

Ritter Rost – Eisenhart und voll verbeult © Universum Film GmbH

12 | antenne | September 2013


| Filmtipp

Und wenn wir alle zusammenziehen? © Pandorafilm

Freud und Leid in der Alters-WG

von Andy Schindler-Walch

Fünf langjährige Freunde, charakterlich

völlig unterschiedlich, entwickeln

gemeinsam einen tollkühnen Plan. Um

nicht ins Altersheim einziehen zu müssen,

beschliessen sie, gemeinsam unter ein

Dach zu ziehen und eine Wohngemeinschaft

zu bilden. Doch dies bringt auch

Probleme mit sich. Davon erzählt der Film

«Und wenn wir alle zusammenziehen?».

Das Paar Jeanne (Jane Fonda) und Albert

(Pierre Richard) ist seit vielen Jahren mit

dem Paar Annie (Geraldine Chaplin) und

Jean (Guy Bedos) sowie dem Single Claude

(Claude Rich) befreundet. Die fünf Freunde

leben in einem hübschen Vorort von Paris

und ihre Kinder sind längst ausgezogen.

Doch immer mehr machen sich bei den

Freunden Gebrechen bemerkbar, die das

Alter mit sich bringt. Albert liebt das feine

Essen und muss realisieren, dass sich

seine Altersdemenz immer stärker bemerkbar

macht. Jeanne erfährt, dass sie

unheilbar krank ist und sterben wird. Sie

bereitet im Stillen ihre Beerdigung vor,

ohne jemandem etwas zu sagen. Claude

hat Herzprobleme und sexuelle Bedürfnisse,

die dem eigenen Sohn ein Dorn im Auge

sind. Annie sehnt sich nach den Enkeln, die

nicht kommen, und träumt davon, diese

mit einem Swimmingpool anzulocken. Und

Jean ist ein alter 68er-Aktivist, der auf der

Strasse gekämpft hat und sich immer noch

mit Polizisten anlegt.

Häufig treffen sich Jeanne, Albert und

Claude im grossen Haus von Annie und

Jean. Als die fünf Freunde den 75. Geburtstag

von Claude feiern, fällt plötzlich

der Satz «Würden wir zusammenleben,

dann hätten wir solche Probleme nicht».

Als Claude dann in ein Pflegeheim abgeschoben

werden soll, setzen die Freunde

zum Entsetzen ihrer Kinder diesen Satz in

die Tat um. Sie gründen im Haus von Annie

und Jean eine Wohngemeinschaft (WG), um

sich gegenseitig bis ans Lebensende zu

unterstützen. Zur WG stösst dann auch

noch der Student Dirk (Daniel Brühl). Er

wird zu einem wichtigen Helfer und betreibt

gleichzeitig Feldforschung. Denn

Dirk studiert Ethnologie und schreibt über

alte Menschen in Europa. So dokumentiert

er das Leben in der WG auch mit der Videokamera.

Dabei kommt viel Material mit

allerhand Überraschungen und schrägen

Momenten zusammen.

Doch das Zusammenziehen bringt auch

Probleme mit sich. Denn fünf unterschiedliche

Charaktere unter einem Dach lösen

Konflikte aus. Zudem verschlechtert sich

auch noch der Gesundheitszustand von

Jeanne und Albert. Als dabei auch noch ein

seit vielen Jahren gehütetes Geheimnis

aufgedeckt wird, gerät die WG vollends in

Schieflage. Hält diese Gemeinschaft von

Senioren trotzdem zusammen?

«Und wenn wir alle zusammenziehen?» ist

eine tragisch-komische Geschichte über

eine Gruppe von Senioren, die sich getraut,

eine Wohngemeinschaft zu bilden und so

eine neue Lebensform zu schaffen. Der

sehenswerte Film thematisiert dabei mutig

auch Probleme und Bedürfnisse, die Menschen

im Alter haben.

«Und wenn wir alle zusammenziehen», F/D

(2011), 100 Minuten, ist im Handel als DVD

und Blu-ray erhältlich.

antenne | September 2013 | 13


Buchtipp |

Mit Büchern den Horizont erweitern

Kurt Lauber

MEIN LEBEN AUF

DER HÖRNLIHÜTTE

DROEMER

Kurt Lauber

Der Wächter des Matterhorns

Mein Leben auf der Hörnlihütte

Wenn Kurt Lauber von der Zermatter

Bergrettung Glück hat, ist es Tag, das

Wetter gut und er kann per Helikopter ein

paar unerfahrene Touristen einsammeln,

die sich überschätzt haben. Doch wenn es

schlecht läuft, erlauben Gelände, Schneesturm

und Dunkelheit nur eine Rettung

zu Fuss. Dann ist er schon einmal 17

Stunden unterwegs, um Verletzte oder im

schlimmsten Fall tödlich Verunglückte zu

bergen. Ein abenteuerliches und abwechslungsreiches

Leben. Denn Kurt Laubers

Arbeitsort befindet sich seit über 15 Jahren

vom Juli bis September auf der Hörnlihütte

am Matterhorn in 3260 Metern Höhe. Er

erzählt spannend und mitreissend, was er

bei seinen Rettungseinsätzen erlebt hat,

die nicht immer spurlos an ihm vorübergegangen

sind. Ebenso gibt er Einblick in

den aufreibenden Hüttenalltag mit sechs

Mitarbeitern. Die vielen Anekdoten um seine

Gäste lassen schmunzeln und staunen.

Ein beeindruckender Bericht vom Leben

und Arbeiten vor dem Panorama des

mächtigen Matterhorns, dem «König der

Berge». Für alle, die vom Bergsteiger-Gen

noch nicht angesteckt wurden, besteht bei

dieser Lektüre Infektionsgefahr.

Droemer Verlag, ISBN 978-3-426-27573-3

radio-TIPP

Top-Buchtipp

Buchtipps auf Radio Life Channel

Ausführliche Rezensionen zu weiteren

Empfehlungen

www.lifechannel.ch/lesetipp

jeden Dienstag 09.35 und 11.05 Uhr

Uwe Schulz

Was wären wir ohne Dietrich Bonhoeffer?

Bonhoeffer 2.0: Was er uns heute zu sagen hat

Dieses Buch ist voller frischer Gedanken über den bekanntesten deutschen Widerständler

und Theologen, der sich nicht um die Sache des christlichen Glaubens herummogelte.

In Interviews geben Kenner seines Werkes neue Zugänge zu diesem besonders mutigen

Glaubensmann. So erheben Eberhard Bethge, sein Freund und Nachlassverwalter, und

dessen Frau ihre Stimme. Auch der Musiker Siegfried Fietz, der Bonhoeffer-Texte vertont

hat, oder Jutta Weber aus der Staatsbibliothek Berlin, die seine Handschriften betreut,

geben ihre Erfahrungen weiter. Ebenso kommen Theologen zu Wort: Für Peter Zimmerling

ist er eine Art Wegweiser. Wolf Krötke möchte ihn aber nicht als «Papst für alles

Mögliche» strapazieren. Beide erachten jedoch Bonhoeffers Einfluss auch in der heutigen

Zeit als wichtig.

Brunnen Verlag, ISBN 978-3-7655-1310-7

Denise Uwimana-Reinhardt mit Johannes Pfründer und

Wolfgang Reinhardt

Mit Gott in der Hölle des ruandischen Völkermords

Denise Uwimana-Reinhardt verlor 1994 ihren Mann Charles und viele Familienmitglieder

mitten im Inferno des ruandischen Völkermords, überlebte aber wundersam mit drei

Kindern. Und dies mit gutem Grund: Auf sie wartete ein Auftrag der Liebe. Es gab rund

eine Million Tutsi, die bei diesem Genozid ihr Leben verloren. Sie erkennt, dass sie gnädig

bewahrt wurde und einen Auftrag hat: Gott schickt sie zu diesen traumatisierten Witwen

und anderen Überlebenden. Sie soll ihnen Mut machen zu einem Leben danach, trotz Leid

und Verzweiflung. Seither erzählt sie in vielen Ländern von ihren Erfahrungen mit Gott

und arbeitet als Sozialarbeiterin und Seelsorgerin für die Überlebenden.

Brunnen Verlag, ISBN 978-3-7655-1552-1

Esther Maria Magnis

Gott braucht Dich nicht

Eine Bekehrung

Esther Maria Magnis ringt um Glauben, um Ausdrucksformen, wie sie Gott begegnen kann.

Sie hält sich nicht an kirchliche Dogmen, kennt keine Tabus. Weder im Sprachgebrauch

noch in ihrer Ehrlichkeit. Ihr Weg ist begleitet von persönlichen Schicksalsschlägen. Seit

ihrer Kindheit merkt sie, dass es nichts Realistischeres gibt als Gott. Und doch will er jeden

Tag gesucht, erfahren werden. Die Autorin spricht manchen Lesern aus dem Herzen, wenn

sie die Liebe Gottes im Angesicht des Leides nicht versteht. Schon der Titel lässt aufmerken

und ahnen, dass es keine Wohlfühl-Lektüre ist, sondern eine schonungslos offene

Glaubenssuche, die sich keinem Schema anpasst.

Rowohlt Verlag, ISBN 978-3-498-06406-8

14 | antenne | September 2013


| Surftipp

Internet für alle Interessen

APP-TIPP

MeteoSwiss

(iPhone + Android)

Die App vom nationalen Wetterdienst.

Mit Wetterprognosen, aktuellen Messwerten

und Unwetterwarnungen.

Swisscom Roaming Guide

(iPhone + Android)

Bietet eine Übersicht über aktuelle Tarife

für Telefonie, SMS und Datennutzung im

Ausland. Enthält zudem nützliche Tipps

für Reisevorbereitungen sowie Informationen

und Telefonnummern für den

Auslandaufenthalt.

AutoScout24 Schweiz

(iPhone + Android)

Hiermit lässt sich einer der grössten und

bekanntesten Online-Marktplätze für

Fahrzeuge in der Schweiz durchstöbern.

Die Auswahl reicht von günstigen Kleinwagen

über geräumige Familienvans bis

zu exklusiven Sportwagen.

SRF Player

(iPhone)

Unterwegs Zugriff auf die Videos und

Audios des SRF Players haben, einfach

und schnell die gewünschte Sendung

finden. Zudem können TV- und Radio-

Sender des Schweizer Fernsehens live

mitverfolgt werden.

Quicklinks erklärt:

Bei den Internet-Tipps in der antenne geben

wir als Adresse eine « quicklink»-

Nummer an. Sie geben im Internet-

Browser «www.erf.ch/» ein und ergänzen

die Adresse nach dem Schrägstrich mit

der Quick linknummer. Beispiel für den

Quicklink Nr. 922: www.erf.ch/922

Der Link wird automatisch geöffnet.

Quicklink 969

Quicklink 970

Quicklink 971

Quicklink 972

Spezielle Zeitangabe

Entdecken Sie die aktuelle Zeit auf verschiedensten

Fotos, die im Minutentakt wechseln.

Oft ist die Zeitangabe auf ein Stück

Karton geschrieben – manchmal aber auch

origineller dargestellt: mit Händen,

Esswaren oder auch beschrifteten T-Shirts.

Die Fotoauswahl wird laufend erweitert –

jeder kann ein eigenes Zeit-Foto einreichen.

Fotografieren leicht gemacht

Schon mit wenigen Tricks lassen sich

wunderbare Fotoaufnahmen machen. Die

Tipps sind für jedermann, vom Anfänger bis

zum Profi. Von der Technik über die Motive

bis hin zur Fotobearbeitung ist alles einfach

und verständlich erklärt. Man kann sich

auch inspirieren lassen für neue Herausforderungen:

Zum Beispiel fliessendes Wasser

mit Wischeffekt fotografieren.

