antenne April 2013

erf4medien

Die Verfügbarkeit von Wasser prägt die Geschichte der Menschheit. Wegen dieses lebensnotwendigen Guts kam es immer wieder zu Streit, Kampf und Kriegen. Zwar besteht über 70 Prozent der Erdoberfläche aus Wasser, doch nur 1 Prozent des Wassers unserer Erde ist für die Menschen zugänglich und geniessbar.

das christliche medienmagazin

April 2013

«Heute ist mir der

Mensch wichtig»

Seite 3

Das unsichtbare Wasser

Seite 7

Wasserkreislauf-Poster

Heftmitte

TV – Radio – Internet

www.erf.ch

Wie können wir einander

das Wasser besser reichen?

Seite 4


editorial |

40.–

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Das blaue Gold gehört allen!

Vor vielen Jahren war ich unterwegs in der algerischen

Sahara. Es war eindrücklich. Alles zu Fuss.

Übernachten unter dem freien Himmel. Und täglich

hatten wir eine kleine Wasserration zur Verfügung.

Wohlbemerkt – nur zum Trinken. Während wir Tag für

Tag durch traumhafte Hochgebirge wanderten, lernten

wir das Wasser schätzen. Und als uns die Tuareg eines

Tages an eine echte Wasserquelle führten, freuten wir

uns riesig und kamen aus dem Staunen nicht mehr

heraus. Mitten in Stein, Sand und Wüste lag versteckt

eine Quelle, die uns reichlich mit klarem, sauberem

Wasser versorgte.

Auf der Rückreise in die Schweiz mussten wir für eine

Nacht in Algier bleiben. Nach dieser wohltuenden Ruhe

kamen wir mitten in den Lärm einer nicht funktionierenden

Grossstadt. Zuerst wurden wir beraubt, und

dann funktionierte auch noch das Wasser nur während

einzelner Stunden. Keine Toilettenspülung, kein Lavabo

gaben etwas von dem kostbaren Nass her.

Wieder daheim, kam ich mir vor wie im Paradies! Doch

diese Wochen in der Wüste haben mich gelehrt, wie

kostbar Wasser ist. Nachhaltig. Bis heute versuche ich,

vernünftig mit den kostbaren Ressourcen umzugehen.

Was mir leider nicht immer gelingt. In der Zwischenzeit

ist der Streit um das Trinkwasser global ausgebrochen.

Das «blaue Gold» ist ein riesiger Wirtschaftsfaktor

geworden. Grosskonzerne wie Nestlé zapfen grosszügig

öffentliche Quellen an und kümmern sich nicht

darum, wie Menschen in Trockenregionen ihren Wasserbedarf

decken.

Gott hat uns aufgefordert, uns um die Erde zu kümmern.

Dazu gehört auch das Wasser. Und dieses sollte allen

Menschen zur Verfügung stehen. Wasser hat den Goldwert

längst eingeholt. Denn Gold kann man nicht trinken.

Danke, wenn Sie sich Zeit nehmen und die Beiträge zum

Thema Wasser lesen. Denn Wasser geht uns alle an.

Verena Birchler

Leiterin Kommunikation

Das unsichtbare Wasser

| THEMA

«Wasser ist kostbar!» Dieser Tatsache

sind sich viele Schweizerinnen und

Schweizer durchaus bewusst – entsprechend

steuern sie ihren Wasserverbrauch.

Doch was viele nicht wissen: Das meiste

Wasser, welches wir verbrauchen, kommt

nicht aus dem Wasserhahn, sondern ist in

Produkten versteckt.

Mehr ab Seite 7

Das Geschäft mit sauberem Trinkwasser

| DVD-Tipp

Die Weltbevölkerung nimmt rasant

zu und der Bedarf an sauberem

Trinkwasser steigt. Das hat auch der

Schweizer Konzern Nestlé erkannt. Der

Dokumentarfilm «Bottled Life» zeigt

auf, wie Nestlé damit viel Geld verdient

und welche Auswirkungen dies auf das

Leben von vielen Menschen hat.

Seite 11

Chinesische Schulung gibt Fundament

| TWR

Das dreijährige Radioseminar SOTA

(Seminary On The Air) von TWR ist für

christliche Leiter in China konzipiert. Das

Bibelstudienprogramm fördert ausgewählte

christliche Leiter und ermöglicht

ihnen eine fundierte theologische Ausbildung,

die sie anderweitig nicht bekommen

würden.

Seite 30

monats-thema

Gerechter Leben – Ihr Tipp

Radio Life Channel fragt Passanten

nach ihrem praktischen Tipp für einen

gerechten Lebensstil

8. – 13. April und 15. – 20. April

11.50 und 17.10 Uhr


| porträt

Yves Ettlin wandelt sich vom profitorientierten zum menschenliebenden Unternehmer

«Heute ist mir der Mensch wichtig»

VON REBECCA BLATTER

Yves Ettlin am Flughafen Zürich. Er erzählt im FENSTER ZUM SONNTAG-Talk von seinen beiden

Groundings.

Flugzeuge bleiben am Boden, gestrandete

Passagiere sind enttäuscht,

frustriert – können das Grounding der

Swissair kaum fassen. Der Flughafen

Zürich versinkt beinahe im Chaos. Mittendrinn

ist Yves Ettlin, damals Finanz- und

IT-Chef einer Swissair-Tochterfirma.

«Ein Finanzchef, der kein Geld mehr auf

dem Konto hat, ist wie ein Fussballer ohne

Fussball.» So beschreibt Yves Ettlin seine

Situation während des Swissair-Groundings

im Jahr 2001. Über Nacht verschwinden

alle seine finanziellen Mittel und er

kämpft Stunde um Stunde, Tag für Tag ums

Überleben der Firma. Um einen Totalabsturz

zu verhindern, müssen Stellen gestrichen

werden – eine Katastrophe. «Ich habe

gelernt, dass man in gewissen Situationen

Leute entlassen muss, damit es überhaupt

weitergehen kann. Das macht es aber nicht

einfacher.»

Während dieser turbulenten Zeit trägt ihn

sein Vertrauen zu Gott. «Mir geht es um

die Erhaltung der Arbeitsplätze», erklärt

Ettlin. Doch das war während des Swissair-

Groundings unmöglich. Yves Ettlin setzt

sich dafür ein, dass nach Möglichkeit bei

Ehepaaren nur eine von beiden Personen

entlassen werden muss. «Schlussendlich

muss ich entscheiden, was ich selbst ändern

kann und was ich Gott abgebe – ich

darf nicht zurücklehnen, aber vertrauen»,

ist er auch heute noch überzeugt.

In diesem Vertrauen wechselt Yves Ettlin

seine Stelle und wagt einen Neustart. Er

landet wieder in einer Kaderposition mit

grosser Verantwortung für die Mitarbeiter.

«Ich möchte als Führungspersönlichkeit ein

Vorbild sein.» Trotzdem findet er sich immer

wieder in einem Spannungsfeld zwischen

dem Leben als Christ und seinem Beruf.

Fragen wie «Sind Moral und Gewinnstreben

nicht Gegensätze?» oder «Darf ein christlicher

Unternehmer Mitarbeiter entlassen?»

kommen immer wieder auf.

Den christlichen Glauben kennengelernt

hat Yves Ettlin schon einige Jahre zuvor

während einem persönlichen Grounding –

einem Burnout. «Bis dreissig war ich erfolgssüchtig»,

sagt er im Rückblick auf die

Zeit vor der Bruchlandung. Das Leben des

damaligen Workaholics spielt sich im Geschäft

ab – seine Gedanken drehen sich

auch zuhause noch um die Arbeit. «Meine

ersten drei Kinder habe ich kaum aufwachsen

sehen – ich habe nur für die Karriere

gelebt.» Turbulenzen lassen nicht lange auf

sich warten und enden in einem Burnout.

Im Nachhinein hat diese Erschütterung

aber auch etwas Gutes: Yves Ettlin kommt

zur Vernunft und startet neu durch. Dinge

wie Liebe und Sozialkompetenz bekommen

für ihn plötzlich einen ganz neuen Stellenwert.

Er verbringt mehr Zeit mit seiner

Familie – geniesst die Spaziergänge mit

seiner Frau. Und auch bei der Arbeit ergeben

sich öfters Gespräche, die über die

Arbeit hinausgehen. «Heute sind mir Menschen

wichtiger als Zahlen.»

TV-TIPP

FENSTER ZUM SONNTAG-Talk

Geld und ein gutes Gewissen

Quicklink 951

radio-TIPP

Life Channel

Kompass: Geld und Geist

Quicklink 952

antenne | April 2013 | 3


thema |

Wie können wir einander das Wasser

besser reichen?

VON MARC JOST

Die Verfügbarkeit von Wasser prägt

die Geschichte der Menschheit. Wegen

dieses lebensnotwendigen Guts kam es

immer wieder zu Streit, Kampf und Kriegen.

Zwar besteht über 70 Prozent der Erdoberfläche

aus Wasser, doch nur 1 Prozent

des Wassers unserer Erde ist für die

Menschen zugänglich und geniessbar.

Der Wecker klingelt. Max ist ein Frühaufsteher.

Um sechs steht er unter der Dusche.

Seine Freunde nennen ihn keinen

Warmduscher, aber so ganz kalt strömt

das Wasser doch nicht aus der Brause.

Nach Rasur und Morgentoilette wartet ein

feiner, frisch gebrauter Kaffee auf ihn, ein

Orangensaft und frisches Brot. Wenn Max

nach dem Zähneputzen im Bus Richtung

Büro sitzt, hat er ungefähr 100 Liter sichtbares

Wasser verbraucht (bis am Ende des

Tages werden es über 160 Liter sein). Für

ihn als Schweizer ist es mehr als selbstverständlich,

dass stets Wasser fliesst und

in jeder beliebigen Temperatur vorhanden

ist. Wasser ist schlicht immer verfügbar im

Wasserschloss Europas.

Was Max nicht weiss: Indirekt verbraucht

er während eines Tages 4200 Liter «virtuelles»

Wasser und 82 Prozent 1 davon

stammen nicht aus der Schweiz. Allein

seine Tasse Kaffee benötigt nicht einfach

einen Deziliter, sondern 140 Liter Wasser,

bis sie für Max aus der Kaffeemaschine

strömt (vergleiche «Das unsichtbare Wasser»

auf Seite 8).

Wasser im Tschad

Zur gleichen Zeit einige Tausend Kilometer

südlich in einem kleinen Dorf im Tschad:

Achta wird vom Schrei eines Hahns geweckt.

Es wird schon bald hell. Sie steht

von ihrer Strohmatte auf. Wie jeden Morgen

muss Achta als erstes zum Brunnen.

Ein rund fünfminütiger Fussmarsch bringt

sie dorthin. Sie nimmt einen Plastikkanister

mit, den sie für ihre Mutter füllen soll.

Zudem wäscht sie sich kurz das Gesicht.

Sie hat den Auftrag, jeden Morgen, bevor

sie zur Schule geht, für ihre Familie Wasser

zu holen. Sie trägt den Kanister auf

dem Kopf heim zur Hütte. Das Wasser

braucht die Familie vor allem fürs Kochen

und Waschen, sie benötigt dazu am Tag

etwa 20 Liter pro Kopf. In der Region, wo

Achta wohnt, regnet es in der Trockenzeit

während sechs Monaten sozusagen nicht.

Wasser ist deshalb ein äusserst kostbares

Gut. Was Achta nicht weiss: Seit in ihrem

Dorf ein Brunnen steht, gehört sie zu jenen

neun von zehn Menschen, die heute Zugang

zu sauberem Trinkwasser 2 haben.

Wasser ist Macht und provoziert

Konflikte

Die unterschiedliche Verfügbarkeit und

Er schliessung von Wasser prägt die Menschheit

und ihre Geschichte. Immer wieder

kam es wegen des so kostbaren, lebensnotwendigen

Guts zu Streit, Konflikten

oder auch Kriegen. Es sind Gesetze zur

Nutzung entstanden. Ländergrenzen ver­

4 | antenne | April 2013


| Thema

laufen nicht zuletzt wegen Wasserressourcen

so, wie sie heute bestehen. Und wirtschaftlicher

Erfolg einer Region und damit

auch die Machtausübung der betreffenden

Personen ist wesentlich vom Wasservorkommen,

ja sogar von schiffbaren Wasserwegen

abhängig.

Gerade die Tatsache, dass Trinkwasser

ein Menschenrecht ist

und zugleich aber immer

mehr Quellen in den

Besitz von grossen Firmen

übergehen, welche

das Wasser teuer verkaufen,

führt auch aktuell zu

Spannungen, Debatten

und Konflikten. Muss das so sein, wenn

doch über 70 Prozent der Erdoberfläche aus

Wasser besteht? Dieser vermeintliche

Überfluss täuscht: Nur 1 Prozent des

Wassers unserer Erde ist für den Menschen

zugänglich und geniessbar.

Wasser als Produktionsfaktor für

Nahrungsmittel und Energie

Der grösste Teil der Wasserressourcen

setzt der Mensch in der Landwirtschaft

ein. Die Herausforderung dabei ist heute

der stets steigende Bedarf, weil sich zum

Beispiel immer mehr Menschen auch von

Fleisch ernähren (Produktion von Fleisch

braucht etwa fünfmal so viel Wasser wie

Brot). Wasser ist aber auch ein grosser

Energieträger. 15 Prozent der weltweiten

Stromerzeugung geschieht durch Wasserkraft.

Wasser ist damit die bedeutendste

erneuerbare Energiequelle und hat das

Potenzial noch dreimal intensiver genutzt

zu werden.

Auch die Bedeutung des Wassers bei den

sanitären Anlagen darf nicht vergessen

werden. Leider haben aber nach wie vor

2,6 Milliarden Menschen kein WC – was ein

bedeutender Faktor zur Vermeidung von

Durchfallerkrankungen ist. So fliessen

heute auch noch 80 Prozent des Abwassers

ungereinigt in Flüsse, Seen und das Meer,

was erhebliche Auswirkungen auf die

Ökosysteme 2 hat.

Je grösser der Durst, umso besser das

Wasser

Wer auf einer langen Wanderung in den

Bergen einmal zu wenig Wasser dabei

hatte und länger als gewöhnlich auf diese

Erfrischung warten musste, weiss aus

Erfahrung am eigenen Leib, wie sehr wir

Menschen, die wir zu gut 60 Prozent aus

Wasser bestehen, auf die Verfügbarkeit von

H 2O angewiesen sind. Und wie sehr es uns

quälen kann, wenn es nicht verfügbar ist.

Es ist kaum

möglich in einem

Artikel wie diesem

aufzeigen zu

können, wie

zentral das

Schicksal der

Menschheit, ja

die Existenz aller Lebewesen und Pflanzen

auf unserem Planeten vom Wasser abhängig

ist. Und trotzdem: Kein Nahrungsmittel,

das nicht ohne Wasser zu dem geworden

ist, was uns nährt. Kein Haus, das

heute steht, konnte ohne Wasser gebaut

werden. Kein Kleidungsstück, das wir

heute an unserem Körper tragen, hätten

wir erstehen können, wäre da nicht Wasser

im Spiel gewesen. Von aller moderner

Technologie ganz zu schweigen. Den Wert

von Wasser zu überschätzen ist kaum

möglich. Aber es geschieht meist dort, wo

es im Überfluss vorhanden ist.

70 Prozent der Erdoberfläche besteht

aus Wasser – aber lediglich

1 Prozent davon ist für den Menschen

zugänglich und geniessbar.

Wasserjahr 2013

Um den Zugang zu sauberem Trinkwasser

sowie den Energieträger Wasser und die

Gesundheit durch Hygiene zu stärken, hat

die UNO das Jahr 2013 zum Jahr des «Wassers

und der Zusammenarbeit» bestimmt.

Aus der Überzeugung, dass gerade durch

die Zusammenarbeit die Herausforderungen

mit dem Wasser besser gemeistert

werden können, soll im Verlauf des Jahres

immer wieder auf gute Beispiele der Zusammenarbeit

im Bereich Wasser hingewiesen

werden (vergleiche Kasten «Weltwasserjahr

2013»).

Wasser in der Bibel

Von der Trennung der Wasser bei der

Schöpfung über die Sintflut bis hin zum

Durchzug des Roten Meeres durch Moses

und das Volk Israel sind bereits die ersten

Bücher der Bibel geprägt von Ereignissen

rund ums Wasser. Es folgen Wasserknappheiten

und Hungersnöte, Wasserwunder

Weltwasserjahr 2013

«Im Dezember 2010 erklärte die Generalversammlung

der Vereinten Nationen

2013 zum Internationalen Jahr der Zusammenarbeit

zum Wasser. Auch der

Weltwassertag am 22. März 2013 wird

dem Thema ‹Wasser und Zusammenarbeit›

gewidmet sein.

