antenne März 2013

erf4medien

Unser Alltag fordert uns heraus. Wir müssen Entscheidungen fällen, Arbeiten abliefern, Leistung erbringen – und wenn möglich sollten wir dies mit einem fröhlichen Lächeln tun. Aber nicht immer ist uns darum. Oft sind wir müde und abgespannt. In solchen Momenten wächst die Sehnsucht nach Ruhe, nach einer Zeit, in der wir vielleicht unser Leben einmal gründlich überdenken können.

das christliche medienmagazin

März 2013

www.erf.ch

Ein Fan der Bibel

Seite 3

TV – Radio – Internet

Thomas – Zweifler

in bester Gesellschaft

Seite 9

Wenn es uns dreckig geht,

hilft auch kein Disneyland

Seite 4


editorial |

Kreuz ist Trumpf!

Unübersehbar hing es an der Aussenwand eines

Parkhauses des Flughafens Zürich-Kloten: Das riesige

Werbeplakat der Airline mit dem berühmten Schweizer

Kreuz auf dem Heck – und dem Slogan: «Kreuz ist

Trumpf».

Das Wort «Trumpf» kennen alle Jass-Freunde gut. Wer

viele Trumpfkarten besitzt, hat grosse Chancen auf

einen Sieg. Im Online-Lexikon Wikipedia lese ich, dass

«Trumpf» die Abkürzung von «Triumph» ist. Und unter

dem Stichwort «Kreuz» erklärt Wikipedia: «Das Kreuz

symbolisiert die Verbindung zwischen dem Irdischen

und dem Göttlichen. Das Kreuz symbolisiert zum einen

den Opfertod Jesu Christi, zum anderen die Verbundenheit

des Menschen mit der Erde und den Mitmenschen

(waagrechte Achse des Kreuzes) sowie mit dem Göttlichen

(senkrechte Achse des Kreuzes)».

Noch prägnanter bringt es der Apostel Paulus im Brief

an die Christen von Ephesus auf den Punkt: «Christus

ist für alle Menschen am Kreuz gestorben, damit wir

alle Frieden mit Gott haben. In seinem neuen Leib, der

Gemeinde Christi, können wir nun als Versöhnte miteinander

leben.»

Das Kreuz ist das Zeichen, dass wir uns den Himmel

nicht verdienen müssen, weil Gott schon Frieden mit

uns geschlossen hat. Der Himmel steht für uns offen,

wenn wir auf seine Versöhnung eingehen. Und dank

dieser Versöhnung können wir auch versöhnt miteinander

leben. Das Kreuz ist darum das Zeichen der Verbundenheit

von Gott mit uns. Und das leere Kreuz zeigt,

dass Jesus Christus an Ostern von den Toten auferstanden

ist und so den Tod besiegt hat.

Deshalb ist Kreuz tatsächlich Trumpf!

Thomas – Zweifler in bester Gesellschaft

| THEMA

Thomas gehörte zum engen Umfeld

von Jesus. Er erzählt, wie er Ostern

erlebt hat: «Ungerecht finde ich das,

einfach ungerecht. Alle Welt nennt mich

den ‹ungläubigen Thomas›. Als sei ich

ungläubiger gewesen als meine Kolleginnen

und Kollegen. Dabei hat niemand von

denen auch nur einen Funken Glauben

und Hoffnung gehabt, nachdem alles zu

Ende war. Alle haben sie sich verkrochen,

als man unseren Freund und Lehrer

Jesus als Terroristen angeklagt, gefoltert

und brutal exekutiert hatte.»

Seite 9

Auf den Spuren von Jesus Christus

| FILMTIPP

Luke Gasser, Schweizer Filmemacher

und Rockmusiker, erzählt das

Leben von Jesus Christus mit seinem

Film «The Making of Jesus Christ». Er

machte sich mit einem kleinen Team auf

Spurensuche in Israel, drehte Spielszenen

mit Schauspielern und liess Theologen

und den Hollywood-Starregisseur

Paul Verhoeven zu Wort kommen.

Seite 13

Verbesserte Publikumsforschung

| MEDIENBLOG

Bisher wurde für die TV-Einschaltquote

nur erfasst, wer das Programm live

am heimischen Fernseher schaute. Neu

wird auch das zeitversetzte und mobile

TV-Schauen und der Fernseh- und Radiokonsum

am PC mitgezählt.

Seite 14

Hanspeter Hugentobler

Geschäftsführer

monats-thema

Der Kreuzweg

Erleben Sie mit unserem Reporter den

Kreuzweg vor Ort. Ostern einmal ganz

anders.

18.–23. März und 25.–28. März

11.50 und 17.10 Uhr


| porträt

Seit 40 Jahren beschäftigt er sich mit der Guten Nachricht – mit Herz und Verstand

Ein Fan der Bibel

VON REBECCA BLATTER

Siegfried Zimmer ist ein Brückenbauer zwischen wissenschaftlicher Theologie und erwecklichem

Glauben.

«Ich sage nicht, Christen sind bessere

Menschen – aber die biblische Botschaft

hat verbessernden Einfluss», sagt Siegfried

Zimmer. Er ist Theologie-Professor

und überzeugt, dass die Wissenschaft und

der Glaube vereinbar sind.

Nach einem Autounfall ringt Siegfried

Zimmer, der damals an einer Pädagogischen

Hochschule Geschichte und Politik

studierte, ein halbes Jahr lang mit dem Tod.

Doch der junge Mann überlebt und ist

überzeugt, dass er dies Gott zu verdanken

hat. Tief berührt von dieser Erfahrung

unterbricht er sein Studium und besucht

eine freikirchliche Bibelschule. Bald sind

ihm die Ansichten dort aber zu eng. «Mir

fehlte der Sauerstoff zum Denken.» Und er

entscheidet sich, an einer Universität Evangelische

Theologie zu studieren.

Heute ist er Professor für Evangelische

Theologie und Religionspädagogik. Im

Vergleich zu anderen Theologie-Professoren

ist Siegfrid Zimmer aber eher untypisch.

«Mir tat die Beschäftigung mit der

wissenschaftlichen Theologie gut. Mein

persönlicher Glaube an Gott vertiefte sich

in dieser Zeit.» Trotz seines Fasziniertseins

von der biblischen Botschaft spornt er

seine Studierenden immer wieder dazu an,

sich kritisch mit der Bibel auseinanderzusetzen.

«Mit der Religion ist es wie mit der

Politik: Man darf nicht alles glauben. In

beiden Gebieten ist schon zu viel Schlechtes

passiert. Daher ist stets ein kräftiger

Schuss Skepsis angebracht.»

Der Theologie-Professor ist überzeugt,

dass auch der Verstand ein Geschenk

Gottes ist und er betont, dass die europäischen

Universitäten im Mittelalter aus

christlichen Motiven gegründet wurden.

Trotzdem ist es nicht einfach, im Theologiestudium

die Balance zu finden zwischen

wissenschaftlichem Arbeiten und persönlichem

Glauben. «Theologiestudierende, die

im Glauben behütet aufgewachsen sind, haben

grosse Probleme mit der modernen

Bibelwissenschaft. Die wissenschaftlichen

Erkenntnisse erschüttern den bisherigen

Glauben dieser Studierenden.» Siegfried

Zimmer möchte ihnen über diese Schwierigkeiten

hinweghelfen. Und dieses Ziel

verfolgt er auch ausserhalb der Hochschule

in Vorträgen und Bibelworkshops mit

grossem Erfolg. Nicht zuletzt deshalb, weil

es ihm immer wieder gelingt, auch zu

kirchenfernen Menschen einen Zugang zu

finden. Er ist der Ansicht: «Viele Theologen

reden zu akademisch.» Er jedoch möchte

seine Vorträge verständlich und spannend

wie einen Krimi gestalten. Und doch tut er

dies mit der nötigen wissenschaftlichen

Sorgfalt.

Allen atheistischen Behauptungen über

Jesus zum Trotz sagt er: «Ich orientiere

mich an Jesus aus Nazareth und zwar vor

allem aufgrund seiner Zuwendung zu den

Armen, den Leidenden und den gesellschaftlich

Ausgegrenzten. Ich liebe seine

Botschaft, weil sie die Menschen rücksichtsvoller,

barmherziger und liebevoller

macht.»

TV-TIPP

FENSTER ZUM SONNTAG-Talk

Gott überraschend anders

Sa, 9. März

17.20 Uhr

18.30 Uhr

So, 10. März 14.25 Uhr

17.45 Uhr

radio-TIPP

Life Channel

Kompass: Gott überraschend anders

Mo, 11. März

20.00 Uhr

Di, 12. März

10.00 Uhr

antenne | März 2013 | 3


thema |

Der Kreuzweg – der Weg, den Jesus für uns ging

Wenn es uns dreckig geht, hilft uns

auch kein Disneyland

VON VERENA BIRCHLER

Unser Alltag fordert uns heraus. Wir

müssen Entscheidungen fällen, Arbeiten

abliefern, Leistung erbringen – und wenn

möglich sollten wir dies mit einem fröhlichen

Lächeln tun. Aber nicht immer ist

uns darum. Oft sind wir müde und abgespannt.

In solchen Momenten wächst die

Sehnsucht nach Ruhe, nach einer Zeit, in

der wir vielleicht unser Leben einmal

gründlich überdenken können.

Persönlich mache ich mich in solchen

Zeiten gerne auf den Weg. Nicht auf irgendeinen

Weg. Sondern auf den sogenannten

Kreuzweg. Vor vielen Jahren habe

ich entdeckt, wie gut diese Art von Unterwegssein

meiner Seele tut. Viele von uns

sind irgendwo schon an Kreuzwegen vorbeigekommen.

Wege, welche die Stationen

von Jesus während der Osterzeit zeigen,

von der Verurteilung bis hin zur Auferstehung.

Leider lassen sich wenige auf diese

Art von Lebensmeditation ein. Schade.

Denn das Gehen mit diesen österlichen

Gedanken kann uns zur Ruhe bringen.

Shoppingmeile statt Kreuzweg

Heute ist Ostern längst nicht mehr die

Zeit der Besinnung. Heute bedeutet Ostern

nicht viel mehr als Konsum- und Urlaubskarawanen.

Ostern ist, wenn die Angebote

in den Konsumtempeln fast so reisserisch

sind wie an Weihnachten und wenn die Autos

im Stau stecken bleiben, weil alle für ein

paar Tage Ferien machen möchten. Und

die grösste Sorge an Ostern sind bestenfalls

noch die Benzinpreise. Was kümmern

da Kreuz und Leiden. An Karfreitag wäre

eigentlich Schweigen angesagt. Das passt

aber nicht in die Medienkonzepte der Freizeitanbieter.

Schweigen ist so schwer zu

vermarkten. Wir gehen lieber auf die Shoppingmeile

statt auf den Kreuzweg – das

vermeintliche Glück des Konsumrausches.

Aber wir alle kommen einmal an einen

Kreuzweg: In einen Lebensabschnitt, in

eine Lebenssituation, die für uns schmerzvoll

sind. Dem Leiden kann man nicht

immer ausweichen. Und eines ist sicher:

Wenn wir auf diesem Weg angekommen

4 | antenne | März 2013


| Thema

sind, kümmern sich all die Produkteanbieter

nicht um uns. Weder der iPhone-Produzent

noch der Disney-Konzern und auch

kein Coca-Cola-Anbieter sorgen sich für

uns, wenn wir Hilfe für unsere Seele, für

unser Leben brauchen. Dieselben Lebensoptimierer,

die uns jahrelang eingelullt

haben mit der Botschaft «Konsumiere,

dann bist du», schweigen, wenn es uns

schlecht geht. Wir können sie für dieses

Denken auch nicht verantwortlich machen.

Denn wir selber haben uns für dieses

Konsumverhalten entschieden. Und wir

tragen dann nicht selten dafür auch die

negativen Folgen.

Darum lohnt es sich auch, im ganz normalen

Alltag sich auf Wege der Ruhe, der

Stille, der Kontemplation

zu machen. Darum

nehme ich Sie mit

in die Erfahrung des

Kreuzwegs, den man

ganzjährig erleben

kann. Dazu braucht

man auch keinen fest

installierten Kreuzweg

mit Bildtafeln: Man kann auch einfach

die Bibel nehmen, die Ostergeschichte

aufschlagen und seinen eigenen Kreuzweg

gehen. Irgendwann, irgendwo.

Lesen Sie dazu die ganze Ostergeschichte

(zum Beispiel in Matthäus 26,31–28,20).

So haben Sie das Ereignis wieder ganz vor

sich. Und nun machen Sie sich einfach auf

den Weg. Für solche persönliche Zeiten

eignen sich natürlich Wege in der Natur

sehr gut. Aber genauso spannend kann es

sein, mit diesen Ostergedanken durch eine

Stadt zu gehen. Ob Sie sich da an die bekannten

14 Stationen halten oder nicht, bleibt

Ihnen überlassen. Sie können die Ostergeschichte

auch für sich selber in verschiedene

Abschnitte einteilen. Betrachten Sie die

folgenden Vorschläge, welche den Kreuzweg

unvollständig wiedergeben, einfach

als Anregung.

Station 1: Jesus wird durch Judas

verraten (Matthäus 26,47–50)

Es gibt eine Legende um Leonardo da

Vincis Abendmahl. Wahr oder nicht, sie

regt mich zum Denken an. Da Vinci suchte

am Ende des 15. Jahrhunderts dreizehn

Er ist gestorben, damit wir

umfassende Vergebung erleben

können. Oft werden wir am

Glücklichsein gehindert, weil wir

nicht vergeben können.

Gesichter, die Jesus mit seinen zwölf Gefährten

darstellen könnten. In Mailand fand

er diese ausdrucksstarken Bürger und so

porträtierte er einen nach dem anderen:

als Jakobus, als Petrus, als Johannes und

alle anderen. Zuletzt fehlten dem Künstler

nur noch zwei Köpfe: jener von Judas und

jener von Jesus. Einen Jesus fand da Vinci

schliesslich in einem jungen Mann. Sein

Gesicht drückte mit seiner durchscheinenden

Art beinahe jenseitige Reinheit aus.

Dieser junge Mann wurde als Christus

verewigt, das Haupt leicht geneigt, die

Augen gesenkt.

Nun fehlte da Vinci nur noch der Judas.

Aber nirgends fand er ein Gesicht, in dem

die Verzweiflung, die Falschheit und die

Zerrissenheit der

verräterischen Judasseele

zum Ausdruck

kamen. Deshalb blieb

Judas im Fresko von

da Vinci für viele Jahre

gesichtslos. Nach

mehreren Jahren aber

fand er ihn: Es war ein

Mailänder mittleren Alters mit zerquälten

Zügen und Augen, die nichts mehr erwarteten.

Auch dieser Mann sass da Vinci

bereitwillig Modell. Nun endlich malte er

ihn hinein in den Kreis der aufgewühlten

Jünger, die gerade erfahren haben, dass

einer von ihnen Jesus verraten würde. Da

Vinci malte den Judas mit abgewandtem

und im Schatten liegenden Gesicht.

Ostern kann man nur versöhnt wirklich

erfahren

Jesus musste verraten werden, damit sich

die Geschichte erfüllt. Damit durch die

Auferstehung ewiges Leben auch für uns

wirklich wird. Aber Verrat ist immer

schmerzhaft. Wir selber sind vielleicht

auch schon in irgendeiner Weise verraten

worden. Und wir selber haben dies vielleicht

auch schon getan. Jesus ist aber

nicht bei diesem Verrat stehen geblieben.

Er ist den Weg weiter gegangen, hat das

Kreuz auf sich genommen. Er ist gestorben,

damit wir umfassende Vergebung

erleben können. Oft werden wir am Glücklichsein

gehindert, weil wir nicht vergeben

können. Vielleicht wäre jetzt der Moment,

sich bewusst über unversöhnte Momente

Der Kreuzweg und seine Stationen

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

9.

10.

Jesus wird zum Tod

verurteilt.

Jesus nimmt das Kreuz

auf seine Schultern.

Jesus fällt zum ersten

Mal unter dem Kreuz.

Jesus begegnet seiner

Mutter.

simon von Cyrene hilft

Jesus das Kreuz tragen.

Jesus wird seiner Kleider

beraubt.

Jesus wird an das Kreuz

genagelt.

Jesus stirbt am Kreuz.

Jesus wird vom Kreuz

genommen.

der Leichnam Jesu wird

ins Grab gelegt.

Es gibt verschiedene Varianten

von Kreuzwegen.

antenne | März 2013 | 5


thema |

In der Ruhe eines anbrechenden Tages lässt sich die Nähe Gottes noch frei von Stress und Hektik finden.

im Leben Gedanken zu machen. Wir können

Ostern erleben, indem wir uns versöhnen.

