antenne Januar 2013

erf4medien

«Job – Karriere – Leben»: So lautet die Triade des modernen Menschen. Der Job als wichtiger Baustein begleitet die Menschheit seit Beginn der Welt.

das christliche medienmagazin

Januar 2013

Kleine Frau mit

grossem Herzen

Seite 3

Ein Bildschirm kommt

selten allein

www.erf.ch

Seite 14

TV – Radio – Internet

Lebensperspektive

konstruktiv gestalten

Seite 4


editorial |

Sich einfach mal ausruhen!

Menschen rasen durch das Leben und wundern

sich, wenn sie nicht dort ankommen, wo sie eigentlich

wollten. Burnout ist bereits eine Volkskrankheit – und

meistens geben Betroffene dem Arbeitgeber die Schuld

dafür. Vielleicht hälfe aber auch ein Blick in den völlig

überfüllten privaten Terminkalender, um etwas Lebenstempo

herauszunehmen. Die Lebensbalance zu

finden ist tatsächlich eine Kunst. Jesus hat sie für mich

perfekt vorgelebt. Im Bericht von Markus (6,30–52)

lesen wir, wie Jesus einen 24-Stunden-Tag erlebte.

Jesus erhielt die Nachricht, dass Johannes der Täufer

geköpft worden war. Er wollte sie verarbeiten und bat

die Jünger, ihn mit dem Schiff an einen ruhigen Ort zu

bringen. Doch die Menschen sahen das und folgten ihm.

Als Jesus ihre Sehnsucht sah, hatte er Mitleid mit

ihnen. Und irgendwie hatte er auch noch genügend

Energie, Gutes zu tun. Danach schickte Jesus die Jünger

weg auf den See und stieg für sich alleine auf einen

Berg. Jesus war müde. Er hatte Sehnsucht nach seinem

Vater.

Er wollte beten. Bald aber sah er, wie seine Jünger

mitten in einem Sturm wieder einmal völlig hilflos

waren. Auch den Jüngern half er. Wie schaffte das

Jesus nur? Sein Geheimnis war, dass er sich immer

wieder zurückzog. Er erhielt sich seine Kraft, indem er

sich aus der Hektik herausnahm und im Zusammensein

mit seinem Vater wieder gestärkt wurde.

Jesus ist diesbezüglich mein Vorbild. Und auch mir hilft

es immer wieder, wenn ich mich aus der Hektik herausnehme.

Dabei hat mir ein Gedanke geholfen, den ich mir

immer wieder sage: «Man muss nicht immer mit oder

gegen den Strom schwimmen. Manchmal reicht es

auch, sich einfach ans Ufer zu setzen und zu schauen.»

Diese ruhigen Momente wünsche ich Ihnen von ganzem

Herzen. Denn diese sind meistens relevanter für unser

Leben als die Stunden, in denen wir getrieben durch

das Leben jagen.

Verena Birchler

Leiterin Kommunikation

Die Komfortzone verlassen

| Thema

Es gibt Menschen, die fürchten sich

vor Veränderungen, andere suchen diese

ganz bewusst. Einige möchten einmal im

Leben etwas «gaaanz anderes» machen,

andere wiederum werden in eine Veränderung

regelrecht hineingedrängt.

Seite 8

Ein Bildschirm kommt selten allein

| Medienblog

Die Leserzahlen der traditionellen

Printmedien sinken, der elektronische

Medienkonsum steigt weiter an. Text-,

Ton- und Videobeiträge sind dank des

Internets allgegenwärtig – und dank der

zunehmenden Anzahl von Bildschirmen

im Haushalt mitten in unserem Leben

jederzeit abrufbar.

Seite 14

Kinder lernen den Umgang mit Gewalt

| TWR

Gewalt ist in Venezuela allgegenwärtig,

auch in den Schulen. Von den Lehrern

wird deshalb verlangt, dass sie die Persönlichkeitsentwicklung

der Kinder

massgeblich beeinflussen. In ihrer Hilflosigkeit

baten die Lehrer TWR um Unterstützung.

Seite 30

monats-thema

Abenteuer Berufswahl!

Spannende Lebensgeschichten von

Menschen, die Neues gewagt haben.

21.–26. Januar, 11.50 und 17.10 Uhr


| porträt

Trotz Enttäuschungen voller Einsatz für die Gute Nachricht

Kleine Frau mit grossem Herzen

VON REBECCA BLATTER

«Geht nicht? Gibt’s nicht!» Kathrin

Keller ist kleinwüchsig, weshalb sie in

ihrem Alltag oft auf scheinbar unüberwindbare

Hindernisse trifft. «Ich bin aber

nicht defizitorientiert. Man muss einfach

das Leben anders gestalten», sagt sie

über sich selbst.

Schon mit 4 Jahren geht Kathrin ein erstes

Mal zur Sonntagsschule, mit 18 Jahren

regelmässig in eine Gemeinde. «Damals

war mein Eindruck, dass es für mich unter

Christen leichter ist», sagt sie, die von

ihren Klassenkameraden ausgegrenzt und

gehänselt wurde. Es erstaunt also nicht,

dass sie drei Jahre lang eine Bibelschule

besucht und anschliessend für einen Missionseinsatz

auf die Philippinen reist. Dort

hat es die Kleinwüchsige aber doppelt

schwierig. Fällt sie schon in der Schweiz

wegen ihrer Kleinwüchsigkeit auf, so

kommt auf den Philippinen ihre weisse

Hautfarbe dazu. «Auf den Philippinen

dachten sie, ich sei von einem anderen

Planeten», erzählt die Missionarin. Oft

bekommt sie verletzende Bemerkungen zu

hören und sie wird nicht ernst genommen.

Das bringt sie aber nicht davon ab, dort in

einem Slum gewissenhaft und erfolgreich

Gemeindebau zu betreiben. Doch die Arbeit

ist anstrengend und Kathrin steht nach sieben

Jahren kurz vor einem Burnout. Deshalb

entschliesst sie sich, in die Schweiz

zurückzureisen. «Ich bin damals sehr

enttäuscht zurückgekehrt, weil ich mich

durch die Umstände gezwungen fühlte.»

In der Heimat stösst sie auf Ablehnung in

der Kirchgemeinde. Man hat kein Verständnis

für ihre Rückkehr – aufgeben liegt

nicht drin. Es kommt zum Bruch mit der

Gemeinde. «Christen sind zum Teil sehr

intolerant und unbarmherzig.» Kathrin ist

enttäuscht von ihren Mitchristen und hadert

daher auch in ihrer Beziehung zu Gott.

Doch diese Beziehung baut sie neu auf

Kathrin Keller ist 128 Zentimeter gross und setzt sich in den Slums von Manila für arme Menschen

ein.

– auf ihre ganz persönliche Art, ohne Unterstützung

einer Gemeinde.

Zur gleichen Zeit macht sie eine Ausbildung

zur Sozialarbeiterin und arbeitet anschliessend

bewusst in einem Verein für Suchttherapie,

wo der Glaube keine Rolle spielt.

«Ich wollte mal schauen, ob ich auch ausserhalb

der christlichen Welt anerkannt

werde.» Und das wird sie – die Sozialarbeiterin

arbeitet im Verein sieben Jahre erfolgreich

als Case-Managerin.

Doch je länger je mehr wird es für die

motivierte Frau schwierig, ihre Arbeit zu

tun, ohne einen Sinn für das Leben weitergeben

zu können. Sie möchte anderen

Menschen wieder von Gott erzählen. Aus

diesem Grund entschliesst sie sich zu

einem zweiten Missionseinsatz auf den

Philippinen. Sie schliesst sich wieder einer

Gemeinde an und wird ein weiteres Mal als

Missionarin ausgesandt – ihr Aufenthalt in

den Slums von Manila ist zeitlich nicht

begrenzt.

Was Kathrin antreibt, ist ihr Wunsch, anderen

zu helfen: «Da draussen gibt es Menschen,

denen es viel schlechter geht als

mir und für sie will ich mein Leben einsetzen.»

TV-TIPP

FENSTER ZUM SONNTAG-Talk

Grosse kleine Frau

Quicklink 932

radio-TIPP

Life Channel

Kompass: Grosse kleine Frau

Quicklink 933

antenne | Januar 2013 | 3


thema |

Den Beruf fürs Leben gibt es nicht mehr, Veränderung ist gefragt

Lebensperspektive konstruktiv

gestalten

VON URS R. BÄRTSCHI

«Job – Karriere – Leben»: So lautet

die Triade des modernen Menschen. Der

Job als wichtiger Baustein begleitet die

Menschheit seit Beginn der Welt.

Bereits Adam und Eva sollten sich die Erde

untertan machen und den Tieren Namen

geben. Und seit jeher gab es Menschen,

die dank ihrer Geschicklichkeit und ihres

Erfolgs Karriere machten. Neu ist die

Schnelllebigkeit unserer Zeit: Sie begegnet

uns als Herausforderung, indem sie

stetige Präsenz und Wachsamkeit fordert.

Sie erscheint als Notwendigkeit, indem sie

unsere Anpassungsfähigkeit fordert. Sie

trifft uns als «Müssen», indem sie das

Schritthalten im Beruf fordert.

Doch wie ist das zu bewerkstelligen? Gibt

es noch andere Werte im Leben? Den

Glauben, das Leben an sich, das «Ich/

Selbst»? Der Psychologe Alfred Adler

postulierte, dass der Mensch verschiedene

Lebensaufgaben gestellt bekommen

hat: Familie/Liebe – Beruf/Arbeit – Gemeinschaft/Freunde.

Ebenso realisierte

er, dass der Mensch durch eine gelebte

Spiritualität und gute Selbsterkenntnis

diese Lebensaufgaben besser meistern

kann. Seiner Meinung nach hat der

Mensch dann ein erfülltes Leben, wenn

alle vier Lebensbereiche zufriedenstellend

gelebt werden.

Wenn nun im folgenden der Job, die Karriere

im Vordergrund steht, so kommen wir

nicht umhin, den Bereich des Selbst und

der Spiritualität miteinzubeziehen. Hier

finden sich Antworten für eine konstruktive

Gestaltung der Lebensperspektive im

Dreieck «Job – Karriere – Leben».

Veränderungen – bewusster Wandel?

Routine im Arbeitsalltag und ein geregelter

Wochenablauf wecken Vertrauen und

geben Sicherheit. In zufriedenen, stimmigen

Lebensphasen werden in der Regel

keine Veränderungen angestrebt. Dafür ist

in solchen Lebensphasen die Veränderungsbereitschaft

meist zu gering. Wächst

durch veränderte Umstände, beispielsweise

durch einen Verlust der Arbeitsstelle

oder eine veränderte Familiensituation,

das Verlangen beziehungsweise die Bereitschaft

nach Veränderung, so ist das

häufig auf einen gewissen «Leidensdruck»

4 | antenne | Januar 2013


| Thema

zurückzuführen – und sei es auch nur die

innere Unruhe, welche einen Menschen

antreibt, sein Leben bewusst(er) zu gestalten.

Nur wenige Menschen sind über Jahre

hinweg so ausdauernd, dass insbesondere

berufliche Veränderungen kontinuierlich

und willentlich gestaltet werden. In der

Ausbildungsphase – im Alter zwischen 20

und 30 Jahren – sind Weiterbildungen die

Regel. Mann/Frau erachtet es als notwendig,

sich beruflich zu positionieren. Aber

danach schieben sich leise andere Dinge

vor wie die Familienphase oder die berufliche

Komfortzone: Die

Arbeitsstelle macht

Freude – oder zumindest

nicht zu viele

Sorgen –, warum

sollte man in einer

Berufe ausüben.

solchen Situation

also eine Veränderung

anstreben? Oft macht sich der

Mensch erst dann, wenn ihn das Leben

oder die Arbeitssituation dazu zwingt, auf

die Beine, um Neues nicht nur zuzulassen,

sondern bewusst zu gestalten.

Ein heutiger Berufseinsteiger

wird bis zu seiner Pensionierung

vier bis fünf unterschiedliche

Gott selbst schuf immer wieder das Neue

Beim Bibelstudium überrascht mich immer

wieder, wie oft Gott selbst das Neue

schafft. Auf der ersten Seite der Bibel wird

deutlich, wie kreativ und gross die Schaffenskraft

von Gott ist: «Am Anfang schuf

Gott ...» – und dies ist erst der Anfang

seines Wirkens. In der Bibel begegnen uns

die stetigen und kontinuierlichen Veränderungen:

Sintflut, Stiftshütte und Tempelbau.

Nicht nur die Gebäude wandelten

sich, sondern auch die Art der Gottesdienste

(vergleichsweise 2. Chronik 1,3

und 21,29 mit 1. Chronik 16). Achten Sie in

der Bibellese einmal speziell auf das

Neue! Sie werden erstaunt sein, wie oft

dies im Alten und Neuen Testament im

Vordergrund steht.

Veränderungen sind heute

allgegenwärtig

Menschen, die in traditionellen Berufen

wie Bäcker, Ingenieur oder Uhrmacher

arbeiten, brauchen sich um ihre Zukunft

keine Sorgen zu machen. Sie gehören wie

einige andere zu jener Gruppe von Berufen,

die sich in den vergangenen hundert

Jahren kaum verändert haben. Doch

gleichzeitig sterben laufend Berufe aus,

während in den vergangenen Jahren ebenso

viele neue Berufe entstanden sind, die

es bis vor kurzem noch gar nicht gab. In

meiner Jugendzeit konnten die Väter

meiner Kollegen ein Leben lang im gleichen

Unternehmen arbeiten. Das ist heute

kaum mehr möglich. Der Arbeitsmarkt

und die Welt haben sich verändert.

Ein Leben – mehrere Berufe

Den einen Job fürs Leben gibt es nicht

mehr. Viel wahrscheinlicher ist, dass ein

heutiger Berufseinsteiger

bis zu seiner

Pensionierung vier bis

fünf unterschiedliche

Berufe ausübt. Es ist

durchaus möglich,

dass diese Berufe

nicht einmal etwas

miteinander zu tun haben. Im Arbeitsleben

ist Flexibilität gefragt. Lernen wird dadurch

wichtiger denn je. Haben Sie gewusst, dass

man davon ausgeht, dass sich das Wissen

im Wissenszeitalter, in dem wir uns befinden,

mindestens alle vier Jahre verdoppelt?

Die Welt dreht sich heute «schneller»: Das

einmal Erlernte ist viel schneller veraltet

bzw. nicht mehr nützlich oder gefragt.

Tragen Sie das Bild in sich, dass Lernen

lästig und mit grossen Anstrengungen

verbunden ist? Haben Sie noch schlechte

Erinnerungen an die Schulzeit, die unter

Umständen zu Resignation oder Lernverweigerung

geführt haben? Dann gehören

Sie vielleicht zu denjenigen, die sich besonders

schwer tun mit der aktuellen Forderung

nach lebenslangem Lernen.

Heute braucht es meist genau diese Einstellung,

nämlich ständige Lernbereitschaft!

Lernen kann Spass machen. Es

kann geübt werden. Lernen erschliesst

neue Horizonte und Möglichkeiten.

Neugier wecken

Neugier und Lernbereitschaft können auf

einfache Weise geweckt werden:

• Wählen Sie bewusst einmal einen anderen

Spazierweg. Gehen Sie einen Weg,

den Sie noch nie oder schon lange nicht

mehr gegangen sind.

• Wählen Sie ein Buch zum Lesen aus, bei

dem Sie weder die Thematik noch den

Autor kennen.

Wo geht's durch? Viele Wege führen zum Ziel.

antenne | Januar 2013 | 5


• Bitten Sie jemanden, Ihnen seine Themen

nahe zu bringen und Ihnen davon zu

erzählen.

Oft liegt der Beginn zu einer Handlungsaktion

in einer Entscheidung. Täglich treffen

wir Dutzende von Entscheidungen, die uns

meist gar nicht bewusst sind. Einige blitzschnell,

ich wage zu sagen: ohne zu überlegen.

Im Supermarkt

beispielsweise

haben wir unsere

innere Einkaufsliste.

Wir kaufen, was wir

mögen und was uns

in der Vergangenheit

gut geschmeckt hat.

Im Restaurant studieren

viele Menschen

intensiv die Speisekarte und bestellen

nach sorgfältigem Auswählen doch das

Gleiche wie immer. Wir Menschen glauben

oft, in unseren Entscheidungen frei zu

sein, doch wir haben unsere Massstäbe,

welche uns (unbewusst) leiten. Wir ziehen

in unseren Entscheidungen, ohne es zu

merken, meist das Vertraute vor. Sie und

ich haben jedoch die Wahl: Sie können

Die Arbeitsstelle macht

Freude – oder zumindest

nicht zu viele Sorgen –, warum

sollte man in einer solchen

Situation also eine Veränderung

anstreben?

auch eine ganz ungewohnte, neue Entscheidung

treffen und sich dadurch in

Lernbereitschaft üben.