Im Auftrag der Vereinten Nationen organisiert

die UNESCO die Aktivitäten der

UNO in diesem Internationalen Jahr,

insbesondere wegen des multidisziplinären

Ansatzes der UNESCO, die Naturund

Sozialwissenschaften, Bildung,

Kultur und Kommunikation zusammen

führt. Wasser ist nämlich entscheidend

für alle diese gesellschaftlichen Bereiche.

Ziel des Internationalen Jahres ist, das

Bewusstsein dafür zu schärfen, dass

Zusammenarbeit im Bereich Wasser die

Regel und nicht die Ausnahme ist und

dass Zusammenarbeit zu Wasserressourcen

der Auftakt sein kann für Zusammenarbeit

in anderen Gesellschaftsbereichen.

Das Jahr wird auch aufmerksam

machen auf die Herausforderungen der

Wasserwirtschaft im Hinblick auf die

steigende Nachfrage nach Wasser, sowie

Fragen des Zugangs, der Verteilung und

der Dienstleistungen rund um das Wasser.

Das Jahr wird erfolgreiche Beispiele der

Zusammenarbeit identifizieren und die

aktuellen Prioritäten darlegen – Wasser

in der Bildung, in der Diplomatie, grenzüberschreitendes

Wassermanagement,

Zusammenarbeit zu Finanzierung, nationale

und internationale rechtliche Rahmenbedingungen,

und die Verknüpfungen

mit den Millenniums-Entwicklungszielen.

Das Jahr wird auch einen Rahmen bieten,

um die Ergebnisse der Konferenz der

Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung

(Rio +20) weiter zu tragen, hin

zu wirklich nachhaltigen neuen Zielen für

Wasserver- und -entsorgung.»

UNESCO Weltwasserjahr 2013

Quicklink 957

1

WWF Schweiz, Wasser-Fussabdruck,

Quicklink 955

2

UNESCO, Weltwasserbericht, Quicklink 956

antenne | April 2013 | 5


thema |

Wasserarmut bekämpfen: Brunnenbauprojekt in einem Dorf in Burkina Faso.

und Meeresstürme und im Neuen Testament

schliesslich ist gerade die Wassertaufe

ein Schlüsselereignis, welches das

Kommen des Reiches Gottes eindrücklich

ankündigt.

Ganz bestimmt nicht Wasser im Überfluss

hatten jene zwölf Männer, die vor 2000 Jahren

mit Jesus unterwegs waren und in der

Mittagshitze in das Dorf Sychar in Samaria

kamen (Johannesevangelium 4. Kapitel).

Nachdem sich die Jünger zur Dorfmitte

begeben, bleibt Jesus ausserhalb beim

Brunnen und bittet eine Frau, dass sie ihm

Wasser schöpfen möge. Und in dem eindrücklichen

Gespräch, das nachher folgt,

weist Jesus darauf hin, dass es noch ein

weit kostbareres Wasser gibt als jenes aus

dem Brunnen. Verständlich, dass die Frau

nicht versteht. Aber Schritt für Schritt

erklärt ihr Jesus, wie es um das lebendige

Wasser steht, das nicht mehr durstig macht:

Gott stillt durch das Senden seines Sohnes

Jesus den Durst der Menschen nach Gott,

nach Gerechtigkeit und nach Frieden ein

für alle Mal. Er verkörpert sozusagen das

Quellwasser, den Durstlöscher in Person.

Mit geistlicher Motivation Trinkwasser

ermöglichen

Das bedeutet jedoch nicht, dass Gott sich

nicht auch um die irdischen Bedürfnisse

des Menschen kümmern würde. Oftmals

sind gerade Menschen, die ihren Gottesdurst

gestillt bekamen, sehr engagiert an

der Arbeit, dass zum Beispiel Wasserarmut

bekämpft wird und mehr Menschen

sanitäre Einrichtungen erhalten. So gibt es

heute Hilfswerke, die sich geradezu spezialisiert

haben in den Bereichen Wasser,

sanitäre Anlagen und Hygiene. Christen in

solchen Projekten ist es ein besonderes

Anliegen, dass sowohl dem körperlichen

wie auch dem spirituellen Durst begegnet

werden kann. So könnte man sagen, dass

ihnen daran liegt, den Durst ganzheitlich

und umfassend zu stillen.

Ob ich genug Wasser für meinen Alltag

habe, hängt mit dem Glück und der Gnade

zusammen, wo ich geboren wurde. Es ist

ein grosser Unterschied, ob ich im Wasserschloss

Schweiz oder im wüstenähnlichen

Tschad lebe. Wie gut, dass es mit dem

geistlichen Quellwasser so ganz anders ist:

Es sprudelt überall für uns, wenn wir nur

die Hände hinhalten und davon trinken.

Dann hat die geistliche Wasserknappheit

für immer ein Ende.

ZUR PERSON

Marc Jost

39, verheiratet, vier Kinder, wohnhaft in

Thun, Generalsekretär der Schweizerischen

Evangelischen Allianz (Bereich

Gesellschaft und nationale Koordination),

Geschäftsführer des Hilfswerkverbandes

Interaction und Grossrat im

Kanton Bern. www.marc-jost.ch

6 | antenne | April 2013


| Thema

Wasser umgibt uns und ist in unserem Leben omnipräsent. Erst wenn es fehlt, merken wir dessen Wichtigkeit.

SchweizerInnen benötigen täglich rund 4200 Liter Wasser

Das unsichtbare Wasser

Der Wasserkreislauf

Poster zum Heraustrennen

in der Heftmitte

VON MATHIAS FONTANA

«Wasser ist kostbar!» Dieser Tatsache

sind sich viele Schweizerinnen und

Schweizer durchaus bewusst – entsprechend

steuern sie ihren Wasserverbrauch.

Doch was viele nicht wissen: Das meiste

Wasser, welches wir verbrauchen, kommt

nicht aus dem Wasserhahn, sondern ist in

Produkten versteckt.

«Stell beim Zähneputzen das Wasser ab!»

Diese Anweisung habe ich beim Zähneputzen

als Kind oft gehört und schliesslich

auch verinnerlicht. Wasser ist wertvoll und

darf nicht einfach verschwendet werden.

Bei der Toilettenspülung, beim Duschen

und Baden, beim Abwaschen oder beim

Kleiderwaschen wird in der Schweiz reines

Trinkwasser verbraucht. Insgesamt brauchen

Herr und Frau Schweizer so im Durchschnitt

162 Liter Wasser pro Tag und Person.

Zum Vergleich: Das sind rund einein halb

Badewannen voll Wasser.

Mit einigen kleinen Änderungen sowie mit

einem leicht erhöhten Bewusstsein für den

eigenen Wasserverbrauch kann man ziemlich

viel Wasser sparen:

• Durchlaufbegrenzer bei Duschbrause

und Wasserhahn installieren

(www.aquaclic.info)

• WC-Spülung stoppen oder einen mechanischen

Stopper installieren

• Tropfende Wasserhähne oder undichte

WC-Spülkasten sofort reparieren

• Nicht unter fliessendem Wasser abwaschen

• Geschirrspülmaschine immer ganz

füllen und Geschirr nur wenig oder gar

nicht vorspülen

• Waschmaschine immer gut füllen; wenn

möglich eine moderne, wassersparende

Waschmaschine verwenden

• Regenwasser für die Gartenbewässerung

benutzen

Unser «Wasser-Fussabdruck»

Diese Massnahmen wirken sich jedoch nur

auf den mit Abstand kleinsten Teil unseres

Wasserverbrauchs aus: den direkt sichtbaren

Wasserverbrauch. Insgesamt ist unser

«Wasser-Fussabdruck» aber viel grösser

und beträgt in der Schweiz rund 4200 Liter

pro Person und Tag.

antenne | April 2013 | 7


thema |

Wasser-Fussabdruck

von Produkten des täglichen Bedarfs

1 Kilo Käse:

ca. 5000 Liter Wasser

1 Kilo Rindfleisch:

ca. 15 500 Liter Wasser

1 Tasse Kaffee:

ca. 140 Liter Wasser

1 Kilo Kakao: ca.

27 000 Liter Wasser

1 Computer:

ca. 20 000 Liter Wasser

1 Kilo Baumwolle:

ca. 11 000 Liter Wasser

In diesem Wasser-Fussabdruck ist die

gesamte Wassernutzung einer durchschnittlichen

Person, die in der Schweiz

lebt, enthalten: Die direkte Wassernutzung

(beispielweise zum Trinken und Waschen)

aber auch die indirekte Nutzung (Wasser,

das für die Erzeugung von Waren und

Dienstleistungen erforderlich ist). Dieser

gesamte Wasser-Fussabdruck kann zudem

aufgeteilt werden in einen internen

(innerhalb der Schweiz) und einen externen

Teil (im Ausland).

Der grösste Teil dieser 4200 Liter pro Kopf

und Tag wird denn auch im Ausland verbraucht:

Unser externer Wasser-Fussabdruck

– der Wasserverbrauch im Ausland,

der für die Herstellung von Importprodukten

anfällt – macht insgesamt 82 Prozent

unseres gesamten Fussabdrucks aus. Die

Schweiz, das «Wasserschloss» Europas,

importiert also indirekt riesige Mengen

Wasser.

Stammt dieser Wasserimport aus ebenfalls

wasserreichen Regionen, ist das

eigentlich kaum ein Problem. Aber knapp

15 Prozent des externen landwirtschaftlichen

Wasser-Fussabdrucks setzt sich aus

Produkten zusammen, die im Einzugsgebiet

von Gewässern liegen, die während

einem oder mehreren Monaten unter Wasserknappheit

leiden. Dazu zählen unter

anderem Baumwolle rund um den Aralsee,

Weizen und Zuckerrohr aus dem Einzugsgebiet

von Indus und Ganges oder Viehfutter

aus der Nil-Region.

Wasser in Nahrung und Produkten

Teilt man den Wasserverbrauch nach

einzelnen Sektoren und Produkten auf,

wird deutlich, dass vor allem Nahrungsmittel

(81 Prozent des Gesamtverbrauchs)

und Industrieprodukte (17 Prozent des

Gesamtverbrauchs) den Hauptbestandteil

unseres Wasserverbrauchs ausmachen

(vergleiche Grafik Seite 9). Beinahe könnte

man sagen, dass die paar Liter, die wir

täglich aus dem Wasserhahn lassen, bei

unserem gesamten Wasserkonsum gar

nicht ins Gewicht fallen.

Viel eher sind es Produkte unseres täglichen

Bedarfs, die diese Mengen an Wasser

bei der Produktion verbrauchen (siehe

Grafik links).

Wasser sparen – aber richtig!

Als Konsument haben wir zum Teil nur

bedingt Einfluss auf die Produktionsbedingungen

dieser Produkte. Wie und ob der

Wasserbedarf bei der Herstellung eines

Autos oder Computers gesenkt werden

kann, entzieht sich dem Wissen des Durchschnittsbürgers.

Allerdings gibt es sehr

wohl Möglichkeiten, den eigenen Wasser-

Fussabdruck zu verringern:

• Essen Sie einen Tag pro Woche fleischlos.

Für die Produktion von Fleisch wird

enorm viel Wasser benötigt.

• Essen Sie Fleisch, das in der Schweiz

und wenn möglich ohne Getreide produziert

wurde. So bleibt auch der Wasserverbrauch

in der Schweiz.

• Trinken Sie kein Wasser aus der Flasche.

• Bio-Produkte (z. B. Baumwolle, Rosen,

Zuchtfisch) werden oft weit ressourcenschonender

(also mit weniger Wasser)

produziert als herkömmliche Produkte.

Quellenangaben: «Der Wasser-Fussabdruck

der Schweiz», WWF Schweiz 2012

Quicklink 955

1 Apfel (100 Gramm):

ca. 70 Liter Wasser

8 | antenne | April 2013

1 Paar Lederschuhe:

ca. 8000 Liter Wasser

Quellen Grafik:

zelos.zeit.de/bilder/2009/26/wissen/wasserverbrauch.pdf

www.wissen.de/erstaunliche-fakten-ueber-wasser

www.carpus.org

1 Auto mit 1,5 Tonne Leergewicht:

ca. 400 000 Liter Wasser


Wasser-Fussabdruck

von Herr und Frau Schweizer

(durchschnittlich pro Person/Tag)

Total: 4200 Liter = 100%

| Thema

Haushalt: Total = 2%

Industrie: Total = 17%

Im Inland = 1%

Landwirtschaft: Total = 81%

Der Wasser-Fussabdruck des Durchschnittsschweizers zeigt:

Am meisten Wasser wird im Ausland bei der Produktion von

Landwirtschafts- und Industrieprodukten verbraucht –

verantwortungsvoller Umgang mit Nahrungsmitteln und ein

reduzierter Fleischkonsum spart am meisten Wasser!

Im Inland = 15%

Aufteilung des landwirtschaftlichen

Wasser-Fussabdrucks in einzelne Produkte:

28% Fleisch

11% Getreide

10% Zucker

10% Milch

9% Öl

15% Sonstige

2% Gemüse

3% Wein und Bier

4% Obst

8% Kaffee und Tee

Quelle: WWF Schweiz, «Der Wasser-Fussabdruck der Schweiz 2012», Quicklink 955

antenne | April 2013 | 9


dvdTIPP |

Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa © Universum Film Home Entertainment

Argo

Iran, im Jahr 1979: Eine aufgebrachte

Menge stürmt die US-amerikanische

Botschaft in Teheran und nimmt 52

Botschaftsangehörige als Geiseln. Sechs

Personen gelingt im Durcheinander die

Flucht aus dem Gebäude. Sie retten sich

in die kanadische Botschaft, wo sie sich

verstecken können. Nun stellt sich für die

US-Regierung die Frage, wie sie diese

untergetauchten Botschaftsangehörigen

sicher aus dem Land bringen kann. Der

CIA-Agent Tony Mendez (Ben Affleck)

entwickelt die ungewöhnliche Idee, diese

Botschaftsangehörigen als kanadisches

Filmteam zu tarnen, welches Drehorte

im Iran für einen Science-Fiction-Film

namens Argo sucht. Er setzt die Idee

trotz aller Widerstände in der Regierung

um, um die Menschen zu retten.

«Argo», basierend auf einer wahren

Geschichte, ist ein packender Film über

einen Mann, der mit einer gewagten

Aktion das Ziel verfolgt, gewaltlos sechs

Menschen in die Freiheit zu führen.

USA (2012), 120 Minuten

Im Handel als DVD und Blu-ray erhältlich

Andy Schindler-Walch, Journalist und

Filmredaktor bei Radio Life Channel

Chinese zum Mitnehmen

Es ist ein besonderer Moment, der aber

in einer Katastrophe endet: Gerade als

der 25-jährige Chinese Jun (Ignacio

Huang) seiner Verlobten einen Heiratsantrag

während einer Bootsfahrt macht,

fällt eine Kuh vom Himmel und trifft das

Boot. Nur Jun überlebt das Unglück.

Gleichzeitig führt Roberto (Ricardo Darin)

in Buenos Aires ein Eisenwarengeschäft.

Er ist ein verbitterter Mann, der ungewöhnliche

Meldungen aus den Zeitungen

sammelt. Als Roberto eines Tages ein

Picknick beim Flughafen macht, erlebt

er, wie Jun aus einem Taxi geworfen wird.

Der sucht nämlich seinen Onkel. Robert

beschliesst, Jun zu helfen, obwohl sich

die beiden sprachlich nicht verständigen

können.

«Chinese zum Mitnehmen» ist ein etwas

skurriler, aber bewegender Film über

zwei Männer aus unterschiedlichen Kulturen,

die beide durch Ereignisse entwurzelt

wurden. Die Begegnung zwischen

den beiden Männern löst eine positive

Entwicklung aus.

ARG (2011), 93 Minuten

Im Handel als DVD und Blu-ray erhältlich

Die Abenteuer der kleinen Giraffe

Zarafa

In Afrika wird der kleine Maki und seine

Freundin Soula vom Sklavenhändler

Moreno entführt. Doch Maki schafft

es, eines Nachts zu fliehen und sich in

einem Erdloch zu verstecken. Bei seiner

Flucht muss er aber Soula zurücklassen.

Am nächsten Morgen wird er von einer

Giraffenherde geweckt. Dabei freundet

sich Maki mit der kleinen Giraffe Zarafa

an. Als Zarafa gefangen genommen

wird, gibt der Junge Zarafas Mutter das

Versprechen, die kleine Giraffe zurückzubringen.

Keine leichte Aufgabe, denn

das Tier soll dem König in Frankreich

geschenkt werden. Doch dann begegnet

Maki dem Wüstenprinzen Hassan und ein

grosses Abenteuer beginnt, bei dem ein

Heissluftballon eine wesentliche Rolle

spielt.

«Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa»

ist ein gut gelungener Animationsfilm

für die ganze Familie, der sich an eine

wahre Geschichte anlehnt.

F (2012), 76 Minuten

Im Handel als DVD und Blu-ray erhältlich

radio-TIPP

Medientipp auf Life Channel

CDs, Filme und Websites, empfohlen

von der Life Channel-Redaktion

www.lifechannel.ch/medientipp

jeden Donnerstag 9.35 und 11.05 Uhr

Argo © Warner Home Video

10 | antenne | April 2013Chinese zum Mitnehmen © Ascot Elite Home Entertainment


| Filmtipp

Bottled Life © Frenetic Films

Das Geschäft mit

sauberem Trinkwasser

von Andy Schindler-Walch

Die Weltbevölkerung nimmt rasant zu

und der Bedarf an sauberem Trinkwasser

steigt. Das hat auch der Schweizer Konzern

Nestlé erkannt. Der Dokumentarfilm

«Bottled Life» zeigt auf, wie Nestlé damit

viel Geld verdient und welche Auswirkungen

dies auf das Leben von vielen Menschen

hat.

Über sieben Milliarden Menschen leben

auf unserem Planeten. Die UNO rechnet

damit, dass die Weltbevölkerung bis 2015

jedes Jahr um 78 Millionen Menschen

anwächst. Während die Weltbevölkerung

auf der einen Seite rasant zunimmt, wird

sauberes Trinkwasser auf der anderen

Seite immer mehr zur Mangelware.

Doch mit Trinkwasser lässt sich viel Geld

verdienen. Davon erzählt der 90-minütige

Dokumentarfilm «Bottled Life», der den

Schweizer Nestlé-Konzern in den Mittelpunkt

stellt. Nestlé besitzt weltweit über

70 verschiedene Wassermarken. Zu den

bekanntesten Marken gehören Perrier, San

Pellegrino, Vittel und in der Schweiz die

Marke Henniez. Allein mit abgefülltem

Wasser setzt der Konzern jährlich rund

zehn Milliarden Franken um, so der Film.

Aber über dieses boomende Geschäft wird

bei Nestlé nicht gerne gesprochen, wie der

Schweizer Journalist Res Gehriger erfahren

musste.

Doch Gehriger recherchierte trotzdem

und fand viel heraus. So gilt zum Beispiel

in grossen Teilen der Vereinigten Staaten,

dem wichtigsten Absatzmarkt von Nestlé

bezüglich Trinkwasser, das sogenannte

«Recht der stärksten Pumpe»: Das heisst,

wenn jemand Besitzer oder Pächter von

Land ist, kann er darauf soviel Wasser

abpumpen, wie er will, ohne dabei Rücksicht

auf die Nachbarschaft zu nehmen. So

hat Nestlé im US-Bundesstaat Maine eine

ganze Reihe von Quellgebieten aufgekauft

und pumpt daraus jährlich mehrere Millionen

Kubikmeter Wasser ab, die der Konzern

mit Tanklastwagen zu seinen Abfüllfabriken

transportieren lässt.

In Schwellen- und Entwicklungsländern

verfolgt der Konzern eine andere Strategie.

Dort ist sauberes Trinkwasser oft

Mangelware, so dass Nestlé das Trinkwasser

reinigt und mit einem Mineralienmix

gemäss eigenem Rezept anreichern lässt.

«Pure Life» heisst das Produkt, das im

Jahr 1998 lanciert wurde und, so der Dokumentarfilm,

auf einer Idee von Peter

Brabeck, dem damaligen Konzernchef und

jetzigen Verwaltungsratspräsidenten von

Nestlé, beruht. Denn wo die örtliche Wasserversorgung

in Ländern des Südens

versagt, ist Flaschenwasser eine sichere

Alternative. Damit verdient der Konzern

viel Geld, denn «Pure Life» soll unterdessen

das meistverkaufte Flaschenwasser

auf der Welt sein.

«Bottled Life» vom Regisseur und Produzenten

Urs Schnell ist ein spannender und

sehenswerter Dokumentarfilm, der zum

Nachdenken anregt und der Frage nachgeht,

wie ein Konzern mit dem Trinkwasser,

der wichtigsten Ressource auf unserer

Welt, umgeht. Der Film lässt Raum, dass

sich jeder selber ein Bild darüber machen

kann, welche Bedeutung und Auswirkung

dies auf uns alle hat.

«Bottled Life», CH/D (2012), 90 Minuten,

ist im Handel als DVD erhältlich.

antenne | April 2013 | 11


medienBlog |

Erfasst werden diese Werte übrigens nicht

wie früher mit ungenauen telefonischen

Befragungen, sondern mit Hightech-Armbanduhren,

die von repräsentativ ausgesuchten

Personen getragen werden. Diese

Armbanduhren erfassen während dreimal

vier Sekunden pro Minute die Umgebungsgeräusche.

Aufgrund der Übereinstimmungen

der aufgenommenen Geräuschmuster

mit den jeweiligen Radioprogrammen

werden die Hörerzahlen errechnet.

In der gesamten Schweiz gehören 26 000

Personen zum sogenannten «Radio-Panel»,

jeweils 1012 von ihnen erhalten die Armbanduhr

«Mediawatch» für die Dauer von

einer Woche. Übrigens: Sollten Sie vom

Forschungsinstitut angefragt werden, im

Radio-Panel mitzumachen, können wir

Ihnen nur Mut machen, dabei mitzuhelfen

und so Ihr Hörverhalten im Blick auf Radio

Life Channel oder ERF Plus in die Statistik

einfliessen zu lassen.

Trotz Rückgang der Radionutzung in der Schweiz legt Radio Life Channel bei den HörerInnen zu.

Neue Hörerzahlen

48 000 Menschen hören

täglich Radio Life Channel

VON HANSPETER HUGENTOBLER

Die Radionutzung in der Schweiz geht

leicht zurück – doch die neuen Hörerzahlen

von Radio Life Channel zeigen ein ganz

anderes Bild: Unser Publikum nimmt

kontinuierlich zu. Aktuell hören täglich

48 000 Menschen Radio Life Channel.

Die Radionutzung in der Schweiz nahm im

Vergleich zu früheren Jahren etwas ab.

Hörten 2011 noch 88,8 Prozent der über

15-Jährigen Radio, waren es im zweiten

Halbjahr 2012 nur noch 87,9 Prozent. Und

auch die Radio-Hördauer ging von 127,7 auf

124,5 Minuten täglich zurück. Betroffen

vom Rückgang sind dabei besonders alle

SRF-Programme, aber auch private Sender

wie Radio 24, Radio Argovia oder Radio

Zürisee.

Umso erfreulicher ist es, dass das Publikum

von Radio Life Channel in der gleichen

Zeit einen Zuwachs verzeichnen konnte.

Hatten im ersten Halbjahr 2011 noch 41 000

Personen unser Programm eingeschaltet,

stieg dieser Wert kontinuierlich an – auf

43 800 im zweiten Halbjahr 2011, auf 45 900

im ersten Halbjahr 2012 und schliesslich

auf 48 000 im zweiten Halbjahr 2012.

Die Zahlen der Hörerforschung werden

von der Firma Publicadata erhoben und

den Radiostationen halbjährlich zugestellt.

Diese stetig wachsenden Hörerzahlen

zeigen, dass das Programm von Radio Life

Channel ankommt und geschätzt wird. Sie

zeigen aber auch, dass unsere Hörerinnen

und Hörer im Freundeskreis treu für unseren

Sender werben und unser Publikum

vergrössern. Auf diese «Mund-zu-Mund-

Werbung» sind wir auch in Zukunft angewiesen,

da wir über keine finanziellen

Mittel für flächendeckende Werbekampagnen

verfügen. Dies gilt sowohl für Radio

Life Channel als auch für das neu über DAB+

verbreitete Programm Radio ERF Plus.

Wir freuen uns jetzt schon auf die neuen

Hörerzahlen des ersten Halbjahres 2013,

die wir im Frühherbst erhalten werden –

dann auch mit den ersten Zahlen zum

Publikum von ERF Plus.

Mehr zum Thema

«Immer mehr Menschen hören Radio Life

Channel» Quicklink 953

Life News Bulletin 4 vom 21. Januar 2013

Quicklink 954

12 | antenne | April 2013


| Alltagstipp

Interessantes und Aktuelles für den Alltag

Bewusster Wasserkonsum –

Ihre Entscheidung

Ordnung ins Kinderchaos bringen

Christliche Gästehäuser

• Undichte Spülkästen sofort reparieren

lassen. Ein lecker Spülkasten verschwendet

jährlich die Wassermenge

von 100 Vollbädern.

• Beim Zähneputzen und Rasieren nur

Wasser laufen lassen, wenn man es

wirklich braucht.

• Duschen statt Baden. Eine Dusche benötigt

nur einen Drittel der Wassermenge

eines Vollbades.

• Autos möglichst wenig waschen. Waschanlagen

benützen.

• Den Garten, wenn überhaupt nötig, erst

am Abend giessen.

• Waschmaschinen und Geschirrspüler

erst laufen lassen, wenn sie voll sind.

• Moderne Armaturen und Mischbatterien

sind sparsamer. Es gibt auch Durchflussbegrenzer

und Sparduschknöpfe.

• Vorwaschen braucht es nur bei stark

verschmutzter Wäsche.

• Fürs «kleine Geschäft» die Toilettenspülung

unterbrechen.

Quelle: www.wasserandwil-arnegg.ch/wassersparen.htm

• Gemeinsam aufräumen mit Musik macht

Spass.

• Grosse Körbe oder Kartonschachteln

bringen Übersicht.

• Ein Teil der Spielsachen wegräumen: So

wird das Einzelne attraktiver und es gibt

weniger Unordnung.

• Schultasche, Turnhose, Musikinstrument

und Kleider am Vorabend bereitlegen.

• In Grossfamilie oder Krippe ist jeder

einmal Puppenchef, Legochef, Teddybärchef

etc. und sagt, wohin man es

versorgen soll.

• Grenzen der Unordnung sind beispielsweise

dort, wo hygienische Regeln

überschritten werden: Verdorbene

Lebensmittel, benutzte Taschentücher

und nasse Wäsche gehören nicht ins

Kinderzimmer.

Quelle: Migros Magazin

Vom VCH (Verband Christlicher Hotels) ist

das neue Gästehaus-Verzeichnis 2013/2014

erhältlich. Informationen über rund 50

Häuser in der Schweiz sowie ein Adressverzeichnis

mit über 250 christlichen

Hotels im Ausland sind darin zu finden.

Es ist erstaunlich, an was für schönen

Plätzen die meisten VCH-Hotels gelegen

sind. Eindrückliche Beispiele dafür sind unter

anderem das Parkhotel in Gunten, das

Hotel Seeblick in Emmetten, das Zentrum

Ländli in Oberägeri, das Hotel Eichberg in

Seengen oder die Casa Moscia in Ascona.

Auf der Website www.vch.ch werden immer

wieder attraktive Themenangebote und

Pauschalen aufgeschaltet. Da lässt sich

dann im richtigen Moment leicht so mancher

Ferienfranken sparen.

Aber auch Gemeinden, Gruppen und

Seminare finden im VCH an vielen Orten

der Schweiz die perfekte Infrastruktur für

unterschiedlichste Anlässe.

Das neue Hotelverzeichnis kann kostenlos

bezogen werden bei der VCH-Geschäftsstelle:

100 000

In der Schweiz angeln rund 100 000 FischerInnen in ihrer Freizeit. In den Fliessgewässern

ist die Bachforelle ihre häufigste Beute. In den Seen ernten sie insgesamt rund 300 der

verschiedensten Fischarten. Quelle: www.bafu.admin.ch/jagd-fischerei

VCH-Hotels

Zentrum Ländli

6315 Oberägeri

Tel. 041 754 99 30

Fax 041 754 91 01

Web www.vch.ch

mail@vch.ch

Quelle: VCH-Hotels

antenne | April 2013 | 13


uchTIPP |

Solange wir eine Situation oder eine Schwierigkeit

in unserem Leben nicht akzeptieren, bleiben wir

am Boden liegen.

Mit meinem Buch möchte ich Menschen ermutigen,

nicht liegen zu bleiben, sondern aufzustehen

und dabei Stück für Stück zu erleben, welch verborgener

und kostbarer Schatz hinter Schwierigkeiten

stecken kann. Lassen Sie sich berühren und tauchen Sie ein in

die wahre Geschichte unserer Hochzeitsreise mit fatalen Folgen und

einem Schluss vom Frieden über den Fluten meines

Lebens, der nie aufhört.

« Anschnallen bitte ! Sie werden mitgenommen auf die Achterbahn

einer ungewöhnlichen, verrückten Lebensgeschichte. Ich selber habe

das Buch mit innerer Betroffenheit und grossem Gewinn gelesen. »

Geri Keller, Pfarrer, Stiftung Schleife

« Eine Powerfrau mit einer Powerbotschaft ! Heidi Fischer hat die

Vergebung noch und noch ‹durchexerziert›.»

Felicita Rüedi, HeilBAR Brugg

Diese rund 32-jährige Patientin-Beziehung hat sowohl bei der Patientin

wie auch bei mir ihre Spuren hinterlassen.

Dr. Urs Munzinger, Zürich

« Zutiefst beeindruckt von der schonungslosen Ehrlichkeit, mit welcher

Heidi das Erlebte schildert, liess mich vieles begreifen. Aber am

meisten beeindruckt mich, dass diese Frau mit grösstem Vertrauen

ihr Leben mit Volldampf lebt. »

Claudia Wenger, Hosenruck

Für Lesungen oder Vorträge freue ich mich auf Ihre Anfrage.

ISBN 978-3-033-03518-8

Heidi Fischer | fischer@thurweb.ch

ISBN 978-3-033-03518-8

9 783033 035188

9 783033 035188

Biographie

Mit Büchern den Horizont erweitern

Ernst Wyrsch

Mit Herzblut

Vom Gastgeber zum Glücksbringer

Ernst Wyrsch weiss bereits als Dreikäsehoch,

dass er Fünf-Sterne-Hotelier werden

möchte. Vom gelernten Koch über den

Beruf des Kellners erklimmt er mit unerschütterlichem

Optimismus und Herzblut

alle Hindernisse auf diesem Weg.

Er rettet das legendäre Davoser Grandhotel

Belvedère vor dem Konkurs. Zusammen

mit seiner Frau und den beiden

Kindern lebt er Schweizer Hotel geschichte.

Dabei sind Flexibilität, unbändige Schaffenskraft

und das Motto «Alles ist möglich»

seine Leitziele. Was er von Kindsbeinen an

von seiner Mutter im urchigen Landgasthof

gelernt hat, gilt auch im Luxusbereich

des Hotels: Er schätzt und respektiert alle

seine Mitarbeitenden und Gäste gleichermassen.

Er hat ein «Gespür für jeden

Einzelnen». Im Verlauf seiner Hotelkarriere

kommt es dann aber zu einem dramatischen

Bruch und zur Neuorientierung.

In den Bereichen positive Leiterschaft und

persönliches Coaching gibt Ernst Wyrsch

heute seine beruflichen wie privaten Erfolgsgeheimnisse

jenen Menschen weiter,

die auf der Suche nach einem gelingenden

Leben sind.

Wörterseh, ISBN 978-3-03763-026-6

radio-TIPP

Top-Buchtipp

Buchtipps auf Radio Life Channel

Ausführliche Rezensionen zu weiteren

Empfehlungen

www.lifechannel.ch/lesetipp

jeden Dienstag 09.35 und 11.05 Uhr

Heidi Fischer Frieden über den Fluten meines Lebens Biographie

Hannes Bertschi

Alltag: Das Lexikon

Von Aberglaube bis Zwiebel

Alltag. So etwas Langweiliges! So das Urteil der meisten. Wo bleiben denn da die

wirklichen Träume? Verschoben aufs Ende der Woche, auf die Ferien, auf das Ende des

Lebens? Solange die Vorstellung über den Alltag diesem nur graue, langweilige und

ermüdende Seiten zuerkennt, fühlt man sich in ihm gefangen wie in einem Käfig. Wenn

man jedoch seinen Charme einmal entdeckt hat, findet man in (fast) jedem Augenblick

einen Anlass zu feiern. Dann öffnet sich das Käfigtürchen der einengenden Vorstellungen

und der Vogel ist frei. Im Lexikon des Alltags entlarvt Hannes Bertschi dessen nur

auf den ersten Blick grau erscheinendes Gesicht. Mit 200 Stichworten, 6000 Zahlen,

Fakten, Tipps, Links und Listen ist «Alltag: Das Lexikon» ein Buch für Wissbegierige zu

globalen Informationen ebenso wie zu Schweizer Eigentümlichkeiten.