Station 2: Pilatus übergibt Jesus zur

Kreuzigung (Matthäus 27,15–26)

Pilatus fällt im Prozess gegen Jesus das

Urteil: Auspeitschung durch die Geisel und

Tod durch Kreuzigung. Dabei versuchte er

noch, seine Verantwortung auf das Volk

abzuschieben. Aber für das Urteil bleibt

letztendlich doch er verantwortlich. Die

entehrende Art durch «Tod am Kreuz»

wurde vor allem für Verbrecher aus der

Unterschicht vollzogen, vorzugsweise für

Sklaven, politische Rädelsführer und Gewaltverbrecher.

Damals war dieses Urteil so

verpönt, dass man sich kaum traute, das

Wort «Kreuz» überhaupt auszusprechen.

Für mich ist bei dieser Station immer ein

Moment besonders ärgerlich. Es ist die

Stelle, wo Pilatus sich dem Druck des

Mobs fügt und Jesus der Meute ausliefert.

Dazu liess er sich Wasser bringen, wusch

sich vor den Leuten die Hände und meinte:

«Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen.

Das ist eure Sache!» Zynismus pur.

Für unser Handeln müssen wir selber die

Verantwortung übernehmen

Dumm nur, dass das, was Pilatus uns da

vorgemacht hat, heute so aktuell praktiziert

wird wie damals. «Wir waschen

unsere Hände in Unschuld!» Und wir

machen es uns manchmal ganz schön

einfach. Eine Umfrage unter Jugendlichen

zwischen 14 und 16 Jahren hat ergeben,

dass mehr als die Hälfte keine Ahnung

mehr hatte, was in Deutschland zur Zeit

Hitlers passierte. Sie fanden das, was

damals geschah, zwar nicht in Ordnung.

Aber was kann man schon dagegen machen

… Resignation, passiv zuschauen,

wenn Unrecht geschieht – auch das ist

eine Art von «Hände in Unschuld waschen».

Es geschieht tagtäglich viel Unrecht. Nicht

nur irgendwo weit weg, sondern auch in

der Nähe. Deshalb lohnt es sich, darüber

nachzudenken, wo ich etwas Gutes tun

kann, wo andere wegschauen. Wehre ich

mich für eine ungerecht behandelte Nachbarin?

Helfe ich, wenn ein Mensch inmitten

einer Menschenmasse am Boden liegt

oder schaue ich verschämt weg? Vielleicht

sollten wir alle etwas mehr Dreck an

unseren Händen haben statt sie in der

vermeintlichen Unschuld zu waschen.

Station 3: Jesus bricht unter dem Kreuz

zusammen (Johannes 19,16)

Auf dem Weg nach Golgatha fällt Jesus

zwei Mal unter der Wucht des Kreuzes

zusammen. Die Last wird ihm zu gross. Er

schafft es nicht mehr. Nach dem ersten

Mal rafft er sich nochmals auf. Unterwegs

wird ihm geholfen. Trotzdem: Wieder drückt

das Kreuz unkontrolliert auf seinen Körper,

mit dieser ganzen Last schlägt er auf dem

Boden auf. Ein zweites Mal auf dem gleichen

Weg hinzufallen, das ist besonders

erniedrigend. Damit kommt uns Jesus noch

näher. Jesus ist wirklich ganz Mensch

geworden.

Auch wir versagen in den Anforderungen

des Lebens. Bewusst, vielleicht auch, weil

wir zu wenig achtsam durchs Leben gehen.

Im Gegensatz zu Jesus tun wir das bei

weitem mehr als zwei Mal. Wie oft gehen

wir sehenden Auges in Situationen, von

6 | antenne | März 2013


| Thema

denen wir wissen, dass sie uns nicht gut

tun.

Wer hinfällt, muss sich beim Aufstehen

neu orientieren

Uns ist klar, dass wir uns durch Überforderung

schaden. Dass wir anderen, die wir

überfordern, schaden. Diese Momente

führen uns in eine Negativspirale. Einmal

hinfallen, das können wir uns ja noch verzeihen.

Dann nehmen wir uns vor, nicht

mehr zu fallen. Uns nicht mehr in negative

Situationen zu bringen. Nichts mehr zu

tun, das uns von Jesus trennt. Wir setzen

alles daran, um ja keine Fehler mehr zu

machen. Aber schaffen wir das dann auch?

Wenn wir ein zweites Mal fallen, sind wir

von uns enttäuscht, wir sind deprimiert

und scheinbar nicht in der Lage, mit Anstand,

ohne Fehler, ohne Sünden durchs

Leben zu gehen. Jesus ist zwei Mal hingefallen.

Für einen Sohn des lebendigen

Gottes ist das ganz schön viel. Aber damit

ist er uns nahe gekommen. Denn Jesus

hat sich wieder aufgerafft. Wir sollten uns

dankbar bewusst sein, dass Jesus uns

nicht am Boden sehen will. Egal, wie oft

wir fallen: Er hilft uns in den Momenten, in

denen wir uns wieder neu orientieren

müssen. Mir gefällt ein Satz, der seit

einiger Zeit auf Spruchkarten zu sehen ist:

«Hinfallen – Aufstehen – Krone richten!»

Wenn wir fallen, ist Jesus uns nah.

Station 4: Jesus wird ans Kreuz genagelt

und stirbt (Johannes 19,18–37)

Weltweit werden am Karfreitag die Kreuzigungsszenen

nachgespielt. Während bei

uns für viele Menschen Ostern so bedeutungsleer

sind wie die aufgemotzten Osterhasen,

nehmen in anderen Erdteilen

Menschen die Osterbotschaft so ernst,

dass sie das Leiden Jesu physisch spürbar

nacherleben möchten. Besonders heftig

sind die blutigen Osterbräuche auf den

Philippinen. Auf dem

südostasiatischen

Inselstaat ist das

Osterritual blutig

und schmerzvoll.

Vor allem in Dörfern

lassen sich jedes

Jahr am Karfreitag

Männer und Frauen

freiwillig kreuzigen. Die Zeremonie beginnt

mit der Selbstgeisselung. Danach

werden die Gefangennahme und die Verurteilung

von Jesus in einer Aufführung

nachgespielt. Nach der Aufführung tragen

die Gläubigen ihr Kreuz auf einen Hügel,

Wir können also weiterhin

uns abrackern auf der Suche

nach einem perfekten Leben

– wir finden es nur in den Armen

Gottes.

auf dem man sie kreuzigt. Zehn Zentimeter

lange Nägel werden ihnen ohne jegliche

Betäubung durch die Handflächen und

Füsse geschlagen.

Wir können den Tod nicht besser sterben

als Jesus dies getan hat

Hinter diesen Aktivitäten steckt ein unglaublicher

Leistungsdruck. Gepaart mit

der Tatsache, dass wir das Geschenk der

Vergebung von Jesus nicht annehmen

können. Auch wenn wir diesen unbeschreiblichen

Akt von Liebe nicht fassen

können: Jesus hat es trotzdem getan. Wir

können also weiterhin uns abrackern auf

der Suche nach

einem perfekten

Leben – wir finden es

nur in den Armen

Gottes. Das Schwierige

in unserem

Leben ist, dass wir

Vergebung kaum

annehmen können.

Unsere Gesellschaft ist darauf nicht mehr

ausgerichtet. Aber Gott ist das egal. Und

auch schwierig ist, dass wir zu sehr in Eile

sind, um uns mit Gott, mit seinem Weg mit

uns Menschen auseinanderzusetzen. Nur

gut, dass Gott nicht in Eile ist.

Wege sind da, um sie zu gehen

Wir haben hier bewusst nicht alle Stationen

der normalen Kreuzwege beschrieben.

Denn die ganze Ostergeschichte bis

hin zu Pfingsten können wir sehr individuell

gestalten. Und wir sollten auch nicht

ausschliesslich an Weihnachten, Ostern,

Auffahrt und Pfingsten das ganze Leben

Jesu überdenken. Denn der Kreuzweg ist

letztlich vor allem eine Erinnerung an das

grausame Geschehen, das zum Dreh- und

Angelpunkt der Geschichte geworden ist.

Deshalb lohnt es sich während jeder Jahreszeit,

in allen Lebensabschnitten den

eigenen, ganz persönlichen Kreuzweg zu

gehen.

Ausnahmsweise darf man ruhig mal auf Joggen verzichten und dafür in Ruhe den Gedanken

nachhängen.

antenne | März 2013 | 7


thema |

Wissen, was an Ostern

tatsächlich geschieht

Im 15. Regierungsjahr bestimmen mächtige Männer das Weltgeschehen.

Kaiser Tiberius, Pontius Pilatus und Herodes tragen

die Verantwortung für die Ermordung von Jesus. Keiner dieser

Würdenträger kann seine Hände in Unschuld waschen.

Radio Life Channel ist mit einem Team vor Ort und berichtet während

zehn Tagen über die unglaublichen Unruhen und Ereignisse

rund um Palästina.

Unser Nahost-Korrespondent Georg Hoffmann informiert live aus

Nazareth: Was passiert, welche Gerichtsurteile sind zu erwarten

und welche Ängste treiben Menschen zu Demonstrationen und

Krawallen.

Erleben Sie mit, was Augenzeugen berichten, wie Simon Petrus

zum Verräter wird und weshalb Jesus schon lange über sein Sterben

gesprochen hat. Verschiedene Experten berichten über die

Hintergründe der Ereignisse und erklären, was wirklich hinter der

Ermordung von Jesus Christus steckt.

Radio Life Channel berichtet täglich! Dran bleiben, informiert sein.

18.–23. März und 25.–28. März, immer um 11.50 Uhr und 17.10 Uhr

Und für alle, welche die Live-Berichterstattung verpasst haben:

Im Medienportal finden Sie alle Beiträge online unter

www.lifechannel.ch/ostern

8 | antenne | März 2013


| Thema

Hass

Wahnsinn

Schuld

Eifersucht

Zorn

Gier

Angst

Wut

Verzweiflung

Scham

Traurigkeit

Neid

Ich, der «ungläubige Thomas»? Da befand

ich mich aber in bester Gesellschaft! Und

das ist ja auch nicht wirklich verwunderlich.

Tot ist tot. Das ist so sicher wie das

Amen in der Synagoge. Was gibt es denn da

noch zu glauben? Unser Freund Johannes,

der einzige aus unserem engsten Kreis,

der – neben ein paar Frauen – bei der

Hinrichtung dabei war, wurde nicht müde,

uns gebetsmühlenartig zu versichern: «Ich

hab gesehen, wie sie ihn gefoltert haben.

Ich hab miterlebt, wie er qualvoll gestorben

ist. Ich hab seinen Todesschrei mit

eigenen Ohren gehört. Ich hab zuschauen

müssen, wie einer ihm die Lanze in die

Seite gebohrt hat. Da kam Blut und Wasser

raus. Er ist tot. Mausetot. Begraben wir ihn

und mit ihm unsere Träume!»

Zweifel

Wenn Begegnung Vertrauen schafft

Thomas – Zweifler in

bester Gesellschaft

VON WOLFGANG STEINSEIFER

Rache

Ungerecht finde ich das, einfach ungerecht.

Alle Welt nennt mich den «ungläubigen

Thomas». Als sei ich ungläubiger

gewesen als meine Kolleginnen und

Kollegen. Dabei hat niemand von denen

auch nur einen Funken Glauben und Hoffnung

gehabt, nachdem alles zu Ende war.

Alle haben sie sich verkrochen, als man

unseren Freund und Lehrer Jesus als

Terroristen angeklagt, gefoltert und brutal

exekutiert hatte. Petrus, Johannes, Jakobus,

Maria, Salome … Keiner von den paar

letzten Mohikanern, die sich nach der

Hinrichtung unseres Rabbis überhaupt

noch klammheimlich zu treffen wagten,

Kummer

Thomas durchlebte alle Gefühle, die einen Zweifler zum Glaubenden machen.

Depression

hat geglaubt, dass es irgendwie weitergehen

würde. Was uns zusammenhielt, waren

Erinnerungen. Und Trauer. Und Enttäuschung,

abgrundtiefe Enttäuschung.

Wir hatten gemeint, Jesus sei der Retter

Israels und der

ganzen Welt. Welche

Aufbruchstimmung

hatte uns erfasst,

welche Erwartungen

hatten uns beseelt! Und jetzt war er tot.

Tot – ER! Wieder mal ein falscher «Messias»,

ein falscher «von Gott gesandter Erlöser»,

wie es schon so viele in der Geschichte

unseres Volkes gegeben hatte. Da waren

wir uns einig.

Tot ist tot. Was gibt es denn

da noch zu glauben?

Ich konnte es nicht mehr mit anhören und

verkroch mich tagelang in meiner Unterkunft.

Ich mochte die anderen nicht sehen,

musste Abstand gewinnen und meine

Gedanken und Gefühle sortieren. Hatte ich

drei Jahre meines Lebens an eine Illusion

verschwendet? War ich einem Riesenschwindel

aufgesessen? War ich hinter

einem Hochstapler hergelaufen? Einem

Geisteskranken? Anderseits – passte das

zu all dem, was ich in den drei Jahren mit

Jesus erlebt hatte? Ich war hin und her

gerissen, zerrissen. Mir kam in den Sinn,

was meine Mutter mal zu mir gesagt hatte:

«Junge, dir haben wir wirklich den richtigen

Namen gegeben – Thomas, ‹Zwilling›.

Du musst immer für zwei denken. Zu jedem

Ja findest du ein Aber. Allem musst du

genau auf den Grund gehen, das Für und

Wider abwägen. Doch wenn du ‹Zwilling›

dich dann für etwas entschieden hast,

dann ziehst du das durch.»

Es stimmt, leichtgläubig bin ich nie gewesen.

Ich habe nie blind vertraut. Um jemandem

zu vertrauen,

muss man ihn

doch zuerst mal

kennen, wirklich gut

kennen. Sollte ich

mich bei diesem Jesus von Nazareth so

gründlich getäuscht haben? Hat mein

Instinkt so versagt? Hab ich bei meinem

Abwägen und Prüfen das Entscheidende

ausser Acht gelassen?

antenne | März 2013 | 9


thema |

Jesus ist tot. Daran gibt es keinen Zweifel.

Und ein toter Messias, der nicht mal sich

selbst retten konnte – wie kann der der

Retter Israels und der ganzem Welt sein?

Anderseits – da meldet er sich schon

wieder, der «Zwilling» –: Ich hab doch drei

Jahre lang mit Jesus das ganze Leben

geteilt. Wir sind zusammen unterwegs

gewesen, haben tagsüber gemeinsam

geschwitzt und

nachts gemeinsam

gefroren. Wir haben

zusammen gelacht

und geweint. Ich hab

ihn beobachtet, hab

ihm zugehört. Ich

hab ihn aus nächster Nähe erlebt bei ausgelassenen

Festen und auf Beerdigungen,

zu Hause bei Freunden und Feinden, in

Synagogen und im Fischerboot. Wenn er

predigte, hatte ich immer das Gefühl, als

spreche Gott selbst durch ihn. Kein Wunder,

dass es die Leute in Scharen zu ihm

hinzog. Und dann seine wunderbaren

Heilungen! Dass Menschen, um die er sich

liebevoll kümmerte, anschliessend gesund

und mit neuen Lebensperspektiven davongingen

oder sich uns anschlossen, das hab

ich persönlich miterlebt. Das waren keine

Hirngespinste, das war Realität. Darum

hassten ihn ja seine Gegner so, weil er ihnen

keine Handhabe gab, ihn als Scharlatan zu

überführen.

Nein, ich, der vorsichtige Abwäger, der

«Zwilling», der sich immer doppelt und

dreifach vergewissern muss, ich bin Jesus

mit Herz und Seele nachgefolgt. Je besser

ich ihn kennenlernte, desto vorbehaltloser

habe ich ihm vertraut. Ich war bereit, mit

ihm durch dick und dünn zu gehen und

wenn nötig mit ihm zu sterben.

Aber nun ist er selbst tot und ich lebe. Und

ein toter Messias … meine Gedanken drehen

sich im Kreis. Ich werde noch verrückt!

Ich beschliesse, die anderen aufzusuchen.

Vielleicht können wir uns in der gemeinsamen

Verzweiflung irgendwie gegenseitig

Halt geben. Oder wir gehen wieder zurück

in unseren Alltag als Fischer und versuchen,

das Ganze zu vergessen.

Sollte ich mich bei diesem

Jesus von Nazareth so gründlich

getäuscht haben?

