Armin Risi_Leseprobe_Ausgabe No.1_2019

wohlfuehl.tage82541

N° 01 | Frühling 2019 | CHF 8.00 | Euro 8.00

Gesundheit

und Heilung

Die

NEUE

Inspiration

für Sie

Ausbildungen

und Reisen

Weit

sicht

MAGAZIN

N° 01

Inspiration für

ein bewusstes

Leben

Persönlichkeitsentwicklung

Bewusst leben

und wohnen

Kinder

begleiten

Jeanne Ruland

Das Wunder

der Heiligen

Geometrie

Giorgio Benedetti

Alles ist

Klang

Armin Risi

Licht

in der

Dunkelheit


Weitsicht Magazin N°1

EDITORIAL

Vision, Inspiration und

der goldene Faden

der Verbundenheit

Was zu Beginn eine Vision war, halten Sie nun in Ihren Händen. Die Idee, ein

wertvolles und inspirierendes Autorenmagazin in die Welt zu bringen, begann im

letzten Frühling in unseren Köpfen – und ganz besonders in unseren Herzen. Erste

Knospen kamen ans Tageslicht, als wir mit dieser Idee rundum viel Wohlwollen

erfuhren und interessante Autorinnen und Autoren begeistern konnten. Aus der

Knospe entsprang nun eine farbige Blüte. Es ist unser Kind und wir nennen es

voller Stolz – «Weitsicht».

Fragen aus dem «Off»

Mit diesem Magazin möchten wir Sie einladen, Neues zu entdecken und Spiritualität

im Alltag zu leben. Es soll nicht bloss Antworten vermitteln, sondern Inspiration

sein. Fragen etwa können reine Inspiration sein: So sind uns während der

vertieften Arbeit mit den Inhalten immer wieder Fragen zugeflogen. Diese «Fragen

aus dem Off» haben wir an den Seitenrändern über das ganze Magazin verteilt.

Ohne Absicht und einfach so. Zehn grosse Artikel zu fünf verschiedenen Themen

sind der Kern des Magazins. Es sind bewusst wenige, dafür umso längere und

tiefergehende Texte, die in «Weitsicht» ihren Platz bekamen. Kurze Artikel gibt es

schon genug. Und um eine Geschichte wirklich interessant und gut erzählen zu

können, braucht es Raum und Zeit. Nicht zu vergessen sind natürlich auch unsere

Inserenten, die mit viel Herz und Seele ihre ureigenen Qualitäten anbieten.

Der goldene Faden

Immer mehr Menschen folgen ihrem Herzensruf und machen sich auf, um ihren

Lebensweg zu gehen und ihr Licht zu finden. Sie sollen die Gewissheit haben, dass

sie nicht alleine sind auf dieser manchmal so beschwerlichen Reise. Das Magazin

«Weitsicht» will nichts, ausser ihnen vielleicht da und dort ein Lichtlein sein.

Denn jeder Mensch findet seinen Weg auf seine Weise und nur er selbst kann am

Ende sein eigenes Lied singen und seinen eigenen Tanz tanzen. Der goldene

Faden, der Sie durch das ganze Magazin führt, steht als Symbol für das angebrochene

goldene Zeitalter und die Verbundenheit mit allem, was ist. Wir sind

glücklich, wenn Sie Freude am Magazin haben und das Leben lieben und feiern.

Liebe Leserin, lieber Leser, wir wünschen Ihnen ein Lächeln beim Lesen und grosse

Augen beim Betrachten der wunderbaren Illustrationen. Wir freuen uns auf Ihre

Rückmeldungen und Erfahrungen, die Sie mit uns teilen möchten. Leben Sie gut!

August Gretener

Chefredaktor

1


Weitsicht Magazin N°1

INHALT

05

Gesundheit und Heilung Unsere beiden

Autoren Armin Risi und Hampi van de Velde

(Bild) sind Freigeister und Sachbuchautoren.

Und sie haben viel zu erzählen.