Faro Verlag, ISBN 978-3-03781-048-4

Heidi Fischer

Frieden

über den Fluten meines Lebens

Heidi Fischer

Frieden über den Fluten meines Lebens

Biographie

«Solange wir eine Situation oder eine Schwierigkeit in unserem Leben nicht akzeptieren,

bleiben wir am Boden liegen», so das Fazit dieser Biographie. Die Lebens- und Leidensgeschichte

von Heidi Fischer zieht einen in ihren Bann. Ehrlich und offen schreibt sie von

ihren unzähligen Spitalaufenthalten, ihrer seelischen Achterbahn, einem aufopferungsbereiten

Ehepartner und ihrem Ringen mit Gott. Mit diesem Buch möchte sie Menschen

ermutigen, nicht liegen zu bleiben, sondern aufzustehen und dabei Stück für Stück zu

erleben, welch verborgener und kostbarer Schatz hinter Schwierigkeiten stecken kann.

Tauchen Sie ein in die Geschichte einer Hochzeitsreise mit fatalen Folgen und erleben Sie

mit der Autorin den Frieden trotz aller Fluten!

Eigenverlag, ISBN 978-3-033-03743-4

José Henriquez

70 Tage unter der Erde

Ich habe nie aufgehört, an ein Wunder zu glauben

5. August 2010: Dieser Tag veränderte das Leben von 33 Minenarbeitern. Obwohl der

Berg eine «Stimme» hat, nahm der Minenbetreiber diese nicht ernst. So kam es zu einer

von Geologen vorausgesehenen Explosion, welche die Minenarbeiter von der Aussenwelt

abschnitt. José Henriquez, einer der Kumpel, schildert die bangen Tage bis zur Rettung.

Die ganze Welt hielt den Atem an, als die Männer nach 70 Tagen unter der Erde am 13.

Oktober 2010 Mann für Mann gerettet wurden. Ein Wunder, dass alle dank dem 34. Minenarbeiter,

nämlich Gott, erleben durften.

Brunnen, ISBN 978-3-7655-1187-0

14 | antenne | April 2013


| Kursausschreibung

Gratis-Kurs:

Neue Medien und moderne Technik

• «Diese Sendung können Sie auch im

Internet nachhören oder als Podcast

abonnieren.» Diese Mitteilung hört

man immer öfter im Radio. Doch was

ist damit gemeint? Wie kann ich von

diesem Service profitieren? Was sind

die Voraussetzungen?

• ERF Medien bieten Apps für iPhones

und Android-Handys an. Was sind

Apps und was bieten sie mir?

• Die Übertragung des Programms ERF

Plus über Mittelwelle wurde Ende

2011 eingestellt. Wie kann ich diesen

Sender trotzdem noch hören?

Die Möglichkeiten, die sich dank moderner

Technik und neuen Medien eröffnen, waren

bis vor Kurzem noch undenkbar. Viele

geniessen diese verschiedenen Angebote

bereits, andere würden sie gerne anwenden,

wissen jedoch nicht wie. Mit dem

Kurs «Neue Medien und moderne Technik»

wollen ERF Medien weiterhelfen.

Personen aller Altersgruppen können sich

für diesen Kurs anmelden.

Was bietet der Kurs?

In einem ersten Teil lernen Sie Begriffe

wie digitaler und analoger Empfang, Website,

Podcast, DAB+, Facebook, YouTube

und Apps kennen und was sich dahinter

verbirgt. Anhand praktischer Beispiele

lernen Sie, wie Sie diese Angebote für sich

in Anspruch nehmen können. In einem

zweiten Teil wird das Ganze an verschiedenen

Arbeitsplätzen in der Praxis angewendet

und ausprobiert. Dabei werden die

Teilnehmer von Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern der ERF Medien unterstützt

und beraten. Der Kurs dauert rund zweieinhalb

Stunden, unterbrochen von einer

halbstündigen Pause.

Für wen ist der Kurs?

Falls Sie die Angebote der neuen digitalen

Welt nutzen möchten, aber nicht wissen

wie, dann sind Sie bei diesem Kurs richtig.

Minimale PC-Kenntnisse sind notwendig.

Ziel des Kurses ist es, Ihnen die Möglichkeiten

aufzuzeigen, wie Sie die Angebote

der ERF Medien für sich und andere besser

und vielseitiger nutzen können.

Wann und wo findet der Kurs statt?

Wir führen den Kurs viermal durch, am

22. und 23. Mai jeweils am Vor- und Nachmittag.

Um alle technischen Möglichkeiten

optimal nutzen zu können, treffen wir

uns im Schulungsraum der ERF Medien

an der Witzbergstrasse 23 in Pfäffikon ZH.

Wir freuen uns auf alle, die wir im Rahmen

des Kurses persönlich kennen lernen

werden!

Anmeldeformular unter

www.erf-medien.ch/medienkurs

Melden Sie sich für den Kurs «Neue Medien und moderne Technik»

über unser Medienportal an.

Unsere Kursdaten: Mittwoch, 22. Mai 2013, 9.30 Uhr

mittwoch, 22. Mai 2013, 14.00 Uhr

donnerstag, 23. Mai 2013, 9.30 Uhr

donnerstag, 23. Mai 2013, 14.00 Uhr

antenne | April 2013 | 15


Die Wärme der Sonne

stellt die Energie bereit,

die den Wasserkreislauf

antreibt.

Die Sonne verdampft

Wasser aus den Meeren

zu Wasserdampf.

Dieser unsichtbare Dampf

steigt in die Atmosphäre

auf, wo die Luft kühler ist.

Der Wasserdampf

kondensiert zu Wolken.

Sublimation

Eis und Schnee

Dampf

aus Vulkanen

Grundwasserneubildung

Schneeschmelze

Oberflächenabfluss

Niederschlag

DER WASSER

Vulkane stossen Dampf

aus, der Wolken bildet.

Flüsse

Nebel und Tau

Luftströmungen bewegen

die Wolken um die

ganze Erde herum.

Rückfluss

durch Flüsse

In den Wolken bilden

sich Wassertropfen, die

dann als Niederschlag

auf die Erde fallen

(Regen oder Schnee).

Quellen

Oberflächenabfluss

Evap

In kühlen Klimazonen

sammelt sich der

Niederschlag als Schnee,

Eis oder Gletscher.

Versickerung

Seen

Wenn Schnee schmilzt,

fliesst das Wasser durch

Flüsse ins Meer ab oder

versickert im Boden.

den Boden.

Versickerung

Manches Eis verdampft

direkt in die Luft, ohne

Umweg über das

16 | antenne | April 2013

Schmelzen zu Flüssigkeit

(Sublimation).

U.S. Department of the Interior

U.S. Geological Survey

Gru

spe

Stefanie Neno, Jim Morgan, Gabriele Zanolli, Food and Agriculture Organization of the Uni

Howard Perlman, Gerard Gonthier, U.S. Geological Survey


Du denkst vielleicht, jeder Regentropfen, der vom Himmel fällt,

oder jedes Glas Wasser, das du trinkst, ist nagelneu. Aber: Das Wasser

ist immer da, es ist Teil des Wasserkreislaufs.

Atmosphäre

Kondendsation

KREISLAUF

Evapotranspiration

Verdunstung

Regen, der auf Land

fällt, fliesst bergab als

Regenabfluss und bringt

so Wasser in Seen,

Flüsse und in die Meere.

Ein Teil des Regens

gelangt als Versickerungswasser

in den

Boden und wird, wenn

er tief genug vordringt,

zu neuem Grundwasser.

Oberflächenabfluss

Wasser aus

Seen und Flüssen

kann in den Untergrund

versickern.

Wasser bewegt sich

infolge von Schwerkraft

und Druck.

otranspiration

Die Meere

Grundwasser, das sich

nah unter der Bodenoberfläche

befindet, wird von

Pflanzen aufgenommen.

Manches Grundwasser

gelangt in Flüsse und

Seen und kann als

Quellen an die

Oberfläche treten.

Aufnahme

durch Pflanzen

Pflanzen nehmen

Grundwasser auf und

verdunsten es über ihre

Blätter.

Grundwasserabfluss

Manches Grundwasser

gelangt sehr tief in den

Untergrund und bleibt

dort für lange Zeit.

ndwassericherung

ted Nations

Quelle Grafik:

http://ga.water.usgs.gov/edu/watercycle-kids.html

Grundwasser strömt in

antenne | April die 2013 Meere und hält | 17den

Deutsche Übersetzung:

Wasserkreislauf in Gang.

Frank Bringewski, Deutschland


www.abraham-sara.ch

9323 Steinach SG Mi 03.04.13 20:00 Gemeindesaal, Schulstr. 14a

8580 Amriswil TG Do 04.04.13 20:00 Pentorama, Arbonerstr. 2

8259 Kaltenbach TG Fr 05.04.13 20:00 Turnhalle

8355 Aadorf TG Sa 06.04.13 20:00 Gemeinde- und Kulturzentrum, Gemeindeplatz 1

6110 Wolhusen LU Mi 03.04.13 20:00 Rössli ess-kultur Wohlhusen

6472 Erstfeld UR Do 04.04.13 20:00 Pfarreizentrum St. Josef, Schlossbergstr. 13

4418 Reigoldswil BL Fr 05.04.13 20:00 Mehrzweckhalle Schule, Paul Suter-Weg 5

4051 Basel BS Sa 06.04.13 20:00 Grosser Festsaal im Stadtcasino, Steinenberg 14

9100 Herisau AR Mi 10.04.13 20:00 Casino, Poststr. 9

9107 Urnäsch AR Do 11.04.13 20:00 Au Mehrzweckgebäude

9491 Ruggell (FL) FL Fr 12.04.13 20:00 Gemeindesaal, Nellengasse 40

9450 Altstätten SG SG Sa 13.04.13 20:00 Hotel Sonne, Kugelgasse 2

3322 Urtenen-Schönbühl BE Mi 10.04.13 20:00 Zentrumssaal, Zentrumsplatz 8

1522 Lucens VD Do 11.04.13 20:00 Grande salle, entrée libre-collecte, Trad. française

2502 Biel / Bienne BE Fr 12.04.13 20:00 Kongresshaus, Zentralstr. 60

3280 Murten FR Sa 13.04.13 20:00 Begegnungszentrum FEG Murten, Meylandstr. 8

9500 Wil SG Mi 10.04.13 20:00 Stadtsaal, vis-à-vis Bahnhof

8240 Thayngen SH Do 11.04.13 20:00 Reckensaal, Schulstrasse

9000 St. Gallen SG Fr 12.04.13 20:00 Stami - Kirche die bewegt, Winkelbachstr. 7

8500 Frauenfeld TG Sa 13.04.13 20:00 GVC Frauenfeld, Juchstr. 5

3780 Gstaad BE Mi 10.04.13 20:00 Kirchgemeindehaus

3765 Oberwil i. Simmental BE Do 11.04.13 20:00 Mehrzweckhalle

3714 Frutigen BE Fr 12.04.13 20:00 Pfimi Frutigen, Zeughausstr. 6

3715 Adelboden BE Sa 13.04.13 20:00 Turnhalle

3150 Schwarzenburg BE Mi 10.04.13 20:00 MZA Pöschen, Freiburgstr. 100

3110 Münsingen BE Do 11.04.13 20:00 Schlossgutsaal, Schlossstr. 8

5610 Wohlen AG Fr 12.04.13 20:00 Casino Wohlen, Zentralstr. 30

4942 Walterswil BE Sa 13.04.13 20:00 Mehrzweckhalle Dorf

6315 Oberägeri ZG Mi 17.04.13 20:00 Mehrzweckanlage Maienmatt

5603 Staufen AG Do 18.04.13 20:00 Freie Christengemeinde Lenzburg, Hauptstr. 12

5400 Baden AG Fr 19.04.13 20:00 Aula Kantonsschule, Seminarstr. 3

5312 Döttingen AG Sa 20.04.13 20:00 Turnhalle Bogen 1

5734 Reinach AG Mi 17.04.13 20:00 Saalbau Reinach, Hauptstrasse

5034 Suhr AG Do 18.04.13 20:00 Zentrum Bärenmatte

6362 Stansstad NW Fr 19.04.13 20:00 Gemeindesaal

5013 Niedergösgen SO Sa 20.04.13 20:00 Mehrzweckhalle Niedergösgen, Stockackerstrasse

9424 Rheineck SG Mi 17.04.13 20:00 Hotel Hecht, Hauptstrasse 51

8890 Flums SG Do 18.04.13 20:00 Mehrzweckhalle Kirchbünte, Bergstrasse

9444 Diepoldsau SG Fr 19.04.13 20:00 Mehrzweckhalle Kirchenfeld, Hintere Kirchstr. 14a

9630 Wattwil SG Sa 20.04.13 20:00 Thurpark

3210 Kerzers FR Mi 17.04.13 20:00 Seelandhalle

5018 Erlinsbach AG Do 18.04.13 20:00 Mehrzweckhalle Kretz, Brühlstr. 1

2540 Grenchen SO Fr 19.04.13 20:00 Parktheater, Lindenstr. 41

3661 Uetendorf BE Sa 20.04.13 20:00 MZH Bach, Allmend

8213 Neunkirch SH Mi 24.04.13 20:00 Städtlihalle

8416 Flaach ZH Do 25.04.13 20:00 Worbighalle

8953 Dietikon ZH Fr 26.04.13 20:00 Ref. Kirchgemeindehaus, Poststr. 50

8494 Bauma ZH Sa 27.04.13 20:00 Mehrzweckhalle Altlandenberg

8634 Hombrechtikon ZH Mi 24.04.13 20:00 Gemeindesaal Blatten

8041 Zürich Leimbach ZH Do 25.04.13 20:00 Evang.-ref. Kirchenzentrum

6280 Hochdorf LU Fr 26.04.13 20:00 Kulturzentrum Braui, Brauiplatz 5

8640 Rapperswil-Jona SG Sa 27.04.13 20:00 Eventhouse Rapperswil, Neue Jonastr. 65

7134 Obersaxen GR Mi 24.04.13 20:00 Mehrzweckanlage Meierhof, Meierhof 3B

7205 Zizers GR Do 25.04.13 20:00 Lärchensaal, Schulhaus Obergasse

6287 Aesch LU Fr 26.04.13 20:00 Freizeitzentrum Tellimatt, Tellimattstrasse

5063 Wölflinswil AG Sa 27.04.13 20:00 Turnhalle

8405 Winterthur ZH Mi 01.05.13 20:00 Zentrum Arche, Heinrich-Bosshardstr. 2

8304 Wallisellen ZH ZH Do 02.05.13 20:00 Gemeindesaal b. Doktorhaus, Alte Winterthurerstr. 31

8192 Glattfelden ZH Fr 03.05.13 20:00 Mehrzweckhalle Eichhölzli

8004 Zürich ZH Sa 04.05.13 20:00 Heilsarmee Zentral

8840 Einsiedeln SZ Mi 01.05.13 20:00 Dorfzentrum, Hauptstr. 20

8910 Affoltern a. A. ZH Do 02.05.13 20:00 Kasinosaal Gemeindezentrum, ob. Bahnhofstr. 7

8802 Kilchberg ZH Fr 03.05.13 20:00 Ref. Kirchgemeindehaus, Stockenstr. 150

6410 Goldau 18 | antenne SZ Sa | April 04.05.13 201320:00 Pfarreizentrum Eichmatt, Rigistrasse

Eintritt zu allen Konzerten frei – Kollekte

Auf einen göttlichen Ruf hin lassen Abraham

und Sara alles hinter sich und ziehen

in ein unbekanntes Land. Gott verspricht

dem Ehepaar reichen Besitz und unzählige

Nachkommen. Das erste erlangen sie bald,

aber Kinder kriegen sie keine. So wird das

Vertrauen von Abraham und Sara in Gottes

Zusagen immer wieder auf die Probe

gestellt. Als die Erfüllung der Verheissung

über ein Jahrzehnt auf sich warten lässt,

werden die beiden ungeduldig und nehmen

ihr Schicksal selbst in die Hand! Doch

Gottes Pläne sehen anders aus...

Erleben Sie ein mitreissendes Musical, das

in eindrücklicher Weise zeigt, wie Gott

trotz menschlichem Versagen zu seinem

Ziel kommt. Abraham gilt heute nicht nur

als gemeinsamer Stammvater der Juden

und Araber, sondern auch als Glaubensvater

aller Christen!

CD, Liederheft Abraham & Sara

und viele weitere Produktionen auf

www.adonia.ch > Online Shop

Ein Abschlusskonzert mit allen Chören findet am Sonntag, 5. Mai 2013 um 14:30 in der

Mehrzweckhalle Zofingen (AG) statt. Verpflegungsstände vorhanden. Reservieren Sie sich schon

heute Ihre Platzkarte (CHF 5.--/Platz)*. Letzter Reservationstermin: Freitag, 3. Mai 2013, 12:00.