Als ich die Freundinnen und Freunde treffe,

sind die total aus dem Häuschen. Sie hätten

Jesus gesehen, behaupten sie. Nein,

nicht in einer Vision oder im Traum. Nein,

sie alle miteinander hätten Jesus gesehen.

Lebendig.

Aber hallo! Was soll ich denn damit anfangen?

Um so was zu glauben, da braucht es

schon mehr als die krausen Erzählungen

von ein paar Männern

und Frauen!

Jedenfalls für mich,

den «Zwilling».

Jesus lebendig? Das

würde ja bedeuten,

dass er stärker ist

als der Tod! Dass er den Tod besiegt hat.

Dass Gottes neue Welt begonnen …

«Niemals werde ich das glauben. Da müsste

ich erst die Spuren von den Nägeln an

seinen Händen sehen und sie mit meinem

Finger fühlen und meine Hand in seine

Seitenwunde legen – sonst nicht!» Ich

müsste mich überzeugen, dass dieser

angebliche Auferstandene, von dem die

Freunde reden, tatsächlich der gefolterte

und hingerichtete Jesus ist und dass der

wirklich lebt.

Die Freundinnen und Freunde können mir

nicht wirklich weiterhelfen. Schliesslich

hätten sie es ja selbst

nicht glauben können,

bis Jesus ihnen persönlich

gegenübergetreten

sei, geben sie

zu (So viel zum Thema

«ungläubiger Thomas»!

Die sind ja kein bisschen gläubiger

als ich!). Eine Woche lang passiert nichts

Weltbewegendes, ausser dass meine

Freunde mir haarklein erzählen, wie einige

Frauen aus unserer Gruppe zum Grab

gegangen seien, um den Leichnam von

Jesus einzubalsamieren. Und wie das Grab

leer gewesen sei. Und wie sie dann dem

lebenden Jesus begegnet seien. Sie und

später auch andere.

Und dann der achte Tag, der Tag nach dem

Sabbath. Wieder sind wir zusammen und

diskutieren, da ist er auf einmal da. ER!

Kein Zweifel. Schon an seinem «Shalom!»

hab ich ihn erkannt. ER kommt auf mich zu,

fordert mich auf, ihn genau anzuschauen

und meine Hand in seine Seitenwunde zu

legen und nicht mehr zu zweifeln, sondern

zu glauben. Und nun, als ich Jesus persönlich

gegenüberstehe, da fällt es mir wie

Schuppen von den Augen und ich kann nur

noch vor dem Auferstandenen – ja, er ist es

wirklich! – auf die Knie sinken und stammeln:

«Mein Herr und mein Gott!»

Diese persönliche Begegnung hat mein

Leben verändert. Seither weiss ich, dass

ich, Thomas, der «Zwilling», Jesus vertrauen

kann. Und das änderte sich auch

nicht, als er vierzig Tage später in Gottes

unsichtbare Welt zurückkehrte. Ich erlebte,

wir alle erlebten, dass er jeden Tag bei uns

war.

Ich selbst habe mich einige Zeit später auf

den Weg gemacht, um anderen Menschen

von Jesus zu berichten. Und unterwegs

ging mir auf einmal auf, was Jesus gemeint

haben könnte, als er mir bei jener denkwürdigen

Begegnung sagte: «Du glaubst,

weil du mich gesehen hast. Freuen dürfen

sich alle, die mich nicht sehen und trotzdem

glauben.» Viele Leute, denen ich von

Jesus erzählte, vertrauten sich ihm an,

obwohl sie ihn nicht sahen. Sie erlebten

ihn als auferstandenen und gegenwärtigen

Herrn, der zwar unsichtbar war, den sie

aber trotzdem als

Als ich Jesus persönlich gegenüberstehe,

da fällt es mir

wie Schuppen von den Augen.

ganz lebendig und

ganz real erfuhren.

Einen Herrn, der ihr

Leben verwandelte.

Welch ein Wunder!

Bin ich der «ungläubige Thomas»? Nein,

ich bin der Thomas, der geprüft und abgewägt

hat und dessen Glaube auf einem

starken Fundament ruht. Meine Erfahrungen

mit Jesus haben mich motiviert, möglichst

viele Männer und Frauen mit Jesus

bekannt zu machen. Manche sagen, ich sei

dabei bis nach Indien gekommen. Indien?

Keine Ahnung, wie die Länder hiessen,

durch die mein Weg geführt hat. Mir war

nur wichtig, dass Menschen Jesus kennenlernen

und ihm vertrauen.

10 | antenne | März 2013


ERF Medien haben für 2013

wieder tolle Reiseerlebnisse bereit.

Warum daheim bleiben, wenn die Welt so

viel zu bieten hat. Jetzt Prospekte bestellen!

Jetzt Prospekte bestellen!

Tel. 044 953 35 35

E-Mail: erf@erf.ch

www.erf-medien.ch/reisen

antenne | März 2013 | 11


Der kleine Rabe Socke © Universum Film Home Entertainment

dvdTIPP |

Die Kirche bleibt im Dorf

Die Kirche bleibt im Dorf © Universum Film Home Entertainment

Idyllisch und friedlich liegen die beiden

schwäbischen Dörfer Oberrieslingen und

Unterrieslingen inmitten von Wäldern

und Auen. Doch der Eindruck täuscht: Die

Bevölkerung der beiden Ortschaften liegt

im dauernden Streit miteinander. Der

anhaltende Zank und Neid verhindern ein

friedvolles Leben unter diesen Menschen.

Denn die beiden Dörfer teilen sich

die Kirche und den Friedhof. Dieser Umstand

sorgt für ständigen Verdruss. Ein

Schlagloch auf der Gemeindegrenze, um

das sich niemand kümmern will, sorgt

zudem für aktuellen Ärger zwischen den

beiden Dörfern. Doch dann stirbt eine

alte Dame aus Oberrieslingen, ein reicher

US-Amerikaner will die Kirche kaufen

und da ist noch ein Liebespaar über die

Gemeindegrenzen hinweg.

«Die Kirche bleibt im Dorf» ist ein schräger,

aber humorvoller Film für Erwachsene

über nachbarschaftlichen Streit und

die Suche nach friedvollen Lösungen.

D (2012), 91 Minuten

Im Handel ab 8. März als DVD und

Blu-ray erhältlich

radio-TIPP

Medientipp auf Life Channel

CDs, Filme und Websites, empfohlen

von der Life Channel-Redaktion

www.lifechannel.ch/medientipp

jeden Donnerstag 9.35 und 11.05 Uhr

Der kleine Rabe Socke

Das Markenzeichen des kleinen Raben

Socke ist die rot-weiss-geringelte Socke

und sein grosser, vorlauter Schnabel. Eines

Tages bringt er sich und seine Freunde,

Schaf Wolle, Eddi-Bär, Wildschwein

Stulle und all die anderen Tiere in grosse

Gefahr. Denn Socke beschädigt beim

Spielen den Staudamm am Waldrand und

nun droht der ganze Stausee in den Wald

auszulaufen. Der kleine Rabe will sein

Missgeschick aber nicht verraten, denn

er hat Angst vor der Bestrafung von Frau

Dachs, die auf ihn und die anderen Tierkinder

aufpasst. So macht sich Socke mit

seinen Freunden auf den Weg, um bei den

Bibern Hilfe zu holen, die den Staudamm

gebaut haben. Wird es ihnen gelingen,

den Wald und seine Bewohner zu retten?

«Der kleine Rabe Socke» ist ein unterhaltsamer

und sehenswerter Zeichentrickfilm

für die ganze Familie. Die

Abenteuer des kleinen Raben basieren

auf den gleichnamigen erfolgreichen

Kinderbüchern von Nele Moost und Annet

Rudolph.

D (2012), 73 Minuten

Im Handel ab 8. März als DVD erhältlich

Faszination Korallenriff

Die Welt unter Wasser ist ein wahres

Paradies für Flora und Fauna. In diesen

drei Dokumentarfilmen erleben die Zuschauer

die wunderbare Schöpfung der

Korallenriffe. Aufnahmen zeigen die bei

den Malediven vorgelagerten und über

Jahrtausende gewachsene Korallenriffe,

die von einer grossen Anzahl verschiedenster

Lebewesen bevölkert werden.

So sind Riesenmuränen, Meeresschildkröten,

Schnapper, Kugelfische und viele

mehr zu sehen, alle gefilmt in ihrer natürlichen

Umgebung. Dabei wird auch der

tägliche Kampf ums Überleben gezeigt.

Zum Beispiel welches die beste Strategie

ist, um seinen Fressfeinden zu entgehen

und so seine Art zu erhalten.

«Faszination Korallenriff» sind drei packende

Naturfilme für die ganze Familie,

die durch ihre tollen Unterwasseraufnahmen

hervorstechen.

D (2011/12), 151 Minuten

Im Handel auf drei Disks als DVD und als

Gesamtbox in 3D als Blu-ray erhältlich

Andy Schindler-Walch, Journalist und

Filmredaktor bei Radio Life Channel

12 | antenne | März 2013Faszination Korallenriff © KSM GmbH


| Filmtipp

Auf den Spuren von

Jesus Christus

von Andy Schindler-Walch

Mit den Spielszenen, Interviews, biblischen

Zitaten und den bildstarken Aufnahmen

aus Israel bringt Luke Gasser den

Zuschauern das Leben und Wirken von

Jesus Christus näher. Während am Anfang

des Films noch häufig Theologen zu Wort

kommen wie beispielsweise Albert Gasser,

Eugen Drewermann und Christina Aus

der Au, prägen in der letzten halben Stunde

dann vor allem Spielszenen und Zitate

aus der Bibel den Dokumentarfilm. Immer

wieder reflektiert Gasser in «The Making

of Jesus Christ» als Sprecher aus dem Off

die Geschehnisse und ist mehrmals auch

selber im Film zu sehen. Mit diesen Reflektionen

will er eine Art Zusammenfassung

des Geschehenen, Gehörten und

Erfahrenen schaffen. Und dies gelingt

Gasser gut.

So ist «The Making of Jesus Christ» ein

sehenswerter Dokumentarfilm, und es ist

zu wünschen, dass dieses filmische Essay

anregende Diskussionen bei Erwachsenen

und Jugendlichen auslösen wird. Wegen

ein paar Spielszenen bei der Kreuzigung

ist der Film für Kinder unter zwölf Jahren

nicht geeignet.

The Making of Jesus Christ © Praesens Film

Luke Gasser, Schweizer Filmemacher

und Rockmusiker, erzählt das Leben von

Jesus Christus mit seinem Film «The

Making of Jesus Christ». Er machte sich

mit einem kleinen Team auf Spurensuche

in Israel, drehte Spielszenen mit Schauspielern

und liess Theologen und den

Hollywood-Starregisseur Paul Verhoeven

zu Wort kommen.

Was veranlasste den Schweizer Filmemacher

und Rockmusiker Luke Gasser, sich

auf die Spuren von Jesus Christus zu

machen und in den vergangenen zwei

Jahren darüber einen Dokumentarfilm,

angereichert mit Spielszenen, zu drehen?

«Es geht um eine Spurensuche, aber auch

um eine Auslegeordnung und einen Blick

hinter die ‹Kulissen› einer der bedeutendsten

Geschichten der Menschheit», so

Gasser. Der 46-jährige Obwaldner reiste

mit einem kleinen Team nach Israel, besuchte

die historischen Stätten, sprach

mit Theologen und konnte auch den Hollywood-Starregisseur

Paul Verhoeven interviewen,

der sich seit vielen Jahren mit

dieser Thematik auseinandersetzt.

Gasser hat sich mit seinem rund anderthalbstündigen

Film «The Making of Jesus

Christ» das Ziel gesetzt, die Geschichte

von Jesus Christus nachzuerzählen, ohne

dabei tendenziös zu werden. Natürlich

lässt auch sein Dokumentarfilm Interpretationsspielräume

offen, zum Beispiel als

er der Frage nachgeht, ob Berichte in der

Bibel möglicherweise sogar von Augenzeugen

selbst aufgeschrieben worden

sind. Aber dies stört nicht sehr, denn es ist

praktisch unmöglich, einen Film über

Jesus Christus zu drehen – egal ob als

Spielfilm, Dokumentarfilm oder in einer

Mischform –, der nicht Meinungen wiedergibt

oder Szenen abbildet, die unterschiedlich

interpretiert und bewertet

werden können.

Weitere Informationen zum Film finden

sich im Internet unter www.the-making-ofjesus-christ.com.

Film im Kino sehen

Ab 7. März 2013 in Kinos der folgenden Orte:

• Rapperswil

• Altdorf

• Meiringen

• Rapperswil

• Rohrschach

• Sarnen

• Spiez

• Weinfelden

• Einsiedeln

• Willisau

Weitere Termine, Spielorte und alle Details

unter Quicklink 950

antenne | März 2013 | 13


medienBlog |

Verbesserte Publikumsforschung

Zuschauer- und Hörerzahlen:

Jetzt zählt auch Internet-Nutzung

VON HANSPETER HUGENTOBLER

Auch der TV-Konsum auf fest installierten

und mobilen Computern des teilnehmenden

Haushalts wird erfasst. Anfang 2013

wurde auch im Radiobereich eine entsprechende

Verbesserung der Erfassungsmethode

eingeführt – die Radioforschung

erfasst nun auch die Radiohörenden über

Internet.

Das Konsumverhalten wird bei den neuen Messmethoden stärker berücksichtigt als bisher.

Für uns als Fernseh- und Radioproduzenten

sind die gewonnenen Zahlen zu den

Zuschauenden und Hörenden unserer Programme

eine wertvolle Hilfe. Sie zeigen

uns beim Fernsehen, welche unserer

FENSTER ZUM SONNTAG-Sendungen die

Menschen fesseln und bewegen – und bei

welchen Sendungen sie reihenweise abschalten.

Und bei Radio Life Channel

sehen wir, welche unserer Sendungen

unser Publikum besonders schätzt, und zu

welchen Tageszeiten wir viele Hörerinnen

und Hörer haben und wann nicht.

Bisher wurde für die TV-Einschaltquote

nur erfasst, wer das Programm

live am heimischen Fernseher schaute.

Neu wird auch das zeitversetzte und

mobile TV-Schauen und der Fernseh- und

Radiokonsum am PC mitgezählt.

Unser Medienkonsum wird immer mobiler.

Die traute Fernsehrunde am (einzigen)

TV-Gerät des Haushalts im Wohnzimmer

ist Vergangenheit. Fernsehen schaut man

heute auch auf dem Zweitfernseher, auf

dem Computer, auf dem Tablet-PC oder

gar mit dem Smartphone. Massiv zugenommen

hat auch der zeitversetzte Fernsehkonsum:

Man programmiert Sendungen

und schaut sich diese später an.

Auch beim Radio sind die Zeiten längst

vorbei, an dem die Familie pünktlich um

12.30 Uhr beim Mittagessen über das

grosse Radio im Wohnzimmer die Nachrichten

des Schweizer Radios hörte. Radiokonsum

läuft heute über die unterschiedlichsten

stationären und mobilen

Geräte zu Hause und unterwegs.

Da die Zuschauerforschung bisher nur die

auf dem heimischen Fernsehgerät live

angeschauten Sendungen registrieren

konnte, ist nun seit Anfang 2013 ein neues

System im Einsatz. Dazu wurden im Auftrag

der Publicadata AG 1870 repräsentative

TV-Haushalte in der Schweiz mit

einem neuen Messgerät ausgerüstet. Das

Gerät vergleicht den Ton bei den Zuschauern

mit den Fernsehtönen der einzelnen

Sender. Damit können nicht nur die am

Fernsehgerät live angesehenen Sendungen

erfasst werden, sondern auch die

zeitversetzt geschauten Sendungen – bis

sieben Tage nach der Erstausstrahlung.

Gerade für ein Nonprofit-Unternehmen

wie ERF Medien, das ohne Gebührengelder

und nur mit Spenden auskommen und

daher mit den finanziellen und personellen

Mitteln sparsam umgehen muss, ist es

wichtig zu wissen, zu welchen Zeiten die

kostenintensiven Sendungen und Beiträge

ausgestrahlt werden sollen. Die Zuschauer-

und Hörerzahlen sind zudem eine

objektive Rückmeldung darüber, dass die

Gute Nachricht der christlichen Botschaft

nicht nur über Fernsehen und Radio ausgestrahlt,

sondern auch wirklich gesehen

und gehört wird. Zurzeit wird sie das von

mehr als 45 000 Menschen täglich über

Radio Life Channel und von rund 90 000

Menschen pro Wochenende bei FENSTER

ZUM SONNTAG.