26

Bewusst leben und wohnen

Giorgio Benedetti weiss fast alles

über die universelle Wirkung von

Klängen (Bild) und Pirmin

Loetscher erzählt uns Spannendes

zum Thema Alleinsein.

44

Kinder begleiten

Tanja Suppiger und Sarah

Riggione sind Mütter und

schreiben über «die Kinder

der neuen Zeit».

59

Ausbildungen und Reisen

Wir reisen mit Namayan Beck

und der Künstlerin Catherine

Bakker zu freien Delfinen auf

Hawaii. Um die Heilige

Geometrie geht es im Artikel

von Jeanne Ruland.

78

Persönlichkeitsentwicklung

Wir hatten fünf Fragen zum Thema

Spiritualität und suchten nach Antworten.

Fünf inspirierende Menschen, darunter

Gudrun Ferenz (Bild), waren so frei und

gaben sie uns.

2


Weitsicht Magazin N°1

INHALT

Weitsicht Magazin N°1

IMPRESSUM

GESUNDHEIT UND

HEILUNG

05 Armin Risi

Der bekannte Schweizer Sachbuchautor

erzählt vom Wunder des Lebens,

über das Licht in der Dunkelheit und

die Verantwortung des Menschen.

11 Hampi van de Velde

Der Obwaldner Heiler und Buchautor

ist ein international bekanntes

Heilmedium und der Erfinder des

Intuitiven Trance Healing.

16 Angebote mit Weitsicht

BEWUSST LEBEN

UND WOHNEN

26 Pirmin Loetscher

Der 40-jährige Luzerner Life Coach

hat nach einer längeren Krankheit sein

Leben in die Hand genommen und

schreibt erfolgreich Bücher. In seinem

Artikel geht es um das Alleinsein.

33 Giorgio Benedetti

Der Musikpädagoge ist ein aus gewiesener

Fachmann für die Themen

«Musik und Heilung» sowie

«Schwingung und Information».

39 Angebote mit Weitsicht

KINDER

BEGLEITEN

44 Tanja Suppiger

In ihrem HerzBauchWerk verbindet

sie Bewusstseinsarbeit und Wahrnehmungsschulung

für Hochsensible, sie

schreibt und malt medial Lebensbäume

und andere Bilder.

52 Sarah Riggione

Sie ist Mutter von zwei Kindern und

schreibt darüber, dass Erwachsene sehr

viel von ihren Kindern lernen können.

57 Kindergeschichte

Diese wunderbare Geschichte über

einen Regenbogenengel schrieb Sarah

Riggione für kleine und grosse Kinder

und für ihre Tochter Noelle.

AUSBILDUNGEN UND REISEN

59 Jeanne Ruland

Die Bestsellerautorin und Seminarleiterin

schreibt über ihr aktuelles Lieblingsthema

– die Heilige Geometrie.

65 Interview mit Namayan Beck

Seit zehn Jahren ermöglicht er vielen

Menschen, sich einen Traum zu erfüllen:

Schwimmen mit freien Delfinen auf

Hawaii.

69 Catherine Bakker

Die Künstlerin war eine dieser Glücklichen:

Sie beschreibt auf beeindruckende

Weise den «Delfin-Moment» und

hat dazu ein Bild gemalt – es heisst

«Freiheit».

73 Angebote mit Weitsicht

PERSÖNLICHKEITS­

ENTWICKLUNG

78 5 Fragen an 5 Persönlichkeiten

Ihre Antworten sollen Inspiration sein

für die vielen Menschen, die ihrem

Herzensruf folgen und sich aufmachen,

um ihren Pfad und ihr Licht zu finden.

84 Angebote mit Weitsicht

ANHANG

90 Stimmungsbericht Wohlfühl-Tage

in Luzern

«Wohlfühlwunderwelten» – die

Erlebnis­ Messe war einmal mehr ein

Raum der herzhaften Verbundenheit.

92 Vorschau

Im Herbst erfahren Sie, wie man ein

heiliges Feuer macht, Lebendigkeit lebt

und wie Kinder und Schulen auch sein

könnten – zum Beispiel glücklich.