Auslandaufenthalt gut geplant

Will man Land und Leute wirklich gut kennenlernen,

dann bietet sich ein Auslandaufenthalt

als Au-pair an. Einige Stunden am

Tag Kinder betreuen und Haushaltsarbeiten

erledigen, eine Sprachschule besuchen und

in der Freizeit das Land erkunden. Bei der

Planung helfen länderspezifische Informationen,

von der Arbeitszeit übers Autofahren

bis hin zu Versicherung und Taschengeld.

Schwangere Männer

Die Schwangerschaft der Partnerin und

damit die Aussicht, Vater zu werden, beschert

Männern aufregende Zeiten der Veränderung.

Werdenden Vätern wird Hilfestellung geboten

und sie finden Antworten auf Fragen, die vor

und nach der Geburt des Kindes auftauchen

können: Wie mit der Partnerin umgehen während

der Schwangerschaft? Soll ich bei der

Geburt dabei sein oder nicht?

antenne | September 2013 | 15


Alltagstipp |

Interessantes und Aktuelles für den Alltag

Jonglieren zur Freude und

zur Entspannung

Beschädigte Banknoten –

Geld verloren?

Umzugtipps – Packregeln und Ratschläge

fürs richtige Heben und Tragen

Jonglieren fasziniert Kinder wie Erwachsene.

Auch wenn es schwierig aussieht,

kann es jeder lernen und schult dabei auch

das Koordinationsvermögen.

Als einfachstes und bekanntestes Jongliermuster

gilt die Kaskade. Diese Figur

eignet sich hervorragend für den Einstieg.

Anfänger sollten mit zwei Tennisbällen beginnen

und diese wie in einer Dreiecksform

abwechselnd mit der linken Hand nach

rechts oben und mit der rechten Hand

nach links oben werfen.

Kinder können die Kaskade auch mit Nylontüchern

erlernen, da diese sich langsamer

in der Luft bewegen. Wichtig ist, dass

alle Gegenstände gleich schwer sind. Zur

Steigerung zusätzliche Bälle oder andere

Formen wie Ringe oder Jo-Jos nehmen.

Keulen sind erst für Fortgeschrittene zu

empfehlen.

Viel Geduld und regelmässiges Üben

– zum Beispiel zehn Minuten pro Tag –

führen zum Erfolg. Geübte Laien schaffen

vielerlei Tricks und mit etwas Können

halten sie auch vier Bälle in der Luft.

Jonglieren trainiert die Hirnzellen, fördert

die Koordination, das genaue Hinschauen,

Beweglichkeit und Ausdauer. Es fördert

die Konzentrationsfähigkeit und entspannt

gleichzeitig.

Lassen Sie sich nicht entmutigen, üben Sie

in einer Gruppe. Viel Spass!

Quelle: www.srf.ch/sendungen/ratgeber/

jonglieren-fuer-anfaenger

16 | antenne | September 2013

• Sie können die Banknoten auf eigene

Gefahr per Post an die Schweizerische

Nationalbank senden oder direkt an

deren Schalter umtauschen. Auch einige

Kantonalbanken bieten diesen Service an.

• Zusätzlich zu den Banknoten ist

zwingend das «Gesuch für den Ersatz

beschädigter Banknoten» auszufüllen.

• Der Umtausch der beschädigten Noten

erfolgt in der Regel umgehend, wenn der

Inhaber eine ganze Note vorweist, deren

Echtheit festgestellt werden kann, auch

wenn die Seriennummer unlesbar ist.

• Ebenso wenn der Inhaber einen Teil an

einem Stück vorweist, der grösser ist als

die Hälfte der Note und der die Seriennummer

vollständig erkennen lässt.

• Oder wenn der Inhaber zwei Teile an je

einem Stück vorweist, die zusammengezählt

grösser sind als die Hälfte der Note

und dieselbe Seriennummer vollständig

erkennen lassen.

• Die Schweizerische Nationalbank

tauscht auch durch Sicherheitssysteme

verfärbte Noten um.

• Der Umtausch erfolgt grundsätzlich

kostenlos. Nach Prüfung der Banknoten

wird Ihnen der Nennwert vergütet.

Quelle: www.snb.ch/de/mmr/reference/

instr_damaged_notes/source

• Nicht zu voll und nicht zu schwer (maximal

25 kg für Männer im Alter von 20 bis

35 Jahren).

• Schweres nach unten und Gleiches zu

Gleichem.

• Bücher, Platten, Bilder hochkant stellen/

packen.

• Porzellan, Gläser, Teller hochkant stellen

und gut polstern.

• Mit dem Zielort kennzeichnen ist dabei

äusserst wichtig.

• Auf sicheren Stand achten, die Füsse

möglichst nah an die Last bringen und

zum Anheben der Last in die Hocke gehen,

aus den Knien heraus anheben.

• Gewicht gleichmässig und nicht ruckartig

anheben.

• Lasten immer dicht am Körper tragen

und den Körper nicht zur Gegenseite

abwinkeln.

• Last gleichmässig und mit geradem

Rücken abstellen (Beine beugen).

Quelle: www.post.ch/tipps-und-tricks-umzug

120 000 000

2003 hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) letztmals 120 Millionen neue Banknoten mit

einem Nominalwert von 8,6 Milliarden Franken in Umlauf gesetzt. Gleichzeitig wurden beschädigte

Noten mit einem Nominalwert von 9 Milliarden Franken aus dem Verkehr gezogen.

Quelle: www.ofs.ch/de/haben-sie-gewusst/schweizer-banknoten


| Inserate

EIN BERUF MIT ZUKUNFT

Schweizerische Gesellschaft für Beratung

SGfB zertifiziert

IHRE BERUFUNG

AUSLEBEN UND

MENSCHEN BERATEN.

DIPL. INDIVIDUALPSYCHOLOGISCHER BERATER /

INDIVIDUALPSYCHOLOGISCHE BERATERIN

Dreijährige, berufsbegleitende Ausbildung.

Erneuter Ausbildungsstart Januar 2014 –

Gruppe 5! Lernen Sie es bei uns – kompetent

und überzeugend.

«Seit meinem Ausbildungsstart vor 3 Jahren, habe ich eine

erstaunliche Entwicklung durchlaufen. Das habe ich der Akademie,

der Ausbildung, der Ermutigung, der Individualpsychologie

im allgemeinen, dem praktischen Arbeiten in der Schule

und der damit verbundenen aktiven Auseinandersetzung mit

dem Selbst, zu verdanken. Es hat sich für mich unglaublich

gelohnt und die Entscheidung, diese Ausbildung zu machen,

war zweifelslos eine der besten in meinem Leben!»

Felix Hutter Absolvent, Geschäftsführer KMU

Akademie für

Individualpsychologie GmbH

Ifangstrasse 10

8302 Kloten

Tel. 044 865 05 20

www.akademie-ip.ch

Urs R. Bärtschi

COACHINGPLUS BILDET

AUCH IHRE FÜHRUNGS-

PERSÖNLICHKEITEN

WEITER:

› Benedikt Walker, Leiter VBG

› Dr. Corinne Rindisbacher-Wyler, Inhaberin Arztpraxis

› Esther Bodenmann, Teamleiterin World Vision Schweiz

› Hansjörg Keller, Leiter Radio Life Channel

› Katarina Schibli, Leiterin Hotellerie, Spital Limmattal

› Martin Brütsch, Jugendpastor ETG Zürich

› Matthias Spiess, Generalsekretär der Schweizerischen

Evangelischen Allianz SEA

› Monika Haldimann, Leitungsmitglied EGW

› Primo Cirrincione, Hauptleiter Athletes in Action Schweiz

› Rahel Sondheimer, Studienleiterin Seelsorge Martin

Bucer Seminar

› Ruedi Glanzmann, Regionalleiter Chrischona

› Stephan Speiser, CEO, Eagle Helicopter AG

› Thomas Furrer, Geschäftsleitungsmitglied Stiftung

Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL

› Traugott Heiniger, Major, Territoriales Hauptquartier der

Heilsarmee Schweiz, Österreich, Ungarn

› Ursula Pfaehler, Leiterin der „Kirche für Kinder“

Gellertkirche

WANN SIND SIE BEI UNS?

Urs R. Bärtschi | www.coachingplus.ch

info@coachingplus.ch | Tel. +41 (0) 44 865 37 73

CH-8302 Kloten (nähe Zürich Flughafen)

antenne | September 2013 | 17


| iNserate

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Erlebnis Asien: Singapur & Thailand

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fest

2013

Winterthur: Samstag, 26.10.2013

Bern: Sonntag, 20.10.2013

www.lio.ch

Neue Stelle

geschaffen?

Mitarbeiter

gefunden!

Jobbörse im Medienportal der ERF Medien:

www.erf-medien.ch/Jobs

18 | antenne | September 2013


Antenne

EDU

focus israel

Vom Verbrecher

zum Gefängnisprediger

Die amzi unterstützt messianisch-jüdische und arabischchristliche

Werke in Israel und den palästinensischen Gebieten.

Dazu gehören auch Anis und Nawal Barhoum vom House

of Light, die Gottes Botschaft in Gefängnissen weitergeben.

Sie erzählen hier die Geschichte von K., der seine

15-jährige Gefängnisstrafe dazu nutzt, anderen Häftlingen

das Evangelium weiterzugeben.

„Das Gefängnis war der Ort, an dem auch K. zum ersten

Mal von Jesus hörte, woraufhin er ihm einige Jahre später

sein Leben ganz anvertraute. Diese Entscheidung brachte

eine Kehrtwende seines Charakters mit sich, was unter den

anderen Häftlingen nicht unbemerkt blieb. Allerdings waren

nicht alle von seiner Gutmütigkeit und Geduld, die er plötzlich

an den Tag legte, begeistert. So wurde er zunehmend Opfer

von Brutalität oder Diebstahl, da man sehen wollte, ob seine

Frömmigkeit auch härteren Bandagen standhielt. In dieser

Zeit rief uns K. oft an und bat uns, für ihn zu beten. Eines

Tages kam den zuständigen Strafvollzugsbeamten K.s Fall

zu Ohren. Auch sie erkannten die große Veränderung bei

K., der nun Liebe und Vergebungsbereitschaft ausstrahlte.

Daraufhin wurde K. in eine bessere Haftanstalt versetzt. Inzwischen

hatte er sich regelmäßig mit guter geistlicher Literatur,

mit der wir ihn versorgten, beschäftigt und war im Glauben

gewachsen. Etwa ein Jahr nach seiner Bekehrung begann

er, einem Knastbruder von Jesus zu erzählen. Mit der Zeit

wuchs die Zahl der Mithäftlinge, denen er mutig das

weitergab, was er selbst begriffen und gelernt hatte.

Mittlerweile „betreut“ K. 14 Männer. Die Hälfte davon

trifft er jeden Dienstag und Donnerstag an ihrem Arbeitsplatz

in einer Fabrik. Die anderen kann er nur telefonisch sprechen.

Nicht selten erreicht auch uns ein Anruf von K., wenn er die

Bedeutung einer bestimmten Bibelstelle wissen oder einfach

unseren Rat einholen möchte.

Es ist für uns wunderbar zu beobachten, wie K. das Prinzip

der Jüngerschaft ausübt. Was er lernt, gibt er an andere weiter,

ganz nach Jesu Missionsauftrag in Matthäus 28,20.“

Weitere Berichte finden Sie in unserer Zeitschrift focus israel.

FMG-Brennpunkt

www.