14 | antenne | März 2013


| Alltagstipp

Interessantes und Aktuelles für den Alltag

Bibliotheken – lehrreicher Ort für Kinder

und Jugendliche

Vorsicht: Amphibienwanderung!

Lästiger Heuschnupfen

Ein sicherer Ort

Bibliotheken sind Orte, an denen sich

Kinder und Jugendliche wohl fühlen

können. Sie werden als eigenständige

Individuen respektiert und mit ihren

Anliegen ernst genommen.

Verantwortung übernehmen

Ein Bibliotheksausweis öffnet den Zugang

zu einer Fülle von Büchern, Musik,

Filmen und Informationen aus dem

Internet.

Spass haben und lernen

Neben der Lust am Lesen gibt die Bibliothek

durch vielfältige Veranstaltungen

Anreize zur Kreativität und zum spielerischen

Lernen.

Unabhängig werden

Bibliotheken geben dem Lernen im

Kinder- und Jugendalter eine zusätzliche

Dimension. Sie bieten ebenso

schwachen Schülern wie den Klassenbesten

Material und Anregungen zu ihrer

persönlichen Weiterentwicklung.

Quelle: Das «kleine Buch der Bibliotheken»,

Bibliomedia Schweiz

Im Frühjahr ist es wieder soweit: Die Zeit

der Amphibienwanderung beginnt. Zwischen

März und Mai wandern Frösche,

Kröten und Molche von ihren Überwinterungsquartieren

zu ihren Laichgewässern.

Diese können bis zu zwei Kilometer

weit entfernt sein. Die genaue Zeit der

Wanderung ist abhängig von Bodentemperatur

und Luftfeuchtigkeit. Kommt es

zu einem plötzlichen Temperaturanstieg,

kann es ziemlich plötzlich zu regelrechten

Massenwanderungen kommen.

Da die Tiere bei der Amphibienwanderung

sehr langsam unterwegs sind und auch

Verkehrsstrassen überqueren müssen,

werden sie oft überfahren. Für die Autofahrer

ist zu dieser Zeit also Vorsicht

angesagt. Insbesondere an gekennzeichneten

Stellen sollte darauf geachtet werden,

ob eine Überquerung stattfindet.

Generell ist die Geschwindigkeit zu drosseln.

Besonders bei Dunkelheit und regnerischem

Wetter setzen die Wanderungen

ein, da diese Zeiten und Wetterlagen

von den Amphibien bevorzugt werden.

Quelle: www.pkwradar.de/tipps/vorsicht-amphibienwanderung

273 479

Wussten Sie, dass im Jahr 2011 die Dienstleistungen der zehn grössten Schweizer Bibliotheken

von 273 479 Personen genutzt wurden? Quelle: www.bfs.admin.ch

Wie kann ich den Heuschnupfen von

einer Erkältung unterscheiden?

• Beim Heuschnupfen tritt das Niesen

oft mehrmals hintereinander auf. Man

spricht dann vom «Kettenniesen».

• Das Nasensekret ist sehr flüssig. Bei

Erkältungen ist das meist nur zu Beginn

der Fall, später wird es dann dickflüssiger.

• Die Augen jucken und brennen. Es kann

sogar zu Juckreizen im Rachen und

Mund kommen.

• Die Beschwerden treten wetterabhängig

auf, meist bei sonnigem und/oder

windigem Wetter und bleiben meist über

Wochen oder sogar Monate bestehen

(während der Pollensaison).

• Die Beschwerden treten immer etwa zur

gleichen Jahreszeit auf.

Wie kann ich mich vor Pollen schützen?

• Wäsche nicht im Freien trocknen lassen.

• Die getragenen Kleider nachts nicht im

Schlafzimmer aufbewahren.

• An den Fenstern Pollenschutzgitter

installieren.

• Morgens die Nase mit wenig Vaseline

ausstreichen.

• Haare vor dem Schlafengehen waschen

oder ausspülen.

• Brille mit Seitenschutz tragen.

• Kurz nach einem Regen ist die Luft «gewaschen»

und «pollenarm».

• Morgens vor 8 Uhr und abends nach 8

Uhr draussen trainieren.

Quelle: www.lauftipps.ch/gesundheit

antenne | März 2013 | 15


uchTIPP |

Mit Büchern den Horizont erweitern

David T. Lamb

Der missverstandene Gott?

Ist der Gott des Alten Testaments zornig,

sexistisch und rassistisch?

Oftmals scheint es, als habe Gott einen

schlechten Ruf. Viele halten ihn für zornig

und wütend. Das Gebot Auge um Auge,

Zahn um Zahn beispielsweise lässt den

Schluss zu, dass Gott jeden Fehltritt sogleich

unverhältnismässig bestraft. Dabei,

so erklärt der Autor, ist dies zur Zeit des

Alten Orients sogar ein Schutz vor zu grossen,

willkürlichen Strafen. Das Strafmass

muss in Bezug zum Delikt sein. Das Alte

Testament scheint Gott als sexistisch und

kriegerisch darzustellen; als einen, der

ganze Armeen auslöscht und Feinde aufgrund

von extremen Vorurteilen bestraft.

Doch neben den Passagen von Gottes

zornigem Handeln wird im Alten Testament

auch ein Gott der Liebe, der Güte

und der Geduld porträtiert. Wie sind diese

scheinbaren Widersprüche miteinander

vereinbar? Um den Charakter Gottes

zu erforschen, taucht David Lamb tief

in die komplexen Strukturen des Alten

Testaments ein – und findet die richtigen

Antworten. Ein hilfreich, fesselnd und

unterhaltsam geschriebenes Buch, in dem

der Autor den vielkritisierten «unbequemen

Gott» erklärt.

Brunnen Verlag, ISBN 978-3-7655-1255-1

radio-TIPP

Top-Buchtipp

Buchtipps auf Radio Life Channel

Ausführliche Rezensionen zu weiteren

Empfehlungen

www.lifechannel.ch/lesetipp

jeden Dienstag 09.35 und 11.05 Uhr

Peter Höhn

Glauben mit Herz – Leben mit Sinn

Aus der Freundschaft mit Gott leben

Sie möchten auch ein sinnerfülltes Leben führen und in einer echten Herzensbeziehung

zu Gott leben? Der Weg zu einem solchen Leben ist eine «Schule des Herzens», und

der Schlüssel dafür ist der Dialog mit Gott, insbesondere das Hören auf seine Stimme.

Wie dieses Leben aussieht, zeigt Peter Höhn anhand von elf geistlichen Wahrheiten,

die aus Psalm 16 abgeleitet sind und dazu herausfordern, alles in Gott und in Gott alles

zu finden: Zum Beispiel unsere Ziele und Werte, die eigene Lebensberufung oder auch

echte Freude. Dabei gewährt er sehr persönliche Einblicke und gibt Tipps, wie wir eine

tiefere Freundschaft zu Gott entwickeln und die Schritte zu einem sinnerfüllten Leben

in die Tat umsetzen können.

SCM R. Brockhaus, ISBN 978-3-417-26493-7

Albrecht Kaul

Bambus im Wind

Von einer mutigen Frau in Maos Reich

China in den 1940er Jahren. Das neugeborene Baby Chenxi ist auf dem «Langen Marsch»

während der chinesischen Revolution im Weg. Denn die Roten Kämpfer dürfen Säuglinge

nicht mitnehmen. Nur durch die mutige Hebamme bleibt Chenxi am Leben. Bei ihr wächst

das Kind behütet auf. Aber Chenxi erfährt auch, dass in Maos Reich einzelne Menschen

nichts gelten. Als sie in grosser Gefahr ist, wird sie von Christen aufgenommen und

beschützt. Hier findet sie den Glauben, von dem sie als Kind gehört hat. Diese Menschen

werden selbst verfolgt und müssen sehr vorsichtig sein. Bald wird Chenxi eine von ihnen.

Der China-Kenner Albrecht Kaul erzählt hier eine fiktive Geschichte, die sich eng an

wahre Begebenheiten hält. Chenxis Schicksal steht stellvertretend für Tausende andere

Schicksale, die sich während der Revolution ereignet haben.

Brunnen Verlag, ISBN 978-3-7655-4165-0

Hélène Vuille

Im Himmel gestrandet

Menschen auf der Rückseite des Lebens. Portraits

Mit ein paar Crèmeschnitten, die anstatt im Abfallcontainer eines Grossverteilers in

einem Obdachlosenheim landen, gewinnt die Autorin das Vertrauen der Bewohner. Diese

erzählen von ihrer tiefen Sehnsucht, von Karriere und Ruhm und von dem Moment,

in dem sie aus der Normalität gekippt sind. Hélène Vuilles Geschichten berühren und

bringen zum Staunen: Wieviel Wärme und Weisheit lebt in diesen Menschen, die keine

Erwartungen ans Leben mehr haben. Schier unglaubliche Schicksale aus der Welt auf

der Rückseite des Bahnhofs.

Fora Verlag, ISBN 978-3-03781-042-2

16 | antenne | März 2013


| Surftipp

Internet für alle Interessen

APP-TIPP

Logo Quiz nach Länder

(iPhone + Android)

420 Logos von verschiedenen Marken,

aufgeteilt nach Ländern, gilt es zu

erraten. Es können in diesem Quiz 14

Spielniveaus absolviert werden.

Facebook Messenger

(iPhone + Android)

Mit dieser App lassen sich Facebook-

Freunde auf dem Smartphone oder dem

Computer erreichen. Es können Gratis-

SMS, Voice-Nachrichten und Fotos

verschickt werden.

Immobilien Schweiz

(iPhone + Android)

Inserate von den grossen Immobilienportalen

Homegate, Immoscout24,

Newhome und anderen auf einen Blick.

Damit kann auf über 100 000 Immobilieninserate

zugegriffen werden.

Fitness: 100 fertige Trainings

(iPhone)

Hier gibt es Hunderte von Fitnessübungen,

welche nach Muskelgruppen und

Geräten kategorisiert sind. Es lassen

sich auch eigene Übungen erstellen und

speichern. Die Benutzer haben Zugriff

auf eine Datenbank mit über 300 000

Lebensmitteln und Rezepten.

Quicklinks erklärt:

Bei den Internet-Tipps in der antenne geben

wir als Adresse eine « quicklink»-

Nummer an. Sie geben im Internet-

Browser «www.erf.ch/» ein und ergänzen

die Adresse nach dem Schrägstrich mit

der Quick linknummer. Beispiel für den

Quicklink Nr. 922: www.erf.ch/922

Der Link wird automatisch geöffnet.

Quicklink 942

Quicklink 943

Quicklink 944

Quicklink 945

Spielerisch musizieren

Ganz einfach eine eigene Melodie kreieren:

Töne von acht verschiedenen virtuellen

Musikinstrumenten lassen sich in einem

übersichtlichen Raster einsetzen, welches

immer wieder abgespielt wird. Den selbst

produzierten Beat kann man dann per E-Mail

versenden, auf sozialen Netzwerken posten

oder sogar als Klingelton verwenden.

Interaktive Staatskunde

Verschiedene Regierungsformen, Bund,

Kantone und Gemeinden werden hier auf

interaktive Weise unter die Lupe genommen.

So lässt sich das Staatskunde-Wissen

hervorragend auffrischen. Zu jedem Thema

gibt es ein Quiz, wo man sein Wissen auch

gleich testen kann.

Webmagazin speziell für Kinder

Diese werbefreie Seite ohne weiterführende

Links ist ein kinderfreundlicher Zeitvertreib

in geschütztem Rahmen. Hier wird gezeigt,

wie man aus nichts etwas machen kann. Es

finden sich spannende Experimente, Bastelideen,

aber auch Gedichte oder Spielideen

für Kinder und alle, die das Spielen nicht

verlernt haben.

Verantwortungsvoller Konsum

Erdbeeren im Januar und Gurken aus dem

Gewächshaus – heutzutage kann man

jederzeit alles haben. Doch dies belastet die

Umwelt. Hier finden Sie Informationen und

Anregungen, wie Sie Ihren Konsum verändern

und nachhaltig mit Lebensmitteln umgehen

können.

antenne | März 2013 | 17


Inserate |

REISEN

Neues

entdecken

Ländli-Seminar «Starke Beziehungen leben»

1. bis 3. März 2013 – mit René Meier

Ländli-Seminar «Erziehung ist Vertrauenssache»

8. bis 10. März 2013 – mit Heinz Etter

Kreativ-Wochenende «Zeit, um glücklich zu sein»

8. bis 10. März 2013 – mit Sr. Vreni Auer und Team

Oasentag «Innehalten - loslassen - empfangen»

15. März 2013 – mit Sr. Martha Häusermann

Frauen-Verwöhn-Wochenende «Ich bin ganz Ohr. Gott»

15. bis 17. März 2013 – mit Irmgard Schaffenberger und Jasmin Ulukurt

Männer-Wochenende «Mission possible»

22. bis 24. März 2013 – Männerforum Schweiz

Ostertage «Dein Kreuz, mein Heil - deine Auferstehung, mein Leben»

27. März bis 1. April 2013 – mit Schwestern und Mitarbeiter

Zentrum Ländli 6315 Oberägeri Tel 041 754 92 14

www.zentrum-laendli.ch seminare@zentrum-laendli.ch Fax 041 754 92 13

Hoffnung säen

Damit Hungernde satt werden

Schenken Sie Saatgut und helfen Sie osteuropäischen

Familien auf dem Weg in eine selbstbestimmte Zukunft.

Spendenkonto PC 60-12948-7

SMS: PAA 45 an Nummer 339

Stiftung Pro Adelphos

Palmstrasse 16, 8400 Winterthur

Telefon 052 233 59 00

E-Mail info@proadelphos.ch

Web www.proadelphos.ch

IRLAND

grandioser Südwesten

15.06. – 23.06.13

Ihre Ferien mit

ERF Medien

WWW.ERF.CH/REISEN

TELEFON: 044 953 35 35

Reisehits 2013

Israel-Erlebnisreise im Frühling

21. April - 2./5. Mai, mit W. & A.-M. Lerrick

Unterwegs in biblischen Landschaften • ideale

Reisezeit im Frühling • gut dosiertes Programm

Begegnung mit Menschen • gute Hotels u.v.m.

Freizeiten auf der Sonneninsel Malta

- 12. - 20. Mai, mit Team ERF Medien Schweiz

- 31. Mai - 8. Juni, mit Kurt Wenger, Pastor


Sonneninsel im Mittelmeer • die Erlebnis-Freizeiten

mit fak. Ausflügen & freier Zeit • bestes Klima

Jubiläumsfreizeit auf der Insel Zypern

9. - 21. Juni, mit Charles & Sonja Reichenbach

Zypern mit Musse erleben • sonniges Klima • tiefblaues

Meer • imposante Landschaften • schönes

Hotel • interessante Ausflüge • tägl. Andachten

Ostsee-Kreuzfahrt „Weisse Nächte“

3. - 17. Juli, mit Top-Team & Programm

Mit der FTI Berlin, dem ehemaligen „Traumschiff“!

Perlen der Ostsee: Insel Rügen, Kaliningrad, Riga,

Danzig, St. Petersburg, Stockholm, Visby u.v.m.

Die besondere Russland-Reise mit Agape

10. - 20. Juli, mit Roland & A.-R. Kurth

Reise zu den Höhepunkten in Moskau und auf dem

Goldenen Ring • Begegnungen in christl. Gemeindezentren

• faszinierende Wolga • Russland pur !

KULTOUR Ferienreisen AG, Tel. 052 235 10 00

info@kultour.ch / www.kultour.ch

18 | antenne | März 2013


| iNserate

Hoffnung säen: mit einem

Besonderen

Geschenk!

Bestellung:

044 447 44 00

info@tearfund.ch

Weitere Auswahl an

Besonderen Geschenken

auf:

www.tearfund.ch




















Geschenke

für jede

Gelegenheit!