Die inneren Selbstgespräche erkennen

Machen Sie sich Ihre inneren Entscheidungen

bewusst! Die bewusste Auseinandersetzung

mit der eigenen Persönlichkeit/

Rolle erlaubt es

Menschen, sich und

ihr Verhalten und

ihre Entscheidungen

besser zu verstehen.

Das eigene Menschsein

wird verständlicher

und meist fällt

es dadurch auch

leichter, andere Menschen

zu verstehen – sozusagen als positiver

Nebeneffekt. Der innere Dialog mit

sich selbst läuft meist automatisch ab. Es

lohnt sich genauer hinzuhören, um Selbsterkenntnis

zu gewinnen.

Bei Entscheidungen spielen verschiedene

innere Stimmen eine Rolle: Hilfreich ist es,

diesem «inneren Team» Beachtung zu

Sich im Kreis drehen: Wir ziehen bei Entscheidungen meist das Vertraute vor. Wagen Sie es und

treffen Sie auch mal eine ganz ungewohnte, neue Entscheidung!

schenken. Dieser Artikel kann Ihnen Aufschluss

geben, welche inneren Stimmen

oder Überzeugungen sich bei Ihren Selbstgesprächen

durchsetzen. Das kann Ihnen

helfen, sich selbst in Entscheidungssituationen

besser zu führen: Neues anzupacken,

Veränderungen bewusst zu gestalten

– beruflich wie privat!

Wo finden Sie Ihre Selbstgespräche

wieder?

1. «Habe ich alles bedacht? Gibt es nicht

noch irgendetwas, was ich übersehen

habe? Ist die Entscheidung wirklich

richtig und gut? Könnte sie nicht noch

besser oder überlegter sein?» – Der

Konsequente und Gewissenhafte, der

sich zu 100 Prozent sicher sein muss,

bevor er eine Entscheidung trifft, wird

sich hier wiederfinden. Spontane oder

unerwartete Entscheidungen sind für

diese Grundrichtung der Persönlichkeit

schwierig.

2. «Wie werde ich dastehen? Was werden

die Anderen denken oder tun? Ist es den

Anderen auch recht, wenn ich mich so

entscheide? Ist es für die Anderen nicht

besser, wenn …?» – Der Freundliche und

Warmherzige, der das Ziel hat, es allen

Beteiligten recht machen zu wollen,

diese in den Mittelpunkt stellt und sich

dabei selbst zurückstellt und manchmal

vergisst oder sogar Entscheidungen

mitträgt, die er nicht unbedingt gutheisst,

wird sich hier wiederfinden.

3. «Könnte ich nicht noch schnell dieses

oder jenes initiieren? Das wäre so spannend

und abwechslungsreich! Wo ist

etwas Neues im Gange? Ich möchte

dabei sein, mich einbringen, wichtig

sein!» – Der Geschäftige und Kreative,

der sich gerne Hals über Kopf in neue

Aufgaben und schnelle Entscheidungen

stürzt, oft ohne die Vor- und Nachteile

abzuwägen, wird sich hier wiederfinden.

4. «Muss ich das jetzt? Könnte ich das

nicht auch ein anderes Mal entscheiden?

Es ist gerade so stimmig. Ich lasse mich

nicht drängen! Sollen doch die Anderen!»

– Der Gemütliche und Ästhet, der

nicht gerne gedrängt wird, die Freiheit

beansprucht, selber zu bestimmen,

wann er eine Entscheidung trifft und der

vor allem das Schöne und den Genuss

liebt, wird sich hier wiederfinden.

6 | antenne | Januar 2013


| Thema

wo lebe und sich schlussendlich einzugestehen,

dass ich selbst Schöpfer meiner

Gedanken und Überzeugungen bin. Will ich

nicht erfolgreich sein, so werde ich dies

erreichen. Mein inneres Team wird dies

schaukeln und ich werde es zulassen.

Übernehme ich jedoch die Selbstverantwortung,

so kann ich Veränderung bewirken.

Wer Selbstverantwortung gepaart mit

einem persönlichen Glaubensleben lebt,

ist nicht aufzuhalten.

Die innere Stimme ist eigentlich ein Team: Schenken Sie deshalb auch den schwächeren Stimmen

Beachtung.

Sie denken, dass Sie sich in mehr als nur

einer Art des inneren Dialogs wiederfinden?

Richtig! Die meisten Menschen haben

zwei, hin und wieder drei oder sogar vier

dieser Grundrichtungen trainiert.

Oft verhandeln die inneren Zwiesprachen

miteinander oder ein

Teil setzt sich als

starke innere Stimme

durch und gewinnt

(zu) oft, was dann zu

keiner wirklich neuen

Handlung führt. Nehmen

Sie alle vier

Stimmen klar wahr, weil in etwa gleichen

Anteilen vorhanden, so zeigt sich dies

darin, dass Sie Ihre Entscheidungen nur

nach intensiven inneren Selbstgesprächen

fällen. Es wird abgewogen und jede Stimme

auf ihre Vor- und Nachteile hin geprüft.

Manchmal kann es dadurch zu einer regelrechten

Pattsituation kommen: Die fällige

Entscheidung wird nicht getroffen oder sie

beansprucht zu viel Zeit. Andere – manchmal

auch das Leben – haben die Entscheidung

überflüssig gemacht. Die Stelle oder

die mögliche bessere berufliche Positionierung,

die Ihnen so viele Gedanken wert

war, ist weg.

Nehmen Sie insbesondere eine Stimme

wahr, so setzt sich diese aufgrund ihrer

Lernen kann Spass machen:

Treffen Sie einfach einmal eine

ungewohnte, neue Entscheidung

anstatt das Bewährte zu wählen!

Stärke meist durch. Es besteht die Möglichkeit

der stets einseitigen Entscheidung,

die je nach Situation einmal richtig

und einmal weniger hilfreich sein wird.

In einer Entscheidungssituation liegt die

Bewertung je nach persönlichen Anteilen

dieser vier inneren

Grundrichtungen

schnell auf der Hand.

Trifft der dominierende

Anteil wirklich die

beste Entscheidung

für die jeweilige Situation?

Oder direkter:

Treffen Sie für Ihre Situationen immer die

besten Entscheidungen oder erkennen Sie

einen roten Faden, der nicht immer zum

Ziel führt?

Selbstbegrenzungen – man wird zu dem,

was man denkt

Als junger Erwachsener hörte ich in einem

christlichen Sommereinsatz einen profilierten

Leiter über persönliche Ziele sprechen.

Ein Satz davon ist mir bis heute

geblieben: «Keiner macht Karriere, wenn

er nicht will.»

In diesem Moment hatte ich das Prinzip

der Selbstverantwortung verstanden. Es

gilt zu überprüfen, was die inneren Dialoge

auslösen, welche Überzeugungen ich

Ein Schlussgedanke

Der Mensch braucht Visionen. Mark Twain,

der bekannte US-amerikanische Schriftsteller,

sagte: «Trenne dich nicht von deinen

Träumen. Wenn sie verschwunden

sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört

haben zu leben.» Lassen Sie sich

von Gott in Ihren Träumen und Zielen

inspirieren! Achten Sie auf Ihre Persönlichkeit,

Ihre Stärken und Fähigkeiten, Ihre

inneren Abläufe, persönlichen Entscheidungsmuster,

Ihre inneren Dialoge, Visionen

und Träume!

Folge: Ihr Leben und Ihre Karriere nehmen

die entscheidende Wende und Sie

erleben eine nie dagewesene Stärkung

Ihres beruflichen wie privaten Weges!

Urs R. Bärtschi

Jahrgang 1963, Seminarleiter, Laufbahnberater

und Coach BSO, langjährige Ausbildungs-

und Führungsfunktionen. Er ist

Inhaber der Firma Coachingplus GmbH.

www.coachingplus.ch

antenne | Januar 2013 | 7


thema |

Menschen, die sich auf Veränderungen einlassen

Die Komfortzone

verlassen

VON MATHIAS FONTANA

Es gibt Menschen, die fürchten sich vor Veränderungen, andere

suchen diese ganz bewusst. Einige möchten einmal im Leben etwas

«gaaanz anderes» machen, andere wiederum werden in eine Veränderung

regelrecht hineingedrängt.

Wir haben fünf Menschen, die Veränderungen erlebt haben, die gleichen

Fragen gestellt. Ihre Antworten sind motivierend, inspirierend

und machen Mut, sich selber immer wieder auf Veränderungen einzulassen!

Rialtobrücke, Venedig –

Noch ist es ein weiter Weg bis Jerusalem …

Hanspeter und

Annemarie Obrist

Hanspeter Obrist leitete ein Hilfswerk und ist

heute unabhängiger Referent und Autor. Er und

seine Frau Annemarie wanderten zu Fuss von

Basel nach Jerusalem.

www.obrist-impulse.net

Was hat Sie dazu bewogen, sich selbständig

zu machen?

Selbstständigkeit reizte mich schon seit

etlichen Jahren sehr. Doch weil ich die

«Sicherheit» einer Festanstellung nicht

loslassen wollte, verfolgte ich diesen

Impuls nie weiter. Nach einem Stellenwechsel

konnte ich aber ganz spontan eine

nebenberufliche Selbständigkeit starten,

weil ich weiterhin Aufträge ehemaliger

Kunden erhielt. Für mich war jedoch klar:

Ganz selbständig mache ich mich nicht.

Eines Tages sass ich in einem Gottesdienst.

Die Hauptaussage der Predigt war: «Gott

ist unsere Sicherheit und wird uns auf

unserem Weg begleiten.» Dieser Gedanke

weckte mein Vertrauen auf ganz neue Art

und mir wurde immer klarer: Ich wage es

doch!

Andreas Räber

Andreas Räber (48) ist verheiratet und

Vater von 3 Teenagern. Im Juni 2009

machte er sich selbstständig und gründete

die Online-Marketing-Agentur

«räber marketing & internet GmbH».

www.r-mi.ch

Wie fühlten Sie sich, kurz bevor Sie sich

selbständig machten?

Meine Gefühle standen Kopf! Faszination

wechselte sich ab mit nackter Angst, Vorfreude,

Hoffnung, Zweifel, Motivation. Ich

musste meinen Lohn stark reduzieren und

auf vieles vorerst verzichten. Meine grosse

Angst war, dass ich den Draht zu meiner

Familie verlieren würde, ich empfand mich

als Rabenvater.

Auch wurde mir bewusst, dass die vermeintliche

Sicherheit einer Festanstellung

eigentlich gar nicht so sicher ist. Dass der

Lohn am Ende des Monats auf dem Konto

landet, ist in beiden Fällen nicht selbstverständlich.

Ich merkte: Wirkliche Sicherheit

besteht darin, dass Gott auf allen Wegen

mit uns geht – selbst wenn wir scheitern.

Wie hat Ihr Umfeld auf die Selbständigkeit

reagiert?

Die meisten Menschen in meinem

Umfeld reagierten eher überrascht

oder zurückhaltend. Auch spürte ich

zum Teil einen gewissen Neid, dass

ich dieses Risiko eingehe, während

andere den Mut dazu nicht finden.

Einige unterstützten mich und

versuchten mich weiterzuempfehlen.

Eine gut befreundete Frau gab

mir einen wertvollen Denkanstoss.

Sie fragte, was denn das Schlimmste

wäre, das passieren könnte. Es lag auf der

Hand: Ich müsste mir «nur» eine neue

Stelle suchen.

Wie ist Ihr Gefühl heute in Bezug auf Ihre

Selbständigkeit?

Ich möchte nicht mehr zurück! Natürlich ist

die Verantwortung gross. Doch ich arbeite

sehr gerne, liebe die Kundenbetreuung und

schätze die Freiheit. Als Selbstständiger

gibt es zwei spezielle Phasen: Entweder es

läuft enorm viel oder gar nichts. Fürs

Leben, für das Vertrauen auf Gott ist beides

sehr lehrreich. Es wirft uns immer wieder

neu auf ihn zurück.

Spornt Sie das an für weitere Veränderungen

in Ihrem Leben?

Meine Berufswelt, Online Marketing, unterliegt

enormen Veränderungen. Aber Räber

bleibt Räber! Ich bin nach wie vor ein vorsichtiger

Mensch und habe bei vielen Entscheiden

ganz einfach Angst. Dann ist der

Zeitpunkt da zurückzuschauen, daran zu

denken, wie Gott treu war und es heute ist

– und auch in Zukunft noch sein wird!

8 | antenne | Januar 2013


| Thema

Was hat Sie und Ihre Frau zu dieser Reise bewogen?

Auf einer Autofahrt diskutierten wir darüber, was bei uns

als nächstes dran ist. Irgendwie kam uns die Idee, zu

Fuss von Basel nach Jerusalem zu wandern. Wir beteten,

bis wir beide sicher waren, dass Gott uns auf diese Reise

schickt – einen Monat lang. Diese Zeit des Gebets war

enorm wichtig, denn dadurch kamen uns unterwegs

nicht ein einziges Mal Zweifel, ob wir den richtigen Weg

eingeschlagen hatten.

Wie erging es Ihnen vor Ihrer Reise?

Vor dem Start stand für uns vor allem die Organisation

im Mittelpunkt: Ein Miethaus zu räumen und eine Arbeitsstelle

abzuschliessen war eine echte Herausforderung.

Am 16. August 2010 machten wir uns auf den Weg:

Müde, aber zugleich auch erleichtert, dass wir es tatsächlich

planmässig geschafft hatten. Wir wollten noch

vor dem Winter die Berge in Albanien überqueren und

vor der grossen Hitze in Israel ankommen.

Wie hat Ihr Umfeld auf Ihre Pläne reagiert?

Vor allem überrascht. Die sichere Schweiz zu verlassen

erschien manch einem ein hohes Risiko zu sein. Manche waren

auch neidisch. Doch viele Menschen reagierten positiv

oder nahmen unsere Reise zum Anlass, um über «Sicherheit»

und «Loslassen» nachzudenken.

Hilfreich für uns und unser Umfeld war sicher, dass wir über

Handy und Computer fast jederzeit erreichbar waren. Es

berührte uns, als uns eine fast 75-jährige Frau schrieb, sie

hätte extra einen Computerkurs besucht, damit sie unsere

Reise mitverfolgen könne.

Wie ist Ihr Gefühl heute, ein Jahr nach der Reise?

Es hat sich gelohnt, dieses Wagnis einzugehen! Wir haben

neu gelernt, täglich ganz auf Gott zu vertrauen. Die persönliche

Beziehung zu ihm hat sich vertieft. Ich habe auch

gelernt, noch viel mehr meinen Blick für die kleinen Wunder

am Wegrand zu schärfen und dafür zu danken. Gott ist treu:

Wie ein guter Hirte hat er uns geführt und noch immer staunen

wir über die vielen Wunder, die wir mit ihm erlebt haben.

Dafür sind wir total dankbar.

Wie wirkt sich das heute aus in Ihrem Beruf und Alltag?

Die Wunder, die wir erlebten, gehen weiter – einfach in einer

anderen Form als auf der Reise. Mein Vertrauen auf Gott ist

auf der Reise gewachsen und wächst nun im Alltag weiterhin.

Denn immer wieder ertappe ich mich dabei, dass ich

mich sorge. Dann erinnere ich mich an das, was wir auf der

Reise erlebt haben. Genauso, wie Gott dort Unmögliches

möglich machte, so kann er dies auch jetzt tun. Die zentrale

Frage dabei ist: «Glaube ich, dass es Gott gut mit mir

meint?»

«Meine Gefühle standen Kopf!» – Heute geniesst Andreas

Räber seine Selbständigkeit.

Dem Ziel schon näher: Obrists überqueren die Grenze zur Türkei.

antenne | Januar 2013 | 9


Was hat Sie zu diesem Einsatz in Afrika bewogen?

Ich habe bis jetzt ein abwechslungsreiches Leben gehabt,

nicht immer einfach, aber erfüllt. Vor rund einem Jahr

wurde mir bewusst, dass ich – sollte ich das Durchschnittsalter

einer Schweizerin erreichen – noch 20 Jahre

vor mir habe! Das war der Auslöser: Ich habe gemerkt,

dass ich noch etwas Neues in Angriff nehmen möchte. Ich

wollte mich herausfordern: heraus aus meiner Komfortzone.

Da die Mission schon immer ein Traum von mir ist, habe

ich diese Idee weiterverfolgt.

Wie sind Ihre Gefühle jetzt, kurz vor der Abreise?

Ich bin freudig angespannt auf die Herausforderung und

das Unbekannte! Manchmal habe ich auch Bedenken: Kann

ich ohne meinen Freundeskreis und meine Verwandten

sein? Beherrsche ich die Sprache gut genug? Aber solche

Gedanken werden rasch durch die Vorfreude relativiert. Es

ist immer wieder eine Gelegenheit, mein Vertrauen auf Gott

zu setzen!