Herausgeber

Wohlfühl-Tage GmbH

Marco Rossi, Chileweid 12, 6026 Rain

www.wohlfuehl-tage.ch

ISSN 2624-8409

Postkonto 61-567749-8

Auflage

6000 Ex.

Erscheinungsweise

Zweimal jährlich im Frühling und Herbst

Nächste Ausgabe: September 2019

Chefredaktion

August Gretener

Inhaltskonzept und Textredaktion

August Gretener

august@magazin-weitsicht.ch

Akquisition und Unterstützung

Priska Wyss, Marco Rossi, Claudia Portmann,

Hampi van de Velde

Korrektorat

Daniela Dada Bernet, www.dadachi.com

Design

Minz, Agentur für visuelle Kommunikation,

Luzern, www.minz.ch

Druck

Divyanand, D-Herrischried

Copyright

Wohlfühl-Tage GmbH

Nachdruck nach Absprache mit der Redaktion

unter Quellenangabe gestattet.

Anzeigen

Wohlfühl-Tage GmbH

Inserate Weitsicht, Chileweid 12, 6026 Rain

www.magazin-weitsicht.ch

Anzeigenschluss: Ende Juni 2019

3


Weitsicht Magazin N°1

GESUNDHEIT UND HEILUNG

Unsere Berufung in der

Wendezeit – sei ein Licht

in der Dunkelheit!

Auf dem Lebensweg

stellt sich uns immer

wieder die Frage:

Lebe ich entsprechend

meiner Berufung?

Was ist meine

Berufung? Wie kann

ich herausfinden,

was meine Berufung

ist? In diesen zentralen

Lebensfragen

sind wir nicht allein,

denn das Leben gibt

uns ständig Zeichen.

Vor allem mit den

Menschen, mit denen

wir zusammenkommen.

Autor: Armin Risi

«Wo zwei oder drei

in meinem Namen

zusammenkommen, bin

ich in ihrer Mitte.»

Matthäus 18,20

Es gibt viele Wege, wie wir unsere Aufgabe,

unsere Bestimmung hier auf Erden

finden können. Jede Religion, jede Mysterienschule

und jeder Lehrkreis bietet

in Theorie und Praxis eigene Systeme

an, die alle ihre Berechtigung und ihre

Wirksamkeit haben: Meditation, Kontemplation,

Visualisierung, Yoga, Energie

übungen, Mantras, Ge bete, heilige

Namen, mystisches Schweigen, Studium

heiliger Schriften. Dies alles

sind Wege zum Ziel. Nach

dem Tod werden wir jedoch

nicht gefragt:

«Welche Methode hast

du verwendet?» Die

wirklich wichtigen Fragen

lauten: Wie weit

habe ich in meinem Leben

die Liebe gelebt – den

anderen Menschen, der

Schöpfung und mir selbst

gegenüber? Wie weit habe ich in allen

Situationen den göttlichen Sinn erkannt

und entsprechend gehandelt?

Das Wunder des Lebens

Wir alle spüren, dass Leben mehr bedeutet

als nur «existieren». Und wir leben

nur dann wirklich, wenn wir mit der

göttlichen Quelle verbunden sind. Diese

Verbindung ist Liebe. Ohne diese Verbindung

sind wir von der Quelle getrennt

und damit auch von der Quelle

der Lebensenergie. Das gilt sowohl im

persönlichen Leben als auch kollektiv.

Wer von der Quelle getrennt ist, muss

sich seine Energie «auf eigene Faust»

holen, und das führt zu Energieraub,

Ausbeutung und Gewalt im kleinen wie

im grossen Kreis.

Wir leben nur

dann wirklich, wenn

wir mit der göttlichen Quelle

verbunden sind. Diese Verbindung

ist Liebe. Ohne diese

Verbindung sind wir von der

Quelle getrennt und damit

auch von der Quelle der

Lebensenergie.