Reisehits 2013 mit Kurt Wenger

Ferien auf der Sonneninsel Malta

31. Mai - 8. Juni, ab nur CHF 1’690.-

Sonneninsel im Mittelmeer • Die besondere Freizeit

mit faszinierenden fak. Ausflügen & genügend freier Zeit

Erlebnisfreizeit am See Genezareth

1.-13. / 8.-20. Oktober ab nur CHF 1’990.-

2 Varianten • See Genezareth-Freizeit • Jerusalem-Freizeit

• im schönen Kibbuz Nof Ginossar • Top-Ausflugsprogramm

Bade- & Kurreise ans Tote Meer

3.-14./18. November ab nur CHF 1’890.-

Erholung für Geist, Seele & Leib • Wärme & Wohlbefinden

• im Ganim Hotel, ein Bokek • Andachten • fak. Ausflüge

Reisen zu Jubiläumspreisen

Infos & Prospekte: Kurt Wenger, Hauptstrasse 20, 5013 Niedergösgen,

062 849 93 90, Fax 062 849 93 92, mail@wengerkurt.ch

Garten

Bau & Unterhalt GmbH

Hombergstrasse 37

CH-8332 Russikon

T +41 44 995 13 70

www.kiener-garten.ch Garten

JETZT AKTUELL:

Bau & Unterhalt GmbH

Pflanzentröge bepflanzen

10 %

vom erlös geht

an erF medien

antenne | März 2013 | 19


ADIO- UND TV-PrOGrAMM |

rADIO LIFE CHANNEL

TAGESPrOGrAMM

MO.–DO.

6–20 Uhr stündlich news und

Wetter

06.00 Life Channel der Morgen

tageschronik, gedankenstrich,

life news,

Presseschau, text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 Life Channel am Morgen

life news, cd der Woche,

tagestipp

10.00 Themensendung

Kompass, Porträt,

zoom, Kompass Basics

11.00 Cappuccino

tagestipp, life news,

serie

12.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

13.00 Musik Nonstop

17.00 Mixer

serie, life news, agenda

18.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

19.00 Schere Stei Papier

Witz der Woche, Bibelquiz,

Unterwägs, geräuschfander,

hörspiel,

hesch gwüsst

20.00 Themensendung

21.00 Musik Nonstop

24.00 Themensendung

01.00 Musik Nonstop

Fr.

Wie Mo.–Do., ausgenommen

20.00 Gottesdienst LIVE

22.00 UNITY

Jede Woche heisst es «UnitY»

im club hiltl in zürich. Positive

musik zum tanzen. Wir bringen

die Party zu euch nach hause –

lebenfrreude pur!

SA.

8–20 Uhr stündlich news und

Wetter

08.00 Life Channel der Morgen

10.00 Themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 Life Channel Info

13.00 Musik Nonstop

19.00 Schere Stei Papier

20.00 relax

21.00 Musik Nonstop

24.00 relax

01.00 Musik Nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich news und

Wetter

Worship Nonstop

10.00 Gottesdienst bei

Life Channel

11.00 Fenster zum Sonntag

12.00 Worship Nonstop

19.00 Gottesdienst bei

Life Channel

20.00 Gottesdienst LIVE

22.00 Worship Nonstop

24.00 zoom

01.00 Musik Nonstop

HIGHLIGHTS

THEMENSENDUNGEN

Freitag, 1. März, 24.00 Uhr / Samstag, 2. März, 10.00 Uhr

Porträt: Malin Hartelius – zwischen Opernbühne und Kinderzimmer

Ursprünglich aus schweden, ist die Opersängerin malin hartelius

schon seit 20 Jahren eng mit dem zürcher Opernhaus verbunden.

die sopranistin gilt als eine der besten mozart-interpretinnen

unserer zeit. Für ihre leistung wurde sie im Januar 2010 in stockholm

vom schwedischen König mit dem Orden für Wissenschaft

und Kunst litteris et artibus ausgezeichnet. die begabte sängerin

ist mutter zweier Kinder und erzählt über ihre erfolge und misserfolge,

ihre reisen, ihre Familie und ihre Beziehung zu gott.

Samstag, 2. März, 20.00 Uhr

relax: Gott meint es gut mit uns

glauben sie dieser gewagten aussage? auch in zeiten, wo uns

alles über den Kopf wächst und zu erdrücken droht? gerade dann

gibt es nichts Besseres, als die Bibel zur hand zu nehmen und die

zuverlässigkeit dieser aussage neu zu entdecken. der evangelist

Friedhold Vogel weiss, wovon er schreibt. noch auf seinem sterbebett

hat er mit der Bibel in der hand gottes güte erlebt.

Mittwoch, 6. März, 20.00 Uhr / Donnerstag, 7. März, 10.00 Uhr

zoom: Die Angst vor der christlichen Gemeinde

im gegensatz zu den landeskirchen gelingt es den meisten Freikirchen,

ihren Bestand an «mitgliedern» einigermassen zu halten.

allerdings wird es immer schwieriger, menschen verpflichtend in

die christliche gemeinschaft einzubinden. aufgrund von schlechten

erfahrungen oder im zeichen der grösseren Freiheit wollen immer

mehr christen ihr christsein ausserhalb der christlichen gemeinde

leben. Was bedeutet das für die herkömmlichen gemeinden?

HIGHLIGHTS

THEMENSENDUNGEN

Donnerstag, 7. März, 20.00 Uhr / Freitag, 8. März, 10.00 Uhr

Kompass Basics: Gesundbeten – Pro und Kontra

manche leute wünschen sich aufgelegte hände als freundschaftliche

geste. andere erhoffen sich durch ein solches ritual

übernatürliche hilfe. tatsächlich: handauflegen und gesundung

erwarten, das ist ein altes thema.

Uns beschäftigt, weshalb der schreiber des hebräerbriefes sich

weigert, erneut zu dieser angelegenheit stellung zu nehmen. ein

spannendes Pro und contra, dem sich Pfarrer Fredy staub stellt.

GOTTESDIENSTE

Freitag, 1. März / Sonntag, 3. März, jeweils 20.00 Uhr

Gottesdienst LIVE

aufzeichnung aus der Kirche im Prisma, rapperswil sg

(www.prisma-online.org)

Sonntag, 3. März, 10.00 + 19.00 Uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit Pfarrer hardy meyer, evang. ref. Kirche, lausen

KINDErPrOGrAMM

Täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 Uhr

Schere, Stei, Papier

mit Unterwägs (mi + sa), de träumer (mo, di, do), häsch gwüsst?

(mo – sa), Bibelquiz (di + do) und vielen anderen interessanten und

unterhaltenden Beiträgen

= sendungen können als cd

gekauft werden.

20 | antenne | März 2013


1.–7. März 2013

rADIO ErF PLUS FENSTEr zUM SONNTAG

TAGESPrOGrAMM

MO.–Fr.

06.00 Aufgeweckt

lied der Woche

Wort zum tag

anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 Neues Leben

die hörbibel

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow creek,

glauben + denken,

Brennpunkt nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 Musik und mehr

Wort zum tag

Bibel heute

15.00 Lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

aktuelles vom tag

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Themensendung

21.00 Calando

22.00 Neues Leben

22.30 Lesezeichen

23.00 Journal

aktuelles vom tag

SA.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

12.00 Themensendung

13.00 Musik und mehr

14.00 Bilanz

15.00 Lesezeichen

16.00 Special: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Special

21.00 Musik spezial

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Musik spezial

SO.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 Bach-Kantate

11.45 Bibel heute

12.00 Immer wieder Sonntags

13.00 Themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 Lesezeichen

16.00 Immer wieder Sonntags

17.00 Musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specials

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Oase

HIGHLIGHTS

SPECIALS

Freitag, 1. März, 16.00 + 21.00 Uhr

Calando: Mütter und Töchter

die Beziehung zwischen mutter und tochter ist nicht immer ganz

konfliktfrei – kann es aber (wieder) werden, meint die sozialpädagogin

cornelia mack.

Samstag, 2. März, 16.00 Uhr

Wert(h)e Gäste: Thomas Günzel, Direktor des Allianzhauses

Viele Jahre hat er für hör- und sprachgeschädigte gearbeitet. seit

2011 ist er direktor des allianzhauses in Bad Blankenburg.

Montag, 4. März, 19.30 Uhr

ProChrist 2013

thema: Wie viel netz braucht der mensch?

live aus der Porsche-arena in stuttgart, mit Ulrich Parzany

LESEzEICHEN

Samstag, 2. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Expedition zum Ursprung (1)

der Physiker albrecht Kellner forscht nach dem sinn des lebens:

Wie ist die Welt entstanden? Was ist der mensch? seine autobiografie

ist voller entdeckungen.

Donnerstag, 7. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Das Chrismon Fastenlesebuch

die einen fasten sieben Wochen lang, um abzunehmen. die anderen

pilgern. Und bisweilen ist es schlicht ein Perspektivenwechsel,

der durch «7 Wochen Ohne» angeregt wird.

TV-SENDUNG AUF UND

FENSTEr zUM SONNTAG-MAGAzIN

SrF zwei: Samstag, 2. März, 15.45 Uhr / Sonntag, 3. März, 10.15 Uhr

SrF info: Samstag, 2. März, 18.30 Uhr / Sonntag, 3. März, 17.45 Uhr

Frust am Arbeitsplatz

die höhere gangart in der arbeitswelt belastet viele menschen.

Wer mithalten will, kommt unter stress und tut alles, um seinen

arbeitsplatz zu behalten.

ein Banker arbeitet so viel er kann, um seine aufgaben zu schaffen.

in wenigen monaten sind hunderte von Überstunden aufgelaufen.

als sein Körper mit verschiedenen symptomen reagiert, wird

ihm gekündigt.

Wenn die arbeit keinen sinn mehr macht – eine angestellte verdient

gutes geld in ihrem Job und schiebt trotzdem Frust.

ein manager setzt sich hoch motiviert für sein Projekt ein. arbeitet

tag und nacht. als die arbeit und die Probleme nicht enden wollen,

fällt er in ein tiefes loch. schleichend hat er einen psychischen

und körperlichen erschöpfungszustand erreicht. ein Burnout

setzt ihn schachmatt.

rEISEN MIT ErF MEDIEN

Malta – Eine kurze reise in eine lange Vergangenheit

reisedatum: 12.–20. Mai 2013

malta erwartet sie mit herrlichem Klima und kristallklarem meer.

auf dieser charmanten mittelmeerinsel können sie sich wunderbar

erholen und auf abwechslungsreichen entdeckungstouren

kulturelle stätten und landschaftliche schönheiten erleben.

die apostelgeschichte berichtet uns, dass der apostel Paulus

vor malta schiffbruch erlitt. er predigte viel und als Folge davon

entschieden sich viele malteser für den christlichen glauben.

der Frühling ist eine gute zeit, die inseln malta und gozo auf uns

wirken zu lassen: steinzeittempel und Bauten der Johanniterritter,

steilklippen und die offene see. die landschaft geniessen

wir bei ruhigen spaziergängen und Wanderungen.

Wir haben für sie ein vielfältiges Ferienangebot vorbereitet und

das herrlich gelegene hotel radisson Blu golden sands liegt direkt

am meer an maltas schönstem sandstrand … Wir freuen uns,

ihnen als erF medien ein Programm mit «musse» präsentieren

zu können.

geistliche impulse, Wanderungen durch die wildromantische

landschaft und spannende entdeckungstouren erwarten uns.

Weitere informationen unter www.erf-medien.ch/reisekalender

oder fordern sie den Prospekt an (044 953 35 35 / erf@erf.ch).

antenne | März 2013 | 21


ADIO- UND TV-PrOGrAMM |

rADIO LIFE CHANNEL

TAGESPrOGrAMM

MO.–DO.

6–20 Uhr stündlich news und

Wetter

06.00 Life Channel der Morgen

tageschronik, gedankenstrich,

life news,

Presseschau, text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 Life Channel am Morgen

life news, cd der Woche,

tagestipp

10.00 Themensendung

Kompass, Porträt,

zoom, Kompass Basics

11.00 Cappuccino

tagestipp, life news,

serie

12.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

13.00 Musik Nonstop

17.00 Mixer

serie, life news, agenda

18.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

19.00 Schere Stei Papier

Witz der Woche, Bibelquiz,

Unterwägs, geräuschfander,

hörspiel,

hesch gwüsst

20.00 Themensendung

21.00 Musik Nonstop

24.00 Themensendung

01.00 Musik Nonstop

Fr.

Wie Mo.–Do., ausgenommen

20.00 Gottesdienst LIVE

22.00 UNITY

Jede Woche heisst es «UnitY»

im club hiltl in zürich. Positive

musik zum tanzen. Wir bringen

die Party zu euch nach hause –

lebensfreude pur!

SA.

8–20 Uhr stündlich news und

Wetter

08.00 Life Channel der Morgen

10.00 Themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 Life Channel Info

13.00 Musik Nonstop

19.00 Schere Stei Papier

20.00 relax

21.00 Musik Nonstop

24.00 relax

01.00 Musik Nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich news und

Wetter

Worship Nonstop

10.00 Gottesdienst bei

Life Channel

11.00 Fenster zum Sonntag

12.00 Worship Nonstop

19.00 Gottesdienst bei

Life Channel

20.00 Gottesdienst LIVE

22.00 Worship Nonstop

24.00 zoom

01.00 Musik Nonstop

= sendungen können als cd

gekauft werden.

HIGHLIGHTS

THEMENSENDUNGEN

Freitag, 8. März, 24.00 Uhr / Samstag, März, 10.00 Uhr

Porträt: Adrian Tschanz – Jede Figur ist ein Kunstwerk

holzschnitzereien gehören nach Brienz, sagt man. da ist etwas

Wahres dran, denn die schnitzlerschule ist in diesem Berner

Oberländer Ort zuhause und die bekannten, geschnitzten Krippenszenen

kommen auch von dort. auch adrian tschanz arbeitete

einst in einer Brienzer schnitzerei und produzierte Krippenfiguren.

er kennt die szenen in- und auswendig und weiss, dass die

Figuren nur einen teil von Weihnachten abbilden.

heute ist tschanz selbständig und schnitzt verschiedenste Figuren

und skulpturen. aber nach wie vor gehören Krippenszenen zu

seinem repertoire.

Sonntag, 10. März, 24.00 Uhr / Montag, 11. März, 10.00 Uhr

zoom: Christsein in der Schule

Bis vor kurzem war noch klar, dass in unsern schulen nach

christlichen grundsätzen unterrichtet wurde. dies war sogar

im lehrplan so verankert. heute kommen lehrerinnen und

lehrer oftmals unter druck, wenn sie versuchen, im Unterricht

christliche Werte zu vermitteln. Was heisst es heute, als christ

bzw. christin in der schule zu unterrichten, ohne das christsein zu

verleugnen? ein gespräch mit lehrkräften, die auf unterschiedlichen

stufen unterrichten.

Mittwoch, 13. März, 20.00 Uhr / Donnerstag, 14. März, 10.00 Uhr

zoom: 40 Jahre ErF Medien im zeichen der Guten Nachricht

40 Jahre ist es her, seit erF medien in der schweiz mit ihrer arbeit

angefangen haben, damals noch unter dem namen evangeliumsrundfunk.

heute steht die abkürzung erF für evangelium in radio

und Fernsehen. als grösste und älteste Fachredaktion glaube

haben erF medien jahrelang gute nachrichten und Beiträge über

den christlichen glauben produziert, auch für viele lokale radiosender

der schweiz. Und seit Oktober 2005 existiert mit radio life

channel das erste christliche 24-stunden-radio der schweiz.

HIGHLIGHTS

THEMENSENDUNGEN

Donnerstag, 14. März, 20.00 Uhr / Freitag, 15. März, 10.00 Uhr

Kompass Basics: Biblische Gleichnisse

Wenn man einem Kind etwas erklären will, dann braucht man dafür

Bilder, geschichten oder Vergleiche. das funktioniert aber nicht

nur bei den Kleinen. auch erwachsene verstehen am besten, wenn

ein gedanke versinnbildlicht wird. in der Bibel findet man dutzende

gleichnisse, zum Beispiel das gleichnis mit dem Verlorenen sohn.

gott hat seine Botschaft immer wieder in geschichten, in Vergleiche

und in Bilder gepackt. in zwei Kompass Basics-sendungen

klären wir, was gleichnisse sind, wie man sie unterteilen kann und

wir nehmen einige dieser biblischen gleichnisse genauer unter die

lupe. zu gast im studio ist Pfarrerin monika riwar.

GOTTESDIENSTE

Freitag, 8. März / Sonntag, 10. März, jeweils 20.00 Uhr

Gottesdienst LIVE

aufzeichnung aus der gellertkirche, Basel (www.gellertkirche.ch)

Sonntag, 10. März, 10.00 + 19.00 Uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit meinrad schicker, BewegungPlus, thun

KINDErPrOGrAMM

Täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 Uhr

Schere, Stei, Papier

mit Unterwägs (mi + sa), de träumer (Fr + mo), Philippus (di)

häsch gwüsst? (mo – sa), Bibelquiz (di + do) und vielen anderen

interessanten und unterhaltenden Beiträgen

SOUND

Jeden Sonntag von 00.00–09.00, 11.30–19.00 und ab 22.00 Uhr

Worship Nonstop

mit Worship nonstop begleitet life channel am sonntag durch

den tag. lobpreis und anbetungs-musik aus allen stilrichtungen

– lieder in vielen sprachen. musik, wie sie heute in gottesdiensten

rund um den globus gesungen wird. Bewusst unmoderiert lädt

Worship ein zum mithören und mitsingen!