.org

Wir unterstützen

messianische Juden

und arabische Christen

Perspektive

amzi, Postfach, 4153 Reinach BL 1, Tel. 061 712 11 38

info@amzi.org www.amzi.org Postfinance 40–33695–4

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jüdischen Festen

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Antenne

Zeitschrift focus israel

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wöchentlich monatlich

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Israel-Jubiläumsreise

Erlebnis- & Landwirtschaftsreise

16.-26.02./02.03.2014, Rundreise & Badeverlängerung

mit Hansjörg & Astrid Bischof, ICEJ Schweiz

Fokus Landwirtschaft: Negev - Totes Meer - Galiläa -

See Genezareth - Golan - Jerusalem - Baden in Eilat

062 726 01 95 / icej.ch@bluewin.ch / www.icej.ch

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Ländli-Seminar «Depression - Hilfe! aus der Depression»

Sie haben als Angehörige oder Seelsorgende mit depressiven Menschen zu tun ...

6. - 8. September 2013 – mit Dr. Walter Meili und Elisabeth Meili-Dürst

Impuls 50plus «Midlife Power - Durchstarten in die 2. Lebenshälfte»

Zur Neupositionierung und Neuausrichtung für die zweite Lebenshälfte

13. - 15. September 2013 – mit Michael Rathgeb, Theologe und Kommunikationswissenschafter

Oasentag «Gebet als Begegnung»

Gönnen Sie sich einen Zwischenhalt, um sich in der Stille von Gott erfrischen zu lassen

15. September 2013 – mit Sr. Vreni Meierhofer

Frauen-Verwöhn-Wochenende «Ich bin ganz Ohr. Gott»

Ein Wochenende ganz allein für Sie. Lassen Sie es sich an Geist, Seele und Leib gut gehen.

20. - 22. September 2013 – mit Irmgard Schaffenberger und Jasmin Ulukurt

Tage der Stille «Betend Mensch sein»

Für alle, die sich nach Stille und Besinnung sehnen

20. - 22. September 2013 – mit Sr. Vreni Auer

Relax-Wochenende für Paare «Zeit zu zweit - damit Gutes gut bleibt»

Für Paare, die ihr verliebtsein nicht aufgeben und sich ein schönes Wochenende gönnen

27. - 29. September 2013 – mit Florian und Rahel Sondheimer

Zentrum Ländli 6315 Oberägeri Tel 041 754 92 14

www.zentrum-laendli.ch seminare@zentrum-laendli.ch Fax 041 754 92 13

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antenne | September 2013 | 19


ADIO- UND tV-prOGrAmm |

rADIO LIFe CHANNeL

tAGeSprOGrAmm

mO.–DO.

6–20 Uhr stündlich news und

Wetter

06.00 Life Channel der morgen

tageschronik, gedankenstrich,

life news,

Presseschau, text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 Life Channel am morgen

life news, cd der Woche,

tagestipp

10.00 themensendung

Kompass (di), Porträt

(mi), zoom (mo + do),

Kompass Basics (Fr)

11.00 Cappuccino

tagestipp, life news,

serie

12.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

13.00 musik Nonstop

17.00 mixer

serie, life news, agenda

18.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

19.00 Schere Stei papier

Kindersendung mit

vielen interessanten und

spannenden Beiträgen

20.00 themensendung

Kompass (mo), Porträt

(di), zoom (mi), Kompass

Basics (do)

21.00 musik Nonstop

24.00 themensendung

01.00 musik Nonstop

Fr.

Wie mo.–Do., ausgenommen

20.00 Gottesdienst LIVe

22.00 UNItY

Jede Woche heisst es «UnitY»

im club hiltl in zürich. Positive

musik zum tanzen. Wir bringen

die Party zu euch nach hause.

SA.

8–20 Uhr stündlich news und

Wetter

08.00 Life Channel der morgen

10.00 themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 Life Channel Info

13.00 musik Nonstop

19.00 Schere Stei papier

20.00 relax

21.00 musik Nonstop

24.00 relax

01.00 musik Nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich news und

Wetter

Worship Nonstop

10.00 Gottesdienst

11.00 Fenster zum Sonntag

12.00 Worship Nonstop

19.00 Gottesdienst

20.00 Gottesdienst LIVe

22.00 Worship Nonstop

24.00 Zoom

01.00 musik Nonstop

= sendungen können als cd

gekauft werden.

HIGHLIGHtS

tHemeNSeNDUNGeN

montag, 2. Sept., 20.00 Uhr / Dienstag, 3. Sept., 10.00 Uhr

Kompass: Hochzeitsreise ins Unglück – sind Krisen auch Chancen?

im sommer 2002 erfährt heidi Fischer aus Wuppenau, Kanton

thurgau, dass sie Brustkrebs hat. sofort schiesst ihr die Frage

durch den Kopf: ist es noch nicht genug? diese diagnose stürzt

heidi in ihre grösste glaubenskrise. 1978, in ihren Flitterwochen,

zog sich heidi Fischer bei einem schrecklichen Busunglück in

mexiko schwerste Verletzungen zu, ihr mann Urs wurde leicht

verletzt. heidi musste sich anschliessend während 12 Jahren 25

Operationen unterziehen. trotz alldem, was sie erlebt hat, meint

sie: Krisen sind auch chancen.

mittwoch, 4. Sept., 20.00 Uhr / Donnerstag, 5. Sept., 10.00 Uhr

Zoom: Warum unser Christsein im beruf die Welt verändern kann

in christlichen gemeinden weiss man oft nicht, welchen Beruf die

gemeindeglieder ausüben. dies, obwohl das Berufsleben bedeutend

mehr Platz einnimmt als das kirchliche engagement. dementsprechend

«berufsfremd» sind dann auch die Predigten. dabei

wäre das christsein im Beruf eine naheliegende möglichkeit,

zumindest an diesem Ort der gesellschaft die Welt zu verändern.

andi Bachmann hat sich im Verlaufe seines studiums intensiv mit

den chancen des Berufslebens für christen auseinandergesetzt.

Donnerstag, 5. Sept., 20.00 Uhr / Freitag, 6. Sept., 10.00 Uhr

Kompass basics: Wenn aus Not Lüge wird

Wer kennt sie nicht? die unangenehmen situationen, wenn eine

Bekannte ihre neue, gewöhnungsbedürftige Frisur präsentiert und

man gefragt wird, ob besagte Frisur gefällt … Wie schnell wird in

solch brenzligen situationen zur notlüge gegriffen. Vielleicht aus

höflichkeit, vielleicht weil man nicht verletzen möchte, oder auch,

weil man selber nicht schlecht dastehen will. Pfarrer Fredy staub

spricht über die Problematik der lüge respektive notlüge und

bespricht Fragen wie: Wann wird lüge zur notlüge? sind notlügen

weniger schlimm? Was sagt die Bibel zu diesem thema?

HIGHLIGHtS

tHemeNSeNDUNGeN

Freitag, 6. Sept., 24.00 Uhr / Samstag, 7. Sept., 10.00 Uhr

porträt: Christine Coulter – «Liebe Gott du ghörsch mis

Lied»

aus einer not kam christine coulter die idee christliche mundartlieder

zu sammeln und leitete damit ein Buch in die Wege, das in

vielen Kinderzimmern stand und auch noch steht. denn heute, 25

Jahre nachdem das illustrierte Kinderliederbuch «liebe gott du

ghörsch mis lied» auf dem markt erschien, kann man von einem

renner sprechen. Knapp 100 000 exemplare sind verkauft und

immer noch ist das Buch gefragt.

GOtteSDIeNSte

Sonntag, 1. Sept., 20.00 Uhr

Gottesdienst LIVe

aufzeichnung aus der «chile hegi» (gVc) Winterthur

(www.gvc-winterthur.ch)

Sonntag, 1. Sept., 10.00 + 19.00 Uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit Pfarrer marcel Wildi, evang. Kirchgemeinde, Buchs sg

Freitag, 6. Sept. 20.00 Uhr

Gottesdienst LIVe

aufzeichnung aus der «chile hegi» (gVc) Winterthur

(www.gvc-winterthur.ch)

KINDerprOGrAmm

täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 Uhr

Schere, Stei, papier

mit trotz Stürm und Schlange – s’Läbe vom paulus (mo + di), Unterwägs

(mi + sa), häsch gwüsst? (mo – sa), Bibelquiz (di + do) und

vielen anderen interessanten und unterhaltenden Beiträgen.

20 | antenne | September 2013


1.–7. September 2013

rADIO erF pLUS FeNSter ZUm SONNtAG

tAGeSprOGrAmm

mO.–Fr.

06.00 Aufgeweckt

lied der Woche

Wort zum tag

anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 Neues Leben

die hörbibel

10.45 bibel heute

11.00 themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow creek,

glauben + denken,

Brennpunkt nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 musik und mehr

Wort zum tag

Bibel heute

15.00 Lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

aktuelles vom tag

18.00 Gern gehört

19.00 bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 themensendung

21.00 Calando

22.00 Neues Leben

22.30 Lesezeichen

23.00 Journal

aktuelles vom tag

SA.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 bibel heute

11.00 themensendung

12.00 themensendung

13.00 musik und mehr

14.00 bilanz

15.00 Lesezeichen

16.00 Specials: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Specials

21.00 musik spezial

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 musik spezial

SO.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 bach-Kantate

11.45 bibel heute

12.00 Immer wieder Sonntags

13.00 themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 Lesezeichen

16.00 Immer wieder Sonntags

17.00 musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specials

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Oase

HIGHLIGHtS

SpeCIALS

montag, 2. Sept., 20.00 Uhr / Dienstag, 3. Sept., 11.00 Uhr

Willow Creek: Durch Disziplin Gemeinde bauen

Kreativität und disziplin scheinen sich ihrem Wesen nach zu

widersprechen. doch wenn man sie kombiniert, bringen sie

erstaunliches zustande.

Donnerstag, 5. Sept., 21.00 Uhr

beten@erf.de spezial

mit Berichten von der ersten europäischen Projekt-hannah-

Konferenz.

Freitag, 6. Sept., 16.00 + 21.00 Uhr

Calando: «Greif mich nicht an!»

es passiert leider immer wieder. claudia mühlan kennt die

anzeichen von sexuellem missbrauch und weiss, wie Kinder davor

bewahrt werden können.

LeSeZeICHeN

Sonntag, 1. Sept., 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

mein täglicher begleiter

der neukirchener Kalender mit gedanken zu biblischen texten für

jeden tag wird 125 Jahre alt. das Buch erzählt die geschichte und

geschichten.

montag, 2. Sept., 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Vielleicht begab es sich aber (1)

eckart zur nieden erzählt biblische geschichten aus ungewohnter

Perspektive. ein spannendes und unterhaltsames lese-erlebnis!

Freitag, 6. Sept., 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Wie werde ich ein Christ? (1)

… fragte der dänische denker sören Kierkegaard. zentrale

texte zum glauben sind zu seinem 200. geburtstag bei Präsenz

erschienen.

tV-SeNDUNG AUF UND

FeNSter ZUm SONNtAG-tALK

SrF zwei: Samstag, 7. Sept., 13.20 Uhr / Sonntag, 8. Sept., 12.00 Uhr

SrF info: Samstag, 7. Sept., 18.30 Uhr / Sonntag, 8. Sept., 17.45 Uhr

In jedem Kind steckt ein Superstar

«ein erwachsener muss das leben, was als Kind aus ihm geworden

ist», sagt torsten hebel, initiator der Bluboks Berlin. ihm ist

es ein herzensanliegen, dass Kindern selbstwert und liebe vermittelt

wird. ihnen soll gezeigt werden, was in ihnen steckt und

dass sie wertvoll sind.

zahllose Kinder hören tag für tag, dass sie ungewollt, dumm, im

Weg sind – oder sogar schlimmeres. solche Worte beeinflussen

die Kinder, die missachtung der eltern macht sie zu gebrochenen

Persönlichkeiten.

torsten hebel weiss aus eigener erfahrung, dass ablehnung tiefe

Verletzungen hinterlässt. er setzt sich deshalb mit seinem team

für benachteiligte Kinder ein. ganz aktiv lernen die Kinder in kreativen

Workshops ihre stärken kennen – und das an fünf tagen pro

Woche.