Lotti Schum

Lotti Schum (65) ist im aktiven Ruhestand, hält

Vorträge, ist seit 14 Jahren verwitwet und hat drei

Kinder und acht Enkelkinder. Ab Januar 2013 wird

sie für ein Jahr das Gästehaus der SIM (Serving In

Mission) in Accra, Ghana leiten. www.sim.ch

Wie hat Ihr Umfeld auf Ihre Pläne reagiert?

Fast rundum positiv: Viele meiner Freundinnen finden, das

sei sehr mutig. Aber eigentlich fühle ich mich nicht besonders

mutig. Meine Kinder stehen voll hinter mir, obwohl sie

meine Abwesenheit für ein Jahr natürlich bedauern. Ganz

wenige aus meinem Umfeld können mich nicht verstehen

und finden, jetzt könnte ich mein Leben doch geniessen.

Diese Denkweise kann ich nachvollziehen, bringt mich aber

nicht von meinen Plänen ab.

Wie stellen Sie sich die Zeit nach der Rückkehr vor?

Ich habe im vergangenen Jahr meine Ämter und Aufgaben

abgegeben. Daher komme ich anfangs 2014 in die Schweiz

zurück ohne grosse Verpflichtungen. Ich werde mich ganz

neu ausrichten können. Darauf bin ich sehr gespannt.

«Ich vermisse sie jetzt schon!» – Lotti Schum im Kreis

ihrer Familie.

Hat dieser Einsatz auch Auswirkungen auf zukünftige Veränderungen

in Ihrem Leben?

Ich merke einmal mehr, dass ich gerne Veränderungen habe.

Bestimmt werde ich in Zukunft einfacher leben. Ganz konkret

motivierte mich dieser Einsatz, mich mehr von materiellen

Dingen zu lösen. Bei den Vorbereitungen habe ich

beispielsweise meine Büchersammlung aufgelöst – was mir

doch ziemlich schwer fiel. Aber es war trotzdem befreiend!

Den Spr

gewagt:

Ghana a

Yvonne Plath

Yvonne Plath (45) ist Arztsekretärin

und Familienfrau, verheiratet und

Mutter von zwei erwachsenen Kindern.

Im Sommer 2012 arbeitete sie

für dreieinhalb Monate als Gastromitarbeiterin

und Allrounderin in der

Alpschaukäserei Morteratsch.

Was hat Sie zur Auszeit auf der Alp bewogen?

Ich kannte die Alpschaukäserei seit einigen

Jahren, weil wir im Engadin öfters mal

Ferien machen. Mich fasziniert die wunderbare

Bergwelt und die einmalige Lage

dieses Ortes. So ist der Wunsch gewachsen,

dort einmal einen Sommer mitzuarbeiten

– um eine Auszeit zu nehmen, aber

auch um herauszufinden, wie ich mich

persönlich und beruflich weiterentwickeln

will. Nachdem ich im vergangenen Sommer

den Alpchef darauf angesprochen hatte,

war lange unklar, ob es wirklich klappen

würde. Aber schliesslich fand ich eine

passende Wohnung vor Ort und hatte den

Arbeitsvertrag in der Tasche.

Wie waren Ihre Gefühle vor der Abreise?

Als alles organisiert war, hatte ich eine

erstaunliche Ruhe. Es passte einfach alles!

Ich freute mich auf die Alp und auch auf die

Zeit nur für mich.

Wie hat Ihr Umfeld auf Ihre Pläne reagiert?

Meine Familie – und das war für mich

enorm wichtig – hat mich voll unterstützt

und ermutigt. Ich wusste, dass sie für diese

Zeit auch ohne mich klarkommen würde.

Die Reaktionen von anderen Leuten waren

unterschiedlich: Manche fanden das eine

tolle Idee und unterstützten mich. Einige

dachten, mein Mann und ich hätten Eheprobleme,

andere fanden, eine «christliche

Frau» dürfe doch ihre Familie nicht einfach

alleine lassen. Solche Aussagen trafen

mich und machten mich traurig, hielten

mich aber nicht von meinen Plänen ab.

Wie sehen Sie heute die Zeit auf der Alp?

Ich würde es sofort wieder machen! Es war

eine super Erfahrung, mich ganz alleine in

etwas total Anderes hineingeben zu können.

Ich habe neue Seiten an mir kennengelernt

und mich weiterentwickelt, nur

schon weil ich mit «fremden» Menschen

zusammen gearbeitet habe. Selbst das

Alleine sein und das Loslassen der Kinder

waren gute Erfahrungen, wenn auch herausfordernd.

10 | antenne | Januar 2013


| Thema

Tobias Grimm blickt hoffnungsvoll in die

Zukunft: «Veränderungen lohnen sich!»

Tobias Grimm

Tobias Grimm (21) hat nach der Lehre als Polygraf eine einjährige

Musik- und Jüngerschaftsschule besucht und anschliessend

ein einjähriges Multimediapraktikum bei ERF Medien absolviert.

Heute ist er Zivildienstleistender beim Blauen Kreuz

Bern – der Einsatz dauert ein Jahr.

ung ins Unbekannte

Lotti Schum bricht nach

uf.

Hat dieses Erlebnis auch Auswirkungen auf zukünftige

Veränderungen in Ihrem Leben?

Ich stehe mit 45 in der Mitte des Lebens. Die

Kinder sind erwachsen und ziehen bald aus. Ich

merke, dass Veränderungen anstehen. Die Zeit

auf der Alp hat mir gezeigt, dass ich getrost

etwas wagen und sich mir bietende Chancen

auch packen darf! Beruflich hat es mich ermutigt,

meine Träume weiter zu träumen und wo

möglich zu verwirklichen. Und schliesslich habe

ich neu gelernt: Wer wagt, gewinnt!

Wie ist es gekommen, dass Sie quasi im Jahresrhythmus

Ihr Leben völlig verändert haben?

Nach der Lehre wollte ich aus dem täglichen Trott

raus, etwas tun, wofür mein Herz schlägt. Die «Arts

Ministry School» war da genau das richtige. Ich konnte

mich ganz dem Schlagzeugspielen widmen, mir aber

auch überlegen, wohin ich wollte – aus einer Helikopterperspektive

auf mein Leben schauen. So habe ich

gemerkt, dass ich in der Medienwelt weitergehen will

und habe die Chance des Multimediapraktikums

gepackt. Den Zivildienst muss ich zwar leisten, habe

die Stelle aber bewusst so gewählt, dass ich etwas

Neues machen kann: Ich leiste ihn beim Blauen Kreuz

auf der Fachstelle für Suchtprävention in Bern.

Wie waren Ihre Gefühl jeweils vor den Stellenwechsel?

Bei allen Wechseln war ich immer voller Vorfreude.

Die Ungewissheit, was kommen wird, übt einen

angenehmen Reiz und eine grosse Faszination auf

mich aus. Natürlich: Ich musste mich auch überwinden,

schliesslich habe ich meine Komfortzone verlassen,

bin vom Bielersee nach Walzenhausen, weiter nach Wetzikon

und nun nach Bern gezogen. Das hat jeweils mein ganzes Umfeld

– Mitbewohner, Kirche etc. – total verändert. Doch die Vorfreude war

immer grösser als die Bedenken.

Wie hat Ihr Umfeld auf die Veränderungen reagiert?

Zum Teil irritiert, einige Leute hatten ein «geografisches Unverständnis»

und konnten nicht nachvollziehen, dass ich einfach so meine

Heimat aufgebe und wegziehe. Die meisten haben mich aber

ermutigt, meine Leidenschaften zu entdecken.

Welche Gefühle hatten Sie nach einem Neuanfang?

Ich habe keine dieser Stationen je bereut. Ich erlebte und erlebe es

auch heute, dass sich Veränderungen lohnen. Viele Erfahrungen

konnte ich mitnehmen und am neuen Ort einbringen.

Spornt Sie das an für weitere Veränderungen in Ihrem Leben?

Auf jeden Fall! Schliesslich habe ich rückblickend nur gute Erfahrungen

gemacht. Ich möchte nicht behaupten, dass Neuanfänge

immer einfach sind und ich möchte bestimmt nicht weiter jährlich

Wohnort und Berufsfeld wechseln. Ich überlege mir im Moment sehr

genau, ob ich ein Studium in Chur wirklich anfangen soll oder nicht.

Aber als Winzersohn habe ich schon früh begriffen: Die Rebe musst

du im Winter total zurückschneiden, nur so kann im Sommer noch

besserer Wein entstehen. Mit Veränderungen im Leben ist es ähnlich:

Es ist immer etwas noch Besseres und Grösseres daraus gewachsen!

Ganz neue Erfahrung: Yvonne Plath hilft mit beim Käsen

über dem offenen Feuer.

antenne | Januar 2013 | 11


dvdTIPP |

Alpha und Omega 3D

Alpha und Omega 3D © Ascot Elite Entertainment Group

Es sind zwei verschiedene Wolfsrudel:

Die Alpha- und Omega-Wölfe. Und das

Gesetz des Rudels sagt, dass die beiden

nicht zusammengehören dürfen. Doch

als Wildhüter, die es eigentlich nur gut

meinen, die disziplinierte Alpha-Wölfin

Kate und den lebenslustigen Omega-Wolf

Humphrey umsiedeln wollen, muss das

ungleiche Paar wohl oder übel zusammenspannen

und gemeinsam einige

tausend Kilometer unterwegs sein, um

ihre Heimat wieder zu erreichen. Keine

leichte Aufgabe, da beide Tiere in ihrem

Verhalten sehr unterschiedlich sind.

Und zu Hause wartet zudem ein Konflikt

zwischen den Rudeln auf sie, der nur von

Kate und Humphrey gelöst werden kann.

«Alpha und Omega 3D» ist ein lustiger

und spannender Animationsfilm über

zwei Wölfe, die auf dem langen Weg

nach Hause zusammen viele Abenteuer

erleben.

USA (2010), 90 Minuten

Im Handel als DVD und Blu-ray erhältlich

radio-TIPP

Medientipp auf Life Channel

CDs, Filme und Websites, empfohlen

von der Life Channel-Redaktion

www.lifechannel.ch/medientipp

jeden Donnerstag 9.35 und 11.05 Uhr

Manipulation

Die Schweiz in den 1950er Jahren. Es

ist die Zeit des Kalten Krieges und ein

Teil der Schweizer Bevölkerung wird

vom Staat überwacht. Als sich der

Star-Reporter Werner Eiselin in einem

Verhörraum das Leben nimmt, weil er

beschuldigt wird, ein Kommunist zu sein,

kommen dem altgedienten Beamten Urs

Rappold (Klaus Maria Brandauer) Zweifel.

Der Tod von Eiselin belastet Rappold

und lässt ihm keine Ruhe. Die Beweise,

die zur Verhaftung des Reporters führten,

stammten von Harry Wind (Sebastian

Koch), einem PR-Berater. Als Rappold

nun diesen Mann unter die Lupe nimmt,

stellt er fest, dass Harry Wind nicht über

alle Zweifel erhaben ist.

«Manipulation» ist ein spannender und

beklemmender Thriller über Täuschung,

Überwachung und Public Relations.

Es ist die Verfilmung des Buches «Das

Verhör des Harry Wind» vom Schweizer

Autor Walter Matthias Diggelmann, der

den Roman im Jahr 1962, also während

des Kalten Krieges, herausgebracht hat.

CH/D (2010), 90 Minuten

Im Handel als DVD und Blu-ray erhältlich

Mein Freund Shadow –

Abenteuer auf der Pferdeinsel

Lisa macht zusammen mit ihrer Mutter

und ihrer kleinen Schwester Tess samt

deren frechen Pony Rakker Ferien auf

der niederländischen Insel Ameland. Lisa

ist 17 Jahre alt und pflegt eine besondere

Beziehung zu Pferden. So wohnen sie

und ihre Verwandten dann auch auf einer

Farm. Dort sind der 18-jährige Kai und

sein Vater zu Hause. Kais Mutter starb

bei einem Reitunfall mit dem Pferd Shadow,

das dabei schwer traumatisiert wurde.

Kai gibt dem Pferd die Schuld. Lisa

versucht den jungen Mann zu ermutigen,

doch wieder auf Shadow zu reiten. Doch

Kai lehnt dies ab. Wird es Lisa gelingen,

Kai und Shadow zu helfen?

«Mein Freund Shadow – Abenteuer auf

der Pferdeinsel» ist ein sehenswerter

Familienfilm und für alle Mädchen und

Jungen, die gerne Pferde haben. Der

Film besticht durch seine Tier- und Naturaufnahmen.

NL (2011), 100 Minuten

Im Handel als DVD und Blu-ray erhältlich

Andy Schindler-Walch, Journalist und

Filmredaktor bei Radio Life Channel

Manipulation © Ascot Elite Entertainment Group

12 | antenne | Januar 2013Mein Freund Shadow – Abenteuer auf der Pferdeinsel © KSM GmbH


| Filmtipp

Die Eiserne Lady © Concorde Home Entertainment

Von der Macht zur Ohnmacht

von Andy Schindler-Walch

Die einen liebten sie, die anderen

hassten sie: Margaret Thatcher. Elf Jahre

lang stand sie als britische Premierministerin

an der Spitze der Macht. Für

ihren beruflichen Erfolg zahlte sie aber

einen hohen Preis und im Alter erkrankte

sie an Alzheimer. Davon erzählt der Film

«Die Eiserne Lady».

Unerkannt steht eine alte Frau mit Kopftuch

vor der Kasse in einem Lebensmittelladen.

Sie wird von einem jungen Mann

angerempelt und kann darauf nicht reagieren.

Irritiert und verunsichert verlässt

sie nach dem Einkaufen den Laden und

sucht den Heimweg. Ihr Name: Margaret

Thatcher.

So fängt der Film «Die Eiserne Lady» an,

der von einer Frau erzählt, die es aus

einfachen Verhältnissen bis zur britischen

Premierministerin geschafft hat. Margaret

Thatcher war die erste und bisher einzige

Frau, die dieses Amt in Grossbritannien

bekleidet hat. Sie arbeitet zu Beginn im

Laden des Vaters, eines Kolonialwarenhändlers,

und fristet das Leben eines

Mauerblümchens, während ihre Freundinnen

ausgehen und das Leben geniessen.

Doch sie ist klug und ehrgeizig. Sie kann

studieren und lernt Denis Thatcher, ihren

späteren Ehemann, kennen.

Mit Denis sitzt sie im Film dann auch als

alte Frau am Frühstückstisch und ärgert

sich darüber, dass er so viel Butter auf

seinen Toast schmiert. Doch Denis ist

schon seit einigen Jahren tot und lebt nur

noch in der Phantasie von Margaret, wo

sie Zwiesprache mit ihm führt und versucht,

Klarheit dabei zu gewinnen. Denn

die ehemalige Premierministerin ist gezeichnet

vom Alter und von der Erkrankung

an Alzheimer. Sie hat Mühe, im Alltag

zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden.

So tauchen immer wieder besondere

Momente aus ihrem Leben auf.

Zum Beispiel als sie nach dem Studium

versucht, in der Politik Fuss zu fassen. Als

ledige Frau in den 1950er Jahren ist dies

praktisch unmöglich. Obwohl sie zunächst

bei der Wahl ins Unterhaus verliert, wird

sie beim nächsten Versuch dann doch als

Parlamentarierin gewählt. Es ist der

Beginn einer für Grossbritannien beispiellosen

Karriere. Margaret Thatcher schafft

es, sich in der Politik in dieser bis dahin

durchwegs von Männern besetzten Domäne

durchzusetzen. Doch ihr persönlicher

und politischer Kampf für ihre Karriere

und politischen Überzeugungen hinterlässt

auch viele Scherben bei ihrer Familie,

der Bevölkerung und Parteikollegen.

«Die Eiserne Lady» mit einer brillanten

Meryl Streep als Margaret Thatcher zeigt

anschaulich Momente im Leben einer Frau

auf, die für den beruflichen Erfolg ihr

privates Glück geopfert hat. Denn Margaret

Thatcher schaffte es politisch zwar bis

ganz nach oben. Doch um dieses Ziel zu

erreichen, stiess sie ihren verständnisvollen

Mann vor den Kopf und hatte zu wenig

Zeit für ihre beiden Kinder. Der sehenswerte

Film zeigt sehr anschaulich, dass

eine berufliche Karriere, die mit aller

Kraft und Energie verfolgt wird, auch

ihren Preis hat.

«Die Eiserne Lady», GB (2011), 101 Minuten,

ist im Handel als DVD und Blu-ray

erhältlich.

antenne | Januar 2013 | 13


medienBLOG |

Elektronische Medien am Puls des Lebens

Ein Bildschirm kommt selten allein

VON HANSPETER HUGENTOBLER

Die Leserzahlen der traditionellen

Printmedien sinken, der elektronische

Medienkonsum steigt weiter an. Text-,

Ton- und Videobeiträge sind dank des

Internets allgegenwärtig – und dank der

zunehmenden Anzahl von Bildschirmen

im Haushalt mitten in unserem Leben

jederzeit abrufbar.