Der göttliche Urgrund ist ewig und allgegenwärtig,

deshalb können wir uns jederzeit

mit der göttlichen Quelle verbinden:

dadurch, dass wir uns immer wieder einen

Zeit-Raum schaffen, in dem wir uns

in der Gegenwart finden, im Bewusstsein

der eigenen Ewigkeit, frei von Gedanken

an die Vergangenheit und Zukunft. Nimm

dir Zeit für die Ewigkeit. Zeit für dich

selbst – im wahrsten Sinn des Wortes.

Und damit auch Zeit für die Allgegenwart

Gottes.

Wir sind täglich und

immer eingeladen, uns

mit der göttlichen Liebe

zu verbinden, mit

der wir ohnehin schon

verbunden sind – ewiglich,

also jederzeit und

überall. Dies können wir alleine

für uns tun, aber auch

zusammen mit Menschen, mit denen wir

uns besonders verbunden fühlen. «Wo

zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen,

bin ich in ihrer Mitte.»

(Matthä us 18,20)

Die Gegenwart Gottes und der Lichtwesen

«in unserer Mitte» ist eine spirituelle

Realität, die direkt wahrgenommen werden

kann – insbesondere, wenn zwei

oder drei «in meinem Namen zusammenkommen»!

Dies praktisch umzusetzen ist

einfach, aber nicht leicht, weil der Geist

der Spaltung und Isolierung, der im

«dunklen» Zeitalter vorherrschend ist,

viele Hindernisse, Hemmungen und Ablenkungen

erzeugt. Dieses dunkle Zeitalter

geht nun aber zu Ende und kann überwunden

werden. >

5


Weitsicht Magazin N°1

GESUNDHEIT UND HEILUNG

«Ihr seid das Licht der Welt. ...

Stellt euer Licht nicht unter

den Scheffel, sondern auf den

Leuchter, damit alle, die

hereinkommen, es sehen.»

Matthäus 5,14 / Lukas 8,16

Licht in der Dunkelheit

Offenbarungen und spirituelle Erfahrungen

können nicht erzwungen werden,

sondern geschehen aus dem heraus, was

in religiöser Terminologie «die Gnade»

oder «die Barmherzigkeit Gottes» genannt

wird. Das Erleben dieser Gnade ist eine

innere Einweihung, denn «Gnade» ist der

innigste Aspekt der göttlichen Liebe.

Die Symbolik von Licht und Dunkelheit

zeigt anschaulich, was mit «Gottes Gnade»

gemeint ist. Etwas mag sich dem Licht

entgegenstellen und Dunkelheit erzeugen,

doch das Licht ruht unvermindert

auf dem, was sich entgegenstellt. Das

Spaltende erzeugt auf der lichtabgewandten

Seite Dunkelheit, doch jenseits der

Dunkelheit ist das Licht die ursprüngliche

Realität und wird von der Dunkelheit

weder berührt noch begrenzt. Das Licht

ist immer präsent und zieht sich nie zurück,

auch dann nicht, wenn sich ihm etwas

entgegenstellt. Ebenso ist Gottes Liebe

immer präsent und immer erreichbar.

Egal wie lange wir uns in der Dunkelheit

aufgehalten haben, sobald wir unser Herz

öffnen, strömt uns das Licht entgegen.

Noch bevor wir uns selbst hinaus ins Licht

begeben, kommt das Licht uns entgegen –

und die Dunkelheit ist verschwunden,

wie wenn sie dort nie existiert hätte.

Liebe ist immer ein Ausdruck von Gnade

und Offenbarung. Auch in zwischenmenschlichen

Beziehungen ist die Liebe,

die unsere Liebe erwidert, spontan

und nicht berechenbar. Selbst wenn ich

jemanden liebe, kann ich diese Person

nicht zwingen oder überreden, mich zu

lieben.

Liebe ist eine intime Selbstoffenbarung

jener Person, die unsere Liebe erwidert.

Im ursprünglichen Sinn gilt dies insbesondere

für die Beziehung des «Teils»

zum Ganzen, wobei von Gottes Seite her

nie eine Trennung besteht. Wir jedoch

können uns von der Quelle trennen (so

wie Dunkelheit sich vom Licht trennt),

doch dies ist eine Illusion, im Sanskrit

«Mâyâ» genannt, da wir in Wirklichkeit

nie von der Quelle getrennt sind.