Platzreservation 062 746 86 39

oder www.adonia.ch/abschlusskonzert

*Reservation nur für Abschlusskonzert möglich.

Das Musical Abraham & Sara wird auch in französischer Sprache in der Romandie

aufgeführt. Die Konzertdaten finden Sie auf www.abraham-sara.ch/konzerte


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COLOURS

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15. bis 19. April 2013 – mit Tina Luginbühl

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19. bis 21. April 2013 – mit Matthias Eckardt

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antenne | April 2013 | 19


ADiO- UND TV-prOGrAMM |

rADiO liFE CHANNEl

TAGESprOGrAMM

MO.–DO.

6–20 Uhr stündlich news und

Wetter

06.00 life Channel der Morgen

tageschronik, gedankenstrich,

life news,

Presseschau, text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 life Channel am Morgen

life news, cd der Woche,

tagestipp

10.00 Themensendung

Kompass (di), Porträt

(mi), zoom (mo + do),

Kompass Basics (Fr)

11.00 Cappuccino

tagestipp, life news,

serie

12.00 life Channel info

Beiträge und infos,

life news

13.00 Musik Nonstop

17.00 Mixer

serie, life news, agenda

18.00 life Channel info

Beiträge und infos,

life news

19.00 Schere Stei papier

Kindersendung mit

vielen interessanten und

spannenden Beiträgen

20.00 Themensendung

Kompass (mo), Porträt

(di), zoom (mi), Kompass

Basics (do)

21.00 Musik Nonstop

24.00 Themensendung

01.00 Musik Nonstop

Fr.

Wie Mo.–Do., ausgenommen

20.00 Gottesdienst liVE

22.00 UNiTY

Jede Woche heisst es «UnitY»

im club hiltl in zürich. Positive

musik zum tanzen. Wir bringen

die Party zu euch nach hause.

SA.

8–20 Uhr stündlich news und

Wetter

08.00 life Channel der Morgen

10.00 Themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 life Channel info

13.00 Musik Nonstop

19.00 Schere Stei papier

20.00 relax

21.00 Musik Nonstop

24.00 relax

01.00 Musik Nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich news und

Wetter

Worship Nonstop

10.00 Gottesdienst

11.00 Fenster zum Sonntag

12.00 Worship Nonstop

19.00 Gottesdienst

20.00 Gottesdienst liVE

22.00 Worship Nonstop

24.00 Zoom

01.00 Musik Nonstop

= sendungen können als cd

gekauft werden.

HiGHliGHTS

THEMENSENDUNGEN

Montag, 1. April, 20.00 Uhr / Dienstag, 2. April, 10.00 Uhr

Kompass: Gnade – unverdientes und unverdienbares Geschenk

Gottes

die ereignisse rund um Ostern machen klar: gott ist unglaublich

gnädig. seine gnade ist so gross, dass er seinen sohn Jesus für

uns in den tod schickte. deswegen müssen wir keine leistungen

erbringen, um zu gott zu gehören. es reicht, an Jesus christus zu

glauben und gottes gnade als geschenk für uns anzunehmen.

nur ist gerade das nicht immer leicht. diese erfahrung macht

auch Karl albietz öfters. er ist ein Pionier in der christlichen

szene der schweiz, hat in seinem leben schon viel auf die Beine

gestellt, aber auch misserfolge einstecken müssen. Wie es ihm

nach solchen gelingt, sich selbst zu vergeben und sich wieder

neu auf gottes gnade zu verlassen, darüber redet Karl albietz im

Kompass.

Mittwoch, 3. April, 20.00 Uhr / Donnerstag, 4. April, 10.00 Uhr

Zoom: Die Schule ins Gebet nehmen

seit 20 Jahren beten in der schweiz mütter für die schule – früher

unter dem namen «mütter in Kontakt», seit kurzem als «moms

in Prayer». grund genug, die geschichte und gegenwart dieser

Bewegung unter die lupe zu nehmen. Unter anderem entscheidet

sich die zukunft unserer gesellschaft an den schulen. Was kann

gebet in diesem zusammenhang bewirken?

Donnerstag, 4. April, 20.00 Uhr / Freitag, 5. April, 10.00 Uhr

Kompass Basics: Bis dass der Tod euch scheidet …

immer wieder mal werden wir über Partnerschaft, ehe und scheidungsraten

informiert. da werden interessante zahlen präsentiert.

Pfarrer Peter schulthess ist gast in unserer sendung. Von ihm

wollen wir wissen, welche rituale für den ehestart zur Verfügung

stehen und warum der kirchliche segen für partnerschaftliches

miteinander attraktiv und unverzichtbar ist und bleiben wird.

HiGHliGHTS

THEMENSENDUNGEN

Sonntag, 7. April, 24.00 Uhr / Montag, 8. April, 10.00 Uhr

Zoom: Aufklärung – Sache der Eltern, der Kirche oder des

Staates?

der ex­Freund erpresst seine minderjährige ex­Freundin mit

einem selbstgedrehten sexvideo. Jugendliche filmen in der

garderobe eines schwimmbads einen 12­jährigen beim Umziehen

und stellen das Filmchen ins netz. in der Bravo entblättern sich

teenager für ein taschengeld.

sex ist bereits auf dem Pausenplatz allgegenwärtig und man wird

den eindruck nicht los, als ob die Kinder immer früher sexuelle

erfahrungen machen. die pädagogische antwort der erziehungsdepartemente

lautet: möglichst früh mit der aufklärung beginnen.

Und den sexualkunde­Unterricht für obligatorisch erklären.

doch ist dies der richtige Weg? Wie steht es um den inhalt eines

solchen Unterrichts? Wer ist grundsätzlich für die aufklärung

verantwortlich: eltern oder staat?

GOTTESDiENSTE

Freitag, 5. April / Sonntag, 7. April, jeweils 20.00 Uhr

Gottesdienst liVE

aufzeichnung aus der gellertkirche, Basel (www.gellertkirche.ch)

Sonntag, 7. April, 10.00 + 19.00 Uhr

Gottesdienst bei life Channel

mit Philipp Kohli, evangelisch freikirchliche gemeinde, Bern

KiNDErprOGrAMM

Täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 Uhr

Schere, Stei, papier

mit Unterwägs (mi + sa), Königin Esther (di, do, Fr), häsch

gwüsst? (mo – sa), Bibelquiz (di + do) und vielen anderen interessanten

und unterhaltenden Beiträgen.

20 | antenne | April 2013


1.–7. April 2013

rADiO ErF plUS FENSTEr ZUM SONNTAG

TAGESprOGrAMM

MO.–Fr.

06.00 Aufgeweckt

lied der Woche

Wort zum tag

anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 Neues leben

die hörbibel

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow creek,

glauben + denken,

Brennpunkt nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 Musik und mehr

Wort zum tag

Bibel heute

15.00 lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

aktuelles vom tag

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 lesezeichen

20.00 Themensendung

21.00 Calando

22.00 Neues leben

22.30 lesezeichen

23.00 Journal

aktuelles vom tag

SA.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

12.00 Themensendung

13.00 Musik und mehr

14.00 Bilanz

15.00 lesezeichen

16.00 Specials: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 lesezeichen

20.00 Specials

21.00 Musik spezial

22.00 Andachtszeit

22.30 lesezeichen

23.00 Musik spezial

SO.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 Bach-Kantate

11.45 Bibel heute

12.00 immer wieder Sonntags

13.00 Themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 lesezeichen

16.00 immer wieder Sonntags

17.00 Musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specials

22.00 Andachtszeit

22.30 lesezeichen

23.00 Oase

HiGHliGHTS

SpECiAlS

Ostermontag, 1. April, 20.00 Uhr / Dienstag, 2. April, 11.00 Uhr

Willow Creek: Demut – seit Ostern ganz anders

historiker haben herausgefunden: die Kreuzigung Jesu hat dem

Begriff «demut» eine völlig neue Bedeutung gegeben.

Mittwoch, 3. April, 20.00 Uhr / Donnerstag, 4. April, 11.00 Uhr

Glaube + Denken: plötzlich ist Klarheit – Erleuchtungserlebnisse

manchmal spricht gott plötzlich und unerwartet. dr. richard

reschika analysiert christliche erleuchtungserlebnisse aus zwei

Jahrtausenden.

Freitag, 5. April, 16.00 + 21.00

Calando: Unser Sohn war Neonazi

Kahlgeschorener Kopf, springerstiefel, erfüllt von hass gegen

Juden, ausländer – eigentlich gegen alle. ein neonazi in der Familie

– der eigene sohn.

Samstag, 6. April, 16.00 + 21.00

Wert(h)e Gäste: ralf Albrecht, Dekan

er ist dekan in nagold und Vorsitzender der christusBewegung in

Württemberg, die früher ludwig­hofacker­Vereinigung hiess.

lESEZEiCHEN

Mittwoch, 3. April, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

lebendig begraben (1)

Bei dem grossen erdbeben auf haiti 2010 wurde dan Woolley verschüttet.

er schildert, wie er das Unglück überlebt und verarbeitet

hat.

Donnerstag, 4. April, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

lebendig begraben (2)

Freitag, 5. April, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

lebendig begraben (3)

TV-SENDUNG AUF UND

FENSTEr ZUM SONNTAG-TAlK

SrF zwei: Samstag, 6. April, 17.10 Uhr / Sonntag, 7. April, 11.55 Uhr

SrF info: Samstag, 6. April, 18.30 Uhr / Sonntag, 7. April, 17.45 Uhr

Dr. lütz: Schein oder Sein

nicht wenige von uns lieben Fiktion mehr als die realität. Wir lieben

Fälschungen, weil sie Bequemlichkeit versprechen. Wir bleiben

unaufgeklärt wie der Protagonist im Film «die truman show», der

sein scheinbar geglücktes Kleinstadtleben in Wirklichkeit in einem

gigantischen Fernsehstudio verbringt. doch wie truman dämmert

uns irgendwann, dass es vielleicht noch dieses andere leben gibt:

Jenes in der Wirklichkeit – und darüber werden wir traurig.

mit seinem neuesten Buch «Bluff» führt uns der Bestsellerautor

und Psychiater manfred lütz vor, wie wir überschwemmt werden

von täuschungen und falschen gewissheiten und wie sehr wir uns

an der «Fälschung der Welt» – so der Untertitel des Buches – beteiligen.

Wie finden wir im «Bluff» zu einer Originalität, zu echtheit und authentizität?

lütz kommt zum schluss: «erst im horizont von gott

und liebe wird das leben echt». der Psychiater erklärt, warum gott

für ihn kein Bluff oder Phantasiegebilde ist.

SO EMpFANGEN SiE ...

radio life Channel

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oder über telefon 044 953 35 35.

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27.500, Fec 3/4 / 3. tonkanal

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informationen unter: www.erf­medien.ch/swisscomtv

radio ErF plus

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informationen unter www.erf­medien.ch/erfplus

antenne | April 2013 | 21


ADiO- UND TV-prOGrAMM |

rADiO liFE CHANNEl

TAGESprOGrAMM

MO.–DO.

6–20 Uhr stündlich news und

Wetter

06.00 life Channel der Morgen

tageschronik, gedankenstrich,

life news,

Presseschau, text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 life Channel am Morgen

life news, cd der Woche,

tagestipp

10.00 Themensendung

Kompass (di), Porträt

(mi), zoom (mo + do),

Kompass Basics (Fr)

11.00 Cappuccino

tagestipp, life news,

serie

12.00 life Channel info

Beiträge und infos,

life news

13.00 Musik Nonstop

17.00 Mixer

serie, life news, agenda

18.00 life Channel info

Beiträge und infos,

life news

19.00 Schere Stei papier

Kindersendung mit

vielen interessanten und

spannenden Beiträgen

20.00 Themensendung

Kompass (mo), Porträt

(di), zoom (mi), Kompass

Basics (do)

21.00 Musik Nonstop

24.00 Themensendung

01.00 Musik Nonstop

Fr.

Wie Mo.–Do., ausgenommen

20.00 Gottesdienst liVE

22.00 UNiTY

Jede Woche heisst es «UnitY»

im club hiltl in zürich. Positive

musik zum tanzen. Wir bringen

die Party zu euch nach hause.

SA.

8–20 Uhr stündlich news und

Wetter

08.00 life Channel der Morgen

10.00 Themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 life Channel info

13.00 Musik Nonstop

19.00 Schere Stei papier

20.00 relax

21.00 Musik Nonstop

24.00 relax

01.00 Musik Nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich news und

Wetter

Worship Nonstop

10.00 Gottesdienst

11.00 Fenster zum Sonntag

12.00 Worship Nonstop

19.00 Gottesdienst

20.00 Gottesdienst liVE

22.00 Worship Nonstop

24.00 Zoom

01.00 Musik Nonstop

= sendungen können als cd

gekauft werden.

HiGHliGHTS

THEMENSENDUNGEN

Dienstag, 9. April, 20.00 Uhr / Mittwoch, 10. April 10.00 Uhr

porträt: Manuela Steiner – Mit Kasperli und Clown erobert

sie Kinderherzen

als clownin oder hinter den Kulissen ihres Kasperli­theaters

taucht manuela steiner mit Kindern in eine andere Welt: ihr ziel ist

es, Kinder in ihren Fantasien freizusetzen, sie zum lachen, zum

nachdenken und zum staunen zu bringen – und dabei positive

Werte zu vermitteln. inspirieren lässt sie sich von ihren eigenen

Kindern.

Mittwoch, 10. April, 20.00 Uhr / Donnerstag, 11. April, 10.00 Uhr

Zoom: Die reformierten – Zwischen profilsuche, Ökumene-

Müdigkeit und reformationsjubiläum

seit zwei Jahren präsidiert gottfried locher den schweizerischen

evangelischen Kirchenbund (seK). in dieser zeit hat er sich für

eine vertiefte zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche

deutschland ausgesprochen, das grundproblem der Ökumene benannt

und sich dafür eingesetzt, dass die reformierte Kirche auch

öffentlich wieder stärker wahrgenommen wird. zum Beispiel in

öffentlichen Botschaften zu bedeutenden christlichen Feiertagen.

nach der hälfte seiner ersten amtszeit zieht der seK­Präsident

eine zwischenbilanz. ein gespräch mit gottfried locher über

die debatte um die Ökumene, das bevorstehende reformations­

Jubiläum und die politische Komponente der Kirche.

Donnerstag, 11. April, 20.00 Uhr / Freitag, 12. April, 10.00 Uhr

Kompass Basics: Das Höchste ist die liebe

liebe ist das höchste, was dem menschen angeboten und zur

Verfügung gestellt wird. mit ihrer schönheit und Vielfalt erinnert

sie an ein Kaleidoskop.

allerdings kann man sich damit auch schwer tun. Besonders dort,

wo Paulus ihre eigenschaften beschreibt. zum glück weiss Pfarrer

Peter schulthess etwas über diesen reichtum. er wird sich

den Fragen stellen und einen Weg ins reich der liebe ebnen.

HiGHliGHTS

THEMENSENDUNGEN

Freitag, 12. April, 24.00 Uhr / Samstag, 13. April, 10.00 Uhr

porträt: Samuel Kosewähr – Blind und trotzdem nicht

behindert

er ist erst 23 Jahre alt und hat trotzdem ein leben mit dramatischen

Wendepunkten hinter sich. mit 11 Jahren wurde er blind, in

seiner Jugendzeit verlor er seine mutter durch eine Krebserkrankung.

das lachen hat er trotzdem nicht verloren und auch durch

seine körperliche einschränkung lässt er sich nicht behindern. sein

antrieb ist die persönliche Beziehung zu Jesus christus.

der Uni­student ist gast im Porträt und erzählt aus seinem bewegten

leben.

GOTTESDiENSTE

Freitag, 12. April / Sonntag, 14. April, jeweils 20.00 Uhr

Gottesdienst liVE

aufzeichnung aus der gellertkirche, Basel (www.gellertkirche.ch)

Sonntag, 14. April, 10.00 + 19.00 Uhr

Gottesdienst bei life Channel

mit Pfarrer Jürg luchsinger, reformierte Kirchgemeinde, Birr

KiNDErprOGrAMM

Täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 Uhr

Schere, Stei, papier

mit andré und lucy (mo + di, do + Fr), Unterwägs (mi + sa), häsch

gwüsst? (mo – sa), Bibelquiz (di + do) und vielen anderen interessanten

und unterhaltenden Beiträgen.

SOUND

Jeden Sonntag von 00.00–09.00, 11.30–19.00 und ab 22.00 Uhr

Worship Nonstop

mit Worship nonstop begleitet life channel am sonntag durch

den tag. lobpreis und anbetungs­musik aus allen stilrichtungen

– lieder in vielen sprachen. musik, wie sie heute in gottesdiensten

rund um den globus gesungen wird. Bewusst unmoderiert lädt

Worship ein zum mithören und mitsingen!