Hand aufs Herz: Wie viele Bildschirme

haben Sie im Haus? Vergessen Sie nebst

dem einen oder mehreren TV-Geräten in

Ihrem Haushalt auch PCs, Laptops,

Smartphones, iPods, eReader und Tablet-

PCs nicht … Vermutlich sind Sie selbst

erstaunt, über wie viele Bildschirme Ihr

Haushalt mittlerweile verfügt.

Dabei nimmt nicht nur die Anzahl verfügbarer

Bildschirmgeräte im Haushalt zu

– immer mehr Menschen benutzen gleichzeitig

mehrere Geräte. Besonders jüngere

Menschen haben kein Problem damit, vor

dem laufenden Fernsehgerät gleichzeitig

mit ihrem Smartphone ihren Freunden

Nachrichten zu versenden, im Internet

etwas nachzuschauen oder Games zu

spielen. Diese Doppelnutzung nennt sich

«Second Screen» (zweiter Bildschirm). Am

häufigsten praktizieren 14- bis 25-Jährige

diese Doppelnutzung von Bildschirmen,

hält eine Studie der Unternehmensberatungsfirma

Anywab fest. Doch auch in den

mittleren Jahrgängen ist das «Second

Screen»-Phänomen bekannt: 84 Prozent

der befragten Tablet-Nutzenden surfen

gelegentlich während des Fernsehens im

Internet.

Spannend an diesem Phänomen ist, dass

sich die elektronischen Medien Fernsehen

(oder auch Radio) und Internet immer

mehr ergänzen. Im Fernsehen wird ein

Lebensthema angesprochen, das mich

interessiert – dann rufe ich vertiefende

Informationen dazu über meinen Zweitbildschirm

ab. Oder ich kommentiere,

«Second Screen»: Immer mehr Menschen suchen während dem TV-Konsum nach

weiterführenden Informationen auf einem Zweitbildschirm.

empfehle meinen Freunden die Fernsehsendung

weiter oder suche sogar den

Kontakt zur Lebensberatung. Plötzlich

entwickelt sich die einstige «Einweg-Kommunikation»

der grossen Medienkanäle

Fernsehen und Radio zur interaktiven

Kommunikation über Themen, die mein

Leben und meinen Glauben betreffen.

Diese Entwicklung wird sich in den nächsten

Jahren noch verstärken. Tablet-PCs –

ob Geräte mit Android-, Microsoft- oder

Apple-Betriebssystem – verbreiten sich in

den unterschiedlichen Grössen und Ausstattungsvarianten

immer häufiger. Schätzungen

gehen von 110 Millionen verkauften

Tablet-Computern im Jahr 2012 aus. Zunehmend

werden sie auch als Lesegeräte

für elektronische Bücher genutzt. Und wer

Bücher auf seinen Tablet-PC lädt, hat sein

Gerät unterwegs dabei und kann oft über

das Internet auch Medienbeiträge zum

gewünschten Thema abrufen.

ERF Medien nutzen die neuen vernetzten

Kommunikationswege sehr konsequent.

Tausende von Fernseh- und Radiobeiträgen

zu Glaubens- und Lebensfragen werden

im neuen Medienportal www.erf-medien.ch

rund um die Uhr angeboten und

beworben. In Radio- und Fernsehsendungen

werden regelmässig weiterführende

Links des Medienportals genannt und

eingeblendet, über die man sich auf den

«Second Screens» vertiefen und umgehend

weitere Impulse erhalten kann. So

sind ERF Medien mit den guten Nachrichten

am Puls des Lebens – ganz nah bei den

Menschen, mitten im Wohnzimmer.

Medienblog

Hanspeter Hugentobler bloggt regelmässig

über gute Nachrichten in Medien,

Kirche und Gesellschaft.

www.hanspeterhugentobler.ch

14 | antenne | Januar 2013


| Alltagstipp

Interessantes und Aktuelles für den Alltag

E-Mail-Bewerbungen:

So kommen Sie gut an

Die Raumluft verbessern

Wie entschuldigt man sich richtig?

Folgende Punkte sollten Sie bei einer

elektronischen Bewerbung beachten.

• Zeit: Eine Online-Bewerbung hat ebenso

viel Zeit und Aufmerksamkeit verdient

wie eine Bewerbung auf dem Postweg.

• Nachfragen: Wenn Sie nicht sicher sind,

ob eine elektronische Bewerbung überhaupt

erwünscht ist, sollten Sie bei den

Personalverantwortlichen nachfragen.

• Dateiformat: Schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen

als PDF-Datei. Vorteil:

Das PDF-Format wird auf jedem Betriebssystem

gleich dargestellt.

• Dateigrösse: Die gesamte Datengrösse

Ihrer Unterlagen sollte zwei bis drei

Megabytes nicht überschreiten.

• Adresse: Schreiben Sie die zuständige

Person direkt an und achten Sie genau

darauf, dass die Mailadresse stimmt.

• Betreff: Dieser soll auf den ersten Blick

deutlich machen, worum es geht. Also

nicht nur «Bewerbung» schreiben,

sondern auch die angestrebte Stelle.

• Online-Formular: Stellen Firmen auf

ihrer Website ein Formular für die

Bewerbung zur Verfügung, sollten Sie

dieses nutzen.

Quelle: www.beobachter.ch/arbeit-bildung/

stellensuche

Eine gut geplante Innenbegrünung kann

weitaus mehr als nur schön aussehen.

Neuere Studien zeigen, dass gewisse

Pflanzenarten tatsächlich Schadstoffe aus

der Luft filtern und vernichten können. Ein

weiterer Aspekt ist die oft zu geringe

Luftfeuchtigkeit in den Räumen während

der Heizperiode. Hier schaffen vor allem

Pflanzen mit grosser Blattmasse und

einem erhöhten Wasserbedarf Abhilfe. Ein

positiver Nebeneffekt ist die Lärmdämmung.

Gerade in Grossraumbüros lässt

sich der Lärmpegel durch Pflanzen massiv

senken. Diese Erkenntnisse lassen sich

durchaus auf die eigenen vier Wände übertragen.

Auch hier braucht es mehrere

Pflanzen, um das Klima zu beeinflussen.

Ist zu Hause genügend Platz vorhanden,

sollte dies kein Problem sein.

Pflanzen, die sich gut zur Luftverbesserung

eignen:

Einblatt, Feigenbaum, Bergpalme, Zimmerlinde,

Baumfreund, Grünlilie, Efeu,

Drachenbaum.

Quelle: Fachzeitung «Der Schweizerische

Hauseigentümer»

• Nicht warten. Wenn Sie einen Fehler

gemacht oder jemanden verletzt haben,

warten Sie nicht, bis sich die Person bei

Ihnen beschwert. Gehen Sie auf die

Person zu. Entschuldigen Sie sich persönlich.

Lassen Sie Ihre Entschuldigung

nicht von einer dritten Person übermitteln.

Entschuldigen Sie sich in einem

persönlichen Gespräch, nicht mit einem

Brief oder einer SMS. Diese Wege können

Sie zusätzlich gehen. Die schriftliche

Variante gilt dann, wenn eine Person

nicht mehr mit Ihnen spricht.

• Keine Ausreden. Geben Sie nicht unglücklichen

Umständen oder anderen

die Schuld für Ihr Handeln. Suchen Sie

keine Ausreden. Stehen Sie zu Ihrem

Fehler und sagen Sie genau, wofür Sie

sich entschuldigen. Verniedlichen Sie

Ihren Fehler nicht, damit können Sie den

anderen auch verletzen.

• Nicht zwischen Tür und Angel. Wählen

Sie den Ort für das Entschuldigungsgespräch

bewusst. Bei einem Essen oder

einem Spaziergang lässt sich gut reden.

Sie können die betreffende Person auch

mit einem kleinen Präsent überraschen.

www.zeitblueten.com

106 642

Die Anzahl Sitzplätze in den Schweizer Kinos stieg von 96 431

im Jahr 1993 auf 106 642 im Jahr 2011. Quelle: www.bfs.admin.ch

antenne | Januar 2013 | 15


uchtipp |

Mit Büchern den Horizont erweitern

Sandra und Reinhard Schlitter

mit Christoph Fasel

Mirco

Verlieren. Verzweifeln. Verzeihen.

Am 3. September 2010 verschwindet der

zehnjährige Mirco auf dem Heimweg von

der Skaterbahn. Was folgt, ist die bisher

grösste Suchaktion in der Geschichte

der Bundesrepublik. Menschen aus ganz

Deutschland nehmen Anteil. Doch der

Junge mit dem Lausbuben-Lachen bleibt

verschollen und erlangt als «Mirco aus

Grefrath» traurige Berühmtheit. 145 Tage

lang hoffen, bangen und beten Mircos

Eltern. Doch ihr Junge kehrt nicht zurück.

Knapp fünf Monate nach seinem Verschwinden

wird Mirco entdeckt. Die Spuren

lassen darauf schliessen, dass er entführt,

missbraucht und erdrosselt wurde.

In diesem Buch erzählen Sandra und

Reinhard Schlitter, wie es ihnen gelingt,

mit dem Unfassbaren fertigzuwerden. Von

ihrem Leben mit Mirco, ihrer Verzweiflung,

vom Glauben an Gott, von der Unterstützung

der Menschen, die sie umgeben.

Und davon, wie sie es schaffen, sogar um

Vergebung für den Täter zu bitten. Ein eindrückliches

Zeugnis einer Familie, die sich

für eine neue Zukunft entscheidet.

adeo Verlag, ISBN 978-3-942208-68-0

radio-TIPP

Top-Buchtipp

Buchtipps auf Radio Life Channel

Ausführliche Rezensionen zu weiteren

Empfehlungen

www.lifechannel.ch/lesetipp

jeden Dienstag 09.35 und 11.05 Uhr

Susanne Breit-Kessler

Lebenssätze

Die Inspiration der Zehn Gebote

Sich schön machen und richtig streiten, Scheitern gemeinsam bewältigen und verliebt

feiern – was hat das mit den Zehn Geboten zu tun? Eine ganze Menge: Das sechste

Gebot «Du sollst nicht ehebrechen» ermuntert beispielsweise dazu, am Anfang einer

Liebe und nach vielen Jahren Ehe füreinander begehrenswert zu bleiben. So kann die

Ehe lebenslang ein sicherer Hafen sein. Auch die anderen Gebote sind keine schlichten

Moralpredigten, sondern verführerische Lebenssätze für den Alltag. Gewaltig, dass in

nur zehn göttlichen Geboten das ganze gelingende Leben verpackt ist! Die Autorin ist

auch bekannt als Rundfunkpredigerin und Kolumnistin.

Kreuz Verlag, ISBN 978-3-451-61117-9

Matthias Herrchen

Das Buch vom Himmel

Können Verstorbene uns auf der Erde sehen? Wie funktioniert das mit der Auferstehung?

Was erwartet mich eigentlich im Himmel? Solche und ähnliche Fragen beschäftigen uns

immer wieder: Entweder weil wir uns Gedanken über unser Leben und Sterben machen

oder weil wir einen lieben Menschen verloren haben.

Matthias Herrchen gibt ehrliche, tröstende und an der Bibel orientierte Antworten. Gleichzeitig

fordert er uns heraus, mehr vom Ziel her zu leben. Besonders wichtig ist ihm, eine

echte Vorfreude auf den Himmel in uns zu wecken. Dabei zeichnet der Autor ein Bild vom

Himmel, das konkreter ist, als wir es je vermutet hätten. Wagen Sie einen kleinen Blick in

den Himmel und lassen Sie sich von der Vorfreude anstecken.

SCM R. Brockhaus, ISBN 978-3-417-26460-9

Christian Saile

Christians Origami-Tricks

Papierfaltspass für kreative Kinderhände

Christian, Deutschlands jüngster Origami-Autor, möchte mit diesem Buch auch andere

Kinder mit dem Origami-Virus anstecken. Er faltet seit seinem sechsten Lebensjahr Origami-Figuren

und kann nicht genug davon bekommen. Inzwischen ist er elf Jahre alt und

entwickelt auch eigene Faltfiguren. In diesem Buch erklärt er anderen Kindern Schritt

für Schritt anhand kindgerechter Zeichnungen, wie man einen Kranich, einen Schwan

oder gar einen Drachen faltet. Mit einigen Objekten kann sogar gespielt werden. Dass

Origami nicht nur Spass macht und Kinder beschäftigt, sondern auch ihre Entwicklung

fördert, erklärt die Pädagogik-Professorin Ulla Gohl-Völker in einem kurzen Interview.

Christian jedenfalls findet: «Sei fit – knick mit!»

Frechverlag, ISBN 978-3-7724-5740-1

16 | antenne | Januar 2013


| SURFTIPP

Internet für alle Interessen

APP-TIPP

Lebens-Cockpit

(iPhone + Android)

Ähnlich einem Flugzeugcockpit wird dem

User auf übersichtliche Weise die aktuelle

Lebenssituation vor Augen geführt.

Nach der Beantwortung von Fragen

werden Möglichkeiten zur Veränderung

aufgezeigt.

Speedtest.net Mobile

(iPhone + Android)

Speedtest misst auf dem Mobilgerät die

Netzwerkgeschwindigkeit. Laut Entwickler

werden jeden Monat Hunderte von

Servern getestet.

Schweizer Transport

(iPhone)

Dieser Routenplaner verbindet alle

öffentlichen Verkehrsmittel der Schweiz.

Er zeigt auch Verspätungen und die Streckenprobleme

des aktuellen Tages an.

Akku-Battery

(Android)

Diese App zeigt den aktuellen Akkustand

in der Statusleiste an. Damit wissen die

Benutzer, ob noch ausreichend Akku für

ein Spiel, ein Video oder eine Surftour im

Internet vorhanden ist.

Quicklinks erklärt:

Bei den Internet-Tipps in der antenne geben

wir als Adresse eine « quicklink»-

Nummer an. Sie geben im Internet-

Browser «www.erf.ch/» ein und ergänzen

die Adresse nach dem Schrägstrich mit

der Quick linknummer. Beispiel für den

Quicklink Nr. 922: www.erf.ch/922

Der Link wird automatisch geöffnet.

Quicklink 934

Quicklink 935

Quicklink 936

Quicklink 937

Gene einfach erklärt

Gene sind wie Baupläne, in denen steht,

welches Lebewesen wie zusammengesetzt

ist. Auf dieser Website werden Fragen rund

um die Gene gut verständlich beantwortet.

Kurzvideos machen das Erforschen der

Gene noch spannender. Warum sehen

Kinder ihren Eltern ähnlich? Und warum

bringt ein Elefant kein Giraffenbaby zur

Welt?

Online fernsehen

Mit Zattoo kann man auf dem Computer,

Smartphone oder Tablet live TV schauen.

Dazu muss man sich gratis registrieren und

kann anschliessend aus über 100 Sendern

wählen. Darunter befinden sich auch einige

englisch-, französisch-, italienisch- und

spanischsprachige Sender.

Wandern im Winter

Wandern im Schnee, dabei frische Luft einatmen

und die Aussicht geniessen. Schweiz

Tourismus bietet Vorschläge für Wanderungen

aller Art. Kurze Winterwanderungen

bis zwei Stunden, Rundwanderungen, aber

auch die höchstgelegenen Ausflüge für den

Winter findet man hier.

Gute Produkte einfach finden

Auf topten.ch findet man schnell und einfach

die besten Produkte und Dienstleistungen

für den Arbeitsplatz oder das Zuhause. Die

unabhängige Plattform ist ein Projekt der

Toptest GmbH und weiteren Partnern. Sie listet

Produkte auf mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Dabei stützt sie sich auf die

Testergebnisse von namhaften Institutionen.

antenne | Januar 2013 | 17


Vom 1. September 2013 bis 31. August 2014 oder nach Vereinbarung bieten das christliche

Medienunternehmen ERF Medien mit Radio Life Channel und FENSTER ZUM SONNTAG-Talk

ein Multi-Media-Jahrespraktikum an

Du bringst mit

• Interesse an Journalismus

• Interesse, die Arbeit im Radio, Fernsehen, Internet

und in der Öffentlichkeitsarbeit kennenzulernen und

journalistische Gehversuche zu wagen

• unser Anliegen, den Wunsch, mediengerecht von

Gott zu reden

• Sprachliche Kompetenz

• Engagement in einer Landes- oder Freikirche

Wir bieten dir

• Multi-Media-Jahrespraktikum in einem christlichen

Medienunternehmen

Einen kleinen Einblick in das abwechslungsreiche

Praktikum gibt das Online-Tagebuch der aktuellen

Multi-Media-Praktikantin unter www.erf-medien.ch/

multimedia-blog.