22 | antenne | März 2013


8.–14. März 2013

rADIO ErF PLUS FENSTEr zUM SONNTAG

TAGESPrOGrAMM

MO.–Fr.

06.00 Aufgeweckt

lied der Woche

Wort zum tag

anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 Neues Leben

die hörbibel

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow creek,

glauben + denken,

Brennpunkt nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 Musik und mehr

Wort zum tag

Bibel heute

15.00 Lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

aktuelles vom tag

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Themensendung

21.00 Calando

22.00 Neues Leben

22.30 Lesezeichen

23.00 Journal

aktuelles vom tag

SA.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

12.00 Themensendung

13.00 Musik und mehr

14.00 Bilanz

15.00 Lesezeichen

16.00 Special: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Special

21.00 Musik spezial

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Musik spezial

SO.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 Bach-Kantate

11.45 Bibel heute

12.00 Immer wieder Sonntags

13.00 Themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 Lesezeichen

16.00 Immer wieder Sonntags

17.00 Musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specials

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Oase

HIGHLIGHTS

SPECIALS

Freitag, 8. März, 16.00 Uhr

Calando: Selbstmord auf raten – mein Leben in Abhängigkeit

alkohol und eine übermächtige mutter: ilses leben ist bestimmt

von abhängigkeit. nach mehr als 30 Jahren sucht und einem

selbstmordversuch geschieht das Wunder – ilse wird frei.

Montag, 11. März, 20.00 Uhr / Dienstag, 12. März, 11.00 Uhr

Glaube + Denken: Nach mir der Gau? Verantwortung in der

Wissenschaft

Wie viel Verantwortung hat ein Forscher? ein nachdenkliches

gespräch zum Jahrestag der Fukushima-Katstrophe in Japan.

Mittwoch, 13. März, 20.00 Uhr / Donnerstag, 14. März, 11.00 Uhr

Glaube – erlebt, gelebt: Im Gespräch mit Michael Wollnow

herzinfarkt – im Krankenhaus denkt der marketing- und Vertriebsleiter

eines chemieunternehmens über sein leben nach.

LESEzEICHEN

Freitag, 8. März, 15.00 + 22.30 Uhr

Sinfonie des Himmels (1)

andi Weiss hat geschichten von menschen gesammelt: vom

Kranksein, vom gesundwerden, vom abschiednehmen. alle

Betroffenen verbindet die gewissheit: «ich kann nie tiefer fallen

als in gottes hand.»

Montag, 11. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Hoffnung auf den zweiten Blick (1)

Pattie weiss, was es heisst, verwundet, verlassen und hoffnungslos

zu sein. doch für gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. ihre

geschichte beweist es.

Dienstag, 12. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Hoffnung auf den zweiten Blick (2)

Mittwoch, 13. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Hoffnung auf den zweiten Blick (3)

TV-SENDUNG AUF UND

FENSTEr zUM SONNTAG-TALK

SrF zwei: Samstag, 9. März, 17.20 Uhr / Sonntag, 10. März, 14.25 Uhr

SrF info: Samstag, 9. März, 18.30 Uhr / Sonntag, 10. März, 17.45 Uhr

Gott überraschend anders

«Kann ich jemals gewissheit erlangen, ob gott existiert?» «Was

würde mich davon überzeugen, dass es gott tatsächlich gibt?» Professor

siegfried zimmer beschäftigt sich seit Jahrzehnten intensiv

mit solchen Fragen, theologischen Konzepten und der entstehung

von biblischen texten. zimmer provoziert, will anregen über den

eigenen tellerrand hinauszudenken und steht auch als theologe zu

seinen offenen Fragen in Bezug auf gott.

mit der Website worthaus.org engagiert sich theologe zimmer an

einer kritischen und öffentlichen diskussion über gott. gerne stellt

er dort den christlichen glauben auf den Prüfstand, lässt sämtliche

Fragen zu und will sich dabei nicht mit einfachen antworten

zufriedengeben. der mitinitiator des nachteulengottesdienstes

in ludwigsburg will den menschen eine chance bieten, sich eine

eigene meinung zu bilden und die positiven Überraschungen des

christlichen glaubens zu entdecken.

rEISEN MIT ErF MEDIEN

Irlands grandioser Südwesten

reisedatum: 15.–23. Juni 2013

Kommen sie mit uns auf eine reise durch das land der regenbogen.

inmitten schöner landschaft – direkt am lake Killarney –

finden auch sie ihre Oase für die sinne.

irland ist ein land, in das man sich sofort verliebt. Wild, fruchtbar

und sanft präsentiert sich die grüne insel ihren Besuchern.

Kraftvoll schlagen die Wellen an felsige Küsten und schwarzköpfige

schafe grasen auf weiten hügeln. geheimnisvoll ballen sich

Wolken zusammen, um sekunden später den energischen sonnenstrahlen

Platz zu machen. delfine spielen in ruhigen Buchten,

während Pferde einem auf jeder Koppel ihren warmen atem ins

gesicht blasen. atemberaubend!

diese erlebnisse möchten wir gerne mit ihnen teilen. deshalb

haben wir ein attraktives Programm für sie zusammen gestellt.

Und wie immer in unseren erF-Ferien werden sie von einem

tollen team begleitet.

Weitere informationen unter www.erf-medien.ch/reisekalender

oder fordern sie den Prospekt an (044 953 35 35 / erf@erf.ch).

antenne | März 2013 | 23


ADIO- UND TV-PrOGrAMM |

rADIO LIFE CHANNEL

TAGESPrOGrAMM

MO.–DO.

6–20 Uhr stündlich news und

Wetter

06.00 Life Channel der Morgen

tageschronik, gedankenstrich,

life news,

Presseschau, text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 Life Channel am Morgen

life news, cd der Woche,

tagestipp

10.00 Themensendung

Kompass, Porträt,

zoom, Kompass Basics

11.00 Cappuccino

tagestipp, life news,

serie

12.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

13.00 Musik Nonstop

17.00 Mixer

serie, life news, agenda

18.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

19.00 Schere Stei Papier

Witz der Woche, Bibelquiz,

Unterwägs, geräuschfander,

hörspiel,

häsch gwüsst

20.00 Themensendung

21.00 Musik Nonstop

24.00 Themensendung

01.00 Musik Nonstop

Fr.

Wie Mo.–Do., ausgenommen

20.00 Gottesdienst LIVE

22.00 UNITY

Jede Woche heisst es «UnitY»

im club hiltl in zürich. Positive

musik zum tanzen. Wir bringen

die Party zu euch nach hause –

lebensfreude pur!

SA.

8–20 Uhr stündlich news und

Wetter

08.00 Life Channel der Morgen

10.00 Themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 Life Channel Info

13.00 Musik Nonstop

19.00 Schere Stei Papier

20.00 relax

21.00 Musik Nonstop

24.00 relax

01.00 Musik Nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich news und

Wetter

Worship Nonstop

10.00 Gottesdienst bei

Life Channel

11.00 Fenster zum Sonntag

12.00 Worship Nonstop

19.00 Gottesdienst bei

Life Channel

20.00 Gottesdienst LIVE

22.00 Worship Nonstop

24.00 zoom

01.00 Musik Nonstop

= sendungen können als cd

gekauft werden.

HIGHLIGHTS

THEMENSENDUNGEN

Freitag, 15. März, 24.00 Uhr / Samstag, 16. März, 10.00 Uhr

Porträt: Familie Steiner – Erschüttertes Familienglück

nach der geburt ist sofort klar, etwas stimmt nicht. nadja hat

eine muskelhypotonie, auf deutsch ein mangel an muskelkraft. ihr

Körperchen liegt schlaff da. steiners beginnen mit der Kleinen eine

therapie. diese verläuft in kleinen schritten positiv. dann allerdings,

nach 14 monaten, greift eine grippe den bereits geschwächten

Körper an. alles steht auf dem spiel.

Montag, 18. März, 20.00 Uhr / Dienstag, 19. März, 10.00 Uhr

Kompass: Pilger-Begegnungen mit Gott

Viele menschen spüren die sehnsucht nach neuen Wegen. der Jakobsweg

lädt dazu ein, dieser sehnsucht raum zu geben. andreas

Bruderer leitet am Offenen st. Jakob in zürich das Pilgerzentrum.

dies an einem Ort, an welchem bereits 1221 eine Jakobskapelle

erwähnt wird. seine ersten Pilgererfahrungen hat er vor vielen

Jahren beim Übergang über die Pyrenäen gemacht.

Dienstag, 19. März, 20.00 Uhr / Mittwoch, 20. März, 10.00 Uhr

Porträt: Hansjörg Maibach – Vom bitteren Alkoholiker zum

süssen Hoffnungsträger

Von Kindesbeinen an befindet sich hansjörg maibach in einer

Opferrolle, aus der er so schnell nicht herausfinden sollte. als

8-jähriger sexuell missbraucht und in der schule gemobbt, sucht

er schon als Kind trost in der Flasche. sein alkoholkonsum

bestimmt sein leben und jagt ihn von einer arbeitsstelle zur

nächsten, bis ihn niemand mehr haben will. hilfe findet er nur noch

bei seiner gläubigen mutter, die während den ganzen Jahren für

ihn betete und den glauben an ihn nicht verlor. durch sie erhält er

eine letzte chance im Betrieb eines christen. die gespräche mit

seinen neuen arbeitskollegen rütteln ihn wach, bis er selbst eine

verändernde Begegnung mit Jesus christus und seiner liebe zu

ihm macht. das stellt sein leben grundlegend auf den Kopf.

HIGHLIGHTS

THEMENSENDUNGEN

Mittwoch, 20. März, 20.00 Uhr / Donnerstag, 21. März, 10.00 Uhr

zoom: Christsein in der Landwirtschaft

das Bild des Bauern, der nach der saat auf der Furche steht und

die hände zum gebet um guten ertrag faltet, ist legendär geworden.

aber hat die moderne landwirtschaft noch etwas mit dieser

frommen idylle zu tun? anders gefragt: Was verändert sich, wenn

ein landwirt seinen glauben bewusst in seine tägliche arbeit

einfliessen lässt?

ein gespräch im zusammenhang mit der initiative «glaube am

montag».

GOTTESDIENST

Freitag, 15. März / Sonntag, 17. März, jeweils 20.00 Uhr

Gottesdienst LIVE

aufzeichnung aus der «chile hegi» (gVc), Winterthur

(www.gvc-winterthur.ch)

Sonntag, 17. März, 10.00 + 19.00 Uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit monika leiser, heilsarmee, Bülach

KINDErPrOGrAMM

Täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 Uhr

Schere, Stei, Papier

mit Königin esther: die geschichte über ein nach Persien verschlepptes

mädchen, das Königin der Perser wird. das ist kein

märchen aus 1001 nacht, sondern dahinter steckt gottes Plan, um

sein Volk zu retten (mo, di + do) und vielen anderen interessanten

und unterhaltenden Beiträgen.

SErIE

Montag, 18. bis Donnerstag, 28. März, (ohne Sonntag) jeweils 11.50

und 17.10 Uhr

Ostern live

Ostern auf life channel. Wir sind live dabei. Jeden tag gibt es eine

live-schaltung zu den aktuellen geschehnissen vor 2000 Jahren.

Jesus und seine letzten tage auf der erde. Wir sind live dabei und

berichten vor Ort. immer kurz vor 12 Uhr und kurz nach 17 Uhr auf

life channel.

24 | antenne | März 2013


15.–21. März 2013

rADIO ErF PLUS FENSTEr zUM SONNTAG

TAGESPrOGrAMM

MO.–Fr.

06.00 Aufgeweckt

lied der Woche

Wort zum tag

anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 Neues Leben

die hörbibel

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow creek,

glauben + denken,

Brennpunkt nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 Musik und mehr

Wort zum tag

Bibel heute

15.00 Lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

aktuelles vom tag

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Themensendung

21.00 Calando

22.00 Neues Leben

22.30 Lesezeichen

23.00 Journal

aktuelles vom tag

SA.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

12.00 Themensendung

13.00 Musik und mehr

14.00 Bilanz

15.00 Lesezeichen

16.00 Special: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Special

21.00 Musik spezial

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Musik spezial

SO.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 Bach-Kantate

11.45 Bibel heute

12.00 Immer wieder Sonntags

13.00 Themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 Lesezeichen

16.00 Immer wieder Sonntags

17.00 Musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specials

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Oase

HIGHLIGHTS

SPECIALS

Freitag, 15. März, 16.00 + 21.00 Uhr

Calando: Das Kreuz mit dem Geld – Biblischer Umgang mit

Finanzen

immer wieder hat Jesus über geld gesprochen. Und auch anno

2013 funktioniert er noch, ein «Finanzhaushalt nach biblischen

Prinzipien».

Montag, 18. März, 20.00 Uhr / Dienstag, 21. März, 11.00 Uhr

Wartburg-Gespräche: Strafe muss sein! Wie muss Strafe

sein?

Wie sieht ein guter und gerechter strafvollzug aus? Und wie können

straftäter zurück in die gesellschaft finden?

Mittwoch, 20. März, 20.00 Uhr / Donnerstag, 21. März, 11.00 Uhr

Glaube + Denken: Christliche Philosophie (3) – Martin Luther

der reformator martin luther hat nicht nur die Kirche seiner zeit

kritisch unter die lupe genommen, sondern auch die Philosophie.

Prof. dr. theodor dieter erläutert, was dabei herausgekommen

ist.

LESEzEICHEN

Sonntag, 17. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Wer’s glaubt, wird selig (1)

der evangelische landesbischof von Bayern, heinrich Bedfordstrohm,

und sein sohn tauschen sich über den glauben aus. ein

spannender dialog.

Montag, 18. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Oswald Chambers – Für sein Höchstes (1)

Oswald chambers ist vor allem durch sein andachtsbuch bekannt

worden. das hörspielbuch erzählt seine lebensgeschichte.

Mittwoch, 20. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Frühling wird es wieder (2)

mit heinrich Waggerl Osterfrüchte bestaunen, mit Petra müller

den launigen april begrüssen – geschichten zum Frühlingsanfang.

TV-SENDUNG AUF UND

FENSTEr zUM SONNTAG-MAGAzIN

SrF zwei: Samstag, 16. März, 17.15 Uhr / Sonntag, 17. März, 10.50 Uhr

SrF info: Samstag, 16. März, 18.30 Uhr / Sonntag, 17. März, 17.45 Uhr

Mission Guinea

der mann erlebte sein persönliches Wunder in der augenklinik

Bartimée, in der guineischen hauptstadt conakry. die Ärztin

claire-lise Wiher hat die Klinik aufgebaut und leitet sie bis heute

trotz widriger Umstände.

david leuenberger ist aids-spezialist. Früher seien die hiV-Patienten

hier einfach weggestorben, sagt er. leuenberger setzt sich

im centre médicale in macenta für aids-Patienten ein, die noch

vor wenigen Jahren keine hoffnung auf ein Überleben, geschweige

denn auf ein einigermassen akzeptables leben haben durften.

ebenfalls im centre médical behandelt Pflegefachfrau martha

gafafer leprakranke und das seit 30 Jahren. sie fühle sich heute

fast eher als afrikanerin denn als schweizerin, sagt sie. nicht auf

medizinischer mission ist daniel Berger. der agronom liess sich

früher pensionieren und zeigt den afrikanern heute vor Ort, wie

sie mit einer veränderten art des reisanbaus einen viel höheren

ertrag erzielen können. alle porträtierten Personen verbindet die

zugehörigkeit zur schweizerischen allianz mission, die sich seit

über 40 Jahren um die nöte der menschen in guinea kümmert.

rEISEN MIT ErF MEDIEN

40 Jahre ErF Medien Schweiz: Jubiläumskreuzfahrt –

Sonnenland Kroatien und faszinierendes Montenegro

reisedatum: 5.–12. September 2013

die ms Belle de l’adriatique bietet ein neues Konzept im Bereich

der seekreuzfahrt. das kompakt gebaute schiff ermöglicht es,

kleine, verträumte häfen anzulaufen. die anzahl Passagiere ist

auf 200 begrenzt. das ermöglicht ausflüge in überschaubaren

gruppen. entdecken sie das wunderschöne land an der adria und

beenden sie die erlebnisreichen tage mit Blick auf die abwechslungsreiche

Küste.