22 | antenne | April 2013


8.–14. April 2013

rADiO ErF plUS FENSTEr ZUM SONNTAG

TAGESprOGrAMM

MO.–Fr.

06.00 Aufgeweckt

lied der Woche

Wort zum tag

anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 Neues leben

die hörbibel

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow creek,

glauben + denken,

Brennpunkt nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 Musik und mehr

Wort zum tag

Bibel heute

15.00 lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

aktuelles vom tag

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 lesezeichen

20.00 Themensendung

21.00 Calando

22.00 Neues leben

22.30 lesezeichen

23.00 Journal

aktuelles vom tag

SA.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

12.00 Themensendung

13.00 Musik und mehr

14.00 Bilanz

15.00 lesezeichen

16.00 Specials: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 lesezeichen

20.00 Specials

21.00 Musik spezial

22.00 Andachtszeit

22.30 lesezeichen

23.00 Musik spezial

SO.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 Bach-Kantate

11.45 Bibel heute

12.00 immer wieder Sonntags

13.00 Themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 lesezeichen

16.00 immer wieder Sonntags

17.00 Musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specials

22.00 Andachtszeit

22.30 lesezeichen

23.00 Oase

HiGHliGHTS

SpECiAlS

Mittwoch, 10. April, 20.00 Uhr / Donnerstag, 11. April, 11.00 Uhr

Glaube – erlebt, gelebt

eine christliche tagung krempelt das leben von Friederike Klenk

um und bringt frischen Wind in ihre kriselnde ehe.

Donnerstag, 11. April, 20.00 Uhr / Freitag, 12. April, 11.00 Uhr

Bilanz: Kraftvoll glauben

ein Forstwirt engagiert sich nicht nur für die Wälder, sondern

vor allem auch dafür, dass in seiner region lebendiger glaube

erfahren wird.

Sonntag, 14. April, 13.00 + 21.00 Uhr

Beten bringt’s: Beten, lieben, gestalten – Schöpfungsauftrag

und reich Gottes

«gottes reich» bauen in dieser Welt bedeutet nicht nur das evangelium

kommunizieren, sondern auch die Welt mitgestalten.

lESEZEiCHEN

Montag, 8. April, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Alles ausser Mikado (1)

Jürgen mette nimmt den leser mit auf eine reise durch die höhen

und tiefen einer chronischen Krankheit, die sein leben mehr und

mehr prägt.

Dienstag, 9. April, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Alles ausser Mikado (2)

Mittwoch, 10. April, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Alles ausser Mikado (3)

Samstag, 13. April, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Der Alltagsengel (1)

mal sitzt er auf dem Beifahrersitz, mal auf der Bettkante. er kann

reden oder schweigen. der alltagsengel von Ursula Koch ist ein

treuer Begleiter.

TV-SENDUNG AUF UND

FENSTEr ZUM SONNTAG-MAGAZiN

SrF zwei: Samstag, 13. April, 17.20 Uhr / Sonntag, 14. April, 11.45 Uhr

SrF info: Samstag, 13. April, 18.30 Uhr / Sonntag, 14. April, 17.45 Uhr

Vergeben und vergessen

Vergebung ist ein schlüssel für ein befreites leben. lasten lösen

sich und Wutgefühle verlieren ihre Wucht. selbst Psychologen

sind heute von der Kraft der Vergebung überzeugt, auch wenn sie

den religiösen Unterbau nicht teilen. Was in der theorie einfach

und überzeugend klingt, ist in der Praxis oft ein langer Prozess,

verbunden mit heftigen inneren Kämpfen.

heinz B. ist von seinem geschäftspartner um mehrere tausend

Franken betrogen worden. das Vertrauen ist dahin, die Freundschaft

zerbrochen, das Klima droht zu vergiften. heinz entschliesst

sich zu vergeben. doch vergessen kann er nicht.

rita z. erfährt per zufall vom seitensprung ihres mannes. sein

doppelleben schockiert sie, ihr eigener selbstwert ist im Keller.

die Beziehung ist gefährdet. rita kämpft mit ihren gefühlen, weiss

nicht, ob sie die Kraft hat, zu vergeben.

marco a. hat bei einem Unfall einen mann schwer verletzt. die Familie

des Opfers verzeiht ihm, doch er selber kann sich nur schwer

vergeben. die selbstvorwürfe drohen ihn zu zerfressen.

rEiSEN MiT ErF MEDiEN

irlands grandioser Südwesten

reisedatum: 15.–23. Juni 2013

Kommen sie mit uns auf eine reise durch das land der regenbogen.

inmitten schöner landschaft – direkt am lake Killarney –

finden auch sie ihre Oase für die sinne.

irland ist ein land, in das man sich sofort verliebt. Wild, fruchtbar

und sanft präsentiert sich die grüne insel ihren Besuchern.

Kraftvoll schlagen die Wellen an felsige Küsten und schwarzköpfige

schafe grasen auf weiten hügeln. geheimnisvoll ballen sich

Wolken zusammen, um sekunden später den energischen sonnenstrahlen

Platz zu machen. delfine spielen in ruhigen Buchten,

während Pferde einem auf jeder Koppel ihren warmen atem ins

gesicht blasen. atemberaubend!

diese erlebnisse möchten wir gerne mit ihnen teilen. deshalb

haben wir ein attraktives Programm für sie zusammengestellt.

Und wie immer in unseren erF­Ferien werden sie von einem

tollen team begleitet.

Weitere informationen unter www.erf­medien.ch/reisen oder

fordern sie den Prospekt an (044 053 35 35 / erf@erf.ch).

antenne | April 2013 | 23


ADiO- UND TV-prOGrAMM |

rADiO liFE CHANNEl

TAGESprOGrAMM

MO.–DO.

6–20 Uhr stündlich news und

Wetter

06.00 life Channel der Morgen

tageschronik, gedankenstrich,

life news,

Presseschau, text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 life Channel am Morgen

life news, cd der Woche,

tagestipp

10.00 Themensendung

Kompass (di), Porträt

(mi), zoom (mo + do),

Kompass Basics (Fr)

11.00 Cappuccino

tagestipp, life news,

serie

12.00 life Channel info

Beiträge und infos,

life news

13.00 Musik Nonstop

17.00 Mixer

serie, life news, agenda

18.00 life Channel info

Beiträge und infos,

life news

19.00 Schere Stei papier

Kindersendung mit

vielen interessanten und

spannenden Beiträgen

20.00 Themensendung

Kompass (mo), Porträt

(di), zoom (mi), Kompass

Basics (do)

21.00 Musik Nonstop

24.00 Themensendung

01.00 Musik Nonstop

Fr.

Wie Mo.–Do., ausgenommen

20.00 Gottesdienst liVE

22.00 UNiTY

Jede Woche heisst es «UnitY»

im club hiltl in zürich. Positive

musik zum tanzen. Wir bringen

die Party zu euch nach hause.

SA.

8–20 Uhr stündlich news und

Wetter

08.00 life Channel der Morgen

10.00 Themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 life Channel info

13.00 Musik Nonstop

19.00 Schere Stei papier

20.00 relax

21.00 Musik Nonstop

24.00 relax

01.00 Musik Nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich news und

Wetter

Worship Nonstop

10.00 Gottesdienst

11.00 Fenster zum Sonntag

12.00 Worship Nonstop

19.00 Gottesdienst

20.00 Gottesdienst liVE

22.00 Worship Nonstop

24.00 Zoom

01.00 Musik Nonstop

= sendungen können als cd

gekauft werden.

HiGHliGHTS

THEMENSENDUNGEN

Montag, 15. April, 20.00 Uhr / Dienstag, 16. April, 10.00 Uhr

Kompass: Auf zu neuen Ufern!

ein spannender neuer lebensabschnitt. die Kinder werden langsam

«flügge», die Partnerschaft tritt in eine nächste Phase ein, die

Pensionierung rückt näher … die richtige zeit über lebensentwürfe

nachzudenken, die neuen Freiheiten zu gestalten und vielleicht

gar das leben neu auszurichten. Wir sprechen mit gästen, die sich

genau mitten in diesen auseinandersetzungen befinden. – ein livemitschnitt

eines Podiumstalks vom 8. Februar in der gvc chile hegi

in Winterthur für die altersgruppe 44+.

Dienstag, 16. April, 20.00 Uhr / Mittwoch, 17. April, 10.00 Uhr

porträt: Daniel Hofer – «ich tue, was ich muss»

schon als 15­Jähriger wusste daniel hofer, für was er sich in

seinem leben einsetzen wird. ein Buch über verfolgte christen gab

damals den ausschlag. 1988 gründete er dann den schweizer zweig

von aVc, einer Organisation, die sich für christen in not engagiert.

anfang der 80er Jahre schmuggelte hofer Bibeln in den damaligen

Ostblock, heute reist er legal in staaten, in denen er benachteiligten

christen zu einer stimme und zu ihrem recht verhelfen will. Wenn

daniel hofer so viel not und leid sieht, gibt es da ein leben daneben,

in dem er ein zuhause und annehmlichkeiten geniessen kann? Und

wie ist es mit dem elan: ist hofer nach 25 Jahren in dieser arbeit

nicht doch ein wenig ernüchtert, oder sogar resigniert?

Mittwoch, 17. April, 20.00 Uhr / Donnerstag, 18. April, 10.00 Uhr

Zoom: Haben Bücher und Zeitschriften eine Zukunft?

mit der erfindung des Buchdrucks und mit der zunehmenden Bildung

der Bevölkerung wurden Bibeln, fromme Bücher und traktate

zum allgemeingut. mit den neuen möglichkeiten der digitalen

medien hat ein Umbruch eingesetzt, der auch den christlichen

Bücher­ und zeitschriftenmarkt durcheinanderwirbelt. haben

Bücher und zeitschriften in diesem Umfeld überhaupt noch eine

zukunft? – zoom hat direkt Betroffene zum gespräch eingeladen.

HiGHliGHTS

THEMENSENDUNGEN

Samstag, 20. April, 20.00 Uhr

relax: Gott lächelt mir freundlich zu

Freuen sie sich: den lieben gott gibt es wirklich! er mag nicht

immer mit allem einverstanden sein, was sie tun. aber dennoch

kann ihn nichts davon abhalten, sie freundlich anzulächeln. der

gemeindeleiter rick Warren zeigt die biblischen hintergründe

dieser Behauptung auf und lässt uns unser leben entspannter und

gleichzeitig engagierter angehen.

GOTTESDiENST

Freitag, 19. April / Sonntag, 21. April, jeweils 20.00 Uhr

Gottesdienst liVE

aufzeichnung aus der «chile hegi» (gVc), Winterthur

(www.gvc­winterthur.ch)

Sonntag, 21. April, 10.00 + 19.00 Uhr

Gottesdienst bei life Channel

mit Pfarrer Willi honegger, evangelisch­reformierte Kirchgemeinde,

Kirchberg

KiNDErprOGrAMM

Täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 Uhr

Schere, Stei, papier

mit Kiffen – no problem?! – adrian Kocher ist ein geübter Kiffer.

seine schulleistungen verschlechtern sich. doch er schiebt die

Probleme vor sich her und benebelt sich immer wieder. selbst als

seine mutter beim Waschen hasch entdeckt und der lehrer ein

intensives gespräch sucht, ist keine lösung in sicht. erst als adrian

das schlechte zeugnis mit Verweis erhält, wird Familie Kocher

aktiv und sucht eine Beratungsstelle auf. eine von vielen Kiffergeschichten

– spannend, lebensnah und informativ (mo + di, do + Fr).

zudem gibt es in scher, stei, Papier viele andere interessante und

unterhaltende Beiträge.

24 | antenne | April 2013


15.–21. April 2013

rADiO ErF plUS FENSTEr ZUM SONNTAG

TAGESprOGrAMM

MO.–Fr.

06.00 Aufgeweckt

lied der Woche

Wort zum tag

anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 Neues leben

die hörbibel

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow creek,

glauben + denken,

Brennpunkt nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 Musik und mehr

Wort zum tag

Bibel heute

15.00 lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

aktuelles vom tag

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 lesezeichen

20.00 Themensendung

21.00 Calando

22.00 Neues leben

22.30 lesezeichen

23.00 Journal

aktuelles vom tag

SA.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

12.00 Themensendung

13.00 Musik und mehr

14.00 Bilanz

15.00 lesezeichen

16.00 Specials: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 lesezeichen

20.00 Specials

21.00 Musik spezial

22.00 Andachtszeit

22.30 lesezeichen

23.00 Musik spezial

SO.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 Bach-Kantate

11.45 Bibel heute

12.00 immer wieder Sonntags

13.00 Themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 lesezeichen

16.00 immer wieder Sonntags

17.00 Musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specials

22.00 Andachtszeit

22.30 lesezeichen

23.00 Oase

HiGHliGHTS

SpECiAlS

Montag, 15. April, 20.00 Uhr / Dienstag, 11.00 Uhr

Wartburg-Gespräche: Europa – mehr als eine idee?

Was verbindet uns europäer? ein gespräch über die chancen und

grenzen europas.

Mittwoch, 17. April, 20.00 Uhr / Donnerstag, 18. April, 11.00 Uhr

Glaube + Denken spezial: Christliche philosophie (4) –

Alvin plantinga

der amerikanische Philosoph und bekennende christ alvin Plantinga

stellt und beantwortet die Frage, ob sich der christliche glaube

vernünftig begründen lässt und ob man als gläubiger mensch

mit recht behaupten kann: «ich weiss, dass gott existiert!»

Freitag, 19. April, 16.00 + 21.00 Uhr

Calando : «ich arbeite, also bin ich» – lebenskrise Arbeitslosigkeit

Und wieder eine absage – arbeitslosigkeit bedeutet lebenskrise.

doch es gibt die möglichkeit, selbstwert, Würde und lebenssinn

wiederzufinden.

lESEZEiCHEN

Montag, 15. April, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Die Heiden von Kummerow (1)

in einem norddeutschen dorf vor dem ersten Weltkrieg geben

sich der poltrige Pastor Breithaupt und der liebenswerte Kantor

Kannegiesser viel mühe, um die dorfkinder zu katechismus­ und

obrigkeitsfrommen christenmenschen zu erziehen.

Samstag, 20. April, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Gute-Nacht-Geschichten (1)

zum zurücklehnen und entspannen laden die «gute­nachtgeschichten»

von Brigitte troeger, christa spilling­nöker und

anderen ein.

TV-SENDUNG AUF UND

FENSTEr ZUM SONNTAG-TAlK

SrF zwei: Samstag, 20. April, 17.20 Uhr / Sonntag, 21. April, 12.05 Uhr

SrF info: Samstag, 20. April, 18.30 Uhr / Sonntag, 21. April, 17.45 Uhr

Hochzeitsreise ins Unglück

Quer durch den amerikanischen doppelkontinent und später nach

australien soll sie ihre hochzeitsreise bringen. dann aber stoppt

die reise in mexiko abrupt, der reisebus überschlägt sich. auch

heidi Fischer befindet sich unter den schwerverletzten.

eine «stimme» hatte sie vor dieser Busreise gewarnt. die gravierenden

Folgen ihres entscheids, doch mitzufahren: eine offene

Oberschenkelfraktur, vierfach gebrochener Beckenring, ein auseinandergesprengter

schambeinknochen, gebrochener Vorderarm

sowie ein verschnittenes gesicht und hände. Für heidi begann eine

lange zeit voller schmerzen und schreien, Operationen, scham,

falscher Behandlungen und regungslosem daliegen. Über 30

Operationen und 100 röntgenbildern hat sie bis heute durchlebt,

mit zählen hat sie inzwischen aufgehört. als heidi Fischer wieder

einmal operiert werden soll, weil ihr Bein nicht zusammenwachsen

will, ist sie psychisch am ende. ihre zwillingsschwester doris

versammelt einige christen an ihrem Bett und betet für sie. die

von schmerzen gequälte heidi schreit nur noch zu gott, er möge

helfen. da richtet sich das Bein und eine Operation wird hinfällig.

in ihrem leben und dem ihrer Familie hören die herausforderungen

nicht auf. doch das anliegen von heidi Fischer ist es, hoffnung

zu vermitteln und nicht aufzugeben.

rEiSEN MiT ErF MEDiEN

Wegen grosser Nachfrage

Wiederholung der reise

luthermusical in Eisenach

Neues reisedatum: 2.–7. Juli 2013

machen sie sich mit erF medien auf die spuren von martin luther

und besuchen sie als höhepunkt der reise das musical: «luther!

rebell wider Willen» in eisenach. zudem entführt sie diese reise

an die bedeutendsten Orte der reformation und sie erleben

geschichtliche, musikalische und kulturelle leckerbissen an historischen

schauplätzen. ihr reisebegleiter, Peter henning, kennt

eisenach und die region persönlich ebenso gut wie die lutherische

reformationsgeschichte.