Um selber zu heilen und zu guten müttern und Vätern zu werden,

ist es wichtig, sich mit der eigenen Kindheit zu versöhnen.

SO empFANGeN SIe ...

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oder über telefon 044 953 35 35.

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unter www.swisscable.ch oder tel. 044 953 35 35

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informationen unter www.erf-medien.ch/erfplus

antenne | September 2013 | 21


ADIO- UND tV-prOGrAmm |

rADIO LIFe CHANNeL

tAGeSprOGrAmm

mO.–DO.

6–20 Uhr stündlich news und

Wetter

06.00 Life Channel der morgen

tageschronik, gedankenstrich,

life news,

Presseschau, text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 Life Channel am morgen

life news, cd der Woche,

tagestipp

10.00 themensendung

Kompass (di), Porträt

(mi), zoom (mo + do),

Kompass Basics (Fr)

11.00 Cappuccino

tagestipp, life news,

serie

12.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

13.00 musik Nonstop

17.00 mixer

serie, life news, agenda

18.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

19.00 Schere Stei papier

Kindersendung mit

vielen interessanten und

spannenden Beiträgen

20.00 themensendung

Kompass (mo), Porträt

(di), zoom (mi), Kompass

Basics (do)

21.00 musik Nonstop

24.00 themensendung

01.00 musik Nonstop

Fr.

Wie mo.–Do., ausgenommen

20.00 Gottesdienst LIVe

22.00 UNItY

Jede Woche heisst es «UnitY»

im club hiltl in zürich. Positive

musik zum tanzen. Wir bringen

die Party zu euch nach hause.

SA.

8–20 Uhr stündlich news und

Wetter

08.00 Life Channel der morgen

10.00 themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 Life Channel Info

13.00 musik Nonstop

19.00 Schere Stei papier

20.00 relax

21.00 musik Nonstop

24.00 relax

01.00 musik Nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich news und

Wetter

Worship Nonstop

10.00 Gottesdienst

11.00 Fenster zum Sonntag

12.00 Worship Nonstop

19.00 Gottesdienst

20.00 Gottesdienst LIVe

22.00 Worship Nonstop

24.00 Zoom

01.00 musik Nonstop

= sendungen können als cd

gekauft werden.

HIGHLIGHtS

tHemeNSeNDUNGeN

Sonntag, 8. Sept., 24.00 Uhr / montag, 9. Sept., 10.00 Uhr

Zoom: Asylwesen – wie weit geht die Nächstenliebe?

mit einem klaren Ja hat das schweizer stimmvolk am 9. Juni den

weiteren Verschärfungen des asylrechts zugestimmt. es war

bereits die fünfte revision, die in den letzten Jahren angenommen

wurde. Während die christlichen Parteien eVP, edU und cVP aber

auch verschiedene christliche hilfswerke für die Verschärfungen

gestimmt hatten, waren die Kirchen dagegen. Vor allem, weil die

möglichkeit des Botschafts-asyls mit der neuen regelung nicht

mehr möglich ist bzw. nur in ausnahmefällen.

geht die humanitäre tradition der schweiz zu ende oder sind die

Verschärfungen ein wirksames mittel, um in zukunft möglichst

viele missbräuche zu bekämpfen?

im zoom diskutieren simon röthlisberger, migrationsbeauftragter

des schweizerischen evangelischen Kirchenbundes (seK), und

der ehemalige Kantonalpräsident der eVP zürich, Peter schäppi

über Vor- und nachteile des angepassten asylrechts.

Dienstag, 10. Sept., 20.00 Uhr / mittwoch, 11. Sept., 10.00 Uhr

porträt: Nikola und esther Kostadinov

sie tochter einer schweizer Wirtin – er sohn einer wohlhabenden

Bauernfamilie aus dem süden der heutigen republik mazedonien.

die Kindheit von nikola Kostadinov war durch die Unterdrückung

der Parteigenossen des kommunistischen titos sehr stark

geprägt. dies verstärkte sich noch, als seine Familie sich nicht

vom christlichen glauben abwenden wollte. als 11-jähriger Junge

bekam nikola Kostadinov Kinderlähmung, deren spuren bis heute

sichtbar sind. nach einem studium als agraringenieur absolvierte

er in der schweiz ein theologiestudium. durch seine eigene Behinderung

konnte nikola Kostadinov 29 Jahre lang kranke menschen

in ihrem leid nicht nur unterstützen, sondern auch verstehen.

esther Kostadinov stammt aus dem Kanton zürich. sie lebte

nach ihrer lehre mehrere Jahre in südafrika und wurde mit der

damaligen apartheid des landes konfrontiert. dies förderte bei ihr

den Wunsch, menschen in nöten besser unterstützen zu können.

nach ihrer rückkehr in die schweiz liess sie sich als gemeindediakonin

ausbilden und lernte ihren ehemann nikola kennen. seit

40 Jahren sind sie nun verheiratet und haben vier Kinder und zwei

enkelkinder.

im Porträt nehmen uns esther und nikola Kostadinov mit auf ihre

ungewöhnliche lebensreise.

HIGHLIGHtS

tHemeNSeNDUNGeN

Donnerstag, 12. Sept., 20.00 Uhr / Freitag, 13. Sept., 10.00 Uhr

Kompass basics: energetischer Jesus!?

energie. da denkt man vielleicht an strom, sieht Wasserkraftwerke,

solaranlagen oder Windturbinen vor sich. Oder man denkt an

kraftvolle autos, an energy drinks oder traubenzucker. Wenn man

das Wort energie mit dem Wort spiritualität paart, dann landet

man gedanklich bald in der esoterik. Wieso eigentlich? ist es nicht

gott, der die energie erschaffen hat und daher auch dem menschen

energie schenken kann? Was ist der Unterschied zwischen

der energie, wie man sie in der esoterik kennt und der energie im

christlichen glauben?

in der sendung Kompass Basics machen wir uns auf die suche

nach dem energetischen Jesus und wollen herausfinden, wie man

zu einem energiegeladenen leben kommt.

Samstag, 14. Sept., 20.00 Uhr

relax: Gott hört mir zu

einfach mal alles rauslassen, das befreit die seele. diesen

tipp beherzigte schon König david, als er die Psalmen schrieb.

höchstpersönliche gedanken teilte er mit gott und wusste sich

aufgehoben, denn: gott hört mir zu! die gleichen erfahrungen

machte auch der Jugendseelsorger Pierre stutz in seinem dienst.

seine höchstpersönlichen erfahrungen führten ihn dazu, die

Psalmen in seine eigene, zeitgemässe sprache zu übertragen. so

konnte auch er gott seine erlebnisse und Bedürfnisse mitteilen,

denn: gott hört mir zu! seine Übertragungen können uns eine hilfe

sein, auch einfach mal alles rauszulassen, was sich in letzter zeit

angesammelt hat. sei es dank, Fürbitte oder Busse.

GOtteSDIeNSte

Sonntag, 8. Sept., 20.00 Uhr

Gottesdienst LIVe

aufzeichnung aus der «chile hegi» (gVc) Winterthur

(www.gvc-winterthur.ch)

Sonntag, 8. Sept., 10.00 + 19.00 Uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit Philipp Kohli, evang. Freikirchliche gemeinde, Bern

Freitag, 13. Sept., 20.00 Uhr

Gottesdienst LIVe

aufzeichnung aus der Kirche im Prisma, rapperswil sg

(www.prisma-online.org)

22 | antenne | September 2013


8.–14. September 2013

rADIO erF pLUS FeNSter ZUm SONNtAG

tAGeSprOGrAmm

mO.–Fr.

06.00 Aufgeweckt

lied der Woche

Wort zum tag

anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 Neues Leben

die hörbibel

10.45 bibel heute

11.00 themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow creek,

glauben + denken,

Brennpunkt nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 musik und mehr

Wort zum tag

Bibel heute

15.00 Lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

aktuelles vom tag

18.00 Gern gehört

19.00 bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 themensendung

21.00 Calando

22.00 Neues Leben

22.30 Lesezeichen

23.00 Journal

aktuelles vom tag

SA.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 bibel heute

11.00 themensendung

12.00 themensendung

13.00 musik und mehr

14.00 bilanz

15.00 Lesezeichen

16.00 Specials: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Specials

21.00 musik spezial

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 musik spezial

SO.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 bach-Kantate

11.45 bibel heute

12.00 Immer wieder Sonntags

13.00 themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 Lesezeichen

16.00 Immer wieder Sonntags

17.00 musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specials

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Oase

HIGHLIGHtS

SpeCIALS

Sonntag, 8. Sept., 13.00 + 21.00 Uhr

beten bringt’s: tief verwurzelt – Die vergessene Vision von

robert Schuman

die eU wurde nicht aus wirtschaftlichen gründen begonnen, sondern

um in einem christlichen geist Frieden und menschenrechte

zu fördern.

mittwoch, 11. Sept., 20.00 Uhr / Donnerstag, 12. Sept., 11.00 Uhr

Glaube – erlebt, gelebt

1994 bekam horst Körzinger die diagnose darmkrebs. «die

Krankheit war der Wendepunkt meines lebens», sagt der ehemalige

Banker.

Freitag, 13. Sept., 16.00 + 21.00 Uhr

Calando: Wenn Sehnsucht zur Sucht wird

«Wir leben in einer Welt der Versüchtelung», meint magdalene

Furch. Jeder will alles und das sofort. doch grosse Freiheit führt

oft in abhängigkeit.

LeSeZeICHeN

montag, 9. Sept., 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Super, mann! (1)

Was muss ein mann nicht alles sein? eine Briefsammlung an die

unterschiedlichsten typen als humorvoller Versuch einer Orientierung

– für mann und Frau.

Donnerstag, 12. Sept., 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Der Angst keine Chance geben (1)

Ungewollt und namenlos – so kam christine caine zur Welt.

eindrücklich beschreibt sie, was ihr Kraft und frischen lebensmut

gegeben hat.

Freitag, 13. Sept. + Samstag, 14. Sept., jeweils 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Der Angst keine Chance geben (2 + 3)

tV-SeNDUNG AUF UND

FeNSter ZUm SONNtAG-mAGAZIN

SrF zwei: Samstag, 14. Sept., 11.35 Uhr / Sonntag, 15. Sept., 11.30 Uhr

SrF info: Samstag, 14. Sept., 18.30 Uhr / Sonntag, 15. Sept., 17.45 Uhr

Lebensträume

Wer kennt sie nicht, lebensträume, die wir in unserer Kindheit

und Jugend geträumt haben. längst nicht alle gehen in erfüllung

und doch sind solche lebensträume antrieb sich zu entfalten. sie

helfen mit, den eigenen Platz im leben zu suchen und zu finden.