Interessiert? Dann freue ich mich auf deine Bewerbungsunterlagen

– wenn möglich mit deiner Stimmprobe

– bis spätestens 28. Februar 2013 an:

Hansjörg Keller

Leiter Radio Life Channel

ERF Medien

Witzbergstrasse 23

8330 Pfäffikon/ZH

Telefon 044 953 35 35

• einen spannenden Einblick in die Tätigkeiten von

Radio, Fernsehen und der Kommunikation (Internet

und Print)

• Eindrücke, wie Menschen den christlichen Glauben

auf moderne und nachvollziehbare Weise erleben

können

18 | antenne | Januar 2013


Kindercamps

2013

Sommerferien

Musicalcamps für Kids von 9 - 13 J.

Sportcamps für Kids und Teens von 10 - 16 J.

(Unihockey/Fussball/Volleyball)

Herbstferien

Musicalcamps für Kids von 9 - 13 J.

Musicalcamps für Familien mit Kids ab 6 J.

www.adonia.ch/camps

Tel. 062 746 86 42

E-Mail junior@adonia.ch

Adonia, Trinerweg 3, 4805 Brittnau

Garten

Campdaten + Bilder

sel_2013_Antenne_Inserate_Wenger_Israel_2012_ERF&EDU.qxd Bau & Unterhalt GmbH

24.08.2012 11:59 Seite 1

Ferien- und Einsatzcamp 2013

Rumänien, Bulgarien, Serbien, Ukraine

n Literatur-Einsatz im Grenzgebiet Bulgarien/Serbien

12. bis 21. Juli 2013 – Das Evangelium verbreiten...

n Familien-Einsatzcamp und Ferien Rumänien

13. bis 27. Juli 2013 – Als Familie Gott dienen…

n Jugend-Einsatzcamp Ukraine

6. bis 14. Juli 2013 – Einen Spielplatz bauen...

Licht im Osten Industriestrasse 1 8404 Winterthur

Tel. 052 245 00 50 lio@lio.ch

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entdecken

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Hombergstrasse 37

CH-8332 Russikon

T +41 44 995 13 70

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Reisen 2013 mit Kurt Wenger

Reisen zu Jubiläumspreisen !

Kreuzfahrt «Faszination Orient»

17. - 25. Februar, ab nur CHF 2’390.-

Ein Märchen aus 1001 Nacht auf der «Serenade

of the Seas» • Traumreise • Top-Schiff

Auf der Blumeninsel Madeira

10. - 17./24. März, ab nur CHF 1’590.-

Einzigartige Natur und Landschaften • Angenehmes

Klima • Schönes Hotel Pestana

Frühlingsreise-Hit nach Israel

19. - 31. Mai/4. Juni, ab nur CHF 2’190.-

Wenn alles grünt und blüht • Top Programm

• Badeverlängerung in Eilat möglich

Freizeit auf der Sonneninsel Malta

31. Mai - 8. Juni, ab nur CHF 1’690.-

Sonneninsel im Mittelmeer • Die besondere

Freizeit mit fak. Ausflügen & freier Zeit!

Infos & Prospekte bei: Kurt Wenger

Hauptstrasse 20 • 5013 Niedergösgen

Tel. 062 849 93 90 • Fax 062 849 93 92 • mail@wengerkurt.ch


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vom umsatz geht

an eRF medien

Oasentag «Befreit in das neue Jahr»

15. Januar 2013 – mit Sr. Susanne Oberhänsli

Ländli-Fitness-Seminar «swinging emotion»

25. bis 27. Januar 2013 – mit Franziska Stauffer

Forum für Evangelisation «Initiativ und kraftvoll!»

28. bis 30. Januar 2013 – Schweiz. Evangelische Allianz

Ländli-Seminar «Resilienz»

1. bis 3. Februar 2013 – mit Michael Rathgeb

Frauen-Impuls-Wochenende «Entfalten statt Liften»

8. bis 10. Februar 2013 – mit Irmgard Schaffenberger und Lotti Brägger

Mehr als Winterurlaub «Der Sehnsucht Raum geben»

11. bis 15. Februar 2013 – mit Sr. Vreni Auer, Sr. Martha Häusermann und Ruth Hegner

Zentrum Ländli 6315 Oberägeri Tel 041 754 92 14

www.zentrum-laendli.ch seminare@zentrum-laendli.ch Fax 041 754 92 13

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tageschronik, gedankenstrich,

life news,

Presseschau, text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 Life Channel am Morgen

life news, cd der Woche,

tagestipp

10.00 Themensendung

Kompass, Porträt,

zoom, Kompass Basics

11.00 Cappuccino

tagestipp, life news,

serie

12.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

13.00 Musik nonstop

17.00 Mixer

serie, life news, agenda

18.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

19.00 Schere Stei Papier

Witz der Woche, Bibelquiz,

Unterwägs, geräuschfander,

hörspiel,

hesch gwüsst

20.00 Themensendung

21.00 Musik nonstop

24.00 Themensendung

01.00 Musik nonstop

Fr.

Wie Mo.–Do., ausgenommen

20.00 Gottesdienst LIVE

22.00 unITY

Jede Woche heisst es «UnitY»

im club hiltl in zürich. Positive

musik zum tanzen. Wir bringen

die Party zu euch nach hause –

lebensfreude pur!

Sa.

8–20 Uhr stündlich news und

Wetter

08.00 Life Channel der Morgen

10.00 Themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 Life Channel Info

13.00 Musik nonstop

19.00 Schere Stei Papier

20.00 relax

21.00 Musik nonstop

24.00 relax

01.00 Musik nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich news und

Wetter

Worship nonstop

10.00 Gottesdienst bei

Life Channel

11.00 Fenster zum Sonntag

12.00 Worship nonstop

19.00 Gottesdienst bei

Life Channel

20.00 Gottesdienst LIVE

22.00 Worship nonstop

24.00 Zoom

01.00 Musik nonstop

= sendungen können als cd

gekauft werden.

HIGHLIGHTS

THEMEnSEnDunGEn

Mittwoch, 2. Jan., 20.00 uhr / Donnerstag, 3. Jan., 10.00 uhr

Zoom: Die neue allianz

seit rund einem halben Jahr bilden marc Jost und matthias spiess

das neue duo an der spitze der schweizerischen evangelischen

allianz (sea). sie haben mitte 2012 den zentralsekretär hansjörg

leutwyler abgelöst. damit hat die deutschschweizerische sea

erstmals eine zweierleitung. matthias spiess hat unter anderem

einen schwerpunkt auf der entwicklung der sektionen, während

marc Jost die gesellschaftlichen Fragen bearbeitet. die beiden

berichten über ihre zusammenarbeit, erste erfahrungen und

enttäuschungen und über ihre Visionen.

Freitag, 4. Jan., 24.00 uhr / Samstag, 5. Jan., 10.00 uhr

Porträt: Martin Villiger – Den Sound im Ohr, das Bild im Kopf

dokumentarfilme, clips, multimedia-Präsentationen, Werbefilme:

Würde man die einzelnen titel aufschreiben, gäbe es eine ellenlange

liste der Produktionen, an denen martin Villiger beteiligt

war und immer noch ist. auch wenn es sich dabei immer um bildbezogene

Produktionen handelt: mit dem Bild hat Villiger wenig

zu tun. er verhilft aber den Bildern zu emotionen, denn er schreibt

die musik dazu. ein Bereich, der kaum wahrnehmbar spannung,

Freude, gelassenheit, Kultur, nationalität und auch normalität

vermittelt. Jede Komposition ist einzigartig und die ideen werden

nicht ausgehen, gibt sich martin Villiger überzeugt.

Samstag, 5. Jan., 20.00 uhr

relax: Briefwechsel mit Jesus

durch ein Versehen landete ein Buch auf meinem tisch, das dort

eigentlich gar nicht hingehört hätte. dass dies aber kein zufall

war, erkannte ich beim schmökern. da schreibt eine Frau in ihrer

persönlichen not Briefe an Jesus und erhält tatsächlich antwort!

sarah Young hat es gewagt, biblische Wahrheiten als reden gottes

zu verstehen und hat so einen berührenden Briefwechsel festgehalten,

der auch uns mit gott in Kontakt bringen kann.

HIGHLIGHTS

THEMEnSEnDunGEn

Sonntag, 6. Jan., 24.00 uhr / Montag, 7. Jan., 10.00 uhr

Zoom: Christsein als Polizist und Hotelier

Für christen ist es zumindest theoretisch klar: ihr leben soll ein

gottesdienst sein. Und zum leben gehört bekanntlich auch der

Beruf. Wie dieser dienst für gott und menschen konkret aussieht,

das zeigen zwei Berufsleute, die typische aufgaben im Bereich

dienstleistungen erfüllen: der Polizist Felix ceccato, Präsident

der christlichen Polizeivereinigung, und der hotelier hans-Beat

Buol, geschäftsleiter der Vereinigung christlicher hotels (Vch).

GOTTESDIEnSTE

Dienstag, 1. Jan., 10.00 + 19.00 uhr

neujahrs-Gottesdienst bei Life Channel

mit Bluesdiakon reto nägelin, rüschlikon

Freitag, 4. Jan. / Sonntag, 6. Jan., jeweils 20.00 uhr

Gottesdienst LIVE

aufzeichnung aus der Kirche im Prisma , rapperswil sg

(www.prisma-online.org)

Sonntag, 6. Jan., 10.00 + 19.00 uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit Pfarrer markus Wildi, evang. Kirchgemeinde, Buchs sg

KInDErPrOGraMM

Täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 uhr

Schere, Stei, Papier

mit Unterwägs (mi + sa), de Petrus sinkt (Fr), de maa vo Kerijot

(mo), häsch gwüsst? (mo – sa), Bibelquiz (di + do) und vielen anderen

interessanten und unterhaltenden Beiträgen.

SOunD

Jeden Sonntag von 00.00–09.00, 11.30–19.00 und ab 22.00 uhr

Worship nonstop

mit Worship nonstop begleitet life channel am sonntag durch

den tag. lobpreis und anbetungs-musik aus allen stilrichtungen

– lieder in vielen sprachen. musik, wie sie heute in gottesdiensten

rund um den globus gesungen wird. Bewusst unmoderiert lädt

Worship ein zum mithören und mitsingen!

20 | antenne | Januar 2013


1.–7. Jan. 2013

raDIO ErF PLuS FEnSTEr ZuM SOnnTaG

TaGESPrOGraMM

MO.–Fr.

06.00 aufgeweckt

lied der Woche

Wort zum tag

anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 neues Leben

die hörbibel

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow creek,

glauben + denken,

Brennpunkt nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 Musik und mehr

Wort zum tag

Bibel heute

15.00 Lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

aktuelles vom tag

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Themensendung

21.00 Calando

22.00 neues Leben

22.30 Lesezeichen

23.00 Journal

aktuelles vom tag

Sa.

06.00 aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

12.00 Themensendung

13.00 Musik und mehr

14.00 Bilanz

15.00 Lesezeichen

16.00 Special: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Special

21.00 Musik spezial

22.00 andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Musik spezial

SO.

06.00 aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 Bach-Kantate

11.45 Bibel heute

12.00 Immer wieder Sonntags

13.00 Themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 Lesezeichen

16.00 Immer wieder Sonntags

17.00 Musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specals

22.00 andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Oase

HIGHLIGHTS

SPECIaLS

Mittwoch, 2. Jan., 20.00 uhr / Donnerstag, 3. Jan., 11.00 uhr

Glaube + Denken: Vom Tun zum Sein – Geistlich reifen

mit dem herzen im himmel und mit beiden Beinen auf dem Boden.

ein gespräch über glaubenswachstum und geistliche reife auf der

grundlage des römerbriefes.

Donnerstag, 3. Jan., 16.00 uhr

Calando: Worte von Gott, Worte fürs Leben

gedanken und geschichten zum thema: mein lieblings-Bibelvers,

was ich mit ihm erlebt habe und wie er mich verändert hat.

Samstag, 5. Jan., 16.00 uhr

Wert(h)e Gäste: Sabine Langenbach, Moderatorin und Mutter

sie kennen sie als eloquente und sensible Fragestellerin aus

unserer Fernsehreihe «hof mit himmel». heute wird sie gefragt.

LESEZEICHEn

Dienstag, 1. Jan., 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

Gebete aus der arche

liebevoll-ironisch legt die dichterin carmen Bernos de gasztold

den tieren in der arche sehr menschliche Worte in maul und

schnabel.

Mittwoch, 2. Jan., 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

Schwester, Schwester ... (1)

die kleine tonfigur «Bleib sein Kind» war ihr grösster erfolg. eine

romanbiografie von Ursula Koch erinnert an dorothea steigerwald,

die heute 95 Jahre wäre.

Sonntag, 6. Jan., 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

Der Sternenverkäufer

die Juden in Belopol bekommen Besuch vom sternenverkäufer

abraham. Von ihm lernen sie, wie man trotz Verfolgung und

erniedrigung aufrecht gehen kann.

TV-SEnDunG auF unD

FEnSTEr ZuM SOnnTaG-MaGaZIn

SF zwei: Samstag, 5. Jan., 17.15 uhr / Sonntag, 6. Jan., 12.00 uhr

SF info: Samstag, 5. Jan., 18.30 uhr / Sonntag, 6. Jan., 17.45 uhr

Loslassen

zum Jahresanfang fassen wir neue Vorsätze und stecken uns neue

ziele. das alte Jahr lassen wir los und hinter uns, damit wir das

neue anpacken können. loslassen müssen wir im leben immer

wieder: Ob die arbeitsstelle, das alte zuhause bei einem Umzug,

oder einen geliebten menschen, wenn er stirbt. loslassen ist

meist nicht einfach – doch es ist immer auch der Beginn von etwas

neuem.

doris ehemann stirbt vor elf Jahren. gemeinsam mit ihren Kindern

muss sie einen geliebten menschen loslassen.

ehemann und Kinder – das war der traum von mirjam. heute ist

sie 45 und noch immer single. sie hat ihre ziele und Vorstellungen

vom leben losgelassen und neue angepackt.

Jahrelang sind sie zu hause und dann heisst es plötzlich: ich will

ausziehen! Wenn Kinder auf eigenen Beinen stehen wollen, müssen

die eltern loslassen.

nEWS

Wechsel bei FEnSTEr ZuM SOnnTaG

mit aline Baumann erhält Fenster zUm sOnntag ein neues

gesicht. am samstag, 5. Januar 2013 löst aline Baumann Jeanette

macchi als moderatorin ab und führt neu durch die magazin-sendungen

der tV-reihe Fenster zUm sOnntag auf sF zwei und

sF info. aline Baumann ist mit Fenster zUm sOnntag bereits

vertraut. nach abgeschlossenem studiengang «Journalismus

und Organisationskommunikation» an der zürcher hochschule in

Winterthur stiess sie im Oktober 2005 als stagiaire zum redaktionsteam

der alPhaVisiOn. nach einjähriger stage wurde sie

festes mitglied der tV-redaktion. seit damals hat aline Baumann

an insgesamt 53 Fenster zUm sOnntag magazin-sendungen

mitgearbeitet und 12 sendungen selbst verantwortet.

zu ihrer motivation für Fenster zUm sOnntag zu arbeiten,

meint sie: «es war immer mein Wunsch, einmal als moderatorin

tätig zu sein. Fenster zUm sOnntag ist eine sendung, bei der

man als Journalistin mit sehr unterschiedlichen themen konfrontiert

ist und mit den verschiedensten menschen in Berührung

kommt. ich freue mich sehr, die magazin-sendungen präsentieren

zu dürfen.»

antenne | Januar 2013 | 21


aDIO- unD TV-PrOGraMM |

raDIO LIFE CHannEL

TaGESPrOGraMM

MO.–DO.

6–20 Uhr stündlich news und

Wetter

06.00 Life Channel der Morgen

tageschronik, gedankenstrich,

life news,

Presseschau, text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 Life Channel am Morgen

life news, cd der Woche,

tagestipp

10.00 Themensendung

Kompass, Porträt,

zoom, Kompass Basics

11.00 Cappuccino

tagestipp, life news,

serie

12.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

13.00 Musik nonstop

17.00 Mixer

serie, life news, agenda

18.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

19.00 Schere Stei Papier

Witz der Woche, Bibelquiz,

Unterwägs, geräuschfander,

hörspiel,

hesch gwüsst

20.00 Themensendung

21.00 Musik nonstop

24.00 Themensendung

01.00 Musik nonstop

Fr.

Wie Mo.–Do., ausgenommen

20.00 Gottesdienst LIVE

22.00 unITY

Jede Woche heisst es «UnitY»

im club hiltl in zürich. Positive

musik zum tanzen. Wir bringen

die Party zu euch nach hause –

lebensfreude pur!

Sa.