Wer die adria und Kroatiens Küste mit dem schiff bereist, wählt

die traditionelle und schönste art, sich dem land zu nähern.

romantische Badebuchten, malerische alte Küstenorte und

interessante städte, ursprüngliche inseln und bizarre Felsenriffe

– szenen, die einem Jubiläumsprogramm würdig sind.

Weitere informationen unter www.erf-medien.ch/reisekalender

oder fordern sie den Prospekt an (044 953 35 35 / erf@erf.ch).

antenne | März 2013 | 25


ADIO- UND TV-PrOGrAMM |

rADIO LIFE CHANNEL

TAGESPrOGrAMM

MO.–DO.

6–20 Uhr stündlich news und

Wetter

06.00 Life Channel der Morgen

tageschronik, gedankenstrich,

life news,

Presseschau, text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 Life Channel am Morgen

life news, cd der Woche,

tagestipp

10.00 Themensendung

Kompass, Porträt,

zoom, Kompass Basics

11.00 Cappuccino

tagestipp, life news,

serie

12.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

13.00 Musik Nonstop

17.00 Mixer

serie, life news, agenda

18.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

19.00 Schere Stei Papier

Witz der Woche, Bibelquiz,

Unterwägs, geräuschfander,

hörspiel,

hesch gwüsst

20.00 Themensendung

21.00 Musik Nonstop

24.00 Themensendung

01.00 Musik Nonstop

Fr.

Wie Mo.–Do., ausgenommen

20.00 Gottesdienst LIVE

22.00 UNITY

Jede Woche heisst es «UnitY»

im club hiltl in zürich. Positive

musik zum tanzen. Wir bringen

die Party zu euch nach hause –

lebensfreude pur!

SA.

8–20 Uhr stündlich news und

Wetter

08.00 Life Channel der Morgen

10.00 Themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 Life Channel Info

13.00 Musik Nonstop

19.00 Schere Stei Papier

20.00 relax

21.00 Musik Nonstop

24.00 relax

01.00 Musik Nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich news und

Wetter

Worship Nonstop

10.00 Gottesdienst bei

Life Channel

11.00 Fenster zum Sonntag

12.00 Worship Nonstop

19.00 Gottesdienst bei

Life Channel

20.00 Gottesdienst LIVE

22.00 Worship Nonstop

24.00 zoom

01.00 Musik Nonstop

= sendungen können als cd

gekauft werden.

HIGHLIGHTS

THEMENSENDUNGEN

Freitag, 22. März, 24.00 Uhr / Samstag, 23. März, 10.00 Uhr

Porträt: Hans-Ulrich Bigler – Erfolgreich geschäften mit

Gottes Hilfe

er ist der oberste gewerbler der schweiz, sagt von sich, dass er

mit gott eine strategische Partnerschaft eingegangen sei, engagiert

sich aber auch für die abschaffung der Kirchensteuer für

juristische Personen. hans-Ulrich Bigler ist ein mann mit vielen

gesichtern: direktor des gewerbeverbandes, Politiker, ehemann

und Vater – und christ.

Samstag, 23. März, 20.00 Uhr

relax: Jeder Tag ist ein Geschenk … für dich!

reinhold ruthe will uns den Blick auf das heute lenken, wenn

er schreibt: «heute ist der tag um zu leben, zu arbeiten, sich zu

freuen, gutes zu tun und glücklich zu sein. heute, hier und jetzt –

genau an diesem tag. nicht gestern. Und auch nicht erst morgen.»

eine erfrischende sendung, die herrlich entspannt!

Dienstag, 26. März, 20.00 Uhr / Mittwoch, 27. März, 10.00 Uhr

Porträt: Pascal Marti – In Menschen investieren

Ursprünglich lernte Pascal marti Koch. auch wenn er nicht mehr

im gelernten Beruf arbeitet, kocht er auch heute noch gern und

unterstützt ein Fest oder eine Veranstaltung mit seinen Kochkünsten.

Beruflich engagiert sich marti aber schon einige Jahre für menschen

am rande der gesellschaft. als sozialarbeiter half er mit,

arbeitsintegrationsprojekte aufzubauen und damit menschen zu

fördern. es liegt ihm am herzen, dass menschen im sozialen und

gesellschaftlichen gefüge einen Platz finden. aktuell leitet er eine

notunterkunft für menschen mit einer temporären Wohnungsnot.

es sei eine diakonische arbeit, sagt marti, was so viel heisst wie in

menschen zu investieren.

HIGHLIGHTS

THEMENSENDUNGEN

Samstag, 30. März, 20.00 Uhr

relax: Lichtblicke für die Osterzeit

Phil Bosmans, autor der heutigen sendung, hat ein ziel: mehr herz

in unsere Welt. deshalb lebt er, deshalb schreibt er und deshalb

hat er den Bund ohne namen gegründet. mehr herz, mehr Freude,

das bewirken die lichtblicke für die Osterzeit. auch bei ihnen?

GOTTESDIENSTE

Freitag, 22. März / Sonntag, 24. März, jeweils 20.00 Uhr

Gottesdienst LIVE

aufzeichnung aus der «chile hegi» (gVc), Winterthur

(www.gvc-winterthur.ch)

Sonntag, 24. März, 10.00 + 19.00 Uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit Pfarrerin dorothee Bertschmann, ref. Kirchgemeinde,

Oberdiessbach

Freitag, 29. März / Sonntag, 31. März, jeweils 20.00 Uhr

Gottesdienst LIVE

aufzeichnung aus der Kirche im Prisma, rapperswil sg

Karfreitag, 29. März, 10.00 + 19.00 Uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit Jürg Kassu, leiter von silas, Bibl. seelsorge und schulung

Ostersonntag, 31. März, 10.00 + 19.00 Uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit Pfarrer marcel Wildi, evang. Kirchgemeinde, Buchs sg

KINDErPrOGrAMM

Täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 Uhr

Schere, Stei, Papier

mit der Fortsetzung von Königin esther (do + Fr, mo + di) und

vielen anderen interessanten und unterhaltenden Beiträgen

26 | antenne | März 2013


22.–31. März 2013

rADIO ErF PLUS FENSTEr zUM SONNTAG

TAGESPrOGrAMM

MO.–Fr.

06.00 Aufgeweckt

lied der Woche

Wort zum tag

anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 Neues Leben

die hörbibel

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow creek,

glauben + denken,

Brennpunkt nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 Musik und mehr

Wort zum tag

Bibel heute

15.00 Lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

aktuelles vom tag

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Themensendung

21.00 Calando

22.00 Neues Leben

22.30 Lesezeichen

23.00 Journal

aktuelles vom tag

SA.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

12.00 Themensendung

13.00 Musik und mehr

14.00 Bilanz

15.00 Lesezeichen

16.00 Special: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Special

21.00 Musik spezial

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Musik spezial

SO.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 Bach-Kantate

11.45 Bibel heute

12.00 Immer wieder Sonntags

13.00 Themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 Lesezeichen

16.00 Immer wieder Sonntags

17.00 Musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specials

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Oase

HIGHLIGHTS

SPECIALS

Samstag, 23. März, 16.00 Uhr

Wert(h)e Gäste: Prof. Dr. Helge Stadelmann, rektor FTH Giessen

er hat kräftig daran mitgewirkt, dass aus der Freien theologischen

akademie in giessen eine richtige hochschule geworden ist.

Karfreitag, 29. März, 16.00 + 21.00 Uhr

Calando: Das Passahmahl

Beim Passah-Fest feiern die Juden ihren auszug aus Ägypten.

Bibelexperte Kurt schneck über die symbolik des Passahmahls in

Verbindung mit Jesus.

Samstag, 30. März, 16.00 Uhr

Wert(h)e Gäste: Dan Peter, Kirchenrat

als Kirchenrat der Württembergischen Kirche verantwortet

der «Vollblut-gemeindepfarrer» das referat Publizistik und

gemeinde.

LESEzEICHEN

Sonntag, 24. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Gegenwindgedanken (1)

Johann hinrich claussen ist ganzjahresradler, Pfarrer und Probst.

er sammelt gedanken und radelt dabei durch das Kirchenjahr.

Montag, 25. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Bei Gott ist mein zuhause (1)

irmgard grunwald sitzt seit 2004 im rollstuhl. auch in ihrem

neuen Buch berichtet sie wieder von ihren alltäglichen erfahrungen

mit gott.

Mittwoch, 27. März, 15.00, 19.30 + 22.30 Uhr

Geborgen wunderbar (3)

Klaus nagorni erzählt geschichten vom trost und vom trösten.

Wer dafür offen ist, findet eine geborgenheit, die durch alle Widrigkeiten

trägt.

TV-SENDUNG AUF UND

FENSTEr zUM SONNTAG-TALK

SrF zwei: Samstag, 23. März, 13.05 Uhr / Sonntag, 24. März, 12.00 Uhr

SrF info: Samstag, 23. März, 18.30 Uhr / Sonntag, 24. März, 17.45 Uhr

Im 4. Lebens-Drittel

mit 60 Jahren reist miriam tilge das erste mal nach indien. mehr

widerwillig als freiwillig: reisen ist nicht ihr ding, indien interessiert

sie nicht. ein Bekannter, der dort ein hilfswerk leitet, hat sie

jedoch dazu überredet. sie trifft auf die unvorstellbare armut und

entwickelt eine grosse liebe für die menschen in diesem land.

Kurzerhand gründet sie das hilfswerk agape.

miriam tilge gehen die ideen nie aus: Kleider sammeln für Bedürftige,

eine sonntagschule aufbauen für dorfkinder, Kochkurse

für ausländerinnen, Bibeln nach russland schicken. in der Weihnachtszeit

bäckt die heute 77-Jährige über 400 Kilo guetzliteig,

um geld für verschiedene gute zwecke zu sammeln. Wenn sie eine

situation sieht, bei der man handeln müsste, dann grübelt sie nicht

lange darüber nach – sie tut es einfach. so färbt sie ihr leben mit

bunten Begegnungen, freudigen erlebnissen und hat trotz ihrer

einfachen anlehre als hotelsekretärin mehr erreicht als manche,

die studiert haben.

FENSTEr zUM SONNTAG-MAGAzIN

SrF zwei: Samstag, 30. März, 17.15 Uhr / Sonntag, 31. März, 12.00 Uhr

SrF info: Samstag, 30. März, 18.30 Uhr / Sonntag, 31. März, 17.45 Uhr

Mein Wunder

als Wunder bezeichnet man ein ereignis, dessen zustandekommen

man sich nicht erklären kann. ein ereignis, dass erstaunen

und Verwunderung auslöst: Kinder, die aus dem dritten stock

fallen und unverletzt bleiben. Frauen, die trotz der Prognose «Kinderlosigkeit»

Jahre später mutter werden. leute, die auf einmal

ein couvert mit geld im Briefkasten liegen haben. ereignisse, die

staunen lassen. Fenster zum sonntag stellt menschen vor, die ein

Wunder erlebt haben.

antenne | März 2013 | 27


TV-Tipp |

ErF 1 – das TV-Programm

Auf dieser Doppelseite präsentieren wir Ihnen die Highlights aus dem Programm des TV-Senders

ErF 1. Die Empfangsinformationen finden Sie am Schluss der Programmhinweise. Mehr

Informationen unter www.erf1.ch.

DIENSTAG, 5. März

21.45 UHr SAMSTAG, 9. März

16.15 UHr DIENSTAG, 12. März 22.30 UHr

GOTTESDIENST AUS MENLO PArK

Du bist nicht mein Chef

zwingt der christliche glaube mich, auf vieles zu

verzichten? engt er mich ein? John Ortberg räumt

mit diesem Vorurteil auf.

MITTWOCH, 6. März

17.15 UHr

WIrKLICH.

Die Macht der Gedanken

Können wir uns wirklich frei entscheiden oder wovon

lassen wir uns unbewusst beeinflussen?

SONNTAG, 10. März 19.30 UHr

ErSTAUNLICH

Geld und Bibel – Geld besitzen

«das wahre leben wird nicht daran gemessen,

wie viel wir besitzen.» Wie gehe ich mit meinem

geld um und wem gehört es eigentlich?

DONNErSTAG, 14. März 21.15 UHr

FENSTEr zUM SONNTAG-TALK

Papa einer Teenie-Mama

das positive resultat des schwangerschaftstests

ist für christoph lüthi eine negative nachricht:

denn tochter ramona ist erst 16 und absolviert

gerade ihre kaufmännischen lehre. dieser zwischenfall

passt einfach nicht ins Konzept. doch

ramona will auf keinen Fall abtreiben – selbst

wenn dabei ihr ganzes leben auf den Kopf gestellt

wird. Viele Fragen schwirren christoph durch

den Kopf, er sucht nach Fehlern in seiner eigenen

erziehung. er, der bereits in jungen Jahren seinen

eigenen Vater verloren, von anfang an für seine

Kinder gebetet und versucht hat, seinen töchtern

das Beste zu bieten: hat er etwas grundsätzlich

falsch gemacht?

SAMSTAG, 9. März

10.15 UHr

HOF MIT HIMMEL

Heiler gesucht

als seine Frau krank wird, sucht nenad djordrjic verzweifelt

hilfe. zusammen besuchen sie alle möglichen

heiler, Wahrsager und magier. ihre Wohnung ist voller

heiligenbilder, amulette und anderer gegenstände, die

heilung versprechen. dafür ist er bereit, ein Vermögen

zu zahlen. er macht tausende von euro schulden. Je

mehr geld, desto mehr heilung, so sein denken. dass

seine Frau eines tages völlig geheilt werden würde –

und zwar ohne geld – konnte er sich damals noch nicht

vorstellen.

PrOCHrIST 2013

Thema: Wo finden wir das Glück?

Vom 3. bis 10. märz findet in der stuttgarter Porschearena

Prochrist 2013 statt. Per satellit sind mehr

als 1000 Übertragungsorte in ganz europa dabei. als

Partnersender von Prochrist überträgt erF 1 live aus

stuttgart. der abend startet mit einem 15-minütigen

magazin. die erF-redaktion bietet hintergrundinformationen

rund um die christliche grossveranstaltung.

dann übernimmt auf der Bühne moderator Jürgen

Werth. acht abende lang gibt es spannende themen,

interessante gespräche, gute musik und herausfordernde

ansprachen von Pfarrer Ulrich Parzany.

SONNTAG, 10. März 21.45 UHr

ALPHA KUrS EXPrESS

Hat das Leben mehr zu bieten?

Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Wer sind

wir? hat unser leben einen höheren sinn, ein ziel?

Fragen, die sich jeder einmal im leben stellt. Wir

leben in einem teil der Welt, wo wir rein äusserlich

alles haben. Oberflächlich betrachtet geht es den

meisten von uns gut. Wir können uns materielle

annehmlichkeiten leisten, haben eine Familie.

trotzdem bleibt häufig eine leere im inneren

zurück. Was fehlt also? hat das leben vielleicht

mehr zu bieten? nicky gumbel versucht, diese

Fragen im alpha-Kurs zu beantworten.

HAUTNAH

Kopten in Deutschland

die Kopten gehören zu einer der ältesten Kirchen

der Welt. in deutschland haben sie rund 7000 mitglieder

und mehrere Klöster.

FrEITAG, 15. März

20.15 UHr

HOF MIT HIMMEL

Jude in Deutschland

«sie schickt der himmel!» das sagen heute

viele deutsche senioren, wenn sie auf den Juden

anatoli Uschomirski treffen. immer wieder

schütten sie ihm ihr herz aus und bitten ihn

wegen der gräueltaten der nazis an den Juden um

Vergebung. lange zeit fiel ihm das nicht leicht,

denn auch er verlor Verwandte im Kz. der hass

gegenüber den deutschen sass tief. heute weiss

anatoli Uschomirski, dass er in deutschland am

richtigen Platz ist.

MONTAG, 18. März

21.15 UHr

INSPIrIErT

Werte: Ist Ethik relativ?

War der legendäre robin hood ein Bandit oder ein

diakon? heiligt der zweck wirklich die mittel? Was

ist eigentlich moral?

28 | antenne | März 2013


| März

DIENSTAG, 19. März

18.00 UHr FrEITAG, 22. März 20.15 UHr

DONNErSTAG, 28. März

18.00 UHr

HOF MIT HIMMEL

Vom Leben geträumt

er wächst in einer Unternehmerfamilie auf. die

devise seiner eltern lautet: leistung ist alles.

in der schule geht der druck nahtlos weiter. er

kommt damit immer weniger zurecht und hat das

gefühl, es muss doch mehr im leben geben als

arbeiten und sterben. Kurz vor dem abitur bricht

er aus allen Konventionen aus: er bricht die schule

ab und zieht in eine links-alternative Kommune.

in dieser zeit interessiert er sich auch für fernöstliche

religionen und reist sogar bis nach indien.

doch die erhoffte ultimative inspiration bleibt aus.

zurück in deutschland hat er kurz hintereinander

zwei träume, die ihn nicht mehr loslassen.