«Wenn ich gross bin, will ich Pilot werden.» diesen Bubentraum

träumen viele, nur für die wenigsten geht er in erfüllung. seit

seinem sechsten lebensjahr träumt thomas hilpert davon,

Kampfpilot zu werden. heute fliegt er tatsächlich hauptberuflich

mit einer Fa-18 für die schweizer luftwaffe und ist mitglied des

Pc-7-Kunstflugformation-teams.

eric rütsche träumt jahrelang davon, seine Familie, seine arbeit

als musiker und ein für gäste offenes haus unter einem dach zu

vereinen. Viele hindernisse gilt es zu meistern. im august 2012

geht sein traum in erfüllung, das «Kulturhotel guggenheim

liestal» wird eröffnet. seither führt der 40-jährige musiker und

Familienvater zusammen mit seiner Frau Yvonne einen gastround

Kulturbetrieb mit café, Bar, Veranstaltungssaal, Proberäumen

für Bands, tonstudios und tanzsäle.

FerIeN mIt erF meDIeN

Zypern – Insel der Gastfreundschaft

reisedatum: 26. Oktober bis 9. November 2013

ganz in der nähe von «Káto Páphos» mit seinen königlichen

Felsgräbern sind wir im attraktiven hotel athena Beach. die

malerische Uferpromenade und das antike stadtzentrum

bestimmen das Bild von Paphos. zypern ist ein lebensfrohes und

wildromantisches mosaik, geprägt durch eine vielfältige landschaft,

fruchtbare Plantagen, blauen lagunen und kulturellen

sehenswürdigkeiten. die schönheit zyperns liegt aber nicht nur

in seiner abwechslungsreichen landschaft. sein mediterraner

charme gewinnt einen ganz eigenen charakter, wenn unvermutet

am Wegesrand eines der vielen stillen Klöster auftaucht. denn

bei allen ausflügen und Wanderungen begegnen wir überall

den vielgestaltigen hinterlassenschaften einer 10 000-jährigen

geschichte. auch der apostel Paulus hat auf seinen Wanderungen

von salamis bis Paphos spuren hinterlassen.

Weitere informationen unter www.erf-medien.ch/reisen oder

fordern sie den Prospekt an (044 953 35 35 / erf@erf.ch).

antenne | September 2013 | 23


ADIO- UND tV-prOGrAmm |

rADIO LIFe CHANNeL

tAGeSprOGrAmm

mO.–DO.

6–20 Uhr stündlich news und

Wetter

06.00 Life Channel der morgen

tageschronik, gedankenstrich,

life news,

Presseschau, text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 Life Channel am morgen

life news, cd der Woche,

tagestipp

10.00 themensendung

Kompass (di), Porträt

(mi), zoom (mo + do),

Kompass Basics (Fr)

11.00 Cappuccino

tagestipp, life news,

serie

12.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

13.00 musik Nonstop

17.00 mixer

serie, life news, agenda

18.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

19.00 Schere Stei papier

Kindersendung mit

vielen interessanten und

spannenden Beiträgen

20.00 themensendung

Kompass (mo), Porträt

(di), zoom (mi), Kompass

Basics (do)

21.00 musik Nonstop

24.00 themensendung

01.00 musik Nonstop

Fr.

Wie mo.–Do., ausgenommen

20.00 Gottesdienst LIVe

22.00 UNItY

Jede Woche heisst es «UnitY»

im club hiltl in zürich. Positive

musik zum tanzen. Wir bringen

die Party zu euch nach hause.

SA.

8–20 Uhr stündlich news und

Wetter

08.00 Life Channel der morgen

10.00 themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 Life Channel Info

13.00 musik Nonstop

19.00 Schere Stei papier

20.00 relax

21.00 musik Nonstop

24.00 relax

01.00 musik Nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich news und

Wetter

Worship Nonstop

10.00 Gottesdienst

11.00 Fenster zum Sonntag

12.00 Worship Nonstop

19.00 Gottesdienst

20.00 Gottesdienst LIVe

22.00 Worship Nonstop

24.00 Zoom

01.00 musik Nonstop

= sendungen können als cd

gekauft werden.

HIGHLIGHtS

tHemeNSeNDUNGeN

Sonntag, 15. Sept., 24.00 Uhr / montag, 16. Sept., 10.00 Uhr

Zoom: Was haben sich Kirche und Staat (noch) zu sagen?

in den Usa sind Kirche und staat streng getrennt. trotzdem haben

die christen einen grossen einfluss auf die Politik. in der schweiz

ist es umgekehrt: die (landes-)Kirchen und der staat sind (meist)

eng aufeinander bezogen, trotzdem schwindet der kirchliche

einfluss auf die Politik. der trend läuft aber auch hierzulande eindeutig

in eine stärkere entflechtung. zoom untersucht diesen trend

und fragt nach Konsequenzen für die landes- und Freikirchen, aber

auch für den staat.

montag, 16. Sept., 20.00 Uhr / Dienstag, 17. Sept., 10.00 Uhr

Kompass: Dienen als Lebensstil

mit 56 Jahren sucht georg ackermann nach einer neuen herausforderung.

er ist ein guter handwerker, dient gern und heisst georg

also gründet er seine eigene ein-mann-Firma, die er «george

the Butler» nennt. seither dient er als Butler. Für 50 Franken die

stunde kann man ihn mieten. mit Fliege, Béret und arbeiterlatzhose

gekleidet, packt er an und hilft aus, wo seine Fähigkeiten und

seine arbeitskraft gefragt sind: er chauffiert models während der

Fashion Week, entrümpelt Wohnungen, repariert kaputte Wcs

oder reist für eine Woche ans WeF, um dort einem einflussreichen

gast aus der Wirtschaft die Wünsche von den augen abzulesen.

Für georg ackermann ist dienen ein lebensstil.

mittwoch, 18. Sept., 20.00 Uhr / Donnerstag, 19. Sept., 10.00 Uhr

Zoom: Spiritual Care – die neue rolle des Glaubens in der

therapie

Bis vor kurzem war die Vermischung von glaube und therapie

verpönt: Für den glauben war der seelsorger zuständig und für die

therapie die Psychotherapeutin. in den letzten Jahren wurde aber

immer deutlicher, wie wichtig der einbezug des glaubens für die

gesundung des Patienten sein kann. religion macht offensichtlich

nicht (nur) krank, sie kann – wenn sie richtig vermittelt wird – zur

gesundheit beitragen.

HIGHLIGHtS

GOtteSDIeNSt

Sonntag, 15. Sept., 20.00 Uhr

Gottesdienst LIVe

aufzeichnung aus der Kirche im Prisma, rapperswil sg

(www.prisma-online.org)

Sonntag, 15. Sept., 10.00 + 19.00 Uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit Pfarrer Jürg luchsinger, ref. Kirchgemeinde, Birr

Freitag, 20. Sept., 20.00 Uhr

Gottesdienst LIVe

aufzeichnung aus der gellertkirche, Basel (www.gellertkirche.ch)

KINDerprOGrAmm

täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 Uhr

Schere, Stei, papier

mit dem musical thomas – der Jünger thomas begleitet Jesus

während drei Jahren. er erlebt zeichen und Wunder sowie die

schockierenden ereignisse der exekution von Jesus, welche ihm

fast völlig den glauben rauben. ein tolles, zeitgemässes musical

mit mitreissenden melodien und peppigem sound! (mo + di)

Weitere Beiträge: Unterwägs (mi + sa), häsch gwüsst? (mo – sa),

Bibelquiz (di + do) und vielen anderen interessanten und unterhaltenden

Beiträgen.

SerIe

täglich vom 16. – 21. September

einblicke in 5 verschiedene Lebensformen

Ob single-haushalt, alters-Wg oder die Patchworkfamilie – es gibt

mittlerweile unzählige lebensformen. Wir besuchen menschen

die in fünf verschiedenen lebensformen zusammenwohnen und

wollen wissen: «Wie läuft das bei euch?»

spannende einblicke vor Ort. diese Woche immer kurz vor 12 Uhr

und kurz nach 17 Uhr.

24 | antenne | September 2013


15.–21. September 2013

rADIO erF pLUS FeNSter ZUm SONNtAG

tAGeSprOGrAmm

mO.–Fr.

06.00 Aufgeweckt

lied der Woche

Wort zum tag

anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 Neues Leben

die hörbibel

10.45 bibel heute

11.00 themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow creek,

glauben + denken,

Brennpunkt nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 musik und mehr

Wort zum tag

Bibel heute

15.00 Lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

aktuelles vom tag

18.00 Gern gehört

19.00 bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 themensendung

21.00 Calando

22.00 Neues Leben

22.30 Lesezeichen

23.00 Journal

aktuelles vom tag

SA.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 bibel heute

11.00 themensendung

12.00 themensendung

13.00 musik und mehr

14.00 bilanz

15.00 Lesezeichen

16.00 Specials: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Specials

21.00 musik spezial

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 musik spezial

SO.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 bach-Kantate

11.45 bibel heute

12.00 Immer wieder Sonntags

13.00 themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 Lesezeichen

16.00 Immer wieder Sonntags

17.00 musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specials

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Oase

HIGHLIGHtS

SpeCIALS

montag, 16. Sept., 20.00 Uhr / Dienstag, 17. Sept., 11.00 Uhr

Wartburg-Gespräche: mann oder Frau, oder was?

sind Unterschiede zwischen mann und Frau naturbedingt oder das

ergebnis von gesellschaftlichen Konventionen und erziehung?

Donnerstag, 19. Sept., 20.00 Uhr / Freitag, 20. Sept., 11.00 Uhr

bilanz: mit rimuss stossen alle an

der erfolgreiche geschäftsmann und überzeugte christ führte den

väterlichen Kleinbetrieb zu einem beachtlichen Unternehmen.

Freitag, 20. Sept., 16.00 + 21.00 Uhr

Calando: «Hilfe, ich helfe zu gerne!»

manche menschen können ganz schön anstrengend werden, wenn

sie anderen ständig helfen möchten. hilfreiche anregungen von

dr. Verena nechansky.

LeSeZeICHeN

Sonntag, 15. Sept., 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Abschiedsbriefe Gefängnis tegel (1)

auszüge aus dem 2010 bekannt gewordenen Briefwechsel von

september 1944 bis Januar 1945 zwischen helmuth James und

Freya von moltke aus den letzten Wochen vor seiner hinrichtung.

Donnerstag, 19. Sept., 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Ich weiss, dass Gottes plan perfekt ist (1)

im Jahr 2012 starb lydia holmer nach einem langen Kampf gegen

den Krebs. in dem vorliegenden Buch schildern die eltern ihre

geschichte.

Freitag, 20. Sept., 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Ich weiss, dass Gottes plan perfekt ist (2)

Samstag, 21. Sept., 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Ich weiss, dass Gottes plan perfekt ist (3)

tV-SeNDUNG AUF UND

FeNSter ZUm SONNtAG-tALK

SrF zwei: Samstag, 21. Sept., 17.10 Uhr / Sonntag, 22. Sept., 12.00 Uhr

SrF info: Samstag, 21. Sept., 18.30 Uhr / Sonntag, 22. Sept., 17.40 Uhr

eine ganz normale Krise

eine Krise ist ein Bruch in der Kontinuität und normalität unseres

lebensverlaufs. das passiert häufig und unerwartet, etwa beim

auftreten einer Krankheit, bei Unfällen oder anderen Unglücksfällen.

andere Krisen ereilen uns bei Übergängen von einer lebensphase

in die andere oder bei Umbrüchen, die das leben für uns

bereithält, sei es die Pubertät, unerfüllte Kinderwünsche, Krisen in

der lebensmitte oder andere lebensereignisse.

in allen Fällen werden lebensentwürfe in Frage gestellt, analysiert

und im besten Fall neu gestaltet. darin liegt auch die chance, den

bisherigen lebensentwurf zu korrigieren und neue Verhaltensmuster,

ideen und Vorstellungen einzuarbeiten. aus Krisen entsteht die

neue normalität des lebens.

der bekannte Krebsspezialist Prof. dr. gerd nagel ging nach einer

leukämie-diagnose selbst durch eine tiefe Krise. er erklärt: «Krisen

gehören zu unserem leben. sie sind schmerzhaft, konfrontieren

uns mit unserer endlichkeit und Begrenztheit. sie führen uns

oft aber auch zu unseren Ursprüngen, zur wahren identität und zu

gott.»