Wenn hier von Licht und Dunkelheit die

Rede ist, ist die symbolische Bedeutung

gemeint, nicht die physikalische. Dunkelheit

symbolisiert die Trennung von

der Quelle, vom Licht. Das Licht schafft

keine Trennung, aber lässt sie zu, und

hierin zeigt sich die innerste Bedeutung

des freien Willens: Sind wir mit der Quelle

in Verbindung ... oder nicht? Dunkelheit

kann sich nicht selbst auflösen.

Selbst wenn wir die «Mauern» entfernen,

sind nicht wir es, die die Dunkelheit auflösen,

sondern das Licht. Und sogar dann,

wenn die Menschen vergessen, dass sie

in Dunkelheit sind, und «Dunkelheit»

(= die Trennung vom Licht) für normal

halten, vergisst das Licht die Menschen

in der Dunkelheit nicht:

«Das Licht kam in die Welt, aber die Menschen

liebten die Finsternis mehr als das

Licht; denn ihre Taten waren böse. Jeder,

der Böses tut, hasst das Licht und kommt

nicht zum Licht, damit seine Taten nicht

aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit

tut, kommt zum Licht, damit offenbar

wird, dass seine Taten in Gott vollbracht

sind.» (Johannes 3,19–21)

Die Verantwortung eines Menschen

Die Überwindung von Dunkelheit und

Absonderung («Sünde») geschieht für

diejenigen, die sich ins Licht begeben,

von selbst. Gott ist allgegenwärtig und

«wartet» auf uns. Sobald wir die Ego­

Mauern – die falschen Identifikationen

und urteilenden Projektionen – aufgeben,

wird die Spaltung aufgehoben, und wir

können uns selbst wieder im Licht der

spirituellen Realität wahrnehmen.

Auf einmal, in Momenten der inneren

Offenbarung, empfangen wir einen Lichtstrahl

von Gottes Gnade, seiner allgegenwärtigen

und all-einladenden Liebe.

Durch solche Erfahrungen wird unsere

eigene Liebe entfacht und gestärkt. Genauso

wie Feuer von einem anderen Feuer

entfacht wird, wird auch das Feuer im

Herzen durch den Kontakt mit Wesen

entfacht, die bereits in dieser Liebe leben,

seien sie inkarniert (als inspirierende

Menschen) oder «unsichtbar» (als Lichtwesen,

Engel, aufgestiegene Meister).

6


Die Joel-Prophezeiung

Interessanterweise enthält die Bibel eine

alte Prophezeiung, ausgesprochen vom

Propheten Joel, die besagt, dass der Geist

Gottes sich in der «Endzeit» nicht so sehr

durch institutionelle Führer und Würdenträger

offenbaren wird, sondern durch

einfache und geistig freie Menschen. Der

Grund dürfte darin liegen, dass solche

Menschen offen für Neues sind und nicht

alte Strukturen (und auch keine eigenen

Machtpositionen!) zu verteidigen brauchen.

Natürlich wird sich auch in den

hohen Rängen ein Geisteswandel vollziehen,

denn die Lichtwelten haben überall

ihre Vertreter.

Diese Joel-Prophezeiung aus dem Alten

Testament zitierte der Apostel Petrus

beim Pfingstereignis (Apg 2,17–21): «Und

nach diesem wird es geschehen, dass ich

meinen Geist ausgiesse über alles Fleisch;

und eure Söhne und Töchter werden

weissagen, eure Greise werden in Träumen

Offenbarungen bekommen, eure

Jungen werden Gesichte [göttliche Visionen]

sehen.

Auch über die Knechte und Mägde werde

ich in jenen Tagen meinen Geist ausgiessen.

Dann ist der grosse und schreckliche

Tag nahe, an dem ich Gericht halte. Man

wird seine Vorzeichen sehen am Himmel >

Bringe ich mein eigenes

Licht in die Welt – oder

stelle ich es unter den

Scheffel?

7