8–20 Uhr stündlich news und

Wetter

08.00 Life Channel der Morgen

10.00 Themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 Life Channel Info

13.00 Musik nonstop

19.00 Schere Stei Papier

20.00 relax

21.00 Musik nonstop

24.00 relax

01.00 Musik nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich news und

Wetter

Worship nonstop

10.00 Gottesdienst bei

Life Channel

11.00 Fenster zum Sonntag

12.00 Worship nonstop

19.00 Gottesdienst bei

Life Channel

20.00 Gottesdienst LIVE

22.00 Worship nonstop

24.00 Zoom

01.00 Musik nonstop

= sendungen können als cd

gekauft werden.

HIGHLIGHTS

THEMEnSEnDunGEn

Dienstag, 8. Jan., 20.00 uhr / Mittwoch, 9. Jan. 10.00 uhr

Porträt: Mei Weissenbach – In Hong Kong Studentin, in der

Schweiz Hausfrau

geboren und aufgewachsen ist mei Weissenbach in der 7-millionen-metropole

hong Kong. heute lebt sie im überschaubaren

sternenberg im tösstal mit 1500 einwohnern. angefangen hat

alles vor bald 25 Jahren, als mei Weissenbach mit Freundinnen

eine studienreise in die schweiz machte. Wegen einem irrtum

lernte sie damals einen mann kennen, der sie mit einem heiratsantrag

im gepäck zurück nach hong Kong reisen liess. Vor ihr lag

eine schwere entscheidung: soll sie die Familie und ihre heimat

verlassen?

Mittwoch, 9. Jan., 20.00 uhr / Donnerstag, 10. Jan., 10.00 uhr

Zoom: Christsein am Gymnasium

Obwohl wir in einem christlich geprägten land leben, ist das

christsein in den privaten Bereich verbannt worden. Falls der

glaube dann doch zu einem öffentlichen thema wird, geschieht

dies meist unter negativen Vorzeichen. zudem wird der glaube oft

in einem gegensatz zum denken gesehen.

Wie erleben diese spannungsfelder junge menschen, die ihr

christsein ganz bewusst auch am gymnasium leben möchten?

Donnerstag, 10. Jan., 20.00 uhr / Freitag, 11. Jan., 10.00 uhr

Kompass Basics: Berufung

der Wunsch ein bedeutendes leben zu führen treibt viele menschen

ihr leben lang an. sie suchen ihre Berufung. ihren Platz in

der Welt. den grossen Plan, der ihr leben speziell und einzigartig

macht. Was aber, wenn die Berufung viel greifbarer ist? Pfarrerin

monika riwar führt uns in dieser Kompass-Basics-sendung in

die Bedeutung der Berufung ein und kann entwarnung geben,

für alle, die meinen, ihre Berufung noch nicht gefunden zu haben.

Berufung liegt näher als man meint. sie ist dafür vielleicht auch

etwas unspektakulärer als man hofft.

HIGHLIGHTS

THEMEnSEnDunGEn

Freitag, 11. Jan., 24.00 uhr / Samstag, 12. Jan., 10.00 uhr

Porträt: Philippe Breitenmoser – Lehrer, Lastwagenfahrer

und Lobpreismusiker

Philippe Breitenmoser ist zuerst einmal appenzeller. da kommt

er her, da ist seine heimat. trotzdem zog es ihn mit seiner ehefrau

auf eine Weltreise. Überhaupt: Philippe Breitenmoser ist vielseitig.

als lehrer und in seiner Freizeit hatte er viel mit Kindern zu tun.

als lastwagenchauffeur brachte er heizöl zu seinen Kunden. Und

als angestellter der Freikirche gvc ist er heute für die musik der

gottesdienste zuständig.

Sonntag, 13. Jan., 24.00 uhr / Montag, 14. Jan., 10.00 uhr

Zoom: Hirt oder Manager? Die neue rolle des Pastors/Pfarrers

das professionelle Bodenpersonal gottes ist gefordert. Während

die Wünsche der gemeindeglieder an ihre Priester, Pastoren

und Pfarrer ins Unermessliche steigen, wird die rolle der Profis

immer unklarer: sind sie nun stellvertreter gottes auf erden, hirte

der christlichen herde oder manager eines Unternehmens?

GOTTESDIEnSTE

Freitag, 11. Jan. / Sonntag, 13. Jan., jeweils 20.00 uhr

Gottesdienst LIVE

aufzeichnung aus der gellertkirche, Basel (www.gellertkirche.ch)

Sonntag, 13. Jan., 10.00 + 19.00 uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit Jürg Kassu, leiter von silas, Biblische seelsorge und schulung

KInDErPrOGraMM

Täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 uhr

Schere, Stei, Papier

mit de maa vo Kerijot (mo + di, do + Fr), Bibelquiz (di + do),

geräuschefahnder (Fr) und vielen anderen interessanten und

unterhaltenden Beiträgen

22 | antenne | Januar 2013


8.–15. Jan. 2013

raDIO ErF PLuS FEnSTEr ZuM SOnnTaG

TaGESPrOGraMM

MO.–Fr.

06.00 aufgeweckt

lied der Woche

Wort zum tag

anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 neues Leben

die hörbibel

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow creek,

glauben + denken,

Brennpunkt nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 Musik und mehr

Wort zum tag

Bibel heute

15.00 Lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

aktuelles vom tag

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Themensendung

21.00 Calando

22.00 neues Leben

22.30 Lesezeichen

23.00 Journal

aktuelles vom tag

Sa.

06.00 aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

12.00 Themensendung

13.00 Musik und mehr

14.00 Bilanz

15.00 Lesezeichen

16.00 Special: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Special

21.00 Musik spezial

22.00 andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Musik spezial

SO.

06.00 aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 Bach-Kantate

11.45 Bibel heute

12.00 Immer wieder Sonntags

13.00 Themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 Lesezeichen

16.00 Immer wieder Sonntags

17.00 Musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specals

22.00 andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Oase

HIGHLIGHTS

SPECIaLS

Mittwoch, 9. Jan., 20.00 uhr / Donnerstag, 10. Jan., 11.00 uhr

Glaube – erlebt, gelebt: Im Gespräch mit Michael Wollnow

herzinfarkt – im Krankenhaus denkt der marketing- und Vertriebsleiter

eines chemieunternehmens über sein leben nach.

Donnerstag, 10. Jan., 20.00 uhr / Freitag, 11. Jan. 11.00 uhr

Bilanz: Wenn Lebensträume platzen

sie war gerade Oberärztin geworden, als Kollegen andrea Wiedner

die diagnose stellten: ms.

Samstag, 12. Jan., 16.00 uhr

Wert(h)e Gäste

Michael Osiw, Indianer-Pionier-Missionar

Viele Jahre war er mit der «deutschen indianer Pionier mission» in

Paraguay. da hatte er auch eine regelmässige radiosendung.

LESEZEICHEn

Donnerstag, 10. Jan., 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

Zehn gute Gründe für Gott (1)

die zehn gebote setzt der schweizer autor stephan sigg gekonnt

für junge leute in geschichten um. er macht dadurch alte Werte

interessant und herausfordernd.

Samstag, 12. Jan., 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

und sonst ...? (1)

der jiddische geschichtenerzähler alexander Kostinskij liest aus

seiner sammlung von Witzen und anekdoten, die zum lachen

anstiften, ohne dabei ihren dunklen hintergrund zu verleugnen.

Montag, 14. Jan., 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

alles aus Gnade (1)

Brennan manning, der autor des Bestsellers «grösser als dein

herz», gewährt uns einen ehrlichen Blick in sein leben – ein

leben voller schmerz, aber auch voller gnade.

TV-SEnDunG auF unD

FEnSTEr ZuM SOnnTaG-TaLK

SF zwei: Samstag, 12. Jan., 16.55 uhr / Sonntag, 13. Jan., 17.35 uhr

SF info: Samstag, 12. Jan., 18.30 uhr / Sonntag, 13. Jan., 17.05 uhr

unsichtbare narben

manuela seiler-mucha ist eine fröhliche junge mutter. doch ihre

Kindheit war alles andere als unbeschwert. ihr Vater starb, als sie

drei Jahre alt war. ein Bekannter wurde zu einer art Vaterersatz,

bei dessen Familie hielten sich manuela und ihre schwester häufig

auf. Komplimente, zärtlichkeiten und sexueller missbrauch liessen

nicht lange auf sich warten. erst im teenie-alter nahm manuela

ihren mut zusammen und bewegte den täter zum aufhören.

manuela fühlte sich in ihrer Kindheit stets unverstanden und war

ohne lebensfreude. dass ihr schlechter psychischer gesundheitszustand

mit dem sexuellen missbrauch zusammenhing, erahnte

sie zuerst nicht. erst als die seelische not übergross wurde und sie

sich in eine psychiatrische Klinik einweisen lies, kamen Bruchstück

um Bruchstück ihres erlebten wieder zum Vorschein.

heute singt manuela rückblickend «gott weinte mit mir». einige

lieder der erst kürzlich erschienen cd handeln von der Verarbeitung

der schwierigsten zeit ihres lebens: Von den Wunden, die

aber nun verheilt und zu narben geworden sind und von gott, der

immer an ihrer seite war – und dessen existenz sie nie bezweifelte.

anGEBOT

Eine wertvolle Geschenkidee

möchten sie sowohl das radioprogramm erF Plus als auch life

channel in der ganzen deutschschweiz ganz einfach empfangen?

dann ist das neue radiogerät von erF medien die lösung. das

handliche und leichte gerät von sony hat nicht nur einen sehr

guten Klang, sondern begleitet sie dank netz- und Batteriebetrieb

an jeden gewünschten Ort. Jedes gerät, das sie bei uns bestellen,

wird von uns vorprogrammiert, so dass sie mit einem einfachen

Knopfdruck zwischen den radioprogrammen von erF Plus und

life channel wechseln können. selbstverständlich kann man mit

dem gerät auch alle weiteren daB+-Programme und UKWsender

empfangen.

dank eines grosseinkaufs können wir ihnen das qualitativ hochstehende

digitalradio zum günstigen Preis von Fr. 79.- (zuzüglich

Fr. 7.- Versandkosten) anbieten. Weitere informationen finden sie

auch im internet unter www.erfplus.ch. gerne beantworten wir

ihre Fragen aber auch telefonisch oder per e-mail. sie erreichen

uns über tel: 044 953 35 35 oder via erf@erf.ch.

antenne | Januar 2013 | 23


aDIO- unD TV-PrOGraMM |

raDIO LIFE CHannEL

TaGESPrOGraMM

MO.–DO.

6–20 Uhr stündlich news und

Wetter

06.00 Life Channel der Morgen

tageschronik, gedankenstrich,

life news,

Presseschau, text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 Life Channel am Morgen

life news, cd der Woche,

tagestipp

10.00 Themensendung

Kompass, Porträt,

zoom, Kompass Basics

11.00 Cappuccino

tagestipp, life news,

serie

12.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

13.00 Musik nonstop

17.00 Mixer

serie, life news, agenda

18.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

19.00 Schere Stei Papier

Witz der Woche, Bibelquiz,

Unterwägs, geräuschfander,

hörspiel,

häsch gwüsst

20.00 Themensendung

21.00 Musik nonstop

24.00 Themensendung

01.00 Musik nonstop

Fr.

Wie Mo.–Do., ausgenommen

20.00 Gottesdienst LIVE

22.00 unITY

Jede Woche heisst es «UnitY»

im club hiltl in zürich. Positive

musik zum tanzen. Wir bringen

die Party zu euch nach hause –

lebensfreude pur!

Sa.

8–20 Uhr stündlich news und

Wetter

08.00 Life Channel der Morgen

10.00 Themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 Life Channel Info

13.00 Musik nonstop

19.00 Schere Stei Papier

20.00 relax

21.00 Musik nonstop

24.00 relax

01.00 Musik nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich news und

Wetter

Worship nonstop

10.00 Gottesdienst bei

Life Channel

11.00 Fenster zum Sonntag

12.00 Worship nonstop

19.00 Gottesdienst bei

Life Channel

20.00 Gottesdienst LIVE

22.00 Worship nonstop

24.00 Zoom

01.00 Musik nonstop

= sendungen können als cd

gekauft werden.

HIGHLIGHTS

THEMEnSEnDunGEn

Donnerstag, 17. Jan., 20.00 uhr / Freitag, 18. Jan., 10.00 uhr

Kompass Basics: Mit Jesus unterwegs

Vom 13. bis 20. Januar ist die allianz-gebetswoche. eine Woche, in

der viele christen zusammen kommen und gemeinsam beten. die

diesjährige Woche steht unter dem thema: mit Jesus unterwegs.

in der Bibel steht: «es ist dir gesagt, o mensch, was gut ist und

was der herr von dir fordert: Was anders als recht tun, liebe üben

und demütig wandeln mit deinem gott?» Was die verschiedenen

aspekte des Unterwegssein mit gott sind, dem geht Pfarrerin

monika riwar auf den grund.

Samstag, 19. Jan., 20.00 uhr

relax: Briefwechsel mit Jesus

durch ein Versehen landete ein Buch auf meinem tisch, das dort

eigentlich gar nicht hingehört hätte. dass dies aber kein zufall

war, erkannte ich beim schmökern. da schreibt eine Frau in ihrer

persönlichen not Briefe an Jesus und erhält tatsächlich antwort!

sarah Young hat es gewagt, biblische Wahrheiten als reden gottes

zu verstehen und hat so einen berührenden Briefwechsel festgehalten,

der auch uns mit gott in Kontakt bringen kann.

Sonntag, 20. Jan., 24.00 uhr / Montag, 21. Jan., 10.00 uhr

Zoom: Korruption – Kavaliersdelikt oder Wurzel alles

Bösen?

Wer andere besticht, um Vorteile zu erlangen, der betreibt

Korruption. dies geschieht manchmal nur aus eigenem antrieb,

vielfach aber auch gezwungenermassen, einfach weil das so gang

und gäbe ist. Bis vor kurzem dachte man bei der Korruption vor

allem an wenig entwickelte länder, heute scheint das Problem

überall präsent zu sein. Wo beginnt, wie zeigt sich und was bewirkt

Korruption hier bei uns und in den ländern des südens?

ein gespräch mit Yvan maillard, Vorstandsmitglied von transparency

international schweiz und mitarbeiter von Brot für alle, und

Peter seeberger, leiter der Kampagne stoparmut 2015.

HIGHLIGHTS

THEMEnSEnDunGEn

Mittwoch, 23. Jan., 20.00 uhr / Donnerstag, 24. Jan., 10.00 uhr

Zoom: Wie christlich sind die Menschenrechte?

die menschenrechte haben sich im rahmen der UnO als globale

regeln nach dem 2. Weltkrieg durchgesetzt. darunter gehören

rechte wie das recht auf Freiheit, eigentum und sicherheit der

Person, die gedanken-, gewissens- und religionsfreiheit sowie

die Versammlungsfreiheit. die menschenrechte beruhen nicht nur

auf dem humanismus der aufklärung, sondern haben auch christliche

Wurzeln. nicht umsonst regt sich gerade in islamischen

ländern der Widerstand gegen dieses «westliche» Konzept.

ein gespräch mit michael mutzner; er ist ständiger Vertreter der

weltweiten evangelischen allianz bei der UnO in genf und spezialist

für menschenrechtsfragen.

GOTTESDIEnST

Sonntag, 20. Jan., 10.00 + 19.00 uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit Philipp Kohli, evang. freikirchliche gemeinde, Bern

KInDErPrOGraMM

Täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 uhr

Schere, Stei, Papier

mit läbe (do + Fr, mo + di), Unterwägs (mi), häsch gwüsst?

(mo – sa) und vielen anderen interessanten und unterhaltenden

Beiträgen

SErIE

Montag, 21. bis Samstag, 26. Jan., jeweils kurz vor 12.00 und kurz

nach 17.00 uhr

Berufswahl, Stellenwechsel, Karriere, Lebensperspektiven konstruktiv

gestalten

das leben kommt nicht immer so, wie wir es planen. gerade

Berufsträume und Berufsvorstellungen ändern sich permanent.

Bei uns auf radio life channel kommen menschen zu Wort, die

sich getraut haben: getraut aus dem gewohnten auszubrechen

und neues terrain, ein neues Berufsfeld, zu betreten. spannende

lebensgeschichten auf radio life channel.

24 | antenne | Januar 2013


16.–23. Jan. 2013

raDIO ErF PLuS FEnSTEr ZuM SOnnTaG

TaGESPrOGraMM

MO.–Fr.

06.00 aufgeweckt

lied der Woche

Wort zum tag

anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 neues Leben

die hörbibel

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow creek,

glauben + denken,

Brennpunkt nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 Musik und mehr

Wort zum tag

Bibel heute

15.00 Lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

aktuelles vom tag

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Themensendung

21.00 Calando

22.00 neues Leben

22.30 Lesezeichen

23.00 Journal

aktuelles vom tag

Sa.