Weitere informationen unter www.erf­medien.ch/reisen oder

fordern sie den Prospekt an (044 953 35 35 / erf@erf.ch).

antenne | April 2013 | 25


ADiO- UND TV-prOGrAMM |

rADiO liFE CHANNEl

TAGESprOGrAMM

MO.–DO.

6–20 Uhr stündlich news und

Wetter

06.00 life Channel der Morgen

tageschronik, gedankenstrich,

life news,

Presseschau, text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 life Channel am Morgen

life news, cd der Woche,

tagestipp

10.00 Themensendung

Kompass (di), Porträt

(mi), zoom (mo + do),

Kompass Basics (Fr)

11.00 Cappuccino

tagestipp, life news,

serie

12.00 life Channel info

Beiträge und infos,

life news

13.00 Musik Nonstop

17.00 Mixer

serie, life news, agenda

18.00 life Channel info

Beiträge und infos,

life news

19.00 Schere Stei papier

Kindersendung mit

vielen interessanten und

spannenden Beiträgen

20.00 Themensendung

Kompass (mo), Porträt

(di), zoom (mi), Kompass

Basics (do)

21.00 Musik Nonstop

24.00 Themensendung

01.00 Musik Nonstop

Fr.

Wie Mo.–Do., ausgenommen

20.00 Gottesdienst liVE

22.00 UNiTY

Jede Woche heisst es «UnitY»

im club hiltl in zürich. Positive

musik zum tanzen. Wir bringen

die Party zu euch nach hause.

SA.

8–20 Uhr stündlich news und

Wetter

08.00 life Channel der Morgen

10.00 Themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 life Channel info

13.00 Musik Nonstop

19.00 Schere Stei papier

20.00 relax

21.00 Musik Nonstop

24.00 relax

01.00 Musik Nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich news und

Wetter

Worship Nonstop

10.00 Gottesdienst

11.00 Fenster zum Sonntag

12.00 Worship Nonstop

19.00 Gottesdienst

20.00 Gottesdienst liVE

22.00 Worship Nonstop

24.00 Zoom

01.00 Musik Nonstop

= sendungen können als cd

gekauft werden.

HiGHliGHTS

THEMENSENDUNGEN

Dienstag, 23. April, 20.00 Uhr / Mittwoch, 24. April, 10.00 Uhr

porträt: Claudio Alder – Wenn der Tod uns nach vier Monaten

scheidet

endlich ist es soweit: claudio steht mit seiner Frau vor dem

traualtar, reist in die Flitterwochen und geniesst das eheleben zu

zweit zurück im alltag. doch schon nach nur vier monaten setzt

der unerwartete tod seiner Frau dem jungen glück ein ende.

sein leben lehrte ihn schon vor der ehe, dankbar zu sein und das

Bestehende mehr zu betonen als das Vergangene. das hilft ihm

auf beeindruckende Weise, auch jetzt groll und Bitterkeit schnell

über Bord zu werfen.

Donnerstag, 25. April, 20.00 Uhr / Freitag, 26. April, 10.00 Uhr

Kompass Basics: ist Gott grün?

grün ist die Farbe der hoffnung. es ist aber auch die Farbe der

ökologischen Parteien. Wie sieht es aber mit gott aus? ist gott

grün?

in der Bibel lesen wir davon, wie gott die Welt liebevoll und sorgfältig

geschaffen hat. nach dem vollendeten Werk hat er die erde

dann dem menschen anvertraut. ist gott als schöpfer der natur

also automatisch grün mit hauptanliegen Umweltschutz? Und was

heisst das für die menschen, die an gott glauben? müssen diese

ebenfalls grün leben?

Pfarrer Fredy staub stellt sich diesen Fragen in einer sendung, die

zum nachdenken anregen wird.

Samstag, 27. April, 20.00 Uhr

relax: Bitte recht freundlich

Wenn gott für uns ist, wer kann dann schon gegen uns sein?!

gehen wir doch entspannt und mit einem lächeln durchs leben.

egal, wie es aussieht. Unser lächeln ist ansteckend und damit erst

noch ein teil der Friedenserziehung dieser Welt. die Psychoanalytikerin

Katharina ley zeigt praktisch auf, wie wir einen befreienden

Umgang mit der Vielfalt in unserem alltag finden können.

HiGHliGHTS

THEMENSENDUNGEN

Montag, 29. April, 20.00 Uhr / Dienstag, 30. April, 10.00 Uhr

Kompass: Aufatmen als lebensstil

manchmal wirken christen verkrampft und unfrei. dabei hätten

sie allen grund immer wieder aufzuatmen. Oder doch nicht?

Wir unterhalten uns darüber mit rene christen, Pastor der Kirche

im Prisma, rapperswil:

Was ist gottes ursprüngliches design für mein leben? Was

hindert mich, darin zu leben? Wie überwinde ich entsprechende

destruktive lebensmuster? Welche schritte sind notwendig, um

ein leben in Freiheit zu erfahren und darin standfest zu werden?

Wie können menschen so richtig aufatmen?

GOTTESDiENSTE

Freitag, 26. April / Sonntag, 28. April, jeweils 20.00 Uhr

Gottesdienst liVE

aufzeichnung aus der Kirche im Prisma, rapperswil sg

(www.prisma­online.org)

Sonntag, 28. April, 10.00 + 19.00 Uhr

Gottesdienst bei life Channel

mit thomas Prelicz, evangelische gemeinde, Bremgarten

KiNDErprOGrAMM

Täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 Uhr

Schere, Stei, papier

mit der Fortsetzung von Kiffen – no problem?! (mo + di, do + Fr)

Unterwägs (mi + sa), häsch gwüsst? (mo – sa), Bibelquiz (di + do)

und vielen anderen interessanten und unterhaltenden Beiträgen.

26 | antenne | April 2013


22.–30. April 2013

rADiO ErF plUS FENSTEr ZUM SONNTAG

TAGESprOGrAMM

MO.–Fr.

06.00 Aufgeweckt

lied der Woche

Wort zum tag

anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 Neues leben

die hörbibel

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow creek,

glauben + denken,

Brennpunkt nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 Musik und mehr

Wort zum tag

Bibel heute

15.00 lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

aktuelles vom tag

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 lesezeichen

20.00 Themensendung

21.00 Calando

22.00 Neues leben

22.30 lesezeichen

23.00 Journal

aktuelles vom tag

SA.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

12.00 Themensendung

13.00 Musik und mehr

14.00 Bilanz

15.00 lesezeichen

16.00 Specials: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 lesezeichen

20.00 Specials

21.00 Musik spezial

22.00 Andachtszeit

22.30 lesezeichen

23.00 Musik spezial

SO.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 Bach-Kantate

11.45 Bibel heute

12.00 immer wieder Sonntags

13.00 Themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 lesezeichen

16.00 immer wieder Sonntags

17.00 Musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specials

22.00 Andachtszeit

22.30 lesezeichen

23.00 Oase

HiGHliGHTS

SpECiAlS

Montag, 22. April, 20.00 Uhr

Forum Single: leben mit Handicap – als Single

Vor zehn Jahren war helene Wiebe zu schwach zum gehen und

war auf fremde hilfe angewiesen. heute lebt sie wieder allein und

ist aktiv in der leitung ihrer gemeinde.

Mittwoch, 24. April, 20.00 Uhr / Donnerstag, 25. April, 11.00 Uhr

Jerusalem, Samarien und die Welt: Für Jesus vom anderen

Ende der Welt zu uns

Keith und marion Warrington haben als mentoren viele christen

ermutigt, gottes reich in dieser Welt zu bauen.

Samstag, 27. April, 16.00 Uhr

Wert(h)e Gäste: rolf Trauernicht, leiter Weisses Kreuz

der gebürtige Ostfriese will mit seinem Fachverband Orientierungsinseln

für sexualität, ehe und Familie schaffen und bieten.

lESEZEiCHEN

Montag, 22. April, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Das Tagebuch (1)

im neuen roman von thomas Franke führt ein geheimnisvolles

tagebuch den archäologen leon Weber auf die spur einer christin

des 18. Jahrhunderts. Über eine zeitspirale begegnen sich die

beiden.

Dienstag, 23. April, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Das Tagebuch (2)

Mittwoch, 24. April, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Das Tagebuch (3)

Donnerstag, 25. April, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Das Tagebuch (4)

Freitag, 26. April, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Das Tagebuch (5)

TV-SENDUNG AUF UND

FENSTEr ZUM SONNTAG-MAGAZiN

SrF zwei: Samstag, 27. April, 14.55 Uhr / Sonntag, 28. April, 12.00 Uhr

SrF info: Samstag, 27. April, 18.30 Uhr / Sonntag, 28. April, 17.45 Uhr

Himmelsstürmer

Welcher Bub träumt nicht von einem leben als Pilot. auf schwingen

den tristen alltag unter sich lassen und in der prallen sonne

dem himmel entgegenstürmen. nur Wenige schaffen es, diesen

traum zu verwirklichen. doch, wie traumhaft ist ein leben in

einem düsenjet wirklich?

andere definieren ihren «himmel» anders. zum Beispiel mit

einem Beruf, der sie erfüllt. sie gehen andere Wege als die allgemeinheit,

scheuen keine risiken oder setzen ihr leben ein, um

ihre Berufung umzusetzen. Oder jemand engagiert sich sozial, um

bedürftigen Personen zu helfen. Was ist die motivation dahinter?

Was treibt sie an? Fenster zUm sOnntag präsentiert spannende

«himmelsstürmer» und ihre geschichten.

rEiSEN MiT ErF MEDiEN

Das besondere Angebot:

JUBiläUMSKrEUZFAHrT

40 Jahre ErF Medien Schweiz: Jubiläumskreuzfahrt –

Sonnenland Kroatien und faszinierendes Montenegro

reisedatum: 5.–12. September 2013

die ms Belle de l’adriatique bietet ein neues Konzept im Bereich

der seekreuzfahrt. das kompakt gebaute schiff ermöglicht es,

kleine, verträumte häfen anzulaufen. die anzahl Passagiere ist

auf 200 begrenzt. das ermöglicht ausflüge in überschaubaren

gruppen. entdecken sie das wunderschöne land an der adria und

beenden sie die erlebnisreichen tage mit Blick auf die abwechslungsreiche

Küste.

Wer die adria und Kroatiens Küste mit dem schiff bereist, wählt

die traditionelle und schönste art, sich dem land zu nähern.

romantische Badebuchten, malerische alte Küstenorte und

interessante städte, ursprüngliche inseln und bizarre Felsenriffe

– szenen, die einem Jubiläumsprogramm würdig sind.

Weitere informationen unter www.erf­medien.ch/reisen oder

fordern sie den Prospekt an (044 953 35 35 / erf@erf.ch).

antenne | April 2013 | 27


TV-Tipp |

ErF 1 – das TV-programm

Auf dieser Doppelseite präsentieren wir ihnen die Highlights aus dem programm des TV-

Senders ErF 1. Die Empfangsinformationen finden Sie am Schluss der programmhinweise.

Mehr informationen unter www.erf1.ch.

MONTAG, 1. April

15.45 UHr FrEiTAG, 5. April

20.15 UHr FrEiTAG, 12. April 20.15 UHr

KUlTUr & KUliNAriSCHES

Konzert mit Yasmina Hunzinger

ihre stimme hat millionen begeistert: Bei der

tV­sendung «the Voice» trieb sie menschen vor

rührung die tränen in die augen.

DiENSTAG, 2. April 20.15 UHr

WirKliCH. liVE CAll-iN

Burnout – gefangen in der Erschöpfung?

ausgebrannt – nichts geht mehr. menschen, die

einmal leidenschaftlich für eine sache gebrannt

haben, sind scheinbar wie erloschen. Beim arzt

lautet die diagnose dann: Burnout. das ist kein

zustand, der sich von heute auf morgen einstellt,

sondern ein schleichender Prozess. am tiefpunkt

angekommen, hilft es nichts mehr, nein zu sagen

oder Prioritäten zu setzen. in dieser situation

finden sich viele in einer mehrwöchigen Kur

wieder, in der sie sich nur noch die Frage stellen

können, wie es soweit kommen konnte. nur

wenige wissen: die Probleme sind nicht nur in

den äusseren Umständen zu finden, sondern vor

allem in unserer eigenen inneren einstellung.

doch diese sogenannten «inneren antreiber» sind

uns oft verborgen.

MiTTWOCH, 3. April 20.15 UHr

HOF MiT HiMMEl

Trauma Missbrauch

eigentlich ist der ältere mann von nebenan wie ein

ersatzopa für sabine. sie bringt ihm samstags immer

die Brötchen. doch irgendwann will er mehr. sie

geht noch zur grundschule, als er sie das erste mal

sexuell missbraucht. Und er bleibt nicht der einzige,

der sich an ihr vergeht. erst mit 19 Jahren kann sie

aus dem teufelskreis ausbrechen. ihr kindlicher

glaube von früher ist zerbrochen. Wenn es gott

wirklich gibt, so denkt sie, dann ist er entweder ein

sadist oder alles andere als allmächtig. doch ganz

loslassen kann sie ihn nicht.

MONTAG, 8. April

20.45 UHr

ErF HÖrBAr

Videoclips – Back to the 90’s

gehen sie mit uns auf zeitreise in die 90er Jahre. Wer

diese songs noch kennt, wird kaum glauben, dass

sie schon so alt sind. eine spannende reise durch ein

buntes musikalisches Jahrzehnt. mit dabei: dc talk,

Jars Of clay, rebecca st. James, sixpence none the

richer, steven curtis chapman und cae gauntt. im

gepäck: Frisch entstaubte lieder, die einfach immer

noch gut sind.

MiTTWOCH, 10. April 21.15 UHr

HOF MiT HiMMEl

leben als patchworkfamilie

als der mann von thea eichholz stirbt, wird sie

mit mitte dreissig zur Witwe und alleinerziehenden

mutter von zwei söhnen. die trauer über den

Verlust verarbeitet die sängerin in liedern für

ein neues album. das hört wenige monate später

der alleinerziehende Vater steffen doll. er ist

ebenfalls Witwer. die lieder berühren ihn so sehr,

dass er sich entschliesst, ihr zu schreiben. aus

der anfänglichen Brieffreundschaft wird liebe.

zusammen wollen sie ein neues leben wagen.

das abenteuer Patchworkfamilie beginnt.

SAMSTAG, 13. April 21.15 UHr

FENSTEr ZUM SONNTAG-TAlK

Gott überraschend anders

«Kann ich jemals gewissheit erlangen, ob gott

existiert?» «Was würde mich davon überzeugen,

dass es gott tatsächlich gibt?» Professor

siegfried zimmer beschäftigt sich seit Jahrzehnten

intensiv mit solchen Fragen, theologischen

Konzepten und der entstehung von biblischen

texten. zimmer provoziert, will anregen über den

eigenen tellerrand hinauszudenken und steht

auch als theologe zu seinen offenen Fragen in

Bezug auf gott.

MONTAG, 15. April

21.15 UHr

ErSTAUNliCH

Geld und Bibel – in der Schuldenfalle

«am ende jedes siebten Jahres sollen alle schulden

erlassen werden.» Was taugen biblische Finanzprinzipien?

WErT(H)E GäSTE

Jan Vering, Dramaturg für Musik und Medien

Viele haben ihn als gospelsänger kennengelernt.

Oder als autor bei e.r.f. junge welle. heute macht

er theater in siegen.

iNSpiriErT

Werte: Christliche Ethik und Gesellschaft

Wie kann man eigentlich nach christlicher ethik

leben? reicht es, die zehn gebote zu halten oder

muss man mehr beachten?

28 | antenne | April 2013


| März

DiENSTAG, 16. April

20.15 UHr MONTAG, 22. April 20.45 UHr

SAMSTAG, 27. April

21.15 UHr

WArTBUrG-GESpräCHE

Europa – mehr als eine idee?

immer wenn es in europa schwierig wird, beschwören

Politiker die sogenannte «europäische

idee». nur der zusammenhalt europas garantiere

Frieden und Wohlstand. aber was genau

ist eigentlich diese europäische idee, die uns

mit anderen nationen des Kontinents verbindet?

Wirklich nur eine idee? Oder steckt mehr dahinter?

sind es gemeinsame Wurzeln und Werte,

die uns verbinden, und für die es sich zu kämpfen

lohnt? Wir reden darüber – auf der Wartburg,

mitten in europa.

FrEiTAG, 19. April 20.15 UHr

HOF MiT HiMMEl

«Mein Mann ist schwul!»

Ulrike haus ist zwanzig Jahre verheiratet und hat

mit ihrem mann acht gemeinsame Kinder. das

leben als hausfrau und mutter ist ihr traum. doch

als ihr mann in einen Burnout gerät, ist nichts mehr

so, wie es einmal war. ihr mann outet sich und

bekennt: «ich bin schwul!» Für Ulrike haus bricht

eine Welt zusammen. sie fragt sich, ob ihre ganze

ehe auf einer lüge aufgebaut war. Wie kann sie

jetzt weiterleben und was wird aus ihrer Familie?