KULtUrreISeN mIt erF meDIeN

Dresden – ein kulturelles und musikalisches erlebnis

reisedatum: 2. bis 6. Oktober 2013

dresden – eine stadt, die man gesehen haben muss! darum haben

erF medien für sie diese wunderschöne musik- und Kulturreise

zusammengestellt. neben historischen Vierteln werden wir das

moderne dresden aufsuchen, wo die stadt heute pulsiert! dresden

hat sich zudem im laufe der Jahrhunderte vielfältig durch musik

hervorgetan – Kostproben davon werden wir uns in der Frauenkirche

und in der semperoper zu gemüte führen. so ist diese Kulturund

musikreise dank der vielseitigen erlebnisse eine städtereise

der superlative!

Weitere informationen unter www.erf-medien.ch/reisen oder

fordern sie den Prospekt an (044 953 35 35 / erf@erf.ch).

antenne | September 2013 | 25


ADIO- UND tV-prOGrAmm |

rADIO LIFe CHANNeL

tAGeSprOGrAmm

mO.–DO.

6–20 Uhr stündlich news und

Wetter

06.00 Life Channel der morgen

tageschronik, gedankenstrich,

life news,

Presseschau, text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 Life Channel am morgen

life news, cd der Woche,

tagestipp

10.00 themensendung

Kompass (di), Porträt

(mi), zoom (mo + do),

Kompass Basics (Fr)

11.00 Cappuccino

tagestipp, life news,

serie

12.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

13.00 musik Nonstop

17.00 mixer

serie, life news, agenda

18.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

19.00 Schere Stei papier

Kindersendung mit

vielen interessanten und

spannenden Beiträgen

20.00 themensendung

Kompass (mo), Porträt

(di), zoom (mi), Kompass

Basics (do)

21.00 musik Nonstop

24.00 themensendung

01.00 musik Nonstop

Fr.

Wie mo.–Do., ausgenommen

20.00 Gottesdienst LIVe

22.00 UNItY

Jede Woche heisst es «UnitY»

im club hiltl in zürich. Positive

musik zum tanzen. Wir bringen

die Party zu euch nach hause.

SA.

8–20 Uhr stündlich news und

Wetter

08.00 Life Channel der morgen

10.00 themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 Life Channel Info

13.00 musik Nonstop

19.00 Schere Stei papier

20.00 relax

21.00 musik Nonstop

24.00 relax

01.00 musik Nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich news und

Wetter

Worship Nonstop

10.00 Gottesdienst

11.00 Fenster zum Sonntag

12.00 Worship Nonstop

19.00 Gottesdienst

20.00 Gottesdienst LIVe

22.00 Worship Nonstop

24.00 Zoom

01.00 musik Nonstop

= sendungen können als cd

gekauft werden.

HIGHLIGHtS

tHemeNSeNDUNGeN

Sonntag, 22. Sept., 24.00 Uhr / montag, 23. Sept., 10.00 Uhr

Zoom: Skandal menschenhandel

ende des 19. Jahrhunderts wurde der sklavenhandel abgeschafft

unter starker Beteiligung der christen. anfangs des 21. Jahrhunderts

grassiert der menschenhandel in anderer Form, wobei mit

menschen meistens Frauen gemeint sind. dieser skandal spielt

sich auf verborgenen Wegen ab; auf Wegen, die auch in die schweiz

führen. Was heisst das für die christen (auch) in der schweiz?

Dienstag, 24. Sept., 20.00 Uhr / mittwoch, 25. Sept., 10.00 Uhr

porträt: Horst reiser – pionier und macher

er habe nur gebetet, damit er endlich nach hause gehen könne.

schliesslich ist er christlich aufgewachsen, wusste von Jesus und

gott. Warum also sollte er sein leben in einem evangelisationsgottesdienst

ausdrücklich Jesus geben? damit er seinen Freund

zufrieden stellen und endlich nach hause gehen konnte, betete

horst reiser aber trotzdem, was ihm der evangelist vorgab. Für

ihn bedeutete es nichts, aber gott nahm ihn offensichtlich ernst.

denn seit diesem gebet hat horst reiser einen anderen zugang zu

gott. er fühlt sich persönlich angesprochen, erlebt ihn durch das

Bibellesen und in seinem alltag. heute ist horst reiser ehemann,

Vater und evanglist, hat Projekte wie www.gottkennen.ch in die

schweiz gebracht und sieht sich als Pionier und macher.

Donnerstag, 26. Sept., 20.00 Uhr / Freitag, 27. Sept., 10.00 Uhr

Kompass basics: mit Gott (respektvoll) per Du

tugenden stehen im zusammenhang mit der jeweiligen zeitepoche.

Wer die Bibel studiert und gleichzeitig um sich schaut, stellt

fest: ehrfurcht und respekt zählen zu denen, die unterschiedlich

gehandhabt werden.

Pfarrerin monika riwar hat impulse zum spannungsfeld «gottesbeziehung»

in menschlicher lockerheit und/oder in respektvoller

gottesfurcht …

HIGHLIGHtS

tHemeNSeNDUNGeN

Freitag, 27. Sept., 24.00 Uhr / Samstag, 28. Sept., 10.00 Uhr

porträt: martin Villiger – Den Sound im Ohr, das bild im Kopf

dokumentarfilme, clips, multimedia-Präsentationen, Werbefilme:

Würde man die einzelnen titel aufschreiben, gäbe es eine ellenlange

liste der Produktionen, an denen martin Villiger beteiligt

war und immer noch ist. auch wenn es sich dabei immer um

bildbezogene Produktionen handelt, mit dem Bild hat Villiger wenig

zu tun. er verhilft aber den Bildern zu emotionen. er schreibt

die musik dazu. ein Bereich, der kaum wahrnehmbar spannung,

Freude, gelassenheit, Kultur, nationalität und auch normalität

vermittelt. Jede Komposition ist einzigartig und die ideen werden

nicht ausgehen, ist martin Villiger überzeugt.

GOtteSDIeNSte

Sonntag, 22. Sept., 20.00 Uhr

Gottesdienst LIVe

aufzeichnung aus der gellertkirche, Basel (www.gellertkirche.ch)

Sonntag, 22. Sept., 10.00 + 19.00 Uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit Pfarrer Willi honegger, evang. ref. Kirchgemeinde, Bauma zh

Freitag, 27. Sept. / Sonntag, 29. Sept., jeweils 20.00 Uhr

Gottesdienst LIVe

aufzeichnung aus der Kirche im Prisma, rapperswil sg

(www.prisma-online.org)

Sonntag, 29. Sept., 10.00 + 19.00 Uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit thomas Prelicz, evang. gemeinde, Bremgartnen

26 | antenne | September 2013


22.–30. September 2013

rADIO erF pLUS FeNSter ZUm SONNtAG

tAGeSprOGrAmm

mO.–Fr.

06.00 Aufgeweckt

lied der Woche

Wort zum tag

anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 Neues Leben

die hörbibel

10.45 bibel heute

11.00 themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow creek,

glauben + denken,

Brennpunkt nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 musik und mehr

Wort zum tag

Bibel heute

15.00 Lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

aktuelles vom tag

18.00 Gern gehört

19.00 bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 themensendung

21.00 Calando

22.00 Neues Leben

22.30 Lesezeichen

23.00 Journal

aktuelles vom tag

SA.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 bibel heute

11.00 themensendung

12.00 themensendung

13.00 musik und mehr

14.00 bilanz

15.00 Lesezeichen

16.00 Specials: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Specials

21.00 musik spezial

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 musik spezial

SO.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 bach-Kantate

11.45 bibel heute

12.00 Immer wieder Sonntags

13.00 themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 Lesezeichen

16.00 Immer wieder Sonntags

17.00 musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specials

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Oase

HIGHLIGHtS

SpeCIALS

montag, 23. Sept., 20.00 Uhr / Dienstag, 24. Sept., 11.00 Uhr

Forum Single: ein buntes Leben mit tiefen beziehungen

letzte erfüllung im leben kann kein Partner schenken. Wer als

single mit gott lebt, kann Frieden mit sich selbst finden.

mittwoch, 25. Sept., 16.00 + 21.00 Uhr

Calando: erfolg – was wir uns alle wünschen

Wie wird man erfolgreich? Was tun, wenn der gewünschte erfolg

ausbleibt? Psychotherapeut Philipp Johner erläutert, was wahrer

erfolg ist.

mittwoch, 25. Sept., 20.00 Uhr / Donnerstag, 26. Sept., 11.00 Uhr

Jerusalem, Samarien und die Welt: Scharia und Schalom

Per sms kam die todesdrohung – aber stephen spricht und singt

weiter von einem gott, dessen Frieden er im herzen trägt.

LeSeZeICHeN

montag, 23. Sept., 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

es ist genug! (1)

Wie christen ihr Burn-out erlebt und überwunden haben – das

erzählen Frauen und männer in diesem Buch, das claudia Filker

herausgegeben hat.

Donnerstag, 26. Sept., 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

ein Kaktus zum Valentinstag (2)

der autist Peter schmidt überschreitet die grenzen seiner Krankheit

und schreibt mit viel gefühl über die liebe.

Sonntag, 29. Sept., 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

monotasking (1)

multitasking – das testen wir alle. täglich und reichlich. hanna

schott probiert es mit monotasking und nimmt abschied vom

«alles-auf-einmal-Wahn».

tV-SeNDUNG AUF UND

FeNSter ZUm SONNtAG-mAGAZIN

SrF zwei: Samstag, 28. Sept., fällt aus / Sonntag, 29. Sept., 11.00 Uhr

SrF info: Samstag, 28. Sept., 18.30 Uhr / Sonntag, 29. Sept., 17.45 Uhr

Nichts ist wie zuvor

«deine grosseltern sind tot». nur ein augenblick und nichts ist

mehr wie zuvor. ein brutaler doppelmord hebt das leben von

mirjam aus den angeln. dann steht die junge Frau dem täter

gegenüber, von angesicht zu angesicht. die Wahrheit ist schier

unerträglich: sie kennt den mörder gut, er ist ihr Bruder.

das telefon klingelt. eine stimme sagt: «ihr Kind hat sich selbst

getötet.» damit hat niemand gerechnet, es gab keine Vorwarnung.

alles, was bisher galt, wird mit einem mal in Frage gestellt: der

absolute ausnahmezustand zwischen zweifeln und Überzeugung,

Bauchgefühl und scheinbaren Fakten.

nichts ist wie zuvor. Weiterleben nach dramatischen erfahrungen.

SILVeSter FeIerN mIt erF meDIeN

Silvesterreise auf die blumeninsel madeira

reisedatum: 29. Dezember 2013 bis 5. Januar 2014

madeira ist ein Blumenparadies! Verlassen sie für ein paar tage

den nasskalten Winter und reisen sie mit erF medien auf diese

vielseitige atlantikinsel. madeira liegt ungefähr 1000 Kilometer

südwestlich von lissabon und rund 600 Kilometer von der marokkanischen

Küste entfernt. geniessen sie die fast grenzenlose

Pflanzenvielfalt und faszinierend wechselhaften landschaften.

mal karg auf grund ihres vulkanischen Ursprungs, mal üppig grün

oder atemberaubend, wenn man am rand der gewaltigen Klippen

steht. ein Paradies für naturliebhaber, Wanderbegeisterte und

geniesser.