06.00 aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

12.00 Themensendung

13.00 Musik und mehr

14.00 Bilanz

15.00 Lesezeichen

16.00 Special: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Special

21.00 Musik spezial

22.00 andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Musik spezial

SO.

06.00 aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 Bach-Kantate

11.45 Bibel heute

12.00 Immer wieder Sonntags

13.00 Themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 Lesezeichen

16.00 Immer wieder Sonntags

17.00 Musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specals

22.00 andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Oase

HIGHLIGHTS

SPECIaLS

Mittwoch, 16. Jan., 20.00 uhr / Donnerstag, 17. Jan., 11.00 uhr

Glaube + Denken spezial: Christliche Philosophie (1)

Können christen philosophieren? sollten sie es überhaupt? Und

wenn ja: Was wäre die aufgabe und die Besonderheit einer christlichen

Philosophie?

Donnerstag, 17. Jan., 20.00 uhr / Freitag, 18. Jan., 11.00 uhr /

Samstag, 19. Jan., 14.00 uhr

Bilanz: Geführt – behütet – berufen (1)

Jost müller-Bohn flüchtet aus der ddr in den Westen, weil er

wegen seines christlichen glaubens schwierigkeiten hat. erst

wird er geschäftsführer eines hotels in Frankfurt am main, dann

evangelist.

Samstag, 19. Jan., 16.00 uhr

Wert(h)e Gäste: Prof. Johannes Berthold

er ist Vorsitzender des sächsischen gemeinschaftsverbandes, der

sich als erneuerungsbewegung innerhalb der Kirche versteht.

LESEZEICHEn

Samstag, 19. Jan., 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

Darf’s ein bisschen mehr sein? (1)

Pfiffig und griffig folgt er den spuren von gott im alltag. die

Kolumnen von Pfarrer thomas Weiss waren ursprünglich «sonntagsgedanken»

für eine tageszeitung.

Montag, 21. Jan., 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

Wunderkinder (1)

die geburt ihrer tochter hätte mirja Wagner fast das leben

gekostet. nach der notoperation kann sie keine Kinder mehr

bekommen.

TV-SEnDunG auF unD

FEnSTEr ZuM SOnnTaG-MaGaZIn

SF zwei: Samstag, 19. Jan., 17.15 uhr / Sonntag, 20. Jan., 12.00 uhr

SF info: Samstag, 19. Jan., 18.30 uhr / Sonntag, 20. Jan., 17.45 uhr

Im Schatten meines Bruders

der plötzliche tod eines Kindes ist nicht nur für die eltern ein

schock, sondern auch für die betroffenen geschwister. Wo ist

mein Bruder, meine schwester denn hin? Wann kommt er wieder

zurück? häufig ist das zurückgebliebene Kind noch so jung, dass

es nicht verstehen kann, was eigentlich passiert ist.

Klar dagegen ist, der plötzliche Verlust eines geschwisters hat

Folgen für die entwicklung des zurückgebliebenen Kindes. die

meist selber überforderten eltern finden nur schwer die passende

antwort zum geschehen, ist der erlittene Verlust doch auch für

sie meist nicht zu verstehen. Was spielt sich in den geschwistern

eines verstorbenen Kindes ab, wie kann sich der schatten eines

solchen momentes wieder verziehen?

ein schatten kann sich auch auf Kinder legen, die mit einem behinderten

geschwister aufwachsen. ein solches Kind bekommt meist

viel weniger aufmerksamkeit als sein behindertes gegenüber, mit

Folgen für seine entwicklung.

FEEDBaCK DES MOnaTS

Medienmagazin antenne

«Vielen dank für die antenne. dieses magazin gibt mir immer

wieder ideen für unseren hauskreis. gerade die artikel zum

thema resilienz und Vergebung haben uns sehr beschäftigt. Und

wir werden noch mehr damit arbeiten. Können wir noch zehn

exemplare von beiden ausgaben haben. danke für eure arbeit, ihr

macht das ganz toll. Wenn es erF medien nicht gäbe, man müsste

euch glatt erfinden.»

antenne | Januar 2013 | 25


aDIO- unD TV-PrOGraMM |

raDIO LIFE CHannEL

TaGESPrOGraMM

MO.–DO.

6–20 Uhr stündlich news und

Wetter

06.00 Life Channel der Morgen

tageschronik, gedankenstrich,

life news,

Presseschau, text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 Life Channel am Morgen

life news, cd der Woche,

tagestipp

10.00 Themensendung

Kompass, Porträt,

zoom, Kompass Basics

11.00 Cappuccino

tagestipp, life news,

serie

12.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

13.00 Musik nonstop

17.00 Mixer

serie, life news, agenda

18.00 Life Channel Info

Beiträge und infos,

life news

19.00 Schere Stei Papier

Witz der Woche, Bibelquiz,

Unterwägs, geräuschfander,

hörspiel,

hesch gwüsst

20.00 Themensendung

21.00 Musik nonstop

24.00 Themensendung

01.00 Musik nonstop

Fr.

Wie Mo.–Do., ausgenommen

20.00 Gottesdienst LIVE

22.00 unITY

Jede Woche heisst es «UnitY»

im club hiltl in zürich. Positive

musik zum tanzen. Wir bringen

die Party zu euch nach hause –

lebensfreude pur!

Sa.

8–20 Uhr stündlich news und

Wetter

08.00 Life Channel der Morgen

10.00 Themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 Life Channel Info

13.00 Musik nonstop

19.00 Schere Stei Papier

20.00 relax

21.00 Musik nonstop

24.00 relax

01.00 Musik nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich news und

Wetter

Worship nonstop

10.00 Gottesdienst bei

Life Channel

11.00 Fenster zum Sonntag

12.00 Worship nonstop

19.00 Gottesdienst bei

Life Channel

20.00 Gottesdienst LIVE

22.00 Worship nonstop

24.00 Zoom

01.00 Musik nonstop

HIGHLIGHTS

THEMEnSEnDunGEn

Samstag, 26. Jan., 20.00 uhr

relax: rELaX – 5 Buchstaben des Glaubens

roland Werner hat zu jedem der 26 Buchstaben unseres alphabets

ein Wort des glaubens beschrieben. Wagen wir das experiment

und setzen wir willkürlich die Beschreibungen zum Wort

relaX zusammen! Was sich da wohl dahinter verbirgt? so viel sei

hier verraten: Wer das Wort relaX ernst nimmt, wird staunen!

Sonntag, 27. Jan., 24.00 uhr / Montag, 28. Jan., 10.00 uhr

Zoom: Geschützte arbeitsplätze

der politische Wille ist eindeutig: ab sofort soll die invalidenversicherung

(iV) von möglichst vielen iV-Bezügern entlastet

werden. dazu muss aber die Wirtschaft entsprechende geschützte

arbeitsplätze zur Verfügung stellen. die christliche stiftung

sbe (stiftung für berufliche und soziale eingliederung) bereitet

menschen auf solche arbeitsplätze vor. laut den erfahrungen

ihres geschäftsführers schaffen vor allem indirekt betroffene

und christlich motivierte Unternehmensleiter solche dringend

benötigten arbeitsplätze.

ein gespräch über die hintergründe mit sbe-geschäftsleiter Beat

stübi und mit dem Jobcoach christian giger.

Donnerstag, 31. Jan., 20.00 uhr / Freitag, 1. Feb. 10.00 uhr

Kompass Basics: Endlich sinnvoll leben

manchmal ist das leben anstrengend, denn zur alltäglichen

arbeit reiht sich zusätzliches. Was für ein hammerschlag, wenn

da hinein plötzlich das Urteil gesprochen wird: «das sind tote,

sinnlose Werke».

natürlich galt diese zensur zuerst der gemeinde von hebräern.

dass wir uns dieser auseinandersetzung unbedingt auch zu

stellen haben, davon ist Pfarrer Fredy staub überzeugt. eine herausfordernde

runde – besonders für leute, die gerne arbeiten.

HIGHLIGHTS

THEMEnSEnDunGEn

Mittwoch, 30. Jan., 20.00 uhr / Donnerstag, 31. Jan. 10.00 uhr

Zoom: Der Monat Februar bei radio Life Channel

gut informiert mit radio life channel: die wichtigsten themen des

monats im rückblick. Jeden tag berichtet die life channel-redaktion

aus christlicher sicht über die aktuellen ereignisse aus Kirche

und gesellschaft. zoom bietet einen mix der besten Beiträge der

vergangenen Wochen in kompakter Form. eine stunde lang aktualität

– das hat die christliche Welt im monat Februar bewegt.

GOTTESDIEnSTE

Freitag, 25. Jan. / Sonntag, 27. Jan., jeweils 20.00 uhr

Gottesdienst LIVE

aufzeichnung aus der «chile hegi» (gVc), Winterthur

(www.gvc-winterthur.ch)

Sonntag, 27. Jan., 10.00 + 19.00 uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit Pfarrer Jürg luchsinger, reformierte Kirchgemeinde, Birr

KInDErPrOGraMM

Täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 uhr

Schere, Stei, Papier

mit adonette – de schneema-Wettbewerb (di, 29.1.), adonette –

schiifahre (do, 31.1.), Unterwägs (mi), häsch gwüsst? (mo – sa)

und vielen anderen interessanten und unterhaltenden Beiträgen

= sendungen können als cd

gekauft werden.

26 | antenne | Januar 2013


24.–31. Jan. 2013

raDIO ErF PLuS FEnSTEr ZuM SOnnTaG

TaGESPrOGraMM

MO.–Fr.

06.00 aufgeweckt

lied der Woche

Wort zum tag

anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 neues Leben

die hörbibel

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow creek,

glauben + denken,

Brennpunkt nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 Musik und mehr

Wort zum tag

Bibel heute

15.00 Lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

aktuelles vom tag

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Themensendung

21.00 Calando

22.00 neues Leben

22.30 Lesezeichen

23.00 Journal

aktuelles vom tag

Sa.

06.00 aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

12.00 Themensendung

13.00 Musik und mehr

14.00 Bilanz

15.00 Lesezeichen

16.00 Special: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Special

21.00 Musik spezial

22.00 andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Musik spezial

SO.

06.00 aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 Bach-Kantate

11.45 Bibel heute

12.00 Immer wieder Sonntags

13.00 Themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 Lesezeichen

16.00 Immer wieder Sonntags

17.00 Musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specals

22.00 andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Oase

HIGHLIGHTS

SPECIaLS

Samstag, 26. Jan., 16.00 uhr

Wert(h)e Gäste: Hugo Danker, Pastor i. r

Viele Jahre hat er die weltmissionarischen aktivitäten des erF

koordiniert. Und war mehr als 15 Jahre lang «mr. durch die Bibel».

?

Montag, 28. Jan., 20.00 uhr / Dienstag, 21. Jan. 11.00 uhr

Forum Single: unfreiwillig? Mein Leben als Single

ist meine reise durchs leben eine Fahrkarte zweiter Klasse? dazu

ein engagierter talk vom netzwerktreffen für Forum single.

Mittwoch, 30. Jan., 20.00 uhr / Donnerstag, 31. Jan. 11.00 uhr

Glaube + Denken: nach der Wahrheit graben – Biblische

archäologie

Wie zuverlässig ist die Bibel? diese Frage beschäftigt immer wieder

auch die Wissenschaft. Biblische archäologen graben «eine

schippe tiefer».

LESEZEICHEn

Sonntag, 27. Jan., 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

Ein Kind, ein Versprechen und eine dramatische rettung (1)

der Bestsellerautor ram Oren erzählt die wahre geschichte des

jüdischen Jungen michael stolowitzky. seine polnische Kinderfrau

rettet ihm das leben.

Mittwoch, 30. Jan., 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

Wilberforce (1)

26. Juli 1833. Für William Wilberforce geht ein traum in erfüllung:

das britische Parlament beschliesst auf sein Wirken hin die

abschaffung der sklaverei.

TV-SEnDunG auF unD

FEnSTEr ZuM SOnnTaG-TaLK

SF zwei: Samstag, 26. Jan., 17.15 uhr / Sonntag, 27. Jan., 12.00 uhr

SF info: Samstag, 26. Jan., 18.30 uhr / Sonntag, 27. Jan., 17.45 uhr

Papa einer Teenie-Mama

das positive resultat des schwangerschaftstests ist für christoph

lüthi eine negative nachricht: denn tochter ramona ist erst 16

und absolviert gerade ihre kaufmännischen lehre. dieser zwischenfall

passt einfach nicht ins Konzept. doch ramona will auf

keinen Fall abtreiben – selbst wenn dabei ihr ganzes leben auf den

Kopf gestellt wird.

Viele Fragen schwirren christoph durch den Kopf, er sucht nach

Fehlern in seiner eigenen erziehung. er, der bereits in jungen Jahren

seinen eigenen Vater verloren, von anfang an für seine Kinder

gebetet und versucht hat, seinen töchtern das Beste zu bieten: hat

er etwas grundsätzlich falsch gemacht?

einfache antworten darauf gibt es nicht. Für den lebemann heisst

es deshalb vor allem: vorwärts schauen. christoph lüthi stellt sich

der tatsache, dass nicht alle Kinder in absehbarer zukunft ausziehen,

sondern drei generationen unter einem dach leben werden.

Und als künftiger Opa übernimmt er bald eine neue rolle.

rEISEn MIT ErF MEDIEn

Das besondere Ferienerlebnis

seite einigen Jahren bieten erF medien reisen an. dass diese

einen etwas besonderen stil haben, wird geschätzt. dies zeigt die

hohe anzahl an gästen, die wiederholt mit uns reisen. Wir sind

schon fast so etwas wie eine reise-Familie geworden. interessiert?

hier die reisedaten:

Malta – zwischen sonne und meer – 12. bis 20. mai 2013

Irland – erlebnisreise – 15. bis 23. Juni 2013

Luthermusical in eisenach – 26. Juni bis 1. Juli 2013

Jubiläumskreuzfahrt Kroatien – 5. bis 12. september 2013

Dresden – Kulturreise – 2. bis 6. Oktober 2013

Zypern – Bade- und Kulturreise – 26. Oktober bis 6. november 2013

Madeira – silvester – 27. dezember 2013 bis 3. Januar 2014

(voraussichtliche daten)

antenne | Januar 2013 | 27


TV-Tipp |

ErF 1 – das TV-Programm

auf dieser Doppelseite präsentieren wir Ihnen die Highlights aus dem Programm des TV-

Senders ErF 1. Die Empfangsinformationen finden Sie am Schluss der Programmhinweise.

Mehr Informationen unter www.erf1.ch.

DIEnSTaG, 1. Jan.

20.15 uHr MITTWOCH, 9. Jan. 21.15 uHr MOnTaG, 14. Jan.

21.15 uHr

WIrKLICH

Wo steht der Verstand unserem glauben im Weg

und wo bräuchte der glaube dringend unseren

Verstand?

FrEITaG, 4. Jan.

20.15 uHr

WErT(H)E GÄSTE

Michael Osiw, Indianer-Pionier-Missionar

Viele Jahre war er mit der deutschen indianer

Pionier mission in Paraguay. damals produzierte er

auch regelmässig eine radiosendung.

FrEITaG, 11. Jan.

20.15 uHr

InSPIrIErT

Gute nachrichten für Sinti und roma

garry Peter brennt für die Bibel, übersetzt sie in

die sprache der sinti und roma und will sie weit in

seinem Volk verbreiten.

DIEnSTaG, 15. Jan. 21.15 uHr

HOF MIT HIMMEL

Von reichem Erbe zu Hartz IV

sie kennt die sonnenseite des lebens – und die

schattenseite. als reiche erbin hat sie ausgesorgt.

gisela schwarzfeller heiratet ihren traummann,

bekommt Kinder und geniesst gesellschaftliches

ansehen. selbst heftige ehekrisen meistert sie mit

ihrem mann. die silberhochzeit ist eine grosse Versöhnungsfeier.

doch zehn Jahre später steht gisela

schwarzfeller vor den scherben ihres lebens. sie

wird geschieden, verliert ihr geschäft und ihr erbe.

mit sechzig wird die geschäftsfrau zur hartz-iVempfängerin.

FrEITaG, 4. Jan.

20.45 uHr

ErF TV SPEZIaL

Malatya (1)

in malatya, einer kleinen stadt im Osten der türkei,

treffen sich am 18. april 2007 Pastor necati und sein

assistent mit fünf männern. Plötzlich versuchen die

männer, den Pastor dazu zu zwingen, das islamische

glaubensbekenntnis zu sprechen. als necati sich weigert,

explodiert die gewalt. drei menschen kommen

ums leben. doch statt mit hass reagieren die christen

in der türkei mit liebe. zwei Witwen vergeben live im

Fernsehen den mördern ihrer männer. ein dokumentarfilm

in drei teilen.