SONNTAG, 21. April 21.45 UHr

ErF HÖrBAr

Gast: Sefora Nelson

hoffnungsvolle lieder einer sympathischen songwriterin,

die ihren glauben in Worte fasst.

DiENSTAG, 23. April 18.00 UHr

HOF MiT HiMMEl

Mein Himmelskind

sie wird ungewollt schwanger und entscheidet

sich gegen das Kind. Was nach dem schwangerschaftsabbruch

folgt, damit hat erika Wick nicht

gerechnet: Unerbittlich holt das geschehene

sie immer wieder ein. sie hat schuldgefühle

und depressionen bis hin zur todessehnsucht.

selbst als sie erneut schwanger wird, weicht das

schlechte gewissen nicht. im gegenteil: sie empfindet

die Beschwerden in der schwangerschaft

als verdiente strafe. durch die dauerbelastung

steht ihre ehe kurz vor dem aus. erika Wick ist am

tiefpunkt angekommen, als eine überraschende

Begegnung ihr wieder hoffnung gibt.

FrEiTAG, 26. April

20.15 UHr

FENSTEr ZUM SONNTAG-TAlK

im 4. lebens-Drittel

mit 60 Jahren reist miriam tilge das erste mal

nach indien. mehr widerwillig als freiwillig: reisen

ist nicht ihr ding, indien interessiert sie nicht.

ein Bekannter, der dort ein hilfswerk leitet, hat

sie jedoch dazu überredet. sie trifft auf die unvorstellbare

armut und entwickelt eine grosse liebe

für die menschen in diesem land. Kurzerhand

gründet sie das hilfswerk agape.

MONTAG, 29. April

19.15 UHr

GOTTESDiENST AUS MENlO pArK

Seel-o-logie – liebe

liebe hat einen grossen anteil daran, dass es unserer

seele gut geht. mehr noch: Unsere seele ist

für die liebe geschaffen. sie kann ohne sie nicht

leben. Pastor John Ortberg setzt die serie über

die Bedürfnisse unserer seele fort und betont,

dass unsere seele dazu geschaffen wurde, in einer

Beziehung mit gott zu leben. Wer stattdessen

gottes Willen in seinem leben immer und immer

wieder absichtlich missachtet, setzt seine seele

aufs spiel. John Ortberg ermutigt zu einem leben

mit und für gott.

MONTAG, 29. April 21.15 UHr

AlpHA KUrS EXprESS

Wie führt uns Gott?

Warum sollte ich mich von gott führen lassen?

Wie und wohin will er uns führen? nicky gumbel

erklärt grundlagen des glaubens.

HOF MiT HiMMEl

Die Blechdosen-prinzessin

sie liebt die Berge und das Wandern. als tourleiterin

führt regula havener sogar seilschaften

auf die schweizer Berge. Bis zum Februar 2000.

Beim Basketball erleidet sie ein schleudertrauma

und eine Fraktur des dritten halswirbels. sie hat

enorme schmerzen. nach zwei Jahren geht fast

gar nichts mehr. die einst so aktive schweizerin

ist halbseitig gelähmt und ans Bett gefesselt. sie

fühlt sich völlig wert­ und nutzlos. Bis die «Vision»

einer Blechdose ihrem leben eine völlig neue

Wendung gibt.

iNSpiriErT

Ehe: Mit Humor klappt´s besser

«humor ist der kleine Bruder des glaubens», sagt

ein jüdisches sprichwort. Beides, der glaube an

den lebendigen gott und eine gute Prise humor,

bilden eine tragfähige Basis für eine frohe ehe.

auch der heidelberger Paartherapeut arnold

retzer betont, dass humor in einer Beziehung ein

überaus wichtiger Punkt ist. lachen ist gesund

und schafft ein bisschen distanz zu den garstigkeiten

des lebens – und der ehe. darüber reden

wir mit Katrin und Florian mehring.

SO EMpFANGEN SiE DAS prOGrAMM VON ErF 1:

erF 1 kann in der schweiz über swisscom tV, satellit astra (12.460 ghz horizontal / symbolrate 27500, Fec ¾) und einige Kabelnetze empfangen

werden. Oder ganz einfach über internet – ohne zusatzprogramme: einfach www.erf1.ch eingeben und das live­Programm starten oder einen der vielen

Beiträge aus dem archiv wählen.

antenne | April 2013 | 29


twr |

Einer auf Siebentausend

Chinesische Schulung gibt Fundament

VON SUSANNE KOHLER

«Nichts Neues unter der Sonne»: In

China beantwortet TWR eine Frage, die

bereits vor 2000 Jahren gestellt wurde.

Damals sandte Gott den Evangelisten

Philippus zu einem Mann mit der Frage:

«Verstehst du auch, was du liest?» Dieser

antwortete: «Wie kann ich, wenn mich

nicht jemand anleitet?» Das dreijährige

Radioseminar SOTA (Seminary On The Air)

erfüllt genau diese Aufgabe. TWR möchte

mit diesem Bibelstudienprogramm ausgewählte

christliche Leiter fördern und

ihnen eine fundierte theologische Ausbildung

ermöglichen, die sie anderweitig

nicht bekommen würden.

In China werden täglich Tausende Menschen

Christen. An christlichen Leitern

fehlt es jedoch an allen Ecken und Enden.

Einige Gruppen der offiziellen protestantischen

Staatskirche Chinas (TSPM) melden,

dass sie nur einen einzigen ausgebildeten

Leiter für 7000 Christen hätten – in einigen

Gebieten sogar nur einen auf 40 000 Christen.

Überforderung ist vorprogrammiert …

Seit über zehn Jahren bietet deshalb TWR

das intensive theologische Aus- und Weiterbildungsprogramm

SOTA an. Nebst

täglichen Radiosendungen und einer Website,

wo Studienmaterial heruntergeladen

werden kann, gibt es auch örtliche Schulungstreffen.

Ein junger christlicher Mitarbeiter fand

Hilfe durch SOTA: «Ich hatte viele Probleme

und erreichte in meinem Dienst eine Art

Sackgasse. Ich hatte gehofft, eine systematische

Ausbildung zu absolvieren, um mir

das Rüstzeug anzueignen, damit ich ein

besserer Diener für Gott sein könnte. Ich

versuchte nach der Bibel zu leben. Doch

immer wieder merkte ich, wie mein Verhalten

nicht mit meinen Worten übereinstimmte.

Langsam erlosch mein Feuer für Gott

und meinen Dienst.

Die neue SOTA-Website hilft bei der theologischen Ausbildung.

Wenn ich predigte, beschlich mich manchmal

eine Furcht. Nach einiger Zeit begann

ich Leuten auszuweichen, dann Gottes Wort

und schliesslich auch Gott selbst. Ich spürte,

dass ich ein Problem hatte, doch wusste

ich nicht, was es war. Nach wie vor glaubte

ich daran: Gott würde mich nie verlassen

noch versäumen. Gott wollte, dass ich ihn

fände und mich auf ihn verliesse. Nachdem

er mir geholfen hatte, mit dem Wirrwarr in

meinem Herzen zurechtzukommen, gab er

mir die Möglichkeit ‹Seminary on the Air›

zu hören.

Durch SOTA lernte ich Lektionen über

Spiritualität, meinen Dienst, die Wahrheit

hinter der Endzeit und wie christliche Prinzipien

im täglichen Leben angewendet

werden können. Dies alles veränderte mein

Denken, und ich sah diese Dinge nicht mehr

länger negativ an. Im Gegenteil, nun begegnete

ich dem Leben und meinem Dienst mit

einer positiven Haltung – indem ich lerne zu

vergeben, zu verstehen und zu tolerieren.»

Bitte unterstützen Sie TWR in seiner wichtigen

Arbeit, Pastoren und Gemeindeleiter in

China zu schulen.

Quellen: «Operation World» von Jason Mandryk,

7th edition, 2010 | www.twr.org/judyblog

projekt

Radioseminar für China (SOTA)

Projekt-Nr. 63190

• Eine Schulung via Radio, Internet und

in persönlichen Treffen

• Richtet sich an chinesische Christen

und speziell an potenzielle kirchliche

Mitarbeiter.

• Inhalt: Überblick über Altes und Neues

Testament, systematische Theologie,

Kirchengeschichte, Pädagogik, Administration,

biblische Lebenshilfe, Predigtvorbereitung,

Mission und Evangelisation,

Sektenkunde

• SOTA in Mandarin: www.kzsxy.org

• Weitere Informationen:

www.erf-medien.ch/radioseminar

• Die Kosten für eine 45-minütige Sendung

betragen für Ausstrahlung und Betreuung

der Studenten pro Jahr rund 172 000 Franken

(pro Woche rund 3300 Franken). Die

Sendereihe wird täglich ausgestrahlt.

radio-TIPP

Life Channel

Beitrag zu «Radioseminar für China»

Fr, 12. April 7.10, 9.10, 17.40 Uhr

TWR ist die internationale Partnerorganisation von ERF Medien. TWR strahlt Radiosendungen in über 230 Sprachen aus (www.twr.org). Spenden für die internationale Arbeit von TWR bitte auf

folgendes Postkonto einzahlen: PC 87-649294-4, ERF Medien, Internationale Projekte, 8330 Pfäffikon. Wir senden Ihnen auf Wunsch gerne entsprechende Einzahlungsscheine zu. Spenden, die

auf dieses Konto eingehen, sind in den meisten Kantonen von den Steuern abziehbar.

30 | antenne | April 2013


www.erf.ch

SPENDENINFORMATION PER 28.02.2013

CHF 1 2 3 4 5

SPENDENZIEL 2013: 5.47 MIO.

erhaltene Spenden bis 28.02.2013

Fr. 626‘591

fehlende Spenden bis 28.02.2013

Fr. 285‘076

fehlende Spenden bis 31.12.2013

Fr. 4‘843‘409

Anpassung des Abobeitrags

12 Mal die antenne im

Briefkasten für 40 Franken

VON SIMON LEEMANN

| finanzen

Impressum

Herausgeber

ERF Medien

Witzbergstrasse 23

8330 Pfäffikon

Tel. 044 953 35 35

Fax 044 953 35 01

E-Mail erf@erf.ch

Internet www.erf.ch

Hanspeter Hugentobler

(Geschäftsführer)

Vorstand

Markus Schaaf (Präsident)

Peter Henning

Markus Hottiger

Hanny Maurer

Ingrid Rubli-Locher

Heiner Studer

Martin Voegelin

Redaktion

Verena Birchler (Leitung)

Tony Baumgartner

Rebecca Blatter

Marcel Eberle

Mathias Fontana

Heidi Pauli

Layout, Grafik

P+S Werbung AG

8184 Bachenbülach

www.pswerbung.ch

Druck

Ziegler Druck, Winterthur

Auflage 24000 Ex.

erscheint monatlich

Jahresabonnement

Fr. 40.– Der Abobeitrag

wird separat erhoben.

Spenden

Postkonto 84-183-1

Zürcher Kantonalbank Meilen

IBAN CH28 0070 0112 7002 2334 8

ERF Medien unterstützen Sie am besten,

wenn Sie Ihre Spende «ERF Medien allgemein»

tätigen. Dies gibt uns die Möglichkeit,

flexibel auf Spendenschwankungen bei

einzelnen Projekten zu reagieren. Gehen

für einzelne Projekte mehr ein als benötigt,

werden diese für ein ähnliches Medienprojekt

verwendet.

Wieder halten Sie eine Ausgabe des christlichen

Medienmagazins antenne von ERF Medien

in Ihren Händen. Monat für Monat bereiten ERF

Medien in der antenne Hintergrundartikel zu

den Programmen von Radio Life Channel, Radio

ERF Plus und der TV-Sendung FENSTER ZUM

SONNTAG auf. Kürzlich erreichte uns eine Rückmeldung

einer Leserin, die uns mitteilte, dass

sie jeweils kaum warten könne, bis die Zeitschrift

wieder in ihrem Briefkasten liege. Die

Macher der antenne freuen sich natürlich, wenn

die Zeitschrift gelesen und geschätzt wird.

Ab diesem Jahr beträgt der jährliche Abonnementsbetrag

40 Franken. Damit werden die

Produktions-, Druck- und Versandkosten des

Medienmagazins bezahlt. Bitte bezahlen Sie die

Abogebühr für das Jahr 2013 ein, am besten

gleich mit dem orangen Einzahlungsschein, der

dieser antenne beiliegt. Wenn Sie einen höheren

Betrag als 40 Franken einzahlen, wird der Rest

automatisch als Spende für ERF Medien verbucht.

Der Vorteil des orangen Einzahlungsscheins:

Er verursacht die geringsten Postgebühren

bei der Einzahlung und die Verbuchung

bei uns geschieht völlig automatisch, ohne personellen

Aufwand. Der Einzahlungsschein kann

auch als Vorlage für einen Dauerauftrag genutzt

werden. Die Abonnementsgebühr wird dabei nur

einmal jährlich abgebucht.

Wenn alle unserer rund 22 000 LeserInnen ihre

Abogebühr bezahlen, kommt ein Betrag von fast

900 000 Franken zusammen. Eine Summe, die

sehr willkommen wäre, beträgt doch unser

Spendendefizit per Ende Februar bereits wieder

rund 285 000 Franken. Herzlichen Dank!

TV – Radio – i n T e R neT

das christliche medienmagazin

März 2013

TV – Radio – i n T e R neT

www.erf.ch

das christliche medienmagazin

Februar 2013

TV – Radio – i n T e R neT

www.erf.ch

das christliche medienmagazin

dezember 2012

Wie genau sieht Gott aus?

Seite 4

Im Internet begegnet sich

die ganze Welt

antenne | April 2013 | 31

Seite 4

0 RZ ERF, Antenne 12_12.indd 1

Ein Fan der Bibel

Seite 3

Thomas – Zweifler

in bester Gesellschaft

Seite 9

Er boxte sich zum Leben

Seite 3

Der Mensch schuf Gott

nach seinem Bilde

Seite 8

0 RZ ERF, Antenne 02_13.indd 1 11.01.13 14:12

Wenn es uns dreckig geht,

hilft auch kein Disneyland

Nächstenliebe

für Ungeliebte

Seite 3

Hilfe, mein Kind

ist auf Facebook!

Seite 16

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Miriam Tilge Alphavision, John

Ottberg

S. 30 TWR


Menschen, die lesen, wachsen!

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Impulstreffen (siehe unten).

Telefon: 043 288 80 10 | Fax: 043 288 80 11 | info@bvmedia.ch

www.bundes-verlag.ch | faithbook.ch | jesus-netzwerk.ch

Impulstreffen

Events, die unter die Haut gehen

Die Zeitschriftenmacher von SCM bvMedia laden ein zu besonderen Erlebnisund

Impuls-Events, die garantiert in Erinnerung bleiben.

+ Unterwegs mit Schweizer Autoren, bekannten Persönlichkeiten und dem Verlagsteam.

+ Wie Jesus mit den Jüngern auf dem Weg sein zu besonderen und alltäglichen Orten,

Lebensfeldern und Brennpunkten der Gesellschaft.

+ Mit offenen Sinnen und Herzen Gottes Spuren entdecken, kreuz und quer in der Schweiz.

+ Orte, Stimmungen, Geschichte und Geschichten auf sich wirken lassen.

+ Sich begegnen, ins Gespräch kommen, austauschen, diskutieren.

+ Entdecken, wie Glaube und Alltag zusammenfinden können.

+ Persönlich ermutigt und im Glauben erfrischt werden.

15. Juni 2013 |

„Blickwechsel am Gipfelkreuz

| Ermutigun-

gen aus der Höhe für

Glauben und Leben“

| Leichte Wanderung zum

Gipfelkreuz am Bäderhorn

|

Simmental/Jaunpass

|

mit Daniel Zindel, Pfarrer,

Gesamtleiter der „Stiftung

Gott hilft“, AUFATMENund

Buchautor

26. Oktober 2013

|

„Geld+Geist“

| Zürich |

mit

Jürg Opprecht, Besitzer

des 5-Sterne-Hotels „Lenkerhof“,

Stifter „Business

Professional Network“, Maler,

Initiant „Forum Christlicher

Führungskräfte“

3. Mai 2014 |

„KraftWorte“ |

St. Gallen | mit Thomas

Härry,

Dozent, Referent,

Autor und Theologischer

Leiter SCM bvMedia

Kommen Sie mit auf diese kleinen, aber feinen Chrüz+Quer-Impulstreffen!

Platzzahl beschränkt, mit Anmeldung.

www.chruezundquer.bvmedia.ch | chruezundquer@bvmedia.ch |Telefon 043 288 80 13

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