Wir haben ein vielfältiges Ferienangebot vorbereitet. das

bezaubernde hotel Pestana grand, am rande von Funchal, der

hauptstadt von madeira, liegt direkt am meer. geniessen sie den

Blick auf den atlantik.

Weitere informationen unter www.erf-medien.ch/reisen oder

fordern sie den Prospekt an (044 953 35 35 / erf@erf.ch).

antenne | September 2013 | 27


TV-Tipp |

erF 1 – das tV-programm

Auf dieser Doppelseite präsentieren wir Ihnen die Highlights aus dem programm des tV-

Senders erF 1. Die empfangsinformationen finden Sie am Schluss der programmhinweise.

mehr Informationen unter www.erf1.ch.

DIeNStAG, 3. Sept.

17.15 UHr FreItAG, 6. Sept.

20.15 UHr mIttWOCH, 11. Sept. 21.15 UHr

FAmILY

Über Sex sprechen

in dem magazin geht es unter anderem um das

thema, wie man als ehepaar gut über intime dinge

sprechen kann.

DIeNStAG, 3. Sept. 20.15 UHr

WIrKLICH. LIVe CALL-IN

Wer ist sie? – Frauen und Identität

das frühere rollenbild der Frau existiert nicht

mehr. Was ihr heute Freiheit in der lebensgestaltung

gibt, verunsichert sie auch zugleich. trotzdem

wirkt sie nach aussen oft stärker, als sie ist, muss

«ihren mann» stehen. der Preis der Freiheit? Wer

ist «sie», wenn Krisen über sie hineinbrechen,

wenn sie sich nicht mehr über Beziehungen, über

leistung oder schönheit identifizieren kann? «Frau

sein» ist mehr als eine rolle, aufgabe oder Prägung.

Was macht die Frau unverwechselbar, was

gibt ihr sicherheit und standfestigkeit in ihrer identität?

darüber reden wir mit drei unterschiedlichen

Frauen. zuschauer können mitmachen und Fragen

stellen per e-mail an wirklich@erf.de.

mIttWOCH, 4. Sept. 20.15 UHr

HOF mIt HImmeL

«Ich habe meine ehe zerstört»

er sieht sich als glückspilz: erfolgreich mit einer eigenen

autowerkstatt, verheiratet mit seiner traumfrau,

Vater von drei Kindern, gesund, sportlich und

beliebt. Und doch wird Peter stegmann unzufrieden,

will mehr vom leben. er lässt sich auf affären mit

anderen Frauen ein. Fremdgehen wird für ihn zur

sucht. irgendwann kann seine Frau ihm nicht mehr

vergeben und will die scheidung. Peter stegmann

verliert den Boden unter den Füssen. er weiss nicht,

wie er das seinen Kindern erklären soll, wie er

überhaupt mit seiner schuld fertig werden kann. in

dieser situation gibt sein Bruder ihm einen hinweis,

der sein leben grundlegend verändert.

FreItAG, 6. Sept.

20.45 UHr

erF tV SpeZIAL

entdeckungen in Israel

eine dokumentation über zwei historische Orte:

König hiskias gigantisches tunnel-Projekt und die

höhle Johannes des täufers.

mONtAG, 9. Sept.

20.45 UHr

Wert(H)e GÄSte:

peter Hahne, ZDF-moderator und buchautor

seine sendungen erreichen ein millionenpublikum.

dabei macht der zdF-mann keinen hehl aus seinem

glauben an Jesus christus.

DONNerStAG, 12. Sept. 18.00 UHr

HOF mIt HImmeL

Hauptsache dagegen!

christin lange ist rebellin durch und durch. mit

neun Jahren haut sie immer häufiger von zu hause

ab, lebt mit wechselnden Freunden in besetzten

häusern. mit 12 sitzt sie zum ersten mal in der

ausnüchterungszelle. sie klaut und schlägt leute

zusammen. sie akzeptiert weder grenzen noch

autoritäten, eltern und Polizei sind ratlos. das Jugendamt

vermittelt sie in ein Projekt für schwererziehbare

Jugendliche. das bringt äusserlich stabilität

in ihr leben, doch die innere leere bleibt ...

FreItAG, 13. Sept.

20.15 UHr

erStAUNLICH

Die bibel aus jüdischer Sicht – Glaube und Werke

«es reicht nicht, nur glauben zu haben.» aber bei

Paulus steht doch: «gerettet durch glauben.»

DONNerStAG, 5. Sept. 20.45 UHr

prINZIpIeN FÜrS LebeN

Kein Vertrauen! (philipper 3,1 – 10)

Was wir heute tun, hat auswirkungen auf den tag,

an dem wir vor Jesus stehen. Wertvolle ratschläge

aus dem Philipperbrief.

erF HÖrbAr

Gast: Jonnes

newcomer singer-songwriter Jonnes singt von seinem

glauben – ehrlich, authentisch, erfrischend!

DIeNStAG, 10. Sept. 20.15 UHr

Ulrich parzany zum thema

der schwarze schwan – Wie kann man das leben

planen, ohne zu wissen, was kommt?

Pfarrer Ulrich Parzany lädt ein zum nachdenken

über sinn- und lebensfragen.

HOF mIt HImmeL

Die physik des Glaubens

er sucht schon als junger mann nach dem Ursprung

aller dinge. dr. albrecht Kellner will wissen,

warum er lebt, ob seine existenz eine höhere

Bedeutung hat und welcher sinn hinter allem

steckt. er studiert Physik, in der hoffnung, hier

antworten zu bekommen. doch statt einer lösung

findet er nur noch komplexere Fragen. der Wissenschaftler

sucht weiter – er beschäftigt sich mit

fernöstlichen Philosophien und experimentiert mit

Bewusstseinserweiterung und meditation. doch

auch hier landet er jedes mal in einer sackgasse.

schliesslich bekommt er den tipp, die Bibel als

«Forschungsobjekt» unter die lupe zu nehmen.

28 | antenne | September 2013


| September 2013

FreItAG, 13. Sept.

20.45 UHr DONNerStAG, 19. Sept. 20.15 UHr

FreItAG, 27. Sept.

20.45 UHr

JONI & FrIeNDS

Haiti – Zwischen Verzweiflung und Hoffnung

am 12. Januar 2010 stürzte haiti in die Katastrophe.

ein erdbeben der stärke 7 tötete hunderttausende

menschen. mehr als eine million haitianer

waren plötzlich obdachlos. Joni eareckson-tada

und ihre hilfsorganisation haben seitdem unzählige

rollstühle nach haiti gebracht, um jenen zu

helfen, die bei der naturkatastrophe schwere Verletzungen

an Beinen, rücken und genick erlitten

haben. der dokumentarfilm begleitet ein einsatzteam

und erzählt geschichten zwischen Verzweiflung

und hoffnung.

mONtAG, 16. Sept.

21.15 UHr

INSpIrIert

Lebensfreude im rollstuhl

«meine gabe ist die Freude», sagt schwester dorothee

Knauer – trotz ihrer grenzen und Behinderungen.

DIeNStAG, 17. Sept. 20.15 UHr

WArtbUrG-GeSprÄCHe

mann oder Frau, oder was?

immer wieder hört man in den letzten Jahren vom

sogenannten «gender mainstreaming». dahinter

verbirgt sich das Bestreben, die gleichstellung der

geschlechter auf allen gesellschaftlichen ebenen

durchzusetzen. hört sich gut an. doch jetzt

geht der streit erst los: Was genau heisst eigentlich

«gleich»? geht es um «gleiche rechte» oder

«gleich sein»?

Vertreterinnen der genderforschung sagen, Unterschiede

zwischen mann und Frau seien nicht naturbedingt,

sondern das ergebnis von gesellschaftlichen

Konventionen und erziehung. stimmt das?

Wir nehmen die genderdebatte unter die lupe.

KINO-CHeCK.tV

Kinofilme und dVds werden griffig aufbereitet und

bewertet. Wir checken, sie geniessen.

FreItAG, 20. Sept.

20.15 UHr

HOF mIt HImmeL

«Ich dachte, Gott ist anders»

Paul serbin hat keinen zweifel, dass gott existiert

– aber in seinen augen ist der vor allem eins: ein

spassverderber. Und das kann der junge mann gar

nicht gebrauchen, denn er will das leben in vollen

zügen geniessen. Partys, affären und drogen geben

ihm das gefühl von glück und anerkennung.

nach und nach rutscht er auf die schiefe Bahn,

beginnt zu stehlen und mit seiner clique zu dealen.

mit gott will er sich beschäftigen, wenn er alt und

grau ist. doch eines tages eskaliert ein streit. als

seine gegner mit Waffen auf ihn losgehen, ruft

Paul serbin zu gott um hilfe. sein gebet wird erhört,

aber die grösste Krise liegt noch vor ihm.

FreItAG, 27. Sept.

20.15 UHr

HOF mIt HImmeL

Göttliche Inspiration

seine heimat sind die Wüstengebirge von Peru.

schon als Jugendlicher liebt michael Willfort das

abenteuer und unternimmt lange touren in der

Wildnis. die Ästhetik von sport und natur inspirieren

ihn auch für seine Kunst: er malt, seit er ein

kleiner Junge ist. nach dem tod seines Vaters zieht

die Familie nach europa – doch michael Willforts

leidenschaft für die natur und die malerei bleibt.

Bis zu dem tag, an dem ihn seine Freundin verlässt.

Plötzlich verschwindet die Farbe aus seinen

Bildern und aus seinem leben. alles wird dunkel,

er will sterben. mit gott hat er nichts am hut – bis

der eines tages in seinem schlafzimmer steht.

JONI & FrIeNDS

Christian royal – In des töpfers Hand

christian kommt mit down-syndrom zur Welt. in

einer töpferei entwickelt er ungeahnte Fähigkeiten.

SAmStAG, 28. Sept. 21.15 UHr

FeNSter ZUm SONNtAG-tALK

mode, Lifestyle und Gebet

in der modebranche ist dave Bachmann ein insider.

Prêt-à-porter-modeschauen, Bekanntschaften in

der modewelt und der handel mit Kleidung sind

sein alltag. trotz dem glamour dieser Branche

bleibt er auf dem Boden der tatsachen.

in jungen Jahren gehören suchtmittelkonsum und

Partys zu dave Bachmanns lebensstil. als geschäftsmann

hat er schnell erfolg und geniesst die

damit verbundenen annehmlichkeiten. doch erst

als dave gott kennenlernt, startet er durch: «Von

da an ging in meinem leben die Post so richtig ab.

als ich verstand, wer mir meine identität gegeben

hat.»

mit gott selbst kann dave Bachmann lange nicht

viel anfangen. als seine tochter krank wird und

auch die Ärzte an ihren grenzen kommen, erschüttert

dies die Familie sehr. das gebet eines heilsarmee-Offiziers

führt trotz aller negativer Prognosen

zu einem Wunder. seither sind gott und das gebet

sein herzensanliegen. gottes Wirken erlebt er stetig.

Beispielsweise überlebt er einen Bike-Unfall,

bei dem er über eine sieben meter hohe mauer

hinunterfällt. doch wie in Watte verpackt passiert

ihm nichts.

mONtAG, 30. Sept.

20.15 UHr

GOtt SeI DANK! mAGAZIN

simone merz hat wieder viele neue «gott sei

dank!»-geschichten im gepäck.

Dataillierte Angaben zum programm von erF 1

finden sie in unserem medienportal unter www.

erf-medien.ch/erfeins.