HOF MIT HIMMEL

Brotlose Kunst?

sie ist Künstlerin, doch sie verdient damit nur

wenig geld. als renate gross zum ersten mal ihre

lebensmittel bei der «tafel» holen muss, die bedürftige

menschen mit essen versorgt, hofft sie,

dass das nur eine kurze Phase sein wird. doch sie

irrt sich. es fällt ihr nicht leicht, sich einzugestehen:

ich bin arm. aber mittlerweile hat sie aus der

not eine tugend gemacht. sie bereichert ihr leben

mit dem, was andere wegwerfen und entwirft

zum Beispiel ihren schmuck aus abfallprodukten.

Obwohl sie nur 150 euro im monat zum leben

hat, will sie bewusst am kulturellen und sozialen

leben teilnehmen.

HOF MIT HIMMEL

Freund oder Feind?

auf der neuen schule ist er ein aussenseiter.

Philipp Frei wird gehänselt, fühlt sich einsam.

auch der Kontakt zu seinem besten Kumpel,

einem Kosovo-albaner, verliert sich. dann lernt er

eine gruppe von Pfadfindern kennen. Bei seinen

neuen Freunden fühlt er sich wohl, wird ernst

genommen und anerkannt. dafür nimmt er sogar

ihre rechtsradikale ideologie in Kauf. Bis er eines

tages zuschauen muss, wie sein einstmals bester

Freund zusammengeschlagen wird, nur weil er

ein ausländer ist.

FrEITAG, 29. März

19.30 UHr

DIENSTAG, 19. März

20.15 UHr

FrEITAG, 22. März

20.45 UHr

WArTBUrG-GESPräCHE

Strafe muss sein! Wie muss Strafe sein?

Wer straffällig wird, für den wird eine strafe

fällig. so einfach ist das – oder auch nicht. das

thema strafvollzug stellt den staat vor einige

Probleme. Wie sieht ein guter und gerechter

strafvollzug aus? allein die diskussionen um

die sicherungsverwahrung haben in den letzten

Jahren reichlich staub aufgewirbelt: sicherheitsbedürfnis

contra menschenrechte. aber

auch abseits dieser extremfälle stellt sich immer

wieder die Frage, wie es nach einer abgesessenen

gefängnisstrafe weitergeht. resozialisierung als

gesellschaftliche herausforderung. Viel stoff für

eine interessante diskussion.

MITTWOCH, 20. März 20.15 UHr

ErSTAUNLICH

Geld und Bibel – Geld ausgeben

«einen fröhlichen geber hat gott lieb», sagt die

Bibel. Was tun mit meinem geld? Behalten? ausgeben?

Weggeben?

ErF TV SPEzIAL

Unterwegs mit Jesus im Heiligen Land

Willkommen im heiligen land. reisen sie mit

nach Bethlehem, Jerusalem und Kapernaum und

folgen sie Jesu Fussspuren.

MONTAG, 25. März

21.15 UHr

INSPIrIErT

Der gefeierte Entwickler

seine Werbespots kommen bei Unternehmen

und Kunden gut an, humorvoll und originell wirbt

er für Kaffee, reinigungsmittel und software.

zweimal schon wurde er dafür mit dem begehrten

«red dot communications design award»

ausgezeichnet. doch theo eissler, agenturchef

aus tübingen, findet auch die passenden Worte,

um für martin luther oder für die Bibel zu werben.

Wie ein christ sich in der Welt der Werbung

behauptet, wie er auf den Punkt texten gelernt hat

und wie sein Beruf seine ehrenamtliche arbeit

als Prediger und Kolumnenschreiber prägt – das

erzählt theo eissler.

HOF MIT HIMMEL

«Nein» sagen verboten

sie wächst in einem behüteten, aber strengen

elternhaus auf. Unterordnung wird erwartet,

«nein» sagen ist verboten. als junge Frau will

sabine Kloss ausbrechen. Vergeblich sucht sie die

grosse Freiheit bei den hippies. im christlichen

glauben scheint sie antworten gefunden zu haben.

doch mit den Jahren merkt sie, dass sie ein

schweres erbe mit sich herum trägt. Weil sie es

von ihrem leiblichen Vater gewohnt ist, dass Fehler

bestraft werden, erwartet sie auch von gott

eine strafe, sobald sie etwas nicht richtig macht.

dann lernt sie Frauen kennen, die fröhlich davon

erzählen, dass gott sie liebt. sabine Kloss fragt

sich: ist das der gleiche gott, den ich kenne?

SAMSTAG, 30. März 21.15 UHr

FENSTEr zUM SONNTAG-TALK

Ein Champion auf der Flucht

ike Johnson muss aus liberia flüchten, da der

Bürgerkrieg ausgebrochen ist. der ehemalige

tischtennis-champion fängt von vorne an.

SO EMPFANGEN SIE DAS PrOGrAMM VON ErF 1:

erF 1 kann in der schweiz über swisscom tV, satellit astra (12.460 ghz horizontal / symbolrate 27500, Fec ¾) und einige Kabelnetze empfangen

werden. Oder ganz einfach über internet – ohne zusatzprogramme: einfach www.erf1.ch eingeben und das live-Programm starten oder einen der vielen

Beiträge aus dem archiv wählen.

antenne | März 2013 | 29


twr |

Kambodschas Kindern eine Zukunft geben

Samsang kämpft sich durch –

unterstützt von TWR

VON SUSANNE KOHLER

projekt

TWRs Sendungen prägen und begeistern Kinder in Kambodscha.

«Jede Woche wartete ich sehnlichst auf

einen Brief von TWR», erinnert sich die

22-jährige Samnang, die aus einer bitterarmen

kambodschanischen Familie stammt.

Heute arbeitet sie ehrenamtlich für TWR

Kambodscha und beantwortet die Briefe

der Kinder, die die Sendung «Happy

Children’s Garden» hören. Im Jahr 2011

gingen sage und schreibe fast 17 000 Briefe

und Anrufe in der Redaktion ein.

In den 1970er Jahren wurde Kambodscha

vom brutalen Pol-Pot-Regime beinahe

zerstört – etwa zwei Millionen Menschen

kamen dabei um. Die Folgen sind auch heute

noch spürbar, unter anderem bei der jungen

Generation. Viele haben keine Möglichkeit,

die Schule zu besuchen, sondern müssen

sich um die Geschwister und den Haushalt

kümmern – so auch Samnang. Sie berichtet:

«Meine Familie war die ärmste in meinem

Dorf. Meine Eltern können weder lesen noch

schreiben. Alle Frauen, die ich kannte,

arbeiteten sehr hart auf den Reisfeldern,

kümmerten sich um die Kinder und den

Haushalt. Ich entdeckte, dass Familien, die

ein besseres Leben führten, lesen und

schreiben konnten. Deshalb war ich entschlossen,

alles zu unternehmen, um eine

Ausbildung zu erhalten. Mit 10 Jahren begann

ich in der ersten Klasse und als ich 14

war, fing ich an, das Radioprogramm von

TWR ‹Happy Children‘s Garden› zu hören.

Mit 15 vertraute ich mein Leben Jesus an.

Mein Glaube an Jesus gab mir Hoffnung,

dass ich es schaffen könnte, eines Tages zu

studieren. Meine Mutter war dagegen. Sie

wollte, dass ich arbeitete, um die Familie zu

unterstützen, aber mein Vater ermutigte

mich, meinen Traum zu verfolgen. Am Donnerstag

musste ich die Schule putzen.

Gleichzeitig leitete ich eine Gruppe, in der

wir gemeinsam das Radioprogramm hörten.

Ich besuchte die Kinder in den Familien und

betete mit ihnen. Danach ging ich aufs Feld

oder an den Fluss um Fische zu fangen.

Meine Lehrer sahen meine Arbeitsbelastung

und rieten mir, die Schule aufzugeben. Aber

die Briefe, die ich von TWR erhielt, ermutigten

mich durchzuhalten. Auf der höheren

Schule hatte ich keine Zeit mehr um zu

fischen, also pflanzte ich einen Gemüsegar-

Projekt Samuel Projekt-Nr. 60130

• Projekt Samuel umfasst die weltweiten

Kindersendungen von TWR.

• Die biblischen Geschichten «Happy Children’s

Garden» werden wöchentlich in 13 der

24 Provinzen Kambodschas in der Khmer-

Sprache ausgestrahlt. Über 200 Kirchen organisieren

Hörergruppen, in denen Kinder

gemeinsam die Sendung hören.

• Weitere TWR-Kindersendungen sind zum

Beispiel «Pedrito el Pulpo» in Lateinamerika.

www.pedritoelpulpo.com

• Die Kosten für eine 15-minütige Sendung

betragen für Übersetzung, Produktion,

Ausstrahlung und Material für Kinder rund

800 Franken pro Woche und 42 200 Franken

pro Jahr (Kosten beziehen sich auf die Sendung

«Pedrito el Pulpo» in Lateinamerika.)

• Mehr Infos: www.erf-medien.ch/samuel

ten. Am Abend erntete ich das Gemüse und

um 5 Uhr morgens verkaufte ich es auf dem

Markt, bevor ich zur Schule ging.»

Heute studiert Samsang im zweiten Jahr an

der Universität von Phnom Penh. Sie hat ein

Stipendium erhalten. Nebenbei arbeitet sie

ehrenamtlich für TWR Kambodscha und

beantwortet die Briefe der Kinder. Sie weiss

genau, wie viel ein Antwortbrief den Kindern

bedeutet.

Dank Ihrer Unterstützung strahlt TWR weltweit

kindergerechte Sendungen aus, durch

die Kinder die Liebe Gottes erfahren können.

Ihr Leben wird so geprägt und oft verändern

sich durch die Sendungen ganze Familien.

Quelle: www.twr.org/judyblog und

http://casamondo.erf.de

TWR ist die internationale Partnerorganisation von ERF Medien. TWR strahlt Radiosendungen in über 230 Sprachen aus (www.twr.org). Spenden für die internationale Arbeit von TWR bitte auf

folgendes Postkonto einzahlen: PC 87-649294-4, ERF Medien, Internationale Projekte, 8330 Pfäffikon. Wir senden Ihnen auf Wunsch gerne entsprechende Einzahlungsscheine zu. Spenden, die

auf dieses Konto eingehen, sind in den meisten Kantonen von den Steuern abziehbar.

30 | antenne | März 2013


| finanzen

Impressum

SPENDENINFORMATION PER 31.01.2013

CHF 1 2 3 4 5

SPENDENZIEL 2013: 5.47 MIO.

erhaltene Spenden bis 31.01.2013

Fr. 322‘085

fehlende Spenden bis 31.01.2013

Fr. 133‘749

fehlende Spenden bis 31.12.2013

Fr. 5‘147‘915

Reaktion auf das Spendendefizit 2012

Personalstopp und Verzicht

auf geplanten Studioausbau

VON SIMON LEEMANN

Nachdem im Jahr 2012 die Spenden hinter

den Erwartungen geblieben sind (270 000 Franken

weniger als das Spendenziel), hat die Geschäftsleitung

von ERF Medien für das Jahr

2013 Massnahmen beschlossen, um auf dieses

Resultat zu reagieren. Am aktuellen Angebot

von ERF Medien wird sich zurzeit trotz des

Defizits nichts ändern, jedoch werden einige

neue Projekte und Angebote, die für 2013 vorgesehen

waren, verschoben oder nicht realisiert.

So war für dieses Jahr geplant, unser altes

Aufnahmestudio für Radiosendungen in Pfäffikon

zu einem Multimediastudio umzubauen. Mit

diesem neuen Studio hätten neben Radiosendungen

neu auch TV-Sendungen (beispielsweise

fürs Internet oder für den TV-Sender ERF 1)

aufgenommen werden können. Sicher ein zukunftsweisender

Schritt, verschmelzen doch in

der Medienlandschaft Radio, Fernsehen und

Internet mehr und mehr. Da solch ein Studioumbau

natürlich auch viele Spendengelder benötigt,

wird 2013 darauf verzichtet.

Als weitere Massnahme wurde ein Personalstopp

beschlossen, um das Budget nicht noch

weiter zu strapazieren.

Im Jahr 2013 beläuft sich das Spendenbudget

auf 5,47 Millionen Franken. Die Steigerung gegenüber

vergangenem Jahr (Budget 2012: 5,34

Millionen Franken) hängt mit der Ausstrahlung

von ERF Plus zusammen. Die Ausstrahlungskosten

via DAB+ belaufen sich auf rund 300 000

Franken pro Jahr.

Bitte helfen Sie mit Finanzen und Gebet mit,

dass die Spendenerwartungen dieses Jahr

erfüllt werden und so das Angebot von ERF

Medien nicht reduziert werden muss. Herzlichen

Dank!

Herausgeber

ERF Medien

Witzbergstrasse 23

8330 Pfäffikon

Tel. 044 953 35 35

Fax 044 953 35 01

E-Mail erf@erf.ch

Internet www.erf.ch

Hanspeter Hugentobler

(Geschäftsführer)

ERF Medien

ERF Medien (Evangelium in Radio und

Fernsehen) haben es sich zur Aufgabe

gemacht, das Evangelium in Radio und

Fernsehen zu thematisieren.

Vorstand

Markus Schaaf (Präsident)

Peter Henning

Markus Hottiger

Hanny Maurer

Ingrid Rubli-Locher

Heiner Studer

Martin Voegelin

Redaktion

Verena Birchler (Leitung)

Tony Baumgartner

Rebecca Blatter

Marcel Eberle

Mathias Fontana

Heidi Pauli

Layout, Grafik

P+S Werbung AG

8184 Bachenbülach

www.pswerbung.ch

Druck

Ziegler Druck, Winterthur

Auflage 24000 Ex.

erscheint monatlich

Jahresabonnement

Fr. 40.– Der Abobeitrag

wird separat erhoben.

Postkonto 84-183-1

Zürcher Kantonalbank Meilen

IBAN CH28 0070 0112 7002 2334 8

Inserate und Beilagen

gemäss separatem Tarif

Zuschriften und Rezensionsexemplare

an die Redaktion. Für unaufgefordert

eingesandte Rezensionsexemplare besteht

weder eine Verpflichtung zur Rezension

noch der Anspruch auf Rücksendung oder

Korrespondenz.

Inserate und Beilagen werden inhaltlich

von den Inserenten und nicht von der

Redaktion verantwortet.

Wiedergabe von Artikeln und Bildern –

auch auszugsweise – nur mit ausdrücklicher

Genehmigung gestattet.

Bildnachweise:

Titelbild Dreamstime

S. 3 Privat

S. 4 Dreamstime

S. 6 Dreamstime

S. 7 Dreamstime

S. 8 Dreamstime

S. 9 Dreamstime

S. 11 Dreamstime

S. 14 Dreamstime

S. 15 Dreamstime, Fotolia

S. 20 Malin Hartelius, Fotolia, Privat,

Prisma, Adonia

S. 20 Malin Hartelius, Fotolia, Privat,

Prisma, Adonia

S. 21 Fotolia, Idea, ProChrist

S. 22 Tschanz, Athenaeum, Gellertkirche,

Dreamstime ERF Medien

S. 23 Fotolia, Enformable, Dreamstime

S. 24 Fotolia, lz, ERF Medien

S. 25 Fotolia, Alphavision

S. 26 Bigler, Fotolia, GvC, Prisma

S. 27 Medienmagazin pro, Peter, Fotolia

S. 28 Willow Creek, Privat, Fotolia, Pro-

Christ, Koptisch.worldpress

S. 29 Fotolia, Dreamstime, Tafel, Eissler,

Privat

S. 30 TWR

antenne | März 2013 | 31


„Selbstverständlich lese ich die

Orientierung, weil sie sehr gute

Hintergrundinformationen zu

den Bibeltexten liefert.“

Ex-Mister-Schweiz Claudio Minder

Orientierung. Die Bibellese-Zeitschrift mit Tiefgang

bringt frischen Wind in die tägliche Stille Zeit. Auch als

Grossschrift- und Hauskreisedition erhältlich!

Jetzt ein

Jahresabo mit

50% Rabatt

bestellen!

shop.bibellesebund.ch/selbstverstaendlich.html

Weitere Magazine dieses Users