HOF MIT HIMMEL

Der Discoboss

er ist inhaber einer grossen diskothek. das heisst:

jedes Wochenende durchfeiern, alkohol bis zum

abwinken und Frauengeschichten. stephan Wehner

will sein leben voll auskosten. doch der Preis ist

hoch. seine Familie und seine gesundheit bleiben auf

der strecke. auch mit seiner disco geht es bergab.

die gäste bleiben weg, er steht vor dem Konkurs. als

alles verloren scheint, will er seinem leben ein ende

machen. doch der egozentrische discoboss hat nicht

mit gott gerechnet.

FrEITaG, 11. Jan.

21.15 uHr

In TOuCH

Die Versprechen Gottes: Hilfe für unsere Heilung

sie sind krank geworden. Was tun? arzt, apotheke

oder gebet? charles stanley erklärt das biblische

rezept bei Krankheit.

SaMSTaG, 12. Jan.

21.15 uHr

ErF LESBar

alles auf anfang

thema der Bücher sind menschen, die neu anfangen,

ihrem leben eine Wende geben, freiwillig

oder unfreiwillig eine andere richtung einschlagen.

ErF TV SPEZIaL

Die Maske fällt

mit 15 kommt matt Kern ins gefängnis – wegen

mordes. hinter gittern wartet eine wahre hölle

auf den jungen täter.

FrEITaG, 18. Jan.

20.15 uHr

HOF MIT HIMMEL

Der Mord an Mirco

dieser Fall bewegt ganz deutschland: am 3. september

2010 verschwindet der zehnjährige mirco

spurlos. Bald wird klar: es muss sich um ein

Verbrechen handeln. mircos verzweifelte eltern

reinhard und sandra schlitter wenden sich über

das Fernsehen an die Bevölkerung, die «soko

mirco» geht über 9000 hinweisen nach, fahndet mit

allen mitteln. schliesslich wird der täter gefasst

und legt ein geständnis ab. nun ist es traurige

gewissheit: mirco ist ermordet worden. in allem

leid und schmerz treffen die eltern eine fast

unvorstellbare entscheidung: sie vergeben dem

mörder ihres sohnes.

FrEITaG, 18. Jan.

20.45 uHr

ErF TV SPEZIaL

Malatya (2)

statt mit hass reagieren die Witwen der ermordeten

türkischen christen mit liebe. sie vergeben

den mördern.

28 | antenne | Januar 2013


| JAnuar

SaMSTaG, 19. Jan.

20.15 uHr FrEITaG, 25. Jan.

20.15 uHr

MOnTaG, 28. Jan.

21.15 uHr

WILLOW CrEEK-GOTTESDIEnST

Der Lohn der Weisheit

Bill hybels startet eine neue serie zu Weisheit im

leben und redet über den «lohn der Weisheit»,

den gott verspricht. er stellt fest, dass das Buch

der sprüche immer wieder das leben von weisen

menschen mit dem dummer menschen vergleicht.

die Bibel spricht aber auch von einem lohn der

Weisheit, weiss Bill hybels.

SaMSTaG, 19. Jan.

21.15 uHr

HOF MIT HIMMEL

Hooligan auf Höllen-Trip

er ist anführer einer gruppe von hooligans. sein

leben ist gezeichnet von alkohol, gewalt und

hass. gleichzeitig interessiert stefan driess sich

für Übersinnliches, hört okkulte musik, redet mit

Verstorbenen und sieht seinen «persönlichen

schutzgeist». sein leben ist völlig aus der spur

geraten. immer öfter hat er den drang zu töten

– auch sich selbst. eines nachts geht er in einen

Weinberg, um sich das leben zu nehmen. dort

kommt es zu einem showdown wie im gruselfilm.

er erlebt einen regelrechten Kampf um seine seele

– und eine tiefgreifende Veränderung.

InSPIrIErT

Christsein mit Profil

in seinem Berufskolleg schafften schon tausende

von jungen leuten den sprung ins (Berufs)leben

in Branchen wie chemie, Pharmazie, Umwelt und

Biotechnologie. doch Wolfgang Flad will seinen

schülern mehr mitgeben als Fachwissen: Vielfältig

und kreativ versucht er ihnen nahezubringen,

warum er als christ lebt. dabei geht es dann

international, turbulent und manchmal ziemlich

laut zu. insPiriert-moderator christoph

zehendner spricht mit Flad über die chance, den

glauben an Jesus christus und den Berufsalltag

zusammenzubringen.

FrEITaG, 25. Jan.

20.45 uHr

DIEnSTaG, 29. Jan.

18.00 uHr

FEnSTEr ZuM SOnnTaG-TaLK

nestwärme für ungeliebte

Wer liebt schon terroristen, Betrüger oder gar

Kinderschänder? Fred grob, seines zeichens

diakon, besucht seit dreissig Jahren menschen in

gefängnissen, psychiatrischen Kliniken und auf

der gasse. er selbst nennt sich «Knastrologe»,

sein erster Besuch im gefängnis traf ihn damals

ins herz. seine liebe gilt den gestrandeten, denen,

die von der «guten gesellschaft» abgeschrieben

worden sind.

in seinem haus im grünen beherbergt er mit

seiner Frau und seiner tochter immer wieder

menschen, die sonst nirgends Unterschlupf

finden. «ich möchte den menschen ein häppchen

gelebter nächstenliebe geben», erklärt Fred.

nicht zuletzt wegen seines eigenen Versagens

und seiner eigenen abstürze hat er Verständnis

für solche menschen.

DOnnErSTaG, 24. Jan. 21.15 uHr

ErF TV SPEZIaL

Die Schöpfung zeigt: Kletterer und Kriecher (1)

entdecken sie mit dieser dokumentation, wie die

tierwelt gott als schöpfer preist. geraten sie ins

staunen, wenn sie dr. Jobe martin und dan, den

«tier-mann» auf ein wildes tierabenteuer begleiten.

manche Kreaturen sind tatsächlich wild,

manche rätselhaft, manche auch zum totlachen.

Unterhaltung garantiert!

SaMSTaG, 26. Jan.

21.15 uHr

HOF MIT HIMMEL

Christsein in der Diktatur

als hitlerjunge fasziniert eberhard heisse die

nationalsozialistische ideologie. doch mit dem

zusammenbruch des regimes zerfällt auch sein

Weltbild. auf der suche nach neuen Werten erlebt

er christen, die sich für ihn interessieren und

offen sind für gespräche. Und das, obwohl er sie

noch kurz zuvor kritisiert und beleidigt hat. das

überzeugt ihn. in der inzwischen gegründeten

ddr setzt er sich als Jugenddiakon nun sogar

selbst für die Kirche ein. das hat Folgen. als zwei

seiner Kinder inhaftiert werden, erfährt er die

ganze härte des sed-regimes. Obwohl der druck

durch die stasi immer grösser wird, hält eberhard

heisse an seinem glauben fest.

HauTnaH

auftanken auf dem reiterhof

Frank Becker hat seine sichere arbeitsstelle

aufgegeben. heute bietet er auf einem reiterhof

christliche Freizeiten an.

WELTWEIT – aM LEBEn Dran

« ... und raus bist du!»

Wie können wir als christen aussenseitern helfen,

ihren Platz in der gesellschaft zu finden?

MOnTaG, 28. Jan.

20.15 uHr

GOTT SEI DanK! MaGaZIn

auch diese Woche wieder mit vielen neuen

geschichten – spannend, inspirierend und ermutigend.

DOnnErSTaG, 31. Jan. 20.45 uHr

PrInZIPIEn FÜrS LEBEn

In dieser Zwischenzeit (Daniel 9,26–27)

nie zuvor haben wir menschen so viel gewusst

wie heute. die informationsflut ist ein zeichen der

endzeit, meint Kay arthur.

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erF 1 kann in der schweiz über swisscom tV, satellit astra (12.460 ghz horizontal / symbolrate 27500, Fec ¾) und einige Kabelnetze empfangen

werden. Oder ganz einfach über internet – ohne zusatzprogramme: einfach www.erf1.ch eingeben und das live-Programm starten oder einen der vielen

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antenne | Januar 2013 | 29


twr |

In Venezuela bitten Lehrer TWR um Unterstützung

Kinder lernen den Umgang mit Gewalt

VON SUSANNE KOHLER

projekt

«Pedrito el Pulpo»

(Projekt-Nr. 60130)

• Gibt es als Puppentheater, wöchentliche

Radiosendung und im Internet.

www.pedritoelpulpo.com

• Ist auf 5- bis 12-Jährige ausgerichtet.

• Ist Teil von «Projekt Samuel», den weltweiten

Kindersendungen von TWR.

• Die spanischen Sendungen können in der

Karibik, Kuba, Uruguay, Argentinien, Bolivien,

Kolumbien, Peru, Zentralamerika

und den USA empfangen werden.

TWR investiert in Kinder.

«Jede halbe Stunde ein Mordopfer,

jeden Tag Entführungen und Raubüberfälle:

Die Zukunft Venezuelas ist bedroht»,

schreibt jüngst die «Zeit online». Diese

Gewalt macht auch vor den Schulen Venezuelas

nicht halt. Von den Lehrern wird

deshalb verlangt, dass sie die Persönlichkeitsentwicklung

der Kinder massgeblich

beeinflussen. In ihrer Hilflosigkeit baten

die Lehrer TWR um Unterstützung.

TWR Venezuela ist seit vielen Jahren in Kontakt

mit den Kindern des Landes. Die TWR-

Teams besuchen regelmässig Schulen und

Kirchen und begeistern mit dem Puppentheater

«Pedrito el Pulpo» viele Kinderherzen.

Pedrito ist ein neugieriger Tintenfischjunge,

mit dessen Fragen und Streichen sich

die Kinder identifizieren. Die Partnerschaft

mit christlichen Pädagogen hat TWR die Türen

zu den Schulen Venezuelas und der Dominikanischen

Republik geöffnet. Kürzlich

sind Lehrer mit der Bitte ans Pedrito-Team

gelangt, ein Buch herauszugeben, das ihnen

helfen könnte, den Kindern gute Werte zu

vermitteln. Gefragt – getan: Das Resultat ist

ein Andachtsbuch, das zurzeit kurz vor dem

Druck steht. Geplant ist vorerst, eine Ausgabe

mit 90 Episoden zu veröffentlichen. Je

nach Akzeptanz werden im zweiten Buch Anpassungen

vorgenommen.

Am Ende soll ein Andachtsbuch mit 365 lehrreichen

Episoden für Kinder im Alter von 8

bis 12 Jahren entstehen. Dank dieses Buches

wird die Identifikationsfigur Pedrito in den

Schulen dauerhaft präsent – und mit Pedrito

biblische Werte.

Doch wer ist dieser einflussreiche Pedrito,

der die Herzen der Kinder gewinnt und

formt? Vor 25 Jahren hat sich ein Pfarrer in

der Karibik namens Pedro den kleinen Tintenfischjungen

ausgedacht und Radiosendungen

aufgenommen. Im 2005 hat das

Team von TWR Venezuela die Vision von Pedrito

wiederbelebt, Radiosendungen produziert

und eine Website gestaltet. Ihr Ziel war,

mit andern Kinderorganisationen zusammenzuarbeiten

und die biblischen Wahrheiten

mittels Pedrito in die Schulen, Gemeinschaften

und Kirchen zu bringen. Denn

«… wenn jemand bereits als Kind sein Leben

Jesus Christus anvertraut, wird sein Leben

besser verlaufen. Wenn wir also die Kinder

für den christlichen Glauben gewinnen können,

werden wir eine bessere Gesellschaft

haben. Die Kinder bekommen Wegweisung

• Die Kosten für eine 15-minütige Sendung

betragen für Übersetzung, Produktion,

Ausstrahlung und Material für Kinder rund

800 Franken pro Woche und 42 200 Franken

pro Jahr.

• Weitere Informationen:

www.erf-medien.ch/samuel

radio-TIPP

Life Channel

Beitrag zu «Pedrito el Pulpo»

Fr, 4. Januar 6.40, 8.40, 17.40 Uhr

und kennen die Bestimmung für ihr Leben.»

Dieser Überzeugung ist Annabel Torrealba,

langjährige Produzentin von Pedrito el Pulpo

und ehemalige Direktorin von TWR Venezuela.

Pedrito, die geliebte Identifikationsfigur, will

den Kindern Vorbild sein – gegen alle Gewalt

und schlechte Einflüsse, die sie so oft umgeben.

Das TWR-Team ist überzeugt, dass wenn

die Kinder und Jugendlichen Gottes Liebe erfahren,

ihr Leben und auch ihr Umfeld sich

verändern kann. Das Projekt Pedrito el Pulpo

ist nur ein Beispiel für die weltweiten Bemühungen

TWRs, sich für Kinder und Jugendliche

einzusetzen. Vielen Dank, wenn Sie uns

darin unterstützen.

TWR ist die internationale Partnerorganisation von ERF Medien. TWR strahlt Radiosendungen in über 230 Sprachen aus (www.twr.org). Spenden für die internationale Arbeit von TWR bitte auf

folgendes Postkonto einzahlen: PC 87-649294-4, ERF Medien, Internationale Projekte, 8330 Pfäffikon. Wir senden Ihnen auf Wunsch gerne entsprechende Einzahlungsscheine zu. Spenden, die

auf dieses Konto eingehen, sind in den meisten Kantonen von den Steuern abziehbar.

30 | antenne | Januar 2013


| finanzen

Impressum

SPENDENINFORMATION PER 30.11.2012

CHF 1 2 3 4 5

SPENDENZIEL 2012: 5.34 MIO.

erhaltene Spenden bis 30.11.2012

Fr. 4'198‘897

fehlende Spenden bis 31.12.2012

Fr. 1‘141‘103

ERF Medien im 2013 mit umfassendem Angebot

Vorfreude auf das neue Jahr

VON SIMON LEEMANN

Herausgeber

ERF Medien

Witzbergstrasse 23

8330 Pfäffikon

Tel. 044 953 35 35

Fax 044 953 35 01

E-Mail: erf@erf.ch

Internet: www.erf.ch

Hanspeter Hugentobler

(Geschäftsführer)

ERF Medien

ERF Medien (Evangelium in Radio und

Fernsehen) haben es sich zur Aufgabe

gemacht, das Evangelium in Radio und

Fernsehen zu thematisieren.

Vorstand

Markus Schaaf (Präsident)

Peter Henning

Markus Hottiger

Hanny Maurer

Ingrid Rubli-Locher

Heiner Studer

Martin Voegelin

Redaktion

Verena Birchler (Leitung)

Tony Baumgartner

Rebecca Blatter

Marcel Eberle

Mathias Fontana

Heidi Pauli

Layout, Grafik

P+S Werbung AG

8184 Bachenbülach

www.pswerbung.ch

Druck

Ziegler Druck, Winterthur

Auflage: 24 000 Ex.

erscheint monatlich

«Endlich!»: Dieses eine Wort bekommen

wir immer wieder zu hören, wenn wir mit Radiohörern

ins Gespräch kommen, die sich über

die Verbreitung von ERF Plus via Digitalradio

freuen. ERF Medien freuen sich ebenfalls über

die erfolgte Aufschaltung eines zusätzlichen

Radioprogramms.

Das lange Warten hat sich gelohnt, denn nun sind

keine grossen technischen Installationen mehr

nötig, um unsere Radioprogramme hören zu

können. Mit einem Digitalradio (DAB+) können

sowohl Radio Life Channel als auch ERF Plus

empfangen werden. Eine überzeugende Lösung!

Haben Sie schon unser neues Medienportal

besucht? Unsere Website www.erf.ch kommt

seit dem Oktober 2012 in einem neuen, frischen

Gewand daher. Viel mehr Bilder laden dazu ein,

sich unsere TV- und Radiosendungen zu Gemüte

zu führen. Klicken Sie sich doch mal rein –

Sie werden begeistert sein.

Unsere Programmzeitschrift beinhaltet ab

sofort neu gestaltete Programmseiten zu unserem

gesamten Angebot von FENSTER ZUM

SONNTAG, Radio Life Channel und ERF Plus.

Noch zu unserer Finanzlage: Per Ende November

fehlten noch rund 1,14 Millionen Franken,

um unser Spendenziel bis Ende 2012 zu erreichen.

Wir beten intensiv, dass die fehlenden

Spenden noch zusammenkommen. Den aktuellen

Spendenstand finden Sie täglich aktualisiert

auf unserem Medienportal.

Ganz herzlichen Dank für jede Unterstützung,

sei es 2012 oder 2013. Wir freuen uns zusammen

mit Ihnen auf das neue Jahr!

antenne | Januar 2013 | 31

Jahresabonnement

Fr. 30.– Der Abobeitrag

wird separat erhoben.

Postkonto 84-183-1

Zürcher Kantonalbank Meilen

IBAN CH28 0070 0112 7002 2334 8

Inserate und Beilagen

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