SO empFANGeN SIe DAS prOGrAmm VON erF 1:

erF 1 kann in der schweiz über swisscom tV, satellit astra (12.460 ghz horizontal / symbolrate 27500, Fec ¾) und einige Kabelnetze empfangen

werden. Oder ganz einfach über internet – ohne zusatzprogramme: einfach www.erf1.ch eingeben und das live-Programm starten oder einen der vielen

Beiträge aus dem archiv wählen.

antenne | September 2013 | 29


twr |

«Aids Challenge»-Programme in Westafrika

Babys vor HIV/Aids schützen

VON SUSANNE STERNAGEL-KOHLER

Die Übertragung des HI-Virus von

Müttern auf ihre Babys ist wohl eine der

tückischsten und grausamsten Seiten von

Aids. Gemäss UNAIDS sinken zwar die

Neu infektionen bei Kindern, dennoch

infizieren sich jährlich mehr als 300 000

Kinder in Afrika. TWR will mit seinen

«Aids Challenge»-Radiosendungen über

HIV/Aids aufklären, eine Verhaltensänderung

bewirken und dadurch Leben retten.

Dies insbesondere auch im Bereich der

Mutter-Kind-Übertragung.

Eine gute Mutter will das Beste für ihr Baby.

Ist ihr Kind krank oder unterernährt, leidet

sie und kämpft für ihr Kleines. In Afrika

hindern Korruption, Kriege und Dürrekatastrophen

die Entwicklung. Das Gesundheitswesen

und die Informationspolitik sind

stark davon betroffen. Dies hat zur Folge,

dass viele infizierte afrikanische Mütter nie

davon hören, dass sie ihr Ungeborenes vor

dem HI-Virus schützen könnten.

Gute medizinische Beratung und antiretrovirale

Medikamente senken eine HI-Virus-Übertragung

auf unter 2 Prozent.

TWR sendet die «Aids Challenge»-Programme

deshalb bewusst in diversen

afrikanischen Sprachen, damit viele Einheimische

die Chance haben, sich über HIV/

Aids zu informieren. Betroffene und Ärzte

kommen in den Sendungen zu Wort. Und

Ärzte empfehlen sie auch: «Ich heisse

Mamadou Sanogo und bin Arzt. Zudem

setze ich mich bei der Foundation Djigui in

der Bekämpfung von HIV/Aids und im Kampf

gegen weibliche Genitalverstümmelung ein.

Letzte Woche rief mich meine Cousine an,

weil sie Ihre Aufklärungs- und Schulungssendung

über HIV/Aids gehört hatte. Das

Thema jener Sendung war die Übertragung

von Mutter auf Kind. Sie wollte, dass ich als

Arzt ihr zusätzliche Informationen gebe,

bevor sie sich auf eine sogenannte PMTCT

(Verhütungsbehandlung zur Mutter-Kind-

Übertragung) einlassen wollte. Nach unserem

Gespräch war sie überglücklich über

das, was sie in Ihrer Radiosendung zum

Thema PMTCT gehört hatte. Ich freue mich

darüber, dass Sie in der Sprache Bambara

senden und ermutige Sie, dies weiterhin zu

tun. Indem Sie in ihrer Muttersprache

senden, helfen Sie unseren Brüdern und

Schwestern, die keine Schulbildung haben.

Damit machen Sie das Problem nicht nur

vielen Leuten bewusst, sondern unterstützen

sie im Kampf gegen HIV/Aids. Gott

segne Sie ...»

ERF Medien unterstützen mit Ihrer Hilfe

diese Sendungen in der westafrikanischen

Sprache Bambara und in Französisch. TWR

will in den Aids-Aufklärungsprogrammen

einerseits das Bewusstsein der Aids-Problematik

schärfen und dann über Vorsorge-

radio-TIPP

Life Channel

Beitrag zu «Aids Challenge»

Freitag, 9. Sept. 7.10, 9.10 und 17.40 Uhr

projekt

Aids Challenge (Projekt-Nr. 62130)

• Weltweit leben rund 3,4 Millionen Kinder

unter 15 Jahren mit dem HI-Virus (gemäss

UNAIDS).

• Mehr als 90 Prozent der Kinder bekommen

das Virus von ihren Müttern (laut RJ

Simonds, Elisabeth-Glaser-Stiftung).

• Afrika: Trotz positiver Trends 1,8 Millionen

HIV-Neuinfektionen und 1,2 Millionen Todesfälle

im Jahr 2011, zurückzuführen auf

Aids (UNAIDS Report).

• ERF Medien unterstützen die «Aids

Challenge»-Sendungen in den Sprachen

Bambara und Französisch. Diese werden

nach Westafrika ausgestrahlt.

• Die 30-minütigen Sendungen kosten pro

Woche rund 150 Franken und pro Jahr

rund 7600 Franken.

• Weitere Informationen unter

www.erf-medien.ch/twr

massnahmen sprechen. Die Sendungen

sollen auch bereits Infizierten helfen und

praktische Überlebenstipps geben, wie sie

mit dem Virus leben können. Und ganz

wichtig: Die Inhalte wollen Hoffnung und

Trost vermitteln – auch über den Tod hinaus.

Das Projekt hat eine langfristige Verhaltensänderung

zum Ziel und will die

Verbreitung von HIV/Aids dauerhaft und

erkennbar reduzieren.

TWR ist die internationale Partnerorganisation von ERF Medien. TWR strahlt Radiosendungen in über 230 Sprachen aus (www.twr.org). Spenden für die internationale Arbeit von TWR bitte auf

folgendes Postkonto einzahlen: PC 87-649294-4, ERF Medien, Internationale Projekte, 8330 Pfäffikon. Wir senden Ihnen auf Wunsch gerne entsprechende Einzahlungsscheine zu. Spenden, die

auf dieses Konto eingehen, sind in den meisten Kantonen von den Steuern abziehbar.

30 | antenne | September 2013


| finanzen

Impressum

SPENDENINFORMATION PER 31.7.2013

CHF 1 2 3 4 5

SPENDENZIEL 2013: 5.47 MIO.

erhaltene Spenden bis 31.7.2013

Fr. 2‘649‘420

fehlende Spenden bis 31.7.2013

Fr. 541‘414

fehlende Spenden bis 31.12.2013

Fr. 2‘820‘580

26-jähriges Mischpult ersetzt

Mit neuem Mischpult für die

Zukunft gerüstet

VON SIMON LEEMANN

Während 26 Jahren wurden mit dem gleichen

Mischpult tausende von Radiosendungen

bei ERF Medien aufgenommen. Früher wurden

mit diesem Mischpult noch die grossen analogen

Tonbandspulen bespielt, später dann auch

digital Sendungen aufgenommen. Auch nach

dem Start von Radio Life Channel vor acht Jahren

konnte das Pult weiterhin intensiv eingesetzt

werden.

Ein wenig Nostalgie kam bei unserer Radiotechnik

schon auf, als im Mai 2013 das alte Pult ausgebaut

und mit einem modernen, neuen Mischpult

ersetzt wurde. Wir sind äusserst dankbar,

dass das alte Mischpult 26 lange Jahre seinen

Dienst getan hat, ohne grössere Pannen. Mit

einer so langen Nutzungsdauer konnte natürlich

auch sehr viel Geld eingespart werden. Die vergangenen

Jahre sorgten wir uns oft, was passieren

würde, wenn das Pult eine Panne hätte, die

aufgrund fehlender Ersatzteile nicht mehr hätte

behoben werden können. Gott sei Dank kam es

nie soweit.

Das neue Mischpult entspricht dem neuesten

Stand der Technik. So können künftig gleichzeitig

Radio- und TV-Sendungen aufgenommen werden.

Damit sind ERF Medien für die Zukunft

gerüstet, wo das Bild neben dem Ton eine immer

wichtigere Rolle spielen wird. Hier möchten ERF

Medien mit ihren technischen Einrichtungen

bereit sein.

Dank Spenden von antenne-Leserinnen und

-Lesern konnte das neue Mischpult finanziert

werden. Ganz herzlichen Dank, dass Sie weiterhin

mithelfen, dass wir auch die nächsten 26

Jahre tausende von Radiosendungen aufnehmen

und ausstrahlen können.

antenne | September 2013 | 31

Herausgeber

ERF Medien

Witzbergstrasse 23

8330 Pfäffikon

Tel. 044 953 35 35

Fax 044 953 35 01

E-Mail erf@erf.ch

Internet www.erf.ch

Hanspeter Hugentobler

(Geschäftsführer)

Vorstand

Markus Schaaf (Präsident)

Peter Henning

Markus Hottiger

Hanny Maurer

Ingrid Rubli-Locher

Heiner Studer

Redaktion

Verena Birchler (Leitung)

Tony Baumgartner

Rebecca Blatter

Marcel Eberle

Mathias Fontana

Heidi Pauli

Layout, Grafik

P+S Werbung AG

8184 Bachenbülach

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Druck

Ziegler Druck, Winterthur

Auflage 24000 Ex.

erscheint monatlich

Jahresabonnement

Fr. 40.– Der Abobeitrag

wird separat erhoben.

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S. 30 TWR

S. 31 ERF Medien


WILLOWCREEK.CH

LEITUNGSKONGRESS 2014

FREUEN SIE SICH AUF:

MICHAEL HERBST

UNIVERSITÄT GREIFSWALD

BILL HYBELS

WILLOW CREEK COMMUNITY CHURCH

GOTTFRIED LOCHER

RATSPRÄSIDENT EV. KIRCHENBUND CH

JOHN ORTBERG

MENLO PARK PRESBYTERIAN CHURCH

PHIL POTTER

ANGLIKANISCHE KIRCHE, LIVERPOOL

MARTIN SCHLESKE

GEIGENBAUMEISTER, STOCKDORF

UND WEITERE

ERMUTIGUNG

INSPIRATION

AUSRICHTUNG

IM WANDEL

GOTTES WEGE

FINDEN

„Zwischenland“ – eine Anspielung auf Gottes

Volk zwischen ägyptischer Gefangen schaft

und dem verheißenen Land.

Viele Gemeinden und Mitarbeitende befinden

sich in einer Art Übergangsstadium. So

wird es in Leipzig auch um Zeiten kleiner

Anfänge und Durststrecken gehen; darum,

dass Gott uns Wüste zumutet, wenn er uns

dem neuen Land entgegenführt. Der Kongress

macht deutlich, wie man mit kleinen

Zahlen, einer unsicheren Zukunft und Zagen

und Zögern in einer Gemeinde umgeht.

Vor allem aber will der Kongress Mut machen:

Gottes Verheißungen gelten, er verliert

das Ziel für uns und unsere Gemeinden

nicht aus den Augen. Der Kongress wird

eine wertvolle Zeit von Orientierung und

Standortbestimmung, von Begegnung

und Ermutigung: Wir wollen im Wandel

Gottes Wege finden – seien Sie dabei!

INFOS UND ANMELDUNG:

info@willowcreek.ch · www.willowcreek.ch

Tel.043.9280191

CH-REISEANGEBOT

Komplettpaket Reise + Unterkunft:

www.leitungskongress.de

6. – 8. FEBRUAR 2014 LEIPZIGER MESSE

THE LOCAL CHURCH IS THE HOPE OF THE WORLD.

Willow Creek Schweiz · Theaterstraße 27 · 8400 Winterthur · Tel. 043. 9280191

WILLOW-LEITUNGS-

KON GRESSE SPRECHEN

NICHT NUR DEN VER-

STAND, SONDERN AUCH

DAS HERZ AN.

Hanspeter Hugentobler

Geschäftsführer ERF Medien Schweiz

u. Co-Präsident von Willow Creek CH

SCHON

4.800

ANMELDUNGEN!

GÜNSTIGE GEBÜHR BIS

30.09.13

JETZT BUCHEN

facebook.com/willowcreek.de

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